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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Eisige Engel

Rosemarie Bus
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 14.10.2016
ISBN 9783423216562
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Eisige Engel" ist mein zweites Buch welches ich Rosemarie Bus gelesen habe, "Gefährliches Gelände" war mein Erstes gewesen, dort habe ich Stella und Joe schon kennengelernt, dies ist der Zweite Fall wo beide wieder mitmischen.

Nur der Engel war Zeuge

Die Silvesterparty am Münchner Isarufer findet ein jähes Ende, als zu Füßen des Friedensengels ein Toter gefunden wird. Der Chefarzt einer exklusiven Kinderwunschklinik im idyllischen Bayrischzell wurde erwürgt. Die Ermittlungen von Kommissarin Josefa Lautenschlager, der Journalistin Stella Felix und deren pfiffiger Mutter führen in die ganz eigene Welt der Reproduktionsmedizin. Beherzt nehmen sie die Jagd nach dem Täter unter enttäuschten Eltern, ehrgeizigen Ärzten und dubiosen Geschäftemachern auf.

Wer hat Dr.Cäsar ermordet, und warum?  Hat er doch vielen kinderlosen Paaren und alleinstehenden Frauen ihren größten Wunsch erfüllt...
Der Kriminalfall ist spannend, denn im Zuge der Ermittlungen kommen immer mehr Personen als potenzielle Täter in Frage, passende Motive gibt es auch, das lässt den Leser schön mitraten.

Ich habe mich noch nie mit den Techniken der Reproduktionsmedizin befasst, und fand es toll das man hier mal einen kleinen Einblick bekommt, was dort heutzutage alles möglich ist, ein sehr interessantes Thema, welches natürlich auch viele Fragen aufwirft.

Das Wiedersehen mit Joe und Stella hat mir gefallen, so sehr haben die zwei sich garnicht verändert, sind immernoch sehr sympathisch die zwei.
Alle Charaktere werden gut beschrieben, zu jeder Person bekommen wir ein gutes Bild. Wir haben sympathische und weniger sympathische Leute dabei. Wenn man Gefährliches Gelände" kennt, begenet man einigen bekannten Gesichtern.
Die Schauplätze und Handlungen wurden sehr schön beschrieben, nicht zu ausschweiffend, gebau richtig um das Kopfkino laufen zu lassen.

Der Schreib-und Erzählstil ist angenehm, locker und leicht zu lesen. Trotz der verschieden Blickwinkeln aus denen wir lesen, lässt sich die Geschichte flüssig lesen.

Die 315  Seiten sind in Prolog und zwei Teile unterteilt, die jeweils in verschieden lange Kapitel unterteilt sind.

Mir hat "Eisige Engel" ein paar schöne Lesestunden beschert, ich kann das selber lesen nur empfehlen.

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938 Bibliotheken, 56 Leser, 3 Gruppen, 124 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, spannung

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

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55 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

zorn und schröder, www.die-rezensentin.de, band 6, krimi, serie

Zorn - Wie du mir

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.10.2016
ISBN 9783596036080
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Endlich, der 6. Fall des sympathischen Ermittlerteam ist da :)
Ich finde dieser Band steht den Vorgängern in nichts nach, auch hier wird es wieder interssant, spannend und witzig.

Für Quereinsteiger ist es kein Problem, man muss die ersten Bände nicht kennen, um hier mit zu kommen, denn die Kriminalfälle sind alle abgeschlossen, nur das Privatleben der Ermittler läuft natürlich weiter... aber selbst als Quereinsteiger dürfte man ohne Probleme mitkommen.... Trotzdem kann ich die Vorgänger nur empfehlen, es lohnt wirklich diese zu lesen und so Zorn und Schröder von anfang zu begleiten.
Zorn und Schröder sind einfach klasse, sie ein tolles, und starkes Ermittlerteam, sie ergänzen sich recht gut, und hre Dialoge sind teilweise einfach nur zu schreien komisch...

Hauptkommissar Claudius Zorn kann es nicht fassen, als er am Morgen seines fünfundvierzigsten Geburtstags neben Staatsanwältin Frieda Borck aufwacht. Wie, bitteschön, konnte das passieren? Auf dem Präsidium kommt es fortan zu peinlichen Zusammentreffen der beiden, und zwischendurch wartet Zorn wie ein liebeskranker Teenager darauf, dass die Staatsanwältin auf seine SMS antwortet. Doch eigentlich hat Zorn noch ein viel gravierenderes Problem: Schröder und er ermitteln in einem neuen Fall, die Leiche eines jungen Mannes wurde an einen Baum gefesselt am Flussufer gefunden. In seinem Oberschenkel steckt ein Zimmermannsnagel, ein möglicher Hinweis auf Folter. Schröder bittet Zorn, die Anruferliste auf dem Handy des Toten durchzugehen. Zorn, nicht ganz bei der Sache, kümmert sich erst viel zu spät darum. Nur, um auf etwas zu stoßen, was er lieber nie gefunden hätte. Denn der Tote hat kurz vor seiner Ermordung eine Nummer gewählt, die Zorn kennt. Und plötzlich steckt Zorn mitten in etwas drin, das ihn vor ein schier unlösbares moralisches Dilemma stellt …

Zum Inhalt selber möchte ich ganricht viel erzählen, denn ich finde der Klappentext macht schon sehr neugierig.

Der Kriminalfall ist sehr spannend, zumal Zorn persönlich irgendwie mit drinne hängt und zwischen den Stühlen steht. Aber ein Glück hat er ja Schröder, auf den kann er sich verlassen. Die Rückblenden fand ich interessant, so erfährt man als Leser mehr über die Hintergründe und kommt Rätselslösung immer näher.
Aber nicht nur beruflich geht's bei den beiden heiß her, auch Privat sieht's nicht anders aus, denn da steppt bei Zorn gerade der Bär :)  Ich finde ja das Zorn sich richtig gut gemacht hat, doch hoffentlich behält er bei seiner Wandlung ein paar seiner Züge bei, denn dieses Chaotisch-Rebellische macht ihm sympathisch.
Ob das mit Frieda wirklich was Ernstes ist? Zumal Zorn gibt's ja nur im Doppelpack, denn er ist ja Vater des kleinen Edgars. Die Szenen mit Edgar fand ich sehr süss. Ich bin gespannt wie es weitergeht, mit Zorn und Fvrieda, sowie aber aber auch mit Zorn und Rufus ;)

Alle Charktere wurden hier sehr gut ausgearbietet und beschrieben, auch die Schauplätze sind in der Beschreibung gelungen. Am besten Kopfkino einschalten und laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm,  wir lesen aus verschiedenen Perspektiven, das stört den Lesefluss nicht, die Geschichte lässt sich trotzdem flüssig lesen. Auch die kurzen Rückblenden empfand ich nicht als störend, sie sind interessant und  helfen uns einiges besser zu verstehen.
Die 410 Seiten sind in 51 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt worden.

Einfach selber lesen, ich kann's nur empfehlen, das Buch lässt sich nur sehr schwer wieder aus den Händen legen, wenn man einmal mit lesen begonnen hat.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

suche, bookshouse, madeira, unsympathischer staatsanwalt, latthammer

Hundstage

Antonia Günder-Freytag
Flexibler Einband: 342 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 11.07.2016
ISBN 9789963533619
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Hundstage" ist schon der Dritte Spannende Fall von Konrad von Kamm und seinem Kollegen Ralf Utzschneider. Man kann ihn  gut lesen, ohne die Vorgänger "Keine halben Sachen" und "Sachsentöter" zu kennen, da es alle in sich abgeschlossene Fälle sind, nur das Private Leben der Ermittler läuft eben weiter, aber dennoch lohnt es sich die Ersten Teile auch zu lesen.

Verrückter Zufall oder irrer Serientäter? Liebe verjährt – Mord nicht.
Hauptkommissar Konrad von Kamm leidet wie ein Hund. Nicht nur, dass ihm die Hitzewelle, die München fast lahmlegt, das Leben schwer macht, auch sein privates Umfeld scheint verrückt geworden zu sein.
Zudem findet er einen alten, ungelösten Mordfall auf seinem Schreibtisch vor. Keine dankbare Aufgabe. Der aktuelle Fall, bei dem eine weibliche Leiche im Waldstück München-Solln gefunden wurde, verspricht ihm Ablenkung und Schatten. Zunächst deutet alles auf eine Beziehungstat hin, wären da nicht die anonymen Schreiben, die Konrad und sein Team auf die Nachbarschaft der Ermordeten aufmerksam machen …


Spannend, und das von der Ersten Seite an, das schöne ist, das sich die Spannung auch durch die ganze Story zieht.
Verdächtige bekommen das Team, und auch wir, einige präsentiert, doch wer nun wirklich dahinter und steckt, und vorallem das warum, das erfahren wir erst ziemlich zum Schluss, bis dahin lässt uns die Autorin schön miträtseln.
Im Privatleben von Konrad ist es auch ziemlich turbulent im Moment, aber ich finde das hält sich mit dem Kriminalfall gut in Waage, denn der Fall steht hier im Vordergrund.

Sehr gut gefallen hat mir, das Konrad von Kamm und Ralf Utzschneider geblieben sind wie ich sie aus dem Ersten beiden Teilen gekannt habe, sympathisch, authentisch und humorvoll, sie haben sich weiterentwickelt, sind aber ein Glück sonst so geblieben, und haben auch nichts von ihrem Humor eingebüßt.

Alle anderen Charaktere wurden auch sehr gut beschrieben, so das wir uns von jedem ein gutes Bild machen können.
Die Beschreibungen der Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen. Kopfkino einfach anschalten und laufen lassen.

Der Schreibstil ist angenehm, locker und flüssig zu lesen, wie schon bei den Vorgängern auch, hat man einmal mit dem Lesen begonnen, findet man nur sehr schwer ein Ende, wenn man noch nicht am Ende angelangt ist.
Aufgeteilt ist dieser Krimi in Tagebuchform, die Überschriften der verschiedenen Kapitel sind mit dem jeweiligen Datum versehen, die Unterkapitel mit Zeit und Schauplatz, so weiß man immer wo man sich gerade wann befindet.

Ich hatte mit "Hundstage" ein paar schöne und spannende Lesestunden, kann das elber lesen nur empfehlen.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

max landorff, thriller

Die Siedlung der Toten

Max Landorff
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 22.09.2016
ISBN 9783651000674
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mich sprach der Klappentext an, den fand ich interessant, spannend und rätselhaft... Genau so ist auch die Geschichte, die sich dahinter verbirgt.

Sie liegt idyllisch, doch sie atmet das Böse: die Siedlung.

Mit einem Kopfschuss hingerichtet sitzt die Frau in ihrem Rollstuhl, aufrecht wie eine Mumie in ihrem Chanel-Kostüm – die letzte Bewohnerin der Siedlung. Idyllisch war es hier einst in den Bungalows an der Isar. Bis man die Leichen fand: 18 Tote, im Kreis angeordnet um eine Feuerstelle. Alle waren sie Bewohner der ersten Stunde. Welches Grauen verbirgt sich bis heute in der Siedlung?

Kommissarin Eva Schnee bekommt den Fall der hingerichtetn Frau, sehr schnell wird klar, das dieser Mord mit den unaufgeklärten Tötungsdelikten von damals zusammenhängen, ist es etwa der selbe Mörder/in? Warum schlägt er/sie jetzt wieder zu, und geht das Risiko ein nach all den Jahren geschnappt zu werden? Es gibt einige Verdächtige die nachvollziehbare Motive hätten... Eva Schnee droht wie ihr Vorgänger von damals an dem Fall zu scheitern, wäre da nicht dieser eine neue Hinweis...

Der Einstieg in die Geschichte gelingt sehr gut, wir begleiten die Kommissarin Eva Schnee bei ihren Ermittlungen und lesen Tagebucheinträge eines Mannes dessen Vergangenheit mit der Siedlung zu tun hat, diese Einträge fand ich sehr spannend, sie passten auch immer gerade gut in den Verlauf der Geschichte hinein. Spannung ist vorhanden, nur leider durchgängig präsent.

Mit Eva Schnee wurde ich leider nicht warm, woran es lag weiß ich nicht, dennoch hat es mir Spass gemacht mit ihr zusammen zu ermitteln und dem Rätsel der Siedlung auf den Grund zu gehen.        Sie ist trotz ihrer Probleme die sie mit sich rum schleppt eine starke Frau, die weiß was sie will, und wie es bekommt.

Die Beschreibungen sind gelungen, so kann man sich die Protagonisten und Schauplätze gut vorstellen. Das Kopfkino kann man anschalten und laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich trotz der Perspektivenwechsel flüssig lesen. 
Aufgeteilt ist die Geschichte in Drei Teile. Zu lesen ist es in Tagebuchform, die Kapitel tragen jeweils den Tag als Überschrift. Zwischendurch gibt es immermalwieder die spannenden Tagebucheinträge.

Mich hat "Die Siedlung der Toten" gut unterhalten, ich hatte eine paar schöne Lesestunden.

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318 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

thriller, vergewaltigung, kanada, schwestern, chevy stevens

Those Girls – Was dich nicht tötet

Chevy Stevens , Maria Poets
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.06.2016
ISBN 9783596034703
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Those Girls-Was dich nicht tötet" ist ein spannender Thriller, der richtig unter die Haut geht. Man braucht Zeit, denn hat einmal mit dem lesen begonnen, ist es schwer das Buch beiseite zu legen.

Die Schwestern Jess, Courtney und Dani sind 14, 16 und 17 und leben auf einer rauen Farm in Kanada. Als ein Streit mit ihrem gewalttätigen Vater aus dem Ruder läuft, müssen sie fliehen. Doch ihr Pick-up bleibt in einem abgelegenen Dorf liegen, und bald finden sie sich in einem noch furchtbareren Albtraum wieder – wird er jemals enden?

Es ist furchtbar was die drei Mädchen zuhause durchmachen mussten, mit der Hoffnung auf einen neubeginn fliehen die Drei, doch leider kommen sie von Regen in die Traufe... Grausam was die Drei auf ihrer Flucht seelisch und auch körperlich erleiden müssen...
Ich fand den Zeitsprung den die Geschichte macht ein wenig zu groß, ich hätte gerne noch etwas "zwischendrin" gehabt, aber gefehlt hat durch den Sprung nichts, es wäre nur schön gewesen denn einen oder anderen Teil miterlebt zu haben.

Durch den Erzählstil hat man als Leser das Gefühl direkt dabei zu sein, denn Jess erzählt uns ihre Geschichte, nimmt uns mit in ihre Welt, so sind wir den drei Schwestern sehr nahe und die Emotionen fahren Achterbahn.
Die Drei Schwestern sind vom Charakter her alle recht unterschiedlich, Courtney ist das Party-Girl und lässt nichts anbrennen, Dani ist älteste, sie passt auf ihre Schwestern auf, hat die Mutterrolle übernommen und Jess ist das recht ruhige Kücken. Man leidet und fiebert richtig mit ihnen mit.

Alle Charaktere werden sehr gut beschrieben, wir bekommen zu jeden Protagonisten ein gutes Bild.
Auch die Beschreibungen der Schauplätze sind gelingen, aber auch die der Handlungen, auch wenn's Stellenweise wirklich sehr brutal gewesen ist. 

Spannung ist von der Ersten Seite an gegeben, und zieht sich durch die komplette Geschichte, ab und an steigert sie sich, wird Stellenweise wieder weniger, aber denn stgeigert sie sich auch wieder. Eigentlich gibt es ja zwei Showdowns, der Erste war grandios, sehr Spannend und Emotionsgeladen. Der große Showdown am Ende war auch Spannend, aber leider vorhersehbar, mit diesem Ausgang hatte ich schon gerechnet, aber dennoch war die Spannung sehr groß.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, die Geschichte liest sich angenehm, locker und flüssig.
Die 457 Seiten wurden in 3 Teile unterteilt, und diese in 37 unterschiedlich lange Kapitel und Epilog.
Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich von Jess, ab dem Zweiten Teil kommt noch jemand dazu, aber dieser Perspektivenwechsel stört den Lesefluss nicht, er steigert ihn ehr.
Die 457 Seiten wurden in 3 Teile unterteilt, und diese in 37 unterschiedlich lange Kapitel und Epilog.

Ich hatte mit diesem Buch eine spannende Lesezeit, drum kann ich das selber lesen nur empfehlen.


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30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

barcelona, skandal, hotelgäste, beziehungsprobleme, one ocean club .

Zitronen klonen in Barcelona.

Dany R. Wood
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Arturo Verlag, 25.07.2016
ISBN 9783981701630
Genre: Humor

Rezension:

Der Wahnsinn geht weiter, nachdem Tina bei "Limetten retten in Sydney" und "Trauben rauben in Kapstadt" Sydney und Kapsatdt unsicher gemacht hat, fliegt sie nun nach Barcelona...

Man kann "Zitronen klonen in Barcelona" aber auch lesen wen man  "Trauben rauben in Kapstadt" und "Limetten retten in Sydney" nicht kennt, es sind alles Drei in sich abgeschlossene Romane, allerdings kann ich die beiden Vorgänger nur empfehlen :)

Hierrum geht's:
Tina hat die Faxen dicke. Ihr Freund sagt plötzlich die gemeinsame Reise ab und sie fliegt alleine nach Barcelona, um die Hoteleröffnung ihres schwulen Kumpels Stefan zu feiern. Mittelsitznachbarin Allison entpuppt sich als »Stalkerin« und karrieregeile Klatschreporterin, die Tina für ihre Promi-Schnüffeleien missbrauchen will. Als Tina auf der »White Party« den Multimillionär Antonio Lopez kennenlernt, nimmt das Drama seinen Lauf. Kurz darauf landet sie als »Jachten-Luder« in den Schlagzeilen der Presse. Sie hat einen Filmriss und versucht verzweifelt zu rekonstruieren, was in der Nacht auf Antonios Boot passiert ist.Und plötzlich kursieren alle möglichen Fotos, die rein gar nichts mit der Eröffnung des Hotels zu tun haben. Das ist nämlich eine ganz andere Baustelle im wahrsten Sinne des Wortes ...

Das Tina sich eine "Stalkerin" anlacht hätte ich ja nicht gedacht gg aber diese gibt es in dieser Geschichte wirklich.
Die Story ist witzig, aber teilweise leider doch sehr Vorhersehbar, trotzdem macht es Spass mit Tina Barcelona unsicher zu machen.

In dieser Geschichte haben wir ein Wiedersehen mit Alten Bekannten, diese haben sich ein wenig weiter entwickelt aber auch Neue Gesichter und Geheimnisvolle Leute sind dabei, die wir kennenlernen dürfen. Einer der Geheimnisvollen ist Carlos, Stefans Freund, von ihm hätte ich mir etwas mehr gewünscht, er blieb die komplette Geschichte sehr geheimnisvoll...
Dennoch wurden alle Charaktere gut beschrieben, so das man sich als Leser ein gutes Bild von den Personen machen kann.
Auch die Umgebungen wurden sehr schön und detailliert beschrieben, macht richtig Lust auf einen Urlaub.

Erzählt wird durch eine Dritte Person aus den verschiedenen Perspektiven der Protagonisten.
Der Schreibstil ist angenehm, der Autor schreibt locker, flockig mit viel Witz und Sarkasmus, einfach herrlich.
Die Geschichte lässt sich flüssig lesen.

Ich hatte ein paar unterhaltsame und chaotische Tage in Barcelona, und kann selber lesen nur empfehlen

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44 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

thriller, kinderheim, habgier, mord, vergangenheit im kinderheim

So bitter die Schuld

Melisa Schwermer
E-Buch Text
Erschienen bei null, 17.08.2016
ISBN B01KM9B7XM
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Angezogen wurde ich vom Titel und vom Cover, nachdem ich den Klappentext las war ich noch neugieriger, also musste ich "So bitter die Schuld" lesen...

„Der Körper unter ihr regte sich nicht. Stattdessen gab er nach. Da, wo eigentlich Rippen den Brustkorb stärken sollten, war nichts als eine weiche Masse unter ihrer Hand zu spüren.“
Als Josi erkennt, wer die bis zur Unkenntlichkeit entstellte Leiche ist, reißt es ihr den Boden unter den Füßen weg. Dieser Tote ist ihr bester Freund Dirk. Was hat ein geheimnisvoller Brief mit dessen Tod zu tun? Die Erklärung reicht zurück bis in Josis Vergangenheit im Kinderheim. Wenn Josi dieser nicht auf die Spur kommt, werden noch mehr Menschen sterben.


Wird Josi es schaffen das Rätsel rechtzeitig zu lösen? Das werde ich nicht verraten, aber es wird spannend, und das gleich von anfang an.
Zu Beginn der Geschichte, und auch zwischendrin gibt es immer mal wieder einige Passagen aus der Vergangenheit im Kinderheim.
Spannung ist von Anfang an gegeben, zieht sich auch durch die komplette Geschichte, zum Showdown hin steigert sie sich nocheinmal richtig, ich musste aufpassen nicht zu schnell zu lesen.
Hinweise den es zu folgen gilt gibt es viele, auch wenn ich mit der Zeit hinter gekommen bin, worum es da wohl damals ging, war die Spannung nicht verloren, ganz im Gegenteil.
Alle während des lesens aufkommenden Fragen werden zum Ende hin beantwortet.

Josi hab ich direkt ins Herz geschlossen, eine sympathsiche Frau, man findet sehr schnell einen Draht zu ihr und durchlebt mir ihr den ganzen Irrsin, sie passt so garnicht zu ihrem Mann Elias ;) 
Auch den Kriminalbeamten Fabian fand ich sympathisch, er und Thomas sind ein witzig-spritziges Ermittlerduo, vielleicht gibt's ja ein Wiedersehen? :)
Aber auch die Nachbarin von Josi hat eine klasse Rolle gespielt, die Alte Dame mochte ich auf anhieb.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Jeder hat seine Ecken und Kanten. Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen. Es sind nicht immer schöne Bilder die man dann hat, aber es ja auch ein Thriller den man vor sich hat ;)

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, gespickt mit Humor, angenehm und flüssig zu lesen. Wir lesen diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, aber diese stören den Lesefluß keines Falls, es steigert nur die Spannung.
Die 345 Seiten wurden in 44 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

"So bitter die Schuld" ist mein Erster gelesener Thriller von Melisa Schwermer, aber er wird nicht mein Letzter sein.
Da ich mit diesem Buch eine schöne und vorallem spannende Lesezeit hatte, kann ich das Buch nur empfehlen!

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47 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

thriller

Bald ruhest du auch

Wiebke Lorenz
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Diana, 11.07.2016
ISBN 9783453359000
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Bald ruhest du auch" ist ein spannender Thriller, den man nur schwer aus den Händen legen kann

Nach dem Unfalltod ihres Mannes fühlt Lena sich wie in einem Albtraum. Aber sie weiß, dass sie leben muss – für ihr Kind, denn Lena ist im achten Monat schwanger. Dabei ahnt sie nicht, dass ihr der wahre Horror erst noch bevorsteht. Vier Wochen nach der Geburt ist die kleine Emma plötzlich spurlos verschwunden. Entführt aus ihrer Wiege. Schon bald wird Lena klar: Sie soll büßen. Doch wofür? Ein perfider und grausamer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.


Zu Beginn der Geschichte lernen wir, durch Rückblenden in  Lena und Daniel ein wenig kennen, leider zieht sich diese Einleitung etwas in die Länge, aber es lohnt sich dran zu bleiben, denn dann beginnt die langsam die eigentliche Geschichte, und die kleine Emma ist verschwunden, und Lena versucht sie verzweifellt zu finden, sie reagiert und handelt nicht immer nachvollziehbar, einige Handlungen fand ich einfach unlogisch und unpassend, dennoch ist die Geschichte sehr spannend, und lässt am Ende keine Fragen offen.
Neben wenigen vorhersehbaren Ereignissen sind in der Geschichte aber auch einige Überraschungen und Wendungen enthalten.
Die Spannung baut sich nach und nach auf, zieht sich dann auch durch die ganze Geschichte, bis zum Ende, da legt sie nochmal einen richtigen Zahn zu. Der Showdown war sehr spannend, das Ende ist passend.

Lena ist eine sympathische Charaktere, die sich ersteinmal an ihre Mutterrolle gewöhnen muss. Sie ist verzweifelt, handelt intuitiv was nicht immer logisch klingt und nachvollziehbar ist.
Alle Charakte wurden sehr gut beschrieben, von jedem einzelnen kann man sich ein gutes Bild machen, was den Kreis der Verdächtigen nicht verkleinert ;) Was aber nicht schlimm ist, denn so kommt man als Leser nicht so schnell aus dem grübeln wer nun der Täter ist, und warum dieser das tut.

Die Beschreibungen sind gelungen, man konnte sich die Protagonisten, die Schauplätze sowie die Handlungen sehr gut vorstellen. Das Kopfkino kann man anschalten und laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, locker und flüssig ist die Geschichte zu lesen. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, einmal Gegenwart und die Vergangenheit.
Die 443 Seiten wurden in ein Prolog, sowie 55 unterschiedlich lange Kapitel und Epilog unterteilt.

Ich hatte mit "Bald ruhest du auch" ein paar schöne und spannende Lesestunden, von daher kann ich das selber lesen nur empfehlen.

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piraten, nordeuropa, hanse, bremen, hansestadt

Von Piraten und Pfeffersäcken: Norddeutsche Zeitreisen

Heiko Kraft
Geheftet: 330 Seiten
Erschienen bei Verlag Hauke Kracht, 15.06.2016
ISBN 9783000529405
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mit "Von Piraten und Pfeffersäcken" unternehmen wir 
eine Zeitreise in das Nordeuropa des Spätmittelalters, wir reisen nach Hamburg, Bergen, Wismar, Brügge, Ostfriesland, Kopenhagen und in das Emirat Granada.
Uns erwartet eine tolle Geschichte aus fiktiven und wahren Begebenheiten in der Hansezeit!

Hierrum geht's:
Man schreibt das Jahr 1368. In der Mündung der Elbe, vor der Insel Neuwerk, sinkt eine Hamburger Kogge im Sturm. Ein Strandräuber will diese Gelegenheit nutzen, um den achtjährigen Martin in sein schmutziges Gewerbe einzuführen. Der Junge zeigt sich wenig lernwillig und verhilft lieber dem gefangenen Hansekaufmann zur Flucht. Als Dank wird er in dessen Hamburger Familie aufgenommen.
Martin möchte das Rätsel seiner Herkunft lösen. Wer sind seine wahren Eltern? Wo wurde er geboren? Hat er noch Geschwister?


Das Buch lässt sich nur sehr schwer aus den Händen zu legen, denn von der Ersten Seite an ist Spannung gegeben, diese zieht sich durch die ganze Geschichte.
Mir hat dieser Mix aus Realität und Fiktion sehr gut gefallen.

Es bleibt einen nix anderes über, Martin muss man in sein Herz schliessen, ein symptahischer Charakter von Beginn an, wie er sich im laufe der Geschichte rausputzt ist schön mit anzusehen. Er macht sich auf die Suche nach seinen Wurzeln, in der Zeit wo die Geschichte spielt garnicht so einfach, ob ihm das wohl gelingt?
Interessant fand ich die belegten Ereignisse die in die Geschichte mit eingeflossen sind, wie z.B. die Karperkriege, Politik, Strandräuber, die Pest, der Handel, das Bildungssystem und vorallem die Lebensweisen der Menschen.

Die Charaktere wirken alle authentisch, und geben sich der Zeit entsprechend. Sie werden uns alle sehr gut beschrieben, so das wir uns recht schnell ein Bild von den jeweiligen Personen machen können.

Vorallem die Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen, ich hatte die Schauplätze sowie die Handlungen genau vor Augen, ein schönes Kopfkino.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, angenehm und flüssig zu lesen. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, die stören aber den Lesefluss nicht, das steigert ehr die Spannung.

Die Kapitel sind alle unterschiedlich lang gehalten, am Ende des Buches gibt es noch einen Infoteil mit Worterklärungen, Geschitsdaten und ein Personenregister.

Mich hat "Von Piraten und Pfeffersäcken" sehr gut unterhalten, ich hatte eine spannende Lesezeit, und kann es daher nur empfehlen selber zu lesen.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

krimi, geheimnis, andreaskreuz, swinger-club, swingerclub

Tödliche Abgründe

Alex S. Judge
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei null, 12.08.2016
ISBN B01IWVBLF6
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit "Tödliche Abgründe"  ist Alex S.Judge ein spannender, mit Witz und Erotik gespicktem Krimi gelungen.

Trotz des heftigen Widerstandes der Anwohner entsteht aus der Ruine einer abgebrannten Diskothek ein Nobel-Swinger-Club. Einige Monate später ist der Besitzer tot; gefesselt am Andreaskreuz des eigenen Clubs – in der Brust das Wort ›Sünder‹ eingeritzt. Wem war der charismatische Clubbesitzer ein Dorn im Auge?Die Ermittlungen führen den Würzburger Kommissar Peter Pfeiffer und sein Team zu Martin Weigand, dem Initiator der Bürgerinitiative gegen den Club. Aber Weigand erhält von seiner Frau Karin ein dubioses Alibi und die Kommissare tappen erneut im Dunkeln. Erst als sie feststellen, dass es sich bei dem letzten Gast in der Mordnacht um eine Domina handelte, geht die Suche in eine neue gefährliche Richtung. Denn ist die Domina wirklich das, was sie zu sein vorgibt?


Der Fall ist interessant und spannend zugleich, wer hatte etwas gegen den doch eigentlich beliebten Clubbesitzer, schnell sind ein paar Verdächtige zur Stelle. Doch so einfach wird es den Ermittlern in diesem Fall nicht gemacht, die Verdächtigen reden sich um Kopf und Kragen, geben nur nichts brauchbares von sich.
Gespickt ist der Krimi mit einer guten Portion Erotik, die meiner Meinung nach auch sein muss, denn immerhin bewegen sich die Ermittler beruflich gerade auch in diesem Bereich, diese Szenen sind sehr gut beschrieben, und auch nicht zu lange gehalten, sie nehmen also nicht zu großen Raum in der Geschichte ein. Größer ist der Raum der Privatleben der Ermittler, da bekommen wir schon recht gute Einblicke, aber auch diese halten sich gut die Waage, denn der Krimiteil überwiegt. Mir hat der Mix gut gefallen.

Peter und Nina sind ein tolles und sympathisches Ermittlerteam, die wir auch Privat ein wenig kennenlernen dürfen.
Peter lebt alleine, er ist geschieden und wird von seiner Ex ausgenommen damit sie ihren Lebenstil halten kann, seine Kinder bekommt er auch kaum zu Gesicht.
Nina ist jung und neu im Team, und hat sich aber schon gut integriert, dank dieses Falles findet sie eine neue an sich.
Undauch allle anderen Charaktere wurden auch sehr gut beschrieben, so das wir uns von jedem ein gutes Bild machen können. Ein gutes Bild können wir und auch von den Schauplätzen und den Handlungen der Protagonisten machen, diese wurden ebenfalls sehr gut beschrieben.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, angenehm und flüssig zu lesen. Die verschiedenen Perspektiven aus denen wir lesen dürfen, steigern die Spannung, und stören den Lesefluss in keinster Weise.
Aufgebaut ist das Buch wie ein Tagebuch, die Wochentage sind die jeweiligen Kapitelüberschriften, die Kapitel sind unterschiedlich lang gehalten.

Mir hat "Tödliche Abgründe" gut gefallen,ich hatte ein paar spannende Lesestunden, daher kann ich auch nur empfehlen es selber zu lesen, wer den Mix aus Krimi, Privatleben der Ermittler und Erotik mag, der ist hier genau richtig.

Ich würde mich über ein wiederlesen mit Peter und Nina freuen.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 11 Rezensionen

zürich, krimi, lustig, intrigen, rezensionsexempla

Offline

Susanne Mathies
Buch: 260 Seiten
Erschienen bei SWB Media Publishing, 18.02.2015
ISBN 9783944264745
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Offline" ist kein klassischer Krimi, wir begleiten hier keine Polizisten oder sonstigen Ermittlern, sondern begleiten den "Normalbürger" Jacques Steiner etwas in seinem neuen Leben, denn dieser ist gerade von seiner Ehefrau getrennt, und wird unfreiwillig in kriminelle Machenschaften verstrickt...

Der Klappentext:
Jacques Steiner beginnt seinen neuen Job im Züricher Prime Tower bei der International Commodity and Asset Trading Ltd. Bald stößt er in dem Unternehmen auf seltsame Unregelmäßigkeiten. Ein Kollege verschwindet, und er selbst fällt beinahe einem Attentat zum Opfer. Hat der geheimnisvolle Chef „Morgenstern“ mit dem Geschehen zu tun? Und was ist mit der schönen Kollegin Barbara Hefti? Intrigen zeichnen sich ab, etwas ist gewaltig faul im Prime Tower - und dann entdeckt Steiner noch eine Leiche …


Der Einstieg in die Geschichte gelingt sehr gut, und schnell wird nicht nur Jacque klar das da was auf seiner neuen Arbeit nicht stimmt, doch was es genau ist, da kommen wir zusammen mit Jacque im Laufe der Geschichte hinter.
Jacque ist sympathisch, humorvoll und voller Tatendrang, es hat mir riesigen Spass gemacht ihn zu Begleiten und rauszufinden was in der Firma passiert und wer mit der Attacke auf ihn zu tun hat.
Wobei mir aber leider ein wenig Spannung fehlte, diese wird zu beginn sehr gut aufgebaut, hält sich aber leider nicht durch die komplette Geschichte, baut sich aber zum Ende hin wieder rasant auf.
Es kommen viele Fragen auf, diese werden aber alle im Laufe der Geschichte beantwortet.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und beschrieben, sie  wirkten auch recht authentisch, man bekommt zu jedem Charakter ein gutes Bild. Mir gefiel Frau Bitterli sehr gut, eine tolle geheimnisvolle Alte Dame, von ihr hätte ich gerne etwas mehr gelesen.
Auch lernt man Zürich ein wenig näher kennen, tolle Beschreibungen der Wege- und Schauplätze.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, Humorvoll, locker, angenehm und flüssig zu lesen.
Die 256 Seiten wurden in 15 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Mir hat  "Offline" ein paar schöne Lesestunden beschert, kann das selber lesen nur empfehlen.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

gewalt, verlassen, hilfe, kontrolle, franz

Als ich zu seinem Schatten wurde

Sandra Halbe
E-Buch Text: 212 Seiten
Erschienen bei Kindle Direct Publishing, 15.06.2016
ISBN 9781534644380
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Als ich zu seinem Schatten wurde" ist eine sehr ergreifende und authentisch wirkende Geschichte, die zum Nachdenken anregt...

Jan und Franzi lernen sich eines Nachmittags kennen. Sie führt ihn in die Welt des Lesens ein, und schon bald treffen die beiden sich regelmäßig im Café, das zu ihrer Oase wird. Obwohl Franzi mit Tobias zusammen ist und Jan zurück zu seiner Exfreundin Anne findet, kommen die beiden sich schnell näher. Doch es dauert nicht lange, bis Franzi beginnt, sich zu verändern. Jan ahnt, was Tobias ihr antut. Doch da kommt es schon zur Katastrophe. Warum musste Franzi Tobias umbringen und ist nicht einfach gegangen? Und hätte Jan verhindern können, was geschehen ist? Diesen unangenehmen Fragen müssen die beiden sich stellen. Gibt es nach allem, was passiert ist, eine Zukunft für sie?


Was für eine ergreifende Geschichte die Franzi und Jan einem hier erzählen. Sie wirkt authentisch, weil es eben wirklich Frauen, und auch Männer gibt die so etwas grausames durchmachen wie Franzi.
Ich war also neugierig, dank des Klappentextes, das ich unbedingt wissen wollte, warum Franzi Tobias umgebracht hat, was dahinter steckt, und ob es nicht doch einen anderen Ausweg gegeben hätte... Je mehr Seiten man liest, desto mehr offenbart Franzi, aber auch Jan von dem ganzen Geschehen. Es kommen ganz viele Fragen auf, diese werden im Laufe der Geschichte auch beantwortet, es bleibt keine Frage offen.

Ich hatte richtig mit Franzi mitgefiebert, auch wenn man weiß, was passiert, man weiß nicht wann es passiert, und in welchem zusammenhang es das tut.
Franzi ist eine sympathische und starke Charaktere, Jan ist ein sympathsicher junger Mann, genau passend zu Franzi ;)

Alle hier mitwirkenden Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und wirken authentisch.
Auch die Beschreibungen sind gelungen, man hat die Örtlichkeiten und die sich abspielenden Szenen genau vor Augen.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, vorallem das wir aus Zwei Blickwinkeln lesen, abwechselnd erzählen Franzi und Jan ihre Sicht der Geschehnisse, das hat die Spannung, die zwar durchgehend vorhanden war, teilweise noch angehoben. Den Lesefluss stört der Perspektivenwechsel nicht, die Geschichte lässt sich flüssig lesen, und das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen.

Da mir Franzi und Jan ein paar schöne und spannende Lesestunden bereitet hat, kann ich nur empfehlen ihre Geschichte selber zu lesen.

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45 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

thriller, survival, realitysho, katastrophe, survive

Survive - Du bist allein

Alexandra Oliva , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 28.07.2016
ISBN 9783651024731
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Angezogen vom Cover, Titel und dem Klappentext musste ich diesen Thriller lesen, denn er versprach viel...

Eine junge Frau allein in der Wildnis – eigentlich sollte es nur ein Abenteuer werden. Doch aus diesem Albtraum wird niemand mehr erwachen.
Tief in einem felsigen Waldgebiet beginnt die Fernseh-Show: mit zwölf Frauen und Männern, die sorgfältig gecastet wurden, um den Zuschauern etwas zu bieten. Schon bei den ersten Gruppenaufgaben geraten einige Teilnehmer an ihre Grenzen – Orientierungsläufe, Lager bauen, Nahrung finden. Allianzen werden geschmiedet, Konflikte brechen auf, die Prüfungen werden härter und perfider. Und bald muss sich jeder Kandidat ganz allein zu seiner großen Einzel-Challenge aufmachen. Doch keiner ahnt, welch tödliche Gefahr bereits in das Überlebens-Spiel eingebrochen ist.


Der Anfang hat mir sehr gut gefallen, uns wird von einem der Alles weiß erzählt wie die Castings abgelaufen sind, wer warum genommen wurde, uns werden die Kanditaten vorgestellt usw. Dann erhalten wir Einblicke in die Aufzheichnungen der Sendung, schauen mit hinter die Kulissen, schauen bei den Kandidaten bei den  Challenges über die Schulter, diese sind wirklich interessant... Und dann Begleiten wir eine Kandidatin in ihrer Solochallange die so ganz anders verläuft wie gedacht...

Wie gesagt, der Anfang war sehr vielversprechend, und spannend, doch irgendwie wurde es mit der Zeit alles sehr langatmig, die Spannung ging verloren, und kam leider auch nicht wieder.
Ich würde dieses Buch ehr als Survival-Roman bezeichnen, die Survival-Kniffe die man kennenlernt sind sehr interessant, aber mir persönlich hat der thrill in dieser Geschichte  gefehlt.

Uns werden alle Kandidaten vorgestellt, alles unterschiedliche Charaktere, sympathsiche Leute und auch unsympathsiche sind dabei. Alle Charaktere werden uns sehr gut beschrieben. Man kann sie nach kurzer Zeit auch schon recht gut auseinander halten.

Die Beschreibungen sind gelungen, man konnte sich die Protagonisten und Schauplätze gut vorstellen. Das Kopfkino kann man anschalten und laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich trotz der Perspektivenwechsel flüssig lesen.
Die 409 Seiten wurden in 27 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Mich hat "Survive-du bist allein" leider nicht richtig packen können, aber Geschmäcker sind ja ein Glück verschieden.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Tod im Nichts

Allan Ballmann , Axel Pütter
Buch: 300 Seiten
Erschienen bei Gardez, 17.05.2016
ISBN 9783897962651
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Tod im Nichts" der Titel hat mich neugierig werden lassen, den Klappentext fand ich sehr vielversprechend, und er hat auch gehalten was er versprach: Spannung von der Ersten bis zur Letzten Seite.

Kriminalhauptkommissar Schramm erwacht im Universitätsklinikum Bergmannsheil mit einer mehrwöchigen Erinnerungslücke aus einer mysteriösen Bewusstlosigkeit. Am Krankenbett wird er von dem Leiter der Mordkommission aufgesucht. Mit seiner dienstlichen Waffe, die verschwunden bleibt, wurden zwei Menschen erschossen und so gerät er als Hauptverdächtiger eines Doppelmordes ins Visier der Fahnder. Nach seiner Entlassung beginnt Schramm mit eigenen Ermittlungen, die sein Leben völlig auf den Kopf stellen. Plötzlich steht er im Mittelpunkt von Gewalt, Mord und Erpressung ... Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Schramm, dem Leiter der Mordkommission und der organisierten Kriminalität.

Spannend, die Suche nach der Wahrheit.
Wir wissen als Leser genauso viel, oder ehr wenig wie Kriminalhauptkommissar Schramm ob er ein Doppelmörder ist, oder nicht. Es deutet alles auf ihn hin, oder ist es ein abgekartertes Spiel gewesen? Doch wer war es dann?  Fragen über Fragen, die wir uns im Laufe der Geschichte mit Schramm stellen, diese werden im Verlauf der Geschichte beantwortet.

Kriminalhauptkommissar Schramm ist mir mit der Zeit ans Herz gewachsen, er ist ein sympathischer Charakter. Ich muss aufpassen das ich gerade nicht zuviel schreibe, drum hör ich hier jetzt mal auf ihn zu beschreiben ;)
MK-Leiter Laumann ist auch ein Sympathieträger, dieser hat's wirklich nicht leicht bei diesem Katz-und Maus-Spiel, er tat mir teilweise richtig Leid., vorallem zu Ende hin...

Alle Charaktere in dieser Geschichte wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Jeder hat seine Ecken und Kanten. Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Die Beschreibungen der Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, angenehm und flüssig zu lesen. Lesen tun wir diese Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, dies stört den Lesefluss aber nicht im geringsten, steigert die Spannung.
Die 259 Seiten wurden in 6 relativ große Kapitel unterteilt, diese werden aber wiederum in unterschiedlich lange Abschnitte unterteilt.

Mir hat "Tod im Nichts" ein paar schöne, vorallem spannende Lesestunden beschert, daher kann ich das selber lesen nur empfehlen.
Ich bin gespannt auf Laumann seinen nächsten Fall.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

wintersommer, debüt, vertauschte waffe, hass, shakespeare

Wintersommer

Michael Vogtmann
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Buch&Media, 01.05.2016
ISBN 9783869068381
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wintersommer ist ein leichter, mit Shakespeare Zitaten gespickter Krimi der im Jahre 1974 spielt.

Zwei verbitterte Rivalen, zwei hasserfüllte Dörfer – der ideale Stoff für große Literatur und große Tragödien. Keiner wusste es besser als Shakespeare, dessen Klassiker »Romeo und Julia« in dem unterfränkischen Dorf Sommerhausen aufgeführt werden soll. Friedrich Fichte, ein junger Lehrer, hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die feindseligen Dörfer Winterhausen und Sommerhausen einander näherzubringen. Mit viel Mühe und Aufwand stellt er daher eine Theatergruppe mit Schülern aus beiden Ortschaften zusammen. Er hat alle Hände voll zu tun mit seiner pubertären Akteursschar, der er nicht nur die Flausen, sondern auch den Dialekt austreiben muss. Schließlich ist es so weit, der große Abend steht bevor. Doch eine Sache ist bei der Premiere anders als bei den zahlreichen Proben: Julia wacht nicht mehr auf...

Die Geschichte hat mir gefallen, der Anfang zieht sich für mein empfinden etwas in die länge, es dauert eine ganze Weile bis etwas passiert. Dennoch ist es spannend, denn wir lernen die Akteure und deren befinden etwas kennen.
Ich hatte das Gefühl das das Theaterstück bei einigen Einwohnern beider Dörfer doch zum langsamen umdenken angregte. Bis es dann zum großen Knall kam, da war Seitens Aller auch gleich schon ein Täter gefunden, nur Fritz glaubte an seine Unschuld und begab sich auf die Suche nach dem wahren Mörder.... 
Spannung baut sich langsam auf, den Showdown am Ende fand ich gelungen, auch wenn dieser nicht wirklich überraschte.
Gefallen haben mir die Shakespeare-Zitate, die passten jedesmal perfekt rein, auch die Bezüge zur Politik, die zu der Zeit Aktuell war wurde gut in die Geschichte integriert.

Mit Fritz bin ich leider nicht wirklich warm geworden, ich fand seinen Alkoholkosum ein wenig nervig.
Alle Charaktere werden gut beschrieben, wir bekommen ein Gutes Bild von den mitwirkenden Charakteren.
Die Beschreibungen der Schauplätze fand ich gelungen, man konnte sich alles sehr gut vorstellen.
 
Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Das wenige eingebaute fränkische Dialekt hat mir gefallen, es passte auch zur jeweiligen Situation und dem der es spricht. Lesen tun wir leider nur aus einer Sicht, aus die von Fritz, gerne hätte ich auch dem Kommissar etwas über die Schultern geschaut.

Da mir "Wintersommer" ein paar schöne Lesestunden beschert hat, kann ich es nur empfehlen.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

schwarzwal-baar-kreis, gedächtnisverlust, krimi, adel, familienprobleme

Tödliches Vergessen

Sonja Kindler
Flexibler Einband: 199 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag, 01.06.2016
ISBN 9783845919287
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Tödliches Vergessen" ist eine spannendes Geschichte, ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen...

Der Klappentext sagt schon sehr viel, und macht vorallem neugierig.

Eigentlich hat Sylvia Gräfin von Hardenberg allen Grund mit ihrem Leben zufrieden zu sein: Ihr Mann betet sie an, sie führen ein gut gehendes Import/Export-Geschäft und sie wird in der Familie und im Bekanntenkreis hoch geschätzt. Aber dann findet sie sich plötzlich in der geschlossenen Abteilung eines Sanatoriums wieder: Sie steht unter Mordverdacht, doch sie kann sich an nichts erinnern. Aufgrund eines Zufalls gelingt ihr die Flucht. Auf eigene Faust versucht sie nun, die Wahrheit herauszufinden.


Viel Zeit wird nicht verloren, denn gleich zu Beginn ist man mit dem Hauptkommissar Kirschner schon mittendrin im Geschehen.
Was für eine Geschichte um Sylvia, ist sie eine Mörderin, oder nicht? Diese Frage stellt sich eigentlich nur der Leser, denn für die Beamten ist es schnell klar das Sylvia eine Mörderin ist, doch auch die sind nur Menschen, und können sich irren...
Sylvia kann sich nicht erinnern, das ihr Glück, denn so kommt sie in ein Sanatorium und nicht ins Gefängnis. Sylvia hat sehr viel Glück, denn von da aus gelingt ihr die Flucht, und die Suche nach der Wahrheit beginnt. Auf ihrer Flucht und ihrer Suche ist sie nicht alleine, sie lernt Bianca kennen, diese Unterstützt sie wo und wie sie nur kann...

Ob Sylvia es war, oder doch nicht, da war ich während des lesens zwiegepalten, ich konnte sie nicht richtig einschätzen, sie hatte einen Grund gehabt, ja, aber da war sie nicht die einzige gewesen, es gibt da noch mehr Leute die während der Tatzeit anwesend waren... Das ganze löst sich zum Ende hin alles auf, und nimmt dann doch noch eine, für mich, ganz unerwartete Wendung.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Jeder hat seine Ecken und Kanten. Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Die Beschreibungen der Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, angenehm und flüssig zu lesen. Wir lesen dies Geschichte um Sylia nicht nur auch Sylvias Perspektive, wir erleben auch Sichtweisen von ihrem Ehemann, oder anderen Familienmitgliedern, sowie der Sicht der Polizei. Die Perspektivenwechsel stören keineswegs, das steigert die Spannung.
Die 199 Seiten sind in 42 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Ich kann das selber lesen von "Tödliches Vergessen" nur empfehlen, mir hat das Buch ein paar schöne und spannende Lesestunden beschert.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

band 1

Schattenjunge

Carl-Johan Vallgren , Christel Hildebrandt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.08.2016
ISBN 9783453438781
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Schattenjunge" ist der Erste Band über Danny Katz und Eva Westin, erzählt uns nicht nur einen kleinen Teil ihrer Vergangenheit sondern auch die grausamen Machenschaften eines mächtigen Familienimperiums.

In den überfüllten Gängen der Stockholmer U-Bahn versucht ein Vater, mit seinen Kindern den Zug zu erreichen. Sie sind spät dran, der Jüngste im Kinderwagen brüllt, sein siebenjähriger Bruder weigert sich, mit dem Fahrstuhl zu fahren. Er quengelt so lange, bis eine fremde Frau anbietet, ihn die Treppe mit hinaufzunehmen. Widerstrebend willigt der Vater ein. Er sieht seinen Sohn nie wieder. Viele Jahre später verschwindet auch der Bruder des Jungen unter mysteriösen Umständen. Danny Katz wird von der Frau des Verschwundenen auf den Fall angesetzt. Und er ist nicht allein. Je tiefer er in die Machenschaften eines mächtigen Familienimperiums eintaucht, umso komplexer wird der Fall...


Gleich von der Ersten Seite sind wir mittendrin, die Geschichte beginnt mit der Entführung des kleinen Kristoffers im Jahre 1970, danach springen wir gleich ins Jahr 2012 wo Joel spurlos verschwunden ist, und dessen Frau Kontakt zu Katz aufnimmt, Katz, ein Ex-Junkie ist ein alter Militärkamerad von Joel und soll sich nun auf die Suche nach ihm machen, denn die Polizei hat die Suche eingestellt, da für diese kein Verbrechen vorliegt.

In dieser Geschichte erhalten wir Einblicke in grausame menschliche Abgründe,  unvorstellbare Drogenabgründe und in mystische Voodoo-Zaubereien.
Spannung wird sehr schnell aufgebaut, wird Stellenweise leider immer mal wieder unterbrochen, baute sich aber aber auch recht flott wieder auf.
Leider kommt nicht immer alles überraschend, es ist Stellenweise schon Vorhersehbar was als nächstes passiert.

Die Charaktere wurden alle sehr gut beschrieben und wirken recht authenthisch. Jeder hat seine Ecken und Kanten. Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Ob ich Katz sympathisch finde oder nicht, das weiß ich jetzt am Ende immernoch nicht, er ist ein interessanter Charakter, mit einer interessanten und nicht schnell erzählten Vergangenheit, dem ich gerne gefolgt bin. Sympathischer war mir da schon Eva gewesen, mitgefiebert habe ich aber mit allen beiden.
Die Schauplatzbeschreibungen fand ich auch sehr gelungen,nicht zu ausschweiffend, man konnte siech die Umgebung sehr gut vorstellen.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, angenehm und flüssig zu lesen. Die verschiedenen Perspektiven aus denen wir lesen dürfen, steigern die Spannung, und stören den Lesefluss in keinster Weise.
Erzählt wird die Geschichte in Zwei Strängen, einmal begleiten wir Katz, und auf der anderen Seite schauen wir Eva, einer Staatanwältin über die Schulter.

Da mir "Schattenjunge" ein paar spannende Lesestunden beschert hat, kann ich es nur empfehlen selber zu lesen.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

abgebrochen, 01/2016

Der Kreis des Todes

Steve Mosby , Doris Styron
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.09.2015
ISBN 9783426304501
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Der Kreis des Todes" ist mein Erstes Mosby den ich gelesen habe, ich fand den Klappentext anprechend und war sehr gespannt auf die Geschichte die mich erwartet.

Nach dem Tod seiner Frau Marie wollte Alex einfach nur vergessen. Lediglich seine Freundin Sarah hielt ihn noch aufrecht. Nun ist sie ermordet worden. Die Polizei hat zwar ihren Mörder, nicht aber ihre Leiche. Die Suche danach führt Alex in erschreckende Abgründe der menschlichen Seele.
Detective Kearney geht es nicht anders. Er jagt einen Killer, der Frauen umbringt, indem er sie über Tage hinweg langsam verbluten lässt. Seine Ermittlungen führen Kearney in eine Welt dunkler Begierden, von der er nichts geahnt hatte, in der die üblichen Regeln nicht gelten – und in der das eigene Leben nur das Erste ist, was man verliert …


Es ist spannend, und leider teilweise auch leicht verwirrend wo Alex da hinein gerät, man muss wirklich am Ball bleiben mit dem lesen, setzt man zu lange Pausen ein, verliert man recht schnell den Faden.
Eigentlich haben wir hier zwei Geschichten, wir haben zwei Handlungsstränge, zum einen Alex und seine Suche nach Antworten und zum anderen den recht unübersichtlichen Fall von Kearny und Todd... wie das nun Alles zusammen passt, ja, das habe ich mich die ganze Zeit über gefragt, aber nach einigen Verwirrungen fängt es langsam an sich alles zu fügen, und man versteht die Zusammenhänge, die Fragen beantworten sich, und die Handlungsstränge treffen sich. Einiges ist Vorhersehbar gewesen, aber es gibt auch einige Überraschungen.
Spannung wird schon auf den Ersten Seiten aufgebaut, diese bleibt die ganze Geschichte über vorhanden, baut sich Stellenweise rasant weiter auf, oder flaut langsam wieder ab, aber weg ist sie nicht.

DIe Charaktere wurden alle sehr gut beschrieben, zu jeden bekommen wir ein gutes Bild.
Auch wenn Alex uns aus seiner Sicht erzählt was ihm widerfahren ist, und ihm gerade widerfährt, ist es mir leider nicht gelungen einen Draht zu ihm zu finden.
Bei Kearney und seinem Kollegen Todd war es nicht anders, ich habe sie gerne in ihren Ermittlungen begleitet, es war auch spannend, aber einen Draht habe ich zu ihnen leider auch nicht finden können.

Die Beschreibungen sind gelungen, man konnte sich die Protagonisten und Schauplätze gut vorstellen.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich trotz der Perspektivenwechsel flüssig lesen.
Die 427 wurden in 4 Teile und 50 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Trotz einiger Verwirrungen hat mir "Der kreis des Todes" recht gut gefallen, denn langweilig wurde es mir definitiv nicht, daher kann ich es empfehlen sich es sich selber mit dem Buch gemütlich zu machen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Liebe gehört zum Handwerk: Zwölf Geschichten mit Herz

Kuschelgang , Ashan Delon , Caitlin Daray , Chris P. Rolls
E-Buch Text: 490 Seiten
Erschienen bei null, 27.05.2016
ISBN B01GAC3ERW
Genre: Sonstiges

Rezension:

12 homoerotischen Geschichten mit dem Thema : "Liebe gehört zum Handwerk" beherbergt diese Antholgie der Kuschelgang.

Die Geschichten sowie die Schreib- und Erzählstile sind so verschieden wie deren Autoren es sind, und doch handeln sie alle von Liebe und Handwerk.
Es gibt humorige, romantische und dramatische Geschichten, für jeden Geschmack ist was dabei.
Ich finde das sie alle das Thema der Anthologie sehr gut getroffen haben, es gab auch lkeine Geschichte die mir nicht gefallen hat.
Man findet sich als Leser sehr schnell in die Geschichten ein, sie lassen sich alle flüssig lesen, und die Charaktere werden sehr gut beschrieben, und es sind wirklich auch zwölf verschiedene Handwerkerberufe in die wir je einen kleinen Einblick erhaschen können. Natürlich gibt es auch
Es gibt nicht immer ein Happy End, ich fand die Enden passten immer super zum Verlauf der jeweiligen Geschichte.

Auf die Inhalte der Geschichten möchte ich nicht eingehen, denn ich kann mich nicht so kurz halten, das sich das lesen hinterher noch lohnen würde.
Folgende Geschichten und Autoren sind dabei:

1. „Zweite Chance“ von Kataro Nuel
2. „Maßnahmen“ von Ashan Delon
3. „Unversehrt“ von Jobst Marenhorst
4. „Der verrückte UhrHutMacher“ von Caitlin Daray
5. „Herzenblicke“ von Cat T. Mad
6. „Come di pietra – Wie aus Stein“ von Moritz Berg
7. „Es gibt doch schwule Frisöre!“ von Ashan Delon
8. „Unsicherheiten und Herausforderungen“ von Karolina Peli
9. „Ohhh Noah!“ von Juli D Finn
10. „Süßigkeitengrinch“ von Sandra Black
11. „Alles Handarbeit“ von Chris P. Rolls
12. „Engel in neongrün und rot“ von Ashan Delon

Ich hatte ein paar sehr schöne Lesestunden mit dieser Anthologie der Kuschelgang, und kann diese nur empfehlen.


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129 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

berlin, psychothriller, schuld, thriller, unfall

Schuld bist du

Jutta Maria Herrmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.06.2016
ISBN 9783426518519
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Schuld bist du" ist ein spannender Psychothriller, der sich, hat man einmal mit lesen begonnen, nur sehr schwer aus den Händen legen lässt.
Am Besten etwas Zeit nehmen, ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen, denn pausieren ist wirklich sehr schwer.

"Schuld bist du!" - Diese mit Blut an eine Fensterscheibe geschmierte Botschaft findet der Journalist Jakob Auerbach in seiner leergeräumten Wohnung vor, als er von einer Dienstreise zurückkehrt. Von seiner Frau Anne und der kleinen Tochter Mia fehlt jede Spur. Auf der Suche nach ihnen hetzt er durch die nächtlichen Straßenschluchten von Berlin, ohne zu ahnen, dass er selbst der Gejagte ist.

In "Schuld bist du" geht es um drei Menschen, deren Schicksale durch ein furchtbares Ereignis in
der Vergangenheit eng miteinander verknüpft sind, und die getrieben von
Schuld und Rachegedanken unaufhaltsam einem Abgrund entgegen taumeln.
Ein Vater – getrieben von der Sorge um seine
verschwundene Frau und seine kleine Tochter hetzt durch das nächtliche
Berlin ohne zu ahnen, dass er selbst der Gejagte ist
Eine Mutter – zerrissen vom Hass auf den Menschen, der ihr einziges Kind auf dem Gewissen hat, schmiedet einen teuflischen Racheplan
Eine Frau
– gefangen zwischen dem Versprechen, tödliche Rache zu üben und ihrem
beruflichen Ethos Menschen zu retten, gerät zwischen alle Fronten.


Zum Inhalt der Geschichte möchte ich nicht wirklich etwas sagen, ich denke der Klappentext reicht schon völlig aus, um neugierig auf die Geschichte zu werden, ich halte mich nur selten kurz, und dann würde sich das lesen nicht mehr lohnen und das wäre sehr schade, denn es lohnt sich wirklich dieses Buch zu lesen.
Genauso ist es mit den Charakteren, ich würde gerne was zu Jakob sagen, oder zu der Frau, die den Zweiten Erzählstrang benutzt, aber wenn ich anfange diese näher zu beschreiben, dann vermassel ich euch den Lesespaß, denn dann würde es kaum noch was zum miträtseln geben, und das wäre Schade, denn man kann sich sehr gut während des lesens den Kopf über das passierte zerbrechen, und das ist etwas was einfach Spass macht und die Spannung steigert.

Zu Beginn war es erst ein wenig verwirrend, denn diese Geschichte wird in Zwei Handlungssträngen erzählt, die auf den Ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, dem ist aber aber nicht so, diese beiden Stränge laufen zum Ende nahtlos ineinander über, und liefern ein spannendes Finale, das keine Fragen offen lässt. Man muss also nur am Buch bleiben, es lohnt sich.

Die Charaktere wirken alle authentisch und werden dem Leser sehr gut beschrieben, wir bekommen von jedem mitwirkendem Protagonisten ein gutes Bild gelifert.
Auch die verschiedenen Schauplätze und Handlungen werden sehr gut beschrieben, man hat alles förmlich vor Augen, also Kopfkino an, es sind nicht immer schöne Bilder, aber es ist ja auch ein Thriller, und keine Lovestory ;)

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, die Geschichte liest sich flüssig.
Die 349 Seiten wurden in ein Prolog, sowie 49 unterschiedlich lange Kapitel und Epilog unterteilt.

Ich hatte mit "Schuld bist du" ein paar sehr spannende und unterhaltsame Lesestunden, kann das selber lesen nur empfehlen!

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husum, theodor storm, sekte, historischer krimi, nordsee

Der Nordseespuk

Tilman Spreckelsen
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.05.2016
ISBN 9783596034413
Genre: Krimi und Thriller

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725 Bibliotheken, 35 Leser, 1 Gruppe, 131 Rezensionen

thriller, mord, zug, paula hawkins, alkoholismus

The Girl on the Train

Paula Hawkins
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Doubleday, 29.01.2015
ISBN 9780857522313
Genre: Krimi und Thriller

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

thriller, krimis, krimi kanada, ebook, unfall mit fahrerflucht

Versunken

Cheryl Kaye Tardif
E-Buch Text
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 20.04.2016
ISBN 9783958351479
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Versunken" ist mein Erstes Buch von Cheryl Kaye Tardif welches ich gelesen habe, aber es wird nicht das letzte sein...
Für diesen Thriller braucht man ein wenig Zeit, denn pausieren fällt nur sehr schwer, ist man ertmal richtig drin, dann mag man den Reader garnicht mehr aus den Händen legen...

Zum Inhalt selber möchte ich nichts  erzählen, denn ich denke der Klappentext sagt schon sehr viel über die Geschichte aus, und ich würde nur zuviel erzählen.

Zwei Fremde, zwei Schicksale, eine Angst.
Kummer und Verlust sind Marcus Taylors tägliche Begleiter geworden. Erst verlor er durch einen tragischen Autounfall seine Frau und seinen Sohn, wenig später durch Depressionen und Tablettensucht auch noch seine vielversprechende Karriere als Rettungssanitäter. Nun arbeitet er als Telefonist in der Notfallzentrale – für ihn der einzige Weg, etwas von seiner Schuld zurückzuzahlen. Bis er einen Anruf bekommt. Von einer Frau, die in ihrem Auto eingeschlossen ist …
Rebecca Kingston sehnt sich nach diesem Wochenendausflug, an dem sie in Ruhe über die drohende Scheidung von ihrem gewalttätigen Ehemann nachdenken will. Doch als sie ein mysteriöser Lastwagen von der Straße und in einen Fluß abdrängt, findet sie sich eingeklemmt hinter dem Lenkrad ihres Wagens wieder. Weder kann sie sich befreien, noch ihren beiden Kindern auf der Rückbank helfen. Ihr einziger Rettungsanker ist ihr Handy, dessen Batterie zur Neige geht, und die beruhigende Stimme eines Fremden, der ihr verspricht, dass alles gut werden wird …

Es ist eine spannende Story, es dauert etwas bis es endlich los geht, denn der Leser lernt in den Ersten Kapiteln ersteinmal Marcus und Rebecca ein wenig kennen. Aber es lohnt sich wirklich am Reader zu bleiben, denn dann geht's endlich los, die Handlungsstränge verbinden sich, Spannung baut sich auf und zieht sich mal steigernd und leicht abflauend durch die ganze Geschichte, wir durchleben ein Wechselbad der Gefühle zwischen Angst, Hoffnung, Trauer und Liebe.
Man fragt sich die ganze Zeit wer so etwas tut, eine kleine Familie von der Straße abzudrängen... wer steckt hinter dieser grausamen Tat? Im Kreise der Verdächtigen tummeln sich nicht sehr viele, und das Motiv ist auch sehr schnell klar, dennoch ist es spannend und das pausieren wird mit jeder gelesenen Seite auch nicht einfacher.

Ich muss gestehen, das Marcus mich zu Anfang etwas genervt hat, das baden in Schuldgefühlen hat ihn mir nicht sonderlich sympthisch oder gar näher gebracht, es hat sich aber mit der Zeit geändert, im Laufe der Geschichte hat er eine tolle Wandlung vollbracht, am Ende ist er kaum noch wiederzuerkennen.
Rebecca dagegen hatte ich sofort ins Herz geschlossen, eine leicht naive, aber sympathische Frau und Mutter von zwei niedlichen Kindern.
Alle Charaktere wirken authentisch, werden dem Leser sehr gut beschrieben, man erhält ein sehr gutes Bild von den mitwirkenden Personen.
Auch die Schauplatzbeschreibungen sind gelungen, Kopfkino an, und man hat die Schauplätze sowie die Personen dirket vorm Auge.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, locker und flüssig ist die Geschichte zu lesen. Erzählt wird aus zwei Perspektiven, einmal von Marcus und von Rebecca. Der Perspektivenwechsel stört aber keineswegs den Lesefluss.
Das Kopfkino kann man auch anschalten und laufen lassen.
Die 369 Seiten wurden in ein Prolog, 51 unterschiedlich lange Kapitel und in ein Epilog unterteilt.

Ich kann "Versunken" von Cheryl Kaye Tardif nur empfehlen, mir hat die Story ein paar schöne und spannende Lesestunden beschert.

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ostsee, krimi, entführung, mord, mädchenhandel

Todesstrand

Katharina Peters
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 19.01.2017
ISBN 9783746632735
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Todesstrand" ist ein spannender und unterhaltsamer Kriminalroman der ohne viel Blutvergiessen auskommt, und der an perfiden Abgründen kratzt aber nicht ganz hineintaucht...

Emma Klar war eine leidenschaftliche Polizistin. Bis ein Einsatz gegen einen Mädchenhändlerring furchtbar schieflief. Sie war eine Nacht in der Gewalt von Teith und seinen Männern. Nun hat sie sich ins beschauliche Wismar zurückgezogen – angeblich als Privatdetektivin. Aber eigentlich nutzt sie die Fassade für verdeckte Ermittlungen. Ihr erster Fall in der Detektei erscheint harmlos. Ein Mann glaubt nicht, dass seine sechzehnjährige Tochter sich umgebracht hat.
Routiniert macht sich Emma an die Arbeit. Bald findet sie heraus, dass noch andere junge Frauen verschwunden sind – und sie stößt auf einen Namen, der sie beinahe in Panik versetzt: Teith


Die Story ist spannend und packend, hat man einmal angefangen zu lesen, fällt das pausieren sehr schwer, denn man möchte nur gerne wissen wie es weitergeht.
Spannung ist von anfang an gegeben und zieht sich bis zum Schluss durch die ganze Geschichte.
Der Showdown war super, aber er hätte gerne noch mehr an Spannung  vetragen können. Das Ende kam mir danach irgendwie zu abrupt, da hätte ich mir evtl. noch etwas "mehr" gewünscht.
Aber vielleicht gibt es ja noch ein Wiedersehen mit Emma?

Die Charaktere wurden sehr gut beschrieben und wirken recht authenthisch. Jeder hat seine Ecken und Kanten. Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Emma war mir gleich auf anhieb sympathisch, mit ihr muss man mitfiebern, es bleibt einen nichts anderes über, aber auch die ihr zur Seite gestellten Kollegen muss man einfach mögen.
Auch die Beschreibungen der Schauplätze ist gelungen, man konnte sich alles sehr gut vorstellen.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, angenehm und flüssig zu lesen. Die verschiedenen Perspektiven aus denen wir lesen dürfen, steigern die Spannung, und stören den Lesefluss in keinster Weise.
Die 256 Seiten wurden in Prolog und 21 verschieden lange Kapitel unterteilt.

Emma und ihre Leute haben mich sehr gut unterhalten, ich hatte ein paar spannende Lesestundenn, kann das selber lesen daher nur empfehlen.

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