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Zur Hölle geht's da lang

Flavio Redlich
Flexibler Einband: 234 Seiten
Erschienen bei EDITIA, 01.03.2016
ISBN 9783943450347
Genre: Fantasy

Rezension:

Flavio Redlichs Fantasyroman "Zur Hölle geht's da lang" ist ein sehr unterhaltsamer und amüsanter Zeitvertreib. Leser, die über die absurdesten Klischees lachen können und ein Buch für Zwischendurch suchen, sollten sich das Buch unbedingt kaufen.

Bevor mich Flavio Redlich auf sein Buch aufmerksam machte, war mir das Genre Funny-Fantasy nicht bekannt, wollte mich aber auf das Abenteuer einlassen und wurde positiv überrascht. Allein das Cover macht darauf aufmerksam, dass es sich um einen unterhaltsamen Roman handeln muss. Sehr schlicht, aber gut getroffen!

"Zur Hölle geht's da lang" ist kein romantischer, mitreißender Fantasy-Roman, sondern eine verspielt-amüsante Geschichte. Ein junger Bestatter wird vom Tod beauftragt, die Seelen der verstorbenen Menschen ins Licht zu führen, da dunkle Mächte die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Dabei tauchen Gott, der Teufel, Dämonen, Engel und Redlichs Vorstellung von Himmel und Hölle auf. Diese Beschreibungen sind mit etlichen Klischees gefüllt und brachten mich das ein oder andere Mal zum Schmunzeln.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die am Ende doch irgendwie zusammengehören. So bekommt der Leser die Chance, alles zu verstehen und die Protagonisten besser kennenzulernen.
Die Charaktere sind so unterschiedlich und mit alltäglich Vorurteilen versehen, dass ich oft vor positivem Entsetzen den Kopf schüttelte. Der Tod, der mit schwarzem Umhang und Sense vor dir steht? Oder mit Akzent sprechende mexikanische Mafiosi? (Wobei sich ausgeschriebener Akzent wirklich witzig liest). Der flüssige Schreibstil macht es sehr leicht, das Buch zu lesen. Es entwickelte sich bei mir mit der Zeit ein angenehmer Lesefluss, sodass das Buch mit seinen 234 Seiten schnell durchgelesen ist.


Ich empfinde es als sehr herrlich, wenn ein Autor seine Gedanken über spirituelle Denkweisen freien Lauf lässt und den Leser an diesen teilhaben lässt. Flavio Redlich hat unsere allgemeine Vorstellung von dem Himmel, der Hölle, dem Tod und vielen anderen überirdischen Ideen gut getroffen und nebenher einige tiefgründige Denkweisen eingebaut, die mehr sehr gefielen. Der Roman ergab insgesamt eine wahre, aber amüsante Mischung aus Fantasy und der Realität.

Fazit:

"Zur Hölle geht's da lang" ist ein amüsanter Funny-Fantasy-Roman, dem der Autor Flavio Redlich Leben einhauchte. Alltägliche Klischees werden mit allgegenwärtigen Vorstellungen von Gut und Böse, Himmel und Hölle und anderen überirdischen Ideen durch viel Humor und Witz vermengt. Ein unterhaltsamer Roman für Zwischendurch, der zum Schmunzeln bringt und dennoch einige tiefgründige Denkweisen enthält.

-> 4 von 5 Sterne <-

2/2 Cover
2/2 Idee
1/2 Umsetzung
1/2 Charaktere
2/2 Schreibstil

http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/zur-h%C3%B6lle-geht-s-da-lang/

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zodiac, sternzeichen, fantasy, romina russell, weltall

Zodiac

Romina Russell ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 09.11.2015
ISBN 9783492703819
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Romina Russell, die als gebürtige Argentinierin in Los Angeles lebt,
zauberte ein Science Fiction Abenteuer aufs Papier, das mich - als eigentliche High- und Urbanfantasy Liebhaberin - fesseln konnte.

Schon das wunderschöne Cover fällt sofort ins Auge und spiegelt hervorragend den Inhalt des Buches wider. Was außerdem positiv überrascht sind die Verzierungen bei jedem neuen Kapitelanfang und eine tolle Zusammenstellung der Tierkreiszeichen in den Innenseiten der Klappbroschur. Solch wunderbare Kleinigkeiten lassen das Leserherz gleich höher schlagen.

Leser, die sich also besonders für unsere Sternzeichen interessieren - die verschiedenen Charakterzüge und das Aussehen- werden sicherlich auf ihre Kosten kommen.

Der detaillierte und bildhafte Schreibstil der Autorin macht es sogar einem Science Fiction Neuling wie mir möglich, der Story zu folgen und sich den größten Teil bildlich vorstellen zu können. Während Rho also versucht ihre Heimat zu retten und das Böse zu bekämpfen, lernt der Leser nebenbei eine neue Galaxie mit ihrer ganz eigenen Mythologie kennen.
Ob es nun um die verschiedenen Überlebenstechniken der Menschen auf den Planeten geht, oder um die Mythen, Sagen und Traditionen mit ihren Kinderliedern- und reimen, all das hat seinen Platz und haucht dem Buch Leben ein.

Die Charaktere, besonders Rho, Mathias und Hysan werden im Laufe des Buches immer mehr zu ausgereiften Persönlichkeiten, mit denen man mitfühlt und mitleidet.
Während manche gewichtige Figuren nur in Erinnerungsfetzen von Rho auftauchen, gibt es auch unerwartete Wendungen und noch nicht gelöste Rätsel bezüglich mancher Charaktere. Es ist und bleibt spannend!

Der zweite Teil "Zodiac - Weg der Sterne" soll voraussichtlich am 01. April 2016 erscheinen und ich bin schon ganz gespannt, ob die Autorin das Niveau wieder erreicht.


Mein Lieblingszitat findet ihr hier: http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/zodiac/

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407 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

fantasy, nina blazon, zweilicht, liebe, new york

Zweilicht

Nina Blazon
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.08.2013
ISBN 9783570308691
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem ich endlich dazu gekommen bin, mir das Buch zu kaufen, habe ich es natürlich gleich gelesen.

In ungefähr der Mitte des Buches hätte ich es fast in die Ecke geschmissen. Nichts hat mehr einen Sinn ergeben. Ich war die ganze Zeit davon überzeugt, dass Mo und Ivy dieselbe Person sind. Falsch gedacht! Auf einmal stehen sich die beiden gegenüber. Genervt habe ich zurückgeblättert und noch einmal versucht zu begreifen, wer wer war. Die Lust war mir vergangen, doch nichtsdestotrotz habe ich weitergelesen und die Faszination hat wieder die Überhand genommen.

Und dann... kam der große Knall!

Die "heile" New Yorker Welt war eigentlich nur Schein, Jay lag 100 Jahre lang im Koma und New York glich einem Urwald, der Rest der Welt war ein Trümmerhaufen. Während Mo (Madison) ihm die heile Welt anhand von ihrer Mondmagie vorgaukelte, versuchte Ivy ihn aus der Scheinwelt zu befreien. Währenddessen gab es auch noch das große böse Monster, dass alle Menschen verschlingt!
Ja, verrückter gehts kaum!

Was mich enttäuscht hat, war, dass Jays Vater doch nicht überlebt hat. Deprimierend wurde es, als Jays Mutter, mit der er sich vor seiner Abreise gestritten hatte, vor 100 Jahren mit allen anderen Menschen ums Leben gekommen ist. Nur ein winziger Teil der gesamten Weltbevölkerung hat das Unglück überlebt.
Gänsehautfeeling pur, als Jay und Mo von dem Monster verschlungen wurden und nur noch wenige Momente zu leben hatten. An Spannung hat es nicht gefehlt.

Ich bin fasziniert von den Ideen und der Vorstellungskraft der Autorin. Ich habe noch nie einen so großen Umschwung in einem Buch erlebt. Wenn man dem Inhalt folgen kann, ist es ein leichtes zu verstehen, aber erst mal dahinterzukommen, ist die Kunst!

Großartige Arbeit hat die Autorin geleistet, indem sie mich die verschiedensten Emotionen hat durchleben lassen.
4 von 5 Sterne von mir :)

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