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140 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

gena showalter, fantasy, fantasy - dystopie, dunkelheit, der anfang

Immerwelt - Der Anfang

Gena Showalter , Tess Martin
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959672092
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Ich möchte einfach ganz allein und ohne Einmischung von anderen eine Entscheidung treffen. Das ist alles.“ „Das kannst du doch. Genau jetzt, in diesem Moment. Und du konntest es gestern und vorgestern und vorvorgestern. Egal, wo du bist oder was du tust, du hast immer die Freiheit zu wählen.“

In einer Wirklichkeit kämpfen zwei Welten, Myriad und Troika, gegeneinander. So muss sich jeder Mensch in seinem ersten Leben entscheiden, in welcher Welt er sein Zweitleben verbringen möchte. Für Tenley ist dies eine sehr schwierige Entscheidung, da ihre Eltern darauf bestehen, dass sie sich Myriad anschließt und ihre Entscheidung so viel mehr Einfluss hat, auf den Kampf der Welten, als die Entscheidung eines anderen Menschen. Wie soll sie da eine freie, eigenständige Entscheidung treffen?

Wahrscheinlich musste jeder schon einmal eine schwere Entscheidung treffen, die auch nicht nur Auswirkungen auf das eigene Leben hatte. Da helfen zum Teil Pro-und-Kontra-Listen, Gespräche oder spontane Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Das Thema betrifft somit jeden irgendwann einmal und ich fand es auch sehr interessant, dass es einmal Mittelpunkt eines Buches wird. Zudem fand ich das Weltenszenario sehr faszinierend. Mir ist zwar nicht klar geworden, warum sich die beiden Welten im Krieg befinden, aber dass jeder Mensch zwei Leben hat und die Entscheidungen des Ersten das Zweite beeinflussen hat etwas für sich.

Neben der Grundidee ist auch die Sprache wirklich faszinierend. Hier werden immer wieder Zahlen aufgegriffen. Tenley sieht drei Sachen und denkt über die Zahl drei nach. Die Dreifaltigkeit oder dass es die einzige Zahl ist, die genauso groß ist wie die Sommer der vorherigen Zahlen. Diese kleinen Vergleiche oder Gleichungen fand ich immer interessant. Das hat die Geschichte etwas, besonders gemacht.

Ein Problem hatte ich bei dem Buch jedoch, dass die Geschichte quasi nur von dem inneren Konflikt von Tenley handelt. So faszinierend das Thema auch ist, möchte ich bei einem Buch nicht immer das gleiche lesen, sondern auch eine Entwicklung miterleben und eine abwechslungsreiche Handlung haben. Es soll jetzt nicht der Eindruck entstehen, dass das ganze Buch nur aus Abwägungen besteht, aber es kommt immer alles auf dieses Thema zurück.

Auch wenn das Welten-Konstrukt neuartig ist und die Sprache faszinierende Elemente hatte, konnte das in meinen Augen nicht die fehlende Handlung ausgleichen. Die vielen Längen haben mir das Leseerlebnis so zäh werden lassen, dass ich teilweise keine Lust hatte weiterzulesen. Mein Ausflug in die Immerwelt wird daher nach diesem Buch enden, obwohl es noch eine Fortsetzung gibt. Hier gibt es andere Welten, in die meines Erachtens nach ein Besuch viel lohnenswerter ist.

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37 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

baseball, baseball love, philadelphia, liebe, chick lit

Homebase fürs Herz (Chick Lit, Liebesroman) (Baseball Love)

Saskia Louis
E-Buch Text
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 23.04.2018
ISBN 9783960874010
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Follow-up Gespräche – ich fasse es nicht.“ Jetzt grinste Savannah noch breiter und schüttelte den Kopf. „Ich hätte dich nicht für einen Romantiker gehalten, Cole.“ Er schnaubte. Schöne, dass sie die ganze Situation amüsant fand. „Natürlich bin ich ein Romantiker, ich besitze zwei Kerzen“, sagte er trocken.

Cole Panther hat einen Plan fürs Leben: Bis zu seinem 34. Geburtstag möchte er seine zukünftige Ehefrau gefunden haben. Das Problem ist nur, dass er dafür nur noch zwei Monate Zeit hat. Daher engagiert er seine fähigste Mitarbeiterin, Savannah, um ihm Dates zu organisieren und die Frau fürs Leben zu finden. Savannah ist auf der Suche nach ihren leiblichen Eltern und hat in ihrem Privatleben schon Stress genug. Außerdem ist Cole die meiste Zeit einfach nur ungenießbar, aber es würde schon Spaß machen sein Leben durcheinander zu bringen.

Bis jetzt habe ich jedes Buch der Baseball-Love-Reihe gelesen und auch jedes geliebt. Ich mag es, wie unterschiedlich die ganzen Charaktere sind, aber dass sie dennoch alle liebenswert sind. Dieses Buch beginnt auch wieder mit einer Hauptperson mit ganz anderen Charakterzügen. Cole glaubt einfach nicht an die wahre Lieben. Er mag Frauen und kennt auch eine körperliche Anziehungskraft, aber mehr auch nicht. So sind seine Forderungen auch nur, dass er eine Frau findet, die nicht zu anspruchsvoll ist. Das fand ich einmal sehr erfrischend.

Savannah glaubt zwar an die wahre Liebe, aber nicht für sich selber. Eigentlich hat sie jedoch bei ihrem Job auch kaum Zeit für eine Beziehung. Bei ihr habe ich bewundert, wie stark und selbstbewusst sie ist. Cole ist ein Chef, der jeden einschüchtert, aber nicht Savannah. Sie ist schlagfertig und gibt ihm bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Die Dialoge zwischen den beiden waren wieder höchst amüsant.

Einen einzigen kleinen Kritikpunkt, den ich an der Geschichte habe, ist das relativ knappe Ende. Die Handlung baut sich wieder schön auf und dann kommt das Ende recht plötzlich. Hier hätte ich mir noch ein oder zwei Kapitel mehr gewünscht. Meines Erachtens hätte es die Geschichte noch realistischer gemacht, wenn das Ende etwas entzerrt worden wäre und hätte besser zu dem restlichen Tempo im Buch gepasst.

Die Geschichte hat mich insgesamt sehr gut unterhalten. Sie ist wieder lustig, interessant und abwechslungsreich. Es hat mir Spaß gemacht auch die alten Gesichter wieder zu sehen, wie die schwangere Emma, Sam oder Jake. Ich warte im Übrigen auch immer noch auf Jakes Geschichte und hoffe sie im nächsten Teil zu lesen. Für die Reihe gibt es eine klare Leseempfehlung.

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52 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

liebesroman, du bist mein verlangen, erotik, erotischer roman, besessenheit

Du bist mein Verlangen

Alexa Riley , Ivonne Senn
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.05.2018
ISBN 9783956498145
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Vor kurzem wurde ich gefragt, was für mich eine gute Liebesgeschichte ausmacht. Für mich gehört dazu, dass sie authentisch ist und ich mir vorstellen kann, dass sich wirklich zwei Menschen so kennenlernen und ineinander verlieben. Im besten Fall ist es so realistisch, dass ich die Gefühle nachempfinden kann und mich auch ein kleines bisschen in die Personen verliebe. Bei der Geschichte von Mallory und Miles konnte ich die Emotionen leider nicht nachempfinden.

Seit Miles Mallory bei einem Uniwettkampf gesehen hat, erfüllt er heimlich ihre Wünsche und himmelt sie aus der Ferne an. Fünf Jahre später sieht er den perfekten Moment, um in ihr Leben zu treten. Doch schon bei der ersten Begegnung kann er seine Gefühle nicht für Mallory unterdrücken. Kann er sie auch für sich gewinnen?

Wenn der Klappentext etwas obsessiv und nach einem Stalker klingt, dann ist er ziemlich gut gelungen. Miles ist erfolgreich und zielstrebig. Er wollte Mallory und hat dafür gesorgt, dass sie zu ihm kommt, damit er sie für sich gewinnen kann. Für mich klang das sehr skurril und etwas überzogen. Miles sieht Mallory lediglich aus der Ferne, hat kein einziges Wort mit ihr gesprochen und weiß, dass sie die Frau seines Lebens ist. Es heißt zwar, dass es auch die Liebe auf den ersten Blick gibt, aber das war mir zu übertrieben.

Fast genauso schlimm wie Miles krankhaftes, obsessives Verhalten fand ich Mallorys Naivität. Sie schließt als eine der Jahrgangsbesten in der Universität ab. Es kann also davon ausgegangen werden, dass sie sehr intelligent ist. Dann begegnet sie einem Mann, der ihr noch nicht mal seinen ganzen Namen nennt und sie möchte nicht mehr über ihn erfahren. Außerdem weiß er, dass sie ihren Kaffee gerne mit viel Milch, viel Zucker und Zimt trinkt. Das ist nicht unbedingt das Standardgetränk. Es folgt ihr und ihrer Freundin den ganzen Heimweg ein Mann, wartet sogar vor einem Geschäft auf sie und sie denkt, dass er wahrscheinlich auf ihrer Freundin steht. Für mich passt so ein Verhalten nicht zu einer schlauen, reflektierten Frau.

Neben dem merkwürdigen Verhalten hat mich regelrecht sauer gemacht, wie in dem Buch mit dem Thema Verhütung umgegangen wird. Das Buch wartet hier mit den größten Klischees und Ammenmärchen auf. Einmal passt dies wieder nicht zu gebildeten Menschen, dass sie so leichtsinnig mit dem Thema umgehen. Zum anderen finde ich es nicht richtig, dass in einem Roman, der wahrscheinlich auch von jungen Erwachsenen gelesen wird, so falsche Informationen weitergegeben werden.

Ein letzter Kritikpunkt ist die Zeitschiene. Wie ich zu Beginn geschrieben habe, möchte ich gerne eine möglichst realistische Liebesgeschichte haben. Dazu gehört für mich, dass sich zwei Menschen kennen lernen, Gefühle entstehen, sie irgendwann zusammenziehen und wenn sie möchten später heiraten oder Kinder bekommen. Unrealistisch finde ich es, wenn dies alles viel zu überstürzt geschieht, wie es in diesem Buch der Fall ist. Darüber konnte ich nur den Kopf schütteln.

Was ich dem Buch zu Gute halten muss, ist dass die Sprache sehr anschaulich ist. Trotz nicht nachvollziehbarer Handlung konnte mir die einzelnen Szenen immer gut vorstellen. Für mich war es so, wie wenn man einen Thriller schaut. Man weiß schon, dass gleich etwas Schreckliches passiert, aber man kann dennoch nicht weggucken. Auch wenn ich nicht mit dem Verhalten der Hauptpersonen einverstanden war, habe ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen habe.

Authentisch oder realistisch war die Geschichte in keiner Weise und konnte mich nicht überzeugen. Beim Lesen habe ich mich mehrfach über die überzogene Handlung aufgeregt und darauf gewartet, dass irgendetwas Positives passiert. Auch wenn ich wahrscheinlich noch einige Bücher lesen werde, gehört das Buch jetzt schon zu den größten Enttäuschungen in diesem Jahr.

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373 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 92 Rezensionen

geneva lee, liebe, secret sins, drogen, secret sins - stärker als das schicksal

Secret Sins - Stärker als das Schicksal

Geneva Lee , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.03.2017
ISBN 9783734104770
Genre: Erotische Literatur

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38 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

liebe, sexy-schmexy, gefühle, traummänner, vergangenheit

Traummänner und andere Wundertüten

Jill Shalvis , Nikolas Schmidt
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.05.2018
ISBN 9783956498121
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Wenn es nach Elle ging, würde sich nur ein Idiot wünschen, dass die Liebe in sein Leben trat.
Liebe brachte nichts als Probleme, und Probleme hatte sie wahrlich schon genug.“


Elle hat schon viel in ihrem Leben durch gemacht. Sie hat sich quasi von ganz unten zu ihren normalen Leben hochgearbeitet, das sie jetzt führt, und ist sehr stolz auf ihre Unabhängigkeit. Kein Wunder, dass sie sich permanent mit dem Security-Mann Archer in die Haare bekommt, der nie macht, was sie ihm sagt und immer das letzte Wort haben muss.

Aus der Reihe habe ich bereits „Lebkuchenmänner und andere Versuchungen“ gelesen, das für mich das ultimative Weihnachtsbuch war. Ich kann somit den Schreibstil der Autorin und habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut.

Für mich ist Elle eine der besten Buchcharaktere, die ich in letzter Zeit kennen gelernt habe. Das lag zum einen daran, dass mir ihre Wesenszüge sehr authentisch vorkamen, aber auch, dass sie mir einfach sympathisch ist. Für mich war nachvollziehbar, warum ihr ihre Unabhängigkeit so wichtig ist und warum sie sich auch nicht auf eine Beziehung einlassen möchte.

Archer ist ihr relativ ähnlich. Auch er ist komplett eigenständig und möchte über jede Situation die Kontrolle haben. Es ist somit nicht verwunderlich, dass die beiden nicht immer gut zurechtkommen und häufig streiten. Aber gerade diese Gespräche sind mit das lustigste. Sie machen das Buch sehr humorvoll.

Im Gegensatz zu anderen Liebesromanen gibt es hier auch noch ein weiteres Spannungselement. Jemand aus Elles Vergangenheit taucht auf und bringt weitere Probleme mit sich. Viele Geschichten dieses Genres sind ziemlich vorhersehbar, aber durch dieses zusätzliche Element gibt es noch einmal ein paar Überraschungen.

Für mich ist es ein sehr gelungener, weiterer Band der Reihe und ein Roman, bei dem man sich beim Lesen richtig wohl fühlt. Eine gemütliche Couch sowie dieses Buch und der entspannte Abend kann beginnen.

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56 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

roman, chaos, cornwall, hochzeitsplanerin, humor

Der kleine Brautladen am Strand

Jane Linfoot , Inken Kahlstorff
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.05.2018
ISBN 9783956497957
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich schon mein ganzes Leben von einer Hochzeit in Weiß träume. Das fing schon als kleines Mädchen an, als ich mich mit meinen besten Freundinnen Cate und Immie in Tüllgardinen gehüllt habe und dann mit meinem Barbie-Krönchen im Garten umherstolziert bin.“

In meinem privaten Umfeld würde wohl jeder unterschreiben, dass ich eine große Romantikerin bin und das Thema Hochzeiten, Brautkleider und Co. echt gerne mag. Alleine schon der Titel hat mich davon überzeugt, dass ich daher dieses Buch lesen muss und der Klappentext klang dann noch besser.

Poppy lebt über einem Brautladen in Cornwall und ist bei Hochzeiten vor allem für die Hochzeitstorten zuständig. Backen kann sie gut und Zuckerguss ist genau ihr Ding. Als Hochzeitsplanerin hat sie sich jedoch nie gesehen, bis sie quasi dazu gezwungen wird die Hochzeit ihrer Freundin zu planen. Hierfür muss sie auf einem Bauernhof zusammen mit dem mürrischen Farmer Rafe arbeiten. Ist Poppy dieser Herausforderung und den Launen ihres neuen Chefs gewachsen?

Die Geschichte beginnt sehr schön. Der Brautladen ist genauso ein Hochzeitsparadies, wie ich ihn nur schon bei dem Titel vorgestellt habe. Aber hier spielt die Handlung eigentlich nicht. Das Geschehen findet überwiegend auf der Farm statt, wo Hühner im Büro Eier brüten und Ersatzteile für den Traktor im Haus gelagert werden. Ob der Titel daher besonders passend ist, kann wohl hinterfragt werden, aber das hat mich nicht sonderlich gestört.

Als Charakter ist Poppy irgendwie liebenswert. Sie ist zum Teil anders, als andere Menschen. Nicht nur, dass ihre Welt aus Kuchen, Cupcakes und Fondant besteht, sondern sie tanzt gerne zu lauter Musik, trägt Gummistiefel und ist sich noch nicht sicher, was sie eigentlich in ihrem Leben erreichen möchte. Es hat mir gut gefallen, dass sie kein perfekter Charakter ist und dadurch authentischer wirkt.

Zu sagen, dass Rafe launisch ist, ist eine Untertreibung des Jahrhunderts. Er ist so launisch, dass ich sogar als Leser keine Ahnung hatte, wie er im nächsten Moment reagieren würde. Dadurch wirkt er ziemlich sprunghaft und ist in seinem Verhalten häufig nicht verständlich. Das hat insgesamt dazu geführt, dass er mir im Gegensatz zu Poppy kein sympathischer Charakter war.

Was mich ein bisschen bei dem Buch gestört hat, ist das Ende. Natürlich erwartet der Leser bei so einem Buch schon ein kitschiges Ende, aber wenn der Rest der Geschichte nicht sonderlich rosarot ist, dann passt auch kein extrem romantisches Ende. Mir hat der Schluss irgendwie den Eindruck von dem Buch verschlechtert. Bis zu Hälfte war es ein fantastischer Roman, aber danach ging es für mich bergab.

Mein Fazit ist daher, dass das Buch ein netter Ausflug aufs Land ist und dass es insgesamt schön für zwischendurch ist, aber nicht bewegend ist.

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47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

the romantics, roman, liebe, betrug, erste liebe

The Romantics, oder wie Gael das mit der Liebe lernte

Leah Konen , Frauke Lengermann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.08.2017
ISBN 9783736304956
Genre: Romane

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73 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

alle, deal, erotischer roman, gegen, liebesroman

Raw Deal - Gegen alle Regeln

Cherrie Lynn
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 05.04.2018
ISBN 9783736306585
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

„Ich sage mir ständig, dass es dafür noch zu früh ist. Und dann sage ich mir wieder, einen Abend lang Spaß zu haben ist doch okay. Nur diesen einen Abend. Richtig? Morgen kann ich dann wieder traurig sein. Ich kann den ganzen nächsten Monat lang traurig sein, und den danach auch – wenn es sein muss, für den Rest meines Lebens. Ich… ich nehme mir einfach eine Nacht frei.“

Savannahs Bruder kommt bei einem Boxkampf gegen Mike ums Leben. Mike wird von da an von Schuldgefühlen geplagt und möchte gerne nach der Beerdigung Savannah sein Mitleid aussprechen. Die beiden scheinen sich sympathisch, aber wie kann sich Savannah mit dem Mann treffen, den ihre Familie für den Tod ihres Bruders verantwortlich macht?

Aus dem Klappentext geht schon hervor, dass das Buch voller innerer Konflikte und Emotionen ist. Das hat mir besonders gut gefallen und dadurch setzt sich die Geschichte auch von anderen des Genres ab. Savannah trauert wie auch der Rest ihrer Familie um den Tod ihres Bruders. Sie stellt dabei ihre eigenen Bedürfnisse und Probleme hinten an, um ihrer Familie beiseite zu stehen. Ich bewundere sehr, was für ein mitfühlender und aufopferungsbereiter Mensch sie ist. Daher erlaubt sie sich auch erst einmal nicht an eine Beziehung mit Mike zu denken, da sie weiß, dass ihr Familie diese niemals gutheißen würde. Dabei ist er der einzige, der sie auch einmal fragt, wie es ihr geht.

Wenn man an einen Boxer denkt, dann denkt man nicht direkt an einen sanftmütigen, liebenswerten Kerl. Doch genau das ist Mike. Auch er kümmert sich um seine Familie und andere Menschen, die ihm nahestehen. Es ist ein klarer Kontrast zu dem Job, den er ausübt. In meinen Augen ist er ein mindestens so toller Charakter wie Savannah.

Mir hat die emotionale Reise, auf die mich Savannah und Mike mitgenommen haben, sehr gut gefallen. Auf mich haben die Gefühle authentisch gewirkt und ich konnte mit den beiden mitfühlen. Es ist nicht so, dass die Grundstimmung deprimierend ist, dennoch kann der Leser nachempfinden, dass es verschiedene Arten gibt mit Trauer umzugehen.

Wie so häufig bei Geschichten dieses Genres, ist die Handlung vielleicht etwas vorhersehbar, aber das hat mich hier nicht gestört. Das Buch war einfach so schön und so gut geschrieben, dass ich es nicht aus der Hand legen wollte. In jeder freien Minute habe ich gelesen, nur um zu wissen, wie es genau weiter geht. Von mir gibt es daher eine ganz klare Leseempfehlung.

Mike hat noch zwei Brüder – einen berühmten Sänger und einen Spieler. Zu jedem der beiden Brüder erscheint demnächst ebenfalls ein Buch. Darauf freue ich mich jetzt schon.

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160 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 89 Rezensionen

liebe, freundschaft, unfall, münchen, verlust

Nichts ist gut. Ohne dich.

Lea Coplin
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423717786
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Ich gebe dir fünf, Leander,“ sagt sie schließlich. „Fünf gute Gründe, am Leben zu bleiben.“ Sie sieht mich an, trauriger geht’s kaum. „Weil du noch nicht das getan hast, was du tun möchtest, ohne den Erwartungen anderer zu entsprechen,“ beginnt sie und ich runzle die Stirn. „Weil du dir noch nicht erlaubt hast, glücklich zu sein. Weil du noch nie einem Mädchen ;Ich liebe dich‘ gesagt und es aus tiefstem Herzen so gemeint hast.“

In ihrer Kindheit waren Jana und Leander gute Freunde, bis Janas Bruder bei einem Autounfall ums Leben kommt, bei welchem Leander der Fahrer war. Sechs Jahre lang haben sie sich nicht gesehen, bis Leander in der Buchhandlung auftaucht, in der Jana arbeitet. Auch wenn Jana ihn für das, was er getan hat, hassen möchte, spürt sie eine gewisse Anziehungskraft. Kann sie demjenigen wieder vertrauen, der ihre Familie zerstört hat?

Ich mag gerne bewegende Geschichten voller Emotionen. Somit wollte ich auch sehr gerne dieses Buch lesen. Ein bisschen war ich anfangs über die sehr düstere Grundstimmung überrascht. Nach dem Tod ihres Bruders hängt Jana in ihrem Leben fest. Sie plant nicht ihre Zukunft, lebt sehr zurückgezogen und scheint sich kaum Dinge zu erlauben, die einen glücklich machen. Es ist schon nachvollziehbar, warum sie sich so verhält, aber es ist erschreckend, wie sie auch nach all den Jahren noch leidet.

Leander ist in einem ähnlich schlechten Zustand. Er hat sein Studium abgebrochen, eine krebskranke Mutter, um die er sich sorgt, und verbringt seine Nächte damit, im Supermarkt Regale einzuräumen. Er ist ebenfalls in den vergangenen sechs Jahren nicht über seine Schuldgefühle hinweggekommen.

Neben der Grundstimmung musste ich mich zunächst auch an die kurzen Kapitel gewönnen. Es gibt viele Sichtwechsel, die die Geschichte zwar spannend machen, aber auch bei mir dazu geführt haben, dass ich länger gebraucht habe, um in die Handlung einzutauchen. Nach den Startschwierigkeiten bin ich dann immer tiefer eingetaucht. Für mich ist das Buch mit der Zeit immer besser geworden. Vor allem zum Ende hin haben auch die Emotionen zu genommen, sodass ich in den letzten Kapiteln auch Tränen in den Augen hatte. Ob vor Rührung oder Trauer sage ich hier nicht, schließlich möchte ich nicht das Ende verraten.

Der Tod eines lieben Menschen ist immer ein schwieriges Thema und sich dann auch noch für diesen Tod verantwortlich zu fühlen, macht es noch schwieriger. Meiner Meinung nach ist die Autorin mit dieser Thematik sehr gut umgegangen und hat eine authentische, schöne Geschichte geschrieben. Ein tolles, bewegendes Jugendbuch.

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154 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

high fantasy, adonai, alinne, arena, aalea

Nevernight - Das Spiel

Jay Kristoff , Kirsten Borchardt
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 25.04.2018
ISBN 9783596297597
Genre: Fantasy

Rezension:

„Hattest du geglaubt, du würdest dich irgendwann einmal an einem warmen Herd wiederfinden?“, fragte Aalea. „Mit einem hübschen Mann an deiner Seite und ein paar Enkelkindern auf dem Schoß?“ „Ich weiß nicht mehr, was ich einmal geglaubt habe.“ „Das Schicksal einer Klinge sieht anders aus.“

Vor etwa einer Woche habe ich den ersten Teil der Reihe gelesen und war eigentlich darauf eingestellt, dass die Geschichte nun nahtlos weitergeht und ich problemlos wieder in die Reihe hineinfinde. Bei dem Autor darf ich echt nichts mehr erwarten oder mir etwas ausmalen. Es kommt immer alles anders, als gedacht, aber das ist ja auch mit ein Highlight der Bücher.

„Nevernight – Das Spiel“ beginnt in einem Erzählstrang etwa acht Monate nach dem Ende des ersten Teils und in einem anderen Handlungsstrang ungefähr neun Monate später. Mia hat es geschafft und ist nun eine Klinge der Roten Kirche. Sie tötet im Namen der Kirche und hat dort sogar einen Sponsor gefunden, der explizit nach ihr fragt. Doch all die Aufträge der Roten Kirche bringen Mia kein Stück bei ihren persönlichen Racheplänen weiter. Der Konsul Scaeva und der Kardinal Duomo sind nach wie vor am Leben.

Im ersten Teil hatte ich anfangs meine Probleme mit den verschiedenen Schriftarten. Diese kannte ich nun und wusste auch, was sie jeweils darstellen. Dennoch sind mir die ganzen Zeitsprünge schwergefallen. Die Lücke von acht Monaten hat sich recht schnell gefüllt, aber an die zwei Erzählstränge musste ich mich erst gewöhnen. Beide sind sehr spannend und haben mich direkt gefesselt. So bin ich teilweise so tief in eine Erzählung eingetaucht, dass ich den Wechsel verflucht habe.

Wie es so häufig bei Fortsetzungen ist, ist der Charm des Neuen verflogen. Mia, die Rote Kirche und die Schatten sind nun bekannt, aber im Gegensatz zu anderen Reihen wird es dadurch nicht langweilig. In vielerlei Hinsicht ist die Fortsetzung eine Steigerung zum ersten Teil. Die Erzählungen wird manchmal noch blutiger und die Wendungen werden immer überraschender. Ohne zu spoilern, kann ich hier nicht ausführlicher werden, aber der Leser sollte sich darauf einstellen, dass er noch nichts weiß und alles hinterfragen sollte.

Ein erneutes Highlight ist der Erzähler mit seinen zynischen Kommentaren und lustigen Fußnoten. Diese kommen hier auch nicht zu kurz. Der Leser darf sich somit auf eine würdige und spannende Fortsetzung freuen. Ich werde definitiv auch den nächsten und damit letzten Teil der Reihe lesen.

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220 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

vicious love, vicious, love, l.j. shen, hass

Vicious Love

L. J. Shen , Patricia Woitynek
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.04.2018
ISBN 9783736306868
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

„Meine Großmutter sagte mir einmal, dass Liebe und Hass ein und dasselbe Gefühl seien, nur unter verschiedenen Vorzeichen erlebt. Bei beiden empfindet man Leidenschaft. Und Schmerz. Diese merkwürdige Empfindung, die sich wie Champagnerbläschen in der Brust anfühlt? Dito. Ich glaube ihr nicht, bis ich Baron Spencer traf und er zu meinem Albtraum wurde.“

Emilia und Vicious kennen sich aus ihrer Jugend. Sie haben quasi im gleichen Haus gewohnt, sind zur gleichen Schule gegangen und konnte sich dennoch nie ausstehen. Einige Jahre später begegnen sich die beiden wieder. Auch jetzt können sie sich noch nicht leiden, dennoch können sie sich auch nicht fernbleiben. Da Emilia Geld benötigt, um Medikamente für ihre kranke Schwester zu finanzieren, ist sie sehr versucht für den stinkreichen Vicious zu arbeiten. Werden die beiden einen Weg finden miteinander auszukommen oder werden sie sogar der Anziehung nachgeben?

Hass und Liebe sind beides so starke Emotionen, dass ich eigentlich als Leser erwarte auch ein bisschen von diesen Gefühlen beim Lesen zu empfinden. Bei anderen Büchern habe ich das definitiv. Es ist nicht so, dass ich beim Lesen ein gefühlloser Stein bin. Bei diesem Buch ist es mir jedoch nicht gelungen, eine wirkliche Beziehung zu den Charakteren aufzubauen und mit ihnen zu fühlen.

Vicious ist wirklich kein sympathischer Charakter. Er ist reich, rücksichtslos und benutzt andere Menschen. Normalerweise verstehe ich im Laufe eines Buches, warum Figuren so kalt sind und kann mit ihnen mitfühlen. Hier wurden zwar ein paar Verhaltensweisen erklärt, aber nicht alle Erklärungen waren für mich schlüssig. Andere Verhaltensweisen sind für mich auch ungeklärt geblieben, sodass Vicious für mich ein unverständlicher Charakter geblieben ist. Das fand ich sehr schade.

Ein weiteres Problem hatte ich damit, wie Emilia dargestellt wird. Als Charakter ist sie eigentlich ganz in Ordnung und sie hat auch liebenswerte Wesenszüge, aber ich habe Probleme damit, wenn eine Frau sehr stark objektiviert wird. Gleichberechtigung ist noch nicht in allen Bereichen vollständig angekommen, aber ich finde es einfach nicht schön, wenn eine Figur als Besitz bezeichnet wird. Von dem ersten Moment an meint Vicious, dass Emilia ihm gehört. So Aussagen haben mich wirklich sauer gemacht.

Der Schreibstil ist hingegen sehr gut. Das Buch ist fesselnd geschrieben, sodass es sich schwer aus der Hand legen lässt. Auch wenn ich mit den Personen und dem Bild der Frau in der Geschichte nicht ganz einverstanden bin, kann ich doch verstehen, wenn es einen Nächte durchlesen lässt. Für mich ist die Reihe wohl nicht die richtige.

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Insatiable

Meg Cabot
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Harpercollins, 31.08.2011
ISBN 9780061735080
Genre: Fantasy

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1.202 Bibliotheken, 18 Leser, 6 Gruppen, 89 Rezensionen

liebe, tod, musik, koma, autounfall

Wenn ich bleibe

Gayle Forman , Alexandra Ernst
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.08.2014
ISBN 9783442384044
Genre: Liebesromane

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(180)

454 Bibliotheken, 29 Leser, 1 Gruppe, 141 Rezensionen

schwestern, fantasy, liebe, jugendbuch, dystopie

Iron Flowers / Iron Flowers – Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.04.2018
ISBN 9783737355421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Asa umklammerte das Geländer mit beiden Händen und starrte hinaus in die wolkendunkle Nacht. „Niemand sollte sich schwach und machtlos fühlen müssen. Du nicht und ich auch nicht. Niemand sollte das.“ So hatte Nomi noch niemand reden hören.“

Die Schwestern, Nomi und Serina, leben in einer Welt, in der Frauen keinerlei Rechte haben. Sie dürften nicht lesen lernen und die größte Ehre ist es einmal eine Grace, ein Anhängsel des Königs, zu werden. Serina ist anmutig und wurde ihr Leben lang dazu erzogen genau diesem Ziel zu folgen. Dabei soll Nomi sie als ihre Dienerin unterstützen. Diese hat jedoch ganz andere Träume und hofft auf eine Welt, in der sie Bücher lesen, arbeiten und frei sein darf. Am Tag der Auswahl der neuen Graces kommt jedoch alles ganz anders und die Schwestern werden getrennt. Nun müssen sie sich in der Welt der jeweils anderen zurechtfinden.

Der Grund, warum ich dieses Buch lesen wollte, war das positive Feedback. Ich weiß, wie leicht einen die Meinungen von anderen trügen können, aber irgendwie haben diese meine Aufmerksamkeit erregt. Als dann jedoch die Geschichte los ging und sich einige Mädchen darauf vorbereiten, um die Aufmerksamkeit des Prinzen zu erregen, dachte ich mir nur, die Geschichte kennst du doch schon. Das mag sehr ketzerisch klingen, denn ich mag „The Selection“ von Kiera Cass, aber ich hatte keine Lust die gleiche Geschichte noch einmal zu lesen. Meine Begeisterung ist direkt einmal in den Keller abgerutscht. Viel schöner fand ich jedoch, dass der Auswahlprozess nur wenige Seiten einnimmt und die Geschichte eine andere ist. Auch (und ich hoffe das ist kein zu großer Spoiler) erweckt nicht die schöne Favoritin die Aufmerksamkeit des Prinzen. Bereits in den ersten Kapiteln wird der Leser mehrfach überrascht.

Auch im weiteren Verlauf der Geschichte hatte ich manches Mal das Gefühl einzelne Elemente aus anderen Geschichten bereits zu kennen. Da sie jedoch nicht zu viel Raum eingenommen haben, haben sie mich nicht gestört. Das Buch hatte so viele unerwartete Wendungen, dass es immer interessant und nicht vorhersehbar war.

Über die Charaktere möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viel schreiben, da es zu viel über die Geschichte verraten würde. Es hat mich jedoch gefreut, dass hier eine schöne Veränderung stattgefunden hat. Ich musste mir auch selber eingestehen, dass ich hier das ein oder andere Mal meine Meinung zu den Figuren ändern musste. Das passiert nicht allzu häufig, da meist doch nach ein paar Kapitel klar ist, ob mir ein Charakter sympathisch ist oder nicht. Somit birgt nicht nur die Handlung, sondern auch die Figuren ein paar Überraschungen.

Es kommt hoffentlich hervor, dass das sich das Buch nicht als das entpuppt hat, was es zunächst schien und dass der Leser hier mehrfach auf Unerwartetes stößt. Wer dies gerne zusammen mit ein bisschen Benimmunterricht, Rebellion und einem Kampf ums Überleben lesen möchte, sollte unbedingt zu „Iron Flowers“ greifen. Ich freue mich in jedem Fall schon auf die Fortsetzung und hoffe, dass es hier erneut ein paar Überraschungen gibt.

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74 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

vermont, 2017, 2. teil, alte liebe, 07

Neuanfang in Briar Creek

Olivia Miles , Kerstin Fricke
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei LYX, 07.04.2016
ISBN 9783802599354
Genre: Liebesromane

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355 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 112 Rezensionen

sarina bowen, liebe, the ivy years, rollstuhl, college

The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Mein altes Ich hätte sich liebend gerne mit einem Hockeyspieler verkuppeln lassen“, teilte ich Hartley mit. „Aber ich sehe nicht mehr so aus wie früher. Und ich fühle mich auch nicht mehr so.“ Außerdem bin ich in dich verliebt. Aber das ist eine andere Baustelle. „Vielleicht brauche ich einfach noch etwas Zeit.“

In der Mittagspause heute habe ich das Buch ausgelesen und kann einfach nur sagen „wow“. Es ist so eine schöne und außergewöhnliche Geschichte, dass ich sie bestimmt in ein oder zwei Jahren noch einmal lesen werde. In dem New Adult Genre gibt es wirklich viele Bücher und auch einige, die am College spielen. Da ist es mittlerweile wirklich schwer, dass sich ein Buch von den ganzen anderen unterscheidet. Für mich hebt sich „The Ivy Year – Bevor wir fallen“ von den anderen Büchern ab.

Aber zunächst zum Inhalt: Die junge Corey sitzt nach einem Hockeyunfall in einem Rollstuhl und versucht wieder ein normales Leben zu führen. Für sie gehört da eindeutig ein Studium am College dazu. Dort trifft sie auf Adam, der ebenfalls durch einen Unfall ein Gipsbein hat. Schnell merken die beiden, dass sie nicht nur die Behinderung gemeinsam haben, sondern auch die Liebe zum Hockey und noch einiges mehr. Neben Freundschaft kann Corey sich schon bald mehr vorstellen, doch Adam hat bereits eine feste Freundin.

Zu Beginn des Buches sind acht Monate nach Corey Unfall vergangen. Sie ist hier in keiner Weise depressiv oder permanent niedergeschlagen, dass sie im Rollstuhl sitzt, aber sie muss noch lernen sich an dieses, neue Leben zu gewöhnen. Schön fand ich hier, dass auch alltägliche Probleme beschrieben werden. Ich habe auch direkt überlegt, was es für mich bedeuten würde, wenn ich in einem Rollstuhl sitzen würde. Natürlich fällt es einem schwerer von A nach B zu kommen, aber mir sind durch die Lektüre immer mehr Dinge eingefallen. Ich würde gar nicht durch die Türen in meiner Wohnung passen, komme nicht an die Bücher in den oberen Regalbrettern und wüsste auch nicht, wie ich sitzenderweise den Abwasch erledigen könnte. Es mag banal klingen, aber über die ganzen Kleinigkeiten habe ich mir vorher nicht den Kopf zerbrochen und das Buch hat mir hier in gewisser Hinsicht die Augen geöffnet, wie schwer so ein Leben in der häufig nicht barrierefreien Welt ist.

An der Geschichte ist somit außergewöhnlich, dass die Hauptperson im Rollstuhl sitzt. Den Fall hatte ich bis jetzt noch nicht. Corey ist aber auch ein fantastischer Charakter. Sie ist witzig, schlagfertig und sehr loyal. Es ist mit Sicherheit kein kleines Päckchen, dass sie mit sich rumträgt, dennoch denkt sie auch an die Päckchen ihrer Freunde. Noch sympathischer ist sie mir im Zusammenspiel mit Adam geworden. Die beiden passen einfach perfekt zusammen – nicht nur weil sie in ihren Bewegungen eingeschränkt sind. Es ist schön mitzuerleben, wie sie sich gegenseitig kennenlernen, vertrauen und wirklich über alles – und hier meine ich wirklich alles – reden können. Ihre Unterhaltungen sind einfach nur genial. Teilweise sind sie tiefgründig, aber teilweise auch wirklich lustig. Ich musste mehrfach laut lachen.

Ich hoffe bis hierhin ich deutlich geworden, dass mich das Buch verzaubert hat und ich einfach alles an ihm mochte. Es gibt von mir nicht den geringsten (negativen) Kritikpunkt. Von daher ist außer Frage, dass ich im Juni gerne den zweiten Teil der Reihe lesen und Bridgers Geschichte kennenlernen möchte. Wer gerne New Adult liest, sollte definitiv das Buch auf die Wunschliste schreiben.

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audrey carlan, erotik, liebe, calendar girl, mia

Calendar Girl - Ersehnt

Audrey Carlan , Friederike Ails
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 18.11.2016
ISBN 9783548288871
Genre: Erotische Literatur

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fantasy, finale, freundschaft, gestaltwandler, barden

Mederia 3: Die versiegelten Hallen

Sabine Schulter
E-Buch Text: 410 Seiten
Erschienen bei null, 30.03.2018
ISBN B07B661B42
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Das war schon immer etwas, das ich an dir bewundert habe, Lana“, sagte er leise. „Die Schönheit der Welt, die wir oft in Gedanken versunken übersehen, bleibt dir nicht verborgen und du sorgst dich so gut um deine Freunde, dass du sie immer wieder aufrüttelst und ihnen das zeigst, was sie nicht wahrnehmen.“

Wahrscheinlich gibt es kein Buch, das ich so dolle in 2018 erwartet habe bzw. auch noch erwarte, wie dieses Finale. Nach dem zweiten Teil konnte die Fortsetzung nicht früh genug kommen. Ich wollte unbedingt wissen, wann Lana und Gray merken, dass sie einander lieben und in welche fünfte Gestalt sich Lana verwandelten kann. Außerdem wollte ich einfach nur die tollen Charaktere wiedersehen. Mit viel Vorfreude und hohen Erwartungen habe ich dem Abschluss der Reihe entgegengesehen und ich wurde - mal wieder - nicht enttäuscht. Ich liebe dieses Buch und die ganze Trilogie einfach.

Nach dem Kampf in Tetra begeben sich Lana, Gray und ihre Freunde auf die Suche nach den versiegelten Hallen, um dort Sakterkis gegenüber zu treten und den Kampf gegen die Dunkelheit endgültig zu beenden. Mederia braucht Lana und ihre Göttlichkeit so dringend, wie noch nie, aber ihr stellen sich immer wieder Probleme in den Weg und dann sind da noch ihre Gefühle für Gray, die sie abzulenken drohen.

Vielleicht lag es daran, dass ich kurz vorher noch einmal den zweiten Teil gelesen habe, aber ich bin direkt wieder tief in die Geschichte eingestiegen. Es geht nahtlos weiter und die Charaktere sind noch genauso liebenswert wie in dem Teil davor. Auch hier haben Lana und ihr Irrlicht Sinsa nichts von ihrer Lebensfreude und Positivität abgegeben. Ich mag ihren Blick auf die Welt und dass sie so viel gute Laune ausstrahlt. Das hat mich selber beim Lesen angesteckt.

Bereits im ersten Teil dachte ich mir, dass Lana und Gray einfach gut zueinander passen, im zweiten Teil merken sie es dann auch selber, sodass jetzt wirklich nur noch fehlte, dass sie es sich auch gegenseitig gestehen. Neben der tatsächlichen Reise hat mich diese emotionale Reise ebenfalls fasziniert. Ich fand es so authentisch und schön mitzuerleben, wie aus Vertrauen, eine tiefe Freundschaft und anschließend daraus Zuneigung entsteht. Dass der Leser diese Gefühle mit erlebt ist für mich eine sehr große Stärke der Reihe.

Schön war für mich auch, dass die Nebencharaktere noch mehr Raum einnehmen. Famir – Grays Dämonenbruder – ist meines Erachtens ein weiteres Highlight. Er bildet einen tollen Kontrast zu dem eigentlich so ernsten Gray und er ergänzt Lana wirklich gut. Außerdem lernt der Leser Cyanea besser kennen. Ihre Entwicklung zeichnet sich bereit in dem Vorgänger ab, aber hier hält sich auch noch ein paar Überraschungen bereit. Auch Kimire, Mihana und Talien bekommen wieder Raum in der Geschichte und zeigen noch ein paar neue Fassetten.

Mein Lieblingsgenre ist Fantasy und da bin ich mittlerweile auch sehr wählerisch geworden. Bei den ganzen Vampiren, Engeln und Hexen ist es schwierig eine außergewöhnliche Geschichte zu finden. Mederia ist für mich eine der außergewöhnlichsten Geschichten, die ich je gelesen habe. Sie hat mich von der ersten Seite an begeistert und auch drei Bücher später liebe ich sie nach wie vor. Es war eine fantastische Reise mit Lana und Gray und ich hoffe sie irgendwann noch einmal wiederzusehen.

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liebe, entführung, liebesroman, drama, emotionen

From Scratch - Alles neu mit dir

Stacey Kade , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 517 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736305922
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Aber bitte behandle mich nicht, als wäre ich so eine Art beschädigtes Überbleibsel von der Titanic. Ich bin nicht etwas, das als leibhaftiger Beweis einer Katastrophe irgendwo in eine Vitrine gesperrt werden muss. Ich bin ein Mensch. Ich will leben. Und wenn ich das nicht darf, ist es vielleicht besser, ich verstecke ich zu Hause im Kleiderschrank.“

Nachdem Amanda als fünfzehn-jährige entführt und zwei Jahre lang gefangen gehalten wurde, hat sie vier Jahre später immer noch mit den Folgen zu kämpfen. Sie ist schreckhaft, kann keine Berührungen ertragen und lebt ein abgeschottetes Leben. In ihrer Gefangenschaft hat sie sich an ein Poster eines Schauspielers geklammert, das ihr Kraft gegeben hat. Als sie Chase tatsächlich begegnet, möchte sie ihn kennen lernen. Auch sein Leben ist nach Drogen- und Alkoholproblemen nicht immer einfach verlaufen. Können sie sich gegenseitig helfen?

Die Thematik des Buches hat mich sehr interessiert. Ich schätze, wenn man nicht selber in einer solchen Situation war, kann man nicht nachvollziehen, wie es ist nach einer Entführung wieder ein normales Leben zu leben. Alles zu verarbeiten, sich wieder sicher zu fühlen und auch wieder glücklich zu sein. Mich hat sehr interessiert, wie das Thema hier aufgegriffen wird und wie Amanda damit umgeht.

Bei Amanda merkt man zu Beginn sehr deutlich, wie tiefgehend ihre Probleme sind. Selbst bei den einfachsten Tätigkeiten, wie zur Arbeit zu gehen oder sich mit ihrer Familie zu unterhalten, hat sie Schwierigkeiten. Die Beschreibung klang für mich sehr authentisch. In den kleinsten Schritten tastet sie sich an ein normales Leben heran. Nicht nachvollziehbar war da für mich, wie sie nach einer ziemlich kurzen Begegnung entscheidet Chase zu seinem Drehort zu begleitet. Sie kann anderen nicht vertrauen und dann geht sie mit einem vollkommen Fremden mit. Auch wenn sie ihn gerne kennenlernen möchte, hätte sie da nicht direkt mit ihm für ein paar Tage in eine andere Stadt gehen müssen. Das kam mir zu plötzlich und passte nicht zu den mühseligen Schritten, die sie zuvor getan hat.

Um das Ganze noch komplizierter zu gestalten, gibt es außerdem noch eine wütende Exfreundin, ein Medienrummeln und eine Scharade. Das hat dazu geführt, dass die Geschichte so verworren war, dass ich zwischenzeitlich echt gar keine Ahnung hatte, wie das mal weiter gehen soll. Normalerweise finde ich das gut, wenn ich überrascht werde, hier war ich aber nur verwirrt.

Nach der Hälfte des Buches habe ich mich soweit an die Charaktere und die Handlung gewöhnt, dass es sich zu einer wirklich netten Liebesgeschichte entwickelt hat. Es ist eine seichte Geschichte über die Schauspielerei und die Probleme, die es mit sich bringt, sein Leben im Scheinwerferlicht der Medien zu führen. Irgendwann sind mir die Personen etwas sympathischer geworden, aber wirklich ins Herz habe ich sie leider nicht geschlossen.

Insgesamt hatte ich mich bei der Thematik auf eine Geschichte eingestellt, die tiefgründig ist und mich berührt. Es wäre sogar vorstellbar gewesen, dass man hier zu den Taschentüchern greifen muss. Aber dies ist nicht eingetreten. Das emotionale Trauma wurde nur am Rande adressiert und die bewegenden Emotionen blieben aus. Meines Erachtens hat die Idee sehr viel Potenzial, das leider nicht genutzt wurde. So ist es ein gut geschriebenes Buch, das man gerne einmal zwischendurch lesen kann, aber das einen leider nicht lange in seinen Bann zieht.

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dystopie, scythe, tod, jugendbuch, neal shusterman

Scythe / Scythe - Der Zorn der Gerechten

Neal Shusterman , Kristian Lutze , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 14.03.2018
ISBN 9783737355070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Zufrieden habe ich beobachtet, wie das Scythetum viele Jahre lang mit nobler, moralischer und menschlicher Hand den Todesstoß geführt hat. Deshalb bin ich nun auch zutiefst betrübt über den Aufstieg finsterer Überheblichkeit innerhalb des Scythetums. Wie ein Krebs aus der Sterblichkeitsära gärt ein erschreckender Hochmut, der Vergnügen daran findet, Leben zu beenden."

Der erste Teil war einfach nur genial. Eine ganz neue Welt, neue Ideen und eine faszinierende Geschichte. Genauso geht es auch in der Fortsetzung erst einmal weiter. Das spannende ist hier, dass der Leser nun auch mal etwas über den Thunderhead erfährt. Im ersten Teil gab es am Ende eines Kapitels einen Auszug aus einem Tagebuch eines Scythes. Nun gibt es an dieser Stelle ein paar Gedanken des Thunderheads. So versteht man seine Funktion, seine Vorgehensweise und seine Gedanken besser. Obwohl er eine Maschine hat, hat er doch auch menschliche Seiten.

In der Welt des Scythe tut sich auch einiges. Citra muss sich mit ihrer neuen Rolle als Scythe Anastasia abfinden und Rowan ist nun auf der Flucht vor dem Scythetum. Außerdem versucht nach wie vor die neue Garde das Scythetum zu revolutionieren. Es beginnt ein Kampf um die gerechte Ordnung der Welt.

Die erste Hälfte des Buches hat mir wieder richtig gut gefallen. Hier ist die Geschichte abwechslungsreich und hat mich gefesselt. Der Leser lernt hier noch ein paar Personen genauer kennen. In dieser Zeit wird auch das Gefüge der Welt genauer erklärt. Mir war vorher gar nicht bewusst, wie komplex alles ist. Mit dieser Komplexität ist auch eine große Bürokratie entstanden. Die wurde mir erst nach der Hälfte richtig deutlich. Aufgrund der bestehenden Regeln können die Charaktere, aber auch der Thunderhead nicht so handeln, wie sie es eigentlich möchten. Das hat meines Erachtens die Handlung etwas ausgebremst. Gefühlt haben wir uns mehrfach im Kreis gedreht und die Geschichte hatte einige Längen.

Die Sprache ist noch genauso gut und auch die Charaktere haben mich wieder fasziniert. Nicht jeder ist so, wie man zunächst gedacht hat. Jedoch ist im zweiten Teil die ganze Welt nichts Neues mehr. Die Faszination des Unbekannten ist etwas abgeebbt. Die Neuartigkeit war etwas, das den ersten Teil ausgemacht hat. Aber dies fehlt nun. Dies zusammen mit den Längen in der zweiten Hälfte des Buches haben dazu geführt, dass ich die Fortsetzung nicht ganz so stark fand, wie die den Auftakt.

Trotz der kleineren Makel werde ich dennoch den Abschluss lesen. Der Cliffhanger am Ende des Buches ist ziemlich fies, sodass ich jetzt wirklich wissen möchte, wie das alles ausgeht.

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106 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

new-adult, bianca iosivoni, firsts reihe, bruder, boxen

Die letzte erste Nacht

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736307179
Genre: Liebesromane

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schweden, liebe, after work, chef, adam

After Work

Simona Ahrnstedt , Antje Rieck-Blankenburg
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736305595
Genre: Liebesromane

Rezension:

Von Simona Ahrnstedt habe ich bereits „Die Erbin“ gelesen. Vom Schreibstil wusste ich also, worauf ich mich einlasse. Hier wurde ich auch nicht enttäuscht. Die Geschichte ist wieder sehr locker geschrieben, enthält schlagfertige Gespräche, viele Emotionen und schöne Beschreibungen. Dennoch ist das Buch anders, als „Die Erbin“ und Grund dafür ist eindeutig die Hauptperson.

Die Geschichte handelt von Lexia, die als Werbetexterin in einer kleinen Agentur arbeitet. Als die Agentur verkauft wird, gönnt sie sich einen Abend mit viel Alkohol. So lernt sie Adam kennen, einen gut aussehenden Mann. Peinlich wird es erst, als sie am nächsten Tag erfährt, dass Adam ihr neuer Chef ist. Die Zusammenarbeit ist danach nicht sonderlich einfach, vor allem als auch noch Adams Exfreundin anfängt in der Agentur zu arbeiten und eine große, neue Kampagne geplant werden muss.

Vom Klappentext her klingt das Buch noch nicht außergewöhnlich, weswegen ich hier sehr positiv überrascht wurde. Sehr schnell wird offensichtlich, dass Lexia keine perfekte Frau ist. Sie ist mollig, hat einige Kilos zu viel auf den Hüften und fühlt sich in Bezug auf Männer sehr unsicher. Es wird hier durchaus auch beschrieben, dass sie Angst vor Vorträgen hat, zu viel isst, wenn sie nervös ist und auch manches Mal ins Schwitzen gerät. Sie ist also eine ganz normale Person.

Bei den meisten Liebesromanen wird einen schlanke, bildhübsche Frau beschrieben, die sexy sowie selbstbewusst auftritt. Wenn ich mich morgens mal in der Bahn umschaue oder auch selber in den Spiegel schaue, dann ist offensichtlich, dass dies nicht unbedingt die Norm ist. Es hat mir hier somit sehr gut gefallen, dass die Autorin einen Charakter erfunden hat, der einmal nicht perfekt ist.

Auch sonst wird durch die Werbekampagne, die in der Geschichte geplant werden muss, ein Fokus auf das Durchbrechen von Normen gelegt. Am Rande wird die Rolle der Frau in der Werbebranche sowie in der Werbung an sich aufgegriffen und auch dargestellt, wie wichtig es ist mit seinem Körper zufrieden zu sein.

Mir ist Lexia mit ihrer grundsoliden und zufriedenen Art ans Herz gewachsen. Ihre Freunde kommen für sie an erster Stelle und sie geht wirklich in ihrer Arbeit auf. Sie ist so ein toller Charakter, dass ich mir auch sehr gut vorstellen könnte im wahren Leben mit ihr befreundet zu sein.

Was ich ein bisschen an der Geschichte kritisieren muss, ist der Verlauf der Handlung. Im Mittelteil gab es doch ein paar Längen und manchmal hatte ich das Gefühl, dass sich die Geschichte im Kreis dreht. Meines Erachtens hätte es der Geschichte gut getan, wenn sie ein paar Kapitel kürzer gewesen wäre. Ansonsten hat mich das Buch gut unterhalten und ich freue mich darauf weitere Bücher der Autorin zu lesen.

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fantasy, palace of glass, london, c. e. bernard, berührung

Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

Palace of Glass wird im Internet mit folgenden Worten vorgestellt: „Alle, die die Bücher von Sarah J. Maas, Kiera Cass oder Erin Watt lieben, werden auch von der Palace-Saga begeistert sein.“ Diese Beschreibung setzt die Erwartungen an das Buch direkt ziemlich hoch. Beide Reihen von Sarah J. Maas gehören zu meinen Lieblingsbüchern und auch die Bücher von Kiera Cass habe ich verschlungen. Meine Erfahrung zeigt, dass so Vergleiche zwar häufig gezogen werden, sich jedoch nur selten bewahrheiten. Ich habe somit das Buch mit hohen Erwartungen begonnen, aber war auch darauf gefasst, dass diese nicht erfüllt werden.

Der Leser wird in das Jahr 2054 entführt, in den es Menschen verboten ist, einander zu berühren. Wenige Menschen, die Magdalenen, können alleine durch eine Berührung die Gedanken sowie Emotionen eines Menschen lesen oder verändern. Aus diesem Grund ist eine konservative Mode des 19. Jahrhunderts wieder eingeführt worden und das Tragen von Handschuhen ist Pflicht geworden. Die junge Rea ist eine solche Magdalena. Durch ihre Gabe ist sie eine erfolgreiche Faustkämpferin im Untergrund von London geworden. Als der Königshof auf die Aufmerksam wird, wird sie die neue Leibwächterin des Prinzen. Die Gefahr als Magdalena aufzufliegen ist so groß wie noch nie.

Zu Beginn hat es mich etwas verwirrt, dass in dieser Geschichte die Technik des 21. Jahrhunderts mit der Kultur des 19. Jahrhunderts verbunden wird. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, war das eine sehr interessante Kombination. Wahrscheinlich ist dies auch ein Alleinstellungsmerkmal dieser Trilogie. Manchmal vergisst man bei den ganzen Anstandsregeln, dass es auch Tablets und Smartphones gibt, aber ohne diese Technologie wäre die Geschichte in der Form auch nicht möglich.

Rea ist eine sehr interessante Persönlichkeit. Durch ihre Angst aufzufliegen und die ganzen Regeln wird sie in ihrem Sein sehr eingeschränkt. Nach und nach bekommt der Leser erst Einblicke in ihr freiheitsliebendes, lebensfrohes Wesen. Mir hat dieser Veränderung sehr gut gefallen.

Es fällt mir hier schwer zu beschreiben, warum mir das Buch wirklich gut gefallen hat, ohne zu spoilern. Für mich war es genial, wie sich die Handlung entwickelt hat. Die ganze Zeit habe ich mitgerätselt, wie es weiter geht und wurde mehrfach überrascht. Die Handlung ist schlüssig, aber nicht immer vorhersehbar. Das Ende ist so auch gut, weil es noch einige Fragen offen lässt, Vorfreunde auf die Fortsetzung macht, aber dennoch nicht zu offen ist. Es gibt keinen fiesen Cliffhanger, sodass es nicht schlimm ist, dass die Fortsetzung erst in zwei Monaten erscheint.

Mein Fazit ist, dass dies ein genialer Auftakt war. Wenn es so weiter geht, dann wird dies mit Sicherheit eine neue Lieblingsbuchreihe für mich werden. Den Vergleich mit Kiera Cass und Sarah J. Maas kann ich somit nachvollziehen und bejahen. Mit Erin Watt würde ich das Buch nicht vergleichen, da es nicht zum gleichen Genre gehört und auch keine erotischen Elemente enthält. Ihr Schreibstil ist doch anders. Es war für mich ein Lesegenuss und ich freue mich auf mehr.

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der, erotik, fantasy, lara, adrian

Ruf der Versuchung

Lara Adrian , Firouzeh Akhavan-Zandjani
Flexibler Einband: 120 Seiten
Erschienen bei LYX, 21.07.2017
ISBN 9783736303539
Genre: Fantasy

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dystopie, fantasy, dustlands, familie, jack

Dustlands - Die Entführung

Moira Young
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.04.2015
ISBN 9783596191314
Genre: Jugendbuch

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