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krieger, rätsel, perspektivenwechsel, magie, magier

Die rogodanischen Schriften

Tim J. Radde
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei epubli, 25.08.2016
ISBN 9783741842726
Genre: Romane

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Wathans Hammer / Der Schwarze Abt

Roland Enders
Flexibler Einband: 484 Seiten
Erschienen bei epubli, 11.05.2017
ISBN 9783745087338
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Es ist wieder geschehen: Ich ließ mich auf einen fast unbekannten Roman ein und wurde mehr als positiv überrascht. "Der Schwarze Abt" von Roland Enders ist ein High-Fantasy-Abenteuer, das durch seine Story, die Charaktere und den Schreibstil eine wunderbar spannende Geschichte aufweist.

Der Leser befindet sich in einer mittelalterähnlichen Welt, in der Magie existiert, aber verrufen ist. Wir begleiten einen jungen, gutgläubigen Mann auf ein Abenteuer, das er selbst nie vermutet hätte. Anfangs zieht er als ein begnadeter Gaukler durchs Land, und hält sich gerade so über Wasser. Eine Begegnung mit einem Ritter wird seine Welt danach auf den Kopf stellen. Traigar ist nämlich magisch begabt und wird auf eine Reise geschickt, die es wirklich in sich hat! Von faszinierenden Wesen zu blutrünstigen Herrschern ist alles dabei und die Spannung wird dadurch stets hochgehalten. Mal ruhig und mal nervenaufreibend ist die Reise von Traigar und seinen Gefährten und sollte unbedingt gelesen werden. Na gut - einige Passagen hätte man kürzen können - aber darüber möchte ich gerne hinwegsehen.
Es war sogar ein: Damit hätte ich nie im Leben gerechnet!-Moment für mich dabei, was gar nicht so oft vorkommt.

Doch nicht nur die Story, auch die Protagonisten haben mir wirklich gut gefallen! Traigars Reisegefährten sind eine wunderbar heitere Truppe, die zum Schmunzeln, aber auch zum Haare raufen bringen. Es entwickeln sich interessante Freundschaften, aber auch heikle Feindschaften. Die Charaktere, die ganz am Rand vorkommen, sorgen ebenfalls für die ein oder andere Überraschung.

Der Schreibstil von Roland Enders hat mir sehr sehr gut gefallen. Die Vergleiche und Beschreibungen, die die Zeilen schmücken, passen ausgezeichnet in die Geschichte und lassen das Geschriebene gleich viel bildlicher erscheinen. Der Schreibstil ist wirklich faszinierend.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!


Fazit:

"Der Schwarze Abt" von Roland Enders ist ein spannendes High-Fantasy-Abenteuer, das definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient! Die Story, die Charaktere und der Schreibstil ergeben ein wunderbares Gesamtpaket. Der Roman erzählt von einer heiklen Reise in einer mittelalterähnlichen Welt, die die Protagonisten oft in die Knie zwingt. Sehr sehr empfehlenswert!

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Die Mondiar-Trilogie / Monandor

Ina Linger
Flexibler Einband: 308 Seiten
Erschienen bei epubli, 06.04.2017
ISBN 9783745051940
Genre: Romane

Rezension:

Der Eröffnungsband der "Mondiar-Trilogie" von Ina Linger hat mich so überzeugt, dass ich mich auf den zweiten Teil freute. Eine gelungene Fortsetzung, die anfangs zwar nicht ganz mit dem ersten Band mithalten kann, aber zum Ende hin immer spannender wird und zum neugierigen Warten auf das Finale verleitet.

Was mir wieder sehr gut gefällt: Der zweite Band geht da weiter, wo der erste Teil aufhört. So kommt der Leser wieder sofort in die Story rein und kann sich auf die Geschichte einlassen. Dieses Mal ist allerdings eine Sache anders: Es wird nun aus Risas Sicht geschildert und spielt, wie der der Titel "Monandor" schon preisgibt, größtenteils auf der anderen Seite der Insel. Es war sehr interessant zu lesen, wie sich das andere Volk durchs Leben schlägt, welche Gewohnheiten, Vorlieben und Rituale es hat.
Der Spannungsbogen ist in diesem Folgeband anfangs nicht ganz vorhanden. Es hat sich bei mir ungefähr bis zur Mitte hingezogen, ging dann aber immer weiter nach oben. Zum Ende hin wurde es dann immer spannender und ich konnte es kaum mehr aus den Händen legen.

In meiner Rezension zum ersten Band habe ich angemerkt, dass mir besonders die Protagonisten gefielen, da sie nicht dem Main-Stream entsprechen. Auch in diesem Band haben mich die Protagonisten überzeugt. Risa ist tapfer, starrsinnig und impulsiv, Jaro dagegen sanft, abwägend und treu. Es ist schön zu sehen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln und über ihre Schatten springen.
Es kommen im zweiten Band neue und alte Charaktere zum Einsatz, was für Überraschungen und Abwechslung sorgt.

Der Schreibstil ist auch in dieser Fantasy-Reihe von Ina Linger wunderbar ruhig, beschreibend und angenehm, weswegen ich die Bücher der Autorin sehr gerne lese.
Das Finale der "Mondiar-Trilogie" befindet sich schon in den Startlöchern, Ende September soll es wohl so weit sein. Wir dürfen gespannt sein!


Fazit:

Der zweite Band der High-Fantasy-Reihe "Monandor - Kind der Dunkelheit" ist eine gelungene Fortsetzung und verleitet zum Weiterlesen. Es geht etwas ruhiger als im Eröffnungsband zu, wird zum Ende hin aber immer spannender. Die besonderen Protagonisten verleihen der Story auch in diesem zweiten Teil das gewisse Etwas. Wir dürfen auf das Finale gespannt sein!

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fantasy, fortsetzung, sabine schulter, high fantasy, mederia

Mederia - Kampf um Tetra

Sabine Schulter
Flexibler Einband: 488 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 08.06.2017
ISBN 9783744820561
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem ich den ersten Band "Mederia - Aufziehende Dunkelheit" gelesen, geliebt und beendet habe, freute ich mich wahnsinnig auf die Fortsetzung. Und was soll ich sagen? Die Buchreihe ist grandios und zählt ab sofort zu meinen Lieblingsbüchern.

Sabine Schulter hat eine wunderschöne Fantasywelt erschaffen, die vor Magie, Abenteuer und Liebe nur zu strotzt. Im zweiten Teil geht die Geschichte sofort weiter und brachte mich sofort wieder zurück ins Geschehen. Der Untertitel "Kampf um Tetra" sagt genau das aus, was im zweiten Band passiert. Er ist ein wenig düsterer und spannender, aber gleichzeitig auch friedlich und ruhig. Ich weiß, diese Eigenschaften sind kaum zu vereinen, aber der Autorin ist das in "Mederia" wunderbar gelungen. Ihr müsst es selbst erleben.

Wie im ersten Teil gibt es auch in der Fortsetzung Perspektivwechsel, die viel über die Protagonisten preisgeben. Es verleiht der Story viel Tiefgründigkeit und Spannung.
Die Charaktere sind weiterhin eindrucksvoll gezeichnet worden. Sie alle haben ihre Eigenarten und doch gehören sie einfach zusammen. Auch das Knistern, das mir im ersten Teil fehlte, ist jetzt wunderbar zur Geltung gekommen.

Der Schreibstil von Sabine Schulter ist einzigartig. Ihre Bücher werden von einem Frieden begleitet, den ich so in einem Buch noch nicht erlebt habe. Die Beschreibungen von Mederia sind so rein und ruhig und trotzdem gibt es grausame Momente, die nur entsetzte Blicke zulassen. Die Kombination ist einmalig und ich bin mir sicher, dass der dritte Band ebenso schön werden wird.

Mederia ist eine großartige Buchreihe, die in jedes Herz eines Fantasy-Liebhabers gehört. Ich bin wirklich dankbar, dass mich die Autorin auf ihre Werke aufmerksam gemacht hat. Es wird nicht die letzte Reihe sein, die ich von Sabine Schulter lesen werde.


Fazit:

Der zweite Band der High-Fantasy-Reihe "Mederia - Kampf um Tetra" von Sabine Schulter ist eine großartige Fortsetzung. Diese Buchreihe ist voller Magie, Abenteuer, Liebe und wunderschönen Ideen. Sie gehört ab jetzt zu meinen Lieblingsbüchern und bekommt einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal. Wagt es, lasst euch nach Mederia entführen und öffnet euer Herz für die Bardin und ihre wunderbaren Freunde.

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anwältin, hamburg, juristin, belletristik, selbständigkeit

Paragrafen und Prosecco

Janine Achilles & Katharina Mosel , Katharina Mosel
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei tredition, 15.06.2016
ISBN 9783734529252
Genre: Romane

Rezension:

Obwohl das Genre des Buches nicht in meine geläufige Bücherwahl fällt, habe ich mich darauf gefreut, den Roman zu lesen. Ein bisschen Abwechslung tut gut.

Ich war gleich zu Beginn begeistert von der Story. Junge Anwältinnen wollen sich selbstständig machen und eine eigene Kanzlei eröffnen. Da ich mich selbst vor Kurzem selbstständig gemacht habe, war ich sofort fasziniert. Die Protagonisten sind jung, haben einige Berufserfahrungen und stürzen sich in dieses Abenteuer. Gebannt habe ich verfolgt, wie sie ihre nächsten Schritte planen, welche Probleme entstehen und wie sie Erfolge erzielen. Es hat mich des Öfteren an meine eigene Freiberuflichkeit erinnert, welche Träume, Wünsche und Ängste ich habe.
Ab ungefähr der Hälfte des Buches nimmt die Spannung ab. Es passieren nur noch einigermaßen interessante Situationen mit den Nebencharakteren. Das fand ich schade, denn ein Spannungsbogen fehlte.

Mit den Protagonisten konnte ich mich schnell identifizieren. Sie sind sehr realistisch beschrieben und geben einem das Gefühl, dass das alles tatsächlich passiert ist. Man merkt, dass die Autorinnen vom Fach sind, denn es geht auch ein wenig ins Professionelle. Mit so manch interessanten Mandanten müssen sich die Protagonisten rumschlagen. Es war wirklich interessant zu erfahren, wie ein Anwalt arbeitet und welche Aufgaben er erledigen muss. Da es um Anwältinnen geht, kommen die Frauenproblem(chen) natürlich auch nicht zu kurz, was zwischenzeitlich erfrischend ist.

Der Schreibstil ist wunderbar flüssig. Ich habe nicht gemerkt, dass zwei verschiedene Autorinnen am Werk waren. Ein paar Abführungszeichen fehlen, die ein wenig den Lesefluss hemmen, aber das ist kaum der Rede wert. Eine Sache wundert mich noch: Es ist von einem "humorvollen Einblick" die Rede, doch weiß ich nicht, was besonders humorvoll ist. Ich sehe es als Geschichte über junge, agile Frauen, die sich etwas aufbauen und so manch kuriose Fälle lösen müssen.

Im Großen und Ganzen ist "Paragrafen und Prosecco" eine schöne Geschichte für den Alltag, mit der man sich (wie ich) identifizieren kann und die Mut und Motivation verleiht.

Fazit:

Der Roman "Paragrafen und Prosecco" von Janine Achilles und Katharina Mosel ist eine gelungene Geschichte über junge Anwältinnen, die sich in die Selbstständigkeit stürzen. Realistisch beschreiben die Autorinnen die Protagonisten und den Aufbau einer eigenen Kanzlei. Interessante Fälle werden geschildert, allerdings nimmt die Spannung zum Ende des Buches ab. Mich hat das Buch fasziniert und motiviert und ich empfehle es gerne weiter.

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hexe, werwolf, medusa, vampir, zeitreise

Die Gilde der Rose: Dämonenfessel

Talira Tal
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 15.01.2016
ISBN 9783738055283
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Urban-Fantasy-Roman "Die Gilde der Rose" von Talira Tal ist ein sehr gelungener Eröffnungsband. Der zweite Teil "Wolfsrebellion" ist bereits im Dezember 2016 erschienen.

Die Geschichte beginnt schon am Anfang sehr spannend: Wir lernen eine mittelalterähnliche Welt kennen, in der Hexen verfolgt werden und die Protagonistin natürlich irgendwie involviert ist. Man fiebert also gleich schon zu Beginn des Buches mit Freya mit, was ein guter Einstieg in diesen Roman ist.
Doch die Geschichte an sich spielt in einer anderen Zeit. Wieso und weshalb, müsst ihr selbst herausfinden - mir hat die Verbindung der beiden Welten sehr gut gefallen!
Wir begleiten Freya, die sich in beiden Welten auf unterschiedliche Weise behaupten muss, und dabei unabsichtlich witzig ist. Das ein oder andere Mal musste ich sehr über sie schmunzeln.
Wir begegnen auch vielen Wesen, die wir nur aus Mythen und Sagen kennen, die aber super in den Gesamtzusammenhang passen.
Der Roman hält auch einen guten Spannungsbogen, sodass es nicht langweilig wird. Manche Szenen sind allerdings ein wenig ausbaufähig, da manchmal zu viel Beschreibung und manchmal zu wenig vorhanden war.

Die Charaktere sind sehr abwechslungsreich und haben in mir die verschiedensten Gefühle ausgelöst. Das mochte ich sehr an dem Roman, da vielfältige Figuren für Tiefgründigkeit in einem Buch sorgen. Von naiv, liebevoll, eifersüchtig bis rachsüchtig ist alles dabei und hat für viel Abwechslung gesorgt.

Der Schreibstil an sich ist sehr flüssig, doch hat mich zwischendurch die übertrieben "jugendliche" Ausdrucksweise gestört. Ich dachte mir des Öfteren, dass ältere Jugendliche so einfach nicht reden - das hat ein wenig den Lesefluss gehemmt.

Insgesamt ist es ein gelungener Eröffnungsband mit spannenden und magischen Elementen, die eine tolle Geschichte ergeben.

Fazit:

Der Eröffnungsband der Urban-Fantasy-Reihe "Die Gilde der Rose" von Talira Tal ist ein spannender Roman, der magische Wesen und eine überzeugende Story miteinander vereint. Die Charaktere lassen die Geschichte aufleben, nur manche Szenen und Ausdrücke sind zu kritisieren.
Für Leser, die sich für Fabelwesen und Zeitreisen interessieren, sehr zu empfehlen!

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frankreich, restaurant, kochen, liebe, erbe

French Kiss: Liebe zum Nachtisch

Marie Keller
E-Buch Text
Erschienen bei null, 27.03.2017
ISBN B06XX4D39Z
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Liebesroman "French Kiss - Liebe zum Nachtisch" von Marie Keller ist ein leichter Sommer-Roman, der Lust auf gute Küche und französisches Feeling macht. Ein wirklich gelungener Debütroman, der für eine kurze Zeit in ein kleines Dorf nach Frankreich entführt.

Das Cover des Buches ist nicht nur ein Hingucker, es passt auch zum Inhalt, was dem Ganzen gleich Tiefgründigkeit verleiht.
Die Geschichte beginnt mit einer Szene, die mich sehr gerührt hat. In nur zwei Buchseiten brachte die Autorin sehr viele Emotionen rüber, die ganze Bücher manchmal nicht hervorrufen können. Die Story geht dann mit der sympathischen Protagonistin Marie weiter, die nach Frankreich reist, um ihr Erbe zu begutachten. Mich konnte die Story wirklich fesseln, da mich Geschichten von "Wiederaufbau" und "Existenzgründung" sehr interessieren. Leser mit Kochbegeisterung werden dann sicher auf ihre Kosten kommen, da manch leckere Köstlichkeiten gezaubert werden. Meine Leidenschaft beschränkt sich eher auf das Backen, weswegen mich die Begeisterung für französische Küche nicht mitreißen konnte. Doch die Leidenschaft der Autorin zu erleben, war eine gelungene Abwechslung.

Die Protagonisten sind toll. Eine fleißige alte Dame, ein attraktiver Koch und eine verrückte Freundin haben viel Abwechslung in die Geschichte gebracht. Nur Maries Gedanken konnte ich manchmal nicht nachvollziehen, was ein wenig störte. Nichtsdestotrotz fand ich alle Charaktere überzeugend und schön beschrieben.


Der Schreibstil lässt einen das Buch locker flockig durchlesen. Die Gerichte werden sehr ansprechend beschrieben und geben dem Roman das gewisse Etwas.
Im Gesamten betrachtet ist dieser Debütroman eine leichte, schöne Geschichte, die für Feinschmecker genau das Richtige ist.


Fazit:

Der Debütroman "French Kiss - Liebe zum Nachtisch" von Marie Keller ist ein leichter Sommer-Roman, der französische Küche und eine schöne Geschichte miteinander vereint. Die Protagonisten harmonieren miteinander und passen wunderbar in die Story. Ein gelungener Roman!

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72 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

fantasy, sabine schulter, mederia, dämonen, irrlicht

Mederia - Aufziehende Dunkelheit

Sabine Schulter
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei null, 09.09.2016
ISBN B01J1A5L76
Genre: Fantasy

Rezension:

Der erste Teil der Fantasyreihe "Mederia - Aufziehende Dunkelheit" von Sabine Schulter ist definitiv mein Highlight im Jahr 2017! Von Anfang an war ich in Mederia gefangen und habe jede einzelne Seite genossen.
Ich lege es euch wärmstens ans Herz!

Doch nun zu meiner ausführlicheren Bewertung:
Mederia ist ein Land, in dem es verschiedene Völker mit verschiedenen Fähigkeiten gibt. Zum einen gibt es Dämonen, die alles andere als "böse" sind, Elfen, wie wir sie lieben, Drachen und viele weitere Völker. Magie ist also in Sabine Schulters Roman allgegenwärtig und einer der Gründe, die ich an diesem liebe.
Besonders gefiel mir, dass eine der Protagonistinnen eine Bardin ist. In anderen Fantasybüchern, die ich bis jetzt las, waren Barden, die singend durchs Land streifen und Legenden verbreiten, Nebenfiguren. Doch nun singt sich Lana in die Herzen ihrer Zuhörer und auch in meins. Es war wirklich erfrischend.

Im Roman geht es manchmal ruhig zu, und manchmal wieder sehr spannend. Die Autorin konnte einen wundervollen Spannungsbogen halten und bin jetzt umso gespannter auf Teil 2 (Der bald im Juni erscheint!).

Die Protagonisten sind bezaubernd. Es sind ganz unterschiedliche Charaktere, die sich zusammenfinden und miteinander auskommen. Mal mürrisch, mal anziehend und mal naiv und unschuldig. Es wird immer aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was Sabine Schulter wunderbar verständlich umgesetzt hat.
Ich liebe sie alle!
Um vielleicht doch noch etwas anzumerken: Ich hätte mir bei zwei bestimmten Charakteren ein wenig mehr Feuer gewünscht. Aber ich hoffe in diesem Punkt auf Teil 2!

Auch gefällt mir der Schreibstil sehr gut. Der Leser wandert zusammen mit den Protagonisten zu wunderschönen magischen Orten. Die Geschehnisse werden wunderbar beschrieben und alles ergibt am Ende eine schönes Gesamtbild.

Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus - also: Ich empfehle dieses Buch vom tiefsten Herzen und berichte euch, sobald ich den zweiten Teil in ein paar Wochen verschlungen habe!

Fazit:

"Mederia - Aufziehende Dunkelheit" von Sabine Schulter ist mein Lese-Highlight im Jahr 2017! Dieser Fantasyroman hat alles, was eine wunderschöne Lektüre braucht. Einen spannenden Hintergrund, wunderschön beschriebene Orte, interessante Charaktere und eine aufregende Story. Sehr sehr lesenswert! Ich freue mich auf Band 2.

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konflikt, hass, rettung der menschheit, verbotene liebe, dämonen

Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

Ina Linger
E-Buch Text
Erschienen bei null, 22.12.2016
ISBN B01N0TTA5L
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem ich schon mehrere Rezensionen zu Ina Lingers Büchern (Falaysia) veröffentlicht habe, freue ich mich, den ersten Band ihrer neuen Fantasy-Trilogie ebenfalls zu bewerten. Es handelt sich um eine High-Fantasy-Reihe, die sich "Diatar - Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)" nennt und immer Januar dieses Jahres veröffentlicht wurde.

Wir befinden uns mit dem Protagonisten Jaro auf einer abgelegenen Insel, auf der die Bewohner frei, ungezwungen und einfach leben. Die Bewohner des Dorfes nennen sich Diatar und haben ihre eigenen interessanten Rituale und Vorstellungen. Nachts wird es für die Menschen allerdings gefährlich, denn Dämonen machen ihnen das Dorfleben schwer.

Es geht, wie schon in Ina Lingers "Falaysia", um die Flucht aus dem Schwarz-Weiß-Denken. Die Autorin vermittelt, dass es nicht nur Gut und Böse gibt, sondern die Welt aus Grauzonen besteht. Was die Dämonen für Wesen sind und wieso sich diese mit den Diatar im Krieg befinden, ist eine spannende und lesenswerte Geschichte.

Auch tragen die Charaktere viel zu der Spannung bei. Die Protagonisten nehmen nicht die typischen Rollen von Mann und Frau ein, was ich ebenfalls an dem Eröffnungsband schön finde.
Jaro ist ein sehr ruhiger, sanfter Charakter, obwohl er zu den guten Kriegern seines Stammes zählt. Risa dagegen ist eine Frohnatur und gleicht Jaros Charakterzüge aus - was manchmal zu amüsanten Situationen und knisternden Begebenheiten führt. Obwohl ich mir manchmal etwas mehr Entschlossenheit bei Jaro gewünscht hätte, war es auch mal erfrischend, nicht immer auf Main-Stream-Protagonisten zu treffen.

Der Schreibstil von Ina Linger ist - wie wir es gewohnt sind - angenehm, ruhig und, in den richtigen Momenten, fesselnd. Ich habe den ersten Band ihrer neuen Trilogie genossen und freue mich sehr auf die Fortsetzung: "Monandor: Kind der Dunkelheit", die bereits am ersten April erschienen ist.

Fazit:

Der Eröffnungsband der neuen High-Fantasy-Trilogie "Diatar - Kind des Lichts" von Ina Linger hat das Potenzial, eine spannende Buchreihe zu werden. Die Autorin bricht aus dem Schwarz-Weiß-Denken aus und vermittelt uns Lesern, dass die Welt nicht nur aus Gut und Böse besteht. Die spannende Reise von Jaro und Risa eröffnet interessante Denkweisen. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band!

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Das goldene Zauberschwert

Jonathan Engert
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 30.05.2015
ISBN 9783734779350
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der zweite Band der High-Fantasy-Trilogie "Das goldene Zauberschwert" ist eine interessante Fortsetzung, die den Leser weiterhin die abenteuerliche Reise von Merler und seinen Freunden miterleben lässt. Wie schon sein Vorgänger ist auch der zweite Teil dieser Buchreihe für Leser ab vierzehn Jahre empfehlenswert, doch kann er nicht mit dem Eröffnungsband mithalten.

Der junge Merler, der eines Tages im Wald ein Zauberschwert auflas und somit sein Schicksal besiegelte, fand im ersten Band treue Freunde und lernte tückische Feinde kennen. Nun sind wir im zweiten Teil weiterhin in einer mittelalterlichen Welt, in der Magie durchaus von Bedeutung ist. Böse wie gute Kreaturen wandeln in dieser Welt. Nachdem Merler im ersten Teil gemeinsam mit seinen Freunden interessante Orte bereiste, ist es im zweiten Teil nicht anders. Der Leser lernt sehr viele Menschen und Orte kennen, sodass man sich für meinen Geschmack zu viele Namen merken muss. Außerdem war mir die Handlung oft zu sprunghaft - immer wieder passierten überraschende Wendungen und die Protagonisten mussten fliehen oder sich verstecken - was zwar den Spannungsbogen oben hielt, doch für die 312 Seiten zu viel war. Ich hätte mir mehr Tiefe und weniger Action gewünscht.

Die Charaktere haben mir, wie auch schon im Eröffnungsband, sehr gut gefallen. Im Laufe der Geschehnisse hat sich der Protagonist stark weiterentwickelt, was ich sehr wichtig finde. Aber auch die Nebencharaktere sind interessante Figuren, die der Geschichte durchaus Spannung verleihen.

In meiner Rezension zum ersten Band kritisierte ich, dass der Schreibstil anfangs recht holprig war. Allerdings hat sich dies im zweiten Teil stark gebessert. Der Lesefluss ist nicht mehr gehemmt und auch die Dialoge sind flüssiger.

Auch wenn der zweite Teil dieser Fantasy-Trilogie etwas schwächer als sein Vorgänger ist, warte ich gespannt auf das Finale.

Fazit:

Der zweite Band der High-Fantasy-Trilogie "Das goldene Zauberschwert und die geheimnisvolle Insel" ist eine interessante Fortsetzung, kann aber nicht mit dem Eröffnungsband mithalten. Der Leser bereist weiterhin mit dem Protagonisten Merler die mittelalterliche Welt und begleitet ihn auf seinen spannenden Abenteuern. Im Buch passiert sehr viel Handlung, dafür leidet die Tiefgründigkeit. Ich bin gespannt, was das Finale bringt!

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Falaysia / Falaysia - Fremde Welt - Band 4

Ina Linger
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei epubli, 02.12.2014
ISBN 9783737510936
Genre: Romane

Rezension:

Auch der vierte Teil von Ina Lingers Urban-Fantasy-Reihe "Falaysia - Fremde Welt" hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Wer glaubt, dass eine längere Buchreihe irgendwann an Spannung verliert, liegt bei Falaysia falsch. Es ist und bleibt zauberhaft.

Wir befinden uns im vierten Teil natürlich in Falaysia - einer mittelalterlichen Welt, in die die Protagonistin Jenna ungewollt "gestolpert" ist. Was sie dort ertragen muss, wem sie begegnet und in welchen Personen sie sich irrt, bringt immer wieder Spannung in die Story. Da die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird, wird die Neugierde immer wieder angefacht, weil neue Details ans Licht kommen, die entweder verwirren oder aufschlüsseln. Die Autorin hat die Ereignisse wunderbar dosiert, sodass ihre sieben-bändige Buchreihe nicht an Dramatik verliert.

Nachdem ich bei dem dritten Band kritisierte, dass es zu viel "Pläneschmieden" und "Kriegsführen" gab, hat mich der vierte Teil wieder vollkommen überzeugt. Es knistert und funkt zwischen den Protagonisten, was die Buchreihe einfach besonders macht. Ina Linger schafft es immer wieder, dass ihre Charaktere uns Leser überraschen, weil sie ständig neue Wesenszüge zeigen. Die Charaktere sind und bleiben das Goldstück an dieser Fantasyreihe.

Auch der Schreibstil ist wie immer wunderbar angenehm. Man kann die Bücher in einem Rutsch lesen oder sich Zeit lassen, wobei bei mir letzteres niemals zutreffen wird, da die Bände zu spannend sind.

Nachdem ich vor ein paar Tagen Ina Linger auf der Leipziger Buchmesse persönlich kennenlernen durfte, bin ich einfach nur begeistert. Den ersten Teil ihrer neuen Fantasy-Reihe "Diatar" habe ich bereits gelesen und lade demnächst die Rezension zu dieser hoch.
Aber erst freue ich mich auf den fünften Band von "Falaysia".

Fazit:

Der vierte Teil der sieben-bändigen Fantasy-Reihe "Falaysia" von Ina Linger ist auch diesmal ein wunderbares Lese-Erlebnis. Die Leser durchstreifen mit Jenna weiterhin Falaysia und erfahren immer mehr über das Spiel der Magier und seine Folgen. Wie Jenna und ihre Freunde darin verstrickt sind, bringt immer wieder Spannung in die Story. Auch das Knistern zwischen den Protagonisten bleibt nicht aus, sodass mir auch der vierte Band sehr gut gefallen hat. Fünf goldene Sterne für Ina Linger "Falaysia".

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, emily thomsen, götter, medusa, reihenauftakt

Medusas Fluch

Emily Thomsen
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 12.01.2017
ISBN 9781542515917
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem mich letztes Jahr bereits der Debütroman "Das Nimbusmädchen" von Emily Thomsen überzeugen konnte, wollte ich unbedingt ihr neues Werk, "Medusas Fluch", lesen. Ich gestehe, dass das wunderschöne Cover auch seinen Teil zu meiner Leselust beigetragen hat - es ist einfach ... perfekt.

Emily Thomsen erschuf mit Medusas Fluch eine Welt, in der die griechischen Götter keineswegs erfundene Wesen sind. Sie sind real und genießen ihre Macht. Doch wie die Protagonistin Marie mit den Göttern in Verbindung steht, ist eine sehr emotionale Geschichte. Es ist ein Urban-Fantasy-Roman, der in der heutigen Zeit spielt und mit spannenden Fantasyelementen durchwoben ist. Die Story zog mich fortwährend in ihren Bann, doch eine winzige Kleinigkeit hat mich ein wenig gestört: Die Protagonistin hatte fast das ganze Buch lang eine bedrückende, schwermütige Stimmung. Ich hätte mir eine deutlichere Steigerung gewünscht - doch vielleicht wird dies im zweiten Teil umgesetzt.

Was Marie genau mit den Göttern zu tun hat, verbindet Emily Thomsen mit einer sehr emotionalen Geschichte, die aus zwei "Perspektiven" erzählt wird, was sehr gut gelungen ist. So erfährt der Leser von Maries Vergangenheit und versteht damit ihre gegenwärtige Gemüts- und Gefühlslage. Mit seinen 216 Seiten ist das Buch keine lange, gedehnte Geschichte, sondern erzählt eine schöne, kurze Story. Vielen Charakteren begegnet der Leser demnach nicht, sondern lernt dafür die anderen sehr gut kennen.

Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und verstehend. Es war für mich ein Leichtes, in Maries Welt einzutauchen, auch wenn die Stimmung ein wenig zu bedrückend war. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

Fazit:

Der neue Urban-Fantasy-Roman "Medusas Fluch" von Emily Thomsen überzeugt nicht nur mit seinem wunderschönen Cover, sondern auch mit der emotionalen Story. Seite für Seite erfährt der Leser mehr über die griechischen Götter und wie sie in Verbindung zu der Protagonistin Marie stehen. Ein kurzer, aber schöner Eröffnungsband. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

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black blade, magie, fantasy, jennifer estep, monster

Black Blade - Die helle Flamme der Magie

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492703574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Und schon ist es da: Das große Finale der High-Fantasy-Trilogie "Black Blade" von Jennifer Estep. Nachdem mich der erste Band sehr faszinierte und der zweite Band meine Begeisterung ein wenig dämpfte, konnte mich das Finale doch überzeugen.

Auch im finalen Band sind wir mit der Protagonstin Lila Merriweather in Cloubbourst Falls unterwegs, in dem verschiedenartige Monster und magiebegabte Menschen zur Tagesordnung gehören. Die Autorin hat ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und Lila und ihre Freunde in spannende, heikle und seichte Momente stolpern lassen. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, das letzte Abenteuer mit Lila mitzuerleben und ihre Welt besser kennenzulernen.
In meiner Rezension zum zweiten Band kritisierte ich den mageren Plot, da die ganze Story nur in einer kurzen Zeitspanne spielte. Dies kann ich vom dritten Teil nicht behaupten, es war durchweg spannend und angemessen. Allerdings fehlte mir dann doch irgendwie das gewisse Etwas, ein Fünkchen Faszination, Unglauben oder Überraschung. Dies blieb leider aus.

Wir lernen im finalen Band keine neuen Charaktere kennen, was sehr gut passte, denn so konnten sich alle anderen Protagonisten wunderbar entfalten. Jennifer Estep hat sich mit ihren eigenen Protagonisten, ihren Denk- und Handlungsweisen beschäftigt und diese voll ausgearbeitet. Manche Charakterentwicklungen waren vorhersehbar, was ein wenig die Überraschungseffekte vorwegnahm, was ich allerdings schon am zweiten Teil kritisierte.
Auch der Schreibstil der Autorin bleibt im letzten Band liebevoll, bildhaft und in einem angemessenen Tempo. An mancher Stelle wurde es tatsächlich ein wenig brutal - was mich überraschte - doch es passte zum Gesamtpaket.

Zum Abschluss möchte ich sagen, dass die "Black Blade"- Trilogie von Jennifer Estep eine gelungene Buchreihe ist, die ich weiterempfehlen kann. Es ist eine schöne und spannende Reihe, allerdings sollte man nicht zu viel erwarten. An dieser Stelle danke dem Piper Verlag herzlich für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare.

Fazit:

Die "Black Blade" - Trilogie von Jennifer Estep hat mit dem dritten und letzten Band ein spannendes Finale und einen würdigen Abschluss erhalten. Das Finale ist voll von spannenden Momenten, heiklen Situationen und erschütternden Ereignissen. Lila Merriweather und ihre Freunde stehen vor schwierigen Aufgaben und ziehen den Leser tief in ihre Welt. Es ist eine tolle High-Fantasy-Reihe, die ich gerne weiterempfehle.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Voin II

Steffi Krumbiegel
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei tredition, 08.02.2017
ISBN 9783734579691
Genre: Krimi und Thriller

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fantasy, düstere atmosphäre, schwarzbac, mächte der finsternis, gebetshau

Der Schatten in mir

Christian Milkus
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 09.06.2016
ISBN 9781533507976
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Fantasyroman "Der Schatten in mir" von Christian Milkus war eine große, positive Überraschung. Ich habe erst wenige Bücher im Bereich "Dark-Fantasy" gelesen, doch dieser Roman gefiel mir ausgesprochen gut.

Die Geschichte spielt in einer mittelalterähnlichen Welt, in einem kleinen Dorf namens Schwarzbach. Die Menschen leben dort sehr einfach, bauen ihre Lebensmittel selbst an und bezahlen diese durch Hilfsarbeiten. Es könnte sehr idyllisch sein, wären da nicht die gruseligen Vorkommnisse der letzten Tage. In Schwarzbach passieren unheilvolle Dinge und die Bewohner fangen an, sich zu fürchten.
Die Story zog mich sofort in ihren Bann. Zu erfahren, was für grausige Dinge noch passieren und was der Grund dafür ist, hat jederzeit Spannung in die Geschichte gebracht. Das Düstere und Unheilvolle, was Dark-Fantasy-Romane ausmacht, hat der Autor wunderbar umgesetzt.

Die Story wird aus zwei Perspektiven erzählt, die sehr aufschlussreich sind.
Kolen sieht sich als Oberhaupt und ist stets um den Erhalt des Dorfes bemüht. Salya dagegen ist eine junge Frau, die sich sehr unterschätzt und sich von den anderen Bewohnern zurückzieht.
Beide Charaktere sind sehr starke Figuren und verleihen dem Roman Tiefgründigkeit. Für Überraschung sorgen die Hauptprotagonisten allemal. Doch auch die Nebenfiguren gefielen mir. Das Dorf Schwarzbach erwachte durch seine Bewohner, seine Lage und den erdachten Glauben, zum Leben.

Auch der Schreibstil von Christian Milkus ist sehr angenehm. Es ist stets nachvollziehbar und der düstere Flair ist sehr gut rüberkommen. Die Stimmung im Buch ist nicht zu übertrieben düster, es gibt Lichtblicke und Momente zum Aufatmen.

Fazit:

Der Dark-Fantasy-Roman "Der Schatten in mir" von Christian Milkus ist spannend, düster und eindrucksvoll. Ein Dorf, fast abgeschieden von der Welt, wird von unheilvollen Ereignissen aufgeschreckt und lebt seitdem in Angst. Düstere und gruselige Vorkommnisse lassen die Dramatik immer wieder aufleben. Die ausdrucksstarken Charaktere bringen Tiefgang in die Geschichte und erwecken das Dorf zum Leben. Absolute Lese-Empfehlung!

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märchen, aschenkindel, halo summer, prinz, aschenputtel

Aschenkindel - Das wahre Märchen

Halo Summer
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.12.2016
ISBN 9783959671248
Genre: Fantasy

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Die verschwundenen Kinder Harus

A. und S. Perera
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 02.09.2016
ISBN 9781537452753
Genre: Fantasy

Rezension:

Als mich die Gebrüder Perera anschrieben und mir ihr High-Fantasy-Buch "Veiovis: Die verschwundenen Kinder Harus" ans Herz legten und ich sah, dass es zu den einzelnen Kapitel passende Musikstücke gab, juckte es mich förmlich in den Fingern, das Buch zu lesen.

Wir befinden uns in dem Roman in einer mittelalterähnlichen Welt, die einen sehr düsteren Touch hat. Ich persönlich würde den Roman schon dem Genre "Dark-Fantasy" zuordnen, da dunkle Wesen und unheilvolle Ereignisse die Handlung bestimmen. Dämonen, verschwundene Kinder und grausame Kriege sind nur die Spitze des Eisberges. Mir war es ein wenig zu unheilvoll und düster. Es war, als wenn das Dorf stetig unter einen grauen Wolkendecke lag und nicht ein Sonnenstrahl das Gras erhellte.

Der Leser befindet sich in einem alten Dorf, das voller dunkler Geheimnisse steckt. Von dem Pfarrer bis hin zu einem verwaisten Jungen hat jeder in dieser Stadt eine schwere Bürde zu tragen. Spannend war die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite, da man immer wieder auf die Folter gespannt wurde.

Ein Highlight sollten natürlich die Musikstücke sein, die die Gebrüder Perera für jedes Kapitel ausgesucht haben. Auf Youtube kann man diese anhören. Da es was Neues ist, wollte ich es natürlich ausprobieren. Es sind eher klassische Lieder, die auch sehr gut zu der Stimmung und dem Geschehen passen. Ich hatte nur Probleme mit der Länge der Lieder. Mal war ich anscheinend viel zu schnell und mal viel zu langsam mit dem Lesen. Mich haben die Lieder eher unter Druck gesetzt, weil ich nie wusste, ob ich auch das richtige Tempo zum Lesen hatte. Letztendlich habe ich ohne Musik gelesen und konnte wieder entspannter in Haru eintauchen.

Die Charaktere sind sehr außergewöhnlich und ausdrucksstark. Im Vordergrund stehen mehrere Protagonisten, die sehr unterschiedlich sind. Ein alter Mann, ein junger Bursche, ein ehrgeiziger Pfarrer und ein geiziger Bürgermeister spielen unter anderem wichtige Rollen. Sie alle haben mich voll und ganz überzeugt, was wohl auch an dem Schreibstil liegt. Die Autoren "malten" mir förmlich Bilder in den Kopf. Sehr schön gestalteten sie eine Welt voller dunkler Wesen und schufen eine überzeugende Hintergrundgeschichte.

Zitat;

"Die ersten kleinen Schneeflocken wirbelten schnell zur Erde wie Entdecker, die voranritten, um ein neues Land zu erkunden. Sie flogen in jeden Wald und Spalt im Gebirge und erzählten vom Herannahen ihres Volkes, das sich bald auf diesem Land niederlassen würde." - Prolog -

Fazit:

Der High-Fantasy-Roman "Veiovis: Die verschwundenen Kinder Harus" ist eine überzeugende, aber düstere Geschichte über eine Stadt und ihre finsteren Geheimnisse. Ausdrucksstarke Protagonisten und dunkle Wesen bringen jederzeit Spannung in das Geschehen. Musikliebhaber können sich über ausgewählte Musikstücke zu den einzelnen Kapiteln freuen.

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Lichtgefährten: Verrat (Lichtgefährten Saga 2)

Patricia Vonier
E-Buch Text
Erschienen bei null, 18.11.2016
ISBN B01NA85L7Z
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der zweite Teil der Lichtgefährten-Saga von Patricia Vonier steht dem Eröffnungsband in nichts nach. Ich würde sogar sagen, dass mir der zweite Teil einen Tick besser gefallen hat, da dem Leser ein wenig mehr Action geboten wird.

Nachdem ich den ersten Band beendet hatte, musste ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Das Ende war so fesselnd gewesen, dass ich mich auf den zweiten Teil freute. Es geht im Folgeband - zu meiner großen Freude - sofort mit der Story weiter, ohne dass große Lücken entstehen.

Im ersten Band konnte mich bereits begeistern, dass die Autorin eigenwillige Charaktere und spannende, zwischenmenschliche Spannungen hervorragend in ihrem Buch untergebracht hat. Das Knistern konnte man fast durch die Seiten springen sehen und dies ist auch wieder im zweiten Teil vorhanden. Patricia Vonier konnte besonders zwischen den Hauptprotagonisten Dramatik und Nervenkitzel einbauen, was meine Neugierde permanent steigerte.

Was ich ebenfalls sehr Besonders finde, ist das inhaltliche Gerüst, das alle Protagonisten miteinander verbindet. Patricia Vonier hat für jeden Charakter, und sei es nur für einen Nebenprotagonisten, eine überzeugende und tiefgründige Lebensgeschichte entwickelt. Noch immer faszinieren mich die durchdachten Zusammenhänge.

Der Schreibstil ist wieder bildhaft und humorvoll. Die langen Dialoge, die ich schon in meiner Rezension zu Band eins ansprach, dominieren auch in diesem Teil. Doch da diesmal mehr dramatische Szenen im Buch vorkamen, störte es mich weniger. Auch fiel mir erneut die große Wortvielfalt auf, die ich bereits im ersten Band lobte.

Ob ich auch den zweiten Band empfehle? Oh Ja! Lasst euch erneut in die Welt von Kimaldor und Nimroel entführen und erkundet mit Sara neue Kulturen, traurige Geheimnisse und knisternde Liebeleien.

Fazit:

Der zweite Band der besonders faszinierenden Urban-Fantasy-Reihe "Lichtgefährten-Saga" von Patricia Vonier vereint Dramatik, Humor und Tiefgründigkeit miteinander. Fesselnde Momente und starke Protagonisten sorgen wie für ein packendes Lesevergnügen. Beide Teile bekommen eine absolute Leseempfehlung!

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Argatai

Marina Wenn
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei tredition, 25.10.2016
ISBN 9783734565410
Genre: Romane

Rezension:

Der Urban-Fantasy-Roman "Argatai" von Marina Wenn ist eine schöne Geschichte über ein Mädchen, das aus ihrem Leben gerissen wird und sich gegen starke göttliche Mächte stellen muss.

Die Story spielt in der heutigen Zeit und wird durch die griechische Mythologie zu einer spannenden Idee. Die sechzehnjährige Autorin (Oh ja, richtig gelesen) haucht den griechischen Göttern Leben ein und lässt ihre Protagonistin gegen diese antreten. Es wird zu Beginn des Buches nicht viel gezögert, der Leser wird sofort in das Geschehen hineingeworfen und lernt Alice Brown kennen. Ich fand es gut, dass die Story gleich spannend losging, denn so wurde mein Interesse geweckt. Die ganzen 364 Seiten habe ich mich nicht gelangweilt, oder hatte das Gefühl, dass sich die Story in die Länge zieht. Es ist ein guter Spannungsbogen gehalten worden, denn Marina Wenn zögerte nicht, auch traurige oder schockierende Szenen mit einzubauen.
Ein wenig irritierten mich zwischendurch zu schnelle Handlungsabläufe, dass ich dachte, etwas verpasst zu haben. Dies hätte man besser lösen können.

Die Hauptprotagonistin Alice ist eine sympathische aber auch naive Protagonistin. Manchmal konnte ich ihre Beweggründe nicht nachvollziehen, doch oft konnte ich über ihre Witze schmunzeln. Ihre Beziehungen zu den anderen Charakteren sind für meinen Geschmack zu schnell voran geschritten. Die Story hätte also auch an dieser Stelle an Tempo gedrosselt werden können. Nichtsdestotrotz haben mir alle Protagonisten gefallen sowie die Darstellung der Götter.

Für ihre sechzehn Jahre hat Marina Wenn einen bildhaften Schreibstil, der mit den "Großen" mithalten kann. Am Anfang wusste ich nicht, dass die Autorin so jung ist, denn an mancher Stelle kamen mir Sätze komisch vor. Als ich recherchierte und es herausfand, wurde mir einiges klar. Es sind viele "jugendliche" Passagen vorhanden, die wahrscheinlich die jungen Leser sehr ansprechen.

Fazit:

"Argatai" von Marina Wenn ist eine spannende Urban-Fantasy-Geschichte, die mit der griechischen Mythologie verfeinert wurde. Besonders junge Leser werden sich auf den Schreibstil der jungen Autorin einlassen können. Hie und da schreiten die Handlung und die Beziehungen ein wenig schnell voran, doch es bleibt trotzdem eine fesselnde und unterhaltsame Geschichte.

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#1001, #dieb, fantasy jugenbuch, fantasy magie diebe, fantasieroman

Der Dieb von Maraka

Richard Marbel
Flexibler Einband: 502 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 20.03.2016
ISBN 9781530648993
Genre: Fantasy

Rezension:

"Der Dieb von Maraka" von Richard Marbel ist eine spannende High-Fantasy Geschichte, die den Leser in eine morgenländische Welt, mit allerlei Fantasyelementen versetzt.

Ein wenig erinnert der Hauptprotagonist, seine Geschichte und der Ort, in dem er lebt, an Disneys Aladdin. Wer also Geschichten über den Orient mag, sollte sich das Buch genauer anschauen.

Wir befinden uns allerdings nicht nur in wüstenähnlichen Orten, sondern auch im tiefsten Dschungel, dichten Wäldern und am tückischen Meer. Fabelwesen und Menschen mit magischen Begabungen bringen eine gewisse Dramatik in die Story. Unerwartete Wendungen heben immer wieder den Spannungsbogen an, sodass ich mich die ganzen 502 Seiten über in das Buch hineinversetzen konnte.

Die Charaktere und vor allem der Hauptprotagonist sind alle sehr sympathisch und sehr schön ausgearbeitet. Viele zwischenmenschliche Situationen waren nicht vorhersehbar, was ich sehr erfrischend fand.

Der Schreibstil von Richard Marbel ist wirklich angenehm. Ich konnte mir die abendländische Stadt Maraka, den Palast, das Meer und die Wälder sehr gut vorstellen. Es hat Spaß gemacht, dem Abenteuer von Oliv und seinen Freunden zu folgen.

Das Cover und die dazugehörige Story sind auf jeden Fall ein Hingucker und laden in eine schöne und auch gefährliche Welt ein.

Fazit:

"Der Dieb von Maraka" von Richard Marbel ist eine spannende High-Fantasy Geschichte, die den Leser das Morgenland erkunden lässt. Orientalische Orte, tiefe Wälder und das tückische Meer mit allerlei Fabelwesen verleihen der Story eine reizvolle Grundlage. Die Charaktere runden das Geschehen ab. Lese-Empfehlung!

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Das Goldene Zauberschwert und der Beginn der Dunkelheit

Jonathan Engert
Geklebt: 248 Seiten
Erschienen bei VeBu, 01.07.2009
ISBN 9783925171864
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Das goldene Zauberschwert und der Beginn der Dunkelheit" ist eine High-Fantasy-Reihe über einen Jungen, der sich mit der Macht eines Schwertes und der Freundschaft in ein Abenteuer stürzt, das vor Gefahren nur so strotzt. Eine schöne Geschichte, die zum Weiterlesen einlädt und besonders für Leser ab vierzehn Jahre interessant wird.

Wir befinden uns in einer Welt, die an das Mittelalter erinnert. Der Unterschied ist, dass es böse wie auch gute Kreaturen gibt, die im Schatten wandeln und nicht allen Menschen bekannt sind. Der Junge Merler entdeckt eines Tages im Wald ein Schwert, das über Licht oder Dunkelheit entscheiden soll und macht sich mit seinem Freund auf den Weg, seinem Schicksal zu folgen.

Besonders haben mir bei dieser Reise die verschiedenen Orte und Begebenheiten gefallen. Die Protagonisten reisen sowohl durch tiefe Wälder als auch hohe Berge, lernen interessante Menschen kennen und decken hinterlistige Intrigen auf. Das Buch hat einen guten Spannungsbogen gehalten, was sehr positiv heraussticht. Es geht zügig voran, was ich bei Büchern mit diesem Genre sehr bevorzuge, da es schnell langwierig werden kann.

Die Charaktere sind vielseitig und interessant. Es ist eine bunte Mischung und gibt der Geschichte Tiefgang. Der Autor hat ein "gutes Auge" für besondere Charakterzüge und hat seinen Protagonisten sympathische wie auch tückische Eigenschaften gegeben.

Anfangs hat mich der Schreibstil etwas aus dem Takt gebracht. Manche Dialogen klangen krampfhaft und gestellt, was sich im Laufe des Buches allerdings geändert hat. Ich konnte mich mit der Zeit gut auf den Stil des Autors einstellen und bin zügig durch das Buch geschritten.

Fazit:

"Das goldene Zauberschwert und der Beginn der Dunkelheit" von Jonathan Engert ist eine High-Fantasy-Buchreihe und wird vor allem für die Leser ab vierzehn Jahre interessant sein. Es ist ein spannendes Abenteuer über Magie und Freundschaft, führt den Leser durch tiefe Wälder, hohe Berge und imposante Städte. 

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fantasy, the iron fey, plötzlich prinz, elfen, jugendbuch

Plötzlich Prinz - Die Rache der Feen

Julie Kagawa
E-Buch Text: 481 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 13.06.2016
ISBN 9783641171827
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit dem Buch "Plötzlich Prinz - Die Rache der Feen" hat die Plötzlich Fee/Prinz-Reihe von Julie Kagawa ihren Abschluss gefunden. Wer sich noch unsicher ist, ob er die Fee-Reihe lesen möchte, kann ich eines sagen: Es lohnt sich! Es ist ein leichtes Urban-Fantasy-Abenteuer, in dem der Leser das Nimmernie kennen lernt und ihre unvergesslichen Protas.
Und wer sich unsicher ist, ob er nach der Fee-Reihe die Prinz-Reihe lesen möchte, kann ich sagen: LEST ES! Unbedingt! Die Geschichte geht weiter und ich habe sie von Anfang bis Ende genossen. Tschüss, Nimmernie!

Das dritte und letzte Buch der Prinz-Reihe ist genau wie seine Vorgänger. Die Story von Teil zwei geht, nach diesem fiesen Cliffhanger, übergangslos weiter. Ich war, obwohl wir so lange auf den letzten Teil warten mussten, sofort wieder im Geschehen und fieberte mit.
Wie auch in den letzten Büchern gibt es spannende Ereignisse und dann wieder ruhige Zeiten. Das Buch war an keiner Stelle langgezogen oder zu spektakulär - es ist eine gesunde Mischung.

Die Anzahl der Charaktere im Finale bleibt natürlich fast gleich. Wir bekommen wieder altbekannte Protagonisten zu Gesicht und vielleicht ein bis zwei neue. Es war mir eine Freude, noch einmal die "Alten Hasen" von Plötzlich-Fee zu erleben und mit ihnen zu lachen.

Der Schreibstil von Julie Kagawa bleibt wie immer - bildhaft und flüssig. Es gibt nichts Negatives anzumerken.

Die Plötzlich Fee/Prinz-Buchreihe war eine meiner ersten, größeren Bücherserien, weswegen sie mir wirklich am Herzen liegt.
Die ersten Bände habe ich geliebt, habe mit den Charakteren gelitten und gelacht. Tschüss, Nimmernie! Ich werde dich vermissen und irgendwann in den Genuss kommen, dich noch einmal zu besuchen.


Fazit:

Das Finale der "Plötzlich-Prinz"-Reihe steht seinen Vorgängern in nichts nach. Wer noch überlegt, ob er die Plötzlich Fee/Prinz-Buchreihe lesen sollte, empfehle ich: Es lohnt sich. Die Teile bilden von Anfang bis Ende eine vollkommene Einheit und bekommen einen würdigen Abschluss.
Eine meiner ersten Bücherreihen hat sich nun dem Ende zugeneigt und ich sage: Tschüss, Nimmernie! Bis zum nächsten Lesen!

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stockholm, weihnachtsmarkt, freundschaft, feiner humor, liebe

Ein Schwede zum Verlieben

Ingrid Zellner
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Magic Buchverlag, 06.06.2016
ISBN 9783944847481
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich lernte die Autorin Ingrid Zellner bereits 2015 während ihrer Blogtour zu ihrem wundervollen Kinderbuch "Malin und das weiße Rentier" kennen und war da bereits von ihren Geschichten angetan. So freute ich mich darauf, auch ihren neuen Roman rezensieren zu dürfen.

"Ein Schwede zum Verlieben" ist ein Roman, der sowohl in Schweden (Stockholm) als auch in Deutschland (Dachau) spielt. Mir fiel es nicht einfach, das Buch einem Genre zuzuordnen, denn es verteilt sich auf verschiedene Themengebiete. Zum einen ist es ein kleiner Liebesroman und zum anderen kann es in die Gegenwartsliteratur eingeordnet werden. "Moderne Frauen" habe ich bei meiner Suche nach dem Genre ebenfalls gefunden, und passt ebenfalls ein wenig.

Wir lernen in dem Roman Stockholm auf eine Weise kennen, die an einen kleinen Reiseführer erinnert. Es war sehr schön, die Hauptstadt im Sommer und im Winter durch Ingrid Zellners Worte zu erleben. Man merkt, dass die Autorin mit Schweden sehr verbunden ist und dieser Zauber ist beim Lesen auch auf mich übergegangen. Andererseits ist der Leser auch in Dachau unterwegs und lernt etwas über seine Geschichte. Die Informationen werden dem Leser nicht aufgedrückt, sondern sacht mit einer schönen Geschichte erzählt. Es ist tatsächlich ein Roman für zwischendurch, der nicht mit Spannung, Intrigen oder anderem glänzt,. Es sind die Charaktere und die Story, die so überzeugend lebensecht wirken.

Die Hauptprotagonistin Verena hat ihren eigenen, einzigartigen Charakter. Ihre Unabhängigkeit und Stärke hält sie von Anfang bis Ende durch und es war schön, die Welt und ihre Überzeugungen aus ihren Augen miterleben zu dürfen.
Es kommen nicht viele Charaktere vor, was sehr gut zu der Geschichte passt, denn so konnte man sich auf die einzelnen sehr gut einlassen.

Der Schreibstil von Ingrid Zellner ist wirklich toll. Wie schon bei "Malin und das weiße Rentier" fällt es so leicht, in die Welten von der Autorin abzutauchen. Er ist durchgehend anschaulich und lässt die Geschichte nur so dahinfliegen. Das Buch verspricht ein friedliches Lesen abends auf dem Sofa.

Wer gerne etwas über Schweden im tiefsten Winter, über das Polarlicht und über die Mythen und Sagen erfahren will, kann gerne in meine Rezension zu "Malin und das weiße Rentier" einen Blick werfen. Sehr lohnenswert!

Fazit:

"Ein Schwede zum Verlieben" von Ingrid Zellner ist ein friedlicher Roman für entspannte Abendstunden. Der Leser lernt den Zauber von Stockholm im Sommer und im Winter kennen und reist nach Dachau, um dort einige Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen zu erleben. Die Hauptprotagonistin ist eine sehr starke und unabhängige Frau, was dem Roman etwas Einzigartiges verleiht. Ein wirklich schöner Roman, den ich empfehlen kann.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

fantasy, magie, anderwelt, drache, celia

Midirs Sohn

Marlies Lüer
E-Buch Text: 312 Seiten
Erschienen bei Traumstunden Verlag Essen, 03.02.2014
ISBN 9783944896236
Genre: Fantasy

Rezension:

 "Midirs Sohn" von Marlies Lüer verspricht eine kleine Reise ins frühere Schottland, inklusive ihren Mythen und Sagen um die Anderwelt. Es ist der erste Teil der "Drachenschwert-Trilogie" und verspricht Großes.

Als Fantasybuch-Liebhaber fällt es leicht, sich von Schottland verzaubern zu lassen. Schon allein die Saga um Avalon lässt mein Herz höherschlagen. Marlies Lüer erzählt eine Geschichte, die in Schottland im Jahre 1862 spielt und in der die Mythen noch allgegenwärtig sind. Die Autorin vermengt gekonnt das ruppige, harte Leben in der realen Welt und die schöne, sorgenlose Anderwelt.
Am Anfang des Buches lernen wir die junge Celia kennen und dürfen miterleben, wie ihr Magisches und Schönes widerfährt. Diesen Teil mochte ich tatsächlich am liebsten, da es so unschuldig und zauberhaft zu lesen war. Im weiteren Verlauf des Buches lernen wir einen anderen Protagonisten kennen, und die Geschichte wird ein wenig "ernster". Der Leser ist in diesem Teil eher im rauen Schottland 1862 unterwegs und begleitet den Elbenkrieger Fearghas auf seinem schwierigen Weg durch die Menschenwelt. Er stolpert natürlich über Celia, aber vielleicht anders, als ihr denkt.

Obwohl es ein Fantasybuch ist, verstecken sich doch ein paar tiefgründigere Themen in der Geschichte. In Bezug auf die Bewohner der Anderwelt wird darauf eingegangen, was nach dem Tod geschieht, was ich sehr schön und passend fand. Es verleiht dem Buch Tiefgründigkeit. Auch werden moralische Dinge diskutiert, die ebenfalls gut passten.
Die Geschichte hält einen guten Spannungsbogen, ist aber eher ruhig als spannungsgeladen.

Die Charaktere sind schön durchdacht. Sowohl der Elb Fearghas, der menschliche Verhaltensweisen erst noch richtig deuten lernen muss, als auch Celia, die sich im Laufe der Zeit charakterlich sehr verändert hat. Es ist alles stimmig und passt gut zur Story.
Der Schreibstil ist wirklich sehr schön. Marlies Lüer entführt mit ihren bildhaften Beschreibungen tatsächlich ein wenig nach Schottland und in die Anderwelt.
Auch hat die Autorin ein paar schöne Fabelwesen und magische Orte gezaubert, die sehr überzeugend waren. Eine wirklich schöne Geschichte, die nicht nur mit Tiefgründigkeit glänzt, sondern auch mit tollen Fantasyelementen.


Fazit:

Der erste Band der Drachenschwert-Trilogie "Midirs Sohn" von Marlies Lüer reist mit dem Leser nach Schottland ins Jahr 1862. Dort sind Mythen und Sagen noch allgegenwärtig und perfekt für die Inszenierung der Anderwelt. Elben und Fabelwesen vermengt mit dem rauen Schottland, sind eine wirklich schöne Kombination und kommen wunderbar zur Geltung. Ebenso glänzt die Story mit Tiefgründigkeit. Sehr empfehlenswert!

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

dystopie, liebesrebellion, mord, liebe, dytopie

Die Macht der Clans: LiebesRebellion

Gabi Büttner
E-Buch Text: 234 Seiten
Erschienen bei null, 22.04.2016
ISBN B01EOMUYPU
Genre: Sonstiges

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