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91 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Americanah

Chimamanda Ngozi Adichie , Anette Grube
Fester Einband: 864 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.04.2016
ISBN 9783596521067
Genre: Romane

Rezension:

Diese Buch ist anders. Aber genau deshalb kam es ja in die Auswahl. Warum nicht einmal ein Buch aus einem ganz anderen Kulturkreis lesen. 
Die junge Autorin Chimamanda Ngozi Adichie ist Nigerianerin, hat viele Jahre ihres Lebens in den USA verbracht und pendelt auch heute noch zwischen den Welten. So trägt ihr Roman unverkennbar autobiografische Züge. Und bei diesem Lebenslauf ist sie eine, die - gesegnet mit einer herausragenden Wahrnehmung und verbalen Treffsicherheit - besser als manch anderer beurteilen kann, was es heisst, hier oder dort zu leben und zu lieben.
„Americanah" ist in Nigeria der liebevolle Spitzname für alle Nigerianer, die es nach Überwindung unendlicher Visum-Hürden ins gelobte Land USA geschafft haben, aber irgendwann nach Nigeria zurückgekehrt sind - die Überflieger, die Vorbilder. Die, die man uneingeschränkt bewundert. 
Doch der Weg bis zu dieser Rückkehr ist unendlich lang für Ifemelu, der Protagonistin des Romans. Für die goldene Zukunft lässt sie ihre Familie zurück, ihre Freunde und auch Obinze, die erste und vielleicht grösste Liebe ihres Lebens.
Die unendlichen Entbehrungen, Enttäuschungen und existentiellen Krisen in den ersten USA-Jahren Ifemelus sind eine der spannenden thematischen Ebenen des Buches. Keine Spur von „es geschafft haben“, sondern Armut, Verzweiflung, Entwurzelung und Depression sind die mehr als ernüchternden Erfahrungen, die sogar in der kurzfristigen Prostitution gipfeln.
Parallel scheitert der Versuch Obinzes, seiner Liebe in die USA zu folgen und er nimmt schliesslich mit einer Auswanderung nach England vorlieb, die bei ihm aber in der Illegalität, grenzenlosen Erniedrigung und schliesslich Deportation zurück nach Nigeria endet. Ifemelus Schicksal in den USA nimmt dagegen eine andere Wendung.
Geschickt nutzt die Autorin die Situation Ifemelus um thematisch weitere heisse Eisen anzupacken. 
Oberstes Anliegen ist ihr eine schonungslose Darstellung der Rolle der dunkelhäutigen Bevölkerung in den USA heute. Sowohl im prosaischen Fliesstext als auch in eingestreuten Blog-Beiträgen wird das Leben eines Farbigen und insbesondere einer farbigen Frau in all seinen Facetten spannend und flüssig lesbar pointiert. Hier kommt die analytische und kommunikative Begabung der Autorin voll zum Tragen.
Neben dem immer präsenten Rassismus ist auch die Rolle der Frau ganz unabhängig von der Hautfarbe ein Thema. Ifemelu verhält sich ein Stück weit genau so, wie man es - leider - einem Mann gesellschaftlich als „typisch Mann“ durchgehen lässt. Sie wählt Ihre Beziehungen aus nach dem, was ihr die meisten Vorteile verspricht. Mal können dies finanzielle, soziale oder karrierefördernden Gründe sein, mal ist es ganz banal sexuelle Attraktivität. Aber vielleicht ist es ja auch der Verlust ihrer großen Liebe Obinze, die tief in ihrem Innersten dieses Verhalten begünstigt? Und so entscheidet Sie sich nach mehr als 10 Jahren in den USA nach Nigeria zurückzukehren…. Als Americanah.
Auf Grund der thematischen Vielschichtigkeit, der treffenden Analysen und der vor allem in der ersten Hälfte des Buches farbenprächtigen und treffenden Formulierungen ist „Americanah“ unbedingt ein lesenswertes Buch. Manche Längen in den Dialogen sind der einzige Schwachpunkt und Grund für eine nicht maximal positive Rezension. Aber vielleicht sind auch solche Gespräche typisch nigerianisch?

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133 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Südlich der Grenze, westlich der Sonne

Haruki Murakami , Ursula Gräfe
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 21.05.2013
ISBN 9783832197070
Genre: Romane

Rezension:

Endlich ein Murakami. 
Was hatten wir nicht schon alles über diesen japanischen Autor gehört und gelesen. Neben einer unendlichen Liste an Auszeichnungen erhielt er 2014 den Welt-Literatur-Preis, war mehrfach Anwärter auf den Literatur-Nobelpreis und trotz aller Begeisterung dennoch mitunter so polarisierend, dass ein Streit über eines seiner Bücher die partielle Auflösung des Literarischen Quartetts provozierte.
Ein Schriftsteller, der für seine Bücher lebt, jeden Tag morgens um 4 Uhr aufsteht, um zu schreiben und den Nachmittag mit Laufen und Schwimmen verbringt, um stets fit genug fürs Schreiben zu sein.
Sein Buch „Südlich der Grenze, westlich der Sonne“ war bereits im Jahr 2000 aus dem Amerikanischen ins Deutsche übersetzt worden, allerdings unter dem Titel „Gefährliche Geliebte“. 2013 wurde das Buch nochmals aus dem japanischen Original ins Deutsche übersetzt und trifft nach Aussage aller Kenner dadurch das Originalbuch in jeglicher Hinsicht besser.
Die Story klingt auf den ersten Blick eher abgedroschen, aber es ist ja zum Glück ein Murakami! Ein junger japanischer Mann names Hajime erlebt als Teenager mit Shimamoto seine erste große Liebe, jedoch ist es eher eine schwärmerische Verliebtheit enormer Intensität ohne jede Körperlichkeit. Obwohl danach noch eine Vielzahl unterschiedlichster Beziehungen folgen (mal als schüchtern-platonische, mal als exzessive sexuelle Beziehung), ist Shimamoto immer präsent und lässt ihn sein ganzes Leben lang nicht mehr los. Selbst dann nicht, als Hajime bereits verheiratet ist, zwei Kinder hat und beruflich große Erfolge feiert. Und ganz plötzlich taucht sie nach fast 20 Jahren wieder auf.
Was dieses Buch von anderen Werken mit ähnlicher Thematik abhebt, ist die verbale und analytische Treffsicherheit und absolut ungewöhnliche Empathie, mit denen Murakami dieses Dreiecksverhältnis zwischen der mehr als liebenswerten Ehefrau, der geheimnisumwobenen Shimamoto und dem Protagonisten Hajime darstellt. Es werden Fragen aufgeworfen, die sich mit Sicherheit schon sehr viele Leser selbst gestellt haben. Ein paar Beispiele.
Kann man nach dem Verlust seiner absolut grössten Liebe jemals wieder eine emotional ähnlich tiefe Beziehung führen oder ist alles, was folgt, nur ein schaler Abklatsch? Kann man als Mensch in einem Zustand, das alle Kriterien des perfekten Lebens erfüllt, Leere empfinden? Sind Affären im Leben eines guten Ehemannes normal und für die familiäre Beziehungsstruktur ohne Bedeutung? Was passiert, wenn auch bei einem Mann während einer ausserehelichen Beziehung auf einmal tiefe Gefühle auftreten? Wie ändert sich die Beziehungsstruktur durch das Fremdgehen? Und was geht dabei in einem Mann vor bzw. in einem Mann mit der Persönlichkeit eines Hajime?
Fast untypisch für einen Mann (sorry an alle Männer…) gelingt es dem Autor Haruki Murakami mit einem hohen Mass an Empathie und Emotionalität, dass wir als Leser an der Gefühlswelt von Hajime Teil haben dürfen - Schritt für Schritt, Gedanke für Gedanke, mit allen Höhen und Tiefen. Mal folgen wir mit vollem Verständnis und Mitgefühl, mal mit Unverständnis und Entrüstung. Aber muss ein gutes Buch nicht genau so sein?
Ein Problem gibt es mit diesem herausragenden Werk letztendlich doch noch.
Wer mit einem offenen Ende oder mit Büchern, die einem viel Interpretationsspielraum lassen, nicht umgehen kann, wird etwas unzufrieden zurück bleiben. Da erinnert „Südlich der Grenze, westlich der Sonne“ an ein abstraktes Gemälde. Komposition und Farben erzeugen Staunen und Bewunderung. Dass einem bei so einem Bild die konkrete Darstellung abgeht, ist verzeihlich. So ist es auch bei Murakami. Was in der Geschichte Fiktion war und weshalb die letzten Geheimnisse nicht gelüftet wurden, das zu entscheiden überlässt er seinem Leser. 
Da wir uns bei diesem letzten Punkt nicht ganz einigen konnten, gibt es keine glatte 5-Sterne-Bewertung. Aber 4,9 ist so gut wie 5.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Die Wette

Steve Hely , Vali Chandrasekaran , Ilja Braun , Jochen Schwarzer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.01.2014
ISBN 9783492405270
Genre: Biografien

Rezension:

Das Buch strotzt vor falschen Versprechungen. Zwei Männer wetten, wer zuerst ankommt, wenn sie beide die Welt ohne Flugzeuge in entgegengesetzten Richtungen umrunden. So steht es auf der Frontseite des Buchcovers, so wird die Wette auch zunächst ausgehandelt. Es folgen zäh erzählte Episoden, die jede für sich vielleicht gerade noch in einen mässigen Reise-Blog passen würden. Hat man sich dennoch durchgekämpft, weil man sich eigentlich für Reisegeschichten, fremde Länder und die Idee an sich interessiert, erfährt man am Ende, dass der vermeintliche Sieger unterwegs durchaus des öfteren mal geflogen ist. Grosse Heiterkeit, furchtbar lustig. Nein, schlichtweg Betrug. Die Wette wie das ganze Buch.

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304 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Der Trafikant

Robert Seethaler
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 04.11.2013
ISBN 9783036959092
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte ist eigentlich schnell erzählt, aber irgendwie dann doch nicht, wenn man die diversen Ebenen, Facetten und die leisen Töne entdeckt… 
Die Handlung in Stichworten. 
Ein siebzehnjähriger Bub aus der österreichischen Provinz muss Mutter und Heimatdorf verlassen, um in Wien in einem kleinen Tabak- und Zeitungsgeschäft (einer sogenannten Trafik) zu arbeiten. Dort wird er Zeitzeuge des sich rapide ausbreitenden Nationalsozialismus mit allen Folgen für den Alltag. Aber nicht nur das ist es, womit er in seinem jungen Alter konfrontiert wird. Zum ersten Mal entdeckt er die Liebe, jedoch unter mehr als komplizierten Rahmenbedingungen. Seine Angebetete kämpft als Tänzerin um ihre eigene Existenz. Da kommt es wie gerufen, dass Sigmund Freud zu den regelmässigen Kunden der Trafik zählt. Wenn der nicht den entscheidenden Rat geben kann, wer dann. Doch Freud muss in Anbetracht der braunen Gefahr selbst um sein Leben fürchten.
Die Dialoge zwischen dem nur auf den ersten Blick naiven Franz und dem weltberühmten Freud gehören zu den absoluten Höhepunkten des Buches. 
Ein paar Kostproben.
„Würde man immer nur die Wahrheit sagen, wären die Ordinationen staubig und leer wie kleine Wüsten. Die Wahrheit spielt eine geringere Rolle als man denkt. Das gilt für das Leben wie für die Analyse.“…
Und dafür müssen sich die Leute hinlegen?“ „Es ginge auch im Stehen, aber im Liegen ist es gemütlicher.“…
„Ich glaube, da kann ich nicht helfen. Die richtige Frau zu finden ist eine der schwierigsten Aufgaben unserer Zivilisation. Und jeder von uns muss sie vollkommen alleine bewältigen.“…
„Anders gesagt: Du musst Deinen eigenen Kopf bemühen. Und wenn Dir der keine Antwort gibt, frag Dein Herz.“…
Zu alldem passend hat Seethaler einen absolut charmanten Schreibstil, malt bunte Bilder und hat das Talent, dass man beim Lesen Wien schier fühlt und hört. 
Das Ende hätte man sich etwas anders gewünscht. Aber das Buch ist wie das Leben kein Wunschkonzert. Dem hätte sicherlich auch Freud zugestimmt.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

Verrat

Nicholas Searle , Jan Schönherr
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 27.03.2018
ISBN 9783463406923
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

VERRAT von Nicolas Searle ist mal wieder ein hervorragendes Beispiel, wie schwer es manchmal ist, Bücher in ein Genre zu kategorisieren. Ein Thriller - ja, vielleicht. Aber wenn, dann einer der ganz leisen und weichen Töne. Dieses Buch ist mehr. Es ist auch ein sozialkritischer Roman. Das Buch hilft Geschichte zu verstehen. Und es ist auch eine Appell für die Menschlichkeit und wider sinnlosen Tötens aus ideologischen, selbstsüchtigen und hirnlosen Gründen.

Bridget und Francis sind ein „normales“ nordirisches Paar in Zeiten der „Troubles“, der erbitterten, gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten, Armen gegen Reiche, Separatisten gegen Nationalisten, Iren gegen Briten, jeder gegen jeden, der an die Macht will. Francis führt für die IRA terroristische Anschläge aus, Bridget hütet wohlbewacht und umsorgt von anderen IRA-Frauen Haus und Hof. Im Rahmen einer Reise nach Singapur zur Hochzeit von Freunden ergibt sich aber für beide und getrennt voneinander die Chance auszusteigen. Wenn da nicht die Hindernisse im Kopf und vor allem die unverhohlenen totalitären Drohungen der „Mitstreiter“ wären gegenüber jedem, der Verrat an der Sache begeht. Gerade die, die bedingungslose Linientreue einfordern, sind mal wieder die ersten, die zweigleisig aufgestellt sind und sich für alle Eventualitäten in Zukunft positionieren.

Wie beide mit der Versuchung umgehen, in ein neues, sorgenfreies Leben zu wechseln, wird vom Autor hervorragend hergeleitet und einfühlsam in Szene gesetzt. Auch die eigentlich nicht-existierende Kommunikation zwischen den beiden introvertierten und wortkargen Charakteren entwickelt er treffend und stimmungsvoll. Das nordirische Naturell ist sicher Basis für das Verhalten der Protagonisten, aber andererseits findet sich das in Beziehungen weltweit nahezu identisch wieder. Beide schweben ständig zwischen Freiheit und Tod, zwischen selbstbestimmtem Handeln einerseits und der Abhängigkeit von Tradition, Ideologien und Repressalien anderseits. 

Wer verrät am Schluss wen, ist die Frage, die ständig über allem schwebt. Und natürlich ist es am Schluss ganz anders. Wie es ein gutes Buch ausmacht.

Noch ein Highlight. Als letztes Kapitel beleuchtet der Autor die Geschichte der jahrhundertelangen irischen und irisch-britischen Konflikte. Er versucht etwas zu erklären, „was eigentlich niemand erklären kann“. Und das gelingt ihm ganz hervorragend. Natürlich versteht man historische Ereignisse immer besser aus der Metaebene und aus der Distanz vieler Jahre. Aber Nicholas Searle beweist auch bei dieser kurzen Geschichtsstunde sein feines Händchen für wohl gesetzte Worte.

Manchmal hätte man sich im gesamten Buch noch etwas mehr Prosa und Bildermalerei gewünscht, dann wäre es ein richtig guter, hochklassiger 5-Sterne-Roman geworden. So aber bleibt die Sprache oft doch etwas spröde, sachlich. Also dann doch vom Stil her eher ein Thriller. Oder das Handwerk eines Autors mit viel Empathie für die nordirische Mentalität.

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75 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

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Das Original

John Grisham , Kristiana Dorn-Ruhl , Bea Reiter , Imke Walsh-Araya
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 21.08.2017
ISBN 9783453271531
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gerade keine Ahnung, was man lesen soll und keine Zeit die Bestsellerlisten durchzuschauen? Da liegt man doch mit einem Grisham immer richtig, oder? 
Weit gefehlt! Zumindest, wenn man in der Eile zu „Das Original“ gegriffen hat.Man liest und liest und denkt, dass doch irgendwann einmal Spannung, Überraschung, einfach Qualität aufkommen muss. Aber wieder Irrtum. 
Schon die Story schlichtweg simpel. Original-Manuskripte werden gestohlen, auf dem Schwarzmarkt verkauft und landen schließlich bei einem vom Sammeltrieb besessenen Buchhändler. Da FBI etc. keine Idee mehr haben, schaltet sich die auf Grund der Versicherungssumme extrem gestresste Versicherung ein. Als Lockvogel wird eine verschuldete und arbeitslose Jungschriftstellerin angeheuert, die jedoch mehr der erotischen Wirkung des Buchhändlers erliegt als dass sie sinnvoll und schlüssig ermittelt. 
Alles plätschert dahin. Brutale Ganoven werden kurzzeitig in ihrer Rolle aufgebaut, um dann aber ebenso sang- und klanglos zu verschwinden wie manch andere Figur. Genauso läuft die gesamte Story plätschernd aus… 
Eigentlich wäre das gesamte Buch eine nette Drehbuchvorlage für eine einzelne Folge innerhalb einer Krimi-Serie, mehr nicht. Schaut man genau hin, könnte man fast den Eindruck haben, das gesamte Buch ist von vornherein wirklich mehr darauf ausgelegt, eine solche Drehbuch-Vorlage zu sein. Kurze Action-Szenen. ein wenig Erotik, Strand-Ambiente, da fehlt fast nichts mehr. 
Kleiner Trost: wer sich für die Schriftstellerei interessiert und ein wenig über das Leben und die Probleme von Schriftstellern, Buchhändlern und Verlegern erfahren möchte, findet in diesem Buch ein paar nette Abschnitte, von denen man bei einem alten Autoren-Fuchs wie John Grisham dann ja doch Authentizität erwarten kann, auch wenn manches etwas klischeehaft rüber kommt. Nur wegen dieses Aspekts auch immerhin zwei Sterne statt nur einem.Fazit: es gibt viele spannende, unterhaltende und fesselnd geschriebene Bücher von John Grisham. „Das Original“ gehört nicht dazu. Sorry, John.

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575 Bibliotheken, 12 Leser, 4 Gruppen, 43 Rezensionen

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Der Wolkenatlas

David Mitchell , Volker Oldenburg , ,
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.11.2007
ISBN 9783499240362
Genre: Romane

Rezension:

Wie oft haben Sie das beim Lesen eines Buches erlebt, dass Sie das Gefühl hatten, dieses Buch ist eigentlich viel zu schade, um es „nur“ zu lesen. Man möchte innehalten, die Worte, den Satz, die Formulierung, den Gedanken einfach nur wirken lassen. Anschauen, wie ein wunderschönes Bild. Aber da ist ja noch diese spannende Handlung, die einen nicht verweilen lässt, weiter in ihren Bann zieht. 
Genauso geht es einem bei David Mitchell’s „Der Wolkenatlas“.Hat man noch nie ein Buch dieses britischen Autors gelesen, tut man sich anfangs vielleicht schwer mit diesem ungewohnten Aufbau von fünf Geschichten, die vom Autor in jeweils zwei Hälften aufgeteilt werden. Kaum hat man sich in die erste eingelesen, bricht sie unvermittelt ab, um erst als letzte im Buch wieder aufgenommen zu werden. Genauso passiert es mit der zweiten, der dritten usw., nur die mittlere Geschichte ist eine Einheit und gleichzeitig Wendepunkt. Eine literarische Matrjoschka vom Feinsten.Jede Geschichte repräsentiert ein Zeitalter menschlicher Historie: ein amerikanischer Notar, der 1850 auf einem Handelssegelschiff durch die Südsee reist. Ein britischer Komponist, der sich 1932 in Belgien anstellen lässt und seinem alten und kranken musikalischen Dienstherrn zu neuen Höhepunkten verhilft (ganz nebenbei auch dessen Ehefrau). Eine junge amerikanische Journalistin, die in den 70er Jahren einen Skandal in der Atomindustrie aufdeckt. In der Gegenwart spielt die Episode eines Verlegers, der gegen seinen Willen in einem Seniorenstift eingesperrt wird und seine Flucht organisiert. Science Fiction pur spiegelt die Story um eine Klon-Arbeiterin wider, die menschliches Denken und Gefühle entwickelt. Zu guter Letzt die Erzählung über die Überreste menschlicher Zivilisation auf einer hawaiianischen Insel, wo nur noch das Gesetz des Stärkeren dominiert.Sind diese sechs Spannungsbögen schon herausragend, so ist es der Schreibstil noch um so mehr. Da blitzen das Können des Autors und sein Studium der Komparatistik in jedem Abschnitt auf. Jeder Ära hat er seine Art des Schreibens angepasst - vom hochfeinen Britisch (da schreibt sich z. B. im 19. Jahrhundert „tun“ natürlich „thun“) über die schnoddrigen Formulierungen der Siebziger bis hin zu dem rohen ungeschliffenen Vokabular eines rustikal-rudimentären Inselvolkes, das zu wenig „Clever“ hat. Auch der Erzählstil variiert: mal Tagebuch, mal Briefe, mal Kriminalstory, mal Interview.Der Roman nimmt einen mit auf Reisen der eigenen Phantasie und lässt einen ganz nebenbei in viele fremde Länder und Kulturen eintauchen: Neuseeland, Chatham-Inseln, die belgische Provinz unweit von Brügge, Maui/Hawaii, Raiatea (eine der Gesellschaftsinseln), San Francisco, Swannekke Island/Kalifornien, das schottische Hochland, Korea und nochmals Hawaii mit Honolulu.Ganz besonders gelungen - diese bewusst eingestreuten, aber subtil versteckten gesellschaftskritischen Themen: die Ausrottung der Eingeborenen in Neuseeland und auf den Chatham-Inseln durch den Kolonialismus, die Verknüpfung von Politik, Industrie und männlichem Machtstreben, die Abschiebung alter Menschen in Pflege-Haftanstalten, die perfektionierte Werbe-Maschinerie, die sogar den Mond als Werbefläche benutzt und vieles, vieles mehr.Und natürlich das durchgehende Thema - die Veränderung der menschlichen Gesellschaft von Jahrhundert zu Jahrhundert. Eine Gesellschaft, die blind vor lauter Fortschritts- und Technologie-Glauben dem eigenen Untergang entgegenstrebt und schliesslich dort landet, wo sie einmal angefangen hat. Bei wilden Kreaturen, die alle Gesetze des intellektuellen Humanismus verloren haben - back to the roots statt immer weiter.David Mitchel ist ein Autor mit einer unglaublichen Wahrnehmung und mit einer Fähigkeit, Beobachtungen in Worte und Geschichten zu fassen, die einen selbst sprachlos macht. Ein virtuoser Künstler der Sprache, wobei ein großes Lob auch dem deutschen Übersetzer Volker Oldenburg gebührt. 
David Mitchell hat ein Meisterwerk der Weltliteratur geschaffen, so auch das Urteil renommierter Kritiker. 
Und das Schöne daran: man muss sich nicht durch dieses Buch hindurch quälen wie durch James Joyce’s Ulysses, um literarische Bildungslücken zu schliessen, sondern es liest sich leicht, wie ein Sommer-Roman am Strand.

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Tags: david mitchell, der wolkenatlas   (2)
 

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47 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

excess, geheimdienste, globale politik, isler, medienexperiment, militär- und geheimdiensttermini, politik, politisches zeitgeschehen, politthriller, schweiz, sezession, shiny, thriller, usa, verschwörung

EXCESS

Mathias Frey
E-Buch Text
Erschienen bei null, 31.01.2012
ISBN 9783033031081
Genre: Krimi und Thriller

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49 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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Der Sympathisant

Viet Thanh Nguyen , Wolfgang Müller
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Blessing, 14.08.2017
ISBN 9783896675965
Genre: Romane

Rezension:

„Einige wenige Tage hatte mein Gewissen vor sich hin geschurrt, der Tod des maßlosen Majors lag scheinbar hinter mir, nur noch ein Fleck auf dem Asphalt meiner Erinnerungen im Rückspiegel meines Gedächtnisses.“ 

Man könnte unendliche viele Formulierungen dieser Art aus dem Buch zitieren. Diese Formulierungen sind es, die einen zuerst überraschen, wenn man sich für dieses Erstlingswerk eines weitgehend unbekannten Autor entschieden hat.

Ein Sprachakrobat, ein linguistischer Ästhet. Ein Autor, der damit genau die Klaviatur perfekt beherrscht, um alles was dann kommt, fesselnd in bunten Bildern zu malen. Bilder, die manchmal Wissen vermitteln, manchmal unterhalten, manchmal zum Lachen bringen, ganz oft aber auch schockieren. Und ganz viel Denkanstösse geben.


Zum Inhalt. Der Protagonist ist der Mann mit zwei Gesichtern und zwei Seelen. Ein Mischling aus einer Nordvietnamesin und einem französischen Pfarrer. Immer und überall ein „Bastard“. Geboren in Nordvietnam, lebend in Südvietnam. In Vietnam kein Vietnamese, in den USA kein Ami. Als Nordvietnamese eigentlich Kommunist, nach dem Studium in den USA aber dem Westen zugeneigt. Spion für Nordvietnam, aber gleichzeitig auch engagierter Adjutant eines südvietnamesischen Generals. Mal gelten seine Sympathien dem Vietcong, mal den Südvietnamesen und Amerikanern. Diese Konflikte, diese Dialektik ziehen sich durch die ganze spannende Geschichte, die einem geheimnisvollen Gefangenenlager einsetzt, dann aber so richtig erst kurz vor dem Fall Saigons einsteigt. Überall ist er beliebt, gehört aber nicht dazu und fühlt sich selbst niemals dazu gehörig.

Nur im vordergründigen Handlungsstrang geht es um die Ereignisse rund um diese Kriegsstage in Vietnam und danach. Die Story und die Erzählweise ist um einiges vielschichtiger. 

Berührender sind andere Ebenen z.B. die tiefen Einblicke in die Emotionen eines Menschen, der immer alles von zwei Seiten sieht und sehen muss. Das Aufräumen mit kommunistischen und kapitalistischen Ideologien bei Blick auf den gelebten, realen Alltag und der Menschen im System, die immer die gleichen Wesenszüge zeigen. Die Schilderungen des vietnamesischen Alltages und des vietnamesischen Naturells („die Italiener Asiens“). Die farbenprächtige Schilderung vietnamesischer Landschaften und Städte. Schon dafür ist das Buch lesenswert. Und vieles mehr.

Der letzte Teil mit seinen nicht weniger intensiv geschilderten Torturen im Umerziehungslager ist nicht unbedingt etwas für Zartbesaitete, aber leider ist auch das aktuelle Realität an vielen Orten auf dieser Welt im 21. Jahrhundert.


Fazit: Ein Buch aus der Kategorie absolut lesenswert. Und dieses Urteil fällt man schon, bevor man erfährt, dass Viet Thanh Nguyen für diesen ersten Roman 2016 den Pulitzer-Preis erhalten hat.

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135 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Die Erbin

John Grisham , Imke Walsh-Araya , Kristiana Dorn-Ruhl , Bea Reiter
Flexibler Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.09.2015
ISBN 9783453418462
Genre: Krimi und Thriller

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Lass die Mitarbeiter surfen gehen

Yvon Chouinard
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei REDLINE, 12.10.2009
ISBN 9783868810516
Genre: Sachbücher

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

biografie, biographien, physik

Albert Einstein

Albrecht Fölsing
Flexibler Einband: 959 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 24.10.1995
ISBN 9783518389904
Genre: Biografien

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778 Bibliotheken, 4 Leser, 9 Gruppen, 124 Rezensionen

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Ewig Dein

Daniel Glattauer
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 06.02.2012
ISBN 9783552061811
Genre: Romane

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321 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 41 Rezensionen

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Das Café am Rande der Welt

John Strelecky , Bettina Lemke , Root Leeb , Root Leeb
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2007
ISBN 9783423209694
Genre: Sachbücher

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(10)

13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Muße

Ulrich Schnabel
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Pantheon, 26.03.2012
ISBN 9783570551752
Genre: Sachbücher

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225 Bibliotheken, 19 Leser, 5 Gruppen, 9 Rezensionen

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Steve Jobs

Walter Isaacson , Antoinette Gittinger , Oliver Grasmück , Dagmar Mallett
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei btb, 10.09.2012
ISBN 9783442744916
Genre: Biografien

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Letztendlich sind wir dem Universum egal

David Levithan , Martina Tichy
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.03.2014
ISBN 9783841422194
Genre: Jugendbuch

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BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

Marc Elsberg
Flexibler Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.06.2013
ISBN 9783442380299
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein "harmloser" Stromausfall entpuppt sich als Super-GAU. 
Grandios recherchiert! Nicht umsonst wird der Autor mittlerweile von politischen Gremien und Energie-Konzernen als Fach-Referent eingeladen. Marc Elsberg vermittelt Einblicke in eine erschreckende potentielle Realität. Das Verhalten einer hochzivilisierten Gesellschaft mutiert innerhalb von Tagen zu einem animalischen Selbsterhaltungstrieb. Dieses Buch zieht einen in den Bann, macht betroffen. Und es lehrt einen, noch bewusster zu leben. 

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Ich und die Menschen

Matt Haig ,
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.08.2015
ISBN 9783423216043
Genre: Romane

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Musenküsse

Mason Currey , Anna-Christin Kramer
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 26.02.2014
ISBN 9783036956947
Genre: Biografien

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Geschenkt

Daniel Glattauer
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 25.08.2014
ISBN 9783552062573
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Mick Jagger

Philip Norman , Sonja Schumacher , Gabriele Gockel , Maria Zybak
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Droemer, 01.10.2012
ISBN 9783426275429
Genre: Biografien

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Sterben

Karl Ove Knausgård , Paul Berf
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei btb, 10.08.2015
ISBN 9783442749577
Genre: Biografien

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

archäologie, aussteiger, cambridge, delphi, familie, freunde, genremix, ornithologe, ornithologie, österreichische literatur, pompeji, reiseliteratur, reisen, roman, sri lanka

Die Verschwundenen

Wolfgang Popp
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Edition Atelier, 15.01.2015
ISBN 9783903005020
Genre: Romane

Rezension:

Fünf Geschichten - fünf Locations. Immer wieder neue kreative Einfälle zu den Verschwundenen. Und am Schluss schließt sich der Kreis mit der ersten Geschichte. Flüssig zu lesen, mitunter spannend, manchmal auch dunkel, mysteriös, fast schon bizarr, aber immer unterhaltsam und inspirierend. 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

arztroman, besondere liebesbeziehung, beziehungsroman, glück, himalaya, lebenssinn, liebe, liebesbeziehung, liebesbeziehungen, liebesroman, neues leben, reiseroman, reisewelten - weltreisen, sinn des lebens, weltreise

Keine Angst vorm Fliegen

Ellen Kuhn Joachim Materna ,
Flexibler Einband: 488 Seiten
Erschienen bei tredition, 07.10.2015
ISBN 9783732359684
Genre: Romane

Rezension:

Achim, ein erfolgreicher Arzt, und Ellen, eine umtriebige Managerin, fühlen sich magisch voneinander angezogen und alles ist fast wie immer, wenn ein Mann und eine Frau sich begegnen. Aber Achim ist 57, Ellen 25, als sie zum ersten Mal aufeinandertreffen. Auf den ersten Blick scheint alles wie pure Klischees: Forever-Young-Syndrom, Torschlusspanik oder gar Vater-Komplex? 

Doch die beiden lassen sich auf etwas ein, was eine ungeahnte Entwicklung nimmt. Sie lassen alles hinter sich und erleben auf einer Reise um die Welt eine Vielzahl von abenteuerlichen Geschichten, unzählige witzige und emotionale Episoden. Aber vor allem erleben und leben sie eine Beziehung auf Augenhöhe und eine unbeschreibliche, einzigartig tiefe Liebe. Sie überschreiten auf der Suche nach einer neuen Zukunft nicht nur Ländergrenzen, sondern auch Konventionsgrenzen und vor allem die Grenzen des eigenen Bewusstseins. Und sie finden ihre Lösung...

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Tags: altersunterschied, arztroman, besondere liebesbeziehung, beziehungsroman, lebenssinn, liebesbeziehung, liebesbeziehungen, liebesroman, neues leben, reiseroman, reisewelten - weltreisen, sinn des lebens, sinnfindung, weltreise, weltreisen, zukunft   (16)
 
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