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118 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

thriller, heyne fliegt, jugendbuch, stalker, im schlaf komm ich zu dir

Im Schlaf komm ich zu dir

Jennifer R. Johansson ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 24.08.2015
ISBN 9783453268135
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich das Buch begonnen habe, war ich sofort in der Geschichte drin und dachte, dass es ein super Buch wird. Ich konnte es wirklich nicht weglegen. Ich wurde ohne große Umschweife in die Geschichte hineingeworfen, es fängt nämlich direkt in einem Traum an. Es ging auch ganz gut und interessant weiter. Parker hat mir zu Beginn noch sehr gut gefallen, aber das sollte leider nicht allzu lange halten. Einzig Addie, die Schwester seines besten Freundes, war vom Anfang bis zum Ende sympathisch. Bis ungefähr zur Hälfte gefiel mir das Buch richtig gut, doch dann ging es leider eher abwärts. Das lag zum einen daran, dass die Charaktere immer unsympathischer wurden. Sowohl Parker als auch Mia mochte ich zum Schluss hin gar nicht mehr. Ich konnte sie beide nicht verstehen und habe meinen Kopf manchmal einfach schütteln müssen, bei deren Entschlüssen. Aber das ist leider auch nicht alles. Denn meines Erachtens nach ist der rote Faden der Geschichte, nämlich die Träume, komplett verloren gegangen. Und das schon kurz nachdem Parker und Mia aufeinander treffen. Von da an geht es nicht mehr um die Träume, sondern um den Stalker. Und auch wenn ich wissen wollte, wer denn der Stalker ist, war mir das alles einfach viel zu viel. Denn Parker entwickelt quasi eine eigene Art von Besessenheit von Mia und das ging mir einfach sowas von auf die Nerven, dass ich trotz der Spannung das Buch nicht wirklich weiterlesen wollte und mich ein wenig durchquälen musste. Es fing super spannend an und es ging auch recht spannend zu Ende auf den letzten Seiten, aber mittendrin gab es einfach nichts was mich dazu gebracht hat weiterzulesen. Ich habe mir nach dem super Anfang soviel davon versprochen und dann wurde ich leider doch sehr enttäuscht. Die Charaktere waren nicht so meins. Die Emotionen haben mir irgendwie auch komplett gefehlt, denn es konnte mich einfach absolut nicht erreichen. Gefühlsmäßig war da nichts los, denn dafür war ich einfach viel zu genervt. Auch die Atmosphäre war nicht so klasse. Am Anfang im allerersten Traum war es echt gut, aber danach ging es da auch sehr bergab. Ich finds echt traurig, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte. Denn das Thema ist echt gut und der Start war auch sehr stark. Aber leider wurde es eher schlechter als besser.

Charaktere:

Parker: Ein Junge, der niemals schläft. Denn er durchlebt nachts immer die Träume der Person, der er zuletzt in die Augen geblickt hat. Parker war ganz zu Beginn für mich nur ein normaler Junge, der eine Art besondere "Gabe" hat, die leider mehr Fluch als Segen ist. Doch als er dann Mia begegnet ist, hab ich ihn mit ganz anderen Augen gesehen. Er ist meiner Meinung nach ein sehr selbstbezogener und egoistischer junger Mann, der geradezu besessen von Mia zu sein scheint und auch keinen wirklichen Skrupel hat, die Menschen in seiner Umgebung alle anzulügen. Das gefiel mir leider gar nicht und deswegen mochte ich Parker auch immer weniger.

Mia: Ein junges Mädchen, dass von einem Stalker bedroht wird. Mit Mia konnte ich von Anfang an nichts anfangen. Sie war direkt so misstrauisch und ihr auftreten schwankte immer zwischen aggressiv und verschüchtert. Sie behandelt Parker nicht gut und auch wenn ich ihn nicht wirklich mochte, hat er das nicht verdient. Obwohl er sich das auch selber zuzuschreiben hat. Trotzdem ist sie sehr komisch und das auch direkt von Anfang an. Mir hat sie leider überhaupt nicht zugesagt.

Fazit:
Für mich leider ein sehr enttäuschendes Buch, dass einfach irgendwie im Sande verlaufen ist. Denn mir hat einfach viel gefehlt, wie zum Beispiel der rote Faden oder die Emotionen. Auch die Charaktere konnten mir nicht zusagen und deswegen bin ich sehr enttäuscht.
Daher kann ich dem Buch leider nicht mehr als 2,5/5 Schmetterlingen geben.

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79 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 34 Rezensionen

finnland, abenteuer, action, jagd, jugendbuch

Big Game - Die Jagd beginnt

Dan Smith , Birgit Niehaus
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.04.2015
ISBN 9783551520739
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich dieses Buch anfing, hatte ich mir eine spannende und individuelle Geschichte erhofft. Denn in welchem Buch trifft man bitte auf den amerikanischen Präsidenten? In diesem und das ist klasse Umgesetzt. Es fängt recht unspektakulär an und zu Beginn lernt man erst einmal ein bisschen etwas über Oskari und sein Dorf. Das ist nicht so spannend, aber informativ und recht interessant. Aber dann fängt das Ritual an und Oskari muss in den Wald. Von da an folgt eine Reihe aufregender Ereignisse. Denn sobald sich Oskari im Wald befindet, geht die Spannung los. Die Geschichte ist gut und vor allem etwas Neueres. Es ist spannend erzählt und trotzdem geht es ans Herz. Die Atmosphäre war klasse und hat mich mehr und mehr in ihren Bann gezogen. Je weiter ich gelesen habe, desto weniger konnte ich es weglegen. Was nicht zuletzt an diesen unglaublich netten Charakteren lag. Vor allem Oskari ist mir wahnsinnig ans Herz gewachsen, ich fand ihn fantastisch. Für diese Geschichte war er auf jeden Fall der beste Protagonist. Gerade weil Oskari eher in Durchschnittsjunge ist, konnte ich mich sehr gut in ihn und seine Denkweise hineinversetzen. Auch der Präsident wird hier als unglaublich sympathisch dargestellt und die beiden werden ein super Team, in dem keiner ohne den anderen überleben könnte. Ich konnte nicht aufhören, die Geschichte der beiden zu verfolgen. Und vor allem war es niemals durchschaubar. Jede Situation war neu, ohne das ich irgendetwas erahnen konnte. Es war glaubwürdig und so spannend geschrieben! Teilweise könnte man es sogar mit Spielen wie "Tomb Raider" oder "Uncharted" vergleichen. Zumindest vom Atmosphärischen her passt dieser Vergleich meiner Meinung nach perfekt. Eigentlich kann ich nicht wirklich etwas Negatives an dem Buch finden. Es war wirklich gut und hat mich echt begeistern können. Zu Ende gelesen habe ich das Buch auf dem Weg zur Arbeit und kurz vor der Pause habe ich mich darauf gefreut, weiterlesen zu können. Nur um enttäuscht festzustellen, dass es ja bereits vorbei ist. Ich weiß wirklich nicht, wieso, aber ich kann ihm nicht guten Gewissens die volle Punktzahl geben. Dafür hat es mich dann doch zu wenig begeistert. Aber trotzdem war es ein großartiges Buch, welches vor allem Geschlechtsneutral ist.  Charaktere: Oskari: Ein Junge, der kurz vor seinem dreizehnten Geburtstag eine Tradition weiterführen muss. Dabei passieren allerdings eine Menge unerwarteter Sachen. Oskari ist bezaubernd, ein klasse Protagonist und ein Junge, den ich am liebsten knuddeln würde. Er war so toll und so mutig und gleichzeitig hat er so einen weichen Kern, dass man ihn am liebsten selbst beschützen will. Dabei ist er ja der Beschützer. Oskari war so ein klasse Junge, ich liebe ihn total. Der hat sich mit Pfeil und Bogen direkt in mein Herz geschossen. Ein ganz großer Held! Der Präsident: Der mächtigste Mann der Welt, ganz alleine im Wald. Leider wird man als Präsident auf solche Fälle nicht vorbereitet. Aber nach einigen Startschwierigkeiten und Oskaris Hilfe, schafft es der Präsident sich zu einem Überlebenskünstler zu entwickeln. Er bewundert Oskari und keiner der beiden, würde den anderen hängen lassen. Daraus entwickelt sich eine richtig schöne Freundschaft. Die beiden sind einfach große Klasse zusammen und der Präsident trägt seinen Teil dazu bei. Denn er lässt sich nicht die ganze Zeit beschützen, sondern sie beschützen sich gegenseitig. Ein tolles Team, dass ich noch lange in Erinnerung behalten werde.  Fazit:
Ein wahrhaft gutes und spannendes Buch, das mich mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurücklässt. Ich habe die Charaktere so sehr ins Herz geschlossen, dass ich sie schon etwas vermisse. Vor allem Oskari ist einfach ein klasse Typ. Dieses Buch kann ich eigentlich jedem, der älter als 12 Jahre ist, empfehlen. Lest es! Unbedingt!
Haarscharf vorbei erhält dieses Buch sehr gute 4,5/5 Schmetterlinge.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Sechste Stunde: polterfrei!

Anneka Driever
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 13.03.2015
ISBN 9783551520722
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dieses Buch war eine ganz schöne Überraschung, denn ich hatte davon noch nie etwas gehört, war aber neugierig geworden durch den Klappentext. Es fing ganz süß an und man lernte direkt Nelly kennen, die jetzt seit 30 Jahren der Schulgeist ist. Und normalerweise ist sie noch nie jemandem aufgefallen, doch eines Tages bemerkt Klara sie. Damit fängt der ganze Spaß dann auch direkt an. Eigentlich ist das Buch ganz süß gemacht und ich konnte mich recht schnell mit den Charakteren anfreunden. Dieses Buch ist allerdings sehr "weiblich", also eher nichts neutrales. Nur weil ein Buch so wirkt, muss es ja nicht immer nur für Mädchen sein. Hier ist es jedoch so. Denn Klara ist, wenn mich nicht alles täuscht, so um die 13 Jahre alt und beginnt langsam sich für Jungs und Make-up zu interessieren. Dabei wird sie von Nelly tatkräftig unterstützt. Mir war das ganze fast ein wenig zu viel des Guten. Okay, Klara ist das typische graue Mäuschen, aber deswegen muss sie sich noch lange nicht schminken, wie als wolle sie in die Disko gehen. So kam es nämlich leider für mich rüber und das hat mir gar nicht gefallen. Ich selber bin kein Freund von Schminke und für mich vermittelte das irgendwie die falsche Botschaft. Denn es wirkte auf mich so, als würden nur geschminkte Mädchen von den Jungs wahrgenommen werden. Das Buch war für meine Altersgruppe zwar ganz unterhaltsam, jedoch nichts Besonderes. Für Mädchen ab 10 Jahren jedoch könnte das hier ein süßes lustiges Buch werden. Wobei es nicht nur Friede-Freude-Eierkuchen ist. Denn immerhin gibt es ja einen Grund dafür, warum Nelly bereits tot ist. Allerdings ist das keine traumatisierende Geschichte, sondern eher etwas, das eine Kinderseele nicht so schlimm belastet. An sich ist das ein schönes Buch, dass bestimmt das ein oder andere Kinderherz höher schlagen lässt. Denn die Geschichte geht auf viele Aspekte ein, die ich als sehr wichtig empfinde, vor allem beim Heranwachsen. Zum Beispiel auf Vergebung oder Ausgrenzung. Da werden zwar keine so großen Schwerpunkte gesetzt, aber zumindest wird es etwas angeschnitten. Alles in allem kann ich sagen, dass es mich unterhalten, aber nicht groß beeindruckt hat. Es sind halt zwei Teenager um die es hauptsächlich geht. Okay, die eine davon ist ein Geist, aber im großen und ganzen geht es um die Pubertät und Themen wie Jungs oder Schminke. Ein typischer Mädchenroman, der bestimmt für eine lustige Zeit sorgt. Denn lustig können die Abenteuer der beiden alle mal sein. Charaktere: Nelly: Ein Mädchen, dass zu einem Geist wurde und seit dem in ihrer Schule lebt. Sie ist wohl mit sechzehn Jahre gestorben, also ist sie schon etwas älter als Klara. Nelly freut sich total, dass Klara sie sehen kann und bemüht sich auch sehr, sie nicht zu verschrecken. Die Beiden wirken recht unterschiedlich, bauen aber trotzdem eine tolle Freundschaft zueinander auf. Nelly ist relativ offen und für allerlei Blödsinn zu haben. Ich konnte sie eigentlich meistens gut leiden, manchmal war sie aber ein schwieriger Fall und ihr Verhalten war nicht immer verständlich. Trotzdem war sie ein netter Charakter, der für dieses Buch gut geeignet war. Klara: Ein ca. 13-jähriges Mädchen, dass ein wenig schüchtern ist. Zudem zweifelt Klara an ihrem Verstand, als Nelly ihr eröffnet, dass sie ein Geist ist. Mit Klara konnte ich mich sehr gut identifizieren, sie erinnerte mich ein wenig an mich selbst in dem Alter. Denn Klara ist schüchtern und versteckt sich oft, sie traut sich wenig zu und obwohl sie eigentlich eine gute Schülerin ist, scheut sie die Aufmerksamkeit. Aber durch Nelly lernt sie auch ein wenig, über ihren Schatten zu springen. Die beiden sind ein tolles Team und die Freundschaft der Beiden ist wirklich etwas Besonderes. Fazit:Ein süßes Buch für junge Mädchen, welches seinen Schwerpunkt auf eine besondere Freundschaft und die Zeit in der Pubertät legt. Unterhaltend und witzig, jedoch ohne groß im Gedächtnis zu bleiben, bekommt dieses Buch von mir 3/5 Schmetterlinge.

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386 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

liebe, new york, 11. september, verlust, träume

Über uns der Himmel

Kristin Harmel , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.03.2015
ISBN 9783442383337
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nachdem ich im Dezember das erste Werk der Autorin namens "Solange am Himmel Sterne stehen" gelesen habe, war ich sehr gespannt auf dieses Buch und habe dem Erscheinen quasi entgegen gefiebert. Ich fand einfach das die Geschichte sehr interessant klingt und genau dem Stil des ersten Buches entspricht. Es fängt auch direkt sehr tragisch an, denn wie der Klappentext bereits verkündet, startet die Geschichte am 11. September. Dann gibt es einen Zeitsprung und wir befinden uns in Kates neuem Leben. Wo sie bereit ist sich erneut zu öffnen und einen neuen Partner zu akzeptieren. Dieser heißt Dan und ist ein Charakter, der mir leider überhaupt nicht zugesagt hat. Ich mochte ihn von Anfang an nicht, irgendein Gefühl hat mir gesagt, dass der nicht mein Fall ist. Ansonsten gefielen mir die Charaktere eigentlich alle sehr gut. Vor allem Kate war eine sehr außergewöhnliche Person, deren Entwicklung ich gerne verfolgt habe. Was mir an dem Buch besonders gefallen hat und was mich eigentlich fast immer zum sofortigen Weiterlesen bewegt hat, war der Beruf, den Kate ausübt. Sie ist nämlich Musiktherapeutin und arbeitet mit Kindern zusammen. Das war einfach etwas, was mich sofort in Beschlag genommen hat. Denn wer meinen Blog verfolgt wird vielleicht wissen, dass ich auch selber Musik mache. Vor allem die Szenen in denen sie arbeitet, waren immer etwas ganz Besonderes für mich. Wenn ich wusste, dass sie gerade zur Arbeit fährt, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Ich habe mich dann immer wahnsinnig auf diese Szenen gefreut. Das war wahrscheinlich das Allerschönste für mich an diesem Buch. Denn natürlich zieht sich das quer durch das Buch und dadurch verändert sich auch vieles in Kates Leben, ihr werden die Augen geöffnet. Doch das alles fängt mit den Träumen an, die sie hat. Kate träumt von einem alternativen Leben, in dem Patrick noch lebt. Sie träumt von Sachen, die sie niemals hätte wissen können und wird dazu inspiriert, ein paar neue Wege in ihrem Leben einzugehen. Ich fand die Träume passend, aber sehr verwirrend zu Beginn. Denn man wusste nicht woher sie kamen und was sie auslöste. Durch die Träume kommt alles ins Rollen. Kate verändert ihr Leben und sie selbst entwickelt sich weiter. Diese Entwicklung von Kate war wirklich schön mit anzusehen. Ich fand, dass sie genau das richtige getan hat. Obwohl der 11. September schon dreizehn Jahre her ist, geht es vor allem darum, die Vergangenheit zu verarbeiten. Dieser Prozess dauert das ganze Buch über an, aber es passt einfach alles. Ich war niemals genervt von den Träumen oder Kates Sehnsucht nach Patrick. Natürlich kann ich mich nicht hundertprozentig in sie hineinversetzen, aber ihre Entscheidungen fand ich gut und sie hat genau den richtigen Weg eingeschlagen. Kates Weg gefiel mir einfach richtig gut. Es hat in mir einen Haufen Emotionen geweckt, diesen Weg mit zu verfolgen. Ich war traurig wenn es ihr schlecht ging, ich war enttäuscht, wenn sie enttäuscht war. Doch die meiste Zeit war ich sehr glücklich. Denn obwohl es eigentlich um Patricks Tod und Kates neues Leben geht, habe ich es als sehr positiv in Erinnerung. Denn Kate ist meistens aufgeschlossen und motiviert, etwas zu ändern. Sie ist einfach eine tolle Person und dieses Buch hat mich einfach glücklich gemacht. Eine sehr schöne Geschichte, die ich wirklich bedenkenlos empfehlen kann. Charaktere: Kate: Eine Frau, die leider in der Vergangenheit viel tragisches miterleben musste und nun anfängt, sich ein neues Leben aufzubauen. Sie versucht endlich, damit abzuschließen und verändert sich selbst auch sehr zum positiven. Ich liebe sie. Kate war alleine schon wegen ihrem Beruf unendlich interessant, das hatte so eine tolle Würze, einfach mal eine Person zu haben, die etwas originelleres beruflich macht. Zudem war sie mir total sympathisch und ich fand einfach alle ihre Entscheidungen gut. Sie hat irgendwann einfach gemacht was sie wollte und aufgehört sich zu rechtfertigen. Ich weiß gar nicht so genau, was ich noch dazu sagen soll. Vermutlich ist jedem klar, wie sehr mich Kate beeindruckt hat. Auf mich hat sie eine total positive und motivierende Ausstrahlung gehabt. Ich liebe sie! Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht so genau, ob ich wirklich etwas zu den anderen Charakteren schreiben soll. Denn die Charaktere, die für mich noch eine große Rolle gespielt haben, tauchen alle irgendwann auf und haben einen großen Einfluss auf Kate. Ich möchte sie nicht beschreiben, da ich nicht weiß ob ich in Worte fassen kann, was sie für eine Wirkung auf mich hatten. Sie waren absolut großartig, aber ich habe einfach zu viel Angst zu spoilern und jemandem den Spaß an dem Treffen mit den Charakteren zu nehmen. Zitate: "Ich denke, es liegt einfach in der menschlichen Natur, sich zu wünschen, dass die Leute, die aus unserem Leben verschwunden sind, wiederkommen", erwidert sie seufzend.Joya (Mutter eines Klienten von Kate) Fazit:Was kann ich sagen? Ich fand dieses Buch einfach klasse und freue mich schon jetzt wahnsinnig auf das nächste Werk von der Autorin. Kate war einfach eine super Protagonistin und ihr Beruf und die Träume haben dem Buch einfach eine besondere Mischung Magie beigemischt, die es für mich fast unmöglich machte, es weg zu legen. Ich liebe es und meinetwegen könnte die Geschichte noch viel weitergehen. Dieses Buch bekommt 5/5 Schmetterlinge.

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317 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 78 Rezensionen

dystopie, die auslese, joelle charbonneau, trilogie, zukunft

Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben

Joelle Charbonneau , Marianne Schmidt
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 12.01.2015
ISBN 9783764531188
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Obwohl der erste Teil der Auslese bereits eineinhalb Jahre her ist, hatte ich keinerlei Probleme mit dem Einstieg. Ich war sofort wieder in der Geschichte und fand es richtig interessant zu erfahren, wie es mit Cia und Tomas weitergeht. Ehrlich gesagt wusste ich nicht so wirklich, wie es nach dem ersten Band (spannend) weitergehen sollte. Das wurde allerdings gut gelöst und es wirkte auch nicht gezwungen, sondern sehr authentisch und passend. Die Atmosphäre war ähnlich spannend wie im ersten Band, jedoch kam mir diese hier nicht so zwingend vor. Mit zwingend meine ich, dass ich nicht dieses Gefühl hatte UNBEDINGT weiter lesen zu müssen. Klar wollte ich wissen wie es weitergeht, aber im ersten Band war es dieses "Wenn ich nicht sofort weiterlese, sterbe ich!"-Gefühl. So extrem wie beim ersten war es dieses Mal nicht. Trotzdem war ich unglaublich neugierig, denn es ist einfach super gut geschrieben. Die Charaktere sind klasse beschrieben, vor allem Cia gefällt mir nach wie vor total gut. Meistens sind zweite Bände ja etwas schlechter als die ersten Bände, hier war das aber nicht der Fall. An Spannung hat es minimal, wirklich nur minimal verloren und ich finde die Idee immer noch genauso gut wie zuvor. Von der Panem-Ähnlichkeit im ersten Band war hier überhaupt nichts mehr zu spüren. Für mich war es undurchschaubar wie es weitergeht und ich fand den Weg, den das Buch eingeschlagen hat sehr interessant. Vor allem am Ende konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen. Cias Entwicklung gefiel mir unglaublich gut und ihre Entscheidungen konnte ich sehr gut nachvollziehen. Sie ist eine tolle Protagonistin für diese Reihe und mir gefällt diese ganze Verschwörung gegen die Auslese total gut. Auch die Nebencharaktere waren sehr authentisch und ich fand einige von ihnen wirklich sehr sympathisch. Mich hat das Buch total überzeugt, nur mein Bauchgefühl sagt, dass es ganz ganz knapp an der vollen Punktzahl vorbei geschrammt ist. Dieses Buch kann ich wirklich jedem weiterempfehlen und auch wenn es so ein bisschen den Ruf weg hat, wie Panem zu sein, lest es! Es entwickelt sich ganz anders und total interessant, als man annehmen würde. Zu Panem gibt es wirklich ab dem zweiten Band keine Parallelen mehr. Ich bin unglaublich gespannt auf den dritten Band und kann es kaum erwarten, bis dieser erscheint. Leider wird das ja wieder etwas dauern. Aber bis dahin kann ich mir ja ein paar Theorien ausdenken, wie es weiter gehen könnte. Ich freue mich auf jeden Fall sehr auf das Erscheinen des letzten Bandes.

Charaktere:

Cia: Ein junges Mädchen, das den furchtbaren Prozess der Auslese überstanden hat. Sie ist ein unglaublich mutiges und neugieriges Mädchen. Ich mochte Cia bereits im ersten Band sehr gerne und ich mochte sie auch in diesem Band sehr. Sie hat sich aus meiner Sicht nur zum positiven entwickelt. So konnte ich ihre Entscheidungen gut nachvollziehen und mich sehr gut in sie hineinversetzen. Besonders hat mir an ihr gefallen, dass sie zwar misstrauisch war, aber nicht zu sehr. Sie hat schon irgendwie Vertrauenspersonen gefunden, mit denen sie sich zusammen tun konnte, um die Auslese zu stoppen. Generell ist Cias Charakter sehr gelungen. Sie hatte genau die richtige Mischung aus Klugheit, Mut und Wissbegierde, die sie als Protagonistin dieses Buches so gut machen. Sie ist halt nicht das zierliche Standard-Mädchen. Sie muss weder gerettet werden, noch braucht sie irgendwen an ihrer Seite. Notfalls zieht sie das alles alleine durch. Ich fand sie als Hauptperson für diese Trilogie einfach unglaublich gut und ihre Art ist einfach total passend.

Tomas: Ein Junge, der scheinbar auf Cias Seite steht. "Scheinbar" ist in diesem Fall meine eigene Auffassung, es werden im Buch keine Andeutungen dahin gemacht, dass er ein Gegenspieler sein könnte. Nur ich finde ihn ziemlich undurchschaubar und weiß nicht so genau, was ich davon halten soll. Im ersten Band war Tomas ein Junge, der seit langem in Cia verliebt ist und sie unbedingt beschützen wollte. Jetzt weiß ich persönlich nicht mehr, was er ist. Er steht ihr immer noch treu zur Seite und vielleicht ist mein Misstrauen auch total ungerechtfertigt, aber ich glaube da ist was faul an ihm. Dabei weiß ich nicht einmal, was es ist, das mich so denken lässt. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie sich das alles entwickelt.

Fazit:
Ein sehr gelungener zweiter Band, der mich neugierig auf das Ende zurückgelassen hat. Ich kann es kaum erwarten den dritten Band in Händen zu halten. Cia konnte mich mit ihrer Art wieder total begeistern und ich konnte wirklich richtig gut mit ihr mitfühlen. Dieses Buch ist spannend bis zur letzten Seite und zeichnet sich durch eine wirklich passende Protagonistin aus!
Dafür bekommt es 4,5/5 Schmetterlinge.

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1.166 Bibliotheken, 25 Leser, 1 Gruppe, 141 Rezensionen

liebe, paris, familie, alzheimer, holocaust

Solange am Himmel Sterne stehen

Kristin Harmel , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.04.2013
ISBN 9783442381210
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meinung: Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe, hat er mich sofort gehabt. Ich wollte das Buch unbedingt haben und war total gespannt. Als ich es endlich hatte, wollte ich sofort loslesen. Leider wurde meine Vorfreude zu Beginn ein winziges bisschen gedämpft. Es war nicht ganz das, was ich erwartet habe. Zu Beginn lernt man Hope kennen, die seit Jahren ein Familienunternehmen leitet, nämlich eine Bäckerei die ihre Großmutter Rose gegründet hat. Mehr gibt es dazu kaum zusagen, der Rest steht im Klappentext. Ich hatte erwartet ein gutes Buch zu lesen und gut unterhalten zu werden. Was ich nicht erwartet habe, war eine Geschichte, die mich emotional so mitgenommen hat, die mich fesselte und mir so schwer ums Herz werden ließ, wie diese es getan hat. Wow. Wow, einfach wow. Ich ging davon aus, dass dieser Roman mich nicht weiter beschäftigen würde. Stattdessen habe ich noch mehrere Minuten lang nachgedacht und war überrascht, wie sehr mich dieses Buch einfach in seine Welt hineinziehen konnte. Die Charaktere waren toll, auch wenn ich mich manchmal etwas über Hope gewundert habe. Die Atmosphäre war grandios, fabelhaft stimmig und die Emotionen die überbracht wurden, haben mich beinahe zu Tränen gerührt. Ich war unglaublich gefesselt und konnte dieses Buch an vielen Stellen gar nicht mehr weglegen. Die Geschichte, die Vergangenheit von Rose und die Liebe um die es geht .... wow. Mir fehlen teilweise die Worte. Natürlich gibt es viel geschichtliches, was einem hier zu denken gibt. 1942 gehörte ja zur Zeit des Holocaust und die Stellen in denen es darum ging, waren unglaublich tiefgreifend. Da konnte ich nicht anders, als ein beklemmendes Gefühl zu entwickeln und das Buch voller Neugier weiterzulesen. Der Klappentext hält was er verspricht. Dieses Buch ist unglaublich. Ein so schönes Buch, das leider total unterschätzt wird. Die Liebe ist wirklich eine, die alles überwinden kann. Vor allem ist dieses Buch trotz der vielen traurigen Momente voller Mut und Hoffnung. Es vermittelt einem quasi, dass man nie aufhören soll zu glauben und nie aufhören soll nach dem zu suchen, was man will. Ich weiß nicht, wann mich zuletzt ein Buch so aufgewühlt zurückgelassen hat. Es war einfach eine unbeschreiblich schöne, wenn auch traurige Geschichte. Wunderschön.

Charaktere:

Hope: Eine Frau, deren Leben leider nicht wie erhofft verläuft. Hope ist eine tapfere und mutige Frau. Trotzdem gibt es leider viele Probleme. Sie ist geschieden, hat Probleme mit ihrer pubertierenden Tochter und eine Bäckerei, die kurz vor dem Bankrott steht. Und dann kommt ihre Großmutter mit einer fragwürdigen Bitte. Hope als Mutter fand ich manchmal skeptisch, als normale Person gesehen, fand ich sie aber sehr sympathisch und äußerst nett. Obwohl sie sich am Anfang nicht sicher ist, setzt sie sich am Ende voll für ihre Großmutter und auch die Bäckerei ein. Allerdings scheint sie teilweise auch von Selbstzweifeln geplagt zu sein. Denn nichts will wirklich funktionieren. Doch als sie herausfindet, was mit ihrer Großmutter damals passierte, schöpft sie neuen Mut und beginnt, die Dinge anders zu sehen. Hope macht eine totale Wandlung durch in dem Buch und aus einer gestressten Frau, die Angst hat alles zu verlieren wird eine andere. Ich mochte sie wirklich sehr und ich fand es toll, wie sie sich für ihre Großmutter bemüht hat.

Rose: Eine ältere Dame, die an Alzheimer erkrankt ist und deshalb ihre Nicht um einen Gefallen bittet. Von Rose selbst bekommt man gar nicht viel mit. Meistens ist sie nur in Erzählungen oder Flashbacks da. Aber es gibt auch ab und zu mal ein Kapitel aus ihrer Sicht. Rose hat sich für so viel schuldig gefühlt, wofür sie nichts konnte, meiner Meinung nach. Sie ist eine unglaublich mutige Frau, von der ich mir gar nicht vorstellen will, wie sie sich teilweise gefühlt haben muss in all den Jahren, die seit 1942 vergangen sind. Bei dem Gedanken daran kommen mir die Tränen, so sehr hat mich dieses Buch berührt. Ich bewundere Rose, sie hat soviel durchgemacht und es ging ihr so schlecht und trotzdem hatte sie am Ende den Mut, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Sie war so eine tolle Frau.

Zitate:

"Das ist doch alles dasselbe, oder? Die Menschheit hat die Unterschiede geschaffen. Das heißt nicht, dass es nicht derselbe Gott ist."
Rose

"Die Liebe kann Religionen überschreiten."
Elida
Fazit: Ein wunderschönes Buch, dass meine Erwartungen noch übertroffen hat. Ich war gefesselt, ich war gerührt, ich war einfach überwältigt von den ganzen unterschiedlichen Gefühlen die mich beim Lesen begleitet haben. Dieses Buch wird einfach total unterschätzt. Mein absolutes Monatshighlight.  Dieses Buch bekommt von mir 5/5 Schmetterlinge.

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380 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 105 Rezensionen

fantasy, superhelden, wild cards, helden, george r. r. martin

Wild Cards - Das Spiel der Spiele

George R. R. Martin , Simon Weinert
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.08.2014
ISBN 9783764531270
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meinung:

Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt, denn wie ich einst erwähnte, bin ich seit einiger Zeit ein Fan der Serie "Game of Thrones". Und da dieses Buch mit von George R. R. Martin geschrieben wurde und es sich richtig gut anhörte, musste ich es einfach lesen. Der Einstieg fiel mir recht leicht. Im Prolog wird einem praktisch alles erklärt, was man wissen muss um die Geschichte mit den Assen und den Jokern zu verstehen. Man erfährt also wirklich alles, wie das Virus zum Beispiel ausbrach und was danach alles passierte. Wie halt die ganze Vergangenheit der Menschheit praktisch umgeschrieben wurde und was dies für Auswirkungen hatte. Die Virusgeschichte fing nämlich kurz nach dem zweiten Weltkrieg an, also hat sich die Menschheit praktisch schon etwas an Asse und Joker gewöhnt. Obwohl im Klappentext nur von American Hero die Rede ist, merkt man direkt zu Beginn, dass es um mehr geht als nur um diese Castingshow. Es geht auch um politische Konflikte und Situationen, in denen echte Helden gebraucht werden. Mir hat die Idee von einer Castingshow voller Superhelden gefallen, denn ich mag solche "Zusammentreffen" von vollkommen unterschiedlichen Charakteren mit individuellen Fähigkeiten echt sehr. Da ich auch "X-Men" sehr mag, war meine Vorfreude riesig. Und das Buch hat nicht zu viel versprochen. Ich mag zwar die Serie zu den Bücher, habe aber vorher noch nie etwas von George R. R Martin gelesen. Nun gut, da es eine ganze Menge Autoren waren, blieb sein Anteil eher gering. Trotzdem konnte ich jetzt nicht herausfiltern, in wie weit sich der Schreibstil unterschied. Ich hab da ja eh ein Problem. Diese Geschichte mit Assen und Jokern ist eigentlich einfacher, als es sich anhörte. Auf jeden Fall hatte ich kein großes Problem damit. Die Geschichte war wirklich interessant und unterhaltsam. Jedoch wurde oft zwischen den vielen Charakteren der Castingshow hin und hergewechselt. Das hat mich manchmal etwas gestört und meine Leselust gemindert. Denn es gab wirklich den ein oder anderen Charakter, den ich einfach nicht mochte.Die meisten gefielen mir jedoch echt gut, vor allem das Ass Amazing Bubbles hat mein Herz erobert mit ihrer sympathischen Art. Ich konnte mich so gut in ihr wiederfinden, ich mochte sie einfach von Anfang an. Mich hat das Buch jetzt nicht unbedingt gefesselt, aber es hat mich schon interessiert, so das ich gerne weitergelesen habe. Ich fand die Castingshow generell interessant und die Entwicklung der einzelnen Charaktere, sowie der Show, waren doch sehr spannend mitzuverfolgen. Es war kein "Game of Thrones" oder "X-Men", aber es hatte trotzdem seinen eigenen Charme. Das Buch ist auch kein unbedingtes Must-Read, trotzdem hat es mich gut unterhalten. Vor allem zum Ende hin wurde alles noch viel interessanter. Die Spannung stieg extrem an und auf den letzten 50 Seiten konnte ich dieses Buch wirklich nicht mehr weglegen. Denn es war unerwartet und nicht einfach nur lockeres Castingshowgehabe. Mich hat dieses Ende wirklich fasziniert und der Spannung wirklich noch einmal einen Höhepunkt verpasst. Außerdem mag ich generell solche Szenarien. Das Buch war gut, wenn auch kein durch und durch umhauendes Werk. Trotzdem gefiel es mir sehr gut und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.


Charaktere:


Jonathan Hive: Der Mann, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann. Jonathan Hive kam mir zunächst ein bisschen merkwürdig, fast schon dusselig vor. Aber das ist er ganz und gar nicht. Stattdessen ist er eher etwas intrigant und feindselig. Da er Journalist ist, muss das vielleicht auch so sein. Doch am Ende war Jonathan einer der wichtigeren Charaktere. Seine Fähigkeit ist gut zum Spionieren, für den Kampf ist sie aber nicht wirklich zu gebrauchen. Trotzdem ist Jonathan einer der ersten, die wirklich versuchen etwas zu bewegen und für die Gerechtigkeit einzustehen. So hat er bei mir doch noch viele Pluspunkte gemacht. Ich war ihm gegenüber mitunter sehr skeptisch. Zu Beginn gefiel er mir gut, dann zeigte er eine nicht so tolle Seite und dann wandelte sich alles wieder zum Besseren. Letzendlich gefiel er mir also doch noch echt gut.


Lohengrin: Ein Mann, der aus dem Nichts eine undruchdringbare Rüstung heraufbeschwören kann. Er hat etwas total altertümliches an sich, wie ein Ritter aus ... "Game of Thrones"? Er schien wirklich wie aus der Zeit gerissen zu sein, denn er kam zwar aus dieser Zeit, wirkte aber wie ein Zeitreisender aus der Vergangenheit. Ich glaube, von den drei Männern ist er mir der liebste. Er war ein Mann von Ehre, ein Kämpfer für die Schwächeren und Hilflosen, eben ein echter Ritter. Und da ich ja auch gerne Fantasy lese, war er mir einfach direkt sympathisch. Außerdem war ich die ganze Zeit gespannt, wann er denn endlich auftaucht. Lohengrin ist mit Abstand mein Favorit von den dreien und ich mag diesen Ritter einfach total gerne.


John Fortune: Ein Ex-Ass, das jetzt als Laufbursche fungiert. John wurde geboren als Sohn von zwei großen Assen, jedoch verlor er einst seine Fähigkeit wieder. Das ausgerechnet er eine so große Rolle spielen würde, hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Denn er war mir sehr suspekt, ich hatte keine Ahnung wie ich ihn einordnen sollte. Man merkte ihm an, das er unzufrieden und frustriert war. Seine Mama gehört zu den Machern von American Hero und er darf nur als Laufbursche fungieren. Wie frustrierend muss es sein, einst etwas besonderes gewesen zu sein und nun von anderen herumkommandiert zu werden? Denn die anderen Asse, waren nicht immer nett zu ihm. Klar, das muss schwer sein. Aber John hatte irgendetwas an sich, das mich einfach unschlüssig gemacht hat, was ich von ihm halten sollte. Einerseits tat er mir echt leid, andererseits konnte ich ihn nicht verstehen. Er kam auf mich irgendwie ... schleimig rüber. Schmierig. Nicht ganz in Ordnung. Aber am Ende hat er sich noch einmal total verändert. Er wurde ein Anführer, ein Mann, der für eine Sache einsteht. Das gefiel mir wirklich unglaublich gut und da er auf einmal seine ganze Einstellung änderte, gewann er irgendwie meinen Respekt. Tatsächlich finde ich ihn jetzt gar nicht mehr so schlimm. Ich mag ihn sogar ein wenig, denke ich.


Zitate:


"Und dann schreiben uns auch dicke Menschen, egal ob Homos oder Heten. Sie meinen, du hättest ihnen klargemacht, dass man mit jedem Körperumfang schön und stark sein kann."

Ink zu Amazing Bubbles, Seite 255

 

Fazit:

Eine einfallsreiche Idee mit großem Potenzial, das meiner Meinung nach viel, aber nicht zu Hundertrprozent ausgeschöpft wurde. Es war spannend und interessant. Tolle Charaktere waren vorhanden, auch wenn sie sich mitunter erst entwickeln mussten. Doch mir fehlte einfach dieser Funke für die volle Punktzahl. Ich war nicht gehyped, ich war nicht rund um die Uhr an dieses Buch gefesselt. Es war gut, aber nicht so gut. 

Daher bekommt dieses Buch von mir 4/5 Schmetterlinge.

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

lieb, wunschliste, trauer, krebs, liebe

Versprich mir einen Kuss


E-Buch Text: 212 Seiten
Erschienen bei null, 26.06.2014
ISBN B00LC5T7AQ
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meinung:

Das Cover ist doch wirklich wunderschön, oder? Es sieht einfach toll aus und gefällt mir richtig gut. Der Prolog des Buches war schon sehr interessant, wenn auch etwas verwirrend. Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, da der Prolog aus einem Brief besteht und der nicht ganz durchschaubar auf mich wirkte. Von der Geschichte her gefiel mir das Buch eigentlich ganz gut, aber es hat mich nicht umgehauen. Teilweise hatte ich auch ziemliche Probleme mit dem Buch. Einerseits wollte ich es weiterlesen, andererseits wollte ich einfach nicht weiterlesen. Ich war nicht genervt, aber ich kam nicht so richtig rein. Das lag sowohl an Julia, der Protagonisitn, als auch an meinen Erwartungen. Denn dieses Buch wurde mitunter mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" verglichen. So gut ist es meiner Meinung nach nicht. Denn Julia ... ist ein schwieriges Thema für mich. Ich kam nicht an sie ran, konnte einfach keinen Draht zu ihr aufbauen. Aber dazu später mehr. Die Geschichte an sich war eigentlich nicht schlecht. Wie im Klappentext erwähnt, verliert Julia ihren Mann und sieht keinen Sinn mehr im Leben. Dann trifft sie Stephan wieder, einen "alten Bekannten". Die Beiden bauen eine ganz besondere Verbindung zueinander auf, die mir eigentlich auch sehr gut gefiel. Denn vor allem Stephan gefiel mir einfach super gut, er war ein echt toller Charakter. Was er macht, um Julia davon zu überzeugen, dass das Leben lebenswert ist, war echt ziemlich süß. Ich fand es toll, allerdings auch manchmal etwas übertrieben. Das Buch war nicht so überzeugend und großartig, wie ich erwartet hatte. Denn durch diesen Vergleich wurden meine Erwartungen wirklich hochgeschraubt. Aber .. Julia gab dem ganzen einfach einen unglaublichen Dämpfer. Wie gesagt, ich war nicht genervt, sondern einfach lustlos. Ich hatte teilweise wirklich keine Lust, denn mir hat diese Verbindung zu Julia gefehlt. Und das war garantiert ein ganz großes Manko meinerseits. Dieses Buch verlangt halt vor allem viel Empathie für Julia, denke ich. Aber das war nicht alles, was mir die Lust am Lesen etwas gemindert hat. Zum einen kam mir das Buch am Anfang etwas seltsam vor. Es ging alles ziemlich schnell und man ist praktisch am Anfang nur so durchgerast. Da war der Tod von Julias Mann Tobias, der sehr schnell ging. Ich zumindest bekam keinen rechten Eindruck von der Beziehung zwischen Tobias und Julia und konnte das ganze nicht so richtig nachempfinden. Dafür gab es zu wenig Flashbacks und keine Zeit vor seinem Tod. Das fehlte mir etwas, um wirklich die Verbindung der Beiden fühlen zu können. Tobias selbst gefiel mir auch nicht. Er war mir von dem wenigen das man mitbekam einfach unsympathisch und auch seine Reaktionen auf diverse Aussagen Julias fand ich fragwürdig. Nächster Punkt: Die Verbindung, das Vertrauen zwischen Stephan und Julia war wirklich sehr rasch vorhanden und kam fast aus dem Nichts. Damit meine ich nicht das Verständnis für einander, sondern wirklich das Vertrauen. Denn in ihrem ersten wirklichen Gespräch miteinander erzählen die sich Sachen, die ich zumindest nur meinen engsten Freunden erzählen würde. Zu dem Zeitpunkt sind sie aber nur flüchtige Bekannte. Dann hat es mich unglaublich gewundert, wie schnell Julia eigentlich ihren zweiten Schicksalsschlag überwunden hat. Achtung Spoiler! Julia hat Krebs. Und das erste was sie nach dieser Info und einem Gespräch mit Stephan macht ist, sich eine Kamera zu kaufen um ihren Krankheitsverlauf zu dokumentieren. Das ging wieder viel zu schnell und ich kam gar nicht richtig mit. Kein "Oh, ich muss vielleicht sterben" oder "Ich muss ins Krankenhaus und werde vielleicht sterben" und sich damit auseinandersetzen, was das vielleicht bedeuten könnte. Das hat mich total irritiert und es für mich einfach unauthentisch gemacht. Zumindest konnte ich es in dem Moment nicht nachvollziehen. Vor allem, warum will sie ihren Krankheitsverlauf eigentlich dokumentieren, wenn sie doch eigentlich sterben will? Das macht anderen betroffenen nicht unbedingt Mut und wäre auch sonst eher etwas Trauriges. Da muss ich leider wirklich verstehen, dass ich es nicht verstehen konnte. Spoiler Ende. Ansonsten war das Buch recht gut, allerdings keine Geschichte, die mich groß mitgenommen oder überwältigt hat. Dafür fehlte es mir einfach an der Verbindung zu Julia. Tut mir wirklich leid, aber sie war einfach nicht mein Fall.


Charaktere:


Julia: Eine 25-jährige Frau, die ihren Mann verliert und seitdem keinen wirklichen Sinn mehr im Leben sieht. Bis Stephan kommt, der ihr ein wenig aus dem Chaos hinaus hilft. Ich hatte wirklich meine Probleme mit Julia. Mir fehlte es irgendwie an allem. Vor allem an dem nötigen Verständnis. Über die Zeit nach dem Tod von Tobias, die sie zum verarbeiten brauchte, möchte ich dabei gar nicht reden. Ich meine, generell. Weder konnte ich verstehen, was sie an Tobias so toll fand, noch was sie eigentlich für Gedanken hatte. Denn ich konnte einfach kaum etwas von dem was sie tat verstehen. Ich verstand nicht, warum sie Stephan praktisch sofort ihr ganzes Leben anvertraute. Ich verstand auch nicht, wie es ihr praktisch egal war, dass sie Krebs hatte. Von Anfang an kam mir das alles sehr fragwürdig vor, ihre Gedanken etc. Ich weiß auch nicht. Da fehlt einfach die Verbindung. Wenn ich an Julia denke, dann kann ich nicht sagen, dass ich sie mochte oder nicht. Sie war mir einfach egal, irgendwie. Klar, irgendwann habe ich sie auch mal bemitleidet. Aber für mich ist sie immer noch eine Fremde. 


Stephan: Ein 35-jähriger Mann, der einst Julias Gitarrenlehrer war. Kurz nach dem Unglück sehen sich die Beiden wieder und daraus entsteht eine ganz besondere Verbindung (mit besonders meine ich übrigens "magisch", weil ich ja das schnelle Vertrauen so anprangere, wollte ich das nochmal klarstellen.). Stephan war einfach toll. Er war nett, einfühlsam und ein echter Gentleman. Ich mochte ihn von Anfang an und was er alles für Julia gemacht hat, war einerseits total schön, andererseits hat er es mit seinen eigenen Einfällen doch etwas übertrieben, fand ich. Aber obwohl er Julia kaum kennt, tut er so viel für sie. Das war wirklich schön. Denn er ist echt ein treuer Kerl, der ihr sofort zur Seite steht und einfach immer für sie da ist. Stephan war ein richtig toller Typ. 


Fazit:

Dieses Buch ist für mich schwer in abschließende Worte zu fassen. Es war schon schön, aber es war halt nur eine normale Geschichte, die mich nicht wirklich berührte. Zumindest nicht dann, wenn sie mich berühren sollte. Ich weiß auch nicht. Ich sehe das ganze sehr zwiespältig und weiß wirklich nicht so richtig, was ich davon halten soll. Es hat mich unterhalten und es hat mich auch interessiert. Aber Julia und ich wollten einfach keine Freunde werden. Dafür habe ich Stephan umso mehr geliebt. 

Dieses Buch erhält von mir 3,5/5 Schmetterlinge.

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angst, liebe, marlies zebinger, zebinger, therapie

Keine Angst, es ist nur Liebe.

Marlies Zebinger
E-Buch Text
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 03.08.2014
ISBN 9783945362037
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meinung:

Das Cover finde ich sehr schön, es ist sehr bunt und hat irgendwie so eine schöne Atmosphäre. Mit den Briefen und der Sonnenblume passt es auf jeden Fall sehr gut zur Geschichte. Es fängt alles damit an, dass Anna sich auf den Weg zu ihrer Oma macht und auf diesem Weg bekommt sie Angst. Denn sie ist eine sehr ängstliche Person und deswegen auch in Therapie. Bei ihrer Oma angekommen lernt sie Matts kennen. Er kommt vorbei um die Heizung zu reparieren und man merkt direkt, dass da ein Funke übergesprungen ist. Der Anfang fiel mir nicht schwer, ich kam relativ gut. Allerdings fiel mir direkt etwas auf. Denn Anna war ja bei ihrer Oma und nannte diese immer "die" Oma. Kann sein das es jetzt Haarspalterei ist, aber mir fiel es auf und es hat das ganze etwas distanziert. Es war nicht "meine Oma", sondern "die Oma". Das hätte theoretisch jede Frau sein können, also auch die Frau von gegenüber. Wie gesagt, es fiel mir einfach auf da es für mich immer etwas Distanz hineingebracht hat. Das selbe gab es auch bei anderen Personen. Bei der ersten Begegnung mit Matts fiel mir wieder etwas auf: Anna hat zwanghaft versucht teilnahmslos zu wirken. Und das war der erste Moment, in dem mir Anna echt sympathisch war. Denn genauso geht es mir auch immer. Das fand ich schon wieder echt schön, denn es hat mir doch geholfen, mit Anna eine Beziehung aufzubauen. Anna ist ein sehr ängstlicher Mensch und Matts, der sie näher kennen lernen will, versucht ihr da etwas zu helfen. Und das ganz schön hartnäckig. Wobei seine beweggründe bis zum Schluss geheimnisvoll bleiben. Er stellt Anna jeden Tag eine neue Aufgabe, bleibt selbst allerdings im Verborgenen. Mir gefiel diese Grundidee sehr gut und ich war wirklich neugierig wie sich das alles entwickelt. Vor allem da man bei Anna manchmal einfach nicht wusste, wie sie sich entscheidet. Es gab aber auch ein paar Punkte, die mir aufgefallen sind. Da wären Annas Ängste. Ich bin keiner dieser Menschen die so unter der Angst leiden wie Anna, aber ich habe mich oft in ihr wiedergefunden. Als Matts einfach so zum allerersten Mal bei ihr klingelt bekommt sie sofort Panik und denkt, es könnte ein potenzieller Vergewaltiger sein. Zwar gehe ich nicht unbedingt von so etwas aus, aber durch dieses ganze Organmafia-Zeug auf Facebook bekomme ich zum Beispiel bei jedem weißen Transporter Schweißausbrüche. Ich konnte mich also in dieser Situation relativ gut in sie hineinversetzen. Dann kam der nächste Punkt, der mich einfach glücklich gemacht hat. Matts schreibt ihr einen Brief und legt in ihr unter die Fußmatte. Er hat sie zuvor ein einziges Mal bei ihrer Oma gesehen und wirklich geredet haben die da nicht. Und er schreibt ihr, dass er sie kennen lernen möchte. Einfach so, weil er sie einmal gesehen hat. Zum einen war dieser erste Brief einfach total süß, zum anderen finde ich diese Idee einfach süß. Einfach mal tun, wozu das Herz einen leitet. Oder auch einfach mal nett sein, jemandem den Tag versüßen. Sowas finde ich einfach toll und ich wäre selbst gerne so mutig in so vielen Situationen. Aber dafür habe ich zuviel Angst vor dem, was die Leute denken, genau wie Anna! Generell hatte ich sehr oft das Gefühl, mich selbst in Anna wieder zu finden. Das ganze Buch wird aus ihrer Perspektive erzählt und so bekommt man auch ihre Gedanken mit. In diesen ging es auch mal um mangelndes Selbstwertgefühl und da dachte ich wirklich, dass es verhext ist, wie sehr mich dieser Charakter an mich selbst erinnert. Es war wirklich beängstigend, vor allem da es noch ganz oft solche Situationen gab. Zum Beispiel hat Anna ca. 350 Zweifel und ihre Realtitäsbeurteilung ist meiner doch sehr ähnlich. Ich konnte sie also dahingehend verstehen, andererseits gab es auch Situationen, wo ich nicht in ihren Kopf hineingucken konnte. So hat sie zum Beispiel diese Angst vor einer Vergewaltigung, steigt aber trotzdem in Matts Auto, obwohl sie ihn gar nicht kennt. Das hätte auch nach hinten losgehen können! So euphorisch ich dieses Buch am Anfang gelesen habe, so sehr flaute meine Lust es zu lesen irgendwann ab. Denn irgendwann war es für meinen Geschmack einfach zu viel. Während Matts erster Brief mir noch richtig gut gefallen hat, wurden sie von mal zu mal kitschiger und auch seine Verabredungen mit Anna am Anfang (das Cafe zum Beispiel) waren dann doch ein bisschen viel. Und dann gab es auch noch eine furchtbare Begegnung mit Annas Exfreund, der nicht unschuldig an ihren Ängsten ist. Da hat mir Anna echt leid getan und die Wort für ihren Exfreund spare ich mir hier mal, denn das würde wohl den Rahmen sprengen. Zudem gab es noch ein paar andere Negativpunkte. Anna schreibt in ihren SMS zum Beispiel fast immer ... weil ... Da gibt es keinen ordentlichen Satzanfang. Am Anfang habe ich da noch drüber hinweg gesehen, aber irgendwann ging einem das einfach nur noch tierisch auf die Nerven. Genauso wie ihre gedanklichen Aufzählungen. So zählt sie zum Beispiel auf, wo Leute in der Öffentlichkeit überall telefonieren. Das ging dann mitunter eine ganze Seite so und das nervte doch sehr. Zum einen muss ich wirklich sagen, dass mir das Ende leider überhaupt nicht gefallen hat. Mir kam es leider wirklich so vor, wie als wolle man hier das Buch unnötig in die Länge ziehen und künstlich spannend machen. Und ganz ehrlich, Annas toller Einfall am Ende, das wäre das erste gewesen, was ich an ihrer Stelle kontrolliert hätte. Es tut mir wirklich leid, am Anfang hat mir dieses Buch vor allem wegen der super Protagonistin total Spaß gemacht, aber dann wurde es mir einfach etwas zu viel. Zu viel Kitsch. Vor allem wegen Matts. Trotzdem hat es mich gut unterhalten und ich bereue nicht, es gelesen zu haben.


Charaktere:


Anna: Eine junge Frau, die oft mit ihren Ängsten kämpfen muss. Sie war eine nette Protagonistin und gefiel mir sehr gut. Sie mag Shopping Queen und steht total auf Mode und Marken. Aber sie ist trotzdem keine Tussi, es machte sie irgendwie herzlich. Anna kocht gerne und das hat mir selber zum Beispiel auch Lust aufs Kochen gemacht. Und ich koche nicht gerne. Aber sie tat das mit so einer Freude bei der Sache, da sprang der Funke auf mich über. Andererseits übergeht Anna gerne mal das Offensichtliche und versucht es zu verleugnen. Vor allem in Bezug auf Matts und die Angst. Eigentlich gefiel mir Anna wirklich sehr gut, ich mochte sie sehr und konnte mich relativ gut in sie hineinversetzen und verstehen. Denke ich, immerhin leide ich selber nicht unter dieser ständigen Angst. Aber ich fand Anna wirklich nett und freundlich. Wobei es auch mal Zeitpunkte gab, wo ich ihre Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Und Anna ist auch jemand, der sehr weit voraus denkt, zu weit! Das war wieder so etwas, was ich echt nicht verstanden habe. Das hat mich auch total irritiert, ihrer Sympathie aber keinen großen Abbruch getan. Mir gefiel Anna sehr gut und ich mochte sie wirklich, auch wenn mir ihr Auftreten in den letzten Seiten nicht mehr so gefallen hat. Da wurde sie etwas nervig. Trotzdem war sie eine tolle Protagonistin.


Matts: Ein junger Mann, der auf den ersten Blick sehr unbekümmert und lebensfroh wirkt. Auf den ersten Blick. Aber das ist nicht ganz das, was ihn ausmacht. Die ganze Zeit grübelt man über seine Gründe, warum er so an Anna interessiert ist. Er wirkte zu Beginn wirklich sehr nett und ich habe es einfach darauf geschoben, das er ja sehr hilfsbereit sein könnte. Ich fand sein Verhalten und seine Bemühungen am Anfang auf jeden Fall sehr süß, aber irgendwann wurde es zu viel, zu kitschig, zu nervig. Leider hat das der Geschichte mit Matts einen großen Abbruch getan. Ich konnte ihn auch nicht halbsogut verstehen wie Anna und irgendwann war sein Verhalten einfach nur noch rätselhaft für mich. Eigentlich traurig, aber obwohl er sympathisch war, konnte ich keine richtige Bindung zu ihm aufbauen.


Zitate:


Wir sind viel zu sehr damit beschäftigt, das Glück festhalten zu wollen, so dass wir noch während wir glücklich sind davor Angst haben, es im nächsten Moment womöglich nicht mehr zu sein.

Anna


Leben bedeutet, das Leben anzunehmen, wie es ist, es zu akzeptieren und es einfach zu lassen. 

Ann

Fazit:

Ein ganz nettes Buch mit einer wirklich tollen Hauptperson und einer eigentlich schönen Grundidee. Durch Matts und den zunehmenden Kitschfaktor wurde der Spaß am Lesen allerdings etwas reduziert. Es gab vieles was mir negativ, aber auch positv, auffiel. Für Leser denen der Klappentext zusagt, ist es bestimmt etwas. Mir gefiel es ganz gut und ich fand es wirklich unterhaltsam.

Dieses Buch bekommt von mir 3,5/5 Schmetterlinge.

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liebe, hochzeit, fahrstuhl, im schönsten moment, trennung

Im schönsten Moment - Die Geschichte von Lilli und August (Kurzroman)

Madame Missou
E-Buch Text
Erschienen bei Madame Missou eBooks & Ratgeber, 22.09.2014
ISBN B00MQNEN84
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meinung: Dieses Buch habe ich von der Autorin als Vorableseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen und ich war sehr gespannt auf das Buch. Immerhin sind ihre Ratgeber nicht schlecht und ich war neugierig, wie mir diese Geschichte gefallen könnte. So habe ich mich also hingesetzt und dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen. Denn immerhin verspricht dieses Buch in 90 Minuten durchgelesen zu werden und das kam bei mir auch ungefähr hin. Es fing damit an, dass man Lilli und August kennen lernt. Und zwar beide auf einmal, denn der Fahrstuhl mit dem sie fahren bleibt stecken. Die Notruftaste funktioniert nicht richtig und so sind die Beiden gezwungen, ihre Zeit miteinander zu verbringen. Sie fangen ein Gespräch an und lernen sich immer besser kennen. Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen und der Einstieg fiel mir nicht schwer. Ich weiß nicht genau warum, aber dieses Buch hat mir irgendwie ein positives Gefühl gegeben. Das lag bestimmt an Lilli, denn sie war total sympathisch und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Mit ihrem Auftreten hat sie mir irgendwie Mut gemacht. Aber auch August war ein kleiner Sympathieträger. Die Beiden zicken sich erst einmal ein wenig an und denken sich ihren Teil über den jeweils anderen. War jetzt nicht unbedingt so toll, da die beiden sich halt überhaupt nicht kennen und einander trotzdem verurteilen. Aber als die Beiden sich immer näher kennen lernen wird auch das besser und ich fand es richtig schön, wie sie sich aneinander annäherten. Das ging dann auch manchmal etwas um die Sorgen der Beiden. So hat jeder sein eigenes Leben in dem unterschiedliche Dinge passiert sind. Die Situation im Fahrstuhl war natürlich eine, die immer passieren kann. Aber bei Augustus und Lilli passiert es einfach ständig, dass sie haarscharf aneinander vorbei ziehen. Und das hat mich als Leserin schon sehr aufgeregt. Allerdings nicht im negativen Sinne, sondern eher in dem Sinne, dass ich mich einfach sehr geärgert habe, wenn die beiden einander verpassten. Denn ich wollte unbedingt, dass sie sich wieder sehen. Da war einfach die Chemie, diese schicksalhafte Begegnung. Dieses zauberhafte an der Geschichte. Die Beiden wollten sich unbedingt wiedersehen und haben sich echt geärgert. Denn es gibt keine getauschten Handynummern oder gar bekannte Nachnamen. Und obwohl die Wahrscheinlichkeit echt gering ist, dass sie sich wiedersehen, denken sie immer wieder aneinander. Das war schon echt schön, aber das war halt immer total ärgerlich, wenn die sich so haarscharf verpasst haben. Gemein war auch, dass die Autorin so Situationen spinnt, in denen man sich fast hundertprozentig sicher ist, dass sie sich wiedertreffen und dann ist es doch nicht der Fall. Das war wirklich gemein, aber auch sehr amüsant. Generell fand ich das Buch sehr frisch und fröhlich. Wie gesagt, ich hatte so ein schönes positives Gefühl und habe mich einfach wohl gefühlt beim Lesen. Mir gefiel dieses Buch wirklich gut, denn obwohl es nur so wenige Seiten hat, hat die Autorin es geschafft, die Gefühle der Charaktere gut rüberzubringen. Ich fand es schön und es war eine schöne Geschichte für zwischendurch. 
Charaktere:
Lilli: Eine sympathische junge Frau, die sich nicht die Mühe macht sich zu schminken oder viel auf ihr Äußeres zu geben. Bis sie auf August trifft. Das allein fand ich schon sehr nett, denn das wäre genau ich gewesen. Natürlich könnte man das ja jetzt auch negativ auslegen, aber so fühle ich mich zum Beispiel wohler. Und da hat Lilli mir ein bisschen meine Einstellung bestätigt. Denn sie hat für ihren Exfreund sehr viel aufgegeben und sich umgepolt, was mir zwar gar nicht gefallen hat, aber sie praktisch dazu trieb, ihre "neue" Einstellung anzunehmen. Ich mag diese Frauen einfach nicht, die sich die Haare färben oder andere Musik hören, nur um anderen zu gefallen. Aber ich finde es auch nicht notwendig, mich jeden Tag vor den Spiegel zu stellen und zu schminken. Wer mich wirklich mag oder sich für mich interessiert, dass tut er auch ohne Make-up. Genau das passiert ja hier. August entdeckt das da einfach mehr ist, als nur eine Frau im "Langweiler-Look". Das gefiel mir einfach unglaublich gut und gab mir ein richtig gutes Gefühl. Lilli war aber auch eine tolle Protagonistin, sie war sehr sympathisch und freundlich, fast ein bisschen tollpatschig. Auf jeden Fall hat sie mir wirklich gut gefallen und ich konnte mich wirklich gut mit ihr identifizeren. 
August: Ein junger Mann, der mit seinem Leben nicht das Glück gefunden hat, was er sich erhoffte. Und dann trifft er Lilli, die ihm praktisch die Augen öffnet und ihn über viele Dinge noch einmal nachdenken lässt. August ist Arzt und dazu noch ein richtig sympathischer. Wenigstens da scheint es gut zu laufen. Er flüchtet öfters mal aus seiner Wohnung, wodurch es zu der Situation im Fahrstuhl kommt. Er schien mir teilweise richtig verzweifelt zu sein. Sowohl während dem Gespräch mit Lilli über sein Leben, als auch bei der Suche nach Lilli. Zu August konnte ich leider keine so tolle Verbindung aufbauen wie zu Lilli. Einfach weil er mir am Anfang ein ganz kleines bisschen unsympathisch war. Denn er hat an Lilli genau das kritisiert, was ich so toll fand. Trotzdem ist er mir irgendwann doch sehr sympathisch geworden und er war ein netter Charakter. Ich fand es gut, dass er nach dem Gespräch mit Lilli sein Leben in die Hand genommen hat und etwas verändert hat. Das mag ich immer sehr. Er war wirklich nett, aber ich mochte Lilli einfach viel mehr. 
Fazit: Ein gutes Buch, auch wenn es kein unbedingtes Must-Have ist. Es ist sehr empfehlenswert für Leute, denen so etwas generell gefällt, aber es hat mich einfach nicht so umgehauen, wie ich mir das für die volle Punktzahl erhoffe. Lilli und August waren tolle Charaktere und die Autorin hat die Emotionen sehr gut rübergebracht in diesem kleinen Büchlein. Eine klare Empfehlung von mir, aber wie gesagt kein unbedingtes Must-Have. Dieses Buch bekommt von mir 4/5 Schmetterlinge.

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somerset, familiengeheimnisse, familie, friseus, generationen

Im Schatten der Lady Cumberland

Nina Hutzfeldt
E-Buch Text: 266 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 13.06.2014
ISBN 9783847692942
Genre: Romane

Rezension:

Meinung: Ich war wirklich neugierig auf dieses Buch, denn "Die Seelen der Indianer" hat mir ja richtig gut gefallen. Das Cover lässt darauf schließen wie die Gegend in der das Anwesen der Familie Cumberland steht ungefähr aussieht. Es fängt damit an, dass eine junge Frau namens Maria sich auf den Weg macht, sich für einen Job zu bewerben. Sie stammt von den Indianern ab und traut leider dem falschen Mann. Darum geht es im Prolog. Und da gab es schon den ersten Punkt, der mir eigentlich richtig gut gefiel. Denn es gibt diese Situation in der Maria darauf wartet, sich bewerben zu können. Und es sind noch andere Bewerber da, die Maria mit ihren Blicken total nervös machen. Und da dachte ich so: "Das bin ich!" Es war haargenau so, wie es mir auch immer geht, wenn ich irgendwo herumsitze oder so. Das hat mir schon mal super gefallen. Obwohl es mir dann natürlich nicht gefallen hat, was mit Maria passierte. Aber das hat mir schon mal ein positives Gefühl gegeben, denn ich habe mich sofort in ihr wiedererkannt. Zumindest in dieser Situation. Danach macht man einen Zeitsprung, man lernt Lara kennen. Lara ist eine junge Frau, die als Friseurin arbeitet und dadurch auf den jungen Lord Daniel Cumberland trifft. Die Geschichte spielt teilweise bei Lara im Jahre 2012 und bei Emma in den Jahren 1950 - 1960 (die genauen Zahlen sind mir nicht mehr im Kopf). Emma und ihr kleiner Bruder kommen zum Hause Cumberland und hoffen auf eine bleibe für die Nacht. Allerdings bekommen sie dort einen Job und es wird spannend, denn die Angestellten sind nicht wirklich sympathisch (zumindest die jungen weiblichen) und auch der junge Oscar Cumberland scheint ein Auge auf Emma geworfen zu haben, das macht natürlich alles viel komplizierter. Für mich gab es in der Geschichte noch ein ganz klares Manko: Daniel. Vorsicht Spoiler! Beispiel: Er kennt Lara vielleicht zwei Tage und sagt ihr schon, dass er sie liebt. Natürlich hat da jeder eine andere Meinung, aber in dieser Rezension ist ja meine eigene Meinung gefragt. Für mich war Daniel viel zu schnell in viel zu vielen Dingen. Ich bin einfach nicht der Mensch, der auf dieses schnelle so steht. Ich brauch da Zeit und bin absolut keine Mensch, dem dieses Geklammer so gefällt. Und das war einfach viel zu viel und hat mich auch tierisch genervt. Spoiler Ende! Wobei die verliebte Lara total süß war, wie so eine kleine Vierzehnjährige, total niedlich irgendwie. Aber dafür ging mir Daniel wirklich tierisch auf die Nerven. Das Buch war deswegen aber nicht schlecht. Teilweise bin ich praktisch in eine Art Schockstarre verfallen, vor allem wenn es um Henry und Emma ging. Da habe ich teilweise meinen Kopf auf den Tisch gelegt und mich gefragt, wieso sie das getan haben. Wobei ich mir darüber gar kein Urteil erlauben möchte, ich war nur einfach unglaublich geschockt. Doch Emma war wirklich richtig toll und tat mir dafür aber auch richtig leid. Denn durch den jungen Lord Cumberland war sie wirklich in Bedrängnis und das tat mir einfach richtig leid. Auch ihre Kolleginnen waren nicht so wunderbar und obwohl Emma nie etwas falsch gemacht hat, gerät sie immer wieder in schlechte Situationen, die den Neid der anderen nur noch schüren. Und dann kommen die ganz gemeinen Sachen: die Cliffhanger. Denn wenn es am Kapitelende spannend wird und man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht, dann gibt es diesen Zeitsprung zwischen Emma und Lara. Und dann hab ich mich immer geärgert, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit der jeweils anderen weitergeht. Emmas Geschichte hat mich immer brennend interessiert, wobei ich bei Lara immer einen kleinen Dämpfer drin hatte. Denn ich hatte absolut keine Lust, schon wieder mit Daniel Zeit zuverbringen. Ich mochte Lara, aber Daniel nun mal nicht. Aber als es um den Springteufel ging, konnte ich mich nicht mehr einkriegen vor Lachen. Ich weiß nicht warum, aber ich fand es so lustig. Das musste ich jetzt einfach loswerden, denn das fand ich echt witzig irgendwie. Leider war Daniel nicht der einzige Kerl der mir auf den Keks ging. Denn auch Laras Exfreund Marcel kommt des öfteren vor. Er will Lara wieder zurück, obwohl er es war, der einfach von heut auf morgen verschwindet, Partyfotos mit irgendwelchen Weibern online stellt und sich monatelang nicht meldet. Der ging mir auch wieder so richtig auf den Keks. Argh. Was der sich alles einbildet der Kerl. Und das Lara kein Interesse mehr hat, das geht ihm natürlich nicht ins Hirn. Auch Laras Schwester Janet war nicht so die tolle Person. Aber dafür gefielen mir die Freundinnen von Lara richtig gut. Die Geschichte an sich gefiel mir sehr gut und die Entwicklung war nicht wirklich vorhersehbar. Sie hat ein paar Wendungen genommen, die mich sehr überraschten. Auch die Emotionen kamen nicht zu kurz. Ich konnte oft mitfühlen, vor allem da mir Emma so ans Herz gewachen ist, aber auch Lara war eine richtig schöne Protagonistin. Mir gefiel die Geschichte gut und ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Jedoch gefiel es mir nicht ganz so gut wie "Die Seelen der Indianer".

Charaktere:

Lara: Eine junge Friseurin, die es im Leben leider nicht immer so leicht hatte. Ihre Mutter ist 'ne Trinkerin und so kam es irgendwann, dass sie und ihre Schwester Janet ins Heim mussten. Lara hat sich dann ein eigenes Leben aufgebaut und führt eigentlich nicht so eine gute Beziehung zu ihrer Schwester und ihrer Mutter. Während der Arbeit lernt sie dann Daniel kennen und wird von ihm prompt eingeladen, um ihn kennen zu lernen. Mir gefiel Lara richtig gut, sie wirkte teilweise ein wenig schüchtern und teilweise war sie aber auch sehr durchsetzungsfähig. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, obwohl ich ihre Entscheidungen bezüglich Daniel nicht so nachvollziehen konnte. Sie war mutig, wenn auch ein bisschen sorglos. Denn ich würde nicht einfach so diese Einladung annehmen. Ansonsten gefiel sie mir richtig gut und ich mochte ihre Art, sie hatte meistens einfach so etwas lockeres, finde ich. Vielleicht lag es aber auch an der Verliebtheit, die ich echt süß fand.

Emma: Ein zuckersüßes Mädchen, dass vor Unschuld praktisch strahlt. Sie war einfach total niedlich, richtig unscheinbar und hat immer versucht alles richtig zu machen. Emma hatte eigentlich immer nur gute Absichten und trotzdem wurde ihr das, was dann geschah immer nachgetragen. Für ihre Kolleginnen war sie nicht wirklich eine Bereicherung, denn diese mochten sie mitunter einfach nicht. Aber Emma versucht das beste daraus zu machen, vor allem auch für ihren Bruder Henry. Denn sie ist praktisch so die Beschützerin von ihm, denn seit dem Vorfall mit ihrer Mutter, spricht er nicht mehr so richtig. Emma tut alles mögliche um für ihn zu sorgen und wird währenddessen in die Intrigen des Hause Cumberland verwickelt. Ich fand Emma einfach unglaublich toll, sie war so eine unschuldige und sympathische Protagonistin, die mir einfach richtig gut gefallen hat.

Henry: Emmas kleiner Bruder, der mir sehr fragwürdig rüber kam. Er war "quasi" Stumm, beziehungsweise scheint er nur mit Emma geredet zu haben. Ich fand Henry diesbezüglich fragwürdig, weil er Emma praktisch für sich beanspruchte. Klar, sie sind Zwillinge, aber Henry war ein bisschen zu besitzergreifend. Wenn Emma mit dem jungen Lord Cumberland zusammen war, konnte man praktisch die Eifersucht brodeln hören. Zu Henry hatte ich keinen wirklichen Bezug, denn er kam mir wirklich ein bisschen merkwürdig, fast psychopathisch rüber. Ich weiß nicht wirklich, was ich von ihm halten soll, ich wusste einfach nicht, in welchem Bezug wir zueinander standen.

Zitate:

"Ob ich nun zwei Tage oder sechs, sieben Jahre mit einem Mann zusammen bin. Eine Garantie gibt es nie. Ich kann den Mann zwei Wochen kennen und ihn heiraten und mein Leben mit ihm verbringen oder schon seit zehn Jahren eine Beziehung führen, heiraten und wenige Monate später die Scheidung einreichen."
Lara zu Marcel und Janet

Fazit:
Ein schönes Buch, welches mich gut unterhalten hat und dessen Geschichte mich sehr interessierte. Die weiblichen Charaktere sind sehr toll gewesen, die männlichen gefielen mir weniger. Aber trotz allem konnte mich dieses Buch überzeugen und mich emotional mitnehmen. Kritikpunkte sind wirklich die Männer, die mir die Leselust etwas gemildert haben. Zudem gibt es einen ganz kleinen Punkt Abzug, da mir das Buch "Die Seelen der Indianer" der Autorin einfach etwas besser gefiel.
Daher gibt es 4/5 Schmetterlinge.

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musik, querbeat, 2015, gewonnen, freundschaft

Querbeat

Hauke Herffs
E-Buch Text: 296 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 06.05.2014
ISBN 9783955205782
Genre: Romane

Rezension:

Gestaltung:
Mir gefällt das Cover sehr gut. Es wirkt keck und es erweckt auch durch den Titel bereits den Eindruck, das hier jemand aus der Reihe tanzt. Auch die Farben und die Platte darunter finde ich passend. Allerdings habe ich mir Thomas immer etwas anders vorgestellt, aber das ist ja Ansichtssache.
Meinung:
Ich lese gerne Bücher, in denen es auch viel um Musik geht, immerhin möchte ich selber mal in der Branche arbeiten. Dementsprechend neugierig war ich auf "Querbeat". Allein der Titel spricht ja schon von Musik. Ich freute mich auf das Buch. Zu erst. Leider hat sich nach rund 30 Seiten eine ziemliche Langeweile bereit gemacht und ich war nicht motiviert, weiter zu lesen. Denn irgendwie konnte mich dieses Buch nicht emotional mitreißen, es hat mich nicht gefesselt und wirklich mitfühlen konnte ich auch nicht. Spannung war für mich nicht wirklich vorhanden, erst auf den letzten 70 Seiten wurde es doch etwas interessanter. Zudem konnte ich mich mit dem Protagonisten Thomas überhaupt nicht anfreunden. Während er zu Beginn auf mich einen ganz netten Eindruck gemacht hat, ging er mir sehr bald schon auf die Nerven. Ich war noch nie in seiner Situation, trotzdem kam mir Thomas in Bezug auf eine Frau mit blonden Locken doch sehr ... komisch rüber.  Zudem hat er sehr viel gelogen und für mich ist das nun mal eine Sache, die gar nicht geht. Sowohl seinen Freunde, als auch seinen Eltern gegenüber. Das hat mich teilweise richtig aufgeregt und ich konnte nur mit dem Kopf schütteln, über so viel Unehrlichkeit. Allerdings ist das nicht alles, was ich an ihm beobachten konnte. Er mag ja ganz nett sein, aber in Konkurrenzkämpfen (selbst mit Freunden) ist er sehr unfair und rücksichtslos gewesen. Das war leider überhaupt nicht nach meinem Geschmack und hat mir das Buch nicht gerade versüßt. Teilweise war ich richtig genervt und bekam durch Thomas auch richtig schlechte Laune. Ich hatte mir von dieser Geschichte erhofft, dass sie gute Laune machen würde. Leider wurde ich an der Stelle sehr enttäuscht. Für mich fehlt hier etwas auch eindeutig. Nämlich das Verständnis. Mag sein dass ich da etwas spießig bin und hinter dem Mond lebe, allerdings gibt es kaum eine Szene, in der nicht irgendwo Drogen (Pillen und Gras) und Alkohol vorkommen. Ich meine, klar, es ist eine Punkband, trotzdem wird hier einfach sehr viel von dem Zeug konsumiert und auch mal eine Grenze überschritten. Sowas gefällt mir gar nicht und über so etwas möchte ich auch nichts lesen. Denn es kam mir wirklich teilweise so vor, wie als ginge es um nichts anderes als Drogen und Alkohol. (Typisch klischeehaftes Sex, Drugs & Rock n' Roll gehabe) Mag sein, dass ich zu naiv bin an der Stelle, aber das muss einfach nicht sein. Das hat mir etwas die Laune vermiest. Was ich jedoch sehr gut fand, war das es wirklich viel um Musik ging, jedoch trotzdem nicht der rote Faden verloren ging. Denn es ging ja eigentlich um Thomas. Die Musikstellen waren zwar nicht unbedingt grandios, jedoch oft vorhanden und das allein fand ich schon toll. Denn oft kommt die Musik einfach auch zu kurz, denke ich. Zudem hat sie nicht die Oberhand gewonnen, es wurde nie zuviel Musik gemacht. Sie gehörte zur Geschichte war aber nicht der tragende Geist. Nachdem ich mich durch das Buch durch gekämpft habe, ging es dann doch am Ende noch auf einen kleinen Höhepunkt zu. Dieses letzte Drittel gefiel mir besser als das ganze Buch zuvor. Es war spannend und hat wieder an meiner Neugier gekratzt. Ich wollte wissen wie es weitergeht und war wirklich interessiert. Zwar mochte ich Thomas immer noch nicht, aber so wie das Ende dann tatsächlich war, diese letzten zwei Seiten, das fand ich perfekt. Und zuvor steuerte man halt auf die Zielgerade zu und es wurde endlich interessant. Das Ende fand ich wirklich toll, denn so hatte ich mir das von Anfang an gewünscht. Schlussendlich war hier viel Potenzial für eine gute Geschichte vorhanden, denn der Grundgedanke hatte wirklich etwas Interessantes. Allerdings traf es bei mir nicht den richtigen Nerv und so war ich meistend leicht genervt und nicht unbedingt in bester Stimmung, dieses Buch weiterzulesen. Für mich wurde das Potenzial leider nicht so ausgeschöpft, wie ich gehofft hatte. Stattdessen kamen viele Drogen ins Spiel und ein Protagonist, den ich leider gar nicht mochte.

Charaktere:

Thomas: Ein junger Mann, der sein Studium schmiss und seitdem als Pizza-Lieferant arbeitet. Zu Beginn wirkte Thomas ganz normal, aber dann hatte ich schon so das Gefühl, wie als hätte er einen kleinen Knall. Näher darauf eingehen werde ich jetzt allerdings nicht. Thomas war irgendwie ein kleiner Langweiler, der nicht wirklich was mit seinem Leben anfängt. Er stand da ziemlich auf dem Schlauch. Klar kann man sich mal gehen lassen und 'ne Zeit haben, in der man nichts mit sich anfangen kann. Jedoch schien sich das bei ihm über mehrere Wochen hinweg fortzusetzen. Und das gefiel mir schon nicht. Irgendwann muss man sich nun mal auf den Hosenboden der Tatsachen setzen und versuchen, etwas Positives daraus zu machen. Thomas war ja noch jung, wie alt genau weiß ich zwar nicht, aber ich schätze ihn auf 22-23 Jahre ein. Da kann man ja was mit seinem Leben anfangen. Es sind ihm ja keine Grenzen gesetzt. Wenn er BWL studieren will, dann macht er es und wenn nicht, dann halt nicht. Ist doch nichts dabei. Aber Thomas fehlte irgendwie jede Motivation, er schien keine richtigen Ziele zu haben. Und das Eine das er hatte, da ging er nicht richtig ran. Nicht ernst genug. Irgendwann lernt Thomas dann Bender und seine Band kennen und zumindest von seinem Lebensgefühl her geht es etwas bergauf. Wobei ich auf der Tour der Band darüber erstaunt war, wie gewissenlos er sein kann. Er war ziemlich rücksichtslos, wenn es um das ging, was er wollte. Vor allem auch gegenüber seinen Freunden und er hat in dem "Wettkampf" ziemlich unfair gespielt. Das er seine Freunde und Eltern anlügt und mitunter seine Freunde anstiftet mitzumachen, passte mir gar nicht. Ich lege großen Wert auf Ehrlichkeit und kann oftmals einfach nicht verstehen, wieso sich Menschen immer mehr in so einem Netz voller Lügen verstricken. Zwar wirkte Thomas die meiste Zeit eher normal und unsicher, jedoch war er für mich nicht wirklich sympathisch und durch seine Unehrlichkeit und seine sonstige Art, gab es von mir viele Minuspunkte.

Bender: Ein junger Musiker, der mit seiner Band erfolgreich werden will. Bender wirkte sehr losgelöst und hat sich nicht wirklich Sorgen um die Zukunft gemacht. Er war einfach so ein lockerer Typ und einer der wenigen Menschen die ich mochte (Inge und Susanne fand ich auch nicht schlecht). Ich fand ihn schon okay, nur war er leider ganz weit vorne dabei, wenn es um Drogen und Alkohol ging. Und nach der Hälfte des Buches hat sich meine Sicht auf ihn geändert. Er war auf einmal nicht mehr nur der lockere Typ. Auf einmal war er ein Macho-Aufreißer und ein sehr aggressiver Kerl. Mir gefiel diese Änderung gar nicht. Er triefte mitunter auf einmal von Arroganz und dachte, dass er alles bekommt was er will. Allerdings gefiel es mir richtig gut, dass er nach dem Gespräch mit Thomas so reagiert hat. Das war von ihm schon richtig cool. Bender war sympathisch, hat es zwar teilweise etwas übertrieben, war aber trotzdem in Ordnung.

Nikki: Die Bassistin der "Partnerband". Ein eigentlich nettes Mädchen, dass ihre Waffen gekonnt einsetzt. Sie wusste halt was sie hat und das wurde in dem Buch auch geschildert. Laut den Jungs war sie wieder so eine typische "Sexbombe". Denn (und das ist mir in letzter Zeit oft aufgefallen) perfekte Mädchen sind ja in Büchern schon Standard geworden. Das ist leider ziemlich traurig. Sie war nicht irgendwie unsympathisch oder arrogant, aber trotzdem nicht unbedingt meine beste Freundin. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich Nikki mochte oder nicht. Ich konnte mir da kein richtiges Bild machen. Das klingt zwar blöd, aber ich habe einfach keine richtige Meinung über sie. Andererseits würde ich mich gerne über das ein oder andere ärgern, rational gesehen gibt es aber dafür keinen richtigen Grund. Nikki ist ein bisschen oberflächlich beschrieben (okay, man lernt ja von keinem irgendwie so richtig die Vergangenheit kennen). Ich weiß ehrlich nicht, was ich über sie denken soll.

Zitate:

"Man muss einfach machen, dann landet man schon irgendwo. Kunst kommt nicht von können, sondern von wollen. "
Bender zu Thomas

Mein persönlicher Soundtrack:
(Halestorm - Love bites)
Die "Partnerband" bestand nur aus Mädels. (Ich weiß, dass ist eher Metal)
Fazit:
Ein Buch, auf das ich mich wirklich gefreut habe, durch das ich mich aber leider ziemlich hindurch quälen musste. Der Protagonist war mir zu unsympathisch, die Geschichte zu langweilig. Erst auf den letzten Seiten, wurde das Buch doch noch etwas spannend. Löblich ist die viele Musik, die trotzdem nie die Oberhand gewonnen hat und der rote Faden, der nicht abhanden kam. Da dieses Buch mir mitunter wirklich schlechte Laune gemacht hat, wollte ich ihm erst ein eher schlechte Punktzahl geben.
Das Ende  hat mir dann aber so gut gefallen, dass es noch 3/5 Schmetterlinge bekommt.
Vielen Dank an dotbooks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Der Autor: Der Autor Hauke Herffs wurde 1972 in Bremerhaven geboren, studierte in Göttingen und schrieb für Magazine wie "Vanity Fair" oder "Maxim". Er ist seit 2008 Redakteur bei der Gala und seit 2010 Chefreporter. Mittlerweile lebt er in Hamburg und München. Hauke Herffs spielt als Gitarrist in der Band Drunk Motorcycle Boy und "Querbeat" ist sein erster Roman.

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196 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

liebe, cynthia j. omololu, drew, akhet, fantasy

Für immer die Liebe

Cynthia J. Omololu ,
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.01.2014
ISBN 9783791515076
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gestaltung:Mir gefällt das Cover sehr sehr gut, besser als das des ersten Bandes. Orange ist einfach mehr meine Farbe als diese blassen Töne vom ersten Cover. Auch die "Pose" des Mädchens, gefällt mir besser. Allerdings ist es für mich nicht Cole, sondern einfach irgendein Mädchen. Die Schriftart des Wortes "Liebe" ist wirklich schön. Es wirkt ein wenig verlaufen, wie wenn man mit Wassermalfarbe malt. Besonders hat mir aber das Material des Buches gefallen. Wenn man den Schutzumschlag nämlich abmacht, ist es glatt und fühlt sich irgendwie besonders schön an. Ich habe ganz oft über den Buchdeckel gestrichen, weil es sich so toll anfühlte.
Meinung:Zuerst muss ich sagen, dass es kein ganzes Jahr her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe. Trotzdem habe ich wenig behalten und hätte diesen vielleicht erst noch einmal lesen sollen. So dachte ich zum Beispiel, dass Drew jemand neues ist, den Cole erst noch kennen lernt. Dabei kam er bereits im ersten Band leicht vor. An Charaktere wie Janine (Griffons Mutter) oder Kat (Coles Schwester) konnte ich mich nur noch vage erinnern. Die Groschen fielen zwar nach und nach, trotzdem empfehle ich jedem, der den ersten Band im Sommer gelesen hat, diesen vorher noch einmal erneut zu lesen. Dadurch kommt man einfach leichter in die Geschichte rein. Damit hatte ich nämlich leider meine Schwierigkeiten. Es fängt eigentlich relativ ruhig und gelassen an, ist dabei aber trotzdem interessant. Cole muss lernen, wie man eine richtige Akhet wird, was leider nicht gerade einfach ist. Immerhin wird sie mit Erinnerungen aus mehreren verschiedenen Leben konfrontiert und muss auch zusehen, wie sie diese mit ihrem jetzigen Leben unter einen Hut bekommt. Dabei wird sie natürlich von Griffon und ihrer besten Freundin Rayne unterstützt. Rayne gefiel mir übrigens sehr gut, sie erinnerte mich immer etwas an Leslie aus "Rubinrot". Die Geschichte um Cole und ihre Vergangenheit ist durchweg interessant. Ich zumindest wollte wirklich gerne wissen, wie es weitergeht. Eigentlich bin ich kein Fan von Dreiecksbeziehungen, aber hier war es nicht so eine typische Dreiecksbeziehung. Es gab kein hin und her, sondern Cole hat sich klipp und klar entschieden. Zumindest in dem Zeitraum einer festen Beziehung, was ich vollkommen in Ordnung fand. Und ehrlich gesagt war ich mitten im Buch ziemlich unsicher, mit welchem Jungen ich Cole lieber zusammen sehen würde. Denn sowohl Griffon als auch Drew haben mir sehr gut gefallen. Und ich weiß auch jetzt noch nicht, welcher von Beiden mir besser gefällt. Letztlich hatte ich aber doch meine Entscheidung getroffen und gehofft, dass sie auch mit demjenigen zusammen kommt. Leider war es gegen Ende sehr durchschaubar, wen von Beiden sie wählt. Zwar war das Buch nicht von Anfang an so fesselnd, dass ich es unbedingt sofort weiterlesen musste, aber nach und nach baute sich die Spannung auf. Es gab eine Menge Rätsel die Cole lösen musste und um ehrlich zu sein, bin ich an der Stelle etwas unzufrieden. Denn das letzte Rätsel wurde zwar gelüftet, warf aber für mich direkt ein neues auf. Darüber hätte die Autorin ruhig in einem dritten Teil berichten können, denn die Lösung dazu fände ich echt interessant. So bleibt das Ganze irgendwie etwas in der Luft hängen und wird nicht weiter ausgeführt, wobei ich vor allem das ganz besonders Interessant fand. Denn diese Wendung hat mich echt ein wenig umgehauen und für mich ein in sich geschlossenes offenes Ende hinterlassen. Wenn ihr versteht was ich meine. Und das hätte ich halt gerne im nächsten Band gelesen. Ansonsten gibt es nicht mehr viel hinzuzufügen. Der Schreibstil war gut, genau wie zuvor und die Atmosphäre hat auch gepasst. Die Nebencharaktere gefielen mir eher mittelmäßig mitunter, aber sie wirkten authentisch. Mir gefiel dieser abschließende Band der "Für immer"-Dilogie.
Charaktere:
Cole: Die 16-jährige Protagonistin, die zwischen den Stühlen sitzt. Für wen soll sie sich entscheiden? Ich mochte Cole ja bereits im ersten Band, beziehungsweise es war so eine Hassliebe. Ich hatte mir ihr keine Probleme mehr in diesem Buch, sie hat ihre Naivität abgelegt und sich positiv entwickelt. Was ich an ihr besonders mochte war, dass sie niemandem hinterher gerannt ist in dieser Dreiecksbeziehung. Sie hat einfach ihr Ding durchgezogen und klar, es tut weh, wenn man jemanden verliert, aber sie hat sich nicht lange in Selbstmitleid gebadet. Zumindest hat man davon nicht sonderlich viel mitbekommen.  Stattdessen hat sie versucht, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und sich auch nicht darum gekümmert, was Leute von ihrer Verbindung zu Drew dachten. Das gefiel mir ziemlich gut. Sie hat sich halt einfach nicht unterkriegen lassen und versucht, auf eigenen Beinen voranzukommen. Das mochte ich sehr an ihr.
Griffon: Coles Freund, der in einem früheren Leben ihr Henker war. Er liebt sie und genau wie bei Cole, hat auch er sich im Vergleich zu Band 1 gemausert (oder mein Männergeschmack hat sich geändert). Er ist nicht mehr der Perfekte, auch wenn er keine direkten Probleme oder Ähnliches hatte, kam er mir dieses mal nicht so vor. Sein einziges Problem war Drew, wobei es auch eher indirekt ein Problem war. Auf jeden Fall war Griffon immer noch der Beschützer. Wenn Cole irgendein Problem hatte, ist er sofort darauf angesprungen. Dabei hat er es aber nicht übertrieben, es war eher in einem geregelten Maß. Was mir an ihm nicht gefiel war, dass er Cole diverse Entscheidungen abgenommen hat. Danach war es mit Griffon eher etwas distanzierter, er spielte nicht mehr eine so große Rolle. Aber es war schon okay mit ihm.  Drew: Ein 20-jähriger Mann, der behauptet, in einem früheren Leben Coles Partner gewesen zu sein. Ehrlich gesagt war er mir von Anfang an ziemlich suspekt. Immerhin hat er sich einfach in ihr Leben rein gedrängt und sie nicht mehr in Ruhe gelassen, bis sie ihm dann nicht mehr ganz die kalte Schulter gezeigt hat. Und ich muss sagen, irgendwie hat er mich beeindruckt. Er hat halt nicht direkt versucht, sie zu irgendetwas zu bringen. Sein Ziel war wohl eher, überhaupt erst einmal einen Platz in ihrem Herzen zu bekommen. Und er war für sie da, wenn es darauf ankam und hat auf sie aufgepasst. Ich mochte ihn nach einer gewissen Zeit und wusste wirklich nicht mehr, ob ich ihn oder Griffon mehr mag. Aber letztendlich hätte ich die selbe Wahl getroffen wie Cole.  Zitate:
"Das Ankh symbolisiert nicht nur ewiges Leben, für uns bedeutet es auch das Versprechen, dass wir in einem anderen Leben wieder zusammen sein werden."Namenlose Frau
"Du hast recht. Aber leider kann man nicht jedes Unrecht sofort aus der Welt schaffen, manchmal muss man Geduld beweisen und unterdessen unbeirrt weiter für das Gute arbeiten."Griffon
Fazit:Ein eigentlich guter Abschluss der Reihe. Jedoch würde ich mir nach den Wendungen am Ende doch einen dritten Teil wünschen. Denn das interessiert mich wirklich. Ansonsten gibt es nicht viel zu bemängeln, die Charaktere waren gut und die Geschichte durchweg interessant. Obwohl Spannung aufkam, war das Buch leider nicht so fesselnd, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Trotzdem ein guter Abschluss einer schönen Reihe mit guter Grundidee. Und eine Verbesserung zum ersten Band war auch vorhanden.Daher bekommt dieses Buch von mir 4,5/5 Sterne. Mein Dank geht an den Dressler Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

madame misso, gute laun, ratgebe

Gute Laune: 15 Übungen für zwischendurch + Die kleine Philosophie des Glücks

Madame Missou
E-Buch Text: 35 Seiten
Erschienen bei Madame Missou eBooks & Ratgeber, 19.01.2014
ISBN B00HYEMK3U
Genre: Sonstiges

Rezension:

Gestaltung:Das Cover finde ich ja schon einmal richtig cool. Das Gelb mit der bunten Schrift ist schon einladend, aber das fröhliche Mädchen mit dem bunten Schirm finde ich erst recht ziemlich schick. Ein richtiger Hingucker und gute Laune bekomme ich da schon vom hinsehen.
Meinung:Was mir als erstes positiv auffiel, war die Aufteilung. Zwar war auch zuvor die Aufteilung gut, aber hier wirkte es noch ein bisschen geordneter und besser. Zumindest gefiel es mir auf jeden Fall besser. Die Übungen fand ich allesamt gut und praktisch, auch wenn ich wahrscheinlich nicht unbedingt zur Zielgruppe gehöre. Aber sie wirkten gut recherchiert. So gab es Verweise auf andere Bücher, nicht nur von Madame Missou, sondern auch von anderen Autoren. Die Übungen gefielen mir wirklich gut, man wurde praktisch dazu aufgefordert, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Natürlich wird nicht garantiert, dass die Übungen immer helfen. Immerhin ist man auch mal schlecht gelaunt und kann einfach nichts dagegen tun. Aber einen Versuch sind diese Tipps auf jeden Fall wert. Es wurden auch ein paar moralische Aspekte mit herein gebracht, was mir wirklich sehr gut gefiel. Denn für mich ist es wichtig, dass man auch darauf zurück greift und den Lesern ein wenig vor Augen führt, was eventuell auch der Grund für eine schlechte Laune sein kann. Auch gut gemacht sind die Beispiele zu den einzelnen Übungen. Hier werden einem mehrere Möglichkeiten aufgezählt, wie man diese umsetzen kann. So hatte man eine Auswahl und wurde motiviert, neue Übungen auszuprobieren. Dadurch könnte man immer anders mit seiner schlechten Laune umgehen. Der Schreibstil war einfach und flüssig, wodurch das Buch sehr leicht zu lesen war. Mir gefiel es wirklich gut.
Fazit:Für Zwischendurch als kleiner Lückenfüller ist es wirklich gut geeignet. Ein paar der Tipps werde ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Damit ich auch wirklich daran denke, wenn ich mal schlecht gelaunt bin. Aber allein das Cover hebt ja schon die Laune.Dieses Buch erhält von mir 4/5 Sterne.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

indianer, cheyenne, liebe, historisch, nina

Die Seelen der Indianer

Nina Hutzfeldt
E-Buch Text: 228 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 07.10.2013
ISBN 9783847656036
Genre: Sonstiges

Rezension:

Gestaltung:
Das Buch wurde von der Autorin selbst verlegt, weswegen ich gar nicht viel über die Gestaltung sagen möchte. Das Cover sieht vor allem wegen den Wolken und dem "Lichtblick" relativ schön aus. Mir gefällt die Schriftfarbe nicht so, aber das ist auch schon alles. Die Schriftart finde ich hingegen gar nicht so schlecht. Zur Geschichte passt es schon irgendwie, wenn ich so darüber nachdenke.

Meinung:
Durch ein Missgeschick ist meine E-Mail an eine andere Autorin im Postfach von Frau Hutzfeldt gelandet. Diese hat mir dann netterweise angeboten, dass ich ein Buch von Ihr rezensieren könnte. Ich bin ja eigentlich nicht so der E-Book-Leser, aber die Geschichte klang sehr interessant. Sie fängt auch bereit sehr interessant an. Im Prolog geht es um die Vorkommnisse von Sand Creek, also ein Indianer Massenmord. Und wie ich gerade recherchiert habe, ist das alles wirklich passiert, sogar der Name des Häuptlings ist der selbe. Das Ganze macht es noch emotionaler für mich. Man wird wirklich direkt am Anfang in eine sehr emotionale Situation geworfen, ich mein, es ist ein Massaker, es sterben Menschen! Und auch wenn man noch keinen Bezug zu den Charakteren aufgebaut hat, mit dem Sterben von Leuten geht man nie "normal" um, wenn es dass überhaupt gibt bei dieser Sache. Das Ganze hat mich direkt erschüttert und geschockt. Da dachte ich noch, es sei reine Fiktion. Aber jetzt weiß ich es leider besser. Danach geht es weiter im Jahre 2012. Hier trifft man auf Jordan, eine der beiden Protagonistinnen der Geschichte. Mehr muss ich eigentlich dazu nicht sagen. Die Kapitel sind sehr kurz, was mir gut gefiel. Zudem gibt es ständige Zeitwechsel. Mal ist man im Jahr 2012, mal im Jahre 1868. Die ganze historische Geschichte fängt im Prolog mit dem Jahr 1864 an und geht danach weiter im Jahr 1868 . Dort geht es dann um Sasha, die mir zwar gefiel, aber manchmal konnte ich mich einfach nicht mit ihren Entscheidungen anfreunden. Nun gut, damals haben die ja auch etwas anders gedacht als heute. Im Sinne von, das Denken hat sich verändert. Ich fand die Geschichte sehr interessant und spannend. Mit den Charakteren habe ich mitgefiebert und mitgefühlt. Zwar konnte ich  mich nicht hundertprozentig mit Ihnen anfreunden, aber sie haben zur Geschichte gepasst und ihr einen besonderen Beigeschmack hinzugefügt. Die Atmosphäre war wirklich toll, es hat alles super gepasst und ich konnte mir alles haargenau vorstellen. Manchmal hab ich nicht wirklich durchgeblickt, wer nun am reden war, aber dass tut der Krone jetzt keinen Zacken abbrechen. Der Schreibstil war wirklich okay, leicht zu lesen und zu verstehen. Wie erwähnt, wurden hier wahre geschichtliche Begebenheiten beschrieben, die die Geschichte sehr viel spannender gemacht haben und die einen leider auch sehr mitgenommen haben. Mich zumindest haben die beiden Massaker sehr berührt.

Charaktere:

Jordan: Ich weiß gar nicht genau, wie alt sie ist, aber ich schätze mal so um die 16 Jahre wird sie alt sein. Auf den ersten Blick war sie mir sehr sympathisch, aber als sie dann John kennen gelernt hat, war mir ihr Verhalten sehr suspekt. Sie hat sich eher benommen wie 27 und wie als wäre John ihr "Abenteuer", wenn ihr versteht was ich meine. Als sie jedoch echte Gefühle für ihn entwickelt, wusste ich nicht mehr wirklich, was ich von den Beiden halten soll. Mir war von Anfang an klar, dass Jordan auf den Mund fällt, wenn sie denkt, dass er sie lieben würde. Aber hey, Liebe macht blind. Trotzdem habe ich gehofft, dass sie vielleicht ein bisschen den Bezug zur Realität behält und John nicht vollkommen auf den Leim geht. Ihre Vorfahren-Suche fand ich echt spannend und interessant, jedoch hätte ich mir den ein oder anderen Gedanken an ihre Familie ganz am Ende des Buches gewünscht. Ich weiß nicht ob ich sie mochte oder nicht. Einerseits war sie nett, andererseits auch viel zu naiv.

Sasha: Ein junges Mädchen, dass, wenn ich mich nicht täusche, 17 Jahre alt war. Sasha wirkte auf mich sehr rebellisch, sie hat sich ihrer Mutter widersetzt und einfach Sachen getan, die sich für junge Mädchen nicht geziemt haben. Zwar hat sie daran gedacht, wie sehr sie sie enttäuscht, aber sie ist trotzdem einfach ihren Weg gegangen. Das fand ich einerseits mutig, andererseits auch ziemlich rücksichtslos. Ihre Entscheidungen konnte ich besser verstehen als die von Jordan. Ich meine, man tut vieles aus Liebe. Aber ich hätte das nicht fertig gebracht, denke ich. Nun, ihr Verhalten am Ende konnte ich zumindest Rachel(beste Freundin) gegenüber nicht verstehen. Immerhin wollte diese sie ja nur retten. Genauso wenig wie ich Little Rose im Stich gelassen hätte. Aber ansonsten mochte ich Sasha mehr als Jordan, was nicht heißt, dass ich sie total gern hatte.

John: Ein totaler Idiot. Er war vielleicht zwischen 30 und 40 Jahre alt und Pilot. Er hat Jordan verführt und sie einfach für seine Lust ausgenutzt. Sie hatte jedoch echte Gefühle, während er das Ganze nur als Spaß angesehen hat. Und als es dann brenzlig wird, verschwindet er einfach. Argh, was mich direkt am Anfang besonders aufgeregt hat, war eine Situation mit Jordan nach dem Sex. Er meinte zu ihr, dass sie immer schön die Pille nehmen soll. Wo ich mir so dachte: "Man erkundigt sich vorher, nicht danach, du Idiot!" Argh, Aufregung pur. Ich mochte John nicht eine Minute, der war mir von Anfang an suspekt.

Zitate:

An diesem Tag erlagen viele Indianer ihren Verletzungen.
Nur weil ein General seinen Ruf wiederherstellen wollte.
Nur weil eine Gruppe Hundesoldaten ihren Familien Nahrung bringen wollte.

"Plötzlich spürte ich wie der Boden unter meinen Füßen zu wanken begann und ich in den Sog der Liebe gezogen wurde."
Rachel (Sashas Freundin)

Fazit:Gefühlvoll und authentisch erzählt die Autorin eine Geschichte über wahre Begebenheiten, die man nicht vergessen sollte und die trotzdem kaum einer kennt. Die Verknüpfung zwischen Historie und der heutigen Zeit ist sehr gelungen und bleibt mir bestimmt noch eine Weile im Kopf. Auch die gute Recherchearbeit der Autorin möchte ich hier noch einmal loben.Für dieses dramatische Buch gibt es von mir 4,5 von 5 Sterne.

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201 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

mord, schwester, libelle, thriller, jugendthriller

Schattenflügel

Kathrin Lange
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.03.2012
ISBN 9783401067940
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Kims Schwester Nina wurde vor zwei Jahren ermordet und seit dem ist in Kims Leben nichts mehr wie es vorher war. Der Mörder hat Nina damals eine Libelle auf ihr Gesicht gelegt, weswegen Kim beim Anblick dieses Insekts immer schlecht wird. Kim ist ziemlich isoliert von ihren Mitschülern, bis sie auf Lukas trifft.

Anders als die anderen, hält er sie nicht für einen Freak. Die beiden lernen sich besser kennen und schließlich verliebt sie sich in ihn. Lukas, über den so einige Gerüchte kursieren, schweigt über seine Vergangenheit. Kim kann immernoch nur schwer über das sprechen, was mit ihrer Schwester geschah und als eines Tages ein weiteres Mädchen ermordet aufgefunden wird, scheint Kims schlimmster Alptraum wahr zu werden. Denn in der Hand des Mädchens liegt eine tote Libelle.


Meinung:

Zu Beginn des Buches war ich äußerst skeptisch gegenüber Kim, da sie über den Tod ihrer Schwester nicht hinwegkommt, was zwar verständlich ist, aber meiner Meinung war das einfach etwas zu viel davon. Mit dieser Skepsis ging es dann weiter, allerdings wurde es zunehmend interessanter, je mehr man über Lukas erfahren hat. Auch die Beziehung zwischen Kim und ihm war doch ziemlich fesselnd. Die Geschichte hat im Laufe immer mehr an Spannung und Emotionen gewonnen. Kim mochte ich nach 'ner Zeit, auch wenn sie mir am Anfang wie ein emotionales Wrack vorkam. Marie, eine Freundin von Kim mochte ich hingegen überhaupt nicht. Und Lukas war mir ehrlich gesagt ein kleines wenig unheimlich. Für eines muss ich das Buch aufjedenfall loben, das Ende war nämlich spitze. Die Spannung fand hier ihren Höhepunkt und im ganzen Buch ist mir nur einmal in den Sinn gekommen, dass das der Täter sein könnte. Die Beweggründe des Täters waren ebenfalls klasse. Das Ende hat mir mit Abstand am besten gefallen.


Gestaltung:

Die Libelle auf dem Cover finde ich jetzt nicht wirklich schön, aber diese Musterung drum herum sieht meiner Meinung nach einfach super aus. Zur Kapitelgestaltung lässt sich nichts sagen, da sich diese nicht besonders hervorhebt von dem, was man gewohnt ist.

Fazit:

Ein guter Thriller, der mich am Ende wirklich von den Socken gehauen hat. Gefühlvoll, wenn auch ein etwas zu depressiver Hauptcharakter. Alles in allem hat mir dieses Buch doch sehr gut gefallen, womit es meine Überwartungen sogar übertroffen hat.

Dahergehend bekommt dieses Buch von mir vier gute Sterne.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

zyklus, fantasy

Retter des Planeten / Das Schwert des Aldones

Marion Zimmer Bradley
Fester Einband: 297 Seiten
Erschienen bei Weltbild Verlag Sammler Editionen, 01.01.2000
ISBN B001C7TL1Y
Genre: Fantasy

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

darkover, matrix, hastur, laran, comyn

Hasturs Erbe

Marion Zimmer Bradley
Fester Einband: 444 Seiten
Erschienen bei Weltbild Verlag Sammler Editionen
ISBN 4026411105734
Genre: Historische Romane

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

darkover, serie, matrix, scifi, laran

Die blutige Sonne

Marion Zimmer Bradley
Fester Einband: 343 Seiten
Erschienen bei Weltbild Verlag Sammler Editionen
ISBN 4026411105741
Genre: Fantasy

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

darkover, matrix, laran, comyn

Die Winde von Darkover

Marion Zimmer Bradley
Fester Einband: 157 Seiten
Erschienen bei Weltbild Verlag Sammler Editionen
ISBN 4026411105475
Genre: Fantasy

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

fantasy, science ficiton, zyklus, darkover

Die Kräfte der Comyn

Marion Zimmer Bradley
Fester Einband: 191 Seiten
Erschienen bei Weltbild Verlag Sammler Editionen, 01.01.2000
ISBN B001C7NU02
Genre: Fantasy

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

zyklus, darkover, enzyklopädie, fantasy

Darkover Atlas 3

Michael Nagula
Flexibler Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Weltbild Verlag Sammler Editionen
ISBN 4026411105680
Genre: Sonstiges

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

zyklus, darkover, enzyklopädie, fantasy

Darkover Atlas 4

Michael Nagula
Flexibler Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Weltbild Verlag Sammler Editionen
ISBN 4026411105949
Genre: Sonstiges

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

zyklus, darkover, enzyklopädie, fantasy

Darkover Atlas 2

Michael Nagula
Flexibler Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Weltbild Verlag Sammler Editionen
ISBN 4026411105390
Genre: Sonstiges

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

zyklus, enzeklopädie, darkover, fantasy

Darkover Atlas 1

Michael Nagula
Flexibler Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Weltbild Verlag Sammler Editionen
ISBN 4026411105000
Genre: Sonstiges

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