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Flammendes Land

Lauren DeStefano , Andreas Decker
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.05.2018
ISBN 9783570312025
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Morgan, Basil, Pen, Thomas und das Team rund um den Professor haben es geschafft : Sie sind auf dem so fremden Boden angekommen. Dort nimmt sie Jack Piper, der Berater des Königs des Bodens, in Empfang. Schnell stellen sie fest, dass hier vieles anders ist, als in der ihnen bekannten Welt. Man wird nicht mit jemandem verlobt, sondern darf sich seinen zukünftigen Mann selbst aussuchen. Man darf gehen, wohin man will. Man kann viel mehr erreichen als auf Internment. Doch nicht nur gutes gibt es in dieser neuen Welt : Es gibt Gefahren, die nicht bis nach oben kommen. Und es gibt Krieg. Als Morgan dann von einem Geheimnis erfährt, dass alles verändern könnte, steht bald Internments Zukunft auf dem Spiel.
Zitat von Seite 24: Diese Stadt wird nicht von einem Zug eingerahmt. Es gibt keine Grenze. Sie könnte unendlich weitergehen, bis zu einem Horizont, bei dem man zehn Lebensspannenn brauchen würde, um ihn zu erreichen. Meinung

Das Cover war, wie das Cover des ersten Buches auch, sehr faszinierend. Allerdings fand ich hier, im Gegensatz zum ersten Buch, das Cover eher unpassend zum Thema. Besser hätte ich ein passendes Cover gefunden.

Dieses Buch war sehr philosophisch. Es ging um die  Frage : Was würden andere über uns denken, wenn sie ganz neu auf unsere Welt kämen? Genau das erleben wir in dem Buch. Die Crew des "Vogels" kommt auf den Boden und erlebt alles mögliche. Es geht um die Frage, wie sinnvoll Krieg ist, aber auch um großartige neue Entdeckungen wie Krebsbekämpfung und die Möglichkeiten der Medizin. Aber vor allem geht es um Heimat und darum, wie fremd man in einer neuen Welt ist. Viele spannende Themen gibt es in diesem Buch. Ich finde, sie alle wurden aufgegriffen und sehr spannend in die Geschichte verarbeitet.

"Wir". Die Menschen wie wir, die auf dem Boden leben. Auf Internment war es nicht sicher - ist es denn auf dem Boden sicherer?  Im Buch werden so viele Orte, Dinge beschrieben, die für uns selbstverständlich sind - ein Hafen, ein Club, ein Freizeitpark. Ich finde, das macht das Buch noch besser, denn dadurch gibt es im Buch noch eine verstärkte besondere Atmosphäre.

An den Protagonisten hat sich im zweiten Band nichts verändert. Erzählt wird weiterhin aus der Perspektive von Morgan. Man erfährt vor allem, wie schwierig es für sie ist, sich in dieser neuen Welt einzuleben. Wie schon geschrieben, gibt das dem Buch irgendwie etwas ganz besonderes - ich finde das sehr gut!

Den Schreibstil im zweiten Buch fand ich viel besser als im ersten Band. Ich denke, dass die Autorin sich einfach nach dem ersten Buch verbessert hat. Wahrscheinlich ist deshalb auch die Spannung in dieser Jugenddystopie um so vieles höher als im ersten Band - allerdings gibt es dafür auch mehr Tote.

Fazit :
Insgesamt fand ich das Buch um einiges besser als den ersten Band. Die Autorin hat eine hervorragende Fortsetzung geschrieben und sich, meiner Meinung nach, selbst verbessert. Der Schreibstil und der Spannungsaufbau sind einfach um so vieles besser als im ersten Band! Sehr gut!

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Tags: cool, dystopie, herbstlektüre, jugendbuch, spannend   (5)
 

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Das Koeberg Projekt

Matthias Boll
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 15.05.2018
ISBN 9783746067308
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wissenschaftler Frank Sattler wird von seiner Firma Chemcons nach Südafrika versetzt, um sich um die afrikanischen Kunden zu kümmern und das Atomkraftwerk Koeberg für einen Auftrag zu gewinnen. Doch der Direktor des Atomkraftwerks verhält sich aggressiv gegenüber Sattler. Kurz nach dem Besuch im Atomkraftwerk verschwindet dann Sattlers Kollege Burkhard, doch die örtliche Polizei darf nicht nach im suchen. Nach einem Anruf in Deutschland wird klar : Irgendwas kann hier nicht stimmen. Als er dann auf die angebliche Investigativjournalistin Isabell triffft, die ihn ganz offensichtlich anlügt, wird schnell klar, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Sattler muss sich jetzt beeilen, denn sonst könnte es ein Inferno geben...

Zitat von Seite 85 : Nach diesem verstörenden Telefonat fiel es schwer, an etwas anderes zu denken als diesen merkwürdigen Anruf. Wie kamen die Leute im Auswärtigen Amt in Berlin auf dir Idee, ihm, einem kleinen Angestellten zehntausend Kilometer entfernt, vorzuschreiben, wo er hingehen sollte und wo nicht?
Rezension

Das Cover soll offenbar die Mülldeponie sein, auf der Teile des Romans spielen. Warum man gerade das für ein Cover nimmt, kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde das Cover nicht so schön. Wer sich außerdem noch den offiziellen Klappentext durchliest , wird eher dazu geneigt sein, nicht zum Buch zu greifen, da sich auch der Klappentext nicht besonders toll anhört. Also : Bei diesen Punkten muss ich leider ein Minus machen.

Im Buch geht es unter anderem um Spionage, Katastrophen, Atomkraftwerke, Lobbyismus (also alles sehr ernste Themen) und afrikanische Kunst. Dieser Themenwechsel verbindet sehr ernste Stellen mit total lustigen und aktuellen politischen Themen. Es geht unter anderem um die Unsicherheit von Kernkraftwerken, Lobbyismus in der Politik oder auch Rassismus gegenüber Schwarzen. Meistens werden diese Themen nur kurz angerissen, was ich sehr gut finde, da ich glaube, wenn in einem Thriller oder Krimi zu viele politische Themen vorkommen, dass das dann die Spannung zerstört. Wie gesagt war auch die Spionage vertreten, weswegen ich schon fast von einem Spionagethriller sprechen möchte. Wie sie vorhanden war, das müsst ihr schon selbst herausfinden und das Buch kaufen.

Das Buch spielt in Afrika, was teilweise und vor allem zum Schluss relativ wichtig ist. Die Plätze in Afrika werden schön beschrieben und genau so viel, dass die Beschreibungen nicht zu viel werden. Dann möchte ich nochmal kurz Werbung machen (für eine meiner Rezensionen). Falls ihr das Buch gelesen habt, lesen wollt oder mehr über Afrika erfahren wollt, schaut euch doch mal das hier
verlinkte Buch an.

Das Buch ist tatsächlich aus mehreren Sichten geschrieben. Einmal natürlich aus der Sicht des oben schon genannten Wissenschaftlers Frank Sattlers, dann Hillary, ein Mitarbeiter aus dem Atomkraftwerk, dann gibt es noch Abraham, ein Hilfsarbeiter aus Simbabwe und dann noch Danie. Frank Sattler war mit teilweise sehr sympathisch und teilweise fand ich ihn echt scheiße. Auf jeden Fall war er mal ein sehr interessanter und außergewöhnlicher Protagonist. Hillary hat, glaube ich, nur zwei Kapitel aus seiner Sicht. Er kommt später noch im Buch vor und spielt noch eine tragende Rolle, aber wissen wir nicht so viel über ihn, dass ich ihn jetzt beurteilen könnte. Abrahams Rolle in dem ganzen war mir bis zum Schluss nicht klar, also hier könnt ihr euch auf eine Überraschung freuen, die ich euch auf gar keinen Fall verrate. Danie ist der Antagonist. Wenn ein Kapitel aus seiner Sicht kommt, denkt man, man weiß jetzt, was er vorhat und in Wirklichkeit weiß man es gar nicht. Sehr gut ausgewählt.

Jetzt kommt der Schreibstil. Und hier kann ich den Autor nur loben. Matthias Boll hat einen sehr flüssigen Schreibstil mit einer sehr guten Spannungskurve. Mehr gibt es hierzu gar nicht zu sagen.

Zum Schluss noch ein Hinweis. Das Buch ist Teil einer Südafrika - Krimi - Reihe, von denen aber jeder Band in sich abgeschlossen ist. Das hier rezensierte Buch ist der vierte Band, aber der erste, den ich gelesen habe.

Fazit:
Insgesamt ein schönes und spannendes Buch, bei dem ich eine Kaufempfehlung für Fans von Krimi, Thriller oder Afrika aussprechen kann! Mit einem schönen Schreibstil, tollen Figuren und tollen Themen kann der Autor punkten. Nur bei Cover und Klappentext ist mir das Minus zu dick!

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Tags: afrika, krimi, spannend, spionin, südafrika, thriller   (6)
 

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Das Buch der Schurken

Martin Thomas Pesl , Kristof Kepler
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei btb, 09.01.2018
ISBN 9783442716036
Genre: Sachbücher

Rezension:

Stell dir vor, in Herr der Ringe gibt es keinen Sauron. Frankenstein (oder sein Monster - wer der Schurke ist kann man sich selbst aussuchen) gibt es nicht. Alice würde nie auf die Herzkönigin treffen und Mogli müsste nicht vor Schir Khan fliehen. Langweilig wäre es in der Literatur. 
In diesem Buch werden die 100 gemeinsten, fiesesten, lustigsten, klügsten, dümmsten, rachsüchtigen und gefürchteten Schurken versammelt, in zwölf Kategorien vorgestellt, einzeln beschrieben und erklärt...

Zitat von Seite 60
"Eine Königin der Herzen ist diese Herzkönigin gewiss nicht. Ihre Untertanen im Wunderland werfen sich panisch zu Boden, sobald sie sich nähert. Und mit gutem Grund. Ist die Dame doch leicht zu erzürnen und hat rasch eine Lösung für alles parat : "Kopf ab!"  

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es war einer der Gründe, warum ich das Buch unbedingt bekommen wollte. Das, was man auf dem Cover sieht, ist ja das klassische Schurkenbild : Zylinder, Maske, Schnurrbart. Toll. Auch die Illustrationen im Innenteil, die von Kristof Kepler angefertigt wurden, finde ich sehr gelungen.

Wie gesagt geht es in dem Buch um die 100 bekanntesten Schurken der Weltliteratur. Dabei sind alle Genres. Die besten Schurken aus Kinderbuch, Jugendbuch, Thriller, Krimi, Fantasy, Horror und vielem mehr. Jeder einzelne Schurke wird mit einem Zitat aus dem jeweiligen Buch des Schurken eingeleitet. Diese Zitate fand ich sehr gut ausgewählt, die Zitate beschrieben meist schon den Schurken und läuten ihn sehr gut ein. Danach gibt es nochmal kurz eine meist lustige, immer aber lehrreiche Beschreibung des  Schurken. Danach (oder manchmal auch davor) gibt es dann eine kurze Erklärung des Buches und der Handlung, auch diese fand ich gut. Bei beiden Erklärungen ist  mir aber mal aufgefallen, dass diese einzelnen Abschnitte auf der jeweiligen Doppelseite, die es für jeden Schurken gibt, gar nicht ausreicht um so viel zu erklären. Trotzdem hat der Autor das dabei gut gelöst, doch wenn man (wie ich) nicht alle (die meisten) Bücher, aus denen die Schurken kommen, nicht kennt, ist es doch ein bisschen wenig.

Im Anschluss gibt es dann nach Wahl ein paar Fakten zur Geschichte oder dem Bösewicht, Hintergründe des Schurken und manchmal auch ganz anderes. Auf jeden Fall kommt am Ende jeder Doppelseite ein Steckbrief mit den wichtigsten Eigenschaften des Schurken, meist mit einem kleinen Ranking (1-5 Sterne), von einer Eigenschaft (beispielsweise Intelligenz, Psychopathenfaktor, Charme usw.).

Die Schurken, die in dieses Buch aufgenommen wurden, sind relativ gut ausgewählt, finde ich. Es sind kleine, große, dicke, dünne, schlaue, dumme, weibliche und männliche Schurken dabei. Der Autor hat, was ich gut finde, darauf geachtet, von jedem Autor nur einen Schurken zu nehmen (stellt euch mal vor, wer in J.K. Rowlings Zaubererwelt alles in Frage käme). Er hat seine Schurken aus völlig verschiedenen Genres genommen, wodurch das Buch für fast jeden geeignet ist und er hat mal bekannte, mal unbekannte Schurken genommen.

Auch der Schreibstil von dem Autor ist sehr schön. Er schreibt lustig, lehrreich und obwohl es ja kein Buch ist, bei dem es um Spannung gehen soll auch spannend.

Fazit:
Insgesamt ein wirklich lehrreiches und lustiges Buch. Empfehlenswert für alle, dessen heimliche Lieblingscharaktere Schurken sind oder einfach für Leute, die mehr über Weltliteratur lernen möchten.

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Tags: böse, genres, sachbuch zum nörgeln, schurken   (4)
 

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#NEVER AGAIN

David Hogg , Lauren Hogg , Leena Flegler , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei btb, 26.06.2018
ISBN 9783442717965
Genre: Sachbücher

Rezension:

 Es war Valentinstag als es passierte. Beide waren anwesend. David Hogg und Lauren Hogg, Geschwister. Beide gehen an die Majory Stoneman Douglas High School in Parkland, Florida. Sie waren dabei als der Amokläufer in der High School 14 Schüler und 3 Lehrer erschoss. Nach diesem Amoklauf standen sie und einige andere Schüler an der Spitze der # NEVER AGAIN - Bewegung und gaben Interviews ab, twitterten gegen die Waffenlobby und demonstrierten. In diesem Buch halten sie ihre Erinnerungen fest, gedenken der Opfer und geben Einblicke in die Bewegung - und Anreize, selber aktiv zu werden.

 Zitat von Seite 24 "Wir sind alle nach Columbine geboren, wir sind mit Sandy Hook und Terroranschlägen und Code-Red-Amokübungen aufgewachsen. Wir sind zur Angst erzogen worden. Und wir sind es Leid, Angst zu haben."
Rezension

Bevor ich angefangen habe, diese Rezension zu schreiben, dachte ich viel darüber nach, wie ich sie schreiben soll. So wie alle anderen Rezensionen? Oder ganz anders? Das Buch ist ja auch ein völlig anderes. Ich werde diese Rezension jetzt doch etwas anders schreiben.

Ich selbst war grade mit dem Fahrrad unterwegs als es passiert ist - glaube ich. Auf jeden Fall habe ich es erst dann mitbekommen. Ganz anders als Lauren und David Hogg, die hautnah dabei waren. Sie schildern abwechselnd ihre Gefühle. Diese Abwechslung ist sehr klug umgesetzt, da sie es im Buch immer ankündigen. Wenn David Hogg schreibt, kündigt er an, wenn seine Schwester übernimmt. Und sie kündigt an, wenn er übernimmt. Es ist wie ein Gespräch - oder eher ein Tagebuch, in das beide Schreiben.

Genau wie die Abwechslung der Erzähler gibt es im Buch verschiedene Parts. Es gibt welche, in denen David und Lauren den Tag und die Nachwirkungen schildern.Und es gibt Parts, in denen sie ihr Leben bisher schildern. Beide Parts, die immer wieder abwechselnd kommen, sind sehr interessant zu lesen und haben mich sehr berührt. Was da passiert ist, ist kaum zu fassen! Vor allem schön ist auch, wie die Geschwister ihr Gefühle geschildert haben.  Man fühlt wirklich mit.

Sehr interessant sind auch die Nachwirkungen dieser Aktion. Im Buch berichten sie, das Verschwörungstheorien über sie verbreitet wurden und teilweise von Donald Trump Jr. geteilt wurden. Dass sie in Talkshows eingeladen wurden, dort ihre Meinung gesagt haben. Wirklich unglaublich, was sie mit dieser Bewegung, die immer noch aktiv ist, alles geleistet haben ist unglaublich!

Besonders berührt hat mich auch das letzte Kapitel, welches #NEVER FORGET heißt. Hier werden alle Opfer von Amokläufen an Schulen in Amerika seit 1999 aufgezählt. Nein nicht nur aufgezählt, sondern auch genannt und das mit Zitaten von Angehörigen. Dieses Kapitel ist unglaublich traurig und berührend und schockierend.

Fazit:
Zwei Jugendliche schreiben ihre Erinnerungen auf und machen daraus ein Buch. Ein gutes Buch. Ein schockierendes Buch. Ein trauriges Buch. Ein berührendes Buch. Ein Mut machendes Buch. Ich finde, dieses Buch sollte sich jeder kaufen, selbst wenn er es sich gar nicht durchliest und mit dem Geld die Bewegung unterstützt. Ich finde, das Buch sollte Pflichtlektüre an deutschen und Amerikanischen Schulen werden. Ich empfehle euch dringend, dieses Buch zu kaufen.

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Tags: amoklauf, berührend, jugendbuch, merika, "muss", muss jeder lesen, sachbuch, schön, spannend, traurig   (10)
 

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Der Tag, an dem Cooper starb

Rebecca James , Edith Beleites
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.07.2018
ISBN 9783570312063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung
Selbstmord ist eigentlich offensichtlich als Coopers Leiche am Fuß der Klippen gefunden wird. Eigentlich. Denn Libby, Coopers Freundin, glaubt nicht daran. Sie und Cooper waren doch so glücklich! Warum sollte er sich selber das Leben nehmen? Da muss doch etwas anderes hinter stecken. Libby macht sich auf die Suche nach Antworten - von wem weiß sie noch nicht - und stellt bald fest, das hinter Coopers Tod mehr Gründe stecken, als sie sich vorstellen kann. Denn hinter Coopers Tod steckt ein Geheimnis, das keiner kennen sollte...
Zitat von Seite 100 "Nein, denke ich. Cooper war nicht unglücklich. Er hat nicht gelitten. Was du da sagst, trifft nicht auf den Menschen zu, den ich geliebt habe. Du kanntest ihn nicht. Du irrst dich. Du irrst dich ganz gewaltig."
Rezension

Der Tag, an dem Cooper starb. Der Grund, warum mich das Buch direkt angesprochen hat ist der Titel. Düster und direkt klar welches Genre. Jugendthriller. Dann das Cover. Ebenfalls düster und sehr dunkel. Das macht direkt Lust auf diesen spannenden Jugendthriller.

Selbstmord ist ein spannendes Thema, das man in Thrillern unterschiedlich verpacken kann. Man kann 13 Kasetten aufnehmen und diese dann an 13 Beteiligte verschicken (Tote Mädchen lügen nicht), man kann mehrere Selbstmorde inszenieren, die eigentlich Morde sind (Mädchen, Mädchen, tot bist du) oder man kann es ganz spannend machen und jemanden glauben lassen, das der Selbstmord Mord war. Genau das macht die Autorin hier in diesem Buch. Sie lässt Coopers Freundin Libby auf Spurensuche gehen und wirft ihr dabei viele Steine und Geheimnisse in den Weg. Wird sie beweisen können, das es Mord war? War es überhaupt Mord? Beim Lesen dieses Buches stellt man sich diese Fragen zwangsläufig. Die Autorin lässt den Leser mitüberlegen, was wirklich wahr ist und spielt dabei mit den Zeiten. Mal wird von Damals berichtet, mal von Jetzt. Doch zum Glück sind die jeweiligen Zeitsprünge gekennzeichnet. Die Handlung ist auf jeden Fall außergewöhnlich.

Der Ort ist eine australische Mittel- bis Großstadt. Sie hat eine Uni, an der viel der Handlung passiert. Außerdem hat sie mehrere Bereiche, in denen nach Wahl Reiche, die Mittelschicht und eher ärmere Leute wohnen. Da die Protagonisten aus dem Buch aus verschiedenen Schichten kommen, ist das ganze spannender und zusätzlich lernt man viel von der Stadt  kennen und kann sich diese auch vorstellen, was den Ablauf und die Nachvollziehbarkeit der Geschichte wesentlich erleichtert.

Die Protagonisten sind im Wesentlichen Cooper (nur in den Damals - Teilen) und Libby. Sie berichten jeweils ihre Sicht auf die Geschichte. In den Damals - Teilen lernt man sie und ihre Beziehung zu einander gut kennen und kann Libbys Zweifel am Selbstmord auch nachvollziehen. Zusätzlich wird die Geschichte in allen Teilen durch Perspektiven von Claire, Coopers Ex, und Sebastian, Coopers bester Freund, der insgeheim in Cooper verliebt gewesen ist, erweitert, diese dann aber aus der Erzähler - Perspektive. Insgesamt macht der Perspektivenwechsel die Geschichte wesentlich spannender aber teilweise leider auch etwas unübersichtlicher!

Der Schreibstil der Autorin ist schön. Zwar nicht außergewöhnlich, aber schön dennoch. Sie erzeugt viel Spannung und Spannung ist bei Thrillern und Jugendthrillern immer gut. Bei der Spannungskurve ist der Aufbau der Spannung auf jeden Fall recht schön.

Fazit :
Insgesamt ein schön - spannender Jugendthriller, der durch viel Spannung punktet. Zusätzlich helfen ein schönes Cover und ein aufregender Titel, ein schöner Ort und Perspektivenwechsel dem Buch sehr! Schade ist, dass der Perspektivenwechsel manchmal unübersichtlich ist und der Schreibstil nur so mittelmaß.

Diese Rezension kommt von meinem Blog:
https://martinsbuchbox.blogspot.com/2018/07/der-tag-an-dem-cooper-starb.html

  (1)
Tags: jugendbuch, jugendthriller, mord, selbstmord, thriller   (5)
 

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

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Mädchen, Mädchen, tot bist du

Mel Wallis de Vries
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ONE, 29.06.2018
ISBN 9783846600757
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

Nach einem Selbstmord an einer niederländischen Schule sind alle Schüler und Lehrer betroffen. Obwohl das Mädchen ja in Wirklichkeit niemand richtig kannte. Doch bald darauf bringt sich Kate um. Danach Yara. Die Polizei vermutet keinen Zusammenhang. Als Tess dann merkwürdige Briefe bekommt, sieht sie zuerst keinen Zusammenhang. Als sie dann aber doch anfängt, einen Zusammenhang zu vermuten und zur Polizei geht, will ihr diese nicht glauben. Also begibt sie sich auf eigene Faust und will herausfinden, was wirklich passiert ist, doch der Täter findet das nicht ganz so gut...
 Zitat von Seite 129 "Ich sah ihr sofort an, dass die Polizei sie nicht ernst genommen hat. Sie ließ die Schultern hängen und blickte zu Boden. Der Nebel in meinem Kopf lichtete sich ein wenig."

  Rezension

Zuerst zum Cover. Es ist aufwendig gestaltet und hat einen ähnlichen Look wie die anderen Bücher von Mel Wallis de Vries. Jedoch muss ich auch hier das selbe kritisieren wie in der Rezension zu " Schnick, schnack, tot". Das Cover ist zwar schön und ansprechend, passt aber, meiner Meinung nach, nicht wirklich zum Buch und der Handlung.

Es geht um Mobbing. Zwar nicht hauptsächlich, aber irgendwie wird der Fokus immer wieder auf dieses Thema gelenkt. Wichtiges Thema, keine Frage, aber irgendwie doch ziemlich häufig in Büchern. Aber die eigentliche Handlung ist ja die, dass es einen Täter gibt, dessen Ansichten man schnell kennenlernt. Und es gibt Mädchen, die angeblich Selbstmord begangen haben. Die Handlung an sich ist relativ einzigartig und cool, zusätzlich auch sehr spannend.

Amsterdam ist die Hauptstadt der Niederlande. Und das Buch spielt genau dort. Genauer gesagt, spielt es an den Gymnasien dort. Noch genauer gesagt, spielt es an zwei Gymnasien in Amsterdam. Auch spielt das Buch oft in den Nebenstraßen, sodass es oft den Anschein hat, das Amsterdam eigentlich gar nicht so viele Einwohner hat, wie es hat. Die Nebenstraßen geben dem ganzen Buch durch passende Adjektive eine düstere und mysteriöse Stimmung.

Das Buch hat letztendlich vier Perspektiven, von denen aber nur zwei abwechselnd zu lesen sind. Denn jedes Mädchen, das getötet wird oder werden soll hat seine eigene Perspektive und auch der Täter berichtet immer aus seiner Sichtweise. An dem Buch habe ich den Perspektivenwechsel geliebt. Wirklich toll!

Ich möchte wirklich betonen, dass die Autorin wirklich gut schreiben kann. Sie hat sich den Titel "Queen of Crime" wirklich verdient. Ich finde ihren Schreibstil unglaublich gut und leicht zu lesen, bestätigt wurde mir das nochmal durch die unzähligen Kommentaren, die ich mir während der Lesejury - Leserunde in mein Manuskript geschrieben habe.

Fazit :
 Ein wirklich tolles Buch von einer wirklich tollen Autorin. Sie vermittelt im Buch eine wirklich passende, mysteriöse und düstere Stimmung. Viele Gute Aspekte sind auch in ihrem Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt und schön gehalten ist. Kaufempfehlung für alle, die spannende Thriller, Psychothriller oder Jugendbücher mögen.


Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag, dass ich im Rahmen der Leserunde mitlesen durfte!

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Tags: amsterdam, jugendbuch, leserunde, niederlande, packend, spannend, thriller   (7)
 

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Phase Null - Die Auserwählten

James Dashner , Ilse Rothfuss
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 10.01.2018
ISBN 9783551521033
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

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Vielleicht sind wir alle Monster

Michaela Weiß
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Brighton Verlag GmbH, 15.05.2018
ISBN 9783958765566
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

An einem Abend sieht der 20 - jährige Niklas einen Mord. Er möchte nicht damit zu tun haben. Doch als er dann eines Abends den Mörder in einem Pub trifft, spricht er ihn auf den Mord an. Bald darauf trifft er sich auch mit ihm. Niklas beginnt sich immer mehr nach den Hintergründen zu informieren, nach dem Opfer und Angehörigen. Nach dem Arbeitsumfeld des Mörders. Er möchte herausfinden, warum Alex sterben musste. Und dazu tritt er nicht nur mit dem Mörder Jan in Kontakt, sondern auch mit der Schwester des Toten. Er geht auf Alex Beerdigung. Was das alles auslöst begreift Niklas dann erst viel zu spät...

Zitat von Seite 20 : Oder war es auch eine besondere Erfahrung, einen anderen Menschen zu töten? Ließ das alles andere verblassen? "Ich weiß nicht, wer das war", beteuerte ich. "Aber ich weiß, dass du ihn getötet hast", schloss ich. 
Rezension

Ich finde das Cover einfach und trotzdem irgendwie spannend. Vor allem springt das Blut auf dem dargestellten Block direkt ins Auge. Und ich finde, dass inzwischen relativ viele Buchcover relativ einfach gehalten sind. Es gibt zwar immer noch die reichlich ausgeschmückten, wirklich auch guten Buchcover, aber der Trend geht, meiner Meinung nach, in Richtung einfach gehaltenes Buchcover. Ich finde das gar nicht so schlecht, eher ziemlich gut, deswegen finde ich das Cover sehr schön und zum Buch passt es auch!

Im Buch geht es vor allem um ethische Themen, zum Beispiel ob ein Mord unter bestimmten Gründen verantwortbar ist oder auch ob Menschen Monster sind, was uns schon der Titel verrät. Dabei wird es teilweise auch sehr philosophisch. Das wurde leider dann teilweise doch zu viel, und an einigen Stellen etwas langweilig, wo dann fließende Handlung sehr schön gewesen wäre. ach ja, die Handlung. Was passiert eigentlich so in dem Buch? Um es direkt zu sagen : Relativ viel. In diesem Buch fängt es von dem Mord an, den Niklas beobachtet. Danach geschieht einiges, was ich hier jetzt nicht verraten möchte (lest es euch durch), es ist aber immer logisch und nachvollziehbar, es wird nichts überstürzt und es wirkte auch nicht unübersichtlich.

Das Buch spielt in einer nicht genannten Kleinstadt. Der Ort bzw. der Platz und die Plätze tun aber in diesem Buch kaum was zur Sache. Daher ist jetzt nicht jeder Fliesen, Teppich und die Innenausstattung beschrieben, was aber wie gesagt nicht nötig ist. Ich glaube, mit diesen Infos hätte es auch weniger Spannung gegeben.

Der Protagonist Niklas ist interessant, aber nicht aufschlussreich. Ich finde, man musste schon etwas nachdenken, um ihn und seine Beweggründe zu verstehen. Auf jeden Fall konnte ich mich schlecht mit ihm identifizieren. Niklas ist auf jeden Fall aber, wie schon erwähnt, ein sehr interessanter Charakter. Ebenfalls interessant sind Jan, der Mörder und Sophia, die Schwester von Alex, dem Opfer. Mit ihnen kann man sich schon eher identifizieren. Ich persönlich sah aber eher Sophia als meine Identifikationsfigur, da ich relativ gut mit ihr mitfühlen konnte.

Die Spannung im Buch baute sich relativ gut auf und es gab eine mehr oder weniger "klassische" Spannungskurve, also dass sich die Spannung nach und nach aufbaut und es zum Showdown kommt - mit mehr oder weniger Open End. Der Schreibstil war durchschnittlich, aber ich fand die Form schlecht - dass es als Niklas Tagebuch geschrieben wurde. Normalerweise kenne ich es so, dass es einen Ich - Erzähler gibt (und das hätte ich auch in diesem Buch besser gefunden) und kein Tagebuch. Ich denke, ohne die Tagebuch - Form hätte das Buch mehr Spannung gehabt.

Fazit :
Ja, das Buch hat ein paar Schwachpunkte, diese habe ich auch schon oben aufgezählt. Aber dieses Buch bringt uns dazu, über philosophisch - ethische Fragen nachzudenken, an die man sonst nicht gedacht hätte und ist gleichzeitig atemberaubend spannend. Ich kann es kaum erwarten, mehr von Michaela Weiß zu lesen.

Vielen Dank für die Leserunde

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Tags: monster, mord, philosophie, thriller   (4)
 

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117 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

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Magic Academy - Die Prüfung

Rachel E. Carter , Britta Keil
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.05.2018
ISBN 9783570311714
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ryiah hat es geschafft. Sie wurde als sechste Magierin an der Akademie aufgenommen. Doch die Ausbildung ist hart. Sie muss viele Schmerzen ausstehen und mit einem Ausbilder klar kommen, der sie hasst und schikaniert. Außerdem ist ihre Feindin Priscilla auch aufgenommen worden und gibt sich alle Mühe, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Dann ist da noch Darren. Der Prinz. Den sie abwechselnd hasst und liebt. Gleichzeitig muss sie sich entscheiden. Ian, ihren Mentor, der sie wirklich liebt und sie ihn irgendwie auch oder Darren, der verlobt ist und unnahbar. Als dann jedoch die Landesgrenzen bedroht sind müssen alle kämpfen - zusammen.

Zitat von Seite 73 "Ich setzte zu meinem ersten Zauber an. Mit rasendem Herzen versuchte ich, alles andere auszublenden und mir vorzustellen, wie es sich anfühlte, die Bogensehne zum Kinn zu ziehen."
  Rezension

Das Cover hat mich stark an den ersten Band erinnert. Bei diesem gibt es in etwa die selbe Gestaltung, nur dort in blau. Trotzdem relativ gut gestaltet, auch innen.

Anders als im ersten Buch, in dem nur Ryiahs erstes Jahr beschrieben wird, geht es hier bis ins fünfte Jahr hinein. Das heißt, es werden vier Jahre beschrieben und dadurch, kann es allgemein im Buch vorkommen, dass ein bisschen mit der Handlung gehetzt wird. Zum Glück war das hier nicht der Fall. Im Gegenteil. Die Handlung war wirklich gut durchdacht und es gab viele spannende Ereignisse in der Geschichte.

Wieder spielt die Geschichte im fiktiven Königreich Jerar. Doch im Gegensatz zum ersten Buch, lernt man hier viel mehr von Jerar kennen, da die Schüler die Zeit nicht nur an der Akademie, sondern auch auf Einsätzen und Probeschlachten verbringen. Doch insgesamt lassen sich diese Ortswechsel sehr gut lesen und bieten eine gelungene Abwechslung von der Akademie. Man merkt, dass die Autorin sich sehr viel Mühe beim Schreiben des Buches & Erfinden der Orte gegeben hat.

Ryiah erlebt in diesem Buch ein wirkliches Gefühlschaos, welches die Autorin sehr, sehr eindrucksvoll geschildert hat. Ryiah muss sich entscheiden, wen sie liebt, muss vieles herausfinden und nebenbei noch kämpfen und lernen. Irgendwie fiebert man während des Buches mit Ryiah mit.

Im Gegensatz zum ersten Buch, muss ich wirklich sagen, hat mich die Autorin hier mehr berührt und besser mitgenommen, da sie, wie ich finde, die Ereignisse besser geschildert hat und insgesamt einen besseren und angenehmeren Schreibstil hatte.

Fazit:
Viel besser als das erste Buch der Reihe! Das liegt an mehr Spannung, mehr Ereignissen, mehr Ortwechseln. Außerdem gibt es hier einen viel besseren Schreibstil als im ersten Buch und bessere Ausdrücke.

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Tags: fantasy, fortsetzung, jugendbuch, magic academy   (4)
 

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72 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

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Schnick, schnack, tot

Mel Wallis de Vries , Verena Kiefer
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei ONE, 09.09.2016
ISBN 9783846600290
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Alle freuen sich auf die Exkursion nach Vlieland. Doch als sie dort ankommen, tobt ein starker Sturm. Doch als alle Jugendliche am Abend aus der Jugendherberge gehen dürfen und im "Oude Step" feiern dürfen, ist das schnell wieder vergessen. Groß ist der Schock, als dann am nächsten Morgen in den Dünen die Leiche der selbsternannten Klassenqueen Kiki gefunden wird. Es scheint so, als ob alle sehr traurig wären, doch in Wirklichkeit hat jeder etwas zu verbergen. Denn so beliebt war Kiki dann doch nicht. Als die Polizei anfängt, Befragungen durchzuführen, verstrickt sich jeder in Lügen. Als dann der Sturm noch stärker wird, sind sie vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Aber der Mörder ist immernoch da...

 Zitat von Seite 119 "Ich habe Kiki umgebracht. Es ist so unwirklich. Ob mir jemand etwas ansehen wird? Sie müssen doch meinen abwesenden Blick bemerken, das leichte Zittern meiner Hände, meine beschleunigte Atmung?" Rezension 

Das Cover wirkte auf mich auf jeden Fall sehr spannend und sah sehr ansprechend aus. Auch den Titel fand ich sehr gut, auch wenn dieser eher nicht zu dem Buch passt, da der Titel nichts über den Inhalt des Buches erklärt und einfach nur ansprechend sein soll.

Das Buch dreht sich eigentlich komplett um den Mord. Es geht um die Gefühle von verschiedenen Leuten, die entweder Streit mit Kiki hatten, oder tatsächlich etwas anderes zu verbergen. Es geht um die Befragungen, um Rache und um Liebe. Die Autorin schafft es im Buch, einen guten Mix aus alldem zu finden und strickt diese Inhalte mit viel Spannung zu einem Jugendthriller zusammen.

Vlieland. Ich war noch nie auf dieser Insel. Ich kannte die Insel immer nur von meinen Aufenthalten am Harlinger Hafen, wenn ich nach Terschelling fahre. Im Buch wird die Insel als sehr öde und langweilig beschrieben. Vielleicht ist es aber gerade das, was das Buch so spannend macht. Kleine Insel, es kann sie durch den Sturm niemand verlassen, weil die Fähren nicht fahren und ein Mörder läuft frei herum. Wahrscheinlich ist das perfekt für diesen Jugendthriller.

Ein weiterer wirklich guter Punkt ist der Wechsel der Perspektiven. Mal erzählt Kikis beste Freundin Juno, mal der beliebte Sportlehrer Rob de Vries, mal der Junge, mit dem Kiki am Abend geknutscht hat, manchmal die unbeliebte Biolehrerin Harriet Aarsmann. Es gibt noch weitere Perspektiven und zusätzlich erzählt auch der Täter seine Perspektive. Grade das macht es spannend. Man gleicht die Täterperspektive mit den anderen Perspektiven ab und überlegt, wer es sein könnte.

Das Buch lässt sich unglaublich gut, und damit meine ich leicht, lesen. Ich glaube, ich hatte es in weniger als zwei Stunden durch, was bei einer Seitenzahl von 278 für mich wirklich gut ist. Ihr Schreibstil erzeugt Spannung, das habe ich auch schon bei ihrem neuen Buch bemerkt.

Diese Rezension kommt von meinem Blog :
https://martinsbuchbox.blogspot.com/2018/06/schnick-schnack-tot.html

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Tags: jugendthriller, klassenfahrt, niederlande, thriller, vlieland   (5)
 

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Das Fabelmädchen

Cosima Lang
E-Buch Text: 283 Seiten
Erschienen bei Impress, 07.06.2018
ISBN 9783646604191
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover dieses Buches ist einfach großartig. Es sieht, wie ich finde, mystisch aus, fantastisch und vor allem eins : nach Büchern. Für mich ist ein Buch, bei dem es eine tolle Handlung gibt und es zusätzlich um Bücher geht, sehr schön. Und meine Idee der Handlung stimmte : Es ging tatsächlich um Bücher, zumindest teilweise.

Die Handlung ist einfach und relativ klassisch. Es gibt eine Protagonistin, die sich auf den Weg macht, um die Welt zu retten. Das ist jetzt sehr stark vereinfacht, aber die Wahrheit. Jedoch glänzt dieses Buch bei den klassischen Handlungsmotiven mit anderen Ereignissen als bei anderen Büchern. Beispielsweise geht es hier viel um die Verehrung des Wissens, was andere Völker, die Selibra auf ihrer Reise trifft (beispielsweise Trolle oder Berglandbewohner), sehr stark machen.

Neun Königreiche. So heißt die fiktive Welt, in der das Buch spielt. Die neun Königreiche haben sich irgendwann zusammengeschlossen und sind jetzt ein Reich. Auf ihrer Reise kommt Selibra durch verschiedene Königreiche. Sie erfährt dort immer viel über, die von der Autorin gut ausgedachten, Bräuche und Plätze die von Königreich zu Königreich unterschiedlich sind. Das bringt viel Abwechslung in das Buch und macht es um einiges interessanter.

Die Person des Fabelmädchens finde ich allgemein sehr interessant. Das Fabelmädchen, im Buch erfahren wir nur über Selibras Zeit als Fabelmädchen, pflegt die Geschichte der neun Königreiche und die einzelnen Bücher der Personen im Königreich, denn jede Person hat ihr eigenes Buch, indem alle Ereignisse, die in ihrem Leben passiert sind, und muss sie bei Bedarf an Bittsteller aushändigen. Dabei wird sie von der Bibliothek, die ein eigenes Bewusstsein hat, unterstützt. Die Protagonistin und ihr Leibwächter Dominik sind mir mit der Zeit sehr ans Herz gewachsen und ich finde, das macht ein gutes Buch auch aus.

Das Buch ließ sich unglaublich gut lesen. Die Autorin hat damit verbunden einen wirklich tollen Schreibstil und baut wirklich gut Spannung auf, es gab im Endeffekt keine Stelle, die nicht so spannend war.

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Tags: bibliothek, cool, fantastisch, fantasy, jugendbuch, märchen, toll!   (7)
 

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

abenteuer, afrika, afrikareise, alleine reisen, backpacking, einmal um die welt, michaela gruber, reise, reisebeschreibung, rucksackreise, rucksack-tourist, tipps, weltreise
Rezension:

Bei der Gestaltung des Covers hätte ich mir etwas mehr Mühe gegeben, hätte ich dieses Buch auf Amazon gesehen, hätte ich es aufgrund des Covers nicht unbedingt gekauft, den Text auf dem Cover fand ich jedoch schon ansprechend.

Im Buch geht es leider nicht, wie erwartet, hauptsächlich um ihre Erlebnisse in Afrika. Diese sind zwar auch dabei und dann auch wirklich spannend und schön erzählt. Leider sind aber zu viele Tipps bezüglich Sicherheit, Hygiene usw. dabei, welche für mich persönlich nicht so wichtig war. Ein großer Abzug für mich ist zusätzlich, das vieles in Stichpunkten angegeben ist, die teilweise wirklich überflüssig sind und welche man auch ausformuliert hätte können. Jetzt aber noch einmal zurück zu den Erlebnissen. Diese sind wirklich sinnvoll ausgewählt, spannend und jedes einzelne unterschiedlich.

Was ich persönlich sehr schade finde, ist, das Michaela Gruber zwar genannt hat, wo die Erlebnisse stattgefunden hat, jedoch hat sie die Orte nicht wirklich gut beschrieben, was ich mir hier mehr gewünscht hätte, da man sich so auch als Leser, der noch nie in Afrika war, diese Orte vorstellen kann.

Allerdings denke ich, dass das Buch viele wertvolle Tipps und Hinweise enthält und für Afrika - Reisende eine wirklich sinnvolle Lektüre ist. Auch für Leute, die nicht nach Afrika reisen möchten, sind zumindest die Erlebnisberichte im Buch interessant. Außerdem möchte ich anmerken, dass das Buch relativ leicht zu lesen ist. Mit ihrem Schreibstil könnte ich mir Michaela Gruber auch als Autorin für Thriller oder Romane vorstellen.

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Fallende Stadt (Die Chroniken der Fallenden Stadt 1)

Lauren DeStefano
E-Buch Text: 417 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.04.2018
ISBN 9783641218836
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover fand ich persönlich sehr ansprechend und zum dystopischen Thema des Buches sehr passend. In der Aufmachung innen überzeugt das Buch auch durch eine schöne Gestaltung der Kapitelzahlen. Zusätzlich steht am Anfang jedes Kapitels ein Teil des Essays  von Daphne Leander, der Toten. Das ist nicht störend, sondern teilweise sogar sehr hilfreich für den Leser, da er so die Zusammenhänge teilweise besser verstehen kann.

Die Handlung erinnert mich an verschiedene Elemente aus anderen dystopischen Jugendbüchern wie "Die Bestimmung" oder "Maze Runner". Natürlich sind auch einige neue Elemente dabei, allerdings ist das Buch, was die Handlung betrifft, aufgrund des relativ lahmen Anfangs und einem sich ziehenden Handlungsverlauf, doch im Vergleich eher schwach. Allerdings gibt es auch immer wieder Handlungssequenzen, die spannender sind, von diesen hätte ich mir aber mehr gewünscht.

Die Geschichte spielt in der fiktiven Stadt Internment, die auf Höhe der Wolken liegt (also eine schwebende Stadt). Über das Aussehen der Stadt und das Aussehen der einzelnen Städte erfahren wir kaum etwas, dafür erfahren wir relativ viel über Brauchtum, Regeln und das Königshaus in Internment. Beispielsweise erfahren wir, dass es eine Liste mit zulässigen Namen gibt, von der die Namen von Kindern ausgesucht werden können oder dass man in Internment keinen Geburtstag feiert, dafür aber das Sternenfest. Dadurch sieht man auf jeden Fall, dass sich die Autorin viel Mühe gegeben hat, Internment zu erfinden.

Über Morgan und ihr Leben in Internment erfahren wir relativ viel. Wir erfahren viel über ihre Gedanken, ihren Verlobten, über ihre beste Freundin und ihre Familie. Was mir beim Lesen gefehlt hat, ist das Aussehen von ihr. Na gut, manche stört es, manche mögen es, weil sie sich die Figur dann besser vorstellen können. Ich mag es mit Beschreibungen lieber.

Der Schreibstil an sich ist okay. Wie schon gesagt, lässt die Spannung teilweise zu Wünschen übrig, allerdings ist der Schluss spannend und hat einen wirklich vorbildlichen Cliffhanger. Insgesamt ist die Spannung jedoch "nur" durchschnittlich, im Vergleich aber eher schwach.

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Tags: auftakt, dystopie, jugendbuch, spannend   (4)
 

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598 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 138 Rezensionen

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One of Us Is Lying

Karen M. McManus , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbj, 26.02.2018
ISBN 9783570165126
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover ist mal etwas anderes. Es ist übersichtlich, ohne zu langweilig zu sein und hat interessante Details. Zudem spielt es sehr auf die Handlung an, was bei vielen anderen Büchern nicht der Fall ist. Die Innengestaltung des Buches ist auch schön, in allen Kapiteln wird aus der Sicht aller vier Protagonisten erzählt. Außerdem ist vor jedem Protagonistenwechsel Tag, Zeit und der jeweilige Potagonist aufgeschrieben, was für die Übersichtlichkeit wirklich gut ist.

Die Handlung, die ich oben schon beschrieben habe, ist teilweise außergewöhnlich, allerdings erkennt man auch einige Muster, die beispielsweise auch in "Tote Mädchen lügen nicht" zu lesen waren. Trotzdem gab es einige noch nie dagewesene, neuen Stellen. In sich war die Handlung auf jeden Fall logisch und schlüssig. Stellenweise ein bisschen vorhersehbar, aber doch meistens überraschend.
Die Geschichte spielt an verschiedenen Orten, die an sich wenig beschrieben sind, allerdings ist das bei diesem Buch überhaupt nicht schlimm.

Wie oben schon erwähnt, gibt es vier Protagonisten. Einmal ist da Cooper. Ihn finde ich am symphatischsten. Er spielt ganz gut Baseball, gehört einer einflussreichen Clique an und hat eine tolle Freundin, obwohl er eigentlich jemand ganz anderen liebt. Dann gibt es Nate. Sein Vater ist alkoholabhängig, seine Mutter verschwunden und er selbst dealt mit Drogen, obwohl er erst auf Bewährung ist. Außerdem gibt es Addy. Sie ist hübsch, hat ein perfektionistische Mutter und gehört der tollen Clique von Cooper an. Außerdem hat sie einen Freund, der sich aber wahrscheinlich von ihr trennen würde, sobald er bestimmtes herausfindet. Zum Schluss gibt es noch Brownwyn.  Sie kommt aus einer reichen Familie, hat ein paar gute Freundinnen und ist in fast allen Fächern Klassenbeste, auch wenn sie das manchmal nicht verdient hätte.
Ich konnte mich nicht so sehr mit den Protagonisten identifizieren, allerdings gibt es sicherlich viele, die das können, da man hier sehr viele Möglichkeiten hat.

Der Schreibstil der Autorin ist kein herausragender. Sie schreibt durchschnittlich und normal für einen Jugendthriller, aber nicht unbedingt besonders, schafft es aber, viel Spannung aufzubauen.

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Tags: 4 protagonisten, hype, jugendbuch, mord, spannend   (5)
 

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Avanyas Legenden

Mike Heinl
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 19.02.2018
ISBN 9783746017365
Genre: Fantasy

Rezension:


Das Cover halte ich persönlich nicht unbedingt für das größte Meisterwerk, das hätte man, meiner Meinung nach, besser gestalten können. Jedoch sind die Karten im Inneren des Buchse sehr schön gestaltet worden und man merkt, dass sich dabei viel Mühe gegeben wurde. Allgemein finde ich die Innengestaltung des Buches sehr gut.

Die Handlung im Buch ist doch eine klassische High Fantasy - Handlung mit vielen genretypischen Elementen, allerdings gibt es auch einige nicht - genretypischen Elemente, die das Ganze dann doch ein bisschen spannender machen. An sich ist aber auch die Handlung toll, da auch viel Spannung durch Perspektivenwechsel (auf den ich noch zu sprechen komme), bei dem immer andere Handlungen und entsprechende Probleme und Gefahren zustande kommen.

Die Geschichte spielt in dem Fantasyreich Avanya, welches, wie bei vielen Fantasyromanen, in verschiedene Länder unterteilt werden, die von verschiedenen Völkern bevölkert werden. Einmal sind da die Elvhen, über dessen Land wir wenig erfahren. Genauso erfahren wir auch wenig über die Zwerge und Halblinge, da die Geschichte fast ausschließlich in dem Land der Menschen, Edros spielt. Jedoch hat Edros viele magische Plätze, deren Beschreibungen gut zu lesen sind.

Es gibt in diesem Buch nicht unbedingt den einen Protagonisten, sondern mehrere Hauptpersonen, wenn ich mich allerdings für einen Protagonisten entscheiden müsste, wäre das Hodd, der mir im Lauf der Geschichte sehr sympathisch geworden ist. Die Personen im Buch sind nicht ausführlich beschrieben, aber so, dass es zum Buch passt. Auch die meisten anderen Hauptpersonen sind mir im Lauf des Buches sympathisch geworden.

Der Schreibstil des Autors passt zum Genre. Es gibt hier und da fantasytypische Ausdrücke. Die Spannung im Buch bleibt meistens aufrecht, allerdings gibt es einige Stellen, bei denen die Spannung tatsächlich fast komplett weg ist, oder die sich gefühlt relativ lang ziehen. Allerdings sind die spannenden Stellen, dann auch wirklich spannend.

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Tags: cool, fantasy, high fantasy   (3)
 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

fantasy, hexen, magie, sachbuch

Witches Diaries, Hexentagebücher Teil 1: aus dem Hexennähkästchen geplaudert

Sabine Claudia
Flexibler Einband: 57 Seiten
Erschienen bei Independently published, 28.03.2018
ISBN 9781980676287
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover hat mir wirklich nicht gefallen, doch wenn ich eins in meiner Zeit als Blogger gelernt habe, sollte man bei Büchern nicht (nur) auf den äußerlichen Eindruck machen. Leider hat das Buch innen einige Rechtschreibungs- , Zeichensetzungs- und Grammatikfehler.

Das Buch war für mich positiv überraschend. Ich habe dadurch eine etwas andere Glaubensrichtung kennengelernt.  Es wird vieles erklärt, allerdings wird mir leider manchmal etwas zu wenig erklärt, hie hätte ich mir mehr Details gewünscht. Das Buch hat mehrere in sich geschlossene Kapitel und hat einige praktische Erfahrungen, die wirklich interessant sind.

Es gibt viele Erklärungen zu unterschiedlichen Themen. Über Wesenheiten, die erklärt werden, von Geistern bis hin zu Dämonen. Auch hier hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht.

Es wird auch erklärt, ob Hexen grundsätzlich böse sind, und ob Hexen überhaupt Menschen sind, welche Auswirkungen die aktuelle Techniken auf die Magie hat und viel mehr. Hier gibt es viele Erklärungen und wirklich interessante Schilderungen.

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Tags: fantasy, hexen, magie, sachbuch   (4)
 

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165 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 130 Rezensionen

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Wahrheit gegen Wahrheit

Karen Cleveland , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei btb, 10.04.2018
ISBN 9783442716746
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Fange ich mal, wie immer, mit dem Cover an. Das Cover fand ich sehr schön und optisch ansprechend gestaltet und auch der Klappentext ist sehr schön. Die Aufmachung dieses Buches hat mich allgemein sehr überzeugt. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, hat mich der Untertitel dieses Buches auch zu dem Titel dieser Rezension inspiriert.

Das Buch hat eine wirklich rasante Handlung. Es startet spannend und bleibt auch durchgängig so. Von dem Moment, an dem ich angefangen habe zu lesen, hat mich dieses Buch gefangen. Es ist einfach so, dass die Handlung wirklich nachvollziehbar war, ohne vorhersehbar zu sein. Jede Seite hat mich aufs neue überrascht und mich teilweise geschockt.

Das Buch spielt vor allem in den Räumen der CIA. Hier hat Karen Cleveland, die früher einmal für die CIA gearbeitet hat, ein wenig Fachwissen ergänzt. Allerdings wirklich nur so viel, wie gut ist, was wiederum gut ist. Außerdem hat die Autorin einige Informationen über die Vororte von Washington D.C. ergänzt, was ich auch nicht schlecht fand. Auch die anderen Orte sind gut ausgewählt und schön beschrieben.

Ich finde die Protagonistin Vivian Miller sehr gut. Ich denke, jeder kann sich mit dieser Frau identifizieren, auch wenn man nicht unbedingt Spionage - Abwehr - Analyst/in ist. Jeder kann sich vorstellen, dass ein lieber Mensch, egal ob der eigene Partner, ein Geschwisterkind, oder auch nur ein Freund, ein Geheimnis hat, das man aufgedeckt hat und nicht aufdecken wollte und jetzt in einem inneren Konflikt ist. Verraten? Nicht verraten? Vergessen? Die Figur von Vivian ist mir außerdem ziemlich sympathisch. Das ist auf jeden Fall ein weiterer Pluspunkt dieser Geschichte.

Den Schreibstil dieser Autorin fand ich wirklich gut. Man kann das Buch durchgängig gut und flüssig lesen, obwohl einige gewöhnungsbedürftige Sachen vorkommen. Auch die Spannung bleibt immer relativ hoch und verpufft eigentlich nie.

Diese Rezension kommt von meinem Blog:
https://martinsbuchbox.blogspot.de/2018/05/wahrheit-gegen-wahrheit.html

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Tags: 5 sterne, 5-sterne-debüt, debüt, sehr gut, spionage, super, thriller   (7)
 

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Schweige nun still

Emily Elgar , Karin Diemerling
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.02.2018
ISBN 9783442486861
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover fand ich sehr schön und geheimnisvoll, da diese blauen Federn wirklich etwas geheimnisvolles haben. Auch den Titel fand ich schön, es ist ein klassischer Thrillertitel, der direkt Spannung verheißt.
 

Das Buch startet mit einem Prolog, welcher die Geschichte der jungen Frau, Cassie, erzählt. Das Buch beginnt also direkt mit der Handlung. Die Handlung im Buch selbst fand ich allerdings nur mittelmäßig, vor allem im Vergleich mit anderen Psychothrillern. Es passiert relativ wenig, und wenn etwas passiert, sind das vor allem Dinge, die nicht zur eigentlichen Handlung beitragen und eher unwichtig sind (auch wenn solche Dinge in allen Büchern vorkommen, war es hier doch zu viel). Ich habe kurzzeitig wirklich überlegt, das Buch abzubrechen, weil es einige wirklich langweilige Stellen hat.

Das Buch spielt vor allem im Krankenhaus, welches ich doch schön beschrieben (auch wenn es im Buch hässlich beschrieben wird) finde. Auch spielt es in verschiedenen Ortschaften und in verschiedenen  Häusern. Dieser Ortswechsel ist schön und tut dem Buch gut, da es dadurch weniger eintönig ist. Auch die Häuser, Orte und das Krankenhaus kennenzulernen, ist spannend. Daumen hoch für die Orte und  -beschreibungen !

Das Buch wird von drei Protagonisten erzählt. Einmal ist da Alice. Sie ist Krankenschwester im Krankenhaus und hat mehrere Fehlgeburten hinter sich.
Es ist interessant aus ihrer Perspektive zu lesen, da man hier viel von ihrem Krankenhausalltag und dem Alltag bei ihr mitbekommt. Dann ist da Frank. Seine Perspektive ist, meiner Meinung nach, die spannendste. Bei ihm bekommt man mit, dass sich Leute nachts bei Cassie ans Bett schleichen, dass Leute bestimmte Sachen sagen. Aber er kann es nicht weitergeben. Hier verstehe ich dann manchmal doch das Genre. Zuletzt haben wir noch Cassies Perspektive. Ihre Perspektive fand ich aufgrund vieler Zeitsprünge sehr schwierig. Allerdings offenbaren sich in Cassies Perspektive die meisten Informationen.

Der Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht. Allerdings habe ich einen Kritikpunkt. Einmal den schon oben gennanten, dass es kaum Spannung gibt. Ich glaube, die Spannungskurve würde so aussehen, dass sie zunächst ganz flach bleibt, dann ein paar mal ein bisschen höher steigt, aber immer wieder runterkommt, bis es zum Schluss ein mal richtig spannend wird und die Spannung in die Höhe schießt.

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Tags: krankenhaus, presse, thriller   (3)
 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Die Nacht gehört den Wölfen

Wulf Dorn
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.01.2018
ISBN 9783570311783
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover passte, fand ich, sehr gut zum Thriller. Es sieht sehr düster aus, und auch der Thriller ist sehr düster. Es hat mich aber gestört, das der Thriller eine sehr unregelmäßige Kapitelverteilung hatte (mal hatte ein Kapitel eine Seite, mal drei Seiten, mal sechs Seiten).   

Der Thriller hat für einen Jugendthriller eine sehr düstere Handlung, der uns sehr weit in die Psyche eines Jungen geführt hat. So eine Tiefe kenne ich sonst meist nur von Psychothrillern. Die Handlung war aber wirklich tiefgründig, überraschend und unglaublich spannend und hatte viele Überraschungen und ein sehr psychisch - tiefgründiges Ende. Die Handlung fand ich rundum gut und wirklich überraschend. Dieses Buch ist so eines, wo ich mich frage, was sich der Autor dabei gedacht hat.

Das Buch spielte vor allem in Wäldern, die Textabschnitte hier fand ich besonders toll. Die Wälder, die teilweise sehr düster sind, passen gut zum ohnehin düsteren Inhalt und verstärken die Angst in Simon, was auch für den Leser spürbar ist. Eine tolle Auswahl hat der Autor auch bei den anderen Orten getroffen, die die Handlung noch verstärken.

Der Protagonist Simon ist sehr interessant. Er hat nach dem Autounfall, bei dem er der einzige Überlebende ist, psychische Störungen. Während dem Verlauf des Buches wird das sehr deutlich erkennbar. Ich konnte mich nicht mit dem Protagonist identifizieren, finde ihn aber trotzdem sehr gelungen.

Der Schreibstil des Autors ist wirklich gut, geheimnisvoll und baut die Spannung in dem Buch auf. Der Schreibstil des Autors ist deshalb wirklich wichtig für das Buch. Auch schreibt der Autor gruselig und geheimnisvoll.

Diese Rezension kommt von meinem Blog :
https://martinsbuchbox.blogspot.de/2018/05/die-nacht-gehoert-den-woelfen.html

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Tags: jugendbuch, spannend, thriller   (3)
 

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301 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

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Magic Academy - Das erste Jahr

Rachel E. Carter , Britta Keil
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.03.2018
ISBN 9783570311707
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover finde ich sehr ansprechent, da man direkt siehr, worum es bei diesem Buch geht. Um Magie. Auch der Titel passt zum Buch.

Das Buch startet direkt mit der Handlug. Es gibt anfangs wenig Beschreibungen, es startet spannend und mitten in der Handlung, allerdings so, dass man gut und schnell reinkommt. Ansonsten ist die Handlung im Laufe des Buches weiter spannend, manchmal aber etwas einseitig und vorhersehbar. Diese Stellen gibt es vor allem während des Unterrichts, da er oft gleich abläuft und an dieser Stelle, meiner Meinung nach, etwas anderes hätte passieren können.

Die Geschichte spielt im fiktiven Königreich Jerar. Eine klassische Fantasy - Welt, wie sie wortwörtlich im Buche steht. Hier spielt sie vor allem in der Akademie, Jerars angesehener Ausbildungsstätte . Die Beschreibungen der Orte hätten meistens etwas detailreicher sein können. Die Beschreibung der Magie, die entsprechend ausgeübt wurde, fand ich jedoch gut (wer das Buch gelesen hat, wird auch das Bild links verstehen).

Die Protagonistin Ryiah und ihr Zwillingsbruder Alex sind mir während der Lesezeit echt ans Herz gewachsen, was auf jeden Fall für das Buch spricht. Ich finde, die Charaktereigenschaften der beiden und allgemein die Charaktereigenschaften der Figuren in diesem Buch sind gut überlegt und passen auf ihre Weise zu dem Buch. Vor allem, das alle Figuren so unterschiedlich sind, passt zu dem Buch. Allerdings muss ich auch in diesem Abschnitt anmerken, dass dem Buch ein paar mehr Beschreibungen gefehlt  hätten. Dagegen ist es perfekt, dass die Protagonistin ein solches Gefühlschaos hat und dies auch bei anderen Figuren zu beobachten ist.

Den Schreibstil der Autorin würde ich nicht als besonders bezeichnen, eher als Durchschnitt. Trotzdem ist die Geschichte doch recht spannend geschrieben und insgesamt gut geschrieben.


Die Rezension kommt von meinem Blog. Diese und viele weitere Rezensionen findest du dort :
https://martinsbuchbox.blogspot.de/2018/05/magic-academy.rachel-e-carter.html

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Tags: auftakt, cool, fantasy, romantasy, spannend, toll!   (6)
 

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74 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Was ihr nicht seht

Nuala Ellwood , Elke Link
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.04.2018
ISBN 9783442205486
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover und die Aufmachung des Buches hat mich überzeugt. Ich finde es, durch die ausgestanzten Buchstaben sehr schön. Auch das Cover ist sehr schön gestaltet worden. Auch der Klappentext passt zum Buch und weckt nicht zu viele Hoffnungen.

Kate scheut als Kriegsreporterin kein Risiko. Dann kommt sie in ihre Heimatstadt Herne Bay zurück und sieht viele Probleme. Ihre Schwester ist Alkoholikerin geworden, weil sie die Trauer nach dem Tod ihres Vaters, dem Verschwinden ihrer Tochter und dem Tod ihrer Mutter, nicht verarbeiten kann. Dann sieht sie noch Dinge, die sonst keiner sieht. Das klingt allein schon sehr spannend und 100 % wie ein Psychothriller, aber dieser Psychothriller ist noch besser als das. Der Inhalt ist wirklich gut recherchiert und in sich schlüssig. TOP!

Die Geschichte spielt größtenteils in Herne Bay. Ich finde, dass Thriller in Kleinstädten sowieso besser funktionieren, deshalb gute Auswahl ! Ich finde, Herne Bay war für die Geschichte sehr wichtig. Auch die Orte sind gut durchdacht, da sie wirklich unterschiedlich sind und das wichtig dafür ist, die Spannung zu heben. Leider haben mir ab und an die Beschreibungen gefehlt, dass ist aber nicht so schlimm (bei diesem Buch). Allerdings sind die Kriegsgebiete gut beschrieben.

Die Protagonistinnen sind Kate und ihre Schwester Sally. Die Geschichte wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt, was wirklich interessant ist. Aus beiden Perspektiven sieht man völlig unterschiedliche Sichten auf die Welt und das Leben.

Das Buch ist noch spannender als erwartet und wirklich gut. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut uns spannend. Allerdings hier doch ein Kritikpunkt : Aufgrund der vielen Zeitsprünge war ich teilweise wirklich irritiert, die Angaben nach der Kapitelzahl helfen da teilweise auch nicht weiter.

Die Rezension kommt von meinem Blog. Der Orginalbeitrag ist hier zu finden :
https://martinsbuchbox.blogspot.de/2018/05/was.ihr.nicht.seht-nuala-ellwood.html

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Tags: debüt, thriller   (2)
 

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15 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Filins Reise: Der böse Blick (Teil 1)

Siiri Saunders
E-Buch Text
Erschienen bei null, 01.04.2018
ISBN B07BN3P8X8
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Cover ist wahrscheinlich für einige ansprechend, mich hat es jedoch nicht besonders angesprochen. Der Titel passt zum Buch & macht neugierig auf es. Die Innengestaltung, vor allem auf den ersten Seiten, ist sehr schön. Es gibt eine Karte der Elementewelt, Figurenliste und Erklärungen der Ausdrücke. Mich hat das ganze ein wenig an High Fantasy erinnert, aber dafür war mir dann doch zu wenig Content im Text. Kleine Anmerkung für zwischendurch: Im Buch sind mir ein paar kleine Rechtschreibfehler aufgefallen.

Im Buch geht es um einen besonderen Elfen, der auf ein, in dieser Welt eigentlich verbotenes, Menschenmädchen und einen Marienkäfer trifft. Hört sich erstmal nicht so spannend an, aber die Handlung ist doch schon recht gut durchdacht und wirklich spannend.

Die Geschichte spielt in der Elementewelt. Hier merkt man schnell, dass die Autorin sich beim Erschaffen dieser Welt viel Mühe gegeben hat. Verschiedene Reiche, verschiedene, fantasievolle Orte und viele verschiedene Völker mit unterschiedlichen Aufgaben. Die Welt, in der dieses Buch spielt ist toll !

Der Protagonist Filín ist mir im Lauf der Geschichte sehr ans Herz gewachsen und ich finde ihn gut. Die anderen Figuren sind auch wirklich gut durchdacht und wirklich cool!

Jetzt kommt noch ein großer Kritikpunkt. Im Buch gibt es, nach meinem Empfinden, zu viele Stellen, die nicht so wirklich spannend sind. Zwar sind viele Stellen gut & auch spannend, doch leider sind zu viele Stellen relativ lahm. Unter anderem auch die Liebesgeschichte im Buch hätte gerne gekürzt werden können. Hier gibt es bei dem 2. Band was zu verbessern!

Diese  Rezension kommt von meinem Blog :
https://martinsbuchbox.blogspot.de/2018/04/filins.reise.html

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Tags: indie, jugendbuch   (2)
 

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agentenroman, debütroman, jugendbuch, spannend

Fluchtpunkt New York

Ron McGee , Tanja Ohlsen
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.02.2018
ISBN 9783570311721
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension

Das Cover hat mich sehr angesprochen, ich finde, dass es gut & passend gestaltet ist. Auch der Klappentext ist sehr ansprechend. Das Buch ist innen in vier Teile und einzelne Kapitel gegliedert. Dadurch ist das Buch sehr übersichtlich. Was an der Innengestaltung des Buches besonders gut ist, ist, dass es bei jedem Kapitel eine Ortsangabe gibt, die anzeigt, wo das jeweilige Kapitel spielt. Das ist gut, weil man sonst beim Lesen aufgrund der vielen Ortswechsel durcheinander kommen könnte.

Die Handlung ist für Jugend - Agentenromane, soweit ich das beurteilen kann, klassisch und hat mich stark an Bücher wie "Top Secret" von Robert Muchamore oder "Agent 21" von Chris Ryan erinnert. Einen Unterschied zu den meisten Büchern des Genres gibt es aber doch : Statt für eine Organisation der Regierung zu "arbeiten" , unterstützt diese Organisation politische Rebellen. Jedoch möchte ich trotzdem bemängeln, dass zumindest mein Interesse an solchen Büchern langsam nachlässt, da die Buchwelt einfach zu viele Bücher dieses Genres anbietet.

Das Buch spielt an unterschiedlichen Orten, die teils fiktiv, teils real sind. Der Großteil der Geschichte spielt in Panai, der fiktiven Hauptstadt des fiktiven Andakar, eines asiatischen Landes, das an der Grenze von China und Thailand liegt. Die Beschreibung des Ortes hat mir sehr gut gefallen, weil hier mit vielen Details beschrieben wird. Andererseits spielt die Geschichte auch immer wieder im höchst realen New York (deshalb auch das Foto). Auch diese Teile haben mir gut gefallen, allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Orte in New York weniger beschrieben wurden, als die im fiktiven Panai, das fand ich schade.

Der Protagonist in diesem Buch ist auf jeden Fall Ryan. Es gibt immer wieder Erinnerungen einerseits im Buch, diese sind auch gut, weil man dadurch mehr über ihn erfährt. Ryan war mir während des Buchs sehr sympathisch, doch leider konnte ich mich nicht mit ihm identifizieren. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Ryan kein "normaler" Junge ist. Bei "Top Secret" von Robert Muchamore oder der "Stormglass" - Reihe von Tim Pratt und Andy Deemer konnte ich mich wesentlich besser mit den Protagonisten identifizieren, weil diese einfach, zumindest bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, normal sind.

Trotz allem ist die Geschichte sehr spannend, auch wenn manche Stellen in der Geschichte vorraussehbar sind. Der Schreibstil des Autors ist, meiner Meinung nach, relativ gut.

Die vollständige Rezension & viele weitere Rezensionen gibt es auf https://martinsbuchbox.blogspot.de/2018/04/rebel-agent-ny.html

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Tags: agentenroman, debütroman, jugendbuch, spannend   (4)
 

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Zartbittertod

Elisabeth Herrmann
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbj, 19.03.2018
ISBN 9783570165133
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover machte mich, im wahrsten Sinne des Wortes, hungrig (auf die Schokolade und auf das Buch). Auch der Klappentext ist schön formuliert und passt zum Buch. Ich fand auch die Innengestaltung sehr gut.

Die Handlung ist spannend, allerdings nicht typisch für Thriller. Das Buch hatte während der Geschichte viele Einblicke in die Schokoladenindustrie und viele geschichtlichen Hintergründe. Ich fand, dass die geschichtlichen Hintergründe etwas zu viel waren. Allerdings war die Handlung insgesamt doch gut.

Die Geschichte spielt größtenteils in Lüneburg, im Gästehaus der Herders. Auch spielt es in der Chocolaterie von Mias Eltern. Die Chocolaterie und auch die Schokoladenrezepte sind sehr gut und ausführlich beschrieben. Lüneburg ist hut gewählt, da die Stadt mit der tollen Altstadt einfach perfekte Plätze bietet.

Man kann sich teilweise mit der Protagonistin Mia identifizieren. Die anderen Figuren sind sehr gut beschrieben und teilweise auch geheimnisvoll und ergänzen sich gut.

Der Schreibstil der Autorin ist gut. Allerdings fehlt es der Geschichte hier und da immer mal wieder an Spannung. Deshalb konnte ich die Geschichte nicht zu 100 % als Thriller identifiziern.

Die Rezension kommt von meinem Blog. Mein Fazit und viele weitere Rezensionen findet ihr dort unter https://martinsbuchbox.blogspot.de/2018/04/zartbittertod.html

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Tags: elisabeth herrmann, jugendbuch, thriller   (3)
 

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Die Schattensurfer

Hubert Wiest
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 24.10.2013
ISBN 9781493556175
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung

Sansibar ist neidisch. Auf ihre beste Freundin Marella. Marella hat die Kristallprüfung bestanden und gehört nun zu RUHL. Sie sagt, damit hilft sie der Gesellschaft, denn Ruhl nutzt jeden Gedanken, den man denkt, für die Gesellschaft. Doch Sansibar möchte ein Geheimnis für sich behalten. Schließlich stellt sie sich die Frage : Ist das überhaupt möglich ?
Luan wohnte sein ganzes Leben in einem Kinderheim. Er hat nur ein Ziel : Programmierer werden. Doch dann schließt die Heimleiterin ihn von der Kristallprüfung aus und er hat keine Zukunftschance mehr. Doch bei einem Besuch in einem Vergnügungspark erhält er vom Parkleiter ein unwiederstehliches Angebot. Das führt ihn in die verbotene Schattenstadt.

Rezension

Das Cover & der Titel passen, finde ich, zum Buch und sind sehr ansprechend. Auch der Klappentext passt sehr gut und verspricht nicht zu viel. Die Außengestaltung ist insgesamt wirklich gut !

Die Handlung ist wirklich gut und passt zum Genre. Es gibt RUHL. Alle Gedanken, die man hat sind auf den Zentralcomputern von RUHL gespeichert. In der Handlung geht es um ein wirklich interessantes Thema. Viel über die Handlung möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten, lest am besten selbst!

Die Geschichte spielt in der Zukunft. Die Zukunft ist wirklich gut beschrieben & interessant aufgebaut. Ich fand es wirklich gut zu lesen, was sich der Autor unter der Zukunft vorgestellt hat.

Es gibt in diesem Buch zwei Protagonisten und es wird aus beiden Sichten erzählt. Einmal haben wir da Luan. Luan will unbedingt Programmierer werden, doch wegen eines Diebstahls, der kein Diebstahl war, wird er von der Kristallprüfung ausgeschlossen. Dann ist da noch Sansibar. Sie möchte unbedingt zu RUHL gehören. Als sie auf Luan trifft, kann sie sich erstmal nicht erinnern, obwohl die beiden für eine Zeit lang gemeinsam bei den Häppy Kidz waren. Beide Sichten sind wirklich interessant, aber ich fand es besser, aus Luans Sicht zu lesen, weil man hier viel bessere Einblicke bekommt.

Der Autor hat einen relativ guten Schreibstil, jedoch fand ich hin und wieder einige Stellen nicht so gut. Die Spannung im Buch ist an fast allen Stellen gut, nur selten gibt es nicht spannende Stellen.

Diese Rezension und viele weitere Rezensionen auf meinem Blog :
https://martinsbuchbox.blogspot.de/2018/04/spannende-jugend-dystopie-die.html

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Tags: dystopie, indie, jugendbuch, spannend   (4)
 
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