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Derius

Odine Raven
Flexibler Einband: 228 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 02.08.2016
ISBN 9783837097276
Genre: Fantasy

Rezension:

"Derius" ist der erste Band der "Ascalon-Saga" von Odine Raven.

Vampire,... eigentlich ein Thema, das mittlerweile oftmals die selben Pfade geht und nichts mehr Neues hervorbringt. So aber nicht bei Odine Raven. Die Autorin hat sich mit ihrem Auftakt zur "Ascalon-Saga" auf neue und unausgetretene Pfade begeben und ihrem Vampir ein etwas anderes Leben sowie etwas andere Eigenschaften eingehaucht. Diese empfand ich während der Lektüre überaus unterhaltsam und sehr gut durchdacht. Genau diese Aspekte haben mich positiv überrascht und in die Geschichte hineingezogen. Auch wenn ich zu Beginn erst einmal etwas skeptisch gewesen bin, so wurde ich doch nach einem kleinen holprigen Einstieg schnell eines Besseren belehrt und stürzte mich begierig in die Geschichte.

Diese besitzt nicht die üblichen Spannungselemente, sondern punktet mit einer Handlung voller aufregender Geheimnisse, die sich erst nach und nach und Stück für Stück offenbaren. Gerade diese Mysterien kreieren eine ganz eigene Form der Spannung, sodass man sich perfekt in eine phantastische Welt begeben und tief in diese eintauchen kann. Bereits nach wenigen Seiten war ich mitgerissen und habe die Geschichte voller Begeisterung regelrecht inhaliert. Auch wenn das Tempo jetzt nicht als überbordend zu bezeichnen ist, so flog ich regelrecht durch die Seiten und wollte stets mehr über diese aufregende erdachte Welt erfahren.

Atmosphärisch handhabt sich der Roman eher etwas düster. Dies liegt vor allem an der Thematik, aber auch an den spannenden Hintergrundinformationen, die sich nach und nach zu einem großen Ganzen ergeben. Zwar hätte man hier und da die Geschichte noch etwas mehr ausschmücken können, um die Lebendigkeit noch etwas mehr zu verdichten, doch bietet "Derius" auch so ein kurzweiliges Lesevergnügen, welches uneingeschränkt Lust auf mehr macht.

Am Ende erwartet den Leser ein runder Schluss, der aber bereits erste Ausblicke auf die Fortsetzung verspricht. Diese werde ich unbedingt lesen müssen, um noch mehr spannende Details über diese Welt erfahren zu können und meine Neugierde über den weiteren Verlauf zu befriedigen.

Fazit: Etwas andere Vampirgeschichte, die sich nicht an die typischen Regeln hält, sondern eigenen Pfaden folgt, deren Ergründen umso mehr Spaß bereit.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

schottland, liebe, humor, mann im kilt, pia guttenson

Der ganz normale Wahnsinn Mann im Kilt

Pia Guttenson
E-Buch Text: 217 Seiten
Erschienen bei neobooks, 10.02.2018
ISBN 9783742751225
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Der ganz normale Wahnsinn" ist der dritte und abschließende Band der "Mann im Kilt"-Reihe von Pia Guttenson.

Ein letztes Mal entführt uns die Autorin nach Schottland zu Alasdair und Lou, wo uns ein weiteres spannendes Abenteuer erwartet. Da mir die beiden Vorgängerbände ausnehmend gut gefallen haben, musste ich natürlich auch diesen Abschlussband lesen und war dementsprechend gespannt, wie Pia Guttenson ihre finale Geschichte konzipiert. Dabei werden vielerlei Handlungsstränge aus den ersten beiden Bänden fortgeführt und auch neue Elemente kommen hinzu.

An Spannung mangelt es in "Der ganz normale Wahnsinn" auf gar keinen Fall. Vereint mit dem doch recht flotten Tempo vergehen die knapp 250 Seiten wie im Fluge und man erlebt als Leser dabei so einiges. Aus diesem Grund hätte ich mir allerdings hier und da noch etwas mehr erhofft, da es für meine Person ab und an einfach zu schnell abgehandelt wurde und ich mir an der einen oder anderen Stelle noch etwas "mehr" gewünscht hätte. Nichtsdestotrotz habe ich begeistert diesen Roman verschlungen und oftmals auch ordentlich Schmunzeln müssen. Ein typischer "Guttenson", den die Autorin hier wieder erschaffen hat und ihre Leser bestens zu unterhalten weiß.

Leider kommt aufgrund des Tempos auch die Atmosphäre an vielerlei Stellen etwas zu kurz. Mir fehlte dieses typische "Schottland"-Gefühl, das die ersten beiden Bände so nachhaltig geprägt hat. Dennoch habe ich mich bei der Lektüre sehr wohl gefühlt und finde es durchaus schade, dass die Reihe nun ein Ende genommen hat und es Abschied nehmen heißt.

Doch empfinde ich das gewählte Ende als überaus passend, sodass ich ruhigen Gewissens das Buch zuklappen und von weiteren Abenteuern aus der Feder von Pia Guttenson träumen kann. Ich bin gespannt, was die Autorin als nächstes für uns bereithält. 

Fazit: Ein schöner Abschluss dieser humorvollen Reihe, wenn auch mit der einen oder anderen kleineren Schwäche. Dennoch ein schöner Lesespaß nicht nur für Schottlandfans.

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doktor, fotos, gefängnis, geist, demenz

Der Teufel im Bunde

Felicity Green
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.11.2017
ISBN 9783746030326
Genre: Fantasy

Rezension:

"Der Teufel im Bunde" ist der vierte Band der "Highland-Hexen-Krimis" von Felicity Green.

Diese Mischung aus spannender Geschichte, schottischem Flair sowie übersinnlichen Elementen gehört definitiv zu meinen Lieblingsreihen. Bereits die Bände vorher habe ich begeistert verschlungen und war nun gespannt auf die Geschichte der Oberhexe. Auch dieses Mal hat Felicity Green wieder einiges aufgeboten, um ihren Lesern ein aufregendes Abenteuer zu bereiten, bei dem Lesespaß vorprogrammiert ist. Besonders gelungen ist dabei die Erzählweise aus verschiedenen Zeiten und Perspektiven, diese beschert ein umfangreiches Gesamtbild, dem man schon auf den ersten Seiten verfällt und das einen so schnell nicht wieder loslässt. Ich habe mich direkt wieder wohl gefühlt in dem kleinen schottischen Örtchen Tarbet und konnte mich in eine magische Welt entführen lassen, die so einiges mehr bereithält, als es auf den ersten Blick anmutet.

Dabei geht es den gesamten Roman hindurch spannend einher, sodass man schon allein deswegen das Buch absolut gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es finden sich hier so viele Geheimnisse und Überraschungen, die nicht nur die Spannung anheizen, sondern auch viel Potential zum Miträtseln bieten. Dementsprechend ist auch das Tempo angelegt, dass mich regelrecht durch die Geschichte gezogen und mich atemlos zurückgelassen hat. "Der Teufel im Bunde" bietet großes Lesevergnügen mit allem, was ein gutes Buch benötigt, um zu fesseln und mitzureißen.

Atmosphärisch lässt sich auch dieses Mal wieder sagen, dass die Autorin trotz aller kriminalistischen und bedrohlichen Elemente, eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen hat, die im Leser den Wunsch erweckt, auch zu dieser Gemeinde in dem beschaulichen schottischen Örtchen zu gehören. Diese Kombination aus diesen unterschiedlichen Atmosphären ist mehr als gelungen und sorgt für tiefgründige und vielschichtige Lesestunden vor einzigartiger Kulisse.

Das Ende bietet wieder den einen oder anderen offenen Handlungsstrang, der hoffentlich mindestens genauso spannend im nächsten, dem nunmehr fünften Band, fortgeführt wird. Ich kann es kaum erwarten, in ein neues Abenteuer gezogen werden und freue mich auf weitere unnachahmliche und spannende Stunden voller Magie in Tarbet.

Fazit: Auch im vierten Band der "Highland-Hexen-Krimis" legt die Autorin noch einmal eine ordentliche Schippe drauf und bietet ihren Lesern erneut ein spannendes und unvergleichliches Lesevergnügen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Das Bernsteinschwert (Die Bernstein-Chroniken 3)

Karola Löwenstein
E-Buch Text
Erschienen bei null, 25.03.2018
ISBN B07BPYBVWN
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Das Bernsteinschwert" ist das große Finale der "Bernstein-Chroniken" von Karola Löwenstein.

Die phantastischen Romane der Autorin sind für mich jedes Mal aufs Neue Pflichtprogramm. Nur zu gerne lasse ich mich von den Geschichten in fremde Welten und aufregende Abenteuer entführen und freue mich stets auf neue, wenn es wieder etwas zu lesen gibt. Auch auf das Finale dieser Trilogie habe ich mich sehr gefreut, auch wenn ich etwas traurig war, dass die Geschichte um Lizz und Taran nun ein Ende finden wird. Begeistert habe ich mich zwischen die Buchdeckel gestürzt und mich auf eine spannende Reise begeben, die so einiges bereithält.

Durchweg ist nämlich wieder einiges an Spannung gegeben, sodass man sich wunderbar mitreißen lassen und das Buch nur schwerlich zur Seite legen kann. Die Autorin hat sich so einiges einfallen lassen, um dieses Finale mit ordentlich Tempo und vielen Überraschungen anzuheizen, sodass "Das Bernsteinschwert" alles bereithält, was man sich nur wünschen kann. Karola Löwenstein hat wieder einmal ihr ganzes Können unter Beweis gestellt und einen wahren Pageturner geschaffen, dem man sich nicht entziehen kann.

Auch atmosphärisch bietet "Das Bernsteinschwert" alles, was das fantasybegeisterte Herz höher schlagen lässt. Hier kann man wunderbar mitfiebern, mitleiden und mittendrin sein und sich wie ein Teil des Ganzen fühlen. Alles wirkt sehr vielschichtig und tiefgründig, sodass es auch an Lebendigkeit nicht mangelt. 

Nach einer durchweg spannenden Lektüre und einem noch packenderen Showdown darf man sich auf einen stimmigen und zufriedenstellenden Abschluss dieser Trilogie freuen, die mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurücklässt. Ich freue mich allerdings jetzt schon auf neue Werke der Autorin und auf viele weitere spannenden Abenteuer in phantastischen Welten.

Fazit: Rundum stimmiger Abschluss dieser einmaligen Trilogie, die mir wunderschöne und mitreißende Lesestunden beschert hat.

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fantasy, palace of glass, london, c. e. bernard, berührung

Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

"Palace of Glass- Die Wächterin" ist der erste Band einer Trilogie von C.E. Bernard.

Im ersten Moment mutet das Setting dieser Geschichte wie das einer Parallelwelt an, doch bereits nach kurzer Zeit offenbart sich, dass es sich bei diesem Auftaktband um eine Mischung aus Dystopie und Fantasy handelt, dessen Vereinigung einfach nur als genial zu bezeichnen ist. Ich war überaus gespannt, was mich erwarten sollte und ich wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch steckt nämlich voller einzigartiger Ideen, die ebenso perfekt ausgeklügelt umgesetzt wie erdacht wurden. Hier hat die Autorin wirklich jede Menge Fantasie bewiesen und eine Geschichte erschaffen, die ich so oder so ähnlich noch nie lesen durfte.

Dabei ist der Roman nicht nur aufgrund der Geheimnisse und der nicht immer nur unterschwelligen Bedrohung überaus packend zu lesen. Die Spannung ist so extrem hoch angelegt, dass man eigentlich gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören kann. Man fiebert und leidet als Leser stets mit und ist praktisch mit auf der Hut, wenn die Protagonistin vehement versucht, ihr Geheimnis zu bewahren. Nichts ist wie es scheint. Absolut mitreißend und einzigartig. Spannende und eingängige Lesestunden sind bei diesem Buch gewiss. Ein wahrer Pageturner, der den Leser stets in Atem hält.

Auch atmosphärisch bleiben bei diesem Roman keinerlei Wünsche offen. Alles wirkt so authentisch und lebendig, dass es schon fast scheint, als wäre man höchstselbst die Hauptprotagonistin und würde sich durch diese etwas andere Schlangengrube mit all ihren Gefahren kämpfen. Absolut realistisch und tiefgründig. Diese atmosphärische Dichte sorgt dafür, dass man diesen ersten Teil in Nullkommanix durchschmökert und direkt nach mehr lechzt.

Der Schluss ist dabei noch einmal ordentlich spektakulär und ich bin überaus gespannt, wie es in Band zwei dieser originellen Trilogie weitergehen wird und hoffe, dass dieser mich ebenso in Atem halten lassen kann.

Fazit: Spektakulärer Auftaktband, bei dem keinerlei Wünsche offen bleiben und der alles besitzt, was das fantasybegeisterte Herz höher schlagen lässt.

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magie, fantasy, alex, auftakt, alexander

Magic Academy - Das erste Jahr

Rachel E. Carter , Britta Keil
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.03.2018
ISBN 9783570311707
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Das erste Jahr" ist der erste Band der "Magic Academy"-Reihe von Rachel E. Carter.

Beim Lesen des Klappentextes zieht man womöglich einen Vergleich mit "Harry Potter" oder anderen Romanen, die in einer Zauberschule beheimatet sind. Doch schon nach kürzester Zeit kristallisiert sich das Gegenteil heraus, denn "Magic Academy" ist um Längen härter und legt den Fokus nicht nur auf die Magie, sondern auch auf das Kämpfen sowie dafür, dass man für sich und seine Belange einsteht und seine Ziele niemals aus den Augen verliert. 
Dabei ist man auf den ersten Seiten direkt drin in der Geschichte und muss sich nicht durch eine seitenlange Einführung "quälen". So wird die Neugierde sofort geweckt und man macht sich begeistert an das Schmökern, bei dem es so einiges zu entdecken gilt.

Dem zugrunde liegt auch die Spannung, welche durchgängig hoch ausgerichtet ist. In jedem Kapitel erlebt man als Leser viele mitreißende Ereignisse, die es nahezu unmöglich machen, das Buch aus der Hand legen zu wollen. Auch etliche Geheimnisse und Überraschungen säumen den Weg, sodass "Magic Academy" zu einem magischen Abenteuer wird, bei dem der Lesespaß hoch im Kurs steht. Ich konnte mich jedenfalls wunderbar gefangen nehmen lassen und habe die etwa 410 Seiten durchweg genossen. Durch das Tempo fliegt man förmlich durch die Seiten und möchte am Ende am liebsten direkt zu Band zwei greifen.

Ein weiterer Pluspunkt dieses Romans ist in jedem Fall seine Atmosphäre. Diese besticht mit unterschiedlichen Grauschattierungen, die immer wieder von hellen Sequenzen abgelöst wird. Dabei strotzt alles so richtig mit Lebendigkeit und man ist als Leser regelrecht mittendrin.

Das Ende kommt dann noch einmal mit einem kleinen Knalleffekt, der diesen ersten Band sehr gut abschließt, aber schon einmal mehr als neugierig auf die Fortsetzung macht. Ich kann es kaum erwarten endlich weiterlesen zu können und freue mich auf ein neues Jahr in der magischen Akademie.

Fazit: Mehr als gelungener Auftakt einer etwas anderen magischen Reihe, die so einiges zu bieten hat und zum Durchschmökern einlädt.

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fantasy, reihenauftakt

Feiy - Im Licht des Mondes

Juliane Maibach
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei 47North, 13.03.2018
ISBN 9782919800483
Genre: Fantasy

Rezension:

"Im Licht des Mondes" ist der erste Band der "Feiy"-Reihe von Juliane Maibach.
Auch das neueste Werk der Autorin ist wieder im Bereich der Fantasy angesiedelt und verspricht ein magisches Abenteuer in einer aufregenden Welt. Wieder einmal wurden hier interessante Ideen zu einer etwas anderen Geschichte verwoben, die so einiges an Geheimnissen bereithält. Jedoch muss ich gestehen, dass ich zu Beginn etwas schwer in die Handlung hineinfand und mich erst einmal mit ihr vertraut machen musste. Im weiteren Verlauf allerdings änderte sich dies dann immer weiter, sodass ich mich auf dieses Abenteuer immer besser einlassen konnte.
Dies liegt wohl auch an der Spannung, die vor allem durch die vielen Geheimnisse und Besonderheiten angefeuert wird und jede Seite zu einem aufregenden Lesespaß werden lässt. Nicht immer ist alles, wie es scheint, sodass der Leser auch am Ende noch über so Einiges im Unklaren gelassen wird. Bis dahin kann man sich aber wunderbar fesseln lassen und eine Reise antreten, die gespickt ist mit allerhand Gefahren und phantastischen Facetten.
Diese spiegeln sich auch in der Atmosphäre wieder, welche wunderbar dem Charakter eines Fantasy-Romans entspricht. Sehr lebendig und tiefgründig eben. Gerade gegen Ende konnte man hervorragend in die Welt eintauchen und sich entführen lassen in einen großen Lesespaß, der es in sich hat und auf den zweiten Blick noch einiges mehr offenbart als es auf den ersten scheint.
Am Ende dieses ersten Bandes lechzt man direkt nach der Fortsetzung; auch ohne Cliffhanger. Ereignisse werfen immerhin ihren Schatten voraus und versprechen ein weiteres packendes Abenteuer und zahlreiche neue Gefahren, die es zu besiegen gilt. Ich bin gespannt.

Fazit: Schöner Auftaktband, der mit einer Vielzahl an tollen Ideen zu punkten weiß und den Leser auf eine Reise der Fantasie mitnimmt.

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117 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, feen, langweilig

FederLeicht. Wie fallender Schnee

Marah Woolf , Carolin Liepins
Fester Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.04.2018
ISBN 9783841505286
Genre: Jugendbuch

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

fantasy, finale, freundschaft, gestaltwandler, barden

Mederia 3: Die versiegelten Hallen

Sabine Schulter
E-Buch Text: 410 Seiten
Erschienen bei null, 30.03.2018
ISBN B07B661B42
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Die versiegelten Hallen" ist der dritte und damit letzte Band der "Mederia"-Trilogie von Sabine Schulter.

Wie sehr war ich auf dieses große Finale gespannt, nachdem die Autorin mich bereits mit den beiden Vorgängerbänden so begeistern konnte?! Eine spannende und überaus ausgeklügelte Handlung mit vielen unnachahmlichen Ideen und wunderbaren Protagonisten,... . Wie kann man eine solch wunderbare Geschichte zufriedenstellend zu einem Ende bringen? Die Autorin hat es geschafft. Wieder einmal hat sie sich selbst übertroffen und den Leser von vorne bis hinten zu begeistern gewusst. Dieser dritte Band besitzt einmal mehr alles, was ein Buch benötigt, um in Erinnerung zu verbleiben und atemberaubende Lesestunden zu garantieren. 

Dazu trägt schon einmal die Spannung bei. Diese ist auf den mehr als 400 Seiten stets präsent und konstant hoch angelegt. Man kann sich also gar nicht der Geschichte entziehen und eigentlich will man es auch gar nicht; zu lieb hat man die Charaktere und ihre Welt gewonnen. Jedes Kapitel besticht mit Überraschungen, aufregenden Ideen, faszinierenden Charakteren und tollem Tempo. Seite um Seite lassen sich so wie im Fluge durchschmökern und wissen stets mitzureißen. Sabine Schulter versteht es, Leser zu faszinieren und zu begeistern. Auch "Die versiegelten Hallen" sind somit wieder ein wahrhaftiger Pageturner mit uneingeschränkten Kinoqualitäten.

Atmosphärisch bleiben ebenfalls keinerlei Wünsche offen. Alles strotzt förmlich vor Lebendigkeit, Vielschichtigkeit und Tiefe, sodass es zu jeder Zeit anmutet, als sei man ein Teil dieses aufregenden Abenteuers und stets mittendrin. Als Leser kann man sich alle beschriebenen Orte und Gegebenheiten hervorragend vorstellen und wie ein Film vor dem geistigen Auge ablaufen lassen. Auch hier hat die Autorin ihr Potential mehr als zufriedenstellend ausgeschöpft und überzeugt.

Da diese wundervolle Trilogie nun mit diesem Roman ihr Ende findet, geschieht dies durchaus mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits ist der Abschluss mehr als gelungen und passt ganz hervorragend zum Rest der Geschichte, doch ist es andererseits schon traurig, von den tollen Charakteren und ihrer magischen Welt Abschied zu nehmen. Ich bin nun aber gespannt, auf welche neuen Abenteuer aus der Feder von Sabine Schulter wir uns nun freuen dürfen und sehe diesen mehr als gespannt entgegen.

Fazit: Wunderbares Finale eine magischen Trilogie, die alles besitzt, was man sich für eine packende und nachhaltige Lektüre nur wünschen kann. Sabine Schulter wieder einmal in Höchstform!

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287 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

zeit, blut, gehypt, königlich, jugendbuch

Everless - Zeit der Liebe

Sara Holland , Sandra Knuffinke , Jessika Komina , Kerstin Schürmann
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 19.02.2018
ISBN 9783789108648
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Zeit der Liebe" ist der erste Band der "Everless"-Reihe von Sara Holland.

Besonders fasziniert hat mich bei diesem Buch als erstes das Cover. Danach war es gar keine Frage, ob ich mir auch den Klappentext genauer ansehen sollte oder nicht. Als mich dieser ebenso ansprach, musste diese Geschichte unbedingt gelesen werden. Immerhin hält dieses Buch so einiges bereit, was nicht nur das Herz eines jeden Fantasyfans höher schlagen lässt. Beim Lesen stößt man sofort auf eine innovative Geschichte voller aufregender neuer Ideen, die sich zu einem besonderen Großen und Ganzen verweben. Die Autorin hat sich hier so einiges Neues einfallen lassen, um ihrem Roman eine eigene und vor allem einzigartige Richtung zu geben. Sofort ist man mittendrin in einer Welt, die unter ihrer doch recht grausamen Oberfläche mit allerhand aufzuwarten weiß.

Durch die Spannung kann man natürlich gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Stets passiert etwas, das der Geschichte eine völlig neue Richtung gibt und den Leser immer wieder zu überraschen weiß. Diese Überraschungen sorgen für aufregende Twists und ein überaus tolles Tempo, sodass man das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch Langeweile sucht man vergeblich, denn die Autorin hat alles überaus ausgeklügelt konzipiert und jedes noch so kleine Detail kann bahnbrechend für den weiteren Verlauf sein. Ich konnte mich in jedem Fall von diesem Werk uneingeschränkt mitreißen und fesseln lassen und genoss diesen Pageturner über alle Maßen.

Atmosphärisch erscheint diese Geschichte auf den ersten Blick doch recht grausam, doch unter der Oberfläche verbirgt sich ein wahres Potpourri an Emotionen, Vielschichtigkeiten und Besonderheiten. Es wirkt überaus lebendig, sodass man hervorragend in diese Welt eintauchen und ihre Geheimnisse ergründen kann. Nicht immer ist alles wie es scheint, weshalb man wirklich gut mit Jules mitfiebern kann und die eine oder andere kleinere und auch größere Überraschung erlebt.

Das Ende ist nach einem recht spektakulären Finale doch recht offen gehalten und bietet erste Hinweise auf den folgenden Band. Ich hoffe, dass dieser "Zeit der Liebe" in nichts nachsteht und freue mich schon, wenn diese packende Geschichte endlich weitergeht.

Fazit: Innovativ, spannend und wunderbar durchdacht; ein Leseabenteuer, das seinesgleichen sucht!

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

magie, elemente, fantasy, hamburg, hexe

Mitra

Björn Beermann
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei tredition, 16.01.2018
ISBN 9783746900735
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Magisches Erbe" ist der erste Band der "Mitra"-Trilogie aus der Feder von Björn Beermann.

Mit diesem Klappentext hat mich der Auftaktband direkt angesprochen. Es war wie eine innere Stimme, die mir sagte, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen muss. Gesagt, getan; und ich wurde nicht enttäuscht. Schon auf den ersten Seiten wusste ich, dass das etwas ganz Besonderes wird und ich unbedingt erfahren muss, wie es weitergeht. Sofort war ich mittendrin und war äußerst angetan von den vielen tollen Ideen zum Thema Magie und dessen Umsetzung in der Hansestadt. Hamburg ist wie gemacht für diesen Roman, sodass sich hierbei alles ganz hervorragend ineinander fügt. 

Auch die Umsetzung der Spannung empfand ich sehr, sehr angenehm. Diese ist keinesfalls zu gewollt angelegt, sondern besticht mit einer tollen Dosierung, die auch unterschwellig den Leser zu begeistern weiß. Hinzu kommt noch ein schönes Tempo, mit dem man regelrecht durch die Seiten gleitet und niemals die Lust verspürt, das Buch zur Seite zu legen. Diese magische Geschichte hat es in sich und man kann sich ganz hervorragend von ihr mitreißen und fesseln lassen. Ein echter Geheimtipp für Fantasyfans!

Atmosphärisch ist "Magisches Erbe" ebenfalls als mehr als gelungen zu bezeichnen. Alles wirkt sehr lebendig und vor allem die magischen Elemente in Mitras neuem Zuhause wirken sehr anheimelnd, während die außerhalb sehr bedrohlich daherkommen. Ich habe mich direkt wohlgefühlt und war stets am mitfiebern. Zwar fehlte mir an der einen oder anderen Stelle noch das gewisse Etwas, doch im Großen und Ganzen hat mich dieser erste Teil rundum überzeugt und mir aufregende Lesestunden geboten, die viel zu schnell zu Ende gegangen sind.

Dieses Ende wartet noch einmal mit einem ordentlichen Showdown auf, der zwar keinen Cliffhanger aufweist, dennoch aber extrem neugierig auf die Fortsetzung macht. Ich hoffe, es dauert nicht allzu lange bis es mit "Mitra" weitergeht und freue mich schon auf ein weiteres magisches Abenteuer in Hamburg.

Fazit: Atmosphärisches Auftakt mit jeder Menge Magie, toller Atmosphäre und einer spannenden Geschichte, die wunderbar erzählt wird. Großer Lesespaß, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

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Die Bernsteinkrone (Die Bernstein-Chroniken 2)

Karola Löwenstein
E-Buch Text: 370 Seiten
Erschienen bei null, 27.01.2018
ISBN B079DF9TD5
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Die Bernsteinkrone" ist der zweite Band der "Bernstein-Chroniken" von Karola Löwenstein.

Bereits der erste Band dieser Trilogie vermochte es mich in seinen Bann zu ziehen. Gott sei Dank, ließ dabei der zweite Teil nach dem dramatischen Finale nicht allzu lange auf sich warten, sodass ich direkt wieder mit der Lektüre beginnen konnte. Sofort war ich wieder in der Geschichte gefangen und es schien, als wäre ich nie weg gewesen. Dabei kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die Autorin mit dieser Fortsetzung noch eine ordentliche Schippe drauf gelegt hat, denn von allem gibt es hier noch etwas mehr und alles erscheint intensiver denn je. Kann man sich diesem Werk entziehen? Schwerlich.

Das liegt so ziemlich an der Spannung, die in jedem einzelnen Kapitel hoch angesetzt ist. Denkt man sich: "Och, ein Kapitel kann ich ja noch lesen." Sind es, ehe man sich versieht, bereits drei, vier, fünf,... . Schlaflose Nächte sind garantiert. Dabei hat die Autorin wieder ein tolles Gleichgewicht aus Tempo und Tiefe geschaffen, welches für einen solchen Schmöker unabdingbar ist. In meinen Augen passt hier einfach alles, um großartige Lesestunden zu bereiten. Ich konnte mich wunderbar mitreißen und fesseln lassen und war stets begierig zu erfahren, wie es mit den Protagonisten weitergehen wird. Auch die verschiedenen Anspielungen und Überraschungen tun ihr Übriges, um das Tempo anzuheizen und die Neugier anzustacheln.

Atmosphärisch bleiben ebenfalls keine Wünsche offen, sodass man sich einer überaus lebendigen und wohl durchdachten Welt gegenübersieht, in die man herrlich eintauchen kann. Magie, Geheimnisse und jede Menge Überraschungen bieten einen Lesespaß vom Allerfeinsten und ein spannendes Abenteuer, das leider viel zu schnell vorbei ist.

Dabei bietet auch dieses Mal das Ende einen kleinen Cliffhanger, der mitsamt der Gegebenheiten dieses zweiten Teils für ordentlich Zündstoff in Band drei sorgen wird. Ich sehe nun dem großen Finale mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen und kann es kaum erwarten, mich in die Geschichte zu vertiefen.

Fazit: Fulminanter zweiter Band, der alles bereithält, was man sich für ein aufregendes Fantasyabenteuer nur wünschen kann. Ich bin restlos begeistert!

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81 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, meer, sarah driver, teil 1 der reihe.

Die drei Opale - Über das tiefe Meer

Sarah Driver , Wolfram Ströle
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.02.2018
ISBN 9783551553713
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Über das tiefe Meer" ist der erste Band der Trilogie um "Die drei Opale" von Sarah Driver.

Auf Anhieb gefielen mir sofort das Cover und der Klappentext: ein spannendes phantastisches Abenteuer auf dem Meer? Immer her damit. Beim Lesen wird dann schnell klar, dass sich die Autorin hier so einiges Neues hat einfallen lassen, um ihre ganz eigene und phantasievolle Geschichte zu erschaffen. Es macht jede Menge Spaß, diesen Besonderheiten auf den Grund zu gehen und sich gemeinsam mit Maus auf eine abenteuerliche und vor allem gefährliche Reise zu begeben, bei der man sich auf die eine oder andere Überraschung freuen darf. 

Spannend ist diese Geschichte in jedem Fall. Es passiert eigentlich immer etwas, das in einer Gefahr oder etwas Waghalsigem endet. Schon zum Einstieg findet man sich direkt in einer packenden Szene wieder, die dem Leser eigentlich schon einmal alles Wichtige näherbringt, ohne Langeweile durch große Erklärungen aufzubringen. Auch der Rest dieses Buches besticht mit jeder Menge Spannung und aufregenden Szenen, die immer wieder etwas Neues bereithalten. So vergeht die Lesezeit wie im Fluge und man ist leider viel zu schnell am Ende dieser temporeichen Geschichte angelangt.

Auch atmosphärisch gibt es bei "Über das tiefe Meer" so einiges zu erleben. Alles wirkt überaus lebendig und liebevoll konstruiert, sodass man sich jede Szene wunderbar vor dem geistigen Auge vorstellen und wie einen Kinofilm ablaufen lassen kann. Mit Liebe zum Detail hat die Autorin hier wirklich eine schöne Welt erschaffen, in die man trotz aller Gefahren liebend gern eintauchen mag.

Das Ende ist an sich für diesen ersten Teil abgeschlossen, auch wenn bereits der eine oder andere Grundstock für den zweiten Band gelegt wurde. Auf diesen freue ich mich nun sehr und hoffe, dass ich mich in nicht allzu ferner Zukunft bald wieder in ein Abenteuer mit Maus stürzen kann.

Fazit: Aufregender erster Band, der mit vielen spannenden Ideen sowie einer mitreißenden Geschichte zu punkten weiß.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Zauberschmiedin - Aschengier

Ruth Mühlau
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 29.06.2017
ISBN 9781548316259
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Aschengier" ist der dritte Band der "Die Zauberschmiedin"-Reihe von Ruth Mühlau.

Mit ihrer High-Fantasy-Geschichte um Elben, Orks sowie vielen weiteren magischen Wesen beschreitet die Autorin nun zum dritten Mal einen außergewöhnlichen Pfad voller Abenteuer. Nach dem Ende des zweiten Bandes war ich nun sehr, sehr gespannt, wie Ruth Mühlau diese Gegebenheiten weiterverfolgen wird. Dafür hält sich in "Aschengier" nun so einiges für uns bereit, sodass man sich als Leser auf eine mitreißende Lektüre freuen darf, die diese Geschichte auf mehr als passende Art und Weise fortführt.

Dazu gehört in jedem Fall die Spannung. Diese ist konstant gegeben und hält ein tolles Gleichgewicht an den nötigen Details bzw. der Tiefe, die für Lebendigkeit sorgt sowie packendem Tempo. Auf den knapp 300 Seiten gibt es dabei so einiges zu erleben und zu entdecken, sodass keinerlei Langeweile aufkommt und man sich frohen Mutes diesem phantastischen Schmöker widmen kann. Es ist ein jedes Mal spannend, wie die Autorin die zahlreichen Ereignisse zu einem großen Ganzen vereint und dieses noch mit einer Fülle an Emotionen und ausgeklügelten Details und Ideen versieht. Ein kurzweiliger Lesespaß, der Lust auf mehr macht!

Wie schon erwähnt, punktet die Atmosphäre mit viel Lebendigkeit und einer Fülle an Emotionen. So entsteht ein absolut rundes Gesamtkunstwerk, in das man als Leser ganz wunderbar abtauchen kann. Eine tolle Mischung mit allem, was man sich für einen gelungenen High-Fantasy-Roman nur wünschen kann.

Das Ende ist auch hier wieder sehr offen gehalten bzw. weist auch einen gewissen Cliffhanger auf. Schließlich folgen ja noch mindestens zwei weitere Bände dieser Reihe und bis zum großen Finale ist noch einiges an Potential vorhanden. Ich bin definitiv gespannt, wie es weitergehen wird und freue mich schon jetzt auf die Fortführung des Abenteuers mit Rayka und Co.

Fazit: Auch der dritte Band besticht mit viel Spannung, tollen Ideen sowie einer packenden Umsetzung, die aufregende Lesestunden verspricht.

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Eine unverhoffte Zeitreise: Rachels Tagebuch

Britta Keller
E-Buch Text: 257 Seiten
Erschienen bei Angelwing Verlag, 22.01.2018
ISBN B0797ZRQ9Q
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Eine unverhoffte Zeitreise: Rachels Tagebuch" ist ein Roman aus der Feder von Britta Keller.

Die Grundidee dieses Romans gefiel mir auf Anhieb; Schottland, Zeitreise und eine angenehme Portion Mystery. Dementsprechend neugierig begann ich die Lektüre und wurde dann leider doch ein Stück weit enttäuscht. Es fiel mir doch recht schwer in die Geschichte hineinzufinden, sodass ich immer mal wieder Anlauf nehmen musste, um mich wieder weiter damit zu befassen. Der Roman ist keinesfalls schlecht, doch wurden viele Ansätze mit hohem Potential nicht in dem Maße umgesetzt, wie ich es mir für die Geschichte gewünscht hätte.

Dies beginnt bereits bei der Spannung. Vor allem in der ersten Hälfte erschien sie mir praktisch gar nicht existent, was wirklich schade ist, denn gerade hier verbirgt sich so viel Potential. Doch nach der Hälfte wurde ich für mein Durchhaltevermögen belohnt. Jetzt nahm die Spannungskurve ihren Lauf und ich konnte endlich so richtig in dem Roman abtauchen. Ab hier wurde ich durchaus gefesselt und auch mitgerissen und wurde so für den etwas mauen Start entschädigt. 

Auch bei der Atmosphäre ist diese Geschichte recht zweigeteilt. Während die erste Hälfte doch sehr leblos und wenig tiefgründig erscheint, so konnte ich mir in der zweiten Hälfte die Begebenheiten doch etwas besser vorstellen. Dennoch hätte man auch hier noch weit aus mehr herausholen können. Mit etwas mehr Tiefe und Vielschichtigkeit hätte dieses Buch zu einem wahrlichen Schmöker werden können, dem man sich nicht entziehen kann. So wurden die Ereignisse einfach viel zu schnell abgehakt, ohne ihnen den Raum zu geben, den sie benötigt hätten.

Zudem erschien mir auch die Sprache größtenteils nicht rund genug und auch der Fehlerteufel hat sich an der einen oder anderen Stelle eingeschlichen, was das Lesen oftmals ein Stück weit erschwerte. Zusätzlich würden ein paar weitere Absätze hier und da das Lesen durchaus erleichtern.

Das Ende gefiel mir hingegen wieder sehr gut. Besonders die Liebesgeschichte, die sich irgendwann dazu begab, sorgte für etwas mehr Lebendigkeit und auch Dramatik. Auch mit der Aufklärung des Ganzen bin ich durchaus zufrieden und konnte das Buch wunderbar wieder zuklappen. 

Fazit: Eine Geschichte mit jeder Menge Potential, das man noch hätte besser nutzen können sowie einer schwachen ersten und einer stärkeren zweiten Hälfte.  

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64 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

jackaby, william ritter, jackaby-reihe, die verschwundenen knochen, mystery

JACKABY - Die verschwundenen Knochen

William Ritter , Dagmar Schmitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.01.2018
ISBN 9783570311622
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Die verschwundenen Knochen ist der zweite Band der "Jackaby"-Reihe von William Ritter.
Man nehme einen Ermittler, der wie Sherlock Holmes anmutet, eine weibliche Protagonistin, die ihrer Zeit weit voraus ist sowie eine ordentliche Portion Übersinnliches und man erhält "Jackaby". Ein großer Lesespaß für Jung und Alt, der neue Wege geht. Sofort war ich wieder mittendrin in dem neuen Abenteuer von Abigail und Jackaby und tauchte einmal mehr in eine spannende Zeit voller paranormaler Gefahren ein. William Ritter hat hier wirklich etwas Tolles geschaffen, auf dessen Lektüre man sich ein jedes Mal freut.
Dabei sorgen nicht nur die vielen einzigartigen Ideen für aufregendes Lesevergnügen. Auch die Spannung, die nicht immer ganz greifbar ist, bahnt sich gemeinsam mit einem wunderbaren Tempo den Weg zu einem bahnbrechenden Abenteuer, bei dem nichts ist, wie es scheint. Zahlreiche Überraschungen pflastern den Weg uns bieten mitreißende Spannung und fesselnde Momente, derer man sich keineswegs entziehen kann. Dabei kommt auch der Humor nicht zu kurz, der alle etwas düsteren Facetten perfekt aufzulockern weiß und eine mehr als gelungene Kombination ergibt.
Auch atmosphärisch gibt es bei diesem zweiten Abenteuer nichts auszusetzen und man fühlt sich als Leser direkt in das Jahr sowie das Setting hineinversetzt. Alles wirkt überaus lebendig und vielschichtig durchdacht, sodass es scheint, als wäre man mittendrin und würde sich auf die Jagd nach einem großen Geheimnis machen. Großes Kino!
Leider kam das Ende viel zu schnell und ich hätte mir hier und da noch eine kleine Ausführung mehr gewünscht, doch war ich letzten Endes dennoch von diesem Abenteuer mehr als überzeugt. Ich freue mich schon jetzt auf Band drei, denn die Anspielungen verheißen so einiges und genug von dieser Reihe bekomme ich sowieso nicht.
Fazit: Ausgeklügelter zweiter Band, der keinerlei Wünsche offen lässt und tollen Lesespaß garantiert.

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58 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

virginia fox, rocky mountains, independence, drogen, agenten

Rocky Mountain Secrets

Virginia Fox
E-Buch Text: 366 Seiten
Erschienen bei Dragonbooks, 17.12.2015
ISBN 9783952444757
Genre: Liebesromane

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liebe, rocky mountains, familie, reihe, tiere

Rocky Mountain Kid

Virginia Fox
Flexibler Einband: 294 Seiten
Erschienen bei Dragonbooks, 05.09.2015
ISBN 9783952444740
Genre: Liebesromane

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hunde, independence, rocky mountains, hund, band 3

Rocky Mountain Dogs

Virginia Fox
Flexibler Einband: 274 Seiten
Erschienen bei Dragonbooks, 01.07.2015
ISBN 9783952444726
Genre: Liebesromane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

das grün umschlingt das eisen, jan c. sander

Der Naturzyklus / Das Grün umschlingt das Eisen

Jan C. Sander
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Sander, Jan C., 02.10.2017
ISBN 9783000578960
Genre: Science-Fiction

Rezension:

"Das Grün umschlingt das Eisen" ist der erste Band des "Naturzyklus" von Jan C. Sander.

Auf dieses Buch war ich überaus gespannt, denn es verspricht eine Geschichte, die in einer uns sehr ähnlichen Welt spielt, in der eine große Vielfalt an verschiedenen Wesen lebt. Inmitten einer technologisierten Gesellschaft trifft man auf Orks, Halbelfen, Zwerge, Gnome, Menschen und noch diverse weitere Spezies. Aus diesem Grund vereint dieser Roman nicht nur die kriminalistischen Elemente des Klappentexts, sondern wartet auch mit einer ordentlichen Portion an Übersinnlichem auf. Es macht sehr viel Spaß, sich mit dieser Welt vertraut zu machen und nach und nach ihre Geheimnisse zu ergründen. Weiterhin kommt man ganz wunderbar in die Handlung hinein und gelangt ohne große Vorrede zum eigentlichen Kern der Geschichte.

So kann man sich einer ausgeklügelt ausgearbeiteten Spannung gewiss sein, die sich konstant durch den gesamten Roman zieht und dem Leser stets mitreißende Kurzweil beschert. Viele Überraschungen und ein unvorhersehbarer Plot bahnen einen Weg des puren Lesevergnügens, dem man bereits auf der ersten Seite erliegt. Man möchte einfach immer weiter lesen und den Geschehnissen auf den Grund gehen. Kein Wunder also, dass sich dieses Buch innerhalb kürzester Zeit durchschmökern lässt. Dies ist auch auf das Tempo zurückzuführen, das weder zu rasant noch zu träge dahinplätschert, sondern wohldosiert Szene um Szene ihrem benötigten Raum zuführt. 

Auch an der Atmosphäre gibt es nichts auszusetzen, denn diese ist stets passend und vereint alle Elemente, die für Lebendigkeit und Tiefgründigkeit vonnöten sind. Neben den brutaleren und düsteren Szenen kommt auch der Humor nicht zu kurz, um die eine oder andere Sequenz ein Stück weit aufzulockern. Auch hier darf man sich auf eine tolle Mischung freuen.

Der Schluss ist in sich soweit abgeschlossen. Es gibt aber dennoch den einen oder anderen kleineren Hinweis, der uns zeigt, wohin es in Band 2 gehen könnte. Ich bin sehr neugierig, wie der Autor diesen umsetzen wird und hoffe, dass ich ihn schon bald in den Händen halten kann. Außerdem möchte ich unbedingt mehr über die Geschichte von Serahil, der Welt und der verschiedenen Völker erfahren.

Fazit: Überaus interessanter Fantasyauftakt, der konsequent eigene Wege geht und dabei einen abwechslungsreichen und spannenden Lesespaß garantiert.

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

bernstein-chroniken, fantasy

Der Bernsteinthron (Die Bernstein-Chroniken 1)

Karola Löwenstein
E-Buch Text: 338 Seiten
Erschienen bei null, 12.12.2017
ISBN B07884RSR1
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Der Bernsteinthron" ist der erste Band der "Bernstein-Chroniken" von Karola Löwenstein.

Endlich wieder ein neues Buch der Autorin, die mich bereits mit ihrer "Königsblut"-Reihe bestens zu unterhalten wusste. Auch dieses Mal entführt sie uns in spannende Welten, in denen es so einiges zu entdecken gilt. Fremde Wesen, Ränkespiele, jede Menge Gefahren und eine kleine Liebesgeschichte säumen den Weg, sodass man sich bereits in diesem Auftakt auf ein großes Abenteuer freuen darf. Ich war direkt drin in der Geschichte und war gebannt von den tollen Ideen, die sich im Laufe der Handlung immer weiter vertieften. 

Auch bei der Spannung hat Karola Löwenstein keinerlei Abstriche gemacht, sondern nimmt ihre Protagonisten sowie uns Leser ein ums andere Mal in eine gefährliche Situation hinein. Es macht so viel Spaß, sich fesseln zu lassen und diesem fantastischen Abenteuer zu folgen, dass die knapp 340 Seiten für diese Buch viel zu wenig sind. Man mag am liebsten gar nicht mehr aufhören, sondern möchte immer weiter in die Geschichte abtauchen und immer mehr über die Begebenheiten sowie alles weitere erfahren. Auch das tolle Tempo hat mich regelrecht durch die Seiten fliegen lassen und bescherte mir eine mehr als kurzweilige Unterhaltung der besonderen Art.

Atmosphärisch ist "Der Bernsteinthron" natürlich auch vom Allerfeinsten. Alles wirkt wunderbar lebendig und strotzt schier vor Farbenpracht. Es schein, als befände man sich mittendrin und stünde an Lizz' Stelle, die sich einen Weg durch diese geheimnisumwobene Welt und all ihren Gefahren bahnt.

Das Ende bietet dann noch einmal ein Herzschlagfinale. Ein packender Twist lässt die Neugierde auf Band zwei noch weiter anwachsen und verstärkt die Dramatik nur noch weiter. Ich bin gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergehen wird und bin extrem neugierig auf die Aufklärung der zahlreichen Fragen, die im Laufe der Lektüre zu Tage gefördert wurden. Gott sei Dank, erscheinen die nächsten Bände in Kürze, sodass man nicht allzu lange auf die Fortführung dieser tollen Geschichte warten muss.

Fazit: Großartiger phantastischer Auftakt, bei dem Karola Löwenstein wieder ihr ganzes Können beweist und den Leser in ein aufregendes magisches Abenteuer entführt. Ich brauche unbedingt mehr davon!

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183 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

wintersong, fantasy, erlkönig, ivi, booksbuddy

Wintersong

S. Jae-Jones , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.12.2017
ISBN 9783492704588
Genre: Jugendbuch

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

cbt verlag, leon und claire, ulrike schweikert

Léon & Claire

Ulrike Schweikert
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbj, 27.11.2017
ISBN 9783570164280
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Er fand sie im Licht" ist der zweite Teil des "Léon & Claire"-Zweiteilers von Ulrike Schweikert. 

Schon der erste Band dieser Reihe bescherte mir aufgrund seiner tollen Ideen und seines besonderen Settings wunderbaren Lesespaß. Auch der Schluss trug seinen Teil dazu bei, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Erneut wusste mich diese Geschichte in ihren Bann zu ziehen und vermittelte mir aufregende Vielschichtigkeit auf mehreren Zeitebenen. Es war spannend zu erfahren, wie diese zu einem großen Ganzen zusammengesetzt und mit vielen weiteren facettenreichen Highlights ergänzt wurden. Dabei erfährt man als Leser nicht nur so einiges über die Protagonisten, auch Paris und seine Geschichte wird auf spannende Art und Weise uns näher gebracht. 

Diese Spannung zieht sich durch die gesamten knapp 450 Seiten, die gefüllt sind mit packenden Gegebenheiten, jeder Menge Dramatik und allerhand Emotionen. Auf jeder Seite gibt es was zu entdecken, sodass man regelrecht durch die Seiten fliegt und sich viel zu schnell dem Ende entgegensieht. Doch davor erlebt man ein tolles Abenteuer in und unter Paris, das seine mannigfaltigen Facetten gekonnt auszuspielen weiß. Zwar hätte ich mir hier und da noch etwas gewünscht, das man aus den Szenen herausholen hätte können, doch insgesamt ist "Er fand sie im Licht" doch ein wunderschönes Buch, das viel Lesefreude bereitet.

Dies liegt gewiss auch an der wunderbar ausgearbeiteten Atmosphäre, die nicht nur die Emotionen perfekt herüberbringt, sondern auch wunderbar zu der Geschichte und zu dem Setting passt. Alles erscheint sehr lebendig und gut durchdacht, sodass ich mich beim Lesen sehr gut habe in die Handlung habe hineinziehen lassen können.

Das Ende erscheint in meinen Augen sehr passend, auch wenn es mir zum einen etwas knapp abgehandelt wurde und zum anderen noch etwas Spielraum für mehr bietet. Immerhin bleiben ein paar Fragen offen, auf die ich gerne eine Antwort hätte haben wollen. Aus diesem und aus vielen weiteren Gründen, würde ich mich freuen, wenn es ein Wiedersehen mit Léon und Claire geben würde.

Fazit: Schöne Geschichte, schönes Setting und schöne Lesestunden werden bei dieser Reihe erneut miteinander vereint. So muss ein packender Schmöker sein.

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123 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, götter, griechische götter, altigriechische mythologie

Das göttliche Mädchen

Aimée Carter
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 13.11.2017
ISBN 9783959671651
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Du kannst das Leben deiner Mutter retten wenn du als Wintermädchen bestehst!
Sie sind nach Eden gekommen, weil es der Wunsch ihrer sterbenskranken Mutter ist. Hier lernt Kate den attraktiven und stillen Henry kennen. Seit der ersten Begegnung fühlt sie sich auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen. Er sieht so gut aus und scheint gleichzeitig so ... unendlich traurig zu sein.
Bald erfährt Kate, warum: Er ist Hades, der Gott der Unterwelt! Und er macht ihr ein unglaubliches Angebot: Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein geliebtes Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele für ein Winterleben stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.

"Das göttliche Mädchen" ist der Auftakt zu einer Trilogie um die griechische Mythologie, die hier mal etwas anders behandelt wird. Die Idee dazu ist sehr interessant und wird auch gut umgesetzt.
Allerdings ist die Handlung durch den Prolog ein wenig vorhersehbar, dafür aber sehr gut durchdacht und weißt keinerlei Unschlüssigkeiten auf.
Das ein oder andere Element in "Das göttliche Mädchen" wirkt schon ein bisschen an den Haaren herbeigezogen, wird aber durch die schöne Liebesgeschichte, die sich langsam aber stetig entwickelt, wieder wett gemacht.
An sich ist die Geschichte schon spannend, auch wenn es natürlich die eine oder andere Länge gibt, trotzdem macht es viel Freude dieses Buch zu lesen, da es auch ein paar Überraschungen bereithält.
Das Ende weißt keinen Cliffhanger auf, macht aber dennoch viel Lust auf die nächsten beiden Bände, die hoffentlich die kleineren Makel dieses ersten Bandes nicht mehr besitzen und stattdessen zu einzigartigen Pageturner mutieren.

Kate ist ein eigentlich sehr sympathischer Charakter, dessen Melancholie sich langsam auflöst, wobei am Ende immer noch ein wenig vorhanden ist. Henry ist meiner Ansicht nach, der interessanteste Charakter des Buches, da er seine geheimnisvolle Art stets beibehält, auch wenn er sich innerhalb des Buches ein Stück weit offenbart.
Die Nebencharaktere sind sehr facettenreich und machen vielerlei Makel von "Das göttliche Mädchen" wieder wett.

Aimée Carter schreibt sehr angenehm und flüssig und kann durch ihren schönen Schreibstil vieles von dem ungenutzen Potential ausbügeln. Somit entsteht ein tolles Buch, das zwar nicht ganz perfekt ist, vom Potential her, aber in die richtige Richtung weißt.

Das Cover wurde vom amerikanischen Original übernommen und ist optisch sehr ansprechend. Es verströmt dieselbe Atmosphäre des Buches, die ein wenig geheimnisvoll, verträumt, aber zwischendurch auch gefährlich anmutet.

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1.143 Bibliotheken, 58 Leser, 1 Gruppe, 144 Rezensionen

fantasy, leigh bardugo, das lied der krähen, grischa, krähen

Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:
Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen …
Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej …


"Das Lied der Krähen" ist der Auftakt zu einer Dilogie von Leigh Bardugo.

Die Welt dieses Romans dürfte für viele begeisterte Fantasyleser keine neue sein. Kennt man diese doch bereits schon aus der "Grischa"-Trilogie. Doch schafft es hier die Autorin, diese bekannten Facetten mit vielen neuen Elementen zu verknüpfen, um ein Abenteuer zu schaffen, das seinesgleichen sucht. Man ist dabei sofort mittendrin in der zwielichtigen Welt von Ketterdam und begibt sich gemeinsam mit Kaz und Co. auf eine überaus waghalsige Mission. Diese wurde von der Autorin mehr als ausgeklügelt durchdacht und besticht mit vielen aufregenden Ideen, die das Lesen zum Vergnügen werden lassen.

Spannung erwartet uns in "Das Lied der Krähen" sowohl in unterschwelliger als auch in präsenter Form. Es gibt stets etwas zu entdecken und zu erleben, sodass es keine langwierige oder unnütze Passage gibt und man sich aus diesem Grund wunderbar davon mitreißen lassen kann. Das Tempo ist dabei angemessen und wirkt weder hektisch noch zu langsam. Wunderbares Mittelmaß eben. So kann man sich als Leser sehr gut auf die Handlung einlassen und ein Abenteuer erleben, bei dem es so einige Überraschungen zu bewältigen gilt. 

Atmosphärisch erscheint die Geschichte doch recht düster, aber herrlich lebendig. Es mutet an, als würde man sich mittendrin befinden und spüre direkt die Gefahr im Nacken. Zwar hätte ich mir hier und da noch das eine oder andere Detail gewünscht, um die Handlung noch runder zu gestalten, doch hat mir dieses Buch in jedem Fall spannende und ganz besondere Lesestunden beschert. 

Nach einem mehr als packenden Showdown, nach dem man ein durchaus ruhigeres Ende erwarten würde, bekommt man noch einmal eine Überraschung geboten, die es in sich hat. Nun bin ich mehr als neugierig, was uns in dem finalen Band erwarten wird und worauf diese phantastische Reihe hinauslaufen wird.

Fazit: Aufregender und packend ausgeklügelter Roman aus der Welt des "Grischa"-Universums mit tollen Charakteren und jeder Menge Spannung.

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