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50 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

england, erotik, historischer roman, 19. jahrhundert, liebe

Die dritte Sünde

Eva-Ruth Landys
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 28.09.2012
ISBN 9783937357706
Genre: Romane

Rezension:


Die kleine Cathy wird von der reichen und verwöhnten Isobel de Burgh zur Freundin erkoren und von nun an bestimmt diese über ihr Leben. Von ihrem Vater verstossen und von Isobel erpresst, bleibt Cathy nichts anderes übrig als sich ihren Wünschen zu beugen.

Die Krönung der jungen Victoria steht bevor. Isobel, die Tochter des Herrn von Whitefell, soll daran teilnehmen. Vor allem, um sich in London einen geeigneten, möglichst adeligen und reichen Gatten zu angeln. Doch dann kommt alles ganz anders. Mr Havisham, der reiche Geschäftsfreund ihres plötzlich verarmten Vaters, bekundet deutliches Interesse an ihr. Isobel ist verärgert und enttäuscht. Weiß Lady Craven, die weltgewandte und leichtlebige Freundin ihrer verstorbenen Mutter, vielleicht Rat? Und was hat Havisham mit dem überraschenden Tod David de Burghs, des rechtmäßigen Erben Whitefells, zu tun?
Währenddessen ist Cathy erleichtert, endlich von ihrer ungeliebten Herrin befreit zu sein. Doch die kleine Freude währt nicht lang. Isobel kehrt zurück als Verlobte Havishams und erzwingt Cathys Dienste erneut. Cathy wird Isobels Zofe und muss ihre intime Eskapaden decken. Es gibt da nämlich den ausgesprochen verführerischen jungen Stallmeister Aaron Stutter auf Whitefell, der nicht nur Isobels erotische Fantasien beflügelt. Doch Aaron hat ein schreckliches Geheimnis  und er liebt die scheue Cathy.
 

Dieses Buch hab ich jetzt schon eine ganze Weile und als ich noch mal gelesen hab, worum es geht, hab ich nicht mehr erwartet als ein Buch weniger auf dem SUB. Aber ich wurde positiv überrascht. Die Erzählweise der Autorin zieht einem sofort in die Geschichte. Das kleine Mädchen Cathy hat sich sofort in mein Herz geschlichen und durch Isobel ist auch der Gegenpart gut gezeichnet. Es liest sich leicht und ohne viel Umschreibung, ich war in der Zeit gefangen.

Ab der Hälfte ist der Fokus dann auf Isobel gerichtet, sie trägt das Interesse, bwz. man kann es kaum erwarten, dass sie endlich auf die Schnauze fällt. Quasi den Leser-Orgasmus erleben. Leider verlor ich mit der Zeit die Sympathie für Cathy und Aaron. Es war mir zu viel Unterwürfigkeit, man kann es ja auch übertreiben. Sie haben nur noch genervt. Deswegen zweifle ich, dass ich noch weitere Teile lesen werde.

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44 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

zukunft, new york, krimi, liebe, mord

Rendezvous mit einem Mörder

J. D. Robb
E-Buch Text: 383 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 31.10.2012
ISBN 9783641097066
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Eve erhält den Auftrag, beim Mord an der Prostituierten Shannon DeBlass streng vertraulich zu ermitteln. Immerhin handelt es sich bei der Dame und mit Enkeltochter von Senator DeBlass. Schnell hat die bodenständige und ehrgeizige Polizistin, die privat gar etwas unscheinbar und einsam ist, auch einen Verdächtigen im Visier. Christian Grey..oops nein sorry...Roarke...nur Roarke. Der ist so reich und fantastisch, der braucht keinen Vor- UND Nachnamen. 

Shannon hatte, gemäss Agendaeintrag, am Abend ein Date mit diesem Adonis. Das und der Umstand, dass der Mörder die Waffe gereinigt am Tatort gelassen hat und Roarke, neben Tausenden anderen, als Sammler registriert ist, macht ihn zum Hauptverdächtigen, Da muss sie natürlich diesem ultrareichen, megahammeraussehnden Milliarder mal auf die Pelle rücken, ihm ein bisschen näher kommen, bisschen den Puls höher schlagen lassen, um am Ende in der Kiste landen.
 
Eine zweite Prostituierte wird ermordet, ganz sicher der gleiche Täter. Roarke ist wieder der einzige Verdächtige, ihm gehört das Gebäude, aber es wird ja ständig wiederholt, dass ihm die halbe Welt gehört, ist er jetzt für jeden Mord in seinen Appartements der Mörder? Zudem benutzt der Mörder eine teure Kamera, die ist der absolute Verkaufsschlager, sicher tausende im Umlauf, Roarke kann sich sicher so eine leisten, immerhin gehört ihm die Firma, natürlich werden dadurch die Beweise noch erdrückender. Er muss der Mörder sein, die Beweise sind zu erdrückend! Echt jetzt?

Ich hätte mir gewünscht, sie hätte am Anfang irgendwo erwähnt, dass die Handlung in der Zukunft spielt, das hätte bei mir für viel weniger Verwirrung am Anfang gesorgt. Erst später als man sich schon selber denkt, das ist nicht in der Gegenwart oder naher Zukunft, erfährt man, dass wir uns im Jahr 2058 befinden. Die Autos können fliegen, alles ist automatisch, es gibt aber kaum noch echten Kaffee oder unbezahlbar. Kann sich nur noch die Crème de la Crème leisten, aber was trinken dann die Normalsterblichen, wenn sie Kaffee sagen? Auch echtes Fleisch ist ein sehr rares gut, allgemein alles "normale" Essen, dass wir heute kennen, aber wovon oder was ernähren sie sich? Keine gesundheitlichen Schäden? Die Menschen sind vorsichtig seit den Terroranschlägen? Welchen? Von wem? Weswegen?
So geht es in der Zukunft, alles wird angeschnitten, ein Satz hingeworfen und nicht weiter darauf eingegangen.

Mich hätte es doch sehr interessiert zu erfahren, wie Eves Laptop Quittungen aus Papier rausspuckt. Das Zukunftskonzept in diesem Buch wurde sehr schlecht umgesetzt. 

Da wenige Personen in diesem Krimi vorkommen und man als Leser weiss, dass Eve Roarke nur jagt, um mit ihm in die Kiste zu springen und sie mal jede Stellung ausprobieren können und der ultrareiche, hammerschöne Beau sich unsterblich in sie verliebt, weiss man auch, wer der Täter ist. Denn wirklich ermittelt wird da nicht viel.

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109 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

gretchen lowell, mord, serienmörderin, archie sheridan, portland

Sterbensschön

Chelsea Cain , Fred Kinzel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.05.2013
ISBN 9783442381517
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Mann wird gehäutet an einem Baum gefesselt gefunden. Das zweite Opfer ist eine verbrannte Frau. An beiden Tatorten finden die Ermittler Archie und Henry eine weisse Lilie. Sonst hat der Täter keine Spuren hinterlassen.

Sowohl Susan, die immer auf der Suche nach einer guten Stroy ist, wie auch Archie bekommen Anrufe von Gretchens Psychiater, die Serienkillerin weiss angeblich, wer der Mörder ist und erzählt von ihrem ersten Mord.

Das war mein erster Thriller aus dieser Reihe und wenn man die Vorgänger nicht gelesen hat, dann ist es etwas schwierig reinzukommen. Die Charaktere haben mir gut gefallen, aber offenbar sind alle durch vergangene Erlebnisse geprägt, die Vergangenheit ist immer wieder Thema in der Geschichte und daher langatmig. Die Vorgänger zu lesen, macht aber jetzt auch keinen Sinn, da ich deren Ausgang kenne.  

Der aktuelle Thriller beinhaltet leider wenig Thrill. Die Morde sind zwar unglaublich brutal beschrieben, aber die ganze Geschichte ist leider langweilig zu lesen. Das liegt daran, dass es vorallem um das geprägte Gefühlsleben der Charaktere geht und dies auch viel beschrieben wird. Diese dauernden Ausführungen mitten im Geschehen, stören den Lesefluss heftig. Ich war doch sehr gelangweilt während des Lesens und hatte keine Schwierigkeiten es einfach auf die Seite zu legen, was anderes machen und irgendwann mal weiterzulesen.

Das Ende hat mir nicht gefallen. Eigentlich die ganze Auflösung nicht. Fliessband-Thriller würde ich mal sagen. Klar es gibt eine Fortsetzung, die ich aber nicht lesen werde.Ich hab zwar nur diesen einen Teil gelesen, aber schon hier scheint mir, hat das Archie-Gretchen-Konstrukt längst den Zenit überschritten. 

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Tags: thriller;   (1)
 

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109 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 11 Rezensionen

wissen, humor, anekdoten, unterhaltung, britannica

Britannica & ich

A. J. Jacobs ,
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.01.2008
ISBN 9783548607757
Genre: Romane

Rezension:

A.J. macht sich langsam Sorgen, um seinen Abstieg in die Verblödung, schliesslich arbeitet er bei Entertainment Weekly und beschäftigt sich ausschliesslich mit der Popkultur, toupierten Stars und umoperierten Sternchen. Ausserdem hegt er seit jeher den Wunsch, der klügste Mensch der Welt zu werden und nebenbei will er seinen Vater übertrumpfen. Also beschliesst er, die Encyklopaedia Britannica, den Everest unter den Nachschlagewerken, zu lesen. Von A-ak bis Zywiec. Sind ja nur gerade mal 32 Bücher, 33'000 Seiten, 44 Millionen Wörter.

Wort für Wort folgt man A.J. auf seinem Weg von A bis Z, gespickt mit skurrilen Informationen oder Anekdoten aus seinem Leben. Er will unbedingt in den Mensa-Club (für Intelligenzbestien), bei Jeopardy oder "Who Wants to Be a Millionaire" mitmachen und er und Julie versuchen ein Kind zu kriegen. Sein Umfeld belächelt zuerst sein Vorhaben, ist aber bald mal von seiner Klugscheisserei genervt. Seiner Frau Julie muss er jedesmal einen Dollar abdrücken, wenn er sie wieder mit unnötigem Wissen behelligt.

Mir hat es sehr viel Spass gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist herrlich witzig, selbstironisch und sympathisch geschrieben. Hab oft lauthals gelacht und dazu immerhin noch was gelernt. Also auf jeden Fall zu empfehlen.

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Tags: encyklopaedia britannica   (1)
 

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

england, historischer roman, ritter, mittelalter, richard löwenherz

Der Ritter der Königin

Elizabeth Chadwick , Monika Koch
Flexibler Einband: 607 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 13.05.2008
ISBN 9783442369034
Genre: Historische Romane

Rezension:

England 12. Jahrhundert.
William Marshal wurde zum Ritter geschlagen. Da es aber für ihn im Gefolge von de Tancarwille keinen Platz hat, nimmt er zunächst erfolgreich an Turnieren teil und macht sich damit einen Namen. Er schliesst sich seinem Onkel Earl Patrick of Salesbury an, mit dem er für die Sicherheit von König Heinrich II und Königin Eleonore verantwortlich ist. William rettet Eleonore bei einem Angriff das Leben, dafür vertraut sie ihm Heinrich den Jüngeren an. Fortan ist er an Heinrichs Seite als sein Ausbilder und später schlägt er ihn sogar zum Ritter. Heinrich wird zum König gekrönt, obwohl sein Vater noch lebt, aber er hat keine Macht und lebt von dem was ihm sein Vater gibt.

Offenbar kämpft der Sohn gegen den Vater, aber das erfahre ich als Leser nur so am Rande und oberflächlich, so wie alles andere, was die historischen Ereignisse angeht.

Von Kapitel zu Kapitel springt man rasant durch die Zeit und erfährt was in der Zwischenzeit geschehen ist und zwar sehr knapp und oberflächlich. Nicht dass ich lange Ausschweifungen mag, aber das war doch sehr dürftig. Ich konnte einfach nie in der Geschichte dabei sein, mitfiebern, die Spannung fehlte gänzlich. William Marshal ist einfach perfekt, der absolute Held, dem aber auch alles mit links gelingt. Er ist so perfekt, dass er dadurch einfach nur noch langweilig wirkt. Ein paar Ecken und Kanten hätten sicher nicht geschadet.

Ist man direkt in der Geschichte drin, dann geht es um belangloses Geplänkel, oberflächliche Gespräche. Turniere und Alltagsdinge werden dann sehr detailliert beschrieben und schon springen wir wieder zum nächsten Kapitel, ein paar Monate oder Jahre später und wieder wird mal kurz erzählt, was in den Monaten oder Jahren dazwischen geschehen ist.
Natürlich hat Williams Aufstieg auch Neider auf den Plan gerufen, aber davon liest man einfach nur jeweils einen kurzen Satz oder hin und wieder ein bisschen Gezicke, aber Mitleiden ist nicht.


Nach der Hälfte des Buches war ich der Turniere wirklich müde und gelangweilt. Die Dialoge sind banal, zum Teil peinlich. Ich wollte es abbrechen, aber dachte, da kommt sicher noch etwas und habe es bis zum Ende durchgezogen. Aber nein, da kommt nichts. Wenn man mehr über William Marshal und die Plantagenets erfahren will, sollte man sich doch besser an Wikipedia wenden.


Den Titel ist irreführend. Tatsächlich haben Eleonore und William Marshal im Buch sehr wenig miteinander zu tun, er ist ja auch nicht ihr Ritter sondern der ihrer Söhne.

Chadwick hat sicher einen guten Eindruck vom damaligen Leben vermittelt, was die historischen Fakten angeht, kann ich nichts bemängeln, aber es ist schlichtweg langweilig zu lesen. Im Nachwort steht, sie hätte sich bemüht, die Geschichte zu straffen und nur auf die wichtigsten Ereignisse einzugehen. Sehr schade, dass sie die wichtigen Vorkommnisse doch enorm gestrafft hat dafür jedes Turnier, jeden kaputten Helm, jedes Wamsflicken, jede Mahlzeit, jedes Kleidungsstück und jeden Misthaufen sehr detailliert beschrieben hat. Sogar wenn endlich ein bisschen Spannung entsteht, zerstört sie den Lesefluss mit Ausschweifungen über Essen oder Kleider.

Ihre historischen Kenntnisse sind gut, aber daraus hat sie leider nichts Lesenswertes gemacht

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Tags: historischer roman   (1)
 

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100 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

krimi, schwestern, landkrimi, dorfgemeinschaft, testament

Blaubeermorde

Mareike Marlow
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2016
ISBN 9783426516997
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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32 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

krimi, schottland, highlands, historischer krimi, serie

Das Geheimnis von Benwick Castle

Rob Reef
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Dryas Verlag, 25.05.2016
ISBN 9783940258601
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Schottland 1937: Adrian Benwick wendet sich an den Krimiautor und Hobbydetektiv Blake alias John Stableford und bittet ihn um Hilfe. Sein Bruder, Sir Alasdair Benwick, ist verschwunden. Er wollte seine Anwälte in Glasgow aufsuchen, doch auf dem Weg dorthin ist er verschwunden. Da die Polizei keinen Anhaltspunkt für ein Verbrechen findet, nimmt sie keine Ermittlungen auf.

John, der auf der Suche nach einer neuen Idee für ein weiteres Buch ist, nimmt die Einladung an.  Gemeinsam mit seiner frischgebackenen Ehefrau Harriet, seinem Freund Dr. Holmes und dessen neuester Eroberung Lady Penelope, macht er sich auf den Weg in die schottischen Highlands.

Der Ort Brigadun ist sehr abgeschieden und die Anzahl der Bewohner überschaubar. John ist sich bald sicher, Sir Alaistair ist ganz sicher tot und einer der 11 Bewohner hat ihn getötet. Aber wer?

Ich hab es in einem Wisch gelesen. Ein klassischer, britischer Krimi. Mit wenigen Worten zeichnet Reef die Charaktere wunderbar und schafft es den Leser in die Geschichte reinzuziehen. Die Spannung bleibt bis zum Schluss. Auch wenn ich auf die Details geachtet, mit-ermittelt habe, bin ich nicht drauf gekommen, aber es war alles logisch. Ein sehr gelungener Krimi. Hat Spass gemacht, es zu lesen.

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Tags: krimi, schottland   (2)
 

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379 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 97 Rezensionen

reise, england, freundschaft, geheimnis, historischer roman

Die Reise der Amy Snow

Tracy Rees , Elfriede Peschel
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 14.03.2016
ISBN 9783471351369
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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103 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

myron bolitar, thriller, usa, harlan coben, detektiv

Ein verhängnisvolles Versprechen - Myron Bolitar ermittelt

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski [Übers.]
Flexibler Einband: 443 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.02.2007
ISBN 9783442463442
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Inhalt
 
Myron Bolitar, ehemaliger Spitzensportler und Detektiv wider Willen, erinnert sich nur allzu gut an seine eigene Jugend und weiß, dass Heranwachsende manchmal lieber eine Dummheit begehen, als sich an die eigenen Eltern zu wenden. Daher zögert er nicht, als die Tochter einer Bekannten ihn mitten in der Nacht anruft und bittet, sie zu einer Freundin zu fahren. Doch am nächsten Tag ist Aimee verschwunden – und Bolitar begibt sich auf eine Suche, bei der bald nicht nur Aimees, sondern auch sein Leben auf dem Spiel steht

Meinung

Myron fleht Aimee an, nicht mit betrunkenen Fahrern ins Auto zu steigen, stattdessen lieber ihn anzurufen. Was sie dann auch tut und er holt sie betrunken ab. Aha. Ja logisch.
 
Dieser "Thriller" wird und wird einfach nicht spannend. Er ist sehr langatmig. Die Dialoge sind so abgedroschen und oberflächlich, dagegen ist jede Seifenoper Shakespeare.

Die Charaktere sind lächerlich, aber Hauptsache sehen alle gut aus und sind Superhelden. Die Handlung an den Haaren herbeigezogen, das in die länge gezogene Ende peinlich.

Also Nein, definitiv nicht zu empfehlen.

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258 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 25 Rezensionen

krimi, organspende, nele neuhaus, oliver von bodenstein, pia kirchhoff

Die Lebenden und die Toten

Nele Neuhaus
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 25.09.2015
ISBN 9783548287768
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Inhalt
 
Eine ältere, allseits beliebte Dame wird auf ihrem Spaziergang aus dem Hinterhalt erschossen. Kurz darauf ereignet sich ein ähnlicher Mord und das kurz vor Weihnachten. Eine Frau wird durch das Küchenfenster ihres Hauses tödlich getroffen. Beide Opfer hatten keine Feinde. Warum mussten ausgerechnet sie sterben?
Der Druck auf die Ermittler wächst schnell, die Bevölkerung ist in Panik. Pia Kirchhoff und ihr Chef Oliver von Bodenstein fahnden nach einem Täter, der scheinbar wahllos mordet – und kommen einer menschlichen Tragödie auf die Spur.

Meinung

Pia lässt ihre Flitterwochen für einen Fall sausen. Bei aller Liebe zum Job, das erscheint mir doch etwas unglaubwürdig und überzogen. Nichtsdestotrotz beginnt es spannend, es darf mitgerätselt werden.

Wieder muss man sich erst die vielen Personen einprägen. Diesmal ist es mir aber bis zum Ende nicht gelungen, die alle einzuordnen. Teilweise musste ich recht lang überlegen, wer dieser oder jener ist. Pias Schwester ist nun auch mit von der Partie, wozu eigentlich genau? Hinzu kommt der überzeichnete Neff. Er ist der Störefried in der Geschichte, leider überspitzt dargestellt und oberflächlich. Auch das Thema Organspende und die Probleme dabei, ist ein spannendes und auch immer wieder aktuelles Thema, ist mir hier zu oberflächlich behandelt.
 
Was mir gar nicht gefallen hat, ist die Ermittlungsarbeit. Hier geht es um Erfahrene Ermittler, aber das Team wirkt in diesen Fall ziemlich inkompetent. Durch das schwache Ermittlungsteam wird die Geschichte künstlich in die Länge gezogen, viele Wiederholungen, es geht nicht vorwärts und das schadet sowohl der Spannung wie auch der Glaubwürdigkeit. Ich war mir lange nicht ganz sicher, wer denn nun tatsächlich der Richter ist, aber aufgrund der schlechten Ermittlungen und der entstandenen Länge, war es mir die letzten 100 Seiten auch irgendwie egal.
 
Ein Krimi für Zwischendurch, aber an Schneewittchen reicht er nicht heran und schadet der Reihe.

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Tags: krim, organspende   (2)
 

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250 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 22 Rezensionen

krimi, kindesmissbrauch, deutschland, taunus, missbrauch

Böser Wolf

Nele Neuhaus
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.10.2013
ISBN 9783548285894
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt

Die Leiche eines jungen Mädchens wird aus dem Main geborgen. Sie wurde misshandelt und ermordet, und niemand vermisst sie. Auch nach Wochen hat das K 11 keinen Hinweis auf ihre Identität. Eine Fernsehmoderatorin, die bei ihren Recherchen den falschen Leuten zu nahe kommt, wird brutal misshandelt und vergewaltigt.

Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein graben tiefer und stoßen inmitten gepflegter Bürgerlichkeit auf einen Abgrund an Bösartigkeit und Brutalität. Und dann wird der Fall persönlich.




Meinung:

Die Kapitel sind kurz, der Schreibstil flüssig, es liest sich sehr leicht. Neuhaus versteht es, die Charaktere real erscheinen zu lassen, ohne es in die Länge zu ziehen. Das Thema Kindsmissbrauch/Pädophilie wurde mir etwas zu oberflächlich behandelt. Da ich früher sehr viel über dieses Thema gelesen habe, bin ich mir aber auch nicht ganz sicher, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Es ist schon ein heftiges Thema.


Am Anfang war ich mit den vielen Personen etwas überfordert, aber wenn man sich mal eingefunden hat, geht es. Sie sind alle für die Geschichte wichtig. In jedem Kapitel wirft sie ein Häppchen hin, die Spannung steigt.

Ich als Leser hab aber bald das Puzzle fertig, zu bald für meinen Geschmack. Es blieben kaum Restzweifel übrig, dadurch nimmt die Spannung ab, weil ich dann nur darauf warte, es bestätigt zu bekommen.

Gegen Ende wird der Ablauf vorhersehbar und die Handlungen eines Täters machen für mich keinen Sinn. Ich hab die Logik dahinter nicht verstanden.

Von Neuhaus hab ich bisher nur "Schneewittchen muss sterben gelesen", aber ich konnte der Geschichte trotzdem gut folgen. Die erste Hälfte war sehr spannend, das nahm dann leider ab, trotzdem ist es ein guter Krimi, aber reicht an den vorherigen, den ich von ihr gelesen habe, nicht heran.

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Tags: kindesmissbrauch, krimi   (2)
 

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73 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

sachbuch, liebe, generation x, generationen, berlin

Generation Beziehungsunfähig

Michael Nast
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Edel Germany, 15.02.2016
ISBN 9783841904065
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich lebe nicht in Berlin, darum fehlt mir die eigene Erfahrung bei so manchem Thema, andere wiederum sind mir vertraut. Aber ich sehe in meinem Umfeld durchaus Tendenzen in diese Richtung. 

Auf jeden Fall ein Buch, dass zum Denken animiert und sehr amüsant ist. Auch wenn ich dabei gelacht und im nächsten Moment „Scheisse, ist eigentlich gar nicht witzig“ gedacht habe.

Man erkennt sich selbst in vielem wieder, Leider, möchte man an dieser Stelle gerne mal sagen.


Auf jeden Fall ein Lesevergnügen für Zwischendurch.

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

thriller, psychopath, astrid korten, rituale, urwald

Eiskalte Umarmung

Astrid Korten
Flexibler Einband: 374 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 03.02.2016
ISBN 9783839218853
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

So sollte es sein:

Eine brutale Mordserie gibt der Polizei Rätsel auf. Die Opfer sind junge Frauen – attraktive blonde Engel mit blau lackierten Fingernägeln. In den Wohnungen der Toten findet sich stets dieselbe mysteriöse Nachricht: „Ich bin die Sehnsucht, ein Prinz und schön wie die Liebe.“ Die Kommissare Robert Hirschau und Benedikt van Cleef wissen genau: Irgendwo dort draußen bereitet sich der Killer darauf vor, erneut zuzuschlagen. Währenddessen ahnt die junge Katharina nichts von den fieberhaften Ermittlungen der Polizei – und von der Gefahr, in der sie schwebt



So ist es:

Das Buch fängt gut an. Mit gut meine ich Thriller-mässig. Jakob hält sich für einen Gott, der junge, hübsche, blonde Frauen für ihre wechselnden Partner brutal bestraft. Seine Tat wird auch sehr detailliert beschrieben. Wir erfahren auch gleich, was dahinter steckt, warum er diese blonden Engelsgleichen Wesen tötet und das war’s dann auch mit der Spannung um seine Persönlichkeit. Man erwartet, da kommt doch noch mehr, aber obwohl Jakob die einzige Konstante in diesem Buch ist, wird es um ihn herum nicht mehr spannend. Mit jedem Kapitel nimmt die Beschreibung seiner Brutalität zu, nach einer Weile vermag das aber nicht mal mehr zu schocken.

Die erste Leiche wird nach ein paar Tagen gefunden, die Polizei ist am Tatort, fängt mit den Ermittlungen an. Und dann? - Verschwindet sie für ein paar Jahre von der Bildfläche.

In der Zwischenzeit befassen wir uns mit Katarina, ihrem Umfeld, ihrem Alltag. Ein Roman über den Alltag verschiedener Charaktere, darunter auch immer wieder Jakob.

Plötzlich fällt der Polizei doch noch was ein. Das war jetzt aber sehr "zufällig." Aber ok. Sie sind wieder dran. Ich als Leser erfahre nun auch, dass es in den Jahren ein paar vermisste blonde Frauen gegeben hat, aber offenbar keine Leichen. Seltsam für einen Psycho, der sein erstes Werk ausstellt, aber dann ein paar Frauen einfach sang- und klanglos verschwinden lässt.

Also von brutaler Mordserie, Nachrichten, blauen Fingernägeln war da für eine Weile nichts mehr. Stattdessen tauchen viele Personen auf, manche verschwinden wieder. Weshalb auf sie eingegangen wurde, weiss ich auch nicht genau. 300 Seiten müssen irgendwie gefüllt werden. So viele Personen, so viele Zeitsprünge, keiner davon am Ende greifbar. Auch die Liebesgeschichten berühren nicht, es fehlt an Substanz.

Katharina wird ermordet. Da durfte ich so viel über diese Frau lesen und weg ist sie. Ihr Tod nebenbei beschrieben. Es kommt mir vor, wie in einer Serie, die Hauptdarstellerin hat mehr Gehalt gefordert und starb kurzerhand den Serientod.

Im gleichen Stil geht es dann mit ihrer Schwester weiter, nun lernen wir ihren Alltag und ihr Umfeld kennen.

Die Polizei hatte wieder nur einen kurzen Auftritt und legt für ein paar weitere Jahre eine Pause ein. Auch Jakob macht erst Mal ein paar Jahre Urlaub. Aber dann kommt ihm die liebe Schwester doch noch in den Sinn. Also wieder zurück. Sein Assistent wartet ja auch sehnsüchtig auf ihn. Da werden dann auch kurzerhand ein paar brutale Morde begangen. Brutal ja, spannend nein. Es ist klar, er hat sie im Visier, er nimmt sie, geht nur darum, wie eklig es sein soll.

Die Polizei, mittlerweile eine anderer Ermittler, hat angeblich fieberhaft nach dem Mörder gesucht. Tja, das hab ich als Leser nur nicht mitgekriegt und auch jetzt, da sie wieder mehr Raum im Buch erhalten, scheint die Beziehung van Cleefs wichtiger zu sein, als der Serienkiller.

Ich lese trotzdem weiter. Irgendwann muss es doch spannend werden. Ganz kurz flackert da ein Spannungslicht auf und dann ist es auch schon erloschen. Das Ende enttäuschend, wie das ganze Buch.


Korten hat sicher gründlich recherchiert, schön. Macht es aber nicht spannender, wenn ich nun mehr über Gifte, Anatomie und Solches weiss.

Die Zeitangaben sind komisch, es fängt 1981 an, Katharina ist 10 und feiert dann plötzlich ihren 14-ten Geburtstag. Hab ich was verpasst? Auch später stimmen die Altersangaben nicht und als Frau schreibt sie ihr Tagebuch wie die 10-jährige, als die sie es damals angefangen hat.

Das war nun mein zweiter Korten-„Thriller“ und da ich den eh schon lange runtergeladen hatte, hab ich ihn auch gelesen, aber weitere werden nicht mehr hinzukommen. Denn wenn auf dem Cover "Thriller" steht, dann erwarte ich auch Thrill. Hier war das eindeutig nicht der Fall. Dazu braucht es mehr als einfach nur Blut. Manche Autoren schaffen es ohne einen einzigen Bluttropfen zu vergiessen, hier fliesst ein Fluss und doch keine Spannung und es liegt nicht an der schlechten Idee sondern an der Umsetzung.

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Tags: thriller   (1)
 

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190 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

usa, freundschaft, familie, familiengeschichte, baltimore

Die Geschichte der Baltimores

Joël Dicker , Andrea Alvermann , Brigitte Große
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492057646
Genre: Romane

Rezension:


Inhaltsangabe:
 
Bis zum Tag der Katastrophe gab es zwei Goldman-Familien. Die Baltimore-Goldmans und die Montclair-Goldmans. Die »Montclairs« sind eine typische Mittelstandsfamilie, kleines Haus im unschicken New Jersey, staatliche Schule für Marcus, den einzigen Sohn. Ganz anders die Goldmans aus Baltimore: Man ist wohlhabend und erfolgreich, der Sohn Hillel hochbegabt, der Adoptivsohn Woody ein Sportass erster Güte. Als Kind ist Marcus hin- und hergerissen zwischen Bewunderung für diese »besseren« Verwandten und Eifersucht auf ihr perfektes Leben. Doch Hillel und Woody sind seine besten Freunde, zu dritt sind sie unschlagbar, zu dritt schwärmen sie für das Nachbarsmädchen Alexandra - bis ihre heile Welt eines Tages für immer zerbricht. Acht Jahre danach beschließt Marcus, inzwischen längst berühmter Schriftsteller, dass es Zeit ist, die Geschichte der Baltimores aufzuschreiben. Aber das Leben ist komplizierter als geahnt, und die »Wahrheit« über ihre Familie scheint viele Gesichter zu haben.

Meinung:
 
Das ich es nicht schlechter bewerte, liegt definitiv daran, dass es sehr leicht zu lesen ist, in einem Wisch hatte ich es durch und fühlte mich durchaus unterhalten. Es ist aber nicht der Brüller, als der er angepriesen wird.
 
Dieses vor, nach, währender "der Katastrophe" hat mich genervt. Immer dieses Wort "Katastrophe." Offensichtlich hat er versucht Spannung aufzubauen, nur kam wenig hinterher und dieses Wort fand ich störend statt spannend.
 
In den Kapiteln wird deutlich gemacht, in welchem Jahr wir uns befinden, aber es war mir manchmal zu viel, da es sehr sprunghaft zwischen den 90er, Anfang 2000ern, 2011 bis 2012 hin und her ging. Ich brauchte immer einen Moment, um mich zu erinnern, wo das neue Kapitle in der Geschichte anknüpft.

Die Charaktere sind Stereotypen und was mir gefehlt hat, waren Emotionen. Selbst Marcus, der ja aus der Ich-Perspektive die Geschichte seiner Familie erzählt, kommt sehr sachlich daher. Es liest sich auch dementsprechend nüchtern.
 
Im Verlauf des Buches tauchen immer mehr Fragen auf, ich hab schon befürchtet, am Ende von der Auflösung masslos enttäuscht zu werden, aber das war zum Glück nicht der Fall. Auch wenn alles nicht ganz stimmig war, so war es doch nachvollziehbar.

Nichtsdestotrotz war es gute Unterhaltung.

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158 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

meer, england, liebe, familie, london

180 Grad Meer

Sarah Kuttner
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 31.12.2015
ISBN 9783100024947
Genre: Romane

Rezension:  
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89 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

erbin, grisham, testament, zeuge, geschichte

Die Erbin

John Grisham , Imke Walsh-Araya , Kristiana Dorn-Ruhl , Bea Reiter
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2015
ISBN 9783453418462
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Kurz vor seinem Tod hat Seth Hubbard sein Testament geändert. Seine beiden Kinder und Enkelkinder werden enterbt, Haupterbin seines 24 Millionen Dollar Vermögens ist seine schwarze Haushälterin Lettie Lang und er beauftragt Jake Brigance dafür zu sorgen, dass sein letzter Wille erfüllt wird.. Logischerweise ziehen die Enterbten mit einem Haufen Anwälte vor Gericht und fechten das Testament an.

Irgendwie hab ich im Vorfeld immer vom spannenden Thriller gelesen, weshalb ich mir das Buch auch gekauft hab, aber das ist es bei weitem nicht. Es ist ein unspektakulärer Gerichtsroman. Hat man ein paar davon gelesen, darunter auch den Vorgänger "Die Jury" von Grisham, dann kann man diesen hier nur noch als langweilig betrachten. Grisham ist Jurist, das merkt man wieder mal, aber der Ablauf bei Gerichtsverfahren ist mehr oder weniger der Gleiche, weshalb nichts, aber grad gar nichts, Neues dabei war, wenn man schon mal solche Bücher gelesen hat. Die Story ausserhalb des Gerichtsverfahrens plätschert auch unspektakulär vor sich hin bis man endlich auf die letzte Seite ankommt und erlöst wird.

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Tags: gerichtsroman;, grisham   (2)
 

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schottland, liebe, edinburgh, maria stuart, mary stuart

Eine Liebe im Schatten der Krone

Bettina Pecha
E-Buch Text: 323 Seiten
Erschienen bei books2read, 15.12.2015
ISBN 9783733785376
Genre: Historische Romane

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thriller, mord, folter, spannung, karin slaughter

Pretty Girls

Karin Slaughter , Fred Kinzel
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 07.12.2015
ISBN 9783959670074
Genre: Krimi und Thriller

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von, verbrechen, schirach, kurzgeschichte, ferdinand

Schuld

Ferdinand von Schirach
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.03.2013
ISBN 9783492301381
Genre: Romane

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sterbehilfe, gier, schwarzhumorig, bibliothekarin, tod

Hab und Gier

Ingrid Noll
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.08.2015
ISBN 9783257243116
Genre: Romane

Rezension:


Karla, frühzeitig pensionierte Bibliothekarin, wird von ihrem ehemaligem Arbeitskollegen Wolfram zu einem Gabelfrühstück eingeladen. Die Einladung kommt überraschend, hat sie doch kein enges Verhältnis zu Wolfram gehabt und auch sonst keinen Kontakt mehr seit sie nicht mehr in der Bibliothek arbeitet. Sie nimmt aber trotzdem an und wird vom Angebot, dass er ihr macht völlig überrumpelt. Der reiche, aber kinderlose und verwitwete Wolfram ist schwer krank und macht Karla das Angebot, wenn sie seine Beerdigung nach seinen Wünschen organisiert, bekommt sie einen Viertel seines Erbes und der Rest geht an ein Hospiz. Die Hälfte bekommt sie, wenn sie ihn bis zum Tod pflegt oder sogar das ganze Erbe, wenn sie ihn zu seinen Bedingungen umbringt.

Karla selbst hat weder Familie noch einen Freundeskreis. Die einzige Freundin, die sie hat, ist ihre ehemalige jüngere Arbeitskollegin Judith. Die wiederum bezieht ihren Ex-Freund Cord mit ein, sehr zum Missfallen von Karla. Von Gier getrieben misstrauen sie einander und hintergehen sich gegenseitig.

 
 
Die Charaktere waren für mich nicht greifbar. Die Geschichte wird von Karla erzählt und dadurch bleiben alle anderen oberflächlich. Gefühlsmässig war ich sehr neutral, da ich weder Sympa- noch wirklich Antipathie empfinden konnte.
Es ist eine solide, durchaus realistische Geschichte, die zwar gut und leicht zu lesen war, mich allerdings nicht vom Hocker gehauen hat.

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Tags: gier   (1)
 

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schweiz, liestal, scharfschütz, korruption, schwei

Schachzug

Rolf von Siebenthal
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 01.07.2013
ISBN 9783839214411
Genre: Krimi und Thriller

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london, viktorianische zeit, roma

Die Claverings

Anthony Trollope , Andrea Ott , Manfred Pfister
Leder / Künstlerischer Einband: 896 Seiten
Erschienen bei Manesse Verlag, 17.10.2007
ISBN 9783717521396
Genre: Romane

Rezension:

Julie eröffnet Harry Clavering, dass sie den reichen Lord Ongar heiraten wird. Die beiden standen sich zwar nahe und haben sich Liebe geschworen, aber Harry ist nur der Sohn eines Landpfarrers, arbeitet als Lehrer und hat kaum nennbares Einkommen und eine Frau muss nun mal an die finanzielle Absicherung denken und der steinreiche, adlige Lord Ongar sei nun mal die bessere Partie für eine mittellose Frau.


Harry leidet zunächst an gebrochenem Herzen, fängt eine weitere Ausbildung an und zieht in die Stadt. Bald verliebt er sich in Florence, die Tochter seines Vorgesetzten. Die beiden verloben sich, doch auch wenn Harry Florence sofort heiraten will, besteht sie darauf zu warten, bis Harry seine Ausbildung beendet und finanziell besser da steht. Im Gegensatz zu Julie ist Florence nicht auf das Geld bedacht, sondern sie kennt Harry besser als er sich selbst und weiss, er wäre Arm nicht glücklich. 

Julias Ehe dagegen ist eine Katastrophe, aber Lord Ongar stirbt bald nach einer schweren Krankheit und sie erbt sein Vermögen, doch ihr Ruf ist ruiniert. Sie kehrt nach London zurück ohne Freunde oder Familie. Sie ist einsam und erhofft sich eine neue Chance mit Harry, der ihr als einziger Freund zur Seite steht und wieder Gefühle für sie entwickelt.  


Ich will nicht viel vom Inhalt verraten. Alles in allem liegt hier ein interessanter und charmanter Roman aus der viktorianischen Zeit vor, der sehr gelungen ist und ein echtes Lesevergnügen war.

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Tags: london, roma, viktorianische zeit   (3)
 

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internet, dystopie, dave eggers, social media, der circle

Der Circle

Dave Eggers , ,
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.10.2015
ISBN 9783462048544
Genre: Romane

Rezension:


Spoiler!
 
Mae ist überglücklich. Durch die Hilfe ihrer Freundin Annie darf sie bei der besten Firma der Welt arbeiten.
Circle hat Facebook, Twitter und Co. geschluckt und jeder Kunde im Internet hat nur noch eine einzige, eindeutige Identität, um alle Geschäfte abzuwickeln, damit fällt die Anonymität weg. Das Ziel der "drei Weisen", mit dem Wegfall der Anonymität, wird sich auch jeder automatisch benehmen, die Kriminalität geht zurück, die Sicherheit ist gewährleistet und jeder kann über jeden alles sehen. Nichts wird gelöscht und alles ist für jeden Weltweit sichtbar. Unwissenheit ist furchtbar, Geheimnisse, Privatsphäre, Anonymität ist der Feind einer sicheren Welt. Und wer nicht Kriminell ist, hat doch nichts zu befürchten und soll doch nicht so egoistisch sein und seinen Alltag mit Freunden auf der ganzen Welt teilen, sie an den eigenen Erlebnissen teilhaben lassen, das ist Freundschaft, Verbundenheit, Gemeinschaft. Kaum wehrt sich einer dagegen, wird auf seinem Laptop auch gleich belastendes Material gefunden. Der Gut-Mensch hat ja nichts zu befürchten, nur eben Kriminelle.
Mae stürzt sich mit Beigeisterung an ihre neue Arbeit und treibt den Gläserne-Bürger-Wahn noch weiter voran. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin, süchtig nach Likes und Followern und dafür scheut sie kein Opfer.

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Der gläserne Bürger ist das Ziel. Wir sind alle Kontrollfreaks geworden. Nicht nur werden wir von oben beobachtet sondern wir haben auch das Bedürfnis unsere Eltern, unsere Freunde, unsere Kinder, unsere Politiker zu kontrollieren, oder ob jemand auf unserem Parplatz parkt, während wir nicht da sind, ob unser Gemüse auch tatsächlich frisch im Laden ist. Wissen. Wir wollen alles wissen!

Mae ist ein ganz normaler Mensch, eine eher durchschnittliche Frau und am Anfang weiss sie nicht so recht, wie sie sich da einordnen soll. Doch durch Gespräche, die an Gehirnwäsche von Sekten erinnern, verinnerlicht sie sehr schnell die Ideologie von Circle. Sie wird quasi katholischer als der Papst.

Das Buch fängt eigentlich dort an, wo wir uns schon befinden. Es geht aber im rasenten Tempo weiter. Wir gehen nicht so schnell vor, was aber nicht heisst, dass das Szenario unrealistisch ist und nicht unsere nächste Zukunft wird.
Am Anfang hat man noch freiwillig ein Circle-Konto, aber durch gläserne Politiker, gläserne Demokratie, wird es zur Pflicht erhoben, natürlich der Einfachheit- und Sicherheitshalber. Damit auch ja kein Kind mehr entführt wird, werden Chips eingepflanzt, um häusliche Gewalt zu verhindern werden Kameras und Sensoren aufgestellt. Alles um eine bessere, sichere Welt zu haben, nach der wir uns alle so sehnen.


Egger geht es weniger um die Menschen. Er geht wenig auf eine Personen wirklich ein, es geht eher um das Aufzeigen, wo wir hinsteuern und wie wir einfach alles hinnehmen. Die, die es nicht tun, gehören zur Minderheit. Gerade weil Mae so eine Durchschnittsperson ist, will er aufzeigen, wie einfach man sich da einfangen lässt, wenn jemand die richtigen Knöpfe drückt. Eine durchschnittliche, noch junge und formbare Person, die plötzlich bewundert und geliket wird. Sie hat plötzlich ein Gefühl von Macht und gehört einer Gemeinschaft an, sie ist nicht allein, ihre Meinung zählt und sie hinterlässt Spuren in dieser Welt. Sie ist über jeden Kommentar so glücklich, so sinnlos er inhaltlich auch ist.


Die Geschichte hat mich sehr schnell gefangen genommen. Es ist leicht und flüssig zu lesen.
Manchmal war ich ab dieser Jagd nach Bewertungen, Kommentaren, Likes und Followern schon selbst unter Stress. Das Ende fand ich furchtbar, aber jedes andere wäre unglaubwürdig. Mir hat schon noch mehr das menschliche gefehlt, um in die totale Begeisterung zu verfallen, Circle ist der Hauptcharakter in diesem Buch.

Auf jeden Fall ein Buch, das zum Nachdenken anregt und das ich wirklich empfehle.

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Tags: facebook, kontrolle, twitter   (3)
 

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wales, liebe, cardigan bay, schuld, herrenhaus

Ein Sommer in Wales

Constanze Wilken
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.07.2015
ISBN 9783442479627
Genre: Romane

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london, belletristik, anfang 20. jh., biografie, usa

Hau

Bernd Schroeder
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.08.2008
ISBN 9783596176205
Genre: Romane

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