Lollsschwester

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815 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 139 Rezensionen

liebe, blaubeeren, sommer, mary simses, großmutter

Der Sommer der Blaubeeren

Mary Simses ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.04.2014
ISBN 9783442382170
Genre: Liebesromane

Rezension:

Verlagsinfo, Klappentext

“Ein Geheimnis aus der Vergangenheit. Ein Weg in die Zukunft…

Kurz vor ihrer Hochzeit fährt die New Yorker Anwältin Ellen Branford in den abgelegenen Küstenort Beacon, um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Sie soll einen Brief überbringen und hofft, die Angelegenheit schnell erledigen zu können. Doch schon bald ahnt sie, dass sich dahinter viel mehr verbirgt. Denn inmitten von Blaubeerfeldern wartet eine alte Geschichte von Liebe und verlorenen Träumen auf Ellen – die ihr zeigen wird, dass man manchmal all seine Pläne über den Haufen werfen muss, um das wahre Glück zu finden …”

416 Seiten

blanvalet
ISBN 978-3-442-38217-0

Mein Leseeindruck:

Nur drei Monate vor ihrer Hochzeit reist die junge Anwältin Ellen aus NYC nach Beacon, einem Küstenort und dem Geburtsort ihrer Großmutter. Gerade erst ein paar Tage ist ihre Großmutter tot und sie hat ihr bei deren Tod versprochen, einen Brief zu überbringen.

Ellen, die zu Anfang plant, höchstens zwei Tage in dem Küstenstädtchen zu bleiben, wird durch einige unvorhergesehene Ereignisse doch länger an den Ort gebunden. Sie erlebt einiges und man selbst als Leser erlebt hautnah die Wandlung der taffen, vernunftbetonten Großstadtpflanze mit gehörigen Berufsambitionen hin zu einer deutlich entspannteren Genießerin, die auch mal über die Stränge schlagen kann…

Keine große Literatur, aber mich hat dieses Debüt erreicht und sehr gut unterhalten. Schöne leichte Urlaubslektüre – ideal für den Sommer!

Von mir gute 4 von 5 Sternen.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Jumbos Grillbuch

Jumbo Schreiner
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei riva, 07.03.2014
ISBN 9783868833997
Genre: Sachbücher

Rezension:

Verlagsinfo, Klappentext

“Für das Wissensmagazin Galileo reiste Jumbo Schreiner als Foodtester mehrfach um die ganze Welt, um die perfekten Grill- und Burgerrezepte zu entdecken. Ob Schwein, Rind, Lamm oder Fisch – in diesem Buch verrät er uns seine liebsten Grillgerichte und wie er sie zubereitet, zum Beispiel seine Favour Ribs mit Honigglasur oder den Hot Hot Dog mit Meerrettichschmand.
Jumbo mariniert Schweinefleisch in einer leckeren Kokosmilch-Chili-Marinade und wickelt den Wolfsbarsch gleich noch in Speck ein. Doch seine komplett bebilderte Grillbibel enthält nicht nur Rezepte fürs Grillen sowie für die perfekte Beilage, sondern liefert auch gleich Entschuldigungsschreiben an verärgerte Nachbarn.
Und wer denkt, dass so ein harter Kerl wie Jumbo keine Salate mag, sollte Jumbos Special Coleslaw probieren. Appetit bekommen? Dieses Buch ist das Rundum-sorglos-Paket für einen unvergesslichen Grillsommer und macht nicht nur Männer satt und glücklich.”

riva
ISBN 978-3-86883-399-7


Mein Leseeindruck:

Mein erster Gedanke war: Jumbo – den kenn ich doch aus dem Fernsehen… Bei Galileo habe ich ihn schon oft gesehen. Und der hat jetzt ein Grillbuch geschrieben? Na, da bin ich ja mal gespannt…

Es ist ein richtig schön gemachtes Grillbuch – fest gebunden, hochwertige Verarbeitung. Das ist nichts billiges, schon der erste Eindruck wirkt hochwertig.

Beim ersten flüchtigen Durchblättern bekommt man auch direkt schon Lust aufs Grillen.

Allein die “Jumbosophie des Grillens”, die allem anderen voran gestellt ist, ist schon extrem lesenswert. Hier geht es quasi um die Basics: Grilltypen, Grilltechniken, Holzkohle, Fehler die man machen kann und noch vieles andere mehr.

Durch tolle Bilder und Zitate von Jumbo wird das Ganze schön aufgelockert und damit noch persönlicher. Man fühlt sich, als würde er wirklich neben einem stehen und Tipps geben.

Kurzes Beispiel: man bekommt u.a. nicht nur tolle Marinadenrezepte, sondern zB auch gleich gesagt, wann man welches Fleisch am besten mariniert. Also auch für Grill-Einsteiger tolle und wichtige Infos.

Bei den vielen unterschiedlichen Rezepten sind so viele gute Tipps und Ideen dabei, dass ich gar nicht weiß, welches ich als erstes ausprobieren soll. Auf jeden Fall denke ich, unser diesjähriger Grillsommer wird um einiges interessanter und abwechslungsreicher als der letztjährige…

Was mich noch dazu absolut überzeugt hat: dies ist ein richtig persönliches Buch. Man merkt Jumbo die Freude am Grillen und an den vielen Ideen an. Da steckt wirkliche Überzeugung dahinter, die auf jeder Seite deutlich zu spüren ist. Toll!!!

Von mir daher begeisterte 5 von 5 Sternen.

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106 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

seuche, tod, dystopie, liebe, romance

Das Lied des roten Todes - Das Mädchen mit der Maske

Bethany Griffin , Susanne Gerold
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.03.2014
ISBN 9783442478286
Genre: Fantasy

Rezension:

Verlagsinfo, Klappentext

“Der Rote Tod bittet zum Tanz – der atemberaubende zweite Teil von Bethany Griffins Saga um „Das Mädchen mit der Maske“

In der Stadt, in der Araby lebt, tobt ein Bürgerkrieg, und zu der schrecklichen Seuche, die von jeher dort wütet, ist eine neue, noch tödlichere Krankheit gekommen. Mit einigen wenigen Freunden kann Araby gerade noch fliehen, doch sie hat alles verloren: Ihr Elternhaus ist zerstört, ihre Mutter wurde entführt und ihre beste Freundin ist infiziert. Zudem scheint ihre einstige große Liebe William sie betrogen zu haben. So bleibt Araby nur der Blick nach vorne: Sie stellt sich an die Spitze der Rebellion und kämpft für Gerechtigkeit, für ihr Volk, das so schrecklich leiden musste – und für eine neue Liebe, die von unerwarteter Seite entflammt …”

Goldmann TB

ISBN 978-3-442-47828-6

Mein Leseeindruck:

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band der Geschichte um die junge Araby.
Leider muss ich sagen, dass man hier definitiv den ersten Band gelesen haben muss, um die Geschichte wirklich zu verstehen. Natürlich wird einem ein gewisser Rückblick gewährt, doch um die verschiedenen Handlungsstränge und Personen zu verstehen, reicht dies anfangs leider nicht aus.

Hauptperson ist die junge Araby, die Tochter eines Wissenschaftlers.
Araby lebte bisher in der privilegierten Oberschichtswelt eines isolierten Stadtstaates. Dieser Stadtstaat wird beherrscht von Prospero, einem äußerst korrupten und grausamen Mann, der im wahrsten Sinn des Wortes über Leichen geht.

Die Stadt wird von einer Seuche bedroht, vor der nur die von Arabys Vater erfundenen Masken schützen können und mittlerweile regieren Chaos und Zerstörung. Araby und ihre Begleiter können zunächst fliehen, kehren aber später wieder in die Stadt zurück und versuchen diese und ihre Bewohner zu retten.

Im Rückblick erfährt man, dass Araby einen Zwillingsbruder hatte, der an der Seuche gestorben ist und dass ihre Mutter von Prospero entführt wurde und bei diesem lebt. Ihr Vater ist vom Volkshelden, der die schützenden Masken erfand, zum Volksfeind geworden, da es heißt, er hätte die Seuche mit Absicht freigesetzt.

Auch kommt das Thema Liebe nicht zu kurz – Araby ist hin- und hergerissen zwischen Will, der sie einst verriet, trotzdem jedoch ihre erste große Liebe ist und Elliott, dem Neffen des Prinzen…

Ich denke, wenn ich den ersten Band gekannt hätte und ich damit besser über die Vorgeschichte informiert gewesen wäre, hätte mir dieses Buch mehr gegeben. So bin ich leider mit keiner der Hauptfiguren warm geworden und konnte vieles nicht nachvollziehen. Auch hat es ziemlich gedauert, bis die Story überhaupt etwas an Fahrt gewonnen hat.

Da ich ja selbst dran schuld bin, Teil 1 nicht zu kennen  -  3 von 5 Sternen.

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70 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

james, mia, schlafende, der, ravenwood

Ravenwood - Der schlafende Engel

Mia James , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 20.01.2014
ISBN 9783442479665
Genre: Fantasy

Rezension:

Verlagsinfo, Klappentext

“April ist unsterblich in Gabriel verliebt – aber kann ihre Liebe das Böse besiegen?

Aprils Traum von einem glamourösen Leben in London ist zerplatzt, denn ihre Schule Ravenwood wird von Vampiren beherrscht. Sie verwandeln Ravenwood in einen düsteren Ort. Bis auf Gabriel, in den April unsterblich verliebt ist. Während in der Schule das Böse immer mehr außer Kontrolle gerät, erfährt April von ihrer Mutter ein Geheimnis, das ihre Beziehung zu Gabriel für immer verändern könnte. Doch damit schwebt nicht nur sie, sondern auch Gabriel in höchster Gefahr. Um ihre große Liebe zu retten, setzt April ihr Leben aufs Spiel …”

Goldmann TB

ISBN 978-3-442-47966-5


Mein Leseeindruck:

So. Da ist er. Der dritte und letzte Teil der spannenden Trilogie um die Elite-Schule Ravenwood und die junge Protagonistin April Dunne.

Grundsätzlich: ein Einstieg in die Reihe erst mit diesem dritten Teil ist grundsätzlich möglich, macht aber nicht wirklich Sinn. Wenn möglich, sollte man die beiden vorhergehenden Bände (“Ravenwood 1 – Die Schule der Nacht” und “Ravenwood 2 – Gefangene der Dämmerung”) auch gelesen haben.

In diesem finalen Teil läuft alles auf die große Entscheidung zwischen Gut und Böse hinaus. April als Furie auf einer Schule voller Vampire steckt mittendrin und versucht mit ihren Freunden, alles menschenmögliche gegen den Sieg des Bösen zu unternehmen.

Ich muss zugeben: es hat etwas gedauert, bis mich die Geschichte gepackt hat. Sprache und Stil sind zwar gut lesbar und fesselnd, trotzdem war ich am Anfang leicht genervt. Zu lange hat es für meinen Geschmack gedauert, bis die Story in Fahrt kam. Doch zum Schluß hat es auch mich gepackt und die Trilogie hat ein würdiges Ende gefunden. April erfährt endlich, wer ihren Vater ermordet hat, wer der König der Vampire und damit ihr großer Widersacher ist und zusätzlich werden einige offene Fragen geklärt, die sich über den Lauf der Gesamtgeschichte ergeben hatten. Und natürlich kommt auch die Liebesgeschichte zwischen April und Gabriel nicht zu kurz, auch wenn dieser weniger Raum als erwartet gegeben wird.

Ein Jugendbuch – klar – doch für Fans romantischer Vampirgeschichten schöne fesselnde Unterhaltung.

Von mir knappe 4 von 5 Sternen.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

belgien

Sommer ohne Schlaf

Bram Dehouck , Stefanie Schäfer
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei btb, 10.02.2014
ISBN 9783442746705
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Verlagsinfo, Klappentext

“Psychopathen gibt es überall …

Ein idyllisches holländisches Dorf, wo die Jahreszeiten klaglos ineinander übergehen und die Einwohner in Frieden miteinander leben. Der Wind pfeift über die saftigen Felder von Blaashoeck – da ist es nur einleuchtend, dass hier ein großer Windmühlenpark entstehen soll. Doch dann misslingt dem Metzger Herman Bracke seine berühmte Fleischpastete. Denn er bringt kein Auge mehr zu. Das Surren der Windmühlen raubt ihm den Schlaf. Und nachts bekommt man eine Menge mit. Dinge, die die lieben Nachbarn gerne für sich behalten hätten. Süße Geheimnisse, verbotene Liebschaften, schrullige Eigenarten. Und auf einmal gerät die Ordnung des Dorfes aus dem Lot. Die Emotionen kochen hoch. Aus Freunden werden erbitterte Feinde. Und dann geschieht der erste Mord …”

ISBN: 978-3-442-74670-5

btb Verlag


Mein Leseeindruck:

Allein das großgedruckte “Psychopathen gibt es überall” beim Klappentext hat mich schon fast überzeugt, diesem Buch eine Chance zu geben… Sehr viel mehr erfährt man aus dem Klappentext dann aber auch nicht… 

Während des Lesen sind wir in Blaashoek, einem kleinen Ort in Belgien.
Wir lernen die Einwohner und den Ort kennen und erfahren gleich zu Beginn, dass am Ort gerade ein großer Windpark gebaut wurde. An und für sich sind die meisten Einwohner begeistert darüber, erhoffen sich mehr Besucher und generell eine Aufwertung des Ortes.

Die Sprache ist leicht, der Roman gut lesbar. Die Kapitel sind relativ kurz. Zu Beginn werden einem die Einwohner des Ortes in schneller Folge vorgestellt, hier muss man ein bisschen aufpassen, um den Überblick nicht zu verlieren.

Wir begegnen der jungen Saskia, die bei ihrem brutalen Großvater aufgewachsen ist und in ihrem Leben schon einiges erlebt hat. Dann dem Metzgerehepaar mit ihrem pubertierenden Sohn, dem Postboten und seiner neidgeplagten Frau, dem allein lebenden und allzeit griesgrämigen Apotheker, dem Tierarzt und seiner allzu hübschen Frau sowie einem (natürlich schwarzen) Asylanten mit dem schönen Namen Bienvenue. An und für sich wird kein Klischee ausgelassen… 
Trotzdem wird man beim Lesen gut unterhalten.

Kommen wir zum Windpark zurück: die anfängliche Freude über diesen verflüchtigt sich bei einigen Bewohnern des Ortes relativ schnell. Der eine kann nicht mehr schlafen, da ihn das dauernde Geräusch der sich drehenden Windräder wach hält. Den nächsten stört der Schatten, der durch die Windräder im 2-Sekunden-Rhythmus auf seinen Gärten geworfen wird… Alles nicht so ganz einfach.

Und was solche Sachen wie zB dauerhafter Schlafentzug oder der Gedanke, dass diese Schatten nie wieder aus dem Garten verschwinden werden, innerhalb nur weniger Tage mit den Bewohnern Blaashoeks anstellen, das wird hier geschildert und gipfelt in einem blutigen Finale, das man so nun wirklich nicht erwartet.

Wie eingangs gesagt – Psychopathen gibt es überall…

Von mir knappe 4 von 5 Sternen.

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162 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

thriller, suche, harlan coben, refugium, professor

Ich finde dich

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Page & Turner, 10.03.2014
ISBN 9783442204359
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Verlagsinfo, Klappentext

“Natalie war die Liebe seines Lebens. Doch sie hat ihn verlassen, hat wie aus dem Nichts einen anderen Mann geheiratet, und Jake Fischer war am Boden zerstört. Bei ihrem Abschied musste er Natalie zudem schwören, sie zu vergessen, sie nie mehr zu kontaktieren. Doch als sechs Jahre später etwas Unglaubliches geschieht, bricht Jake sein Versprechen – und macht sich auf die Suche nach Natalie. Eine Suche, die seine eigene gutbürgerliche Existenz für immer zerstört. Und die ihm offenbart, dass die Frau, die er zu lieben glaubte, nie wirklich existiert hat …”

ISBN: 978-3-442-20435-9

Page & Turner

Mein Leseeindruck:

Zunächst vorweg: obwohl ich diesen Autoren natürlich kenne, habe ich doch noch nie ein Buch von ihm gelesen. Dieses wurde das erste mit der geheimen, nur für mich gemachten Auflage – mal sehen, ob’s was für mich ist… Wenn’s mir gefällt, lese ich zukünftig jede Neuerscheinung von ihm… 

Zum Cover: dieses spricht mich extrem an. Eine sturmumwölkte erste Dünenreihe, hinter der man eine Reihe von alten Holzhäusern erahnt. Dunkle Wolken, Dünengräser, ein kaum wahrnehmbarer Pfad die Düne hinauf – man weiß gleich: dies wird keine Liebesgeschichte.

Oder vielleicht doch? 

Die Geschichte beginnt sechs Jahre in der Vergangenheit. Kurz am Rande: den englischen Titel “Six Years” finde ich für mich persönlich bedeutend gelungener als den deutschen Titel “Ich finde dich”. Aber das wirklich nur am Rande.

Aber zurück: vor sechs Jahren waren Natalie Avery und Jake Fisher ein Paar. Einen ganzen glücklichen Sommer lang. Jake, ein junger Schriftsteller und Natalie, eine junge Malerin, verbringen die Sommermonate in zwei nebeneinander liegenden “Refugien”. In diesen wollen sie sich ohne störende Einflüsse von außen ganz ihren jeweiligen Aufgaben widmen. Er schreibt, sie malt. Als sie sich kennenlernen, beginnt eine Liebesgeschichte, die laut dem Ich-Erzähler Jake nicht zu toppen ist. Es passt einfach alles, sie ist die Liebe seines Lebens. Und “eigentlich” fühlt sie genau so. “Eigentlich”, weil sie zu Beginn der Geschichte, also vor sechs Jahren, einen anderen heiratet. Und Jake während der Trauung in der Kirche sitzt, kaum fähig zu begreifen, was da eigentlich gerade passiert.
Nach der Trauung nimmt Natalie ihm dann das Versprechen ab, sie und ihren Mann Todd in Ruhe zu lassen. Und zwar komplett: kein Folgen, kein Anrufen, kein Mailen. Jake verspricht es, obwohl er absolut keinen Schimmer hat, was da eigentlich gerade passiert ist. Es gab keine Spannungen, keinerlei Probleme in ihrer Beziehung – es war einfach Liebe. Trotzdem verließ ihn Natalie Knall auf Fall – vollkommen unerwartet – und ist nun die Ehefrau eines anderen. Und Jake ist durch sein Versprechen gebunden, sich niemals mehr bei ihr zu melden….

Im zweiten Kapitel der Sprung in die heutige Zeit: Jake ist mittlerweile angesehener Professor und hat sich in seinem Leben und der Universität eingerichtet. Klar gab es zwischendurch andere Frauen, aber keine konnte Natalie in irgendeiner Art und Weise das Wasser reichen… Und war er tatsächlich mal interessiert, so merkten die Frauen schnell, dass seine Gefühle trotz allem einer anderen gehörten: “Du bist ein Mängelexemplar.”

Als Jake vom Tode Todds erfährt – genau, der Todd, den Natalie geheiratet hat – hält ihn nichts mehr. Durch dessen Tod fühlt er sich nunmehr nicht mehr an sein Versprechen gebunden: er fährt zur Beerdigung und löst damit eine Lawine aus, mit der in keinster Weise zu rechnen war.

Schreibstil und Sprache gefallen mir sehr gut. Das Cover ist absolut gelungen und die Story gefällt mir auch sehr gut. Und um zum Anfang zurück zu kommen: mit Sicherheit werde ich noch viele weitere Bücher von Harlan Coben lesen!!!

Von mir deutliche 4 von 5 Sternen!

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883 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 90 Rezensionen

feen, nimmernie, julie kagawa, fantasy, liebe

Plötzlich Prinz - Das Erbe der Feen

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 20.01.2014
ISBN 9783453268661
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Verlagsinfo, Klappentext

“Der achtzehnjährige Ethan Chase wäre gern so wie alle anderen an seiner Highschool. Doch seit er denken kann, ist sein Leben alles andere als normal. Denn als Kind wurde er von den Feen nach Nimmernie verschleppt. Und wen die Feen einmal in ihrer Gewalt hatten, den lassen sie nicht mehr los. Ihre Macht reicht bis in den hintersten Winkel der Menschenwelt hinein. Ethan muss erkennen, dass es sinnlos ist, sich vor ihnen zu verstecken. Und so nimmt er sein Schicksal an und kehrt nach Nimmernie zurück.

Schau dich nie nach ihnen um. Tu einfach so, als wären sie nicht da – das ist die goldene Regel, mit der Ethan Chase jeden Ärger zu vermeiden sucht. Ärger, den ihm seine ältere Schwester Meghan Chase eingehandelt hat, die in Nimmernie, dem Land der Feen, lebt und dafür gesorgt hat, dass die Grenzen zur Menschenwelt durchlässiger werden. Wo Ethan geht und steht, ereignen sich seltsame Dinge. Immer sieht es so aus, als sei er daran schuld. Wie zum Beispiel an dem mysteriösen Feuer in der Bibliothek seiner alten Schule, die er daraufhin verlassen muss. Als Ethan am ersten Tag an seiner neuen Highschool persönlich angegriffen wird, kann er die Boten Nimmernies allerdings nicht mehr länger ignorieren. Er muss sich seinem verhängnisvollen Erbe stellen, um sich und seine Familie vor dem Schlimmsten zu bewahren – und um ein Mädchen zu retten, von dem er bislang nicht einmal wusste, dass er eigentlich unsterblich in sie verliebt ist …”

ISBN 978-3-453-26866-1
Heyne


Mein Leseeindruck:

In diesem ersten Band der neuen “magischen Feensaga” von Julie Kagawa begegnen wir dem 17-jährigen Ethan Chase.

Ethan, ein eigentlich sehr sympathischer junger Mann, hat immer wieder Probleme und wird quasi zu Schulwechseln gezwungen. Zu Beginn der Geschichte startet er gerade an einer neuen Schule – damit muss er sich zum wiederholten Mal in seinem Leben auf neue Schulkollegen, neue Abläufe etc einstellen. Keine leichte Sache, denn wie immer in einer solchen Situation, wie hier der Schulwechsel mitten im Schuljahr, brodelt die Gerüchteküche…

Ethans einziges, aber sehr schwerwiegendes “Problem”, von dem er natürlich niemandem erzählen kann: er kann Elfen sehen. Und auch jedes weitere Wesen der Parallelwelt Nimmernie. Als kleines Kind wurde er von Elfen entführt, um seine ältere Schwester Meghan  zu erpressen. Seitdem kennt Ethan diese andere Welt und weiß, wozu Elfen in der Lage sind. Aber er hat sich gewappnet: er macht Kampfsport und weiß sich größtmöglich zu verteidigen.

Trotz allem passiert es immer wieder, dass die Elfen merken, dass er sie sehen kann. Und dann passieren Dinge. Dinge, die ihn zu Schulwechseln zwingen. Elfen sind nämlich grundsätzlich zu Schandtaten bereit, die teilweise heftige Auswirkungen haben können. In Ethans letzter Schule war es dann der Brand der Schulbibliothek.

Gleich am zweiten Schultag in der neuen Schule schafft es Mackenzie “Kenzie” St. James, Ethan zu einem Interview für die Schülerzeitung zu überreden. Er weiß selbst nicht, wie ihm geschieht, doch die resolute Kenzie überrumpelt den “Machoman” einfach.

Als er dann auch noch einen Mitschüler kennenlernt, der ein “Halbblut”, also ein halber Elf ist, werden Geschehnisse in Gang gesetzt, die Ethan zu einer Rückkehr nach Nimmernie zwingen. In die Welt der Elfen, die er eigentlich nie wieder betreten wollte…

“Plötzlich Prinz” hat sich richtig gut lesen lassen. Es ist natürlich ein Jugendbuch, doch trotzdem auch für Erwachsene interessant, die gerne Fantasy lesen. Die Sprache ist flüssig, fesselnd und niemals langweilig. Nicht ein einziges Mal hatte ich das Gefühl, dass sich die Geschichte hinzieht.

Als erster Band einer neuen Serie absolut gelungen – ich werde die Folgebände mit Sicherheit auch lesen.

Von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

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