Leserpreis 2018

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Elayne (Band 1): Rabenkind

Jessica Bernett
Flexibler Einband: 342 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783906829777
Genre: Historische Romane

Rezension:

Das Cover ist in einem hellen Pergament-Ton gestaltet, in dessen Mitte ein dunkelblauer Lebensbaum mit einem Raben abgebildet ist. Der symbolhafte Baum ist in einer Art Tribal gestaltet und hebt sich farblich sowie auch haptisch vom restlichen Cover ab. Ich finde es für diesen historischen Fantasy-Roman sehr schön und passend. es verleiht der Geschichte schon von außen einen dezenten altertümlichen Touch, der das ganze interessant macht.
Der Klappentext ist mit einer kurzen Einleitung und einem kurzen Hauptteil insgesamt trotzdem kurz und prägnant gehalten, was ich gut finde. Auch finde ich den Klappentext bereits so interessant, dass er mich überhaupt erst auf den weiteren Inhalt neugierig gemacht hat.

Meinung
Die 313 Seiten sind spannend und flüssig zu lesen. Es gibt keine Durststrecken und Langeweile kommt in meinen Augen auch zu keiner Zeit auf. Dies ist dem einfachen und träumerischen Sprachgebrauch und Sprachstil von Jessica Bernett geschuldet. Sie verleiht der Geschichte eine Leichtigkeit, die beim Lesen richtig Spaß macht - selbst wenn das Dorf angegriffen wird, in welchem die junge Prinzessin von Corbenic lebt.
Die Autorin erzählt die Geschichte in einem personalen Erzählstil mit hauptsächlich Elayne als Reflektorperson. Dies erweckt ein bisschen den Märchencharakter in dieser Story und trotzdem entwickelt sie sich nicht in ein typisches Märchen in dem alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern authentisch und zwar so, wie man sich das frühe Mittelalter vorstellt. Ganz besonders gefällt mir die Entwicklung, die Elayne im Laufe des Buches durchmacht. Bereits zu Anfang ist sie schon eine junge Dame, die kein richtiges Kind mehr ist. Aber gegen Ende der Story ist aus der Protagonistin eine starke Frau geworden, die sich nicht mehr Täuschen lässt und merkt, dass sie ihr Schicksal selbst bestimmen muss. Ebenfalls gut gefällt mir Galahad als männlicher Protagonist. Man merkt ihm an, dass er etwas zu verbergen hat und meint im Laufe der Geschichte dahinter zu kommen und doch überrascht einen am Ende seine „Wahrheit“.
Das lässt mich zu den Wendungen kommen, diese wirken echt und auch unvorhersehbar, was den Lesespaß noch mehr steigert. Am Ende hatte ich sogar ein paar Tränen beim Lesen in den Augen und das macht für mich ein gutes Buch aus. Wenn die Emotionen beim Lesen hervorgekitzelt werden, dann hat die Geschichte ihr Ziel erreicht.
Ein bisschen erinnert mich die Geschichte und die Protagonistin an „die Päpstin“ - Johanna von Ingelheim. Auch wenn Elayne sich natürlich nicht als Mann ausgibt - dennoch ist der Tenor und vielleicht auch die Zeitspanne, in der die beiden Gesichten spielen ähnlich... zumindest in meiner Vorstellung.

Fazit... mal keine griechische Mythologie, mal keine Dystopie und auch kein ultra-erotischer Roman (ich liebe aufgeführte Geschichten), trotzdem eine super spannende Geschichte mit sympathischen Charakteren, mit denen man mitfiebern und mitleiden kann. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und bin gespannt wie Elaynes Geschichte weitergeht.

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Royal Me - The Birthday: Episode 2

Tina Köpke
E-Buch Text: 127 Seiten
Erschienen bei null, 09.01.2019
ISBN B07M7P9ZY2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Am 11.01.2019 erschien die zweite Episode „The Birthday“ als Neuauflage von Tina Köpkes „Royal Me“-Reihe.
Der zweite Teil der Reihe erzählt die Geschichte rund um die Thronerben in ihrem Exil auf einer schottischen Insel weiter – mittlerweile haben sich die Royals mit der Situation arrangiert… naja je nach dem wen man „fragt“. Und trotzdem ist die Lage weiterhin angespannt, und das nicht nur wegen der drohenden Gefahr.


Cover und Klappentext
Das Cover der zweiten Episode ist vom Stil her ähnlich die das zu Episode eins. Es ist ein gut gekleideter Mann darauf zu erkennen, der lässig seine Hände in den Hosentaschen hat. Man hat das Farbthema des Originalcovers auch hier wieder übernommen. Die Hauptfarbe ist nämlich grün – so wie einst das original Typocover. Man bekommt also, so denke ich zumindest, endlich die Thronerben ein bisschen zu Gesicht… ich würde sagen, dass hier der italienische Prinz ´Val` zu sehen ist.
Auch der Klappentext wartet mit seiner Kürze auf und ist sehr knapp gehalten. Das ist aber in meinen Augen super, da die Geschichte selbst ja eher kurz ausfällt. So nimmt der Klappentext nicht zu viel vorweg und macht trotzdem neugierig, wie die einzelnen Schicksale weiterhin ihren Lauf nehmen.

Meinung
Auch die zweite Episode wartet wieder mit reichlich Spannung und interessanten Wendungen auf. Die 127 Seiten sind wie Episode I wieder in der Ich-Perspektive aus der Sicht von den diversen Thronfolgern verfasst. Der Sprachstil und die Art und Weise wie die Autorin die Geschichte sprachlich ausgestaltet, zieht sich erkennbar durch die Reihe und gibt ihr meines Erachtens nach, Wiedererkennungswert.
Der Eindruck einer royalen Soap Opera bleibt weiterhin bestehen und wird sogar noch ausgebaut. Auch in Episode II entwickeln sich sowohl die einzelnen Charaktere, als auch ihre Beziehungen zueinander immer weiter, was in meinen Augen den „Soap-Charme“ ausmacht. Die Kürze der einzelnen Erzählabschnitte der Charaktere ist knackig und lässt dadurch keine Langeweile aufkommen – denn es passiert immer irgendwas. Da es keine Durststrecken gibt kann man das Buch so schön in einem Rutsch durchlesen. Natürlich ist es schade, dass auch die zweite Episode wieder so schnell vorbei ist und auch noch mit einem kleinen Cliffhanger endet… aber das verfehlt natürlich nicht die Wirkung auf den Leser: man ist ähnlich hippelig, wie wenn man vor dem TV vor seiner Lieblingsserie sitzt und auf einmal die Dreiviertelstunde Sendezeit um ist… durch den Cliffhanger ist man umso neugieriger, wie die Geschichten der Charaktere wohl weitegehen. Ob sich die Fragen beantworten, ob sich die Beziehungen weiterentwickeln… ich bin gespannt auf den nächsten Band und kann nur sagen, dass ich wieder ein tolles Leseerlebnis gehabt hatte. Ich kann noch nicht einmal sagen wer mein Lieblingscharakter ist, denn jeder einzelne Handlungsstrang ist auf seine Weise spannend und mitreisend. Man leidet einfach mit Lina, Oliver, Anouk und den anderen mit in ihren ganz persönlichen Dramen. Wichtig ist abschließend noch zu sagen, dass die einzelnen Episoden aufeinander aufbauen und man sie unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen sollte, um den vollen Lesespaß zu haben – andernfalls würde es eventuell für den Leser keinen Sinn machen!

Ich bin gespannt… to be continued…

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Royal Me - The Masquerade: Episode 1

Tina Köpke
E-Buch Text: 86 Seiten
Erschienen bei null, 02.01.2019
ISBN B07MF1Q96F
Genre: Sonstiges

Rezension:

Am 04.01.2018 ist offiziell die Neuauflage von Tina Köpkes erstem Buch ihrer Royal-Reihe erschienen – „Royal Me – The Masquerade“.
In dieser Geschichte regiert noch immer die Monarchie unsere Welt… doch diese wird bedroht, weswegen mitten in der Nacht sämtliche Thronfolger dieser Welt nach Callahan Castle gebracht werden, um dort vor den Rebellen, die ihnen nach dem Leben trachten, in Sicherheit zu sein. Dass sie sich dabei freiwillig oder auch unfreiwillig näher kommen und ihre feinen Masken fallen lassen, dürfte mehr als klar sein – doch die Gefahr lauert überall…


Cover und Klappentext
Das neue Cover ist in einem Creme-Ton gehalten und bildet eine junge Frau in einem cremefarbenen Abendkleid ab, deren Kleid im Wind zu flattern scheint. Das neue Cover hebt sich dadurch deutlich vom Typo-Cover der Erstauflage ab und verpasst dem Buch dadurch einen ganz neuen Charme. Ein wenig erinnert mich das neue Cover an die der Selection-Reihe. Ich finde es sehr schön und ansprechend. Der Klappentext ist passend zu der kurzen Geschichte knapp und kurz gehalten. Weiterhin verrät er auch kaum etwas Genaueres über die Handlung, lädt aber sympathisch zum Lesen ein. Es ist schön, dass der Geschichte dadurch nicht zu viel vorweg genommen wird. Toll gemacht!

Meinung
Die Geschichte wird auf 86 Seiten ganz speziell erzählt: und zwar aus Sicht der diversen Thronfolger in der Ich-Perspektive. Man bekommt also einen super Einblick in die Gedankenwelt der Erben und kann sich in sie hineinversetzen. Tina Köpke hat hier einen erfrischenden Schreibstil verwendet, der das Lesen der Geschichte zu einer Freude macht. Man kann sie einfach in einem Rutsch durchlesen und es kommt keine Langeweile auf. Die dauernden Wechsel des „Erzählenden“ machen die Geschichte neben der Story selbst super spannend und nehmen den Leser mit auf eine kleine Gefühlsachterbahn. Dass diese Erzählweise neben der Spannung, die sie bringt, die Aufmerksamkeit des Lesers fordert, versteht sich von selbst. Die Tatsache, dass die Charaktere alle so verschieden sind, macht das Lesen noch spannender. Man kann förmlich den Film vor seinem inneren Auge beim Lesen sehen – als würde es sich um einer royale Soap handeln oder noch besser: „Royal Me“ im Stilmix von „Tatsächlich Liebe“ und „2012“ (nur ohne die Klimakatastrophe). Dass die Charaktere alle irgendwie miteinander verbunden und verwoben sind, ist die extra Kirche auf der Sahnehaube und macht den Vergleich zu „Tatsächlich Liebe“ deutlich. Die Wendungen und Personen machen aus der spannenden Idee hinter dem Buch eine elektrisierende Geschichte ohne Durststrecken, die man nicht mehr aus der Hand legen mag! Die Idee diese Geschichte in kurze Episoden zu verpacken, gefällt mir nebenbei erwähnt sehr gut. So baut sich mehr Spannung auf.
Das Ende von Episode eins kam dennoch gefühlt viel zu früh – umso mehr freut man sich auf die nächste Episode.
Ich kann „Royal Me – The Masqurade“ wärmstens empfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung. 

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Cold Winter Heart: Highland Hero

Jo Berger
E-Buch Text
Erschienen bei null, 29.12.2018
ISBN B07MDQF9ZK
Genre: Liebesromane

Rezension:

Auf ca. 300 Seiten wird abwechselnd aus Darran’s und Fionas Sicht, jeweils in der Ich-Perspektive eine schöne Liebesgeschichte beschrieben. Die sprachliche Ausgestaltung ist mit einer eher gehobenen Sprache anspruchsvoll und wirkt etwas altertümlich. Da ich mir die Protagonisten in einem Alter zwischen Ende Zwanzig und Mitte Dreißig vorstelle, finde ich, passt die benutzte Wortwahl nicht so 100 Prozent zur Geschichte, auch wenn sie vielleicht nur die gehobene britische Ausdrucksweise symbolisieren sollte.
Die Entwicklung der Protagonisten wirkt authentisch, nachvollziehbar und greifbar – gerade die Entwicklung von Darran lässt einen hart schlucken, da man seinen Schmerz miterleben kann. Auch Fiona macht eine sichtbare Entwicklung mit und wirkt am Ende stärker als zu Beginn. Die Geschichte und die darin liegende Idee ist unterhaltend und kurzweilig und kann den Leser gut fesseln. Zwar ist die Reihe mit jedem Buch in sich abgeschlossen, sodass man „Cold Winter Heart“ alleine lesen könnte, aber ich persönlich fühlte mich etwas ratlos, da ich die Vorgänger nicht gelesen hatte. Ich würde also raten, die komplette Reihe zu lesen, da es mehrere Verweise aus „alte“ Charaktere gibt, die man so besser nachvollziehen könnte.
Berger hat die Charaktere gut beschrieben und herausgearbeitet. Auch die Gefühle der Protagonisten waren spürbar und haben mich beim Lesen mitgenommen. Dadurch und durch den Perspektivwechsel gibt es keine Durststrecke und es wird nicht langweilig.

Leider muss ich sagen, dass ich im Tempo der Story manchmal nicht mitkam und beim Lesen öfters kurz „hä?“ dachte, es war als hätte ich etwas verpasst oder nicht mitbekommen, aber das Gefühl hat den Lesespaß nicht gemindert.
Auch fehlte mir am Ende nochmal sozusagen ein größerer Knall – aber das ist persönliche Ansichts- und Geschmackssache. Trotzdem hatte die Geschichte unvorhersehbare Wendungen und Wirrungen, die mich das Buch haben in einem Rutsch durchlesen lassen.

Alles in allem bleibt mir zu sagen, dass mich die Geschichte aus den schottischen Highlands als eingefleischter Amerika-Fan gepackt und unterhalten hat – mehr kann man sich doch nicht von einem Buch wünschen.

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Götterherz (Kurzgeschichte): Weihnachten mit Hades

B. E. Pfeiffer
E-Buch Text
Erschienen bei Sternensand Verlag, 29.11.2018
ISBN B07KZNK2K1
Genre: Fantasy

Rezension:

Bei dieser Geschichte aus dem Sternensand Verlag handelt es sich um eine Kurzgeschichte, die im Setting von „Götterherz“ spielt. Man trifft die bekannten Charaktere Pen und Hades und viele mehr aus dem Originalbuch wieder und verbringt eine spannende Weihnachtszeit mit den beiden. Das Cover ist dem des Hauptbuches sehr ähnlich, Ur eben weihnachtlich verziert. Dies gefällt mir an dieser Stelle gut, da es so auch die Zusammengehörigkeit der beiden Geschichten demonstriert. Der Klappentext ist genau so, wie ich es gerne sehe: kurz und prägnant, er macht den Leser neugierig auf mehr und nimmt nicht zu viel vorweg. Da ich ein absoluter Weihnachtsmensch bin, habe ich diese Kurzgeschichte mehr als gerne gelesen und dabei verschlungen. Das Buch ist toll in einem Rutsch durchzulesen und bietet keinerlei Durststrecken. Es macht Spaß die Geschichte zu lesen, was an dem schönen Schreibstil der Autorin B.E. Pfeiffer liegt. Man kann ihn hier toll wieder erkennen. Die Weihnachtsgeschichte ist aus der Ich-Perspektive in Penˋs Sicht verfasst. Diese Schreibweise finde ich persönlich am besten, da man so einen besseren Einblick in die Denkweise von Pen bekommt. Auch die Sprache ist einfach zu verstehen und trägt zur Lockerheit der Story bei. Der Spannungsbogen ist in meinen Augen unaufdringlich schön gestaltet und wartet auch mit netten Wendungen auf. Ich liebe ja diese kleinen Familienkomödien, die sich zur Weihnachtszeit ereignen. Die ca. 50 Seiten waren jedoch leider viel zu schnell vorbei und ich hätte gerne noch mehr Zeit mit Pen, Hades und der Familie verbracht. Alles in allem haben wir hier eine schöne weihnachtliche Zugabe, die unterhält und den Leser nochmal mitnimmt in die Götterherz-Welt der griechischen Mythologie von B.E. Pfeiffer

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Keiner glaubt an uns

Jana von Bergner
E-Buch Text
Erschienen bei null, 23.10.2018
ISBN B07JPKVK8Z
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Keiner glaubt an uns“ ist der dritte, in sich abgeschlossene, Band in der „Keiner“-Reihe von Jana von Bergner. Hier stehen Pia und Tom im Mittelpunkt - die Geschwister von Hannah und Mark, dem Paar aus Band eins. Natürlich begegnet man auch in Band drei bekannten Charakteren wieder, jedoch lernt man nun endlich die rebellische letzte Schwester der Familie besser kennen. Cover und Klappentext Das diesmal schwarze Typo-Cover ist wunderbar zu den restlichen Bänden abgestimmt und reiht sich hervorragend in Reihe ein. Mir gefällt dieses schwarze Cover mit seinen rosanen Glitzerakzenten am aller besten. Der Klappentext ist kurz und prägnant gehalten, so wie ich es mir wünsche. Er nimmt nicht zu viel vorweg, lädt dennoch zum neugierigen weiterlesen ein. Die Geschichte ist auf 272 Seiten im personalen Erzählstil verfasst und die Kapitel wechseln sich in Unterkapiteln zwischen dem Reflektorpersonen Pia und Tom ab. So bekommt man abwechselnd besseren Einblick in die Welt des jeweiligen Protagonisten. Passend zu den Klängen der Bände eins und zwei, geht es auch im dritten Teil um eine komplizierte Beziehung, die so in der Gesellschaft ziemlich kritisch betrachtet wird. Von Bergner hat in ihrem gewohnt schönen und einfachen Schreibstil wieder einmal eine New Adult Geschichte mit gesellschaftskritischen Ton geschaffen, die zum nachdenken und mitfiebern einlädt. Die spannungsgeladenen Wendungen tragen dazu bei, dass man diese kurzweilige und herzerwärmende Geschichte in einem Schwung gut durchlesen kann, ohne von Durststrecken unterbrochen zu werden. Die ganze durchdachte sprachliche Ausgestaltung der Geschichte zeigt, wie begabt und geschickt im Umgang mit Worten die Autorin ist. Die Entwicklung von Pia und Tom ist schön von der Autorin herausgearbeitet und wirkt auch echt und authentisch. Es ist schön zu sehen/lesen mit welcher Leidenschaft Pia lebt, auch wenn diese nicht immer nur gut für sie ist. Mit „Keiner glaubt an uns“ hat Jana von Bergner einfach eine tolle Fortführung ihrer Reihe geschaffen, die den Leser gut unterhält und an die Emotionen des Leser anknüpft. Man erlebt die Höhen und Tiefen der Protagonisten intensiv mit und fiebert mit den beiden mit bis zum Schluss. Hut ab, vor dieser Geschichte

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107 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 103 Rezensionen

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»Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

Martin Schörle
Flexibler Einband: 119 Seiten
Erschienen bei Engelsdorfer Verlag, 06.12.2016
ISBN 9783960084082
Genre: Romane

Rezension:

Martin Schörle - Zwei Theaterstücke ... Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten ... Einladung zum Klassentreffen Da Theaterstücke eigentlich nicht meiner Komfortzone entsprechen und ich auch bislang immer einen großen Bogen um Theaterstücke gemacht hatte (in der Schule wurden wir ja leider immer dazu gezwungen), war ich sehr gespannt auf das Buch von Martin Schörle, welches gleich zwei Theaterstücke darbot. Da dies also die ersten Theaterstücke sind, die ich bewerte, möchte ich hier auch ein bisschen von meinem gewohnten Rezensionsstil abweichen. Der Einstieg in ein Stück ist für mich immer etwas schwierig, so auch in diesem Fall. Aber nach einigen Seiten habe ich doch gut in dass Stück rund um den Beamten Fredenbek hineingefunden. Hier ist Witz und Ernst vollständig miteinander verwoben. Man kann deutlich erkennen, dass der Beamte von seiner Arbeit ganz und gar vereinnahmt wurde... er ist sozusagen seine Arbeit. Dabei bedient er meiner Meinung nach viele Klischees, die man von einem Beamten im Sinn hat. Es wirkt fast wie Wahnsinn und doch kann man erkennen, dass es eine Taktik des Protagonisten ist, ebendiesem nicht zu erliegen. Wenn man wie ich selbst in der Verwaltung arbeitet, kann man sich, so abgedreht es klingt, hervorragend mit Fredenbek identifizieren. Selbst mein Büro gleicht gewissermaßen dem des Beamten, der sich von seinem „normalen“ Leben außerhalb der Arbeit längst verabschiedet hat. Man kann viele Momente voll und ganz nachvollziehen, sie erinnern an die eigene Arbeit und daran, wie einen Kollegen und Bürger/Kunden „etwas“ aus dem Gleichgewicht bringen können. Das Stück wartet auf mit einer Ernsthaftigkeit, die man im ersten Moment gar nicht wahrnimmt, weil sie sich hinter einem todkomischen Korsett versteckt. Quasi ins Lächerliche gezogen wird und gerade das gibt dem Stück seinen Charme. Auch die Art und Weise wie das Stück verfasst wurde bzw. wie sich Fredenbek gibt, zeigt wie sehr er schon in seiner Arbeit verloren ist. Die Sätze sind oftmals total verschachtelt und hochtrabend - für den Ottonormalmenschen unverständlich... typisch Behördendeutsch sozusagen. So muss man das Stück ebenso aufmerksam und konzentriert lesen, wie einen Bescheid vom Ordnungsamt, was sich aber voll und ganz lohnt. Die im Buch erwähnte Nähe zwischen Slapstick und Tragik ist absolut greifbar und real. Freud und Leid hängen eben doch mehr aneinander als man denkt. Auch wenn der Titel des Stücks „nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten“ lautet, so kann der Leser davon ausgehen, dass es sich genau so in den Büros deutscher Verwaltungen zuträgt. Natürlich beizeiten nicht so überspitzt wie bei Fredenbek, dafür aber immer einen Schritt vom Abgrund der sich Wahnsinn und Lagerkoller nennt entfernt. Ich für meinen Teil sinniere zwar nicht über meine Radiergummis... dafür freue ich mich immer wie ein Kind am Weihnachtsmorgen wenn ich neues Büromaterial bekomme. Es sind die kleinen Dinge, die die Arbeit erträglich machen. Das zweite Theaterstück in dem Buch ist meines Erachtens nach, das komplette Gegenteil zum ersten Stück. „Einladung zum Klassentreffen“ ist für mich eine Erzählung über das reale Leben. Die Protagonisten Carsten und Marina sind absolut authentische und natürliche Personen, ihre Geschichte liest sich leicht und einfach, was der sprachlichen Gestaltung des Autors zuzurechnen ist. Diese Kehrtwende im Erzählstil zeigt die Vielseitigkeit des Autors. Im Laufe eines Telefonates (welches immer wieder eine Rolle spielt, sozusagen als leitender Handlungsstränge fungiert) lernt man das einstige Liebespaar mit jeder Seite immer besser kennen und durch ihre gefühlte Echtheit, fällt es dem Leser leicht sich selbst in dieses Stück hineinzuversetzen... Marina und Carsten treten auf wie Menschen von nebenan, absolut aus dem Leben gegriffen. Die Protagonisten erleben Rückblicke in eine längst vergangene Zeit, die man sich selbst wieder herbeisehnt und man merkt, dass man selbst in seiner Zeit solch ein Paar in der Klasse hatte. Auch wenn bei mir die Zeit für ein Klassentreffen noch nicht so reif ist wie bei Carsten und Marina, so hat mich dieses Stück neugierig gemacht, wie es wohl einmal bei meinem sein könnte. Eins ist sicher... die gute alte Schulzeit wünscht man sich auch mit 24 zurück... spätestens wenn man mittlerweile den Behördenwahnsinn aus der Arbeit kennt. Beide Stücke haben mich toll unterhalten, mich zum Nachdenken und mehr noch zum Lachen gebracht. Das ist meiner Meinung nach das beste am Theater: man kann der Realität entfliehen und denkt in der Moral schlussendlich trotzdem darüber nach - geleitet durch die Figuren, die man hier mehrere Seiten lang verfolgt hat. Martin Schörle hat mit diesen beiden Stücken etwas tolles geschaffen und ich bin gespannt auf eventuelle Fortsetzungen... gerade auf unseren cholerischen Beamten am Rande des Wahnsinns... Ich kann das Buch nur empfehlen. (Danke an den Autor Martin Schörle für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares; dies hat meine Meinung dennoch in keiner Weise beeinflusst)

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Mr Fixer Upper

Lucy Score , Uta Hege
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Forever, 06.07.2018
ISBN 9783958189676
Genre: Liebesromane

Rezension:

Am 04.06.18 erschien das Buch „Mr Fixer Upper - Bauplan für die Liebe“ von Lucy Score im Verlag Forever by Ullstein. Dankenswerter Weise stellte mir der Vorlag dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung. Zur Handlung: Gemeinsam mit seiner Schwester Cat ist Gannon der Star von „Kings of Construction“... einer erfolgreichen Fixer-Upper Fernsehsendung. Da er aber kein einfacher Mensch ist, gerät er mehr als einmal mit seiner Aufnahmeleiterin Paige aneinander... die Funken sprühen und das nicht nur vom Metall, das Gannon oberkörperfrei schleift. Doch zwischen Einschaltquoten uns straffen Zeitplänen gibt es für Paige keinen Platz für Gefühle - schon gar nicht beim Reality TV. Gerade als Paige und Gannon feststellen, dass doch nicht alles „Fake“ in der Branche ist, drängt sich jemand zwischen die Beiden und Paige zieht ihre Konsequenzen... wird Gannon sie von sich überzeuge können? Cover und Klappentext Das Cover des Buches bildet einen durchtrainierten, muskulösen Mann Ende 20, Anfang 30 ab, der oberkörperfrei ist - yummie. Offenbar soll der knackige Kerl Gannon darstellen. Ansonsten stellt das Cover keinen großen Bezug zur Geschichte da, was meiner Ansicht nach etwas schade ist. Der Klappentext ist okay. Er nimmt zwar nicht all zu viel vorweg, ich empfinde ihn aber einen kleinen Ticken zu lang. Es ist jetzt aber auch kein Weltuntergang. Meinung Die Geschichte ist mit ihren 413 Seiten in Jahreszeitenabschnitte gegliedert, man verbringt sozusagen ein ganzes Jahr mit den Charakteren, die einem beim Lesen immer mehr ans Herz wachsen. Weiterhin ist die Story aus Sicht der 3. Person verfasst - in einem personalen Erzählstil, wobei Paige überwiegend als Reflektor-Person dient. Des Öfteren ist aber auch Gannon als Reflektor-Person im Vordergrund. So bekommt man einen ausgewogenen Einblick in die einzelnen Protagonisten. Deren Entwicklung zieht sich durchs ganze Jahr und ist besonders bei Gannon gut zu verfolgen, da sie hier am deutlichsten ist. Dadurch dass die Entwicklung über die einzelnen Jahreszeiten hinaus verläuft, wirkt sie echt und authentisch, was dem Buch eine schönen persönlichen Touch verleiht. Der Roman ist im Grunde durchweg spannend, vielleicht im Mittelteil etwas langatmig, aber das ist nicht weiter tragisch. Da man die Protas über das Jahr hinweg begleitet, wirkt das nur noch authentischer, denn im normalen Leben passiert auch nie nur spannendes. Die Autorin benutzt für „Mr Fixer Upper“ eine einfache junge Sprache, welche gut und bequeme durchzulesen ist. Ebenfalls gut von der Autorin ausgearbeitet sind die Beschreibungen der Charakteren und der prägnanten Stellen - diese sind plastisch dargestellt und logisch nachvollziehbar. Sie tragen zur Authentizität der Geschichte bei. Dieses Buch von Lucy Score enthält eine interessante Story in einem neuen Bereich (mal nicht Rockstar-, Football- und Millionärthema), ist spannend, sexy und unterhaltsam... und macht vor allem Lust auf weitere Geschichten über Reality-TV Stars.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Verfolgung

Aurelia Velten
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Hippomonte, 03.08.2018
ISBN 9783946210160
Genre: Romane

Rezension:

Am 03.08.2018 erschien der zweite Teil der Reihe „Die Kinder der Götter“ von Aurelia Velten „Verfolgung“ im Hippomonte Publishing Verlag. Die Geschichte handelt von der Furie Alecto - Alecs - und dem Krieger Cal. Ein Jahr verbrachte sie unschuldig im Tartaros, nun konnte sie die Freiheit zurückerlangen und stößt daher auf Cal, den hünenhaften Krieger. Getrieben von Wahnsinn hat Alecs nur eines im Sinn, den Verräter, der sie in den Tartaros brachte zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen. Nur wird sie Cal nicht los, nicht nur dass er sich überschneiden bewegt, er hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, die Furie zu beschützen. Doch wie schützt man jemanden, der getrieben von Schmerz, Leid und der Vergangenheit ist und droht, sich in ihrem eigenen Wahnsinn zu verlieren? Cover und Klappentext Das Cover zeigt ein Frauengesicht mit leuchtenden bernsteinfarbenen Augen. Zwar lässt bei diesem Bild sich nicht darauf schließen, dass es sich um eine Geschichte in der griechischen Sagenwelt handelt, allerdings erkennt man den Bezug zum Buch selbst, wenn man die Geschichte aufmerksam gelesen hat. Das finde ich schön. Der Klappentext ist kurz und prägnant, nimmt nicht zu viel vorweg und macht auch neugierig auf den Inhalt der Geschichte - genau das also, was ein guter Klappentext können muss. Meinung Wieder einmal ist es einer Autorin gelungen, die griechische Mythologie wunderbar unterhaltsam den Leseren näher zu bringen. Auf 312 Seiten hat Velten die Geschichte aus der Sicht der 3. Person in einem personalen Erzählstil verfasst, wobei die Reflektorperson zwischen Alecs und Cal wechselt - Alecs aber mehr im Fokus steht. Die Geschichte ist kurzweilig, spannend und unterhaltsam, war mir aber einen Ticken zu schnelllebig und rasch vorbei. Die Szenen und die Charaktere sind toll beschrieben, was auch am verwendeten Sprachstil von Velten liegt. Sie hat den „Wahnsinn“, der in Alecs tobt, gekonnt sprachlich ausgebaut: mit Humor, frischer junger Sprache und einer Portion wilder Zweideutigkeit und Sexyness. Alecs Entwicklung innerhalb des Buches ist deutlich, sie zieht sich durch den ganzen Roman; sie wird ruhiger gen Ende zu, dazu trägt Cal ganz erheblich bei. Er erdet sie und gibt ihr ihr Vertrauen in sich selbst zurück. Auch wenn „Verfolgung“ in sich angeschlossen ist, hat man doch etwas das Gefühl, es fehlen einem beim Lesen ein paar Infos zur Geschichte. Hier wäre vielleicht ein kleiner allgemeiner Rückblick oder eine kurze allgemeine Erklärung nicht schlecht gewesen. Alles in allem handelt es sich bei dem Buch um eine schöne Paranormal Romance Geschichte im Bereich meiner Lieblingsmythenwelt, die gut durchzulesen ist und auch unterhält.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Burning Bad Boy

Adele Mann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Feelings, 02.05.2018
ISBN 9783426216712
Genre: Romane

Rezension:

Am 02.05.2018 erschien mit „Burning Bad Boy“ der zweite Teil von Adele Manns Bad Boy Reihe im Hause feelings (Droemer Knaur). Der Liebesroman handelt von der Geschichte von Logan und Mia, beide Feuerwehrleute mit Leidenschaft, doch einen guten gemeinsamen Start hatten sie nicht. Denn für den Feuerwehr-Bad Boy gehören Frauen nicht in Bunker Gear und auf die Feuerwache. Als ein Brandstifter im Bezirk der Wache sein Unwesen treibt, müssen sie besser zusammenarbeiten denn je und sich ebenfalls über ihre Gefühle klar werden... doch wie soll man andere retten, wenn man seinen Partner allem voran am meisten beschützen will..? Cover und Klappentext Das Cover passt vom Stil her genau zum vorangegangenen Band eins „Charming Bad Boy“, sodass man die Bücher leicht als reihenzugehörig ausmachen kann. Allerdings muss ich den gleichen Kritikpunkt wie bei Band eins anbringen: mir ist das Cover leider wieder etwas zu nichtssagenden und es sticht auch nicht unbedingt hervor. Es stellt lediglich einen kleinen Bezug zur romantisch-erotischen Seite des Buches her, ansonsten finde ich wird es aber der tollen Geschichte im Inneren nicht gerecht. Der Klappentext ist interessant und macht neugierig. Gerade auch weil der Markt mit Feuerwehrleuten noch nicht übersättigt ist, steht man so dem Buch relativ unvoreingenommen gegenüber und wird meiner Meinung auch nicht enttäuscht. Außerdem ist der Klappentext recht prägnant und gibt auch keinen wesentlichen Inhalt preis. Daher kann ich nichts weiter hierzu anmerken. Meinung Der zweite Teil der Bad Boy Reihe von Adele Mann ist zwar in sich abgeschlossen, aber man trifft alte Bekannte wieder und lernt gleichzeitig ein weiteres Familienmitglied des irisch-amerikanischen St. Claire Clans kennen. „Burning Bad Boy“ umfasst 351 Seiten, die mit einem guten lebendigen Schreibstil aufwarten, die spannend und flüssig geschrieben und gut durchzulesen sind. Ich konnte keine Durststrecke entdecken. Außerdem sind die Wendungen schön ausgearbeitet und überraschen den Leser in angenehm unterhaltender Weise. Die Kapitel sind mal aus der Sich von Mia und von Logan jeweils in der „Ich-Perspektive“ verfasst - so kann man sich wunderbar in beide Protagonisten hineinversetzen und ihre Beweggründe verstehen. Insgesamt sind die Charaktere als auch die Szenen authentisch und plastisch beschrieben, sodass sich beim Lesen ein guter Film vor dem inneren Auge abspielen kann. Durch den mitreißenden Schreibstil und auch der Sprache, die die Autorin in ihrem Roman verwendet, die einfach, gut verständlich und auch anreizend ist, überträgt sich die Spannung des Buches auf den Leser und man fiebert, leidet und fühlt mit Mia und Logan mit... als wäre man fast selbst ein Mitglied der Feuerwache. Was dieses Buch ebenfalls so liebenswert macht, ist die Authentizität: die Charaktere entwickeln sich und sind dynamisch. Auch die Atmosphäre (irisches Blut trifft auf italo-amerikanisches Temperament) wirkt absolut realistisch. Meiner Meinung nach hat Adele Mann einen tollen Roman im Stil von Chicago Fire und Seattle Firefighters erschaffen, den ich nur weiterempfehlen kann. Ich hoffe aber trotzdem noch auf einen weiteren Teil in er Bad Boy Reihe.

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Keiner weiß von uns

Jana von Bergner
E-Buch Text
Erschienen bei null, 12.07.2018
ISBN B07CWT6HHG
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Liebesroman „Keiner weiß von uns“ ist der zweite Band in der „Keiner“-Reihe von Jana von Bergner. Erschienen ist das Buch am 12. Juli 2018. Die Geschichte handelt von Emma und Julian. Während Julian seine Träume aufgegeben hat, sind ihre Träume alles was Emma geblieben ist. Einer von ihrer Träume ist ihr Lehrer Julian, aber dies wird immer nur ein Traum bleiben. Denn eine Schülerin kann niemals mit ihrem Lehrer zusammen kommen, oder? Werden die beiden ihre Träume verwirklichen können oder scheitern sie an der harten Realität? Findet es selbst heraus. Cover und Klappentext Das Cover passt hervorragend zu dem Vorgängerband, denn auch hier haben wir wieder ein Typo-Cover. Dieses Mal dominieren die Farben schwarz weiß und rosa, wobei der Titel beziehungsweise ein Teil davon und kleine Details rosa glitzernd hervorstechen. Diese glitzernden Applikationen heben sich wunderbar von dem schwarz-weiß gestreiften Untergrund ab. Ich finde das Cover einfach schön, weil man so keine Schlüsse auf den Inhalt ziehen kann. Den Klappentext ist in Ordnung, für meinen Geschmack hätte er aber etwas knackiger sein können. Er gibt nicht zu viel preis, aber ist meiner Empfindung nach nah an der Grenze. Meinung „Keiner weiß von uns“ ist mit seinen 326 Seiten eine gehaltvolle Fortsetzung des ersten Bandes, wobei es sich hier ebenfalls um eine in sich abgeschlossene Geschichte handelt. Wir lernen Emma, die Schwester von Hannah aus dem ersten Band, viel besser kennen. Wieder einmal hat mich von Bergners sprachliche Gestaltung in diesem Roman überzeugt. Sie ist einfach, gut verständlich und macht die Geschichte spannend. In die Charaktere könnte ich mich sehr gut hineinversetzen, da sie wunderbar beschrieben waren und man so ein sehr gutes Gespür für sie bekommen hat. In dieser Geschichte konnte man wirklich mitlachen, mitweinen und mitfiebern. Langweilig wird es zu keinem Zeitpunkt. Auch wirkt die Geschichte, wie schon der erste Teil, echt und authentisch. Auch den Erzählstil hat die Autorin beibehalten, so sind die Kapitel wieder stellenweise abwechselnd aus den Sichtweisen der Reflektorpersonen Julian und Emma verfasst. Dies trägt natürlich auch dazu bei, dass man sich in die Charaktere beziehungsweise Protagonisten wunderbar hinein versetzen kann. Manchmal kann man die Zerrissenheit der Romanfiguren förmlich spüren. Da es immer wieder interessante Wendungen im Buch gab, konnte man die Geschichte weiterhin nicht aus der Hand legen und angenehmen in einem Durchgang durchlesen – Man wollte doch unbedingt wissen, wie's weitergeht . Sympathisch finde ist, dass man „Keiner weiß von uns“ losgelöst von Band eins lesen kann, auch wenn man in der Fortsetzung altbekannte Figuren natürlich wieder trifft. „Keiner weiß von uns“ ist sicher kein Buch, dessen Thema aus der Luft gegriffen ist, denn kennen wir nicht alle den einen Lehrer, für den wir früher in der Schule selbst geschwärmt haben? Ich kann den zweiten Teil nur weiterempfehlen, da es sich hier um einen angenehmen und unterhaltsamen Liebesroman handelt, der den Leser auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitnimmt. Wer hier nicht mit dem Protagonisten mitfiebert, hat kein Herz.

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89 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

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Dein. Für immer. (Liebesroman)

Emma Wagner
E-Buch Text: 452 Seiten
Erschienen bei Emma Wagner, 01.07.2018
ISBN 9781980942580
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Buch „Dein. Für immer“ von Emma Wagner, erschienen am 01.07.2018, ist der dritte Band in der „Für immer“-Reihe. Die Liebesgeschichte wird, wie die beiden Vorgänger zuvor, in zwei zeitlich getrennten Handlungsebenen erzählt. Einmal, in der Vergangenheit - dort geht es um die Forschertochter Clara und den Gaucho Nino, und einmal in der Gegenwart, hier geht es um die Studentin Isa und Ben. In jeder Zeit geht es um eine Liebe die es eigentlich so nicht geben dürfte. Doch allen Widerständen zum Trotz ist die Anziehungskraft von beiden Paaren jeweils aufeinander größer, als alle Unwegsamkeiten. Wird jede Geschichte ihr Happy End bekommen, oder sind die Hindernisse und Geheimnisse doch so unüberwindbar, wie sie den jungen Leuten erscheinen? Und was verbindet die beiden Paare wirklich miteinander, außer der Tango? Das müsst ihr selbst rausfinden. Cover und Klappentext Das Cover passt hervorragend zu seinen Vorgängern. Es hat die gleiche Leichtigkeit und auch die gleiche Farbkombination beziehungsweise farbliche Gestaltung wie die restliche Reihe. Man kann ein Tango tanzendes Paar darauf erkennen und im Hintergrund durch eine Tür die weiten einer Ebene, vermutlich von Argentinien. Außerdem ist der Schatten eines Reiters zu sehen. In den Ecken des Buches finden sich Abbildungen des Baumes wieder, der im Buch des öfteren erwähnt wird. Einen argentinischen Ceibo. Die Farben des Covers sind wieder leicht in Pastelltönen gehalten. Somit passt das Cover nicht nur zur Geschichte sondern auch zur gesamten Reihe was ich sehr gelungen finde. Der Klappentext sieht zwar auf den ersten Blick ziemlich lang aus, ist aber trotzdem kurz gehalten. Er beleuchtet kurz beide Parteien. Alles in allem finde ich ihn informativ, er macht neugierig auf den Inhalt des Buches und auf die Geschichte der einzelnen Charaktere. Außerdem gibt er nicht zu viel preis und baut ab der ersten Sekunde eine gewisse Spannung auf. Bei diesem dritten Band handelt es sich mit 589 Seiten um einen recht dicken Wälzer. Nichts desto trotz schafft es Emma Wagner aber auch mit „Dein. Für immer“ eine tolle Liebesgeschichte zu skizzieren, die den Leser zum Träumen einlädt. Wagners Schreibstil ist wie gewohnt locker-leicht und trotzdem anspruchsvoll. Die Sprache die sie hierfür verwendet, ist nicht all zu jung aber auch nicht altbacken. Man merkt einfach, dass in jeder Seite dieses Liebesromanes haufenweise Herzblut steckt. Die Geschichte von Clara und Nino, welche in der Vergangenheit - in den siebziger Jahren in Argentinien spielt, ist hierbei aus der Sicht der dritten Person verfasst. Wobei Clara hier eindeutig als Reflektorperson im Mittelpunkt steht. Der Erzählstrang von Ben und Isa hingegen ist abwechselnd jeweils aus der Sicht von Ben oder Isa erzählt und spielt in der Gegenwart. Diese Abwechslung in der Erzählweise fordert hierbei die volle Aufmerksamkeit des Lesers, ist aber gleichzeitig super spannend gelöst. Denn so hat man eindeutig das Gefühl in einer Rückblende zu sein. Auch sprachlich hat Emma Wagner zwischen den einzelnen Erzählsträngen einen Unterschied eingebaut; denn gefühlt hat sie für die Geschichte von Ben und Isa eine etwas modernere, frischere Sprache benutzt, als für die Geschichte von Clara und Nino. Die Charaktere sind alle anschaulich beschrieben, sodass man ein gutes Bild von ihnen erhält. Man merkt auch eindeutig das die beiden Frauen (Clara und Isa) sich im Laufe der Geschichte erheblich weiter entwickeln. Woran die männlichen Protagonisten nicht wenig Einfluss haben, welche sich auch authentisch verhalten und entwickeln. Liebe fürs Detail beweist Emma Wagner im Verknüpfen der beiden Handlungsebenen. Dies hat die Autorin, wie zuvor schon in den ersten beiden Bänden wieder sagenhaft gelöst. Für mich ein großer Beweis guter Schriftstellerei. Ich muss gestehen, eingangs habe ich etwas schwierig in die Geschichte hinein gefunden, denn ich wusste nicht gleich genau auf welche Charaktere ich mich besonders konzentrieren sollte. Je weiter ich aber gelesen habe, desto mehr haben mich die Charaktere in ihren Bann gezogen und mir gezeigt wie schön Argentinien ist oder sein kann. Je weiter ich die Geschichte gelesen habe, desto mehr haben mich die Menschen und die Geschichte darin gefesselt, denn die Neugier darauf wie die einzelnen Figuren (Clara, Nino, Ben und Isa) miteinander verknüpft sind, hat stets immer mehr gesiegt als die anfängliche kleine Einstiegsschwierigkeit. Insgesamt betrachtet, hat die Autorin mit dem dritten Teil der „Für immer“-Reihe eine tolle, in sich abgeschlossene Fortsetzung erschaffen, die den Leser wieder einmal mitnimmt in ein fernes Land, in das man vielleicht nicht oft so einfach mir nichts dir nichts reisen würde. Dabei die Geschichten so gekonnt miteinander zu verbinden, ist in meinen Augen nur ein weiteres Argument dafür, dieses Buch unbedingt lesen zu müssen. Ich kann „Dein. Für immer“ nur weiter empfehlen.

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2.580 Bibliotheken, 106 Leser, 0 Gruppen, 443 Rezensionen

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Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meinung Mona Kasten hat auf 416 Seiten ein Gefühlschaos der Sonderklasse geschaffen… Die Sprache die Kasten verwendet ist einfach, jugendlich und passt daher wunderbar zu den Charakteren in der Geschichte. Ganz im Stil Mona Kastens sind die Protagonisten klasse beschrieben und die Geschichte ist mitreißend, spannend und unterhaltsam verfasst. Es lässt sich super locker durchlesen. Die Kapitel sind stellenweise aus Rubys und aus James‘ Sicht geschrieben, was unheimlich dazu beiträgt, dass man sich gut in die Charaktere hineindenken kann, man erlebt alles aus erster Hand, das lässt keinen Platz für Durststrecken. Ich für meinen Teil konnte mich total in Ruby hineinversetzen und fast selbst ihren Schmerz spüren. Der Schreibstil der Autorin bewirkt, dass die Emotionen für den Leser greifbar und alles verzehrend sind – hört sich dramatisch an, aber wer das Buch liest, versteht es. „Save Me“ ist romantisch, witzig, tiefgründig und sexy… Mein Gedanke beim Lesen: eine Mischung aus der „After“-Reihe von Anna Todd und dem Film „Eine wie Keine“ mit Freddy Prince Jr.. Kasten hat authentische Charaktere erschaffen; die Unterschiede zwischen arm und reich gut beschrieben, wobei dieser Good Girl/Bad Boy-Geschichte trotzdem etwas Klischeehaftes innewohnt, was mir aber persönlich gut gefällt. Außerdem kann man „Save Me“ durchaus als gesellschaftskritischen Roman betrachten (arm/reich-Spaltung, gesellschaftliche Vorgaben und Zwänge, insbes. in den gehobenen Schichten). Auch die Entwicklung der Protas erinnert mich etwas an „After“ - *man merkt, dass James aus den selbstdiktierten Fessel ausbrechen möchte, er es aber falsch angeht, denn er ist leicht beeinflussbar und fällt durch schlechten Umgang in alte Muster zurück*. James macht eine langsame Entwicklung durch die aber spannend ist, zwei Schritte vor und einer zurück. Ruby ist total sympathisch, quirlig naiv und unschuldig anmutend, hier hat man auf Grund ihrer Vernunft den typischen Herz-Kopf-Konflikt – aber auch sie entwickelt sich in Band I bereits merkbar. Alles in allem haben wir mit „Save Me“ eine tolle Story, die den Gefühls- und Lebensumbruch mitreißend und nachvollziehbar beschreibt. Da die erotischen Szenen explizit und prickelnd beschrieben sind, würde ich das Buch für Leser ab 16 Jahren empfehlen.
Ein gelungener Auftakt der alles bereithält, was das Herz bluten lässt. Für die relative Ähnlichkeit zur „After“-Reihe gibt es aber ein Pünktchen Abzug.

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Tags: lyx, maxton hall, mona kasten, rezension   (4)
 

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Keiner trennt uns

Jana von Bergner
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 17.04.2018
ISBN 9783752831818
Genre: Liebesromane

Rezension:

Cover und Klappentext Das Cover ist total nach meinem Geschmack... ein einfaches Typo-Cover in Weis und Rosa mit Glitzer. Der Titel steht ganz klar im Vordergrund. Durch die Einfachheit ist das Cover klar und zeitlos und lenkt auch nicht ab, was ich sehr gut finde. Man weiß als Betrachter somit nicht gleich, was einen erwartet und ist daher umso neugieriger. Auch der Klappentext macht den potentiellen Leser neugierig auf den Inhalt des Buches. Er nimmt nicht zu viel vorweg und ist weder zu kurz, noch zu lang. Einfach genau richtig - und das macht Lust auf Mehr. Meinung Bergner hat auf ca. 260 Seiten eine schöne, berührende Geschichte geschaffen, die den Leser mitnimmt in das Schicksal von anderen. Dabei wirkt „Keiner trennt uns“ keineswegs aufgesetzt, sondern authentisch und realistisch. Man spürt die Verbindung der Protagonisten und findet beide einfach nur sympathisch. Diese sind toll beschrieben, man kann sich gut in sie und ihre Denkweisen hineinversetzen. Die Kapitel sind stellenweise abwechselnd aus den Sichtweisen der Reflektorpersonen Hanna und Mark im personalen Erzählstil verfasst, was ebenfalls dazu beiträgt, dass man sich in die Protagonisten hineinversetzen kann. Die verwendete Sprache ist einfach und gut verständlich, gepaart mit Bergners Schreibstil ist dabei eine spannende Geschichte herausgekommen, die keinen Platz für Langeweile und Langatmigkeit lässt. Ich konnte die Geschichte super durchlesen, was dem angenehmen Schreibstil geschuldet ist. Auch die Entwicklung der Protagonisten und deren Verständnis füreinander wirkt weder künstlich noch unecht. Ich hatte das Gefühl, eine wahre Geschichte zu lesen, die tatsächlich so passiert ist. Die Story wirkt echt und absolut greifbar. Das tolle an „Keiner trennt uns“? Man hat als Leser nicht das Gefühl man liest Fiktion. Alles wirkt wie zuvor schon erwähnt, realistisch und authentisch. Zwar kommt auch der Sex nicht zu kurz, welcher plastisch und explizit beschrieben ist, aber er steht auch nicht penetrant im Vordergrund, hier dominiert klar die Geschichte - eine hervorragende Balance zwischen Erotik, Emotion und Drama... einfach wunderbar. Ich kann das Buch nur empfehlen und freue mich auf Band II.

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Tags: jana von bergner, keiner trennt uns, mainwunder, rezension   (4)
 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

erste liebe, freunde, liebe, reihe, vergangenheit

The Truth behind (Weaverhill-Reihe 2)

Vivien Johnson
E-Buch Text: 170 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 06.02.2018
ISBN B079NQBW7J
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mit „The Truth Behind“ ist am 06.02.2018 der langersehnte zweite Teil der „Weaverhill“-Reihe von Vivien Johnson erschienen. Als Mitglied der „Johnson’s Sisters“ hatte ich den Luxus das Buch als Rezensionsexemplar zu bekommen – dafür möchte ich mich zu aller erst bedanken, natürlich hat dieser Umstand meine Meinung aber in keinem Fall beeinflusst. In „The Truth Behind“ geht es um Kimberly und Logan. Die Beiden kennen sich sprichwörtlich aus dem Sandkasten und ebenso lange ist Kim auch schon in Logan verliebt… dann verschwindet er urplötzlich. Erst nach sieben Jahren kehrt er nach Weaverhill zurück – um zu heiraten. Ein heftiger Schlag für die Frau die sich nichts mehr als seine Rückkehr gewünscht hat. Doch Logan merkt, dass er einen riesigen Fehler gemacht hat. Die Frage ist nur, was ist der Fehler? Dass er nach Weaverhill zurückgekommen oder überhaupt erst gegangen ist? Lest selbst! Das Cover von „Weaverhill II“ gefällt mir dieses Mal ausgesprochen besser als das vom ersten Band. Abgebildet ist eine junge Frau Anfang 20 mit langen braunen Haaren, die leicht in Richtung des Betrachters lächelt. Die Farben sind im Western-Stil einfach gehalten in Braun- und Türkistönen. Vereinzelte Lichtreflexe lassen das Cover noch lebendiger wirken – diese sind auch auf der Rückseite zu finden, außerdem wirkt die abgebildete Frau buchstäblich „vom Winde verweht“. Das Gesamtbild hat eine lockerleichte Dynamik und wirkt nicht überladen sondern einladen auf den Betrachter. Hier gibt es von mir 4 von 5 Punkten. Der Klappentext ist prägnant und kurz gehalten, informiert den Leser gerade genug um ihn neugierig auf den weiteren Inhalt des Buches zu machen, ohne aber zu viel vorweg zu nehmen. Mehr bleibt mir hier nicht zu sagen außer, dass er an mir seinen Zweck erfüllt hat und mich zum Lesen animiert hat. Daher 4 von 5 Punkten. Auch im zweiten Teil der „Weaverhill“-Reihe treffen wir wieder auf bekannte Gesichter aus dem vorangegangenen Buch, lernen aber ebenso neue Charaktere kennen. Johnson hat mich auch dieses Mal mit ihrem lockeren und leichten Erzählstil überzeugt. Die Geschichte rund um Kimberly und Logan lässt sich super flüssig durchlesen und fesselte ich von Beginn an. Auf 184 Seiten benutzte die Autorin wieder die „Ich-Perspektive“ und erzählte die Story jeweils abwechselnd aus der Sicht des Protagonisten-Paares. So kann man sich wunderbar in die Beiden hineinversetzen und sowohl in die Denkweise, als auch in die Story hinein fühlen. Johnson schafft es dieses Mal sogar, mich richtiggehend mitleiden zu lassen – in „The Truth Behind“ findet man Humor, Romantik und auch große Traurigkeit. Diese ganzen Emotionen erlebt der Leser hautnah mit. Richtig fies für mein Herz liebe Vivien, dennoch macht dies die Geschichte aus. Man sieht, wofür es sich zu kämpfen lohnt und das finde ich besonders an Kimberly toll. Auch wenn sie manchmal etwas jammert. Die kurze knackige Story ist, wie auch Band eins, ins sich abgeschlossen und könnte ohne Vorwissen gelesen werden (aber das wäre blöd – also Band eins trotzdem lesen *zwinker*). Ich hoffe auf einen weiteren Teil der Reihe, denn man kann etwas Tolles beobachten: Band eins ist bei mir ja damals nicht ganz so gut weggekommen, aber ich finde hier in Band zwei kann man nicht nur authentischen Protagonisten bei ihrer Weiterentwicklung zusehen, sondern auch der Autorin selbst (ich hoffe du verstehst das jetzt nicht falsch!) und das finde ich klasse und lobenswert – weiter so. „Weaverhill II – The Truth Behind“ konnte mich begeistern und super unterhalten, dafür bekommt die Story von mir volle 5 Punkte.

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222 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 110 Rezensionen

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Mit allem, was ich habe

Jodi Ellen Malpas , Christian Trautmann
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 13.11.2017
ISBN 9783956497049
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Am 13.11.2017 erschien der erotische Liebesroman von Erfolgsautorin Jodi Ellen Malpas „Mit allem was ich habe“ im Mira Taschenbuchverlag. Durch den lieben HarperCollins Germany Verlag kam ich in den Genuss, dieses unscheinbare Schätzchen zu lesen und zu rezensieren. Und darum geht`s:

Das Starlett Camille will auf eigenen Füßen stehen und nicht als das von Daddy verwöhnte Model betrachtet werden, für das sie alle halten. Mit harten Bandagen kämpft sie für ihre Träume, doch dann gerät sie ins Fadenkreuz der Feinde ihres Vaters. Natürlich ist Cami alles andere als begeistert, als ihr dieser dann den ehemaligen Soldaten Jake als Bodyguard zur Seite stellt. Und dieser scheint nicht nur an ihrer Sicherheit interessiert zu sein… Doch die Sache lässt Jake nicht in los – weder die Gefahr, noch Cami oder seine eigene Vergangenheit.
Als Jake der Wahrheit, die hinter Camilles Bedrohung steckt, immer näher kommt, eskaliert die Situation und alles was er und seine Schutzperson sich gemeinsam erträumt haben, droht für immer zu zerbrechen. Kommt Jake noch rechtzeitig oder wird er am Ende ausnahmslos alles verlieren?

Das Cover ist edel und minimalistisch in schwarz, gold und silber gehalten. Es wirkt düster, was zu den Protagonisten passt und gleichzeitig vielsagend. Generell mutet das Cover dem des Filmes „Bodyguard“ mit Whitney Houston und Kevin Costner an – nur im neuen Glanz. Die Farbkombination finde ich persönlich schön und passt perfekt zum Thema. Die darauf abgebildete Szene stellt eine wichtige Schlüsselszene der Geschichte dar.
Es ist einfach und nicht überlagen. Außerdem wird auch nicht das allgegenwärtige sich liebkosende Liebespaar im Vollbildmodus gezeigt, so hebt es sich von anderen Büchern des gleichen Genres ab. Toll gemacht!

Der Klappentext spricht mich total an und macht mich als Leser unheimlich neugierig. Er ist spritzig und kurz. Stellt prägnant einen Teil der Geschichte dar, ohne zu viel zu verraten und zu wenig zu versprechen. Man bekommt hier einen ersten Vorgeschmack auf die dekadente Geschichte im Inneren des Buches. Auch hier bleibt mir nur zu sagen: toll gemacht.

Auf 464 Printseiten bekommt man so ziemlich jede Emotion geboten, die es nur gibt. „Mit allem was ich habe“ lädt zum Lachen ein und verbreitetet Nervenkitzel, Gänsehaut… und selbst etwas Wollust (heiß heiß baby). Die Kapitel werden abwechselnd in der „ich-Perspektive“ von Jake und Camillie erzählt, so ist man von Anfang an in den Köpfen der Protas dabei und kann sich wunderbar in sie hineinversetzen und deren Emotionen aus erster Hand miterleben.
Das Buch ist von Beginn an spannend und weist nicht mal den Hauch einer Durststrecke auf, man will dauerhaft wissen, wie es weitergeht und was als nächstes kommt – das lässt den Leser das Buch klasse in einem Rutsch durchlesen… das und die Sprache die Malpas in ihrem Werk verwendet hat. Diese ist jung und frech, an den wichtigen Stellen aber auch ernst und tiefgründig. Malpas versteht sich mit ihren Worten den Leser zu fesseln, zu locken und zu reizen. Die Autorin erschafft eine prickelnde Erotik, die geschmackvoll und aufreizend ist, ohne pervers zu sein – heiße Sache.
Selbst die Spannung und Anziehung zwischen Jake und Camille wird durch den tollen Erzählstil greifbar und unterhält den Leser bis zur letzten Seite.
Ebenfalls hat die Autorin mit ihren Protagonisten überaus interessante Charaktere geschaffen, die sich kontinuierlich die Geschichte hindurch weiterentwickeln und über sich hinaus wachsen. Diese Entwicklung der Charaktere ist real spürbar und wirkt absolut echt und authentisch.
Das Buch spielt mit der Wahrnehmung und der Aufmerksamkeit der Leser und entführt diese auf einen literarischen Irrweg. Durch viele unvorhersehbare Wendungen ist nichts, wie es auf den ersten Blick erscheint und man muss sich immer selbst fragen: was habe ich übersehen? Man fragt sich: ist das wirklich wahr? Und man fragt sich: warum?

„Mit allem was ich habe“ ist absolut super und unbedingt empfehlenswert. Ich konnte es nicht aus den Händen legen, so sehr hatte es mich in seinen Bann gezogen. Dieses Buch ist so lesenswert, dass man es wie einen guten Film immer wieder lesen kann. Das ist der „Bodyguard“ unserer Generation – in neuem Setting und mit neuer Story.
Nie ist mir Lobgesang so leicht über die Lippen gekommen.

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140 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

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Lichterzauber in Manhattan

Sarah Morgan
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 09.10.2017
ISBN 9783956496714
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mit "Lichterzauber in Manhattan" erschien am 09.10.2017 der dritte Teil von Sarah Morgans Reihe "From Manhattan With Love". Der Roman aus dem Mira Taschenbuchverlag in sich soweit abgeschlossen, man begegnet aber den Protagonisten der vorherigen Bücher wieder. In diesem Buch liegt der Fokus auf Eva, die letzte der drei Manhattan-Girls. Die neue Firma von Paige, Frankie und Eva floriert... so kommt es, dass Eva in der Vorweihnachtszeit einen neuen Auftrag bekommt. Bewaffnet mit Weihnachtsdeko und Lebensmitteln soll sie die Wohnung des bekannten Thriller-Autors Lucas in dessen Abwesenheit herrichten. Doch der eigentümliche und griesgrämige Autor ist alles andere als außer Haus. Während draußen New York City durch einen heftigen Schneesturm lahmgelegt wird, müssen sich der zynische Lucas und die Romantikerin Eva irgendwie arrangieren... mit knisterndem Erfolg. Doch wie sollen zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, zusammenfinden wenn des einen Traum des anderen Albtraum ist? Zwischen Deadlines, Weihnachtsbäumen und Schnee gilt es die Geister der Vergangenheit zu überwinden und das wichtigste nicht zu verlieren: die Hoffnung, doch ist es dafür vielleicht schon zu spät..? Das Cover ist in Rot und Blau gehalten, durch die dezente Illustration im unteren Drittel wirkt es einfach und leicht. In Rot ist die Skyline von Manhattan zu sehen, hierbei sticht das Empire State Building am meisten heraus, außerdem kann man noch die St. Pauls Cathedral und einzelne Weihnachtsbäume ausmachen. Der blaue Hintergrund wird in einem Farbverlauf nach oben hin immer heller, von ihm heben sich mehrere Schneeflocken ab. Aufgewertet wird das TB durch den Glitzerspezialeffekt. Er verleiht dem Buch eine ansprechende Haptik und träumerisch-verzaubere Atmosphäre. Ich finde das Cover okay, Tendenz steigend daher 3,75/5. Der Klappentext ist ebenso in Ordnung. Er ist kurz und knapp, nimmt der Geschichte nicht alles vorweg, sondern lässt dem Leser auch die Möglichkeit selbst noch so einiges in der Story zu entdecken. Allerdings hätte er etwas spannender formuliert werden können. Die Beschreibung der Geschichte auf der ersten Buchseite finde ich da schon wesentlich spannender. Für den Klappentext gibt es von mir 3/5 Punke. In 20 Kapiteln, aufgeteilt in 350 Seiten wird die Geschichte von Eva und Lucas in einer Mischung aus dem auktorialen und personalen Erzählstil übermittelt. Man hat das Gefühl der Erzählung ist allwissend, andererseits teilen sich die Kapitel auch noch mal in Passagen auf, in denen je Lucas oder Eva die Reflektorfigur darstellen. Die Sprache, die Morgan in "Lichterzauber in Manhattan" verwendet ist einfach und leicht, dennoch aber auch hochwertig. Man kann den Liebesroman wunderbar durchlesen, weil man gleich in die Story mit einsteigen kann. Außerdem machen der viele Humor und wortgewandte Sarkasmus, gepaart mit Schlagfertigkeit das Buch sehr unterhaltend und entlocken einem Hier und Da den ein oder anderen Lacher. Durstreckendem gibt es keine, man ist einfach von dem Protagonisten-Paar gefesselt und möchte wissen wie der Verlauf der Geschichte ist. Die Entwicklung die Lucas und Eva durchmachen ist glaubwürdig und rührend. Sie sind wie Feuer und Eis und ihre Spannung, die im Buch beschrieben wird, überträgt sich spürbar auf den Leser. Man leidet mit den beiden mit und hinterfragt ihre Denkweise. Aber genau dadurch setzt man sich mit dem Thema des Buches aufmerksam auseinander. Ab dem vorletzten Kapitel hat es mir nur noch die Tränen in die Augen getrieben, weil die Emotionen und Handlungen der Personen einfach so drastisch waren. ACHTUNG evtl. MINI-SPOILER: man fühl einfach Evas Schmerz und ihre leise Hoffnungslosigkeit und ebenso Lucas' Verzweiflung. Es ist als ob man selbst in die Figuren hineingetaucht ist, denn man fühlt am eigenen Leib den Stich in der Brust. Besonders Evas leichte, optimistische Art ist bezaubernd und süß. Ich finde die Story einfach klasse, weil sie mich als Leser zu Emotionen zwingt, zum Träumen anregt und zur Vorsicht ermutigt. Außerdem spielt sie in einem tollen Setting und wirkt authentisch und echt. Deshalb für die Geschichte volle 5 Punkte.

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58 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Winter, Liebe und ein Wiesel

Emma Wagner
E-Buch Text: 363 Seiten
Erschienen bei independently published, 29.11.2017
ISBN B077TZJR84
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover so meine Meinung, ist wieder einmal sehr schön gestaltet. Es ist zwar minimalistisch und einfach gehalten, doch dadurch überzeugt es mich auch (es ist nicht überladen und angenehm anzuschauen). Es ist verspielt und nimmt das Thema vom Winterwunderland wieder auf, das auch in der Geschichte eine Rolle spielt. Wichtige Elemente der Geschichte sind auf dem Cover, welches in winterlichen Blau- und konträren Rottönen gehalten ist, abgebildet. Besonders gefällt mir die Abbildung des Wiesels mit der Zuckerstange. Alles in allem ist das Cover besonders und macht die sog. Cover-Käufer, worunter ich mich selbst zähle, neugierig auf den Inhalt.
Für das Cover vergebe ich 4,5 von 5 Punkten.

Der Klappentext ist auf den ersten Blick zwar etwas lang, dafür aber keck, lustig und informativ ohne dabei der Geschichte zu viel vorweg zu nehmen. Er ist humorvoll geschrieben, sodass man hier schon ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert bekommt. Hier bekommt man schon einen Geschmack darauf, wie toll der Schreibstil ist - und auch der Schlusssatz ist toll gelungen. Hier bleibt mir nicht viel mehr zu sagen, als gut gemacht. Deshalb auch volle 5 Punkte von mir.


"Winter, Liebe und ein Wiesel" umfasst 482 Printseiten und ist durchweg aus der Sicht von Juli in der "Ich-Perspektive" erzählt. Dadurch und durch Emmas tollen Schreibstil kann sich der Leser wunderbar in die chaotische Juli hineinversetzen und wird von Anfang bis Ende wunderbar unterhalten.

Wagners Schreibstil ist einfach wunderbar - sie versteht es den Leser mit ihren Worten gefangen zu nehmen und über die Story hinweg zu fesseln. Die Geschichte lässt sich durch die leichte und frische Sprache angenehm in einem Rutsch durchlesen und bietet zu jeder Zeit eine Menge Humor und Gefühl.
Die chaotischen Familienverhältnisse sind wunderbar dargestellt, sodass man hier und da einen Moment hat, wo man sagen könnte: oh ja das kenn ich nur zu gut.
Auch die einzelnen Charaktere sind liebevoll herausgearbeitet, am besten gefällt mir jedoch die etwas schrullige aber geniale Tante Clara, die immer mal wieder in einer Mischung aus Alfred Hitchcock und Heinz Erhardt "durchs Bild läuft" für einen Lacher oder Schmunzler sorgt und dann geht, als wäre nichts gewesen. Außerdem ist ihre tüttelige Art urig sympathisch aber sicherlich für Juli manchmal auch schwer zu ertragen bei all dem Stress. Tante Clara bildet irgendwie eine Konstante, wohingegen bei den übrigen Charakteren deutliche Entwicklungen im Laufe der Geschichte auszumachen sind.

Auch wenn mir zwischenzeitlich mal Julis und Leos Art etwas nervig erschien, finde ich diese rückwirkend betrachtet nach Ende des Buches doch sympathisch und gut.

Emma Wagner schafft es mit Juli ein Vorbild zu schaffen, das gar nicht weiß, dass es eins ist.

Aber hier wird den Alleinerziehenden Müttern wunderbar Respekt gezollt... und das ganz unterschwellig und unaufdringlich - Bravo.
Die Protagonistin ist einfach wunderbar sympathisch, da sie nicht gekünstelt und aufgesetzt wirkt, sondern total natürlich - das wirkt sich einfach auf die gesamte Geschichte aus und macht diese auch mehr als sympathisch.

Die preisgekrönte Autorin hat hier eine schöne Weihnachtsgeschichte geschaffen, die uns zeigt dass Familie wertvoll, Liebe wichtig und wir alle nicht fehlerfrei sind.... und das auch gut so ist, denn das macht uns alle besonders. In einer solchen Zeit eine gute Moral!

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Tags: emma wagner   (1)
 

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

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Charming Bad Boy

Adele Mann
Flexibler Einband: 394 Seiten
Erschienen bei Feelings, 02.05.2017
ISBN 9783426216040
Genre: Liebesromane

Rezension:

Seit dem 02.05.2017 gibt es das Buch „Charming Bad Boy“ von Adele Mann im Hause feelings – emotional Ebooks (ein Imprint vom Droemer Knaur Verlag).
In diesem erotischen Liebesroman geht es um die junge Lehrerin Danielle St. Claire und den Rettungssanitäter Brock McNamara.
Nachdem Dani ihren Freund in Flagranti erwischt hat, braucht sie eine neue Bleibe – da bleibt ihr nur ihr Elternhaus in Brooklyn. Auf der nervenaufreibenden und aussichtslosen Suche nach einer neuen bezahlbaren Wohnung in Ney York, macht ihr ausgerechnet der beste Freund ihres Bruders ein verlockendes Angebot. Brock McNamara ist heiß, attraktiv und zu allem Überfluss der beste Rettungssanitäter des FDNY… und ein berüchtigter Weiberheld wie er im Buche steht. Bei ihm unterzukommen ist eigentlich keine gute Idee. Trotzdem geht Dani auf das Angebot ein und muss schon bald feststellen, dass ihre Schwäche für Brock keine einfache Jugendschwärmerei gewesen ist. Während das Prickeln unter den Mitbewohnern zunimmt, bleibt Dani nicht verborgen, dass Brock eine schwere Last mit sich rumzuschleppen hat – ausgerechnet die Geister seiner Vergangenheit bringen die junge Frau in Lebensgefahr… kommt Brock zu spät um Danielle zu retten?

Auf dem Cover ist die obere Körperpartie (hauptsächlich Kopf) eines Pärchens zu erkennen. Die Köpfe sind sich zugewandt und der Betrachter kann eindeutig davon ausgehen, dass sich die Frau und der Mann im Begriff sind zu küssen. Man kann soweit sagen, dass es den Anschein erweckt, als wäre das abgebildete Paar Nackt. Die bestätigen auch die vorherrschenden Farben des Covers: durch die Abbildung des Paares sieht man hauptsächlich Braun- und Hauttöne. Auch der Titel und der Autorenname stehen im unteren linken Bildbereich in einer Art braunen Blase.

Der Klappentext ist prägnant und gut beschrieben. Er ist nicht zu ausführlich und nimmt der Geschichte auch nichts vorweg. Der Leser bekommt ein erstes Bild der Story. Außerdem macht der Text neugierig - auch die Tatsache dass es sich um Dani und den besten Freund ihres Bruders handelt, macht das Ganze gleich noch spannender, da ja allgemein bekannt ist, dass unter „Bros“ die Schwester tabu ist. Man kann durch die Kurzbeschreibung ahnen, dass es ein paar Problemchen geben wird, was noch neugieriger auf den gesamten Inhalt macht.

„Carming Bad Boy“ umfasst 394 Seiten, 35 Kapitel plus Epilog. Diese sind in der „Ich“-Perspektive abwechselnd aus der Sicht von Dani und Brock verfasst, was dem Leser dabei hilft, sich sehr gut in die Protagonisten hineinzuversetzen. Man bekommt ein umfassendes Bild der Gefühle und Gedanken der Charaktere was unglaublich spannend ist.
Adele Mann hat einen tollen Schreibstil: sie lässt Humor, Sarkasmus und Wortwitz in die Geschichte mit einfließen und erzählt die schlüpfrigen Szenen anschaulich. Dabei verwendet sie eine junge und spritzige Sprache – man kann „Charming Bad Boy“ daher flüssig und gut lesen. Ein weiterer Pluspunkt für Mann’s Schreibstil ist auch die Abwechslung der Sprache – neben der jungen „normalen“ Sprache verwendet Adele Mann in erotischen Abschnitten eine etwas perversere Sprache, die ganz klar auch an den sog. Dirty Talk angelehnt ist. Das macht das Lesen auch abwechslungsreich und man erkennt eine leichte Abgrenzung zwischen dem Haupthandlungsstrang und dem erotischen Handlungsstrang. 

Gut herausgearbeitet ist auch die Entwicklung der Protagonisten, sie wirkt real und aufrichtig. Man merkt Dani und Brock an, dass sie im Lauf der Geschichte weiterkommen. Sie werden beide erwachsener und verändern auch ihre Sicht auf Dinge. Keiner der Charaktere stagniert im Verlauf der Handlung, was eine tolle Dynamik in das Buch bringt und spannend ist. Durststrecken konnte ich beim Lesen keine entdecken, da die Handlung durchweg spannend ist und den Leser in jeder Hinsicht mitnimmt… man merkt auch das Prickeln zwischen dem Prota-Paar – toll gemacht. Die Haupthandlung ist ebenfalls mitreißend und auch ergreifend, man nimmt den beiden Hauptcharakteren jedes Gefühl ab und leidet förmlich mit. Jedoch ist die Unentschlossenheit und Sturheit einzelner Charaktere im letzten Viertel des Buches ein kleines bisschen nervig. 
 
Der starke irische Bezug ist ebenfalls toll, hier werden starke Werte wie Loyalität, Freundschaft und Liebe authentisch vermittelt.
Dass es sich bei der Geschichte nicht nur um einen reinen Erotikroman handelt, finde ich wiederum sehr gut. Wir haben hier eine tiefgründige und gehaltvolle Story, verwoben mit heißen Szenen und sexy Rettungskräften, die sich sehr gut für eine mehrteilige Reihe eignen würde – ich würde sie auf alle Fälle verschlingen!

Einziger Minuspunkt ist in meinen Augen das Cover, es könnte irgendwie einladender und aufregender gestaltet sein. Durch die braune Farbgebung wirkt es leider etwas langweilig und altertümlich – was dem Inhalt nicht gerecht wird. Man bekommt so leider ein falsches Bild vermittelt, da das Buch alles andere als langweilig ist! Im Gegenteil, ich finde es einfach nur toll!

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Tags: adele mann, droemer knaur, feelings emontional ebooks, rezensio   (4)
 

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246 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

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Forever 21

Lilly Crow
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei ONE, 16.03.2017
ISBN 9783846600443
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In dem Buch geht es um die 21-jährige Ava, die auf Grund eines Fluchs dazu gezwungen ist, durch die Zeit zu reisen und Seelenverwandte zusammen zu führen. Auf einer ihrer Reisen lernt sie Kyren kennen und die Begegnung mit diesem jungen Mann lässt sie nicht mehr los. Doch wie könnte sie ihm je nahe sein, wenn sie ständig durch die Zeit und in den Körper einer anderen Person springt? Wird Ava Kyren je wieder sehen?

In pink-türkisen Pastellfarben, die leicht verwaschen sind, wirkt das Cover leicht und ätherisch. Im oberen Bildabschnitt sieht man ein Paar, das sich im Begriff ist zu küssen. Das Farbschema wiederholt sich auch auf der Rückseite.
Ansonsten deutet bei dem Cover nichts darauf hin, dass es sich um einen Fantasy-Roman handelt.

Der gewählte Klapptext ist eine Mischung aus Avas Fluch und dem eigentlichen, informierenden Klapptextes. Dieser gibt einen kurzen Einblick in die Geschichte und ist prägnant und informativ. Allerdings bringt er die Story auch schon ziemlich genau auf den Punkt und gibt den Inhalt mehr oder weniger wieder.

Die Geschichte ist in der dritten Person verfasst und wirft das Augenmerk meist auf Ava (personaler Erzähler). Zwischendurch wechselt auch mal die Reflektionsfigur und man bekommt mehr von Kyren zu erfahren.
Die verwendete Sprache ist jung und frisch. Durch die Zeitreisen muss Ava oft ihre Sprache anpassen, was ihr gut gelingt – man merkt aber trotzdem, dass sie eigentlich ein Kind des 21. Jahrhunderts ist. Dies zeigt den guten Umgang mit der schriftlichen Sprache von Lilly Crow.
Ava muss die Schuld, die sie auf sich geladen hat, abgelten; bis zum Ende wird man aber nicht aufgeklärt, was zu Avas derzeitigem Zustand geführt hat, dadurch hängt man als Leser ziemlich lange in der Luft und man weiß nicht recht, wie man die stellenweisen Andeutungen immer verstehen soll. Dieses Hinhalten ist leider auch etwas nervig, anstatt dass es die Spannung steigert. Erst auf der letzten Seite bekommt man einen minimalen Wink… und dann wird man durch einen Cliffhanger zurückgelassen.
In Bezug auf Entwicklung der Protagonisten kann ich nur sagen, dass ich nicht weiß, ob sich Ava sehr viel entwickelt hat. Sie scheint immer noch recht oberflächlich zu sein, jedoch kommen aber auch ein paar wenige selbstlose Züge durch. Hier hätte ich mir gewünscht, dass man mehr auf die Vorgeschichte von Ava eingegangen wäre, einfach um den Leser etwas mehr über die Protagonistin zu informieren.
Durch ihr ständiges Jammern, wird die Protagonistin aber rasch nervig.
Das Buch ist eigentlich recht unterhaltsam und lässt sich flüssig lesen – aber es zielt nicht wirklich auf einen Höhepunkt ab, was mich das Buch als unvollständig empfinden lässt. Auch wirken die letzten drei Seiten ziemlich hastig beendet.
An sich ist die Story gut und interessant, aber lässt den Leser nach dem Lesen auch relativ schnell wieder los, was ich schade finde. Hier hat man das Potential der im Ansatz tollen Geschichte nicht voll ausgeschöpft. Ich hätte mir nach dem Klapptext mehr Geschichte erhofft und gewünscht, leider hatte die Story genau das präsentiert was der Klapptext versprach.

Macht euch am besten ein eigenes Bild von der Geschichte, denn Geschmäcker sind nun mal verschieden ;-)

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hailey j. romance

Everlasting Dreams: Hoffnung

Hailey J. Romance
E-Buch Text: 228 Seiten
Erschienen bei null, 29.11.2016
ISBN B01N2OB8PN
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Geschichte erzählt von Emma und Ethan. Mit 15 Jahren bekommt Emma eine Schockdiagnose – sie wird vollständig erblinden. In all der Zeit steht ihr ihre Jugendliebe zur Seite, bis er plötzlich sang- und klanglos verschwindet. Gerade als Emma wieder besser mit ihrem Leben klarkommt, steht Ethan plötzlich wieder vor der Tür… 5 Jahre später und im „Gepäck“ eine unglaubliche Neuigkeit. Wird Emma endlich eine Erklärung von ihm bekommen oder verschwindet er wieder ohne ein Wort?

Passend zum Untertitel „Hoffnung“ ist das Cover in Grün- und Türkistönen gestaltet, die fließend ineinander übergehen. Als eine Art Schattenschemen sind außerdem ein Traumfänger und Pusteblumen-Samen zu erkennen. Auf der Rückseite sind diese Elemente fortgeführt, wobei hier nur noch die Pusteblumen abgebildet sind.

Der Klappentext wird mit einem elementaren Zitat aus dem Buch eingeleitet. Die Beschreibung des Buchinhaltes ist prägnant und auf den Punkt gebracht. Der Text macht den Leser neugierig drauf, wie Emma mit ihrer Krankheit und dem Verlust von Ethan umgehen wird.

Die 18 Kapitel plus Pro- und Epilog sind alle in der Ich-Perspektive, aus Sicht von Emma gehalten. Man kann sich dadurch in die Protagonistin hineinversetzen und ihr Schicksal etwas miterleben. Diese schicksalhafte Geschichte ist rührend und regt zum Nachdenken an.
Die 228 Seiten bieten dem Leser eine unterhaltsame und komplexe Story. Außerdem bietet sie unvorhersehbare Wendungen, die das Buch spannend machen und auf diesem Level halten. Auf dem Weg zur Antwort darauf, warum Ethan verschwand, bekommt man einen guten Blick auf das menschliche Verhalten in schwerwiegenden, schicksalshaften Situationen geboten – man wird einfach sensibilisiert für die Zerbrechlichkeit des Lebens und der Gesundheit.
„Everlasting Dreams –Hoffnung“ hat mir im Durchschnitt betrachtet gut gefallen. Die Idee hinter der Geschichte ist schön und hat viel Potential. Mir persönlich hätte es noch besser gefallen, wenn ein bisschen mehr auf Ethan eingegangen und die Entwicklung von Emma etwas mehr herausgearbeitet worden wäre. Trotzdem ist eine Entwicklung der Protagonisten erkennbar. Bei dem Umgang von Emma mit der Bevormundung durch ihre Eltern, hätte ich mir ein bisschen mehr Härte und Vehemenz seitens der Protagonistin gewünscht. Ansonsten, wie gesagt, eine schöne Geschichte.

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Game on - Mein Herz will dich

Kristen Callihan ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX, 03.03.2016
ISBN 9783736300323
Genre: Erotische Literatur

Rezension:  
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Game on - Mein Herz will dich

Kristen Callihan ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX, 03.03.2016
ISBN 9783736300323
Genre: Erotische Literatur

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Montana Dreams - So berauschend wie die Liebe

Jennifer Ryan , Milena Schilasky
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.07.2017
ISBN 9783956496721
Genre: Liebesromane

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Herzturbulenzen

Josie Kju
E-Buch Text
Erschienen bei null, 06.08.2017
ISBN B074MFWZCJ
Genre: Romane

Rezension:

Mit "Herzturbulenzen" erschien am 08.08.2017 der zweite Teil von Josie Kju's "Herz-Reihe". Als Bloggerin der Mainwunder-Agentur und Bloggerin von Josie's kleiner Blogger-WG durfte ich das Buch lesen und rezensieren. Dies hat meine objektive Meinung aber nicht beeinflusst!

Band zwei ist ein Wiedersehen mit den alten Protagonisten Mona und Leevi. "Herzturbulenzen" setzt die Geschichte der beiden fort - die Mittvierzigerin Mona geniest ihre Beziehung zu dem finnischen Musiker in vollen Zügen.
Doch plötzlich hat die Band von Leevi und damit auch er selbst ein ziemlich großes Problem - ihr Manager verschwindet, und mit ihm auch das Bandvermögen... das veranlasst die Deutsche selbst zu ermitteln. Als ob das Ganze nicht schon schlimm genug wäre, verunfallt Mona dramatisch und die Chancen stehen nicht gut. In der Sorge um seine Geliebte, droht Leevis Welt zu zerbrechen.
Wird Mona je wieder aufwachen oder verliert Leevi alles, was er je geliebt hat?

Das Cover ist dieses Mal in der Hauptfarbe Hellblau gehalten. Der Hintergrund sieht von der Struktur her aus, wie Holz (feine Maserung); am Rand bilden weiße Blüten (Kirschblüten) einen Rahmen. Große Farbakzente bringen der einzelne Marienkäfer im linken oberen Bereich, die rote Schrift des Titels und das rote Propellerflugzeug im unteren Bereich. Dieses zieht eine weiße Plasma-Spur hinter sich her, welche zwei Herzen bilden - als sei das Flugzeug zwei Loopings geflogen... vielleicht durch Straucheln?
Das Cover wirkt charmant rustikal. Auch hier wurde durch die hauptsächliche Verwendung von blau und weiß wieder ein farblicher Bezug zum Heimatland (Finnland) des männlichen Protagonisten geschaffen, was ich toll finde. Das Wort 'Turbulenzen' ist natürlich ein Wort, das im Fachjargon in der Luftfahrt genutzt wird. Daher finde ich die Propellermaschine sehr passend zum Titel. Einen kleinen Abzug gibt es nur dafür, dass das Flugzeug etwas aufgesetzt wirkt und sich nicht so wirklich in den Hintergrund integriert. Ansonsten finde ich das Cover in sich stimmig und passend.

Auf den 226 Seiten überzeugt Josie Kju einmal mehr mit ihrer Kreativität und ihrem Schreibstil. Da ich ja mittlerweile die Protagonisten schon aus dem ersten Band kenne, weis ich, worauf ich mich einzustellen habe. Wer hier einen typischen 'Teenie-Rockstar-Roman' erwartet ist hier definitiv falsch... hier geht es um erwachsene Leute!
Die Autorin versteht sich darauf, mit unvorhersehbaren Plot-Twists die Geschichte spannen und abwechslungsreich zu gestalten und mit ihrem lebendigen, lockeren Schreibstil die Emotionen der Leser hervorzulocken.

Auch wenn "Herzturbulenzen" der zweite Band der Reihe ist, so findet man auch gut in die Geschichte hinein, sollte man Teil eins noch nicht gelesen haben. Das ist zum einen dem Einleitungskapitel "Was bisher geschah" geschuldet und zum anderem der Tatsache, dass Josie ihre Leser von Anfang an 'abholt und mitnimmt'.
Die Geschichte ist grundsätzlich aus Monas Sicht geschrieben, wechsel sich aber mit Kapiteln aus Leevis Perspektive ab. Durch die 'Ich-Perspektive' kann sich der Leser einfach super in die Charaktere hineinversetzen und ihre Denkweise nachvollziehen. Auch Leevis Akzent wurde von Kju wieder toll verschriftlicht - seine 'Joda-Grammatik' in 'Denglisch' bringt mich immer wieder zum Schmunzeln, auch wenn ich an gewissen Stellen Tränen in den Augen hatte.

Liebe zum Detail sieht man anhand der kleinen Grafiken und Sätze, die je ein neues Kapitel einleiten; Da sieht man auch die Arbeit und die Mühe, die sich die Autorin gemacht hat.
Abschließend finde ich es sehr schön, dass auch sämtliche Nebencharaktere aus Band eins wieder zahlreich erscheinen. Meine Liebe für Granny Josie ist ja bereits bestens bekannt ;-)

"Herzturbulenzen" nimmt den Leser mit auf eine turbulente Gefühlsreise und erzählt die Geschichte von Mona und Leevi anschaulich weiter. Gut finde ich auch, dass bei diesem ungleichen Paar eben nicht alles 'Friede, Freude Eierkuchen' ist - das macht diesen Liebesroman realer und so abwechslungsreich und interessant.

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Tags: herzturbulenzen, josie kju, rezension   (3)
 
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