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130 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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The Crown´s Game

Evelyn Skye , Friederike Levin
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 15.08.2018
ISBN 9783407749482
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Vika und Nikolai sind beide talentierte Magier, von denen es in Russland keine weiteren gibt. Auch sind sie große Konkurrenten, denn nur einer von ihnen kann der neue Magier des Zaren werden. Im "Spiel der Krone" treten Vika und Nikolai gegeneinander an und kommen sich in dessen Verlauf gefährlich nahe. Doch beiden ist klar, dass am Ende des Spiels der Verlierer sterben muss. Oder kann ihre Liebe den Verlauf des Spiels verändern und beide retten?

Meine Meinung: 

Ein absolut geniales Buchcover

Schon beim ersten Blick auf das Buchcover war ich absolut fasziniert. Es strahlt eine magische Anziehungskraft auf mich aus und lässt mich sofort wieder im Spiel der Krone versinken. Es ist absolut perfekt zum Inhalt des Buches ausgewählt und würde mich im Buchladen sofort auf sich aufmerksam machen. 

Ein packender Schreibstil  

Der Schreibstil von Evelyn Skye hat mich schon auf den ersten Seiten sehr begeistert und ohne Probleme in die magische Geschichte abtauchen lassen. Schon nach der Vorstellung von Vika und Nikolai und einer kurzen Erklärung des Spiels der Krone war mir klar, dass auf mich eine emotionale Zeit warten wird. Denn ich wollte mich schon zu diesem Zeitpunkt weder von Vika noch von Nikolai trennen müssen. 

Auch haben mir die Beschreibungen Russlands und der magisch erschaffenen Werke unheimlich gut gefallen, denn ich hatte alles klar vor Augen. Oft hatte ich das Gefühl, einem der Magier über die Schulter zu blicken und mitten im Geschehen zu sein. 

Auch gibt es natürlich einige Überraschungen, denn erst mit fortschreitender Lektüre wird das ganze Ausmaß des Spiels der Krone offensichtlich. Auch kommt die eine oder andere Verstrickung hinzu, die das Geschehen natürlich nicht gerade vereinfacht. Und auch die Liebesgeschichte, die sich in diesem Buch verbirgt, ist einfach wunderbar.

Ausdrucksstarke Charaktere 

Wie schon erwähnt, habe ich sowohl Vika als auch Nikolai von Beginn an sehr gemocht. Vika ist mutig und nicht auf den Mund gefallen, was mir sofort gefallen und oft imponiert hat. Nikolai hat ein unglaublich sanftes Wesen, mit dem er sich sofort in mein Herz geschlichen hat. 

Aber auch mit dem Thronfolger Pascha hatte ich viele schöne Lesestunden und auch Sergej, Ludmila und Renata möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, denn sie sind außergewöhnliche Charaktere, die jeder Leser kennenlernen sollte!

Eine wunderbare Mischung

Dieses Buch ist eine wunderbare Mischung aus magischen Elementen, Spannung und einer wundervollen leise erzählten Liebesgeschichte, die ganz ohne Kitsch auskommt, dafür aber einfach wunderschön ist. Ich hatte eigentlich mit viel mehr Aktion und Kämpfen gerechnet, nachdem ich den Klappentext des Buches gelesen habe. Allerdings hat mir dieser Verlauf des Buches viel besser gefallen und für viele spannungs- und emotionsgeladene Lesestunden bei mir gesorgt. Auch die eingebauten Verstrickungen jeglicher Art haben das Lesen sehr kurzweilig gemacht. Ich bin absolut begeistert!

Mein Fazit:

"The Crown's Game" von Evelyn Skye ist ein fantastisches Abenteuer, das voller Magie, Spannung und einer perfekten Portion Liebe ist. Die Charaktere waren einfach unglaublich toll und für mich das Sahnehäubchen des Buches. Ich habe jede gelesenen Minute genossen und möchte das Buch unbedingt weiterempfehlen.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Late Summer Hope: Highland Gentleman

Jo Berger
E-Buch Text: 281 Seiten
Erschienen bei null, 25.08.2018
ISBN B07GV49D4M
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Calan McGrant ist ein attraktiver Herzensbrecher, dem die Frauen zu Füßen liegen. Darüber hinaus ist er als Earl of Chesire sehr vermögend und lebt in einem traumhaften Landhaus. Auch Annie Fairfield, die neben ihrer Tätigkeit als Redakteurin eine sexy Poledancerin ist, hat wenig Probleme, sich einen Mann zu angeln. Als sich Annie und Calan zufällig in ihrer Redaktion treffen, sind beide wenig begeistert von einander. Zu allem Überfluss begegnen sie sich kurze Zeit später auf der Märchenhochzeit von Annies Kollegin Sarah in den schottischen Highlands wieder und es dauert nicht lange bis so richtig die Fetzen fliegen. Doch trotz der Streitigkeiten bekommen sie sich gegenseitig nicht aus dem Kopf und begegnen sich dummerweise immer wieder ...

Meine Meinung: 

Ich liebe die Bücher von Jo Berger, da sie so wunderbar unterhaltsam sind. Sie stecken voller Romantik, aber es gibt auch immer jede Menge zu schmunzeln. Auch dieses Buch hat mir wieder wunderbare Lesestunden bereitet!

Ein passendes Buchcover

Wenn ich auf das Buchcover blicke, sehe ich Annie und Calan und bin sofort wieder mitten in der Geschichte. Ich mag das Cover sehr und finde es für die Liebesgeschichte perfekt gewählt.

Ein unvergleichlicher Schreibstil  

Ach, ich mag Jo Bergers Schreibstil einfach unglaublich gerne. Es gibt immer jede Menge zu lachen, schmunzeln, grinsen, aber auch jede Menge romantische Begegnungen. Ich habe diesen Schreibstil wieder sehr genossen, denn ich hatte oft das Gefühl, mitten in den Gedanken von Annie und Calan zu stecken. Und das war - gerade bei Annie - oft überaus erheiternd.

Auch die Landschaftsbeschreibungen haben mich wieder in eine andere Welt entführt. Es war wunderbar, Zeit in einem Luxushotel - noch dazu, wenn dort gerade eine absolute Märchenhochzeit gefeiert wird - zu verbringen. Auch den Landsitz von Calan konnte ich mir lebhaft vorstellen und vor allem die Bootstour, die Annie unternimmt, war unglaublich beschrieben. Ich kann nur jedem Leser raten, in diese Welt abzutauchen. Dort ist jede Menge los!

Zwei sehr unterhaltsame Charaktere 

Annie ist ein sehr interessanter Charakter, denn sie umfasst viele Facetten. Auf den ersten Blick ist sie die Frau, die anderen Frauen schon bei ihrem Anblick auf die Nerven geht. Denn sie läuft in aufreizender Kleidung durch die Gegend und benimmt sich auch genauso wie sie sich kleidet. Doch natürlich ist das nur der erste Eindruck. Denn eigentlich ist Annie ein Mensch mit einem sehr guten und vor allem großen Herz, was sie schon alleine durch ihre Hilfe, die sie immer wieder ihrer Schwester Mella anbietet, beweist. Mir hat es sehr gut gefallen, Annie dabei zuzusehen, wie sie sich plötzlich mit anderen Augen sieht und auch ein wenig verändert. Zum Glück verändert sich nicht ihre große Klappe, die ich unglaublich mag :-)

Calan hingegen ist der typische reiche, attraktive Schnösel, der alle Frauen haben könnte. Eigentlich macht er sich um die Frauen auch nicht allzu viele Gedanken, denn sie sind ja sowieso da. Nur Annie stellt sich irgendwie an, was ihn doch sehr verwundert. Außerdem ist Annie ja auch gar nicht sein Typ, aber irgendwie ja doch, oder? Annie ruft auf jeden Fall viele Reaktionen in ihm hervor. Aber natürlich geschieht dies umgekehrt bei Annie genauso, wenn sie Calan sieht oder an ihn denkt. Mir haben die Schlagabtäusche zwischen den beiden Protagonisten unglaublich gut gefallen und ich hatte viel Freude beim Lesen.

Aber nicht nur die beiden Charaktere haben mich begeistert. Es gab viele andere Persönlichkeiten, die mich genauso glücklich gemacht haben während des Lesens. Allen voran der Butler Andrew, der eine absolut unvergleichliche Art hat und mich mit seinen Sprüchen wirklich begeistert hat. Auch Calans Mutter habe ich schnell in mein Herz geschlossen oder Annies Schwester Mella.

Ihr merkt also schon: Es gibt viel zu entdecken!!!

"Das Herz weiß immer mehr als der Kopf, weil es nicht nachdenkt und nicht verurteilt."

Dieses Zitat von Seite 158 hat mich sehr berührt, denn es passt perfekt zu dieser wunderschönen Liebesgeschichte. Oft ist es einfach besser, den Kopf einmal abzuschalten und das Herz machen zu lassen, oder?

Mein Fazit:

"Late Summer Hope: Highland Gentleman" von Jo Berger ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die mir mit ihrem locker-flockigen Schreibstil und ihren tollen Charakteren romantische, sehr unterhaltsame, aber auch spannende Lesestunden beschert hat. Ich habe jede einzelne sehr genossen und spreche eine absolute Leseempfehlung aus.

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184 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 102 Rezensionen

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Das rote Adressbuch

Sofia Lundberg , Kerstin Schöps
Fester Einband
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442314997
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Zu ihrem 10. Geburtstag bekommt Doris von ihrem Vater ein ganz besonderes Geschenk. Er schenkt ihr ein rotes Adressbuch, in dem sie alle Menschen festhalten soll, denen sie im Laufe ihres Lebens begegnet, damit sie sie nicht vergisst. Für Doris wird dieses Buch zu einem wichtigen Lebensbegleiter. Eines Tages beginnt sie, mit Hilfe dieser Einträge ihre Lebensgeschichte niederzuschreiben. So blickt sie noch einmal zurück auf ein langes und bewegtes Leben, das sie zuerst von Stockholm wegführt, aber über Paris, New York und England dann wieder nach Schweden zurückkehren lässt. Auch der Mann, den sie geliebt, dann aber verloren, jedoch nie vergessen hat, spielt bei dieser Reise eine große Rolle.

Meine Meinung: 

Ein schönes und überaus passendes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr, denn es lässt mich tatsächlich sofort an ein kleines Adressbüchlein denken, das besondere Namen sammelt. Ich mag die Farbkombination von dem leuchtenden Rot und dem unauffälligeren Grau. Auch wirkt es auf mich nostalgisch, was wiederum wunderbar zur Geschichte des Buches passt. Für mich ist das Buchcover perfekt gewählt und würde im Buchladen sofort meine Aufmerksamkeit erhalten.

Ein ruhiger, aber dennoch fesselnder Schreibstil  

Der Schreibstil von Sofia Lundberg hat mich sofort gepackt. Er ist zwar überaus angenehm und fast ruhig vor sich hinplätschernd, aber dennoch voller Spannung und Geheimnisse. Das Buch erzählt abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit, was mir sehr gut gefallen hat. Ich kann wirklich nicht sagen, welcher Handlungsstrang mir da mehr gefallen hat, denn beide sind einfach wunderschön und sehr berührend.

Berührende Charaktere 

Mich hat Doris von der ersten Seite an sehr berührt. Denn sie ist eine 96-jährige Frau, die mittlerweile fast alle ihre Verwandten und Bekannten überlebt hat. Sie lebt dennoch noch alleine in einer Wohnung, wo sie von einer Pflegerin täglich versorgt wird. Außer ihrer Großnichte Jenny, mit der sie regelmäßig über Skype spricht, hat sie niemanden mehr und ist daher sehr einsam. Beim Niederschreiben ihrer Lebensgeschichte trifft der Leser auf viele unterschiedliche Charaktere, die stellenweise unglaublich interessant, manche aber auch sehr grausam sind. Von vielen hätte ich gerne noch mehr erfahren, bei manchen war ich froh, wenn die Erzählung vorüber war, denn es waren keine schönen Begegnungen in Doris Leben. Mir hat es sehr gefallen, das Leben von Doris so hautnah miterleben und auch so viele verschiedene Emotionen dabei empfinden zu können, dass ich gerne immer weitergelesen hätte. Denn es gibt so viel zu entdecken, dass es nie langweilig wird. Vor allem die tragische Liebesgeschichte mit Allan, den sie ihr ganzes Leben geliebt hat, hat mich mehr als berührt. Mehr werde ich über diesen Teil aber nicht berichten, denn ich finde, dass jeder Leser diese Geschichte selbst ergründen sollte.

Aber nicht nur Doris habe ich sofort in mein Herz geschlossen, sondern auch ihre Großnichte Jenny. Welch enge Bindung die beiden Frauen verbindet, kommt erst ganz langsam ans Licht und war für mich sehr spannend zu entdecken. Dennoch habe ich von Anfang an gemerkt, dass die beiden sehr eng verbunden sind und sich gegenseitig sehr lieben. Umso schöner waren die Momente, die sie gemeinsam erlebt haben und die mich als Leserin emotional komplett aus der Bahn geworfen haben.

Aber wie schon oben erwähnt, gibt es nicht nur Doris und Jenny, sondern noch ganz viele andere Charaktere, die es absolut wert sind, vom Leser entdeckt zu werden. Sei es Allan, Gösta oder auch Agnes. Und das sind nur ein paar davon ...

"Ich wünsche dir von allem genug. Genug Sonne, die Licht in deine Tage bringt, genug Regen, damit du die Sonne schätzen kannst, genug Glück, das deine Seele stärkt, genug Schmerz, damit du auch die kleinen Freuden des Lebens genießen kannst, und genug Begegnungen, damit du die Abschiede besser verkraftest."

Dieses Zitat, das ich das erste Mal auf Seite 46 gefunden habe, ist unglaublich schön und beinhaltet alles, was man für ein glückliches Leben benötigt. Es passt perfekt zu Doris Lebensgeschichte, die wirklich von allem etwas hatte und wird sicherlich auch zu der Lebensgeschichte jedes Lesers passen, denn das Leben ist nicht immer voller Sonnenschein, sondern beinhaltet auch viele Regentage ...

Mein Fazit:

"Das rote Adressbuch" von Sofia Lundberg erzählt eine wunderschöne Lebensgeschichte, die mich zutiefst berührt und an sich gefesselt hat. Doris und auch Jenny werden mich noch eine ganze Weile in meinen Gedanken begleiten. Ich hatte unglaubliche Lesestunden und werde dem Buch einen besonderen Platz in meinem Bücherregal geben. Natürlich gibt es eine absolute und nachdrückliche Leseempfehlung von mir!!!

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64 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Tanz der Sonne entgegen

Mela Wagner
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 05.12.2017
ISBN 9781503951693
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:


Mona ist klein, ein wenig verrückt und mollig. Rein optisch ist sie das komplette Gegenteil zu ihrer ehrgeizigen Schwester Rebecca, die eine erfolgreiche Ballerina ist. Auch hat Mona einen Blog, auf dem sie über viele Dinge schreibt, was ihr viel mehr Freude bereitet als ihr eher langweiliges Jurastudium. Als sie die angesagte Sundance Party in einem verlassenen Hochhaus besucht, um darüber auf ihrem Blog zu berichten, trifft sie dort auf den attraktiven Neal, der sie direkt in seinen Bann zieht. Auch er scheint etwas an ihr zu finden, denn er flirtet mit ihr, obwohl es laut Mona deutlich attraktivere Frauen auf der Party gibt. Doch leider muss sie bald feststellen, dass sie nicht die einzige ist, mit der er flirtet …

Meine Meinung: 

Als ich im Klappentext gelesen habe, dass sich das Buch um Mona dreht, die einen eigenen Blog hat, war ich natürlich sofort fasziniert. Auch klang die Geschichte wunderbar spannend und romantisch. Ich war sehr gespannt, was mich erwarten wird und bin nicht enttäuscht worden.

Ein passendes Buchcover, aber ...

Eigentlich passt das Buchcover wunderbar zum Buchtitel und auch zum Klappentext. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass das abgebildete Paar etwas mehr mit Mona und Neal gemeinsam hat. Denn Mona ist im Buch deutlich kleiner und auch eher mollig dargestellt, so dass ich dies auch gerne auf dem Buchcover gesehen hätte. Ansonsten gefällt mir das Cover wirklich sehr gut.

Ein toller Schreibstil  

Der Schreibstil von Mela Wagner gefällt mir sehr gut, denn ich hatte keinerlei Probleme, in der Geschichte anzukommen. Ich war sofort begeistert von der vorlauten Mona, die aus der Masse herausragt, auch wenn sie das selber gar nicht so sieht. Und auch das erste Zusammentreffen mit Neal war einfach toll beschrieben, so dass ich unbedingt mehr erfahren wollte. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und viel zu schnell was das Buch gelesen.

Unterschiedliche und sehr interessante Charaktere 

Mela Wagner hat für ihr Buch viele unterschiedliche und überaus interessante Charaktere erschaffen. Allen voran natürlich Mona, kurz genannt Mo. Sie entspricht nicht den Modeidealen und lebt ihr Leben nach ihren Regeln. Sie besucht interessante Events, genießt mit ihren beiden besten Freunden Lisa und Jonas gutes Essen und leckere Cocktails und lebt gerne mal in den Tag hinein. Ich habe Mo vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen, denn sie hat eine sehr erfrischende Art und ich habe unglaublich gerne mit ihr Zeit verbracht. Ich konnte ihre Zweifel und Gedanken zu jeder Zeit absolut nachvollziehen, habe aber immer gehofft, dass sie ihr Ding durchziehen wird und sich nicht beeinflussen lässt. Denn als Neal in ihr Leben tritt, beginnt sie viele Dinge zu hinterfragen und in ihrem Leben zu ändern. Mir haben diese Veränderungen sehr gut gefallen, auch wenn ich mir nicht immer sicher war, ob es der richtige Weg ist. Am Ende allerdings würde ich sagen, dass sie alles richtig gemacht hat.

Auch Neal habe ich von Beginn an irgendwie gemocht, auch wenn er sehr lange ziemlich undurchsichtig war. Oft habe ich mich gefragt, was er für ein Spiel mit Mo treibt und was ihn zu seinen Handlungen bewegt. Doch irgendwann lernt der Leser auch den geheimnisvollen Neal besser kennen und dieses Kennenlernen macht wirklich unglaublich viel Spaß. Ich habe immer zwischen vielen Gefühlen Neal betreffend geschwankt, was das Lesen sehr spannend gemacht hat.

Gar nicht geschwankt habe ich bei Lisa und Jonas, mit denen Mo eng befreundet ist und mit denen sie viel Zeit verbringt. Diese beiden sind unglaublich tolle Persönlichkeiten und Mo kann sich wirklich glücklich schätzen, solch tolle Freunde zu haben. Mir haben die gemeinsamen Unternehmungen der Freunde immer viel Freude bereitet und dank des tollen Schreibstils hatte ich das Gefühl, mitten unter ihnen zu sein.

Aber auch Rebecca, Mos Schwester, und ihre Tänzerfreunde haben mir unglaublich interessante Lesestunden bereitet. Denn hier treffen wirklich Welten aufeinander. Rebecca lebt ein sehr diszipliniertes Leben, denn sie tanzt professionell und sehr erfolgreich in einem Ballett-Ensemble. Eigentlich hat sie alles, was ein Mensch zum Glücklichsein braucht, meint Mona. Doch dem ist nicht so. Zu Beginn des Buches sind Mo und Rebecca nicht gerade freundlich zueinander, doch im Laufe des Buches nähern sich die beiden an und beginnen einander besser zu verstehen. Mir hat dieser Prozess sehr gut gefallen. Auch hat mir der Blick hinter die Kulissen der schillernden Ballettwelt unglaublich gut gefallen. Hier gibt es viele Klischees und oberflächliche Persönlichkeiten, aber natürlich auch Ausnahmen, die mich absolut begeistert haben.

"Das Leben ist ein Spiel aus Licht und Schatten"

Dieses Zitat aus dem 20. Kapitel hat mir sehr gut gefallen, denn genau das ist es, was Mo im Laufe des Buches lernen und erkennen muss. Wie genau und warum, das sollte jeder Leser für sich selbst herausfinden, denn es macht unheimlich viel Spaß, Zeit mit Mo und all den unterschiedlichen Charakteren des Buches zu verbringen.

Mein Fazit:

"Tanz der Sonne entgegen" von Mela Wagner ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die sich mit vielen Themen befasst, die im Leben wichtig sind. Unterschiedliche und überaus interessante Charaktere machen das Lesen sehr kurzweilig und zu einem absoluten Highlight. Ich hatte wunderbare Lesestunden und spreche eine absolute Leseempfehlung aus.  

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Verfolgung

Aurelia Velten
Flexibler Einband
Erschienen bei Hippomonte, 03.08.2018
ISBN 9783946210160
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:


Alecs ist auf hinterhältige Art und Weise verraten und völlig unschuldig in den Tartaros, die Hölle der griechischen Mythologie geworfen worden. Doch nun ist sie frei und schwört Rache: sie will ihren Verräter jagen und bestrafen. Doch plötzlich ist da Cal, der Hundertarmige, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Furie auf ihrer Reise zu beschützen. Alecs, die sich geschworen hat, niemandem mehr zu trauen, versucht vergeblich, ihn abzuschütteln. Doch je mehr Zeit sie mit Cal verbringt, umso weniger möchte sie das eigentlich. Allerdings gibt es da noch dieses Geheimnis, das sie vor ihm verbirgt ...

Meine Meinung: 

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover ist einfach wunderschön. Auf der einen Seite ist es eigentlich ziemlich schlicht, aber gerade das macht es für mich so besonders. Beim Blick auf das Frauengesicht muss ich sofort wieder an Alecs denken, denn genauso habe ich sie mir vorgestellt. Für mich ist das Buchcover perfekt gewählt und im Buchladen würde es mich magisch anziehen.

Ein toller Schreibstil  

Der Schreibstil von Aurelia Velten ist wunderbar flüssig und schnell zu lesen. Zwar hatte ich zu Beginn des Buches ein paar Probleme, in die Geschichte hereinzukommen, aber das lag eher daran, dass ich mich mit der griechischen Mythologie etwas befassen musste. Ansonsten würde ich den Schreibstil als sehr fesselnd und mitreißend beschreiben. Zwischenzeitlich hatte ich wirklich das Gefühl, einmal kurz Luft holen zu müssen, da es ziemlich turbulent zuging. Aber auch die leisen Momente zwischen Alecs und Cal sind der Autorin wunderbar gelungen. Ich habe sie sehr genossen.

Facettenreiche Charaktere 

Alecs ist wirklich eine ziemlich wahnsinnige Furie, die zu Beginn des Buches einiges hinter sich hat. Trotz all ihrer Verrücktheiten habe ich sie sofort in mein Herz geschlossen. Denn zwar ist sie komplett verrückt und unberechenbar, allerdings auch wunderbar unterhaltsam. Vor allem ihre Gedanken haben mich oft zum Lachen gebracht, denn ihr Humor ist einfach unglaublich toll.

Umso mehr Mitleid hatte ich zwischendurch mit dem Hundertarmigen Cal, der - im Vergleich mit Alecs - ein ziemlich ruhiger Vertreter ist. Er hat jede Menge zu tun, um Alecs zu beschützen. Und seine Art hat mir unglaublich gut gefallen.

Aber auch die anderen Charaktere, denen ich im Buch begegnet bin, haben mir alle gut gefallen. Natürlich hat auch jeder weitere Protagonist seine Eigenheiten, die ich allesamt ziemlich genial fand. Auch gibt es ein paar Geheimnisse aufzudecken, was viel Spaß gemacht hat. Und gerade das Zusammentreffen von Alecs und Luna hat mich absolut wundervoll unterhalten.

"Wir sind Schicksal."

Dieses Zitat von Seite 289 hat mir unheimlich gut gefallen. Denn es sagt vieles über die Geschichte des Buches aus.

Mein Fazit:

"Verfolgung: Die Kinder der Götter" von Aurelia Velten ist ein turbulentes Abenteuer, das mich als Leserin komplett in seinen Bann gezogen hat. Es ist voller bunter Charaktere, die viele Überraschungen bereit halten. Ich hatte spannende, aber auch sehr vergnügliche Lesestunden und kann das Buch nur weiterempfehlen.


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97 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

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Zwischen uns ein ganzes Leben

Melanie Levensohn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.08.2018
ISBN 9783596702718
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Die jüdische Studentin Judith lebt 1940 in Paris und erfährt unter der deutschen Besatzung, wie das Leben immer schwieriger für sie wird. Ihre große Liebe Christian, Sohn eines einflussreichen Bankiers, möchte sie retten und gemeinsam mit ihr fliehen. Doch von einem Moment auf den anderen ist Judith spurlos verschwunden.

Jahre später gibt Jacobina ihrem Vater am Sterbebett ein Versprechen, dass sie nie eingelöst hat. Nun ist sie selbst nicht mehr jung und merkt, wie ihr die Zeit davon läuft. Denn sie sollte eigentlich ihre Halbschwester Judith finden, von der sie allerdings nicht allzu viel weiß. Daher liegt auf Jacobina eine zentnerschwere Last, denn sie hat wenig Hoffnung, ihr Versprechen noch halten zu können. Doch eines Tages begegnet sie der jungen Französin Béatrice. Die beiden Frauen werden Freundinnen und machen sich gemeinsam auf die Suche nach Judith. Werden sie erfolgreich sein? Oder ist es zu spät?

Meine Meinung:
 
Dieses Buch ist einfach unglaublich!!! Ich hatte selten so emotionale Lesestunden wie ich sie mit diesem Buch verbracht habe. Ich kann mit absoluter Sicherheit behaupten, dass es für mich ein Highlight im Lesejahr 2018 sein wird. 

Ein wundervolles Buchcover

Wenn ich auf das Buchcover blicke, bin ich sofort wieder mitten in der Geschichte und würde liebend gerne noch ein wenig dort verweilen. Mir gefallen die gedeckten Farben, denn ein buntes Cover hätte mir zu dieser Geschichte überhaupt nicht gefallen. So, wie das Buchcover ist, ist es für mich absolut perfekt.

Ein mitreißender Schreibstil  

Mich hat Melanie Levensohn mit ihrem Schreibstil sofort in ihren Bann gezogen. Von der ersten Seite des Buches an war ich in der Geschichte gefangen und bin immer wieder fasziniert in die verschiedenen Welten der drei Frauen Béatrice, Jacobina und Judith abgetaucht. Durch den Wechsel der Perspektiven wurde das Lesen umso spannender und ich konnte gar nicht schnell genug erfahren, was den drei Frauen als nächstes passieren wird. Mich hat dieser Schreibstil sehr begeistert, denn die Geschichte, die ja nun alles andere als leichte Kost ist, hat mich so sehr berührt, dass ich eigentlich gar nicht wollte, dass sie endet. Viel zu kostbar war die Zeit, die ich mit diesem Buch verbracht habe als dass ich sie beenden wollte. Und auf der anderen Seite konnte ich nicht schnell genug lesen, denn ich wollte natürlich wissen, wie es für all meine geliebten Charaktere weiter geht. Ein absolut herrlicher Teufelskreis, den ich in dieser Form selten bei einem Buch erlebt habe.

Wundervolle, sehr unterschiedliche Charaktere 

Die drei Protagonistinnen, um die es in diesem Roman geht, sind allesamt sehr unterschiedlich. Die jüdische Studentin Judith habe ich sofort in mein Herz geschlossen, da sie einfach ein ganz wundervoller Mensch ist. Auch ihre große Liebe Christian habe ich sofort gemocht und die gemeinsamen Momente der beiden überaus genossen. 

Nicht ganz so leicht ist es mir zu Beginn mit Béatrice gegangen. Sie arbeitet in der Weltbank in Washington und hat alles, was sie für ihr Leben braucht. Allerdings sind das im Großen und Ganzen teure Kleider und hochwertige Kosmetik. Leicht hat sie es an ihrem Arbeitsplatz nicht, denn ihr Chef macht ihr das Leben zur Hölle und auch ihr Privatleben ist alles andere als traumhaft schön. Durch Zufall begegnet sie der verbitterten Jacobina, die sehr einsam und zurückgezogen lebt. Auch Jacobina konnte mich nicht direkt begeistern, denn ihre Art war zu Beginn schon sehr speziell. Allerdings hat sich dieser Umstand im Laufe des Buches komplett geändert. Es hat mir viel Freude bereitet, den beiden Frauen, die eigentlich sehr unterschiedlich sind, dann aber doch wieder so viele Gemeinsamkeiten besitzen, beim Kennenlernen und Anfreunden zuzusehen. Ihre gemeinsame Suche nach Judith war da nur ein Teil, der mich mehr als begeistert und sehr berührt hat. Es gibt da noch jede Menge anderer Momente, die mir als Leserin tolle Lesemomente beschert haben. 

Aber auch die weniger sympathischen Charaktere hat Melanie Levensohn absolut glaubhaft dargestellt. Ich habe während der Lektüre des Buches viele verschiedenen Gefühle zu verarbeiten, die von Freude über Trauer, Sprachlosigkeit und Hass gingen und das Lesen sehr lebendig gemacht haben.  

Nicht nur eine Geschichte, sondern eine wahre Begebenheit

Nicht, dass das Lesen des Buches an sich schon sehr emotional ist, so hat mich das Wissen im Hinterkopf die ganze Zeit sehr beschäftigt, dass das Buch auf einer wahren Begebenheit beruht. Denn Melanie Levensohn hat bei ihrer Hochzeit den Familiennamen ihres Mannes angenommen und wurde somit zur Namensvetterin seiner französischen Großcousine, die auch nach Auschwitz deportiert wurde. Ihr Schicksal ist immer ungewiss geblieben, so dass diese tragische Lebensgeschichte die Autorin zu diesem wundervollen Roman inspirierte. 

Mein Fazit:

"Zwischen uns ein ganzes Leben" von Melanie Levensohn ist eine faszinierende und fesselnde Geschichte über das Schicksal von drei einzigartigen Frauen, die zwar nicht im gleichen Jahrhundert gelebt haben, aber fest verbunden sind. Mich hat dieses Buch sehr berührt und wird sicherlich noch eine ganze Weile in meinen Gedanken bei mir sein. Ich hatte ein wunderbares und außerordentliches Leseerlebnis und möchte eine absolute und nachdrückliche Leseempfehlung aussprechen.

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248 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 129 Rezensionen

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Der Schatten

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 23.07.2018
ISBN 9783442757527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


Norah ist Journalistin und gerade von Berlin nach Wien gezogen. Denn in Wien möchte sie noch einmal ganz von vorne beginnen. Kurz nach ihrer Ankunft stellt sich ihr eine Bettlerin in den Weg und behauptet: "Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten. Aus freien Stücken. Und mit gutem Grund." Norah ist entsetzt, denn der 11. Februar hat für sie eine ganz besondere - nicht gerade schöne - Bedeutung. Dennoch tut sie die Bettlerin als verwirrt ab. Doch kurz darauf stößt sie tatsächlich auf einen Arthur Grimm und auch andere merkwürdige Dinge geschehen. Bis sich Norah schließlich fragt, ob sie tatsächlich einen Grund hat, Arthur Grimm zu töten. 

Meine Meinung: 

Ein passendes Buchcover

Das Buchcover passt wunderbar zu den anderen beiden Büchern von Melanie Raabe und ist auch zum Inhalt dieses Buches überaus passend. Mir gefällt es ganz gut, allerdings würde es im Buchladen wohl nicht direkt in mein Auge springen.

Ein spannender Schreibstil  

Der Schreibstil von Melanie Raabe hat mich sofort gepackt. Er ist ziemlich spannend und die Kapitel sind relativ kurz gehalten, so dass es mich permanent dazu verführt hat, weiterzulesen und das Buch wirklich schwer aus der Hand zu legen war. Erst ist Norahs Vergangenheit sehr geheimnisvoll. Doch nach und nach erfährt der Leser, was in Wien passiert ist und vor allem auch, was es mit dem 11. Februar auf sich hat. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, nach und nach mehr über Norah und ihre Vergangenheit zu erfahren. Aber auch die Gegenwart ist sehr interessant, denn es passieren viele aufregende und verwirrende Dinge, die mich absolut an das Buch gefesselt haben. Großes Kompliment an Melanie Raabe, das war einfach toll!

Geheimnisvolle Charaktere 

Wie schon erwähnt, war Norah für mich anfangs sehr geheimnisvoll und ich war ziemlich gespannt auf ihre Geschichte und was sie nach Wien geführt hat. Als Charakter ist sie mir zwar nicht wirklich ans Herz gewachsen, denn sie hat schon eine sehr spezielle Art, mit der ich mich nicht immer identifizieren konnte. Dafür hat sie mich aber oft sehr überrascht, denn sie ist unerschrocken und mutig und traut sich so manche Sache zu, von der ich ihr lieber abgeraten hätte. Überhaupt habe ich oft mit offenem Mund über Norah und ihre Aktionen gelesen und hätte sie am liebsten gebremst. Das hat wirklich viel Spaß gemacht und das Lesen zu etwas sehr Emotionalem gemacht. 

Aber auch die anderen Charaktere, denen ich im Buch begegnet bin, haben mir alle gut gefallen. Max und Paul habe ich - im Gegensatz zu Norah - sofort in mein Herz geschlossen und bei manch anderem Protagonisten bin ich ziemlich überrascht worden. Wenn Ihr auch Protagonisten mögt, die nicht leicht zu durchschauen sind, dann seid Ihr hier genau richtig. Schnappt Euch das Buch und lest drauf los!

"Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist. Wir sehen die Welt, wie wir sind." 

Dieses Zitat von Seite 413 hat mich sehr beeindruckt und lässt mich einfach nicht mehr los, denn es ist so wahr. Es wird sicherlich noch einige Zeit in meinem Kopf herumspuken und das Buch in wunderbarer Erinnerung halten. 

Mein Fazit:

"Der Schatten" von Melanie Raabe ist ein unglaublich spannender Thriller mit einem Ende, das mich wirklich komplett überrascht hat. Wer gerne bis zum Schluss des Buches miträtseln möchte und viele kleine und große Überraschungen mag, ist hier genau richtig. Ich hatte unglaublich spannende Lesestunden und kann das Buch nur absolut weiterempfehlen.

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Penelope! - Wirbelwind mit Herz

Josie Kju
E-Buch Text
Erschienen bei Edel Elements, 15.07.2018
ISBN 9783962152017
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:


Mit Penelope ist immer Action angesagt, denn sie ist ein absoluter Wildfang. Aus einem nicht zu bändigenden irischen Kind wird eine rebellische Teenagerin, die unbedingt nach New York will. Furchtlos tritt sie ihr großes Abenteuer an und trifft gute, aber auch nicht so gute Menschen. Natürlich ist ihr Vorhaben auch nicht ohne Gefahren. Wird sie ihren Weg unbeschadet gehen können? Und wird ihr rastloses Wesen irgendwo ein Zuhause finden?

Meine Meinung:

Schon "Herzvibrieren" und "Herzturbulenzen" von Josie Kju haben mich absolut begeistert. Daher hat es mich umso mehr gefreut, dass Penelope, die ich schon in "Herzturbulenzen" kennenlernen durfte, nun ihre eigene Geschichte bekommen hat. Vielen lieben Dank an die liebe Josie Kju, dass ich diese wunderbare Geschichte lesen durfte!!!

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover ist einfach wunderschön. Im Buchladen würde es mir sofort ins Auge stechen und ganz schnell in meinem Bücherregal landen. Ich liebe die Farben und die vielen kleinen Details, die ich beim Betrachten des Buchcovers nach und nach entdecke. Für mich könnte das Buchcover nicht schöner sein!

Ein unterhaltsamer und packender Schreibstil 

Der Schreibstil von Josie Kju ist mir ja schon bekannt gewesen und daher war es für mich keine große Überraschung, dass das Buch mich von Beginn an absolut begeistert hat. Ich kenne Penelope schon aus dem Buch "Herzturbulenzen", wo sie allerdings nur eine Nebenrolle gespielt hat. Nun durfte ich ihre Geschichte lesen, die mich von Anfang an berührt und auch fasziniert hat. Denn Penelopes Lebensmotto lautet: "Der einfache Weg kann niemals der richtige sein" und dieses Motto lebt sie auch tatsächlich. Allerdings wird auch sehr schnell klar, dass Penelope keine wirklich behütete Kindheit hatte und ihr eine liebsorgende Familie völlig fremd ist. Mit diesem Hintergrundwissen ist ihr Handeln oft sehr verständlich, auch wenn es für ihre Mitmenschen nicht unbedingt leichter wird.

Vielschichtige Charaktere, die mich sehr begeistern konnten

Wie man wohl schon heraushören kann, hat sich Penelope sofort in mein Herz geschlichen. Sie ist so ein kleiner Wirbelwind, dass man mit ihr kaum zum Luftholen kommt, so dass es mir unglaublich viel Freude bereitet hat, sie bei ihrem großen Abenteuer zu begleiten. Sie hatte oft Glück und hat sehr besondere Menschen kennengelernt, die es wirklich gut mit ihr gemeint haben. So eine Person war auf jeden Fall Mary Baker, die eine unglaublich gute Seele ist und Penelope sehr gutgetan hat. Auch Laurie ist so ein Mensch. Er ist deutlich ruhiger und entspannter als Penelope und passt daher perfekt zu ihr. Aber auch er hat es nicht immer leicht. Ob er ihrem chaotischen und freiheitsliebenden Wesen standhalten kann? Das solltet Ihr unbedingt selber herausfinden, denn nicht nur Penelope, Mary und Laurie sind es wert, das Buch zu lesen, sondern es gibt noch jede Menge anderer Charaktere, die absolut wundervoll sind. Ich habe mich ganz besonders über das Wiedersehen mit Leevi und Mona gefreut, die einfach unverwechselbar und mir sehr ans Herz gewachsen sind.

Eine wunderschöne Geschichte einer tollen Familie, die nach einer Fortsetzung verlangt

Ich hatte unglaublich schöne Lesestunden und hätte sicherlich noch ganz lange so weiterlesen können, denn mit Penelope wird es einfach nicht langweilig. Denn sie ist nicht nur ruhelos, abenteuerlustig, sondern auch unglaublich neugierig. So begibt sie sich mit Laurie auf eine spannende Tour, die in diesem Buch nicht wirklich zu Ende erzählt wird. Bisher kann ich nur spekulieren. Ich habe allerdings im Buch einen Hinweis erhalten, dass es vielleicht eine Fortsetzung geben wird ... Ich bin jetzt schon gespannt und voller Vorfreude!

Mein Fazit:

"Penelope - Wirbelwind mit Herz" von Josie Kju ist eine wunderschöne Geschichte, denn Penelope ist einfach wunderbar. Sie ist ein kleines rotes Teufelchen, das es sogar schafft, einem Reiskorn Gefühle einzuhauchen. Ich hatte jede Menge Spaß mit Penelope und kann sie und ihre Geschichte nur jedem wärmstens ans Herz legen. Ich bin komplett begeistert und würde am liebsten ewig weiterlesen. Daher kann es von mir nur eine absolute Leseempfehlung geben!

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Keiner weiß von uns

Jana von Bergner
E-Buch Text
Erschienen bei null, 12.07.2018
ISBN B07CWT6HHG
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:


Julians größter Traum war es einmal, ein erfolgreicher Theaterregisseur zu werden. Doch dieser Traum ist schon lange ausgeträumt und so ist er nun ein beliebter Lehrer, der das Träumen aufgegeben hat. Emma hingegen wäre ohne ihre Träume verloren, denn sie hat schlimme Dinge in ihrem Leben aushalten müssen. Ihr größter Traum ist es, Schauspielerin zu werden. Ein weiterer Traum wird wohl ihre Liebe zu ihrem Lehrer Julian bleiben, denn eine Liebe zwischen Schülerin und Lehrer ist absolut tabu. Doch auch Emma berührt etwas tief Verborgenes in Julian. Wird ihre Liebe eine Chance haben? Oder ist sie doch nur ein Traum, der in der Realitität nichts verloren hat?

Meine Meinung: 

Nachdem mich in Jana von Bergners erstem Buch "Keiner weiß von uns" schon das Schicksal von Hanna sehr berührt hat, war ich nun sehr auf die Geschichte von ihrer Schwester Emma gespannt.

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir unheimlich gut. Es ist schlicht und doch so besonders. Ich mag die verschiedenen Schriftarten des Buchtitels sehr und auch das Zusammenspiel von den Farben schwarz, weiß und rosa sind einfach wunderschön. Auch passt es perfekt zum 1. Band, was mir immer sehr gefällt.

Ein berührender Schreibstil  

Wie schon im 1. Teil hat mich der Schreibstil von Jana von Bergner wieder in seinen Bann gezogen. Er ist wunderbar flüssig und lässt mich sofort in der Geschichte abtauchen. Schon nach den ersten gelesenen Seiten hatte ich das dringende Bedürfnis, immer mehr über Emma und Julian erfahren zu müssen. Beide Protagonisten haben es nicht wirklich leicht und so habe ich bis zur letzten Seite mit ihnen und ihrem Schicksal mitgelitten. Mit ihnen gelacht, geweint, gehofft und mich geärgert. Ich hatte sehr emotionale Lesestunden, die ich mehr als genossen habe.

Tolle Charaktere 

Dieses Buch wimmelt nur so vor toller Charaktere, die es alle nicht leicht im Leben haben. Wie schon erwähnt, geht es in diesem Buch um die 16-jährige Emma, die nach außen ein absolutes Gute-Laune-Mädchen ist. Für ihre Freundinnen ist sie einfach perfekt. Doch wenn sie niemanden um sich hat, ist sie sehr traurig, denn sie ist seit kurzer Zeit Vollwaise. Zwar lebt sie weiterhin mit ihrer älteren Schwester Hanna, die ihr Vormund ist, deren Freund Marc, der auch ein sehr liebevoller Mensch ist, und ihrem kleinen Bruder Mika zusammen. Doch ihren wirklichen Platz im Leben hat sie noch nicht gefunden. Sie sehnt sich nach jemandem, der sie aufrichtig liebt und mit dem sie Zeit verbringen kann. Diesen Jemand sieht sie in ihrem Lehrer Julian.

Julian hegt - wie Emma - eine große Leidenschaft für das Theater und hat sich vor vielen Jahren als Regisseur versucht. Leider ist dieser Versuch ziemlich fehlgeschlagen und hat tiefe Wunden in ihm hinterlassen. Er wiederum glaubt fest daran, dass Emma einmal eine erfolgreiche Schauspielerin werden wird und versucht, sie in ihren Bemühungen zu unterstützen. Außerdem bewegt Emma irgendetwas in ihm, das er lange nicht mehr gefühlt hat und so kann auch er seine Gefühle für Emma nicht ewig verbergen.

Natürlich hat ein so beliebter Lehrer auch viele Schülerinnen, die für ihn schwärmen. Eine davon ist Finja, die ganz eigene Ziele verfolgt und darüber hinaus auch noch die Tochter des Rektors ist. Da ist Chaos natürlich vorprogrammiert. Auch diesen Charakter hat die Autorin einfach perfekt in das Buch eingebunden. Sie hat viele Gefühle in mir hervorgerufen und das Lesen zu etwas sehr Emotionalem gemacht.

Sehr gemocht habe ich aber auch Sebastian, der ebenfalls Lehrer an Emmas Schule und Julians bester Freund ist. Er hat eine sehr erfrischende Art, über die ich oft wirklich schmunzeln musste.

emotionale Berg- und Talfahrt

Die Geschichte von Emma hat mich sehr bewegt. Ich konnte den Konflikt, der sich sowohl in Emma als auch in Julian abspielt, so gut nachvollziehen. Oft hatte ich zwar das Gefühl, dass Emma um einiges stärker ist als Julian, allerdings hat dieser Aspekt absolut in die Handlung gepasst. Sehr faszinierend fand ich auch Emmas Bemühungen und ihre Ideen, um für die Liebe zu Julian zu kämpfen. Aber ich konnte auch Julian verstehen, der einiges zu verlieren hatte. Ich war sehr gespannt, wie die Geschichte für die beiden enden würde und hatte bis zum Schluss viele aufregende Lesemomente. Es gab nicht nur eine (böse) Überraschung und immer wieder neue Wendungen, so dass es wirklich schwer war, das Buch aus der Hand zu legen. Viel zu sehr wollte ich wissen, was denn nun wirklich mit Emma und Julian passieren wird.

Mein Fazit:

"Keiner weiß von uns" von Jana von Bergner ist eine unglaublich tolle Liebesgeschichte und steht dem 1. Band in nichts nach. Ich hatte wahnsinnig emotionale Lesestunden und habe auch Emma und Julian ganz feste in mein Herz geschlossen. Es geht um Träume und den Willen, sie nicht aufzugeben, aber auch mutig neue Wege einzuschlagen und einfach nicht aufzugeben. Ich bin wieder absolut begeistert und kann den 3. Band kaum erwarten. Daher vergebe ich eine klare Leseempfehlung!

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68 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

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Emily Bones

Gesa Schwartz , Felicitas Horstschäfer
Fester Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505659
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:

Eines Nachts erwacht Emily in absoluter Finsternis. Erst glaubt sie, zu träumen. Doch schon bald wird ihr klar, dass sie in einem Sarg liegt. In ihrem Sarg! Denn Emily ist gestorben und muss nun als Geist auf dem Friedhof Père Lachaise herumspuken. Emily ist entsetzt. Doch schnell erwacht ihr Kampfgeist, denn sie ist keinen natürlichen Tod gestorben. Emily ist fest entschlossen, ihren Mörder zu finden und sich ihr Leben zurückzuholen. Doch mit diesem Entschluss stellt sie nicht nur die Stadt der Geister und Untoten auf den Kopf, sondern gerät auch selbst in große Gefahr …

Meine Meinung: 

Der Klappentext von „Emily Bones: Die Stadt der Geister“ hat mich sofort sehr fasziniert und ich wollte unbedingt wissen, was es mit dem Tod von Emily auf sich hat. Wird sie ihren Mörder finden und es schaffen, sich ihr Leben wieder zurückzuholen? Ich war auf spannende Lesestunden vorbereitet, die ich auch ganz genauso erleben durfte.

Ein tolles Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr. Es ist magisch und geheimnisvoll und entführt mich sofort wieder in die Welt der Geister und Untoten. Auch die Farbwahl gefällt mir überaus gut, so dass ich im Buchladen sicherlich nicht an dem Buch vorbeigehen würde.

Ein fesselnder und humorvoller Schreibstil  

Der Schreibstil von Gesa Schwartz konnte mich von der ersten Seite an begeistern. Sie schreibt unglaublich anschaulich, so dass ich mir die Stadt der Geister lebhaft vorstellen konnte. Auch hat mir der Beginn des Buches unheimlich gut gefallen, denn ich hatte als Leserin die Möglichkeit, alles gemeinsam mit Emily zu erkunden. Und da gab es wirklich eine Menge zu entdecken!

Auch mag ich den Humor sehr, den Gesa Schwartz in ihren Schreibstil einfließen lässt. Meine Jungs – mit denen ich das Buch streckenweise gemeinsam gelesen habe – und ich haben oft laut loslachen müssen über die Sprüche der einzelnen Charaktere. Es war ein unglaublich tolles Leseerlebnis, denn Spannung und Humor haben sich perfekt ergänzt.

Einzigartige Charaktere 

Darüber hinaus hat Gesa Schwartz für ihr Buch wirklich einzigartige Charaktere erschaffen. Allen voran natürlich Emily Bones, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Sie ist ein unerschrockenes 13-jähriges Mädchen, das für ihre Ziele kämpft und diese mit Nachdruck und Beharrlichkeit verfolgt. Auch flucht sie für ihr Leben gern, was so manchen Protagonisten im Buch wirklich verzweifeln lässt. Ich musste oft über ihre Art schmunzeln und kann es gar nicht erwarten, weitere Abenteuer mit Emily erleben zu dürfen.

Aber auch der Irrwicht Cosimo und Raphael, der friedhofseigene Sanitäter, mit denen sich Emily schon bald anfreundet, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie machen Emily die Eingewöhnung in die neue Welt um einiges leichter und stehen ihr mit Rat und Tat zur Seite. Auch das geschieht immer mit viel Humor und Ironie, was mir sehr gut gefallen hat.

Und auch den Vampir Balthasar, der ein enger Verbündeter von Emily wird, habe ich von Beginn an sehr gemocht. Er hat eine unvergleichliche Art, die mir das Lesen zu einem absoluten Highlight gemacht hat. Ich habe seine gemeinsame Zeit mit Emily sehr genossen, denn langweilig wurde es nie.

Aber auch den sehr unsympathischen und undurchsichtigen Valentin sollte man unbedingt kennenlernen, denn auch er ist trotz aller Gemeinheiten ein einzigartiger Charakter, der mir unglaublich gut gefallen hat und immer für eine Überraschung gut war.

"Angst ist keine Schande. Ignoranz ist es."

Dieses Zitat von S. 308 hat mir unglaublich gut gefallen. Denn das Buch vermittelt viele wichtige Werte, die mir alle sehr am Herzen liegen. Ganz vorneweg, den Willen, seine Ziele zu verfolgen und nicht beim ersten Hindernis aufzugeben. Es ist nicht schlimm, vor etwas Angst zu haben, aber man sollte sich nicht hinter dieser Angst verstecken. Es ist wichtig, im Leben seine Ziele zu verfolgen. Denn wenn man für etwas brennt, findet man sicherlich auch Verbündete, die sehr hilfreich sein werden.

Und oft ist das, was man zuerst für mehr als untragbar hält, am Ende doch genau das, was man eigentlich immer wollte.

Mein Fazit:

"Emily Bones: Die Stadt der Geister" von Gesa Schwartz ist ein unglaublich spannendes Kinderbuch, das mit tollen Charakteren und einer perfekten Mischung aus Spannung und Humor besticht. Ich war von Beginn an gefesselt und habe jede einzelne Leseminute unglaublich genossen. Emily und ihre Freunde sind einfach großartig und jeder sollte sie kennenlernen! Von mir gibt es eine nachdrückliche Leseempfehlung!!!!

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202 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 128 Rezensionen

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Ins Dunkel

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499274732
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


Fünf Frauen werden von ihrer Firma für eine Teambuilding-Maßnahme auf eine Wanderung durch den australischen Busch geschickt. Abgeschnitten von der Außenwelt besitzen sie nur Kompass und Landkarte. Doch am Ende des Wochenendes kehren nur vier von ihnen zurück. Was ist mit Alice Russell geschehen?

Aaron Falk ist Ermittler der australischen Polizei und muss die vermisste Alice unbedingt finden. Denn sie sollte ihm als Informantin dabei behilflich sein, das Unternehmen, in dem sie arbeitet, der Geldwäsche zu überführen. Ob er Alice rechtzeitig finden wird? Und was hat sich in der Wildnis wirklich zugetragen? 

Meine Meinung: 

Ein faszinierendes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir unglaublich gut. Es ist düster und geheimnisvoll, genau wie sein Klappentext. Beim Betrachten überkommt mich ein beklemmendes Gefühl, wenn ich an die fünf Frauen denke, die darin herumgeirrt sind. Daher finde ich das Cover absolut perfekt ausgewählt.

Ein fesselnder Schreibstil  

Der Schreibstil von Jane Harper hat mich sofort gepackt. Schon nach dem Prolog war mir klar, dass ich dieses Buch wohl nicht mehr aus der Hand legen werde. Und dieser erste Eindruck hat mich nicht getäuscht. 

Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt: Zum einen wird aus der Sicht des Ermittlers Aaron Falk erzählt und zum anderen aus der Sicht der fünf Frauen, wobei auch bei den fünf Frauen immer wieder der Blickwinkel wechselt. Mal erzählt Jill, mal Lauren, mal Beth, Bree oder Alice. Durch diesen Wechsel des Blickwinkels war es für mich als Leserin mehr als leicht, mich in die verschiedenen Charaktere hineinzuversetzen und sie besser kennenzulernen. Darüber hinaus erfährt der Leser so Stück für Stück, was sich bei den fünf Frauen wirklich abgespielt hat.

Auch legt die Autorin sehr gekonnt immer wieder falsche Fährten aus, so dass das Lesen nie langweilig wird. Oft hatte ich das Gefühl, nun wirklich Bescheid zu wissen, um dann im nächsten Moment wieder mit meinen "Ermittlungen" ganz am Anfang zu stehen. Ich habe wirklich bis zum Schluss gerätselt und wurde am Ende noch einmal richtig überrascht. 

Interessante und sehr vielschichtige Charaktere 

Die Charaktere, denen ich als Leserin begegnen durfte, waren unglaublich interessant und konnten mich alle überzeugen. Die fünf Frauen sind sehr unterschiedlich und jede hat ihre eigene Geschichte, was ich höchst spannend fand. Nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick erscheint und das Aufdecken der verschiedenen Geschichten hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, denn es passierte nur langsam und blieb daher sehr lange spannend. Auch der Umstand, fünf Frauen in einer solchen Ausnahmesituation zu erleben, war ein tolles Leseerlebnis, denn - wie man sich vorstellen kann - geht es da alles andere als friedlich zu. 

Aber auch den Ermittler Aaron Falk und seine Kollegin Carmen Cooper habe ich sofort gemocht. Sie sind ein geniales Ermittler-Team, das sehr harmonisch zusammen seiner Arbeit nachgeht. Auch über diese Beiden haben ich im Laufe des Buches einiges erfahren und ich hoffe auf ein Wiedersehen und bin gespannt, wie es mit ihnen weitergeht. 

Spannung vor düsterer Kulisse

Mir hat die Atmosphäre, die Jane Harper in diesem Buch geschaffen hat, unglaublich gut gefallen und komplett in seinen Bann gezogen. Die trostlose Umgebung und die aussichtslose Lage habe ich als Leserin wahnsinnig gut mitfühlen können. Auch die nervliche Anspannung, die in einer so unterschiedlichen Gruppe herrscht, hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ich hatte das Gefühl, ich bin mitten unter den fünf Frauen und darf sie aus ganz kurzer Distanz beobachten. Ein großartiges Leseerlebnis!!!

Mein Fazit:

"Ins Dunkel" von Jane Harper ist ein unglaublich spannender Thriller, der mich bis zum Schluss gefesselt hat. Er ist voller interessanter Charaktere und Geheimnisse, die der Leser nach und nach ergründen darf. Ich hatte mehr als aufregende Lesestunden und habe das Lesen sehr genossen. Wer Lust auf eine nervenaufreibende Teambuilding-Maßnahme vor unglaublicher Kulisse hat, ist hier genau richtig. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung! 

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Der Tiergartenmörder

Susan Carner , Susan Carner
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 06.07.2018
ISBN 9783961116454
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


Zeitgleich mit einem grausamen Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt, wird die junge Jurastudentin Tabea van Horten erdrosselt im Berliner Tiergarten aufgefunden. Der Syrer Said, mit dem sie zusammenlebte, wird ganz in der Nähe des Tatortes von der Polizei verhaftet. Schnell ist für viele - einschließlich Kriminaloberrat Wagner - Said der Schuldige. Auch wird ihm von vielen eine Mittäterschaft am Attentat auf den Weihnachtsmarkt angehängt. Kommissarin Rebecca Winter versucht dennoch, sich nicht beirren zu lassen und den Fall ganz objektiv zu betrachten. Schon bald findet sie andere Spuren und trifft auf interessante Motive. Doch wird es ihr gelingen, die vielfältigen Verschwörungstheorien zu widerlegen? Und kann sie ihre Theorie glaubhaft beweisen? Oder ist alles doch ganz anders?

Meine Meinung: 

Ein schlichtes, aber sehr passendes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr. Es ist schlicht und durch die dunklen Farben eher düster, was sehr gut zur Grundstimmung des Buches passt. Denn auch hier geht es oft wirklich bedrückend und beängstigend zu. Daher finde ich das Buchcover absolut perfekt gewählt. 

Ein spannender Schreibstil  

Der Schreibstil von Susan Carner ist unglaublich flüssig und fesselnd. Schon nach dem Prolog war ich komplett an die Geschichte gefesselt, hatte meine eigene Theorie und musste einfach immer weiterlesen. Auch schafft sie es ganz wunderbar, den Spannungsbogen zu halten und immer wieder neue spannende Dinge in die Handlung einfließen zu lassen. Auch die Flüchtlingsproblematik bzw. die verschiedenen Meinungen, die zu diesem Thema vertreten werden, hat sie für mich perfekt in das Buch integriert. Für mich gab es zu diesem Thema viele nachdenkliche Momente während des Lesens, was mir unglaublich gut gefallen hat. 

Facettenreiche Protagonisten 

Susan Carner hat viele tolle Charaktere kreiert, die mich alle komplett überzeugt haben. Mein absoluter Lieblingsprotagonist ist natürlich Kommissarin Rebecca Winter, die ich schon nach den ersten gelesenen Seiten sehr gemocht habe. Sie versucht sich nicht beirren zu lassen und neutral an den neuen Fall heranzugehen, obwohl um sie herum Verschwörungstheorien und Hass geschürt werden. Immer wieder versucht sie, sich dagegen aufzulehnen und ihre Mitmenschen dazu zu animieren, sachlich zu bleiben und auch einmal hinter die Kulissen zu blicken. Das gelingt ihr ganz wunderbar und macht sie für mich zu einer tollen Ermittlerin. Denn sie hat wahrlich jede Menge eigener Sorgen, die sie mit sich herumschleppt und die ihr Leben sehr belasten. Aber diese Problematik kommt nur ganz langsam ans Licht und war für mich auch ein sehr spannender Aspekt des Buches. Es hat viel Freude gemacht, Rebecca bei der Arbeit zuzusehen und auch festzustellen, dass sie sich privat weiterentwickelt.

Aber auch Tom, der an Rebeccas Seite ermittelt, habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Er ist ein wunderbarer Mensch und hat mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht. Einfach ein sehr toller Charakter, von dem ich gerne mehr lesen würde!

Natürlich gibt es nicht nur sympathische Charaktere, sondern auch einige sehr, sehr widerliche Protagonisten, die aber auch absolut glaubwürdig dargestellt wurden. Ich war oft über ihr Handeln und ihre Aussagen mehr als geschockt. Somit wurde das Lesen einfach nie langweilig!

sehr aktueller Hintergrund

Sehr gut gefallen hat mir, dass sich das Buch mit einem sehr aktuellen politischen Hintergrund befasst. Die Flüchtlingsdiskussion ist allgegenwärtig und wird heiß diskutiert. Sie aber sozusagen mitten in einem spannenden Krimi zu erleben, war eine völlig neue Erfahrung für mich. Susan Carner schafft es ganz wunderbar, die problematischen Punkte sachlich und neutral aufzuzeigen, so dass sich der Leser seine eigenen Gedanken machen kann. 

Mein Fazit:

"Der Tiergartenmörder" von Susan Carner ist ein spannender Krimi vor topaktuellem Hintergrund. Bis zum Schluss spannend, voller Überraschungen und mit zwei mehr als sympathischen Ermittlern, die ich gerne irgendwann mal wieder treffen würde. Ich hatte spannende Lesestunden, wurde oft aber auch sehr nachdenklich. Ein perfektes Leseerlebnis! Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Glück ist Liebe, Honey

Jo Berger
E-Buch Text: 277 Seiten
Erschienen bei Selfpublishing, 25.06.2018
ISBN B07F1V9JSH
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:


Mascha ist Kosmetikerin und mag ihren Job sehr. Als sie von Adele, einer Stammkundin, überraschend auf eine Kreuzfahrt eingeladen wird, möchte sie erst ablehnen. Sie kann doch nicht ohne ihren Verlobten so eine Reise antreten. Oder doch? Nach kurzer Bedenkzeit sagt sie zu und gerät in ein absolutes Gefühlschaos. Denn an Bord des luxuriösen Kreuzfahrschiffes lernt Mascha einen sehr attraktiven Animateur und Akrobaten kennen, der sich sehr um sie bemüht. Aber auch der ewig beschäftigte Manager David lässt ihr Herz höher schlagen. Eigentlich möchte Mascha ja in einem halben Jahr heiraten. Aber auch ihr zurückgelassener Verlobte benimmt sich plötzlich komisch. Mascha durchlebt ein Wechselbad der Gefühle und ist voller Zweifel. Und das ist nicht das einzigste Drama, was auf sie zukommt ...

Meine Meinung: 

Ich habe schon ein paar Bücher von Jo Berger gelesen und war immer sehr begeistert von ihrem Schreibstil und ihren Charakteren. Auch dieses Mal war ich sehr gespannt, was auf mich zukommen wird.

Ein schönes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Das Pärchen, das auf dem Buchcover abgebildet ist, passt wunderbar zum Buchinhalt, denn genauso hätte ich mir Mascha und David vorgestellt. Auch, dass sie ein wenig voneinander abgewandt stehen, passt wunderbar zur Geschichte. Für mich ist das Buchcover gut ausgewählt.

Ein sehr unterhaltsamer Schreibstil  

Der Schreibstil von Jo Berger konnte mich wieder sofort begeistern. Ich hatte keine Probleme, im Buch abzutauchen und war sofort mitten im Geschehen. Auch hat es nicht lange gedauert bis ich das erste Mal laut aufgelacht habe. Diese Besonderheit des Schreibstils von Jo Berger mag ich sehr gerne, denn sie schafft es einfach immer wieder, mich absolut mitzureißen. Da wird gelacht, geweint, gestaunt - und hin und wieder herrscht überraschte Sprachlosigkeit. Gerade in diesem Buch bin ich an einer Stelle von der Handlung sehr überrascht worden, was zu großen Gefühlsausbrüchen geführt hat. Einfach großartig!

Tolle Protagonisten 

Wieder hat es Jo Berger geschafft, mich absolut zu überzeugen, was die Wahl ihrer Protagonisten angeht. Mascha ist zurückhaltend, unentschlossen, etwas altbacken und möchte ungern auffallen. Halt irgendwie ein liebenswertes graues Mäuschen, das man sofort ins Herz schließen muss.

Da ist Adele das komplette Gegenteil. Auch wenn sie schon eine ältere Dame ist, ist sie aufgeschlossen, vorlaut und hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Was die Wahl ihrer Kleidung angeht, hat sie es gerne bunt. Sie wirkte auf mich immer wie ein fröhlicher Paradiesvogel, der seiner Umgebung in jeder Hinsicht gut tut. Schon nach den ersten paar Seiten war mir klar, dass Adele wohl mein Lieblingscharakter des Buches werden wird. Gerne hätte ich auch so eine Adele an meiner Seite!

Aber auch den "Manager" David habe ich schnell ins Herz geschlossen, denn er ist einfach wunderbar. Wirkt er auf den ersten Blick sicherlich wie das Söhnchen aus reichem Hause, wird ganz schnell klar, dass er viel mehr ist, als nur der reiche Sohn, der das Leben genießt. Er versucht sich gegen familiäre Zwänge aufzulehnen und ich war sehr gespannt, ob es ihm wohl gelingen wird. Auch das Zusammentreffen von Mascha und David war immer wieder ein absolutes Highlight, denn die beiden sind sich lange nicht wirklich sympathisch. Zumindest geben sie es nicht zu :-) Das sorgt für manch tollen Schlagabtausch, die ich sehr genossen habe. Wenn dann noch Adele mitgemischt hat, war das Leseerlebnis perfekt.

Glück und Liebe sind bunt

Natürlich ist dies eine Liebesgeschichte. Und wer die Bücher von Jo Berger kennt, weiß, dass ihre Bücher immer ein Happy End haben. Aber der Weg zum Happy End und wie das Happy End letztendlich aussieht, muss der Leser dann schon für sich herausfinden. Ich bin immer wieder begeistert, wie schnell das Buch ausgelesen ist und bleibe traurig zurück, denn zu kurz war die Zeit mit den geliebten Protagonisten. Auch in diesem Buch ging es mir wieder so. Gerne wäre ich noch ein wenig bei Mascha und David geblieben.

Auch hat mir gut gefallen, dass es in diesem Buch nicht nur um die Liebe zwischen zwei jungen Menschen geht, sondern darum, dass die Liebe in jedem Alter wichtig ist. Denn auch Adele ist verliebt. Ihre Liebesgeschichte hat mich sehr berührt und ganz schrecklich verzaubert. Zu schön war es einfach dabei zuzusehen. Aber mehr sage ich nicht, denn den Rest muss jeder Leser selbst für sich herausfinden. Ich kann nur sagen: Legt los, es gibt viel zu entdecken und es warten unterhaltsame Lesestunden!

Mein Fazit:

"Glück ist Liebe, Honey" von Jo Berger ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die mich absolut verzaubert hat. Ich habe tolle Charaktere kennenlernen dürfen, die ich allesamt in mein Herz geschlossen habe. Es gab wunderbare Orte während der Landgänge zu entdecken, die ich allesamt sehr genossen habe und es gab jede Menge fürs Herz. Für mich mal wieder ein perfektes Leseabenteuer, denn ich habe gelacht, geweint und den Fortgang der Geschichte mit Spannung verfolgt. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Rettungsring für zwei

Clara Gabriel
Buch: 292 Seiten
Erschienen bei Griebel, Cornelia, 28.06.2018
ISBN 9783981987508
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:


Marie hat einen genauen Plan, wie ihr Leben verlaufen soll. Dieser lautet: Mann, Haus, Kinder. Eigentlich läuft auch alles nach Plan. Doch dann verunglückt ihr Verlobter drei Tage vor der Hochzeit tödlich. Marie ist fix und fertig und möchte die Reise anlässlich ihrer Flitterwochen natürlich absagen. Doch ihre beste Freundin Eva überredet sie, die Karibik-Kreuzfahrt gemeinsam mit ihr anzutreten. Leider steht Marie gerade überhaupt nicht auf das Romantik-Special, das sie an Bord der Stella Maris erwartet. Doch da ist Paul, der glaubt, dass Marie sich etwas antun möchte und sie daher streng beobachtet. Es dauert nicht lange bis Marie sich hoffnungslos in ihn verliebt hat. Dumm nur, dass Paul der einzigste Mann an Bord ist, in den sie sich lieber nicht verlieben sollte. Denn Probleme hatte sie ja eigentlich schon genug ...

Meine Meinung: 

"Rettungsring für zwei" ist der Auftakt zur neuen Reihe "Kreuzfahrt-Liebe" von Clara Gabriel, die mich sofort sehr interessiert hat. Denn es gibt doch nichts Schöneres als an wunderschönen Orten zu verweilen, ein prachtvolles Kreuzfahrtschiff zu erkunden und dabei tolle Charaktere zu entdecken. Ich war sehr neugierig, ob meine Erwartungen erfüllt werden.

Ein schönes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Der Rettungsring, der auf dem Cover abgebildet ist, spielt im Buch eine wichtige Rolle und gehört daher unbedingt auf das Buchcover. Auch der wunderbare Ausblick, den ich beim Betrachten genießen darf, erinnert mich sofort wieder an die Geschichte des Buches. Daher ist das Cover für mich perfekt gewählt.

Ein toller Schreibstil  

Der Schreibstil von Clara Gabriel konnte mich von der ersten Seite an begeistern. Er ist locker-flockig und lädt dazu ein, immer weiterzulesen. Denn die Charaktere und auch die wunderschöne Landschaft bzw. das Kreuzfahrtschiff Stella Maris sind so unglaublich bildlich beschrieben, dass ich oft das Gefühl hatte, mitten im Geschehen zu sein. Am liebsten hätte ich schon zu Beginn des Buches meinen Koffer gepackt und wäre gemeinsam mit Marie in See gestochen.

Zwei geniale Protagonisten 

Auch die Charaktere und deren Gefühle hat Clara Gabriel unheimlich gut beschrieben. Zu Beginn des Buches konnte ich die Traurigkeit, die Marie umgab, förmlich spüren. Mit jeder gelesenen Seite habe ich gehofft, dass es ihr bald besser geht und sie das furchtbare Ereignis für kurze Zeit vergessen kann. Marie ist eine tolle Frau, die aber schlimme Dinge erlebt hat. Natürlich zweifelt sie an sich und dem Leben. Da ist es gut, dass sie auf Paul trifft. Denn dieser ist eigentlich das komplette Gegenteil von ihr. Er ist sehr strebsam und relativ zufrieden mit seinem Leben. Außerdem hat er eine unvergleichlich geniale Art, über die ich nicht nur einmal breit grinsen musste. Paul muss man einfach mögen! Und natürlich auch Eva, Maries beste Freundin, ist ein echter Schatz. Ohne sie und ihre Idee, die Kreuzfahrt doch anzutreten, wäre Marie sicherlich sehr lange in einem tiefen Loch verschwunden.

Aber natürlich gibt es nicht nur sympathische Charaktere, auf die der Leser trifft. Die unsympathischen Charaktere hat die Autorin aber so wunderbar ausgearbeitet, dass ich sie wirklich abgrundtief gehasst habe. Am liebsten hätte ich sie eigenhändig über Bord geworfen :-)

Nicht nur einfach eine Liebesgeschichte

Wer denkt, dass es sich hier nur um eine Liebesgeschichte handelt, die langsam vor sich hinplätschert und deren Ende von Beginn an ziemlich klar ist, der täuscht sich gewaltig. Ich bin während des Lesens in ein Wechselbad der Gefühle geraten, das wirklich jede Art von Gefühl inbegriffen hatte. Mal habe ich mit Marie getrauert, dann war ich sprachlos, dann war ich wütend oder ich habe aus vollem Hals gelacht. Ein unglaublich schönes Leseerlebnis, das mich sicherlich noch eine Zeit begleiten wird. Denn viel zu schnell waren diese Seiten gelesen und die gemeinsame Zeit mit Marie und Paul vorüber. Gerne wäre ich noch eine Zeit auf der Stella Maris geblieben. Jetzt tröstet mich aber, dass es sicherlich bald ein Wiedersehen zumindest mit der Stella Maris geben wird. Ich bin auf jeden Fall wieder mit dabei!

Mein Fazit:

"Rettungsring für zwei" von Clara Gabriel ist ein absolut wundervoller Auftakt zu ihrer neuen Reihe "Kreuzfahrt-Liebe", der große Lust auf weitere Kreuzfahrten macht. Ich habe unglaublich tolle Charaktere kennengelernt, absolute Traumziele bereist und eine wunderschöne Zeit an Bord der Stella Maris gehabt. Ein perfektes Leseabenteuer, das ich mehr als genossen habe. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

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299 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 180 Rezensionen

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Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


Alles begann an dem Tag, an dem der zwölfjährige Eddie auf dem Jahrmarkt zum ersten Mal den Kreidemann traf. Durch ihn und seine Zeichnungen fanden Eddie und seine Freunde eine Möglichkeit, sich gegenseitig geheime Botschaften zukommen zu lassen. Erst war das Hinterlassen der Kreidemännchen ein großer Spaß. Doch eines Tages führen diese Zeichnungen sie zur Leiche eines jungen Mädchens.

30 Jahre später erhält Eddie einen Brief, der ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens enthält. Sofort sind die Ereignisse aus der Vergangenheit wieder zurück und die Geschichte beginnt sich zu wiederholen. Oder war sie vielleicht nie abgeschlossen?

Meine Meinung: 

Erst war ich etwas skeptisch, ob mir "Der Kreidemann" von C.J. Tudor gefallen wird, da das Buch oft mit Büchern von Stephen King verglichen wird, von dem ich bisher nichts gelesen habe, es aber auch nicht vorhabe. Doch ich kann ganz klar sagen, dass mich das Buch wirklich überzeugen konnte.

Ein absolut geniales Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr. Es ist schlicht und doch so perfekt. Der Titel scheint wie mit Kreide geschrieben und das Strichmännchen, das im "M" des Titels hängt, finde ich absolut genial. Die abgebrochene Kreide, die daneben liegt, macht das Cover für mich perfekt.

Ein fesselnder Schreibstil  

Der Schreibstil von C.J. Tudor konnte mich von Beginn an komplett fesseln. Schon der Prolog hat mich unglaublich neugierig auf die Geschichte gemacht, was sich dann immer weiter gesteigert hat. Die Geschichte wird zum einen aus der Sicht von Eddie erzählt und darüber hinaus in zwei Zeitebenen: Einmal in der Vergangenheit im Jahre 1986 und dann in der Gegenwart im Jahre 2016. Dieser Wechsel macht das Lesen unglaublich spannend, denn es gibt sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit viele Dinge zu ergründen. 

Vielfältige Charaktere 

C.J. Tudor hat viele unterschiedliche Charaktere für ihr Buch erschaffen, die ich allesamt sehr glaubhaft fand. Zu Beginn des Buches lernt der Leser Eddie und seine Gang kennen. Sie besteht aus Eddie Munster, Fat Gav, Metal Mickey, Hoppo und Nicky. Nicky ist das einzige Mädchen, kann sich aber den Jungs gegenüber sehr gut behaupten. Insgesamt haben mir die 5 Charaktere sehr gut gefallen, denn sie sind alle sehr speziell und unterschiedlich. Mir hat es viel Spaß gemacht, die verschiedenen Charaktere näher kennen zu lernen und auch zu sehen, was aus ihnen nach 30 Jahren geworden ist. Da gab es immer wieder während des Lesens Überraschungen, was mich sehr begeistert hat.

Eddie als Erzähler der Geschichte war mir sehr sympathisch, denn ich konnte aufgrund des tollen Schreibstils viel über ihn erfahren und seine Gedankengänge gut nachvollziehen. Allerdings ist er auch kein einfacher Mensch, der gerne mal etwas zu viel Alkohol trinkt und ein leidenschaftlicher Sammler diverser Dinge ist. Durch diese Eigenschaften konnte ich mich nicht komplett mit ihm identifizieren, fand das aber auch gar nicht so schlimm.

Auch der Kreidemann ist ein toll dargestellter Charakter, der mich im Laufe des Buches absolut überrascht hat. Gerade bei ihm hatte ich, was den Verlauf des Buches angeht, irgendwie eine völlig andere Idee und fand den Gang der Dinge dann absolut faszinierend und genial. 

Und auch die junge Chloe, die bei Eddie als Untermieterin wohnt und die Eddie sehr anziehend findet, konnte mich total überraschen. Was ihren Charakter angeht, war ich wahrscheinlich am meisten auf dem Holzweg. 

Eigentlich ist jeder Charakter, egal, ob er dem Leser sympathisch ist oder nicht, absolut perfekt gewählt und es mehr als wert, vom Leser kennen gelernt zu werden. Also schnappt Euch das Buch und findet selbst heraus, wer sie sind und was ihre Leben ausmacht. Ich denke, auch Ihr werdet die eine oder andere Überraschung erleben.

viele wichtige Themen werden aufgegriffen

Natürlich geht es überwiegend darum zu erfahren, was im Jahre 1986 tatsächlich zum Tod des jungen Mädchens geführt hat, und warum die Geschehnisse 30 Jahre später wieder aktuell werden. Allerdings nehmen auch Themen wie Freundschaft, schwierige Familienhintergründe, Demenz und falsch getroffene Entscheidungen viel Raum ein. Gerade der Denkanstoß "Was wäre, wenn ..." hat mich nach Beendigung des Buches noch einige Zeit beschäftigt.  

Überraschendes Ende

Das Ende des Buches war für mich wirklich überraschend und ich muss sagen, es hat unglaublich Spaß gemacht, bis zum Schluss mitzurätseln. Ich hatte im Laufe des Buches viele Theorien und immer wieder neue Ideen. C.J. Tudor hat es unglaublich gut geschafft, die Handlung am Schluss perfekt aufzulösen und noch einmal einen Bezug zum Prolog zu erstellen. Vieles hat mich überrascht, aber alles war doch logisch. Ein unglaublich spannendes Leseerlebnis!

Mein Fazit:

"Der Kreidemann" von C.J. Tudor ist ein sehr gut konstruierter, absolut fesselnder Thriller, der mich sehr begeistert hat. Es gab viel zu entdecken und immer wieder neue Wendungen, die das Lesen nie haben langweilig werden lassen. Ich hatte unglaublich spannende Lesestunden und vergebe daher eine klare Leseempfehlung!

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:


Nachdem Rea Emris vom englischen Königshof fliehen konnte, will sie nun in Frankreich ein neues Leben beginnen. Doch auch in Paris lauern Gefahren. Kurz nach ihrer Ankunft wird sie von einer Megäre verfolgt und kann ihr nur knapp entkommen. Auch Ninon, Reas engste Vertraute und die Schwester des französischen Königs, ist in Paris und lädt ihre Freundin an den Hof ein. Doch auch der englische Kronprinz Robin, Reas große Liebe, trifft am französischen Hof ein. Aber nicht, um Rea zurückzugewinnen, sondern um um Ninons Hand anzuhalten. Rea ist tief verletzt und möchte nur noch den Hof verlassen. Doch der König macht sie zu Ninons Leibwächterin und wieder ist Rea an einem Königshof gefangen. Es gibt keine Möglichkeit, Robin aus dem Weg zu gehen.

Meine Meinung: 

Nachdem ich "Palace of Glass - Die Wächterin" von C.E. Bernard, den 1. Teil der Trilogie, unglaublich genial fand, war ich natürlich sehr gespannt, wie es mit Rea weitergehen wird. Ich hatte große Erwartungen an das Buch und habe auf ein Wiedersehen mit vielen Charakteren aus dem 1. Band gehofft.

Das Buchcover gefällt mir wieder sehr. Es ist schlicht, aber wunderschön. Es wirkt auf mich sehr elegant und ich liebe einfach diesen wunderbaren Schimmer, der über dem Buchcover liegt. Das rote Stück Seide, das sich durch das Buchcover schlängelt, ist mehr als aussagekräftig und passt perfekt zum Buchinhalt. Ich bin mal wieder begeistert.

Der Schreibstil von C.E. Bernard ist wieder sehr flüssig und angenehm. Allerdings empfinde ich diesen 2. Band als etwas ruhiger. Er beginnt zwar wieder unglaublich spannend, da der Leser sofort mitten in einem Kampf von Rea gefangen ist, der sehr spannend ist. Danach wird es allerdings ziemlich ruhig und es dauert für meine Begriffe relativ lange bis wieder echte Spannung aufkommt.

In der Zwischenzeit erfährt der Leser allerdings viele kleine interessante Details und auch die eine oder andere Überraschung kommt auf den Leser zu. Dennoch hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht.

Rea und Robin kenne ich aus dem 1. Band schon und auch im 2. Band gab es da für mich keine großen Überraschungen. Rea ist nach wie vor ziemlich unsicher und unentschlossen und wächst erst wieder gegen Ende des Buches über sich hinaus. Robin kann ich immer noch nicht so wirklich einschätzen. Er wirkt unberechenbar auf mich und ich bin sehr gespannt, was ich im letzten Band dann abschließend über ihn zu sagen habe. Bisher traue ich ihm noch nicht allzu viel zu.

Auch Ninon, die im 1. Band mein absoluter Lieblingscharakter gewesen ist, war lange überraschend farblos, konnte mich dann aber gegen Ende des Buches wieder absolut überzeugen. 

Blanc hingegen hat mich den kompletten Band über restlos begeistert. Ich mochte ihn sowieso schon sehr, aber er hat sich noch tiefer in mein Herz geschlichen. Ich mag seine Art unheimlich und habe jede gelesene Seite mit ihm sehr genossen. Oft hat er mich zum Schmunzeln gebracht, oft aber auch durch sein Handeln sehr berührt. Auch seine engen Freunde René und den Comte habe ich in mein Herz geschlossen. Die drei sind ein absolutes Dreamteam und es hat mir viel Freude bereitet, ihnen dabei zuzusehen, wie sich ihr Verhältnis immer weiterentwickelt hat. 

Auch hat mir sehr gefallen, dass Reas Bruder Liam eine größere Rolle eingenommen hat. Er wirkt auf mich völlig anders als Rea und seine Entschlossenheit hat mich sehr beeindruckt. 

Der Charakter, der mich in diesem Buch aber am meisten beeindruckt und auch überrascht hat, war Madame Hiver. Ich möchte nicht allzu viel über sie sagen, denn jeder Leser sollte selbst ihre Geheimnisse ergründen können. Nur so viel: Es gibt jede Menge zu entdecken und ich bin nicht nur einmal überrascht worden. Einfach großartig!!!

"Mögest Du stets offenen Geistes sein"

Auch in diesem 2. Band hat mich wieder der Gedanke sehr fasziniert, dass es für Rea möglich ist, durch die Berührung eines anderen Menschen, in seine Gedanken abzutauchen und sie zu erforschen. Ich war bei jeder ihrer Berührungen immer sehr gespannt, was sie vorfinden wird und jedes Mal hellauf begeistert, wie wundervoll C.E. Bernard mich in diese Gedankenwelten mitgenommen hat. Ein absolutes Leseerlebnis!

Auch wenn für mich "Palace of Silk - Die Verräterin" nicht ganz so spannungsgeladen war wie der 1. Band, habe ich viele neue Dinge über Rea und das Leben der Magdalenen im Allgemeinen kennengelernt. Auch durfte ich weitere Details über die einzelnen Protagonisten erfahren, die ich stellenweise so nicht erwartet hätte und die oft einiges an meinem Blickwinkel geändert haben. Es gab weniger Kämpfe, aber nicht weniger spannende Erkenntnisse, die mich unglaublich neugierig auf den letzten Teil der Trilogie machen. Das Ende war wieder atemberaubend spannend und lässt mich nun ungeduldig auf das große Finale warten. Ich bin auf jeden Fall wieder dabei und unglaublich gespannt, wie alles enden wird.

Mein Fazit:

"Palace of Silk - Die Verräterin" von C.E. Bernard ist eine überaus gelungene Fortsetzung des 1. Bandes, die auf mich allerdings etwas ruhiger und weniger spannungsgeladen wirkte. Dennoch gab es wieder jede Menge zu erleben und einige Überraschungen zu verdauen. Mich hat dieser 2. Band sehr neugierig gemacht, wie die Geschichte nun für Rea enden wird. Daher gibt es von mir wieder eine klare Leseempfehlung!

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Höhenrauschsaison

Meredith Winter
Flexibler Einband: 210 Seiten
Erschienen bei Sommerburg Verlag, 16.04.2018
ISBN 9783981872248
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


Es ist April 2012 und die Mount-Everest-Saison hat gerade begonnen. Die Ärztin Clementine hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich um die Verletzten und Höhenkranken zu kümmern, denn oft wird die Region auf dem Weg zum höchsten Berg der Erde sehr unterschätzt. Unter den Bergsteigern, die Clementine betreut, befindet sich auch Alexej, der eigentlich ein russischer Auftragskiller ist und einen Auftrag während des Aufstiegs zu erfüllen hat: er soll Clementine töten. Dumm nur, dass sie bereits tot ist ...

Meine Meinung: 

Meredith Winter hat mit ihrem Buch "Höhenrauschsaison" ein sehr spannendes und kurzweiliges Buch geschrieben, das ich kaum aus der Hand legen konnte.

Das Buchcover gefällt mir sehr. Es zeigt den Mount Everest in einer wunderschönen Stimmung. Er wirkt auf mich sehr geheimnisvoll und weckt den Wunsch in mir, sofort in das Abenteuer des Aufstiegs zu starten. Ich mag die Farben und den Schriftzug des Covers und finde es sehr passend zum Buchtitel und Inhalt.

Der Schreibstil von Meredith Winter ist angenehm flüssig und hat mich von Anfang an absolut gefesselt. Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Clementine und Alexej geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Denn so konnte ich beide Protagonisten schnell kennenlernen und verstehen. Auch sind die Kapitel relativ kurz, was mich immer dazu bringt, unaufhörlich weiterzulesen. Ist ja nur ein kurzes Kapitel ... und noch eins ... und noch eins ...

Darüber hinaus hat mir der Wechsel zwischen absoluter Spannung und den leisen Momenten zwischen Clementine und Alexej unheimlich gut gefallen. Ich finde, da hat Meredith Winter tolle Arbeit geleistet.

Clementine hat mir von Beginn an gut gefallen. Sie und ihre Zwillingsschwester Eva sind Ärztinnen und haben ein Diplom in Höhenmedizin, das Clementine dazu befähigt, die Betreuung während der Mount-Everest-Tour zu übernehmen. Wie es genau dazu kommt, dass Clementine ein solcher Job angeboten wird, möchte ich hier nicht näher ausführen. Aber alleine dieses Detail hat mich zu Beginn des Buches schon ziemlich neugierig auf die weitere Handlung gemacht. Auch wird nach den ersten Seiten schnell klar, dass Clementine noch ungebunden und auf der Suche nach dem Traummann ist. Bisher war sie in dieser Hinsicht nicht sehr erfolgreich.

Alexej, der sich als Bergsteiger ausgibt, in Wirklichkeit aber ein russischer Auftragskiller ist, war mir auch von Beginn an sehr sympathisch, auch wenn er nichts Gutes im Sinne hat. Ich hatte sofort das Gefühl, dass er seinen sehr speziellen "Beruf" nicht ohne Grund ausübt und wollte natürlich unbedingt wissen, was es mit diesem Gefühl auf sich hat. Ich fand es sehr spannend, mehr über Alexej und seine Vergangenheit zu erfahren.

Aber auch die gemeinsamen Momente von Clementine und Alexej haben mich immer wieder fasziniert, denn sie sind wunderschön beschrieben. Oft musste ich über die Beiden lachen, sie haben mich aber auch wütend und manchmal traurig gemacht. Eine perfekte Unterhaltung!

Von der ersten Seite an hat es Meredith Winter geschafft, mich an das Buch, seine Handlung und seine Charaktere zu fesseln. Ich habe bis zum Schluss gezittert und fand die Handlung unglaublich spannend. Immer wieder gab es neue Wendungen und Hoffnungen, die sich zerschlagen haben. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, was am Ende tatsächlich sein wird. Die Ungewissheit hat mir sehr gefallen.

Mein Fazit:

"Höhenrauschsaison" von Meredith Winter ist ein hochspannender Krimi, der mich komplett gefesselt hat. Die Handlung ist eine perfekte Mischung aus Spannung, Überraschung und Erotik. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und spreche eine absolute Leseempfehlung aus.

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286 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 132 Rezensionen

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Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176908
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:


Annika Paulsen ist mit ihrem Job als Musiklehrerin am angesehenen Werther-Gymnasium sehr zufrieden. Daher fällt sie aus allen Wolken als sie - ausgerechnet an ihrem Geburtstag - erfährt, dass sie an die Astrid-Lindgren-Schule, eine Brennpunktschule in einem absoluten Problembezirk, versetzt werden soll. Die neue Schule ist ein ziemlicher Kulturschock für sie und ihre neuen Schüler begeistern sie auch nicht wirklich, denn ihr Interesse an Hausaufgaben und Co. ist nur sehr begrenzt vorhanden. Auch die Musical-AG, die Annika dort ins Leben gerufen hat, wartet nicht mit wahren Talenten auf. Doch Annika gibt nicht auf, denn wenn's einfach wär, würd's jeder machen, oder? Völlig verzweifelt wendet sie sich an Tristan, ihre erste große und leider unerfüllte Liebe, der sie immer noch hinterher trauert. Tristan ist mittlerweile Regisseur und soll die Musical-AG etwas in Schwung bringen. Doch mit seiner Hilfe bricht für Annika erst recht das Chaos aus ...

Meine Meinung:

Das Buchcover gefällt mir sehr. Es ist sehr farbenfroh und macht mir sofort gute Laune. Da für Annika das Thema Backen wirklich wichtig ist, freue ich mich, auf dem Cover auch einen Kuchen zu entdecken. Ich finde, das Cover passt wunderbar zum Buch und harmoniert darüber hinaus auch ganz toll mit den übrigen Büchern der Autorin.

Der Schreibstil von Petra Hülsmann konnte mich wieder sofort begeistern. Um ehrlich zu sein, musste ich schon beim Lesen der Widmung breit grinsen und war voller Vorfreude auf das Buch. Auch nach dem Lesen der ersten Seiten war mir klar, dass das Buch mehr als unterhaltsam werden wird.

Aber es gibt nicht nur lustige Begebenheiten, sondern auch viele Momenten, die mich sehr nachdenklich gemacht haben. Denn im weiteren Verlauf begegnen dem Leser durchaus Themen, die mich sehr berührt haben. Ich habe somit gelacht, geweint, mich geärgert, aber auch unglaublich gefreut. Diesen Wechsel der Gefühle halte ich für eine perfekte Mischung, die das Lesen eines Buches einfach einzigartig macht.

Petra Hülsmann hat für ihr Buch viele tolle Charaktere kreiert, die mich alle sehr begeistern konnten. Vorneweg natürlich Annika Paulsen, die ich sofort mochte, auch wenn sie stellenweise schon ein kleiner Nerd ist. Ich hatte - gerade zu Beginn ihrer Zeit an der Astrid-Lindgren-Schule - sehr viel Spaß mit ihr und ihrer sehr besonderen Art, die ihr das Leben oft nicht gerade leicht macht. Es wurde auch sehr schnell klar, dass Annika in ihrer Schulzeit keine schönen Dinge erlebt hat, die sie aber gerne für sich behält. Es war unglaublich spannend, diesen Geheimnissen nach und nach auf die Spur zu kommen.

Neben Annika haben mich die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule wirklich mehr als begeistert. Sie sind sehr liebevoll dargestellt und jeder ist wirklich einzigartig. Auch ihre Namen haben für viel Staunen bei mir gesorgt. Mein absolutes Highlight war Heaven-Tanita, die einfach unglaublich unterhaltsam war. Aber auch die anderen Schüler, von denen ich gar nicht so viel erzählen möchte, haben mich oft sehr berührt. Petra Hülsmann hat da ganze Arbeit geleistet.

Aber auch die Charaktere, die außerhalb der Schule zu finden waren, waren toll. Da gibt es zum einen Annikas beste Freundin Nele, mit der sie zusammen in einer WG wohnt. In der Nachbarswohnung trifft der Leser auf Kai und Sebastian, die viel Zeit mit Annika und Nele verbringen und zwei ganz tolle Kerle sind. Ich habe es immer sehr genossen, ihnen dabei zuzusehen, wie sie gemeinsam ihre Freizeit verbracht haben. Vor allem Sebastian hat sich da schnell in mein Herz geschlichen, denn im Verlauf des Buches hat er für manche Überraschung bei mir gesorgt.

Mich hat das Buch an vielen Stellen sehr berührt, denn Annikas neue Schüler haben wirklich kein leichtes Leben. Petra Hülsmann hat es ganz toll geschafft, einen Bogen zwischen diesen berührenden Geschichten und lustigen Szenen zu spannen, so dass ich das Lesen eigentlich gar nicht unterbrechen wollte. Viel zu schnell war die gemeinsame Zeit mit Annika, ihren Schülern und ihren Freunden vorbei, so dass ich jetzt wirklich ein wenig traurig bin. Gerne wäre ich noch etwas geblieben, denn langweilig wird es mit Annika nie.

Mein Fazit:

"Wenn's einfach wär, würd's jeder machen" von Petra Hülsmann ist eine ganz besondere Geschichte, die mich auf eine ganz spezielle Weise unterhalten hat. Sie beinhaltet viele lustige Begebenheiten, aber auch berührende und leise Momente, die mich sehr nachdenklich gemacht haben. Ich habe die Lektüre des Buches sehr genossen und kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen!

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117 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 84 Rezensionen

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Sommernachtstod

Anders de la Motte , Marie-Sophie Kasten
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 02.05.2018
ISBN 9783426306246
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


Der kleine Billy Nilsson verschwindet an einem Sommerabend spurlos. Seine Familie zerbricht an diesem Schicksalsschlag, denn die Polizei sucht vergebens nach ihm.

Zwanzig Jahre später kehrt Billys Schwester Vera, die mittlerweile Therapeutin ist, an ihren Heimatort zurück. Denn ihr neuer Patient Isak hat ihr eine beunruhigende Geschichte aus seiner Kindheit erzählt, in der ein kleiner Junge spurlos verschwindet. Sofort fühlt sich Vera an ihren kleinen Bruder Billy und seine Geschichte erinnert. Sie versucht nun, mehr über das mysteriöse Verschwinden ihres Bruders vor 20 Jahren zu erfahren. Allerdings stößt sie auf eine Mauer des Schweigens und ihre hartnäckigen Fragen werden alles andere als positiv aufgenommen.

Meine Meinung:

Das Buchcover gefällt mir sehr, denn es wirkt auf mich mit dem geöffneten Fenster sehr geheimnisvoll und irgendwie auch bedrückend. Diese Stimmung habe ich auch während des Lesens oft verspürt.

Der Schreibstil von Anders de la Motte ist sehr flüssig und hat mich von Anfang an absolut gefesselt. Dadurch, dass die Geschichte abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt wird, bleibt es durchweg spannend. Der Leser erfährt immer mehr über das rätselhafte Verschwinden von Billy, aber auch die Ereignisse in der Gegenwart sind mehr als spannend.

Auch hat Anders de la Motte für sein Buch sehr unterschiedliche und stellenweise ziemlich geheimnisvolle Charaktere geschaffen. Schon alleine Vera, die Hauptprotagonistin, hat mir von Beginn des Buches an sehr viele Rätsel aufgegeben. Schnell wird klar, dass Vera durch die Ereignisse in der Vergangenheit viele Probleme mit sich herumschleppt, die sie sehr in Anspruch nehmen und sie einfach nicht loslassen. Nur nach und nach erfährt der Leser mehr über Vera und ihr Leben. Vera ist ein spezieller Charakter, der oft zu ziemlich eigenwilligen Mitteln greift, aber mich hat sie absolut überzeugen können.

Auch hat mir Isak gut gefallen, denn er war lange Zeit nicht wirklich greifbar für mich und ich fand es sehr aufregend, mehr über ihn und seine Vergangenheit zu erfahren.

Einen wirklich gelungenen Charakter fand ich auch Veras Vater, der mich im Laufe des Buches komplett überrascht hat. Und Krister Månsson, der vor 20 Jahren im Falle Billy ermittelt hat, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Er war mein absoluter Lieblingscharakter, der mich immer wieder begeistern konnte.

Das Ende hat mich komplett überrascht. Natürlich habe ich während des Lesens schon die ein oder andere Theorie gehabt, wie das Buch wohl enden wird. Allerdings schafft es der Autor auch ganz wunderbar, immer wieder neue Fährten zu legen, so dass die gerade noch getroffenen Schlüsse wieder hinfällig sind.

Auch werden im Laufe des Buches immer wieder geheimnisvolle Briefe abgedruckt, die mich völlig verwirrt haben, da ich so gar keine Idee hatte, von wem sie wohl sein könnten und an wen sie denn gerichtet sind. Auch dies wird am Ende aufgelöst und hat mich absolut überrascht. Ich fand die Auflösung sehr genial.

Dieser Schreibstil hat mich unglaublich begeistert, denn ich denke, das Ende wird wohl fast jeden Leser absolut kalt erwischen. Ich wäre im Leben nie darauf gekommen und finde diesen Umstand einfach großartig!

Mein Fazit:

"Sommernachtstod" von Anders de la Motte ist ein durchweg spannender Kriminalroman, der den Leser viele Geheimnisse ergründen lässt und mich am Ende noch einmal komplett überrascht hat. Ich hatte spannende Lesestunden und kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

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100 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

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Keiner trennt uns

Jana von Bergner
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Independently published, 01.03.2018
ISBN 9781980407249
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:


Als der Polizist Tom Hanna die schreckliche Nachricht vom Tod ihres Vaters überbringt, verändert sich für Hanna und ihre Geschwister Emma, Pia und Mika alles. Nun sind sie Vollwaisen und blicken in eine ungewisse Zukunft. Werden sie zusammenbleiben können? Hanna kämpft vor Gericht um die Vormundschaft und wird dabei von Mark unterstützt. Sie kennen sich kaum. Warum hilft er ihr? Was verbirgt er vor Hanna? 

Meine Meinung:

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr. Ich mag die eher schlichte Farbkombination mit den unterschiedlichen Schrifttypen sehr und habe mich sofort in das Cover verliebt. Ein absoluter Hingucker, dem ich in der Buchhandlung auf keinen Fall widerstehen könnte!

Ein packender Schreibstil voller Emotionen 

Der Schreibstil von Jana von Bergner konnte mich sofort begeistern. Sie hat mich schon auf der ersten Seite ohne Vorwarnung mitten in Hannas Leben katapultiert. Es hat nicht lange gedauert bis mir klar war, dass dieses Buch für mich eine sehr emotionale Lektüre werden wird. Vor allem Hanna und ihr kleiner Bruder Mika haben mich sehr berührt. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, ich würde neben den Protagonisten stehen und alles ganz dicht miterleben. Oft hatte ich auch das dringende Bedürfnis, mich in die Handlung einzuschalten, damit alles endlich gut wird. Dieser Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen und ich hätte ewig weiterlesen können. 

Tolle Charaktere, die mit sich kämpfen

Die beiden Hauptprotagonisten Hanna und Mark habe ich sofort gemocht. Bei Hanna habe ich mich relativ schnell zurechtgefunden, da ich dank des tollen Schreibstils schnell in Hannas Familie angekommen bin. Allerdings hätte ich Hanna gerne hin und wieder geschüttelt und sie darum gebeten, sich nicht komplett über der Sorge um ihre Geschwister zu vergessen. Denn mit ihren 21 Jahren ist sie Medizinstudentin und hat auch so schon genug um die Ohren, doch ihre Geschwister bedeuten ihr alles und so vergisst sie sich permanent.

Zum Glück gibt es Mark, der sie unterstützen möchte. Doch auch er hütet viele Geheimnisse und erschien mir erstmal sehr geheimnisvoll, aber unglaublich sympathisch. Dass die beiden sich sehr zueinander hingezogen fühlen, war ziemlich schnell klar, das Aufbauen einer Beziehung allerdings alles andere als leicht. Viel zu viele Probleme in der Gegenwart und der Vergangenheit haben ihre Herzen vorsichtig werden lassen und so war es ein wunderbares Auf und Ab zwischen ihnen, das ich sehr gerne verfolgt habe. 

Aber auch Hannas Geschwister Emma, Pia und Mika haben mir unglaublich gut gefallen. Es war sehr interessant, zu beobachten, wie jeder einzelne auf den Schicksalsschlag reagiert. Dennoch ist immer spürbar, dass sie eine Einheit sind.

Natürlich gibt es nicht nur diese, sondern noch viele andere tolle Charaktere, die mich beim Lesen sehr begeistern konnten.

Eine Geschichte über Mut und Hoffnung

die den Auftakt zur neuen New Adult-Reihe von Jana von Bergner bildet. Es geht um Verlust und Wiederfinden, Tod und Leben, Familie und Erwachsenwerden und dass Geheimnisse nie gut sein können, wenn man sich etwas Neues aufbauen möchte. Ich bin unglaublich gespannt auf die Nachfolgebände ♡

Mein Fazit:

"Keiner trennt uns" von Jana von Bergner ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die mich sehr bewegt hat und die ich absolut verschlungen habe. Der packende Schreibstil hat mich die Zerrissenheit und das Gefühlschaos der Protagonisten förmlich spüren lassen und ich war bis zur letzten Seite absolut im Bann des Buches. Ich kann nur sagen: Mehr davon!!! Es war großartig!!!

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

New York Bachelor: Wenn die Liebe im Weg ist (German Edition)

Birgit Kluger
E-Buch Text
Erschienen bei null, 24.03.2018
ISBN B07BPS6FTN
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:


Kevin Kovak ist Millionär und genießt das Leben in vollen Zügen. Er liebt schnelle Autos, wilde Partys und die Frauen liegen ihm zu Füßen. Doch plötzlich ist alles vorbei. Denn in der Klatschpresse erscheinen mehrere negative Artikel über Kevin, die alle von einer gewissen Kayla Hart verfasst wurden. Warum tut sie das? Kevin will sich an ihr rächen und steht unerwartet vor ihrer Tür. Die beiden schließen einen ungewöhnlichen Deal, der beiden noch das Leben sehr schwer machen wird ...

Meine Meinung:

Das Buchcover gefällt mir sehr. Denn es sagt so viel über die Geschichte aus. Die rothaarige Kayla und der vom Leben verwöhnte Playboy Kevin, die quasi über ihrer Stadt schweben, gefallen mir sehr.
 
Der Schreibstil von Birgit Kluger konnte mich sofort für sich einnehmen. Ich mochte es sehr, dass das Buch immer abwechselnd aus der Sicht von Kayla und Kevin erzählt wird. So habe ich einen wunderbaren Blick in ihre Gefühlswelten bekommen und hatte immer das Gefühl, sehr nah am Geschehen zu sein. Auch ist der Schreibstil sehr flüssig und locker zu lesen, so dass es schwer war, das Buch aus der Hand zu legen. Irgendwie wollte man ja doch wissen, wie es mit den beiden weiter geht.

Die beiden Protagonisten Kayla und Kevin sind sehr unterschiedlich. Zu Beginn der Lektüre hatte ich ein wenig Probleme mich mit diesen beiden sehr extremen Persönlichkeiten zu identifizieren. Kayla ist Journalistin bei VIP Gossip und dort für den Klatsch und Tratsch zuständig. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Mattek, der für die Fotos zuständig ist, ist sie immer auf der Suche nach neuen Storys. Eines ihrer Opfer ist zurzeit Kevin Kovak. Denn Kayla sieht in Kevin nur den nutzlosen Schmarotzer, dessen Lebensstil sie sehr wütend macht. Aus ihrer Sicht muss Kevin keinen Finger rühren und hat doch mehr Geld zur Verfügung als Kayla jemals verdienen wird. Sie findet, er ist es allemal wert, in ihren Artikeln komplett verrissen zu werden.

Kevin ist natürlich erst einmal in seiner Welt der Reichen und Schönen sehr zufrieden, aber auch sehr oberflächlich. Als ihm sein Vater den Geldhahn zudreht, fällt er aus allen Wolken und muss sich im Leben der "normalen" Menschen zurechtfinden, was absolut nicht einfach ist. Er beschließt, sich an Kayla zu rächen und schlägt ihr vor, dass sie ihn bei sich wohnen lässt, dafür aber ihren Lesern exklusiv von seinem Leben berichten darf. Was erst so einfach erscheint, wird bald zum Problem. Denn je näher sie sich kennenlernen, desto mehr wird klar, dass hinter beiden Fassaden völlig andere Menschen zu finden sind. Und natürlich will sich auf keinen Fall jemand in den anderen verlieben ...

Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen, denn es war einfach wunderbar dabei zuzusehen, wie sich bei Kayla die Sicht auf die Promis, denen sie in ihren Artikeln nicht gerade nett begegnet, verändert und ein Denkprozess ihre Arbeit betreffend einsetzt. Aber auch Kevin entwickelt sich in eine Richtung, mit der ich zu Beginn des Buches nie gerechnet hätte und die ihn mir unheimlich sympathisch gemacht hat. Auch die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt, ist einfach wunderschön und sehr spannend zu verfolgen. Denn auch hier läuft natürlich nichts nach Plan.

Mein Fazit:

"New York Bachelor" von Birgit Kluger ist eine etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte, die mich durch ihren sehr liebevollen Erzählstil absolut begeistert hat. Beide Protagonisten sind toll und lassen den Leser in ihre Welten blicken. Dabei ist das Buch aber nicht kitschig, sondern einfach nur wunderbar!

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202 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 142 Rezensionen

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NACHTWILD

Gin Phillips , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 29.03.2018
ISBN 9783423261968
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:


Joan besucht mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln den Zoo. Als sie schon auf dem Weg zum Ausgang sind, fallen plötzlich Schüsse. Als Joan am Ausgang Tote entdeckt, flüchtet sie mit Lincoln in ein leerstehendes Gehege. Da sie nicht weiß, was genau vorgefallen ist, sucht sie fieberhaft nach einem Weg aus dieser Hölle. Doch jedes Geräusch und jede unüberlegte Bewegung könnte für die beiden tödlich enden. Wird sie es schaffen, das Leben ihres Kindes zu beschützen?

Meine Meinung:

Ein atemberaubendes Buchcover

Das Buchcover finde ich unglaublich toll. Es ist eigentlich eher schlicht gehalten, allerdings sticht der leuchtend rote Leopard direkt ins Auge. Beim Betrachten des Buchcovers, das auch unheimlich gut zum Buchtitel passt, erwarte ich einen spannungsgeladenen Thriller, der mich bis zur letzten Seite fesselt. Leider war das nicht der Fall ... 

Ein sehr ausschweifender Schreibstil 

Der Schreibstil von Gin Phillips konnte mich leider nicht so fesseln wie ich mir das beim Lesen des Klappentextes erhofft hatte. Die Handlung geht eher ruhig los, was ich aber nicht wirklich schlimm fand. Schnell wird es sehr spannend, denn Joan sucht für sich und ihren Sohn Lincoln das perfekte Versteck. Zu dieser Zeit war ich wirklich völlig fasziniert von der Handlung des Buches. Leider nimmt der Spannungsbogen dann sehr schnell ab und konnte mich auch nicht mehr wirklich packen. Mir waren die Gedanken der Protagonistin Joan, die immer wieder in ihre Vergangenheit wandern, oft viel zu ausschweifend und auch der Situation nicht wirklich angepasst. Auch handelte Joan für meinen Geschmack oft völlig irritierend, was mich beim Lesen unglaublich gestört hat.

Blasse Charaktere

Leider hat es die Autorin nicht geschafft, mir die Protagonisten näher zu bringen. Auch wenn ich unglaublich viel über Joan und ihren Sohn Lincoln erfahren habe, fand ich einen Großteil dieser Informationen nicht wirklich interessant. Mit zunehmender Lektüre des Buches wurde mir Joan immer unsympathischer, so dass mir auch ihr Schicksal nicht mehr ganz so wichtig war, was ich sehr schade fand. Auch die anderen Charaktere, denen ich im Buch begegnet bin, wurden nur angerissen und wenig vertieft. Mir fehlten hier einfach Hintergrundinformationen über die Personen, um diese besser zu verstehen oder ihr Handeln nachvollziehen zu können.

Ein emotionales Thema

Da auch ich Mama bin und mir das Szenario des Buches eine unheimliche Gänsehaut verursachte, war ich auf sehr emotionale Lesestunden vorbereitet. Doch leider sind diese nicht eingetreten. Zu Beginn des Buches habe ich mir viele Fragen gestellt. Würde ich genauso reagieren? Wie würden meine Söhne auf eine solche Situation wohl reagiert haben? Was wäre wohl der beste Plan, um aus dieser fürchterlichen Situation lebend davonzukommen? Doch schon bald hatte ich das Gefühl, dass mich das Buch emotional nicht mehr erreichen konnte, da mich die Fakten aus Joans und Lincolns Vergangenheit so wahnsinnig überschütteten und permanent die Handlung unterbrachen, dass ich das Buch sehr distanziert gelesen habe. 

Ende mit vielen Fragen

Auch das Ende konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Hier war mir wieder zu wenig Handlung, dafür zu viele Gedanken, denen ich als Leser folgen sollte. Auch blieben viel zu viele Fragen offen, so dass ich mich bei vielen Dingen wirklich gefragt habe, warum sie im Laufe des Buches erwähnt wurden. Ich hätte gerne viele Fakten noch geklärt gehabt und war nach Beendigung des Buches mehr als unzufrieden. 

Mein Fazit:

"Nachtwild" von Gin Phillips ist für mich weder ein spannungsgeladener Thriller noch ein Pageturner. Die Idee des Buches ist eine sehr großartige, die Umsetzung hingegen konnte mich ganz und gar nicht überzeugen. Ich hatte große Erwartungen an das Buch, die aber leider nicht erfüllt wurden und kann daher auch keine Leseempfehlung aussprechen ...

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Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:


Die Menschheit hat eine perfekte Welt erschaffen, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Doch auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, was durch die Hand der Scythe geschieht. Denn die Scythe sind die Hüter des Todes. Sie sind auserwählt zu entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Auch müssen sie die Welt wissen lassen, dass sie Mitleid mit den auserwählten Menschen haben und Reue und großes Leid empfinden, denn sonst wären sie Monster. 

In dieser Welt leben Citra und Rowan und werden gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen. Im Laufe ihrer Ausbildung wächst ihre gegenseitige Zuneigung immer mehr. Doch am Ende ihrer Ausbildung wird nur einer zum Scythe ernannt und dessen erste Aufgabe wird es sein, den anderen hinzurichten.

Meine Meinung:

Ein perfekt gewähltes Buchcover

Das Buchcover finde ich absolut perfekt. Durch den abgebildeten Scythe wirkt es auf mich sehr düster und beängstigend und diese Empfindungen hatte ich während des Lesens auch nicht gerade selten. Das Buchcover wirkt zwar schlicht, doch stimmt perfekt auf die Lektüre des Buches ein. 

Ein mehr als fesselnder Schreibstil 

Der Schreibstil von Neal Shusterman konnte mich sofort in seinen Bann ziehen. Auch wenn ich erst etwas skeptisch war, ob die Geschichte des Buches etwas für mich sein wird, habe ich schon nach den ersten Seiten gewusst, dass es genau meins werden wird. Ohne große Umschweife habe ich mich inmitten der perfekten und sehr bedrückenden Welt wunderbar zurechtgefunden und hatte viel Raum für eigene Überlegungen. Denn was auf den ersten Blick so perfekt wirkt, ist es ganz und gar nicht. Und auch hier gibt es Scythes, die sich an die Regeln halten und andere, die es nicht tun und somit den Lauf des Buches zu etwas atemberaubend Spannendem machen.

Verschiedenartige und charismatische Charaktere

Von Beginn des Buches an haben mich Citra und Rowan absolut begeistern können. Denn sie scheinen doch ziemlich anders als ihre Mitmenschen zu sein und reagieren auf das Auftauchen eines Scythe sehr überraschend. Charaktermäßig sind die beiden ziemlich unterschiedlich, denn Citra ist sehr zielstrebig, Rowan eher unauffällig und entspannt, so dass sie sich ohne die Ausbildung zum Scythe wohl nie wirklich kennen gelernt hätten. Doch die Kombination der beiden ist wirklich perfekt. 

Auch Scythe Faraday, der sie zu sich in die Ausbildung beruft, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Er ist ein toller Mensch und kann Citra und Rowan viel vermitteln. Auch Scythe Curie war ein Charakter, der mir unheimlich gut gefallen hat.

Aber natürlich gibt es in einer so perfekten Welt nicht nur "gute" Scythes, sondern auch welche, die ihre Berufung etwas anders auslegen. Ich fand es sehr spannend, mitzuerleben, wie Citra und Rowan auf diese unterschiedlichen Scythes reagiert haben und wie ihre Ansichten zu manchen Themen waren. Wie würden sie als Scythes wohl handeln, habe ich mich oft während des Lesens gefragt.

Eine bedrückende Welt, die zum Nachdenken anregt

Auch wenn die Welt, die Neal Shusterman für seine Trilogie erschaffen hat, auf den ersten Blick perfekt erscheint, ist schnell klar, dass alles nur eine große Utopie ist. Ich habe mir während des Lesens oft Gedanken darüber gemacht, wie ich mich wohl fühlen würde, wenn ich in dieser Utopie leben würde. Denn es gibt viele Verlockungen, denen nicht jeder widerstehen kann und auch die ein oder andere Verschwörung, die das Lesen unglaublich spannend gemacht hat. Auch nach Beendigung des Buches schweifen meine Gedanken noch oft in diese Welt ab.

Mein Fazit:

"Scythe - Die Hüter des Todes" von Neal Shusterman ist ein unglaublich spannender und mitreißender Auftakt einer Trilogie, der mich komplett in seinen Bann gezogen hat. Ich kann es kaum erwarten, wieder in diese bedrückende Welt abzutauchen und mir liebgewordene Charaktere wiederzutreffen. Ich hatte mehr als faszinierende Lesestunden und vergebe daher eine absolute Leseempfehlung!!!

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Spring Love Touch: Highland Dream Boy

Jo Berger
E-Buch Text
Erschienen bei Independently published, 25.03.2018
ISBN B07BPX26WJ
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Die alleinerziehende May Johnson ist Mama von der zauberhaften kleinen Gwen. Allerdings hat sie nun ein großes Problem, denn ihr unberechenbarer und gewalttätiger Ex-Mann Dean möchte sie mit allen Mitteln zurückgewinnen. Um diesem Problem zu entkommen, nimmt sie gerne die Einladung ihrer besten Freundin Sarah an, gemeinsam mit ihr zu den Highland Games nach Schottland zu fahren und ein Wochenende im traumhaft schönen "Glenlaggan Castle" Hotel zu verbringen. Denn der attraktive Concierge Emilio Munro hat schon einmal ihre komplette Gefühlswelt auf den Kopf gestellt. Doch irgendwie läuft nicht alles so, wie May sich das erhofft hat ...

Meine Meinung:

Ein tolles Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr, denn beim Betrachten freue ich mich schon auf die Geschichte, die mich erwartet. Es drückt sehr viel Gefühl aus, das ich im Verlaufe des Buches auf jeden Fall wiedergefunden habe. Auch mag ich den Schriftzug und die beiden ineinanderverschlungenen Herzchen im Titel sehr.

Ein unverwechselbarer Schreibstil 

Der Schreibstil von Jo Berger ist einfach unglaublich toll. Von der ersten Seite an hatte ich das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Sie schreibt sehr lebhaft und mitreißend. Sei es, weil ein Protagonist sich gerade über irgendetwas ärgert oder freut oder abgrundtief traurig ist. Ich hatte immer das Gefühl, ganz dicht dabei zu sein und habe das beim Lesen sehr genossen. Und natürlich musste ich auch nicht nur einmal herzhaft lachen. 

Wunderbare und vielschichtige Charaktere

May ist ein unglaublich toller Charakter. Sie ist eine starke Frau, die es nicht immer leicht hat, aber nie ihren Humor und ihr loses Mundwerk verliert. Das hat sie mir sehr sympathisch gemacht und des Öfteren ein breites Grinsen bei mir verursacht. Die Art und Weise wie sie mit ihrer kleinen Tochter Gwen umgeht, hat mich sehr begeistert und eigentlich hätte ich immer weiterlesen mögen. Denn langweilig wird es mit May nie werden.

Aber auch Emilio habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Er ist ein toller Typ, der sowohl als seriöser Concierge als auch als schottenrocktragender Teilnehmer an den Highland Games eine überaus gute Figur macht. Auch er ist nicht auf den Mund gefallen und so sind die Schlagabtäusche, die er sich mit May liefert, sehr unterhaltsam. Ich hatte unglaublich viel Spaß.

Und natürlich sind da noch Sarah und Rob, die ich schon aus dem Buch "New Year Love: Nottingham Bad Boy" kenne und die auch sehr tolle Persönlichkeiten sind. Sarah ist May eine unglaublich kostbare Freundin und Rob steht Emilio mit Rat und Tat zur Seite. Zu viert sind sie allerdings auch eine ziemlich geniale Truppe.

Aber natürlich hat Jo Berger uns nicht nur mit netten und sympathischen Charakteren versorgt, sondern auch mit ein paar unglaublich ätzenden Protagonisten. Vorneweg natürlich Mays Ex-Mann Dean, aber auch Mays Chefin macht ihr das Leben wirklich zur Hölle. Und dann gibt es da noch eine rothaarige Dame, über die ich mich sehr amüsiert habe, über die ich aber nichts weiter sagen möchte. Das muss jeder Leser selbst erlebt haben :-) 

Eine wunderbare Liebesgeschichte, die mehr bereit hält

Wer jetzt glaubt, dass es sich bei diesem Buch um eine nette Liebesgeschichte handelt, hat natürlich recht, denn die liebe Jo Berger hat Happy Ends ja sozusagen garantiert. Aber in diesem Buch geht es nicht nur um Liebe, Eifersucht und mögliche Neuanfänge, sondern es ist auch eine große Portion Spannung dabei. Ich bin immer wieder überrascht worden und habe ein paar mal wirklich vor lauter Aufregung schneller gelesen.

Mein Fazit:

"Spring Touch Love: Highland Dream Boy" von Jo Berger ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die alles beinhaltet, was der Leser so braucht. Ich hatte wunderbare Lesestunden und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Sei es, weil es gerade so spannend, so schön oder so lustig war. Auch die Protagonisten konnten mich alle absolut überzeugen und haben das Buch zu einem echten Highlight gemacht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!!!

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Der Da Vinci Fluch

Katharina Sommer
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783946955085
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Nachdem Carrie ihre magischen Kräfte verloren hat, muss sie sich in einer völlig neuen Welt zurechtfinden. Sie muss von nun an eine französische Privatschule besuchen und ganz ohne Magie und Zaubersprüche auskommen. Auch ihre erste Begegnung mit Francis, dem Mädchenschwarm der Schule, verläuft alles andere als erfreulich. Doch aus seiner offensichtlichen Abneigung ihr gegenüber entwickelt sich nach kurzer Zeit echtes Interesse, was Carrie ziemlich irritiert. Aber auch Francis hat ein dunkles Geheimnis, das ihn begleitet. Allerdings könnte er es mit Carries Hilfe beeinflussen. Nur, ist Carrie bereit dazu, ihm zu helfen? Das Angebot ist verführerisch, denn Carrie könnte durch ihre Hilfe ihre magischen Kräfte zurückerlangen. Eine magische Reise in die Vergangenheit beginnt ...

Meine Meinung:

Ein wunderschönes Buchcover

Das Buchcover gefällt mir sehr, denn es beinhaltet alles, was für die Geschichte des Buches wichtig ist. Es wirkt auf mich mystisch und geheimnisvoll und spiegelt die Stimmung des Buches unglaublich gut wieder. Außerdem mag ich die düstere Farbwahl, aus der Carries rote Haare herausstechen. Für mich ist das Cover absolut perfekt gewählt. 

Ein spannender Schreibstil 

Der Schreibstil von Katharina Sommer konnte mich von Beginn an fesseln. Ich habe Carrie sofort gemocht und wollte von der ersten Seite an wissen, warum sie denn nun ihre magischen Kräfte verloren hat. Die Gründe hierfür werden dem Leser Stück für Stück offengelegt, was ich als sehr spannend empfunden habe. Sowohl Carries als auch Francis' Familiengeschichte hat mich sofort sehr neugierig gemacht und somit konnte ich eigentlich gar nicht aufhören zu lesen. Auch die Passagen, die in der Vergangenheit gespielt haben, waren unglaublich spannend und geheimnisvoll. 

Interessante und geheimnisvolle Charaktere

Carrie mochte ich sofort und konnte ihren Frust auch sehr gut nachvollziehen, dass sie als einzige ohne magische Kräfte in einer Familie voller Magie leben sollte. Leider handelt Carrie für meinen Geschmack des Öfteren sehr naiv und unlogisch, was mich nicht nur einmal ziemlich aufgeregt hat. Das wäre aber auch schon mein einzigster Kritikpunkt. Ihre Familie ist mir auch sehr sympathisch gewesen und ich musste oft über die magische Hilfe ihrer Familienmitglieder schmunzeln. Am liebsten mochte ich ihre Schwester Liz, die ihr gerne mit Rat und Tat zur Seite steht und somit eine wichtige Verbündete ist. Aber auch Carries Großmutter ist einfach großartig und ich habe die Passagen mit ihr sehr genossen.

Allerdings war mir auch Francis nicht wirklich unsympathisch, auch wenn er zu Beginn der Geschichte schon recht überheblich erscheint. Er hat eine sehr interessante Familie, die aber leider nur einen sehr geringen Anteil im Buch einnimmt. Gerne hätte ich auch einmal seine Eltern kennengelernt, was allerdings nicht passiert ist. Ich hoffe da auf den Nachfolgeband ...

Auch sehr undurchsichtig und geheimnisvoll war mein absoluter Lieblingscharakter Lucius, über den ich gar nicht so viel verraten möchte. Nur so viel: er hat mich wirklich fasziniert und immer wieder überrascht, was beim Lesen großen Spaß gemacht hat. 

Eine magische Zeitreise, die nach einer Fortsetzung verlangt

Mir hat die Reise in die Vergangenheit, die Carrie und Francis unternehmen, unglaublich gut gefallen und der Gedanke, dass jede Veränderung eine unbekannte Folge haben wird, hat mich wirklich begeistert. Umso überraschter war ich vom Ende des Buches und der Aussicht auf eine Fortsetzung, bei der ich auf jeden Fall auch wieder dabei sein werde. 

Mein Fazit:

"Der Da Vinci Fluch: Bloodmoon is coming" von Katharina Sommer ist ein magisches Abenteuer, das eine spannende Reise in die Vergangenheit beinhaltet und voller interessanter Charaktere und Geheimnisse steckt. Ich bin sehr neugierig auf die Fortsetzung und kann das Buch absolut weiterempfehlen.

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