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privatermittle, leda-verlag, krimi, spannung

Novemberblut

Tomas Cramer
Flexibler Einband
Erschienen bei Leda-Verlag, 17.10.2016
ISBN 9783864122019
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Novemberblut - ein Titel, der dem Leser bereits zwei Details über die Story verrät: Sie spielt im November und es geht um Blut, ja, sogar Mord. Und nicht nur um einen...




Der Autor schafft es gekonnt, Personen, Orte und unterschiedliche Handlungsstränge zu einem großen Geflecht aus Schuld, Vergeltung und Geheimnissen zusammenzuweben. Der Leser folgt dem Privatermittler und gleichzeitig Protagonisten Frank Gerdes bei seinen Ermittlungen auf dem Fuß und erhält durch dessen Augen als Einheimischer nicht nur Einblicke in die norddeutsche Kleinstadt Cloppenburg mit ihren markanten Orten und Plätzen, die jedem Cloppenburger und auch Nicht-Cloppenburger (durch die detaillierte aber ganz und gar nicht eintönige Erzählweise), gleich vor dem geistigen Auge erscheinen.

Auch erhält der Leser Einblicke in die Geschichte und Entwicklung der unterschiedlichsten Charaktere. Man erfährt, wie die Personen zu dem geworden sind was sie heute sind. Die Charaktere sind mit all ihren Eigenarten authentisch, die Handlung raffiniert und spannend, doch in keinem Fall an den Haaren herbeigezogen, wie es einem manchmal bei anderen Krimis vorkommt.

Die Dialoge sind flott und witzig, ohne im Geringsten übertrieben zu wirken, im Gegenteil, sie sind fesselnd und unterhaltend. Auch spielten sich die erzählten Bilder im Kopf wie ein Film ab. Handlung und Dialoge könnten genau so gut Material für einen Film darstellen. Entweder taten sich an einer Stelle neue Erkenntnisse zu den Ermittlungen auf oder man tappte mit Frank Gerdes auf der Suche nach Hinweisen im Dunkeln, doch langweilig wurde es auch dann nie!

Ganz besonders gefallen hat mir die mitgelieferte Playlist von Songs aus den 80er Jahren, die den Protagonisten durch die Geschichte begleitet hat. Hört man sich die Lieder parallel beim Lesen an, scheint es einem noch mehr so, als säße man neben Frank auf dem Beifahrersitz, auf dem Weg zu seinem nächsten Termin, um den Disko-Mord aus den 80er Jahren hoffentlich bald zu lösen.

Man rätselt, freut sich, leidet, hofft und fiebert mit dem Protagonisten mit. Ich war traurig, als das Buch zu Ende war.

Ein klasse Werk! Bitte mehr von Frank Gerdes!

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