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liebe, perfect gentlemen, erbe, liebesroman, shayla black

Perfect Gentlemen - Ein One-Night-Stand ist nicht genug

Lexi Blake , Shayla Black , Nele Quegwer , Sophie Wölbling
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 14.10.2016
ISBN 9783736302914
Genre: Liebesromane

Rezension:

Buchbeschreibung: Gabriel Bond muss nicht nur seinen besten Freund beerdigen, sondern auch das Chaos beseitigen, das dieser hinterlassen hat - darunter eine Firma, die in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Um all dem für eine kurze Weile zu entfliehen, sucht er Vergessen in den Armen einer Fremden - die sich am nächsten Tag als eine seiner neuen Angestellten entpuppt ...

Meine Meinung: eventuell sind kleinere Spoiler enthalten

Das Buch beginnt direkt mit 7 Personen in einer Szene und es ist sehr schwer dies zu durchsteigen und die Personen zuordnen zu können. Bei mir dauerte dies einige Kapitel, zuvor stellte ich mir des öfteren die Frage, von wem gerade die Rede war. Zumal sich die männlichen Charaktere viel zu ähnlich sind, wodurch man sie nur schwer voneinander trennen kann. Außerdem wird in dem gesamten Buch nicht geklärt was für eine Firma Mad denn nun hatte, was machen die da eigentlich?

Everly wird konsequent als stark dargestellt, aber lässt sich trotzdem immer wieder von Gabriel unter buttern und kann sich nicht durchsetzen. Sie soll eine starke Frau verkörpern und doch schafft er es immer wieder sie zu benutzen und von ihr zu bekommen, was er will, wobei sie scheinbar einfach mitmacht. Sie versucht immer wieder sich durchzusetzen, um dann wieder seinem Kommando zu folgen, aber angeblich etwas erreicht zu haben. Dies geschieht in regelmäßigen Abständen und man würde der Frau am liebsten mal gehörig die Meinung geigen, sie solle sich doch endlich mal durchsetzen.

Später dann muss man sich ungefähr 10 Seiten lang anhören, wie wichtig besagte Everly doch für die ganze Sache sei und wie dramatisch alles wäre. Das sollte wohl Spannung erzeugen, mir persönlich ging es allerdings nur auf die Nerven.

Nach etwa der Hälfte des Buches fehlt der Geschichte dann endgültig die Luft, denn es wird unglaublich zäh und man beginnt beinahe die viel zu abrupten Geschehnisse des Anfangs zu vermissen. Die Story beginnt sich im Kreis zu drehen, was Everly während eines Gespräches sogar selbst feststellt. Es kommt nicht mehr voran und mir fehlte zunehmend das Interesse weiter zu lesen.

Wenn es dann endlich einmal vorwärts ging, dann in so rasantem Tempo, dass es einem schwer fiel der Sache tatsächlich folgen zu können.

Die angeblich spannenden Wendungen haben zwar frischen Wind in die Sache gebracht, aber waren doch teils sehr vorhersehbar und es wurde kaum etwas aus dem Potential gemacht.

Die Tatsache, das permanent auf das 2. Buch angespielt wird ging unglaublich auf die Nerven, denn bei diesem Schreibstil habe ich kaum Interesse dieses zu lesen und empfand die „Schleichwerbung“ als sehr anstrengend.

Die erotischen Szenen waren nicht wirklich gut, da hab ich schon deutlich ansprechendere gelesen. Das besagter One night stand im Vordergrund der Buchbeschreibung stand macht wenig Sinn, da dieser schnell abgewickelt war. Zu dem herrschte bei diesem nicht wirklich die angegebene Anonymität.

Gabriel ist viel zu schnell anzumerken, dass er Everly liebt, da wäre eine längere Entwicklung nötig gewesen. Everly hingegen ist die typische schwache Frau, welche ihren 1. One night stand hatte und sich natürlich direkt verliebt, viel zu viel Klischee.

Ich hatte auf Grund des Einbands und der Beschreibung ein romantisch kitschiges Buch erwartet und war dann überrascht, dass doch der Kriminalfall recht vordergründig war, doch der Versuch eine erotische Story mit Spannung zu untermauern ist definitiv misslungen. Es konnte beides nicht richtig ausgearbeitet werden und so fehlte die kriminelle als auch die sexuelle Spannung. Trotzdem soll Sex immer wieder die Lösung ihrer Probleme sein und auch die Erkenntnisse die beide haben während sie miteinander schlafen sind zum Haare raufen.

Es wird konsequent die falsche verdächtigt, obwohl die Unsinnigkeit dieser Verdächtigung sogar geschrieben wird!

Die Tatsachen werden regelmäßig erneut durchgekaut, so dass jeder Idiot die noch so kleinen Details versteht und doch kommt das Gefühl auf, dass man sich im Kreis dreht.

Auch die Beziehung der beiden kommt nicht voran, denn Everly zweifelt Seitenlang und wiederholt dabei immer wieder die gleichen abgedroschenen Argumente, wobei man doch sowieso weiß, dass sie diese am Ende in den Wind schießen wird.

Als er endlich begreift, dass sie kein willenloses Hundchen ist verzichtet sie auf den Freiraum und lässt sich erneut unterdrücken! Zwar setzt sie Kleinigkeiten durch, aber immer heimlich und wenn er es fordert, dann lässt sie es zumeist bleiben.

Mads Mord sollte zwar im Vordergrund stehen, doch hat für mich während der Story kaum eine Rolle gespielt wer der Mörder ist, denn anderes war definitiv eher im Vordergrund.

Trotzdem kann man sagen, dass einige Wendungen tatsächlich interessant waren.

Jedoch wurde unwichtiges immer und immer wieder wiederholt und die Wendungen hingegen waren teils viel zu abrupt, was einen flüssigen Lesefluss störte.

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