Manuela

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fantasy, intrige, mittelalter, chaven, avin brone

Shadowplay

Tad Williams
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Penguin Group USA, 06.03.2007
ISBN 0756403588
Genre: Sonstiges

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Tags: elfen, fantasy, high fantasy, industrialisierung, intrige, mittelalter, politik   (7)
 

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tee, japan, philosophie, zen, ikebana

Das Buch vom Tee

Kakuzo Okakura , ,
Fester Einband: 131 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 25.11.2002
ISBN 9783458346555
Genre: Sachbücher

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Tags: ikebana, japan, tee, zen   (4)
 

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europa, gewerkschaften, discounter, soziale verantwortung, arbeitsrecht

Europäisches Schwarz-Buch Lidl

Andreas Hamann , ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Buch: 120 Seiten
Erschienen bei ver.di, 20.06.2006
ISBN 9783932349218
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: arbeitsrecht, discounter, europa, gewerkschaften, soziale verantwortung   (5)
 

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romanze, tulpen, klassiker, verschwörung, holland

La tulipe noire

Alexandre Dumas
Flexibler Einband: 95 Seiten
Erschienen bei Cideb Editrice/ Langenscheidt, 01.01.2004
ISBN 9783468484032
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: holland, klassiker, romanze, tulpen, verschwörung   (5)
 

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zen, buddhismus, essays, reden

Shobogenzo - Die Schatzkammer des wahren Dharma-Auges - Band 1

Meister Dōgen , Ritsunen Gabriele Linnebach , Gudo W. Nishijima
Fester Einband: 333 Seiten
Erschienen bei Kristkeitz, Werner/HEROLD
ISBN 9783921508909
Genre: Sachbücher

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Tags: buddhismus, essays, reden, zen   (4)
 

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klassiker, eitelkeit, klassenkampf, 19. jahrhundert

Vanity Fair

William Makepeace Thackeray , John Carey
Flexibler Einband: 866 Seiten
Erschienen bei Penguin Books Ltd, 01.05.2003
ISBN 0141439831
Genre: Romane

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Tags: 19. jahrhundert, eitelkeit, klassenkampf, klassiker   (4)
 

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universum, all, physik

Eine kurze Geschichte der Zeit + Leben im Universum, 2 CD-ROMs

Stephen W. Hawking
CD-ROM
Erschienen bei Navigo
ISBN 9783803220806
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: all, physik, schwarze löcher, universum   (4)
 

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nerd, magical girl, comic, geek, manga, parodie

Megatokyo

Fred Gallagher , Rodney Caston
Flexibler Einband: 182 Seiten
Erschienen bei Heitzmann, Stefan, 01.03.2005
ISBN 9783936686821
Genre: Comics

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Tags: comic, geek, japan, magical girl, manga, nerd, parodie   (7)
 

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manga, komödie, parodie, geek, comic

Megatokyo

Fred Gallagher , Rodney Caston
Flexibler Einband: 156 Seiten
Erschienen bei Heitzmann, Stefan, 01.10.2004
ISBN 9783936686814
Genre: Comics

Rezension:  
Tags: comic, geek, japan, magical girl, manga, nerd, parodie   (7)
 

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fantasy, otherworld, quest, bluthüter, lepra

Der Fluch des Verächters

Stephen Donaldson
Flexibler Einband
Erschienen bei Droemer/Knaur
ISBN 9783426701126
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: fantasy, otherworld   (2)
 

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wohnung, wohnen, feng shui, einrichtung, bagua

Feng Shui Leben und Wohnen in Harmonie

Günther Sator
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Gräfe und Unzer Verlag GmbH, 01.08.2004
ISBN 9783774264298
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: bagua, einrichtung, feng shui, möbel, wohnen, wohnung   (6)
 

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klassiker, geschwister, freundschaft, historisch, religion

Little Women, w. Audio-CD

Louisa May Alcott
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Black Cat Publishing, 06.06.2007
ISBN 9783526520498
Genre: Klassiker

Rezension:

Leuten meiner Generation wird der Inhalt des Buchs vermutlich durch den vor einigen Jahre auf RTL2 laufenden Anime "Eine fröhliche Familie" bekannt sein, der sich stark an das Buch anlehnt. Die Geschichte erzählt das Leben der Familie March. Das Familienoberhaupt wurde in den amerikanischen Bürgerkrieg einberufen, so dass die Mutter mit ihren vier Töchtern Meg, Jo, Betty und Amy das Leben zuhause alleine bestreiten muss. Von der Art her reiht sich Little Women so stark in die vom Privat- und Liebeleben handelnden viktorianischen Romane ein, wie z.B. Pride and Prejudice. Es zielt jedoch auf ein jüngeres Lesepublikum ab und wird daher meistens als Kinderbuch gehandhabt. Auch die Sprache ist eher für jüngere Leser angemessen.
Sofern man beim Lesen die Zeit bedenkt, in der das Buch geschrieben wurde (Mitte 19. Jahrhundert) kann man die Geschichte als leichte Lektüre mit starken moralischen Untertönen genießen. Religion und Gott kommen keinesfalls zu kurz, eher das Gegenteil - so wie Jo wünscht man sich oft als Leser, dass die Moralvorträge nicht derart häufig vorkommen würden. Ich persönlich fand die Reden über Gott und die Bibel meist eher ermüdend; jedoch bieten sie einen interessanten Einblick in das Leben und die Denkweise des Amerikas während des Bürgerkriegs. Unter diesem Aspekt ist auch die starke Fixierung auf interpersonelle Beziehung und sozialen Status erträglich.
Das klingt jetzt zwar sehr negativ, doch wie gesagt - liest man das Buch unter dem Aspekt, dass es einen Einblick ins Amerika des 19. Jahrhunderts gibt und nimmt man das dargestellte Bild von Gesellschaft, der Rolle der Frauen und Religion als geschichtliche Darlegung, so kann man dem Buch - auch, wenn es ein Kinderbuch ist - viel abgewinnen.

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Tags: familie, historisch, klassiker, religion   (4)
 

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fantasy, tad williams, english, krieg, elfen

The War of the Flowers

Tad Williams
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Importtitel, 22.04.2004
ISBN 9781841491899
Genre: Fantasy

Rezension:

Theo Vilmos ist ein ganz normaler Amerikaner im besten Alter. Nun, vielleicht nicht ganz normal. Die langen Haare, die Affinität zum Motorradfahren und die Tatsache, dass er arbeitslos ist, aber trotzdem (vorerst) genug Geld hat, um sich ein paar Monate in einer einsamen Hütte zu leisten, heben ihn etwas vom Durchschnitts-Menschen ab. Aber wie jeder Durchschnitts-Mensch hat Theo seine ganz besondere und nach Murphy’s Law geballte Pechsträhne. Seine Frau erleidet eine Fehlgeburt und verlässt ihn daraufhin ohne ein Wort und nur mit den verachtungsvollen Blicken ihrer Eltern, wirft ihn aus der Wohnung, weshalb er zu seiner Mutter ziehen muss. Nach wenigen Monaten erfährt er, dass diese sich aufgrund eines Tumors zu dem Ungeborenen begeben muss. So steht Theo schließlich alleine und seiner letzten Stütze beraubt da. Um sich nach dem Höllentrip den letzten Fragen der Selbstfindung zu stellen, verkauft er das mütterliche Haus und besorgt sich stattdessen ein abgelegenes in den Bergen, mit einem Finanzpolster, der zumindest die ersten Monate vorhalten sollte. Mit sich nimmt er das mysteriöse Manuskript eines tot geglaubten Verwandten. Es erzählt von der Welt Faery und seinen Feenbewohnern, die so ganz anders wirken als unsere modernen Feen. Und da das Buch im Buch nicht alles sein kann, muss Vilmos am eigenen Leib erfahren, dass Faery nicht das Hirngespinst einen Onkels ist, sondern wirklich existiert. Auch muss er erfahren, dass die Totgeburt seiner Frau nicht so willkürlich geschehen ist, wie er annahm.

„The War of the Flowers“ hebt sich in vielerlei Aspekten von Tad Williams’ bisherigen Werken ab. Zuallererst – und was vom Verlag am meisten promoted wird – ist es ein Buch ohne Nachfolger. Es wird also nicht wie bei Otherland oder beim Drachenbeinthron noch drei weitere Bände geben, nein, die Geschichte ist in (immerhin doch) 675 Seiten abgeschlossen. Und was für eine Geschichte!

Tad führt uns weg vom normalen Feen- oder auch Elfenbild und bringt uns eine Rasse näher, die nicht im Mondlicht tanzt, lacht und musiziert und schon gar nicht nett ist. Seine Elfen entsprechen nur bedingt denen Tolkiens, die unsere Vorstellung geprägt haben. Zwar sind sie wunderschön und anmutig, aber ihre Welt besteht nicht aus Musik, sondern aus knallharter Politik. Sieben führende Familien rivalisieren sich um die Herrschaft Faerys, seit sich das Königspaar (auch als Oberon und Titania bekannt) zurückgezogen hat. Dabei schrecken sie nicht vor Massenmord, Menschenexperimenten oder tückischer Intrige zurück.

In diese Welt wird Theo geworfen, als helfende Hand nur das Manuskript und die gelegentlichen Ratschläge der etwas zickigen Fee Applecore (die schon mehr unserem Feenbild entspricht, wenn auch der Niedlichkeitsfaktor nicht ganz zutrifft), die ihn vor einem Mordanschlag bewahrt hat. Theo reist durch das Land, lernt verschiedenste Rassen und Elfenfamilien inklusive ihrer Eigenarten kennen und erfährt dadurch von seiner eigenen Verwicklung in der Geschichte, sowie der seines Onkels.

Für mich persönlich ist „The War of the Flowers“ ein großer Schritt im Bereich Fantasy. Tad bringt es fertig, die Klischées nicht wiederzukauen, sondern wirklich neue Dimensionen zu setzen. Schon die Tatsache, dass die Elfenfamilien die Namen von Blumen tragen – wodurch der Titel zustande kommt – gibt dem Roman eine wunderbare Atmosphäre. Hinzu kommt, dass er Themen, die auch bzw. vor allem außerhalb des Fantasy-Bereichs diskutiert werden, anspricht und in sein Setting einbaut. Klassensystem, Sklaverei und natürlich Klischéedenken (sowie viele mehr) werden geschickt mit der Geschichte verflochten und bilden einen Bezugspunkt, in dem der Leser sich wieder finden kann. Dies wird mit einer gehörigen Portion Humor verpackt, hauptsächlich von der Fee Applecore getragen, die man im Verlauf der Geschichte so richtig lieb gewinnt.

Wirklich, ich würde den ganzen Tag Fantasy lesen, wenn in jedem Fantasy-Buch so viel Fantasie und Innovation liegen würde. Wer etwas Gutes und Neues lesen will und eine Geschichte, in die man nach den vielen Tolkien-Kopien wieder so richtig eintauchen kann, sollte diesen Roman lesen. Ich lege ihn jedem Liebhaber des Genres wärmstens ans Herz. Und weil ich mir vorstellen kann, dass der Übersetzer bei dem Buch einen Höllenjob hat und weiß, dass Namen wie Thornapple, Primrose oder Applecore im Deutschen einfach nicht so gut klingen werden, geht meine Empfehlung natürlich wie immer ans englische Original hinaus. Ich bereue es zumindest kein Stück, dass ich mir das Oversized-Format gekauft habe.

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Tags: fantasy, feen, otherworld   (3)
 

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fantasy, kindliche prinzessin, kinder, unendlich, ende

Die unendliche Geschichte

Michael Ende
Flexibler Einband
Erschienen bei Bertelsmann, München, 01.01.2001
ISBN 9783570260944
Genre: Klassiker

Rezension:

Der junge Bastian Balthasar Bux wird von seinen gleichaltrigen Mitschülern regelmäßig verspottet und regelmäßig durch die Gegend gejagt, und das nur, weil die Natur ihm nicht das Aussehen und den Körper eines Boyband-Pop-Sternchens gegeben hat. Auf einer dieser Hetzjagden sucht Bastian Zuflucht in einem Antiquariat, dessen Besitzer gerade ein Buch liest. „Die unendliche Geschichte“ steht auf dem Umschlag. Und weil Bastian ein Bücherwurm ist und das Buch so interessant aussieht, nimmt er es kurzerhand mit, legt sich auf den Speicher seiner Schule und beginnt zu lesen.

Es gibt wohl nur wenige, die diese Geschichte nicht kennen, nicht zuletzt von den Verfilmungen und Serien. Aber nur ein Bruchteil davon hat wahrscheinlich das Buch gelesen, das den Filmen zu Grunde liegt. Auch ich habe mich lange davor gedrückt, obwohl ein Exemplar des Buches stets vor meinen Augen in der Schulbibliothek lag. Es war von derselben Ausgabe wie das, das jetzt in meinem Bücherregal steht: Ein rotes Buch mit einem grauen, schön verzierten Schutzeinband, dessen Seiten mit Rot und Grün bedruckt sind und dessen Kapitel mit verschlungenen Anfangsbuchstaben versehen sind. Also eine wunderschöne Aufmachung, die der nachempfunden ist, die im Buch selbst beschrieben wird.

Das habe ich mir also gekauft, nachdem mir die Schulbibliothek nicht mehr zugänglich war. Und nachdem ich es gelesen hatte, verstand ich auch, was andere meinten, wenn sie sagten, dass die Filme das Buch verhackschnetzelt haben. Ich stimme aus ganzem Herzen zu. Auf jeden Fall bin ich froh, nicht zu den Menschen zu gehören, die glauben, nach einem Film das Buch zu kennen (bzw. umgekehrt). Das Grundgerüst und das Grundthema, das „Die unendliche Geschichte“ ausmacht, wurden zwar übernommen, aber zahlreiche Szenen und v.a. die Essenz des Grundthemas („Tu was du willst“) wurden geändert, wodurch einiges vom Zauber des Buches verloren ging.

Michael Ende entführt den Leser in eine wundersame Welt und zeigt ihm diese aus zwei Perspektiven – der ihrer Bewohner und der Bastians. Man kann sich nur schwer entscheiden, für wen man mehr sympathisieren soll, während die Ereignisse sich entwickeln. Einerseits sind Bastians Wünsche und sein daraus resultierendes Verhalten verständlich (und wer dagegen Einspruch erhebt sollte vorher einmal ehrlich mit sich selbst sein =), andererseits würde man ihn dafür am liebsten schlagen, damit er zur Besinnung kommt. Aber ich will nichts verraten, nur dass die Geschichte wirklich einen fast völlig anderen Lauf nimmt als der Film und dass die Hardcover-Ausgabe jeden einzigen Cent wert ist, schon alleine wegen der – wie schon gesagt – wunderwunderschönen Aufmachung. Ich will mehr Bücher, die so liebevoll gestaltet sind!

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Tags: fantasy, kinder, märchen   (3)
 

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

fantasy, schwäne, magie, frauen, buchreihe

Der verbotene See

Catherine O'Donell
Flexibler Einband: 475 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur
ISBN 9783426702505
Genre: Fantasy

Rezension:

Einst gab es auf Ork Nuado sieben Reiche der Unschuld. Durch Zwietracht wurden jedoch sechs von ihnen zerstört. Nur das Reich des Schwanenvolks, Anguli, besteht noch. Das Schwanenvolk besteht aus mystische Wesen, die ihre Körperform zwischen denen eines Menschen und denen des Schwans wechseln können. Doch auch in Anguli beginnt sich das Gift, das die anderen Reiche der Unschuld zerstört hat, langsam einzuschleichen. Zu dieser Zeit wird dem Königspaar eine Tochter geboren. Das Schicksal bestimmt, dass ihr Platz nicht in Anguli ist, sondern bei den Menschen. So wird das Kind in einem Körbchen dem Fluss übergeben, wo es schließlich von einem alten Fischer im Lande Caernadon gefunden wird. Er und seine Tochter bringen es zum kinderlosen Königspaar von Caernadon, die das Mädchen aufnehmen. Es wird auf den Namen Eirion, die Mondgeborene, getauft.
Die Welt, in der Eirion aufwächst, steht ihr feindlich gegenüber. Aufgrund ihrer ungewissen Herkunft und ihres Aussehens, das für die Bevölkerung Caernadons ungewöhnlich ist - rote Haare und stechende, grüne Augen -, wird sie von den Bewohnern des königlichen Schlosses gemieden. Hinzu kommt, dass in Caernadon die Magie, die für das Schwanenvolk selbstverständlich ist, verboten ist, im Gegensatz zu Fiann, aus dem die Königin und Eirions Adoptivmutter stammt. Doch niemand ahnt, was für eine große Aufgabe das Schicksal dem Schwanenkind gestellt hat. Denn Eirion soll laut einer alten Prophezeiung die einzige sein, die die streitenden Reiche einen kann.

"Der verbotene See" von Catherine O'Donell ist der erste Band der Trilogie der Streitenden Reiche. Im Zentrum steht Eirion, ein Kind des Schwanenvolks von Anguli. Bei ihrer Geburt beginnt die Geschichte, die sie durch Ork Nuado führt. Dabei verwebt Catherine O'Donell zahlreiche Nebencharaktere mit in die Handlung. Diese Personen sind in ihrer Art oft sehr vielschichtig, was zu einer komplexen Geschichte beiträgt. Leider bleiben dabei auch manche Punkte auf der Strecke. Gerade durch die Menge an agierenden Charakteren können diese teilweise auch nur sehr oberflächlich behandelt werden. Das "Warum?" hinter manchen Handlungen bleibt dem Leser von Zeit zu Zeit verschlossen. Wenn dies nur bei Charakteren vorkommen würde, die einmal auftreten und dann wieder verschwinden, wäre es noch erträglich. Aber wenn es - wie in diesem Fall - bei der besten Freundin der Protagonistin passiert, wünscht man sich doch, die Autorin hätte noch ein paar Seiten hinzugefügt, um einige Situationen klarer darzustellen.
Abgesehen davon ist das Buch allerdings durchaus gut und empfehlenswert. Vom Stil her erinnert es an Marion Zimmer-Bradley, denn wie bei ihren Romanen wird ein Hauptaugenmerk auf die weiblichen Rollen gelegt, jedoch nicht ganz so stark. Catherine O'Donell bringt in ihre Fantasy-Welt einige interessante Ideen und baut sie so ein, dass sie über die gesamte Länge des Buches Spannung erzeugen. Man kann nur hoffen, dass sie dies auch in den folgenden zwei Bänden weiterführt.

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Tags: fantasy, frauen, schwäne   (3)
 

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156 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

fantasy, einhorn, liebe, märchen, zauberer

Das letzte Einhorn

Peter S. Beagle , Jürgen Schweier
Flexibler Einband: 270 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.12.2006
ISBN 9783608952049
Genre: Fantasy

Rezension:

Bei diesem Buch möchte ich mich den Worten von Christian Ferber anschließen: "Ein kleiner Roman, eine große Geschichte, eine Märchenlegende, eine liebenswürdige und phantastische Ausschweifung mit einigem Hintergrund. Abenteuer und Gleichnis, vor allem aber, dank Beagle, das erquickliche Buch eines Poeten von Geblüt - spannend, wie eine Saga zu sein hat, und beruhigend wie die letzte Geschichte am letzten Feuer, das Menschen entzünden."

Klappentext:
Das letzte Einhorn, ein Geschöpf von ursprünglicher Anmut, verlässt seinen in ewigem Frühling blühenden Fliederwald, begibt sich auf die Landstraße, dringt in die Zeit, um das Schicksal seiner entschwundenen Artgenossen zu erkunden. Auf der abenteuerlichen Expedition wird es begleitet von Schmendrick, einem drittklassigen Zauberer, und von Molly Grue, der ehemaligen Lagergefährtin eines verhinderten Edelräubers. Das seltsame Trio muss bald erkennen, dass die Erkundungsfahrt nicht ohne Kampf und äußerste Gefahr beendet werden kann. Es gilbt, dem Roten Stier zu begegnen, der unter König Haggards verfluchtem Schloss haust."

Was mich mit diesem Buch verbindet, ist die Erinnerung meiner Kindheit. Es war immer zu Weihnachten, dass der Zeichentrickfilm ausgestrahlt wurde, und er wird es heute noch. Damals - wie auch heute - habe ich es nie versäumt. Die Bilder sind vielleicht nicht besonders schön gezeichnet (zugegeben, es gibt trotzdem noch schlimmere), doch verbinden sie sich mit der Geschichte und v.a. der Musik, die doch sehr bekannt ist (so gut wie jeder hat schon einmal "The Last Unicorn" von America gehört, oder wenigstens die Coverversion).

Und so hat sich eines Tages in meinen Gedanken die Idee festgesetzt, endlich auch einmal das Buch zu lesen. Also bestelle ich das Buch und nach wenigen Tagen halte ich das Paket mit dem kostbaren Inhalt in meinen Händen - und nach einer mehr oder weniger kleinen Kraftprobe auch das Buch. Das erste, was mir aufgefallen ist, war das Cover. Ich glaube, ich war regelrecht geschockt: Betrachtet man heutzutage das Cover eines Fantasybuches, ist es zumeist ein wahrscheinlich sehr teures, schön anzusehendes Bild . Doch diesmal war es ein einfacher, orangefarbener Hintergrund mit einer Frühlingsblume, die ich nicht kannte. In einem kleinen Kreis unter dem Titel war das Bild einer Frau (mit einem weißen Horn auf der Stirn), das sehr alt wirkte. If you judge a book by the cover... Nun, mittlerweile sehe ich mir von den meisten Büchern am liebsten diesen Cover an.

Ich begann natürlich sofort zu lesen und die Handlung, obwohl ich sie schon kannte, fesselte mich so sehr, dass ich am späten Abend fertig war und mit einem Glücksgefühl in meinem Herzen die letzten Zeilen immer wieder las.

Ich erzählte vorhin von den Bildern des Zeichentrickfilms und ihrem Stil. Und so wie diese Bilder sind, ist auch die Sprache in diesem Buch. Peter S. Beagle erreicht vielleicht nicht die sprachliche Qualität von Wolfgang Hohlbein, die Sätze wirken oftmals plump und schlecht formuliert, doch so wie bei Hohlbein-Büchern liegt auch bei Beagle eine gewisse Magie in der Geschichte. Und manchmal kommen im Letzten Einhorn Sätze vor, die ich bei Hohlbein vermisse. Dann denke ich mir: Hier kommt der Dichter heraus.

"...als wäre sie eine Dryade und die Zeit ihr Baum."

"Der beste Fluch des besten Fachmanns, ob geflüstert oder gedonnert, hat keine Wirkung auf ein reines Herz."

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Tags: einhorn, fantasy, klassiker   (3)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

klassiker, ehekritik, sozialkritisch, viktorianisch, victorian novelist

Jude the Obscure

Thomas Hardy
Flexibler Einband: 489 Seiten
Erschienen bei Penguin Books Ltd, 28.04.1994
ISBN 9780140620603
Genre: Sachbücher

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Tags: ehekritik, klassiker, sozialkritisch, viktorianisch   (4)
 

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magie, aberglaube, mythologie, redewendungen, allgemeinwissen

Daumendrücken.

Karl-Heinz Göttert
Fester Einband: 239 Seiten
Erschienen bei Reclam, Philipp, 01.08.2003
ISBN 9783150105337
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: aberglaube, magie, mythologie   (3)
 

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3.942 Bibliotheken, 23 Leser, 12 Gruppen, 210 Rezensionen

frankreich, mord, parfum, paris, duft

Das Parfum

Patrick Süskind
Flexibler Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 15.02.1994
ISBN 9783257228007
Genre: Klassiker

Rezension:  
Tags: geruch, mord, paris   (3)
 

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

hohlbein, fantasy, kevin, kevin von locksley, robin hood

Kevin von Locksley. Kevins Reise

Wolfgang Hohlbein
Flexibler Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Lübbe
ISBN 9783404143542
Genre: Fantasy

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Tags: england, fantasy, gral, robin hood, saladin, sarazenen   (6)
 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

all, science fiction, aliens, raumfahrt, universum

X2, Nopileos

Helge T. Kautz , Helge Kautz
Flexibler Einband: 411 Seiten
Erschienen bei Panini, 19.01.2004
ISBN 9783833210419
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags: aliens, all, raumfahrt, science fiction, universum   (5)
 

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119 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

mittelalter, historischer roman, gral, mönch, flucht

Die Kinder des Gral

Peter Berling
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 28.09.2009
ISBN 9783404120604
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: gral, historischer roman, intrige, kirche, kreuzzüge, mittelalter   (6)
 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Das Buch der Gewandung

Xenia Krämer , Michael Störmer
Flexibler Einband: 156 Seiten
Erschienen bei G & S Verlag
ISBN 9783925698422
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags:  
 

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

globalisierung, wirtschaft, 9/11, industrialisierung, 11. september

The World is Flat

Thomas L. Friedman
Flexibler Einband: 660 Seiten
Erschienen bei Penguin Books Ltd, 05.07.2007
ISBN 9780141034898
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: 11. september, 9/11, amerika, globalisierung, industrialisierung, mauern, outsourcing   (7)
 

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Gormenghast

Mervyn Peake
Flexibler Einband
Erschienen bei Ballantine Books
ISBN 9780345235190
Genre: Sachbücher

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