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40 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

liebe, freundschaft, patry francis, verrat, häusliche gewalt

Die Schatten von Race Point

Patry Francis , Claudia Feldmann
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.03.2017
ISBN 9783734103377
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Cape Cod, 1978: Schon sehr früh hat Hallie Costa ihre Mutter durch einen Autounfall verloren. Doch ihr Vater versucht alles, um den Schmerz für sie erträglicher zu machen.
Daher ist sie auch die einzige, die den wahren Kummer ihres Nachbarn Gus nachvollziehen kann, dessen Vater seine Mutter ermordet hat. Von da an spricht Gus kein Wort mehr und nur Hallie schafft es mit der Zeit, ihn von seinen Dämonen zu befreien.
Von da an sind die beiden unzertrennlich und werden auch als Jungendliche ein Liebespaar.
Doch dann passiert ein schlimmes Ereignis, die beiden werden getrennt und müssen von nun an ihr eingens Leben weiterführen. Als wäre das noch nicht schlimm genug, wird Gus auch noch des Mordes verdächtigt und kommt ins Gefängnis.

Meine Meinung:
Der Klappentext hört sich nach einer schönen, aber auch dramatischen Liebesgeschichte an. Doch das Buch bietet viel mehr, die Geschichte steckt voller Spannung, Emotionen, Schicksal, Verlust, Intrigen, wahrer Liebe und Freundschaft.
Obwohl das Buch fast 600 Seiten hat, ist keine davon langweilig, im Gegenteil, die Autorin hätte es wahrscheinlich auch über 1000 Seiten geschafft, den Leser ans Buch zu fesseln.
Die Handlung hat absoluten Tiefgang, die Spannung läßt bis zum Schluß nicht nach, steigert sich sogar ständig und zum Schluß kommt nochmal ein gewaltiger Donner mit dem niemand gerechnet hätte.
Es war sehr schön, wie es die kleine Hallie geschafft hat, Gus wieder zum sprechen zu bringen, ihre wachsende Liebe mitzuerleben, bis dann das Schicksal zuschlägt. Hallie und Gus sind so liebenswerte Protagonisten, vor allem zu Gus wäre ich oft gerne ins Buch gestiegen und hätte ihm gesagt, tue es nicht. Er ist wirklich für jeden da und es ist ihm dann auch egal, wenn er sich selber in die größten Schwierigkeiten bringt.
Mich jedenfalls hat die Geschichte überwältigt, ich werde dieses Buch bestimmt so schnell nicht vergessen und mit Sicherheit noch öfters lesen.
Auch das Cover finde ich wunderschön. Obwohl ich durch seine Leichtigkeit nie eine so fesselnde Geschichte erwartet hätte.

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Tags: patry francis   (1)
 

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80 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

paris, bücher, liebe, buchladen, rebecca raisin

Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine

Rebecca Raisin , Annette Hahn
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 11.04.2017
ISBN 9783352008979
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Sarah liebt ihre kleine Buchhandlung in dem Provinzstädtchen Ashford über alles. Doch leider gehen die Umsätze immer mehr zurück, die Miete wird auch noch erhöht, sodaß sie befürchten muß, ihr Geschäft zu schließen. Da kommt ihr das Angebot einer Freundin gerade recht. Sophie besitzt eine große Buchhandlung in Paris am Ufer der Seine, hat großen Liebeskummer und braucht dringend Luftveränderung. Daher schlägt sie Sarah vor, ihre beiden Buchhandlungen für eine Zeit zu tauschen. Sarah hat Ashford zwar noch nie verlassen, da aber ihr Freund Ridge beruflich viel im Ausland ist und sie auch in Paris besuchen kann, erklärt sie sich einverstanden.
Doch als sie dann in der Buchhandlung ankommt, herrscht das reinste Chaos. Nach kurzer Zeit gehen auch hier die Umsätze zurück, die Mitarbeiter sind alles andere als kooperativ und Sarah fragt sich schon, ob sie nicht einen riesigen Fehler begangen hat, als die dem Tausch zustimmte.

Meine Meinung:
An dieser Geschichte haben mich im Vorfeld schon mehrere Aspekte angesprochen. Ich liebe Buchläden, ich liebe Bücher über Bücher, der Klappentext hat mir auf Anhieb zugesagt und zudem ziert das Buch ein wunderschönes Cover.
Daher war es fast eine Pflichtlektüre für mich. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Im Gegenteil, meine Erwartungen wurden sogar übertroffen.
Die Autorin hat einen sehr schönen, bildhaften Schreibstil, ich habe mich sofort mit Sarah in die Stadt Paris verliebt. Ich habe die Stadttouren so genossen, in denen sie immer wieder kleine Insidertipps der Einheimischen bekommt. Dadurch kam der Pariser Flair so richtig bei mir an.
Natürlich geht es hier auch um die Liebe. Dies war jedoch nicht das Hauptthema, was mir sehr gut gefallen hat, da ich nicht die typische Liebesromanleserin bin.
Allerdings ist nicht alles eitel Sonnenschein. Sarah hat sehr in der Bücherei zu kämpfen, der Umsatz muß angekurbelt werden und es wird auch noch Geld aus der Kasse geklaut.
Doch Sarah ist nicht mehr das brave Provinzmädchen, Paris hat sie verändert und sie weiß sich schon zu helfen. Wenn da nur nicht immer die quertreibenden Mitarbeiter wären.
Gut, dass es Océane und TJ gibt, sonst hätte Sarah bestimmt schnell wieder ihre Koffer gepackt. Aber wenn man jemanden wie TJ auf seiner Seite hat, der sich schnell zu meiner Lieblingsfigur entwickelt hat, ist jeder Schrecken nur noch halb so groß.
Das Buch landet ganz vorne auf meiner Jahresbestenliste, ich habe wirklich jedes Wort genossen und fühlte mich vom Anfang bis zum Schluß aufs Beste unterhalten.
Da bleibt mir nur zu hoffen, dass es bald wieder ein neues Buch von Rebecca Raisin geben wird, dem ich schon voller Ungeduld entgegenfiebere.

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Tags: bücher über bücher, mein zauberhafter buchladen am ufer der sein, rebecca raisin   (3)
 

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

frankreich, marie jansen, wo die ungesagten worte bleiben, geheimnis, besatzung

Wo die ungesagten Worte bleiben

Marie Jansen
Flexibler Einband: 410 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.01.2017
ISBN 9783734103247
Genre: Liebesromane

Rezension:


Marie Jansen erzählt ein sehr bewegendes Familiengeheimnis, dass sich auf zwei Zeitebenen abspielt.

2016: Sabine von Beruf Architektin wird von ihrem Chef gebeten, ein Chateau in Frankreich zu sanieren. Dabei entdeckt sie einen geheimen Raum, in dem sich ein Koffer mit einer durchschossenen Uniform, ein blutgetränktes Brautkleid und Filmrollen befinden.
Zusammen mit Sebastien, dem Fremdenführer, der Sabine schon einiges aus der Vergangenheit des Chateaus erzählen konnte und Nicolas, dem Besitzer, beginnen sie zu recherchieren und decken ein unglaubliches Geheimnis auf, das sie alle in Gefahr bringt.

1940: Die Französin Audrey lebt mit ihrer Familie glücklich im Chateau Maélis, bis es von deutschen Soldaten besetzt wird. Sie verliebt sich ausgerechnet in den Sohn des Generalobersten. Doch hat diese Liebe keine Chance, denn Rudolf scheint in die dunklen Machenschaften seines Vaters verwickelt zu sein.

Beide Erzählstränge sind sehr schön geschrieben, wobei mich Audrey emotional mehr berührt hat.
Ich habe es sehr genossen, mit Sabine das Anwesen zu erkunden, die Autorin beschreibt dies alles sehr bildhaft und ausführlich, ohne jedoch langweilig zu werden. Mir hat es gut gefallen zu sehen, wie hier ein Architekt Schritt für Schritt vorgeht.
Doch dann stellt sich auch schon das erste Problem, denn Sabine bekommt sobald sie erwähnt, wo saniert werden soll nur Absagen. Als sich dann doch jemand findet und die Bauarbeiten beginnen, scheint dies aber jemandem ein Dorn im Auge zu sein und versucht das Vorgehen zu sabotieren.

Mit Audrey konnte ich sehr mitfühlen, schreckt sie doch nicht davor zurück, sich mit dem Gegner zu befreunden und setzt sich sehr für Marianne ein, die bei den deutschen anscheinend gefangengehalten wird. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, denn man will natürlich wissen, wie es mit ihr weitergeht und vor allem, ob die beiden entdeckt werden.

Die Geschichte war wirklich sehr schön zu lesen, beide Teile waren sehr spannend und emotional, was sich bis zum Schluß hin nicht geändert hat. Auch der Schreibstil ist sehr flüssig und mitreissend. Das wunderschöne Cover paßt wie ich finde perfekt zur Geschichte.
Dies war mein erstes Buch der Autorin, da es mich auf Anhieb so begeistern konnte, muß ich schnellstens ihr anderes Werk auch noch lesen und hoffe natürlich sehr auf weitere berührende Geschichten von ihr.

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Tags: marie jansen, wo die ungesagten worte bleiben   (2)
 

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

lustig, liebesroman, unterhaltungsroma, rezension, phantasievoll

Ein Dorf zum Verlieben

Dorothea Böhme
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.02.2017
ISBN 9783734103384
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Wanda liebt das kleine Dörfchen Osterbüren und würde niemals von dort weggehen. Sie mag die dörfliche Idylle, wo jeder jeden kennt und sie ist auch stets zur Stelle, wenn es irgendwo brennt und sie gebraucht wird.
Auch ihre Yogakurse erfreuen sich großer Beliebtheit.
Da sie aber schon fast 30 Jahre alt ist finden ihre beiden Großmütter es an der Zeit, sie endlich an den Mann zu bringen. Zudem soll Wanda endlich Richard vergessen, der vor 10 Jahren ihre große Liebe war und ihr Herz gebrochen hat.
Als der hiesige Landarzt in Urlaub geht und Richard seine Vertretung übernimmt, sind alle Dorfbewohner aufgerufen ihr möglichstes zu tun um die Begegnung der beiden zu verhindern.....

Meine Meinung:

Dorothea Böhme verwöhnt uns hier mit einer amüsanten Geschichte und liebenswürdigen Charakteren.
Allen voran Wanda, die im großen und ganzen ihr Singledasein genießt. Allerdings kann sie es nicht verhindern, dass sich Richard sehr oft in ihre Gedanken schleicht und sie immer noch heftiges Herzklopfen bekommt, wenn sie an ihn denkt.
Richard hat es als Urlaubsvertretung alles andere als leicht, wird er doch immer noch als Sündenbock abgestempelt, weil damals alle mit Wanda mitgelitten haben.
Sehr skuril sind auch Wandas Großmütter Maggie und Gerti. Die beiden sind unterschiedlich wie Tag und Nacht und leider verfeindet. Doch wenn es darum geht, das Beste für Wanda zu wollen, halten sie zusammen wie Pech und Schwefel und zetteln manches haarsträubende an.

Mir hat die Geschichte gut gefallen, Dorothea Böhme hat einen flüssigen Schreibstil und die Geschichte fliegt nur so dahin.
Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass der Mittelteil etwas kürzer ausgefallen wäre und der Schluß dafür ausführlicher, denn so wurde auf manche Sachen gar nicht mehr eingegangen.
Obwohl zum Ende hin alles sehr schnell geht, wurde ich trotzdem noch überrascht. Denn das Rätsel löst sich natürlich auf und mit dem Schluß hätte ich niemals gerechnet und das hat für mich die Geschichte nochmals aufgewertet.
Daher vergebe ich liebgemeinte 4 Sterne und kann die Geschichte sehr gerne weiterempfehlen.

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Tags: dorothea böhme   (1)
 

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74 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

liebe, schottland, insel, anne sanders, herz

Mein Herz ist eine Insel

Anne Sanders
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 27.03.2017
ISBN 9783764505936
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Mit 32 Jahren steht Isla von heute auf morgen vor dem Nichts. Ihr Freund hat sie für eine andere verlassen. Da sie bei ihm wohnte und auch arbeitete, hat sie somit auch keine Wohnung und keinen Job mehr. Daher sieht sie sich gezwungen, nach Hause zurückzukehren. Vor 10 Jahren hat sie die Insel verlassen, weil sie sich dort eingeengt fühlte. Dort angekommen überfällt sie auch sofort das gewohnt ungute Gefühl, denn auch ihre Familie ist über ihre Rückkehr nicht gerade begeistert.

Meine Meinung:
Anhand des schönen, luftigen Sommercovers hatte ich eigentlich an eine eher leichte Lektüre gedacht. Doch die Grundstimmung ist eher düster. Auch mit Isla konnte ich mich gar nicht anfreunden. Ich fand sie sehr unsympathisch, was sich auch leider bis zum Schluß nicht gelegt hat. Mich nervte ihr ständiges schimpfen auf die Insel, sie kann einfach nicht akzeptieren, dass es auch Leute gibt, die schon ewig dort wohnen und niemals weggehen würden. Auch mir ging es so, ich habe mich anhand der Beschreibungen ebenfalls sofort in Bailevar verliebt.
Isla ist zudem fast immer schlecht gelaunt, egoistisch und hat sich oft verhalten, dass ich mit dem Kopf geschüttelt habe.
Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt, den ich an der Geschichte habe. Das düstere hat mich jetzt gar nicht mal so gestört, gibt es doch die 88 jährige Shona, die den Sonnenschein in die Geschichte brachte.
Shona würde ich sofort als Großmutter haben wollen, sie ist natürlich sehr lebenserfahren, aber trotz ihres hohen Alters allem gegenüber aufgeschlossen und denkt auch sehr modern.
Zudem gibt es als Nebengeschichte ein Familiengeheimnis, was mir sehr gefallen hat und auch noch etwas Spannung reinbrachte.

Ich habe die Geschichte gerne gelesen, kann sie weiterempfehlen und möchte zum Schluß das wunderschöne Cover lobend erwähnen. Ich habe es vor mir auf dem Schreibtisch stehen, schaue es ständig an und träume mich in den Urlaub, den ich gerne auf Bailevar verbringen würde.

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Tags: anne sanders   (1)
 

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

münchen, café, pflege, cafè, flüchtlinge

Café Hannah

Ann E. Hacker
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 18.11.2016
ISBN 9783958180666
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nachdem mich Band 1 so begeistern konnte, war ich natürlich sehr gespannt, wie mir die Fortsetzung gefällt und wie es für Hannah und ihre Freunde weiterging.
Band 2 steht seinem Vorgänger in nichts nach, ich fing zu lesen an und fühlte mich gleich wieder wie zu Hause angekommen.
Man fühlt sich mit den Personen sehr verbunden, leidet und freut sich mit ihnen mit und ich habe stets das Gefühl, dass sie neben mir stehen und ich Teil der Handlung bin.
Man merkt richtig, wieviel Liebe und Leidenschaft die Autorin in ihre Bücher steckt.
Es sind Geschichten, wie aus dem täglichen Leben gegriffen, sei es, sein Leben zu verändern, älter zu werden, unglücklich verliebt zu sein, Ann E. Hacker scheut sich auch nicht, die derzeit politischen Probleme in ihre Handlung miteinfliesen zu lassen.
Ich kann nach diesen beiden Bänden auf alle Fälle schon sagen, Café Hannah macht süchtig und ich freue mich riesig auf Band 3.

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Tags: ann e. hacker   (1)
 

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

episodenroman, café, reihe, ann e. hacker, leben

Café Hannah

Ann E. Hacker
E-Buch Text: 328 Seiten
Erschienen bei Forever, 06.11.2015
ISBN 9783958180659
Genre: Liebesromane

Rezension:

Da es selbst ein großer Traum von mir ist, ein eigenes Café zu eröffnen, war ich natürlich sehr gespannt, was mich im Café Hannnah erwartet.
Und ich bin absolut begeistert und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
In 10 Episoden lernen wir Hannah und die anderen Protagonisten kennen. Sie sind dermaßen lebendig gezeichnet, dass ich wirklich das Gefühl habe, sie jetzt persönlich zu kennen. Irgendwie landen sie alle bei Hannah und sie hat stets für jeden ein offenes Ohr und versucht zu helfen wo es geht.
Marlene, Hannahs Innenarchitektin hat Probleme mit ihrer Mutter, Edeltraut wurde von ihrem Mann verlassen und bekommt zu wenig Unterhalt von ihm, Hannahs Nichte erfährt, dass ihr Verlobter sie mit der besten Freundin betrügt, Hubertus von Waldhausen ein erfolgreicher Maler ist immer nur grantig.
Ich mag aber vom Inhalt gar nicht zuviel verraten, es gibt soviel zu entdecken und ich kann mich gar nicht entscheiden, welche Geschichte mir am Besten gefallen hat.
Ich finde es schön, dass die Geschichten immer mit einem kleinen Cliffhänger geendet haben, denn so versprechen die weiteren Bände auch alle spannend zu werden, ich will ja wissen, wie es mit jedem weitergeht.
Ich habe das Buch am Wochenende draußen in der Sonne gelesen und ich fühlte mich bestens unterhalten, Ann E. Hacker hat einen sehr schön zu lesenden und flüssigen Schreibstil, der die Seiten nur so dahinfliegen läßt.
Ich freue mich schon sehr auf Teil 2 und bin gespannt, wie es meinen Freunden weiterhin ergangen ist. Wenn es in meiner Nähe so ein tolles Café gäbe, wäre ich mit Sicherheit täglicher Stammgast.
Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und kann das Wohlfühlcafé absolut weiterempfehlen.

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Tags: ann e. hacker   (1)
 

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

historischer roman, regency, 19. jahrhundert, julianne donaldso, jane austen

Sommer in Edenbrooke

Julianne Donaldson , Heidi Lichtblau
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 20.03.2017
ISBN 9783866124288
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Nach dem Tod ihrer Mutter reist Mariannes Vater nach Frankreich, schickt ihre Schwester Cecily nach England und Marianne muß zur ihrer Großmutter nach Bath.
Der quirligen Marianne ist es in Bath aber viel zu langweilig, zudem wird sie von Mr. Whittles umschwärmt, der leider doppelt so alt ist wie sie und von dessen Äußerem sie auch nicht gerade erbaut ist.
Da kommt ihr das Angebot ihrer Schwester gerade recht, mit ihr nach Edenbrooke zu reisen denn Cecily hofft auf einen Heiratsantrag des Erben von Edenbrooke.
Marianne freut sich sehr ein paar Wochen auf dem wunderschönen Anwesen verbringen zu dürfen, doch die Reise dorthin gestaltet sich schon sehr turbulent.

Meine Meinung:

Die Geschichte spielt 1816 in England, zur Regency Zeit. Gerade das hat mir sehr gut gefallen, denn somit ist es ein wirklich sehr gefühlvoller Liebesroman geworden, der ohne jeglichen Kitsch auskommt.
Genauso wunderschön wie das Cover fand ich auch die Geschichte.
Marianne ist so eine liebenswürdige Person, die man sofort ins Herz schließt. Eigentlich bekam sie von ihrer Großmutter den Auftrag, sich an ihrer Schwester zu orientieren, damit eine Dame aus ihr wird.
Doch Marianne tritt von einem Fettnäpfchen ins andere und ist weit davon entfernt, eine Dame zu werden. Aber gerade das macht sie so anziehend, ich konnte auch oftmals herzhaft mit ihr Lachen und somit ist es kein Wunder, dass sie sehr schnell das Herz von Philip erobert.
Doch nicht nur Philip ist angetan von Marianne, es taucht auch noch der Neffe von Mr. Whittles auf und macht ihr den Hof.

Ich fühlte mich bestens unterhalten, die Geschichte ist romantisch, humorvoll und weist auch etwas Spannung auf.

Ich werde die Autorin auf alle Fälle im Auge behalten und hoffe sehr, bald wieder eine so gefühlvolle Geschichte lesen zu können.

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Tags: julianne donaldso   (1)
 

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

meer, roman, wal, montauk, wale

Als das Meer uns gehörte: Roman

Barbara J. Zitwer
E-Buch Text: 389 Seiten
Erschienen bei Aufbau Digital, 17.03.2017
ISBN 9783841212757
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhaltsangabe:
Tess Mann wird am helllichten Tag ermordet. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, findet sie auch noch heraus, dass ihr Mann sie betrogen hat und die Familie verlassen wollte.
Das alles ist zuviel für Tess, daher fährt sie mit ihrem gehörlosen Sohn Robbie zu ihrem Onkel nach Montauk um sich eine Auszeit zu nehmen.
Doch Robbie findet sich dort gar nicht zurecht, beginnt seine Mutter zu hassen und gibt ihr die Schuld am Tod seines Vaters.

Meine Meinung:
Mir hat die Geschichte gut gefallen, die Autorin hat einen flüssigen und einfühlsamen Schreibstil.
Sie schreibt auch sehr bildhaft und ich hatte die schönsten Bilder vom traumhaften Montauk vor Augen. Die Protagonisten sind sehr authentisch und ich konnte mich teilweise in sie hineinversetzen.
Tess ist eine sehr erfolgreiche Schuhdesignerin und hatte kaum Zeit für ihren Sohn. Robbie hatte somit eine viel tiefere Bindung zu seinem Vater und macht nach dessen Tod Tess das Leben nicht wirklich leicht.
Sie weiß zunächst gar nicht, wie sie mit Robbie umgehen soll, doch dann treffen sie den Meeresbiologen Kip, der auf der Suche nach einem bestimmen Wal ist.
Kip findet sofort Zugang zu Robbie, bringt ihm die Welt der Wale nahe und ist für ihn bald ein Vaterersatz.

Obwohl die Walgeschichte eigentlich das Hauptthema des Buches sein soll, wurde diese leider nur so nebenbei abgehandelt, was ich sehr schade fand, denn die Autorin beschreibt die Szenen auf dem Meer so wunderschön, dass ich hiervon gerne noch viel mehr gelesen hätte.
In der Hauptsache geht es aber um Tess, wie sie mit ihrem Kummer fertig wird.

Obwohl mir die Geschichte an sich gut gefallen hat, muß ich aber zwei Sterne abziehen, vieles wird in der Geschichte viel zu schnell abgehandelt, was sich zunächst als schwierig herausstellt, ist dann doch innerhalb kürzester Zeit erledigt und wird zum großen Erfolg. Auf einmal gelingt Tess alles mühelos, was für mich dann doch etwas unglaubwürdig wirkte.
Zudem gab es viele Logikfehler und der Schluß hat mir auch nicht wirklich gefallen. Hier verhält Tess sich so, dass ich mit dem Kopf geschüttelt habe.

Trotz dieser Kritikpunkte habe ich die Geschichte dennoch gerne gelesen und kann sich auch weiterempfehlen, wenn einen die Logikfehler nicht stören.

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Tags: barbara j. zitwe   (1)
 

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71 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

usedom, rosen, neuanfang, liebe, geheimnis

Ein Sommer im Rosenhaus

Nele Jacobsen
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.02.2017
ISBN 9783746632629
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Immer wenn Sandra und ihr Mann Urlaub auf Usedom machten, spazierten sie an dem Gärtnerhaus mit dem wunderschönen Rosengarten vorbei und täumten davon, das Haus eines Tages zu kaufen. Doch leider kommt es anders. Sandras Mann erleidet einen tödlichen Herzinfarkt.
Doch für Sandra scheint sich der Traum dennoch zu erfüllen, es bietet sich ihr eine Möglichkeit, sie sieht es als Neuanfang und kauft das Haus. Als sie jedoch auf Usedom ankommt, ist sie erstmal ernüchtert. Das Haus ist ziemlich heruntergekommen und um die Rosen hat sich auch schon lange niemand mehr gekümmert. Als dann auch noch ihre Kinder und ihre beste Freundin skeptisch reagieren, glaubt sie schon, einen riesen Fehler gemacht zu haben.
Doch Sandra läßt sich nicht unterkriegen. An Geld mangelt es ihr nicht und sie läßt das Haus auch sofort renovieren. Für den Garten braucht sie allerdings einen Rosenspezialisten.....

Meine Meinung:
Was für eine Rosenpracht! In der ganzen Geschichte kann man so richtig in den Rosen schwelgen. Alles ist so schön bildhaft beschrieben, ich hatte die üppigste Farbenpracht vor Augen, hatte den himmlischen Rosenduft in der Nase und konnte soviel interessantes über die Rosenpflege und Vermehrung erfahren.
Aber nichts wirkt langweilig, alles ist liebevoll in einer tollen Geschichte verpackt.
Sandra ist so eine nette Person, ich wäre am liebsten zu ihr ins Buch geschlüpft und hätte ihr sehr gerne im Garten geholfen. Doch dafür hat sie Julian.
Die Liebesgeschichte steht nicht allzu sehr im Vordergrund, was mir sehr gut gefallen hat, so wirkt nichts kitschig.

Schade, dass das Buch schon zu Ende ist, ich habe mich im Rosenhaus so wohl gefühlt. Die Geschichte verbreitet gute Laune und ein heile Weltgefühl.

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Tags: nele jacobsen   (1)
 

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76 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

wales, druiden, geheimnis, kelten, schottland

Das Erbe von Carreg Cottage

Constanze Wilken
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 13.02.2017
ISBN 9783442484768
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Mit 35 Jahren steht Lili Gray vor dem Nichts. Nachdem sie ihr Café verloren hat, ist sie auch noch obdachlos.
Da erscheint es ihr wie ein Wunder, dass sie von einem Unbekannten ein altes Haus in Wales geerbt haben soll. Es ist mit der Auflage verbunden, das Cottage, welches einst eine Pilgerraststätte war zu renovieren, es zu bewohnen und für Reisende wieder zugänglich zu
machen. Nach Ablauf eines Jahres soll Lili dann erfahren, wer ihr das Haus vermacht hat.
Als sie dort ankommt übt der Ort sofort eine Fasziniation auf sie aus und sie fühlt sich wohl und geborgen. Doch anscheinend hat jemand etwas gegen ihre Anwesenheit, denn noch bevor Lili in das Haus einzieht, wird es total verwüstet.....

Meine Meinung:
Ich liebe Geschichten, die sich auf zwei Zeitebenen abspielen und war hier ziemlich überrascht, dass uns die Vergangenheit bis ins Jahr 614 zurückführt.
Aber gerade das hat mir sehr gut gefallen. Constanze Wilken hat einen sehr schönen und bildhaften Schreibstil, der mir die Druidenzeit richtig Nahe gebracht hat. In konnte mich so richtig in Lilea hineinversetzen. Lilea, deren Eltern grausam ermordet wurden, muß sich von da an als Heilerin betätigen. Hier liebte ich ihre feinfühlige Art und konnte mich an der rauhen Landschaft erfreuen und die salzige Luft riechen.

In der Zukunft begleiten wir Lili, wie sie das Cottage wieder herrichtet und sich gegen ihren Widersacher durchsetzt.

Beides sind sehr starke Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen, denn auch Lilis Mutter ist gestorben, ihren Vater kennt sie nicht und bis jetzt war sie auch noch nirgends länger seßhaft.

Mit Lilea fühlte ich mich aber mehr verbunden, weil ich ihre ruhige und besonnene Art sehr gerne mochte, während Lili oft sehr unhöflich ist und auch sonst niemanden an sich heran läßt. Da stößt sie öfter mal jemanden vor den Kopf. Aber sie sieht es meistens auch sehr schnell wieder ein.

Ich habe mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt, konnte mich sehr gut in die Vergangenheit zurückversetzen, sah aber auch das Cottage vor mir und konnte mir richtig gut vorstellen, wie schön es Lili und Marcus wieder hergerichtet haben.
Auch die Suche nach dem Geheimnis fand ich toll und hat richtig für Spannung gesorgt.
Die Geschichte hatte alles, was ein gutes Buch ausmacht. Eine schöne und spannnende Handlung, ein flüssiger Schreibstil, tolle Protagonisten, einen passenden Schluß und ein wunderschönes Cover.

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Tags: constanze wilken, das geheimnis von carreg cottage, druide, irlan   (4)
 

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

mia löw, löw, das geheimnis der villa di rossi, familiengeheimnis

Das Geheimnis der Villa di Rossi

Mia Löw
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492309752
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Lillys größter Wunsch wäre es, mit ihrer Mutter nach Italien zu verreisen. Doch immer wenn Italien zur Sprache kommt, blockt ihre Mutter ab, da sie nur unschöne Erinnerungen mit dem Land verbindet.
Doch nach ihrem Tod findet Lilly ein Foto vom Comer See, auf dem ihre Mutter mit einem jungen Mann sehr glücklich ist. Da Lilly ihren Vater niemals kennengelernt hat, vermutet sie, dass dies der Mann auf dem Foto sein könnte. Daher beschließt sie endlich nach Italien zu fahren und Nachforschungen anzustellen, verbunden mit der Hoffnung, endlich mehr über ihren Vater zu erfahren.

Meine Meinung:
Von der Autorin kenne ich bereits "Das Haus der verlorenen Wünsche". Da dies damals ein Jahreshighlight von mir war, hatte ich natürlich hohe Erwartungen an das neue Buch von Mia Löw.
Und sie hat es wieder geschafft, auch diese Geschichte kommt auf meine Jahresbestenliste.
Die Autorin konnte mich auch hier wieder mit ihrem fesselnden Schreibstil und ihren hervorragend ausgearbeiteten Protagonisten begeistern.
Die Figuren haben alle ihre Ecken und Kanten und man kann richtig gut mit ihnen mitgehen, was ich ja sehr mag, denn so wird eine Geschichte nie langweilig.
Lilly hat mich öfters sehr genervt, sie ist unfreundlich und wankelmütig und badet viel in Selbstmitleid.
Riccardo di Rossi hat sich seinen Lebenstraum erfüllt und auf dem eigenen Grundstück eine Rehaklinik für Betuchte errichtet. Er war mir eigentlich sehr sympathisch bis auf die Tatsache, dass er sich von seiner Frau total unterdrücken läßt nur weil sie das meiste Geld und das Anwesen in die Ehe eingebracht hat.
Seine Frau Carlotta ist der Teufel in Person und erpresst ihren Mann, dass er im Falle einer Scheidung seinen Lebenstraum vergessen kann.
Auch die vielen Nebencharaktere und Lillys Suche nach ihrem Vater konnten mich überzeugen und gaben der Geschichte erst die richtige Würze.

Was ich ja liebe, wenn Tiere in Büchern vorkommen. Hier spielt die Golden Retrieverdame Emma eine sehr große Rolle und die Autorin erweist sich als sehr Tierlieb, was ein großes Plus bei mir ist.

Ich fühlte mich von der ersten Seite an wohl in der Geschichte, habe mitgefiebert, mitgelitten, mich geärgert aber auch gefreut und konnte gar nicht anders, als das Buch innerhalb kürzester Zeit zu verschlingen.

Von Mia Löw gibt es noch zwei andere Bücher, mit denen werde ich mir die Zeit vertreiben, bis hoffentlich bald eine neues Werk der Autorin erscheint.

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Tags: das geheimnis der villa di rossi, familiengeheimnis, mia löw   (3)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

italien, liebe, toskana, romantik, baumann

Das Gut in der Toskana

Margot S. Baumann
E-Buch Text: 366 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 07.03.2017
ISBN 9781477821084
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Allegras Großvater erleidet einen Schlaganfall, daher fährt sie zu ihm in die Toskana, um ihm etwas zur Hand zu gehen. Doch dort angekommen, erkennt sie ihren geliebten Großvater nicht wieder. Der sonst so liebenswürdige Mann ist nur noch grantig und unhöflich.
Auch Massimo, der Sohn des Gutsbesitzers scheint über ihr Kommen wenig erfreut.
Doch Allegra wäre nicht Allegra, wenn sie sich davon entmutigen ließe.

Meine Meinung:

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Margot S. Baumann hat einen schönen, flüssigen, aber vor allem sehr bildhaften Schreibstil. So verbrachte ich eine wunderschöne Zeit in der Toskana. Ich konnte mir die Landschaft, die Blumen, die Häuser, aber auch die Städte in der Umgebung und ihre Sehenswürdigkeiten so richtig gut vorstellen. Wenn ich morgen in die Toskana fahren würde, würde ich mich bestimmt bestens zurechtfinden.

Aber auch die Charaktere sind sehr ansprechend gestaltet. Die Figuren sind nicht immer lieb und nett, Allegra kann auch zuweilen sehr bestimmend sein und Massimo bezeichnet sie sehr oft uncharmant als Totengräberin, da ihre Eltern ein Bestattungsunternehmen besitzen.
Zudem hält er immer noch an seiner Verlobten fest, was für Allegra natürlich nicht so toll ist und sie somit nicht weiß, woran sie bei ihm ist.
Manchmal möchte man die beiden auch schütteln, weil sie es sich zeitweise schwieriger machen, als es eigentlich ist.
Aber als die beiden dann dem Familiengeheimnnis nachgehen, entdecken sie langsam auch die positiven Seiten aneinander.
Natürlich weiß man von Anfang an, wie die Geschichte endet, doch das ist nicht schlimm, weil mir der Weg dorthin sehr gut gefallen hat. Im Vordergrund steht auch die Liebesgeschichte, das Familiengeheimnis war für mich eine nette Nebengeschichte.


Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt, so merkt man gar nicht, wie die Seiten dahinfliegen und flugs ist man am Ende und schließt das Buch mit einem Lächeln.
Ich habe den Ausflug in die Toskana jedenfalls sehr genossen und freue mich schon auf ein weiteres Buch der Autorin.

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90 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

katie agnew, familie, perlen, liebe, roman

Die Perlenfrauen

Katie Agnew , Jens Plassmann
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.02.2017
ISBN 9783453420298
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Sophias Großmutter hat nur noch wenige Wochen zu leben und schreibt ihrer Enkelin daher Briefe aus ihrem Leben, verbunden mit der Hoffnung, dass Sophia sie besucht. Doch Sophia geriet auf die schiefe Bahn und hat mit ihren Eltern gebrochen. Um diesen nicht zu begegnen, legt sie die Briefe erstmal weg. Aber schließlich kommt sie doch zur Besinnung und besucht ihre Großmutter, deren größter Wunsche es ist, ihre verlorene Perlenkette wiederzufinden.
Diese bekam sie mit 18 Jahren von ihrem Vater geschenkt und hat sie wiederum an ihre Tochter Alice weitergegeben. Doch seitdem fehlt von der Kette jede Spur.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird hauptsächlich in zwei Strängen erzählt.
Zum einen haben wir Sophia´s Leben, das von Anfang an nicht leicht war. Ihre Eltern sind zwar vermögend, doch sie gerät auf die schiefe Bahn und der Kontakt zu ihren Eltern bricht ab.
Obwohl sie ein Leben führte, was ich nicht gut heißen kann, sie läßt sich aushalten, arbeitet nichts, schafft Sophia es trotzdem, dass sie mir sympathisch wurde.
Ich fand es so toll, wie sie sich mit ihrem guten Freund Hugo auf die Suche nach der Kette machte und wirklich alles dafür gibt, diese auch zu finden.

Im zweiten Erzählstrang geht es um die Perlentaucherin Manami und ihrer Tochter Aiko und wir erfahren, wie das schöne Collier überhaupt enstanden ist.
Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen, konnte ich doch soviel interessantes über diesen gefährlichen und aufregenden Beruf erfahren.

In einem Nebenstrang geht es auch noch um Dominic, der von seiner Frau verlassen wurde und nach einer Auslandsreise eine leere Wohnung vorfindet. Er ist dabei, sich ein neues Leben aufzubauen.

Zum Schluß hin vereinen sich aber alle Teile und fügen sich zu einem wunderschönen Ende.

Ich kann von dem Buch nur aufs höchste schwärmen, ich hätte nie gedacht, dass mich so eine wundervolle Geschichte erwartet. Die Autorin schreibt sehr flüssig und mitreisend. Die Erzählstränge wechseln sich zwischen Gegenwart und Vergangheit ab und hören immer an spannenden Stellen auf, sodaß man einfach immer weiter lesen muß.
Die Geschichte ist rundum stimmig, die Protagonisten sind alle sehr lebendig und authentisch, ich habe mich von der ersten Seite an wohlgefühlt und ich möchte sie unbedingt weiterempfehlen.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

liebe, any cherubim, krankes kin, gut, rezension

Black Summer - Teil 2: Liebesroman

Any Cherubim
E-Buch Text: 291 Seiten
Erschienen bei BookRix, 09.01.2017
ISBN 9783739692340
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem ich von Band 1 schon mehr als begeistert war, hatte ich natürlich sehr hohe Erwartungen an die Fortsetzung. Und was soll ich sagen, Any Cherubim ist es gelungen, nochmal eins draufzusetzen.
Die Geschichte knüpft nahtlos an Band 1 an, mit Hollys Entführung. Und so spannend wie es beginnt, zieht es sich das ganze Buch durch. Die Autorin versteht es meisterhaft, den Leser bis zum Schluß unter höchster Spannung zu halten.
Es ist soviel mehr als ein Liebesroman, die Geschichte hatte Dramatik, für mich sogar Thrilleranteile. Joy kann wirklich niemandem mehr vertrauen, was für mich auch total nervenaufreibend zu lesen war.
Um ja nicht zu spoilern, möchte ich gar nichts vom Inhalt verraten. Ich kann nur soviel sagen, es passieren soviel unerwartete Wendungen, mit denen ich wirklich nicht gerechnet habe und die mir auch Tränen in die Augen getrieben haben. Any Cherubim hat so einen flüssigen und mitreissenden Schreibstil, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen, man will nur noch wissen, wie es endet.
Für diese rundum gelungene Dilogie gibt es natürlich 5 Sterne, eine unbedingte Leseempfehlung und bei mir kommen beide Bücher auf die Jahresbestenliste.

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61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

china, liebesgeschichte, historischer roman, familie, goldmann challenge

Das Geheimnis der Schneekirsche

Lisa Marcks
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.12.2016
ISBN 9783442484805
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Selma, eine junge Lehrerin erhält von ihrem Vater ein Telegramm, dass ihre Mutter erkrankt ist und sie nach Tsingtau kommen soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester und Tante macht sie sich auf den Weg und entdeckt für sich eine ganz neue Welt. Dort trifft sie auch Paul, ihre ehemalige große Liebe wieder.....

Meine Meinung:
Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen.
Der Schreibstil ist zwar wunderschön und sehr bildhaft, ich war ebenfalls von den exotischen Schauplätzen Chinas ganz fasziniert und auch die Lehre von TCM wurde sehr interessant ausgeführt. Jedoch konnten mich die Protagonisten nicht ganz so begeistern.
Am Anfang gefiel mir die Geschichte noch sehr gut, vor allem mochte ich Selma mit ihrem großen Herz sehr gerne und wie sie sich für ihre Schülerin eingesetzt hat. Doch im weiteren Verlauf der Geschichte blieben mir die Charaktere zu farblos, sie konnten mich einfach nicht berühren.
Auch gab es für mich fast schon zuviel Handlung, daher wurde auch alles nur so oberflächlich angedeutet und hatte wenig Tiefgang. Auch die im Klappentext versprochene Liebesgeschichte wurde nur so am Rande erwähnt und auch das erst ziemlich zum Schluß hin.

Da Bücher ja immer Geschmackssache sind, möchte ich es aber trotzdem weiterempfehlen, für diejenigen, die toll beschriebene Schauplätze mögen und nicht allzuviel Wert auf Tiefgang legen. Schön zu lesen war die Geschichte allemal.

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

australien, waisenhaus, amerika, liebe, hass

Das Land der roten Sonne

Harmony Verna , Marie Rahn
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 17.10.2016
ISBN 9783352008887
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Australien, 1898: Ghan findet in der Wüste ein kleines Mädchen und bringt sie ins nächste Dorf zu einem Arzt, der sie in letzter Minute retten kann. Doch bei der Arztfamilie kann das Mädchen nicht bleiben und kommt daher ins Waisenhaus. Dort trifft Leonora auf James und von da an sind die beiden ein Herz und eine Seele. Doch eines Tages werden von James Verwandte ausfindig gemacht, die ihn zu sich holen und Leonora wird von einer reichen amerikanischen Familie adoptiert.
Viele Jahre später treffen sich die beiden wieder, doch Leonora ist inzwischen verheiratet. Jedoch erkennt sie schnell, dass sie immer nur James geliebt hat.
Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Leonora wird vor eine Entscheidung gestellt, wobei sie James erneut verlieren wird.

Meine Meinung:

Es freut mich, dass es schon gleich zu Beginn des neuen Jahres ein Buch auf meine Jahresbestenliste geschafft hat. Harmony Verna hat mit ihrer Geschichte alle meine Erwartungen übertroffen. Sie nahm mich mit nach Australien und hat mir mit ihrem bildhaften Schreibstil, die wilde und raue Landschaft sehr Nahe gebracht.
Ebenso hat sie wunderbare, aber auch böse Charaktere erschaffen, die der Geschichte viel Lebendigkeit eingehaucht haben. Ich konnte so mit Leonora und James fühlen, zuerst die Zeit im Waisenhaus, dann ihre schlimme Trennung, habe ihr weiteres Leben mitverfolgt, mit ihnen gebangt und gehofft. Vor allem mit Leonora, deren Mann vor keiner Grausamkeit zurückgeschreckt ist.
Der Spannungsbogen nimmt stetig zu und zum Schluß kam eine Wendung mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe.
Dies alles wird in einer wunderbaren und flüssigen Sprache erzählt, die es einem fast unmöglich macht, das Buch zur Seite zu legen.
Mich konnte die Geschichte von Anfang bis Ende begeistern und ich hoffe sehr, dass von Harmony Verna noch viele Bücher erscheinen werden. Daher gibt es von mir 5 Sterne, mehr gehen leider nicht und eine absolute Leseempfehlung.

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63 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

liebe, theresia graw, familie, briefe, wenn das leben loopings dreht

Wenn das Leben Loopings dreht

Theresia Graw
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.11.2016
ISBN 9783734102462
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Franziska hat eigentlich alles um glücklich zu sein. Sie wohnt in einem tollen Haus, ist verheiratet, hat zwei nette Kinder und finanziell geht es ihnen auch nicht schlecht. Doch fühlt sie sich von ihrem Mann vernachlässigt, der nur noch seinen Beruf kennt und eine Überstunde nach der anderen schiebt.
Da bekommt sie eines Tages handgeschriebene Briefe ohne Absender von einem Alex an eine Laura Caspari. Doch diese Laura ist ihr unbekannt und auch in der Nachbarschaft kennt sie keiner. Da beschließt sie die Briefe zu öffnen um eventl. etwas über diesen Alex zu erfahren.
Sofort ist sie hin und weg von diesen gefühlvollen Liebesbriefen. Als in einem steht, wo Alex arbeitet und Franziskas Mann wieder mal auf Geschäftsreise ist, ohne sie mitzunehmen, entschließt sie sich zu Alex zu fahren und ihm die Briefe persönlich zurückzugeben.....

Meine Meinung:
Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen, sie enthält viel Witz und ich konnte oft herzhaft lachen. Die Autorin hat genau meinen Humor getroffen. Auch die Protagonisten fand ich dermaßen lebendig und authentisch, somit konnte ich mich in jeden hineinversetzen. Franziska, die sich ungeliebt und nur noch als Hausfrau fühlt, ihre Tochter Isa ist mitten in der Pubertät, ihr Sohn Basti ist auf dem Selbstfindungstrip und ihre beiden Freundinnen sind auch Gold wert. Helen ist etwas ruhiger und besonnen, Mona handelt oft sehr impulsiv ohne groß nachzudenken. Sobald eine Hilfe braucht, kommt das Trio zusammen und lösen alle Probleme gemeinsam.
Der Schreibstil ist richtig schön fliesend, die Seiten fliegen nur so dahin und es kommt keinerlei Langeweile auf.
Nur zum Schluß hin, handelt mir Franziska dann doch etwas zu impulsiv, sie ist 50 und da reagiert man meiner Meinung nach etwas anders.

Aber trotz dieses kleinen Kritikpunktes habe ich die Geschichte unheimlich genossen und möchte sie auch unbedingt weiterempfehlen, da man sofort gute Laune bekommt, wenn man von dem Trio liest.

Leider kenne ich die anderen Bücher der Autorin noch nicht, da mich dies aber so begeistern konnte, kommen ihre anderen Bücher sofort ganz nach oben auf meine Wunschliste.

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(40)

77 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

paris, liebe, gegenwart, botanik, malerei

Rendezvous im Café de Flore

Caroline Bernard
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 14.11.2016
ISBN 9783746632711
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Paris, 1928: Viannes größter Wunsch ist es Botanikerin im berühmten Jardin des Plantes zu werden. Doch ihr Vater erlaubt es nicht und Vianne sieht sich gezwungen, ihr Elternhaus zu verlassen und heimlich nach Paris zu reisen.
Dort trifft sie auf den Maler David und sie glaubt ihr Glück gefunden zu haben. Doch dann kommt der Krieg und ihr ganzes Leben verändert sich.

Paris in der heutigen Zeit: Um Marlènes Ehe steht es nicht gut. Um ihrem Eheleben wieder mehr Schwung zu geben, schenkt ihr Mann Marlène zum 10. Hochzeitstag eine Reise nach Paris. Doch dort stellt sich heraus, dass Jean-Louis mit dieser tollen Stadt überhaupt nichts anfangen kann. Ja schlimmer noch, er hat nicht mal Verständnis für seine Frau, die im Musèe d`Orsay ein Bild von einer Frau entdeckt, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Marléne möchte nachforschen, wer diese Frau ist doch ihr Mann hält das alles für Hirngespinster. Doch dann begegnet sie Étienne.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt und ich kann mich gar nicht entscheiden, welche mir besser gefallen hat, denn beide weisen Parallelen zueinander auf. Sowohl Marléne als auch Vianne können sich ihre großen Träume nicht erfüllen. Vianne kann nicht Botanikerin werden und Marléne bricht ihr Kunststudium für ihren Mann ab. Doch beides sind starke Frauen, die in der Geschichte noch über sich hinauswachsen.

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft. Leider war ich noch nicht in Paris, doch alles ist so lebendig beschrieben, ich denke, wenn ich jetzt in dieser Stadt wäre, würde ich mich sofort zurechtfinden und ebenfalls dem besonderen Flair dieser Stadt verfallen.
Die Charaktere waren für mich zum Greifen nah, ich konnte ihre Emotionen, Hoffnungen und Ängste förmlich durchs Buch spüren und leider war ich viel zu schnell am Ende.

Als erstes habe ich mich bei diesem Buch in das wunderschöne Cover verliebt. Und genauso schön wie das Cover ist auch die Geschichte, daher vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen.

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Tags: caroline bernard   (1)
 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

maly, rebecca maly, die schwestern vom eisfluss

Die Schwestern vom Eisfluss

Rebecca Maly
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.10.2016
ISBN 9783499272547
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Nach der Hochzeit ihrer Schwester wurde Jorun vom Hof vertrieben und hat sich geschworen, nie mehr nach Hause zurückzukehren. Doch da verliert sie ausgerechnet in der schwierigsten Zeit ihre Anstellung und ihr bleibt nichts anderes übrig, als wieder zurückzugehen.
Daher ist das Wiedersehen der beiden Schwestern auch alles andere als harmonisch.
Doch auch Salbjörg hat mit ihrer Heirat nicht das große Glück gefunden, denn ihre Ehe blieb kinderlos und ihr Ehemann ist mittlerweile ziemlich gewalttätig geworden.
Dann entdeckt Jorun auch noch Salbjörgs Geheimnis. Sie versteckt den Nachbarsjungen Erlendur, der als Mörder gesucht wird.....

Meine Meinung:
Die Geschichte gefiel mir von Anfang an. Sie begann bereits sehr spannend und dies zog sich durch bis zum Ende.
Die Charaktere wirkten alle sehr lebendig und konnten mich emotional berühren.
Torger war der Teufel in Person und Erlendur läßt die Frauenherzen höher schlagen. Bei den beiden Schwestern war mir mal die eine, mal die andere lieber. Aber sehr schnell wird klar, dass jede ihr eigenes Schicksal durchstehen mußte.
Man darf auch nicht zu zart besaitet sein, denn Rebecca Maly beschreibt sehr bildhaft. Wobei auch mal grausamere Szenen wie z.B. das Ausschneiden einer brandigen Wunde genauer beschrieben wird. Was aber sehr gut zur Geschichte paßt, denn die Grundstimmung ist eher etwas düster.
Dafür wird man aber mit wunderschönen Landschaftsbeschreibungen und dem Leben der Bauern zur damaligen Zeit belohnt.

Das Ende ist etwas offen gehalten, was hier aber perfekt zur Geschichte paßt. So kann sich jeder Leser selber ausdenken, wie er den Ausgang gerne hätte.

Für diese rundum gelungene Geschichte gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Tags: die schwestern vom eisfluss, rebecca maly   (2)
 

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humor, liebe, liebeskummer, die netten schlafen allein, steffen weinert

Die Netten schlafen allein

Steffen Weinert
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.11.2016
ISBN 9783499272646
Genre: Humor

Rezension:


Meine Meinung:
Christoph ist 33 Jahre alt und hat einfach kein Glück bei den Frauen. Dabei ist er eigentlich ein Traummann. Er möchte Heiraten, eine Familie gründen, ist tierlieb, Nichtraucher, ist treu und kann sehr gut zuhören. Woran liegt es nur, dass er immer an die falsche gerät? So kann es jedenfalls nicht weitergehen.
Eines Tages muß seine Nachbarin ins Krankenhaus und bittet Christoph, auf Emil ihren 11 jährigen Sohn aufzupassen. Emil ist nicht nur witzig und cool, nein er ist auch noch ein echter Experte wie man mit Frauen flirtet. Kurzer Hand gibt er Christoph Tipps, wie es garantiert mit dem weiblichen Geschlecht klappt.

Ich fand die Geschichte so witzig und habe sie in einem Rutsch durchgelesen. Natürlich will man wissen, ob und wie es Emil gelingt, Christoph an die richtige Frau zu bringen.
Wenn man mal nicht so gut drauf ist, braucht man nur das Buch zur Hand nehmen und schon hat man wieder ein Lächeln im Gesicht. Ich fand die ganze Geschichte und die Charaktere so toll. Christoph hätte ich am liebsten durchs Buch geknuddelt, denn er ist echt ein netter Typ, aber doch manchmal sehr tollpatschig und Emil muß man einfach gernhaben. Die Sprüche, die er mit seinen 11 Jahren drauf hat, sind einfach nur köstlich. Aber auch Christophs Freunde sind so richtig herzerfrischend, vor allem Hendrik, der für seine Frau schonmal das stillen übernimmt. Ja, das geht.

Mir hat es sehr gut gefallen, mal ein Buch aus der Sicht eines Mannes zu lesen und Steffen Weinert hat meinen Humor jedenfalls bestens getroffen.

Genauso witzig wie die Geschichte ist auch das Cover und daher bekommt das Buch von mir eine unbedingte Leseempfehlung und 5 Sterne.

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weihnachten, petra durst-benning, weihnachtsmarkt, roman, maierhofen

Das Weihnachtsdorf

Petra Durst-Benning
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 26.09.2016
ISBN 9783764505981
Genre: Romane

Rezension:


Meine Meinung:
Ich kenne "Kräuter der Province" noch nicht, habe aber trotzdem super in die Geschichte reingefunden und mich von Anfang an wohl in Maierhofen gefühlt.
Was nicht zuletzt an den liebenswerten Einwohnern liegt, die dabei sind, ihren ersten Weihnachtsmarkt vorzubereiten. Doch bevor es so weit ist, gibt es nicht nur Eitel Sonnenschein, nein es müssen erst noch ein paar Hürden genommen werden.
Christine feiert das erste Weihnachten ohne ihren Mann, hofft aber trotzdem mit ihren Töchtern ein nettes Fest verbringen zu können. Therese und Roswitha freuen sich ebenfalls auf Weihnachten in trauter Zweisamkeit mit ihren Männern. Doch leider gibt es manchmal eine sehr aufdringliche Verwandtschaft, die das anders sieht.
Aber dank des Zusammenhalts der Gemeinschaft, wo jeder für jeden da ist, werden es doch noch für alle schöne Weihnachtstage.

Ich bin Anfang Dezember schon in richtiger Weihnachtsstimmung und freue mich schon riesig darauf, denn Petra Durst-Benning hat so einen schönen Schreibstil, der einen richtig mitgehen läßt und die Personen Nahe bringt. Es wird gebacken, gebastelt, leckeres gekocht, Liköre hergestellt und, und, und. Man würde am liebsten selbst überall mithelfen.
Mithelfen kann man zwar nicht, aber man kann alles nachkochen und nachbacken, denn im hinteren Teil sind alle Rezepte angegeben, was ich wirklich grandios finde.
Ich werde mit Sicherheit einiges ausprobieren und mich so stets an Maierhofen erinnern.

Ein wunderschönes Cover, eine Geschichte, die verzaubert, hierfür kann es nur 5 Sterne geben und eine absolute Leseempfehlung.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

lauren willig, der gestohlene sommer, rowohlt, london, roman

Der gestohlene Sommer

Lauren Willig , Mechtild Sandberg-Ciletti , any.way , Barbara Hanke
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 22.07.2016
ISBN 9783499269639
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Julia kann es gar nicht glauben, als sie erfährt, dass sie von ihrer Tante ein Haus in der Nähe von London geerbt haben soll. Julia war nicht mehr dort, seit ihre Mutter vor 25 Jahren nach einem Unfall ums Leben kam. Da sie jedoch gerade arbeitslos ist, geht sie der Sache auf den Grund und möchte gegebenenfalls das Haus schnellstens verkaufen.
Doch bei der Besichtigung stößt sie auf ein 150 Jahre altes Gemälde, das hinter einer Schrankwand verborgen ist. Mit dem Antiquitätenhändler Nicholas möchte sie das Geheimnis um das Bild ergründen.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt.
In der Gegenwart 2009 begeben wir uns mit Julia und Nicholas auf die Suche, um näheres über das Bild zu erfahren.

In der Vergangenheit 1839 treffen wir auf Imogen, deren Vater schwer krank ist und bald darauf stirbt. Daher ist sie sehr erleichtert, als Arthur Grantham um ihre Hand anhält. Er ist zwar wesentlich älter und hat eine kleine Tochter, doch Imogen ist sich sicher, dass er der richtige ist und sie mit ihm glücklich wird. Doch leider wird sie schon bald ernüchtert, denn Grantham braucht sie nur als Vorzeigeobjekt und will ansonsten nichts von ihr wissen. Zudem wohnt auch noch die Schwester seiner verstorbenen Frau bei ihnen im Haus. Jane ist in Arthur verliebt und somit wenig erfreut, über Imogens Anwesenheit.
Einzig und allein mit Evie, Arthurs Tochter erlebt sie glückliche Momente. Bis der Maler Gavin in ihr Leben tritt.....

Die Geschichte der beiden Frauen wird im steten Wechsel erzählt und vor allem das Schicksal von Imogen hat mich sehr berührt.

Lauren Willig hat einen sehr schönen, flüssigen und einfühlsamen Schreibstil der sämtliche Gefühle bei mir angesprochen hat.

Mir haben beide Erzählstränge gut gefallen, ich fand es sehr interessant, wie Julia und Nicholas das Geheimnis durch Recherchen ergründet haben, weil sie ja außer dem Bild keine andere Informationsquelle haben.
Parallel dazu haben wir Imogens und Gavins traurige Geschichte erfahren, so wie sie sich wirklich ereignet hat.
Insgesamt ist die Geschichte eher ruhig gehalten, allerdings zum Schluß hin wird es immer spannender und man kann das Buch nicht mehr weg legen.
Am Schluß wird die Geschichte zwar nicht ganz aufgeklärt, aber ich denke, den meisten dürfte klar sein, was passiert ist.

Ein sehr berührendes Familiengeheimnis, dem ich 5 Sterne gebe und es sehr gerne weiterempfehlen möchte.

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Tags: der gestohlene sommer, familiengeheimnis, lauren willig   (3)
 

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84 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

liebe, autorin, tanja janz, teeladen, leuchtturm

Friesenherzen und Winterzauber

Tanja Janz
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 07.11.2016
ISBN 9783956496547
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Ellen, eine erfolgreiche Krimiautorin dachte eigentlich, dass sie eine solide und ernsthafte Beziehung führt. Umso geschockter ist sie, als ihr Freund ihr eröffnet, alles etwas lockerer zu sehen und nicht im Traum daran denkt, mit ihr zusammenzuziehen.
Zudem bittet sie ihre Lektorin, mal einen Liebesroman zu schreiben. Doch wie soll das funktionieren, wenn man selbst im größten Liebeskummer steckt?
Da nimmt Ellen das Angebot ihrer Mutter sie auf St. Peter-Ording, wo sie mit ihrer Freundin auf Kur ist, zu besuchen gerne an.

Meine Meinung:
Tanja Janz hat hier eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte geschrieben, die einen wie eine warme Decke umschmeichelt. Ich liebe Tee, ich liebe Bücher, ich liebe Leuchttürme und ich schwelge gerne in schönen Landschaftsbeschreibungen.
All dies wird hier geboten, sodaß es für mich die perfekte Geschichte war und schnell auf meiner Jahresbestenliste gelandet ist.
Ich wollte von St. Peter-Ording gar nicht mehr weg, weil ich das Gefühl hatte, wie wenn man nach Hause kommt.
Die Autorin hat alles so schön bildhaft beschrieben, ich konnte den Tee in Martinas Laden riechen, habe mit Ellen im Buchladen gestöbert und mich an den Wattwanderungen erfreut und war anschließend genauso durchgefroren wie Ellen und ihre Freunde.
Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, Ellen verguckt sich gleich in zwei Männer, trifft zum Schluß aber die richtige Entscheidung, ohne jemanden zu kränken.
Auch die Briefe des Leuchtturmwärters waren sehr schön und einfühlsam und haben die Geschichte nochmals aufgewertet.

Was mir zum Schluß als "Zuckerl" noch sehr gut gefällt, den besonderen Tee, den es bei Martina zu kaufen gibt, kann man im Internet bestellen. Wo, steht im Nachwort.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Leinen los in der Liebe

Rike Stienen
E-Buch Text: 260 Seiten
Erschienen bei null, 02.10.2016
ISBN B01LWRK657
Genre: Sonstiges

Rezension:

Auch diese Geschichte von Rike Stienen konnte mich wieder restlos begeistern.
Ellen arbeitet bei der Zeitung "Dem Promi auf der Spur" und soll den Bestsellerautor John Harley, der mit seinem Lektor an Board ist, auf der Recherchereise zu seinem neuesten Krimi begleiten.
Doch diese Reise wird ziemlich turbulent, womit Ellen gar nicht gerechnet hat. Zuerst muß sie wegen einer Fehlbuchung das Zimmer mit noch zwei Frauen teilen, dann ist auch noch der Autor nicht einfach zu handhaben und zu guter Letzt verlieben sich auch noch zwei umwerfende Männer in sie.

Mir gefällt es ja immer wieder, dass Rike Stienen keine platten und kitschigen Liebesromane schreibt. Ihre Geschichten sind jedesmal gut recherchiert und ich erfahre immer wieder viele interessante Dinge.
Hier konnte ich viel über Schiffe erfahren, habe einiges über das Autorenleben gelernt und habe mich an den verschiedenen Orten so wohl gefühlt, als wäre ich selbst dort. Die Autorin hat einen wunderbar flüssigen und bildhaften Schreibstil, der einem die Orte und Personen sehr nahe bringt.
So konnte ich Ellens Gefühlschaos wegen den beiden Männern sehr gut nachvollziehen. Auch fand ich sie ziemlich schlagfertig.
Aber auch Nico und Leon sind wirklich zwei sehr nette Männer, die wissen, wie man eine Frau behandeln sollte. Allerdings zum Schluß hin, entpuppt sich dann einer doch etwas zu seinem Nachteil und da weiß Ellen dann mit Sicherheit, wo sie hingehört.
Da auch diese Geschichte wieder von Anfang an stimmig ist und Wohlfühlatmosphäre vermittelt, vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen.

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