Mayylinn

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7 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

talent, supergespenster, scarlett, welten, maria

Der tiefste Grund (Die Sumpfloch-Saga 8.1)

Halo Summer
E-Buch Text: 407 Seiten
Erschienen bei null, 04.06.2017
ISBN B071WKSLKV
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Amuylett steht kurz vor dem Untergand. Die magikalischen Lecks werden von Tag zu Tag großer und immer mehr Lieblose schlüpfen an den Rändern der sterbenden Welt. Doch Hanns verfolgt nach wie vor den Plan Amuylett zu retten - ein plant eine Expedition ins Verfluchte Tal um dort nach der Antimagikalie-Quelle zu suchen. Mit dieser will er die Lecks eindämmen. Doch kann dieser riskante Plan funktionieren? Während Thuna und Maria in Sumpfloch bleiben um eine mögliche Evakuierung zu gewährleisten und Scarlett Lieblose jagt, dringt Hanns mit Gerald und Lisandra in die Minen ein - und steigt hinab bis zum tiefsten Grund...

Meine Meinung:

Lange haben wir gewartet, endlich durften wir nach Amuylett zurückkehren. Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden ist "Der tiefste Grund" ein recht düsteres Buch. Alle Zeichen stehen auf Sturm, der Untergang der Welt scheint unmittelbar bevor zu stehen. Im Zentrum der Handlung dieses Buches steht eindeutig die Geschichte um Hanns, Lisandra und Gerald. Ihre Mission ist schwierig, gefährlich und vermutlich für alle (außer Lissi natürlich) tödlich. Gemeinsam fährt der Leser mit den dreien hinunter in die Minen, sieht sich Untoten und Flimmerfüchsen gegenüber und spürt. wie langsam aber sicher der Mut schwindet. Der Fokus ist eindeutig auf das Thema Tod gelegt - wie geht man damit um? Was ist der Tod überhaupt? Ist er endgültig oder kommt danach etwas?
Die anderen Hauptcharaktere stehen in diesem Band etwas abseits. Thuna und Maria haben wenige, aber nicht minder tolle Auftritte und Berry muss mal schwere Hürden nehmen und ist dabei vollkommen auf sich gestellt. Wenn ich an die Anfänge der Saga zurück denke, hatte Berry bei mir immer einen schweren Stand. In Band 1 war sie die Verräterin, in Band 2 das Opfer, erst in den nachfolgenden Bänden hat sich ihr Charakter entfaltet - die Meisterdiebin mit dem messerscharfen Verstand und einem Hang zur Romantik kam zum Vorschein. Gerade für Berry wünsche ich mir ein Happy End, ebenso wie für alle anderen.
Das Buch endet an einer sehr sehr spannenden Stelle und ich hätte am liebsten sofort weitergelesen. Ich bin so unendlich gespannt, wie Halo unsere Helden aus dieser Misere befreien wird - denn sie alles zu einem guten Ende führt (selbst Lissis auswegloses Schicksal), davon bin ich felsenfest überzeugt.
Insgesamt merkt man, dass "Der tiefste Grund" erst das halbe Buch war. Es hängen noch viele lose Fäden in der Luft (was wird aus Lumili? was hat es mit dem Teppich auf sich? Berry und Gem? lebt Ajach noch? was geschieht mit Lisa und Lulu in der neuen Welt? ist Gerald verloren? verliert Maria den Verstand? uvm.) und ich freue mich, dass Band 8.2 schon im August kommt.
Auch wenn die Spannung ab und an ein bisschen schwächelt, ist "Der tiefste Grund" ein toller Roman innerhalb der Sumpflochsaga und verdient - wie alle Vorgänger auch - 5 Sterne!!

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Tags: amyulett, berry, fee, gerald, grohann, hanns, lettimur, lisandra, magikalie, maria, scarlett, spiegel, sumpfloch, supergespenster, talent, thuna, türen, unangreifbar, viego, welten   (20)
 

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(30)

67 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

dämonen, kampf, fantasy, pläne, intrigen

Ein Thron aus Knochen und Schatten

Laura Labas , Anja Uhren
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.03.2017
ISBN 9783959912938
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Alisons Ausbildung im Dämonencamp schreitet stetig voran. Nach dem Angriff durch die Kaskaden wird es immer wichtiger, dass die Jäger gut trainiert werden und Alison sich in ihre Rolle als Anfängerin einfindet. Während sie noch versucht, sich ihrer immer stärkeren Gefühle für Gareth zu erwähren, schmieden Dämonen wie auh Menschen finstere Pläne, die die Welt für immer verändern könnten...


Meine Meinung:

"Ein Thron aus Schatten und Knochen" schließt nahtlos an den Vorgängerband an; ein Umstand, den ich immer sehr schön bei Reihen finde. Der Einstieg in die Geschichte gelang mir wieder leicht, zumal die Lektüre von Band 1 nur wenige Tage zurück lag. Während in Band 1 noch alles neu war, taucht Laura Labas im zweiten Teil ihrer Geschichte tiefer ein. Es werden Verschwörungen aufgedeckt, Freundschaften in Frage gestellt und lose Enden verknüpft.
Figuren aus Band 1 stehen sich plötzlich in vollkommen anderem Licht gegenüber und dieser Umstand macht den zweiten Teil unheimlich spannend.
Man möchte einfach immer weiterlesen, sich fallen lassen in die Geschichte von Alison und Gareth. Die Liebesgeschichte der beiden entwickelt sich weiter und nimmt einen neuen Umfang an. Alison muss erkennen, dass sie nicht nur aus ihrer Rache besteht und Gareth, dass Menschen es wert sind, ihnen zu vertrauen. Allerdings befinden die beiden sich noch auf dem Weg zu einem glücklichen Paar, denn so ganz wollen (und sollen!) sie das in diesem Band auch noch nicht sein.
Während der Vorgänger schon gut zu lesen war, entwickelt sich dieser Teil zu einem wahren Pageturner. Es kristalisieren sich verschiedene Parteien heraus; einen besonderen Platz nehmen in diesem Zusammenhang die Rebellen ein, die in Teil 1 noch nicht vorgekommen sind. Aber auch die Pläne von Taio Billings, Dorian Ascia und den Kaskaden werden mehr und mehr enthüllt. Das Buch endet mit einem wirklich fiesen Cliffhanger, den ich so nicht habe kommen sehen. Ich bin wirklich mehr als positiv überrascht von den Wendungen, die die Autorin sich ausgedacht hat. Am Anfang von Band 1 hätte ich nie voraussagen können, wo wir uns jetzt in der Geschichte befinden und das macht mich um so neugieriger auf den 3. Teil! Auch für "Ein Thron aus Schatten und Knochen" vergebe ich 5 Sterne!

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Tags: camp, dämon, jäger, kampf, königsdämonen, pläne, schattendämon, vessen   (8)
 

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(259)

465 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 158 Rezensionen

caraval, magie, spiel, fantasy, liebe

Caraval

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704168
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

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(144)

315 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 95 Rezensionen

dämonen, fantasy, rache, blut, kampf

Ein Käfig aus Rache und Blut

Laura Labas , Anja Uhren
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.08.2016
ISBN 9783959912914
Genre: Fantasy

Rezension:


Inhalt:

Mit 12 Jahren musste Alison Talbot mit ansehen, wie zwei Königsdämomen ihre Familie ermordeten. Anschließend wurde sie von ihrer Tante Lucy zur Jägerin auszubilden, mit nur einem Ziel: Rache an den Mördern ihrer Familie zu nehmen. Seither tötet Alison Schattendämonen, um sich für den Kampf gegen die Mörder ihrer Eltern zu wappnen. Doch alles so anders kommen: ein Moment Unaufmerksamkeit verschlägt Alison in die Hände des Dämonenfürsten Dorian Ascia. Dieser hat ein interessantes Angebot für sie - Alison soll für ihn kämpfen, im Gegenzug wird er die Namen der Königsdämonen ermitteln, die Alisons Familie töteten. Von nun an lebt Alison unter Dämonen, denen sie ganz und garnicht traut, und wird von dem Königdämon Gareth trainiert, der sie nicht nur in den Wahnsinn, sondern auch in eine tiefe Verwirrung hinsichtlich ihres Weltbildes stürzt...


Meine Meinung:

"Ein Käfig aus Rache und Blut" ist der erste Teil der Reihe von Laura Labas und nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich heilfroh, dass Band 2 schon draußen war, denn ich wollte MEHR! Mehr von Alisons Kampf, mehr von Dämonen, mehr von Gareth. Die Geschichte hat mich vollkommen in ihren Band gezogen und einfach nicht mehr losgelassen. In Ich-Perspektive begleitet der Leser Alison durch ihre Geschichte. Zwischenzeitlich sind einige Kapitel im personalen Erzählstil aus Sicht von Gareth, dem Jäger Evan oder dem Dämonenkönig Billings geschrieben, was die Geschichte zum einen auflockert, zum anderen Hintergrundinformationen und Nebenaspekte der Geschichte behandelt.
Alisons Welt ist sehr düster. Die Dämonen unterjochen die Menschen seit Jahren, haben Elektrizität und jeglichen Luxus verboten. Hin und wieder hat man deshalb das Gefühl, dass die Geschichte in einer anderen, fiktiven Welt spielt und nicht in der unseren. Ein Aspekt, der mir besonders gefallen hat, war die Mythologie der Dämonen, die relativ zu Beginn der Geschichte durch ein Schattenspiel erläutert wurde. Nachdem ich diesen Teil gelesen hatte, war es um mich geschehen, denn er war so faszinierend geschrieben, dass ich nicht aufhören konnte weiterzulesen. Mit dem Königsdämon Gareth bekommt Alison bald einen interessanten "Gegenspieler". Obwohl sie im gleichen Team sind, verabscheuen sie sich aufs Tiefste (natürlich wird sich das bald ändern, denn sie fühlen sich auch eindeutig zueinander hingezogen). Die Handlung nimmt richtig Fahrt auf, sobald Alison im Trainingslager angekommen ist. Dort lernt sie, nicht nur ein Team zu führen, sondern auch, dass sie nicht alles über Dämonen weiß und dass die Welt mehr ist als schwarz und weiß.
Insgesamt konstruiert Laura Labas eine interessante und facettenreiche Geschichte mit einer sympathisch-kratzbürstigen Kick-Ass-Heldin, die Lust auf mehr macht.
Ich vergebe daher 5 Sterne für "Ein Käfig aus Rache und Blut" und beginne mit Teil 2!

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Tags: dämon, dimensionen, familie, jäger, königsdämonen, menschen, rache, schattendämonen, schlüssel   (9)
 

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(73)

298 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

magie, london, fantasy, diebin, weltenwandler

Vier Farben der Magie

V. E. Schwab , Petra Huber
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 27.04.2017
ISBN 9783596296323
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Kell ist ein Antari, ein Weltenwandler. Als Botschafter reist er immer wieder in verschiedene London, um Nachrichten zwischen den Königshäusern auszutauschen und kleinere Aufgaben zu erleben. Er selbst lebt im Roten London, wo die Magie schier überfließt. Das graue London ist eine Welt, aus der die Magie schwindet, aber noch vorhanden ist. Im weißen London sieht es schon schlimmer aus, das schwarze London ist tot. Doch Kell ist nicht nur Botschafter, sondern auch Schmuggler und bedient die Londoner der verschiedenen Welt mit sonderbaren und teilweise magischen Waren. Eines Tages schmuggelt er jedoch unwissend etwas, das alle Welten auf einmal vernichten könnte. Er schließt sich mit der Diebin Lila zusammen, die ihn eigentlich zuerst überfällt, und versucht gemeinsam mit ihr die Welten zu retten....

Meine Meinung:

Vielen Dank an dieser Stelle für das Leseexemplar!
Leider muss ich sagen, dass mir die Geschichte von Kell und Lila nur mäßig gefallen hat. Ich hatte das Gefühl, dass sich gerade der Anfang wie Kaugummi zieht. Erst das eine London, das das andere, ein bisschen Schmuggel hier, ein bisschen da. Leider nichts besonderes und so ist mir auch Kell lange Zeit fremd geblieben, ich wurde einfach nicht warm mit ihm. Auch die detaillierten Beschreibungen der verschiedenen London (an dieser Stelle: ich hab immer Londons gelesen, weil es sich sonst in meinem Kopf blöd angehört hat!) und der verschiedenen dort herrschenden Magie fand ich eher ermüdend als aufschlussreich.
In Punkto Erzähltempo/Spannung bin ich leider auch enttäuscht worden. Die Handlung nimmt einen kleinen Aufschwung als Lila eingeführt wird, flacht aber dann zusehens ab, die Auflösung am Ende fand ich dann irgendwie sogar recht banal! Hier hätte ich mir mehr gewünscht.
Außerdem finde ich, dass uns ein paar wichtige Dinge vorenthalten wurden. Allen voran: warum gibt es z.B. vier verschiedene Londons?
Die Charaktere Lila und insbesondere Kell sind für mich im Laufe der Handlung eher blass geblieben. Sehr gemocht habe ich dagegen Rhys und auch Hollands Rolle, dem zweiten Antari, konnte ich deutlich mehr abgewinnen.
Der Schreibstil der Autorin ist dagegen recht locker und teilweise konnte ich gut folgen, wenn es nicht zu ausführlich geworden ist. Am Anfang hat es mich noch gestört, dass einige Wörter im Satz kursiv waren. Das sollte wahrscheinlich der Betonung dienen, aber mich stört sowas eher im Lesefluss...
Die Handlung der "Weltenwandler"-Trilogie ist defintiv ausbaufähig und ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht sicher, ob ich den Fortsetzungsroman lesen werde. Da es keinen fiesen Cliffhanger gab, wünsche ich mir nicht sehnlichst den Erscheinungstermin des zweiten Bandes herbei.
Für die guten Ideen, die vielleicht noch besser umgesetzt werden könnten und den flüssigen Schreibstil vergebe ich 3 Sterne für "Vier Farben der Magie".

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(590)

1.062 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 60 Rezensionen

vampire, shadow falls camp, fantasy, camp, gestaltwandler

Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht

C.C. Hunter , Tanja Hamer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.08.2014
ISBN 9783596190454
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Im Shadow Falls Sommercamp lernen Werwölfe, Vampire, Hexen, Feen und Gestaltwandler mit ihren übernatürlichen Kräften umzugehen. In Kylies Leben geht alles schief: Ihre Eltern lassen sich scheiden, ihr Freund hat Schluss gemacht, und ihre Mutter schickt sie auch noch in ein Sommercamp. Doch Shadow Falls ist anders: Hierher kommt nur, wer übernatürliche Kräfte hat – Feen, Hexen, Vampire, Gestaltwandler und Werwölfe. Auch Kylie soll besondere Fähigkeiten haben – wenn sie nur wüsste, welche … Doch plötzlich wird das Camp bedroht. Nur, wenn sie alle ihre besonderen Kräfte gemeinsam einsetzen, werden sie die übermächtigen Feinde besiegen können.


Meine Meinung:

Wie lange bin ich um dieses Buch herumgeschlichen, bis ich es mir endlich gekauft habe! In der Hoffnung, eine interessante, spannende Geschichte á la Mythos Academy vor mir zu haben...
Was habe ich bekommen? Eine weinerliche Protagonistin, die ihr Fähnchen nach dem Wind hängt, insbesondere, wenn es um Jungs geht. Die Schreibweise der Autorin war noch ganz okay, nicht jedoch die infantile und lächerliche Geschichte.
1. Kylie ist anders. Das muss anscheinend mindestens einmal pro Kapitel erwähnt werden!
2. Kylie denkt, sie ist garnicht anders - die anderen lügen. Auch das muss ständig betont werden.
3. Wenn Kylie nicht übernatürlich ist, hat sie sicherlich einen Hirntumor.
Dieser Aspekt wird nach der Ankunft im Camp auch immer und immer und immer wieder aufgegriffen. "Ich habe sicher einen Hirntumor! Na, immerhin bin ich dann kein Freak!" "Oh nein, was ist, wenn ich wirklich einen Hirntumor habe? Sterben ist doch total uncool!"
4. Kylie ist cool, alle im Camp sind Nerds. Ohja, so muss es sein, denn der Gothic-Look ist ja mal sowas von out, wie können die nur so rumlaufen?
5. Kylie findet jeden Jungen "heiß". Zur Auswahl stehen ihr Ex-Freund ("so heiß"), Derek, der Feen-Mann ("so heiß, sieht aber dem Ex so ähnlich") und Lucas, der Werwolf ("so heiß, aber auch so gefährlich"). Erst mag sie den einen, dann den anderen, dann beide nicht, dann beide doch. Das war mir einfach nur zu dumm.
Insgesamt mochte ich den Anfang des Buches, die ersten 100 Seiten waren gut, danach ging es Berg ab. Das Finale war ein Witz und ich werde sicher nicht weiterlesen.

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(997)

1.924 Bibliotheken, 28 Leser, 6 Gruppen, 124 Rezensionen

dystopie, liebe, legend, marie lu, jugendbuch

Legend – Fallender Himmel

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Loewe, 10.03.2014
ISBN 9783785579404
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Day ist der meistgesuchte Verbrecher der Republik und das, obwohl er erst 15 Jahre alt ist. Seit der bei dem Großen Test, den alle Kinder in der Republik mit 10 Jahren absolvieren müssen, durchgefallen ist, kämpft Day gegen das System, vereitelt die Pläne der Mächtigen, stielt, lügt und täuscht. Doch eins tut er nie: töten.
June hat den großen Test mit 1500 Punkten - der Höchstpunktzahl - absolviert. Sie ist das Wunderkind der Republik, besucht mit 15 Jahren bereits das Collage und bricht gerne die eine oder andere Regel, wenn sie gelangweilt ist. Ihr Metias ist Captain im Militär der Republik. Eines Abends will er sie in ein Geheimnis einweihen, doch bevor er dies tun kann, wird er bei einem Routineeinsatz ermordet. Der Verdächtige: Day. Doch wie kann das sein, wenn Day normalerweise nicht tötet? June wird abgestellt, um Day aufzuspüren. In ihr brennt der Wunsch nach Rache, doch als sie Day endlich trifft, erscheint er ihr nicht wie ein Mörder. Nach und nach stößt June auf Immer mehr Ungereimtheiten, die schließlich weit in die Vergangenheit reichen - in die Nacht, als Junes Eltern starben...



Meine Meinung:

"Legend - Fallender Himmel" war ein Zufallskauf, aber wahrlich kein schlechter. Gemeinsam mit Day und June betritt der Leser eine Welt, die von Verfall gezeichnet ist. Von den USA ist nicht mehr viel übrig, die Republik überstrahlt alles und niemand darf sich ihr ungestraft widersetzen. Mit Day haben wir den geborenen Rebellen in dieser Geschichte. Er ist clever, mutig und hat einen Hang dazu, sich für seine Freunde und Familie in Gefahr zu bringen. June erscheint auf den ersten Blick, als wäre sie sein Gegenpart - gute Familie, gute Ausbildung, vorbildlich - doch auch sie ist eine kleine Unruhestifterin, die sich im Laufe des Romans in eine Kick-Ass-Heldin verwandelt. Ich war froh, dass das Thema Dystopie nur am Rande erwähnt wurde. Ja, die USA gibt es nicht mehr dank Klimakatastrophe und ja, eine Seuche rottet bestimmte Menschengruppen aus, aber keines dieser Themen hat Überhand genommen. Vielmehr stehen Day und June und ihre jeweiligen Geschichten im Vordergrund, allen voran der Mord an Junes Bruder und die Rettung von Days Familie. Ein Aspekt hat mich im Verlauf des Buches jedoch erheblich gestört: das Alter der Protagonisten. Die beiden sollen 15 sein! Doch Day springt mal eben locker von Hochhäusern, sabotiert Jets und schlägt der Republik seit Jahren ein Schnippchen nach dem anderen. June muss da natürlich nachlegen. Sie wird mit 15 ins Militär aufgenommen, kämpft besser, als alle anderen und erteilt Erwachsenen Befehle, als wäre nichts dabei. Kann man bei solchen Büchern nicht einmal 5 Jahre drauflegen? Die Charaktere wären mit gerade 20 immer noch jung genug um die Zielgruppe anzusprechen, aber es würde alles ein wenig realistischer rüber kommen!
Die Geschichte als solche dagegen ist gut durchdacht. Nie hätte ich gedacht, worauf das Buch letztendlich hinaus läuft und ich kann mir gut vorstellen, dass die Fortsetzungen es in sich haben. Band 1 hatte auf jeden Fall noch Luft nach oben.
Ich für meinen Teil muss jetzt nicht sofort weiterlesen. Band 2 und 3 landen erstmal auf dem SuB - mal schauen, wann es zu einem Wiedersehen kommt. 
Bis dahin 4 solide Sterne für Days und Junes Auftaktband "Legend - Fallender Himmel".

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Tags: day, dystopie, june, korruption, mord, republik, verrat   (7)
 

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

rosenmond, kinder, mahler, farben, empathie

Rosenmond (Colors of Life 6)

Mella Dumont
E-Buch Text
Erschienen bei tienna, 16.03.2017
ISBN B06XPQFM9H
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Die Uhr tickt. Valerie ist schwanger und irgendwelche Irre, wie Lukas sie nennt, bedrohen ihr Leben. Zum Glück sind die beiden nicht allein, denn Leo, Lina, Angie und Marius tun alles, um sie in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Dann stößt Lukas auf ein Foto von Linas Familie – und die Karten werden neu gemischt. Was hat Markus, Linas Bruder, mit seinen Gegnern zu schaffen? Und warum ist Linas Vater wirklich verschwunden? Eine turbulente Suche nach Antworten beginnt, um das Chaos, das zwischen den Clans herrscht, ein für alle Mal zu überwinden


Meine Meinung:

Das war er also, der letzte Teil der "Colors of Life"-Reihe. Rückblickend muss ich gestehen, dass mir "zweite" Trilogie um Lukas und Valerie einen Tick besser gefallen hat, als die Ausgangsgeschichte um Lina und Leo. Es war keine Teenie-Romanze mehr und die endlosen Uni-Beschreibungen gingen mir in "Sternenmond" nur noch auf die Nerven.
Valerie und Lukas sind auch im letzten Band ein Dream-Team. Ein letztes Mal wollen sie es wissen und den Wagner-Clan endlich brechen. Gleich der Anfang war ungeheuer spannend und nervenaufreibend. Die Angrifffe auf Valerie und ihr Ungeborenes waren zahlreich in diesem Band - eine Tatsache, die man als Leser erstmal verdauen muss. Die Spreu trennt sich hier vom Weizen, wir lernen skrupellose Wagners kennen, aber auch die eine oder andere Mahler greift zu drastischen Mitteln. Bis ca. 60 % hat mir da Buch - bis auf einige Längen (immer dieses Rumgereise München - Berlin - Trier - Metz...) - ziemlich gut gefallen. Ganz begeistert war ich von der Story um Linas Vater, den ich nach dem verpatzten Versöhnungsversuch in der ersten Trilogie, wirklich vollkommen aus meinem Gedächtnis gelöscht hatte. Das Finale als solches ist ziemlich in die Länge gezogen. Es wird hier gepokert, da manipuliert, wie man das eben mittlerweile kennt. Dann war alles plötzlich vorbei - die Guten haben gesiegt und ich hab kaum mitbekommen, wie das passiert ist! Schließlich folgten noch 10 % von der wirklich üblen Kitsch-Sorte! Ich hätte mir tatsächlich ein Ende mit mehr Ecken und Kanten gewünscht - natürlich finde ich es schön, wenn alle am Ende gut wird, aber Doppelhochzeit? Drei (!!!) Protagonistinnen sind plötzlich schwanger? Alle versöhnen sich mit Ex-Freunden, alten Feinden, überall "glitzern Tränen" mit glücklichen Gesichtern und für Lina und Leo wird auf magische Weise ein bezahlbares Heim im teuren Berlin genau zwischen Valerie und Angie aufgetan, weil die Vermieterin soooo nett ist....
Tut mir Leid, aber das war dann doch mehr als ich ertragen konnte. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, es war leicht und hat doch viele spannende Themen behandelt.
"Rosenmond" gebe ich daher verdiente 4 Sterne und verabschiede mich von "Colors of Life".

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Tags: colors of life, empathie, farben, hochzeit, kinder, liebe, mahler, reihe, rosenmond, wagner   (10)
 

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147 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

blutprophetin, vampire, die anderen, fantasy, cassandra sangue

In Blut geschrieben

Anne Bishop
Flexibler Einband: 516 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 30.06.2016
ISBN 9783959916110
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Durchgefroren und verängstigt steht eines Abends eine junge Frau in Simon Wolfgards Buchladen. Simon, der Leitwolf des Lakeside-Courtyard, in dem die Anderen herrschen und Menschen nur geduldet sind, weiß nicht so recht, was er von der jungen Frau mit den schrecklich gefärbten Haaren halten soll. Er traut ihr nicht über den Weg, den anders als die andere Menschen, riecht Meg Corbyn nicht nach Beute. Trotzdem gibt Simon der jungen Frau den Job als Menschliche Verbindungsperson. Megs Aufgabe ist es nun die Angelegenheiten zwischen Menschen und Anderen zu vermitteln, indem sie sich um den Kontakt kümmert, den sowohl Menschen als auch Andere miteinander meist vermeiden wollen.
Schon bald bemerken die Bewohner des Lakeside-Courtyard, dass Meg etwas besonderes ist - sie verhält sich nicht wie ein richtiger Mensch, hat wenig Angst vor den Vampiren, Krähen, Eulen und Wölfen, die im Courtyard leben und nach Belieben zwischen Tier- und Menschengestalt hin- und herwechseln können. Der Grund für Megs Verhalten ist auch der Grund für ihre permanente Angst: denn Meg ist eine Cassandra Sangue, eine Blutprophetin, und ist aus der Anlage, in der man ihresgleichen wie Tiere hält, um ihre Prophezeiungen an den meistbietenden zu verkaufen, geflohen. Doch ist sie im Courtyard sicher? Schließlich hat Meg gesehen, dass sie selbst dort den Tod finden wird...


Meine Meinung:

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang dem Buch sehr skeptisch gegenüber stand. Die ersten 10% habe ich immer wieder die Stirn gerunzelt und das Buch schließlich für zwei Wochen zur Seite gelegt. Dann gab ich ihm noch eine zweite Chance und was soll ich sagen - ich bin begeistert. Anne Bishop erschafft eine Welt, die uns auf den ersten Blick bekannt erscheint: Wölfe, Vampire, Prophetinnen... alles schon mal gehört? Nein, eben nicht so, wie Frau Bishop sie beschreibt. Man muss sich auf dieses Buch einlassen, muss den Gedanken an Werwölfe und schimmernde Vampire ablegen. Die Wölfe sind Wölfe, die, ebensowie die Krähen, Eulen, Habichte und Kojoten, sich willentlich in Menschen verwandeln können. An vielen Stellen des Buches bekommt man diese Andersartigkeit zu spüren - Simon, Sam, Henry und Co. denken wie Tiere, wundern sich über die Kleingeistigkeit der Menschen und schütteln immer wieder den Kopf über Meg, denn sie ist etwas, das sie noch weniger verstehen.
Die Geschichte nimmt nach ca. 20% richtig Fahrt auf, die letzten 15% musste ich am Stück lesen, weil ich die Spannung nicht ertragen konnte. Was immer man sich am Anfang des Buches unter der Geschichte vorgestellt hat - sie entwickelt sich vollkommen anders als erwartet. Ein paar Dinge waren vorhersehbar - wie Megs guter Einfluss auf den Wolfswelpen Sam - andere, wie das wahre Wesen der Barfrau Tess, haben mich vom Hocker gehauen.
Nach dem großen Finale hätte ich sehr gerne einfach weiter gelesen, denn ich war nun vollkommen in der Welt der Anderen angekommen und habe - wie Meg - gelernt ihr Verhalten besser zu verstehen. Nun fiebere ich dem nächsten Teil entgegen, der zum Glück schon nächsten Monat rauskommt. "In Blut geschrieben" ist ein wirklich gelungener Urban Fantasy-Roman, in dem man vollkommen versinken kann. Ich bin gespannt, auf den weiteren Verlauf, denn die Haupthandlung ist im ersten Band nicht im mindesten abgeschlossen worden. Gerne vergebe ich 5 Sterne für "In Blut geschrieben" und freue mich auf ein baldiges Wiedersehen mit Meg und den Anderen!

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Tags: andere, blutprophetin, cassandra sangue, fluch, gefahr, unterdrückung, vampire, voraussagen, wölfe   (9)
 

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578 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 36 Rezensionen

götter, percy jackson, fantasy, rick riordan, rom

Helden des Olymp - Das Zeichen der Athene

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.10.2013
ISBN 9783551556035
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Sieben Halbgötter werden den Untergang der Welt verhindern; so lautet die große Weissagung. Die griechischen und die römischen Halbgötter müssen hierfür eine jahrtausende alte Feindschaft begraben und zusammenarbeiten. Gemeinsam reisen Percy, Annabeth, Jason, Piper, Hazel, Frank und Leo auf der Argo II ins ursprüngliche Rom. Unterwegs lauern - wie immer - zahlreiche Gefahren, die auch die neuen Freundschaften auf eine harte Probe stellt. Doch Annabeth hat die schwerste Aufgabe von allen: sie soll dem "Zeichen der Athene" folgen und so helfen den uralten Streit zu schlichten. Doch die Aufgabe ist nicht leicht und viele ihrer Halbgottgeschwister mussten auf dieser Suche ihr Leben lassen. Und dann ist da immer noch Gaia, die kurz vorm Erwachen steht und der Truppe zusätzlich Steine in den Weg legt...


Meine Meinung:

In Band 3 schreitet die Haupthandlung zügig voran. An Bord der Argo II befinden sich nun alle sieben Halbgötter aus der Weissung - ein ziemlicher Chaoshaufen, denn keiner von ihnen ist daran gewöhnt, mit den anderen zusammen zu arbeiten. Hinzu kommt viel Misstrauen - eine explosive Mischung, die immer wieder zu Spannungen führt, das Lesen dadurch aber abwechslungsreich und interessant gestaltet. Wir lesen jeweils aus der Sicht von Annabeth, Percy, Piper und Leo, die sich, gerade zum Ende hin, oft an verschiedenen Orten aufhalten. Durch diese Wechsel wird die Spannung die ganze Zeit extrem hochgehalten und es macht sehr viel Spaß die Geschichte zu lesen. Wie immer stolpern die Halbgötter von einer Gefahr in die andere und auch in diesem Buch haben wir es mit neuen Göttern, Mythen und Legenden zu tun. Am Ende gibt es dann einen wirklich fiesen Cliffhanger; ich bin gespannt, wie das alles enden soll!
Kurzum: diese Reihe wird einfach nie langweilig! Lange Rede, kurzer Sinn: 5 Sterne - wie immer für "Das Zeichen der Athene".

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Tags: aufgabe, götter, griechen, halbgötter, helden, olymp, römer, sieben, weissagung, zusammenarbeit   (10)
 

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(354)

666 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 31 Rezensionen

götter, percy jackson, fantasy, halbgötter, griechische mythologie

Helden des Olymp - Der Sohn des Neptun

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.12.2012
ISBN 9783551556028
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Nach langem Schlaf erwacht Percy Jackson im Wolfshaus, jedoch ohne Erinnung daran, wer er ist und wie er dort hingekommen ist. Das einzige, an das er sich erinnern kann, ist ein blondes Mädchen - Annabeth. Von Monsterattacken gebeutelt kann Percy sich schließlich ins Camp Jupiter retten. Dort trifft er auf die beiden Halbgötter Hazel und Frank, die von römischen Gottheiten abstammen. Auch Percy muss von Göttern abstammen, denn immerhin kann er wie kein zweiter das Meer kontrollieren - doch warum klingt der Name Neptun für seinen Vater so fremd in seinen Ohren? Percy hat nicht viel Zeit nachzudenken, denn dem Camp steht ein Angriff bevor: gemeinsam mit Hazel und Frank muss Percy Thanatos, den Tod, befreien, der in Alaska in Ketten liegt. Doch dort sind die Götter machtlos. Können Percy und seine Freunde es schaffen das Camp noch vor der Sommersonnenwende zu retten?


Meine Meinung:

Den griechischen und römischen Göttern und Göttinnen sei Dank: Percy Jackson ist endlich wieder zurück! Auch wenn der erste Band sehr interessant war, bin ich doch froh, dass Percy im zweiten Band wieder in die Handlung einsteigt - er ist einfach mein Liebling. Wieder einmal steht ein Camp der Vernichtung gegenüber und wieder einmal müssen drei junge Halbgötter losziehen und allen anderen den Hintern retten. Percy hat einen denkbar schlechten Start ins Camp, denn in Camp Jupiter ist wirklich vieles anders. Camp Half-Blood erscheint in direkten vergleich gradezu unorthodox, denn die Römer lieben Ordnung, Recht und Demokratie. Es war wirklich schön zu lesen, wie anders ein Halbgötterleben verlaufen kann. Auch wenn der Teil im Camp sehr kurz war, hat man einen guten Eindruck bekommen, aber ich kann mir vorstellen, dass Griechen und Römer einfach nicht gut mit einander können. Die Unterschiede springen dem geschulten Percy Jackson-Leser gerade zu ins Auge, aber das macht beide Camps nur noch liebenswerter.
Liebenswert und absolut genial sind auch wieder die neuen Halbgötter Hazel und Frank. Insbesondere Hazel hat ein schweres Schicksal hinter sich, doch sie beweist so viel Stärke und Intelligenz, dass man sie einfach bewundern muss. Frank erscheint zunächst undurchsichtig, mausert sich aber langsam zum Sympathieträger. Auch er hatte kein leichtes Leben und an seiner Abstammung knackt er lange. Percy himself ist natürlich wie immer großartig - große Klappe, unfairer Kampfstil und unerschütterlich loyal, einfach wie wir in kennen und lieben.
Nach dem bekannten Riordan-Muster stolpern die drei Helden von einem Schlamassel ins andere, winden sich geschickt heraus, treffen Götter und Göttinnen und schaffen es knapp Gaias Sieg weiter hinauszuzögern. Eigentlich müsste man meinen, dass es den Leser allmählich langweilen könnte - an dieser Stelle kann ich vehement entsprechen. Auch wenn sich die "Irrfahrten" der Helden in allen Büchern ähneln, sind sie doch immer neu und auf die jeweiligen Protagonisten angepasst. In diesem Band treffen wir Amazonen, die Göttin Iris, wütende Getreidegeister und eine eloquente Harpyie. Also alles etwas, das noch nie da war.
Das Buch bietet einen schönen Cliffhanger und ich bin gespannt, wie es weiter gehen soll, wenn nun alle sieben Halbgötter gemeinsam unterwegs sein werden.
Wieder einmal vergebe ich gerne 5 Sterne für "Helden des Olymp - Der Sohn des Neptun"!

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Tags: alaska, camp jupiter, feindschaft, fluch, frank, götter, griechen, hazel, olym, percy, rom, römer, tod   (13)
 

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rick riordan, fantasy, götter, griechische mythologie, percy jackson

Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.08.2014
ISBN 9783551313188
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Jason erwacht ohne Gedächtnis in einem Schulbus. Mit ihm unterwegs: eine Schulklasse voller kleinkrimineller Jugendlicher und unter ihnen Piper und Leo, die anscheinend Jasons Freunde sind und ihn seit Monaten kennen. Aber warum hat Jason keine Erinnungen? Weder daran wo er herkommt, noch daran, wie er in die Klasse gekommen ist? Als die Gruppe plötzlich von einem Mitschüler angegriffen wird, der sich als Monster herausstellt, der Klassenlehrer Trainer Hedge Hufe und Hörner bekommt und die Münze in Jasons Tasche sich als Schwert entpuppt (mit dem er verdammt gut umgehen kann), nimmt das Chaos seinen Lauf. Gemeinsam mit Piper und Leo wird Jason ins Camp Half-Blood gebracht - einen Ort, an dem junge Halbgötter trainiert werden. Während Piper und Leo ihren Ohren nicht trauen wollen, erscheint die Enthüllung für Jason ganz normal - aber warum?


Meine Meinung:

Erst vor kurzem habe ich die Percy Jackson-Reihe beendet und ich habe mich wirklich gefreut in Rick Riordans Welt der Halbgötter zurück zu kehren. Mit Piper, Leo und Jason bekommt der Leser gleich drei Protagonisten in diesem ersten Band. Während in der Percy Jackson-Reihe noch aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde, haben wir nur personale Erzähler, wobei alle zwei Kapitel die zentrale Figur - also Piper, Leo oder Jason - gewechselt wird. Ich muss sagen, dass mir diese neue Art viel besser gefällt, als die alte. Die Handlung war für mich so viel abwechslungsreicher und die Probleme der einzelnen Protagonisten konnten alle gerecht behandelt werden.
Die Handlung von Band 1 ist - typisch Riordan - sehr actionreich. Wie schon in den Vorgängern taumeln die Charaktere von einem Desaster ins andere und kommen oftmals nur knapp mit dem Leben davon. Sie werden bedroht, gejagt, erpresst, verletzt, geheilt usw., aber dadurch, dass Piper, Leo und Jason älter sind (15-17 Jahre), erscheint ihr Überleben nicht mehr so "zufällig", wie in den frühen Percy Jackson-Büchern.
Mein absoluter Lieblingscharakter ist natürlich Leo. Als Sohn des Hephaistos hat er eine natürliche Begabung für Werkzeuge, die er genial einsetzt. Zusätzlich kann er Feuer erzeugen - eine ziemlich geniale Gabe, in die er sicher noch gläzender hineinwachsen wird.
Piper ist ebenfalls eine tolle Protagonistin. Kühl und besonnen nimmt sie eine Vermittlerrolle ein, in der sie sich nicht immer wohl fühlt. Dass sie ein Kind der Aphrodite ist, hätte ich zuerst nicht erwartet, aber Pipers Charakter zeigt, dass man in den ersten Bänden ein ganz falschen Bild von diesen Abkömmlingen hatte. Sie räumt mit vielen Vorurteilen auf, ist stark, mutig und entschlossen. Ich denke, dass sie sich in den nächsten Bänden noch stark weiterentwickeln kann.
Als letztes haben wir noch Jason. Er repräsentiert die römischen Halbgötter, auch wenn er das zu Anfang noch nicht weiß. Im Gegensatz zu Piper und Leo hatte Jason für mich zu wenig Ecken und Kanten, was aber vielleicht am Gedächtnisverlust liegen könnte, mit dem er den ganzen Band über zu kämpfen hat. Möglicherweise soll er undurchsichtiger sein als die anderen, nach außen hin der geborene Held, der immer den Karren aus dem Dreck ziehen muss. Ich bin gespannt, wie es mit ihm weiter geht und vor allem, ob er noch zu seinen Freunden steht, wenn er wieder im römischen Camp ist. Irgendwie habe ich lange gedacht, dass er ein Ersatz-Percy sein soll (womit ich am Ende auch garnicht so falsch gelegen habe) und ich bin auch gespannt, ob diese beiden "großen" Helden sich am Ende verstehen.
Sehr gefreut habe ich mich über die Rückkehr bekannter Charaktere: Chiron, Annabeth und Rachel spielen zwar wenig mit, aber auch das wird sich sicher in den Folgebänden ändern. Einen größeren Anteil hatte Thalia, die sehr schön in die Geschichte zurück gebracht wurde. Sicher war dies auch nicht ihr letzter Auftritt.
Am Ende des Bandes gibt einen kleinen Cliffhanger und ich bin sehr gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht, der Gott sei Dank schon für mich bereit liegt ;-)
Also wie immer 5 Sterne für Rick Riordans "Helden des Olymp"-Auftakt"

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Tags: camp half blood, erpressung, feindschaft, gaia, griechen, helden, jason, kampf, leo, olymp, piper, riesen, römer   (13)
 

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drachen, talon, fantasy, liebe, julie kagawa

Talon - Drachenzeit

Julie Kagawa ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.10.2015
ISBN 9783453269705
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die 16-jährige Ember wird gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Dante nach Cresent Beach geschickt - ihr Auftrag: anpassen und beobachten. Denn Ember und Dante sind keine gewöhnlichen Teenager. Sie sind Drachen, die Menschengestalt angenommen haben und von Talon, der Organisation, der alle Drachen angehören, dazu ausgebildet werden, sich unter normale Menschen zu mischen. Doch für Ember bedeutet der Umzug nach Cresent Beach noch etwas, nämlich Freiheit. Genervt von der überbehütenden, kontrollierenden Organisation begeht Ember gegen ihre Betreuer und Ausbilder auf und unter der heißen Sonne Floridas geschieht etwas, das jungen Drachen nicht passieren sollte: Ember verliebt sich in den Menschen Garret - doch dieser hat ein Geheimnis, das beide das Leben kosten könnte...


Meine Meinung:

Ich habe vor Jahren die "Plötzlich Fee"-Bücher von Julie Kagawa gelesen und konnte mich noch gut an ihren Schreibstil erinnern, dem sie sich auch bei "Talon" treu geblieben ist: gradlienig und doch voller Bilder führt die Autorin uns in Embers und Garrets Welten ein. Durch die Ich-Perspektive, die mit jedem Kapitel wechselt, erfährt man viel über die beiden Protagonisten, die man beide schnell ins Herz schließt. Ember ist ein ungestümer junger Drache, der sich erst an seine Rolle als Mensch gewöhnen muss. Sie ist von vielem fasziniert, was für uns ganz normal ist und versucht, möglichst viel zu erleben. Garret, der schneidige Georgs-Krieger, ist Ember in vieler Hinsicht ähnlich. Auch er hatte noch nie ein normales Leben, ist auf Kampf gedrillt und daher in manch alltäglicher Situation etwas verkrampft. Dass die beiden sich ineinander verlieben, war natürlich voraus zu sehen. Leider wurde gerade der Mittelteil sehr stark auf diese - zugegeben - sehr süße, aber doch ein bisschen alltägliche Teenie-Romanze gelegt. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Action gewünscht, etwas Abwechslung oder alltägliche Situationen, die sie zusammen meistern müssen. Das Auftauchen des Drachen Riley stellt in der Teenie-Romanze natürlich einen Störfaktor dar. Riley, der Einzelgänger, erfüllt alle Kriterien eines Bad Boy. Er lockt Ember mit Informationen, zeigt ihr, was sie mit Garret nicht haben kann und weist sie überdeutlich auf die Anziehung zwischen beiden hin.
Ich kann nur hoffen, dass es nicht auf das klassische Liebes-Dreieck hinausläuft, aber ich fürchte, dass es das wird...
Für den ersten Teil von "Talon" vergebe ich 4 Sterne, denn die Geschichte hatte ein paar - eigentlich überflüssige - Längen und ich hoffe auf mehr Abwechslung in den Folgebänden.

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Tags: anpassung, drachen, einzelgänger, feindschaf, jagd, liebe, orden, st georg, talon, verrat   (10)
 

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fantasy, fae, das reich der sieben höfe, liebe, sarah j. maas

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die Jägerin Feyre versucht ihre Familie im Winter über die Runden zu bringen. Gemeinsam mit ihrem Vater und ihren Schwestern bewohnt sie eine winzige Hütte, oft reicht das Geld nicht aus. Als Feyre im Wald einen Wolf erschießt, scheint das Überleben der Familie gerettet. Doch bereits einen Tag nach ihrer Tag taucht ein beängstigendes, wildes Monster auf und verlangt Wiedergutmachung für Feyres Tat. Um nicht zu sterben, begleitet Feyre das Monster nach Prythian, in das Land der Fae um dort zu leben. Schon bald verschwimmen die Grenzen zwischen Trug und Wirklichkeit. Was hat Tamlin, der schöne High Fae, der die Gestalt des Monsters annehmen kann, wirklich mit ihr vor? Warum tragen er und sein Hofstaat Masken, die sie nicht abnehmen können? Und was hat des mit der Seuche auf sich, die das Land der Fae langsam zu vergiften scheint?


Meine Meinung:

Nachdem ich alle Throne of Glass-Bände verschlungen habe, war es klar, dass ich auch diesen Band von Sarah J. Maas unbedingt lesen musste. Und als ich dann auch noch bei der Leserunde von dtv und Lovelybooks gewonnen habe - vielen Dank an dieser Stelle für das Leseexemplar!!!! - habe ich mich wie verrückt gefreut.
Wir befinden uns in einer anderen Welt als in der ToG-Reihe - zwar gibt es auch hier Fae, aber sie leben hinter einer Mauer in einem großen Reich, das in sieben Höfe aufgeteilt ist. Jeder Hof wird von einem High Lord regiert, im Falle des Frühlingshofs ist es Tamlin. Feyre ist eine mutige junge Frau, die alles versucht um ihre Familie zu retten, wobei diese ihr nicht einmal dankbar zu sein scheint. Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf - Feyre nimmt ein Leben und muss dafür bezahlen. Die Schuld, das Gefangensein in Tamlins Schloss, das voll magischer Dinge steckt, der alte Fluch, ein Ungeheuer das keins ist - all das klingt nach "Die Schöne und das Biest". Doch wer auf ein Retelling setzt, ist fehlgeleitet. Zwar sind die Grundzüge da, doch - wie immer bei Frau Maas - ist in der Geschichte so unendlich viel mehr.
Leider hatte gerade der Mittelteil einige Längen. Natürlich braucht es Zeit, bis sich die Lovestory entwickelt und es gab auch viel Abwechslung, aber ich hab mir doch an der einen oder anderen Stelle mehr Action gewünscht. Wie immer hätte ich nicht so laut nach Spannung schreien sollen, denn etwa nach 300 Seiten war es so weit: ICH BIN VOR SPANNUNG FAST GESTORBEN! Die zweite Hälfte des Buches ist nichts für zwischendurch! Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, habe zweieinhalb Stunden mit Feyre unter dem Berg verbracht, weil ich sie einfach nicht alleine lassen wollte.
Auch dieses Gefühl ist etwas, das Sarah J. Maas meisterlich aus dem Leser herauskitzeln kann. Man lebt ihre Figuren, atmet ihre Luft, fühlt ihren Schmerz und kann einfach nicht mehr weg, so sehr ist man emotional involviert. Feyre ist eine großartige Protagonistin, denn sie ist mutig, klug und unerschrocken. Sie hat nichts zu verlieren und alles zu gewinnen und erlangt dadurch eine Stärke, die Ihresgleichen sucht. Auch Tamlin ist ein genialer Charakter - tiefgründig, leicht melchancholisch und manchmal so unvorhersehbar, dass man ihn schütteln muss. Mein zweiter Liebling: Lucien! Sobald er ins Spiel kam hab ich gezittert - entweder vor Lachen oder vor Angst um ihn. In Bezug auf Rhys bin ich noch unentschlossen; ich denke, er wird in Band 2 eine große Rolle spielen und ich hoffe, dass Tamlin gegen ihn bestehen kann.
Denn wenn ich eins über Sarah J. Maas gelernt habe, dann, dass 1.) ihre Frauenfiguren absolut unabhängig sind und dass 2.) die erste Liebe nicht die richtige sein muss. Für "Dornen und Rosen" vergebe ich enthusiastische 5 Sterne. Ich bin so gespannt auf den zweiten Band, aber ich weiß, dass mich diese Reihe - ebenso wie Throne of Glass - einiges an Nerven und Fingernägeln kosten wird!!

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Tags: fea, feyre, fluch, high fea, jagd, liebe, maske, menschen, prüfung, prythian, tamlin   (11)
 

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percy jackson, götter, olymp, fantasy, rick riordan

Percy Jackson - Die letzte Göttin

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.08.2013
ISBN 9783551312464
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die Armee des Titanen Kronos ist auf dem Vormarsch und scheint nicht mehr aufzuhalten. Ihr Ziel ist New York oder besser gesagt, der Olymp im 600. Stock des Empire State Buildings. Percy und seine Freunde versuchen alles um diesen zu verteidigen, doch Kronos, der immer noch Lukes Körper beherrscht, scheint unbesiegbar. Percy sieht nur einen Ausweg: er muss Lukes Spuren verfolgen, herausfinden, was ihn so mächtig gemacht hat, dass er Kronos Geist aufnehmen konnte - und es ihm gleich tun. Hierzu tritt Percy seinen bisher gefährlichsten Weg an, zurück in die Unterwelt, und nimmt schließlich den Fluch des Achilles auf sich um seine Freunde, das Camp, die Welt der Menschen zu retten...


Meine Meinung:

Ich habe bei diesem letzten Band der Reihe Blut und Wasser geschwitzt! "Die letzte Göttin" war so spannend, dass ich nicht schnell genug umblättern konnte. Die Handlung läuft dem Ende entgegen, der Autor legt alle Karten auf den Tisch, enthüllt jedes letzte Geheinmis und hat mir das eine oder andere "Wow, echt jetzt" entlockt! Bei dieser Reihe hat einfach alles gestimmt. Sie war spannend bis zur letzten Seite, ich habe die eine oder andere Träne am Ende verdrückt, mit den Helden gejubelt und getrauert. Percy und seine Freunde wachsen über sich hinaus, holen das letzte an Kraft aus sich hinaus, um zu gewinnen. In diesem letzten Band taucht praktisch jeder noch einmal auf, den wir in den letzten Bänden begleitet haben: alte und neue Götter, Camp-Bewohner, Thalia, die Jägerinnen, Nico, Mrs. O'Leary, das Orakel, Rachel und so weiter.
Das Finale ist nervenzerfetztend gewesen und war der Reihe mehr als würdig. Einen kleinen Cliffhanger gab es und - zu meiner Freude - habe ich gesehen, dass die Reihe fortgesetzt wird. Vielleicht werde ich sie nicht sofort lesen, aber ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Percy, Annabeth und Co. und vergebe - wieder einmal - enthusiastische 5 Sterne für "Die letzte Göttin".

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Tags: annabeth, götter, hades, halbgötter, luke, mythologie, olymp, percy, schlacht, styx, titanen, weissagung   (12)
 

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percy jackson, götter, fantasy, rick riordan, percy

Percy Jackson - Die Schlacht um das Labyrinth

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.05.2012
ISBN 9783551311566
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:


Kronos Armee aus Monstern ist auf dem Vormarsch - angeführt von Luke. Das Ziel: Camp Half-Blood angreifen um möglichst viele Heroen zu Fall zu bringen. Um schnell und unbemerkt dorthin zu kommen, machen sie sich das magische Labyrinth zu Nutze, das der antike Architekt Dädalus einst für König Minos von Kreta gebaut hatte. Aber sie haben die Rechnung ohne Percy Jackson und seine Freunde gemacht. Angeführt von Annabeth begeben sich Percy, Tyson und Grover in die unwirklichen Gänge des Labyrinths um Dädalus' Werkstatt zu finden und Luke aufzuhalten. Doch das Labyrinth ist tückisch und treibt jeden in den Wahnsinn, der leichtsinnig hineingeht...



Meine Meinung:


Das war also Band 4. Unglaublich, wie weit die Geschichte um Percy Jackson mittlerweile fortgeschritten ist. "Die Schlacht um das Labyrinth" ist der bisher düsterste Teil der Saga. Das Labyrinth ist unheimlich, nicht selten kämpfen die Freunde um ihr Leben und am Ende müssen tatsächlich einige Charaktere ihr Leben lassen. Man merkt diesem Band an, dass sich die Geschichte dem Ende zuneigt. Die Ereignisse spitzen sich immer weiter zu, die Spannung verdichtet sich, letzte Geheimnisse werden enthüllt oder zumindest deren endgütige Lösung angedeutet. 
Besonders gefallen hat mir wieder einmal, dass der Autor es schafft, immer neue Götter in die Handlung einzubinden - wir lernen hier Hera und Hephaistos näher kennen - und auch andere mythologische Bezüge herzustellen - z.B. die Insel der Kalypso oder König Minos' Zorn auf Dädalus. 
Viel mehr kann ich zu dem Buch eigentlich gar nicht sagen. Es ist - wie die Vorgänger auch - genial und ich bin sehr gespannt auf den finalen Teil und darauf, wie alles für Percy und seine Freunde ausgeht. "Die Schlacht um das Labyrinth" verdient eigentlich mehr als 5 Sterne, denn es ist noch ein wenig spannender und genialer als die ersten drei Bände, aber denen habe ich ja auch schon 5 Sterne gegeben und Gerechtigkeit muss sein ;-)

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Tags: annabeth, dädalus, grover, halbgötter, kronos, labyrinth, mythologie, percy, suche, titanen   (10)
 

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götter, fantasy, percy jackson, rick riordan, griechische mythologie

Percy Jackson - Der Fluch des Titanen

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2012
ISBN 9783551311139
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: Die Titanen rüsten auf! Schon das dritre Jahr in Folge muss Percy sich gegen den finsteren Kronis und seine Handlanger behaupten. Doch während Grover wie gewohnt an Percys Seite ist,muss dieser auf Annabeth verzichten. Sie stürzt bei einem Kampf über eine Klippe und scheint verloren - doch Percys Träume zeigen ihm, dass seine beste Freundin noch am Leben ist, aber auch in schrecklicher Gefahr schwebt. Denn mit ihr zusammen wurde die Göttin Artemis verschleppt und es ist von großer Bedeutung, dass Artemis am Rat der Götter teilnimmt. Percy macht sich also mit Grover, Zeus' Tochter Thalia und den unsterblichen Jägerinnen Zoe und Bianca auf die Suche - und schlittert wieder einmal von einer brenzligen Situation in die andere... Meine Meinung: Also langsam gehen mir die Beschreibungen für "großartig" aus! Man denkt, es kann nicht besser werden, dann liest man den nächsten Percy Jackson-Roman und man ist wieder geflasht und erstaunt, dass es doch geht. Band 3 ist spannend, temporeich, witzig und am Ende sogar ein bisschen traurig. Der einzige Wermutstropfen in der tollen und spannenden Handlung ist, dass Anbabeth mir gefehlt hat. Zwar kommt durch die veränderte Konstellation ein frischer Wind in die Story, aber die Dynamik, die Annabeth und Percy mittlerweile haben, ist doch eine andere. Zur Handlung von Band 3 will ich garnicht mehr viel sagen, außer, dass wir wieder viele neue, coole Götter kennen lernen und die Gefahr durch Kronos immer greifbarer wird. Am Ende habe ich ein Tränchen verdrückt und war von einigen Wendungen sehr (positiv) überrascht. Band 4 verspricht großartig (wie gesagt, mir fällt kein besseres Adjektiv ein) zu werden und ich vergebe gerne erneut 5 Sterne füt Percys driites Abenteuer!

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Tags: annabeth, artemis, entführung, jägerin, loyalitä, mythologie, percy   (7)
 

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götter, percy jackson, griechische mythologie, fantasy, rick riordan

Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.08.2011
ISBN 9783551310590
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Ein Jahr ist vergangen, seit Percy das erste Mal die Grenzen von Camp Half-Blood überschritten und herausgefunden hat, dass er der Sohn des Poseidon und somit ein Halbgott ist. Nun freut er sich auf einen weiteren Sommer mit seinen Freunden, doch diese Pläne werden bald zunicht gemacht: die Grenzes des Camps sind nicht mehr sicher, seit jemand Thalias Fichte vergiftet hat. Nur das Goldene Vlies kann die Fichte heilen und das Camp wieder sicher machen. Neben der Tatsache, dass das Vlies seit Jahren verschollen ist und ausgerechnet Chiron, der Zentauer und Percys Lieblingslehrer der Tat beschuldigt wird und deshalb das Camp verlassen musste, erscheint Percy im Traum auch noch sein bester Freund Grover. Dieser hat sich in eine sehr missliche Lage manövriert und so suchen Percy nicht nur nach dem Vlies, sondern auch nach Grover - denn beide befinden sich in der Hand des grausamen Zyklopen Polyphem...


Meine Meinung:

Was soll man sagen? Diese Reihe ist einfach super! Kaum hatte ich Band 1 zurück ins Regal gestellt, hatte ich auch schon Band 2 in der Hand. In diesem geht es nicht weniger aufregend und spannend zu als im ersten. Wieder wird Percy von Annabeth begleitet, die wirklich ein gutes Team sind, auch wenn sie es sich beide nicht eingestehen wollen. Da Grover in Gefahr ist, wird das Trio durch Tyson ergänzt, einen ausgesprochen lieben und freundlichen Zyklopen, der auch noch Percys Halbbruder ist. Tyson muss man einfach mögen. Er ist fromm wie ein Lamm, kann aber das meiste aus sich heraus holen, wenn es darum geht, seine Freunde zu beschützen.
Die Handlung nimmt wieder rasch Fahrt auf. Das Trio manövriert sich in schier unmögliche Situationen, aus denen sie sich wieder einmal mit Geschick und Cleverness befreien. Was mich an diesem Buch sehr begeistert hat, war, dass noch viel mehr mythologische Figuren und Götter auftauchen. Wir lernen Hermes kennen, Scylla und Charybdis, Circe, Polyphem und viele mehr. Grover schlüpft sogar kurzzeitig in die Rolle von Penelope, der Frau von Odysseus, um Polyphem hinzuhalten - einfach köstlich!
Mit viel schwarzem Humor und genialen Einfällen lotst uns der Autor durch Percys neues Abenteuer. Der Cliffhanger ist gemein und eröffnet so viel neue Möglichkeiten für die Folgenbände, dass ich natürlich gleich weiter lesen muss.
Wieder 5 Sterne für Percy und Co.!

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Tags: annabet, camp, gefahr, götter, grover, mythologie, perc, rettung, vlies, zyklop   (10)
 

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götter, griechische mythologie, fantasy, percy jackson, olymp

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.08.2011
ISBN 9783551310583
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Der 12-jährige Percy Jackson gilt als Unruhestifter. Er kann nie still sitzen, ist schnell aufgebracht und scheint Änger wie magisch angesehen. Schon bald muss Percy erkennen, dass vieles in seinem Leben nicht so ist, wie es scheint: erstverwandekt sich eine Lehrerin in ein fliegendes, mordlustiges Ungeheuer, dann erkennt er, dass sein bester Freund Grover ein Satyr ist und spätestens beim Kampf mit einem Minotaurus und seiner Ankunft im Camp Half-Blood stellt sich heraus, dass Percy etwas besonderes ist. Nämlich der Sohn von Poseidon, dem Meeresgott und somit selbst ein Halbblut. Doch damit fangen die Probleme erst an, denn Percy soll Zeus' Herrscherblitz gestohlen haben. Gemeinsam mit Grover und der klugen Annabeth macht sich Percy auf den Weg, um seine Unschuld zu beweisen...


Meine Meinung:

Bewusst habe ich bisher nie einen der Percy Jackson-Filme angeschaut. Ähnlich wie bei Harry Potter wollte ich mir ein eigenes Bild von den Figuren machen und dank der tollen Schreibweise des Autors gelingt dies ganz leicht. Nach wenigen Seiten war ich bereits an Percys Seite, gefangen in einer Welt, die neu und nicht immer wunderbar ist. Für einen 12-jährigen Jungen ist Percy ziemlich aufgeweckt, er ist clever, stur und nicht auf den Mund gefallen - eine Kombination, die es leicht macht, in auf Anhieb zu mögen. Auch Grover und Annabeth wachsen einem schnell ans Herz und die drei bilden ein lebhaftes Gespann. Die Handlung der Geschichtr nimmt schnell Fahrt auf. Schon bald schlagen die drei Freunde sich mit diversen Monstern herum und machen dabei oftmals eine so gute Figur, dass man vergisst, dass sie eigentlich Kinder sein sollen. Gemeinsam stolpern sie von einer brenzligen Situation in die andere und kommen oftmals so glimpflich davon, dsss man aks Leser einfach erleichtert aufatmen muss. Durch die rasante Handlung fliegen die Seiten nur so davon. Schnell war ich am Ende der Geschichte angekommen und ich bin sehr froh, dass ich noch 4 Bände vor mir habe. Percys Welt so schnell verlassen? Keine Chance! 5 Sterne für den Sohn des Meeresgottes und seine Freunde!

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Tags: diebstahl, götter, intrige, kampf, kinder, mythologie, titanen   (7)
 

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magie, valentina fast, gaston, zauberer, hexen fantasy

Belle et la magie - Hexenzorn

Valentina Fast
E-Buch Text: 428 Seiten
Erschienen bei Impress, 01.12.2016
ISBN 9783646602661
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Belle wurde von ihrer eigenen Mutter aus ihrem Heimatdorf verbannt. Wohl oder übel muss sie also Gaston und seinen Freunden ins Reich der Wicca folgen. Zum einen weiß Belle sowieso nicht, wo sie anders hin soll, zum anderen erhofft sie sich von den Wicca Hilfe, um das Buch der Hexen wieder von sich zu lösen. Gestrandet in dieser vertrauenten und doch fremden Welt, versucht Belle ihren Platz zu finden, was garnicht so einfach ist. Immerhin hat ihre beste Freundin Sandrine sie verraten, die anderen Wicca scheinen Belle mehr mals misstrauisch gegenüber zu stehen und Gaston hat sie nicht belogen, was seine Herkunft und seine Kräfte anbelangt, auch seine Gefühle für Belle scheinen nicht echt gewesen zu sein. Als immer wieder Anschläge auf Belle verübt werden, wird ihr bewusst, dass sie selbst im Dorf der Wicca nicht sicher ist. Jemand scheint ihr nach dem Leben zu trachten - aber wem kann sie noch vertrauen?


Meine Meinung:

Ich bin so unendlich glücklich, dass ich beim Stöbern auf diese Reihe gestoßen bin! Valentina Fasts Geschichte ist eine absolute Leseempfehlung für jeden, der leichte Jugendlektüre und Hexengeschichten liebt - so wie ich!
Der Schreibstil der Autorin ist auch in diesem Band klar, schnörkellos, humorvoll und emotional. Ich habe mit Belle mitgelitten, mich mit ihr gefreut, wenn etwas gelungen ist und das Wechselbad der Gefühle zwischen ihr und Gaston miterlebt. Die Geschichte ähnelt Teil 1 und ist doch ganz anders, denn wir befinden uns nun im Dorf der Wicca, einem magischen Ort, an dem die Magie aus jedem Winkel herauszubrechen scheint. Es hat Spaß gemacht, diese neue Umgebung mit Belle zu erkunden und die losen Fäden der Handlung zusammen zu sammeln um am Ende ein furioses Finale mitzuerleben, das (zum Glück) nur wenig vorhersehbar und sehr spannend war.
Die Dilogie endet glücklicherweise mit einem Happy End für (fast) jeden, was das Mädchenherz, das immer noch in meiner Brust wohnt, seelig hat aufseufzen lassen. Fast schon schmerzlich war die Trennung von dieser Welt, denn man will einfach da bleiben, erleben, wie Belle sich zurecht findet, mit der Clique frühstücken, lieben, leiden und lachen. Jede Seite hat Spaß gemacht und ich bin durch das Buch geflogen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht.
Valentina Fast hat einen geniale Roman-Dilogie geschaffen, die ich sicherlich nicht zum letzten Mal gelesen habe, daher vergebe ich gerne 5 Sterne für ihre Geschichte rund um die liebenswerte Hexenprinzessin Belle.

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raben, fantasy, liebe, freundschaft, weltenwandlerin

Die Rabenkönigin

Michelle Natascha Weber
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 15.10.2016
ISBN 9783959910415
Genre: Fantasy

Rezension:  
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38 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

farben, gefühle, mahler, clan, wagner

Colors of Life - Lindenmond

Mella Dumont
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei null, 29.10.2016
ISBN B01M6ATE22
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt: 

Valerie und Lukas sind verliebt. Und nichts wäre schöner, als sorgenfrei Zeit miteinander zu verbringen. Doch nach dem Triumph der Mahlers auf El Cabrito und Lukas' Verrat an seinen eigenen Freunden, sinnen die Wagners auf Rache. Sie ziehen die mächtigsten Empathen zusammen und versuchen den Clan der Mahler-Frauen zu untergraben. Zum Glück kämpft nicht nur Lukas an Valeries Seite, sondern jede Menge starke Wagners und Mahlers, die sich zusammen geschlossen haben. Während Valerie versucht, die Clan-Angelegenheiten, ihre Arbeit und Lukas unter einen Hut zu bringen, taucht auch noch unerwartete ihr Ex-Verlobter Jean-Baptiste auf - der Mann, der sie an ihrem Hochzeitstag vor dem Altar verlassen hat. Ist Valerie über diese Schmach hinweg? Oder wird ihre Vergangenheit gepaart mit den Schrecken der Zukunft dafür sorgen, dass sie und Lukas sich von einander entfernen?

Meine Meinung:

Unglaublich, dass dies schon der 5. Band der "Colors of Life"-Reihe war! Während sich die ersten drei Bände intensiv mit der Beziehung zwischen Lina und Leo beschäftigt haben, standen in "Mandelmond" Valerie und Lukas im Fokus und so ist es auch bei "Lindenmond". Natürlich spielen die anderen Charaktere weiterhin eine tragende Rolle, doch Valerie ist die eindeutige Hauptfigur und ich muss sagen, dass ich sie richtig ins Herz geschlossen habe, ebenso wie Lukas. Die beiden harmonieren in "Lindenmond" noch besser als im vorherigen Band. Während Linas und Leos Geschichte von einer aufblühenden Teenager-Liebe und dem Erwachen von Linas Fähigkeiten geprägt waren, schuf Mella Dumont in der Fortsetzung mit Valerie eine reifere Protagonistin. Valerie ist 35, erfolgreiche Geschäftsfrau und eine starke Empathin, die versucht den wackelnden Kurs, auf dem sich ihr Clan befindet, zu festigen. In ihr finden sich alle Frauen wieder, die sich zu viele Gedanken machen, verkopft sind und versuchen, alles bis ins kleinste Detail zu schildern. Dass man das Leben nicht genau planen kann, findet Valerie an vielen Stellen in diesem Roman heraus, in dessen Zentrum zwar ihre Beziehung zu Lukas steht, aber auch das Clan-Geschehen weiterhin eine große Rolle spielt. Ich bin immer wieder erstaunt, wie Mella Dumont den Lesern die Welt der Gefühle näher bringt. Wenn ich von Valerie lese, denke ich manchmal, ich könnte sehen, was sie sieht. Die Gefühle, die sie wahrnimmt, sind so echt und durch die Farbdarstellung so nachvollziehbar und logisch, dass man einfach nicht anders kann, als sich voll in die Welt der Empathie hereinfallen zu lassen. In "Lindenmond" liefert Frau Dumont eine zwar ruhige und liebevolle Geschichte (wie immer eigentlich), die aber durch die dargestellten Konflikte, die wirklich schreckliche Ausmaße annehmen, auch nachdenklich machen. Wie weit können Gefühle uns beeinflussen? Wer sind wir und was macht unsere Persönlichkeit aus? Wie sind wir angreifbar? 
Der nächste Band - "Rosenmond" - wird wohl der letzte der "Colors of Life"-Reihe sein. Eigentlich schade, denn momentan könnte ich einfach immer weiterlesen, denn es macht einfach Spaß, ist leicht zu verdauen und regt trotzdem zum nachdenken an. 
Da ich mich wieder gut unterhalten gefühlt habe, mit gelitten habe und eigentlich nicht aufhören wolle zu lesen, versteht es sich von selbst, dass auch "Lindenmond" 5 wohlverdiente Sterne bekommt. Ich hoffe Frau Dumont lässt uns nicht zu lange auf den letzten Teil warten?!

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Tags: clan, clanmitglieder, empathen, farben, gefühle, lukas, mahler, valerie, wagner   (9)
 

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magie, liebe, verrat, hexen, belle

Belle et la magie - Hexenherz

Valentina Fast
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 01.09.2016
ISBN 9783646602654
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Die 17-jähige Belle ist eine Hexe und noch dazu die Tochter der Zirkelleiterin. Als solche hat sie viele Pflichten und als Junghexe sind ihre Kräfte noch nicht nur Gänze erwacht. Als der schnöselige Gaston Belle und ihre Freunde auf einer Party provoziert, brennen bei dieser die Sicherungen durch. Sie versucht Gaston in eine Kröte zu verwandeln, was jedoch ziemlich misslingt. Leider hat Belle ihn trotzdem mit einem Fluch belegt und nur sie kann diesen auch wieder rückgängig machen. Doch dafür muss sie Gaston mit in ihr Dorf nehmen, das tief im Wald liegt - einem Ort, der viele Gefahren birgt und deshalb nie betreten werden darf. Doch Gaston verbirgt etwas vor Belle, das spürt sie ganz genau. Und Gastons Geheimnis soll Belles gesamte Welt auf den Kopf stellen....

Meine Meinung:

Beim Stöbern bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Der Klappentext klang gut, zack...eBook runter geladen und losgelesen. Und was soll ich sagen? Ich konnte nicht mehr aufhören!! Anhand der Namen "Belle" und "Gaston" könnte man ein "Die Schöne und das Biest"-Retelling erwarten. Doch "Hexenherz" ist absolut keine Neuauflage von diesem. Vielmehr strickt Valentina Fast eine temporeiche und emotional hochgradig geladene Hexenstory, die ihres Gleichen sucht. 
Auf der einen Seite haben wir Belle, eine Junghexe, die ein schweres Erbe in ihrem Dorf antreten soll. Die Welt in der sie lebt, ist klein, beschränkt sich auf das Dorf, ihre Freunde und die Schule in der Menschenwelt (von der wir aber so gut wie nichts erfahren, was ich sehr gut fand). Belle war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist frech, klug und stark - gerade letzteren Charakterzug muss sie im Laufe der Geschichte deutlich oft unter Beweis stellen. Sie hat kein einfaches Schicksal und da hat es nicht geholfen, dass sie in einer Seifenblase aufgewachsen ist. 
Auf der anderen Seite haben wir Gaston. Zu Beginn der absolute Schnösel, schwingt er sich im Handlungsverlauf zum Traummann auf. Dass an ihm mehr dran ist, als man denkt, beweist er bereits in der Mitte des Buches. Was er jedoch im Schilde führt, warum er Belle beschützt und nicht von ihrer Seite weicht, lässt nicht nur Belle, sondern auch den Leser fragend zurück. Die Autorin schafft es, diesen Spannungsbogen kontinuierlich aufrecht zu erhalten, sodass auch am Ende von Band 1 das WARUM ganz groß im Raum stehen bleibt. Insgesamt ist die Geschichte so spannend gewesen, dass es fast schon körperlich weh getan hat, den eBook-Reader wegzulegen. Ich wollte immer nur wissen, wie es weiter geht, wie sich die Charaktere entwickeln - denn gerade Gastons Charakter dreht sich um fast schon 360° und ich weiß immer noch nicht, ob man seinen wahren Charakter schon erfasst hat - und wo das alles hinführen soll. 
"Hexenherz" schließt mit einem offenen Ende und ich bin so froh, dass ich mir Band 2 schon nach 15% lesen ebenfalls runter geladen habe. Dieses Buch macht einfach süchtig. Es ist großartig geschrieben, interessant, witzig und trifft genau meinen Geschmack. Im Lesejahr 2017 ist es mein zweites Buch - wenn das Jahr mit solchen Highlights beginnt, kann es ja nur gut werden. 
5 Sterne für Belle und Gaston!!

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Tags: belle, gaston, geheimnis, hexe, liebe, magie, verrat, wald, zauberer   (9)
 

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winter, märchen, fantasy, schnee, fluch

Die silberne Königin

Katharina Seck
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404208623
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen ist die Wahrheit über den Winterfluch - und über Emma selbst ...

Meine Meinung:

Allem voran: ich liebe Märchen! Und ich finde, dass das Cover einfach märchenhaft ist. Das leicht abgewandte Frauengesicht, die verschneite Landschaft, die Farben blau und silber... ein Traum!
Ich begann ambitioniert zu lesen und freute mich, dass das Märchen der Silbernen Königin schon früh in die Handlung eintrat. Leider geriet ich beim Lesen schon nach wenigen Kapiteln immer wieder ins Stocken. Der Grund war zum einen, dass die Geschichte meiner Ansicht nach künstlich in die Länge gezogen wurde. Die Hälfte der Seiten hätte genügt um die Geschichte zu erzählen und sie wäre dadurch sicherlich spannender ausgefallen. Der andere Grund für mein Stocken: Emma. Leider muss ich sagen, dass ich mit ihr bis zum Ende nicht warm geworden bin. Das lag insbesondere daran, dass sie für mich unnatürlich blass geblieben ist. Ich hatte kein Bild vor Augen und könnte ihren Charakter auch nach der Geschichte nicht wirklich beschreiben. Caspar, der dunkle König, blieb bis zum Ende unnahbar und kalt. Seine "Wandlung" hab ich beinahe überlesen, so plötzlich und unspektakulär war sie. Das Ende der Geschichte war natürlich ein Happy End, wenn auch mit Abstrichen, aber irgendwie war auch dieses nicht ganz rund.
Ich weiß im nachhinein nicht, ob ich zu viel erwartet habe oder ob die Geschichte viel Potential birgt, das verschenkt wurde. Was ich weiß ist, dass ich der Silbernen Königin nur 3 Sterne geben kann, auch wenn ich gehofft hatte, das es mehr wären....

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Tags: fluch, märchen, winter   (3)
 

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dämonen, magie, liebe, fantasy, spannung

Edingaard 3 - Das Vermächtnis der Priesterin: Fantasy Liebesroman

Elvira Zeißler
E-Buch Text
Erschienen bei BookRix, 21.11.2016
ISBN 9783739681672
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Der Phönix hat Cassys Kräfte wieder frei gesetzt und ihre Seele geheilt. Dennoch kann sie ihre Kräfte nach wie vor nicht vollständig kontrolllieren. Brin, der endlich sein Herz für Cassy geöffnet hat, folgt Liskajus Rat und bringt Cassy auf die Östlichen Inseln, denn dort soll es einen mächtigen Magier geben, der Cassy Unterricht erteilen könnte. Zeitgleich zieht Cudras immer mehr Männer zusammen um Rondirai dem Erdboden gleich zu machen - wird Elainas Vision doch wahr und ist Edingaard dem Untergang geweiht oder schafft Cassy es rechtzeitig ihre Kräfte zu kontrollieren?!


Meine Meinung:

Wie habe ich mich auf diesen Band gefreut! Endlich sollte es weiter gehen mit Cassy, der starken Frau mit dem wilden Herzen und der großen Gabe. Die Betonung liegt auf "sollte", denn von dieser Cassy ist im dritten Band nicht mehr viel übrig. Natürlich habe ich mich gefreut, dass. Assy und Brin endlich zu einander gefunden haben, aber warum das Resultat - wieder mal - sein, dass die Frau sich abhängig macht, in sich zusammen schrumpft und all ihr Selbstvertrauen verliert? Der Abstieg begann bereits im ersten Kapitel. Cassy und Brin küssen sich und wollen natürlich beide sofort mehr, Cassys Gabe reagiert auf ihre Gefühle und spielt verrückt. Nach dem zweiten verpatzen Versuch legt sie fest, Brin solle sie in Ruhe lassen...und wundert sich drei Seiten weiter warum er das macht?! Leider zog sich das Schmachten das halbe Buch fort und es hat mir irgendwann keinen Spaß mehr gemacht. Auch der Handlungsstrang von Kira und Luca hat mich auch überhaupt nicht interessiert. Seitenweise Dialoge darüber wie Kira ihre Gaben kontrollieren könnte und dass Lucas Gabe nicht viel nützt. Dass einzige Highlight waren die Tagebücher von Cassia. Ihr Charakter hat am wenigsten gelitten. Der Roman gipftelt in einer großen Schlacht, die leider auch nicht sehr spannend war, sowie in der Vernichtung von Cudras. Cassys Trick war leider vorhersehbar und zwar schon seit Elainas erster Vision in Band 1. Wirklich schade, dass der letzte Band so abgefallen ist. Band 1 spielte da in einer ganz anderen Liga und auch Band 2 war dem 3. weit überlegen. Leider nur 2 Sterne!

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