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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

familie, zukunft, flüchtlinge, geheimnis, musik

Grenzlandtage

Antonia Michaelis , Peer Martin , Kathrin Schüler
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 09.12.2016
ISBN 9783841504692
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Zwei Wochen Ferien auf der winzigen griechischen Insel liegen vor Jule. Das Meer ist blau, die Nächte sternenklar. Alles scheint perfekt. Bis Jule den Jungen mit den verbundenen Händen trifft und begreift, wer er und die anderen sind, die im Verborgenen leben. Jules Welt gerät aus den Fugen. Denn das Meer ist ein Grab, die Nächte sind kalt und das Dorf ein Ort des Misstrauens. Und quer durch die Wellen läuft eine Grenze, die niemand sieht. Eine tödliche Grenze.
(Quelle: Oetinger Taschenbuch)

Meine Meinung
Sowohl Antonia Michaelis als auch Peer Martin waren mir bereits sehr gut bekannt. Bisher habe ich die Bücher beider immer gemocht und so war ich nun sehr gespannt auf „Grenzlandtage“, dem ersten gemeinsamen Werk der Autoren.

Die Charaktere sind authentisch und glaubhaft. Zum einen ist da Jule, das junge Mädchen das kurz vor ihrem Abitur steht. Um Zeit und Ruhe zum Lernen zu haben macht sie Urlaub auf einer winzigen griechischen Insel. Jule ist neugierig und hat das Herz am richtigen Fleck. Und obwohl die Geschehnisse nicht unbedingt einfach sind, Jule reagiert relativ besonnen.
Und dann ist da Asman, der Junge mit den verbundenen Händen. Auf ihn trifft Jule eher unverhofft auf der Insel. Er lebt im Verborgenen, versteckt sich immerzu. Man ahnt bereits nach kurzer Zeit wer er ist, was er durchmachen musste. Ich empfand Asman als sehr gut beschrieben. Er ist zunächst eher schüchtern, öffnet sich dann aber nach und nach.

Die anderen Charaktere, wie beispielsweise die weiteren Touristen oder auch die Besitzer der kleinen Pension, wo Jule untergekommen ist, sind den Autoren sehr gut gelungen. Sie alle wirkten glaubhaft und vorstellbar beschrieben auf mich.

Der Schreibstil der Autoren ist flüssig und sehr einnehmend. Zum Teil sind es hier kurze, sehr prägnante Sätze, man ist als Leser gefesselt und wird immer tiefer ins Geschehen hinein-gezogen. Hier wird nichts geschönt, es ist das harte reale Leben.
Geschildert wird das Geschehen hauptsächlich aus Sicht von Jule, in der personalen Erzählperspektive. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es auch Einblicke ins Asmans Gedankenstränge. Diese sind in einer anderen Schriftart gehalten, so kann man sie von Jules Perspektive sehr gut unterscheiden. Asmans Perspektive ist auch um einiges bedrückender.
Die Handlung befasst sich mit einem brandaktuellen Thema. Es geht um Flüchtlinge, ein Thema das jeden von uns angeht. Mich hat der Jugendroman nachhaltig beeindruckt, Asmans Geschichte, wie er auf Jule trifft, was sich zwischen den beiden entwickelt, wie schwieirg es ist. Das alles und noch so viel mehr hat mich zum Nachdenken angeregt. Dabei spielt es auch keine Rolle vor welcher Kulisse das Geschehen spielt. Hier ist es Griechenland, es könnte sich aber auch woanders genauso abspielen.

Das Ende passt, es macht das Geschehen rund und ich als Leser war wirklich froh, dass es letztlich so ausgeht. Man sollte als Leser nicht wegschauen! Es gibt vieles was verborgen scheint!

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Grenzlandtage“ von Antonia Michaelis & Peer Martin ein Jugendroman, mit authentischen, aus dem Leben gegriffenen Protagonisten, einem eindringlichen, ungeschönten Stil beider Autoren und einer Handlung, die ein hochaktuelles, sehr brisantes Thema aufgreift. Er stimmt nachdenklich und rüttelt wach.
Unbedingt empfehlenswert!

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Boston HeartBeat

M.C. Steinweg
E-Buch Text: 406 Seiten
Erschienen bei null, 02.10.2015
ISBN B015VIOZO2
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kurzbeschreibung
Shaylene Brigham hat ihr Leben fest im Griff – glaubt sie. Sie hat einen festen Freund, einen Job als Assistentin in einem angesehenen Immobilienbüro und eine gemütliche Zwei-Zimmer-Wohnung. Ihr Weg scheint vorgezeichnet zu sein.
Eines Tages muss sie als Beraterin einspringen und auf Wunsch ihres Chefs den Besichtigungstermin für das Prestigeobjekt der Immobilienfirma wahrnehmen.
Dabei begegnet sie Vincent O’Connor, einem amerikanischen Investor, der offensichtlich sehr von sich überzeugt ist. Seine Art mit ihr umzugehen, verärgert Shaylene und sie lässt sich zu unbeherrschten Bemerkungen hinreißen. Schon bald ist nichts mehr in ihrem Leben, wie es einmal war.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Bisher war mir die Autorin M.C. Steinweg vollkommen unbekannt. Umso neugieriger war ich daher auf ihren Roman „Boston HeartBeat“. Angesprochen vom Klappentext und den sehr schönen Cover begann ich gespannt mit dem Lesen.

Die Protagonistin Shaylene mochte ich sehr gerne. Sie redet wie ihr der Mund gewachsen ist, was mir wirklich gut gefiel. Doch sie ist nicht nur frech, sondern kann auch ganz anders. Ihre Einfühlsamkeit passt ganz wunderbar zu ihr. Ihr Leben hat Shaylene im Griff, so scheint es zumindest. Dann aber bringt Vincent so ziemlich alles durcheinander. Die Entwicklung, die Shaylene durchmacht ist nachvollziehbar und mir gefiel diese sehr gut.
Vincent mochte ich zu Beginn nicht wirklich. Auf mich wirkte er eher arrogant und sehr von sich überzeugt. Er will in seinem Job hoch hinaus, dafür gibt er wirklich alles. Und Vincent sagt von sich selbst er könne nicht lieben. Doch dann tritt Shaylene in sein Leben und auch Vincent beginnt sich zu verändern.

Die Nebencharaktere, wie beispielsweise Vincents Mutter, die ich so rein gar nicht mochte, oder auch Vincents Bruder, der ziemlich leichtsinnig daherkommt, sind der Autorin ganz toll gelungen. Jeder von ihnen passt ganz wunderbar ins Geschehen hinein.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Der Schlagabtausch zwischen Shaylene und Vincent ist einfach herrlich zu lesen. Ich hatte hier sehr viel Freude dies zu lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven von beiden Protagonisten. So kann man als Leser beide sehr gut verfolgen und sie richtig gut kennenlernen.
Die Handlung selbst ist sehr gut ausgearbeitet. Man wird auf Anhieb ins Geschehen gezogen und die Geschichte entwickelt einen Sog, man kann sich ihr nicht entziehen. Immer weiter wird hier die Spannung gesteigert, man will als Leser eigentlich nur Lesen um zu erfahren was weiter passiert.
Ins Geschehen eingearbeitet sind auch erotische Szenen. Diese fügen sich wunderbar ein, diese Mischung hier ist wirklich gut getroffen.

Das Ende dieses Romans ist geglückt. Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, schließt sie ab und macht sie rund. Nun bin ich gespannt auf „Boston HeartBeat 2“, mal schauen was sich die Autorin hier alles so ausdenkt.

Fazit
Alles in Allem ist „Boston Heartbeat“ von M.C. Steinweg ein Roman, der mich wirklich wunderbar unterhalten hat.
Vorstellbar gezeichnete Charaktere, ein leicht und locker zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die eine perfekte Mischung aus Spannung, Liebe und Erotik darstellt und in der es eine richtig tolle Kulisse gibt, schenken hier viel Lesefreude und haben mich überzeugt.
Unbedingt lesen!

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19 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

liebe, musik, rockstar, freundschaft, blog

Keep on Dreaming

Kira Minttu
E-Buch Text: 215 Seiten
Erschienen bei Kira Minttu, 01.12.2016
ISBN B01M28Z91Y
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Woher soll ich wissen, was ich will, wenn der eine nicht mit mir redet und der andere gar nicht da ist?
Eigentlich wollte Katinka mit Keep on Dreaming nur ein Interview für ihren Musikblog machen. Aber dann bringt dieser verfluchte Kuss, der keiner war, alles durcheinander. Und James McMillan, der sexy Frontman der Band, kann ziemlich überzeugend sein.
Wenn Katinka nur ebenso gut wüsste, was sie will …
(Quelle: ink rebels)

Meine Meinung
Der Roman „Keep on Dreaming“ stammt von der jungen Autorin Kira Minttu. Es ist das Debüt der Autorin und durch den Klappentext angesprochen begann ich hier sehr neugierig mit dem Lesen.

Die hier geschaffenen Charaktere sind der Autorin super gelungen. Sie alle wirkten auf mich authentisch und vorstellbar.
Zum einen ist es Katinka, die für ihren Blog ein Interview machen möchte. Dadurch bekommt sie auch einen Einblick in die Musikszene, darf bei einem Rockkonzert backstage. Ihr Blog gehört fast schon zu Alltag, hier ist sie sehr professionell und souverän. Durch Katinka ist man als Leser immer mittendrin, erlebt alles hautnah.
Der Frontsänger James McMillan, hm ich geb zu da kommt man wirklich ins Schwärmen. Er weiß natürlich, dass er im Mittelpunkt steht. Doch James kann auch anders, was ich erst nicht glauben wollte, dann aber hautnah miterleben durfte.

Auch die Nebencharaktere sind hier sehr gut gezeichnet. Sie bleiben einem in Erinnerung, auch wenn sie nur kurz aufgeführt werden. Das gefiel mir hier besonders gut.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr leicht und locker gehalten. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, habe mich im Geschehen verloren.
Die Handlung ist toll. Es ist eine typische Young Adult Geschichte. Man fühlt sich hier aber auch als Erwachsene pudelwohl. Die Charaktere wachsen einem mit jeder Seite mehr ans Herz, man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen.
Besonders gefallen hat mir der Einblick in die Musikszene. Es ist durchaus sehr interessant zu lesen wie es da zugeht, auch wenn ich ganz ehrlich niemals zu dieser Szene gehören möchte. Es wirkt alles realistisch und sehr gut recherchiert.
Ins Geschehen sind auch Wendungen eingebaut, die mich überrascht haben.

Das Ende dieser Geschichte hat mich komplett überzeugt. Es passt ganz wunderbar zur Gesamtgeschichte, schließt sie ab und macht sie einfach rund. Nun bin ich sehr gespannt was es wohl als nächstes von Kira Minttu zu lesen gibt.

Fazit
Alles in Allem ist „Keep on Dreaming“ von Kira Minttu ein Roman, der mich von Anfang an eingefangen hat.
Vorstellbare sehr authentische Charaktere, ein flüssig lesbarer lockerer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die einen guten Einblick in die Rockszene gibt und in der man sich super in die Figuren hineinversetzen kann, haben mir begeistert und auf ganzer Linie überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

liebe, geister, tod, seelen, thrillr

Seelenschatten

Isabel Roderick
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Feelings , 28.09.2016
ISBN 9783426216026
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
Die düstere Vergangenheit einer Fremden bedroht deine Zukunft - Ein mysteriöser Familiengeheimnisroman von Isabel Roderick!
Als es die junge Architektin Emily nach einer Trennung in das verschlafene Städtchen Eelbrook zieht, lernt sie dort den attraktiven Aidan kennen und verliebt sich in ihn. Doch nicht nur er ist es, der ihr bisheriges, ruhiges Leben auf den Kopf stellt. Erinnerungen werden wach – Erinnerungen an ein Leben, das nicht das ihre ist. Bald muss sie erfahren, dass sie die Seele einer Toten in sich trägt: Alice, die vor neunzig Jahren ermordet wurde und nun Emilys Seele verdrängen will ...
(Quelle: Feelings)

Meine Meinung
Bisher kannte ich die Autorin Isabel Roderick noch nicht. Umso neugieriger war ich daher auf ihren Roman „Seelenschatten: Das Flüstern der Toten“. Das Cover empfand ich als sehr ansprechend und auch der Klappentext versprach sehr viel.

Die Charaktere dieser Geschichte gefielen mir richtig gut. Sie alle sind vorstellbar und wirklich gut beschrieben.
Emily ist ein sehr besonderer Mensch. Seit ihrer Kindheit hat sie eine Gabe, sie kann mit Toten reden. Diese Gabe aber macht es ihr im Alltag nicht immer wirklich leicht, im Gegenteil sie behindert sie immer wieder. Emily möchte eigentlich nur eines, Ruhe und Entspannung. Das aber tritt nicht ein, denn Emily wird von Alice kontaktiert. Im Verlauf entwickelt sich Emily merklich weiter, diese Entwicklung ist nachvollziehbar.
Emilys Nachbar Aiden gefiel mir ebenso sehr gut. Er ist authentisch beschrieben und akzeptiert Emilys Gabe. Er versucht ihr beizustehen, sie zu beschützen, was aber nicht immer wirklich leicht ist.

Auch die anderen Charaktere, wie eben Alice, die in der Vergangenheit lebt, sind der Autorin sehr gut gelungen. Ich konnte sie mir alle gut vorstellen und die Handlungen verstehen.

Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen. Ich muss aber gestehen zu Beginn war es nicht ganz so einfach einen Einstieg zu finden. Nach ein paar Seiten aber ging es dann flüssig voran und ich war gefesselt.
Geschildert wird das Geschehen sowohl aus Sicht von Emily als auch von Alice. Emily erzählt die Geschehnisse der Gegenwart, Alice die der Vergangenheit.
Die Handlung selbst ist spannend gehalten. Es geht hier fantastisch zu und es gibt sehr viele Geheimnisse, die gelüftet werden müssen. Der Handlungsstrang in der Vergangenheit ist gut zu verstehen, man kann sich gut in diese Zeit hineinversetzen.
Je weiter man hier vorankommt desto mehr fügt sich alles schlüssig ineinander und desto spannender wird das Geschehen.
Das Anwesen als Schauplatz ist sehr gut beschrieben, man kann es sich sehr gut vorstellen.

Das Ende ist stimmig. Es schließt den Roman wirklich gut ab und macht ihn rund. Alles wird hier aufgelöst und als Leser bleibt man letztlich zufrieden zurück.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Seelenschatten: Das Flüstern der Toten“ von Isabel Roderick ein Roman, der mir sehr gut gefallen hat.
Gut beschriebene Charaktere, ein, nach ein paar Anfangsschwierigkeiten, gut und flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mystisch und spannend gehalten ist, haben mir hier tolle Lesestunden beschert und mich gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Irresponsible Desire

Mila Summers
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei BookRix, 05.08.2016
ISBN 9783739664040
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kurzbeschreibung
Hopes Leben ist die Hölle. Da sie von ihrem einflussreichen Vater unterdrückt wird, zieht sie zu ihrem Verlobten. Doch leider entpuppt sich Lucian schnell als untreuer Choleriker. Hope ist verzweifelt. Ihr tyrannischer Vater würde ihr nie erlauben, die Verlobung zu lösen, denn er fürchtet den Skandal für seine politische Karriere.
Als ihr attraktiver Arbeitgeber Jayden sie um einen Gefallen bittet und ihr im gleichen Zuge eine Beförderung in Aussicht stellt, sieht sie ihre Chance gekommen, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Nur darf ihr Verlobter auf keinen Fall von dem Deal erfahren. Vor allem, da Jayden Gefühle in ihr weckt, die in ihrer Situation alles andere als vernünftig sind …
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Bisher konnte mich Mila Summers immer mit ihren Geschichten überzeugen. Daher waren meine Erwartungen an „Irresponsible Desire“, den ersten Teil der „Manhattan Love Stories“ sehr hoch. Der Klappentext versprach bereits sehr viel und so begann ich gespannt und neugierig mit dem Lesen.

Hope hat es wirklich nicht leicht. Ihr Verlobter betrügt und schlägt sie. Ihr Leben ist die Hölle. Doch nicht nur ihr Verlobter legt solche Verhaltensweisen an den Tag, auch ihr Vater ist nicht gerade umgänglich. Ich empfand Hope als sehr gut beschrieben. Sie versucht ihr Leben in den Griff zu bekommen und mit jeder Seite mehr wuchs sie mir mehr ans Herz.
Lucian mochte ich gar nicht. Er ist einfach nur aggressiv und ja böse. Das was er Hope hier antut ist nicht nur körperliche Gewalt, er macht sie auch seelisch fertig. Und das ist weitaus schlimmer in meinen Augen.
Jayden hingegen gefiel mir richtig gut. Er ist Hopes Arbeitgeber. Man merkt, dass er irgendwie etwas verbirgt, er hat quasi eine Mauer um sich herum aufgebaut. Je weiter man vorankommt desto mehr wird klar das er keine guten Erfahrungen mit Frauen gemacht hat und genau deshalb lässt er keine mehr an sich heran. Hope weckt in ihm längst vergessene Dinge und seine Mauer beginnt zu bröckeln.

Die Nebenfiguren sind Mila Summers ebenso gelungen. Auch hier kann man sich jeden sehr gut vorstellen, sie wirken authentisch und glaubhaft.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig lesbar. Mila Summers nimmt hier aber auch kein Blatt vor dem Mund, sie spricht die Dinge an wie sie sind. Und die sind gerade zu Beginn nicht unbedingt schön.
Geschildert wird das Geschehen aus zwei verschiedenen Sichtweisen, der von Hope und Jayden. Beide Male hat Mila Summers hier die Ich-Perspektive verwendet.
Die Handlung selbst hat mich gefesselt. Es ist eine Mischung aus Romantik mit einer guten Portion Thrill. Es gibt hier nicht nur schöne Themen, sondern durchaus auch sehr ernste. So hat die Autorin zum Beispiel häusliche Gewalt oder auch die Unterdrückung der Frau ins Geschehen eingebaut. Hinzu kommen unvorhersehbare Wendungen, die dem Geschehen zusätzlich Spannung verleihen.

Das Ende kommt recht schnell. Das passt aber zur Gesamthandlung, es schließt ab und macht alles rund. Ich bin gespannt wie es im zweiten Teil mit Hopes Schwester Prudence weitergeht.

Fazit
Alles in Allem ist „Irresponsible Desire“ von Mila Summers ein wirklich gelungener Auftakt der „Manhattan Love Stories“, der mich von Anfang an gefesselt hat.
Realistische glaubhaft gestaltete Charaktere, ein leicht und flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist und in der auch sehr ernste Themen eingebaut sind, haben mich auf ganzer Linie überzeugt und machen Lust darauf mit Band 2 weiterzumachen.
Unbedingt lesen!

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22 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

weihnachten, fantastisch-romantisch, alahrian, suche, heißhunger

Bittersüße Weihnachten. Fantastisch-romantische Adventsgeschichten von Impress

Julia Zieschang , Johanna Danninger , Valentina Fast , Jennifer Wolf
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.12.2016
ISBN 9783646602999
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

herz, ralf wolfstädter, mila summers, liebe, humor

Alpakas auf Durchreise: Liebesroman (Fränkische Weingeschichten - Des Wahnsinns erster Teil 1)

Mila Summers , Ralf Wolfstädter
E-Buch Text: 354 Seiten
Erschienen bei null, 24.10.2016
ISBN B01M68IAPN
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Weinberge, geschichtsträchtige Bauten und der Main – ein Postkartenidyll vom Feinsten. Wäre da nicht der Mensch, der das Paradies in Nullkommanichts in eine Hölle verwandeln kann.
Als die vegane Großstädterin Lilly der Liebe wegen das urbane Berlin gegen die Zweitausend-Seelen-Gemeinde in der fränkischen Provinz eintauscht, ahnt sie bereits, dass dabei zwei Welten aufeinanderprallen, die unterschiedlicher nicht sein können.
Neben dem fortwährenden Zwist mit ihrem Schwiegervater in spe, der sich lieber eine Einheimische für seinen Sohn Ben wünscht, hat Lilly zudem allerhand damit zu tun, die drohende Insolvenz des familieneigenen Weinguts ihres Zukünftigen abzuwenden.
Dabei trifft sie jedoch eine folgenschwere Entscheidung, durch die nicht nur der Erhalt des Weinguts zu scheitern droht, sondern auch ihre Beziehung zu Ben. Als dann auch noch Bens Jugendfreundin Jenny auf die Bildfläche tritt, scheint die Katastrophe perfekt.
Romantisch, humorvoll, dramatisch. Ein Leben zwischen Liebe und Wein, Katastrophen und Alpakas.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Bisher hatte ich erst einen Roman von Mila Summers gelesen. Nun durfte ich „Alpakas auf Durchreise“, einen Roman, den Mila Summers gemeinsam mit Ralf Wolfstädter geschrieben hat, lesen. Sowohl Cover als auch Klappentext haben mich hier sehr angesprochen und so begann ich gespannt mit dem Lesen.

Lilly mochte ich wirklich sehr gerne. Sie ist von Berlin in eine kleine Gemeinde gezogen, meistert ihr neues Leben dort aber richtig gut. Dabei machen es ihr die Anwohner nicht unbedingt leicht. Lilly aber lässt sich nicht unterkriegen. Ich konnte mich wirklich sehr gut in sie hineinversetzen, habe mit ihr mitgefühlt, mitgebangt und mitgelitten.
Ben ist der männliche Protagonist und auch er hat mir richtig gut gefallen. Er steht immer hinter Lilly, hilft ihr wo er nur kann, auch wenn er sich selbst so keine Freunde macht. Das ist ihm aber egal. Ben kann aber auch anders, er hat auch eine richtig sture Seite an, die mich ein paar Mal an den Rand der Verzweiflung gebracht hat.
Und dann ist da noch Jenny, die einiges selbst mit in die Geschichte hineinbringt. Sie ist Bens sehr gute Freundin und ich empfand sie als wirklich gut beschrieben. Sie sorgt wirklich für einigen Wirbel.

Der Schreibstil der Autoren ist klasse. Ich bin locker und leicht durch das Geschehen gekommen, konnte wunderbar folgen und es hat mir richtig Freude bereitet.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Lilly und Ben. So lernt man beide sehr gut kennen und lernt sie zudem einzuschätzen, na ja zumindest meistens.
Die Handlung hat mir sehr viel Spaß gemacht. Sie ist witzig und spritzig aber auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Und es gibt Spannung, die sich gut ins Geschehen integriert.
Besonders gefallen hat mir das die Vorgeschichte, die man bereits einzeln kaufen kann, mit im Buch drin ist. Sie ist wichtig für das eigentliche Geschehen und so kann man sich komplett ins Geschehen einfinden.

Das Ende ist rund. Es passt zur Gesamtgeschichte, schließt es wunderbar ab. Ich konnte mein Tablet letztlich sehr zufrieden und mit einem guten Gefühl weglegen.

Fazit
Alles in Allem ist „Alpakas auf Durchreise“ von Mila Summer und Ralf Wolfstädter ein Roman, der mich von Anfang an begeistert hat.
Sympathische Charaktere, ein leicht und locker lesbarer Stil der Autoren sowie eine Handlung, die sowohl Witz und Spannung aber auch eine große Portion Romantik beinhaltet, haben mich wunderbar unterhalten und mir schöne Lesestunden beschert.
Sehr empfehlenswert!

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Das Schlehentor

Swantje Berndt
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 19.10.2016
ISBN 9783741252501
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Kurzbeschreibung
Inmitten der Grenzkriege zwischen der Glasstadt und dem Felsenreich Khatalah wird ein Mädchen geboren. Seine goldenen Iriden zeichnen es als Lichte aus, doch das dunkle Erbe des Vaters rauscht machtvoll in seinen Adern.
Um es vor der Grausamkeit der Nachtfresser zu schützen, wird es in die Welt jenseits des Tores gesandt.
Die sechzehnjährige Fiona führt ein unspektakuläres Leben zwischen der Gärtnerei ihres Großvaters und den Ärgernissen des Schulalltags.
Sie flüchtet sich in ihre Träume und lauscht der Sehnsucht, die ihr eine seltsame Melodie in die Seele wispert.
Eines Tages begegnet ihr ein Fremder mit nachtschwarzen Augen. Er behauptet, das Mädchen aus Licht und Schatten zu suchen, um es in seine Heimat zurückzubringen.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Die Autorin Swantje Berndt war mir bereits gut bekannt und konnte mich bisher mit ihren Fantasyromanen begeistern. Nun also ist ihr neuestes Werk „Das Schlehentor“ erschienen. Dieser Roman ist der erste Teil der „Lieder von Schatten und Licht“ – Dilogie und ich war wirklich gespannt was mich hier wohl genau erwarten würde.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Jeder von ihnen hat Eigenarten, ja Ecken und Kanten, die ihm die gewisse Note geben.
Fiona ist ein junges Mädchen das mich sehr begeistert hat. Sie ist ziemlich eigensinnig und sehr temperamentvoll. Zuerst glaubt sie nicht an die Geschichten, die ihr die 3 Fremden da erzählen, dann aber findet sie sich schneller als gedacht in einer Parallelwelt wieder, die sie so noch nicht erlebt hat. Je weiter man hier vorankommt desto mehr verändert sich Fiona. Sie wächst an ihren Aufgaben und macht das Beste aus dem was sich ihr in den Weg stellt.
Auch die anderen vorkommenden Charaktere sind Swantje Berndt gut gelungen. Hier ist es vor allem Cordic, der mir sehr gut gefallen hat. Auf mich wirkte er sehr interessant gehalten. Cordic ist zudem sehr geheimnisvoll aber auch anziehend beschrieben.

Und dann gibt es noch zahlreiche Nebencharaktere, die sich gut ins Gesamtgeschehen einfügen. Auch hier kann ich behaupten jeder von ihnen bringt seine ganz eigenen Dinge mit ins Geschehen und gibt ihm dementsprechend die nötigen Impulse mit.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig lesbar. Ich muss aber leider gestehen ich habe hier zu Anfang ein paar Probleme gehabt ins Buch hineinzukommen. Ich kann noch Nichtmals genau sagen woran es genau gelegen hat, mich hat es zu Beginn nicht fesseln können. Das at sich dann aber nach etwa 30 % des eBook gelegt und ab da kam ich dann flüssig und gut voran.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Somit gibt es auch verschiedene Handlungsstränge, die man als Leser hier kennenlernt. Zunächst laufen diese parallel, laufen dann aber nach und nach zusammen und ergeben letztlich ein stimmiges Ganzes.
Die Handlung selbst hat es mir, wie bereits erwähnt, doch etwas schwer gemacht. Ich habe ein wenig Zeit gebraucht um wirklich anzukommen. Danach aber konnte mich die Spannung fesseln und ich wollte wissen wie es weitergeht. Swantje Berndt hat hier immer wieder neue Enthüllungen, neue Wendungen uns Geschehen eingebaut. Diese entfachen noch zusätzlich Spannung.
Es gibt aber durchaus auch emotionale Passagen. Diese sind verständlich und nachvollziehbar geschrieben, als Leser kann man beispielsweise die Verzweiflung Fionas sehr gut nachempfinden.

Das Ende ist dann leider sehr gemein gehalten. Man möchte eigentlich sofort weiterlesen, der Cliffhanger macht ungemein neugierig.

Fazit
Kurz gesagt ist „Das Schlehentor“ von Swantje Berndt ein wirklich sehr guter Auftakt der „Lieder von Schatten und Licht“ – Dilogie.
Gut gestaltete Charaktere, die alle samt Ecken und Kanten besitzen, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die es mir zu Anfang allerdings doch etwas schwer gemacht und mich nicht direkt für sich gewinnen konnte, danach aber wirklich spannend und auch emotional gehalten ist, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf Band 2.
Durchaus lesenswert!

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(12)

13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

dystopie, tim vogler, krimi, science-fiction, thriller

Nächte der Toten

Tim Vogler
Flexibler Einband: 472 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 11.10.2016
ISBN 9781539464266
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurzbeschreibung
Unmittelbar nach dem Mord am Paten Luschkow bricht in Berlin ein Untergrundkrieg aus. Ein totgeglaubter Serienkiller zieht eine Blutspur durch die Stadt. Zusammen mit einem Mafia-Insider, der ein gefährliches Doppelleben führt und von dessen Tod die Welt seit Jahren überzeugt ist, nehmen die Ermittler der »Abteilung A« die Jagd auf …
Während die Taten des legendären Newski-Killers monströser werden, rutschen die Ermittler immer tiefer in einen Sumpf aus Gewalt, Sex und Korruption. Bald stellt sich die Frage: Welchen Preis sind die Ermittler bereit, für ihr Überleben zu zahlen? Und welche Rolle spielen die beiden Totgeglaubten wirklich in diesem irrsinnigen Spiel?
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Tim Vogler war mir bis zu diesem Thriller vollkommen unbekannt. Hier bei „Nächte der Toten“ sprach mich ganz besonders der Klappentext an und so habe ich mich neugierig und mehr als gespannt ans Lesen gemacht.

Die Charaktere dieses Buches sind facettenreich und sehr gut gestaltet. Es gibt hier das Ermittlerteam „A“, die einen vermeintlichen Killer, der 10 Jahre lang verschollen war, jagen. Ganz zentral ist es hier Levy, den man as Leser begleitet. Aber auch Manolo ist Teil dieses Teams und auch ihn begleitet man als Leser.
Alle hier auftauchenden Charaktere haben eines gemeinsam. Sie sind alle samt facettenreich und sehr komplex gestaltet. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen, sie sind quasi vor meinem inneren Auge zum Leben erwacht.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und lässt sich angenehm und gut lesen. Mit zunehmender Handlung wird man mehr und mehr gefesselt und kann eigentlich nur eines, Lesen.
Es gibt hier drei verschiedene Handlungsstränge. Jeder für sich ist spannend gehalten. Zunächst verlaufen sie mehr oder weniger parallel, werden aber sehr gekonnt zueinander geführt. Somit zieht die Spannung immer mehr an und die komplexe Handlung versteht es den Leser in seinen Bann zu ziehen.
Das hier gestaltete Berlin befindet sich in der Zukunft, im Jahr 2049. Somit ist es nicht nur ein Thriller, sondern gleichzeitig auch eine Dystopie. Und diese Mischung hat Tim Vogler sehr gut hinbekommen. Die Welt, das Berlin erwacht hier zum Lesen. Alles ist sehr detailliert beschrieben, so dass alles vorstellbar ist.
„Nächte der Toten“ ist bereits der zweite „Metropolis Thriller“, man kann die Bücher aber ohne Kenntnis der anderen lesen. Ich für mich kenne „Stunde der Rache“ nicht, konnte aber mühelos der Handlung folgen.

Das Ende ist wow. Ich bin begeistert, es ist spannend und lässt einen sprachlos zurück. Man möchte eigentlich nur eines, wissen wie es weitergeht. Ich für meinen Teil warte gespannt.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Nächte der Toten“ von Tim Vogler ein rundum gelungener Thriller, der im Berlin der Zukunft angesiedelt ist.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein fesselnder flüssig lesbarer Stil des Autors sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist und den Leser zum Mitfiebern einlädt, haben mich begeistert und mir spannende Lesestunden beschert.
Wirklich zu empfehlen!

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(5)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

10 Tage in Vancouver - Jahre später / 10 Tage in Vancouver

Jutie Getzler
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei epubli, 19.09.2016
ISBN 9783741851056
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Ist es möglich, dass einem der Typ aus dem Fernseher dermaßen den Verstand raubt, dass man an nichts anderes mehr denken kann? Ja, ist es. Das muss Lara am eigenen Leib erfahren. Nach langem, erbitterten Kampf gegen die Gefühle für ihn, einem vollkommen fremden, weit entfernten Schauspieler, gibt sie ihren inneren Widerstand auf und beschließt, ihn in Vancouver, dem Drehort der Serie, zu suchen. In drei verschiedenen Varianten mit unterschiedlichem Ausgang erlebt sie Dinge, die sie sich in Düsseldorf nicht hätte träumen lassen. Wird es ihr gelingen, ihn in der Riesenmetropole Kanadas zu finden? Wird sie auf jemand anderen treffen? Oder wird sie mit demselben Liebeskummer heimfliegen, mit dem sie nach Vancouver kam?
(Quelle: Bookshouse)

Meine Meinung
„10 Tage in Vancouver“ stammt von der Autorin Jutie Getzler. Es ist der erste Roman der Autorin und ich war sehr gespannt darauf, was mich in diesem interaktiven Roman wohl erwarten würde. Der Klappentext machte mich jedenfalls schon sehr neugierig und so begann ich gespannt mit Lesen.

Lara war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist zwar ein wenig naiv und leichtgläubig, sonst aber kann man sich als Leser sehr gut mit Lara identifizieren. Ihre Schwärmerei wirkte manchmal ein wenig übertrieben, doch mal ganz ehrlich wer war nicht selbst schon mal in einen Serienstar verliebt? Ich denke Julie Getzler hat hier einen weit verbreiteten Nerv getroffen.
In den drei möglichen Geschichten entwickelt sich Lara unterschiedlich aber in meinen Augen immer nachvollziehbar. Immer passt sie sich sehr gut an die jeweiligen Gegebenheiten an.

Die jeweiligen Nebencharaktere sind ebenso gut getroffen. Ich konnte mir jeden von ihnen gut vorstellen und die Handlungen sind immer verständlich und nachvollziehbar.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Ich bin durch alle drei Geschichten gerauscht und habe viel Freude dabei gehabt.
Geschildert wird das Geschehen immer aus Sicht von Lara. Jutie Getzler hat hierfür immer die Ich-Perspektive verwendet. Ich empfand sie immer als passend gewählt.
Die Handlung beginnt quasi mit der Vorgeschichte. Man erfährt wie Lara nach Vancouver fliegt um ihren Star nahe zu sein. Und dann kommt es, man muss sich als Leser entscheiden. Welche Geschichte nimmt man, welchen Weg soll Lara gehen? Ich konnte mich überhaupt nicht entscheiden und habe daher alle 3 Geschichten gelesen. Und mir haben sie alle gefallen, wobei die zweite sich ein wenig von den anderen abhebt. In jeder Geschichte gibt es Wendungen, die in neue Richtungen führen, immer aber passend sind.

Die Enden der Geschichten sind immer passend zur Geschichte gehalten. Jedes macht seinen Strang rund und schließt ihn ab. Wobei, bei Geschichte zwei könnte ich mir durchaus eine Fortsetzung vorstellen.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „10 Tage in Vancouver“ von Jutie Getzler ein Roman, der mich immer wieder überrascht hat.
Eine interessante sympathisch gestaltete Protagonistin, der flüssig Stil der Autorin und eine Handlung, in der sich der Leser zwischen 3 Strängen entscheiden kann, die dann jeweils spannend gehalten sind, haben mich wunderbar unterhalten und machen Lust auf mehr solche interaktiven Romane.
Absolut zu empfehlen!

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(7)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Lena in love - Sprich mit mir

Sina Müller
E-Buch Text
Erschienen bei null, 16.11.2016
ISBN B01N2HVM4Y
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
„Liebe folgt keinen Regeln. Liebe passiert“
Vertrauen – Hoffen - Verzeihen: Drei Monate ist es her, seit Noahs Worte ein Loch in Lenas Herz gerissen haben. Zeit genug, um Lenas Leben auf den Kopf zu stellen. Der Schulabschluss wackelt und somit rückt die langersehnte Tanzausbildung in weite Ferne. Das unverhoffte Wiedersehen mit Noah scheint Lena mit der Welt zu versöhnen. Doch dann wirbelt ein Anruf nicht nur Noahs Gefühle gehörig durcheinander.
»Lena in love – Sprich mit mir« ist der zweite Teil der Young-Adult-Reihe um die angehende Tänzerin Lena und die Zwillinge Noah und Luca.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Von Sina Müller habe ich bereits 3 Romane gelesen. So auch den ersten Band „Lena in Love: Tanz mit mir“, der mir bereits sehr gut gefallen hat. Nun also gibt es endlich die Fortsetzung „Lena in Love: Sprich mit mir“ und ich war so sehr gespannt darauf wie es wohl weitergehen wird.

Die Protagonisten waren mir bereits sehr gut bekannt. Wenn man Teil 1 gelesen hat weiß man bereits in welchem Verhältnis Lena, Luca und Noah stehen.
Lena gefiel mir hier wieder sehr gut. Ich konnte mich wunderbar in sie hineinversetzen, habe ihre Verzweiflung, die gesamte Bandbreite ihrer Gefühle gut nachempfinden können. Was sie im ersten Teil gehört hat liegt noch immer schwer auf ihr, nimmt sie noch immer total mit. Sie versucht Noah zu vergessen, doch das geht nicht. Und als sie ihn dann wiedertrifft sind alle Gefühle sofort wieder präsent. Lenas Unsicherheit ist hier immer wieder spürbar, auch wenn sie versucht diese zu überspielen, sie nicht zuzulassen.
Noah ist ein Typ Mann, einfach total klasse. Ich mag ihn unheimlich gerne, auch wenn da die Sache aus Teil 1 ist. Man kann spüren wie sehr er Lena mag, wie sehr sie ihm am Herzen liegt. Aber auch sein Bruder Luca ist fest in seinen Herzen, er will ihn nicht enttäuschen. Noah ist, genau wie Lena, wunderbar beschrieben, auch bei ihm konnte ich alles nachvollziehen.

Es gibt noch weitere Charaktere, wie eben Noahs Bruder Luca. Auch diese sind facettenreich geschrieben und somit vorstellbar. Und Luca spielt ja ebenso eine große Rolle im Geschehen, immerhin hatte er auch Lenas Herz erobert und ist immer wieder in ihren Gedanken zu finden.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und locker lesbar. Sina Müller hat es geschafft mich von Beginn an abzuholen und während des gesamten Romans im Geschehen zu halten. Ich konnte gar nicht anders als Lesen, der Bann, den die Geschichte auf mich ausgeübt hat, war so enorm.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten. Hier hat Sina Müller die Ich-Perspektive verwendet. Sie passt hier sehr gut, denn so ist man ihnen noch viel näher.
Die Handlung ist einfach wow. Teil 1 war schon super, Teil 2 kann das aber ganz locker toppen. Der Weg den Noah und Lena hier vor sich haben ist sicherlich nicht einfach. Immer wieder tauchen Wendungen auf, müssen Steine aus dem Weg geräumt werden. Und dennoch ich glaube an die beiden und hoffe das Beste für sie. Sina Müller hat mich hier mit ihren Charakteren mitfiebern lassen, es war eine regelrechte Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe gelacht und geweint, es war alles vorhanden.

Das Ende ist soweit abgeschlossen. Es scheint hier alles ganz harmonisch zu enden, wenn man aber zwischen den Zeilen liest dann erkennt man auch der dritte Teil wird dem Leser wieder so einiges abverlangen. Ich bin bereits jetzt schon neugierig darauf und hoffe es wird nicht allzu lange dauern bis er erscheint.

Fazit
Kurz gesagt ist „Lena in Love: Sprich mit mir“ von Sina Müller ein zweiter Teil der Reihe, der den ersten noch toppen kann.
Gut und vorstellbar gestaltete Charaktere, ein einnehmender Stil der Autorin, der sich leicht und locker liest sowie eine Handlung, die den Leser auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle schickt, haben mich begeistert und ganz wunderbar unterhalten.
Uneingeschränkt zu empfehlen!

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(10)

11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

ein wundervolles buch, basketballspieler

Sonnenschein und Finsternis

Aurelia Velten
Flexibler Einband
Erschienen bei Hippomonte, 11.11.2016
ISBN 9783946210054
Genre: Romane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Honey-Blue Oh ist Physikerin. Sie hat nicht nur den wohl absurdesten Namen der Welt, sondern auch noch eine Mutter, die ihr schon immer das Gefühl gibt, zu schlau und karrierefixiert zu sein. Davon hat sich Honey-Blue nie beeinflussen lassen, bis sie schließlich von ihrem Freund für eine andere sitzen gelassen wird. In einem Anflug von Wahnsinn verwandelt sie sich in genau das dumme Blondchen, das sich ihre Mutter immer zur Tochter gewünscht hat.
In einer Bar trifft sie auf den mürrischen Profibasketballspieler Timothy Gray. Eigentlich hätte es nur ein One-Night-Stand sein sollen, doch am nächsten Morgen ist Tim nicht bereit, Honey-Blue gehen zu lassen. Ihre Frohnatur lässt seine inneren Dämonen endlich verstummen.
Je näher sich die beiden kommen, desto schwerer fällt es Honey-Blue jedoch, ihre Rolle aufrechtzuerhalten …
(Quelle: Amazon)

Meine Meinung
Bisher kannte ich die Autorin Aurelia Velten noch nicht. Umso neugieriger war ich daher auf ihren neuen Roman „Sonnenschein und Finsternis“. Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen und so begann ich gespannt mit Lesen.

Es gibt hier zwei Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum einen ist es Honey-Blue Oh, der Name ist richtig klasse. Sie ist Physikerin und ich empfand sie als sehr sympathisch beschrieben. Bisher hat sie immer nur für ihre Arbeit gelebt. Das sie auch einmal eher unvernünftig sein möchte und sich dann auf eine heiße Nacht einlässt, ich kann sie verstehen. Als Leser aber merkt man auch Honey-Blue Oh verbirgt etwas. Was das kommt erst im Verlauf der Handlung ans Licht.
Der männliche Gegenpart zu Honey-Blue Oh ist Tim. Er ist es auch mit dem sie eine heiße Nacht verbringt. Auch Tim ist sehr gut beschrieben und man merkt das er und Honey Blue sich gegenseitig anziehen. Ich empfand ihn auch als sympathisch, auch wenn er sich regelrecht verbietet glücklich zu sein.

Doch nicht nur die beiden Protagonisten sind der Autorin sehr gut gelungen, auch die Nebenfiguren haben mir gefallen. Alle konnte ich mir gut vorstellen und die Handlungen sind alle verständlich.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Ich bin richtig flott durch die Geschichte gekommen und hatte den Roman innerhalb kürzester Zeit ausgelesen.
Die Handlung hat mir, trotz dass ich Quereinsteigerin bin, keinerlei Probleme bereitet. Ich konnte mühelos folgen, auch wenn es bereits der 6. Teil der „Boston Berserks“ ist, und alles war für mich nachvollziehbar und verständlich. Besonders gut fand ich, dass es neben der Hauptgeschichte noch etwas gibt, das parallel dazu verläuft. Man kommt hier nicht durcheinander, eher im Gegenteil, ich empfand beide Geschichten richtig gut.
Das Geschehen dieses Romans ist wie aus dem Leben gegriffen. Man fühlt sich als Leser mit den Charakteren verbunden, alles ist authentisch und glaubhaft. Man durchlebt als Leser die gesamte Bandbreite der Gefühle.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es ist in sich geschlossen, es bleiben so keinerlei offene Fragen. Der Schluss rundet das Geschehen sehr gut ab und hat mich absolut zufriedengestellt.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Sonnenschein und Finsternis“ von Aurelia Velten ein rundum gelungener Roman, der mich als Leser begeistert hat.
Authentische Charaktere, ein wunderbar flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich mitfiebern und mitleiden ließ, haben mich überzeugt und ganz wunderbar unterhalten.
Wirklich empfehlenswert!

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Herz oder Vernunft?

Emma S. Rose
E-Buch Text: 254 Seiten
Erschienen bei null, 05.11.2016
ISBN B01MDTK6TD
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Wie viel kann die Liebe ertragen, ehe sie zerbricht?
Auf den ersten Blick scheint Laura ein tolles Leben zu führen. Sie ist verheiratet mit einem Mann, der nicht nur gut aussieht, sondern auch noch erfolgreich ist, hat einen Job, der sie erfüllt, und einen großen Freundeskreis. Alles könnte gut sein - doch der Schein trügt. Hinter Simons charismatischer Fassade befinden sich schwarze Löcher, die größer werden, je länger die beiden zusammen sind. Wut wird zu seinem ständigen Begleiter, und er überschreitet jede Grenze, um seine Frau zu erniedrigen. Immer und immer wieder verzeiht sie ihm. Die Angst, plötzlich vor dem Nichts zu stehen und ihr verzweifelter Glaube an das Gute in Simon hindern sie daran, Konsequenzen zu ziehen. Erst als Ben in ihr Leben tritt, scheint es jemanden zu geben, dem sie sich öffnen kann. Doch der neue Mann ist ein Dorn in Simons Auge. Als es dann auch noch zu einem erschütternden Zwischenfall kommt, spitzt sich die Situation zu. Laura beginnt, ihre Gefühle zu hinterfragen. Doch ist es dafür bereits zu spät?
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
„Herz oder Vernunft?“ stammt von der Autorin Emma S. Rose. Vor diesem Roman kannte ich bereits einen anderen Roman der Autorin, der mir bereits gut gefallen hat. Nun war ich sehr gespannt auf ihr neuestes Werk und begann neugierig mit dem Lesen.

Laura ist die Protagonistin dieser Geschichte. Mir hat sie sehr gut gefallen. Sie ist authentisch beschrieben, als Leser kann man ihre Emotionen und Gefühle sehr gut nachempfinden. Und das sind keinesfalls wenige. Sie hat mich wirklich sehr berührt mit all ihren Facetten. Lauras Leben ist nicht gerade leicht für sie, es hält immer wieder neue Dinge für sie bereit. Sie entwickelt sich im Verlauf der Handlung sehr gut und vor allem nachvollziehbar.
Ben ist der männliche Charakter der Geschichte. Auch er hat ein ziemliches Päckchen zu tragen. Ben ist ein sehr charmanter Mann, der zudem wirklich gut aussieht. Auch ihn habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen und wollte mehr über ihn erfahren.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr leicht zu lesen. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, konnte den Roman nicht zur Seite legen bis ich ihn fertig gelesen hatte. Ich war komplett im Geschehen gefangen, habe kurzzeitig alles um mich herum vergessen und bin erst am Ende wieder aufgetaucht.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Laura und Ben. Man lernt beide so noch besser kennen und kann ihre Gedanken und Gefühle noch viel besser nachvollziehen.
Die Handlung hat mich sehr berührt und bewegt. Ich habe gelacht, geweint, die hier eingebrachten Emotionen haben mich auf eine Achterbahnfahrt geschickt. Es ist aber gleichzeitig auch eine Liebesgeschichte, die durchaus auch romantische Szenen beinhaltet.

Das Ende ist emotional und sehr bewegend. Es ist aber wirklich gelungen, es passt, wackelt und hat Luft. Nachdem ich den Roman beendet hatte brauchte ich ein wenig Zeit für mich, musste das Gelesene sacken lassen.

Fazit
Alles in Allem ist „Herz oder Vernunft?“ von Emma S. Rose ein Roman, der mich emotional sehr berührt hat.
Authentische Charaktere, ein flüssig und angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zum einen eine Gefühlsachterbahn offenbart aber auch gleichzeitig eine richtig schöne romantische Liebesgeschichte beinhaltet, haben mich wunderbar unterhalten und auf ganzer Linie überzeugt.
Unbedingt lesen!

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(22)

52 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

magie, feuer, elesztrah, essenz, eis

Elesztrah - Feuer und Eis

Fanny Bechert
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 06.11.2016
ISBN 9783906829272
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
Eine verbannte Jägerin auf der Suche nach ihrem Gefährten …
Ein Krieger aus den Reihen der königlichen Garde …
Eine Macht, die beide untrennbar miteinander verbindet …
Als die Elfe Lysanna herausfindet, dass ihr Gefährte von dem gefürchteten Flammenden Lord gefangen gehalten wird, verspürt sie nur einen Wunsch: ihn zu befreien. Dabei zählt sie auf die Hilfe ihres Clans ›Angelus Mortis‹.
Mitten in den Vorbereitungen auf den bevorstehenden Kampf taucht jedoch der Elfenkrieger Aerthas in ihrem Dorf auf, mit dem sich Lysanna auf unerklärliche Weise verbunden fühlt. Liegt es daran, dass sie beide geheimnisvolle Kräfte in sich tragen, die sie gemeinsam lernen müssen, zu beherrschen? Denn ihre vereinte Macht könnte die einzige Möglichkeit sein, den Flammenden Lord endgültig zu vernichten.
Doch selbst wenn ihnen das gelingen sollte, steht die wachsende Zuneigung, die zwischen Aerthas und Lysanna entsteht, unter einem ungünstigen Stern.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Meine Meinung
Der Roman „Elesztrah: Feuer und Eis“ stammt aus der Feder der Autorin Fanny Bechert. Es ist der Auftaktband einer High Fantasyreihe der Autorin. Aufgrund des Klappentextes und des wirklich sehr gelungenen Covers war ich unheimlich neugierig darauf was mich in dieser Geschichte wohl erwarten würde.

Die Charaktere der Geschichte werden hier wirklich sehr schön vorgestellt. Man sieht sie vor sich und kann die Handlungen gut nachvollziehen.
Lysanna hat es mir richtig angetan. Sie ist eine starke junge Frau, die wirklich selbstsicher daherkommt. Sie weiß was sie will, hat aber auch eine eher verletzliche Seite an sich, die ab und an durchblitzt.
Aerthas hat mir auch sehr gut gefallen. Er wirkte sehr mutig und stark auf mich. Zudem hat auch er eine selbstsichere Art an sich. Und Aerthas ist sehr willensstark. Zunächst ist er eher der Soldat, der Gehorsam zeigt, doch das ändert sich merklich je weiter man im Geschehen vorankommt.
Beide zusammen sind wirklich toll. Ich mag sie einfach, ihre authentische und glaubhafte Art, wie sie rüberkommen.

Auch die Nebenfiguren sind Fanny Bechert gelungen. Hier wirkt jeder vorstellbar und glaubhaft gestaltet, jeder hat seinen Platz.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und leicht lesbar. Ich bin durch die Seiten geflogen, war vollkommen gefangen in der Welt, die Fanny Bechert hier geschaffen hat.
Die Handlung konnte mich von Anfang an begeistern. Man ist hier direkt drin und lernt dann erst einmal die Charaktere sehr gut kennen. Dann aber geht es Schlag auf Schlag. Spannung ist hier von Beginn an vorhanden, man ist an die Seiten gefesselt und wagt es kam das Buch auch nur ansatzweise zur Seite zu legen. Immer wieder tauchen Wendungen auf, die für mich unvorhersehbar waren. Somit bleibt das Spannungslevel auch stetig sehr hoch.
Die von Fanny Bechert geschaffene Welt ist gut beschrieben, so dass mein Kopfkino erwachte und ich mir anhand der Informationen alles sehr gut vorstellen konnte.

Das Ende ist wirklich sehr gemein. Das Geschehen gipfelt in einem Cliffhanger der Band 2 herbeisehnen lässt. Ich bin sehr gespannt wie es weitergehen wird, hoffentlich dauer die Fortsetzung nicht ganz so lange.

Fazit
Kurz gesagt ist „Elesztrah 01: Feuer und Eis“ von Fanny Bechert ein mehr als gelungener Auftakt der High Fantasyreihe.
Glaubhaft gestaltete Charaktere, ein flüssig lesbarer angenehmer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die von Anfang an mit Spannung aufwarten kann und deren Welt vorstellbar beschrieben ist, haben mich gefesselt und mir spannende Lesestunden beschert.
Wirklich sehr zu empfehlen!

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(10)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

erotik

School of Love: Lektion 1

C. J. Crown
E-Buch Text: 343 Seiten
Erschienen bei null, 01.11.2016
ISBN 9783961150359
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Kurzbeschreibung
Pleite, erniedrigt und arbeitslos. Seitdem Gretas Vater seine Millionen verloren hat und wegen Betrugs im Knast gelandet ist, steht die verwöhnte Erbin vor den Scherben ihrer Existenz.
Ihre einzige Hoffnung, aus der Misere wieder herauszukommen, ist Luis Rogers, der begehrteste Milliardär von ganz England. Um an ihn heranzukommen, will Greta bei einem höchst exklusiven Escortservice anfangen, von dem Rogers regelmäßig Mädchen als Begleitung anfordert. Fest entschlossen, bewirbt sie sich, ohne die geringste Ahnung zu haben, worauf sie sich einlässt.
Bevor sie aufgenommen wird, muss sie nämlich eine harte Schule durchlaufen, die sie nicht nur körperlich an ihre Grenzen bringt, sondern auch unerwartete Gefühle in ihr weckt. Denn ihr geheimnisvoller und extrem attraktiver Lehrer Ayden verhält sich lange nicht so professionell, wie er es eigentlich sollte …
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
„School of Love: Lektion 1“ stammt von der Autorin C.J. Crown. Es ist der Auftakt einer Reihe erotischer Romane und gleichzeitig das Debüt der Autorin, die sich im Erotikbuchgenre einen Namen machen möchte. Bisher hat sie unter einem anderen Namen Liebes- und Fantasyromane veröffentlicht. Aufgrund des Klappentextes war ich sehr gespannt was mich wohl erwarten würde und begann neugierig mit dem Lesen.

Greta gefiel mir sehr gut. Bisher war ihr Leben sorgenfrei, doch nun hat sie nichts mehr. Keinen Luxus, kaum Geld und sie wohnt in einer WG. Allerdings will sich Greta damit nicht abfinden, sie will schnell an Geld kommen. Und so bewirbt sie sich als Escortdame bei „Charlie‘ Angels“. Der Aufnahmeprozess ist eine echte Herausforderung, doch Greta kämpft. Sie ist willensstark und wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat dann will sie das unbedingt erreichen. Auf mich wirkte Greta glaubhaft und realistisch beschrieben.
Ayden läuft Greta in der Agentur über den Weg. Auf mich wirkte er von Anfang sehr geheimnisvoll und wie ein typischer Bad Boy. Er hat schon so einiges erlebt, hat krumme Dinger gemacht und nun hat er finanzielle Nöte. Ayden zu durchschauen, das hatte ich mir von Beginn an in den Kopf gesetzt, doch wirklich gelungen ist es mir (noch) nicht.

Auch die anderen Charaktere der Geschichte sind gelungen. Vor allem Charlie hat es mir irgendwie angetan. Alle sind sie vorstellbar beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht lesbar. Ich bin gut durch die Seiten der Geschichte gekommen. Die erotischen Szenen sind gut geschrieben.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Greta und Ayden. Somit lernt man beide noch besser kennen und erhält Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle.
Die Handlung hat mich zugegeben überrascht. Es ist spannend gehalten und wirklich von der Idee her gut ausgearbeitet. Und ja es ist ein Erotikroman mit BDSM. Manche Szenen waren für mich nicht ganz nachvollziehbar, wobei es hier nicht an der Autorin liegt, sondern eher daran das ich bisher nicht mit BDSM in Berührung gekommen bin. Daher war es mir zum Ende hin auch ein wenig zu viel Erotik aber da kann ich der Autorin keinen Vorwurf machen, es liegt wie erwähnt eher an mir.
Hervorheben möchte ich, dass es hier neben Erotik auch eine wirklich sehr gut gestaltete Hintergrundgeschichte gibt. Diese nimmt zunehmend mehr Raum ein und man fragt sich als Leser was da wohl noch alles folgen wird.

Das Ende ist offen gehalten, kein Wunder es ist ja eine Reihe. Nun heißt es Warten auf Band 2, ich hoffe es dauert nicht allzu lange.

Fazit
Alles in Allem ist „School of Love: Lektion 1“ von C.J. Crown ein gelungener Auftakt der erotischen Buchreihe.
Glaubhaft gestaltete Charaktere, ein flüssig lesbarer leichter Stil der Autorin sowie eine Handlung, die neben den erotischen Szenen auch eine interessant und spannend gehaltene Hintergrundgeschichte beinhaltet, haben mich begeistert und machen Lust auf mehr.
Sehr zu empfehlen!

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(26)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

kopenhagen, marionetten, kinderbuch, erinnerung, caspar

Caspar und der Meister des Vergessens

Stefanie Taschinski , Cornelia Haas
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 24.10.2016
ISBN 9783789104268
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
„Alle fünfzig Jahr soll das jüngste Kind dem Meister gehören auf ewig.
Und es soll von seiner Familie vergessen sein, als wäre es nie geboren.“
Zuerst glaubt Caspar noch an einen bösen Traum. In der Neujahrsnacht verschwindet sein kleiner Bruder Till spurlos, und seine Eltern können sich von einem Moment auf den nächsten nicht mehr an ihren jüngsten Sohn erinnern. Caspar findet heraus, dass ein uralter Pakt hinter dem Ganzen steckt und Till mit einigen anderen Kindern gefangen gehalten wird. Wild entschlossen macht er sich auf die Suche und gelangt schließlich nach Memoria. Doch wenn er Till retten will, muss er nicht nur gegen den geheimnisumwobenen Meister kämpfen, sondern auch gegen das Vergessen …
Eine fantastische Geschichte über Freundschaft, Mut und die Kraft der Erinnerung. Für Kinder, die Timm Thaler, Krabat und Momo lieben: das neue Kinderbuch der Bestseller-Autorin Stefanie Taschinski!
(Quelle: Oetinger)

Meine Meinung
Bereits 2015 habe ich ein Kinderbuch von Stefanie Taschinski. Nun also ist ihr neues Werk „Caspar und der Meister des Vergessens“ erschienen. Angesprochen vom Klappentext und dem mysteriös wirkenden Cover war ich gespannt auf den Inhalt der Geschichte.

Der Protagonist ist hier in diesem Buch Caspar. Er ist sehr gut beschrieben. Caspar ist liebenswert und auch wenn er manchmal etwas mürrisch rüberkommt, er liebt seine Geschwister und seine Eltern. Im Verlauf der Handlung wird Caspar immer mutiger, er will seinen Bruder zurückhaben, kann nicht akzeptieren, dass er da, wo er sich befindet, glücklich ist. Er setzt alles daran Till zu retten.
Till ist 6 Jahre alt und der jüngste der drei Geschwister. Er ist es auch der nach Memoria verschwindet. Zu Beginn empfand ich Till als ein wenig nervig aber altersgerecht beschrieben. Auch er wird mutiger und verändert sich im Verlauf der Handlung.
Greta ist die Schwester von Caspar und Till. Auch sie ist gut beschrieben und kümmert sich gut um ihre Geschwister. Und Greta ist es auch die Caspar im Verlauf der Handlung zur Seite steht.

Die Nebenfiguren, wie beispielsweise die Eltern oder eben auch der Meister des Vergessens, sind gut beschrieben. Vor allem der Meister hat Eindruck bei mir gemacht vom Aussehen her aber auch vom Verhalten, wie er sich gibt.

Der Schreibstil der Autorin ist altersgerecht gut lesbar. Sie schreibt locker und leicht, alles ist verständlich. Die Schrift ist angemessen groß und die Kapitel haben eine angenehme Länge.
Die Handlung hat mich sofort gepackt. Es wirkt alles geheimnisvoll und mysteriös. Je mehr man erfährt desto mehr Spannung kommt auf. Der Vertrag, der mit dem Meister geschlossen wurde, ist gut und verständlich erklärt.
Im Geschehen geht es zum größten Teil um die Familie. Aber auch das Thema Freundschaft und der Zusammenhalt sind hier großgeschrieben.
Besonders anmerken möchte ich hier die Kapitelillustrationen, diese sind wirklich gelungen.

Das Ende hat mich sehr zufriedengestellt. Hier wird es nochmals richtig spannend bevor es dann ruhig und rund ausklingt.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Caspar und der Meister des Vergessens“ von Stefanie Taschinski ein gelungenes Buch für junge Leser ab ca. 10 Jahre.
Sehr gut beschriebene Charaktere, ein altersgerechter gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend und mysteriös gehalten ist und die den Leser schnell in ihren Bann zieht, haben mich wunderbar unterhalten und begeistert.
Sehr empfehlenswert!

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Nach der Schuld

Babsy Tom
E-Buch Text: 222 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 25.10.2016
ISBN 9781503997752
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung
Zwei Ehepaare. Vier Schicksale. Ein Fehler.
Wie stark kann Liebe sein? Wie schwer wiegt Schuld, und was verzeiht man denen, die man am meisten liebt? Nichts lässt sich ungeschehen machen. Das müssen auch Jasmin und Rodney erfahren, als ihre Ehe nach einer lebensverändernden Entscheidung in Schieflage gerät.
Jasmins beste Freundin, Eva, kann auch nicht helfen, denn sie hadert mit ihrem eigenen Schicksal. Jasmins Handeln verbindet beide Ehepaare mehr als sie zunächst vermuten. Jasmin und Rodney, Mike und Eva gehen gemeinsam durch die Schule des Lebens, jeder auf seine Weise, um am Ende der Schuld ein Stück weit auf die Spur zu kommen.
(Quelle: Homepage der Autorin)

Meine Meinung
Von Babsy Tom kannte ich bisher nur einen ihrer Romane. Umso neugieriger war ich nun auf ihr neuestes Werk „Nach der Schuld“. Angesprochen vom Klappentext begann ich hier gespannt mit dem Lesen.

Jasmin habe ich direkt von Anfang an gemocht. Sie ist realistisch und wie aus dem Leben gegriffen beschrieben, so dass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte. Als Leser spürt man ihre Gefühle sehr gut, kann Ängste und Verzweiflung sehr gut nachvollziehen. Direkt zu Beginn wird man damit konfrontiert das Jasmin ein Geheimnis hat. Man erfährt es nicht auf Anhieb, sondern erlebt eher mit wie es Jasmin fertig macht und wie sie es doch immer wieder immer mehr in sich hineinfrisst statt sich jemanden komplett zu offenbaren. Das ist schwierig für sie und eben diese Situation ist glaubhaft beschrieben.

Auch die anderen in der Geschichte vorkommenden Charaktere, egal ob man Rodney, Mike oder Eva nimmt, haben mir sehr zugesagt. Babsy Tom hat sie alle authentisch gezeichnet, man kann sie sich vorstellen, es ist quasi so als ob sie die Personen von nebenan seien.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und lässt sich so leicht und locker lesen. Ich wurde von Beginn an in die Handlung hineingezogen, wollte wissen welches Geheimnis Jasmin wirklich hat (natürlich hat man eine Vorahnung), was vorgefallen ist und wie es weitergeht. Die Gefühle und Emotionen haben mich eingenommen, ich war hin und hergerissen, wurde von ihnen aufgewühlt.
Die Handlung an sich, ja was soll ich sagen, sie ist einfach toll. Es hat mich von Beginn an gepackt, als Leser lernt man das Wort Liebe vollkommen neu kennen und schätzen. Nach diesem Roman weiß ich erst so richtig was ich an meinem Mann habe. Ich habe hier eine Gefühlsachterbahnfahrt durchgemacht, habe mitgefiebert und auch das ein oder andere Taschentuch musste ich nutzen.

Das Ende hat mir gefallen so wie es ist. Babsy Tom hat es perfekt zur Gesamtgeschichte abgestimmt, es rundet und schließt sehr gut ab. Und dennoch bleibt man als Leser auch nachdenklich gestimmt zurück.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Nach der Schuld“ von Babsy Tom ein Roman, der mich aufgewühlt und bewegt hat.
Authentische Charaktere, ein flüssig lesbarer einnehmender Stil der Autorin sowie eine realistische Handlung, die mich in ihren Bann gezogen hat und in der ich mitfiebern konnte, haben mich begeistert aber auch nachdenklich gestimmt.
Absolut zu empfehlen!

  (7)
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(24)

29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

zwillinge, liebe, trauer, chaos, tod

Liebe ist kein Duett

Heike Fröhling
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 19.10.2016
ISBN 9783741290664
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Manchmal hat das Leben einen anderen Plan für dich!
Das muss Carolin schmerzhaft erkennen, als ihr Verlobter stirbt und sie allein für ihre Zwillinge verantwortlich ist. Für Trauer bleibt keine Zeit. Finanzielle Sorgen zwingen Carolin, wieder eine feste Stelle anzunehmen. Dann begegnet sie ihrem Kollegen Patrick. Für eine Beziehung hat sie weder Zeit noch Sinn. Doch Patrick weckt verschüttete Sehnsüchte und sie hofft auf einen Neuanfang. Als ein weiterer Mann in ihr Leben tritt, wird ihr Alltag erneut durcheinandergewirbelt …
(Quelle: Homepage der Autorin)

Meine Meinung
Bisher kannte ich noch keinen Roman von Heike Fröhling. Das sollte sich mit „Liebe ist kein Duett“, ihrem neuesten Werk, nun ändern. Angesprochen vom Klappentext und dem tolle Cover machte ich mich hier neugierig ans Lesen.

Carolin, die Protagonistin, war mir von der ersten Zeile an sympathisch. Sie musste einen Schicksalsschlag hinnehmen, ihr Verlobter ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Und das ausgerechnet vor der Geburt ihrer Zwillinge. Diese geben ihr Halt, sie sind ihr ein und alles. Und dennoch schien Carolin einsam zu sein. Für ihre Kinder stellt Caro ihre Bedürfnisse hinten an. Als Leser aber merkt man sie sehnt sich nach jemand der ihr Geborgenheit und Liebe gibt. Als Patrick in ihr Leben tritt wird dieser Wunsch immer stärker. Ich konnte alles von ihr nachvollziehen, auch die Situation als dann noch ein weiterer Mann in ihr Leben tritt. Caro ist hin und hergerissen, dieser Zwiespalt ist hier gut dargestellt.

Die Nebencharaktere, wie etwa Patrick oder Simon oder auch Carolins Kinder sind der Autorin gut gelungen. Ich konnte sie mir alle samt wirklich gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und konnte gut den Geschehnissen folgen. Heike Fröhling beschreibt die Gefühle und Emotionen wirklich gut, man kann sie richtig spüren.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Carolin. Die Autorin hat hier die personale Erzählperspektive verwendet. So schaut man quasi von oben auf das Geschehen hinab, ist aber dennoch immer bei Carolin.
Die Handlung wirkte auf mich wie aus dem Leben gegriffen. Ich habe mich in so einigen Szenen wiedergefunden und konnte gut mit Carolin mitfiebern. Immer wieder hat Heike Fröhling ihrer Protagonistin hier Steine in den Weg gelegt, mussten Wendungen verkraftet werden. Dadurch aber wurde es auch mit jeder Seite, die ich las, spannender und emotionaler.
Und je weiter in vorankam desto neugieriger wurde ich für wen sie sich wohl letztlich entscheiden würde. Ich persönlich hatte recht schnell einen Favoriten.

Das Ende hat mir so, wie es hier ist, sehr gut gefallen. Für mich passt es einfach und macht den Roman rund. Am Ende habe ich das Buch zufrieden zur Seite gelegt.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Liebe ist kein Duett“ von Heike Fröhling ein Roman, der mich emotional sehr bewegt hat.
Authentisch gestaltete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die wie aus dem Leben gegriffen scheint und in der man sich als Leser durchaus wiederfinden kann, haben mich wunderbar unterhalten und begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

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(8)

16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

syrien, flüchtlinge, kinder- & jugendbuch. all-age, liebe, jugendbuch

Es war einmal Aleppo

Jennifer Benkau
E-Buch Text: 377 Seiten
Erschienen bei null, 25.10.2016
ISBN B01M71ZC5U
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Es ist wie ein Schlag ins Gesicht. Antonia kommt mit ihrer Familie aus dem Urlaub, und plötzlich leben mehrere hundert Flüchtlinge nebenan.
Klar – irgendwo müssen sie unterkommen. Aber ausgerechnet hier?
Doch dann trifft Toni auf Shirvan.
Und mit jeder skeptischen Frage, die sie ihm stellt, wird die Sache verzwickter.
(Quelle: Ink Rebels)

Meine Meinung
Jennifer Benkau war mir nicht unbekannt, habe ich doch bereits zwei ihrer Romane gelesen. Nun ist ihr neuestes Werk „Es war einmal Aleppo“ erschienen und ich war sehr gespannt auf den Inhalt der Geschichte. Sowohl der Klappentext als auch das Cover haben mich sehr neugierig gemacht und so begann ich mit Lesen.

Bei den Charakteren hat Jennifer Benkau wirklich ein gutes Händchen bewiesen. Sie alle haben mir unheimlich gut gefallen, sie wirkten authentisch und real auf mich.
Antonia ist 16 Jahre alt und kommt aus gutem Hause. Als sie mit ihren Eltern und ihrem Bruder aus dem Urlaub zurückkommt befindet sich plötzlich gegenüber ihrem Zuhause ein Flüchtlingscamp. Zunächst verhält sich Toni, wie Antonia auch genannt wird, eher skeptisch, ja fast schon ängstlich diesen Menschen gegenüber. Ich muss zugeben ich habe mich immer wieder ertappt wie ich mich gefragt habe was ich tun würde. Aber ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Ich fand es wirklich sehr gut wie Toni in die Situation wächst. Sie lernt mit der Situation umzugehen. Ganz wichtig in diesem Prozess ist Tonis beste Freundin Fee. Auch sie hat Jennifer Benkau sehr gut gezeichnet. Fee ist eher unerschrocken, sie geht neue Dinge offen an. Das gefiel mir richtig gut.
Genauso wichtig wie die beiden Mädchen ist auch der 18-jährige Shirvan. Er ist ein Flüchtlingsjunge und lebt in dem angesprochenen Camp. Shirvan ist eher verschlossen und sehr ruhig, doch auch er macht eine Entwicklung durch. Und eben diese hat mich wirklich beeindruckt.

Auch die ganzen Nebencharaktere des Buches sind wunderbar gelungen. Jeder von ihnen hat Ecken und Kanten, hat eine Vergangenheit, muss Dinge verarbeiten. Daher wirkten sie auf mich ebenfalls glaubhaft und authentisch.

Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und locker. Ich bin förmlich durch das Geschehen geflogen, die Seiten blätterten beinahe wie von selbst.
Die Handlung an sich empfand ich als sehr beeindruckend. Es ist tagesaktuell und geht jeden etwas an. Jennifer Benkau hat hier sehr gut recherchiert, man merkt ihr liegt dieses Thema sehr am Herzen. Ja es geht auch um Krieg, doch es spielt in Deutschland und als Leser begreift man immer mehr das Dinge nicht unbedingt schlecht sind, wenn man sie nicht kennt. Man entwickelt sich mit den Charakteren der Geschichte mit, öffnet langsam aber sicher immer mehr die Augen. Jennifer Benkau rüttelt hier wach und bewegt den Leser. Sie geht hier in die Tiefe, kratzt das Thema Flüchtlinge nicht nur oberflächlich an.

Das Ende hat mir sehr gefallen. Es schließt ab und macht rund. Und auch nach dem Beenden war ich nachdenklich gestimmt, denn mich hat es wirklich bewegt.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Es war einmal Aleppo“ von Jennifer Benkau ein bemerkenswerter Roman, der mich sehr bewegt hat.
Authentische Charaktere, der jugendlich leichte sehr einnehmende Stil der Autorin sowie eine Handlung, die aktuell ist, wachrüttelt und nachdenklich stimmt, haben mich beeindruckt und auf ganzer Linie überzeugt.
Unbedingt lesen!

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sarah saxx, außergewöhnlich verliebt, liebesroma, rezensionsexemplar, vorablesen

Außergewöhnlich verliebt

Sarah Saxx
E-Buch Text: 149 Seiten
Erschienen bei null, 23.10.2016
ISBN B01MCXQUE5
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Eine Autopanne zwingt Ted, Tierarzt und Traum aller Schwiegermütter, am Straßenrand zu halten. Ratlos steht er vor der geöffneten Motorhaube, als eine Frau in Schwarz mit ihrem Motorrad neben ihm hält. Die schöne Unbekannte ist genauso schnell wieder weg, wie sie aufgetaucht ist, doch man begegnet sich schließlich immer zweimal.
Sam hat keinerlei Verpflichtungen. Sie sucht mit ihrem Wohnmobil das Weite, wann immer sie in ungemütliche Situationen gerät. Und dafür hat sie ein Händchen, denn sie liebt das Risiko.
Bis Ted in ihrem Leben auftaucht und sich die Wildkatze in ein Schmusekätzchen verwandelt. Wäre da nicht ihre Vergangenheit, die sie immer wieder einholt und den beiden einen Strich durchs Liebesglück zu machen scheint …
(Quelle: Homepage der Autorin)

Meine Meinung
Bisher konnte mich Sarah Saxx immer mit ihren Geschichten überzeugen. „Außergewöhnlich verliebt“ ist nun bereits der 4. Roman der „Greenwater Hill Love Stories“ und da mir die drei Vorgänger bereits wahnsinnig gut gefallen haben war für mich klar diesen Roman muss ich auch lesen. Gespannt habe ich mich also ans Lesen gemacht.

In diesem 4. Band sind Ted und Sam die beiden Protagonisten. Und Sarah Saxx hat hier wieder ganz wunderbare Charaktere gezaubert. Beide waren sie mir auf Anhieb sehr sympathisch.
Sam ist eine junge Frau, die ziemlich schlagfertig daherkommt. Sie weiß was sie will und lässt sich da von niemand reinreden. Ihr Zuhause ist ein Wohnmobil und ihren Lebensunterhalt verdient sich Sam in einer Autowerkstatt. Ihre ganz große Leidenschaft aber ist ihre Ninja, ihr Motorrad, das sie über alles liebt. Dann aber tritt Ted in ihr Leben und er bringt alles ganz schön durcheinander, denn er weckt eine Seite in ihr die sie so nicht schon lange nicht mehr zugelassen hat. Ich empfand Sams Veränderung im Verlauf sehr glaubhaft und vorstellbar.
Ted ist Tierarzt mit Leib und Seele. Er lebt in Greenwater Hill und ist genauso gut gezeichnet wie Sam. Mit Frauen hat Ted nicht unbedingt Glück, dabei sieht er sehr gut aus und ist unheimlich charmant. Als Sam in sein Leben tritt ist er sofort fasziniert von ihr. Ihre Art gefällt ihm, er bekommt sie nicht mehr aus dem Kopf.
Die beiden sind so toll zusammen. Ihre Dialoge sind einfach herrlich, denn Ted versteht es Sam auch mal Kontra zu geben.

Auch die Nebenfiguren haben mir sehr gut gefallen, okay bis auf einen ganz bestimmten. Und es tauchen auch wieder alte Bekannte auf aus den Vorgängerbänden. Es ist immer wieder schön zu lesen wie es mit ihnen weitergegangen ist, quasi so als ob man nach Hause kommen würde.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach unverwechselbar. Sarah Saxx schreibt flüssig und so herrlich leicht, ich habe diesen Roman innerhalb von knapp 4 Stunden beendet, konnte für diese Zeit alles andere vergessen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Sam und Ted. Hierbei hat Sarah Saxx die Ich-Perspektive verwendet, so dass man beiden Protagonisten noch viel näher ist. Diese Erzählperspektive passt wunderbar zum Geschehen.
Die Handlung selbst hat mich mal wieder komplett geflasht. Ich weiß nicht wie ich es anders ausdrücken soll, ich war einfach weg, war in Greenwater Hill und wie immer habe ich mich wunderbar aufgehoben gefühlt. Und auch mein Leserherz wurde hier wieder gefordert. Ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert, mit ihnen gelacht und auch geweint. Und immer wieder gibt es Überraschungen, die der Handlung neue Impulse geben, sie in eine neue Richtung lenken. Auch erotische Szenen sind vorhanden, sie passen wunderbar in die Handlung hinein, drängen sich nicht auf.

Je näher ich dem Ende kam desto mehr wollte ich letztlich wissen wie es ausgeht. Der Weg dahin ist lang und mit Steinen gepflastert, die überwunden werden müssen.
Der eigentliche Schluss hat mich dann schlichtweg glücklich gemacht. So habe ich es mir gewünscht, genauso wollte ich es haben. Ich freue mich jetzt schon auf Band 5, wo dann endlich Dean, der charmante und liebenswerte Polizist, eine neue Chance erhalten wird.

Fazit
Kurz gesagt ist „Außergewöhnlich verliebt“ von Sarah Saxx ein ganz wundervoller 4. Band der „Greenwater Hill Love Stories“ der mich einfach umgehauen hat.
Authentische vorstellbare Charaktere, ein wunderbar leicht zu lesender flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die mich alles andere hat vergessen lassen und in der ich von Anfang bis Ende mitgefiebert habe, haben mir ganz wundervolle Lesestunden beschert und mich einfach geflasht.
Uneingeschränkte Leseempfehlung!

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

emily bold, praline, liebe

Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt

Emily Bold
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 18.10.2016
ISBN 9781503995444
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Amy Bishop hat die Pralinenfabrik ihres Großvaters geerbt und mit ihr eine ganze Menge Probleme.
Die »Sugar-Tale-Corporation« droht den kleinen Betrieb zu übernehmen und sendet den Wirtschaftsberater Ryan Scandrik, um rapide Änderungen in den gewohnten Strukturen des Familienbetriebs durchzusetzen.
Amy widersetzt sich dem zwar äußerst attraktiven, aber gefühlskalten und berechnenden Scandrik, wo immer sie kann. Doch all ihre Pläne, die Firma vor der Übernahme durch Scandriks Auftraggeber zu verhindern, scheinen aussichtslos. Zu allem Überfluss verliebt sie sich auch noch in diesen unmöglichen Kerl. Sie sucht Rat bei Kendra, einer Freundin ihres Großvaters. Doch was Amy bis dahin nicht weiß: Auch Kendra hat einst ihre Liebe für die Firma geopfert …
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
Emily Bold ist eine Autorin deren Bücher ich immer wieder gerne lese. Bisher konnte sie mich auch immer mit ihren Geschichten begeistern. Umso neugieriger war ich nun auf ihr neuestes Werk „Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt“. Der Klappentext und auch das Cover versprachen hier bereits sehr viel, also begann ich gespannt mit dem Lesen.

Amy hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie will das Erbe ihres Großvaters unbedingt am Leben erhalten, liegen ihr doch auch die Pralinen sehr am Herzen. Ich empfand Amy als recht störrisch und willensstark, das muss sie aber auch sein, es ist immerhin ein hartes Geschäft in dem sie sich behaupten möchte. Und Amy gibt wirklich nicht auf, sie versucht alles, setzt alle Hebel in Bewegung, was mir sehr gut gefallen hat.
Ryan konnte ich zu Anfang überhaupt nicht ausstehen. Er wirkte arrogant und von oben herab auf mich. Doch nach und nach habe ich gelernt Ryan kann auch ganz anders. Er zeigt immer wieder eine richtig charmante Seite von sich, will gar nicht so sein wie er wirkt. Und nach und nach habe ich auch Ryan sehr ins Herz geschlossen.
Es gibt hier noch zwei weitere Charaktere, die eine wichtige Rolle spielen. Zum einen ist dies Archer, Amys Großvater. Und Kendra, eine sehr enge Vertraute von Amy, die auch zu Archer eine besondere Bindung hatte. Diese beiden nehmen einen gesonderten Erzählstrang ein.

Auch die Nebenfiguren, wie Amys Freundinnen, oder Amys Mitarbeiter, sind Emily Bold sehr gut gelungen. Ich konnte sie mir gut vorstellen und deren Handlungen nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Ich bin durch die Seiten geflogen und habe den Roman innerhalb kürzester Zeit gelesen.
Geschildert wird das Geschehen hier zum einen aus Sicht von Amy. Sie erzählt ihr Leben in der personalen Perspektive, nimmt also die Gegenwart ein. Wie bereits erwähnt gibt es noch einen zweiten Strang, der in der Vergangenheit spielt. Dies ist dann Archers und Kendras Geschichte. Die beiden Stränge wechseln sich immer kapitelweise ab.
Die Handlung selbst hat mich begeistert. Es ist eine Liebesgeschichte, wie der Titel bereits schon vermuten lässt, aber es geht auch ums Loslassen eines geliebten Menschen. Amy geht hier ihren Weg, der nicht immer einfach ist, sondern immer wieder neue Steine für sie bereithält.
Besonders gut gefallen haben mir die Informationen zu den Pralinen und deren Herstellung. Da bekommt man direkt selbst Lust auf die süße Versuchung.

Das Ende hat noch eine Wendung parat, die ich so nicht erwartet hatte. Damit ebnet sich dann aber der Weg zu einem wirklich schönen Ende, das mir persönlich sehr gut gefallen hat. Es macht die Geschichte letztlich stimmig und rund.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt“ von Emily Bold ein Roman, der mich von Beginn an in seinen Bann gezogen hat.
Vorstellbar gestaltete Charaktere, ein flüssig lesbarer leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die eine wundervolle Liebesgeschichte beinhaltet und auch interessante Informationen rund um Pralinenherstellung beinhaltet, haben mir wunderbare unterhaltsame Lesestunden beschert und mich komplett überzeugt.
Absolut empfehlenswert!

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31 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

magie, götter, gewalttätige soldaten, krieger, gotteskind

Tochter der Träume

Marie Weißdorn
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 15.10.2016
ISBN 9783946172574
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
„Nach einhundert Jahr’n sich die Möglichkeit zeigt,
Auf ein baldiges Ende des Volkes‘ Leid.
Denn der, der entkommt seiner dunklen Hand
Trägt in sich die Macht, zu beherrschen dies‘ Land.“
Seitdem sich die Götter vor langer Zeit von Mirandor abgewandt haben, wird das Land von einem grausamen König unterdrückt. Um seine Herrschaft zu sichern, nimmt er in jedem Jahr vier erwählte Kinder gefangen, die den Menschen anstelle der Götter beistehen sollen. Am Tag der Auswahl spürt Leyna, dass sie die Kraft der Herbstgöttin in sich trägt. Doch ihr Mal bleibt verborgen.
Leyna gelingt die Flucht und gerät in große Gefahr. Schon bald nimmt sie die Magie der Welt um sich herum wahr und spürt die Macht, die in ihr liegt. Doch sie weiß nicht, wem sie ihren Glauben schenken soll; der uralten Prophezeiung und dem geheimnisvollen Fremden, der ihr Leben rettet – oder dem, was sie seit ihrer Kindheit zu glauben gelernt hat.
Nur eines ist sicher: In der Welt der Illusionen ist nichts, wie es scheint.
(Quelle: Eisermann Verlag)

Meine Meinung
„Tochter der Träume: Land im Schatten“ stammt aus der Feder der Autorin Marie Weißdorn. Es ist das Debüt der Autorin. Angesprochen vom spannend klingenden Klappentext und dem tollen Cover begann ich mit Lesen und war wirklich gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde.

Leyna, die Protagonistin, mochte ich auf Anhieb. Die Autorin hat sie liebevoll und mit viel Tiefe gestaltet. Dass sie etwas Besonderes ist merkt man als Leser bereits zu Anfang. Ihr ist es auch klar, irgendwie, doch ihre wirklich Bestimmung kommt erst nach und nach wirklich ans Licht. Mir gefiel dies gut wie Marie Weißdorn es hier handhabt. Je weiter man im Geschehen vorankommt desto mehr wächst Lenya über sich hinaus, desto stärker wird sie.
Bei Sivan wusste ich anfangs nicht wie ich ihn nehmen sollte. Er wirkte mysteriös und sehr geheimnisvoll auf mich. Nach und nach aber wurde er mir richtig sympathisch. Er beschützt Lenya auf ihrem Weg, verbirgt aber selbst etwas, dass er zum Ende ans Licht kommt. Ich war hier überrascht, fand es aber sehr passend.

Es gibt neben den beiden genannten noch viele andere Charaktere und Wesen im Geschehen. Und egal ob man Tarin nimmt, oder seinen Großvater, oder Urs, der mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist, sie alle sind wirklich ganz wunderbar gestaltet. Jeder von ihnen hat seinen Platz im Geschehen und darf nicht fehlen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut zu lesen. Marie Weißdorn hat es geschafft mich immer tiefer ins Geschehen zu ziehen je weiter ich vorankam.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Lenya und Sivan. Für beide hat Marie Weißdorn die personale Perspektive verwendet, die ich hier als sehr passend empfand. Man behält einen wirklich guten Überblick, lernt aber trotzdem beide Charaktere sehr gut kennen.
Die Handlung an sich hat mir sehr gut gefallen. Der Einstieg ist zwar eher etwas verhalten, dann aber nimmt das Geschehen sehr schnell Fahrt auf, Ab und an hatte ich ein wenig das Gefühl das das Geschriebene etwas lang wirkte aber jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe hat sich dieses Gefühl in Luft aufgelöst.
Das Geschehen ist spannend gehalten und spielt in einer wirklich wunderbar gestalteten Welt. Hier geht es fantastisch zu, es gibt verschieden artige Wesen, es ist einfach alles stimmig.

Das Ende des Romans hat mir gut gefallen. An sich ist es abgeschlossen, irgendwie zumindest. Es gibt auch einen Epilog und dennoch ich möchte gerne wieder zurück nach Mirandor, denn in mir gibt es noch offene Fragen.

Fazit
Kurz gesagt ist „Tochter der Träume: Land im Schatten“ von Marie Weißdorn ein bemerkenswertes Debüt der Autorin, das mich wirklich gefangen genommen hat.
Vorstellbar gestaltete Charaktere, ein flüssig lesbarer sehr angenehmer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zwar etwas verhalten beginnt, dann aber rasch an Fahrt und Spannung gewinnt und die in einer vorstellbar gezeichneten Welt spielt, haben mich überzeugt und mir tolle Lesestunden beschert.
Absolut zu empfehlen!

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

tsunami, sri lanka, flutlicht, sri lank, niederlande

Flutlicht

Gideon Samson , Rolf Erdorf , Julius 't Hart
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Gerstenberg Verlag, 27.06.2016
ISBN 9783836958967
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
»Elin Andersson möchte mit dir auf Facebook befreundet sein.« Pieter sieht sich gerade in Amsterdam das Endspiel der Fußball-WM an, als die Freundschaftsanfrage hereinkommt. Und plötzlich sind die Bilder wieder da ... Sri Lanka Dezember 2004: Nach einem Freiwilligeneinsatz in einem Dorf verbringen Pieter und sein englischer Freund John ein paar entspannte Urlaubstage am Meer, wo sie zwei schwedische Backpackerinnen kennenlernen. Für Pieter und Elin ist es Liebe auf den ersten Blick. The most beautiful Christmas ever! Sie wollen die Nacht zusammen am Strand verbringen ...
(Quelle: Gerstenberg Verlag)

Meine Meinung
Bisher kannte ich den Autor Gideon Samson noch nicht. Auf seinen Jugendroman „Flutlicht“ war ich daher sehr gespannt und begann neugierig mit dem Lesen.

Pieter ist hier in dieser Geschichte der Protagonist. Er hat den Tsunami von Sri Lanka damals überlebt. Dieser aber hat ihn komplett verändert. Auf mich wirkte Pieter sehr authentisch und glaubhaft. Als Leser kann man seine Empfindungen sehr gut nachvollziehen.

Die anderen Charaktere der Geschichte haben mir ebenso sehr gut gefallen. Sie wirkten auch glaubhaft und gut gestaltet auf mich.

Der Schreibstil des Autors ist jugendlich gut und leicht lesbar. Man kommt recht flüssig durch die Geschichte. Immer wieder tauchen auch Passagen in Englisch auf. Mich haben diese nicht gestört, ebenso wenig wie die recht häufig verwendete Umgangssprache.
Es gibt hier zwei Handlungsstränge. Zum einen den der Gegenwart und dann den Strang im Jahr 2004, zum Zeitpunkt des Tsunamis. Beide ergänzen sich gut und ergeben letztlich ein stimmiges Ganzes.
Die Handlung an sich ist spannend und sehr emotional gehalten. Ich habe immer wieder Gänsehaut bekommen, denn er hat den Tsunami nicht gesehen im Fernsehen? Die Bilder waren so direkt wieder da.
Je weiter man hier im Geschehen vorankommt desto mehr Fragen bilden sich auch. Und leider gibt es nicht auf alle Antworten.

Das Ende ist mir leider ein wenig zu offen gehalten. Ich hätte hier gerne noch ein wenig mehr erfahren, wie es beispielsweise alten Bekannten so ergangen ist.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Flutlicht“ von Gideon Samson ein sehr guter Jugendroman, der den Leser bewegt.
Authentische Charaktere, ein jugendlich leicht lesbarer Stil des Autors sowie eine Handlung, die emotional und auch spannend gehalten ist, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

düsseldorf, thriller, mord, drogencocktail, düsseldorfer partymeile

Panikstadt

Sebastian Thiel
Flexibler Einband: 202 Seiten
Erschienen bei Edition M, 06.09.2016
ISBN 9781503940796
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kurzbeschreibung
Die längste Theke der Welt – menschenleer. Seit ein Mörder auf Düsseldorfs Partymeile sein Unwesen treibt, gleicht die Rheinmetropole einer Geisterstadt. Die Zahl der Opfer tödlicher Drogencocktails steigt und die Polizei ist ratlos.
Marc Schütte, der mit dem Fall beauftragt wurde, sieht nur eine Möglichkeit: Ex-Kommissar Rasch muss reaktiviert werden. Schüttes bester Freund war früher eine Koryphäe des psychologischen Profilings. Die jahrzehntelange Arbeit an furchtbar brutalen Fällen hinterließ bei Rasch schwere Psychosen. Nur mit Hilfe von Medikamenten und in ständiger Behandlung eines Psychiaters übersteht er seinen Alltag. Nun wird er erneut mit dieser unerträglichen Brutalität konfrontiert.
Als ein weiterer Mord geschieht, wird die Sache persönlich, und der Serienmörder zu Raschs Todfeind...
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
„Panikstadt“ ist ein Thriller aus der Feder von Sebastian Thiel. Angesprochen vom interessant klingenden Klappentext begann ich gespannt mit dem Lesen.

Der Ermittler, ein Ex-Kommissar namens Florian Rasch hat mir gut gefallen. Er ist jetzt nicht jemand, den die Sympathien zufliegen, er hat einige Ecken und Kanten. Doch genau diese machen ihn glaubhaft und authentisch.
Marc Schütte gefiel mir ebenso gut. Er ist es ja der Florian Rasch wieder mit ins Boot holt. Er ist auch sehr gut und vorstellbar beschrieben.
Die beiden zusammen ergeben ein tolles Duo, das sich den Fall annimmt.

Neben den beiden Ermittlern gibt es hier natürlich noch einen Täter. Wer es ist, das bleibt bis zum Ende im Dunkeln, man wird als Leser so quasi animiert mitzurätseln.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und ich war von Anfang an gefesselt von der Geschichte. Die ca. 200 Seiten des Thrillers waren recht schnell ausgelesen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Florian Rasch und dem Täter. Somit kommt Leben ins Buch, es wird vielseitig und komplex.
Die Handlung selbst ist spannend von Anfang bis Ende. Man glaubt zuerst gar nicht was alles auf 200 Seiten passieren kann, Hut ab, wirklich. Immer wieder gibt es Wendungen, die der Geschichte eine neue Richtung gegeben haben. So bleibt die Spannung auch konstant auf sehr hohem Niveau.

Das Ende ist temporeich und hat mir sehr zugesagt. Sebastian Thiel schafft es hier alles logisch und zufriedenstellend aufzulösen und seinen Thriller somit sehr gut abzuschließen.

Fazit
Kurz gesagt ist „Panikstadt“ von Sebastian Thiel ein erstklassiger Thriller, der mich fesseln konnte.
Authentisch gestaltete Charaktere, ein einnehmender Stil des Autors sowie eine Handlung, die spannend, temporeich und voll unerwarteter Wendungen ist, haben mich wunderbar unterhalten und begeistert.
Sehr zu empfehlen!

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juliane maibach, seelenlos, seelenlos: splitterglanz, splitterglanz, fantasy

Seelenlos - Splitterglanz

Juliane Maibach
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Münch, Michaela, 01.03.2016
ISBN 9783000521478
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung
Gwen hätte niemals gedacht, dass sie sich jemals solche Fragen stellen müsste: Wie findet man den Weg aus einer fremden Welt zurück, nachdem man durch einen Spiegel gefallen ist? Wie tötet man ein Wesen, das keine Seele besitzt und beinahe unsterblich ist? Und wie soll man mit einem verschlossenen, schlecht gelaunten Kerl zurechtkommen, der in einem eigentlich nichts anderes als ein Mittel zum Zweck sieht und keinen Wert auf Gesellschaft legt?
Gwen verfügt über eine ganz besondere Gabe, die ihr Begleiter Tares auch für sich nutzen will: Sie kann das Licht der Splitter des Glutamuletts wahrnehmen. Setzt man diese zusammen, wird einem sein sehnlichster Wunsch erfüllt. Schon bald wird Gwen immer tiefer in die Geschehnisse hineingezogen und muss feststellen, dass sie nicht ohne Grund in diese fremde Welt gelangt - sie von dunklen Geheimnissen und drohendem Unheil umgeben ist: Die Seelenlosen sind nahe.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung
„Seelenlos: Splitterglanz“ stammt von der Autorin Juliana Maibach. Es handelt sich hierbei um den Auftakt einer Reihe. Angesprochen vom Klappentext und dem tollen Cover machte ich mich hier neugierig ans Lesen.

Die Protagonistin ist hier Gwen. Sie ist eine junge Studentin, die gerade ihren Opa verloren hat. Im Erbe ihres Großvaters findet Gwen einen Spiegel, der jedoch nicht nur ein herkömmlicher Spiegel ist. Mir hat Gwen sehr gefallen. Sie ist glaubhaft und vorstellbar gestaltet. Ihre toughe, sehr kesse Art hat es mir wirklich angetan.
Ebenso Tares, der den männlichen Gegenpart zu Gwen bildet. Wie er mit Gwen interagiert, es war einfach klasse zu lesen.

Aber auch die anderen in der Geschichte vorkommenden Charaktere haben mir gefallen. Julian Maibach beweist hier ein gutes Händchen, sie beschreibt sie detailliert und vorstellbar.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Es ist alles nachvollziehbar und verständlich gehalten.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. So wird alles sehr komplex und vielseitig, man kommt aber dennoch sehr gut zurecht, verliert nicht den Überblick.
Die Handlung hat mich von Beginn an gefangen genommen. Ich war vollkommen hin und weg, konnte für eine kurze Zeit alles um mich herum vergessen. Es geht hier fantastisch zu und spannend zu. Es tauchen Wendungen auf, welche die Handlung in neue Richtungen lenken. Diese kamen unerwartet und fesselten mich noch weiter ans Buch
Die von Juliana Maibach geschaffene Welt, eine Parallelwelt, konnte ich mir sehr gut vorstellen. Sie ist vorstellbar, da bildhaft beschrieben.

Das Ende dieses ersten Teils ist actionreich und gipfelt letztlich in einem Cliffhanger. Dieser macht natürlich auch sehr neugierig auf den Folgeband.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Seelenlos: Splitterglanz“ von Juliana Maibach ein sehr gelungener Auftakt der 5-teiligen Reihe, der mich fesseln konnte.
Zwei Protagonisten, die bildhaft und vorstellbar gezeichnet sind, ein angenehm flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend gehalten ist, mich mit unerwarteten Wendungen für sich gewinnen konnte und deren Schluss neugierig auf mehr macht, haben mich überzeugt und mir sehr spannende Lesestunden beschert.
Unbedingt lesen!

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