Leserpreis 2018

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64 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt

Jörg Maurer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 24.10.2018
ISBN 9783651025738
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt" ist bereits der elfte Fall für Jennerwein und sein Team, aber der Erste den ich gelesen habe. Angezogen haben mich der Buchtitel und der das Cover, der Klappentext las sich auch sehr Vielversprechend...

In einer verschneiten Berghütte hoch über dem idyllisch gelegenen Kurort will Kommissar Jennerwein mit seinem Team feiern. Einmal ohne Ermittlungsdruck und Verbrecherjagd gemütlich am Kaminfeuer sitzen und Geschichten erzählen. Aber was bedeuten die blutigen Spuren im Schnee, die draußen zu sehen sind? Warum kreist eine Drohne über der Hütte? Und welcher unheimliche Schatten streift durch die Nacht? Während drunten im Kurort die Polizeistation verwaist ist und eine Gestalt leblos in einem versperrten Keller liegt, erkennt Jennerwein, dass er in eine Falle geraten ist, aus der es kein Entkommen gibt. Wenn er sein Team retten will, muss er mit dem Tod Schlitten fahren…

Der Einstieg begann recht gut, ich habe mich schnell gut eingefunden, habe Jennerwein und sein Team kennengelernt, und mich auf eine spannende, interessante und humorvolle Geschichte gefreut.
Ich war gespannt was mich mit Jennerwein und seinem Team auf der Hütte erwartet, das mich da nicht wirklich was erwartet, das hätte ich nicht gedacht.
Es zog sich alles hin, passiert ist nicht wirklich etwa was nicht irgendwie vorhersehbar gewesen ist. Die Handlungen waren völlig abwegig und unglaubwürdig.
Die Geschichte die Jennerwein aus seiner Schulzeit erzählte war interessant, haute mich aber auch nicht vom Hocker.
Die Seiten mit den Seidenspinnen haben wir irritiert, vorallem zu Beginn.

Erzählt wird in mehreren Strängen, zum einen aus dem Blickwinkel von Jennerwein und seinem Team, dann sind da Snowboarder, ein Mann mit einem Rucksack und Seidenspinnen. Ausserdem die Rückblenden in Jennerweins Schulzeit in den 1980ern.
Die 425 Seiten wurden in 71 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Mich hat "Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt"  leider nicht überzeugen können, aber Geschmäcker sind ja ein Glück verschieden.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Eisrot

Mads Peder Nordbo , Marieke Heimburger , Kerstin Schöps
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.10.2018
ISBN 9783596701728
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Eisrot" musste ich lesen, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, ich hatte mich auf einen spannenden Thriller eingestllt, und den habe ich bekommen. Viel zu schnell hatte ich das Buch ausgelesen, da ich es nicht mehr aus den Händen legen konnte, also am Besten etwas Zeit einplanen vor Beginn ;)

Zum Inhalt möchte ich garnicht so viel sagen, denn ich finde der Klappentext sagt schon sehr viel, und macht definitiv Lust auf mehr!

Schnee, Gletscher und zäher Nebel enthüllen ihre lange verborgenen, tödlichen Geheimnisse

Der Journalist Matthew Cave wird nach Grönland geschickt, um über den Fund eines mumifizierten Wikingers im Eis zu berichten. Doch am Tag nach ihrer Entdeckung ist die Mumie verschwunden und der sie bewachende Polizist ermordet, aufgeschnitten und ausgeweidet. Matthew entdeckt Parallelen zu einem Fall aus den Siebzigerjahren, bei dem vier Männer brutal getötet wurden. Bei seinen folgenden Ermittlungen hilft ihm die junge eigenartige Tuparnaaq, die gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, wo sie für den Mord an ihrer Familie einsaß. Gemeinsam graben sie tiefer und tiefer in der Vergangenheit, was ihnen fast zum Verhängnis wird …

MIr gelang der Einstieg in die Geschichte sehr gut, denn man ist schon im Prolog mittendrin im Geschehen. Danach lernen wir Matt ein wenig näher kennen, und schwupps steckt er auch schon mittendrin im Geschehen.  Spannung ist von Anfang an gegeben, und zieht sich auch mal mehr mal weniger durch die Geschichte, zum Showdown hin wird's dann langsam unerträglich, und ich musste aufpassen nicht zu schnell zu lesen.

Wir lesen die Geschichte im Jetzt, also im Jahre 2014 aus der Sicht von Matt, und da der Fall anscheinend mit den Morden aus dem Jahre 1973 zusammenhängt, lesen wir Jacob seine Bemühungen von damals aus diesem Jahr auch. Doch dieser Mix aus Gegenwart und Vergangenheit stört den Lesefluss nicht im geringsten.

Sehr gut gefallen hat mir der Mix aus dem Kriminalfall und dem was man so nebenbei über Grönland und seine Geschichte, sowie den Menschen dort lernt die dort leben. Aber keine Angst, denn der Kriminalfall überwiegt sehr stark ;)

Die Charaktere werden uns sehr gut beschrieben, sie sind alle sehr verschieden, wirken authentisch und  man bekommt als Leser ein Gutes Bild von den Protagonisten. Matt und Tuparnaaq haben mir sehr gut gefallen, so unterschiedlich sie auch sind, so gut haben sie sich ergänzt.

Zu Zart sollte man nicht besaitet sein, denn die Beschreibungen der Opfer ist sehr blutig und nicht sehr angenehm zu lesen, mir lief teilweise ein kalter Schauer den Rücken runter, aber man überlebt es ;) Da am Besten das Kopfkino kurz ausschalten ;)

Auch die Umgebungsbeschreibungen sind sehr gut gelungen, nicht zu ausschweiffend, Kopfkino anschalten und genießen, mehr geht da einfach nicht.


Der Schreib- und Erzählstil hat mir sehr gut gefallen, locker, temporeich und mit viel Spannung gespickt. und der Mix aus Gegenwart und Vergangenheit tut dem Lesefluß nichts, es steigert ehr die Spannung.

Die 415 Seiten wurden in 67 unterschiedlich lange Kapitel plus Prolog unterteilt. Am Ende gibt es noch ein Glossar, wo man nochmal das ein oder andere interessante über Grönland und ihre Einwohner erfährt.

"Eisrot" ist ein spannender Thriller,der mich sehr gut Unterhalten hat, ich konnte kaum aufhören zu lesen, drum kann ich das selber lesen nur empfehlen. Ich bin gespannt ob wir noch mehr solch spannende Bücher von Mads Peder Nordbo zu lesen bekommen, ich würde mich freuen.

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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Zorn - Blut und Strafe

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.10.2018
ISBN 9783596701391
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Blut und Strafe" ist jetzt schon der 8.Band in dem Zorn und Schröder uns zeigen was sie drauf haben.
Für Quereinsteiger ist es kein Problem, man muss die ersten Bände nicht kennen, um hier mit zu kommen, denn die Kriminalfälle sind alle abgeschlossen, nur das Privatleben der Ermittler läuft natürlich weiter... aber selbst als Quereinsteiger dürfte man ohne Probleme mitkommen.... Trotzdem kann ich die Vorgänger nur empfehlen, es lohnt wirklich diese zu lesen und so Zorn und Schröder von anfang zu begleiten.
Zorn und Schröder sind einfach klasse, sie sind ein tolles, und starkes Ermittlerteam, sie ergänzen sich recht gut, und ihre Dialoge sind teilweise einfach nur zu schreien komisch...

Zum Inhalt möchte ich garnicht soviel schreiben, denn ich finde das der Klappentext schon sehr viel verrät.

Hauptkommissar Claudius Zorn und der dicke Schröder geraten ins Zentrum einer grausamen Mordserie – werden sie die schützen können, die sie am meisten lieben?

Als Hauptkommissar Claudius Zorn an einem gewöhnlichen Mittwochabend im Dezember pflichtschuldigst seinen wöchentlichen Besuch bei einem älteren Herrn machen will, findet er sich plötzlich in dessen Villa mitten in einem Tatort wieder. Die Tür steht offen, in der Eingangshalle herrscht beklemmende Stille und im Salon bietet sich Zorn ein grauenvolles Bild. Der alte Mann wurde ermordet, und Zorn weiß, dass er nun den schwersten Gang seiner ganzen Laufbahn verrichten und der einzigen Angehörigen die traurige Nachricht überbringen muss. Etwas, vor dem er sich lieber drücken würde, denn diese Frau ist ihm alles andere als egal.Als bald darauf ein weiterer Mord geschieht, stecken Zorn und Schröder bereits bis zum Hals in schleppenden Ermittlungen. Nichts ergibt einen Sinn, doch alle Indizien sprechen in beiden Fällen für den gleichen Täter. Beiden Opfern wurde eine Zahlenfolge in die Haut gebrannt, ansonsten scheint es keinerlei Verbindung zu geben, die Opfer kannten sich nicht.Das erste Mal in seinem Leben gibt Zorn alles bei der Arbeit, um endlich eine konkrete Spur zu haben. Doch in Sachen seelischer Beistand stößt er an seine Grenzen und muss erkennen, dass eindeutig Schröder der geeignetere Kandidat für so etwas ist. Und dann gerät der wichtigste Mensch in Zorns Leben in Gefahr, und er ist kurz davor, den Verstand zu verlieren …


Spannend, gleich von der Ersten Seite an sind wir mittendrin im Geschehen, uns erwartet eine tolle Kombination aus interessanten und verzwickten Kriminalfall und dem Privatleben der Ermittler, naja, hauptsächlich von Zorn, Schröder hält sich auch hier gerne weiter bedeckt ;)
Diesmal haben es Zorn und Schröder wirklich nicht leicht, im Fall kommen sie einfach nicht weiter, und denn müssen sie sich mit dem neuen Staatsanwalt rumschlagen, der die Zwei schon auf dem Kieker hat.

Sehr gut gefallen hat mir das wir Zorn und Schröder hier mal von einer ganz anderen Seite kennenlernen dürfen, es geht nicht nur Zorn an seine Grenzen, Schröder tut es ganauso, und setzt dabei Alles auf's Spiel. Aber es passte, in die Situation, und aber auch zu Schröder selber passte es. Im ersten Moment war ich zwar überrascht, aber ich glaube nicht das eine andere Reaktion oder Handlung von Schröder zu ihm gepasst hätte.

Spannnung wird von Anfang an aufgebaut, und zieht sich durch die Geschichte, zum Showdown hin steigert sie sich ungemein, es kaum auszuhalten, man muss aufpassen nicht zu schnell zu lesen. Den Showdown fand ich gelungen, ein passendes Ende für diesen Fall.  Ich bin neugierig auf das Nächste Buch, Stephan Ludwig hat da am Ende ja schon was angedeutet, ich bin gespannt was uns da erwartet.

Die Charktere sind sehr unterschiedlich, wurden sehr gut ausgearbeitet und beschrieben, und wirken authentisch, auch die Schauplätze sind in der Beschreibung gelungen. Am besten Kopfkino einschalten und laufen lassen.


Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, wir lesen aus verschiedenen Perspektiven, das stört den Lesefluss nicht, steigert nur die Spannung, die Geschichte lässt sich flüssig und zügig lesen. Die 425 Seiten sind in 9 Teile aufgeteilt, diese sind in 80 verschiedenen Kapiteln unterteilt.

Ich hatte wieder ein paar sehr unterhaltsame und spannende Lesestunden mit Zorn und Schröder, und hoffe es kommen noch viele  spannende Fälle mit ihnen.

Einfach selber lesen und genießen!

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84 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

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Der einsame Bote

Gard Sveen , Günther Frauenlob
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783471351505
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Der einsame Bote" ist in der Tommy Bergmann-Reihe schon der Dritte Teil, vorher sind schon "Der letzte Pilger" und "Teufelskälte" erschienen.

Hierrum geht's in diesem Teil:
Oslo ist ein kalter Ort. Kommissar Tommy Bergmann steht am Abgrund. Bis heute gibt es keine Spur von der 13-jährigen Amanda, die er schon seit Monaten sucht. Jetzt wurde das Mädchen für tot erklärt, der Mörder angeblich beerdigt und der Fall offiziell abgeschlossen. Gibt Bergmann seine Ermittlungen nicht auf, wird er suspendiert. Doch er kann nicht anders, er muss weitergraben in diesem hoffnungslosen Fall und wird dafür von seinen Kollegen isoliert. Als er fast aufgeben will, stößt er auf die Spuren einer Sekte. Ihr Anführer sieht sich als weiser Hirte, der das einfache Leben liebt. Er glaubt, dass ein Mörder erlöst werden kann, wenn ein junges Mädchen geopfert wird. Wie Amanda. Oder wie die Tochter von Susanne Bech, Bergmanns Kollegin.

Ist der richtige Mörder schon unter Erde, oder lebt er wirklich noch? Oder gibt es wahrscheinlich einen sympthiesant des Mörders der seine Techniken weiterführt? Wo ist Amanda?  Hat die ominöse Sekte mit ihrem verschwinden zu tun? Kann er sie noch rechtzeitig retten? Tommy glaubt das der Mörder, der ja offiziell für tot erklärt wurde, tatsächlich noch lebt, doch wie findet man den wenn er untergetaucht ist? Tommy verzweifelt dran, vorallem weil er komplett alleine da steht, offiziell nicht in diese Richtung weiter emitteln darf. 

Tommy ist sehr verbissen wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat zieht er auch durch, ganz egal welche Konsequenzen er daraus ziehen mag. Das finde ich macht ihn sympathisch.
Schade fand ich das jeder sein eigenes "Süppchen" gekocht hat, es gab kaum Kommunikation zwischen den Susanne und Tommy, obwohl sie ja mehr oder weniger zusammen ermittelt hatten.
Alle Protagonisten wurden gut beschrieben, wirken autenthisch und sind mal mehr mal weniger sympathsich.

Spannung wurde zu Beginn gut aufgebaut, zog sich dann leider  geschwächt durch die komplette Geschichte. Das Ende konnte mich leider nicht wirklich überzeugen.

Ich hatte den Ersten Teil der Reihe gelesen, jetzt beim lesen dieses Teils ist mir aufgefallen das mir der Zweite Teil fehlt, somit war ich teilweise leicht irritiert gewesen und konnte unter anderem einige  Handlungen nicht nachvollziehen, so blieben leider auch einige Fragen offen, ich denke das liegt am fehlenden zweiten Teil.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm locker.
Das Buch ist in Vier Teile aufgeteilt, die Kapitel in den Teilen sind unterschiedlich lang.

Mich hat "Der einsame Bote" trotz einiger Unkenntnisse gut unterhalten, so hat Tommy mir ein paar spannende Lesestunden beschert. Gelernt habe ich nun das ich besser aufpassen muss was Reihen angeht, am Besten keinen Teil "Überlesen" ;)

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

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Wir sehen dich: Thriller

Stephanie Marland
E-Buch Text: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 31.08.2018
ISBN 9783423434638
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mich hat hier vorallem Klappentxt neugierig gemacht, ich war gespannt was mich erwartet, wie die True-Crime-Gruppe sich dem Mörder nähert.... es ist einfach spannend.

Ein Killer wird gestalkt - oder ist es umgekehrt?

Das Leben von Clementine Starke spielt sich fast nur online ab. Reale soziale Kontakte fallen ihr schwer. Auf einer Social-Media- Seite namens ›True Crime London‹ lässt sie sich in die Suche nach einem Serienmörder hineinziehen. Um an Informationen über den Fall zu gelangen, geht sie immer größere Risiken ein, verschafft sich Zugang zu einem versiegelten Tatort, überwacht den Leiter der Ermittlungen, Dominic Bell. Was sie dabei über das Schicksal der Opfer erfährt, geht ihr zunehmend unter die Haut. Was sie nicht ahnt: Der Killer hat sie längst im Visier – er ist ihr näher, als sie glaubt.

Eine wahnsinns Geschichte, mit viel Spannung, die nicht nur Clemntine und die Ermitttler rätseln lässt, als Leser bekommt auch viel Raum geboten um sich Gedanken über die Idendität des Mörders zu machen. Ich konnte das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen.

Ich habe mich gut und schnell in die Geschichte eingefunden, durch den Prolog ist man auch gleich von Anfang an voll im Geschehen drin. Sehr Interssant fand ich die Zusammensetzung der True-Crime-Gruppe, die 8 Leute die sich da zusammen tun um den Mörder zu finden. Es sind alles verschiedene Charaktere, und durch Clementines Recherchearbeit kriegen wir von den übrigen 7 eine kurze Beschreibung. Clementine hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie Zeitweise in Selbsmitleid versinkt, rappelt sie sich schnell wieder auf und macht mit ihren recherchen weiter. Dominic war mir auch von an sympathisch, er hat auch wie Clementine seine Päckchen zu tragen, so muss er nicht nur schnellstmöglich den Serienkiller finden, sondern sich noch mit einer Internen Ermittlung auseinander setzen, und versuchen den Maulwurf in seinem Team zu finden.

Interssant waren die Ermittlungen der True-Crime-Gruppe, für die sich Clementine regelrecht überschlagen hat, und ihr Ängste überwinden musste, so lam sie dem Mörder unwissentlich immer näher, aber der Polizei,bzw Dominic kam sie näher.                                Spannend war der Zusammenschluß der Stränge, der Showdown hat mir gefallen, da kam nochmal richtig Spannung auf, das Ende passte igrgendwie ganz gut. Leider blieben einige Fragen offen, das auf einen Folgeband deuten könnte? Dies würde mich freuen, ich würde die zwei sehr gerne wiedersehen.

Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen , am Besten Kopfkino anschaklen und den Film laufen lassen.

Der Schreib- und Erzhlstil hat mir sehr gut gefallen, locker, Temporeich und mit viel Spannung lesen wir die Geschichte aus Drei Perspektiven. In der einen erzählt uns Clementine (in Ich-Form) was sie und ihre True-Vrime-Gruppe unternimmt, im nächsten begleiten wir die Ermittlungen der Polizei durch DI Bell und ab und an begleiten wir den Täter. Ein toller Mix, der die Spannung nur steigen lässt.                                                                                                               Die 428 Seiten wurden in 67 unterschiedlich lange Kapitel sowie Prolog unterteilt.

Mich haben Clementine und Domonic sehr gut unterhalten, ich hoffe das wir vielleicht noch mehr von ihnen zu lesen bekommen.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Brennende Cevennen

Anne Chaplet
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 16.08.2018
ISBN 9783462050752
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Brennende Cevennen" ist der Zweite Teil mit Tori Godon, den Ersten Teil "In Tiefen Schluchten" kenne ich nicht, dennoch habe ich mich recht zurecht gefunden.

Hierrum geht's:
Aufruhr in den Cevennen: Tori Godon ermittelt weiter.
Der Himmel über dem kleinen Ort Belleville am Fuße der Cevennen leuchtet in schmutzigem Rot, als die ehemalige Anwältin Tori Godon mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen wird. Feuer – seit Jahrhunderten prägt es die wilde Landschaft und die Menschen des Vivarais. Dort, wo einst zur goldenen Zeit der Seidenraupenzucht unzählige Maulbeerbäume standen, jagt der Wind die Flammen über Berge und Ebenen. Neben den verkohlten Überresten eines Wohnwagens auf einer Hochebene findet Tori die Leiche eines Hundes. Sein Besitzer, der Schweizer Franco Jeger, ist spurlos verschwunden. Tori begibt sich auf die Suche. An ihrer Seite: der ehemalige Drogenfahnder Nico und ihr Hund July. Als sie einen anonymen Drohbrief erhält, auf sie geschossen wird und ein weiteres Feuer Todesopfer fordert, ahnt Tori: Das Paradies ist eingestürzt.

Angelockt vom Klappenetext, der so einiges verspricht, musste ich dieses Buch einfach lesen.
Leider habe ich mir mehr von dem verprochen was ich aus dem Klappentext rauslas. Ich habe einen spannenden Kriminalroman erwartet, diesen aber leider nicht bekommen. Spannung kam nur ganz kurz auf, flaute auch recht schnell wieder ab. Es überwiegte bei mir das Gefühl einen Roman gut gepaart mit einem Reiseführer zu lesen, denn die Umgebung wird einem sehr schmackhaft gemacht, so das man Lust auf Urlaub dort bekommt. Was nicht schlimm ist, ich habe nichts gegen ausführliche Beschreibungen dieser Art, so kann man sich alles sehr gut vorstellen, was mein Kopfkino freut. Vermisst habe ich den Kriminal-Teil, einen Part der einen in seinen Sog zieht, das man das Buch nicht mehr aus den Händen legt vor Spannung, es kam nichts in dieser Art.

Interessant fand ich die Karten, wo man ersehen kann wo der Roman spielt sowie auch die Geschichte der Gegend in dem es spielt.
Aber ansonsten hatte ich ehr das Gefühl einen Roman zu lesen wo die Hauptrotagonistin von ihrer Hündin sehr gut durchs Leben geführt wird, und alles andere nur drum herum passiert, und schnell wieder verblasst.

Die Protagonisten wurden recht oberflächlich beschrieben, bleiben recht undurchsichtig, aber man kann sie aber alle gut auseinander halten, wir haben ein guten Mix aus Alten Einsässigen und Neu zugezogenen Leuten, worunter auch Tori gehört. Richtig sympathisch war mir keiner der Protagonisten.

Geschmäcker sind ja ein Glück verschieden, mich hat "Brennende Cevennen"  zwar unterhalten, aber leider eben nicht so wie es mir gewünscht hatte.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Krumme Type, krumme Type

Tom Franklin , Frank Nowatzki , Nikolaus Stingl
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei PULP MASTER, 27.07.2018
ISBN 9783927734999
Genre: Romane

Rezension:

Den Buchtitel fand ich interessant, konnte mir nicht wirklich etwas drunter vorstellen, drum las ich den Klappentext, der sagte mir zu, also las ich "Krumme Type, krumme Type" und wurde beschert mit einer interssanten Geschichte.

Als die neunzehnjährige Tina Rutherford verschwindet, ist jedem in Chabot, Mississippi klar, wer dafür verantwortlich ist. Denn 25 Jahre zuvor war schon die junge Cindy Walker nach einem Date mit dem Nachbarssohn Larry Ott spurlos verschwunden. Für das Verbrechen konnte Larry aus Mangel an Beweisen nie verurteilt werden, wurde aber fortan gemieden und lebte in ritualisierter Einsamkeit. Erneut unter Verdacht, ist sein Haus vermehrt Ziel betrunkener Rednecks; er wird angeschossen und der junge schwarze Constable Silas Jones mit den lästigen Ermittlungen betraut – eine gemeinsame Vergangenheit und ein dunkles Geheimnis verbinden ihn mit Larry.
Schon Faulkner wusste, dass sich die Vergangenheit nicht beerdigen lässt, und in Franklins Südstaaten-Roman um Freundschaft, Verrat und Alltagsrassismus brechen alte Wunden auf und offenbaren, dass man, getrieben von Furcht und Feigheit, schlimme Fehler begehen kann...

Cindy Walker verschwand damals nach einem Date mit Larry, alle waren, bzw sind im Glauben er hätte tatsächlich etwas mit ihrem verschinden zu tun, doch da man ihm nichts nachweisen konnte, passierte nichts weiter. Da ist es nur klar, das er als Erster Verdächtiger zählt wie die Tina Rutherford spurlos verschwindet, doch hat er wirklich etwas mit ihrem verschwinden zu tun? Genau das möchte Silas Jones herausfinden, und prompt wird gemunkelt warum er sich da so reinhängt, denn niemand weiß von der gemeinsamen Vergangenheit der beiden, diese war alles andere als rosig, denn der Rassismus lebte und lebt immer noch zwischen all den Menschen. Nach Jahrelanger Funkstille gehen die Zwei wieder auf ein ander zu, nur Schade, das sie es nicht früher schon getan haben, ordentlicher Gesprächsbedarf ist bei beiden vorhanden.

Die Story ist spannend, von Anfang an baut sich Spannung auf, und zieht sich mal mehr mal weniger durch die ganze Geschichte. Der Showdown ist gelungen, auch wenn's irgendwie doch vorhersehbar war.
Da wir ja beide, also Larry und Silas begleiten,im Jetzt und in der Vergangenheit, bekommt man eigentlich auch ein Gutes Bild davon was damals mit Cindy passiert ist oder passiert sein könnte.
Wer hinter dem verschwinden von Tina steckt, konnt ich mir nach einer Weile recht schnell denken, spannend wie Silas dahinter kommt.

Die Charaktere werden sehr gut beschrieben, man bekommt als Leser ein Gutes Bild von den Protaginisten, vorallem von Silas und Larry, Damals sowie Heute.
Die Schauplatzbeschreibungen sind auch gelungen, man kann sich alles sehr gut vorstellen.

Die 402 Seiten sind in 19 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.
Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Story lässt sich trotz der Perspektivenwechsel und Rückblenden flüssig lesen.

Ich hatte ein paar spannende und interessante Lesestunden mit "Krumme Type, krumme Type" kann das selber lesen empfehlen.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Mrs. Duracks Geheimnis - Detective Daryl Simmons 8. Fall

Alex Winter
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 30.04.2018
ISBN 9789963539208
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Mrs Duracks Geheimnis" ist Daryl Simmons 8. und vorerst Letzter Fall.
Auch diesen Fall, kann man sehr gut lesen ohne die Vorgänger zu kennen, da es alles in sich abgeschlossene Fälle sind, trotzdem kann ich die Vorgänger nur empfehlen zu lesen, es lohnt sich wirklich, und man kennt Daryl von Anfang an.
Da der Reader nur schwer bei Seite zu legen ist, wenn man einmal begonnen hat mit lesen, sollte man doch schon schauen das man etwas Zeit hat ;)

Hierrum geht's im aktuellen Fall:
»Mit verdrehten Gliedern und halb abgetrenntem Kopf lag der verkohlte Körper vor ihnen auf dem Boden. In ihm steckten wie Schrapnelle dutzende Metallsplitter.« So hat sich John den Neubeginn in Tasmanien nicht vorgestellt: Sein erster Job führt ihn mitten in den Konflikt zwischen radikalen Naturschützern und den Holzfällern einer skrupellosen Logging-Company. Während er alles daransetzt, um nicht ins Fadenkreuz der Polizei zu geraten, stellt er fest, dass hinter den unheimlichen Geschichten über die Einsiedlerin Mrs. Durack mehr steckt, als alle ahnen. Gehen die Brandanschläge auf das Holzfällercamp und die rätselhaften Todesfälle auf ihr Konto oder auf das der Umweltaktivisten? Johns Neugier ist geweckt, und so stellt er sich beiden Herausforderungen: die Schuldigen zu entlarven und das Geheimnis der Einsiedlerin zu lüften. Doch die Zeit drängt, denn die schlimmsten Buschfeuer, die Tasmanien je erlebt hat, bedrohen nicht nur sein Leben ...

Was ist wohl Mrs Duracks Geheimnis? Das hab ich mich die ganze Zeit gefragt, und platzte fast vor Neugier. Gelüftet wird es, aber bis dahin kann man sich sehr gut selber den Kopf zerbrechen.
Der Konflikt zwischen den Umweltaktivisten und den Holzfällern steht zu Beginn an Erster Stelle, John rutscht da so mit rein, und hängt auf einmal Mittendrin, denn durch die Brandanschläge sitzt er dort fest. Da in John ja aber Daryls' Spürsinn steckt, und Daryl alles und jedem auf den Grund geht, nutzt er seine Zeit Sinnvoll, und versucht herauszubekommen, wer dahinter steckt. Mrs Durack und ihr Geheimnis lässt ihn auch keine Ruhe, so geht er diesem auch noch nach. Von Zeit zu Zeit wird er dann auch noch von Flashbacks heimgesucht, die ihm helfen sich langsam an alles zu erinnern. Die Flashbacks fand ich spannend, vorallem aber war ich immer gespannt auf seine Reaktionen wenn sie vorbei waren :)
Ich fand es toll Daryl mal woanders als im Outback zu begleiten, denn hier wurde uns eine wirklich tolle Flora und Fauna Tasmaniens beschrieben.
Spannung baut sich zu Beginn langsam auf, zieht sich durch die komplette Geschichte, zum Showdown wird's dann unerträglich, und man muss aufpassen das man nicht zu schnell liest.
Der Showdown hat mir gefallen, das Ende aber auch, hätte nicht gedacht da nochmal ein Bekanntes Gesicht zu sehen ;)

Daryl ist ein sympathischer Charakter, charmant, witzig, für jeden Spass zu haben und ein einzigartiger Ermittler, auch wenn er hier gerade nicht er selbst ist, da er unter Amnesie leidet, kommt der einzigartige Daryl Simmons Spürsinn durch.
Alle Charaktere wurden gut beschrieben, wir bekommen zu jedem ein gutes Bild geliefert., und können diese auch sehr gut auseinander halten.

Sehr gelungen fand ich die Beschreibung der Schauplätze, Kopfkino an und laufen lassen, es sind wirklich herrliche Landschaftsbilder die wir beschrieben bekommen.

Den Schreib - und Erzählstil von Alex Winter finde ich einfach klasse, angenehm und locker, ich habe schon ein paar Bücher von ihm gelesen, und bin jedesmal auf's neue gefesselt von seinen Geschichten.
Die 233 Seiten (epub-Version) wurden in 12 verschieden lange Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt.

Da ich eine schöne und spannende Lesezeit mit Daryl/John hatte, kann ich das selber lesen nur empfehlen! Schade das dies der vorerst Letzte Teil ist, ich hoffe wir doch noch was von Daryl lesen, denn ein wirkliches Ende war das Ende für mich nicht ;)

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88 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Final Girls

Riley Sager , Christine Blum , Todd Ritter
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.05.2018
ISBN 9783423217309
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Final Girls" musste ich lesen, denn der Klappentext hat mich richtig neugierig gemacht.

Hierrum geht's :

Sie haben die Hölle überlebt. Aber das war erst der Anfang ...

Als Einzige hat die Studentin Quincy ein Massaker auf einer Party überlebt. Sie hat jede Erinnerung an damals aus ihrem Gedächtnis gelöscht und sich mühsam ein normales Leben aufgebaut. Zwei andere Frauen, Lisa und Samantha, haben ähnlich Grauenvolles durchgemacht – ein Fest für die Medien, in denen die drei als »Final Girls« bekannt werden. Doch der Horror ist noch lange nicht zu Ende: Lisa wird tot aufgefunden. Ermordet? Der Schlüssel zu allem scheint in dem Massaker in Pine Cottage zu liegen, das nur Quincy überlebte. Angestachelt von Samantha, versucht sie verzweifelt sich zu erinnern, was dort geschah ..

Eine wahnsinns Geschichte, mir hat sie sehr gut gefallen, denn man weiß bis zum Schluß nicht genau was genau in Pine Cottage passierte, wie es dazu kam, und wer für das Massaker verantwortlich ist. So blieb es nicht aus, das Quincy auch bei mir nicht aus dem Schneider war, denn wer weiß, vielleicht hat sie das Massaker ja angerichtet? Den Gedanken hatte ich während des lesens öfter gehabt, ob es auch so war, das muss jeder selber lesen ;)

Die Geschichte braucht zwar ein wenig um in Fahrt zu kommen, aber dies dauert nicht lange, und es lohnt sich wirklich dran zu bleiben, ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen, da ich wissen wollte wie es weiter geht. Gut Miträtseln kann man als Leser auch. Den Showdown und die Auflösung fand ich gelungen, sehr spannende Seiten zum Schluß.

DIe Charaktere, vorallem Quincy sind sehr gut ausgearbeitet, eine sympathische Frau, der ich im Laufe der Geschichte aber gerne mal mit Pfanne eine übergezogen hätte ;)

Auch die Schauplätze und Handlungen werden gut beschrieben, das Kopfkino läft einfach mit.

Erzählt wird die Geschichte in Zwei Erzählsträngen, zum begleiten wir Quincy in der Gegenwart; dieser Part wird von ihr selbst erzählt, und dann den anderen Strang, indem wir nach und nach das Geschehen in Pine Cottage erleben.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, der Mix aus Gegenwart und Vergangenheit tut dem Lesefluß nichts, es steigert ehr die Spannung.

Die 413 Seiten wurden in 43 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt, plus Prolog und Epilog, sowie einige Kapitel die uns mit in die Vergangenheit nehmen.

Das selber lesen kannn ich nur empfehlen, mir hat Riley Sager hier ein paar sehr schöne und spannende Lesestunden beschert.

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44 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Himmelfahrtskommando - Ein Mordsacker-Krimi

Cathrin Moeller
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.07.2018
ISBN 9783956497995
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Himmelfahrtskommando" ist schon der Dritte Teil wo wir Klara Himmel begleiten. Den Ersten Teil "Mordsstadt" kenne ich leider immernoch nicht, ich habe aber "Mordsacker" gelesen, naja, ehr verschlungen. Eigentlich wollte ich es nachholen "Mordsstadt" zu lesen, das habe ich leider total verpeilt, nun musste aber "Himmelfahrtskommando" dran glauben ;)  Auch hier kommt man ohne Vorkenntisse gut rein und auch mit.

Im eigentlich beschaulichen Dorf Mordsacker ist ordentlich was los! Ein altes Fräulein sitzt plötzlich tot an seinem Kaffeetisch. Neben sich ein Abschiedsbrief. Alle glauben an Selbstmord – nur Amateurdetektivin Klara Himmel wittert eine Verschwörung. Hat vielleicht die hübsche junge Schamanin etwas damit zu tun, die seit geraumer Zeit im Ort für Unruhe sorgt? Leider interessiert sich Klaras Mann, der Dorfpolizist, nur noch für die Hühner und Ziegen auf seinem chaotischen kleinen Bauernhof und nicht für die Ermittlungsarbeit. Aber zum Glück gibt es ja Klara, die sich todesmutig an die Arbeit macht.

Ich finde "Himmelfahrtskommando" ist eine sehr gute Nachfolge von "Mordsacker", es ist seit dem letzten Fall von Klara nicht viel Zeit vergangen, und so ist Klara nach wie vor noch nicht richtig angekommen, im Gegensatz zu Paul.  Klara beginnt mit ihren Ermittlungen zu ihrem Mordfall, der offiziell ja keiner ist, sie muss höllisch aufpassen, denn wenn es wirklich Mord war, denn scheucht sie den Mörder sehr schnell auf ;) Und denn ist sie ja teilweise auch leicht tollpatschig und leichtisinnig *g* so langsam wittert Anette einen "Dicken Fisch", ob sie noch hinter Klaras Geheimnis kommt....
Mir hat auch hier wieder der Mix Spannung und Witz gefallen, Klischees werden auch hier wieder bedient, aber sie passen zur Story und dem ganzen drum herum.
Miträtseln können wir als Leser auch sehr gut, die Auflösung des Falles folgt nach und nach, so das keine Fragen offen bleiben.

Die Charaktere wurden alle sehr gut Beschrieben,und ausgearbeitet, sie wirken authentisch, und wir bekommen zu jedem Namen ein Gesicht, und können alle Protagonisten recht gut auseinander halten.
Die Handlungs- und Umgebungsbeschreibung sind detailliert, aber nicht zu ausschweiffend, genau richtig um das Kopfkino laufen zu lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist klasse, angenehm locker liest sich die Geschichte, gespickt mit viel Witz und Spannung, lässt sie sich flüssig und gut in einem Rutsch lesen.
Lesen und miterleben tun wir alles aus Klaras Perspektive.
Die 378 Seiten wurden in 35 unterschiedlich lange Kapitel plus Prolog unterteilt.

Ich hatte wieder sehr viel Spass mit Klara und ihren Leuten, ich bin hoffe es kommt noch mehr, ich bin gespannt.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Jagdsaison in Brodersby

Stefanie Ross
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei GRAFIT, 16.07.2018
ISBN 9783894255848
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Jagdsaison in Brodersby" ist nach "Das Schweigen von Brodersby" schon der Zweite Teil in der Landarzt Jan mit seinen Freunden ermittelt. Ich kenne den Ersten Teil leider noch nicht, dennoch bin ich in diesem Teil sehr gut mitgekommen, denn es sind in sich abgeschlosse Fälle, doch einiges wird angeschnitten, das macht auf jedenfall neugierig, somit muss ich den Ersten Teil doch noch lesen ;)

Jan Storms Leben als Landarzt läuft in ruhigen Bahnen. Doch als der Sommer sich dem Ende neigt, häufen sich merkwürdige Vorkommnisse: Ein Mann wird unter ominösen Umständen auf der Jagd erschossen und Patienten entscheiden sich statt Arztbesuch für Wunderkristalle und Kräutertees - die sich allerdings als giftig entpuppen. Als die junge Witwe seines in Afghanistan ums Leben gekommenen Freundes ihren Besuch ankündigt, stürzt Jans Welt endgültig ins Chaos. Denn Andrea hat offensichtlich ein Geheimnis. Bald stellt Jan fest, dass es in Brodersby um weitaus gefährlichere Dinge als alternative Heilmethoden geht. Wem kann er eigentlich noch trauen?

Die Jagdsaison ist eröffnet, doch wird anders gejagdt als wie man es kennt, denn hier werden keine Gänse gejagdt sondern Menschen, und wir sind gleich von anfang an Mitten drin.
Die Story hat mir sehr gut gefallen, mit Spannung und Humor gespickt, kann man sehr gut miträtseln um was es hier wohl geht, und wer letztendlich dahinter steckt. So nach und nach fügen sich die Puzzleteile, und man kann sich schon ein recht Gutes Bild machen.

Die Charaktere wurden sehr gut Ausgearbeietet, sie wirken recht autentisch und werden uns sehr gut Beschrieben, man kann sie alle auch  gut auseinanderhalten und leicht zuordnen, denn zu viele sind es nicht.
Jan war mir von anfang an sympathisch, so war es ein leichtes mit ihm und seinen Leuten durch die unglaubliche Geschichte zu gehen, es war eigentlich ehr ein laufen, denn wenn man einmal angefangen hat mit lesen, lässt sich das BUch nur sehr schwer aus den Händen legen, somit war es mehr ein laufen wie gehen ;)
Auch Jörg hat mir sehr gut gefallen, ich hoffe es gibt noch mehr Abenteuer die wir mit Ihnen erleben dürfen.

Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen , am Besten Kopfkino anschakten und den Film laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir sehr gut gefallen, Temporeich, locker, gespickt mit einer kleinen Prise Humor, angenehm und flüssig zu lesen.
Wir lesen diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, hauptsächlich aber aus der von Jan und seinem Kumpel Jörg, das stört den Lesefluß aber nicht, es steigert nur die Spannung.

Die 377 Seiten wuwrden in 23 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Mich haben Jan und seine Leute sehr gut Unterhalten, ich hatte ein paar witzige und spannende Lesestunden mit iHnen und hoffe auf ein Wiedersehen.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Kerkerkind

Katja Bohnet
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2018
ISBN 9783426520932
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Kerkerkind" ist nach "Messertanz" der Zweite Fall für Rosa und Viktor vom LKA Berlin.

Eine Hitzewelle liegt über Berlin. Im Wannseeforst findet man die verbrannte Leiche einer schwangeren Frau. Wer erstach die Türkin und zündete sie dann an? Rosa Lopez und Viktor Saizew sollen erneut unter Hochdruck für das Landeskriminalamt ermitteln. Aber Lopez erwartet bald ihr drittes Kind, und Viktor ist noch immer krankgeschrieben, leidet unter den Spätfolgen seines Hirntumors.
Der Verdacht fällt auf den Mann des Mordopfers, der kein Alibi vorweisen kann. Doch dann tauchen weitere männliche Leichen auf, unter ihnen auch der Verdächtige, die Köpfe abgehackt und ausgestellt. Die Ermittlungen führen Viktor nach Dänemark, wo er auf einmal spurlos verschwindet. Lopez bleibt nur wenig Zeit, ihren Partner zu finden, bevor vielleicht auch er seinen Kopf verliert.


Nach "Messertanz" war ich sehr gespannt drauf wie mir "Kerkekind" wohl gefallen würde, der Klappentext hatte mich auf jedenfall schon angesprochen, also musste ich es dann auch lesen.
Der Anfang hat mir sehr gut gefallen, denn es beginnt recht spannend, man ist gleich mittendrin im Geschehen. Leider baut die Spannung mit der Zeit ab, flimmert zwar immer mal wieder auf, zum Ende hin kommt sie dann wieder etwas mehr auf.
Normalerweise mag ich den Mix aus Kriminalfall und Privatleben der Ermittler, wenn er ausgewogen ist, hier kam es mir allerdings so vor, als hätte ich mehr vom Privatleben der beiden Ermittler gelesen als vom Kriminalfall, und das hat  leider einiges an Spannung geklaut.
Wer der Täter ist, stellte sich für mich relativ früh heraus, auch mit dem warum war ich nicht falsch gewesen, denn sowas hatte ich mir schon fast gedacht.
Den Showdown fand ich spannend, allerdings auch vorhersehbar, dennoch passend zur kompletten Geschichte.

Die Charaktere werden sehr gut beschrieben, teilweiseaber leider etwas zu ausführlich, man bekommt als Leser ein Gutes Bild von den Protaginisten.
Viktor und Rosa haben sich ein wenig weiterentwickelt, Viktor war mir in diesem Teil recht sympathisch, das war im Vorgänger Band nicht so, zu Rosa konnte ich nach wie vor keinen Draht finden, ich fand sie tweilweise doch recht überzogen vom Geben und Handeln.
Auch die Schauplätze und Handlungen werden gut beschrieben, nicht zu detailliert, genau richtig für's Kopfkino.

Die 332 Seiten sind in 46 unterschiedlich lange Kapitel plus Prolog unterteilt.
Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Story lässt sich trotz der Perspektivenwechsel flüssig lesen.

So ganz überzeugen konnte mich "Kerkerkind" leider nicht, aber Geschmäcker sind ja verschieden, einfach selber lesen.

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89 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Vergessene Seelen

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.06.2018
ISBN 9783423262019
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der dritte Fall für Max Heller – und sein ganz persönlicher Alptraum.

Ich habe die Ersten Beiden Bücher "Der Angstmann" und "Tausend Teufel" schon regelrecht verschlungen, so musste ich natürlich auch "Vergessene Seelen" lesen, denn Max Heller und seine Karin sind mir irgendwie ans Herz gewachsen, und so war ich neugierig wie es auch mit Ihnen weitergeht, jetzt wo es heisst hier erlebt Max seinen ganz persönlichen Albtraum. 

Hierrum geht's:       Dresden 1948: Ein heißer Sommer, drei Jahre nach Kriegsende. Die große Währungsreform stürzt das besetzte und aufgeteilte Nachkriegsdeutschland in eine Krise. Inmitten der mühsamen Wiederaufbauarbeiten bekommt es Oberkommissar Max Heller mit dem Fall eines 14-jährigen Jungen zu tun, dessen Todesursache völlig unklar ist. War es ein Unfall, Mord oder sogar Selbstmord? Heller stößt bei seinen Ermittlungen auf eine Wand des Schweigens und wird dabei mit seinem ganz persönlichen Albtraum konfrontiert, den er längst vergessen geglaubt hatte.

Der aktuelle Fall lässt Max nicht los, die Kindesmisshandlungen reissen nicht verdaute Wunden auf, und nehmen ihn ganz schön mit, dennoch ist es nicht das einzige womit er zu Kämpfen hat, denn auch Privat läuft bei Max und Karin nicht alles rund, die Angst ihr Pflegekind zu verlieren ist sehr groß.
Spannung ist von der Ersten bis zur letzten Seite gegeben, auch wenn's nicht durchweg der Kriminalfall ist der behandelt wird. Mir gefällt der Mix aus Kriminalfall und dem leben in der Nachkriegszeit, auch in diesem Teil ist es sehr gut umgesetzt, das nichts zu kurz kommt, oder was besonders heraussticht. Langweilig wird es beim Lesen nicht, zum nachgrübeln  und rätseln gibt es für den Leser immer etwas.

Die Beschreibungen sind gelungen, man konnte sich die Protagonisten, die sehr gut ausgearbeitet sind, sowie die Schauplätze und die Handlungen sehr gut vorstellen. Das Kopfkino kann man anschalten und laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm und flüssig ist die Geschichte zu lesen. Die 379 Seiten sind in unterschiedlich lange Kapitel aufegeilt, die als Überschrift mit Tag und Tageszeit versehen sindAm Ende befindet sich noch ein kleines Glossar, wo einem die einen oder anderen Kürzel beschrieben werden.

Ich hatte ein paar spannende Lesestunden mit Max Heller, und kann das selber lesen daher auch hier nur empfehlen .
Ich bin schon ganz gespannt auf den nächsten Teil.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Option auf den Tod

Urs Freinsheimer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 10.05.2018
ISBN 9789963539055
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Neugierig hat mich ja das Cover und der Buchtitel gemacht, nachdem ich den Klappentext las, musste ich das buch einfach lesen, denn zu neugierig hat mich dieser gemacht.

Am 10. Juli 2010 wird die Leiche der Milliardärin Anna Amalia Winter in der Ilm vor dem Schloss in Weimar gefunden. Bei dem Opfer handelt es sich um keine geringe als die langjährige Chefin und zugleich Eigentümerin der Winter Media Holding, einem weltweit agierenden Medienunternehmen mit einem Wert von einhundert Milliarden Dollar. Hauptkommissar Alexander Lassalle und sein Assistent stehen vor der Frage, warum jemand eine 85-jährige Medienzarin und Kulturmäzenin erschlägt, deren Testament im Internet steht. Ihr Vermögen soll einer gemeinnützigen Stiftung zugeführt werden. Zur Aufklärung des Mordes wird die größte Sonderkommission in der Geschichte Thüringens gebildet. Lassalle und sein "Assi" beginnen ihre Ermittlungen unter großem Druck der Öffentlichkeit und der Politik in hochsommerlicher Gluthitze. Vom ersten Moment an versuchen Lyonel Athen, der Strategievorstand der Winter Media Holding, und seine Frau, Prof. Carla Keller-Bouvier, ihrem langjährigen Freund Lassalle und seinem Team zu helfen. Doch es gibt kaum verwertbare Spuren, und alles in allem werfen die Ermittlungen, die Gespräche und Verhöre mit den Führungskräften der Holding mehr Fragen auf, als sie Antworten geben. Die intensiven polizeilichen Ermittlungen drohen, ins Leere zu laufen.

Zu Beginn des Buches finden wir ein kurzes Personenregister, wo und die Mitwirkenden Protagonisten kurz vorgestellt werden. Ich fand dieses Register sehr hilfreich, denn es sind ja schon einige Personen mit denen wir es hier zu tun bekommen.

Nachdem ich das Personenregister gelesen hatte, hatte ich erst ein wenig bammel das ich die ganzen verschiedenen Leute durcheinander bekomme, aber dem war ein Glück nicht so, sie liessen sich ganz gut auseinander halten, zumal trifft man sie auch nicht alle auf einmal ;)

Ich habe mich gut und schnell in die Geschichte eingefunden, Hauptkommissar Alexander Lassalle und sein Assistent Themi waren mir auf anhieb sympathisch. Allerdings muss ich sagen, das es mir doch irgendwann auf Keks ging, das Themi seine "Rufnamen" sich ständig änderten, nachdem er ständig "Assi" oder "Wessi" gerufen wurde, und das erste mal mit "Themi" angesprochen wurde, wußte ich im ersten Moment nicht wer das nu ist,da man die anderen Spitznamen gewohnt war.

Den Mord aufzuklären ist garnicht so einfach, denn wie auch Alexander und Themi verstand ich zu Beginn der Ermittlungen so gut wie garnichts, musste mich also mit ihnen gemeinsam in die Holding einfuchsen, dies gelang uns doch recht gut. Nur wer steckt dahinter? Wer angerierte einen Auftragskiller? Das Geld für solch einen Auftrag haben sie alle, doch wer hätte auch das passende Motiv?  Da tappen wir eigentlich bis zum Schluß im dunkeln, denn das wer und warum erfahren wir, wie bei jedem guten Krimi, erst am Ende.

Spannung war von Anfang bis Ende gegeben, und es gab nebenbei sogar noch interessante Einblicke ins Wirtschaftsmileu.

Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und beschrieben, so wie auch die Beschreibungen der Handlungen und die der Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend.


Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, wir lesen die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, das stört aber nicht den Lesefluß, das lockert die Story auf, und steigert, vorallem zum Ende hin die Spannung.

Die 347 Seiten sind in 33 verschieden lange Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt. Die Kapitelüberschiften verraten uns immer wo wir gerade sind und wann es passiert.

Mir hat "Option auf den Tod" ein paar schöne und vorallem spannende Lesestunden beschert, so kann ich das selber lesen nur empfehlen.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das rote Tagebuch

Rainer Imm
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Silberburg, 28.03.2018
ISBN 9783842520851
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch das anprechende Cover und dem Buchtitel, beides macht mich neugierig, somit las ich den Klappentext und hielt das Buch somit auch gleich in den Händen.

Hierrum geht's:
Mord in Tübingen. Hauptkommissar Pit »Bluthund« Mueller ermittelt. Mit der Hilfe seines exzentrischen Freundes Wilhelm findet er heraus, dass in Hamburg ein ähnlicher Mord begangen wurde. Das Opfer war eine Enkelin des US-Staatsanwalts, der die Leitung des Falls Marilyn Monroe hatte. Marilyns Tagebuch hätte damals eine entscheidende Rolle spielen sollen, wäre es nicht unter mysteriösen Umständen verschwunden …

Der Einstieg in die Geschichte viel mir schwer, zu Beginn lernen wir Pit Mueller ersteinmal kennen, leider zieht sich das kennenlernen, für meine Verhältnisse zu sehr in die Länge, Pit wurde mir mit der Zeit auch immer unsympathsicher, was das ganze nicht einfacher machte. Da ich aber ein neugieriger Leser bin, und wissen wollte was genau es mit dem Tagebuch von Marylin Monroe auf sich hat, musste ich am Ball bleiben. Denn auch die Ermittlungen in dem Mordfall die Pit Mueller und Spranz ziehen sich in die länge, richtig interessant wurde es denn auf einmal wo rauskam das das Mordopfer eine Enkelin von Marilyn Monroe war, da kam dann auch Spannung auf, und zog sich durch den Rest der Geschichte. Leider dauerte es eine gewisse Zeit bis ich diesen Punkt erreicht hatte.
Ich hatte das Gefühl das das Privatleben von Pit Mueller den Kriminalfall überwiegt; und das finde ich sehr schade, denn der Mordfall war wirklich sehr interessant.

Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und auch ausführlich beschrieben, so das  man zu jeder Person ein klares Bild bekommt.
Mit Pit Mueller, unserem Hauptprotagonisten wurde ich leider nicht warm, er wurde mir auch im Verlauf der Geschichte immer unsymphatischer. Spranz und Wilhelm waren mir sympathisch.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte öliest sich flüssig, Aufgebaut ist die Geschichte in Tagebuchform, wir wissen immer welcher Tag gerade ist. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven.
Am Anfang gibt es einen kleinen Steckbrief von Pit Mueller und von Wilhelm Barenbach.
Die 333 Seiten wurden in 36 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Mich hat "Das rote Tagebuch" leider nicht wirklich packen können aber zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden.



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36 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Nur Gisela sang schöner

Dany R. Wood
E-Buch Text
Erschienen bei Arturo Verlag, 18.04.2018
ISBN B07BSBPXF4
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kennen tun wir die Familie Backes ja schon aus "Achtung! Familienfeier" , und "Urlaub! Wir sind dann mal fort", mir haben diese Romane sehr gut gefallen, deswegen war ich gespannt auf den Ersten Krimi mit Familie Backes, dieser ist wie die anderen Backes-Bücher sehr humorvoll, aber auch spannend.

Hierrum geht's:
Ach, du heiliger Bimbam! Dorfpolizist Jupp und seine Inge finden die Nachbarin in der Badewanne. Natürlich nackt - trotzdem kein schöner Anblick. Mausetot liegt sie in ihrer Schaumbrühe und für die Kripo ist alles glasklar: die Sängerin aus dem örtlichen Kirchenchor (erste Reihe, Mitte) wollte lieber mit den Engelchen im Himmel trällern -freiwillig! Jupp nebst Gattin tippen jedoch auf Mord, und schnüffeln im Leben der Toten rum. Dabei kommen nachbarschaftliche Abgründe vom Allerfeinsten ans Licht. Und auch privat gibt es düstere Wolken: Inge drangsaliert ihn mit einer Paartherapie um die angeknackste Ehe zu retten. Und Schwiegermutter Käthe leidet unter chronischer Alterssturheit und macht mal wieder, was sie will. Plötzlich fallen weitere Kirchenchorsänger um wie die Orgelpfeifen. Spürnase Jupp ahnt, dass hier etwas mächtig faul ist...

Ich lese gerne Krimis wo auch eine Gute Portion Humor mit bei ist, dieser lockert die Geschichten immer gut auf. Ich war wirklich gespannt wie der Krimi mit Familie Backes ist, ich kenne sie ja schon aus den anderen Büchern, und muss sagen das sie mich doch positiv überrascht haben, denn ich häte nicht wirklich dran gedacht das sie es schaffen den Mord aufzuklären ;)
Mir hat der Mix, der uns hier geboten wird sehr gut gefallen, der Kriminalfall kommt trotz des Privatlebens der Backes nicht zu kurz, Spannung und Humor ist beides recht gut dosiert.

Die Charaktere wurden sehr gut beschrieben, Jupp ist der Knaller mit seinem Mundwerk, Inge hat sich gut gemacht, kommt immer mehr aus sich raus, und Oma Käthe ist eh der Knaller :)
Drum herum um Familie Backes lernen wir die einen oder anderen Leute noch kennen, man kann sie aber gut auseinander halten, denn so viele sind es nicht.
Auch die Handlungen und sonstigen Beschreibungen sind gelungen, Kopfkino anschalten und geniessen. 

Der Schreib- und vor allem der Erzählstil hat mir wieder gefallen, Dany R. Wood erzählt seine Geschichten sehr humorvoll, da bleibt kein Auge trocken, auch bei diesem Krimi nicht, denn auch hier sitzt man wider mit einem Dauergrinsen vor dem Buch, obwohl es ein Krimi ist. Die Geschichte lässt sich flüssig und zügig lesen.
Aufgeteilt sind die 336 Seiten in 19 unterschiedlich lange Kapitel, plus Epilog.

Mich hat dieser Dorfkrimi sehr gut unterhalten, er hat mir
humorvolle und spannende Lesestunden beschert, drum kann ich das selber lesen nur empfehlen. Ich bin gespannt ob es noch den einen oder anderen Krimi mit Familie Backes geben wird.

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Das falsche Tabu

Anke Messerle
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei CW Niemeyer, 22.08.2017
ISBN 9783827194763
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

computernerd, cyberattacke, fenster, finnisches buch, finnland, hacker, hochbrisante vide, identitätsdiebstahl, internetkriminalität, netzwerk, politische kreise, stalker, thriller

Das Fenster

Pauliina Susi , Stefan Moster
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 05.05.2017
ISBN 9783423261449
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein aktuelles und sehr interessantes Thema wird in "Das Fenster" behandelt, Privatsphäre und Datenschutz im Netz, in wie weit können Häcker das reale Leben anderer Leute beeinflussen?
Neugierig hat mich der Klappentext gemacht, denn er verspricht sehr viel Spannung...

Leia Laine (35) soll Leiterin einer Helsinkier Beratungsstelle für sexsüchtige Männer werden. Nach einem Talkshowauftritt geht ein hasserfüllter Shitstorm auf sie nieder, sie bekommt Drohungen per SMS, kurz darauf werden ihre Konten gesperrt. Doch von wem?
Der abgedrehte Hacker »Land-0, der größten Spaß daran hat, virtuelle Grenzen zu überschreiten, hat es auf sie abgesehen. Doch nicht nur er …
Leia ahnt nicht, dass es letztlich um ein hochbrisantes Skype-Video geht, auf dem der Justizminister zu sehen ist und das sie selbst im Besitz haben soll – bis es fast zu spät ist: Ihre 16-jährige Tochter Vivii gerät ins Fadenkreuz der Verfolger …

Ich fand den Ersten Teil sehr langatmig und trocken, es hat wirklich  sehr lange gedauert bis die Geschichte an Fahrt und Spannung  aufgenommen hat, ab da war das Buch dann aber schwer aus den Händen zu legen, nur schade es so spät erst richtig losging.

Im Ersten Teil lernen wir erstmal die hier Mitwirkenden Protagonisten kennen, erleben die Talkshow mit Leia und den anschliessenden Shitstorm gegen sie mit. Unter anderem lernen wir  noch Tochter Vivii, den Hacker "Land-O" und den Justizminister kennen.
Warm wurde ich leider mit keinem der Charaktere, dennoch hat es mir, ab der Zweiten Hälfte der Geschichte, gefallen Leia und Vivii zu begleiten.

Im Zweiten Teil nimmt der Thriller dann endlich an Fahrt und Spannung auf, und Puzzleteile fügen sich langsam.
Wir erleben zwei Showdowns, wo langsam drauf hingearbeitet wird, diese sind spannend, und passend zum rest der Geschichte.

Die Beschreibungen der Schauplätze und auch die der Handlungen fand ich gelungen. Die Charaktere blieben leider etwas blass, den hat's einfach an Tiefe gefehlt.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, wir lesen die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, das stört aber nicht den Lesefluß, das lockert die Story auf, und steigert, vorallem zum Ende hin die Spannung.

Die 527 Seiten sind unterteilt in 3 Teile, die insgesamt 91  verschieden lange Kapitel beinhalten.

Trotz langer Anlaufzeit hat mich der Thriller gut unterhalten.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Muscheln, Mord und Meeresrauschen

Christiane Franke , Cornelia Kuhnert
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.03.2018
ISBN 9783499273582
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Muscheln, Mord und Meeresrauschen" ist nach  "Mörderjagd mit Inselblick" ,"Miss Wattenmeer singt nicht mehr" , "Der letzte Heuler"  und  "Krabbenbrot und Seemannstod" der Fünfte Ostfriesen-Krimi des Autorenduos Christiane Franke & Cornelia Kuhnert, in dem Henner, Rosa und Rudi mit Leib und Seele ermitteln.
Man kann diesen Krimi auch lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, denn es sind alle Fünf in sich abgeschlossene Fälle, nur das Privatleben geht natürlich weiter, aber selbst da dürfte man auch ohne Vorkenntisse gut mit kommen. Wobei ich die Ersten Vier  Teile auch sehr empfehlen kann :)

Darum geht's:
Großbrand in Neuharlingersiel. Bei einem Feuer auf der Baustelle des neuen Entspannungszentrums «Meeresrauschen» kommt ein polnischer Arbeiter ums Leben. Der Investor Johann Gehrken tönt auf der Jahresversammlung des Boßelvereins laut herum, er wisse, wer den Brand gelegt hat. Nur wenige Stunden später ist er tot. Die Kripo in Wittmund verdächtigt den örtlichen Bauunternehmer, doch Lehrerin und Hobby-Detektivin Rosa Moll hat einen anderen Verdacht. Gemeinsam mit ihren Freunden, Dorfpolizist Rudi und Postbote Henner, krempelt sie die Ärmel hoch und macht sich daran, auch diesen Fall zu lösen.

Wer letztendlich wirklich hinter dem Brandanschlag, und dem Mord an Johann Gehrken steckt, das erfahren wir zum Schluß. Verdächtige mit den passenden Motiven haben wir einige, das miträtseln machte wieder sehr viel Spaß.
Spaß und Spannung haben wir von der Ersten bis zur Letzten Seite, denn wir haben nicht nur die Fälle ( hängen die irgendwie zusammen? ) die gelöst werden wollen, und für Spannung sorgen, Spaß haben wir auch, denn die Männer haben das Yoga fü sich entdeckt... warum nur? ;)

Die Hauptcharaktere, Rosa, Henner und Rudi haben sich im Vergleich zu den Ersten Büchern kaum verändert, die drei sind immernoch richtige Sympthieträger. Die Dialoge sind auch hier wieder sehr unterhaltsam.
Als Nebencharaktere haben wir Bekannte Gesichter, aber auch einige Neue kommen dazu. Alle werden uns gut beschrieben, es sind auch nicht so viele, man kann sie alle gut auseinander halten und zuordnen.
Auch die Beschreibungen der Handlungen und der Schauplätze haben mir gefallen, ich hatte alles genau vor Augen - Kopfkino anschalten und laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil der beiden Autorinnen hat mir auch hier wieder gefallen, locker und sehr humorvoll, man merkt nicht das die Geschichte nicht nur aus einer Feder stammt.
Die 332 Seiten wurden in 6 verschieden lange Kapitel (Wochentage)  einem Prolog und Epilog eingeteilt. Die Kapitel sind wie ein Tagebuch eingeteilt, zu lesen aus verschiednenen Perspektiven. Das lesen aus den wechselnden Perspektiven stört den Lesefluss aber nicht, das steigert nur die Spannung, die Geschichte lässt sich flüssig lesen.
Am Ende haben wir noch ein paar leckere Rezepte zum ausprobieren sowie eine kurze Personenbeschreibung der Charaktere.

Ich hatte wieder eine sehr schöne unterhaltsame Zeit in Neuharlingersiel bei Rosa, Henner und Rudi, kann das selber lesen nur empfehlen, und fiebere nu den nächsten Teil entgegen.

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Frauen, die Bärbel heißen

Marie Reiners
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 08.03.2018
ISBN 9783651025233
Genre: Humor

Rezension:

Neugierig hat mich ja der Titel gemacht, und der Klappentext tat sein übriges, da musste ich einfach lesen was Bärbel so passiert...

Bärbel Böttcher, 54, ledig, keine Kinder, von Beruf Tierpräparatorin, lebt mit ihrer Mischlingshündin Frieda im Haus ihrer toten Eltern abgelegen am Rand einer Kleinstadt. Sie hat weder Familie noch Freunde, und das ist gut so, denn Bärbel ist Eigenbrötlerin aus Überzeugung. Als sie eines Morgens mit Frieda spazieren geht, findet sie im Wald einen Toten, dem ein Stock im Auge steckt. Nachdem Bärbel wohl oder übel die Polizei verständigt und ihre Aussage gemacht hat, ist sie froh, wieder zu Haus auf dem Sofa zu sitzen und ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen: Verkaufssendungen im Shoppingkanal schauen. Bis es an der Tür klingt. Was es sonst nie tut. Und vor Bärbel eine Frau steht, die behauptet, die Ehefrau des Opfers zu sein und die Bärbel im nächsten Moment wenig charmant mit einem Elektroschocker außer Gefecht gesetzt hat. Dass das erst der Anfang allerlei sich überschlagender Ereignisse war, wird Bärbel schnell klar. Denn alsbald hat sie eine verletzte Schauspieler-Gattin (die Frau des Toten im Wald) im Keller, einen schnüffelnden Lokalreporter im Garten und unwillkommene Scherereien am Hals. Vorbei ist es mit dem beschaulichen Einsiedlerdasein, und Bärbel bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die neue Situation einzulassen.

Erzählen tut uns Bärbel hre Geschichte selber, aber nicht trocken,mit Charme und Witz, sie nimmt sich gerne selber auch mal auf die Schippe ;)

Man findet als Leser sehr schnell rein ins Geschehen, es fängt auch alles ganz harmlos an, denn Bärbel, die zurückgezogen lebt, findet beim Spaziergang mit Frieda einen Toten. Die Maschinerie der Polzeiermittlungen setzen sich in Gang, Bärbel juckt es eigentlich ja alles garnicht, bis sie selber, ohne das sie es eigentlich möchte,  immer weiter rein gezogen wird... Dank "Bambi" ändert sich ihr Leben von jetzt auf gleich um 180 Grad.... spannende Zeiten nicht nur für Bärbel, auch für uns... das Ende hat mir nicht wirklich gefallen, bleibt noch sehr viel offen, oder kommt da noch ein Teil mit Bärbel? Ich bin gespannt, könnt ja noch einiges passieren ;)

Bärbel gefiel mir von anfang an sehr gut, sie ist eine sympathische und humorvolle Frau, sie ist zwar ein wenig eigenartig, aber man gewöhnt sich schnell an sie, und erfährt auch im Laufe der Geschichte vieles über sie, was sie teilweise selbst erst neu in Erfahrung bringt.

Die Beschreibungen der Charaktere, Schauplätze und Handlungen sind detailliert, aber nicht ausschweiffend, man kann sich alles sehr gut vorstellen, also Kopfkino an und laufen lassen, auch wenn's zwischendurch nicht sehr schöne Szenen gibt, es lohnt sich trotzdem.

Der Schreib- und Erzählstil ist klasse, angenehm locker liest sich die Geschichte, gespickt mit viel Witz und Spannung lässt sie sich flüssig und zügig lesen.

Ich hatte ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden mit Bärbel und ihrer Geschichte, kann das selber lesen nur empfehlen.

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Pannfisch für den Paten

Krischan Koch
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423217217
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach einem langen Jahr des wartens, ist es nun soweit, es geht wieder heiß her in Fredenbüll... Hat man einmal angefangen, kann man das Buch nur noch sehr schwer aus den Händen legen, also etwas Zeit einplanen wenn man zu lesen beginnt ;)
 
Man kann den "Pannfisch für den Paten" sehr gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, denn es sind alles in sich abgeschlossene Fälle, die Charaktere entwickeln sich aber natürlich weiter. Dennoch kann ich die Vorgänger "Rote Grütze mit Schuss", "Mordseekrabben", "Rollmopskommando", "Dreimal Tote Tante" und auch den "Backfischalarm" nur empfehlen, sie sind herrlich humorvoll und spannend zugleich.

In Fredenbüll herrscht Aufruhr: Auf dem Deichvorland werden mehrere Windräder installiert, was die Naturschützer im Dorf auf den Plan ruft. Sogar Oma Ahlbeck unterstützt die eilig gegründete Initiative "Sei (k)ein Frosch e.V.", die sich um die bedrohte Rotbauchunke sorgt. Eines Morgens steckt in dem noch feuchten Betonsockel eines Windrads ein Toter! Mischt da etwa der mysteriöse Unbekannte mit, der von lauter Männern in dunklen Anzügen bewacht wird? "Dat is BKA", weiß Polizeiobermeister Thies Detlefsen. Und wittert sofort einen ganz großen Fall.


Es kommt frischer Wind nach Fredenbüll, denn die Mafia erhält Einzug in das kleine Dorf an der Nordsee, aber nicht nur das, denn die Rotbauchunke will vor den Windrädern geschützt werden, und dann der Mord, und all die anderen erschossenen... Wirklich alle sind auf den Beinen, und Thies bekommt eine Menge zu tun, dies muss er nicht allein, denn Nicole kommt aus Kiel hinzu. Diesmal bleibt sie leider etwas Farblos, aber das fällt eigentlich auch garnicht wirklich auf, dafür sorgen all die anderen und die herrlich witzigen Dialoge die sich ergeben.
Spannung ist von Beginn an vorhanden, zieht sich mit ner guten Portion Witz und Charme durch die komplette Geschichte. Beim Showdown geht's  nochmal heiß her, aber zum Ende hin wird alles Aufgeklärt und nix bleibt offen.

Das Wiedersehen mit den Bekannten Charaktere hat mich gefreut, sie haben sich jeder weiterentwickelt, der eine mehr, der andere etwas weniger, Telje und Tadje werden erwachsen, ob da einer von beiden in Vaters Fußstapfen tritt?  :)
Neben den Bekannten Gesichtern lernen wir auch einige neue Leute kennen, diese werden uns sehr gut beschrieben, so viele sind es auch garnicht, man behält ganz gut den Überblick.
Ich würde mich freuen den einen oder anderen Neuling in Fredenbüll wiederzusehen, denn Tony und Kurt z.b. passen sehr gut in Fredenbüller Gemeinschaft, und sind ja nu auch schon voll integriert ;)

Die Handlungs- und Umgebungsbeschreibung sind detailliert, aber nicht zu ausschweiffend, genau richtig um das Kopfkino laufen zu lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist klasse, genau wie alle Vorgänger, ist auch die Geschichte gespickt mit viel Witz und Spannung, lässt sich flüssig und gut in einem Rutsch lesen.
Lesen tun wir aus verschiedenen Perspektiven, das steigert die Spannung.
Die 285 Seiten sind in 52 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.
Am Ende gibt es noch, wie in allen Bänden, das ein und andere Rezept zum nachmachen ;)

"Pannfisch für den Paten" ist, wie seine Vorgänger, ein toller Küsten-Krimi in dem viel Witz und nordischer Charme steckt. Mich haben die Bewohner sehr gut unterhalten, ich kann das selber lesen nur empfehlen.
Ich freue mich wie jedes Jahr auf einen weiteren Teil, der hoffentlich auch kommen wird :)

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88 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 35 Rezensionen

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So dunkel der Wald

Michaela Kastel
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 15.03.2018
ISBN 9783740802936
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Neugierig hat mich der Buchtitel und das Cover gemacht, der Klappentext verrät nicht ganz so viel, macht aber schon neugierig.
"So dunkel der Wald" ist ein spannender und emotionaler Psychothriller der unter die Haut geht, und zum nachdenknen anregt.

Eine klaustrophobische Welt aus Gewalt und Angst.
Ronja und Jannik führen ein Leben ohne Zukunft, seit sie als Kinder von einem gewissenlosen Entführer tief in den Wald verschleppt wurden. Eines Tages gerät die Situation außer Kontrolle, und die langersehnte Freiheit ist zum Greifen nahe. Doch was so lange ein Wunschtraum war, erscheint ihnen plötzlich fremd und beängstigend. Und die Jagd auf sie hat bereits begonnen.


Hat man einmal erst angefangen mit lesen, kann man das Buch so schnell nicht wieder aus den Händen legen, viel zu spannend ist die Geschichte rund um Ronja, die uns hier von ihrem Leben im Wald berichtet.
Ronja und Jannik sind bei ihrem Entführer und Peiniger, den sie "Paps" nennen im tiefsten Wald aufgewachsen. Sie sind nun anfang zwanzig, und haben bis jetzt überlebt, was nicht viele der entführten Kinder schaffen. SIe haben Jahre der MIssahndlungen und Bestrafungen hinter sich.
Bei einem Fluchtversuch passiert das unvorstellbarste, und Ronja, Jannik, Nika, Theo und Hella sind Frei. Aber was bedeutet das?  Ronja, aber vorallem Jannik ist völlig überfordert, keiner weiß genau was mit ihnen passiert wenn sie zurück gehen, zurück wohin denn auch? Sie haben fürchterliche Angst von Konsequenzen, da sie sich mitschuldig fühlen am Schicksal der kleineren... Ob sie es schaffen aus dem Karussell auszubrechen?
Auf der anderen Seite lesen wir von der Polizei, die die Suche nach den verschwundenen Kindern nie aufgegebn hat, und ihnen Stück für Stück näher rückt.

Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und beschrieben, sowie auch die Beschreibungen der Handlungen und die der Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich trotz der Perspektivenwechsel und Rückblenden (Tagebucheinträgen) flüssig lesen.

Die 301Seiten wurden in 39 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Ich hatte eine spannende und nachdenkliche Lesezeit, kann das selber lesen nur empfehlen.

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brutaler mor, entführungsfal, fabian prior , leben im albtrau, psychopathe, thriller

So kalt der Zorn

Melisa Schwermer
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 13.02.2018
ISBN B079T2GS71
Genre: Krimi und Thriller

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Yasemins Kiosk

Christiane Antons
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei GRAFIT, 19.03.2018
ISBN 9783894255824
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit "Yasemins Kiosk" hat Christiane Antons ein tolles Debüt geliefert, ein Krimi mit Spannung, Witz und Charme, es ist alles drin was ein Krimi braucht.

Das Leben muss man nehmen, wie es kommt – das haben alle drei gelernt: Dorothee Klasbrummel, Besitzerin eines Bielefelder Mehrfamilienhauses, hat seit fünfzehn Jahren ihre Wohnung nicht verlassen. Polizistin Nina Gruber wurde suspendiert und die junge lebensfrohe Kioskbesitzerin Yasemin Nowak sieht sich den zunehmend unheimlich werdenden Liebesbeweisen eines Stalkers ausgesetzt.
Als im Altpapiercontainer des Kiosks eine Leiche gefunden wird, tun sich die ungleichen Frauen zusammen und ermitteln auf eigene Faust. Primär, um sich von den eigenen Problemen abzulenken. Doch diese Rechnung geht nicht auf …


Da haben sich die Drei ja viel vorgenommen, sie wollen den Stalker von Yasemin stellen, und weil sie die Suche noch nicht auslastet wollen sie den Mörder von Adil suchen, denn anders wie die Polizei wissen die Drei das es nur Mord gewesen sein kann.
Wie sie es anstellen und was letztendlich dabei rauskommt, das muss man selber lesen, es lohnt sich, denn Spannung ist reichlich vorhanden, es gibt den einen oder anderen Schlagabtausch, und an Witz ist auch einiges vorhanden.
Den Showdown fand ich gelungen und passend zum Verlauf der Geschichte.

Die Charaktere wurden alle sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Mir war das Dreier-Gespann gleich von Anfang an sympathisch, alle total verschieden, jeder hat seine Macken man muss die Drei einfach mögen :)
Wir lernen die Nina, Doro und Yasemin und ihre Probleme nach und nach immer besser kennen und begleiten sie währenddessen bei ihren heiklen Ermittlungen.
Auch die Nebendarsteller werden und gut beschrieben.

Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen, am Besten Kopfkino anschakten und den Film laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir sehr gut gefallen, locker, gespickt mit einer kleinen Prise Humor, angenehm und flüssig zu lesen.
Wir lesen diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, hauptsächlich aber aus der von Nina, das stört den Lesefluß aber nicht, es steigert nur die Spannung.
Die 191 Seiten wurden in 43 unterschiedlich lange Kapitel plus Prolog unterteilt.

Ich hatte ein paar spannend schöne Lesestunden mit den Dreien, und kann das selber lesen nur empfehlen. Ob wir die Drei Damen nocheinmal Wiedersehen? Ich würde mich freuen.

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Das Böse, es bleibt

Luca D'Andrea , Susanne Van Volxem , Olaf Roth
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei DVA, 26.02.2018
ISBN 9783421048066
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Das Böse, es bleibt" ist eine interessante und auch spannende Geschichte, das Buch lässt sich nur schwer aus den Händen legen.

Südtirol, im Winter. Marlene ist auf der Flucht, panisch steuert sie ihr Auto durch den Schneesturm. Im Gepäck: ein Beutel mit Saphiren, den sie ihrem skrupellosen Ehemann aus dem Safe entwendet hat. Wegener ist der Kopf einer mafiösen Erpresserbande, und Marlene weiß, dass er seine Killer auf sie hetzen wird. Da stürzt ihr Wagen in eine Schlucht. Marlene erwacht in einer abgelegenen Berghütte, gerettet von einem wortkargen Alter. Bei ihm und seinen Schweinen glaubt sie sich in Sicherheit vor ihrem Mann. Bald jedoch stellt sie mit Entsetzen fest, dass von dem Einsiedler eine noch größere Gefahr ausgeht …


Spannung ist von Anfang an vorhanden, zieht sich mal mehr mal weniger präsent durch die komplette Geschichte, zum Showdown steigert sie sich, da musste ich aufpassen etwas zu überlesen ;)


Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, mir sind sie allerdings nicht wirklich symapthisch gewesen. Ich weiß nicht warum, aber einen "Draht" habe ich weder zu Marlene noch zum Einsiedler aufbauen können, dennoch habe ich sie gerne begleitet, denn die Geschichte der beiden wareinfach interessant, und ich musste wissen wie es ausgeht.


Wir lesen die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, dies steigert die Spannung und lockert das ganze etwas auf. Es gibt auch einige Rückblenden, wo wir noch einiges mehr erfahren, diese fand ich recht passend eingebunden in das laufende Geschehen.


Die Beschreibungen der Schauplätze und auch die der Handlungen fand ich gelungen, ich konnte mir alles gut vorstellen; Kopfkino anschalten und laufen lassen.


Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, kurz und knackig, die Geschichte lässt sich trotz Perspektivenwechsel flüssig lesen.


Die 424 Seiten wurden in 119 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.



Mich hat "Das Böse, es bleibt" gut unterhalten und hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert.


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