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Cold Winter Heart: Highland Hero

Jo Berger
E-Buch Text
Erschienen bei null, 29.12.2018
ISBN B07MDQF9ZK
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Darran Dunmore - reich und berühmt - zieht sich nach einem Schicksalsschlag in die schottischen Highlands zurück, wo er, von der Außenwelt abgeschnitten, in einem spartanischen Häuschen lebt. Fiona Dewar - genervt von der Männerwelt - ist auf der Suche nach Ruhe, um ihr Leben gründlich zu überdenken. Wo ginge das besser als in den verschneiten Highlands? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Alison macht sie sich auf und verläuft sich prompt. Natürlich landen die beiden völlig durchgefroren bei Darran, der sie nicht gerade begeistert bei sich aufnimmt. Doch dieses Zusammentreffen verändert die Leben aller Beteiligten auf irgendeine Art ...

Meine Meinung: 

Ein passendes Buchcover 

Das Buchcover gefällt mir sehr. Es ist romantisch und verspielt und passt daher ganz wunderbar zum Inhalt des Buches. 

Ein humorvoller Schreibstil  

Der Schreibstil von Jo Berger konnte mich auch dieses Mal wieder total begeistern. Er ist sehr lebendig und oft hatte ich das Gefühl, die Protagonisten wirklich vor mir zu haben. Das wird noch dadurch begünstigt, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Fiona und Darran erzählt ist. So konnte ich die beiden Charaktere noch besser kennen lernen und verstehen. Vor allem über die Gedanken und Gefühle von Fiona musste ich oft unglaublich lachen. Sie ist einfach eine sehr niedliche Person!

Darüber hinaus ist der Schreibstil nicht nur voller Humor, sondern auch voller Spannung. Denn es gibt auch Geheimnisse zu ergründen. Schon in den ersten Kapiteln wird klar, dass Darran ein solches mit sich herumträgt, das ich unbedingt lüften wollte. Wie gesagt, der Schreibstil beinhaltet alles, was mein kleines Romantikerherz höher schlagen lässt: es gibt nicht nur Liebe fürs Herz, sondern auch jede Menge für die Lachmuskeln und auch die Spannung kommt nicht zu kurz.

Interessante und amüsante Charaktere 

Auch die Charaktere, die Jo Berger für dieses Buch geschaffen hat, konnten mich alle begeistern. Fiona mochte ich sofort und ich war sehr gespannt auf ihre Geschichte und die Veränderungen, die sie sich herbeiwünscht. Denn schnell wird klar, dass Fiona bisher in Sachen Liebe nicht gerade ein glückliches Händchen hatte. Ihr erstes Zusammentreffen mit Darran fand ich unglaublich interessant und habe daher mit Spannung verfolgt, wie es mit den beiden weitergeht. 

Auch Darran war mir von Beginn an sehr sympathisch, auch wenn er mit seinen langen Haaren und seinem Bart optisch nicht gerade mein Traummann wäre. Ein echter Highlander eben, den Fiona auch gerne mal Yeti nennt :-) Allerdings war ich vom Beginn der Geschichte an fasziniert von diesem Mann. Was hat ihn dazu bewogen, alleine in so abgeschiedener Umgebung zu leben? Das muss schon ein schlimmer Schicksalsschlag gewesen sein! Das Aufdecken seiner Geschichte war sehr berührend, aber mehr möchte ich nicht verraten. 

Ein weiterer unglaublich toller Charakter war Butler Miles, der seinem Herrn Darran natürlich auch in den Highlands treu ergeben war und seinen Wunsch auf Abgeschiedenheit respektiert hat. Aber er hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, Darran mit guten Ratschlägen und allem, was er benötigt, zu versorgen. Ich mochte diesen eher steifen typischen Butler-Charakter sehr und musste oft über ihn schmunzeln. Ein unglaublich toller Kerl!

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten

Auch hat es mir sehr gefallen, dass hin und wieder Charaktere aus den anderen Highland-Bänden, die alle unabhängig voneinander gelesen werden können, erschienen sind. Seien es Sarah und Rob, May und Emilio oder Annie und Calan: Ich mag sie alle und bin immer wieder begeistert, wenn sie kurz auftauchen. 

Mein Fazit:

"Cold Winter Heart: Highland Hero" von Jo Berger ist eine herzerwärmende Liebesgeschichte, die mit viel Humor erzählt ist und mich sehr begeistern konnte. Zwei mehr als sympathische Protagonisten, eine traumhafte Winterlandschaft und ganz viel Liebe haben mir wunderbare Lesestunden bereitet. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Kennen Sie den ...?

Clara Gabriel
Flexibler Einband: 302 Seiten
Erschienen bei Griebel, Cornelia, 07.01.2019
ISBN 9783981987515
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Victoria Rothenberg ist mit ihren 35 Jahren eine erfolgreiche Karrierefrau. Sie ist Chefin eines bekannten Pharmakonzerns, den sie seit dem Tod ihres Vaters leitet und hat es nicht immer leicht. Denn gerade hat der Comedian David Baum eine Initiative gegen ihren Pharmakonzern gestartet, die alles zerstören könnte, wofür sie so hart gearbeitet hat. Und damit noch nicht genug: Victorias Freund Philipp hat sich gerade von ihr getrennt. So beschließt Victoria, ein paar Tage Auszeit auf dem Kreuzfahrtschiff Stella Maris zu nehmen. Hätte sie allerdings gewusst, dass sie dort ausgerechnet auf David Baum treffen wird, wäre sie sicherlich zu Hause geblieben. Doch auch ihr Ex Philipp ist auf der Stella Maris - mit seiner neuen Freundin Kim. Victoria beschließt, um ihren Ex-Freund zu kämpfen und dafür kann sie wiederum David Baum ganz gut gebrauchen. Ob das gut geht???

Meine Meinung: 

Ein wunderschönes Buchcover 

Das Buchcover gefällt mir sehr. Es passt wunderbar zum Inhalt des Buches und versetzt mich sofort in Sommerstimmung. Beim Betrachten würde ich gerne sofort meine Koffer packen, um auch Gast auf der Stella Maris zu werden.

Ein toller Schreibstil  

Der Schreibstil von Clara Gabriel konnte mich wieder von der ersten Seite an begeistern. Ich hatte jede Menge Spaß während meines Aufenthaltes auf der Stella Maris und wäre am liebsten noch viel länger dort geblieben. Der Schreibstil ist nicht nur locker-flockig und flüssig zu lesen, sondern die Landschaftsbeschreibungen und auch die Szenen auf dem Kreuzfahrtschiff konnten mich wirklich in eine ferne Welt entführen. Ein wunderbares Erlebnis!

Interessante und amüsante Charaktere 

Im Laufe des Buches bin ich auf viele interessante Charaktere gestoßen. Denn auch wenn Victoria zu Beginn des Buches wie eine knallharte Karrierefrau wirkt, wird bald klar, dass sie nicht nur für ihre Arbeit lebt, sondern ganz andere Träume hat, die sich allerdings von heute auf morgen zerschlagen haben. Ich mochte Victoria von Beginn an sehr und habe mit Begeisterung ihre Verwandlung mitverfolgt.

Aber auch David Baum, der mir zu Beginn mehr als unsympathisch war, hat ein paar Geheimnisse, die er mit sich rumschleppt. Eines davon wird relativ schnell gelüftet, so dass ich erfahren habe, warum er seine Initiative gestartet hat, was mich dann doch für ihn einnehmen konnte. Auch hat er eine sehr witzige Art, die mich oft total amüsiert hat. Das Hin und Her zwischen Victoria und ihm ist einfach mehr als unterhaltsam.

Dann gibt es noch Philipp und Kim, die mir als Charaktere sehr gefallen haben. Es gab - vor allem bei Kim - jede Menge zu grinsen und meine Meinung über Philipp war von Anfang an nicht ganz klar, was das Lesen lange spannend gehalten hat. Warum hat er Victoria eigentlich verlassen? Und was findet er an Kim? Fragen, die im Laufe des Buches geklärt werden, allerdings nicht unbedingt weniger Chaos anrichten.

Sehr viel Spaß hatte ich auch mit den "Huhus", über die ich hier gar nicht mehr verraten möchte, denn ich finde, jeder Leser muss sie selbst erleben dürfen :-)

Natürlich eine vorhersehbare Liebesgeschichte - oder? 

Klar denkt man, dass diese Geschichte von Beginn an mit einem bestimmten Ende ausgehen wird. Könnte auch sein, dass das so ist. Allerdings gibt es viele überraschende Wendungen und Erkenntnisse, die das Lesen einfach wunderbar gemacht haben. Ich hatte absolut tolle Lesestunden und war am Ende wirklich traurig, dass es schon wieder vorbei war. Daher meine dringende Frage: Wann geht's weiter? Ich wäre startklar!!!

Mein Fazit:

Kennen Sie den ...? von Clara Gabriel ist eine mehr als gelungene Fortsetzung der Kreuzfahrt-Liebe-Reihe, die mich wieder komplett begeistert hat. Liebe, eine traumhafte Kulisse, unglaublich tolle und unterhaltsame Charaktere und ein paar Überraschungen haben mein Leseerlebnis absolut perfekt gemacht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!!!

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277 Bibliotheken, 15 Leser, 2 Gruppen, 135 Rezensionen

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Muttertag

Nele Neuhaus
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 19.11.2018
ISBN 9783550081033
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

In einem Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird die Leiche von Theodor Reichenrath, dem ehemaligen Betreiber des Werks gefunden. Die Todesursache ist noch unklar und so nehmen Kriminalhauptkommissarin Pia Sander und Oliver von Bodenstein die Ermittlungen auf. Bald machen sie in einem Hundezwinger einen grausamen Fund: Dort befinden sich menschliche Knochen. Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, bei denen es sich um Frauen handelt, die schon vor Jahren ermordet wurden. Auch gibt es eine weitere Gemeinsamkeit der gefundenen Leichen: alle Frauen verschwanden an einem Sonntag im Mai. Ist Theodor Reifenrath ein Serienmörder gewesen? Oder ist der Mörder der Frauen noch auf freiem Fuß und sucht sich sein nächstes Opfer? Denn bald ist wieder Anfang Mai ...

Meine Meinung: 

Ein tolles Buchcover 

Das Buchcover gefällt mir sehr. Es passt wunderbar zu den vorherigen Buchcovern der Reihe und ist etwas ganz Besonderes. Im Buchladen würde ich sicherlich nicht einfach am Buch vorbeigehen können. Auch finde ich das Cover zum Inhalt des Buches überaus passend. Daher ist es für mich absolut perfekt ausgewählt.

Ein mehr als spannender Schreibstil  

Der Schreibstil von Nele Neuhaus ist wieder unglaublich flüssig und mitreißend. Von der ersten Seite an war ich im Buch versunken und konnte es kaum aus der Hand legen. Viel zu spannend waren die neuen Erkenntnisse, die laufend zu Tage kamen und viel zu verworren meine Überlegungen hierzu. Ich hatte viele mögliche Mörder und bin im Laufe des Buches immer wieder durch neue Wendungen von meiner Meinung abgekommen, um am Ende dann noch einmal komplett überrascht zu werden. Ein unglaublich tolles Leseerlebnis!!!

Allerdings hatte ich während des Lesens oft eine wahnsinnige Gänsehaut, denn die Fakten, die über Theodor Reifenrath und seine verstorbene Frau zu Tage kommen, sind mehr als grausam. Es geht um Misshandlung von Pflegekindern und sehr fragliche Erziehungsmethoden, die mich immer wieder sprachlos und auch wirklich wütend gemacht haben. Das Buch ist somit nicht nur ein Krimi, der einen Mordfall aufdeckt, sondern auch ganz schön bedrückend. Die Entwicklung des Falls aber auch wahnsinnig faszinierend. Ich wäre auf das Ende wohl nie gekommen.

Auch die kurzen Passagen, in denen der Mörder zu Wort kommt, sind unheimlich spannend. Denn es ist einfach nicht auszumachen, wer er wirklich ist - außer, dass er absolut grausam zu seinen Opfern ist. Diese kurzen Abstecher in die Gedanken dieses Psychopathen waren unglaublich aufregend!!!

Und dann gab es da noch diesen anderen Handlungsstrang, in dem ein Mädchen auf der Suche nach seiner Mutter ist, den ich ganz lange überhaupt nicht mit der Handlung in Einklang bringen konnte. Es gab wirklich jede Menge an ungeklärten Fragen und so war das Zurseitelegen des Buches mehr als schwierig!

Viele undurchsichtige Charaktere 

Ich habe mich sehr über ein Wiedersehen mit Pia Sander und Oliver von Bodenstein gefreut. Ich mag dieses Ermittler-Team mehr als gerne und könnte sie Ewigkeiten bei ihren Ermittlungen begleiten. Auch viele andere bekannte Charaktere wie z.B. Henning Kirchhoff und Kriminaldirektorin Dr. Engel waren einfach wieder unschlagbar gut.

Aber auch die mir unbekannten Charaktere, die im Laufe des Buches erschienen, waren alle gigantisch dargestellt. Viele waren auf den ersten Blick sehr durchschaubar, um dann mit jeder gelesenen Seite vom Gegenteil überzeugt zu werden. Mir waren sie alle verdächtig und so war das Lesen des Buches ein unglaubliches Abenteuer.

Viele Geheimnisse werden gelüftet 

Was mir besonders an diesem Fall gefallen hat, war, dass ich einen Einblick in das Leben der Charaktere erhalten habe. In diesem Buch habe ich einiges über Kim Freitag, Pias Schwester erfahren dürfen. Es war unglaublich spannend, in ihr Leben abzutauchen und nach und nach ein paar - nicht immer schöne - Geheimnisse aufzudecken.

Beim Lesen dieses 9. Bandes der Bodenstein-Kirchhoff-Krimis von Nele Neuhaus habe ich wieder festgestellt, dass ich auch unbedingt ihre ersten Fälle lesen möchte, denn es gibt viele Rückblicke innerhalb dieses Buches, die ich gerne in den früheren Fällen miterleben würde. Daher steht für mich fest, dass die anderen Bände der Reihe auf jeden Fall ganz bald gelesen werden müssen.

Mein Fazit:

"Muttertag" von Nele Neuhaus ist ein unglaublich spannender Krimi vor absolut bedrückender Kulisse, der mich bis zum Schluss mehr als begeistert hat. Ich hätte ewig mit Pia Sander und Oliver von Bodenstein weiterermitteln können und kann daher nur eine absolute und nachdrückliche Leseempfehlung aussprechen. Ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf einen neuen Fall der beiden Ermittler, die mir so sehr ans Herz gewachsen sind.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Holly und die Sache mit dem Wünschen

Kerstin Barth
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 15.05.2018
ISBN 9783752859904
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Noch ist die 25-jährige Holly auf der Suche nach ihrem Traummann. Mit der Wunschrakete, die sie in der Silvesternacht in den Himmel schießt, soll alles anders werden. Doch der sehnlichst erwartete Traummann lässt weiter auf sich warten. Dafür gerät Holly immer wieder in peinliche Situationen. Ihre Oma Yoda meldet sie schließlich heimlich für eine Kuppelshow an. Nur widerwillig nimmt Holly teil und lernt dort Gregor kennen, der ihrem Traummann sehr nahe kommt. Ob er es tatsächlich ist?

Meine Meinung: 

Ein passendes Buchcover 

Das Buchcover gefällt mir gut. Es zeigt Holly vor dem Eifelturm und spiegelt für mich die freudige Erwartung, die Holly in diese Reise setzt, wieder. Auch gefallen mir die gewählten Farben, da sie für mich das Erscheinungsbild absolut stimmig machen.

Ein angenehmer Schreibstil 
 
Der Schreibstil von Kerstin Barth ist locker-flockig und sehr angenehm zu lesen. Ich bin sofort mitten in der Geschichte gewesen und konnte mich gut in Holly herein versetzen. Auch die Beschreibungen - vor allem von Paris und seinen Sehenswürdigkeiten - waren wunderbar anschaulich, so dass ich mir alles sehr genau vorstellen konnte. 

Viele unterschiedliche Charaktere 

Auch die Charaktere, die ich in diesem Buch getroffen habe, konnten mich überzeugen. Holly ist eine sehr unterhaltsame Protagonistin, die allerdings auch des Öfteren sehr naiv ist. Gerade zum Ende des Buches hin konnte ich ihr Handeln absolut nicht verstehen und fand es stellenweise auch wirklich kindisch und unangebracht. Allerdings ist sie über weite Strecken einfach nur niedlich und ich habe ihr als Leserin so sehr gewünscht, dass sie endlich ihre große Liebe treffen wird, auf die sie so hofft. 

Hollys Freundin Maren, mit der sie auch zusammen wohnt, hat mir auch sehr gefallen. Sie ist das Gegenteil von Holly. Hat immer einen lustigen Spruch auf den Lippen und steht Holly mit Rat und Tat zur Seite. Leicht hat sie es nicht immer mit ihrer Freundin :-) 

Und Oma Yoda ist auch ein ganz wunderbarer Charakter, den ich schnell in mein Herz geschlossen habe. Sie ist einfach eine typische Oma, die das Beste für ihre Enkelin will und immer ein offenes Ohr hat. Ich mochte die Momente sehr, wenn Holly mit ihrer Oma zusammen war.

Aber natürlich gibt es auch männliche Protagonisten in diesem Buch. Allen voran Gregor, der mir lange sehr undurchsichtig erschien. Eigentlich war er mir sofort sympathisch, aber doch hatte ich immer das Gefühl, dass er irgendein Geheimnis mit sich herumträgt. Ob sich dieser Eindruck tatsächlich bestätigt hat, werde ich hier natürlich nicht verraten!

Eine vorhersehbare Liebesgeschichte? 

Eigentlich scheint hier alles irgendwie vorhersehbar. Und doch ist es das dann in gewisser Hinsicht wieder nicht. Ich hatte schnell meine Theorie vom Fortgang der Geschichte und war lange überzeugt, dass daran auch nichts mehr zu rütteln ist. Und dann kam doch alles etwas anders als erwartet. Das hat mich sehr glücklich gemacht, denn so blieb der Ausgang der Geschichte spannend.

Allerdings bin ich persönlich mit dem Ende der Geschichte nicht komplett glücklich. Irgendwie ging mir das alles dann plötzlich viel zu schnell und die großen Gefühle sind dann auch leider ausgeblieben. Dennoch ist mir Holly sehr ans Herz gewachsen, so dass ich natürlich gerne wissen möchte, wie es mit ihr weitergeht. Daher werde ich wohl bald mit Holly die Sache mit der Liebe untersuchen :-)

Mein Fazit:

"Holly und die Sache mit dem Wünschen" von Kerstin Barth ist eine leichte Liebesgeschichte, die liebenswerte Protagonisten bereit hält und mir wunderbare Lesestunden beschert hat. Auch wenn ich mit dem Ende nicht komplett glücklich bin, gibt es von mir eine Leseempfehlung, denn Holly ist einfach eine wunderbare chaotische Protagonistin, die jeder kennen lernen sollte.

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53 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Ein MORDs-Team - Der Fall Corey Parker 1: Die fünfte Dynastie (Bände 13-15)

Andreas Suchanek
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 31.10.2018
ISBN 9783958342989
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Auch Sonja Walkers Familie hatte nach der Katastrophe auf Angel Island Verluste zu vermelden. Daher möchte Sonja über diese Sache eine Reportage schreiben und beginnt zu recherchieren. Doch zusammen mit einem Teil des MORDs-Teams macht sie bei ihren Nachforschungen eine furchtbare Entdeckung, die mehr als nur eine Frage aufwirft. Was ist damals tatsächlich passiert?

Meine Meinung: 

Bei "Die fünfte Dynastie: Der Fall Corey Parker 1" von Andreas Suchanek handelt es sich um einen neuen Fall für das MORDs-Team. Nachdem mich ihr erster Fall rund um den Mord an Marietta King schon komplett begeistert hat, war natürlich klar, dass ich die vier Freunde auch in ihrem neuen Fall begleiten möchte.

Ein tolles Buchcover 

Das Buchcover gefällt mir sehr. Es passt einfach perfekt zur Handlung des Buches und versetzt mich sofort wieder in die düstere Stimmung des Buches mit all seinen Geheimnissen und Verwirrungen. Auch finde ich die Karte von Barrington Cove, die direkt zu Beginn des Buches abgedruckt ist, unglaublich hilfreich. So kann der Leser ganz wunderbar verfolgen, wo sich die Protagonisten gerade befinden.

Ein spannender und sehr unterhaltsamer Schreibstil  

Der Schreibstil von Andreas Suchanek konnte mich wieder von der ersten Seite an begeistern. Er ist nicht nur unglaublich spannend mit fiesen Cliffhangern am Ende vieler Kapitel, sondern darüber hinaus noch sehr flüssig zu lesen und überaus unterhaltsam. Es gibt jede Menge zu entdecken und sobald eine Frage geklärt ist, entstehen schon wieder mindestens drei neue Fragen, die den Fall wieder völlig verändern. Einfach unglaublich genial und typisch Andreas Suchanek!

Ein Wiedersehen mit sympathischen Charakteren

Ich habe mich sehr gefreut, endlich wieder mit Mason, Randy, Olivia und Danielle Zeit in Barrington Cove verbringen zu dürfen. Ich mag sie einfach alle. Sei es den wirklich verfressenen Mason, der noch dazu ziemlich tollpatschig ist, Randy, der kleine Computernerd, der einiges einstecken musste, Olivia, die nicht nur eine talentierte Fotografin ist, sondern es auch schafft, wirklich jedes Schloss zu knacken und Danielle, die in diesem Buch eine ganz eigene Mission zu bestehen hat. Jeder für sich ist ein einzigartiger Charakter. Aber treffen sie aufeinander, sind sie einfach unschlagbar! Ich hatte wieder jede Menge Spaß mit den Vieren, habe aber auch ziemlich viele Schreckmomente mit ihnen durchleben müssen.

Aber natürlich gab es nicht nur ein Wiedersehen mit dem MORDs-Team, sondern auch mit den Bösewichten aus Barrington Cove. Und was soll ich sagen? Sie sind immer noch böse und voller dunkler Geheimnisse, die ich auch in diesem Buch nicht wirklich aufdecken konnte. Dafür war es unglaublich spannend, in die Welt der Dynastien abzutauchen und neue Dinge zu erfahren. Nicht, dass ich jetzt schlauer wäre, dafür aber noch neugieriger als vor der Lektüre dieses Buches. Da hat der Autor wieder ganze Arbeit geleistet!!!

Ein neuer Fall mit Suchtpotential

Tja, ich hatte es fast befürchtet: Auch dieser neue Fall des MORDs-Teams hat es wieder absolut in sich und natürlich bin ich wieder infiziert. Mein Kurzaufenthalt in Barrington Cove hat mir wieder unglaublich gut gefallen, auch wenn es wirklich total turbulent zuging. Das Ende des Buches war erwartungsgemäß fies und eigentlich möchte ich sofort weiterlesen. Denn es gibt viele Dinge, die ich nun unbedingt wissen möchte. Ich denke, ich werde nicht allzu lange widerstehen können :-)

Mein Fazit:

"Die fünfte Dynastie: Der Fall Corey Parker 1" von Andreas Suchanek ist ein überaus spannender Einstieg in den neuen Fall des MORDs-Teams, der wieder viel Action und Schreckmomente für den Leser bereit hält. Ich war von Beginn an gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der fiese Cliffhanger am Schluss wird mich ganz bald wieder nach Barrington Cove reisen lassen, wo ich hoffentlich Antworten auf meine ganzen Fragen bekommen werde. Ich bin begeistert und vergebe eine klare Leseempfehlung!!!

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Freak City / Hexenkessel

Martin Krist
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei epubli, 13.11.2018
ISBN 9783746779751
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Patsy und Milo stehen kurz davor, eine ganz große Beute zu machen. Doch nichts läuft nach Plan und so werden sie nun von einem brutalen Mörder gejagt, der seit einiger Zeit sein Unwesen in der Stadt treibt. Pearl, ein etwas anderer Detektiv, erhält den Auftrag, eine spurlos verschwundene Broadway-Diva aufzuspüren. Doch er stößt bei seinen Ermittlungen sowohl beim Ex-Mann der Vermissten als auch bei der Polizei auf Desinteresse. Was ist da los? Pearl beginnt zu ermitteln und gerät immer tiefer in einen äußerst eigenartigen Fall.

Meine Meinung: 

Bisher habe ich noch keine Bücher von Martin Krist gelesen, auch wenn sie mir schon des Öfteren über den Weg gelaufen sind. Sie klangen immer spannend, aber gelesen habe ich sie dann doch nicht. Als ich nun durch Zufall auf seine neue Reihe rund um den Ermittler Pearl gestoßen bin, war ich sofort begeistert und musste einfach zugreifen. Und was soll ich sagen? Ich kann den nächsten Fall von Pearl kaum erwarten.

Ein düsteres Buchcover 

Das Buchcover finde ich sehr passend. Beim Betrachten bin ich sofort wieder in den dunklen Straßen New Yorks und fühle direkt wieder Spannung in mir aufsteigen. Die Atmosphäre des Buches ist meiner Meinung nach perfekt auf dem Cover wiedergegeben. Ich finde es einfach super!

Ein sehr spannender Schreibstil
  
Der Schreibstil von Martin Krist konnte mich von der ersten Seite an in seinen Bann ziehen. Ich bin von Beginn an mitten im Geschehen gewesen und wollte eigentlich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Dadurch, dass das Buch abwechselnd aus der Sicht von Pearl und Patsy geschrieben ist und es am Ende jeden Kapitels einen Schockmoment oder zumindest ein spannendes Ereignis gibt, ist es für mich sehr schwer gewesen, das Buch aus der Hand zu legen. Es gibt viele Geschehnisse, die der Leser erstmal nicht so wirklich einordnen kann und immer wieder neue Fragen aufwerfen. Lange habe ich mich gefragt, was die beiden Handlungsstränge um Pearl und Patsy wohl verbinden mag und dieses Rätseln hat unglaublich viel Spaß gemacht!!!

Unvergleichliche Charaktere

Auch die Charaktere, die ich in diesem Buch getroffen habe, sind für mich mit nichts zu vergleichen. Pearl ist ein ziemlich undurchsichtiger, eigenwilliger und durchgeknallter Detektiv, den ich trotz all seiner Besonderheiten doch als sehr sympathisch empfunden habe. Seine Art war oft sehr unterhaltsam und daher freue ich mich unglaublich auf neue Fälle mit diesem sehr besonderen Ermittler. Ich denke, da werden sicherlich noch einige Geheimnisse und Überraschungen ans Licht kommen.

Aber auch Jesus, Pearls Freund, scheint ein interessanter Charakter zu sein oder Pearls Freundin Steph. Bobby hingegen scheint nicht wirklich Pearls Freund zu sein und ich bin sehr gespannt, was zwischen den beiden noch so alles passieren wird. Ich bin wirklich neugierig, wie sich all diese Charaktere entwickeln werden und was da alles noch kommen mag.

Spannung pur - wann geht's weiter?

Ja, ich muss ganz ehrlich zugeben, ich bin wirklich begeistert und kann es gar nicht abwarten, in das nächste Abenteuer mit Pearl abzutauchen. Dieser Auftakt hat mir sehr gut gefallen, denn er beinhaltet alles, was mein Leserherz glücklich macht: Spannung, Verwirrung, ein rasantes Tempo, das kaum Zeit zum Luftholen lässt, Aha-Effekte und ein unvorhersehbares Ende. Wann geht's weiter???

Mein Fazit:

"Freak City: Hexenkessel" von Martin Krist ist ein rasanter und sehr spannender Auftakt der neuen Reihe des Autors rund um den Ermittler Pearl. Ich hatte unglaublich spannende Lesestunden und hoffe, der nächste Fall lässt nicht allzu lange auf sich warten. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung!!!

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898 Bibliotheken, 80 Leser, 2 Gruppen, 164 Rezensionen

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Der Insasse

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer, 24.10.2018
ISBN 9783426281536
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Der kleine Max Berkhoff ist nun schon seit einem Jahr verschwunden. Sein Vater, Till Berkhoff, erträgt die Ungewissheit über das Schicksal seines Sohnes nicht. Was ist mit Max geschehen? Ist er ein weiteres Opfer des Kindermörders Tramnitz? Alles weist darauf hin, doch Tramnitz sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt sich aus. Till sieht nur einen Ausweg: Er muss selbst zum Insassen werden.

Meine Meinung: 

Bisher konnte ich mich dem "Fitzek"-Hype eigentlich ganz gut entziehen. Irgendwie klangen die Bücher immer spannend, aber in mein Bücherregal sind sie dann doch nicht gewandert. Als ich allerdings den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war mir sofort klar: Das wird mein erster Fitzek!!!

Ein außergewöhnliches Buchcover
 
Als ich das Buch dann in meinen Händen hielt, war ich sofort ziemlich begeistert vom Buchcover. Es ist einfach der Hammer. Es ist schlicht und passt unglaublich gut zum Genre. Der rote Buchschnitt und der wattierte Bucheinband machen das Buch zu einem echten Highlight. Ich habe während des Lesens oft gedacht, dass es unglaublich toll in der Hand liegt und einfach perfekt zum Buch passt. Für mich ein absolut geniales Buchcover!

Ein unglaublicher Schreibstil 
 
Aber auch der Schreibstil von Sebastian Fitzek konnte mich sofort begeistern. Er ist sehr flüssig und leicht zu lesen, aber voller Spannungselemente. Schon auf den ersten Seiten macht sich die düstere und äußerst bedrückende Stimmung des Buches breit und hat mich bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Auch dass die Kapitel nicht alle aus der Sicht von Till Berkhoff, sondern auch aus der Sicht der anderen Charaktere erzählt werden, macht das Lesen unglaublich spannungsgeladen. Denn eigentlich endet fast jedes Kapitel mit einem Cliffhanger, der zum Weiterlesen förmlich zwingt. Ich hatte große Probleme, das Lesen zu unterbrechen, denn es war einfach viel zu fesselnd. Auch die wirklich gruselige Atmosphäre in der Psychiatrie und all die Geschehnisse, die der Leser gemeinsam mit Till Berkhoff verkraften muss, sind einfach unglaublich faszinierend.

Allzu viel möchte ich eigentlich gar nicht über die Handlung dieses Buches sagen, denn ich finde, jeder sollte selbst in das Buch abtauchen und alles mit seinen Augen erleben. Ich kann nur sagen, dass ich immer sehr gerne auf die falschen Fährten, die der Autor im Buch auslegt, reingefallen bin. Ich hatte viele Überraschungs- und noch mehr Gruselmomente. Und bin bis zum Schluss atemlos der Handlung des Buches gefolgt, um dann noch einmal gnadenlos überrascht zu werden.

Charaktere voller Überraschungen

Auch die Charaktere, auf die der Leser in diesem Buch trifft, sind voller Überraschungen und dunkler Geheimnisse. Ich hatte ganz tiefe Einblicke in die Seelen der jeweiligen Charaktere und konnte einiges überaus gut nachvollziehen. Natürlich nicht alles, aber ich war ja auch dank Sebastian Fitzek in einer Psychiatrie ...

Eine Leseerlebnis mit Gänsehaut und vielen Schockmomenten

Ich finde es faszinierend, wie Sebastian Fitzek es schafft, mich so weit in die Handlung des Buches hereinzuziehen, dass ich das Gefühl habe, wirklich Teil der Geschichte zu sein. Oft hatte ich das Gefühl, dort nicht mehr heile herauszukommen. Es blieb kaum Zeit zum Luftholen während des Lesens und natürlich steht im Vordergrund immer die drängende Frage nach dem Schicksal des kleinen Max.

Mein Fazit:

"Der Insasse" von Sebastian Fitzek ist ein Psychothriller, der seinem Namen alle Ehre macht. Ich war gefesselt von Anfang bis zum Schluss und hatte viele Schockmomente. Das Ende kam mehr als überraschend, denn damit hätte ich nie im Leben gerechnet. Es war mein erster Fitzek, aber auf keinen Fall mein letzter. Jetzt bin ich wohl auch infiziert .... Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung.

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48 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Die Klinge des Waldes

Royce Buckingham , Michaela Link
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 22.10.2018
ISBN 9783734161711
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Flora und ihre ältere Schwester Amora sind Thronerbinnen des Waldkönigreichs Strata und leben dort ein behütetes Leben. Doch als Flora eine falsche Entscheidung trifft, ist dieses Leben für sie vorbei. Denn ihre Entscheidung, mit der sie ihrer geliebten Schwester helfen wollte, hat fatale Konsequenzen für das Königreich Strata. Sie wird von ihrem Vater verbannt und muss nun lernen, sich in der Welt außerhalb von Strata zurechtzufinden. Schnell lernt sie, dass sie niemandem vertrauen kann und kämpft um ihr Leben. Doch Aufgeben ist für sie keine Option und bald ist sie eine junge starke Frau, die für das, was sie liebt, erbarmungslos kämpft.

Meine Meinung: 

Ein Buchcover mit absolutem Wow-Faktor

Eigentlich muss ich zu dem Buchcover nicht viel sagen, oder? Es ist einfach unglaublich schön. Die Farben harmonieren einfach perfekt miteinander und der 3D-Effekt, der beim Betrachten entsteht, ist einfach grandios. Ich glaube, dieses Cover ist eines meiner absoluten Favoriten!!!

Ein fantastischer Schreibstil  

Der Schreibstil von Royce Buckingham hat mich von der ersten Seite an begeistert. Er ist spannend, sehr flüssig zu lesen und mit einem Humor, der sich mit meinem absolut deckt. Er hat mir oft ein breites Grinsen während des Lesens aufs Gesicht gezaubert.

Zwar musste ich mich zu Beginn des Buches erst ein wenig in der Welt des Waldkönigreichs Strata, der Stadt Schmutz und des Wüstenvolkes zurecht finden. Vor allem die Stadt Schmutz hat mit ihren 35 Bezirken und ihren zum Teil sehr besonderen Bewohnern anfangs zu etwas Verwirrung bei mir gesorgt, doch das hat sich schnell gegeben und ich bin mit großer Begeisterung in diesen verschiedenen Welten unterwegs gewesen. Und eins kann ich Euch sagen: Langweilig wurde es absolut nie. Ich hatte überhaupt keine Probleme, durch dieses 700-Seiten-dicke Buch durchzukommen. Ganz im Gegenteil: Es war ein wunderbares Abenteuer und der Schluss hätte gerne noch etwas länger auf sich warten lassen können.

Außergewöhnliche und sehr unterhaltsame Charaktere 

Flora hat mir von Beginn an gefallen, denn schon auf den ersten Seiten wird klar, dass sie eine unerschrockene, neugierige und sehr besondere junge Dame ist. Ihre Gedanken und Handlungen waren oft sehr unterhaltsam, oft aber auch überaus spannend und sie hat sich nicht nur einmal komplett in Lebensgefahr gebracht. Doch sie ist eine Kämpfernatur und steht immer wieder auf, auch wenn die Erfolgsaussichten nicht allzu überragend sind. Das hat mir sehr gefallen.

Flora lernt nach ihrer Verbannung ziemlich schnell, dass sie sehr sorgfältig auswählen muss, wem sie vertrauen kann. Diese Erfahrung kostet ihr fast das Leben. Aber zum Glück sind nicht alle Personen, auf die sie trifft, böse. Rajeev ist einer der guten Charaktere, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe, denn er ist voller Überraschungen und wunderbarer Redensarten, die Flora und den Leser durch das Buch begleiten und einfach wunderbar sind. Aber auch Hamm und Krötchen sollten hier erwähnt werden, denn auch diese beiden Charaktere sind großartig!

Vor allem in der Stadt Schmutz trifft der Leser auf viele kuriose Charaktere, die das Lesen sehr spannend und kurzatmig gemacht haben. Ich habe es sehr genossen, in ihren jeweiligen Bezirken zu wandeln und mehr über diese Stadt zu erfahren. Viel mehr möchte ich über die einzelnen Charaktere aber nicht sagen, denn diese sollte jeder Leser selbst entdecken.

Eine grandioses Leseabenteuer in einer fantastischen Welt

Royce Buckingham hat es wirklich geschafft, mich mit seiner fantastischen Welt mehr als zu begeistern. Ich bin in diesem atemlosen Abenteuer bis zum Schluss nicht sicher gewesen, wie es für Flora nun wohl enden wird. Das Ende ist einfach genial und wäre von mir so nie erwartet worden. Für mich war es das erste Buch von Royce Buckingham, aber mit Sicherheit nicht das letzte, denn ich bin hellauf begeistert.

Mein Fazit:

"Die Klinge des Waldes" von Royce Buckingham ist ein gewaltiges Lesespektakel, das mich mit Haut und Haaren gepackt hat und absolut begeistern konnte. Ich bin bis zuletzt im Bann des Buches gewesen und habe jede Seite mehr als genossen. Ich habe bis zum Schluss mit Flora gezittert und bin am Ende noch einmal komplett überrascht worden. Von mir kann es für dieses Abenteuer nur eine absolute und ausdrückliche Leseempfehlung geben.

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Keiner glaubt an uns

Jana von Bergner
E-Buch Text
Erschienen bei null, 23.10.2018
ISBN B07JPKVK8Z
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Pia und Tom haben beide schon einiges erlebt in ihrem Leben. Beide hoffen auf eine gemeinsame Zukunft. Wirklich kennen sie sich noch nicht, denn Tom sitzt im Gefängnis. Dort hat ihn Pia ein paar Mal besucht und sie haben sich regelmäßig Briefe geschrieben. Doch das soll sich nun ändern. Denn Tom, der einige Dinge in seinem Leben getan hat, die er mittlerweile zutiefst bereut, wird aus dem Gefängnis entlassen. Wie wird sich Tom in seiner wiedergewonnenen Freiheit schlagen? Wird er ein neues Leben beginnen können? Oder holt ihn die Vergangenheit wieder ein?

Aber auch Pia hat bisher nicht alles richtig entschieden und dadurch fast das Glück ihrer Schwester zerstört. Ist Tom nun der richtige Mann für sie? Werden sie gemeinsam den Hürden des Alltags trotzen können?

Meine Meinung: 

"Keiner glaubt an uns" ist der 3. Band der New-Adult-Reihe von Jana von Bergner, die ich begeistert verfolge. Ich diesem Band geht es nun um Pia und ihr Leben und natürlich um Tom, der auch schon in den Vorgängerbänden kurz erwähnt worden ist. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte der Beiden und bin absolut nicht enttäuscht worden.

Ein wunderschönes Buchcover

Ich liebe dieses Buchcover einfach, denn die Farben sind absolut nach meinem Geschmack. Auch harmoniert es perfekt mit den beiden Vorgängerbänden, so dass es die Reihe einfach komplettiert.

Ein toller Schreibstil  

Jana von Bergner hat es wieder geschafft, mich mit ihrem Schreibstil komplett für sich einzunehmen. Von der ersten Seite an war ich gefangen in der Geschichte und habe mit Pia und Tom wirklich eine turbulente Zeit erlebt. Ein wahres Wechselbad der Gefühle, das dadurch noch spannender wurde, dass die Geschichte abwechselnd aus Pias und Toms Sicht erzählt wird. Auch gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, die mir vieles erklärt haben und mich die Charaktere besser haben verstehen lassen. Ohne diese Rückblicke wäre ich oft sehr verwirrt gewesen, denn die Beiden reagieren oft sehr speziell und es bleibt lange geheimnisvoll.

Ganz besonders haben mich die abgedruckten Briefe gefreut, die noch aus der Zeit von Toms Gefängnisaufenthalt stammen und daher sehr spannend zu lesen sind, da die beiden sich ja eigentlich nicht wirklich kennen, aber sich schon zu diesem Zeitpunkt sehr zueinander hingezogen fühlen.

Ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren 

Pia mochte ich sofort und habe auch schon in den beiden Vorgängerbänden große Sympathien für sie gehegt, auch wenn sie lange ein sehr geheimnisvoller Mensch für mich war. Nun durfte ich sie ja endlich näher kennenlernen und war absolut begeistert. Auch wenn sie schon viel Furchtbares in ihrem Leben durchmachen musste, stürzt sie sich mit Feuereifer in das gemeinsame Leben mit Tom und wirkt auf mich sehr mutig und selbstbewusst.

Tom hingegen ist oft unentschlossen und sein Handeln hat mehrfach ein dickes Fragezeichen bei mir hinterlassen. Doch mit Fortschreiten des Buches habe ich ihn besser kennenlernen können und viele seiner Handlungen dann auch sehr gut verstehen können. Mir hat dieses Entdecken unglaublich viel Spaß gemacht und bis zum Schluss war ich mir absolut nicht sicher, wie es mit Pia und Tom wohl enden wird.

Aber natürlich gibt es in diesem Buch nicht nur Pia und Tom, sondern es gibt ein Wiedersehen mit den Charakteren aus den ersten beiden Bänden, über das ich mich sehr gefreut habe. Denn egal ob Emma, Hanna, Mark oder all die anderen wunderbaren Menschen, sie sind mir alle sehr ans Herz gewachsen und es war einfach wunderbar, zu sehen, wie es mit ihnen weitergegangen ist. Und natürlich gibt es auch hier ein paar wirklich tolle Überraschungen!!!

viel mehr als eine Liebesgeschichte

Wer die ersten beiden Bände von Jana von Bergner gelesen hat, weiß, dass es in dieser Buchreihe um Liebe geht. Aber es geht noch um so viel mehr. Es geht auch um Themen wie z.B. Verlust, Zukunftsängste, problematische Beziehungen und in diesem Band auch um das Thema Sucht und seine Folgen. Allzu viel möchte ich nicht verraten, aber ich fand den Spannungsbogen dieses Buches einfach sehr perfekt. Ich habe bis zum Schluss gezittert, gehofft, aber auch mich mit den Protagonisten über die vielen kleinen schönen Dinge des Lebens gefreut. Ich hatte wunderbare Lesestunden und hätte ewig weiterlesen können.

Mein Fazit:

"Keiner glaubt an uns" von Jana von Bergner ist ein absolut wunderbarer Abschluss ihrer New-Adult-Reihe, der mir wieder spannende, aber auch romantische Lesestunden beschert hat und mich komplett begeistern konnte. Schade, dass diese Reihe nun vorbei ist, denn es war einfach zu schön mit Hanna, Emma, Pia und ihren Lieben. Von mir bekommt das Buch eine absolute und nachdrückliche Leseempfehlung!

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Die Unsterblichen

Chloe Benjamin , Norbert Möllemann , Charlotte Breuer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 29.10.2018
ISBN 9783442758197
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Im Sommer 1969 sorgt eine Wahrsagerin in der New Yorker East Side für Aufregung, denn sie kann scheinbar jedem Menschen sein Todesdatum vorhersagen. Auch die vier Geschwister Simon, Klara, Daniel und Varya sind neugierig und statten ihr einen Besuch ab. Sie ahnen nicht, wie sehr dieser Tag ihr Leben verändern wird.

Meine Meinung: 

Wie würdest du leben, wenn du wüsstest, an welchem Tag du stirbst? Als ich diese Frage im Klappentext des Buches gelesen habe, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen möchte, denn spontan könnte ich diese Frage nicht beantworten. Ich war sehr gespannt, was mich in dem Buch erwarten wird und hatte wirklich tolle Lesestunden.

Ein tolles Buchcover

Das Buchcover ist zwar schlicht, aber für mich doch sehr anziehend. Ich mag die bunten Farben auf dem schwarzen Untergrund und finde den abgebildeten Baum sehr passend zum Inhalt des Buches.

Ein faszinierender Schreibstil  

Der Schreibstil von Chloe Benjamin konnte mich sofort begeistern, denn er ist wunderbar flüssig und nach Beendigung des Prologs war mir ganz klar, dass ich das Buch nicht so schnell aus der Hand legen werde. Schon der Besuch bei der Wahrsagerin war unglaublich interessant und sehr geheimnisvoll.

Auch hat mir sehr gut gefallen, dass der Schreibstil viele Geschehnisse miteinander verknüpft. Denn eigentlich ist das Buch in den Prolog und vier Abschnitte unterteilt, die dann die Leben der vier Geschwister erzählen. Doch die verschiedenen Abschnitte fließen ineinander über und es werden oft vergangene Dinge noch einmal aufgegriffen oder vertieft. Erst nach und nach werden kleine Geheimnisse aufgedeckt oder Nebensächlichkeiten doch sehr wichtig. Diese kleinen Überraschungen haben mir sehr gut gefallen und mich komplett in den Bann des Buches gezogen.

Vier sehr unterschiedliche Charaktere

Die Geschwister Gold sind sehr unterschiedlich und alle auf ihre Art einzigartig. Eigentlich möchte ich gar nicht allzu viel über die vier erzählen, denn mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht, sie im Laufe des Buches näher kennenzulernen. Dieses Erlebnis möchte ich hier auf keinen Fall einem anderen Leser vorwegnehmen. Daher möchte ich nur ganz kurz auf sie eingehen: Simon ist der jüngste der Geschwister und entscheidet sich für ein Leben in San Francisco, wo er ein sehr intensives Leben führt, das nicht jeden begeistert. Klara ist schon als Kind von allem, was mit Zauberei zu tun hat, fasziniert und wird tatsächlich auch Zauberkünstlerin. Allerdings ist ihr Leben nicht immer sehr glücklich. Daniel wird Arzt bei der Army und lässt sich auf eine Sache ein, die ich so gar nicht erwartet hätte. Und Varya, die älteste der Geschwister, lebt komplett zurückgezogen und widmet ihr Leben der Altersforschung. Dies tut sie auf eine ziemlich spezielle Weise, die mich wirklich sehr sprachlos gemacht hat.

Alle vier sind tolle Charaktere und das Schicksal jedes einzelnen der Geschwister hat mich zutiefst berührt. Oft hätte ich ihnen gerne meine Meinung gesagt oder einen Rat gegeben, denn das Verfolgen ihrer Leben hat mich nicht nur einmal sehr hilflos gemacht und gerne hätte ich hin und wieder eingegriffen.

Wie würdest du leben, wenn du wüsstest, an welchem Tag du stirbst?

Beim Lesen des Klappentextes hatte ich so gar keine Vorstellung, was mich in diesem Buch erwarten würde. Irgendwie hatte ich alles und auch nichts erwartet, aber dann kam doch wieder alles ganz anders. Ich habe es sehr genossen, in dieses Buch abzutauchen, denn es war so unglaublich spannend, in das Leben der vier Geschwister zu versinken, dass ich am liebsten noch ganz lange so weitergelesen hätte. Die Frage kann ich für mich immer noch nicht beantworten, aber ich denke, das Buch wird mich noch eine ganze Weile beschäftigen und schon alleine deswegen ist es für mich etwas ganz Besonderes. 

Mein Fazit:

"Die Unsterblichen" von Chloe Benjamin ist eine unglaublich schöne Geschichte über das Leben mit all seinen Facetten. Sie lässt mich nachdenklich, aber auch glücklich zurück, denn ich hatte ganz besondere Lesestunden und kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

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225 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 102 Rezensionen

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Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

Jessica Fellowes , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 04.09.2018
ISBN 9783866124523
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

London 1920: Die 19-jährige Louisa lebt in sehr einfachen Verhältnissen ein nicht gerade glückliches Leben. Als sie sich bei der glamourösen Familie Mitford als Anstandsdame bewirbt und die Stelle auch tatsächlich bekommt, ist Louisa mehr als glücklich. Schnell lebt sie sich dort ein und wird eine wichtige Vertraute für die sechs Töchter der Mitfords. Besonders viel Zeit verbringt sie mit der 17-jährigen Nancy, die sehr intelligent und abenteuerlustig ist. Als die Krankenschwester Florence Nightingale Shore ermordet wird, beginnen Louisa und Nancy gemeinsam zu ermitteln und sind bald einigen Geheimnissen auf der Spur.

Meine Meinung: 

Ein sehr stimmiges Buchcover

Das Buchcover gefällt mir unheimlich gut, denn es passt einfach perfekt zur Geschichte des Buches. Wenn ich das Buchcover betrachte bin ich sofort wieder mitten in der Geschichte und bei Louisa, Nancy und Guy.

Ein spannender und kurzweiliger Schreibstil  

Der Schreibstil von Jessica Fellowes hat mir sehr gut gefallen, denn er ist flüssig und spannend. Ich mochte es sehr, dass die Geschichte nicht aus der Ich-Perspektive, sondern aus der Sicht einer 3. Person erzählt ist. Somit hatte ich immer einen tollen Einblick in die Geschehnisse und die verschiedenen Charaktere. Auch haben mir die relativ kurzen Kapitel sehr gut gefallen, denn sie verleiten zum ewigen Weiterlesen. 

Sympathische und geheimnisvolle Charaktere 

Louisa habe ich sofort gemocht. Nach dem Tod ihres Vaters lebt sie mit ihrer Mutter und ihrem Onkel, der sich bei den beiden eingenistet hat, zusammen. Er ist kein besonders angenehmer Mensch und macht Louisa das Leben wirklich schwer. Auch war es für Louisa alles andere als leicht, die Stelle bei den Mitfords zu bekommen, denn es wurden ihr einige Steine in den Weg gelegt. Umso mehr habe ich mich für sie gefreut, als es tatsächlich geklappt hat. 

Auch Nancy habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen, denn sie ist mit ihrer Begeisterungsfähigkeit und ihrer Neugier wirklich sehr ansteckend. Auch hat sie Louisa sehr gut getan und umgekehrt war das wohl genauso. Ich musste oft über Nancys Art schmunzeln und fühlte mich von ihr einfach perfekt unterhalten.

Mein absoluter Lieblingscharakter war allerdings in diesem Buch der Bahnpolizist Guy. Auch er hat es nicht immer leicht und wird des Öfteren von seiner Familie, aber auch von seinen Kollegen, nicht ernst genommen. Dennoch gibt er nicht auf und versucht sich durchzusetzen. Ich mochte seine etwas unbeholfene Art sehr gerne und hatte wirklich unglaublich viel Spaß mit ihm.

Darüber hinaus habe ich aber noch einige andere geheimnisvolle und auch undurchsichtige Charaktere in diesem Buch kennenlernen dürfen. Nicht jeden habe ich gemocht und nicht jeder war wirklich so wie er auf den ersten Blick zu sein schien. Das hat das Lesen sehr spannend gemacht!

Nicht alles ist so wie es scheint

Besonders haben mir in diesem Buch die Briefe gefallen, die Florence Nightingale Shore aus dem Krieg geschrieben hat. Diese Briefe haben einen erheblichen Teil dazu beigetragen, die Geschichte und die Sachverhalte nach und nach näher zu erkennen und aufzudecken. Ich habe immer wieder dem nächsten Brief entgegengefiebert und war danach dann etwas schlauer oder habe in eine andere Richtung gedacht. Bis zum Schluss habe ich mitgerätselt und bin immer wieder überrascht worden. Oft hatte ich das Gefühl, nun alles zu wissen, um dann festzustellen, dass ich mal wieder komplett auf dem Holzweg war. Ein absolut tolles Leseerlebnis!

Mein Fazit:

"Die Schwestern von Mitford Manor: Unter Verdacht" von Jessica Fellowes ist eine spannende Reise ins historische England. Ich habe mit Begeisterung und ganz viel Spaß die Ermittlungen von Louisa, Nancy und Guy mitverfolgt und die Charaktere immer mehr in mein Herz geschlossen. Bis zum Schluss war ich auf die Auflösung gespannt und daher kann es von mir nur eine absolute Leseempfehlung geben. 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Tod am Taj Mahal

Manuel Vermeer
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei KBV, 13.08.2018
ISBN 9783954414314
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Als die deutsche Ingenieurin Cora Remy gerade beruflich in Nepal ist, erhält sie von ihrem Freund Ganesh einen Anruf. Er bittet sie, ihn besuchen zu kommen. Natürlich macht sie sich auf den Weg zu ihm, denn er klingt sehr geheimnisvoll. Doch als Cora in Indien ankommt, ist Ganesh spurlos verschwunden. Was ist mit ihm geschehen? Scheinbar hat er eine heiße Spur verfolgt. Ob es etwas mit der indischen Sandmafia zu tun hat? Cora macht sich sofort auf die Suche nach ihrem Freund. Diese Suche führt sie quer durch Indien bis nach Mumbai und stellt sich als lebensgefährlich - auch für Cora - heraus.

Meine Meinung: 

Ein sehr schönes und stimmiges Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr, denn es spiegelt ganz wunderbar die Schönheit Indiens wieder, über die ich im Buch einiges erfahren habe. Beim Betrachten des Buchcovers bin ich sofort wieder mit Cora und Ganesh mitten im Buch und hätte nichts dagegen, noch ein wenig Zeit dort zu verbringen.

Ein spannender Schreibstil  

Der Schreibstil von Manuel Vermeer hat mir sofort mehr als gut gefallen, denn er ist locker-flockig und doch sehr spannend. Ich hatte keinerlei Probleme, in die Handlung des Buches abzutauchen und musste mich des Öfteren wirklich zwingen, das Buch aus der Hand zu legen. Besonders, wenn es am Ende eines Kapitels einen kleinen, spannenden Hinweis auf den weiteren Verlauf der Handlung gab. Auch hat mir gut gefallen, dass das Buch nicht nur aus Coras Sicht, sondern aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben ist. So bleibt es immer spannend und die einzelnen Charaktere können besser verstanden werden.

Interessante und oft undurchsichtige Charaktere 

Cora hat mir von Beginn an unglaublich gut gefallen. Sie ist eine unerschrockene und wirklich clevere Frau, die sich fast immer zu helfen weiß. Nicht nur einmal hat sie mich im Laufe des Buches komplett überrascht und absolut begeistert. Während ihrer Suche nach Ganesh lernt sie viele unterschiedliche Menschen kennen, die ihr oft - aber nicht immer - hilfreich sind.

Auch Ganesh habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Auch er ist ein mutiger und sehr unterhaltsamer Protagonist, den ich gerne in einem der anderen Bände wiedertreffen möchte.

Besonders gut hat mir allerdings gefallen, dass das Buch voller undurchsichtiger Charaktere ist. Oft habe ich mich gefragt, ob es eine gute Idee ist, wenn Cora sich auf diese oder jene Person einlässt bzw. anvertraut. Nicht immer ging es gut und einmal bin ich komplett überrascht worden. Diese erzeugte Spannung hat das Lesen für mich zu einer besonderen Freude gemacht, die bis zum Ende des Buches angehalten hat. Denn es gab so manche Überraschung und Wendung zu verdauen.

Eine spannende Reise durch das exotische Indien

Cora lernt auf ihrer Suche nach Ganesh viele unterschiedliche Inder kennen und erfährt viel über die Geschichte und Kultur Indiens. Mir hat dieser Umstand sehr gefallen, denn ich habe ganz nebenbei unglaubliche viele interessante Dinge über Indien erfahren und es absolut genossen, in dieses wunderschöne und exotische Land abtauchen zu können. Auch die Landschaftsbeschreibungen waren unglaublich anschaulich, so dass ich manchmal wirklich das Gefühl hatte, in eine andere Welt abzutauchen.

Mein Fazit:

"Tod am Taj Mahal" von Manuel Vermeer ist eine atemberaubende und überaus interessante Lesereise nach Indien, die mich absolut begeistert hat. Ich habe die sympathische Cora Remy sehr gerne bei ihrer spannenden Reise quer durch das Land begleitet und war bis zum Schluss im Bann des Buches. Für mich wird es sicherlich nicht das letzte Abenteuer sein, das ich mit Cora erlebt habe und daher gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

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309 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss

Kelly Moran , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.09.2018
ISBN 9783499275395
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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393 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 140 Rezensionen

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Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit

Rose Snow
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 21.08.2018
ISBN 9783473401697
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:


June beschließt, ihr Abschlussjahr bei ihrem Onkel in England zu verbringen. Doch vor Ort erwartet sie nicht das kleine gemütliche Cottage, auf das sie sich so gefreut hat, sondern ein riesiges Herrenhaus. Auch mit ihren Cousins Blake und Preston hat sie nicht gerechnet. Die beiden Brüder sind überaus attraktiv und üben eine magische Anziehungskraft auf sie aus. Allerdings geschehen in deren Gegenwart rätselhafte Dinge und schon bald stellt June fest, dass eine besondere Gabe in ihr erwacht.

Meine Meinung: 

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr, denn es lässt mich sofort in die Geschichte des Buches abtauchen. Besonders die herumwirbelnden Kristallsplitter haben es mir angetan, denn sie spielen eine wichtige Rolle im Buch. Aber auch das abgebildete Herrenhaus und die wunderschöne Landschaft habe ich genauso während des Lesens im Kopf gehabt. Für mich ist das Buchcover einfach wunderschön und perfekt gewählt.

Ein leicht zu lesender Schreibstil  

Der Schreibstil von Rose Snow ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Ich hatte keine großen Probleme, in der Geschichte anzukommen. Ganz besonders haben mir die Landschaftsbeschreibungen gefallen, denn sie haben mich wirklich nach England entführt. Ich hatte alles bildlich vor Augen und wäre sehr gerne selbst inmitten dieser wunderschönen Orte gewesen. 

Leider fehlte mir an vielen Stellen etwas die Spannung oder das Gefühl, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Es gab häufig Wiederholungen und daher hatte ich dann das Gefühl, in der Geschichte nicht wirklich weiterzukommen. Dieser Eindruck hat sich leider bis zum Schluss durchgezogen, auch wenn die Handlung im letzten Drittel doch an Spannung gewonnen hat und ich nun schon irgendwie neugierig auf den zweiten Teil geworden bin. 

Etwas blasse Charaktere 

June lebt in Deutschland und sucht nach einer zerbrochenen Liebe nach einem Neubeginn. Daher beschließt sie auch, ihr Abschlussjahr bei ihrem Onkel in England zu verbringen. Ihre Ankunft in England und auch an der neuen Schule habe ich gespannt mitverfolgt. Sie lernt schnell zwei sehr liebe Menschen kennen: Lilly und Grayson. Diese beiden neuen Mitschüler helfen ihr in ihren ersten Tagen in der neuen Umgebung sehr und werden schnell gute Freunde für June. Vor allem Grayson ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen und hat mir durch seine besondere Art oft ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. June allerdings ist mir immer etwas unsympathisch geblieben. So wirklich konnte ich mich leider für sie nicht erwärmen, dafür war mir ihre Art einfach zu speziell und ihr Handeln oft zu eigenartig. 

Auch Preston konnte mich nicht wirklich in seinen Bann ziehen. Er war mir zu selbstverliebt und überheblich. Blake hingegen konnte mich mehr begeistern. Er ist ein sehr undurchsichtiger Charakter, der ziemlich schroff rüberkommt. Dennoch war mir immer klar, dass er einen viel weicheren Kern in sich hat, als er jemals zugeben würde. Die Vergangenheit der beiden Brüder ist sehr spannend und voller Geheimnisse. Allerdings habe ich auch in diesem Handlungsstrang ein paar Längen empfunden, was ich sehr schade fand. Die Differenzen der Brüder waren mir oft zu ausführlich dargestellt, ohne dass die Geschichte dadurch einen Fortschritt machte.

Eine spannende Reise in die Vergangenheit

June begibt sich mit ihrer Reise nach England auch auf eine spannende Reise in die Vergangenheit. Denn es gibt viele Geheimnisse aufzudecken, von denen sie bei ihrer Ankunft gar nicht wusste, dass es sie gibt. Diesen Umstand fand ich sehr spannend, denn nach und nach erfährt der Leser auch etwas über das Verhältnis von Junes Eltern zu ihrem Onkel und taucht natürlich auch in die alten Legenden rund um das geheimnisvolle Anwesen "Green Manor" ab. Diese Erzählungen sind überaus spannend und auch das Erwachen von Junes besonderer Gabe war sehr aufregend mitzuerleben. Auch nach Beendigung dieses ersten Teils sind diese Geheimnisse natürlich noch lange nicht aufgedeckt und daher bleibt es spannend, wie es in den nächsten beiden Teilen wohl weitergehen wird. Auch wenn mich dieser erste Teil nicht komplett begeistern konnte, werde ich wohl wieder dabei sein. 

Mein Fazit:

"Ein Augenblick für immer: Das erste Buch der Lügenwahrheit" von Rose Snow ist der Auftakt einer neuen Romantasy-Trilogie, der viele Geheimnisse verbirgt und neugierig auf den Fortgang der Geschichte macht. Allerdings fehlte mir an einigen Stellen der Spannungsbogen und auch die integrierte Liebesgeschichte konnte mich nicht so wirklich überzeugen. Daher gibt es von mir nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.

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686 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 277 Rezensionen

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Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick

Kelly Moran , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.09.2018
ISBN 9783499275388
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Avery Stowe ist frisch geschieden und zieht mit ihrer autistischen Tochter Hailey nach Redwood, einem idyllischen Städtchen in Oregon. Hier sucht sie nach Ruhe und einem Neuanfang. Doch schon bald trifft sie auf den mehr als attraktiven Tierarzt Cade O'Grady. Allerdings passte eine neue Liebe nicht in ihren Plan für einen Neubeginn und so versucht Avery, sich den Tierarzt ganz schnell wieder aus dem Kopf zu schlagen. Doch da haben die Bewohner des kleinen Städtchens Redwood auch noch ein Wörtchen mitzureden und die sehen die Sache völlig anders ...

Meine Meinung: 

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover könnte nicht treffender ausgewählt sein. Es beinhaltet alles, was ich im Buch getroffen und erfahren habe und vermittelt für mich Redwood genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Dass auf dem Buchcover die Bilder in Fotoform abgebildet sind, finde ich einfach genial, denn auch die Fotos, die in Redwood auf Pinterest hochgeladen werden, sind für den Fortgang der Geschichte nicht ganz unwichtig. Daher bin ich absolut begeistert von diesem Buchcover!!!

Ein ganz besonderer Schreibstil  

Der Schreibstil von Kelly Moran ist einfach unglaublich schön und für mich auf eine ganz besondere Art einzigartig. Denn er hat mir förmlich erlaubt, in die Gedanken von Avery und Cade abzutauchen und das ist oft sehr unterhaltsam gewesen. Ich habe nicht nur einmal laut losgeprustet während des Lesens und ganz ehrlich: Ich hätte Ewigkeiten so weiterlesen können. Es ist halt auch immer etwas los in diesem kleine wundervollen Städtchen. Auch die Geschichten, die in der Tierklinik, die Cade gemeinsam mit seinen Brüdern Flynn und Drake führt, passieren, haben mich mehr als nur unterhalten. Es gibt viele kleine Details, die ich einfach ganz wunderbar fand und mich sicherlich irgendwann noch einmal zu diesem Buch greifen lassen werden.

Ganz besondere Charaktere 

Avery ist eine sehr starke Frau, die es in ihrer Ehe alles andere als leicht gehabt hat. Ihr Exmann ist ein absoluter Widerling und hat sie von ihrer Umwelt sehr isoliert. Darüber hinaus ist es auch nicht leicht für sie, ihre autistische Tochter immer und überall erklären zu müssen. Als sie nach Redwood kommt, erfährt sie viel Freundlichkeit und kann endlich ihr verloren gegangenes Selbstbewusstsein wieder hervorholen. Ich hatte viel Freude dabei, Avery bei ihrer Verwandlung zuzusehen und habe oft sehr mit ihr gefühlt.

Aber auch Cade ist mir sofort sympathisch gewesen, denn er ist ein sehr engagierter Tierarzt und kümmert sich rührend um seine kleinen und großen Patienten. Natürlich ist er überaus attraktiv und genießt in Redwood ein großes Ansehen beim weiblichen Geschlecht. Doch ist er wirklich nur auf ein kurzes Abenteuer aus? Oder liegen die Dinge bei ihm ganz anders als zuerst erwartet? Mir hat es viel Spaß gemacht, ihn näher kennenzulernen und dabei zuzusehen, wie er sich Avery nähert. Sein Umgang mit der kleinen Hailey hat mich oft zutiefst berührt.

Aber nicht nur Avery und Cade sind klasse. Eigentlich wimmelt Redwood nur so vor toller und einzigartiger Persönlichkeiten. Und jeder hat eine kleine Geschichte zu erzählen. Ich freue mich sehr, dass "Redwood Love: Es beginnt mit einem Blick" der erste Teil der Redwood-Trilogie ist, denn ich bin unglaublich neugierig darauf, auch die Geschichten von Flynn und Drake - Cades Brüder - zu erfahren.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte

Natürlich ist der Fortgang der Geschichte relativ vorhersehbar und zu Beginn des Buches dachte ich fast, dass mich das Buch nicht so wirklich fesseln würde. Doch nach den ersten gelesenen Seiten war ich vom Gegenteil überzeugt. Natürlich ist es in erster Linie eine Liebesgeschichte, aber es wird so viel Interessantes und auch Unglaubliches über die verschiedenen Protagonisten ans Licht befördert, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte, zu lesen. Ich habe mich in Redwood so unglaublich wohl gefühlt, dass ich gerne noch eine Zeit dort geblieben wäre. Die Bewohner sind unglaublich toll, denn in diesem kleinen Städtchen weiß jeder alles über den anderen. Und wenn man doch mal etwas verpasst, kann es auf dem Redwood-Twitteraccount nachgelesen werden. Ich liebe dieses Buch und werden schon ganz bald wieder nach Redwood reisen und in Flynns Geschichte abtauchen.

Mein Fazit:

"Redwood Love: Es beginnt mit einem Blick" von Kelly Moran ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die unglaublich unterhaltsam und sehr liebevoll erzählt ist. Sie ist voller besonderer Charaktere und kleiner Momente, die ich allesamt sehr genossen habe. Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen mit dem Hinweis: "Vorsicht Suchtgefahr!!!"

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The Crown's Game

Evelyn Skye , Friederike Levin
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 15.08.2018
ISBN 9783407749482
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Vika und Nikolai sind beide talentierte Magier, von denen es in Russland keine weiteren gibt. Auch sind sie große Konkurrenten, denn nur einer von ihnen kann der neue Magier des Zaren werden. Im "Spiel der Krone" treten Vika und Nikolai gegeneinander an und kommen sich in dessen Verlauf gefährlich nahe. Doch beiden ist klar, dass am Ende des Spiels der Verlierer sterben muss. Oder kann ihre Liebe den Verlauf des Spiels verändern und beide retten?

Meine Meinung: 

Ein absolut geniales Buchcover

Schon beim ersten Blick auf das Buchcover war ich absolut fasziniert. Es strahlt eine magische Anziehungskraft auf mich aus und lässt mich sofort wieder im Spiel der Krone versinken. Es ist absolut perfekt zum Inhalt des Buches ausgewählt und würde mich im Buchladen sofort auf sich aufmerksam machen. 

Ein packender Schreibstil  

Der Schreibstil von Evelyn Skye hat mich schon auf den ersten Seiten sehr begeistert und ohne Probleme in die magische Geschichte abtauchen lassen. Schon nach der Vorstellung von Vika und Nikolai und einer kurzen Erklärung des Spiels der Krone war mir klar, dass auf mich eine emotionale Zeit warten wird. Denn ich wollte mich schon zu diesem Zeitpunkt weder von Vika noch von Nikolai trennen müssen. 

Auch haben mir die Beschreibungen Russlands und der magisch erschaffenen Werke unheimlich gut gefallen, denn ich hatte alles klar vor Augen. Oft hatte ich das Gefühl, einem der Magier über die Schulter zu blicken und mitten im Geschehen zu sein. 

Auch gibt es natürlich einige Überraschungen, denn erst mit fortschreitender Lektüre wird das ganze Ausmaß des Spiels der Krone offensichtlich. Auch kommt die eine oder andere Verstrickung hinzu, die das Geschehen natürlich nicht gerade vereinfacht. Und auch die Liebesgeschichte, die sich in diesem Buch verbirgt, ist einfach wunderbar.

Ausdrucksstarke Charaktere 

Wie schon erwähnt, habe ich sowohl Vika als auch Nikolai von Beginn an sehr gemocht. Vika ist mutig und nicht auf den Mund gefallen, was mir sofort gefallen und oft imponiert hat. Nikolai hat ein unglaublich sanftes Wesen, mit dem er sich sofort in mein Herz geschlichen hat. 

Aber auch mit dem Thronfolger Pascha hatte ich viele schöne Lesestunden und auch Sergej, Ludmila und Renata möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, denn sie sind außergewöhnliche Charaktere, die jeder Leser kennenlernen sollte!

Eine wunderbare Mischung

Dieses Buch ist eine wunderbare Mischung aus magischen Elementen, Spannung und einer wundervollen leise erzählten Liebesgeschichte, die ganz ohne Kitsch auskommt, dafür aber einfach wunderschön ist. Ich hatte eigentlich mit viel mehr Aktion und Kämpfen gerechnet, nachdem ich den Klappentext des Buches gelesen habe. Allerdings hat mir dieser Verlauf des Buches viel besser gefallen und für viele spannungs- und emotionsgeladene Lesestunden bei mir gesorgt. Auch die eingebauten Verstrickungen jeglicher Art haben das Lesen sehr kurzweilig gemacht. Ich bin absolut begeistert!

Mein Fazit:

"The Crown's Game" von Evelyn Skye ist ein fantastisches Abenteuer, das voller Magie, Spannung und einer perfekten Portion Liebe ist. Die Charaktere waren einfach unglaublich toll und für mich das Sahnehäubchen des Buches. Ich habe jede gelesenen Minute genossen und möchte das Buch unbedingt weiterempfehlen.

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40 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Late Summer Hope: Highland Gentleman

Jo Berger
E-Buch Text: 281 Seiten
Erschienen bei Independently published, 25.08.2018
ISBN B07GV49D4M
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Calan McGrant ist ein attraktiver Herzensbrecher, dem die Frauen zu Füßen liegen. Darüber hinaus ist er als Earl of Chesire sehr vermögend und lebt in einem traumhaften Landhaus. Auch Annie Fairfield, die neben ihrer Tätigkeit als Redakteurin eine sexy Poledancerin ist, hat wenig Probleme, sich einen Mann zu angeln. Als sich Annie und Calan zufällig in ihrer Redaktion treffen, sind beide wenig begeistert von einander. Zu allem Überfluss begegnen sie sich kurze Zeit später auf der Märchenhochzeit von Annies Kollegin Sarah in den schottischen Highlands wieder und es dauert nicht lange bis so richtig die Fetzen fliegen. Doch trotz der Streitigkeiten bekommen sie sich gegenseitig nicht aus dem Kopf und begegnen sich dummerweise immer wieder ...

Meine Meinung: 

Ich liebe die Bücher von Jo Berger, da sie so wunderbar unterhaltsam sind. Sie stecken voller Romantik, aber es gibt auch immer jede Menge zu schmunzeln. Auch dieses Buch hat mir wieder wunderbare Lesestunden bereitet!

Ein passendes Buchcover

Wenn ich auf das Buchcover blicke, sehe ich Annie und Calan und bin sofort wieder mitten in der Geschichte. Ich mag das Cover sehr und finde es für die Liebesgeschichte perfekt gewählt.

Ein unvergleichlicher Schreibstil  

Ach, ich mag Jo Bergers Schreibstil einfach unglaublich gerne. Es gibt immer jede Menge zu lachen, schmunzeln, grinsen, aber auch jede Menge romantische Begegnungen. Ich habe diesen Schreibstil wieder sehr genossen, denn ich hatte oft das Gefühl, mitten in den Gedanken von Annie und Calan zu stecken. Und das war - gerade bei Annie - oft überaus erheiternd.

Auch die Landschaftsbeschreibungen haben mich wieder in eine andere Welt entführt. Es war wunderbar, Zeit in einem Luxushotel - noch dazu, wenn dort gerade eine absolute Märchenhochzeit gefeiert wird - zu verbringen. Auch den Landsitz von Calan konnte ich mir lebhaft vorstellen und vor allem die Bootstour, die Annie unternimmt, war unglaublich beschrieben. Ich kann nur jedem Leser raten, in diese Welt abzutauchen. Dort ist jede Menge los!

Zwei sehr unterhaltsame Charaktere 

Annie ist ein sehr interessanter Charakter, denn sie umfasst viele Facetten. Auf den ersten Blick ist sie die Frau, die anderen Frauen schon bei ihrem Anblick auf die Nerven geht. Denn sie läuft in aufreizender Kleidung durch die Gegend und benimmt sich auch genauso wie sie sich kleidet. Doch natürlich ist das nur der erste Eindruck. Denn eigentlich ist Annie ein Mensch mit einem sehr guten und vor allem großen Herz, was sie schon alleine durch ihre Hilfe, die sie immer wieder ihrer Schwester Mella anbietet, beweist. Mir hat es sehr gut gefallen, Annie dabei zuzusehen, wie sie sich plötzlich mit anderen Augen sieht und auch ein wenig verändert. Zum Glück verändert sich nicht ihre große Klappe, die ich unglaublich mag :-)

Calan hingegen ist der typische reiche, attraktive Schnösel, der alle Frauen haben könnte. Eigentlich macht er sich um die Frauen auch nicht allzu viele Gedanken, denn sie sind ja sowieso da. Nur Annie stellt sich irgendwie an, was ihn doch sehr verwundert. Außerdem ist Annie ja auch gar nicht sein Typ, aber irgendwie ja doch, oder? Annie ruft auf jeden Fall viele Reaktionen in ihm hervor. Aber natürlich geschieht dies umgekehrt bei Annie genauso, wenn sie Calan sieht oder an ihn denkt. Mir haben die Schlagabtäusche zwischen den beiden Protagonisten unglaublich gut gefallen und ich hatte viel Freude beim Lesen.

Aber nicht nur die beiden Charaktere haben mich begeistert. Es gab viele andere Persönlichkeiten, die mich genauso glücklich gemacht haben während des Lesens. Allen voran der Butler Andrew, der eine absolut unvergleichliche Art hat und mich mit seinen Sprüchen wirklich begeistert hat. Auch Calans Mutter habe ich schnell in mein Herz geschlossen oder Annies Schwester Mella.

Ihr merkt also schon: Es gibt viel zu entdecken!!!

"Das Herz weiß immer mehr als der Kopf, weil es nicht nachdenkt und nicht verurteilt."

Dieses Zitat von Seite 158 hat mich sehr berührt, denn es passt perfekt zu dieser wunderschönen Liebesgeschichte. Oft ist es einfach besser, den Kopf einmal abzuschalten und das Herz machen zu lassen, oder?

Mein Fazit:

"Late Summer Hope: Highland Gentleman" von Jo Berger ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die mir mit ihrem locker-flockigen Schreibstil und ihren tollen Charakteren romantische, sehr unterhaltsame, aber auch spannende Lesestunden beschert hat. Ich habe jede einzelne sehr genossen und spreche eine absolute Leseempfehlung aus.

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266 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 138 Rezensionen

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Das rote Adressbuch

Sofia Lundberg , Kerstin Schöps
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442314997
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Zu ihrem 10. Geburtstag bekommt Doris von ihrem Vater ein ganz besonderes Geschenk. Er schenkt ihr ein rotes Adressbuch, in dem sie alle Menschen festhalten soll, denen sie im Laufe ihres Lebens begegnet, damit sie sie nicht vergisst. Für Doris wird dieses Buch zu einem wichtigen Lebensbegleiter. Eines Tages beginnt sie, mit Hilfe dieser Einträge ihre Lebensgeschichte niederzuschreiben. So blickt sie noch einmal zurück auf ein langes und bewegtes Leben, das sie zuerst von Stockholm wegführt, aber über Paris, New York und England dann wieder nach Schweden zurückkehren lässt. Auch der Mann, den sie geliebt, dann aber verloren, jedoch nie vergessen hat, spielt bei dieser Reise eine große Rolle.

Meine Meinung: 

Ein schönes und überaus passendes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr, denn es lässt mich tatsächlich sofort an ein kleines Adressbüchlein denken, das besondere Namen sammelt. Ich mag die Farbkombination von dem leuchtenden Rot und dem unauffälligeren Grau. Auch wirkt es auf mich nostalgisch, was wiederum wunderbar zur Geschichte des Buches passt. Für mich ist das Buchcover perfekt gewählt und würde im Buchladen sofort meine Aufmerksamkeit erhalten.

Ein ruhiger, aber dennoch fesselnder Schreibstil  

Der Schreibstil von Sofia Lundberg hat mich sofort gepackt. Er ist zwar überaus angenehm und fast ruhig vor sich hinplätschernd, aber dennoch voller Spannung und Geheimnisse. Das Buch erzählt abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit, was mir sehr gut gefallen hat. Ich kann wirklich nicht sagen, welcher Handlungsstrang mir da mehr gefallen hat, denn beide sind einfach wunderschön und sehr berührend.

Berührende Charaktere 

Mich hat Doris von der ersten Seite an sehr berührt. Denn sie ist eine 96-jährige Frau, die mittlerweile fast alle ihre Verwandten und Bekannten überlebt hat. Sie lebt dennoch noch alleine in einer Wohnung, wo sie von einer Pflegerin täglich versorgt wird. Außer ihrer Großnichte Jenny, mit der sie regelmäßig über Skype spricht, hat sie niemanden mehr und ist daher sehr einsam. Beim Niederschreiben ihrer Lebensgeschichte trifft der Leser auf viele unterschiedliche Charaktere, die stellenweise unglaublich interessant, manche aber auch sehr grausam sind. Von vielen hätte ich gerne noch mehr erfahren, bei manchen war ich froh, wenn die Erzählung vorüber war, denn es waren keine schönen Begegnungen in Doris Leben. Mir hat es sehr gefallen, das Leben von Doris so hautnah miterleben und auch so viele verschiedene Emotionen dabei empfinden zu können, dass ich gerne immer weitergelesen hätte. Denn es gibt so viel zu entdecken, dass es nie langweilig wird. Vor allem die tragische Liebesgeschichte mit Allan, den sie ihr ganzes Leben geliebt hat, hat mich mehr als berührt. Mehr werde ich über diesen Teil aber nicht berichten, denn ich finde, dass jeder Leser diese Geschichte selbst ergründen sollte.

Aber nicht nur Doris habe ich sofort in mein Herz geschlossen, sondern auch ihre Großnichte Jenny. Welch enge Bindung die beiden Frauen verbindet, kommt erst ganz langsam ans Licht und war für mich sehr spannend zu entdecken. Dennoch habe ich von Anfang an gemerkt, dass die beiden sehr eng verbunden sind und sich gegenseitig sehr lieben. Umso schöner waren die Momente, die sie gemeinsam erlebt haben und die mich als Leserin emotional komplett aus der Bahn geworfen haben.

Aber wie schon oben erwähnt, gibt es nicht nur Doris und Jenny, sondern noch ganz viele andere Charaktere, die es absolut wert sind, vom Leser entdeckt zu werden. Sei es Allan, Gösta oder auch Agnes. Und das sind nur ein paar davon ...

"Ich wünsche dir von allem genug. Genug Sonne, die Licht in deine Tage bringt, genug Regen, damit du die Sonne schätzen kannst, genug Glück, das deine Seele stärkt, genug Schmerz, damit du auch die kleinen Freuden des Lebens genießen kannst, und genug Begegnungen, damit du die Abschiede besser verkraftest."

Dieses Zitat, das ich das erste Mal auf Seite 46 gefunden habe, ist unglaublich schön und beinhaltet alles, was man für ein glückliches Leben benötigt. Es passt perfekt zu Doris Lebensgeschichte, die wirklich von allem etwas hatte und wird sicherlich auch zu der Lebensgeschichte jedes Lesers passen, denn das Leben ist nicht immer voller Sonnenschein, sondern beinhaltet auch viele Regentage ...

Mein Fazit:

"Das rote Adressbuch" von Sofia Lundberg erzählt eine wunderschöne Lebensgeschichte, die mich zutiefst berührt und an sich gefesselt hat. Doris und auch Jenny werden mich noch eine ganze Weile in meinen Gedanken begleiten. Ich hatte unglaubliche Lesestunden und werde dem Buch einen besonderen Platz in meinem Bücherregal geben. Natürlich gibt es eine absolute und nachdrückliche Leseempfehlung von mir!!!

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Jene Tage in St. Germain

Annette Hennig
E-Buch Text: 183 Seiten
Erschienen bei null, 01.03.2018
ISBN B079V4VL3X
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Marie-Luise Schneider, kurz Malu, lebt in Leipzig und ist eine junge begabte Goldschmiedin. Ihr größter Traum ist es, einmal nach Paris zu reisen und dort Kontakte in der Künstlerszene zu knüpfen. Diesen Traum erfüllt sie sich 1955. Doch schon an ihrem ersten Abend in Paris lernt sie den attraktiven Sébastien kennen und ist sofort bis über beide Ohren in ihn verliebt. Auch Sébastien fühlt sich zu der jungen Deutschen hingezogen und so verbringen die beiden wunderschöne Tage und Nächte miteinander. Doch Sébastien hütet ein Geheimnis, das Malus Leben komplett verändern wird ...

Meine Meinung: 

Das Buch hat eine geheimnisvolle Reise nach Paris versprochen und somit war ich sofort Feuer und Flamme. Und ich bin nicht enttäuscht worden, denn es gab viel zu entdecken und nicht jedes Geheimnis ist am Ende des Buches gelöst, was mich sehr neugierig auf den 2. Teil macht.

Ein stimmungsvolles Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr, denn es nimmt mich sofort mit nach Paris. Es gibt einen kleinen Einblick auf wunderbare Sehenswürdigkeiten, die auch Malu im Buch besucht. Für mich ist das Buchcover absolut passend zum Buch und daher perfekt gewählt.

Ein wunderbarer Schreibstil  

Der Schreibstil von Annette Hennig ist wunderbar flüssig und hat mich sofort mit in die Geschichte genommen. Das Buch erzählt auf zwei Handlungsebenen: Einmal wird im Jahre 1955 die Geschichte von Malu und ihrer Reise nach Paris erzählt. Dieser Teil hat mir unglaublich gut gefallen, denn er ist auf der einen Seite sehr einfühlsam erzählt und auf der anderen Seite auch überaus spannend, weil der Leser nicht alles sofort erfährt.

Denn der Handlungsstrang wird immer wieder durch die 2. Handlungsebene, die im Jahre 2013 spielt und sich mit Lara, Malus Enkeltochter befasst, unterbrochen. Diese ist Reisekauffrau und freut sich ungemein auf eine Busreise nach Paris, die sie leiten soll. Als ihre Großmutter Malu eher abweisend auf das Thema Paris reagiert, ahnt sie sofort, dass es ein Geheimnis in der Vergangenheit ihrer Großmutter gibt und setzt alles daran, es zu lüften.

Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass der Klappentext nicht schon die ganze Handlung des Buches beinhaltet, denn dann wären meine Lesestunden noch viel spannender gewesen. Das ist aber schon mein einzigster Kritikpunkt, denn auch mit dem Wissen des Klappentextes hatte ich sehr abwechslungsreiche Lesestunden, die ich sehr genossen habe.

Liebenswerte, geheimnisvolle Charaktere 

Malu habe ich sofort in mein Herz geschlossen, denn sie ist einfach herzerfrischend und voller Lebenslust. Als sie auf Sébastien trifft, glaubt sie, den Mann ihrer Träume entdeckt zu haben. Doch was dann genau mit ihr und Sébastien in Paris geschieht, erfährt der Leser nur ganz langsam. Es gab für mich viele berührende Momente und ich wäre gerne nicht nur einmal in das Buch gehüpft, um Malu vor einer Dummheit zu beschützen oder ihr beizustehen. Komplett verstanden habe ich ihr Handeln bis zum Ende nicht, aber ich denke, das ist auch so gewollt. Denn dieses Buch ist der 1. Teil und ich denke - oder hoffe -, dass im 2. Teil alles dann aufgelöst wird.

Aber auch Lara, Hanna, Valérie und Jean-Luc haben mich wunderbar unterhalten.

Sébastien hingegen konnte mich nicht so begeistern, denn er blieb für mich sehr undurchsichtig und ich konnte sein Handeln bis zum Schluss nicht so sehr verstehen. Ich bin sehr gespannt, ob ich im 2. Teil mehr über ihn und seine Beweggründe erfahren werde, denn mit dem jetzigen Wissen, bleibt er mir irgendwie unsympathisch. Aber gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen :-)

Eine Lesereise ins wunderschöne Paris

Annette Hennig hat mich mit ihrem Buch nach Paris entführt und ich habe es sehr genossen, dort mit Malu zu sein und all die Sehenswürdigkeiten mit ihr zu erleben. Nach Beendigung des Buches hätte ich nun große Lust, auch nach Paris zu reisen und all die schönen Dinge mit eigenen Augen zu betrachten. Ich danke der Autorin für dieses tolle Leseerlebnis!

Mein Fazit:

"Jene Tage in St. Germain" von Annette Hennig ist eine wunderbare Reise nach Paris, die voller berührender Momente und vieler Geheimnisse ist und mir sowohl emotionale als auch spannende Lesestunden bereitet hat. Ich werde wieder nach Paris reisen und kann daher nur eine klare Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen.

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66 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

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Pheromon - Sie sehen dich

Rainer Wekwerth , Thariot , Frauke Schneider
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505543
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Im Jahre 2018 stellt Jake Merdon fest, dass er ein Hunter und dazu berufen ist, die Welt vor den Aliens, die versuchen diese zu übernehmen, zu beschützen. Doch er ist auf der Flucht und hat keine Ahnung, wie es mit ihm weitergehen soll. 

Im Jahre 2118 erhält die Anwältin Giovanella Muscat von einem geheimnisvollen Klienten einen eigenartigen Auftrag: Sie soll Jake Merdon finden. Aber macht diese Suche wirklich Sinn, da der Gesuchte doch sicherlich schon lange tot ist? Dennoch lässt sich Giovanella darauf ein und gerät bald in einen Strudel unglaublicher Ereignisse ...

Meine Meinung: 

Schon Band 1 "Pheromon: Sie riechen dich" konnte mich absolut begeistern und hat mit einem furchtbaren Ende die Spannung auf den 2. Band sehr angeheizt. Ich war sehr gespannt, wie es mit Jake nun weitergehen wird und ob auch der 2. Band die Spannung halten würde. Ich bin absolut nicht enttäuscht worden.

Ein Buchcover mit Wiedererkennungswert

Ich mag das Buchcover sehr, denn es sticht sofort ins Auge. Die grellen Farben und der bunte Buchschnitt machen das Buch zu etwas sehr Auffälligem und das ist auch gut so. Denn jeder sollte in diesem spannenden Buch abtauchen!

Ein fesselnder Schreibstil in zwei Zeitebenen  

Das Buch knüpft unmittelbar an das Ende des 1. Buches an, was mir sehr gut gefallen hat. Es gibt zwar immer wieder ein paar kleine Gedächtnisstützen, die Ereignisse aus dem 1. Band auffrischen, dennoch würde ich jedem raten, unbedingt den 1. Band zuerst zu lesen.

Ich war sofort wieder mitten im Geschehen und hatte keine Probleme, im Buch abzutauchen. Es geht ja auch sofort rasant los. Jake trifft auf Skagen Miller, der im Buch auch eine wichtige Rolle übernehmen wird. Von diesem erfährt er Unglaubliches und muss die gehörten Dinge erstmal verdauen. Außerdem wird Jake gesucht und ist somit auf der Flucht. Wo er hin soll und wie es mit ihm weitergeht, ist absolut unklar. Ich fand diesen Handlungsstrang unglaublich spannend und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Aber auch der Handlungsstrang, der im Jahre 2118 spielt und mit Giovanella Muscat zu tun hat, hat mich absolut in Atem gehalten. Ihre Suche nach Jake Merdon ist voller Fragen und Geheimnisse, die zu ergründen sind. Ich habe mich sehr gerne mit ihr in dieses Abenteuer gestürzt und wurde am Ende des Buches mehrfach komplett überrascht.

Dadurch, dass abwechselnd im Jahre 2018 und 2118 erzählt wird, kommt eine unglaubliche Spannung auf und es fiel mir sehr, sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Dass die beiden Handlungsstränge von unterschiedlichen Autoren geschrieben wurden (nämlich 2018 von Rainer Wekwerth und 2118 von Thariot), wäre mir nicht aufgefallen. Ich finde dieses Detail aber unglaublich genial, denn für mich macht es das Buch zu etwas sehr Besonderem.

Unterschiedliche Charaktere, die mich alle überzeugen konnten 

Die Charaktere, die Rainer Wekwerth und Thariot für dieses Buch kreiert haben, konnten mich alle absolut überzeugen. Jeder einzelne Protagonist war etwas Besonderes und absolut einzigartig. Jake kannte ich ja schon aus dem 1. Band und mochte ihn nach wie vor sehr gerne. Daher habe ich auch komplett mit ihm mitgezittert und ihm ganz feste die Daumen gedrückt, dass er unentdeckt bleiben wird. 

Aber auch Skagen ist ein toller Kerl, der mich im Laufe des Buches des Öfteren begeistern konnte. Auch Hannah, Madison und Caleb konnten mich absolut überzeugen, von denen ich jetzt aber nicht allzu viel erzählen möchte, denn ich finde diese Protagonisten sollte jeder Leser selbst kennenlernen.

Bei Giovanella war ich mir lange uneinig, ob ich sie mag oder nicht. Irgendwie schwankte meine Sympathie mit jedem gelesenen Kapitel hin und her. Dieser Umstand hat mir sehr gefallen, denn so blieb es lange spannend und das Ende des Buches hat mich wirklich noch mal ganz schön viele Nerven gekostet. 

Toll finde ich, dass es auch Charaktere gibt, die mir nach Beendigung dieses 2. Bandes komplett schleierhaft sind und ich sehr gespannt bin, wie sich die Dinge im 3. Band entwickeln werden. Ich habe zwar eine kleine Vermutung, denke aber, dass da noch einige Verwirrungen aufkommen werden und am Ende alles ganz anders ist als ich es jetzt vermute.

Ein ganz fieses Ende

Wer den 1. Band gelesen hat, wird es schon kennen: Das Ende ist absolut gemein und die Wartezeit auf den 3. Band ziemlich brutal. Dennoch bin ich unglaublich gespannt und hatte mehr als spannende Lesestunden. Ich habe jede Menge Fragen und hoffe, dass sie im 3. Band beantwortet werden. 

Mein Fazit:

"Pheromon: Sie sehen dich" von Rainer Wekwerth/Thariot ist ein unglaublich spannender 2. Band, der mich komplett begeistert hat. Es gab viel zu entdecken und jede Menge spannender Wendungen. Am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen, denn es hat wirklich Suchtfaktor. Das Ende war unglaublich fies, dafür ist die Vorfreude auf den 3. Band gigantisch. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

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69 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Tanz der Sonne entgegen

Mela Wagner
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 05.12.2017
ISBN 9781503951693
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:


Mona ist klein, ein wenig verrückt und mollig. Rein optisch ist sie das komplette Gegenteil zu ihrer ehrgeizigen Schwester Rebecca, die eine erfolgreiche Ballerina ist. Auch hat Mona einen Blog, auf dem sie über viele Dinge schreibt, was ihr viel mehr Freude bereitet als ihr eher langweiliges Jurastudium. Als sie die angesagte Sundance Party in einem verlassenen Hochhaus besucht, um darüber auf ihrem Blog zu berichten, trifft sie dort auf den attraktiven Neal, der sie direkt in seinen Bann zieht. Auch er scheint etwas an ihr zu finden, denn er flirtet mit ihr, obwohl es laut Mona deutlich attraktivere Frauen auf der Party gibt. Doch leider muss sie bald feststellen, dass sie nicht die einzige ist, mit der er flirtet …

Meine Meinung: 

Als ich im Klappentext gelesen habe, dass sich das Buch um Mona dreht, die einen eigenen Blog hat, war ich natürlich sofort fasziniert. Auch klang die Geschichte wunderbar spannend und romantisch. Ich war sehr gespannt, was mich erwarten wird und bin nicht enttäuscht worden.

Ein passendes Buchcover, aber ...

Eigentlich passt das Buchcover wunderbar zum Buchtitel und auch zum Klappentext. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass das abgebildete Paar etwas mehr mit Mona und Neal gemeinsam hat. Denn Mona ist im Buch deutlich kleiner und auch eher mollig dargestellt, so dass ich dies auch gerne auf dem Buchcover gesehen hätte. Ansonsten gefällt mir das Cover wirklich sehr gut.

Ein toller Schreibstil  

Der Schreibstil von Mela Wagner gefällt mir sehr gut, denn ich hatte keinerlei Probleme, in der Geschichte anzukommen. Ich war sofort begeistert von der vorlauten Mona, die aus der Masse herausragt, auch wenn sie das selber gar nicht so sieht. Und auch das erste Zusammentreffen mit Neal war einfach toll beschrieben, so dass ich unbedingt mehr erfahren wollte. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und viel zu schnell was das Buch gelesen.

Unterschiedliche und sehr interessante Charaktere 

Mela Wagner hat für ihr Buch viele unterschiedliche und überaus interessante Charaktere erschaffen. Allen voran natürlich Mona, kurz genannt Mo. Sie entspricht nicht den Modeidealen und lebt ihr Leben nach ihren Regeln. Sie besucht interessante Events, genießt mit ihren beiden besten Freunden Lisa und Jonas gutes Essen und leckere Cocktails und lebt gerne mal in den Tag hinein. Ich habe Mo vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen, denn sie hat eine sehr erfrischende Art und ich habe unglaublich gerne mit ihr Zeit verbracht. Ich konnte ihre Zweifel und Gedanken zu jeder Zeit absolut nachvollziehen, habe aber immer gehofft, dass sie ihr Ding durchziehen wird und sich nicht beeinflussen lässt. Denn als Neal in ihr Leben tritt, beginnt sie viele Dinge zu hinterfragen und in ihrem Leben zu ändern. Mir haben diese Veränderungen sehr gut gefallen, auch wenn ich mir nicht immer sicher war, ob es der richtige Weg ist. Am Ende allerdings würde ich sagen, dass sie alles richtig gemacht hat.

Auch Neal habe ich von Beginn an irgendwie gemocht, auch wenn er sehr lange ziemlich undurchsichtig war. Oft habe ich mich gefragt, was er für ein Spiel mit Mo treibt und was ihn zu seinen Handlungen bewegt. Doch irgendwann lernt der Leser auch den geheimnisvollen Neal besser kennen und dieses Kennenlernen macht wirklich unglaublich viel Spaß. Ich habe immer zwischen vielen Gefühlen Neal betreffend geschwankt, was das Lesen sehr spannend gemacht hat.

Gar nicht geschwankt habe ich bei Lisa und Jonas, mit denen Mo eng befreundet ist und mit denen sie viel Zeit verbringt. Diese beiden sind unglaublich tolle Persönlichkeiten und Mo kann sich wirklich glücklich schätzen, solch tolle Freunde zu haben. Mir haben die gemeinsamen Unternehmungen der Freunde immer viel Freude bereitet und dank des tollen Schreibstils hatte ich das Gefühl, mitten unter ihnen zu sein.

Aber auch Rebecca, Mos Schwester, und ihre Tänzerfreunde haben mir unglaublich interessante Lesestunden bereitet. Denn hier treffen wirklich Welten aufeinander. Rebecca lebt ein sehr diszipliniertes Leben, denn sie tanzt professionell und sehr erfolgreich in einem Ballett-Ensemble. Eigentlich hat sie alles, was ein Mensch zum Glücklichsein braucht, meint Mona. Doch dem ist nicht so. Zu Beginn des Buches sind Mo und Rebecca nicht gerade freundlich zueinander, doch im Laufe des Buches nähern sich die beiden an und beginnen einander besser zu verstehen. Mir hat dieser Prozess sehr gut gefallen. Auch hat mir der Blick hinter die Kulissen der schillernden Ballettwelt unglaublich gut gefallen. Hier gibt es viele Klischees und oberflächliche Persönlichkeiten, aber natürlich auch Ausnahmen, die mich absolut begeistert haben.

"Das Leben ist ein Spiel aus Licht und Schatten"

Dieses Zitat aus dem 20. Kapitel hat mir sehr gut gefallen, denn genau das ist es, was Mo im Laufe des Buches lernen und erkennen muss. Wie genau und warum, das sollte jeder Leser für sich selbst herausfinden, denn es macht unheimlich viel Spaß, Zeit mit Mo und all den unterschiedlichen Charakteren des Buches zu verbringen.

Mein Fazit:

"Tanz der Sonne entgegen" von Mela Wagner ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die sich mit vielen Themen befasst, die im Leben wichtig sind. Unterschiedliche und überaus interessante Charaktere machen das Lesen sehr kurzweilig und zu einem absoluten Highlight. Ich hatte wunderbare Lesestunden und spreche eine absolute Leseempfehlung aus.  

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Verfolgung

Aurelia Velten
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Hippomonte, 03.08.2018
ISBN 9783946210160
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:


Alecs ist auf hinterhältige Art und Weise verraten und völlig unschuldig in den Tartaros, die Hölle der griechischen Mythologie geworfen worden. Doch nun ist sie frei und schwört Rache: sie will ihren Verräter jagen und bestrafen. Doch plötzlich ist da Cal, der Hundertarmige, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Furie auf ihrer Reise zu beschützen. Alecs, die sich geschworen hat, niemandem mehr zu trauen, versucht vergeblich, ihn abzuschütteln. Doch je mehr Zeit sie mit Cal verbringt, umso weniger möchte sie das eigentlich. Allerdings gibt es da noch dieses Geheimnis, das sie vor ihm verbirgt ...

Meine Meinung: 

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover ist einfach wunderschön. Auf der einen Seite ist es eigentlich ziemlich schlicht, aber gerade das macht es für mich so besonders. Beim Blick auf das Frauengesicht muss ich sofort wieder an Alecs denken, denn genauso habe ich sie mir vorgestellt. Für mich ist das Buchcover perfekt gewählt und im Buchladen würde es mich magisch anziehen.

Ein toller Schreibstil  

Der Schreibstil von Aurelia Velten ist wunderbar flüssig und schnell zu lesen. Zwar hatte ich zu Beginn des Buches ein paar Probleme, in die Geschichte hereinzukommen, aber das lag eher daran, dass ich mich mit der griechischen Mythologie etwas befassen musste. Ansonsten würde ich den Schreibstil als sehr fesselnd und mitreißend beschreiben. Zwischenzeitlich hatte ich wirklich das Gefühl, einmal kurz Luft holen zu müssen, da es ziemlich turbulent zuging. Aber auch die leisen Momente zwischen Alecs und Cal sind der Autorin wunderbar gelungen. Ich habe sie sehr genossen.

Facettenreiche Charaktere 

Alecs ist wirklich eine ziemlich wahnsinnige Furie, die zu Beginn des Buches einiges hinter sich hat. Trotz all ihrer Verrücktheiten habe ich sie sofort in mein Herz geschlossen. Denn zwar ist sie komplett verrückt und unberechenbar, allerdings auch wunderbar unterhaltsam. Vor allem ihre Gedanken haben mich oft zum Lachen gebracht, denn ihr Humor ist einfach unglaublich toll.

Umso mehr Mitleid hatte ich zwischendurch mit dem Hundertarmigen Cal, der - im Vergleich mit Alecs - ein ziemlich ruhiger Vertreter ist. Er hat jede Menge zu tun, um Alecs zu beschützen. Und seine Art hat mir unglaublich gut gefallen.

Aber auch die anderen Charaktere, denen ich im Buch begegnet bin, haben mir alle gut gefallen. Natürlich hat auch jeder weitere Protagonist seine Eigenheiten, die ich allesamt ziemlich genial fand. Auch gibt es ein paar Geheimnisse aufzudecken, was viel Spaß gemacht hat. Und gerade das Zusammentreffen von Alecs und Luna hat mich absolut wundervoll unterhalten.

"Wir sind Schicksal."

Dieses Zitat von Seite 289 hat mir unheimlich gut gefallen. Denn es sagt vieles über die Geschichte des Buches aus.

Mein Fazit:

"Verfolgung: Die Kinder der Götter" von Aurelia Velten ist ein turbulentes Abenteuer, das mich als Leserin komplett in seinen Bann gezogen hat. Es ist voller bunter Charaktere, die viele Überraschungen bereit halten. Ich hatte spannende, aber auch sehr vergnügliche Lesestunden und kann das Buch nur weiterempfehlen.


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Woman in Cabin 10

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 27.12.2017
ISBN 9783423261784
Genre: Krimi und Thriller

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Vergessene Seelen

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 22.06.2018
ISBN 9783423262019
Genre: Krimi und Thriller

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Remember Mia

Alexandra Burt , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 12.01.2018
ISBN 9783423217095
Genre: Krimi und Thriller

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