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665 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 95 Rezensionen

dystopie, liebe, jugendbuch, katherine applegate, gentechnik

Eve & Adam

Katherine Applegate , Michael Grant , Wolfram Ströle
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.12.2013
ISBN 9783473401048
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich bin ehrlich gesagt schon mit den Erwartugen auf ein eher durchschnittliches, sehr oberflächliches, aber kurzweiliges Buch herangegangen und wurde - wenigstens in diesem Sinne  - nicht enttäuscht! 
Eve & Adam liest sich superschnell und supereinfach, aber danach hört das super auch leider schon auf! Denn meiner Meinung ist erstensmal schon das Thema sehr oberflächlich (was im Grunde nicht schlecht ist, mit einer guten Umsetzung kann das bestimmt toll sein!) und eben auch die Umsetzung. Alles in dem Buch ist wohl eher für die Teenie-Generation bestimmt, sehr einfach und mit Liebe und, und, und ... da bin ich wohl ein wenig zu anspruchsvoll habe ich das Gefühl ;)
Aber auch schon alleine den Titel finde ich ein wenig ... unpassend, denn es ist wirklich so, dass Adam erst ab der Hälfte des Buches auftritt und eben auch nicht wirklich die männliche Hauptrolle spielt! Von daher bin ich da gar nicht so mit einverstanden ^^ 
Im Großen und Ganzen ist das Buch schnell zu lesen, ein kurzweiliges und durchaus auch mehr oder weniger ganz spannendes Vergnügen, dass mir nicht sehr lange in Erinnerung bleiben wird!

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(55)

139 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

london, zeitreise, bettleroper, 18. jahrhundert, historischer roman

Gegen alle Zeit

Tom Finnek
Flexibler Einband: 541 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 17.05.2013
ISBN 9783404168125
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mir fällt auf: Zurzeit lese ich echt viele historische Romane ^^ Und dieser hier war ein echt besonderer! Denn dieses Buch vermittelt nicht nur sehr informatives wissen über das London des 18. Jahrhunderts, sondern liefert Spannung, schöne Illustrationen und tolle Charakter gratis mit dazu ;)


Doch nun mal von Anfang an, denn nur Lob gibt es von mir nicht ;) Gleich zu Anfang werden wir gemeinsam mit einem der zentralen Hauptcharaktere, ich behaupte mal: Dem zentralsten, in das alte London hineingeworfen. Henry Ingram war für mich eher so ein Schwachpunkt des Buches und da der gesamte erste Teil über ihn war bzw. aus seiner Sicht geschrieben war, hatte ich Probleme mit dem Einstieg. Denn Henry wird von der heutigen Zeit ins alte London zurückversetzt, warum weiß er selbst nicht. Für mich war Henry als Charakter unwahrscheinlich schwer einzuschätzen, selbst jetzt kann ich ihn nichtmal richtig beschreiben. Vielleicht liegt es auch daran, das er komplett anderst als ich ist und ich mich deshalb nicht mit im idenfitifzieren konnte. Aber im Laufe des Buches wurde ich wenigstens ein wenig warm, wenn auch Henry einer der schwächsten Punkte für mich im Buch war.

 

Aber das ist gar nicht so schlimm, denn alle anderen Charaktere waren einfach wunderbar. Wie z.B. Edgeworth Bess oder auch Elizabeth Lyon, eine total interessante Frau! Ich habe es geliebt aus ihrer Sicht zu lesen und war von ihrem eckigen und kantigen Charakter total begeistert! Man kann bei diesem Buch sagen, dass der Autor wirklich ein Händchen für gute Charaktere hat! Auch die anderen Hauptpersonen wie Blueskin waren richtig toll gemacht, mit ganz viel Tiefe! Ganz toll zum Lesen, ich bin ja sowieso ein riesiger Fan von Charakteren, die durch diese Tiefe und ihre Ecken und Kanten, richtig real und menschlich wirken! Und der Autor hat hier bewiesen: Das kann er!


Und was Tom Finnek noch kann ist eine Strudel in seinem Buch einpflanzen. Ein Strudel aus dem man gar nicht mehr rauskommt, sobald man einmal gefangen ist. Der Sog zieht den Leser immer weiter in dieses Buch herein, es gibt kein Entkommen... Ich muss sagen, durch den Start mit Henry hatte ich es etwas schwierig und am Anfang des Buches war ich wirklich nicht geflasht ^^ Wäre es das ganze Buch so gegangen, wäre ich vermutlich eingeschlafen ^^ Doch zum Glück war dem nicht so und schon bei Teil 2 (das Buch ist in mehrere Sichtweisen/Teile eingeteilt) merkte ich, dass ich langsam in den Strudel hineingezogen wurde, bei Teil 3 war's dann um mich geschehen!


Was auch unbedingt zu erwähnen ist: Die unglaublich tolle Balance des Autors zwischen Informationen zu London bzw. geschichtlichen Aspekten und der spannenden Handlung. Er schafft es die beiden Sachen richtig toll miteinander zu verschmelzen, eine perfekte Mischung, die mir London noch schmackhafter gemacht hat und ich sofort Fernweh nach dort gekriegt habe xD Aber nach dem heutigen, das frühere war mir dann doch ein wenig zu dreckig ;) Denn der Autor schafft durch seine detaillierten, aber keinesfalls langwierigen Beschreibungen für eine tolle Atmosphäre!


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Ein toller historischer Roman, der bei mir zwar einen eher schwierigen Start hatte, aber mit einer unbändigen Spannung punkten kann! Außerdem beeindruckt dieses Buch durch seinen bildgewaltigen Schreibstil und die dreidimensionalen Charaktere! Unbedingt lesen!

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502 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 126 Rezensionen

dystopie, partials, jugendbuch, krieg, kira

Partials - Aufbruch

Dan Wells , Jürgen Langowski
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.03.2013
ISBN 9783492702775
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine Dystopie unter vielen? Das war einer meiner Gedanken als ich das Buch mit gemischten Gefühlen begann. Gemischte Gefühle, weil ich wirklich sehr gute Meinungen zu dem Buch gehört hatte (was ja eigentlich gut ist ;)), ich aber bei so etwas meistens die dumme Angewohnheit habe zu viel zu erwarten und dann enttäuscht zu werden und mal wieder eine Dystopie wie jede andere zu lesen. Also habe ich mal versucht mir selbst eine Gehirnwäsche zu geben und ganz neutral an das Buch hinzugehen xD Und siehe da! Es hat wirklich geklappt, ich konnte ganz entspannt an das Buch heran und nun am Ende angekommen auch sagen, dass es mir ziemlich gut gefallen hat! Bin wohl der geborene Gehirnwäscher xD
Mal ganz abgesehen von dieser wundervollen Covergestaltung, bei der ich die Farben einfach ganz toll gewählt finde und auch das Motiv überzeugt (das glücklicherweise vom Original übernommen wurde) gibt es in diesem Buch - wie in eigentlich jeder Dystopie - eine erschreckende Zukunftsversion. In Partials gibt es die sogenannten Partials, die die Menschen durch eine von ihnen freigesetzte Seuche RM fast ausgerottet haben. Es gibt - natürlich - noch einige Überlebende (genauer: ca. 40000) die noch leben. Bei ihnen gilt das sogenannte Zukunftsgesetz, das besagt, dass sie sooft wie möglich Kinder bekommen müssen, eine Nichtbeachtung also Nicht-Schwanger-Werden ist eine Straftat. Beängstigend, vor allem, da dieses Zukunftsgesetz schon ab 18 gilt. Nun ja, jedenfalls ist die Menschheit so ziemlich am Aussterben, denn die Kinder werden mit RM infiziert und sterben gleich nach der Geburt.

In so einer trostlosen Situation lernen wir dann auch Kira kennen, eine ziemlich begabte Sanitäterin/Krankenschwester/Medizinerin/Forscherin ... irgendwas im medizinischen Bereich auf jeden Fall ;) Sie war mir ehrlich gesagt die ersten 100 Seiten etwas fremd, überhaupt lief es bei mir am Anfang eher mäßig, ich habe etwas Zeit gebraucht um in die Geschichte hineinzukommen, mich in die Charaktere hineinzuversetzen. Kira war für mich ein toller Charakter taff, aber auch kein Herz aus Stein, eine gute Mischung wie ich finde. Aber so richtig verbinden, mich total in sie hereinversetzen, eine Bindung aufbauen konnte ich leider nicht, auch über das ganze Buch über. Nichtsdestotrotz konnte ich sie gut leiden und ihre Handlungen auch meist nachvollziehen, auch wenn sie mir manchmal ZU hilfsbereit und aufopferungsvoll war.

Andere Charaktere wie z.B. Samm, der Partial, oder auch Marcus, Kiras Freund, waren nett dargestellt, meistens sympathisch und auch nachvollziehbar, aber... in diesem Buch fehlte mir teilweise einfach die Tiefe in den Charakteren, die Verbindung zu ihnen, die mich das ganze Buch über mitfiebern lässt!

Eine schöne Abwechslung fand ich auch, dass es in diesem Buch mal NICHT den Prozess des
Verliebens gibt, sondern alles schon gegeben ist. Gut, auch das ist ein zweischneidiges Schwert: Gäbe es eine erwachende Liebesgeschichte, hätte ich mich vielleicht besser in die Charaktere hineinversetzen können ;)

Was ich echt sagen muss ist, dass das Buch ziemlich langsam mit der ganzen Vorstellung der Welt und der Charaktere angefangen hat dann langsam etwas an Fahrt annahm und auch sonst eigentlich ziemlich spannend und actionreich war,  aber wie schon bei den Charakteren: Es fehlte mir einfach das "BUM!", das gewisse Etwas, das mich nicht mehr loslasssen würde, das mich total mitreißen würde! Leider nicht dabei ;/

Das Ende ist relativ geschlossen bzw. kein direkter Cliffhanger, auch wenn eine Enthüllung am Ende mich total überrascht hat und mich total gespannt auf Band 2 macht! 

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"Partials: Aufbruch" ist ein relativ spannender Auftakt zu einer Reihe, der eigentlich mit vielen tollen Seiten glänzt wie z.B. einer tollen Atmosphäre, guten Charakteren und auch Spannung! Aber was leider an allem fehlt ist die Tiefe, die einen total mitreißt, es spannend macht ... Schade für diesen ersten Teil, ich freue mich trotzdem auf den zweiten Teil vor allem nach dieser interessanten Enthüllung am Ende!

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165 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

märchen, historischer roman, sklaverei, mississippi, jugendbuch

So wie Kupfer und Gold

Jane Nickerson , Ursula Höfker
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 23.09.2013
ISBN 9783570162682
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Ein Buch, dass ich seit ich es im Neuerscheinungs-Katalog gesehen habe, unbedingt haben wollte! Hohe Erwartungen? Joa könnte man sagen xD Ich habe mir soviel von diesem Buch erhofft...und viel bekommen ;)
Anfangs war ich mir gar nicht so klar ich was für ein Genre dieses Buch übergreift. Klar, historischer Roman, das ist bekannt, aber sonst? Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, würde ich es in die Sparte "Krimi" oder "Märchennacherzählung" stecken. Denn in diesem Buch geht es um das Märchen von Blaubart, ein Märchen, von dem ich wirklich noch nie etwas gehört habe. Durch dieses Buch habe ich es aber dann neu kennengelernt und es hat mir ziemlich gefallen.

Bei meiner Beurteilung als Krimi schwanke ich noch ein wenig, denn es enthält zwar einige kriminalistische Elemente (wie sich das anhört xD), aber war meiner Meinung für einen Krimi schon SEHR vorhersehbar, deshalb sollten Leute, die bei Krimis einen total spannenden und schwer lösbaren Fall erwarten, sich bei diesem Buch eher zurückhalten, da es wirklich nur sehr schwach in die Richtung geht und ziemlich vorhersehbar ist.
Doch nun mal ein bisschen genauer! In "So wie Kupfer und Gold" (ein meiner Meinung nach ziemlich schön gewählter Titel) geht es um die junge Sophia und ihren "Patenonkel" M. Bernard. Sophia ist ein ruhiges, sympathisches, neugieriges, aber auch teilweise etwas naives und leichtgläubiges Mädchen, dass sich anfangs noch ziemlich viel gefallen lässt, weshalb ich sie teilweise echt gerne geschüttelt hätte. Glücklicherweise macht sie während des Buches eine kleine, aber feine, Verwandlung durch und ist am Ende nicht mehr ganz so naiv. Im Großen und Ganzen ein ganz guter Hauptcharakter mit dem man sich identifzieren kann, der einen aber auch nicht unbedingt vom Hocker haut.
Eine sehr wichtige, ja eine entscheidende Rolle, spielt M. Bernard de Cressac, der vermeintliche Pate von Sophia. Pate ist er ja wirklich von Sophia, aber er hat im Laufe es Buches den Wunsch das ein wenig zu ändern. Mit ihm hat die Autorin einen wirklich interessanten Charakter mit ganz viel Potential und interessanten Seiten geschafffen. De Cressac ist jähzornig, schmeichelnd, freundlich, sanft, bestimmt und noch so vieles mehr! Ein Grund, weshalb er mir so gut gefallen hat! Ich liebe einfach Charaktere, die nicht nur aus einer Charaktereigenschaft bestehen, sondern von sehr vielen sogar innnerlich zerissen sind und dadurch richtig interessant wirken! Zwar finde ich, dass man M. Bernard noch etwas mehr Tiefe hätte geben können (war mir irgendwie allgemein in dem Buch ein ganz klein wenig gefehlt hat), aber nichtsdestotrotz der beste Charakter dieses Buches!

Bei den Nebencharakteren wie z.B. dem Pastor Gideon (der etwas später im Buch erst auftaucht) oder auch der Haushälterin Ducky bewies die Autorin ein geschicktes Händchen und präsentierte diese sehr freundlich, aber auch ziemlich vielfältig. 
Wie schon vorhin angesprochen hat mir in diesem Buch ein ganz klein wenig die Tiefe gefehlt, ich hatte während des Lesen irgendwie das kleine Gefühl etwas für Zwischendurch in den Händen zu halten. Aber wegen diesem wirklich kleinen Makel, der wirklich keinen großen Anteil am Lesevergnügen ausmachte, will ich euch nicht das ganze Buch verderben, denn so etwas liegt meist auch am Leser selbst.
Die Geschichte fand ich durchgehend spannend, das kann man wohl sagen, denn ich hatte das Buch ziemlich schnell durch. Das Märchen ist einfach wunderschön neu erzählt! Denn die schöne Sprache der Autorin und der Charme der Südstaaten umspielt das nocheinmal. In dem Buch gibt es auch oft Beschreibungen von Kleidern und Schmuck, mir selbst hat das als "kleines Mädchen" total Spaß gemacht und konnte auch meine Vorstellungen immer wieder ankurbeln, aber falls ihr so etwas eher kritisch gegenüber steht und von so etwas gelangweilt seid, dann nehmt euch bei diesem Buch in Acht. Mir selbst hat es aber wunderbar gefallen und die zahlreichen Beschreibungen konnten mir das Buch nochmal ganz toll ausschmücken!
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Insgesamt eine wunderschöne Märchenneuerzählung mit einem ganz tollen männlichen Hauptcharakter und einem ganz besonderem Charme! Zwar fehlte mir teilweise ein wenig die Tiefe, aber da das wirklich nicht störte, zähle ich das nicht so sehr in die Bewertung ein und gebe trotzdem 4,5 Wölkchen!

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419 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

liebe, jugendbuch, farben, sommer, synästhesie

Der Geschmack von Sommerregen

Julie Leuze
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei INK, 11.07.2013
ISBN 9783863960629
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zugegeben - Der Klappentext klingt vielleicht ein wenig schnulzig ;) Jedenfalls war das mein erster Gedanke, nachdem mich dieses wunderschöne Cover näher an das Buch herangelockt hatte. Aber auch wenn es kitschig klang...irgendwie hat mich dieses Buch angesprochen und als ich das Glück hatte, für dieses Buch ausgelost zu werden, habe ich mich einfach super gefreut und auch sofort mit dem Lesen angefangen...und gelesen...und gelesen...und schwupps hatte ich schon das halbe Buch durch! Gut keine riesige Leistung bei nur knapp über 300 Seiten, aber trotzdem ein Zeichen, dass dieses Buch mir einfach unglaublichen Spaß macht!   Und das obwohl das Buch am anfang einem schon etwas bekannterem Schema folgt: Das typische "geheimnisvoller Junge kommt neu in die Klasse, interessiert sich aber komischerweise nur für das total schüchterne Mädchen" -Schema, das wir doch alle schonmal gelesen haben ;) In diesem Fall hat mich das aber überhaupt nicht gestört, denn danach entwickelt das Buch seine ganz eigenen Geschichte und es wird im Laufe des Buches sogar klar wieso das so abläuft.   Denn im Laufe des Buches entwickeln sich die wunderbaren Charaktere von Frau Leuze immer mehr, sie "entfalten" sich (um meiner poetischen Ader mal freien Lauf zu lassen ^^). Da ist z.B. Sophie, die mir schon von Anfang an sympathisch war, da sie ein sehr bodenständiges und ehrliches, aber auch schüchternes und eher nicht so von sich selbst überzeugtes Mädchen ist.  Da kann man sich doch gleich identifizieren ;P Sie hat es nicht so leicht in ihrem Leben, denn sie trägt ein Geheimnis mit sich, das sie niemanden erzählen darf. Denn Sophie sieht ihre Gefühle als Farben auf ihrem "Inneren Monitor", ein total interessanter Aspekt, der der Geschicht erst noch den richtigen Touch gibt und sie damit von anderen abhebt! Eine tolle Idee, die noch besser umgesetzt wurde! Aber auch Mattis, der männliche Prota, ist ein sehr tiefgründiger Typ, der auch nicht so ganz normal ist ;) Auch hier muss ich einfach mal mein Lob ansprechen, was die Ideen der Autorin und deren Umsetzung umgeht! - Große Klasse!   Umspielt wird diese schöne und romantische, aber auch besondere Geschichte dann von einem ganz tollen Schreibstil, der mit sehr vielen schönen Metaphern umschrieben ist, aber auch sehr klar bleibt, was für mich eine sehr schöne Mischung ist. Wäre ich ein Zitate-Typ, der dauernd Zitate rausschreibt, dann wäre diese Rezi voll von ihnen, aber leider kann ich mit sowas nicht viel anfangen ^^ Aber wenn ihr gerne schöne Zitate lest, würdet ihr in diesem Buch bestimmt ganz, ganz schöne finden!

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Ich bin an dieses Buch mit der Erwartung herangegangen eine romantische und erfrischende Lovestory zu lesen, genau passend für den Sommer. Und was habe ich bekommen? Genau das! - Nur in einer ein bisschen besondereren Form, die das ganze nochmal um Längen besser macht und von anderen Geschichten dieser Art abhebt! Ein Lesevergnügen für warme Sommerabende!

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108 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

olympia, freundschaft, london, wettkampf, krankheit

Gold

Chris Cleave , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.04.2013
ISBN 9783423249584
Genre: Romane

Rezension:

Mal wieder ein Buch, von dem ich zu Anfang noch gar nicht wusste, was mich erwartet. Ich habe hier noch ein anderes Buch des Autors (Little Bee) herumstehen, leider noch ungelesen, weshalb ich noch gar kein Bild von ihm hatte. Man hört von allen Seiten sehr viel Lob und bei so etwas bin ich anfangs immer etwas skeptisch, denn so läuft man doch immer in die Gefahr zu viel zu erwarten. Da ich aber, wieschongesagt, wirklich keine Ahnung hatte, wie das Buch sein wird, hatte ich keine Vorurteile, große Erwartungen oder sonstiges und bin geradlinig an die Geschichte rangegangen!
Allein schon vom Thema her hat mich dieses Buch sehr interessiert bzw. fasziniert. Denn wie viele andere schaue ich auch gerne die olympischen Spiele, das gehört für mich einfach dazu. Deshalb hatte ich auch ein sehr großes Interesse durch dieses Buch mal "hinter die Kulissen" der Sportler zu schauen. In diesem Falle haben wir ja das "Radrennfahren" (oder so :D). Ist für mich jetzt eher so ein Sport, der mich gar nicht interessiert, wenn ich ehrlich sein soll. Aber nichtsdestotrotz erfährt man in diesem Buch viel über den Leistungsdruck der Sportler und ihren harten und anstrengenden Alltag. Man spürt, dass der Autor dies alles sehr genau recherchiert hat, am Ende des Buches gibt es dazu auch noch eine kleine Nachsagung des Autors. Deswegen hier schonmal ein dickes "Daumen hoch!" denn so ein Inhalt ist ja schoneinmal die halbe Miete!

Viel wichtiger natürlich: Die Umsetzung! Hier will ich zunächst einmal den Schwerpunkt auf die Charakter legen. Ja, die Charakter...Ist man ihnen anfangs noch fremd und begegnet ihnen mit Neugier, so schafft es Chris Cleave, dass man sie sehr schnell liebgewinnt.  Für mich waren die Charakter definitiv das Highlight des Buches, denn ich glaube, ich habe noch nie von solchen - ich sage gewollt "Menschen", denn sie erscheinen dem Leser unglaublich realistisch - gelesen und kann wirklich nur sagen, dass der Autor hierbei ein Meister seines Faches ist.
Da wäre zum einen Zoe. Zoe ist ein Charakter, der einen eher schwierigen Charakter hat, was zum einen an einem Ereignis in ihrer Kindheit liegt, und zum anderen, da sie immer gewinnen will und deshalb nicht immer schöne Wege nimmt um diesen Sieg zu erlangen. Ich möchte fast sagen, dass sie teilweise sehr skrupellos rüberkommt, kalt, gefühlslos, ihr einziges Bestreben der Sieg. Aber trotzdem gewinnt man sie mit all ihren Ecken und Kanten lieb. Ich denke, gerade weil sie eben nicht perfekt ist, supernett und alles kann, nie irgendwas falsch gemacht hat, kann man sich mit ihr identifizieren. Dadurch wirkt sie - und übrigens auch alle anderen Charaktere, bei denen Chris Cleave ebenso Charaktere mit Ecken und Kanten geschaffen hat - sehr realistisch.
Zum anderen ist da Kate, Zoes Konkurrentin, aber gleichzeitig auch beste Freundin. Dadurch, dass die beiden gegeneinander Rennen fahren, Konkurrentinnen fahren, entsteht ein interessanter Konflikt, der durch Zoes eher skrupellose Weise nochmal richtig verschärft wird. Toll gemacht also!
Kate ist die gute Seele, die nicht so "stark" ist wie Zoe. Sie ist gutmütig, sanft, aber teilweise auch dem Druck nicht gewachsen. Anderst als Zoe hat sie jedoch einen Ehemann, den sie liebt und eine Tochter. Leider ist diese aber schwerkrank.
Ihre Tochter heißt Sophie und ... ich kann es gar nicht wirklich in Worte fassen, was ich beim Lesen empfunden habe, aber ich versuche mein Bestes. Also Sophie, schwerkrank und noch ziemlich jung (ich bin mir gerade nicht mehr sicher wie alt sie ist o.O Ich meine 8 oder 9). Durch sie schafft es der Autorin eine Strudel von Emotionen in dem Leser auszulösen, wie er hier Sophie in ihrer unschuldigen, kindlichen Weise gegen ihre Krankheit kämpfen lässt. Die kleine Sophie, die ein riesiger Star-Wars-Fan ist, was das ganze irgendwie noch ... emotionaler werden lässt. Gott, das hört sich alles schrecklich an, ich kann das echt nicht in Worte fassen, also sag ich mal kurz und knapp: Chris Cleave, deine Charaktere sind der Himmel auf Erden! So! Das musste mal raus :D
Vom Verlauf der Geschichte her war das Buch definitiv sehr spannend, aber wie ihr bestimmt schon merkt, war für mich der größte Anteil der Geschichte die Charakter. Sie haben für mich den besonderen Reiz des Buches ausgemacht und machen es auch immer noch.

Ein wunderschönes, unglaublich berührendes und spannendes Buch über Charaktere, die mich so begeistern konnten, dass sie dieses Buch für mich einzigartig machen!


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123 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

spione, liebe, schule, spionage, gallagher girls

Gallagher Girls - Spione küsst man nicht

Ally Carter , Gerda Bean ,
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 20.03.2013
ISBN 9783522503310
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Angefangen habe ich dieses Buch mit der Erwartung einen frischen, netten und vielleicht auch lustigen Jugendroman mit einer Heldin mit Pfiff in den Händen zu halten! Größtenteils muss ich sagen, hat das Buch diese Erwartungen auch wirklich erfüllt!
Schon wer sich den Klappentext durchliest, wird sehen (oder lesen ;)) das das Buch etwas ganz Besonderes ist, so geht es hier nämlich um eine Schule für Spione. Dort gibt es Fächer wie "Kultur und Anpassung" oder auch "Geheimes Operieren", was ja alles schon mal ein wenig seltsam klingt. Die Schule ist auch streng geheim und niemand weiß, was die Schule wirklich ist, denn sie wird als Elite-Internat für Mädchen reicher Eltern ausgegeben. Aber bei Spionen herrschen natürlich strengste Vorsichtsmaßnahmen ;) 
An der Schule wird auch Cammie ausgebildet, unsere Hauptprotagonistin. Ich war sehr positiv überrascht von ihr, denn sie ist ein wirklich sympathisches und bodenständiges Mädchen, dass aber auch Feuer unterm Hintern hat und teilweise durch ihre verplante und unerfahrene Art sehr lustig rüberkommt. Ihre Mutter ist die Direktorin der Schule und spielt damit auch eine wichtige Rolle in dem Buch.
Außerdem erlebt Cammie in diesem Buch ihre erste Liebe, wovor ich ehrlich gesagt ein wenig Schiss hatte, da mich so ein "Liebt er mich - Liebt er mich nicht"-Gehabe teilweise einfach nervt und da war ich ganz froh, dass das hier eigentlich ganz gut gelöst wurde, denn durch Cammies etwas unerfahrenes Verhalten wird das auch ein bisschen ins Lustige gezogen.

Cammie hat auch noch zwei Freundinnen, Bex und Liz, die ich eigentlich auch "Ganz nett" fand, aber manchmmal auch teilweise einfach ein wenig zu oberflächlich, aber bei einem Jugendbuch ist so etwas natürlich auch nicht so gewichtig wie jetzt zum Beispiel bei einem fetten Roman. Ein Jugendbuch wie dieses ist für mich einfach etwas für zwischendurch, wo ich dann aber auch nicht soo viel wert auf z.B. Nebencharaktere lege.
Das Buch zu Lesen hat wirklich Spaß gemacht, es liest sich sehr flüssig und schnell und macht richtig Lust auf die Nachfolgebände, die hoffentlich bald erscheinen werden ^^
Noch einen kleinen Kritikpunkt habe ich und das ist der Titel: Ich weiß nicht, irgendwie finde ich dieses "Spione küsst man nicht" so ... langweilig, da finde ich den Originaltitel viel besser. Aber auf deutsch übersetzt hört sich das natürlich auch kacke an. Also doch okay (tut mir leid, manchmal bin ich mir mit mir selbst nicht einig ^^)

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Insgesamt ein schönes Jugendbuch, das eine nette und auch sarkastische Heldin enthält und auch viel Spannung besitzt! Mich persönlich konnte das Buch unterhalten, aber richtig umgehauen hat es mich ehrlich gesagt auch nicht.

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191 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

dystopie, liebe, fantasy, adelice, cocoon

Cocoon - Die Lichtfängerin

Gennifer Albin , Jakob Schmidt
Fester Einband: 356 Seiten
Erschienen bei INK, 11.10.2012
ISBN 9783863960285
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich begann dieses Buch in der Erwartung einen Fantasyroman in meinen Händen zu halten, denn Aufmachung und Klappentext sprachen sehr für dies. Doch irgendwann habe ich dann gemerkt, dass es ja gar kein "reiner" Fantasyroman ist, sondern eine Dystopie mit Fantasyelementen! Normalerweise bin ich mit solchen Misch-Masch-Geschichten eher etwas vorsichtig, da mir das nur in den seltensten Fällen zusagt, aber hier fand ich es eine wirklich gelungene Mischung!

Die dystopische Welt, hier heißt sie Arras, in der Adelice die Hauptprotagonistin lebt, ist eine Welt, in der alles und jeder streng kontrolliert wird. Man selbst hat in den wenigsten Fällen eine Wahl, so darf man selbst nicht entscheiden welchen Beruf man ausübt, wann oder wen man heiratet und wie viele Kinder man bekommen darf. Bis zu seinem 16 Lebensjahr ist es den Mädchen verboten sich zu schminken, erst nach der Prüfung ob sie eine Webjungfer sind, ist das erlaubt.

Webjungfer...Was ist denn das? Das fragt man sich am Anfang des Buches sofort, denn das Buch startet schon bald damit, dass Adelice als Webjungfer erwählt wird. Webjungfern sind Mädchen bwz. Frauen, die die Zeit und das Leben weben, damit Arras existieren kann. Hört sich ziemlich kompliziert an und ist auch echt eine komplexe Sache. Damit man hier zu Recht kommt und alles versteht,  muss man diesem Buch wirklich sehr aufmerkasam folgen, denn dieses Weben ist eine äußerst komplexe Sache, die auch sehr viel Fantasie erfordert. Die Idee finde ich klasse und auch die Umsetzung ist genial! Leider war mir es dann aber am Ende etwas ZU komplex, vielleicht hätte die Autorin das noch ein bisschen deutlicher oder langsamer schildern können.
In dieser Welt lebt Adelice. Adelice wurde ihr gesamtes Leben darauf vorbereitet bei den Prüfungen, bei denen festgestellt wird, ob sie eine Webjungfer ist, durchzufallen, doch sie macht einen kleinen Fehler - und schwupps ist sie in dem Konvent gefangen ... und zwar ihr Leben lang! Adelice besitzt auch noch eine sehr große Webfähigkeit, die sehr viel wertvoller ist als manch andere. Zu ihrem Charakter muss ich sagen, dass er mir ziemlich gut gefallen hat, besonders, da Adelice sehr schlagfertig ist und dadurch sehr schöne Dialoge entstanden, die mich des öfteren mal zum Grinsen gebracht haben. Sonst ist Adelice aber leider eher eine Durchschnittsheldin, die wir schon aus manch anderen Romane kennen, aber da mir das in diesem Buch nicht viel ausgemacht habe, kann ich getrost darüber hinwegsehen.
Nebencharaktere wie Erik und Jost waren mir sehr schnell sympathisch, auch wenn sie sich auf einige Weisen unterschieden (oder Sachen gemeinsam hatten ;)) Erik ist mehr der "Snob", aber nur in Anführungszeichen, da er eben eine höhergestellte Situation hat, aber keinesfalls total abgehoben ist. Jost ist da mehr der bodenständige, der eher eine unterwürfige Stellung hat.  Sollte man bis zur Mitte des Buches hin noch meinen, das Buch läuft auf eine Dreiecksgeschichte hin, so wurden wir mal wieder getäuscht, was ich aber auch gut finde, denn das Buch kommt gut ohne ein aus :)

Ich bin sprachlos vor Staunen, denn endlich verstehe ich, welche bedeutende Rolle Loricel einnimmt. Mit dem abgetrennten Faden von vorhin in der Hand, empfinde ich den Kontrast zwischen mir und der Frau neben mir umso deutlicher. Sie ist das Leben. Ich bin der Tod | S.177
Von der Spannung her war das Buch durchgehend spannend, mich hat aber auch vor allem diese Welt ans Weiterlesen gebracht, ich wollte unbedingt mehr darüber erfahren! Mehr über diese wahnsinnige Gilde, die die Bürger bis ins kleinste kontrolliert! Es hat mir auch echt gut gefallen, dass es der Autorin gelungen ist, dass Fantasy und Dystopie zusammen im Gleichmaß stehen können, so wurde z.B. die Dystopie nicht die ganze Zeit in die Ecke gedrückt (außer in Richtung Ende ^^) und die beiden Elemente waren gleich in die Geschichte eingewoben.
Insgesamt eine Dystopie, die sich durch den Mix mit Fantasy und einer originellen und sehr komplexen Idee vom üblichen abhebt! Man nehme dazu noch eine jugendliche, schlagfertige und sympathische Protagonistin inklusive Liebesgeschichte - et voila!

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867 Bibliotheken, 10 Leser, 6 Gruppen, 181 Rezensionen

dystopie, klone, klon, beta, rachel cohn

BETA

Rachel Cohn , Bernadette Ott
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.02.2013
ISBN 9783570161647
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon der Anfang dieser Dystopie ist von der Autorin sehr gut gewählt, denn wir lernen Elysia erst einige Wochen, nachdem sie geschaffen wurde, kennen. So lernen wir gemeinsam mit ihr die Welt von Demesne, der paradiesischen Insel auf der die Superreichen leben, und überhaupt die Rolle des Themas Klonen auf dieser Insel kennen. Doch nicht nur die Umgebung und die Umstände der Geschichten lernen wir so kenne, sondern auch Elysia unseren Hauptcharakter.
 
Elysia ist ein Klon, geschaffen um den Menschen auf Demesne zu dienen. Anfangs wirkt sie dadurch auch ein wenig roboterhaft, wenn sie ihre Aufgaben erledigt, denn ihr wird in Situation mit Menschen von einem Chip gesagt, wie sie sich zu verhalten hat. Ist ja klar, denn Elysia ist ein Klon - ein Mensch ohne Seele! Oder doch nicht? Originalcover
Denn schon bald merkt man wie Elysia sich verändert, sie beginnt zu fühlen, was ja eigentlich für einen Klon unmöglich sein kann, doch schon bald wird man auch merken, dass nicht alles auf der Insel so rosarot und wunderbar ist, wie man sich denkt. Elysia hat also Gefühle, kann schmecken, kann weinen, kann sich verlieben... Dadurch wurde mir Elysia sehr schnell sympathisch, auch wenn sie mir fast ein wenig zu perfekt war, sie hatte kaum Schwächen, was sie weniger menschlich gewirkt hat lassen, aber vielleicht war das von der Autorin ja auch gewollt, da sie ja als Klon erschaffen wurde, um den Menschen perfekt zu dienen.
Ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen und habe durch die Ich-Perspektive einen guten Einblick in die Geschichte bekommen.

Was mir außerdem sehr positiv aufgefallen ist, war der Schreibstil, was ja eigentlich schon die halbe Miete von dem Buch ist. Der Schreibstil ist beschreibend und hat einfach eine sehr schöne und flüssige Sprache, bei der man gerne weiterliest.  Ich kann euch gar nicht so genau sagen, wie der Schreibstil nun ist, aber mir hat er unglaublich gut gefallen, weswegen ich unbedingt mal schauen muss, ob die Autorin schon andere Bücher geschrieben hat!

Doch nicht nur der Schreibstil hat mich dazu veranlasst! Denn auch die Idee sowie die Umsetzung der Geschichte ist genial! Ich glaube, das Thema Klonen ist auf dem inzwischen überfüllten Dystopiemarkt noch ziemlich frisch und neuartig, was auch den Reiz der Geschichte ausmacht. Außerdem wird Klonen bestimmt auch in unserem zukünftigen Leben eine Rolle spielen. Das Thema hat sehr viel Potential und das hat die Autorin bravorös umgesetzt!

Zum einen regt die Geschicht auch zum Nachdenken an, denn: Haben diese Klone nicht auch ein Rech auf Leben? Hat sie jemand gefragt, ob sie dieses Leben wollen? Haben Klone nicht auch Gefühle? So etwas fragt man sich etwa in der Mitte des Buches, denn die Klone auf Demesne werden nicht gerade gut behandelt, ich möchte fast schon grausam sagen. Es gibt Untersuchungslabore für Defekte Klone und dort werden schreckliche Dinge mit ihnen angestellt, die uns zum Glück auch nur angedeutet werden. Wie die Menschen mit den Klonen umgehen, ist erschreckend anzusehen und hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht.

Andererseits ist das Buch auch einfach unglaublich spannend, denn es ist zwar eher ein Buch der ruhigeren Sorte, aber an Ereignissen mangelt es in diesem Buch garantiert nicht. Besonders im hinteren Drittel des Buches wird es richtig aufregend, es werden Sachen enthüllt und alles endet in einem doofen, blöden, verhassten, mir fallen keine Schimpfwörter mehr ein Cliffhanger, der mich mal wieder ein bisschen aus der Fassung gebracht hat, da es vermutlich 400 Lichtjahre dauern wird, bis der zweite Teil rauskommt Hrmpf

Zu den anderen Charakteren kann ich nur sagen, dass sie mir eigentlich ganz gut gefallen haben, aber ich mir vielleicht ein kleines bisschen mehr von ihnen erwünscht habe, da teilweise Nebencharaktere etwas oberflächlich blieben.
Es gibt zum Beispiel die Jugendlichen von Demesne, die ein Haufen verwöhnter Teenager sind, wo auch Elysias "Bruder" Ivan dabei ist. Diesen fand ich anfangs für seine 18 Jahre recht kindlich, doch zum Ende hin...habe ich ihn echt gehasst! Gründe sage ich jetzt nicht, schön selber lesen ;)
Aber auch Tahir, in den sich Elysia verliebt, war mir nicht ganz sympathisch; er kam anfangs sehr kalt rüber, aber das wird später alles aufgeklärt. Trotzdem nicht mein persönlicher sympathischster Charakter.


Eine neue Idee mit ganz viel Potential, das sehr spannend umgesetzt wurde und mich dadurch vollends überzeugen konnte! Hätte ich doch nur schon den zweiten Band ... Seufz

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118 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

thriller, stalking, jugendbuch, angst, liebe

Und keiner wird dich kennen

Katja Brandis
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 28.01.2013
ISBN 9783407811301
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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353 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

jugendbuch, nina blazon, gestaltwandler, schattenauge, fantasy

Schattenauge

Nina Blazon
Flexibler Einband: 491 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 15.08.2011
ISBN 9783473583836
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als ich mit dem Lesen dieses Buches begann, dauerte es nicht lange bis ich merkte, dass ich dieses Zeilen schon einmal gelesen habe. Ich habe dieses Buch nämlich schon einmal aus unserer Biblithek ausgeliehen und als ich noch jünger war gelesen. Soweit ich mich erinnern kann, war ich damals nicht so begeistert von dem Buch und nach diesem (unfreiwilligen?) Re-Read bin ich da ganz anderer Meinung!

Schon der Klappentext klingt richtig toll, verrät aber auch nicht sehr viel von der Geschichte. Und so ist das auch beim Lesen. Zoë, die ja erst in die Geschichte hineingezogen wird, ist selbst noch ziemlich planlos und auch die anderen Charaktere wissen nicht sehr viel über das, was sie sind, bzw. haben auch nicht den Drang es wissen zu wollen! So tappt man also gemeinsam mit den Protagonisten im Dunkel und entdeckt Schritt für Schritt was Zoë und ihre Freunde sind...
Was sie denn nun sind, müsst ihr natürlich selbst herausfinden, denn das macht einen ganz besonderen Reiz des Buches aus! Die Idee hinter der Art finde ich richtig toll, man liest nicht oft so etwas und ich bin ja an dem Thema sehr interessiert, deshalb fand ich das richtig gut!
Aber nicht nur die Idee - auch die Umsetzung! Es wirkte keineswegs aufgesetzt, nein, man kann sich sogar gut vorstellen, dass ebensolche "Wesen" in den Städten hausen, versteckt vor der Öffentlichkeit!

Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt - Zoë und Gil.
Mit Zoë bin ich am Anfang noch nicht ganz warm geworden, ebenso mit Gil, wobei diese Phase bei beiden in der Mitte des Buches vollkommen vorbei war und ich mich nun sehr gut mit ihnen identifizieren kann. Anfangs war mir Zoë nämlich wirklich etwas fremd und ihre Handlungen (vor allem als sie ihrer Ex-besten Freundin einen Ball an den Kopf wirft o.O) etwas ... ähh merkwürdig, nicht nachvollziehbar. Obwohl man ja auch wirklich sagen muss, dass dies von ihrer "Verwandlung" kommt und sie in einer sehr schwierigen Lage war, denn ihre beste Freundin hat sie mit ihrem Freund betrogen. Zoë ist eine sehr eigene Persönlichkeit, sie ist nicht die normale "Heldin" bei der immer alles super ist und zeigt Ecken und Kanten!
Auch Gil ist nicht der normale geheimnisvolle Typ, sondern hat ein Hintergrundgeschichte und einen wirklich schönen Charakter. Ihr seht, ich habe diese Charaktere trotz eines schwierigen Starts sehr liebgewonnen! Und die beiden sich auch ;) Jaa, im Buch findet sich auch eine tolle Liebesgeschichte, die mir richtig gut gefallen hat, da sie vor allem auch nicht zu kitschig war und auch nicht zu sehr im Vordergrund stand.
Dann gibt es auch noch weitere Nebencharaktere von denen mir Irves richtig gut gefallen hat! Ein richtig rätselhafter Typ, der aber auch etwas anziehendes hat und richtig Schwung in die Geschichte bringt!

Die Geschichte wird superspannend erzählt, einen großen Teil trägt dazu auch der wundervolle und bildhafte Schreibstil von Nina Blazon bei, die mir mal wieder bewiesen, warum sie zu meinen absoluten Lieblingsautoren gehört! Ich konnte kaum aufhören zu lesen, besonders Richtung Ende ist es so spannend! Denn am Ende wartet ein Showdown auf uns, der sich gewaschen hat!
Man könnte sagen, dass es in der Geschichte unterschwellig brodelt und dann am Ende vollends explodiert!
Die Auflösung war für mich natürlich nicht neu, wenngleich ich auch vieles vergessen hatte und so konnte mich das Buch auch noch überraschen!

Mal wieder ein geniales Buch von Nina Blazon, dass sich durch ihren wundervollen Schreibstil und eine ganz tolle, spannende Geschichte auszeichnet!

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186 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 57 Rezensionen

nebel, jugendbuch, jugendliche, freundschaft, zeit

Vakuum

Antje Wagner
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher, 01.09.2012
ISBN 9783827054371
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein auf den ersten Blick sehr unscheinbar wirkendes Cover, dass die Geschichte aber sehr gut einfängt...
5 Jugendliche, bei denen in ganz alltäglichen Situationen plötzlich die Zeit stehen bleibt...
5 Jugendliche mit Vergangenheit...

Ja, so ungefähr würde ich das Buch beschreiben. Es ist ein Mix aus Thriller und - nun Fantasy würde ich nicht sagen, eher etwas unnatürlichem. Das ist ein gewagter Versuch der Autorin, denn so etwas gibt es ja auch nicht oft.
Ich muss leider sagen, dass mir dieses Genre nicht sehr gut gefallen hat, ich war diesem Mischmasch aus Thriller und Unnatürlichem etwas skeptisch und konnte mich auch während dem Buches nicht damit anfreunden. Hier deshalb - leider - schon ein erster Minuspunkt. Das ist aber auch wirklich Geschmackssache - manche kommen mit so etwas klar, andere - wie ich - leider gar nicht.

In den ersten hundert Seiten werden wir ersteinmal langsam in das Leben der 5 Protagonisten eingeführt, wir lernen sie an einem Tag, am 16. August kennen, denn am 17. August um 15.07 Uhr wird für diese 5 Jugendliche die Zeit stehenbleiben.
All diese haben ein komplett verschiedenes Leben und eigentlich haben sie überhaupt nichts gemeinsam...oder doch? Nun, alle haben ein Geheimnis in ihrer Vergangenheit.
Da wäre zum einen Kora, die im Gefängnis ist. Warum? Tja, das wird natürlich gemeinerweise noch nicht verraten und man muss selbst rätseln. Kora fand ich sehr sympathisch, sie hat ein einfaches, aber doch nettes Wesen, ist zwar manchmal auch ein wenig eigentümlich, aber man hat doch Mitleid mit ihr, da sie im Gefängnis ist,was ich auch sehr interessant fand, denn man erfährt auch vieles über das Leben im Gefängnis. Auch im Laufe des Buches blieb Kora für mich eine der interessantesten und symphatischsten Figuren.
Auch sehr sympathisch: Hannes, ein ganz normaler Junge, eigentlich der nette Junge von nebenan, aber auch er hat etwas zu verbergen..Er ist einfach ein netter Bursche, den man mögen muss!
Dann gibt es noch das Geschwisterpaar Leon und Alissa, von denen ich Leon, der erst 12 ist, auch ganz nett fand und gut mit ihm klarkam, auch wenn er mir teilweise etwas, aber auch nur etwas, zu erwachsen handelte. Alissa war mir einfach ... unsympathisch. Sie ist extrem unfair zu ihrem jüngeren Bruder und auch sonst ziemlich "kühl". Klar, hat das etwas mit dem zu tun, was in der Vergangenheit geschehen ist und am Ende hatte ich doch ein bisschen Mitleid mit ihr, aber richtig mögen tue ich sie immer noch nicht ^^
Dann gibt es noch zu guter letzt Tamara. Tamara ist auch noch ziemlich jung und zwar 13... und auch hier muss ich einfach sagen, dass sie mir für dieses Alter viel zu erwachsen gehandelt hat. Als ich so alt gewesen bin, hätte ich bestimmt noch nicht so gehandelt. Das hat mich an ihr ein bisschen gestört, weswegen ich mit ihr auch nicht wirklich warm wurde.
Aber auch wenn ich einige Charakter nicht so mochte, waren ihre Leben sehr gut geschildert, es gab viel Interessantes und die Autorin spannte einen teilweise wirklich auf die Folter mit den Geschichten der Protagonisten.

Die Idee der Geschichte, dass die Zeit stehenbleibt, finde ich nach wie vor genial, auch wenn mir dieser Mix nicht ganz gefallen hat. Denn da stellt sich doch auch die Frage: Was würde ICH/DU tun, wenn plötzlich alle Menschen fort sind, die Stadt wie ausgestorben ist und du ganz alleine bist? Gruselige Vorstellung muss ich sagen. Im Buch kam dieses Feeling richtig gut rüber und es gab einige Stellen an denen sich einem die Haare aufstellen, besonders wenn der Nebel, der Jagd auf die 5 Protagonisten macht, angeschlichen kommt und aus dem Nichts herausbricht...
Antje Wagner beschreibt das mit einem klaren und flüssigen Schreibstil, der genau das richtige Gefühl herbeiführt!

Das Ende fand ich dann richtig interessant gelöst! Ich will aber auch hier gar nichts dazu sagen, sonst verrate ich ja noch was ;). Und dann wäre das Buch nur noch halb so spannend! Und spannend ist das Buch wirklich!

Irgendwie stehe ich gerade im Zwiespalt: Teilweise gute, aber auch schlechte Charaktere, tolle Idee mit Spannung, aber leider auch ein (für mich) schlechter Genre Mix.
Ich vergebe 2,5Punkte, da es mir ja eigentlich doch ganz gut gefallen hat!

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Himbeereis mit Aussicht

Natascha Artmann
E-Buch Text: 98 Seiten
Erschienen bei null, 28.09.2011
ISBN B005QQ8CIK
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit einem lockeren Schreibstil, der gut zu der sommerlichen Atmosphäre des Buches passt, leitet die Autorin durch dieses ziemlich kurze Buch, dass eine kleine Liebesgeschichte beeinhaltet. Thea und ihre Freundin waren mir sehr symphatisch, auch wenn ich bemängeln muss, dass die Charaktere ziemlich oberflächlich blieben, was wohl auch an der Kürze der Geschichte liegt. Auch fand ich z.B. die Sichtweise von Theas Mutter nicht sehr authentisch, und etwas unpassend. Sehr klischeehaft fand ich den Italiener Bruno, dem das Eiscafe, ein zentraler Ort der Geschichte, gehört. Das hat mich aber auch kaum gestört, denn ich mag klischeehafte Italiener ;). Auch zu bemängeln sind einige Handlungen der Charaktere, die für mich manchmal einfach nicht ganz nachvollziehbar waren. Teilweise tauchten auch ein paar merkwürdig strukturierte Sätze bzw. Absätze auf, bei denen der Lesefluss unterbrach und ich kurz stockte.

Insgesamt würde ich sagen, dass das Buch eine nette, kleine, aber auch etwas oberflächliche Geschichte ist, die mich aber trotzdem unterhalten konnte.

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1.362 Bibliotheken, 29 Leser, 4 Gruppen, 100 Rezensionen

freundschaft, liebe, jugendbuch, briefe, leben

Das also ist mein Leben

Stephen Chbosky , Oliver Plaschka
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Heyne, 26.09.2011
ISBN 9783453267510
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung

Ich habe mir das Buch aufgrund der vielen guten Meinungen und dem bald in die Kinos kommenden Film geholt. Mir war klar, dass ich ziemlich hohe Erwartungen hatte und ich habe wirklich gehofft, dass das Buch meinen Erwartungen standhalten kann. Leider muss ich sagen, dass dies nur teilweise der Fall war.

Am Anfang hatte ich einen ziemlich schwierigen Start mit dem Hauptcharakter Charlie, was schon mal ziemlich schlecht ist:
Charlie ist einfach ein ziemlich einfühlsamer Typ, der auch sehr emotional ist und irgendwie dauernd rumheult, was es ziemlich schwer macht, ihn als 15 zu bezeichnen. Es ging mir am Anfang sogar so auf die Nerven, dass ich kurz davor war, das Buch abzubrechen, obwohl ich jetzt froh bin, es nicht getan zu haben.
Charlie hat sich im Laufe des Buches unglaublich weiterentwickelt, man merkt auf jeder Seite, wie er ein Stückchen erwachsener wird. Natürlich bleibt er weiter ein ziemlich einfühlsamer Typ, das heißt auch, dass seine Handlungen für mich manchmal einfach nicht nachvollziehbar waren.
Die anderen Charaktere Sam und Patrick blieben mir am Anfang noch ziemlich fremd, doch wie bei Charlie habe auch die beiden sich im Laufe des Buches wirklich toll weiterentwickelt. Mit den beiden hat der Autor zwei wirklich schöne Charaktere erschaffen, jeder einzelne etwas besonderes. Das gilt eigentlich für alle Charaktere des Buches.
Jedoch muss ich sagen, dass mir die ganzen Charaktere eingeschlossen Charlie sowie Sam und Patrick nie "nahe" kamen, dass heißt es war als würde ich auf sie hinablicken, ihnen zuschauen, aber nicht mit ihnen fühlen. Hört sich bestimmt komisch an, aber ist wirklich schwer zu beschreiben :)

Von dem Inhalt her fand ich es am Anfang allgemein nicht so spannend - Ein Highschooljahr - naja, was kann da schon aufregendes passieren?!
Aber der Autor hat mich umgestimmt - die Geschichte von Charlie wird obwohl sie nicht mit manch Fantasy Büchern zu vergleichen ist sehr spannend erzählt.
Allgemein gesagt geht es um das Erwachsenwerden. Stephen Chbosky erzählt wirklich tiefsinnig und feinfühlig wie Charlie und seine Freunde langsam reifer werden.
In der Story wird nicht vor Alkohol oder Drogen halt gemacht, man wird direkt mit eben genannten Sachen konfrontiert, ebenso wie die Charaktere. Ich war am Anfang etwas geschockt, dass irgendwie alle Kettenraucher waren, aber das liegt an der Zeit in der die Geschichte spielt, nämlich im Jahre 1991. Damals waren die Schäden des Rauchens meines Wissens ja noch nicht oder nur teilweise bekannt (sag ich jetzt einfach mal so ^^). Auch von dem Drogenkonsum der in dem Buch vorkam war ich im ersten Moment etwas geschockt, aber ich denke mit all dem will uns Herr Chbosky das Erwachsenwerden von Charlie schildern, denn in der Jugend tut ja manch einer mal dumme Sachen :)
Am Ende des Buches an dem das große "Geheimnis" herauskommt, verstand ich im ersten Moment erstmal Bahnhof. Die Sache wurde nur ganz kurz erwähnt und das nicht mal direkt, so dass ich das ganze Ende nochmal durchspüren musste. Ich hätte es etwas leichter zu verstehen gefunden, wenn es etwas deutlich er erklärt hätte sein können.

Nach meinen anfänglichen Problemen wurde es vorallem im Mittel- und Endteil wirklich besser.

Den Schreibstil von dem Autor fand ich sehr tiefsinnig und feinfühlig. Das ganze Buch hatte so eine schöne poetische Note durch den wunderschönen Stil bekommen, mit dem der Autor uns diese Geschichte erzählt.
Wir bekommen die Geschichte von Charlie in Briefen erzählt was ich am Anfang ziemlich ungewöhnlich fand, aber im Laufe des Buches einfach immer "passender" wird.

Das Buch ist ziemlich schlicht aufgemacht, was ziemlich gut passt, denn in der Geschichte geht es nicht um Verschnörkelungen, sondern um das schlichte Erwachsenwerden.

Fazit
Ein wirklich tiefsinniges Buch, in dem ich leider am Anfang Startschwierigkeiten hatte und mir die Charaktere immer etwas fremd blieben. 3 wirklich gute Wölkchen!

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202 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

house of night, vampire, fantasy, vampyre, zoey

House of Night - Bestimmt

P.C. Cast , Kristin Cast , Christine Blum
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.05.2012
ISBN 9783841420091
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vorsicht! Dies ist der 9. Band der House of Night Reihe! Es könnten Spoiler vorhanden sein!

Aufmachung
Im gewohnten House-of-Night-Stil ist nun auch der inzwischen neunte Band der Serie gestaltet. Außen ziemlich dunkel und mystisch gehalten, findet man wie immer unter dem Schutzumschlag ein Poster, dieses Mal ist Aurox darauf.
Das Cover ist .... okay - ich stehe nicht besonders auf Typen auf Covern, außer sie sehen wirklich gut aus ;D

Meine Meinung
Seit dem Erscheinen des ersten Bandes verfolge ich diese Reihe nun schon - ich hatte meine Höhen und Tiefen mit den Büchern, vom Schreibstil .... nun, ääh ja er war... ungewöhnlich, doch letztendlich ist diese Reihe für mich ein konstanstes Lesevergnügen. Sie zählt nun wirklich nicht zu einer sehr anspruchsvollen Literatur, aber das muss sie auch nicht, denn sie soll einfach unterhalten und das hat dieser Band wieder geschafft!

Wie schon erwähnt ist der Schreibstil der House of Night Reihe nicht ganz leicht - er ist einfach zu aufgesetzt jugendlich, was manchmal einfach ziemlich nervt, denn ich kann es ohnehin nicht leiden wenn alles so übertrieben "jugendlich" ist. Das ist wie wenn zwei 40-Jährige Frauen versuchen "hip" zu sein (was ja irgendwie nur in die Hose gehen kann). So hat mich zum Beispiel Kramishas Sprache total genervt und ich konnte dieses ganze "Nicht-deutsch", das viel zu aufgesetzt war, nicht mehr hören. Auch Stevie Rae's Sprache war mir zu aufgesetzt.
Von Anfang an wusste ich, was mich erwartet, und so hatte mich die "Jugendlichkeit" der Sprache auch nicht sehr gestört. Es lässt sich schnell und flüssig lesen, was nicht zuletzt an der ziemlich großen Schrift der House of Night Bücher liegt, und ist auch nicht zu anspruchsvoll.

Zu den Charakteren muss ich sagen, dass sich zwei ganz toll entwickelt haben:

1. Shaunee! Endlich tut sich mal was bei den Zwillingen! Ihr Charakter wird viel interssanter, man sieht die Zwillinge mal nicht als ein "Ganzes" an. Es macht sie einfach viel ... lebendiger!
Ich hätte mich zwar auch mal sehr über eine Sicht von Erin gefreut, da ich fand, dass sie sehr oberflächlich rüberkam, aber es warten ja noch ein paar Bände auf mich ^^

2. Lenobia ... ist einfach nur ein toller Charakter, der einfach nur sympathisch sein kann! Sie ist ungemein interessant, es gibt ja auch einen Kurzroman über sie (Lenobias Versprechen), den ich mir unbedingt holen muss, da sie (ich weiß, ich wiederhole mich^^) wirklich sehr interessant ist! Mir hat auch die kleine Liebesgeschichte wunderbar gefallen, da sie einfach authentisch rüberkam.

Wie schon in den vorigen Bänden fand ich Aphrodite toll, sie bringt einfach Frische in die ganzen Charaktere und bringt einen durch ihren Sarkasmus manchmal zum Schmunzeln)
Zudem muss ich sagen, dass auch Stevie Rae und Rephaim große Pluspunkte bei mir gesammelt haben, den ihre Liebesgeschichte, wie sie sich lieben, finde ich toll. Von Anfang ihrer Geschichte fand ich die zwei sehr interessant, da durch das ein toller Konflikt mit Kalona entsteht (also nicht, dass ich jetzt irgendwie auf Konflikte stehe ;))
Apropos Kalona: Am Ende dieses Buches ...was passierte, ich fand es nicht ganz nachvollziehbar, es passte einfach nicht - vielleicht liegt es einfach an mit, wer weiß?

Vom Inhalt will ich gar nicht zu viel erzählen, ich will ja nicht spoilern :) Es passiert ehrlich gesagt nicht wirklich viel, aber trotzdem hatte das Buch keine Längen. Erst am Ende geht's dann richtig ab, mal umgangssprachlich gesagt :)

Fazit
Wie immer konnte mich auch dieser Teil der House of Night Reihe unterhalten und mich in die Welt von Zoey und ihren Freunden entführen. Ich verstehe die, die House of Night überhaupt nicht mögen, aber da ich einfach nicht mehr so hohe Erwartungen habe und mich darauf einlasse, kann ich guten Herzens fünf Wölkchen geben. Ich freue mich schon auf den nächsten Band, der nun bald erscheinen wird.

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1.771 Bibliotheken, 35 Leser, 7 Gruppen, 278 Rezensionen

krebs, liebe, tod, freundschaft, krankheit

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

John Green , Sophie Zeitz
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 30.07.2012
ISBN 9783446240094
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aufmachung
Ich finde das Cover wunderschön gemacht, im Regal ist es ein richtiger Blickfang, der einem gerne und oft ins Auge fällt. Mir gefällt das knalliger Rot auf dem Buchrücken, aber auch die schlichte, aber wirkungsvolle Innengestaltung ist schön anzusehen.

Meine Meinung
Dies war mein erstes Buch von John Green und es wird bestimmt nicht mein letztes von diesem wundervollem Autor gewesen sein, denn dieses Buch hat es in sich!

In diesem Buch geht es um Hazel, die Krebs hat. Kein leichtes Thema, würde ich mal sagen. Doch trotzdem schafft es John Green es emotional und sehr einfühlsam umzusetzten.
Ich mochte Hazel. Sie war mir symphatisch und ich mochte ihre sarkastische Ader, die einen zum Schmunzeln bringt, aber auch traurig macht.

"Ich erzählte ihm nicht, dass die Diagnose genau drei Monate nach meiner ersten Periode kam. So in etwa: Herzlichen Glückwunsch! Du bist eine Frau. Jetzt stirb." (Seite 27/28 aus "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green)

John Green schafft es wunderbar, die Stimmung des Buches einzufangen und auch, dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen.

Die Charaktere, die der Autor erschaffen hat, waren wunderbar! Sie wachsen einem schon im ersten Moment ins Herz und es ist schwer sie wieder gehen zu lassen.

Der Schreibstil von John Green ist wunderschön - sarkastisch, einfach und (ich wiederhole mich) wunderschö.

Ich hatte das ganze Buch über Angst vor dem Ende, denn seien wir mal ehrlich? Seit wann haben Krebsbücher ein gutes Ende? Ich kann abschließend nur sagen (denn ich will hier nicht zu viel verraten) , dass das Ende sehr emotional ist, emotional, traurig, wunderbar.

Fazit
Ich kann euch das Buch wirklich nur empfehlen - es ist wirklich ein "anderes" Krebsbuch.

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(857)

1.467 Bibliotheken, 12 Leser, 4 Gruppen, 61 Rezensionen

liebe, tod, briefe, trauer, verlust

P.S. Ich liebe Dich

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.05.2009
ISBN 9783596510832
Genre: Liebesromane

Rezension:

Aufmachung
Das Cover ist ... okay. Nichts besonderes, wie ich finde. Es ist nicht unbedingt schön und hat eigentlich auch nichts mit der Geschichte zu tun.
In dem Buch ist alles sehr schlicht und jedes Kapitel beginnt mit einer Blume.
Meiner Meinung nach hätte man das alles ein wenig schöner gestalten können, mein Fall ist es leider nicht.

Meine Meinung
In diesem Buch geht es um Holly. Holly, die ihren geliebten Mann verloren hat...
Holly war mir von Anfang an symphatisch und dank Cecelia Aherns wundervollem Schreibstil konnte ich mich sofort in ihre Lage hineinversetzen. Ich konnte sie verstehen, und es hat mir Spaß gemacht sie zu begleiten, und es hätte mir noch mehr Spaß gemacht, sie noch weiter zu begleiten ;)

Die Idee, dass der tote Eheman Briefe schreibt finde ich unglaublich romantisch! Man möchte denken, dass das Buch deswegen schnulzig sei, aber da kann ich Entwarnung geben. Das Buch ist romantisch, aber nicht zu schnulzig, eben genau richtig.

Mir hat das Buch total gut gefallen, was ich gar nicht gedacht hätte, denn normalerweise ist das gar nicht mein Genre, aber ich denke, nach diesem Volltreffer werde ich auch noch anderer Bücher aus diesem Genre lesen ^^

Fazit
Ein wunderschönes Buch, an dem mir besonders der Schreibstil gefällt :)

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

dystopie, mingus, zukunft, liebe, keto von waberer

Mingus

Keto von Waberer
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.10.2012
ISBN 9783423249379
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aufmachung
Das Cover sieht sehr nach Dystopie bzw. Endzeitroman aus. Zu sehen sind Mingus, der rechts steht, und Nin, die links steht. Ich findes sie sehen etwas computeranimiert aus, und leider mag ich so etwas auf Covern gar nicht :/ Trotzdem finde ich es ganz in Ordnung, besonders die Farbgestaltung gefällt mir :)
Mein Problem waren aber (nochmals ;)) die Figuren: Sie sehen recht jung aus, und ich hatte auch während des Buches keine Ahnung ob es nun Kinder um die 11/12 oder schon ältere Jugendliche sind.

Meine Meinung
Mingus - Was könnte das sein? Ist das eine Rasse? Eine Person? Ein Gegenstand?
Ungefähr solche Fragen gingen mir am Anfang des Buches im Kopf herum. Der Klappentext erzählt ziemlich wenig von der Geschichte, so wusste ich auch ersteinmal überhaupt nicht, welchem Genre dieses Buch denn angehört.
Ziemlich schnell wurde mir klar, dass es eine Dystopie ist, auch wenn es am Anfang etwas verwirrend war.

Am Anfang lernt man Mingus, um den sich die ganze Geschichte dreht, kennen. Mingus ist etwas Besonderers, das mir sehr gut gefallen hat: Mingus ist halb Mensch, halb Löwe. Es ist etwas anderes als in den anderen Dystopien, etwas neues. Mingus als Charakter hat mir weniger gut gefallen, ich konnte seine Handlungen schwer nachvollziehen, möglicherweise lag es aber auch daran, dass er ja halb Löwe, halb Tier ist und es von der Autorin beabsichtigt war, dass er anderst handelt als normale Menschen. Auch blieb er mir die ganze Geschichte über ziemlich fremd, ich konnte einfach keine Beziehung zu ihm aufbauen, was es schwer zum Lesen macht.
Des weiteren lernt man Nin kennen, die sich zusammen mit Mingus durch den Wald schlägt. Mit ihr konnte ich mich schon etwas mehr anfreunden, auch wenn ich sie, wie bei alle Charakteren, etwas zu unpersönlich fand, was sehr schade ist. Ihre Handlungen waren schon mehr nachvollziehbar und ich fand ihre Geschichte sehr interessant. Wie ich schon bei der Aufmachung sagte, war mir ihr Alter immer ziemlich schleierhaft. Am Anfang beschreibt Mingus sie als "kleinen Bruder" darunter stellte ich mir ein 6/7-jähriges Kind vor. Später kam es mir dann wieder vor als wäre sie eine Jugendliche um die 15/16. Möglicherweise verwirrt einfach auch das Cover, auf dem ein ungefähr 11/12 jähriges Mädchen abgebildet ist. Das hätte man vielleicht etwas deutlicher machen können. Nichtsdestotrotz war ihr Charakter gut gestaltet.
Die vielen anderen Charaktere fand ich auch etwas zu "schwach", man hätte etwas mehr aus ihnen machen können.
Doch einige Charaktere haben es mir dann richtig angetan, wie z.B. Tara: Sie ist ein richtig interessanter Charakter, über den ich gerne mehr erfahren habe und auch gerne noch mehr erfahren hätte.
Auch Aglaia war ein unglaublich innovativer Charakter: eine starke, aber auch verletzliche Frau!

Sehr interssant fand ich auch von Aufbau her, dass am Anfang, die Personen, die "sprechen", vorgestellt wurden.
Die Kapitel sind immer relativ kurz, was ich sehr gut fand, so kann man immer gut weiterlesen.

Der Schreibstil hat mir leider überhaupt nicht zugesagt: Er war kurz und abgehackt, und leider konnte ich mich nicht damit anfreunden. Das Buch ist im Präsens geschrieben, was im ersten Moment komisch wirkt, aber im Laufe des Buches hat es immer mehr gepasst.

Zum Inhalt kann ich sagen, dass ich selbst, als ich das Buch weggelegt hatte, es beendet hatte, mir noch viele Fragen im Kopf herumschwirrten. Besonders wollte ich mehr über diese Zukunftswelt erfahren! Leider ist das aber nicht der Fall und das fand ich richtig schade, denn die Idee hinter diesem Buch hat mir so zugesagt, dieser Halbmensch Mingus hat so viel Potenzial! Es wäre so interessant gewesen mehr über die Welt zu erfahren...
In dem Buch gab es für mich auch manchmal ein paar Längen, so richtig spannend fand ich es leider nie.

Fazit
Schade, Schade! Das Buch hat eine wirklich tolle Idee, aber leider wurde sie nicht so gut umgesetzt. Die Charaktere waren mir zu schwach, die Spannung fehlte einfach manchmal und ich hatte am Schluss noch so viele Fragen.

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Tags: dystopie, jugendliche, zukunft   (3)
 

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(1.232)

2.420 Bibliotheken, 27 Leser, 26 Gruppen, 226 Rezensionen

märchen, fantasy, spiegel, cornelia funke, brüder

Reckless - Steinernes Fleisch

Cornelia Funke , Lionel Wigram ,
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Dressler, 14.09.2010
ISBN 9783791504858
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

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(127)

270 Bibliotheken, 5 Leser, 9 Gruppen, 71 Rezensionen

seuche, dystopie, endzeit, white horse, liebe

White Horse

Alex Adams , Birgit Reß-Bohusch
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.09.2012
ISBN 9783492702522
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Aufmachung

Auf dem Cover sieht man auf der Vorderseite eine Frau, die abgewandt im Regen steht. Auf der Rückseite sieht man noch einmal die gleiche Person, aber in einer anderen Position.
Mir gefällt das Cover sehr gut, es gibt einen Einblick in die düstere Geschichte, die uns zwischen den Buchdeckeln erwartet. Der Regen spielt eine Rolle in der Geschichte und ich könnte mir unter der Frau auch sehr gut Zoey vorstellen könnte.
Die zwei Vögel findet man immer als Abtrennung zwischen zwei Abschnitten.
In dem Buch drinnen ist es sehr schlicht gehalten.
In der Klappenbroschur ist der Ort des Covers abgebildet, der einzige Unterschied ist, dass Zoey fehlt.
Mir gefiel auch das leuchtende Rot, das sich so wunderbar von den ganzen dunklen Farben abhob.

Meine Meinung

Erst einmal muss ich sagen, das Buch ist kein Jugendroman! Es ist aufgrund sehr viel Brutalität eher für Erwachsene geeignet.

Das Buch wird in zwei Zeiten erzählt: Jetzt und Damals. Genau diese Art macht es äußerst spannend. Man bekommt die ganzen Informationen zu dem großen Fragezeichen, der Seuche "White Horse" in kleinen Häppchen zugeworfen und zwar bis zum Schluss.
Die Hauptprotagonistin Zoe ist taff und symphatisch. Ich kam sehr gut mit ihr klar und habe gerne immer mehr von ihr erfahren.
Die Welt, in die Frau Adams uns entführt, ist schrecklich: 90% der Weltbevölkerung sind tot, 5% immun und 5% werden zu Monstern. Das ganze Buch hat eine traurige, hoffnungslose Aura...
Auch mit dem Thema Gewalt geht die Autorin nicht gerade zimperlich um - wer dieses Buch lesen will, sollte sich darauf einlassen.
Mir persönlich war es ein wenig zu brutal, gleich am Anfang wird man z. B. mit einer Vergewaltigung konfrontiert.
Trotzdem hat mich der Schreibstil unglaublich gefesselt, ebenso die unzähligen Fragen, die das Buch aufwirft.
Und ich kann sagen, dass das Buch nicht alle Fragen beantwortet! Aber es ist ja schließlich Teil einer Trilogie, auch wenn es als Einzelband hätte bestehen können.

Fazit

Wer das Buch lesen will, sollte sich darauf einlassen - es ist emotional und aufwühlend. Für mich ein Buch, das mich unglaublich gefesselt hat! Aufgrund etwas zu viel Gewalt, ziehe ich ein Wölkchen ab. Ich freue mich auf die Fortsetzung :)

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Tags: düster, endzeit, erwachsene   (3)
 

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6.610 Bibliotheken, 115 Leser, 18 Gruppen, 361 Rezensionen

fantasy, schattenjäger, dämonen, liebe, vampire

City of Bones

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 504 Seiten
Erschienen bei Arena, 05.01.2011
ISBN 9783401502601
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Aufmachung

Ich besitze ja die englische und die deutsche Ausgabe und muss leider sagen, dass ich beide Cover nicht unbedingt hübsch finde. Das deutsche gefällt mir vom Stil her nicht, und bei dem englischen finde ich den Männerkörper nicht wirklich schön, da er mich eher an Erotikromane erinnert, was aber hier ja überhaupt nicht der Fall ist.
Auf beiden Covern ist New York zu sehen, aber auf der englischen Ausgabe gibt es zusätzlich auch noch einen Friedhof drauf, der natürlich auf die "City of Bones", die Stadt der Gebeine, hinweist.
Was ich an der deutschen Ausgabe toll fand, war, dass dort am Schluss noch ein Stadtplan von New York drin ist, auf dem wichtige Punkte der Geschichte aufgezeichnet sind. Es ist schön gemacht, ist aber auch kein muss, da man sich auch ohne die Karte zurechtfindet.

Meine Meinung

Endlich habe ich es gelesen! Es gab soo viele begeisterte Stimmen und nun wird es ja auch noch verfilmt. Man könnte also meinen ich hatte hohe Erwartungen..hatte ich auch ^^ und sie wurden erfüllt!

In den Geschichte lernt man zuerst Clary kennen, die Hauptprotagonisten, die einem sofort symphatisch ist und ihren besten Freund Simon. Man wird sofort in das Geschehen hineingeworfen und lernt auch gleich meinen absoluten Lieblingscharakter des Buches kennen - wer könnte es auch anders sein - Jace schmacht Jace ist einfach ... heiß, würde ich mal sagen und wunderbar selbstverliebt. Endlich verstehe ich diesen ganzen Hype um ihn :D
Auch die anderen Charaktere sind mir sofort ans Herz gewachsen, ich bin schon sehr gespannt, wie sie sich in den nächsten Bänden entwickeln werden, auf die ich schon total gespannt bin. Spoiler Anfang Ich frage mich was mit Alec und Magnus passiert, denn so eine kleine schwule Liebesgeschichte fände ich irgendwie total süß Spoiler Ende
Der Bösewicht in diesem Buch ist Valentin, der mich irgendwie an Voldemort aus Harry Potter erinnert hat :D Aber das war nicht weiter schlimm.

Allgemein fand ich dieses Buch auch herrlich sarkastisch und lustig. Es ist herrlich den bissigen Dialogen von Jace und Clary zuzuhören ;)

Der Schreibstil von Cassandra Clare ist schön, locker und flüssig zu lesen, im deutschen wie im englischen.
Allgemein fand ich aber das Buch im Englischen besser, da ich beim Lesen des Buches in der Originalsprache einfach viel mehr Spaß habe. Ich werde die Reihe auch auf Englisch fortführen.

Das Ende hat mich total geschockt! Das können die doch nicht machen. Mit so etwas hätte ich nie und nimmer gerechnet. Das Ende ist so gemein und lässt einen so überrascht zurück, dass man sofort weiterlesen will.

Mein Fazit

Ein wirklich toller Start mit tollen Charakteren in eine hoffentlich genauso gute Reihe
5 Sterne

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Tags: jugendbuch, new york, urban-fantasy   (3)
 

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schiff, historisches, arabien, historisch, meer

Das falsche Herz des Meeres

Hilke Rosenboom
Flexibler Einband: 381 Seiten
Erschienen bei cbj, 12.03.2012
ISBN 9783570401033
Genre: Jugendbuch

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entführung, flucht, liebe, prinz, libelle

Libellenprinzessin

Julia Golding , Catrin Frischer
Flexibler Einband: 444 Seiten
Erschienen bei cbj, 05.01.2012
ISBN 9783570400951
Genre: Jugendbuch

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jace, jace!!!!!! <3

The Mortal Instruments

Cassandra Clare
Fester Einband: 1.520 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 27.10.2009
ISBN 9781416997856
Genre: Kinderbuch

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fantasy, bitterblue, liebe, katsa, königin

Die Königliche

Kristin Cashore , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 568 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.08.2012
ISBN 9783551582683
Genre: Jugendbuch

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