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1.108 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

liebe, tod, freundschaft, john green, internat

Eine wie Alaska

John Green , Sophie Zeitz
Fester Einband: 279 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 17.05.2014
ISBN 9783446246676
Genre: Jugendbuch

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

liebe, internat, alkohol, nachdenklich, schule

Eine wie Alaska

John Green , Andreas Fröhlich , Sophie Zeitz
Audio CD
Erschienen bei Silberfisch, 15.08.2008
ISBN 9783867426428
Genre: Jugendbuch

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194 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

gena showalter, showdown im zombieland, jugendbuch, zombies, fantasy

Showdown im Zombieland

Gena Showalter , Constanze Suhr
Fester Einband: 427 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.07.2015
ISBN 9783956492037
Genre: Jugendbuch

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1.599 Bibliotheken, 22 Leser, 4 Gruppen, 198 Rezensionen

märchen, cyborg, cinderella, cinder, dystopie

Die Luna-Chroniken - Wie Monde so silbern

Marissa Meyer , Astrid Becker
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 20.12.2013
ISBN 9783551582867
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Idee ein altbekanntes Märchen neu zu gestalten, ist zwar nicht gerade neu, aber ich mag es zu sehen was die Autoren daraus gemacht haben, und wie es verschiedene Versionen von verschiedenen Schriftstellern gibt, die alle auf demselben aufgebaut sind (Wie Beastly, Kissed, Magical, Alice im Zombieland ... ) und diese miteinander zu vergleichen. Ich habe zwar noch nicht viele solcher Bücher gelesen, aber für mich sticht Wie Monde so silbern jetzt schon direkt aus der Masse raus. Und wenn ich mir die nachfolgenden Teile so anschaue, finde ich, dass die gesamte Luna-Chroniken-Reihe was Besonderes ist. In jedem weiteren Teil wird ein anderes Märchen näher rangenommen, aber dennoch haben sie direkt miteinander zu tun und das gefällt mir sehr gut! Die weiteren Teile befinden sich noch nicht in meinem Besitz, aber ich glaube, ich kann es nicht mehr lange aufschieben. Marissa Meyer hat auf jeden Fall sehr hart an ihrer kleinen Welt gearbeitet und ich finde es sehr komplex, wie alle kleinen Zahnräder der Teile ineinandergreifen und die Story in eine Richtung lenken. Schon hier hört man entfernt von Personen, die in den Folgebändern die Führung übernehmen.

Ein weiterer Punkt, der mir sehr an dem Buch gefallen hat, war der Ort an dem das ganze spielt. Cinder lebt in einem Asien, das nicht mehr so ist, wie wir es kennen, sondern eine mögliche Zukunftsversion davon. Roboter gehören schon lange zum Alltag und helfen den Menschen bei vielen Sachen wie dem Haushalt, der Arbeit etcetera. Es gibt Menschen, die zum Teil Roboter sind, sie haben einen mechanischen Arm, der mit dem Nervensystem verbunden ist, beispielsweise. Einer von diesen Menschen ist Cinder, unsere Hauptfigur. Sie wird durch ihre teils Unmenschlichkeit überall ausgestoßen und minderbewertet. Dennoch suhlt sie sich nicht in Selbstmitleid, sie muss ihre Andersartigkeit zwar verstecken, aber dennoch findet sie immer wieder Kraft das Leben in die Hand zu nehmen und repariert es.
Ich habe mit großem Vergnügen über die Welt von Cinder gelesen und gemeinsam mit ihr über all die Rätsel nachgegrübelt. Und auch von der Spannung her ist die Geschichte stets fesselnd gewesen. In Momenten, in denen ich nicht gelesen habe, vielen meine Gedanken wieder auf das Buch zurück und ich sinnierte schon darüber nach, was wohl als Nächstes kommen wird oder wie was zusammenhängt und welche Richtung die Handlung nun einschlagen wird, nur um am Ende doch aus den Socken gehauen zu werden.

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Tags: cinder, cinderella, dystopie, jugendroman, luna-chroniken, märchen, roboter   (7)
 

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(127)

317 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 59 Rezensionen

jugendbuch, fantasy, zombies, gena showalter, zombie

Rückkehr ins Zombieland

Gena Showalter , Constanze Suhr
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.06.2014
ISBN 9783956490378
Genre: Jugendbuch

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(135)

275 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

solitaire, jugendbuch, alice oseman, depression, jugendroman

Solitaire

Alice Oseman ,
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.08.2015
ISBN 9783423761192
Genre: Jugendbuch

Rezension:


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Tags: blog, contemporary young adult, jugendbuch, leben, liebe, probleme, solitaire, sozial network   (8)
 

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(273)

738 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 116 Rezensionen

fantasy, zombies, liebe, gena showalter, zombie

Alice im Zombieland

Gena Showalter , Constanze Suhr
Fester Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.12.2013
ISBN 9783862789863
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es erfüllt mich mit Scham, wenn ich daran zurückdenke, wie lange ich es aufgeschoben habe, Alice im Zombieland eine Chance zu geben. Nachdem ich eine enttäuschte Rezension darüber gelesen hatte, fiel meine Vorfreude und Spannung über dieses Buch von mir ab und ich habe einen Kauf immer aufgeschoben. Ich bin sehr froh, dass ich nun über meinen Schatten gesprungen bin, denn so sehr konnte mich eine Geschichte schon lange nicht mehr fesseln! Es hat mich dazu gebracht, gleich in der Früh direkt nach dem Aufwachen weiter zu lesen und mir den ganzen Tag über zu wünschen ich könnte hier und jetzt, an Ort und Stelle weiterlesen und einfach jeden um mich herum ignorieren.

Zu beginn hat es mich irgendwie an Resident Evil erinnert, nicht nur weil die Hauptprotagonistin auch Alice heißt, sondern auch wegen den ersten Worten, die direkt an den Leser gerichtet sind und die mich so sehr an die Erzählstimme aus eben jenem Film erinnerten. Das gefiel mir und ab diesem Moment habe ich dem Buch eine Chance gegeben. Und hier gibt es mindestens genauso viel Zombie versohlende Action wie in RE!

Es sind relativ lange Kapitel, meistens so um die 15 Seiten - zu lang für mich -, aber erstaunlicherweise lässt es sich verdammt schnell lesen und ich war jedes Mal aufs Neue darüber verwundert, wie schnell ich im neuen Kapitel war, dabei fühlte es sich für mich gar nicht so lange an. Gena Showalter hat eine gesunde Mischung zwischen den Teilen mit den Zombies und den normalen Alltagsgeschehnissen geschaffen und selbst das banale habe ich aufgesogen wie ein ausgetrockneter Schwamm. Wie zum Beispiel ein sehr peinliches Gespräch mit den Großeltern über Sex und Partys inklusive Aussagen wie Bambule, Knülle und ob Alice plant nackt baden zu gehen.

Alice wurde mir als eine Hauptfigur vorgestellt, wie ich sie vergöttere. Willensstark, um nichts zu sagen sturköpfig, liebevoll aber auch knallhart, wenn es darauf ankommt, humorvoll und intelligent und sorgt sich um die, die sie liebt. Sie kann nicht nur mit Wörtern ordentlich austeilen, sondern auch wenn es darum geht, Zombies zu verprügeln war sie ein Ass!
Jeder Charakter wurde mit sehr viel Liebe gestaltet und ich hatte das Gefühl, Miss Showalter gab sich sehr viel Mühe bei der Ausarbeitung jedes einzelne von ihnen und sie so bunt zu gestalten wie möglich. Ich liebe nicht nur Alice, sondern auch kleine/große Nebendarsteller wie Kat, deren Ex Frosty, Trina oder Nana und Pops mit ihrem genialen Interview durch das jeder Junge durch muss, den Alice anschleppt. 

Die Idee, ein Zombiebuch auf der Geschichte von Alice im Wunderland zu basieren gefiel mir von Anfang an (da ich das Wunderland liebe) und dabei hat sich auch beim Lesen nichts geändert. Ich hatte zwar andere Erwartungen, was die Umsetzung dabei betrifft, aber so wie es jetzt ist gefällt es mir genauso gut! Es erinnern nämlich nur kleine Sachen an Alice im Wunderland, versteckte Andeutungen oder Kapiteltitel - vergleichbar mit Easter Eggs in einem Spiel - und trotzdem erzählt Alice im Zombieland seine ganz eigene Geschichte, die nichts mit dem Wunderland aus dem Kinderbuch zu tun hat. Die Protagonistin fällt nicht etwa in einen Kaninchenbau und landet darauf in einer Welt voller Zombies, so wie ich es erwartet hatte. Das Ganze hat die Autorin doch ein bisschen komplexer aufgebaut und über meine gesprengten Erwartungen bin ich froh!
Fazit
Wie ich schon in meinem letzten Beitrag sagte, war Alice im Zombieland genau das Buch was ich seit langer Zeit mal wieder gebraucht habe, um mich aus meiner Leseflaute holen zu können. Ich habe ein Buch gesucht, das mich mit einer tollen und einfallsreichen Idee begeistern, mit Action versorgen und mit echten Charakteren für sich gewinnen kann. Und in Alice im Zombieland habe ich es gefunden! Ich wollte einfach zu jeder Zeit weiterlesen und deswegen liegt der 2. Teil auch schon bei mir zu Hause und ich freue mich darauf! Am besten kann man Alice im Zombieland beschreiben, indem man einfach eine rockige Band an macht (wie z.B. Skillet, welche auch zu meiner Freude im Buch erwähnt wurde) die Augen schließt und sich zu dieser Musik etwas vorstellt. 

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Tags: action, alice, alice im wunderland, alice in wonderland-adaption, jugendroman, spannend, zombies   (7)
 

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1.122 Bibliotheken, 16 Leser, 5 Gruppen, 181 Rezensionen

hexen, magie, liebe, hexe, fantasy

Everflame - Feuerprobe

Josephine Angelini , Simone Wiemken
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.09.2014
ISBN 9783791526300
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(1.495)

2.522 Bibliotheken, 96 Leser, 6 Gruppen, 191 Rezensionen

liebe, opal, fantasy, lux, katy

Opal - Schattenglanz

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.04.2015
ISBN 9783551583338
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(195)

445 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 81 Rezensionen

fantasy, magie, jugendbuch, königreich, sara raasch

Schnee wie Asche

Sara Raasch , Antoinette Gittinger
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.04.2015
ISBN 9783570309698
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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150 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

geister, freundschaft, tod, geist, friedhof

Das unsichtbare Mädchen

Charis Cotter , Catrin Frischer
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.11.2014
ISBN 9783570163467
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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296 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 63 Rezensionen

hexen, fantasy, half bad, sally green, jugendbuch

HALF BAD - Das Dunkle in mir

Sally Green , Michaela Link
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei cbj, 31.03.2014
ISBN 9783570158425
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Beginn dieses Buches ist etwas sehr Ungewöhnliches. Im ersten Teil wird der Leser direkt in der 2. Person angesprochen. Das war Anfangs zwar gewöhnungsbedürftig, hat mich gleichzeitig aber auch sehr fasziniert, sodass ich nach der Leseprobe gleich weiterlesen wollte.

Der Abschnitt in der 2. Person geht schnell vorbei und danach erfährt man etwas über die Vergangenheit des Hauptprotagonisten, die auf keinen Fall rosig war. Spätestens ab diesem Zeitunkt war ich vollkommen gebannt. Sally Green hat eine einzigartige Atmosphäre geschaffen, die zur Story passt wie die Faust aufs Auge.

Nathan hat es im Leben echt nicht leicht. Das zu verdeutlichen ist der Autorin erfolgreich gelungen, das kann man nicht bestreiten. Die weißen Hexen verfolgen, jagen, foltern und töten die schwarzen Hexen wie die Tiere, um sie endgültig auszurotten. Das sind wirklich sehr fragwürdige Methoden für die ach so "guten" Hexen. Nathan ist trotz seiner weißen Hälfte keineswegs eine große Ausnahme. Er ist schon sehr früh reifer als andere Kinder in diesem Alter, aufgrund der Sachen die die weißen Hexen mit ihm anstellen. Aber das macht ihn nicht schwacher oder zahmer. Er entwickelt sich zu einem starken und gefährlichen Menschen und ich mochte es wie gut man ihm beim lesen dabei "zuschauen" konnte. Selbst richtig grausige Momente (von denen es einige gab), in denen mir sogar übel wurde und ich das Buch kurz zuklappen musste, lassen ihn nicht wanken.

Nachdem man in der Gegenwart angelangt ist, geht es spannend und schnell weiter, denn Nathan hat ein Ziel. Überleben und seinen Vater finden. Ab und zu gibt es eine kleine Atempause. Gut für ihn, nicht ganz so schön für den Leser, denn sie werden begleitet von Kapiteln die sich länger ziehen als sie eigentlich sind. Aber ansonsten viel es mir immer schwer von diesem Buch weg zu kommen.

Das Dunkle in mir ist ein sehr tiefgründiges Buch, über den Beginn von Nathans Weg zu sich selbst. Er muss herausfinden welchen Teil er mehr in sich trägt, den weißen oder den schwarzen. Dabei kommt die Frage auf, ob gut auch immer gut ist, und ob alle schwarzen Hexen so schreckliche Wesen sind, denn im Laufe der Geschehnisse beginnen Zweifel aufzukommen.
 Das Tolle ist, nicht nur Nathan weiß nicht ob er ein weißer oder schwarzer Hexer ist, ob er gut oder böse ist, sondern auch der Leser tappt im Dunkeln was seine zukünftliche Bestimmung angeht. Fazit
Half Bad ist eines der seltenen Bücher, die etwas ganz tolles schaffen, von dem man sich kaum lösen kann. Zart besaitete sollten vielleicht lieber die Finger weg lassen, aber jedem Anderen, der etwas Abwechslung will und Lust hat etwas Besonderes zu lesen, kann ich dieses Buch wärmstens ans Herz legen!
Trotz einiger zäher Stellen in der Handlung fieberte ich immer voll mit Nathan mit. Magie und ähnliches was man von einem Hexenbuch erwarten würde, kommt im ersten Band leider nicht häufig vor, aber das hat so seine Gründe. Und ich bin mir sicher, im nächsten Teil kommt man in dieser Hinsicht auch auf seine Kosten.


4 von 5 Punkten!
Vielen Dank an cbj für das Rezensionsexemplar! 

  (3)
Tags: band 1, half bad, hexen, magie, sally green   (5)
 

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(222)

454 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

dystopie, liebe, tahereh mafi, rette mich vor dir, juliette

Rette mich vor dir

Tahereh H. Mafi ,
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 30.09.2013
ISBN 9783442313044
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie auch schon im ersten Teil "Ich fürchte mich nicht" ist der Schreibstil etwas ganz besonderes. Ich finde es toll das Tahereh Mafi sich treu geblieben ist, denn gerade diese Art zu schreiben, ist das was das Buch so einzigartig macht und ihm die perfekte Atmosphäre gibt. Hier ein kurzes Beispiel ...


[...] "mein Mund ist angefüllt mit all den Sekunden, in denen er nicht spricht, und ich kämpfe gegen alle Atome in meinem Körper, all die dummen Zellen in mir, weil sie sich so sehr zu ihm hingezogen fühlen." (Zitat aus Seite 304)

Tahereh versteht es, wie man dem Leser so intensiv wie möglich Juliettes Gefühlsleben beschreibt, wodurch alles sehr nachvollziehbar erscheint. Das ist etwas was diese Dystopie stark, von so vielen anderen Unterscheidet. Wenn ich an diese Bücher denke, dann ist gleich das Erste was mir einfällt, der Schreibstil und Juliette mit ihren einzigartigen Kräften.

Auch hier gibt es wieder eine Achterbahn der Gefühle. Juliette hat einige Schwierigkeiten die ihr -besonders mental - sehr zu schaffen machen. Sie wird mit vielen Problemen mit Adam konfrontiert und es gibt Eingewöhnungsschwierigkeiten in Omega Point. Alle scheinen Angst vor ihren zerstörerischen Kräften zu haben, wodurch sie sich von anderen isoliert und sich nicht willkommen fühlt. Dadurch gerät sie wieder in einen inneren Konflikt mit sich Selbst und ihr Selbsthass kommt hoch. Das machte auch einen großen Teil der ruhigen Stellen von Band 1 aus. Juliette gerät in eine Lage in der sie nicht weiß was sie tun soll. Soll sie ihre Kräfte benutzen um Andere zu schützen auch wenn sie Angst davor hat? Die meiste Zeit war das alles für mich noch sehr verständlich, aber nach einer Weile habe ich mir dann doch gewünscht, sie möge es so langsam mal auf die Reihe bekommen. 

Es ist eigentlich ziemlich normal, dass es bei einer Trilogie im zweiten Teil eher ruhiger zugeht und die Protagonisten erstmal mit sich selbst klarkommen müssen. Auch hier ist das wieder der Fall. Es sind mehr Seiten mit Omega Point oder Juliettes Selbstdialoge bepackt, als mit blutigen und geladenen Actionszenen gegen das Reestablishment bedeckt. Die Rebellen rüsten sich für einen Schlag gegen die Bösen auf und dieser lässt sich erst am Ende blicken. Trotzdem ist immer für Spannung gesorgt! Ob mit kleinen Angriffen, Entführungen, Wendungen oder Überraschungen. Also auch die Dystopie kommt nicht zu kurz auch wenn sie stark in den Hintergrund gerückt wurde. Aber das wird im finalen Teil sicher nicht so sein! 

Zu meiner eigenen Freude taucht neben Adam und dem amüsanten Kenji, der für einige witzige Abwechslungen sorgt, auch Werner wieder auf und spielt eine sehr wichtige Rolle. Außerdem öffnet er sich und zeigt, was er eigentlich für ein guter Mensch sein kann. Ich persönlich würde es ja sehr viel mehr genießen, wenn Juliette sich für Werner entscheidet, der arme Kerl hat das doch mehr als verdient! Wenn sie ihn nicht haben will, ich nehm ihn gerne! :D
Neben altbewährtem tauchen auch viele neue, besondere und interessante Nebencharaktere auf, zum Beispiel die Zwillinge Tana und Randa. 

Das Ende hat mir extrem viel Lust auf den Finalen-Teil gemacht, da Juliette nun mit sich selbst ins Reine kommt und mit eisernem Willen und Selbstbewusstsein kämpfen will. Das sind mal ganz andere Töne im Paradies! 

Fazit

Wem Band 1  Ich fürchte mich nicht schon gefallen hat, der sollte sich auch an die Fortsetzung hängen! Überraschungen, Kämpfe gegen das Reestablishment, Wendungen und emotionale Hochs und Tiefs sorgen jeder Zeit für Spannung und Abwechslung. Wobei vielleicht so mancher ungeduldiger Leser schnell die Schnauze voll von Juliettes typischen Stimmungsschwankungen haben kann, aber eigentlich waren sie für ihre Situation immer absolut berechtigt und durch sie kam die Heldin mir auch viel Lebensechter vor. Ein Hoch auf diesen Wunderbaren Schreibstil! 

  (6)
Tags: achterbahn der gefühle, band 2, besondere kräfte, dystopie, gefühle, hass, heilkräfte, juliette, leidenschaft, liebe, reestablishment, regime, roman, spannung, starke emotionen, tahereh mafi, warner, zerstörerische kraft, zerstörung   (19)
 

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254 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

musik, liebe, rockstar, jugendbuch, teresa sporrer

Verliebe dich nie in einen Rockstar

Teresa Sporrer
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.09.2013
ISBN 9783646600254
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das ich "Verliebe dich nie in einen Rockstar" beendet habe ist wirklich schon eine lange Zeit her. Ich kann mich nicht mehr an vieles erinnern, aber einiges ist mir hängen geblieben und das möchte ich jetzt mit euch teilen.

Als erstes muss ich mal eine erste Vorwarnung machen. Dieses Buch ist nichts für steife, konservative Leute oder strenge Eltern die ihre Kinder nicht von der Leine lassen. Ich denke das Buch strebt eher die rebellischen belesenen Jugendlichen an. Dafür kann es bei dieser Lesergruppe auch voll punkten.
 Aber Achtung: Dauergrinsen vorprogramiert!

 Zoey und Alex könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie, eine ruhige Streberin ohne Interesse nach Jungs, immer darauf bedacht es jedem vor allem ihren Eltern recht zu machen und sich eine gute Zukunft aufzubauen. Und er, ein tattoowierter möchtegern Rockstar. Ein richtiger Bad-Boy und Schrecken jeder Mutter, der nichts von Schule oder Autoritätspersonen hält.
 Als die zwei aufeinander treffen und die Geschichte ihren Lauf nimmt, sind Stress und Reibereien natürlich vorprogrammiert, aber diese hat die Autorin mit super witzigen und einfallsreichen Sprüchen und Beleidigungen die die zwei sich um die Ohren hauten zu etwas Einzigartigem gemacht.
Mit Dauer-Sprüchen wie

"Klar, Alex. Ich komme gern zu deinem Konzert, aber ich weiß nicht, ob mich die Gummibärchen diesen Freitag das Batmobil benutzen lassen, nachdem ich Mickey Maus überfahren habe." 
(Zitat aus Seite 82)
die sie einfach locker und vor Sarkasmus triefend vom Hocker hauen, konnte ich gar nicht anders als mich über die Schlagabtausche zu freuen und darüber zu lachen. Ich habe jedes mal regelrecht auf Situationen in denen die beiden auf einander treffen gelauert (und manchmal sogar einige Seiten vorgeblättert um zu sehen wie lange ich noch warten muss. Ich gebs zu, ich bin nicht unschuldig, ich habe vorgespickt, aber ich konnte es einfach nicht erwarten :D)

Eines kann ich nicht vergessen zu erwähnen. Teresa baute immer heimlich fantastische Songs und Bands in ihrer Geschichte ein, die es sich auf jeden Fall lohnen angehört zu werden. Seit dem bin ich ein riesiger Fan davon. Eines meiner liebsten Lieder in dem Buch ist zum Beispiel "Good Girls Go Bad". Dieser Text und dieses Lied passt einfach wie die Faust aufs Auge zum Buch. Ich habe es in Dauerschleife gehört und musste jedes mal an Zoey und Alex denken.

 Während dem Lesen wollte ich einfach immer mehr - auch von den erstklassigen Musiktipps. Vor allem weil es auch um jedes Kapitel spannender wurde, da Alex Zoey mit jeder Begegnung mehr veränderte, auf gute und für den Leser sehr interessante Weise. Oder eigentlich wurde sie einfach nur lockerer und begann ihr junges Leben so richtig zu genießen, gemeinsam mit Alex.
Ein weiterer Grund um dieses Buch zu lesen, sind die vielfältigen Nebencharaktere. Denn nicht nur mit ihren zwei Hauptprotagonisten hat Teresa sich Mühe gegeben. Den auch bei den anderen sieht man das es ihr Spaß gemacht hat sich diese Geschichte auszudenken. Zoeys Freundinnen sind alle so kunterbunt und unterschiedlich und auch ein bisschen verrückt, es hat mir beim lesen viel Spaß mit ihnen gemacht.

Kritische Augen würden jetzt sagen, dass die ganze Story vorhersehbar ist, deswegen muss ich auch aufpassen nicht viel von der Handlung zu verraten. Aber ich finde Verliebe dich nicht in einen Rockstar trotzdem einfach super zum entspannen, auch wenn viele Klischees herausgeholt wurden, aber - ich kann es nicht oft genug sagen - es ist verdammt bissig, unverschämt und dabei immer witzig.




Fazit 
 Zusammenfassend kann ich nur sagen, die wenigen die dieses Debüt noch nicht gelesen haben, sollten schnellstens etwas daran ändern! Hier ist der heimliche Tagtraum eines jeden rebellierenden Teenagers in Buchstaben festgehalten.
Teresa Sporrer schreibt mit sehr viel Witz und die unterschiedlichen Protagonisten, jeder mit ihrem eigenen Merkmal, hauen mit coolen, spitzen und genauso lustigen Sprüchen um sich. Es ist nichts anspruchsvolles aber die perfekte leichte Lektüre für langweilige Zugfahrten, solange es einem nichts ausmacht  von Leuten angestarrt zu werden wenn man plötzlich unkontrolliert vor sich hingrinst. Es ist auf keinen Fall das letzte Mal das ich "Verliebe dich nie in einen Rockstar"gelesen habe.

Ich kann gar nicht genug schwärmen, schon allein beim Gedanken an das Buch entstehen kleine Herzchen in meinen Augen. :D

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Tags: erste liebe, hass, jugendbuch, leidenschaft, musik, rockstar, romantik, teresa sporrer, wizig   (9)
 

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123 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

krebs, freundschaft, filme, leukämie, krankheit

Ich und Earl und das sterbende Mädchen

Jesse Andrews , Ruth Keen
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 30.09.2013
ISBN 9783453267848
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich dieses Buch in den Händen hielt war ich sehr gespannt auf ein berührendes Krebsbuch. einfach auf eine Geschichte die mich richtig mit sich mitreißt und mich zum weinen bringt.
Das dem aber nicht so ist, wird gleich im ersten Kapitel vom Protagonist Greg klar gestellt.
Er sagt immer wieder und wieder, dass dieses Buch keine Gefühlsschnulze ist in der sich der Krebserkrankte kurz bevor er stirbt verliebt und nochmal richtig das Leben genießt, was einen aber dann zum weinen bringt weil sie oder er so wenig Zeit hatte. Oder auch keine dieser Geschichten in denen sich der Krebs am Ende von selbst verzieht und alle zusammen glücklich die Straße runter tanzen wie in einem Musical.
Ich dachte mir "Gut, kann ich mich mit anfreunden. Wird bestimmt mal was anderes, mal sehen was auf mich zu kommen wird."

Denkste. Mein anfänglicher Optimismus löste sich nämlich ganz schnell in Luft auf,segelte davon und hinterließ nur meine bissige Genervtheit.

Als erstes sei mal gesagt, dass es sich hier um einen erzählenden Schreibstil handelt. Nicht Jesse, sondern Greg ist der Autor dieses Romans und erzählt dem Leser von, hm, ich weiß es nicht wovon er erzählt. Für mich hat es irgendwie erst zum Ende einen Sinn gemacht wozu dieses Buch da ist, aber das will ich natürlich nicht verraten. Greg spricht die ganzen 300 Seiten über zum Leser, es ist also mehr ein Gespräch zwischen dir und dem protagonisten, statt einer Geschichte. Das ist höchstwahrscheinlich nicht für Jedermann was, aber ich hab mich daran angepasst - zum anfreunden hat es nicht gereicht.

Irgendwo hat Ich und Earl und das sterbende Mädchen wohl auch einen tiefgründigere Bedeutung, aber ich hab sie echt nicht gefunden. Dafür fand ich diese 300 Seiten Buchstaben echt zu beschissen - um es mit Gregs Lieblingswort zu beschreiben.

Die Handlung kam nie in fahrt und oft genug kam es mir auch so vor als gäbe es noch nicht mal eine Richtige. Ich hatte vom Klappentext erwartet, dass Greg und sein Kumpel einen wunderbaren Film über die sterbende Rachel drehen und der Autor den Leser zu den Dreharbeiten entführt und ich live dabei sein kann und alles, da habe ich aber mächtig daneben gegriffen. In der ersten Hälfte des Buches befasst sich Greg noch ausführlich mit seinem - wie er es so oft sagen muss - beschissenem Leben. Beschissen ist es auch alle male, denn sozial geht da überhaupt nix. Seine ultimative Taktik ist sich bei allen Cliquen einzuschleimen aber immer distanziert zu sein um nicht eine andere Clique auf sich zu hetzen. Er hat keine Freunde scheint aber gut damit klar zu kommen, was bei mir auf völlige Verständnislosigkeit trifft. Einzig mit Earl hängt er ab, aber auch nur wegen ihrer Filmleidenschaft.
Nachdem ich die Hälfte geschafft habe, kam es mir so vor als würde sich die Handlung nur noch im Kreis drehen. Erst nach einem weiteren viertel Stück des auf-der-Stelle-Laufens kam Greg auf die Idee mit dem Film, wobei genötigt es eher trifft.

Zu Gregs Person. Er ist nicht wie der typische attraktive Romanheld, was ich eigentlich annahm. Genau genommen ist er das exakte Gegenteil davon, das überraschte mich und ich fand es spitze endlich auch mal die Geschichte über einen unattraktiven Jungen zu lesen, denn sowas hat ,man nicht alle Tage. Aber das ist leider nicht das einzige was an Greg Gegenteilig ist. Ich wurde nicht warm mit ihm und zum Ende hin war ich mächtig angepisst von ihm.

Dauernd muss er erwähnen wie scheiße er doch ist, wie beschissen sein Leben ist, dann nochmal was für einen beschissenen Charakter er doch hat und schließlich wie hässlich er aussieht. Es verging ehrlich kein kapitel ohne dass er eines davon mehrmals beteuerte. nach kurzer Zeit hatte ich schon die Schnauze voll davon. Seine ganzen Selbstzweifel- ach quatsch, streicht das. Das sind keine Zweifel, er ist felsenfest davon überzeugt, dass er scheiße ist. Charaktere die sich dauernd sowas einreden kann ich überhaupt nicht riechen, weil sie immer irgendwie einen negativen Einfluss auf mich haben. Außerdem fand ich Greg dann auch irgendwann genauso scheiße wie er sich. Das ging mir alles ziemlich an die Nerven und hat das mir das gesamte Buch versaut. Dadurch viel ein großer Schatten auf alles andere was mir vielleicht gefallen hätte, und dadurch kam es nicht zum sprießen.
Jedenfalls hatte ich irgendwann schließlich ein fettes, verschwitztes, verrotztes, unhygienisches, rattenähnliches Bild von Greg im Kopf, weil dauernd immer wieder solche Wörter in die Luft geworfen wurden. Außerdem ist er ein meister im sich selbst anlügen und überspielen von Gefühlen. Er tut so als würde es ihm nicht das geringste jucken das Rachel vor sich hin stirbt aber eigentlich geht es ihm schon ziemlich nah, was er erst später zugeben kann.

Fazit
Ich und Earl und das sterbende Mädchen handelt im Grunde nicht vom Krebs und einem sterbendem Mädchen oder einer tragischen Lovestory, sondern eher von einem jammerndem Typen für den unerschütterlich feststeht das er beschissen ist und der das dem Leser dauernd ins Gedächtnis rufen muss. Das alles wurde in einen sehr vulgären erzählenden Schreibstil gepackt und zwischen zwei Buchdeckel geklemmt. Das war meine Meinung, aber am besten macht ihr euch selbst eine dazu. Ich bin mit viel Optimismus an die Sache ran gegangen aber unterhaltsam fand ich das Buch dann doch nicht. Für mich war diese Geschichte einfach nix.

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Tags: filme, grässlich, krebs, leukämie, schräg, sinnlosigkeit, vulgär   (7)
 

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144 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

engel, liebe, magie, venedig, freundschaft

Fluch der Engel

Jessica und Diana Itterheim ,
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 19.08.2013
ISBN 9783746629629
Genre: Fantasy

Rezension:

Dass ich den zweiten Teil gelesen habe ist schon ein gutes halbes Jahr her und dementsprechend viel von der Story auch schon vergessen. Da der dritte Teil genau an der Stelle weiter geht wo er in Band zwei aufhörte hatte ich einige Schwierigkeiten wieder in die Geschichte zu kommen. Aber nachdem diese Hürde überwunden war und mein Gedächtnis sich wieder aufgefrischt hatte war ich voll bei Lynn.

Als diese erfährt, dass sich ihr Freund Philippe in den Händen des abgrundtief bösen Sanctifer befindet tut sie das einzig richtige und geht auf sein Abkommen ein. Ein Jahr lang soll sie ihre Schuld begleichen und bei Sanctifer leben. Lynn ist klar, dass mehr hinter dem scheinbar harmlosen Pakt steckt, und sie weiß auch, wenn sie es Christopher erzählt wird er ihre Schuld bei Sanctifer begleichen und dann zu einem Schatten gezwungen werden und wahrscheinlich nie wieder zurückfinden. Es dauert eine Weile bis Lynn sich Aron anvertraut, der daraufhin alles versucht um Lynn auf das Jahr vorzubereiten. Er trainiert Lynn ihre innere Schwachstelle zu verteidigen und beschwört gleichzeitig Christophers Eifersucht um ihn zu schützen.
Das ganze Geflecht was die Autorinnen gewebt haben und all die Sachen die irgendwie miteinander zusammenhängen, war manchmal ganz schön viel für mich, und bei einigen Erklärungen bin ich gar nicht mehr richtig mitgekommen und habe erst später herausgefunden wie das gemeint war. Beispielsweise wie Lynn ihre Engelsseele schützte und wie sie Eindringlinge in ihrem Kopf standhielt. Oder wieso überhaupt Engel versuchen in ihre Seele zu blicken, dass habe ich auch erst später verstanden. Meistens waren solche Sachen ziemlich unübersichtlich, aber vielleicht lag das auch nur an mir.

Trotzdem habe ich versucht darüber hinweg zu sehen und mich einfach von der Story mitnehmen zu lassen. Das gelang mir im Gegensatz dazu auch ganz leicht.

Den Charakteren wird klar, was Lynns wahre stärke und warum sie doch ein besserer Racheengel ist, als alle glaubten. Diese Momente der Erkenntnis gefielen mir immer am besten.

Nach der ersten Hälfte des Buches muss Lynn zu Sanctifer und entdeckt dort sein dunkles Geheimnis aber auch das mehr in Raffael steckt als sie ahnte. Im Ganzen hat Fluch der Engel viele Sachen auf Lager und Jessica und Diana haben immer ein Ass im Ärmel, der mich wieder zum lesen drängte. Sei es aus bloßer Neugierde.

Die Spannung des Buches kann nie still halten. Nachdem sie abgeflaut ist und die Story im Schrittempo weitergeht passiert ein Ereignis, dass den Puls der Geschichte in die Höhe treibt. Das Mutter-Tochter-Gespann hat da eine perfekte Mischung hingekriegt, sodass man beim lesen auch mal eine Verschnaufspause hat. Allerdings gibt es einige Stellen die sich wiederum viel zu lang ziehen - meiner Meinung nach. Die gute Geschichte und die Handlung machen das allerdings fast wieder wett. Es gibt sowohl überraschende als auch vorhersehbare Momente. Bei solchen Kriterien befindet sich Fluch der Engel so ziemlich im Gleichgewicht und eines hebt das andere wieder auf, also für mich eigentlich kein Grund zum Meckern.

Im spektakulären und fesselnden Showdown spitzt sich alles zu und Lynn muss sich noch einmal beweisen und zeigt mehr Stärke als ich ihr je zugetraut hätte aber die immer in ihr schlummerte. Den Abschluss finde ich mehr als erste Klasse. Wenn man auf alle drei Teile hinabblickt ist den Autorinnen das Finale am besten gelungen. Auch hier gibt es zwar Stellen die sich lang ziehen aber trotzdem fiel es mir schwer mit dem lesen aufzuhören.

Fazit

Ein schöner Abschluss der Trilogie um eine Liebe zweier Engel zwischen Gut und Böse. Auch wenn ich bei vielen Sachen nicht hinterher gekommen bin und sich einige Szenen zu sehr ausweiteten hat mich dieser Band doch sehr gefesselt. Ich hab in jeder Minute mit Lynn und ihrer großen Liebe mitgefiebert und das Ende ist genauso passend wie es hätte sein müssen. Ein anderes hätte ich mir gar nicht vorstellen können und hätte auch nicht harmoniert. Lynn und ihre Art habe ich wirklich lieb gewonnen, genauso wie jeder andere der Figuren und es macht mich Wehmütig das die Engelsaga nun schon vorbei ist.

  (6)
Tags: dämonen, dogin, engel, gut und böse, italien, jugendbuch, liebe, magie, pakt, racheengel, schattenwesen, showdown, venedig, zauber   (14)
 

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action-thriller, kalt, jugendbuch, mitfiebern, rasant

Boy Nobody

Allen Zadoff
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hachette Children's Books, 06.06.2013
ISBN 9781408327609
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Das Buch hat mich sehr positiv überrascht; so viel Action zwischen diesen beiden Buchdeckeln ... das habe ich echt mal wieder nötig gehabt, so sehr mit dem Protagonisten mitzufiebern!

Der Protagonist hat viele verschiedene Namen, seinen richtigen hat er tief in sich verborgen und schon seit Jahren nicht mehr gehört. Deswegen nenne ich ihn hier mit seinem Namen den er in dieser wichtigen Mission verwendet, Benjamin oder kurz auch Ben. Sein echter Name wird zwar auch verraten aber ich will euch nicht die Neugierde beim Lesen nehmen. Ben ist ein distanzierter Einzelgänger, er lässt niemanden vollkommen an sich ran und gaukelt ihnen Ben vor, aber er zeigt ihnen nicht den wahren Boy Nobody. Dennoch, genau das verlangt sein Job als Auftragskiller-Soldat auch.
Benjamin denkt er würde keine Gefühle verspüren, nur Empfindungen niemals Gefühle. Er hat verlernt zu fühlen oder unterdrückt es einfach ganz unbewusst. Aber im Laufe des Buches wird er eines besseren belehrt, als er Sam kennen lernt. Diese Veränderung in ihm kann man wirklich sehr deutlich miterleben. Wie er vom kalten Wesen zu einem Jungen wird der verwirrt über seine Gefühle für jemand anderen ist. Er weiß selten mit diesen Gefühlen umzugehen und genauso fällt es ihm schwer sie zu deuten. Denn ganze 4 Jahre lang wurde er darauf getrimmt zu berechnen und gefühllos zu handeln, kämpfen und töten. Beim Lesen erfährt man viel über seine Vergangenheit und wie es zu dieser unfreiwilligen Rekrutierung kam, das alles ist gut auf das gesamte Buch aufgeteilt wobei die wichtigsten Informationen nicht lange auf sich warten lassen müssen!
Mit jeder Seite mochte ich Ben mehr, lernte ihn besser kennen. Er ist echt ein außergewöhnlicher Protagonist und das kann nur für ihn sprechen! Auch wenn er vielleicht kaltherzig scheint, so weiß man doch,dass sich mehr dahinter verbirgt, außerdem sorgt er für eine Menge Spannung und Action, in vielerlei Hinsicht!

Auch im Schreibstil habe ich deutlich dieses berechnende, distanzierte gespürt, dass auch Ben an den Tag legt. Das verleiht dem Buch noch den gewissen Kick in die richtige Richtung. Ich fand es sehr gut, natürlich musste ich mich erstmal darauf einstellen aber das ist ja meistens bei besonderen Schreibstilen so und deshalb nicht der Rede wert! Es sind sehr kurze und einfache Sätze die aber alles klasse beschreiben. Allen Zadoff zeigt uns, dass man nicht viele Wörter braucht um einen ausführlichen Satz und ein gutes Buch zu schreiben! Echt, es hätte nix besseres zu Boy Nobody gepasst als das!
Gefühle werden selten auseinander genommen und beschrieben, ich wusste also eigentlich fast nie wie Ben gerade fühlt, ob er wirklich amüsiert war oder ob er es nur vorgab. Das hätte vermutlich jedem anderen Charakter eine Menge Sympathie-Punkte gekostet und für Verständnislosigkeit gegenüber der Figur gesorgt, aber nicht so bei Benjamin. Bei ihm passt das wie die Faust aufs Auge.

Die Handlung ist stetig spannend und es viel mir schwer mich aus ihren Fängen zu befreien. Das Buchfinale legt dann nochmal einen klassen Endspurt hin und holt alles an Power heraus was es zu bieten hat. Langweilig wurde mir beim lesen nie! Ich behaupte jetzt mal ganz frech, die Geschichte nicht in einem Zug durchzulesen ist fast unmöglich!

Das Buch von Allen Zadoff hält unzählbare Überraschungen und ungeahnte Wendungen bereit. Ehrlich, bei Boy Nobody gelang es mir selten um die Ecke zu schauen, aber zu erahnen was genau passieren wird, das gelang mir nie. Und wenn doch, kam es schließlich noch ganz anders. Alles stürzte völlig unerwartet über mich ein, wie die Fäuste und Tritte von Ben die seine Gegner einstecken mussten (Übrigens Leute mit einem leichten Magen brauchen keinen Umweg um diesen Schmöcker zu gehen, eklige Szenen sind keine dabei!). Der Überraschungsmoment ist ein ständiger Begleiter von Benjamin und auch von seinem Erschaffer Allen Zadoff.

Nebenbei bietet sein Roman noch eine Vielzahl an Nebenfiguren. Ob rätselhafte und unbekannte Auftragsgeber wie "Mutter" und "Vater", falsche Freunde aus der Vergangenheit wie Mike, eifersüchtige und schlampige aber liebe Mädchen wie Erica oder temperamentvolle und gerechte wie Sam, alles ist mit dabei. Aber am meisten ins Herz schließen konnte ich den Loser und heimlichen Hacker Howard. Ihm wird Ben bei seiner Mission begegnen, auch wenn er ein ewiges Opfer ist, so hat er doch ein liebes Wesen und da blieb mir keine andere Wahl.

Fazit

Wer mal wieder Abwechslung sucht und Lust auf eine rasante und Action-sprudelnde Geschichte hat, ist hier genau richtig. Alle Elemente sind an der richtigen Stelle für solch eine Thematik und wer einmal im Geschehen versunken ist kommt ganz schwer wieder raus, genau so lief es nämlich bei mir ab. Neben vielen Überrumpelungen bot Boy Nobody mir auch noch ein erfrischend anderes Ende im Vergleich zu all den anderen gleichen kitschigen super-Happy-Ends! Mir konnte es einwandfrei imponieren, ich bin schon gespannt auf Teil 2. Super Arbeit hast du da geleistet, Allen Zadoff! Kannst dich mal von mir auf die Schulter klopfen ;)

  (5)
Tags: action, action-thriller, bad boy, gefährlich, jugendbuch, kalt, mitfiebern, rasant, spannend, strategisch   (10)
 

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

berlin, fantasy, guardians, teufel, magie

Guardians of Secret Powers - Das Siegel des Teufels

Peter Freund
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbj, 16.09.2013
ISBN 9783570153796
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ich hatte echt keinen guten Start in das Buch. So ganz weiß ich selber nicht woran das liegen mag, also sollte man meine Meinung vielleicht nicht ganz so ernst nehmen. Denn Guardians of Secret Powers ist ein wirklich gutes Buch gedacht für 11 oder 12 jährige Leser oder Ältere. Aber bei mir war es leider an der falschen Adresse!

Ich begann das Buch ohne jegliche Erwartung und wollte mich einfach nur in ein Abenteuer stürzen. Aber irgendwie sprang der Funke nie auf mich über. Die erste Hälfte zog sich quälend in die Länge und mir kam es vor als käme ich mit dem Lesen nicht mehr voran. Das war wirklich ein mieser Start ins Buch und erst ab der zweiten Hälfte des Buches konnte mich die Story etwas mehr begeistern.

Ich fange mal mit der Besatzung an. Die Protagonistin Nele Müller ist das typische stinknormale Mädchen, dass plötzlich in ein Abenteuer stürzt das ihr gesamtes Leben ändert. Jemand der nett und erträglich ist, aber keine Besonderheit. Was ich aber gut an ihr fand war, dass sie sich ihrem Alter entsprechend benimmt und nicht einen auf reif tut weil sie ja schon soooo viel im Leben gesehen hat. Sie ist ein 15 jähriges Mädchen mit nervigen Eltern und einer besten Freundin mit der sie gerne quatsch - das ist das authentische an ihr.
Bei den anderen Charakteren verhält es sich nicht anders. Es gibt niemanden der besonders aus der Masse heraus sticht aber sie wirken glaubwürdig.

Beim lesen wird man nicht nur die Handlung aus der Sicht der Nele kennen lernen. Oft wechselt Peter Freund zu den bösen Figuren oder dessen Opfer wodurch man Nele und den anderen Illumini immer einen Schritt voraus ist was die teuflischen Pläne der Nokturin angeht. Manchmal ist das vielleicht gut so, aber in diesem Fall hat es mir fast alle Überraschungen verdorben die das Buch zu bieten hatte, da ich ja schon Sachen wusste an die Nele noch nicht mal gedacht hat weil ich es mir einfach zusamen reimen konnte.

Peter Freund wirft mit einer Menge Namen um sich, selbst jetzt noch fällt es mir schwer mich mit deren Rollen auseinander zusetzen und sie zuzuordnen. Da gibt es Calessari, Ashmodeus, Ballsebul, oder normalere Namen wie Anne und Leonard von Bode, Die Petzners, Luigi Collini, Axel Roloff, Monsieur Jean-Luc Truffaut, Rico und Sylvie Marin, Martin Richter, Walter Hübner, Michael Meister, Paul Redlich ... Ohje ich könnte noch weitere nennen, die ich aber erstmal alle nachschlagen müsste! Für mich war das echt zu viel an Figuren die nur kurze Auftritte hatten und nicht gut im Gedächtnis stecken blieben. Aber weil viele von ihnen zusammenhängend wichtig in der Handlung waren kommen sie oft noch in Gesprächsfetzen vor. Das war alles für mich Verwirrung pur!

Der Autor hat so seine ganz eigene und geschulte Art mit den Wörtern umzugehen, das habe ich schon in den ersten Seiten gemerkt. Die Laura-Leander-Reihe habe ich nie gelesen deswegen kann ich auch keine Vergleiche ziehen. Aber in Guardians of Secret Powers gibt es Theatralik an jeder Ecke. An diesem Schreibstil konnte ich mich nur schwer gewöhnen, aber ich glaube das ist reine Geschmackssache. Für mich persönlich war es manchmal zu dick aufgetragen wie in Sätzen mit "Wohl war!", die ziemlich häufig vorkamen. Da gehen die Geschmäcker wohl weit auseinander!

Was ich sehr toll an GSP fand und weswegen ich auch die Meinung vertrete, dass es ein gutes Buch ist, war das Konzept und die Idee, einfach das ganze Gerüst das Peter Freund sich so gut ausgedacht hat. Bis ins kleinste Detail hat er sich alles zurechtgelegt und zusammengefügt. Und auch die Location an der die Sache über die Bühne geht nämlich das nahe Berlin. Es ist so als wäre man live mit dabei!

Fazit

Eine sehr schöne Story mit einer dazugehörigen Idee, daran kann ich nichts aussetzen. Aber der alles mitnehmender Funken sprang nie auf mich über. Die ersten 300 Seiten waren wie eine Durststrecke und erst danach konnte ich mich in das Geschehen fallen lassen. Ab da fing es ja auch an richtig los zugehen. Also nach dem richtig miesen Start bin ich auch dementsprechend enttäuscht, aber Fans der Laura-Leander-Reihe kommen sicher auch bei dieser Reihe von Peter Freund voll auf ihre Kosten! Ich denke auch Lesergruppen des alters 11 bis 12 werden sich hier an einem spannenden Fantasy-Thriller erfreuen können!
 Meinen Geschmack hat es nicht getroffen aber wegen den letzten spannenden Metern, denke ich, wäre ein neuer besserer Versuch mit Teil 2 ein Versuch wert.

  (3)
Tags: ab 11 - 12 jahre, abenteuer, berlin, dämonen, dunkelheit, dunkelschwingen, engel, geheime mächte, guardians, lichtschwingen, wächter   (11)
 

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290 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

syrena, meer, poseidon, liebe, prinz

Blue Secrets - Der Kuss des Meeres

Anna Banks , Michaela Link
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.09.2013
ISBN 9783570308790
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Die Geschichte und deren Umsetzung konnte mich am meisten überzeugen. Meine Faszination dafür beruht wohl davon dass ich nur wenige Meerjungfrauen-Geschichten gelesen habe und das Thema daher für mich noch nicht so abgelutscht ist, aber auch erfahrene Meerjungfrauen-Leser werden hiermit gut unterhalten werden!
Anna Banks hat die Sache mit den Syrenas gut ausgetüftelt. Man erfährt im Laufe des Buches nicht nur was über ihre Geschichte sondern auch über ihre Anatomie, Sitten und Bräuche.

Bei den Charakteren gab es leider niemanden der mir besonders ins Auge viel. Allesamt fand ich sie sympathisch, aber sie sind mit einfachen und normalen Eigenschaften bestückt worden, der ein oder andere auffällige Charakter hätte der gesamten anderen Mannschaft sicher noch den richtigen Kick gegeben.

Emma, die Hauptprotagonistin, ist eigentlich ein zurückhaltendes und ruhiges Mädchen aber durch ein schwerwiegendes Ereignis beginnt sie, sich komplett zu verändern. Lieber würde sie einen Streit vom Zaun brechen als kleinbei zu geben. Diese Eigenschaft ist aussagend für das Volk der Syrena und passiert bei ihr ganz plötzlich, als hätte jemand den Knopf umgelegt und damit ihre Syrena-Eigenschaften offen gelegt. Emmas Fähigkeit mit den Fischen zu reden und sie Dinge tun zu lassen hat mich sehr fasziniert und sie ist mir positiv in Erinnerung geblieben.

Der liebe Galen hat auch keine besonderen Eigenschaften mit hohem Wiedererkennungswert bewiesen. Man könnte ihn fast als 0815-Typ bezeichnen, aber auch nur fast. Denn auch er war mir sympathisch und dieser typische Typus hat mich auch keineswegs genervt oder so!
Zwischen Emma und Galen existiert von Anfang an eine Anziehungskraft, aber trotzdem baut sich ihre Beziehung langsam auf - was dem Buch einen dicken Pluspunkt für die Authentizität von mir einhandelt.

Die Sichtweise wechselt pro Kapitel zwischen Galen und Emma hin und her wodurch man sowohl Emma als auch Galens Gefühle und Sicht der Dinge verstehen konnte als aber auch verwirrend sein kann. Für mich jedenfalls war es so. Denn in Emmas Kapiteln wurde aus der ich-Perspektive erzählt, bei Galen im allgemeinen. Manchmal brauchte ich kurz einen Moment um mich darauf umzustellen, vor allem wenn ich so tief in der Geschichte versunken war, was wirklich leicht fällt!

Wo die Handlung im Anfangsteil noch ein flottes Tempo vorlegt scheint sie es im Mittelteil zu drosseln. Die Geschichte nimmt nur bruchstückhaft ihren weiteren Lauf, denn Emma und Galen haben sich ein bisschen schwer damit getan ein Geheimnis zu lüften welches wichtiger ist als sie dachten und von kniffligen Problemen denen sie sich entgegenstellen müssen ist auch nichts zu sehen. Nach dieser kleinen Ruhepause geht es dann aber doch noch zügig weiter und hört mit einem wirklich ärgerlichen Cliffhänger auf, der aber Lust auf den nächsten Teil garantiert!

Fazit

Der Kuss des Meeres ist ein gut gelungener Start in die Blue Secrets Reihe und die Autorin bewies dass sie so einige gute Ideen und Handlungsstrippen in petto hat. Die Geschichte hat echt was, lässt sich schnell lesen und konnte mich glatt überzeugen. Allerdings kann man sicher noch viel herausholen, denn Potenzial hat sie viel. Zum Beispiel mit mehr Unterschiedlichkeit und Farbe bei den Protagonisten.

  (3)
Tags: erben, fische, königreiche, meer, meerjungfrauen, mit fischen reden, poseidon, prinz, syrena, triton, violette augen, witzig   (12)
 

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115 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

fantasy, trolle, liebe, magie, jugendbuch

Verliebt, verlobt, verflucht

Melanie Neupauer
E-Buch Text: 221 Seiten
Erschienen bei Impress, 08.08.2013
ISBN 9783646600155
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Für ein einfaches eBook Debüt hat Melanie Neupauer sich alle Mühe gegeben und "Verlieb, verlobt, verflucht" besitzt auch das gewisse Etwas allerdings hat es genauso auch einige Löcher im Käse.


Als erstes muss ich sagen ist dieses eBook für so einen Preis es allemal Wert gekauft zu werden, trotzdem sollte man kein Meisterwerk erwarten und es kommt auch nicht an die "großen" Bestseller-Bücher ran. Aber auf seine eigene Weise ist es doch bezaubernd und für ein paar leichte Lesestunden war es genau das richtige.
Der Schreibstil war normal und einfach, nichts besonderes. Aber manchmal war er mir etwas zu übertrieben. Ich weiß auch nicht wie ich das am besten beschreiben soll. Es war die Art wie die Charaktere manchmal redeten, wie die richtig schlechten Schauspiele wie bei "Mitten im Leben" oder "Berlin Tag und Nacht". Nicht mit den Wörtern oder Ausdrücken sondern so schlecht gespielt.

Die Charaktere waren in Ordnung und erträglich aber wenn ich sie mal genauer unter die Lupe genommen habe dann hab ich gemerkt, dass sie noch ziemlich blass sind und nichts wirklich besitzen an das ich mich immer später immer erinnern werde. Vielleicht lag es auch daran, dass für mich das Buch zu kurz war um die Charaktere besser kennen zulernen. Sie waren wie der Schreibstil nichts besonderes aber nett, der Protagonist Artus konnte mein Interesse am meisten wecken, weil er noch rätselhaft ist und ich so gerne mehr über ihn und die gemeinsame Vergangenheit mit Natalie erfahren würde!

Meiner Meinung nach war die Handlung viel zu kurz! Ich war beim lesen gerade so vertieft in diese Welt und dann ganz plötzlich "ENDE". Das kam mir so grotesk vor, dass ich lachen musste. Es hat sich so angefühlt als würde das eBook mittendrin enden, es passierte einfach nicht sehr viel (was bei gerade mal 168 Seiten ja normal ist) und dann kam das jähe Ende so überraschend.

Na, bis jetzt höre ich mich aber nicht sehr begeistert an - so ist es aber nicht! Denn das Gewisse etwas was mich so für dieses Buch verzauberte war die Grundidee der Erzählung. Das alles ist zwar schon ziemlich abgelutscht aber die Magie und die ganz bestimmte Atmosphäre in "verliebt, verlobt, verflucht" war es die mich so packte. Ich mochte die Welt die Melanie Neupauer da erschaffte - mit Feen als Tintenkiller, Minitrolle als Hausmädchen, Kobolde die Bücher hüten, Feruermännchen, Drachen und Hände die in versiegelten Kaminen schwarze Rosen formen - und deshalb wünschte ich mir trotz dem einen oder anderem winzigen Makel, dass das eBook nicht so kurz gewesen wäre.

Da es sich in der Geschichte hauptsächlich um die Liebe dreht, möchte ich auch dazu noch ein paar Worte verlieren. Auch hier ist die Grundvorstellung spitze, eine vergessene Liebe, blabla, abgekaut aber ich finds immer noch klasse, nur die Umsetzung gefiel mir auch hier nicht ganz. Es war einfach zu unglaubwürdig. Natalie handelte in Sachen Artus naiv und zu voreilig. Prompt, stellt sie fest das sie ihn liebt, obwohl sie nichts über ihn wusste. Das gefiel mir echt nicht, was ich sehr schade finde.

Fazit

Mit "Verliebt, verlobt, verflucht" hat die deutsche Autorin eine schöne kurze Geschichte mit einem zauberhaften Leitbild entstehen lassen, dass die einfachen Charaktere und die gekünstelten Gespräche wieder wett machten. Nathalie war in Sachen Artus und Liebe zu schnell, das konnte mich eher weniger begeistern, aber ich hätte gerne noch mehr von der Geschichte! Jeder der mal was kurzweiliges und günstiges für zwischendurch haben möchte wäre hier aber an der richtigen Adresse - mal eben ein schneller und klasse Quickie! ;)

  (2)
Tags: ebook, elben, elfen, feen, geheimbund, impress, kobolde, königreiche, liebe, magie, magisch, prinz, schwarze magie, schwarze rosen, trolle, verflucht, verliebt, verlobt, zauberei   (19)
 

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740 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 53 Rezensionen

fantasy, liebe, vampire, gestaltwandler, shadow falls camp

Shadow Falls Camp - Entführt in der Dämmerung

C.C. Hunter , Tanja Hamer
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 07.03.2013
ISBN 9783841421296
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mittlerweile habe ich die Shadow Falls Camp-Reihe wirklich sehr ins Herz geschlossen habe. Es ist so fesselnd wie eh und je. Inklusive Suchtfaktor!

Diesmal erwartete mich das besonder große Liebeschaos im Paradies. Aber es ging mir eigentlich gar nicht auf den Kranz. Ich sehe dass so, dass das ein großer Teil der Geschichte ist und genauso wie der Rest davon mit der ganzen Welt der Übernatürlichen, bin ich auch nach dem Liebeswirrwarr süchtig geworden.


Jedenfalls entscheidet sich Kylie für Lucas. Was ich erst wirklich gut geheißen habe, denn er war mir bisher der liebere. Derek benimmt sich wirklich dreckig gegenüber Kylie. Er baut scheiße und verletzt Kylie damit sehr. 

Aber dann gibt es da noch diesen neuen Geist der plötzlich auftaucht. Sie hat überhaupt keine Erinnerungen mehr und ist verwirrt, aber bittet Kylie um Hilfe herauszufinden wer sie ist. Außerdem ist sie mehr den je in Lebensgefahr, denn Mario und Red sind hinter ihr her und versuchen sie umzubringen. Wie sonst auch gibt es viele Fragen und Rätsel denen Kylie im Laufe des Buches auf die Spur kommt.

Erst später bekommt Kylie bedenken ob Lucas die richtige Wahl war, denn sein Rudel und seine Familie stehen ihnen im Weg. Aus irgendeinem Grund missbilligen sie die Beziehung zwischen Kylie und dem Werwolf. 
Kylie benimmt sich echt sprunghaft was Derek und Lucas angeht. Als sie Derek hatte träumte sie von Lucas. Jetzt wo sie Lucas hat sehnt sie sich nach Derek.

Irgendwann hab ich dann angefangen Derek lieber als Lucas zu mögen. Lucas ist immer noch ein Traumtyp und die Verbindung zwischen den beiden ist immer noch toll aber ich fand er hat sich gemein zu Kylie benommen und oft verletzt. Zwar genauso wie Derek aber dieser Verstand Kylie besser. Anders als Lucas akzeptiert Derek diese Geistersache an Kylie. Lucas plusterte sich immer auf wenn Kylie über schlimme Geistererlebnisse redete. Er versuchte sie zwar nur zu beschützen aber Derek war verständnisvoller. 

Am Anfang ging es noch und da war es auch noch nicht so stark aber irgendwann habe ich wegen Kylies Gutmütigkeit heftige Minderwertigkeitskomplexe bekommen. Es wurde irgendwie immer schlimmer mit ihrer Nettigkeit. Also manchmal ist es echt zu viel des Guten an ihr. Niemand kann so ... heilig sein. Ich wünschte mir sie würde ab und zu auch mal etwas nicht nettes oder faires tun.

Es gab viele Überraschungen. Und es gibt auch viele Momente die für gehörig Spannung sorgen, was einer der Gründe ist warum ich jede einzelne Seite verschlungen habe. Ich war bei diesem lockeren Schreibstil praktisch in der Geschichte eingeklemmt ohne das es eng wurde. 

Das Ende ist wie gesagt mal wieder mit einem kleinen Finale bestückt und mit vielen Lösungen. Eine davon was für ein Wesen Kylie nun wirklich ist und das war ganz anders als ich zuerst erwartet habe!

Fazit
Dieser Teil ist genauso lesenswert und unterhaltsam wie die anderen auch. Es sprühen keine Funken vor Spannung aber trotzdem gibt es den ein oder anderen Zitterer und es macht riesen Spaß mit Kylie und dem Shadow Falls Camp.

  (3)
Tags: camp, feen, gabe, geister, geistersehen, gestaltwandler, heilen, hexen, jugendbuch, liebe, serie, übernatürliche, vampire, werwölfe   (14)
 

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(549)

832 Bibliotheken, 12 Leser, 7 Gruppen, 79 Rezensionen

vampire, liebe, feen, camp, werwölfe

Shadow Falls Camp – Erwacht im Morgengrauen

C.C. Hunter , Tanja Hamer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 19.12.2012
ISBN 9783841421289
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Buch fängt eigentlich gut an. Gleich im ersten Kapitel bricht eine neue Erkenntnis über Kylie und der Sache was sie denn nun eigentlich ist ein. Die ersten finsteren Vermutungen beginnen. Kylie hat in diesem Band echt mit was zu kämpfen. Aber trotzdem kann sie es sich inzwischen gar nicht mehr vorstellen aus dem Camp zu gehen. Sie hat sich ausgezeichnet eingelebt und es ist schon zu ihrer Heimat geworden zwischen all den Übernatürlichen Wesen.

Aber so richtig fiel kann ich nicht erzählen, weil im Buch einfach nicht viel passiert. Ich hatte immer das Gefühl im Mittelteil, und auch ein paar Seiten danach, würde sich die Handlung nur wieder und wieder im Kreis drehen um dann wieder genau an der gleichen Stelle zu beginnen. In den wichtigen Dingen kommt Kylie nicht vorwärts es sind eher Kleinigkeiten denen sie sich wirklich stellt.
Sie verstand nicht was der Geist der sie täglich besucht ihr mitteilen wollte weil sie einfach zu engstirnig dachte. Außerdem kommt der pure Beziehungsstress auf sie zu, als Derek sich von ihr entfernt, weil sie sich zu Lucas hingezogen fühlt und erstmal herausfinden soll was genau da ist. Dann ist da auch noch ihre Identitätskrise. Es wurden einige Vermutungen aufgestellt zum Thema was Kylie denn nun eigentlich für ein Wesen war, aber alle gingen nach hinten los. Dann gibt es da auch noch ihren Vater den sie weiterhin ignorierte, ihre Beste Freundin Sara die Kylie anscheinend aus dem Weg ging und das Gefühl das sie beobachtet wurde.
Kylie verdrängte all ihre Probleme worin sie wirklich eine Meisterin war aber irgendwann musste sie sich ihnen Stellen. Wenigstens gab sie zu, dass sie verdrängte und, dass das so nicht gut war – trotzdem tat sie es weiterhin bis es keinen anderen Ausweg mehr gab.

Trotzdem gibt es einige Punkte die mich zum weiterlesen getrieben haben – mal ausgenommen der Tatsache das diese Welt wirklich spannend war. Zum einen entdeckt Kylie viele neue Kräfte an sich, was der Sache dann noch eine gewaltige Würze verlieh. Dann gibt es da noch die Rückkehr von Lucas und Frederika ins Camp auf die ich gnadenlos hingefiebert habe und der ersten Begegnung mit den beiden und Kylie. Außerdem mag ich Kylies Freundin Della wirklich sehr. Ich glaube hinter ihr und ihrer Geschichte steckt noch mehr. Aber auch an Miranda und Perry hab ich großen Gefallen gefunden.

Kurz vor dem Finale hat Kylie dann doch endlich gemerkt um was der Geist sie bittet, obwohl es da schon fast zu spät war. Ich hoffe wirklich Kylie hat was daraus gelernt immer ihre Probleme zu verdrängen und es wird in Band 3 nicht mehr so häufig vorkommen.
Am wirklichem Ende (so die letzten 50 Seiten) gibt es dann doch noch wie in Band 1 ein kleines Finale, dass für meinen Geschmack viel zu kurz kam und zu einfach beendet wurde. Es ist nicht so das es im Rest des Buches keine Spannenden Elemente gab – wie gesagt, gab es da schon noch die eine oder andere Sache die mir eingeheizt hat – aber da hätte sich die Autorin noch etwas mehr einfallen lassen können.

Fazit

Der 2. Band konnte mich in einigen Punkten leider nicht so gut überzeugen wie der Vorgänger aber trotzdem ist das Suchtpotenzial immer noch da. Die Figuren machen in den 500 Seiten große Fortschritte, wo hingegen die Handlung erst zum Buchende einen gehörigen Satz nach vorn machte. Ich bin wirklich gespannt auf den nächsten Teil!

  (3)
Tags: 2. band, camp, feen, gabe, geister, geistersehen, gestaltwandler, heilen, hexen, hoher suchtfaktor, jugendbuch, liebe, rätsel, todesengel, vampire, werwölfe   (16)
 

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fantasy, götter, liebe, mythologie, jugendbuch

Mythos Academy - Frostherz

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.03.2013
ISBN 9783492702850
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Noch bevor ich mit dem 2. Teil fertig war wusste ich schon: Der nächste Band muss her! Und genauso wie “Frostfluch” hab ich diesen Teil hier verschlungen – sogar noch viel schneller.

Beim Vorgänger kam man wirklich wieder super in die Geschichte rein – alles wurde nochmal genaustens Erklärt. Und genauso ist es auch hier wieder. Ich hatte nicht die geringsten Schwierigkeiten – nun ja “Frostfluch” lag ja auch nur ein paar Stunden dazwischen – aber ich denke für jemanden bei dem das nicht so ist und der schon wieder die Hälfte vergessen hat, dürfte es auch leicht sein.

Der Klappentext verrät schon – wie Gwen jetzt sagen würde – dass Loki echt so verdammt nah dran ist aus seinem Gefängnis auszubrechen und die Welt wieder ins Verderben zu stürzen. Und genau dass muss Gwen verhindern indem sie den Helheim-Dolch findet und wieder an einen sicheren Ort versteckt.
Genau darum geht es auch fast im gesamten Buch und die Spannung steigt mit jeder Seite mehr und mehr an. Allerdings legte die Handlung (anders als bei den zwei Vorgängern) schon gleich im ersten Kapitel los, während Gwen noch nicht mal alles erklären konnte. Das Gefiel mir echt gut, denn es ist immer ein bisschen öde ihr zuzuhören obwohl man ja noch alles darüber weiß (nicht dass sie es nicht tun würde, aber wenigstens passierte währenddessen etwas). Jedenfalls drohen hier wirklich viele Gefahren aber ihre Freunde stehen Gwen mit Rat und Tat stets zur Seite.

Selbst der Mittelteil, der ja zu meist bei einem spannenden Anfang eher ruhig ausfällt, war fesselnd genug sodass ich über die Worte glitt. Denn auch wenn dort keine (oder jedenfalls nicht so oft) Schnitter hinter Gwens Leben her waren oder versuchten Chaos anzurichten, deckte sie sehr wichtige Geheimnisse auf oder etwas in ihrem sozialem Leben geschah. Ich hing wirklich an jeder Seite.

Allerdings kam es mir so vor als wäre Gwen jetzt noch dämlicher und begriffsstutziger als zuvor und dann, schließlich, hat sie allen das ganz große Chaos aufgedrückt. Toll. Danke Gwen.
Auch wenn Gwen sich dann wirklich, wirklich ziemlich schlecht deswegen fühlt und ich sie dann verstehen konnte und ihr verziehen habe komme ich nicht drum rum auf sie zu schimpfen. Das alles ist nämlich erst passiert, weil sie zu doof war und es nicht gerafft hat!!! Und als sie es endlich mitgekriegt hatte was da vor sich geht, war alles schon zu spät. Aber ich hatte es schon von Anfang an gewusst! Und dass sie da nicht drauf geachtet hat, hat mich wahnsinnig gemacht! Am liebsten hätte ich sie in dem Moment angeschrien. Wenigstens waren die anderen Charaktere nicht so schwer von Begriff.
Einzig und allein der Gedanke daran, dass das alles so beabsichtigt war, dass sie alles so versaut hat, hat mich besänftigt – und weil es Gwen so schrecklich leid tat und sie auch eingesehen hat wie blöd sie war.
Trotz dessen hat sie einen großen Platz in meinem Herzen bekommen und wird dort auch bleiben, egal was sie noch so verpatzt.

Aber Loki ist wie gesagt nicht Gwens einziges Problem. Ein Streit mit Logan (wie sollte es auch anders sein?), Daphne die sich komisch Verhält, und außerdem den Verdacht, dass sich das Schnittermädchen in ihrer Schule versteckt. Auf Gwen kommt wirklich eine Menge zu.

Der Fenriswolf aus Band 2 taucht auch wieder auf. Ich habe auf diesen Moment hingefiebert weil ich sie voll und ganz ins Herz geschlossen habe. Sie hilft Gwen wieder tatkräftig und hat eine kleine Überraschung für sie mitgebracht, aber es scheint als würde sie immer schwächer werden. Am Ende – wo sich auch all die angestaute Spannung entlädt – kamen mir wegen dieser tapferen Wolfsdame sogar wieder die Tränen. Aus Trauer aber dann auch nochmal aus Glück.
Schließlich, auf der letzten Seite des Buches, ließ mich Jennifer Estep – wie im Vorgänger auch schon – trotz der wirklich miesen Lage, glücklich und zufrieden zurück. Und mit einer ganzen Menge an Hoffnung.

Fazit

Auch der 3. Band der mythologischen Serie von Jennifer Estep hat mich sehr zufrieden gemacht – vom Anfang bis zum Ende. Auch wenn Gwen sogar noch beschränkter scheint konnte ich ihr es nicht böse nehmen. Außerdem war diese Wendung für die Handlung sehr wichtig. Dieser Teil ist noch fesselnder weil von allen Seiten die Gefahr näher und näher kommt und ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Ich finde die Reihe hat irgendwas und es macht unglaublich Spaß bei ihren Abenteuern dabei zu sein.

  (3)
Tags: akademie, amazonen, gabe, götter, jugendbuch, liebe, magie, mythologie, spannend, spartaner, walküren, wikinger   (12)
 

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(600)

1.033 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 107 Rezensionen

fantasy, götter, liebe, jugendbuch, mythologie

Mythos Academy - Frostfluch

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.08.2012
ISBN 9783492702485
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Den ersten Teil “Frostkuss” fand ich damals wirklich grottenschlecht. Einfach weil ich was ganz anderes Erwartet hatte. Ich hatte nicht vorgehabt weiter zu lesen aber irgendetwas hat mir dann in der Buchhandlung als ich das Buch gesehen hatte, zugeflüstert: “Liesssssss mich! Liiieesssss mich!” Also hab ich es ganz spontan mitgenommen und aus dem “nur mal kurz durchblättern und stöbern” wurde dann ganz schnell ein verschlingen. Innerhalb fast eines Tages war ich fertig und ich bin unglaublich froh weiter gelesen zu haben.

Mythos Academy 1 ist schon etwas länger her als ich dachte und erstaunlicherweise ist so gut wie nichts hängen geblieben. Also musste ich erstmal viel Wissen über die mythologische Welt von Gwen (selbst den Namen hatte ich vergessen) wieder aufholen. Zu meinem Glück gab es hinten einen Crash-Kurs und ein Who-is-Who wo ich mich wieder aufrüsten konnte. Das wäre allerdings gar nicht notwendig gewesen da Gwen in dem ersten Viertel des Buches sowieso nochmal alles bis ins Detail erklärt hat. Also bei wem der 1. Teil auch so lange her war wie bei mir, kommt sicher wieder super in die Geschichte rein. Aber allerdings war es für mich dann manchmal schon etwas nervig das sich Gwen so lange mit den Erklärungen aufhielt, weil ich mir vorher schon die Mühe gemacht hatte und hinten das gelesen hatte.

Kurz vor dem traditionellen Winterkarneval an dem ganz Mythos Academy in ein luxuriöses Skiresort fährt um für ein ganzes Wochenende heftig zu feiern, bemerkt Gwen das ein Schnitter des Chaos (die Bösen Handlanger des noch böseren Gottes Loki) hinter ihr her ist und sie umbringen will. Zu der Zeit hatte ich wirklich keine Ahnung wer hinter all dem Steckt und hatte jeden, wirklich jeden in Verdacht.
Der Hauptcharakter Gwendolyn Frost war mir nun wesentlich lieber als im 1. Band. Ich liebte ihre große Klappe und ihr zurück geblaffe. Aber manchmal gab es doch noch solche Momente wo ich über sie nur den Kopf schütteln konnte. Wenigstens hatte ich nicht mehr das Gefühl das sie Logan hinterher rannte und sich total zum Affen machte. Sympathiepunkte konnte sie bei mir wegen ihrer Leidenschaft für Kekse und Superhelden leichtfertiger bekommen als Blümchen zu pflücken. Außerdem fand ich es toll das sie sich nicht änderte bloß weil andere sie für einen Freak hielten.

Aber der Schnitter ist nicht ihr einziges Problem. Den zur selben Zeit ist Logan Quinn mit der hübschen Amazonen Savannah zusammen und jedes mal wenn sie die beiden zusammen sieht bricht es Gwen das Herz. In den Momenten konnte ich sie wirklich gut verstehen.
Also will sie den Winterkarnevall nutzen um sich mit einem der New Yorker Academy Schüler abzulenken. (Klingt erstmal schlampig, ist es aber nicht.) Hier trifft sie auf Preston der wirklich nett zu sein scheint.
Dank dem Klappentext der schon verriet das etwas mit Preston nicht stimmte wurde mir eigentlich der ganze Spaß am Verdächtigen genommen und ließ außerdem Gwen ziemlich dumm dastehen, da sie das ja nicht wusste und auch nicht die geringste Spur ahnte. Vielleicht wäre es aber auch ohne die Hilfe des Klappentextes schon so klar gewesen denn eigentlich lag das auf der Hand.

Allerdings ist der unbekannte Schnitter ihr immer noch auf Schritt und Tritt auf den Fersen. Also nimmt sie es selbst in die Hand und will ihn auffliegen lassen. In dem Moment konnte ich nur frustriert den Kopf über sie schütteln. Weil sie ernsthaft der Meinung war auch alleine gegen einen blutrünstigen Schnitter kämpfen zu können – aber das konnte sie definitiv nicht.

Dabei entdeckt sie dass, Logan anscheinend doch mehr für sie fühlt als sie dachte. Dieser zeigte endlich auch mal eine andere Seite von sich als die des männlichen Schulflittchens. Ihm scheint Gwen wirklich sehr am Herzen zu liegen. Er sorgt sich um sie und öffnet sich auch ein wenig. Jetzt fand ich ihn viel sympathischer als den arroganten Macker aus Band 1. der mit Gwens Gefühlen spielte.

Gwen war nicht selten etwas begriffsstutzig – mal von der Preston-Sache abgesehen. Erst im allerletzten Moment hat sie den richtigen Schluss gezogen und wusste wie sie ihre Kräfte einsetzten kann um zu siegen – etwas das ich mir schon von Anfang an denken konnte als sie herausfand was sie noch mit ihrer Magie anstellen kann.

Fazit

“Frostfluch” fesselte mich all die 400 Seiten über und hielt mich in seiner Mythologischen Welt voller Monster, sprechenden Schwertern, Götter und Spartaner gefangen. Trotz dass sie manchmal wirklich etwas begriffsstutzig war, ist mir Gwen mit all ihren Fehlern sehr ans Herz gewachsen. Die mythologischen Sachen kommen bei all dem Liebeskummer keinesfalls zu kurz! Am Ende des Buches hatte ich sogar ein paar Tränen des Glückes im Auge.

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dystopie, jugendbuch, seelen, kat zhang, seele

Twin Souls - Die Verbotene

Kat Zhang , Katrin Weingran
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.06.2013
ISBN 9783570308585
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich muss zugeben ich hatte ausnahmsweise mal sehr zu kämpfen gehabt mit diesem Buch. Irgendwie hat es sich gezogen wie Kaugummi und ich hatte nie das dringende Bedürfnis weiterzulesen wie sonst. Fast einen ganzer Monat ist dafür verstrichen! Irgendwann habe ich dann mordsmäßige Lust auf eine andere Geschichte bekommen sodass ich mich einfach nur noch durch die letzten Seiten durchgeboxt habe.

Der Anfang und der Klappentext klang für mich sehr vielversprechend. Die Idee mit den zwei Seelen in einem Körper hat mich angesprochen und ich habe mich schon Monate vor dem Erscheinungstermin darauf gefreut. An die ersten Kapitel ging ich noch mit freudiger Erwartung aber selbst der Anfang war für mich etwas holprig. Die Geschichte spielt in einem Amerika in der Zukunft wo jeder Mensch seit der Geburt zwei Seelen besitzt. Später im Kleinkindalter sollte eine der Seelen absterben und verschwinden während die dominantere Seele die völlige Kontrolle über den Körper erlangt. Doch in den anderen Kontinenten soll es Menschen geben die als sogenannte "Hybride" leben - zwei Seelen die sich einen Körper für immer Teilen. Die Regierung hat sich allerdings von ihnen abgespaltet denn dort sollen überall Kriege ausgebrochen sein. In America werden jegliche Hybride ausgeschaltet.


Klingt ziemlich einfach aber Evas ausschweifende Erklärungen und Details haben die Sache extra für mich verkompliziert bis ich mir irgendwann die groben Sachen rausgefischt habe. Noch dazu musste ich mich erstmal an das "uns" und das "wir" gewöhnen obwohl es nur um einen Körper geht. Erst nach einigen Seiten konnte ich mich in die Geschichte einfinden. Genauso hat es auch gedauert bis das Buch in fahrt kam. Erst als Eva und Addie einen Weg finden den Eva wieder an die Oberfläche lassen könnte wird es besser aber bis dahin verstreichen so ihre Seiten.


Addie war stets die ruhigere, zurückhaltendere und chaotischere Seele während Eva offener und mutiger war. Geschrieben wurde aus Evas Sicht deswegen war sie mir immer die liebere. Es wurde immer sehr gefühlvoll beschrieben wie es ist immer diejenige zu sein die im Hintergrund lebt und deren Name nicht mehr ausgesprochen wird. Die einfach nicht mehr für andere existiert. Außer das, hat mir auch noch die Bindung gefallen die Addie und Eva besitzen. Ohne die andere könnten sie es sich nicht vorstellen. Ich fand das sehr überzeugend.


Dann werden sie zur Nornand Klinik gebracht und die Spannung verschwindet komplett. Die Reise dahin hat sich schon ziemlich hingezogen aber die Zeit die sie dort verbracht haben kamen mir vor wie Jahre. Die Tage - und Seiten - ziehen sich daaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhiiiiiiiiinnnnnnnn. In der Nornand Klinik treffen die zwei auf gleichgesinnte, denn die Anstalt soll sie von ihrer "Krankheit" heilen. Ich fand es wirklich ätzend aber noch ätzender ist dass es den größten Teil des Buches einnimmt. Das lüften von Geheimnissen sollte hier vielleicht bei den Lesern Begeisterung auslösen mich jedoch lies es ziemlich kalt, denn das meiste war vorhersehbar mit wenigen Ausnahmen.


Aber andererseits hatte ich oft das Gefühl etwas verpasst zu haben oder dass Addie und Eva etwas nicht mitbekommen haben. Denn es kam oft vor dass sie Sachen wussten die ich noch nicht mal träumen konnte oder sie dass was schon auf der Hand lag einfach nicht sahen. Vielleicht ist meine Konzentration einfach auch flöten gegangen aber ich glaube das wäre verständlich gewesen bei soviel Eintönigkeit in der Klinik.


Es gab viele Charaktere aber fast alle blass und im Hintergrund gehalten und zu oft um darüber hinwegsehen zu können hatte ich Schwierigkeiten damit, die Namen auseinander halten zu können. Vor allem da zu fast jedem Körper zwei verschiedene Seelen und damit auch Namen gehörten!


Vom Ende weiß ich nicht was ich halten soll irgendwie hat mir dann doch den Rest gegeben. Ich war zwar froh dass sie diese blöde Klinik hinter sich gelassen haben und es wurde auch Action geboten aber es war auch ganz schön vorhersehbar und öde. Irgendetwas hätte ich mir da noch gewünscht. Eine Liebesgeschichte gab es zum Glück, welche wie ein kleiner Lichtblick war. Sie ist nicht erwähnenswert aber immerhin entwickelt sie sich langsam und für mich war sie auch authentisch genug dem Buch einen Punkt mehr zu geben.


Fazit

Obwohl ich mich schon so sehr auf "Twin Souls" gefreut habe konnte es mich kaum überzeugen. Auf eine gute Idee und einer eigentlich netten Protagonistin kam Vorhersehbarkeit und ein Plot der so vor sich hin stolperte und mir ab der Mitte jegliche Lust zum lesen raubte. Ich finde das hätte man wesentlich besser umsetzen können!

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Tags: dystopie, hybride, jugendbuch, klinik, leben als hybrid, liebe, psychiatrische klinik, seelen   (8)
 
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