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49 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

Flerya

Emily Thomsen , Anja Uhren
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2017
ISBN 9783959913515
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
Einst verbannte der Drachenkönig Gardorath die Herrscherin der Ghul und bewahrte damit das Reich vor dem Niedergang. Nur die Trägerin des magischen Armbandes Kemantie kann Königin Aine befreien. Nichts anderes will Yadiran, der oberste Feldherr der dunklen Herrscherin, und dabei ist ihm jedes Mittel recht. Er entführt Gardoraths Tochter Flerya, die untrennbar mit Kemantie verbunden ist, und zieht sie als sein eigenes Kind auf. Ohne Erinnerung an ihre wahre Herkunft schenkt sie ihm ihre ganze Liebe. Doch der kaltblütige Seelenfresser wartet nur auf Fleryas sechzehnten Geburtstag. Es ist der Tag, an dem der Drache in ihr erwacht und sie Aine befreien wird. Der Tag, an dem Yadiran ihren Tod fordert. Gebrochen vom Verrat und auf sich allein gestellt, versucht Flerya, ihrem Häscher zu entrinnen – und den Untergang Emireschas abzuwenden.
(Quelle: Drachenmond Verlag)

Meine Meinung
Die Autorin Emily Thomsen war mir bisher leider noch nicht bekannt. Umso neugieriger war ich auf „Flerya“ aus ihrer Feder. Vom Cover wurde ich hier sofort angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Also habe ich mich sehr gespannt ans Lesen gemacht.

Die Charaktere empfand ich richtig gelungen. Sie alle sind sehr gut beschrieben, man kann sie sich als Leser wirklich gut vorstellen.
Flerya ist hier die Protagonistin. Sie ist gerade erst 16 Jahre alt und so ganz plötzlich wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. Genau darunter leidet Flerya dann, immerhin lastet so eine ziemlich große Last auf ihren Schultern. Sie passt wirklich ganz super in diese Geschichte hier und ich mochte sie unheimlich gerne, so wie sie sich hier gibt, es stimmt einfach alles.
Liam ist wirklich beeindruckend beschrieben, Er ist der Heerführer des Königs. Zu Anfang wusste ich ihn ehrlich nicht so ganz zu nehmen, im Verlauf aber wurde er mir richtig sympathisch, ich habe ihn letztlich total ins Herz geschlossen.

Neben diesen beiden genannten tauchen hier noch ganz verschiedene Charaktere auf. Als Leser lernt man neben Menschen auch beispielsweise Sylphen oder auch Drachen oder Geistwesen kennen. Es passt jeder von ihnen wirklich gut ins Geschehen hinein, sie sind alle samt facettenreich und vielseitig beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich total flüssig und leicht zu lesen. Emily Thomsen hat es geschafft, dass ihre Welt vor meinem inneren Auge zum Leben erwacht ist, ihre Beschreibungen sind richtig klasse.
Die Handlung selbst hat mich einfach gefesselt. Es gibt hier viel Spannung, ich war von Anfang an sehr gespannt darauf wie sich das Geschehen entwickeln würde, was weiter passiert. Emily Thomsen hat Wendungen eingebaut, die mich immer wieder aufs Neue überrascht haben, die das Geschehen in Bahnen lenkten, die ich so nicht erwartet habe.

Das Ende hat mich getroffen. Es macht traurig aber gleichzeitig auch neugierig darauf wie es weitergeht. Es gibt noch sehr viele Dinge, die offen sind, auf die ich gerne Antworten hätte. Ich hoffe die Fortsetzung wird nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Fazit
Kurz gesagt ist „Flerya: Drachenschlaf“ von Emily Thomsen ein Fantasyroman vom Allerfeinsten, der mich auf Anhieb gepackt hat.
Facettenreiche, sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein sehr angenehmer flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend und sehr abwechslungsreich empfand, haben mich hier wirklich gefesselt und schlichtweg überzeugt.
Absolut empfehlenswert!

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

Banshee Livie (Band 1): Dämonenjagd für Anfänger

Miriam Rademacher
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 13.10.2017
ISBN 9783906829555
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
So hat sich Livie ihren Tod nicht vorgestellt. Sie bekommt einen Job, der aus Heulen und Scharade besteht, einen altklugen Kollegen mit sexy Stimme, aber ohne Gesicht, und eine staubige Dachkammer ohne Internetanschluss. Livie ist jetzt die Banshee von Schloss Harrowmore und hat in ihrer Rolle als Schutzgeist die Aufsichtspflicht über eine der tollpatschigsten Familien Englands. Als dann auch noch ein nachtragender Dämon auftaucht, um eine uralte Rechnung zu begleichen, ist Livies Tod endgültig aufregender, als es ihr Leben jemals war.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Meine Meinung
Der Roman „Banshee Livie: Dämonenjagd für Anfänger“ stammt von der Autorin Miriam Rademacher. Für mich war dieser Reihenauftakt der erste Roman der Autorin und ich war sehr gespannt was mich hier wohl erwarten würde. Das Cover und auch der Klappentext sprachen mich sehr an und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die Charaktere empfand ich sehr gelungen. Sie wirkten auf mich sehr gut beschrieben und von den Handlungen her konnte ich alles gut nachvollziehen.
Livie war mir auf Anhieb richtig sympathisch. Sie hat so eine Art, sieht irgendwie immer alles negativ, doch das macht sie aus. Sie wirkte echt und glaubhaft, man muss sie einfach ins Herz schließen von ihrer Art her.
Walt habe ich auf gerne gemocht. Er ist ein sogenannter Todesbote und Livies Mentor. Auf mich wirkte er eher etwas düster und ernster, doch genau das gibt ihm den gewissen Touch.

Auch die Nebenfiguren gefielen mir hier richtig gut. Als Leser lernt man facettenreiche Figuren kennen. Ich konnte sie mir alles gut vorstellen.
Mein heimlicher Star aber ist hier ganz klar ein Mummel. Hierbei handelt es, so viel sei verraten, ein kleines Tierchen, das einfach wunderbar ins Geschehen integriert wird. Es gibt hier verschiedene Arten und Varianten, ich fand den Mummel einfach großartig.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und locker. Man fühlt sich als Leser einfach wohl während des Lesens, das Buch mit seiner Geschichte lässt einen einfach nicht los. Es gibt auch eine schöne Brise Humor, die das ganze auslockert.
Die Handlung gefiel mir auch richtig gut. Der Einstieg gelingt hier richtig gut, man ist schnell im Geschehen drin und kann ohne Probleme folgen. Und dieses Geschehen ist wirklich fantastisch, es geht spannend zu, diese Spannungskurve steigt hier kontinuierlich an und wird dann stets hoch gehalten. Hinzu kommt noch eine gute Portion Action und eine keiner süße Liebesgeschichte, die sich gut ins Geschehen integriert.

Das Ende gefiel mir richtig gut. Ich empfand es gut genauso wie es ist und macht zugleich auch neugierig auf Band 2. Ich bin gespannt was da dann alles auf den Leser zukommen wird.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Banshee Livie (Band 1): Dämonenjagd für Anfänger“ von Miriam Rademacher ein gelungener Reihenauftakt, der mich gefangen genommen hat.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, fantastisch und actionreich empfunden habe, haben mich wunderbar unterhalten und machen Lust auf mehr.
Wirklich zu empfehlen!

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

st.elwine, bookshouse, ärztin, amerika, liebe

Spätsommersprossen - St. Elwine 5

Britta Orlowski
Buch: 419 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 25.09.2017
ISBN 9789963537822
Genre: Romane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Wieso soll das Revival-Konzert in einem unbekannten Küstenort stattfinden? Zunächst lehnt Baylee ab, nur, um später die Meinung über ihre Teilnahme zu ändern. Für diese Schnapsidee zeichnet das Hippie-Blut in ihren Adern verantwortlich. Alles, was mit den Ted Brunner Singers zu tun hat, gehört eigentlich in ihre Vergangenheit. Auch der ehemalige Sänger Joel DeLuca, das optische Schmankerl ihrer Band, der Sahnetupfer auf der Torte. Kurz nach ihrer Ankunft in St. Elwine erfährt Baylee mehr. Joel befindet sich ganz in ihrer Nähe, und er ist der Reverend dieser Stadt. Sofort beschleunigt sich ihr Herzschlag. Doch viel schlimmer ist, sie soll zu ihm gehen und ihn umstimmen, denn er verweigert sich dem Konzert. Dabei wissen die ehemaligen Mitglieder der Hippie-Combo, was damals passiert ist. Damals, in einem anderen Leben, als alles irgendwie leicht schien, bis das Unglück geschah.
Trip wider Willen nach St. Elwine
(Quelle: Bookshouse)

Meine Meinung
Der Roman „Spätsommersprossen“ stammt von der Autorin Britta Orlowski. Es ist bereits der 5. Teil ihrer „St. Elwine“ – Reihe und nachdem ich die anderen Romane bereits gelesen hatte war ich nun wirklich gespannt was mich hier wohl erwarten würde.
Der Klappentext und auch das Cover gefielen mir richtig gut, also begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die Charaktere sind richtig gelungen. Jeder von ihnen passt perfekt in dieses Buch hinein, hat einen festen Platz und ist wunderbar beschrieben.
Baylee war mir auf Anhieb sehr sympathisch, ich mochte sie von Anfang an total gerne. Sie ist nicht mehr die Jüngste, doch das stört Baylee nicht, eher im Gegenteil sie kleidet sich wie ein junges Mädchen. Und auch sonst ist Baylee einfach klasse, sie sagt was sie denkt und ist so herrlich unkompliziert locker und liebenswert.
Joel war einst ein richtig toller Sänger. Nun ist er Reverend in St. Elwine und da taucht plötzlich Baylee bei ihm auf. Immerhin steht das Revival-Konzert an und Baylee soll Joel überreden mitzumachen. Somit holt Joel seine Vergangenheit wieder ein und er muss sich wohl oder übel mal mit ihr auseinandersetzen. Man merkt richtig wie es Joel schwer fällt, wie er aber immer mehr Baylee verfällt und sich langsam aber sicher wieder fängt.

Auch die anderen Charaktere, wie die anderen Bandmitglieder oder auch die Bewohner von St. Elwine sind gelungen. Sie alle gehören fest ins Geschehen hinein, keiner darf fehlen.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Ich habe angefangen und mich sofort wieder total wohlgefühlt in St. Elwine. Es war quasi wie nach Hause kommen, die Umgebung von St. Elwine, es war alles auf Anhieb wieder da. Die Beschreibungen sind so toll, die Stadt ist vor meinen Augen regelrecht zum Leben erwacht.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Baylee und Joel DeLuca. Britta Orlowski hat hierfür die 3. Person verwendet, so schaut man quasi von außen auf das gesamte Geschehen und hat einen wunderbaren Überblick.
Die Handlung ist toll. Ich bin immer wieder gerne in St. Elwine, hier fühle ich mich pudelwohl. Das Geschehen bewegt, es zeigt, dass man sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen sollte, auch wenns wehtut. Irgendwann holt sie einen eben doch ein. Ich habe hier mal wieder alle Gefühle durchlebt, es ging auf und ab, ich habe mitgefiebert, mitgelitten und mitgelacht. Es ist alles stimmig und wirklich klasse.

Das Ende ist in meinen Augen richtig passend. Es passt, wackelt und hat Luft, macht die Gesamtgeschichte rund und schließt sie wunderbar ab.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Spätsommersprossen – St. Elwine 5“ von Britta Orlowski ein Roman, der mit von Anfang an begeistern konnte.
Wunderbar dargestellte Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die sämtliche Gefühle anspricht und den Leser mitleiden, mitlachen und mitfiebern lässt und deren Umgebung einfach sehr anschaulich beschrieben ist, haben mich rundum überzeugt und ganz wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

lilo seidl, thriller

72

LiLo Seidl
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 09.08.2017
ISBN 9783744887601
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurzbeschreibung
Hasan, Rami und Nasri – drei Freunde, drei Leben, ein Schicksal:
Die Flucht aus Syrien. Vom Bürgerkrieg gezeichnet, mit Narben an Seele und Körper, genießen sie Asyl in ihrer neuen Heimat Deutschland. Sie haben Arbeit und sind gut integriert. Khan, der Anführer einer IS-Splittergruppe, streckt seine Krallen nach ihnen aus, er will sie als Attentäter rekrutieren. Sein Köder ist ein verlogenes Versprechen: „Jeden Märtyrer erwarten 72 Jungfrauen im Paradies“.
Khan braucht Insider wie Hasan, Rami und Nasri, ihre Arbeitgeber sind auserkorene Ziele für Attentate. Er will mit Terroranschlägen die deutsche Wirtschaft an ihrem empfindlichsten Nerv treffen:
Gewinnverlust durch Produktionsausfall und in den Keller rauschende Aktienkurse. Und er will alle Ungläubigen brennen sehen, sein erstes Ziel ist eine große Raffinerie.
Bald ist einer der drei Freunde bereit zu sterben, um seinen Qualen ein Ende zu bereiten. Eine Katastrophe biblischen Ausmaßes droht!
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Der Roman „72: Liebe ist stärker als Hass“ stammt von der Autorin LiLo Seidl. Bisher war mir die Autorin noch vollkommen unbekannt, umso neugieriger war ich auf das was mich hier erwarten würde.
Das Cover und der Klappentext haben mich hier sehr angesprochen, also habe ich mich gespannt ans Lesen gemacht.

Die Charaktere dieser Geschichte hier gefielen mir wirklich gut. LiLo Seidl hat sie alle samt vorstellbar beschrieben, man baut als Leser eine gute Bindung zu ihnen auf.
Die Protagonisten sind Hasan, Rami und Nasri. Alle 3 sind Flüchtlinge auf Syrien, alle 3 haben sie ihre ganz eigenen Dinge erlebt. Ihre Wege nach Deutschland waren sehr unterschiedlich, ihnen allen hängt diese Flucht noch nach. Die Autorin beschreibt sie unterschiedlich und dennoch haben sie eben auch ihre Gemeinsamkeiten. In Deutschland sind aber alle 3 angekommen, die Integration hat bei ihnen gut funktioniert, sie haben Freunde und gehen arbeiten. Und dennoch, als Leser merkt man irgendwie schwebt dennoch etwas über ihnen wie ein Damoklesschwert.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einnehmend. Ich war ganz schnell im Geschehen drin, konnte flüssig und leicht folgen, es ist alles sehr gut nachvollziehbar und verständlich.
Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven der 3 Protagonisten. Man merkt als Leser wer gerade dran ist, kann die Sichtweisen sehr gut auseinanderhalten.
Die Handlung hat mich wirklich von Beginn an gepackt, anders kann ich es nicht sagen. Das Tempo ist in meinen Augen sehr hoch gehalten, es gibt eine sehr gute Spannungskurve, die sich immer weiter steigert. Ich habe das Buch quasi in einem Rutsch gelesen, wollte wissen wie sich das Geschehen hier weiterentwickelt. Hier wirkt wirklich alles realistisch und glaubhaft, zum Teil sogar sehr erschreckend echt.
Es war nicht mein erster Roman, der sich mit dem Thema Flüchtlinge befasst hat. Und dennoch hier war es anders, durch Flashbacks erfährt man hier einiges über die Protagonisten, was ich sehr interessant fand. Es ist sicherlich kein leichtes Thema, mit dem sich LiLo Seidl hier befasst, dennoch aber finde ich es wichtig, dass eben das Thema den Weg in die Bücher findet.

Das Ende dieses Romans empfand ich als gelungen. Es schließt die Gesamthandlung sehr gut ab und macht sie rund.
Ganz am Ende finden sich hier Worte der Autorin, wo sie erklärt wie sie zu Informationen gekommen ist und was es mit der 72 wirklich auf sich hat. Mir gefiel dies sehr gut, denn so wird dem Leser das Thema nochmal zusätzlich nähergebracht. Gleichzeitig regt sie so auch noch zum Nachdenken an.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „72: Liebe ist stärker als Hass“ von LiLo Seidl ein Roman, der mich von Beginn an mitgerissen hat.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein einnehmender flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend und interessant empfand, die sich zudem mit einem doch schwierigen Thema beschäftigt, haben mir hier tolle Lesestunden beschert und mich auch zum Nachdenken angeregt.
Absolut zu empfehlen!

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

übergewicht, 70er jahre, tanzen, verliebtheit, machtgehabe

Let's disco

Andreas Hüging
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 18.08.2017
ISBN 9783764170752
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Valentin Plau hat ein buchstäblich schwerwiegendes Problem: Wenn es ihm nicht bald gelingt, wenigstens ein paar Kilo abzunehmen, wird er seine Wochenenden auf ewig vor dem Computer verbringen, während alle anderen die hübschesten Mädels abschleppen! Da entdeckt er eines Nachmittags eine alte Videokassette seines Vaters aus den 70ern, auf der sein Vater als umjubelter Tänzer zu sehen ist. Valentin fasst einen irrwitzigen Entschluss: Praktisch über Nacht verwandelt er sich in den Discostar Val P. mit ausgefallenen Schlaghosen, schrillen Hemden, polierten Tanzstiefeln und ganz viel Strass und Glitzer. Nach dem ersten Spott sorgt schließlich ein überdrehtes Tanzvideo auf Youtube dafür, dass Valentin zum Star wird, und selbst die Klassenschönheit Linda-Ev interessiert sich für ihn. Doch Valentins Herz schlägt heimlich für die schlagfertige LUNA, die er bisher nur aus dem Sternschnuppen-Chat kennt. Wird sie ihn auch mögen, wenn sein Bauch ihr eines Tages live gegenübersteht?
(Quelle: Ueberreuter Verlag)

Meine Meinung
Der Autor Andreas Hüging war mir bisher komplett unbekannt. Umso neugieriger war ich daher auf seinen Roman „Let’s disco: Die schwer verrückte Geschichte von Valentin Plau“. Das Cover gefiel mir richtig gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden.

Die Charaktere hat der Autor lebensnah und vorstellbar dargestellt. Auf mich wirkten sie wie ganz normale Teenager, wie man sie zu Hauf heutzutage finden kann.
Valentin Plau ist 13 Jahre alt und er hat ein paar Kilo zu viel auf seinen Rippen. Er fühlt sich ziemlich als Versager, ein typischer Angriffspunkt für andere. Er selbst sieht sich selbst als Versager und Verlierer. Ich empfand Valentin als sehr realistisch dargestellt, man kann ihn sich gut vorstellen.
Pavlos ist Valentins bester Freund. Auch er schleppt so einige Dinge mit sich rum, auch wenn er weniger Probleme hat als Valentin.
Louise ist ebenfalls etwas kräftiger gebaut. Auf mich wirkte sie etwas eingebildet, die anderen im Buch aber scheinen sie mehr zu mögen.

Es gibt noch andere Charaktere im Buch. Sie alle sind gut beschrieben, man erfährt die wichtigsten Dinge, die man für das Geschehen wissen muss.

Der Schreibstil des Autors ist jugendlich und locker zu lesen. Man kommt flüssig durch das Geschehen, kann problemlos folgen, es ist alles
verständlich.
Die Handlung selbst fand ich gut. Ich bin gut ins Geschehen gekommen, zu Anfang der Chat gefiel mir wirklich gut. Hier hätte der Autor aber noch mehr rausholen können.
Ich empfand die Handlung als realistisch. Ins Geschehen eingebaut sind hier verschiedene mediale Plattformen, wie beispielsweise Youtube. Es gibt zudem auch humorvolle Passagen im Buch, die manches Mal aber irgendwie doch überzogen wirkten.
Der Autor bringt hier verschiedene Botschaften zum Leser. So zeigt er beispielsweise auf das etwas, das einmal im Internet ist, nie ganz gelöscht werden kann. Er zeigt auch auf wie wichtig Freunde sind und was Mobbing anrichtet. Alles Themen die Jugendliche der angesprochenen Zielgruppe beschäftigen.

Das Ende ist gut so wie es ist. Es passt sehr gut zur hier geschilderten Gesamtgeschichte, schließt sie ab und macht sie rund.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Let’s disco: Die schwer verrückte Geschichte von Valentin Plau“ von Andreas Hüging ein Jugendroman, der zahlreiche Dinge anspricht, die Jugendliche beschäftigen.
Gut beschriebene Charaktere, ein jugendlicher angenehm zu lesender Stil des Autors und eine Handlung, die sich mit wichtigen, zum Teil auch schwierigen Themen beschäftigt, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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8 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

jugendroman

Der Schlüssel zum Tor

Eva Seith
Flexibler Einband
Erschienen bei Talawah Verlag, 01.09.2017
ISBN 9783981858631
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Seit Tagen erscheinen der 12-jahrigen Lili seltsame Gestalten, die außer ihr keiner zu sehen scheint. Als sie sich ihrer Großmutter anvertraut, erfahrt sie, dass sie der Sprössling eines uralten Familienclans ist, der eine geheimnisvolle Gabe hütet, die nur in jeder vierten Generation eine Trägerin erwählt. Doch es kommt noch dicker, denn alles deutet darauf hin, dass sie die nächste Auserwählte ist. Von einem Augenblick auf den anderen steht Lili an der Grenze zweier Welten, deren Überschreiten sie großer Gefahr aussetzt. Schon bald überstürzen sich die Ereignisse und reißen sie in einen Strudel mysteriöser Abenteuer. Wird Lili ihr Schicksal meistern? Es beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod …“
(Quelle: Talawah Verlag)

Meine Meinung
Der Jugendroman „Der Schlüssel zum Tor“ stammt von der Autorin Eva Seith. Es ist der erste Teil der „Lili-Brown-Trilogie“ und ich war wirklich neugierig darauf was mich hier wohl erwarten würde. Das Cover und auch der Klappentext sprachen mich auf Anhieb an. Also begann ich auch ohne Zögern mit dem Lesen.

Lili mochte ich auf Anhieb total gerne. Sie ist 12 Jahre alt, wirkte aber auf mich schon deutlich reifer. Sie lebt bei ihrer Mutter, ihr Dad ist leider gestorben. Allerdings Lili ist ziemlich oft auf sich gestellt bzw. verbringt einen großen Teil ihrer Zeit bei ihrer Großmutter Esther, da ihre Mutter kaum Zeit für sie hat. Bis zu dem Tag an dem Lili auf ein Internat kommt. Dort wird Lilis Welt noch mehr auf den Kopf gestellt als es eh schon geschehen ist. Lili versucht mit ihrem neuen Leben klarzukommen, sie wird immer mutiger und auch selbstbewusster, was mir sehr gut gefiel. Ihre Gabe erwacht nach und nach und Lili merkt es gibt da Dinge, die eigentlich gar nicht sein dürften.
Ariane und Cornelius sind Lilis Mitschüler, die mir beide sehr gut gefallen haben. Sie stehen Lili bei, halten zu ihr und erweisen sich so als wahre Freunde.
Esther, Lilis Großmutter, ist immer für ihre Enkelin da. Sie bringt den Stein quasi ins Rollen und hilft Lili am Ende auch wo sie nur kann.

Auch die anderen Charaktere, wie Belinda, die Wahrsagerin, oder Marla, Lilis Mutter oder auch andere Mitschüler, Lehrer und auch der Direktor, haben mir alle samt gut gefallen. Jeder von ihnen hat einen festen Platz und ich bin bereits jetzt schon neugierig wer noch eine größere Rolle einnehmen wird.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, musste immerzu wissen was wie es weitergeht. Eva Seith beschreibt zudem die Dinge sehr bildhaft und detailliert, man kann es sich alles sehr gut vorstellen.
Geschildert wird das Geschehen aus der personalen Erzählperspektive. Man folgt als Leser hauptsächlich Lili, erfährt so die Dinge immer genau dann, wenn sie es auch erfährt. Mir gefiel dies sehr gut, so kann man richtig mitfiebern, im Geschehen abtauchen.
Die Handlung hat es mir sehr angetan. Ich empfand sie als sehr spannend und abenteuerlich gehalten, hinzu kommen mysteriöse Dinge, die mich zusätzlich gefesselt haben. Man weiß als Leser eigentlich nicht was als nächstes kommt, immer wieder geschieht hier etwas Überraschendes.
Hinzu kommt ein richtig tolles Setting, das vor dem Auge des Lesers zum Leben erwacht.

Das Ende ist an und für sich abgeschlossen. Es passt sehr gut zur hier erzählten Gesamtgeschichte. Und dennoch bleiben genug Dinge für Teil 2 und 3. Ich bin schon jetzt unheimlich neugierig und es wird mit Sicherheit nicht lange dauern bis sie hier bei mir einziehen.

Fazit
Kurz gesagt ist „Der Schlüssel zum Tor“ von Eva Seith ein wirklich gelungener Auftaktband der „Lilli-Brown-Trilogie“, der mich von Beginn an eingefangen hat.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leichter sehr gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und abenteuerlich empfand und in der es einiges zu entdecken gibt, haben mir hier richtig tolle Lesestunden beschert und machen Lust auf Teil 2 und 3.
Absolut empfehlenswert!

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Melissas Versprechen

Greta Milán
E-Buch Text: 250 Seiten
Erschienen bei null, 30.09.2017
ISBN B076365Y3F
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Die taffe Grafikerin Liz liebt ihren Job in der Werbeagentur Anderson & Partner, der ihr ein unabhängiges Leben bietet. Um keinen Preis will sie sich zurück in die Welt ihrer Eltern ziehen lassen, in der die Gier nach Reichtum und Macht an erster Stelle steht. Einzig ihr Kollege Alec bringt sie mit seinen Avancen zunehmend aus dem Gleichgewicht.
Liz ist sich längst nicht klar über ihre Gefühle, als sie dem zukünftigen Geschäftspartner ihres Vaters zum ersten Mal begegnet. William ist attraktiv, charmant und lässt keinen Zweifel daran, dass er Liz lieber an seiner Seite sehen will.
Zwischen beiden Männern gerät Liz immer tiefer in einen Strudel aus geheimen Sehnsüchten und dunklen Intrigen – bis sie eine folgenschwere Entscheidung trifft.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Von Greta Milán habe ich bereits andere Romane gelesen und bisher auch immer für gut befunden. Nun durfte ich auch ihr neuestes Werk „Melissas Versprechen“ lesen und war natürlich auch sehr gespannt was mich hier erwarten würde.
Angesprochen von Klappentext und Cover habe ich mich dann auch schnell ins Lesevergnügen gestürzt.

Die Charaktere sin der Autorin in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich konnte sie mir gut vorstellen, konnte die Handlungen sehr gut nachvollziehen.
Melissa ist eine sympathische junge Frau. Auf mich wirkte sie sehr tough und glaubhaft realistisch gezeichnet. Sie weiß ziemlich genau was sie will und wie sie es erreicht. Allerdings tief im Inneren grübelt Melissa doch immer wieder, sie wirkte hier auch verletzlich auf mich.
Alec wirkte auf mich ebenso sympathisch. Er ist oftmals sehr in sich gekehrt. Man spürt als Leser das ihn etwas beschäftigt.
William ist jemand der etwas hinter den beiden andere zurückbleibt. Man erfährt zwar ein paar Dinge über ihn, allerdings die Tiefe geht bei ihm doch ein wenig verloren.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir auch hier wieder richtig gut. Greta Milán schreibt sehr flüssig und angenehm zu lesen, einmal im Buch drin will man als Leser gar nicht aufhören mit dem Lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus drei verschiedenen Perspektiven. Hier bekommt man einen Einblick durch Melissas, Alecs und auch Williams Augen. Dadurch bekommt man verschiedene Einblicke, lernt verschiedene Seiten sehr gut kennen.
Die Handlung ist richtig gelungen. Sie ist gespickt mit Höhen und Tiefen, es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Es ist eine Liebesgeschichte, die der Leser hier zu lesen bekommt, der aber nicht vorhersehbar ist. Immer wieder gibt es Wendungen, die unvorhergesehen kommt. Es sind Steine und Hürden, die hier im Weg liegen die überwindet werden müssen.
Besonders gefallen hat mir das man die Emotionen sehr gut greifen kann, sie sind immerzu nachvollziehbar, kommen von Herzen und genau da landen sie letztlich auch, im Herzen des Lesers.

Das Ende hat mir wirklich gut gefallen. Es passt sehr gut zur hier erzählten Gesamtgeschichte, schließt sie sehr gut ab und macht sie einfach rund.

Fazit
Insgesamt gesehen ist „Melissas Versprechen“ von Greta Milán ein mitreißender Roman, der mich wirklich begeistern konnte.
Vorstellbare glaubhaft beschriebene Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt hat und in der man die Emotionen sehr gut greifen kann, haben mir hier wundervolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

vergangenheit, liebe, drogen, kampf

Despacito: Befreie mich

Carla Miles
E-Buch Text: 321 Seiten
Erschienen bei null, 29.09.2017
ISBN 9783943957556
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Wenn dein Leben bedroht ist und du deinen Feind nicht kennst, an wen kannst du dich wenden?
Acht lange Jahre war Lisseth Gutiérrez, Ehefrau eines einflussreichen Drogenbarons, in einem goldenen Käfig gefangen. Doch dann wird sie über Nacht Witwe. Durch den gewaltsamen Tod ihres Mannes gerät auch sie in Lebensgefahr. Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann und wem nicht. Sie weiß nur eins: Sie braucht dringend einen Verbündeten.
Ricardo Moreno steht kurz vor dem Ziel seiner Wünsche. Er ist bereit, die Nachfolge an der Spitze des Drogenimperiums anzutreten. Eine Allianz mit Lisseth soll seinen Anspruch symbolisch und praktisch untermauern. Doch ist sie bereit, sich erneut in Abhängigkeit von einem Mann zu begeben oder ist ihr Freiheitsdrang größer als ihr Wunsch nach Sicherheit?
Antonio Barrera ist auf der Flucht vor der amerikanischen Drogenbehörde. Verletzt und von allen Kontakten abgeschnitten sucht er Hilfe bei einem kolumbianischen Geschäftspartner. Doch Aldo Gutiérrez wurde ermordet, und als ihn seine Witwe als Leibwächter engagiert, passiert etwas, womit der egozentrische Womanizer nie gerechnet hätte.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Von der Autorin Carla Miles kenne ich bereits andere Bücher, mit denen sie mich bisher auch immer gefangen nehmen konnte. Nun hatte ich die Chance ihr neustes Werk „Despacito: Befreie mich“ zu lesen und war natürlich sehr gespannt auf das, was mich hier erwarten würde.
Das Cover gefiel mir richtig gut und der Klappentext versprach mir interessante Lesestunden.

Die Charaktere hat die Autorin wirklich gut dargestellt. Als Leser kann man sie sich gut vorstellen, sie sind ausreichend beschrieben.
Lisseth hat einiges durchgemacht. Nun ist sie Witwe, gerät allerdings selbst auch in große Gefahr. Ich konnte mich sehr gut in Lisseth hineinversetzen, ihre Gedankengänge waren für mich gut nachzuvollziehen.
Ricardo hofft der neue Mann an Lisseths Seite werden zu können. Er versucht ihr nach dem Tode ihres Mannes beizustehen, verfolgt aber selbst noch ganz andere Ziele. Auf mich wirkte er ganz schön gewieft, weiß ziemlich genau was er will und wie er an seine Ziele kommt.
Antonio ist auf der Flucht und trifft so auch auf Lisseth. Er wird kurzum ihr Bodyguard, zwischen den beiden knistert es gewaltig, sie versuchen aber dies zu unterdrücken. Mir gefiel Antonio sehr gut, er stet Lisseth zur Seite, irgendwie sitzen sie ja doch im selben Boot.

Auch die anderen vorkommenden Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Carla Miles beschreibt sie gut und bindet sie so sehr gut ins Geschehen ein.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ich bin sehr gut durch die Seiten gekommen. Carla Miles hat mich wieder einmal mit ihren Worten gefesselt, ich konnte vollkommen abtauchen.
Die Handlung ist eine wirklich gute Mischung aus Spannung, Drama und viel Liebe. Hinzu kommen noch erotische Szenen, die sehr gut ins Geschehen eingebaut wurden. Als Leser wird man hier unweigerlich in die Handlung hineingezogen, man will einfach wissen wie es sich weiter entwickelt.
Die Idee mit der Drogenszene gefiel mir richtig gut. Klar, sie ist nicht neu, Carla Miles aber lässt sie hier dennoch frisch auf mich wirken. Sie hat ihre ganz eigen Welt, die sie gekonnt in Szene setzt.

Das Ende ist in meinen Augen gut gemacht. Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die vielleicht noch einer Antwort bedürfen. Wer weiß vielleicht gibt es ja noch eine Fortsetzung, ich würde mich jedenfalls freuen.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Despacito: Befreie mich“ von Carla Miles ein richtig guter Roman, der mich auch fesseln konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist und in der sich auch dramatische und erotische Szenen wiederfinden, haben mir hier richtig schöne Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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(15)

22 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

erotik, vernissage, romantisch, rickelnd, tessa tscherny

Der Künstler und seine Musen

Lonna Haden
E-Buch Text: 94 Seiten
Erschienen bei LUST AND LOVE, 03.09.2015
ISBN 9783959629997
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kurzbeschreibung
Tessa arbeitet als Kolumnistin für eine renommierte Frauenzeitschrift. Das Thema ihrer Kolumne ist die moderne Kunst, über die sie gerne ein wenig zynisch berichtet. Ihr bester Freund Alex begleitet sie als Fotograf auf verschiedene Vernissagen, auf denen die beiden nebenbei mehr oder minder erfolgreich auf Männerfang gehen. Doch leidet Tessas Selbstbewusstsein noch darunter, dass sie vor einiger Zeit von ihrer großen Liebe verlassen wurde, weswegen sie sich neu finden muss.
Auf einer Vernissage lernen die beiden das illustre Künstlerpaar Frank und Michelle kennen. Frank malt abstrakte Bilder, die Michelle mit Messern, Kettensägen und Äxten zerlegt und neu arrangiert. Sowohl Tessa als auch Alex sind von Frank fasziniert, doch auch Michelle weiß zumindest Tessa geschickt zu umgarnen.
Das Künstlerpaar lädt die beiden auf ein Wochenende zu sich nach Hause ein, wo es zwischen Frank und Alex heftig knistert, während Michelle alles daran setzt, Tessas zerstörte Seele zusammenzusetzen, als ob sie Franks zerstörte Bilder neu arrangieren würde.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Der Kurzroman „Der Künstler und seine Musen“ stammt von der Autorin Lonna Haden. Besonders hat mich hier das Cover angesprochen. Doch auch der Klappentext versprach mir so Einiges und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die Charaktere empfand ich als gut gezeichnet. Lonna Haden hat es mir hier einfach gemacht, ich habe recht schnell einen Zugang zu ihnen bekommen, konnte sie mir gut vorstellen.
Tessa ist gerade am Anfang doch eher ängstlich und zurückhaltend. Mit der Zeit aber entwickelt sich Tessa merklich.
Michelle ist unter anderem ein Grund, dass dies passiert. Sie war früher auch mal so wie Tessa, mit der Zeit aber hat auch sie sich entwickelt.
Alex ist ein Freund, den man sich nur wünschen kann. Er ist schwul, was aber nicht stört, eher im Gegenteil. Er hat viel Spaß am Leben und ist ein offener lustiger Mensch.
Michelles Mann Frank war mir nicht ganz so sympathisch wie die anderen. Sein Handeln ist nicht immer so wie man es sich als Leser vorstellt.

Neben den genannten Charakteren gibt es noch andere. Diese werden aber meist nur am Rande erwähnt, da sie nicht immer tragende Rollen spielen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Lonna Haden schreibt recht flüssig und gut verständlich. Zudem beschreibt sie alles sehr anschaulich, man kann es sich als Leser wirklich gut vorstellen.
Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven. Somit bekommt man als Leser einen richtig guten Einblick in alle Seiten.
Die Handlung selbst ist unterhaltsam. Aufgrund der doch wenigen Seiten wirkte es in meinen Augen aber zum Teil recht oberflächlich. Hier hätten es gerne ein paar Seiten mehr sein dürfen, die Autorin hätte gerne in die Tiefe gehen können. Einiges wird so leider nur angerissen.
Ins Geschehen eingearbeitet sind auch erotische Szenen, die sehr schön beschrieben sind und sich toll einfügen.

Das Ende passt in meinen Augen gut zur Gesamtgeschichte. Es schließt sie wirklich gut ab und macht sie rund. So kann man als Leser den Reader zufrieden zur Seite legen.

Fazit
Letztlich gesagt ist „Der Künstler und seine Musen“ von Lonna Haden en Kurzroman, der für kurzweilige Unterhaltung sorgt.
Gut beschriebene anschauliche Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die sehr unterhaltsam gehalten ist, aufgrund der wenigen Seiten aber irgendwie doch recht oberflächlich bleibt, haben mir hier sehr schöne Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

mariellaheyd, neuerscheinung, märche, rezensionsexempla, fantas

Die Braut des blauen Raben

Mariella Heyd
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 04.10.2017
ISBN 9783946955030
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Dank der Hellseherin Manteia sind die Raben und mit ihnen die Albträume seit Jahren aus dem Dorf verschwunden. Doch nach der jährlichen Hochzeitszeremonie fallen sie plötzlich scharenweise in Czarny Kruku ein und alte Ängste erwachen unter den Bewohnern. Sinnt der verlorene Junggeselle, dem man seine Braut Lobna vorenthalten will, auf Rache? Und was hat das alles mit der Rabenfrau Waleska zu tun? Voller Panik jagen die Dorfbewohner das Mädchen in die Wälder, ohne zu ahnen, welch dunkle Geheimnisse sich dort verbergen.
(Quelle: Zeilengold Verlag)

Meine Meinung
Von Mariella Heyd kannte ich bereits andere Geschichten mit denen sie mich bisher immer sehr begeistern konnte. Nun durfte ich „Die Braut des blauen Raben“ aus ihrer Feder lesen und war sehr gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde. Das Cover hat mich auf jeden Fall sehr angesprochen und auch der Klappentext machte mich neugierig.

Die Charaktere haben mir richtig gut gefallen. Sie hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet und sie vorstellbar beschrieben.
Lobna ist eine junge Frau, die ich sehr interessant und sympathisch empfand. Sie hat es nicht unbedingt einfach, doch sie lässt sich nicht unterkriegen. Trotz keinem Ausweg versucht sie das Beste aus ihrer Situation zu machen. Sie scheut zudem keine Gefahren.
Manteia ist eine Hellseherin und „Hexe“. Sie spricht immer wieder ziemlich in Rätseln und so ganz wusste ich nicht wo ich sie einordnen sollte. Erst im Verlauf ändert sich dies dann.

Neben diesen beiden gibt es noch andere Charaktere, die sich ebenso richtig gut ins Geschehen einfügen. Sie sind alle samt facettenreich und vielseitig gezeichnet, jeder von ihnen trägt so seine ganz eigenen Geheimnisse in sich.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig zu lesen. Mariella Heyd hat es geschafft mich hier von Beginn an in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen, ich wollte und konnte einfach nicht aufhören mit dem Lesen.
Die Handlung hat mich total begeistert. Ich war von Anfang an richtig drin, habe mich sehr wohl gefühlt und wollte immer mehr erfahren. Zu Beginn empfand ich die polnischen Namen zwar ein wenig merkwürdig, daran habe ich mich aber ganz schnell gewöhnt.
Von der Entwicklung der Geschichte war ich wirklich begeistert. Es kommt ziemlich schnell Spannung auf, das Tempo ist ziemlich hoch gehalten. Ich habe als Leser wirklich mitgefiebert, für mich war hier nichts vorhersehbar.
Das gewählte Setting gefiel mir unheimlich gut. Das hier gewählte slawische Dorf ist perfekt für den Beginn dieser Geschichte. Dann wird alles sehr mystisch und magisch.

Das Ende ist in meinen Augen dann sehr gelungen. Es ist abgeschlossen und wirkt mehr als rund auf mich. Ich für mich bin wirklich sehr zufrieden so wie es geendet hat.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Die Braut des blauen Raben“ von Mariella Heyd ein Roman, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann ziehen konnte.
Richtig gut ausgearbeitete Charaktere, ein locker und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich sowohl von der Idee als auch von Setting und Spannung wirklich sehr begeistert hat, haben mir hier wunderbare Lesestunden beschert und mich wirklich überzeugt.
Unbedingt lesen!

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

ebook, harz, magie, fantastische literatur

Magie und Schokolade

Juli Stern
E-Buch Text: 247 Seiten
Erschienen bei null, 22.09.2017
ISBN B075VV3THZ
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Verborgenen Höhlen, Wälder und Seen in unberührter Landschaft – die fantastische Welt der Mythen und Sagen liegt ganz in deiner Nähe.
Woher kommt die Magie?
Magie und Schokolade
Eine ganz und gar unglaubliche Geschichte aus dem Harz
Die Illustratorin Nu hält es nirgendwo lange aus. Diesen Sommer jedoch will sie in Ruhe auf dem Land genießen, wo ihre Lieblingstortenbäckerin einen Gasthof führt. Die besten Voraussetzungen, um zu zeichnen, durch die Wälder zu spazieren und dabei ungestört ihre recht wundersamen Fähigkeiten zu erforschen.
Diesem Plan wenig zuträglich sind zwei irritierend selbstbewusste Männer, deren Interesse Nu unbeabsichtigt weckt. Obendrein führt die Suche nach einem mysteriösen Fallensteller auf gefährliche Pfade. Gut, dass sie einen in magischen Angelegenheiten bewanderten Hund an ihrer Seite hat – und viel Schokolade im Gepäck …
Vorsicht! »Magie und Schokolade« kann Spuren von Hexerei aus dem Hause Elionore Brevent* enthalten!
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Der Fantasyroman „Magie und Schokolade“ stammt von der Autorin Juli Stern. Sowohl das Cover als auch der Klappentext versprachen mir sehr viel Lesefreude und so habe ich mich auch direkt auf das Buch gestürzt.

Nu, die Protagonistin dieser Geschichte hier, gefiel mir unheimlich gut. Ich habe sie direkt ins Herz geschlossen von ihrer Art wie sie sich gibt, wie sie sich verhält. Nu hat ganz besondere Fähigkeiten, die ihr gerade zu Anfang des Buches noch gar nicht so recht bewusst sind. Mit der Zeit aber lernt Nu diese zu nutzen. So spricht sie zum Beispiel mit Tieren, in Gedanken, was zu einigen sehr amüsanten Situationen führt. Und Nu liebt Schokolade, da kann sie sich mit mir die Hand reichen.
Gretchen ist ein Hund, der mich vollkommen begeistert hat. Sie wird von Nu gerettet und weicht ihr dann nicht mehr von der Seite. Zwischen den beiden entsteht so eine tiefe sehr innige Freundschaft.

Neben diesen beiden gibt es noch andere Charaktere in der Geschichte, die mir richtig gut gefallen haben. Und eine gute alte Bekannte, die Hexe Eli von Kristina Günak, hat hier einen Gastauftritt. Ich mochte Eli schon immer, umso mehr sie hier wiederzutreffen.

Der Schreibstil der Autorin ist herrlich leicht und locker. Hinzu kommt hier der tolle Humor, man fliegt durch die Seiten und fühlt sich sehr wohl in der Geschichte.
Die Handlung konnte mich richtig begeistern. Ich habe eigentlich nur kurz reinlesen wollen aber daraus wurde dann nichts. Schneller als gedacht war ich mittendrin und habe das Geschehen mit viel Freude verfolgt.
In der Handlung gibt es ja einiges was dem Leser begegnet. So findet sich hier Magie wieder genauso wie es um Freundschaft und auch die Liebe zu Tieren geht. Es gibt viel zu entdecken, mal findet hier neben Menschen und Hexen auch Gestaltwandler vor, die sich wunderbar in dieses Buch hier einfügen. Die gesamte Mischung hier ist gelungen und der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende konstant hoch.

Das Ende hat mir richtig gut gefallen. In meinen Augen passt es ganz wunderbar zum Gesamtgeschehen, macht es rund und schließt es toll ab.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Magie und Schokolade“ von Juli Stern ein Debüt das mich vollends in seinen Bann gezogen hat.
Sehr gut ausgearbeitete sympathische Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich durch ihre Mischung begeistern konnte und der Spannungsbogen konstant vorhanden war, haben mich wunderbar unterhalten und auf ganzer Linie überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

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42 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

fantasy, abenteuer, geheimnis der götter, götter, familie

Funke des Erwachens: (Fantasy, Liebe, Abenteuer) (Geheimnis der Götter-Reihe)

Saskia Louis
E-Buch Text
Erschienen bei DIGITALPUBLISHERS_Verlag, 28.08.2017
ISBN 9783960872818
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Der erste Band der vierteiligen Fantasy-Saga
Nym wacht auf und weiß nicht, wer sie ist.
Sie kennt die Geschichte der zwei verfeindeten Länder, dem göttlichen Bistaye und dem gottlosen Asavez. Sie weiß, dass das Mädchen, das ihr das Leben gerettet hat, eine Wahrheitsleserin ist. Sie weiß, dass der Bruder des Mädchens ein notorischer Frauenheld, Offizier in der asavezischen Garde und ein Ikano der Luft ist. Doch sie hat keine Ahnung, wer sie umbringen will, warum sie eine so gute Kämpferin ist und wie ihr richtiger Name lautet. Und es gibt da anscheinend einiges, das sie lieber nicht hätte vergessen sollen …
(Quelle: dp DIGITAL PUBLISHERS)

Meine Meinung
Der Auftakt der „Geheimnis der Götter-Reihe“, der den Titel „Funke des Erwachens“ trägt, stammt von der Autorin Saskia Louis. Ich wurde hier besonders vom Cover angesprochen. Nach dem Lesen des Klappentextes wusste ich dieses Buch ist wie geschaffen für mich. Also begann ich neugierig mit dem Lesen.

Die Charaktere hat die Autorin hier wirklich gut gezeichnet. Jeder von ihnen hat so sein ganz eigenes Päckchen zu tragen.
Nym gefiel mir richtig gut. Ich empfand sie als sehr interessant dargestellt. Man weiß aber im Grunde genommen noch gar nicht wirklich wer sie ist und woher sie wirklich stammt. Dieses Geheimnis wird wohl gehütet, da es immer nur ein paar Andeutungen gibt. Hier wird man auf die Folgeteile warten müssen, wenn man mehr erfahren möchte.

Neben Nym gibt es noch andere Charaktere. Hier gibt es so manche interessante Figur zu entdecken, manche Überraschung zu bestaunen. Doch auch hier bleiben einige Dinge noch unklar und man darf gespannt sein wie sich manche Beziehung wohl entwickeln wird.

Der Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen. Ich bin flüssig und leicht durch das Geschehen hindurch gekommen, konnte alles ohne Probleme verfolgen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Somit wird das Geschehen auch recht komplex aber zu keiner Zeit unübersichtlich. Im Gegenteil, mir gefiel es gut das ich verschiedene Seiten kennenlernen konnte.
Die Handlung enthält sehr viel Fantasy. Es gibt hier viel Spannung, einiges an Liebe und auch etwas Humor. Die Mischung empfand ich hier wirklich gut. Man lernt hier einiges über die Götter kennen und als Leser rätselt man eigentlich immerzu wer Nym ist. Diese Frage zieht sich durch das gesamte Buch.
Die von Saskia Louis geschaffene Fantasywelt empfand ich als sehr gut beschrieben. Durch die vorangestellte Karte kann man sich alles noch viel besser vorstellen.

Das Ende kommt mir persönlich doch zu schnell. Es bleibt so viel offen, so viele Fragen sind ungeklärt. Da kann man wirklich nur hoffen, dass es im zweiten Teil dann ein paar Antworten gibt.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Funke des Erwachens“ von Saskia Louis ein sehr guter Auftaktband der „Geheimnis der Götter-Reihe“.
Vorstellbare Charaktere, die gut ins Geschehen hineinpassen, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mit Spannung, Liebe und auch Humor daherkommt, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert und machen neugierig auf Teil 2.
Durchaus lesenswert!

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57 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

schwanenfeuer, prinzessinnen, rätsel, derfluchdersechsprinzessinen;, sternensandverlag

Der Fluch der sechs Prinzessinnen - Schwanenfeuer

Regina Meißner
Flexibler Einband: 354 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 01.10.2017
ISBN 9783906829456
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
Am Tag ein Schwan, in der Nacht ein Mensch, gefangen an einem einsamen See mitten im Wald. Das ist das Schicksal der verwunschenen Prinzessin Estelle. Es erscheint ihr aussichtslos, den Fluch zu brechen. Der Sinn der rätselhaften Worte auf einem geheimnisvollen Pergament, das der einzige Schlüssel ist, bleibt ihr verborgen. Erst als der junge Jäger Ayden am Schwanensee auftaucht, erhält sie neue Hoffnung. Womöglich gelingt es mit seiner Hilfe, das Rätsel zu lösen und den Weg zu beschreiten, der Estelles Dasein als Schwanenprinzessin beenden könnte? Doch was wird dann aus ihren Schwestern, die ebenfalls von einem Fluch befallen zu sein scheinen?
(Quelle: Sternensand Verlag)

Meine Meinung
Die Autorin Regina Meissner war mir keine unbekannte Autorin mehr. Nun ist es soweit, ihr neuestes Werk „Der Fluch der sechs Prinzessinnen: Schwanenfeuer“ steht in den Startlöchern. Ich war sehr angetan vom Cover und der Klappentext versprach mir viele tolle Lesestunden. Also begann ich schnell mit dem Lesen.

Von den Charakteren war ich sehr angetan. Jeder von ihnen hat ganz bestimmte Eigenheiten, die sehr gut ins Geschehen hineinpassen.
Ayden ist ein Jäger, der mir auf Anhieb richtig sympathisch war. Er ist sehr locker und positiv eingestellt, was mir sehr zugesagt hat. Er denkt nicht böse, im Gegenteil, Ayden will Estelle helfen. Auch wenn er ein wenig lange braucht um wirklich zu verstehen was los ist.
Estelle hat es mir zugegeben nicht ganz so einfach gemacht wie ich es mir erhofft hatte. Ich habe nicht direkt einen Zugang zu ihr gefunden. Das hat sich aber zum Glück gegeben, nach ein paar Seiten konnte sie mich auch von sich überzeugen. Ich habe mit ihr mitgelitten, mitgefiebert und mit ihr gehofft, dass sie den Fluch überwindet, dass sie und Ayden glücklich werden.

Die Nebenfiguren sind der Autorin gut gelungen. Man kann sie sich genauso gut vorstellen wie die beiden Protagonisten, kann die Handlungen nachvollziehen und alles gut verstehen.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig, ich bin leicht ins Buch hineingekommen und konnte ohne Probleme folgen. Dank der tollen Beschreibungen kann man sich alles wirklich gut vorstellen, es erwacht alles vor dem inneren Auge zum Leben.
Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven von Ayden und Estelle. Mir gefiel dies wirklich gut, denn so lernt man beide Protagonisten richtig gut kennen.
Die Handlung ist märchenhaft, anders kann ich es wirklich nicht sagen. Es geht sehr spannend zu, immer wieder lauern hier Gefahren, es gibt sehr viele Steine, die aus dem Weg geräumt werden müssen.
Die von Regina Meissner geschaffene Welt ist richtig toll. Es ist alles sehr schön detailliert, man kann sich die Orte, die zum Teil sehr mystisch auf mich wirkten, wirklich sehr gut vorstellen.

Das Ende war mir ein ganz kleines bisschen zu offen gehalten, es kam irgendwie zu abrupt. Ich hätte wirklich noch ewig weiterlesen können, habe mich sehr wohl in der Welt von Ayden und Estelle gefühlt. Und ich hatte so gehofft es würde ein Happy-End geben, also so ein richtiges, wie es in Märchen immer vorhanden ist.
Nun warte ich neugierig auf den zweiten Teil, bin gespannt welche der Schwestern dann die Hauptrolle spielen wird.

Fazit
Kurz gesagt ist „Der Fluch der sechs Prinzessinnen: Schwanenfeuer“ von Regina Meissner ein wirklich gelungener Auftakt der der Reihe, der mich gefangen nehmen konnte.
Charaktere, die von der Autorin sehr gut und vorstellbar beschrieben wurden, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist, deren Welt mich mit tollen Orten überzeugen konnte und in der es vielerlei Märchenelemente zu finden gibt, haben mich begeistert und mir richtig tolle Lesestunden beschert.
Sehr empfehlenswert!

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

sabine schulter, azur, finale, träume, traumperlen

Azur 3: Behüterin der Träume

Sabine Schulter
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei null, 29.09.2017
ISBN B074SJ5252
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Ein weiteres Abenteuer erwartet die legendäre Azur und ihre Freunde!
Nachdem Saphirs Diebesgilde auf so spektakuläre Weise gesprengt wurde und Jess endlich ihre Freiheit zurückerlangt hat, hofft sie auf ein friedliches Leben an Cedrics Seite. Doch als manipulierte Traumperlen auf dem Schwarzmarkt auftauchen, muss sie sich erneut einer Aufgabe stellen, die sie an ihre körperlichen Grenzen bringt.
Überraschenderweise reicht ihre Gabe, die so viel stärker ist als der Durchschnitt, nicht aus. Nur Adam, einer ihrer Behüteranwärter, scheint in der Lage zu sein, ihr und Cedric bei dieser neuen Gefahr zu helfen. Genauso wie die neu erwachte Diebesgilde.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Mit den bisherigen Teilen über die Traumdiebin Azur konnte mich Sabine Schulter richtig begeistern. Nun endlich ist auch der 3. Teil mit dem Titel „Azur 3: Behüterin der Träume“ erschienen und ich war unheimlich neugierig darauf was mich hier erwarten würde.
Das Cover gefiel mir erneut richtig gut und der Klappentext versprach mir sehr viel. Also habe ich mich gespannt ans Lesen gemacht.

Die Charaktere haben mir hier richtig gut gefallen. Es gibt alte Bekannte genauso wie man als Leser neue Figuren kennenlernt.
Jess und Cedric dürfen natürlich nicht fehlen. Die beiden mochte ich bereits in den Vorgängern total gerne.
Jess ist viel reifer geworden. Ihre Entwicklung gefiel mir sehr gut und sie ist sehr nachvollziehbar beschrieben. Ja und Cedric ist noch immer irgendwie ein Bad Boy, auch wenn er in Jess‘ Näher ganz anders ist als sonst. Er ist mutig und stark, eben genauso wie ich ihn in Erinnerung hatte.
Auch nicht fehlen durften hier die anderen Behüter, Leander, Vincent und Julian. Die drei sind einfach total klasse, ich mag sie unheimlich. Sie nehmen auch hier eine wichtige Rolle ein.

Neben den Bekannten gibt es, wie auch schon erwähnt, auch neue Charaktere, die sich wunderbar ins Geschehen einfügen. Hier sind mir besonders Olive und Adam aufgefallen. Während sie eher ruhig und schüchtern dargestellt wird ist Adam eher der impulsiv handelnde, der so einiges durcheinanderbringt.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht und flüssig zu lesen. Kaum hatte ich angefangen war ich mittendrin und bin dann regelrecht durch das Geschehen geflogen.
Die Handlung hat mich echt begeistert. Es war wie nach Hause kommen für mich. Der 3. Teil kann eigenständig gelesen werden, wer aber die beiden anderen Bücher kennt will diesen auch unbedingt lesen.
Bereits nach ein paar Seiten war ich wieder komplett gefangen in der Geschichte. Es geht hier erneut sehr spannend zu, die Idee hinter der Geschichte begeistert mich völlig. Sabine Schulter hat sich hier ein paar Dingen einfallen lassen, die Wendungen hervorrufen, die man so nicht erwartet. Neben der Spannung gibt es auch wieder vielerlei andere Emotionen, die ins Geschehen eingebaut sind.

Das Ende hat mich dann richtig gut gefallen. In meinen Augen passt es ganz wunderbar zur Gesamtgeschichte, es schließt sie nun wirklich gut ab und macht letztlich alles rund und stimmig.

Fazit
Kurz gesagt ist „Azur 3: Behüterin der Träume“ von Sabine Schulter ein Abschluss, der mich vollkommen gefangen genommen hat.
Altbekannte Charaktere, die sich wunderbar entwickelt haben ebenso wie neu eingeführte Figuren, ein flüssiger sehr locker zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und auch emotional empfand und die mich von der Idee her richtig begeistert hat, haben mir ganz wunderbare Lesestunden beschert und mich rundum überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

  (3)
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52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

sabine schulter, azur, behüter, azur eine diebin bricht aus, azu

Azur - Eine Diebin bricht aus

Sabine Schulter
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 09.02.2016
ISBN 9783739220840
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
Obwohl sich Jess den Behütern anvertrauen konnte, scheint gerade dieser Ausweg sie umso mehr in Gefahr zu bringen. Wenn Saphir erfährt, dass seine beste Diebin eine Verräterin ist, wird er nicht zögern, den Auslöser des Giftes zu betätigen.
Daher ist es Jess‘ und Cedrics oberste Priorität, diese permanente Gefahr aus Jess‘ Körper zu entfernen. Allerdings kann niemand vorhersagen, ob die Operation glücken wird oder Saphir Jess‘ angegriffenen Zustand nicht sogar bemerkt. Aber sie weiß, dass sie Dinge losgetreten hat, vor denen sie nun nicht zurückschrecken darf.
Um Saphir aufzuhalten, muss Jess all ihr Können aufbringen. Trotzdem schwirren ihre Gedanken immer wieder um die Frage, ob es richtig gewesen war, sich Cedric und den Jungs zu offenbaren. Können sie es wirklich akzeptieren, dass sie eine Diebin ist? Und wird Cedric mit ihrem problembehafteten Wesen zurechtkommen? Denn ihn zu verlieren, würde sie nicht verkraften…
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Nachdem mir bereits der erste Teil der Trilogie super gefallen hat war ich nun echt neugierig auf „Azur: Eine Diebin bricht aus“ aus der Feder von Sabine Schulter.
Das Cover passt ganz wunderbar zum ersten Teil und der Klappentext versprach mir bereits sehr viel. Man sollte aber, bevor man sich diesem Teil widmet, den ersten Band gelesen haben.

Von den Charakteren war ich auch dieses Mal sehr angetan. Sie sind ja bereits gut bekannt und als Leser will man wissen was sie dieses Mal alles so erleben.
Jess will einfach immer das Richtige tun. Doch das ist gar nicht so einfach wie sie es sich vorstellt. Ihrem Job als Diebin gegenüber hegt sie immer mehr Zweifel, es ist einfach nicht mehr das was sie ausfüllt. Diese Zwickmühle bemerkt man als Leser hier wirklich gut, man kann die Gefühle diesbezüglich sehr gut nachvollziehen.
Cedric ist etwas verändert. Das liegt aber klar an Jess. Er zeigt nun gerne auch mal seine eher sanfte Seite, auch wenn er sonst noch immer taff und stark daherkommt. Je weiter man hier vorankommt desto mehr Facetten zeigt Cedric von sich.

Auch die anderen Charaktere sind wieder richtig vorstellbar. Während die anderen Behüter immer wieder unterstützend wirken wird Saphir immer unberechenbarer. Bei ihm weiß man wirklich nie was er als nächstes plant.

Der Schreibstil der Autorin ist erneut sehr leicht und locker zu lesen. Ich bin flüssig und flott durch das Buch gekommen, konnte problemlos folgen und alles nachvollziehen.
Die Handlung passt sehr gut zum ersten Teil. Daher sollte man, wie bereits eingangs erwähnt, den ersten Band vorab gelesen haben. Es geht hier wieder sehr spannend zu. Es gibt Dinge, die man vorherahnen kann, vieles aber kommt überraschend. Dort tauchen dann Wendungen auf, die man so nicht vorhersehen konnte. Emotional hat mich dieser zweite Teil eindeutig richtig gepackt, auch wenn ich Sabine Schulter das ein oder andere Mal verflucht habe für ihre Ideen.

Das Ende ist in manchen Handlungssträngen abgeschlossen. Es bleiben aber noch einige Fragen offen, die dann im Band 3 hoffentlich einen guten Abschuss finden.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Azur: Eine Diebin bricht aus“ von Sabine Schulter ist ein zweiter Teil, der mich gefesselt hat.
Sehr gut gezeichnete vorstellbare Charaktere, die sich hier wunderbar weiterentwickeln, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die erneut sehr spannend und abwechslungsreich gehalten ist, haben mich überzeugt und machen Lust auf Teil 3.
Unbedingt zu empfehlen!

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

autor, herzchenkonfetti, verliebt in den mond, romantik, schriftsteller

Verliebt in den Mond (Herzchenkonfetti 1)

Sandra Henke
E-Buch Text
Erschienen bei null, 25.04.2017
ISBN B0722JN9LF
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
»Du willst deine Geheimnisse also für dich behalten, Jack.« Ich lehne mich an seine Schulter und hoffe, dass es verführerisch auf ihn wirkt. »Aber wenn ich den Mund halten soll, musst du mich weiterküssen.«
Lilly ist absolut verzaubert von den Liebesromanen des Schriftstellers Benjamin Moon. Auch von ihm selbst, denn ein Mann, der mit solch einer Kraft über Gefühle schreibt, muss einfach ein Volltreffer sein. Als das Fangirl sich auf die Jagd nach dem Autor macht, stolpert sie über seinen Gärtner, der zwar die schönsten Augen im Universum hat, aber auch ein scharfes Mundwerk. Bei hitzigen Wortgefechten und romantischen Verabredungen kommen sie sich versehentlich näher. Aber Jack lässt sie nicht vollkommen an sich heran. Und sie kann Moon nicht vergessen. Sind sie trotzdem füreinander bestimmt?
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Der Roman „Verliebt in den Mond“ stammt von der Autorin Sandra Henke. Bisher kannte ich die Autorin unter einem Pseudonym und nur in einem anderen Genre. Daher war ich nun echt neugierig auf diese Geschichte hier. Das Cover gefiel mir richtig gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden.

Die hier handelnden Charaktere sind wirklich sehr gut ausgearbeitet. Man findet sich als Leser schnell in ihnen wieder, kann die Handlungen sehr gut nachvollziehen und verstehen.
Lilly ist Mitte 20 und wirkte auf mich heiter und aufgeschlossen. Sie versucht immer das Beste im Leben zu sehen, bis zu dem Tag der alles verändert. Die Trauer macht sie echt fertig, ihre Schwester versucht ihr zu helfen. Einzig ihre Lieblingsautorin schafft es Lilly etwas aufzumuntern. Sie würde sie gerne kennenlernen und macht sich so auf sie zu suchen.
Jack gefiel mir ebenfalls richtig gut. Er und Lilly treffen aufeinander als Lilly Birdie Malone, die Autorin, sucht. Er ist total fasziniert von Lilly und setzt alles daran sie näher kennenzulernen. Eigentlich ist er noch in einer Beziehung, diese existiert aber nur noch auf dem Papier. Jack ist ein totaler Naturmensch, der aber auch ziemlich mürrisch drauf sein kann.

Auch die Nebencharaktere haben mir richtig gut gefallen. Jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit und hat einen festen Platz im Geschehen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach und locker. Ich habe eigentlich nur kurz reinlesen wollen und schwupp war ich total gefangen. Daher habe ich das Buch dann am Ende auch in einem Rutsch durchgelesen.
Die Handlung hat mich wirklich gut unterhalten. Klar, es ist manches Mal vorhersehbar, mich hat das aber gar nicht gestört. Es gibt auch Dinge, die mich überraschen konnten. Es ist eine richtig süße Liebesgeschichte, die einen die Realität für kurze Zeit mal vergessen lässt.

Das Ende ist sehr passend und hat mir richtig gut gefallen. In meinen Augen passt es gut, es schließt sehr gut ab und lässt den Leser am Ende mit einem Lächeln zurück.

Fazit
Alles in Allem ist „Verliebt in den Mond (Herzchenkonfetti 1)“ von Sandra Henke ein richtig toller Roman, der mich kurzweilig echt begeistert hat.
Sehr gut ausgearbeitete und vor allem vorstellbare Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zwar ein wenig vorhersehbar ist, mich aber dennoch gefangen nehmen konnte, haben mir hier sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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92 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

nana rademacher, theater, immer diese herzscheiße, liebe; jugendbuch, familie

Immer diese Herzscheiße

Nana Rademacher
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401376
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Die 15-jährige Sarah lebt im Stuttgarter Hallschlag. Da wo niemand sein will. Da wo man nie rauskommt, egal wie sehr man sich anstrengt. Ihr Berufswunsch: Hartz IV. Ihre Hobbies: klauen, trinken, Spaß haben. Zukunft: völlig egal. Jemand wie sie hat sowieso keine Chance. Dann wird sie beim Dealen erwischt und ihr Lehrer stellt ihr ein Ultimatum: Entweder sie macht bei einem Theaterprojekt mit oder sie fliegt von der Schule. Widerwillig wagt sich Sarah in eine ihr völlig fremde Welt. Doch als sie Paul kennenlernt, wird ihr klar, dass es vielleicht doch ein paar Dinge gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt.
(Quelle: Ravensburger Buchverlag)

Meine Meinung
Von Nana Rademacher kannte ich vor diesem Buch bereits ein anderes. Nun also durfte ich „Immer diese Herzscheiße“ aus ihrer Feder lesen. Das Cover gefiel mir richtig gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Also habe ich mich gespannt ans Lesen gemacht.

Die Charaktere hat die Autorin hier richtig gut gezeichnet. Auf mich wirkten sie vorstellbar und glaubhaft dargestellt.
Sarah hat bereits einiges durchmachen müssen. Für sie ist es ganz normal auf der Straße zu leben, hier rumzustreunen, mit Drogen in Kontakt zu kommen oder auch zu klauen. Irgendwie ist ihr nichts wichtig, was ich gerade am Anfang doch schade fand. Doch dann verändert sich etwas, Sarah verändert sich. Sie ist gar nicht so oberflächlich wie es den Anschein macht, macht sich doch auch Gedanken um so einige Dinge. Ein wenig rebellisch ist sie vielleicht, sonst aber ein wirklich toller Mensch, die man einfach gerne haben muss.

Die anderen in der Geschichte vorkommenden Charaktere sind auch richtig gut gelungen. Man kann sie sich alle richtig gut vorstellen, jeder bringt so ganz eigene Dinge mit ins Geschehen hinein.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig zu lesen. Ich wurde hier rasch ins Geschehen hineingezogen und verfolgte Sarahs Weg gespannt und neugierig.
Die Handlung spricht besonders Jugendliche sehr an. Aber auch als Erwachsener kann man viel aus dem Buch mitnehmen. Mich hat das Thema sehr angesprochen. Es war sehr interessant zu lesen wie Sarah ihren Weg geht, wie sie herausfindet was sie wirklich will, wer sie selbst ist. Nach außen hin wirkt hier alles oberflächlich, man muss hier aber auch zwischen den Zeilen lesen um zu verstehen. Das ist etwas, was die Autorin hier besonders gut versteht. Sie schafft es den Leser zum Nachdenken zu bewegen, sie zeigt auf das es immer irgendwie Hoffnung gibt auch wenn alles noch so aussichtslos scheint. Eben wie bei Sarah hier. Man muss sich aber auf das Geschehen einlassen, sich öffnen und fallen lassen.

Das Ende ist in meinen Augen gelungen. Es passt wirklich gut zur Gesamtgeschichte hier, schließt diese richtig gut ab und macht sie rund. Und nach dem Beenden bleibt das Buch auch im Gedächtnis zurück.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Immer diese Herzscheiße“ von Nana Rademacher ein Buch, das sicherlich nicht nur Jugendliche bewegt, sondern auch Erwachsene erreichen kann.
Authentisch wirkende Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als sehr tiefgründig empfand und die mich sehr berührt und bewegt hat, haben mir hier wirklich tolle Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

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72 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

sabine schulter, diebin, azur, fantasy, behüter

Azur - Wenn eine Diebin liebt

Sabine Schulter
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 07.04.2016
ISBN 9783839128671
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
Band 1 der Traumdieb-Trilogie
Jess ist die beste Traumdiebin des Landes und unter ihren Namen Azur fast zu einem Mythos aufgestiegen. Allerdings verabscheut sie das Stehlen und will lieber ein ganz normales Leben führen, wie jeder andere auch. Doch lässt Saphir, der Chef der Diebe, das nicht zu. Er hat sie in der Hand, entscheidet über ihr Leben und ihren Tod.
Jess hat das weitestgehend akzeptiert. Bis sie Cedric und seine Freunde Vincent, Julian und Leander kennenlernt. Die vier sind Behüter, die nur dafür zuständig sind, Traumdiebe zu fangen: also sie.
Doch die vier bieten ihr als Jess, nicht ahnend, dass sie eine Diebin ist, eine unvergleichliche Freundschaft an, die in ihr den Wunsch schürt, von der kriminellen Welt der Diebe fortzukommen. Vor allem als sie spürt, welche Anziehungskraft Cedric auf sie ausübt, zerbröckelt ihr altes Leben. Sie kann und will Cedric nicht entfliehen. Doch sie weiß ganz genau, dass sie kein Mitleid von ihm zu erwarten hat, wenn er herausfindet, dass sie eine Diebin ist.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Bisher war mir Sabine Schulter schon bekannt aus anderen Büchern. Jetzt durfte ich „Azur: Wenn eine Diebin liebt“ aus ihrer Feder auch endlich lesen. Das Cover gefällt mir unheimlich gut. Ja und der Klappentext machte mich auf Anhieb richtig neugierig.

Die Charaktere hat die Autorin hier richtig gut gezeichnet. Jeder von ihnen hat Stärken und Schwächen, man entwickelt hier schnell beispielsweise Sympathien für bestimmte und Abneigungen für andere.
Azur oder auch Jess, wie sie tagsüber heißt, gefiel mir richtig gut. Sie ist schnell, stark und mutig, genau die richtige Mischung um nachts Träume anderer zu stehlen. Tagsüber lebt sie ein normales Leben als Studentin. Dann wirkt sie eher sanft und ja auch irgendwie verletzlich. Das sie zwei Seiten an sich hat mich sehr fasziniert.
Cedric ist ein Behüter. Er soll Traumdiebe fangen, gemeinsam mit seinen Freunden. Er ist ziemlich genau und will immer alles perfekt machen. Das geht aber nicht immer, was ihn dann auch immer wieder richtiggehend wurmt.

Neben den beiden genannten Charakteren gibt es noch andere, wie beispielsweise die anderen Behüter Leander, Julian und Vincent oder auch Miranda, Jess‘ gute Freundin und ebenfalls Traumdiebin. Sie alle passen wunderbar in dieses Geschehen hinein und haben einen festen Platz.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr leicht und locker zu lesen. Ich wurde hier von Anfang an ins den Bann der Geschichte gezogen, konnte ohne Probleme folgen, war quasi vollkommen abgetaucht.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Jess und Cedric. Hierfür wurde von Sabine Schulter die Ich-Perspektive verwendet, die ich als sehr passend empfand.
Die Handlung selbst empfand ich als sehr spannend und neuartig. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich etwas mit dieser Hintergrundidee noch nicht gelesen. Und genau das hat mich fasziniert. Mir gefiel die Welt, die Sabine Schulter hier erbaut hat, sehr gut. Sie ist aber irgendwie auch schockierend, immerhin geht es doch um die Träume der Menschen. Es offenbaren sich hier noch so manche Geheimnisse, manche Verbindung hatte ich so nicht erwartet.

Das Ende ist spannend gehalten. Gleichzeitig ist man als Leser aber auch neugierig darauf wie es weitergeht. Hier wurde etwas Großes in Gang gebracht, das eine doch dramatische Fortsetzung verspricht.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Azur: Wenn eine Diebin liebt“ von Sabine Schulter ein Auftaktband, der mich vollkommen in seinen Bann ziehen konnte.
Sehr gute vorstellbare Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, neuartig und abwechslungsreich empfand, haben mir sehr viel Lesefreude beschert und mich wunderbar unterhalten.
Wirklich zu empfehlen!

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289 Bibliotheken, 21 Leser, 2 Gruppen, 62 Rezensionen

götter, liebe, marah woolf, jugendbuch, hass

GötterFunke - Hasse mich nicht!

Marah Woolf
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Dressler, 25.09.2017
ISBN 9783791500416
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Das neue Schuljahr beginnt und Jess versucht, Cayden zu vergessen, nach allem, was er ihr angetan hat. Aber Zeus und seine Götter haben anscheinend andere Pläne, und schon am ersten Schultag steht Cayden plötzlich vor ihr. Schwebt Jess etwa in Gefahr? Ist Agrios ihr womöglich nach Monterey gefolgt? Jess möchte nicht in den Kampf der Götter hineingeraten, sondern wünscht sich ein ganz normales Leben. Aber was ist schon normal, wenn man die Welt der Götter sehen und betreten kann? Und vor allem: Wie lange kann sie Cayden wirklich hassen?
(Quelle: Dressler)

Meine Meinung
Bereits der erste Band der Trilogie aus Marah Woolfs Feder konnte mich begeistern, Nun endlich war es soweit, mit „GötterFunke – Hasse mich nicht!“ ist Band 2 erschienen. Das Cover passt gut zum ersten Band und der Klappentext versprach mir bereits viele tolle Lesestunden.

Die Charaktere waren mir bereits gut bekannt auf Band 1. Man sollte diesen auch unbedingt vorab gelesen haben. Nur dann kann man auch ohne Probleme folgen.
Jess und Cayden sind toll. Hier lernt man sie von einer ganz anderen Seite kennen. Jess zum Beispiel begleitet man in diesem zweiten Teil durch deren Alltag. Man verfolgt wie sie immer stärker wird, lernt ihre Persönlichkeit immer besser kennen. Mir gefiel dies gut, weil es ja eine etwas andere Jess ist als noch im ersten Teil. Sie erhält immer mehr Formen, immer mehr Tiefe, was sie somit auch authentisch wirken lässt.
Auch die Seite, die Cayden hier von sich zeigt, ist ganz anders als noch in Band 1. Man merkt ihm hier seinen Zwiespalt an. Einerseits will er endlich menschlich werden, auf der anderen Seite aber will er Jess nicht mehr so verletzen. Klar ab und an hätte ich ihn auch hier gerne mal zum Mond geschossen aber er bessert sich merklich. Mir gefiel dieser neue Cayden wirklich sehr gut.

Neben den beiden genannten Charakteren gibt es noch einige andere im Geschehen. Auch sie sind Marah Woolf wieder richtig gut gelungen, man kann sich jeden Einzelnen von ihnen vorstellen. Man lernt hier beispielsweise die Götter noch sehr viel besser kennen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und locker zu lesen. Ich bin erneut durch die Seiten gerasucht, musste einfach wissen was weiter passiert.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus der Sichtweise von Jess. Ab und an gibt es hier noch eine weitere Perspektive, die des Hermes. Er bringt Humor ins Geschehen hinein, was mir sehr gut gefiel.
Die Handlung selbst schließt an Band 1 an. Daher, wie bereits erwähnt, ist es wichtig diesen vorab gelesen zu haben. Hier geht es genauso spannend weiter wie Band 1 geendet hat. Diese Spannungskurve steigt auch immer weiter an je weiter man im Geschehen vorankommt. Und der Leser wird erneut auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt. Mir gefiel das nichts vorhersehbar ist. Man weiß nicht was kommt, wann sich eine Wendung anbahnt. Und genau das macht dieses Buch in meinen Augen aus.

Das Ende empfand ich als spannend. Es macht ungeheuer viel Lust auf Band 3, hier ist eine kleine Anspielung vorhanden, die den Leser letztlich neugierig zurücklässt.

Fazit
Kurz gesagt ist „GötterFunke – Hasse mich nicht!“ von Marah Woolf ein zweiter Teil der Trilogie, der Band 1 in nichts nachsteht.
Charaktere, die mir bereits sehr gut bekannt waren und deren Entwicklung ich hier als nachvollziehbar empfand, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die abwechslungsreich und sehr spannend gehalten ist, haben mich wunderbar unterhalten und machen viel Lust auf Band 3, der im März 2018 erscheinen wird.
Absolut zu empfehlen!

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

verlag dressler, jugendroman, drama

Weißzeit

Christoffer Carlsson , Susanne Dahmann
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Dressler, 25.09.2017
ISBN 9783791500591
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Rasiermesserscharf und atemberaubend: Vega Gillberg ist 16 Jahre alt, als die Polizei an ihre Tür klopft. Sie ist auf der Suche nach Vegas Bruder Jakob, der des Mordes verdächtigt wird. Doch Jakob ist verschwunden, Vega hat seit Tagen nichts mehr von ihm gehört. Hat er wirklich etwas mit dem Verbrechen zu tun? Vega macht sich in der harten Wildnis Schwedens auf die Suche, taucht immer tiefer in die Geschichten der Menschen um sie herum ein, die alle miteinander verbunden sind, und entdeckt ein dunkles Geheimnis.
(Quelle: Dressler)

Meine Meinung
Bisher war mir der Autor Christoffer Carlsson komplett unbekannt. Nun durfte ich sein neuestes Werk „Weißzeit“ lesen. Das Cover gefiel mir auf Anhieb und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Also begann ich gespannt mit dem Lesen.

Die Charaktere sind soweit gut gezeichnet. Man kann sie sich doch gut vorstellen und von den Handlungen her ist es so einigermaßen nachvollziehbar.
Vega ist die Protagonistin hier. Sie ist 16 Jahre alt und auf der Suche nach ihrem Bruder Jakob. Ich empfand Vega mit ihrer Einstellung ein wenig zu kindisch. Zigaretten und auch Alkohol gegenüber ist Vega nicht abgeneigt, was aber irgendwie nicht zum angesprochen kindischen passt. Es wird hier doch das ein oder andere Mal sehr deutlich erwähnt. Ob es jetzt mit 16 wirklich das Wahre ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich empfand es als okay, immerhin ist Vega ja auch kein richtig kleines Kind mehr.

Die anderen Charaktere bleiben recht blass. Ich hätte wirklich gerne mehr über den ein oder anderen erfahren wollen, einige Interessante sind hier durchaus dabei.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut zu lesen. Ich war recht schnell drin und konnte der Handlung so gut folgen.
Das Geschehen selbst ist nicht ganz so wie man es sich vom Klappentext her erwartet. Es wird hier als spannender Jugendroman betitelt. Das ist er jedoch nicht so ganz. Ein Jugendbuch ist es, das stimmt aber die Spannung schwankt hier doch ein wenig. Es gibt immer wieder Situationen, wo sie nachlässt, um dann wenig später wieder anzuziehen. Zwischendrin zieht es sich daher auch leider etwas.
Als Leser verfolgt man hier die Suche von Vegas Bruder Jakob. Diese geht ein wenig schnell vonstatten, hier hätte ich gerne etwas mehr gehabt. Sonst aber werden hier auch Themen angesprochen, die schon interessant gehalten sind. So gibt es Informationen zum Land und seinen Leuten. Ich konnte mir dieses schon gut vorstellen. Aber auch hier gilt, es hätte gerne etwas mehr sein dürfen.

Das Ende ist gut so wie es ist. Es ist ja ein relativ kurzes Buch, von daher passt es, schließt gut ab und macht alles letztlich rund.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Weißzeit“ von Christoffer Carlsson ein Jugendroman, der meinen Erwartungen nicht gerecht werden konnte.
Charaktere, die soweit gut ausgearbeitet sind, ein flüssiger Stil des Autors und eine Handlung, deren Spannungskurve sehr schwankt und in dem Themen angesprochen werden, die Jugendliche schon auch interessieren, lassen mich zwiegespalten zurück. Der Autor verschenkt hier doch einiges an Potential.
Schade!

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(42)

127 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

trauer, abschied, nachrichten, emily trunko, schmerz

Deine letzte Nachricht. Für immer.

Emily Trunko , Nadine Mannchen , Zoë Ingram , typealive
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Loewe, 18.09.2017
ISBN 9783785586075
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Die letzten Worte, die wir von einem geliebten Menschen erhalten, gehören zu den Erinnerungen, die uns am meisten aufwühlen.
Nach Ich wollte nur, dass du noch weißt … erscheint nun auch die Internetsensation The Last Message Received der jungen Amerikanerin Emily Trunko als Geschenkbuch. Diese Sammlung vereint die emotionalsten Textnachrichten des Tumblr-Blogs, wunderschön gestaltet durch zahlreiche Illustrationen und modernes Handlettering. Ein ganz besonderes Jugendbuch, das zu Herzen geht und lange nachhallt.
In ihrem Tumblr-Blog The Last Message Received veröffentlicht die 16-jährige Emily Trunko die letzten Nachrichten von geliebten Menschen und deren bewegende Hintergrundgeschichten: die allerletzten Zeilen vor einer Trennung, einem Abschied oder dem Tod. Diese Texte berühren die Seele. Sie machen nachdenklich, aber geben auch Hoffnung. Und sie erinnern daran, den Menschen, die uns wichtig sind, jeden Tag unsere Liebe zu zeigen.
(Quelle: Loewe)

Meine Meinung
„Deine letzte Nachricht. Für immer“ stammt von Emily Trunko. Es ist bereits das zweite Buch der Autorin.
Dieses Mal hat sie die letzten Nachrichten gesammelt, Nachrichten, die ihr die Leser ihres Tumblr- Blogs zugesandt haben. Es ist ein sehr emotionales Buch, sind es doch Nachrichten die nach einer Trennung oder einem Tod geschrieben wurden. Die Texte berühren die Seele, kommen sie doch auch von genau da her.

Die Texte hier geben aber durchaus auch Hoffnung. Immer wieder wird man daran erinnert, das Leben ist doch einzigartig, man sollte die Menschen, die einen umgeben und die einem wichtig sind, nicht als normal betrachten, sonder eher als etwas Einzigartiges, etwas das es zu bewahren gilt.
Die hier aufgeführten Nachrichten haben mich sehr berührt. Ich habe Taschentücher gebraucht, habe mich oftmals auch irgendwie wiedergefunden, konnte mich in die Absender hineinversetzen. Es ist immer wieder aufs Neue faszinierend und doch auch erschreckend was Worte hier mit einem anstellen.

Zu den jeweiligen Nachrichten gibt es auch immer Erklärungen, die meist sogar länger sind als dann die Nachricht. Es ist immer wieder interessant zu lesen wie eine Nachricht zustande kam, was der Absender mit ihr bezweckt.

Im Vorwort erklärt Emily Trunko selbst etwas zum Buch. Im Nachwort erfährt man dann wo man seine ganz eigene Nachricht hinsenden kann, wenn man eine hat, die es wert ist online gestellt zu werden.
Die Aufmachung des Buches ist bemerkenswert, so wie die Sammlung selbst auch. Es gibt kleine Illustrationen, die das Geschriebene unterstützen.

Ich persönlich nehme viel aus diesem Buch mit. Ich werde meine Familie nun viel mehr schätzen und wenn ich ihnen mal eine Nachricht sende, dann wird diese viel bewusster geschrieben werden.

Fazit
Kurz gesagt ist „Deine letzte Nachricht. Für immer.“ von Emily Trunko ein Buch das berührt und zu Herzen geht.
Man bekommt hier als Leser verschiedene Nachrichten, die emotional und auch gefühlvoll gehalten sind. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne mal wieder etwas Lesen möchte das einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Sehr zu empfehlen!

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74 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

clark, dystopie, bellamy, die 100 die rebellion, kass morgan

Die 100 - Rebellion

Kass Morgan , Michael Pfingstl , Lars Zwickies
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 14.08.2017
ISBN 9783453271401
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
100 jugendliche Straftäter wurden aus dem Weltraum entsandt, um die Erde neu zu besiedeln.
Inzwischen haben sie sich auf dem blauen Planeten behauptet, gegen die ihnen zunächst feindlich gesinnten Erdbewohner. Und gegen den Vizekanzler Rhodes, der sie einst als Straftäter brandmarkte und gnadenlos verfolgte. Doch nun droht der Erdkolonie neues Unheil: Eine Sekte hat sich in ihrer Mitte gebildet, die möglichst viele Anhänger gewinnen möchte – und alle anderen gewaltsam bekämpft. Vollkommen überraschend verwüsten sie das Lager und entführen mehrere Jugendliche. Clarke, Bellamy und die anderen müssen sie unbedingt retten, bevor Schreckliches passiert. Und plötzlich stehen die 100 vor der größten Herausforderung ihres Lebens …
(Quelle: Heyne)

Meine Meinung
Bereits mit den 3 Vorgängern dieser Reihe konnte mich Kass Morgan mehr als überzeugen. Und war ich nach Band 3 noch traurig, dass es irgendwie unfertig wirkte, habe ich mich gefreut, dass es einen 4. Teil, der den Namen „Die 100 – Rebellion“ trägt gibt. Das Cover ist unverwechselbar und passt gut zu den 3 anderen Büchern. Und der Klappentext klang sehr verheißungsvoll, also habe ich mich neugierig ans Lesen gemacht.

Die Charaktere waren mir, die Teil 1 bis 3 bereits gut kennt, mehr als bekannt. Ich empfehle auch vorher die Vorgänger zu lesen. Nur so lernt man die Figuren wirklich kennen und bekommt einen viel besseren Einblick in ihre Gefühle.
Clarke ist erneut sehr mutig und wild entschlossen, Probleme friedlich zu lösen. Es ist nicht immer leicht, das weiß sie, sie versucht es aber dennoch immer.
Bellamy ist genau das Gegenteil von Clarke. Er will lieber sofort handeln, ohne nachzudenken. Allerdings zieht er so die Gefahr an, für sich und die anderen.
Wells behält den Überblick und hat eigentlich immer einen klaren kühlen Kopf. Das ist von Vorteil für manche Situation, denn er hat dann Lösungen bereit, egal wie aussichtslos alles erscheint.
Glas ist noch nicht angekommen, sie sucht ihren wahren Platz noch. Ihr Vorteil aber ist sie kann sich gut anpassen und so macht sie das Beste aus der Situation.

Ich habe mich mit allen Charakteren wieder sehr verbunden gefühlt, immerhin kenne ich sie ja schon eine Weile. In diesem Teil merkt man auch, dass die Jugendlichen so langsam erwachsen werden. Sie sind nicht mehr alle ganz so hitzköpfig wie noch einst.

Mit ihrem Schreibstil hat mich Kass Morgan auch hier wieder mehr als begeistert. Sie schreibt mitreißend und flüssig, ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen, musste immerzu wissen was weiter passiert.
Die Handlung hat mich wirklich geflasht. Es geht hier wieder einmal unheimlich spannend zu. Nach dem 3. Band hatte ich ja schon das Gefühl, hier könnte noch etwas kommen. Dass es nun auch wirklich geschehen ist, ich war begeistert. Und es ist, wie bereits auf der Buchrückseite angekündigt, wirklich „Der letzte Kampf der 100“.
Kass Morgan hat mich vollkommen in den Bann ihrer Geschichte ziehen können. Ich habe bereits Bindungen zu den Charakteren aufgebaut, diese wurden hier weiter vertieft. Hier geht es ums Überleben, nichts ist wirklich leicht aber die 100 stellen sich dieser Aufgabe. Ich habe mich hier ins Geschehen eingefunden, konnte wieder sehr gut mitfiebern. Das Tempo ist hoch, die Spannungskurve steigt und steigt und je näher ich dem Ende kam, desto mehr wollte ich wissen.
Die Buchgeschichte weicht sehr von der Fernsehserie ab, daher kann es nicht vergleichen und so sollte man dann auch an die Bücher herangehen.

Das Ende ist schlüssig und wirklich gut. Er passt ganz wunderbar zur Gesamtgeschichte, rundet und schließt diese wirklich richtig toll ab.

Fazit
Alles in Allem ist „Die 100 – Rebellion“ von Kass Morgan ein in meinen Augen gelungener 4. Teil der Reihe.
Charaktere, die mir bereits sehr ans Herz gewachsen sind und die hier erwachsen werden, ein mitreißender sehr flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die sehr spannend gehalten ist und mit hohem Tempo daherkommt, haben mich ganz wunderbar unterhalten und wirklich begeistert.
Unbedingt lesen!

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clark, dystopie, bellamy, die 100 die rebellion, kass morgan

Die 100 - Rebellion

Kass Morgan , Michael Pfingstl , Lars Zwickies
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 14.08.2017
ISBN 9783453271401
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
100 jugendliche Straftäter wurden aus dem Weltraum entsandt, um die Erde neu zu besiedeln.
Inzwischen haben sie sich auf dem blauen Planeten behauptet, gegen die ihnen zunächst feindlich gesinnten Erdbewohner. Und gegen den Vizekanzler Rhodes, der sie einst als Straftäter brandmarkte und gnadenlos verfolgte. Doch nun droht der Erdkolonie neues Unheil: Eine Sekte hat sich in ihrer Mitte gebildet, die möglichst viele Anhänger gewinnen möchte – und alle anderen gewaltsam bekämpft. Vollkommen überraschend verwüsten sie das Lager und entführen mehrere Jugendliche. Clarke, Bellamy und die anderen müssen sie unbedingt retten, bevor Schreckliches passiert. Und plötzlich stehen die 100 vor der größten Herausforderung ihres Lebens …
(Quelle: Heyne)

Meine Meinung
Bereits mit den 3 Vorgängern dieser Reihe konnte mich Kass Morgan mehr als überzeugen. Und war ich nach Band 3 noch traurig, dass es irgendwie unfertig wirkte, habe ich mich gefreut, dass es einen 4. Teil, der den Namen „Die 100 – Rebellion“ trägt gibt. Das Cover ist unverwechselbar und passt gut zu den 3 anderen Büchern. Und der Klappentext klang sehr verheißungsvoll, also habe ich mich neugierig ans Lesen gemacht.

Die Charaktere waren mir, die Teil 1 bis 3 bereits gut kennt, mehr als bekannt. Ich empfehle auch vorher die Vorgänger zu lesen. Nur so lernt man die Figuren wirklich kennen und bekommt einen viel besseren Einblick in ihre Gefühle.
Clarke ist erneut sehr mutig und wild entschlossen, Probleme friedlich zu lösen. Es ist nicht immer leicht, das weiß sie, sie versucht es aber dennoch immer.
Bellamy ist genau das Gegenteil von Clarke. Er will lieber sofort handeln, ohne nachzudenken. Allerdings zieht er so die Gefahr an, für sich und die anderen.
Wells behält den Überblick und hat eigentlich immer einen klaren kühlen Kopf. Das ist von Vorteil für manche Situation, denn er hat dann Lösungen bereit, egal wie aussichtslos alles erscheint.
Glas ist noch nicht angekommen, sie sucht ihren wahren Platz noch. Ihr Vorteil aber ist sie kann sich gut anpassen und so macht sie das Beste aus der Situation.

Ich habe mich mit allen Charakteren wieder sehr verbunden gefühlt, immerhin kenne ich sie ja schon eine Weile. In diesem Teil merkt man auch, dass die Jugendlichen so langsam erwachsen werden. Sie sind nicht mehr alle ganz so hitzköpfig wie noch einst.

Mit ihrem Schreibstil hat mich Kass Morgan auch hier wieder mehr als begeistert. Sie schreibt mitreißend und flüssig, ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen, musste immerzu wissen was weiter passiert.
Die Handlung hat mich wirklich geflasht. Es geht hier wieder einmal unheimlich spannend zu. Nach dem 3. Band hatte ich ja schon das Gefühl, hier könnte noch etwas kommen. Dass es nun auch wirklich geschehen ist, ich war begeistert. Und es ist, wie bereits auf der Buchrückseite angekündigt, wirklich „Der letzte Kampf der 100“.
Kass Morgan hat mich vollkommen in den Bann ihrer Geschichte ziehen können. Ich habe bereits Bindungen zu den Charakteren aufgebaut, diese wurden hier weiter vertieft. Hier geht es ums Überleben, nichts ist wirklich leicht aber die 100 stellen sich dieser Aufgabe. Ich habe mich hier ins Geschehen eingefunden, konnte wieder sehr gut mitfiebern. Das Tempo ist hoch, die Spannungskurve steigt und steigt und je näher ich dem Ende kam, desto mehr wollte ich wissen.
Die Buchgeschichte weicht sehr von der Fernsehserie ab, daher kann es nicht vergleichen und so sollte man dann auch an die Bücher herangehen.

Das Ende ist schlüssig und wirklich gut. Er passt ganz wunderbar zur Gesamtgeschichte, rundet und schließt diese wirklich richtig toll ab.

Fazit
Alles in Allem ist „Die 100 – Rebellion“ von Kass Morgan ein in meinen Augen gelungener 4. Teil der Reihe.
Charaktere, die mir bereits sehr ans Herz gewachsen sind und die hier erwachsen werden, ein mitreißender sehr flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die sehr spannend gehalten ist und mit hohem Tempo daherkommt, haben mich ganz wunderbar unterhalten und wirklich begeistert.
Unbedingt lesen!

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minions, kinderbuch, rezension, hörbuch rezension, ich einfach unverbesserlich

Ich - Einfach unverbesserlich 3

Sadie Chesterfield , Antje Görnig , Oliver Rohrbeck
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 10.07.2017
ISBN 9783844525748
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Das Hörbuch zum Kinofilm
Der Sommer 2017 wird gelb: Die Minions sind zurück! „Ich – Einfach unverbesserlich 3“ bringt Gru und seine kleinen gelben Helfer zurück auf die große Leinwand. Zusammen mit Grus lange verschollenem Zwillingsbruder Dru müssen sie die Welt vor dem gescheiterten Kinderstar Balthazar Bratt retten, der die Weltherrschaft an sich reißen will. Mit dabei sind natürlich auch Lucy und Grus Adoptivtöchter Agnes, Edith und Margo.
(Quelle: der Hörverlag)

Meine Meinung
Nachdem wir bereits den Film im Kino geschaut hatten waren wir sehr neugierig auf das Hörbuch zu „Ich – Einfach unverbesserlich 3“. Gelesen wird dieses Hörbuch von Oliver Rohrbeck. Er ist die deutsche Synchronstimme von Gru und Dru.

In diesem 3. Teil gibt es neben bereits gut bekannten Figuren wie Gru, Margo, Agnes, Edith, Lucy und den Minions auch neue Personen. So findet Gru zum Beispiel seinen Zwillingsbruder Dru. Und es gibt es einen Bösewicht namens Balthazar Bratt. Sie alle sind tolle Figuren, die Oliver Rohrbeck auch recht gut in Szene setzen kann. Besonders gut gelingt ihm das bei Gru und Dru.

Leider haben uns hier die Minions ziemlich gefehlt. Nicht weil sie nicht vorkommen, sondern eher von der Umsetzung her. Es fehlt das Quirlige, das typisch ist für die kleinen gelben Quälgeister, ihre Art ist so unverwechselbar, diese kommt hier definitiv zu kurz.

Oliver Rohrbeck spricht das Hörbuch sehr gut. Es ist alles sehr gut zu verstehen und nachzuvollziehen.

Das Geschehen an sich war uns durch den Film bereits gut bekannt. Oliver Rohrbeck hat es geschafft die Spannung gut oben zu halten, entsprechende Szenen sind gut umgesetzt. Emotionen und Stimmungen bringt er gekonnt rüber, man ist als Zuhörer dann immer gefesselt.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Ich – Einfach unverbesserlich 3: Das Original-Hörbuch zum Film“ von Sadie Chesterfield ein gutes Hörbuch, das in Ergänzung zum Film sehr gut funktioniert.
Liebenswerte Charaktere, ein sehr gut gewählter Sprecher und eine Handlung, die spannend und auch witzig gehalten ist, machen Spaß und unterhalten gut.
Durchaus hörenswert!

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

liebe, finding you, sommer, bad boy, geschwister

Finding you: Verliebt in meine Stiefschwester (Stepbrother-Reihe 2)

Christiane Bößel
E-Buch Text: 317 Seiten
Erschienen bei Forever, 07.08.2017
ISBN 9783958181946
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Er ist heiß, er ist mysteriös und er hat ein dunkles Geheimnis – Band 2 der Stepbrother-Reihe von Christiane Bößel aus der Perspektive von Chris.
Chris war schon immer ein Problemkind. Von seinen Eltern vernachlässigt, wuchs er im Heim auf. Als Jugendlicher wurde er dann von einer hilfsbereiten Sozialarbeiterin adoptiert. Trotzdem benimmt er sich weiter wie ein echter Bad Boy, trinkt zu viel und macht nur Ärger. Doch als Chris auf Julia trifft, verändert sich seine Welt von einem Tag auf den anderen. Er fühlt sich zu dem perfekten Sunny Girl, das schon bald seine Stiefschwester werden soll, hingezogen und verspürt den unerklärlichen Drang, sie zu beschützen. Doch Julia scheint so gar nicht begeistert von ihrem neuen Mitbewohner …
(Quelle: Forever)

Meine Meinung
Der Roman „Finding you: Verliebt in meine Stiefschwester“ stammt von der Autorin Christiane Bößel. Es ist der zweite Teil der „Stepbrother-Reihe“. Den ersten Teil habe ich verschlungen und so war ich neugierig darauf was mich hier wohl erwarten würde. Das Cover passt sehr gut zum ersten Teil und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden.

Die Charaktere kannte ich bereits sehr gut. Sie alle wirkten auf mich authentisch und glaubhaft gezeichnet, ich konnte sie mir sehr gut vorstellen.
Chris ist einfach Wow. Er ist Bad Boy wie er im Buche steht, doch er wandelt sich und ich habe mein Herz an ihn verloren. Seine gesamte Art ist einfach toll, er zeigt Seiten von sich, die man so nicht erwartet.
Julia ist ein tolles Mädchen. Sie besucht ja ihren Vater in Deutschland, Chris ist wenig begeistert davon. Doch Julia schafft es zu ihm durchzudringen. Auch sie mochte ich unheimlich gerne.

Die Nebencharaktere sind der Autorin ebenso wie ihre Protagonisten sehr gut gelungen. Hier konnte ich sie mir auch alle sehr gut vorstellen, ihre Handlungen nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Man merkt hier das sich die Autorin Gedanken gemacht wie sie ihren Stil auf ihren männlichen Protagonisten abstimmt.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Chris. Ich fand es sehr gut, denn so bekommt man als Leser einen direkten Zugang zu ihm, lernt ihn gut kennen und kann ihn einschätzen.
Die Handlung ergänzt Band 1 sehr gut. Als Leser bekommt man Szenen, die man bereits aus Teil 1 kennt, sie aber hier besser verstehen lernt. Das Geschehen wird einfach verständlicher.
Es gibt aber auch neue Szenen, die sich sehr gut einfügen. Somit liest man also nicht Band 1 nur aus einer anderen Sicht, sondern bekommt auch neue Dinge geboten. Diese Mischung hat mir wirklich gut gefallen.

Das Ende kommt schnell, passt aber gut zur Gesamtgeschichte. Ein wenig hätte ich mir doch noch mehr gewünscht aber ich kann damit leben, habe den Reader zufrieden weggelegt.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Finding you: Verliebt in meine Stiefschwester (Stepbrother-Reihe 2)“ von Christiane Bößel ein sehr guter zweiter Teil der Reihe, der Band 1 gut ergänzt.
Sehr gut dargestellte Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die sowohl bekannte Dinge aber auch neue Passagen für den Leser bereithält, haben mir hier sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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