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liebe, magie, intrigen, high fantasy, esther bava

Das Juwel von Ized

Esther Barvar
Buch: 402 Seiten
Erschienen bei Verlag 3.0 Zsolt Majsai, 27.09.2014
ISBN 9783956671104
Genre: Fantasy

Rezension:

Beschreibung: Da der junge Atesch in erster Linie Krieger ist, passt es ihm natürlich gar nicht, dass er als oberster Magier im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Geschehens steht. Deswegen stürtzt er sich mit Freuden in das nächtste grosse Abenteuer, als einige Dörfer an der Grenze überfallen werden, und Menschen massenhaft entführt werden. Jedoch erweist sich diese Mission nicht als so einfach wie wer gedacht hat. Auch er und seine Mannen werden Opfer einer Entführung. Auf Grund eines Abkommens mit den Entführerinnen, kann er bewirken, dass seine Landsleute frei gelassen werden, und zurück in die Heimat ziehen dürfen. Er verpflichtet sich jedoch zu bleiben, und mit den Entführerinnen Nachkommen zu zeugen, was allerdings nicht ganz ungefährlich ist.
Meinung:

Vom ersten Satz an ist man in der Geschichte drin, und geht voll mit ihr mit, sie liest sich flüssig und spannend. Die Charaktere sind glaubwürdig und echt. Die Idee hinter der Geschichte mit der tödlichen Entjungferung finde ich sehr interessant. Und es wird auch gut umgesetzt. Erinnert so ein bisschen an Schwarze Witwen oder Gottesanbeterinnen. Die Magierinnen töten ihre Liebhaber ja nicht aus Bosheit, sondern weil es ihre Natur ist, ihre Magie. Es kommt im übrigen nicht übertrieben viel magisches und mystisches darin vor, so das man alles gut nachvollziehen kann. Auch die erotischen Aspekte sind nicht übertrieben, sondern passen sehr gut in die Geschichte. Am Ende dieses 1 Bandes einer Trilogie möchte man unbedingt sofort weiterlesen was denn mit Atesch und Manu ist? Atesch mit seiner wilden animalischen Art wird bis aufs Letzte für sie kämpfen, das steht fest. Wird Atesch weiterhin das magische Oberhaupt bleiben? Oder als Geächteter leben müssen? Was hat Akuman vor? Jedenfalls bestimmt nichts gutes. Bricht ein Krieg zwischen allen drei Völkern aus oder gelingt es Frieden zu schließen? Kurzum das Buch beschert eine interessante und spannende magische Welt in die man voll eintaucht und unbedingt wissen will, wie es mit all den liebgewonnenen Charakteren weiter geht. Ein kleines Juwel am großen Fantasy-Himmel.

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tanzen, tango, freundschaft, andreas izquierdo, sonderschule

Der Club der Traumtänzer

Andreas Izquierdo
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 24.03.2016
ISBN 9783832162634
Genre: Romane

Rezension:

Gabor ist ein Erfolgsmensch, zumindest beruflich. In seinem Job als Unternehmensberater liegt seine menschliche Seite mehr als brach, genauso was den Umgang mit seinen Kollegen angeht. Da tun sich aber alle nichts, jeder haut den anderen in die Pfanne.
Privat sucht er seinen Ausgleich beim Tanzen, und Frauen abschleppen. Selbstverliebt legt er regelmäßig Nackttanzeinlagen vor seinem Spiegel ein.
Und ausgerechnet dieser Gabor, der sich nun wirklich nicht für seinen nächsten interessiert, außer er profitiert davon, der soll nun eine Tanztruppe mit Kindern auf die Beine stellen, und das auch noch mit Kindern aus einer Förderschule.
Nach einigen teils heftigen Startschwierigkeiten klappt es dann aber doch mit der Tanzgruppe, und dem Unterrichten. Sogar ein großer Auftritt wird angestrebt.
Natürlich gibt es immer mal wieder Rückschläge, aber die Gruppe wächst zusammen, und es wird mehr als nur ein ganz normales Lehrer/Schülerverhältnis. Für Gabor sind es seine Kinder. Und er setzt sich nicht nur unterrichtsmässig für sie ein, sondern auch privat. Was auch einiges an Problemen mit sich führt.
Alles strebt dem großen Auftritt entgegen, und einer neuen Zukunft. Was wird sie für die Kinder bringen, und für Gabor? Wachsen die Kinder über sich hinaus? Mutiert Gabor von Mistkerl zum liebenswerten und hilfsbereiten Mitmenschen?

Wenn man das erste Kapitel liest, denkt man noch, dass es locker flockig so weiter geht. Was das Lesegefühl angeht, auf jedenfall. Es zieht sich nie, man ist immer gespannt wie es weiter geht mit den Kids und Gabor. Der Roman hat aber auch Tiefgang. Er zeigt, dass man nur an die Menschen heran, aber nicht hinein sehen kann. Vor allem was die Förderschüler betrifft. Jedes der Kinder hat seine Vorgeschichte und sein Päckchen zutragen. Das Wissen darum macht die Kinder für einem realer, man kann sich sehr gut in den Einzelnen hineinfühlen und hat mehr Verständnis für den jeweiligen. Auch Gabor hält da noch die ein oder andere Erkenntnis bereit.
Sehr aufwühlend ist auch die Geschichte von Felix, der an einer schweren Herzkrankheit leidet. Man leidet und hofft mit. Und vor allem Gabor wächst an der Freundschaft zu ihm.

Kurzum eine sehr gelungene, unterhaltsame Geschichte, die aber auch zum Nachdenken anregt. Vor allem auch was die eigenen Vorurteile angeht. Bevor man jemanden verurteilt, sollte man sich fragen, wieso ist der jemand so. Und eventuell will man ihm dann sogar helfen, genauso wie es Gabor erlebt hat. Sehr empfehlenswert!

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