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28 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Klinge des Waldes

Royce Buckingham , Michaela Link
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 22.10.2018
ISBN 9783734161711
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Flora und ihre ältere Schwester Amora sind Thronerbinnen des Waldkönigreichs Strata und leben dort ein behütetes Leben. Doch als Flora eine falsche Entscheidung trifft, ist dieses Leben für sie vorbei. Denn ihre Entscheidung, mit der sie ihrer geliebten Schwester helfen wollte, hat fatale Konsequenzen für das Königreich Strata. Sie wird von ihrem Vater verbannt und muss nun lernen, sich in der Welt außerhalb von Strata zurechtzufinden. Schnell lernt sie, dass sie niemandem vertrauen kann und kämpft um ihr Leben. Doch Aufgeben ist für sie keine Option und bald ist sie eine junge starke Frau, die für das, was sie liebt, erbarmungslos kämpft.

Meine Meinung: 

Ein Buchcover mit absolutem Wow-Faktor

Eigentlich muss ich zu dem Buchcover nicht viel sagen, oder? Es ist einfach unglaublich schön. Die Farben harmonieren einfach perfekt miteinander und der 3D-Effekt, der beim Betrachten entsteht, ist einfach grandios. Ich glaube, dieses Cover ist eines meiner absoluten Favoriten!!!

Ein fantastischer Schreibstil  

Der Schreibstil von Royce Buckingham hat mich von der ersten Seite an begeistert. Er ist spannend, sehr flüssig zu lesen und mit einem Humor, der sich mit meinem absolut deckt. Er hat mir oft ein breites Grinsen während des Lesens aufs Gesicht gezaubert.

Zwar musste ich mich zu Beginn des Buches erst ein wenig in der Welt des Waldkönigreichs Strata, der Stadt Schmutz und des Wüstenvolkes zurecht finden. Vor allem die Stadt Schmutz hat mit ihren 35 Bezirken und ihren zum Teil sehr besonderen Bewohnern anfangs zu etwas Verwirrung bei mir gesorgt, doch das hat sich schnell gegeben und ich bin mit großer Begeisterung in diesen verschiedenen Welten unterwegs gewesen. Und eins kann ich Euch sagen: Langweilig wurde es absolut nie. Ich hatte überhaupt keine Probleme, durch dieses 700-Seiten-dicke Buch durchzukommen. Ganz im Gegenteil: Es war ein wunderbares Abenteuer und der Schluss hätte gerne noch etwas länger auf sich warten lassen können.

Außergewöhnliche und sehr unterhaltsame Charaktere 

Flora hat mir von Beginn an gefallen, denn schon auf den ersten Seiten wird klar, dass sie eine unerschrockene, neugierige und sehr besondere junge Dame ist. Ihre Gedanken und Handlungen waren oft sehr unterhaltsam, oft aber auch überaus spannend und sie hat sich nicht nur einmal komplett in Lebensgefahr gebracht. Doch sie ist eine Kämpfernatur und steht immer wieder auf, auch wenn die Erfolgsaussichten nicht allzu überragend sind. Das hat mir sehr gefallen.

Flora lernt nach ihrer Verbannung ziemlich schnell, dass sie sehr sorgfältig auswählen muss, wem sie vertrauen kann. Diese Erfahrung kostet ihr fast das Leben. Aber zum Glück sind nicht alle Personen, auf die sie trifft, böse. Rajeev ist einer der guten Charaktere, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe, denn er ist voller Überraschungen und wunderbarer Redensarten, die Flora und den Leser durch das Buch begleiten und einfach wunderbar sind. Aber auch Hamm und Krötchen sollten hier erwähnt werden, denn auch diese beiden Charaktere sind großartig!

Vor allem in der Stadt Schmutz trifft der Leser auf viele kuriose Charaktere, die das Lesen sehr spannend und kurzatmig gemacht haben. Ich habe es sehr genossen, in ihren jeweiligen Bezirken zu wandeln und mehr über diese Stadt zu erfahren. Viel mehr möchte ich über die einzelnen Charaktere aber nicht sagen, denn diese sollte jeder Leser selbst entdecken.

Eine grandioses Leseabenteuer in einer fantastischen Welt

Royce Buckingham hat es wirklich geschafft, mich mit seiner fantastischen Welt mehr als zu begeistern. Ich bin in diesem atemlosen Abenteuer bis zum Schluss nicht sicher gewesen, wie es für Flora nun wohl enden wird. Das Ende ist einfach genial und wäre von mir so nie erwartet worden. Für mich war es das erste Buch von Royce Buckingham, aber mit Sicherheit nicht das letzte, denn ich bin hellauf begeistert.

Mein Fazit:

"Die Klinge des Waldes" von Royce Buckingham ist ein gewaltiges Lesespektakel, das mich mit Haut und Haaren gepackt hat und absolut begeistern konnte. Ich bin bis zuletzt im Bann des Buches gewesen und habe jede Seite mehr als genossen. Ich habe bis zum Schluss mit Flora gezittert und bin am Ende noch einmal komplett überrascht worden. Von mir kann es für dieses Abenteuer nur eine absolute und ausdrückliche Leseempfehlung geben.

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33 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Keiner glaubt an uns

Jana von Bergner
E-Buch Text
Erschienen bei null, 23.10.2018
ISBN B07JPKVK8Z
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Pia und Tom haben beide schon einiges erlebt in ihrem Leben. Beide hoffen auf eine gemeinsame Zukunft. Wirklich kennen sie sich noch nicht, denn Tom sitzt im Gefängnis. Dort hat ihn Pia ein paar Mal besucht und sie haben sich regelmäßig Briefe geschrieben. Doch das soll sich nun ändern. Denn Tom, der einige Dinge in seinem Leben getan hat, die er mittlerweile zutiefst bereut, wird aus dem Gefängnis entlassen. Wie wird sich Tom in seiner wiedergewonnenen Freiheit schlagen? Wird er ein neues Leben beginnen können? Oder holt ihn die Vergangenheit wieder ein?

Aber auch Pia hat bisher nicht alles richtig entschieden und dadurch fast das Glück ihrer Schwester zerstört. Ist Tom nun der richtige Mann für sie? Werden sie gemeinsam den Hürden des Alltags trotzen können?

Meine Meinung: 

"Keiner glaubt an uns" ist der 3. Band der New-Adult-Reihe von Jana von Bergner, die ich begeistert verfolge. Ich diesem Band geht es nun um Pia und ihr Leben und natürlich um Tom, der auch schon in den Vorgängerbänden kurz erwähnt worden ist. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte der Beiden und bin absolut nicht enttäuscht worden.

Ein wunderschönes Buchcover

Ich liebe dieses Buchcover einfach, denn die Farben sind absolut nach meinem Geschmack. Auch harmoniert es perfekt mit den beiden Vorgängerbänden, so dass es die Reihe einfach komplettiert.

Ein toller Schreibstil  

Jana von Bergner hat es wieder geschafft, mich mit ihrem Schreibstil komplett für sich einzunehmen. Von der ersten Seite an war ich gefangen in der Geschichte und habe mit Pia und Tom wirklich eine turbulente Zeit erlebt. Ein wahres Wechselbad der Gefühle, das dadurch noch spannender wurde, dass die Geschichte abwechselnd aus Pias und Toms Sicht erzählt wird. Auch gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, die mir vieles erklärt haben und mich die Charaktere besser haben verstehen lassen. Ohne diese Rückblicke wäre ich oft sehr verwirrt gewesen, denn die Beiden reagieren oft sehr speziell und es bleibt lange geheimnisvoll.

Ganz besonders haben mich die abgedruckten Briefe gefreut, die noch aus der Zeit von Toms Gefängnisaufenthalt stammen und daher sehr spannend zu lesen sind, da die beiden sich ja eigentlich nicht wirklich kennen, aber sich schon zu diesem Zeitpunkt sehr zueinander hingezogen fühlen.

Ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren 

Pia mochte ich sofort und habe auch schon in den beiden Vorgängerbänden große Sympathien für sie gehegt, auch wenn sie lange ein sehr geheimnisvoller Mensch für mich war. Nun durfte ich sie ja endlich näher kennenlernen und war absolut begeistert. Auch wenn sie schon viel Furchtbares in ihrem Leben durchmachen musste, stürzt sie sich mit Feuereifer in das gemeinsame Leben mit Tom und wirkt auf mich sehr mutig und selbstbewusst.

Tom hingegen ist oft unentschlossen und sein Handeln hat mehrfach ein dickes Fragezeichen bei mir hinterlassen. Doch mit Fortschreiten des Buches habe ich ihn besser kennenlernen können und viele seiner Handlungen dann auch sehr gut verstehen können. Mir hat dieses Entdecken unglaublich viel Spaß gemacht und bis zum Schluss war ich mir absolut nicht sicher, wie es mit Pia und Tom wohl enden wird.

Aber natürlich gibt es in diesem Buch nicht nur Pia und Tom, sondern es gibt ein Wiedersehen mit den Charakteren aus den ersten beiden Bänden, über das ich mich sehr gefreut habe. Denn egal ob Emma, Hanna, Mark oder all die anderen wunderbaren Menschen, sie sind mir alle sehr ans Herz gewachsen und es war einfach wunderbar, zu sehen, wie es mit ihnen weitergegangen ist. Und natürlich gibt es auch hier ein paar wirklich tolle Überraschungen!!!

viel mehr als eine Liebesgeschichte

Wer die ersten beiden Bände von Jana von Bergner gelesen hat, weiß, dass es in dieser Buchreihe um Liebe geht. Aber es geht noch um so viel mehr. Es geht auch um Themen wie z.B. Verlust, Zukunftsängste, problematische Beziehungen und in diesem Band auch um das Thema Sucht und seine Folgen. Allzu viel möchte ich nicht verraten, aber ich fand den Spannungsbogen dieses Buches einfach sehr perfekt. Ich habe bis zum Schluss gezittert, gehofft, aber auch mich mit den Protagonisten über die vielen kleinen schönen Dinge des Lebens gefreut. Ich hatte wunderbare Lesestunden und hätte ewig weiterlesen können.

Mein Fazit:

"Keiner glaubt an uns" von Jana von Bergner ist ein absolut wunderbarer Abschluss ihrer New-Adult-Reihe, der mir wieder spannende, aber auch romantische Lesestunden beschert hat und mich komplett begeistern konnte. Schade, dass diese Reihe nun vorbei ist, denn es war einfach zu schön mit Hanna, Emma, Pia und ihren Lieben. Von mir bekommt das Buch eine absolute und nachdrückliche Leseempfehlung!

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82 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Die Unsterblichen

Chloe Benjamin , Norbert Möllemann , Charlotte Breuer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 29.10.2018
ISBN 9783442758197
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Im Sommer 1969 sorgt eine Wahrsagerin in der New Yorker East Side für Aufregung, denn sie kann scheinbar jedem Menschen sein Todesdatum vorhersagen. Auch die vier Geschwister Simon, Klara, Daniel und Varya sind neugierig und statten ihr einen Besuch ab. Sie ahnen nicht, wie sehr dieser Tag ihr Leben verändern wird.

Meine Meinung: 

Wie würdest du leben, wenn du wüsstest, an welchem Tag du stirbst? Als ich diese Frage im Klappentext des Buches gelesen habe, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen möchte, denn spontan könnte ich diese Frage nicht beantworten. Ich war sehr gespannt, was mich in dem Buch erwarten wird und hatte wirklich tolle Lesestunden.

Ein tolles Buchcover

Das Buchcover ist zwar schlicht, aber für mich doch sehr anziehend. Ich mag die bunten Farben auf dem schwarzen Untergrund und finde den abgebildeten Baum sehr passend zum Inhalt des Buches.

Ein faszinierender Schreibstil  

Der Schreibstil von Chloe Benjamin konnte mich sofort begeistern, denn er ist wunderbar flüssig und nach Beendigung des Prologs war mir ganz klar, dass ich das Buch nicht so schnell aus der Hand legen werde. Schon der Besuch bei der Wahrsagerin war unglaublich interessant und sehr geheimnisvoll.

Auch hat mir sehr gut gefallen, dass der Schreibstil viele Geschehnisse miteinander verknüpft. Denn eigentlich ist das Buch in den Prolog und vier Abschnitte unterteilt, die dann die Leben der vier Geschwister erzählen. Doch die verschiedenen Abschnitte fließen ineinander über und es werden oft vergangene Dinge noch einmal aufgegriffen oder vertieft. Erst nach und nach werden kleine Geheimnisse aufgedeckt oder Nebensächlichkeiten doch sehr wichtig. Diese kleinen Überraschungen haben mir sehr gut gefallen und mich komplett in den Bann des Buches gezogen.

Vier sehr unterschiedliche Charaktere

Die Geschwister Gold sind sehr unterschiedlich und alle auf ihre Art einzigartig. Eigentlich möchte ich gar nicht allzu viel über die vier erzählen, denn mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht, sie im Laufe des Buches näher kennenzulernen. Dieses Erlebnis möchte ich hier auf keinen Fall einem anderen Leser vorwegnehmen. Daher möchte ich nur ganz kurz auf sie eingehen: Simon ist der jüngste der Geschwister und entscheidet sich für ein Leben in San Francisco, wo er ein sehr intensives Leben führt, das nicht jeden begeistert. Klara ist schon als Kind von allem, was mit Zauberei zu tun hat, fasziniert und wird tatsächlich auch Zauberkünstlerin. Allerdings ist ihr Leben nicht immer sehr glücklich. Daniel wird Arzt bei der Army und lässt sich auf eine Sache ein, die ich so gar nicht erwartet hätte. Und Varya, die älteste der Geschwister, lebt komplett zurückgezogen und widmet ihr Leben der Altersforschung. Dies tut sie auf eine ziemlich spezielle Weise, die mich wirklich sehr sprachlos gemacht hat.

Alle vier sind tolle Charaktere und das Schicksal jedes einzelnen der Geschwister hat mich zutiefst berührt. Oft hätte ich ihnen gerne meine Meinung gesagt oder einen Rat gegeben, denn das Verfolgen ihrer Leben hat mich nicht nur einmal sehr hilflos gemacht und gerne hätte ich hin und wieder eingegriffen.

Wie würdest du leben, wenn du wüsstest, an welchem Tag du stirbst?

Beim Lesen des Klappentextes hatte ich so gar keine Vorstellung, was mich in diesem Buch erwarten würde. Irgendwie hatte ich alles und auch nichts erwartet, aber dann kam doch wieder alles ganz anders. Ich habe es sehr genossen, in dieses Buch abzutauchen, denn es war so unglaublich spannend, in das Leben der vier Geschwister zu versinken, dass ich am liebsten noch ganz lange so weitergelesen hätte. Die Frage kann ich für mich immer noch nicht beantworten, aber ich denke, das Buch wird mich noch eine ganze Weile beschäftigen und schon alleine deswegen ist es für mich etwas ganz Besonderes. 

Mein Fazit:

"Die Unsterblichen" von Chloe Benjamin ist eine unglaublich schöne Geschichte über das Leben mit all seinen Facetten. Sie lässt mich nachdenklich, aber auch glücklich zurück, denn ich hatte ganz besondere Lesestunden und kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

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181 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 89 Rezensionen

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Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

Jessica Fellowes , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 04.09.2018
ISBN 9783866124523
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

London 1920: Die 19-jährige Louisa lebt in sehr einfachen Verhältnissen ein nicht gerade glückliches Leben. Als sie sich bei der glamourösen Familie Mitford als Anstandsdame bewirbt und die Stelle auch tatsächlich bekommt, ist Louisa mehr als glücklich. Schnell lebt sie sich dort ein und wird eine wichtige Vertraute für die sechs Töchter der Mitfords. Besonders viel Zeit verbringt sie mit der 17-jährigen Nancy, die sehr intelligent und abenteuerlustig ist. Als die Krankenschwester Florence Nightingale Shore ermordet wird, beginnen Louisa und Nancy gemeinsam zu ermitteln und sind bald einigen Geheimnissen auf der Spur.

Meine Meinung: 

Ein sehr stimmiges Buchcover

Das Buchcover gefällt mir unheimlich gut, denn es passt einfach perfekt zur Geschichte des Buches. Wenn ich das Buchcover betrachte bin ich sofort wieder mitten in der Geschichte und bei Louisa, Nancy und Guy.

Ein spannender und kurzweiliger Schreibstil  

Der Schreibstil von Jessica Fellowes hat mir sehr gut gefallen, denn er ist flüssig und spannend. Ich mochte es sehr, dass die Geschichte nicht aus der Ich-Perspektive, sondern aus der Sicht einer 3. Person erzählt ist. Somit hatte ich immer einen tollen Einblick in die Geschehnisse und die verschiedenen Charaktere. Auch haben mir die relativ kurzen Kapitel sehr gut gefallen, denn sie verleiten zum ewigen Weiterlesen. 

Sympathische und geheimnisvolle Charaktere 

Louisa habe ich sofort gemocht. Nach dem Tod ihres Vaters lebt sie mit ihrer Mutter und ihrem Onkel, der sich bei den beiden eingenistet hat, zusammen. Er ist kein besonders angenehmer Mensch und macht Louisa das Leben wirklich schwer. Auch war es für Louisa alles andere als leicht, die Stelle bei den Mitfords zu bekommen, denn es wurden ihr einige Steine in den Weg gelegt. Umso mehr habe ich mich für sie gefreut, als es tatsächlich geklappt hat. 

Auch Nancy habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen, denn sie ist mit ihrer Begeisterungsfähigkeit und ihrer Neugier wirklich sehr ansteckend. Auch hat sie Louisa sehr gut getan und umgekehrt war das wohl genauso. Ich musste oft über Nancys Art schmunzeln und fühlte mich von ihr einfach perfekt unterhalten.

Mein absoluter Lieblingscharakter war allerdings in diesem Buch der Bahnpolizist Guy. Auch er hat es nicht immer leicht und wird des Öfteren von seiner Familie, aber auch von seinen Kollegen, nicht ernst genommen. Dennoch gibt er nicht auf und versucht sich durchzusetzen. Ich mochte seine etwas unbeholfene Art sehr gerne und hatte wirklich unglaublich viel Spaß mit ihm.

Darüber hinaus habe ich aber noch einige andere geheimnisvolle und auch undurchsichtige Charaktere in diesem Buch kennenlernen dürfen. Nicht jeden habe ich gemocht und nicht jeder war wirklich so wie er auf den ersten Blick zu sein schien. Das hat das Lesen sehr spannend gemacht!

Nicht alles ist so wie es scheint

Besonders haben mir in diesem Buch die Briefe gefallen, die Florence Nightingale Shore aus dem Krieg geschrieben hat. Diese Briefe haben einen erheblichen Teil dazu beigetragen, die Geschichte und die Sachverhalte nach und nach näher zu erkennen und aufzudecken. Ich habe immer wieder dem nächsten Brief entgegengefiebert und war danach dann etwas schlauer oder habe in eine andere Richtung gedacht. Bis zum Schluss habe ich mitgerätselt und bin immer wieder überrascht worden. Oft hatte ich das Gefühl, nun alles zu wissen, um dann festzustellen, dass ich mal wieder komplett auf dem Holzweg war. Ein absolut tolles Leseerlebnis!

Mein Fazit:

"Die Schwestern von Mitford Manor: Unter Verdacht" von Jessica Fellowes ist eine spannende Reise ins historische England. Ich habe mit Begeisterung und ganz viel Spaß die Ermittlungen von Louisa, Nancy und Guy mitverfolgt und die Charaktere immer mehr in mein Herz geschlossen. Bis zum Schluss war ich auf die Auflösung gespannt und daher kann es von mir nur eine absolute Leseempfehlung geben. 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Tod am Taj Mahal

Manuel Vermeer
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei KBV, 13.08.2018
ISBN 9783954414314
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Als die deutsche Ingenieurin Cora Remy gerade beruflich in Nepal ist, erhält sie von ihrem Freund Ganesh einen Anruf. Er bittet sie, ihn besuchen zu kommen. Natürlich macht sie sich auf den Weg zu ihm, denn er klingt sehr geheimnisvoll. Doch als Cora in Indien ankommt, ist Ganesh spurlos verschwunden. Was ist mit ihm geschehen? Scheinbar hat er eine heiße Spur verfolgt. Ob es etwas mit der indischen Sandmafia zu tun hat? Cora macht sich sofort auf die Suche nach ihrem Freund. Diese Suche führt sie quer durch Indien bis nach Mumbai und stellt sich als lebensgefährlich - auch für Cora - heraus.

Meine Meinung: 

Ein sehr schönes und stimmiges Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr, denn es spiegelt ganz wunderbar die Schönheit Indiens wieder, über die ich im Buch einiges erfahren habe. Beim Betrachten des Buchcovers bin ich sofort wieder mit Cora und Ganesh mitten im Buch und hätte nichts dagegen, noch ein wenig Zeit dort zu verbringen.

Ein spannender Schreibstil  

Der Schreibstil von Manuel Vermeer hat mir sofort mehr als gut gefallen, denn er ist locker-flockig und doch sehr spannend. Ich hatte keinerlei Probleme, in die Handlung des Buches abzutauchen und musste mich des Öfteren wirklich zwingen, das Buch aus der Hand zu legen. Besonders, wenn es am Ende eines Kapitels einen kleinen, spannenden Hinweis auf den weiteren Verlauf der Handlung gab. Auch hat mir gut gefallen, dass das Buch nicht nur aus Coras Sicht, sondern aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben ist. So bleibt es immer spannend und die einzelnen Charaktere können besser verstanden werden.

Interessante und oft undurchsichtige Charaktere 

Cora hat mir von Beginn an unglaublich gut gefallen. Sie ist eine unerschrockene und wirklich clevere Frau, die sich fast immer zu helfen weiß. Nicht nur einmal hat sie mich im Laufe des Buches komplett überrascht und absolut begeistert. Während ihrer Suche nach Ganesh lernt sie viele unterschiedliche Menschen kennen, die ihr oft - aber nicht immer - hilfreich sind.

Auch Ganesh habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Auch er ist ein mutiger und sehr unterhaltsamer Protagonist, den ich gerne in einem der anderen Bände wiedertreffen möchte.

Besonders gut hat mir allerdings gefallen, dass das Buch voller undurchsichtiger Charaktere ist. Oft habe ich mich gefragt, ob es eine gute Idee ist, wenn Cora sich auf diese oder jene Person einlässt bzw. anvertraut. Nicht immer ging es gut und einmal bin ich komplett überrascht worden. Diese erzeugte Spannung hat das Lesen für mich zu einer besonderen Freude gemacht, die bis zum Ende des Buches angehalten hat. Denn es gab so manche Überraschung und Wendung zu verdauen.

Eine spannende Reise durch das exotische Indien

Cora lernt auf ihrer Suche nach Ganesh viele unterschiedliche Inder kennen und erfährt viel über die Geschichte und Kultur Indiens. Mir hat dieser Umstand sehr gefallen, denn ich habe ganz nebenbei unglaubliche viele interessante Dinge über Indien erfahren und es absolut genossen, in dieses wunderschöne und exotische Land abtauchen zu können. Auch die Landschaftsbeschreibungen waren unglaublich anschaulich, so dass ich manchmal wirklich das Gefühl hatte, in eine andere Welt abzutauchen.

Mein Fazit:

"Tod am Taj Mahal" von Manuel Vermeer ist eine atemberaubende und überaus interessante Lesereise nach Indien, die mich absolut begeistert hat. Ich habe die sympathische Cora Remy sehr gerne bei ihrer spannenden Reise quer durch das Land begleitet und war bis zum Schluss im Bann des Buches. Für mich wird es sicherlich nicht das letzte Abenteuer sein, das ich mit Cora erlebt habe und daher gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

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307 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 120 Rezensionen

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Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit

Rose Snow
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 21.08.2018
ISBN 9783473401697
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:


June beschließt, ihr Abschlussjahr bei ihrem Onkel in England zu verbringen. Doch vor Ort erwartet sie nicht das kleine gemütliche Cottage, auf das sie sich so gefreut hat, sondern ein riesiges Herrenhaus. Auch mit ihren Cousins Blake und Preston hat sie nicht gerechnet. Die beiden Brüder sind überaus attraktiv und üben eine magische Anziehungskraft auf sie aus. Allerdings geschehen in deren Gegenwart rätselhafte Dinge und schon bald stellt June fest, dass eine besondere Gabe in ihr erwacht.

Meine Meinung: 

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr, denn es lässt mich sofort in die Geschichte des Buches abtauchen. Besonders die herumwirbelnden Kristallsplitter haben es mir angetan, denn sie spielen eine wichtige Rolle im Buch. Aber auch das abgebildete Herrenhaus und die wunderschöne Landschaft habe ich genauso während des Lesens im Kopf gehabt. Für mich ist das Buchcover einfach wunderschön und perfekt gewählt.

Ein leicht zu lesender Schreibstil  

Der Schreibstil von Rose Snow ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Ich hatte keine großen Probleme, in der Geschichte anzukommen. Ganz besonders haben mir die Landschaftsbeschreibungen gefallen, denn sie haben mich wirklich nach England entführt. Ich hatte alles bildlich vor Augen und wäre sehr gerne selbst inmitten dieser wunderschönen Orte gewesen. 

Leider fehlte mir an vielen Stellen etwas die Spannung oder das Gefühl, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Es gab häufig Wiederholungen und daher hatte ich dann das Gefühl, in der Geschichte nicht wirklich weiterzukommen. Dieser Eindruck hat sich leider bis zum Schluss durchgezogen, auch wenn die Handlung im letzten Drittel doch an Spannung gewonnen hat und ich nun schon irgendwie neugierig auf den zweiten Teil geworden bin. 

Etwas blasse Charaktere 

June lebt in Deutschland und sucht nach einer zerbrochenen Liebe nach einem Neubeginn. Daher beschließt sie auch, ihr Abschlussjahr bei ihrem Onkel in England zu verbringen. Ihre Ankunft in England und auch an der neuen Schule habe ich gespannt mitverfolgt. Sie lernt schnell zwei sehr liebe Menschen kennen: Lilly und Grayson. Diese beiden neuen Mitschüler helfen ihr in ihren ersten Tagen in der neuen Umgebung sehr und werden schnell gute Freunde für June. Vor allem Grayson ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen und hat mir durch seine besondere Art oft ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. June allerdings ist mir immer etwas unsympathisch geblieben. So wirklich konnte ich mich leider für sie nicht erwärmen, dafür war mir ihre Art einfach zu speziell und ihr Handeln oft zu eigenartig. 

Auch Preston konnte mich nicht wirklich in seinen Bann ziehen. Er war mir zu selbstverliebt und überheblich. Blake hingegen konnte mich mehr begeistern. Er ist ein sehr undurchsichtiger Charakter, der ziemlich schroff rüberkommt. Dennoch war mir immer klar, dass er einen viel weicheren Kern in sich hat, als er jemals zugeben würde. Die Vergangenheit der beiden Brüder ist sehr spannend und voller Geheimnisse. Allerdings habe ich auch in diesem Handlungsstrang ein paar Längen empfunden, was ich sehr schade fand. Die Differenzen der Brüder waren mir oft zu ausführlich dargestellt, ohne dass die Geschichte dadurch einen Fortschritt machte.

Eine spannende Reise in die Vergangenheit

June begibt sich mit ihrer Reise nach England auch auf eine spannende Reise in die Vergangenheit. Denn es gibt viele Geheimnisse aufzudecken, von denen sie bei ihrer Ankunft gar nicht wusste, dass es sie gibt. Diesen Umstand fand ich sehr spannend, denn nach und nach erfährt der Leser auch etwas über das Verhältnis von Junes Eltern zu ihrem Onkel und taucht natürlich auch in die alten Legenden rund um das geheimnisvolle Anwesen "Green Manor" ab. Diese Erzählungen sind überaus spannend und auch das Erwachen von Junes besonderer Gabe war sehr aufregend mitzuerleben. Auch nach Beendigung dieses ersten Teils sind diese Geheimnisse natürlich noch lange nicht aufgedeckt und daher bleibt es spannend, wie es in den nächsten beiden Teilen wohl weitergehen wird. Auch wenn mich dieser erste Teil nicht komplett begeistern konnte, werde ich wohl wieder dabei sein. 

Mein Fazit:

"Ein Augenblick für immer: Das erste Buch der Lügenwahrheit" von Rose Snow ist der Auftakt einer neuen Romantasy-Trilogie, der viele Geheimnisse verbirgt und neugierig auf den Fortgang der Geschichte macht. Allerdings fehlte mir an einigen Stellen der Spannungsbogen und auch die integrierte Liebesgeschichte konnte mich nicht so wirklich überzeugen. Daher gibt es von mir nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.

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538 Bibliotheken, 21 Leser, 0 Gruppen, 238 Rezensionen

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Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick

Kelly Moran , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.09.2018
ISBN 9783499275388
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Avery Stowe ist frisch geschieden und zieht mit ihrer autistischen Tochter Hailey nach Redwood, einem idyllischen Städtchen in Oregon. Hier sucht sie nach Ruhe und einem Neuanfang. Doch schon bald trifft sie auf den mehr als attraktiven Tierarzt Cade O'Grady. Allerdings passte eine neue Liebe nicht in ihren Plan für einen Neubeginn und so versucht Avery, sich den Tierarzt ganz schnell wieder aus dem Kopf zu schlagen. Doch da haben die Bewohner des kleinen Städtchens Redwood auch noch ein Wörtchen mitzureden und die sehen die Sache völlig anders ...

Meine Meinung: 

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover könnte nicht treffender ausgewählt sein. Es beinhaltet alles, was ich im Buch getroffen und erfahren habe und vermittelt für mich Redwood genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Dass auf dem Buchcover die Bilder in Fotoform abgebildet sind, finde ich einfach genial, denn auch die Fotos, die in Redwood auf Pinterest hochgeladen werden, sind für den Fortgang der Geschichte nicht ganz unwichtig. Daher bin ich absolut begeistert von diesem Buchcover!!!

Ein ganz besonderer Schreibstil  

Der Schreibstil von Kelly Moran ist einfach unglaublich schön und für mich auf eine ganz besondere Art einzigartig. Denn er hat mir förmlich erlaubt, in die Gedanken von Avery und Cade abzutauchen und das ist oft sehr unterhaltsam gewesen. Ich habe nicht nur einmal laut losgeprustet während des Lesens und ganz ehrlich: Ich hätte Ewigkeiten so weiterlesen können. Es ist halt auch immer etwas los in diesem kleine wundervollen Städtchen. Auch die Geschichten, die in der Tierklinik, die Cade gemeinsam mit seinen Brüdern Flynn und Drake führt, passieren, haben mich mehr als nur unterhalten. Es gibt viele kleine Details, die ich einfach ganz wunderbar fand und mich sicherlich irgendwann noch einmal zu diesem Buch greifen lassen werden.

Ganz besondere Charaktere 

Avery ist eine sehr starke Frau, die es in ihrer Ehe alles andere als leicht gehabt hat. Ihr Exmann ist ein absoluter Widerling und hat sie von ihrer Umwelt sehr isoliert. Darüber hinaus ist es auch nicht leicht für sie, ihre autistische Tochter immer und überall erklären zu müssen. Als sie nach Redwood kommt, erfährt sie viel Freundlichkeit und kann endlich ihr verloren gegangenes Selbstbewusstsein wieder hervorholen. Ich hatte viel Freude dabei, Avery bei ihrer Verwandlung zuzusehen und habe oft sehr mit ihr gefühlt.

Aber auch Cade ist mir sofort sympathisch gewesen, denn er ist ein sehr engagierter Tierarzt und kümmert sich rührend um seine kleinen und großen Patienten. Natürlich ist er überaus attraktiv und genießt in Redwood ein großes Ansehen beim weiblichen Geschlecht. Doch ist er wirklich nur auf ein kurzes Abenteuer aus? Oder liegen die Dinge bei ihm ganz anders als zuerst erwartet? Mir hat es viel Spaß gemacht, ihn näher kennenzulernen und dabei zuzusehen, wie er sich Avery nähert. Sein Umgang mit der kleinen Hailey hat mich oft zutiefst berührt.

Aber nicht nur Avery und Cade sind klasse. Eigentlich wimmelt Redwood nur so vor toller und einzigartiger Persönlichkeiten. Und jeder hat eine kleine Geschichte zu erzählen. Ich freue mich sehr, dass "Redwood Love: Es beginnt mit einem Blick" der erste Teil der Redwood-Trilogie ist, denn ich bin unglaublich neugierig darauf, auch die Geschichten von Flynn und Drake - Cades Brüder - zu erfahren.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte

Natürlich ist der Fortgang der Geschichte relativ vorhersehbar und zu Beginn des Buches dachte ich fast, dass mich das Buch nicht so wirklich fesseln würde. Doch nach den ersten gelesenen Seiten war ich vom Gegenteil überzeugt. Natürlich ist es in erster Linie eine Liebesgeschichte, aber es wird so viel Interessantes und auch Unglaubliches über die verschiedenen Protagonisten ans Licht befördert, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte, zu lesen. Ich habe mich in Redwood so unglaublich wohl gefühlt, dass ich gerne noch eine Zeit dort geblieben wäre. Die Bewohner sind unglaublich toll, denn in diesem kleinen Städtchen weiß jeder alles über den anderen. Und wenn man doch mal etwas verpasst, kann es auf dem Redwood-Twitteraccount nachgelesen werden. Ich liebe dieses Buch und werden schon ganz bald wieder nach Redwood reisen und in Flynns Geschichte abtauchen.

Mein Fazit:

"Redwood Love: Es beginnt mit einem Blick" von Kelly Moran ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die unglaublich unterhaltsam und sehr liebevoll erzählt ist. Sie ist voller besonderer Charaktere und kleiner Momente, die ich allesamt sehr genossen habe. Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen mit dem Hinweis: "Vorsicht Suchtgefahr!!!"

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145 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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The Crown's Game

Evelyn Skye , Friederike Levin
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 15.08.2018
ISBN 9783407749482
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Vika und Nikolai sind beide talentierte Magier, von denen es in Russland keine weiteren gibt. Auch sind sie große Konkurrenten, denn nur einer von ihnen kann der neue Magier des Zaren werden. Im "Spiel der Krone" treten Vika und Nikolai gegeneinander an und kommen sich in dessen Verlauf gefährlich nahe. Doch beiden ist klar, dass am Ende des Spiels der Verlierer sterben muss. Oder kann ihre Liebe den Verlauf des Spiels verändern und beide retten?

Meine Meinung: 

Ein absolut geniales Buchcover

Schon beim ersten Blick auf das Buchcover war ich absolut fasziniert. Es strahlt eine magische Anziehungskraft auf mich aus und lässt mich sofort wieder im Spiel der Krone versinken. Es ist absolut perfekt zum Inhalt des Buches ausgewählt und würde mich im Buchladen sofort auf sich aufmerksam machen. 

Ein packender Schreibstil  

Der Schreibstil von Evelyn Skye hat mich schon auf den ersten Seiten sehr begeistert und ohne Probleme in die magische Geschichte abtauchen lassen. Schon nach der Vorstellung von Vika und Nikolai und einer kurzen Erklärung des Spiels der Krone war mir klar, dass auf mich eine emotionale Zeit warten wird. Denn ich wollte mich schon zu diesem Zeitpunkt weder von Vika noch von Nikolai trennen müssen. 

Auch haben mir die Beschreibungen Russlands und der magisch erschaffenen Werke unheimlich gut gefallen, denn ich hatte alles klar vor Augen. Oft hatte ich das Gefühl, einem der Magier über die Schulter zu blicken und mitten im Geschehen zu sein. 

Auch gibt es natürlich einige Überraschungen, denn erst mit fortschreitender Lektüre wird das ganze Ausmaß des Spiels der Krone offensichtlich. Auch kommt die eine oder andere Verstrickung hinzu, die das Geschehen natürlich nicht gerade vereinfacht. Und auch die Liebesgeschichte, die sich in diesem Buch verbirgt, ist einfach wunderbar.

Ausdrucksstarke Charaktere 

Wie schon erwähnt, habe ich sowohl Vika als auch Nikolai von Beginn an sehr gemocht. Vika ist mutig und nicht auf den Mund gefallen, was mir sofort gefallen und oft imponiert hat. Nikolai hat ein unglaublich sanftes Wesen, mit dem er sich sofort in mein Herz geschlichen hat. 

Aber auch mit dem Thronfolger Pascha hatte ich viele schöne Lesestunden und auch Sergej, Ludmila und Renata möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, denn sie sind außergewöhnliche Charaktere, die jeder Leser kennenlernen sollte!

Eine wunderbare Mischung

Dieses Buch ist eine wunderbare Mischung aus magischen Elementen, Spannung und einer wundervollen leise erzählten Liebesgeschichte, die ganz ohne Kitsch auskommt, dafür aber einfach wunderschön ist. Ich hatte eigentlich mit viel mehr Aktion und Kämpfen gerechnet, nachdem ich den Klappentext des Buches gelesen habe. Allerdings hat mir dieser Verlauf des Buches viel besser gefallen und für viele spannungs- und emotionsgeladene Lesestunden bei mir gesorgt. Auch die eingebauten Verstrickungen jeglicher Art haben das Lesen sehr kurzweilig gemacht. Ich bin absolut begeistert!

Mein Fazit:

"The Crown's Game" von Evelyn Skye ist ein fantastisches Abenteuer, das voller Magie, Spannung und einer perfekten Portion Liebe ist. Die Charaktere waren einfach unglaublich toll und für mich das Sahnehäubchen des Buches. Ich habe jede gelesenen Minute genossen und möchte das Buch unbedingt weiterempfehlen.

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Late Summer Hope: Highland Gentleman

Jo Berger
E-Buch Text: 281 Seiten
Erschienen bei Independently published, 25.08.2018
ISBN B07GV49D4M
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Calan McGrant ist ein attraktiver Herzensbrecher, dem die Frauen zu Füßen liegen. Darüber hinaus ist er als Earl of Chesire sehr vermögend und lebt in einem traumhaften Landhaus. Auch Annie Fairfield, die neben ihrer Tätigkeit als Redakteurin eine sexy Poledancerin ist, hat wenig Probleme, sich einen Mann zu angeln. Als sich Annie und Calan zufällig in ihrer Redaktion treffen, sind beide wenig begeistert von einander. Zu allem Überfluss begegnen sie sich kurze Zeit später auf der Märchenhochzeit von Annies Kollegin Sarah in den schottischen Highlands wieder und es dauert nicht lange bis so richtig die Fetzen fliegen. Doch trotz der Streitigkeiten bekommen sie sich gegenseitig nicht aus dem Kopf und begegnen sich dummerweise immer wieder ...

Meine Meinung: 

Ich liebe die Bücher von Jo Berger, da sie so wunderbar unterhaltsam sind. Sie stecken voller Romantik, aber es gibt auch immer jede Menge zu schmunzeln. Auch dieses Buch hat mir wieder wunderbare Lesestunden bereitet!

Ein passendes Buchcover

Wenn ich auf das Buchcover blicke, sehe ich Annie und Calan und bin sofort wieder mitten in der Geschichte. Ich mag das Cover sehr und finde es für die Liebesgeschichte perfekt gewählt.

Ein unvergleichlicher Schreibstil  

Ach, ich mag Jo Bergers Schreibstil einfach unglaublich gerne. Es gibt immer jede Menge zu lachen, schmunzeln, grinsen, aber auch jede Menge romantische Begegnungen. Ich habe diesen Schreibstil wieder sehr genossen, denn ich hatte oft das Gefühl, mitten in den Gedanken von Annie und Calan zu stecken. Und das war - gerade bei Annie - oft überaus erheiternd.

Auch die Landschaftsbeschreibungen haben mich wieder in eine andere Welt entführt. Es war wunderbar, Zeit in einem Luxushotel - noch dazu, wenn dort gerade eine absolute Märchenhochzeit gefeiert wird - zu verbringen. Auch den Landsitz von Calan konnte ich mir lebhaft vorstellen und vor allem die Bootstour, die Annie unternimmt, war unglaublich beschrieben. Ich kann nur jedem Leser raten, in diese Welt abzutauchen. Dort ist jede Menge los!

Zwei sehr unterhaltsame Charaktere 

Annie ist ein sehr interessanter Charakter, denn sie umfasst viele Facetten. Auf den ersten Blick ist sie die Frau, die anderen Frauen schon bei ihrem Anblick auf die Nerven geht. Denn sie läuft in aufreizender Kleidung durch die Gegend und benimmt sich auch genauso wie sie sich kleidet. Doch natürlich ist das nur der erste Eindruck. Denn eigentlich ist Annie ein Mensch mit einem sehr guten und vor allem großen Herz, was sie schon alleine durch ihre Hilfe, die sie immer wieder ihrer Schwester Mella anbietet, beweist. Mir hat es sehr gut gefallen, Annie dabei zuzusehen, wie sie sich plötzlich mit anderen Augen sieht und auch ein wenig verändert. Zum Glück verändert sich nicht ihre große Klappe, die ich unglaublich mag :-)

Calan hingegen ist der typische reiche, attraktive Schnösel, der alle Frauen haben könnte. Eigentlich macht er sich um die Frauen auch nicht allzu viele Gedanken, denn sie sind ja sowieso da. Nur Annie stellt sich irgendwie an, was ihn doch sehr verwundert. Außerdem ist Annie ja auch gar nicht sein Typ, aber irgendwie ja doch, oder? Annie ruft auf jeden Fall viele Reaktionen in ihm hervor. Aber natürlich geschieht dies umgekehrt bei Annie genauso, wenn sie Calan sieht oder an ihn denkt. Mir haben die Schlagabtäusche zwischen den beiden Protagonisten unglaublich gut gefallen und ich hatte viel Freude beim Lesen.

Aber nicht nur die beiden Charaktere haben mich begeistert. Es gab viele andere Persönlichkeiten, die mich genauso glücklich gemacht haben während des Lesens. Allen voran der Butler Andrew, der eine absolut unvergleichliche Art hat und mich mit seinen Sprüchen wirklich begeistert hat. Auch Calans Mutter habe ich schnell in mein Herz geschlossen oder Annies Schwester Mella.

Ihr merkt also schon: Es gibt viel zu entdecken!!!

"Das Herz weiß immer mehr als der Kopf, weil es nicht nachdenkt und nicht verurteilt."

Dieses Zitat von Seite 158 hat mich sehr berührt, denn es passt perfekt zu dieser wunderschönen Liebesgeschichte. Oft ist es einfach besser, den Kopf einmal abzuschalten und das Herz machen zu lassen, oder?

Mein Fazit:

"Late Summer Hope: Highland Gentleman" von Jo Berger ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die mir mit ihrem locker-flockigen Schreibstil und ihren tollen Charakteren romantische, sehr unterhaltsame, aber auch spannende Lesestunden beschert hat. Ich habe jede einzelne sehr genossen und spreche eine absolute Leseempfehlung aus.

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230 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 131 Rezensionen

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Das rote Adressbuch

Sofia Lundberg , Kerstin Schöps
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442314997
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Zu ihrem 10. Geburtstag bekommt Doris von ihrem Vater ein ganz besonderes Geschenk. Er schenkt ihr ein rotes Adressbuch, in dem sie alle Menschen festhalten soll, denen sie im Laufe ihres Lebens begegnet, damit sie sie nicht vergisst. Für Doris wird dieses Buch zu einem wichtigen Lebensbegleiter. Eines Tages beginnt sie, mit Hilfe dieser Einträge ihre Lebensgeschichte niederzuschreiben. So blickt sie noch einmal zurück auf ein langes und bewegtes Leben, das sie zuerst von Stockholm wegführt, aber über Paris, New York und England dann wieder nach Schweden zurückkehren lässt. Auch der Mann, den sie geliebt, dann aber verloren, jedoch nie vergessen hat, spielt bei dieser Reise eine große Rolle.

Meine Meinung: 

Ein schönes und überaus passendes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr, denn es lässt mich tatsächlich sofort an ein kleines Adressbüchlein denken, das besondere Namen sammelt. Ich mag die Farbkombination von dem leuchtenden Rot und dem unauffälligeren Grau. Auch wirkt es auf mich nostalgisch, was wiederum wunderbar zur Geschichte des Buches passt. Für mich ist das Buchcover perfekt gewählt und würde im Buchladen sofort meine Aufmerksamkeit erhalten.

Ein ruhiger, aber dennoch fesselnder Schreibstil  

Der Schreibstil von Sofia Lundberg hat mich sofort gepackt. Er ist zwar überaus angenehm und fast ruhig vor sich hinplätschernd, aber dennoch voller Spannung und Geheimnisse. Das Buch erzählt abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit, was mir sehr gut gefallen hat. Ich kann wirklich nicht sagen, welcher Handlungsstrang mir da mehr gefallen hat, denn beide sind einfach wunderschön und sehr berührend.

Berührende Charaktere 

Mich hat Doris von der ersten Seite an sehr berührt. Denn sie ist eine 96-jährige Frau, die mittlerweile fast alle ihre Verwandten und Bekannten überlebt hat. Sie lebt dennoch noch alleine in einer Wohnung, wo sie von einer Pflegerin täglich versorgt wird. Außer ihrer Großnichte Jenny, mit der sie regelmäßig über Skype spricht, hat sie niemanden mehr und ist daher sehr einsam. Beim Niederschreiben ihrer Lebensgeschichte trifft der Leser auf viele unterschiedliche Charaktere, die stellenweise unglaublich interessant, manche aber auch sehr grausam sind. Von vielen hätte ich gerne noch mehr erfahren, bei manchen war ich froh, wenn die Erzählung vorüber war, denn es waren keine schönen Begegnungen in Doris Leben. Mir hat es sehr gefallen, das Leben von Doris so hautnah miterleben und auch so viele verschiedene Emotionen dabei empfinden zu können, dass ich gerne immer weitergelesen hätte. Denn es gibt so viel zu entdecken, dass es nie langweilig wird. Vor allem die tragische Liebesgeschichte mit Allan, den sie ihr ganzes Leben geliebt hat, hat mich mehr als berührt. Mehr werde ich über diesen Teil aber nicht berichten, denn ich finde, dass jeder Leser diese Geschichte selbst ergründen sollte.

Aber nicht nur Doris habe ich sofort in mein Herz geschlossen, sondern auch ihre Großnichte Jenny. Welch enge Bindung die beiden Frauen verbindet, kommt erst ganz langsam ans Licht und war für mich sehr spannend zu entdecken. Dennoch habe ich von Anfang an gemerkt, dass die beiden sehr eng verbunden sind und sich gegenseitig sehr lieben. Umso schöner waren die Momente, die sie gemeinsam erlebt haben und die mich als Leserin emotional komplett aus der Bahn geworfen haben.

Aber wie schon oben erwähnt, gibt es nicht nur Doris und Jenny, sondern noch ganz viele andere Charaktere, die es absolut wert sind, vom Leser entdeckt zu werden. Sei es Allan, Gösta oder auch Agnes. Und das sind nur ein paar davon ...

"Ich wünsche dir von allem genug. Genug Sonne, die Licht in deine Tage bringt, genug Regen, damit du die Sonne schätzen kannst, genug Glück, das deine Seele stärkt, genug Schmerz, damit du auch die kleinen Freuden des Lebens genießen kannst, und genug Begegnungen, damit du die Abschiede besser verkraftest."

Dieses Zitat, das ich das erste Mal auf Seite 46 gefunden habe, ist unglaublich schön und beinhaltet alles, was man für ein glückliches Leben benötigt. Es passt perfekt zu Doris Lebensgeschichte, die wirklich von allem etwas hatte und wird sicherlich auch zu der Lebensgeschichte jedes Lesers passen, denn das Leben ist nicht immer voller Sonnenschein, sondern beinhaltet auch viele Regentage ...

Mein Fazit:

"Das rote Adressbuch" von Sofia Lundberg erzählt eine wunderschöne Lebensgeschichte, die mich zutiefst berührt und an sich gefesselt hat. Doris und auch Jenny werden mich noch eine ganze Weile in meinen Gedanken begleiten. Ich hatte unglaubliche Lesestunden und werde dem Buch einen besonderen Platz in meinem Bücherregal geben. Natürlich gibt es eine absolute und nachdrückliche Leseempfehlung von mir!!!

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Jene Tage in St. Germain

Annette Hennig
E-Buch Text: 183 Seiten
Erschienen bei null, 01.03.2018
ISBN B079V4VL3X
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Marie-Luise Schneider, kurz Malu, lebt in Leipzig und ist eine junge begabte Goldschmiedin. Ihr größter Traum ist es, einmal nach Paris zu reisen und dort Kontakte in der Künstlerszene zu knüpfen. Diesen Traum erfüllt sie sich 1955. Doch schon an ihrem ersten Abend in Paris lernt sie den attraktiven Sébastien kennen und ist sofort bis über beide Ohren in ihn verliebt. Auch Sébastien fühlt sich zu der jungen Deutschen hingezogen und so verbringen die beiden wunderschöne Tage und Nächte miteinander. Doch Sébastien hütet ein Geheimnis, das Malus Leben komplett verändern wird ...

Meine Meinung: 

Das Buch hat eine geheimnisvolle Reise nach Paris versprochen und somit war ich sofort Feuer und Flamme. Und ich bin nicht enttäuscht worden, denn es gab viel zu entdecken und nicht jedes Geheimnis ist am Ende des Buches gelöst, was mich sehr neugierig auf den 2. Teil macht.

Ein stimmungsvolles Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr, denn es nimmt mich sofort mit nach Paris. Es gibt einen kleinen Einblick auf wunderbare Sehenswürdigkeiten, die auch Malu im Buch besucht. Für mich ist das Buchcover absolut passend zum Buch und daher perfekt gewählt.

Ein wunderbarer Schreibstil  

Der Schreibstil von Annette Hennig ist wunderbar flüssig und hat mich sofort mit in die Geschichte genommen. Das Buch erzählt auf zwei Handlungsebenen: Einmal wird im Jahre 1955 die Geschichte von Malu und ihrer Reise nach Paris erzählt. Dieser Teil hat mir unglaublich gut gefallen, denn er ist auf der einen Seite sehr einfühlsam erzählt und auf der anderen Seite auch überaus spannend, weil der Leser nicht alles sofort erfährt.

Denn der Handlungsstrang wird immer wieder durch die 2. Handlungsebene, die im Jahre 2013 spielt und sich mit Lara, Malus Enkeltochter befasst, unterbrochen. Diese ist Reisekauffrau und freut sich ungemein auf eine Busreise nach Paris, die sie leiten soll. Als ihre Großmutter Malu eher abweisend auf das Thema Paris reagiert, ahnt sie sofort, dass es ein Geheimnis in der Vergangenheit ihrer Großmutter gibt und setzt alles daran, es zu lüften.

Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass der Klappentext nicht schon die ganze Handlung des Buches beinhaltet, denn dann wären meine Lesestunden noch viel spannender gewesen. Das ist aber schon mein einzigster Kritikpunkt, denn auch mit dem Wissen des Klappentextes hatte ich sehr abwechslungsreiche Lesestunden, die ich sehr genossen habe.

Liebenswerte, geheimnisvolle Charaktere 

Malu habe ich sofort in mein Herz geschlossen, denn sie ist einfach herzerfrischend und voller Lebenslust. Als sie auf Sébastien trifft, glaubt sie, den Mann ihrer Träume entdeckt zu haben. Doch was dann genau mit ihr und Sébastien in Paris geschieht, erfährt der Leser nur ganz langsam. Es gab für mich viele berührende Momente und ich wäre gerne nicht nur einmal in das Buch gehüpft, um Malu vor einer Dummheit zu beschützen oder ihr beizustehen. Komplett verstanden habe ich ihr Handeln bis zum Ende nicht, aber ich denke, das ist auch so gewollt. Denn dieses Buch ist der 1. Teil und ich denke - oder hoffe -, dass im 2. Teil alles dann aufgelöst wird.

Aber auch Lara, Hanna, Valérie und Jean-Luc haben mich wunderbar unterhalten.

Sébastien hingegen konnte mich nicht so begeistern, denn er blieb für mich sehr undurchsichtig und ich konnte sein Handeln bis zum Schluss nicht so sehr verstehen. Ich bin sehr gespannt, ob ich im 2. Teil mehr über ihn und seine Beweggründe erfahren werde, denn mit dem jetzigen Wissen, bleibt er mir irgendwie unsympathisch. Aber gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen :-)

Eine Lesereise ins wunderschöne Paris

Annette Hennig hat mich mit ihrem Buch nach Paris entführt und ich habe es sehr genossen, dort mit Malu zu sein und all die Sehenswürdigkeiten mit ihr zu erleben. Nach Beendigung des Buches hätte ich nun große Lust, auch nach Paris zu reisen und all die schönen Dinge mit eigenen Augen zu betrachten. Ich danke der Autorin für dieses tolle Leseerlebnis!

Mein Fazit:

"Jene Tage in St. Germain" von Annette Hennig ist eine wunderbare Reise nach Paris, die voller berührender Momente und vieler Geheimnisse ist und mir sowohl emotionale als auch spannende Lesestunden bereitet hat. Ich werde wieder nach Paris reisen und kann daher nur eine klare Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen.

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

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Pheromon 2: Sie sehen dich

Rainer Wekwerth , Thariot , Frauke Schneider
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505543
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Im Jahre 2018 stellt Jake Merdon fest, dass er ein Hunter und dazu berufen ist, die Welt vor den Aliens, die versuchen diese zu übernehmen, zu beschützen. Doch er ist auf der Flucht und hat keine Ahnung, wie es mit ihm weitergehen soll. 

Im Jahre 2118 erhält die Anwältin Giovanella Muscat von einem geheimnisvollen Klienten einen eigenartigen Auftrag: Sie soll Jake Merdon finden. Aber macht diese Suche wirklich Sinn, da der Gesuchte doch sicherlich schon lange tot ist? Dennoch lässt sich Giovanella darauf ein und gerät bald in einen Strudel unglaublicher Ereignisse ...

Meine Meinung: 

Schon Band 1 "Pheromon: Sie riechen dich" konnte mich absolut begeistern und hat mit einem furchtbaren Ende die Spannung auf den 2. Band sehr angeheizt. Ich war sehr gespannt, wie es mit Jake nun weitergehen wird und ob auch der 2. Band die Spannung halten würde. Ich bin absolut nicht enttäuscht worden.

Ein Buchcover mit Wiedererkennungswert

Ich mag das Buchcover sehr, denn es sticht sofort ins Auge. Die grellen Farben und der bunte Buchschnitt machen das Buch zu etwas sehr Auffälligem und das ist auch gut so. Denn jeder sollte in diesem spannenden Buch abtauchen!

Ein fesselnder Schreibstil in zwei Zeitebenen  

Das Buch knüpft unmittelbar an das Ende des 1. Buches an, was mir sehr gut gefallen hat. Es gibt zwar immer wieder ein paar kleine Gedächtnisstützen, die Ereignisse aus dem 1. Band auffrischen, dennoch würde ich jedem raten, unbedingt den 1. Band zuerst zu lesen.

Ich war sofort wieder mitten im Geschehen und hatte keine Probleme, im Buch abzutauchen. Es geht ja auch sofort rasant los. Jake trifft auf Skagen Miller, der im Buch auch eine wichtige Rolle übernehmen wird. Von diesem erfährt er Unglaubliches und muss die gehörten Dinge erstmal verdauen. Außerdem wird Jake gesucht und ist somit auf der Flucht. Wo er hin soll und wie es mit ihm weitergeht, ist absolut unklar. Ich fand diesen Handlungsstrang unglaublich spannend und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Aber auch der Handlungsstrang, der im Jahre 2118 spielt und mit Giovanella Muscat zu tun hat, hat mich absolut in Atem gehalten. Ihre Suche nach Jake Merdon ist voller Fragen und Geheimnisse, die zu ergründen sind. Ich habe mich sehr gerne mit ihr in dieses Abenteuer gestürzt und wurde am Ende des Buches mehrfach komplett überrascht.

Dadurch, dass abwechselnd im Jahre 2018 und 2118 erzählt wird, kommt eine unglaubliche Spannung auf und es fiel mir sehr, sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Dass die beiden Handlungsstränge von unterschiedlichen Autoren geschrieben wurden (nämlich 2018 von Rainer Wekwerth und 2118 von Thariot), wäre mir nicht aufgefallen. Ich finde dieses Detail aber unglaublich genial, denn für mich macht es das Buch zu etwas sehr Besonderem.

Unterschiedliche Charaktere, die mich alle überzeugen konnten 

Die Charaktere, die Rainer Wekwerth und Thariot für dieses Buch kreiert haben, konnten mich alle absolut überzeugen. Jeder einzelne Protagonist war etwas Besonderes und absolut einzigartig. Jake kannte ich ja schon aus dem 1. Band und mochte ihn nach wie vor sehr gerne. Daher habe ich auch komplett mit ihm mitgezittert und ihm ganz feste die Daumen gedrückt, dass er unentdeckt bleiben wird. 

Aber auch Skagen ist ein toller Kerl, der mich im Laufe des Buches des Öfteren begeistern konnte. Auch Hannah, Madison und Caleb konnten mich absolut überzeugen, von denen ich jetzt aber nicht allzu viel erzählen möchte, denn ich finde diese Protagonisten sollte jeder Leser selbst kennenlernen.

Bei Giovanella war ich mir lange uneinig, ob ich sie mag oder nicht. Irgendwie schwankte meine Sympathie mit jedem gelesenen Kapitel hin und her. Dieser Umstand hat mir sehr gefallen, denn so blieb es lange spannend und das Ende des Buches hat mich wirklich noch mal ganz schön viele Nerven gekostet. 

Toll finde ich, dass es auch Charaktere gibt, die mir nach Beendigung dieses 2. Bandes komplett schleierhaft sind und ich sehr gespannt bin, wie sich die Dinge im 3. Band entwickeln werden. Ich habe zwar eine kleine Vermutung, denke aber, dass da noch einige Verwirrungen aufkommen werden und am Ende alles ganz anders ist als ich es jetzt vermute.

Ein ganz fieses Ende

Wer den 1. Band gelesen hat, wird es schon kennen: Das Ende ist absolut gemein und die Wartezeit auf den 3. Band ziemlich brutal. Dennoch bin ich unglaublich gespannt und hatte mehr als spannende Lesestunden. Ich habe jede Menge Fragen und hoffe, dass sie im 3. Band beantwortet werden. 

Mein Fazit:

"Pheromon: Sie sehen dich" von Rainer Wekwerth/Thariot ist ein unglaublich spannender 2. Band, der mich komplett begeistert hat. Es gab viel zu entdecken und jede Menge spannender Wendungen. Am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen, denn es hat wirklich Suchtfaktor. Das Ende war unglaublich fies, dafür ist die Vorfreude auf den 3. Band gigantisch. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

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68 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Tanz der Sonne entgegen

Mela Wagner
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 05.12.2017
ISBN 9781503951693
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:


Mona ist klein, ein wenig verrückt und mollig. Rein optisch ist sie das komplette Gegenteil zu ihrer ehrgeizigen Schwester Rebecca, die eine erfolgreiche Ballerina ist. Auch hat Mona einen Blog, auf dem sie über viele Dinge schreibt, was ihr viel mehr Freude bereitet als ihr eher langweiliges Jurastudium. Als sie die angesagte Sundance Party in einem verlassenen Hochhaus besucht, um darüber auf ihrem Blog zu berichten, trifft sie dort auf den attraktiven Neal, der sie direkt in seinen Bann zieht. Auch er scheint etwas an ihr zu finden, denn er flirtet mit ihr, obwohl es laut Mona deutlich attraktivere Frauen auf der Party gibt. Doch leider muss sie bald feststellen, dass sie nicht die einzige ist, mit der er flirtet …

Meine Meinung: 

Als ich im Klappentext gelesen habe, dass sich das Buch um Mona dreht, die einen eigenen Blog hat, war ich natürlich sofort fasziniert. Auch klang die Geschichte wunderbar spannend und romantisch. Ich war sehr gespannt, was mich erwarten wird und bin nicht enttäuscht worden.

Ein passendes Buchcover, aber ...

Eigentlich passt das Buchcover wunderbar zum Buchtitel und auch zum Klappentext. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass das abgebildete Paar etwas mehr mit Mona und Neal gemeinsam hat. Denn Mona ist im Buch deutlich kleiner und auch eher mollig dargestellt, so dass ich dies auch gerne auf dem Buchcover gesehen hätte. Ansonsten gefällt mir das Cover wirklich sehr gut.

Ein toller Schreibstil  

Der Schreibstil von Mela Wagner gefällt mir sehr gut, denn ich hatte keinerlei Probleme, in der Geschichte anzukommen. Ich war sofort begeistert von der vorlauten Mona, die aus der Masse herausragt, auch wenn sie das selber gar nicht so sieht. Und auch das erste Zusammentreffen mit Neal war einfach toll beschrieben, so dass ich unbedingt mehr erfahren wollte. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und viel zu schnell was das Buch gelesen.

Unterschiedliche und sehr interessante Charaktere 

Mela Wagner hat für ihr Buch viele unterschiedliche und überaus interessante Charaktere erschaffen. Allen voran natürlich Mona, kurz genannt Mo. Sie entspricht nicht den Modeidealen und lebt ihr Leben nach ihren Regeln. Sie besucht interessante Events, genießt mit ihren beiden besten Freunden Lisa und Jonas gutes Essen und leckere Cocktails und lebt gerne mal in den Tag hinein. Ich habe Mo vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen, denn sie hat eine sehr erfrischende Art und ich habe unglaublich gerne mit ihr Zeit verbracht. Ich konnte ihre Zweifel und Gedanken zu jeder Zeit absolut nachvollziehen, habe aber immer gehofft, dass sie ihr Ding durchziehen wird und sich nicht beeinflussen lässt. Denn als Neal in ihr Leben tritt, beginnt sie viele Dinge zu hinterfragen und in ihrem Leben zu ändern. Mir haben diese Veränderungen sehr gut gefallen, auch wenn ich mir nicht immer sicher war, ob es der richtige Weg ist. Am Ende allerdings würde ich sagen, dass sie alles richtig gemacht hat.

Auch Neal habe ich von Beginn an irgendwie gemocht, auch wenn er sehr lange ziemlich undurchsichtig war. Oft habe ich mich gefragt, was er für ein Spiel mit Mo treibt und was ihn zu seinen Handlungen bewegt. Doch irgendwann lernt der Leser auch den geheimnisvollen Neal besser kennen und dieses Kennenlernen macht wirklich unglaublich viel Spaß. Ich habe immer zwischen vielen Gefühlen Neal betreffend geschwankt, was das Lesen sehr spannend gemacht hat.

Gar nicht geschwankt habe ich bei Lisa und Jonas, mit denen Mo eng befreundet ist und mit denen sie viel Zeit verbringt. Diese beiden sind unglaublich tolle Persönlichkeiten und Mo kann sich wirklich glücklich schätzen, solch tolle Freunde zu haben. Mir haben die gemeinsamen Unternehmungen der Freunde immer viel Freude bereitet und dank des tollen Schreibstils hatte ich das Gefühl, mitten unter ihnen zu sein.

Aber auch Rebecca, Mos Schwester, und ihre Tänzerfreunde haben mir unglaublich interessante Lesestunden bereitet. Denn hier treffen wirklich Welten aufeinander. Rebecca lebt ein sehr diszipliniertes Leben, denn sie tanzt professionell und sehr erfolgreich in einem Ballett-Ensemble. Eigentlich hat sie alles, was ein Mensch zum Glücklichsein braucht, meint Mona. Doch dem ist nicht so. Zu Beginn des Buches sind Mo und Rebecca nicht gerade freundlich zueinander, doch im Laufe des Buches nähern sich die beiden an und beginnen einander besser zu verstehen. Mir hat dieser Prozess sehr gut gefallen. Auch hat mir der Blick hinter die Kulissen der schillernden Ballettwelt unglaublich gut gefallen. Hier gibt es viele Klischees und oberflächliche Persönlichkeiten, aber natürlich auch Ausnahmen, die mich absolut begeistert haben.

"Das Leben ist ein Spiel aus Licht und Schatten"

Dieses Zitat aus dem 20. Kapitel hat mir sehr gut gefallen, denn genau das ist es, was Mo im Laufe des Buches lernen und erkennen muss. Wie genau und warum, das sollte jeder Leser für sich selbst herausfinden, denn es macht unheimlich viel Spaß, Zeit mit Mo und all den unterschiedlichen Charakteren des Buches zu verbringen.

Mein Fazit:

"Tanz der Sonne entgegen" von Mela Wagner ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die sich mit vielen Themen befasst, die im Leben wichtig sind. Unterschiedliche und überaus interessante Charaktere machen das Lesen sehr kurzweilig und zu einem absoluten Highlight. Ich hatte wunderbare Lesestunden und spreche eine absolute Leseempfehlung aus.  

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Verfolgung

Aurelia Velten
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Hippomonte, 03.08.2018
ISBN 9783946210160
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:


Alecs ist auf hinterhältige Art und Weise verraten und völlig unschuldig in den Tartaros, die Hölle der griechischen Mythologie geworfen worden. Doch nun ist sie frei und schwört Rache: sie will ihren Verräter jagen und bestrafen. Doch plötzlich ist da Cal, der Hundertarmige, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Furie auf ihrer Reise zu beschützen. Alecs, die sich geschworen hat, niemandem mehr zu trauen, versucht vergeblich, ihn abzuschütteln. Doch je mehr Zeit sie mit Cal verbringt, umso weniger möchte sie das eigentlich. Allerdings gibt es da noch dieses Geheimnis, das sie vor ihm verbirgt ...

Meine Meinung: 

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover ist einfach wunderschön. Auf der einen Seite ist es eigentlich ziemlich schlicht, aber gerade das macht es für mich so besonders. Beim Blick auf das Frauengesicht muss ich sofort wieder an Alecs denken, denn genauso habe ich sie mir vorgestellt. Für mich ist das Buchcover perfekt gewählt und im Buchladen würde es mich magisch anziehen.

Ein toller Schreibstil  

Der Schreibstil von Aurelia Velten ist wunderbar flüssig und schnell zu lesen. Zwar hatte ich zu Beginn des Buches ein paar Probleme, in die Geschichte hereinzukommen, aber das lag eher daran, dass ich mich mit der griechischen Mythologie etwas befassen musste. Ansonsten würde ich den Schreibstil als sehr fesselnd und mitreißend beschreiben. Zwischenzeitlich hatte ich wirklich das Gefühl, einmal kurz Luft holen zu müssen, da es ziemlich turbulent zuging. Aber auch die leisen Momente zwischen Alecs und Cal sind der Autorin wunderbar gelungen. Ich habe sie sehr genossen.

Facettenreiche Charaktere 

Alecs ist wirklich eine ziemlich wahnsinnige Furie, die zu Beginn des Buches einiges hinter sich hat. Trotz all ihrer Verrücktheiten habe ich sie sofort in mein Herz geschlossen. Denn zwar ist sie komplett verrückt und unberechenbar, allerdings auch wunderbar unterhaltsam. Vor allem ihre Gedanken haben mich oft zum Lachen gebracht, denn ihr Humor ist einfach unglaublich toll.

Umso mehr Mitleid hatte ich zwischendurch mit dem Hundertarmigen Cal, der - im Vergleich mit Alecs - ein ziemlich ruhiger Vertreter ist. Er hat jede Menge zu tun, um Alecs zu beschützen. Und seine Art hat mir unglaublich gut gefallen.

Aber auch die anderen Charaktere, denen ich im Buch begegnet bin, haben mir alle gut gefallen. Natürlich hat auch jeder weitere Protagonist seine Eigenheiten, die ich allesamt ziemlich genial fand. Auch gibt es ein paar Geheimnisse aufzudecken, was viel Spaß gemacht hat. Und gerade das Zusammentreffen von Alecs und Luna hat mich absolut wundervoll unterhalten.

"Wir sind Schicksal."

Dieses Zitat von Seite 289 hat mir unheimlich gut gefallen. Denn es sagt vieles über die Geschichte des Buches aus.

Mein Fazit:

"Verfolgung: Die Kinder der Götter" von Aurelia Velten ist ein turbulentes Abenteuer, das mich als Leserin komplett in seinen Bann gezogen hat. Es ist voller bunter Charaktere, die viele Überraschungen bereit halten. Ich hatte spannende, aber auch sehr vergnügliche Lesestunden und kann das Buch nur weiterempfehlen.


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114 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

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Zwischen uns ein ganzes Leben

Melanie Levensohn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.08.2018
ISBN 9783596702718
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Die jüdische Studentin Judith lebt 1940 in Paris und erfährt unter der deutschen Besatzung, wie das Leben immer schwieriger für sie wird. Ihre große Liebe Christian, Sohn eines einflussreichen Bankiers, möchte sie retten und gemeinsam mit ihr fliehen. Doch von einem Moment auf den anderen ist Judith spurlos verschwunden.

Jahre später gibt Jacobina ihrem Vater am Sterbebett ein Versprechen, dass sie nie eingelöst hat. Nun ist sie selbst nicht mehr jung und merkt, wie ihr die Zeit davon läuft. Denn sie sollte eigentlich ihre Halbschwester Judith finden, von der sie allerdings nicht allzu viel weiß. Daher liegt auf Jacobina eine zentnerschwere Last, denn sie hat wenig Hoffnung, ihr Versprechen noch halten zu können. Doch eines Tages begegnet sie der jungen Französin Béatrice. Die beiden Frauen werden Freundinnen und machen sich gemeinsam auf die Suche nach Judith. Werden sie erfolgreich sein? Oder ist es zu spät?

Meine Meinung:
 
Dieses Buch ist einfach unglaublich!!! Ich hatte selten so emotionale Lesestunden wie ich sie mit diesem Buch verbracht habe. Ich kann mit absoluter Sicherheit behaupten, dass es für mich ein Highlight im Lesejahr 2018 sein wird. 

Ein wundervolles Buchcover

Wenn ich auf das Buchcover blicke, bin ich sofort wieder mitten in der Geschichte und würde liebend gerne noch ein wenig dort verweilen. Mir gefallen die gedeckten Farben, denn ein buntes Cover hätte mir zu dieser Geschichte überhaupt nicht gefallen. So, wie das Buchcover ist, ist es für mich absolut perfekt.

Ein mitreißender Schreibstil  

Mich hat Melanie Levensohn mit ihrem Schreibstil sofort in ihren Bann gezogen. Von der ersten Seite des Buches an war ich in der Geschichte gefangen und bin immer wieder fasziniert in die verschiedenen Welten der drei Frauen Béatrice, Jacobina und Judith abgetaucht. Durch den Wechsel der Perspektiven wurde das Lesen umso spannender und ich konnte gar nicht schnell genug erfahren, was den drei Frauen als nächstes passieren wird. Mich hat dieser Schreibstil sehr begeistert, denn die Geschichte, die ja nun alles andere als leichte Kost ist, hat mich so sehr berührt, dass ich eigentlich gar nicht wollte, dass sie endet. Viel zu kostbar war die Zeit, die ich mit diesem Buch verbracht habe als dass ich sie beenden wollte. Und auf der anderen Seite konnte ich nicht schnell genug lesen, denn ich wollte natürlich wissen, wie es für all meine geliebten Charaktere weiter geht. Ein absolut herrlicher Teufelskreis, den ich in dieser Form selten bei einem Buch erlebt habe.

Wundervolle, sehr unterschiedliche Charaktere 

Die drei Protagonistinnen, um die es in diesem Roman geht, sind allesamt sehr unterschiedlich. Die jüdische Studentin Judith habe ich sofort in mein Herz geschlossen, da sie einfach ein ganz wundervoller Mensch ist. Auch ihre große Liebe Christian habe ich sofort gemocht und die gemeinsamen Momente der beiden überaus genossen. 

Nicht ganz so leicht ist es mir zu Beginn mit Béatrice gegangen. Sie arbeitet in der Weltbank in Washington und hat alles, was sie für ihr Leben braucht. Allerdings sind das im Großen und Ganzen teure Kleider und hochwertige Kosmetik. Leicht hat sie es an ihrem Arbeitsplatz nicht, denn ihr Chef macht ihr das Leben zur Hölle und auch ihr Privatleben ist alles andere als traumhaft schön. Durch Zufall begegnet sie der verbitterten Jacobina, die sehr einsam und zurückgezogen lebt. Auch Jacobina konnte mich nicht direkt begeistern, denn ihre Art war zu Beginn schon sehr speziell. Allerdings hat sich dieser Umstand im Laufe des Buches komplett geändert. Es hat mir viel Freude bereitet, den beiden Frauen, die eigentlich sehr unterschiedlich sind, dann aber doch wieder so viele Gemeinsamkeiten besitzen, beim Kennenlernen und Anfreunden zuzusehen. Ihre gemeinsame Suche nach Judith war da nur ein Teil, der mich mehr als begeistert und sehr berührt hat. Es gibt da noch jede Menge anderer Momente, die mir als Leserin tolle Lesemomente beschert haben. 

Aber auch die weniger sympathischen Charaktere hat Melanie Levensohn absolut glaubhaft dargestellt. Ich habe während der Lektüre des Buches viele verschiedenen Gefühle zu verarbeiten, die von Freude über Trauer, Sprachlosigkeit und Hass gingen und das Lesen sehr lebendig gemacht haben.  

Nicht nur eine Geschichte, sondern eine wahre Begebenheit

Nicht, dass das Lesen des Buches an sich schon sehr emotional ist, so hat mich das Wissen im Hinterkopf die ganze Zeit sehr beschäftigt, dass das Buch auf einer wahren Begebenheit beruht. Denn Melanie Levensohn hat bei ihrer Hochzeit den Familiennamen ihres Mannes angenommen und wurde somit zur Namensvetterin seiner französischen Großcousine, die auch nach Auschwitz deportiert wurde. Ihr Schicksal ist immer ungewiss geblieben, so dass diese tragische Lebensgeschichte die Autorin zu diesem wundervollen Roman inspirierte. 

Mein Fazit:

"Zwischen uns ein ganzes Leben" von Melanie Levensohn ist eine faszinierende und fesselnde Geschichte über das Schicksal von drei einzigartigen Frauen, die zwar nicht im gleichen Jahrhundert gelebt haben, aber fest verbunden sind. Mich hat dieses Buch sehr berührt und wird sicherlich noch eine ganze Weile in meinen Gedanken bei mir sein. Ich hatte ein wunderbares und außerordentliches Leseerlebnis und möchte eine absolute und nachdrückliche Leseempfehlung aussprechen.

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290 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 144 Rezensionen

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Der Schatten

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 23.07.2018
ISBN 9783442757527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


Norah ist Journalistin und gerade von Berlin nach Wien gezogen. Denn in Wien möchte sie noch einmal ganz von vorne beginnen. Kurz nach ihrer Ankunft stellt sich ihr eine Bettlerin in den Weg und behauptet: "Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Norah ist entsetzt, denn der 11. Februar hat für sie eine ganz besondere - nicht gerade schöne - Bedeutung. Dennoch tut sie die Bettlerin als verwirrt ab. Doch kurz darauf stößt sie tatsächlich auf einen Arthur Grimm und auch andere merkwürdige Dinge geschehen. Bis sich Norah schließlich fragt, ob sie tatsächlich einen Grund hat, Arthur Grimm zu töten. 

Meine Meinung: 

Ein passendes Buchcover

Das Buchcover passt wunderbar zu den anderen beiden Büchern von Melanie Raabe und ist auch zum Inhalt dieses Buches überaus passend. Mir gefällt es ganz gut, allerdings würde es im Buchladen wohl nicht direkt in mein Auge springen.

Ein spannender Schreibstil  

Der Schreibstil von Melanie Raabe hat mich sofort gepackt. Er ist ziemlich spannend und die Kapitel sind relativ kurz gehalten, so dass es mich permanent dazu verführt hat, weiterzulesen und das Buch wirklich schwer aus der Hand zu legen war. Erst ist Norahs Vergangenheit sehr geheimnisvoll. Doch nach und nach erfährt der Leser, was in Wien passiert ist und vor allem auch, was es mit dem 11. Februar auf sich hat. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, nach und nach mehr über Norah und ihre Vergangenheit zu erfahren. Aber auch die Gegenwart ist sehr interessant, denn es passieren viele aufregende und verwirrende Dinge, die mich absolut an das Buch gefesselt haben. Großes Kompliment an Melanie Raabe, das war einfach toll!

Geheimnisvolle Charaktere 

Wie schon erwähnt, war Norah für mich anfangs sehr geheimnisvoll und ich war ziemlich gespannt auf ihre Geschichte und was sie nach Wien geführt hat. Als Charakter ist sie mir zwar nicht wirklich ans Herz gewachsen, denn sie hat schon eine sehr spezielle Art, mit der ich mich nicht immer identifizieren konnte. Dafür hat sie mich aber oft sehr überrascht, denn sie ist unerschrocken und mutig und traut sich so manche Sache zu, von der ich ihr lieber abgeraten hätte. Überhaupt habe ich oft mit offenem Mund über Norah und ihre Aktionen gelesen und hätte sie am liebsten gebremst. Das hat wirklich viel Spaß gemacht und das Lesen zu etwas sehr Emotionalem gemacht. 

Aber auch die anderen Charaktere, denen ich im Buch begegnet bin, haben mir alle gut gefallen. Max und Paul habe ich - im Gegensatz zu Norah - sofort in mein Herz geschlossen und bei manch anderem Protagonisten bin ich ziemlich überrascht worden. Wenn Ihr auch Protagonisten mögt, die nicht leicht zu durchschauen sind, dann seid Ihr hier genau richtig. Schnappt Euch das Buch und lest drauf los!

"Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist. Wir sehen die Welt, wie wir sind." 

Dieses Zitat von Seite 413 hat mich sehr beeindruckt und lässt mich einfach nicht mehr los, denn es ist so wahr. Es wird sicherlich noch einige Zeit in meinem Kopf herumspuken und das Buch in wunderbarer Erinnerung halten. 

Mein Fazit:

"Der Schatten" von Melanie Raabe ist ein unglaublich spannender Thriller mit einem Ende, das mich wirklich komplett überrascht hat. Wer gerne bis zum Schluss des Buches miträtseln möchte und viele kleine und große Überraschungen mag, ist hier genau richtig. Ich hatte unglaublich spannende Lesestunden und kann das Buch nur absolut weiterempfehlen.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Penelope! - Wirbelwind mit Herz

Josie Kju
E-Buch Text
Erschienen bei Edel Elements, 15.07.2018
ISBN 9783962152017
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:


Mit Penelope ist immer Action angesagt, denn sie ist ein absoluter Wildfang. Aus einem nicht zu bändigenden irischen Kind wird eine rebellische Teenagerin, die unbedingt nach New York will. Furchtlos tritt sie ihr großes Abenteuer an und trifft gute, aber auch nicht so gute Menschen. Natürlich ist ihr Vorhaben auch nicht ohne Gefahren. Wird sie ihren Weg unbeschadet gehen können? Und wird ihr rastloses Wesen irgendwo ein Zuhause finden?

Meine Meinung:

Schon "Herzvibrieren" und "Herzturbulenzen" von Josie Kju haben mich absolut begeistert. Daher hat es mich umso mehr gefreut, dass Penelope, die ich schon in "Herzturbulenzen" kennenlernen durfte, nun ihre eigene Geschichte bekommen hat. Vielen lieben Dank an die liebe Josie Kju, dass ich diese wunderbare Geschichte lesen durfte!!!

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover ist einfach wunderschön. Im Buchladen würde es mir sofort ins Auge stechen und ganz schnell in meinem Bücherregal landen. Ich liebe die Farben und die vielen kleinen Details, die ich beim Betrachten des Buchcovers nach und nach entdecke. Für mich könnte das Buchcover nicht schöner sein!

Ein unterhaltsamer und packender Schreibstil 

Der Schreibstil von Josie Kju ist mir ja schon bekannt gewesen und daher war es für mich keine große Überraschung, dass das Buch mich von Beginn an absolut begeistert hat. Ich kenne Penelope schon aus dem Buch "Herzturbulenzen", wo sie allerdings nur eine Nebenrolle gespielt hat. Nun durfte ich ihre Geschichte lesen, die mich von Anfang an berührt und auch fasziniert hat. Denn Penelopes Lebensmotto lautet: "Der einfache Weg kann niemals der richtige sein" und dieses Motto lebt sie auch tatsächlich. Allerdings wird auch sehr schnell klar, dass Penelope keine wirklich behütete Kindheit hatte und ihr eine liebsorgende Familie völlig fremd ist. Mit diesem Hintergrundwissen ist ihr Handeln oft sehr verständlich, auch wenn es für ihre Mitmenschen nicht unbedingt leichter wird.

Vielschichtige Charaktere, die mich sehr begeistern konnten

Wie man wohl schon heraushören kann, hat sich Penelope sofort in mein Herz geschlichen. Sie ist so ein kleiner Wirbelwind, dass man mit ihr kaum zum Luftholen kommt, so dass es mir unglaublich viel Freude bereitet hat, sie bei ihrem großen Abenteuer zu begleiten. Sie hatte oft Glück und hat sehr besondere Menschen kennengelernt, die es wirklich gut mit ihr gemeint haben. So eine Person war auf jeden Fall Mary Baker, die eine unglaublich gute Seele ist und Penelope sehr gutgetan hat. Auch Laurie ist so ein Mensch. Er ist deutlich ruhiger und entspannter als Penelope und passt daher perfekt zu ihr. Aber auch er hat es nicht immer leicht. Ob er ihrem chaotischen und freiheitsliebenden Wesen standhalten kann? Das solltet Ihr unbedingt selber herausfinden, denn nicht nur Penelope, Mary und Laurie sind es wert, das Buch zu lesen, sondern es gibt noch jede Menge anderer Charaktere, die absolut wundervoll sind. Ich habe mich ganz besonders über das Wiedersehen mit Leevi und Mona gefreut, die einfach unverwechselbar und mir sehr ans Herz gewachsen sind.

Eine wunderschöne Geschichte einer tollen Familie, die nach einer Fortsetzung verlangt

Ich hatte unglaublich schöne Lesestunden und hätte sicherlich noch ganz lange so weiterlesen können, denn mit Penelope wird es einfach nicht langweilig. Denn sie ist nicht nur ruhelos, abenteuerlustig, sondern auch unglaublich neugierig. So begibt sie sich mit Laurie auf eine spannende Tour, die in diesem Buch nicht wirklich zu Ende erzählt wird. Bisher kann ich nur spekulieren. Ich habe allerdings im Buch einen Hinweis erhalten, dass es vielleicht eine Fortsetzung geben wird ... Ich bin jetzt schon gespannt und voller Vorfreude!

Mein Fazit:

"Penelope - Wirbelwind mit Herz" von Josie Kju ist eine wunderschöne Geschichte, denn Penelope ist einfach wunderbar. Sie ist ein kleines rotes Teufelchen, das es sogar schafft, einem Reiskorn Gefühle einzuhauchen. Ich hatte jede Menge Spaß mit Penelope und kann sie und ihre Geschichte nur jedem wärmstens ans Herz legen. Ich bin komplett begeistert und würde am liebsten ewig weiterlesen. Daher kann es von mir nur eine absolute Leseempfehlung geben!

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67 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Keiner weiß von uns

Jana von Bergner
E-Buch Text
Erschienen bei null, 12.07.2018
ISBN B07CWT6HHG
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:


Julians größter Traum war es einmal, ein erfolgreicher Theaterregisseur zu werden. Doch dieser Traum ist schon lange ausgeträumt und so ist er nun ein beliebter Lehrer, der das Träumen aufgegeben hat. Emma hingegen wäre ohne ihre Träume verloren, denn sie hat schlimme Dinge in ihrem Leben aushalten müssen. Ihr größter Traum ist es, Schauspielerin zu werden. Ein weiterer Traum wird wohl ihre Liebe zu ihrem Lehrer Julian bleiben, denn eine Liebe zwischen Schülerin und Lehrer ist absolut tabu. Doch auch Emma berührt etwas tief Verborgenes in Julian. Wird ihre Liebe eine Chance haben? Oder ist sie doch nur ein Traum, der in der Realitität nichts verloren hat?

Meine Meinung: 

Nachdem mich in Jana von Bergners erstem Buch "Keiner weiß von uns" schon das Schicksal von Hanna sehr berührt hat, war ich nun sehr auf die Geschichte von ihrer Schwester Emma gespannt.

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir unheimlich gut. Es ist schlicht und doch so besonders. Ich mag die verschiedenen Schriftarten des Buchtitels sehr und auch das Zusammenspiel von den Farben schwarz, weiß und rosa sind einfach wunderschön. Auch passt es perfekt zum 1. Band, was mir immer sehr gefällt.

Ein berührender Schreibstil  

Wie schon im 1. Teil hat mich der Schreibstil von Jana von Bergner wieder in seinen Bann gezogen. Er ist wunderbar flüssig und lässt mich sofort in der Geschichte abtauchen. Schon nach den ersten gelesenen Seiten hatte ich das dringende Bedürfnis, immer mehr über Emma und Julian erfahren zu müssen. Beide Protagonisten haben es nicht wirklich leicht und so habe ich bis zur letzten Seite mit ihnen und ihrem Schicksal mitgelitten. Mit ihnen gelacht, geweint, gehofft und mich geärgert. Ich hatte sehr emotionale Lesestunden, die ich mehr als genossen habe.

Tolle Charaktere 

Dieses Buch wimmelt nur so vor toller Charaktere, die es alle nicht leicht im Leben haben. Wie schon erwähnt, geht es in diesem Buch um die 16-jährige Emma, die nach außen ein absolutes Gute-Laune-Mädchen ist. Für ihre Freundinnen ist sie einfach perfekt. Doch wenn sie niemanden um sich hat, ist sie sehr traurig, denn sie ist seit kurzer Zeit Vollwaise. Zwar lebt sie weiterhin mit ihrer älteren Schwester Hanna, die ihr Vormund ist, deren Freund Marc, der auch ein sehr liebevoller Mensch ist, und ihrem kleinen Bruder Mika zusammen. Doch ihren wirklichen Platz im Leben hat sie noch nicht gefunden. Sie sehnt sich nach jemandem, der sie aufrichtig liebt und mit dem sie Zeit verbringen kann. Diesen Jemand sieht sie in ihrem Lehrer Julian.

Julian hegt - wie Emma - eine große Leidenschaft für das Theater und hat sich vor vielen Jahren als Regisseur versucht. Leider ist dieser Versuch ziemlich fehlgeschlagen und hat tiefe Wunden in ihm hinterlassen. Er wiederum glaubt fest daran, dass Emma einmal eine erfolgreiche Schauspielerin werden wird und versucht, sie in ihren Bemühungen zu unterstützen. Außerdem bewegt Emma irgendetwas in ihm, das er lange nicht mehr gefühlt hat und so kann auch er seine Gefühle für Emma nicht ewig verbergen.

Natürlich hat ein so beliebter Lehrer auch viele Schülerinnen, die für ihn schwärmen. Eine davon ist Finja, die ganz eigene Ziele verfolgt und darüber hinaus auch noch die Tochter des Rektors ist. Da ist Chaos natürlich vorprogrammiert. Auch diesen Charakter hat die Autorin einfach perfekt in das Buch eingebunden. Sie hat viele Gefühle in mir hervorgerufen und das Lesen zu etwas sehr Emotionalem gemacht.

Sehr gemocht habe ich aber auch Sebastian, der ebenfalls Lehrer an Emmas Schule und Julians bester Freund ist. Er hat eine sehr erfrischende Art, über die ich oft wirklich schmunzeln musste.

emotionale Berg- und Talfahrt

Die Geschichte von Emma hat mich sehr bewegt. Ich konnte den Konflikt, der sich sowohl in Emma als auch in Julian abspielt, so gut nachvollziehen. Oft hatte ich zwar das Gefühl, dass Emma um einiges stärker ist als Julian, allerdings hat dieser Aspekt absolut in die Handlung gepasst. Sehr faszinierend fand ich auch Emmas Bemühungen und ihre Ideen, um für die Liebe zu Julian zu kämpfen. Aber ich konnte auch Julian verstehen, der einiges zu verlieren hatte. Ich war sehr gespannt, wie die Geschichte für die beiden enden würde und hatte bis zum Schluss viele aufregende Lesemomente. Es gab nicht nur eine (böse) Überraschung und immer wieder neue Wendungen, so dass es wirklich schwer war, das Buch aus der Hand zu legen. Viel zu sehr wollte ich wissen, was denn nun wirklich mit Emma und Julian passieren wird.

Mein Fazit:

"Keiner weiß von uns" von Jana von Bergner ist eine unglaublich tolle Liebesgeschichte und steht dem 1. Band in nichts nach. Ich hatte wahnsinnig emotionale Lesestunden und habe auch Emma und Julian ganz feste in mein Herz geschlossen. Es geht um Träume und den Willen, sie nicht aufzugeben, aber auch mutig neue Wege einzuschlagen und einfach nicht aufzugeben. Ich bin wieder absolut begeistert und kann den 3. Band kaum erwarten. Daher vergebe ich eine klare Leseempfehlung!

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92 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

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Emily Bones

Gesa Schwartz , Felicitas Horstschäfer
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505659
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:

Eines Nachts erwacht Emily in absoluter Finsternis. Erst glaubt sie, zu träumen. Doch schon bald wird ihr klar, dass sie in einem Sarg liegt. In ihrem Sarg! Denn Emily ist gestorben und muss nun als Geist auf dem Friedhof Père Lachaise herumspuken. Emily ist entsetzt. Doch schnell erwacht ihr Kampfgeist, denn sie ist keinen natürlichen Tod gestorben. Emily ist fest entschlossen, ihren Mörder zu finden und sich ihr Leben zurückzuholen. Doch mit diesem Entschluss stellt sie nicht nur die Stadt der Geister und Untoten auf den Kopf, sondern gerät auch selbst in große Gefahr …

Meine Meinung: 

Der Klappentext von „Emily Bones: Die Stadt der Geister“ hat mich sofort sehr fasziniert und ich wollte unbedingt wissen, was es mit dem Tod von Emily auf sich hat. Wird sie ihren Mörder finden und es schaffen, sich ihr Leben wieder zurückzuholen? Ich war auf spannende Lesestunden vorbereitet, die ich auch ganz genauso erleben durfte.

Ein tolles Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr. Es ist magisch und geheimnisvoll und entführt mich sofort wieder in die Welt der Geister und Untoten. Auch die Farbwahl gefällt mir überaus gut, so dass ich im Buchladen sicherlich nicht an dem Buch vorbeigehen würde.

Ein fesselnder und humorvoller Schreibstil  

Der Schreibstil von Gesa Schwartz konnte mich von der ersten Seite an begeistern. Sie schreibt unglaublich anschaulich, so dass ich mir die Stadt der Geister lebhaft vorstellen konnte. Auch hat mir der Beginn des Buches unheimlich gut gefallen, denn ich hatte als Leserin die Möglichkeit, alles gemeinsam mit Emily zu erkunden. Und da gab es wirklich eine Menge zu entdecken!

Auch mag ich den Humor sehr, den Gesa Schwartz in ihren Schreibstil einfließen lässt. Meine Jungs – mit denen ich das Buch streckenweise gemeinsam gelesen habe – und ich haben oft laut loslachen müssen über die Sprüche der einzelnen Charaktere. Es war ein unglaublich tolles Leseerlebnis, denn Spannung und Humor haben sich perfekt ergänzt.

Einzigartige Charaktere 

Darüber hinaus hat Gesa Schwartz für ihr Buch wirklich einzigartige Charaktere erschaffen. Allen voran natürlich Emily Bones, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Sie ist ein unerschrockenes 13-jähriges Mädchen, das für ihre Ziele kämpft und diese mit Nachdruck und Beharrlichkeit verfolgt. Auch flucht sie für ihr Leben gern, was so manchen Protagonisten im Buch wirklich verzweifeln lässt. Ich musste oft über ihre Art schmunzeln und kann es gar nicht erwarten, weitere Abenteuer mit Emily erleben zu dürfen.

Aber auch der Irrwicht Cosimo und Raphael, der friedhofseigene Sanitäter, mit denen sich Emily schon bald anfreundet, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie machen Emily die Eingewöhnung in die neue Welt um einiges leichter und stehen ihr mit Rat und Tat zur Seite. Auch das geschieht immer mit viel Humor und Ironie, was mir sehr gut gefallen hat.

Und auch den Vampir Balthasar, der ein enger Verbündeter von Emily wird, habe ich von Beginn an sehr gemocht. Er hat eine unvergleichliche Art, die mir das Lesen zu einem absoluten Highlight gemacht hat. Ich habe seine gemeinsame Zeit mit Emily sehr genossen, denn langweilig wurde es nie.

Aber auch den sehr unsympathischen und undurchsichtigen Valentin sollte man unbedingt kennenlernen, denn auch er ist trotz aller Gemeinheiten ein einzigartiger Charakter, der mir unglaublich gut gefallen hat und immer für eine Überraschung gut war.

"Angst ist keine Schande. Ignoranz ist es."

Dieses Zitat von S. 308 hat mir unglaublich gut gefallen. Denn das Buch vermittelt viele wichtige Werte, die mir alle sehr am Herzen liegen. Ganz vorneweg, den Willen, seine Ziele zu verfolgen und nicht beim ersten Hindernis aufzugeben. Es ist nicht schlimm, vor etwas Angst zu haben, aber man sollte sich nicht hinter dieser Angst verstecken. Es ist wichtig, im Leben seine Ziele zu verfolgen. Denn wenn man für etwas brennt, findet man sicherlich auch Verbündete, die sehr hilfreich sein werden.

Und oft ist das, was man zuerst für mehr als untragbar hält, am Ende doch genau das, was man eigentlich immer wollte.

Mein Fazit:

"Emily Bones: Die Stadt der Geister" von Gesa Schwartz ist ein unglaublich spannendes Kinderbuch, das mit tollen Charakteren und einer perfekten Mischung aus Spannung und Humor besticht. Ich war von Beginn an gefesselt und habe jede einzelne Leseminute unglaublich genossen. Emily und ihre Freunde sind einfach großartig und jeder sollte sie kennenlernen! Von mir gibt es eine nachdrückliche Leseempfehlung!!!!

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210 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 135 Rezensionen

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Ins Dunkel

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499274732
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


Fünf Frauen werden von ihrer Firma für eine Teambuilding-Maßnahme auf eine Wanderung durch den australischen Busch geschickt. Abgeschnitten von der Außenwelt besitzen sie nur Kompass und Landkarte. Doch am Ende des Wochenendes kehren nur vier von ihnen zurück. Was ist mit Alice Russell geschehen?

Aaron Falk ist Ermittler der australischen Polizei und muss die vermisste Alice unbedingt finden. Denn sie sollte ihm als Informantin dabei behilflich sein, das Unternehmen, in dem sie arbeitet, der Geldwäsche zu überführen. Ob er Alice rechtzeitig finden wird? Und was hat sich in der Wildnis wirklich zugetragen? 

Meine Meinung: 

Ein faszinierendes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir unglaublich gut. Es ist düster und geheimnisvoll, genau wie sein Klappentext. Beim Betrachten überkommt mich ein beklemmendes Gefühl, wenn ich an die fünf Frauen denke, die darin herumgeirrt sind. Daher finde ich das Cover absolut perfekt ausgewählt.

Ein fesselnder Schreibstil  

Der Schreibstil von Jane Harper hat mich sofort gepackt. Schon nach dem Prolog war mir klar, dass ich dieses Buch wohl nicht mehr aus der Hand legen werde. Und dieser erste Eindruck hat mich nicht getäuscht. 

Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt: Zum einen wird aus der Sicht des Ermittlers Aaron Falk erzählt und zum anderen aus der Sicht der fünf Frauen, wobei auch bei den fünf Frauen immer wieder der Blickwinkel wechselt. Mal erzählt Jill, mal Lauren, mal Beth, Bree oder Alice. Durch diesen Wechsel des Blickwinkels war es für mich als Leserin mehr als leicht, mich in die verschiedenen Charaktere hineinzuversetzen und sie besser kennenzulernen. Darüber hinaus erfährt der Leser so Stück für Stück, was sich bei den fünf Frauen wirklich abgespielt hat.

Auch legt die Autorin sehr gekonnt immer wieder falsche Fährten aus, so dass das Lesen nie langweilig wird. Oft hatte ich das Gefühl, nun wirklich Bescheid zu wissen, um dann im nächsten Moment wieder mit meinen "Ermittlungen" ganz am Anfang zu stehen. Ich habe wirklich bis zum Schluss gerätselt und wurde am Ende noch einmal richtig überrascht. 

Interessante und sehr vielschichtige Charaktere 

Die Charaktere, denen ich als Leserin begegnen durfte, waren unglaublich interessant und konnten mich alle überzeugen. Die fünf Frauen sind sehr unterschiedlich und jede hat ihre eigene Geschichte, was ich höchst spannend fand. Nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick erscheint und das Aufdecken der verschiedenen Geschichten hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, denn es passierte nur langsam und blieb daher sehr lange spannend. Auch der Umstand, fünf Frauen in einer solchen Ausnahmesituation zu erleben, war ein tolles Leseerlebnis, denn - wie man sich vorstellen kann - geht es da alles andere als friedlich zu. 

Aber auch den Ermittler Aaron Falk und seine Kollegin Carmen Cooper habe ich sofort gemocht. Sie sind ein geniales Ermittler-Team, das sehr harmonisch zusammen seiner Arbeit nachgeht. Auch über diese Beiden haben ich im Laufe des Buches einiges erfahren und ich hoffe auf ein Wiedersehen und bin gespannt, wie es mit ihnen weitergeht. 

Spannung vor düsterer Kulisse

Mir hat die Atmosphäre, die Jane Harper in diesem Buch geschaffen hat, unglaublich gut gefallen und komplett in seinen Bann gezogen. Die trostlose Umgebung und die aussichtslose Lage habe ich als Leserin wahnsinnig gut mitfühlen können. Auch die nervliche Anspannung, die in einer so unterschiedlichen Gruppe herrscht, hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ich hatte das Gefühl, ich bin mitten unter den fünf Frauen und darf sie aus ganz kurzer Distanz beobachten. Ein großartiges Leseerlebnis!!!

Mein Fazit:

"Ins Dunkel" von Jane Harper ist ein unglaublich spannender Thriller, der mich bis zum Schluss gefesselt hat. Er ist voller interessanter Charaktere und Geheimnisse, die der Leser nach und nach ergründen darf. Ich hatte mehr als aufregende Lesestunden und habe das Lesen sehr genossen. Wer Lust auf eine nervenaufreibende Teambuilding-Maßnahme vor unglaublicher Kulisse hat, ist hier genau richtig. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung! 

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Der Tiergartenmörder

Susan Carner , Susan Carner
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 06.07.2018
ISBN 9783961116454
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


Zeitgleich mit einem grausamen Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt, wird die junge Jurastudentin Tabea van Horten erdrosselt im Berliner Tiergarten aufgefunden. Der Syrer Said, mit dem sie zusammenlebte, wird ganz in der Nähe des Tatortes von der Polizei verhaftet. Schnell ist für viele - einschließlich Kriminaloberrat Wagner - Said der Schuldige. Auch wird ihm von vielen eine Mittäterschaft am Attentat auf den Weihnachtsmarkt angehängt. Kommissarin Rebecca Winter versucht dennoch, sich nicht beirren zu lassen und den Fall ganz objektiv zu betrachten. Schon bald findet sie andere Spuren und trifft auf interessante Motive. Doch wird es ihr gelingen, die vielfältigen Verschwörungstheorien zu widerlegen? Und kann sie ihre Theorie glaubhaft beweisen? Oder ist alles doch ganz anders?

Meine Meinung: 

Ein schlichtes, aber sehr passendes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr. Es ist schlicht und durch die dunklen Farben eher düster, was sehr gut zur Grundstimmung des Buches passt. Denn auch hier geht es oft wirklich bedrückend und beängstigend zu. Daher finde ich das Buchcover absolut perfekt gewählt. 

Ein spannender Schreibstil  

Der Schreibstil von Susan Carner ist unglaublich flüssig und fesselnd. Schon nach dem Prolog war ich komplett an die Geschichte gefesselt, hatte meine eigene Theorie und musste einfach immer weiterlesen. Auch schafft sie es ganz wunderbar, den Spannungsbogen zu halten und immer wieder neue spannende Dinge in die Handlung einfließen zu lassen. Auch die Flüchtlingsproblematik bzw. die verschiedenen Meinungen, die zu diesem Thema vertreten werden, hat sie für mich perfekt in das Buch integriert. Für mich gab es zu diesem Thema viele nachdenkliche Momente während des Lesens, was mir unglaublich gut gefallen hat. 

Facettenreiche Protagonisten 

Susan Carner hat viele tolle Charaktere kreiert, die mich alle komplett überzeugt haben. Mein absoluter Lieblingsprotagonist ist natürlich Kommissarin Rebecca Winter, die ich schon nach den ersten gelesenen Seiten sehr gemocht habe. Sie versucht sich nicht beirren zu lassen und neutral an den neuen Fall heranzugehen, obwohl um sie herum Verschwörungstheorien und Hass geschürt werden. Immer wieder versucht sie, sich dagegen aufzulehnen und ihre Mitmenschen dazu zu animieren, sachlich zu bleiben und auch einmal hinter die Kulissen zu blicken. Das gelingt ihr ganz wunderbar und macht sie für mich zu einer tollen Ermittlerin. Denn sie hat wahrlich jede Menge eigener Sorgen, die sie mit sich herumschleppt und die ihr Leben sehr belasten. Aber diese Problematik kommt nur ganz langsam ans Licht und war für mich auch ein sehr spannender Aspekt des Buches. Es hat viel Freude gemacht, Rebecca bei der Arbeit zuzusehen und auch festzustellen, dass sie sich privat weiterentwickelt.

Aber auch Tom, der an Rebeccas Seite ermittelt, habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Er ist ein wunderbarer Mensch und hat mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht. Einfach ein sehr toller Charakter, von dem ich gerne mehr lesen würde!

Natürlich gibt es nicht nur sympathische Charaktere, sondern auch einige sehr, sehr widerliche Protagonisten, die aber auch absolut glaubwürdig dargestellt wurden. Ich war oft über ihr Handeln und ihre Aussagen mehr als geschockt. Somit wurde das Lesen einfach nie langweilig!

sehr aktueller Hintergrund

Sehr gut gefallen hat mir, dass sich das Buch mit einem sehr aktuellen politischen Hintergrund befasst. Die Flüchtlingsdiskussion ist allgegenwärtig und wird heiß diskutiert. Sie aber sozusagen mitten in einem spannenden Krimi zu erleben, war eine völlig neue Erfahrung für mich. Susan Carner schafft es ganz wunderbar, die problematischen Punkte sachlich und neutral aufzuzeigen, so dass sich der Leser seine eigenen Gedanken machen kann. 

Mein Fazit:

"Der Tiergartenmörder" von Susan Carner ist ein spannender Krimi vor topaktuellem Hintergrund. Bis zum Schluss spannend, voller Überraschungen und mit zwei mehr als sympathischen Ermittlern, die ich gerne irgendwann mal wieder treffen würde. Ich hatte spannende Lesestunden, wurde oft aber auch sehr nachdenklich. Ein perfektes Leseerlebnis! Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Glück ist Liebe, Honey

Jo Berger
E-Buch Text: 277 Seiten
Erschienen bei Selfpublishing, 25.06.2018
ISBN B07F1V9JSH
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:


Mascha ist Kosmetikerin und mag ihren Job sehr. Als sie von Adele, einer Stammkundin, überraschend auf eine Kreuzfahrt eingeladen wird, möchte sie erst ablehnen. Sie kann doch nicht ohne ihren Verlobten so eine Reise antreten. Oder doch? Nach kurzer Bedenkzeit sagt sie zu und gerät in ein absolutes Gefühlschaos. Denn an Bord des luxuriösen Kreuzfahrschiffes lernt Mascha einen sehr attraktiven Animateur und Akrobaten kennen, der sich sehr um sie bemüht. Aber auch der ewig beschäftigte Manager David lässt ihr Herz höher schlagen. Eigentlich möchte Mascha ja in einem halben Jahr heiraten. Aber auch ihr zurückgelassener Verlobte benimmt sich plötzlich komisch. Mascha durchlebt ein Wechselbad der Gefühle und ist voller Zweifel. Und das ist nicht das einzigste Drama, was auf sie zukommt ...

Meine Meinung: 

Ich habe schon ein paar Bücher von Jo Berger gelesen und war immer sehr begeistert von ihrem Schreibstil und ihren Charakteren. Auch dieses Mal war ich sehr gespannt, was auf mich zukommen wird.

Ein schönes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Das Pärchen, das auf dem Buchcover abgebildet ist, passt wunderbar zum Buchinhalt, denn genauso hätte ich mir Mascha und David vorgestellt. Auch, dass sie ein wenig voneinander abgewandt stehen, passt wunderbar zur Geschichte. Für mich ist das Buchcover gut ausgewählt.

Ein sehr unterhaltsamer Schreibstil  

Der Schreibstil von Jo Berger konnte mich wieder sofort begeistern. Ich hatte keine Probleme, im Buch abzutauchen und war sofort mitten im Geschehen. Auch hat es nicht lange gedauert bis ich das erste Mal laut aufgelacht habe. Diese Besonderheit des Schreibstils von Jo Berger mag ich sehr gerne, denn sie schafft es einfach immer wieder, mich absolut mitzureißen. Da wird gelacht, geweint, gestaunt - und hin und wieder herrscht überraschte Sprachlosigkeit. Gerade in diesem Buch bin ich an einer Stelle von der Handlung sehr überrascht worden, was zu großen Gefühlsausbrüchen geführt hat. Einfach großartig!

Tolle Protagonisten 

Wieder hat es Jo Berger geschafft, mich absolut zu überzeugen, was die Wahl ihrer Protagonisten angeht. Mascha ist zurückhaltend, unentschlossen, etwas altbacken und möchte ungern auffallen. Halt irgendwie ein liebenswertes graues Mäuschen, das man sofort ins Herz schließen muss.

Da ist Adele das komplette Gegenteil. Auch wenn sie schon eine ältere Dame ist, ist sie aufgeschlossen, vorlaut und hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Was die Wahl ihrer Kleidung angeht, hat sie es gerne bunt. Sie wirkte auf mich immer wie ein fröhlicher Paradiesvogel, der seiner Umgebung in jeder Hinsicht gut tut. Schon nach den ersten paar Seiten war mir klar, dass Adele wohl mein Lieblingscharakter des Buches werden wird. Gerne hätte ich auch so eine Adele an meiner Seite!

Aber auch den "Manager" David habe ich schnell ins Herz geschlossen, denn er ist einfach wunderbar. Wirkt er auf den ersten Blick sicherlich wie das Söhnchen aus reichem Hause, wird ganz schnell klar, dass er viel mehr ist, als nur der reiche Sohn, der das Leben genießt. Er versucht sich gegen familiäre Zwänge aufzulehnen und ich war sehr gespannt, ob es ihm wohl gelingen wird. Auch das Zusammentreffen von Mascha und David war immer wieder ein absolutes Highlight, denn die beiden sind sich lange nicht wirklich sympathisch. Zumindest geben sie es nicht zu :-) Das sorgt für manch tollen Schlagabtausch, die ich sehr genossen habe. Wenn dann noch Adele mitgemischt hat, war das Leseerlebnis perfekt.

Glück und Liebe sind bunt

Natürlich ist dies eine Liebesgeschichte. Und wer die Bücher von Jo Berger kennt, weiß, dass ihre Bücher immer ein Happy End haben. Aber der Weg zum Happy End und wie das Happy End letztendlich aussieht, muss der Leser dann schon für sich herausfinden. Ich bin immer wieder begeistert, wie schnell das Buch ausgelesen ist und bleibe traurig zurück, denn zu kurz war die Zeit mit den geliebten Protagonisten. Auch in diesem Buch ging es mir wieder so. Gerne wäre ich noch ein wenig bei Mascha und David geblieben.

Auch hat mir gut gefallen, dass es in diesem Buch nicht nur um die Liebe zwischen zwei jungen Menschen geht, sondern darum, dass die Liebe in jedem Alter wichtig ist. Denn auch Adele ist verliebt. Ihre Liebesgeschichte hat mich sehr berührt und ganz schrecklich verzaubert. Zu schön war es einfach dabei zuzusehen. Aber mehr sage ich nicht, denn den Rest muss jeder Leser selbst für sich herausfinden. Ich kann nur sagen: Legt los, es gibt viel zu entdecken und es warten unterhaltsame Lesestunden!

Mein Fazit:

"Glück ist Liebe, Honey" von Jo Berger ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die mich absolut verzaubert hat. Ich habe tolle Charaktere kennenlernen dürfen, die ich allesamt in mein Herz geschlossen habe. Es gab wunderbare Orte während der Landgänge zu entdecken, die ich allesamt sehr genossen habe und es gab jede Menge fürs Herz. Für mich mal wieder ein perfektes Leseabenteuer, denn ich habe gelacht, geweint und den Fortgang der Geschichte mit Spannung verfolgt. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Rettungsring für zwei

Clara Gabriel
Buch: 292 Seiten
Erschienen bei Griebel, Cornelia, 28.06.2018
ISBN 9783981987508
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:


Marie hat einen genauen Plan, wie ihr Leben verlaufen soll. Dieser lautet: Mann, Haus, Kinder. Eigentlich läuft auch alles nach Plan. Doch dann verunglückt ihr Verlobter drei Tage vor der Hochzeit tödlich. Marie ist fix und fertig und möchte die Reise anlässlich ihrer Flitterwochen natürlich absagen. Doch ihre beste Freundin Eva überredet sie, die Karibik-Kreuzfahrt gemeinsam mit ihr anzutreten. Leider steht Marie gerade überhaupt nicht auf das Romantik-Special, das sie an Bord der Stella Maris erwartet. Doch da ist Paul, der glaubt, dass Marie sich etwas antun möchte und sie daher streng beobachtet. Es dauert nicht lange bis Marie sich hoffnungslos in ihn verliebt hat. Dumm nur, dass Paul der einzigste Mann an Bord ist, in den sie sich lieber nicht verlieben sollte. Denn Probleme hatte sie ja eigentlich schon genug ...

Meine Meinung: 

"Rettungsring für zwei" ist der Auftakt zur neuen Reihe "Kreuzfahrt-Liebe" von Clara Gabriel, die mich sofort sehr interessiert hat. Denn es gibt doch nichts Schöneres als an wunderschönen Orten zu verweilen, ein prachtvolles Kreuzfahrtschiff zu erkunden und dabei tolle Charaktere zu entdecken. Ich war sehr neugierig, ob meine Erwartungen erfüllt werden.

Ein schönes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Der Rettungsring, der auf dem Cover abgebildet ist, spielt im Buch eine wichtige Rolle und gehört daher unbedingt auf das Buchcover. Auch der wunderbare Ausblick, den ich beim Betrachten genießen darf, erinnert mich sofort wieder an die Geschichte des Buches. Daher ist das Cover für mich perfekt gewählt.

Ein toller Schreibstil  

Der Schreibstil von Clara Gabriel konnte mich von der ersten Seite an begeistern. Er ist locker-flockig und lädt dazu ein, immer weiterzulesen. Denn die Charaktere und auch die wunderschöne Landschaft bzw. das Kreuzfahrtschiff Stella Maris sind so unglaublich bildlich beschrieben, dass ich oft das Gefühl hatte, mitten im Geschehen zu sein. Am liebsten hätte ich schon zu Beginn des Buches meinen Koffer gepackt und wäre gemeinsam mit Marie in See gestochen.

Zwei geniale Protagonisten 

Auch die Charaktere und deren Gefühle hat Clara Gabriel unheimlich gut beschrieben. Zu Beginn des Buches konnte ich die Traurigkeit, die Marie umgab, förmlich spüren. Mit jeder gelesenen Seite habe ich gehofft, dass es ihr bald besser geht und sie das furchtbare Ereignis für kurze Zeit vergessen kann. Marie ist eine tolle Frau, die aber schlimme Dinge erlebt hat. Natürlich zweifelt sie an sich und dem Leben. Da ist es gut, dass sie auf Paul trifft. Denn dieser ist eigentlich das komplette Gegenteil von ihr. Er ist sehr strebsam und relativ zufrieden mit seinem Leben. Außerdem hat er eine unvergleichlich geniale Art, über die ich nicht nur einmal breit grinsen musste. Paul muss man einfach mögen! Und natürlich auch Eva, Maries beste Freundin, ist ein echter Schatz. Ohne sie und ihre Idee, die Kreuzfahrt doch anzutreten, wäre Marie sicherlich sehr lange in einem tiefen Loch verschwunden.

Aber natürlich gibt es nicht nur sympathische Charaktere, auf die der Leser trifft. Die unsympathischen Charaktere hat die Autorin aber so wunderbar ausgearbeitet, dass ich sie wirklich abgrundtief gehasst habe. Am liebsten hätte ich sie eigenhändig über Bord geworfen :-)

Nicht nur einfach eine Liebesgeschichte

Wer denkt, dass es sich hier nur um eine Liebesgeschichte handelt, die langsam vor sich hinplätschert und deren Ende von Beginn an ziemlich klar ist, der täuscht sich gewaltig. Ich bin während des Lesens in ein Wechselbad der Gefühle geraten, das wirklich jede Art von Gefühl inbegriffen hatte. Mal habe ich mit Marie getrauert, dann war ich sprachlos, dann war ich wütend oder ich habe aus vollem Hals gelacht. Ein unglaublich schönes Leseerlebnis, das mich sicherlich noch eine Zeit begleiten wird. Denn viel zu schnell waren diese Seiten gelesen und die gemeinsame Zeit mit Marie und Paul vorüber. Gerne wäre ich noch eine Zeit auf der Stella Maris geblieben. Jetzt tröstet mich aber, dass es sicherlich bald ein Wiedersehen zumindest mit der Stella Maris geben wird. Ich bin auf jeden Fall wieder mit dabei!

Mein Fazit:

"Rettungsring für zwei" von Clara Gabriel ist ein absolut wundervoller Auftakt zu ihrer neuen Reihe "Kreuzfahrt-Liebe", der große Lust auf weitere Kreuzfahrten macht. Ich habe unglaublich tolle Charaktere kennengelernt, absolute Traumziele bereist und eine wunderschöne Zeit an Bord der Stella Maris gehabt. Ein perfektes Leseabenteuer, das ich mehr als genossen habe. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

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319 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 187 Rezensionen

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Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


Alles begann an dem Tag, an dem der zwölfjährige Eddie auf dem Jahrmarkt zum ersten Mal den Kreidemann traf. Durch ihn und seine Zeichnungen fanden Eddie und seine Freunde eine Möglichkeit, sich gegenseitig geheime Botschaften zukommen zu lassen. Erst war das Hinterlassen der Kreidemännchen ein großer Spaß. Doch eines Tages führen diese Zeichnungen sie zur Leiche eines jungen Mädchens.

30 Jahre später erhält Eddie einen Brief, der ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens enthält. Sofort sind die Ereignisse aus der Vergangenheit wieder zurück und die Geschichte beginnt sich zu wiederholen. Oder war sie vielleicht nie abgeschlossen?

Meine Meinung: 

Erst war ich etwas skeptisch, ob mir "Der Kreidemann" von C.J. Tudor gefallen wird, da das Buch oft mit Büchern von Stephen King verglichen wird, von dem ich bisher nichts gelesen habe, es aber auch nicht vorhabe. Doch ich kann ganz klar sagen, dass mich das Buch wirklich überzeugen konnte.

Ein absolut geniales Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr. Es ist schlicht und doch so perfekt. Der Titel scheint wie mit Kreide geschrieben und das Strichmännchen, das im "M" des Titels hängt, finde ich absolut genial. Die abgebrochene Kreide, die daneben liegt, macht das Cover für mich perfekt.

Ein fesselnder Schreibstil  

Der Schreibstil von C.J. Tudor konnte mich von Beginn an komplett fesseln. Schon der Prolog hat mich unglaublich neugierig auf die Geschichte gemacht, was sich dann immer weiter gesteigert hat. Die Geschichte wird zum einen aus der Sicht von Eddie erzählt und darüber hinaus in zwei Zeitebenen: Einmal in der Vergangenheit im Jahre 1986 und dann in der Gegenwart im Jahre 2016. Dieser Wechsel macht das Lesen unglaublich spannend, denn es gibt sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit viele Dinge zu ergründen. 

Vielfältige Charaktere 

C.J. Tudor hat viele unterschiedliche Charaktere für ihr Buch erschaffen, die ich allesamt sehr glaubhaft fand. Zu Beginn des Buches lernt der Leser Eddie und seine Gang kennen. Sie besteht aus Eddie Munster, Fat Gav, Metal Mickey, Hoppo und Nicky. Nicky ist das einzige Mädchen, kann sich aber den Jungs gegenüber sehr gut behaupten. Insgesamt haben mir die 5 Charaktere sehr gut gefallen, denn sie sind alle sehr speziell und unterschiedlich. Mir hat es viel Spaß gemacht, die verschiedenen Charaktere näher kennen zu lernen und auch zu sehen, was aus ihnen nach 30 Jahren geworden ist. Da gab es immer wieder während des Lesens Überraschungen, was mich sehr begeistert hat.

Eddie als Erzähler der Geschichte war mir sehr sympathisch, denn ich konnte aufgrund des tollen Schreibstils viel über ihn erfahren und seine Gedankengänge gut nachvollziehen. Allerdings ist er auch kein einfacher Mensch, der gerne mal etwas zu viel Alkohol trinkt und ein leidenschaftlicher Sammler diverser Dinge ist. Durch diese Eigenschaften konnte ich mich nicht komplett mit ihm identifizieren, fand das aber auch gar nicht so schlimm.

Auch der Kreidemann ist ein toll dargestellter Charakter, der mich im Laufe des Buches absolut überrascht hat. Gerade bei ihm hatte ich, was den Verlauf des Buches angeht, irgendwie eine völlig andere Idee und fand den Gang der Dinge dann absolut faszinierend und genial. 

Und auch die junge Chloe, die bei Eddie als Untermieterin wohnt und die Eddie sehr anziehend findet, konnte mich total überraschen. Was ihren Charakter angeht, war ich wahrscheinlich am meisten auf dem Holzweg. 

Eigentlich ist jeder Charakter, egal, ob er dem Leser sympathisch ist oder nicht, absolut perfekt gewählt und es mehr als wert, vom Leser kennen gelernt zu werden. Also schnappt Euch das Buch und findet selbst heraus, wer sie sind und was ihre Leben ausmacht. Ich denke, auch Ihr werdet die eine oder andere Überraschung erleben.

viele wichtige Themen werden aufgegriffen

Natürlich geht es überwiegend darum zu erfahren, was im Jahre 1986 tatsächlich zum Tod des jungen Mädchens geführt hat, und warum die Geschehnisse 30 Jahre später wieder aktuell werden. Allerdings nehmen auch Themen wie Freundschaft, schwierige Familienhintergründe, Demenz und falsch getroffene Entscheidungen viel Raum ein. Gerade der Denkanstoß "Was wäre, wenn ..." hat mich nach Beendigung des Buches noch einige Zeit beschäftigt.  

Überraschendes Ende

Das Ende des Buches war für mich wirklich überraschend und ich muss sagen, es hat unglaublich Spaß gemacht, bis zum Schluss mitzurätseln. Ich hatte im Laufe des Buches viele Theorien und immer wieder neue Ideen. C.J. Tudor hat es unglaublich gut geschafft, die Handlung am Schluss perfekt aufzulösen und noch einmal einen Bezug zum Prolog zu erstellen. Vieles hat mich überrascht, aber alles war doch logisch. Ein unglaublich spannendes Leseerlebnis!

Mein Fazit:

"Der Kreidemann" von C.J. Tudor ist ein sehr gut konstruierter, absolut fesselnder Thriller, der mich sehr begeistert hat. Es gab viel zu entdecken und immer wieder neue Wendungen, die das Lesen nie haben langweilig werden lassen. Ich hatte unglaublich spannende Lesestunden und vergebe daher eine klare Leseempfehlung!

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356 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 107 Rezensionen

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:


Nachdem Rea Emris vom englischen Königshof fliehen konnte, will sie nun in Frankreich ein neues Leben beginnen. Doch auch in Paris lauern Gefahren. Kurz nach ihrer Ankunft wird sie von einer Megäre verfolgt und kann ihr nur knapp entkommen. Auch Ninon, Reas engste Vertraute und die Schwester des französischen Königs, ist in Paris und lädt ihre Freundin an den Hof ein. Doch auch der englische Kronprinz Robin, Reas große Liebe, trifft am französischen Hof ein. Aber nicht, um Rea zurückzugewinnen, sondern um um Ninons Hand anzuhalten. Rea ist tief verletzt und möchte nur noch den Hof verlassen. Doch der König macht sie zu Ninons Leibwächterin und wieder ist Rea an einem Königshof gefangen. Es gibt keine Möglichkeit, Robin aus dem Weg zu gehen.

Meine Meinung: 

Nachdem ich "Palace of Glass - Die Wächterin" von C.E. Bernard, den 1. Teil der Trilogie, unglaublich genial fand, war ich natürlich sehr gespannt, wie es mit Rea weitergehen wird. Ich hatte große Erwartungen an das Buch und habe auf ein Wiedersehen mit vielen Charakteren aus dem 1. Band gehofft.

Das Buchcover gefällt mir wieder sehr. Es ist schlicht, aber wunderschön. Es wirkt auf mich sehr elegant und ich liebe einfach diesen wunderbaren Schimmer, der über dem Buchcover liegt. Das rote Stück Seide, das sich durch das Buchcover schlängelt, ist mehr als aussagekräftig und passt perfekt zum Buchinhalt. Ich bin mal wieder begeistert.

Der Schreibstil von C.E. Bernard ist wieder sehr flüssig und angenehm. Allerdings empfinde ich diesen 2. Band als etwas ruhiger. Er beginnt zwar wieder unglaublich spannend, da der Leser sofort mitten in einem Kampf von Rea gefangen ist, der sehr spannend ist. Danach wird es allerdings ziemlich ruhig und es dauert für meine Begriffe relativ lange bis wieder echte Spannung aufkommt.

In der Zwischenzeit erfährt der Leser allerdings viele kleine interessante Details und auch die eine oder andere Überraschung kommt auf den Leser zu. Dennoch hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht.

Rea und Robin kenne ich aus dem 1. Band schon und auch im 2. Band gab es da für mich keine großen Überraschungen. Rea ist nach wie vor ziemlich unsicher und unentschlossen und wächst erst wieder gegen Ende des Buches über sich hinaus. Robin kann ich immer noch nicht so wirklich einschätzen. Er wirkt unberechenbar auf mich und ich bin sehr gespannt, was ich im letzten Band dann abschließend über ihn zu sagen habe. Bisher traue ich ihm noch nicht allzu viel zu.

Auch Ninon, die im 1. Band mein absoluter Lieblingscharakter gewesen ist, war lange überraschend farblos, konnte mich dann aber gegen Ende des Buches wieder absolut überzeugen. 

Blanc hingegen hat mich den kompletten Band über restlos begeistert. Ich mochte ihn sowieso schon sehr, aber er hat sich noch tiefer in mein Herz geschlichen. Ich mag seine Art unheimlich und habe jede gelesene Seite mit ihm sehr genossen. Oft hat er mich zum Schmunzeln gebracht, oft aber auch durch sein Handeln sehr berührt. Auch seine engen Freunde René und den Comte habe ich in mein Herz geschlossen. Die drei sind ein absolutes Dreamteam und es hat mir viel Freude bereitet, ihnen dabei zuzusehen, wie sich ihr Verhältnis immer weiterentwickelt hat. 

Auch hat mir sehr gefallen, dass Reas Bruder Liam eine größere Rolle eingenommen hat. Er wirkt auf mich völlig anders als Rea und seine Entschlossenheit hat mich sehr beeindruckt. 

Der Charakter, der mich in diesem Buch aber am meisten beeindruckt und auch überrascht hat, war Madame Hiver. Ich möchte nicht allzu viel über sie sagen, denn jeder Leser sollte selbst ihre Geheimnisse ergründen können. Nur so viel: Es gibt jede Menge zu entdecken und ich bin nicht nur einmal überrascht worden. Einfach großartig!!!

"Mögest Du stets offenen Geistes sein"

Auch in diesem 2. Band hat mich wieder der Gedanke sehr fasziniert, dass es für Rea möglich ist, durch die Berührung eines anderen Menschen, in seine Gedanken abzutauchen und sie zu erforschen. Ich war bei jeder ihrer Berührungen immer sehr gespannt, was sie vorfinden wird und jedes Mal hellauf begeistert, wie wundervoll C.E. Bernard mich in diese Gedankenwelten mitgenommen hat. Ein absolutes Leseerlebnis!

Auch wenn für mich "Palace of Silk - Die Verräterin" nicht ganz so spannungsgeladen war wie der 1. Band, habe ich viele neue Dinge über Rea und das Leben der Magdalenen im Allgemeinen kennengelernt. Auch durfte ich weitere Details über die einzelnen Protagonisten erfahren, die ich stellenweise so nicht erwartet hätte und die oft einiges an meinem Blickwinkel geändert haben. Es gab weniger Kämpfe, aber nicht weniger spannende Erkenntnisse, die mich unglaublich neugierig auf den letzten Teil der Trilogie machen. Das Ende war wieder atemberaubend spannend und lässt mich nun ungeduldig auf das große Finale warten. Ich bin auf jeden Fall wieder dabei und unglaublich gespannt, wie alles enden wird.

Mein Fazit:

"Palace of Silk - Die Verräterin" von C.E. Bernard ist eine überaus gelungene Fortsetzung des 1. Bandes, die auf mich allerdings etwas ruhiger und weniger spannungsgeladen wirkte. Dennoch gab es wieder jede Menge zu erleben und einige Überraschungen zu verdauen. Mich hat dieser 2. Band sehr neugierig gemacht, wie die Geschichte nun für Rea enden wird. Daher gibt es von mir wieder eine klare Leseempfehlung!

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