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Der Schöne im Mohn

Dagmar Fohl
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 03.08.2016
ISBN 9783839219089
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Es ist eigenartig, gerade eben verstieg ich mich in die Illusion, es sei nichts geschehen, doch ich sehe dich vor mir und ‚Der Schöne im Mohn’ steht auf der Staffelei, er ist Zeuge für alles, was vorgefallen ist, er ist mein Lebenswerk und damit der Spiegel meines Lebens.“
Selten hat mich eine Lebensgeschichte so berührt, wie die der Berliner Aktmalerin Emma Bendes in ‚Der Schöne im Mohn’. Dagmar Fohl zeichnet in einer sehr niveauvollen, farbigen und einfühlsamen Sprache das Leben und Arbeiten einer jungen Malerin, die Anfang des 20. Jahrhunderts als Schülerin von Käthe Kollwitz ohne Kompromisse ihren künstlerischen Weg verfolgt. Sie hat kein anderes Ziel, als männliche Akte zu malen und begibt sich damit ins Abseits und in ungeahnte Sphären. Um Anatomie studieren und mit nackten männlichen Modellen arbeiten zu können, geht sie nach Paris, kehrt schließlich nach Berlin zurück und trifft auf ihr Traummodell. Immer stärker steigt die Spannung, die die Autorin aufbaut. Wohin treibt es die Malerin?
Ein tief bewegender, spannungsgeladener Roman, der dem Leser das Seelenleben einer obsessiven Malerin näherbringt und  gleichzeitig einen interessanten und sachkundigen Einblick in die Aktmalerei und in die Situation der Frauen im Kunstbetrieb der Jahrhundertwende gewährt.
In jeder Hinsicht zu empfehlen. Wunderschön gestaltet ist auch die bibliophile Hardcover-Ausgabe mit Lesebändchen.

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liebe, stummfilm, verlusst, not, geld

Palast der Schatten

Dagmar Fohl
Flexibler Einband: 243 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.08.2013
ISBN 9783839214619
Genre: Historische Romane

Rezension:

Welch brillante Idee, die Zeit des Ersten Weltkrieges im Spiegel des Kinos darzustellen. Oder vielmehr, die Anfänge des Kinos zur Zeit des Ersten Weltkrieges aufzuzeigen. Dagmar Fohl schenkt uns einen kostbaren Roman, der zwischen schwebender Poesie und harter Realität taumelt. Szene für Szene wird dem Leser das Schicksal des Filmerzählers Theo und der Kinopianistin Carla  nahe gebracht, deren Leben von Glück und Schatten durchzogen ist. Von den beglückenden, lichten Schattenspielen auf der Leinwand, von den düsteren Schatten der Vergangenheit und des ausbrechenden Krieges. Ein Gefühlskarussell, das einen verzaubert, beglückt und betroffen zurücklässt. Das liegt nicht allein an den sprachlich beeindruckend gestalteten Bildern und Szenen, die man nie vergisst, sondern an der hervorragenden, filigran abgestimmten filmischen Komposition des Romans. 

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