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17 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

integration, kulturen, türkei, heimat

Wo noch Licht brennt

Selim Özdogan
Fester Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 20.07.2017
ISBN 9783709972991
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: heimat, integration, kulturen, türkei   (4)
 

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103 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

thriller, mord, amoklauf, schwestern, usa

Die gute Tochter

Karin Slaughter , Fred Kinzel , Silvia Kuttny-Walser
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.08.2017
ISBN 9783959671101
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Die gute Tochter“ beginnt mit einer Rückblende ins Jahr 1989 – zu dem Tag, an dem die Weichen für ein Familiendrama gestellt werden. Das Verbrechen selbst ist schrecklich und es zeichnet sich schnell ab, dass es das weitere Leben der Schwestern, die den Mord an ihrer Mutter mit ansehen mussten und selbst ebenfalls Opfer brutaler Gewalt wurden, überschattet und beschädigt. 28  Jahre später zeigt sich das Ausmaß der Familientragödie, nachdem die jüngere Schwester Zeugin einer Bluttat an ihrer früheren Schule wird.

 Persönliche Meinung

Slaughters Schreibstil ist ausgereift, ich war angenehm überrascht, wie komplex sie die familiären Verhältnisse, Charaktere und Lebenswege von Charlie, ihrer älteren Schwester Sam, Mutter Gemma, und Vater Rusty zeichnet. Die großen Fragen nach dem einleitenden Kapitel sind: Wohin wird Karin Slaughter die Geschichte 28 Jahre später führen? Hängen die Morde in der Schule, deren Zeugin Charlie nach einem One-Night-Stand wird, in irgendeiner Weise mit dem zusammen, was der Familie angetan wurde?

Ohne zu viel vorwegzunehmen, löst sich am Ende alles schlüssig auf und die Puzzleteile ergeben ein solides Ganzes. Mein Grundproblem mit dem Buch war, dass es viel Potenzial hat, aber keinen echten Fokus auf die inneren Entwicklungen legt, sondern sich aufreibt in der Anstrengung, die Fäden zusammenzuführen, um am Ende eben den Gesamtzusammenhang zu präsentieren. Stilmittel sind Rückblenden, Tätersuche im aktuellen Fall, Familiengeschichte, Lebensentwürfe der Schwestern und Einblicke in die Psyche. Die Verquickung mit der Schießerei in der Schule, dem Tathergang, die übliche Täter-Opfersuche – die zweite Spannungsebene also sozusagen – hat mich nicht erreicht, während die Charakterstudien und Perspektivwechsel mir gut gefallen haben. Insgesamt wirkte der Plot auf mich zunehmend so konstruiert, dass ich mich durch die Kapitel kämpfen musste.

In einer letzten, sehr gelungenen Rückblende wird klar, was in Wahrheit damals geschehen ist und warum Charlie das, was ihr angetan wurde, über Jahrzehnte verdrängt hat. Die Auflösung des großen Ganzen ist überraschend, aber in sich logisch – und wirkt am Reißbrett entworfen.

Ich möchte aber fair sein und vergebe trotzdem vier Sterne, auch wenn ich persönlich nur drei sehe. Aber ich glaube, dass meine Sichtweise nicht unbedingt der objektive Maßstab ist. Die vielen 5-Sterne Bewertungen lassen erkennen, dass "Die gute Tochter" überwiegend gut ankommt. Und auch ich finde, die Story ist handwerklich top, sprachlich gibt es nichts auszusetzen – und so passten letztlich einfach meine subjektive Erwartungshaltung und das Buch nicht so ganz zusammen.

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Tags: familiendrama, thriller   (2)
 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

kindheit, kinderstar, talent, michael jackson, künsler

Über Michael Jackson

Margo Jefferson , Frank Wegner
Flexibler Einband: 171 Seiten
Erschienen bei bloomsbury taschenbuch, 16.07.2008
ISBN 9783833305597
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: biografie, margo jefferson, michael jackson   (3)
 

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183 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

okapi, tod, westerwald, dorf, leben

Was man von hier aus sehen kann

Mariana Leky
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 15.08.2017
ISBN 9783832198398
Genre: Romane

Rezension:

Die Charaktere könnten absonderlicher nicht sein: die verstockte Luise, der gewichthebende Martin, die von Okapis träumende Selma, der stimmenhörende Optiker, dessen Name nur einmal erwähnt wird, die sich nicht trennen könnende Astrid, der ewig reisende Vater, die abergläubische und betrogene Elsbeth, der um sich schießende Palm, der durchs Unterholz brechende buddhistische Frederik, die depressive Marlies und die vielen anderen Menschen, zu deren Lebenswelt Autorin Mariana Leky in ihrem Buch „Was man von hier aus sehen kann“ Seite um Seite öffnet.

Selma sieht aus wie Rudi Carrell, ausnahmslos alle Charaktere haben eine mehr oder minder große Macke – das könnte ein albernes Buch sein, ein absurdes, schlimmstenfalls auch ein äußerst bemühtes. Stattdessen ist es eine herzerwärmend generationenverbindende Familien- und Dorfgeschichte über das Leben, das Selbstverständnis der Liebe und über Familienbande, die nicht unbedingt der Blutsverwandtschaft bedürfen.

An ganz wenigen Stellen hatte ich das Gefühl, aus meiner folgerichtigen Akzeptanz aller noch so verrückten Ereignisse herauszudriften, dachte, dass die Autorin hier eine Nuance überzogen hat. Das waren aber flüchtige Gedanken, schon nach wenigen Zeilen war der Zauber wiederhergestellt und diese Sekunden sind total vernachlässigbar angesichts der Perfektion des Ganzen.

Wie stark mich ein Buch „gepackt“ hat, erkenne ich spätestens dann, wenn ich es zuklappe. Ich bin selten fähig, mir Namen über das Lesen hinaus einzuprägen, sie entfallen mir oft schon in dem Moment, in dem ich ein Buch beende und ein neues beginne. Berührt mich eine Geschichte kaum, füllen sich die Namen auch nicht mit Leben, die Figuren bleiben blass, und wenn ein Buch mir ganz wenig gefällt, vergesse ich die Namen noch nicht mal, sondern merke sie mir gar nicht erst.

Hier ist es ganz anders, ob Haupt- oder Nebenfigur, sie alle sind mitsamt Namen präsent und leuchten!

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Tags: leben, leky, tod   (3)
 

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(450)

853 Bibliotheken, 14 Leser, 4 Gruppen, 104 Rezensionen

entführung, raum, gefangenschaft, vergewaltigung, emma donoghue

Raum

Emma Donoghue , Armin Gontermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.11.2012
ISBN 9783492301299
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

sklaverei, zuckerrohrplantage, kinder, familie, peitsche

Zwölf Jahre ein Sklave

Solomon Northup , Juergen Beck
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Jazzybee Verlag, 10.01.2015
ISBN 9783849699376
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags: autobiografie, sklaverei, verfilmung   (3)
 

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121 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

internat, gewalt, jugend, misshandlung, stolz

Evil - Das Böse

Jan Guillou , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.03.2007
ISBN 9783423623018
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Der Inhalt sei hier nur knapp umrissen, denn keine Kurzbeschreibung kann diesem Buch gerecht werden. Erik ist seit frühester Kindheit einem sadistischen, gewalttätigen und völlig durchgeknallten Vater ausgeliefert. Die Mutter hört nichts, sieht nichts, tut nichts dagegen, der jüngere Bruder bleibt unbehelligt, weil einzig Erik seinem Vater als "Lust"objekt dient. Schlagen, Schmerzen zufügen, Erniedrigen - das ist das, was dem Vater Freude bereitet.

Erik studiert das Verhalten seines Vaters, wird Meister im Ertragen, später auch im Zufügen von Schmerzen. Denn auch im außerfamiliären Bereich gibt es für ihn keine gewaltfreie Zone. Als Jugendlicher wird er der Schule verwiesen und erfährt zum ersten Mal in seinem Leben Unterstützung durch die Mutter, die es arrangiert, dass ihre Ersparnisse ihm die Aufnahme in ein Internat ermöglichen.

Erik, der eine Befreiung darin sieht, ein Geschenk und die Chance, Jahre ohne Gewalt zu verbringen, erkennt schnell, dass dies ein Trugschluss war und dass er, um seinen Schulabschluss zu machen, das interne "totalitäre" Schülerregime erdulden muss.

Die Art und Weise, wie es ihm gelingt, die Schuljahre zu überstehen, seine Intelligenz, seine Charakterstärke ist faszinierend und beängstigend zugleich.

Dieses Jugendbuch hat mich getroffen wie ein perfekt platzierter Faustschlag. Nach zwei Seiten war ich für Stunden k.o, musste das Buch aus der Hand legen. - unfähig, zu verdrängen, was ich soeben gelesen hatte.  Aber Erik, die jugendliche Hauptfigur, blieb so für mich in seiner persönlichen Hölle gefangen. Fast eine Woche lang traute ich mich nicht, weiterzulesen. Einerseits wollte ich unbedingt wissen, wie es ausging, wollte Erik begleiten auf seinem Weg - andererseits hatte ich Angst vor dem, was noch geschehen würde. Fast wie im richtigen Leben - lieber die Augen verschließen, nicht hinschauen, die Gewalt ausblenden, verschont bleiben, nichts mitbekommen.

Als ich mich dann endlich darauf einließ, war der Sog immer noch da - ich versuchte, aber innerlich so weit Abstand zu wahren, wie es nötig war, um bis zum Schluss durchzuhalten.

Ein herausragendes Buch, auch und ganz besonders für erwachsene Leser/innen

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Tags: erwachsen werden, häusliche gewalt, jugendbuch   (3)
 

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52 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

märchen, 1001 nacht, orientalisch, klassiker, erwachsene

Tausendundeine Nacht

Muhsin Mahdi , Claudia Ott
Fester Einband: 697 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 10.11.2011
ISBN 9783406516801
Genre: Sonstiges

Rezension:

282 Märchen beinhaltet der ohne Anhang 636 Seiten umfassende Schmöker, 282 Geschichten erzählt Schahrasad (Scheherazade), die persische Prinzessin, mit Unterstützung ihrer Schwester Dinharazade ihrem Gemahl König Schahrayâr, der keiner Frau mehr vertrauen kann und deswegen seine Bräute nach nur einer Nacht umzubringen pflegt. Doch der klugen Schahrasad gelingt es in diesen Nächten mithilfe ihrer Erzählkunst, den König von ihrer Treue zu überzeugen und so ihr Leben zu behalten.

Nicht das Märchenbuch für Kinder, das die Europäer im Laufe der Jahrhunderte daraus gemacht haben, sondern dicht am Original mit all seiner Grobheit und Erotik ist diese Ausgabe der wohl berühmtesten orientalischen Märchensammlung. Als Vorlage dienten alte persisch-arabische Handschriften, die als Urfassung gelten. 25 Jahre verbrachte der Arabist und Islamwissenschaftler Muhsin Mahdi damit, diese sogenannten Galland-Handschriften zusammenzutragen und zu kommentieren. Die so entstandene dreibändige Edition hat Claudia Ott (Promotion im Fach Arabistik) wunderbar literarisch in Deutsche übersetzt.


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Tags: 1001 nacht, erwachsene, märchen, schahrasad, scheherazade   (5)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

familiennachzug, flüchtling, wahre begebenheit

Wir sehen alle denselben Mond

Biggi Mestmäcker , Yaman Naal, Hazem Hadidi, Zachary Mustafa , Nadine Reitz
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei tredition, 09.06.2017
ISBN 9783743927889
Genre: Romane

Rezension:

Autorin Biggi Mestmäcker ist so etwas wie eine Glücksfee – was sie geschafft hat, können besonders gut diejenigen ermessen, die sich ebenfalls für Geflüchtete einsetzen. Man fühlt sich mitunter wie Sisyphos, hinter jedem fortgeräumten Stein liegt schon gleich der nächste, und es nimmt kein Ende.

Aber verzagen, das kam für Biggi nicht infrage, das war einfach keine Option. In ihrem Buch „Wir sehen alle denselben Mond“ schildert sie detailliert, welche Steinberge sich hinter dem so positiv klingenden Begriff „Familienzusammenführung“ auftürmen. Hätte sie nicht gekämpft wie eine Löwin und wäre nicht zudem auch das Glück auf ihrer Seite gewesen – und auf der Seite des nach Deutschland geflüchteten Syrers Elias und seiner mit Sohn Joni in Damaskus zurückgebliebenen Ehefrau Mari – nicht auszudenken, was dann jetzt wäre. Die Schwalmtalerin hat es geschafft, die Familie zusammenzubringen, und was alle Beteiligten dabei erlebten, ist so unfassbar, dass es oftmals regelrechte Schmerzen bereitet, weiterzulesen.

Besonders absurd übrigens auch angesichts der rechtspopulistischen Hetze, die suggeriert, dass unser Land bald überrollt wird von Millionen nachgeholter Großfamilien. Jedem, den diese Angst plagt, empfehle ich die Lektüre dieses Buches – er wird danach wieder gut schlafen können in der Gewissheit, dass eine schnelle Familienzusammenführung de facto mit einem Sechser im Lotto plus Zusatzzahl vergleichbar ist. Allen denen aber, die einfach nur ein mitfühlendes Herz am rechten Fleck haben, macht die Autorin Hoffnung. Und denen, die verantwortlich sind für die Widrigkeiten der sogenannten „Flüchtlingspolitik“ hält sie den Spiegel vor. Es dürfte nicht angenehm sein, sich darin zu sehen.  

Dieses Buch ist aus einem weiteren Grund besonders: Mit deutsch-arabisch vereinten Kräften ist es Biggi Mestmäcker gelungen, den Bericht auch ins Arabische übersetzen zu lassen. Das ist fantastisch und es passt so gut zum Grundgedanken dieses Buches, dass es auch die Menschen lesen können, um die es hier geht, die aus ihrer Heimat Geflüchteten, die anders als Biggis syrische Freunde oft immer noch auf ihr Happy End warten.

Mabruk – Glückwunsch und Shukran –Danke für alles! Klare 5-Sterne-Empfehlung für das Buch „Wir sehen alle denselben Mond“!

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Tags: familiennachzug, flüchtling, wahre begebenheit   (3)
 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

einschlafen, kunstvoll, bilderbuch

Schlaf wie ein Tiger

Mary Logue , Gundula Müller-Wallraf , Pamela Zagarenski
Fester Einband: 40 Seiten
Erschienen bei Knesebeck, 20.02.2014
ISBN 9783868736830
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Schlaf wie ein Tiger ist ein außergewöhnlich schönes, märchenhaftes Gute-Nacht-Bilderbuch, das ganz im Ton aller Märchen mit "Es war einmal" beginnt.

Ein schlafloses Mädchen, eine Königstochter, findet nicht in den Schlaf. Doch die Eltern drängen es überhaupt nicht zum Schlafen, sie gehen ganz entspannt mit dem Thema um. Denn der Schlaf kommt
nicht immer sofort, manchmal braucht es seine Zeit, zur Ruhe zu finden. Aber wenn man doch eigentlich schon ein bisschen müde ist, kann man es sich ja trotzdem schon mal gemütlich machen und sich vorstellen, wie wohl die Tiere schlafen -  und wo. Und warum müssen eigentlich alle schlafen, sogar die starken Tiger?

Ganz ruhig und leicht nimmt sich die Autorin des Themas Schlaf an, und zusammen mit den zauberhaften Illustrationen ist so ein zeitloses Märchen zur guten Nacht entstanden.

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Tags: bilderbuch, einschlafen, kunstvoll   (3)
 

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163 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

krimi, dublin, rezession, irland, familientragödie

Schattenstill

Tana French , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.09.2013
ISBN 9783596188826
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Detective Mike Kennedy ermittelt in einer heruntergekommenen Siedlung bei Dublin, wo sich ein Familiendrama zugetragen hat. Zwei Kinder tot,  Vater tot, Mutter schwerst verletzt. Wer wollte die junge Familie auslöschen - in ihren eigenen vier Wänden?


Viele Ungereimtheiten, Stochern im Nebel: War es Mord, war es ein erweiterter Suizid?  Kennedy und sein Partner Richie tun sich schwer, nichts passt in diesem Fall zusammen. Tana French spinnt in gewohnter Manier, sprachlich ausgefeilt und in aller Ruhe, die Handlungsfäden. Die Charaktere und das seelische Leid, das zutage tritt, sind stets wichtiger als das Verbrechen selbst. Anders als in  Metzel-Krimis, wo es möglichst bestialisch und blutrünstig zugeht, lässt sie sich Zeit, um die Welt zu erschaffen, in der ihre Protagonisten leben - und sterben. In diesem Fall wird deutlich, dass es Gründe gibt, am Leben zu verzweifeln und womöglich den Tod vorzuziehen. Tana French zu lesen hat für mich etwas fast Meditatives, Melancholisches. Wer jedoch einen actionreichen Pageturner erwartet, wird enttäuscht.

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Tags: charakterstudie, crime thriller psycho, krimi   (3)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

arabische literatur, arabische lyrik
Rezension:

Für westliche Leser*innen ohne Kenntnisse der arabischen Sprache bietet die Auswahl der Übersetzungen eine der wenigen Möglichkeiten, sich in das Werk Qabbanis zu vertiefen. Qabbani liebt die Liebe, er liebt die Sprache, er liebt seine Heimat Syrien und er liebt die Frauen - ihre Schönheit und Weiblichkeit. Mit viel Gefühl wurden die Gedichte ins Englische übersetzt und machen einfach süchtig. Eine beglückende, wunderbare Gedichtsammlung!

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Tags: arabische literatur, arabische lyrik   (2)
 

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46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

provence, schulden, aix-en-provence, roman, liebe

Willkommen in der Provence

Brigitte Guggisberg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Diana, 13.06.2017
ISBN 9783453359512
Genre: Romane

Rezension:

Was tun, wenn dir in der Mitte deines Lebens der Mann abhandenkommt und mit ihm dein angenehm dahinplätscherndes Leben in Aix-en-Provence als gutsituierte proseccotrinkende Ehefrau?

Genau das widerfährt Vivianne, deren Mann Victor nach 25-jähriger Ehe eines Abends nicht mehr nach Hause kommt. Als sei die Schmach des Verlassenwerdens nicht schon genug, ist nicht nur das Bankkonto leer, sondern auch ein Berg Schulden angehäuft. Adieu Hermès, adieu Luxusprobleme – jetzt geht es für Vivianne ums nackte Überleben. Und obendrein ums Aufrechterhalten der Fassade, denn zuzugeben, dass ihr Mann verschwunden ist, ist nicht so Viviannes Stil. Stattdessen erfindet sie eine krankheitsbedingte  Abwesenheit und richtet mithilfe ihrer Freundinnen in ihrem hübschen großen Haus Ferienzimmer ein, die sie als "La vie en rose chez Madame Vivianne" übers Internet vermietet.

Das Leben als Gastgeberin könnte sogar ganz nett sein, wären da nicht die Gäste! Doch Vivianne meistert fast alles mit Bravour – und mit Prosecco. Es bahnt sich nach einer Begegnung auf dem Wochenmarkt sogar mit Félix eine neue Beziehung an. Umso ungelegener, dass nach etlichen Monaten genau an Weihnachten Victor zurückkehrt, der für seine Auszeit jede Menge Erklärungen, aber keine Entschuldigung hat. Jetzt heißt es, eine Entscheidung zu treffen – oder doch nicht?

Für mich lagen die Stärken des in vier Teile angelegten Buches eindeutig in der ersten Hälfte, die temporeich und mit lockerer Hand wunderbar amüsant geschrieben ist. Es gab etliche Szenen, bei denen ich laut gelacht habe, weil die Ich-Erzählerin Vivianne so einen herrlich trockenen Humor hat. Autorin Brigitte Guggisberg hat mich in den ersten beiden Teilen richtig mitgerissen. Im dritten und vor allem im vierten Teil verliert die Story etwas an Schwung. Hier finde ich auch die Entwicklungen nicht ganz nachvollziehbar und Charaktere wie Handlungen mitunter konstruiert. Die Krisen der Freundinnen, um die es im vierten Teil zunehmend geht, haben mich seltsam unberührt gelassen, außer zu Dodo habe ich zu keiner eine „Bindung“ als Leserin aufbauen können.

Dass es aber zum Schluss hin weniger locker-flockig zur Sache geht, werte ich nicht nur als Kritik. Ich finde es im Gegenteil sogar positiv, denn die Protagonistin gewinnt an Charaktertiefe. Die Entscheidung, wie es nun weitergehen soll mit ihr, Victor, Félix und überhaupt allem, trifft sie aus dem Bauch heraus, in dem sicher noch das eine oder andere Gläschen Prosecco gluckert. Den war ich am Ende übrigens ein bisschen leid. Der ständige Prosecco-Konsum als Running Gag war eine unnötig übertriebene Klischeebedienung, die mich vor allem deswegen leicht nervte, weil es der Autorin davon abgesehen super gelungen ist, einen total netten, empfehlenswerten Frauenroman mit Herz und Sprachverstand zu schreiben.

Diese Erwartung hatte ich an das Buch bereits nach der Leseprobe, die mich zur Bewerbung für die Leserunde bewog – und ich wurde nicht enttäuscht. Vielen Dank an den Diana Verlag und Autorin Brigitte Guggisberg für das Freiexemplar und das Lesevergnügen.

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Tags: ferienlektüre, frauenroman, provence   (3)
 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

liebesroma, die verborgene schönheit der sterne, krankheit, schicksa, gefühl

Die verborgene Schönheit der Sterne

Karen Hilgarth
E-Buch Text: 305 Seiten
Erschienen bei Pro-Talk Verlag, 15.06.2017
ISBN 9783939990413
Genre: Romane

Rezension:

Karen Hilgarths „Die verborgene Schönheit der Sterne“ ist nur vordergründig ein Liebesroman. Zwar ist Liebe ein zentrales Thema, aber sie beschreitet hier Wege weit abseits aller ausgetretenen Klischeehaftigkeit.

Leonhard – Martina – Jarek 

Martina und Leonhard, ein gut situiertes verheiratetes Paar, kinderlos, er etliche Jahre älter als sie und als Wissenschaftler eine Koryphäe in seinem Fachgebiet Physik, sie Sozialarbeiterin, lieben sich. Es ist eine eingespielte, verlässliche, Sicherheit bietende Beziehung, die durch zwei voneinander unabhängige Ereignisse Schaden nimmt.

Zum einen eine Zufallsbegegnung: Martina lernt Jarek kennen, einen Mann in ihrem Alter, sympathisch, offen –und katholischer Priester. Zum anderen erfährt Leonhard, dass er unheilbar krank ist – und verschweigt diese äußerst bösartige Erkrankung zunächst, weil er sie selbst nicht wahrhaben will. Leonhard ist rational durch und durch: „Der für die Tätigkeit gewählte Standort war maßgeblich – wenn man Brötchen verkaufen wollte ebenso, wie wenn man als Tumor einem lebenden Wesen zum Tode verhelfen wollte.“

So nimmt das Verhängnis seinen Lauf, eine Dreieckskonstellation, in der jeder Regisseur und Darsteller zugleich ist. Haben die Lebenswege sich zufällig oder schicksalhaft gekreuzt? Bedingt sich nicht alles im Universum gegenseitig, hängt voneinander ab und nimmt Einfluss?

Mike – Jenny

Während Leonhards Krankheit voranschreitet und Martina und Jarek sich auf eine Weise zueinander hingezogen fühlen, die beide mit ihrem Gewissen kaum vereinbaren können, lernen die Leser_innen auch Mike und Jenny kennen, für die sich alles auf wundersame Weise zum Positiven fügt. Mike ist einer von Martinas Schützlingen, dem sie als Sozialarbeiterin beistand: alkoholabhängig und perspektivlos auf der Straße lebend, bis eine Zufallsbegegnung ihn anspornt, sich den Weg aus der Gosse zu bahnen.  Er verliebt sich, aber: „Alles im Leben war so anstrengend, wenn man damit begann: Die Geburt war anstrengend, die Schule war anstrengend und auch das Verliebtsein, überlegte Mike.“

Gibt es eine Philosophie der Wissenschaft, haben Gefühle und Schuld eine Gesetzmäßigkeit?

Für mich ist dieses Buch inhaltlich und sprachlich eine echte Entdeckung. Viele Stellen habe ich mehrmals gelesen förmlich aufgesogen, wegen solcher Sätze wie:

„Was aber wäre, wenn diese Gesetzmäßigkeiten nicht nur auf die Forschungsobjekte der Physik zuträfen, sondern im übertragenen Sinne auch auf die der Gefühle und die von ihnen motivierten Handlungen lebendiger Wesen? Oder ist es nicht vielleicht seit Urzeiten so und wir haben es nur noch nicht bemerkt?“ 

 „Wann immer wir Anziehung spüren, kann sich unsere Position verändern. Und manchmal mag es uns so vorkommen, als ginge es uns wie den Himmelskörpern und wir müssten dem Naturgesetz der Gravitation Folge leisten, auch wenn wir uns vor dem Sog, in den wir dadurch geraten, fürchten.“ 

 „Es klingt wie eine Ausrede, ich weiß, aber zumindest ist es ein Teil der Wahrheit, meiner Wahrheit.  Seitdem bin ich nicht mehr sicher, ob zur Schuld die Absicht gehört wie ein großer Bruder.“

„Es war wie beim Schachspiel: Die Ausgangssituation war Makulatur, die Kampfpositionen wurden so rasch wie möglich bezogen. Überflüssiges, das nur im Weg war, wenn es galt, zum Kern des Spiels vorzudringen, wurde rasch geopfert; die Bauern waren schnell aus dem Spiel. Es galt, den Gegner aus der Reserve zu locken, indem man Angebote machte, auf die nicht einzugehen, ihm schwerfallen würde. In der Versuchung war die Finte bereits angelegt.“ 

 „Das Leben klopft an die Tür und lässt sich nicht wegschicken. Man ist besser beraten, es hineinzubitten in die traute Zweisamkeit und zu fragen, womit man dienen kann.“

„Die Zeit eines Menschenlebens kennt nur eine Richtung: vorwärts. Sie scheint weder raffiniert physikalisch gekrümmt zu sein noch sonst wie etwas Anderes zu sein als ein gerader Zahlenstrahl mit einem uns zu Lebzeiten unbekannten Endwert. Aber die Erinnerung ist der eingebaute Rückwärtsgang in diesem System. Hier dürfen wir und die uns Nahestehenden alles: In Endlos-was-wäre-wenn-Schleifen gehen, verändern und – vor allem – bewahren.“

Fazit:

Das Buch „Die verborgene Schönheit der Sterne“ hat mich im Innersten berührt. Es braucht volle Aufmerksamkeit, es ist fordernd, aber nicht anstrengend. Es ist mutig, klug, leidenschaftlich, direkt. Eine Liebesgeschichte mit so viel Tiefgang, dass ich es eher als einen philosophischen Wissenschaftsroman bezeichnen würde, der den Finger in manche Wunde legt.




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Tags: gefühl   (1)
 

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50 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

briefroman, fee, glück, frauen, begehren

Briefe an die grüne Fee

Salih Jamal
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 12.06.2017
ISBN 9783744832809
Genre: Romane

Rezension:

Alles ist möglich im Zeitalter des Digitalbuchdrucks- sogar, tief in den Fluten herausgeschleuderter Selfpublishing-(Mach-)Werke eine Perle zu entdecken. Eine solche Perle ist mir mit Salih Jamals Roman „Briefe an die grüne Fee“ begegnet.

Selbst mit meinem Debüt neu im Selfpublishing unterwegs, und selbst neu bei Lovelybooks angemeldet, stieß ich eher beiläufig auf den Titel und dachte spontan: gewagt! Da strotzt aber jemand vor Selbstbewusstsein. Ein neuer Werther! Puh, das kann nach hinten losgehen. Andererseits traut sich da jemand etwas, springt mit breiter Brust vom 10-Meter-Brett in den Pool. Cover ist speziell, Klappentext etwas großmäulig, aber so, dass ich dachte, ich möchte wissen, ob sich dahinter Substanz verbirgt oder ob der Sprung mit einem üblen Bauchklatscher endet. Ich gebe aber zu, dass ich an der Substanz eher zweifelte. Ich bin als gelernte, wenn auch nicht mehr aktive Buchhändlerin eine ebenso routinierte wie anspruchsvolle Leserin.

Dank einer unkonventionell aufgezogenen Buchverlosung habe ich das Buch gewonnen und direkt gelesen. Was heißt gelesen, ich habe es aufgesogen, während ich an einem sonnigen freien Nachmittag auf dem Balkon lag, ungläubig staunend immer weiter und weiter lesend. Ich wusste nach ein paar Sätzen: großartig! Das ist gut, das ist richtig gut. Wenn es dem Autor gelingt, das bis zum Ende so straight durchzuziehen, dann ist das genial. Und es ist gelungen.  Ich möchte hier nicht die klassische Inhaltsangabe verfassen, weil das dem Buch überhaupt nicht gerecht wird. Der Ich-Erzähler schlägt in den „Briefen“ Kapitel seines Lebens auf und die Leser/innen sind sofort mittendrin, lachen, leiden, lieben und leben mit. 

In der Story kommt vieles zusammen, was eine insgesamt geniale Melange ergibt: Sprachtalent, Selbstironie, Sex (sehr schön eingebunden übrigens und nicht als Sell-Selbstzweck) und vor allem auch Sorgfalt, an der es furchtbar vielen selbst herausgebrachten Büchern fehlt. Hier gab es ein Lektorat, die Fehlerquote ist entsprechend niedrig – ich bin da beruflich vorbelastet und habe noch Kleinigkeiten gefunden. Aber alles im grünen Bereich, denn auch nach einem guten Lektorat und Korrektorat ist kaum ein Buch am Ende fehlerfrei. An der B-Note könnte man noch etwas feilen, so hat es mich irritiert, dass auf der U4 statt eines kernigen Klappentextes ungekürzt der Text abgedruckt ist, der sich dann auch zusätzlich auf den ersten Seiten des Buches wiederfindet – also Inhaltsangabe und Autorenporträt. Aber das sind Kleinigkeiten, die nichts daran ändern, dass dieses Buch meiner Ansicht nach eine echte Entdeckung ist und es sollte mit dem Teufel zugehen, wenn die „Briefe an die grüne Fee: Über die Langeweile, das Begehren, die Liebe und den Teufel“ nicht den Sprung in einen guten Verlag schaffen.

Ich kann mir den Titel sehr gut in der Vorschau eines unabhängigen Verlags mit großer Reichweite vorstellen. Reichlich Leseexemplare an die Buchhändler/innen verteilen und das Ding wird groß. Womit wir wieder beim Werther wären: Vollmundig, der Vergleich, aber gut!

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Tags: briefe, briefroman, fee, jamal, salih   (5)
 

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188 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 53 Rezensionen

libanon, familie, bürgerkrieg, vater, beirut

Am Ende bleiben die Zedern

Pierre Jarawan
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 01.03.2016
ISBN 9783827013026
Genre: Romane

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(37)

96 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 24 Rezensionen

syrien, flucht, krieg, flüchtlingskrise, roman

Gott ist nicht schüchtern

Olga Grjasnowa
Fester Einband: 309 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 17.03.2017
ISBN 9783351036652
Genre: Romane

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

gefühle, flüchtinge, gelernter koch, mond, 53 jahre

Für immer sein Mond

Marie Enters
Flexibler Einband: 152 Seiten
Erschienen bei epubli, 05.06.2017
ISBN 9783745053838
Genre: Biografien

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253 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

syrien, liebe, flüchtlinge, krieg, jugendbuch

Sommer unter schwarzen Flügeln

Peer Martin ,
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.02.2015
ISBN 9783789142970
Genre: Jugendbuch

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liebe, lustig

Max und Isabelle

Daniel Bielenstein
Flexibler Einband: 341 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.08.2005
ISBN 9783596161942
Genre: Romane

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ägypten, jugendbuch, historisch, historischer roman, abenteuer

Tochter des Nils

Eloise Jarvis McGraw
Fester Einband: 343 Seiten
Erschienen bei Beltz und Gelberg, Edition Anrich
ISBN 9783891063866
Genre: Jugendbuch

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syrien, flucht, krieg, bilingual, integration

Bestimmt wird alles gut

Kirsten Boie , Mahmoud Hassanein , Jan Birck
Fester Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Klett Kinderbuch, 22.01.2016
ISBN 9783954701346
Genre: Kinderbuch

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Verzerrte Sichtweisen - Syrer bei uns

Kristin Helberg
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 16.08.2016
ISBN 9783451311574
Genre: Sachbücher

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politik, flüchtlinge, arabischer frühling, schule, aktualität

Ein Araber und ein Deutscher müssen reden

Hamed Abdel-Samad , Hans Rath , ZERO Werbeagentur
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.02.2016
ISBN 9783499631986
Genre: Sachbücher

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dublin, krimi, mordkommission, irland, intrigen

Gefrorener Schrei

Tana French , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 29.12.2016
ISBN 9783651024472
Genre: Krimi und Thriller

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