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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der Boxer

Szczepan Twardoch , Olaf Kühl
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Berlin, 24.01.2018
ISBN 9783737100083
Genre: Romane

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76 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

transsexualität, kopenhagen, transgender, das dänische mädche, liebe

Das dänische Mädchen

David Ebershoff , Werner Schmitz
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.12.2015
ISBN 9783442472796
Genre: Romane

Rezension:

»Greta hatte niemals einen anderen Menschen geliebt als sie, das wusste Lili. Und jetzt – jetzt, da sogar ihre amtlichen Papiere sie als Lili Elbe auswiesen – empfand sie die Gewissheit, dass Greta sich nicht ändern würde. Und diese Gewissheit half ihr durch die einsamen Nächte im Krankenzimmer unter der schweren Decke und durch die Schmerzen, die sich wie ein Dieb an sie heranschlichen und über sie herfielen. Lili änderte sich immerzu, aber Greta nicht, nein, Greta niemals.« – S.310

Ich weiss, viele von euch plädieren dafür erst das Buch zu lesen und sich erst dann den Film anzugucken. Meistens halte ich das auch so, in diesem speziellen Fall aber ging diese ach so tolle Reihenfolge flöten. Um Ostern wurde nämlich der Film im TV gezeigt und als ich ein paar Tage später in der Bibliothek über das Buch stolperte, fackelte ich nicht lange und packte es ein. Belohnt wurde ich mit einer einmaligen Erzählstimme, die die Geschehnisse im Film wunderbar ergänzte.

Ein kleiner Moment
Seinen Anfang nimmt die Geschichte um Einar und Greta Wegener in Kopenhagen. Im Film heisst Greta übrigens Gerda, was auch der Realität entsprechen würde, David Ebershoff nimmt sich hier etwas künstlerische Freiheit heraus und benennt sie kurzerhand um. Auch in seinem Nachwort betont der Autor, dass die Geschichte zwar an das Leben von Lili Elbe angelehnt ist, dass aber vor allem die innersten Gedanken und Gefühle der Figuren ohne Vorstellungskraft und Fantasie nie so zu zeigen gewesen wären.

Einar und Greta leben ein aufregendes Künstlerleben, er malt Bilder von Dänischen Fjordlandschaften und sie widmet sich hauptsächlich Portraits. Und genau ein solches Portrait wird für Einar zum Moment der Offenbarung, als ihn seine Frau nämlich bittet, ihr einen Gefallen zu tun. Dieses kurze Modellsitzen in Seidenstrümpfen und Schuhen mit goldenen Schnallen erweckt Lili zum Leben. In diesem kleinen Moment wird eine Türe aufgestossen, eine lange gefühlte, sexuelle Verunsicherung wird langsam zur Gewissheit. Tief in seinem Inneren spürt Einar zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts, was ihn beinahe zu zerreissen droht. Und während Lili immer mehr Raum einnimmt, geht diese Entwicklung nicht spurlos an der Beziehung zu Greta vorüber. Diese spürt, dass sie in ihrem Mann etwas ausgelöst hat.

Eine grenzenlose Liebe und die Suche nach Identität
Einar geht es nicht ums Verkleiden, es ist kein Spiel, das merkt Greta ziemlich schnell. Für sie bedeutet dies allerdings, dass sie ihren Lebensgefährten, die Liebe ihres Lebens verlieren könnte. Und so gibt sie Einar die Freiheit zu sein und seine bis anhin versteckte oder unterdrückte Seite auszuleben, akzeptiert die Anwesenheit Lilis, ihre Suche nach Erfüllung und sich selbst.
Mit den Portraits von Lili erlangt Greta Berühmtheit und doch merkt sie von Bild zu Bild mehr, wie ihr Mann ganz in Lili aufgeht und immer mehr schwindet. Sogar seine eigene Malerei hat er aufgegeben.
Diese tiefe Liebe von Greta zu ihrem Mann hat mich sehr berührt, auch wenn die Ehe nach Lilis Geschlechtsumwandlung vom Dänischen König annulliert wurde und die beiden danach (zumindest in der Realität, in Buch und Film waltet auch hier die künstlerische Freiheit) getrennte Wege gingen.


Die vollständige Rezension könnt ihr auf meinem Blog Livricieux lesen. 

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Tags: das dänische mädche, david ebershoff, goldmann, highlight, historisch, lili elbe, the danish girl   (7)
 

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29 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

feminismus, essays, frauen, gesellschaftskritik, gewalt

Wenn Männer mir die Welt erklären

Rebecca Solnit , Kathrin Razum , Bettina Münch
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei btb, 09.01.2017
ISBN 9783442714391
Genre: Sachbücher

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

der da vinci fluch, fantasy, jugendbuch, katharina sommer, romantasy

Der Da Vinci Fluch

Katharina Sommer
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783946955085
Genre: Fantasy

Rezension:

»Wenn ich diese Steine betrachte«, sagte er mit rauer Stimme, »sehe ich durch die Zeit. Zurück in die Vergangenheit.«
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass er dies wörtlich gemeint hatte. Hätte ich es gewusst, hätte ich vermutlich sofort kehrtgemacht, zumindest, wenn ich es noch geschafft hätte.
– ca. S. 50


KURZ ZUM INHALT
Die Geschichte beginnt mit Carrie, einer Hexe, die jedoch ihre Magie verloren hat. Passiert ist dies am Ende des Schuljahres an der HML, der Höheren Magischen Lehranstalt und der Grund warum sich Carrie nun auf eine „ganz normale“ Highschool vorbereitet. Wie verzweifelt und hilflos sie ist, zeigt sich bereits bei den kläglichen Versuchen ihre roten Haare mit dem Lockenstab zu bändigen. Ihr Leben wird fortan nicht mehr von Zaubersprüchen bestimmt sondern von den ganz „normalen“ Problemen Jugendlicher.
An der neuen Schule findet Carrie schnell Anschluss an die Clique von Valérie, zu der auch deren Freund und Mädchenschwarm Francis gehört. Dieser verhält sich aber äusserst feindselig gegenüber Carrie, was die anderen der Clique damit begründen, dass er verflucht sei. Carrie glaubt das erstmal nicht, bis sie nach einem Missgeschick von Francis ganz deutlich schwarzen Rauch um ihn herum wabern sieht. Allen anderen bleibt dieser Rauch verborgen, da nur Hexen oder andere magische Wesen ihn wahrnehmen können. Für Carrie ist jedoch klar, Francis ist tatsächlich verflucht.
Durch ein Geschichtsprojekt, bei dem mehr über die eigenen Vorfahren heraus gefunden werden soll, verwandelt sich Francis Feindseligkeit Carrie gegenüber plötzlich in verdächtig starkes Interesse. Als er nämlich erfährt, dass sie von einem Schüler Da Vincis abstammt, sieht er seine Chance gekommen, den Fluch der auf ihm lastet zu lösen. Doch wird Carrie ihm bei der Reise in die Vergangenheit helfen?

WIE WAR’S?
Nun, irgendwie habe ich etwas mehr erwartet von diesem Buch, grad weil es Zauberei und Zeitreisen miteinander verbindet. Vielleicht habe ich aber grad an solche Geschichten auch einfach zu hohe Ansprüche, Harry Potter, Scheibenwelt & Co. sei Dank.
Das mit der Zauberei in diesem Buch fand ich noch ganz ok. Es werden alte Hexenrituale und Symbole, der Blutmond und auch die moderne Art der Zauberei, repräsentiert von der Höheren Magischen Lehranstalt, geschickt verknüpft. So gibt es eben jene Kräuterhexen, die mit ihrer Medizin den Menschen und Hexen helfen, aber auch Studenten an der HML, die ihr Magiepotenzial ausschöpfen und erweitern wollen. Diese Aufteilung quasi in Berufslehren und Studiengänge für Hexen und Zauberer fand ich sehr erfrischend und gelungen.
Womit ich hingegen erheblich mehr Mühe hatte, waren die Zeitreisen und das lag grad an mehreren Dingen. Zum einen irritierte mich die Art und Weise wie in der Zeit gereist wurde sehr. Ich möchte da nicht zu viel verraten, aber für mich hatte die ganze Prozedur mehr Ähnlichkeit mit einem schwarzmagischen Ritual, als mit einer präzisen Reise durch die Zeit. Blutopfer, Pentagramme und Gegenstände aus der jeweiligen Zeit stehen für mich in krassem Gegensatz zum Zeitumkehrer von Hermine beispielsweise oder der Tardis von Dr. Who und haben für mich auch rein gar nichts mit Zeitreisen am Hut.


Die vollständige Rezension gibt es auf meinem Blog Livricieux zu lesen. 

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Tags: der da vinci fluch, fantasy, jugendbuch, katharina sommer, romantasy, strandlektüre, zeilengold verlag   (7)
 

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kunst, roman, bauhau, historischer roman, tom saller

Wenn Martha tanzt

Tom Saller
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783471351673
Genre: Romane

Rezension:

»Wie Kuchenteig, der beim Plätzchenbacken durch die Mühle gedreht wird, quillt Musik aus dem Haus. Durch jede Öffnung quetschen sich bunte Kringel, Schlangen, Stäbchen. Martha lacht.« – S. 27

Töne sehen und tanzen
Um die Jahrhundertwende wird in Türnow, einem kleinen Dorf in Pommern ein Mädchen geboren, Martha. Ihr Vater ist Kapellmeister und so wächst Martha in einer Umgebung voller Musik auf. Kein Wunder also, dass sie ein ganz besonderes Verhältnis zu Tönen und Klängen hat. Ein Verhältnis, dass nicht jeder versteht; Martha ist Synästhetikerin und sieht Töne und Klänge als Formen und Farben. Macht sie Musik, geht es ihr in erster Linie darum aus den Tönen ein Bild zu erschaffen, so wie ein Bildhauer sein Kunstwerk formt. Ein ganz und gar ungewöhnliches Talent.
Auf ihrer Suche nach einer adäquaten Ausdrucksmöglichkeit erfährt Martha vom neu gegründeten Bauhaus in Weimar, einer Schule für Kunst und Handwerk. Schnell ist ihr klar, dort will sie hin!
So macht sie sich als junge Frau alleine auf nach Thüringen, um zu studieren. Unterschlupf findet sie in Weimar bei Ella und ihrem Vater Louis Held, der fotografiert und ein Lichtspielhaus betreibt. An der Kunstschule taucht Martha in eine neue Welt ein, sie lernt Walter Gropius, Johannes Itten oder auch Paul Klee kennen. Und endlich kann sie auch ihre ganz eigene Kreativität zum Ausdruck bringen, ihre Formen und Farben tanzen und so ihr ganz persönliches Kunstwerk erschaffen. Sie blüht auf, verliebt sich.
Doch diese Welt wird durch das politische Klima der Zwischenkriegsjahre bedroht und so kehrt Martha 1924 nach Türnow zurück, steigt vorsichtig aus dem Zug, weil »sie im anderen Arm ein Bündel trägt« – S.177 Doch der Krieg macht auch vor Martha’s Heimat nicht halt und sie muss fliehen. Auf der Flucht verliert sich ihre Spur. Was ist geschehen?

»Du bist allein. Du bist eine Frau. Du reist ohne Begleitung. Also bist du die neue Zeit.« – S. 82

Erzählung auf zwei Zeitebenen
All dies erfahren wir aber nicht von Martha selbst, oder zumindest nicht direkt von ihr erzählt, sondern durch ihr Tagebuch, dass in einer Rahmenhandlung von ihrem Urenkel gefunden wird. Diese Rahmenhandlung ist im Jahr 2001 angesiedelt und in ihr erfahren wir mehr über den Fund des Tagebuches bis hin zu dessen Versteigerung bei Sotheby’s in New York. Darin eingebettet liegen die Episoden aus Martha’s Leben, angefangen bei ihrer Kindheit in Pommern, über ihre Zeit am Bauhaus in Weimar, bis zu ihrer Flucht im Jahr 1945. Tom Saller verknüpft diese zwei Erzählstränge nun geschickt zu einer spannenden Familiengeschichte, die mit überraschenden Wendungen und Enthüllungen gespickt ist.
Besonders Martha’s Zeit am Bauhaus, voller Kreativität und neuer Lebensentwürfe ist dem Autor gut gelungen. Atmosphärisch dicht beschreibt Tom Saller ihre Entwicklung an dieser Schule und die Suche nach ihrer künstlerischen Bestimmung, ihr Verständnis von Kunst, aber auch die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten und ihre persönlichen Enttäuschungen. Zudem beschreibt Saller auch die Kunstschule an und für sich mit vielen Details und die politischen Ereignisse drum herum sind genau recherchiert.

Die vollständige Rezension gibt es auf meinem Blog Livricieux zu lesen. 

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Tags: historisch, lese-tipp, list verlag, roman, tom saller, wenn martha tanzt   (6)
 

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donna tartt, der distelfink, gemälde, coming-of-age, new york

Der Distelfink

Donna Tartt , ,
Flexibler Einband: 1.024 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.10.2015
ISBN 9783442473601
Genre: Romane

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

heavy metal, ausländer, secondo, hard'n'heavy, italien

Mein Recht zu rocken

R.T. Fazio
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 10.03.2017
ISBN 9783743133433
Genre: Biografien

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

fantasy, mond, elemente, magie, liebe

Mondtochter - Die Nacht der Elemente 1

Lia Haycraft
E-Buch Text: 267 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 16.11.2014
ISBN 9789963526130
Genre: Sonstiges

Rezension:

»Mum schwor auf Yoga, um sich zu beruhigen. Vielleicht sollte sie auch endlich damit anfangen. Welche Übungen machte Mum immer? Kopfstand. Das passte. Ihre Welt stand Kopf, warum sollte Lucija das nicht auch tun?«
– aus „Mondtochter – Nacht der Elemente“, S.95

Kurz zum Inhalt
Als sich Lucija in den mystischen Sander verliebt, vertraut er ihr ein Geheimnis an: Sie ist eine Mondtochter. Und schon bald, in der Nacht der Elemente wird sie sich verwandeln und zu einem Arantai werden, einem Geschöpf der Nacht.
Bei dieser Verwandlung möchte ihr Sander beistehen, doch seine Vergangenheit holt ihn ein. Die Schwester seiner ehemaligen Geliebten taucht auf und will Rache für den Tod ihrer Schwester. Umbra kriegt Lucija noch vor ihrer Verwandlung in die Fänge und versucht sie mit miesen Tricks auf ihre Seite zu ziehen. Sie will Sanders Herz brechen, so wie einst ihres zerbrach.

Wie war es denn nun?

Mondtochter ist der Auftakt zur vierteiligen Reihe Nacht der Elemente von Lia Haycraft, auch wenn die Bücher durch wechselnde Protagonisten unabhängig voneinander gelesen werden können. Ich habe mir jedenfalls einen tollen Einstieg in die Welt der Arantai erhofft und wurde leider etwas enttäuscht.

Bis etwa 100, 150 Seiten vor Schluss sah es noch ganz gut aus für Lucija und Sander. Die ersten paar Kapitel und Sätze zogen mich gerade zu in die Geschichte, die Atmosphäre war wunderbar mystisch und die beiden Protagonisten Lucija und Sander wurden ausführlich eingeführt. Überhaupt gefiel mir die Idee um die Welt der Arantai, ihre Verwandlung und die Elemente wunderbar und die Autorin Lia Haycraft verstand es auch richtig gut, die Hintergründe und Zusammenhänge zu erläutern. Die Geschichte war auf gutem Wege, wenn auch an manchen Stellen etwas flach und vorhersehbar, doch leider nahm sie irgendwo eine total falsche Abzweigung.


Die vollständige Rezension gibt es auf meinem Blog Livricieux.

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Tags: bookshouse verlag, fantasy, geschmacksache, lia haycraft, romance, romantasy   (6)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

das testament, schwede, novelle, mystery, erbe

Das Testament

Thomas Dellenbusch
E-Buch Text: 50 Seiten
Erschienen bei KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch, 13.04.2014
ISBN B00JOPELIY
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Brief entglitt ihrer Hand. Er schwebte mit zwei sanften Schwüngen durch die Luft und legte sich auf die Steinfliesen.
»…in einem anderen Leben«
– Das Testament, S.67

Inhaltlich geht es in diesem Kurzroman um Martha Vadeva. Die 62-jährige Witwe führt ein ruhiges Leben in Rom und besitzt eine eigene Boutique. Als sie eines Tages einen Brief einer schwedischen Anwaltskanzlei in der Post hat, der ihr ein grosses Erbe verspricht, denkt sie zuerst an eine neue Abzockmethode irgendwelcher Betrüger und ignoriert das Schreiben. Doch die Anwaltskanzlei lässt nicht locker und so lässt sie sich schliesslich zu einem Treffen überreden. Bei diesem Treffen wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, die sie längst hinter sich glaubte…

Leider muss ich es grad vorweg nehmen, dass das Konzept, dass ich zu Beginn so angepriesen habe und in meinen Augen auch wirklich einmalig ist, für mich bei dieser Geschichte nicht funktioniert hat. Denn irgendwie wollte kein rechtes Lesevergnügen aufkommen bei mir.
Da Das Testament recht kurz ist (nur ca. 74 Seiten) wird man grad mitten ins Geschehen geworfen. Als Beginn muss ich jedoch sagen, finde ich das auch nicht schlecht, da man so direkt bei der Stange gehalten wird. Allerdings geht die Handlung dann Schlag auf Schlag und es bleibt nicht wirklich Zeit, den Figuren Tiefe zu geben, oder den Plot glaubhaft auf- und auszubauen. In dieser Beziehung habe ich persönlich wohl viel zu viel erwartet, da ich das Konzept eines Kurzromans, der in ein bis zwei Stunden gelesen ist, absolut grossartig fand.
Allerdings habe ich jetzt nach der Lektüre gemerkt, dass dies wohl nichts für mich ist und ich dann lieber Kurzgeschichten lese, wo der Plot und der Höhepunkt ganz anders aufgebaut und gesetzt wird. In knapp 74 Seiten lässt sich nun mal nur schwer eine überzeugende Geschichte mit allem drum und dran erzählen.
Leider konnte mich auch der Schreibstil nicht wirklich von sich einnehmen. Auch wenn Thomas Dellenbusch die erste grosse Liebe von Martha und deren tragisches Ende einigermassen einfühlsam zu beschreiben versucht, so kommen diese Gefühle nicht wirklich bei mir als Leserin an. Vieles wirkte auf mich gekünstelt und geziert und einfach nur übertrieben. An anderen Stellen wirkt der Schreibstil dann wieder arg abgehackt und kurz angebunden. So zum Beispiel bei den Stellen, die diese Mystery-Elemente beinhalten sollen. Diese werden nämlich sehr kurz abgehandelt und können leicht überlesen werden. So erging es mir zumindest bei der ersten Lektüre. Ja, ich habe das Büchlein tatsächlich zweimal gelesen, um auch ja sicher zu gehen, dass ich nichts verpasst oder überlesen hatte.


Die vollständige Rezension gibt es auf meinem Blog Livricieux zu lesen. 

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Tags: das testament, geschmacksache, kopfkino, kurzroman, mystery, novelle, thomas dellenbusch   (7)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Ruf der Bäume

Tracy Chevalier , Juliane Gräbener-Müller
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 10.04.2018
ISBN 9783328102533
Genre: Romane

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

schottland, liebesroman, highlands;, englische bücher, bücher

The Little Shop of Happy-Ever-After

Jenny Colgan
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Sphere, 11.02.2016
ISBN 9780751553932
Genre: Sonstiges

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330 Bibliotheken, 14 Leser, 3 Gruppen, 17 Rezensionen

suche, amsterdam, kindheit, john irving, tattoo

Bis ich dich finde

John Irving , Dirk van Gunsteren , Nikolaus Stingl
Flexibler Einband: 1.139 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 22.05.2007
ISBN 9783257236217
Genre: Romane

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

julia drosten, die elefantenhüterin, 19. jahrhundert, liebe, elefanten

Die Elefantenhüterin

Julia Drosten
E-Buch Text
Erschienen bei null, 08.08.2016
ISBN B01K3A2WVQ
Genre: Historische Romane

Rezension:

»Es machte ihr sehr zu schaffen, dass ihr Vater das Wohl der Familie auf ihre noch nicht einmal zwölfjährigen Schultern gelegt hatte und sie wusste, dass sie niemals versagen, ihr Geheimnis niemals preisgeben durfte. Für die Menschen war sie ein Junge. Doch das letzte, das sie abends vor dem Einschlafen und das Erste, das sie morgens nach dem Aufwachen dachte, war: Ich bin ein Mädchen.«
– aus „Die Elefantenhüterin“ S.36

Kurz zum Inhalt
Ceylon im Jahr 1803 in der Stadt Kandy; Phera wird als Tochter des obersten Elefantenhüters geboren, doch als Erbe braucht die Familie einen Sohn. Phera’s Eltern entscheiden darum, ihre Tochter als Sohn aufzuziehen und stürzen sie so in einen grossen Zwiespalt.
Als dann die Briten Kandy erobern, muss die Familie fliehen. Im Untergrund kämpfen sie gegen das Gewaltregime der Besatzer, doch in ihrem Zufluchtsort in den Bergen kommt es zu einem Massaker, dass Phera für immer verändert. Noch Jahre später ist sie vom Wunsch nach Rache besessen.
Doch ihr Herz spricht eine andere Sprache und fühlt sich zu Regimentsarzt Henry Odell hingezogen. Dessen Bruder Charles ist aber verantwortlich für das Massaker in den Bergen. Wie wird sich Phera nun entscheiden?

Meine Meinung
Ein exotischer Schauplatz, etwas zur Geschichte Sri Lankas, eine grosse Lüge, die ein ganzes Leben bestimmt und ein bisschen Liebe, das sind die Zutaten dieses kurzweiligen Romans. Im Rahmen meiner ersten Blogtour durfte ich in die Geschichte eintauchen und mich verzaubern lassen.

Und über weite Strecken schafft das diese kurzweilige Geschichte auch. Zu verdanken hat sie dies vor allem dem Schreibstil und dem rasanten Ablauf der Ereignisse. Ohne viel Federlesens werden wir Leser*innen in die Geschichte geworfen, welche gleich mit dem Tag von Phera’s Geburt und der Lüge, die von Beginn weg über ihr Leben gelegt wird, beginnt. Schlag auf Schlag folgen nun die Ereignisse, die zum Sturz des Königs, zu Revolten und dem Massaker im Bergdorf führen. Erst danach wird die Geschichte etwas ruhiger und lässt sich mehr Zeit, so dass auch das alltägliche Leben oder die Religion Platz finden.
Und da vermag der Schreibstil des Autoren Duos Horst und Julia Drosten voll zu überzeugen. Mit detailreichen und farbenprächtigen Beschreibungen lassen sie die exotische Welt von Ceylon (dem heutigen Sri Lanka) auferstehen und lebendig werden. Als Leser*innen werden wir Zeuge der harten Feldarbeit, religiöser Feiern oder dem Delirium nach einem Opiumrausch und werden so immer weiter durch die Geschichte getragen, bis zum Ende.

Leider blieben die Autoren thematisch für meinen Geschmack zu sehr an der Oberfläche. Grad die Tatsache, dass Phera ihre Identität verleugnen musste und ihr ein Leben als Junge aufgezwungen wurde, wird meiner Meinung nach zu schnell abgehandelt.


Die vollständige rezension gibt es auf dem Blog Livricieux zu finden.

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82 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

neuseeland, liebe, familiengeschichte, geheimnis, kauribäume

Das Geheimnis des Winterhauses

Sarah Lark , Tina Dreher
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.11.2017
ISBN 9783431040791
Genre: Romane

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85 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

roman, schweiz, spionin, bombenbauer, 20. jahrhundert

Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

Alex Capus
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.01.2015
ISBN 9783423143745
Genre: Romane

Rezension:

»Oppenheimer zuckte mit den Schultern. Wenn die Bombe möglich ist, wird jemand sie bauen.
Wahrscheinlich.
Ganz sicher.
Fragt sich nur, wer.
Jemand der’s kann, sagte Oppenheimer. So viele sind’s nicht. Wir oder die andern, nicht wahr?«
– aus „Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer“ S.215

Kurz zum Inhalt
Nur einmal in ihrem Leben können sich die drei begegnet sein und zwar 1924 am Hauptbahnhof Zürich.
Felix Bloch, der junge, pazifistische und intelligente Zürcher Jungspund, der in seinem Leben unbedingt etwas Schönes, Nutzloses und ganz und gar Zweckfreies (S.57) machen möchte und so schliesslich an der ETH Physik studiert.
Laura d’Oriano, die junge, schöne Frau, die schon als Kind mit ihrer Familie durch die ganze Weltgeschichte reist und nie so werden möchte, wie ihre Mutter, die auf der Bühne singend ihr Stumpfband her zeigt.
Und Emile Gilliéron, der Sohn eines rebellischen, blaue Jacken tragenden archäologischen Zeichners, der in die Fussstapfen seines Vaters tritt und alte Kunstwerke neu interpretiert.
Vor dieser Ausgangslage zeichnet Alex Capus nun die Lebenswege dieser drei unterschiedlichen Protagonisten, deren Wege so verschieden und doch auf eigentümliche Weise miteinander verschränkt sind.

Und wie wars?
Ok. Ich gebs zu, ich bin ein kleiner Alex Capus Fan. Obwohl ich erst zwei Bücher dieses wunderbaren Schweizer Autors gelesen habe, so vermochte er mich doch beide Male mit seiner Erzählkunst und Wortpoesie zu begeistern. Auch wenn ich dieses Mal den Einstieg etwas harzig fand.

Die besagte Szene nämlich, wo sich unsere drei Protagonisten begegnet sein könnten, spielt sich nämlich auf den ersten 20, 30 Seiten des Buches ab. Und danach habe ich erst einmal den Zusammenhang zwischen diesen drei so unterschiedlichen Lebenswegen gesucht, aber nicht gefunden. Nach und nach entfaltete sich aber die Geschichte und die Verbindungen und Gemeinsamkeiten werden klarer.
Felix Bloch weiss nach der Matura nicht so recht, was er studieren soll. Ginge es nach dem Vater, so wäre es Maschinenbau an der ETH, dagegen sträubt er sich aber, da Maschinen seit Urgedenken zur Kriegsführung gebraucht werden. Viel mehr fühlt er sich zur Physik hingezogen, Atomphysik und Quantenmechanik, ein Studienbereich, der noch in den Kinderschuhen steckt. Bloch macht sich also in diesem Bereich schnell einen Namen und forscht mit seinen Kollegen aus aller Welt. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges emigriert er in die USA, wo er sich mit Oppenheimer und anderen Wissenschaftlern am Bau der Atombombe beteiligt. Womit er letzten Endes genau dort angekommen ist, wo er nie hinwollte und sich am Bau einer Kriegsmaschine beteiligt.
Laura d’Oriano war eines mehrere Kinder eines Künstlerehepaars und reiste bereits als kleines Mädchen von Tripolis nach Bagdad und Istanbul. Sie bewegte sich mit Leichtigkeit in den Künstlerkreisen und schon bald fasste sie den Entschluss eine grosse Sängerin zu werden, aber eine, die ohne Dekolletee und Strumpfband auskam. Diesen Traum musste sie jedoch bald begraben und so richtete sie sich ihr Leben in der Musikalienhandlung ihrer Eltern ein, bis sie einen Schweizer kennen und lieben lernte. Laura wurde Ehefrau und Mutter und der Zweite Weltkrieg zwang die Familie zur Flucht in die Schweiz. Doch das etwas eintönige und beschränkte Leben in der Schweiz war der Weltenbummlerin nicht genug und so zog es sie wieder nach Marseille, wo sie beginnt als Spionin zu arbeiten.



Die vollständige Rezension kann auf meinem Blog Livricieux nachgelesen werden

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104 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

liebe, krankheit, krebs, leukämie, mut

Liebe wird aus Mut gemacht

Catharina Junk
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.05.2017
ISBN 9783499271212
Genre: Romane

Rezension:

»Du spinnst wirklich«, wiederholt mein Vater noch einmal und boxt mich etwas unbeholfen gegen den Oberarm. Das ist eine bedeutungsvolle Geste, wenn man bedenkt, dass mein Vater mich seit der Diagnose gar nicht mehr berührt hat, damit nichts kaputt geht. (S.16)

Kurz zum Inhalt
Nina ist 20 Jahre alt und das Leben liegt verlockend vor ihr, zusammen mit ihrer besten Freundin Bahar schmiedet sie Urlaubspläne. Aber nach einem spontanen Besuch im Sonnenstudio kommt alles ganz anders. Ihr Körper ist übersät mit roten, juckenden Punkten und eine besonders schwere Grippe rafft sie dahin. Denkt zumindest Nina, doch der Arzt den sie daraufhin konsultiert überweist sie direkt in die Notfallstation des örtlichen Krankenhauses. Schnell wird Nina klar, dass die um sie herum wuselnden Ärzte nichts Gutes verheissen.
Die Diagnose lautet akute myeloische Leukämie. Bahar kümmert sich aufopfernd um ihre beste Freundin, strickt ihr Wollmützen und setzt alle Hebel in Bewegung einen geeigneten Knochenmarkspender zu finden. Auch Ninas Familie ist tieftraurig.
Ein Jahr später wird Nina aus dem Krankenhaus entlassen – gesund aber noch nicht geheilt. Für Nina klingt das wie: Freu dich bloss nicht zu früh. Und sowieso ist nichts mehr so, wie es vor dem Krebs war. Mit Bahar ist sie zerstritten, ihr Bruder ist strenggläubig geworden und überhaupt kann Nina ihrem Körper nicht mehr vertrauen. Wie soll sie mit dieser zweiten Chance umgehen, wenn doch eh nichts im Leben sicher ist?

Wie war es denn nun?
Auf Null ist anders. Natürlich geht es um Krebs, um den Schock der Diagnose, die Chemotherapie, Haare die ausfallen, Depressionen nach Rückschlägen und den Kampf ums Leben. Aber es geht eben auch noch um viel mehr und zwar um ein Leben danach, wenn man sich einen Alltag ohne die täglichen Untersuchungen nicht mehr vorstellen kann und hinter jedem noch so kleine Ziehen und Zwacken im Körper der Verdacht auf einen Rückfall steht. 
Wie findet man zurück in sein Leben, dass während der Krankheit ja quasi auf Pause stand? Wie besiegt man die allgegenwärtige Angst vor einem Rückfall? Und wie verhält man sich gegenüber seiner Familie, die monatelang besorgt um einen war? Hat es da überhaupt Platz für neue Begegnungen oder gar die Liebe?
Catharina Junks Buch umfasst all diese Bereiche und noch so viel mehr ohne je rührselig, nostalgisch oder kitschig zu werden. Auf Null ist ein sehr humorvolles Buch zu einem ernsten Thema.

Die Geschichte beginnt am Tag von Nina’s Entlassung aus dem Krankenhaus, wo ihr Leben quasi Auf Null steht. Denn obwohl sich Nina monatelang durch die immer gleichen Krankenhaustage gequält hat, hat sie nicht eine Sekunde daran gedacht, was wohl danach alles passieren wird, wenn sie wieder gesund ist. Ninas Leben beginnt bei Null, sie knüpft nicht einfach dort an, wo sie vor der Krankheit stand. Auch wenn sie dies lange noch gehofft hat.
Nina erzählt abweschselnd von ihrer Krankheit und wie sie versucht zurück ins Leben zu finden. Nach und nach erfahren wir so mehr über ihre Familie, ihre Freundin Bahar und was schliesslich zum Zerwürfnis der beiden geführt hat. Aber auch wie sie Partys und Konzerte besucht und versucht eine normale junge Frau zu sein.

Meine vollständige Rezension gibt es auf dem Blog Livricieux zu lesen. 

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252 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

dystopie, totalitärer staat, der report der magd, frauen, magd

Der Report der Magd

Margaret Atwood , Helga Pfetsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492311168
Genre: Romane

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thriller, island, mystery, mord, geister

Geisterfjord

Yrsa Sigurdardottir , Tina Flecken , Yrsa Sigurdardottir
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 09.10.2012
ISBN 9783596512683
Genre: Krimi und Thriller

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augsburg, liebe, familie, historischer roman, geheimnis

Die Tuchvilla

Anne Jacobs
Flexibler Einband: 700 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.12.2014
ISBN 9783442381371
Genre: Historische Romane

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liebe, krimi, schriftsteller, joel dicker, die wahrheit über den fall harry quebert

Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

Joël Dicker , Carina von Enzenberg
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492307543
Genre: Romane

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»Nach den Menschen kommen andere Menschen. Nach den Büchern kommen andere Bücher. Nach dem Ruhm kommt anderer Ruhm. Nach dem Geld kommt anderes Geld. Aber nach der Liebe, Marcus, nach der Liebe bleibt nur das Salz der Tränen.« (Seite 559)

Kurz zum Inhalt
Mit seinem ersten Roman landete Marcus Goldman einen Bestseller. Doch um weiter auf der Erfolgswelle reiten zu können, muss er ein weiteres Buch schreiben. Und das ist alles andere als einfach, wenn man von der Schriftstellerkrankheit befallen ist und keinen brauchbaren Satz zu Papier bringt. Hilfe suchend wendet er sich an seinen Mentor und Freund Harry Quebert, seines Zeichens ebenfalls erfolgreicher Schriftsteller.
Doch nun geschieht etwas völlig unerwartetes. Auf dessen Grundstück Goose Cove in Aurora New Hampshire wird bei Gartenarbeiten das Skelett eines jungen Mädchens zusammen mit dem handgeschriebenen Manuskript von Harry’s Erfolgsroman gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem Skelett um die 15-jährige Nola Kellergan handelt, die vor 33 Jahren spurlos verschwand. Alle Indizien deuten auf Harry Quebert als Täter. Nur Marcus ist von dessen Unschuld überzeugt und macht sich daran das best gehütete Geheimnis von Aurora zu lüften.

Wie war es nun?
Als dieses Buch 2012 das erste Mal erschienen ist, gab es einen riesen Hype um die Geschichte, den ich so gar nicht wahrgenommen habe. Ich war zu der Zeit auch bereits wieder in der Deutschschweiz und hatte mein Studium in Fribourg abgeschlossen. Hätte ich damals noch in dieser schönen Stadt an der Saane gelebt, wäre mir dieser Roman vielleicht schon früher in die Hände gefallen. Zum Glück gibt es aber für Bücher kein Verfallsdatum und so konnte mich die Lektüre auch gut fünf Jahre nach der Erstveröffentlichung begeistern.

Was macht denn nun dieses Buch so besonders, dass ich behaupten kann, der Hype darum war absolut gerechtfertigt? Das ist nämlich ganz schön schwer zu beschreiben. Sicherlich spielt die Tatsache, dass es von der ersten bis zur letzten Seite äusserst spannend ist, eine wichtige Rolle. So bildet der geschilderte Anruf bei der Polizeizentrale, um ein flüchtendes Mädchen zu melden, nicht nur den Anfang des Buches, sondern den Anfang dieser schrecklichen Ereignisse überhaupt.

Joël Dicker konstruiert nun seine Geschichte äusserst geschickt mit mehreren Handlungssträngen und Zeitebenen. So befinden wir uns in der Gegenwart des Jahres 2008, aber auch im Jahr 1975 oder in der College und Unizeit von Marcus. Das Grundgerüst bilden drei Teile, die beschreiben, wie Marcus Goldman seinen zweiten Roman schreibt, die Geschichte über den Fall Harry Quebert, wo er alles darin verarbeitet, was er im Laufe seiner Recherchen heraus findet. Und während Marcus die Geheimnisse der Kleinstadt Aurora ergründet, erfährt auch der/die Leser*in mittels Rückblenden, Zeitungsberichten, Briefen, Erzählungen und Auszügen aus Queberst und Goldmans Romanen die Wahrheit.

»Was denken Sie, Marcus?« Es war das erste Mal, dass er mich beim Vornamen nannte. »Hatte er recht oder nicht?«
»Ich weiss es nicht.«
»Ich auch nicht. Ich weiss nur, dass das Leben eine Abfolge von Entscheidungen ist, zu denen man hinterher stehen muss.« (S.346)



Die vollständige Rezension gibt es auf meinem Blog Livricieux zu lesen. 

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Tags: die wahrheit über den fall harry quebert, drama, gegenwartslitereatur, highlight, joel dicker, krimi, kriminalroman, piper verlag, roman, schweizer autor   (10)
 

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bienen, bienensterben, roman, natur, maja lunde

Die Geschichte der Bienen

Maja Lunde , Ursel Allenstein
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei btb, 20.03.2017
ISBN 9783442756841
Genre: Romane

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nell leyshon, die farbe von milch, roman, missbrauch, bauernhof

Die Farbe von Milch

Nell Leyshon , Wibke Kuhn
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Eisele Verlag, 22.09.2017
ISBN 9783961610006
Genre: Romane

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schriftsteller, ehe, meer, verlust, ehefrau

Eine englische Ehe

Claire Fuller , Susanne Höbel
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492057912
Genre: Romane

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kelly family, jimmy kelly, biographie, angst, ausweg ausder kriese

Streetkid

Jimmy Kelly , Patricia Leßnerkraus
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.05.2017
ISBN 9783453201514
Genre: Biografien

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slavery, american exceptionalism, pulitzer preis, sklaverei, slaves

The Underground Railroad: Winner of the Pulitzer Prize for Fiction 2017

Colson Whitehead
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LITTLE BROWN BOOKS GROUP, 29.06.2017
ISBN 9780708898406
Genre: Romane

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