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800 Bibliotheken, 43 Leser, 2 Gruppen, 165 Rezensionen

dystopie, fantasy, tod, neal shusterman, scythe

Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Jugendbuch

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(511)

1.292 Bibliotheken, 63 Leser, 0 Gruppen, 144 Rezensionen

wolkenschloss, kerstin gier, liebe, hotel, jugendbuch

Wolkenschloss

Kerstin Gier
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 09.10.2017
ISBN 9783841440211
Genre: Jugendbuch

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(22)

62 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

paris, provence, frankreich, bruch mit der familie, familiengeschichte

Das geheime Lächeln

Bettina Storks
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Diana, 12.03.2018
ISBN 9783453359741
Genre: Romane

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Das Cover ist geheimnisvoll, romantisch und deutet schon einiges aus der Geschichte an. Es macht definitiv Lust aufs Lesen und ist äußerst gelungen.

Schreibstil: Bettina Storks Sprache ist unglaublich tiefgründig, emotional und sehr oft auch poetisch. Ihre Worte und Phrasen sind so schön, so intensiv, man hat das Gefühl mit der Geschichte zu verschmelzen und sie zu erleben – weniger Beobachter, vielmehr stiller Akteur. Ich hatte das Gefühl den Mistral zu spüren, die Düfte zu riechen. Auch in diesem Roman beweist die Autorin wieder so viel sprachliches Feingefühl, dass sie die Handlung regelrecht zum Leben erweckt und alle Sinne beim Lesen anspricht.

Plot & Charaktere: Die Charaktere sind authentisch, haben alle ihre Eigenheiten, kleine Macken und Ecken, die sie so lebendig und sympathisch machen. Keine künstlich konstruierten Idealvorstellungen, sondern Figuren, wie sie uns überall begegnen könnten. Doch auch der Plot hält einige verblüffende Überraschungen parat. Am besten haben mir die Rückblicke gefallen, wenn Bettina Storks durch Briefe und Erinnerungen das Fenster in die Vergangenheit öffnet. Wie schmal der Grat zwischen Glück und Drama sein kann, wird hier sehr deutlich. Ich könnte noch viele Worte verlieren, doch ich denke, dies ist eine Geschichte, die man selbst erleben sollte.

Mein Fazit:
Ein wunderbarer Roman, der mich mehr als nur unterhalten hat. Es war ein Spaß, die vielen Puzzleteile des Familiengeheimnisses zu lüften, zu rätseln, wie alles zusammenhängt und wer welche Rolle spielt. Fiktion und historische Fakten verschmelzen gelungen zu einem Roman, der auch nachdem die letzte Seite gelesen ist noch nachwirkt. Großes Kino.

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(24)

49 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

familie, mafia, erwachsenwerden, exzentrische charaktere, chicago

Die erstaunliche Familie Telemachus

Daryl Gregory , Tobias Schnettler
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Eichborn , 23.02.2018
ISBN 9783847906384
Genre: Romane

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Das Cover hat mich neugierig gemacht – nicht so sehr, weil ich es besonders schon fand, vielmehr wohl, weil es etwas anderes ist. Die orangefarbene 70er-Jahre Tapete mit dem schon fast psychodelisch anmutenden Muster, darauf gerahmte Familienportraits. Alleine vom Titelbild hätte ich mich nicht überzeugen lassen, hier gab der Klappentext den Ausschlag, dass ich es lesen wollte.

Schreibstil: Der Schreibstil liest sich sehr angenehm. Frech, lustig und bildreich – man hat Spaß der Geschichte zu folgen.

Plot & Charaktere: Eine außergewöhnliche Familie und eine ungewöhnliche Handlung. Dieses Buch lässt sich irgendwie schwer kategorisieren, denn irgendwie will es nirgendwo recht reinpassen. Auch der Aufbau ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn die Handlung ist aufgeteilt in verschiedene Episoden, die sich jeweils einem Familienmitglied widmen, das man dann besser kennenlernt. Die einzelnen Figuren sind sehr authentisch und damit wirklich charmant. Der Roman, der in zwei Zeitebenen spielt, wird im Verlauf immer spannender, bis sich am Ende alle Puzzlesteine zusammengesetzt haben. Das Ende war für mich extrem unerwartet und hat mich wirklich begeistert.

Stärken & Schwächen: Die größte Stärke dieses Buches liegt in seiner Andersartigkeit. Der Autor kommt ohne große Action-Elemente aus und verbindet irgendwie so ein bisschen von allem. Genau das war aber auch das, was mir so viele Schwierigkeiten bereitet hat. Zu Beginn konnte mich das Buch noch nicht so wirklich fesseln. Kapitelweise las ich und legte es immer wieder weg. Schön geschrieben und Unterhaltsam, aber zu Beginn nicht so, dass ich es kaum aus der Hand legen wollte. Erst zum Ende hin, als sich die Fäden so langsam fügten und sich ein Bild für mich ergab, konnte der Funke überspringen.

Mein Fazit:
Wer Action, Spannung, extremes Drama, überschwängliche Gefühle oder einen Lacher nach dem anderen sucht, wird hier nicht fündig. Dieses Buch hat seine Stärken in den leiseren Zwischentönen und baut sich aus einem Elementemix auf. Für mich war dieses Buch nett für Zwischendurch, wenn ich ein paar Minuten Zeit hatte. Kapitelweise näherte ich mich dann jedoch einer Story, die mich am Ende wirklich fasziniert hat, denn irgendwie hatte ich mit etwas anderem gerechnet.

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(29)

107 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

rebecca ross, die fünf gaben, fantasy, könig, carlsen verlag

Die fünf Gaben

Rebecca Ross , Anne Brauner , Susann Friedrich
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.02.2018
ISBN 9783551583635
Genre: Jugendbuch

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(19)

40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

call of crows, g. a. aiken, gelesen 2018, romantic fantasy

Call of Crows - Enthüllt

G. A. Aiken , Michaela Link
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.01.2018
ISBN 9783492281379
Genre: Fantasy

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Eine schöne junge Frau mit weißblonden Haaren im Seitenprofil, gerahmt von schwarzen Krähenfedern – schlicht, geheimnisvoll und sehr ansprechend. Mich hat es absolut überzeugt und neugierig gemacht.

Schreibstil: Abwechslungsreich, anders und sehr eigen – aber er macht unglaublich viel Spaß. Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten, mich auf den doch etwas ungewöhnlichen Stil einzulassen. Viele Namen und auch die schnellen Abläufe bereiteten mir ein paar Schwierigkeiten, aber wenn man sich darauf einlässt, wird man begeistert (ging mir so). Was die Sprache so faszinierend macht: Sie nimmt keinen Blatt vor den Mund. Direkt, unverblümt und sehr, sehr frech schildert sie die spannende Geschichte von Erin Amsel, die sich abseits jeglicher Konventionen und dem guten Anstand bewegt. Humorvoll und erfrischend anders – I like!

Plot & Charaktere: Wie schon erwähnt, hatte ich ein wenig Probleme, all die Figuren, deren Clans und die Verstrickungen einzuordnen. Die Handlung geht sehr rasant voran – typisch Erin Amsel, die wie ein Gummibärchen auf Ecstasy mit losem Schandmaul durch die Geschichte prescht. Stieg scheint im Vergleich zu ihr das genaue Gegenteil zu sein, so grundverschieden und dennoch knistert es gewaltig.
Das Zusammenspiel die einzelnen Charaktere, die Widersacher und auch die Szenerie machen Lust auf mehr. Spannung, Action, Mythologie, Humor und eine Menge Gefühl und Erotik machen diesen Roman zu einem Erlebnis.

Stärken & Schwächen: Die größte und einzige Schwäche für mich war der Einstieg, der mir die ersten Seiten ziemlich schwerfiel, da ich den Roman nicht wirklich einschätzen konnte und mich die rasche Fülle an Informationen ein wenig überrannte.
Warum ich jedoch trotzdem keinen Stern abziehe – weil mich dieses Buch mit jeder Seite immer mehr begeistern konnte. Ich habe ehrlichgesagt etwas komplett anderes erwartet. Einen Fantasyroman voller Götter, actionreich, spannend. Das alles hat dieses Buch und dennoch so viel mehr! Die Sprache ist sehr außergewöhnlich (zartbesaitete Leser könnten bei manchen expliziten Szenen und einigen verbalen Entgleisungen überfordert sein), der Plot ist abwechslungsreich und gut durchdacht. Nichts, was man schon zum x-ten Mal in irgendeiner Variation schon gelesen hätte.

Mein Fazit:
Überraschung pur! Ich hätte viel erwartet, aber nicht das. Ich musste lachen, habe mitgefiebert, dachte das ein oder andere Mal, man sollte Erin Amsel das Schandmaul mit Seife auswaschen und dennoch habe ich sie in mein Herz geschlossen. Sie ist anders, hat Ecken und Kanten und genau das macht sie zu etwas Besonderem. Ich will mehr, freu mich auf weitere Teile und werde sicher noch mehr aus der Feder der Autorin lesen.

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(16)

22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

der da vinci fluch, fantasy, jugendbuch, katharina sommer, romantasy

Der Da Vinci Fluch

Katharina Sommer
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783946955085
Genre: Fantasy

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Geheimnisvoll, dunkel und dennoch so faszinierend. Das alte Herrenhaus, die junge Frau und der Nebel – ein Cover, das definitiv Lust auf die Geschichte macht.

Schreibstil: Sprachlich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Man erlebt den typischen (und teils auch sehr humorvollen) Teenager-Alltag mit all seinen Höhen und Tiefen, wird durch die Zeit katapultiert und erlebt spannende Episoden. Gekrönt wird all das noch durch etliche fantastische wie auch magische Elemente, die aus der Story ein All-Ager-Lesevergnügen machen. Von der ersten Seite an nimmt einen die Geschichte gefangen, man gleitet regelrecht durch die Seiten und erlebt sehr lebendig und bildreich die Abenteuer von Carrie und Francis.

Plot & Charaktere: Auch wenn die Autorin mit ihrem Plot das Rad nicht neu erfunden hat, so konnte sie mich mit einigen Raffinessen doch sehr überraschen. Mir gefiel, dass dieser Roman mal nicht in den USA spielt, dass einige Figuren nicht so agiert haben, wie man es vielleicht (klischeebehaftet) erwartet hätte. Ich mochte, dass mit Stärken und Schwächen gearbeitet wurde, die Figuren dadurch Ecken und Kanten bekommen haben. Und selbst das Setting konnte dadurch punkten, dass mal keine beliebten und typischen Orte herangezogen wurden.

Stärken & Schwächen: Anfangs wollte ich meckern, dass für mich die ein oder andere Frage offenblieb, manches nicht so raffiniert gelöst wurde, wie ich es mir gewünscht hätte, doch ich bin immer davon ausgegangen, dass es sich bei dieser Geschichte um einen Einzelband handelt. Es soll weitergehen und mir wurde gesagt, dass einiges, was mir Fragezeichen zurückgelassen hat, in der Fortsetzung, auf die ich mich sehr freue, aufgegriffen werden wird.

Mein Fazit:
Mal wieder hat der Cover-Lover in mir zugeschlagen und wurde nicht enttäuscht. Zwischen den Buchdeckeln verbirgt sich eine tolle Story, die einen immer wieder überrascht und mich extrem begeistern konnte. Ich liebe es, wenn die Handlungsorte variieren und Elemente verbunden werden, die man so nicht erwartet hätte. Diesen Roman habe ich in einem Rutsch gelesen und ich freu mich schon sehr auf die Fortsetzung!

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(172)

358 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 148 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, silberschwingen, emily bold, flügel

Silberschwingen - Erbin des Lichts

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.02.2018
ISBN 9783522505772
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Der Coverlover in mir frohlockt. Schlichtes weiß, die junge Frau, die einen geheimnisvoll anblickt und in ihrem Körper der Blick auf Big Ben. Allein wegen London musste ich es lesen!

Schreibstil: Emily Bold schreibt wundervoll- emotional, bildreich und dennoch leicht und sehr flüssig zu lesen. Ich habe mich sehr einfach in die Story einfinden können und wurde direkt mitgerissen. Mit jedem ihrer Worte konnte ich tiefer in die geheimnisvolle, aber auch gefährliche Welt der Silberschwingen eintauchen.

Plot & Charaktere: Protagonistin Thorn ist unglaublich sympathisch, auch wenn sie, wie wahrscheinlich sehr typisch für Teenager, sie einige Ecken und Kanten hat. Sie ist eigensinnig, stark und muss sich in einer Welt behaupten, die ihr nicht gerade freundlich gesinnt ist. Der Name ist Programm, denn mehr als einmal beweist sie, wie spitz ihre Zunge ist – eben ein Dorn 😊
Die Handlung ist actionreich, ohne jedoch die chaotische Gefühlswelt der Figuren zu Vernachlässigen. Bis zum Schluss wird die Spannung aufrechterhalten und das offene Ende ist wirklich fies, denn man will weiterlesen und erfahren, wie die Geschichte ausgeht.

Stärken & Schwächen: Das ein oder andere Mal wollte ich Thorn schütteln, sie abhalten, denn manch ihre Handlungen habe ich nicht so ganz verstanden, aber dennoch habe ich mitgefiebert und bin gespannt, ob sie nicht vielleicht doch den besseren Riecher hatte und wie sich alles fügen wird.

Mein Fazit:
Geniales Setting, spannende Wesen und eine junge Frau, die von einem Tag auf den anderen aus ihrer bekannten Welt gerissen wird. Ich habe diesen Roman verschlungen und freu mich schon auf die Fortsetzung, denn so kann das Ganze unmöglich enden. 

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

schulcafe, pustekuchen, mogelmuffins, muffins, lustig

Schulcafé Pustekuchen

Kati Naumann , Silvia Baroncelli
Fester Einband
Erschienen bei Kosmos, 08.02.2018
ISBN 9783440154991
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Das gezeichnete Cover ist der absolute Hingucker. Die Farben sind kräftig und machen lust auf eine bunte Geschichte. Wirklich gelungen, da vor allem Mädchen auf das dominierende Flieder und die Pinktöne anspringen.

Schreibstil: Frech, locker, leicht – ideal für Kids. Man kommt gut in die Story rein, wir direkt von Tillias Alltagschaos mitgerissen und sprachlich setzt die Autorin in ihrer Wortwahl das Teenager-Feeling sehr lebendig und Authentisch um. Es liest sich sehr gut und macht nicht nur kleinen Lesern Spaß.

Plot & Charaktere: Tilly, deren Oma das Schulcafé „Pustekuchen“ führt, ist eine typische Fünftklässlerin. Ein nerviger kleiner Bruder, eine tolle beste Freundin, eine biestige Lehrerin und natürlich der typische Schulstress. Es macht Spaß in den Alltag mit all den komischen und außergewöhnlichen Begebenheiten einzutauchen. Kleine Schummeleien, Geheimverstecke, der obligatorische Bösewicht – dieses Kinderbuch hat alles, was eine gute Story ausmacht.

Stärken & Schwächen: Ich liebe die Illustrationen. Die bunten Bilder, die nicht nur die Handlung begleiten, sondern auch jede Überschrift optisch unterstreichen. Wirklich gelungen! Es macht beim Lesen einfach Spaß, wenn man die Worte ab und an in einer Zeichnung „zum Leben erweckt“ sieht.

Mein Fazit:
Meine Tochter und ich haben Tillys spannendes Abenteuer gebannt verfolgt. Sie hat sich jeden Abend auf die gemeinsame Lesezeit gefreut und war richtig traurig, als das Buch zu Ende war. Wir hoffen, dass es noch viele weitere Abenteuer von Tilly geben wird. Absolute Leseempfehlung für kleine Bücherfreundinnen.

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(39)

97 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

fantasy, abenteuer, dressler verlag, fanatsie, familie

Nevermoor

Jessica Townsend , Franca Fritz , Heinrich Koop , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband
Erschienen bei Dressler, 19.02.2018
ISBN 9783791500645
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Das Cover ist phantastisch und war (mit dem Klappentext zusammen) der Anreiz, dieses Buch lesen zu müssen. Es gibt so viel zu entdecken und viele Elemente aus der Geschichte sind darauf zu finden. Einen tollen Kontrast zum matten Hintergrund bilden die goldenen Schrift- und Bildkomponenten, die glänzendhervorgehoben wurden. Ein wirklich gelungener Einband.

Schreibstil: Schon mit der ersten Seite lässt man sich auf ein ganz besonderes Abenteuer ein, was sich auch im Schreibstil spiegelt. Unglaublich eindrücklich und bildreich beschreibt Jessica Townsend eine spannende Welt, die unserer in manchem ähnelt, sich aber doch komplett unterscheidet. Die Sprache ist anspruchsvoll, aber nicht so, dass Kinder sie nicht verstehen könnten. Das Buch liest sich angenehm und ich kam irgendwann an einen Punkt, wo ich es nicht mehr weglegen konnte.

Plot & Charaktere: Nevermoor ist anders, von den Regeln über die Zeitrechnung bis hin zur Magie. Während dem Lesen musste ich immer wieder an „Alice im Wunderland“ denken, denn man begegnet auch in diesem Fall vielen seltsam anmutenden Figuren, die aus der Story etwas ganz Besonderes machen. Morrigan Crow, die Protagonistin dieser Geschichte, ging mir direkt ans Herz. Sie ist so ein wundervoller Mensch, deren Schicksal durch diesen unsäglichen Fluch vorbestimmt zu sein scheint. Und dennoch hat sie sich nicht wirklich unterkriegen lassen, hat Mut und Stärke bewiesen. Am besten hat mir allerdings Nevermoor gefallen – ein Land, in dem alles möglich zu sein scheint. Wunder und Zauberei sinn allgegenwärtig und lassen einen staunen. Man entdeckt immer wieder Neues und wird regelmäßig überrascht. Auch wenn manches skurril anmutete, ich wurde für einige Stunden in eine außergewöhnliche Welt entführt und hatte extrem viel Spaß dabei.

Stärken & Schwächen: Die einzige Schwäche war für mich, dass ich viel zu schnell durch die Seiten geglitten bin. Nevermoor und seine Bewohner haben mich verzaubert und auf eine beeindruckende Reise mitgenommen. Für mich persönlich hatte dieses Buch nur Stärken.

Mein Fazit:
Ich will mehr! Die Geschichte um Jupiter und Morrigan ist so bunt und anders, sie hat mich immer wieder überrascht, mich mitgerissen und emotional berührt. Das wundervolle Cover hat viel versprochen und die Story hat alles gehalten. Es war nicht das letzte Mal, dass ich dieses Buch in Händen gehalten habe, denn ich bin mir sicher, dass bei einem zweiten Lesedurchgang noch viele kleine Details zu finden sein werden, die ich anfangs gar nicht bemerkt habe. Definitiv ein Must-Read mit Re-Read. Kann ich nur wärmstens empfehlen!

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(80)

269 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

blut, bluteisen, königreich, magie, spannung

Everless - Zeit der Liebe

Sara Holland , Sandra Knuffinke , Jessika Komina , Kerstin Schürmann
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 19.02.2018
ISBN 9783789108648
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Das Cover hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Geheimnisvoll, dunkel und irgendwie magisch – wie die Geschichte. Der Cover-Lover in mir jubelt und ich freu mich, dass diese Buchschönheit mein Regal aufhübscht.

Schreibstil: Sara Holland begeistert mit einem tollen Stil, der einen direkt in die Geschichte hineinzieht. Sie beschreibt die Handlung sehr bildreicht und man hat das Gefühl ein Teil von ihr zu sein. Einzig die Erzählperspektive, Ich-Erzähler Präsens, war für mich ein wenig schwierig, da ich diese Erzählform persönlich nicht so gerne mag, aber das hat dem ganzen Lesespaß keinen Abbruch getan.

Plot & Charaktere: Die Charaktere sind unglaublich authentisch beschrieben. Man kann sich regelrecht in die Situation und die Figuren einfühlen. Das Märchen spielt in einer fremden Zeit, in einer Welt, die teilweise anderen Regeln untergeordnet ist. Mich als Leser konnte die Story absolut verzaubern. Die Autorin hat es wunderbar geschafft, die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten und mich immer wieder zu überraschen.

Stärken & Schwächen: Die größte Stärke ist der wirklich gutdurchdachte Plot, der einen immer wieder aufs Neue verblüfft. Auch wenn ich das ein oder andere geahnt habe, wie alles zusammengehört, welche Geheimnisse sich verbergen – am Ende war ich wirklich geflasht und absolut begeistert.
Eine große Schwäche dieses Romans ist die Wartezeit auf Teil 2, denn wer dieses Buch zu Ende gelesen hat, der will unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Mein Fazit:
Ich habe mich in die Optik verliebt und die Geschichte, die mich zwischen den Buchdeckeln erwartet hat, konnte diesen positiven ersten Eindruck nur unterstreichen. Geheimnisse, Gefahren, Gefühle und sehr viel Lesefreude ein zauberhaftes Märchen, dass ich Jugendfantasyfreunden wirklich nur ans Herz legen kann.

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(22)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

dublin, ink rebels, kiraminttu, tanzmeineseele, lovestory, new-adult

Tanz, meine Seele

Kira Minttu
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei ink rebels, 02.02.2018
ISBN 9783958693234
Genre: Romane

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Bunt und lebendig. Die Tänzerin, die in verschiedenen Tanzbewegungen gezeigt wird, die Farben und die verschiedenen Schrifttypen. Alles wirkt sehr dynamisch und überaus ansprechend.

Schreibstil: Frech, witzig, temperamentvoll und dennoch voller Gefühl. Man kann sich durch die flüssig zu lesenden Worte Minttus sehr leicht in Harper hineindenken, wird beinahe ein Teil von ihr und erlebt dadurch alles sehr viel intensiver. Dieses Buch ist wie ein Tanz, in dem sie die Sprache, ihre Worte sehr gelungen und extrem authentisch durchchoreographiert hat.

Plot & Charaktere: Harper ist ein sehr spannender Charakter – rebellisch, vorlaut und sie weiß, was sie will. Doch man merkt recht schnell, dass sich hinter dieser Fassade ein sehr sensibles Mädchen versteckt, die versucht ihre Träume zu verwirklichen, die trotz oder vielleicht gerade sogar wegen ihrer Vergangenheit versucht, ihren Weg zu finden. Auch die Nebenfiguren sind nicht ohne und verleihen dem Buch eine gewisse Tiefe. Mir gefiel extrem gut, wie sehr ich mich in die Handlung und Akteure einfühlen konnte, wie immer wieder Dinge passierten, die mich überraschten (auch wenn einiges vorhersehbar war).

Stärken & Schwächen: Ich liebe die Leidenschaft, die in jedem Wort dieses Buches zu spüren ist. Man merkt, wie sehr Kira Minttu diese Geschichte am Herzen liegt. Man wir hineingezogen, ein Teil dieser äußerst mitreißenden Geschichte. Ich habe gelacht, gelitten, wollte sie schütteln, sie trösten – emotional hat auch mir dieser Liebesroman einiges abverlangt.
Eine klitzekleine Schwäche, und das werden sicher sehr viele passionierte Romance-Leser anders sehen, war für mich persönlich der Sex. Nicht falsch verstehen, er war erotisch und sehr prickelnd beschrieben, keine Frage, doch ich finde es manchmal reizvoller, wenn die Dinge länger auf der emotionalen Ebene ablaufen, nicht gleich explizit werden. Es ist zwar wundervoll, sich die innigen Gefühle auch körperlich zu zeigen, dennoch ist es für mich um einiges spannender und reizvoller, wenn sie nicht direkt in der Kiste landen. Das Spiel, die Phantasie, das was passieren könnte, was man will, aber vielleicht doch noch nicht tut … Der Reiz des Unausgesprochenen. Aber wie bereits erwähnt, bin ich da wohl anders.

Mein Fazit:
Ich will mehr! Auch wenn Harper und ich so manch emotionalen Kampf ausgefochten haben, konnte ich das Buch nicht zur Seite legen. Eigensinnig, wortgewandt und mit dem Herz am rechten Fleck – Harper ist eine tolle junge Frau und ihre Geschichte hat mich sehr berührt. Lasst euch mitreißen und erlebt selbst, wie das Tanz-Abenteuer endet. Ich persönlich hoffe, dass es ganz bald eine Fortsetzung geben wird, denn ich muss wissen, wie es mit Harper und ihren Freunden weitergeht.

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(511)

904 Bibliotheken, 33 Leser, 0 Gruppen, 201 Rezensionen

laura kneidl, liebe, new-adult, verliere mich nicht, missbrauch

Verliere mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736305496
Genre: Liebesromane

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Das Cover unterscheidet sich nur im Titel und in der Farbe vom ersten Teil. Wie auch schon beim Vorgänger gefällt es mir sehr gut. Es ist romantisch, wobei sich mir die Bedeutung der Blumen auch hier immer noch nicht erschließt.

Schreibstil: Laura Kneidl hat ein sehr gutes Sprachgefühl. Stimmungsvoll und sehr eindrücklich beschreibt sie die konfliktbeladene und extrem emotionale Situation zwischen Sage und Luca. Ihr Stil ist flüssig zu lesen und wenn man einmal angefangen hat, möchte man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Mit ihren Worten reißt sie einen mit, nimmt den Leser gefangen.

Plot & Charaktere: Auch in diesem Band hat sie die einzelnen Figuren wirklich toll ausgearbeitet. Man bekommt allerdings einen tieferen Einblick in die verschiedenen Charaktere, lernt sie und ihre Wesenszüge besser kennen. Mir gefällt, wie Laura Kneidl in diesem Teil das Gesamtbild weiter zusammensetzt – wie bei einem großen Puzzle. Zuerst ärgert man sich, wenn sich alles nicht so fügt, wie man hätte, dann aber, wenn sich der Knoten endlich löst und das Ganze Formen annimmt, wird man euphorisch. So ähnlich ging es mir bei dieser Dilogie auch. Während der Auftakt meine Nerven und Geduld manches Mal noch sehr strapaziert hat, konnte mich die Autorin mit diesem Finale tatsächlich versöhnen.

Stärken & Schwächen: Gefühlschaos pur. Sage ist ein unglaublich lebendiger und auch authentischer Charakter, an dem ich manchmal fast verzweifelt bin. Ich bin glücklich, dass ich in Verliere mich. Nicht. nicht mehr so viel an ihr zu meckern habe. Das liegt zum einen daran, dass ich mich wohl in gewisser Weise an sie und ihr Denken gewöhnt habe, zum anderen aber auch daran, dass sie doch eine beachtliche Entwicklung durchgemacht hat. Die Stärke dieser Roman-Reihe liegt mit Sicherheit in ihrer extremen Emotionalität. Man wird auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen, man schreit, man jubelt, man möchte an manchen Stellen einfach aussteigen, weil man denkt, boah, warum?, und dennoch geht es nicht. Ich konnte mich nicht entziehen und ich bin froh!

Mein Fazit:
Was für ein Finale?! Nachdem mich der erste Teil ziemlich verstört und wütend zurückgelassen hat, konnte mich dieser Abschluss versöhnen. Diese Bücher sind Gefühl pur. Es war ein sehr emotionales Leseerlebnis, das mir als emotionaler Leser manches Mal sehr viel abverlangt hat, und dennoch bin ich froh, mich auf diese Geschichte eingelassen zu haben. Ich kann euch wirklich nur empfehlen, lest sie! Sie sind ganz großes Kino …

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Tanz, meine Seele

Kira Minttu
E-Buch Text: 395 Seiten
Erschienen bei null, 05.02.2018
ISBN B078KKN7GY
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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(84)

188 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

zeitreise, fantasy, eva völler, auf ewig mein, liebe

Auf ewig mein

Eva Völler
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ONE, 23.02.2018
ISBN 9783846600580
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Auch bei diesem Cover wurde ganz und gar auf Romantik gesetzt. Sanfte Farben, das Schiff und die junge Frau, die man von hinten sieht, trägt die typische Kleidung der Viktorianischen Zeit. Sehr geschmackvoll und hat mich direkt angesprochen.

Schreibstil: Eva Völlers leicht zu lesender Stil gefällt mir sehr gut. Sie schreibt unglaublich eindrücklich und entführt einen direkt ins Jahr 1873. Die Sprache ist so gewählt, dass sowohl Teenager als auch ältere Leser wunderbar zurechtkommen und sich direkt wohlfühlen. Der Einstieg verläuft flüssig, wobei ich jedem raten würde, mit Teil 1 der Reihe zu beginnen.

Plot & Charaktere: Erzählt wird die Geschichte wieder aus Annas Sicht, unterbrochen durch den ein oder anderen Tagebucheintrag, was den Lesefluss angenehm aufbricht, denn so erhält man doch den ein oder anderen Blickwinkel auf die Handlung. In diesem Roman müssen die Zeitreisenden in 80 Tagen um die Welt und dabei einige Aufgaben lösen. Besonders hat mir gefallen, dass man neben vielen neuen Figuren auch die altbekannten Charaktere noch ein wenig näher kennenlernt. Die Geschichte hält einige Überraschungen parat und vor allem das Ende war sehr spannend.

Stärken & Schwächen: Ich liebe diesen unterhaltsamen Geschichtsunterricht. Mir machen die Bücher extrem viel Spaß und ich freu mich auf die Folgebände. Kleine Schwächen dieses Teils waren für mich manche Längen, die man hätte ein wenig straffen können, um mehr Raum für das Stakkato-Finale schaffen zu können. Zudem hätte ich gerne mehr Individualität in den einzelnen Episoden aus Jules Vernes Romanvorlage gehabt. Sie sind jetzt zwar nicht alle identisch, dennoch hätte man hier meiner Meinung nach ein wenig mehr Flexibilität beweisen können (aber das ist wirklich Kritik auf hohem Niveau).

Mein Fazit:
Eine wirklich schöne Geschichte, die ihre Leser sehr unterhaltsam auf ein spannendes Abenteuer mitnimmt. Ich mag die Time School und ihre Mitglieder und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Wer Zeitreisen, Fantasy und eine gute Portion Historie und Gefühl mag, wird sich bei diesem Buch sehr wohlfühlen.

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1.562 Bibliotheken, 68 Leser, 0 Gruppen, 301 Rezensionen

liebe, laura kneidl, berühre mich. nicht., missbrauch, new-adult

Berühre mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736305274
Genre: Liebesromane

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Sehr romantisch und schlicht. Die rosafarbenen Blüten darüber das weiße Rautenmuster und die hübsche verschnörkelte Schrift. Wirklich hübsch anzuschauen (auch wenn sich mir der Zusammenhang zur Geschichte nicht erschließt)

Schreibstil: Laura Kneidl schreibt unglaublich gut. Ihr Stil ist emotional, sehr tiefgründig. Sie schafft es, einen direkt in die Situation einfühlen zu lassen und Teil der Handlung zu werden. Ihre eindrückliche Art zu Schreiben hat mich bei diesem Roman manchmal beinahe an meine Grenzen gebracht. Man erlebt durch ihre Worte, man fühlt die Dinge und genau das machte es mir manchmal extrem schwer.

Plot & Charaktere: Harter Stoff. Dramatik pur. Ein junges Mädchen, das auf Grund ihrer Vergangenheit unter extremen Angstzuständen leidet, versucht einen Strich unter das zu setzen, was ihr widerfahren ist, aber irgendwie doch regelmäßig von ihren Emotionen überwältigt wird. Laura Kneidl hat die Situationen, die Erlebnisse, Flashbacks und alles, was diese Story ausmacht, sehr authentisch beschrieben. Man leidet mit, man erlebt die Dinge, fühlt den Schmerz. Man hofft, man bangt, man verzweifelt …

Stärken & Schwächen: Für mich war dieses Buch eine echte Herausforderung, denn der schmale Grat zwischen Verständnis und Mitleid auf der einen Seite und genervt sein auf der anderen wurde ab und an überschritten. Ich verstehe, dass das, was Sage erleben musste, sie geprägt, besser gesagt gebrochen hat. Sie wurde zum Opfer und versucht sich aus dieser Rolle zu befreien. Das finde ich gut, doch manches Mal war mir das alles nicht genug. Sie versucht stark zu sein, es mit ihrem wenigen Mitteln alleine zu schaffen, aber mich hat genau das manchmal aufgeregt. Diese Alleingänge. Ich bin emotional ziemlich Achterbahn gefahren und das Ende hat mich wirklich extrem genervt.

Mein Fazit:
Ein Buch, das definitiv unter die Haut geht. Laura Kneidl hat geschafft, mich mit diesem Buch an Grenzen zu bringen und dennoch wollte ich wissen, wie es endet. Ich verstehe die Kritiker und ich verstehe diejenigen, die es lieben. Das Thema an sich spaltet die Gemüter und ich denke, jeder sollte sich sein eigenes Bild machen. Ich zieh einen Punkt ab, denn auch wenn ich für Sages Verhalten theoretisch Verständnis habe, so hat es mich praktisch verrückt gemacht. Wer dramatische Schicksale und Liebesgeschichten voller Tiefgang mag, sollte sich definitiv daran versuchen.

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sportfest, monster, wettkampf, unfair

Monster Mia und das schaurig-schöne Sportfest

A. B. Saddlewick , Karen Gerwig , Franziska Harvey
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.11.2016
ISBN 9783551315397
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Herrlich bunt und man weiß direkt, dass ein weiteres spannendes Abenteuer auf einen wartet.

Schreibstil: Auch in Band 2 hat mich die Autorin mit ihrem Schreibstil überzeugt. Frech und leicht flüssig zu lesen, entführt sie ihre kleinen und großen Leser an die außergewöhnliche Finsterwaldschule, wo Mia wieder allerhand monströse Dinge erlebt. Die Sprache ist wirklich toll, gut verständlich, auch wenn man beim Vorlesen ab und an bei all den krassen Namen einen Knoten in der Zunge hat (Herausforderung für Mama).

Plot & Charaktere: Mit Band 2 der Reihe taucht man nun tiefer ab in die Eigenheiten und Regeln der Finsterwaldschule, lernt ihre Schüler besser kennen und bekommt einen Eindruck, wie es dort so abläuft. In diesem Teil ist ein monströses (ich liebe dieses Wort) Sportfest geplant, doch ein Missgeschick macht dies fast unmöglich. Meine Tochter und ich haben mitgefiebert, werden sie eine Lösung finden? Wird alles gut gehen? Was plant Greta? Es war wieder ein lustiger und actionreicher Lesegenuss, der uns in eine ganz besondere Welt entführt hat.

Stärken & Schwächen: Meine Tochter würde sagen, es gibt keine Schwächen, Mama muss allerdings gestehen, dass die Knoten in der Zunge, über die mein kleines Monster immer lacht, für mich eine Minischwäche sind, die ich aber mit einem Lächeln meistere. Für Erstleser und erprobte ABC-Schützen, die dieses Büchlein selbstlesen, besteht diese kleine Hürde nicht. Für sie ist dieses Buch einfach nur Lesespaß pur (zumindest, wenn man auf gruselige Gestalten steht wie wir).

Mein Fazit:
Finsterwald und seine monströsen Schüler machen einfach Spaß! Meine Tochter klebt regelrecht an meinen Lippen und lauscht gebannt den ungewöhnlichen Abenteuern. Sie liebt Mia und die Finsterwälder :-) Und wir freuen uns riesig auf neue Abenteuer mit dem mutigen Tutu :-)

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

serafina, kater, hexe, wawüwu, pilze

Serafinas Geheimnis. Dreimal schwarzer Kater

Sabine Ludwig , Pe Grigo
Fester Einband
Erschienen bei Dressler, 22.01.2018
ISBN 9783791500652
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Was für ein wundervoll buntes Cover – absoluter Blickfang und Highlight für kleine Büchermäuse. Macht mit seinen fröhlichen Farben Lust aufs Lesen.

Schreibstil: Der Schreibstil hat mir jetzt persönlich nicht ganz so zugesagt, denn zum einen war er recht anspruchsvoll für Kids, hatte sehr verwirrende Namen und zum anderen war er so einfach, dass in der direkten Rede zig Mal hintereinander „sagte“ benutzt wurde. Ich weiß, damit macht man normalerweise nichts falsch, aber wenn man ansonsten doch Wert darauf legt, einen gewissen Anspruch zu vermitteln, empfinde ich das beim Lesen doch recht monoton. Es gibt so viele Umschreibungen, die das auflockern würden. Zum Vorlesen ist dieses Buch eine echte Herausforderung, denn die schon erwähnten Namen verknoten die Zunge regelmäßig.

Plot & Charaktere: Im Klappentext wurde ein magisches Hexenabenteuer angepriesen, leider war das gefühlt eher ein Nebenplot. Serafina ist eine lustige Hexe und wirkt sehr nett, leider bekam sie mir, obwohl sie als Heldin angepriesen war, in der Geschichte zu wenig Raum. Ich versteh prinzipiell, auf was die Autorin mit ihrer Story hinauswollte, aber leider haben meine Tochter und ich etwas komplett anderes erwartet. Der Anfang war recht langatmig und zog sich, erst zum Ende kam etwas Pfiff in die Handlung. Es ging mir leider viel zu oft um die Manipulation von Tütensuppen, Backmischungen etc. und statt hier Magie reinzubringen und die kleine Hexe ein wenig durch Zauberei Unruhe stiften zu lassen, hatte diese Hexverbot …


Stärken & Schwächen: Die größte Stärke waren die liebevoll gestalteten Illustrationen, die das Buch definitiv zum optischen Highlight gemacht haben. Auch der Humor der in einigen Szenen rauskam, hat mir wirklich gut gefallen. Leider hat mich die Handlung an sich aber nicht überzeugen können. Zu wenig Hexerei, zu viele Suppenwürfelwürzfabrik-Probleme. Ich will nicht zu sehr ins Detail, um euch nicht die Freude zu nehmen.

Mein Fazit:
Wahrscheinlich hätte ich diesen Kinderroman besser bewertet, wenn ich nicht mit so komplett abweichenden Vorstellungen rangegangen wäre. Es gab immer wieder Szenen, die uns unterhalten haben, aber es war im Großen und Ganzen viel zu wenig Fantasy und Magie. Leider konnte uns dieses Kinderbuch nicht wirklich überzeugen. Aber ich habe auch viele andere positive Stimmen zu diesem Buch gehört, vielleicht solltet ihr euch persönlich eine Meinung bilden und schauen, ob es euch gefällt.

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179 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 92 Rezensionen

fantasy, his dark materials, abenteuer, england, jugendbuch

Über den wilden Fluss

Philip Pullman , Antoinette Gittinger
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 17.11.2017
ISBN 9783551583932
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Extrem geheimnisvoll. Im Vergleich zu den weiteren Teilen nicht wirklich ein Eye-Catcher, viel mehr ein Underdog, denn hinter dem schlichten Titelbild verbirgt sich eine große Geschichte.

Schreibstil: Beeindruckend – ich liebe den Schreibstil des Autors. Er erzeugt Bilder ohne großen Schnick Schnack und lässt die Geschichte wie einen Film vor dem inneren Auge ablaufen. Man wird in eine unglaublich spannende Welt entführt. Der geschickte Wechsel zwischen aufregenden Abenteuern und Ereignissen und entspannenden Längen gibt dem Leser die Möglichkeit, noch während dem Lesen all die neuen Informationen abzuspeichern.

Plot & Charaktere: Vor vielen Jahren habe ich schon mit Begeisterung die Trilogie um den Goldenen Kompass verschlungen und es war klar, den Prequel muss ich lesen. Ich war überrascht, wie schnell ich wieder in der Handlung war. Malcolm, die Hauptfigur dieses Romans, ist extrem sympathisch, man schließt ihn direkt ins Herz und verfolgt mit Spannung seine Geschichte. Beim Lesen fügen sich neue Puzzleteile zusammen, geben weitere Erklärungen und helfen dabei, die vielen Geheimnisse ein wenig besser zu verstehen - Technik, Magie, Dæmonen, Politik und die verworrenen Gesellschaftsstrukturen. Dieses Buch ist die perfekte Ergänzung des Pullman-Universums, eine weitere Erklärung der Mysterien, die wir bereits zum Teil von der „His Dark Materials“-Reihe kennen, eine Möglichkeit tiefer in diese unglaublich spannende und geheimnisvolle Welt einzutauchen.


Stärken & Schwächen: Eine gute Frage. Vielleicht hätte man die Story ein wenig straffen können, ein paar Längen kürzen, allerdings hat mich das beim Lesen nicht sonderlich gestört.

Mein Fazit:
Eine wundervolle Ergänzung, die einfach Spaß macht. „Über den wilden Fluss“ hat mich zurückgebracht in diese unglaubliche Welt, hat mich wieder entführt, fasziniert und absolut begeistert. Philip Pullman konnte, obwohl so viele Jahre dazwischen liegen, nahtlos an seine alten Erfolge anschließen. Ein Must-Read für alle Jugendfantasy-Fans. Ich freu mich schon riesig auf die weiteren Abenteuer.

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54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

monster, ratte, schule, mädchen, mia

Monster Mia und das große Fürchten

A.B. Saddlewick , Karen Gerwig , Franziska Harvey
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei KeRLE, 01.04.2013
ISBN 9783451711619
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Herrlich bunt und irgendwie frech. Meine Tochter war ebenso angetan wie ich und wir wollten unbedingt herausfinden, was ein Tutu mit einer Gruselschule zu tun hat.

Schreibstil: Sehr angenehm, nicht zu kompliziert. Einfache Satzstrukturen und dennoch sehr bildreich. Ideal für kleine Erstleser oder zum Vorlesen. Aber auch große Leser kommen dabei auf ihre Kosten, wenn sie keine allzu ausgefallene Sprachakrobatik erwarten, denn in erster Linie ist die Geschichte für Kinder geschrieben.

Plot & Charaktere: Mia ist frech und mutig, sie liebt es Späße zu machen und hat viele Flausen im Kopf – kein Wunder, dass sie damit auf ihrer alten Schule aneckt und die Mädels reihenweise zum Kreischen bringt. Finsterwald ist definitiv die bessere Wahl. Zwischen all den Gruselgestalten und Monstern heißt es jetzt für Mia nicht auffallen, denn Menschen sind dort nicht erlaubt und sie will unbedingt auf dieser Schule bleiben, die im Gegensatz zu der alten sehr viel Spaß verspricht.
Die Handlung ist recht einfach gehalten, macht Spaß und überrascht mit einigen unerwarteten Wendungen. Die Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite extrem spannend und meine Tochter hing jeden Abend an meinen Lippen. Der Gedanken, mit lauter Monstern in die Schule zu gehen, gefällt ihr richtig gut und wir sind schon neugierig, wie dieses Abenteuer weitergeht.

Stärken & Schwächen: Was mir besonders gut gefällt, sind die kurzen Kapitel, die ideal für die ersten Selbstleseversuche sind. Das Format des Büchleins ist auch toll, denn es liegt auch in kleinen Kinderhänden gut. Meiner Kleinen waren es zu wenige Illustrationen, die lediglich die Kapitelüberschriften zieren. Aber damit kann man wirklich gut leben, denn die Geschichte bietet genug Abwechslung und Spannung, dass sich die Bilder von alleine im Kopf bilden.

Mein Fazit:
Ein tolles Abenteuer für freche Mädchen, das auch gut von Jungs gelesen werden kann. Mia findet in der neuen, sehr außergewöhnlichen Schule viele neue ungewöhnliche Freunde und es macht Spaß, die Geheimnisse Finsterwalds zu entdecken. Meine Tochter und ich hatten wirklich tolle Lesestunden und freuen uns auf weitere Abenteuer.

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42 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

ebook, fantasy, impress verlag, krähenwandler;

In Between - Die Legende der Krähen

Kathrin Wandres
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.12.2017
ISBN 9783646603972
Genre: Fantasy

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut. Die junge Frau mit den blonden Locken, der Wald im Hintergrund und die vielen Krähen. Wirklich stimmungsvoll- macht Lust aufs Lesen.

Schreibstil: Ich mag den Stil der Autorin, denn er ist eine tolle Mischung aus Details, Tiefgründigkeit und Gefühl. Sie beschreibt genau so viel, dass man sich absolut in die Welt einfühlen kann, aber sich nicht in Beschreibungen verliert. Es entsteht ein gewisser Rhythmus, keine zähen Längen, man ist in der Geschichte und erlebt sie hautnah mit. Sehr angenehm zu lesen.

Plot & Charaktere: Die einzelnen Bände der Reihe sind in sich abgeschlossen, dennoch baut der zweite Teil auf der Geschichte der ersten Story auf (man muss diese aber nicht gelesen haben, um dich in diesem Buch zurechtzufinden). Protagonistin Naru ist mutig, stark und selbstbewusst. Wir begleiten sie als Leser auf ihrer spannenden Reise zu sich selbst – voller Gefahren und Geheimnissen. Für die Handlung hat Kathrin Wandres eine tolle Mischung aus rasanter Action, Mythen und viel Gefühl geschaffen. Man wird regelrecht mitgerissen und will gemeinsam mit Naru und dem frechen Prinzen Koby das Rätsel der Krähen lösen.

Stärken & Schwächen: Die Geschichte ist wirklich toll, allerdings gab es eine Sache, die mich ziemlich verwirrt hat – Narus Alter. Ich weiß nicht, ob nur ich das alles falsch interpretiert habe, aber zu Anfang dachte ich, sie sei so 16 oder 17. Dann hieß es einmal, sie sei 13 (Koby 9) und am Ende war sie dann irgendwie 17 oder 18. Natürlich kann es sein, dass ich die Zahlen missinterpretiert habe, dennoch hat mich das beim Lesen ein wenig irritiert, weshalb ich einen halben Stern in der Bewertung abziehe. Ansonsten hat für mich dieses Buch nur Stärken.

Mein Fazit:
Eine wirklich tolle Fortsetzung, die mich (bis auf die Probleme mit der Alterseinordnung) absolut überzeugt hat. Ich wurde in eine spannende und sehr aufregende Geschichte gezogen, die mich verzaubert hat. Ein wirklich magisches Fantasyabenteuer, das Lust auf mehr macht. Ich freu mich schon riesig auf die Fortsetzung und bin gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird. Absolut empfehlenswert.

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283 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

fantasy, katharina seck, bastei lübbe, liebe, tochter des dunklen waldes

Tochter des dunklen Waldes

Katharina Seck
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.11.2017
ISBN 9783404208807
Genre: Fantasy

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Schlicht und dennoch geheimnisvoll – Ein Frau in einem petrolfarbenen Kleid, die auf einen Wald zuschreitet. Passend, wenn auch nicht außergewöhnlich. Eyecatcher in diesem Fall sind die teils verschnörkelten Buchstaben des Titels.

Schreibstil: Der Schreibstil von Katharina Seck ist unglaublich bildreich. Sie entführt ihre Leser in phantasievolle Welten und beschreibt diese so detailreich, dass man das Gefühl hat, ein Teil von ihr zu sein. Aber nicht nur das Setting, auch die tiefgreifende Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten wird sehr eindrücklich und ausführlich skizziert.

Plot & Charaktere: Katharina Seck hat ein Händchen für ungewöhnliche Figuren. Charakterstark, emotional und mit dem Herzen am rechten Fleck – starke Persönlichkeiten, eingebettet in eine märchenhafte Erzählung. Mir persönlich gefällt extrem gut, dass sie neue Geschichten zu Papier bringt, mich immer wieder mit der Vielfalt ihrer Ideen überrascht. Sie adaptiert nicht, sie erzeugt eigene Welten und deren Strukturen. Spannung, viele Geheimnisse und sehr viel Gefühl sind zu einem tollen Storyteppich verwoben, der mich trotz einiger vorhersehbarer Situationen doch das ein oder andere Mal überrascht hat.

Stärken & Schwächen: Ihre Stärke ist für mich auch zugleich die größte Schwachstelle an diesem Roman: die bildreiche Sprache. Sie ist so poetisch, tiefgründig und reichhaltig. Sie zaubert Bilder und schafft es jedes noch so kleine Detail vor mein inneres Auge zu malen. Doch genau das war für mich einfach zu viel. Ich hatte das Gefühl mich in dieser „Detailversessenheit“ zu verlieren. Manche Stellen waren so langatmig, das das Lesen zeitweise sehr zäh wurde und seine Leichtigkeit einbüßte. Jemand, der genau das liebt, wird mich sicher nicht verstehen, doch an manchen Stellen ist für mich weniger mehr, denn wenn sich die Handlung zu lange zieht, verliert die Story an Power.

Mein Fazit:
Ein Buch, auf das ich mich unendlich gefreut hatte, da mich Katharina Secks „Silberne Königin“ absolut verzaubert hatte. Leider konnte mich dieser Roman nicht ganz so überzeugen, wie der Vorgänger aus ihrer Feder. Die Storyline ist super, die Idee wirklich genial, nur leider war mir persönlich die Umsetzung ein wenig zu detailliert beschrieben. Ich hab mich in ihren Bildern verloren und hätte mir gewünscht, die Geschichte ein wenig straffer lesen zu dürfen. Dennoch denke ich, dass jeder selbst testen sollte, ob er oder sie es ebenso empfindet, denn eigentlich will man sich in den Büchern verlieren, alle Einzelheiten sehen und sich von den Worten wegtragen lassen. Wer bildgewaltige Fantasymärchen mag, sollte diesen Roman unbedingt lesen.

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171 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

geister, london, agenten, lockwood & co, geisterjäger

Lockwood & Co. - Das Grauenvolle Grab

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei cbj, 27.11.2017
ISBN 9783570174623
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Ich liebe die Lockwood-Cover. Bei diesem leuchtet das Grün, der Nebel verspricht viele Geheimnisse und wieder einmal die typischen zwei Degen gekreuzt – dieses Mal hinter einem alten Grabstein mit Schädel. Wirklich gelungen und das optisch passende Ende für die Reihe.

Schreibstil: Typisch Stroud! Sein Schreibstill ist frech, rasant und sehr angenehm. Er beschreibt die Situationen und Figuren sehr lebendig und bildreich, ohne jedoch den Fluss der Geschichte zu beschweren. Der Leser wird in eine spannende Welt entführt, die unserer sehr ähnlich ist und dennoch sich in vielem unterscheidet. Ich liebe seinen Stil, denn er ist abwechslungsreich und unterhält in seiner Vielseitigkeit nicht nur Jugendliche.

Plot & Charaktere: Finale – mit diesem Abenteuer endet eine meiner liebsten Buchreihen. Lockwood und seine Freunde erleben ihren letzten Fall (zumindest den letzten, der erzählt wird) und sie werden mir fehlen. Die Truppe ist so außergewöhnlich, sie sind anders – und genau das macht sie so besonders. Sie sind mutig und stellen sich den Gefahren, sie sind clever und scheuen nicht den Kampf. Mein persönlicher Liebling ist der Geisterschädel – seine pfiffigen und frechen Dialoge mit Lucy waren für mich die Highlights. Mit jedem Teil habe ich die einzelnen Protagonisten besser kennengelernt, wurde ein (passiver) Teil dieser Truppe und habe mit ihnen mitgefiebert.
In diesem letzten Fall verbindet Jonathan Stroud geschickt all die losen Fäden, die durch die anderen Fälle offengeblieben waren. Die Handlung ist sehr gut durchdacht und schließt die Reihe schlüssig ab.

Stärken & Schwächen: Die größte Schwäche: Es ist vorbei, der letzte Teil ist abgeschlossen. Seit dem ersten Teil habe ich jedem Fall entgegengefiebert und muss neidlos eingestehen, dass Jonathan Stroud mit jedem Band stärker wurde und es geschafft hat, sich immer weiter zu steigern. Diese Buchreihe hat fast nur Stärken – das Einzige, an das ich mich bis zum Ende schwer gewöhnen konnte ist, die Protagonisten sind für mich keine Jugendlichen. Es fällt mir auch bei diesem Band wieder schwer, sie als Teenager zu sehen, denn sie wirken oft so erwachsen und so mutig. Aber da nicht so häufig (gerade in den letzten Fällen) auf dem Alter herumgeritten wird, konnte ich sie vor meinem Auge auch ein wenig älter gestalten 

Mein Fazit:
Ich bin happy und traurig zugleich. Es war ein wirklich gelungenes und sehr actionreiches Finale, dessen Ende bis zum Schluss nicht wirklich klar war. Seite um Seite habe ich die jungen Abenteurer begleitet und es genossen, durch das geisterverseuchte London mit all seinen Geheimnissen und Mysterien zu wandeln. Diese Reihe gehört definitiv zu meinen Highlights und ich werde sie mit Sicherheit bald mal wieder lesen. Wenn ihr auf Geisterjagden steht, solltet ihr Lockwood und seine Freunde unbedingt kennenlernen. Chapeau, Mister Stroud!

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

fantasy, geheimnisse, impress, wald

In Between. Das Geheimnis der Königreiche (Band 1)

Kathrin Wandres
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.01.2018
ISBN 9783551301031
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Das Cover ist nicht wirklich außergewöhnlich, aber sehr ansprechend. Es macht neugierig und Lust auf die Geschichte.

Schreibstil: Kathrin Wandres hat einen tollen Stil – leicht zu lesen, spannend und doch auch gefühlvoll. Man wird in die Geschichte hineingezogen und erlebt durch die Worte der Autorin ein actionreiches Abenteuer. Mir gefiel, dass sich in ihrem Erzählstil keine bremsenden Längen bilden, die den Lesefluss ausbremsen. Sehr stimmungsvoll und eindrücklich - es macht einfach Spaß!

Plot & Charaktere: In Between ist eine tolle Mischung aus Märchen, Fantasy und ein wenig History. Mir gefällt diese Mischung unglaublich gut, denn sie garantiert Abwechslung und Spannung bis zur letzten Seite. Es gibt viele Geheimnisse, die gelüftet werden müssen, es lauern viele Gefahren, die die Leser mitbibbern lassen, aber auch das Herz kommt nicht zu kurz. Keylah ist eine unglaublich sympathische und irgendwie auch dramatische Heldin. Das Schicksal stellt ihr einige Prüfungen, denen sie sich stellen muss. Aber sie ist mutig und hat sehr viel Kampfgeist – man muss sie einfach mögen. Die Handlung ist sehr gut durchdacht, der Spannungsbogen wird ständig aufrecht gehalten und man gleitet nur so durch die Seiten, weil man wissen will, wie alles zusammenpasst.


Stärken & Schwächen: Mir gefällt der unglaubliche Schreibstil. So lebendig und mitreißend, man hat das Gefühl die Geschichte zu erleben, die Dinge zu fühlen. Man kann sich so unglaublich gut in die Figuren und Situationen einfühlen. Das andere, was ich richtig klasse finde- es ist zwar eine Reihe, aber man kann die Teile auch unabhängig voneinander lesen.

Mein Fazit:
Ich will mehr! Diese Geschichte ist so berührend, einfühlsam, spannend, geheimnisvoll und dadurch unglaublich unterhaltsam. Ich habe die Seiten verschlungen, habe mich mit Keylah in ein Abenteuer unbestimmten Ausgangs gestürzt, Höhen und Tiefen mit ihr durchstanden und die Lesestunden genossen. Ich freu mich sehr darauf zu erfahren, wie es weitergeht. Du magst Fantasy, Magie und Märchen? Dann solltest du dieses Buch unbedingt lesen.

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78 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

mittelalter, jugendbuch, fernsehshow, deana zinßmeister, arena verlag

Das Auge von Licentia

Deana Zinßmeister
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arena, 08.09.2017
ISBN 9783401603506
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gesamteindruck:
Cover: Sehr geheimnisvoll. In der Mitte das Auge/ die Linse, eingerahmt von einem Wald. Die Frauensilhouette direkt im Blickfeld mit der Waffe in der Hand – eine Kampfansage?!

Schreibstil: Der Schreibstil hat mir recht gut gefallen, denn er ist sowohl für jüngere als auch erwachsene Leser angenehm zu verfolgen und passt sich gut der vorherrschenden Stimmung an. Sie konnte mich gut in die Situation reinversetzen und hat mir das Setting und die Emotionen sehr gut vermittelt.

Plot & Charaktere: Die Charaktere sind alle sehr authentisch kreiert und beschrieben, auch wenn nicht alle meine Sympathie haben. Ein Fernsehprojekt, in dem die Bewohner in mittelalterlichen Strukturen Leben, ein Experiment, bei dem neue Generationen heranwachsen sollen, für die Licentia die einzige Realität darstellt. Religion statt Wissenschaft – spannend! Gerade der gesellschaftkritische Aspekt hat mich sehr gereizt und ich denke, das der Stoff für einige Diskusionen liefert.

Stärken & Schwächen: Hier wird die Sache schon schwieriger. Zu Anfang konnte mich das Buch noch vollkommen fesseln, ich hab mitgefiebert und war neugierig herauszufinden, was sich dahinter verbirgt. Doch leider schwand diese Begeisterung mit fortschreitendem Verlauf. Die Autorin beruft sich auf ihre ausgezeichnete Recherche, für mich war davon im Buch aber nicht viel zu merken. Ich weiß, es klingt hart, aber es gab einige Sinnfehler für mich. Der Buchdruck existierte im Mittealter noch nicht, ein autarkes Leben ohne Handel wirklich schwierig (vor allem wenn Dinge da sind, die einfach nicht hätten gefertigt werden können) und noch einige andere Situationen den Bildungsstandart und die Erinnerungsfähigkeit kleiner Kinder betreffend (mit 6 Jahren kann man sich Dinge für den Rest des Lebens merken, insbesondere, wenn das Leben nicht wirklich aufregend und von viel Input geprägt ist) betreffend. Das Ende wirkt leider sehr „konstruiert“ und „zusammengestrickt“.

Mein Fazit:
Für mich ist dieses Experiment leider gescheitert. Die Idee war wirklich gut und hätte mich (der Anfang hat es bewiesen) auch fesseln können, doch leider ist die Umsetzung nicht mein Fall gewesen und hat für mich persönlich zu viele Schwächen aufgezeigt. Auch wenn das Ende einen zweiten Teil indirekt ankündigt, ist die Reise mit diesem für mich zu Ende. Dennoch denke ich, dass ihr euch euren eigenen Eindruck machen solltet. Vielleicht seht ihr es ganz anders.

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