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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

naturheilkunde, trennung, donatella rizzati, roman, reiki

Der Duft von Honig und Lavendel

Donatella Rizzati , Judith Schwaab
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.07.2017
ISBN 9783442205271
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Viola ist Heilpraktikerin und hat ein besonderes Gespür für Pflanzen. Daher findet sie auch stets für jedes Leiden die richtige Behandlung.
Doch dann verstirbt ihr Mann, der ihre große Liebe, ihr bester Freund und auch ihr Lehrmeister war. Viola versinkt in ihrer Trauer und sieht kein Land mehr. Eines Tages fällt ihr jener Ort wieder ein, wo sie schon mal am glücklichsten war und sich richtig zu Hause gefühlt hat. Es ist der kleine Kräuterladen von Giséle. Sie betritt den Laden und weiß, dass sie wiedereinmal angekommen ist.....

Meine Meinung:
"Der Duft von Honig und Lavendel" kommt in mein Regal mit Lieblingsbüchern, denn dieses Buch hat mich wirklich überwältigt.
Donatella Rizzati verwöhnt den Leser nicht nur mit einer wunderschönen Geschichte, sondern vermittelt auch sehr viel Interessantes über die Heilpflanzenkunde, Bachblüten, Reiki und Iridologie.
Darüber hinaus bekommen wir tolle Rezepte für Teemischungen und selbstgemachte Kosmetik. Dies alles sehr ansprechend verpackt in einer sehr berührenden Geschichte mit überaus netten Protagonisten und einem sehr schönen Schreibstil.
Viola verdient meinen ganzen Respekt. Sie hatte es mit ihrem Vater nie leicht, der als angesehener Kardiologe eher die Schulmedizin vertritt und daher Violas Ambitionen zur Heilkunst stets als Humbug abtut. Doch sie setzt sich durch und man merkt, mit wieviel Leidenschaft und Herzblut sie ihren Beruf betreibt.
Hilfreich zur Seite steht ihr Giséle, die mit ihrer Lebenserfahrung manch guten Rat für Viola bereithält. Giséle war mein persönlicher Liebling in dieser Geschichte und die Ruhe und Ausgeglichenheit, die Viola stets in ihrer Nähe empfindet, ist auch sofort auf mich übergegangen.
Auch die Liebe darf nicht fehlen, hierfür ist Romain zuständig, der Violas Gefühlswelt ganz schön auf Trab hält. Aber auch hier ist alles richtig dosiert, nichts wirkt kitschig oder überladen.
Ich konnte so richtig in der Geschichte versinken und habe Violas Neuanfang, die Sorgen ihrer Patienten für die sie stets ein Rettungsanker war und ihr Aufblühen, nachdem sie endlich den Tod ihres Mannes akzeptieren konnte sehr genossen.

Ich werde das Buch mit Sicherheit noch ein zweites Mal lesen, einige Teemischungen ausprobieren und die Autorin im Auge behalten, damit ich ja nicht ein neues Werk von ihr verpasse.

Ein großes Lob verdient auch das wunderschöne Cover und die schöne Innengestaltung.

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Tags: bachblüten, der duft von honig und lavende, donatella rizzati, naturheilkunde, pflanze, reiki   (6)
 

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38 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

provence, sommer, aix-en-provence, ferienlektüre, neubeginn

Willkommen in der Provence

Brigitte Guggisberg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.06.2017
ISBN 9783453359512
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Von heute auf morgen steht Vivianne vor dem Nichts. Ihr Ehemann verschwindet einfach und räumt vorher noch das Bankkonto leer. So ist sie gezwungen, die leerstehenden Räume in eine Gästeunterkunft zu verwandeln.
Bald spricht es sich unter den Touristen herum und Vivianne hat viel Erfolg mit ihrem "Chez Madama Vivianne". Als sie auch noch Félix kennenlernt und die Sache ernster wird, glaubt sie, dass es nun wieder aufwärts geht. Doch dann steht Victor wieder vor der Tür.

Meine Meinung:
Schade, dass diese tolle Geschichte schon zu Ende ist. Ich habe mich so wohl gefühlt und hätte ewig weiterlesen können.
Vivianne mochte ich total gerne, sie erzählt aus der Ich-Perspektive und obwohl sie am Anfang als die Frau vom Bankdirektor ganz schön verwöhnt war und das Geld ausgeben konnte, sowie es hereingeflossen ist, hat sie all meinen Respekt.
Denn als ihr Mann weg war, hat sie sich der neuen schwierigen Situation gestellt und sich nicht vor der Herausforderung gescheut.
Mit an der Seite waren ihre Freundinnen. Sie halten stets zusammen und im Verlauf der Geschichte beichteten auch die anderen ihre Probleme und man konnte sehen, dass nichts so ist, wie es nach außen den Anschein hat.
Vivianne hat einen tollen Humor, ich konnte oftmals herzhaft lachen, vor allem, als sie ihre Pensionsgäste beschrieb, habe aber auch ihre Zweifel nachvollziehen können, als einerseits Félix in ihr Leben geschneit ist und dann unerwartet auch Victor wieder vor der Tür stand.

Eine rundum gelungene Geschichte, das Ende fand ich ebenfalls sehr schön und stimmig. So kann man sich selber ausdenken, wie man den weiteren Verlauf gerne hätte.
Auch das wunderschöne Cover verdient ein großes Kompliment, man kann den Lavendel richtig riechen und ich würde jetzt liebend gerne in der roten Ente sitzen.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

heyne, munch, norwegen, affäre

Das Erdbeermädchen

Lisa Stromme
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2017
ISBN 9783453419742
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Der Sommer steht in Åsgårdstrand vor der Türe und die neuen Sommergäste werden erwartet.
Daher ziehen Johanne und ihre Familie in ihre kleine Fischerhütte und überlassen ihr Haus dem Maler Hans Heyerdahl, der Johanna bereits als "Erdbeermädchen" gemalt hat. Doch den Titel hat Johanna im wirklich Leben auch, weil sie für die Gäste die Früchte sammelt und sie am Markt verkauft.
In dieser Saison verschafft ihre Mutter ihr jedoch auch noch eine Anstellung im Hause des Admirals. Dort freundet sich Johanne mit der jüngsten Tochter Tullik an.
Auf Åsgårdstrand lebt aber ab und zu auch der Maler Edvard Munch, der Johanna, die selber malt fördert und ihr ein Buch von Goethe "Zur Farbenlehre" geschenkt hat. Tullik verliebt sich unsterblich in Munch, die beiden beginnen eine heimliche Affäre, da er wegen seiner obszönen Zeichnungen verpönt ist.....

Meine Meinung:
Die Geschichte hinterläßt mich etwas zwiegespalten. Anhand des Klappentextes und des romantisch gehaltenen Covers habe ich eher an eine leichte Sommergeschichte gedacht. Doch ist das Buch in Wirklichkeit ziemlich düster und es passiert leider nicht viel.
Es geht im Grunde die ganze Zeit nur um die drei Personen Tullik, Johanne und Munch.
Johanne ist zwar zur Freundin von Tullik geworden, doch scheint die sie nur ständig als Alibifunktion zu brauchen, um sich mit Munch treffen zu können.
Tullik ist nahezu besessen in ihrer Liebe zu dem Maler, doch bei ihm wird irgendwie nie klar, wie er zu ihr steht. Er widmet ihr zwar ein Bild nach dem anderen, aber ich konnte ihn nicht richtig einschätzen. Aber so soll es wahrscheinlich auch sein, denn lt. Nachwort der Autorin war Munch ein schwieriger Mensch.
Im großen und ganzen hat mir die Geschichte gut gefallen, fand den Schreibstil jedoch teilweise sehr anstrengend.
Um der Geschichte gerecht zu werden, sollte man sich selber mit der Malerei auskennen, denn Johanne denkt stets in Farben. Jede Situation und Begebenheit malt sie sich farblich aus, was mit der Zeit für den Leser doch etwas ermüdend wird.
Gut gefallen hat mir jedoch, dass ich viel über Edvard Munch erfahren habe, denn er scheint eine starke Persönlichkeit gewesen zu sein. Auch viele seiner Werke, wie auch "Der Schrei" werden in die Geschichte eingebaut.
Der Schluß hat mir dann wieder richtig gut gefallen, sodass ich der Geschichte 3 Sterne gebe.

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70 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

humor, krimi, tatjana kruse, mord, pension

Der Gärtner war's nicht!

Tatjana Kruse
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 10.04.2017
ISBN 9783458362654
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Die beiden Schwestern Konny und Kriemhild haben von ihren Eltern ein Haus geerbt, was sie zu einem kleinen Bed & Breakfast umgebaut haben. Doch leider geht die Pension nur sehr schlecht.
Da freut es die beiden natürlich umso mehr, als sich eines Tages eine 5-köpfige Band ansagt, die allerdings vegan ernährt werden wollen.
Die beiden stellen sich der Herausforderung, doch was dann passiert mit dem hätten sie in ihren kühnsten Träumen nicht gerechnet. Von den Bandmitgliedern wird einer ermordet und zu allem Überdruss befindet sich inkognito auch noch ein Hotelkritiker im Haus.

Meine Meinung:
Bei dieser Lektüre besteht wirklich Bauchmuskelkatergefahr! Ich habe noch nie soviel gelacht, wie bei diesem Buch. Natürlich sind die Charaktere sehr überspitzt dargestellt, doch das macht hier den Reiz aus, wenn man sich das alles noch dazu bildlich vorstellt.
Ich könnte alleine ein Buch füllen mit lustigen Sätzen, Zitaten und Lebensweisheiten daraus.
Konny und Kriemhild sind einfach der Hammer obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können. Um die beiden kümmert sich liebevoll Herr Hirsch der Gärtner des Anwesens.
Natürlich will man wissen, wie es ausgeht und wer der Mörder oder die Mörderin war, aber das war für mich nicht vorrangig, ich habe einfach nur die Geschichte genossen und herzhaft lachen können.
Solche Bücher muß es für zwischendurch auch geben. Daher bedauere ich es sehr, noch kein anderes Werk von Tatjana Kruse zu kennen.
Da ich aber von der Lektüre mehr als begeistert war, wird sich das mit Sicherheit schnell ändern.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

lamballe, bretagne, frankreich

Der Leuchtturm auf den Klippen

Marie Lamballe
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.07.2016
ISBN 9783404173761
Genre: Romane

Rezension:  
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49 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

zweiter weltkrieg, zweiter weltkrieg, front, gestapo, kriegsgefangenenlager, mütter, familie, mut, knaurverlag, krieg, überleben, frauenroman, maybach, speyer, widerstand

Die Stunde unserer Mütter

Katja Maybach
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2017
ISBN 9783426516072
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Maria und Vivien sind Schwägerinnen und standen sich bis jetzt nie ziemlich nahe. Doch es ist Krieg und Viviens Mann Philip riskiert sein Leben indem er Juden bei sich zu Hause versteckt. Da seine Frau Engländerin ist, ist es für sie und die gemeinsame Tochter Antonia besser, wenn sie vorübergehend bei Maria und ihrer Tochter Anna wohnen. Obwohl die beiden Frauen sehr unterschiedlich sind, Vivien leidet ohne Ende unter der Trennung von Philip, Maria stellt ihre Ehe immer mehr in Frage und auch die beiden Töchter konkurrieren sehr miteinander, gelingt es den vieren, in den Wirren des Krieges immer mehr zusammenzuwachsen.

Meine Meinung:
Mit dieser Geschichte hat mir Katja Maybach wiedereinmal bewiesen, warum sie eine meiner Lieblingsautorinnen ist.
Sehr fesselnd und berührend beschreibt die Autorin, wie Maria und Vivien trotz der schweren Zeit sich nie haben unterkriegen lassen, im Gegenteil, sie wachsen über sich hinaus. Auch sie riskieren ein paar Mal ihr Leben, um sich für andere einzusetzen. Daher verdienen sie meine ganze Hochachtung.
Auch Anna und Antonia müssen in ihrem jungen Leben schon viel Leid erfahren, was sie aber nur noch stärker macht.
Sehr berührt hat mich an dieser Geschichte, dass hier die Autorin ihre eigene Familiengeschichte mit hat einfliesen lassen. Es gab viele Situationen, wo ich Tränen in den Augen hatte.

Wunderbar zur Geschichte paßt auch das Cover, was etwas vergilbt wirkt.
Ich habe das Buch an einem Wochenende verschlungen, die Autorin versteht es sehr gut, den Leser von Anfang an in die Geschichte eintauchen zu lassen und zu vermitteln, wie schwer die damalige Zeit wirklich war.
Das Buch kommt auf meine Jahresbestenliste, ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen und freue mich schon auf das neue Werk von Katja Maybach, was Ende des Jahres erscheint.

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49 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

dänemark, malerei, 2. weltkrieg, judenverfolgung, flucht

Die Fliederinsel

Sylvia Lott
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103353
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Celia macht alleine Urlaub auf der dänischen Insel Fünen und entdeckt dort in ihrem Ferienhäuschen ein wundervolles Fliedergemälde. Neugierig geworden zeigt sie es ihrer Vermieterin. Die ist zunächst sprachlos, handelt es sich bei dem Gemälde doch um ein Bild ihrer Mutter, das schon ewig als verschollen galt.
Da erzählt sie Celia die traurige und bewegende Geschichte ihrer Mutter Ruth, einer jüdischen Malerin.

Meine Meinung:

Ich habe schon viele Geschichten über die Judenverfolgung und den Krieg gelesen und jedes dieser Bücher beschäftigt mich nachhaltig. So wie auch "Die Fliederinsel" von Sylvia Lott.
Ich habe so mit Ruth und Jakob mitgebangt, ob sie die Flucht auf die Insel Fünen schaffen. Es gelingt und die beiden finden Zuflucht im ehemaligen Sommerhaus von Ruths Familie. Auch hier haben sie es zunächst nicht leicht, verbringen dort aber viele glückliche Jahre. Ruth geht so richtig in ihrer Malerei auf und mit ihren wunderschönen Fliedergemälden kann sie sogar die Familie ernähren.
Doch dann bricht der Krieg aus und die beiden müssen erneut fliehen. Doch diesmal müssen sie auf ihr Liebstes verzichten und wissen nicht, ob diese Entscheidung richtig war.
Sylvia Lott hat einen schönen flüssigen, einfühlsamen und sehr bildhaften Schreibstil. Ich konnte die Fliederinsel richtig vor mir sehen und hatte den berauschenden Duft in der Nase.
Aber auch die Ängste der beiden konnte ich gut nachvollziehen und muß sagen, ich weiß selber nicht, wie ich in dieser schwierigen Situation reagiert hätte und vor allem, was hier das Beste gewesen wäre.
Die Autorin beschönigt nichts und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Ruth, auch als der Krieg vorbei war, noch lange nicht glücklich werden konnte.
Ich habe das Buch dieses Pfingstwochenende verschlungen und konnte es nicht mehr weglegen, weil man natürlich wissen will, wie alles ausgeht.
Mir wird das Buch noch lange in Erinnerung bleiben und vor allem werde ich immer daran denken, wenn ich im Garten unseren Flieder betrachte.
Von mir gibt es 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

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136 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

liebesroman, annie darling, liebe, der kleine laden der einsamen herzen, buchhandlung

Der kleine Laden der einsamen Herzen

Annie Darling , Andrea Brandl
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 09.05.2017
ISBN 9783328100980
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Posy und Sam haben durch einen tragischen Unfall ihre Eltern verloren. Lavinia nimmt sie bei sich auf und läßt sie in ihrer Buchhandlung arbeiten. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu und auch Lavinia stirbt. Posy, die sich natürlich auch für Sam verantwortlich fühlt, befürchtet schon das schlimmste. Doch dann erbt sie den Buchladen, der jedoch schon länger rote Zahlen schreibt, mit der Auflage, diesen innerhalb von 2 Jahren wieder in Schwung zu bringen. Ansonsten erbt ihn ihr Neffe Sebastian. Sebastian, der als unverschämtester Kerl in ganz London gilt, hat aber was ganz anderes mit dem Laden vor und legt Posy ständig Steine in den Weg.....

Meine Meinung:
Ich freue mich riesig, dass es eine ganze Reihe um den kleinen Buchladen gibt, denn ich war richtig traurig, als das Buch zu Ende war. Ich habe mich in der Geschichte so richtig wohl gefühlt, was viel an Posy und Sebastian lag.
Posy ist so eine liebenswerte Person, die man auf Anhieb mag. Es hat mir sehr gefallen, wie sie sich nicht von Sebastian hat unterkriegen lassen und ihren Weg konsequent verfolgt, das Booksend neu zu eröffnen und dort nur noch Liebesromane mit Happy End zu verkaufen.
Aber auch Sebastian, obwohl er ja wirklich sehr unverschämt ist und man manchmal richtig nach Luft schnappen muß wegen seiner Kommentare, mochte ich von Anfang an. Ich liebte die Dialoge der beiden, in denen sie sich nichts schenkten und konnte oftmals herzhaft lachen. So nach der Devise, was sich liebt das neckt sich.
Posy tritt sehr oft ins Fettnäpfchen und bei Sebastian erkannt man schnell, dass er eine harte Schale mit einem weichen Kern hat.

Am liebsten hätte ich bei der Renovierung mitgeholfen, ich konnte mir das Endergebnis so schön vorstellen und würde alles dafür geben, in so einem Laden arbeiten zu dürfen.

Eine rundum gelungene Geschichte mit absoluter Wohlfühlatmosphäre und netten Protagonisten, die man gerne als Freunde hätte. Ich fand das Buch an keiner Stelle kitschig und werde es gerne weiterempfehlen.

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57 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

sizilien, schicksal, italie, liebe, stefanie gerstenberger

Piniensommer

Stefanie Gerstenberger
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Diana, 22.05.2017
ISBN 9783453291614
Genre: Romane

Rezension:


Inhaltsangabe:
Nico und Stella sind nach wie vor ein Herz und eine Seele. Nicos Mutter erlaubt den beiden die Heirat erst nach 3 Jahren, wenn sie mit dem Studium fertig sind. So bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich heimlich zu treffen.
Doch die Zeit verfliegt, die beiden studieren Architektur, worin Stella sehr ehrgeizig ist. Nico sieht alles etwas lockerer und fröhnt weiterhin seiner großen Leidenschaft, dem Apnoetauchen und tritt in die Fußstapfen seines Vaters. Er gründet einen Radiosender und deckt so manche Machenschaften auf.
Endlich sind die Jahre um und die beiden planen ihre Hochzeit. Doch kommt es im Leben oft anders als man denkt.....

Meine Meinung:
"Piniensommer" ist die Fortsetzung zu "Das Sternenboot". Die Geschichte knüpft nahtlos an, es gibt immer kleine Rückblicke, so habe ich gleich wieder gut in das Geschehen hineingefunden.
Auch diese Geschichte konnte mich wieder von Anfang an begeistern. Stefanie Gerstenberger hat einen tollen Schreibstil, der dem Leser den italienischen Flair so richtig Nahe bringt. Man spürt förmlich die Lockerheit der Sizilianer, die das Leben generell leichter nehmen. Doch spürt man auch deren Trauer, die umso heftiger ausfällt.
Auch die Protagonisten sind wieder sehr authentisch und lebendig gestaltet. Manche haben sich seit "Das Sternenboot" sehr verändert, andere wiederum sind ihrem Wesen gleichgeblieben und manche mußten erst im Laufe der Geschichte zueinander finden.
Ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt, obwohl ab der Mitte die Geschichte ziemlich ins mystische abgleitet, was ich für mich nicht so ganz nachvollziehen kann.
Doch zu dieser Geschichte und zu Stella hat es einfach gepaßt, ist ihre Liebe zu Nico doch grenzenlos.
Man kann Piniensommer auch lesen, ohne die Vorgängergeschichte zu kennen. Ich würde es jedoch nicht empfehlen, weil man die Entwicklung der Charaktere doch besser von Anfang an verfolgen sollte.
Zum Schluß möchte ich noch das wunderschöne Cover lobend erwähnen und ich werde das Buch auch gerne weiterempfehlen.

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

griechenland, familie, liebe, geheimnisse, rezension

Olivensommer

Isabelle Broom , Uta Rupprecht
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.03.2017
ISBN 9783453359093
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Der Tod von Hollys Mutter hat sie ziemlich aus der Bahn geworfen und seitdem läßt sie auch niemanden mehr so richtig an sich heran. Sie hat zwar seit einem Jahr einen Freund, der sie über alles liebt, Holly mag ihn zwar auch sehr gerne, doch hört sie nicht auf ihr Herz und handelt nur danach, wie Rupert sich ihre Beziehung vorstellt. Daher ist sie umso erstaunter, als sie einen Brief von ihrer verstorbenen Tante aus Zakynthos erhält, indem diese ihr ihr Haus vermacht. Doch Holly wußte überhaupt nicht, dass ihre Mutter eine Schwester hatte.
Neugierig geworden, reist sie nach Griechenland und versucht das Geheimnis ihrer Familie zu ergründen. Beim aufräumen des Hauses findet sie eine handgezeichnete Landkarte, auf der ihre Mutter und ihre Schwester Sandra Orte gekennzeichnet und diese mit lustigen Bemerkungen versehen haben. Zusammen mit ihrerm Nachbarn Aidan erkundet sie diese Orte, denn Aidan hat Sandra gekannt und sich sehr gut mit ihr verstanden.
Bei ihren Recherchen erfährt sie, dass ihre Mutter Jenny etwas schlimmes getan hat, was die beiden Schwestern unwiderbringlich getrennt hat.

Meine Meinung:
Was für eine wundervolle Geschichte, ich hätte ewig weiterlesen können. Ich habe richtig tolle Stunden in Griechenland verbracht und habe die Ausflüge mit Aidan und Holly so genossen. Die Autorin hat einen sehr schönen bildhaften und flüssigen Schreibstil, man merkt, dass sie selbst schon auf Zakynthos war und kann so das Land, die netten Einwohner und den griechischen Flair dem Leser so richtig Nahe bringen.
Es war sehr berührend und spannend zu lesen, wie sie das Geheimnis um ihre Familie immer mehr ergründet. Holly hatte zum Schluß mit ihrer Mutter auch kein gutes Verhältnis mehr, aber mit der Zeit sieht sie sie in einem anderen Licht und wenn es ihr teilweise auch schwer fällt, kann sie ihr doch irgendwann verzeihen.
Holly fühlt sich von Anfang an auf Zakynthos zu Hause und verliert schön langsam ihre Angst und ihre Selbstzweifel. Doch ist da immer noch Rupert und sie entwickelt auch Gefühle für Aidan. Man kann ihren inneren Kampf richtig gut nachvollziehen.
Aber Griechenland und ihre neuen Bekanntschaften schaffen es, Holly auf den richtigen Weg zu führen. Mir ging es beim Lesen genauso und ich habe mich auch sofort heimisch gefühlt.
Olivensommer ist der Debütroman von Isabelle Broom und nachdem dieser mich schon so begeistern konnte, bin ich natürlich auf weitere Werke von ihr gespannt und halte schon sehnsuchtsvoll Ausschau danach.
Ein wunderschönes Cover, eine rundum stimmige Geschichte, was will man mehr?

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

liebe, freundschaft, patry francis, verrat, häusliche gewalt

Die Schatten von Race Point

Patry Francis , Claudia Feldmann
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.03.2017
ISBN 9783734103377
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Cape Cod, 1978: Schon sehr früh hat Hallie Costa ihre Mutter durch einen Autounfall verloren. Doch ihr Vater versucht alles, um den Schmerz für sie erträglicher zu machen.
Daher ist sie auch die einzige, die den wahren Kummer ihres Nachbarn Gus nachvollziehen kann, dessen Vater seine Mutter ermordet hat. Von da an spricht Gus kein Wort mehr und nur Hallie schafft es mit der Zeit, ihn von seinen Dämonen zu befreien.
Von da an sind die beiden unzertrennlich und werden auch als Jungendliche ein Liebespaar.
Doch dann passiert ein schlimmes Ereignis, die beiden werden getrennt und müssen von nun an ihr eingens Leben weiterführen. Als wäre das noch nicht schlimm genug, wird Gus auch noch des Mordes verdächtigt und kommt ins Gefängnis.

Meine Meinung:
Der Klappentext hört sich nach einer schönen, aber auch dramatischen Liebesgeschichte an. Doch das Buch bietet viel mehr, die Geschichte steckt voller Spannung, Emotionen, Schicksal, Verlust, Intrigen, wahrer Liebe und Freundschaft.
Obwohl das Buch fast 600 Seiten hat, ist keine davon langweilig, im Gegenteil, die Autorin hätte es wahrscheinlich auch über 1000 Seiten geschafft, den Leser ans Buch zu fesseln.
Die Handlung hat absoluten Tiefgang, die Spannung läßt bis zum Schluß nicht nach, steigert sich sogar ständig und zum Schluß kommt nochmal ein gewaltiger Donner mit dem niemand gerechnet hätte.
Es war sehr schön, wie es die kleine Hallie geschafft hat, Gus wieder zum sprechen zu bringen, ihre wachsende Liebe mitzuerleben, bis dann das Schicksal zuschlägt. Hallie und Gus sind so liebenswerte Protagonisten, vor allem zu Gus wäre ich oft gerne ins Buch gestiegen und hätte ihm gesagt, tue es nicht. Er ist wirklich für jeden da und es ist ihm dann auch egal, wenn er sich selber in die größten Schwierigkeiten bringt.
Mich jedenfalls hat die Geschichte überwältigt, ich werde dieses Buch bestimmt so schnell nicht vergessen und mit Sicherheit noch öfters lesen.
Auch das Cover finde ich wunderschön. Obwohl ich durch seine Leichtigkeit nie eine so fesselnde Geschichte erwartet hätte.

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Tags: patry francis   (1)
 

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117 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

paris, liebe, buchladen, bücher, frankreich

Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine

Rebecca Raisin , Annette Hahn
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 11.04.2017
ISBN 9783352008979
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Sarah liebt ihre kleine Buchhandlung in dem Provinzstädtchen Ashford über alles. Doch leider gehen die Umsätze immer mehr zurück, die Miete wird auch noch erhöht, sodaß sie befürchten muß, ihr Geschäft zu schließen. Da kommt ihr das Angebot einer Freundin gerade recht. Sophie besitzt eine große Buchhandlung in Paris am Ufer der Seine, hat großen Liebeskummer und braucht dringend Luftveränderung. Daher schlägt sie Sarah vor, ihre beiden Buchhandlungen für eine Zeit zu tauschen. Sarah hat Ashford zwar noch nie verlassen, da aber ihr Freund Ridge beruflich viel im Ausland ist und sie auch in Paris besuchen kann, erklärt sie sich einverstanden.
Doch als sie dann in der Buchhandlung ankommt, herrscht das reinste Chaos. Nach kurzer Zeit gehen auch hier die Umsätze zurück, die Mitarbeiter sind alles andere als kooperativ und Sarah fragt sich schon, ob sie nicht einen riesigen Fehler begangen hat, als die dem Tausch zustimmte.

Meine Meinung:
An dieser Geschichte haben mich im Vorfeld schon mehrere Aspekte angesprochen. Ich liebe Buchläden, ich liebe Bücher über Bücher, der Klappentext hat mir auf Anhieb zugesagt und zudem ziert das Buch ein wunderschönes Cover.
Daher war es fast eine Pflichtlektüre für mich. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Im Gegenteil, meine Erwartungen wurden sogar übertroffen.
Die Autorin hat einen sehr schönen, bildhaften Schreibstil, ich habe mich sofort mit Sarah in die Stadt Paris verliebt. Ich habe die Stadttouren so genossen, in denen sie immer wieder kleine Insidertipps der Einheimischen bekommt. Dadurch kam der Pariser Flair so richtig bei mir an.
Natürlich geht es hier auch um die Liebe. Dies war jedoch nicht das Hauptthema, was mir sehr gut gefallen hat, da ich nicht die typische Liebesromanleserin bin.
Allerdings ist nicht alles eitel Sonnenschein. Sarah hat sehr in der Bücherei zu kämpfen, der Umsatz muß angekurbelt werden und es wird auch noch Geld aus der Kasse geklaut.
Doch Sarah ist nicht mehr das brave Provinzmädchen, Paris hat sie verändert und sie weiß sich schon zu helfen. Wenn da nur nicht immer die quertreibenden Mitarbeiter wären.
Gut, dass es Océane und TJ gibt, sonst hätte Sarah bestimmt schnell wieder ihre Koffer gepackt. Aber wenn man jemanden wie TJ auf seiner Seite hat, der sich schnell zu meiner Lieblingsfigur entwickelt hat, ist jeder Schrecken nur noch halb so groß.
Das Buch landet ganz vorne auf meiner Jahresbestenliste, ich habe wirklich jedes Wort genossen und fühlte mich vom Anfang bis zum Schluß aufs Beste unterhalten.
Da bleibt mir nur zu hoffen, dass es bald wieder ein neues Buch von Rebecca Raisin geben wird, dem ich schon voller Ungeduld entgegenfiebere.

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Tags: bücher über bücher, mein zauberhafter buchladen am ufer der sein, rebecca raisin   (3)
 

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

frankreich, marie jansen, wo die ungesagten worte bleiben, geheimnis, besatzung

Wo die ungesagten Worte bleiben

Marie Jansen
Flexibler Einband: 410 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.01.2017
ISBN 9783734103247
Genre: Liebesromane

Rezension:


Marie Jansen erzählt ein sehr bewegendes Familiengeheimnis, dass sich auf zwei Zeitebenen abspielt.

2016: Sabine von Beruf Architektin wird von ihrem Chef gebeten, ein Chateau in Frankreich zu sanieren. Dabei entdeckt sie einen geheimen Raum, in dem sich ein Koffer mit einer durchschossenen Uniform, ein blutgetränktes Brautkleid und Filmrollen befinden.
Zusammen mit Sebastien, dem Fremdenführer, der Sabine schon einiges aus der Vergangenheit des Chateaus erzählen konnte und Nicolas, dem Besitzer, beginnen sie zu recherchieren und decken ein unglaubliches Geheimnis auf, das sie alle in Gefahr bringt.

1940: Die Französin Audrey lebt mit ihrer Familie glücklich im Chateau Maélis, bis es von deutschen Soldaten besetzt wird. Sie verliebt sich ausgerechnet in den Sohn des Generalobersten. Doch hat diese Liebe keine Chance, denn Rudolf scheint in die dunklen Machenschaften seines Vaters verwickelt zu sein.

Beide Erzählstränge sind sehr schön geschrieben, wobei mich Audrey emotional mehr berührt hat.
Ich habe es sehr genossen, mit Sabine das Anwesen zu erkunden, die Autorin beschreibt dies alles sehr bildhaft und ausführlich, ohne jedoch langweilig zu werden. Mir hat es gut gefallen zu sehen, wie hier ein Architekt Schritt für Schritt vorgeht.
Doch dann stellt sich auch schon das erste Problem, denn Sabine bekommt sobald sie erwähnt, wo saniert werden soll nur Absagen. Als sich dann doch jemand findet und die Bauarbeiten beginnen, scheint dies aber jemandem ein Dorn im Auge zu sein und versucht das Vorgehen zu sabotieren.

Mit Audrey konnte ich sehr mitfühlen, schreckt sie doch nicht davor zurück, sich mit dem Gegner zu befreunden und setzt sich sehr für Marianne ein, die bei den deutschen anscheinend gefangengehalten wird. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, denn man will natürlich wissen, wie es mit ihr weitergeht und vor allem, ob die beiden entdeckt werden.

Die Geschichte war wirklich sehr schön zu lesen, beide Teile waren sehr spannend und emotional, was sich bis zum Schluß hin nicht geändert hat. Auch der Schreibstil ist sehr flüssig und mitreissend. Das wunderschöne Cover paßt wie ich finde perfekt zur Geschichte.
Dies war mein erstes Buch der Autorin, da es mich auf Anhieb so begeistern konnte, muß ich schnellstens ihr anderes Werk auch noch lesen und hoffe natürlich sehr auf weitere berührende Geschichten von ihr.

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Tags: marie jansen, wo die ungesagten worte bleiben   (2)
 

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

lustig, liebesroman, unterhaltungsroma, rezension, phantasievoll

Ein Dorf zum Verlieben

Dorothea Böhme
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.02.2017
ISBN 9783734103384
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Wanda liebt das kleine Dörfchen Osterbüren und würde niemals von dort weggehen. Sie mag die dörfliche Idylle, wo jeder jeden kennt und sie ist auch stets zur Stelle, wenn es irgendwo brennt und sie gebraucht wird.
Auch ihre Yogakurse erfreuen sich großer Beliebtheit.
Da sie aber schon fast 30 Jahre alt ist finden ihre beiden Großmütter es an der Zeit, sie endlich an den Mann zu bringen. Zudem soll Wanda endlich Richard vergessen, der vor 10 Jahren ihre große Liebe war und ihr Herz gebrochen hat.
Als der hiesige Landarzt in Urlaub geht und Richard seine Vertretung übernimmt, sind alle Dorfbewohner aufgerufen ihr möglichstes zu tun um die Begegnung der beiden zu verhindern.....

Meine Meinung:

Dorothea Böhme verwöhnt uns hier mit einer amüsanten Geschichte und liebenswürdigen Charakteren.
Allen voran Wanda, die im großen und ganzen ihr Singledasein genießt. Allerdings kann sie es nicht verhindern, dass sich Richard sehr oft in ihre Gedanken schleicht und sie immer noch heftiges Herzklopfen bekommt, wenn sie an ihn denkt.
Richard hat es als Urlaubsvertretung alles andere als leicht, wird er doch immer noch als Sündenbock abgestempelt, weil damals alle mit Wanda mitgelitten haben.
Sehr skuril sind auch Wandas Großmütter Maggie und Gerti. Die beiden sind unterschiedlich wie Tag und Nacht und leider verfeindet. Doch wenn es darum geht, das Beste für Wanda zu wollen, halten sie zusammen wie Pech und Schwefel und zetteln manches haarsträubende an.

Mir hat die Geschichte gut gefallen, Dorothea Böhme hat einen flüssigen Schreibstil und die Geschichte fliegt nur so dahin.
Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass der Mittelteil etwas kürzer ausgefallen wäre und der Schluß dafür ausführlicher, denn so wurde auf manche Sachen gar nicht mehr eingegangen.
Obwohl zum Ende hin alles sehr schnell geht, wurde ich trotzdem noch überrascht. Denn das Rätsel löst sich natürlich auf und mit dem Schluß hätte ich niemals gerechnet und das hat für mich die Geschichte nochmals aufgewertet.
Daher vergebe ich liebgemeinte 4 Sterne und kann die Geschichte sehr gerne weiterempfehlen.

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151 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

schottland, insel, liebe, anne sanders, familie

Mein Herz ist eine Insel

Anne Sanders
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 27.03.2017
ISBN 9783764505936
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Mit 32 Jahren steht Isla von heute auf morgen vor dem Nichts. Ihr Freund hat sie für eine andere verlassen. Da sie bei ihm wohnte und auch arbeitete, hat sie somit auch keine Wohnung und keinen Job mehr. Daher sieht sie sich gezwungen, nach Hause zurückzukehren. Vor 10 Jahren hat sie die Insel verlassen, weil sie sich dort eingeengt fühlte. Dort angekommen überfällt sie auch sofort das gewohnt ungute Gefühl, denn auch ihre Familie ist über ihre Rückkehr nicht gerade begeistert.

Meine Meinung:
Anhand des schönen, luftigen Sommercovers hatte ich eigentlich an eine eher leichte Lektüre gedacht. Doch die Grundstimmung ist eher düster. Auch mit Isla konnte ich mich gar nicht anfreunden. Ich fand sie sehr unsympathisch, was sich auch leider bis zum Schluß nicht gelegt hat. Mich nervte ihr ständiges schimpfen auf die Insel, sie kann einfach nicht akzeptieren, dass es auch Leute gibt, die schon ewig dort wohnen und niemals weggehen würden. Auch mir ging es so, ich habe mich anhand der Beschreibungen ebenfalls sofort in Bailevar verliebt.
Isla ist zudem fast immer schlecht gelaunt, egoistisch und hat sich oft verhalten, dass ich mit dem Kopf geschüttelt habe.
Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt, den ich an der Geschichte habe. Das düstere hat mich jetzt gar nicht mal so gestört, gibt es doch die 88 jährige Shona, die den Sonnenschein in die Geschichte brachte.
Shona würde ich sofort als Großmutter haben wollen, sie ist natürlich sehr lebenserfahren, aber trotz ihres hohen Alters allem gegenüber aufgeschlossen und denkt auch sehr modern.
Zudem gibt es als Nebengeschichte ein Familiengeheimnis, was mir sehr gefallen hat und auch noch etwas Spannung reinbrachte.

Ich habe die Geschichte gerne gelesen, kann sie weiterempfehlen und möchte zum Schluß das wunderschöne Cover lobend erwähnen. Ich habe es vor mir auf dem Schreibtisch stehen, schaue es ständig an und träume mich in den Urlaub, den ich gerne auf Bailevar verbringen würde.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

münchen, café, pflege, cafè, flüchtlinge

Café Hannah

Ann E. Hacker
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 18.11.2016
ISBN 9783958180666
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nachdem mich Band 1 so begeistern konnte, war ich natürlich sehr gespannt, wie mir die Fortsetzung gefällt und wie es für Hannah und ihre Freunde weiterging.
Band 2 steht seinem Vorgänger in nichts nach, ich fing zu lesen an und fühlte mich gleich wieder wie zu Hause angekommen.
Man fühlt sich mit den Personen sehr verbunden, leidet und freut sich mit ihnen mit und ich habe stets das Gefühl, dass sie neben mir stehen und ich Teil der Handlung bin.
Man merkt richtig, wieviel Liebe und Leidenschaft die Autorin in ihre Bücher steckt.
Es sind Geschichten, wie aus dem täglichen Leben gegriffen, sei es, sein Leben zu verändern, älter zu werden, unglücklich verliebt zu sein, Ann E. Hacker scheut sich auch nicht, die derzeit politischen Probleme in ihre Handlung miteinfliesen zu lassen.
Ich kann nach diesen beiden Bänden auf alle Fälle schon sagen, Café Hannah macht süchtig und ich freue mich riesig auf Band 3.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

episodenroman, café, reihe, ann e. hacker, leben

Café Hannah

Ann E. Hacker
E-Buch Text: 328 Seiten
Erschienen bei Forever, 06.11.2015
ISBN 9783958180659
Genre: Liebesromane

Rezension:

Da es selbst ein großer Traum von mir ist, ein eigenes Café zu eröffnen, war ich natürlich sehr gespannt, was mich im Café Hannnah erwartet.
Und ich bin absolut begeistert und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
In 10 Episoden lernen wir Hannah und die anderen Protagonisten kennen. Sie sind dermaßen lebendig gezeichnet, dass ich wirklich das Gefühl habe, sie jetzt persönlich zu kennen. Irgendwie landen sie alle bei Hannah und sie hat stets für jeden ein offenes Ohr und versucht zu helfen wo es geht.
Marlene, Hannahs Innenarchitektin hat Probleme mit ihrer Mutter, Edeltraut wurde von ihrem Mann verlassen und bekommt zu wenig Unterhalt von ihm, Hannahs Nichte erfährt, dass ihr Verlobter sie mit der besten Freundin betrügt, Hubertus von Waldhausen ein erfolgreicher Maler ist immer nur grantig.
Ich mag aber vom Inhalt gar nicht zuviel verraten, es gibt soviel zu entdecken und ich kann mich gar nicht entscheiden, welche Geschichte mir am Besten gefallen hat.
Ich finde es schön, dass die Geschichten immer mit einem kleinen Cliffhänger geendet haben, denn so versprechen die weiteren Bände auch alle spannend zu werden, ich will ja wissen, wie es mit jedem weitergeht.
Ich habe das Buch am Wochenende draußen in der Sonne gelesen und ich fühlte mich bestens unterhalten, Ann E. Hacker hat einen sehr schön zu lesenden und flüssigen Schreibstil, der die Seiten nur so dahinfliegen läßt.
Ich freue mich schon sehr auf Teil 2 und bin gespannt, wie es meinen Freunden weiterhin ergangen ist. Wenn es in meiner Nähe so ein tolles Café gäbe, wäre ich mit Sicherheit täglicher Stammgast.
Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und kann das Wohlfühlcafé absolut weiterempfehlen.

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

historischer roman, regency, 19. jahrhundert, donaldson, julianne donaldso

Sommer in Edenbrooke

Julianne Donaldson , Heidi Lichtblau
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 20.03.2017
ISBN 9783866124288
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Nach dem Tod ihrer Mutter reist Mariannes Vater nach Frankreich, schickt ihre Schwester Cecily nach England und Marianne muß zur ihrer Großmutter nach Bath.
Der quirligen Marianne ist es in Bath aber viel zu langweilig, zudem wird sie von Mr. Whittles umschwärmt, der leider doppelt so alt ist wie sie und von dessen Äußerem sie auch nicht gerade erbaut ist.
Da kommt ihr das Angebot ihrer Schwester gerade recht, mit ihr nach Edenbrooke zu reisen denn Cecily hofft auf einen Heiratsantrag des Erben von Edenbrooke.
Marianne freut sich sehr ein paar Wochen auf dem wunderschönen Anwesen verbringen zu dürfen, doch die Reise dorthin gestaltet sich schon sehr turbulent.

Meine Meinung:

Die Geschichte spielt 1816 in England, zur Regency Zeit. Gerade das hat mir sehr gut gefallen, denn somit ist es ein wirklich sehr gefühlvoller Liebesroman geworden, der ohne jeglichen Kitsch auskommt.
Genauso wunderschön wie das Cover fand ich auch die Geschichte.
Marianne ist so eine liebenswürdige Person, die man sofort ins Herz schließt. Eigentlich bekam sie von ihrer Großmutter den Auftrag, sich an ihrer Schwester zu orientieren, damit eine Dame aus ihr wird.
Doch Marianne tritt von einem Fettnäpfchen ins andere und ist weit davon entfernt, eine Dame zu werden. Aber gerade das macht sie so anziehend, ich konnte auch oftmals herzhaft mit ihr Lachen und somit ist es kein Wunder, dass sie sehr schnell das Herz von Philip erobert.
Doch nicht nur Philip ist angetan von Marianne, es taucht auch noch der Neffe von Mr. Whittles auf und macht ihr den Hof.

Ich fühlte mich bestens unterhalten, die Geschichte ist romantisch, humorvoll und weist auch etwas Spannung auf.

Ich werde die Autorin auf alle Fälle im Auge behalten und hoffe sehr, bald wieder eine so gefühlvolle Geschichte lesen zu können.

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

meer, roman, wal, montauk, wale

Als das Meer uns gehörte: Roman

Barbara J. Zitwer
E-Buch Text: 389 Seiten
Erschienen bei Aufbau Digital, 17.03.2017
ISBN 9783841212757
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhaltsangabe:
Tess Mann wird am helllichten Tag ermordet. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, findet sie auch noch heraus, dass ihr Mann sie betrogen hat und die Familie verlassen wollte.
Das alles ist zuviel für Tess, daher fährt sie mit ihrem gehörlosen Sohn Robbie zu ihrem Onkel nach Montauk um sich eine Auszeit zu nehmen.
Doch Robbie findet sich dort gar nicht zurecht, beginnt seine Mutter zu hassen und gibt ihr die Schuld am Tod seines Vaters.

Meine Meinung:
Mir hat die Geschichte gut gefallen, die Autorin hat einen flüssigen und einfühlsamen Schreibstil.
Sie schreibt auch sehr bildhaft und ich hatte die schönsten Bilder vom traumhaften Montauk vor Augen. Die Protagonisten sind sehr authentisch und ich konnte mich teilweise in sie hineinversetzen.
Tess ist eine sehr erfolgreiche Schuhdesignerin und hatte kaum Zeit für ihren Sohn. Robbie hatte somit eine viel tiefere Bindung zu seinem Vater und macht nach dessen Tod Tess das Leben nicht wirklich leicht.
Sie weiß zunächst gar nicht, wie sie mit Robbie umgehen soll, doch dann treffen sie den Meeresbiologen Kip, der auf der Suche nach einem bestimmen Wal ist.
Kip findet sofort Zugang zu Robbie, bringt ihm die Welt der Wale nahe und ist für ihn bald ein Vaterersatz.

Obwohl die Walgeschichte eigentlich das Hauptthema des Buches sein soll, wurde diese leider nur so nebenbei abgehandelt, was ich sehr schade fand, denn die Autorin beschreibt die Szenen auf dem Meer so wunderschön, dass ich hiervon gerne noch viel mehr gelesen hätte.
In der Hauptsache geht es aber um Tess, wie sie mit ihrem Kummer fertig wird.

Obwohl mir die Geschichte an sich gut gefallen hat, muß ich aber zwei Sterne abziehen, vieles wird in der Geschichte viel zu schnell abgehandelt, was sich zunächst als schwierig herausstellt, ist dann doch innerhalb kürzester Zeit erledigt und wird zum großen Erfolg. Auf einmal gelingt Tess alles mühelos, was für mich dann doch etwas unglaubwürdig wirkte.
Zudem gab es viele Logikfehler und der Schluß hat mir auch nicht wirklich gefallen. Hier verhält Tess sich so, dass ich mit dem Kopf geschüttelt habe.

Trotz dieser Kritikpunkte habe ich die Geschichte dennoch gerne gelesen und kann sich auch weiterempfehlen, wenn einen die Logikfehler nicht stören.

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76 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 31 Rezensionen

usedom, rosen, neuanfang, ostsee, liebe

Ein Sommer im Rosenhaus

Nele Jacobsen
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.02.2017
ISBN 9783746632629
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Immer wenn Sandra und ihr Mann Urlaub auf Usedom machten, spazierten sie an dem Gärtnerhaus mit dem wunderschönen Rosengarten vorbei und täumten davon, das Haus eines Tages zu kaufen. Doch leider kommt es anders. Sandras Mann erleidet einen tödlichen Herzinfarkt.
Doch für Sandra scheint sich der Traum dennoch zu erfüllen, es bietet sich ihr eine Möglichkeit, sie sieht es als Neuanfang und kauft das Haus. Als sie jedoch auf Usedom ankommt, ist sie erstmal ernüchtert. Das Haus ist ziemlich heruntergekommen und um die Rosen hat sich auch schon lange niemand mehr gekümmert. Als dann auch noch ihre Kinder und ihre beste Freundin skeptisch reagieren, glaubt sie schon, einen riesen Fehler gemacht zu haben.
Doch Sandra läßt sich nicht unterkriegen. An Geld mangelt es ihr nicht und sie läßt das Haus auch sofort renovieren. Für den Garten braucht sie allerdings einen Rosenspezialisten.....

Meine Meinung:
Was für eine Rosenpracht! In der ganzen Geschichte kann man so richtig in den Rosen schwelgen. Alles ist so schön bildhaft beschrieben, ich hatte die üppigste Farbenpracht vor Augen, hatte den himmlischen Rosenduft in der Nase und konnte soviel interessantes über die Rosenpflege und Vermehrung erfahren.
Aber nichts wirkt langweilig, alles ist liebevoll in einer tollen Geschichte verpackt.
Sandra ist so eine nette Person, ich wäre am liebsten zu ihr ins Buch geschlüpft und hätte ihr sehr gerne im Garten geholfen. Doch dafür hat sie Julian.
Die Liebesgeschichte steht nicht allzu sehr im Vordergrund, was mir sehr gut gefallen hat, so wirkt nichts kitschig.

Schade, dass das Buch schon zu Ende ist, ich habe mich im Rosenhaus so wohl gefühlt. Die Geschichte verbreitet gute Laune und ein heile Weltgefühl.

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79 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

wales, druiden, geheimnis, kelten, schottland

Das Erbe von Carreg Cottage

Constanze Wilken
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 13.02.2017
ISBN 9783442484768
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Mit 35 Jahren steht Lili Gray vor dem Nichts. Nachdem sie ihr Café verloren hat, ist sie auch noch obdachlos.
Da erscheint es ihr wie ein Wunder, dass sie von einem Unbekannten ein altes Haus in Wales geerbt haben soll. Es ist mit der Auflage verbunden, das Cottage, welches einst eine Pilgerraststätte war zu renovieren, es zu bewohnen und für Reisende wieder zugänglich zu
machen. Nach Ablauf eines Jahres soll Lili dann erfahren, wer ihr das Haus vermacht hat.
Als sie dort ankommt übt der Ort sofort eine Fasziniation auf sie aus und sie fühlt sich wohl und geborgen. Doch anscheinend hat jemand etwas gegen ihre Anwesenheit, denn noch bevor Lili in das Haus einzieht, wird es total verwüstet.....

Meine Meinung:
Ich liebe Geschichten, die sich auf zwei Zeitebenen abspielen und war hier ziemlich überrascht, dass uns die Vergangenheit bis ins Jahr 614 zurückführt.
Aber gerade das hat mir sehr gut gefallen. Constanze Wilken hat einen sehr schönen und bildhaften Schreibstil, der mir die Druidenzeit richtig Nahe gebracht hat. In konnte mich so richtig in Lilea hineinversetzen. Lilea, deren Eltern grausam ermordet wurden, muß sich von da an als Heilerin betätigen. Hier liebte ich ihre feinfühlige Art und konnte mich an der rauhen Landschaft erfreuen und die salzige Luft riechen.

In der Zukunft begleiten wir Lili, wie sie das Cottage wieder herrichtet und sich gegen ihren Widersacher durchsetzt.

Beides sind sehr starke Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen, denn auch Lilis Mutter ist gestorben, ihren Vater kennt sie nicht und bis jetzt war sie auch noch nirgends länger seßhaft.

Mit Lilea fühlte ich mich aber mehr verbunden, weil ich ihre ruhige und besonnene Art sehr gerne mochte, während Lili oft sehr unhöflich ist und auch sonst niemanden an sich heran läßt. Da stößt sie öfter mal jemanden vor den Kopf. Aber sie sieht es meistens auch sehr schnell wieder ein.

Ich habe mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt, konnte mich sehr gut in die Vergangenheit zurückversetzen, sah aber auch das Cottage vor mir und konnte mir richtig gut vorstellen, wie schön es Lili und Marcus wieder hergerichtet haben.
Auch die Suche nach dem Geheimnis fand ich toll und hat richtig für Spannung gesorgt.
Die Geschichte hatte alles, was ein gutes Buch ausmacht. Eine schöne und spannnende Handlung, ein flüssiger Schreibstil, tolle Protagonisten, einen passenden Schluß und ein wunderschönes Cover.

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27 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

mia löw, löw, das geheimnis der villa di rossi, familiengeheimnis

Das Geheimnis der Villa di Rossi

Mia Löw
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492309752
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Lillys größter Wunsch wäre es, mit ihrer Mutter nach Italien zu verreisen. Doch immer wenn Italien zur Sprache kommt, blockt ihre Mutter ab, da sie nur unschöne Erinnerungen mit dem Land verbindet.
Doch nach ihrem Tod findet Lilly ein Foto vom Comer See, auf dem ihre Mutter mit einem jungen Mann sehr glücklich ist. Da Lilly ihren Vater niemals kennengelernt hat, vermutet sie, dass dies der Mann auf dem Foto sein könnte. Daher beschließt sie endlich nach Italien zu fahren und Nachforschungen anzustellen, verbunden mit der Hoffnung, endlich mehr über ihren Vater zu erfahren.

Meine Meinung:
Von der Autorin kenne ich bereits "Das Haus der verlorenen Wünsche". Da dies damals ein Jahreshighlight von mir war, hatte ich natürlich hohe Erwartungen an das neue Buch von Mia Löw.
Und sie hat es wieder geschafft, auch diese Geschichte kommt auf meine Jahresbestenliste.
Die Autorin konnte mich auch hier wieder mit ihrem fesselnden Schreibstil und ihren hervorragend ausgearbeiteten Protagonisten begeistern.
Die Figuren haben alle ihre Ecken und Kanten und man kann richtig gut mit ihnen mitgehen, was ich ja sehr mag, denn so wird eine Geschichte nie langweilig.
Lilly hat mich öfters sehr genervt, sie ist unfreundlich und wankelmütig und badet viel in Selbstmitleid.
Riccardo di Rossi hat sich seinen Lebenstraum erfüllt und auf dem eigenen Grundstück eine Rehaklinik für Betuchte errichtet. Er war mir eigentlich sehr sympathisch bis auf die Tatsache, dass er sich von seiner Frau total unterdrücken läßt nur weil sie das meiste Geld und das Anwesen in die Ehe eingebracht hat.
Seine Frau Carlotta ist der Teufel in Person und erpresst ihren Mann, dass er im Falle einer Scheidung seinen Lebenstraum vergessen kann.
Auch die vielen Nebencharaktere und Lillys Suche nach ihrem Vater konnten mich überzeugen und gaben der Geschichte erst die richtige Würze.

Was ich ja liebe, wenn Tiere in Büchern vorkommen. Hier spielt die Golden Retrieverdame Emma eine sehr große Rolle und die Autorin erweist sich als sehr Tierlieb, was ein großes Plus bei mir ist.

Ich fühlte mich von der ersten Seite an wohl in der Geschichte, habe mitgefiebert, mitgelitten, mich geärgert aber auch gefreut und konnte gar nicht anders, als das Buch innerhalb kürzester Zeit zu verschlingen.

Von Mia Löw gibt es noch zwei andere Bücher, mit denen werde ich mir die Zeit vertreiben, bis hoffentlich bald eine neues Werk der Autorin erscheint.

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Tags: das geheimnis der villa di rossi, familiengeheimnis, mia löw   (3)
 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, toskana, italien, romantik, baumann

Das Gut in der Toskana

Margot S. Baumann
E-Buch Text: 366 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 07.03.2017
ISBN 9781477821084
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Allegras Großvater erleidet einen Schlaganfall, daher fährt sie zu ihm in die Toskana, um ihm etwas zur Hand zu gehen. Doch dort angekommen, erkennt sie ihren geliebten Großvater nicht wieder. Der sonst so liebenswürdige Mann ist nur noch grantig und unhöflich.
Auch Massimo, der Sohn des Gutsbesitzers scheint über ihr Kommen wenig erfreut.
Doch Allegra wäre nicht Allegra, wenn sie sich davon entmutigen ließe.

Meine Meinung:

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Margot S. Baumann hat einen schönen, flüssigen, aber vor allem sehr bildhaften Schreibstil. So verbrachte ich eine wunderschöne Zeit in der Toskana. Ich konnte mir die Landschaft, die Blumen, die Häuser, aber auch die Städte in der Umgebung und ihre Sehenswürdigkeiten so richtig gut vorstellen. Wenn ich morgen in die Toskana fahren würde, würde ich mich bestimmt bestens zurechtfinden.

Aber auch die Charaktere sind sehr ansprechend gestaltet. Die Figuren sind nicht immer lieb und nett, Allegra kann auch zuweilen sehr bestimmend sein und Massimo bezeichnet sie sehr oft uncharmant als Totengräberin, da ihre Eltern ein Bestattungsunternehmen besitzen.
Zudem hält er immer noch an seiner Verlobten fest, was für Allegra natürlich nicht so toll ist und sie somit nicht weiß, woran sie bei ihm ist.
Manchmal möchte man die beiden auch schütteln, weil sie es sich zeitweise schwieriger machen, als es eigentlich ist.
Aber als die beiden dann dem Familiengeheimnnis nachgehen, entdecken sie langsam auch die positiven Seiten aneinander.
Natürlich weiß man von Anfang an, wie die Geschichte endet, doch das ist nicht schlimm, weil mir der Weg dorthin sehr gut gefallen hat. Im Vordergrund steht auch die Liebesgeschichte, das Familiengeheimnis war für mich eine nette Nebengeschichte.


Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt, so merkt man gar nicht, wie die Seiten dahinfliegen und flugs ist man am Ende und schließt das Buch mit einem Lächeln.
Ich habe den Ausflug in die Toskana jedenfalls sehr genossen und freue mich schon auf ein weiteres Buch der Autorin.

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100 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

katie agnew, perlen, familie, liebe, roman

Die Perlenfrauen

Katie Agnew , Jens Plassmann
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.02.2017
ISBN 9783453420298
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Sophias Großmutter hat nur noch wenige Wochen zu leben und schreibt ihrer Enkelin daher Briefe aus ihrem Leben, verbunden mit der Hoffnung, dass Sophia sie besucht. Doch Sophia geriet auf die schiefe Bahn und hat mit ihren Eltern gebrochen. Um diesen nicht zu begegnen, legt sie die Briefe erstmal weg. Aber schließlich kommt sie doch zur Besinnung und besucht ihre Großmutter, deren größter Wunsche es ist, ihre verlorene Perlenkette wiederzufinden.
Diese bekam sie mit 18 Jahren von ihrem Vater geschenkt und hat sie wiederum an ihre Tochter Alice weitergegeben. Doch seitdem fehlt von der Kette jede Spur.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird hauptsächlich in zwei Strängen erzählt.
Zum einen haben wir Sophia´s Leben, das von Anfang an nicht leicht war. Ihre Eltern sind zwar vermögend, doch sie gerät auf die schiefe Bahn und der Kontakt zu ihren Eltern bricht ab.
Obwohl sie ein Leben führte, was ich nicht gut heißen kann, sie läßt sich aushalten, arbeitet nichts, schafft Sophia es trotzdem, dass sie mir sympathisch wurde.
Ich fand es so toll, wie sie sich mit ihrem guten Freund Hugo auf die Suche nach der Kette machte und wirklich alles dafür gibt, diese auch zu finden.

Im zweiten Erzählstrang geht es um die Perlentaucherin Manami und ihrer Tochter Aiko und wir erfahren, wie das schöne Collier überhaupt enstanden ist.
Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen, konnte ich doch soviel interessantes über diesen gefährlichen und aufregenden Beruf erfahren.

In einem Nebenstrang geht es auch noch um Dominic, der von seiner Frau verlassen wurde und nach einer Auslandsreise eine leere Wohnung vorfindet. Er ist dabei, sich ein neues Leben aufzubauen.

Zum Schluß hin vereinen sich aber alle Teile und fügen sich zu einem wunderschönen Ende.

Ich kann von dem Buch nur aufs höchste schwärmen, ich hätte nie gedacht, dass mich so eine wundervolle Geschichte erwartet. Die Autorin schreibt sehr flüssig und mitreisend. Die Erzählstränge wechseln sich zwischen Gegenwart und Vergangheit ab und hören immer an spannenden Stellen auf, sodaß man einfach immer weiter lesen muß.
Die Geschichte ist rundum stimmig, die Protagonisten sind alle sehr lebendig und authentisch, ich habe mich von der ersten Seite an wohlgefühlt und ich möchte sie unbedingt weiterempfehlen.

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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

liebe, any cherubim, krankes kin, gut, rezension

Black Summer - Teil 2: Liebesroman

Any Cherubim
E-Buch Text: 291 Seiten
Erschienen bei BookRix, 09.01.2017
ISBN 9783739692340
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem ich von Band 1 schon mehr als begeistert war, hatte ich natürlich sehr hohe Erwartungen an die Fortsetzung. Und was soll ich sagen, Any Cherubim ist es gelungen, nochmal eins draufzusetzen.
Die Geschichte knüpft nahtlos an Band 1 an, mit Hollys Entführung. Und so spannend wie es beginnt, zieht es sich das ganze Buch durch. Die Autorin versteht es meisterhaft, den Leser bis zum Schluß unter höchster Spannung zu halten.
Es ist soviel mehr als ein Liebesroman, die Geschichte hatte Dramatik, für mich sogar Thrilleranteile. Joy kann wirklich niemandem mehr vertrauen, was für mich auch total nervenaufreibend zu lesen war.
Um ja nicht zu spoilern, möchte ich gar nichts vom Inhalt verraten. Ich kann nur soviel sagen, es passieren soviel unerwartete Wendungen, mit denen ich wirklich nicht gerechnet habe und die mir auch Tränen in die Augen getrieben haben. Any Cherubim hat so einen flüssigen und mitreissenden Schreibstil, man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen, man will nur noch wissen, wie es endet.
Für diese rundum gelungene Dilogie gibt es natürlich 5 Sterne, eine unbedingte Leseempfehlung und bei mir kommen beide Bücher auf die Jahresbestenliste.

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