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krieger, rätsel, perspektivenwechsel, magie, magier

Die rogodanischen Schriften

Tim J. Radde
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei epubli, 25.08.2016
ISBN 9783741842726
Genre: Romane

Rezension:

Ich gestehe, das Cover und der Titel ließen mich am Anfang ein wenig zweifeln, doch ich wurde eines Besseren belehrt. "Die rogodanischen Schriften" von Tim Radde ist ein spannender High-Fantasy-Roman, der eine interessante Story aufweist.

Es handelt sich um einen jungen Mann, der in einer mittelalterähnlichen Welt in ein heikles Unterfangen gerät. Gemeinsam mit seinem Meister, einem Freund, der über magische Begabungen verfügt, und einer jungen Frau schließt er sich einer Gruppierung an, die gegen die dunklen Machenschaften im Land kämpft. Anfangs konnte ich den roten Faden nicht erkennen, später wurde dann deutlich, worauf die Story hinauswill. Dadurch ist der Spannungsbogen ein wenig ruckelig, aber überzeugt doch mit interessanten Begebenheiten und Wendungen.

Über die Charaktere habe ich mich besonders gefreut. Ich las bis jetzt schon sehr viele High-Fantasy-Romane und nur ganz selten kamen erwachsene, beste Freunde darin vor, die das Abenteuer zusammen erleben. Die miteinander feixen und um eine Frau buhlen. Eine gutaussehende junge Frau darf natürlich nicht fehlen, nur fand ich die Wendung dahingehend schade. Doch das ist nur meine persönliche Meinung.

Der Schreibstil von Tim Radde ist schön flüssig zu lesen und angenehm. Das ein oder andere hätte man eleganter lösen können, aber hätte, hätte, Fahrradkette ...
Im Großen und Ganzen ist dieses Debüt ein gelungener Eröffnungsband, den ich mit Freude gelesen habe.


Fazit:

Der High-Fantasy-Roman "Die rogodanischen Schriften" von Tim J. Radde ist eine spannende Geschichte, in der junge Menschen gegen dunkle Machenschaften in einer mittelalterähnlichen Welt kämpfen. Das Besondere an diesem Eröffnungsband sind die Charaktere und die Ideen, die der Story das gewisse Etwas verleihen.

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Die Mondiar-Trilogie / Monandor

Ina Linger
Flexibler Einband: 308 Seiten
Erschienen bei epubli, 06.04.2017
ISBN 9783745051940
Genre: Romane

Rezension:

Der Eröffnungsband der "Mondiar-Trilogie" von Ina Linger hat mich so überzeugt, dass ich mich auf den zweiten Teil freute. Eine gelungene Fortsetzung, die anfangs zwar nicht ganz mit dem ersten Band mithalten kann, aber zum Ende hin immer spannender wird und zum neugierigen Warten auf das Finale verleitet.

Was mir wieder sehr gut gefällt: Der zweite Band geht da weiter, wo der erste Teil aufhört. So kommt der Leser wieder sofort in die Story rein und kann sich auf die Geschichte einlassen. Dieses Mal ist allerdings eine Sache anders: Es wird nun aus Risas Sicht geschildert und spielt, wie der der Titel "Monandor" schon preisgibt, größtenteils auf der anderen Seite der Insel. Es war sehr interessant zu lesen, wie sich das andere Volk durchs Leben schlägt, welche Gewohnheiten, Vorlieben und Rituale es hat.
Der Spannungsbogen ist in diesem Folgeband anfangs nicht ganz vorhanden. Es hat sich bei mir ungefähr bis zur Mitte hingezogen, ging dann aber immer weiter nach oben. Zum Ende hin wurde es dann immer spannender und ich konnte es kaum mehr aus den Händen legen.

In meiner Rezension zum ersten Band habe ich angemerkt, dass mir besonders die Protagonisten gefielen, da sie nicht dem Main-Stream entsprechen. Auch in diesem Band haben mich die Protagonisten überzeugt. Risa ist tapfer, starrsinnig und impulsiv, Jaro dagegen sanft, abwägend und treu. Es ist schön zu sehen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln und über ihre Schatten springen.
Es kommen im zweiten Band neue und alte Charaktere zum Einsatz, was für Überraschungen und Abwechslung sorgt.

Der Schreibstil ist auch in dieser Fantasy-Reihe von Ina Linger wunderbar ruhig, beschreibend und angenehm, weswegen ich die Bücher der Autorin sehr gerne lese.
Das Finale der "Mondiar-Trilogie" befindet sich schon in den Startlöchern, Ende September soll es wohl so weit sein. Wir dürfen gespannt sein!


Fazit:

Der zweite Band der High-Fantasy-Reihe "Monandor - Kind der Dunkelheit" ist eine gelungene Fortsetzung und verleitet zum Weiterlesen. Es geht etwas ruhiger als im Eröffnungsband zu, wird zum Ende hin aber immer spannender. Die besonderen Protagonisten verleihen der Story auch in diesem zweiten Teil das gewisse Etwas. Wir dürfen auf das Finale gespannt sein!

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märchen, liebe, fee, magie, die dreizehnte fee

Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

Julia Adrian , So Lil` Art
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 29.08.2016
ISBN 9783959911337
Genre: Fantasy

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hexe, werwolf, medusa, vampir, zeitreise

Die Gilde der Rose

Talira Tal
E-Buch Text: 379 Seiten
Erschienen bei neobooks, 15.01.2016
ISBN 9783738055283
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Urban-Fantasy-Roman "Die Gilde der Rose" von Talira Tal ist ein sehr gelungener Eröffnungsband. Der zweite Teil "Wolfsrebellion" ist bereits im Dezember 2016 erschienen.

Die Geschichte beginnt schon am Anfang sehr spannend: Wir lernen eine mittelalterähnliche Welt kennen, in der Hexen verfolgt werden und die Protagonistin natürlich irgendwie involviert ist. Man fiebert also gleich schon zu Beginn des Buches mit Freya mit, was ein guter Einstieg in diesen Roman ist.
Doch die Geschichte an sich spielt in einer anderen Zeit. Wieso und weshalb, müsst ihr selbst herausfinden - mir hat die Verbindung der beiden Welten sehr gut gefallen!
Wir begleiten Freya, die sich in beiden Welten auf unterschiedliche Weise behaupten muss, und dabei unabsichtlich witzig ist. Das ein oder andere Mal musste ich sehr über sie schmunzeln.
Wir begegnen auch vielen Wesen, die wir nur aus Mythen und Sagen kennen, die aber super in den Gesamtzusammenhang passen.
Der Roman hält auch einen guten Spannungsbogen, sodass es nicht langweilig wird. Manche Szenen sind allerdings ein wenig ausbaufähig, da manchmal zu viel Beschreibung und manchmal zu wenig vorhanden war.

Die Charaktere sind sehr abwechslungsreich und haben in mir die verschiedensten Gefühle ausgelöst. Das mochte ich sehr an dem Roman, da vielfältige Figuren für Tiefgründigkeit in einem Buch sorgen. Von naiv, liebevoll, eifersüchtig bis rachsüchtig ist alles dabei und hat für viel Abwechslung gesorgt.

Der Schreibstil an sich ist sehr flüssig, doch hat mich zwischendurch die übertrieben "jugendliche" Ausdrucksweise gestört. Ich dachte mir des Öfteren, dass ältere Jugendliche so einfach nicht reden - das hat ein wenig den Lesefluss gehemmt.

Insgesamt ist es ein gelungener Eröffnungsband mit spannenden und magischen Elementen, die eine tolle Geschichte ergeben.

Fazit:

Der Eröffnungsband der Urban-Fantasy-Reihe "Die Gilde der Rose" von Talira Tal ist ein spannender Roman, der magische Wesen und eine überzeugende Story miteinander vereint. Die Charaktere lassen die Geschichte aufleben, nur manche Szenen und Ausdrücke sind zu kritisieren.
Für Leser, die sich für Fabelwesen und Zeitreisen interessieren, sehr zu empfehlen!

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konflikt, hass, rettung der menschheit, verbotene liebe, dämonen

Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

Ina Linger
E-Buch Text
Erschienen bei null, 22.12.2016
ISBN B01N0TTA5L
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem ich schon mehrere Rezensionen zu Ina Lingers Büchern (Falaysia) veröffentlicht habe, freue ich mich, den ersten Band ihrer neuen Fantasy-Trilogie ebenfalls zu bewerten. Es handelt sich um eine High-Fantasy-Reihe, die sich "Diatar - Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)" nennt und immer Januar dieses Jahres veröffentlicht wurde.

Wir befinden uns mit dem Protagonisten Jaro auf einer abgelegenen Insel, auf der die Bewohner frei, ungezwungen und einfach leben. Die Bewohner des Dorfes nennen sich Diatar und haben ihre eigenen interessanten Rituale und Vorstellungen. Nachts wird es für die Menschen allerdings gefährlich, denn Dämonen machen ihnen das Dorfleben schwer.

Es geht, wie schon in Ina Lingers "Falaysia", um die Flucht aus dem Schwarz-Weiß-Denken. Die Autorin vermittelt, dass es nicht nur Gut und Böse gibt, sondern die Welt aus Grauzonen besteht. Was die Dämonen für Wesen sind und wieso sich diese mit den Diatar im Krieg befinden, ist eine spannende und lesenswerte Geschichte.

Auch tragen die Charaktere viel zu der Spannung bei. Die Protagonisten nehmen nicht die typischen Rollen von Mann und Frau ein, was ich ebenfalls an dem Eröffnungsband schön finde.
Jaro ist ein sehr ruhiger, sanfter Charakter, obwohl er zu den guten Kriegern seines Stammes zählt. Risa dagegen ist eine Frohnatur und gleicht Jaros Charakterzüge aus - was manchmal zu amüsanten Situationen und knisternden Begebenheiten führt. Obwohl ich mir manchmal etwas mehr Entschlossenheit bei Jaro gewünscht hätte, war es auch mal erfrischend, nicht immer auf Main-Stream-Protagonisten zu treffen.

Der Schreibstil von Ina Linger ist - wie wir es gewohnt sind - angenehm, ruhig und, in den richtigen Momenten, fesselnd. Ich habe den ersten Band ihrer neuen Trilogie genossen und freue mich sehr auf die Fortsetzung: "Monandor: Kind der Dunkelheit", die bereits am ersten April erschienen ist.

Fazit:

Der Eröffnungsband der neuen High-Fantasy-Trilogie "Diatar - Kind des Lichts" von Ina Linger hat das Potenzial, eine spannende Buchreihe zu werden. Die Autorin bricht aus dem Schwarz-Weiß-Denken aus und vermittelt uns Lesern, dass die Welt nicht nur aus Gut und Böse besteht. Die spannende Reise von Jaro und Risa eröffnet interessante Denkweisen. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band!

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Das goldene Zauberschwert

Jonathan Engert
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 30.05.2015
ISBN 9783734779350
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der zweite Band der High-Fantasy-Trilogie "Das goldene Zauberschwert" ist eine interessante Fortsetzung, die den Leser weiterhin die abenteuerliche Reise von Merler und seinen Freunden miterleben lässt. Wie schon sein Vorgänger ist auch der zweite Teil dieser Buchreihe für Leser ab vierzehn Jahre empfehlenswert, doch kann er nicht mit dem Eröffnungsband mithalten.

Der junge Merler, der eines Tages im Wald ein Zauberschwert auflas und somit sein Schicksal besiegelte, fand im ersten Band treue Freunde und lernte tückische Feinde kennen. Nun sind wir im zweiten Teil weiterhin in einer mittelalterlichen Welt, in der Magie durchaus von Bedeutung ist. Böse wie gute Kreaturen wandeln in dieser Welt. Nachdem Merler im ersten Teil gemeinsam mit seinen Freunden interessante Orte bereiste, ist es im zweiten Teil nicht anders. Der Leser lernt sehr viele Menschen und Orte kennen, sodass man sich für meinen Geschmack zu viele Namen merken muss. Außerdem war mir die Handlung oft zu sprunghaft - immer wieder passierten überraschende Wendungen und die Protagonisten mussten fliehen oder sich verstecken - was zwar den Spannungsbogen oben hielt, doch für die 312 Seiten zu viel war. Ich hätte mir mehr Tiefe und weniger Action gewünscht.

Die Charaktere haben mir, wie auch schon im Eröffnungsband, sehr gut gefallen. Im Laufe der Geschehnisse hat sich der Protagonist stark weiterentwickelt, was ich sehr wichtig finde. Aber auch die Nebencharaktere sind interessante Figuren, die der Geschichte durchaus Spannung verleihen.

In meiner Rezension zum ersten Band kritisierte ich, dass der Schreibstil anfangs recht holprig war. Allerdings hat sich dies im zweiten Teil stark gebessert. Der Lesefluss ist nicht mehr gehemmt und auch die Dialoge sind flüssiger.

Auch wenn der zweite Teil dieser Fantasy-Trilogie etwas schwächer als sein Vorgänger ist, warte ich gespannt auf das Finale.

Fazit:

Der zweite Band der High-Fantasy-Trilogie "Das goldene Zauberschwert und die geheimnisvolle Insel" ist eine interessante Fortsetzung, kann aber nicht mit dem Eröffnungsband mithalten. Der Leser bereist weiterhin mit dem Protagonisten Merler die mittelalterliche Welt und begleitet ihn auf seinen spannenden Abenteuern. Im Buch passiert sehr viel Handlung, dafür leidet die Tiefgründigkeit. Ich bin gespannt, was das Finale bringt!

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fantasy, düstere atmosphäre, schwarzbac, mächte der finsternis, gebetshau

Der Schatten in mir

Christian Milkus
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 09.06.2016
ISBN 9781533507976
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Fantasyroman "Der Schatten in mir" von Christian Milkus war eine große, positive Überraschung. Ich habe erst wenige Bücher im Bereich "Dark-Fantasy" gelesen, doch dieser Roman gefiel mir ausgesprochen gut.

Die Geschichte spielt in einer mittelalterähnlichen Welt, in einem kleinen Dorf namens Schwarzbach. Die Menschen leben dort sehr einfach, bauen ihre Lebensmittel selbst an und bezahlen diese durch Hilfsarbeiten. Es könnte sehr idyllisch sein, wären da nicht die gruseligen Vorkommnisse der letzten Tage. In Schwarzbach passieren unheilvolle Dinge und die Bewohner fangen an, sich zu fürchten.
Die Story zog mich sofort in ihren Bann. Zu erfahren, was für grausige Dinge noch passieren und was der Grund dafür ist, hat jederzeit Spannung in die Geschichte gebracht. Das Düstere und Unheilvolle, was Dark-Fantasy-Romane ausmacht, hat der Autor wunderbar umgesetzt.

Die Story wird aus zwei Perspektiven erzählt, die sehr aufschlussreich sind.
Kolen sieht sich als Oberhaupt und ist stets um den Erhalt des Dorfes bemüht. Salya dagegen ist eine junge Frau, die sich sehr unterschätzt und sich von den anderen Bewohnern zurückzieht.
Beide Charaktere sind sehr starke Figuren und verleihen dem Roman Tiefgründigkeit. Für Überraschung sorgen die Hauptprotagonisten allemal. Doch auch die Nebenfiguren gefielen mir. Das Dorf Schwarzbach erwachte durch seine Bewohner, seine Lage und den erdachten Glauben, zum Leben.

Auch der Schreibstil von Christian Milkus ist sehr angenehm. Es ist stets nachvollziehbar und der düstere Flair ist sehr gut rüberkommen. Die Stimmung im Buch ist nicht zu übertrieben düster, es gibt Lichtblicke und Momente zum Aufatmen.

Fazit:

Der Dark-Fantasy-Roman "Der Schatten in mir" von Christian Milkus ist spannend, düster und eindrucksvoll. Ein Dorf, fast abgeschieden von der Welt, wird von unheilvollen Ereignissen aufgeschreckt und lebt seitdem in Angst. Düstere und gruselige Vorkommnisse lassen die Dramatik immer wieder aufleben. Die ausdrucksstarken Charaktere bringen Tiefgang in die Geschichte und erwecken das Dorf zum Leben. Absolute Lese-Empfehlung!

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Die verschwundenen Kinder Harus

A. und S. Perera
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 02.09.2016
ISBN 9781537452753
Genre: Fantasy

Rezension:

Als mich die Gebrüder Perera anschrieben und mir ihr High-Fantasy-Buch "Veiovis: Die verschwundenen Kinder Harus" ans Herz legten und ich sah, dass es zu den einzelnen Kapitel passende Musikstücke gab, juckte es mich förmlich in den Fingern, das Buch zu lesen.

Wir befinden uns in dem Roman in einer mittelalterähnlichen Welt, die einen sehr düsteren Touch hat. Ich persönlich würde den Roman schon dem Genre "Dark-Fantasy" zuordnen, da dunkle Wesen und unheilvolle Ereignisse die Handlung bestimmen. Dämonen, verschwundene Kinder und grausame Kriege sind nur die Spitze des Eisberges. Mir war es ein wenig zu unheilvoll und düster. Es war, als wenn das Dorf stetig unter einen grauen Wolkendecke lag und nicht ein Sonnenstrahl das Gras erhellte.

Der Leser befindet sich in einem alten Dorf, das voller dunkler Geheimnisse steckt. Von dem Pfarrer bis hin zu einem verwaisten Jungen hat jeder in dieser Stadt eine schwere Bürde zu tragen. Spannend war die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite, da man immer wieder auf die Folter gespannt wurde.

Ein Highlight sollten natürlich die Musikstücke sein, die die Gebrüder Perera für jedes Kapitel ausgesucht haben. Auf Youtube kann man diese anhören. Da es was Neues ist, wollte ich es natürlich ausprobieren. Es sind eher klassische Lieder, die auch sehr gut zu der Stimmung und dem Geschehen passen. Ich hatte nur Probleme mit der Länge der Lieder. Mal war ich anscheinend viel zu schnell und mal viel zu langsam mit dem Lesen. Mich haben die Lieder eher unter Druck gesetzt, weil ich nie wusste, ob ich auch das richtige Tempo zum Lesen hatte. Letztendlich habe ich ohne Musik gelesen und konnte wieder entspannter in Haru eintauchen.

Die Charaktere sind sehr außergewöhnlich und ausdrucksstark. Im Vordergrund stehen mehrere Protagonisten, die sehr unterschiedlich sind. Ein alter Mann, ein junger Bursche, ein ehrgeiziger Pfarrer und ein geiziger Bürgermeister spielen unter anderem wichtige Rollen. Sie alle haben mich voll und ganz überzeugt, was wohl auch an dem Schreibstil liegt. Die Autoren "malten" mir förmlich Bilder in den Kopf. Sehr schön gestalteten sie eine Welt voller dunkler Wesen und schufen eine überzeugende Hintergrundgeschichte.

Zitat;

"Die ersten kleinen Schneeflocken wirbelten schnell zur Erde wie Entdecker, die voranritten, um ein neues Land zu erkunden. Sie flogen in jeden Wald und Spalt im Gebirge und erzählten vom Herannahen ihres Volkes, das sich bald auf diesem Land niederlassen würde." - Prolog -

Fazit:

Der High-Fantasy-Roman "Veiovis: Die verschwundenen Kinder Harus" ist eine überzeugende, aber düstere Geschichte über eine Stadt und ihre finsteren Geheimnisse. Ausdrucksstarke Protagonisten und dunkle Wesen bringen jederzeit Spannung in das Geschehen. Musikliebhaber können sich über ausgewählte Musikstücke zu den einzelnen Kapiteln freuen.

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#1001, #dieb, fantasy jugenbuch, fantasy magie diebe, fantasieroman

Der Dieb von Maraka

Richard Marbel
Flexibler Einband: 502 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 20.03.2016
ISBN 9781530648993
Genre: Fantasy

Rezension:

"Der Dieb von Maraka" von Richard Marbel ist eine spannende High-Fantasy Geschichte, die den Leser in eine morgenländische Welt, mit allerlei Fantasyelementen versetzt.

Ein wenig erinnert der Hauptprotagonist, seine Geschichte und der Ort, in dem er lebt, an Disneys Aladdin. Wer also Geschichten über den Orient mag, sollte sich das Buch genauer anschauen.

Wir befinden uns allerdings nicht nur in wüstenähnlichen Orten, sondern auch im tiefsten Dschungel, dichten Wäldern und am tückischen Meer. Fabelwesen und Menschen mit magischen Begabungen bringen eine gewisse Dramatik in die Story. Unerwartete Wendungen heben immer wieder den Spannungsbogen an, sodass ich mich die ganzen 502 Seiten über in das Buch hineinversetzen konnte.

Die Charaktere und vor allem der Hauptprotagonist sind alle sehr sympathisch und sehr schön ausgearbeitet. Viele zwischenmenschliche Situationen waren nicht vorhersehbar, was ich sehr erfrischend fand.

Der Schreibstil von Richard Marbel ist wirklich angenehm. Ich konnte mir die abendländische Stadt Maraka, den Palast, das Meer und die Wälder sehr gut vorstellen. Es hat Spaß gemacht, dem Abenteuer von Oliv und seinen Freunden zu folgen.

Das Cover und die dazugehörige Story sind auf jeden Fall ein Hingucker und laden in eine schöne und auch gefährliche Welt ein.

Fazit:

"Der Dieb von Maraka" von Richard Marbel ist eine spannende High-Fantasy Geschichte, die den Leser das Morgenland erkunden lässt. Orientalische Orte, tiefe Wälder und das tückische Meer mit allerlei Fabelwesen verleihen der Story eine reizvolle Grundlage. Die Charaktere runden das Geschehen ab. Lese-Empfehlung!

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Das Goldene Zauberschwert und der Beginn der Dunkelheit

Jonathan Engert
Geklebt: 248 Seiten
Erschienen bei VeBu, 01.07.2009
ISBN 9783925171864
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Das goldene Zauberschwert und der Beginn der Dunkelheit" ist eine High-Fantasy-Reihe über einen Jungen, der sich mit der Macht eines Schwertes und der Freundschaft in ein Abenteuer stürzt, das vor Gefahren nur so strotzt. Eine schöne Geschichte, die zum Weiterlesen einlädt und besonders für Leser ab vierzehn Jahre interessant wird.

Wir befinden uns in einer Welt, die an das Mittelalter erinnert. Der Unterschied ist, dass es böse wie auch gute Kreaturen gibt, die im Schatten wandeln und nicht allen Menschen bekannt sind. Der Junge Merler entdeckt eines Tages im Wald ein Schwert, das über Licht oder Dunkelheit entscheiden soll und macht sich mit seinem Freund auf den Weg, seinem Schicksal zu folgen.

Besonders haben mir bei dieser Reise die verschiedenen Orte und Begebenheiten gefallen. Die Protagonisten reisen sowohl durch tiefe Wälder als auch hohe Berge, lernen interessante Menschen kennen und decken hinterlistige Intrigen auf. Das Buch hat einen guten Spannungsbogen gehalten, was sehr positiv heraussticht. Es geht zügig voran, was ich bei Büchern mit diesem Genre sehr bevorzuge, da es schnell langwierig werden kann.

Die Charaktere sind vielseitig und interessant. Es ist eine bunte Mischung und gibt der Geschichte Tiefgang. Der Autor hat ein "gutes Auge" für besondere Charakterzüge und hat seinen Protagonisten sympathische wie auch tückische Eigenschaften gegeben.

Anfangs hat mich der Schreibstil etwas aus dem Takt gebracht. Manche Dialogen klangen krampfhaft und gestellt, was sich im Laufe des Buches allerdings geändert hat. Ich konnte mich mit der Zeit gut auf den Stil des Autors einstellen und bin zügig durch das Buch geschritten.

Fazit:

"Das goldene Zauberschwert und der Beginn der Dunkelheit" von Jonathan Engert ist eine High-Fantasy-Buchreihe und wird vor allem für die Leser ab vierzehn Jahre interessant sein. Es ist ein spannendes Abenteuer über Magie und Freundschaft, führt den Leser durch tiefe Wälder, hohe Berge und imposante Städte. 

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

dystopie, liebesrebellion, mord, liebe, dytopie

Die Macht der Clans: LiebesRebellion

Gabi Büttner
E-Buch Text: 234 Seiten
Erschienen bei null, 22.04.2016
ISBN B01EOMUYPU
Genre: Sonstiges

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

atlantis, heyne, terra, vertriebenen, campeden

Die Vertriebenen: Heimkehr in die verlorene Stadt

Kevin Emerson , Carola Fischer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2016
ISBN 9783453267879
Genre: Jugendbuch

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188 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 77 Rezensionen

dystopie, zwillinge, francesca haig, rebellion, heyne

Das Feuerzeichen - Rebellion

Francesca Haig , Viola Siegemund
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2016
ISBN 9783453270411
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der zweite Band der Dystopie-Trilogie "Das Feuerzeichen" von Francesca Haig konnte leider nicht mit dem Eröffnungsband mithalten. Wie es oft bei Trilogien vorkommt, ist auch hier der mittlere Teil langwierig und schwach.

Das Cover ist dafür 100%ig gelungen. Ich mochte bereits das erste und verliebte mich nun in das zweite. Das dritte ist ebenfalls ein echter Hingucker - weiter unten stelle ich alle drei Cover vor.

Nun komme ich zum Inhalt. Das, was mich beim Eröffnungsband so begeisterte, und von mir fünf verdiente Sterne bekam, hat sich leider beim zweiten Teil ins Negative gewandelt. Diese ruhige Atmosphäre, das Verstecken statt Kämpfen, fand ich sehr abwechslungsreich im Vergleich zu anderen Buchreihen.

Beim zweiten Band wurde dies allerdings übertrieben und es zog sich sehr in die Länge. Das Gute ist allerdings, dass die Story allmählich vorangeschritten ist, auch wenn es dauerte. Der Leser erfährt mehr über das Konstrukt, dass sich die "bösen" Alphas ausgedacht haben. Ebenso die Suche nach einem Ort, in dem alle Menschen glücklich leben können, erhält neue Anlaufstellen, Enttäuschungen und Hoffnungsschimmer.

Cass, die mich im ersten Teil so begeisterte, enttäuschte mich leider. Ich möchte nicht den ersten Teil spoilern, deswegen sage ich an dieser Stelle nichts viel. Nur dass ich von Cass mehr erwartet hätte.
Wie beim Eröffnungsband kommen nicht viel mehr Charaktere hinzu, was einen sehr gemütlichen Effekt hat. Ich mag es, dass es nicht zu viele Protagonisten gibt und sie dafür alle eine ausgereifte Persönlichkeit bekommen.
Zum Schreibstil gibt es nicht mehr allzu viel zu sagen. Gut lesbar, zwar einige kleine Logikfehler, aber die sind überschaubar und vor allem verzeihlich.

Ich lege nun meine ganze Hoffnung in den dritten und letzten Teil der Dystopie. Da bekanntlich der mittlere Teil immer etwas schwächer ist, erwarte ich sehr viel vom Finale und wünsche mir, dass die Trilogie einen würdigen Abschluss bekommt.

Fazit:

Der zweite Band der Dystopie-Trilogie "Das Feuerzeichen - Rebellion" von Francesca Haig kann leider nicht mit dem Eröffnungsband mithalten. Wie so oft, ist auch hier der mittlere Teil langatmig und zäh. Dennoch enthält es einige interessante Anläufe. Ich lege nun meine ganze Hoffnung in den letzten Teil und erwarte ein grandioses Finale.

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gabe, moira, gruppe, aleki, rogmocan

Das Erbe der Krylows (3)

Kelda Ardere
Flexibler Einband: 287 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag, 01.06.2016
ISBN 9783845919447
Genre: Fantasy

Rezension:

Als mich die liebe Autorin Kelda Ardere anschrieb und mir anbot, ihr frisch veröffentlichtes Buch zu lesen, freute ich mich sehr über diese Gelegenheit. Ohne die beiden vorherigen Teile gelesen zu haben - da es sich um den dritten Band handelt - las ich munter drauflos und kann ruhigen Gewissens sagen, dass man die anderen Teile nicht gelesen haben muss, um der Geschichte folgen zu können.

Doch ich fange mal von vorne an. Das Cover ist ehrlich gestanden nicht meins, passt dennoch außerordentlich gut zum Inhalt, da es die düstere und unheilvolle Atmosphäre im Buch widerspiegelt.
In dem Urban-Fantasy-Roman geht es um zwei Frauen, die Gabenträgerinnen genannt werden. Beide leben zu unterschiedlichen Zeiten - und doch verbindet sie eine gewisse Art von Magie miteinander.
So wird auch aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. In Nejras Geschichte erfahren wir, wie die Frauen an diese wundersame Magie gelangten. Dieser Teil ist sehr wichtig, um die andere Perspektive zu verstehen. Diese spielt in der heutigen Zeit und handelt von Lita. Eine Prophezeiung scheint sich nämlich zu erfüllen, die in Nejras Geschichte ihren Anfang fand. Mich persönlich haben beide Geschichten sehr gefesselt, da sich beide Storys wirklich gut ergänzen und immer mehr aufschlüsseln.

Mir fiel auf, dass die Autorin Kelda Ardere nicht vor brutalen Szenen zurückschreckt. Nach dem ersten kleinen Schock fand ich dann schnell wieder zurück ins Buch und muss sagen, dass es durchaus zu dem düsteren Stil der Story passt. Eine weitere Auffälligkeit war, dass es große Zeitsprünge in Litas Geschichte gibt. Dies entfremdete mich hin und wieder von dem Buch, da ich erst wieder in die Story hineinfinden musste.

Die zwei Hauptprotagonistinnen haben beide sehr unterschiedliche und dennoch starke Persönlichkeiten. Die eine war mir weitaus sympathischer als die andere und doch haben mich beide gleichermaßen in ihren Bann gezogen. Das unterscheidet das Buch auch von anderen Romanen - Lita ist eine sehr spezielle Protagonistin. Man muss sie wirklich einmal kennengelernt haben, denn sie ist alles andere als schüchtern, naiv und menschenfreundlich. Ich würde sogar sagen, einzigartig in der Welt der Bücher. Die Nebencharaktere waren ein wenig blass, was aber höchstwahrscheinlich daran lag, dass ich die beiden ersten Bände nicht gelesen habe.

Der dritte Teil dieser Buchreihe ist düster, brutal, unheilvoll und ... überraschend krass! Ich kann es nicht anders beschreiben, da mich das Ende total umgehauen hat. Die Autorin hat sich wirklich was getraut - weswegen ich deshalb das Buch empfehle und gespannt auf den vierten Band warte.

Fazit:

Der dritte Teil der Fantasy-Reihe "Das Erbe der Krylows" von Kelda Ardere ist düster, spannungsgeladen und absolut extrem. Ich kann es nicht anders beschreiben - man sollte es wirklich gelesen haben. Die beiden ersten Teile der Reihe sind kein Muss, um den dritten Teil zu verstehen, wie ich selbst erlebte. Die Autorin hat sich wirklich was getraut. Ein bisschen Brutalität hier, eine Prise unheilvolle Prophezeiungen dort und als Topping noch ein verstörendes Ende. Sehr beeindruckend, Leseempfehlung!

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Der alte Magier: Königreich Logorien

Jürgen Schaaf
Fester Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Tredition, 29.09.2015
ISBN 9783732357949
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Der alte Magier: Königreich Logorien" ist ein Debütroman des deutschen Autors Jürgen Schaaf. Er erzählt von einer mittelalterlichen Welt, in der Magie existiert und sonderbare Wesen die Grenzen ihrer Welt auszuloten versuchen. Dieses Buch ist vorerst der erste Band einer mehrbändigen Reihe, deren Anzahl noch nicht feststeht.

Das Cover ist schlicht gehalten und lässt darauf schließen, dass es sich um High Fantasy handelt. Nach dem Beenden des Buches kann ich sagen, dass das Cover perfekt zum Inhalt passt.

Dass Orte existieren, in der Könige über weite Lande herrschen, Drachen zum Alltag der Menschen gehören, dunkle Kreaturen für Unruhe sorgen und Magie von besonderen Menschen genutzt werden kann, ist für Fantasy-Leser sicher nichts Neues. Dass diese Orte voller Magie allerdings auf anderen Teilen der Erde unbekannt sind, die Bewohner sich aber dennoch durch ungewohnte Umstände begegnen, verleiht der Idee frischen Wind.

Der Leser wird zu Beginn des Buches mit den Protagonisten, den verschiedenen Orten und den Gesellschaftsstrukturen in dem Königreich Logorien bekannt gemacht, sodass eine gemütliche und ruhige Einführung in die Geschichte entsteht. Nach einer Weile wird auch der berühmte rote Faden sichtbar und die Story nimmt an Fahrt auf. Im Laufe der 672 Seiten gibt es immer mal wieder kleinere langwierige Momente, die allerdings zu verzeihen sind.

Das Buch wird von vier Protagonisten und vielen weiteren Charakteren beherrscht, die alle klar voneinander unterschieden werden. Der Leser wird somit nicht überfordert und die Tiefe der Geschichte ist trotzdem gegeben.
Es gibt immer mal wieder Perspektivenwechsel der Protagonisten und anderen Charakteren, die der Story viel Weite verleihen und den Leser neugierig machen. Zwischendurch sorgen unerwartete Wendungen und neue Enthüllungen für Hochspannung.
Manche Charaktere und deren Beziehungen zueinander sind meiner Meinung nach nicht ganz ausgereift. Manchmal ging das emotionale Fortschreiten einer Bekanntschaft viel zu schnell - was rasch unrealistisch wirkt.
Mit dem Schreibstil hatte ich leider am meisten zu kämpfen. Dialoge und Selbstgespräche wirkten oft verkrampft und in den Mund gelegt. Wenn beispielsweise zwei Jugendliche miteinander sprechen, erwarte ich neben Leichtigkeit und Einfachheit auch ein wenig Naivität. Es wirkte oft zu erwachsen und hochgesteckt für so junge Menschen. Positiv anzumerken ist, dass der Autor einen sehr beschreibenden Schreibstil hat, der es mir leicht machte, die Wörter in meinem Kopf zu Bildern zu formen.

Fazit:

"Der alte Magier" von Jürgen Schaaf ist ein High-Fantasy-Roman, der den Leser in eine mittelalterliche Welt voller Magie und fremden Wesen entführt. Wir erleben wie Freundschaften geknüpft, Intrigen geschmiedet und Geheimnisse gelüftet werden. Ein Debütroman, der die ein oder andere Schwäche aufweist, doch im Großen und Ganzen eine klare Leseempfehlung von mir erhält.

-> 4 von 5 Sterne <-

Cover: 2/2
Idee: 2/2
Umsetzung: 2/2
Charaktere: 1/2
Schreibstil: 1/2


http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/der-alte-magier/

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

dystopie, flucht, atlantis, vertriebenen, eden

Die Vertriebenen - Die Prophezeiung von Desenna

Kevin Emerson ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.01.2016
ISBN 9783453267862
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Der zweite Band der Dystopie-Trilogie "Die Vertriebenen" von Kevin Emerson hält einige interessante und unerwartete Wendungen für den Leser bereit. Deutlich besser als im ersten Teil setzt die Spannung gleich zu Beginn des Buches ein - was wohl dem dramatischen Ende zu verdanken ist.

Der Übergang zwischen dem ersten und dem zweiten Teil geht fast nahtlos über, was sehr zu begrüßen ist. So hat der Leser die Chance gleich wieder in die Welt einzutauchen und von der Spannung gepackt zu werden.

Auch im zweiten Band schafft es Emerson, seiner Dystopie realistische Züge zu verleihen. Die Art und die Folgen der Umweltkatastrophe arbeitet der Autor sehr detailreich aus, was sehr für die Tiefgründigkeit der Geschichte spricht. Neben der Dystopie spielen die zusätzlichen Fantasyelemente eine große Rolle, die in diesem Teil noch weitreichender und interessanter geschildert werden. Doch neben diesem naturwissenschaftlichen Aspekt versteht es der Autor simple Teenagerprobleme miteinzubauen, die frischen Wind in die düstere Weltuntergangstimmung bringen. Das Einzige, was ich anzumerken habe, ist, dass der zweite Teil lediglich auf den dritten Teil aufbaut, ohne selbst einen eigenständigen Charakter zu besitzen.

Neben neuen Orten werden neue, wichtige Charaktere eingeführt, die für die ein oder andere Überraschung sorgen. Im ersten Teil störte mich die andauernde Schüchternheit des Protagonisten Owen, welche im zweiten Teil nicht mehr so stark hervortritt. Auch die vielversprechenden Charaktere sorgen für abwechslungsreiche und unterhaltsame Lesestunden.
Der Schreibstil ist auch wie im ersten Teil angenehm und beschreibend, sodass sich das Buch gemütlich lesen lässt.

Fazit:

Der zweite Band der Dystopie-Trilogie "Die Vertriebenen" von Kevin Emerson ist weitaus besser gelungen als der erste Teil. Spannend und mit vielen unerwarteten Wendungen wird der Leser auf den dritten und finalen Band vorbereitet. Wir dürfen auf ein spannendes Finale hoffen.

-> 4 von 5 Sterne <-

Cover: 1/2
Idee: 2/2
Umsetzung: 1/2
Charaktere: 2/2
Schreibsitl 2/2

http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/die-vertriebenen-2/

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745 Bibliotheken, 13 Leser, 4 Gruppen, 69 Rezensionen

fantasy, bücher, kai meyer, bibliomantik, trilogie

Die Seiten der Welt - Blutbuch

Kai Meyer
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 10.03.2016
ISBN 9783841402264
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mit dem dritten Teil der Buchreihe „Die Seiten der Welt“ ist Kai Meyer ein spannendes Ende gelungen. Wenn es ein Buch verdient hat „Finale“ genannt zu werden, dann dieses. Obwohl mich der zweite Teil nicht wirklich überzeugen konnte, hätte die Buchreihe keinen besseren Abschluss finden können.
Neugier, Erleichterung, Schock und Trauer sind nur ein paar der Gefühle, die das Buch in mir auslösten. Für diejenigen, die noch unentschlossen sind, ob sie die Reihe lesen sollten, habe ich nur diesen Ratschlag:
Unbedingt lesen!

Das Cover und der Untertitel „Blutbuch“ sind absolut gelungen. Sie lassen bereits auf viel Spannung und Dramatik schließen. Allerdings muss ich gestehen, gefällt mir das Cover vom ersten Teil noch am besten.
Die Grundidee des Buches spinnt Kai Meyer auch im letzten Teil immer weiter. Die Magie, die den Büchern innewohnt, und das, was die Menschen mit dieser Magie bewirken können, stehen noch immer im Vordergrund. Nur kreiert der Autor neue Wesen und fantastische Ideen, die die Welt von Furia noch weitreichender und interessanter machen. Rätsel werden gelöst und all die Verstrickungen ergeben endlich einen Sinn. Ich hatte beispielsweise mit dem zweiten Band das Problem, dass viel zu viel passiert ist. Neue Orte, Charaktere, Wesen und Sichtwechsel überfluteten mich regelrecht. Der letzte Band ist dagegen ausgewogen und verknüpft dies alles zu einem großen Ganzen.

Der Schreibstil von Kai Meyer macht es wieder möglich, dass alles sehr bildlich und realistisch wirkt. Auch die Charaktere haben weiterhin ihre individuellen Eigenschaften und entwickeln sich im Laufe der Bücher immer weiter.
Wie ich am Anfang der Rezension schon geschrieben habe: Ein wirklich gelungenes Finale.. Sehr sehr gut!!

http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/die-seiten-der-welt-3/

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

gnome, zwerge, fantasy, höhlen, tunnel

Die Gnome

Manuel Timm
Buch: 276 Seiten
Erschienen bei Aeternica Verlag, 06.01.2015
ISBN 9783943739527
Genre: Fantasy

Rezension:

„Die Gnome“, geschrieben von dem deutschen Autor Manuel Timm, ist ein mitreißender High-Fantasy Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite in eine andere Welt entführt. Dunkle Orte mit fremden Wesen müssen nicht unbedingt grausig und schaurig sein, wie Manuel Timm mit seinen Gnomen beweist.

Die Idee, dass ein Volk der Gnome tief unter der Erde lebt und nicht weiß, dass eine Oberwelt existiert, ist sowohl simpel als auch eine Welt zum Abtauchen. Während der Leser zusammen mit dem Protagonisten Pelwick durch die dunklen Gänge wandert, erfährt er immer mehr über das Leben der Gnome, welche Berufe sie ausüben und wie sie ihre Freizeit gestalten. Der beschreibende Schreibstil von Manuel Timm macht es möglich sich sofort in Chupa Waia zu verlieren. Mir wäre es sicher nicht schwergefallen noch stundenlang mehr über die Gnome und ihre Lebensweise zu erfahren

Doch nicht nur Gnome, auch andere Wesen leben tief unter der Erde, die die gutgläubigen Gome noch kennenlernen werden. Was passiert, wenn Wesen, die einerseits treu und stolz, andererseits gierig und rachsüchtig sind, auf die Gnome treffen, hat der Autor spannend und faszinierend umgesetzt. Unerwartete Wendungen und Schockmomente sorgen für Spannung und wieder andere Momente sorgen für Augenblicke zum Durchatmen. Es ist gar nicht anders möglich, als mit Pelwick und den Gnomen mitzufiebern und immer weiter in der Story abzutauchen. Tatsächlich hat Manuel Timm eine kleine Liebesgeschichte gezaubert, was dem Ganzen die glänzendrote Kirsche aufsetzt.

Die Story durchzieht eine gesunde Anzahl von Charakteren, die alle einen großen Wiedererkennungswert haben. Zwischenzeitlich erinnerten mich die Charaktere an andere Protagonisten aus Büchern, was mich manchmal schmunzeln ließ. Überdies sorgt der flüssige und lockere Schreibstil für eine angenehme Leseatmosphäre.

High-Fantasy-Liebhaber, die in eine fremde Welt abtauchen wollen, sollten sich unbedingt „Die Gnome“ zulegen. Absolute Empfehlung.


Fazit:
"Die Gnome" von Manuel Timm ist ein mitreißender High-Fantasy Roman, der den Leser in eine Welt entführt, die tief unter den Bergen liegt und von fremden Wesen beherrscht wird. Ein Buch, das von wahrer Freundschaft und Familienzusammenhalt sowie von dem Mut erzählt, seine Angst hinter sich zu lassen um seine Liebsten zu retten.
Für Fantasy-Fans wird "Die Gnome" ein spannendes Lesevergnügen sein.

http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/die-gnome/

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119 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

vampire, hexen, liebe, magie, hexe

Die Schattenkriegerhexe

J.T. Sabo
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 11.11.2015
ISBN 9783959910330
Genre: Fantasy

Rezension:

"Die Schattenkriegerhexe" von J. T. Sabo ist ein Urban-Fantasy Roman, in dem Hexen Magie wirken und Vampire für Unruhe sorgen.
Mittendrin kämpft Jowna gegen das Böse und begegnet dem überaus gutaussenden Connlan, der eine interessante Vergangenheit hat und das Leben der Schattenrkiegerhexe auf den Kopf stellt.

Das Cover wirkt sehr spektakulär und war für mich ein großer Anreiz, das Buch lesen zu wollen. Die Grundidee des Buches finde ich sehr interessant, doch die Umsetzung sagt mir leider überhaupt nicht zu. Grund dafür ist, dass mir in den Handlungen und bei den Charakteren die Tiefgründigkeit fehlt. Der Leser erfährt wenig über das Leben und die Welt von Jowna und die Szenen ziehen zu schnell vorüber. Es erinnert etwas an eine Hetzjagd, in der der Leser das Wichtigste erfahren muss, um dann schnell zum Ende zu gelangen.

Positiv gefallen hat mir die Stein-Thematik. Für Leser, die ein wenig Esoterik mögen, ist das sicher ein toller Zusatz. Beispielsweise haben die verschiedenen Steine, wie ein Opal oder Amethyst, verschiedene Kräfte und können demnach bestimmte Dinge bewirken. Auch die Idee der Hexenrangordnung war spannend, doch leider zu oberflächlich gehalten.

Der Schreibstil sagte mir demnach leider gar nicht zu. Für große Verwirrung sorgten bei mir die Zeitsprünge und Perspektivenwechsel, die weder mit einem Symbol noch mit einem Absatz angekündigt wurden. Ich musste anfangs ständig zurückblättern, weil ich dachte ich hätte etwas überlesen, was auf Dauer ziemlich störte. Auch, dass ein Charakter im Buch ständig auf bayrisch fluchte war anfangs recht lustig, doch wurde es im Laufe des Buches sehr nervenaufreibend und wirkte unrealistisch. Ein weiterer und letzter Kritikpunkt bezieht sich auf die unerwartet detailreiche Erotik. Als Jugendbuch habe ich es eingeordnet, doch nun würde ich es Lesern ab achtzehn Jahren empfehlen.

Fazit:
Der Urban-Fantasy Roman "Die Schattenkriegerhexe" von J. T. Sabo weist eine spannende Grundidee auf, doch in der Umsetzung fehlte es an Tiefgründigkeit. Die Story und Charaktere wirkten zu oberflächlich und dementsprechend unrealisitisch. Auch wenn der Roman interessante Ansätze enthält, war er für mich zu schnell durchgelesen.

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139 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

gefühle, herz, parallelwelt, dunkelherz, neidwald

Dunkelherz - Welt in Scherben

Sarah Nisse
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 18.12.2015
ISBN 9783959910897
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein wirklich bezauberndes Buch. Eine Geschichte voller Abenteuer und leckeren Naschereien - was will ein Bücherherz mehr?

Die Grundidee des Buches ist wunderschön und einzigartig. Es gibt eine Parallelwelt in unserem Herzen, in der unserer Gefühle als Menschen in ihrer eigenen Welt leben. Unsere "Gefühle" wohnen also in Glücksland oder im Land der Liebe und gehen ihren alltäglichen Berufen nach, trinken Rosenmilch, essen Kakteenmarmelade und naschen Veilchenbonbons.

Auch wenn es im ersten Moment etwas verwirrend klingt, wird es im Laufe des Buches immer verständlicher und entwickelt sich zu einer wunderschönen Geschichte. Wir begleiten die fünfzehnjährige Ava, die ein Herz der Neugierde hat und sich Hals über Kopf in ein spannendes Abenteuer stürzt. Das besondere an ihr ist die erfrischende Art. Sie ist noch so unvoreingenommen, herzhaft fröhlich, naiv und einfach das, was ein junges Mädchen mit fünfzehn Jahren ausmachen sollte. Sie freut sich über jeden sonnigen Tag, jeden Schokoladenkuchen und jede Süßigkeit - Hauptsache sie enthält viiiel Zucker. Wo wir gerade von Naschereien sprechen: Die Autorin ist eine Meisterin darin, die Worte dem Leser auf die Zunge zu legen. Ihre Vergleiche sind einfach bezaubernd und so lebhaft, dass ich fast das Gefühl hatte, ich laufe mit Ava durch die saftig grünen Wiesen und esse mit ihr Zuckerkringel und Orchideenchips. Ich muss gestehen: ich habe beim Lesen des Buches immer irgendetwas Süßes gegessen, ihr werdet merken wieso.

Während wir mit Ava die Lande des Herzens erkunden, lernen wir immer neue Charaktere kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Von der ersten Liebe bis zu den bösen Gaunern ist alles dabei - ein wahres Abenteuer eben. Oft wechselt auch die Perspektive zwischen den "Guten" und "Bösen", was viele Zusammenhänge verständlicher macht, auch wenn es anfangs verwirrend ist. Kleine märchenhafte Zusätze setzen dem Ganzen noch die Krone auf - ich bin schlichtweg begeistert.

Ende April dürfen wir uns auf das Finale der Herz-Dilogie freuen - ich platze fast vor Vorfreude und ich bin mir sicher, dass Sarah Nisse wieder ihre ganze Leidenschaft ihn dieses Werk gesteckt hat, damit es uns umhauen wird. An dieser Stelle danke ich für dieses tolle Exemplar, das ich bei der Leserunde bei Lovelybooks ergattern konnte.

Mein Fazit und Lieblingszitate findet ihr hier: http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/dunkelherz-welt-in-scherben/

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416 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 78 Rezensionen

julianna grohe, die vierte braut, prinzen, brautschau, märchen

Die vierte Braut

Julianna Grohe
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 18.12.2015
ISBN 9783959911214
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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387 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 132 Rezensionen

dystopie, zwillinge, francesca haig, das feuerzeichen, omega

Das Feuerzeichen

Francesca Haig ,
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 26.10.2015
ISBN 9783453270138
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Das Feuerzeichen" von Francesca Haig ist der erste Teil einer Trilogie, der in eine wirklich durchdachte Dystopie einführt.

Das Cover, das nicht nur sehr gut aussieht und zum Lesen einlädt, passt perfekt zum Inhalt. Mich hat das Buch vom Anfang bis zum Ende gefesselt.
Nur Zwillinge, der eine (immer) gesund und der andere (immer) gehandicapt, werden geboren und leben in einer Welt, die vor Jahrhunderten einer nuklearen Katastrophe ausgesetzt war. Die Gesellschaft teilt sich nun in "Alphas" und "Omegas" und mittendrin sind Cass, Zach und Kip, die unterschiedlicher nicht sein können und für viel Abwechslung sorgen. Einzelne Elemente der Dystopie sind völlig neu und werden im Laufe der Geschichte immer ausgereifter und komplexer, ohne dass es voraussehbar wird. Mich hat die Idee sofort gefesselt und die Umsetzung ist der Autorin wirklich gut gelungen.

Die Charaktere sind mir sofort ans Herz gewachsen. Die Protagonistin Cass hat neben einem starken Willen auch viel Einfühlungsvermögen - vor allem für ihren Zwillingsbruder Zach, was bei mir manchmal für Kopfschütteln sorgte, doch Cass umso sympathischer machte. Die anderen Charaktere, die durchaus überschaubar bleiben, füllen alle eine bestimmte Rolle aus und haben ihre eigenen Charakterzüge, was die Story sehr lebhaft wirken lässt.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es ist nicht so, dass das Buch von einer spannenden Szene in die nächste rutscht. Es gibt viele ruhige Momente, die für den einen langatmig sein können, für mich aber vollkommen passend waren. Durch unerwartete Wendungen kommt immer wieder Schwung in die Handlung und der Spannungsbogen wird gehalten.
Die Autorin schreckte nicht davor zurück, schockierende und schonungslose Szenen einzubringen, was alles noch einmal interessanter machte. Von blutigen bis romantischen Szenen ist alles dabei.


Fazit:
Das Buch ist ein sehr gelungener Auftakt in eine spannende Dystopie.
Die Idee, ihre Umsetzung und die Charaktere sind ausgereift und bilden eine komplexe Handlung.

Originalbeitrag: http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/das-feuerzeichen/

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88 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

dystopie, liebe, kiemen, owen, atlantis

Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

Kevin Emerson ,
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.10.2015
ISBN 9783453596450
Genre: Jugendbuch

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423 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 79 Rezensionen

fantasy, gestaltwandler, elfen, halbelfe, fluch

Divinitas

Asuka Lionera
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 30.11.2015
ISBN 9783959910224
Genre: Fantasy

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liebe, kampf, romantasy, seelenband, leilani

Das Nimbusmädchen - Seelenliebe 1

Emily Thomsen
E-Buch Text: 285 Seiten
Erschienen bei null, 28.07.2015
ISBN B012E9KQQ2
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Das Nimbusmädchen" ist ein Debütroman der deutschen Autorin Emily Thomsen, die sich als Indieautorin in die Fantasy/Science-Fiction-Welt gewagt hat - und das mit Erfolg.

Das Buch ist in erster Linie eine Dystopie, die mit zusätzlichen Fantasy und Science-Fiction-Elementen ausgeschmückt wurde. Was auf den ersten Blick vielleicht zu gewagt klingt, harmoniert auf den zweiten Blick wunderbar miteinander.

Obwohl die Idee (die ich aus Spoilergründen nicht nenne), mit der die Menschen bei einer so endgültigen Naturkatastrophe versuchen zu überleben, nicht neu ist, setzt die Autorin ihre Vision geschickt und interessant um. Unvorhersehbare Ereignisse und gefühlvolle Begebenheiten heben den Spannungsbogen immer wieder an.
Selbst die Mythologie, die sehr schön ausgearbeitet wurde, bringt Tiefgang und Leben in die Geschichte.

Zwischen den Charakteren, besonders bei Naemi und Galad, entwickeln sich interessante und berührende Beziehungen, die unter die Haut gehen. Auch den Nebenfiguren hat Emily Thomsen mit spannenden Wendungen Leben eingehaucht.
Leider ist der Schreibstil etwas holperig, sodass der Lesefluss fehlt, der einen normalerweise geschmeidig durch das Buch geleitet.

"Das Nimbusmädchen" bekommt von mir trotz kleinerer Makel eine klare Leseempfehlung und ich warte gespannt auf den zweiten Teil :)

Vielen lieben Dank an Emily Thomsen! :)


http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/das-nimbusm%C3%A4dchen/

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