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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Nacht der tausend Lichter

Silke Ziegler
E-Buch Text: 288 Seiten
Erschienen bei Grafit Verlag, 11.04.2017
ISBN 9783894257231
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Die Nacht der tausend Lichter" ist ein sehr spannender und emotionsgeladener Kriminalroman, für den man etwas Zeit einplanen muss, denn hat einmal angefangen zu lesen, lässt sich das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen...

Weinheim an der Bergstraße: Wie jedes Jahr strömen Jung und Alt zur Kerwe, dem größten Sommerfest der Region. Allerdings ist die Polizei in besonderer Alarmbereitschaft, denn in den letzten zwei Jahren ereignete sich am Rande der Veranstaltung je ein grausamer Mord. Die Polizei hat keinerlei Anhaltspunkte, wer der von der Presse 'Kerwe-Schlitzer' genannte Täter ist, will eine weitere Tote aber auf jeden Fall verhindern.
Kommissarin Sina Engel stürzt sich mit aller Kraft in die Ermittlung, obwohl sie hochschwanger ist. Denn ihr Privatleben ist völlig aus den Fugen geraten, nachdem ihr Verlobter Carlo auf offener Straße ermordet wurde.
Unverhofft wird ihr ein Kollege zur Seite gestellt: Matthias Winter, Carlos ehemaliger Partner. Auf den ist Sina alles andere als gut zu sprechen, denn sie gibt ihm eine Mitschuld an Carlos Tod. Können die beiden sich zusammenraufen, um den Serienmörder rechtzeitig zu stoppen?


Spannungsgeladen von der Ersten bis zur Letzten Seite, denn obwohl wir auch aus der Perspektive des "Kerwe-Schlitzers" lesen, können wir uns bis zum Schluß nicht sicher sein wer es ist. Obwohl es im Nachhinein ja eigentlich eindeutige Zeichen gab diesen zu entlarven.
Am Ende bleibt nichts offen, alle Fragen die aufkamen werden im Laufe der Geschichte beantwortet.
Den Showdown fand ich gelungen, da geht's nochmal heiß her, Spannung pur.
Wir haben einen guten Mix aus Kriminalfall und Sinas Privatleben, welches der beiden überwiegt kann ich nicht sagen, mir hat der Mix  so gefallen wie es ist, es kommt nichts zu kurz.

Sina war mir von anfang an sympathisch, sie hat in der letzten Zeit einiges durchgemacht, und hat auch noch viel neues und aufregendes vor sich. Momentan wirkt sie ehr zerbrechlich, was aber bei dem was sie erlebt hat und erlebt kein Wunder ist. Sie steht dennoch jeden Tag auf und kniet sich in die Arbeit. Sina steht jetzt kurz vor dem Mutterschutz, und hat sich zum Ziel gesetzt den Mörder bis dahin zu stellen, ob ihr das wohl mit Matthias an der Seite gelingt?
Ein eigenes Bild von Matthias können wir uns im Laufe der Geschichte machen, ist er wirklich der Weiberheld wie Carlo erzählte? Und warum hat er laut Sina eine Mitschuld an Carlos Tod?  Dies und noch mehr erfahren wir im Laufe der Geschichte, mir war Matthias sympathisch, ich finde auch das Sina und Matthias sich ganz gut Ergänzen, drum würd ich mich über weitere Fälle der beiden sehr freuen :)

Die Beschreibungen der Charaktere, Schauplätze und Handlungen sind detailliert, aber nicht ausschweiffend, man kann sich alles sehr gut vorstellen, also Kopfkino an und laufen lassen, auch wenn's zwischendurch nicht sehr schöne Szenen gibt.

Mir hat der Schreib- und Erzählstil gefallen, angenehm, locker und leicht zu lesen. Die Perspektivenwechsel stören den Lesefluß nicht, diese steigern die Spannung.

Die 283 Seiten wurden in 57 unterschiedlich lange Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt.

Ich hatte mit Sina und Matthias ein paar spannende Lesestunden, und kann das selber lesen nur empfehlen.
Freuen würde ich mich über eine Fortsetzung, vielleicht kommt ja eine? 

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22 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

hamburg, krimi, japaner, japan, hamburg-krimi

Inspektor Takeda und die Toten von Altona

Henrik Siebold
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 16.05.2016
ISBN 9783746632131
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

psychothriller, vermisst, alleine zu hause, niebüll, thriller

Wenn ich dich hole

Anja Goerz
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423261470
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Wenn ich dich hole" ist ein spannender Psychothriller, den man aus verschiednenen Perspektiven liest, das stört aber nicht, das steigert vielmehr die Spannung... Einmal angefangen mit lesen, ist das Buch nur schwer aus den Händen zu legen, und demnach sehr schnell ausgelesen...

"Mein Sohn ist da drin! Holen Sie ihn raus!" Wegen eines Unwetters sitzt Bendix Steensen in Heathrow fest. In immer kürzeren Abständen erhält er Anrufe seines neunjährigen Sohnes Lewe, die allmählich panisch klingen: Seit Stunden sind Mama und Oma nun schon fort, am Handy meldet sich niemand, er hat Angst, in dem abgelegenen Haus in Niebüll nicht mehr allein zu sein. Bendix alarmiert die örtliche Polizei. Doch obwohl diese nichts Verdächtiges feststellt, versucht er alles, um auf schnellstem Weg nach Nordfriesland zu kommen. Eine schier endlose Reise, zusätzlich erschwert durch Schnee und Sturm. Derweil haben seine Frau und Mutter einen ganz anderen Kampf zu kämpfen. Und Lewe ist tatsächlich nicht mehr allein ...

Ein Alptraum was die Steensens hier erleben, Lewe alleine bei Oma im großen Haus, krank vor Angst als er dann doch nicht mehr alleine zu sein scheint... Mutter Insa und Oma spurlos verschwunden und Vater Bendix sitzt in London am Flughafen fest.
Jeder hat im Verlauf dieser Geschichte sehr zu kämpfen, vorallem psychisch werden sie alle sehr gefordert.
Mitfiebern tut man mit allen Dreien, aber am meisten ist man bei Lewe, und hofft das vorallem er heile da wieder raus kommt.

Auch wenn man sehr früh schon mitbekommt, wer hinter Insa und Omas verschwinden steckt, und sich bei Lewe im Haus befindet, ist es noch spannend weiter zu lesen, denn man nicht was als nächstes passiert, und möchte ja schliesslich wissen wie es ausgeht.
Spannung ist von der Ersten Seite an gegeben, zieht sich durch die komplette Geschichte, ist mal mehr und mal weniger präsent, zum Ende wird es richtig spannend, den Showdown fand ich gelungen.
Ich fand das Ende kam sehr abrupt, das hätte noch ein paar Seiten und Infos mehr vertragen können.

Sehr gut gefallen hat mir Lewe, er ist ein sympathischer, intelligenter Junge. Sein denken und seine Handlungen sind Altersentprechend.
Bendix lernt man im Laufe der Geschichte näher kennen, vorallem aus seiner Vergangenheit erfahren wir einiges. Insa und Oma hingegen bleiben blass, sie sind da, viel erfahren wir nicht über sie.
Bruno, den örtlichen Polizisten fand ich sehr sympathisch, von den hätte ich gerne mehr gelesen ;)

Die Beschreibungen der Schauplätze und Handlungen fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen, und ist mittendrin im Schneesturm ;) Kopfkino einfach anschalten und laufen lassen.

Der Schreib-und Erzählstil ist angenehm, locker und leicht zu lesen. Trotz der verschiedenen Blickwinkeln aus denen wir lesen, lässt sich die Geschichte flüssig lesen.
Unterteilt wurden die 252 Seiten in Prolog und Epilog, sowie in 49 unterschiedlich lange Kapitel.

Ich hatte mit den Steensens ein paar spannende Lesestunden, und kann das selber lesen nur empfehlen.

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entführung, folter, missbrauch, psychothriller, vampir fan

So dunkel die Angst

Melisa Schwermer
E-Buch Text: 302 Seiten
Erschienen bei null, 07.04.2017
ISBN B06Y4W4Q5R
Genre: Sonstiges

Rezension:

"So dunkel die Angst" ist schon der zweite Fall für Fabian Prior und Thomas Wendtner, diesen kann man aber lesen, auch ohne den Vorgänger "So bitter die Schuld"  zu kennen, denn es sind Beides in sich abgeschlossene Fälle, dennoch kann ich den Ersten Teil auch empfehlen, es lohnt sich auf jedenfall.

Fabian hob die Taschenlampe. Auf einem Stuhl an der linken Wand kauerte eine Person. »Keine Bewegung«, rief er und richtete den Lichtstrahl auf ein blutverschmiertes Gesicht.
Ein mysteriöser Entführungsfall stellt Fabian Prior und Thomas Wendtner vor ein Rätsel. Von einem angeblichen Kinobesuch mit Freunden kehrte die Sechzehnjährige Sophie nicht wieder nach Hause zurück. Jahre später steht sie plötzlich völlig verwahrlost vor der Tür ihrer Eltern. Offensichtlich konnte sie ihrem Peiniger nur knapp entkommen. Doch etwas scheint an ihrer Geschichte nicht zu stimmen. Was verschweigt sie den Ermittlern? Je intensiver sich Fabian und Thomas mit dem Fall beschäftigen, desto tiefer erscheinen die Abgründe vor ihnen.


Einmal angefangen mit dem lesen kann man das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen, denn gleich von der Ersten Seite an wird man ans Buch gefesselt.
Die Story ist spannend, was ist Sophie damals passiert? Was musste sie all die Jahre an Leid ertragen? Wo war sie all die Jahre? Wie konnte sie fliehen?  All diese und noch mehr Fragen werden im Verlauf der Geschichte beabtwortet.
Wir lesen Sophies Geschichte aus verschiednen Blickwinkeln, es gibt auch immer wieder Rückblenden, die uns erzählen was Sophie durchgemacht hat.
Spannung ist von Anfang an vorhanden, zieht sich auch durch die komplette Geschichte, ist mal mehr mal weniger präsent, zum Showdown hon steigert sie sich nocheinmal rasant.

Gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit Fabian und Thomas, sie sind ein tolles Ermittlerduo, sie ergänzen sich sehr gut. Auch Josi trifft man wieder, es ist toll das es ihr jetzt wieder gut geht, und sie den Kontakt zu Fabian hält, vielleicht entwickelt sich da ja noch etwas ;)

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Jeder hat seine Ecken und Kanten. Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, gespickt mit Humor, angenehm und flüssig zu lesen.
Wir lesen diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, und Zeitebenen, aber diese stören den Lesefluß keines Falls, es steigert nur die Spannung.
Die 298 Seiten wurden in 45 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Mir haben Fabian und Thomas ein paar spannende Lesestunden beschert, drum kann ich das selber lesen nur empfehlen.

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ostfriesland, krimi, serie, nordsee, literaturtage

Mörderjagd mit Inselblick

Christiane Franke , Cornelia Kuhnert
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 22.04.2017
ISBN 9783499290619
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Mörderjagd mit Inselblick" ist nach "Miss Wattenmeer singt nicht mehr" , "Der letzte Heuler"  und  "Krabbenbrot und Seemannstod" der Vierte Ostfriesen-Krimi des Autorenduos Christiane Franke & Cornelia Kuhnert, in dem Henner, Rosa und Rudi mit Leib und Seele ermitteln.
Man kann diesen Krimi auch lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, denn es sind alle Vier in sich abgeschlossene Fälle, nur das Privatleben geht natürlich weiter, aber selbst da dürfte man auch ohne Vorkenntisse gut mit kommen. Wobei ich die Ersten Drei Teile auch sehr empfehlen kann :)

Einmal begonnen, lässt sich das Buch nur schwer aus den Händen legen.

In ihrem vierten Fall ermittelt das ostfriesische Kulttrio auch auf den Inseln Norderney, Wangerooge und Spiekeroog.

Sommer in Neuharlingersiel. Die Vorbereitungen zum Hafenfest laufen auf Hochtouren. Mittenmang lauter Autoren, die sich bei ihrem Treffen ordentlich in die Wolle kriegen. Und dann fällt auch noch der erste tot um. Ausgerechnet beim Klönen mit Rosa! Als ein zweiter auf Norderney zusammenbricht, wird Rosa hellhörig. Aber Dorfpolizist Rudi will von Mord nichts wissen. Die Kripo in Wittmund schon gar nicht. Von Postbote Henner ist auch keine Hilfe zu erwarten. Der kurt seelenruhig auf Norderney. Als es eine weitere Tote gibt, erwacht Rosas Jagdinstinkt. Bei Mord versteht sie keinen Spaß. Und als bei allen dreien die gleiche Todesursache festgestellt wird, ist das Trio in Alarm …


Autoren, Agenten, Leseratten, ein Mörder und unsere Drei Schnüffler auf einen Haufen.
Spannend geht's los, es dauert nicht lange das fällt schon der Erste um,und die Literaturtage nehmen eine dramatische Wende.
Rosa hat es einfach mit dem Schnüffeln, da sie mit im Organisationsteam ist, ist sie mittendrin statt nur dabei, das vereinfacht ihr so einiges.
Spannung ist von der Ersten bis zur Letzten Seite gegeben, auch wenn ich recht schnell raus hatte, wer dahinter steckt, blieb sie erhalten.
Den Showdown fand ich gelungen, spannend und sehr gut gelöst.

Die Hauptcharaktere, Rosa, Henner und Rudi haben sich im Vergleich zu den Ersten Büchern kaum verändert, die drei sind immernoch richtige Sympthieträger. Die Dialoge sind auch hier wieder sehr unterhaltsam.
Als Nebencharaktere haben wir Bekannte Gesichter, aber auch einige Neue kommen dazu. Alle werden uns gut beschrieben, es sind auch nicht so viele, man kann sie alle gut auseinander halten und zuordnen.

Die Beschreibungen der Schauplätze sind einfach herrlich, man hat die Bilder direkt vor Augen, und die frische Luft direkt in der Nase... Ich hatte das Gefühl mittendrin zu sein.

Der Schreib- und Erzählstil der beiden Autorinnen hat mir gefallen, locker, sehr humorvoll, man merkt nicht das die Geschichte nicht nur aus einer Feder stammt.
Die 273 Seiten wurden in 4  verschieden lange Kapitel, einem Prologund Epilog eingeteilt. Die Kapitel sind wie ein Tagebuch eingeteilt, zu lesen aus verschiednenen Perspektiven. Das lesen aus den wechselnden Perspektiven stört den Lesefluss aber nicht, das steigert nur die Spannung, die Geschichte lässt sich flüssig lesen.
Am Ende haben wir noch ein paar leckere Rezepte zum ausprobieren sowie eine kurze Personenbeschreibung der Charaktere.

Ich hatte wieder eine sehr schöne Zeit mit Henner, Rosa und Rudi, kann somit das selber lesen nur empfehlen.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das Letzte, was du siehst

Kristin Lukas
Flexibler Einband
Erschienen bei GRAFIT, 28.02.2017
ISBN 9783894254827
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

 
Den Buchtitel und das Cover fand ich interessant, nachdem ich dann den Klappentext gelesen hatte, musste ich das Buch einfach lesen...

Die ehemalige Polizistin Marie Wagenfeld hat zur IT-Beraterin für Immobilienfonds umgesattelt und behauptet sich in den täglichen Machtkämpfen der Alphatiere. Nach einem hitzigen Meeting entdeckt sie die brutal zugerichtete Leiche eines Kollegen. Ihm wurde mit einer elektrischen Säge der Kopf abgetrennt.
Schnell zeigt sich, dass der Tote alles andere als eine weiße Weste hatte. Unlautere Geschäftspraktiken, Kontakte in die SM-Szene und Erpressungsversuche kommen ans Licht. Aber wen genau hat er erpresst? Und womit?
Gemeinsam mit Kommissar Kellermann taucht die eigentlich nur als Zeugin vernommene Marie immer tiefer in die Ermittlungen ein. Dabei stößt sie auf einen bislang ungeklärten Mord, der Parallelen zum aktuellen Fall aufweist. Zunehmend wird klar, dass ein Serienmörder am Werk ist. Und das schon seit vielen Jahren ...

Eine spannende Geschichte, kuriose Morde, ein ganzer Haufen Fragen und wir sind mit Marie Wagenfeld  mittendrin.
Man findet gut in die Geschichte rein, und auch einen Draht zu Marie, in deren Kopf wir uns schnell wohl fühlen, denn aus ihrer Perspektive lesen wir die Geschichte.
Schade fand ich, das wir Kellermann nicht noch näher kennengelernt haben, ich fand ihn sehr sympathisch, die zwei passen irgendwie sehr gut zusammen, sie ergänzen sich sehr gut, ob sie denn weiter Ermitteln? ;)

Wer denn nun hinter dem Mord an Maries Kollegen, und hinter all den ungeklärten Morden steckt, das erfahren so ziemlich zum Schluß, bis dahin lässt man uns aber gut miträtseln.
Den Showdown fand ich sehr gelungen, der war richtig spannungsgeladen, ich musste aufpassen nicht zu schnell zu lesen.
Alle aufkommenden Fragen werden zum Schluß beantwortet.

Der Immobilien-Input-Teil hätte meinetwegen ein bisschen weniger Platz einnehmen können, für mich, die nichts mit Immobilien zu tun hat, oder sich auch groß dafür interessiert, war es Phasenweise etwas viel input. Ich weiß nicht ob's möglich gewesen wäre diesen Teil zu verkürzen, da Kellermann sich ja wegen des Falls in diese Materie einarbeiten musste. Die Geschichte hat dadurch leider an Spannung eingebüßt.

Die Beschreibungen fand ich gelungen, Charaktere, Schauplätze und Handlungen konnte man sich alles sehr gut vorstellen. Kopfkino anschalten und laufen lassen geht wunderbar. Zu zart sollte man nicht besaitet sein, denn auch die Opfer wurden gut beschrieben, was nicht immer schön anzusehen war.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm locker, die Geschichte lässt sich zügig und flüssig lesen.
Erzählen tut Marie ihre Geschichte, so erleben wir alles hautnah mit,  aber wir  schauen dem Mörder beim "in Szene setzen" seiner Opfer auch über die Schulter, dies sind aber immer nur kurze Abschnitte.
Die 476 Seiten wurden in 46 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Mir haben Marie und Kellermann ein paar spannende Lesestunden beschert, drum kann ich das selber lesen nur empfehlen.

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

australien, krimi, outback, mord, daryl simmons

Verwischte Spuren

Alex Winter
E-Buch Text: 622 Seiten
Erschienen bei Bookshouse, 14.03.2017
ISBN 9789963536337
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Endlich ist er da, der nächste Daryl Simmons, ich habe nach dem letzten Band so sehr gehofft das es noch weiter geht, bei dem Ende damals konnte man sich ja nicht sicher sein, ob's weiter geht, aberndas tut es ein Glück!
Dies ist Daryls 7.Fall, den kann man sehr gut lesen ohne die Vorgänger zu kennen, da es alles in sich abgeschlossene Fälle sind, trotzdem kann ich die Vorgänger nur empfehlen zu lesen, es lohnt sich wirklich. Der Buchtitel passt perfekt zum Verlauf der Geschichte, auch das Cover finde ich passend.

Hierrum geht's im Neuen Fall:
»Vor ihm stand ein junger, groß gewachsener Aborigine. Seine schwarzen Augen funkelten wie die einer wütenden Schlange. In seiner rechten Hand hielt er ein großes Jagdmesser, dessen blitzende Klinge Johns Bauch berührte.« Wer ist der geheimnisvolle Unbekannte ohne Erinnerung, den die Farmertochter Sally Storer schwer verletzt am Ufer des Warburton Creeks entdeckt und gesund pflegt? Warum nur ließ sie sich von ihm überreden, auf die Farm ihrer Familie zurückzukehren, um sich ihren Dämonen zu stellen? Immerhin wird Sally von der Polizei und der Familie ihres verschwundenen Mannes Jesse für dessen Mörderin gehalten. Während Sally von allen Seiten immer mehr unter Druck gerät, erweist sich John Rivers, wie sie »ihren« Unbekannten nennt, als Felsen in der Brandung. Doch John entpuppt sich nicht nur als guter Freund, sondern auch als cleverer Ermittler. Zu clever, wie zu ihren Leidwesen nicht nur Sally, Jesses Familie und die offenbar noch in einen weiteren Vermisstenfall involvierten Paakantyi-Aborigines feststellen müssen …

Einmal angefangen mit lesen, lässt sich der Reader nur sehr schwer aus den Händen legen. Die Story ist spannend, Sally wird von Polizei verdächtigt, Scanlan, der Beamte, hat sich regelrecht auf sie eingeschossen, aber hat er damit auch wirklich recht?  Daryl, der sich das nicht mit ansehen kann, versucht rauszufinden was wirklich passiert ist, und stösst auf ein unfassbar grausames Geheimnis... Während seines "schnüffelns" wird er immer wieder von Flashbacks heimgesucht, diese kommen nicht immer in den Besten Augenblicken. Zuviel vom Inhalt möchte ich nicht erzählen, darum lass ich es einfach *gg* Am Besten selber lesen und geniessen.
"Verwischte Spuren" ine Geschichte mit einigen Überraschungen und Wendungen, ausserdem ist Spannung von der Ersten bis zur Letzten Seite gegeben, und zieht sich durch die gesamte Geschichte, mal mehr, mal weniger präsent. Zum Showdown hin steigert sie sich rasant, und man muss aufpassen nicht zu schnell zu lesen...

Daryl ist ein sympathischer Charakter, charmant, witzig, für jeden Spass zu haben und ein einzigartiger Ermittler, auch wenn er hier gerade nicht er selbst ist, da er unter Amnesie leidet, kommt der einzigartige Daryl Simmons Spürsinn zum durch.
Alle Charaktere wurden gut beschrieben, wir bekommen zu jedem ein gutes Bild geliefert.

Sehr interessant fand ich die Einblicke in Welt der Paakantyi-Aborigines, sie haben eine interessante und spannende Traumzeitgeschichte.

Die Beschreibungen der Schauplätze sind detailliert, aber nicht zu ausschweiffend, sie laden zum Träumen ein, Kopfkino anschalten und ab ins Outback ;)

Den Schreib - und Erzählstil von Alex Winter finde ich einfach klasse, angenehm und locker, ich habe schon ein paar Bücher von ihm gelesen, und bin jedesmal auf's neue gefesselt von seinen Geschichten.
Die 302 Seiten (epub-Version) wurden in 20 verschieden lange Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt.

Da ich eine schöne und spannende Lesezeit mit Daryl/John hatte, kann ich das selber lesen nur empfehlen!

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

you are wanted, hacker-angriff, arno strobel, cyberkriminalität, identitätsdiebstahl

You Are Wanted

Arno Strobel
E-Buch Text
Erschienen bei Edition M, 17.03.2017
ISBN 9781477827291
Genre: Sonstiges

Rezension:

"You Are Wanted" das Buch zur Serie ( der kompletten 1.Staffel ) auf Amazon. Wenn man die Serie schon kennt, kann man das Buch trotzdem lesen, der Anfang ist zwar genauso, doch es gibt einige Überraschungen, und irgendwann nimmt der Verlauf im Buch eine ganz andere Wendung.
Es ist eine interessante und spannende Geschichte, die eigentlich ja jedem passieren kann, vielleicht nicht gerade so in diesem Stil hier, aber dies wohl ehr in einer etwas angespeckten Version.

Lukas Franke ist Projektmanager in einem Berliner Kongresszentrum. Er wird Opfer eines mysteriösen Hacker-Angriffs, der scheinbar zufällig seinen beruflichen Erfolg und sein privates Glück in Gefahr bringt – denn er findet sich im Zentrum von Ereignissen wieder, die ihn nicht nur seine Familie, sondern auch sein Leben kosten könnten.

Man merkt schon das es das Buch zur Serie ist, denn so kenne ich Arno Strobel seine Bücher nicht, er schreibt normal ganz anders, nicht so hektisch, und nicht so Klischeehaft wie es hier der Fall ist.

Die Story fand ich spannend, da wird einem Hack das komplette Leben einer Familie auf den Kopf gestellt. Wie würde man selber reagieren, wäre man in deren Lage? Wie weit würde man gehen?
Lukas tut so einiges um seine Familie zu schützen, bzw aus diesem Teufelskreis wieder rauszuholen. Es ist spannend ihn dabei zu begleiten, auch wenn Verhalten und Taten nicht immer Nachvollziehbar sind, dies betrifft aber auch alle anderen Charaktere.
Die Kommissare kamen mir vor wie frisch aus Amerika kommend, ein Verhalten und Ermitteln wie man das aus amerkianischen Krimis/Thrillern kennt.
Die Geschichte hat einige Überraschungen und auch Wendungen parat, der Showdown war gelungen, wenn auch ein wenig überzogen, und das Ende macht neugierig auf das was noch kommen wird.

Die Beschreibungen der Charaktere, Schauplätze und der Handlungen sind auf's wichtigste beschränkt, sie sind detailliert, aber nicht zu ausschweiffend, genau richtig für's Kopfkino.

Die Geschichtelässt sich trotz der Perspektivenwechsel flüssig lesen, aber sehr flott, das kenne ich so von einem Strobel geschriebenen Buch eigentlich so nicht, das man so schnell, teilweise ohne nähere Erklärungen durch die Geschichte geleitet wird.
Die 270 Seiten wurden in 100 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Ich hatte mit "You are wanted" eine spannende Lesezeit, und das obwohl ich die Serie schon gesehen hatte... ich warte nun auf die Fortsetzung, man ist Neugierig ;)

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

stau, mord, ruhrgebiet, kaninchen, krimi

Die Abbieger

Thomas Schweres
Flexibler Einband
Erschienen bei GRAFIT, 28.02.2017
ISBN 9783894254858
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Die Abbieger“ ist bereits der Vierte Fall vom Kommissar Schüppe und Reporter Balzack. Ich kenne die Vorgänger nicht, habe mich dennoch recht schnell eingefunden, denn es ist ja hier ein Neuer Fall um den es geht.

Ich fand den Klappentext sehr Vielversprechend, drum musste ich das Buch einach lesen...

Klaus-Werner Lippermann hat es satt: Von Juli 2012 bis März 2016 hat er abzüglich Urlaubs- und Krankheitstagen auf den knapp sechzig Kilometern zwischen Dortmund und Duisburg 209 Stunden im Stau gestanden. Für diese größtenteils sinnlos vergeudete Lebens- und Leidenszeit soll jetzt jemand bezahlen.
Als der Chef von Straßen.NRW entführt wird, staunt Kommissar Georg Schüppe nicht schlecht: Eine Organisation, die sich TuS-V! nennt, fordert in ihrem Bekennerbrief nur 55.000 Euro, dafür aber Maßnahmen zur Verkehrsflussverbesserung.
Trotz intensiver Suche bleibt der Entführte verschwunden, dafür macht die Bildzeitung mit unerwarteten Schlagzeilen auf: "Vorbild für ganz Deutschland: Straßen.NRW will Staus abschaffen!" Reporter Tom Balzack ahnt, dass hinter dieser Botschaft kein Pressesprecher steckt. Aber sein Versuch, dem Geheimnis der Geschichte auf den Grund zu gehen, führt ihn erst mal zu einer ganz anderen Leiche ...

Wenn man jeden Tag im Kilometerlangen Stau steht, denn kommt man schonmal auf  kuriose Ideen, warum denn nicht mal den seiner Meinung nach „Stauverantwortlichen“ entführen und  versuchen so ein paar Verbesserungsvorschläge durchzusetzen?  Versuchen kann man’s ja mal, dachte sich Klaus-Werner, und liess seinem reden tatsächlich auch Taten folgen.  

Mit tat der der Dr.Weissfeldt richtig Leid, was der arme Mann alles über sich ergehen lassen musste, nicht nur das er behandelt wurde wie Karnickel, was er sich alles anhören durfte, alles was Klaus-Werner und auch Freddy auf den Nägeln brannte wurde rausgelassen, nicht nur dem Dr. Weissfeldt qualmten mit der Zeit die Ohren. ;) Ich fand es witzig bei den Mäuschen spielen zu dürfen. Dieser Part der Entführung macht den Humorvollsten und den größten Teil der kompletten Geschichte aus, mir hat dieser Part am besten gefallen.

Den Zweitgrößten Teil nehmen die Reporter in Anspruch, diesen Part fand ich auch intersessant, mir war er Zeitweise aber zu langatmig gewesen, da hätte ich mir ein bisschen weniger, dafür mehr Polizeiarbeit gewünscht, denn irgendwie ging Schüppe mit seinem Team ein wenig unter bei der ganzen Reporterarbeit.

Die Charaktere fand ich alle  gelungen, alle total verschieden, vorallem aber Klaus-Werner und den Dr. Weissfeldt , sowie Klaus-Werners Mutter haben mir sehr gut gefallen.

Beschrieben werden uns alle Charaktere, so das wir uns ein gutes Bild von ihnen machen können, auch die Umgebungs- und Handlungsbeschreibungen sind gelungen, das Kopfkino kann man anschalten und bis zum Ende laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich trotz der Perspektivenwechsel flüssig lesen.Zu Beginn gibt es ein Personenregister, es sind viele Personen die hier mitspielen, dennoch fand ich dieses Register sehr hilfreich. Die 282 Seiten wurden in 58 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

„Die Abbieger“ ist kein klassischer Krimi, denn die Täter sind uns gleich bekannt,so gibt  es nicht wirklich etwas zum miträtseln, die Handlungen sind nicht immer nachvollziehbar und realitätsnah, dennoch ist er spannend, und vorallem Humorvoll.

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990 Bibliotheken, 57 Leser, 5 Gruppen, 152 Rezensionen

thriller, sebastian fitzek, achtnacht, berlin, fitzek

AchtNacht

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2017
ISBN 9783426521083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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61 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

thriller, roman, die überfahrt, fähre, horror

Die Überfahrt

Mats Strandberg , Antje Rieck-Blankenburg
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 24.05.2017
ISBN 9783596295999
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Den Buchtitel und den Klappentext fand ich sehr vielversprechend, also musste ich „Die Überfahrt“ lesen...

Die Passagiere an Bord der schwedischen Ostsee-Fähre Baltic Charisma wollen vor allem eins: sich amüsieren, und zwar um jeden Preis. Ob sie mit der besten Freundin tanzen gehen oder Junggesellenabschiede feiern, ob sie nach der Liebe ihres Lebens suchen oder vor den Dämonen des Alltags fliehen – die Nacht ist lang, und der Alkohol fließt reichlich. Fast bleiben dabei die beiden dunklen Gestalten unbemerkt, die sich übers Autodeck an Bord schleichen: eine Mutter und ihr Kind. Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das riesige Schiff, und es wird zur tödlichen Falle. Die Angst geht um auf der Baltic Charisma ..

Ich fand’s interessant während der Überfahrt von Schweden nach Finnland mit auf der Baltic Charisma zu sein, und den verschiedensten Charakteren über die Schulter zu gucken, als Leser hat man irgendwann das Gefühl, auch auf der Fähre zu sein.                Zu Beginn lernen wir einige Leute kennen, Spannung kam dabei leider nicht auf, aber sie war dann mit einem mal da und blieb auch eine ganze Weile präsent und zog sich dann, leider irgendwann wieder abgeflaut, mit durch die Geschichte.                                         Das Ende hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt, das kam dann doch irgendwie sehr schnell.

Wir schauen bei dieser Überfahrt der Baltic Charisma gleich mehreren Charakteren über die Schulter, ein paar Passagieren sowie einigen Angstellten der Fähre. Es sind nicht sehr viele, so dass man beim zurodnen der Personen während des lesens keine Problem hat.

Die Beschreibungen fand ich sehr gelungen, Charaktere, Schauplätze und Handlungen, sowie das Grauen konnte man sich alles sehr gut vorstellen. Kopfkino anschalten und laufen lassen geht wunderbar. Zu zart sollte man nicht besaitet sein, denn das Grauen und seine Folgen wird wirklich sehr gut  beschrieben.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm locker, die Geschichte lässt sich zügig und flüssig lesen, die Kapitel sind relativ kurz gehalten, da wir aus mehreren Sichtweisen lesen, und diese ständig wechseln, diese aber irgendwie immer ineinander übergehen, dies stört aber den Lesefluss nicht.                      

Mir hat "die Überfahrt" im großen und ganzen recht gut gefallen, ich hätte mir zwar etwas mehr Spannung erhofft, aber dennoch kann ich das selber lesen empfehlen, denn ich wurde hier dennoch sehr gut unterhalten.                         



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55 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

krimi, amrum, klassenfahrt, mord, nordsee

Backfischalarm

Krischan Koch
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423216722
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als "Kuhblick-Thies-Fan" habe ich den "Backfischalarm" herbeigesehnt, nun ist er endlich da, und ich habe ihn regelrecht verschlungen... Das Buch lässt sich, einmal angefangen zu lesen, nicht mehr aus den Händen legen.

Man kann den "Backfischalarm" sehr gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, denn es sind alles in sich abgeschlossene Fälle, die Charaktere entwickeln sich aber natürlich weiter. Dennoch kann ich die Vorgänger "Rote Grütze mit Schuss", "Mordseekrabben", "Rollmopskommando" und auch "Dreimal Tote Tante"  nur empfehlen, sie sind herrlich humorvoll und spannend zugleich.

Hierrum geht's:
Thies Detlefsens Zwillinge Telje und Tadje setzen mit der 10a des Theodor-Storm-Gymnasiums zur herbstlichen Klassenfahrt nach Amrum über. Mit an Bord sind Junglehrerin Vanessa Loebell, der "voll süße" Referendar Manuel Scholz mit modischem Piratentuch um den Kopf und Klassenlehrer Dr. Niggemeier. Die Überfahrt ist äußerst stürmisch, doch die Schüler machen unzählige Selfies und wackelige Filmaufnahmen – bis einer von ihnen den Toten entdeckt: Jungreeder Bent Blankenhorn sitzt ermordet auf dem Oberdeck. Alarmstufe Rot für Thies und KHK Nicole Stappenbek, die umgehend die Ermittlungen auf der von Herbstnebel umwaberten Insel aufnehmen.

In diesem Teil kommt Kuhblick-Thies kaum dazu seinen Kuhblick aufzusetzen, denn er und Nicole stehen ganz schön unter Strom, eine Leiche, ein Mörder und dann noch die Klassenfahrt von den Zwillingen... was für ein Timing *gg*
Da die Klasse der Zwillinge ja irgendwie "mittendrin" steckt, bekommen wir von den Teenies auch einiges zu lesen. Sie Verhalten sich eben Teenie-Typisch und sprechen demnach auch im Teenie-Slang, an den man sich aber schnell gewöhnt.
Miträtseln über das "Wer war's" und "Warum das alles" können wir mit Thies und Nicole, wer aufpasst steigt früher dahinter wie die beiden Ermittler ;)

Den Showdown fand ich sehr gelungen, spannende und gruselige Stimmung, ich habe richtig Gänsehaut bekommen dort mit ****** im nebligen ****.

Das Wiedersehen mit den Bekannten Charaktere hat mich gefreut, sie haben sich jeder weiterentwickelt, der eine mehr, der andere etwas weniger, vorallem aber haben die Zwillinge einen Sprung gemacht... und der kleine Finn, das ist ja ein süsser kleiner Fratz *gg* Neben den Bekannten Gesichtern lernen wir auch einige neue Leute kennen, diese werden uns sehr gut beschrieben, so viele sind es auch garnicht, man behält ganz gut den Überblick.

Die Handlungs- und Umgebungsbeschreibung sind detailliert, aber nicht zu ausschweiffend, genau richtig um das Kopfkino laufen zu lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist klasse, genau wie alle Vorgänger, ist auch die Geschichte gespickt mit viel Witz und Spannung, lässt sich flüssig und gut in einem Rutsch lesen.
Lesen tun wir aus verschiedenen Perspektiven, das steigert die Spannung.
Die 285 Seiten sind in 49 recht unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.
Am Ende gibt es noch das ein und andere Rezept zum nachmachen ;)

"Backfischalarm" ist, wie seine Vorgänger, ein toller Küsten-Krimi in dem viel Witz und nordischer Charme steckt... Einfach selber Lesen, und sich von Kuhblick-Thies verzaubern lassen, es lohnt sich.
Ich freue mich wie jedes Jahr auf einen weiteren Teil, der hoffentlich auch kommen wird :)

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127 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 71 Rezensionen

thriller, mord, hamburg, brünhilde blum, totenrausch

Totenrausch

Bernhard Aichner
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei btb, 09.01.2017
ISBN 9783442756377
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Totenrausch" der Titel passt wirklich perfekt zum Inhalt ;)
Dies ist der Dritte Teil der Totenfrau-Trilogie, und mein Erstes Buch welches ich von Bernhard Aichner gelesen habe, es wird aber nicht mein Letztes sein, denn die anderen beiden Bände muss ich auch noch lesen ;)
Man kann der Geschichte auch sehr gut folgen wenn man die Vorgänger nicht kennt, denn zu Beginn bekommt man eine kurze Zusammenfassung über die wichtigsten Infos , und dann geht's auch schon los...

Die Frau, die in das Büro eines Hamburger Zuhälters stürmt, ist verzweifelt. "Ich brauche Pässe für mich und meine zwei Kinder"n du mir hilfst, werde ich jemanden für dich töten."rste Mal ...

Brünhilde Blum. International gesuchte Mörderin. Liebevolle Mutter zweier Töchter. Seit Monaten auf der Flucht. In Hamburg will sie zur Ruhe kommen, einen Neuanfang wagen, und fast, so scheint es, gelingt es ihr auch. Ausgestattet mit einer neuen Identität und etwas Geld wohnt sie mit ihren Töchtern in einem wunderschönen Fischerhäuschen an der Elbe und arbeitet als Aushilfe in einem Bestattungsinstitut. Alles ist gut. Bis zu dem Tag, an dem sie für ihr neues Leben bezahlen muss - denn der Mann, dem sie das neue Glück zu verdanken hat, fordert ein, was sie ihm versprochen hat. Sie soll für ihn jemanden töten. Das Problem dabei ist nur, dass es sich um einen Menschen handelt, der ihr sehr ans Herz gewachsen ist ...


Eine spannende Geschichte, teilweise fand ich sie leicht überzogen, denn soviel Glück wie Blum hatte (z.B. mit dem nicht erkannt werden, und wenn, dann wird drüber weg gesehen) soviel Glück kann man garnicht haben, Blum hatte es, aber es passte komischerweise auch immer alles irgendwie so wie es gekommen ist.

Blum war mir von anfang an sympatisch, sie ist eine starke Frau, die ihre Kinder liebt, und wirklich alles für sie tut. Sie kann sich sehr gut anpassen, nutzt jede Situation wie sie gerade kommt sehr gut für sich.

Alle Charaktere werden sehr gut beschrieben, trotz der knappen Sätze des Autors, bekommen wir zu jedem Protagonisten ein gutes Bild.
Die Beschreibungen der Schauplätze sind gelungen, aber auch die der Handlungen, auch wenn's Stellenweise wirklich sehr brutal gewesen ist. 

Spannung ist von der Ersten Seite gegeben, sie zieht sich auch die komplette Geschichte, ist immer präsent.
Ich fand den Showdown sehr gelungen, ich musste aufpassen nicht zu schnell zu lesen damit mir nichts entgeht.
Ich hatte das Buch sehr schnell ausgelesen, denn ich konnte es nur sehr schwer aus den Händen legen, somit war ich innerhalb von nicht mal Zwei Tagen durch.

Der Schreib-und Erzählstil hat mir gefallen, ich habe schnell an die kurzen und knackigen Sätze die nur das wichtigeste beinhalten gewöhnt. Die Geschichte rund um Blum lässt such flüssig lesen.
Die 472 Seiten wurden in 61 knackig kurz gehaltene Kapitel unterteilt.

Ich hatte mit "Totenrausch" ein paar sehr schöne und spannende Lesestunden, und werde mir die Vorgänger auch noch holen, denn nun weiß ich zwar wie sie Endet, aber noch nicht wirklich wie alles Begann ;)

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Samurai

Ulf Kartte
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 18.08.2016
ISBN 9783954519583
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover und der Titel machen schon neugierig, der rest übernimmt der Klappentext, und schon hält man das BUch in den Händen ;)

Ich finde der Klappentext sagt schon viel, drum halt ich mich kurz und gebe selber zum Inhalt nichts Preis :)

Zwei prominente Kölner werden mit einem Samurai-Schwert getötet. Auf ihrer Haut prangt das japanische Schriftzeichen für »Gerechtigkeit«. Ein harter Fall für Kommissar Brokat, der feststellen muss, dass fast jeder im Umfeld der Toten ein Motiv hatte. Als kurz darauf eine junge Frau auf die gleiche Weise ermordet wird, überschlagen sich die Ereignisse.

Die Story ist spannend, wer hat die beiden Prominenten ermordet, und wie paßt die junge Frau ins Bild die auf die gleiche Weise sterben musste?  Lange kann man sich da keinen Reim drauf machen, es gibt viele Verdächtige, mit passenden Motiven, es dauert eine Weile, bis nicht nur wir, sondern auch das Team um Kommissar Brokat dahinter kommen.
Der Leser erfährt einiges über die Samurai-Kultur, das Infopaket welches man hier erhält fand ich interessant, und nicht zu ausschweifend.
Spannung wird zu Beginn aufgebaut, ist dann aber leider nicht die ganze Zeit über präsent. Zum Ende wird's dann aber richtig Spannend, den Showdown fand ich gelungen.

Kommissar Brokat und sein Team sind alles sympathische und authentisch wirkende Ermittler mit Ecken und Kanten, sie werden uns gut beschrieben, mir war es leider nicht möglich einen Draht zu einem von ihn aufzubauen, dennoch habe ich sie gerne bei ihren Ermittlungen begleitet.
Auch alle anderen Charaktere werden gut beschrieben, so das man sich ein gutes Bild machen kann.

Die Umgebungs- und Handlungsbeschreibungen sind detailliert, aber nicht ausschweiffend, genau richtig für das laufende Kopfkino.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich trotz der Perspektivenwechsel flüssig lesen.
Die 223 Seiten wurden in 21 unterschiedlich lange Kapitel plus Epilog unterteilt.

Mich hat "Samurai" gut unterhalten, ich hatte eine paar schöne Lesestunden, über ein Wiedersehen mit Brokat und seinem Team würde ich mich freuen.

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

entführung, thriller, mädchenhandel, rumänien;, psychologin

Bring mich ans Licht

Kim Rylee
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.10.2016
ISBN 9783741271403
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Da ich den Klappentext schon sehr Vielversprechend finde, mich hat er auf jedenfall Neugierig gemacht, werde ich nicht weiter auf den Inhalt der Geschichte eingehen, was ich sagen kann, ist, in der Geschichte geht's unter anderem um Macht, Korruption und Rache...

In einem Keller an die Wand gekettet, dem Tode näher als dem Leben – so findet die Polizei die 25-jährige Marianna Lowe. Der Fall gibt Polizeihauptkommissar Francis Held Rätsel auf. Warum hatten die Entführer es auf eine einfache Büroangestellte abgesehen? Gegen seinen Willen stellt sein Chef ihm die Psychologin Dr. Vera Simms zur Seite – ein Gespann wie Katz und Maus, der in sich Gekehrte trifft auf die Extrovertierte. Ihre Ermittlungen führen sie auf die Spuren eines rumänischen Clans. Stückweise findet Held heraus, dass seine neue Partnerin nicht nur Informationen zurückhält, sondern auch noch einen eigenen Plan verfolgt ...

Eine Geschichte mit einigen Überraschungen und Wendungen, ausserdem ist Spannung von der Ersten bis zur Letzten Seite gegeben, und zieht sich durch die gesamte Geschichte, mal mehr, mal weniger präsent. Zum Showdown hin steigert sie sich rasant, und man muss aufpassen nicht zu schnell zu lesen...

Marianna hat mir von Anfang an gefallen, sie ist ein starker, sympathischer und taffer Charakter, mit der man als Leser im Laufe der Geschichte einiges durchmacht. Ich hab mit ihr mit gelitten, aber auch gelacht und gefreut hab ich mich mit ihr. Ich würde mich sehr über ein Wiedersehen mit ihr freuen ;)

Alle anderen Charaktere werden uns auch sehr gut beschrieben, man kann sich von jedem ein gutes Bild machen, und es sind nicht sehr viele, man behält gut den Überblick.

Die Beschreibungen der Handlungen und die der Schauplätze fand ich gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen. Es sind nicht immer schöne Bilder die man dann hat, aber es ja auch ein Thriller den man vor sich hat ;)

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, gespickt mit Humor, angenehm und flüssig zu lesen. Wir lesen diese Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, aber diese stören den Lesefluß keines Falls, es steigert nur die Spannung.
Die 291 Seiten (epub) wurden in Prolog und 58 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. Die Kapitel tragen Überschriften, die einen ahnen lassen was auf einem zukommt.

Ich hatte mit Marianna ein paar sehr spannende Lesestunden, und kann das selber lesen daher nur empfehlen.

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196 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

thriller, mord, düsseldorf, tiefe narbe, krimi

Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.01.2017
ISBN 9783596296163
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

romy, schauspielerin werden, mädchen, mit illustrationen, greta

Your Style

Kathrin-Lena Orso , Britta Sabbag , Lisa Brenner
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 23.01.2017
ISBN 9783958820432
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine spannende, lustige und vorallem unterhaltsame Geschichte, nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene, ich habe dieses Buch zusammen mit meiner Tochter (12 Jahre) gelesen, und wir haben uns beide köstlich amüsiert.

Your Style, your Dream, your Bookazine! Best Friends in Berlin. In Band 1 erzählt uns Romy von ihrem großen Traum:
Sie möchte unbedingt Schauspielerin werden, da kommt das Casting ihrer Lieblingsserie gerade zur richtigen Zeit, jetzt muss sie nur noch gewinnen, dies scheint garnicht so einfach, denn hat sie auch noch ganz andere Sorgen....


Romy und ihre Freundinnen sind Charaktere, die schliesst jeder Leser ganz automatisch ins Herz, die Mädels muss man einfach mögen, sie sind sehr verschieden, und doch sind sich sich sehr ähnlich. Sie sind 14 Jahre alt, sie reden und benehmen sich Altersgerecht.
Alle Charaktere werden sehr gut beschrieben, so das man auch zu jeden ein gutes Bild bekommt. Auch die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze ist gelungen.

Sehr gut gefallen hat uns die Aufmachung des Buches, die Schriftfarbe ist ein schönes dunkles rosa-rot, in der Farbe sind auch die Illustrationen gehalten, diese passen sehr gut rein und lockern das ganz ein wenig auf. Es gibt auch selbstentwickelte Psychotests, natürlich befindet sich hinten auch die Auflösung ;) Ein paar Blogeinträge und Whats App Unterhaltungen sind auch dabei, es gibt auch ein paar Tips für das perfekte Date, und zwei Repetideen zum Trinken.

Der Schreib- und Erzählstil ist Kind- und Altersgerecht, leicht Verständlich und Humorvoll. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen.
Die  201 Seiten wurden in 12 unterschiedlich lange Kapitel und Epilog unterteilt.

Wir hatten mit Romy und ihrer Clique ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden, und freuen uns schon auf Band 2, wo Pepa uns mit nimmt.

Kindermeinung 12 Jahre:
Ich hatte riesen Spaß mit Romy, Pepa, Greta und Josi. Wir haben viel gelacht mit den Vieren. Ich mag Romy, sie weiß sie was möchte, und verfolgt ihre Ziele, auch wenn's nicht immer einfach ist.
Die Psychotests von Greta sind klasse, die habe ich auch gemacht ;) Ich habe den "Keep-Smiling-Milchshake" ausprobiert, der hat mir sehr gut Geschmeckt, den werde ich öfter machen :)

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

düsseldorf, afrodeutsche, schwarze kommissarin, krimi, rivalitäten

Das Ende aller Geheimnisse

Stefan Keller
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.01.2017
ISBN 9783499272493
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Das Ende aller Geheimnisse" ist der Erste Teil um und mit Heidi Kamemba.
Der Einstieg in die Geschichte gelingt dank des Prologes sehr gut, der Leser ist gleich schon mitttendrin im Geschehen, aber auch alles was danach kommt ist spannend *gg* Ich konnte das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen...

Erschossen. Verbrannt. Versteckt.

Heidi Kamemba ist neu bei der Kripo Düsseldorf, und sie fällt auf: Sie ist die erste schwarze Kriminalkommissarin in Deutschland. Ginge es nach ihr, wäre ihre Hautfarbe kein Thema, doch leider sehen die meisten das anders. Als an ihrem ersten Arbeitstag in einem Waldstück eine verkohlte Leiche gefunden wird, nimmt sie die Ermittlungen auf, aber nicht alle im Team unterstützen sie. Während der Mörder noch gesucht wird, geben Kamembas Kollegen ihr zunehmend Rätsel auf. Es heißt, ihr Vorgänger habe sich mit seiner Dienstwaffe erschossen. Doch war es wirklich Suizid?


Heidi ist wirklich sehr hartnäckig, sie bleibt so lange am Ball bis sie zufrieden mit den Ergebnissen ist, nur ist es nicht immer leicht ihren neuen Chef und die neuen Kollegen mit ins Boot zu kriegen. Was ihren Vorgänger angeht, da erzählt kaum einer etwas, darum forscht sie selber nach, dies bleibt leider nicht verborgen...
Spannung ist von der Ersten Seite an gegeben, und zieht sich mal mehr mal weniger präsent durch die komplette Geschichte.
Der große Showdown samt Auflösung kommt zum Schluß.

Heidi hat mir von Anfang an gefallen, sie ist eine taffe, sympathische, humorvolle und neugierige Frau, sie liebt ihren Beruf, kniet sich mit allem was sie geben kann voll rein.  Auch wenn's bei ihr mal nicht so gut läuft, ihren Humor behält sie trotzdem.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Jeder hat seine Ecken und Kanten. Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, die Geschichte liest sich angenehm, locker und flüssig . Lesen tun wir die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln, aber das stört den Lesefluss keinesfalls, ich fand das steigert ehr die Spannung.
Die 333 Seiten wurden in 26 unterschiedliche Kapitel plus Prolog unterteilt.

Mich haben Heidi und ihre Kollegen sehr gut unterhalten, ich freue mich schon auf ein Wiedersehen!


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232 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 116 Rezensionen

dresden, krimi, 2. weltkrieg, serienmörder, krieg

Der Angstmann

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423261203
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Der Angstmann" ist ein spannender und fesselnder Kriminalroman aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, und der Auftakt einer Reihe rund um den Kriminalinspektor Max Heller.

Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Gassen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück...

Max Heller ist ein Polizist aus Leidenschaft, bei der Jagt nach dem Frauenmörder lässt er sich von Nichts und Niemanden aufhalten. Er hat es nicht leicht, denn er hat kaum ressourcen auf die er zurückgreifen kann und sein Chef ist alles andere wie eine Hilfe, der Krieg und seine Spuren helfen ihm auch nicht wirklich weiter, ihm werden viele Steine in den Weg gelgt, er jagt falschen Fährten nach, dennoch gibt er nicht auf...

Mir hat der Mix sehr gut gefallen, Kriminalfall und Dresden während des Krieges, Realität und Fiktion liegen hier nah beieinander.

Die Beschreibungen sind gelungen, man konnte sich die Protagonisten, die Schauplätze sowie die Handlungen sehr gut vorstellen. Das Kopfkino kann man anschalten und laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm und flüssig ist die Geschichte zu lesen. Die 334 Seiten sind in Zwei Teile aufgeteilt, diese in unterschiedlich lange Kapitel, die als Überschrift mit Tag und Tageszeit versehen sind.

Ich hatte ein paar schöne Lesetunden mit Max Heller, und freue mich auch weitere Geschichten mit ihm.


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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

münchen, familie, erbe, mord, pseudologie

Wie aus dem Nichts

Sabine Kornbichler
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2016
ISBN 9783492308731
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Den Buchtitel und das Cover fand ich interessant, nachdem ich dann den Klappentext gelesen hatte, musste ich das Buch einfach lesen, und wurde nicht enttäuscht, einmal angefangen lässt sich das Buch nur noch schwer aus den Händen legen.

Dana kann von ihrem Versteck aus hören, wie ihr Freund Alex erschossen wird. Starr vor Angst beobachtet die Inhaberin einer Alibi-Agentur, wie ein Mann mit Fuchsmaske kurz darauf die Wohnung verwüstet und dann einfach wieder verschwindet. Zunächst ist Dana überzeugt, dass Alex sterben musste, weil er als Enthüllungsjournalist zu viele Fragen stellte, doch die polizeilichen Ermittlungen ergeben schnell, dass er nicht der war, der er vorgab zu sein ...

Was ist Wahrheit und was Lüge? Was war Echt und was nicht? Dana weiß nicht wie ihr Geschieht, nachdem Alex ermordet wurde, war denn wirklich alles nur gelogen? 
Nach dem unglaublichen Mord an Alex versucht Dana der Polizei zu helfen wo sie nur kann, denn sie möchte den Fuchsmann hinter Gittern sehen. Leider wird sie von den Beamten nicht wirklich Ernst genommen.
Was den Fuchsmann angeht, da tappt man eine ganze Weile im dunkeln, wer ist er? Ein Bekannter? Ein Fremder? Ist er beauftragt worden? Wenn ja von wem? Und warum musste Alex sterben?  Alles Fragen die aufkommen, und die zum Ende hin auch beantwortet werden.
Spannung ist von Anfang an gegeben, und zieht sich mal mehr, mal weniger durch die ganze Geschichte, zum Showdown hin wird wieder mächtig Spannung aufgebaut. Ich fand den Showdown gelungen, auch wenn's teilweise vorhersehbar war, hat er mir gefallen.

Dana ist eine sympathische Frau, sie steht mitten im Leben, ist ein wenig naiv, hat tolle Freunde um sich, ist selbstständig und hat sich ihre eigene Alibi-Agentur aufgemacht. Wie es zu dieses Agentur kam, die nicht bei allen gut ankommt, erfährt man im laufe der Geschichte, denn schon in jungen Jahren musste Dana einiges einstecken. Ich habe richtig mit ihr mitgefiebert.

Alle Charaktere in dieser Geschichte wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Jeder hat seine Ecken und Kanten. Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Die Beschreibungen der Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, locker, angenehm und flüssig zu lesen. Erzählen tut uns Dana ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive.
Die 363 Seiten wurden in 28 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt.

Da ich mit "Wie aus dem Nichts" ein paar schöne und spannende Lesestunden hatte, kann ich das selber lesen nur empfehlen.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Eisige Engel

Rosemarie Bus
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 14.10.2016
ISBN 9783423216562
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Eisige Engel" ist mein zweites Buch welches ich Rosemarie Bus gelesen habe, "Gefährliches Gelände" war mein Erstes gewesen, dort habe ich Stella und Joe schon kennengelernt, dies ist der Zweite Fall wo beide wieder mitmischen.

Nur der Engel war Zeuge

Die Silvesterparty am Münchner Isarufer findet ein jähes Ende, als zu Füßen des Friedensengels ein Toter gefunden wird. Der Chefarzt einer exklusiven Kinderwunschklinik im idyllischen Bayrischzell wurde erwürgt. Die Ermittlungen von Kommissarin Josefa Lautenschlager, der Journalistin Stella Felix und deren pfiffiger Mutter führen in die ganz eigene Welt der Reproduktionsmedizin. Beherzt nehmen sie die Jagd nach dem Täter unter enttäuschten Eltern, ehrgeizigen Ärzten und dubiosen Geschäftemachern auf.

Wer hat Dr.Cäsar ermordet, und warum?  Hat er doch vielen kinderlosen Paaren und alleinstehenden Frauen ihren größten Wunsch erfüllt...
Der Kriminalfall ist spannend, denn im Zuge der Ermittlungen kommen immer mehr Personen als potenzielle Täter in Frage, passende Motive gibt es auch, das lässt den Leser schön mitraten.

Ich habe mich noch nie mit den Techniken der Reproduktionsmedizin befasst, und fand es toll das man hier mal einen kleinen Einblick bekommt, was dort heutzutage alles möglich ist, ein sehr interessantes Thema, welches natürlich auch viele Fragen aufwirft.

Das Wiedersehen mit Joe und Stella hat mir gefallen, so sehr haben die zwei sich garnicht verändert, sind immernoch sehr sympathisch die zwei.
Alle Charaktere werden gut beschrieben, zu jeder Person bekommen wir ein gutes Bild. Wir haben sympathische und weniger sympathische Leute dabei. Wenn man Gefährliches Gelände" kennt, begenet man einigen bekannten Gesichtern.
Die Schauplätze und Handlungen wurden sehr schön beschrieben, nicht zu ausschweiffend, gebau richtig um das Kopfkino laufen zu lassen.

Der Schreib-und Erzählstil ist angenehm, locker und leicht zu lesen. Trotz der verschieden Blickwinkeln aus denen wir lesen, lässt sich die Geschichte flüssig lesen.

Die 315  Seiten sind in Prolog und zwei Teile unterteilt, die jeweils in verschieden lange Kapitel unterteilt sind.

Mir hat "Eisige Engel" ein paar schöne Lesestunden beschert, ich kann das selber lesen nur empfehlen.

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1.807 Bibliotheken, 57 Leser, 5 Gruppen, 287 Rezensionen

thriller, sebastian fitzek, psychothriller, fitzek, das paket

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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82 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

zorn und schröder, www.die-rezensentin.de, reihe: zorn-schröder, zeitraum: heute, eigenschaft: humorvoll

Zorn - Wie du mir

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.10.2016
ISBN 9783596036080
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Endlich, der 6. Fall des sympathischen Ermittlerteam ist da :)
Ich finde dieser Band steht den Vorgängern in nichts nach, auch hier wird es wieder interssant, spannend und witzig.

Für Quereinsteiger ist es kein Problem, man muss die ersten Bände nicht kennen, um hier mit zu kommen, denn die Kriminalfälle sind alle abgeschlossen, nur das Privatleben der Ermittler läuft natürlich weiter... aber selbst als Quereinsteiger dürfte man ohne Probleme mitkommen.... Trotzdem kann ich die Vorgänger nur empfehlen, es lohnt wirklich diese zu lesen und so Zorn und Schröder von anfang zu begleiten.
Zorn und Schröder sind einfach klasse, sie ein tolles, und starkes Ermittlerteam, sie ergänzen sich recht gut, und hre Dialoge sind teilweise einfach nur zu schreien komisch...

Hauptkommissar Claudius Zorn kann es nicht fassen, als er am Morgen seines fünfundvierzigsten Geburtstags neben Staatsanwältin Frieda Borck aufwacht. Wie, bitteschön, konnte das passieren? Auf dem Präsidium kommt es fortan zu peinlichen Zusammentreffen der beiden, und zwischendurch wartet Zorn wie ein liebeskranker Teenager darauf, dass die Staatsanwältin auf seine SMS antwortet. Doch eigentlich hat Zorn noch ein viel gravierenderes Problem: Schröder und er ermitteln in einem neuen Fall, die Leiche eines jungen Mannes wurde an einen Baum gefesselt am Flussufer gefunden. In seinem Oberschenkel steckt ein Zimmermannsnagel, ein möglicher Hinweis auf Folter. Schröder bittet Zorn, die Anruferliste auf dem Handy des Toten durchzugehen. Zorn, nicht ganz bei der Sache, kümmert sich erst viel zu spät darum. Nur, um auf etwas zu stoßen, was er lieber nie gefunden hätte. Denn der Tote hat kurz vor seiner Ermordung eine Nummer gewählt, die Zorn kennt. Und plötzlich steckt Zorn mitten in etwas drin, das ihn vor ein schier unlösbares moralisches Dilemma stellt …

Zum Inhalt selber möchte ich ganricht viel erzählen, denn ich finde der Klappentext macht schon sehr neugierig.

Der Kriminalfall ist sehr spannend, zumal Zorn persönlich irgendwie mit drinne hängt und zwischen den Stühlen steht. Aber ein Glück hat er ja Schröder, auf den kann er sich verlassen. Die Rückblenden fand ich interessant, so erfährt man als Leser mehr über die Hintergründe und kommt Rätselslösung immer näher.
Aber nicht nur beruflich geht's bei den beiden heiß her, auch Privat sieht's nicht anders aus, denn da steppt bei Zorn gerade der Bär :)  Ich finde ja das Zorn sich richtig gut gemacht hat, doch hoffentlich behält er bei seiner Wandlung ein paar seiner Züge bei, denn dieses Chaotisch-Rebellische macht ihm sympathisch.
Ob das mit Frieda wirklich was Ernstes ist? Zumal Zorn gibt's ja nur im Doppelpack, denn er ist ja Vater des kleinen Edgars. Die Szenen mit Edgar fand ich sehr süss. Ich bin gespannt wie es weitergeht, mit Zorn und Fvrieda, sowie aber aber auch mit Zorn und Rufus ;)

Alle Charktere wurden hier sehr gut ausgearbietet und beschrieben, auch die Schauplätze sind in der Beschreibung gelungen. Am besten Kopfkino einschalten und laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm,  wir lesen aus verschiedenen Perspektiven, das stört den Lesefluss nicht, die Geschichte lässt sich trotzdem flüssig lesen. Auch die kurzen Rückblenden empfand ich nicht als störend, sie sind interessant und  helfen uns einiges besser zu verstehen.
Die 410 Seiten sind in 51 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt worden.

Einfach selber lesen, ich kann's nur empfehlen, das Buch lässt sich nur sehr schwer wieder aus den Händen legen, wenn man einmal mit lesen begonnen hat.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

suche, bookshouse, madeira, unsympathischer staatsanwalt, latthammer

Hundstage

Antonia Günder-Freytag
Flexibler Einband: 342 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 11.07.2016
ISBN 9789963533619
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Hundstage" ist schon der Dritte Spannende Fall von Konrad von Kamm und seinem Kollegen Ralf Utzschneider. Man kann ihn  gut lesen, ohne die Vorgänger "Keine halben Sachen" und "Sachsentöter" zu kennen, da es alle in sich abgeschlossene Fälle sind, nur das Private Leben der Ermittler läuft eben weiter, aber dennoch lohnt es sich die Ersten Teile auch zu lesen.

Verrückter Zufall oder irrer Serientäter? Liebe verjährt – Mord nicht.
Hauptkommissar Konrad von Kamm leidet wie ein Hund. Nicht nur, dass ihm die Hitzewelle, die München fast lahmlegt, das Leben schwer macht, auch sein privates Umfeld scheint verrückt geworden zu sein.
Zudem findet er einen alten, ungelösten Mordfall auf seinem Schreibtisch vor. Keine dankbare Aufgabe. Der aktuelle Fall, bei dem eine weibliche Leiche im Waldstück München-Solln gefunden wurde, verspricht ihm Ablenkung und Schatten. Zunächst deutet alles auf eine Beziehungstat hin, wären da nicht die anonymen Schreiben, die Konrad und sein Team auf die Nachbarschaft der Ermordeten aufmerksam machen …


Spannend, und das von der Ersten Seite an, das schöne ist, das sich die Spannung auch durch die ganze Story zieht.
Verdächtige bekommen das Team, und auch wir, einige präsentiert, doch wer nun wirklich dahinter und steckt, und vorallem das warum, das erfahren wir erst ziemlich zum Schluss, bis dahin lässt uns die Autorin schön miträtseln.
Im Privatleben von Konrad ist es auch ziemlich turbulent im Moment, aber ich finde das hält sich mit dem Kriminalfall gut in Waage, denn der Fall steht hier im Vordergrund.

Sehr gut gefallen hat mir, das Konrad von Kamm und Ralf Utzschneider geblieben sind wie ich sie aus dem Ersten beiden Teilen gekannt habe, sympathisch, authentisch und humorvoll, sie haben sich weiterentwickelt, sind aber ein Glück sonst so geblieben, und haben auch nichts von ihrem Humor eingebüßt.

Alle anderen Charaktere wurden auch sehr gut beschrieben, so das wir uns von jedem ein gutes Bild machen können.
Die Beschreibungen der Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, nicht zu ausschweiffend, man bekommt gleich ein Bild vor Augen. Kopfkino einfach anschalten und laufen lassen.

Der Schreibstil ist angenehm, locker und flüssig zu lesen, wie schon bei den Vorgängern auch, hat man einmal mit dem Lesen begonnen, findet man nur sehr schwer ein Ende, wenn man noch nicht am Ende angelangt ist.
Aufgeteilt ist dieser Krimi in Tagebuchform, die Überschriften der verschiedenen Kapitel sind mit dem jeweiligen Datum versehen, die Unterkapitel mit Zeit und Schauplatz, so weiß man immer wo man sich gerade wann befindet.

Ich hatte mit "Hundstage" ein paar schöne und spannende Lesestunden, kann das elber lesen nur empfehlen.

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max landorff, thriller

Die Siedlung der Toten

Max Landorff
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 22.09.2016
ISBN 9783651000674
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mich sprach der Klappentext an, den fand ich interessant, spannend und rätselhaft... Genau so ist auch die Geschichte, die sich dahinter verbirgt.

Sie liegt idyllisch, doch sie atmet das Böse: die Siedlung.

Mit einem Kopfschuss hingerichtet sitzt die Frau in ihrem Rollstuhl, aufrecht wie eine Mumie in ihrem Chanel-Kostüm – die letzte Bewohnerin der Siedlung. Idyllisch war es hier einst in den Bungalows an der Isar. Bis man die Leichen fand: 18 Tote, im Kreis angeordnet um eine Feuerstelle. Alle waren sie Bewohner der ersten Stunde. Welches Grauen verbirgt sich bis heute in der Siedlung?

Kommissarin Eva Schnee bekommt den Fall der hingerichtetn Frau, sehr schnell wird klar, das dieser Mord mit den unaufgeklärten Tötungsdelikten von damals zusammenhängen, ist es etwa der selbe Mörder/in? Warum schlägt er/sie jetzt wieder zu, und geht das Risiko ein nach all den Jahren geschnappt zu werden? Es gibt einige Verdächtige die nachvollziehbare Motive hätten... Eva Schnee droht wie ihr Vorgänger von damals an dem Fall zu scheitern, wäre da nicht dieser eine neue Hinweis...

Der Einstieg in die Geschichte gelingt sehr gut, wir begleiten die Kommissarin Eva Schnee bei ihren Ermittlungen und lesen Tagebucheinträge eines Mannes dessen Vergangenheit mit der Siedlung zu tun hat, diese Einträge fand ich sehr spannend, sie passten auch immer gerade gut in den Verlauf der Geschichte hinein. Spannung ist vorhanden, nur leider durchgängig präsent.

Mit Eva Schnee wurde ich leider nicht warm, woran es lag weiß ich nicht, dennoch hat es mir Spass gemacht mit ihr zusammen zu ermitteln und dem Rätsel der Siedlung auf den Grund zu gehen.        Sie ist trotz ihrer Probleme die sie mit sich rum schleppt eine starke Frau, die weiß was sie will, und wie es bekommt.

Die Beschreibungen sind gelungen, so kann man sich die Protagonisten und Schauplätze gut vorstellen. Das Kopfkino kann man anschalten und laufen lassen.

Der Schreib- und Erzählstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich trotz der Perspektivenwechsel flüssig lesen. 
Aufgeteilt ist die Geschichte in Drei Teile. Zu lesen ist es in Tagebuchform, die Kapitel tragen jeweils den Tag als Überschrift. Zwischendurch gibt es immermalwieder die spannenden Tagebucheinträge.

Mich hat "Die Siedlung der Toten" gut unterhalten, ich hatte eine paar schöne Lesestunden.

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