Manu2106s Bibliothek

414 Bücher, 333 Rezensionen

Zu Manu2106s Profil
Filtern nach
414 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(237)

596 Bibliotheken, 58 Leser, 0 Gruppen, 86 Rezensionen

sebastian fitzek, thriller, flugangst, flugangst 7a, psychothriller

Flugangst 7A

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer, 25.10.2017
ISBN 9783426199213
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(8)

11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

berlin, philosophie, mord, strafverteidiger, entführung

Das Recht zu strafen

Ingo Bott
Flexibler Einband
Erschienen bei GRAFIT, 11.09.2017
ISBN 9783894254957
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich fand den Buchitel und sowie den Klappentext ansprechend, also musste ich das Buch lesen.

Strafverteidiger Max Faber ist ein Supertyp - findet zumindest er selbst. Er leitet eine gut gehende Kanzlei in Berlin, kommt bei Frauen an und die Presse liebt den smarten Juristen. Dass er vor allem finanzkräftige Klienten verteidigt, die in fragwürdige Aktivitäten verwickelt sind, stört ihn nicht. Jeder Mensch hat ein Recht auf Verteidigung, und wenn die Kanzlei dabei mediale Aufmerksamkeit bekommt, umso besser. Deswegen nimmt Faber ohne Zögern das Mandat des Hauptverdächtigen im Fall der sogenannten Philosophenmorde an. Die Presse berichtet in Dauerschleife über jenen Serienmörder, der seit Wochen sein Unwesen in der Stadt treibt und sich an den Toden berühmter Philosophen orientiert. Faber wittert kostenlose Werbung. Dass ausgerechnet die ehrgeizige Anna Sánchez-Amann den Fall verantwortet, die eine Klatschgazette jüngst zur "heißesten Staatsanwältin Berlins" gekürt hat, kommt dem Juristen sehr zupass. Doch als er und Anna sich auch außerhalb des Gerichtssaals näherkommen, bricht ein medialer Shitstorm über Faber herein. Während er feststellen muss, dass keineswegs jede Presse gute Presse ist, plant der Serienmörder bereits den nächsten spektakulären "Philosophenmord" …

Die Story ist spannend, wer steckt hinter dem "Philosophenmörder", und warum mordet dieser überhaupt? Warum orientiert er sich  an berühmten Philosophen? Viele Fragen kommen auf, diese werden aber auch alle spätestens zum Ende hin beantwortet.
Der Showdown ist gelungen, sehr spannend!

Spannung ist von Anfang an vorhanden, zieht sich auch mal mehr mal weniger präsent durch die komplette Geschichte.

Das Staatsanwältin Anna Sánchez-Amann zur "heißesten Staatsanwältin Berlins" gekürt wurde, wurde für mich persönlich etwas zu oft angeschnitten... Ich hätte nicht alle paar Seiten nochmal drauf Aufmerksam gemacht werden müssen.

Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln, zum einen vom Strafverteidiger Max Faber, der einen Verdächtigen vertritt, und von der Staatsanwältin Anna Sánchez-Amann, die den Philosophenmörder sucht, von ihr bekommen wir auch ein paar Rückblenden erzählt (diese waren zu Beginn verwirrend). Ab und an kommt auch der Täter selber kurz zu Wort.
Wer gut aufpasst, der kommt schon vor der Auflösung drauf wer der "Philosophenmörder" ist, und was ihm dazu Bewegt hat.

Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, mir sind sie allerdings nicht wirklich symapthisch gewesen. Ich weiß nicht warum, aber einen "Draht" habe ich weder zu Faber noch zur Sánchez-Amann aufbauen können, dennoch habe ich sie gerne begleitet, denn der Fall an dem beide gearbeitet haben war spannend.

Die Beschreibungen sind gelungen, so kann man sich die Protagonisten und Schauplätze gut vorstellen. Das Kopfkino kann man anschalten und laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich trotz der Perspektivenwechsel und Rückblenden flüssig lesen.

DIe 444 Seiten wurden in 5 Teile (die jeweils in mehrere kleine Kapitel unterteilt sind) plus Epilog unterteilt.

Mich hat "Das Recht zu strafen" gut unterhalten und hat mir ein paar schlne Lesestunden beschert.


  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(32)

69 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 28 Rezensionen

dresden, nachkriegszeit, krimi, max heller, historischer krimi

Tausend Teufel

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423261708
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Tausend Teufel" ist nach "Der Angstmann" der zweite Fall für Max Heller. Es macht nichts, wenn man "Den Angstmann" nicht kennt, es sind in sich abgeschlossene Fälle, man kommt daher auch ohne Vorkenntnisse mit, dennoch kann ich den Vorgänger nur empfehlen, es lohnt ich hier beide zu lesen, denn beides sind spannende und fesselnde Kriminalromane aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, in dem Realität und Fiktion sehr nah beieinander liegen.


Dresden 1947: Im zweiten Jahr nach Kriegsende gehört die Stadt zur sowjetischen Besatzungszone und ist nach wie vor eine Trümmerwüste. Im klirrend kalten Winter wird das Leben beherrscht von Wohnungsnot, Hunger und Krankheit. Oberkommissar Max Heller wird von der neu gegründeten Volkspolizei an einen Tatort in der Dresdner Neustadt gerufen. Doch bevor er mit den Ermittlungen beginnen kann, wird der tot aufgefundene Rotarmist vom Militär weggeschafft. Zurück bleiben eine gefrorene Blutlache und ein herrenloser Rucksack, in dem Heller eine grauenhafte Entdeckung macht: den abgetrennten Kopf eines Mannes ...


Spannung ist von der Ersten bis zur Letzten Seite gegeben, wir sind gleich von anfang an mittendrinne im Geschehen.


Es ist nicht einfach für Max, ein Toter nach dem anderen, und kein(e) Mörder in Sicht, wer steckt dahinter, ist es einer, oder gar ganze Banden? Hängen die Morde irgendwie zusammen? Gab es Gemeinsamkeiten der Opfer?  Es ist nicht einfach mit den Ermittlungen, wem kann Max trauen, und wer spielt falsch?            Der Kriminalfall ist spannend, und sehr verworren, es dauert eine ganze Weile das auszuklamüstern, aber am Ende gibt alles einen Sinn, alles wird aufgeklärt und Fragen werden beantwortet.


Auch in diesem Teil gefällt mir der Mix aus Kriminalfall und Dresden im Nachkriegsjahr 1947. Stellenweise rückt der Kriminalfall in den Hintergrund, und die gegebenen Umstände zu der spielenden Zeit in Dresden und der Einwohner rücken in den Vordergrund. Ich fand diese Einblicke genauso spannend wie den Kriminalfall, langweilig wird's mit diesem Buch garantiert nicht.


Die Beschreibungen sind gelungen, man konnte sich die Protagonisten, die Schauplätze sowie die Handlungen sehr gut vorstellen. Das Kopfkino kann man anschalten und laufen lassen.


Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm und flüssig ist die Geschichte zu lesen. Die 365 Seiten sind in unterschiedlich lange Kapitel aufegeilt, die als Überschrift mit Tag und Tageszeit versehen sind.


Ich hatte ein paar spannende Lesestunden mit Max Heller, und kann das selber lesen daher nur empfehlen.

  (8)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(8)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

thriller, suche, uni frankfurt, verschwinden, wahnsinn

Gequälte Seelen: Thriller

Melisa Schwermer
E-Buch Text
Erschienen bei null, 30.09.2017
ISBN B0763F56XQ
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Gequälte Seelen" ist nicht das Erste Buch von Melisa Schwermer welches ich verschlungen habe. Ich kann ihre Bücher über das Ermittlerduo Prior und Wendtner auch empfehlen, diese haben allerdings mit dieser Geschichte hier nichts zu tun.

»Die Angst vor ihm bereitete ihr beinahe körperliche Schmerzen.
Wie ein Tumor saß sie tief in ihren Eingeweiden und zermürbte sie.«
Die völlig abgemagerte Leiche einer jungen Studentin wird auf einem Parkplatz an der A3 gefunden.
Vor ihrem Tod wurde die Frau grausam misshandelt. Kurz darauf verschwindet eine weitere Studentin von der Uni Frankfurt. Natalie, eine ehemalige Kommilitonin der beiden, erkennt einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen.
Außer ihr bringt jedoch niemand die beiden Verschwundenen miteinander in Verbindung. Dann gerät Natalie plötzlich selbst ins Visier des irren Psychopathen und es scheint kein Entkommen zu geben.


Spannend ist es gleich von der Ersten Seite an, denn man ist als Leser gleich mittendrin in der Geschichte... Wenn das Buch mit einer unbeabsichtigten Leichenbeseitigung beginnnt, dann muss man doch am Ball bleiben und rausfinden was und wer dahinter steckt.
Wer dahinter letztendlich dahinter steckt konnte ich mir recht schnell denken, auch das warum wurde dann im Laufe der Geschichte noch gut aufgelöst.

Wir lesen diesen Thriller aus verschiednen Perspektiven, am meisten jedoch aus der der Studentin Natalie, eine sympathische junge Frau. Auch aus der Perspektive von Lars, der eindeutig Gesistig zurückgeblieben ist, und aus der Perspektive des Täters. Ein spannender Mix, dennoch der Par des Täters gerne etwas größer sein können.

Die Charaktere wurden alle sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Vorallem Lars hat mir sehr gut gefallen. Aber jeder hat hier seine Ecken und Kanten. Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, gespickt mit eine kleinen Prise Humor, angenehm und flüssig zu lesen.
Wir lesen diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, aber diese stören den Lesefluß überhaupt nicht, es steigert nur die Spannung.
Die 296 Seiten wurden in 36 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Ich hatte mit diesem Buch ein paar schöne und spannende Lesestunden, und kann das selber lesen nur empfehlen.

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

Blindes Eis

Ragnar Jónasson
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.09.2017
ISBN 9783596297528
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Blindes Eis" ist schon der Dritte Band mit dem Polizisten Ari im ländlichen Siglufjördur. Ich kenne die Vorgänger "Schneebraut" und "Todesnacht" noch nicht, das machte aber nichts, denn es sind alles in sich abgeschlossene Fälle, es ist nur das Privatleben welches natürlich weiterläuft.

Im Norden Islands, einem Nachbarort von Siglufjördur, ziehen in den Fünfzigerjahren zwei junge Ehepaare auf einen verlassenen, abgelegenen Bauernhof. Doch ihr gemeinsames Leben dort endet jäh, als eine der beiden Frauen unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt.
Sechzig Jahre später taucht ein Foto auf, das zeigt: Die vier waren damals nicht alleine dort draußen in der Wildnis... Ari Thór Arason, Polizist in Siglufjördur, rollt diesen alten Fall noch einmal auf und findet viele Ungereimtheiten. Mit Hilfe von Isrún, einer befreundeten Journalistin in Reykjavík, die selbst in einem komplizierten Fall von Kindesentführung und Mord recherchiert, deckt er die wahren Hintergründe hinter den tragischen Geschehnissen von damals auf.


Auf dem Cover steht es sei ein Thriller, als Thriller würde ich dieses Buch aber nicht einstufen, dazu fehlt die Spannung und der Thrill. Spannend ist die Geschichte rund um Ari, aber zum Thriller reicht es meiner Meinung nach nicht.

Wie gesagt findet man sich auch ganz gut zurecht ohne die Vorgänger zu kennen, der Einstieg gelingt sehr schnell, Spannung wird langsam aufgebaut, flaut aber leider auch wieder ab. 

Spannend fand ich die Geschichte der Ari nachgeht, wurde Jorunn damals umgebracht, oder war es wirklich Selbstmord? Garnicht so einfach das rauszufinden, wenn nur noch einer lebt der damals dabei war, und dieser damals aber viel zu jung war um etwas mitzubekommen. Ein Glück hilft Isrún ihm und findet einiges heraus was Licht ins Dunkel bringt. Man selber macht sich natürlich auch so seine Gedanken, ich muss sagen das ich mit meinen garnicht sooo falsch lag ;)
Isrún selber recherchiert nicht nur für Ari, sondern noch in einem anderen Fall,  wo ein Mord und eine Kindesentführung zusammenhängen. Dieser Fall ist interessant, aber ich habe mich mehr für den anderen interessiert, der gab mehr rätsel auf.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, sind mal mehr mal weniger sympathisch, sie werden uns sehr gut beschrieben, so das wir uns zu jedem recht schnell ein eigenes Bild machen können.
Ari und Isrún lernen wir Privat etwas näher kennen, bei beiden hakt es im Privaten gerade ein wenig, vorallem Isrún hat's gerade nicht leicht.

Die 332 Seiten wurden in 50 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. Am Anfang des Buches gibt es noch eine kleine Übersicht über Island, und eine kleine Anleitung der richtigen Aussprache Isländischer Namen.

Mich hat "Blindes Eis" gut unterhalten, ich hatte ein paar schöne Lesestunden, und kann das selber lesen empfehlen, man darf nur keinen Thriller erwarten.

  (7)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(2)

2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Vollpfostenfango

Ria Klug
Flexibler Einband
Erschienen bei GRAFIT, 14.08.2017
ISBN 9783894255749
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Vollpfostenfango" ist schon der zweite Teil rund um Hantsch und seinem Feuerlöcher voll "Schnee", in "Die Vollpfostenmasche" beginnt alles. Ich kenne den Vorgänger nicht, und konnte der Geschichte ganz gut folgen...

Nach einem ereignisreichen Urlaub auf Amrum kehrt der Verwaltungsangestellte Torsten Hantsch zurück in seine Heimat, den beschaulichen Kurort Bad Grunz. Im Gepäck: ein Feuerlöscher voller Koks. Während Hantsch nach der besten Lösung sucht, den Stoff an den Mann zu bringen, bekommen immer mehr Leute Wind von der Sache. Nicht nur sein gieriger Chef hat es auf den Stoff abgesehen, sondern auch die Nachbarsenkel hängen Hantsch an den Fersen. Obendrein tauchen die Amrumer Komplizen Sonja und Petter auf, die ebenfalls ein Stück vom pulvrigen Kuchen abhaben wollen. Bald sucht der halbe Kurort nach dem Feuerlöscher - und Torsten Hantsch hinterlässt erneut eine Spur des Chaos.

Ist Herr Hantsch wirklich so ein Vollpfosten, oder ist es nur reine Berechnung? Ganz schlau wurde ich aus ihm nicht, oft hab ich gedacht, er ist wirklich so blöde wie er sich gibt, und dann gibt es solche Vollpfosten-Momente auf die Dinge folgen, wo man meint er tut nur so als wäre es so.... Einiges kam recht überzogen rüber, passte aber irgendwie zur GEschichte... Wie gesagt, ich bin nicht aus ihm schlau geworden, einen Draht hab ich leider auch nicht zu ihm aufbauen können, eben weil ich ihn nicht einschätzen konnte.... Dennoch war es witzig seiner Geschichte zu folgen.

DIe Charaktere wurden gut Beschrieben, so haben wir zu jedem Namen ein Bild vor Augen. Es sind auch nicht allzuviele, sie sind sehr gut auseinanderzuhalten und zuzuordnen.
Witzig fand ich auch den Kommissar Triller, ich glaube die beiden haben doch einige Gemeinsamkeiten ;)

Die Umgebungs- und Handlungsbeschreibungen sind detailliert, aber nicht ausschweiffend, genau richtig für das laufende Kopfkino.

Als Kriminalroman habe ich dieses Kurort-Desaster nicht wahrgenommen, da fehlte mir die Spannung und der Crime für.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, wir lesen aus verschiedenen Blickwinkeln, die Geschichte liest sich zügig, und ist gespickt mit viel Humor, dieser lockert die Geschichte auf.

Die 187 Seiten wurden in unterschiedlich lange Leseabschnitte unterteilt, leider gibt es keine unterteilung in Kapiteln.

Ich wurde von Herrn Hantsch gut unterhalten, und ich hatte ein paar kuriose und recht lustige Momente... wer lust auf einen skurrilen Typen hat, der hier und da und eigentlich überall seine Macken hat, der wird hier auf seine Kosten kommen.


  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(16)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

bodensee, island, krimi, mord, kriminalroma

Gnadensee

Ingrid Zellner
Buch: 320 Seiten
Erschienen bei Silberburg, 01.07.2017
ISBN 9783842520561
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Gnadensee" ist ein spannender Baden-Württemberg Krimi, indem wir nicht den Ermittlungen der Polizei oder so beiwohnen, sondern mit Lona, unserer Hauptprotagonistin bei ihren Ermittlungen über die Schulter schauen.
Ich finde das Cover und der Buchtitel passen perfekt zur Geschichte :)

An Lonas vierundzwanzigstem Geburtstag beginnt eine Serie von rätselhaften Ereignissen: Ihr Freund Dirk verschwindet spurlos. In seiner Wohnung in Konstanz trifft sie auf einen Fremden, der sich als Dirks Vater ausgibt, obwohl dieser schon seit Jahren tot ist. Dirks Schwester Claudia findet auf ihrer Mailbox eine Nachricht ihres Bruders mit dem seltsamen Ausruf »Die Sonne schmeckt am besten rückwärts«. Und auch Dirks Studienkollege Brynjar ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt.
Die polizeilichen Ermittlungen bleiben zunächst erfolglos. Um sich abzulenken, reist Lona für ein Wochenende in die isländische Hauptstadt Reykjavík, wo sie Brynjars älteren Bruder Arnar kennenlernt. Da dieser um Brynjar ebenso besorgt ist wie Lona um Dirk, begibt er sich mit ihr auf Spurensuche. Was hat es mit Dirks Recherchen über die Droge Crystal Meth auf sich? Welche Rolle spielen Claudia und ihr Chef Morten, der in Meersburg ein Tattoo-Studio betreibt? Hat der Überfall auf die Villa von Lonas Mutter auf der Reichenau etwas mit Dirks und Brynjars Verschwinden zu tun? Und was steckt hinter Dirks geheimnisvoller Nachricht? Bald weiß Lona nicht mehr, wem sie überhaupt noch vertrauen kann …


Bei den Klappentext fragte ich mich auch schon von anfang an, wem kann Lona wohl trauen, und wem nicht?  Das findet man im Laufe der Geschichte raus.
Der Prolog beginnt sehr spannend, Spannung ist schnell aufgebaut, ist während der kompletten Geschichte präsent, steigert sich zwischendurch , flammt wieder etwas ab, zum Ende hin wird's dann richtig spannend. 
Alle Fragen die im Laufe der Geschichte auftauchen werden zum Ende hin beantwortet, es bleibt nichts offen.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, sind mal mehr mal weniger sympathisch, sie werden uns sehr gut beschireben, so das wir uns zu jedem recht schnell ein eigenes Bild machen können.

Lona ist eine sympathische, starke Frau, die ihren Dickschädel durchsetzen kann wenn es sein muss, sie war mir von anfang an sympathisch, sie hat in der letzten Zeit einiges durchgemacht, momentan wirkt sie ehr zerbrechlich, was aber bei dem was sie erlebt hat und gerade erlebt kein Wunder ist, dennoch rafft sie sich auf, und versucht auf eigene Faust rauszufinden was mit ihrem Dirk und mit Brynjar passiert ist. Es ist nicht immer alles nachvollziehbar was sie tut, manchesmal wäre ich gerne mit der Bratpfanne hinterher ;)  Aber gerade Lonas leichtsinnigkeit steigert die Spannung.

Die Beschreibungen der Schauplätze sind gelungen, ob rund um den  Bodensee oder Island, man hatte direkt alles vor Augen und das Gefühl mit Lona vor Ort zu sein.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, stellenweise auch Humorvoll, lässt sich die Geschichte zügig und flüssig lesen.
Die 316 Seiten wurden in 15 unterschiedlich lange Kapitel plus Prolog unterteilt.

Lona hat mir mit ihrer Geschichte ein paar spannende Lesestunden beschert, ich kann das selber lesen nur empfehlen.


  (20)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(9)

10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Gib Gas!

Rüdiger Fröhlich , Jörn Hinrichsen
Flexibler Einband
Erschienen bei vitolibro Vito von Eichborn, 20.02.2017
ISBN 9783869400617
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Gib Gas!" ist schon der Fünfte Teil in der Reihe wo Kathrin van Busche ermittelt. Die Vorgänger kenne ich nicht, bin trotzdem sehr gut zurecht gekommen, da es alles in sich abgeschlossene Fälle sind.

Der Buchtitel passt auf jedenfall zum Buch, denn es ist sehr temporeich, es wird keine Zeit verloren, und alles auf den Punkt gebracht.

Gnadenlose Verfolgungsjagd durch den Norden
Die dramatische Jagd geht kreuz und quer durch Norddeutschland - Kiel und Hamburg, Lübeck, Husum, Pinneberg, Fischland in M-V., Hannover, Braunschweig, Bremen.
Die Rocker zielen mit Pumpguns auf einen Audi A8. Eine Falle! Der Milliardär Karniak schießt mit Tempo 210 voll auf die Harleys. Ein Knall, Dunkelheit. Das Erpresserschreiben verlangt: unmögliche 1,5 Milliarden Euro. Kommissarin Kathrin van Busche übernimmt die Ermittlungen. Es kommt zu Geldübergaben an der Buddikate an der A1. Es entbrennt ein Streit zwischen Kripo Kiel und LKA. Zeitgleich verfolgt der Pinneberger Detektiv Alexei Gromow den Kassenwart der Hamburger Rockergang Naked Street Fighters.
Im großen Finale in Bredstedt wird das Versteck der Rocker vom LKA gestürmt, van Busche begibt sich in Lebensgefahr. Es fallen tödliche Schüsse ...


Es geht zu Beginn ja schon gleich richtig los, Spannung wird aufgebaut, diese hält sich auch im Laufe der Geschichte, zum großen Showdown steigert sie sich nochmal um einiges.
Wer steckt hinter der Entführung von Karniak? Und warum? Das erfahren wir erst zum Ende hin, bis dahin heisst es rätseln ;) Verdächtige bekommen wir einige gelieftert.
Die Ermittlung von Gromow in seinem Fall fand ich allerdings interessanter und auch etwas spannender wie die von van Busche, auch war mir Gromow um einiges sympathischer wie van Busche.
Was haben die beiden Fälle miteinander zu tun? Das werde ich nicht verraten, aber es passt alles, und Fragen die aufkommen werden auch alle mit der Auflösung beantwortet.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Jeder hat seine Ecken, Kanten und Macken.
Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, aber nicht zu ausschweiffend.

Der Schreib- und Erzählstil ist klasse, angenehm locker liest sich die Geschichte, gespickt mit viel Witz und Spannung, lässt sie sich flüssig und gut lesen, auch wenn wir aus unterschiedlichen Perspektiven lesen.
DIe 166 Seiten wurden in 28 unterschiedlich lange Kapitel plus Epilog unterteilt. Die Kapitelüberschriften verraten uns immer, wo wir zu welchen Zeitpunkt sind, und was uns in etwa erwartet.

Da ich ein paar spannende und witzige Lesestunden im schönen Norden hatte, kann ich das selber lesen nur empfehlen.

  (19)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(40)

53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

krimi, mecklenburg, mord, humor, regionalkrimi

Mordsacker

Cathrin Moeller
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.07.2017
ISBN 9783956496813
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jetzt wo ich "Mordsacker" gelesen habe, habe ich gesehen das es ja schon einen Teil gibt. "Mordsstadt" heisst dieser, und in diesem soll man näher darüber erfahren wie Familie Himmel in Mordsacker gelandet ist, den muss ich mir auf jedenfall auch noch durchlesen ;) Aber trotz des nicht kennens von "Mordsstadt" kam ich sehr gut klar :)

Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht – und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert – wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr …

"Mordsacker" ist ein richtiger Dorfkrimi inkl viel Klischee und Humor.  Der Humor hat mir sehr gut gefallen, es passt auch zum ganzen drumherum, ein guter Mix aus Spannung, Kriminalfall und Humor.
Mir hat's sehr gut gefallen, Klara hat mich gut unterhalten, auch wenn ich ihr Verhalten doch einige Male recht überzogen fand, aber ich glaube hätte sie was anders gemacht, hätte es wieder nicht zu ihr gepasst. Ihr Mann der Paul tat mir die ganze Zeit über sehr Leid, nun hat er seinen ersten Mordfall, könnte sich als Neuer Bewesein, und dann liegt er krank im Bett und seine Frau, die Stiefelt einfach mal los und schnüffelt überall rum ;)  Ob sie den Tod vom Schweinebauern aufklären kann? War es Mord? Oder nicht? Wenn ja, wer war's, und warum?  Ich hatte die Lösung schon etwas früher wie Klara, war aber witzig ihr weiter über die Schultern zu schauen...

Die Charaktere wurden alle sehr gut Beschrieben, wir bekommen zu jedem Namen ein Gesicht, und können alle Bewohner recht gut auseinander halten.
Die Handlungs- und Umgebungsbeschreibung sind detailliert, aber nicht zu ausschweiffend, genau richtig um das Kopfkino laufen zu lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist klasse, angenehm locker liest sich die Geschichte, gespickt mit viel Witz und Spannung, lässt sie sich flüssig und gut in einem Rutsch lesen.
Lesen und miterleben tun wir alles aus Klaras Perspektive.

Die 329 Seiten wurden in 29 verschieden lange Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt.

Das Ende der Geschichte schreit ja eigentlich nach einer Fortsetzung, ich lass mich da mal überraschen, freuen würde es mich, denn ich würde gerne erfahren wie es mit den Himmels in Mordsacker weitergeht.

  (21)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Gooseberry Fool

James McClure , Erika Ifang
Flexibler Einband
Erschienen bei Unionsverlag, 27.03.2017
ISBN 9783293207660
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Gooseberry Fool" ist der Vierte Teil in der Kramer und Zondi ermitteln. da es alles in sich abgeschlossene Fälle sind, muss man die Vorgänger nicht kennen um hier mit zu kommen. Ich kenne die Vorgänger "Song Dog" und "Steam Pig" nicht, habe allerdings den Dritten Teil "Caterpillar Cop" davor gelesen und hatte mich in diesem schon recht gut zurechtgefunden.

Spielen tut diese Geschichte 70ern in Südafrika, von daher sind die Methoden der Ermittlungen ganz andere wie die heutigen.
Geschrieben wurde die Reihe, bzw dieses Buch  1974, dies ist ein neue Auflage, mit einem tollen, peppigen Cover, wie ich finde, es macht neugierig auf die Geschichte die drin steckt.

Laut dem Dorfpfarrer hatte niemand einen Grund, Hugo Swart, den treuen und angesehenen Bürger, zu hassen. Doch am Weihnachtsabend liegt dieser niedergestochen in seiner Küche. Es sieht aus, als könnte das einzige Motiv Geld gewesen sein und so verdächtigt man Swarts Diener, Shabalala, der mittlerweile aufs Land geflohen ist.
Detective Michael Zondi verfolgt den Tatverdächtigen in entlegensten Dörfern, während Lieutenant Tromp Kramer mit einer anderen Angelegenheit beauftragt wird: einem Autounfall unter Alkoholeinfluss. Kramer zieht bald Parallelen zwischen beiden Fällen und versucht, den Bewohnern von Trekkersburg Informationen abzugewinnen.
Die Behauptungen des Dorfpfarrers entpuppen sich langsam aber sicher als blanke Lügen...


Von Beginn an sehr spannend, denn Kramer und Zondi haben es zur Weihnachtszeit nicht nur mit diesen Zwei Fällen zu tun, Ihnen wird selber auch noch übel mitgespielt... Wie die Zwei sich durchboxen, das liest man am besten selber ;)  Ich würde nur zuviel verraten.
Spannung ist von Anfang an gegeben, und zieht sich komplett durch die gesamte Geschichte.

Kramer und Zondi haben mir auch hier auch sehr gut gefallen, sie sind ein tolles pfiffiges Team, und sie ergänzen sich sehr gut, wirken beide auch authentisch. Diesmal lernen wir unter anderem Zondis Familie etwas Besser kennen, eine tolle taffe Frau hat er.
Die Geschichten der beiden Ermittler spielen in einer Zeit der Rassentrennung, doch für diese beiden spielt die Hautfarbe keine Rolle, Mensch ist Mensch, und Mörder ist Mörder, egal welche Hautfarbe derjenige hat.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch.
Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig kennen.
Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, aber nicht zu ausschweiffend.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, gespickt mit Humor, die Sprache fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich recht schnell daran.
Lesen tun wir die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln, was den Lesefluß aber keineswegs stört, das steigert die Spannung.
Die 269 Seiten wurden in 14 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. 

Da ich ein paar spannende und amüsante Lesestunden mit Kramer und Zondi hatte, kann ich das selber lesen nur empfehlen.

  (16)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Caterpillar Cop

James McClure , Erika Ifang
Flexibler Einband
Erschienen bei Unionsverlag, 27.03.2017
ISBN 9783293207653
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Caterpillar Cop" ist der Dritte Teil in der Kramer und Zondi ermitteln. da es alles in sich abgeschlossene Fälle sind, muss man die Vorgänger nicht kennen um hier mit zu kommen. Ich kenne die Vorgänger "Song Dog" und "Steam Pig" nicht, dennoch habe ich mich hier gut zurecht gefunden.

Spielen tut diese Geschichte in den 1970er in Südafrika, von daher sind die Methoden der Ermittlungen ganz andere wie die heutigen.
Geschrieben wurde die Reihe, bzw dieses Buch in 1972, dies ist ein neue Auflage, mit einem tollen, peppigen Cover, wie ich finde, es macht neugierig auf die Geschichte die drin steckt.

Jonathan hat sich sein erstes Rendezvous mit Penny anders vorgestellt. Kaum kommen sie sich näher, spürt er die Blicke eines Beobachters. Wutentbrannt stürmt er los, um dem vermeintlichen Spanner eine Lektion zu erteilen. Doch als er ihn hervorzerrt, sackt dieser zusammen: Der Unterleib ist blutüberströmt.
Lieutenant Tromp Kramer erfährt, dass es sich bei dem Toten um den 12-jährigen Boetie handelt, der mit einem Draht erdrosselt und erbarmungslos verstümmelt wurde.
Nun beginnt für Kramer und Sergeant Zondi eine intensive Zeit der Investigation. Ein grausamer Mord an einem Kind - das ist auch für die beiden erfahrenen Ermittler ein harter Brocken. Zudem sitzt ihnen der neue Colonel höchstpersönlich im Nacken; genauso wie die Witwe Fourie, Mutter von vier Kindern.


Spannend, es geht ja schon zu Beginn gleich richtig los... Wer hat Boetie umgebracht, und warum?  Das wollen Kramer und Zondi herausfinden, was nicht sehr einfach ist, denn reden und helfen wollen nicht alle, was entspricht der Wahrheit, und was nicht?
Spannung ist von Anfang an gegeben, sie zieht sich durch die komplette Geschichte, und ist mal mehr weniger präsent.

Kramer und Zondi haben mir sehr gut gefallen, sie sind ein tolles Team, und ergänzen sich sehr gut.
Die Geschichten der beiden Ermittler spielen in einer Zeit der Rassentrennung, doch für diese beiden spielt die Hautfarbe keine Rolle, Mensch ist Mensch, und Mörder ist Mörder, egal welche Hautfarbe derjenige hat.
Als Bantu hat Zondi Zugang zu Leuten und somit Informationen, die der Weiße Kramer, nicht so ohne Weiteres erhalten kann.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Jeder hat seine Ecken und Kanten.
Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, aber nicht zu ausschweiffend.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, gespickt mit Humor, die Sprache fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich recht schnell daran.
Lesen tun wir die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln, was den Lesefluß aber keineswegs stört, das steigert die Spannung.
Die 268 Seiten wurden in 15 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. 

Da ich ein paar spannende und amüsante Lesestunden mit Kramer und Zondi hatte, kann ich das selber lesen nur empfehlen.

  (17)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Nacht der tausend Lichter

Silke Ziegler
E-Buch Text: 288 Seiten
Erschienen bei Grafit Verlag, 11.04.2017
ISBN 9783894257231
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Die Nacht der tausend Lichter" ist ein sehr spannender und emotionsgeladener Kriminalroman, für den man etwas Zeit einplanen muss, denn hat einmal angefangen zu lesen, lässt sich das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen...

Weinheim an der Bergstraße: Wie jedes Jahr strömen Jung und Alt zur Kerwe, dem größten Sommerfest der Region. Allerdings ist die Polizei in besonderer Alarmbereitschaft, denn in den letzten zwei Jahren ereignete sich am Rande der Veranstaltung je ein grausamer Mord. Die Polizei hat keinerlei Anhaltspunkte, wer der von der Presse 'Kerwe-Schlitzer' genannte Täter ist, will eine weitere Tote aber auf jeden Fall verhindern.
Kommissarin Sina Engel stürzt sich mit aller Kraft in die Ermittlung, obwohl sie hochschwanger ist. Denn ihr Privatleben ist völlig aus den Fugen geraten, nachdem ihr Verlobter Carlo auf offener Straße ermordet wurde.
Unverhofft wird ihr ein Kollege zur Seite gestellt: Matthias Winter, Carlos ehemaliger Partner. Auf den ist Sina alles andere als gut zu sprechen, denn sie gibt ihm eine Mitschuld an Carlos Tod. Können die beiden sich zusammenraufen, um den Serienmörder rechtzeitig zu stoppen?


Spannungsgeladen von der Ersten bis zur Letzten Seite, denn obwohl wir auch aus der Perspektive des "Kerwe-Schlitzers" lesen, können wir uns bis zum Schluß nicht sicher sein wer es ist. Obwohl es im Nachhinein ja eigentlich eindeutige Zeichen gab diesen zu entlarven.
Am Ende bleibt nichts offen, alle Fragen die aufkamen werden im Laufe der Geschichte beantwortet.
Den Showdown fand ich gelungen, da geht's nochmal heiß her, Spannung pur.
Wir haben einen guten Mix aus Kriminalfall und Sinas Privatleben, welches der beiden überwiegt kann ich nicht sagen, mir hat der Mix  so gefallen wie es ist, es kommt nichts zu kurz.

Sina war mir von anfang an sympathisch, sie hat in der letzten Zeit einiges durchgemacht, und hat auch noch viel neues und aufregendes vor sich. Momentan wirkt sie ehr zerbrechlich, was aber bei dem was sie erlebt hat und erlebt kein Wunder ist. Sie steht dennoch jeden Tag auf und kniet sich in die Arbeit. Sina steht jetzt kurz vor dem Mutterschutz, und hat sich zum Ziel gesetzt den Mörder bis dahin zu stellen, ob ihr das wohl mit Matthias an der Seite gelingt?
Ein eigenes Bild von Matthias können wir uns im Laufe der Geschichte machen, ist er wirklich der Weiberheld wie Carlo erzählte? Und warum hat er laut Sina eine Mitschuld an Carlos Tod?  Dies und noch mehr erfahren wir im Laufe der Geschichte, mir war Matthias sympathisch, ich finde auch das Sina und Matthias sich ganz gut Ergänzen, drum würd ich mich über weitere Fälle der beiden sehr freuen :)

Die Beschreibungen der Charaktere, Schauplätze und Handlungen sind detailliert, aber nicht ausschweiffend, man kann sich alles sehr gut vorstellen, also Kopfkino an und laufen lassen, auch wenn's zwischendurch nicht sehr schöne Szenen gibt.

Mir hat der Schreib- und Erzählstil gefallen, angenehm, locker und leicht zu lesen. Die Perspektivenwechsel stören den Lesefluß nicht, diese steigern die Spannung.

Die 283 Seiten wurden in 57 unterschiedlich lange Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt.

Ich hatte mit Sina und Matthias ein paar spannende Lesestunden, und kann das selber lesen nur empfehlen.
Freuen würde ich mich über eine Fortsetzung, vielleicht kommt ja eine? 

  (22)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(17)

37 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

hamburg, japan, krimi, japaner, rassismus

Inspektor Takeda und die Toten von Altona

Henrik Siebold
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 16.05.2016
ISBN 9783746632131
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(12)

29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

psychothriller, vermisst, alleine zu hause, niebüll, thriller

Wenn ich dich hole

Anja Goerz
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423261470
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Wenn ich dich hole" ist ein spannender Psychothriller, den man aus verschiednenen Perspektiven liest, das stört aber nicht, das steigert vielmehr die Spannung... Einmal angefangen mit lesen, ist das Buch nur schwer aus den Händen zu legen, und demnach sehr schnell ausgelesen...

"Mein Sohn ist da drin! Holen Sie ihn raus!" Wegen eines Unwetters sitzt Bendix Steensen in Heathrow fest. In immer kürzeren Abständen erhält er Anrufe seines neunjährigen Sohnes Lewe, die allmählich panisch klingen: Seit Stunden sind Mama und Oma nun schon fort, am Handy meldet sich niemand, er hat Angst, in dem abgelegenen Haus in Niebüll nicht mehr allein zu sein. Bendix alarmiert die örtliche Polizei. Doch obwohl diese nichts Verdächtiges feststellt, versucht er alles, um auf schnellstem Weg nach Nordfriesland zu kommen. Eine schier endlose Reise, zusätzlich erschwert durch Schnee und Sturm. Derweil haben seine Frau und Mutter einen ganz anderen Kampf zu kämpfen. Und Lewe ist tatsächlich nicht mehr allein ...

Ein Alptraum was die Steensens hier erleben, Lewe alleine bei Oma im großen Haus, krank vor Angst als er dann doch nicht mehr alleine zu sein scheint... Mutter Insa und Oma spurlos verschwunden und Vater Bendix sitzt in London am Flughafen fest.
Jeder hat im Verlauf dieser Geschichte sehr zu kämpfen, vorallem psychisch werden sie alle sehr gefordert.
Mitfiebern tut man mit allen Dreien, aber am meisten ist man bei Lewe, und hofft das vorallem er heile da wieder raus kommt.

Auch wenn man sehr früh schon mitbekommt, wer hinter Insa und Omas verschwinden steckt, und sich bei Lewe im Haus befindet, ist es noch spannend weiter zu lesen, denn man nicht was als nächstes passiert, und möchte ja schliesslich wissen wie es ausgeht.
Spannung ist von der Ersten Seite an gegeben, zieht sich durch die komplette Geschichte, ist mal mehr und mal weniger präsent, zum Ende wird es richtig spannend, den Showdown fand ich gelungen.
Ich fand das Ende kam sehr abrupt, das hätte noch ein paar Seiten und Infos mehr vertragen können.

Sehr gut gefallen hat mir Lewe, er ist ein sympathischer, intelligenter Junge. Sein denken und seine Handlungen sind Altersentprechend.
Bendix lernt man im Laufe der Geschichte näher kennen, vorallem aus seiner Vergangenheit erfahren wir einiges. Insa und Oma hingegen bleiben blass, sie sind da, viel erfahren wir nicht über sie.
Bruno, den örtlichen Polizisten fand ich sehr sympathisch, von den hätte ich gerne mehr gelesen ;)

Die Beschreibungen der Schauplätze und Handlungen fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen, und ist mittendrin im Schneesturm ;) Kopfkino einfach anschalten und laufen lassen.

Der Schreib-und Erzählstil ist angenehm, locker und leicht zu lesen. Trotz der verschiedenen Blickwinkeln aus denen wir lesen, lässt sich die Geschichte flüssig lesen.
Unterteilt wurden die 252 Seiten in Prolog und Epilog, sowie in 49 unterschiedlich lange Kapitel.

Ich hatte mit den Steensens ein paar spannende Lesestunden, und kann das selber lesen nur empfehlen.

  (32)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(16)

23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

entführung, folter, missbrauch, psychothriller, vampir fan

So dunkel die Angst

Melisa Schwermer
E-Buch Text: 302 Seiten
Erschienen bei null, 07.04.2017
ISBN B06Y4W4Q5R
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"So dunkel die Angst" ist schon der zweite Fall für Fabian Prior und Thomas Wendtner, diesen kann man aber lesen, auch ohne den Vorgänger "So bitter die Schuld"  zu kennen, denn es sind Beides in sich abgeschlossene Fälle, dennoch kann ich den Ersten Teil auch empfehlen, es lohnt sich auf jedenfall.

Fabian hob die Taschenlampe. Auf einem Stuhl an der linken Wand kauerte eine Person. »Keine Bewegung«, rief er und richtete den Lichtstrahl auf ein blutverschmiertes Gesicht.
Ein mysteriöser Entführungsfall stellt Fabian Prior und Thomas Wendtner vor ein Rätsel. Von einem angeblichen Kinobesuch mit Freunden kehrte die Sechzehnjährige Sophie nicht wieder nach Hause zurück. Jahre später steht sie plötzlich völlig verwahrlost vor der Tür ihrer Eltern. Offensichtlich konnte sie ihrem Peiniger nur knapp entkommen. Doch etwas scheint an ihrer Geschichte nicht zu stimmen. Was verschweigt sie den Ermittlern? Je intensiver sich Fabian und Thomas mit dem Fall beschäftigen, desto tiefer erscheinen die Abgründe vor ihnen.


Einmal angefangen mit dem lesen kann man das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen, denn gleich von der Ersten Seite an wird man ans Buch gefesselt.
Die Story ist spannend, was ist Sophie damals passiert? Was musste sie all die Jahre an Leid ertragen? Wo war sie all die Jahre? Wie konnte sie fliehen?  All diese und noch mehr Fragen werden im Verlauf der Geschichte beabtwortet.
Wir lesen Sophies Geschichte aus verschiednen Blickwinkeln, es gibt auch immer wieder Rückblenden, die uns erzählen was Sophie durchgemacht hat.
Spannung ist von Anfang an vorhanden, zieht sich auch durch die komplette Geschichte, ist mal mehr mal weniger präsent, zum Showdown hon steigert sie sich nocheinmal rasant.

Gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit Fabian und Thomas, sie sind ein tolles Ermittlerduo, sie ergänzen sich sehr gut. Auch Josi trifft man wieder, es ist toll das es ihr jetzt wieder gut geht, und sie den Kontakt zu Fabian hält, vielleicht entwickelt sich da ja noch etwas ;)

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Jeder hat seine Ecken und Kanten. Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, gespickt mit Humor, angenehm und flüssig zu lesen.
Wir lesen diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, und Zeitebenen, aber diese stören den Lesefluß keines Falls, es steigert nur die Spannung.
Die 298 Seiten wurden in 45 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Mir haben Fabian und Thomas ein paar spannende Lesestunden beschert, drum kann ich das selber lesen nur empfehlen.

  (27)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(24)

34 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

ostfriesland, nordsee, krimi, serie, neuharlingersiel

Mörderjagd mit Inselblick

Christiane Franke , Cornelia Kuhnert
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 22.04.2017
ISBN 9783499290619
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Mörderjagd mit Inselblick" ist nach "Miss Wattenmeer singt nicht mehr" , "Der letzte Heuler"  und  "Krabbenbrot und Seemannstod" der Vierte Ostfriesen-Krimi des Autorenduos Christiane Franke & Cornelia Kuhnert, in dem Henner, Rosa und Rudi mit Leib und Seele ermitteln.
Man kann diesen Krimi auch lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, denn es sind alle Vier in sich abgeschlossene Fälle, nur das Privatleben geht natürlich weiter, aber selbst da dürfte man auch ohne Vorkenntisse gut mit kommen. Wobei ich die Ersten Drei Teile auch sehr empfehlen kann :)

Einmal begonnen, lässt sich das Buch nur schwer aus den Händen legen.

In ihrem vierten Fall ermittelt das ostfriesische Kulttrio auch auf den Inseln Norderney, Wangerooge und Spiekeroog.

Sommer in Neuharlingersiel. Die Vorbereitungen zum Hafenfest laufen auf Hochtouren. Mittenmang lauter Autoren, die sich bei ihrem Treffen ordentlich in die Wolle kriegen. Und dann fällt auch noch der erste tot um. Ausgerechnet beim Klönen mit Rosa! Als ein zweiter auf Norderney zusammenbricht, wird Rosa hellhörig. Aber Dorfpolizist Rudi will von Mord nichts wissen. Die Kripo in Wittmund schon gar nicht. Von Postbote Henner ist auch keine Hilfe zu erwarten. Der kurt seelenruhig auf Norderney. Als es eine weitere Tote gibt, erwacht Rosas Jagdinstinkt. Bei Mord versteht sie keinen Spaß. Und als bei allen dreien die gleiche Todesursache festgestellt wird, ist das Trio in Alarm …


Autoren, Agenten, Leseratten, ein Mörder und unsere Drei Schnüffler auf einen Haufen.
Spannend geht's los, es dauert nicht lange das fällt schon der Erste um,und die Literaturtage nehmen eine dramatische Wende.
Rosa hat es einfach mit dem Schnüffeln, da sie mit im Organisationsteam ist, ist sie mittendrin statt nur dabei, das vereinfacht ihr so einiges.
Spannung ist von der Ersten bis zur Letzten Seite gegeben, auch wenn ich recht schnell raus hatte, wer dahinter steckt, blieb sie erhalten.
Den Showdown fand ich gelungen, spannend und sehr gut gelöst.

Die Hauptcharaktere, Rosa, Henner und Rudi haben sich im Vergleich zu den Ersten Büchern kaum verändert, die drei sind immernoch richtige Sympthieträger. Die Dialoge sind auch hier wieder sehr unterhaltsam.
Als Nebencharaktere haben wir Bekannte Gesichter, aber auch einige Neue kommen dazu. Alle werden uns gut beschrieben, es sind auch nicht so viele, man kann sie alle gut auseinander halten und zuordnen.

Die Beschreibungen der Schauplätze sind einfach herrlich, man hat die Bilder direkt vor Augen, und die frische Luft direkt in der Nase... Ich hatte das Gefühl mittendrin zu sein.

Der Schreib- und Erzählstil der beiden Autorinnen hat mir gefallen, locker, sehr humorvoll, man merkt nicht das die Geschichte nicht nur aus einer Feder stammt.
Die 273 Seiten wurden in 4  verschieden lange Kapitel, einem Prologund Epilog eingeteilt. Die Kapitel sind wie ein Tagebuch eingeteilt, zu lesen aus verschiednenen Perspektiven. Das lesen aus den wechselnden Perspektiven stört den Lesefluss aber nicht, das steigert nur die Spannung, die Geschichte lässt sich flüssig lesen.
Am Ende haben wir noch ein paar leckere Rezepte zum ausprobieren sowie eine kurze Personenbeschreibung der Charaktere.

Ich hatte wieder eine sehr schöne Zeit mit Henner, Rosa und Rudi, kann somit das selber lesen nur empfehlen.

  (28)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(1)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das Letzte, was du siehst

Kristin Lukas
Flexibler Einband
Erschienen bei GRAFIT, 28.02.2017
ISBN 9783894254827
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

 
Den Buchtitel und das Cover fand ich interessant, nachdem ich dann den Klappentext gelesen hatte, musste ich das Buch einfach lesen...

Die ehemalige Polizistin Marie Wagenfeld hat zur IT-Beraterin für Immobilienfonds umgesattelt und behauptet sich in den täglichen Machtkämpfen der Alphatiere. Nach einem hitzigen Meeting entdeckt sie die brutal zugerichtete Leiche eines Kollegen. Ihm wurde mit einer elektrischen Säge der Kopf abgetrennt.
Schnell zeigt sich, dass der Tote alles andere als eine weiße Weste hatte. Unlautere Geschäftspraktiken, Kontakte in die SM-Szene und Erpressungsversuche kommen ans Licht. Aber wen genau hat er erpresst? Und womit?
Gemeinsam mit Kommissar Kellermann taucht die eigentlich nur als Zeugin vernommene Marie immer tiefer in die Ermittlungen ein. Dabei stößt sie auf einen bislang ungeklärten Mord, der Parallelen zum aktuellen Fall aufweist. Zunehmend wird klar, dass ein Serienmörder am Werk ist. Und das schon seit vielen Jahren ...

Eine spannende Geschichte, kuriose Morde, ein ganzer Haufen Fragen und wir sind mit Marie Wagenfeld  mittendrin.
Man findet gut in die Geschichte rein, und auch einen Draht zu Marie, in deren Kopf wir uns schnell wohl fühlen, denn aus ihrer Perspektive lesen wir die Geschichte.
Schade fand ich, das wir Kellermann nicht noch näher kennengelernt haben, ich fand ihn sehr sympathisch, die zwei passen irgendwie sehr gut zusammen, sie ergänzen sich sehr gut, ob sie denn weiter Ermitteln? ;)

Wer denn nun hinter dem Mord an Maries Kollegen, und hinter all den ungeklärten Morden steckt, das erfahren so ziemlich zum Schluß, bis dahin lässt man uns aber gut miträtseln.
Den Showdown fand ich sehr gelungen, der war richtig spannungsgeladen, ich musste aufpassen nicht zu schnell zu lesen.
Alle aufkommenden Fragen werden zum Schluß beantwortet.

Der Immobilien-Input-Teil hätte meinetwegen ein bisschen weniger Platz einnehmen können, für mich, die nichts mit Immobilien zu tun hat, oder sich auch groß dafür interessiert, war es Phasenweise etwas viel input. Ich weiß nicht ob's möglich gewesen wäre diesen Teil zu verkürzen, da Kellermann sich ja wegen des Falls in diese Materie einarbeiten musste. Die Geschichte hat dadurch leider an Spannung eingebüßt.

Die Beschreibungen fand ich gelungen, Charaktere, Schauplätze und Handlungen konnte man sich alles sehr gut vorstellen. Kopfkino anschalten und laufen lassen geht wunderbar. Zu zart sollte man nicht besaitet sein, denn auch die Opfer wurden gut beschrieben, was nicht immer schön anzusehen war.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm locker, die Geschichte lässt sich zügig und flüssig lesen.
Erzählen tut Marie ihre Geschichte, so erleben wir alles hautnah mit,  aber wir  schauen dem Mörder beim "in Szene setzen" seiner Opfer auch über die Schulter, dies sind aber immer nur kurze Abschnitte.
Die 476 Seiten wurden in 46 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Mir haben Marie und Kellermann ein paar spannende Lesestunden beschert, drum kann ich das selber lesen nur empfehlen.

  (24)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(12)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

australien, krimi, outback, mord, daryl simmons

Verwischte Spuren

Alex Winter
E-Buch Text: 622 Seiten
Erschienen bei Bookshouse, 14.03.2017
ISBN 9789963536337
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Endlich ist er da, der nächste Daryl Simmons, ich habe nach dem letzten Band so sehr gehofft das es noch weiter geht, bei dem Ende damals konnte man sich ja nicht sicher sein, ob's weiter geht, aberndas tut es ein Glück!
Dies ist Daryls 7.Fall, den kann man sehr gut lesen ohne die Vorgänger zu kennen, da es alles in sich abgeschlossene Fälle sind, trotzdem kann ich die Vorgänger nur empfehlen zu lesen, es lohnt sich wirklich. Der Buchtitel passt perfekt zum Verlauf der Geschichte, auch das Cover finde ich passend.

Hierrum geht's im Neuen Fall:
»Vor ihm stand ein junger, groß gewachsener Aborigine. Seine schwarzen Augen funkelten wie die einer wütenden Schlange. In seiner rechten Hand hielt er ein großes Jagdmesser, dessen blitzende Klinge Johns Bauch berührte.« Wer ist der geheimnisvolle Unbekannte ohne Erinnerung, den die Farmertochter Sally Storer schwer verletzt am Ufer des Warburton Creeks entdeckt und gesund pflegt? Warum nur ließ sie sich von ihm überreden, auf die Farm ihrer Familie zurückzukehren, um sich ihren Dämonen zu stellen? Immerhin wird Sally von der Polizei und der Familie ihres verschwundenen Mannes Jesse für dessen Mörderin gehalten. Während Sally von allen Seiten immer mehr unter Druck gerät, erweist sich John Rivers, wie sie »ihren« Unbekannten nennt, als Felsen in der Brandung. Doch John entpuppt sich nicht nur als guter Freund, sondern auch als cleverer Ermittler. Zu clever, wie zu ihren Leidwesen nicht nur Sally, Jesses Familie und die offenbar noch in einen weiteren Vermisstenfall involvierten Paakantyi-Aborigines feststellen müssen …

Einmal angefangen mit lesen, lässt sich der Reader nur sehr schwer aus den Händen legen. Die Story ist spannend, Sally wird von Polizei verdächtigt, Scanlan, der Beamte, hat sich regelrecht auf sie eingeschossen, aber hat er damit auch wirklich recht?  Daryl, der sich das nicht mit ansehen kann, versucht rauszufinden was wirklich passiert ist, und stösst auf ein unfassbar grausames Geheimnis... Während seines "schnüffelns" wird er immer wieder von Flashbacks heimgesucht, diese kommen nicht immer in den Besten Augenblicken. Zuviel vom Inhalt möchte ich nicht erzählen, darum lass ich es einfach *gg* Am Besten selber lesen und geniessen.
"Verwischte Spuren" ine Geschichte mit einigen Überraschungen und Wendungen, ausserdem ist Spannung von der Ersten bis zur Letzten Seite gegeben, und zieht sich durch die gesamte Geschichte, mal mehr, mal weniger präsent. Zum Showdown hin steigert sie sich rasant, und man muss aufpassen nicht zu schnell zu lesen...

Daryl ist ein sympathischer Charakter, charmant, witzig, für jeden Spass zu haben und ein einzigartiger Ermittler, auch wenn er hier gerade nicht er selbst ist, da er unter Amnesie leidet, kommt der einzigartige Daryl Simmons Spürsinn zum durch.
Alle Charaktere wurden gut beschrieben, wir bekommen zu jedem ein gutes Bild geliefert.

Sehr interessant fand ich die Einblicke in Welt der Paakantyi-Aborigines, sie haben eine interessante und spannende Traumzeitgeschichte.

Die Beschreibungen der Schauplätze sind detailliert, aber nicht zu ausschweiffend, sie laden zum Träumen ein, Kopfkino anschalten und ab ins Outback ;)

Den Schreib - und Erzählstil von Alex Winter finde ich einfach klasse, angenehm und locker, ich habe schon ein paar Bücher von ihm gelesen, und bin jedesmal auf's neue gefesselt von seinen Geschichten.
Die 302 Seiten (epub-Version) wurden in 20 verschieden lange Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt.

Da ich eine schöne und spannende Lesezeit mit Daryl/John hatte, kann ich das selber lesen nur empfehlen!

  (28)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(19)

37 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

you are wanted, hacker-angriff, arno strobel, cyberkriminalität, identitätsdiebstahl

You Are Wanted

Arno Strobel
E-Buch Text
Erschienen bei Edition M, 17.03.2017
ISBN 9781477827291
Genre: Sonstiges

Rezension:

"You Are Wanted" das Buch zur Serie ( der kompletten 1.Staffel ) auf Amazon. Wenn man die Serie schon kennt, kann man das Buch trotzdem lesen, der Anfang ist zwar genauso, doch es gibt einige Überraschungen, und irgendwann nimmt der Verlauf im Buch eine ganz andere Wendung.
Es ist eine interessante und spannende Geschichte, die eigentlich ja jedem passieren kann, vielleicht nicht gerade so in diesem Stil hier, aber dies wohl ehr in einer etwas angespeckten Version.

Lukas Franke ist Projektmanager in einem Berliner Kongresszentrum. Er wird Opfer eines mysteriösen Hacker-Angriffs, der scheinbar zufällig seinen beruflichen Erfolg und sein privates Glück in Gefahr bringt – denn er findet sich im Zentrum von Ereignissen wieder, die ihn nicht nur seine Familie, sondern auch sein Leben kosten könnten.

Man merkt schon das es das Buch zur Serie ist, denn so kenne ich Arno Strobel seine Bücher nicht, er schreibt normal ganz anders, nicht so hektisch, und nicht so Klischeehaft wie es hier der Fall ist.

Die Story fand ich spannend, da wird einem Hack das komplette Leben einer Familie auf den Kopf gestellt. Wie würde man selber reagieren, wäre man in deren Lage? Wie weit würde man gehen?
Lukas tut so einiges um seine Familie zu schützen, bzw aus diesem Teufelskreis wieder rauszuholen. Es ist spannend ihn dabei zu begleiten, auch wenn Verhalten und Taten nicht immer Nachvollziehbar sind, dies betrifft aber auch alle anderen Charaktere.
Die Kommissare kamen mir vor wie frisch aus Amerika kommend, ein Verhalten und Ermitteln wie man das aus amerkianischen Krimis/Thrillern kennt.
Die Geschichte hat einige Überraschungen und auch Wendungen parat, der Showdown war gelungen, wenn auch ein wenig überzogen, und das Ende macht neugierig auf das was noch kommen wird.

Die Beschreibungen der Charaktere, Schauplätze und der Handlungen sind auf's wichtigste beschränkt, sie sind detailliert, aber nicht zu ausschweiffend, genau richtig für's Kopfkino.

Die Geschichtelässt sich trotz der Perspektivenwechsel flüssig lesen, aber sehr flott, das kenne ich so von einem Strobel geschriebenen Buch eigentlich so nicht, das man so schnell, teilweise ohne nähere Erklärungen durch die Geschichte geleitet wird.
Die 270 Seiten wurden in 100 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Ich hatte mit "You are wanted" eine spannende Lesezeit, und das obwohl ich die Serie schon gesehen hatte... ich warte nun auf die Fortsetzung, man ist Neugierig ;)

  (35)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

stau, mord, ruhrgebiet, kaninchen, krimi

Die Abbieger

Thomas Schweres
Flexibler Einband
Erschienen bei GRAFIT, 28.02.2017
ISBN 9783894254858
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Die Abbieger“ ist bereits der Vierte Fall vom Kommissar Schüppe und Reporter Balzack. Ich kenne die Vorgänger nicht, habe mich dennoch recht schnell eingefunden, denn es ist ja hier ein Neuer Fall um den es geht.

Ich fand den Klappentext sehr Vielversprechend, drum musste ich das Buch einach lesen...

Klaus-Werner Lippermann hat es satt: Von Juli 2012 bis März 2016 hat er abzüglich Urlaubs- und Krankheitstagen auf den knapp sechzig Kilometern zwischen Dortmund und Duisburg 209 Stunden im Stau gestanden. Für diese größtenteils sinnlos vergeudete Lebens- und Leidenszeit soll jetzt jemand bezahlen.
Als der Chef von Straßen.NRW entführt wird, staunt Kommissar Georg Schüppe nicht schlecht: Eine Organisation, die sich TuS-V! nennt, fordert in ihrem Bekennerbrief nur 55.000 Euro, dafür aber Maßnahmen zur Verkehrsflussverbesserung.
Trotz intensiver Suche bleibt der Entführte verschwunden, dafür macht die Bildzeitung mit unerwarteten Schlagzeilen auf: "Vorbild für ganz Deutschland: Straßen.NRW will Staus abschaffen!" Reporter Tom Balzack ahnt, dass hinter dieser Botschaft kein Pressesprecher steckt. Aber sein Versuch, dem Geheimnis der Geschichte auf den Grund zu gehen, führt ihn erst mal zu einer ganz anderen Leiche ...

Wenn man jeden Tag im Kilometerlangen Stau steht, denn kommt man schonmal auf  kuriose Ideen, warum denn nicht mal den seiner Meinung nach „Stauverantwortlichen“ entführen und  versuchen so ein paar Verbesserungsvorschläge durchzusetzen?  Versuchen kann man’s ja mal, dachte sich Klaus-Werner, und liess seinem reden tatsächlich auch Taten folgen.  

Mit tat der der Dr.Weissfeldt richtig Leid, was der arme Mann alles über sich ergehen lassen musste, nicht nur das er behandelt wurde wie Karnickel, was er sich alles anhören durfte, alles was Klaus-Werner und auch Freddy auf den Nägeln brannte wurde rausgelassen, nicht nur dem Dr. Weissfeldt qualmten mit der Zeit die Ohren. ;) Ich fand es witzig bei den Mäuschen spielen zu dürfen. Dieser Part der Entführung macht den Humorvollsten und den größten Teil der kompletten Geschichte aus, mir hat dieser Part am besten gefallen.

Den Zweitgrößten Teil nehmen die Reporter in Anspruch, diesen Part fand ich auch intersessant, mir war er Zeitweise aber zu langatmig gewesen, da hätte ich mir ein bisschen weniger, dafür mehr Polizeiarbeit gewünscht, denn irgendwie ging Schüppe mit seinem Team ein wenig unter bei der ganzen Reporterarbeit.

Die Charaktere fand ich alle  gelungen, alle total verschieden, vorallem aber Klaus-Werner und den Dr. Weissfeldt , sowie Klaus-Werners Mutter haben mir sehr gut gefallen.

Beschrieben werden uns alle Charaktere, so das wir uns ein gutes Bild von ihnen machen können, auch die Umgebungs- und Handlungsbeschreibungen sind gelungen, das Kopfkino kann man anschalten und bis zum Ende laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich trotz der Perspektivenwechsel flüssig lesen.Zu Beginn gibt es ein Personenregister, es sind viele Personen die hier mitspielen, dennoch fand ich dieses Register sehr hilfreich. Die 282 Seiten wurden in 58 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

„Die Abbieger“ ist kein klassischer Krimi, denn die Täter sind uns gleich bekannt,so gibt  es nicht wirklich etwas zum miträtseln, die Handlungen sind nicht immer nachvollziehbar und realitätsnah, dennoch ist er spannend, und vorallem Humorvoll.

  (30)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(739)

1.399 Bibliotheken, 63 Leser, 5 Gruppen, 199 Rezensionen

thriller, sebastian fitzek, achtnacht, berlin, fitzek

AchtNacht

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2017
ISBN 9783426521083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(46)

84 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

horror, thriller, schweden, fähre, vampire

Die Überfahrt

Mats Strandberg , Antje Rieck-Blankenburg
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 24.05.2017
ISBN 9783596295999
Genre: Fantasy

Rezension:

Den Buchtitel und den Klappentext fand ich sehr vielversprechend, also musste ich „Die Überfahrt“ lesen...

Die Passagiere an Bord der schwedischen Ostsee-Fähre Baltic Charisma wollen vor allem eins: sich amüsieren, und zwar um jeden Preis. Ob sie mit der besten Freundin tanzen gehen oder Junggesellenabschiede feiern, ob sie nach der Liebe ihres Lebens suchen oder vor den Dämonen des Alltags fliehen – die Nacht ist lang, und der Alkohol fließt reichlich. Fast bleiben dabei die beiden dunklen Gestalten unbemerkt, die sich übers Autodeck an Bord schleichen: eine Mutter und ihr Kind. Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das riesige Schiff, und es wird zur tödlichen Falle. Die Angst geht um auf der Baltic Charisma ..

Ich fand’s interessant während der Überfahrt von Schweden nach Finnland mit auf der Baltic Charisma zu sein, und den verschiedensten Charakteren über die Schulter zu gucken, als Leser hat man irgendwann das Gefühl, auch auf der Fähre zu sein.                Zu Beginn lernen wir einige Leute kennen, Spannung kam dabei leider nicht auf, aber sie war dann mit einem mal da und blieb auch eine ganze Weile präsent und zog sich dann, leider irgendwann wieder abgeflaut, mit durch die Geschichte.                                         Das Ende hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt, das kam dann doch irgendwie sehr schnell.

Wir schauen bei dieser Überfahrt der Baltic Charisma gleich mehreren Charakteren über die Schulter, ein paar Passagieren sowie einigen Angstellten der Fähre. Es sind nicht sehr viele, so dass man beim zurodnen der Personen während des lesens keine Problem hat.

Die Beschreibungen fand ich sehr gelungen, Charaktere, Schauplätze und Handlungen, sowie das Grauen konnte man sich alles sehr gut vorstellen. Kopfkino anschalten und laufen lassen geht wunderbar. Zu zart sollte man nicht besaitet sein, denn das Grauen und seine Folgen wird wirklich sehr gut  beschrieben.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm locker, die Geschichte lässt sich zügig und flüssig lesen, die Kapitel sind relativ kurz gehalten, da wir aus mehreren Sichtweisen lesen, und diese ständig wechseln, diese aber irgendwie immer ineinander übergehen, dies stört aber den Lesefluss nicht.                      

Mir hat "die Überfahrt" im großen und ganzen recht gut gefallen, ich hätte mir zwar etwas mehr Spannung erhofft, aber dennoch kann ich das selber lesen empfehlen, denn ich wurde hier dennoch sehr gut unterhalten.                         



  (24)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(45)

63 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

amrum, krimi, mord, klassenfahrt, nordsee

Backfischalarm

Krischan Koch
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423216722
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als "Kuhblick-Thies-Fan" habe ich den "Backfischalarm" herbeigesehnt, nun ist er endlich da, und ich habe ihn regelrecht verschlungen... Das Buch lässt sich, einmal angefangen zu lesen, nicht mehr aus den Händen legen.

Man kann den "Backfischalarm" sehr gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, denn es sind alles in sich abgeschlossene Fälle, die Charaktere entwickeln sich aber natürlich weiter. Dennoch kann ich die Vorgänger "Rote Grütze mit Schuss", "Mordseekrabben", "Rollmopskommando" und auch "Dreimal Tote Tante"  nur empfehlen, sie sind herrlich humorvoll und spannend zugleich.

Hierrum geht's:
Thies Detlefsens Zwillinge Telje und Tadje setzen mit der 10a des Theodor-Storm-Gymnasiums zur herbstlichen Klassenfahrt nach Amrum über. Mit an Bord sind Junglehrerin Vanessa Loebell, der "voll süße" Referendar Manuel Scholz mit modischem Piratentuch um den Kopf und Klassenlehrer Dr. Niggemeier. Die Überfahrt ist äußerst stürmisch, doch die Schüler machen unzählige Selfies und wackelige Filmaufnahmen – bis einer von ihnen den Toten entdeckt: Jungreeder Bent Blankenhorn sitzt ermordet auf dem Oberdeck. Alarmstufe Rot für Thies und KHK Nicole Stappenbek, die umgehend die Ermittlungen auf der von Herbstnebel umwaberten Insel aufnehmen.

In diesem Teil kommt Kuhblick-Thies kaum dazu seinen Kuhblick aufzusetzen, denn er und Nicole stehen ganz schön unter Strom, eine Leiche, ein Mörder und dann noch die Klassenfahrt von den Zwillingen... was für ein Timing *gg*
Da die Klasse der Zwillinge ja irgendwie "mittendrin" steckt, bekommen wir von den Teenies auch einiges zu lesen. Sie Verhalten sich eben Teenie-Typisch und sprechen demnach auch im Teenie-Slang, an den man sich aber schnell gewöhnt.
Miträtseln über das "Wer war's" und "Warum das alles" können wir mit Thies und Nicole, wer aufpasst steigt früher dahinter wie die beiden Ermittler ;)

Den Showdown fand ich sehr gelungen, spannende und gruselige Stimmung, ich habe richtig Gänsehaut bekommen dort mit ****** im nebligen ****.

Das Wiedersehen mit den Bekannten Charaktere hat mich gefreut, sie haben sich jeder weiterentwickelt, der eine mehr, der andere etwas weniger, vorallem aber haben die Zwillinge einen Sprung gemacht... und der kleine Finn, das ist ja ein süsser kleiner Fratz *gg* Neben den Bekannten Gesichtern lernen wir auch einige neue Leute kennen, diese werden uns sehr gut beschrieben, so viele sind es auch garnicht, man behält ganz gut den Überblick.

Die Handlungs- und Umgebungsbeschreibung sind detailliert, aber nicht zu ausschweiffend, genau richtig um das Kopfkino laufen zu lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist klasse, genau wie alle Vorgänger, ist auch die Geschichte gespickt mit viel Witz und Spannung, lässt sich flüssig und gut in einem Rutsch lesen.
Lesen tun wir aus verschiedenen Perspektiven, das steigert die Spannung.
Die 285 Seiten sind in 49 recht unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.
Am Ende gibt es noch das ein und andere Rezept zum nachmachen ;)

"Backfischalarm" ist, wie seine Vorgänger, ein toller Küsten-Krimi in dem viel Witz und nordischer Charme steckt... Einfach selber Lesen, und sich von Kuhblick-Thies verzaubern lassen, es lohnt sich.
Ich freue mich wie jedes Jahr auf einen weiteren Teil, der hoffentlich auch kommen wird :)

  (41)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(111)

149 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

thriller, mord, hamburg, bernhard aichner, totenrausch

Totenrausch

Bernhard Aichner
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei btb, 09.01.2017
ISBN 9783442756377
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Totenrausch" der Titel passt wirklich perfekt zum Inhalt ;)
Dies ist der Dritte Teil der Totenfrau-Trilogie, und mein Erstes Buch welches ich von Bernhard Aichner gelesen habe, es wird aber nicht mein Letztes sein, denn die anderen beiden Bände muss ich auch noch lesen ;)
Man kann der Geschichte auch sehr gut folgen wenn man die Vorgänger nicht kennt, denn zu Beginn bekommt man eine kurze Zusammenfassung über die wichtigsten Infos , und dann geht's auch schon los...

Die Frau, die in das Büro eines Hamburger Zuhälters stürmt, ist verzweifelt. "Ich brauche Pässe für mich und meine zwei Kinder"n du mir hilfst, werde ich jemanden für dich töten."rste Mal ...

Brünhilde Blum. International gesuchte Mörderin. Liebevolle Mutter zweier Töchter. Seit Monaten auf der Flucht. In Hamburg will sie zur Ruhe kommen, einen Neuanfang wagen, und fast, so scheint es, gelingt es ihr auch. Ausgestattet mit einer neuen Identität und etwas Geld wohnt sie mit ihren Töchtern in einem wunderschönen Fischerhäuschen an der Elbe und arbeitet als Aushilfe in einem Bestattungsinstitut. Alles ist gut. Bis zu dem Tag, an dem sie für ihr neues Leben bezahlen muss - denn der Mann, dem sie das neue Glück zu verdanken hat, fordert ein, was sie ihm versprochen hat. Sie soll für ihn jemanden töten. Das Problem dabei ist nur, dass es sich um einen Menschen handelt, der ihr sehr ans Herz gewachsen ist ...


Eine spannende Geschichte, teilweise fand ich sie leicht überzogen, denn soviel Glück wie Blum hatte (z.B. mit dem nicht erkannt werden, und wenn, dann wird drüber weg gesehen) soviel Glück kann man garnicht haben, Blum hatte es, aber es passte komischerweise auch immer alles irgendwie so wie es gekommen ist.

Blum war mir von anfang an sympatisch, sie ist eine starke Frau, die ihre Kinder liebt, und wirklich alles für sie tut. Sie kann sich sehr gut anpassen, nutzt jede Situation wie sie gerade kommt sehr gut für sich.

Alle Charaktere werden sehr gut beschrieben, trotz der knappen Sätze des Autors, bekommen wir zu jedem Protagonisten ein gutes Bild.
Die Beschreibungen der Schauplätze sind gelungen, aber auch die der Handlungen, auch wenn's Stellenweise wirklich sehr brutal gewesen ist. 

Spannung ist von der Ersten Seite gegeben, sie zieht sich auch die komplette Geschichte, ist immer präsent.
Ich fand den Showdown sehr gelungen, ich musste aufpassen nicht zu schnell zu lesen damit mir nichts entgeht.
Ich hatte das Buch sehr schnell ausgelesen, denn ich konnte es nur sehr schwer aus den Händen legen, somit war ich innerhalb von nicht mal Zwei Tagen durch.

Der Schreib-und Erzählstil hat mir gefallen, ich habe schnell an die kurzen und knackigen Sätze die nur das wichtigeste beinhalten gewöhnt. Die Geschichte rund um Blum lässt such flüssig lesen.
Die 472 Seiten wurden in 61 knackig kurz gehaltene Kapitel unterteilt.

Ich hatte mit "Totenrausch" ein paar sehr schöne und spannende Lesestunden, und werde mir die Vorgänger auch noch holen, denn nun weiß ich zwar wie sie Endet, aber noch nicht wirklich wie alles Begann ;)

  (34)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Samurai

Ulf Kartte
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 18.08.2016
ISBN 9783954519583
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover und der Titel machen schon neugierig, der rest übernimmt der Klappentext, und schon hält man das BUch in den Händen ;)

Ich finde der Klappentext sagt schon viel, drum halt ich mich kurz und gebe selber zum Inhalt nichts Preis :)

Zwei prominente Kölner werden mit einem Samurai-Schwert getötet. Auf ihrer Haut prangt das japanische Schriftzeichen für »Gerechtigkeit«. Ein harter Fall für Kommissar Brokat, der feststellen muss, dass fast jeder im Umfeld der Toten ein Motiv hatte. Als kurz darauf eine junge Frau auf die gleiche Weise ermordet wird, überschlagen sich die Ereignisse.

Die Story ist spannend, wer hat die beiden Prominenten ermordet, und wie paßt die junge Frau ins Bild die auf die gleiche Weise sterben musste?  Lange kann man sich da keinen Reim drauf machen, es gibt viele Verdächtige, mit passenden Motiven, es dauert eine Weile, bis nicht nur wir, sondern auch das Team um Kommissar Brokat dahinter kommen.
Der Leser erfährt einiges über die Samurai-Kultur, das Infopaket welches man hier erhält fand ich interessant, und nicht zu ausschweifend.
Spannung wird zu Beginn aufgebaut, ist dann aber leider nicht die ganze Zeit über präsent. Zum Ende wird's dann aber richtig Spannend, den Showdown fand ich gelungen.

Kommissar Brokat und sein Team sind alles sympathische und authentisch wirkende Ermittler mit Ecken und Kanten, sie werden uns gut beschrieben, mir war es leider nicht möglich einen Draht zu einem von ihn aufzubauen, dennoch habe ich sie gerne bei ihren Ermittlungen begleitet.
Auch alle anderen Charaktere werden gut beschrieben, so das man sich ein gutes Bild machen kann.

Die Umgebungs- und Handlungsbeschreibungen sind detailliert, aber nicht ausschweiffend, genau richtig für das laufende Kopfkino.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich trotz der Perspektivenwechsel flüssig lesen.
Die 223 Seiten wurden in 21 unterschiedlich lange Kapitel plus Epilog unterteilt.

Mich hat "Samurai" gut unterhalten, ich hatte eine paar schöne Lesestunden, über ein Wiedersehen mit Brokat und seinem Team würde ich mich freuen.

  (34)
Tags:  
 
414 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks