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226 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

liebe, fantasy, feyre, magie, feen

A Court of Mist and Fury

Sarah J. Maas
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury USA Childrens, 03.05.2016
ISBN 9781619634466
Genre: Fantasy

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(56)

163 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

christian handel, märchen, märchenadaption, hexe, schneeweißchen und rosenrot

Rosen & Knochen

Christian Handel
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 06.09.2017
ISBN 9783959915120
Genre: Fantasy

Rezension:

Schon nach der großartigen Kurzgeschichte von Christian Handel in der Anthologie Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln war für mich klar, dass ich auch seine düstere Märchenadaption lesen muss. Ich war schon sehr gespannt auf die Geschichte, da der Hype „Märchenadaptionen“ bis jetzt völlig an mir vorübergegangen ist.


In Rosen und Knochen begleiten wir die beiden Dämonenjägerinnen Muireann und Rose bei einem ihrer Aufträge – sie sollen den Geist einer Hexe unschädlich machen.
Christian Handel verwebt hier das Märchen um Schneeweißchen und Rosenrot gekonnt mit dem von Hänsel und Gretel.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Muireann erzählt. Schon zu Beginn schafft es der Autor eine düstere Atmosphäre zu erschaffen, die sich bis zum Ende durchzieht bzw. sich sogar immer mehr steigert.


Der Schreibstil ist einfach wunderbar märchenhaft und bildreich. Ich hatte beim Lesen richtig das Gefühl, ein altes Märchen zu lesen. Von Anfang an konnte ich mir das alte Hexenhaus sowie den düsteren Wald bildlich vorstellen.
Auch wenn die Geschichte nur aus Muireanns Sicht erzählt wird, die charakterlich sehr gut ausgearbeitet wurde, war auch Rose für mich kein unbeschriebenes Blatt, sondern eine spannende Persönlichkeit. Die beiden sind zwar taffe Jägerinnen, haben aber doch auch mit einigen Zweifeln und Ängsten zu kämpfen.
Die Novelle hat zwar wenige Seiten, aber ich habe weder eine Tiefe bei den Charakteren noch Spannung vermisst, was doch meist bei kurzen Geschichten der Fall ist.
Sehr gelungen fand ich Muireanns Visionen, mit denen die Geschichte rund um die Hexe erzählt wird.


Christian Handel hat es geschafft, mich so in die Handlung hineinzuziehen, dass ich Rosen und Knochen nicht mehr aus der Hand legen konnte und alles in einem Schwung lesen musste. Ich bin normalerweise nicht unbedingt ein Freund von düsteren Geschichten, aber ich war doch richtiggehend fasziniert davon, wie der Autor mich in seinen Bann gezogen hat und mir eine Gänsehaut bescherte, da es doch einige grausame und brutale Szenen gibt.
Das atemberaubende Ende sowie die leichte Liebesgeschichte haben für mich die Geschichte noch vollständig abgerundet.


Weitere Highlights finden sich am Ende des Buches. Denn es gibt noch die Kurzgeschichte Der Flötenspieler zu lesen, die auch zu den Hexenwald-Chroniken gehört, sowie einige Informationen zu den wahren Märchen der Grimm-Brüder. Diese heben sich doch ziemlich von dem ab, was wir als Kinder vorgelesen bekommen.


Fazit:
Rosen und Knochen von Christian Handel ist eine düstere Geschichte, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Sie besticht durch einen märchenhaften Schreibstil, sympathischen Figuren und einer spannenden, aber auch etwas grausamen Handlung. Gänsehautfaktor inkludiert!

Ich freue mich riesig auf weitere Geschichten aus den Hexenwald-Chroniken und beim nächsten Mal darf es ruhig etwas länger werden 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

historischer roman, rebekka mand, fantasy, grenzen-saga

Von den Herrschern der See

Rebekka Mand
E-Buch Text: 554 Seiten
Erschienen bei independently published, 15.09.2017
ISBN B074PQP6BQ
Genre: Historische Romane

Rezension:

Nach Von den Grenzen der Erde und Von den Hütern der Schlange entführt uns die Autorin Rebekka Mand in Von den Herrschern der See erneut in die raue Welt der Wikinger. 
Der Prolog verdeutlicht dem Leser gleich am Anfang, dass es auch im dritten Band wieder düster und geheimnisvoll wird und macht eindeutig Lust auf mehr.

Die Geschichte an sich beginnt etwas ruhiger, da Lynn und Eirik endlich sesshaft werden. Wer hätte das nach den ganzen Abenteuern und Ereignissen, die die beiden schon durchstehen mussten, noch erwartet? Aber wie wir schon wissen, können Lynn und Eirik ihrer Vergangenheit nicht entkommen und auch dieses Mal wird ihre heile Welt zerrissen und durcheinander gerüttelt. 

Mit neuen Figuren und alten Bekannten wird die Geschichte vielschichtiger. Grindill, Brae und Branan sind nur einige Beispiele für neue Charaktere, die durch eine Hintergrundgeschichte Komplexität gewinnen und somit wirklich real wirken. Es gibt keine Figur in der Geschichte, die deplatziert wirkt, sondern alle tragen ihren Teil zum Fortgang der Handlung bei.

Dieses Mal tritt auch Lynns Gabe wieder vermehrt in den Vordergrund, was das Ganze noch mystischer, gefährlicher und düsterer macht. Man erfährt, woher Lynn ihre Gabe hat und taucht somit noch tiefer in die Mythologie ein.
Lynn und Eirik haben sich weiterentwickelt und müssen sich ihren Ängsten erneut stellen. Nach den Geschehnissen im zweiten Teil ist dies nicht wirklich einfach. Doch sie wachsen mit jedem Fehlschlag und man möchte einfach, dass sie irgendwann ihren Frieden finden. Eirik, der viel durchgemacht und trotzdem alles versucht, seine kleine Familie zu retten und Lynn, die immer an das Gute im Menschen glaubt, auch wenn sie das manches Mal in Schwierigkeiten bringt. 

Ich habe die Charaktere so ins Herz geschlossen, dass ich einfach nicht wollte, dass ich sie jetzt ziehen lassen muss, ohne zu wissen, wie ihre weitere Zukunft aussieht. Und genau DAS ist das Gefühl, was ich haben will, wenn ich eine richtig gute Reihe beende. Ich liebe es, wenn mir das Herz blutet, wenn ich noch tagelang darüber nachdenke, wie es mit den Figuren weitergeht, und mir bei einem richtigen guten Ende die Tränen kommen. Und genau das hat Rebekka Mand mit ihrer Grenzen-Saga geschafft. 

Fazit:
Rebekka Mand hat mit Von den Herrschern der See einen wirklich gelungenen Abschlussband geschaffen. Wenn mir eine Autorin Gänsehaut beschert, mir die Tränen in die Augen treibt und mich die Geschichte auch nach dem Lesen einfach nicht loslässt, dann kann ich das Buch einfach nur zu 100% weiterempfehlen. 
Wer auf vielschichtige Charaktere, Spannung, Drama und eine Portion Fantasy steht, wird bei der Grenzen-Saga auf keinen Fall enttäuscht. 

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(1.173)

2.338 Bibliotheken, 31 Leser, 5 Gruppen, 316 Rezensionen

dystopie, fantasy, amy ewing, das juwel, liebe

Das Juwel - Die Gabe

Amy Ewing ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.08.2015
ISBN 9783841421043
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Juwel – Die Gabe entführt uns Leser in die Welt von Violet, einem Surrogat, das aufgrund ihrer Gabe dazu ausgewählt ist, im Adel zu leben und ihnen ein Kind zu gebären. 
Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Violet geschildert, was wieder einmal die perfekte Sichtweise ist, um sich mit der Protagonistin zu identifizieren und ihre Gefühle und Gedanken hautnah mitzuerleben.
Violet ist ein Mädchen, das schon zu Beginn weiß, dass es große Ungerechtigkeiten im Gesellschaftssystem (wie eben die Leihmutterschaft) gibt, nie aber auch den Gedanken daran verschwendet hat, etwas zu verändern, da sie sich als Surrogat auf eine der untersten Ebenen der Hierarchie befindet. Als Surrogat der Herzogin steht ihr eigentlich ein prunkvolles Leben bevor, vorausgesetzt sie hält sich an die Regeln: benimmt sie sich artig, wird sie belohnt; begeht sie aber nur einen kleinen Regelverstoß, erwarten sie schlimme Konsequenzen.
Violet war mir von Anfang an sympathisch, da ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Sie ist keine der starken Heldinnen, die sofort alles anpacken und schaffen, sondern sie entdeckt erst nach und nach die Geheimnisse, die der Adel verbirgt, bleibt zumindest im ersten Band doch noch etwas passiv, stellt sich aber trotzdem gegen den Adel. Vor allem ihre Loyalität zu Freunden ist eine der Eigenschaften, wieso sie mir so sympathisch war. 
Doch Amy Ewing schafft noch weitere interessante Figuren, wie Ash Lockwood oder Lucian. Die Liebesgeschichte ist zwar jetzt nichts Hervorragendes, hat sich aber trotzdem gut aufgebaut und war authentisch. 

Allgemein ist die dystopische Welt, die die Autorin erschafft, sehr vielschichtig. Es erinnert zwar von der Einteilung der Viertel etwas an die Distrikte von „Die Tribute von Panem“, aber gerade die Idee der Leihmutterschaft fand ich faszinierend und erschreckend zugleich. 
Der Schreibstil von Amy Ewing ist einfach, lässt sich sehr angenehm lesen und die Geschichte liest sich deswegen fast in einem Rutsch durch.
Leider befindet sich am Ende des Teiles ein ziemlich mieser Cliffhanger, deswegen rate ich euch den zweiten Band gleich neben euch liegen zu haben und von diesem ja nicht den Klappentext zu lesen, da dieser ziemlich spoilert. 


Fazit:
Das Juwel – Die Gabe ist der Auftakt zu einer spannenden Dystopie, bei der man zwar jetzt nichts Anspruchsvolles erwarten darf, der sich aber dank des einfachen Schreibstils und der sympathischen Protagonistin weg liest, wie nichts. Die Grundidee der Dystopie ist zwar nicht neu, aber die Autorin verwebt viele neue Aspekte und bietet somit eine nervenaufreibende Geschichte.
Legt euch am besten gleich den zweiten Teil daneben, damit ihr gleich weiterlesen könnt! 

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(129)

211 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

glück, familie, verlust, trauer, 7

Glück ist eine Gleichung mit 7

Holly Goldberg Sloan ,
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 27.07.2015
ISBN 9783446245532
Genre: Jugendbuch

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

liebe, emily thomsen, götter, medusa, reihenauftakt

Medusas Fluch

Emily Thomsen
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 12.01.2017
ISBN 9781542515917
Genre: Fantasy

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285 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

märchen, anthologie, fantasy, kurzgeschichten, drachenmond

Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln

Julia Adrian , Susanne Gerdom , Kate Forsyth , Nina Blazon
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.10.2016
ISBN 9783959911818
Genre: Fantasy

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683 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 31 Rezensionen

fantasy, bibliothek, bücher, die unsichtbare bibliothek, genevieve cogman

Die unsichtbare Bibliothek

Genevieve Cogman ,
Flexibler Einband: 426 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.12.2015
ISBN 9783404207862
Genre: Fantasy

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

fantasy

Himmelsfeuer

Dania Dicken
E-Buch Text: 588 Seiten
Erschienen bei null, 17.09.2014
ISBN B00NPBKA5Q
Genre: Sonstiges

Rezension:

In Himmelsfeuer entführt uns die Autorin Dania Dicken in eine mittelalterlich angehauchte Welt, in der der Leser die Protagonistin Caelidh auf die gefährliche Suche nach ihrer entführten Schwester begleitet. 
Die Geschichte beginnt aber erst mal friedlich, in dem wir Caelidh auf die Hochzeit ihrer Schwester Fianna begleiten. Geschildert wird alles in der Ich-Perspektive der jungen Frau, was für mich sowieso meistens ein großer Pluspunkt ist, da man somit einen viel besseren Einblick in die Gedanken und Gefühle der Figuren erhält. 
Durch diesen eher sanften Einstieg erfährt man auch schon viel über die Welt, in der das Ganze spielt. 
Wir befinden uns in einem Land, das von einem Tyrannen beherrscht wird, der einen Dämonenkult anführt. Der König hat außerdem die Schwesternschaft der Klinge verboten, der Caelidh angehört und die somit im Verborgenen leben muss.
Fantasyelemente kommen zu Beginn, abgesehen von den Göttern, an die der Großteil der Bevölkerung glaubt, sehr wenige vor und dies zieht sich leider auch die ganze Handlung ziemlich durch. Zum Ende treten zwar doch zwei, ich nenne es mal, Fantasywesen auf, aber diese spielen nicht sehr lange eine Rolle. Diese Tatsache fand ich etwas schade, da ich mich auf einen Fantasyroman gefreut hätte.

Durch den Schreibstil der Autorin, der sehr klar und einfach ist, war es leicht, der Geschichte zu folgen. Doch leider lag der Fokus viel mehr auf den alltäglichen Szenen und die Teile, die Spannung versprachen, wurden eher schnell abgehandelt. Es war zwar nicht so, dass ich mich den Rest der Handlung gelangweilt habe, doch ich hätte mir mehr Spannung gewünscht und Szenen, auf die ich hinfiebern kann. Etliche Tipp- und Rechtschreibfehler haben leider auch meinen Lesefluss etwas gebremst. 

Mit der Hauptprotagonisten Caelidh wurde ich recht schnell warm. Sie ist eine starke junge Frau, die sich in ihrer patriarchalischen Welt behauptet und mit ihrer Einstellung, auch andere Personen dazu anstößt, über die Zustände in ihrem Land nachzudenken. Von Fianna, ihrer Schwester hingegen war ich zunehmend genervt, wie sie mit ihrer eigenen Situation umging und sich gegenüber Caelidh verhalten hat. Die anderen Figuren blieben angesichts des Ich-Erzählers etwas im Dunkeln. 
Probleme hatte ich zwar mit der Liebesgeschichte, die sich entwickelt, da sie mir etwas zu vorhersehbar und typisch war. Trotzdem gefiel mir der Gedanke, welche Macht Liebe hat, in der Geschichte sehr gut. 

Die Geschichte endet nicht mit der Reise, sondern der Leser begleitet die Figuren auch noch dabei, wie sie die Geschehnisse verdauen und zur Ruhe kommen. 


Fazit:
Himmelsfeuer verspricht eine abenteuerliche Reise, bietet aber dann doch eher eine Geschichte, die nicht unbedingt vor Spannung strotzt. Die Autorin legt den Fokus viel zu sehr auf ruhigere Szenen und erzählt die handlungstragenden Abschnitte viel zu schnell und ungenau.
Trotzdem entwirft sie eine interessante Welt, die sich mit dem Thema Patriarchat stark auseinandersetzt. Ein paar mehr Fantasyelemente wären wünschenswert gewesen. 

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

historischer roman, drama, wikinger

Von den Hütern der Schlange

Rebekka Mand
Flexibler Einband: 632 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.11.2015
ISBN 9783739207674
Genre: Historische Romane

Rezension:

In Von den Hütern der Schlange wird die Geschichte um Lynn und Eirik weitererzählt. Dazu fließt aber auch die Vergangenheit von Lynns Vater Ríann ein, die im ersten Buch schon leicht angedeutet wurde. Dies hat der ganzen Geschichte viel mehr Tiefe verliehen und man merkt, dass die Autorin viel Arbeit in das Weben ihrer Welt und die Geschichten ihrer Protagonisten gesteckt hat. 

Wir reisen dieses Mal mit Lynn und Eirik in noch unbekannte Länder, begegnen vielen neuen Personen und erleben natürlich wieder viele Abenteuer. Alles läuft darauf hinaus, dass Lynn ihrer Vergangenheit nicht davon laufen kann. Wie schon im ersten Teil entstehen mehrfach Konflikte dadurch, dass Lynn und Eirik einfach unverbesserliche Sturköpfe sind, nicht aus ihrer Haut können und sich gegenseitig oft genug verletzen. Die Spannung zwischen den beiden Protagonisten war wie schon im ersten Band spürbar zu greifen und ich habe wieder mit beiden mitgefiebert.

Auf eine kleine Schwäche muss ich im Vergleich zum grandiosen ersten Band Von den Grenzen der Erde schon hinweisen. Darin hat mir vor allem gefallen, dass die Figuren für mich sehr greifbar waren. Ich konnte mit ihnen mitfühlen und dank der ausführlichen Charakterisierung hatte ich ein genaues Bild von ihnen im Kopf. Das hat mir bei Von den Hütern der Schlange etwas gefehlt. Es wurden natürlich auch in dieser Geschichte viele neue Figuren eingeführt, die für die Handlung wichtig waren. Doch sie bleiben mir etwas zu blass. Mir fehlte die Tiefe und deswegen hielt ich mich eher an die bekannten Personen. 

Trotzdem brilliert auch der zweite Teil wieder mit dem besonderen Schreibstil von Rebekka Mand, die wahre Welten mit ihren Worten entstehen lässt. Man merkt, dass die Worte richtig gewählt wurden, um zum einen die Geschichte authentisch wirken zu lassen, aber auch einen Hang Mystik und Geheimnisse miteinfließen zu lassen.

Meist sind die zweiten Teile einer Trilogie immer etwas schwächer und dienen eher dazu auf das große Finale hinzuführen. Das war hier gar nicht der Fall, da die Geschichte sogar ein einigermaßen abgeschlossenes Ende hat und den Leser nicht mit einem fiesen Cliffhanger zurücklässt. Dies schmälert aber auf keinen Fall die Vorfreude auf den dritten Band, der nächstes Jahr erscheinen soll. 


Fazit:
Trotz einer kleinen Schwäche – der fehlenden Tiefe der neu eingeführten Personen - konnte mich auch der zweite Band der Wikingertrilogie Von den Hütern der Schlange überzeugen. Ein wunderbar historischer Roman mit Protagonisten, die man einfach lieben und ab und zu auch hassen muss. Ich freue mich schon riesig auf den Abschlussband. 

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(1.135)

1.931 Bibliotheken, 58 Leser, 3 Gruppen, 229 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, theaterstück, zauberei

Harry Potter und das verwunschene Kind

J.K. Rowling , John Tiffany , Jack Thorne
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2016
ISBN 9783551559159
Genre: Jugendbuch

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(15)

30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

wikinger, historischer roman, mord, nordmänner, haithabu

Von den Grenzen der Erde

Rebekka Mand
E-Buch Text: 583 Seiten
Erschienen bei null, 01.12.2014
ISBN B00Q7NGJ4K
Genre: Historische Romane

Rezension:

Meine Meinung:
In Von den Grenzen der Erde begleitet der Leser zum einen Lynn, die in jungen Jahren von fremden Männern entführt wird und fortwährend als Sklavin leben muss und Eirik, der von seiner Familie verstoßen wird, da er sich lieber auf Abenteuerreise begibt, als sesshaft zu werden.
So unterschiedlich die beiden Protagonisten auch sind, so spannend ist es auch ihren Lebensweg zu begleiten. 

Die Geschichte spielt im 9. Jahrhundert, in dem die Männer in den Sommermonaten auf die viking gehen und das Schicksal noch bestimmt wird von den keltischen Göttern. Für mich war dies völliges Neuland, da ich bis jetzt nur historische Romane, die im Mittelalter spielen, gelesen habe. Ich musste mich anfangs immer selbst daran erinnern, dass die Personen nicht in Burgen leben, sondern in einfachen Langhäusern.
Aber die Autorin hat es mit ihren detailreichen Schilderungen bald geschafft, die kargen Landschaften, die kleinen Dörfer und die wilde See vor meinen Augen entstehen zu lassen. 

Der Schreibstil an sich war meiner Meinung nach perfekt für diese Geschichte – einfach zu lesen, mit vielen Dialogen und der Zeit angepasst. Die Autorin bindet sogar alte dänische oder schottische Wörter mit ein, die auch ohne Übersetzung im Kontext zu verstehen waren und das Ganze noch authentischer gemacht haben.

Man begleitet die Personen über Jahre hinweg, wächst im Falle von Lynn mit ihnen auf und entdeckt nach und nach neue Facetten. Die Figuren waren alle durchwegs authentisch charakterisiert. Obwohl es viele Namen waren, die vorkamen, hatte ich zu jeder Person ein genaues Bild im Kopf und konnte auch einige ziemlich ins Herz schließen. Vor allem Lynn, die sich von einem schüchternen Mädchen zu einer selbstbewussten Frau entwickelt und Eirik, der immer etwas undurchschaubar war und den ich ab und zu einfach nur schütteln wollte, weil er so stur war, haben es mir angetan. Aber auch viele andere Charaktere habe diese Geschichte zu etwas ganz Lebendigem gemacht.

Die Geschichte umfasst über 600 Seiten und es sollte einem bewusst sein, dass es nicht ständig spannende Handlungen gibt. Aber genau das fasziniert mich an historischen Romanen. Man taucht in das einstige Leben ein, erfährt, wie die Menschen ihren Alltag bestritten haben und wie das ganze Miteinander ausgesehen hat. In Von den Grenzen der Erde bekommt man genau so einen Einblick in die Zeit der Wikinger. Trotz allem gibt es auch richtig nervenzerreißende Szenen und vor allem die letzten 200 Seiten konnte ich das Buch fast gar nicht mehr aus der Hand legen.
Das Ende wurde zwar die letzten 100 Seiten etwas vorhersehbar, was meine Leselust aber überhaupt nicht geschmälert hat. Ich freue mich riesig, noch weiter in das Leben von Lynn und Eirik im zweiten Teil einzutauchen. 


Fazit:
Von den Grenzen der Erde ist ein unglaublich authentischer Roman über die Wikingerzeit mit faszinierenden Personen vor einer wunderbaren Kulisse. Liebe, Hass, viele Wendungen und auch ein Hauch Fantasy finden sich in dieser Geschichte. Ich kann das Buch wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen!

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77 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

liebe, dorfleben, erbe, ostwestfalen, liebesgeschichte

Ist das jetzt schon Liebe?

Christina Beuther
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.06.2016
ISBN 9783746632254
Genre: Liebesromane

Rezension:

Es wurde mal wieder Zeit für einen schönen Liebesroman. Ist das jetzt schon Liebe? spielt auch noch im August, was dann einfach perfekt gepasst hat.

In diesem Roman begleitet der Leser Juli, die in Amerika lebt, aber für die Beerdigung ihrer Mutter zurück in das kleine deutsche Dorf kehrt, in dem sie aufgewachsen ist. Die Geschichte wird immer aus der Sicht von Juli erzählt, aber in der 3. Person. Eingeteilt ist sie nicht in Kapitel, sondern in Tage. Somit hatte ich fast das Gefühl, wie wenn ich ein Tagebuch lesen würde. 

Am Anfang hatte ich einige Probleme mit Juli warm zu werden. Sie war mir zu festgefahren in ihrer Einstellung und Meinung. Auch als sie den Brief ihrer Mutter findet, der bei weitem nicht so im Zentrum steht, wie der Klappentext verspricht, will sie der Wahrheit nicht ins Auge sehen und bleibt stur. Erst nach und nach wird ihr klar, dass sie sich von ihren alten Vorstellungen lösen muss, damit sie ihr Glück finden kann.
Die anderen Figuren hingegen waren mir von Anfang an sympathisch. Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf, in dem jeder jeden kennt. Juli trifft einige Freunde wieder, die sie seit Jahren nicht gesehen hat, die aber immer noch hinter ihr stehen, aber auch alte Feinde aus der Vergangenheit. 

Der Schreibstil von Christina Beuther ist zwar einfach, aber trotzdem detailgetreu. Vor allem die Umgebung und im Besonderen das Haus von Julis Großmutter entstanden bildlich vor meinen Augen. Etwas irritiert war ich davon, dass das Kochen in der Geschichte ziemlich im Mittelpunkt stand, obwohl Juli beruflich Grafikerin ist und ihre Leidenschaft dem Zeichnen gilt. Fast schon akribisch wurde jeder einzelne Schritt beschrieben, fast wie in einem Rezept. Im Nachhinein habe ich dann gesehen, dass am Ende des Buches sogar die Rezepte zu den Gerichten abgedruckt sind und einige davon werde ich sicher mal ausprobieren. 

Die Liebesgeschichte ist zwar ziemlich vorhersehbar und hält auch keine Überraschungen bereit. Trotzdem konnte sie mich emotional mitreißen und am Ende habe ich sogar ein paar Tränchen vergossen. 
Im Mittelpunkt steht aber gar nicht so sehr die Liebesgeschichte, sondern der Weg zum eigenen Glück. Juli macht sich nach dem Lesen des Briefes von ihrer Mutter, aber auch nach einigen Gesprächen mit ihren Freunden und Verwandten viele Gedanken darüber, wie man den richtigen Weg im Leben findet und ob man manchmal auch etwas riskieren muss, um sein Glück zu finden. Die Geschichte hat auch mich zum Nachdenken angeregt. 


Fazit:
Ist das jetzt schon Liebe?ist nicht nur ein Liebesroman, sondern vor allem eine Geschichte mit einer tiefergehenden Botschaft: Um das wahre Glück im Leben zu finden, muss man sich von alten Konventionen lösen und ab und zu den Mut aufbringen, etwas Neues zu riskieren.
Die Liebesgeschichte war zwar nicht neu und auch ziemlich vorhersehbar, trotzdem konnte sie mich am Ende emotional mitgerissen. 
Passende Lektüre für einen heißen Sommertag! 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

elben, e.m. ascher, fantasy

Adain Lit: Blutmagie (Erster Band der Saga)

E.M. Ascher
Flexibler Einband: 494 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 16.02.2016
ISBN 9781530016259
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch hat mich aufgrund des Zusatzes „ein Elbenroman“ sofort angesprochen, da diese phantastischen Wesen meiner Meinung nach meist nur als Nebenfiguren in Geschichten Eingang finden.
Ich hatte zu Beginn ziemliche Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und musste das Buch erstmal wieder weglegen. Ein erneuter Versuch hat mir dann aber gezeigt, dass die Geschichte nach einigen Seiten viel leichter zu lesen ist. Am Anfang werden die einzelnen Personen ausführlich beschrieben, was für mich eine ziemlich neue Art war, in eine Geschichte einzutauchen.
Leider kam bei mir auch sehr schnell der Vergleich mit der Handlung des Hobbits auf, was aber nur den ersten Teil der Geschichte betrifft. 

Etwas irritierend war, dass es ab und zu einen allwissenden Erzähler gab und somit einige Kommentare, die auf die Zukunft verweisen, ansonsten begleitet der Leser aber die einzelnen Protagonisten in der 3. Personen. Dies hat mir ziemlich gut gefallen, da man somit nicht nur auf eine Person konzentriert war und dadurch auch Ereignisse verfolgen konnte, die in anderen Teilen des Landes stattfanden.

In Adain Lit – Blutmagie begegnen dem Leser ziemlich viele Figuren mit außergewöhnlichen Namen, an die ich mich erst mal gewöhnen musste. Auch dauerte es einige Zeit, bis ich alle auseinander halten konnte, da sich viele Namen auch ähneln. 
Die Figuren haben zwar alle ihre eigenen Charaktereigenschaften, so dass ich sie, nachdem ich mir die Namen endlich merken konnte, unterscheiden konnte, trotzdem blieben sie etwas blass. Ich konnte nicht wirklich eine emotionale Beziehung zu ihnen aufbauen. 

Die Atmosphäre und Umgebung hingegen wurden sehr detailgetreu wiedergegeben. Die Autorin kann wirklich wunderschön bildhaft beschreiben. Vor allem Adain Lit, der Wald der Elben, wurde aus der Sicht der naturverbundenen Elben perfekt dargestellt. 

Die Geschichte umfasst ca. 500 Seiten und es war teilweise ziemlich langatmig. Die spannenden Momente werden zu schnell abgehandelt, so dass kein richtiger Spannungsbogen aufkommt. Jedes Mal, wenn es zu einer Szenerie kommt, die wirklich nervenaufreibend und packend zu werden schien, war sie auch schon wieder vorbei. 
Es wird ziemlich viel Handlung in diese 500 Seiten verpackt. Wenn die spannenden Szenen ausführlicher beschrieben worden wären, könnte dieses Buch sicher die doppelte oder dreifache Seitenanzahl haben.
Es gab einfach zu viele spannungsarme Abschnitte, die meinen Lesegenuss geschmälert haben. Ich habe auch ziemlich lange an dem Buch gelesen.

Weiterhin sind mir doch zahlreiche Flüchtigkeitsfehler und Wortwiederholungen aufgefallen. Ein weiterer Korrekturvorgang würde dem Buch sicher gut tun und diese Fehler beseitigen. 


Fazit:
Adain Lit – Blutmagie beinhaltet eine Geschichte, die wirklich viel Potential hat. 
Die Autorin hat wunderbare Ideen und die Grundgeschichte verspricht wirklich einen spannenden High-Fantasy Roman. Leider ist die Umsetzung nicht ganz ausgereift. Der Spannungsbogen fehlt so gut wie ganz und die Figuren bleiben zu blass. 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

feuerheli, seelenaura

Seelenaura

Ela Feyh
E-Buch Text: 473 Seiten
Erschienen bei null, 19.06.2016
ISBN B01HC0WC5Q
Genre: Fantasy

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Seelenaura

Ela Feyh
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 11.07.2016
ISBN 9783741241802
Genre: Fantasy

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37 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

historischer roman, hexenverfolgung, elke thomazo, heilsteine, hagel und unwetter

Die Steinheilerin

Elke Thomazo
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 30.11.2015
ISBN 9783959914444
Genre: Historische Romane

Rezension:

In Die Steinheilerin begleiten wir die junge Gret, die in der Stadt Freising lebt und unbedingt Heilerin werden will, genau wie ihr Vorbild Brigitta. Doch leider muss sie sehr bald feststellen, dass die anderen Bewohner ihrer Stadt, Brigitta und ihr nicht wohlgesonnen sind.
Wir befinden uns hier also direkt in der Zeit der Hexenverfolgungen, ein wirklich spannendes Thema für einen historischen Roman.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir deshalb gut gelungen, da ich Romane mit dem Thema Hexenverfolgung gerne lese. Die Wortauswahl hat die Autorin der damaligen Zeit angepasst, es finden sich also keine störenden modernen Wörter. Leider hatte ich etwas Probleme mit dem ziemlich einfachen Schreibstil, der in mir oft den Gedanken aufwarf, dass dieses Buch eher für Jüngere geschrieben wurde, was aber nicht ganz zu dem Thema passte. Auch die Emotionen blieben für mich am Beginn etwas auf der Strecke. 
Zum Glück änderte sich dieser Eindruck ab der Hälfte des Buches und ich konnte wirklich in die Geschichte eintauchen.

Gret habe ich eigentlich von Anfang an ins Herz geschlossen. Es war so erfrischend, endlich mal eine Hauptprotagonistin zu finden, die sich ihrem Alter passend verhält, was ich gerade in der derzeitigen Jugendliteratur etwas bemängle. Anlässlich der Zeit, in der das Ganze spielt, ist es natürlich klar, dass sie noch nicht über ein umfangreiches Wissen und Erfahrungen verfügt und deshalb ein bisschen naiv ist. Trotzdem macht sie in der Geschichte auch eine Entwicklung durch. Bei einigen Entscheidungen konnte ich aber nur den Kopf schütteln, aber sie hat sich nicht wider ihrer Persönlichkeit verhalten, somit hat das gut zusammengepasst, auch wenn es nicht immer vernünftig war. 
Mit Brigitta, Grets Lehrerin, hingegen wurde ich nicht ganz warm. Sie war mir etwas zu belehrend zu Gret und ihre aufmüpfige Einstellung hat mir etwas widerstrebt. Im Gegensatz dazu war mir Jacob von Anfang an sympathisch. Gret hätte sich keinen besseren Weggefährten aussuchen können.

Das Thema der „Heilsteine“ ist leider etwas im Handlungsverlauf verloren gegangen. Ich ging aufgrund des Titels mit der Erwartung an das Buch, dass dieses Thema doch eine wichtige Rolle spielen wird und ich einiges dazu lernen werde. Dies war dann aber doch nicht so.
Die Spannung hingegen kommt nicht zu kurz und die Autorin konnte mich am Ende mit einer unerwarteten Wendung überraschen. Das Ende lässt auch die Möglichkeit für eine Fortsetzung offen. 


Fazit:
Die Steinheilerin ist ein historischer Roman, der mich erst ab der Hälfte mitreißen konnte. 
Er überzeugt mit einer zwar naiven, aber herzlichen Hauptprotagonistin, die das Wohl ihrer Mitmenschen oft über ihr eigenes stellt und somit in Schwierigkeiten gerät. Eine dramatische Flucht und treue Weggefährten runden die ganze Geschichte ab. 
Aufgrund des einfachen Schreibstils und die zu Beginn für mich fehlenden Emotionen kann ich dem Buch aber nur 3 Sterne geben. 

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185 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 20 Rezensionen

dystopie, landsby, liebe, endzeit, mutanten

Landsby

Christine Millman
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 26.04.2014
ISBN 9781499275162
Genre: Fantasy

Rezension:

Dystopien sprossen in den letzten Jahren ja wie Pilze aus dem Jugendbuch-Sektor und waren auch überaus erfolgreich. Obwohl man sich dann denken könnte, dass ziemlich bald vieles voneinander abgekupfert wird und immer dieselben Themen ausgearbeitet werden, ist dies gar nicht so und es gibt viele innovative Ideen. Dies zeigt sich auch in Landsby von Christine Millman. 

Man erfährt zwar nicht, in welcher Zeit die Geschichte spielt, aber wir befinden uns in einer Zukunft, in der die Welt nicht mehr die ist, die sie jetzt ist. Die Landschaften sind kahl, es gibt nicht sehr viel Wasser und durch Genmanipulation ist es zu einem Ausbruch des MM-Virus gekommen, das einen Großteil der Menschheit hingerafft hat. 

In dieser Welt begegnen wir Jule, die gerade achtzehn geworden ist und die Schule abgeschlossen hat. Da sie die Tochter des Kommandanten ist, soll sie am Reproduktionsprogramm teilnehmen, in dem sie Kinder zeugen soll. Aufgrund des MM-Virus sind nämlich nicht mehr viele Menschen fruchtbar. Sehr bald entdeckt sie aber, dass dies nicht mit rechten Dingen zugeht und die Frauen nur ausgenutzt werden. 
Jule erzählt aus der Ich-Perspektive ihre Geschichte, so dass man sich von Anfang an wirklich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Sie ist zwar stellenweise ziemlich naiv und durch das Leben in der Kolonie stark geprägt, aber sie macht im Laufe der Geschichte eine starke Wandlung ins Positive durch. Doch ab und zu wollte ich sie einfach nur schütteln, aufgrund ihrer Engstirnigkeit und Naivität. Sie versucht zwar schon von Beginn an das System zu hinterfragen, ist aber so eingebunden, dass sie lange braucht, um die ganzen Lügen zu erkennen. Diese Gegensätze erkennt man auch gut an den anderen Protagonisten. Ihr Vater ist als Kommandant natürlich sehr systemtreu und stellt dieses auch nicht in Frage. Jules beste Freundin Manja hingegen lebt in ärmlichen Verhältnissen und sieht alleine aus diesem Grund das Leben in der Kolonie schon mit ganz anderen Augen.
Auch Jule werden die Augen geöffnet, als sie auf die Mutanten trifft, die ganz anders sind, als es ihr ihr ganzes Leben lang eingetrichtert wurde. 

Die Idee mit der Genmanipulation fand ich sehr innovativ und spannend. Eigentlich zeigt das Buch ziemlich gut auf, welche verheerenden Folgen die Wissenschaft haben kann. Und wer weiß denn schließlich auch von uns Normalsterblichen, was nicht schon alles in Laboren fabriziert wird? Ich finde diesen Gedanken ziemlich erschreckend und die Autorin hat das Ganze außerordentlich gut in ihrer Geschichte verarbeitet. 

Sehr loben muss ich den Schreibstil der Autorin. Von Anfang an war ich total in der Geschichte gefangen und konnte mir alles vor meinem geistigen Auge vorstellen. Sei es nun die staubige Kolonie mit dem Stadtkern und den ärmlichen Wellblechsiedlungen oder die steinige Wildnis, in der sich Jule alleine zurechtfinden muss. Da die Geschichte, wie schon erwähnt, aus der Ich-Perspektive geschildert wird, war mir Jule sehr nah und obwohl ich einige Gedanken und Handlungen von ihr nicht nachvollziehen konnte, war sie für mich eine außergewöhnliche Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss. Durch viele Dialoge lernt man aber auch die anderen Figuren näher kennen. 

Außerdem hat die Autorin es geschafft, mich lange im Dunkeln tappen zu lassen, was das Ende betrifft. Durch viele Wendungen und Überraschungen wusste ich nicht, was auf mich zukommt, aber der Schluss war für mich stimmig und hat mich sofort zum Weiterlesen animiert. 

Fazit:
Landsby ist eine Dystopie, die zeigt, welche erschreckenden Folgen unser derzeitiger Umgang mit der Umwelt und die Wissenschaft mit der Genmanipulation haben kann. 
Mit einer sympathischen Protagonistin, die ab und zu etwas unüberlegt und naiv handelt, begibt sich der Leser auf eine gefährliche Reise, weg von einem totalitären und gefährlichen System hin in die Wildnis, die nicht minder gefährlich ist.
Der Schreibstil der Autorin erweckt die Worte zum Leben und macht Lust auf die Fortsetzung. 

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(86)

221 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 43 Rezensionen

fantasy, liebe, seelenfresser, traum, koma

Traumfänger

Petra Röder
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei winterwork, 22.06.2012
ISBN 9783864681783
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Als erstes möchte ich die tolle Aufmachung des Buches loben. Nicht nur das Cover ist zauberhaft gestaltet, sondern durch das gesamte Buch ziehen sich Zeichnungen, die auf jeder Seite zu finden sind. Somit wird dieses Buch aus dem Drachenmond Verlag wieder zu einem Schmuckstück im Bücherregal.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Kylie erzählt. Der Leser wird sofort in die Handlung hineingezogen und begleitet Kylie auch gleich bei ihrem ersten Ausflug in die Traumwelt. Dort begegnet sie Matt, der ihr alles über die unheimliche Welt erzählt und ihr bei der Suche nach ihrer Schwester helfen möchte.
Die Autorin verwebt hier viele Legenden und Geschichten miteinander, die für mich zum Teil neu waren und somit positiv überrascht haben. Es wird trotzdem eine ganz eigenständige Traumwelt erschaffen mit vielfältigen Wesen und außergewöhnlichen Orten.
Auch der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Die Autorin beschreibt die Traumwelt außerordentlich vielseitig und in vielen Facetten, so dass ich sie mir gut vor meinem inneren Auge vorstellen konnte.

Die gesamte Geschichte hätte also wirklich viel Potential, leider muss ich die Protagonisten und die Umsetzung kritisieren.
Mir haben von Anfang an die Emotionen gefehlt. Kylies kleine Schwester hatte einen Autounfall und liegt nun im Koma. Zwar besuchen ihre Eltern und Kylie sie jeden Tag, aber es kam bei mir keine Traurigkeit rüber. Als die Hauptprotagonistin nun Matt kennen lernt, scheint ihre kleine Schwester total vergessen. 
Die Liebesgeschichte ging mir komplett zu schnell. Ich glaube zwar, dass es Liebe auf den ersten Blick geben und auch dass die Anziehungskraft zwischen zwei Personen sehr stark sein kann, aber hier wird wirklich schnell von „Liebe“ gesprochen. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass Kylie nur mehr in die Traumwelt möchte, um Matt zu treffen. 
Die Rettung ihrer Schwester tritt ziemlich in den Hintergrund, obwohl gerade dies der interessanteste Punkt an der Geschichte gewesen wäre. 

Mir hat bei den Protagonisten auch die Tiefe gefehlt. Sie werden nur sehr oberflächlich charakterisiert. Ich konnte mit ihnen nicht mitfühlen und somit hatte ich auch keinen Bezug zu ihnen. Bei mir kamen also die ganzen 230 Seiten keine Emotionen auf. Auch die Spannung war leider so gut wie nicht vorhanden. Die ganze Geschichte plätscherte für mich nur so dahin und ich war von dem Liebespaar zeitweise auch etwas genervt. 

Am Ende kam zwar auf einigen Seiten Spannung auf und ich war wirklich begierig darauf zu erfahren, wie die anscheinend ausweglose Situation aufgelöst wird. Doch auch hier wurde ich enttäuscht. Alles wurde sehr knapp abgehandelt und ließ mich ernüchtert zurück. 


Fazit:
Petra Röder hat in ihrem Roman Traumfänger zwar eine wirklich schillernde und bunte Traumwelt mit bezaubernden Wesen geschaffen, die mir mehr ans Herz gewachsen sind als die Protagonisten selbst.
Leider plätschert die Geschichte vor sich hin und es kommt so gut wie keine Spannung auf. Die Protagonisten bleiben ziemlich oberflächlich und der wesentliche Handlungsstrang wird zugunsten der Liebesgeschichte zum Großteil außer Acht gelassen. 

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88 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

traumwelt, traumfänger, koma, feuerwölfe, monster

Traumfänger

Petra Röder
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 23.11.2015
ISBN 9783959910378
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Als erstes möchte ich die tolle Aufmachung des Buches loben. Nicht nur das Cover ist zauberhaft gestaltet, sondern durch das gesamte Buch ziehen sich Zeichnungen, die auf jeder Seite zu finden sind. Somit wird dieses Buch aus dem Drachenmond Verlag wieder zu einem Schmuckstück im Bücherregal.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Kylie erzählt. Der Leser wird sofort in die Handlung hineingezogen und begleitet Kylie auch gleich bei ihrem ersten Ausflug in die Traumwelt. Dort begegnet sie Matt, der ihr alles über die unheimliche Welt erzählt und ihr bei der Suche nach ihrer Schwester helfen möchte.
Die Autorin verwebt hier viele Legenden und Geschichten miteinander, die für mich zum Teil neu waren und somit positiv überrascht haben. Es wird trotzdem eine ganz eigenständige Traumwelt erschaffen mit vielfältigen Wesen und außergewöhnlichen Orten.
Auch der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Die Autorin beschreibt die Traumwelt außerordentlich vielseitig und in vielen Facetten, so dass ich sie mir gut vor meinem inneren Auge vorstellen konnte.

Die gesamte Geschichte hätte also wirklich viel Potential, leider muss ich die Protagonisten und die Umsetzung kritisieren.
Mir haben von Anfang an die Emotionen gefehlt. Kylies kleine Schwester hatte einen Autounfall und liegt nun im Koma. Zwar besuchen ihre Eltern und Kylie sie jeden Tag, aber es kam bei mir keine Traurigkeit rüber. Als die Hauptprotagonistin nun Matt kennen lernt, scheint ihre kleine Schwester total vergessen. 
Die Liebesgeschichte ging mir komplett zu schnell. Ich glaube zwar, dass es Liebe auf den ersten Blick geben und auch dass die Anziehungskraft zwischen zwei Personen sehr stark sein kann, aber hier wird wirklich schnell von „Liebe“ gesprochen. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass Kylie nur mehr in die Traumwelt möchte, um Matt zu treffen. 
Die Rettung ihrer Schwester tritt ziemlich in den Hintergrund, obwohl gerade dies der interessanteste Punkt an der Geschichte gewesen wäre. 

Mir hat bei den Protagonisten auch die Tiefe gefehlt. Sie werden nur sehr oberflächlich charakterisiert. Ich konnte mit ihnen nicht mitfühlen und somit hatte ich auch keinen Bezug zu ihnen. Bei mir kamen also die ganzen 230 Seiten keine Emotionen auf. Auch die Spannung war leider so gut wie nicht vorhanden. Die ganze Geschichte plätscherte für mich nur so dahin und ich war von dem Liebespaar zeitweise auch etwas genervt. 

Am Ende kam zwar auf einigen Seiten Spannung auf und ich war wirklich begierig darauf zu erfahren, wie die anscheinend ausweglose Situation aufgelöst wird. Doch auch hier wurde ich enttäuscht. Alles wurde sehr knapp abgehandelt und ließ mich ernüchtert zurück. 


Fazit:
Petra Röder hat in ihrem Roman Traumfänger zwar eine wirklich schillernde und bunte Traumwelt mit bezaubernden Wesen geschaffen, die mir mehr ans Herz gewachsen sind als die Protagonisten selbst.
Leider plätschert die Geschichte vor sich hin und es kommt so gut wie keine Spannung auf. Die Protagonisten bleiben ziemlich oberflächlich und der wesentliche Handlungsstrang wird zugunsten der Liebesgeschichte zum Großteil außer Acht gelassen. 

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118 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

vampire, hexen, liebe, magie, hexe

Die Schattenkriegerhexe

J.T. Sabo
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 11.11.2015
ISBN 9783959910330
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:
Alleine der Klappentext und das Cover haben mich bei diesem Buch sofort angesprochen. Bis jetzt habe ich nämlich noch keine Geschichte über Hybride gelesen und war deswegen wirklich sehr gespannt auf Die Schattenkriegerhexe.

Die Geschichte beginnt mit einem Sprung in die Vergangenheit. Dabei erfährt man gleich einiges über den männlichen Protagonisten Connlan und entdeckt auch sofort eines seiner Geheimnisse. Im nächsten Kapitel findet sich der Leser im Jahre 2015 wieder und lernt die weibliche Hauptperson Jowna kennen. Ich war positiv überrascht, dass die Geschichte in Deutschland spielt und nicht wie sonst in Amerika oder England. 

Normalerweise bin ich bei Vampiren etwas skeptisch, da man oft auf Neuinterpretationen des Mythos Vampir stößt. Doch in Die Schattenkriegerhexe trifft man auf Blutsauger, so wie sie sein sollten. Blutgierig, rachsüchtig und mit schnellen Reflexen. Auch bei den Hexen hat sich die Autorin auf eine traditionelle Ebene begeben und keine neuartigen Elemente miteinfließen lassen. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen. 

Trotzdem war es auf keinen Fall langweilig oder altmodisch. Ganz im Gegenteil. Gerade mit der Idee der Hybriden und des Schattenkriegers brachte die Autorin neue und spannende Aspekte mit ein.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Jowna und Connlan erzählt, was ich sehr passend fand, da doch beide im Mittelpunkt standen. 
Somit konnte ich mich von Anfang an in die Protagonisten hineinversetzen, die mich mit ihrer ganzen Art und dem Hang zu Streitereien doch öfters zum Schmunzeln gebracht haben. 

Auch den Schreibstil fand ich richtig gut. Ich hatte angesichts der geringen Seitenanzahl etwas Angst, dass zu viel Handlung in die paar Seiten gequetscht wird. Der Geschichte hätten ein paar Seiten mehr gut getan, denn gerade bei den Protagonisten wären mir etwas mehr Informationen lieber gewesen. Außerdem wurden einige Dinge angesprochen, die dann nicht weiter ausgeführt wurden und mich somit etwas fragend zurückgelassen haben.
Die Autorin hat es aber dennoch geschafft, eine spannende Story mit vielen Hintergründen in diese knapp 200 Seiten zu packen.
Das Ende hat mich richtig gefesselt, so dass ich die letzten 60 Seiten in einem Rutsch gelesen habe. Zwar waren einige kleine Sachen vorhersehbar, aber die Autorin konnte mich auch überraschen. 


Fazit:
In Die Schattenkriegerhexe findet man eine Geschichte rund um Vampire und Hexen, die Neues und Altes verbindet. Mit Protagonisten, bei denen die Funken fast sichtbar sprühen, und einem tollen Schreibstil hat mich die Autorin in den Bann ihres Romans gezogen.

Einen kleinen Abzug gibt es für die geringe Seitenanzahl und die damit verbundenen nicht ganz so ausgereiften Szenen. Ich hätte sehr gerne noch mehr über Jowna und Connlan gelesen. 

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Feuerhelix

Ela Feyh
E-Buch Text: 241 Seiten
Erschienen bei null, 19.03.2015
ISBN B00UZ2AVIO
Genre: Sonstiges

Rezension:

In Feuerhelix begibt man sich in das Berlin der Zukunft. Eine genaue Zeitangabe wird nicht genannt. Die Bevölkerung ist gespalten in Menschen und Nephilim. Vor einigen Jahren entdeckten die Menschen, dass es besondere Wesen unter ihnen gibt und die Welt stürzte etwas ins Chaos. Die Nephilim unterstehen einigen Regeln z. B. dürfen sie den inneren Ring, in dem die Menschen wohnen, nur zu bestimmten Zeiten betreten.

In dieser Welt lernen wir Lucy und ihre Mitbewohnerinnen Eva und Alina kennen. Lucy ist eine Hexe. Doch das Hexenwesen wird in dieser Geschichte anders dargestellt. Diese Hexen zaubern nicht mithilfe eines Zauberstabes, sondern nutzen Zaubertränke und die Elementarebene dafür. Für mich war dies etwas ganz Neues und sehr interessant zu entdecken. Noch dazu nutzen die Hexen auch einige moderne Gerätschaften. Vor allem Lucy, die in einem Labor arbeitet. 
Obwohl ich Chemie in der Schule nicht sehr gemocht habe, hat Ela dies in ihrer Geschichte gut ausgearbeitet und nicht langweilig dargestellt.

Lucys Welt wird auf den Kopf gestellt, als sie Aaron wieder begegnet, einem ehemaligen Schulkollegen. Er drängt sie dazu, ihm zu helfen seine Schwester wiederzufinden, die angeblich entführt wurde. Die Autorin hält die Spannung, welcher Gattung Aaron angehört, lange aufrecht und hat eine recht außergewöhnliche Geschichte über seine Gattung entwickelt, die für mich neu war und mich somit überrascht hat.

Insgesamt hat die Autorin es geschafft, mich mit ihren Spannungsbögen und neuen Ideen zu fesseln. Auch den Schreibstil finde ich ziemlich gelungen. Vor allem war es mal interessant auch Alltagsdinge mit den Protagonisten zu erleben und nicht immer nur spannende Abenteuer.

Etwas gestört haben mich zum Teil die Protagonisten selber. Aaron zum Beispiel führt sich extrem auf und hat ziemliche Stimmungsschwankungen, die mich sehr genervt haben. Auch Lucy hätte ich oftmals schütteln können, da mir ihre Gefühle und Handlungen mehrmals ziemlich unschlüssig vorkamen.

Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen, da sie wirklich eine für mich komplett neue Welt darstellt, in der nicht nur die typischen Fantasy-Wesen vorkommen. Somit bin ich sehr gespannt auf den zweiten Teil. 


Fazit:
Feuerhelix besticht durch eine innovative Grundidee und einer Abwandlung des typischen Hexenwesens. Darauf sollte man sich bei dem Buch schon einstellen, da doch einige technische, aber auch naturheilkundliche Elemente miteinfließen.

Abgesehen von den Protagonisten, die sehr wankelmütig und somit für mich etwas unauthentisch waren, war die Geschichte spannend und hat mir gut gefallen. 

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92 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

fantasy, feuer, drachen, feen, liebe

Feenglut

Sandra Bäumler
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 11.11.2015
ISBN 9783931989712
Genre: Fantasy

Rezension:

Zuerst einmal möchte ich noch einmal auf das tolle Cover eingehen. Schon als ich es das erste Mal gesehen habe, hat es mir richtig gut gefallen. Aber erst nach dem Lesen weiß ich, wie passend es auch ist. Leider passiert es ja viel zu oft, dass die Cover überhaupt nichts mit der Geschichte zu tun haben. Hier stimmt es aber 100%ig. 

Der Prolog erzählt eine Legende, die erst am Schluss der Geschichte an Bedeutsamkeit gewinnt und gleich am Anfang einen mystischen Hauch über das Buch legt.
Leider habe ich mir am Beginn eher schwer getan in die Geschichte einzutauchen. Als Leser begleitet man Kayla, die aus der Ich-Perspektive erzählt. Normalerweise bin ich ja ein riesiger Fan dieser Erzählperspektive, aber dieses Mal hatte ich das Gefühl, dass ein personaler Erzähler mehr Sinn gemacht hätte.

Auch mit dem Schreibstil bin ich am Anfang nicht warm geworden, da mir viele Wortwiederholungen aufgefallen sind und ich es sehr schade fand, dass die Autorin hier das Wortspektrum nicht ganz ausgeschöpft hat. Dies bessert sich im Laufe der Geschichte aber. An sich schreibt die Autorin nämlich doch sehr detailgetreu und kann die Landschaften und Orte gut beschreiben.
Einige Handlungsstränge hat sie außerordentlich lange beschrieben, dies hat mich aber keineswegs gelangweilt. Aber im Rückblick hätte ich mir gewünscht, dass sie die Prioritäten anders gesetzt hätte. Denn vor allem der Schluss kam mir viel zu kurz. 

Ich war zu Beginn etwas genervt von Kayla, die mir ständig wütend vorkam und immer ihre Kampfeslust verspürt hat. Natürlich muss man auch die Vergangenheit der Protagonisten miteinbeziehen. Kayla hat schon sehr früh die Verantwortung für ihre kleine Schwester Naias übernehmen und ihren Lebensunterhalt mit Kämpfen verdienen müssen. Dass man da sehr vorsichtig wird und keinem vertraut, verstehe ich natürlich. Trotzdem konnte ich mich erst im Laufe der Geschichte mit ihr anfreunden.
Die Protagonisten schienen mir allgemein etwas wankelmütig. Sie haben oft ihre Meinungen geändert und nicht ihren eigentlichen Standpunkt vertreten. Durch die Ich-Perspektive von Kayla hat man auch sehr wenig über die anderen Figuren erfahren, was ich etwas schade fand. Denn gerade Naias wäre eine wirklich interessante Persönlichkeit. Wie schon geschrieben, wäre da eventuell eine personale Erzählperspektive passender gewesen.
Die Liebesgeschichten in der Geschichte gingen mir alle viel zu schnell und teilweise habe ich mich auch ein bisschen geärgert darüber. 

Trotz allem besticht dieser Roman mit einer außergewöhnlichen Grundgeschichte. Es werden neue Phantasiewesen eingeführt, was ich immer sehr positiv finde, und auch die Welt, in der die Handlung spielt, ist wirklich interessant. Darüber hätte ich gerne noch viel mehr erfahren. Im Allgemeinen denke ich, dass der Geschichte ein paar hundert Seiten mehr sicher gut getan hätten. 
Das Ende ging mir nämlich viel zu schnell, obwohl es doch passend war, wie die Autorin die Geschichte enden lassen hat. 


Fazit:
In Feenglut findet sich eine spannende Geschichte mit innovativen Phantasiewesen und einer interessant gestalteten Welt. Leider gefiel mir die Umsetzung nicht ganz so gut. Die Prioritäten der Handlungsstränge waren meiner Meinung nach etwas falsch gesetzt und es wurde zu viel in die knapp 380 Seiten gepresst. 
Sehr schade, da die Geschichte wirklich Potential hat. 

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58 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

rocye, zeitreise., drachen & drachenreiter, lee

Stunde der Drachen 2 - Der Pfad des Blutes: Fantasy-Romance

Ewa Aukett
E-Buch Text
Erschienen bei BookRix, 10.06.2015
ISBN 9783736899148
Genre: Fantasy

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126 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

liebe, fantasy, highlander, selbstmord, drachen

Stunde der Drachen: Zwischen den Welten

Ewa Aukett
E-Buch Text: 450 Seiten
Erschienen bei BookRix, 03.03.2015
ISBN 9783736880924
Genre: Fantasy

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