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pandemie, dystopie, apokalypse, überleben, shakespeare

Das Licht der letzten Tage

Emily St. John Mandel ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.09.2015
ISBN 9783492060226
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen aufgeschlagen - Dystopien gehören zwar zu meinen Lieblingsgenres, doch war ich etwas verunsichert durch die vorangehenden Rezensionen. 
Allein der Titel hat mich bereits gepackt - aufgrund der Beschreibung habe ich ein düsteres Weltuntergangsszenario erwartet, bedrückend und doch fesselnd. Allerdings mag ich auch offen gehaltene, "alternative" Romane, die nicht der typischen Genre angehören, und so habe ich mich auf das Lesen gefreut.
Allein der Titel hat mich bereits gepackt - aufgrund der Beschreibung habe ich ein düsteres Weltuntergangsszenario erwartet, bedrückend und doch fesselnd. Allerdings mag ich auch offen gehaltene, "alternative" Romane, die nicht der typischen Genre angehören, und so habe ich mich auf das Lesen gefreut.
Allein der Titel hat mich bereits gepackt - aufgrund der Beschreibung habe ich ein düsteres Weltuntergangsszenario erwartet, bedrückend und doch fesselnd. Allerdings mag ich auch offen gehaltene, "alternative" Romane, die nicht der typischen Genre angehören, und so habe ich mich auf das Lesen gefreut.
Die Handlung springt zwischen verschiedenen Zeitepochen hin und her - einerseits 20 Jahre nach der Pandemie, die durch die "Georgische Grippe" ausgelöst wurde, und andererseits an die Zeit vor ihr. U.a. mit Clark durchlebt man die Geschichte kurz vor und während der Katastrophe, während die Hauptperson der beinahe verstorbenen Zivilisation wahrscheinlich Kirsten ist. Die Verbindung zwischen beiden Zeiten bildet dabei Arthur Leander, der Schauspieler, der wenige Stunden vor der Pandemie verstirbt. Im Laufe der Geschichte laufen die Fäden mehr und mehr zusammen, und für mich war die Handlung eigentlich gar nicht verwirrend - entgegen mancher Rezensionen.



Die  Atmosphäre und der Schreibstil war jedoch der Punkt, der mir am besten gefallen hat.  Das Setting ist kontrastreich aufgebaut; gerade habe ich noch gelesen, wie Arthur zum Schauspieler geworden ist und plötzlich befinde ich mich wieder in einer gnadenlosen Welt, in der um das Überleben gekämpft wird. 

So konnte das Buch eine andersartige Spannung aufrechterhalten, abgesehen vom ohnehin interessanten Plot. 
Der Schreibstil ist poetisch, was für mich hervorragend zu einer Dystopie passt. Dennoch passt Mandel sich gut an die actionreichere Szenen an, sodass diese ihre Spannung nicht verlieren. 


Meine Meinung und Fazit ist etwas zwiegespalten. Die Geschichte ist von keiner von Action geladene Sorte, was ich auch nicht notwendig finde. Auch der andersartige Aufbau empfinde ich als positiv, denn so wollte ich immer mehr über die Personen und ihre Beziehungen zueinander erfahren, doch sind Langatmigkeiten definitiv und vor allem am Anfang des Romans vorhanden, da es mit dem Plot kaum vorangeht. Der Schreibstil ist wie bereits gesagt poetisch, was mir äußerst gut gefallen hat - ich liebe die Metaphern, die ab und zu aufgetreten sind. Es wirft Fragen auf und regt zum Nachdenken an. Und ich glaube, der Mittelpunkt des Romans steht auch eher bei jenen Fragestellungen, als auf einer Apokalypse.  


Einen Stern gebe Abzug durch den holprigen ersten Teil, doch aus meiner Sicht hat das Buch die vier übrigbleibenden Sterne verdient. Ich denke, wenn man sich auf diesen Roman einstellt, wird der Lesegenuss nicht fehlen und kann "Das Licht der letzten Tage" empfehlen.

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