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Drachenblut

Alexis Snow
Flexibler Einband: 282 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 25.01.2018
ISBN 9783959629164
Genre: Fantasy

Rezension:

In Drachenblut finden wir zwar eine bekannte Konstellation in der Jugendfantasy wieder – ein Mädchen entdeckt, dass sie besondere Fähigkeiten hat, und muss sich nun mit einer ihr fremden Welt auseinandersetzen – doch Alexis Snow hat eine interessante Welt mit den Elementen verbunden mit Drachen erschaffen. Besonders gefallen hat mir, dass sie sich auch eine Vorgeschichte ausgedacht hat, die sich an die Legende der Nibelungensage anlehnt. 
Auch die Tatsache, dass sie ihre phantastische Geschichte in Deutschland spielen lässt, fand ich gut. Es müssen ja nicht immer fremde Orte sein, in der sich Magie entfalten kann.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht der 18-jährigen Aileana erzählt, in ein paar Kapiteln lernen wir aber auch die Perspektive von ihrer besten Freundin Louisa kennen. 
Und da wären wir gleich bei einem ersten Kritikpunkt von mir: die Figuren.
Denn ich wurde weder mit Lea noch mit den anderen Personen richtig warm. Ihr Verhalten war mir teilweise zu sprunghaft und auch nicht passend für das Alter, zum Teil etwas zu kindisch. Das fängt alleine beim Verhalten von Lea an. Sie ist am Anfang ein etwas schüchternes Mädchen, das gerne liest und sich somit in ihre eigene Welt zurückzieht. Als sie von der anderen Welt und ihrer Gabe erfährt, verändert sie sich enorm. Sie wird viel selbstbewusster und findet auch recht schnell Ungerechtigkeiten in der Welt der Elemente, die sie stören. Ihr Wandel war mir etwas zu extrem und nicht nachvollziehbar.
Die anderen Figuren blieben zu blass und man hat nicht sehr viel über sie erfahren.

Auch die Emotionen kamen bei mir einfach nicht an. Es gibt so viele Szenen, die im Leser Gefühle wecken könnten, aber selbst die Figuren in der Geschichte gehen nicht wirklich darauf ein. Hier wurde sehr viel Potential verschenkt.

Natürlich gibt es, wie in fast jedem Jugendfantasyroman, eine Liebesgeschichte. Leider war ich auch mit dieser nicht zufrieden, da sie sich einfach viel zu schnell entwickelt und in meinen Augen auch zu harmonisch war.

Der Schreibstil von Alexis Snow ist einfach gehalten, passend zu einem Jugendroman. Sie lässt wichtige Themen in ihre Geschichte miteinfließen, allen voran die Freundschaft und wie wichtig Zusammenhalt ist. Auch das Thema Mobbing wird angeschnitten, was mir dann aber doch zu kurz kam und zu schnell abgetan wird.

Der Spannungsbogen sackt zwar in der Mitte ein klein bisschen ein, aber gerade am Ende konnte mich die Autorin mit ihrer Geschichte wieder packen.

Fazit:

Drachenblut ist ein Debütroman mit einer tollen Grundidee – eine Welt, die von Drachen erschaffen wurde und von den Elementen beherrscht wird. Leider gibt es noch viel Luft nach oben, was die Figurengestaltung betrifft. Potential hat die Autorin aber auf jeden Fall.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 1 Rezension

Die Chronik der Dämonenfürsten

Monika Grasl
Flexibler Einband: 308 Seiten
Erschienen bei Shadodex - Verlag der Schatten, 11.12.2017
ISBN 9783946381297
Genre: Fantasy

Rezension:

Der zweite Teil der Chroniken der Dämonenfürsten spielt sehr lange nach den Geschehnissen des ersten Bandes. Die Erde wird nun von den Dämonen beherrscht und die Menschen leben entweder als Sklaven oder im Untergrund. Hier zeigen sich also nun die Auswirkungen der Ereignisse am Ende von Die Engel des Todes.

Da ich bis jetzt so gut wie keine Bücher mit Dämonen gelesen habe, war ich sehr gespannt, wie sich diese Fantasywesen zu erkennen geben. Und da gab es gleich eine Überraschung für mich: Denn abgesehen von zum Teil skurrilen Erscheinungen haben sich die Dämonen in ihren Handlungen und Gefühlen nicht von den Menschen unterschieden. Es gibt gute und böse, grausame und friedfertige. Ich hätte mir da mehr Unterscheidung gewünscht. Auch wenn ich verstehen kann, dass genau dies die Absicht der Autorin dahinter ist, nämlich, dass man nicht sofort erkennt, wer nun zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Denn das Schubladendenken funktioniert nicht immer, sondern Personen sind sehr viel vielschichtiger und nicht so leicht einzuschätzen.

Die gesamte Handlung wird aus der Perspektive von vielen Figuren erzählt – Dämonen wie Menschen. Deswegen ist es mir eher schwergefallen, alle Namen immer den richtigen Charakteren zuzuordnen. Ein Fokus auf weniger Protagonisten wäre hier besser gewesen. Durch die Fülle hat mir nämlich auch der Bezug gefehlt. Es gab natürlich Figuren, mit denen ich mitgelitten, die ich gehasst oder die ich auch etwas ins Herz geschlossen habe, aber ich war einfach überfordert, was bei mir den Lesegenuss ziemlich geschmälert hat. Die zum Teil außergewöhnlichen Namen haben es mir nicht leichter gemacht, obwohl sie natürlich gut zu den Dämonen passten.

Monika Grasls Schreibstil war schon wie im ersten Band zwar einfach, aber trotzdem spannend. Ich habe natürlich beim Lesen Vermutungen angestellt, mit einigen Wendungen konnte mich die Autorin dennoch überraschen – vor allem mit Anmerkungen am Ende des Buches, die schon Hinweise zum dritten Band, der noch dieses Jahr erscheinen soll, geben.

Fazit:
Monika Grasl erzählt in Die Herrschaft der Dämonenfürsten eine wirklich interessante und neuartige Geschichte. Es gibt wohl wenige Bücher, die auf diese besondere Art mit Sympathien und Antipathien der Protagonisten spielen und aufzeigen, dass man sich nicht von Vorurteilen und ersten Eindrücken täuschen lassen soll.
Trotzdem war ich mit der großen Anzahl an Figuren einfach überfordert und habe mir bei den Dämonen etwas gänzlich anderes erwartet, weswegen ich dem Buch nur 3 Katzen geben kann.

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distophie, krimi, monika grasl, rezension, spannung, verarbeitung

Die Chronik der Dämonenfürsten

Monika Grasl
Flexibler Einband: 228 Seiten
Erschienen bei Shadodex - Verlag der Schatten, 19.12.2016
ISBN 9783946381143
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Chronik der Dämonenfürsten von Monika Grasl hat mich sofort angesprochen, als ich das erste Mal den Klappentext las. Geschichten über Engel sind in den letzten Jahren eher rar gewesen oder in die Kitschschiene abgedriftet. Deswegen war ich auf die düstere Kombination von Engeln und Dämonen sehr gespannt.

In den Schreibstil der Autorin habe ich mich sehr schnell eingefunden. Sie schreibt einfach, trotzdem fesselnd und mit vielen Dialogen.

Überrascht hat mich, dass die Geschichte nicht rein von Evy und Vincent handelt, wie es der Klappentext vermuten lässt, sondern auch noch weitere Personen relevant werden, wie z. B. Merfyn, Azrael und Pater Nevin. Gerade im Hinblick auf die große Gefahr, die bevorsteht, hat das die Spannung noch mehr angefacht. Denn man erhält somit verschiedene Einblicke in die von der Autorin geschaffenen Welt. Vor allem die Konstellation der Hölle mit den Fürsten und Dämonenboten war sehr interessant, obwohl noch so einige Details offenblieben, die wohl in den weiteren Teilen der Reihe in den Vordergrund rücken.

Etwas gefehlt hat mir aber die Charaktertiefe. Alleine bei Evy, die durch ihre Situation viel mehr Emotionen bei mir hervorrufen hätte können. Ich konnte mich nicht wirklich in sie hineinversetzen und habe ihre Handlungsweisen zum Teil auch nicht nachvollziehen können. Auch die anderen Figuren blieben etwas blass. Am besten haben mir da noch Merfyn und Pater Nevin gefallen.

Toll fand ich die Tatsache, dass eine Geschichte nicht immer eine umfassende, herzzerreißende Liebesgeschichte braucht. Hier sieht man, dass es auch ohne geht, und mir hat in diesem Punkt auch nichts gefehlt.

Zum Schluss verdichtet sich alles und die Handlungsstränge laufen zusammen. Ich habe auf ein fulminantes Ende gehofft und wurde dementsprechend leider etwas enttäuscht. Man verbringt viel Zeit mit Evy und am Ende rückt sie fast komplett in den Hintergrund. Der Showdown wird zu schnell abgehandelt.
Der Epilog war zwar eine kleine Entschädigung, konnte aber das abrupte Ende nicht vollends ausgleichen.

Fazit:
Die Chronik der Dämonenfürsten – Die Engel des Todes ist ein spannender Auftakt zu einer außergewöhnlichen Geschichte über Engel und Dämonen. Mit ausgereifteren Figuren und einem nicht ganz so abrupten Ende hätte mir die Handlung noch besser gefallen. Die Autorin hat auf alle Fälle interessante Ideen und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

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Ein fast perfekter Sommer in St. Agnes

Bettina Reiter
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei epubli, 04.05.2018
ISBN 9783746721651
Genre: Romane

Rezension:

Ab und zu brauche ich einfach einen richtigen Liebesroman und da kam mir Ein fast perfekter Sommer in St. Agnes genau recht. Die Grundidee hat mich an das Buch Sommerleuchten von Maeve Binchy erinnert, das mich nicht komplett überzeugen konnte. Deswegen war ich sehr gespannt, was Bettina Reiter daraus macht.

Ganz zu Beginn kam aber eine kleine Ernüchterung. Der Prolog spielt in der Vergangenheit, als die Protagonistin Annie noch ein kleines Mädchen war. Die Autorin hat wohl mit dem Schreibstil versucht, diese Tatsache etwas hervorzuheben, was ihr leider nicht so ganz gelungen ist. Es hat sich alles ein bisschen holprig gelesen und ich hoffte, dass es nicht so weitergeht.

Meine Befürchtung verflüchtigte sich aber schon mit dem ersten Kapitel, denn der Schreibstil wurde fließender und die Seiten flogen dann nur mehr so dahin. Es haben sich zwar einige Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen, die mich im Lesefluss etwas gebremst haben, aber diese haben sich im geringen Rahmen gehalten.

Bettina Reiter hat sich für ihre Geschichte einen ganz besonderen Ort ausgesucht: St. Agnes in Cornwall. Und dieser Ort ist mir so schnell ans Herz gewachsen, so dass er sofort auf meine Reiseliste gewandert ist. Ans Herz gewachsen sind mir auch die Figuren in „Ein fast perfekter Sommer in St. Agnes“. Angefangen von Annie über Leni hin zu Jack, bei dem es handlungsbedingt etwas länger gedauert hat. Bettina Reiter hat in ihrer Geschichte so liebevolle und sympathische Charaktere geschaffen, denen das Wohl der anderen und das ihres geliebten St. Agnes sehr am Herzen liegen. Am Anfang hatte ich zwar ein paar Problemchen die ganzen Namen auseinanderzuhalten, da aber jede Person ihre eigenen Wesenszüge zeigt, hat sich das schnell gelegt.

Der Handlungsverlauf war zwar etwas vorhersehbar, aber das stört mich bei Liebesromanen nicht wirklich. Da ist mir die Umsetzung und die Gefühle, die geweckt werden, viel wichtiger. Auch das hat die Autorin perfekt geschafft. Man fiebert einfach auf ein Happy End hin, das mittendrin komplett unmöglich erscheint.

Am Schluss erfährt man noch, wie es den Figuren zwei Jahre später geht, und es gibt auch noch einen Hinweis auf eine weitere Geschichte, die in St. Agnes spielen wird.

Fazit:
Ein fast perfekter Sommer in St. Agnes von Bettina Reiter ist ein wunderbarer Liebesroman, der zwar ein paar kleine Schwächen zu Beginn hat, aber eine gute Lektüre für den Sommer ist.
Außerdem weckt er die Reiselust nach Cornwall.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

belletristik, entwicklungsroman, selbstverlag, selfpublisher

Der Kuss der Muse: Entwicklungsroman

Rebekka Mand
E-Buch Text: 206 Seiten
Erschienen bei null, 27.02.2018
ISBN B07B4LV5L6
Genre: Romane

Rezension:

Der Kuss der Muse ist eine ganz besondere Geschichte, die sich sehr schwer in eine Schublade stecken lässt, denn sie beinhaltet so viele Aspekte und ist meiner Meinung nach einfach einmalig.


Zu Beginn hatte ich zwar kleine Probleme mit der Erzählperspektive, aber das hat sich relativ schnell gelegt. Die Geschichte wird nämlich von Alex, dem Hauptprotagonisten, in der Ich-Perspektive geschildert, aber nicht in der Vergangenheit, wie ich es aus Fantasyromanen gewohnt bin, sondern in der Gegenwart. Als ich mich daran gewöhnt habe, war es so, wie wenn ich direkt in Alex‘ Kopf gewesen wäre und alles mit ihm erlebt hätte.
Im Endeffekt war es somit die perfekte Perspektive, da man die Geschichte anders gar nicht so eindringlich erzählen hätte können.
Es werden aber auch einige Passagen in der Vergangenheit erzählt, die schön eingegliedert wurden. Meist passiert nämlich etwas in der Gegenwart auf das sich das Vergangene bezieht. Somit hat sich das Gefühl, alles direkt mitzuerleben, noch verstärkt.


Und da kommen wir auch schon zu Alex, eine Person, die in mir zwiespältige Emotionen hervorgerufen hat. Einerseits hegt man Sympathien, da man ja schließlich seine Geschichte erzählt bekommt, andererseits hätte ich ihm gerne mal meine Meinung gesagt, denn oft genug benimmt er sich wie ein richtiger Idiot – nett gesagt.
Doch Rebekka Mand hat ihren Protagonisten so vielschichtig gezeichnet und ihm eine Lebensgeschichte gegeben, so dass all seine Handlungen trotzdem irgendwie nachvollziehbar waren.
Obwohl man die anderen Figuren nur durch die Erzählung von Alex kennenlernt, waren sie trotzdem sehr realistisch gestaltet.
Ziemlich im Dunkeln hat mich die Autorin mit der Silbernen, der Muse von Alex, gelassen. Denn sogar über das Ende hinaus, stellte sich mir die Frage, ob sie nun echt ist oder nur eine Einbildung.


Rebekka Mand hat es geschafft, dass mich das Ende einfach nicht loslassen konnte. Ich hatte ein so ungutes Gefühl im Bauch und wollte einfach nicht wahrhaben, auf was die ganze Geschichte hinausläuft. Sie endet mit einem lauten Knall und hat mich ziemlich verwirrt zurückgelassen.
Denn auch wenn man denkt, dass man eine Person, auch wenn es sich hier um eine fiktive handelt, kennt, können sich doch noch versteckte Seiten zeigen.


Fazit:
Rebekka Mand hat mit Der Kuss der Muse eine Geschichte erschaffen, die in die Tiefen der menschlichen Psyche eindringt. Als Leser begleitet man Alex auf einer Achterbahnfahrt der Gefühle und erhält die Erkenntnis, dass man seine Vergangenheit nicht gänzlich hinter sich lassen kann.

Wenn eine Autorin es schafft, einem mit einer Geschichte, die man normalerweise nicht unbedingt lesen würde, so zu fesseln und solche Emotionen hervorzurufen, dann kann man nur den Hut vor dieser Leistung ziehen.

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137 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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3 Lilien - Das erste Buch des Blutadels

Rose Snow
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Independently published, 18.11.2017
ISBN 9781973333234
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Prolog von 3 Lilien – Das erste Buch des Blutadels lädt uns sofort in die Welt des Blutadels und ihren Fähigkeiten ein. Der Leser erfährt von der Familie Medici, dem Blutbaum und wie sich daraus die Blutgaben entwickelt haben. Somit weiß man schon zu Beginn, was auf einen wartet, und tappt nicht im Dunkeln. Generell streut Rose Snow immer wieder Gesetzestexte und Verlautbarungen des Blutadels mit ein, was diese geheime Welt noch realistischer und greifbarer macht.

Gleich im ersten Kapitel lernt man Lorelai, die Hauptprotagonistin, kennen und entdeckt ihre Liebe zu Blumen. Lorelai wartet darauf, dass ihre Blutgabe sich zeigt, und versucht nebenbei ein normales Leben als Teenagerin mit den alltäglichen Problemen zu meistern. Die Geschichte nimmt an Fahrt auf, als Vitus in ihr Leben tritt und ihre Gefühle mächtig ins Wanken bringt. Als sich ihre Blutgabe endlich zeigt, ist nichts so, wie es sein sollte.

Lorelai ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie benimmt sich zwar wie eine typische junge Frau, die von ihren Gefühlen geleitet wird, aber sie hinterfragt auch das System hinter dem Blutadel und nimmt nicht nur alles stumpf hin. Vor allem das Heiratssystem macht ihr ziemlich zu schaffen.
Auch andere Familienmitglieder, wie zum Beispiel ihre kleine Schwester Romy oder ihre Eltern, werden so beschrieben, dass man sie sofort ins Herz schließen muss. Sie halten zusammen und versuchen jede Krise gemeinsam zu meistern.
Vitus hingegen war von Anfang an sehr undurchschaubar. Ich wusste nicht, was ich von ihm halten soll, und zum Ende hin hat sich meine anfängliche Abneigung gegen ihn noch gesteigert.

Die ganze Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Lorelai erzählt, meine bevorzugte Erzählperspektive, da ich somit einen noch besseren Bezug zur Hauptfigur habe.
Sehr überrascht war ich vom Schreibstil. Man merkt als Leser überhaupt nicht, dass die Geschichte von zwei Autorinnen geschrieben wurde. Detailreich, aber nicht zu überladen erzählen die beiden die Ereignisse, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Vor allem zum Ende hin wollte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen.
Das Autorenduo lässt uns am Schluss mit einem ziemlichen Cliffhanger stehen, so dass man schon richtiggehend genötigt wird, sofort zum zweiten Band zu greifen.

Fazit:

Das Autorenduo Rose Snow hat in ihrem Buch 3 Lilien – Das erste Buch des Blutadels die Geschichte der italienischen Familie Medici mit fantastischen Fähigkeiten, den Blutgaben, verknüpft. Mit einer sympathischen Protagonistin und einem anschaulichen Schreibstil verbinden sie perfekt das reale Leben einer Teenagerin und einer geheimen Gesellschaft, die sich durch ihre Fähigkeiten auszeichnet.
Die Geschichte besticht durch Humor, Emotionen und Spannung. Ich bin schon gespannt, wie es mit Lorelai und dem Blutadel weitergeht.

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263 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte

Bernhard Hennen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 29.12.2017
ISBN 9783596297269
Genre: Fantasy

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Viel mehr als nur Worte

Melanie Horngacher
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Forever , 01.12.2017
ISBN 9783958189102
Genre: Romane

Rezension:

Die Autorin versetzt den Leser direkt in die Geschehnisse hinein, denn bevor man die Figuren näher kennenlernen konnte, passiert schon das Erlebnis, das das Leben von Mia, einer alleinerziehenden Mutter eines kleinen Sohnes, durcheinanderbringt, und das im Klappentext schon erwähnt wird.

Trotzdem fiel mir der Einstieg in die Geschichte nicht schwer, denn das Ganze wird zu Beginn aus der Ich-Perspektive von Mia erzählt. Dadurch erhält man einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt. Die Autorin legt sehr viel Wert darauf, alles detailreich und anschaulich zu erzählen. Für viele könnte sich somit die Geschichte etwas hinziehen, mich hat aber gerade die Tatsache, dass man viel Alltägliches erfährt, überzeugt. In einem Liebesroman geht es für mich nicht darum, die Spannung aufrecht zu erhalten wie z.B. bei einem Krimi, sondern eine Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen und das hat Melanie Horngacher hier auf jeden Fall geschafft.

Mia und Jake sind einfach sehr sympathische Charaktere, denen man wünscht, miteinander glücklich zu werden. Leider legt das Schicksal ihnen immer wieder Steine in den Weg. Die beiden haben es wirklich nicht leicht. Doch die gemeinsamen Erfahrungen schweißen sie näher zusammen, bis Jake von seiner Vergangenheit eingeholt wird und eine gemeinsame Zukunft mit Mia unerreichbar scheint.

Neben den Hauptprotagonisten hat die Autorin auch die anderen Figuren sehr plastisch dargestellt. Sei es die beste Freundin von Mia, Natalie, die ihr immer wieder unter die Arme greift, oder Martha, Mias Schwiegermutter, die ihr das Leben zur Hölle macht.
Die Geschichte wird nicht nur aus der Perspektive von Mia erzählt, sondern auch aus der von Jake. Das fand ich sehr erfrischend, denn selten bekommt man auch einen Einblick in die männliche Gefühlswelt.

Gefühlswelt ist ein gutes Stichwort. Ich konnte dank des einfachen, aber einfühlsamen Schreibstils der Autorin wirklich mit Mia und Jake mitfühlen. Ich war von einigen Ereignissen erschreckt, habe mitgezittert, aber es gab auch Szenen zum Schmunzeln.
Die Hälfte des Buches habe ich übrigens in einem Schwung durchgelesen, da ich so gefesselt war.

Einzig und alleine das Ende ging mir dann etwas zu schnell. Da vorher den Geschehnissen immer viel Zeit gelassen und nichts überstürzt wurde, hätte ich mir dahingehend das Ende harmonischer vorgestellt.

Fazit:
Viel mehr als nur Worte ist so ein passender Titel für diese Geschichte, denn es geht darum, dass man Worten nicht immer vertrauen kann und dass ab und zu Gefühle viel wichtiger sind, als alles tot zu reden. Melanie Horngacher hat hier sehr sympathische Figuren geschaffen, mit denen ich mitgelitten, aber mich auch mitgefreut habe. Der tolle Schreibstil hat die Worte nur so dahinfliegen lassen.

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280 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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A Court of Mist and Fury

Sarah J. Maas
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury USA Childrens, 03.05.2016
ISBN 9781619634466
Genre: Fantasy

Rezension:  
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328 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 96 Rezensionen

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Rosen & Knochen

Christian Handel
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 06.09.2017
ISBN 9783959915120
Genre: Fantasy

Rezension:

Schon nach der großartigen Kurzgeschichte von Christian Handel in der Anthologie Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln war für mich klar, dass ich auch seine düstere Märchenadaption lesen muss. Ich war schon sehr gespannt auf die Geschichte, da der Hype „Märchenadaptionen“ bis jetzt völlig an mir vorübergegangen ist.


In Rosen und Knochen begleiten wir die beiden Dämonenjägerinnen Muireann und Rose bei einem ihrer Aufträge – sie sollen den Geist einer Hexe unschädlich machen.
Christian Handel verwebt hier das Märchen um Schneeweißchen und Rosenrot gekonnt mit dem von Hänsel und Gretel.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Muireann erzählt. Schon zu Beginn schafft es der Autor eine düstere Atmosphäre zu erschaffen, die sich bis zum Ende durchzieht bzw. sich sogar immer mehr steigert.


Der Schreibstil ist einfach wunderbar märchenhaft und bildreich. Ich hatte beim Lesen richtig das Gefühl, ein altes Märchen zu lesen. Von Anfang an konnte ich mir das alte Hexenhaus sowie den düsteren Wald bildlich vorstellen.
Auch wenn die Geschichte nur aus Muireanns Sicht erzählt wird, die charakterlich sehr gut ausgearbeitet wurde, war auch Rose für mich kein unbeschriebenes Blatt, sondern eine spannende Persönlichkeit. Die beiden sind zwar taffe Jägerinnen, haben aber doch auch mit einigen Zweifeln und Ängsten zu kämpfen.
Die Novelle hat zwar wenige Seiten, aber ich habe weder eine Tiefe bei den Charakteren noch Spannung vermisst, was doch meist bei kurzen Geschichten der Fall ist.
Sehr gelungen fand ich Muireanns Visionen, mit denen die Geschichte rund um die Hexe erzählt wird.


Christian Handel hat es geschafft, mich so in die Handlung hineinzuziehen, dass ich Rosen und Knochen nicht mehr aus der Hand legen konnte und alles in einem Schwung lesen musste. Ich bin normalerweise nicht unbedingt ein Freund von düsteren Geschichten, aber ich war doch richtiggehend fasziniert davon, wie der Autor mich in seinen Bann gezogen hat und mir eine Gänsehaut bescherte, da es doch einige grausame und brutale Szenen gibt.
Das atemberaubende Ende sowie die leichte Liebesgeschichte haben für mich die Geschichte noch vollständig abgerundet.


Weitere Highlights finden sich am Ende des Buches. Denn es gibt noch die Kurzgeschichte Der Flötenspieler zu lesen, die auch zu den Hexenwald-Chroniken gehört, sowie einige Informationen zu den wahren Märchen der Grimm-Brüder. Diese heben sich doch ziemlich von dem ab, was wir als Kinder vorgelesen bekommen.


Fazit:
Rosen und Knochen von Christian Handel ist eine düstere Geschichte, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Sie besticht durch einen märchenhaften Schreibstil, sympathischen Figuren und einer spannenden, aber auch etwas grausamen Handlung. Gänsehautfaktor inkludiert!

Ich freue mich riesig auf weitere Geschichten aus den Hexenwald-Chroniken und beim nächsten Mal darf es ruhig etwas länger werden 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

fantasy, grenzen-saga, historischer roman, rebekka mand

Von den Herrschern der See

Rebekka Mand
E-Buch Text: 554 Seiten
Erschienen bei independently published, 15.09.2017
ISBN B074PQP6BQ
Genre: Historische Romane

Rezension:

Nach Von den Grenzen der Erde und Von den Hütern der Schlange entführt uns die Autorin Rebekka Mand in Von den Herrschern der See erneut in die raue Welt der Wikinger. 
Der Prolog verdeutlicht dem Leser gleich am Anfang, dass es auch im dritten Band wieder düster und geheimnisvoll wird und macht eindeutig Lust auf mehr.

Die Geschichte an sich beginnt etwas ruhiger, da Lynn und Eirik endlich sesshaft werden. Wer hätte das nach den ganzen Abenteuern und Ereignissen, die die beiden schon durchstehen mussten, noch erwartet? Aber wie wir schon wissen, können Lynn und Eirik ihrer Vergangenheit nicht entkommen und auch dieses Mal wird ihre heile Welt zerrissen und durcheinander gerüttelt. 

Mit neuen Figuren und alten Bekannten wird die Geschichte vielschichtiger. Grindill, Brae und Branan sind nur einige Beispiele für neue Charaktere, die durch eine Hintergrundgeschichte Komplexität gewinnen und somit wirklich real wirken. Es gibt keine Figur in der Geschichte, die deplatziert wirkt, sondern alle tragen ihren Teil zum Fortgang der Handlung bei.

Dieses Mal tritt auch Lynns Gabe wieder vermehrt in den Vordergrund, was das Ganze noch mystischer, gefährlicher und düsterer macht. Man erfährt, woher Lynn ihre Gabe hat und taucht somit noch tiefer in die Mythologie ein.
Lynn und Eirik haben sich weiterentwickelt und müssen sich ihren Ängsten erneut stellen. Nach den Geschehnissen im zweiten Teil ist dies nicht wirklich einfach. Doch sie wachsen mit jedem Fehlschlag und man möchte einfach, dass sie irgendwann ihren Frieden finden. Eirik, der viel durchgemacht und trotzdem alles versucht, seine kleine Familie zu retten und Lynn, die immer an das Gute im Menschen glaubt, auch wenn sie das manches Mal in Schwierigkeiten bringt. 

Ich habe die Charaktere so ins Herz geschlossen, dass ich einfach nicht wollte, dass ich sie jetzt ziehen lassen muss, ohne zu wissen, wie ihre weitere Zukunft aussieht. Und genau DAS ist das Gefühl, was ich haben will, wenn ich eine richtig gute Reihe beende. Ich liebe es, wenn mir das Herz blutet, wenn ich noch tagelang darüber nachdenke, wie es mit den Figuren weitergeht, und mir bei einem richtigen guten Ende die Tränen kommen. Und genau das hat Rebekka Mand mit ihrer Grenzen-Saga geschafft. 

Fazit:
Rebekka Mand hat mit Von den Herrschern der See einen wirklich gelungenen Abschlussband geschaffen. Wenn mir eine Autorin Gänsehaut beschert, mir die Tränen in die Augen treibt und mich die Geschichte auch nach dem Lesen einfach nicht loslässt, dann kann ich das Buch einfach nur zu 100% weiterempfehlen. 
Wer auf vielschichtige Charaktere, Spannung, Drama und eine Portion Fantasy steht, wird bei der Grenzen-Saga auf keinen Fall enttäuscht. 

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(1.313)

2.575 Bibliotheken, 31 Leser, 5 Gruppen, 339 Rezensionen

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Das Juwel - Die Gabe

Amy Ewing ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.08.2015
ISBN 9783841421043
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Juwel – Die Gabe entführt uns Leser in die Welt von Violet, einem Surrogat, das aufgrund ihrer Gabe dazu ausgewählt ist, im Adel zu leben und ihnen ein Kind zu gebären. 
Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Violet geschildert, was wieder einmal die perfekte Sichtweise ist, um sich mit der Protagonistin zu identifizieren und ihre Gefühle und Gedanken hautnah mitzuerleben.
Violet ist ein Mädchen, das schon zu Beginn weiß, dass es große Ungerechtigkeiten im Gesellschaftssystem (wie eben die Leihmutterschaft) gibt, nie aber auch den Gedanken daran verschwendet hat, etwas zu verändern, da sie sich als Surrogat auf eine der untersten Ebenen der Hierarchie befindet. Als Surrogat der Herzogin steht ihr eigentlich ein prunkvolles Leben bevor, vorausgesetzt sie hält sich an die Regeln: benimmt sie sich artig, wird sie belohnt; begeht sie aber nur einen kleinen Regelverstoß, erwarten sie schlimme Konsequenzen.
Violet war mir von Anfang an sympathisch, da ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Sie ist keine der starken Heldinnen, die sofort alles anpacken und schaffen, sondern sie entdeckt erst nach und nach die Geheimnisse, die der Adel verbirgt, bleibt zumindest im ersten Band doch noch etwas passiv, stellt sich aber trotzdem gegen den Adel. Vor allem ihre Loyalität zu Freunden ist eine der Eigenschaften, wieso sie mir so sympathisch war. 
Doch Amy Ewing schafft noch weitere interessante Figuren, wie Ash Lockwood oder Lucian. Die Liebesgeschichte ist zwar jetzt nichts Hervorragendes, hat sich aber trotzdem gut aufgebaut und war authentisch. 

Allgemein ist die dystopische Welt, die die Autorin erschafft, sehr vielschichtig. Es erinnert zwar von der Einteilung der Viertel etwas an die Distrikte von „Die Tribute von Panem“, aber gerade die Idee der Leihmutterschaft fand ich faszinierend und erschreckend zugleich. 
Der Schreibstil von Amy Ewing ist einfach, lässt sich sehr angenehm lesen und die Geschichte liest sich deswegen fast in einem Rutsch durch.
Leider befindet sich am Ende des Teiles ein ziemlich mieser Cliffhanger, deswegen rate ich euch den zweiten Band gleich neben euch liegen zu haben und von diesem ja nicht den Klappentext zu lesen, da dieser ziemlich spoilert. 


Fazit:
Das Juwel – Die Gabe ist der Auftakt zu einer spannenden Dystopie, bei der man zwar jetzt nichts Anspruchsvolles erwarten darf, der sich aber dank des einfachen Schreibstils und der sympathischen Protagonistin weg liest, wie nichts. Die Grundidee der Dystopie ist zwar nicht neu, aber die Autorin verwebt viele neue Aspekte und bietet somit eine nervenaufreibende Geschichte.
Legt euch am besten gleich den zweiten Teil daneben, damit ihr gleich weiterlesen könnt! 

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211 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

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Glück ist eine Gleichung mit 7

Holly Goldberg Sloan ,
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 27.07.2015
ISBN 9783446245532
Genre: Jugendbuch

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59 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Medusas Fluch

Emily Thomsen
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 12.01.2017
ISBN 9781542515917
Genre: Fantasy

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322 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

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Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln

Julia Adrian , Susanne Gerdom , Kate Forsyth , Nina Blazon
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.10.2016
ISBN 9783959911818
Genre: Fantasy

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Die unsichtbare Bibliothek

Genevieve Cogman ,
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.12.2015
ISBN 9783404207862
Genre: Fantasy

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fantasy

Himmelsfeuer

Dania Dicken
E-Buch Text: 588 Seiten
Erschienen bei null, 17.09.2014
ISBN B00NPBKA5Q
Genre: Fantasy

Rezension:

In Himmelsfeuer entführt uns die Autorin Dania Dicken in eine mittelalterlich angehauchte Welt, in der der Leser die Protagonistin Caelidh auf die gefährliche Suche nach ihrer entführten Schwester begleitet. 
Die Geschichte beginnt aber erst mal friedlich, in dem wir Caelidh auf die Hochzeit ihrer Schwester Fianna begleiten. Geschildert wird alles in der Ich-Perspektive der jungen Frau, was für mich sowieso meistens ein großer Pluspunkt ist, da man somit einen viel besseren Einblick in die Gedanken und Gefühle der Figuren erhält. 
Durch diesen eher sanften Einstieg erfährt man auch schon viel über die Welt, in der das Ganze spielt. 
Wir befinden uns in einem Land, das von einem Tyrannen beherrscht wird, der einen Dämonenkult anführt. Der König hat außerdem die Schwesternschaft der Klinge verboten, der Caelidh angehört und die somit im Verborgenen leben muss.
Fantasyelemente kommen zu Beginn, abgesehen von den Göttern, an die der Großteil der Bevölkerung glaubt, sehr wenige vor und dies zieht sich leider auch die ganze Handlung ziemlich durch. Zum Ende treten zwar doch zwei, ich nenne es mal, Fantasywesen auf, aber diese spielen nicht sehr lange eine Rolle. Diese Tatsache fand ich etwas schade, da ich mich auf einen Fantasyroman gefreut hätte.

Durch den Schreibstil der Autorin, der sehr klar und einfach ist, war es leicht, der Geschichte zu folgen. Doch leider lag der Fokus viel mehr auf den alltäglichen Szenen und die Teile, die Spannung versprachen, wurden eher schnell abgehandelt. Es war zwar nicht so, dass ich mich den Rest der Handlung gelangweilt habe, doch ich hätte mir mehr Spannung gewünscht und Szenen, auf die ich hinfiebern kann. Etliche Tipp- und Rechtschreibfehler haben leider auch meinen Lesefluss etwas gebremst. 

Mit der Hauptprotagonisten Caelidh wurde ich recht schnell warm. Sie ist eine starke junge Frau, die sich in ihrer patriarchalischen Welt behauptet und mit ihrer Einstellung, auch andere Personen dazu anstößt, über die Zustände in ihrem Land nachzudenken. Von Fianna, ihrer Schwester hingegen war ich zunehmend genervt, wie sie mit ihrer eigenen Situation umging und sich gegenüber Caelidh verhalten hat. Die anderen Figuren blieben angesichts des Ich-Erzählers etwas im Dunkeln. 
Probleme hatte ich zwar mit der Liebesgeschichte, die sich entwickelt, da sie mir etwas zu vorhersehbar und typisch war. Trotzdem gefiel mir der Gedanke, welche Macht Liebe hat, in der Geschichte sehr gut. 

Die Geschichte endet nicht mit der Reise, sondern der Leser begleitet die Figuren auch noch dabei, wie sie die Geschehnisse verdauen und zur Ruhe kommen. 


Fazit:
Himmelsfeuer verspricht eine abenteuerliche Reise, bietet aber dann doch eher eine Geschichte, die nicht unbedingt vor Spannung strotzt. Die Autorin legt den Fokus viel zu sehr auf ruhigere Szenen und erzählt die handlungstragenden Abschnitte viel zu schnell und ungenau.
Trotzdem entwirft sie eine interessante Welt, die sich mit dem Thema Patriarchat stark auseinandersetzt. Ein paar mehr Fantasyelemente wären wünschenswert gewesen. 

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

drama, historischer roman, wikinger

Von den Hütern der Schlange

Rebekka Mand
Flexibler Einband: 632 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.11.2015
ISBN 9783739207674
Genre: Historische Romane

Rezension:

In Von den Hütern der Schlange wird die Geschichte um Lynn und Eirik weitererzählt. Dazu fließt aber auch die Vergangenheit von Lynns Vater Ríann ein, die im ersten Buch schon leicht angedeutet wurde. Dies hat der ganzen Geschichte viel mehr Tiefe verliehen und man merkt, dass die Autorin viel Arbeit in das Weben ihrer Welt und die Geschichten ihrer Protagonisten gesteckt hat. 

Wir reisen dieses Mal mit Lynn und Eirik in noch unbekannte Länder, begegnen vielen neuen Personen und erleben natürlich wieder viele Abenteuer. Alles läuft darauf hinaus, dass Lynn ihrer Vergangenheit nicht davon laufen kann. Wie schon im ersten Teil entstehen mehrfach Konflikte dadurch, dass Lynn und Eirik einfach unverbesserliche Sturköpfe sind, nicht aus ihrer Haut können und sich gegenseitig oft genug verletzen. Die Spannung zwischen den beiden Protagonisten war wie schon im ersten Band spürbar zu greifen und ich habe wieder mit beiden mitgefiebert.

Auf eine kleine Schwäche muss ich im Vergleich zum grandiosen ersten Band Von den Grenzen der Erde schon hinweisen. Darin hat mir vor allem gefallen, dass die Figuren für mich sehr greifbar waren. Ich konnte mit ihnen mitfühlen und dank der ausführlichen Charakterisierung hatte ich ein genaues Bild von ihnen im Kopf. Das hat mir bei Von den Hütern der Schlange etwas gefehlt. Es wurden natürlich auch in dieser Geschichte viele neue Figuren eingeführt, die für die Handlung wichtig waren. Doch sie bleiben mir etwas zu blass. Mir fehlte die Tiefe und deswegen hielt ich mich eher an die bekannten Personen. 

Trotzdem brilliert auch der zweite Teil wieder mit dem besonderen Schreibstil von Rebekka Mand, die wahre Welten mit ihren Worten entstehen lässt. Man merkt, dass die Worte richtig gewählt wurden, um zum einen die Geschichte authentisch wirken zu lassen, aber auch einen Hang Mystik und Geheimnisse miteinfließen zu lassen.

Meist sind die zweiten Teile einer Trilogie immer etwas schwächer und dienen eher dazu auf das große Finale hinzuführen. Das war hier gar nicht der Fall, da die Geschichte sogar ein einigermaßen abgeschlossenes Ende hat und den Leser nicht mit einem fiesen Cliffhanger zurücklässt. Dies schmälert aber auf keinen Fall die Vorfreude auf den dritten Band, der nächstes Jahr erscheinen soll. 


Fazit:
Trotz einer kleinen Schwäche – der fehlenden Tiefe der neu eingeführten Personen - konnte mich auch der zweite Band der Wikingertrilogie Von den Hütern der Schlange überzeugen. Ein wunderbar historischer Roman mit Protagonisten, die man einfach lieben und ab und zu auch hassen muss. Ich freue mich schon riesig auf den Abschlussband. 

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2.371 Bibliotheken, 52 Leser, 4 Gruppen, 264 Rezensionen

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Harry Potter und das verwunschene Kind

Joanne K. Rowling , John Tiffany , Jack Thorne
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2016
ISBN 9783551559159
Genre: Jugendbuch

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30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

fantasy, haithabu, historienroman, historisch, historischer roman, liebe, mord, mystik, nordmänner, raubzüge, schatz, spannung, vikinger, wikinger

Von den Grenzen der Erde

Rebekka Mand
E-Buch Text: 583 Seiten
Erschienen bei null, 01.12.2014
ISBN B00Q7NGJ4K
Genre: Historische Romane

Rezension:

Meine Meinung:
In Von den Grenzen der Erde begleitet der Leser zum einen Lynn, die in jungen Jahren von fremden Männern entführt wird und fortwährend als Sklavin leben muss und Eirik, der von seiner Familie verstoßen wird, da er sich lieber auf Abenteuerreise begibt, als sesshaft zu werden.
So unterschiedlich die beiden Protagonisten auch sind, so spannend ist es auch ihren Lebensweg zu begleiten. 

Die Geschichte spielt im 9. Jahrhundert, in dem die Männer in den Sommermonaten auf die viking gehen und das Schicksal noch bestimmt wird von den keltischen Göttern. Für mich war dies völliges Neuland, da ich bis jetzt nur historische Romane, die im Mittelalter spielen, gelesen habe. Ich musste mich anfangs immer selbst daran erinnern, dass die Personen nicht in Burgen leben, sondern in einfachen Langhäusern.
Aber die Autorin hat es mit ihren detailreichen Schilderungen bald geschafft, die kargen Landschaften, die kleinen Dörfer und die wilde See vor meinen Augen entstehen zu lassen. 

Der Schreibstil an sich war meiner Meinung nach perfekt für diese Geschichte – einfach zu lesen, mit vielen Dialogen und der Zeit angepasst. Die Autorin bindet sogar alte dänische oder schottische Wörter mit ein, die auch ohne Übersetzung im Kontext zu verstehen waren und das Ganze noch authentischer gemacht haben.

Man begleitet die Personen über Jahre hinweg, wächst im Falle von Lynn mit ihnen auf und entdeckt nach und nach neue Facetten. Die Figuren waren alle durchwegs authentisch charakterisiert. Obwohl es viele Namen waren, die vorkamen, hatte ich zu jeder Person ein genaues Bild im Kopf und konnte auch einige ziemlich ins Herz schließen. Vor allem Lynn, die sich von einem schüchternen Mädchen zu einer selbstbewussten Frau entwickelt und Eirik, der immer etwas undurchschaubar war und den ich ab und zu einfach nur schütteln wollte, weil er so stur war, haben es mir angetan. Aber auch viele andere Charaktere habe diese Geschichte zu etwas ganz Lebendigem gemacht.

Die Geschichte umfasst über 600 Seiten und es sollte einem bewusst sein, dass es nicht ständig spannende Handlungen gibt. Aber genau das fasziniert mich an historischen Romanen. Man taucht in das einstige Leben ein, erfährt, wie die Menschen ihren Alltag bestritten haben und wie das ganze Miteinander ausgesehen hat. In Von den Grenzen der Erde bekommt man genau so einen Einblick in die Zeit der Wikinger. Trotz allem gibt es auch richtig nervenzerreißende Szenen und vor allem die letzten 200 Seiten konnte ich das Buch fast gar nicht mehr aus der Hand legen.
Das Ende wurde zwar die letzten 100 Seiten etwas vorhersehbar, was meine Leselust aber überhaupt nicht geschmälert hat. Ich freue mich riesig, noch weiter in das Leben von Lynn und Eirik im zweiten Teil einzutauchen. 


Fazit:
Von den Grenzen der Erde ist ein unglaublich authentischer Roman über die Wikingerzeit mit faszinierenden Personen vor einer wunderbaren Kulisse. Liebe, Hass, viele Wendungen und auch ein Hauch Fantasy finden sich in dieser Geschichte. Ich kann das Buch wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen!

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79 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

christina beuther, dorfleben, erbe, freundschaft, heimat, innere zerrissenheit, ist das jetzt schon liebe, kindheit, klischees, leseempfehlung, liebe, liebesgeschichte, mutter-tochter-beziehung, ostwestfalen, selbstfindung

Ist das jetzt schon Liebe?

Christina Beuther
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.06.2016
ISBN 9783746632254
Genre: Liebesromane

Rezension:

Es wurde mal wieder Zeit für einen schönen Liebesroman. Ist das jetzt schon Liebe? spielt auch noch im August, was dann einfach perfekt gepasst hat.

In diesem Roman begleitet der Leser Juli, die in Amerika lebt, aber für die Beerdigung ihrer Mutter zurück in das kleine deutsche Dorf kehrt, in dem sie aufgewachsen ist. Die Geschichte wird immer aus der Sicht von Juli erzählt, aber in der 3. Person. Eingeteilt ist sie nicht in Kapitel, sondern in Tage. Somit hatte ich fast das Gefühl, wie wenn ich ein Tagebuch lesen würde. 

Am Anfang hatte ich einige Probleme mit Juli warm zu werden. Sie war mir zu festgefahren in ihrer Einstellung und Meinung. Auch als sie den Brief ihrer Mutter findet, der bei weitem nicht so im Zentrum steht, wie der Klappentext verspricht, will sie der Wahrheit nicht ins Auge sehen und bleibt stur. Erst nach und nach wird ihr klar, dass sie sich von ihren alten Vorstellungen lösen muss, damit sie ihr Glück finden kann.
Die anderen Figuren hingegen waren mir von Anfang an sympathisch. Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf, in dem jeder jeden kennt. Juli trifft einige Freunde wieder, die sie seit Jahren nicht gesehen hat, die aber immer noch hinter ihr stehen, aber auch alte Feinde aus der Vergangenheit. 

Der Schreibstil von Christina Beuther ist zwar einfach, aber trotzdem detailgetreu. Vor allem die Umgebung und im Besonderen das Haus von Julis Großmutter entstanden bildlich vor meinen Augen. Etwas irritiert war ich davon, dass das Kochen in der Geschichte ziemlich im Mittelpunkt stand, obwohl Juli beruflich Grafikerin ist und ihre Leidenschaft dem Zeichnen gilt. Fast schon akribisch wurde jeder einzelne Schritt beschrieben, fast wie in einem Rezept. Im Nachhinein habe ich dann gesehen, dass am Ende des Buches sogar die Rezepte zu den Gerichten abgedruckt sind und einige davon werde ich sicher mal ausprobieren. 

Die Liebesgeschichte ist zwar ziemlich vorhersehbar und hält auch keine Überraschungen bereit. Trotzdem konnte sie mich emotional mitreißen und am Ende habe ich sogar ein paar Tränchen vergossen. 
Im Mittelpunkt steht aber gar nicht so sehr die Liebesgeschichte, sondern der Weg zum eigenen Glück. Juli macht sich nach dem Lesen des Briefes von ihrer Mutter, aber auch nach einigen Gesprächen mit ihren Freunden und Verwandten viele Gedanken darüber, wie man den richtigen Weg im Leben findet und ob man manchmal auch etwas riskieren muss, um sein Glück zu finden. Die Geschichte hat auch mich zum Nachdenken angeregt. 


Fazit:
Ist das jetzt schon Liebe?ist nicht nur ein Liebesroman, sondern vor allem eine Geschichte mit einer tiefergehenden Botschaft: Um das wahre Glück im Leben zu finden, muss man sich von alten Konventionen lösen und ab und zu den Mut aufbringen, etwas Neues zu riskieren.
Die Liebesgeschichte war zwar nicht neu und auch ziemlich vorhersehbar, trotzdem konnte sie mich am Ende emotional mitgerissen. 
Passende Lektüre für einen heißen Sommertag! 

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elben, e.m. ascher, fantasy

Adain Lit: Blutmagie (Erster Band der Saga)

E.M. Ascher
Flexibler Einband: 494 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 16.02.2016
ISBN 9781530016259
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch hat mich aufgrund des Zusatzes „ein Elbenroman“ sofort angesprochen, da diese phantastischen Wesen meiner Meinung nach meist nur als Nebenfiguren in Geschichten Eingang finden.
Ich hatte zu Beginn ziemliche Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und musste das Buch erstmal wieder weglegen. Ein erneuter Versuch hat mir dann aber gezeigt, dass die Geschichte nach einigen Seiten viel leichter zu lesen ist. Am Anfang werden die einzelnen Personen ausführlich beschrieben, was für mich eine ziemlich neue Art war, in eine Geschichte einzutauchen.
Leider kam bei mir auch sehr schnell der Vergleich mit der Handlung des Hobbits auf, was aber nur den ersten Teil der Geschichte betrifft. 

Etwas irritierend war, dass es ab und zu einen allwissenden Erzähler gab und somit einige Kommentare, die auf die Zukunft verweisen, ansonsten begleitet der Leser aber die einzelnen Protagonisten in der 3. Personen. Dies hat mir ziemlich gut gefallen, da man somit nicht nur auf eine Person konzentriert war und dadurch auch Ereignisse verfolgen konnte, die in anderen Teilen des Landes stattfanden.

In Adain Lit – Blutmagie begegnen dem Leser ziemlich viele Figuren mit außergewöhnlichen Namen, an die ich mich erst mal gewöhnen musste. Auch dauerte es einige Zeit, bis ich alle auseinander halten konnte, da sich viele Namen auch ähneln. 
Die Figuren haben zwar alle ihre eigenen Charaktereigenschaften, so dass ich sie, nachdem ich mir die Namen endlich merken konnte, unterscheiden konnte, trotzdem blieben sie etwas blass. Ich konnte nicht wirklich eine emotionale Beziehung zu ihnen aufbauen. 

Die Atmosphäre und Umgebung hingegen wurden sehr detailgetreu wiedergegeben. Die Autorin kann wirklich wunderschön bildhaft beschreiben. Vor allem Adain Lit, der Wald der Elben, wurde aus der Sicht der naturverbundenen Elben perfekt dargestellt. 

Die Geschichte umfasst ca. 500 Seiten und es war teilweise ziemlich langatmig. Die spannenden Momente werden zu schnell abgehandelt, so dass kein richtiger Spannungsbogen aufkommt. Jedes Mal, wenn es zu einer Szenerie kommt, die wirklich nervenaufreibend und packend zu werden schien, war sie auch schon wieder vorbei. 
Es wird ziemlich viel Handlung in diese 500 Seiten verpackt. Wenn die spannenden Szenen ausführlicher beschrieben worden wären, könnte dieses Buch sicher die doppelte oder dreifache Seitenanzahl haben.
Es gab einfach zu viele spannungsarme Abschnitte, die meinen Lesegenuss geschmälert haben. Ich habe auch ziemlich lange an dem Buch gelesen.

Weiterhin sind mir doch zahlreiche Flüchtigkeitsfehler und Wortwiederholungen aufgefallen. Ein weiterer Korrekturvorgang würde dem Buch sicher gut tun und diese Fehler beseitigen. 


Fazit:
Adain Lit – Blutmagie beinhaltet eine Geschichte, die wirklich viel Potential hat. 
Die Autorin hat wunderbare Ideen und die Grundgeschichte verspricht wirklich einen spannenden High-Fantasy Roman. Leider ist die Umsetzung nicht ganz ausgereift. Der Spannungsbogen fehlt so gut wie ganz und die Figuren bleiben zu blass. 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

feuerheli

Seelenaura

Ela Feyh
E-Buch Text: 473 Seiten
Erschienen bei null, 19.06.2016
ISBN B01HC0WC5Q
Genre: Fantasy

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Seelenaura

Ela Feyh
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 11.07.2016
ISBN 9783741241802
Genre: Fantasy

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Die Steinheilerin

Elke Thomazo
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 30.11.2015
ISBN 9783959914444
Genre: Historische Romane

Rezension:

In Die Steinheilerin begleiten wir die junge Gret, die in der Stadt Freising lebt und unbedingt Heilerin werden will, genau wie ihr Vorbild Brigitta. Doch leider muss sie sehr bald feststellen, dass die anderen Bewohner ihrer Stadt, Brigitta und ihr nicht wohlgesonnen sind.
Wir befinden uns hier also direkt in der Zeit der Hexenverfolgungen, ein wirklich spannendes Thema für einen historischen Roman.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir deshalb gut gelungen, da ich Romane mit dem Thema Hexenverfolgung gerne lese. Die Wortauswahl hat die Autorin der damaligen Zeit angepasst, es finden sich also keine störenden modernen Wörter. Leider hatte ich etwas Probleme mit dem ziemlich einfachen Schreibstil, der in mir oft den Gedanken aufwarf, dass dieses Buch eher für Jüngere geschrieben wurde, was aber nicht ganz zu dem Thema passte. Auch die Emotionen blieben für mich am Beginn etwas auf der Strecke. 
Zum Glück änderte sich dieser Eindruck ab der Hälfte des Buches und ich konnte wirklich in die Geschichte eintauchen.

Gret habe ich eigentlich von Anfang an ins Herz geschlossen. Es war so erfrischend, endlich mal eine Hauptprotagonistin zu finden, die sich ihrem Alter passend verhält, was ich gerade in der derzeitigen Jugendliteratur etwas bemängle. Anlässlich der Zeit, in der das Ganze spielt, ist es natürlich klar, dass sie noch nicht über ein umfangreiches Wissen und Erfahrungen verfügt und deshalb ein bisschen naiv ist. Trotzdem macht sie in der Geschichte auch eine Entwicklung durch. Bei einigen Entscheidungen konnte ich aber nur den Kopf schütteln, aber sie hat sich nicht wider ihrer Persönlichkeit verhalten, somit hat das gut zusammengepasst, auch wenn es nicht immer vernünftig war. 
Mit Brigitta, Grets Lehrerin, hingegen wurde ich nicht ganz warm. Sie war mir etwas zu belehrend zu Gret und ihre aufmüpfige Einstellung hat mir etwas widerstrebt. Im Gegensatz dazu war mir Jacob von Anfang an sympathisch. Gret hätte sich keinen besseren Weggefährten aussuchen können.

Das Thema der „Heilsteine“ ist leider etwas im Handlungsverlauf verloren gegangen. Ich ging aufgrund des Titels mit der Erwartung an das Buch, dass dieses Thema doch eine wichtige Rolle spielen wird und ich einiges dazu lernen werde. Dies war dann aber doch nicht so.
Die Spannung hingegen kommt nicht zu kurz und die Autorin konnte mich am Ende mit einer unerwarteten Wendung überraschen. Das Ende lässt auch die Möglichkeit für eine Fortsetzung offen. 


Fazit:
Die Steinheilerin ist ein historischer Roman, der mich erst ab der Hälfte mitreißen konnte. 
Er überzeugt mit einer zwar naiven, aber herzlichen Hauptprotagonistin, die das Wohl ihrer Mitmenschen oft über ihr eigenes stellt und somit in Schwierigkeiten gerät. Eine dramatische Flucht und treue Weggefährten runden die ganze Geschichte ab. 
Aufgrund des einfachen Schreibstils und die zu Beginn für mich fehlenden Emotionen kann ich dem Buch aber nur 3 Sterne geben. 

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