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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Bastians Schmetterling

Greta Milán
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 17.01.2017
ISBN 9781477820995
Genre: Romane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Juli und Bastian haben endlich wieder zueinandergefunden und sind überglücklich, als ihre Tochter Matilda unversehrt zur Welt kommt. Alles scheint gut zu sein, und die beiden genießen ihr junges Familienglück. Doch als klar wird, dass Matilda von der gleichen unheilbaren Hautkrankheit wie Bastian betroffen ist, steht das Paar erneut vor einer gewaltigen Herausforderung.
Zu den Sorgen um ihr Kind reißen alte Wunden auf. Bastians Ängste kehren mit voller Wucht zurück, während Juli mit ihrer eigenen Unsicherheit ringt. Und über allem schwebt die Frage, ob ihre Liebe stark genug sein wird oder ob sie endgültig am Leid ihrer Tochter zerbricht …
(Quelle: amazon)

Meine Meinung „
Als Autorin war mir Greta Milán bereits von Band 2 ihrer „Schmetterlings – Trilogie“ sehr gut bekannt. Daher war ich nun unheimlich neugierig auf „Bastians Schmetterling“, dem dritten Teil der Reihe. Man kann diesen Teil durchaus auch ohne Kenntnis der anderen lesen, es ist aber wirklich schöner wenn man die Trilogie in der Reihenfolge liest.

Juli und Bastian waren mir schon sehr gut bekannt. Ich mag sie beide total gerne und fand es so natürlich richtig schön sie ein weiteres Mal auf ihrem gemeinsamen Weg zu begleiten. Beide konnte ich mir sehr gut vorstellen, ihre Handlungen und Gedanken es ist alles nachvollziehbar.
Besonders Juli leistet hier sehr viel, wie sie für die kleine Matilda da ist und gleichzeitig auch immer an Bastians Seite steht, ich ziehe meinen Hut vor ihr. Nur gegen Ende hätte ich sie am liebsten das ein oder andere Mal geschüttelt.
Bastian macht in diesem Teil sehr viel mit sich selbst aus. Dass er seine Hautkrankheit an seine Tochter weitergegeben hat verzeiht er sich nie. Er zieht sich zurück, nur um dann mit alle Gewalt alles rauszulassen. Ich wäre am liebsten ins Buch gekrochen und hätte ihm gerne eine Ohrfeige gegeben, denn zu seiner Angst wird er zum Teil auch ziemlich ungerecht. Dieser innere Kampf ist Greta Milán wirklich sehr gut gelungen. Ich konnte jedes Gefühl, sowohl von Bastian als auch von Juli nachempfinden und es wurde während des Lesens quasi zu meinem eigenen.

Auch die anderen Charaktere, wie beispielsweise Elena und auch Felix oder auch Noah oder Hanna, sind alle samt gelungen. Wenn man die Vorgänger der Trilogie kennt, weiß man um ihre Geschichten und es war total schön sie auch wiederzutreffen.

Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Greta Milán hat mich von Beginn gefangen genommen, ich war abgetaucht und habe diesen Roman regelrecht verschlungen. Die Emotionen werden hier sehr groß geschrieben, ich konnte sie alle nachempfinden, sie kommen von Herzen und sind genau da bei mir gelandet.
Geschildert wird das Geschehen aus der personalen Erzählperspektive. Man schaut also von außen aufs Geschehen hinab, kann so alles problemlos überblicken und mühelos folgen.
Die Handlung selbst ist schön aber auch sehr dramatisch. Ich habe hier eine Achterbahnfahrt der Gefühle durchgemacht, von Himmel hoch jauchzend bis zu Tode betrübt war alles dabei. Hauptaugenmerk ist auch dieses Mal die seltene Hautkrankheit Epidermolysis Bullosa. Dieses Thema ist sehr sensibel, ich finde es aber wirklich sehr gut das Greta Milán sich den „Schmetterlingskindern“ in dieser Reihe gewidmet hat. Es ist interessant und man merkt das Thema liegt der Autorin sehr am Herzen. Eingebettet in diese Liebesgeschichte lernt man als Leser dazu, begreift man wie es Menschen, die an dieser seltenen Krankheit leiden, wirklich geht.

Das Ende ist zum einen wirklich schön. Ich hatte gehofft und gebangt und war eigentlich richtig happy. Dann aber kam noch der Epilog, wo Greta Milán mein kleines Leserherz sehr traurig gemacht hat. An sich ist die Trilogie nun beendet aber ich muss gestehen es könnte gerne noch weitergehen.

Fazit
Kurz gesagt ist „Bastians Schmetterling“ von Greta Milán ein Roman, der mich von Beginn an gefangen genommen hat.
Die sehr gut gezeichneten Charaktere, der flüssig lesbare emotionale Stil der Autorin und eine Handlung, die mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt hat und in der sich die Autorin auch wieder einem sensiblen Thema widmet, haben mich begeistert und auf ganzer Linie wunderbar unterhalten.
Unbedingt lesen!

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

selfpublishing, das lied der stille, romantasy, selfpublisher, music

Das Lied der Stille

Janine Dudzik
E-Buch Text: 210 Seiten
Erschienen bei null, 13.12.2016
ISBN B01MQVWMJH
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Wenn Amy zu singen begann, dann war das Balsam für die Seele. Wundervoller als jeder Vogel, bezaubernder als jede Musik. Wie leichter Regen am heißen Sommertag oder wie das Lachen eines Kindes. Es war so liebreizend wie nichts Anderes auf der Welt.
„Warum siehst du mich so an?“, fragte sie mich auf einmal.
Ich lächelte nur und zog sie in meine Arme. Als sie anfing zu weinen, strich ich ihr beruhigend durchs Haar.
„Ich verspreche dir, dass alles gut wird!“, versicherte ich ihr.
Ja, wenn Amy sang, war das unvergleichlich. Nur, dass ich der Einzige war, der sie hören konnte.
Amy ist ein ganz gewöhnliches Mädchen. Wäre da nicht die Tatsache, dass sie stumm ist. Als sie sich in den beliebten Jungen Finn aus ihrer Klasse verliebt, ändert sich alles. Finn versteht sie besser, als die beiden es sich vorstellen können. Die Welten der beiden sind voller Geheimnisse, die sie in einem waghalsigen Abenteuer in einer fremden Stadt zu lüften versuchen. Noch ahnen sie nichts von der Gefahr, die dort auf sie wartet.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
„Das Lied der Stille“ stammt aus der Feder der Autorin Janine Dudzik. Es ist das Debüt der Autorin und ich war aufgrund des interessant klingenden Klappentextes neugierig auf die Geschichte.

Die beiden Protagonisten sind sehr schön beschrieben. Ich konnte sie mir beide gut vorstellen und die Handlungen soweit verstehen.
Amy ist ein schüchternes Mädchen. Sie versucht nicht aufzufallen. Sie versteckt sich, obwohl sehr viel in ihr steckt. Und dennoch mochte ich Amy gerne, von ihrer Art her hat sie etwas an sich das mir sehr gefallen hat.
Finn ist genau das Gegenteil von Amy. Er sieht gut aus und weiß das auch. Er setzt es auch dementsprechend ein. Auch er war mir durchaus sympathisch, obwohl ich ja zu Beginn dachte er wäre irgendwie etwas eingebildet.
Beide Protagonisten haben Ecken und Kanten und das macht sie nicht gewöhnlich sondern eher besonders.

Es gibt noch Nebenfiguren in der Geschichte, die mich auch angesprochen haben. Sie passen sehr gut ins Geschehen hinein und bringen vor allem eigene Dinge mit.

Der Schreibstil der Autorin ist recht leicht und flüssig lesbar. Ich bin gut durch die Geschichte gekommen und konnte gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus wechselnden Perspektiven. Somit lernt man unterschiedliche Sichtweisen kennen und es wird facettenreich.
Die Handlung selbst ist doch ganz anders als man es vielleicht erwartet. Es geht fantasiereich zu und ab und an bedient sich Janine Dudzik auch an Klischees. Und dennoch hatte ich auch da Gefühl ich würde etwas Neuartiges lesen. Die Hintergrundidee jedenfalls ich wirklich klasse.
Ein paar Mal kam es aber doch vor das nicht alles nachvollziehbar ist. Die Protagonisten sind hier in diesen Passagen doch ein wenig zu impulsiv, was nicht ganz so passte. Diese Stellen aber wurden immer wieder von interessanten und spannenden abgelöst.

Das Ende ist recht offen. Es bleiben vielerlei Fragen und somit ist genug Potential für die Folgebände dieser Reihe geblieben.

Fazit
Kurz gesagt ist „Das Lied der Stille“ von Janine Dudzik ein sehr solides Debüt der Autorin, das eine andere Richtung einschlägt als man vielleicht erwartet.
Gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die eine tolle Hintergrundidee besitzt, und die auch sonst spannend gehalten ist, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

elfenwächte, fantasy

Elfenwächter - Weg des Ordens

Carolin Emrich
Flexibler Einband: 308 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 15.01.2017
ISBN 9783906829302
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
Die siebzehnjährige Tris wächst abgeschottet von der Außenwelt in einem Kloster auf – so wie alle Magier des Königreichs Alvid. Ihr Leben ist eintönig, daher wünscht sich die junge Frau nichts sehnlicher, als dem Wächter-Orden anzugehören, um ihre Gabe zum Schutze der Menschen einzusetzen.
Als ihr Traum plötzlich in Erfüllung geht, erhält sie von den Wächtern die Aufgabe, die Elfen auszukundschaften. Dieses Volk will sich trotz verlorenem Krieg nicht dem König unterwerfen und überfällt immer wieder die Dörfer in der Nähe seiner Landesgrenze.
Selbst überzeugt von den Missetaten dieser Wesen, trifft Tris auf einem Erkundungsritt den Elfen Avathandal, der jedoch gänzlich anders ist, als sie erwartet hat.
Als sie sich schließlich in ihn verliebt, ist sie hin- und hergerissen.
Mit einem Mal hegt die junge Magierin Zweifel an den Motiven der Wächter. Hat sie sich für die falsche Seite entschieden? Oder ist es Avathandal, der sie täuscht?
(Quelle: Sternensand Verlag)

Meine Meinung
Der Fantasyroman „Elfenwächter: Weg des Ordens“ stammt von der Autorin Carolin Emrich. Es ist der erste Band der „Elfenwächter“ – Reihe und zudem auch das erste Buch der Autorin. Der Klappentext machte mich hier sehr neugierig und da ich immer wieder auf Fantasyromane zurückgreife, begann ich hier neugierig mit dem Lesen.

Die Charaktere sind wirklich gut gelungen. Die Autorin hat sich hier etwas dabei gedacht, hat ihnen ein ganz eigenes Gesicht verliehen.
Tris ist eine noch junge Protagonistin. Sie lebt im Kloster, ihr Leben dort gefällt ihr aber nicht unbedingt. Es ist ziemlich eintönig, Tris möchte das gerne ändern. Der Orden der Wächter ist ihre große Hoffnung, sie setzt alles daran dort aufgenommen zu werden. Tris war mir richtig sympathisch, wirkte sehr realistisch auf mich beschrieben. Mit ihrer Art schafft sie es ihr Gegenüber für sich zu gewinnen.
Avathandal ist jemand, der dem Leser nicht auf Anhieb alles über sich verrät. Daher weiß er auch immer wieder zu überraschen. Er ist ein Elf und man darf hier sehr gespannt sein was sich die Autorin noch alles für ihn einfallen lässt.

Die Nebencharaktere sind Carolin Emrich ebenso gut gelungen. Auch hier kann ich sagen ich konnte sie mir gut vorstellen und die Handlungen nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und leicht. Man kommt daher auch sehr gut im Geschehen an, kann problemlos folgen und es ist alles sehr detailliert und bildhaft beschrieben. Kopfkino ist hier vorprogrammiert.
Geschildert wird das Geschehen in der personalen Erzählperspektive. So schaut man von außen auf die Geschehnisse, kann alles gut überblicken.
Die Handlung hat mir insgesamt gefallen. Ich bin leicht reingekommen und Spannung kam hier auch auf. Diese wechselt sich immer wieder mit doch eher ruhigeren Passagen ab. So bekommt man Zeit um das Gelesene zu verarbeiten. Es ist aber definitiv noch Luft nach oben.
Die von Carolin Emrich geschaffene Welt ist vorstellbar und hat mir sehr gut gefallen. Ich mag es immer wieder gerne, wenn ich in solch fremde Welten eintauchen kann.

Das Ende ist ziemlich gemein. Die Handlung wird quasi mittendrin beendet, man bleibt als Leser etwas ratlos zurück. Auf die Fortsetzung darf man nun wirklich gespannt sein.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Elfenwächter: Weg des Ordens“ von Carolin Emrich ein sehr solider Auftakt der Fantasyreihe.
Vorstellbar beschriebene Charaktere, ein flüssig lesbarer angenehmer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die immer wieder wechselt zwischen spannenden und ruhigen Passagen und somit viel Raum für die Fortsetzung lässt, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Ava: Der Tag der Libelle ( Band 1)

Christa Kuczinski
E-Buch Text: 437 Seiten
Erschienen bei null, 07.01.2017
ISBN B01MT705MD
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Ava, die 16-jährige Lichtbringerin, die von einem alten Elfenvolk abstammt, entdeckt ihre Gabe, Feuer zu entfachen. Sie begegnet Zack, ihrem verschollenen Freund aus Kindertagen. Gemeinsam sind sie einer Verschwörung ihrer erfolgreichen Väter auf der Spur: Einst sorgten Wissenschaftler auf der Suche nach der Essenz für ewiges Leben dafür, dass Zack und Ava einen besonderen genetischen Code in sich tragen, weshalb eine Geheimorganisation die beiden nun unschädlich machen und ihre außergewöhnliche Gabe um jeden Preis vor der Öffentlichkeit geheim halten will.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Aberness“ von Christa Kuczinski gelesen und geliebt hatte, war ich wirklich sehr gespannt auf ihren ersten Jugendroman „Ava: Der Tag der Libelle“. Das Cover und auch der Klappentext machten mich ungemein neugierig auf die Geschichte und so begann ich gespannt mit dem Lesen.

Die beiden Protagonisten Ava und Zack haben mir sehr gut gefallen. Beide hat Christa Kuczinski richtig gut gezeichnet und vorstellbar beschrieben.
Ava ist besonders, nicht nur weil sie eine Lumerii ist und dadurch eine besondere Gabe besitzt. Auch sonst ist sie nicht so wie andere. Ava wirkte zu Beginn ein wenig unwissend und etwas verloren auf mich. Immer wenn sie Fragen gestellt hat, wurden diese nur unzureichend beantwrotet. Dann aber lernt sie Zack kennen, eher unfreiwillig, und ganz langsam werden ihre Fragen beantwortet.
Auch Zack ist jemand, der es mir angetan hatte. Als ich erfahren habe wer seine Familie ist war ich wirklich überrascht. Als er und Ava aufeinandertreffen liegt direkt etwas Besonderes in der Luft. Auch Zack ist nicht normal, er hat auch eine Gabe. Zack hat Christa Kuczinski sehr gut beschrieben, so dass ich seine Absichten auch recht schnell verstanden habe.

Es gibt noch eine Vielzahl weitere Charaktere. Hier hat Christa Kuczinski ganze Arbeit geleistet. Es gibt Gute und Böse, man muss aber als Leser erst einmal sortieren.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Ich bin wieder einmal durch das Buch gerauscht, habe jede Zeile förmlich aufgezogen und wollte immerzu wissen wie es wohl weitergeht.
Geschildert wird das Geschehen aus der personalen Erzählperspektive. Es gibt hier verschiedene Sichtweisen, so dass die Handlung auch recht komplex und vielsichtig wird.
Die Handlung selbst ist klasse. Es geht hier spannend und sehr interessant zu. Die Gaben, die hier angesprochen werden, fand ich sehr interessant. Aber auch die ganzen politischen Verhältnisse, wer hier wohin gehört und wer hier welche Absichten hat, es wirkt zunächst undurchsichtig aber nach und nach lichten sich die Fragen. Bereits nach kurzer Zeit war ich komplett im Geschehen abgetaucht und war immerzu gespannt was weiter passieren würde.

Das Ende hat mich überzeugt. Irgendwie ist es abgeschlossen, es gibt aber genug Potential für Band 2. Wann dieser erscheint ist noch nicht klar, ich hoffe es wird nicht allzu lange dauern.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Ava: Der Tag der Libelle“ von Christa Kuczinski ein Roman, der mich von Beginn an begeistert hat.
Die glaubhaften vorstellbar gezeichneten Charaktere, ein flüssig und leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und sehr vielsichtig gehalten ist, haben mich auf ganzer Linie überzeugt und wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!

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13 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Törtchen zum Verlieben

Silvia Konnerth
E-Buch Text: 293 Seiten
Erschienen bei null, 09.01.2017
ISBN B01N5O57OW
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Eine erfrischende Liebeskomödie über große Pläne und kleine Geheimnisse. Und darüber, dass sich das Glück nicht um Tütensuppe schert.
Die erfolgreiche Boulevardjournalistin Victoria liebt ihren Job über alles. Für die Skandalreportage über eine geheimnisvolle Schriftstellerwitwe erschleicht sie sich sogar einen Posten als Köchin, obwohl Victoria überhaupt nicht kochen kann.
Als der Schwindel auffliegt, lässt sie sich auf einen ungeheuerlichen Deal mit ihrer neuen Arbeitgeberin ein und reist notgedrungen mit der Millionärin und deren übellaunigem Sohn nach Spanien.
Doch dann steht die gewiefte Journalistin plötzlich vor einer Entscheidung, die mehr mit ihren Gefühlen als mit dem Verstand zu tun hat. Kopf oder Herz – welche Schicksalskarte wird Victoria wählen?
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Bisher kannte ich einen Roman von Silvia Konnerth. Nun ist ihr neuer Roman „Törtchen zum Verlieben“ erschienen und ich durfte ihn lesen. Der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden und so begann ich gespannt mit dem Lesen.

Die Charaktere haben es mir ganz ehrlich nicht einfach gemacht. Ich hatte zu Beginn doch Probleme sowohl mit Victoria als auch mit Alexander. Sie waren mir beide etwas zu glatt, haben sich zu viel gefallen lassen. Dieses Gefühl hat sich erst verändert als die Reise anstand. Ab da wurden sie mir sympathisch. Sowohl Alexander als auch Victoria verändern sich hier merklich. Und genau das gefiel mir dann umso besser. Ich kann wirklich behaupten, wir drei sind am Ende doch noch Freunde geworden.

Die anderen Charaktere der Geschichte sind soweit auch gut beschrieben. Besonders Leonore wusste hier immer wieder zu überraschen. Nur Alexanders Verlobte blieb mir in weniger guter Erinnerung.

Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Hier gibt es wirklich nichts zu meckern. Genau er war es auch der mich am Buch gehalten hat.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Victoria und Alexander. Durch diese Sichtweisen werden beide sehr gut beschrieben und ich konnte die Entwicklung der beiden gut nachvollziehen.
Die Handlung war zunächst durch meine Probleme etwas schwierig. Es dauerte bis ich vollkommen im Geschehen angekommen war. Dann aber war ich mittendrin statt nur dabei. Das Gute-Laune-Buch, das ich aufgrund des Klappentextes erwartet hatte, kam hier endlich zum Vorschein. Die Umgebung wurde richtig toll und vor allem vorstellbar beschrieben. Das spanische Essen hat mir richtigen Heißhunger verursacht, so bildhaft und detailliert beschreibt es Silvia Konnerth.

Das Ende hat mich sehr gut gefallen. Es ist passend zur Gesamtgeschichte, schließt den Roman gut ab und macht ihn rund. Und es hat so einiges für mich herausgeholt, so dass ich letztlich mein Tablet mit einem Lächeln zur Seite gelegt habe.

Fazit
Alles in Allem ist „Törtchen zum Verlieben“ von Silvia Konnerth ein Roman, der mich erst nach und nach abholen konnte.
Zwei Protagonisten, die es mir zu Anfang etwas schwer gemacht haben, sich dann aber merklich und nachvollziehbar weiterentwickeln, ein toller Stil der Autorin sowie eine Handlung mit vorstellbar beschriebener Kulisse, haben mich letztlich doch sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

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21 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

erotik, vergangenheit, liebe, hoffnung, spannung

Resist Temptation - Gegen jede Vernunft

Lina Roberts
E-Buch Text
Erschienen bei Montlake Romance, 03.01.2017
ISBN 9781503997226
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Die Scheidung von seiner Frau Sarah katapultiert Startänzer Matt dorthin zurück, wo er nie wieder hinwollte: auf die Straße. Gewillt, keiner Frau mehr zu vertrauen, jedoch pleite, trifft er in Chicago die nicht nur reiche, sondern auch äußerst attraktive Kate. Die Anwältin benötigt dringend Matts Hilfe und macht ihm ein unmoralisches Angebot. Sie bietet Matt eine Million Dollar dafür, zwei Monate lang in der Öffentlichkeit ihren Freund zu spielen. Als er den Vertrag unterschreibt, ahnt Matt nicht, welch heiße Nächte auf ihn zukommen werden, und noch weniger, dass er Kate besser nicht vertrauen sollte …
Es entspinnt sich eine Geschichte zwischen großem Geld und wahrer Liebe, zwischen tiefer Enttäuschung und grenzenlosem Vertrauen. Für Matt und Kate jedenfalls führt der gemeinsam geschlossene Vertrag auf eine ungewisse Reise durch ihre Gefühlswelt und schließlich zum Kern ihrer Identität.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Lina Roberts war mir bereits gut von anderen Romanen bekannt. Nun ist mit „Resist Temptation – Gegen jede Vernunft“ ihr neuestes Werk erschienen. Der Klappentext versprach mir hier bereits emotionale und ja auch heiße Lesestunden und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

Matt, der männliche Protagonist, hat mir sehr gut gefallen. Er hatte es bisher schon ziemlich schwer in seinem Leben. Eigentlich wollte er nie mehr als eine Familie, dies war sein größter Wunsch. Er ist so ein sympathischer Kerl, ich konnte ihn mir richtig gut vorstellen. Von der Art her hat er definitiv etwas von Traumtyp.
Kate, die Karrierefrau, wirkte auf mich zunächst eher kühl und fast schon unnahbar. Daher ist sie eigentlich schon das komplette Gegenteil von Matt. Doch sie braucht seine Hilfe und bietet ihm eine Menge Geld dafür. Dass sie ein Geheimnis vor Matt hat, macht sie irgendwie auch geheimnisvoll. Im Verlauf der Handlung verändert sich Kate merklich und am Ende mochte ich sie auch richtig gerne.

Die anderen Charaktere der Geschichte sind der Autorin auch richtig gut gelungen. Besonders Reese, Kates Schwester, sticht hier heraus. Sie passt so wunderbar hier hinein, wirklich toll. Aber wie gesagt, die anderen sind auch alle vorstellbar gezeichnet.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Sie hat es geschafft mir die Emotionen hier nahezubringen, ich war das gesamte Buch über im Bann der Geschichte.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten Matt und Kate. Besonders Matts Perspektive ist etwas härter, ich empfand sie hier aber mehr als angebracht und sehr passend.
Die Handlung hat mich von Beginn angepackt. Ich habe angefangen mit Lesen und den Roman regelrecht inhaliert. Es passt einfach alles zusammen, der Verlauf der Handlung ist klasse, sehr gut ausgearbeitet und man merkt Lina Roberts hat sich wirklich etwas dabei gedacht. Es geht hier spannend und erotisch zu, diese Mischung ist zum Teil auch recht explosiv. Weitere Themen sind hier Liebe, Macht und auch Geld. Die Gefühle des Lesers werden hier auf jegliche Art angesprochen, man fährt regelrecht Achterbahn.

Das Ende ist rundum gelungen. Ich finde es passt, schließt die Handlung wunderbar ab und lässt den Leser letztlich mehr als zufrieden zurück. So muss das sein.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Resist Temptation - Gegen jede Vernunft“ von Lina Roberts ein Roman, der so viel mehr ist als man zunächst erwartet.
Authentische Charaktere, ein leicht und flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die mich von Beginn an gepackt hatte und in der meine Gefühle auf jegliche Weise angesprochen wurden, haben mich überzeugt und wunderbar unterhalten!
Sehr zu empfehlen!

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(15)

28 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

lets play, #newadult, helena, verspieltes herz, häusliche gewalt

Let's Play. Verspieltes Herz

Jennifer Wolf
E-Buch Text: 291 Seiten
Erschienen bei Impress, 05.01.2017
ISBN 9783646603101
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
*Die wahre Liebe kennt kein Game over…*
Seit der 22-jährigen Helena Sorrento das Herz gebrochen wurde, weiß sie, dass die Liebe kein Spiel ist und dass das Herz ein Organ darstellt, das es ganz besonders zu schützen gilt. Alles, was sie ihren Gefühlen jetzt noch erlaubt, ist das Eintauchen in dramatische Liebesromane und der Nervenkitzel beim Zuschauen von Let’s Playern – Online-Gamern, die einen direkt in ihre Spieler-Welten mitnehmen. Wie Tausende anderer Frauen schwärmt sie dabei vor allem für den charmanten Let’s-Player Aiden, dessen Stimme alles in ihr zum Stillstehen bringt. Zu gerne würde sie wissen, welcher Mann sich hinter den humorvollen und doch stets so tiefsinnigen Kommentaren verbirgt – und warum er sich seinen Fans nie zeigt…
(Quelle: Impress)

Meine Meinung
Bisher konnte mich Jennifer Wolf regelmäßig mit ihren Romanen begeistern. Daher war ich sehr gespannt was mich wohl in „Let’s Play. Verspieltes Herz“ erwarten würde. Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen und so begann ich mit dem Lesen.

Helena ist eine Protagonistin, die mir auf Anhieb unheimlich sympathisch war. Bisher hatte sie es wirklich nicht leicht, mit ihrem Ex-Freund hatte sie keinen guten Griff gemacht. Außerdem hat sie keinen Ausbildungsplatz und weiß nicht wirklich Ein noch aus. Sie liebt es Games zu spielen und sie liebt die Let’s Plays von Aiden. Außerdem geht sie jeden Mittag in die Bibliothek, dort hat sie immer ein Lesedate mit einem sehr gut aussehenden jungen Mann. Helena wirkte zu Beginn ziemlich ängstlich auf mich. Diese Angst bleibt auch das gesamte Buch über erhalten, nimmt aber ab. Helena entwickelt sich weiter, wird mutiger im Verlauf der Handlung. Außerdem hat mir Helenas Humor wirklich gut gefallen.
Aiden ist der Let’s Player schlechthin. Er hat eine große Fangemeinde, die sogenannten Unities. Aiden ist so ein toller Typ, wenn es ihn irgendwo gäbe, ich würd ihn einpacken und mit nach Hause nehmen. Wie er aber aussieht, dieses Geheimnis hütet Aiden eisern. Er ist absolut liebenswert, charmant und unheimlich sympathisch.
Helena und Aiden gemeinsam sind klasse. Er zeigt sehr viel Verständnis, sie öffnet sich, fast Vertrauen und es entwickelt sich eine richtig schöne Freundschaft und Liebesgeschichte.

Die anderen Charaktere der Geschichte, wie beispielsweise Helenas Freunde, oder auch Aidens bester Freund, oder seine Schwester, mochte ich auf Anhieb. Nur Tom, Helenas Ex-Freund, war mir absolut unsympathisch.

Der Schreibstil der Autorin ist unverwechselbar. Jennifer Wolf hat mich durch die Geschichte getragen mit ihren Worten. Ich bin durch die Seiten gerauscht, innerhalb kürzester Zeit war ich am Ende angelangt.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Helena. So erfährt man so einiges was ihr durch den Kopf geht, wie sie denkt und fühlt.
Die Handlung selbst hat mich umgehauen. Die Let’s Plays und die Games spielen eine große Rolle, doch man muss kein Experte sein. Eher im Gegenteil, Jennifer Wolf hat sich diesem Thema angenommen und es zu ihrem gemacht. Sie hat hervorragend recherchiert, alles ist verständlich und nachvollziehbar. Doch nicht das Spielen nimmt viel Raum ein, es gibt auch eine richtig tolle Liebesgeschichte. Ängste und Zweifel müssen hier überwunden werden, es geht um Vertrauen, um die langsam wachsende Zuneigung. Und auch die Homosexualität spielt wieder eine Rolle im Geschehen.

Der Weg zum Ende ist hier steinig und schwierig. Doch ist man da, ist man mehr als zufrieden mit dem Verlauf. Der Schluss hat mich so gefallen wie er ist, er passt, wackelt und hat mich zufrieden gestellt.

Fazit
Kurz gesagt ist „Let’s Play. Verspieltes Herz“ von Jennifer Wolf ein Roman, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat.
Authentische, sehr sympathische Charaktere, ein locker leichter Stil der Autorin sowie eine Handlung, die vollkommen realistisch gehalten ist und der romantisch, spannend und auch sehr gefühlvoll zugeht, haben mich ganz wunderbar unterhalten und auf ganzer Linie begeistert.
Unbedingt lesen!

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

any cherubim, sommer, erotik, verlust, gut

Black Summer - Teil 2: Liebesroman

Any Cherubim
E-Buch Text: 291 Seiten
Erschienen bei BookRix, 09.01.2017
ISBN 9783739692340
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Lass die Angst niemals dein Schicksal bestimmen
Parker hatte Recht: »Nichts wird mehr so sein, wie es einmal war« - denn alles ist schlimmer!
Joys Leben ist das pure Chaos. Sie kann weder fliehen noch in ihre Heimat zurück; sie hat alles verloren.
Ängstlich blickt sie einer ungewissen Zukunft entgegen und kann nur an ihren kleinen Keks denken. Wie lange kann Holly ohne ihre Medikamente in den Fängen der mexikanischen Mafia überleben? Wem kann Joy überhaupt noch vertrauen?
Und wo, verdammt noch mal, ist Parker?
(Quelle: Any Cherubim)

Meine Meinung
Bis jetzt hat mich Any Cherubim immer mit ihren Geschichten begeistern können. Nun durfte ich „Black Summer 2“ testlesen und dafür habe ich wirklich alles stehen und liegen lassen. Band 1 hatte mich bereits begeistert und so stürzte ich mich regelrecht auf diesen neuen Teil. Das Cover ist sehr nah an den ersten Teil, nur die Personen sind hier seitenverkehrt und der Klappentext versprach spannende Lesestunden. Man muss Band 1 aber vorher gelesen haben, denn sonst kommt man mit den Geschehnissen nicht mit.

Die Charaktere sind bereits sehr gut bekannt. Man trifft wieder auf Joy, Holy, Parker (Chris) und all die anderen aus dem ersten Teil.
Joy hat bereits so viel mitgemacht. Sie kennt das Geheimnis ihres Vaters als Einzige, neben Parker, und hat daran ganz schön zu knabbern. Überhaupt ist alles ins Chaos gerutscht, nichts ist mehr so wie es war. Geblieben ist nur ihr kleiner Keks, ihre Schwester Holly. Ich habe so mit Joy mitgefiebert, konnte ihre Ängste und Sorgen sehr gut nachvollziehen, mich in sie hineinversetzen. Ihr bleibt hier wirklich nichts erspart.
Parker, der FBI-Agent, ist so ein klasse Typ. Klar, manchmal hab ich seine Aktivitäten nicht ganz verstanden, es war aber immer nur zum Besten von Joy. Er ist liebenswert und sehr charmant, ich mochte ihn einfach total gerne. Zwischen den beiden knistert es gewaltig, man kann es richtig gehend spüren.
Holly, Joys kleine Schwester, ist so süß. Ihr Leid ging mir sehr nahe, ich habe gehofft und gebangt, ihr die Daumen gedrückt das alles gut wird.

Die anderen Charaktere, wie die ganzen anderen FBI-Agenten, oder auch Joys und Hollys Vater und auch die anderen Personen, sind alles gelungen. Any Cherubim hat hier wirklich tolle Charaktere geschaffen, jeder von ihnen hat seinen festen Platz und bringt ganz eigene Impulse ins Geschehen ein.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und sowas von fesselnd, die Seiten sind nur so an mir vorbeigeflogen. Man ist so eingenommen, so im Geschehen abgetaucht, es geht hier gar nicht anders als einfach nur Lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Joy. Any Cherubim hat hier die Ich-Perspektive verwendet. Mir gefiel diese, wie bereits im ersten Teil auch, super, denn man ist einfach hautnah dran und erlebt alles direkt mit.
Die Handlung knüpft da an wo Band 1 aufgehört hat. Daher ist es auch wichtig, wie bereits zu Beginn erwähnt, das Band bekannt ist. Nur dann kann man folgen, versteht man die gesamten Zusammenhänge.
Spannung ist hier von Beginn an vorhanden und die Spannungskurve bleibt über den gesamten Roman auf sehr hohem Level. Man kommt als Leser kaum zum Luftholen, es geht wirklich Schlag auf Schlag. Und immer wenn man denkt, es geht nicht mehr schlimmer weiß Any Cherubim zu überraschen. Die Wendungen sind unvorhersehbar und kamen immer dann, wenn man nicht damit rechnete.

Der Weg bis zum Ende hat mich gefesselt. Als ich dann dort angekommen war, wow ich war wirklich geflasht. Ich hatte mit allem gerechnet aber nicht damit. Es löst sich hier alles vollends auf, alle Fragen werden beantwortet. Und nach dem kurzen Ausblick auf die Zukunft habe ich mein Tablet zufrieden zur Seite gelegt.

Fazit
Alles in Allem ist „Black Summer 2“ von Any Cherubim ein auf ganzer Linie gelungener zweiter Teil, der mich vollkommen gefesselt hat.
Wunderbar vorstellbare Charaktere, ein einnehmender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die direkt an Band 1 anknüpft und in der von Beginn an Spannung vorherrscht, haben mich umgehauen und vollkommen begeistert.
Unbedingt lesen

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(4)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Ain't all Silver: Ketten aus Gold

Amelia Reyns
E-Buch Text: 244 Seiten
Erschienen bei null, 07.01.2017
ISBN B01MSYYS7O
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Durch seine Arbeit als Sicherheitschef der Goldmine Ain't all silver ist es Darren Flax gewohnt, Probleme zu lösen, sobald sie auftreten. Womit er jedoch nicht gerechnet hat, ist, dass seine Chefin ihm die Köchin Kirby Lutresque und deren Sohn Jamie vor die Nase setzt. Denn die beiden wirbeln sein ruhiges Leben gehörig durcheinander.
Nicht nur, dass Kirby so ziemlich alle Wünsche in Darren weckt, die er seit seiner gescheiterten Ehe zu verdrängen versucht. Nein, sie hat auch selbst Probleme, die sie alleine nicht bewältigen kann.
Und plötzlich kommt unter all dem Schutt und der Asche eines vermeintlich kaputten Lebens jener Mann zum Vorschein, den Darren für immer begraben glaubte: ein Held, der eigentlich keiner sein will.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Nachdem mir bereits Band 1 der „Ain’t all Silver“ – Reihe sehr gut gefallen hat, war ich gespannt darauf was sich Amelia Reyns wohl in „Ain’t all Silver: Ketten aus Gold“ alles hat einfallen lassen. Das Cover passt wunderbar zum ersten Band und der Klappentext versprach bereits sehr viel.

Darren, der von allen einfach nur D. genannt wird, kannte ich bereits aus dem ersten Teil. Er ist einfach ein sympathischer Kerl. Er ist für die Sicherheit auf „Ain’t all Silver“ zuständig und gibt sich auch gerne mal ziemlich mürrisch. Das ist er aber nicht, denn in Darren steckt ein ganz feiner Kerl, der mein Herz wieder zum Schmelzen gebracht hat.
Kirby ist neu, sie übernimmt ab sofort das Kochen für die Schürfer. Sie ist eine Frau, die sehr viel durchmachen musste. Zuerst erfährt man als Leser nicht was ihr passier ist, nach und nach aber kommt alles ans Licht und ich hätte Kirby gerne mal richtig in den Arm genommen und ihr Mut zugesprochen. Das hat Darren dann übernommen.

Die anderen Charaktere der Geschichte sind zum großen Teil bereits gut bekannt, für Leser die Teil 1 kennen. Man trifft hier wieder auf Jordan, Lock und all die anderen Schürfer. Es gibt aber auch neue Nebenfiguren, wobei Jamie, Kirbys Sohn, schon fast zu den Protagonisten zählt. Er ist ein toller Junge, der sich auf „Ain’t all Silver“ sehr wohl fühlt. Auch zu Darren hat er einen super Draht entwickelt. Und kurzzeitig taucht auch Kirbys Ex-Mann auf, den ich am liebsten auf dem Mond geschossen hätte.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und ich bin förmlich durch die Geschichte geflogen. Amelia Reyns schreibt wirklich klasse, die Umgebung Alaskas ist bildhaft beschrieben, alles ist vorstellbar.
Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven von Darren und Kirby. Für beide Sichtweisen hat die Autorin die personale Erzählperspektive verwendet. So blickt man von außen auf das Geschehen und behält immer einen guten Überblick.
Die Handlung hat mich begeistert. Man kann diesen zweiten Teil durchaus auch ohne Kenntnis des ersten Bandes lesen, ich empfehle aber allen „Ain’t all Silver: Herz aus Gold“ vorher zu lesen. Es geht hier wieder spannend zu, man begleitet die Schürfer um Jordan bei ihrer Arbeit und lernt nebenbei wieder sehr viel über das Goldschürfen. Amelia Reyns hat erneut sehr gut recherchiert, das ihr dieses Thema liegt, merkt man einfach. Ins Geschehen eingeflochten sind ebenso erotische und romantische Passagen. Sie passen wunderbar und geben dem Buch diesen gewissen Charme. Es gibt aber auch ein ernstes Thema, das hier im Roman angesprochen wird. Es geht um häusliche Gewalt, darum was eine Frau hier alles ertragen muss und das es sich lohnt sich zu wehren. Dieses Thema ist gewiss nicht leicht, Amelia Reyns hat es aber sehr gut gemeistert.

Das Ende ist perfekt für diese Geschichte. Der Weg dahin war lang, es gab einige Widrigkeiten, die überwunden werden mussten, doch am Ende war ich mehr als zufrieden. Es ist rund und schließt den Roman wunderbar ab.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Ain’t all Silver: Ketten aus Gold“ von Amelia Reyns ein ganz toller zweiter Teil der „Ain’t all Silver“ – Reihe.
Vorstellbar beschriebene glaubhafte Charaktere, ein locker und flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zum einem Spannung, Erotik und große Emotionen bereithält, aber auch ein wichtiges Thema der heutigen Gesellschaft anspricht, haben mich begeistert und wunderbar unterhalten.
Wirklich zu empfehlen!

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33 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

liebe, winter, väterchen frost, schneekönigin, magie

Heiße Liebe - Kalter Tod

Pia Hepke
E-Buch Text: 148 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 01.12.2016
ISBN 9783959623261
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Elsa liebt den Winter. Schon als kleines Mädchen konnte sie es kaum erwarten, bis es den ersten Schnee gab.
Als Jack Frost, der Sohn des Winters, Elsa begegnet, ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch ihr Glück wehrt nicht lange, denn ihre Gefühle für einander bergen eine schreckliche Gefahr.
Die Schneekönigin hat es auf Jacks Herz abgesehen und lässt es durch ihren magischen Kuss gefrieren. Einzig und allein Elsa ist in der Lage, ihn zu retten.
Nur kann ihre flammende Liebe sie beide vor dem eisigen Tod bewahren?
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Bisher konnte mich Pia Hepke mit ihren Geschichten immer überzeugen. Nun also durfte ich ihr neuestes Werk „Heiße Liebe – Kalter Tod“ lesen. Aufgrund des Covers und den ansprechend klingenden Klappentextes war ich neugierig auf die Geschichte.

Elsa ist eine tolle Protagonistin. Sie liebt den Winter, wartet jedes Jahr immer aufs Neue auf ihn. In diesem Jahr jedoch ist alles anders. Eines Tages lernt sie einen Jungen kennen der sie sehr fasziniert. Immer wieder treffen sich die beiden und Elsa verliebt sich in Jack, so sein Name. Ich fand Elsa sehr gut beschrieben, man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen, mit ihr mitfiebern.
Jack, eigentlich Jack Frost, gefiel mir ebenso richtig gut. Auch er war mir auf Anhieb sehr sympathisch und ich war gespannt wie er sich weiter entwickelt.

Die Nebenfiguren, wie beispielsweise Elsas Schwester, ihre Eltern oder auch Jacks Mutter, die Schneekönigin, sind soweit gut ausgearbeitet. Sie bleiben klar im Hintergrund, man erfährt aber genau so viel wie man für das Geschehen benötigt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Ich bin flüssig und leicht durch das Geschehen gekommen, habe das Buch an einem Abend inhaliert. Pia Hepke hat die Landschaft bildhaft beschrieben, man kann den Schnee regelrecht spüren.
Die Handlung ist toll. Es ist eine Märchenadaption, es gibt Parallelen zur Schneekönigin, das gefiel mir so richtig gut. Als Leser findet man sich sowohl in Elsas Welt als auch in der Welt der Schneekönigin wieder. Beide Welten sind klasse beschrieben. Es geht spannend und magisch zu. Außerdem gibt es sehr emotionale, gefühlvolle Szenen, die Mischung ist der Autorin richtig gut gelungen.
Während es zu Beginn eher ruhig ist, wird es im zweiten Teil der Handlung richtig spannend. Außerdem gibt es auch ein paar Geheimnisse, die im Geschehen gelüftet werden.

Das Ende kam vielleicht ein klein wenig zu schnell. Mich persönlich hats nicht wirklich gestört, denn so passt es einfach zum Geschehen. Das Buch wird durch diesen Schluss sehr gut abgerundet und abgeschlossen.

Fazit
Kurz gesagt ist „Heiße Liebe – Kalter Tod“ von Pia Hepke eine richtig schöne Märchenadaption, die mich komplett in ihren Bann ziehen konnte.
Vorstellbar gezeichnete Charaktere, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zunächst eher ruhig gehalten ist, dann aber spannend und emotional wird, haben mich vollends überzeugt und wunderbar unterhalten.
Wirklich zu empfehlen!

  (3)
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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

liebe, erotik, inka loreen minden, beziehung, hot heroes: burning

Hot Heroes - Burning

Inka Loreen Minden
E-Buch Text
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 03.01.2017
ISBN 9783732519736
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kurzbeschreibung
Auf ein Wiedersehen mit dem arroganten Firefighter Evan Cooper hätte Mila gut verzichten können. Der „Held von Queens“ hatte sich bei ihrem letzten Zusammentreffen komplett danebenbenommen und ihr zu verstehen gegeben, dass er nicht viel von ihr hält. Diesmal ist jedoch alles anders. Evan zeigt Mila, dass er sich geändert hat und sie lässt sich auf eine Beziehung mit ihm ein. Aber schon bald erfährt Mila von seinem mysteriösen Unfall und stößt auf einige Ungereimtheiten in seinem Leben, über die er allerdings nicht reden will. Doch selbst dieses dunkle Geheimnis kann sie nicht abschrecken: Evan setzt nicht nur ihren Körper in Flammen, sondern auch ihr Herz.
Dann wird Evan aber plötzlich von seiner Vergangenheit eingeholt, denn der „Held von Queens“ hatte nicht nur Freunde …
(Quelle: beHEARTBEAT)

Meine Meinung
Der Roman „Hot Heros: Burning“ stammt von der Autorin Inka Loreen Minden. Es ist der Auftakt einer Reihe, wie ich der Homepage des Verlags entnehmen kann. Das Cover und der Klappentext machen neugierig und so begann ich mit dem Lesen.

Die Protagonistin Mila hat es mir zu Beginn nicht unbedingt leicht gemacht. Wir wurden erst nach und nach warm miteinander, nachdem ich sie ein wenig kennengelernt hatte. Sie wurde mir mehr und mehr sympathisch, von ihrer Art her ist sie schon witzig.
Evan ist der männliche Protagonist dieser Geschichte. Er kämpft noch immer mit seiner Vergangenheit, damit das nun nicht mehr so perfekt Feuerwehrmann ist. Er hat einiges erlebt, Mila versucht ihm zur Seite zu stehen, sie akzeptiert ihn und versucht ihm zu helfen, dass er mit sich selbst klarkommt. Auch er wirkte auf mich sympathisch und glaubhaft gezeichnet.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig lesbar. Ich bin gut durch die Geschichte gekommen, Gefühle werden hier sehr gut dargestellt.
Die Handlung beginnt spannend und die Spannungskurve bleibt auch das gesamte Buch über vorhanden. Immer wieder gibt es Höhen und Tiefen, auf mich wirkte alles glaubhaft und authentisch. Neben der Spannung gibt es auch erotische und durchaus auch sehr dramatische Szenen. Die Mischung ist durchaus gelungen, nur leider war die Geschichte selbst viel zu kurz. Hier hätte es wirklich etwas mehr sein dürfen, es wirkte zum Ende hin doch etwas gehetzt.

Das Ende selbst kam mir doch etwas zu schnell. Etwas mehr Ruhe hätte hier gut getan. Es passt aber dennoch zur Geschichte und man darf gespannt sein wie die Reihe wohl weitergehen wird.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Hot Heros: Burning“ von Inka Loreen Minden ein guter Auftakt der Reihe, der jedoch noch Luft nach oben hat.
Sympathische Charaktere, ein leicht und flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die Spannung aber auch Dramatik und erotische Szenen beinhaltet, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

  (3)
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88 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

fantasy, sternensturm, arena, arena verlag, jugendbuch

Das Herz der Quelle - Sternensturm

Alana Falk
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Arena, 03.01.2017
ISBN 9783401602905
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Kurzbeschreibung
Es ist der größte Moment in Lilianas Leben und sie fürchtet ihn genauso sehr, wie sie ihn herbeisehnt. Endlich soll sie in die Gemeinschaft des Hohen Rates aufgenommen und mit ihrer Quelle verbunden werden. Denn jeder Magier braucht eine menschliche Energiequelle, um zaubern zu können. Doch es ist ausgerechnet Chris, der Liliana zugeordnet wird. Chris, der sich der Gemeinschaft verweigert und dessen früherer Magier auf ungeklärte Weise ums Leben kam. In seinen Augen sieht Liliana nichts als Hass. Es bleibt nicht viel Zeit, um sein Vertrauen zu gewinnen, denn in den Tiefen unter Neuseeland braut sich eine schreckliche Katastrophe zusammen und nur Liliana und Chris können sie aufhalten.
(Quelle: Arena)

Meine Meinung
Alana Falk war bereits gut bekannt, habe ich doch schon ein paar Romane von ihr gelesen. Nun also ist ihr neuestes Werk „Das Herz der Quelle. Sternensturm“ erschienen und ich war sehr neugierig auf diese Geschichte. Das Cover ist ein Traum und der Klappentext versprach mir viele tolle Lesestunden.

Es gibt hier quasi 3 Protagonisten, die man als Leser verfolgt. Zum einen sind das Liliana und Chris. Liliana ist eine Magierin, die sich auf die Aufnahme in die Gemeinschaft des Hohen Rates vorbereitet. Ich mochte sehr gerne, ihre Art wie sie sich gibt, wie sie auftritt. Ich konnte ihre Handlungen mehr als gut nachvollziehen.
Chris ist Lilianas Quelle. Ausgerechnet er, dessen Magier aus unerklärlichen Gründen ums Leben kam. Chris verweigert die Gemeinschaft, er will keine Quelle sein. Auch ihn mochte ich wirklich gerne. Er und Liliana sind toll zusammen. Es ist zwar nicht einfach, immer wieder geraten sie heftig aneinander, doch irgendwie geht’s nicht ohne den anderen.
Anders ist Adara beschrieben. Sie hat ihre Quelle verloren, will sie aber unbedingt zurückgewinnen. Was gar nicht so einfach ist. Adaras Leben ist ziemlich düster, sie trauer und hat außerdem auch Angst. Ich konnte mich gut in Adara einfühlen und habe gespannt ihre Geschichte verfolgt.

Die Nebencharaktere dieser Geschichte, wie beispielsweise die Gemeinschaft des Hohen Rates oder die anderen Magier und Quellen, sind Alana Falk sehr gut gelungen. Jeder von ihnen ist gut gezeichnet, passt ins Geschehen und hat so ganz eigene Dinge, die wichtig sind.

Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Alana Falk schreibt locker und flüssig, man kommt so ungeheuer leicht durch die Seiten und kann ohne Probleme folgen. Ich hatte wirklich viel Spaß beim Lesen und wollte unbedingt immer wissen wie sich das Geschehen weiter entwickelt.
Geschildert wird das Geschehen in zwei Erzählsträngen. Zum einen verfolgt man Liliana und Chris auf ihrem Weg miteinander klarzukommen. Dieser Strang wird von Liliana erzählt.
Auf der anderen Seite gibt es den Strang um Adara. Hier ist es auch sie, die ihre Geschichte erzählt. Beide Stränge laufen nebeneinander her, nur um dann letztlich ein stimmiges Ganzes zu ergeben.
Die Handlung selbst hatte mich von Beginn an gepackt. Ich war vom ersten Satz an gefesselt und habe das Buch quasi inhaliert. Es geht spannend zu, ist magisch aber auch sehr emotional. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert, war immer wieder gespannt wie es wohl weitergeht. Alana Falk hat hier Wendungen und Überraschungen eingebaut, Geheimnisse tauchen auf, wollen gelüftet werden und wenn man denkt die Fragen wären geklärt gibt es neue, die sich stellen.

Das Ende ist stimmig und hat mich überzeugt. Es passt, wackelt und hat Luft, schließt den Roman ab und macht ihn einfach rund.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Das Herz der Quelle. Sternensturm“ von Alana Falk ein Jugendroman, der mich von Anfang an überzeugt hat.
Glaubhaft gezeichnete Charaktere, die alle so ihre Eigenarten haben, ein leicht und locker lesbarer Stil, der den Leser einfach in seinen Bann zieht, und eine Handlung die spannend, magisch und auch emotional gehalten ist und in der es immer wieder überraschende Wendungen gibt, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich rundum begeistert.
Absolute Leseempfehlung!

  (3)
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(14)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, syrien, vergangenheit, schicksal, drachenmond

Gestern und für immer

April Dawson
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.08.2016
ISBN 9783959911368
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
»Wer kann schon ein Monster lieben?«
Danielle fühlt sich ihrer Umgebung seit ihrer Stationierung in Syrien oft fremd – ohne es jemals zuzugeben. Zu gern würde sie der Welt die Maske herunterreißen, den Reichen und Schönen zeigen, dass es um mehr als Aussehen geht; bis sie auf einem Maskenball Sebastian kennenlernt. Trotz seines entstellten Gesichts spürt Danielle eine tiefe Verbundenheit zu dem Geschäftsmann. Doch bald müssen sich die beiden größeren Hürden als der Frage nach ihren wahren Gefühlen stellen. Vorurteile und Intrigen belasten ihre zarte Beziehung und Sebastian wird mehr und mehr vom Selbsthass zerfressen.
Kann ihre Liebe den Hass überwinden?
(Quelle: Drachenmond Verlag)

Meine Meinung
Der Roman „Gestern und für immer“ stammt von der Autorin April Dawson. Bisher hatte ich noch keinen Roman der Autorin gelesen. Daher war ich hier wirklich gespannt auf die Geschichte, darauf was mich wohl erwarten würde.

Die beiden Protagonisten dieser Geschichte sind Danielle und Sebastian. Beide sind sehr gut gezeichnet und ich konnte sie mir soweit gut vorstellen.
Danielle ist Ärztin. Sie arbeitete in Syrien, bei einem Hilfsprojekt, dabei erlebte sie aber Schreckliches und wurde traumatisiert. Ich konnte Danielles Gefühle sehr gut nachempfinden, sie sind gut dargestellt.
Sebastian ist jemand den ich nicht auf Anhieb wirklich einschätzen konnte. Er, ein Geschäftsmann, wirkte sehr geheimnisvoll auf mich, was sich erst nach und nach gegeben hat. Je weiter ich hier vorankam desto sympathischer wurde er mir.

Der Schreibstil der Autorin ist gut und angenehm zu lesen. Ich bin nach ein paar Seiten Einlesezeit wirklich gut folgen und für mich war alles nachvollziehbar und verständlich.
Die Handlung hat mir, nach der erwähnten kurzen Einlesezeit, gut gefallen. Es ist kein typischer Liebesroman, es entwickelt sich hier alles doch ganz anders. Eifersucht und Missverständnisse tauchen auf. Außerdem findet man Spannung im Geschehen, gepaart mit Wendungen. Eine Wendung jedoch wirkte auf mich irgendwie merkwürdig. Danielle verändert sich doch sehr im Verlauf der Handlung. Dies war für mich nicht ganz nachvollziehbar. Ebenso wie die Zeitsprünge, die man im Geschehen vorfindet. Diese haben mich doch sehr irritiert.

Das Ende ist gut so wie es ist. Klar es ist schon vorhersehbar und irgendwie auch sehr typisch für dieses Genre aber dennoch, es macht das Buch rund.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Gestern und für immer“ von April Dawson ein Roman, der sich anders entwickelt als ich es erwartet habe.
Gut gezeichnete Charaktere, ein soweit gut lesbarer angenehmer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zwar eine Liebesgeschichte beinhaltet aber auch Spannung bereithält, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

  (1)
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(43)

49 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

erotik, liebe, sarah saxx, king of chicago, gefühle

King of Chicago

Sarah Saxx
Flexibler Einband: 436 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 16.01.2017
ISBN 9783743116221
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
»Ich hätte ahnen müssen, dass er nicht einfach nur ein gewöhnliches Kuchenstück war, das man sorglos probieren konnte. Travis war die Sünde aller Desserts …«
Er ist einer der reichsten Junggesellen Chicagos: Travis King. Dem Immobilienmogul liegen die Frauen scharenweise zu Füßen. Als ihm eines Tages die toughe Fotografin Ashley Crown begegnet, steht für ihn von Anfang an fest, dass er sie haben muss – zumindest für eine Nacht. Doch Ashley ist da anderer Ansicht. Immerhin hat sie eine herbe Enttäuschung mit ihrem Ex hinter sich und will sich nicht noch einmal in den Falschen verlieben. Ohne es zu wissen, bringt sie Travis dazu, gegen sämtliche seiner selbst auferlegten Regeln zu verstoßen, und gefährdet dadurch auch ihr Herz. Denn Travis King ist bekannt dafür, dass er nie lange ein und dieselbe Frau an seiner Seite hat …
(Quelle: Homepage der Autorin)

Meine Meinung
Sarah Saxx ist eine Autorin, die mich bisher immer wieder mit ihren Geschichten begeistern konnte. Nun also durfte ich ihr neuestes Werk „King of Chicago: Verliebt in einen Millionär“ lesen. Das Cover ist verdammt heiß und auch der Klappentext versprach bereits eine interessante Geschichte. Also begann ich neugierig mit dem Lesen, wohl wissend, dass ich wohl nicht aufhören kann bis ich am Ende angelangt bin.

Die beiden Protagonisten Ashley Crown und Travis King haben mir wirklich gefallen. Beide wirkten authentisch und glaubhaft auf mich.
Ashley ist eine Frau, die mitten im Leben steht. Sie ist Immobilienfotografin und arbeitet selbstständig. Von ihrem Ex wurde Ashley ziemlich enttäuscht und so will sie eigentlich gar keinen neuen Mann in ihrem Leben haben. Bis zu dem Zeitpunkt als sie Travis kennenlernt. Zuerst ist sie ziemlich genervt, mit der Zeit aber merkt man wie sich ihre Einstellung und Gefühle Travis King gegenüber verändern.
Travis King, der Inhaber von „KING Estate“, einer großen Immobilienfirma Chicagos, konnte mich am Anfang gar nicht von sich überzeugen. Ich fand ihn ganz ehrlich arrogant und sehr eingebildet. Er weiß genau was er will und auch wie er es bekommt. Meist nimmt er es sich einfach, bestimmt dabei genau wie es abzulaufen hat. Frauen sind für ihn ein Spielball. Je weiter ich aber im Geschehen vorankam desto mehr habe ich meine Meinung über Travis geändert. Er beginnt sich zu öffnen und ich habe ihn plötzlich verstanden. Das er Probleme in seiner Kindheit hatte, das er viel zu früh eine verdammt große Verantwortung übernehmen musste und das ihn all das geprägt hat. Und ganz ehrlich, am Ende mochte ich diesen heißen, sexy Typ einfach total gerne.

Die anderen im Geschehen vorkommenden Charaktere, wie beispielsweise Jacob, Ashleys Kollege, oder Madison, Ashleys Cousine, oder Jelena, eine (sorry für den Ausdruck() intrigante Kuh oder auch Damien, Travis‘ Bruder, sie alle sind einfach klasse beschrieben. Ich konnte sie mir alle vorstellen. Manch einen mochte ich gerne, andere wiederum nicht. Die Mischung ist hier wirklich gelungen.

Der Schreibstil der Autorin war mir bereits bekannt und ich liebe es Romane von Sarah Saxx zu lesen. Sie schafft es jedes Mal aufs Neue mich abzuholen und erst am Ende tauche ich wieder auf. Ich kann einfach nicht anders, die Romane von Sarah Saxx inhaliere ich regelrecht.
Geschildert wird das Geschehen kapitelweise wechselnd aus den Sichtweisen von Ashley und Travis. Für beide Perspektiven hat Sarah Saxx die Ich-Perspektive verwendet. Ich empfand diese als passend, da man die beiden Protagonisten so besser kennenlernt und sie auf ihrem Weg begleitet.
Die Handlung selbst hat mich von Anfang an gepackt. Ja es ist nichts Neues aber ganz ehrlich mich hat es überhaupt nicht gestört. Mir gefiel die Umsetzung, die Sarah Saxx hier gewählt hat, sehr. Immer wieder hat sie ihren Charakteren Steine in den Weg gelegt, es ist hier nicht alles Gold was glänzt. Ashley und Travis müssen kämpfen, müssen stark sein um letztlich an ihr Ziel zu kommen. Immer wieder aber gibt es Lichtblicke, es knistert gewaltig und auch die erotischen Szenen sind so geschrieben, dass sie sich wunderbar ins Geschehen einfügen.
Es geht hier um Liebe und Intrigen, Emotionen spielen eine große Rolle. Ein oder zweimal hatte ich sogar Tränen in den Augen, eben weil ich so berührt war von der gerade gelesenen Szene. Mir gefiel wie sich alles immerzu verändert, wie Bewegung im Geschehen ist. Man kann mitfiebern, mitleiden und mitlieben. Genau das habe ich erwartet und genau das habe ich auch bekommen.

Das Ende hat mich mehr als zufrieden gestimmt. Die Steine waren endlich beseitig und das ersehnte glückliche Ende da. Ich empfand den Schluss als passend und rund. Und bereits jetzt bin ich mehr als gespannt auf „King of Los Angeles – Verliebt in einen Rockstar“, da ich genau weiß wessen Geschichte dies sein wird. Und natürlich auch auf alle anderen Romane aus der Feder von Sarah Saxx.

Fazit
Kurz gesagt ist „King of Chicago – Verliebt in einen Millionär“ von Sarah Saxx ein Roman, der mich von Beginn an abgeholt hat und erst am Ende wieder auftauchen ließ.
Authentisch gezeichnete Charaktere, die mein Leserherz erobert haben, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die Spannung, Erotik und vielerlei Emotionen beinhaltet, haben mich wieder einmal wunderbar unterhalten und machen ungeheuer Lust auf mehr.
Vollends zu empfehlen!

  (1)
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(105)

237 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

dämonen, fantasy, rache, blut, dämon

Ein Käfig aus Rache und Blut

Laura Labas , Anja Uhren
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.08.2016
ISBN 9783959912914
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
»Mein Körper sehnte sich nach Tod und Verwüstung. Ich ließ ihn gewähren.«
Nach dem grausamen Mord an ihrer Familie wird Alison Talbot von ihrer Tante zur Jägerin ausgebildet. Von nun an streift sie durch die Rayons und tötet Dämonen, die die Erde erobert und zerstört haben. Allein der Wunsch nach Vergeltung treibt sie an.
Eines Nachts wird sie von Dämonen entführt und zu Dorian Ascia gebracht, König einer der 21 Dämonenstädte, der ihr ein einzigartiges Training anbietet. Obwohl Alison ihm misstraut, nimmt sie das Angebot an. Fortan wird sie von dem Dämon Gareth trainiert, der sie nicht nur in den Wahnsinn treibt, sondern sie auch an ihrem Weltbild zweifeln lässt. Je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto schwerer fällt es ihr, sich zwischen Rache und längst verloren geglaubten Gefühlen zu entscheiden.
(Quelle: Drachenmond Verlag)

Meine Meinung
Von der Autorin Laura Labas kannte ich bisher leider noch keinen Roman. Daher war ich sehr neugierig auf ihr Buch „Ein Käfig aus Rache und Blut“, dessen Cover mir wirklich gut gefällt. Auch der Klappentext versprach bereits sehr viel und so begann ich gespannt mit dem Lesen.

Alison, die Protagonistin dieser Geschichte, ist sehr sympathisch gezeichnet. Zu Beginn wirkte sie etwas naiv, sie ist ja auch noch sehr jung. Mit der Zeit aber wird Alison eine starke und selbstbewusste junge Frau. Sie ist ziemlich tough und lässt sich nur sehr ungern etwas sagen. Sie weiß ziemlich genau was sie will, auch wenn sie anderen damit immer wieder auf die Füße tritt. Das gefiel mir wirklich gut.
Gareth ist ein Dämon und damit für Alison jemand, den sie rein gar nicht beachtet. Doch auch wenn sie es nicht zugeben mag, er weckt in ihr etwas, holt alles aus ihr raus. Und genau da macht Gareth in meinen Augen aus. Er lockt sie und sie geht, anfangs eher widerwillig, darauf ein.

Die anderen Charaktere, wie beispielsweise Dorian, der eher geheimnisvolle König, oder auch Evan, der Alison ziemlich ähnlich ist, sind Laura Labas wirklich gelungen. Ich hatte richtig Freude dabei sie auf ihren Wegen zu begleiten.

Der Schreibstil der Autorin ist gut und locker lesbar. Nach ein paar Seiten war ich vollends im Geschehen angekommen und wollte wissen wie es sich weiter entwickelt.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Alison. Laura Labas hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet. Diese passt hier ganz wunderbar, denn so kann man Alison in den Kopf schauen, ihre Gedanken und Gefühle besser nachvollziehen.
Die Handlung selbst ist klasse. Es herrscht hier eine eher düstere aber durchaus sehr fesselnde Atmosphäre vor. Die Spannung it direkt da und baut sich sogar immer weiter auf. Die geschaffene Welt ist vorstellbar, da bildhaft beschrieben.
Die Sache zwischen Gareth und Alison war für mich amüsant zu lesen. Die Dialoge haben es wirklich in sich und man darf wirklich gespannt sein wie es sich zwischen ihnen weiter entwickelt.

Das Ende ist offen, sehr offen. Ja es ist ein Cliffhanger vom allerfeinsten. Man will wissen wie es weitergeht, ich brauche Band 2, jetzt unbedingt!

Fazit
Abschließend gesagt ist „Käfig aus Rache und Blut“ von Laura Labas ein wirklich mehr als gelungener Auftakt, der mich fesseln konnte.
Vorstellar beschriebene Charaktere, ein flüssig lesbarer lockerer Stil der Autorin und eine Handlung, die von Beginn an spannend gehalten ist und deren Welt mich sehr beeindrucken konnte, haben mir großen Spaß gemacht und wunderbare Lesestunden beschert.
Wirklich zu empfehlen!

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(46)

59 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 41 Rezensionen

liebe, finley meadows, charlotte cole, küss mich im sommerregen, kinder

Küss mich im Sommerregen

Charlotte Cole
E-Buch Text: 264 Seiten
Erschienen bei null, 30.06.2015
ISBN B010RJ9JD2
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Reenie lebt ein Leben, von dem viele träumen: Sie ist Teil der glitzernden High Society von Paris. Als ihr Mann sie plötzlich vor die Tür setzt, flieht sie geschockt und zutiefst verletzt mit ihren beiden Kindern zu ihrer besten Freundin Jill. Sie findet ein neues Zuhause in dem kleinen Städtchen Finley Meadows. Langsam beginnt sie, sich ein neues Leben aufzubauen – bis eine Tragödie beinahe alles zerstört, und sie eine unmögliche Entscheidung treffen muss…
Eine gefühlvolle Geschichte über beste Freundinnen, kleine Astronauten, einen Kater, der nicht schnurren kann ... und die Frage, wo das Herz zu Hause ist.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Der Roman „Küss mich im Sommerregen“ stammt aus der Feder der Autorin Charlotte Cole. Es ist der Auftaktband der „Finley Meadows“ – Reihe und ich war sehr neugierig darauf was mich hier wohl erwarten würde. Der Klappentext versprach bereits viel und so begann ich gespannt zu lesen.

Die Protagonistin Reenie lebt in sehr guten Verhältnissen. Sie ist eine Mutter, die sich für alles aufopfert, ihre Kinder gehen ihr über alles. Was sie selbst möchte ist nicht so wichtig. Ihr High Society Leben ist ihr gar nicht so wichtig. Dass sie von ihrem Mann wenig beachtet wird ist schwer zu ertragen. Als dieser sie vor die Tür setzt nutzt sie ihre Chance woanders neu anzufangen.
Der Musiker Jake musste auch schon einen schweren Schicksalsschlag ertragen. Seine Frau ist gestorben und nun muss er seinen Sohn alleine großziehen. Jake ist ein richtiger Traumtyp, liebenswert und sehr einfühlsam. Und Jake ist ziemlich sexy.

Die anderen Charaktere, wie zum Beispiel auch Reenies Kinder, haben mir sehr gut gefallen. Sie passen super ins Geschehen hinein und geben ihm einen gewissen Charme.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und sehr fließend lesbar. Hinzu kommen hier sehr bildhafte Beschreibungen, so dass man sich die Umgebung sehr gut vorstellen kann.
Die Handlung selbst erstreckt sich hier über verschiedene Jahreszeiten. Mir gefiel das, da auch die Stimmung jeweils der Jahreszeit angepasst wurde. So zeigen die Charaktere auch verschiedene Seiten von sich, man lernt sie so auch wirklich gut kennen.
Das Geschehen ist spannend gehalten. Und es gibt natürlich auch eine richtig schöne Liebesgeschichte, die mir sehr gefallen hat. Die Gefühle und Emotionen sind greifbar, es wird dramatisch und garantiert nicht langweilig.

Das Ende passt einfach total. Es ist emotional, hat mich sehr berührt und schließt letztlich die Geschichte wirklich gut ab.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Küss mich im Sommerregen“ von Charlotte Cole ein richtig guter Auftakt der „Finley Meadows“ – Reihe, der mich mitgerissen hat.
Authentisch wirkende Charaktere, ein angenehm leicht lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, in der vielerlei Emotionen angesprochen werden, wo man als Leser aber auch Spannung vorfindet, haben mich begeistert und verdammt gut unterhalten.
Wirklich zu empfehlen!

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117 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

vampire, sandra florean, gabe, verbrechen, geheimnisse

Die Seelenspringerin

Sandra Florean
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 27.09.2016
ISBN 9783959911238
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
Nicht unsere Worte machen uns zu besseren Menschen, sondern unsere Taten
Tess verfügt über die unkontrollierbare Gabe, in das Bewusstsein übernatürlicher Wesen zu springen. Ein Albtraum für die junge Frau, da sie dabei Zeuge von Gewaltverbrechen wird, die sie jedoch nie verhindern kann. Mit einem Mal häufen sich die Sprünge und Tess ahnt, dass das kein Zufall sein kann. Sie vertraut sich dem Polizisten Jim an und hilft ihm schließlich bei der Aufklärung der Morde. Dadurch begibt sie sich so tief in die Welt der Übernatürlichen, dass sogar der Vampirgebieter Octavian auf sie und ihre Kräfte aufmerksam wird …
(Quelle: Drachenmond Verlag)

Meine Meinung
Ich kannte bereits Geschichten aus der Feder von Sandra Florean. Nun also stand ihr Roman „Die Seelenspringerin – Abgründe“ auf meiner Leseliste und ich war sehr gespannt darauf. Der Klappentext und auch das Cover haben mich direkt angesprochen und neugierig gemacht.

Die Protagonistin Tess wirkte auf mich gut gezeichnet. Sie hat eine ziemlich außergewöhnliche Gabe. Tess kann in das Bewusstsein anderer eindringen. Klingt nach etwas richtig tollem, ist aber für Tess ein Fluch. Immer wieder erfährt sie so was in anderen vorgeht, wie durchgeknallt manch einer von ihnen wirklich ist. Sie fühlt dann nicht nur, sie ist jeweils das Wesen, in das sie eindringt. Wenn auch immer nur kurz. Ich mochte Tess sehr gerne. Sie ist sehr ehrlich und steht immer wieder auf, lässt sich nicht unterkriegen. Das gefiel mir gut, Tess versucht immer das Beste aus ihrer Situation zu machen.

Die anderen im Buch vorkommenden Charaktere sind Sandra Florean ebenso gut gelungen. Jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit ins Geschehen hinein, gibt neue Richtungen vor. Ich konnte sie mir gut vorstellen und die Handlungen nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm lesbar. Ich bin richtig flott durch die Seiten gekommen, es geht locker und leicht zu. Und man kann sich alles vorstellen, denn Sandra Florean schreibt zudem sehr bildhaft.
Zum größten Teil wird das Geschehen aus Sicht von Tess geschildert. Sandra Florean hat hier die personale Erzählperspektive verwendet, so dass man quasi von oben auf das Geschehen herab schaut. Diese Sichtweise passt hier wirklich gut, denn man behält zwar eine gewisse Distanz, ist aber immer an Tess dran.
Die Handlung ist spannend und sehr mitreißend gehalten. Der Beginn ist zwar etwas verhalten, doch das ändert sich ziemlich schnell. Immer wieder gibt es hier Wendungen, die mich wirklich überrascht haben.
Ins Geschehen eingebaut hat Sandra Florean bekannte Wesen, die aber mit neuen Ideen, neuen Dingen verknüpft wurden. Somit hat man nicht das Gefühl man hätte die Geschichte schon einmal gelesen.

Das Ende ist ziemlich offen. Ich bin nun sehr gespannt darauf was sich die Autorin für den zweiten Teil alles einfallen lässt. Ich werde die Fortsetzung auf jeden Fall lesen.

Fazit
Kurz gesagt ist „Die Seelenspringerin – Abgründe“ von Sandra Florean ein gelungener Auftakt der neuen Reihe der Autorin.
Sehr interessant gestaltete Charaktere, ein angenehm lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die interessant und sehr spannend gehalten ist und unvorhersehbare Wendungen beinhaltet, haben mich überzeugt und machen Lust auf mehr.
Sehr zu empfehlen!

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

roman, thesocialnetlove, jenna strack, lovestory, mode

The Social Netlove - Liebe ist niemals offline

Jenna Strack
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 20.10.2016
ISBN 9781535217552
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Marie ist siebenundzwanzig, Single und alles andere als zufrieden mit ihrem Leben – das hatte sie sich in ihrer Jugend nämlich ganz anders ausgemalt. Damals träumte sie davon, eine erfolgreiche Mode-Designerin zu werden und gemeinsam mit ihrer besten Freundin Isabelle eine Boutique zu eröffnen. Den potentiellen Mann an ihrer Seite hatte sie ebenfalls bereits im Blick: Jamie Baker, den charismatischen Sänger der erfolgreichen Boyband B.Touched.
Heute, mehr als zehn Jahre später, verdient sie ihr Geld nicht mit ausgefallenen Modekreationen, sondern als unterforderte Bürokraft bei einem Clipping-Service; und auch die Freundschaft mit Isabelle bröckelt. Was für ein Albtraum! Als Marie jedoch eines Abends auf das Facebookprofil ihres längst vergessenen Schwarms Jamie stößt, scheinen ihre damals so ersehnten Träume doch noch wahr zu werden ...
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Bisher kannte ich einen Roman der Autorin Jenna Strack. Und mit diesem konnte sie mich schon begeistern. Nun also durfte ich „The Social Netlove - Liebe ist niemals offline“ auf ihrer Feder lesen und war sehr gespannt was sie sich hier wohl alles hat einfallen lassen. Das Cover jedenfalls machte mich sehr neugierig.

Mit der Protagonistin Marie konnte ich mich sehr identifizieren. Sie hat so ein klein wenig von mir als ich noch jünger war. Damals habe ich auch für eine Gruppe geschwärmt. Sie ist sympathisch und vorstellbar gestaltet.

Die anderen Charaktere, beispielsweise Maries Freund Thomas, oder auch Matze oder Isa, sind der Autorin ebenso gut gelungen. Sie alle haben ihre Eigenarten an sich, jeder hat seinen festen Platz im Geschehen. Ich konnte sie mir gut vorstellen und die Handlungen soweit nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön zu lesen. Ich kannte ihn ja bereits und bin so richtig gut durch das Geschehen gekommen. Jenna Strack schreibt flüssig und leicht lesbar. Man fliegt schon förmlich durch die Geschichte.
Die Handlung selbst ist toll. Man ist direkt drin, kann sich in die Charaktere hineinversetzen, mit ihnen mitfiebern. Besonders gut gefiel mir die Entwicklung, die vor allem Marie während der Handlung durchmachte. Hier ist alles nachvollziehbar und gut durchdacht.
Je weiter ich hier vorankam desto spannender und interessanter wurde das Geschehen. In die Handlung eingearbeitet sind hier Chatverläufe, die alles etwas auflockern. Das Thema mit der Schwärmerei für einen Musiker ist gut umgesetzt und man fühlt sich als Leser wirklich wohl. Aber auch das Thema Freundschaft wird hier großgeschrieben.

Das Ende hat mir gefallen. Ja es ist schon etwas kitschig, doch genau das macht es so gut. Es passt einfach zum Gesamtgeschehen und macht es rund.

Fazit
Kurz gesagt ist „The Social Netlove - Liebe ist niemals offline“ von Jenna Strack ein Roman, der mich von Beginn an einnehmen konnte.
Gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die Spaß macht, in der es Spannung gibt und die einige interessante Themen aufgreift, haben mir hier wirklich Lesefreude bereitet und mich gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

parallelwelt, liebe, jaqueline mercedes, tagträumer verlag, drachenglas

Drachenglas

Jaqueline Mercedes
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Tagträumer Verlag, 07.11.2016
ISBN 9783946843009
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
Runa ist ein ganz normales Mädchen, bis sie durch Zufall den Eingang zur Parallelwelt Glass auf dem Dachboden ihres Elternhauses entdeckt.
Dadurch verändert sich alles.
Sie verliebt sich unsterblich in diese fremde Welt, und auch in den Prinzen Dian. Aber nach einem peinlichen Zwischenfall kehrt sie ihm und Glass für immer den Rücken.
Glaubt sie.
Als Dian einige Jahre später plötzlich vor ihr steht und sie um Hilfe bittet, kann sie ihm diese nicht verwehren und begleitet ihn zurück in die andere Welt. In der Zwischenzeit hat sich nicht nur Runa verändert, sondern auch Glass hat seine Schattenseiten entwickelt. Es droht im Chaos zu versinken und Dian ist der festen Überzeugung, dass nur Runa dieses Unheil abwenden kann.
Doch wie soll sie das schaffen? Und wie soll sie mit ihren Gefühlen umgehen, die so plötzlich wieder aufflammen, sobald sie Dian in die Augen blickt?
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
„Drachenglas: Verloren“ stammt von der Autorin Jaqueline Mercedes. Aufgrund des tollen Covers und des sehr ansprechend klingenden Klappentextes war ich neugierig wohin mich die Reise wohl führen würde.

Die geschaffenen Charaktere sind der Autorin wirklich gut gelungen. Runa zum Beispiel ist ein junges Mädchen, das mir sehr sympathisch war. Ich konnte ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen und habe sie sehr in mein Herz geschlossen.
Den Prinzen Dian mochte ich auch ganz gerne. Er weiß sich durchzusetzen, was mir sehr gut gefiel. Er versucht Runa zu beschützen und ist einfach total liebenswert gezeichnet. Allerdings, die Gefühle, die er für Runa hegt, kann er nicht wirklich in Worte fassen, so sehr er auch möchte.

Die anderen in der Geschichte vorkommenden Charaktere sind der Autorin auch richtig gut gelungen. Jeder von ihnen bringt durch seine Art neue Dinge mit ins Geschehen hinein, so dass es nicht langweilig wurde.

Der Schreibstil der Autorin lässt sich locker und wirklich gut lesen. Ich bin ziemlich flott durch die Seiten der Geschichte gekommen, konnte auch ohne Probleme folgen.
Die Handlung an sich ist interessant und auch spannend gehalten. Die Grundidee mit den Edelsteinen, die das Aussehen und den Namen bestimmen, gefiel mir sehr gut. Sie wirkte neuartig und unverbraucht auf mich. Ich muss aber leider bemängeln das es mir hier doch an Tiefe gefehlt hat. Irgendwie ging alles zu einfach von statten, es wirkte alles so leicht, kaum Dinge, die irgendwie Probleme machten.
Die Welt um Glass ist vorstellbar gezeichnet. Hier gefiel mir was ich las, man fühlt sich quasi so als wäre man vor Ort.

Das Ende ist leider ein ziemlicher Cliffhanger. Es bleibt so viel offen und auch wenn ich hier nicht zu hundert Prozent überzeugt wurde, werde ich wohl den zweiten Teil auch lesen. Ich möchte wissen wie es weitergeht und was die Autorin aus ihrer Idee noch alles rausholt.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Drachenglas: Verloren“ von Jaqueline Mercedes ein ganz guter Auftakt der Reihe, der mich jedoch nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte.
Gut gestaltete Charaktere, ein leicht und angenehm zu lesender Stil sowie eine Handlung, die zwar mit Spannung aufwarten kann, in der es mir aber doch ein wenig an Tief gefehlt hat, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

trauer, zukunft, neuanfang, vergangenheit, liebe

Ein Jahr zum Leben (Die Jahr-Reihe 1)

Emilia Fuchs
E-Buch Text: 184 Seiten
Erschienen bei null, 29.12.2016
ISBN B01N7KY2AW
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Ein neues Jahr beginnt - für Eve ein absolutes Reizthema. Sie hat gerade erst ihren Vater verloren und Vorsätze sind so ziemlich das Letzte worauf sie Lust hat. Und dann ist da auch noch Ben, dieser unverschämt gutaussehende Typ, der ihr durch seine provozierende Art den letzten Nerv raubt. Er schlägt ihr einen Deal vor, den sie einfach nicht abschlagen kann. Ein Deal mit Schlössern, Lavendel und der Mona Lisa, der die beiden quer durch Frankreich führt.
Ein Roman über Vorsätze, das Leben und die Liebe.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Der Roman „Ein Jahr zum Leben“ stammt von der Autorin Emilia Fuchs. Es ist das Debüt der Autorin und zugleich der Auftakt einer Reihe. Mich hat hier besonders das Coverneugierig gemacht. Als ich dann auch noch den Klappentext las war klar, dieses Buch ist etwas für mich.

Eve mochte ich von Beginn an sehr. Ich konnte mich so gut in sie hineinversetzen, weiß ich doch selbst wie es ist geliebte Menschen zu verlieren. Ich konnte Eves Antriebslosigkeit sehr gut nachvollziehen. Und ich fand es wirklich toll wie sie langsam aber sicher wieder ins Leben zurückfindet, wie sie sich aufrafft und es schaffen möchte. Ihre Entwicklung im Verlauf der Handlung ist absolut nachvollziehbar und glaubhaft gestaltet. Auch, dass sie immer mal wieder in ihre alten Muster zurückfällt. Das Leben ist nun nicht immer leicht und tritt einen auch immer mal wieder mit Füßen.
Ben hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Auch wenn ich zu Beginn nicht unbedingt wusste wie ich ihn nehmen sollte. Er wirkte wie ein Bad Boy und irgendwie unnahbar. Ich bemerkte recht schnell irgendwie hat Ben ein Geheimnis. Auch er entwickelt sich nachvollziehbar und authentisch. Die Liebe zu seiner Schwester Nora hat mich beeindruckt und seine Sorge ist immer nachvollziehbar.
Maria, Eves Freundin, ist auch eine sehr sympathische Person. Mir gefiel es gut wie sie Eve zur Seite steht. Und wie sie nicht müde wird und Eve immer wieder dazu ermutigt sich aufzuraffen.

Auch die anderen Charaktere, wie Bine oder auch Nora, sind Emilia Fuchs gut und vorstellbar gelungen. Sie alle haben ihre ganz eigene Art an sich und gerade bei Nora bin ich ja gespannt wie es mit ihr weitergeht.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und locker lesbar. Ich bin sehr flüssig und flott durch die Seiten gekommen, konnte ohne Probleme folgen und es hat mir viel Freude bereitet.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus Sicht von Eve. Hierfür hat Emilia Fuchs die Ich-Perspektive verwendet, die, so finde ich, perfekt passt. Zum Ende hin kommen auch ein paar Kapitel aus Sicht von Ben hinzu. So kann man als Leser auch kurzzeitig in seinen Kopf schauen.
Die Handlung beginnt im Prolog traurig. Man merkt richtig wie sinnlos Eve alles erscheint. Dann findet man sich als Leser auf einer Silvesterparty wieder. Ab da wird es interessant, denn wer hat denn nicht schon mal Vorsätze für das neue Jahr gefasst? Nach einem kleinen Zeitsprung ist man dann endgültig im Geschehen angekommen. Ich fand es sehr gut das Emilia Fuchs hier auch ein wichtiges Thema aufgreift. Es geht nicht nur um eine zarte Liebe, sondern auch das Thema Spenden wird hier angesprochen. Aber nicht die Geldspende, sondern eher das Blut spenden oder Plasma spenden oder eben sich als möglicher Spender bei der DKMS registrieren zu lassen. Ich finde dieses Thema sehr wichtig, denn es kann jeden treffen. Und dann wünscht man sich doch auch Hilfe!
Die angesprochene Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie entwickelt sich nachvollziehbar und glaubhaft, hat ihre Höhen und Tiefen.
Und die Kulisse, vor allem dann als es nach Frankreich geht, ist klasse. Alles ist bildhaft und somit vorstellbar beschrieben.

Das Ende ist wie erwartet, was mich aber nicht im Geringsten gestört hat. Eher im Gegenteil, wäre es anders gekommen, ich hätte es sicherlich nicht so gemocht wie dieses hier.
Ich bin bereits jetzt schon auf Noras Geschichte gespannt, die im Sommer 2017 erscheinen wird.

Fazit
Letztlich gesagt ist „Ein Jahr zum Leben“ von Emilia Fuchs ein wirklich gelungener Auftakt der Reihe, der mich von Anfang an begeistern konnte.
Glaubhaft gezeichnete Charaktere, ein locker und flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zum einen eine richtig süße und authentische Liebesgeschichte beinhaltet aber auch ein wichtiges Thema anspricht, haben mir sehr schöne Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Sehr zu empfehlen!

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

liebe, rom, ewige stadt, dolce vita, ungeplante schwangerschaft

Mein Ex, die Ewige Stadt & Ich

Miriam Covi
E-Buch Text: 345 Seiten
Erschienen bei Feelings, 24.08.2016
ISBN 9783426438114
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Humorvoller, chaotischer Liebesroman in der romantischen Stadt Rom von Miriam Covi!
Mika ist ein westfälisches Landei und hatte nie vor das Dörfchen Elmendorf bei Gütersloh zu verlassen. Doppelhaushälfte, Familie und Bürojob - mehr brauchte es nicht für Mikas Glück. Bis ihr Verlobter sie kurz vor der Hochzeit sitzen lässt, ihr Arbeitgeber Insolvenz anmeldet und unverhofft ihr gutaussehender, weltgewandter Exfreund Sebastian in Elmendorf auftaucht... und sie während eines One-Night-Stands schwängert. Dumm nur, dass Sebastian in Rom lebt. Kurz entschlossen packt Mamma Mika ihre Koffer und folgt ihm in die Ewige Stadt. Das Chaos kann beginnen, denn Schwangerschaftshormone, Eifersucht und das römische Dolce Vita machen Mika ganz schön zu schaffen...
(Quelle: Feelings)

Meine Meinung
Bisher war mir die Autorin Miriam Covi vollkommen unbekannt. Umso neugieriger war ich auf ihren Roman „Mein Ex, die Ewige Stadt & Ich“. Das Cover sowie der Klappentext haben mich angesprochen und so begann ich gespannt mit dem Lesen.

Mika war mir sehr sympathisch. Sie bezeichnet sich selbst als Dorfdrossel. Männern kann Mika nur schwer vertrauen, wurde sie doch von ihrem Ex ziemlich enttäuscht. Leider ist Mika aber auch sehr eifersüchtig. Dass der One-Night-Stand mit Sebastian nicht ohne Folgen geblieben ist, ist zunächst ein Schock für Mika. Im Ausland war Mika selbst noch nie.
Sebastian ist Mikas Jugendliebe. Er ist komplett anders als Mika. Ihm fällt es schwer sesshaft zu werden, hat schon sehr viele Orte gesehen. Von der Art her mochte ich Sebastian sehr gerne, er ist liebenswert und fürsorglich.

Die anderen Charaktere des Romans sind der Autorin ebenso gut gelungen. Es gibt hier welche, die man gerne mag und welche, die man am liebsten verfluchen würde. Die Mischung ist wirklich toll.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man kommt hier sehr gut voran. Es geht zudem sehr humorvoll zu, ich hatte hier wirklich Spaß beim Lesen.
Geschildert wird das Geschehen komplett aus der Sicht von Mika. Das hat zur Folge, dass man sie sehr gut kennenlernt und sich in sie hineinversetzen kann.
Die Handlung selbst ist klasse. Es geht hier sehr turbulent zu. Mika ist ja eine ziemlich chaotische junge Frau, immerhin taucht plötzlich ihre Jugendliebe wieder auf und dann ist sie auch noch schwanger. Liebe ist hier ein zentrales Thema in der Geschichte.
Hinzu kommt hier der tolle Schauplatz mit Italien, genauer Rom. Man kann sich die Stadt sehr gut vorstellen.

Das Ende ist schon irgendwie vorhersehbar. Aber auch wenn man es erahnen kann, es passt gut zur Gesamtgeschichte und macht sie letztlich rund.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Mein Ex, die Ewige Stadt & Ich“ von Miriam Covi ein Roman, der mir viel Freude bereitet hat.
Vorstellbar gezeichnete Charaktere, ein humorvoller leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, in der die Liebe großgeschrieben wird und die vor einer wirklich tollen Kulisse spielt, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

saga, märchen, histori

Highland Heart: Die Braut des Nebelkönigs

Rhona MacKinnon
E-Buch Text: 403 Seiten
Erschienen bei null, 12.12.2016
ISBN B01N7HV8DV
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Ein Märchen. Ein Herz auf der Suche Eine Legende von Rache und Magie. Schottland, im Jahr 1136 nach Christus. Jahr für Jahr erzittern die Inseln vor der Küste unter den Angriffen feindlicher Nordmänner. Eine Prophezeiung besagt, dass Ravna, die Bastard-Tochter des Königs von Dublin, eines Tages des Erben gebären wird, der die Inseln in den Frieden führt und die keltischen und nordischen Stämme eint. Doch der Tod ihrer Mutter ruft magische Kräfte auf den Plan, die die Vorsehung um jeden Preis verhindern wollen. Als Ravna gegen ihren Willen an einen greisen Verbündeten ihres Vaters verheiratet werden soll, nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand und flieht übers Meer ins Ungewisse. Doch ein Sturm treibt sie an den Hof von Somerled, dem undurchsichtigen Mormaer des kleinen Reiches Kinelvadon. Nicht ahnend, wie nah sie ihrem Schicksal in Wahrheit ist, muss Ravna von nun an darum kämpfen, am rauen Hof des kriegerischen Fürsten Fuß zu fassen und ihre wahre Bestimmung zu finden. *** Dieser Roman basiert teils auf dem Märchen “Brüderchen und Schwesterchen” und teils auf der wahren Geschichte von Somerled, dem ersten “Lord of the Isles”, und seiner Frau Ragnhild.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Der Roman „Highland Heart: Die Braut des Nebelkönigs“ stammt aus der Feder von Rhona MacKinnon. Hinter diesem Autorennamen verbergen sich zwei sehr gute Autorinnen, die hier ein neues Genre für sich erobert haben. Ich wurde hier sehr angesprochen vom Cover und auch vom Klappentext. Also begann ich gespannt mit dem Lesen.

Die Charaktere dieser Geschichte sind wirklich sehr gut gelungen. Man hat als Leser viel Freude dabei sie auf ihrem Weg zu begleiten.
Zum einen ist es hier Ravna, die uneheliche Tochter des Königs von Dublin. Ravna hat es nicht leicht, wird sie doch nach dem Tod ihrer Mutter eher wie ein Dienstmädchen behandelt. Immer wieder muss sie, genauso wie ihr kleiner Bruder Fiadh, Attacken der Steifmutter und der Stiefgeschwister ertragen. Ravna sieht nur eine Möglichkeit, sie und ihr Bruder müssen fliehen. Ich konnte ihre Beweggründe so gut nachvollziehen, habe sowohl mit Ravna als auch mit Fiadh mitgefiebert und so für beide gehofft. Sie sind beide sehr gut gezeichnet, ich konnte sie mir sehr gut vorstellen.

Auch die anderen Figuren der Geschichte sind toll. Sie alle haben ihre ganz eigenen Ecken und Kanten, sind facettenreich und vielseitig gestaltet.

Der Schreibstil der Autorinnen ist flüssig zu lesen. Zu Anfang, das muss ich zugeben, hatte ich ein paar kleinere Probleme wirklich im Geschehen anzukommen. Nach kurzer Einlesezeit aber wurde es immer besser und ich kam flott voran.
Die Handlung selbst ist quasi eine Mischung aus historischem Roman und Märchenadaption. Denn hier „versteckt“ sich das Märchen „Brüderchen und Schwesterchen“. Aber auf seine ganz eigene Art und Weise. Und ich muss wirklich gestehen ich mochte diese Mischung sehr gerne. Es geht hier spannend zu, dramatisch und alles ist sehr bildhaft, so dass man sich die Welt vorstellen kann. Es gibt historische Fakten, die ins Geschehen eingeflossen sind.
Es war sehr interessant zu lesen wie die damalige Zeit so war. Vor allem als Frau hatte man da ja nicht viel zu lachen.

Das Ende hat mich überzeugt. Dieser Schluss passt so perfekt zum Gesamtgeschehen. Hier wird alles abgeschlossen und rund gemacht. Und ich war ebenfalls rundum zufriedengestellt.

Fazit
Kurz gesagt ist „Highland Heart: Die Braut des Nebelkönigs“ von Rhona MacKinnon ein Roman, der mich nach kurzen anfänglichen Schwierigkeiten mehr als überzeugen konnte.
Vorstellbar gestaltete Charaktere, ein flüssig lesbarer Stil sowie eine Handlung, die ein gelungene Mischung aus historischem Roman und Märchenadaption darstellt und mich mitfiebern ließ, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich begeistert.
Sehr empfehlenswert!

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181 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

fantasy, drachenmond, phönix, masken, gabe

Ein Himmel aus Lavendel

Marlena Anders
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2016
ISBN 9783959919159
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
Deine Seele gegen eine Gabe. Oder einen Fluch?
Es heißt, es sei gar nobel, sein Leben für das eines geliebten Menschen zu geben. Doch niemand hat davon gesprochen, wie es sich anfühlt, diejenige zu sein, die diese Bürde auf sich nimmt. Darf man eine solche Entscheidung bereuen?
Diese Frage stellt sich Emery in ihren dunkelsten Momenten. Denn weder ihre Mutter noch ihre Schwester wissen, auf was sie alles verzichtet, um ihnen ein normales Leben zu ermöglichen. Ein Fremder war es, der ihr für ihre Seele eine Gabe versprach – die Fähigkeit, in gefährlichen Situation wie ein Phönix in Flammen aufzugehen. Doch auch wenn der Phönix für neues Leben steht, bringt jede Verwandlung Emery einen Schritt näher an den Tod.
Um dies zu verhindern, macht sich Emery verzweifelt auf die Suche nach einer Möglichkeit, um den Handel rückgängig zu machen. Dabei soll ihr Nael helfen, der ihr eine Ausflucht aus ihrem alten Leben bietet. Aber ihm sind seine eigenen Dämonen dicht auf den Fersen …
(Quelle: Drachenmond Verlag)

Meine Meinung
Der Roman „Ein Himmel aus Lavendel“ stammt von der Autorin Marlena Anders. Angesprochen vom tollen Cover und den vielversprechend klingenden Klappentext habe ich mir hier neugierig ans Lesen gemacht.

Emery, die Protagonistin, mochte ich auf Anhieb. Sie ist ein wirklich guter Mensch mit dem Herz am richtigen Fleck. Ich muss aber zugeben ich hatte ein paar Probleme damit ihren Handlungen zu folgen. Für mich war nicht unbedingt alles zu verstehen. Für ihre Familie nimmt Emery so einiges auf sich, doch sie wird nicht mit einer Gabe gesegnet, sonder von einem Fluch heimgesucht.
Das gibt es einen mysteriösen Fremden. Man erfährt letztlich, dass er Nael heißt. Ihn trifft Emery auf der Straße und ist ihr behilflich auf andere Gedanken zu kommen. Er ist sehr wichtig für Emery auch wenn er selbst ein Geheimnis verbirgt.

Die anderen hier vorkommenden Charaktere sind der Autorin recht gut gelungen. Bei manch einem hätte ich mir gerne etwas mehr gewünscht, ein paar mehr Informationen aber das ist Geschmackssache.

Der Schreibstil ist leicht und angenehm lesbar. Man kann alles verstehen und es ist auch soweit alles nachvollziehbar.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Emery. Marlena Anders hat hierbei die Ich-Perspektive verwendet. Das fand ich persönlich richtig gut, denn so lernt man Emery besser kennen und ist immer an ihr dran.
Die Handlung hatte mich leider nicht direkt von Beginn an. Es hat etwas gedauert bis ich vollkommen im Geschehen angekommen war. Dann aber kam doch recht schnell Spannung auf und das Tempo wurde erhöht.
Die Idee hinter dieser Geschichte ist äußerst interessant gehalten. Hier ist der Autorin etwas doch außergewöhnliches gelungen.

Das Ende ist wow, hier hat Marlena Anders einiges wieder rausgeholt. Es geht hier spannend zu und dann, ja dann wars aus. Man bleibt als Leser hier neugierig zurück und möchte gerne wissen wie es weitergeht.

Fazit
Alles in Allem ist „Ein Himmel aus Lavendel“ von Marlena Anders ein sehr guter Auftakt einer Reihe, der mich jedoch nicht von Beginn an für sich gewonnen hatte.
Gut gezeichnete Charaktere, ein angenehm flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die in meinen Augen etwas braucht bis wirklich Spannung und Tempo aufkommt, haben mir hier unterhaltsme Lesestunden beschert und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Nessa: Die Wiederauferstehung der Macht

N.J. Wynter
E-Buch Text: 329 Seiten
Erschienen bei null, 01.11.2016
ISBN 9783950329391
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Vor Jahrhunderten von Jahren existierte die Welt in einer anderen Form, als wir sie heute kennen.
Magische und nichtmagische Wesen, personifizierte Gefühle und die Hüter der Elemente lebten unter der Obacht des Schicksals friedvoll auf einer vereinten Welt. Es herrschten Harmonie und Ruhe, bis ein neues Gefühl geboren wurde. Iberius ... Die personifizierte Macht.
Iberius ist die Macht mit all ihrem Hunger und all ihrer Gier und so strebt er schnell die Alleinherrschaft über alles Leben an. Um diese zu erringen, zettelte er einen verheerenden Krieg an, der schlussendlich zur Trennung der magischen und nichtmagischen Welt führte.
Es entstanden Edox - das nichtmagische Land und der Teil der Erde, auf dem wir heute leben - und Nassuns - das Land der Magie. Getrennt von einem Schutzzauber kehrte Frieden in die Länder ein, der Jahrhunderte andauern sollte.
Doch nun ist die Schonfrist vorüber.
Iberius erhebt sich und giert erneut nach der Alleinherrschaft. Ausgerechnet in den Händen einer jungen Frau namens Pandemia, einer gebürtigen Bewohnerin der nichtmagischen Welt, liegt das Schicksal des magischen Landes. Gemeinsam mit ihren Mentoren - unter anderem der Liebe und dem Hass -, ihren Freunden und den Schwingungen und Energien des Landes, wird Pandemia auf den großen Kampf ihres Lebens vorbereitet.
(Quelle: Homepage der Autorin)

Meine Meinung
Der Fantasyroman „Nessa: Die Wiederauferstehung der Macht“ stammt von der Autorin N. J. Wynter. Es ist das Debüt der Autorin und bereits der Klappentext und auch das Cover versprachen hier sehr viel. Ich begann neugierig mit dem Lesen und war sehr gespannt wohin mich die Reise wohl führen würde.

In der Geschichte gibt es ganz vielfältige und facettenreich gestaltete Charaktere. Sie alle sind von der Autorin vorstellbar gezeichnet worden.
Im Mittelpunkt steht hier ganz klar Pandemia. Sie ist eine junge Frau, die eigentlich gar nicht wirklich weiß wie ihr geschieht. Eben noch war sie in der Realität, nur um dann plötzlich in Nassuns, dem Land der Magie zu sein. Sie glaubt zu träumen, doch es ist kein Traum. An Pandemia hängt alles, die Zukunft eines ganzen Landes. Mir gefiel wie sich Pandemia entwickelt. Zunächst ist sie eher ungläubig, lernt aber dazu. Sie hinterfragt die Dinge, nimmt nicht alles so hin wie es kommt. Und nach und nach entwickelt sie auch ihre Kräfte. Ich mochte sie wirklich sehr gerne.

Auch die anderen Charaktere, wie beispielsweise Iberius, der schlichtweg einfach nur nach Macht giert, oder auch Ephtalia, sie ist quasi die Herrin des Landes, oder Pandemias andere Mentoren, sie alle sind der Autorin mehr als gut gelungen. Die Namen mögen nicht gerade einfach sein, ihren Handlungen zu folgen aber gelingt mühelos.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm leicht und flüssig zu lesen. Es sind, gerade zu Beginn, vielerlei Dinge, die hier auf den Leser einströmen. Man muss sich zugegeben erst einmal orientieren, doch die Autorin macht es einem als Leser sehr einfach. Sie beschreibt ihre Welt sehr detailliert und somit vorstellbar.
Es gibt hier verschiedene Perspektiven aus denen die Handlung geschildert wird. Dadurch wird es komplex und man lernt mehrere Seiten gut kennen.
Die Handlung selbst hat mich bereits nach ein paar Seiten gepackt. Ich wusste ja nicht wirklich was mich erwartet. Die vorhanden Spannung steigert sich hier merklich je weiter man im Geschehen vorankommt. Man startet in unserer Realität, doch sehr schnell verlagert sich das Geschehen in die magische Welt. Und dort gibt es jede Menge zu entdecken. Immer wieder hat die Autorin Wendungen eingebaut, wodurch die Handlung in neuen Bahnen gelenkt wird.

Das Ende hat mir sehr gefallen. Es passt sehr gut zum Gesamtgeschehen und macht es wirklich rund. Ich bin gespannt ob es nach dem Epilog weitergehen wird, möglich wäre es ja.

Fazit
Kurz gesagt ist „Nessa: Die Wiederauferstehung der Macht“ von N. J. Wynter ein Fantasydebüt das mich wirklich packen konnte.
Facettenreich gezeichnete Charaktere, ein angenehm flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und sehr magisch gehalten ist, haben mich hier sehr unterhaltsame Lesestunden beschert und mich begeistert.
Wirklich empfehlenswert!

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

freundschaft, abenteuer, magie, weihnachten, fee

Shari feiert Weihnachten

Thomas L. Hunter
Flexibler Einband: 102 Seiten
Erschienen bei Independently published, 04.11.2016
ISBN 9781519040336
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Shari feiert Weihnachten
Kurzgeschichten mit, um und über eine kleine Fee.
Sie hat in der Menschenwelt etwas über das Fest erfahren und versucht nun unbedingt ihre Familie und Freunde dazu zu bewegen, mit ihr dieses Fest zu begehen.
Für große und kleine Freunde der Fantasie - und nicht nur für sie.
Zum Lesen und Vorlesen unter dem Weihnachtsbaum!
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Mit seinen bisherigen Romanen konnte mich Thomas L. Hunter immer gefangen nehmen. Daher war ich nun sehr gespannt auf die Kurzgeschichtensammlung „Shari feiert Weihnachten“. Hier sind insgesamt 6 Kurzgeschichten vereint und ich war neugierig auf jede von ihnen. Das Cover ist sehr schön gehalten und macht bereits beim Ansehen Lust auf Weihnachten.

Shari, die kleine Fee, war mir bereits gut bekannt auf den Dana Romanen des Autors. Hier aber geht es nicht um Abenteuer, die Shari durchleben muss, nein in diesen Geschichten hier dreht sich alles um Weihnachten. Shari versucht es so zu feiern wie sie es in der Menschenwelt gesehen und gelernt hat. Shari ist so eine liebenswerte kleine Fee, ich habe sie in mein Herz geschlossen. Die Beschreibung von Thomas L Hunter ist hier wirklich besonders gelungen. Shari wirkte kindlich und so bezaubernd, hat aber auch reichlich Magie, einfach eine richtig tolle Mischung.

Der Schreibstil des Autors ist wunderbar flüssig, leicht und sehr angenehm zu lesen. Man kommt flott durch die Seiten der Geschichten und hat dabei viel Lesefreude.
Die Kurzgeschichten selbst sind richtig schön. Man kommt hier rasch in Weihnachtsstimmung. Shari selbst erlebt in jeder der 6 Geschichten ein Weihnachtswunder.
Die Idee hinter den Geschichten ist gelungen, man vergisst für kurze Zeit den Stress den die Vorweihnachtszeit mit sich bringt. Durch die sehr angenehme Länge der Geschichten eigenen sie sich ideal zum Vorlesen oder eben zum Selberlesen, jeder wie er es gerne mag.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Shari feiert Weihnachten“ von Thomas L. Hunter eine richtig tolle Kurzgeschichtensammlung rund um die kleine Fee Shari.
Durch den locker leichten Stil des Autors kommt man hier, egal ob mal selbst liest oder doch lieber vorliest, schnell in Weihnachtsstimmung. Die Magie dieser Zeit wird hier ganz wunderbar in Szene gesetzt.
Wirklich zu empfehlen!

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