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One More Chance

Vi Keeland , Penelope Ward , Antje Görnig
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX, 30.11.2018
ISBN 9783736309142
Genre: Erotische Literatur

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166 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

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Maybe this Time - Und auf einmal ist alles ganz anders

Jennifer Snow , Wanda Martin
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2018
ISBN 9783736307117
Genre: Liebesromane

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109 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Feuer und Blut - Erstes Buch

George R. R. Martin , Andreas Helweg
Fester Einband: 896 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 20.11.2018
ISBN 9783764532239
Genre: Fantasy

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561 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

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Beautiful Oblivion

Jamie McGuire , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 19.01.2015
ISBN 9783492305815
Genre: Liebesromane

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107 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Sechs Richtige und eine Falsche

Birgit Hasselbusch
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.12.2013
ISBN 9783423249911
Genre: Liebesromane

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Echo

Jan Christophersen
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei mareverlag, 11.03.2014
ISBN 9783866482043
Genre: Romane

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Raw Love - Gegen alles, was war (Larson Brothers 3)

Cherrie Lynn
E-Buch Text: 280 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 02.11.2018
ISBN 9783736309302
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

„Zu gern hätte sie gewusst, was er dachte, aber sie würde nur verrückt werden, wenn sie es zu erraten versuchte. Mit jemanden wie ihm konnte sie nur umgehen, indem sie auf das hörte, was er sagte, und seine Absichten in seinen Küssen und Berührungen zu erspüren versuchte. Denn was auch immer in seinem Kopf vor sich ging – es würde immer ein Rätsel für sie bleiben.“

Die ersten beiden Teile der Reihe haben mir ausgesprochen gut gefallen. Mich haben hier vor allem die Komplexität sowie die Weiterentwicklung der Charaktere überzeugt. In den beiden vorherigen Bänden tauchte bereits immer wieder der dritte Bruder Damien auf. Er erschien mir geheimnisvoll, in sich gekehrt und extremst verschlossen. Ich wollte unbedingt wissen, was ihn antreibt und ob er sich irgendwann auch einmal jemand anderem gegenüber öffnet. Es hat sich mir somit nicht die Frage gestellt, ob ich seine Geschichte lesen möchte. Insgesamt fand ich sie auch gut, aber…

… aber die Beweggründe seiner Handlungen sind mir nicht vollständig verständlich geworden. Ich habe zwar durchaus mitbekommen, dass er ebenfalls ein vielschichtiger Charakter ist, aber im Gegensatz zu seinen Brüdern konnte ich ihn nicht gänzlich verstehen. Mir war nie klar, wie er als nächstes handeln würde oder warum er so ist, wie er ist.

… aber mir fehlte hier eine wirkliche Weiterentwicklung der Hauptcharaktere. Damien hat sich zwar etwas verändert, aber diese Entwicklung kam sehr plötzlich und wurde ebenfalls wieder nicht erklärt. Bei der weiblichen Hauptperson ist die Veränderung deutlich geringer, jedoch konnte ich diese dafür nachvollziehen. Damit kommt das Buch nicht an die anderen Teile heran.

… aber die eigentliche Handlung kam mir zu kurz. Der Anteil der Schlafzimmerszenen war in diesem Buch sehr hoch – mir an manchen Stellen zu hoch. In meinen Augen kann eine Beziehung nicht wirklich entstehen, wenn man sich nicht auch mal richtig unterhält und kennenlernt. Alltägliche Gespräche werden hier nur in den seltensten Fällen geführt.

Was jedoch wieder ausgesprochen gut ist, ist der Schreibstil. Durch die anschauliche Sprache wird der Leser in die Geschichte hinein gesogen und mag das Buch gar nicht mehr weglegen. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich eine kleine Nachtschicht eingelegt haben und das Buch an einem Tag beendet habe. Wenn ich für ein Buch meinen Schlaf opfere, dann muss es schon ziemlich fesselnd sein.

Alles in allem ist „Raw Love“ ein guter Abschluss der Reihe, aber er kommt nicht ganz an die anderen Teile heran. Es fehlt an Tiefgründigkeit und Vielschichtigkeit bei den Charakteren. Mir hat es jedoch Spaß gemacht zu erfahren, wie es auch mit Mike und Zane nach Abschluss ihrer Geschichte weiterging.

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257 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 78 Rezensionen

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Still Broken

April Dawson
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2018
ISBN 9783736309111
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Wir waren der Typ Frauen, die gern auf Partys gingen, doch manchmal brauchten wir einfach einen Abend in einem Lokal, wo wir Kaffee tranken, Kuchen aßen und uns alles von der Seele redeten. Es waren die viel zu seltenen Momente der Ruhe in unserem stressigen Studentenalltag mit Freundinnen, die schon längst wie Schwestern für mich waren.“

Es heißt immer, wenn man nichts Positives zu sagen hat, dann soll man den Mund halten. Da dies hier eine ehrliche Rezension sein soll, wäre dies genau kontraproduktiv. „Still broken“ war ein Buch, das ich unbedingt gerne lesen wollte. Ich bin durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden und wollte unbedingt Norahs und Max Geschichte kennenlernen. Es klang für mich nach einer schönen, gefühlvollen College-Liebesgeschichte. Davon gibt es aktuell einige, jedoch garantieren diese in der Regel einige unterhaltsamen Lesestunden.

Die ersten Kapitel fand ich auch angenehm zu lesen. Norah ist auf der Suche nach einer neuen Mitbewohnerin, der Leser lernt den Collegealltag und Norahs Freunde kennen. Sehr schnell habe ich mich jedoch an dem Schreibstil gestört. Es ist schön, wenn auch alltägliche Details beschrieben werden, jedoch sind es mir hier zu viele Banalitäten. Klamotten, Mahlzeiten und Tagesabläufe werden so detailreich geschildert, dass es schon eher an eine Aufzählung erinnert. Hier wäre weniger definitiv besser gewesen.

Mit dem Schreibstil konnte ich mir irgendwann arrangieren, auch wenn ich ihn auch später nicht mochte. Ein weiterer Kritikpunkt war die Hauptperson an sich. Norah ist neunzehn Jahre alt und damit im typischen Collegealter. Jedoch verhält sie sich ganz häufig nicht so. Wie in dem Zitat zu Beginn, sieht sie sich häufig als erwachsene, reife Frau. Dabei ist sie keine vom Leben gezeichnete Frau, die auf viel Lebenserfahrung zurückblicken kann, sondern eine Teenagerin. Diese Einstellung zeigt sich nicht nur im Blick auf sich selbst, sondern auch im Zusammenspiel mit Gleichaltrigen. Hier gibt sie sich älter, als ihre älteren Freunde. Der Charakter und zum Teil auch die Handlung wären plausibler, wenn sie eher Ende zwanzig wäre.

Noch ein weiterer und (erst einmal) letzter Kritikpunkt ist die Handlung. Ich mag es gerne, wenn es einen schönen roten Faden gibt und Wendungen schlüssig sowie authentisch sind. Hier gab es zwar im Großen und Ganzen einen roten Faden, jedoch war die Handlung nicht immer realistisch. Kitschig ist noch kein Wort, das stark genug für die schmalzigen Dialoge ist. Auch bei der Handlung selbst hatte ich das Gefühl, dass alles immer noch mehr und extremer wurde. In vielen Situationen dachte ich mir nur „Echt jetzt?!“ und selbst die unglaubwürdigsten Wendungen wurden noch übertrumpft. Diesem Handlungsverlauf konnte ich überhaupt nichts abgewinnen.

Mittlerweile frage ich mich echt, warum ich das Buch überhaupt noch weitergelesen habe, wo es mir bereits nach wenigen Kapiteln nicht mehr zugesagt hat. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich nicht gerne Bücher abbreche und jeder Geschichte eine Chance geben möchte, mich am Ende doch noch zu überzeugen. Hier habe ich bis zur letzten Seite vergeblich darauf gewartet, dass noch etwas Positives geschieht. In meinen Augen gibt es viel stärkere Bücher der Genres, die man diesem definitiv vorziehen sollte.

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24 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Mistelzweigzauber

Sue Moorcroft , Tatjana Kruse
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.10.2018
ISBN 9783596702909
Genre: Romane

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148 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

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Trust

Kylie Scott , Katrin Reichardt
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2018
ISBN 9783736308077
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Der Drop Stop und alles, was damit in Verbindung stand, mussten aus meinem Kopf verschwinden. Das galt auch für John. Unsere einzige Gemeinsamkeit war eine Nacht voller Blut und Gewalt. Ende.“

Edie geht auf eine Privatschule, hat eine gute Freundin und ein tolles Leben. Bis zu dem Abend, als sie in einem Raubüberfall beteiligt ist. Von da an ist ihr alles andere egal, weil das Leben zu kurz und zu viel zu unwichtig ist. Lediglich John, der ihr während des Überfalls das Leben gerettet hat, kann sie verstehen. Sie sollte nicht mit ihm befreundet sein, aber dennoch kann sie nicht von ihm lassen.

Kylie Scott war mir als Autorin bis dato kein Begriff. Den Namen werde ich nun nicht mehr vergessen, da mich „Trust“ wirklich gut unterhalten hat. Mir hat besonders gut bei der Geschichte gefallen, dass sie direkt los geht. Es gibt keine lange Einführung oder große Erklärungen. Bereits mit wenigen Worten und Augenblicken wird deutlich, wie Edies Leben vor dem Raubüberfall aussieht. Die Autorin schafft es direkt, dass der Leser das Gefühl hat die Hauptperson etwas zu kennen. Dadurch wird der Kontrast zu ihrem Leben danach sehr deutlich. Die Entwicklung ist damit vollkommen nachvollziehbar.

Johns Leben ist ebenfalls nicht so einfach. Als ehemaliger Drogendealer ist der Raubüberfall für ihn ein Weckruf und ein Neustart. Er hat mit vielen Vorurteilen zu kämpfen und muss immer wieder seinen guten Willen beweisen. Seine Geschichte ist ebenso spannend, wie fesselnd. Durch die Vorgeschichten werden einige Emotionen vermittelt, die dafür sorgen, dass man das Buch nicht mehr beiseitelegen möchte. Man fühlt mit Edie und John mit.

Bei dem Buch habt mir so gut gefallen, dass so viele verschiedene Themen auf eine authentische Art und Weise angesprochen werden. Es geht um traumatische Erlebnisse, Neuanfänge, Drogen und Trauer. So ist die Handlung abwechslungsreich und keinesfalls langweilig. Obwohl ich durch die Lektüre sehr gut unterhalten wurde, ist es keine Geschichte, die mich zu tiefgründigen Gedankengängen animiert hat. Das heißt nicht, dass sie oberflächlich, sondern eher kurzweilig ist. Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit ein bisschen Tiefgang.

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113 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Verliebt für eine Weihnachtsnacht

Sarah Morgan , Ivonne Senn
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.10.2018
ISBN 9783956497865
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Mutig ist, sich nach draußen zu begeben, wenn man sich am liebsten in der Sicherheit seiner eigenen vier Wände verstecken möchte. Mutig ist, was Sie tun. Bei einem Mann einzuziehen, den Sie kaum kennen, um diesen unschuldigen kleinen Hund zu beschützen.“

Auch wenn es draußen aktuell noch gut über 20 Grad sind, ist es nie zu früh für einen schönen, romantischen Weihnachtsroman. Es gibt keine schönere Atmosphäre als eine verschneite, dekorierter Stadt, den Duft von selbstgebackenen Plätzchen und das Dekorieren von Tannenbäumen. Von Sarah Morgan habe ich bereits ein paar Bücher und auch Weihnachtsbücher gelesen, die mir sehr gut gefallen haben. Ich habe mich somit sehr auf ihren neuen Roman gefreut.

Im Zentrum des Geschehens steht Harriet. Sie ist eher zurückhaltend, schüchtern und vorsichtig. Das möchte sie gerne ändern, sodass sie eine eigene Challenge beginnt. Sie tut jeden Tag etwas, wovor sie Angst hat. So nimmt sie auch die Herausforderung an, kurzzeitig bei dem Arzt Ethan als Hundesitterin einzuziehen, der mit dem Hund seiner Schwester restlos überfordert ist. Damit muss sie einen großen Schritt aus ihrer Komfortzone machen.

Ich liebe so Romane, aber ich kann auch ehrlich zugeben, dass so Beschreibungen häufig sehr seicht und wenig tiefgründig klingen. Doch immer wieder werde ich dann von einem Buch überrascht und es gibt Aspekte, die mich zum Nachdenken bringen. Darüber freue ich mich dann sehr. In diesem Buch hat mich Harriet überrascht. Sie hatte als Kind eine Sprachstörung und hat gestottert. Auch in Situationen, in denen sie sich unwohl fühlt, hat sie Probleme die Worte richtig auszusprechen. In solchen Momenten wird beschrieben, wie sich Harriet fühlt und was gute Reaktionen sind. Auch ich hatte schon Kontakt zu Menschen mit Sprachstörungen und das Buch hat dazu geführt, dass ich da mein Verhalten überdacht habe.

Von der Atmosphäre her war es genau so ein schönes Buch, wie ich es erwartet hatte. Auch wenn es noch etwas früh ist, hat es mich schon in eine weihnachtliche Stimmung versetzt und ich habe jetzt riesige Lust Schokoladenplätzchen zu backen. Ein wahrer Lesegenuss!

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260 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

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Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss

Kelly Moran , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.09.2018
ISBN 9783499275395
Genre: Liebesromane

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239 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Redwood Love – Es beginnt mit einer Nacht

Kelly Moran , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 23.10.2018
ISBN 9783499275401
Genre: Liebesromane

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Last Stand (The Black Mage Book 4)

Rachel E. Carter
E-Buch Text: 454 Seiten
Erschienen bei Rachel E. Carter, 07.02.2017
ISBN 9781946155115
Genre: Sonstiges

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70 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

Magic Academy - Die Kandidatin

Rachel E. Carter , Eva Müller-Hierteis
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.10.2018
ISBN 9783570312452
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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393 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 115 Rezensionen

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Cinder & Ella

Kelly Oram , Fabienne Pfeiffer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ONE, 28.09.2018
ISBN 9783846600702
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei dem Buch hat mich von Anfang an mehreres begeistert: Als erstes war es das wunderschöne, farbenfrohe und dennoch minimalistisch gestaltetes Cover und danach der Titel selber. "Cinder & Ella" beziehungsweise Cinderella, wie es zunächst aussah. Das klang märchenhaft. Dazu passte zunächst der Klappentext nicht, weil er so überhaupt nicht nach einem Märchen klingt. Aber es hörte sich nach einer gefühlvollen, tiefgründigen Liebesgeschichte an und damit nach einem Buch, das ich unbedingt lesen wollte. 

Ella verliert bei einem Autounfall nicht nur ihre Mutter, sondern auch das Leben, wie sie es bisher kannte. Nach 8 Monaten Phytotherapie kann sie zwar wieder gehen, hat aber an der Hälfte ihres Körpers Narben. Sie muss nun bei ihrem Vater und seiner neuen Familie einziehen, die sie vorher gar nicht kannte. Die ganze Welt scheint gegen sie zu sein, bis auf ihren alten Chatfreund Cinder, zu dem sie wieder Kontakt aufnimmt. Cinder weiß nichts von ihren Problemen und Ella weiß nicht, dass Cinder ein berühmter Schauspieler ist. 

Von der Thematik her mochte ich die Geschichte sehr. Ich kann mir nur vorstellen, wie schwer es ist, wenn sich das Leben von einen auf den anderen Tag ändert, wenn man wieder die kleinsten Bewegungen lernen muss und sich fremd im eigenen Körper fühlt. Das ist mit Sicherheit nicht immer leicht und das wird hier auch sehr nachvollziehbar beschrieben. Ella ist häufiger mal verzweifelt, am Boden zerstört und hoffnungslos. Das sind genau die Emotionen, die ich auch erwarten würde und die hier so gut dargestellt werden, dass man sie als Leser mitfühlt. So hatte ich auch in dem ein oder anderen Moment Tränen in den Augen. 

Neben dem Inhalt war der Schreibstil ein wahrer Lesegenuss. Nicht nur die schweren, eher negativen Emotionen werden durchlebt, sondern auch der Spaß beim Chatten mit Cinder. Die ganzen E-Mails, Chatverläufe und SMS sind mit viel Witz geschrieben, vielen Anspielungen auf Filme oder Serien und lockern die Geschichte auf. Es ist nicht so, dass es ein E-Mail-Roman ist, aber an der ein oder anderen Stelle nehmen diese virtuellen Unterhaltungen auch mal mehrere Seiten ein. Die Sprache ist hier locker und für Jugendliche sehr angemessen ohne dass es überzogen wird. Der Ton wird hier perfekt getroffen. 

Wenn ich das Buch kritisieren wollte, dann könnte ich nur sagen, dass ich am Anfang bei Cinders Geschichte das Gefühl hatte, dass seine Seite ein bisschen konstruiert ist. Ich konnte mir zunächst nicht vorstellen, dass ein Leben wirklich so aussehen kann. Es hat sich daran eigentlich nicht so viel geändert, aber nach wenigen Kapiteln war es mir schlichtweg egal und es hat mich nicht mehr gestört. Alle anderen Aspekte waren so schön, dass sie diesen komplett überlagert und in den Hintergrund gedrängt haben. 

Passend zum Titel tauchen machmal auch Parallelen zu Cinderella auf. Das war für mich dann noch ein weiteres, persönliches Highlight. Insgesamt war das Buch rundum ein Lesegenuss und ich hatte sehr viel Spaß Cinder und Ella in dem kurzen Lebensabschnitt zu begleiten.

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Projekt: Phoenix - Geliebter Bodyguard

Cara Carter
E-Buch Text: 266 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 04.10.2018
ISBN 9783736309227
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mit dem Buch und jetzt auch mit der Rezension tue ich mich sehr schwer. Zum einen weiß ich nicht, wie ich die Geschichte einordnen soll. Von meinen Erwartungen her, sollte dies eine Liebesgeschichte mit einigen Thrillerelementen gewesen sein. Tatsächlich gibt es auch beides, aber es fehlten die Emotionen, die normalerweise bei einer Romanze beim Leser entstehen und gleichzeitig gab es auch nicht die Spannung sowie das Adrenalin, wenn man bei einem Thriller einen Täter verfolgt. Ich weiß somit nicht, als was ich das Buch bewerten und welche Maßstäbe ich hier ansetzen soll.

Generell handelt das Buch von Lena, die als reiche Diplomatentochter das Leben einer High Society Lady führt. Das alles ändert sich, als jemand versucht sie zu entführen. Sie bekommt den Secret Service Agenten Connor zur Seite gestellt, wodurch Partys von der Tagesordnung gestrichen sind. Als Lena dann auch noch in den Fokus der russischen Mafia gerät, müssen die beiden noch näher zusammenrücken. Schnell ist Lena für Connor mehr, als nur ein Schützling.

Bei dem Titel „Projekt: Phoenix – Geliebter Bodyguard“ und dem Klappentext ist es nicht schwer zu erraten, dass es um eine Liebesgeschichte zwischen Connor und Lena geht. Das war relativ offensichtlich und vorhersehbar. So ähnlich ist es bei einige Themen in dem Buch, sodass ich als Leser eigentlich kein einziges Mal überrascht wurde. Häufig zeichnet sich die Handlung schon frühzeitig ab, sodass es dadurch auch phasenweise zäh wird.

Schwer habe ich mich auch mit Lena getan. Sie wächst zwar als Diplomatentochter mit Bediensteten auf und musste wohl nie in ihrem Leben einen Handschlag für irgendetwas tun, aber dennoch würde man meinen, dass sie eigenständig denken kann. Langezeit ist sie einfach nur verzogen und nervig. Sie ist in Lebensgefahr und das einzige woran sie denken kann, ist dass, sie mal gezwungen wird Klamotten von der Stange zu tragen. Darüber konnte ich nur den Kopf schütteln und mich aufregen. Wenn mich eine Geschichte schon nicht wirklich packt, dann wünsche ich mir vielschichtige, sympathische Charaktere, die mich dazu bewegen das Buch weiterzulesen.

In dem Fall, der beschrieben wird, ermittelt Connor nicht aktiv. Von den ganzen Entwicklungen bekommen die beiden nur etwas über Telefonate und Nachrichten mit. Es hätte mehr Spannung aufgebaut, wenn der Leser die Bedrohung der Mafia aktiver mitbekommen hätte. Ebenso passiv, wie hier die Hauptpersonen sind, so passiv fühlt man sich auch als Leser. Ergebnisse werden berichtet, ohne dass man erlebt, wie sie aufgedeckt werden.

Dazu kam, dass sich an einigen Stellen Beschreibungen und Formulierungen wiederholen, sich die Charaktere nicht sonderlich weiterentwickeln und es keine große Spannungskurve gibt. Das einzige, was ich positiv fand, war ein Nebencharakter. Immer wieder haben die Hauptpersonen Kontakt zu einem Hacker namens Sparrow. Dieser ist individuell, amüsant und ein bisschen durchgedreht. In meinen Augen war er die stärkste Persönlichkeit in dem Buch und hat die Geschichte etwas aufgelockert.

Für mich hat die Kombination von Liebe und Thriller hier nicht funktioniert. Es wäre besser gewesen, wenn der Fokus auf einem Genre gelegen hätte und dieses dann voll ausgefüllt worden wäre. So war das Buch nichts Halbes und nichts Ganzes und konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen.

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Womanizer - Wenn ich dich liebe

Katy Evans , Michaela Link
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX, 28.09.2018
ISBN 9783736307162
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Olivia hat einen genauen Plan fürs Leben. Nach dem Studium möchte sie ein Praktikum absolvieren, dann einen Job als Beraterin ergattern, mit 28 Jahren ein eigenes Unternehmen und ein paar Jahre später eine Familie gründen. Alles verläuft somit nach Plan, als sie ein Praktikum bei Carma Inc. beginnt. Nicht in der Planung enthalten ist, dass sie einen heißen Typen in einer Raucherpause trifft und dieser sich als Callan Carmichael, CEO des Unternehmens sowie besten Freund ihres Bruders, entpuppt. Soll sie für ihn ihre Pläne verwerfen?

Immer wieder gibt es Pläne im Leben: den Business Plan im Unternehmen, den Urlaubsplan auf der Arbeit, den Putzplan Zuhause oder auch den eigenen Karriereplan. Selbstverständlich ist man darauf eingestellt, dass vielleicht irgendwann einmal etwas nicht nach Plan verläuft. Für Olivia gibt es diese Option einfach nicht. Sie hat den Plan und arbeitet genau darauf hin, dass alles so geschieht. In meinen Augen war dieses Beharren nicht immer nachvollziehbar oder sinnvoll. Daher hat es mich unheimlich gefreut, dass ihr ebenfalls einmal etwas Unerwartetes geschieht und sie feststellen muss, dass es positive oder auch negative Ereignisse gibt, die einfach geschehen.

Neben ihrer Beharrlichkeit ist Olivia jedoch auch eine offene, selbstbewusste Frau. Für mich war sie ein sehr liebenswerter Charakter, weil sie auch kleine Macken hat. Sie hat Höhenangst und ist als Berufseinsteiger manchmal auch unsicher. Es gibt Situationen, in denen sie auch offen zugibt, dass sie noch lernen muss und Vorbilder braucht. Das kommt in Büchern nicht so häufig vor und wirkte hier sehr authentisch.

Ebenfalls realistisch ist das Kennenlernen der beiden. Anfangs wissen sie nicht, mit wem sie sich gerade unterhalten. Es beginnt mit kurzen Treffen auf der Dachterrasse, ohne dass Namen ausgetauscht werden. So lernen sie sich ohne Vorurteile oder Hemmnisse kennen. Für Callan ist dies eine ganz neue Erfahrung, dass jemand offen und ehrlich mit ihm umgeht. Mir hat es gefallen, dass die beiden sich so einfach kennen lernen und sich daraus ein Interesse entwickelt. Ich mag persönlich mag es nicht, wenn eine Frau einen Mann trifft und danach nur noch an ihn denken muss, ohne dass diese Faszination näher erklärt wird. Gutes Aussehen ist eben nicht alles. Da hat es mich gefreut, dass es hier anders ist und die Freundschaft direkt greifbar ist.

Insgesamt ist es wieder eine schöne, fesselnde Geschichte der Autorin. Der Leser begegnet alt bekannte Charakteren wieder und lernt neue, vielschichtige Figuren kennen. Der Schreibstil ist ebenfalls wie gewohnt anschaulich und kreiert eine angenehme Atmosphäre. Ich mochte das Buch sehr und habe mich gut unterhalten gefühlt. Rein persönlich fand ich Tahoe und Regina aus Ladies Man etwas sympathischer, sodass mir ihre Geschichte noch ein kleines bisschen besser gefallen hat. Trotzdem gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für den "Womanzier".

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Call of Crows - Entfesselt

G. A. Aiken , Karen Gerwig
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492280822
Genre: Fantasy

Rezension:  
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Mitten im Sturm

Jessica Winter
Flexibler Einband: 508 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.09.2018
ISBN 9783752885507
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Ich habe einen Menschen getötet. Fünfhunderteinundfünfzig Tage lang versuche ist bereits, das Ausmaß dieser Tatsache zu erfassen und doch begreife ich es immer noch nicht. Es ist nicht so, dass mir nicht bewusst wäre, was passiert ist, oder dass ich es je vergessen könnte. Ich werde oft genug daran erinnert.“

So beginnt „Mitten im Sturm“ von Jessica Winter. Es ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Wer jedoch schon die Reihe über Julia und Jeremy gelesen hat, kann sich darüber freuen, dass die beiden hier wiedersehen. Für mich waren allen Personen und die Handlung neu, dennoch habe ich sehr gut in die Geschichte hineingefunden.

Grace, die Hauptperson, geht es zu Beginn des Buches überhaupt nicht gut. Nachdem sie in Notwehr einen Menschen umgebracht hat, wird sie gestalkt und als Mörderin beschuldigt. Im Baumarkt lernt sie in dieser Zeit Eric kennen. Er ist Militärpolizist und merkt, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Eigentlich möchte Grace auch nichts mit ihm zu tun haben, da sie nur schlechte Erfahrungen mit Polizisten gemacht hat. Dennoch freunden sie sich an. Kann Grace ihre Vorurteile überwinden und lernen Eric zu vertrauen?

Bewundernswert finde ich Grace. Sie lebt zurückgezogen, studiert und arbeitet. Das könnte sie zu einem sozialen Einzelgänger machen, jedoch ist sie nicht introvertiert oder zurückgezogen. Sie hat trotzdem Freunde, Humor und Lebensfreude. Das macht sie in meinen Augen zu einem außerordentlich starken Menschen. Stilistisch gut fand ich auch, dass der Leser zunächst nicht erfährt, was eigentlich in der Vergangenheit passiert ist. So wird Spannung aufgebaut.

Eric ist ein genauso vielschichtiger, interessanter Charakter. Auch seine Vergangenheit war nicht immer rosig und als Militärpolizist hat er einiges erlebt. Vielleicht hat er dadurch umso mehr Verständnis für Grace. Es ist so schön mitzuerleben, wie die beiden sich kennenlernen.

Mit hat die Geschichte sehr viel Spaß gemacht. Sie hat alles, was ein guter Roman benötigt. Es gibt viele Gefühle, einen tollen Sprachstil und eine angenehme Atmosphäre. Ich mochte es von der ersten bis hin zur letzten Seite. Hier hätte ich gerne noch ein paar Seiten mehr gehabt.

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Das Gold der Krähen (2 MP3-CDs)

Leigh Bardugo , Michelle Gyo , Frank Stieren
Schallplatte
Erschienen bei Audiobuch, 18.09.2018
ISBN 9783958620742
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem ersten Teil der Dilogie war ich sehr zwiegespalten, ob ich die Geschichte weiterlesen oder aufhören sollte. Den Hype konnte ich nicht so ganz nachvollziehen, da zwar das Setting interessant und die Geschichte zeitweise überraschend war, aber mir die Charaktere zu ungreifbar waren. Ich habe so eine große Distanz empfunden, dass die Handlung mich nicht mitreißen konnte. Ich habe mich wie ein passiver Beobachter gefühlt. Da ich aktuell viel Zeit hatte, um Hörbücher zu hören, dachte ich mir jedoch, dass ich so der Reihe gerne noch eine Möglichkeit gebe, mich zu überzeugen. Und siehe da, ich wurde sehr positiv überrascht. Der zweite Teil ist in meinen Augen deutlich stärker als der erste. 

Der Leser bzw. in diesem Fall der Hörer begleitet wieder Kaz Brekker und seine Krähen auf dem Rachefeldzug gegen Pekka Rollins. Nach dem tollkühnen Einbruch in die Eisfeste, haben sie nicht nur keine fürstliche Belohnung bekommen, sondern Inej gerät auch in Gefangenschaft. Die Krähen müssen einige Risiken eingehen, um Inej zu befreien. 

Die Geschichte geht nahtlos weiter und auch wenn bei mir zwischen den Teilen ein ganzes Jahr lag, habe ich wieder sehr gut in die Welt hineingefunden. Was ich abgöttisch an dem Teil liebe, ist dass ich so häufig überrascht wurde. Wie bei Jay Kristof ist auch bei Leigh Bardugo einfach jedes Detail wichtig. So häufig dachte ich mir, dass ein Plan schief gehen muss und habe dabei die Genialität der Krähen unterschätzt. Es ist in keinem Fall vorhersehbar, sodass es sehr spannend ist.  

Im Vergleich zum Auftakt sind nun auch die Figuren nicht mehr so distanziert, sondern viel greifbarer. Auch hier werden wieder die einzelnen Kapitel aus verschiedenen Sichten erzählt und durch Zeitsprünge erfährt der Hörer auch, wieso die Charakter so geworden sind. Die einzelnen Hintergrundgeschichten haben mir die Außenseiter noch viel sympathischer gemacht. Alles, was ich im ersten Teil vermisst habe, habe ich nun im zweiten Teil bekommen. 

Gesprochen wird das Hörbuch von Frank Stieren. Er hat eine angenehme, ruhige Stimme und liest gut verständlich vor. Für mich war diese Stimme nur teilweise zu gleichklingend. Sie war immer ruhig und dadurch wenig aufbrausend oder verschieden klingend. So haben die weiblichen Stimmen ähnlich geklungen wie die männlichen. Matthias klingt teilweise wie Nina oder Inej wie Jasper. Das macht es in Gesprächen schwierig zu unterscheiden, wer gerade spricht. So musste ich mich deutlich stärker auf dieses Hörbuch konzentrieren, als es bei anderen Hörbüchern der Fall ist. 

Insgesamt bin ich sehr glücklich, dass ich der Reihe noch eine Chance gegeben habe. Ich bin hier definitiv kein Klageweib, sondern eher ein Minnesänger, der ein Loblied auf die Krähen singt.

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Ab morgen für immer

Leslie Cohen , Anke Brockmeyer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 03.09.2018
ISBN 9783956498046
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Warum haben wir so lange gebraucht?“ Hat sie das wirklich gerade gefragt? Ich werde dir erklären, warum es so lange gedauert hat. Das Verhältnis von unvernünftigen zu vernünftigen Gedanken in ihrem Kopf ist ungefähr zwanzig zu eins. Das ist ihr erster Fehler (und es gab weitere).“

Eve und Ben lernen sich an der Universität kennen, jedoch ist Eve zu der Zeit in einer Beziehung mit einem anderen. Jahre später treffen sie sich wieder. Es scheint ein klassischer Fall von Mann trifft Frau und verliebt sich zu sein, jedoch ist ihre Verbindung beschattet von der Vergangenheit. Können sie gemeinsam glücklich werden?

Wenn du dich schon gefragt haben solltest, warum ich der Rezension so einen skurrilen Titel gegeben habe, das liegt an der Hauptperson Eve. Sie ist manchmal recht wunderlich. In machen Situationen ist sie Gegenständen näher als ihren Mitmenschen und denkt über ihre Gefühle nach. Was passiert beispielsweise, wenn eine Socke in der Waschmaschine verloren geht? In diesem Fall ist die Socke einsam und braucht einen neue Kumpelsocke. Man muss somit einen neuen Partner für sie finden. So Überlegungen kommen mehrfach vor, sodass das Buch häufiger skurril ist. Ich weiß noch nicht, wie ich das für mich zu bewerten habe. Es war in jedem Fall einmal etwas Besonderes.

Die beiden Hauptpersonen sind wie Tag und Nacht, so unterschiedlich wie es nur geht. Zunächst haben sie kein Interesse aneinander, was auch daran liegen kann, dass Eve zu diesem Zeitpunkt nur Augen für jemand anderen hatte. Dieser erste Abschnitt ist ziemlich düster, da hier auch Themen wie Drogen, Alkohol und Jähzorn angeschnitten werden. Ehrlich gesagt war ich nicht auf diese düstere Atmosphäre eingestellt.

Zum Ende hin ist das Buch für mich deutlich schöner geworden. Ich muss nicht immer „Heile-Welt-Bücher“ lesen, aber mit dem Cover und dem Klappentext hatte ich ein positives, fröhliches Buch erwartet. Hier habe ich mir eine Liebesbeziehung vorgestellt, die nicht immer nur überschattet ist. In dem letzten Abschnitt kamen dann auch mal glückliche, alltägliche Szenen. Das hat für mich einiges gerettet.

Mit vollster Überzeugung kann ich sagen, dass dies eine Liebesgeschichte der anderen Art ist. Die Hauptperson ist etwas skurril und es werden einige ernste Aspekte thematisiert. Es ist eine Geschichte, die auch zum Nachdenken anregen kann, bei der ich mir jedoch mehr Emotionen gewünscht hätte. Das Buch hinterlässt mich mit gemischten Gefühlen und ich weiß nicht, ob ich es weiterempfehlen soll oder nicht.

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Warcross - Das Spiel ist eröffnet

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 17.09.2018
ISBN 9783785587720
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als Leser taucht man ein in die Welt von Warcross, einem Videospiel in einer virtuellen Realität. Durch eine Brille wird der Spieler ein Teil dieser Welt und steuert durch Gedanken seinen Avatar. Auch die Hauptperson Emika liebt dieses Spiel, da es eine einfache Möglichkeit ist, dem schwierigen Alltag zu entfliehen. Auf sich alleine gestellt versucht sie als Kopfgeldjägerin ihren Unterhalt zu verdienen. Das alles ändert sich, als der Erfinder von Warcross, Hideo Tanaka, sie bittet, undercover an den Warcross-Weltmeisterschaften teilzunehmen und einen Hacker aufzuspüren. Ein waghalsiges Spiel beginnt! 

Die Beschreibung von Warcross ist einfach nur fantastisch. Ich bin zwar selber kein großer Spieler, aber ich konnte mir das alles so gut vorstellen, dass ich selber in den Bann des Computerspiels gezogen wurde. In verschiedenen Szenen werden immer mehr Aspekte beschrieben, sodass der Leser am Ende einen ziemlich guten Eindruck von dem Spiel hat. Genial finde ich auch, dass es nicht nur ein Spiel bleibt, sondern durch die Brille werden auch Gegenstände des Alltags zum Leben erweckt. Plötzlich können sich Bilder bewegen oder ein Hotelbesuch bringt einem Punkte ein, die einen in ein weiteres Level heben können. Mich hat das Spiel begeistert und wenn es das in dieser Form wirklich geben würde, wäre ich direkt eine der Spieler. 

So bildhaft wie das Spiel beschrieben wird, so wird auch die restliche Handlung geschildert. Es ist wirklich ein Kopfkino von der ersten bis hin zur letzten Seite. Erzählt wird die Geschichte aus Emikas Sicht. Schön ist, dass man sie zunächst als unscheinbare Kopfgeldjägerin kennenlernt. Es wird ein Einblick in ihre Vergangenheit gegeben und wie sie selber ihre ersten Berührungspunkte mit Warcross hatte. Dadurch bekommt sie als Charakter schnell viele Facetten und wird greifbarer. Im Laufe des Buches sind für mich ihre Facetten immer mehr geworden. Ein gut durchdachter, vielschichtiger Charakter. 

Bei all den ausgesprochen positiven Aspekten gab es lediglich einen, der mich etwas gestört hat. In so viel Dystopien wird heutzutage eine Liebesgeschichte geschrieben, dass ich manchmal schon das Gefühl habe, sie taucht als notwendige Komponente in der Definition einer Dystopie auf. Auch hier gibt es eine Liebesgeschichte. Generell habe ich mich damit abgefunden, dass es nicht einfach nur mal eine Freundschaft zwischen einem Mann und einer Frau geben kann, aber hier sind die amourösen Gefühle quasi vom Himmel gefallen. Wenn es schon eine Liebesgeschichte gibt, dann möchte ich gerne, dass sich die Figuren erst kennenlernen oder dass es einen schlüssigen Grund gibt, warum beide voneinander fasziniert sind. Es ist für mich unglaubwürdig, wenn zwei sich treffen und ab dann immer aneinander denken müssen. In diesem Fall war dies leider der Fall. In meinen Augen wäre diese Beziehung auch gar nicht für die Handlung notwendig gewesen. Es hätte alles genauso funktioniert, wenn die beiden einfach nur Freunde geworden wären. Das war für mich ein kleiner Wermutstropfen. 

Trotz kleinem Kritikpunkt hat mich das Buch vollkommen überzeugt, gefesselt und begeistert. Ich bin ein Fan von Warcross geworden und freue mich schon auf den zweiten Teil und damit den Abschluss der Geschichte.

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Das Herz der Kämpferin

Adrienne Young , Henriette Zeltner , Sylvia Bieker
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.10.2018
ISBN 9783959672481
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sie ist eine Kämpferin. Eelyn wurde von klein auf dazu erzogen gegen die verfeindeten Riki zu kämpfen. Ihre Welt wird aus den Fugen gerissen, als sie auf dem Schlachtfeld ihren tot geglaubten Bruder wiedersieht und dieser Seite an Seite mit dem Feind kämpft. Eelyn würde sich niemals mit dem Feind verbünden. Was ist also mit ihrem Bruder geschehen?

Bevor ich mit dem Buch begonnen habe, war ich nicht sonderlich motiviert. Natürlich wollte ich die Geschichte lesen und habe mir sie auch bewusst ausgesucht, aber irgendwie fühlte sich das Buch dann so komplex an. Es waren somit nicht die besten Voraussetzungen, als ich die ersten Seiten aufgeschlagen habe. Wie schön, dass sich das nach den ersten Kapiteln schon geändert hat.

Ohne Umschweife taucht der Leser in die Welt ein und landet direkt auf dem Schlachtfeld. So einen Start liebe ich. Es ist dann direkt vom ersten Moment spannend. Eelyn wird dem Leser so direkt als die Kämpferin präsentiert, die sie ist. Genau diesen Charakterzug mag ich besonders. Sie ist stark, selbstbewusst und voller Werte. Eine Person, zu der man auch als Leser aufschauen kann.

Besonders gut hat mir das Setting gefallen. Die Welt ist definitiv erfunden und nicht vergleichbar mit anderen. Es ist eine Art mittelalterliche Welt ohne Technik oder Strom, in der Menschen wieder zurück zu Feldarbeit und Handwerk gekehrt sind. Ich mochte sehr, dass das Große und Ganze beschrieben wird, aber dass auch kleine Details, wie wenn jemand einen Fisch ausnimmt erwähnt werden. Vor allem durch diese scheinbaren Banalitäten wird die gesamte Welt greifbarer.

Vielleicht bin ich besonders positiv überrascht worden, weil ich zunächst nicht so motiviert war das Buch zu lesen. Aber es hat mich vollkommen überzeugt und gefesselt. Es war mir ein wahrer Lesegenuss und ich bin heilfroh, dass ich es gelesen habe. Ein weiterer Zusatzpunkt ist, dass das Buch in sich abgeschlossen ist und der Leser keine Cliffhanger verdauen muss. Es ist ein Highlight auf voller Länge.

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CAKE - Die Liebe von Casey und Jake

J. Bengtsson
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 06.09.2018
ISBN 9783736309326
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Er besaß eine Reife, die weit über seine Jahre hinausging… eine Reife, die man nur durch Leben und Lernen erlangen konnte. Und ich hatte nicht den geringsten Zweifel, dass Jake mehr als genug erlebt hatte. Allem Anschein nach war er schnell erwachsen geworden und hatte in sehr jungen Jahren ziemlich harte Lehren fürs Leben erteilt bekommen.“

Nachdem Jake als Kind entführt wurde, lebt er mit einem Trauma. Das einzige, was ihm dabei hilft ist seine Musik und seine Karriere als weltberühmter Rockstar. Er lebt in einer ganz anderen Welt als die Studentin Casey. Sie ist vollkommen unmusikalisch, fröhlich und aufgeschlossen. Auf der Hochzeit von Caseys Freundin begegnen sie sich. Nach einem peinlichen Moment lernen sie sich besser kennen. Ist Casey diejenige, die Jakes Dämonen vertreiben kann?

Viele Liebesromane handeln von der Liebe auf den ersten Blick. Es gibt einen reichen, berühmten Mann und eine unscheinbare Frau. Sie sehen sich und können plötzlich nur noch an einander denken. Solche Geschichten sind zwar auch spannend, aber ich frage mich immer, was die beiden aneinander finden. In diesem Buch ist es anders. Es gibt nicht nur einen Blick, sondern es ist von Anfang an nachvollziehbar, was die beiden aneinander finden. Das hat mich so gefreut.

Danach geht die Geschichte auch authentisch weiter. Die beiden lernen sich langsam kennen und der Leser wird auf jedem Schritt mitgenommen. Casey ist vielleicht etwas schnell dabei Entscheidungen zu treffen, aber dies ist eben eine ihrer Charaktereigenschaften. Ich selber bin kein Rockstar und weiß nicht, wie im Detail das Leben von einem aussieht. Aber in meinen Augen war hier die Darstellung ebenfalls sehr realistisch. Die ganzen Auftritte und Tourneen werden als Arbeit mit wenig Freizeit vorgestellt. Es gibt hier keine Beschönigungen.

Ebenso ehrlich wird mit der Darstellung von Jakes Trauma umgegangen. Lange wird nicht klar, was eigentlich in seiner Vergangenheit geschehen ist, sodass hier schön Spannung aufgebaut wurde. Es gibt hierdurch auch die ein oder andere sehr emotionale Szene, die mich berührt hat. Neben den traurigen Gefühlen gibt es jedoch auch häufig glückliche, lustige Momente. Caseys fröhliche, schlagfertige Art bringt den Leser das ein oder andere Mal zum Lachen.

Bei all den positiven Aspekten bei diesem Buch gibt es eine Sache, die einen fahlen Beigeschmack bei mir hinterlassen hat. In der Geschichte ist es so, als ob die Handlung mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h vorbeigeht. Es gibt keinen Stillstand oder Langweile und es ist immer abwechslungsreich. Das Tempo war angenehm, aber in den letzten Kapiteln wird plötzlich auf 200 km/h beschleunigt. Das ging mir eindeutig zu schnell. Wahrscheinlich hätte ein weiteres Kapitel mit einer Szene gereicht, dass ich mit der rasanten Handlung nicht überfordert gewesen wäre. Aber so konnte ich quasi mit dem Ende nicht mehr mithalten.

Insgesamt ist dies eine geniale Rockstar-Romanze. Ich habe mich mit Casey zusammen in Jake verliebt und in das Rockstarleben hineingeschnuppert. Wer Rockstars mag, sollte „Cake“ unbedingt lesen.

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