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(1.202)

2.037 Bibliotheken, 11 Leser, 13 Gruppen, 247 Rezensionen

thriller, psychothriller, schizophrenie, therapie, psychiater

Die Therapie

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2006
ISBN 9783426633090
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Gut getroffen

Fredrika Gers , ,
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.10.2014
ISBN 9783499268502
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dies ist das dritte Buch aus der Reihe der Holzhammer-Krimis, das ich gelesen habe.
Meiner Meinung nach ist es deutlich schwächer als die beiden Vorgänger. Die Story plätschert nur so vor sich hin, richtige Spannung kommt kaum auf. Die Beschreibung der Weihnachtsrituale in Berchtesgaden ist sehr ausführlich, aber nimmt einfach zu viel Raum ein.  Auch die "Verbrecherdialoge", die zwischendurch eingestreut werden, finde ich unpassend. Der Leser sollte nicht mehr wissen, als die Protagonisten.
Für mich hat dieser Teil grade noch so 3 Sterne verdient.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

weihnachten, kurzgeschichten, familie, advent, geschenke

Oh Schreck, du fröhliche!

Heike Abidi , Anja Koeseling
Geheftet: 384 Seiten
Erschienen bei Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 09.11.2015
ISBN 9783959100229
Genre: Humor

Rezension:

„Oh Schreck, du fröhliche“ ist eine Sammlung von Kurzgeschichten verschiedener Autoren. Alle Geschichten drehen sich natürlich um das Thema Weihnachten. Hierbei handelt es sich um sehr moderne Geschichten mit den verschiedensten Themen. So geht es mal um eine Familie, die Weihnachten in einem anderen Land verbringt und die Geschenke zu Hause vergisst. Eine andere Geschichte handelt von einem Paar, das Weihnachten hasst und die Flucht ergreift. Und wieder eine andere Geschichte besteht aus einem Gespräch zwischen Uroma und Urenkelin, die zeigt, wie sehr sich die Bedeutung von Weihnachten und Geschenken im Laufe der Jahre gewandelt hat.

Mir haben fast alle Geschichten wirklich gut gefallen. Die Themen sind hier so vielfältig, dass wohl für jeden etwas dabei ist.
Zwischendurch gibt es immer mal Kapitel, die humorvoll einzelne Weihnachtsthemen aufgreifen. So z.B. welche Filme Weihnachten im Fernsehen laufen, oder was die besten Geschenkideen für Weihnachten sind.

Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der sich mit ein paar netten Geschichten in Weihnachtsstimmung bringen möchte, aber auch gerne mal was zum drüber Nachdenken liest.

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64 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

saarland, humor, familie, familienfeier, schauspieler

Achtung Familienfeier - Betreten auf eigene Gefahr

Dany R. Wood
E-Buch Text: 241 Seiten
Erschienen bei Arturo Verlag, 01.12.2014
ISBN 9783981701616
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eva lernt auf einer Zugfahrt von ihrer Wahlheimat Berlin zu einer Familienfeier im Saarland den Schauspieler Sandro kennen. Da er seine Fahrkarte nicht finden kann, hilft sie kurzerhand aus. Als Gegenleistung soll er dafür auf der Familienfeier ihren Freund spielen. Hier kommt es zu allerlei komischen und skurillen Situationen, nicht nur für Sandro und Eva, denn auch Evas Familie ist ein wenig speziell…

Mir hat dieses Buch gut gefallen. Es ist witzig geschrieben und angenehm zu lesen. Der Humor hat mir überwiegend gut gefallen, einige Stellen sind mir zu übertrieben und den einen oder anderen Gag hat man auch schon an anderer Stelle mal gehört, aber dennoch habe ich mich gut amüsiert. Die Dialoge sind einfach recht locker geschrieben, man hat nicht das Gefühl, dass der Humor erzwungen ist, wie es bei vielen anderen „lustigen“ Romanen der Fall ist.

Die Charaktere sind ein wenig eindimensional, so ist die Mutter sehr naiv, schon fast ein wenig dümmlich, die Oma will um jeden Preis jung und locker rüberkommen usw. Aber irgendwie passt das zu diesem Buch ganz gut. Es wirkt eher wie eine Komödie, als wie ein lustiger Roman.

Die Geschichte an sich fand ich auch ziemlich originell und ich war immer gespannt, wie Eva und Sandro es wohl schaffen würden, nicht aufzufliegen.

Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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44 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

denn nichts bleibt vergessen, harriet lane, intrigen, london, neid

Denn nichts bleibt vergessen

Harriet Lane ,
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 07.11.2015
ISBN 9783458361169
Genre: Romane

Rezension:

In „Denn nichts bleibt vergessen‘“ geht es um die 2 gleichaltrigen Frauen Nina und  Emma. Nina ist eine erfolgreiche Künstlerin, verheiratet und hat eine fast erwachsene Tochter aus erster Ehe. Emma ist ebenfalls verheiratet und zu Beginn des Romans grade mit ihrem zweiten Kind schwanger.  Nina sieht Emma eines Tages auf der Straße und beobachtet sie von da an immer wieder.  Dem Leser wird schnell klar, dass Nina Emma bereits kennen muss, doch woher bleibt zunächst geheim. Emma hingegen scheint Nina nicht wieder zu erkennen und ist ganz begeistert von ihrer neuen Freundin, die ihr scheinbar zufällig immer mal wieder in schweren Situationen weiterhilft. Emma ahnt nicht, was für einen Plan Nina verfolgt und dass ihre Kinder in höchster Gefahr sind…

Der Schreibstil des Romans ist etwas speziell. So wird die Handlung immer im Wechsel aus der Perspektive von Nina und dann wieder von Emma erzählt. Dies ist eigentlich ganz spannend, aber leider wiederholt sich dadurch auch vieles. Es werden ganze Szenen immer jeweils aus beiden Perspektiven erzählt, obwohl man dadurch oftmals nicht viel Neues erfährt. Das fand ich zwischenzeitlich schon recht langweilig.
Ansonsten gefiel mit der Erzählstil des Romans ganz gut. Das Hauptelement (Woher kennt Nina Emma) schafft es, eine gewisse Spannung aufrecht zu erhalten. Ansonsten wird leider nicht sehr viel Spannung erzeugt. Einige Szenen sind viel zu langatmig und ausgeschmückt und teilweise auch nicht wirklich wichtig für den Rest der Geschichte.

Die Auflösung konnte mich leider nicht überzeugen, genauso wenig wie das abrupte Ende.

Ich habe zwischen 2 und 3 Sternen geschwankt, mich dann für 3 entschieden, weil der Roman mich durchaus unterhalten und zeitweise gefesselt hat, insgesamt aber doch zu langatmig/langweilig war.

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104 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

liebe, glück, berlin, roman, eifersucht

Die erstaunliche Wirkung von Glück

Susann Rehlein
Fester Einband: 250 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 21.12.2015
ISBN 9783832198060
Genre: Romane

Rezension:

Dorle lebt alleine in einer winzigen Souterrain-Wohnung eines größeren Mietshauses. Sie hat kaum Hobbies, Interessen oder Freunde und lässt sich von den anderen Bewohnern des Hauses für Botendienste und Hilfstätigkeiten ausnutzen.
Eines Tages bittet Frau Sonne, die ebenfalls in dem Haus wohnt, Dorle sich in ihrer Abwesenheit um ihre Wohnung zu kümmern und auch dort zu wohnen. Da sie Dorle hierfür eine größere Summe bietet, willigt Dorle kurzentschlossen ein.
Von nun an erhält Dorle täglich Faxe, in denen ihr die unterschiedlichsten Aufgaben aufgetragen werden. Diese sind z.B. einen Yoga-Kurs besuchen, ein Date mit 2 älteren Herren usw.
Nach und nach beginnt sich Dorles Leben und damit auch ihre Ansichten zu ändern.

Leider hat mir dieses Buch überhaupt nicht gefallen. Der Klappentext hat mich an eine Mischung an „Die fabelhafte Welt der Amelie“ und „PS. Ich liebe dich“ erinnert. Das Buch war jedoch komplett anders.
Das fängt schon damit an, dass die Aufgaben für mich überhaupt keinen Sinn gemacht haben. Warum soll Dorle ein Date mit 2 80-jährigen Herren haben? Wäre es nicht sinnvoller, sich mit gleichaltrigen zu treffen? Dann sollte Dorle einmal dem hiesigen Metzger eins auswischen. Nicht nur, dass die Umsetzung einfach ziemlich widerlich war, die ganze Aufgabe war für mich sehr fraglich, da der Metzger keiner der Personen aus dem Buch irgendwas getan hat.

Die Personen des Romans waren für mich durchweg unsympathisch und unglaubwürdig. Ich dachte zunächst, dass Dorle einfach ein lieber und hilfsbereiter Mensch ist. Dies hat sich leider nicht bewahrheitet, sie verrichtet die ihr aufgetragenen Aufgaben nicht aus Nächstenliebe, sondern nur weil sie nicht „Nein“ sagen kann. Das Angebot von Frau Sonne nimmt sie hingegen nur an, weil ihr dafür Geld geboten wird. Sie zögert nicht eine Sekunde als sie die Summe hört, obwohl das für sie bedeutet, aus ihrer eigenen Wohnung ausziehen zu müssen und ihren einzigen Freunde eine Weile nicht mehr sehen zu können.
Auch mit den anderen Personen konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Dorles Freund wirkte auf mich total kindisch, anfangs dachte ich sogar, er wäre irgendwie zurückgeblieben. Die alte Frau Sonne macht einen „Scherz“, der so makaber ist, dass man nur den Kopf schütteln kann. Kasimir ist ein Kind, das stark vernachlässigt wird, aber niemanden scheint das so richtig zu interessieren usw.
Der Schreibstil hat mir leider auch nicht gefallen. Es wiederholt sich dauernd alles und insgesamt habe ich das Lesen als sehr anstrengend empfunden.

Das Hauptproblem, das ich mit diesem Buch hatte ist allerdings, dass mir zu keiner Zeit klar war, ob die Autorin ihren Roman ernst meint. Also ob es sich um eine auch real passierende Geschichte handeln könnte, oder ob das alles eine skurrile Fantasy-Geschichte sein soll.
Aber was auch immer es sein soll und was die Autorin damit bezwecken sollte, für mich war das ganze leider zu anstrengend, langweilig, nichtssagend und in meinen Augen leider aneinandergereihter Blödsinn.

Anfangs hätte ich dem Buch vielleicht noch 2 Sterne gegeben, aber die letzten Seiten zogen sich leider so extrem hin, dass ich mich wirklich immer wieder zum Weiterlesen motivieren musste.
Und im Vergleich mit Büchern, denen ich 2 Sterne geben habe, schneidet dieses leider deutlich schlechter ab, so dass ich nicht mehr als 1-Stern vergeben kann.

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

mut, schicksal, familie, behinderung, kinder

Gelähmt ist nicht gestorben

Tom Gschwandtner
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Kremayr & Scheriau, 27.08.2015
ISBN 9783218009935
Genre: Biografien

Rezension:

Tom Gschwandtner hat mit 26 Jahren einen schweren Autounfall und ist von nun an querschnittsgelähmt. Als Tetraplegiker ist er vom Hals an abwärts gelähmt und kann nur einige seiner Finger geringfügig bewegen. Das Buch beginnt gleich mit dem Unfall und beschreibt den langen Krankenhausaufenthalt, die Reha-Maßnahmen und auch die Zeit als Tom wieder zu Hause ist.

Das Buch war anders, als ich es erwartet habe. Ich dachte, dass es überwiegend Toms Alltag als Rollstuhlfahrer schildert, wie er sich im Alltag zurechtfindet und wie er sein Leben meistert. Dies ist aber nicht ganz so, denn einen Großteil des Buches macht der Krankenhausaufenthalt aus. Auch das ist natürlich interessant, allerdings sind die vielen Fachbegriffe für Nicht-Betroffene nicht immer verständlich und manchmal liest es sich eher wie ein Krankenbericht als wie ein Buch, das ja auch unterhalten möchte.
 Erst gegen Ende erfährt man kurz angerissen, wie es Tom erging, als er schließlich wieder zu Hause war und was er aus seinem Leben gemacht hat. Hier hätte ich mir mehr Informationen gewünscht, allerdings schreibt Tom Gschwandtner am Ende des Buches, dass er dieses Buch geschrieben hat, weil viele Menschen immer noch zu wenig über das Mögliche und Unmögliche aus dem Leben eines Querschnittsgelähmten kennen. Das ist ihm mit diesem Buch auf jeden Fall gelungen. Man erfährt Dinge, über die man sich als Nicht-Betroffener vorher nie so richtig Gedanken gemacht hat.
Auf einige Fragen, auf die ich gerne eine Antwort gehabt hätte, wird im Buch leider nicht näher eingegangen. So zum Beispiel wer der Fahrer des Unfallwagens war und ob er sich je wieder bei Tom gemeldet hat.

Ich würde dieses Buch auf jeden Fall Menschen ans Herz legen, die vielleicht selbst betroffen sind oder in ihrem näheren Umfeld querschnittsgelähmte Menschen haben, man kann aus dem Buch vieles an Wissen ziehen.
Wer dieses Buch zur reinen Unterhaltung lesen möchte, dem würde ich es nur eingeschränkt empfehlen.

Ich möchte Tom Gschwandtner auf jeden Fall alles Gute für die Zukunft wünschen und hoffe, dass er weiterhin ein so lebensfroher Mensch bleibt.

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

1990, geschäftsausweitung, reiseunternehmen, pleite, vorurteile

1990

Rainer Doh
Buch: 256 Seiten
Erschienen bei Divan, 31.08.2015
ISBN 9783863270308
Genre: Romane

Rezension:

In dem Roman „1990 – Ganz andere Sorgen“ geht es in erster Linie um das Busreiseunternehmen der Familie Käfer.  Dieses läuft zunächst sehr gut, hat aber nach der Wende enorme Schwierigkeiten, da die neu eröffneten Filialen im Osten nicht das einbringen, was man sich erhofft hatte. Neben dem Familienunternehmen spielen auch noch der Kinderwunsch der Tochter Veronika Käfer, sowie das Leben der neu zugezogenen Verwandtschaft aus der ehemaligen DDR eine Rolle.

Mir hat dieser Roman leider nicht gefallen. Das Thema des Romans  finde ich an sich sehr interessant,  es wurde aber meiner Meinung nach leider nicht gut umgesetzt.

Das fängt für mich schon bei der Erzählperspektive an. Denn obwohl es hier eigentlich hauptsächlich um die Familie Käfer geht, wird der Roman aus der Sicht eines Ich-Erzählers geschrieben, der gar nicht zu dieser Familie gehört. Der Ich-Erzähler ist Olaf, der Ehemann einer Freundin von Veronika Käfer. Er erzählt die Geschichte der Familie Käfer so, als wäre er bei jedem Ereignis dabei gewesen. Er kennt sogar die Gedanken der einzelnen Personen, fungiert also eher als Allwissender-Erzähler. Dies kann ein Ich-Erzähler aber gar nicht, er kann ja eigentlich nur die Ereignisse beschreiben, die er wirklich erlebt hat oder die ihm zugetragen wurden. Außerdem erschließt sich mir auch überhaupt nicht, warum Olaf hier der Ich-Erzähler ist, seine Rolle in dem Roman ist nicht so wahnsinnig bedeutend. Aber auch wenn man darüber hinwegsieht, ist der Erzählstil insgesamt nicht wirklich angenehm. Vieles wird einfach nur runter gerattert, anstatt die Geschichte lebendig zu gestalten. Direkte Rede gibt es nur wenig, alles wirkt sehr nüchtern und unlebendig.

Dann hat mich gestört, dass der Autor sich offenbar nicht entscheiden konnte, was für eine Art Roman er schreiben möchte. Das Thema Ost-Spekulation sowie den Untergang eines Familienunternehmens halte  ich für ein ernstes Thema und genauso wird dieses auch an den entsprechenden Stellen rübergebracht. Teilweise werden die Schilderungen hier schon so trocken rübergebracht, dass ich es stellenweise langweilig fand. Dann hat der Roman auch eine Seite, die komisch sein soll. Es geht hier um eine Schwangerschaft, die mit allen Mitteln (ich möchte hier nicht zu viel verraten) umgesetzt werden soll. Diese Szenen sind für mich einfach nur unglaubwürdig und passen einfach nicht zu dem Rest des Romans. Meinen Humor haben sie auch überhaupt nicht getroffen.
Schließlich gibt es noch die Handlungen und Entwicklungen der Nebencharaktere, die für mich teilweise einfach an den Haaren herbeigezogen sind und bei denen sich mir auch nicht unbedingt erschließt, warum der Autor diese hier mit eingebaut hat. Am Ende ist alles einfach nur noch total verworren und man verliert leicht den Überblick, da irgendwie jeder mit jedem....

Die Charaktere waren mir allesamt unsympathisch, ich konnte keinem so richtig etwas abgewinnen.

Schade eigentlich, denn ich denke aus diesem Thema hätte man echt einen tollen Roman machen können.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

roman

Flüstern mit Megafon

Rachel Elliott
E-Buch Text: 400 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 22.09.2015
ISBN 9783036993195
Genre: Sonstiges

Rezension:

Miriam hatte eine schwere Kindheit. Sie wuchs bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, die das Kind seelisch misshandelt hat. Nach dem Tod der Mutter ereignet sich ein Zwischenfall, der Miriam dazu bewegt 3 Jahre lang das Haus nicht mehr zu verlassen. Als sie sich schließlich wieder hinaus in die Welt begibt, begegnet sie Ralph.
Ralph hat grade festgestellt, dass seine Frau mit der er 2 Kinder hat, sich mehr zu Frauen hingezogen fühlt als zu ihm. Als er sie mit einer ihrer Freundinnen bei einem Kuss ertappt, läuft er davon.

Es ist gar nicht so einfach, den Inhalt dieses Buches zusammenzufassen, denn es passiert wahnsinnig viel, aber eigentlich auch sehr wenig. Das klingt verrückt? Das ist nicht das einzige, das an diesem Buch verrückt ist, auch sämtliche Charaktere in diesem Buch scheinen alle mehr oder weniger nicht ganz normal zu sein. Aber wer ist schon normal? Diese Frage stellt sich nicht nur Miriam häufiger, auch als Leser wird man darüber nachdenken.

Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen. Es ist zwar alles ein wenig schräg, aber irgendwie doch auch wieder sehr realitätsnah. Es geht unter anderem um psychische Störungen, Homosexualität und die Frage, ob man aus seinem Leben das richtige gemacht hat.
In diesem Buch passieren nun nicht so unglaublich viele spannende Ereignisse, es ist eher ein „leises“ Buch, das aber sehr viele kluge Sätze beinhaltet und viele Dinge und Verhaltensweisen, die uns normal vorkommen, hinterfragt.

Der Schreibstil hat mir überwiegend gefallen. Einzig die vielen Zeitsprünge waren manchmal etwas wirr, da man nicht immer sofort wusste, wann das beschrieben Ereignis grade passiert ist.

Ich gebe dem Buch 4 Sterne, da die letzten 100 Seiten ein wenig langatmig waren und nicht mehr so ganz zum Anfang des Buches passten.

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76 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

flucht, vergewaltigung, vernunftehe, ddr, familiengeheimnis

Die Mutter meiner Mutter

Sabine Rennefanz
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 14.09.2015
ISBN 9783630874548
Genre: Biografien

Rezension:

In dem Buch „Die Mutter meiner Mutter“ beschreibt die Autorin Sabine Rennefanz die Geschichte ihrer Familie. Ihre Großmutter Anna wurde als junges Mädchen aus der Heimat vertrieben und muss fortan hart arbeiten, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Mit 19 Jahren lernt sie ihren zukünftigen Mann Friedrich kennen, mit dem sie bis zu dessen Tod verheiratet bleibt. Doch während der Großvater ein lebenslustiger und fröhlicher Mensch zu sein scheint, lernt Sabine ihre Großmutter als sehr verschlossenen und introvertierten Menschen kennen. Durch einen Anruf ihrer Mutter und einige Nachforschungen erfährt Sabine schließlich die ganze Wahrheit über die Ehe ihrer Großeltern…

Es ist immer etwas schwierig ein Buch zu bewerten, das eine so persönliche Geschichte beschreibt. Die Geschichte von Anna hat mir auch sehr gut gefallen. Es ist immer wieder interessant und erschütternd zu lesen, was die Menschen der (Nach)-Kriegsgeneration alles durchmachen mussten. Ich hätte mir aber gewünscht, dass die Geschichte etwas ausführlicher erzählt werden würde. Es kann natürlich sein, dass dies nicht möglich war, da Sabine ja nur das erzählen kann, was sie herausfinden konnte. Aber als Leser wünscht man sich dennoch ein paar mehr Informationen, z.B. die die Geschichte der Großeltern nach der Geburt des ersten Kindes weiterging. Vieles wird einfach nur kurz angerissen, was ich sehr schade finde.

Was mich während des Lesens die ganze Zeit gestört hat, sind die vielen Perspektivwechsel. Die Handlung  wird aus Sicht von Sabine in der Ich-Form erzählt, beginnend mit einem Anruf ihrer Mutter. Dann kommen sehr lange Passagen über Annas Leben, die immer mal wieder unterbrochen werden und zu der Ich-Erzählerin zurückschwenken. Zwischendurch gibt es dann auch eine längere Passage über Sabines Mutter Monika und ihre zwei Schwestern, dann geht die Handlung wieder zurück Anna.
Diese vielen Perspektivwechsel und Unterbrechungen der „Haupthandlung“ haben mir nicht so gut gefallen,  ich hätte mir einen chronologischeren  Ablauf gewünscht. Zeitweise hat mir einfach der rote Faden ein wenig gefehlt und ich habe mich manchmal gefragt, worauf die Autorin eigentlich hinaus möchte.

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

juden, budapest, reue, israel, 2. weltkrieg

Die späte Reue des Jack Wiseman

Ayelet Waldman ,
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 24.08.2015
ISBN 9783552057401
Genre: Romane

Rezension:

Dieser Roman besteht aus 3 verschiedenen Handlungssträngen. Der erste spielt im Jahr 1945. Hier lernen wir Jack kennen, der als amerikanischer Soldat in Österreich stationiert ist. Jack bewacht hier den legendären Goldzug, in dem sich zahlreiche Wertgegenstände befinden, die den Juden im Krieg gestohlen wurden.  Jack verliebt sich außerdem in die KZ-Überlebende Ilona. Ob diese Liebe ein gutes Ende findet, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.
Erst im zweiten Abschnitt erfährt der Leser, dass Jack, der eigentlich ein sehr anständiger und ehrlicher Mann ist, ein Medaillon aus dem Goldzug gestohlen hat. Dieser zweite Abschnitt spielt im Jahr 2013. Er handelt davon, wie Jacks Enkelin Natalie versucht, den rechtmäßigen Besitzer des Medaillons ausfindig zu machen.
Der dritte Teil handelt schließlich von der ursprünglichen Besitzerin des Medaillons und spielt im Jahr 1913.

Wenn ich mir meine Inhaltszusammenfassung durchlese und das Buch nicht bereits kennen würde, würde ich eine sehr spannende und facettenreiche Geschichte erwarten. Leider trifft dies nur teilweise zu. Die einzelnen Abschnitte des Buches sind mehr oder weniger spannend. Der erste und dritte Abschnitt haben mir gut gefallen, die  Geschichte um Natalie hingegen fand ich ein wenig langwierig.

Das Problem bei diesem Buch ist zum einen der sehr anspruchsvolle Schreibstil der Autorin. Es ist kein Buch, das man mal eben zwischendurch lesen kann. Außerdem setzt er ein hohes Maß an historischen Kenntnissen voraus, insbesondere die jüdische Geschichte des zweiten Weltkrieges betreffend. Wenn man wirklich alles verstehen möchte und nicht grade Historiker ist, wird man um Recherchearbeiten im Internet nicht drum rum kommen.

Das zweite Problem ist, dass zwischen den einzelnen Abschnitten eine Verbindung fehlt. Klar, es gibt das Medaillon. Auf mich wirkt es aber ein wenig so, als wollte die Autorin eigentlich 3 einzelne Geschichten erzählen. Da sie diese aber in einem Roman unterbringen wollte, hat sie nach einem Bindeglied gesucht und sich das Medaillon ausgedacht. Leider spielt das Medaillon für den Verlauf der Geschichte in keiner der einzelnen Handlungsstränge eine große Bedeutung, es beeinflusst auch nicht den Verlauf der Geschichte, es ist halt einfach nur da.

Abschließend betrachtet finde ich das Buch auf keinen Fall schlecht. Ich habe viele Dinge zur jüdischen Geschichte erfahren und auch einige Denkanstöße bekommen. Teilweise hat mich das Buch gefesselt, aber leider auch zeitweise gelangweilt. Insgesamt hätte ich mir einfach eine klarere Linie gewünscht, die die Handlungen zu einem Gesamtbild zusammenfügt.

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69 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

thriller, ehe, hörbuch, verschwinden, ehepaar

Gone Girl - Das perfekte Opfer

Gillian Flynn , Christine Strüh
Audio CD
Erschienen bei Argon, 22.08.2013
ISBN 9783839812518
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Hörbuch „Gone Girl“ ist in 2 CD's mit jeweils ca. 7 Stunden Laufzeit unterteilt. Die Sprecher Matthias Koeberlin und Christiane Paul fand ich beide nicht schlecht, allerdings musste ich jedes Mal nach einem Sprecherwechsel die Lautstärke regulieren, da Christiane Paul sehr viel lauter spricht als Matthias Koeberlin. Genauso wie das Hörbuch in 2 CD's unterteilt ist, lässt sich auch die Handlung in 2 Teile splitten.

Im ersten Teil lernen wir Nick kennen, der über seine Beziehung mit seiner Frau Amy berichtet. Er erzählt überwiegend die Geschehnisse, die in der Gegenwart passieren. Nämlich wie Amy plötzlich verschwunden ist, wie er die Polizei ruft und wie er mehr und mehr verdächtigt wird, an ihrem Verschwinden Schuld zu sein.
Amy schildert ihre Beziehung zu Nick in Tagebuchform, wir erfahren also etwas über die Vergangenheit der beiden. Vom ersten Kennenlernen, zur Hochzeit und schließlich auch über die Probleme, die im Laufe der Beziehung entstanden sind.

Ich gebe zu, dass die erste CD mich nach einer Weile ziemlich gelangweilt hat. Ich fand weder Nick noch Amy so richtig sympathisch und die Beziehung der beiden war mir viel zu ausführlich geschildert. Ich habe auch eigentlich nur weitergehört, weil ja klar war, dass da bei 14 Stunden Gesamtlaufzeit noch irgendetwas passieren muss. Und das tat es dann auch genau mit dem Beginn von CD 2. Was genau passiert ist, kann ich hier leider nicht schreiben, ansonsten würde das die Spannung nehmen. Auf jeden Fall sieht man die Geschichte plötzlich aus einem völlig anderen Blickwinkel, die Handlung nimmt an Tempo zu und wird zwischenzeitlich sogar richtig spannend.

Das Ende fand ich dann leider doch etwas enttäuschend, aber auch hier will ich nicht zu viel verraten. Ich habe jedenfalls die ganz Zeit gehofft und irgendwie auch erwartet, dass doch nochmal eine Veränderung kommt und jeder bekommt, was er verdient. Dem war aber leider nicht so.

Ich gebe dem Hörbuch 3 Sterne, da die erste Hälfte wirklich sehr langweilig war und die Spannung meiner Meinung nach erst viel zu spät in die Handlung kommt. Dieser Teil ist einfach viel zu lang. Außerdem finde ich beide Charaktere, Amy und Nick, an keiner Stelle des Buches wirklich sympathisch und ihre Denkweisen teilweise nur sehr schwer nachvollziehbar. Und dann finde ich, dass einiges auch einfach unlogisch ist. Dass die Polizei vieles mehr hätte hinterfragen müssen, mehr untersuchen müssen etc. Manchmal wirkt es einfach so, als ob die Autorin erst mal angefangen hat zu schreiben und sich erst später Gedanken gemacht hat, wie sie die ganze Geschichte auflösen möchte. Das Ende ist dann unheimlich in die Länge gezogen, dafür, dass eigentlich nichts Wichtiges mehr passiert.

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

entführung, frühe heirat, kinder, gericht, freunde

Ich werde euch finden!

Corinna Richter
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.07.2015
ISBN 9783404608393
Genre: Biografien

Rezension:

Corinna Richter ist erst 19, als sie ihren zukünftigen Ehemann Tom kennenlernt. Tom ist einige Jahre älter als Corinna und weiß genau, was er im Leben einmal erreichen möchte. Anfangs führen die beiden eine scheinbar ganz normale Beziehung, verbringen jede freie Minute miteinander und sind einfach verliebt. Als Corinna ungeplant schwanger wird, freut Tom sich sehr darüber und er und Corinna heiraten. Doch Tom beginnt langsam sich zu verändern. Er kümmert sich nur noch um seine Karriere, lässt die überforderte Corinna mit dem schwerkranken Kind oft alleine. Obwohl Corinna insgeheim schon Zweifel an ihrer Liebe zu Tom kommen, bekommen die beiden noch 2 weitere Kinder miteinander. Doch Tom wird immer unerträglicher, er betrügt Corinna, bedroht und belügt sie. Als Corinna sich einen Anwalt sucht und die Trennung möchte, eskaliert die Situation.

Natürlich ist die „Handlung“ des Buches nichts völlig Neues. Leider erleben sehr viele Frauen ähnliches wie Corinna und der Büchermarkt ist voll von Erfahrungsberichten über Frauen, die von ihren Ehemännern gedemütigt und misshandelt werden. Dennoch finde ich, dass dieses Buch schon aus der Masse hervorsticht, denn es ist wirklich sehr gut und glaubwürdig geschrieben.
Als Leser(in) kann man sich sehr gut in Corinna hinein versetzen, fiebert mit ihr mit, kann ihre Ängste und Gefühle sehr gut nachvollziehen.  Das Ganze ist einfach unheimlich realitätsnah geschrieben und wird nie langweilig oder langatmig.
 Beide Charaktere (wenn man es denn bei einer wahren Begebenheit so nennen will) machen im Laufe des Romans eine Entwicklung durch.  Es ist einerseits erschreckend zu sehen, wie Tom sich vom liebenden Ehemann in einen Psychopathen verwandelt, aber auch interessant mitzuerleben, wie Corinna sich von einer Frau, die sich scheinbar alles gefallen lässt, zu einer starken Persönlichkeit entwickelt.
 Natürlich fragt man sich als Leser an einigen Stellen, warum Corinna die Beziehung nicht schon viel früher beendet hat, aber als Außenstehender sieht man die Dinge natürlich anders, als wenn man sie selbst erlebt. Insofern finde ich Corinnas Verhalten durchaus nachvollziehbar.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, es war spannend und fesselnd bis zur letzten Seite.
Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist der Titel bzw. Untertitel. Denn die Entführung der Kinder findet erst auf den letzten ca. 70 Seiten statt und die Suche nach ihnen stellt nicht den Hauptbestandteil des Buches dar (was man bei dem Titel ja durchaus vermuten könnte)

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139 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

freundschaft, selbstmord, schweden, liebe, fredrik backman

Ein Mann namens Ove

Fredrik Backman ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.07.2015
ISBN 9783596197804
Genre: Romane

Rezension:

Seit dem Tod seiner geliebten Frau Sonja vor einem halben Jahr, lebt Ove alleine in seinem kleinen Reihenhaus in einer Wohnsiedlung. Als er dann auch noch in den Vorruhestand geschickt wird, sieht Ove endgültig keinen Sinn mehr in seinem Leben und er beschließt, sich umzubringen. Doch das klappt nicht so, wie er es sich gedacht hat, denn immer wieder wird er bei seinen Suizidversuchen gestört. Denn im Haus nebenan ist eine neue Familie eingezogen, die Oves Leben ganz schön durcheinander bringt.

Die Kapitel wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. In der Gegenwart erlebt man den griesgrämigen, pedantischen und kontrollsüchtigen Ove, der mit Niemandem etwas zu tun haben möchte. In den Vergangenheitskapiteln erfährt man, wie Ove zu dem Mensch geworden ist, der er heute ist.

Es ist wirklich nicht einfach, diese Rezension zu schreiben, wenn man nicht total begeistert von diesem Buch war, denn es existiert ja schon ein ziemlicher Hype um diesen Roman.

Die Geschichte an sich hat mich auch ganz gut unterhalten, allerdings fand ich sie weder übermäßig originell, noch habe ich sehr viel gelacht oder fühlte mich tief berührt. Es war einfach ein guter Zeitvertreib, wird mir aber nicht nachhaltig im Gedächtnis bleiben.   

Die Geschichte an sich ist ganz nett, insbesondere die Kapitel aus der Vergangenheit haben mir gut gefallen. Allerdings fand ich es nun nicht wirklich überraschend, dass Ove nicht von Geburt an miesepetrig war, sondern durch Erlebnisse und Erfahrungen geprägt wurde. Dies ist ja auch im richtigen Leben so, leider machen sich viele Menschen nicht die Mühe, hinter die Fassade ihrer Mitmenschen zu schauen.

Auch die Gegenwartskapitel fand ich anfangs noch ganz spannend zu lesen, gegen Ende hin wurde es mir aber ein wenig zu langatmig. Als das Buch sich schon langsam dem Ende nähert tauchen plötzlich immer mehr Menschen auf, wie z.B. Mirsad und sein Vater, die hätte man meiner Meinung nach auch weg lassen können. Die letzten Kapitel waren mir dann auch etwas zu überzogen und sogar ein wenig zu kitschig, es wirkte alles so gezwungen in die Länge gezogen und zu viel heile Welt.

Der Schreibstil hat mir nicht so richtig gut gefallen. Viele Personen aus diesem Buch werden von dem Autor nicht mit Namen genannt, sondern immer so beschrieben, wie Ove sie sieht. So gibt es in dem Buch den Trottel, das blonde Schaf, die Schlipse, usw. Anfangs war das noch einigermaßen amüsant, irgendwann fand ich es aber dann doch ein wenig albern und nervend.

Für mich ein typisches Buch zu dem ich sagen würde „Kann man lesen – muss man aber nicht“.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Lieben sich zwei

Stefan Moster
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2013
ISBN 9783423142267
Genre: Romane

Rezension:

Daniel und Ines (beide Mitte/Ende 30) sind ein Paar und vor einiger Zeit aus der Pfalz nach Hamburg gezogen. Daniel arbeitet erfolgreich als Städteplaner, während Ines einen nicht sehr gut laufenden Weinladen besitzt. Ines und Daniel wünschen sich schon seit einem Jahr ein Baby, doch es will nicht so recht klappen, was die beiden dazu veranlasst, eine Kinderwunschklinik aufzusuchen.

Ich habe mich gefreut, mal einen Roman zum Thema (unerfüllter) Kinderwunsch zu lesen. Leider hat dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllt.  Denn dieser Roman beginnt erst, als Ines und Daniel bereits die Kinderwunschklinik aufsuchen. Von dem Jahr davor, in dem sie es auf natürlichem Wege versucht haben, wird lediglich in wenigen Rückblenden minimal etwas angerissen. Wer sich also von diesem Roman erhofft, ein Paar auf ihrem Weg zur Schwangerschaft vom ersten Gedanken an einen Kinderwunsch bis hin zur Erfüllung dieses Wunsches begleiten zu können, dem kann ich dieses Buch absolut nicht empfehlen.  Auch neue Erkenntnisse kann man aus diesem Buch nicht ziehen, allerdings handelt es sich ja auch um einen Roman und nicht um einen Ratgeber.

Aber auch als Roman gibt dieses Buch meiner Meinung nach nicht allzu viel her. Das Thema Kinderwunsch ist sicher das zentrale Thema dieses Buches, aber leider gibt es auch sehr viele lange Passagen, die sich nur um Daniels Arbeit als Städteplaner drehen. Hier werden seine Projekte und Ideen ausführlich beschrieben, was ich als sehr langweilig empfunden habe.

Warum in den Beschreibungen zu diesem Roman immer wieder darauf hingewiesen wird, dass dieser Roman in Hamburg spielt, kann ich nicht nachvollziehen. Bei einem Buch zum Thema Kinderwunsch finde ich es ehrlich gesagt ziemlich egal, ob die Handlung in Hamburg, München oder sonst wo stattfindet. Wem es bei einem Roman wichtig ist, etwas über Hamburg zu lesen,der  interessiert sich nicht unbedingt für das Thema Kinderwunsch und somit finde ich es falsch, den Fokus so sehr auf die Stadt zu legen. Das funktioniert bei Krimis besser, da ist die Zielgruppe breiter gefächert. Ich habe mich beim Lesen tatächlich häufiger mal gefragt, welche Zielgruppe der Autor eigentlich ansprechen möchte.

Den Schreibstil des Autors würde ich schon als etwas anspruchsvoller bezeichnen. Die Sätze sind oft sehr lang und es werden recht viele Fremdwörter verwendet, was mir persönlich aber ganz gut gefallen hat.

Mit den Hauptcharakteren Ines und Daniel bin ich nicht so richtig warm geworden. Ich konnte auch ihren Kinderwunsch von Anfang an nicht richtig nachvollziehen, jedenfalls nicht bei Ines. Ihr Weinladen läuft nicht gut und sie langweilt sich einen Großteil des Tages, dies kam bei mir eher als möglicher Grund des Wunsches rüber, als der, dass sie gerne Verantwortung für ein Kind übernehmen möchte. Komisch fand ich auch, dass nie darauf eingegangen wurde, was eigentlich aus dem Laden werden soll, sollte Ines tatsächlich schwanger werden.

Die letzten ca. 100 Seiten fand ich dann allerdings sehr spannend, hier kam mal ein wenig Schwung in die Handlung. Dass sich die Entwicklung der Charaktere auf den letzten Seiten aber wirklich nur durch den unerfüllten Kinderwunsch so ergeben hat, halte ich für fraglich. Ich hatte jedenfalls nicht den Eindruck, dass die beiden aufgrund des Kinderwunsches in einen „Strudel geraten sind, dem sich keiner der beiden mehr entziehen konnte“, wie es im Klappentext heißt.

Alles in allem durchaus ein lesbarer Roman, den ich aber niemandem empfehlen würde, der konkret ein Buch zum Thema Kinderwunsch sucht.

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148 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 14 Rezensionen

krieg, 1. weltkrieg, leid, klassiker, front

Im Westen nichts Neues

E.M. Remarque , Thomas Schneider
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 23.01.2014
ISBN 9783462046335
Genre: Romane

Rezension:

Der 20jährige Paul Bäumer ist Soldat im ersten Weltkrieg. Gemeinsam mit seinen Klassenkameraden hat er sich von einem seiner Lehrer dazu ermutigen lassen, sich für den Krieg zu melden, um für Deutschland zu kämpfen. Was er im Krieg erlebt, ist aber etwas völlig anderes, als das was die meisten Menschen zu jeder Zeit sich darunter vorgestellt haben.  Statt heldenhaft zu kämpfen, kämpft Paul täglich ums Überleben und gegen Hunger und Krankheiten. Er muss Menschen töten und mit ansehen, wie seine Freunde qualvoll sterben. Er sieht in seinem jungen Leben mehr Elend, als ein Mensch verkraften kann und Paul ist sich sicher, dass er sich selbst nach Kriegsende niemals wieder in der normalen Welt zu Recht finden wird.

Natürlich wusste ich vor dem Lesen dieses Klassikers schon in etwa, um was es in diesem Buch geht. Und so war ich mir erst nicht sicher, ob mir das Buch wirklich zusagen würde. Denn als es 1929 erschien, wirkte es auf viele Menschen schockierend und wachrüttelnd. Die Vorstellung des überlegenen deutschen Soldaten, der es dem Feind schon zeigen wird und mutig und stolz sein Land verteidigen würde, war noch in vielen Köpfen drin, so dass dieses „Antikriegsbuch“ vielen die Augen geöffnet haben muss.  Heute gibt es wohl (hoffentlich) kaum noch einen Menschen, der diese Vorstellung von dem Leben eines Soldaten im Krieg hat. Man kennt ja auch die vielen Dokus und Reportagen über den ersten Weltkrieg. Dennoch hat mich dieses Buch gefesselt, fasziniert und schockiert. Es ist einfach sehr gut und authentisch geschrieben, auch wenn Paul Bäumer nur eine fiktive Figur ist und Remarque  nur teilweise auf eigene Erlebnisse zurückgegriffen hat.

Der Ich-Erzähler Paul Bäumer schildert die Geschehnisse ehrlich und gut nachvollziehbar. Keine Doku guckt in die Köpfe der Menschen hinein, keine kann die  Dinge aus der Sicht eines so jungen Menschen so authentisch wiedergeben. Vieles ist natürlich abstoßend und schockierend beschrieben, aber grade durch die Beschreibungen merkt man als Leser gut, wie normal all diese schrecklichen Anblicke für Paul geworden sind.

Der interessanteste Aspekt des Buches ist sicherlich immer Pauls Gedanken an die Zeit nach dem Krieg. Wie soll ein Mensch all diese Erlebnisse verkraften und sich wieder einen Gesellschaft einfinden, die von all dem Elend kaum etwas mitbekommen hat? Therapien gab es damals nicht und bei dieser Masse an Menschen wäre es auch kaum möglich gewesen, allen zu helfen. Falls es überhaupt möglich gewesen wäre zu helfen.

„Im Westen nichts Neues“ ist wirklich ein sehr gutes, faszinierendes Buch, das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Keine Doku kann einem das Leid einer ganzen Generation so nahe bringen.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

paris, die langen schatten der bastille, überfall, cara black, krimi

Die langen Schatten der Bastille

Cara Black , Karl-Heinz Ebnet
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.07.2015
ISBN 9783492304535
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als die Privatdetektivin Aimée Leduc sich in einem Cafe mit einem Kunden trifft, fällt ihr auf, dass die Frau am Nebentisch die gleiche Jacke trägt wie sie selbst. Als die Frau kurz darauf geht und ihr Handy liegen lässt, nimmt Aimée dieses an sich, um es am Tresen abzugeben. Doch plötzlich klingelt das Handy und Aimée nimmt das Gespräch an. Ein Mann will sich mit der Besitzerin des Handys treffen und so beschließt Aimée diesen Treffpunkt aufzusuchen, um dem vermeintlichen Freund das Handy zu übergeben. Doch am Treffpunkt wird Aimée überfallen und verliert durch den Angriff ihr Augenlicht. Mit Hilfe ihres Detektei-Partners René versucht Aimée herauszubekommen, was es mit diesem Überfall auf sie auf sich hatte.

Auch wenn es hart klingt, aber dies war eines der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll.

Zunächst Mal soll der Roman 1994 spielen, warum auch immer. Dennoch besitzen fast alle Personen schon ein Handy und ein Laptop und nutzen das Internet, so wie wir es heute tun. 1994 war ich 11 Jahre alt…ein Handy hatten zu diesem Zeitpunkt nur die richtig hohen Geschäftsleute, unser PC zu Hause war noch ein großer Kasten auf dem ein Monitor stand und der Begriff Internet für den normalen Durchschnittsbürger noch ein Fremdwort. Es gibt sicher Menschen, die über solche „Fehler“ hinwegsehen können, ich kann es nicht. Denn für mich ist das einfach nur extrem schlechte Recherche.

Die Geschichte an sich ist total wirr erzählt. Die Perspektive wechselt nicht nur zwischen Aimée und René hin und her, sondern wird auch mal aus der Sicht eines Polizisten, eines Möbeltischlers und anderen Personen erzählt.  Teilweise haben die dort geschilderten Dinge weder etwas mit dem eigentlichen Fall zu tun, noch sind sie besonders interessant oder unterhaltsam.

Dann gibt es in dem Buch sehr sehr viele Personen, von denen ein Großteil ebenfalls völlig unwichtig  ist.  Ich lese sehr viel und gerne und habe selten Probleme, den Überblick zu behalten, aber in diesem Buch wird man mit so vielen Namen konfrontiert, dass es nahezu unmöglich ist, die Personen richtig zuordnen zu können.

Der Erzählstil (vielleicht liegt es auch zum Teil an der Übersetzung) ist extrem langweilig. Die Charaktere bleiben blass und werden kaum ausgeschmückt. Die Autorin setzt wohl sehr darauf, dass man bereits andere Bücher dieser Reihe kennt (oder kaufen soll). Die Gespräche sind sehr unlebendig, Spannung kam bei mir nie  auf. Auch sind die Dialoge und Handlungsweisen der Figuren für mich teilweise überhaupt nicht nachvollziehbar. Ich musste oft ganze Absätze mehrfach lesen, da ich immer das Gefühl hatte, irgendwas überlesen zu haben.
Auf mich wirkt die ganze Geschichte einfach nur wirr zusammengeschrieben.  In einem Teil telefoniert z.B. René die Handykontakte der Handybesitzerin Josiane durch, weil er denkt, darüber etwas herausfinden zu können. So trifft er sich z.B. mit einem Mann, dessen Nummer eingespeichert war und begrüßt ihn mit den Worten „Josiane hat Sie gedeckt, nicht wahr?“ Wie er darauf kommt, so etwas zu sagen, erschließt sich mit überhaupt nicht.


Unlogisch finde ich auch, dass Aimée zwar nach dem Überfall völlig blind ist. Sich aber sofort damit abfindet und nach 2-3 Tagen schon richtig gut mit ihrer Situation zurecht kommt.
Dann gibt es auch noch ein paar andere Fehler, wie z.B. dass Miles Davis (Haustier von Aimée) mal eine Katze und Mal ein Hund ist.

Ich habe das Lesen dieses Buches als sehr anstrengend empfunden und war zu keinem Zeitpunkt wirklich gespannt darauf, wer denn nun den Überfall verübt hat. Nicht weil ich schon eine Ahnung hatte, sondern weil es mir schlichtweg egal war.

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2.751 Bibliotheken, 50 Leser, 10 Gruppen, 292 Rezensionen

thriller, psychothriller, schlafwandeln, sebastian fitzek, schlafwandler

Der Nachtwandler

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2013
ISBN 9783426503744
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Leon lebt scheinbar glücklich mit seiner Frau Natalie in ihrer neuen Wohnung. Eines Morgens wacht Leon auf, während seine Frau, die schwer misshandelt aussieht, grade ihre Koffer packt, um scheinbar auszuziehen. Leon ist schockiert. Hat er Natalie so zugerichtet? Als Kind ist Leon schlaf gewandelt und hat im Schlaf die seltsamsten und erschreckendsten Dinge getan. Doch eigentlich hat ihm eine Therapie geholfen, dieses Problem zu beseitigen. Leon ist verunsichert und kauft sich eine Stirnkamera, die er vor dem Schlafen gehen an seinem Kopf befestigt. Was er am nächsten Morgen auf dem Band sieht, ist schockierend: Im Schlaf hat er den schweren Schlafzimmerschrank zur Seite geschoben und ist  durch eine dahinter versteckte Tür in einen ihm bisher unbekannten Teil des Gebäudes gelangt. Sofort beschließt Leon im Wachzustand der Sache auf den Grund zu gehen. Was er dort vorfindet ist erschreckend. Ihm öffnet sich ein Labyrinth aus Gängen und Räumen in dem er unter anderem Natalies Handy entdeckt. Das Handy, das sie bei sich hatte, als sie ihn verlassen hatte…

Dies war das erste Buch von Sebastian Fitzek, das ich gelesen habe.  Da Sebastian Fitzek ja ein Meister des Psychothrillers sein soll, habe ich mich auf eine spannende Geschichte gefreut und schon befürchtet, dass es keine gute Idee ist, dies auf meinem Weg zur Arbeit zu lesen zu beginnen, da ich es dadurch immer mal wieder bei Seite legen muss, was bei spannenden Büchern ja eher schwer fällt. Diese Angst war jedoch unbegründet, denn so richtig spannend fand ich das Buch anfangs nicht wirklich. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass die Dinge die Leon erlebt teilweise so absurd sind, dass ich mir kaum vorstellen konnte, dass es hierfür je eine logische Erklärung geben könnte.
Dann war mir Leon, mit seinen scheinbar sadistischen Neigungen auch nicht grade sympathisch.  
Je weiter man die Geschichte gelesen hat, umso mehr Rätsel taten sich auf, es wurde alles einfach immer verwirrender. Ich hatte schon Probleme zu unterscheiden, wann Leon nun geschlafen hat und wann er wach war.
Gegen Ende steigerte sich die Spannung dann ein wenig und die Auflösung am Ende kam für mich recht unerwartet, das fand ich auf jeden Fall positiv. Allerdings ist das Ganze doch ein wenig an den Haaren herbeigezogen.

Ich kann noch nicht mal sagen, ob alle offenen Fragen tatsächlich geklärt wurden, denn mit der geballten Auflösung der Gesamthandlung, die der Leser auf den letzten Seiten präsentiert bekommt, sieht man die Handlung in einem ganz anderen Licht. Dies ist zwar bei Thrillern nicht ungewöhnlich, bei dieser verwirrenden Story wäre es allerdings notwendig, das Buch erneut komplett zu lesen, um wirklich feststellen zu können, ob noch Unklarheiten vorhanden sind.
Ich finde einfach, dass man aus der Geschichte mehr hätte machen können, oder besser gesagt, weniger. Es war mir alles ein bisschen too much.

Dennoch werde ich es nochmal mit einem anderen Fitzek Buch versuchen, da ich denke, dass ich vermutlich einfach eines der schwächeren Werke erwischt habe.

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106 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 59 Rezensionen

krimi, berchtesgaden, alpen, gift, holzhammer

Die Holzhammer-Methode

Fredrika Gers , ,
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.06.2012
ISBN 9783499258763
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im beschaulichen Berchtesgaden stürzt ein Gleitschirmflieger vom Himmel, der junge Mann ist sofort tot. Wachtmeister Holzhammer ist sich sicher, dass es sich hierbei nicht um einen Unfall handeln kann, doch sein unbeliebter Chef ist da anderer Ansicht. So ermittelt Holzhammer mehr oder weniger auf eigene Faust. Auch die Psychologin Christine, die sich grade von ihrem Mann getrennt hat, wird mit ihn diesen Fall verwickelt, da kurz darauf auch eine ihrer Patientinnen tot aufgefunden wird. Doch wer steckt hinter diesen Morden und warum wurden grade diese beiden Personen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben umgebracht?
 
Dies ist der Auftakt einer Alpenkrimi-Reihe. Ich habe den 2ten Teil bereits vor einigen Wochen als Hörbuch gehört und mir daraufhin noch den ersten Band gekauft. Denn der Stil des 2ten Bandes hatte mir gut gefallen und ich wollte unbedingt die Vorgeschichte von Christine und Matthias erfahren.

Mir hat der Roman insgesamt gut gefallen. Es wird wieder sehr schön die Landschaft des Berchtesgadener Land beschrieben, so dass man sich in dem Buch gleich heimisch fühlt bzw. in Urlaubsstimmung kommt. Die Beschreibungen sind hier allerdings nicht so detailreich wie im 2ten Teil, in dem wirklich sehr viele Orte, Plätze und Sehenswürdigkeiten beschrieben werden. Im ersten Teil liegt der Fokus noch mehr auf den Charakteren und der Handlung.

Auch der Schreibstil ist hier sehr stimmig, die Charaktere werden gut beschrieben. Der Handlungsstrang in sich ist schlüssig, auch wenn am Ende noch ein paar Kleinigkeiten ungeklärt bleiben, wurde der Fall zufriedenstellend aufgelöst.

Dennoch habe ich ein paar Dinge zu bemängeln: Gleich zu Anfang des Romans erhält Christine einen Anruf von der Geliebten ihres Mannes, die ihr mitteilt, dass dieser sich von ihr, Christine, trennen wird. Obwohl Christine nichts von einer möglichen Geliebten ihres Mannes gewusst hat und diese Nachricht für die völlig überraschend kommt, passiert folgendes: Christine sieht ihre Ehe als beendet an, zeigt weder Wut, Trauer noch sonst eine Emotion. Sie sucht sich im Ort ein Zimmer in einer Pension und fährt eine Woche später noch einmal zu dem Haus ihres Mannes um ein paar Sachen zu holen. Kurz darauf verliebt sie sich neu. Dies finde ich wirklich sehr unglaubwürdig, denn normalerweise würde man doch sicher nochmal mit dem Ehemann sprechen, traurig oder wütend sein oder sich zumindest eine Weile mit dem scheinbaren Ende der Ehe beschäftigen.
Dann finde ich die auf eigene Faust durchgeführte Obduktion, die im weiteren Verlauf des Romans vorkommt, ebenfalls ein wenig weit hergeholt. Wer würde denn so etwas tun bzw. welcher Polizist würde dazu sein Einverständnis geben? Es handelt sich zwar um einen fiktiven Roman, aber ein bisschen realitätsnäher hätten einige Stellen hier schon sein können.

Ich bin kein großer Krimi-Leser und tappe oft noch im Dunkeln, wenn die Lösung für andere längst auf der Hand liegt, aber bei diesem Roman war der Täter wirklich nicht schwer zu erraten. Bzw. raten musste man auch nicht lange. Dem aufmerksamen Leser werden bereits ca. 70 Seiten vor Schluss eindeutige Hinweise gegeben, so dass der Leser die Lösung schon eine Weile vor dem Ermittlerteam kennt. Ich persönlich finde es immer schöner, wenn man als Leser mit zum Schluss mit rätseln kann, aber das ist wohl Geschmackssache.

Ich gebe dem Buch knappe 4 Sterne, da es insgesamt eine gelungene Geschichte ist. Ich mag die Charaktere und die schöne Urlaubsatmosphäre in diesem Buch. Der zweite Teil hat mir allerdings noch ein bisschen besser gefallen.

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54 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

norwegen, insel, familie, lofoten, natur

In jenen hellen Nächten

Roy Jacobsen , Gabriele Haefs , Andreas Brunstermann
Flexibler Einband: 269 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 06.07.2015
ISBN 9783458360865
Genre: Romane

Rezension:

In 'In jenen hellen Nächten' wird das Leben von Ingrid beschrieben, die zusammen mit ihren Eltern, ihrer Tante und ihrem Großvater auf einer sehr kleinen, einsamen Insel in Norwegen lebt. Die Familie lebt in einfachsten Verhältnissen, jeder muss hart arbeiten und schon früh mit anpacken. Der Roman spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts und beschreibt Ingrids Leben vom Kleinkind bis zur jungen Erwachsenen. Im Laufe des Romans geschehen allerlei Veränderungen auf der kleinen Insel und auch die Bewohner verändern sich im Laufe der Zeit.

Dieses Buch ist wirklich sehr speziell. Der Schreibstil ist sehr nüchtern und gewöhnungsbedürftig. Es gibt kaum wörtliche Rede oder überhaupt Gespräche, sowie endlos lange und verschachtelte Sätze. Wenn jemand stirbt, wird das mal eben in 1-2 Sätzen abgehandelt, so dass ich ein paar Stellen erneut lesen musste, um sicher zu gehen, alles richtig verstanden zu haben.

Auch die Handlung ist jetzt nicht super spannend. Es wird eben das einfache Leben der Inselbewohner beschrieben, ohne auf deren Charakter allzu sehr einzugehen. Dafür gibt es manchmal seitenlange Beschreibungen darüber, wie z.B. ein neuer Schuppen gebaut wird, was ich jetzt nicht so sonderlich interessant fand.

Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich dem Buch 2 oder 3 Sterne geben, denn eigentlich hat es mir jetzt nicht so richtig gut gefallen. Dennoch gibt es einige Szenen, über die ich viel nachgedacht habe und auch eine gewisse Spannung, wie das ganze ausgehen wird, war vorhanden. So mit gebe ich dem Buch 2,5 Sterne, aufgerundet auf 3.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

kindheit, biographie, ali mitgutsch, münchen, nachkriegszeit

Herzanzünder

Ingmar Gregorzewski , Ali Mitgutsch
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2015
ISBN 9783423280570
Genre: Biografien

Rezension:

In „Herzanzünder“ beschreibt Ali Mitgutsch, der durch die Wimmelbücher bekannt geworden ist, Erlebnisse aus seiner Kindheit. Ali ist Jahrgang 1935, hat also in seiner Kindheit den 2ten Weltkrieg mit erlebt.
Es handelt sich nicht um einen chronologischen Bericht, viel mehr werden einzelne Passagen seines Lebens aufgegriffen. So berichtet Ali z.B. wie die gesamte Familie aus München evakuiert wurde oder wie sein Bruder Ludwig eingezogen wurde. Ein großer Teil der Erlebnisse spielt sich auch in den Nachkriegsjahren ab. Ali beschreibt hier z.B. wie er und seine Freunde in den Trümmern der zerstörten Häusern nach „Schätzen“ gesucht haben und diese anschließend verkauft haben oder auch, wie er sich das erste Mal so richtig verliebt hat.

Mir hat das Buch gut gefallen. Zugegeben, Ali Mitgutsch war mir vorher kein Begriff, was für das  Lesen des Buches aber keineswegs problematisch war. Ich fand die Erlebnisse von Ali sehr interessant und gut beschrieben. Natürlich kennt man schon viele Erlebnisberichte von Kriegskindern, dennoch habe ich in diesem Buch noch einige Gegebenheiten erfahren, die mir vorher so nicht bekannt waren.  Einzig die Zeitsprünge, die hin und wieder vorkamen, haben mich ein wenig gestört.

Es ist auch noch zu erwähnen, dass man beim Lesen nicht das Gefühl hatte, dass Ali (trotz Krieg) keine schöne Kindheit hatte. Die Schilderungen wirken lebensfroh und wie aus der Sicht eines Kindes beschrieben. Dies macht natürlich auch sehr nachdenklich, wenn man bedenkt, wie gut es uns heute eigentlich geht und wie unzufrieden die Menschen dennoch oft sind. Während man sich damals schon über Kleinigkeiten, wie einen Bonbon irrsinnig gefreut hat.

Ich würde dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen, auch (oder grade) wenn man Ali Mitgutsch bisher noch nicht kennt.

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mord, wg, hausbesetzer, allein kann ja jeder, jutta profijt

Allein kann ja jeder

Jutta Profijt
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2015
ISBN 9783423260602
Genre: Humor

Rezension:

In „Allein kann ja jeder“ geht es um 6 grundverschiedene Menschen, die zusammen in einer heruntergekommen Villa leben. Da ist Ellen, die von ihrem Ex-Mann aus dem gemeinsamen Haus hinausgeworfen wurde und mit ihrer Tochter Kim keine andere Bleibe gefunden hat. Ellens Mutter Rosa, Kims Physiklehrer Konrad Seefeld und der ältere Herr Schmitt wurden von einer Baufirma betrogen und kommen ebenfalls in der alten Villa unter. Mardi hingegen lebt von den anderen nahezu unbemerkt im Keller der Villa.

Doch in diesem Roman geht es nicht nur um das Zusammenleben der verschiedenen Generationen, sondern auch noch um Mord und Betrug.

Mir hat dieses Buch unheimlich gut gefallen, was vor allem daran liegt, dass alle Charaktere authentisch beschrieben wurden. Kim z.B. ist 13 und ein typische Teenager, gehört also zu der Generation, die mit Handys und Internet von Anfang an konfrontiert wurde. Dennoch wird sie keineswegs (wie in vielen anderen Büchern) übertrieben nervig oder gelangweilt dargestellt, sondern authentisch.
Genauso wie Ellen, deren Sorgen als alleinerziehende Mutter man sehr gut nachvollziehen kann.
Die Charaktere in diesem Buch sind einfach sehr toll dargestellt, so dass man bei jeder Person gleich ein Bild vor Augen hat und sich gut in die jeweilige Person hineinversetzen kann. Hier hat sich die Autorin wirklich sehr viel Mühe gegeben.

Natürlich sind die Geschichte um den Mordfall und den Betrug vielleicht nicht unbedingt sehr realitätsnah, aber dennoch wurde alles gut beschrieben, ohne zu übertrieben zu wirken.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte hat ihre komischen Momente, aber auch einige ernstere Stellen (z.B. die Geschichte um Melanie), so dass es beim Lesen nie langweilig wurde.

Am Ende bleiben noch einige Fragen offen, die in der Fortsetzung geklärt werden sollen. Allerdings kann man dieses Buch meiner Meinung auch ohne Fortsetzung lesen, denn die elementaren Fragen werden beantwortet.

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233 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 87 Rezensionen

friedhof, krimi, familie, mord, giftpflanzen

Kaninchenherz

Annette Wieners
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2015
ISBN 9783548612584
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In „Kaninchenherz“ geht es um Gesine Cordes, die damit konfrontiert wird, dass ihre Schwester Mareike, zu der sie seit 10 Jahren keinen Kontakt hat, auf dem Friedhof auf dem sie als Gärtnerin arbeitet, beerdigt wird. Schnell wird dem Leser offenbart, warum die beiden Schwestern so lange keinen Kontakt hatten. Gesines Sohn Philipp ist damals unter tragischen Umständen ums Leben gekommen, die Schuldfrage bis heute nicht eindeutig geklärt.
Gesine hat sich daraufhin von ihrer Familie abgewendet und ihren Job als Kriminalkommissarin aufgegeben. Doch nun wurde Mareike tot auf dem Bahnschienen aufgefunden und Gesines Eltern beschuldigen Gesine, ihre Schwester ermordet zu haben. Hat Mareikes Tod etwas mit dem Tod des kleinen Philipp zu tun oder steckt etwas ganz anderes dahinter?

In diesem Roman kommen eine ganze Menge an (verdächtigen) Personen vor, dennoch ist es nicht schwer, den Überblick zu behalten.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, das Buch lässt sich leicht und zügig durchlesen. Eine gewisse Grundspannung ist durchgehend vorhanden, einen richtigen Spannungshöhepunkt gab es meiner Meinung nach allerdings nicht.

Die Geschichte ist nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben, konzentriert sich aber überwiegend auf Gesine. Hin und wieder kommen Szenen vor, in denen der Fokus auf die Ermittlerin des Falls gelegt wird, das hat mir persönlich nicht so zugesagt, man hätte das Geschehen ruhig nur aus Gesines Sicht beschreiben können.

Die Auflösung des Falls konnte mich leider nicht überzeugen. Die Lösung ist zwar plausibel, die Verhaltensweisen und Motive der einzelnen Charaktere für mich aber nur wenig nachvollziehbar. Auch die große Frage nach der Schuld an dem Tod von Philipp finde ich nicht schlüssig genug aufgelöst. Aber ich möchte natürlich nicht zu viel verraten.

„Kaninchenherz“ ist auf jeden Fall gelungen, denn auch wenn mich das Ende nicht überzeugen konnte, habe ich mich ansonsten gut unterhalten gefühlt. Ich würde auf jeden Fall ein weiteres Buch der Autorin lesen (gerne auch aus dieser Reihe).
Ich habe bei der Bewertung des Romans zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt, mich dann aber für knappe, aber verdiente 4 Sterne entschieden

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118 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

krimi, broadchurch, geheimnisse, mord, danny latimer

Broadchurch - Der Mörder unter uns

Chris Chibnall , Erin Kelly , Irmengard Gabler , Kelly/Chibnall
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.08.2014
ISBN 9783596030767
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch „Der Mörder unter uns“ ist der Roman zu der TV-Serie „Broadchurch“. Das wusste ich allerdings noch nicht, als ich das Buch gekauft habe, denn die Fernsehserie war mir völlig unbekannt.

Die Handlung des Buches ist schnell erklärt: Der 11-jährige Danny Latimer wird tot am Strand aufgefunden, er wurde erwürgt. Das Ermittlerduo Ellie und Hardy versucht den Mörder zu finden und schnell wird klar, es muss jemand aus dem Bekanntenkreis des Opfers gewesen sein. Schnell sind viele Bewohner von Broadchurch verdächtig, denn sie alle scheinen irgendein Geheimnis zu haben. Doch hat dieses wirklich etwas mit dem Mord an Danny zu tun?

Der Schreibstil des Romans ist recht ungewöhnlich, man merkt, dass die Autoren sich strikt an die TV-Serie gehalten haben. Es werden immer einzelne Szenen beschrieben, der Autor fungiert als Beobachter, der einfach nieder schreibt, was er sieht. Das ist ein wenig ungewohnt und teilweise auch störend. Denn über die einzelnen Charaktere erfährt man dadurch nur wenig, der Autor schaut eben kaum in ihre Köpfe hinein, beschreibt nur sehr selten ihre Gedanken.  Es kommt durch den ungewöhnlichen Stil auch zu sehr schnellen Szenenwechseln, so dass man als Leser aufgrund der Vielzahl an Personen schon sehr aufpassen muss, den Faden nicht zu verlieren.

Die Handlung an sich finde ich nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Anfangs ist das Buch ein wenig langweilig, die Spannung steigert sich aber,  je besser man die Charaktere kennenlernt. Ein klassisches Buch, das man lesen kann, aber auch nichts verpasst, wenn man es nicht liest.

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329 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 19 Rezensionen

thriller, florida, freundschaft, krankenschwester, psychopathin

Schlaf nicht, wenn es dunkel wird

Joy Fielding , Kristian Lutze
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 11.09.2006
ISBN 9783442461738
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch „Schlaf nicht, wenn es dunkel wird“ ist aus der Ich-Perspektive der 40jährigen Krankenschwester Terry Painter geschrieben. Terry vermietet ihr Gartenhäuschen an die 28jährige Alison, die sie auf Anhieb sympathisch findet. Doch nach und nach kommen Terry immer mehr Dinge an Alison seltsam vor. Sie scheint nicht die zu sein, für die sie sich ausgibt und auch Alisons Freunde verhalten sich merkwürdig. Doch stimmt tatsächlich etwas mit Alison nicht oder ist Terrys Misstrauen übertrieben?

Der Roman ist in einem sehr ruhigen und gemütlichen Stil geschrieben. Die Geschichte beginnt sehr langsam, es passieren kaum irgendwelche spektakulären oder nervenaufreibenden Dinge. Zwar hat man als Leser auch das Gefühl, dass irgendetwas mit Alison nicht zu stimmen scheint, richtige Beweise hierfür gibt es aber kaum.
Mir hat der Schreibstil unheimlich gut gefallen. Es passiert zwar eher wenig, aber ich finde die Geschichte trotzdem weder langweilig noch langatmig. Joy Fielding schafft es, mit einfachen Mitteln eine gewisse Spannung aufzubauen und den Leser mit wenigen Ereignissen gut zu unterhalten. Man kann mit Terry sehr gut mitfühlen und ihr Misstrauen und gleichzeitig auch ihre Hingezogenheit zu Alison nachvollziehen. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und wollte unbedingt wissen, wie das Ganze aufgelöst wird.

Auf den letzten ca. 50 Seiten überschlagen sich dann plötzlich die Ereignisse. Alles, was man bisher vermutet und empfunden hat, wird komplett durcheinander gewirbelt. Eigentlich mag ich solche überraschenden Wendungen total gerne, in diesem Buch hat mir die Auflösung allerdings nicht gefallen. Und dafür muss ich dann auch den einen Stern abziehen. Ich denke, die Auflösung hätte mir um einiges mehr zugesagt, wenn das Buch nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben worden wäre, aber ich möchte an dieser Stelle natürlich nicht zu viel verraten. Auch ist es schade, dass nach der Auflösung noch viele Dinge ungeklärt bleiben.

Insgesamt ein gut geschriebener Psycho-Thriller, mit einem überraschenden, aber nicht ganz zufriedenstellenden Ende.

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