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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Schlachthof 5

Kurt Vonnegut , Gregor Hens
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 16.07.2016
ISBN 9783455405552
Genre: Romane

Rezension:

Viel ist schon über dieses Buch geschrieben worden und trotzdem hat mich die Storyline überrascht. Nur ein wirklich brillanter Autor schafft es, mit einem derart skurrilen und teilweise absurden Plot ein Thema wie die Zerstörung von Dresden am 13.2.1945 zu verarbeiten. Es war meine erste Geschichte von Vonnegut und wird nicht die letzte gewesen sein. Es gibt in diesem Buch so viele Stellen, die ich am liebsten aufschreiben würde, um noch einmal drüber nachzudenken oder sie später zu zitieren. Dass diese Geschichte wegen angeblicher Verletzung von religiösen Gefühlen viele Jahre auf dem Index in den USA stand, sehe ich als Qualitätsmerkmal an und beweist mir, dass der Autor bei seiner Sezierung der menschlichen Bigotterie, Ignoranz und Idiotie den Finger genau in die Wunde legt.

Absolute Leseempfehlung!

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108 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

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Das Feuer der Erde

Leo Aldan
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei VA - Verlag Aretz, 01.03.2019
ISBN 9783944824840
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich war ganz gespannt auf dieses Buch, das muss ich zugeben. Der Autor legt sehr viel Wert auf seine Bildung und Wissenschaftserfahrung, die die Basis für seine Werke ausmachen sollen. Damit hat er bei mir die Messlatte hoch gelegte. Hätte er besser nicht getan. „Das Feuer der Erde“ ist ein wüster Actionreißer, dessen Handlung vom Unlogischen ins Absurde abtrifftet. Der Schreibstil ist nicht so schlecht, teilweise aber etwas monoton. Mit Gefühlsbeschreibung tut sich der Autor sehr schwer. Es wird ständig „heiß“ in den Körpern der Protagonisten. Das geht eloquenter. Zur Handlung: Die Hauptheldin Dr. Georgina Finley, ihres Zeichens Geologin und offenbar die einzige, die seismologische Messungen in der Antarktis vornimmt, entwickelt eine Theorie, nach der es zu plattentektonischen Verschiebungen durch das Schmelzen des arktischen Eises kommen wird. Soweit so gut. Nur sollen diese Auswirkungen nicht im üblichen Schneckentempo solcher Prozesse verlaufen, sondern rasend schnell- in 4-6 Wochen und deshalb quasi das Leben auf der Erde nahezu auslöschen. Auch noch möglich - wenn man zwei Augen zudrückt. Dass sie aber von „verhindern“ faselt, einen Großteil ihrer Energie mit den Problemchen ihrer Liebelei mit einem ominösen Agententypen verbraucht und einen ultrabösen Gegenspieler hat, der wie Dagobert Duck alles besitzt, über Leichen geht und völlig motivfrei einer unbekannten Wissenschaftlerin an den Kragen will, ist nicht mehr so gut. Als dann irgendwann der Präsident der USA Frau Doktor ins Weiße Haus entführt, wo er seelenruhig hockt, obwohl bereits vor Stunden Zunamiwarnung für die Ostküste ausgerufen wurde, ganz Californien vernichtet wurde und die Welt am Abgrund steht, habe ich dann abgebrochen. Was für ein Schwachsinn.

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46 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Serotonin

Michel Houellebecq , Stephan Kleiner
Fester Einband: 330 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag, 25.01.2019
ISBN 9783832183882
Genre: Romane

Rezension:

Houellebecq ist ein versauter, schizoider Kauz - so sind es auch fast immer seine Protagonisten. Das war mir nicht neu, das habe ich erwartet, aber in Serotonin wurde es mir dann doch etwas zu viel.

Sein Faible für explizite Pornographie zeigt er in den meisten seiner Bücher, aber in Serotonin geht es letztlich um nichts anderes mehr. Der Hauptheld beklagt seinen Libidoverlust als Nebenwirkung der chronischen Einnahme eines Antidepressivums. Da er sich offenbar ausschließlich über seine Sexualität definiert und ein Leben ohne diese für nicht lebenswert hält, begleitet der Leser ihn auf einer Abschiedsreise zu Landmarken seiner (sexuellen) Lebensgeschichte. Das liest sich über lange Strecken sehr zäh und langweilig, obwohl Houellebcq wie immer sehr eloquent schwadroniert. Sein Spiel mit erzählerischen Tabus wie Sodomie und Pädophilie hingegen liest sich ausgesprochen unangenehm. Das liegt nicht nur an der expliziten Beschreibung, sondern vor allem an der Moral- und Empathielosigkeit des Protagonisten, der lediglich neidisch auf das Lustempfinden der Perversen ist. 
Nach "Unterwerfung", das mir ausgesprochen gut gefallen hat, ist "Serotonin" für mich leider ein Flop. 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Traumwandler

Hannes Niederhausen
E-Buch Text: 334 Seiten
Erschienen bei null, 18.03.2019
ISBN B07NPF47BJ
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich habe ein E-Book Rezensionsexemplar des Buches "Traumwandler" im Rahmen einer Leserunde erhalten. Vielen Dank an den Autor für die Zurverfügungstellung.

Der Klappentext hat mich tatsächlich neugierig gemacht. Der kurze Prolog war ebenfalls recht spannend, auch wenn ich hier schon eine gewisse Oberflächlichkeit in den Figuren- und Detailbeschreibungen bemerken musste. Diese verstärkte sich jedoch in den folgenden zehn Kapitel derart, dass ich mich zum Weiterlesen regelrecht zwingen musste. Weder der Hauptprotagonist, noch seine Eltern oder sein verschollener und plötzlich wieder aufgetauchter Freund haben irgendeine Charaktertiefe. Alle Figuren agieren deart hölzern, dass man sich fragt, ob das ganze nicht nur eine Plotskizze ist. Auch der Schreibstil hat mich gestört. Zwar schön schnörkellos, aber auch oft etwas ungelenk. Der personale Erzähler bezeichnet die Mutter des Hauptprotagonisten Richard fast ausschließlich als "Mama". Um Richards Charaktereigenschaft als ein unselbständiges "Muttersöhnchen" herauszuarbeiten, braucht ein Autor derartige Holzhammermethoden eigentlich nicht. Der Vater hat kaum irgendwas gesagt, außer drei mal in den ersten Kapiteln "du holst dir noch den Tod, Junge".  Ich habe das elfte Kapitel dann leider nicht mehr geschafft. Vielleicht wird es hintenraus besser, vermutlich sogar, da ja einige andere Leser das Buch gelobt haben.
Meins war es leider nicht.

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20 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Himmelfahrt mit Hyperspeed

Mikael Lundt , Mikael Lundt
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 23.11.2018
ISBN 9783964432827
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ich habe diese Geschichte des sympathischen Autors Mikael Lundt bei einer Buchverlosung gewonnen. Vielen Dank hierfür noch mal. „Himmelfahrt mit Hyperspeed“ ist dem Genre Science Fiction zugeordnet worden. Diese Einstufung ist sicher nicht wirklich zutreffend, was aber dem Autor nicht vorzuwerfen ist. Eine Genre-Zuordnung fällt schwer. Ich würde es am ehesten als Space-Commedy ala „Spaceballs“, „Galaxy Quest“ oder „Hitchhikers Guide Through the Galaxy“ bezeichnen. Grundsätzlich lese (und schaue) ich dieses (Sub)-Genre sehr gern, weswegen ich mich auch auf Pfarrer Dümpels Reise ins All gefreut habe. Die Protagonisten des Abenteuers, ein zaudernder Pfarrer, ein lustloser Konfirmand, eine Lara Croft-ähnliche Archäologin, sowie mehrere, mehr oder weniger skurrile Außerirdische versprechen ein unterhaltsames Lesevergnügen. Leider hält das Buch dieses Versprechen nicht. Ich habe mich letztlich mehr oder weniger durchgequält, um eine ehrliche Rezension schreiben zu können. Da das Subgenre in der Regel keinen Wert auf das „Science“ in Science Fiction legt, drücke ich mal ein Auge trotz unzähliger Logikfehler und Ungereimtheiten im Plott zu. Hier wären beispielsweise die Beschleunigungseffekte zu nennen, die im Buch wahlweise auftreten (beim Start der Statue vom Mond) oder aber auch nicht (des Pfarrers Start mit der Orgel in den Weltraum), das Ignorieren von Atmosphäre, Gravitation, Zeit etc.. Alles nicht so schlimm, ist ja nur Spass. Das mangelhafte World-Building hat mich schon eher gestört. Der Autor bedient sich aus Bequemlichkeit aus anderen SF-Werken, um hier nicht ins Detail gehen zu müssen. Da wären die Star-Trek Begriffe „Subraum“, „Hyperraum“, „Wurmloch“ und „Teleporter“ zu nennen, die unerklärt bleiben, oder auch der Universalübersetzer aus „Galaxy Quest“ (der Mond „Omega 13“ ist doch eine Homage an GQ, oder?). Meinetwegen, ist nicht sonderlich einfallsreich, aber geht auch noch. Schlimmer ist, dass auch der Rest des Universums recht oberflächlich beschrieben wird. Es reicht einfach nicht aus, eine Raumstation als „sie erinnert an eine altmodische Teekanne“ zu beschreiben. Der Leser möchte in die neue Welt eintauchen. Das gelingt ihm aber nicht, weil nichts wirklich gut skizziert ist. Als Leser, der sich auch immer mal wieder als Lektor versucht, hat mich letztlich auch der Schreibstil vom Eintauchen in die Geschichte abgehalten. Dieser Text benötigt ein intensives Lektorat!. Der inflationäre Einsatz von Verben wie „erklärte“, „freute sich“ oder „wunderte sich“, um die wörtliche Rede auszuleiten, führt dazu, dass sich der Text stellenweise wie eine Schüleraufsatz liest. Auch die Figurentiefe ist mir selbst für eine Kommödie viel zu flach. Weder Dümpel, noch Ronny oder gar Chloe kennt man nach der Geschichte. Sie sind allenfalls Stereotypen. (Was ist eigentlich die Aufgabe von Chloe in dieser Geschichte? Sie ist irgendwie... dabei.) 

Aber das für mich größte Problem dieser Geschichte ist der fehlende Sprachwitz. Ich kann alles andere weitgehend verzeihen, wenn das Buch lustig ist. Die Geschichte ist es aber nicht. Das Humorniveau dümpelt (sic!) auf einem Schülerzeitungslevel dahin. Der kugelrunde Schleim-Gallert-Außerirdische Slogg wird wahlweise als „fett“, „Schwabbel“ oder „Dickerchen“ bezeichnet. Das war die Kurzzusammenfassung der Humorhöhepunkte. Abschließend noch ein Wort zu Versöhnung. Ich vergebe drei Sterne, weil ich Selfpublisher unterstützte und weiß, wie schwer man es als Einzelkämpfer hat. Verdienen tut man nix, zusätzlich kostet das Marketing noch einen Haufen Geld. Ich empfehle für das nächste Buch ein professionelles Lektorat, dann wird das Ganze wahrscheinlich viel besser. Die Fantasie und das Durchaltevermögen für ein gutes Buch hat der Autor auf jeden Fall.

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1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die letzte Welt. Roman. Mit einem Ovidischen Repertoire

Christoph Ransmayr
Fester Einband
Erschienen bei Rheda-Wiedenbrück, Bertelsmann 1999, 01.01.1999
ISBN B0044PIN60
Genre: Sonstiges

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Zimmer 752

A.S. Dowidat
Fester Einband: 188 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.10.2018
ISBN 9783752885354
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach "Herr Jakob träumt", das mir stilistisch besser als inhaltlich gefallen hat, ist "Zimmer 752" das zweite Buch von Dowidat, das ich gelesen habe. Für einen Roman ist es mit 188 Seiten recht kurz - ich würde es eher als Novelle bezeichnen. Man kann das Buch flüssig lesen - ich habe knapp drei Stunden dafür gebraucht, obwohl es eine recht komplexe Geschichte erzählt. Mir hat vor allem der Stil ausgesprochen gut gefallen. Er erinnert stark an Kafka - nüchtern, distanziert, schmucklos. Auch Kafkas Traumlogik findet sich wieder - man wandelt mit dem Protagonisten, dessen Namen man nur aus dem Klappentext kennt durch ein gigantisches Regierungsgebäude wie in "das Urteil" und puzzelt sich die Geschichte nach und nach zusammen. Bis zuletzt kann man die Grenze zwischen Realität und Wahn nicht definitiv ziehen. 

Die wechselnden Erzählperspektiven Bellaqui (ich), Sarafki (ich) und Traumwelt von Medtners "Goethe Liedern" (neutral) sind perfekt choreographiert. 
Eindeutige Leseempfehlung (mit einer tiefen Verbeugung).

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878 Bibliotheken, 24 Leser, 2 Gruppen, 119 Rezensionen

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Der Marsianer

Andy Weir , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.10.2014
ISBN 9783453315839
Genre: Science-Fiction

Rezension:

 

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Herr Jakob träumt

A.S. Dowidat
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 22.11.2017
ISBN 9783746015903
Genre: Romane

Rezension:

"Herr Jakob träumt" ist durchaus ein interessantes Buch, das meines Erachtens aber erzählerische Schwächen hat. Der Protagonist entscheidet sich, einfach im Bett zu bleiben - für eine lange, lange Zeit. Es stellt sich heraus, dass nicht nur er das Bedürfnis hat, eine Art Winterschlaf zu halten, es scheint vielen Menschen so zu gehen. Dieser meditative, zen-artige Plot hätte eine gute Kurzgeschichte getragen, für einen ganzen Roman reicht es aber nicht. Mich hat zudem die eigenartige Traumsymbolik verstört. Was wollte der Autor uns mit dem Huhn sagen? Was sollte die Szene in dem Dorf mit der Frau, die kocht? Es wirkte alles surreal, was sicher auch der Sinn war, aber steckt noch mehr dahinter? Die Aufwachszene, in der Herrn Jacob alles zu schnell vorkam und die Worte der Passanten und der Apothekerin zu einer Art Steno verkürzt schienen, fand ich hingegen sehr originell.

Fazit: ich habe es nicht bereut, dieses Buch gelesen zu haben. Dem Surrealen hätte m.E. aber etwas mehr philosophische Tiefe gut getan.

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16 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Wintersonnenmädchen

Abigail Rook
E-Buch Text: 270 Seiten
Erschienen bei Dream Spell Publishing, 25.09.2018
ISBN B07HP8TW6M
Genre: Fantasy

Rezension:

Mich hat das Cover gelockt - eine gewisse "Herr der Ringe"-Ästhetik kann man ihm nicht absprechen. Der Klappentext passte dann aber so gar nicht zu meiner Erwartung einer High-Fantasy Elben-Geschichte. Ich habe es trotzdem versucht und ganz und gar nicht bereut! 
Anfangs habe ich gezweifelt, ob es sich wirklich um eine Fantasy-Geschichte handelt, denn die ersten Kapitel spielen in der realen Welt, auf einer winzigen Insel in der Nordsee. Marja, die Hauptprotagonistin wird sehr liebevoll eingeführt. Ich mochte sie von Anfang an und konnte ihre Wünsche und Gedanken gut nachvollziehen. Ein nettes, verträumtes Mädchen mit viel Fantasie aber wenig Möglichkeiten, sich zu entfalten. Die Inselbewohner sind alle nett, es gibt nichts Bedrohliches - quasi ein Idyll, aber man merkt schnell, dass das trotzdem nicht der geeignete Ort für eine Heranwachsende ist. Marja wirkt nicht unglücklich, aber man spürt ihre Einsamkeit, der sie durch Lesen und Tagträumen zu entfliehen versucht. Als dann plötzlich Kirka, ein fremdes Mädchen in der Inselbibliothek auftaucht, in der Marja ihre gesamte Freizeit zu verbringen scheint, blüht Marja auf. Kirka schreibt kleine Geschichten die Marja fesseln. Sie scheint Marjas Tagträume zu kennen. Der Autorin gelingt es hier sehr gut, dieser Figur etwas Mysteriöses mitzugeben ohne es auf dem Silbertablett zu servieren. Wer das Ende der Geschichte kennt, liest diesen Teil anders, das hat mich schon beeindruckt.
Kirka verschwindet, Marja ist tieftraurig und entscheidet sich, sie zu suchen. Es tauchen plötzlich die Figuren aus Kirkas Geschichten auf, der Leser wird langsam in die Träume der Protagonistin gezogen und befindet sich bald mit ihr im keltischen Irland. Sie trifft die üblichen Verdächtigen der keltischen Mystik: Pooka, der Pony-Ziegen Kobold, Raven eine Banshee (wohl die Frau auf dem Cover), Elfen und allerlei sprechendes Getier. Die Geschichte wird zum Abenteuerroman, der durchaus spannend erzählt ist und endet dann unerwartet und beeindruckend. Mehr verrate ich nicht. Eine klare Leseempfehlung!

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Welten

Iain Banks , ,
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.05.2010
ISBN 9783453527102
Genre: Fantasy

Rezension:  
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274 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 32 Rezensionen

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Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

Fredrik Backman , Stefanie Werner
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.06.2016
ISBN 9783596197811
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe das Buch im Urlaub gelesen, also mit viel Zeit und Muse. Im Arbeitsalltag hätte ich es vermutlich nicht geschafft. Die Art und Weise, wie Backman die Welt aus den Augen der siebjährigen Elsa beschreibt ist sehr fantasievoll, berührend und teilweise auch ganz witzig, auch wenn sich der Humor im Verlauf der Geschichte etwas wiederholt. Elsa wirkte auf mich arg altklug - wer Siebenjährige kennt weiß, dass ihre Gedanke oft nicht ganz so komplex sind, aber Backmann schaffte es trotzdem, dass man Sympathie für sie entwickelt - für ihre Oma hingegen anfangs gar nicht. Das wird im Laufe der Geschichte besser, man lernt die Oma kennen und schätzen und die kleine Schnitzeljagd, die sie Elsa nach ihrem Ableben auferlegt, ist wirklich unterhaltsam. Die bedeutungsüberladenen Märchen, die Oma erzählte und Elsa rekapituliert sind nicht jedermanns Sache. Ich habe sie am Ende nur noch überflogen. 

Fazit: mir hat die Grundstimmung der Geschichte gut gefallen, sie hat zu meinem ruhigen Urlaub gepasst. An Astrid Lindgrens Erzählkunst kommt Backmann aber nicht ran.

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