Manja82

Manja82s Bibliothek

1.796 Bücher, 1.684 Rezensionen

Zu Manja82s Profil
Filtern nach
1797 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(62)

80 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

liebe, new york, liebesroman, familie, trauer

Love, Kiss, Cliff

Kim Leopold
E-Buch Text: 403 Seiten
Erschienen bei Kim Leopold, 15.04.2016
ISBN B01DW93D2W
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Ein Nerd mit Schokoladenaugen, ein verletzlicher Draufgänger und ein Musiker mit rauchiger Stimme – wen wird sie lieben, wen küssen und wen über die Klippe stoßen?
An Ablenkung fehlt es Meredith nicht, als sie nach dem Tod ihrer Mutter in die Stadt zieht, die niemals schläft. Zwischen Sonnenaufgängen und Tänzen bei Kerzenschein versucht sie, ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Doch das ist gar nicht so leicht, wenn ein totes Mädchen zwischen ihr und ihren Mitbewohnern steht und ihr Dad nach jahrelanger Funkstille versucht, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Wie kann sie da noch an die Liebe denken?
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Der Roman „Love, Kiss, Cliff“ stammt von der Autorin Kim Leopold. Es ist der erste Teil der „How to be Happy“ – Reihe. Bisher kannte ich noch kein Buch der Autorin und so war ich nun natürlich gespannt. Der Klappentext jedenfalls versprach mir bereits sehr viel.

Meredith mochte ich von Beginn an. Sie ist sehr sympathisch gezeichnet, auch wenn sie nicht immer weiß was sie wirklich möchte. Sie hat aber auch einiges um die Ohren. Einerseits muss sie damit fertig werden das sie ihre Mum verloren hat, dann zieht sie um in ein ihr vollkommen unbekanntes Land, wo dann auch noch sehr tolle Jungs auf sie warten. Das kann ein junges Mädchen schon mal aus der Bahn werfen und ziemlich fertig machen.
Die Jungs Jamie und Ash sind grundverschieden. Aber beide waren mir unheimlich sympathisch, jeder auf seine ganz eigene Art und Weise. Und dann ist da ja auch noch Liam, der mir auch gut gefallen hat. Jeder der Jungs hat etwas an sich, das ihn einzigartig macht.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Sie passt sich ihren Protagonisten an, man kommt so locker durch die Seiten der Geschichte und kann wunderbar folgen.
Die Handlung selbst ist einfach klasse. Ich hatte ja ehrlich mit recht viel Kitsch oder so gerechnet. Doch Kim Leopold hat mich hier sehr positiv überrascht. Es gibt zwar eine Dreiecksgeschichte aber die ist hier wirklich passend. Man fühlt mit Meredith mit, fühlt sich ihr mit jedem Wort verbunden. Und ganz ehrlich ich könnte mich auch nicht wirklich entscheiden, denn wie bereits erwähnt jeder der Jungs ist auf seine Weise toll. Es geht hier sehr gefühlvoll zu, sehr emotional, die erste große Liebe spielt eine große Rolle. Aber eben auch der Verlust und ein Neuanfang stehen im Mittelpunkt. Die Mischung ist hier sehr gelungen.
Als Handlungsort hat sich Kim Leopold New York ausgesucht. Sie beschreibt die Orte sehr detailliert und bildhaft, man glaubt als Leser man wäre selbst vor Ort.

Das Ende der Geschichte konnte mich ebenso begeistern. Ich mag es total, es passt wirklich gut und rundet das Geschehen letztlich sehr gut ab. Ich bin nun gespannt auf Band 2 dieser Reihe.

Fazit
Kurz gesagt ist „Love, Kiss, Cliff“ von Kim Leopold ein wirklich gelungener Auftaktband der „How to be Happy“ – Reihe, der mich von Beginn an für sich gewonnen hatte.
Vorstellbare, sehr sympathische Charaktere, ein leicht lesbarer flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die sich sowohl um die erste große Liebe aber auch um Verlust und Neuanfang dreht und dabei sehr emotional gehalten ist, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und machen Lust auf mehr.
Wirklich zu empfehlen!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(64)

152 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

chosen, bestimmte, emotione, emma, rena fischer

Chosen 1: Die Bestimmte

Rena Fischer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.01.2017
ISBN 9783522505109
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Entscheide dich jetzt!
Zwei verfeindete Clans, die sie auf ihre Seite ziehen wollen.
Ein Internat für Schüler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, das ihr vorkommt wie ein Gefängnis.
Und ein Junge, den sie mehr liebt, als es gut für sie ist.
Zwischen Liebe und Verrat, Lüge und Verschwörung muss Emma die Wahrheit finden.
So schnell wie möglich, sonst werden sie sie kriegen. Und töten.
(Quelle: Planet!)

Meine Meinung
„Chosen 1: Die Bestimmte“ stammt aus der Feder von Rena Fischer. Es ist das Debüt der Autorin und ich wurde hier als erstes sehr vom Cover angesprochen. Aber auch der Klappentext klang letztlich sehr interessant und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die hier dargestellten Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Emma ist 16 Jahre alt und eigentlich führt sie ein ganz normales Leben. Zumindest soweit das möglich ist, denn Emma ist eine Emotionentaucherin. Sie hat also telekinetische Fähigkeiten, die sie allerdings verstecken muss. Emma muss leider einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen und ab da ändert sich ihr Leben. Sie geht ab sofort auf ein Eliteinternat, wo sie sich aber nicht mehr verstellen muss. Die Schüler besitzen ebenfalls außergewöhnliche Fähigkeiten. Emma ist eine sympathische Protagonistin. Ihre offene Art lässt sie authentisch wirken und bringt sie dem Leser noch viel näher.

Neben Emma gibt es noch eine Reihe andere Charaktere, die mir ebenso sehr gut gefallen haben. Besonders in Erinnerung sind mir die beiden männlichen Figuren Aiden und Jared. Sie sind grundverschieden und richtig toll beschrieben. Außerdem gibt es dann noch Emmas Vater und noch andere, die der Geschichte ihren Charme geben.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, obwohl ich mich erst einmal etwas daran gewöhnen musste. Er ist etwas ungewöhnlich aber nach einigen Seiten ging es dann wirklich gut voran. Die Kapitel sind recht kurz und es gibt hier keinerlei Übergänge.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Emma. Die Autorin hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet. Diese passt unheimlich gut, denn so wächst Emma dem Leser noch mehr ans Herz.
Die Handlung selbst hatte es mir sehr angetan. Es geht spannend und sehr emotional zu. Allerdings, die Rückblicke in die Vergangenheit, entziehen dem Geschehen immer wieder die aufgebaute Spannung. Mich haben sie ein wenig gestört.
Die von der Autorin geschaffene Welt selbst hat mir sehr gefallen. Die Fähigkeiten sind jetzt nicht unbedingt neu aber Rena Fischer hat sie trotzdem sehr gut beschrieben. Sie sorgen für Abwechslung und ich fand sie zudem faszinierend.

Das Ende ist leider kein richtiges Ende. Okay, es war zu erwarten aber trotzdem dieser Cliffhanger macht einen echt fertig. Der finale Teil dieser Dilogie soll im Herbst 2017 erscheinen und ich bin bereits jetzt schon gespannt.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Chosen 1: Die Bestimmte“ von Rena Fischer ein wirklich sehr guter Auftakt der Dilogie und zugleich Debüt der Autorin.
Gut beschriebene Charaktere, ein etwas gewöhnungsbedürftiger Stil der Autorin, der nach einer kurzen Zeit aber locker lesbar ist und eine Handlung, die spannend gehalten und vielerlei Emotionen beinhaltet, haben mich hier sehr gut unterhalten und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(16)

25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

prequel, faun, dasschicksaldertalente, armeedertalente, miravalentin

Das Schicksal der Talente

Mira Valentin
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.02.2017
ISBN 9783646603330
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
**Die größte Liebe führt zur größten Rache…**
Der 17-jährige Jakob ist der geborene Anführer. Niemand kann seinem Charisma widerstehen, denn zu führen ist sein »Talent«. Fast ein ganzes Jahr musste vergehen, bis ihm eine eigene Talente-Truppe zugewiesen wurde, aber nun ist es soweit und das nicht zu knapp. Denn im Feindeslager der Faune hat sich eine rebellische Gruppe abgezweigt, deren Ziel es ist, so viele Talente wie möglich auszuschalten. Bald befindet sich Jakob in einem direkten Frontalkampf mit Levian, einem ihrer Anhänger. Doch beide haben eine gravierende Schwäche: Bei Levian ist es die Liebe zu seiner Gefährtin Morgana. Bei Jakob ist es die erzkonservativ erzogene Sektentochter Marie, für die er gegen alle Regeln mehr empfindet als es ein Anführer jemals tun sollte…
(Quelle: Impress)

Meine Meinung
Nachdem ich „Die Talente-Reihe“ von Mira Valentin gelesen und geliebt habe stand für mich sehr schnell fest auch das Prequel „Das Schicksal der Talente“ muss ich lesen. Das Cover passt sehr gut zu den Neuen von Impress und der Klappentext versprach mir sehr spannende Lesestunden. Also machte ich mich neugierig ans Lesen.

Bei den Charakteren ist es wie nach Hause kommen. Man trifft auf altbekannte Figuren, die mir während der Reihe bereits sehr ans Herz gewachsen sind.
Man trifft so zum Beispiel auf Jakob, den Anführer oder auch Levian. Beide lernt man als Leser von einer komplett anderen Seite kennen. Ich empfand dies als wirklich interessant, denn eigentlich sind sie sich gar nicht mal so unähnlich. Aber nun ja, das Ergebnis ist ja gut bekannt.
Es kommen aber auch Neue vor. So beispielsweise Marie oder auch Morgana. Marie ist absolut sympathisch. Sie ist eine echte Kämpferin. Morgana hingegen mochte ich rein gar nicht. Sie wirkte auf mich sehr gemein und hinterhältig.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und bin wieder einmal komplett durch die Seiten gerauscht. Ich ist einfach klasse was Mira Valentin sich hier wieder hat einfallen lassen.
Geschildert wird das Geschehen sowohl aus Jakobs als auch aus Levians Sichtweise. So blickt man als Leser in beider Gedanken und Gefühle und lernt sie noch viel besser kennen. Diese Perspektive lässt so manches in anderem Licht erscheinen.
Die Handlung ist wirklich Hammer. So klasse, gefühlvoll und emotional. Man fiebert als Leser mit den Charakteren mit. Genauso wie man mitweint und mithofft. Quasi erst himmelhochjauchzend und dann wieder zu Tode betrübt. Mira Valentin hatte mich von Beginn an, ich war gefesselt, vollkommen drin im Geschehen. Und habe Jakob und Levian nochmal neu kennengelernt, obwohl ich beide bereits gut kannte.
Mir wurde empfohlen dieses Prequel erst nach der Reihe zu lesen. Ich denke aber es geht auch anders herum. Das Prequel kann sehr gut als Einstieg herhalten

Das Ende hat es wirklich in sich. Hier fügt sich alles, es passt, wackelt und hat Luft. Viele Dinge erscheinen nun in anderem Licht. Ich finde den Schluss sehr gut gemacht.

Fazit
Insgesamt gesehen ist „Das Schicksal der Talente“ von Mira Valentin ein Prequel der Reihe, das man gelesen haben sollte.
Charaktere, die zum einen bekannt sind, hier aber in anderem Licht erscheinen aber auch Neue, die sich wunderbar einfügen, ein wunderbar flüssiger leiht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mir als Leser so einiges abverlangt hat, haben mich begeistert und geflasht.
Unbedingt lesen!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(37)

185 Bibliotheken, 36 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

götter, prometheus, liebe, zeus, marah woolf

GötterFunke. Liebe mich nicht

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2017
ISBN 9783791500294
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
„Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?" Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. "Liebe mich nicht."
Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?
(Quelle: Dressler)

Meine Meinung
Marah Woolf war für mich bisher immer eine Autorin, die mich mit ihren Geschichten begeistern konnte. Als ich nun erfuhr das es eine weitere Trilogie aus ihrer Feder geben würde, was ich sogleich Feuer und Flamme. Ich war gespannt auf „GötterFunke. Liebe mich nicht“, den Auftaktband eben dieser erwähnten Trilogie. Das Cover machte mich neugierig und der Klappentext versprach spannende Lesestunden.

Jess mochte ich auf Anhieb sehr gerne. Ihre Art, es passt einfach alles zu ihr und mach sie sympathisch. Sie ist sehr klug und weiß genau was ihre Stärken sind. Sie ist jedoch nicht unbedingt von sich überzeugt, was sich auch auf die Wahrnehmung der anderen niederschlägt. Das Herz von Jess ist riesig, sie hat es genau an der richtigen Stelle.
In Josh hat Jess einen sehr guten Freund gefunden. Er ist immer für Jess da, hat einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt. Ich mochte auch Josh sehr gerne.
Weiterhin gibt es hier noch Robyn, eine Freundin von Jess. Mir jedoch gefiel sie nicht so gut. Robyn hat etwas an sich das sie arrogant wirken lässt.

Und dann gibt es hier ja noch die Götter. Einer von ihnen ist Cayden. Welcher Gott er ist, das verrate ich nicht. Und es werden auch Zeus und seine Frau Hera erwähnt. Alle Götter passen sehr gut in das Geschehen hier hinein, bringen, so finde ich, ihre ganz eigenen Dinge mit.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und locker zu lesen. Nachdem ich einmal im Geschehen drin war, konnte ich so schnell nicht aufhören mit dem Lesen. Marah Woolf hat mich hier wieder einmal gefangen genommen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Jess. Als Leser erfährt man so sehr viel über sie, lernt ihre Gedanken und Gefühle wirklich gut kennen. Ab und an bekommt man als Leser auch Einblicke in die Gedanken von Hermes. Der Wettstreit ist so sehr gut nachvollziehbar.
Die Handlung selbst gefiel mir sehr gut. Ich war sehr schnell drin, der Einstieg ist mir super gelungen. Ich wurde förmlich mitgerissen, die Idee mit den Göttern fand ich sehr gelungen. Marah Woolf hat hier sehr viel über die griechische Mythologie mit ins Geschehen eingebaut. Die von ihr geschaffene Welt ist sehr bildhaft beschrieben. Man verfällt hier nie in Langeweile, sondern will wissen was weiter passiert. Die Spannung steigert sich kontinuierlich und findet dann im Finale von Band 1 einen vorläufigen Höhepunkt.
Die eingearbeitete Liebesgeschichte ist ziemlich verzwickt und es geht hier immer hin und her. Sie drängt sich dem Leser nicht auf, sondern fügt sich gut in die Handlung ein. Hier werden wirklich alle Gefühle mindestens einmal angesprochen, als Leser weiß man nie was wohl als nächstes kommen mag.

Das Ende hat mich persönlich überrascht. Es ist so gestaltet das man als Leser unbedingt und jetzt sofort den zweiten Teil lesen muss. Dieser erscheint aber erst im September 2017.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „GötterFunke. Liebe mich nicht“ von Marah Woolf ein erstklassiger Auftakt der Trilogie, der mich von Beginn an mitreißen konnte.
Vorstellbar gezeichnete Charaktere, ein fesselnder leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend aber auch gefühlvoll ist und in der man allerlei Dingen über die griechische Mythologie wiederfindet, haben mich rundum überzeugt und wunderbar unterhalten. Ich will mehr.
Unbedingt lesen!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

111 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

band 2, jugendbuch, fortsetzung

Secret Fire - Die Entfesselten

C.J. Daugherty , Carina Rozenfeld , Peter Klöss
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.02.2017
ISBN 9783789133404
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Wenn ein Fluch dein Schicksal ist, vertrau‘ auf die Liebe! Taylor und Sacha haben im St. Wilfred College Zuflucht gefunden. Hier sucht man fieberhaft nach einer Möglichkeit, die furchterregenden Todbringer zu vernichten. Nur noch wenige Tage bleiben bis zu Sachas 18. Geburtstag, dem Tag, an dem er sterben wird, falls die zwei es nicht schaffen, den uralten Fluch zu bezwingen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, der von Sacha und Taylor verlangt, sich dem zu stellen, was sie am meisten fürchten, um nicht zu verlieren, was sie am meisten lieben.
(Quelle: Oetinger)

Meine Meinung
Nachdem ich Band 1 der Dilogie vor einiger Zeit regelrecht inhaliert habe, war ich nun sehr gespannt was mich im zweiten Teil „Secret Fire – Die Entfesselten“ von C.J. Daugherty wohl erwarten würde. Meine Erwartungen waren sehr hoch, also begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die beiden Protagonisten Taylor und Sacha sind auch hier wieder sehr gut gezeichnet. Auf beiden lastet ein enormer Druck, sie müssen über sich selbst hinauswachsen, müssen schwierige Dinge meistern. Beide mochte ich unheimlich gerne, sie sind vorstellbar ausgearbeitet und haben sich zudem beide nachvollziehbar entwickelt bzw. entwickeln sich noch. Beide haben ihren ganz eigenen Weg mit dem Problem umzugehen, eine Lösung zu finden. Während Taylor versucht ihre Kräfte in den Griff zu bekommen fühlt Sacha sich wie ein Gefangener inmitten der Alchemisten.
Doch es gibt nicht nur die gute Seite, das Böse offenbart sich alsbald und es ist mächtig. Die dunkle Magie wird sichtbar und als Leser erkennt man letztlich was mit ihrer Hilfe alles angestellt werden kann. Auch die Alchemisten begreifen es, schlimmer noch sie kennen ihren Gegner und wissen, ihn zu besiegen wird nicht leicht.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach unverwechselbar. C.J. Daugherty schreibt flüssig und locker leicht, man fliegt förmlich durch die Seiten des Buches, ist gefangen und taucht erst am Ende wieder auf.
Geschildert wird das Geschehen durchweg aus der personalen Erzählperspektive. Somit blickt man als Leser erneut wieder von außen auf das Geschehen, behält so einen sehr guten Überblick.
Die Handlung selbst beginnt eher ruhig. Ich war überrascht, hat Band 1 doch so spannend geendet. Dieser Beginn hier passt aber gut, wie ich finde. So findet man als Leser langsam aber stetig wieder ins Geschehen hinein und kann dann umso besser folgen. Man sollte aber unbedingt Band 1 vorab gelesen haben, da man nur so wirklich folgen kann.
Es geht hier weiterhin sehr spannend, geheimnisvoll und mysteriös zu. Das hat mich an die Seiten gefesselt, ich habe diesen Roman innerhalb kürzester Zeit beendet. Immer wieder gibt es Details und nach und nach fügt sich alles wunderbar zusammen.
Doch es gibt nicht nur Spannung, auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Die beiden Lovestorys drängen sich hier aber nicht auf, sondern fügen sich ganz wunderbar ins Geschehen ein.

Das Ende ist ein Showdown der mich überzeugt hat. Es passt alles zusammen, die offenen Fragen werden hier alles restlos beantwortet. Die Dilogie wird sehr gut abgeschlossen, der Schluss wirkt rund.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Secret Fire – Die Entfesselten“ von C.J. Daugherty eine rundum gelungene Fortsetzung der Dilogie, der Band 1 in Nichts nachsteht.
Charaktere, die sich nachvollziehbar weiterentwickeln, ein leicht und locker zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend, geheimnisvoll aber auch romantisch gehalten ist, haben mich bis zu Ende hin gefesselt und wirklich wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(12)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

everly

Everly - Schattenreich des Himmels

Vivien Sprenger
E-Buch Text: 268 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 27.01.2017
ISBN 9783646300246
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
**Gefangen zwischen Himmel und Hölle**
Gegen das oberste Gebot der Erzengel zu verstoßen, bedeutet für einen Engel die Höchststrafe. So auch für Everly Hanson, die nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihren Lebensinhalt verloren hat. Abgelehnt von ihren Freunden lebt sie nun ein ganz normales Leben zwischen den Menschen. Zumindest bis ihre Verbannung aufgrund mysteriöser Ereignisse plötzlich widerrufen wird und sie in ihre Welt zurückkehren kann. Konfrontiert mit ihren ehemaligen Freunden und ihrer großen Liebe muss sie nun lernen, stark zu sein. Stark genug, um all die Geheimnisse des himmlischen Instituts aufzudecken und die Liebe ihres Lebens vielleicht doch noch zurückzugewinnen…
(Quelle: Dark Diamonds)

Meine Meinung
Mit „Everly. Schattenreich des Himmels“ ist im Carlsen Imprint Dark Diamonds der erste Roman von Vivien Sprenger erschienen. Bereits das Cover und der Klappentext versprachen mir hier sehr viel. Also begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die Protagonistin Everly hat mich sehr begeistert. Auf mich wirkte sie sehr gut gezeichnet, ich konnte sie mir gut vorstellen. Der Weg zurück ins Institut ist für sie hart und voller Gefahren und Steine. Es scheint fast so als ob alle neuen Probleme mit ihr zusammenhängen. Bisher hatte es Everly auch nicht gerade leicht. Sie hat eine Entscheidung zum Wohle der anderen getroffen, was allerdings niemand wirklich versteht. Eher im Gegenteil, sie wird mit Verachtung gestraft. Als Leser wird man mitgerissen, kann sich gut in Everly hineinversetzen. Mir persönlich gefiel vor allem ihre selbstbewusste und starke Art und Weise.

Die Nebencharaktere dieser Geschichte sind reichlich vertreten. Besonders häufig treten hier Everly Freunde auf. Ich erhoffe mir in einem zweiten Teil vielleicht noch mehr über sie zu erfahren.

Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend und hat mich von Anfang an gefesselt. Vivien Sprenger schreibt zudem sehr flüssig und leicht lesbar, man kann als Leser ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen zum größten Teil aus Sicht von Everly. Die Autorin hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet. Immer wieder gibt es aber auch einen Perspektivenwechsel und man begleitet als Leser jemand anderen. Zunächst mag das etwas verwirrend sein, man kommt aber schnell dahinter und versteht den Sinn dieser Wechsel.
Die Handlung hat mich von Beginn an gepackt. Es gibt hier spannende und sehr temporeiche Passagen, die sich mit etwas ruhigeren abwechseln. Hier bekommt man als Leser etwas Zeit um Luft zu holen. Doch es bleibt nie lange ruhig, so dass man das Geschehen immer weiter verfolgen muss um zu erfahren was weiter passiert. Mir gefiel zudem das es auch immer wieder Überraschungen gibt, für Abwechslung ist definitiv gesorgt.

Das Ende ist recht offen. Es bleiben einige Fragen auf die ich unheimlich gerne jetzt schon Antworten gehabt hätte. Leider aber muss ich mich bis zum zweiten Band gedulden und hoffe nun er wird nicht zu lange auf sich warten lassen.

Fazit
Kurz gesagt ist „Everly. Schattenreich des Himmels“ von Vivien Sprenger ein erstklassiges Debüt der Autorin, das mich mitgerissen hat.
Eine tolle Protagonistin und Nebenfiguren, die ich mir ebenso sehr gut vorstellen konnte, ein fesselnder leicht lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist und sowohl temporeiche als auch etwas ruhigere Passagen beinhaltet, haben mich rundum begeistert und lassen auf einen tollen zweiten Teil hoffen.
Absolut zu empfehlen!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Der Krieg der Talente

Mira Valentin
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.02.2017
ISBN 9783646603323
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
**Im Gegensatz zum Verstand kann das Herz nicht überlistet werden...**
Melek hat die Menschenwelt hinter sich gelassen und ist zu einer der Anderen geworden. Endlich ist es ihr erlaubt, der Sehnsucht nach ihrem verführerischsten Feind zu folgen und vollends in ihrer Leidenschaft für ihn aufzugehen. Aber ihr Verschwinden lässt den großen Endkampf zwischen den Talenten und Faunen mit großen Schritten näherkommen. Für Jakob und seine Truppe ist es unvorstellbar, ihr ehemaliges Mitglied derart ausgeliefert zu wissen. Für sie steht fest, dass Melek sich ein für alle Mal entscheiden muss, für wen ihr Herz wirklich schlägt. Denn ihre Liebe ist der Schlüssel zu allem…
(Quelle: Impress)

Meine Meinung
„Der Krieg der Talente“ stammt aus der Feder von Mira Valentin. Es ist der 3. und abschließende Teil der „Talente-Reihe“ und man sollte vorab Teil 1 und 2 unbedingt gelesen haben. Das neue Cover von Impress gefällt mir richtig gut und der Klappentext tat sein Übriges. Ich musste den Abschluss lesen, komme was wolle.

Die Charaktere waren mir, als geübter Leser, gut bekannt. Sie alle haben sich entwickelt, in die eine oder andere Richtung. Melek ist nicht mehr sie selbst, sie ist jetzt komplett anders. Mit der Armee hat sie nichts mehr am Hut, denn sie ist ein Faun. Ihre Erinnerungen sind somit auch komplett weg.
Erik muss auch einiges durchmachen. Doch er zeigt, dass in ihm wahre Stärke steckt. Mir gefiel das unheimlich gut.
Ja und die anderen, jeder trägt seinen Teil zu diesem Abschlussband teil. Die Armee bereitet sich auf den Endkampf vor, es gibt Bündnisse, eine Seite wird gewählt.

Der Schreibstil der Autorin ist umwerfend. Mira Valentin hatte mich direkt von Anfang an wieder eingefangen. Ich war komplett im Geschehen drin und habe diesen Abschlussteil innerhalb kürzester Zeit inhaliert.
Es gibt hier 2 Handlungsstränge, die man als Leser hier verfolgt. Zum einen den mit Melek und dann den der Armee. Und beide Stränge sind spannend. Es passieren so viele Dinge, die Emotionen kochen über. Zum Teil überschlagen sich die Ereignisse, es gibt viel Action und somit kaum Zeit zum Luft holen. Man weiß nicht wirklich worauf alles hinausläuft, Mira Valentin schafft es den Leser immer wieder in eine andere Richtung zu schicken.

Das Ende ist ein würdiger Showdown. Wow, ich habe mit allem gerechnet, dieser Knall war einzigartig. Es berührt und nimmt einen als Leser mit. Und es passt einfach so wie es ist zu dieser Reihe. Ein anderes Ende wäre undenkbar.

Fazit
Kurz gesagt ist „Der Krieg der Talente“ von Mira Valentin ein würdiger Abschluss der „Talente-Reihe“, der mich von Beginn an fesseln konnte.
Bekannte Charaktere, die sich entwickelt haben und nicht unbedingt mehr die sind, die sie einmal waren, ein flüssiger mitreißender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und emotional gehalten ist konnten mich hier wunderbar unterhalten und rundum überzeugen.
Unbedingt lesen!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

zeitreise, liebe, das glitzern des glücks, serena avanle, zeitmaschin

Das Glitzern des Glücks: Ein Zeitreise-Liebesroman

Serena Avanlea
E-Buch Text: 325 Seiten
Erschienen bei null, 15.01.2017
ISBN B01N6B7CVC
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Wie weit würdest du gehen für die große Liebe?
Seine braunen Augen, die sonst immer so vertraut waren, wirkten auf einmal fremd. »Willst du etwa …« Cassie schluckte. Gegen ihren Willen floss die Erkenntnis unaufhaltsam in ihr Bewusstsein und durchtränkte ihren Körper mit Schmerz. Aber sie musste Gewissheit haben, musste die Worte von ihm hören, um sie zu begreifen.
Cassie weiß weder ein noch aus vor Schmerz. Ihr Freund hat Schluss gemacht und sie ist überzeugt, dass es allein ihre Schuld ist. Als sich die Chance ergibt in die Vergangenheit zu reisen, ergreift Cassie sie, ohne zu zögern – ungeachtet aller Gefahren. Es beginnt eine spannende Reise durch ihr Leben, voller Überraschungen und ungeahnter Entwicklungen. Wird sie es schaffen, ihre Liebe zu retten?
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Der Roman „Das Glitzern des Glücks“ stammt von der Autorin Serena Avanlea. Es ist das Debütwerk der jungen Autorin. Angesprochen vom Klappentext und dem tollen Cover begann ich hier neugierig mit dem Lesen.

Cassie, die Protagonistin, hat mir sehr gut gefallen. Gerade erst hat ihr Freund Robert mit ihr Schluss gemacht. Als Leser kann man sich super in Cassie hineinversetzen, ihre Gefühle sind so greifbar, ich denke mal es gibt kaum jemanden, der dies noch nicht durchgemacht hat. Cassie verzweifelt regelrecht, immer wieder quält sie sich mit Fragen nach dem Warum. Als Sie Peter kennenlernt keimt Hoffnung in Cassie auf. Sie versucht nun alles um in der Vergangenheit alles richtig zu machen. Ich mochte Cassie so gerne, sie ist sehr sympathisch, hat Ecken und Kanten, die sie authentisch machen.

Die beiden männlichen Charaktere der Geschichte Robert und Peter sind sehr verschieden. Robert ist ein Rockmusiker kurz vor seinem großen Durchbruch. Genau an diesem Punkt aber macht er Schluss mit Cassie. Zu Beginn mochte ich Robert nicht wirklich, er verändert sich aber im Verlauf der Handlung.
Peter ist ganz anders, er war mir so richtig sympathisch. Peter ist Professor und so herrlich zerstreut. Ihn muss man mögen, es geht einfach nicht anders.

Der Schreibstil der Autorin ist toll. Man kann gar nicht glauben, dass es wirklich das Debüt von ihr ist, sie schreibt flüssig und so herrlich leicht und locker. Ich bin regelrecht durch das Buch gerast, innerhalt kürzester Zeit war ich am Ende angekommen.
Geschildert wird das Geschehen hauptsächlich aus Sicht von Cassie. Hierfür hat die Autorin die personale Erzählperspektive verwendet. Immer wieder aber kommt auch Peter zu Wort. Je weiter man vorankommt im Geschehen desto mehr Raum bekommt Peter.
Die Handlung selbst ist toll. Es ist hier eine schöne Mischung aus Liebe und Romantik gepaart mit einem Hauch von Fantasy. Das Thema Zeitreisen ist nicht unbedingt neu, dennoch aber hat Serena Avanlea hier etwas ganz eigenes geschaffen. Ich war gefangen im Geschehen und habe Cassie auf ihrem Weg verfolgt. Dass man hier zudem immer wieder hin und her wechselt, also in die Vergangenheit springt und dann wieder in der Gegenwart ist, macht das Buch zu einem Pageturner. Man will als Leser unbedingt wissen ob Cassie ihre zweite Chance zu nutzen weiß. Und was Peter mit der ganzen Sache zu tun hat.

Das Ende passt so wie es ist. Etwas anderes hätte ich mir auch nicht vorstellen können. Es schließt gut ab und macht das Buch rund. So muss es sein.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Das Glitzern des Glücks“ von Serena Avanlea ein Debüt, das mich von Beginn an in seinen Bann ziehen konnte.
Vorstellbare Charaktere, die sich im Verlauf der Handlung merklich weiterentwickeln, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die eine perfekte Mischung aus Liebe und Romantik gepaart mit einem Touch Fantasy darstellt, haben mich überzeugt und rundum begeistert.
Absolut zu empfehlen!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(52)

294 Bibliotheken, 28 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

fantasy, das reich der sieben höfe, acotar, biest, young adult

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.
Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.
(Quelle: dtv)

Meine Meinung
Ich muss ja gestehen, bisher hatte ich noch kein Buch von Sarah J. Maas gelesen. Nun durfte ich ihr neuestes Werk „Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“, den Auftaktband einer Trilogie, lesen und ich war wirklich unheimlich neugierig darauf. Der Klappentext und das tolle Cover jedenfalls haben mich sehr angesprochen. Also begann ich gespannt mit dem Lesen.

Die hier geschaffenen Charaktere haben mir richtig gut gefallen.
Feyre ist die Protagonistin der Geschichte. Sie ist ziemlich entschlossen und mutig. Feen mag sie gar nicht, immerhin stellen sie auch heute noch eine Gefahr für die Menschen dar. Für Feyre steht die Familie an erster Stelle, sie kümmert sich sehr um sie. Sie erwartet auch keinerlei Gegenleistung, nur das Überleben zählt für sie. Dafür legt sie sich sogar mit den verhassten Feen an. An mir gefiel mir besonders das sie facettenreich und vielseitig gezeichnet ist. Als Leser kann man sehr gut mit ihr mitfühlen, sich in sie hineinversetzen.
Tamlin hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Er sorgt immer wieder dafür das Feyre Herz ein paar Takte schneller schlägt. Er ist aber auch ein liebenswerter Kerl, den man gerne haben muss.

Auch die Nebenfiguren sind Sara J. Maas richtig gelungen. Sie sind alle samt unterschiedlich und es gibt hier nicht nur Gute sondern auch Böse. Außerdem tauchen hier allerlei magische Wesen auf. Es ist einfach herrlich zu lesen wie sie alle miteinander interagieren, die Mischung empfand ich als sehr gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar. Sarah J. Maas schreibt sehr gefühlvoll und leicht lesbar. Ich habe mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt und schneller als ich es gewollt hatte war ich am Ende angelangt.
Die Handlung hat mich mehr als begeistert. Sie weiß zu verzaubern und zu fesseln. Man ist hier direkt auf Anhieb im Geschehen drin und wird hier in eine magische Fantasywelt entführt, die ich so noch nicht kannte. Hinzu kommt eine gehörige Portion Spannung, die sich immer weiter aufbaut.
Besonders schön fand ich, dass auch das märchenhafte nicht zu kurz kommt. Es ist eine neue Interpretation des Märchens „Die Schöne und das Biest“. Sarah J. Maas hat hier eine vollkommen neue Welt erschaffen.
Und auch Liebe findet man als Leser, wobei ich wirklich sagen muss diese Liebesgeschichte hier hat mich sehr begeistert. Sie passt sehr gut ins Geschehen hinein

Das Ende dieses ersten Teils ist an und für sich echt abgeschlossen. Dennoch aber bleiben Kleinigkeiten, die neugierig auf die Fortsetzung machen. Ich hoffe diese wird nicht zu lange auf sich warten lassen.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“ von Sarah J. Maas ein absolut gelungener Auftaktband der Trilogie, der den Leser in eine magische Fantasywelt entführt.
Facettenreich gestaltete Charaktere, ein wunderbar flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und fantastisch gehalten ist und in der man neben vielerlei magischen Wesen auch eine tolle Liebesgeschichte findet, haben mich richtig klasse unterhalten und machen Lust auf Band 2.
Sehr zu empfehlen!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(20)

40 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

thriller, trauma, krimi, wahn, psychogramm

Mysterium

Federico Axat , Matthias Strobel
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Atrium Zürich, 10.02.2017
ISBN 9783855350063
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurzbeschreibung
Der Thriller-Bestseller aus Argentinien wurde zum internationalen Phänomen und erscheint in 35 Ländern. Als der erfolgreiche und todkranke Geschäftsmanns Ted McKay beschließt, sich selbst das Leben zu nehmen, bekommt er Besuch von einem Fremden, der ihn überredet, einen Mord zu begehen. Er willigt ein – und findet heraus, dass ihm sein Auftraggeber etwas Wichtiges verschweigt. Ted beschließt, die ihm verbleibende Zeit zu nutzen, um das Geheimnis des Fremden zu ergründen. Doch wie kann man die Wahrheit finden, wenn die eigene Welt eine einzige Lüge ist? »Ein grandioses Nervenspiel. Denken Sie an die Filme von Hitchcock, an ›Shutter Island‹ und an die Fernsehserie ›Lost‹. Man kann es nicht mehr aus der Hand legen.« (La Vanguardia)
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Bisher war mir der Autor Federico Axtat vollkommen unbekannt. Umso gespannter war ich daher auf den Thriller „Mysterium“ aus seiner Feder. Der Klappentext jedenfalls machte mich unheimlich neugierig und ich wollte unbedingt wissen was mich hier wohl erwarten würde.

Ted McKay ist hier der Protagonist. Er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und liebevoller Vater zweier Töchter. In seiner Kindheit hat er etwas erlebt das ihn noch immer nicht loslässt. Er befindet sich auf der Suche nach der Wahrheit und zu sich selbst. Irgendwie machte er auf mich den Eindruck, dass er einerseits ein Genie aber auch vom Wahnsinn getrieben ist. Er braucht Hilfe, das wird relativ schnell klar. Also sucht er sich Hilfe bei Dr. Laura Hill, einer Psychologin.

Die anderen auftauchenden Charaktere sind gut integriert. Zuerst wusste ich nicht wer hier wie interagiert, wer welche Rolle für sich hat und wer quasi Gut und wer Böse ist. Sie sind je nachdem wer sie sind beschrieben und als Leser entwickelt man Sympathien oder eben auch nicht.

Der Schreibstil des Autors hat mir zu Beginn irgendwie zu schaffen gemacht. Ich habe ein paar Seiten benötigt um mich zurecht zu finden. Der Autor schreibt fesselnd und mitreißend, irgendwie aber ist es auch verwirrend.
Es gibt hier verschiedene Perspektiven aus denen das Geschehen geschildert wird. Zunächst ist es Teds Sichtweise, dann aber nach einigen Seiten wechselt die Perspektive.
Die Handlung, ja wo fange ich an. Es ist nicht der Thriller im klassischen Sinne. Es ist eher eine Mischung aus Krimi und Mystery würde ich sagen. Und dennoch ist es spannend, man will als Leser wissen wie es sich weiterentwickelt, was weiter passiert.
Während der ersten Lesezeit hatte ich wirklich tausende Fragezeichen im Kopf, ich wusste nicht wer, wie oder was hier gerade passiert. Alles hat mich verwirrt und irgendwie auch frustriert. Nach und nach aber lichteten sich die Fragen, es kam eine gewisse Grundordnung ins Geschehen. Und ich begann zu verstehen. Der Autor hat hier wirklich tolle Arbeit geleistet. Je weiter ich vorankam, desto mehr wollte ich wissen wie es ausgeht. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Ende hat mich überzeugt. Es war spannend und so ganz anders als ich es mir gedacht hatte. Ich hatte verschiedene Theorien, den Schluss aber hatte ich so nicht im Sinn.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Mysterium“ von Federico Axtat ein Thriller mit mystischen und krimiähnlichen Elementen, der sich anders entwickelt als erwartet.
Charaktere, die gut beschrieben sind, ein fesselnder Stil des Autors sowie eine Handlung, die mich zunächst eher verwirrt hat als das ich wusste was Sache ist, die dann aber merklich an Spannung gewinnt, haben mich hier sehr gut unterhalten und zum Miträtseln animiert.
Durchaus lesenswert!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(88)

248 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

wie die luft zum atmen, erotik, trauer, brittainy c. cherry, roman

Wie die Luft zum Atmen

Brittainy C. Cherry , Katja Bendels
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 13.01.2017
ISBN 9783736303188
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Er küsste mich, als würde er ertrinken. Er küsste mich, als wäre ich für ihn, wie die Luft zum Atmen
Alle hatten mich vor Tristan Cole gewarnt, mich angefleht, ihm aus dem Weg zu gehen. »Er ist ein Monster, er ist verrückt, und er ist tief verletzt, Liz«, hatten sie gesagt. »Er ist nichts als die hässlichen Narben seiner Vergangenheit.« Doch was sie alle ignorierten, war die Tatsache, dass auch ich ein bisschen verrückt und tief verletzt war, dass auch ich Narben hatte. Und keiner von ihnen bemerkte, dass ich an Tristans Seite endlich wieder atmen konnte. Denn nicht zu vergessen, wie man atmete, das war das Schwierigste, wenn man ohne die Menschen leben musste, die man von ganzem Herzen liebte.
(Quelle: LYX Verlag)

Meine Meinung
Der Roman „Wie die Luft zum Atmen“ stammt aus der Feder von Brittainy C. Cherry. Für mich war der Auftakt der „Romance Elements – Reihe“ das erste Buch der Autorin und angesprochen vom Klappentext war ich wirklich sehr gespannt darauf was mich in diesem Buch wohl erwarten würde.

Die beiden Protagonisten Tristan und Elizabeth haben mir unheimlich gut gefallen. Beide sind sie sehr gut gezeichnet, so dass ich sie mir richtig gut vorstellen konnte.
Elizabeth, genannt Liz, musste einen schweren Verlust hinnehmen. Nun wagt sie es wieder und möchte wieder nach Hause ziehen. Ich konnte ihre Beweggründe sehr gut nachvollziehen. Sie ist eine gute Mutter, möchte nur das Beste für ihre Tochter Emma. Liz war mir von Beginn an sympathisch und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen.
Tristan ist Liz‘ Nachbar. Beim ersten Blick dachte ich er sei ziemlich arrogant, unausstehlich und ja ein richtiger Idiot. Doch dem ist gar nicht so, er hat eine Mauer um sich aufgebaut, die andere abschreckt. Er hält seine Gefühle unter Verschluss. Gegenüber Liz aber beginnt Tristan sich langsam zu verändern. Diese Entwicklung fand ich nachvollziehbar und auch authentisch gehalten.

Es gibt noch andere Charaktere im Geschehen, wie beispielsweise Liz‘ Tochter Emma oder auch Tristans Eltern. Sie alle haben mir, genau wie die beiden Protagonisten, sehr gut gefallen. Ich konnte die Handlungen nachvollziehen und sie mir alle gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und lässt sich locker leicht lesen. Ich bin durch dieses Buch gerast, es war wie ein Rausch, ich konnte und wollte einfach nicht aufhören mit Lesen. So etwas habe ich wirklich selten.
Die Handlung ist wow. Sie ist emotionsgeladen und dadurch auch unheimlich mitreißend. Es ist Wahnsinn was die Autorin hier geschaffen hat. Tristan und Liz haben bereits so viel erlebt, es berührt den Leser ganz tief im Herzen. Je weiter man in der Geschichte vorankommt desto gefesselter ist man. Zum Ende kommen noch Wendungen hinzu, die mich umgehauen haben.

Das Ende ist letztlich glaubhaft und gelungen. Der Weg dahin war schwierig und voller Steine. Ich war am Ende zufrieden und bin nun sehr gespannt auf den zweiten Teil dieser Reihe, der im Juli erscheinen wird.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Wie die Luft zum Atmen“ von Brittainy C. Cherry ein Auftakt der „Romance Elements – Reihe“, der mich vollkommen umgehauen hat.
Authentische Charaktere, ein mitreißender locker leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich emotional sehr berührt hat, haben mich auf ganzer Linie überzeugt und begeistert. Ich bin gespannt auf Band 2.
Absolut zu empfehlen!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(22)

83 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

jason gurley, eleanor, jugendliche, novelle, zeit

Eleanor

Jason Gurley , Sabine Thiele
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453317376
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat …
(Quelle: Heyne Verlag)

Meine Meinung
Jason Gurley als Autor war mir bisher vollkommen unbekannt. Daher war ich auch sehr neugierig auf seinen Roman „Eleanor“, der mich sehr angesprochen hat vom Cover und dem Klappentext. Dieser versprach mir tolle Lesestunden.

Eleanor ist sehr gut beschrieben. Als Leser kann man sich gut in sie hineinversetzen. Sie muss einiges aushalten, als Leser leidet man hier mit ihr mit. Sie hat Ecken und Kanten, die sie glaubhaft erscheinen lassen.
Weitere Charaktere der Geschichte sind Hoob und seine Tochter. Auch sie sind soweit gut beschrieben, so dass man sie sich gut vorstellen kann. Sie haben beide etwas an sich das sie interessant macht.

Die anderen auftauchenden Nebencharaktere hat der Autor gut beschrieben. Sie sind interessant gehalten und bringen alle jeweils etwas Eigenes mit ins Geschehen ein.

Der Schreibstil des Autors ist soweit gut und flüssig lesbar. Es herrscht hier eine doch recht düstere Atmosphäre vor. Es gibt hier verschiedene Zeitebenen, man muss daher auch genau lesen um folgen zu können.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Eleanor. Der Autor hat hierbei die personale Erzählperspektive verwendet. Man schaut also von außen auf das Geschehen. Ab und an kommen hier auch Eleanors Eltern zu Wort, so dass man sich diese auch vorstellen kann.
Die Handlung beginnt mit einem etwas merkwürdigen Prolog. Hier habe ich gerätselt was mich wohl wirklich erwarten würde. Auch sonst habe ich mich etwas schwer damit getan wirklich im Geschehen anzukommen. Es wirkte irgendwie ein wenig zäh und langatmig auf mich. Nach etwa der Hälfte wurde es dann besser und ich war froh durchgehalten zu haben. Ab diesem Zeitpunkt kommt langsam Spannung auf, die sich im letzten Drittel dann noch weiter steigert. Es geht zudem sehr mysteriös und geheimnisvoll zu, immer wieder fragt man sich wie hängt es wohl alles zusammen. Man wird als Leser doch relativ lange im Unklaren gelassen.

Das Ende kam für mich unerwartet. Ich hatte echt an alles gedacht aber nicht daran. In meinen Augen passt das Ende gut zum Gesamtgeschehen und macht es letztlich rund.

Fazit
Alles in Allem ist „Eleanor“ von Jason Gurley ein Roman, der es mir leider nicht besonders leicht gemacht hat.
Gut beschriebene Charaktere und ein recht angenehm zu lesender Stil des Autors stehen hier im Vergleich zu einer Handlung, die ich über weiter Strecken als ziemlich zäh empfunden habe und in der erst zum Ende hin wirklich Spannung aufkommt, lassen mich hier unentschlossen zurück.
Ich hatte mir mehr erwartet. Schade!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(28)

54 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

zukunft, high-society, elemente, wunderbar, elite

Spark

Vivien Summer
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.02.2017
ISBN 9783646603378
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
**Willkommen in den obersten Rängen der Gesellschaft…**
Kurz vor ihrer Volljährigkeit stellt sich heraus, dass Malia zu den Glücklichen der Gesellschaft gehört – den Menschen, denen eine außerordentliche Gabe zuteilgeworden ist. Von einem Tag auf den anderen zählt sie zur High Society des Landes: der ELITE. Aber für die verschlossene, immerzu unsichtbar bleibende Malia geht damit ein Albtraum in Erfüllung. Nicht nur richten sich plötzlich sämtliche Augen der Nation auf sie, auch muss sie sich als Trägerin eines übernatürlichen Elements ausgerechnet von dem bislang unerreichbaren High Society Boy Christopher Collins ausbilden lassen. Dem Jungen, in den sie seit Jahren heimlich verliebt ist und in dessen Augen das gleiche Feuer lodert wie in ihren…
(Quelle: Impress)

Meine Meinung
Von der Autorin Vivien Summer kannte ich bisher noch kein Buch. Nun ist im Carlsen Imprint Impress ihr Roman „Spark“ erschienen. Es ist der erste Teil der „Die Elite – Reihe“. Hier hat mich besonders das Cover angesprochen und nachdem ich den Klappentext gelesen habe wusste ich das muss ich lesen. Also begann ich neugierig und war gespannt wohin die Reise wohl gehen würde.

Die Protagonistin Malia hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte ihre Art, wie sie sich gibt. Malia ist nicht unbedingt jemand der es nach oben schaffen will, sie gibt nicht viel auf „High Society“. Die Regierung kann sie überhaupt nicht leiden. Was ich bemerkenswert empfand war Malias Reaktion darauf, dass ihr Leben von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt wird. Sie versucht dies zu schaffen, gibt nicht auf.
Sara ist Malias beste Freundin und sie himmelt die ELITE-Mitglieder sehr an. Sara würde echt alles dafür tun dazuzugehören.
Chris wird Malias Ausbilder. Er ist überdurchschnittlich talentiert und Malia ist zudem auch noch heimlich in ihn verliebt. Ich muss ja gestehen mir hat es Chris nicht einfach gemacht ihn einzuschätzen. Er lässt nicht so leicht zu das man herausbekommt wer er ist und was er denkt.

Es gibt noch andere Nebenfiguren im Geschehen. Diese haben mir ebenso gut gefallen wie die Hauptcharaktere.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und ich habe dieses Buch förmlich inhaliert. Innerhalb kürzester Zeit war ich am Ende angelangt, es liest sich so herrlich leicht und flott.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Malia. Vivien Summer hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet, die ich auch als wirklich passend empfand.
Die Handlung selbst spannend und sehr interessant gehalten. Thematisiert wird hier die Genmanipulation der Menschen. Man erfährt wie die Menschen so zu Soldaten gemacht werden. Es gibt aber auch die Gegenseite, Menschen, die gegen die Genmanipulation sind. Dieses für und wider ist sehr gut dargestellt. Es wird auch deutlich wie die Politik da mit drin steckt. Hier gibt es aber noch viele offene Fragen, die dann hoffentlich in Band 2 angesprochen werden. Immer wieder gibt es unerwartete Wendungen, die zusätzlich Spannung ins Geschehen brachten.

Das Ende ist ein ziemlicher Cliffhanger. Er ist nicht abzusehen und macht unheimlich neugierig auf Band zwei, der im April ebenfalls bei Impress erscheinen wird.

Fazit
Kurz gesagt ist „Spark“ von Vivien Summer eine rundum gelungener Auftakt der „Die Elite – Reihe“, der mich mitgerissen hat.
Vorstellbar gezeichnete Charaktere, ein flotter sehr flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend gehalten und mit unerwarteten Wendungen gespickt ist, haben mich begeistert und auf ganzer Linie überzeugt.
Unbedingt lesen!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(92)

196 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

bourbon, intrigen, geheimnisse, liebe, j.r.ward

Bourbon Kings

J.R.Ward , Marion Herbert , Katrin Kremmler , Katrin Kremmler
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 03.01.2017
ISBN 9783736303225
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Eine mächtige Dynastie: skrupellose Machtspiele und verbotene Gefühle
Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse ...
(Quelle: LYX)

Meine Meinung
Von J.R. Ward hatte ich bereits zwei andere Romane gelesen, die mir auch ganz gut gefallen haben. Nun also hatte ich die Chance ihr neuestes Buch „Bourbon Kings“ zu lesen. Das Cover und der Klappentext haben mir bereits sehr angesprochen. Also begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die Charaktere sind hier sehr vielseitig und facettenreich gestaltet. Jeder von ihnen hat Eigenarten, die ihn jeweils ausmachen.
Lizzie ist eine bodenständige junge Frau. Sie ist Gärtnerin und war mir während des Lesens sehr sympathisch geworden. Als Leser konnte ich mich gut ins sie hineinversetzen, wie sie beispielsweise die Liebe zu Lane gefühlt hat.
Lane ist sehr gut beschrieben. Ich habe ihn mir genau vorstellen können, wie er aussieht, wie er handelt. Er ist ein richtig toller Charakter, der mir sehr gut gefallen hat.

Neben den beiden genannten gibt es aber noch andere Charaktere im Buch. Auch diese sind der Autorin sehr gut gelungen. Jeder hat einen ganz bestimmten Platz im Geschehen, passt sich so wunderbar ein.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen. Der Roman liest sich leicht und locker, alles ist sehr bildhaft und detailliert beschrieben. Durch diese Beschreibungen konnte ich mir beispielsweise den Familiensitz sehr gut vorstellen. Ich war rasch im Geschehen drin und habe es förmlich inhaliert.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Bei allen Sichtweisen schaut man als Leser von oben auf das Geschehen herab, alles wirkt so komplex.
Die Handlung selbst ist sehr stimmig gehalten. Der Einstieg ist etwas komisch, hier holt die Autorin schon sehr weit aus. Danach aber war ich mittendrin und das Geschehen baute sich spannend auf. Es geht hier um Geheimnisse, Intrigen und auch die Liebe ist vorhanden, eine Mischung die für mich sehr gut zusammenpasste. Es wirkte glaubhaft und authentisch auf mich. Es ist alles sehr atmosphärisch und ja wirklich eindrucksvoll, die Details sorgen hier für das besondere Feeling.

Das Ende ist ziemlich offen, hier bleiben allerhand Fragen, auf die ich gerne Antworten hätte. Da es sich aber erst um Band 1 der Reihe handelt darf man wirklich gespannt sein wie es im zweiten Teil wohl weitergehen wird.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Bourbon Kings“ von J.R. Ward ein gelungener Auftakt der Reihe, der ich einnehmen konnte.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich bis auf den etwas weiten Beginn komplett für sich gewinnen konnte und die ich für absolut stimmig halte, haben mich hier wunderbar unterhalten und machen Lust auf Band 2.
Sehr zu empfehlen!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(35)

79 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

molly mcadams, liebe, trauer, jagger, verlust

Letting Go - Wenn ich falle

Molly McAdams , Justine Kapeller
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 05.12.2016
ISBN 9783956496295
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Schon mit dreizehn Jahren wusste Grey, dass Ben der Eine ist. Sie war so sicher, dass sie für immer mit ihm zusammen sein würde. Aber drei Tage vor der Hochzeit stirbt er an einem unerkannten Herzfehler. Ihr gemeinsamer bester Freund Jagger ist der Einzige, der Grey durch die schreckliche Trauer und vielleicht zurück ins Leben helfen kann. Sie vertraut ihm bedingungslos und könnte vielleicht mehr für ihn empfinden. Doch würde sie damit nicht ihre Liebe zu Ben verraten?
(Quelle: MIRA Taschenbuch)

Meine Meinung
Von Molly McAdams habe ich bereits andere Romane gelesen. Nicht immer konnte sie mich überzeugen, also war ich neugierig auf „Letting Go – Wenn ich falle“ aus ihrer Feder. Der Klappentext jedenfalls versprach mir tolle Lesestunden.

Die Charaktere haben mir soweit gut gefallen. Ich konnte sie mir gut vorstellen, haben sie doch beide mit einem Schicksalsschlag zu kämpfen.
Grey möchte nur eines, wieder zurück ins Leben finden. Das aber gestaltet sich als doch ziemlich schwierig. Auf mich wirkte Grey sympathisch, liebenswert und richtig herzlich. Die Dinge, die sie tut, sind nachvollziehbar und verständlich.
Jagger ist der männliche Gegenpart zu Grey. Er ist eigentlich immer da wenn man ihn braucht, dabei hilft er gerne. Seine eigenen Gefühle stellt er hinten an, andere sind ihm wichtiger. Jagger ist ein sympathischer Typ, zu dem man recht schnell Vertrauen fassen kann. Er hat zudem einen ausgeprägten Beschützerinstinkt.

Die Nebencharaktere der Geschichte sind ebenso vorstellbar und gut gezeichnet. Jeder von ihnen hat irgendwas mit der Geschichte zu tun, kann mit einbezogen werden.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und locker zu lesen. Ich bin sehr flott durch das Geschehen gekommen und konnte trotzdem problemlos folgen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonisten Grey und Jagger. So lernt man beide nicht nur gut kennen, sondern kann alles was sie tun viel besser verstehen.
Die Handlung beginnt direkt dramatisch und emotional. Man ist als Leser zunächst kurz in der Vergangenheit, bekommt einen Blick darauf was passiert ist. Dann geht es in der Gegenwart weiter, zunächst auch weiterhin interessant. Dann aber, zur Mitte hin, geht es in meinen Augen bergab mit der Handlung. Hier zieht es sich doch ziemlich, wird richtig gehend langatmig. Schade, ich hatte große Hoffnung gehabt. Es gibt hier eine zarte Liebesgeschichte, die sich gut ins Geschehen einfügt. Sie holt einiges aus der Geschichte heraus, ist sehr gefühlvoll.
Erst gen Ende kommt wieder Fahrt im Geschehen auf. Hier wurde es nochmals richtig spannend und dramatisch.

Das Ende war etwas zu dick aufgetragen in meinen Augen. Ja, es passt zur Geschichte, wirkte aber doch irgendwie unrealistisch. Der Epilog wiederum hat das Geschehen dann gut abgerundet.

Fazit
Alles in Allem ist „Letting go – Wenn ich falle“ von Molly McAdams ein Roman, der mich zwiegespalten hat.
Die einerseits gut gezeichneten sympathischen Charaktere und ein angenehm zu lesender Stil der Autorin stehen hier einer Handlung gegenüber, die mir nur zu Anfang und gen Ende wirklich gefallen hat. Zwischendrin war es mir zu zäh und langwierig.
Potential gibt es hier genug, es wurde aber leider nicht komplett genutzt.
Schade!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(7)

45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Between the Lines: Weil du alles für mich bist

Tammara Webber , Anke Brockmeyer
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 05.12.2016
ISBN 9783956496325
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Reid – der Bad Boy hat sein Herz verloren. Mit Dori zusammen scheint er endlich die Balance zwischen Glamour und Alltag gefunden. Doch plötzlich taucht seine Ex wieder auf – im Gepäck eine Nachricht, die alles verändern wird.
Dori – ist total verliebt in Reid. Aber kann dieser wirklich den Verlockungen der Glitzerwelt widerstehen? Oder wird sie ihn an seine wilde Vergangenheit verlieren?
Brooke – möchte ihr Leben auf die Reihe bringen. Der erste Schritt dazu: ihre und Reids Geschichte aufzuarbeiten. Dafür müssen sich beide der Wahrheit stellen …
(Quelle: MIRA Taschenbuch)

Meine Meinung
Mit „Between the Lines: Weil du alles für mich bist“ von Tammara Webber war es endlich soweit, der 4. Und finale Teil der Reihe war endlich erschienen. Band 1 bis 3 habe ich sehr gemocht und so war ich richtig gespannt darauf was mich hier in diesem Teil alles erwarten würde. Der Klappentext jedenfalls machte mich neugierig.

Dori und Reid waren mir ja bereits bekannt. Beide haben während der Reihe eine Entwicklung durchgemacht, die ich als nachvollziehbar empfand. Die Liebesgeschichte der beiden wird hier zum Abschluss geführt.
Ebenfalls mit von der Partie sind Brooke und River. Sie haben mir ja auch bisher immer gut gefallen und es war richtig schön auch sie wiederzutreffen. Auch hier kann ich sagen ihre Entwicklungen sind gut gelungen und verständlich.

Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig zu lesen. Ich bin sehr flott durch die Seiten gekommen und konnte zu jederzeit gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Dori, Reid, River und Brooke. Das macht es abwechslungsreich und interessant.
Die Handlung selbst hat mir gefallen, mich aber nicht zu hundert Prozent überzeugt. Ja es ist sehr schön den Weg aller Charaktere zu verfolgen. Allerdings irgendwie blieben mir die Emotionen, die Gefühle auf der Strecke. Außerdem war es doch sehr vorhersehbar, es gibt kaum überraschende Momente. Der Roman hier ist eine Mischung, es gibt viel Drama und Spannung, die Liebe bleibt eher hinten an. Und je näher der Schluss kam desto neugieriger war ich letztlich wie es ausgehen würde.

Das Ende dann ist soweit gelungen. Es bietet einen sehr guten Abschluss der Reihe, als Leser kann man gut mit dem Schluss leben. Er macht die Reihe rund und schließt gut ab.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Between The Lines: Weil du alles für mich bist“ von Tammara Webber ein Abschlussband, der mich nicht komplett überzeugen konnte.
Die gut beschriebenen Charaktere, der leicht und locker zu lesende Stil der Autorin sowie eine Handlung, die eine Mischung aus Drama und Spannung darstellt, in der mir aber die Emotionen ein wenig zu kurz kamen, haben mir hier trotz allem aber unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

maddie holmes, liebe, summertime, erotik, verlassen

Summertime - Dein Herz bei mir

Maddie Holmes
Buch: 280 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 11.11.2016
ISBN 9783903130104
Genre: Romane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Colin fühlt sich wie vor den Kopf gestoßen, als seine Frau Erica kurz nach der Geburt ihres Babys verschwindet. Sie hinterlässt ihm nicht nur einen Abschiedsbrief, sondern überträgt ihm auch die Verantwortung für Leia. Da Colin nicht der Vater des Kindes ist, steht er in vielerlei Hinsicht vor einer gewaltigen Herausforderung.
Als Summer in sein Leben stolpert, ahnt er nicht, wie tief ihm diese wunderbare Frau nach einer gemeinsamen Nacht unter die Haut gehen wird. Doch genau diese Zuneigung ist es, die ihm das Wichtigste auf der Welt wieder wegnehmen kann: Leia.
(Quelle: Romance Edition)

Meine Meinung
Maddie Holmes konnte mich bereits mit einem anderen Roman vollends überzeugen. Nun hielt ich ihren Roman „Summertime – Dein Herz bei mir“ in den Händen und war natürlich sehr gespannt was mich wohl erwarten würde. Sowohl das Cover als auch der Klappentext versprachen mir jedenfalls tolle Lesestunden.

Bei den Charakteren gab es hier ein Wiedersehen mit Einer Figur aus „Riverside – Ein Teil von dir“. Dies hier ist die Geschichte von Colin und Summer. Ich mochte beide sehr gerne, sie wirkten auf mich sehr authentisch und glaubhaft gezeichnet.
Colin ist sehr gefühlvoll und absolut liebenswert. Er will eigentlich nur eines, endlich mal die große Liebe finden. Ich habe ihn so sehr ins Herz geschlossen.
Summer ist tough, sehr humorvoll und selbstbewusst. Sie wurde gerade erst von ihrem Partner verlassen, daran hat sie doch ziemlich zu knabbern. Au Summer habe ich wirklich sehr gerne gehabt.

Die anderen Charaktere sind der Autorin ebenso sehr gut gelungen. Ich konnte mir jeden von ihnen vorstellen und die Handlungen nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und lässt sich absolut leicht und locker lesen. Ich habe den Roman in einem Rutsch gelesen, da ich wissen wollte was weiter passiert. Ich war gefangen im Geschehen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Erzählperspektiven. Somit behält man als Leser einen wunderbaren Überblick und kann alles verstehen.
Die Handlung ist wirklich wow. Es ist eine Mischung aus vielen Emotionen, erotischen Szenen und einer guten Portion Dramatik. Immer wieder gibt es Probleme, die alles schwer machen. Es gibt Wendungen und Rückblicke, so versteht man als Leser mehr und kann mit den Charakteren mitfiebern. Ich habe hier wirklich eine Achterbahnfahrt der Gefühle durchlaufen, von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt.
Die angesprochenen erotischen Szenen fügen sich wunderbar ins Gesamtgeschehen ein. Hier prickelt es gewaltig, Kopfkino ist vorprogrammiert.

Das Ende hat mir super gefallen. Es ist, ebenso wie „Riverside“ in sich abgeschlossen, es passt, wackelt und hat Luft. Ich war nach dem Beenden mehr als zufriedengestellt.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Summertime – Mein Herz bei dir“ von Maddie Holmes ein Roman, den ich regelrecht verschlungen habe.
Glaubhaft gezeichnete Charaktere, ein wunderbar leicht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die eine gelungene Mischung aus vielerlei Emotionen, erotischen Szenen und Dramatik darstellt, haben mir hier richtig tolle Lesestunden beschert.
Sehr zu empfehlen!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(16)

25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

eifersucht, verrat, liebe, jugendbuch , spannung

Schrei

Eric Berg
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 26.08.2016
ISBN 9783841504425
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Aus diesem Albtraum gibt es kein Entrinnen: Es sind schwüle Tage im August, als Lulu ins Internat am See zurückkehrt. Aber ihr graut vor dem bevorstehenden Schuljahr. Im Internat wird sie fies gemobbt, und ihre beste Freundin zeichnet plötzlich wie besessen Mordszenen! Und dann geht Lulu auch noch Niko nicht mehr aus dem Kopf. Ausgerechnet. Dabei ist sie eigentlich glücklich mit Lars zusammen. Es ist höchste Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Doch dann geschieht ein Mord. Die Ereignisse überschlagen sich, und für Lulu wird die Lage immer bedrohlicher.
Eric Berg zeichnet mit "Schrei" einen atmosphärisch dichten Gänsehaut-Thriller.
(Quelle: Oetinger Taschenbuch)

Meine Meinung
Von Eric Berg kannte ich bisher noch kein Buch. Umso neugieriger war ich auf seinen Jugendthriller „Schrei“, der mich bereits vom Klappentext her sehr ansprach. Also machte ich mich gespannt ans Lesen.

Die Protagonistin dieses Jugendthrillers ist Lulu. In der Schule ist sie sehr angesehen, sehr beliebt. Eigentlich, denn mittlerweile ist sie ein beliebtes Mobbingopfer. Wirklich gemocht habe ich Lulu nicht, würde ich mich doch im realen Leben niemals mit jemanden wie ihr abgeben.

Die weiteren Charaktere dieser Geschichte sind ganz gut gezeichnet. Hierbei sind die Erzählungen der Mitschüler Lulus ganz interessant, denn durch sie erfährt man in Andeutungen was alles passieren wird.

Der Schreibstil des Autors ist soweit gut zu lesen. Ich brauchte ein paar Seiten um wirklich reinzukommen, danach aber kam ich gut und angenehm durch die Seiten.
Die Handlung selbst empfand ich als interessant und auch fesselnd. Eric Berg greift hier das Thema Mobbing auf. Es ist sicherlich kein einfaches Thema und eigentlich immer aktuell, egal ob man Mobbing in der Schule oder im Internet betrachtet. Der Autor zeigt hier auf was Mobbing alles anrichten kann.
Klar es handelt sich hierbei um einen Jugendthriller, dieser kann aber sicherlich auch Erwachsene ansprechen. Es geht durchaus spannend zu und man möchte als Leser auch wissen was weiter geschehen wird. Es gibt ein paar unerwartete Dinge in der Handlung, die mich überraschen konnten.

Das Ende dieses Jugendthrillers ist so wie es ist wirklich gut. Es mag vielleicht ein wenig abrupt sein aber nachdem was geschehen ist blieb dem Autor keine andere Wahl. Alles andere wäre unrealistisch gewesen.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Schrei“ von Eric Berg ein Jugendthriller, der sich einem immer aktuellen Thema bedient.
Gut gezeichnete Charaktere, ein gut zu lesender Stil des Autors sowie eine Handlung, die interessant und spannend gehalten ist und mitunter auch unerwartete Dinge beinhaltet, haben mir hier angenehm spannende Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Das Herz des Grafen

Tanja Penninger
E-Buch Text: 310 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 27.01.2017
ISBN 9783646300239
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
**Eine Welt, in der Liebe und Magie alle Grenzen überwinden**
Noch immer kann Lisbetta sich nicht von dem geheimnisvollen Grafen lösen, der so nah und gleichzeitig unerreichbar für sie zu sein scheint. Zu schön ist sein Lachen, das sie in letzter Zeit immer häufiger hervorzubringen vermag. Gemeinsam mit ihm erforscht sie die Ruinen in der Nähe des Anwesens und erfährt mehr über die magische Legende der verstorbenen Grafenfamilie. Nur ihre Herrin Marjan kann ihr dieses Glück einfach nicht gönnen und das obwohl sie ihr Herz längst an einen anderen Mann verloren hat. Doch als dieses und andere Lügengebäude allmählich zusammenbrechen, beginnt sich eine neue Welt zu öffnen, die nicht nur das Schicksal des Grafen, sondern auch das von Lisbetta für immer verändert…
(Quelle: Dark Diamonds)

Meine Meinung
Nachdem ich bereits Band 1 „Das Spiel des Grafen“ sehr gerne gelesen habe war ich nun gespannt auf „Das Herz des Grafen“, den zweiten Teil der „Lisbetta – Dilogie“ aus der Feder von Tanja Penninger. Das Cover passt sehr gut zu dem des ersten Bandes und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden.

Die Charaktere haben sich merklich weiterentwickelt. Ich konnte sie mir auch hier wieder gut vorstellen und die Handlungen im Großen und Ganzen auch nachvollziehen.
Lisbetta handelt hier in meinen Augen nicht mehr ganz so impulsiv wie noch in Band 1. Sie ist noch immer stark, verhielt sich aber zum Teil so als wäre sie jemand ganz anderes. Ich kam da nicht immer ganz mit, was ich dann doch schade fand.

Auch die anderen Charaktere aus Band 1 sind wieder mit vertreten. Aber auch hier sind zum Teil einschneidende Entwicklungen vollzogen wurde, das man sie nicht unbedingt auf Anhieb wiedererkennt. Sie sind aber dennoch gut vorstellbar von der Autorin beschrieben.

Am Schreibstil der Autorin gibt es nichts zu rütteln. Tanja Penninger schreibt leicht und sehr angenehm lesbar. Es ist hier aber nicht mehr ganz so altertümlich wie noch im ersten Teil.
Das Geschehen an sich hat mich etwas verwirrt. Es passiert hier sehr viel, viel mehr noch als im ersten Band. Es gibt hier einen sehr hohen Fantasyanteil und die Geschehnisse aus Band 1 werden komplett über den Haufen geworfen. Es geht hier sehr rasant zu, die Liebe kommt in meinen Augen doch sehr zu kurz. Man erfährt nicht mehr viel darüber wie es mit Lisbetta und dem Grafen weitergeht. Schade eigentlich, ich hatte gehofft, dass man diese hier weiterverfolgen kann. Dafür aber geht es doch actionreich zu.
Verwirrend sind leider auch die Zeitsprünge, die im Geschehen vorhanden sind. Hier brauchte ich doch Zeit um mich wirklich zurecht zu finden.

Das Ende, hm, hier weiß ich nicht so ganz wie ich es finde. Es wird alles aufgelöst, alle Fragen, egal ob wichtig oder unwichtig, werden geklärt. Aber wirklich mögen tue ich es nicht.

Fazit
Letztendlich gesagt ist „Das Herz des Grafen (Lisbetta 2)“ von Tanja Penninger eine Fortsetzung, die mich nicht ganz für sich gewinnen konnte.
Charaktere, die bekannt sind und sich merklich weiterentwickeln und ein leicht lesbarer Stil der Autorin stehen einer Handlung gegenüber, die mich mehr verwirrt hat und deren historischer Charme aus Band 1 hier komplett verloren geht, lassen mich zwiegespalten zurück. Die Autorin hat viel probiert, in meinen Augen hats aber nicht ganz gereicht.
Schade!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(6)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

musik, rocker

Summer of Heartbeats: Rocker küssen besser

Laini Otis
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 24.02.2017
ISBN 9783903130203
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Regel Nummer eins? Verliebe dich niemals in deinen Ferienflirt! Doch Beaus Herz schert sich nicht um Regeln und so erliegt sie dem Zauber des geheimnisvollen Cash mit den vielen Tattoos, der sie nach einer gemeinsamen Nacht sitzen lässt.
Bei einem unverhofften Wiedersehen erfährt Beau, dass Cash nicht der ist, der er vorgab zu sein, und als wäre das nicht Schock genug, schlittert sie in eine berufliche Beziehung mit dem sexy Rockstar. Nun muss sie sich entscheiden, ob sie ihre gesamte Zukunft für einen Kerl aufs Spiel setzen will, dessen Probleme ihre Vorstellungskraft bei Weitem übersteigen …
(Quelle: Romance Edition)

Meine Meinung
Von Laini Otis habe ich bereits einen anderen Roman gelesen, der mit auf ganzer Linie überzeugen konnte. Nun also hielt ich ihr neuestes Werk „Summer of Heartbeats: Rocker küssen besser“ in meinen Händen. Das Cover ist verdammt gut gelungen und der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden. Also habe ich mich neugierig ans Lesen gemacht.

Beau ist so eine herzerwärmende Protagonistin. Ich mochte sie auf Anhieb, ihre Art ist so herrlich. Sie lässt eigentlich kein Fettnäpfchen aus. Direkt das erste im Buch bringt ihr Leben gehörig durcheinander. Sie arbeite in einer Cateringfirma, ihr Traum ist es einmal selbstständig zu sein. Mit Musik hat Beau nicht so viel am Hut, daher weiß sie auch nicht wer ihr als Cash gegenübersteht. Im Verlauf der Handlung wird aus der etwas zurückhaltenden Beau eine junge Frau, die sich auch mal durchsetzen kann.
Cash ist ein gutaussehender sehr charmanter junger Mann. Beau stolpert regelrecht in sein Leben, der hat den Nachbarbungalow und sie verwechselt diesen mit dem eigenen. Das Cash irgendwas zu verbergen hat bemerkt man direkt im ersten Drittel. Was es aber ist, das kommt erst nach einiger Zeit wirklich heraus. Man erfährt wer Cash wirklich ist, was er macht, wie er sich eigentlich verhält. Cashs Leben verläuft nicht in geregelten Bahnen. Eher im Gegenteil, er kämpft mit Dämonen aus seiner Vergangenheit. Seine Gefühlsschwankungen nehmen einen als Leser mit, man ist ihnen ausgesetzt und weiß erst einmal nicht wie man reagieren soll. Auch Cash verändert sich im Verlauf der Handlung, er wird ruhiger, ausgeglichener, auch wenn der Weg für ihn sehr schwer ist.

Die anderen Charaktere dieser Geschichte sind der Autorin wirklich gut gelungen. Egal ob man Beaus Kollegen nimmt oder die anderen Mitglieder der Band, sie alle passen wundervoll ins Geschehen und gegen ihm diesen gewissen Charme, dem man sich als Leser nicht entziehen kann.

Der Schreibstil der Autorin ist ganz wunderbar. Ich kam flott, locker und flüssig durch die Seiten der Geschichte, konnte wirklich nicht aufhören bis ich am Ende angekommen war. Die Emotionen sind greifbar, man kann sich als Leser wunderbar einfühlen, fiebert mit den Charakteren mit.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Beau. Mir gefiel diese Sichtweise total, da ich ihr so noch viel näher war und ihre Handlungen mitverfolgen konnte.
Die Handlung ist klasse. Laini Otis hat es geschafft, das ich diesen Roman quasi in einem Rutsch weggelesen habe. Es wirkt hier alles authentisch und realistisch, man glaubt man ist als Leser mittendrin.
Musik spielt eine große Rolle im Geschehen. Es ist jetzt zwar nicht unbedingt die Musik die ich höre aber egal, es geht hier um die Liebe, dafür nehme ich alles in Kauf. Und die Liebegeschichte hat es wirklich in sich. Es ist ein Auf und Ab, man durchläuft hier als Leser sämtliche Tonlagen, sämtliche Gefühle sind vertreten. Und auch fürs Kopfkino ist gesorgt, die erotischen Szenen sind hier ausgeklammert, werden nur angedeutet. Mir persönlich gefiel dies sehr gut, der Fantasie sind hier keinerlei Grenzen gesetzt. Das hat meinen Lesegenuss nochmals gesteigert.

Das Ende ist gelungen so wie es ist. Mich hat es mehr als happy gestimmt, es passt, wackelt und macht den Roman sowas von rund. Ich hätte gerne noch ewig weitergelesen, wäre wirklich gerne bei Beau und Cash geblieben.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Summer of Heartbeats: Rocker küssen besser“ von Laini Otis ein Roman, der mich abgeholt und gefangen genommen hat.
Authentische Charaktere, ein leicht und flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die emotional ist, in der man als Leser eine Achterbahnfahrt der Gefühle durchläuft und in der Musik eine große Rolle spielt, haben mich umgehauen, begeistert und auf ganzer Linie überzeugt.
Ein absolutes Lesehighlight!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

17 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

fantas, anthologie

Winterstern (Anthologie)

Maya Shepherd , Juliane Maibach , Jasmin Aurel , Tara Florents
Flexibler Einband: 362 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 12.02.2017
ISBN 9783906829326
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Was ist ein Winterstern? Ein magisches Artefakt? Ein verwunschener Ort? Eine verzauberte Person? Oder etwas, das gar nicht greifbar ist?
Lasst euch in fremde Welten entführen, lernt fantastische Legenden kennen, kämpft für die Gerechtigkeit, Liebe oder Freiheit, erlangt Ruhm und Ehre, erfahrt, was wirklich zählt im Leben.
Dies ist eine Fantasy-Anthologie, die euch zum Lachen, Lieben, Gruseln, Träumen, Hoffen und Bangen einlädt.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Meine Meinung
Die Anthologie „Winterstern“ ist im Sternensand Verlag erschienen und beinhaltet insgesamt 16 wirklich tolle Geschichten von verschiedenen Autoren, die mir teilweise bekannt aber auch unbekannt waren. Ich war sehr gespannt auf jede der Geschichten und begann neugierig mit dem Lesen.

Und ich wurde nicht enttäuscht, eher im Gegenteil. Die Kurzgeschichten sind sehr verschieden, mal eher mystisch, mal traurig oder auch eher düster. Hier findet jeder etwas Passendes.

Die Schreibstile der Autoren sind alle samt gut zu lesen. Man kommt locker und sehr gut durch die Seiten, kann den Geschichten ohne Probleme folgen.
Die Geschichten passen von den Themen her sehr gut zueinander, man merkt, dass der Verlag hier eine sehr sorgfältige Wahl getroffen hat. Hier wurde nicht nur bereits bekannten Autoren eine Chance gegeben, auch Newcomer sind vertreten.

Mir persönlich haben die Geschichten von Maya Shepherd, Veronika Rothe, C.M. Spoerri und Regina Meißner sehr gefallen. Die anderen sind aber auch nicht schlecht, eher im Gegenteil, jede ist auf ihre Weise besonders. Immer wiederkehrend ist hier der „Winterstern“, das zentrale Thema der Anthologie. In den Geschichten aber ist der Winterstern immer etwas anderes, was ich sehr interessant empfand.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Winterstern“ eine Anthologie, mit insgesamt 16 verschiedenen Geschichten, die mir wirklich gefallen hat.
Interessante Sichtweisen, tolle Schreibstile, mal eher mystisch oder auch düster bescheren viel Lesefreude und machen Lust darauf die jeweiligen Autoren noch genauer kennenzulernen.
Durchaus lesenswert!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

25 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

rom, hasse, 4 sterne

Nadiya & Seth - Graues Herz

Stefanie Hasse
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.02.2017
ISBN 9783646602715
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
**Wenn die Liebe ihr zweites Gesicht zeigt**
In einer Welt, in der magische Kräfte nicht mehr geduldet und alle Bewohner kontrolliert werden, sind Nadiyas besondere Fähigkeiten ihr größtes Geheimnis. Noch nie hat sie sich Freunden oder ihrer Familie anvertraut. Doch als sie durch Zufall auf einen fremden jungen Mann trifft, der ebenfalls von Magie erfüllt zu sein scheint, verändert sich alles. Eine unerklärliche Verbindung zu ihm zwingt sie, sich diesem Jungen zu nähern und mehr über ihn zu erfahren. Als Nadiya dann auch noch ein mysteriöses Schmuckstück in die Hände fällt, beginnen sich die Geschehnisse um sie herum allmählich zusammenzufügen und ein lang vorherbestimmtes Schicksal zu erfüllen…
(Quelle: Impress)

Meine Meinung
Bisher konnte mich Stefanie Hasse immer mit ihren Romane überzeugen. Nun ist mit „Nadiya & Seth: Graues Herz“ ihr neuestes Werk erschienen und ich war wirklich mehr als gespannt wohin mich die Reise wohl führen würde. Das Cover und der Klappentext ließen es mich bereits erahnen, also begann ich neugierig mit Lesen.

Die Charaktere empfand ich als sehr authentisch und glaubhaft beschrieben. Es gibt hier Gute und Böse, wer wohin gehört das muss man aber selbst herausfinden.
Nadiya und Seth, die beiden Protagonisten, sind tiefgründig beschrieben. Ich konnte sie mir beide wirklich gut vorstellen.
Nadiya ist magiebegabt, hat aber nicht wirklich Ahnung von ihrer Gabe. Er im Verlauf der Handlung beginnt sie zu verstehen, wer sie ist, was ihre Gabe bewirkt und was ihre Bestimmung ist. Nadiya ist rebellisch, will immer nur die schützen die ihr wichtig sind.
Auch Seth hat mir richtig gefallen. Gerade seine Gefühle seinem Vater gegenüber konnte ich zu jeder Zeit nachvollziehen. Er ist der Prinz, muss vor seinem Vater hochmütig und grausam sein. Eigentlich aber ist er ganz anders. Das wird besonders sichtbar wenn er alleine durch die Stadt streift.

Die Nebenfiguren haben mir ebenso richtig gut gefallen. Mia und Leo, beides sehr gute Freunde Nadiyas, sind mir besonders in Erinnerung geblieben. Sie alles sind gut beschrieben und haben so ihre Geheimnisse, die sie zusätzlich interessant machen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und locker leicht zu lesen. Stefanie Hasse hatte mich wieder von Beginn an, sie zieht mich jedes Mal aufs Neue in den Bann ihrer Geschichten.
Geschildert wird das Geschehen aus zwei Sichtweisen. Zunächst ist es Nadiya, der man als Leser folgt. Etwas später kommt dann auch noch Seths Sichtweise hinzu. Somit wird es zwar komplex ist aber immer übersichtlich und verständlich.
Die Handlung selbst beginnt sogleich interessant und spannend. Die Spannungskurve steigert sich im Verlauf der Handlung noch weiter und ich war so gefesselt, ich habe dieses Buch in einem Rutsch gelesen. Das Geschehen ist aber nicht nur spannend, es gibt auch ziemlich düstere und ja auch brutale Szenen. Und es ist magisch und faszinierend gehalten. Ab und an blitzt auch die Romantik auf, die drängt sich nicht in den Vordergrund, was mir sehr gut gefiel. Somit weiß man eigentlich auch nie was passieren wird.

Das Ende ist sowas von gemein. Es endet hier wirklich mittendrin, man wird als Leser plötzlich alleine gelassen, aus der Handlung rausgerissen. Man bleibt geschockt und unheimlich neugierig zurück. Ich brauche Band 2, jetzt, unbedingt.

Fazit
Kurz gesagt ist „Nadiya & Seth 1: Graues Herz“ von Stefanie Hasse ein erster Teil einer Dilogie, der mich gefesselt hat.
Authentisch beschriebene Charaktere, ein locker und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend, magisch und faszinierend aber auch düster, brutal und romantisch gehalten ist und deren Ende mich schier wahnsinnig macht, haben mich hier mehr als überzeugt und ja umgehauen.
Absolute Leseempfehlung!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(16)

17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

sarina bowen, erotik, liebesroman, starke charaktere, winterromanze

Kalte Nächte Warme Herzen

Sarina Bowen
E-Buch Text
Erschienen bei Rennie Road Books, 31.01.2017
ISBN 9781942444329
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Er kann sie nicht haben. Und er kann niemandem sagen wieso.
Ski Champion Dane „Danger“ Hollister geht keine Beziehungen ein, seine Gründe dafür hält er allerdings geheim. Der Fluch, den er von seiner Mutter geerbt hat, wird ihn irgendwann alles kosten: Seinen Platz im olympischen Ski Team, seine Sponsoren und seine Fähigkeit, in Höchstgeschwindigkeit einen Berg runter zu rasen.

Country Girl wider Willen, Willow Reade, trifft Dane durch puren Zufall. Ihr ins Schleudern geratener Pick-up Truck drängt ihn während eines Schneesturms von der Straße. Während sie gemeinsam über Nacht in seinem Jeep gestrandet sind, kommen sich die beiden einsamsten Menschen in Vermont näher, als sie gedacht hätten.

Und doch kann keiner von beiden absehen, wie sehr ihr kleines Zusammentreffen nicht nur Danes erschreckendes Geheimnis gefährdet, sondern auch Willows vorläufigen Frieden, den sie mit sich und ihren Entscheidungen geschlossen hat. Nur gegenseitiges Vertrauen und Verstehen kann ihren Schmerz beenden und ihnen eine hart erkämpfte Chance auf Liebe bringen.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Bisher kannte ich die Autorin Sarina Bowen noch nicht. Umso neugieriger war ich deshalb auf „Kalte Nächte Warme Herzen“ aus ihrer Feder. Vom Cover her wurde ich wirklich angesprochen und der Klappentext ließ auf tolle Lesestunden hoffen.

Die Charaktere dieser Geschichte hier empfand ich als sehr gelungen. Sie sind alle samt wirklich gut beschrieben, so dass man sie sich vorstellen kann.
Willow ist eine junge Frau, die bisher schon einiges an Enttäuschungen hinnehmen musste. Trotzdem aber ist Willow lebensfroh und ich empfand sie als sehr liebenswert und sympathisch. Sie hat das Herz einfach am richtigen Fleck, fühlt mit ihren Mitmenschen mit.
Dane, ach ja, er ist so richtig ein Traumtyp. Am Anfang, das geb ich zu, wusste ich ihn nicht ganz zu nehmen. Irgendwie merkt man das er was verbirgt, das er was mit sich herumschleppt, das ihn sehr belastet. Dieses Geheimnis kommt erst recht spät wirklich ans Licht, klar immer mal wieder gibt es Andeutungen, ich konnte sie aber nicht wirklich einordnen. Dante entwickelt sich im Verlauf der Geschichte. Für ihn stehen immer die anderen an erster Stelle, sich selbst stellt er hinten an.

Neben den beiden genannten Protagonisten gibt es noch andere Charaktere im Geschehen. So beispielsweise Karl, Dantes Trainer, oder auch Callie, Willows Freundin, sind der Autorin unheimlich gut gelungen. Sie alle passen sehr gut ins Geschehen hinein, jeder bringt seine Dinge mit.

Der Schreibstil der Autorin hat mir super gefallen. Ich wusste ja nicht unbedingt was auf mich zukommt. Ich kam locker und flüssig durch die Seiten und habe den Roman in einem Rutsch gelesen. Zu sehr hat mich das Geschehen in seinen Bann gezogen.
Die Handlung selbst ist sehr schön. Es ist eine richtig schöne Liebesgeschichte, etwas das ich immer wieder gerne lese. Und es war hier auch nicht von Anfang an klar in welche Richtung es wirklich gehen würde. Ich wurde teilweise überrascht, habe mit vielem gar nicht so gerechnet. Auch Danes Geheimnis hat mich sehr überrascht, ich kann aber sehr gut nachvollziehen das er es für sich behalten hat.
Neben den romantischen Szenen gibt es auch prickelnde Erotik, die sich sehr gut ins Gesamtgeschehen einfügt.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es passt in meinen Augen wunderbar zur Handlung, rundet sie wirklich sehr gut ab. Ich habe das Tablet letztlich zufrieden zur Seite legen können und bin nun gespannt auf weitere Romane der Autorin.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Kalte Nächte Warme Herzen“ von Sarina Bowen eine Liebesgeschichte, die mich in ihren Bann ziehen konnte.
Sympathisch gezeichnete Charaktere, die alle samt vorstellbar sind, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die romantisch und auch prickelnd gehalten ist und mich einige Male sehr überraschen konnte, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Sehr zu empfehlen!

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(56)

112 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

thriller, entführung, london, gedächtnisverlust, janet clark

Black Memory

Janet Clark
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.12.2016
ISBN 9783453418332
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurzbeschreibung
Ein vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.
Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.
Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.
Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.
(Quelle: Heyne Verlag)

Meine Meinung
Von Janet Clark hatte ich vor diesem Thriller bereits andere Bücher gelesen. Umso neugieriger war ich daher auf „Black Memory“ aus ihrer Feder. Der Klappentext jedenfalls versprach mir sehr spannende Lesestunden.

Claire ist hier die Protagonistin. Ich konnte ihre Emotionen sehr gut nachempfinden. Sie misstraut oder sorgt sich und dabei blieb sie mir immer sympathisch. Claire leidet unter Amnesie und erst ganz langsam kehren ihre Erinnerungen zurück. Ich empfand Claire als stark und sehr intelligent, sie denkt genau nach bevor sie etwas tut. Somit sind ihre Handlungen dann auch entsprechend nachvollziehbar und verständlich.

Auch die anderen Figuren sind soweit gut ausgearbeitet. Bei manch einem hätte ich mir aber gerne noch mehr gewünscht, manche Dinge blieben mir hier leider fremd. Man kann auch nicht auf Anhieb unterscheiden wer hier Gut und wer Böse ist.

Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd. Ich war von Beginn an im Geschehen drin, konnte sehr gut folgen und wurde zum Miträtseln animiert.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Claire. Die Autorin hat hier die Ich-Perspektive verwendet. So fühlt man sich als Leser auf Anhieb mit ihr verbunden, kann ihre Handlungen ganz wunderbar nachvollziehen.
Das Geschehen hat mich von Beginn an gepackt, die Spannungskurve stieg hier stetig an. Hier ist wirklich nichts so wie es scheint. Immer wieder, wenn ich dachte ich wüsste wohin die Reise geht hat Janet Clark eine andere Richtung eingeschlagen. Die eingebrachten Wendungen kamen für mich immer vollkommen überraschend. Erst nach und nach fügten sich hier die Puzzlestücke zusammen, gab es Antworten auf aufkommende Fragen.

Das Ende ist richtig gut gewählt. Es löst alles logisch und nachvollziehbar auf, beantwortet alle Fragen und schließt den Thriller somit gut ab. Einen kleinen Raum für eine Fortsetzung gibt es aber und ich würde mich freuen, wenn es diese gäbe.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Black Memory“ von Janet Clark ein Thriller, der mich von Beginn an begeistern konnte.
Gut gezeichnete Charaktere, bei denen man nicht auf Anhieb unterscheiden kann wer Gut und wer Böse ist, ein fesselnder Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist und in der ich oftmals auf falsche Fährten gelockt wurde, haben mich wunderbar unterhalten und rundum überzeugt.
Unbedingt lesen!

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(221)

530 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

trust again, mona kasten, liebe, woodshill, again reihe

Trust Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 13.01.2017
ISBN 9783736302495
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Sie hat mit der Liebe abgeschlossen – Er weigert sich, sie aufzugeben.
In dem Moment, in dem sie Spencer Cosgrove zum ersten Mal gegenübersteht, weiß Dawn, dass sie ein Problem hat. Ein großes Problem. Spencer ist sexy, charmant und lustig, genau ihr Typ – und er beginnt augenblicklich mit ihr zu flirten. Doch Dawn hat sich geschworen, die Finger von Männern zu lassen. Zu tief sitzt der Schmerz, den sie empfindet, weil sie der falschen Person vertraut hat, zu groß ist die Wunde, die sein Verrat hinterlassen hat. Aber Spencer gibt nicht auf. Und als Dawn herausfindet, dass auch er ein herzzerreißendes Geheimnis verbirgt, wird ihr klar, dass sie keine Chance hat gegen die Art und Weise, wie er ihre Welt auf den Kopf stellt ...
(Quelle: Lyx.digital)

Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Begin Again“ gelesen und für sehr gut befunden hatte, war ich nun unheimlich gespannt auf Teil 2 der „Again-Reihe“, der den Titel „Trust Again“ trägt und von Mona Kasten geschrieben wurde. Man kann diesen Roman durchaus auch ohne Kenntnisse von Band 1 lesen, es macht aber mehr Spaß, wenn man "Begin Again" kennt.
Das Cover ist dieses Mal in schwarz gehalten, passt aber dennoch richtig gut zum ersten Teil. Der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden und so begann ich mit dem Lesen.

In diesem Teil geht es um Dawn und Spencer. Beide kamen ja bereits im Band 1 vor, nun also haben sie einen ganzen Roman für sich.
Dawn ist eine absolut sympathische Protagonistin. Ihr Ex-Freund Nate hat sie betrogen und seitdem existiert Dawns Liebesleben quasi nicht mehr. Viel mehr findet Dawn Zuflucht im Schreiben. Hier sind ihrer Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt. Ich mochte Dawn so unheimlich gerne, habe sie während des Lesens richtig in mein Herz geschlossen.
Spencer ist Kadens bester Freund. Auch ihn mochte ich verdammt gerne, er hat etwas an sich, das Frauenherzen höher schlagen lässt. Aber auch Spencer hat eine Vergangenheit, die ihm schwer zu schaffen macht. Nach außen gibt sich Spencer immer richtig cool, doch ganz tief im Inneren ist er ein anderer, verletzlich und liebevoll. Zu Dawn fühlt sich Spencer sich sehr hingezogen, doch sie macht es ihm nicht unbedingt leicht. Er flirtet mit ihr, nutzt jede Chance um ihr nahe zu sein, auch wenn er sich selbst damit quält.

Auch die anderen Charaktere sind Mona Kasten mehr als gelungen. Besonders Sawyer bleibt dem Leser hier nachhaltig in Erinnerung. Ich bin jetzt schon auf den dritten Teil der Reihe, der eben Sawyers Geschichte erzählen wird, gespannt. Aber auch Allie und Kaden und auch die anderen Freunde sind wieder mit von der Partie. Es ist so schön mehr über die Clique zu lesen, da wünscht man sich einfach dazuzugehören.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und ich bin förmlich durch die Geschichte gerauscht. Ich musste unbedingt wissen wie es weitergeht, konnte nicht aufhören. Mona Kasten schreibt leicht und locker, hat aber auch Humor mit drin und es gibt auch prickelnde Stellen.
Geschildert wird das Geschehen größtenteils aus Sicht von Dawn. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet. Ich empfand diese als sehr passend, da man so sehr gut in Dawns Gefühle blicken kann.
Zwischendrin sind aber auch Passagen wo Spencer zu Wort kommt. So lernt man ihn auch viel besser kennen und erfährt einiges über seine Familie.
Die Handlung ist einfach wow. Ich hatte echt gedacht nach Teil 1 geht es nicht mehr besser. Doch was soll ich sagen, Teil 2 kann diesen toppen. Ich habe gelacht, ich habe geweint, ich war komplett im Geschehen abgetaucht, war bei Dawn und Spencer. Es gibt Spannung, humorvolle Szenen und auch Erotik, alles passt hier super zusammen, man erlebt als Leser eine regelrechte Achterbahnfahrt der Gefühle.
Je näher ich dem Ende kam, desto mehr wollte ich wissen wie es ausgeht. Dabei musste mein kleines Leserherz aber gewaltig leiden.

Der eigentliche Schluss ist dann einfach mehr als passend. Ich saß grinsend da, ich habe mich so gefreut. Dieses Ende, es passt, wackelt und hat Luft. Nun heißt es warten auf Band 3, der im Mai 2017 erscheinen wird. Ich bin jetzt schon unheimlich gespannt.

Fazit
Kurz gesagt ist „Trust Again“ von Mona Kasten ein 2. Teil der „Again-Reihe“ der Band 1 nochmals toppen kann.
Sympathische Charaktere, die ich alle im mein Herz geschlossen habe, ein locker leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt hat und in der einfach alles zusammenpasst, haben mich wunderbar unterhalten und komplett geflasht.
Ein absolutes Lesehighlight!

  (5)
Tags:  
 
1797 Ergebnisse