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54 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

liebe, starke frau, ostsee, krieg, schicksal

Die Villa am Meer

Micaela Jary
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.03.2017
ISBN 9783442485956
Genre: Romane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Rostock-Warnemünde 1897: Katharinas Hochzeit mit dem verwitweten, wesentlich älteren Manufakturbesitzer und Korbmacher Olaf Borchers steht unter einem schlechten Stern: Nicht nur, dass ihr Herz einem anderen gehört, Borchers halbwüchsiger Sohn ist nicht einverstanden mit der neuen Frau seines Vaters und torpediert die Ehe von Anfang an. Dennoch tut Katharina ihr Bestes, um mit ihrem Mann glücklich zu werden. Doch das ändert sich an dem Tag, an dem sie Pläne für ein eigenes Geschäft macht – einen Strandkorbverleih an der Ostsee ...
(Quelle: Goldmann Verlag)

Meine Meinung
Von Micaela Jary hatte ich bereits den einen oder anderen Roman gelesen und für gut befunden. Nun hielt ich ihr neuestes Werk „Die Villa am Meer“ in den Händen und war sehr neugierig auf die Geschichte, die mich hier erwarten würde. Vom Klappentext her wurde ich sehr angesprochen und so begann ich gespannt mit dem Lesen.

Von den Charakteren hat Micaela Jary hier ein glückliches Händchen bewiesen. Sie sind alle richtig gut beschrieben und wirkten so vorstellbar auf mich.
Katharina gefiel mir wirklich gut. Zu Beginn war sie eher noch sehr schüchtern und eher ein graues Mäuschen, je weiter ich im Geschehen vorankam desto mehr entwickelte sich Katharina. Sie wird immer stärker und selbstbewusster, weiß ziemlich genau was sie will.
Olaf Borchers empfand ich dagegen als eher unsympathisch. Er war mir zu glatt, zu normal. Immer wenn ich ihm etwas näherkam entglitt er mir wieder und ich wusste nicht mehr so recht wie ich ihn nehmen sollte.
Dann ist das noch Greta, Joachims Frau. Sie ist eher sehr eifersüchtig und pessimistisch eingestellt. Eigentlich gehörte sie zur oberen Gesellschaft, dann aber hat ihr Mann einen Unfall und fällt ins Bodenlose. Ein Loch wo es nicht so einfach ist wieder rauszukommen. Joachim und Greta aber versuchen ihr Bestes.
Die Mischung dieser Charaktere ist gelungen und sie geben der Geschichte das gewisse Etwas, jeder bringt hier eigene Dinge mit, die ihn ausmachen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich richtig gut lesen. Ich bin leicht und locker durch die Seiten gekommen und konnte ohne Probleme folgen.
Die Handlung klang vom Klappentext her wirklich gut. Und zunächst hatte ich auch ein richtig gutes Gefühl, es baute sich Spannung auf. Es ist eine Familiengeschichte, die in der Kaiserzeit in Deutschland, genauer in Rockstock und Warnemünde, spielt. Die Beschreibungen sind auch wirklich sehr gut und anschaulich.
Dann aber flaute es doch merklich ab, es zog sich in die Länge, plätscherte zum Teil nur dahin. Hier verschenkt Micaela Jary doch einiges an Potential. Sie hat zwar sehr gut recherchiert, bringt diese Dinge aber in meinen Augen nicht ganz so ein wie ich es mir erhofft hatte.

Das Ende ist wiederum wirklich gut und in meinen Augen passend gehalten. Es schließt die Handlung wirklich gut und schlüssig ab.

Fazit
Alles in Allem ist „Die Villa am Meer“ von Micaela Jary ein historischer Roman, der vor einer tollen Kulisse spielt, mich aber nicht komplett überzeugen konnte.
Gut beschriebene Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die zunächst richtig spannend gehalten ist, dann aber leider doch merklich nachlässt, um dann zum Ende hin nochmals spannend zu werden, haben mir nichts desto trotz sehr schöne Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Rosenküsse

Amelia Reyns
E-Buch Text
Erschienen bei null, 15.05.2017
ISBN B071VLV66F
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Als der unverschämt gut aussehende Biker Dex in Olivias Laden Süße Sünden auftaucht und ihr erklärt, dass sie verschwinden oder Schutzgeld zahlen muss, erlebt er eine Überraschung der anderen Art. Denn mit der Kratzbürstigkeit der hübschen Zuckerbäckerin hatte Dex so gar nicht gerechnet. Als wäre dies nicht schon genug, laufen sie sich auch immer häufiger über den Weg und der sonst so harte Biker bekommt Olivia einfach nicht mehr aus dem Kopf. Da hilft nur eins: Die prüde Schönheit mit dem frechen Mundwerk verführen, um sie so, ein für alle Mal, aus dem Kopf zu bekommen. Dumm nur, dass sich dies viel schwerer gestaltet, als gedacht …
Humorvolle Liebesgeschichte mit wenigen expliziten Szenen, einer Extraportion Herz und vielen süßen Sünden.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Von Amelia Reyns kannte ich vor diesem Roman bereits zwei andere Bücher, mit denen sie mich bereits sehr begeistert hat. Nun durfte ich „Rosenküsse“ von ihr lesen und war wirklich sehr neugierig darauf was mich hier wohl erwarten würde. Das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden.

Die Charaktere dieser Geschichte sind einfach umwerfend. Alle samt wirkten sie authentisch und glaubhaft auf mich, ich konnte sie mir richtig gut vorstellen.
Olivia ist zauberhaft gezeichnet. Sie hat sich gerade ihr eigenes Geschäft aufgebaut und verkauft richtig süße Leckereien. Sie war mir auf Anhieb sympathisch, steht sie doch ihre Frau, egal was kommt. Olivia weiß ziemlich genau was sie will und lässt sich von nicht und niemanden davon abbringen. Um es sich und den anderen zu zeigen nimmt sie an einer Fernsehshow teil, wo ihre Backkünste bewertet werden.
Dex ist ein richtig sympathischer Kerl. Ich kannte ihn bereits aus „Ain’t all Silver“, wo er jedoch immer nur am Rande aufgetaucht ist. Nun hat er also seine ganz eigene Geschichte bekommen, gut so. Dex ist Biker und Anführer der „Fallen Knights“. Er und seine Jungs wissen ziemlich genau was legal ist und was sie lieber sein lassen sollten. Nach außen hin scheint Dex ein harter Kerl zu sein, innen aber ist er handzahm. Das gefiel mir richtig gut und ja ich gebe zu so ein bisschen mein Herz habe ich schon an ihn verloren.

Die anderen Charaktere sind der Autorin ebenso richtig gut gelungen. Hier gibt es facettenreiche Figuren, die sich zu einem sehr harmonischen Ganzen zusammensetzen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht und flüssig zu lesen. Ich bin durch die Seiten geflogen, denn ich empfand es sehr interessant was ich hier zu lesen bekam.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Olivia und Dex. Für beide Sichtweisen hat die Autorin die personale Erzählperspektive verwendet, die hier, so finde ich jedenfalls, sehr gut zum Tragen kommt.
Die Handlung hat mich wirklich überzeugt. Es ist eine richtig süße Liebesgeschichte, im wahrsten Sinne des Wortes. Man kann hier zwischen den Zeilen lesen wie viel Mühe sich Amelia Reyns gegeben hat. Nicht nur mit Olivias süßen Sünden, sie hat auch gut zum Thema Schutzgeld recherchiert. Es ist alles verständlich und nachvollziehbar. Und bei Olivias Backkünsten bekommt man als Leser richtig Appetit.
Die Gefühle kommen hier aber auch nicht zu kurz. Und es so ganz nebenher gibt es auch noch sehr gut beschriebene erotische Szenen. Es sind nicht viele, sie drängen sich nicht auf, sondern passen sehr gut ins Geschehen hinein.

Das Ende hat mich voll und ganz überzeugt. Ich empfand es als sehr passend gehalten, es schließt gut ab und macht das Geschehen letztlich rund. Ich für mich bin wirklich sehr zufrieden.

Fazit
Kurz gesagt ist „Rosenküsse“ von Amelia Reyns ein Roman, der mich vom Setting und der Idee her wirklich mehr als überzeugt hat.
Glaubhaft gezeichnete sympathische Charaktere, ein flüssiger leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die sowohl sehr viel Gefühl aber auch Spannung zu bieten hat, haben mich wunderbar unterhalten und mich sehr zufrieden gestimmt.
Wirklich zu empfehlen!

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9 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Rogue One

Alexander Freed , Andreas Kasprzak
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.05.2017
ISBN 9783764531799
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Kurzbeschreibung
Während der finstere Schatten des Imperiums auf immer weitere Teile der Galaxis fällt, machen beunruhigende Gerüchte die Runde. Die Rebellion hat Kenntnis von einer finsteren Verschwörung des Imperiums, die das alleinige Ziel verfolgt, sämtliche Welten des Universums zu unterjochen. Weit vom Imperium beherrschten Raum nähert sich der Bau einer Raumstation von unvorstellbarer Zerstörungskraft angeblich zusehends seiner Fertigstellung – und das Schicksal des Universums liegt allein in den Händen einer Rebellengruppe …
(Quelle: Penhaligon Verlag)

Meine Meinung
Nachdem ich den Film „Rouge One – A Star Wars Story“ zweimal gesehen hatte stand für mich fest, ich musste unbedingt auch „Star Wars – Rouge One: Der Roman zum Film“ von Alexander Freed lesen. Das Cover ist dem Filmplakat gleich und der Klappentext sprach mich auf Anhieb an. Also habe ich mich ans Lesen gemacht.

Die Charaktere dieses Romans waren mir natürlich gut bekannt. So trifft man als Leser hier auf Jyn Erso, Cassian Andor, K-2SO, Saw Gerrera, Krennic, Mon Mothma, Darth Vader und, und, und. Wer den Film gesehen hat wird sicher wissen wen ich noch so alles meine. Es ist ein Wiedersehen und ich mochte vor allem Jyn und Cassian, die beiden Protagonisten. Auf ihnen ruht die Hoffnung der Rebellen und der Druck ist wirklich immens. Vor allem aber gefiel mir das ich hier auch in die Gedanken der jeweiligen Person schauen konnte. Das hatte ich gehofft und es auch bekommen. So habe ich Jyn noch mehr verstanden, warum sie so ist, wie sie letztlich ist.
Aber auch Cassian und die anderen der Allianz versteht man als Leser nach diesem Roman viel besser. Man begreift wie wichtig diese Mission wirklich ist, was alles daran hängt.

Die Nebenfiguren fügen sich sehr gut ins Geschehen ein. Jeder hat einen bestimmten Part den er erfüllen muss und darf demzufolge nicht fehlen.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und mitreißend. Ich bin durch die Seiten geflogen und konnte wirklich sehr gut folgen.
Es gibt hier verschiedene Erzählperspektiven, je nachdem wo man sich gerade in der Galaxis befindet. Zwischendrin sind hier immer wieder Einschübe, sogenannte ergänzende Daten. Diese helfen zusätzlich zu Verstehen, beantworten offene Fragen.
Die Handlung ist identisch der des Films. Es ist ein Himmelfahrtskommando dessen Ausgang durch die nachfolgende Story bekannt ist. Ich empfand es als spannend und meiner Meinung nach trägt „Rouge One“ den Zusatz „Star Wars“ zu Recht. Es geht hier actionreich und temporeich zu. Man lernt als Leser verschiedene Planeten kennen, verschiedene Welten, die alle samt eine große Rolle spielen. Neben der Spannung gibt es aber auch durchaus humorvolle Passagen (K-2SO), die das Geschehen auflockern. Mir gefiel die Mischung sowohl hier im Buch als auch im Film sehr gut. Es ist alles nachvollziehbar und letztlich läuft alles auf einen großen Showdown hinaus.

Das Ende ist von Anfang an bekannt, wer die Star Wars Filme kennt, weiß worauf er sich hier einlässt. Dennoch aber ich habe mitgefiebert und ja als das Wort „Hoffnung“ auftaucht musste ich schlucken. Bis hierhin ist viel passiert und es ist noch nicht vorbei.

Fazit
Alles in Allem ist „Star Wars™ - Rogue One: Der Roman zum Film“ von Alexander Freed ein Buch, das mich mitgerissen hat.
Vorstellbare Charaktere, ein flüssiger leicht zu lesender Stil des Autors und eine Handlung, die durch den Film und die weitere Geschichte bekannt ist, dennoch aber spannend, actionreich und mit einigen humorvollen Szenen ausgestattet daherkommt, haben mich rundum begeistert. Fans der Reihe werden den Roman lieben.
Absolut lesenswert!

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5 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Star Wars™ - Der Auslöser

James Luceno , Andreas Kasprzak
Flexibler Einband: 437 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734161186
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Kurzbeschreibung
Jahrelang haben sich die Republik und die Separatisten mit tödlichen Technologien bekämpft, doch der anhaltende Krieg fordert nun immer stärkere Waffen. Als Mitglied von Imperator Palpatines geheimem Projekt um den Bau des Todessterns ist Orson Krennic entschlossen, eine vernichtende Superwaffe zu entwickeln und dem Feind somit zuvorzukommen. Der Schlüssel hierfür könnte Krennics alter Freund sein, der brillante Wissenschaftler Galen Erso, doch Erso ist strikter Pazifist. Um seinen Plan, den Todesstern zu realisieren, endlich mit aller Macht durchzusetzen, beginnt Krennic ein Netz aus Lügen und Täuschungen zu spinnen, das nicht nur Galen Erso in Gefahr bringt, sondern die gesamte Galaxis …
(Quelle: Blanvalet)

Meine Meinung
Als bekennender Star Wars-Fan war ich sehr neugierig auf „Star Wars – Der Auslöser“ von James Luceno. Es handelt sich hierbei quasi um die Vorgeschichte zu „Rouge-One“. Der Autor war mir bisher unbekannt, daher habe ich mich auch sehr gespannt ans Lesen gemacht.

Die verschiedenen Charaktere dieser Geschichte hier sind gut gelungen. Es war für mich ein Wiedersehen mit den verschiedenen Figuren aus „Rouge One“.
Galen Erso und seine Familie gefiel mir gut. Besonders Galen lernt man als Leser gut kennen. Man erfährt wie er zum Imperium gekommen ist, wie er Krennic kennenlernt. Auch seine Frau Lyra und Jyn, seine Tochter spielen hierbei eine Rolle.
Krennic ist hier noch recht jung. Er hat hier beschlossen den Todesstern zu bauen, braucht aber Hilfe dabei. Ganz ehrlich ich mochte Krennic noch nie wirklich, das hat sich hier auch nicht geändert. Ich empfand es aber interessant ein paar mehr Informationen rund um ihn und seine Karriere zu erfahren.

Es gibt noch zahlreiche weitere Charaktere, die dann im späteren Film ebenfalls vorkommen. Sie alle nehmen hier eine gewisse Rolle ein und haben so einen festen Platz. Ich empfand sie alle als sehr gut beschrieben und konnte mir sie vorstellen und die Handlungen nachvollziehen.

Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und er hatte mich von Anfang an. Ich bin sehr flott durch die Seiten der Geschichte gekommen, konnte ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den verschiedensten Perspektiven. Somit lernt man alles umfassend kennen und die Handlung wird komplex. Das ist bei Star Wars auch ein Muss, denn es gibt immer verschiedene Seiten, die wichtig sind.
Die Handlung ist erstreckt sich zeitlich vom Ende der Alten Republik bis hin zum ersten galaktischen Imperium. Man ist als Leser somit dabei wenn es darum geht den Todesstern zu bauen. Ich empfand diese zusätzlichen Informationen als sehr interessant, Wissenslücken, die zwischen den Filme 3 und 4 herrschten, werden hier bereits etwas geschlossen. Außerdem ebnet dieser Roman den Weg zu „Rouge One“.
Es geht hier sehr spannend zu. Machtspiele sind hier an der Tagesordnung. Eher ist es eine doch ruhige Handlung, es geht hier sehr um die Psyche der Protagonisten, wie sie sich gegenseitig beeinflussen, sich manipulieren.

Das Ende gefiel mir sehr gut. Es passt sehr gut zur gesamten Geschichte und schließt sie gut ab. Hier wird quasi der Weg zum Filmroman zu „Rouge One“ geebnet.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Star Wars – Der Auslöser“ von James Luceno ein Roman, der mich vom Setting und der Idee her von Beginn an begeistern konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssiger mitreißender Stil des Autors und eine Handlung, die sich eher aus psychischer Ebene abspielt, dennoch aber sehr spannend gehalten ist, haben mir wirklich gut unterhalten und überzeugt. Star Wars Fans kommen hier nicht vorbei.
Wirklich empfehlenswert!

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169 Bibliotheken, 40 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

fantasy, liebe, stormheart, sturm, leserunde

Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.
(Quelle: Oetinger)

Meine Meinung
Der Fantasyroman „Stormheart. Die Rebellin“ stammt aus der Feder von Cora Carmack. Es ist der Auftaktband einer Trilogie, auf die ich bereits seit längerem ein Auge geworfen hatte. Der Klappentext sprach mich sehr an und so begann ich auch direkt mit dem Lesen.

Von den Charakteren war ich hier wirklich überzeugt. Sie sind sehr facettenreich und wirklich toll ausgearbeitet. So konnte ich sie mir alle gut vorstellen und die Handlungen verstehen.
Protagonistin ist hier die 18-jährige Aurora, die von einigen einfach nur Rora genannt wird. Dieser Name wandelt sich dann in Roar, warum, das erfährt man im Handlungsverlauf. Sie steht kurz vor der Heirat mit Cassius. Es ist eine arrangierte Ehe, Rora weiß schon sehr lange davon. Am Anfang wusste ich Rora nicht so recht einzuschätzen, hielt sie irgendwie für sehr naiv und eingebildet. Das gibt sich aber und ich habe sie sehr ins Herz geschlossen.
Lock mochte ich auch richtig gerne. Als er und Rora aufeinandertreffen merkt man irgendwie ist da was, dass alles auf den Kopf stellt. Lock blieb zunächst eher geheimnisvoll, es wird immer nur mal was angedeutet. Wenn man zwischen den Zeilen liest versteht man diese und weiß letztlich wohin es gehen wird.

Auch die Nebenfiguren sind sehr gut gezeichnet. Jeder von ihnen hat hier eine ganz bestimmte Aufgabe. Ganz besonders hatte es mir die Erdhexe Jinx angetan, sie hat einfach etwas an sich das mir unheimlich gut gefallen hat.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen nur mal ganz kurz reinzuschnuppern. Daraus wurde dann aber nichts, ich war auf Anhieb gefangen und habe das Buch dann letztlich förmlich inhaliert.
Geschildert wird das Geschehen insgesamt aus 5 verschiedenen Perspektiven. Darunter sind unter anderem die von Rora, Cassius oder auch Lock. Für jede dieser Sichtweisen hat die Autorin die personale Erzählweise verwendet. Mir gefiel dies richtig gut, es macht die Handlung umfangreich und komplex. Man verliert aber gleichzeitig nie den Überblick.
Die Handlung beginnt zunächst eher ruhig. Ich muss auch gestehen ich habe mich immer wieder gefragt wie alles miteinander zusammenhängt. Doch genau diese Fragen haben mich getrieben weiterzulesen. So wurde ich immer weiter in das Geschehen hineingezogen. Ich habe die Informationen, die hier preisgegeben werden, aufgesogen wie ein Schwamm, wollte immer mehr. Die Spannung baut sich hier sehr schnell auf und bleibt dann auch bis zum Ende dieses ersten Teils erhalten.
Die von Cora Carmack geschaffene Welt ist ganz wunderbar beschrieben und hat mich auf Anhieb fasziniert.

Das Ende ist, so wie es hier gewählt wurde, gut und es passt. Man bekommt soweit Antworten auf Fragen, die sich während des Lesens bilden. Allerdings man will als Leser mehr, will noch tiefer eindringen in das, was hier gerade erst begonnen hat. Ich freue mich bereits jetzt schon auf Band 2.

Fazit
Kurz gesagt ist „Stormheart. Die Rebellin“ von Cora Carmack ein Auftaktband, der mich vollkommen umgehauen hat.
Charaktere, die hier sehr gut ausgearbeitet und somit vorstellbar sind, ein flüssiger leicht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die zu Anfang eher noch ruhig ist, sich dann aber unweigerlich steigert und sehr viel Spannung aufbaut, und deren Welt fantastisch ist und mich sehr fasziniert hat, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und machen Lust auf noch viel mehr.
Absolute Leseempfehlung!

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17 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

erdbeeren im sommer, sommer, geheimnisse, erdbeere, italien

Erdbeeren im Sommer

Anja Saskia Beyer
E-Buch Text: 302 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 16.05.2017
ISBN 9781542095587
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Berührend, einfühlsam und amüsant nimmt Anja Saskia Beyers neuer Erfolgsroman den Leser mit auf eine Reise, bei der man neben der italienischen Kulinarik das Leben in seiner ganzen Tragik zu schmecken meint.
Enttäuscht und mit Wut im Bauch sitzen Luisa und Mona in ihrem VW-Bus auf dem Weg nach Süditalien. Nach einem missglückten Heiratsantrag und einem handfesten Ehekrach brauchen die beiden Freundinnen dringend einen Ortswechsel. Und da bieten sich Tante Giulias idyllischer Erdbeerhof und das kleine mediterrane Ristorante geradezu an. Was die beiden dort erwartet, ist allerdings weit mehr als schmackhafte Erdbeeren und italienische Küche: Luisa wird ihre alte Jugendliebe Mat­teo wiedertreffen und auf ein Geheimnis stoßen, das sich um ein außergewöhnliches Kochbuch rankt. Als Tante Giulia über­raschend abreist, sind Luisa und Mona gezwungen, tief in die Familiengeschichte einzutauchen, die sie bis in die turbulenten 50er Jahre zurückführt. Die Ereignisse von damals werden Lui­sas Leben verändern – auf eine Weise, wie sie es nie für möglich gehalten hätte.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Der Roman „Erdbeeren im Sommer“ stammt von der Autorin Anja Saskia Beyer. Ich kannte die Autorin bereits und war hier wirklich gespannt auf diese Geschichte. Der Klappentext und auch das Cover sprachen mich sehr an und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die Charaktere sind der Autorin wirklich gelungen. Sie alle sind sehr gut gezeichnet, vorstellbar und die Handlungen sind nachzuvollziehen.
Luisa wirkte auf mich sympathisch. Sie ist Halbitalienerin und sehr temperamentvoll. Ich mochte Luisa richtig gerne, auch das sie sich nach eine eigenen Familie sehnt ist sehr gut nachzuvollziehen. Ich habe mich sehr gut mit Luisa identifizieren können, wie sie versucht ihren Platz im Leben zu finden.
Mona begleitet Luisa nach Italien. Auch bei ihr ist nicht alle Eitel Sonnenschein, warum sie aber eine Ehekrise hat erfährt man als Leser kaum. Auch Mona war mir sympathisch, die beiden Frauen ergänzen sich gut, geben ein richtig gutes Team ab.

Neben den beiden genannten Frauen gibt es noch andere Charaktere in der Geschichte. Auch sie haben mir sehr gut gefallen, ich konnte sie mir gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und gut zu lesen. Ich bin sehr flott durch das Geschehen gekommen, konnte ohne Probleme folgen.
Es gibt hier zwei Erzählebenen. Zum einen wird in der Gegenwart erzählt. Zwischendrin gibt es aber auch immer wieder Sprünge in die Vergangenheit, beginnend mit dem Jahr 1943. Hier sind es dann die Figuren dieser Zeit, die das Geschehen schildern.
Die Handlung selbst hat mich fasziniert und wirklich gut unterhalten. Es ist quasi eine Geschichte in einer Geschichte, was zusammen letztlich ein stimmiges Ganzes ergibt. Es geht spannend zu aber auch die Gefühle und Familiengeheimnisse kommen nicht zu kurz.
Und so ganz nebenbei gibt es noch ganz tolle Umgebungsbeschreibungen, man findet sich als Leser in Italien wieder. Fernweh ist hier vorprogrammiert.

Das Ende ist sehr stimmig und hat mich vollkommen begeistert. Es passt, schließt gut ab und macht das Geschehen einfach rund.

Fazit
Alles in Allem ist „Erdbeeren im Sommer“ von Anja Saskia Beyer ein Roman, der den Leser ins ferne Italien entführt und dabei in seinen Bann ziehen kann.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist und in der auch Gefühle eine Rolle spielen, haben mich wunderbar unterhalten und überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

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207 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

liebe, new adult, freundschaft, bianca iosivoni, der letzte erste blick

Der letzte erste Blick

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 24.04.2017
ISBN 9783736304123
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Manchmal genügt ein einziger Blick ...
Das Einzige, was Emery Lance sich wünscht, als sie ihr Studium in West Virginia beginnt, ist ein Neuanfang. Sie möchte studieren, und zwar ohne das Gerede, das Getuschel und die verurteilenden Blicke der Leute zu Hause. Dafür nimmt sie sogar in Kauf, dass sie mit dem nervigsten Kerl aller Zeiten in einer WG landet. Doch es kommt schlimmer: Dessen bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dabei gehört er zu der Sorte Mann, von der Emery sich unbedingt fernhalten wollte: zu gut aussehend, zu nett, zu lustig. Und eine große Gefahr für ihr ohnehin schon zerbrechliches Herz …
(Quelle: LYX)

Meine Meinung
Bisher konnte mich Bianca Iosivoni mit ihren Romanen immer überzeugen. Daher war ich nun wirklich froh und glücklich, dass ich „Der letzte erste Blick“ lesen durfte. Der Klappentext und auch die Leseprobe, die ich vorher gelesen habe, haben mich unheimlich neugierig gemacht. Daher habe ich mich auch sogleich ans Lesen gemacht.

Die hier vorkommenden Charaktere haben es mir von der ersten Zeile an angetan. Ich empfand sie alle als sehr gut beschrieben und konnte ihre Handlungen nachvollziehen.
Dylan und Emery, zwei Protagonisten wie geschaffen für diese Geschichte. Hier hat Bianca Iosivoni wirklich erstklassige Arbeit geleistet. Sie waren mir beide von Beginn an sympathisch. Emery mit ihrer schlagfertigen Art, was man durchaus wörtlich nehmen darf, mochte ich einfach. Sie weiß was sie will und ist nicht auf den Mund gefallen. In Montana hat sie schlechte Erfahrungen machen müssen, die sie nun hinter sich lassen will. Im Verlauf kommt hier all das ans Licht was sich dort abgespielt hat.
Dylan ist ein Kerl, der das Herz genau an der richtigen Stelle hat. Auch er hat schon einiges erlebt und versucht auf seine ganz eigene Art und Weise damit umzugehen. Er ist sehr liebenswert und charmant, mein Herz hat er damit im Sturm erobert.

Doch nicht nur die beiden Protagonisten sind gelungen, auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen. Ich bin wirklich gespannt was man als Leser hier noch so alles über Mason oder Elle oder Luke oder all die anderen noch so erfahren wird.

Der Schreibstil der Autorin ist unverwechselbar. Ich mag ihn total gerne, bin sehr flüssig und locker durch das Geschehen gekommen. Bianca Iosivoni hat es wieder einmal geschafft und mich mit ihrem Stil in den Bann ihrer Geschichte gezogen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Emery und Dylan. Für beide Sichtweisen hat Bianca Iosivoni die Ich-Perspektive verwendet. Ich empfand sie als sehr passend, da ich beiden Protagonisten so noch viel näher war und die Handlungen sehr gut verstehen konnte.
Die Handlung hat mich von Beginn an abgeholt. Ich habe mich verdammt wohlgefühlt beim Lesen, war ganz abgetaucht und gefangen. Mir gefiel wie Emery und Dylan zunächst miteinander umgingen, wie sie sich aneinander annähern, ja das ganze Knistern zwischen ihnen, alles war für mich greifbar und nachvollziehbar. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich langsam aber stetig, so wie es mir gefällt. Es bleibt die gesamte Geschichte über erhalten, wird zusätzlich noch verstärkt durch die Streiche, die Emery und Dylan sich gegenseitig spielen. Zudem schickt Bianca Iosivoni den Leser auch immer wieder auf ein Auf und Ab der Gefühle. Man kann als Leser gar nicht anders als weiterlesen, denn man will wissen ob sie sich kriegen und wie es weitergeht.
Neben den Gefühlen und Emotionen gibt es auch ein paar erotische Szenen, die sich sehr gut ins Geschehen einfügen. Und auch ernste Dinge bringt Bianca Iosivoni zur Sprache. Die Mischung stimmt hier einfach von vorne bis hinten.

Das Ende mag vielleicht ein kleine wenig vorhersehbar sein. Man hat zumindest das Gefühl, es gibt aber durchaus auch noch einige Überraschungen, die man so nicht erwartet. Mir persönlich hat dieser Schluss gut gefallen, er schließt gut ab und macht das Geschehen rund.

Fazit
Kurz gesagt ist „Der letzte erste Blick“ von Bianca Iosivoni ein New Adult Roman, der mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat.
Sehr gut ausgearbeitete sympathische Charaktere, ein flüssiger unverwechselbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die sowohl sehr viele Gefühle und Emotionen beinhaltet aber durchaus auch ernstere Dinge anspricht, haben mich begeistert und rundum überzeugt.
Uneingeschränkt zu empfehlen!

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59 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

engel, malakhim, gott, dämonen, glaube

Engelserwachen

Hawa Mansaray
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Talawah Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783981782943
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
"Die 16-jährige Georgie Eliot wird von ihren Mitschülern gemobbt und schikaniert. Auf der Flucht vor den handgreiflichen Übergriffen ihrer Klassenkameraden erleidet sie einen schweren Autounfall.
Moriel, der Todesengel, stellt sie vor die Wahl, in ihr irdisches Leben zurückzukehren oder im Himmelsreich eine wichtige Aufgabe zu übernehmen. Georgie entscheidet sich gegen ihr bisheriges Sein und wird zu einer Malakhim, einem Halbengel.
Aber auch im Paradies ist nicht alles Gold, was glänzt. Als der mysteriöse Cedric, der Georgie magisch anzuziehen scheint, ihr eine uralte Prophezeiung offenbart, steht das Böse bereits kurz davor, das Himmelsreich zu stürzen und die Menschheit zu vernichten. Längst hat Luzifer seine Schergen ausgesandt, um Feuersbrunst und Tod über die Welt zu bringen.
Ein Kampf zwischen Gut und Böse, Himmel und Hölle, und eine außergewöhnliche Liebe ohne jegliche Vernunft, entfacht."
(Quelle: Talawah Verlag)

Meine Meinung
Der Fantasyroman „Engelserwachen“ stammt aus der Feder der Autorin Hawa Mansaray. Es ist der erste Teil der „Malakhim“ – Reihe. Vom Cover und Klappentext her wurde ich sehr angesprochen, also habe ich mich mit recht hohen Erwartungen ans Lesen gemacht.

Die Protagonistin Georgie ist eigentlich richtig gut gelungen. Sie wirkte recht nett auf mich, nur leider ging sie mir des Öfteren doch ziemlich auf die Nerven. Außerdem schien es mir doch etwas unrealistisch das sie nach dem Mobbing, das sie erfahren musste, nicht wütend oder so ist. Außerdem handelte mir Georgie doch ein wenig zu wenig, sie wirkt etwas zu passiv in eindeutigen Szenen. Ab und an blitzt durch was sie kann, aber eben nicht immer.
Cedric gefiel mir unheimlich gut. Er wirkte sehr mysteriös und geheimnisvoll. Er hat zudem einen richtig starken Willen, möchte verhindern, dass sich die Prophezeiung erfüllt. Zwischen ihm und Georgie gibt es immer wieder Stellen wo sich die beiden annähern. Das gefiel mir sehr gut, denn es zeigt, dass Cedric im Inneren anders ist als er sich nach außen gibt.

Neben den beiden gibt es noch andere Charaktere, die mir persönlich gut gefallen haben. Hier gibt es ein paar über die ich gerne mehr erfahren hätte, da sie sehr interessante Züge aufzeigten.

Der Schreibstil der Autorin ist gut und einfach zu lesen. Ich bin recht flott und flüssig durch das Geschehen gekommen, konnte soweit gut folgen.
Die Handlung hat mich nicht ganz überzeugen können. Von der Idee her ist es wirklich toll, ich hatte Freude dabei Georgie und den anderen durch das Geschehen zu folgen. Nur leider blieb die Spannungskurve nicht konstant oben. Es schwankte in meinen Augen immer wieder. Ich hatte außerdem ein paar Probleme mit dem Einstieg. Es wirkte alles sehr neuartig auf mich, ich musste mich erst eingewöhnen. Nach ein paar Seiten ging es dann aber gut.

Das Ende wirkte etwas schnell abgehandelt. Es bleiben auch einige offene Fragen, die wohl im zweiten Teil aufgegriffen werden. Ob ich ihn lese entscheide ich dann aber spontan.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Engelserwachen“ von Hawa Mansaray ein Auftaktband von dem ich mir doch mehr erwartet hatte.
Charaktere, die an sich recht gut ausgearbeitet sind und ein gut zu lesender Stil der Autorin stehen einer Handlung gegenüber, die von der Idee her interessant war mich aber von der Spannung her nicht ganz überzeugen konnte. Der Klappentext hat hier mehr versprochen als das Geschehen letztlich halten konnte. Ich bin doch sehr zwiegespalten.
Schade!

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

frankreich, restaurant, kochen, liebe, erbe

French Kiss: Liebe zum Nachtisch

Marie Keller
E-Buch Text
Erschienen bei null, 27.03.2017
ISBN B06XX4D39Z
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Als Sophie Weber erfährt, dass ihre Großmutter in Frankreich verstorben ist und sie als Alleinerbin eingesetzt hat, macht sie sich auf den Weg nach Courvelle, einem kleinen Ort in der Nähe von Paris.
Dort angekommen muss sie sich der Tatsache stellen, dass es sich bei dem Erbe um ein renovierungsbedürftiges Haus mit winzigem Restaurant handelt, das ihre Großmutter bis kurz vor ihrem Tod führte.
Ihr Erbe ist in erbarmungswürdigem Zustand und daher unverkäuflich. Sophie bleibt nur, in Eigenregie alles zu renovieren, wenn sie jemals einen Käufer für das Haus finden will. Der steht auch bald schon vor der Tür, aber dann macht ihr die Liebe einen Strich durch die Rechnung und alles kommt ganz anders als geplant.
French Kiss ist eine bezaubernde Liebeserklärung an Frankreich, das Leben und die Liebe.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Der Roman „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ stammt von der Autorin Marie Keller. Es ist das Debüt der Autorin, das mich wirklich sehr vom Cover her angesprochen hat. Nach Lesen des Klappentextes war dann klar dieses Buch muss ich lesen. Und genau das habe ich dann auch getan.

Von den Charakteren war ich auf Anhieb sehr begeistert. Sie alle haben mir richtig gut gefallen, wirkten auf mich authentisch, glaubhaft und vorstellbar.
Sophie ist die Protagonistin. Sie ist wirklich großartig gezeichnet. Wenn man sich in ihrer Nähe befindet muss man sich einfach wohlfühlen. Mir gefiel sehr gut das Sophie für das kämpft was sie unbedingt möchte und sich auch nicht davon abbringen lässt.
Jean ist ebenfalls gut gelungen. Er ist das perfekte Gegenstück zu Sophie. Während sie immer herzlich ist wirkte er auch gerne mal kühl und unnahbar. Außerdem schafft er es immer wieder über das Ziel hinauszuschießen, da er sehr ehrgeizig ist. Jean ist es auch der hier im Buch für die kulinarischen Köstlichkeiten sorgt. Da wird dann wirklich jede Frau weich.

Auch die anderen Charaktere haben mich begeistert. Sie sind sehr unterschiedlich und facettenreich gehalten, jeder von ihnen ist in meinen Augen etwas Besonderes.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mich hat es von Beginn an gepackt. Eigentlich wollte ich nur kurz reinlesen, daraus wurde aber nichts. Ich war gefangen im Buch und wollte nicht mehr aufhören.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Sophie. Marie Keller hat hierbei die personale Erzählperspektive verwendet. Dies empfand ich als sehr passend, denn man ist Sophie so nahe, behält aber dennoch den Überblick, da man gewissermaßen von oben auf das Geschehen herabblickt.
Die Handlung ist toll. Der Leser findet hier eine richtig klasse Atmosphäre vor, man fühlt sich einfach sehr wohl beim Lesen. Hinzu kommen die richtig gelungenen Beschreibungen der Köstlichkeiten, da läuft einem das Wasser im Mund zusammen.
Doch es geht hier nicht nur ums Essen, man findet auch viel Liebe vor. Es ist ein eher leichter Liebesroman, der einfach ganz viel Spaß macht. Gefühle und Emotionen stehen hier an erster Stelle. Manche eine Wendung hat mich unvorhersehbar getroffen, dadurch wird es auch nicht langweilig.
Und natürlich ist auch die Umgebung sehr interessant und faszinierend beschrieben. Hier fühlt man sich als Leser als wäre man quasi vor Ort, es ist alles sehr vorstellbar beschrieben.

Das Ende ist passend. Mir persönlich hat es richtig gut gefallen, es schließt das Geschehen ganz wunderbar ab und macht es einfach rund.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „French Kiss: Liebe zum Nachtisch“ von Marie Keller ein Debütroman, der mich rundum gefangen genommen hat.
Authentische sehr gut beschriebene Charaktere, ein flüssig lesbarer sehr einnehmender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich sowohl vom Thema als auch von der Liebesgeschichte und auch von den Umgebungsbeschreibungen her wirklich fasziniert hat, haben mich wunderbar unterhalten und auf ganzer Linie überzeugt.
Unbedingt lesen!

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

vampire, cat dylan, call it magic, feen, fantasy

Call it magic 2: Feentanz

Cat Dylan
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.04.2017
ISBN 9783646300154
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
**Hüte dich als Fee vor Vampiren…**
Origami, Partys und gute Freunde: Das ist alles, was die 25-jährige Megan zu ihrem Glück braucht. Solange sie neben ihrem Job als Allround-Talent im eleganten Oceans Hotel noch genügend zum Feiern kommt, ist die Welt für sie in Ordnung. Sogar das plötzliche Liebesglück ihrer besten Freundin Eliza lässt sie nicht unbedingt neidisch, aber doch etwas beunruhigt zurück. Denn Elizas große Liebe ist ausgerechnet der beste Freund von Ash, dem verboten gutaussehenden Sonnyboy, der sich seit ihrer kurzen Affäre nie mehr bei Megan gemeldet hat. Dass Ash 110 Jahre alt ist und aus gutem Grund ihre Nähe meidet, kann Megan natürlich nicht wissen. So wenig wie sie wissen kann, dass auch sie nicht ganz so gewöhnlich ist und ihr Blut Ash daher besonders anzieht…
(Quelle: Dark Diamonds)

Meine Meinung
Bereits der erste Teil der „Call it magic“ – Reihe von Cat Dylan hatte mir gut gefallen. Nun durfte ich Band 2, der den Untertitel „Feentanz“ trägt, lesen und war sehr neugierig drauf wie es wohl weitergehen würde. Das Cover sprach mich mit seinen kräftigen Farben sehr an und auch die Kurzbeschreibung klang sehr gut.

Die Charaktere sind wirklich richtig gut gezeichnet. Sie alle sind sehr gut beschrieben, man kann sie sich als Leser unheimlich gut vorstellen und die Handlungen nachvollziehen. Die beiden Protagonisten Megan und Ashton sind so toll. Beide kannte ich bereits aus dem ersten Teil, war daher umso interessierter über ihre ganz eigene Geschichte.
Megan war mir sehr sympathisch. Daran hat sich seit Band 1 wirklich nichts geändert. Sie ist sehr locker drauf und ihre Freunde stellt sie wirklich über alles. Dadurch kann man sich auch sehr gut mit ihr identifizieren. Im Verlauf der Handlung macht sie eine wirklich bemerkenswerte Entwicklung durch. Sie fängt so beispielsweise an für Dinge zu kämpfen, für die es sich lohnt.
Ashton ist ebenfalls ein richtig toller Charakter, der mir sehr gut gefallen hat. Er ist ein ziemlicher Frauenheld, dessen Herz nun von einer Frau erobert wurde. Das macht ihm ganz schön zu schaffen. Im Verlauf der Handlung erfährt man einiges über seine Vergangenheit, was sehr hilft Ashton in seiner Art zu verstehen.

Doch nicht nur die beiden Protagonisten haben es mir angetan. Auch die Nebenfiguren sind unheimlich gelungen. Es gibt hier eigentlich niemanden den ich gar nicht mochte. Jeder von ihnen hat etwas Besonderes, etwas Eigenes an sich, das ihn als Teil der Geschichte unverzichtbar macht.

Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Sie schreibt flüssig und wirklich sehr angenehm. Ich bin locker und gut durch die Geschichte gekommen, habe mich sehr wohlgefühlt. Sowohl die Gefühle aber auch die Romantik sind hier nachvollziehbar.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Diese lassen den Leser verschiedene Seiten kennenlernen, machen das Geschehen facettenreich.
Die Handlung beginnt mit einigen kleinen Rückblenden, die geschickt ins Geschehen eingebaut sind. Für Leser, die Band 1 kennen, reichen diese aus um wirklich im Geschehen anzukommen. Daher ist es in meinen Augen auch notwendig den ersten Teil vorher gelesen zu haben.
Mich hat das Geschehen von Beginn an wieder gepackt. Es geht hier sehr spannend zu, es gibt unvorhersehbare Wendungen, die mich immer wieder überraschen konnten. Gerade auch der zweite Teil des Buches hat mich emotional vollkommen abgeholt.

Das Ende fand ich gelungen. Es ist aber auch ein Schluss der den Leser neugierig auf Band 3 macht. Ich hoffe es dauert nicht zu lange bis die Fortsetzung auf die Leserschaft losgelassen wird.

Fazit
Kurz gesagt ist „Call it magic 2: Feentanz“ von Cat Dylan ein wirklich toller 2. Teil der Reihe, der mich total in seinen Bann gezogen hat.
Sehr gut ausgearbeitete vorstellbare Charaktere, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend und auch sehr emotional gehalten ist und in der ich immer wieder mit Wendungen überrascht wurde, haben mich rundum glücklich gemacht und wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

ewig, sommer, ein, und

Ewig und ein Sommer

Kerstin Arbogast
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 06.03.2017
ISBN 9783959911177
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Sophie glaubt an einen Fluch, der ihr die erste Liebe verwehrt. Obwohl sie kein Wort versteht, sieht sie sich mit ihrer Oma ständig brasilianische Telenovelas im Fernsehen an. Ihren Rauhaardackel Whiskey liebt sie über alles, hasst aber Katzen und Ponys, dennoch würde sie am liebsten mit dem Zirkus durchbrennen. Weihnachten feiert Sophie im Hochsommer, und auch noch mit achtzehn klettert sie auf Spieltürme hinauf. Sie bringt die Menschen um sich herum am liebsten auf die Palme, aber am besten: zum Lachen und aus sich heraus.
Genauso wie Konrad, der sich von ihrer Verrücktheit und ihrem Nichtangepasstsein beeindrucken und anstecken lässt. Weil sie ihn aus seinem Schneckenhaus herauslockt. Weil sie ihn in ihre eigene Welt zieht. Weil er dann seine verkorkste Familie vergessen kann. Weil er sich neben Sophie so schrecklich normal fühlen kann – und gleichzeitig so herrlich verrückt. Oder ist es ihm letztendlich doch wichtiger, was die anderen von ihm denken?
(Quelle: Drachenmond Verlag)

Meine Meinung
Ich kannte bereits einen Roman von Kerstin Arbogast. Nun durfte ich ihren Roman „Ewig und ein Sommer“ lesen. Vom Cover her war ich sehr angetan und der Klappentext sprach mich ebenfalls sehr an. Also begann ich neugierig mit dem Lesen der Geschichte.

Die beiden Protagonisten dieser Geschichte haben mir richtig gut gefallen. Sowohl Sophie als auch Konrad sind vorstellbar und glaubhaft ausgearbeitet.
Sophie ist vielleicht ein wenig chaotisch, konnte mich aber trotzdem von sich überzeugen. Ich mag wie sie sich gibt, wie sie anderen gegenübertritt. Sie hat zudem einen herzlichen Humor, schafft es aber auch andere zur Weißglut zu treiben. Sophie ist lebensnah und glaubhaft gezeichnet, genau das macht sie in meinen Augen aus.
Konrad hat es mir ein wenig schwerer gemacht. Er wirkte zu Anfang eher komisch auf mich. Er ist sowohl schüchtern und eher zurückhaltend, kann aber auch offen sein und Dinge sagen oder tun, mit denen man rein gar nicht rechnet. Mit den Seiten aber wurde mir auch Konrad immer sympathischer und am Ende hatte auch er einen festen Platz in meinem Herzen.

Der Schreibstil der Autorin ist dem Genre angepasst. Es liest sich jugendlich leicht und flüssig, man kann gut folgen, es ist alles verständlich und nachvollziehbar.
Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven der beiden Protagonisten. So lernt man beide als Leser sehr gut kennen, kann sich in sie hineinversetzen und ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen.
Die Handlung selbst ist wirklich toll. Man wird als Leser direkt mittenrein geworfen. Zunächst mag es vielleicht etwas verwirrend sein, je weiter man aber vorankommt desto klarer wird alles. Mir hat besonders gefallen hat, Kerstin Arbogast widmet sich in ihrer Geschichte einem Thema, das mir so noch nicht oft untergekommen ist. Dabei sind Depressionen heutzutage durchaus an der Tagesordnung, man wird immer wieder mit ihnen konfrontiert. Die Autorin schafft es hier dieses Thema sehr gut ins Geschehen zu integrieren, stellt es wirklich gut dar.

Das Ende dieser Geschichte hat mir persönlich richtig gut gefallen. Es ist sehr berührend und hat mich einfach mitten im Herz getroffen. Es schließt die Geschichte sehr schön ab, macht sie einfach rund.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Ewig und ein Sommer“ von Kerstin Arbogast ein Roman, der mich mitgenommen und berührt hat.
Lebensnahe vorstellbar ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und locker zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die den Leser von Anfang ab abholt und in der es auch um ein Tabuthema geht, bei dem man nicht die Augen verschließen sollte, haben mich wunderbar unterhalten und überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

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(37)

43 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

erotik, liebe, alleinerziehender vater, gegensätze, sexy

First Taste: Eine Nacht ist nicht genug

Jessica Hawkins
E-Buch Text: 515 Seiten
Erschienen bei Forever, 01.05.2017
ISBN 9783958181748
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Andrew Beckwith hat sein Herz bereits an ein Mädchen verschenkt – und zwar für immer. Als vor sechs Jahren seine Tochter Bell geboren wurde, hat er sein Bad Boy-Leben aufgegeben. Seitdem ist er überzeugter Single. Denn als Bells Mutter die beiden verließ, schwor Andrew nie wieder eine Frau so nah an sich heran zu lassen, als dass er oder Bell verletzt werden könnten.
Amelia Van Ecken ist unabhängig, clever und tough; und Inhaberin eines hippen Hochglanzmagazins für Frauen. Außerdem steckt sie gerade mitten in einem schmutzigen Scheidungskrieg. Da bleibt keine Zeit für Sex geschweige denn Liebe. Eher vergräbt sie sich in Arbeit. Aber als Amelia und Andrew sich zufällig über den Weg laufen, springt der Funke sofort über. Sie sind aus verschiedenen Welten, aber die Anziehung zwischen den beiden ist unüberwindbar. Perfekte Voraussetzung also für einen One-night-stand. Es ist ja nicht so, dass Gegensätze sich anziehen würden…
(Quelle: Forever)

Meine Meinung
Der Roman „First Taste: Eine Nacht ist nicht genug“ stammt von der Autorin Jessica Hawkins. Bereits im Vorfeld habe ich viel über dieses Buch gehört und die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen. Also musste ich unbedingt das komplette Buch lesen, denn ich war einfach zu neugierig darauf wie es wohl weitergehen würde.

Die Protagonisten dieser Geschichte waren mir richtig sympathisch. Sie sind sehr unterschiedlich und facettenreich gehalten.
Amelia ist die Inhaberin eines Hochglanzmagazins für Frauen. Sie ist daher unabhängig und steht mitten im Leben. Von Männern hat sie die Nase voll, steckt sie doch gerade mitten in der Scheidung. Die Arbeit ist hier ihre beste Ablenkung. Ich mochte Amelia von ihrer Art her, sie ist tough und auch clever.
Andrew mochte ich ebenfalls sehr. Er ist bereits Papa, hat aber auch seine Bedürfnisse nach Liebe und Nähe. Er ist voll und ganz für seine Tochter da, Frauen hat er erst einmal abgeschworen. Immerhin hat ihn die Mutter der Kleinen sitzen lassen.
Zwischen den beiden herrscht von Beginn an eine enorme Anziehungskraft, die man als Leser sehr gut zu spüren bekommt. Für mich war es schön zu lesen wie beide mit der Zeit Vertrauen hinzugewinnen und ihre Leidenschaft wieder ausleben.

Auch die anderen Charaktere dieser Geschichte haben mir gefallen. Sie sind alle gut gezeichnet und vorstellbar beschrieben. Vor allem Andrews Tochter ist mir hier in Erinnerung geblieben. Sie ist wirklich zuckersüß.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Emotionen und Gefühle waren für mich hier greifbar, ich konnte sie nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonisten Amelia und Andrew. So kann man beide sehr gut kennenlernen und ihre Handlungen verstehen.
Die Handlung selbst hat mich gefangen genommen. Es gibt hier große Emotionen und Gefühle, ich konnte sie sehr gut nachvollziehen. Es gibt hier gut beschriebene erotische Szenen, die sich meiner Meinung nach gut ins Gesamtgeschehen einfügen. Zu Anfang sind diese vielleicht ein wenig viel, je weiter man aber im Geschehen vorankommt desto mehr konzentriert sich das Geschehen auf die Liebesgeschichte. Sie steht dann klar im Fokus, die Erotik ist schmückendes Beiwerk.

Das Ende hat mir gefallen. Allerdings es ist nicht ganz stimmig. Irgendwie bleibt hier einiges auf der Strecke, als Leser kann man nicht ganz nachvollziehen wie die Handlung letztlich so endet.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „First Taste: Eine Nacht ist nicht genug“ von Jessica Hawkins ein Roman, der mich nicht komplett für sich gewinnen konnte.
Gut ausgearbeitete facettenreiche Charaktere, ein flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, deren Handlung voll großer Emotionen und Gefühle ist und die mich bis auf das Ende auch begeistern konnte, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

School of Love: Lektion 2

C. J. Crown
E-Buch Text
Erschienen bei A.P.P. Verlag, 09.05.2017
ISBN 9783961151233
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Gracie rückt ihrem Ziel jeden Tag etwas näher: Einem Date mit Louis Rogers.
Doch vorher muss sie noch einige Prüfungen bestehen, die sie an ihre persönlichen Grenzen bringen und sie immer wieder zweifeln lassen, ob Rogers diesen Aufwand wirklich wert ist.
Ayden hat indes seine ganz eigenen Probleme.
Sein Onkel will das Geld, das er ihm schuldet, und um es aufzutreiben, kehrt Ayden zu einer alten Leidenschaft zurück, und das sind illegale Undergroundfights.
Gracie wiederzusehen wäre dabei nur eine unnötige Ablenkung.
Doch so ganz gelingt es ihm trotzdem nicht, seine Finger von ihr zu lassen.
Vor allem nicht, als er erfährt, dass sie seine Hilfe braucht ...
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Bereits „Lektion 1“ der „School of Love – Reihe“ aus der Feder von C.J. Crown hat mir gut gefallen. Nun durfte ich „School of Love: Lektion 2“ lesen und war natürlich neugierig darauf wie es hier wohl alles weitergehen würde. Das Cover passt wunderbar zum ersten Band und der Klappentext versprach mir bereits sehr viel.

Die Charaktere waren mir bereits gut bekannt. Man trifft als Leser wieder auf Greta alias Gracie, Ayden, Charlie und all die anderen. Ich empfand es sehr interessant zu lesen wie Gracie versucht endlich wieder unabhängig zu werden. Dafür muss sie Louis Rogers endlich treffen. Allerdings spuckt ihr Ayden immer wieder im Kopf rum. Gracies Gefühlswelt ist hier sehr nachvollziehbar dargestellt, man kann sich gut in sie hineinversetzen.
Ayden hat ganz andere Probleme. Ihm sitzt sein Onkel im Nacken, er fordert das Geld, das Ayden ihm schuldet, zurück. Also muss Ayden wieder zurück zu den Undergroundfights. Es kostet ihn aber Überwindung, da auch er immer wieder an Gracie denken muss. Auch seine Gefühle konnte ich gut nachvollziehen.

Auch die anderen Charaktere haben mir erneut sehr gut gefallen. Ich konnte mir hier jeden gut vorstellen und die Handlungen sind alle sam verständlich gehalten.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mitreißend. Im Vergleich zum ersten Band habe ich mich hier irgendwie wohler gefühlt. Ich vermute es lag daran das ich bereits wusste worauf ich mich einlasse.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Gracie und Ayden. Somit ist man als Leser bei beiden nah dran, kann die Handlungen nachvollziehen und man lernt die beiden noch viel besser kennen.
Die Handlung kann durchaus auch ohne Band 1 gelesen werden. Ich würde aber sagen, es macht einfach mehr Freude wenn man diesen kennt. Es geht hier erneut sehr spannend, prickelnd und hoch erotisch zu. Im ersten Band wars mir noch ein wenig zu viel, hier aber hat C.J. Crown genau den Punkt getroffen. Die Mischung ist wirklich gelungen. Als Leser kann man sich nicht vom Geschehen lösen, man muss das Buch in einem Rutsch lesen, es geht gar nicht anders. Ich wollte wissen ob Gracie Rogers endlich trifft, wie es mit Ayden und den Fights weitergeht und was es denn nun zwischen Gracie und Ayden wirklich ist. Diese Fragen schwirrten mir immer wieder im Kopf rum und haben mich durch das Geschehen getrieben.

Das Ende war in meinen Augen sehr gut. Es passt, wackelt und hat einfach Luft. Ja und nun bin ich neugierig auf Lektion 3, wann auch immer diese erscheinen mag.

Fazit
Kurz gesagt ist „School of Love: Lektion 2“ von C.J. Crown eine richtig klasse Fortsetzung der „School of Love – Reihe“, die mich dieses Mal richtig gepackt hat.
Charaktere, die mir bereits gut bekannt waren und die sich in meinen Augen bereits merklich entwickelt haben, ein flüssiger sehr mitreißender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und sehr prickelnd empfand, haben mich wunderbar unterhalten und rundum begeistert.
Absolut zu empfehlen!

  (3)
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(32)

76 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

molly mcadams, häusliche gewalt, to the stars - wenn du die sterne berührst, wenn du die sterne berührst, liebe

To the Stars - Wenn du die Sterne berührst

Molly McAdams , Justine Kapeller
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 06.03.2017
ISBN 9783956496417
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Harlow kann nicht glauben, dass der drei Jahre ältere Knox sein Versprechen hält, auf sie zu warten, bis sie endlich zusammen sein können. Schließlich ist sie es, die den Pakt bricht: Als Knox sie an ihrem achtzehnten Geburtstag anruft, hat sie ihr Herz einem anderen geschenkt. Aber sie merkt schnell, dass sie eine entsetzlich verhängnisvolle Wahl getroffen und sich an den Falschen gebunden hat. Wird Knox ihr je verzeihen können – oder ist es bereits zu spät?
(Quelle: MIRA Taschenbuch)

Meine Meinung
Molly McAdams war mir als Autorin nicht unbekannt. Nun konnte ich ihren Roman „To the Stars – Wenn du die Sterne berührst“ aus ihrer Feder lesen. Es ist eigentlich der Nachfolger von „Letting go - Wenn ich Falle“, kann aber auch ohne Probleme eigenständig gelesen werden. Mich hat der Klappentext sehr angesprochen und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die Protagonistin Harlow ist total lieb. Sie ist mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen. Als sie Knox kennenlernt ist sie gerade mal süße 16. Eine Beziehung kommt noch nicht in Frage, doch ob Knox so lange auf sie wartet, weiß sie nicht. Collin ist für Harlow die persönliche Hölle, sie muss hier sehr viel erleiden. In diesen Passagen habe ich mit Harlow gelitten, konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen.
Knox mochte ich auch auf Anhieb. Er ist so ein toller Kerl, man muss ihn einfach lieben. Das er Harlow liebt merkt man als Leser ganz schnell. Dass er auf sie wartet fand ich toll. Nur trifft er dann nicht mehr auf die Harlow die er kennengelernt hat. Mir gefiel sehr gut das Knox trotzdem nicht aufgibt, auch wenn es aussichtslos erscheint.

Die anderen Charaktere haben mir auch gut gefallen. Nur einen mochte ich gar nicht, Collin. Ihn hätte ich ja gut und gerne auf den Mond geschossen für all das was Harlow hier erleiden muss.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und hat mich gefesselt. Ich bin innerhalb kürzester Zeit durch das Buch geflogen, es liest sich herrlich leicht und locker. Die Emotionen sind hier sehr tiefgründig beschrieben, ich konnte sie alle samt richtig spüren.
Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven beider Protagonisten. Somit lernt man beide gut kennen und kann die jeweiligen Wege der beiden gut nachvollziehen.
Die Handlung ist sehr dramatisch und mitreißend. Ich empfand es spannend zu lesen wie Harlow letztlich ausbricht, wie sie es schafft wieder zu leben. Der Weg dahin ist aber beschwerlich. Ich habe mich mit Harlow sehr verbunden gefühlt, ich wäre nicht selten gerne ins Buch gekrochen und hätte ihr gerne geholfen. Hoffnung ist hier ein großes Thema, neben all der Dramatik um die häusliche Gewalt, die vorherrscht. Manchen Szenen sind schockierend beschrieben, da konnte ich nur den Kopf schütteln. Mich hat es emotional gepackt, hat mich aufgewühlt.

Das Ende ist toll. Ich habe es so erhofft, die Steine, die beiden Protagonisten hier in den Weg gelegt werden, sind heftig. Und so hat mich der Schluss dann berührt und richtig glücklich gestimmt.

Fazit
Alles in Allem ist „To the Stars - Wenn du die Sterne berührst“ von Molly McAdams ein Roman der besonderen Sorte, der mich sehr berührt hat.
Vorstellbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssiger sehr mitreißender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich gepackt hat und in der die Autorin ein brisantes aber wichtiges Thema anspricht, haben mich überzeugt und wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!

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(11)

19 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

#bandstorys: Lonely Lyrics (Band 3)

Ina Taus
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 04.05.2017
ISBN 9783646602951
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
**Rockstar-Romantik: Vertraue auf die Lyrik der Liebe**
Sex, Drugs und Rock’n’Roll – ein Motto, dem sich der Gitarrist und Womanizer Luke etwas zu sehr verschrieben hat. Um der Realität zu entgehen und den Problemen, die dort auf ihn warten, flüchtet sich der Musiker von einem Partymarathon zum nächsten. Bis seine Bandkollegen von »Anna Falls« und »Must be Crazy« nur noch einen Weg sehen, um ihren Freund endlich aufzurütteln: Gemeinsam schicken sie den sich sträubenden Luke in ein Suchtbetreuungszentrum. Noch ahnt er nicht, dass dort ein Wiedersehen auf ihn wartet, das sein Leben vollkommen verändern wird…
(Quelle: Impress)

Meine Meinung
Nachdem ich bereits die ersten beiden Teile der Trilogie sehr gemocht habe war für mich klar auch „#bandstorys: Lonely Lyrics“ von Ina Taus muss ich lesen. Das Cover passt gut zu den anderen beiden und der Klappentext versprach mir bereits sehr viel.

Die Charaktere waren gefielen mir richtig gut. Sie sind der Autorin wirklich gut gelungen. Man kann sie sich vorstellen und die Handlungen sind verständlich.
Luke war mir bereits gut bekannt, er taucht bereits in den Vorgängern auf. Hier nun hat er endlich seine ganz eigene Geschichte bekommen, was mir richtig gut gefiel. Kennengelernt habe ich ihn als doch ziemlich arrogant und ja er war ein richtiger Idiot. Hier aber lernt man als Leser eine andere Seite von ihm kennen, er hat es wirklich nicht leicht, Drogen sind hier seine Begleiter. Seine Ecken und Kanten machen ihn hier richtig sympathisch.
Vic gefiel mir ebenfalls richtig gut. Auch sie hat mit einem Drogenproblem. Ihre Vergangenheit ist sehr schwierig und macht Vic komplex. Nach und nach fasst Vic Vertrauen zu Luke, doch als Leser merkt man irgendwie hat sie doch noch was zu verbergen, wenn auch nicht unbedingt gewollt.

Die anderen vorkommenden Charaktere sind auch gelungen. Hier trifft man auf bekannte Gesichter und kann deren Weg weiterverfolgen.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir erneut sehr gut. Ich kannte diesen ja bereits und bin auch hier flüssig und leicht durch die Geschichte gekommen.
Die Handlung hat mir, genau wie die Vorgänger auch schon, sehr gut gefallen. Ich war von Anfang an drin, war gefesselt von Lukes und Vics Geschichte. Es gibt hier einige Irrungen und Wirrungen, die überwunden werden müssen. So verzwickt wie es hier ist war es in den Vorgängern nicht. Doch genau das macht diese Geschichte in meinen Augen aus. Diese Liebesgeschichte hat es einfach in sich.
Und das Beste, in einem Bonuskapitel wird hier ein Geheimnis gelüftet, das mich durch die gesamte Trilogie begleitet hat.

Das Ende selbst ist absolut gelungen. Es bietet diesem Teil einen würdigen Abschluss und macht auch die Trilogie so richtig schön rund.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „#bandstorys: Lonely Lyrics“ von Ina Taus ein würdiger Abschluss der Trilogie.
Gut gezeichnete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ganz schön verzwickt ist, mir aber gerade deshalb so gut gefallen hat, haben mich wunderbar unterhalten und überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

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(24)

33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

spannung, trauer, amanda, dante, gefahr

Zeta - Eisig schimmernder Sommer

Lana Rotaru
E-Buch Text: 448 Seiten
Erschienen bei Self Publishing, 18.11.2016
ISBN B01M3N2CZE
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Sie sind wie Licht und Dunkelheit. Wie Feuer und Eis. Sie gehören einander. Und können doch nicht zusammenfinden.
Andrew King starb vor sechs Monaten bei einer Fahrt mit seinem Motorrad. Alle glauben an einen Unfall. Nur seine Schwester Amanda ist sich sicher, dass es Mord war. Die in ihren Augen Hauptverdächtigen: Andrews beste Freunde Dante und Van.
Amanda begibt sich auf die Suche nach Beweisen und deckt dabei Geheimnisse auf, die sie an ihrem Bruder zweifeln lassen. War Andrew wirklich der, für den sie ihn immer hielt?
Sie beginnt alles vermeintlich Beständige in ihrem Leben in Frage zu stellen.
Die Beziehung zu ihrem Bruder.
Ihre Freunde.
Ihr Bauchgefühl.
Selbst ihr Herz verrät sie und schlägt offenbar immer noch nur für den selbstverliebten, arroganten Frauenhelden Dante.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Von Lana Rotaru kannte ich bisher nur einen Roman. Jetzt bot sich mir die Chance „Zeta: Eisig schimmernder Sommer“ aus ihrer Feder zu lesen. Es ist der erste Teil von „Dante & Amanda“. Das Cover gefiel mir richtig gut und der Klappentext las sich ansprechend. Also begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die Charaktere dieser Geschichte sind unglaublich toll. Ich habe wirklich mit allem gerechnet aber nicht damit. Sie haben mich von Anfang komplett überzeugt, sind sie doch vorstellbar und sehr glaubhaft beschrieben.
Amanda und Dante sind ein richtig klasse Protagonistenpaar. Beide sind klasse beschrieben und sehr sympathisch.
In Amanda konnte ich mich sehr gut hineinversetzen, habe mit ihr gelacht und gelitten. Im Verlauf er Handlung wird sie ein richtig starkes Mädel, sie macht eine enorme Entwicklung durch.
Dante ist sehr selbstbewusst und irgendwie auf seine ganz eigene Weise arrogant und von sich selbst überzeugt. Die Mädels liegen ihm wirklich zu Füßen. Mich hat er auch von sich überzeugt, sein Herz ist genau an der richtigen Stelle und er ist zudem sehr loyal und einfach ein Traum von einem Kerl.

Neben den beiden gibt es noch einige andere wichtige Personen. Auch sie haben mir richtig gut gefallen, jeder von ihnen ist hier wirklich besonders.

Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Lana Rotaru schreibt sehr flüssig und hat mich von Anfang an in ihr Geschehen hineingezogen. Es will wirklich was heißen, das ich die knapp 600 Seiten innerhalb kürzester Zeit weggelesen habe. Ich war vollkommen abgetaucht im Geschehen.
Die Handlung hat mich von Beginn an gepackt. Es geht hier spannend zu, ist sehr abwechslungsreich. Immer wieder tauchen Wendungen auf, die mich überraschend getroffen haben. Lana Rotaru hat mich hier auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt. Ich habe gehofft und gebangt. Es ist keine klassische Liebesgeschichte die den Leser hier erwartet. Es ist so sehr viel mehr.

Das Ende ist richtig gemein, es lief gerade richtig schön, ich war gefangen. Und dann, dann kam er dieser gemeine Cliffhanger. Dabei will ich doch noch mehr wissen, wie und vor allem wann geht es hier bitte weiter?

Fazit
Kurz gesagt ist „Zeta: Eisig schimmernder Sommer“ von Lana Rotaru ein verdammt guter erster Teil von „Dante & Amanda“, der mich von Beginn angefangen genommen hat.
Authentische glaubhaft gestaltete Charaktere, ein flüssiger sehr einnehmender Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend gehalten ist und mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt hat, haben mich überzeugt und ganz wunderbar unterhalten.
Unbedingt lesen!

  (1)
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(28)

35 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

sabine schulter, dark diamonds, eden, liebe, vampire

Melody of Eden - Blutrache

Sabine Schulter
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.04.2017
ISBN 9783646300093
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
Ein Vampirroman der ganz besonderen Art!
**Eine Liebe, so unsterblich wie die Hoffnung**
Rufus' Rachedurst ist nicht zu stillen. Das bekommt vor allem Eden zu spüren, der nach Melodys Verschwinden alle Hoffnung aufgegeben hat. Daher zieht er gemeinsam mit seinem Rudel los, um in den unsäglichen Gängen der Kanalisation endlich das Nest der Wilden zu finden. Doch durch die Trauer um seine geliebte Blutgefährtin beginnt Eden mehr und mehr die Kontrolle über seinen Berserker zu verlieren. Sogar sein Rudel kann ihn kaum noch vor sich selbst schützen. Völlig blind vor Hass hat er nur noch eines im Sinn: Rufus endlich zur Strecke zu bringen – koste es, was es wolle. Denn ein Leben ohne Melody ist für Eden einfach unvorstellbar…
(Quelle: Dark Diamonds)

Meine Meinung
Die bisher erschienenen „Melody of Eden“ – Teil haben mir richtig gut gefallen. Umso neugieriger war ich nun auf den 3. Band und letzten Teil, der den Titel „Blutrache“ trägt. Das Cover passt sehr gut zu den beiden anderen Teilen und der Klappentext versprach mir schon unheimlich viel. Also begann ich gespannt mit dem Lesen.

Die Charaktere sind mir im Verlauf der Handlung wirklich immer mehr ans Herz gewachsen. Ich empfand es wirklich sehr interessant wie sich Mel und Eden während dieser Trilogie entwickelt haben. Sie sind sehr vielseitig und haben viel Tiefe.
Melody ist im Vergleich zum Anfang mutiger und stärker geworden. Und ganz tief in ihrem Inneren schlummert auch noch das süße, liebeswerte junge Mädchen. Diese Seite kommt auch immer mal wieder hervor.
Eden war zu Beginn eher ruhig und verschlossen. Im Verlauf hat er sich immer mehr geöffnet, hat Mel immer mehr an sich herangelassen. Ich empfinde die beiden als wirklich süßes Paar, die sich gesucht und gefunden haben. Allen Widrigkeiten zum Trotz.

Aber auch die anderen in der Geschichte vorkommenden Charaktere, sind immer interessanter und facettenreicher geworden. Jeder von ihnen hat einen festen Platz im Geschehen und darf schlicht und einfach nicht fehlen.

Der Schreibstil der Autorin hat mich auch in diesem 3. Teil wieder mitgerissen. Man kann gar nicht anders als zu lesen. Dabei schreibt Sabine Schulter sehr flüssig und leicht, alles ist zu verstehen und nachvollziehbar.
Die Handlung beginnt kurz nach dem Ende von Band 2. Daher ist es auch unbedingt notwendig die beiden Vorgänger gelesen zu haben, bevor man „Blutrache“ liest. Es geht hier auch direkt wieder spannend weiter. Ich habe diesen 3. Teil förmlich verschlungen denn ich musste einfach wissen wie es ausgeht. Immer wieder hat mich Sabine Schulter mit Wendungen überrascht.
Die geschaffene Welt empfand ich als einzigartig und wirklich toll. Wer Vampire mag der sollte hier auf jeden Fall reinlesen. Besonders zu erwähnen ist aber auch, nicht nur der Hauptstrang bekommt hier Aufmerksamkeit, es gibt vielerlei andere Dinge, die beleuchtet werden. Somit entwickelt sich ein komplexes Ganzes, das einfach stimmig ist.

Das Ende hat mich überzeugt. Hier werden wirklich alle offenen Fragen beantwortet. Es passt wirklich sehr gut zur Gesamthandlung und damit auch zur Trilogie, schließt diese rund ab. Nun muss ich aber Abschied nehmen von Mel, Eden und all den anderen.

Fazit
Zusammenfassend gesagt ist „Melody of Eden 3: Blutrache“ von Sabine Schulter ein erstklassiger Abschluss der Trilogie.
Charaktere, die sich merklich weiterentwickelt haben und mir im Verlauf der Handlung sehr an Herz gewachsen sind, ein flüssiger einnehmender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist und immer wieder Wendungen parat hält, die überraschend kommen, haben mich begeistert und wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!

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(7)

20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

bettina brömme, arena verlag, jugendbuch

18, pleite und planlos, aber immerhin sehen wir gut dabei aus

Bettina Brömme
Fester Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Arena, 07.02.2017
ISBN 9783401602929
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Franzi und ihre Mädels sind endlich 18! Aber irgendwie hatten sie sich das Erwachsensein anders vorgestellt. Die Liebe ist immer noch ein großes Rätsel, die Zukunft ein schwarzes Loch und für alles soll man plötzlich selbst Verantwortung übernehmen. Auf YouTube wollen sie Jüngere „vorwarnen“, dass 18 werden nicht so cool ist, wie man denkt. Vor allem Franzi ist voll in ihrem Element, als der Channel wächst und wächst. Doch dann überschatten die Probleme der analogen Welt den Spaß an den Videos und Franzi muss sich entscheiden, was sie will …
(Quelle: Arena Verlag)

Meine Meinung
Von Bettina Brömme kannte ich vor diesem Jugendroman kein anderes Buch. Hier wurde ich besonders vom Cover und dem sehr ansprechend klingenden Klappentext angesprochen. Also habe ich mich gespannt und neugierig ans Lesen gemacht.

Die Charaktere dieser Geschichte sind alle samt wirklich richtig gut ausgearbeitet. Ich konnte sie mir gut vorstellen und die jeweiligen Handlungen sind in meinen Augen nachvollziehbar und verständlich.
Die Protagonistin Franzi gefiel mir sehr gut. Sie ist 18 Jahre alt und weiß was sie möchte. Franzi kämpft für ihren Traum, versucht alles dafür, dass er sich erfüllt. Was aber gar nicht so einfach ist. Sie ist eine typische 18-jährige, ein Mädchen wie man es nebenan vorfinden kann. Franzi wirkte in meinen Augen ein wenig chaotisch, zielstrebig und sehr sympathisch. Ihre Ecken und Kanten machen lassen sie authentisch und glaubhaft wirken.
Mai, Jella und Alwa sind Franzi Freundinnen. Jede von ihnen ist individuell gehalten und bringt so ganz eigene Dinge mit ins Geschehen hinein. Mai ist strebsam, ihre Noten sind ihr ganz besonders wichtig. Jella nimmt kein Blatt vor den Mund und ist sehr aufgeweckt, während ihre Zwillingsschwester Alwa eher die Ruhige der Truppe ist.

Neben den Mädchen gibt es noch andere Charaktere im Geschehen. Auch hier kann ich sagen, sie sind alle wirklich gut gezeichnet und als Leser kann man sie sich gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich flüssig und man kommt locker und leicht durch die Seiten des Buches.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Franzi. Somit ist man als Leser immer hautnah dabei, verfolgt alles aus erster Reihe mit. Und man bekommt einen guten Eindruck von Franzis Gedanken und Gefühlen.
Die Handlung wirkte auf mich lebensnah und echt. Als Leser kann man sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen, es werden Erinnerungen geweckt an die eigene Zeit als man gerade 18 Jahre alt geworden ist. Franzi und ihre Freundinnen finden sich hier selbst, sie lernen Entscheidungen zu treffen, finden heraus wer sie sind und was sie gerne möchten. Ich empfand es spannend zu lesen wie sich die Mädchen entwickeln, wie sie eben richtig erwachsen werden. Denn 18 heißt nicht automatisch man ist erwachsen. Man mag voll geschäftsfähig sein und kann für seine Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Doch wirklich erwachsen ist man erst, wenn man sich selbst gefunden hat. Und dieser Prozess dauert länger. Man stellt sich Herausforderungen, immer wieder kommen neue Dinge hinzu, man sammelt Erfahrungen. Und genauso geht es hier in dieser Geschichte Franzi und ihren Mädels. Genau das macht diese Geschichte glaubhaft und lässt sie eben authentisch wirken.

Das Ende hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich finde es passt und macht diese Geschichte richtig schön rund. Ich habe das Buch am Ende zufrieden zur Seite gelegt.

Fazit
Alles in Allem ist „18, pleite und planlos, aber immerhin sehen wir gut dabei aus“ von Bettina Brömme ein Jugendroman, der mich wieder in meine eigene Jugend zurückversetzt hat.
Glaubhafte sehr gut vorstellbare Charaktere, ein jugendlich leichter sehr flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, deren zentrales Thema das Erwachsenwerden ist, die aber auch sonst spritzig und spannend daherkommt, haben mich begeistert und wichtig gut unterhalten.
Wirklich empfehlenswert!

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

matt, vick, der zauber der sterne, liebesroman, serena avanle

Der Zauber der Sterne: Eine Novelle mit viel Liebe und einem Hauch Magie

Serena Avanlea
E-Buch Text: 185 Seiten
Erschienen bei null, 07.05.2017
ISBN B071NMVPW1
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Liebe lässt sich nicht lenken. Ansonsten hätte sich Vicky garantiert nicht in Matt verliebt.
Matt, mit dem sie jede freie Minute verbringt. Ihr bester Freund, mit dem sie lachen, weinen und diskutieren kann. Der unwiderstehlich gutaussehende, intelligente und humorvolle Student – der eine oberflächliche Tussi nach der anderen anschleppt.
Vicky würde alles tun, um sich wieder zu entlieben. Doch dann trifft Matt eine Entscheidung, die alles verändert und Vickys Leben vollkommen aus der Bahn wirft …
Gibt es dennoch eine Chance für die beiden?
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Von der Autorin Serena Avanlea habe ich bereits ihr Debüt gelesen. Nun hatte ich die Chance ihr neuestes Werk „Der Zauber der Sterne“ zu lesen. Es handelt sich hierbei um eine Novelle, die als Vorgeschichte zur ersten Geschichte „Das Glitzern des Glücks“ zu betrachten ist. Mich sprach hier die Beschreibung sehr an und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die Charaktere dieser Geschichte sind der Autorin sehr detailliert und somit vorstellbar gelungen. Besonders wenn man die erste Geschichte gelesen hat wird man hier Bekannte wiedertreffen.
Die Protagonistin Victoria, auch Vicky genannt, war mir gut bekannt. Hier erkennt man, dass sie doch selbstsicher ist. Mir war sie sympathisch und ich konnte gut mit ihr mitfiebern und mich in sie hineinversetzen.
Matt sieht in Vicky ja eigentlich nur eine Freundin. Auch ihn mochte ich, vor allem auch weil er sehr interessante Ansichten hat was die Liebe angeht.

Es gibt noch andere Charaktere in dieser Novelle. Auch sie sind der Autorin richtig gut gelungen und ich konnte sie mir alle samt vorstellen und die Handlungen nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Ich bin schnell ins Geschehen hineingekommen und konnte problemlos folgen.
Die Handlung empfand ich als Leser sehr schön. Es gibt hier einige Dinge, die gelüftet werden. Vor allem wenn man „Das Glitzern des Glücks“ bereits kennt, werden hier Wissenslücken geschlossen. Man kann diese Novelle aber auch ganz ohne Vorkenntnisse lesen.
Es ist hier eine Geschichte, die einfach wundervoll ist. Es geht emotional und sehr gefühlvoll zu. Manche Dinge sind vielleicht bekannt, werden hier aber aus einer anderen Sichtweise erzählt. Es gibt aber auch immer wieder Überraschungen, die selbst Kenner der anderen Geschichte unvorhergesehen treffen.

Das Ende hat mir richtig gut gefallen. Es passt ganz wunderbar, macht alles richtig schön rund. Und ich als Leser bin glücklich zurückgeblieben.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Der Zauber der Sterne“ von Serena Avanlea eine Novelle, die mich von Anfang an begeistern konnte.
Vorstellbar beschriebene Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die eine richtig schöne gefühlvolle und emotionale Liebesgeschichte beinhaltet, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich rundum überzeugt.
Klare Leseempfehlung!

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

freundschaft, liebe, äpfel

Küsse unterm Apfelbaum (Melfort 1)

Ella Green
E-Buch Text: 280 Seiten
Erschienen bei null, 04.01.2017
ISBN B01MS4HS31
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Wird er da sein? Wird sie da sein?
Diese Fragen stellen sich Hazel und Tyler, die gemeinsam im kanadischen Melfort aufgewachsen sind. Nichts konnte die beiden trennen, bis Hazels Familie nach Vancouver zog. Die Kids vereinbarten, sich an einem bestimmten Tag in zehn Jahren unter ihrem Apfelbaum auf der Farm von Tylers Eltern wiederzusehen.
Tag X ist gekommen und es ist, als wäre keine Zeit vergangen.
Tyler allerdings kämpft mit seiner Vergangenheit. Jeder in Melfort weiß darüber Bescheid, nur Hazel ist unwissend. Wird Tyler sich ihr anvertrauen und der einstigen Kinderfreundschaft eine Chance auf die wahre Liebe geben?
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Von Ella Green habe ich bisher noch keinen Roman gelesen. Nun bot sich mir die Chance ihr Buch „Küsse unterm Apfelbaum“ zu lesen. Hierbei handelt es sich um den ersten Band der „Melfort-Reihe“. Ich war wirklich gespannt auf die Geschichte und habe mich voller Vorfreude ans Lesen gemacht.

Die hier handelnden Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Hier hat Ella Green wirklich ganze Arbeit geleistet. Sie wirkten auf mich authentisch und vorstellbar.
Hazel und Tyler sind bereits als Kind sehr gute Freunde. Ihre Kindheit ist unbeschwert und sie haben viel Freude miteinander. Als eine Trennung ansteht versprechen sich die beiden Kinder sie wollen sich wiedertreffen, genau 10 Jahre später wieder unter ihrem Apfelbaum zu treffen. Die beiden Erwachsenen Hazel und Tyler wirkten beide sympathisch auf mich.
Hazel ist ihren Weg gegangen, sie steht fest im Leben und es scheint sie wäre glücklich. Vancouver ist ihre Heimat geworden, doch irgendwie hängt ihr Herz noch immer an Melfort.
Tyler ist in der Heimat Melfort geblieben. Dort arbeitet er noch immer auf der Farm seiner Eltern. Und er verbirgt etwas, das merkt man sehr schnell. Und dieses Geheimnis gilt es zu lüften, nicht nur für den Leser, sondern auch für Hazel.

Auch die Nebencharaktere haben mir richtig gut gefallen. Sie fügen sich sehr gut ins Geschehen ein, geben der Geschichte ganz eigene Dinge. Ich konnte auch hier die Handlungen gut nachvollziehen und habe so manch einen von ihnen ebenfalls ins Herz geschlossen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig. Ich wollte eigentlich nur kurz reinstöbern, konnte mich dann aber nicht von der Geschichte trennen. Und so habe ich diesen Roman innerhalb kürzester Zeit fertig gelesen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Hazel und Tyler. Für beide Sichtweisen hat Ella Green die Ich-Perspektive verwendet. Ich empfand diese als sehr passend und konnte mich so sehr gut mit den beiden Protagonisten identifizieren.
Die Handlung hat mich von Beginn an überzeugt. Als Leser wird man hier von den Fragen getrieben, ob wirklich beide zum Treffpunkt kommen und ob die Stimmung zwischen ihnen noch immer so ist, wie damals. Ich wollte es unbedingt wissen und habe das Geschehen gespannt verfolgt.
Neben der anhaltenden Spannung gibt es hier große Gefühle und Emotionen. Und auch erotische Szenen, die sehr schön umschrieben sind und sich wunderbar ins Geschehen einfügen. Ella Green geht hier nichts ins Detail, das Kopfkino des Lesers ist gefragt.
Außerdem ist der Ort Melfort sehr schön beschrieben. Man lernt ihn und seine Bewohner richtig gut kennen und wünscht sich nicht selten man wäre selbst vor Ort.

Das Ende hat mich dann so richtig glücklich gestimmt. Klar es ist eigentlich vorhersehbar und dennoch mich hat Ella Green doch irgendwie überrascht. Mir gefiel der Schluss richtig gut, er schließt die Geschichte sehr gut ab und nun bin ich neugierig auf den zweiten Teil der Reihe.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Küsse unterm Apfelbaum“ von Ella Green eine ganz wunderbarer Auftakt der „Melfort-Reihe“, der mich von Beginn an für sich gewinnen konnte.
Vorstellbare sehr authentisch wirkende Charaktere, die man als Leser schnell in sein Herz schließt, ein flüssiger leicht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die sowohl Spannung aber auch große Gefühle und Emotionen parat hält und deren Handlungsort anschaulich beschrieben ist, haben mir viel Lesefreude bereits und mich wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!

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335 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

1001 nacht, liebe, fluch, magie, orient

Rache und Rosenblüte

Renée Ahdieh , Martina M. Oepping
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783846600405
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Einhundert Leben für das eine, das du nahmst. Ein Leben bei jedem Sonnenaufgang. Gehorchst du auch nur an einem einzigen Morgen nicht, nehme ich deine Träume von dir. Ich nehme deine Stadt von dir. Und ich nehme von dir dieses Leben tausendfach.
Shahrzad und Chalid haben sich gefunden. Und obwohl ihre Gefühle füreinander unverbrüchlich sind, lauert da immer noch der Fluch, der dem jungen Kalifen auferlegt wurde. Sie wissen beide, dass diese Last ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg steht. Und so verlässt Shahrzad den Palast. Sie verlässt Chalid. Aber kann sie einen Weg finden, ihre große Liebe nicht zu verlieren? Und kann sie verhindern, dass noch mehr Unschuldige sterben?
(Quelle. Bastei Lübbe)

Meine Meinung
Bereits der erste Teil „Zorn und Morgenröte“ gefiel mir sehr gut. Nun konnte ich „Rache und Rosenblüte“ aus der Feder von Renée Ahdieh lesen und war wirklich gespannt darauf wie es wohl weitergehen würde. Vom Cover her habe ich rein gar nichts zu meckern, es gefiel mir genauso gut wie bereits das erste. Und der Klappentext versprach mir sehr viel.

Für mich war es schön wieder zu Shahrzad und Chalid zurückzukehren. Sie sind beide sehr gut beschrieben und ich konnte ihre Handlungen nachvollziehen.
Shahrzad versucht einfach am Leben zu bleiben. Sie ist im Lager des Badawi-Scheichs und bei Leuten von Tariks Onkel. Nur leider sind alle ihrem Ehemann gegenüber nicht besonders wohl gesonnen. Außerdem möchte sie den Fluch brechen. Mir gefiel sie wirklich wieder gut, ist gut ausgearbeitet und beschrieben.
Chalid ist damit beschäftigt das Königreich wieder aufzubauen. Er will die Schäden beseitigen, viel Arbeit für ihn.
Die Entwicklung dieser beiden Protagonisten ist gut gelungen. Man merkt, dass es hier vorangeht. Es wirkte alles glaubhaft auf mich.

Die Nebenfiguren dieser Geschichte sind auch richtig gut. Hier nimmt Shahrzads Schwester Irsa richtig gut. In Band 1 taucht sie ja bereits auf, hier nimmt sie nun eine größere Rolle ein.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man kommt sehr gut durch die Geschichte. Es ist alles verständlich und man kann alles nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Somit folgt man als Leser verschiedenen Charakteren, lernt verschiedene Seiten gut kennen und es wird alles viel komplexer als noch in Band 1.
Die Handlung schließt an die des Vorgängers an. Daher sollte man diesen auch gelesen haben bevor man zu „Rache und Rosenblüte“ greift. Es geht hier ebenso spannend und faszinierend weiter. Es ist alles sehr magisch, wobei mir hier aber der letzte Kick doch fehlte. Außerdem wird es auch etwas vorhersehbarer als noch im ersten Teil. Man bemerkt als Leser sehr schnell wer hier Freund und wer Feind ist. Das fand ich ein wenig schade, es nimmt etwas Spannung raus.

Das Ende ist dann wiederum richtig schön. Mir gefiel es sehr gut, es macht die Handlung schön rund, schließt sie wirklich gut ab. Mich hat es daher auch richtig happy gestimmt.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Rache und Rosenblüte“ von Renée Ahdieh eine Fortsetzung, die in meinen Augen nicht ganz an Band 1 rankommt.
Charaktere, die bereits gut bekannt waren und sich hier gut weiterentwickeln, ein flüssiger gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar spannend und faszinierend gehalten ist, mir dann aber leider ein wenig zu vorhersehbar wurde, haben mir aber dennoch unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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(20)

32 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

romanze, mystery, lüge, impress, lügen

All die süßen Lügen

Rebecca Wild
E-Buch Text: 203 Seiten
Erschienen bei null, 20.07.2015
ISBN B012905M9M
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
**Liebe ist süß, Rache ist süßer!**
Als Jaclin an ihrem achtzehnten Geburtstag nach Serena Hills zurückkehrt, hat sie nur eins im Sinn: ihren Vater zu rächen, der seit zehn Jahren im Gefängnis sitzt. Doch dann trifft sie Ian wieder, den süßen Nerd aus ihrer Kindheit, bei dem sie früher Schutz vor ihrem gewalttätigen Pflegevater gesucht hat. Mit seinem Charme und seinem Witz beginnt er ihr den Kopf zu verdrehen, doch Jaclin wagt es nicht, sich in ihn zu verlieben. Denn damit ihre Rachepläne aufgehen, muss sie einen anderen verführen…
(Quelle: Impress)

Meine Meinung
Von Rebecca Wild habe ich bereits Geschichten gelesen und jedes Mal haben sie mir sehr gut gefallen. Nun durfte ich ihr neuestes Werk „All die süßen Lügen“, das im Carlsen Imprint Impress erschienen ist, lesen. Das Cover gefiel mir bereits sehr gut, der Klappentext hat dann sein Übriges dazu beigetragen und ich wusste dieses Buch muss ich lesen.

Die hier vorkommenden Charaktere haben mir wirklich gefallen. Sie alle wirkten auf mich sehr lebendig und vorstellbar beschrieben.
Die Protagonistin Jaclin kehrt ihrer Heimat den Rücken. Sie ist nur auf Rache gesinnt, man merkt es ihr als Leser sehr an. Jaclin ist ziemlich tough und wurde mich mit der Zeit wirklich richtig sympathisch. Insgesamt ist sie eine wirklich toller Charakter.
Ian und Neil, zwei Jungs, die sehr verschieden sind. Ian ist ein Typ den ich auf Anhieb sehr gern mochte. Er ist zwar ein Frauenheld wie er im Buches steht aber mich hat es nicht gestört. Für Jaclin ist er immer da, er tut für sie alles.
Neil hingegen war mir irgendwie suspekt. Gerade am Anfang wusste ich nicht wirklich was mit ihm anzufangen. Er gibt den perfekten Bad Boy, verhält sich auch genauso. Zum Ende hin aber wurde mir Neil doch noch sympathisch, es hat gedauert, er hats aber geschafft.

Die Nebenfiguren dieser Geschichte sind auch richtig gut gezeichnet. Ich konnte sie mit alle vorstellen. Am meisten ist mir Hazel im Gedächtnis geblieben. Sie ist wirklich ein richtig tolles Mädchen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Rebecca Wild hat es verstanden und konnte mich mit ihren Worten für ihre Geschichte begeistern.
Von der Handlung her war ich ebenso ziemlich überzeugt. Es ist eine Geschichte in der es so einige Lügen gibt. Diese könnten hier alles kaputt machen. Sonst war es ziemlich spannend und gespickt mit Wendungen, welche der Handlung eine neue Richtung geben. Das hat Rebecca Wild geschickt gelöst. Das Geschehen entwickelt sich langsam aber stetig und als Leser will man am Ende gar nicht aufhören, sondern wissen wie sich alles auflöst.

Das Ende kam mir persönlich doch zu schnell. Es wirkt hier alles irgendwie gehetzt. Außerdem war es mir doch auch zu offen und etwas zu vorhersehbar. Sonst aber ist es okay wie es ist.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „All sie süßen Lügen“ von Rebecca Wild ein schöner kurzweiliger Roman.
Vorstellbare gut beschriebene Charaktere, ein flüssiger angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist, bei der mir aber das Ende etwas zu flott kam, haben mir viel Freude bereitet und unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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14 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

impress, stefanie hasse

Nadiya & Seth 2: Dunkle Hoffnung

Stefanie Hasse
E-Buch Text: 326 Seiten
Erschienen bei Impress, 04.05.2017
ISBN 9783646602708
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
**Wenn eine Prophezeiung die ganze Welt verändert**
Noch immer gelingt es Nadiya nicht, Seth den wahren Grund ihrer besonderen Verbindung zu offenbaren. Doch aufgeben ist für die Schicksalsträgerin keine Option und so versucht sie weiter, Seth von seinem grausamen Vorhaben abzuhalten. Zutiefst verletzt durch den vermeintlichen Verrat Nadiyas versucht der dunkle Prinz nämlich alles, um sein Leid zu vergessen und jeden spüren zu lassen, welch großes Loch sie in seiner Brust hinterlassen hat. Die Zukunft hat jedoch ihre ganz eigenen Pläne für Nadiya und Seth und so bringen geheimnisvolle Visionen und überraschende Begegnungen den Lauf der Geschichte erneut ins Wanken…
(Quelle: Impress)

Meine Meinung
Nachdem mir bereits Band 1 „Graues Herz“ der Dilogie super gefallen hatte war für mich klar, den Abschluss „Nadiya & Seth: Dunkle Hoffnung“ muss ich auch unbedingt lesen. Das Cover ist unverwechselbar und der Klappentext machte mich sowas von neugierig.

Die Charaktere sind Stefanie Hasse einfach verdammt gut gelungen. Als Leser trifft man hier nicht nur auf Nadiya und Seth, auch andere sehr gut bekannte Figuren finden einen Platz im Geschehen.
Die Protagonisten Nadiya und Seth haben mir bereits im ersten Teil unheimlich gut gefallen. Beide entwickeln sich hier merklich weiter. Ihre Handlungen werden von ihrer Bestimmung geleitet. So ist Nadiyas Seele befindet sich im Licht, Seths im Dunkel. Beide Charaktere sind sehr tiefgründig und umfassend ausgearbeitet, man kann sie eigentlich gar nicht fassen, entdeckt immer wieder neue Seiten an ihnen. Und genau das macht sie so besonders.

Die Nebenfiguren, wie beispielsweise Darian und Viktoria, sind ebenso richtig wunderbar. Jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit ins Geschehen hinein, ist so einzigartig.

Der Schreibstil der Autorin hat mich umgehauen. Ich war von Beginn an komplett weg, in einer anderen Welt. Ich habe alles vergessen was um mich herum war, nur noch die Geschichte zählte. Stefanie Hasse schreibt unglaublich flüssig und fesselnd, man fühlt sich einfach als Teil des Ganzen.
Die Handlung schließt an Band 1 an. Daher diesen bitte vorher unbedingt lesen, man kann sonst nicht folgen. Es geht hier erneut sehr spannend und temporeich zu. Im Geschehen gibt es Wendungen, die ich so rein gar nicht erwartet hatte. Die Handlung ist sehr komplex aufgebaut und so ganz nebenbei wird auch der Zusammenhang zwischen Darian und Viktoria und dieser Dilogie hier verdeutlicht. Es ist alles schlüssig und wirklich klasse.

Das Ende, hach ja, ich empfehle jedem Taschentücher parat zu haben. Der Schluss passt und macht alles rund. Nun aber bin ich wirklich traurig, denn es heißt Abschied nehmen von Nadiya und Seth und von Darian und Viktoria und all den anderen wirklich tollen Figuren. Sie werden aber immer einen Platz in meinem Herzen haben.

Fazit
Kurz gesagt ist „Nadiya & Seth 2: Dunkle Hoffnung“ von Stefanie Hasse eine Fortsetzung, die mich förmlich umgehauen hat.
Bekannte und sehr beliebte Charaktere, die sich hier nochmals merklich entwickeln, ein fesselnder sehr flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und sehr temporeich gehalten ist und in der man als Leser Wendungen vorfindet, die unvorhersehbar sind, haben mich begeistert und rundum glücklich gestimmt.
Uneingeschränkte Leseempfehlung!

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, drachen, mira valentin, elben, 2017

Die Legende von Enyador

Mira Valentin
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 17.03.2017
ISBN 9783743117600
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Vier Königssöhne. Vier Wünsche. Ein Schicksal.
Seit Jahrhunderten kämpfen in Enyador Elben, Drachen und Dämonen um die Macht. Die Menschen wurden von den Elben unterworfen, ihre Erstgeborenen als Sklaven in den Krieg gegen die Drachen geschickt. Doch Tristan, ein Waisenjunge, widersetzt sich seinen Unterdrückern, anstatt an deren Grausamkeit zu verzweifeln. Dadurch löst er eine Reihe von Ereignissen aus ... und eine uralte Prophezeiung erwacht zu neuem Leben.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Von Mira Valentin habe ich bereits andere Romane gelesen und die haben mich vollends begeistern können. Nun bekam ich die Möglichkeit ihr neuestes Werk „Die Legende von Enyador“ zu lesen und war dementsprechend sehr neugierig auf die Geschichte, die mich hier erwarten würde. Der Klappentext versprach mir bereits sehr viel.

Die hier vorkommenden Charaktere sind sehr unterschiedlich und wunderbar ausgearbeitet. Sie alle wirkten auf mich authentisch und glaubhaft, ich konnte sie mir alle vorstellen.
Tristan ist sehr mutig. Zudem ist er sehr loyal und hat einen großen Beschützerinstinkt. Mich hat er beeindruckt.
Die Protagonisten hier sind Tristan, Istariel, Isora, Kay und Agnes.
Agnes wirkte zu Beginn eher ängstlich und zurückhaltend. Im Verlauf der Handlung aber entwickelt sie sich und wird immer mutiger und stärker.
Der Prinz der Elben Istariel ist weit mehr als man erwartet. Klar er hat eine bestimmte Stellung, setzt sich aber für Agnes ein. Außerdem ist er sehr charismatisch und sympathisch.
Isora ist ebenfalls eine Elbin. Auch sie ist sehr interessant und vielseitig gezeichnet.
Kay sucht seine Geschwister. Dabei setzt er so ziemlich alles in Bewegung, was ihm möglich ist. Auch er wird im Verlauf der Handlung immer stärker.

Neben den genannten Charakteren gibt es noch andere, die sich ebenso wunderbar ins Geschehen einfügen. Auch sie sind sehr gut ausgearbeitet und vorstellbar.

Der Schreibstil der Autorin ist absolut flüssig und fesselnd. Ich war von Beginn an im Geschehen angekommen, bin sehr flott durch die Seiten der Geschichte gekommen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven der Protagonisten. Mira Valentin hat hierfür die personale Erzählweise verwendet. Ich empfand sie als sehr passend, da man so von außen auf das Geschehen blickt und einen guten Überblick behält.
Die Handlung ist klasse. Es geht hier um 4 Völker, die sich bereits über Jahrhunderte hinweg bekämpfen. Von der Idee her ist es absolut überzeugend. Das Geschehen ist sehr spannend und absolut unvorhersehbar. Ich wusste nie was wirklich passieren wird.
Neben Spannung gibt es aber auch emotionale Szenen und Passagen, die mich geschockt haben. Die geschaffene Welt ist sehr bildhaft, das Kopfkino lief auf Hochtouren.

Das Ende ist spannend und hat mich atemlos zurückgelassen. Ich bin nun wirklich sehr neugierig auf den zweiten Teil und hoffe er wird nicht zu lange auf sich warten lassen.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Die Legende von Enyador“ von Mira Valentin ein absolut gelungener Auftaktband der „Enyador-Saga“.
Unverwechselbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein fesselnder Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und auch emotional gehalten ist, in der den Leser aber auch Schockmomente erwarten, haben mich begeistert und machen unheimlich Lust auf Band 2.
Absolute Leseempfehlung!

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

gefängnis, vergangenheit, liebe, hoffnung, flucht

Steel - Broken Heart

Ute Jäckle
E-Buch Text: 232 Seiten
Erschienen bei null, 30.04.2017
ISBN B072BFXWGH
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Megan ist von Steel maßlos enttäuscht. Skrupellos hat er sie in eine furchtbare Lage gebracht. Niemals hätte sie diese gewissenlose Seite an dem sexy Millionär und Ex-Sträfling für möglich gehalten. Genauso wenig hätte sie geglaubt, jemals wieder etwas von dem Mistkerl zu hören. Da stellt ein überraschender Anruf alles auf den Kopf: Steel macht ihr erneut ein unmoralisches, süßes Angebot. Sie muss verrückt sein, wenn sie es annimmt. Lässt Megan sich darauf ein, oder ist Rache vielleicht sogar noch süßer?
"Steel - Broken Heart" ist der 2. und finale Teil der Steel-Serie
(Quelle: Amazon)

Meine Meinung
Nachdem mich bereits der erste Teil „Steel - Stolen Heart“ sehr gut gefallen hatte war ich glücklich, dass ich auch „Steel - Broken Heart“ lesen durfte. Das Cover passt perfekt zum ersten Band und der Klappentext versprach ganz tolle Lesestunden.

Die Charaktere waren mir bereits gut bekannt. Man trifft als Leser wieder auf Steel, Megan und Christine. Weiterhin gibt es noch diverse andere Charaktere, die hier zum ersten Mal auftreten.
Steel und Christine sind geflüchtet und lassen es sich in der Sonne gut gehen. Doch innerlich hat Steel ein schlechtes Gewissen, immerhin hat er Megan alleine gelassen. Sie badet nun das aus was er verbockt hat. Mir gefiel Steels Entwicklung sehr gut. Man merkt, dass es in ihm arbeitet und dass er letztlich eine Entscheidung treffen muss. Christine hingegen will einfach nur das Leben genießen. Sie wirkte auf mich irgendwie ziemlich egoistisch.
Megan hat 12 Jahre aufgebrummt bekommen. Der Knast ist kein Zuckerschlecken für sie, sie muss so einiges über sich ergehen lassen. Doch Megan ist eine Kämpfernatur. Mir gefiel wie sie sich durchbeißt, nicht aufgibt.

Die Nebenfiguren sind Ute Jäckel ebenfalls richtig gut gelungen. Hier kann man wirklich behaupten es ist jeder wichtig, irgendwie zumindest und jeder bringt ganz eigene Dinge ins Geschehen hinein.

Der Schreibstil der Autorin ist, wie bereits schon im ersten Band, fesselnd und richtig gehend flüssig. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, innerhalb eines Abends war das Buch ausgelesen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven von Steel und Megan. Man folgt so beiden und lernt noch mehr über sie.
Die Handlung knüpft an Band 1 an. Daher ist es unbedingt notwendig Band 1 vorher gelesen zu haben. Es geht hier wieder seh spannend zu, ich musste einfach wissen wie es mit Steel und Megan weitergeht. Neben der Spannung gibt es vielerlei Emotionen und erotische Szenen, die sich wunderbar ins Geschehen einfügen. Es stimmt einfach wieder alles.

Das Ende hat mich dann endlich richtig zufrieden gestimmt. Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, schließt sie ab und macht sie rund. Als Leser kann man sich nun zurücklehnen, es ist alles geklärt.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Steel – Broken Heart“ von Ute Jäckle eine rundum gelungene Fortsetzung, die Band 1 ins nichts nachsteht.
Bekannte Charaktere, die hier wieder ganz wunderbar ausgearbeitet sind, ein flüssiger sehr fesselnder Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend gehalten ist, in der man aber auch viele Emotionen und erotische Szenen findet, haben mich überzeugt und ganz wunderbar unterhalten.
Wirklich zu empfehlen!

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