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1.397 Bibliotheken, 24 Leser, 7 Gruppen, 97 Rezensionen

dystopie, rebellion, liebe, zukunft, maddie

Die Rebellion der Maddie Freeman

Katie Kacvinsky , Ulrike Nolte
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 01.12.2012
ISBN 9783843210409
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wegen Titel und Klappentext habe ich eigentlich etwas anderes erwartet und war ein bisschen enttäuscht.
"Die Rebellion der Maddie Freeman" war gar nicht Maddies, sondern eigentlich Justins Rebellion, weil er ja irgendwie alles erledigt. Im Großen und Ganzen lag der Schwerpunkt der Story ja mehr auf der Liebesgeschichte als auf der eigentlichen Story. Die Figuren sind alle relativ echt, sogar Justin, obwohl er mir einfach zu perfekt ist (gut aussehend, selbstlos, mutig, sagt immer schlaue Sätze). Die Beziehung zwischen Maddie und ihren Eltern ist gut dargestellt worden. Ihr Vater, der Gründer der Digital School, und ihrer Mutter, die "konserativ" ist.
Die Welt ist glaubwürdig, und der unseren erschreckend nahe. Das Jahr 2060 könnte wirklich so aussehen. Das einzige, was mich etwas verwirrt, sind die Kunststoffpflanzen, und ich frage mich, wer oder was dann die saubere Luft produziert? Dennoch, all diese "Vereinfachungen", z.B. diese unechten Pflanzen, die keine Pflege brauchen, und dem Essen, das ja anscheinend größtenteils chemisch hergestellt wird, sind wahrscheinlich.
Mich hat ein bisschen gestört, dass es irgendwie nur zwei Extreme gab: Die Menschen, die sich hinter ihren Computern verschanzen und die Einsamkeit vorziehen, und diejenigen, die nach Menschenmassen suchen. Ob man's glaubt oder nicht, ich als Teenagerin verabscheue soziale Netzwerke wie Facebook, aber Menschenmengen ebenso.
Die Protagonistin Maddie ist mir aber eigentlich ganz sympathisch. Sie hat mit 15 Jahren den Computer ihres Vaters gehackt - was ich sehr mutig und bewundernswert finde. Ihr scheint es nie so richtig gefallen zu haben, ein digitales Leben zu führen, und hat anscheinend nur auf die Gelegenheit gewartet, sich Justins Rebellion anzuschließen.
Der Schreibstil ist sehr schön; mit bildhafter Sprache und vielen Metaphern, daher konnte man sich alles ziemlich gut vorstellen.
Alles in allem würde ich sagen, dass diesem Buch drei Sterne gebühren.

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(4.345)

6.740 Bibliotheken, 83 Leser, 39 Gruppen, 467 Rezensionen

panem, liebe, dystopie, katniss, krieg

Die Tribute von Panem - Flammender Zorn

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Hanna Hörl
Fester Einband: 431 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.01.2011
ISBN 9783789132209
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieser letzte Band ist wirklich atemberaubend - allerdings aber nicht so gut wie seine Vorgänger.
Die Gewalt und Grausamkeit wird weiterhin getoppt, ohne unrealistisch oder absurd zu werden. Katniss ist nach zwei Arenen "kaputt", was aber auch nur nachvollziehbar ist. Jetzt will die Rebellion sie als ihre Symbolfigur missbrauchen, obwohl überdeutlich ist, dass Katniss die Verluste, die sie ertragen muss, kaum aushält.
Der Schreibstil kommt mir irgendwie nicht mehr ganz so flüssig vor wie in "Tödliche Spiele" und "Gefährliche Liebe", aber die Figuren werden nur noch realer. Katniss ist ein ganz anderes Mädchen als vor den ersten Hungerspielen und man hat das Gefühl, sie hätte schon alles Mögliche an Leid gesehen, was es so zu sehen gibt. Hat sie aber nicht. Denn es ist Krieg, und sie soll das Gesicht der Rebellion sein und die Rebellen immer wieder neu anfachen im Kampf gegen das Kapitol. Als man meint, dass sie dieser Aufgabe besser gerecht wird, wenn sie tot ist, hat die Rebellenführerin, Präsidentin Coin, auch keine Skrupel. Katniss erkennt, dass sie den Rebellen nicht vertrauen kann, nicht einmal Peeta.
Dass Peeta eingewebt worden ist, d.h., dass seine Erinnerungen sozusagen manipuliert worden sind, hat mich richtig schockiert. Man denkt, Katniss hätte endlich ihren Seelenfrieden, wenn sie weiß, dass Peeta nicht leiden muss; nicht mehr gefoltert wird oder tot ist. Aber die Beziehung zwischen den beiden ändert sich komplett.
Dass das Kapitol fällt, war eigentlich vorhersehbar, aber das hat nicht gestört, denn es ging ja in erster Linie gar nicht um diesen Kriegsverlauf, sondern mehr darum, wie Katniss verzweifelt versucht, zu überleben, und wie sie kämpft. Seit den Spielen ist sie, wie sie sagt, nur noch eine "Schachfigur" gewesen und nun versucht sie, sich aus dieser Rolle zu befreien.
Das Ende war fantastisch - ich hätte mir ein schöneres Ende für Katniss gewünscht, aber ich denke, das wäre nicht glaubhaft gewesen. Das Ende ist erschreckend realistisch; es zeigt uns, dass die menschliche Grausamkeit keine Grenzen kennt.
Obwohl dieser Band von der Story im Allgemeinen her nicht ganz so gut war wie seine Vorgänger, hat er doch mehr Tiefgang. Ich kann mit Worten nicht beschreiben, wie sehr er mich mitgerissen hat und wie sehr ich mit Katniss gelitten habe.

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(3.190)

4.965 Bibliotheken, 51 Leser, 36 Gruppen, 426 Rezensionen

liebe, panem, katniss, peeta, hungerspiele

Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Hanna Hörl
Fester Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2010
ISBN 9783789132193
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Gefährliche Liebe" ist der zweite Band der "Die Tribute von Panem"-Trilogie. Nachdem mich schon Band 1 so umgehauen hat, habe ich den zweiten Band natürlich auch in Bälde durchgelesen.
Die Fortsetzung ist ebenso genial wie sein Vorgänger, der Schreibstil und die Spannung wurde beibehalten. Die Figuren wirken noch echter, und obwohl der Band "Gefährliche Liebe" heißt und Katniss und Peeta weiterhin ihre Liebesgeschichte spielen müssen - und zwar jetzt besser denn je - und oft genug Katniss' Hin- und Hergerissenheit zwischen Peeta und Gale beschrieben wird, ist dieser zweite Band auf keinen Fall eine "Liebesschnulze". Im Gegenteil.
Wer glaubt, Katniss sei jetzt nach ihrem Sieg in Sicherheit, hat sich gewaltig geirrt. Alles wird noch schlimmer für sie. Wenn sie die Menschen in den Distrikten Panems nicht von ihrer großen Liebe zu Peeta überzeugen kann, droht ihr Präsident Snow, die Menschen, die sie liebt, zu töten. Man denkt, die Brutalität und die Grausamkeiten in Band 1 seien nicht zu übertreffen, wird hier aber eines Besseren belehrt.
In den ersten Kapiteln erfährt Katniss immer mehr über die Rebellionen, die sie in Band 1 ausgelöst hat. Und dann, als sie den Präsidenten nicht von ihrer Liebe zu Peeta überzeugen kann, finden die 75. Hungerspiele statt. Um Katniss zu töten, ohne sie zur Märtyrerin zu machen, werden dieses Jahr nur Sieger der vorigen Spiele in die Arena geschickt.

Fazit: Die Handlung ist einfach genial. Nach dem ersten Band hätte ich erwartet, dass dieser Nachfolger langweilig wird, und dass eigentlich nicht mehr viel passieren kann. Aber ich wurde erneut begeistert.
Die meisten "Panem"-Leser finden den ersten Band am besten, aber mein Favorit ist "Gefährliche Liebe".
Trotz der Gewalt in den Büchern und der Kritik, "Die Tribute von Panem" sei ein "müder Abklatsch von 'Battle Royale'" ist die Reihe mehr als lesenswert. Man hat was verpasst, wenn man die "Tribute von Panem" liest. Ich kann diese Bücher nicht genug loben!

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(12.251)

14.505 Bibliotheken, 107 Leser, 30 Gruppen, 409 Rezensionen

dystopie, liebe, panem, hungerspiele, jugendbuch

Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

Suzanne Collins , Sylke Hachmeister , Peter Klöss , Werbeagentur Hauptmann & Kompanie
Buch: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783841501349
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Obwohl einige behaupten, "Die Tribute von Panem" sei eine Kopie oder sogar ein Plagiat von "Battle Royal", muss ich sagen, dass die "Panem"-Reihe zu den besten Büchern gehört, die ich je gelesen habe. Ich habe die Reihe nun dreimal gelesen und fand sie auch beim dritten Mal noch fesselnd, verstörend und unglaublich realistisch.
Beim ersten Lesen, muss so 2011 gewesen sein, wusste ich noch nicht von Battle Royal und (was mir irgendwie peinlich ist :D) auch noch nichts von Dystopien. Dennoch, oder gerade deswegen, war das Buch vom ersten Wort an spannend, und während der ersten drei Kapitel hab ich mich immer wieder gefragt: Spielt das jetzt heute, in der Vergangenheit, oder in der Zukunft? Nach ein paar Andeutungen fand ich Näheres über die Zeit raus, und dann fand ich die ganze Geschichte umso besser.
Die Figuren sind wahnsinnig realistisch, weil jeder gute wie schlechte Seiten hat, wie im richtigen Leben auch. Besonders Katniss fand ich toll durch ihre Macken, und auch, weil sie kein typisches Mädchen ist, das sich für Romanzen und Mode interessiert. Es sticht immer wieder hervor, dass Katniss' oberste Priorität die Ernährung ihrer Familie ist, denn in ihrem Heimatdistrikt ist Essen nichts Selbstverständliches.
Sogar Gale und Peeta sind echt. In vielen Geschichten, die aus der Sicht eines Mädchens geschrieben sind, oder solchen mit Dreiecksgeschichten, werden die Jungen irgendwie so perfekt dargestellt (gut aussehend, selbstlos, etc.), und ich finde, das kann eine Geschichte manchmal töten.
Die Welt Panem, das zerstörte Nordamerika, hat mich ebenso fasziniert, besonders diese grausamen Hungerspiele, in die Jungendliche geschickt werden, um sich gegenseitig zu töten, bis nur noch einer übrig bleibt.
Die Hungerspiele sind krank und brutal. Es ist wirklich ein fortgeschrittenes Big Brother, oder Dschungelcamp, und die Hungerspiele zeigen in erschreckender und unzensierter Weise, dass es wirklich so weit kommen könnte. "Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele" ist eine Warnung an uns alle: Wenn wir es mit unserer Unterhaltung/ unseren Reality Shows zu weit treiben, könnten die Hungerspiele das Ergebnis sein.
Ich kann dieses Buch einfach nicht oft genug loben. Insgesamt muss ich sagen: Wenn man kein Problem mit der Brutalität hat, ist das Buch eigentlich für jeden was. Empfehlen würde ich es ab 14 Jahren, aber ich denke, den eigentlichen Sinn und die ganze Kritik an unsere heutige Kultur, die immer präsent ist, kann man erst mit 15, 16 Jahren so richtig begreifen. Oder, wie ich, nach mehrfachem Lesen.

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1.357 Bibliotheken, 26 Leser, 7 Gruppen, 114 Rezensionen

dystopie, liebe, ky, xander, cassia

Die Ankunft

Ally Condie ,
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 08.01.2013
ISBN 9783841421517
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Die Ankunft" ist der letzte Band der "Cassia & Ky"-Trilogie - den ich aber leider etwas enttäuschend fand. In den ersten 250 Seiten passiert kaum etwas, es wird größtenteils nur beschrieben wie Cassia, Ky und Xander mit den Berufen zurechtkommen, die die Erhebung ihnen zugeteilt hat. Es werden die Komplikationen mit dem Virus beschrieben. Die Erhebung sorgt dafür, dass die Menschen der Gesellschaft damit infiziert werden - was ich unmöglich finde. Noch unmöglicher finde ich es, dass diese Tatsache im Buch kaum oder gar nicht kritisiert wird. Die Erhebung tut ja irgendwie alles, nur um die Gesellschaft zu stürzen und schreckt nicht mal davor zurück, Menschenleben in Gefahr zu bringen, wenngleich sie davon überzeugt sind, dass sie das entsprechende Heilmittel haben.
Die Figuren wirken meistens noch unechter als in den vorigen Bänden, und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin nach Ausflüchten sucht, um Handlungen der Vorbände aufzuklären, besonders während der letzten 100 Seiten. Ich wartete immer wieder darauf, dass irgendetwas "Großes" passiert, aber es geschieht nichts dergleichen.
Dennoch war dieser letzte Band spannend - durch den Schreibstil, und dadurch, dass wieder eine Person hinzugekommen ist (Xander) aus dessen Sicht man die Geschehnisse verfolgen konnte. Vielleicht waren nur diese zwei Punkte der Grund dafür, dass ich den Band in zwei Tagen durchgelesen habe (an einem Wochenende). Ich denke aber, dass man deutlich mehr aus der Trilogie hätte machen können und aus der verstörenden Welt, in der Cassia, Ky und Xander leben.

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2.891 Bibliotheken, 44 Leser, 14 Gruppen, 239 Rezensionen

dystopie, liebe, flucht, ky, cassia

Die Flucht

Ally Condie , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.01.2012
ISBN 9783841421449
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Die Flucht" ist meiner Meinung nach der schwächste Band der "Cassia & Ky"-Trilogie. Der erste Band war klasse (bis auf ein paar Mängel), aber dieser zweite Band kommt da leider nicht ran. Die Handlung scheint sich irgendwie auszudehnen; mir kommt es manchmal vor, als würden manche Dinge einfach nur ausführlicher formuliert, damit auch dieser Band wieder auf seine 450 Seiten kommt. Die Figuren wirken weiterhin einfach nicht echt genug. Die Handlung ist nicht mehr so gut durchdacht wie im ersten Band.
Trotzdem - "Die Flucht" schaffte es, mich zu fesseln, was größtenteils an dem Schreibstil der Autorin lag, und, dass diesmal nicht alles aus Cassias, sondern auch oft aus Kys Sicht geschrieben wurde. Es ist ja bei Liebesromanen eher selten, dass auch aus der Sicht des männlichen Charakters geschrieben wird, auch wenn ich mir nicht so sicher bin, ob der Schwerpunkt der Trilogie jetzt eigentlich auf der Liebesgeschichte oder dem Rest der Story liegt.
Alles in allem ist diese Folgeband zwar weniger gut als sein Vorgänger, aber trotzdem sollte man es gelesen haben. Drei Sterne für "Die Flucht"

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3.896 Bibliotheken, 40 Leser, 25 Gruppen, 423 Rezensionen

liebe, dystopie, ky, cassia, zukunft

Die Auswahl - Cassia & Ky

Ally Condie , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 452 Seiten
Erschienen bei Fischer FJB, 27.01.2011
ISBN 9783841421197
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich das Buch bekommen habe, habe ich wegen dem Namen der Reihe ("Cassia & Ky") und wegen des Klappentextes erst an eine klischeehafte Liebesgeschichte denken müssen, aber es war ja auch klar, dass dies wieder eine Dystopie ist. Dystopien liebe ich, Liebesgeschichten eher nicht so sehr. Aber "Die Auswahl" ist überhaupt nicht schnulzig oder klischeehaft. Mich hat die Welt, in der die Protagonistin Cassia lebt, fasziniert, denn auf den ersten Blick erinnert das Ganze ja eher fast an eine Utopie. Aber nach und nach wird deutlich, wie die Menschen ihre Entscheidungen abgekommen bekommen und Kreativität sozusagen verboten wird. Man darf sich seinen Partner noch nicht mal aussuchen, und wie viele Kinder man kriegt - mit achtzig Jahren wird jeder durch vergiftetes Essen getötet.
Diese neue, wenn auch irgendwie verstörende Welt ist faszinierend - dennoch finde ich, dass sie zu viel Platz einnimmt. Die Figuren sind manchmal irgendwie durchsichtig, und die Geschichte dehnt sich auch irgendwie so aus. Trotz allem finde ich den Schreibstil der Autorin toll und die Handlung wirkt sehr gut durchdacht.
Meiner Meinung nach ist "Cassia & Ky" auf jeden Fall lesenswert und verdient vier Sterne - kommt aber an manch andere Dystopien (wie "Die Tribute von Panem") einfach nicht ran.

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