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selbstmord, jay asher, jugendbuch, mobbing, tote mädchen lügen nicht

Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher , Knut Krüger
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.10.2012
ISBN 9783570308431
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht es (Klappentext):
Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf 'Play' - und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon.

Meine Meinung zum Buch:
"Tote Mädchen lügen nicht" hat mich wirklich sehr begeistert. Teilweise konnte ich mich von dem Buch gar nicht mehr losreißen.

Das lag nicht zuletzt an den tollen, realistischen Charakteren. Gerade Hannas Geschichte hat mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Alles fängt damit an, dass ein Junge, den Hannah geküsst hatte, überall herumerzählt, wie bereitwillig sie sich angeblich befummeln ließ. Ein anderer benutzt sie dann, um Rache an einem Mädchen auszuüben, das ihn abblitzen ließ und wieder andere glaubten einfach an das Image als Schulschlampe, das Hannah nach falschen Gerüchten anhaftete. Letztendlich schafft sie es nicht mehr mit allem umzugehen und sieht ihren letzten Ausweg im Selbstmord.
Aber auch Clay wirkt sehr authentisch. Er reagiert zu Recht auf die Kassetten zunächst verstört - Post von einer Toten zu bekommen ist ja auch ziemlich unheimlich. Aber er ist verständlicher Weise auch traurig, da er in Hanna verliebt war und kann außerdem nicht glauben, dass er an ihrem Tod Mitschuld tragen soll.

Zudem hat mich auch Jay Ashers Schreibstil mitgerissen. Durch den Wechsel von Clays Handlungen und Gedanken zu Hannas Erzählungen auf den Kassetten wirkt sein Schreibstil sehr abwechslungsreich und belebt.

Was mich jedoch am meisten überrascht hat ist, dass der Autor es trotz des schwierigen Themas geschafft hat eine leichte Atmosphäre zu schaffen, in der die Stimmung nie zu ernst wird.

Alles in einem ist "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher ein toll geschriebenes Buch, das mit authentischen Charakteren begeistert und mich darüber nachdenken lassen hat wie das, was ich zu anderen (oder über sie) sage, bei denjenigen ankommt und was es mit ihnen macht. Und ob ich mich anders verhalten würde, wenn ich es wüsste.

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Tags: jay asher, tote maedchen luegen nicht   (2)
 

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(2.022)

3.356 Bibliotheken, 36 Leser, 16 Gruppen, 167 Rezensionen

vampire, house of night, fantasy, internat, gezeichnet

House of Night - Gezeichnet

P.C. Cast , Kristin Cast , Christine Blum
Flexibler Einband: 462 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.12.2010
ISBN 9783404165193
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht es:

Zoey ist ein ganz normales 16jähriges Mädchen - bis sie eines Tages in der Schule von einem Vampyr-Späher mit einem blauen Sichelmal gezeichnet wird. Anfangs ist sie total geschockt, weil dies bedeutet, dass sie ihr Leben enorm verändern muss. Doch nach dem ersten Schock freut sie sich sogar. Erstens, weil sie dadurch ihrem Zuhause entfliehen kann, wo seit der erneuten Heirat ihrer Mutter alles nur noch schlimm ist und zweitens, weil sie dann ein neues Leben als Jungvampyr beginnen darf. In der Akademie angekommen wird sie gleich mit einbezogen und findet schnell neue Freunde. Aber sie merkt bald, dass sie trotzdem anders ist, als die anderen Jungvampyre. Etwas Besonderes. In einer Vision macht sie Bekanntschaft mit der Vampyr-Göttin Nyx, welche noch viel mit Zoey vorhat und sie deshalb mit magischen Kräften ausstattet. So beginnt also ein neues Leben für Zoey. Wird sie es meistern?

 

Meine Meinung:

Das Buch war für mich von der ersten bis zur letzten Seite ein wahres Lesevergnügen!

Zum einen mag ich die Erzählweise von „House of Night – Gezeichnet“ sehr. Das Buch ist in der Ich-Form, also aus Zoeys Sicht, geschrieben und gibt uns dadurch einen breiten Einblick in ihre Gefühlswelt. Außerdem lässt es sich durch den jugendlichen Sprachstil, der viele der Charaktere auch authentischer macht, super einfach und flüssig lesen. Seite um Seite wird man in Zoeys magische Welt gezogen und hat das Gefühl, das man selber mit dabei ist. Denn: Die Schule wird mit allen ihren Räumlichkeiten sehr detailgetreu und liebevoll beschrieben, sodass der Leser alles direkt vor Augen hat.

Auch die Charaktere des Buches haben mich begeistert und mitgerissen. Gerade Zoey, die Hauptprotagonistin, hat mich mit ihrem starken Charakter und ihrer humorvollen, intelligenten und sympathischen Art überzeugt. Hinzu kommt, dass sie nicht vor ihren Problemen davonläuft, sondern sich ihnen stellt - was ich sehr bewundernswert finde. Ihre Freundin Stevie Rae habe ich aber genauso mit ihrer extravaganten und aufgeweckten Art ins Herz geschlossen.

Was das Buch zusätzlich spannend und lesenswert macht ist die Dreiecksbeziehung zwischen Zoey, Heath, ihrem Freund aus der Menschenwelt, und Erik, ihrem neuer Vampyr-Freund. Sie kann sich nicht zwischen den beiden entscheiden, da Heath sie an alles erinnert, was ihr in ihrem alten Leben wichtig war, während sie sich in Erik, den Star der Vampyr - Schule, sofort verliebt.

Zudem beweist das Autoren – Duo P.C und Kristen Cast mit ihrer House of Night Reihe Kreativität und Ideenreichtum, da sie es geschafft haben das Bild des Vampirs nach der Biss - Reihe noch einmal zu verändern. Der Vampir ist für mich nicht länger der überirdische, meist unbesiegbare Held, sondern vielmehr jemand, der sich wie jeder normale Mensch mit dem Leben und nicht zuletzt mit dem Erwachsenwerden herumschlagen muss.

Alles in einem ist „House of Night – Gezeichnet“ von P.C und Kristen Cast ein absolut gelungener Reihenauftakt und damit ein sehr empfehlenswertes Buch und ein Muss in jedem Bücherregal. Es ist voller Fantasy und spannend bis zur letzten Seite, aber gerade durch die Romantik und den Humor kann es überzeugen.

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Tags: fantasy-genre, gezeichnet, house of night, kristin cast, p.c cast, vampire   (6)
 

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(2.560)

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seelen, liebe, stephenie meyer, dystopie, fantasy

Seelen

Stephenie Meyer , Katharina Diestelmeier
Flexibler Einband: 912 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.05.2011
ISBN 9783551310361
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Darum geht es:

Die Erde in der Zukunft: Außerirdische Wesen, sogenannte Seelen, haben unseren Planeten besetzt. Sie lassen sich in unsere Köpfe implantieren und übernehmen die Kontrolle über unsere Körper. Nur wenigen Menschen ist es bis heute gelungen, sich vor dem übermächtigen Feind zu verstecken.
Wanderer ist eine sehr erfahrene Seele und hat schon auf acht Planeten gelebt, doch was sie auf der Erde erwartet, hätte sie sich niemals träumen lassen: Ihr Wirt, eine Rebellin namens Melanie Stryder, wehrt sich gegen sie!
Wanderer müsste diesen Fehler melden, doch stattdessen nimmt sie die Herausforderung an und gerät dabei in große Gefahr, denn je mehr sie über Melanie, ihre Freunde und Familie erfährt, desto mehr beginnt sie, diese Menschen ebenfalls zu lieben...

Meine Meinung:

Zuerst einmal muss ich sagen, dass Seelen ein wirkliches Lese-highlight war!

Klar: Es ist nicht wirklich das actionreichste Buch, doch es war bereits die Idee von "Seelen", die mich von Anfang an fesseln konnte. Hier haben wir es nämlich mal nicht mit streitsüchtigen und blutrünstigen Aliens zu tun, sondern mit überfreundlichen Wesen, die keinem Böses antun können.
Denn die Seelen besetzen die Erde nur um sie friedlicher zu machen und sie vor den brutalen und zerstöririschen Menschen zu schützen. Im Laufe des Buches findet die Seele Wanda jedoch Gefallen an den Menschen und sieht schnell ein, dass nicht alle unter ihnen böse sind. Dadurch beginnt sie an dem zu zweifeln, was ihr von den anderen Seelen erzählt. Außerdem genauso grausam – nur auf eine andere Art.

Hinzu kommt Stephenie Meyers wundervoller Schreib- und Erzählstil, der mir bereits aus der Bis(s)-Reihe gut in Erinnerung geblieben ist. Ich konnte ich mich relativ schnell in die Geschichte einfinden und mich von ihrem Schreibstil erneut verzaubern lassen. Die Welt, die uns Stephenie zeigt, ist voller Fantasy und Magie. Zusätzlich ist sie unendlich vielfältig. Vor allem Wandas Geschichten über die verschiedenen Planeten haben mich unglaublich fasziniert. Ich kann verstehen, wieso Jamie und die anderen sich so gerne Wandas Geschichten anhören.

Allgemein finde ich es sehr spannend, dass die Geschichte aus der Sicht einer Seele erzähl wird. So gelingt es Stephenie Meyer, dass ich nicht nur die Menschen verstehen kann, die von den Seelen unterdrückt und besetzt werden und deshalb die „Parasiten“ verständlicher Weise hassen, sondern später auf für Wanda, da man durch sie die Denkweise der Seelen kennenlernt. Man kann ihr gar nicht lange böse sein, da man schnell versteht, dass ihr Verhalten nun mal in ihrer Natur liegt und sie es einfach nicht besser weiß.

Alles in einem ist „Seelen“ von Stephenie Meyer ein gelungener Science-Fiction Roman ohne allzu viel Science-Fiction dafür aber mit genug Herzschmerz und Gefühlschaos!

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Tags: science-fiction, seelen, stephanie meyer   (3)
 

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freundschaft, roman, gail honeyman, ich eleanor oliphant, liebe

Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.04.2017
ISBN 9783431039788
Genre: Romane

Rezension:

Darum gehts:

Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand. Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus – und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.

Meine Meinung:

Eleanor Oliphant ist einer der interessantesten Charaktere, die ich in einer Weile gelesen habe. Sie ist stumpf, sehr stumpf und dazu fehlt ihr auch noch die soziale Kompetenz. Sie mag ihre Routine: Jeden Freitag, kauft sie Pizza und Wodka und jeden Mittwoch spricht sie mit ihrer Mutter, was  jedoch nicht wirklich gut für Eleanor ist, denn ihre Mutter ist gemein und wütend und gibt ihr Gefühl weniger wert zu sein. Bald aber beginnen sich die Dinge in ihrem Leben zu ändern und sie beginnt eine wundervolle Welt zu entdecken. Denn: Sie trifft auf den IT-Typen Raymond und beginnt sich zu öffnen.

Am Anfang dachte ich, dass mir egal ist, was mit ihr passiert, aber im Laufe der Zeit habe mich in sie verliebt – und das trotz der Tatsache, dass sie nicht mehr alle Tasse im Schrank hat. Ihre unglaublich traurige Geschichte hat mich sehr berührt und ich habe mich so sehr gefreut, dass ich mit ihr die Welt neu entdecken durfte.

Alles in einem ist der Roman erstaunlich, aufschlussreich und herzzerreißend. Gail Honeymans schöne Geschichte über die Einsamkeit, die die moderne Gesellschaft umhüllt hat, und über die absolute unausgesprochene Verpflichtung, auf das zu hören, was nicht gesagt wird, und nach dem zu suchen, was von einem Mantel namens Stigma bedeckt ist wird euch fesseln.

Eine schöne Geschichte des sozialen Erwachens, die uns vor allem die Kraft der Liebe und die Verbindung zu anderen in einer manchmal einsamen und verwirrenden Welt vor Augen führt.

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Tags: gail honeyman, ich eleanor oliphant   (2)
 
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