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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

tabu, kriminalroman, lübeck, krimi, spannend

Das falsche Tabu

Anke Messerle
Flexibler Einband
Erschienen bei CW Niemeyer, 22.08.2017
ISBN 9783827194763
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

cyberattacke, fenster, finnisches buch, finnland, computernerd

Das Fenster

Pauliina Susi , Stefan Moster
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 05.05.2017
ISBN 9783423261449
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein aktuelles und sehr interessantes Thema wird in "Das Fenster" behandelt, Privatsphäre und Datenschutz im Netz, in wie weit können Häcker das reale Leben anderer Leute beeinflussen?
Neugierig hat mich der Klappentext gemacht, denn er verspricht sehr viel Spannung...

Leia Laine (35) soll Leiterin einer Helsinkier Beratungsstelle für sexsüchtige Männer werden. Nach einem Talkshowauftritt geht ein hasserfüllter Shitstorm auf sie nieder, sie bekommt Drohungen per SMS, kurz darauf werden ihre Konten gesperrt. Doch von wem?
Der abgedrehte Hacker »Land-0, der größten Spaß daran hat, virtuelle Grenzen zu überschreiten, hat es auf sie abgesehen. Doch nicht nur er …
Leia ahnt nicht, dass es letztlich um ein hochbrisantes Skype-Video geht, auf dem der Justizminister zu sehen ist und das sie selbst im Besitz haben soll – bis es fast zu spät ist: Ihre 16-jährige Tochter Vivii gerät ins Fadenkreuz der Verfolger …

Ich fand den Ersten Teil sehr langatmig und trocken, es hat wirklich  sehr lange gedauert bis die Geschichte an Fahrt und Spannung  aufgenommen hat, ab da war das Buch dann aber schwer aus den Händen zu legen, nur schade es so spät erst richtig losging.

Im Ersten Teil lernen wir erstmal die hier Mitwirkenden Protagonisten kennen, erleben die Talkshow mit Leia und den anschliessenden Shitstorm gegen sie mit. Unter anderem lernen wir  noch Tochter Vivii, den Hacker "Land-O" und den Justizminister kennen.
Warm wurde ich leider mit keinem der Charaktere, dennoch hat es mir, ab der Zweiten Hälfte der Geschichte, gefallen Leia und Vivii zu begleiten.

Im Zweiten Teil nimmt der Thriller dann endlich an Fahrt und Spannung auf, und Puzzleteile fügen sich langsam.
Wir erleben zwei Showdowns, wo langsam drauf hingearbeitet wird, diese sind spannend, und passend zum rest der Geschichte.

Die Beschreibungen der Schauplätze und auch die der Handlungen fand ich gelungen. Die Charaktere blieben leider etwas blass, den hat's einfach an Tiefe gefehlt.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, wir lesen die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, das stört aber nicht den Lesefluß, das lockert die Story auf, und steigert, vorallem zum Ende hin die Spannung.

Die 527 Seiten sind unterteilt in 3 Teile, die insgesamt 91  verschieden lange Kapitel beinhalten.

Trotz langer Anlaufzeit hat mich der Thriller gut unterhalten.

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19 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

mord, brandanschlag, kakerlakenanschlag, männer-yoga-gruppe, mord aus eifersucht

Muscheln, Mord und Meeresrauschen

Christiane Franke , Cornelia Kuhnert
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.03.2018
ISBN 9783499273582
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Muscheln, Mord und Meeresrauschen" ist nach  "Mörderjagd mit Inselblick" ,"Miss Wattenmeer singt nicht mehr" , "Der letzte Heuler"  und  "Krabbenbrot und Seemannstod" der Fünfte Ostfriesen-Krimi des Autorenduos Christiane Franke & Cornelia Kuhnert, in dem Henner, Rosa und Rudi mit Leib und Seele ermitteln.
Man kann diesen Krimi auch lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, denn es sind alle Fünf in sich abgeschlossene Fälle, nur das Privatleben geht natürlich weiter, aber selbst da dürfte man auch ohne Vorkenntisse gut mit kommen. Wobei ich die Ersten Vier  Teile auch sehr empfehlen kann :)

Darum geht's:
Großbrand in Neuharlingersiel. Bei einem Feuer auf der Baustelle des neuen Entspannungszentrums «Meeresrauschen» kommt ein polnischer Arbeiter ums Leben. Der Investor Johann Gehrken tönt auf der Jahresversammlung des Boßelvereins laut herum, er wisse, wer den Brand gelegt hat. Nur wenige Stunden später ist er tot. Die Kripo in Wittmund verdächtigt den örtlichen Bauunternehmer, doch Lehrerin und Hobby-Detektivin Rosa Moll hat einen anderen Verdacht. Gemeinsam mit ihren Freunden, Dorfpolizist Rudi und Postbote Henner, krempelt sie die Ärmel hoch und macht sich daran, auch diesen Fall zu lösen.

Wer letztendlich wirklich hinter dem Brandanschlag, und dem Mord an Johann Gehrken steckt, das erfahren wir zum Schluß. Verdächtige mit den passenden Motiven haben wir einige, das miträtseln machte wieder sehr viel Spaß.
Spaß und Spannung haben wir von der Ersten bis zur Letzten Seite, denn wir haben nicht nur die Fälle ( hängen die irgendwie zusammen? ) die gelöst werden wollen, und für Spannung sorgen, Spaß haben wir auch, denn die Männer haben das Yoga fü sich entdeckt... warum nur? ;)

Die Hauptcharaktere, Rosa, Henner und Rudi haben sich im Vergleich zu den Ersten Büchern kaum verändert, die drei sind immernoch richtige Sympthieträger. Die Dialoge sind auch hier wieder sehr unterhaltsam.
Als Nebencharaktere haben wir Bekannte Gesichter, aber auch einige Neue kommen dazu. Alle werden uns gut beschrieben, es sind auch nicht so viele, man kann sie alle gut auseinander halten und zuordnen.
Auch die Beschreibungen der Handlungen und der Schauplätze haben mir gefallen, ich hatte alles genau vor Augen - Kopfkino anschalten und laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil der beiden Autorinnen hat mir auch hier wieder gefallen, locker und sehr humorvoll, man merkt nicht das die Geschichte nicht nur aus einer Feder stammt.
Die 332 Seiten wurden in 6 verschieden lange Kapitel (Wochentage)  einem Prolog und Epilog eingeteilt. Die Kapitel sind wie ein Tagebuch eingeteilt, zu lesen aus verschiednenen Perspektiven. Das lesen aus den wechselnden Perspektiven stört den Lesefluss aber nicht, das steigert nur die Spannung, die Geschichte lässt sich flüssig lesen.
Am Ende haben wir noch ein paar leckere Rezepte zum ausprobieren sowie eine kurze Personenbeschreibung der Charaktere.

Ich hatte wieder eine sehr schöne unterhaltsame Zeit in Neuharlingersiel bei Rosa, Henner und Rudi, kann das selber lesen nur empfehlen, und fiebere nu den nächsten Teil entgegen.

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

humor, mord, einsiedlerin, mordermittlung, provinz

Frauen, die Bärbel heißen

Marie Reiners
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 08.03.2018
ISBN 9783651025233
Genre: Humor

Rezension:

Neugierig hat mich ja der Titel gemacht, und der Klappentext tat sein übriges, da musste ich einfach lesen was Bärbel so passiert...

Bärbel Böttcher, 54, ledig, keine Kinder, von Beruf Tierpräparatorin, lebt mit ihrer Mischlingshündin Frieda im Haus ihrer toten Eltern abgelegen am Rand einer Kleinstadt. Sie hat weder Familie noch Freunde, und das ist gut so, denn Bärbel ist Eigenbrötlerin aus Überzeugung. Als sie eines Morgens mit Frieda spazieren geht, findet sie im Wald einen Toten, dem ein Stock im Auge steckt. Nachdem Bärbel wohl oder übel die Polizei verständigt und ihre Aussage gemacht hat, ist sie froh, wieder zu Haus auf dem Sofa zu sitzen und ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen: Verkaufssendungen im Shoppingkanal schauen. Bis es an der Tür klingt. Was es sonst nie tut. Und vor Bärbel eine Frau steht, die behauptet, die Ehefrau des Opfers zu sein und die Bärbel im nächsten Moment wenig charmant mit einem Elektroschocker außer Gefecht gesetzt hat. Dass das erst der Anfang allerlei sich überschlagender Ereignisse war, wird Bärbel schnell klar. Denn alsbald hat sie eine verletzte Schauspieler-Gattin (die Frau des Toten im Wald) im Keller, einen schnüffelnden Lokalreporter im Garten und unwillkommene Scherereien am Hals. Vorbei ist es mit dem beschaulichen Einsiedlerdasein, und Bärbel bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die neue Situation einzulassen.

Erzählen tut uns Bärbel hre Geschichte selber, aber nicht trocken,mit Charme und Witz, sie nimmt sich gerne selber auch mal auf die Schippe ;)

Man findet als Leser sehr schnell rein ins Geschehen, es fängt auch alles ganz harmlos an, denn Bärbel, die zurückgezogen lebt, findet beim Spaziergang mit Frieda einen Toten. Die Maschinerie der Polzeiermittlungen setzen sich in Gang, Bärbel juckt es eigentlich ja alles garnicht, bis sie selber, ohne das sie es eigentlich möchte,  immer weiter rein gezogen wird... Dank "Bambi" ändert sich ihr Leben von jetzt auf gleich um 180 Grad.... spannende Zeiten nicht nur für Bärbel, auch für uns... das Ende hat mir nicht wirklich gefallen, bleibt noch sehr viel offen, oder kommt da noch ein Teil mit Bärbel? Ich bin gespannt, könnt ja noch einiges passieren ;)

Bärbel gefiel mir von anfang an sehr gut, sie ist eine sympathische und humorvolle Frau, sie ist zwar ein wenig eigenartig, aber man gewöhnt sich schnell an sie, und erfährt auch im Laufe der Geschichte vieles über sie, was sie teilweise selbst erst neu in Erfahrung bringt.

Die Beschreibungen der Charaktere, Schauplätze und Handlungen sind detailliert, aber nicht ausschweiffend, man kann sich alles sehr gut vorstellen, also Kopfkino an und laufen lassen, auch wenn's zwischendurch nicht sehr schöne Szenen gibt, es lohnt sich trotzdem.

Der Schreib- und Erzählstil ist klasse, angenehm locker liest sich die Geschichte, gespickt mit viel Witz und Spannung lässt sie sich flüssig und zügig lesen.

Ich hatte ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden mit Bärbel und ihrer Geschichte, kann das selber lesen nur empfehlen.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

schmunzelkrimi, fredenbüll, hidde kist, krimi, dtv-verlag

Pannfisch für den Paten

Krischan Koch
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423217217
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach einem langen Jahr des wartens, ist es nun soweit, es geht wieder heiß her in Fredenbüll... Hat man einmal angefangen, kann man das Buch nur noch sehr schwer aus den Händen legen, also etwas Zeit einplanen wenn man zu lesen beginnt ;)
 
Man kann den "Pannfisch für den Paten" sehr gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, denn es sind alles in sich abgeschlossene Fälle, die Charaktere entwickeln sich aber natürlich weiter. Dennoch kann ich die Vorgänger "Rote Grütze mit Schuss", "Mordseekrabben", "Rollmopskommando", "Dreimal Tote Tante" und auch den "Backfischalarm" nur empfehlen, sie sind herrlich humorvoll und spannend zugleich.

In Fredenbüll herrscht Aufruhr: Auf dem Deichvorland werden mehrere Windräder installiert, was die Naturschützer im Dorf auf den Plan ruft. Sogar Oma Ahlbeck unterstützt die eilig gegründete Initiative "Sei (k)ein Frosch e.V.", die sich um die bedrohte Rotbauchunke sorgt. Eines Morgens steckt in dem noch feuchten Betonsockel eines Windrads ein Toter! Mischt da etwa der mysteriöse Unbekannte mit, der von lauter Männern in dunklen Anzügen bewacht wird? "Dat is BKA", weiß Polizeiobermeister Thies Detlefsen. Und wittert sofort einen ganz großen Fall.


Es kommt frischer Wind nach Fredenbüll, denn die Mafia erhält Einzug in das kleine Dorf an der Nordsee, aber nicht nur das, denn die Rotbauchunke will vor den Windrädern geschützt werden, und dann der Mord, und all die anderen erschossenen... Wirklich alle sind auf den Beinen, und Thies bekommt eine Menge zu tun, dies muss er nicht allein, denn Nicole kommt aus Kiel hinzu. Diesmal bleibt sie leider etwas Farblos, aber das fällt eigentlich auch garnicht wirklich auf, dafür sorgen all die anderen und die herrlich witzigen Dialoge die sich ergeben.
Spannung ist von Beginn an vorhanden, zieht sich mit ner guten Portion Witz und Charme durch die komplette Geschichte. Beim Showdown geht's  nochmal heiß her, aber zum Ende hin wird alles Aufgeklärt und nix bleibt offen.

Das Wiedersehen mit den Bekannten Charaktere hat mich gefreut, sie haben sich jeder weiterentwickelt, der eine mehr, der andere etwas weniger, Telje und Tadje werden erwachsen, ob da einer von beiden in Vaters Fußstapfen tritt?  :)
Neben den Bekannten Gesichtern lernen wir auch einige neue Leute kennen, diese werden uns sehr gut beschrieben, so viele sind es auch garnicht, man behält ganz gut den Überblick.
Ich würde mich freuen den einen oder anderen Neuling in Fredenbüll wiederzusehen, denn Tony und Kurt z.b. passen sehr gut in Fredenbüller Gemeinschaft, und sind ja nu auch schon voll integriert ;)

Die Handlungs- und Umgebungsbeschreibung sind detailliert, aber nicht zu ausschweiffend, genau richtig um das Kopfkino laufen zu lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist klasse, genau wie alle Vorgänger, ist auch die Geschichte gespickt mit viel Witz und Spannung, lässt sich flüssig und gut in einem Rutsch lesen.
Lesen tun wir aus verschiedenen Perspektiven, das steigert die Spannung.
Die 285 Seiten sind in 52 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.
Am Ende gibt es noch, wie in allen Bänden, das ein und andere Rezept zum nachmachen ;)

"Pannfisch für den Paten" ist, wie seine Vorgänger, ein toller Küsten-Krimi in dem viel Witz und nordischer Charme steckt. Mich haben die Bewohner sehr gut unterhalten, ich kann das selber lesen nur empfehlen.
Ich freue mich wie jedes Jahr auf einen weiteren Teil, der hoffentlich auch kommen wird :)

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58 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

missbrauch, dunkler wald, einsamkeit, entführte kinder, dunkelheit und finsternis

So dunkel der Wald

Michaela Kastel
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 15.03.2018
ISBN 9783740802936
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Neugierig hat mich der Buchtitel und das Cover gemacht, der Klappentext verrät nicht ganz so viel, macht aber schon neugierig.
"So dunkel der Wald" ist ein spannender und emotionaler Psychothriller der unter die Haut geht, und zum nachdenknen anregt.

Eine klaustrophobische Welt aus Gewalt und Angst.
Ronja und Jannik führen ein Leben ohne Zukunft, seit sie als Kinder von einem gewissenlosen Entführer tief in den Wald verschleppt wurden. Eines Tages gerät die Situation außer Kontrolle, und die langersehnte Freiheit ist zum Greifen nahe. Doch was so lange ein Wunschtraum war, erscheint ihnen plötzlich fremd und beängstigend. Und die Jagd auf sie hat bereits begonnen.


Hat man einmal erst angefangen mit lesen, kann man das Buch so schnell nicht wieder aus den Händen legen, viel zu spannend ist die Geschichte rund um Ronja, die uns hier von ihrem Leben im Wald berichtet.
Ronja und Jannik sind bei ihrem Entführer und Peiniger, den sie "Paps" nennen im tiefsten Wald aufgewachsen. Sie sind nun anfang zwanzig, und haben bis jetzt überlebt, was nicht viele der entführten Kinder schaffen. SIe haben Jahre der MIssahndlungen und Bestrafungen hinter sich.
Bei einem Fluchtversuch passiert das unvorstellbarste, und Ronja, Jannik, Nika, Theo und Hella sind Frei. Aber was bedeutet das?  Ronja, aber vorallem Jannik ist völlig überfordert, keiner weiß genau was mit ihnen passiert wenn sie zurück gehen, zurück wohin denn auch? Sie haben fürchterliche Angst von Konsequenzen, da sie sich mitschuldig fühlen am Schicksal der kleineren... Ob sie es schaffen aus dem Karussell auszubrechen?
Auf der anderen Seite lesen wir von der Polizei, die die Suche nach den verschwundenen Kindern nie aufgegebn hat, und ihnen Stück für Stück näher rückt.

Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und beschrieben, sowie auch die Beschreibungen der Handlungen und die der Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich trotz der Perspektivenwechsel und Rückblenden (Tagebucheinträgen) flüssig lesen.

Die 301Seiten wurden in 39 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Ich hatte eine spannende und nachdenkliche Lesezeit, kann das selber lesen nur empfehlen.

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

brutaler mor, entführungsfal, fabian prior , leben im albtrau, psychopathe

So kalt der Zorn

Melisa Schwermer
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 13.02.2018
ISBN B079T2GS71
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

bielefeld, krimi, stalker, kiosk, frauenpower

Yasemins Kiosk

Christiane Antons
Flexibler Einband
Erschienen bei GRAFIT, 19.03.2018
ISBN 9783894255824
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit "Yasemins Kiosk" hat Christiane Antons ein tolles Debüt geliefert, ein Krimi mit Spannung, Witz und Charme, es ist alles drin was ein Krimi braucht.

Das Leben muss man nehmen, wie es kommt – das haben alle drei gelernt: Dorothee Klasbrummel, Besitzerin eines Bielefelder Mehrfamilienhauses, hat seit fünfzehn Jahren ihre Wohnung nicht verlassen. Polizistin Nina Gruber wurde suspendiert und die junge lebensfrohe Kioskbesitzerin Yasemin Nowak sieht sich den zunehmend unheimlich werdenden Liebesbeweisen eines Stalkers ausgesetzt.
Als im Altpapiercontainer des Kiosks eine Leiche gefunden wird, tun sich die ungleichen Frauen zusammen und ermitteln auf eigene Faust. Primär, um sich von den eigenen Problemen abzulenken. Doch diese Rechnung geht nicht auf …


Da haben sich die Drei ja viel vorgenommen, sie wollen den Stalker von Yasemin stellen, und weil sie die Suche noch nicht auslastet wollen sie den Mörder von Adil suchen, denn anders wie die Polizei wissen die Drei das es nur Mord gewesen sein kann.
Wie sie es anstellen und was letztendlich dabei rauskommt, das muss man selber lesen, es lohnt sich, denn Spannung ist reichlich vorhanden, es gibt den einen oder anderen Schlagabtausch, und an Witz ist auch einiges vorhanden.
Den Showdown fand ich gelungen und passend zum Verlauf der Geschichte.

Die Charaktere wurden alle sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Mir war das Dreier-Gespann gleich von Anfang an sympathisch, alle total verschieden, jeder hat seine Macken man muss die Drei einfach mögen :)
Wir lernen die Nina, Doro und Yasemin und ihre Probleme nach und nach immer besser kennen und begleiten sie währenddessen bei ihren heiklen Ermittlungen.
Auch die Nebendarsteller werden und gut beschrieben.

Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen, am Besten Kopfkino anschakten und den Film laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir sehr gut gefallen, locker, gespickt mit einer kleinen Prise Humor, angenehm und flüssig zu lesen.
Wir lesen diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, hauptsächlich aber aus der von Nina, das stört den Lesefluß aber nicht, es steigert nur die Spannung.
Die 191 Seiten wurden in 43 unterschiedlich lange Kapitel plus Prolog unterteilt.

Ich hatte ein paar spannend schöne Lesestunden mit den Dreien, und kann das selber lesen nur empfehlen. Ob wir die Drei Damen nocheinmal Wiedersehen? Ich würde mich freuen.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

thriller, südtirol

Das Böse, es bleibt

Luca D'Andrea , Susanne Van Volxem , Olaf Roth
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei DVA, 26.02.2018
ISBN 9783421048066
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Das Böse, es bleibt" ist eine interessante und auch spannende Geschichte, das Buch lässt sich nur schwer aus den Händen legen.

Südtirol, im Winter. Marlene ist auf der Flucht, panisch steuert sie ihr Auto durch den Schneesturm. Im Gepäck: ein Beutel mit Saphiren, den sie ihrem skrupellosen Ehemann aus dem Safe entwendet hat. Wegener ist der Kopf einer mafiösen Erpresserbande, und Marlene weiß, dass er seine Killer auf sie hetzen wird. Da stürzt ihr Wagen in eine Schlucht. Marlene erwacht in einer abgelegenen Berghütte, gerettet von einem wortkargen Alter. Bei ihm und seinen Schweinen glaubt sie sich in Sicherheit vor ihrem Mann. Bald jedoch stellt sie mit Entsetzen fest, dass von dem Einsiedler eine noch größere Gefahr ausgeht …


Spannung ist von Anfang an vorhanden, zieht sich mal mehr mal weniger präsent durch die komplette Geschichte, zum Showdown steigert sie sich, da musste ich aufpassen etwas zu überlesen ;)


Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, mir sind sie allerdings nicht wirklich symapthisch gewesen. Ich weiß nicht warum, aber einen "Draht" habe ich weder zu Marlene noch zum Einsiedler aufbauen können, dennoch habe ich sie gerne begleitet, denn die Geschichte der beiden wareinfach interessant, und ich musste wissen wie es ausgeht.


Wir lesen die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, dies steigert die Spannung und lockert das ganze etwas auf. Es gibt auch einige Rückblenden, wo wir noch einiges mehr erfahren, diese fand ich recht passend eingebunden in das laufende Geschehen.


Die Beschreibungen der Schauplätze und auch die der Handlungen fand ich gelungen, ich konnte mir alles gut vorstellen; Kopfkino anschalten und laufen lassen.


Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, kurz und knackig, die Geschichte lässt sich trotz Perspektivenwechsel flüssig lesen.


Die 424 Seiten wurden in 119 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.



Mich hat "Das Böse, es bleibt" gut unterhalten und hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert.


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28 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

Nur das Böse

Koethi Zan , Verena Kilchling
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 29.12.2017
ISBN 9783651025141
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mich machte der Klappentext neugierig, ich war gespannt wie Julie es wohl schafft ihren Entführern zu entkommen...

Die Studentin Julie Brookman wird eines Nachts an einem Bahngleis überwältigt, betäubt, in einen Van gezerrt und verschleppt. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich auf einer abgelegenen Farm in Upstate New York. Ihr Entführer hält sie für »auserwählt«, und seine Frau Cora hasst sie vom ersten Moment an. Eingesperrt in eine Kammer ohne Tageslicht, fast ohne Nahrung und seelischen und körperlichen Qualen ausgesetzt, soll Julie gebrochen werden. Aber sie fügt sich nicht in ihr Schicksal, entwickelt einen ausgeprägten Überlebenswillen und ist irgendwann bereit, alles zu tun, um ihrem Gefängnis zu entkommen. Und Cora scheint ihr der Schlüssel zurück in ein freies Leben zu sein. Denn Cora weiß selbst, was es bedeutet, ein Opfer zu sein, und ihre Vergangenheit holt sie jetzt unaufhaltsam wieder ein.

Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt, zum einen aus der von Julie, dann aus der von der Entführerin Cora und von Adam, der seine entführte Schwester sucht.
Den Einstieg in die Geschichte fand ich gelungen, es fing alles sehr vielversprechend an, und Spannung baute sich auf. Doch dann, ich weiß nicht, passierte nicht mehr viel, und das was passierte machte irgendwie nicht viel Sinn, und die Autorin verlor sich meiner Meinung nach im falschen Erzählstrang.
Von Julie erfahren wir leider nicht viel was ihr in ihrer Gefangenschaft widerfährt, auch von Seiten der Entführer erfahren wir diesbezüglich nicht wirklich etwas.
Dafür lesen wir sehr viel in Coras Vergangenheit, und erfahren unter anderem wie sie aufgewachsen ist und wie sie letztendlich zu ihrem Mann James gefunden hat. Das war zwar interessant gewesen, hätte aber nicht so ausführlich sein müssen. Ich hatte das Gefühl mich mehr in der Vergangenheit von Cora zu befinden als in der Gegenwart.
Adam sucht seine vor 20 Jahren entführte Schwester, er steigert sich richtig rein in die Suche, für ihn gibt es nichts anderes, Adam lebt für die Suche, er hat auch schon sehr viel über sie und ihrem vermeintlichem Entführer rausgefunden.

Schade fand ich das die Geschichte der Entführung von Julie nur so dahinplättscherte, es einige Fehler von Seiten Cora gab, die sie hätten schon recht früh auffliegen hätten lassen müssen.
Dann kam es irgenwann langsam zum Showdown, dieser fing spannend und recht vielversprechend an, und dann war da eine vernarrte Charaktere die nochmal eben auf die schnelle eine Gehirnwäsche vollzog und zack war's vorbei. Ein Ende welches zwar irgendwie zum ganzen Verlauf passt, aber sehr viele Fragen offen lässt.

Mir war es nicht möglich einen Draht zu einem der Protagonisten zu finden, sie blieben alle recht undurchsichtig.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm locker, die Geschichte lässt sich zügig und flüssig lesen,.
Die 447 Seiten wurden in 54 verschienden lange Kapitel unterteilt.

Mich hat "Nur das Böse" leider nicht richtig packen können, aber Geschmäcker sind ja ein Glück verschieden.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Dornen und Disteln soll er dir tragen

Volker Pesch
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei CMZ, 08.11.2017
ISBN 9783870622794
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Dornen und Disteln soll er dir tragen" ist der Zweite Fall für den Polizeiseelsorger Tom Schroeder.

Wo die Peene in die Ostsee mündet und nachts wieder der Wolf jagt, ist wirklich Hinterland. Rapsfelder und Windparks prägen diese Landschaft. Drei Moorleichen am Waldrand sind ein Zufallsfund. Waren es russische Zwangsarbeiter aus den letzten Kriegstagen? Ein heikler Fall für die Greifswalder Kripo und für Polizeiseelsorger Tom Schroeder, zumal hochrangige Kreise darauf drängen, die Akte rasch zu schließen. Aber die neue Hauptkommissarin mit dem festen Händedruck stammt aus der Gegend, und manch einer im Dorf scheint sich zu erinnern. Nur redet niemand - bis ein Mord geschieht. Und plötzlich nimmt der Fall eine unerwartete Wendung, denn es gibt eine Verbindung zu den Toten im Moor.

Spannend, wer sind die Toten aus dem Moor? Wie lange lagen sie tatsächlich dort? Ist der Fall überhaupt lösbar? Sind noch Zeitzeugen aufzutreiben? Und was haben die Toten aus dem Moor mit dem aktuellen Mord zu tun? Alles Fragen auf die wir im Laufe der Geschichte auch Antworten finden werden.

Tom Schroeder scheint langsam angekommen zu sein, er bekommt eine Neue an seine Seite, Alba, naja, eigentlich bekommt er sie nicht direkt an seine Seite *gg* denn das ermitteln ist ja eigentlich nicht sein Beruf, scheint aber sene berufung zu sein, denn auch nach so vielen Rüffeln von oben, kann er es nicht lassen...

Auch hier gefällt mir Tom Schroeder sehr gut, immernoch sympathisch, er kommt ein wenig mehr aus sich raus, aber ich hoffe ja noch auf mehr Tom.
Mit Alba und Tina bildet Tom ein recht gutes Team, sie Ergänzen sich alle recht gut, vorallem sind mit die beiden auch sehr sympathsich.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, sind mal mehr mal weniger sympathisch, sie werden uns sehr gut beschrieben, so das wir uns zu jedem recht schnell ein eigenes Bild machen können.
Ich bin gespannt ob man den einen oder anderen Charakter hier in folgenden Bänden nochmal wiedersieht.
Auch die Umgebungsbeschreibungen und Handlungen werden sehr gut beschrieben, Kopfkino kann man anschalten und laufen lassen.

Mir hat der Schreib- und Erzählstil gefallen, die Geschichte liest sich trotz Perspektivenwechsel zügig und flüssig.
Die 270 Seiten wurden in 20 untreschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Auch mit seinem Zweiten Fall hat Tom Schroeder mich gut unterhalten, und bescherte mir ein paar spannende Lesestunden. Ich hoffe es kommt noch mehr von ihm.

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

korruption, polizeiseelsorger, politische intrige, seelsorger, kriminalroma

Denn wer da hat, dem wird gegeben

Volker Pesch
Flexibler Einband
Erschienen bei CMZ, 18.03.2017
ISBN 9783870621995
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Denn wer da hat, dem wird gegeben" ist der Erste Teil mit dem Polizeiseelsorger Tom Schroeder, der ganz firsch aus dem evangelischen Pfarrdienst ausgeschieden ist, und nun seinen Einstand bei der Greifswalder Polizei feiert.

Direkt an der Ostsee soll eine höchst mondäne Urlaubsanlage entstehen, die „Bernsteinstadt“, mit Wellnesshotels, Hafen und exklusiver Flaniermeile. Und diese Idee hat natürlich nicht nur Freunde, ganz im Gegenteil: Kleinbetriebe sollen verschwinden, eine skurrile Bürgerinitiative kämpft für den Erhalt der Küstenlandschaft und zwielichtige Investoren wollen sich das Grundstück unter den Nagel reißen. Tom Schroeder, der neue Polizeiseelsorger, stößt auf verborgene Netzwerke und die ganz alltägliche Korruption. Und findet nach und nach heraus,worum es wirklich geht.

Wer macht da was, und mit wem? Wer weiß davon und weiß doch nichts? Hier kann man sich nicht sicher sein wer da mit wem unter einer Decke steckt. Das finden wir zusammen mit Tom Schroeder heraus, der es zu Beginn nun wirklich nicht leicht hat.
Hier geht es um Kurruption, Skrupellosigkeit und Macht...Stellt sich zwischendrin die Frage, wem kann man noch trauen? Wer gehört denn da in den Behörden und von den Politkern in Greifswald noch zu den ehrlichen Leuten?
Nicht nur Tom Schroeder flattern die Augen und Ohren wie es zum Finale zu geht, auch der Leser kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Den einen oder anderen Zusammenhang kann man sich teilweise schon denken, aber wie es alles wirklich zusammenhängt erfahren wir zum Schluß.

Tom Schroeder gefällt mir sehr gut, doch hätte ich mir ein wenig mehr von ihm gewünscht, hätte ihn gerne noch näher kennengelernt, aber vielleicht kommt es noch in den nächsten Bänden?
Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, sind mal mehr mal weniger sympathisch, sie werden uns sehr gut beschrieben, so das wir uns zu jedem recht schnell ein eigenes Bild machen können.
Auch die Umgebungsbeschreibungen und Handlungen werden sehr gut beschrieben, Kopfkino kann man anschalten und laufen lassen.

Mir hat der Schreib- und Erzählstil gefallen, die Geschichte liest sich trotz Perspektivenwechsel zügig und flüssig.
Die 272 Seiten wurden in 21 untreschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Mich hat Tom Schroeder mit seinem Ersten Fall gut unterhalten, und ich freue mich schon auf den nächsten Fall  "Dornen und Disteln soll er dir tragen".

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(43)

75 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

krimi, claudius zorn, halle, halle/saale, mord

Zorn - Lodernder Hass

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.10.2017
ISBN 9783596297757
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Endlich geht's weiter, ein weiterer Fall für Zorn und Schröder!

Für Quereinsteiger ist es kein Problem, man muss die ersten Bände nicht kennen, um hier mit zu kommen, denn die Kriminalfälle sind alle abgeschlossen, nur das Privatleben der Ermittler läuft natürlich weiter... aber selbst als Quereinsteiger dürfte man ohne Probleme mitkommen.... Trotzdem kann ich die Vorgänger nur empfehlen, es lohnt wirklich diese zu lesen und so Zorn und Schröder von anfang zu begleiten.
Zorn und Schröder sind einfach klasse, sie sind ein tolles, und starkes Ermittlerteam, sie ergänzen sich recht gut, und hre Dialoge sind teilweise einfach nur zu schreien komisch...


Zum Inhalt möchte ich garnicht viel erzählen, denn ich denke der Klappentext sagt schon sehr viel aus.


Nach seiner schweren Verletzung im Einsatz arbeitet Hauptkommissar Claudius Zorn vorübergehend im Innendienst. Verändert hat sich aber wenig – sein Kollege und Vorgesetzter Schröder macht die Arbeit, Zorn raucht.
Eines Abends erwischt Zorn bei einem Spaziergang einen jugendlichen Brandstifter auf frischer Tat. Staatsanwältin Frieda Borck schickt den jungen Mann zu einem Psychologen, der ihm anbietet, sich einer offenen Therapiegruppe anzuschließen. Als ein Mitglied dieser Gruppe zu Tode kommt und andere Gruppenteilnehmer bedroht werden, nimmt Schröder undercover an den Sitzungen teil, um herauszufinden, was vor sich geht. Doch bald ist auch Schröder nicht mehr sicher, und Zorn muss blitzschnell handeln …


Die Geschichte wird uns aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, zum einen von Zorn, Schröder und Frieda Bork, zum anderen lernen wir hier einige Teilnehmer aus einer Therapiegruppe und deren Psychologen kennen. Somit nimmt die Geschichte ihren lauf,  Spannung baut sich schon sehr schnell auf, zieht sich auch durch die komplette Geschichte, den Showdown fand ich sehr gelungen, Spannung pur.


Die Charktere sind sehr unterschiedlich, wurden sehr gut ausgearbietet und beschrieben, und wirken authentisch, auch die Schauplätze sind in der Beschreibung gelungen. Am besten Kopfkino einschalten und laufen lassen.


Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm,  wir lesen aus verschiedenen Perspektiven, das stört den Lesefluss nicht, steigert nur die Spannung, die Geschichte lässt sich flüssig und zügig lesen.     Die 446 Seiten sind in 3 Teile aufgeteilt, diese sind in 70 verschiedenen Kapiteln unterteilt.


Ich hatte wieder ein paar sehr unterhaltsame und spannende Lesestunden mit Zorn und Schröder, und hoffe es kommen noch mehr spannende Fälle mit ihnen.


Einfach selber lesen und genießen!


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1.022 Bibliotheken, 53 Leser, 0 Gruppen, 162 Rezensionen

thriller, flugangst, sebastian fitzek, flugzeug, psychothriller

Flugangst 7A

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer, 25.10.2017
ISBN 9783426199213
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

berlin, philosophie, mord, strafverteidiger, entführung

Das Recht zu strafen

Ingo Bott
Flexibler Einband
Erschienen bei GRAFIT, 11.09.2017
ISBN 9783894254957
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich fand den Buchitel und sowie den Klappentext ansprechend, also musste ich das Buch lesen.

Strafverteidiger Max Faber ist ein Supertyp - findet zumindest er selbst. Er leitet eine gut gehende Kanzlei in Berlin, kommt bei Frauen an und die Presse liebt den smarten Juristen. Dass er vor allem finanzkräftige Klienten verteidigt, die in fragwürdige Aktivitäten verwickelt sind, stört ihn nicht. Jeder Mensch hat ein Recht auf Verteidigung, und wenn die Kanzlei dabei mediale Aufmerksamkeit bekommt, umso besser. Deswegen nimmt Faber ohne Zögern das Mandat des Hauptverdächtigen im Fall der sogenannten Philosophenmorde an. Die Presse berichtet in Dauerschleife über jenen Serienmörder, der seit Wochen sein Unwesen in der Stadt treibt und sich an den Toden berühmter Philosophen orientiert. Faber wittert kostenlose Werbung. Dass ausgerechnet die ehrgeizige Anna Sánchez-Amann den Fall verantwortet, die eine Klatschgazette jüngst zur "heißesten Staatsanwältin Berlins" gekürt hat, kommt dem Juristen sehr zupass. Doch als er und Anna sich auch außerhalb des Gerichtssaals näherkommen, bricht ein medialer Shitstorm über Faber herein. Während er feststellen muss, dass keineswegs jede Presse gute Presse ist, plant der Serienmörder bereits den nächsten spektakulären "Philosophenmord" …

Die Story ist spannend, wer steckt hinter dem "Philosophenmörder", und warum mordet dieser überhaupt? Warum orientiert er sich  an berühmten Philosophen? Viele Fragen kommen auf, diese werden aber auch alle spätestens zum Ende hin beantwortet.
Der Showdown ist gelungen, sehr spannend!

Spannung ist von Anfang an vorhanden, zieht sich auch mal mehr mal weniger präsent durch die komplette Geschichte.

Das Staatsanwältin Anna Sánchez-Amann zur "heißesten Staatsanwältin Berlins" gekürt wurde, wurde für mich persönlich etwas zu oft angeschnitten... Ich hätte nicht alle paar Seiten nochmal drauf Aufmerksam gemacht werden müssen.

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln, zum einen vom Strafverteidiger Max Faber, der einen Verdächtigen vertritt, und von der Staatsanwältin Anna Sánchez-Amann, die den Philosophenmörder sucht, von ihr bekommen wir auch ein paar Rückblenden erzählt (diese waren zu Beginn verwirrend). Ab und an kommt auch der Täter selber kurz zu Wort.
Wer gut aufpasst, der kommt schon vor der Auflösung drauf wer der "Philosophenmörder" ist, und was ihm dazu Bewegt hat.

Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, mir sind sie allerdings nicht wirklich symapthisch gewesen. Ich weiß nicht warum, aber einen "Draht" habe ich weder zu Faber noch zur Sánchez-Amann aufbauen können, dennoch habe ich sie gerne begleitet, denn der Fall an dem beide gearbeitet haben war spannend.

Die Beschreibungen sind gelungen, so kann man sich die Protagonisten und Schauplätze gut vorstellen. Das Kopfkino kann man anschalten und laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich trotz der Perspektivenwechsel und Rückblenden flüssig lesen.

DIe 444 Seiten wurden in 5 Teile (die jeweils in mehrere kleine Kapitel unterteilt sind) plus Epilog unterteilt.

Mich hat "Das Recht zu strafen" gut unterhalten und hat mir ein paar schlne Lesestunden beschert.


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99 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 35 Rezensionen

dresden, nachkriegszeit, russische besatzung, max heller, historischer krimi

Tausend Teufel

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423261708
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Tausend Teufel" ist nach "Der Angstmann" der zweite Fall für Max Heller. Es macht nichts, wenn man "Den Angstmann" nicht kennt, es sind in sich abgeschlossene Fälle, man kommt daher auch ohne Vorkenntnisse mit, dennoch kann ich den Vorgänger nur empfehlen, es lohnt ich hier beide zu lesen, denn beides sind spannende und fesselnde Kriminalromane aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, in dem Realität und Fiktion sehr nah beieinander liegen.


Dresden 1947: Im zweiten Jahr nach Kriegsende gehört die Stadt zur sowjetischen Besatzungszone und ist nach wie vor eine Trümmerwüste. Im klirrend kalten Winter wird das Leben beherrscht von Wohnungsnot, Hunger und Krankheit. Oberkommissar Max Heller wird von der neu gegründeten Volkspolizei an einen Tatort in der Dresdner Neustadt gerufen. Doch bevor er mit den Ermittlungen beginnen kann, wird der tot aufgefundene Rotarmist vom Militär weggeschafft. Zurück bleiben eine gefrorene Blutlache und ein herrenloser Rucksack, in dem Heller eine grauenhafte Entdeckung macht: den abgetrennten Kopf eines Mannes ...


Spannung ist von der Ersten bis zur Letzten Seite gegeben, wir sind gleich von anfang an mittendrinne im Geschehen.


Es ist nicht einfach für Max, ein Toter nach dem anderen, und kein(e) Mörder in Sicht, wer steckt dahinter, ist es einer, oder gar ganze Banden? Hängen die Morde irgendwie zusammen? Gab es Gemeinsamkeiten der Opfer?  Es ist nicht einfach mit den Ermittlungen, wem kann Max trauen, und wer spielt falsch?            Der Kriminalfall ist spannend, und sehr verworren, es dauert eine ganze Weile das auszuklamüstern, aber am Ende gibt alles einen Sinn, alles wird aufgeklärt und Fragen werden beantwortet.


Auch in diesem Teil gefällt mir der Mix aus Kriminalfall und Dresden im Nachkriegsjahr 1947. Stellenweise rückt der Kriminalfall in den Hintergrund, und die gegebenen Umstände zu der spielenden Zeit in Dresden und der Einwohner rücken in den Vordergrund. Ich fand diese Einblicke genauso spannend wie den Kriminalfall, langweilig wird's mit diesem Buch garantiert nicht.


Die Beschreibungen sind gelungen, man konnte sich die Protagonisten, die Schauplätze sowie die Handlungen sehr gut vorstellen. Das Kopfkino kann man anschalten und laufen lassen.


Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm und flüssig ist die Geschichte zu lesen. Die 365 Seiten sind in unterschiedlich lange Kapitel aufegeilt, die als Überschrift mit Tag und Tageszeit versehen sind.


Ich hatte ein paar spannende Lesestunden mit Max Heller, und kann das selber lesen daher nur empfehlen.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

thriller, gequälte seele, mord, mörder, falsche verdächtigung

Gequälte Seelen: Thriller

Melisa Schwermer
E-Buch Text
Erschienen bei null, 30.09.2017
ISBN B0763F56XQ
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Gequälte Seelen" ist nicht das Erste Buch von Melisa Schwermer welches ich verschlungen habe. Ich kann ihre Bücher über das Ermittlerduo Prior und Wendtner auch empfehlen, diese haben allerdings mit dieser Geschichte hier nichts zu tun.

»Die Angst vor ihm bereitete ihr beinahe körperliche Schmerzen.
Wie ein Tumor saß sie tief in ihren Eingeweiden und zermürbte sie.«
Die völlig abgemagerte Leiche einer jungen Studentin wird auf einem Parkplatz an der A3 gefunden.
Vor ihrem Tod wurde die Frau grausam misshandelt. Kurz darauf verschwindet eine weitere Studentin von der Uni Frankfurt. Natalie, eine ehemalige Kommilitonin der beiden, erkennt einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen.
Außer ihr bringt jedoch niemand die beiden Verschwundenen miteinander in Verbindung. Dann gerät Natalie plötzlich selbst ins Visier des irren Psychopathen und es scheint kein Entkommen zu geben.


Spannend ist es gleich von der Ersten Seite an, denn man ist als Leser gleich mittendrin in der Geschichte... Wenn das Buch mit einer unbeabsichtigten Leichenbeseitigung beginnnt, dann muss man doch am Ball bleiben und rausfinden was und wer dahinter steckt.
Wer dahinter letztendlich dahinter steckt konnte ich mir recht schnell denken, auch das warum wurde dann im Laufe der Geschichte noch gut aufgelöst.

Wir lesen diesen Thriller aus verschiednen Perspektiven, am meisten jedoch aus der der Studentin Natalie, eine sympathische junge Frau. Auch aus der Perspektive von Lars, der eindeutig Gesistig zurückgeblieben ist, und aus der Perspektive des Täters. Ein spannender Mix, dennoch der Par des Täters gerne etwas größer sein können.

Die Charaktere wurden alle sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Vorallem Lars hat mir sehr gut gefallen. Aber jeder hat hier seine Ecken und Kanten. Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, gespickt mit eine kleinen Prise Humor, angenehm und flüssig zu lesen.
Wir lesen diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, aber diese stören den Lesefluß überhaupt nicht, es steigert nur die Spannung.
Die 296 Seiten wurden in 36 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Ich hatte mit diesem Buch ein paar schöne und spannende Lesestunden, und kann das selber lesen nur empfehlen.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

Blindes Eis

Ragnar Jónasson
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.09.2017
ISBN 9783596297528
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Blindes Eis" ist schon der Dritte Band mit dem Polizisten Ari im ländlichen Siglufjördur. Ich kenne die Vorgänger "Schneebraut" und "Todesnacht" noch nicht, das machte aber nichts, denn es sind alles in sich abgeschlossene Fälle, es ist nur das Privatleben welches natürlich weiterläuft.

Im Norden Islands, einem Nachbarort von Siglufjördur, ziehen in den Fünfzigerjahren zwei junge Ehepaare auf einen verlassenen, abgelegenen Bauernhof. Doch ihr gemeinsames Leben dort endet jäh, als eine der beiden Frauen unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt.
Sechzig Jahre später taucht ein Foto auf, das zeigt: Die vier waren damals nicht alleine dort draußen in der Wildnis... Ari Thór Arason, Polizist in Siglufjördur, rollt diesen alten Fall noch einmal auf und findet viele Ungereimtheiten. Mit Hilfe von Isrún, einer befreundeten Journalistin in Reykjavík, die selbst in einem komplizierten Fall von Kindesentführung und Mord recherchiert, deckt er die wahren Hintergründe hinter den tragischen Geschehnissen von damals auf.


Auf dem Cover steht es sei ein Thriller, als Thriller würde ich dieses Buch aber nicht einstufen, dazu fehlt die Spannung und der Thrill. Spannend ist die Geschichte rund um Ari, aber zum Thriller reicht es meiner Meinung nach nicht.

Wie gesagt findet man sich auch ganz gut zurecht ohne die Vorgänger zu kennen, der Einstieg gelingt sehr schnell, Spannung wird langsam aufgebaut, flaut aber leider auch wieder ab. 

Spannend fand ich die Geschichte der Ari nachgeht, wurde Jorunn damals umgebracht, oder war es wirklich Selbstmord? Garnicht so einfach das rauszufinden, wenn nur noch einer lebt der damals dabei war, und dieser damals aber viel zu jung war um etwas mitzubekommen. Ein Glück hilft Isrún ihm und findet einiges heraus was Licht ins Dunkel bringt. Man selber macht sich natürlich auch so seine Gedanken, ich muss sagen das ich mit meinen garnicht sooo falsch lag ;)
Isrún selber recherchiert nicht nur für Ari, sondern noch in einem anderen Fall,  wo ein Mord und eine Kindesentführung zusammenhängen. Dieser Fall ist interessant, aber ich habe mich mehr für den anderen interessiert, der gab mehr rätsel auf.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, sind mal mehr mal weniger sympathisch, sie werden uns sehr gut beschrieben, so das wir uns zu jedem recht schnell ein eigenes Bild machen können.
Ari und Isrún lernen wir Privat etwas näher kennen, bei beiden hakt es im Privaten gerade ein wenig, vorallem Isrún hat's gerade nicht leicht.

Die 332 Seiten wurden in 50 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. Am Anfang des Buches gibt es noch eine kleine Übersicht über Island, und eine kleine Anleitung der richtigen Aussprache Isländischer Namen.

Mich hat "Blindes Eis" gut unterhalten, ich hatte ein paar schöne Lesestunden, und kann das selber lesen empfehlen, man darf nur keinen Thriller erwarten.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Vollpfostenfango

Ria Klug
Flexibler Einband
Erschienen bei GRAFIT, 14.08.2017
ISBN 9783894255749
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Vollpfostenfango" ist schon der zweite Teil rund um Hantsch und seinem Feuerlöcher voll "Schnee", in "Die Vollpfostenmasche" beginnt alles. Ich kenne den Vorgänger nicht, und konnte der Geschichte ganz gut folgen...

Nach einem ereignisreichen Urlaub auf Amrum kehrt der Verwaltungsangestellte Torsten Hantsch zurück in seine Heimat, den beschaulichen Kurort Bad Grunz. Im Gepäck: ein Feuerlöscher voller Koks. Während Hantsch nach der besten Lösung sucht, den Stoff an den Mann zu bringen, bekommen immer mehr Leute Wind von der Sache. Nicht nur sein gieriger Chef hat es auf den Stoff abgesehen, sondern auch die Nachbarsenkel hängen Hantsch an den Fersen. Obendrein tauchen die Amrumer Komplizen Sonja und Petter auf, die ebenfalls ein Stück vom pulvrigen Kuchen abhaben wollen. Bald sucht der halbe Kurort nach dem Feuerlöscher - und Torsten Hantsch hinterlässt erneut eine Spur des Chaos.

Ist Herr Hantsch wirklich so ein Vollpfosten, oder ist es nur reine Berechnung? Ganz schlau wurde ich aus ihm nicht, oft hab ich gedacht, er ist wirklich so blöde wie er sich gibt, und dann gibt es solche Vollpfosten-Momente auf die Dinge folgen, wo man meint er tut nur so als wäre es so.... Einiges kam recht überzogen rüber, passte aber irgendwie zur GEschichte... Wie gesagt, ich bin nicht aus ihm schlau geworden, einen Draht hab ich leider auch nicht zu ihm aufbauen können, eben weil ich ihn nicht einschätzen konnte.... Dennoch war es witzig seiner Geschichte zu folgen.

DIe Charaktere wurden gut Beschrieben, so haben wir zu jedem Namen ein Bild vor Augen. Es sind auch nicht allzuviele, sie sind sehr gut auseinanderzuhalten und zuzuordnen.
Witzig fand ich auch den Kommissar Triller, ich glaube die beiden haben doch einige Gemeinsamkeiten ;)

Die Umgebungs- und Handlungsbeschreibungen sind detailliert, aber nicht ausschweiffend, genau richtig für das laufende Kopfkino.

Als Kriminalroman habe ich dieses Kurort-Desaster nicht wahrgenommen, da fehlte mir die Spannung und der Crime für.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, wir lesen aus verschiedenen Blickwinkeln, die Geschichte liest sich zügig, und ist gespickt mit viel Humor, dieser lockert die Geschichte auf.

Die 187 Seiten wurden in unterschiedlich lange Leseabschnitte unterteilt, leider gibt es keine unterteilung in Kapiteln.

Ich wurde von Herrn Hantsch gut unterhalten, und ich hatte ein paar kuriose und recht lustige Momente... wer lust auf einen skurrilen Typen hat, der hier und da und eigentlich überall seine Macken hat, der wird hier auf seine Kosten kommen.


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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

bodensee, island, krimi, mord, kriminalroma

Gnadensee

Ingrid Zellner
Buch: 320 Seiten
Erschienen bei Silberburg, 01.07.2017
ISBN 9783842520561
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Gnadensee" ist ein spannender Baden-Württemberg Krimi, indem wir nicht den Ermittlungen der Polizei oder so beiwohnen, sondern mit Lona, unserer Hauptprotagonistin bei ihren Ermittlungen über die Schulter schauen.
Ich finde das Cover und der Buchtitel passen perfekt zur Geschichte :)

An Lonas vierundzwanzigstem Geburtstag beginnt eine Serie von rätselhaften Ereignissen: Ihr Freund Dirk verschwindet spurlos. In seiner Wohnung in Konstanz trifft sie auf einen Fremden, der sich als Dirks Vater ausgibt, obwohl dieser schon seit Jahren tot ist. Dirks Schwester Claudia findet auf ihrer Mailbox eine Nachricht ihres Bruders mit dem seltsamen Ausruf »Die Sonne schmeckt am besten rückwärts«. Und auch Dirks Studienkollege Brynjar ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt.
Die polizeilichen Ermittlungen bleiben zunächst erfolglos. Um sich abzulenken, reist Lona für ein Wochenende in die isländische Hauptstadt Reykjavík, wo sie Brynjars älteren Bruder Arnar kennenlernt. Da dieser um Brynjar ebenso besorgt ist wie Lona um Dirk, begibt er sich mit ihr auf Spurensuche. Was hat es mit Dirks Recherchen über die Droge Crystal Meth auf sich? Welche Rolle spielen Claudia und ihr Chef Morten, der in Meersburg ein Tattoo-Studio betreibt? Hat der Überfall auf die Villa von Lonas Mutter auf der Reichenau etwas mit Dirks und Brynjars Verschwinden zu tun? Und was steckt hinter Dirks geheimnisvoller Nachricht? Bald weiß Lona nicht mehr, wem sie überhaupt noch vertrauen kann …


Bei den Klappentext fragte ich mich auch schon von anfang an, wem kann Lona wohl trauen, und wem nicht?  Das findet man im Laufe der Geschichte raus.
Der Prolog beginnt sehr spannend, Spannung ist schnell aufgebaut, ist während der kompletten Geschichte präsent, steigert sich zwischendurch , flammt wieder etwas ab, zum Ende hin wird's dann richtig spannend. 
Alle Fragen die im Laufe der Geschichte auftauchen werden zum Ende hin beantwortet, es bleibt nichts offen.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, sind mal mehr mal weniger sympathisch, sie werden uns sehr gut beschireben, so das wir uns zu jedem recht schnell ein eigenes Bild machen können.

Lona ist eine sympathische, starke Frau, die ihren Dickschädel durchsetzen kann wenn es sein muss, sie war mir von anfang an sympathisch, sie hat in der letzten Zeit einiges durchgemacht, momentan wirkt sie ehr zerbrechlich, was aber bei dem was sie erlebt hat und gerade erlebt kein Wunder ist, dennoch rafft sie sich auf, und versucht auf eigene Faust rauszufinden was mit ihrem Dirk und mit Brynjar passiert ist. Es ist nicht immer alles nachvollziehbar was sie tut, manchesmal wäre ich gerne mit der Bratpfanne hinterher ;)  Aber gerade Lonas leichtsinnigkeit steigert die Spannung.

Die Beschreibungen der Schauplätze sind gelungen, ob rund um den  Bodensee oder Island, man hatte direkt alles vor Augen und das Gefühl mit Lona vor Ort zu sein.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, stellenweise auch Humorvoll, lässt sich die Geschichte zügig und flüssig lesen.
Die 316 Seiten wurden in 15 unterschiedlich lange Kapitel plus Prolog unterteilt.

Lona hat mir mit ihrer Geschichte ein paar spannende Lesestunden beschert, ich kann das selber lesen nur empfehlen.


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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Gib Gas!

Rüdiger Fröhlich , Jörn Hinrichsen
Flexibler Einband
Erschienen bei vitolibro Vito von Eichborn, 20.02.2017
ISBN 9783869400617
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Gib Gas!" ist schon der Fünfte Teil in der Reihe wo Kathrin van Busche ermittelt. Die Vorgänger kenne ich nicht, bin trotzdem sehr gut zurecht gekommen, da es alles in sich abgeschlossene Fälle sind.

Der Buchtitel passt auf jedenfall zum Buch, denn es ist sehr temporeich, es wird keine Zeit verloren, und alles auf den Punkt gebracht.

Gnadenlose Verfolgungsjagd durch den Norden
Die dramatische Jagd geht kreuz und quer durch Norddeutschland - Kiel und Hamburg, Lübeck, Husum, Pinneberg, Fischland in M-V., Hannover, Braunschweig, Bremen.
Die Rocker zielen mit Pumpguns auf einen Audi A8. Eine Falle! Der Milliardär Karniak schießt mit Tempo 210 voll auf die Harleys. Ein Knall, Dunkelheit. Das Erpresserschreiben verlangt: unmögliche 1,5 Milliarden Euro. Kommissarin Kathrin van Busche übernimmt die Ermittlungen. Es kommt zu Geldübergaben an der Buddikate an der A1. Es entbrennt ein Streit zwischen Kripo Kiel und LKA. Zeitgleich verfolgt der Pinneberger Detektiv Alexei Gromow den Kassenwart der Hamburger Rockergang Naked Street Fighters.
Im großen Finale in Bredstedt wird das Versteck der Rocker vom LKA gestürmt, van Busche begibt sich in Lebensgefahr. Es fallen tödliche Schüsse ...


Es geht zu Beginn ja schon gleich richtig los, Spannung wird aufgebaut, diese hält sich auch im Laufe der Geschichte, zum großen Showdown steigert sie sich nochmal um einiges.
Wer steckt hinter der Entführung von Karniak? Und warum? Das erfahren wir erst zum Ende hin, bis dahin heisst es rätseln ;) Verdächtige bekommen wir einige gelieftert.
Die Ermittlung von Gromow in seinem Fall fand ich allerdings interessanter und auch etwas spannender wie die von van Busche, auch war mir Gromow um einiges sympathischer wie van Busche.
Was haben die beiden Fälle miteinander zu tun? Das werde ich nicht verraten, aber es passt alles, und Fragen die aufkommen werden auch alle mit der Auflösung beantwortet.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Jeder hat seine Ecken, Kanten und Macken.
Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, aber nicht zu ausschweiffend.

Der Schreib- und Erzählstil ist klasse, angenehm locker liest sich die Geschichte, gespickt mit viel Witz und Spannung, lässt sie sich flüssig und gut lesen, auch wenn wir aus unterschiedlichen Perspektiven lesen.
DIe 166 Seiten wurden in 28 unterschiedlich lange Kapitel plus Epilog unterteilt. Die Kapitelüberschriften verraten uns immer, wo wir zu welchen Zeitpunkt sind, und was uns in etwa erwartet.

Da ich ein paar spannende und witzige Lesestunden im schönen Norden hatte, kann ich das selber lesen nur empfehlen.

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58 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

krimi, mecklenburg, mord, humor, regionalkrimi

Mordsacker

Cathrin Moeller
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.07.2017
ISBN 9783956496813
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jetzt wo ich "Mordsacker" gelesen habe, habe ich gesehen das es ja schon einen Teil gibt. "Mordsstadt" heisst dieser, und in diesem soll man näher darüber erfahren wie Familie Himmel in Mordsacker gelandet ist, den muss ich mir auf jedenfall auch noch durchlesen ;) Aber trotz des nicht kennens von "Mordsstadt" kam ich sehr gut klar :)

Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht – und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert – wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr …

"Mordsacker" ist ein richtiger Dorfkrimi inkl viel Klischee und Humor.  Der Humor hat mir sehr gut gefallen, es passt auch zum ganzen drumherum, ein guter Mix aus Spannung, Kriminalfall und Humor.
Mir hat's sehr gut gefallen, Klara hat mich gut unterhalten, auch wenn ich ihr Verhalten doch einige Male recht überzogen fand, aber ich glaube hätte sie was anders gemacht, hätte es wieder nicht zu ihr gepasst. Ihr Mann der Paul tat mir die ganze Zeit über sehr Leid, nun hat er seinen ersten Mordfall, könnte sich als Neuer Bewesein, und dann liegt er krank im Bett und seine Frau, die Stiefelt einfach mal los und schnüffelt überall rum ;)  Ob sie den Tod vom Schweinebauern aufklären kann? War es Mord? Oder nicht? Wenn ja, wer war's, und warum?  Ich hatte die Lösung schon etwas früher wie Klara, war aber witzig ihr weiter über die Schultern zu schauen...

Die Charaktere wurden alle sehr gut Beschrieben, wir bekommen zu jedem Namen ein Gesicht, und können alle Bewohner recht gut auseinander halten.
Die Handlungs- und Umgebungsbeschreibung sind detailliert, aber nicht zu ausschweiffend, genau richtig um das Kopfkino laufen zu lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist klasse, angenehm locker liest sich die Geschichte, gespickt mit viel Witz und Spannung, lässt sie sich flüssig und gut in einem Rutsch lesen.
Lesen und miterleben tun wir alles aus Klaras Perspektive.

Die 329 Seiten wurden in 29 verschieden lange Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt.

Das Ende der Geschichte schreit ja eigentlich nach einer Fortsetzung, ich lass mich da mal überraschen, freuen würde es mich, denn ich würde gerne erfahren wie es mit den Himmels in Mordsacker weitergeht.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Gooseberry Fool

James McClure , Erika Ifang
Flexibler Einband
Erschienen bei Unionsverlag, 27.03.2017
ISBN 9783293207660
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Gooseberry Fool" ist der Vierte Teil in der Kramer und Zondi ermitteln. da es alles in sich abgeschlossene Fälle sind, muss man die Vorgänger nicht kennen um hier mit zu kommen. Ich kenne die Vorgänger "Song Dog" und "Steam Pig" nicht, habe allerdings den Dritten Teil "Caterpillar Cop" davor gelesen und hatte mich in diesem schon recht gut zurechtgefunden.

Spielen tut diese Geschichte 70ern in Südafrika, von daher sind die Methoden der Ermittlungen ganz andere wie die heutigen.
Geschrieben wurde die Reihe, bzw dieses Buch  1974, dies ist ein neue Auflage, mit einem tollen, peppigen Cover, wie ich finde, es macht neugierig auf die Geschichte die drin steckt.

Laut dem Dorfpfarrer hatte niemand einen Grund, Hugo Swart, den treuen und angesehenen Bürger, zu hassen. Doch am Weihnachtsabend liegt dieser niedergestochen in seiner Küche. Es sieht aus, als könnte das einzige Motiv Geld gewesen sein und so verdächtigt man Swarts Diener, Shabalala, der mittlerweile aufs Land geflohen ist.
Detective Michael Zondi verfolgt den Tatverdächtigen in entlegensten Dörfern, während Lieutenant Tromp Kramer mit einer anderen Angelegenheit beauftragt wird: einem Autounfall unter Alkoholeinfluss. Kramer zieht bald Parallelen zwischen beiden Fällen und versucht, den Bewohnern von Trekkersburg Informationen abzugewinnen.
Die Behauptungen des Dorfpfarrers entpuppen sich langsam aber sicher als blanke Lügen...


Von Beginn an sehr spannend, denn Kramer und Zondi haben es zur Weihnachtszeit nicht nur mit diesen Zwei Fällen zu tun, Ihnen wird selber auch noch übel mitgespielt... Wie die Zwei sich durchboxen, das liest man am besten selber ;)  Ich würde nur zuviel verraten.
Spannung ist von Anfang an gegeben, und zieht sich komplett durch die gesamte Geschichte.

Kramer und Zondi haben mir auch hier auch sehr gut gefallen, sie sind ein tolles pfiffiges Team, und sie ergänzen sich sehr gut, wirken beide auch authentisch. Diesmal lernen wir unter anderem Zondis Familie etwas Besser kennen, eine tolle taffe Frau hat er.
Die Geschichten der beiden Ermittler spielen in einer Zeit der Rassentrennung, doch für diese beiden spielt die Hautfarbe keine Rolle, Mensch ist Mensch, und Mörder ist Mörder, egal welche Hautfarbe derjenige hat.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch.
Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig kennen.
Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, aber nicht zu ausschweiffend.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, gespickt mit Humor, die Sprache fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich recht schnell daran.
Lesen tun wir die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln, was den Lesefluß aber keineswegs stört, das steigert die Spannung.
Die 269 Seiten wurden in 14 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. 

Da ich ein paar spannende und amüsante Lesestunden mit Kramer und Zondi hatte, kann ich das selber lesen nur empfehlen.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Caterpillar Cop

James McClure , Erika Ifang
Flexibler Einband
Erschienen bei Unionsverlag, 27.03.2017
ISBN 9783293207653
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Caterpillar Cop" ist der Dritte Teil in der Kramer und Zondi ermitteln. da es alles in sich abgeschlossene Fälle sind, muss man die Vorgänger nicht kennen um hier mit zu kommen. Ich kenne die Vorgänger "Song Dog" und "Steam Pig" nicht, dennoch habe ich mich hier gut zurecht gefunden.

Spielen tut diese Geschichte in den 1970er in Südafrika, von daher sind die Methoden der Ermittlungen ganz andere wie die heutigen.
Geschrieben wurde die Reihe, bzw dieses Buch in 1972, dies ist ein neue Auflage, mit einem tollen, peppigen Cover, wie ich finde, es macht neugierig auf die Geschichte die drin steckt.

Jonathan hat sich sein erstes Rendezvous mit Penny anders vorgestellt. Kaum kommen sie sich näher, spürt er die Blicke eines Beobachters. Wutentbrannt stürmt er los, um dem vermeintlichen Spanner eine Lektion zu erteilen. Doch als er ihn hervorzerrt, sackt dieser zusammen: Der Unterleib ist blutüberströmt.
Lieutenant Tromp Kramer erfährt, dass es sich bei dem Toten um den 12-jährigen Boetie handelt, der mit einem Draht erdrosselt und erbarmungslos verstümmelt wurde.
Nun beginnt für Kramer und Sergeant Zondi eine intensive Zeit der Investigation. Ein grausamer Mord an einem Kind - das ist auch für die beiden erfahrenen Ermittler ein harter Brocken. Zudem sitzt ihnen der neue Colonel höchstpersönlich im Nacken; genauso wie die Witwe Fourie, Mutter von vier Kindern.


Spannend, es geht ja schon zu Beginn gleich richtig los... Wer hat Boetie umgebracht, und warum?  Das wollen Kramer und Zondi herausfinden, was nicht sehr einfach ist, denn reden und helfen wollen nicht alle, was entspricht der Wahrheit, und was nicht?
Spannung ist von Anfang an gegeben, sie zieht sich durch die komplette Geschichte, und ist mal mehr weniger präsent.

Kramer und Zondi haben mir sehr gut gefallen, sie sind ein tolles Team, und ergänzen sich sehr gut.
Die Geschichten der beiden Ermittler spielen in einer Zeit der Rassentrennung, doch für diese beiden spielt die Hautfarbe keine Rolle, Mensch ist Mensch, und Mörder ist Mörder, egal welche Hautfarbe derjenige hat.
Als Bantu hat Zondi Zugang zu Leuten und somit Informationen, die der Weiße Kramer, nicht so ohne Weiteres erhalten kann.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Jeder hat seine Ecken und Kanten.
Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, aber nicht zu ausschweiffend.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, gespickt mit Humor, die Sprache fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich recht schnell daran.
Lesen tun wir die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln, was den Lesefluß aber keineswegs stört, das steigert die Spannung.
Die 268 Seiten wurden in 15 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. 

Da ich ein paar spannende und amüsante Lesestunden mit Kramer und Zondi hatte, kann ich das selber lesen nur empfehlen.

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Die Nacht der tausend Lichter

Silke Ziegler
E-Buch Text: 288 Seiten
Erschienen bei Grafit Verlag, 11.04.2017
ISBN 9783894257231
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Die Nacht der tausend Lichter" ist ein sehr spannender und emotionsgeladener Kriminalroman, für den man etwas Zeit einplanen muss, denn hat einmal angefangen zu lesen, lässt sich das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen...

Weinheim an der Bergstraße: Wie jedes Jahr strömen Jung und Alt zur Kerwe, dem größten Sommerfest der Region. Allerdings ist die Polizei in besonderer Alarmbereitschaft, denn in den letzten zwei Jahren ereignete sich am Rande der Veranstaltung je ein grausamer Mord. Die Polizei hat keinerlei Anhaltspunkte, wer der von der Presse 'Kerwe-Schlitzer' genannte Täter ist, will eine weitere Tote aber auf jeden Fall verhindern.
Kommissarin Sina Engel stürzt sich mit aller Kraft in die Ermittlung, obwohl sie hochschwanger ist. Denn ihr Privatleben ist völlig aus den Fugen geraten, nachdem ihr Verlobter Carlo auf offener Straße ermordet wurde.
Unverhofft wird ihr ein Kollege zur Seite gestellt: Matthias Winter, Carlos ehemaliger Partner. Auf den ist Sina alles andere als gut zu sprechen, denn sie gibt ihm eine Mitschuld an Carlos Tod. Können die beiden sich zusammenraufen, um den Serienmörder rechtzeitig zu stoppen?


Spannungsgeladen von der Ersten bis zur Letzten Seite, denn obwohl wir auch aus der Perspektive des "Kerwe-Schlitzers" lesen, können wir uns bis zum Schluß nicht sicher sein wer es ist. Obwohl es im Nachhinein ja eigentlich eindeutige Zeichen gab diesen zu entlarven.
Am Ende bleibt nichts offen, alle Fragen die aufkamen werden im Laufe der Geschichte beantwortet.
Den Showdown fand ich gelungen, da geht's nochmal heiß her, Spannung pur.
Wir haben einen guten Mix aus Kriminalfall und Sinas Privatleben, welches der beiden überwiegt kann ich nicht sagen, mir hat der Mix  so gefallen wie es ist, es kommt nichts zu kurz.

Sina war mir von anfang an sympathisch, sie hat in der letzten Zeit einiges durchgemacht, und hat auch noch viel neues und aufregendes vor sich. Momentan wirkt sie ehr zerbrechlich, was aber bei dem was sie erlebt hat und erlebt kein Wunder ist. Sie steht dennoch jeden Tag auf und kniet sich in die Arbeit. Sina steht jetzt kurz vor dem Mutterschutz, und hat sich zum Ziel gesetzt den Mörder bis dahin zu stellen, ob ihr das wohl mit Matthias an der Seite gelingt?
Ein eigenes Bild von Matthias können wir uns im Laufe der Geschichte machen, ist er wirklich der Weiberheld wie Carlo erzählte? Und warum hat er laut Sina eine Mitschuld an Carlos Tod?  Dies und noch mehr erfahren wir im Laufe der Geschichte, mir war Matthias sympathisch, ich finde auch das Sina und Matthias sich ganz gut Ergänzen, drum würd ich mich über weitere Fälle der beiden sehr freuen :)

Die Beschreibungen der Charaktere, Schauplätze und Handlungen sind detailliert, aber nicht ausschweiffend, man kann sich alles sehr gut vorstellen, also Kopfkino an und laufen lassen, auch wenn's zwischendurch nicht sehr schöne Szenen gibt.

Mir hat der Schreib- und Erzählstil gefallen, angenehm, locker und leicht zu lesen. Die Perspektivenwechsel stören den Lesefluß nicht, diese steigern die Spannung.

Die 283 Seiten wurden in 57 unterschiedlich lange Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt.

Ich hatte mit Sina und Matthias ein paar spannende Lesestunden, und kann das selber lesen nur empfehlen.
Freuen würde ich mich über eine Fortsetzung, vielleicht kommt ja eine? 

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