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163 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

christian handel, märchen, märchenadaption, hexe, schneeweißchen und rosenrot

Rosen & Knochen

Christian Handel
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 06.09.2017
ISBN 9783959915120
Genre: Fantasy

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Glühender Zorn

F. I. Thomas
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2017
ISBN 9783492281355
Genre: Fantasy

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21 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

henry plantagenet, 12. jahrhunder, irland, normannen, band

Die Herren der Grünen Insel - Die Irland-Saga 1

Kiera Brennan
Flexibler Einband: 976 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.10.2017
ISBN 9783734101403
Genre: Romane

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

wikinger, dänemark, liebe, tyr, loki

Der Rabe und die Göttin

Martha Sophie Marcus
Flexibler Einband: 765 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 16.01.2012
ISBN 9783442476695
Genre: Historische Romane

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

camille seaman, arkti, antarktis, vom ende der ewigkeit

Vom Ende der Ewigkeit

Camille Seaman , Elizabeth Sawin
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Prestel, 02.03.2015
ISBN 9783791381428
Genre: Sachbücher

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Brictom - Wodans Götterlied. Von keltischer Götterdämmerung 3

Astrid Rauner
Flexibler Einband: 452 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 09.10.2017
ISBN 9783862825066
Genre: Historische Romane

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Kinder des Äthers: Boris und Olga 4: Clockwork Cologne

Selma J. Spieweg
E-Buch Text: 483 Seiten
Erschienen bei Qindie, 11.11.2017
ISBN B076VLXL9Z
Genre: Sonstiges

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Nimmerherz: Die Flammen des Phönix (Nimmerherz 4)

Erik Kellen
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 01.11.2017
ISBN 9781979337182
Genre: Sonstiges

Rezension:

Im hohen Norden macht sich Tahni Eisschild auf den Weg zur Schatteninsel, um den Invasoren einen schweren Schlag zu versetzen. In der letzten freien Stadt Quells scheint Ribanna durch eine Belagerung in einer hoffnungslosen Position zu sein, zumal der Feind nicht nur vor den Toren der Stadt lauert. Im Königreich Idaan setzt Asha eine ganze Armada unter Segel, um Ri zu Hilfe zu eilen. Um zu ihr zu gelangen, muss er allerdings die Schwimmenden Berge überwinden – wieder einmal …

Die Geschichte schließt nahtlos an Band 3 an und bietet auch ein „Was zuvor geschah“, so dass man wieder gut in die Handlung findet, auch wenn das Lesen des letzten Teils schon eine Weile her ist. Ich wusste noch relativ viel, aber beim Lesen der Zusammenfassung sind bei mir einige Szenen „hochgeploppt“ und auch die Emotionen, die ich damals dazu hatte.

„Die Flammen des Phönix“ beginnt mit einem Kapitel aus Ashas Perspektive und zeigt auch gleich das, was für mich einen Schwerpunkt des Romans ausmacht: Seine Einsamkeit und Zerrissenheit. Seine Magie, die nicht nur mächtiger sondern auch immer unberechenbarer wird. Ich hatte das Gefühl, dadurch schon nach ein paar Seiten direkt in der Geschichte gelandet zu sein – mit all meinen Gefühlen. Wieder so nah dran und mit solch einer starken Verbindung, dass ich gar nicht anders konnte, als schon am Anfang ein wenig zu weinen.

Der poetische Schreibstil macht einen Teil der für mich ganz besonderen Nimmerherz-Atmosphäre aus, mit vielen Feinheiten zwischen den Zeilen und einem schrägen Humor, der genau meinen Geschmack trifft. Die Beschreibungen wirken sehr direkt auf mich, egal ob es um Landschaften, Figuren, Orte, Kämpfe oder Beziehungen geht.

Ich habe es genossen, wieder beim Eisschild-Clan und den Ro’Ar sein zu können, immerhin ist das mein gefühltes Zuhause. Es gab sogar einen neuen Lieblingsort, den ich da entdecken konnte. Die anderen Schauplätze und Perspektiven finde ich aber nicht weniger faszinierend – und natürlich auch nicht die anderen magischen Tiere. Eine Shin’Tai hat es sogar geschafft, sich ähnlich in mein Herz zu schleichen wie Ascheherz.

Jede der Hauptfiguren geht seinen Weg weiter und ich hatte nicht das Gefühl, dass jemand vergessen wurde. Der Schwerpunkt verlagert sich zu Asha und Ri, es geht aber nicht nur um sie. Zu meinem Glück spielt auch Lif eine Rolle – eine Figur, die ich anfangs gar nicht und inzwischen umso mehr mag. Und auch wenn ich es nicht mehr für möglich gehalten habe, hasse ich Kartak Starksegel nun noch mehr als nach dem dritten Band …

Die Geschichte bietet reichlich Überraschungen, auch was das Aufeinandertreffen von Asha und Ri betrifft. Es gibt viele tolle Szenen, die mich ganz unterschiedlich berührt und bewegt haben. Und ein Kapitel, das mich völlig fertig gemacht hat. Aber die komplexe Geschichte ist so abwechslungsreich und mitreißend, dass man einfach weitergezogen wird. Natürlich hoffe ich trotzdem, dass ein gewisser Jemand sterben wird und vorher noch ordentlich leiden muss … Mindestens!

„Die Flammen des Phönix“ war für mich eine faszinierende, epische und intensive Lektüre, die locker mit dem letzten Band mithalten kann. Ich bin von vielen Dingen beeindruckt, beispielsweise davon, dass Ashas Zerrissenheit so gezeigt wurde, dass ich jedes Mal einen dicken Kloß im Hals hatte. Oder von den Szenen, bei denen ich aus Rührung weinen musste. Von der Magie. Oder den wunderbaren maritimen Beschreibungen …

Es war so schön, mal wieder etwas von Erik Kellen zu lesen und in die Nimmerherz-Legende abzutauchen! Nächstes Jahr gibt es dann den finalen Band, bis dahin muss ich zittern, ob überhaupt jemand von den Figuren überlebt, die ich mag. Ich habe da irgendwie ganz düstere Vorahnungen … In jedem Fall bleibt aus dieser Reihe aber ganz viel bei mir – und ein nordischer Fluch aus diesem Band hat auch schon auf mich abgefärbt.

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wölfe, liebe, mythologie, odin, loki

Götterkind 2 (Edda Reloaded)

T.S. Elin
Flexibler Einband: 286 Seiten
Erschienen bei T. S. Elin, 07.09.2017
ISBN 9783000553998
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Nornen verweben einige Fäden im Geflecht des Schicksals erneut und verändern so den Lauf aller Neun Welten. Arawn sehnt sich danach, sich endlich mit Annora zu vermählen, zieht aber erneut in den Krieg und stellt sich dem Kampf mit einem schier unüberwindlichen Gegner. Loki sieht seine lang verfolgten Pläne scheitern, während Anderwelts Ordnung ins Chaos taumelt. Und Odin? Der ist außer sich vor Zorn und entfesselt einen nie dagewesenen Sturm, der ungebremst über Asgards Bewohner hinwegfegt …

Eröffnet wird der zweite Band von Loki, der über Arawns scheinbar ins Stocken gekommenen Eroberungsfeldzug nachdenkt – und über Odins kaum zu zügelnde Ungeduld, die durch Eiks und Lokis Berichte vor fast 6 Jahren nur vorübergehend gebändigt wurde. Bereits zu diesem Zeitpunkt war ich wieder mitten in der Geschichte und meine Eindrücke zum ersten Band wurden wieder äußerst lebendig. Ich war gespannt darauf zu erfahren, wie es mit der komplexen Geschichte und ihren Figuren weiterging.

Den Schreibstil empfinde ich als modern und klar, gleichzeitig gibt es aber auch viele poetische Stellen, die ich sehr liebe. Der Übergang ist dabei fließend, sie wirken nicht wie ein Fremdkörper auf mich, sondern wie ein Aspekt, der einfach zu bestimmten Szenen und Figuren gehört. Die dichte Atmosphäre trägt dazu bei, dass die Geschichte so eindringlich auf mich wirkt und mich auch außerhalb der Lesezeit beschäftigt.

„Götterkind 2“ hat mich im Vergleich zum ersten Band noch mehr mitgerissen, weil der Fokus auf den Figuren lag und (zur Einführung) nicht soviel erklärt werden musste. Dadurch wirkte es auf mich auch intensiver, die verschiedenen Facetten wurden deutlicher gezeigt und ich konnte mich einfach noch mehr auf alles einlassen.

Natürlich auch auf „meine“ Figuren – da gibt es viele, die mir nah stehen. Einige, die ich sehr mag. Und einen, zu dem ich so eine besondere Verbindung aufgebaut habe, dass er uneinholbar zu meiner Lieblingsfigur wurde. Gegen Tuada konnte sich niemand auch nur annähernd durchsetzen. Da Figuren, die mich so intensiv berühren, leider auch gerne mal sterben, drücke ich mir mal fest die Daumen, dass ich noch länger etwas von ihm haben werde … Ich musste ja schon in diesem Buch manchmal weinen, nur weil ich so sehr mit ihm mitleide.

Nordische Mythologie, Fantasy und historische Details vereinen sich zu einer gelungenen Mischung, die für frischen Wind sorgt und dennoch nicht „zu“ anders ist. Die mythologische Seite bietet vieles, was von dem Bekannten abweicht – es passt aber wunderbar zu der Geschichte und ist für mich persönlich auch vorstellbar. In der historischen Ebene findet sich vieles, was ich noch nicht wusste, aber als spannend empfinde – vor allem die Ulfberht-Klingen haben es mir angetan.

„Götterkind 2“ war für mich eine fesselnde und abwechslungsreiche Lektüre, die mich sehr berührt und beeindruckt hat. Eine komplexe Geschichte mit dichter Atmosphäre, wunderbaren poetischen Stellen, überraschenden Wendungen, spannenden Figuren und einer nordischen Mythologie, die ordentlich durchgeschüttelt wurde.

Ich habe mich gefreut, das Buch bereits vorab lesen zu dürfen und bin gespannt, wie es weitergeht … Klammheimlich hoffe ich ja auch auf mehr von Heimdall und Eik, ich mag beide sehr und bin daher natürlich neugierig.

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Tags: alben, anderwelt, asgard, edda, liebe, loki, midgard, mythologie, nordische mythologie, odin, wölfe   (11)
 

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Das Wichtige: Gedichte

Martin Ulmer
E-Buch Text
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 18.05.2017
ISBN 9783959628990
Genre: Sonstiges

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1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Lichtsturm / Lichtsturm III

Mark Lanvall
Flexibler Einband: 404 Seiten
Erschienen bei epubli, 24.02.2017
ISBN 9783742700636
Genre: Science-Fiction

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

elfen, fantasy, hennen, heyne, buchreihe

Elfenmacht

Bernhard Hennen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, 20.03.2017
ISBN 9783453268913
Genre: Fantasy

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285 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

märchen, anthologie, fantasy, kurzgeschichten, drachenmond

Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln

Julia Adrian , Susanne Gerdom , Kate Forsyth , Nina Blazon
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.10.2016
ISBN 9783959911818
Genre: Fantasy

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

freudenhaus, halbling, divergenz, krähen, zwerg

Tote Helden

Michael Peinkofer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492703420
Genre: Fantasy

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

starn, menschsein, corvus, feuer der leere, feuer

Feuer der Leere

Robert Corvus
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704397
Genre: Science-Fiction

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harmis, alix, dark fantasy, söhne der schande, bruderschaft

FAAR 1: Die Aschestadt

Christian Günther
Flexibler Einband: 388 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 13.11.2016
ISBN 9783958692565
Genre: Fantasy

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141 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

selkie, fantasy, antonia neumayer, heyne, schottland

Selkie

Antonia Neumayer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453317994
Genre: Fantasy

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565 Bibliotheken, 14 Leser, 3 Gruppen, 103 Rezensionen

fantasy, magie, wald, naomi novik, zauberer

Das dunkle Herz des Waldes

Naomi Novik , Marianne Schmidt , Carolin Liepins
Fester Einband
Erschienen bei cbj, 21.11.2016
ISBN 9783570172681
Genre: Jugendbuch

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

zoe, kino, verfolgung, abraham, vespa

Der letzte Film des Abraham Tenenbaum

Christoph Marzi
Fester Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Arena, 15.03.2017
ISBN 9783401602912
Genre: Jugendbuch

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

liebe, loki, asen, vanen, edda

Götterkind 1 (Edda Reloaded)

T.S. Elin
E-Buch Text
Erschienen bei Selfpublisher, 22.04.2017
ISBN B07112YB1Z
Genre: Fantasy

Rezension:

Einst hatte sich Odin in eine Wölfin verwandelt, um von seinem größtem Feind, dem Fenriswolf, Söhne zu empfangen. Diese Wolfssöhne nutzt er, um die Grenze zu Jötunheim, dem Reich der Riesen, zu sichern. Und für Arawn, dem Ältesten von ihnen, hat er nun ein besonderes „Geschenk“: Er soll die seit langer Zeit erste in Midgard gefundene Vanin heiraten. Davon ist Arawn wenig angetan, immerhin würde er weder mit seiner Stiefmutter Freija noch mit Thors Frau Sif, die beide diesem Göttergeschlecht angehören, unter einem Dach leben wollen.

Aber Odins Wille ist Gesetz und so reist Arawn als Adeliger Philipp de Tosny in das mittelalterliche England von Midgard. Dort erhält er für seine Dienste in der Schlacht von Dunsinane das Gut Mounfeld zusammen mit dem Titel ›königlicher Thegn‹. Auf dem Nachbargut lebt die gefundene Vanin und hält für Arawn mehr als nur eine Überraschung bereit …

Im Prolog erfährt man etwas über die verschiedenen Göttergeschlechter und das Thema Unsterblichkeit, es wird also gleich zu Beginn der Hintergrund dafür geliefert, warum Odin (und nicht nur er) nach Vanen suchen lässt. Außerdem lernen wir den Fürsten von Anderwelt kennen und mit ihm eine Welt, die ein wenig von der Nordischen Mythologie abweicht. Niflheim und Schwarzalbenheim bilden hier gemeinsam Anderwelt, sie wird jedoch auch von Wesen aus den keltischen Sagen bevölkert (beispielsweise Feen, Kobolde und Wichtel).

Die ungewöhnliche Kombination aus der Edda, anderen Wesenheiten, dem Mittelalter und den Wölfen Odins gefällt mir sehr. Sie wirkt rund auf mich – und sehr lebendig. Nah bei mir, auch wenn manches nur kurz beschrieben wurde. Die verschiedenen Orte und Figuren wurden zum Leben erweckt, sie haben mich auch abseits meiner Lesezeit begleitet. Ich habe oft gerätselt, was aus der Edda übernommen und was dazu gedichtet wurde. Spekuliert, was für Veränderungen die Wölfe Odins herbeiführen könnten und was das für Auswirkungen hätte …

Die Darstellung der mir bekannten Götter und Wesen haben mich gefreut, amüsiert und auch überrascht. Ich liebe das Verhalten von Hugin und Munin, hatte viel Freude mit Loki und … neben Heimdall, der mir irgendwie immer leid tut, wäre da dann ja noch Odin. Einer meiner liebsten Götter kommt hier ja nicht so gut weg, aber es passt perfekt und zeigt ja auch nur einen Aspekt. Zumindest rede ich mir das ein.

Die Liebe ist ein tragendes Thema, wenn auch nicht das einzige. Mir gefällt, wie behutsam mit ihr umgegangen wird und wie einfühlsam die Beschreibungen sind, ohne kitschig zu wirken. Es gibt Unsicherheit und Zurückhaltung, aber auch Romantik und Leidenschaft.

Womit ich anfangs nicht so gut klargekommen bin, ist die eigenwillige Angewohnheit der Autorin, manche der Beschreibungen oder Ereignisse in Klammern zusammenzufassen. Das war für mich ungewohnt und hat mich meistens aus der Geschichte gerissen, zum Ende hin hatte ich mich aber ein wenig daran gewöhnt.

„Götterkind 1“ war für mich eine stimmungsvolle und mitreißende Lektüre, die mir in allen Erzählperspektiven Spannung geboten hat. Eine ungewöhnliche Mischung, die sehr lebendig auf mich wirkt und deren Interpretation der Nordischen Mythologie zu meiner eigenen Vorstellung passt. Ich bin so gespannt, wie es in den verschiedenen Erzählperspektiven weitergeht (übrigens gibt es auch eine düstere Prophezeiung der Dunkelalben) und ob Eik nochmal eine größere Rolle spielen wird, den habe ich unter den Wölfen Odins neben Arawn nämlich auch ins Herz geschlossen … Der zweite Band erscheint am 30.05.2017.

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Tags: asen, edda, edda reloaded, iduns äpfel, jötunn, liebe, loki, mittelalter, nordische mythologie, unsterblichkeit, vanen, wölfe odins   (12)
 

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Wolfsträume

Bernhard Hennen
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492703895
Genre: Fantasy

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, zukunft, mittelalterlich, science-fiction, science fiction

Das Geheimnis der Sternentränen

Anke Höhl-Kayser
Buch: 350 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 03.01.2017
ISBN 9783956690730
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die Erde im Jahr 2162: Die Menschheit hat alle Ressourcen aufgebraucht und die Umwelt zerstört, der Planet ist hoffnungslos verseucht. Jade, eine 32-jährige Wissenschaftlerin, wird einem Geheimprojekt zugeteilt, um einen Zeitkorridor einzurichten und die Umweltbedingungen vergangener Tage zu erforschen. Durch den Korridor gelangt ein junger Mann zu ihr, Ranon – der jedoch nicht aus einer früheren Zeit stammt, sondern von dem mittelalterlichen Planeten Ägeon. Das Portal zwischen den Welten bleibt nicht unbemerkt: Beide Herrscher wollen es nutzen, um den jeweils anderen Planeten zu erobern. Dabei haben sie Jade und Ranon eine besondere Rolle zugedacht …

Die Bedingungen, unter denen die Menschen auf der Erde leben müssen, fand ich sehr bedrückend. Allein die Vorstellung, so wie Jade noch nie den Wind auf der Haut oder den Sand unter den Zehen gespürt zu haben … Aber auch die Einschränkungen durch die Enge in den Wohntürmen, keine Privatsphäre, das Fehlen jeglicher Freiheit – Individualität ist nicht erwünscht. Das alles ging mir sehr nah, sicher auch weil so eine Zukunft beängstigend realistisch ist.

Die mittelalterliche Fantasy-Welt von Ägeon hat mich jedoch nicht weniger berührt. Das Leben dort ist auch nicht leicht, ganz allgemein (beispielsweise zerstören giftige Dämpfe die Umwelt und viele Kinder sterben, bevor sie laufen können) aber auch speziell für Ranon, dessen Tage von Gewalt und Verachtung geprägt sind. Die Keiare, humanoide Echsenwesen, haben mich fasziniert – genauso wie die Legende um Das Band der Risa, ein milchweißer Sternenarm, der ganzjährig am Himmel zu sehen ist. Diese Legende zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, sie verbindet alles, ist Beginn und Ende.

Es gibt viele Figuren, die mir nah waren und einen intensiven Eindruck hinterlassen haben. Meine Lieblingsfigur ist aber eindeutig Wygo, der Handlanger des Herrschers von Ägeon. Derjenige, der die schwerste und schmutzigste Arbeit erledigen muss – manches davon quält ihn jahrelang. Als Wygo seine väterlichen Gefühle für Jades Zwillingsschwester Melody entdeckt, weiß er nicht mehr, auf welcher Seite er stehen soll. Eine tragische Figur, voller Traurigkeit und Zerrissenheit – es gibt aber auch immer wieder Szenen, in denen man seine liebevolle Seite spürt.

Mein Bezug zu Melody ist nicht ganz so intensiv, aber ich habe sie sehr in mein Herz geschlossen. Für mich eine besondere und unheimlich liebenswerte Figur, denn sie schlägt sich in einer Welt voller vermeintlich perfekter Menschen mit Down-Syndrom durch. Ich mag ihre ganz eigene Wahrnehmung und den Mut, trotz allem Dinge zu tun, die eigentlich verboten sind. Dinge, die für sie wichtig sind – beispielsweise sich selbst einen neuen Namen zu geben, der besser zu ihr passt.

„Das Geheimnis der Sternentränen“ war für mich eine fesselnde, stimmungsvolle und berührende Lektüre, die mich auch durch ihre Komplexität und den Ideenreichtum begeistert hat. Ich bin davon beeindruckt, wie sich die anfangs klar getrennten ScienceFiction- und Fantasy-Anteile miteinander verbanden und ein harmonisches Gesamtpaket ergaben. Eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte, die mir mal wieder gezeigt hat, dass es sich lohnt, seiner Neugier zu folgen …

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

märchenhaft, herz, nacht, artisten, venedig

Das Herz der Nacht

Fabienne Siegmund
Fester Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 02.09.2016
ISBN 9783862824359
Genre: Fantasy

Rezension:

Venedig: Nach sieben Tagen, an denen die Sonne nicht aufgegangen ist, kehrt sie am achten Morgen zurück, aber dafür gibt es nun in der Nacht keine Dunkelheit mehr. Am neunten Morgen ist die Tänzerin Anisa verschwunden – nicht als einzige, wie der Zauberkünstler Matéo bei der Suche nach seiner Gefährtin erfährt. Zusammen mit seinem Kaninchen Jordí gelangt er schließlich in den Zirkus Laylaluna, wo er auch Anisa findet, die sich jedoch nicht an ihn erinnern kann. Dafür lädt sie ihn ein, ebenfalls im Zirkus aufzutreten …

Die Geschichte beginnt damit, dass der größte Magier der Welt erzählt, was für ein Narr er war. Ausgerechnet er hat seine geliebte Layla nicht als das erkannt, was sie war. Als sie nach sieben Tagen und sieben Nächten fortging, war sein Schmerz so groß, dass er Layla in einen Traum gesperrt hat, um das Glück festzuhalten. Doch sie träumt nicht von ihm – und zusammen mit ihr ist so vieles mehr verschwunden.

Mit diesem Beginn hatte mich das Buch emotional erwischt, denn die Tragik dahinter reizte mich nicht nur, sie forderte auch meine Neugier heraus. Wie sah es in diesem Traum aus? Wovon träumte Layla? Gibt es eine Möglichkeit, diesen Traum zu beenden? Geschichten über Träume sprechen mich an, und hier kommt noch etwas märchenhaft-magisches dazu.

Das fängt schon bei den Schneeglöckchen an, die immer wieder auftauchen. Zuerst sind sie „nur“ eine Spur, die Matéo und Jordí zum Zirkus führen, später tauchen sie dann in anderer Form auf und erhalten eine besondere Bedeutung. Und die ist auch bis in meine Realität vorgedrungen und begleitet mich nun immer, wenn ich Schneeglöckchen sehe.

Der Zirkus ist voller Magie, durch seine ganz eigenen Besonderheiten und die Aufführungen. Ich habe mich bei einigen Dingen so gefühlt wie als Kind im Zirkus, alles war voller Wunder und von verheißungsvollen Melodien umwoben. Manche Aufführungen haben mich total verzaubert, beispielsweise Anisas Kunststücke mit den Seifenblasen.

Auch wenn das natürlich nur eine Seite des Zirkus Laylaluna ist, die helle. Es gibt auch Aufführungen, die nicht funktionieren. Einsamkeit, Schmerz, Zweifel und Traurigkeit. Dinge, die man nur sieht, wenn man genau hinschaut. Matéos Versuche, den Traum zu beenden – und die Gefahr, in die er sich dadurch begibt.

Die meisten anderen Künstler wirken anfangs ziemlich verschlossen und kühl, was später aber nachvollziehbar wird. Nach und nach erfährt man etwas über sie – bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Dadurch stehen mir die meisten Figuren nah und manche von ihnen habe ich einfach in mein Herz geschlossen.

Das gilt vor allem für Mireia, die Wahrsagerin. Zu ihr spürte ich von Anfang an eine besondere Verbindung, die sich im Verlauf der Geschichte noch vertieft hat. Sie weiß viel, strahlt eine gewisse Melancholie aus und berührt mich einfach sehr. Außerdem liebe ich ihr Tarot der tausend Stimmen!

Das Ende der Geschichte hat für mich auch eine traurige Ebene, obwohl es positiv und ein Neuanfang ist. Es hat etwas mit Träumen und Erinnerungen zu tun. Und natürlich damit, dass ich gern noch mehr über Mireia erfahren hätte. Aber all das passt wunderbar zu der Geschichte, die nicht nur von Magie sondern auch von Melancholie begleitet wurde.

„Das Herz der Nacht“ war für mich eine märchenhaft-poetische Lektüre, die mir den Zirkus-Zauber wieder näher gebracht hat – gemischt mit tragischen Elementen und einem Traum, der ein Gefängnis ist. Der Roman beginnt ruhig, die Spannung baut sich jedoch beständig auf und es gibt einige Szenen, bei denen ich ganz hibbelig geworden bin. Emotional, berührend, mit einem ganz besonderem Tarot und magischen Bildern. Und einem runden Ende, auch weil das Motiv des Schneeglöckchens noch einmal aufgetaucht ist …

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261 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

fantasy, winter, stefanie lasthaus, das frostmädchen, heyne

Das Frostmädchen

Stefanie Lasthaus
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.11.2016
ISBN 9783453317291
Genre: Fantasy

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Völva - Wodans Seherinnen. Von keltischer Götterdämmerung 2

Astrid Rauner
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 06.11.2012
ISBN 9783862821617
Genre: Historische Romane

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