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Wathans Hammer / Der Schwarze Abt

Roland Enders
Flexibler Einband: 484 Seiten
Erschienen bei epubli, 11.05.2017
ISBN 9783745087338
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Es ist wieder geschehen: Ich ließ mich auf einen fast unbekannten Roman ein und wurde mehr als positiv überrascht. "Der Schwarze Abt" von Roland Enders ist ein High-Fantasy-Abenteuer, das durch seine Story, die Charaktere und den Schreibstil eine wunderbar spannende Geschichte aufweist.

Der Leser befindet sich in einer mittelalterähnlichen Welt, in der Magie existiert, aber verrufen ist. Wir begleiten einen jungen, gutgläubigen Mann auf ein Abenteuer, das er selbst nie vermutet hätte. Anfangs zieht er als ein begnadeter Gaukler durchs Land, und hält sich gerade so über Wasser. Eine Begegnung mit einem Ritter wird seine Welt danach auf den Kopf stellen. Traigar ist nämlich magisch begabt und wird auf eine Reise geschickt, die es wirklich in sich hat! Von faszinierenden Wesen zu blutrünstigen Herrschern ist alles dabei und die Spannung wird dadurch stets hochgehalten. Mal ruhig und mal nervenaufreibend ist die Reise von Traigar und seinen Gefährten und sollte unbedingt gelesen werden. Na gut - einige Passagen hätte man kürzen können - aber darüber möchte ich gerne hinwegsehen.
Es war sogar ein: Damit hätte ich nie im Leben gerechnet!-Moment für mich dabei, was gar nicht so oft vorkommt.

Doch nicht nur die Story, auch die Protagonisten haben mir wirklich gut gefallen! Traigars Reisegefährten sind eine wunderbar heitere Truppe, die zum Schmunzeln, aber auch zum Haare raufen bringen. Es entwickeln sich interessante Freundschaften, aber auch heikle Feindschaften. Die Charaktere, die ganz am Rand vorkommen, sorgen ebenfalls für die ein oder andere Überraschung.

Der Schreibstil von Roland Enders hat mir sehr sehr gut gefallen. Die Vergleiche und Beschreibungen, die die Zeilen schmücken, passen ausgezeichnet in die Geschichte und lassen das Geschriebene gleich viel bildlicher erscheinen. Der Schreibstil ist wirklich faszinierend.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!


Fazit:

"Der Schwarze Abt" von Roland Enders ist ein spannendes High-Fantasy-Abenteuer, das definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient! Die Story, die Charaktere und der Schreibstil ergeben ein wunderbares Gesamtpaket. Der Roman erzählt von einer heiklen Reise in einer mittelalterähnlichen Welt, die die Protagonisten oft in die Knie zwingt. Sehr sehr empfehlenswert!

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

fantasy, fortsetzung, sabine schulter, high fantasy, mederia

Mederia - Kampf um Tetra

Sabine Schulter
Flexibler Einband: 488 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 08.06.2017
ISBN 9783744820561
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem ich den ersten Band "Mederia - Aufziehende Dunkelheit" gelesen, geliebt und beendet habe, freute ich mich wahnsinnig auf die Fortsetzung. Und was soll ich sagen? Die Buchreihe ist grandios und zählt ab sofort zu meinen Lieblingsbüchern.

Sabine Schulter hat eine wunderschöne Fantasywelt erschaffen, die vor Magie, Abenteuer und Liebe nur zu strotzt. Im zweiten Teil geht die Geschichte sofort weiter und brachte mich sofort wieder zurück ins Geschehen. Der Untertitel "Kampf um Tetra" sagt genau das aus, was im zweiten Band passiert. Er ist ein wenig düsterer und spannender, aber gleichzeitig auch friedlich und ruhig. Ich weiß, diese Eigenschaften sind kaum zu vereinen, aber der Autorin ist das in "Mederia" wunderbar gelungen. Ihr müsst es selbst erleben.

Wie im ersten Teil gibt es auch in der Fortsetzung Perspektivwechsel, die viel über die Protagonisten preisgeben. Es verleiht der Story viel Tiefgründigkeit und Spannung.
Die Charaktere sind weiterhin eindrucksvoll gezeichnet worden. Sie alle haben ihre Eigenarten und doch gehören sie einfach zusammen. Auch das Knistern, das mir im ersten Teil fehlte, ist jetzt wunderbar zur Geltung gekommen.

Der Schreibstil von Sabine Schulter ist einzigartig. Ihre Bücher werden von einem Frieden begleitet, den ich so in einem Buch noch nicht erlebt habe. Die Beschreibungen von Mederia sind so rein und ruhig und trotzdem gibt es grausame Momente, die nur entsetzte Blicke zulassen. Die Kombination ist einmalig und ich bin mir sicher, dass der dritte Band ebenso schön werden wird.

Mederia ist eine großartige Buchreihe, die in jedes Herz eines Fantasy-Liebhabers gehört. Ich bin wirklich dankbar, dass mich die Autorin auf ihre Werke aufmerksam gemacht hat. Es wird nicht die letzte Reihe sein, die ich von Sabine Schulter lesen werde.


Fazit:

Der zweite Band der High-Fantasy-Reihe "Mederia - Kampf um Tetra" von Sabine Schulter ist eine großartige Fortsetzung. Diese Buchreihe ist voller Magie, Abenteuer, Liebe und wunderschönen Ideen. Sie gehört ab jetzt zu meinen Lieblingsbüchern und bekommt einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal. Wagt es, lasst euch nach Mederia entführen und öffnet euer Herz für die Bardin und ihre wunderbaren Freunde.

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frankreich, restaurant, kochen, liebe, erbe

French Kiss: Liebe zum Nachtisch

Marie Keller
E-Buch Text
Erschienen bei null, 27.03.2017
ISBN B06XX4D39Z
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Liebesroman "French Kiss - Liebe zum Nachtisch" von Marie Keller ist ein leichter Sommer-Roman, der Lust auf gute Küche und französisches Feeling macht. Ein wirklich gelungener Debütroman, der für eine kurze Zeit in ein kleines Dorf nach Frankreich entführt.

Das Cover des Buches ist nicht nur ein Hingucker, es passt auch zum Inhalt, was dem Ganzen gleich Tiefgründigkeit verleiht.
Die Geschichte beginnt mit einer Szene, die mich sehr gerührt hat. In nur zwei Buchseiten brachte die Autorin sehr viele Emotionen rüber, die ganze Bücher manchmal nicht hervorrufen können. Die Story geht dann mit der sympathischen Protagonistin Marie weiter, die nach Frankreich reist, um ihr Erbe zu begutachten. Mich konnte die Story wirklich fesseln, da mich Geschichten von "Wiederaufbau" und "Existenzgründung" sehr interessieren. Leser mit Kochbegeisterung werden dann sicher auf ihre Kosten kommen, da manch leckere Köstlichkeiten gezaubert werden. Meine Leidenschaft beschränkt sich eher auf das Backen, weswegen mich die Begeisterung für französische Küche nicht mitreißen konnte. Doch die Leidenschaft der Autorin zu erleben, war eine gelungene Abwechslung.

Die Protagonisten sind toll. Eine fleißige alte Dame, ein attraktiver Koch und eine verrückte Freundin haben viel Abwechslung in die Geschichte gebracht. Nur Maries Gedanken konnte ich manchmal nicht nachvollziehen, was ein wenig störte. Nichtsdestotrotz fand ich alle Charaktere überzeugend und schön beschrieben.


Der Schreibstil lässt einen das Buch locker flockig durchlesen. Die Gerichte werden sehr ansprechend beschrieben und geben dem Roman das gewisse Etwas.
Im Gesamten betrachtet ist dieser Debütroman eine leichte, schöne Geschichte, die für Feinschmecker genau das Richtige ist.


Fazit:

Der Debütroman "French Kiss - Liebe zum Nachtisch" von Marie Keller ist ein leichter Sommer-Roman, der französische Küche und eine schöne Geschichte miteinander vereint. Die Protagonisten harmonieren miteinander und passen wunderbar in die Story. Ein gelungener Roman!

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fantasy, sabine schulter, mederia, dämonen, irrlicht

Mederia - Aufziehende Dunkelheit

Sabine Schulter
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei null, 09.09.2016
ISBN B01J1A5L76
Genre: Fantasy

Rezension:

Der erste Teil der Fantasyreihe "Mederia - Aufziehende Dunkelheit" von Sabine Schulter ist definitiv mein Highlight im Jahr 2017! Von Anfang an war ich in Mederia gefangen und habe jede einzelne Seite genossen.
Ich lege es euch wärmstens ans Herz!

Doch nun zu meiner ausführlicheren Bewertung:
Mederia ist ein Land, in dem es verschiedene Völker mit verschiedenen Fähigkeiten gibt. Zum einen gibt es Dämonen, die alles andere als "böse" sind, Elfen, wie wir sie lieben, Drachen und viele weitere Völker. Magie ist also in Sabine Schulters Roman allgegenwärtig und einer der Gründe, die ich an diesem liebe.
Besonders gefiel mir, dass eine der Protagonistinnen eine Bardin ist. In anderen Fantasybüchern, die ich bis jetzt las, waren Barden, die singend durchs Land streifen und Legenden verbreiten, Nebenfiguren. Doch nun singt sich Lana in die Herzen ihrer Zuhörer und auch in meins. Es war wirklich erfrischend.

Im Roman geht es manchmal ruhig zu, und manchmal wieder sehr spannend. Die Autorin konnte einen wundervollen Spannungsbogen halten und bin jetzt umso gespannter auf Teil 2 (Der bald im Juni erscheint!).

Die Protagonisten sind bezaubernd. Es sind ganz unterschiedliche Charaktere, die sich zusammenfinden und miteinander auskommen. Mal mürrisch, mal anziehend und mal naiv und unschuldig. Es wird immer aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was Sabine Schulter wunderbar verständlich umgesetzt hat.
Ich liebe sie alle!
Um vielleicht doch noch etwas anzumerken: Ich hätte mir bei zwei bestimmten Charakteren ein wenig mehr Feuer gewünscht. Aber ich hoffe in diesem Punkt auf Teil 2!

Auch gefällt mir der Schreibstil sehr gut. Der Leser wandert zusammen mit den Protagonisten zu wunderschönen magischen Orten. Die Geschehnisse werden wunderbar beschrieben und alles ergibt am Ende eine schönes Gesamtbild.

Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus - also: Ich empfehle dieses Buch vom tiefsten Herzen und berichte euch, sobald ich den zweiten Teil in ein paar Wochen verschlungen habe!

Fazit:

"Mederia - Aufziehende Dunkelheit" von Sabine Schulter ist mein Lese-Highlight im Jahr 2017! Dieser Fantasyroman hat alles, was eine wunderschöne Lektüre braucht. Einen spannenden Hintergrund, wunderschön beschriebene Orte, interessante Charaktere und eine aufregende Story. Sehr sehr lesenswert! Ich freue mich auf Band 2.

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konflikt, hass, rettung der menschheit, verbotene liebe, dämonen

Diatar: Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)

Ina Linger
E-Buch Text
Erschienen bei null, 22.12.2016
ISBN B01N0TTA5L
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem ich schon mehrere Rezensionen zu Ina Lingers Büchern (Falaysia) veröffentlicht habe, freue ich mich, den ersten Band ihrer neuen Fantasy-Trilogie ebenfalls zu bewerten. Es handelt sich um eine High-Fantasy-Reihe, die sich "Diatar - Kind des Lichts (Die Mondiar-Trilogie 1)" nennt und immer Januar dieses Jahres veröffentlicht wurde.

Wir befinden uns mit dem Protagonisten Jaro auf einer abgelegenen Insel, auf der die Bewohner frei, ungezwungen und einfach leben. Die Bewohner des Dorfes nennen sich Diatar und haben ihre eigenen interessanten Rituale und Vorstellungen. Nachts wird es für die Menschen allerdings gefährlich, denn Dämonen machen ihnen das Dorfleben schwer.

Es geht, wie schon in Ina Lingers "Falaysia", um die Flucht aus dem Schwarz-Weiß-Denken. Die Autorin vermittelt, dass es nicht nur Gut und Böse gibt, sondern die Welt aus Grauzonen besteht. Was die Dämonen für Wesen sind und wieso sich diese mit den Diatar im Krieg befinden, ist eine spannende und lesenswerte Geschichte.

Auch tragen die Charaktere viel zu der Spannung bei. Die Protagonisten nehmen nicht die typischen Rollen von Mann und Frau ein, was ich ebenfalls an dem Eröffnungsband schön finde.
Jaro ist ein sehr ruhiger, sanfter Charakter, obwohl er zu den guten Kriegern seines Stammes zählt. Risa dagegen ist eine Frohnatur und gleicht Jaros Charakterzüge aus - was manchmal zu amüsanten Situationen und knisternden Begebenheiten führt. Obwohl ich mir manchmal etwas mehr Entschlossenheit bei Jaro gewünscht hätte, war es auch mal erfrischend, nicht immer auf Main-Stream-Protagonisten zu treffen.

Der Schreibstil von Ina Linger ist - wie wir es gewohnt sind - angenehm, ruhig und, in den richtigen Momenten, fesselnd. Ich habe den ersten Band ihrer neuen Trilogie genossen und freue mich sehr auf die Fortsetzung: "Monandor: Kind der Dunkelheit", die bereits am ersten April erschienen ist.

Fazit:

Der Eröffnungsband der neuen High-Fantasy-Trilogie "Diatar - Kind des Lichts" von Ina Linger hat das Potenzial, eine spannende Buchreihe zu werden. Die Autorin bricht aus dem Schwarz-Weiß-Denken aus und vermittelt uns Lesern, dass die Welt nicht nur aus Gut und Böse besteht. Die spannende Reise von Jaro und Risa eröffnet interessante Denkweisen. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band!

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Falaysia / Falaysia - Fremde Welt - Band 4

Ina Linger
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei epubli, 02.12.2014
ISBN 9783737510936
Genre: Romane

Rezension:

Auch der vierte Teil von Ina Lingers Urban-Fantasy-Reihe "Falaysia - Fremde Welt" hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Wer glaubt, dass eine längere Buchreihe irgendwann an Spannung verliert, liegt bei Falaysia falsch. Es ist und bleibt zauberhaft.

Wir befinden uns im vierten Teil natürlich in Falaysia - einer mittelalterlichen Welt, in die die Protagonistin Jenna ungewollt "gestolpert" ist. Was sie dort ertragen muss, wem sie begegnet und in welchen Personen sie sich irrt, bringt immer wieder Spannung in die Story. Da die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird, wird die Neugierde immer wieder angefacht, weil neue Details ans Licht kommen, die entweder verwirren oder aufschlüsseln. Die Autorin hat die Ereignisse wunderbar dosiert, sodass ihre sieben-bändige Buchreihe nicht an Dramatik verliert.

Nachdem ich bei dem dritten Band kritisierte, dass es zu viel "Pläneschmieden" und "Kriegsführen" gab, hat mich der vierte Teil wieder vollkommen überzeugt. Es knistert und funkt zwischen den Protagonisten, was die Buchreihe einfach besonders macht. Ina Linger schafft es immer wieder, dass ihre Charaktere uns Leser überraschen, weil sie ständig neue Wesenszüge zeigen. Die Charaktere sind und bleiben das Goldstück an dieser Fantasyreihe.

Auch der Schreibstil ist wie immer wunderbar angenehm. Man kann die Bücher in einem Rutsch lesen oder sich Zeit lassen, wobei bei mir letzteres niemals zutreffen wird, da die Bände zu spannend sind.

Nachdem ich vor ein paar Tagen Ina Linger auf der Leipziger Buchmesse persönlich kennenlernen durfte, bin ich einfach nur begeistert. Den ersten Teil ihrer neuen Fantasy-Reihe "Diatar" habe ich bereits gelesen und lade demnächst die Rezension zu dieser hoch.
Aber erst freue ich mich auf den fünften Band von "Falaysia".

Fazit:

Der vierte Teil der sieben-bändigen Fantasy-Reihe "Falaysia" von Ina Linger ist auch diesmal ein wunderbares Lese-Erlebnis. Die Leser durchstreifen mit Jenna weiterhin Falaysia und erfahren immer mehr über das Spiel der Magier und seine Folgen. Wie Jenna und ihre Freunde darin verstrickt sind, bringt immer wieder Spannung in die Story. Auch das Knistern zwischen den Protagonisten bleibt nicht aus, sodass mir auch der vierte Band sehr gut gefallen hat. Fünf goldene Sterne für Ina Linger "Falaysia".

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Voin II

Steffi Krumbiegel
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei tredition, 08.02.2017
ISBN 9783734579691
Genre: Krimi und Thriller

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fantasy, düstere atmosphäre, schwarzbac, mächte der finsternis, gebetshau

Der Schatten in mir

Christian Milkus
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 09.06.2016
ISBN 9781533507976
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Fantasyroman "Der Schatten in mir" von Christian Milkus war eine große, positive Überraschung. Ich habe erst wenige Bücher im Bereich "Dark-Fantasy" gelesen, doch dieser Roman gefiel mir ausgesprochen gut.

Die Geschichte spielt in einer mittelalterähnlichen Welt, in einem kleinen Dorf namens Schwarzbach. Die Menschen leben dort sehr einfach, bauen ihre Lebensmittel selbst an und bezahlen diese durch Hilfsarbeiten. Es könnte sehr idyllisch sein, wären da nicht die gruseligen Vorkommnisse der letzten Tage. In Schwarzbach passieren unheilvolle Dinge und die Bewohner fangen an, sich zu fürchten.
Die Story zog mich sofort in ihren Bann. Zu erfahren, was für grausige Dinge noch passieren und was der Grund dafür ist, hat jederzeit Spannung in die Geschichte gebracht. Das Düstere und Unheilvolle, was Dark-Fantasy-Romane ausmacht, hat der Autor wunderbar umgesetzt.

Die Story wird aus zwei Perspektiven erzählt, die sehr aufschlussreich sind.
Kolen sieht sich als Oberhaupt und ist stets um den Erhalt des Dorfes bemüht. Salya dagegen ist eine junge Frau, die sich sehr unterschätzt und sich von den anderen Bewohnern zurückzieht.
Beide Charaktere sind sehr starke Figuren und verleihen dem Roman Tiefgründigkeit. Für Überraschung sorgen die Hauptprotagonisten allemal. Doch auch die Nebenfiguren gefielen mir. Das Dorf Schwarzbach erwachte durch seine Bewohner, seine Lage und den erdachten Glauben, zum Leben.

Auch der Schreibstil von Christian Milkus ist sehr angenehm. Es ist stets nachvollziehbar und der düstere Flair ist sehr gut rüberkommen. Die Stimmung im Buch ist nicht zu übertrieben düster, es gibt Lichtblicke und Momente zum Aufatmen.

Fazit:

Der Dark-Fantasy-Roman "Der Schatten in mir" von Christian Milkus ist spannend, düster und eindrucksvoll. Ein Dorf, fast abgeschieden von der Welt, wird von unheilvollen Ereignissen aufgeschreckt und lebt seitdem in Angst. Düstere und gruselige Vorkommnisse lassen die Dramatik immer wieder aufleben. Die ausdrucksstarken Charaktere bringen Tiefgang in die Geschichte und erwecken das Dorf zum Leben. Absolute Lese-Empfehlung!

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309 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

märchen, aschenkindel, halo summer, prinz, aschenputtel

Aschenkindel - Das wahre Märchen

Halo Summer
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.12.2016
ISBN 9783959671248
Genre: Fantasy

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Lichtgefährten: Verrat (Lichtgefährten Saga 2)

Patricia Vonier
E-Buch Text
Erschienen bei null, 18.11.2016
ISBN B01NA85L7Z
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der zweite Teil der Lichtgefährten-Saga von Patricia Vonier steht dem Eröffnungsband in nichts nach. Ich würde sogar sagen, dass mir der zweite Teil einen Tick besser gefallen hat, da dem Leser ein wenig mehr Action geboten wird.

Nachdem ich den ersten Band beendet hatte, musste ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Das Ende war so fesselnd gewesen, dass ich mich auf den zweiten Teil freute. Es geht im Folgeband - zu meiner großen Freude - sofort mit der Story weiter, ohne dass große Lücken entstehen.

Im ersten Band konnte mich bereits begeistern, dass die Autorin eigenwillige Charaktere und spannende, zwischenmenschliche Spannungen hervorragend in ihrem Buch untergebracht hat. Das Knistern konnte man fast durch die Seiten springen sehen und dies ist auch wieder im zweiten Teil vorhanden. Patricia Vonier konnte besonders zwischen den Hauptprotagonisten Dramatik und Nervenkitzel einbauen, was meine Neugierde permanent steigerte.

Was ich ebenfalls sehr Besonders finde, ist das inhaltliche Gerüst, das alle Protagonisten miteinander verbindet. Patricia Vonier hat für jeden Charakter, und sei es nur für einen Nebenprotagonisten, eine überzeugende und tiefgründige Lebensgeschichte entwickelt. Noch immer faszinieren mich die durchdachten Zusammenhänge.

Der Schreibstil ist wieder bildhaft und humorvoll. Die langen Dialoge, die ich schon in meiner Rezension zu Band eins ansprach, dominieren auch in diesem Teil. Doch da diesmal mehr dramatische Szenen im Buch vorkamen, störte es mich weniger. Auch fiel mir erneut die große Wortvielfalt auf, die ich bereits im ersten Band lobte.

Ob ich auch den zweiten Band empfehle? Oh Ja! Lasst euch erneut in die Welt von Kimaldor und Nimroel entführen und erkundet mit Sara neue Kulturen, traurige Geheimnisse und knisternde Liebeleien.

Fazit:

Der zweite Band der besonders faszinierenden Urban-Fantasy-Reihe "Lichtgefährten-Saga" von Patricia Vonier vereint Dramatik, Humor und Tiefgründigkeit miteinander. Fesselnde Momente und starke Protagonisten sorgen wie für ein packendes Lesevergnügen. Beide Teile bekommen eine absolute Leseempfehlung!

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67 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

fantasy, the iron fey, plötzlich prinz, elfen, jugendbuch

Plötzlich Prinz - Die Rache der Feen

Julie Kagawa
E-Buch Text: 481 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 13.06.2016
ISBN 9783641171827
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit dem Buch "Plötzlich Prinz - Die Rache der Feen" hat die Plötzlich Fee/Prinz-Reihe von Julie Kagawa ihren Abschluss gefunden. Wer sich noch unsicher ist, ob er die Fee-Reihe lesen möchte, kann ich eines sagen: Es lohnt sich! Es ist ein leichtes Urban-Fantasy-Abenteuer, in dem der Leser das Nimmernie kennen lernt und ihre unvergesslichen Protas.
Und wer sich unsicher ist, ob er nach der Fee-Reihe die Prinz-Reihe lesen möchte, kann ich sagen: LEST ES! Unbedingt! Die Geschichte geht weiter und ich habe sie von Anfang bis Ende genossen. Tschüss, Nimmernie!

Das dritte und letzte Buch der Prinz-Reihe ist genau wie seine Vorgänger. Die Story von Teil zwei geht, nach diesem fiesen Cliffhanger, übergangslos weiter. Ich war, obwohl wir so lange auf den letzten Teil warten mussten, sofort wieder im Geschehen und fieberte mit.
Wie auch in den letzten Büchern gibt es spannende Ereignisse und dann wieder ruhige Zeiten. Das Buch war an keiner Stelle langgezogen oder zu spektakulär - es ist eine gesunde Mischung.

Die Anzahl der Charaktere im Finale bleibt natürlich fast gleich. Wir bekommen wieder altbekannte Protagonisten zu Gesicht und vielleicht ein bis zwei neue. Es war mir eine Freude, noch einmal die "Alten Hasen" von Plötzlich-Fee zu erleben und mit ihnen zu lachen.

Der Schreibstil von Julie Kagawa bleibt wie immer - bildhaft und flüssig. Es gibt nichts Negatives anzumerken.

Die Plötzlich Fee/Prinz-Buchreihe war eine meiner ersten, größeren Bücherserien, weswegen sie mir wirklich am Herzen liegt.
Die ersten Bände habe ich geliebt, habe mit den Charakteren gelitten und gelacht. Tschüss, Nimmernie! Ich werde dich vermissen und irgendwann in den Genuss kommen, dich noch einmal zu besuchen.


Fazit:

Das Finale der "Plötzlich-Prinz"-Reihe steht seinen Vorgängern in nichts nach. Wer noch überlegt, ob er die Plötzlich Fee/Prinz-Buchreihe lesen sollte, empfehle ich: Es lohnt sich. Die Teile bilden von Anfang bis Ende eine vollkommene Einheit und bekommen einen würdigen Abschluss.
Eine meiner ersten Bücherreihen hat sich nun dem Ende zugeneigt und ich sage: Tschüss, Nimmernie! Bis zum nächsten Lesen!

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dämonen, steffi, krumbiegel, amerika, magie

Nadja

Steffi Krumbiegel , Kat Hönow
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei tredition, 25.10.2016
ISBN 9783734561566
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung

Der zweite Band "Nadja - Erben der alten Welt" von Steffi Krumbiegel ist eine würdige Fortsetzung einer Urban-Fantasy-Reihe, in der alte Rituale, geheimnisvolle Burgen und Dämonen den Leser an mystische Orte ziehen.
Während im ersten Teil "Nadja - Der Wächterin Erbe" der starke, innere Wandel der Protagonistin Nadja im Vordergrund stand, ist im zweiten Teil die Magie in den Fokus gerückt.

Es ist ein Jahr vergangen, seit Nadja von ihrem Erbe erfahren hatte. Sie beendete ihre Ausbildung als Wächterin, lernte ihr Erbe zu verwalten und widmete sich ihrer Leidenschaft: der Kunst. Im zweiten Teil begleiten wir Nadja nach America, wo sie Freunde findet und Geheimnissen auf die Spur kommt.

Schon zu Beginn des Buches merkte ich, dass Nadja erwachsen geworden ist. Sie ist kein schreckhaftes Kind mehr, das sich vor der Welt versteckt. Mir gefällt dieser Aspekt wirklich gut. Zwischendurch kommt Nadjas "alter" Charakter durch, was sehr für die Tiefgründigkeit der Protagonistin spricht, denn sie ist kein neuer Mensch geworden, sie lernte nur, sich anzupassen.

Wie schon angedeutet, spielt in dem zweiten Teil die Magie eine wichtige Rolle. Wir erfahren mehr über die Wächter und Jäger, über die Rituale, Sprüche und Reime. Nadja ist sowohl in America, in Deutschland als auch in Prag unterwegs und erkundet Burgen und alte Gemäuer. Liebhaber von Gemälden oder Schmuck werden sicher auf ihre Kosten kommen. Dämonenaustreibungen bringen zusätzliche Spannung in die Story. Und die Liebe darf natürlich auch nicht fehlen. Die Autorin dosierte diese Aspekte gekonnt in dem zweiten Teil ihrer Fantasyreihe und beendete diesen mit einem grandiosen Ende. Leider müssen wir uns noch gedulden, denn der dritte Teil wird es nächstes Jahr erscheinen.

Viele Charaktere kennen wir schon aus dem ersten Teil. Ein paar neue Protagonisten kommen hinzu, doch es bleibt überschaubar. Der Schreibstil von Steffi Krumbiegel bleibt bildhaft und einprägsam. Meinen Geschmack traf die Autorin voll und ganz! Der zweite Teil sagt mir viel mehr zu als der erste und ich bin gespannt, was die Autorin im dritten Teil für uns zaubert.

Fazit:

"Nadja - Erben der alten Welt" ist eine würdige Fortsetzung einer spannenden Urban-Fantasy-Reihe. Neben uralter Magie, Dämonenaustreibungen und alten Gemäuern erfrischt die Story mit einer jungen Liebe, einer wackeren Hauptprotagonisten und den Einblick in den deutschen Adel. Eine große Leseempfehlung!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

steffi krumbiegel

Nadja

Steffi Krumbiegel , Katharina Hönow
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei tredition, 18.08.2016
ISBN 9783734547973
Genre: Romane

Rezension:

„Nadja – der Wächterin Erbe“ ist ein Buch, das neben fantastischen Fantasy-Elementen von einer Tiefgründigkeit durchzogen ist, die selten eine Geschichte vorzuweisen hat. Besonders die Protagonistin, ihre Gefühle und Denkweisen erleben einen wunderbaren Wandel, den ich hautnah erleben durfte. Doch nicht nur diese Tatsache überzeugte mich von dem Buch, auch der Einfluss von deutscher Geschichte und dem Ort der Geschehnisse – nämlich Dresden – hatten Anteil daran. Auch ich dachte anfangs:
Fantasy in Deutschland? Geht das?
ES GEHT!
Ich habe noch nicht viele Fantasy- und Jugendbücher gelesen, die deutsche Städte als Handlungsorte hatten– doch Steffi Krumbiegel traute sich, setzte es um und zauberte dunkle Wesen inmitten von vergessenen Burgen und dunklen Schlössern – die heutzutage noch in Deutschland existieren.

Schon die ersten Seiten kündigten mir an, dass dies keine gewöhnliche Fantasygeschichte wird. Nadja ist ein Charakter, der alles andere als perfekt ist, sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt und doch noch unsicher und ein wenig weltfremd bleibt. Gerade durch diese Tatsache wirkt sie als Protagonistin sehr realistisch und glaubwürdig. Die Autorin legte es am Anfang des Buches darauf an, dass wir Nadjas Geschichte, ihre Vergangenheit ungeschönt kennenlernen und dies löste bei mir eine bedrückende, ja mitleidserregende Stimmung aus, was vorerst ungewohnt war. Im Laufe des Buches änderte sich diese – da sich meine Gemütsstimmung mit der positiven Entwicklung von Nadja veränderte. Steffi Krumbiegel zauberte eine tiefgreifende Entwicklung der Protagonistin aufs Papier, die selten in Büchern, besonders in Fantasy-Geschichten, vorkommt.

Nadja wird aus ihrem Leben gerissen und findet sich in einer Welt wieder, in der Dämonen und Geister ihr Unwesen treiben und sie lernt, dass es Wächter und Jäger gibt, die seit Jahrhunderten existieren, um die Wesen in ihre Schranken zu weisen. Doch dieses neue Leben ist nicht nur beängstigend, denn sie findet das, was ihr ihr Leben lang verwehrt wurde.
Dass es nicht nur grausame „normale“ Menschen gibt, wie sie sie in ihrer Kindheit erleben musste, sondern auch kaltblütige magiebegabte Menschen, lernt sie auf brutale und einprägsame Art und Weise kennen.

Ein hervorzuhebender Punkt ist, dass Steffi Krumbiegels Buchreihe in Deutschland spielt. Anfangs war ich skeptisch: Fantasy in Deutschland? Auch noch in Dresden?, doch die Autorin schaffte es, alles gekonnt miteinander zu kombinieren. Verfallene Burgen und atemberaubende Schlösser, die wirklich existieren, sind die Schauplätze für die Geschichte – was für mich von Authentizität spricht. Auch die deutsche Geschichte wird angesprochen – wird mit Fantasy-Elementen verflochten und ergibt eine tolle Mischung.
Fazit

"Nadja - Der Wächterin Erbe" ist ein Roman, der deutsche Geschichte und Fantasy in der heutigen Zeit miteinander vereint. Der Leser begleitet eine interessante junge Frau in eine Welt, in der der Adel, verlassene Burgen und dunkle Wesen im Vordergrund stehen. Heute noch existierende Burgen und Schlösser sind die Handlungsorte in dem Buch und sind verwoben mit fantastischen Elementen, wie magiedurchzogende Rituale und Bannzauber. Dieser erste Teil einer mehrbändigen Fantasybuchreihe ist für jede Altersklasse zu empfehlen, da für jeden Leser etwas dabei ist. Der eine interessiert sich für Adelsgeschlechter, der andere für die deutsche Geschichte, wieder andere bevorzugen die Fantasyelemente oder es ist einfach die Tiefgründigkeit der Protagonistin, die überzeugen kann. Ein Buch, das nur zu empfehlen ist.

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

abenteuer, drache, tallinge, vorlesen, lebensbaum

Keylam - Die Ankunft

Anne Schmitz
E-Buch Text: 49 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 01.03.2016
ISBN 9783738057522
Genre: Kinderbuch

Rezension:


Anne Schmitz erschuf mit ihrem Debüt "Keylam - Die Ankunft" eine bezaubernde Geschichte für Jung und Alt. Die 61 Seiten des Büchleins sind voller Magie, wundersamen Begebenheiten und liebreizenden Wesen. Für eine kleine Weile verlor ich mich in dieser kleinen, hinreißenden Welt der Tallinge.

Das Cover begeistert mich seit dem ersten Augenblick. Die harmonischen Farben und der fantasiereiche Hintergrund passen perfekt zum Inhalt des Buches. Es ist eine Geschichte, die mich an eine Mischung aus "Die Schlümpfe" und "Tinkerbell" erinnert. Völlig positiv überrascht und erfreut, mal wieder eine leichte Lektüre in der Hand zu halten, las ich das Büchlein in einem Rutsch durch.

Anne Schmitz erzählt von einem kleinen Dorf, in dem ein friedliches Zusammenleben der unterschiedlichsten Bewohner zum Alltag gehört. Eines Tages wird dieser Friede gestört und eine Lösung muss gefunden werden. Die Tallinge finden zwar eine, wissen aber nicht, ob die Lösung nun gut oder schlecht ist. Ein Abenteuer beginnt, das im ersten Teil sein Ende noch nicht gefunden hat.

Das empfohlene Lesealter liegt bei acht Jahren, was völlig in Ordnung ist. Das Buch ist zum Vorlesen geeignet sowie zum Abtauchen aus dem Alltag. Sehr einladend ist der Schreibstil der Autorin. Flüssig, bildhaft und sehr angenehm führt Anne Schmitz den Leser durch ihre kleine Welt. Der Spannungsbogen ist stets angehoben, sodass ich immer ein wenig mit den Tallingen mitfieberte. Die Charaktere und die Sory ergeben insgesamt ein runde Erzählung, die mich in ihren Bann zog.
Es muss dabei bedacht werden, dass das Buch gerade mal 61 Seiten zählt und es deswegen wenige "tiefgründige" Details gibt. Das Wichtigste wird geschildert, es gibt hübsche Beschreibungen und schöne Vergleiche. Für mich war es für ein Buch dieser Länge völlig ausreichend.

Ich werde mit Freude auf den nächsten Teil warten und kann es wirklich jedem empfehlen, der sich schon immer für solche Geschichten begeistern konnte oder einfach etwas für seine kleinen Mäuse zum Vorlesen sucht.

Fazit:

"Keylam - Die Ankunft" von Anne Schmitz ist eine bezaubernde, 61-seitige Geschichte für jede Altersklasse - denn nur Bücher schaffen es, in eine Welt zu entführen, in der sich jeder wieder jung fühlen kann. Das Buch ist zum Entfliehen aus dem Alltag hervorragend geeignet - bei Regen, Kerzenschein, einer heißen Tasse Tee und einer kuschligen Decke wird es garantiert seine Wirkung entfalten. Absolute, vom Herzen kommende Leseempfehlung!

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fantasy, deutsc, adel, schmer, nadj

Nadja

Steffi Krumbiegel , Katharina Hönow
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei tredition, 14.06.2016
ISBN 9783734534669
Genre: Romane

Rezension:

„Nadja – der Wächterin Erbe“ ist ein Buch, das neben fantastischen Fantasy-Elementen von einer Tiefgründigkeit durchzogen ist, die selten eine Geschichte vorzuweisen hat. Besonders die Protagonistin, ihre Gefühle und Denkweisen erleben einen wunderbaren Wandel, den ich hautnah erleben durfte. Doch nicht nur diese Tatsache überzeugte mich von dem Buch, auch der Einfluss von deutscher Geschichte und dem Ort der Geschehnisse – nämlich Dresden – hatten Anteil daran. Auch ich dachte anfangs:
Fantasy in Deutschland? Geht das?
ES GEHT!
Ich habe noch nicht viele Fantasy- und Jugendbücher gelesen, die deutsche Städte als Handlungsorte hatten– doch Steffi Krumbiegel traute sich, setzte es um und zauberte dunkle Wesen inmitten von vergessenen Burgen und dunklen Schlössern – die heutzutage noch in Deutschland existieren.

Schon die ersten Seiten kündigten mir an, dass dies keine gewöhnliche Fantasygeschichte wird. Nadja ist ein Charakter, der alles andere als perfekt ist, sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt und doch noch unsicher und ein wenig weltfremd bleibt. Gerade durch diese Tatsache wirkt sie als Protagonistin sehr realistisch und glaubwürdig. Die Autorin legte es am Anfang des Buches darauf an, dass wir Nadjas Geschichte, ihre Vergangenheit ungeschönt kennenlernen und dies löste bei mir eine bedrückende, ja mitleidserregende Stimmung aus, was vorerst ungewohnt war. Im Laufe des Buches änderte sich diese – da sich meine Gemütsstimmung mit der positiven Entwicklung von Nadja veränderte. Steffi Krumbiegel zauberte eine tiefgreifende Entwicklung der Protagonistin aufs Papier, die selten in Büchern, besonders in Fantasy-Geschichten, vorkommt.

Nadja wird aus ihrem Leben gerissen und findet sich in einer Welt wieder, in der Dämonen und Geister ihr Unwesen treiben und sie lernt, dass es Wächter und Jäger gibt, die seit Jahrhunderten existieren, um die Wesen in ihre Schranken zu weisen. Doch dieses neue Leben ist nicht nur beängstigend, denn sie findet das, was ihr ihr Leben lang verwehrt wurde.
Dass es nicht nur grausame „normale“ Menschen gibt, wie sie sie in ihrer Kindheit erleben musste, sondern auch kaltblütige magiebegabte Menschen, lernt sie auf brutale und einprägsame Art und Weise kennen.

Ein hervorzuhebender Punkt ist, dass Steffi Krumbiegels Buchreihe in Deutschland spielt. Anfangs war ich skeptisch: Fantasy in Deutschland? Auch noch in Dresden?, doch die Autorin schaffte es, alles gekonnt miteinander zu kombinieren. Verfallene Burgen und atemberaubende Schlösser, die wirklich existieren, sind die Schauplätze für die Geschichte – was für mich von Authentizität spricht. Auch die deutsche Geschichte wird angesprochen – wird mit Fantasy-Elementen verflochten und ergibt eine tolle Mischung.
Fazit

"Nadja - Der Wächterin Erbe" ist ein Roman, der deutsche Geschichte und Fantasy in der heutigen Zeit miteinander vereint. Der Leser begleitet eine interessante junge Frau in eine Welt, in der der Adel, verlassene Burgen und dunkle Wesen im Vordergrund stehen. Heute noch existierende Burgen und Schlösser sind die Handlungsorte in dem Buch und sind verwoben mit fantastischen Elementen, wie magiedurchzogende Rituale und Bannzauber. Dieser erste Teil einer mehrbändigen Fantasybuchreihe ist für jede Altersklasse zu empfehlen, da für jeden Leser etwas dabei ist. Der eine interessiert sich für Adelsgeschlechter, der andere für die deutsche Geschichte, wieder andere bevorzugen die Fantasyelemente oder es ist einfach die Tiefgründigkeit der Protagonistin, die überzeugen kann. Ein Buch, das nur zu empfehlen ist.

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52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

jenna, leon, marek, fremde welt, verrat

Falaysia - Fremde Welt - Band II: Trachonien

Ina Linger
E-Buch Text
Erschienen bei Ina Linger, 18.05.2013
ISBN B00CVVHAD6
Genre: Fantasy

Rezension:

Der zweite Band der siebenteiligen Urban-Fantasy-Reihe „Falaysia“ zog mich genau wie der Eröffnungsband in seinen Bann und ließ mich erst wieder frei, nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte. Selbst ein paar Tage später ließen mich die Charaktere und die Story nicht los – was schon einer leichten Sucht gleichkommt.

Die Geschichte wird da fortgeführt, wo sie im ersten Band endet. Mir hat es geholfen, mich sogleich in Ina Lingers geschaffenen Welt wiederzufinden. Dass ich ein großer Liebhaber von mittelalterlichen Welten in Fantasy-Büchern bin, hat wohl seinen Teil dazu beigetragen.

Wie schon im ersten Teil dominieren auch hier zwei Perspektiven – die von Benjamin und die von Jenna. In unserer „realen Welt“ und in Falaysia wird es somit spannend, da neue Geheimnisse aufgedeckt werden, die auf beide Welten Auswirkungen haben und wiederrum zu noch mehr Fragen führen. Das Resultat ist, dass der Leser permanent auf die Folter gespannt wird, gezwungen ist mehr und mehr Seiten zu lesen und sich dann letzten Endes sehnsüchtig auf den dritten Teil stürzt. Für mich spricht diese Tatsache für eine wirklich gelungene und lesenswerte Buchreihe.

Die Charaktere sind meiner Meinung nach der Schlüssel für den Erfolg von „Falaysia“. Sie tun nie das, was man von ihnen erwartet und sind nicht die, für die man sie halten soll. Wie auch schon in meiner Rezension zum ersten Band habe ich diesen Teil gelobt und kann nur wieder betonen, dass Ina Linger ihre Charaktere wunderbar ausarbeitete und diese Reihe es deshalb schon Wert ist, gelesen zu werden. Auch die Entwicklungen der Beziehungen bringen den Spannungsbogen immer wieder nach oben. Besonders die chaotischen Gefühle von Jenna zu den Männern lassen es zwischen den Zeilen knistern.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm und flüssig zu lesen. Es sind keine verschachtelten Sätze, die Dialoge sind stimmig und die Beschreibungen sind nachvollziehbar und lassen Bilder im Kopf entstehen.

Als Selbstverlegerin hat es Ina Linger erfolgreich geschafft, „Falaysia“ an die Leser zu bringen. Ich bin darum sehr froh, dass ich auf diese Buchreihe aufmerksam gemacht worden bin – denn ich habe mich ein klein wenig in die Bücher verliebt und möchte jedem ans Herz legen, dieser Fantasy-Reihe eine Chance zu geben.


Fazit:
Der zweite Teil der siebenbändigen Urban-Fantasy-Reihe "Falaysia" von Ina Linger ist genauso fantastisch wie sein Vorgänger. Diese Buchreihe sollte !!unbedingt!! gelesen werden. Die Charaktere sind großartig ausgearbeitet und die mitreißende Story rundet die Bücher ab. Ich lege jedem ans Herz, der Fantasy und besonders mittelalterliche Welten/ Paralellwelten mag, der Buchreihe eine Chance zu geben.

-> 5 von 5 Sterne <-

Cover: 2/2
Idee: 2/2
Umsetzung: 2/2
Charaktere: 2/2
Schreibstil: 2/2

http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/falaysia-fremde-welt-2/

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fantasy, bücher, kai meyer, bibliomantik, trilogie

Die Seiten der Welt - Blutbuch

Kai Meyer
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 10.03.2016
ISBN 9783841402264
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mit dem dritten Teil der Buchreihe „Die Seiten der Welt“ ist Kai Meyer ein spannendes Ende gelungen. Wenn es ein Buch verdient hat „Finale“ genannt zu werden, dann dieses. Obwohl mich der zweite Teil nicht wirklich überzeugen konnte, hätte die Buchreihe keinen besseren Abschluss finden können.
Neugier, Erleichterung, Schock und Trauer sind nur ein paar der Gefühle, die das Buch in mir auslösten. Für diejenigen, die noch unentschlossen sind, ob sie die Reihe lesen sollten, habe ich nur diesen Ratschlag:
Unbedingt lesen!

Das Cover und der Untertitel „Blutbuch“ sind absolut gelungen. Sie lassen bereits auf viel Spannung und Dramatik schließen. Allerdings muss ich gestehen, gefällt mir das Cover vom ersten Teil noch am besten.
Die Grundidee des Buches spinnt Kai Meyer auch im letzten Teil immer weiter. Die Magie, die den Büchern innewohnt, und das, was die Menschen mit dieser Magie bewirken können, stehen noch immer im Vordergrund. Nur kreiert der Autor neue Wesen und fantastische Ideen, die die Welt von Furia noch weitreichender und interessanter machen. Rätsel werden gelöst und all die Verstrickungen ergeben endlich einen Sinn. Ich hatte beispielsweise mit dem zweiten Band das Problem, dass viel zu viel passiert ist. Neue Orte, Charaktere, Wesen und Sichtwechsel überfluteten mich regelrecht. Der letzte Band ist dagegen ausgewogen und verknüpft dies alles zu einem großen Ganzen.

Der Schreibstil von Kai Meyer macht es wieder möglich, dass alles sehr bildlich und realistisch wirkt. Auch die Charaktere haben weiterhin ihre individuellen Eigenschaften und entwickeln sich im Laufe der Bücher immer weiter.
Wie ich am Anfang der Rezension schon geschrieben habe: Ein wirklich gelungenes Finale.. Sehr sehr gut!!

http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/die-seiten-der-welt-3/

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gnome, zwerge, fantasy, höhlen, tunnel

Die Gnome

Manuel Timm
Buch: 276 Seiten
Erschienen bei Aeternica Verlag, 06.01.2015
ISBN 9783943739527
Genre: Fantasy

Rezension:

„Die Gnome“, geschrieben von dem deutschen Autor Manuel Timm, ist ein mitreißender High-Fantasy Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite in eine andere Welt entführt. Dunkle Orte mit fremden Wesen müssen nicht unbedingt grausig und schaurig sein, wie Manuel Timm mit seinen Gnomen beweist.

Die Idee, dass ein Volk der Gnome tief unter der Erde lebt und nicht weiß, dass eine Oberwelt existiert, ist sowohl simpel als auch eine Welt zum Abtauchen. Während der Leser zusammen mit dem Protagonisten Pelwick durch die dunklen Gänge wandert, erfährt er immer mehr über das Leben der Gnome, welche Berufe sie ausüben und wie sie ihre Freizeit gestalten. Der beschreibende Schreibstil von Manuel Timm macht es möglich sich sofort in Chupa Waia zu verlieren. Mir wäre es sicher nicht schwergefallen noch stundenlang mehr über die Gnome und ihre Lebensweise zu erfahren

Doch nicht nur Gnome, auch andere Wesen leben tief unter der Erde, die die gutgläubigen Gome noch kennenlernen werden. Was passiert, wenn Wesen, die einerseits treu und stolz, andererseits gierig und rachsüchtig sind, auf die Gnome treffen, hat der Autor spannend und faszinierend umgesetzt. Unerwartete Wendungen und Schockmomente sorgen für Spannung und wieder andere Momente sorgen für Augenblicke zum Durchatmen. Es ist gar nicht anders möglich, als mit Pelwick und den Gnomen mitzufiebern und immer weiter in der Story abzutauchen. Tatsächlich hat Manuel Timm eine kleine Liebesgeschichte gezaubert, was dem Ganzen die glänzendrote Kirsche aufsetzt.

Die Story durchzieht eine gesunde Anzahl von Charakteren, die alle einen großen Wiedererkennungswert haben. Zwischenzeitlich erinnerten mich die Charaktere an andere Protagonisten aus Büchern, was mich manchmal schmunzeln ließ. Überdies sorgt der flüssige und lockere Schreibstil für eine angenehme Leseatmosphäre.

High-Fantasy-Liebhaber, die in eine fremde Welt abtauchen wollen, sollten sich unbedingt „Die Gnome“ zulegen. Absolute Empfehlung.


Fazit:
"Die Gnome" von Manuel Timm ist ein mitreißender High-Fantasy Roman, der den Leser in eine Welt entführt, die tief unter den Bergen liegt und von fremden Wesen beherrscht wird. Ein Buch, das von wahrer Freundschaft und Familienzusammenhalt sowie von dem Mut erzählt, seine Angst hinter sich zu lassen um seine Liebsten zu retten.
Für Fantasy-Fans wird "Die Gnome" ein spannendes Lesevergnügen sein.

http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/die-gnome/

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magie, falaysia, fremde welt, fantasy, verrat

Falaysia - Fremde Welt

Ina Linger
E-Buch Text: 295 Seiten
Erschienen bei epubli GmbH, 02.07.2012
ISBN B008HFIGKQ
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Falaysia – Fremde Welt“ ist ein Urban-Fantasy Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seiten schlichtweg begeistert hat. Es ist der erste Teil einer siebenteiligen Buchreihe, die von der deutschen Autorin Ina Linger geschrieben wurde.

Wie es in einem Urban-Fantasy Roman üblich ist, gibt es auch neben der realen Welt, die die Autorin erschaffen hat, eine Parallelwelt. Diese ist eine mittelalterliche Welt, durchzogen von Magie und Wesen wie Drachen und anderen Kreaturen. Die überaus sympathische Protagonistin Jenna stürzt aus ihrer Welt in die Parallelwelt namens Falaysia, und findet sich in einem Land wieder, das zwischen Krieg und Frieden steht.
Wie eben schon angedeutet, hat mich das Buch von Anfang an gefesselt. Ina Lingers Schreibstil ist sehr angenehm und bildlich, weswegen es sehr leicht fällt, in die magische Welt einzutauchen. Auch verliert sich das Buch nicht in seitenlangen Selbstgesprächen und sich wiederholenden Gedankengängen, sondern enthält eine gesunde Mischung aus spannungsvollen Momenten und nachvollziehbaren Gedanken.

Während Jenna die ihr fremde Welt erkundet, erfährt der Leser nebenbei Einzelheiten über Falaysia und ihren Bewohnern. Die Autorin baut so gekonnt Spannung auf und lässt den Leser zappeln, doch schafft auch jedes Mal Momente zum Ausatmen.
Die Charaktere sind alle sehr tiefgründig. Es ist nicht, wie es im ersten Moment scheint – genau so würde ich die Charaktere beschreiben und nachdem ich das Buch beendet habe weiß ich immer noch nicht ganz, wer denn jetzt welche Rolle spielen soll.
Ich finde es einfach grandios, wie Ina Linger diese Verzwickungen in ihrem Buch verwirklichen konnte und bin noch mehr auf den zweiten Band gespannt, der hoffentlich mehr Licht ins Dunkel bringen wird.

Fazit:
„Falaysia – Fremde Welt“ ist der erste Teil einer siebenbändigen Urban-Fantasy-Buchreihe und begeistert mit seinem angenehmen Schreibstil und spannungsvollen Momenten. Leser, die (wie ich) mittelalterliche Welten mit magischen Elementen mögen, werden garantiert in dem Buch versinken können.

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gefühle, herz, parallelwelt, dunkelherz, neidwald

Dunkelherz - Welt in Scherben

Sarah Nisse
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 18.12.2015
ISBN 9783959910897
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein wirklich bezauberndes Buch. Eine Geschichte voller Abenteuer und leckeren Naschereien - was will ein Bücherherz mehr?

Die Grundidee des Buches ist wunderschön und einzigartig. Es gibt eine Parallelwelt in unserem Herzen, in der unserer Gefühle als Menschen in ihrer eigenen Welt leben. Unsere "Gefühle" wohnen also in Glücksland oder im Land der Liebe und gehen ihren alltäglichen Berufen nach, trinken Rosenmilch, essen Kakteenmarmelade und naschen Veilchenbonbons.

Auch wenn es im ersten Moment etwas verwirrend klingt, wird es im Laufe des Buches immer verständlicher und entwickelt sich zu einer wunderschönen Geschichte. Wir begleiten die fünfzehnjährige Ava, die ein Herz der Neugierde hat und sich Hals über Kopf in ein spannendes Abenteuer stürzt. Das besondere an ihr ist die erfrischende Art. Sie ist noch so unvoreingenommen, herzhaft fröhlich, naiv und einfach das, was ein junges Mädchen mit fünfzehn Jahren ausmachen sollte. Sie freut sich über jeden sonnigen Tag, jeden Schokoladenkuchen und jede Süßigkeit - Hauptsache sie enthält viiiel Zucker. Wo wir gerade von Naschereien sprechen: Die Autorin ist eine Meisterin darin, die Worte dem Leser auf die Zunge zu legen. Ihre Vergleiche sind einfach bezaubernd und so lebhaft, dass ich fast das Gefühl hatte, ich laufe mit Ava durch die saftig grünen Wiesen und esse mit ihr Zuckerkringel und Orchideenchips. Ich muss gestehen: ich habe beim Lesen des Buches immer irgendetwas Süßes gegessen, ihr werdet merken wieso.

Während wir mit Ava die Lande des Herzens erkunden, lernen wir immer neue Charaktere kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Von der ersten Liebe bis zu den bösen Gaunern ist alles dabei - ein wahres Abenteuer eben. Oft wechselt auch die Perspektive zwischen den "Guten" und "Bösen", was viele Zusammenhänge verständlicher macht, auch wenn es anfangs verwirrend ist. Kleine märchenhafte Zusätze setzen dem Ganzen noch die Krone auf - ich bin schlichtweg begeistert.

Ende April dürfen wir uns auf das Finale der Herz-Dilogie freuen - ich platze fast vor Vorfreude und ich bin mir sicher, dass Sarah Nisse wieder ihre ganze Leidenschaft ihn dieses Werk gesteckt hat, damit es uns umhauen wird. An dieser Stelle danke ich für dieses tolle Exemplar, das ich bei der Leserunde bei Lovelybooks ergattern konnte.

Mein Fazit und Lieblingszitate findet ihr hier: http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/dunkelherz-welt-in-scherben/

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julianna grohe, die vierte braut, prinzen, brautschau, märchen

Die vierte Braut

Julianna Grohe
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 18.12.2015
ISBN 9783959911214
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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dystopie, zwillinge, francesca haig, das feuerzeichen, omega

Das Feuerzeichen

Francesca Haig ,
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 26.10.2015
ISBN 9783453270138
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Das Feuerzeichen" von Francesca Haig ist der erste Teil einer Trilogie, der in eine wirklich durchdachte Dystopie einführt.

Das Cover, das nicht nur sehr gut aussieht und zum Lesen einlädt, passt perfekt zum Inhalt. Mich hat das Buch vom Anfang bis zum Ende gefesselt.
Nur Zwillinge, der eine (immer) gesund und der andere (immer) gehandicapt, werden geboren und leben in einer Welt, die vor Jahrhunderten einer nuklearen Katastrophe ausgesetzt war. Die Gesellschaft teilt sich nun in "Alphas" und "Omegas" und mittendrin sind Cass, Zach und Kip, die unterschiedlicher nicht sein können und für viel Abwechslung sorgen. Einzelne Elemente der Dystopie sind völlig neu und werden im Laufe der Geschichte immer ausgereifter und komplexer, ohne dass es voraussehbar wird. Mich hat die Idee sofort gefesselt und die Umsetzung ist der Autorin wirklich gut gelungen.

Die Charaktere sind mir sofort ans Herz gewachsen. Die Protagonistin Cass hat neben einem starken Willen auch viel Einfühlungsvermögen - vor allem für ihren Zwillingsbruder Zach, was bei mir manchmal für Kopfschütteln sorgte, doch Cass umso sympathischer machte. Die anderen Charaktere, die durchaus überschaubar bleiben, füllen alle eine bestimmte Rolle aus und haben ihre eigenen Charakterzüge, was die Story sehr lebhaft wirken lässt.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es ist nicht so, dass das Buch von einer spannenden Szene in die nächste rutscht. Es gibt viele ruhige Momente, die für den einen langatmig sein können, für mich aber vollkommen passend waren. Durch unerwartete Wendungen kommt immer wieder Schwung in die Handlung und der Spannungsbogen wird gehalten.
Die Autorin schreckte nicht davor zurück, schockierende und schonungslose Szenen einzubringen, was alles noch einmal interessanter machte. Von blutigen bis romantischen Szenen ist alles dabei.


Fazit:
Das Buch ist ein sehr gelungener Auftakt in eine spannende Dystopie.
Die Idee, ihre Umsetzung und die Charaktere sind ausgereift und bilden eine komplexe Handlung.

Originalbeitrag: http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/das-feuerzeichen/

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zodiac, sternzeichen, fantasy, romina russell, weltall

Zodiac

Romina Russell ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 09.11.2015
ISBN 9783492703819
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Romina Russell, die als gebürtige Argentinierin in Los Angeles lebt,
zauberte ein Science Fiction Abenteuer aufs Papier, das mich - als eigentliche High- und Urbanfantasy Liebhaberin - fesseln konnte.

Schon das wunderschöne Cover fällt sofort ins Auge und spiegelt hervorragend den Inhalt des Buches wider. Was außerdem positiv überrascht sind die Verzierungen bei jedem neuen Kapitelanfang und eine tolle Zusammenstellung der Tierkreiszeichen in den Innenseiten der Klappbroschur. Solch wunderbare Kleinigkeiten lassen das Leserherz gleich höher schlagen.

Leser, die sich also besonders für unsere Sternzeichen interessieren - die verschiedenen Charakterzüge und das Aussehen- werden sicherlich auf ihre Kosten kommen.

Der detaillierte und bildhafte Schreibstil der Autorin macht es sogar einem Science Fiction Neuling wie mir möglich, der Story zu folgen und sich den größten Teil bildlich vorstellen zu können. Während Rho also versucht ihre Heimat zu retten und das Böse zu bekämpfen, lernt der Leser nebenbei eine neue Galaxie mit ihrer ganz eigenen Mythologie kennen.
Ob es nun um die verschiedenen Überlebenstechniken der Menschen auf den Planeten geht, oder um die Mythen, Sagen und Traditionen mit ihren Kinderliedern- und reimen, all das hat seinen Platz und haucht dem Buch Leben ein.

Die Charaktere, besonders Rho, Mathias und Hysan werden im Laufe des Buches immer mehr zu ausgereiften Persönlichkeiten, mit denen man mitfühlt und mitleidet.
Während manche gewichtige Figuren nur in Erinnerungsfetzen von Rho auftauchen, gibt es auch unerwartete Wendungen und noch nicht gelöste Rätsel bezüglich mancher Charaktere. Es ist und bleibt spannend!

Der zweite Teil "Zodiac - Weg der Sterne" soll voraussichtlich am 01. April 2016 erscheinen und ich bin schon ganz gespannt, ob die Autorin das Niveau wieder erreicht.


Mein Lieblingszitat findet ihr hier: http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/zodiac/

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märchen, fee, hexenjäger, julia adrian, liebe

Die Dreizehnte Fee - Entzaubert

Julia Adrian
Buch: 220 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 28.10.2015
ISBN 9783959911320
Genre: Fantasy

Rezension:

Schon den ersten Band "Die Dreizehnte Fee: Erwachen" habe ich verschlungen und geliebt, doch der zweite Teil hat den ersten noch getoppt!

Der Prolog hat mich schon so beeindruckt, dass ich wieder mitten in der Geschichte war.
Lilith versucht immer noch durch die Liebe zum Hexenjäger ihr wahres Ich zu finden, doch die Königin in ihr schreit weiterhin nach Macht.
Die Autorin hat diesen Teil unglaublich gut umgesetzt. Immer wieder und voller Überzeugung kommt die Königin in Lilith zur Erscheinung, die ungnädige Rache fordert - aber dann gibt es wieder sanfte Momente, die ihre Menschlichkeit hervortreten lassen.

Neue Charaktere und ereignisreiche Handlungen machen die Story weiterhin spannend. Die noch übriggebliebenen Feen verbindet alle eine grausame, aber innige Vergangenheit - und doch wollen sie ihre Schwester, die dreizehnte Fee, tot sehen.

Liliths grauenvolle, wie aufklärende Erinnerungen schlüsseln immer mehr ihre wahre Identität und die gemeinsame Kindheit mit ihren Schwestern auf, sodass es am Ende nur zum großen Knall - zur atemberaubenden Wendung - kommen konnte. Einfach großartig.

Der Schreibstil erlaubt es den zweiten Teil, wie auch schon den ersten, in einem Rutsch durchzulesen. Es wird nicht langwierig oder eintönig, die Sätze sind kurz und imposant - was den Schreibstil von Julia Adrian so einzigartig macht.

Was ich persönlich sehr schön finde ist, dass manche Geheimnisse auch noch im zweiten Teil bestehen bleiben. Die Gefühle vom Hexenjäger zum Beispiel. Der Leser wird gekonnt auf die Folter gespannt - sowie das aufregende Ende wieder den dritten Teil herbei sehen lässt.


http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/die-dreizehnte-fee-entzaubert/

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fantasie, seelenleser, liebe, fantastische liebesgeschichte, märchen

Irminar - Das Seelenwort

Nika Bechtel
E-Buch Text: 414 Seiten
Erschienen bei Eigenverlag, 11.11.2015
ISBN B0178I48ZY
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf die "Saga der Seelenleserin" machte mich die liebe Autorin Nika Bechtel aufmerksam und kaum mit dem zweiten Teil angefangen, hat es mich schon in seinen Bann gezogen.

Am Anfang des zweiten Teiles "Irminar - Das Seelenwort" steht eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse des ersten Buches, sowie eine Auflistung der wichtigsten Charaktere, sodass der erste Teil "Irminar - Die Seelenleserin" nicht unbedingt gelesen sein muss. Da ich beispielsweise den ersten Teil nicht kannte, war mir dies eine tolle Hilfestellung.

Anfangs sprang mir gleich der Schreibstil ins Auge. Sehr wortgewandt und philosophisch angehaucht bringt die Autorin schöne Lebensweisheiten mit ein, die sich vor allem um die Liebe und die Freundschaft drehen.

Mali und ihr Verlobter Mike, sowie ihre besten Freunde Roger und Etu haben alle sehr unterschiedliche, aber tiefgehende Charakterzüge. Jeder von ihnen hat seine eigene Denkweise und geht anders mit Gefühlen und Situationen um. Die Charaktere wirken unglaublich echt und ehrlich und sind mir dadurch alle ans Herz gewachsen, weil sie dieses "normale Menschsein" verkörpern.

Ein weiterer sehr schöner Punkt ist, dass die Charaktere alle eine innere Wandlung durchmachen. Mali wird beispielsweise mit der Zeit reifer, Roger lernt seine tiefen Gefühle zu kontrollieren und Mike weiß mit seiner Liebe zu Mali umzugehen. Als Leser kommt man den Charakteren dadurch sehr nahe und man kann gar nicht anders, als sich mit ihnen zu freuen und mit ihnen zu zittern.

Meines Erachtens steht der Fantasy-Teil gar nicht so im Mittelpunkt. Die fantastischen Elemente sind tolle und spannende Zusätze, die der Geschichte den letzten Schliff verleihen. Doch an erster Stelle stehen für mich die inneren Entwicklungen der einzelnen Charaktere, der Umgang mit den verschiedenen Ebenen von Freundschaft und die Überwindungen der eigenen egoistischen und eifersüchtigen Gedanken.

http://magie-aus-der-feder.de/rezensionen/irminar-das-seelenwort/

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