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freundschaft, kinderfantasy, 1 geschwätziger falter, liebevolle charakterzeichnungen, 1 allwissende schnecke

Die Hobbijahns

Nicole Rensmann ,
Flexibler Einband: 92 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 15.10.2010
ISBN 9783931989521
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover und Klappentext

Sofort fällt die Protagonistin, die sich Zentrum des Covers befindet ins Auge, sodass die Lust zum Lesen der Geschichte geweckt wird. Auch die Hobbijahns, die mit ihrem blauen Haar auffallen, sind auf der Vorderseite zu sehen, sodass man sich direkt ein Bild von diesen Phantasie-Wesen machen kann.

„Zwischen Staubfeen und verschollenem Spielzeug, weit hinten unter Jasmins Bett, leben die Hobbijahns. Ein friedliches Volk, bis der ungläubige Hebbijahn von den magischen Wesen des Landes in das schwarze Schloss verbannt wird - und mit ihm das Wasser, ohne das die Hobbijahns nicht leben können. Nur Jasmin kann ihnen helfen und muss sich auf eine gefährliche Reise begeben. Dabei begegnet sie Gretchen, der allwissenden Schnecke, Balduin, einem geschwätzigen Falter und der vegetarischen Spinne Archibald. Doch wird es den neuen Freunden gelingen, das Volk der kleinen blauhaarigen Hobbijahns zu retten und die Prophezeiung zu durchbrechen?“

Der Klappentext sorgt gezielt für Spannung und lässt das Bedürfnis entstehen, sofort erfahren zu wollen, ob Jasmin das blauhaarige Volk der Hobbijahns denn wirklich retten wird. Es werden grundlegende inhaltliche Informationen gegeben und die Hobbijahns werden kurz beschrieben, ohne auf den Inhalt und den Verlauf der Geschichte zu sehr einzugehen. Besonders die kreativ umschriebenen Hinweise auf die Charaktere der Tiere, die Jasmin treffen wird, ließen mich viel Lesespaß, besonders für Kinder, erwarten.

Zum Inhalt und der Aufmachung

Ich möchte ungerne den konkreten Inhalt vorwegnehmen, denn die Aussagen des Klappentextes fassen sehr gut in wenigen Worten zusammen, um was es geht. Was Jasmin und die Hobbijahns alles gemeinsam erleben und welche spannenden Abenteuer sie meistern, sollte aber jeder selbst herausfinden.

Ähnlich wie das Cover ist das gesamte Kinderbuch mit kleinen Zeichnungen der handelnden Figuren ausgeschmückt, die den Inhalt ergänzen. Die Einteilung der Kapitel ist zu Beginn übersichtlich aufgelistet und ich hatte den Eindruck, dass diese sich zum Vorlesen als kleine Einheiten sehr gut eignen.

Persönliches Fazit

Das Kinderbuch bietet eine Handlung voller Phantasie und vermittelt die Bedeutung von Freundschaft und gegenseitigem Helfen, Vertrauen in sich und andere verständlich für Kinder, ist aber auch für Erwachsene beim Vorlesen eine traumhafte Geschichte, in die man schnell hineinfinden kann und in der es immer wieder Neues
zu entdecken gibt.
Viel wörtliche Rede und eine große sprachliche Vielfalt sind schon nach wenigen Seiten festzustellen, sodass der Lesefluss erhalten bleibt.
Die bereits angesprochenen Persönlichkeiten und Eigenschaften der verschiedenen Tiere sind beim Lesen nicht nur eine witzige Abwechslung, sondern transportieren gleichzeitig auch den für mich wichtigen Wert des Andersseins sensibel an die Zielgruppe. Jedes Tier bereichert durch seine speziellen, individuellen Eigenarten und Besonderheiten, die es unverwechselbar machen und von den anderen unterscheiden, die Gemeinschaft als Ganzes.
Nicht zuletzt möchte ich gerne den kreativen Epilog hervorheben, da sich die Autorin hier einen wirklich schönen Schluss für die Geschichte ausgedacht hat und diese als Einheit von Anfang bis zum Ende nochmals abgerundet wird.
Insgesamt kann ich das Kinderbuch guten Gewissens an jeden empfehlen, der in eine wunderbare Geschichte und die Bedeutung des Füreinander Da Seins eintauchen möchte.


Lieblingszitat

„Jaja, immer diese Zeit. Ich kann sie nicht essen und sie sieht nach nichts aus. Oder hat sie ein Gesicht in deinem Land- die Zeit?...“

Viel Spaß beim Lesen und Vorlesen, wünscht Laury :-)










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Tags: freundschaft, kinderbuch, liebevolle charakterzeichnungen   (3)
 

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kinderbuch, einwohner, entdecken, phantasie, musik

Zwei Noten auf Weltreise

Michaela Brauner-Zurmöhle , Jan Radermacher
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 03.06.2011
ISBN 9783931989644
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Cover und Klappentext

Das Cover wurde kindgerecht, motivierend und auf den Inhalt bezogen mit viel Liebe zum Detail gestaltet, denn die beiden Protagonisten lassen sich auf der Vorderseite erkennen und auch der thematische Aspekt der Musik wird im farbenfrohen Layout aufgegriffen.

In einem kleinen Dorf in Spanien warten Fräulein Allegro und Herr Pianissimo eines Abends auf ihren Einsatz, als eine Windböe die Noten vom Papier herunterweht und hoch in den Himmelt wirbelt. Es folgt eine aufregende und musikalische Reise durch die Welt, während der die beiden Noten, die unterschiedlicher kaum sein könnten, viele Abenteuer zu bestehen haben, bis sie schließlich wieder auf ihr Notenblatt klettern können. Eine musikalische Reise durch die Welt mit Fräulein Allegro und Herrn Pianissimo.

Obwohl es sich generell um eine Kinderbuch handeln sollte, hat der Klappentext auch mich direkt zum Lesen motiviert. Es wird nicht zu viel von der Handlung verraten, aber eine kurze Angabe zum Inhalt geboten, sodass schnell Neugierde aufkommt, was die beiden Noten alles erleben und wo sie ihre Reise hinführen wird.

Zum Inhalt und der Aufmachung

Wie der Klappentext entnehmen lässt, dreht sich alles um die große, spannende und aufregende Weltreise die Fräulein Allegro und Herr Pianissimo plötzlich unerwartet antreten.
Auf ihrem Weg durch die verschiedensten Handlungsorte begegnen ihnen so manche Tiere, die schnell zu liebenswerten Weggefährten werden.
Aber ich möchte ungerne zu viel vom Inhalt vorwegnehmen, da die beiden Hauptpersonen wirklich ein höchst ereignisreiches Abenteuer erleben, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Das Buch enthält ebenso wie das Cover kleine Details und Abbildungen, die den Inhalt widerspiegeln und sehr liebevoll gestaltet wurden.

Persönliches Fazit

Meine Meinung nach schafft die Autorin mit ihren Worten und der kreativen Handlung eine traumhafte, phantasievolle Atmosphäre die bereits damit beginnt, dass zwei Noten als Protagonisten des Kinderbuchs fungieren und Leser beziehungsweise Zuhörer sich mit diesen anfangs unbekannten Wesen Stück für Stück identifizieren.
Die Geschichte steckt voller Spannung, denn man fiebert von der ersten Seite an mit Fräulein Allegro und ihrem treuen Begleiter mit, die von einem in das nächste Abenteuer stürzen.
Im Laufe des Buchs lernt man die beiden zunehmend kennen und stellt außerdem fest, wie sich ihre Freundschaft stetig weiterentwickelt und festigt, je mehr sie gemeinsam erleben.
Lebensnahe Themen wie Freundschaft und Ängste werden kindgerecht aufgegriffen und wichtige Werte, wie zum Beispiel gegenseitiges Vertrauen und Gastfreundschaft einfühlsam vermittelt.
Zudem bieten die verschiedenen Erlebnisse der beiden Hauptpersonen Anlass für Gespräche mit den Zuhörern über ihre eigenen Erfahrungen und Emotionen, was mir als angehende Erzieherin besonders wichtig ist, denn somit kann man während des Lesens schnell in einen Dialog treten und die Geschichte mit den Kindern vertiefen.
Das Buch lässt sich sehr schön kapitelweise vorlesen, ohne den Roten Faden zu verlieren und bietet durch die musikalischen Fachbegriffe, die immer wieder auftauchen und zu Beginn in einer Art Wortliste aufgeführt sind, einen spielerischen, sowie sprachförderlichen und bildenden Aspekt.
Insgesamt kann ich das Buch wärmstens an alle Menschen, ob groß oder klein, die gerne in fremde Welten eintauchen und sich von der Handlung einer traumhaften Geschichte mitreißen lassen, empfehlen.

Lieblingszitat

„Ein bisschen Angst habe ich schon. Ich war noch nie so weit weg von meinem Notenblatt.“


Viel Spaß beim Lesen und Vorlesen, wünscht Laury :-)

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Tags: abenteuergeschichte, echt fantasievoll, kinderbuch, kreative idee   (4)
 

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liebe, jana frey, jugendliche, verlieben, roman

Liebeskinder

Jana Frey
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Arena, 05.01.2015
ISBN 9783401067872
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Cover und Klappentext

Auf den ersten Blick wirkt das Buch fast ein bisschen niedlich, was zusätzlich durch die verspielte Schrift und die Blumenmotive der Vorderseite auf dem gepunkteten Hintergrund verstärkt wird. Ich habe zunächst einen klassischen Jugendroman, der sich mit dem Thema Liebe und Freudschaft beschäftigt, erwartet.

"Zadoc liebt alles an Ivory. Ihr Haar, das sämtliche Farben des Herbstes hat. Der ständig wechselnde Ausdruck aus ihren winterhimmelblauen Augen. Und vor allem ihren Geruch nach Wind und Widerstand. Kenzie liebt alles an Amos. Seine hellgrün schimmernden Augen, sein Lachen und Lächeln, seine Musik, seine Art, sich zu bewegen, seinen Gang. Und sie liebt es, dass er zu ihr gehört. Zu ihr ganz allein. Zwei Liebende. Zwei Schicksale. Und eine Geschichte, in der alles, aber auch alles miteinander verbunden ist."

Auch der obige Klappentext lässt Leser vermutlich weiterhin von einem traditionellen, lesenswerten Liebesroman für Jugendliche ausgehen und weckte durch die gefühlvolle Beschreibung der Protagonisten somit direkt meine Neugierde.
An dieser Stelle muss ich allerdings kritisch anmerken, dass meiner Meinung nach selbst in dieser kurzen Passage des Klappentextes bereits viele Vorinformationen gegeben werden, die sich dem Leser eigentlich im Verlaufe der ersten Kapitel offenbaren und hier vorweggenommen werden. Hier spielt aber selbstverständlich der persönliche Geschmack eine große Rolle, denn durch die knappe Beschreibung, die einerseits schon wesentliche inhaltliche Fakten enthält, wird andererseits ein schneller, einfacher Einstieg in die Geschichte ermöglicht, sodass das Gefühl entsteht, sich mitten in der Handlung zu befinden und das Lesen direkt beginnen kann.
Der Klappentext gibt zudem auch einen entscheidenden Hinweis bezüglich des Aufbaus der beiden Geschichten des Romans, die in der Tat auf faszinierende und zugleich unerwartete Art und Weise miteinander verbunden sind.

Grobe Inhaltsangabe und Erzählperspektive

Hauptsächlich werden Liebe, Freundschaft und Ängste, aber auch das aktuelle, aufwühlende Thema Homosexualität aufklärend und behutsam thematisiert, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen oder zu verurteilen.
Da ich mit meiner Rezension zum Lesen und zum Eintauchen in die Welten der Protagonisten motivieren möchte, liegt es mir fern, wesentliche inhaltliche Aspekte preiszugeben, oder gar das Ende des Buches zu verraten. Aber ein kleiner Einblick zwischen die Seiten und Zeilen darf natürlich nicht fehlen.
Die Protagonisten sind zum einen Zadoc und dessen Freundin Ivory, zum anderen aber auch die beiden Geschwister Kenzie und Janis, sowie deren lesbisches Mütterpaar, Insel und Leetha, die miteinander aufgrund diverser Umstände, die teilweise auch vorhersehbar dargestellt werden, in Verbindung stehen. Im Laufe des Lesens ergeben sich somit zunehmend Zusammenhänge, sodass die beiden getrennt voneinander ablaufenden Handlungsstränge zu einem Netz gesponnen werden.
Hierbei erfährt der Leser zunächst vieles über Zadocs durchaus bemitleidenswertes Leben und seine offenbar schreckliche Vergangenheit, aufgrund welcher er gezwungen ist, schwere Medikamente in Tablettenform einzunehmen, die ihn scheinbar zu einem regelrechten Monster machen. Ivorys Freund leidet schon seit Kindertagen unter dem Mobbing ihrer Schulkameraden, die ihn als gefährlich und grauenvoll verurteilen und kann sich somit neben seiner fürsorglichen Mutter Claire nur auf Ivory als Person seines Vertrauens wirklich verlassen.
Parallel wird aus der Sicht des allwissenden Erzählers ebenso einfühlsam und voller Emotionalität von Kenzies Lebenssituation berichtet, die sich in ihrem eigenen Körper vollkommen unwohl - und besonders im Vergleich zu ihrer von Natur aus hübschen Schwester Janis - absolut hässlich findet.
Schnell lässt sich erkennen, wie sehr sich die Lebensumstände von Kenzie und Zadoc ähneln, oder gar überschneiden und durch die höchst emotionale, sensible, aber stets klare Schreibweise der Autorin, ist es dem Leser möglich, sich trotz der Zeitsprünge und Ortswechsel der einzelnen Abschnitte in beide Hauptfiguren hineinzuversetzen.
Die auktoriale Erzählperspektive bietet meiner Ansicht nach insgesamt den großen Vorteil, sich mit allen Haupt- und Nebenpersonen der beiden Geschichten identifizieren zu können, ihre individuellen Charaktere und Neigungen kennen zu lernen und Verständnis für ihre Entscheidungen und Gefühle zu entwickeln.
Mit Sicherheit ist dies wirklich nur eine knappe Zusammenfassung der vielschichten, interessanten Inhalte und Themen von Jana Freys Jugendroman, denn diese lassen sich kaum in einer Rezension aufgreifen, ohne die Spannung, welche das Buch absolut enthält, zu nehmen.

Persönliches Fazit

Mit „Liebeskinder“ hat Jana Frey einen umwerfenden, einzigartigen und zum Nachdenken anregenden Roman und meiner Meinung nach sogar ein Stück Lebenskunst geschaffen, das keinesfalls „nur“ als Jugendroman betrachtet werden sollte.
Das Buch besitzt nach meinem persönlichen Urteil mit Sicherheit Potential,
Menschen unterschiedlichster Altersklassen faszinieren, erschüttern und bereichern zu können.
Die Schreibweise hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich konnte das Buch stellenweise wirklich gar nicht mehr aus der Hand legen.
Unerwartete Konstellationen und überraschende Wendungen, die urplötzlich auftauchen und alles, was bisher geschehen war nochmals in ein ganz anderes Licht rücken, sorgten dafür, dass große Neugierde, wie es in der jeweils anderen Parallelhandlung weitergeht, aufkam, die bis zur letzten Seite anhielt.
Besonders hervorheben möchte ich auch nochmals die Perspektive des allwissenden Erzählers, gepaart mit kreativer, teils poetischer Schreibweise und vielen, wortwitzigen, aber ernsthaften Dialogen der handelnden Figuren.
Während des Lesens hatte ich stets eine genaue Vorstellung, wo ich mich gerade befinde, ohne zu sehr in meiner Fantasie eingeschränkt zu sein, sodass die Protagonisten, welche ich als Leser auf ihrem Lebensweg durch verschiedenste Entwicklungs- und Lebensphasen begleiten durfte als liebenswerte, nahezu reale, authentische Persönlichkeiten einen Platz in meinem Herzen eingenommen haben.
Zusammenfassend kann ich „Liebeskinder“ wirklich nur wärmstens an alle Leseratten und solche, die es noch werden wollen, empfehlen. Es ist mehr als lesenswert, meiner Ansicht nach ein großartiges, vielleicht auf den ersten Eindruck unscheinbares, aber letztendlich so grandioses, berührendes und wahrhaftig außergewöhnliches Meisterwerk, das im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht und sollte in keinem Bücherregal fehlen!

Lieblingszitat

"Hab ich es nicht gesagt, heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens?", flüsterte Amos ihr ins Ohr, als sie endlich einschliefen. Draußen war der Himmel schon silbrig.
Oder hatte sie das nur geträumt?"


Viel Spaß beim Lesen, ich hoffe, ich konnte euch mit meiner Euphorie für dieses ganz besondere Buch anstecken. :-)

Laury

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Tags: auktoriale erzählung, außergewöhnlich, einzigartig, lieblingsbuch   (4)
 
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