Leserpreis 2018

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226 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 104 Rezensionen

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Totenweg

Romy Fölck
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 23.02.2018
ISBN 9783785726228
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Cold Case im beschaulichen Norden. Als Frida in ihre Heimat zurückkehrt, wird sie automatisch an ihre Freundin Marit erinnert. Als Jugendliche waren sie unzertrennlich, doch ein grausamer Mörder hat Frida ihre Freundin genommen. Der Mörder des jungen Mädchens wurde nie gefasst. Doch Frida ist nicht ganz so unwissend, wie sie erahnen lässt. Sie hat dem Hauptkommissar nie die Wahrheit über die damalige Nacht verraten und hält auch fast 20 Jahre später damit noch hinter dem Berg. Ein weiteres Verbrechen holt auch den Hauptkommissar wieder auf den Plan. Den Mord an Marit hat er auch nach all den Jahren nicht vergessen und konnte sich nie verzeihen, dass Marits Mörder auch heute noch frei herumläuft. Dass die junge Frida nicht alles über die Nacht verraten hat, hatte er aber schon immer im Gefühl und so geraten sie auch nach all den Jahren wieder aneinander.

Die Geschichte an sich und auch ihr Inhalt ist nicht schlecht. Ich lese gerne über ungelöste Fälle, die nach vielen Jahren wieder hervorgeholt werden. Leider ist diese Tatsache an sich, aber kein Garant für ein gutes Buch. Es war eine nette Geschichte, die ein paar gute und auch ein paar nervige Aspekte hatte, aber alles in allem okay war. Aber auch nicht mehr. Durch das Hörbuch wurde leider der Übergang zwischen Erzählungen aus der Vergangenheit und der Gegenwart überhaupt nicht deutlich, was mich teilweise sehr verwirrt hat. Auch dass eine angehende Bundespolizistin aus wahnwitzigen Gründen einen Mörder deckt, fand ich leider alles andere als überzeugend.

Ich weiß nicht, wie es ist, wenn man das Buch tatsächlich liest, aber ich habe mich mit dem Hörbuch sehr schwer getan. Der Sprecher (Michael Mendl) war überhaupt nicht meins. Die Worte und Sätze wurden oft unnötig gestreckt. Die Betonung war wirklich gruselig. Und die Charaktere haben durch ihre Vertonung einen geradezu dümmlichen Eindruck gemacht. Ich fand es wirklich anstrengend dem Synchronsprecher zuzuhören, was für die Geschichte nicht gerade von Vorteil war. Insgesamt war es eine nette Geschichte, die leider aber auch nicht nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird.

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Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet

B.A. Paris , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 21.11.2016
ISBN 9783734102639
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jack ist der perfekte Mann für Grace. Er ist ein erfolgreicher Anwalt, der sich für misshandelte Frauen einsetzt. Er ist zuvorkommend und liebenswürdig. Und zu guter Letzt geht er sehr liebevoll mit Graces kleiner, behinderter Schwester um. Als Jack ihr schon nach kurzer Zeit einen Heiratsantrag macht, sagt Grace nur zu gerne „Ja“. Vor ihr liegt das perfekte Leben in einem wunderschönen Haus, würde sich nicht kurz nach der Hochzeit alles ändern. Jacks wahres Gesicht ist brutal, grausam und ängstigt Grace bis ins Mark. Doch Grace ist gar nicht der Grund warum Jack sich so sehr um sie bemüht hat. Jack sucht das perfekte Opfer und das ist ihre kleine Schwester Millie. Um sie zu beschützen, lässt Grace sich auf Jacks perfide Spiele ein und sucht den perfekten Weg sich und Millie zu retten.

Ich bin wirklich mit hohen Erwartungen ins das Buch gestartet. Der Leser bekommt, durch sich abwechselnde Kapitel aus der Gegenwart und der Vergangenheit, das ganze Ausmaß von Jacks Gewalt über Grace mit. Ich muss sagen, dass ich der Geschichte recht schnell kritisch gegenüberstand. Ich kann mir nicht vorstellen, wie eine selbstbewusste und tapfere Frau sich so schnell von völlig abgedrehten Dingen überzeugen lassen kann. B.A. Paris hat immer wieder durchblicken lassen, dass sich Grace nicht unterkriegen lässt, doch verfällt sie viel zu schnell in eine Opferrolle. All ihre Fluchtversuche sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt, weil sie sich dabei aber auch irgendwie sehr wenig intelligent anstellt. Gute Möglichkeiten sich helfen zu lassen, lässt sie ganz aus und suhlt sich lieber in ihrer Ohnmacht. Für mich war das leider nicht überzeugend.

Leider blieb vielleicht auch gerade deswegen die Spannung auf der Strecke. Zwar war ich gespannt auf die Auflösung der Geschichte, aber das Buch an sich konnte mich leider so gar nicht fesseln. Die letzten Seiten konnten mich letztendlich doch mitreißen, aber der Weg dorthin war für mich leider nicht sehr ansprechend. Ich habe schon viele sehr begeisterte Stimmen zu dem Buch gehört, sodass es wohl eher mein persönlicher Geschmack ist, aber ich habe mir viel mehr von der Geschichte versprochen.


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Blutzeuge

Tess Gerritsen , Andreas Jäger
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Limes, 20.11.2017
ISBN 9783809026389
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rizzoli und Isles werden in „Blutzeuge“ mit rätselhaften Morden konfrontiert. Erst werden einer jungen Frau post mortem die Augen aus den Augenhöhlen entfernt und in ihrer Hand präsentiert. Niemand hat ihren Mörder gesehen oder kann sich die Darstellung erklären. Auch eine klare Todesursache kann Maura nicht feststellen. Aber erst nachdem ein zweites Opfer mit unklarer Todesursache gefunden wird, werden die Ermittler stutzig. Der junge Mann wird mit drei Pfeilen im Herz durchbohrt aufgefunden und das ausgerechnet am Heiligen Abend. Ein Zusammenhang der Morde ist jedoch nur schwer vorstellbar und alle Ermittlungen führen ins Nichts.

In „Blutzeuge“ verbindet Tess Gerritsen viele Themen, die in Kombination einfach einen hervorragend Thriller ergeben. Ob die Gräueltaten der Kirche, psychische Erkrankungen oder die Rache unschuldig Verurteilter. In diesem Buch ist alles mit dabei. Das Beste jedoch war, dass ich bis relativ zum Schluss nicht erkannt habe, wer der wahre Täter oder Mörder ist. Man wird durch die Autorin auf viele falsche Fährten gelockt und wird dadurch auch immer wieder überrascht. Besonders haben mich die kleinen Kapitel einer jungen Frau interessiert, die irgendwie in alle Vorkommnisse verstrickt war. Doch man wusste nie so recht, ob sie Opfer, Täter oder einfach nicht ganz klar im Kopf ist. Diese Perspektive hat ihre ganz eigene Spannung in die Geschichte gebracht.

Der Fall war auf jeden Fall wieder gekonnt mit den privaten Entwicklungen und der Vergangenheit verknüpft. Für mich war es eine runde und fesselnde Geschichte. Leider konnte mich die Autorin mit „Blutzeuge“ aber nicht überraschen oder mehr fesseln als mit anderen Büchern. Ich bin von ihr einfach schon zu verwöhnt! Trotzdem ist auch diese Geschichte wieder spannend, abwechslungsreich und extrem schnell durchgelesen! Für mich ist und bleibt Tess Gerritsen einfach die Thriller-Königin, die genau weiß, was sie tut!

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818 Bibliotheken, 11 Leser, 8 Gruppen, 105 Rezensionen

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Das Skript

Arno Strobel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 19.01.2012
ISBN 9783596191031
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Studentin Nina erhält ein rätselhaftes Paket. Es ist eine Leinwand mit fragwürdigem Bezug und Text. Ganz klar ist der Studentin nicht, was es mit dem Paket auf sich hat, aber sie wendet sich damit an die Polizei. Diese findet schnell heraus, dass es sich bei der Leinwand um menschliche Haut handelt und der Mörder einem vorgefertigten Plan folgt. Seine Vorgehensweise gleicht der eines Romans und es ist nicht das erste Mal, dass ein Buch des Autors als Mordvorlage genutzt wurde.

Durch die Verbindung des Verbrechens mit dem Roman bekommt man als Leser einen guten Einblick in das Leben eines Autors. Sein Lektor, eine Buchhändlerin und sogar ein Verleger einer Zeitung spielen in der Geschichte eine Rolle. Das Buch ist kurzlebig und leicht geschrieben. Die Seiten ließen sich zumindest für mich sehr schnell lesen. Die Geschichte an sich ist spannend, wenn auch nicht über Stunden fesselnd. Es gibt zwar sehr viele Tatverdächtige, die auch ein Motiv für die Taten gehabt hätten, aber so ganz überzeugt haben mich diese nicht. Der Mix aus Ermittlungsarbeit und der Sicht eines der Opfer hat mir hingegen sehr gut gefallen. Insgesamt war es für mich ein solider und guter Thriller, der mich gerne mehr überraschen hätte können. Wer also einen guten und leichten Thriller sucht, ist hier genau an der richtigen Stelle!


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466 Bibliotheken, 5 Leser, 10 Gruppen, 28 Rezensionen

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Grabesstille

Tess Gerritsen , Andreas Jäger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.09.2013
ISBN 9783442374823
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als hätte Tess Gerritsen es gewusste, hat sie mich zur rechten Zeit mit der richtigen Geschichte erwischt. Schon länger hatte ich Lust auf einen Thriller, der einen Cold Case behandelt. Also ein Verbrechen, das auch nach Jahren noch nicht abgeschlossen ist. Genau das passiert in „Grabsstille“. Durch einen neuen Mord angestachelt, ermitteln Rizzoli & Isles an einem Amoklauf, der viele Jahre zurückliegt. Eigentlich gilt der Amoklauf als aufgeklärt, denn die Indizien sprechen eine eindeutige Sprache, doch warum sind die Hinterbliebenen der Opfer nie zur Ruhe gekommen und warum kämpfen immer noch Menschen darum die Wahrheit ans Licht zu bringen?

Besonders interessant fand ich, dass sich sowohl der Amoklauf als auch der neue Mordfall in Chinatown abspielen. Ich fand es spannend mitten in Boston mit der chinesischen Kultur und alten Sagen konfrontiert zu werden. Allein der Einblick in den Glauben und die Kampfkünste hat mich sehr beeindruckt. Ich liebe es, dass Tess Gerritsen für jeden Teil der Reihe diese eine Besonderheit hat, die das Buch in der Reihe besonders macht, aber auch von anderen Thrillern abhebt. Sei es China, Teufelsanbetung oder Afrika – die Autorin bringt ihrem Leser alles näher.

In diesem Teil hatte Maura meiner Meinung nach wieder nur einen geringen Anteil. Chinatown und Jane stehen klar im Vordergrund. Trotzdem bekommt man auch von Mauras Privatleben einiges mit. Ich finde es toll, wie die Autorin über Bücher hinweg Themen im Privatleben behandelt und wie genau man dadurch die Protagonisten kennenlernt. Irgendwie schafft es Tess Gerritsen immer mich mit ihren Fällen zu fesseln und auch in den privaten Anteile das Interesse des Lesern zu halten. Ich hoffe, es kommen noch viele neue Bücher der Reihe hinzu. Ich warte auf jeden Fall schon jetzt gespannt auf den nächsten!

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(325)

628 Bibliotheken, 7 Leser, 9 Gruppen, 44 Rezensionen

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Totengrund

Tess Gerritsen , Andreas Jäger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2012
ISBN 9783442374816
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Totengrund“ hat sich mal wieder sehr von den anderen Büchern der Reihe unterschieden. Diesmal liegt kein normaler Fall vor und auch der Spielort ist nicht in Boston. Maura ist nämlich auf einer Fachtagung in Wayoming und verschwindet von dort nahezu spurlos. Nachdem sie spontan beschlossen hat mit einem alten Studienkollegen einen Skiausflug zu machen, trifft sie nicht zum vereinbarten Treffpunkt wieder zu Hause ein. Jane und ihre Freunde machen sich natürlich große Sorgen, denn so ein Verhalten passt einfach nicht zu der zuverlässigen Maura.

Es war sehr spannend von beiden Seiten mitverfolgen zu können, was jeweils vor sich ging. Große Teile des Buches erzählen diesmal aus Mauras Sicht, von der Tagung und auch dem, was sie im Anschluss erlebt. Aber auch Rizzolis Sicht und die Suche nach ihrer Freundin, sind natürlich spannend und mitreißend. Besonders schön finde ich, dass es auch in „Totengrund“ wieder interessante Fakten zu einer bestimmten Gesellschaftsgruppe gab. Ich liebe es einfach, dass Tess Gerritsen sich für jedes Buch etwas anderes einfallen lässt!

Ich fand auch dieses Buch wieder unglaublich spannend und mitreißend! Das einzige, was mich leider etwas gestört hat ist, dass in jedem Buch dieser Reihe einer der Hauptfiguren etwas passiert. Natürlich ist das sehr spannend und ich liebe die Bücher trotzdem. Aber mir fällt es, gerade wenn man so viele Bücher hintereinander liest, doch negativ auf. Alles in allem war es aber wieder ein sehr gelungener Thriller!

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(200)

423 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

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Deadly Ever After

Jennifer L. Armentrout , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492311731
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Vor zehn Jahren entkam Sasha einem gefürchteten Serienkiller, der seine Opfer zu seinen Bräuten gemacht und sie auf grausame Weise verstümmelt hat. Um mit diesem Trauma leben zu können, verlässt sie ihre Heimat und versucht einen Neuanfang. Auch zu ihren Freunden bricht sie den Kontakt ab. Nur ihre beste Freundin und ihre Mutter wissen, wo sie sich aufhält. Nach zehn Jahren kehrt sie nun zurück, um ihre alleinstehende Mutter in deren Pension zu unterstützen. Doch schon kurz vor ihrem Eintreffen wird erneut eine Frau vermisst. Ihre Leiche wird genau dort gefunden, wo auch der Bräutigam seine Opfer abgelegt hat. Der Bräutigam ist bei Sashas Flucht gestorben. Ist ein Nachahmungstäter am Werk oder ist das nur ein Zufall?

Sasha findet schnell wieder Kontakt in ihrer alten Heimat. Ihre beste Freundin wohnt nach wie vor dort und auch ihre alte Liebe Cole hat nur auf sie gewartet. Schon nach ihrem ersten Treffen ist Sasha klar, dass ihre Gefühle für Cole nie nachgelassen haben und sie kommen sich schnell näher. Mir persönlich ging gerade das viel zu schnell. Ich hatte noch gar nicht so richtig in die Geschichte gefunden und schon ging es bei den beiden heiß her. Aber allgemein hat mich der Sexy-Aspekt von „Deadly ever after“ leider so gar nicht angesprochen. Auch wenn mich die Mischung der Genres sehr neugierig gemacht hatte, kam für mich im Mix beides viel zu kurz.

Der Crime-Teil der Geschichte ist leider genauso wenig überzeugend. Thriller-Leser dürften vom Verlauf und Ausgang der Geschichte wenig überrascht sein. Zwar war das Buch an sich spannend geschrieben und man hat durchaus mehrere „Verdächtige“, aber letztendlich war das alles zu sehr Durchschnitt. Mir hat es gefehlt eine Beziehung zu den Charakteren aufbauen zu können. Gerade weil Sashas Geschichte schon zehn Jahre her ist, sind die Emotionen reduziert und die Beziehungen zwischen den Charakteren einfach schon vorhanden. Mir hat da einfach etwas Neues und Innovatives gefehlt. Insgesamt konnte mich das Buch daher leider nicht ganz überzeugen. Es war ein nettes Buch für zwischendurch, dem einfach die Besonderheiten gefehlt haben.

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(385)

639 Bibliotheken, 7 Leser, 4 Gruppen, 59 Rezensionen

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Die Zahlen der Toten

Linda Castillo , Helga Augustin
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 15.05.2012
ISBN 9783596512416
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kate Burgholder ist Polizeichefin in Painters Mill. Painters Mill ist vor allem deshalb besonders, weil ein großer Teil der Bevölkerung zu der Amischen-Gemeinde gehört. Kate kennt sich mit den Eigenheiten der Amischen sehr gut aus, da sie selbst bis zu ihrer Jugend in dieser Gemeinde gelebt hat. Als Ausgestoßende ist sie in der Gemeinde nicht mehr gern gesehen, aber für die Polizei ist sie die perfekte Vermittlerin. Der neueste Fall, der die beiden Lebensweisen mit einander verbindet, ist der Fund einer Frauenleiche, die nackt und verstümmelt auf einer Weide gefunden wird. Doch als wäre das nicht grausam genug, lassen sich schnell Verbindungen zu einem alten Fall finden. Vor vielen Jahren trieb der Schlächter in dieser Gegend sein Unwesen. Das Besondere: alle seine Opfer hatten Zahlen in ihre Haut geritzt. Seit dem letzten Mord ist viel Zeit vergangen, doch auch die neueste Leiche hat eine Zahl, diese ist jedoch viel höher als die letzte. Für die Ermittler steht schnell fest, dass sie den Schlächter oder seinen Nachahmer aufhalten müssen, denn sonst wird es noch viele weitere Morde geben.

Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen, auch wenn es sehr schnell spannend und grausig wird. Scheinbar habe ich etwas gebraucht, um mich in den Gegebenheiten zurecht zu finden. Gerade der Aspekt der Amischen hat mich sehr interessiert an dieser Reihe. Dieser war auf jeden Fall gegeben, ich hätte mir aber noch viel Informationen gewünscht. Allerdings gibt es ja noch viele weitere Bücher in der Reihe, sodass dies sicherlich noch kommen wird.

Die Geschichte an sich enthielt wenig Überraschung. Der Fall und die Ermittlungen sind zwar spannend und gut geschrieben, trotzdem ist das Buch ein bisschen 0815. Die Ermittlerin, die selbst in ihrer Jugend ein schweres Trauma erlebt hat und ein bisschen Dreck am stecken hat. Der Frauen verstümmelnde Serienmörder und das – für jeden geübten Thriller-Leser – wenig überraschende Ende der Geschichte, sind leider ein bisschen Schema F. Trotzdem mochte ich Kate und ihre Kollegen und die Geschichte an sich. Zum Glück gab es mit den Amischen eine Besonderheit. Ich hatte auf jeden Fall ein paar schöne Stunden mit dem Buch und bin gespannt auf den nächsten Teil der Reihe!

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(304)

625 Bibliotheken, 7 Leser, 9 Gruppen, 31 Rezensionen

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Grabkammer

Tess Gerritsen , Andreas Jäger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.08.2011
ISBN 9783442372270
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit „Grabkammer“ entführt Tess Gerritsen den Leser mal wieder in eine andere Welt. Ich liebe es, dass jedes ihrer Bücher ein anderes spannendes Thema hat. Dieses Mal geht es um Ausgrabungen und Ägypten. Thematisch fand ich das Buch wieder super interessant. Ich habe schon früher gerne die Bücher von Barbara Wood gelesen, die sich mit Ägypten beschäftigen. Natürlich hat Tess Gerritsen die Mumien nach Boston gebracht, wo Rizzoli und Isles ermitteln.

In einem Bostoner Museum wird eine unbekannte Mumie im Keller gefunden. Dieser Fund versetzt nicht nur die Inhaber in große Aufregung. Auch Maura Isles ist an diesem Fund sehr interessiert und wird zur Untersuchung hinzugezogen. Doch bei der angeblich 2000 Jahre alten Mumie wird neben einer Zahnfüllung auch noch eine Schusswunde am Bein gefunden. Vor 2000 Jahren kann diese Person daher nicht gestorben sein. Diese Entwicklung ruft auch den Rest der Bostoner Polizei auf den Plan. Doch die Mumie ist nicht die einzige Überraschung, die das Museum bereithält.

Maura Isles hat in diesem Teil keine besonders große Rolle abbekommen. Neben Jane und Frost steht in „Grabkammer“ vor allem Josephine im Mittelpunkt. Als Archäologin und Mitarbeiterin des Museums kennt sie sich nicht nur bestens mit Ägypten und Mumien aus, sie umgibt auch noch eine mysteriöse Aura, die Jane zu durchblicken versucht. Ich fand es schade, dass Maura hier wirklich sehr kurz gekommen ist. Normalerweise liebe ich die Zusammenarbeit von Maura und Jane. Trotzdem war dieses Buch unglaublich spannend. Die letzten 200 Seiten habe ich komplett am Stück gelesen, weil ich einfach nicht aufhören konnte. Tatsächlich fand ich das Buch von der ersten Seite an spannend und mitreißend. Dieser Teil macht auf jeden Fall wieder große Lust auf den nächsten Teil der Reihe!

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(458)

853 Bibliotheken, 4 Leser, 13 Gruppen, 48 Rezensionen

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Blutmale

Tess Gerritsen ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 08.12.2008
ISBN 9783442371389
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ausgerechnet an Weihnachten werden Jane Rizzoli und Maura Isles zu einem Tatort gerufen. Die Leiche ist so grausam zugerichtet, wie sie es selten gesehen haben. Aber nicht nur das versetzt die Polizei von Boston in Aufruhr. Der Täter hat verschiedene satanistische Symbole hinterlassen. Was er ihnen damit mitteilen will, ist den Ermittlern allerdings nicht klar. Das Rätseln ruft eine Verbindung von Menschen auf den Spielplan, die an den Teufel und seine Wesen glauben. Doch steckt hinter dem Mord wirklich der Teufel oder was bezweckt der Mörder mit diesem Ritualmord?

Thematisch konnte mich dieser Teil der Reihe leider nicht ganz so fesseln. Es gibt ein bisschen Verschwörung, Bibel, Teufel und Zeichendeutung, aber für mich war das alles nicht so spannend. Auch die Sichten des Opfers und des Täters haben mich daher nicht überzeugt. Die Spannung und das Mitfiebern hat hier diesmal etwas gefehlt. Trotzdem haben Rizzoli und Isles die Geschichte wieder unterhaltsam und interessant gemacht. Das Privatleben von Maura und Jane hat mir in diesem Teil der Reihe auch wieder sehr gut gefallen. Der Mix aus Mordfällen und Privatem ist in dieser Reihe einfach etwas ganz Besonderes! Mir sind die Hauptcharaktere mittlerweile richtig ans Herz gewachsen und ich freue mich schon darauf im nächsten Teil mehr von den beiden zu erfahren. Auch Janes Mutter tritt in „Blutmale“ mehr in den Vordergrund. Aus der Fernsehserie war mir die enge Verbindung von Jane und ihrer Mutter schon bekannt. In den Büchern war dies bisher nicht so präsent.

Der Schreibstil von Tess Gerritsen ist gewohnt brilliant. Da ich von der Autorin aber schon viel bessere Bücher gelesen habe, kann ich diesmal nicht die volle Punktezahl vergeben. Trotzdem freue ich mich schon sehr auf die nächsten Teile der Reihe und bin gespannt was sich die Autorin als nächstes ausgedacht hat. In dieser Reihe erwartet einem in jedem Buch wirklich eine neue und interessante Geschichte. Thriller Fans kann ich die Autorin und auch die Reihe nur ans Herz legen!

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112 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

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Schneemann

Jo Nesbø , Günther Frauenlob
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.09.2017
ISBN 9783548290096
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Serienmörder treib sein Unwesen in Norwegen. In Amerika wäre das nicht weiter ungewöhnlich, aber in Norwegen hat es so etwas noch nicht gegeben. Harry Hole ist der einzige Polizist in Norwegen, der Erfahrungen mit Serienmördern hat und findet Verbindungen, die sonst keiner sieht. Auf den Fersen des Schneemanns entdeckt er immer mehr mysteriöse Fälle, in denen die Mutter von Familien verschwindet und nicht wieder auftaucht. Die einzige Verbindung zwischen den Fällen ist ein Schneemann, der an der Stelle des Verschwindens zurückbleibt.

Zu Anfang hat mich die Geschichte richtig mitgerissen. Ich fand den Fall super spannend und war gespannt auf das, was noch alles kommen wird. Leider empfand ich den Mittelteil als sehr langatmig und wirr. Für letzteres kann das Buch jedoch nichts. Da ich das Buch als eBook gelesen habe, war die Formatierung an manchen Stellen nicht ganz sauber. Für mich ist der Text von der einen in die andere Szene manchmal nahtlos übergesprungen, was mich teilweise echt verwirrt hat, denn der Leser begleitet nicht nur Harry Hole auf der Suche nach dem Schneemann. Auch Rückblenden von Harrys Leben, die Sicht der Geschehnisse seiner Ex, seines Sohns, seiner Kollegin und natürlich die des Schneemanns haben alle ihren eigenen Anteil. Bei nahtloser Verknüpfung der Texte ist das nicht ganz einfach nachzuvollziehen. Ich bin mir allerdings sicher, dass dies im echten Buch anders geregelt ist.

An sich fand ich den Fall gut und spannend. Schade fand ich nur, dass man als Leser die plötzlichen Eingebungen der Ermittler nicht nachvollziehen konnte. Mehr als einmal habe ich mir gedacht „Aha, und woher kommt dieser Gedanke?“. Auch dies hat das Buch teilweise etwas wirr erschienen lassen. Die viele Abwechslung der Geschehnisse und die Wendungen haben mir jedoch gut gefallen. Gegen Ende wurde das Buch noch einmal spannend und konnte mich richtig fesseln. Insgesamt also ein eher durchwachsenes Buch, das viel  Schönes hatte, aber mich nicht zu 100% überzeugen konnte. Trotzdem werde ich den nächsten Teil der Reihe „Leopard“ demnächst noch einmal in Angriff nehmen. Dass ich die vorherigen Teile der Reihe nicht gelesen hatte, war für mich übrigens kein Problem. Auch zwischendurch einzusteigen, scheint bei dieser Reihe möglich.


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(194)

340 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 61 Rezensionen

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Totenfrau

Bernhard Aichner
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei btb, 11.05.2015
ISBN 9783442749263
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Blum arbeitet als Bestatterin und hat demnach den ganzen Tag mit Leichen zu tun. Sie ist es seit ihrer Kindheit gewöhnt mit Leichen umzugehen, denn schon ihre Eltern haben das Bestattungsunternehmen geführt. Für Blum war das nicht immer eine schöne Erfahrung. Mittlerweile hat sie das Unternehmen von ihren Eltern übernommen und sich selbst eine Familie aufgebaut. Ihren Mann liebt sie über alles genauso wie ihre beiden Töchter. Doch als ihr Mann vor ihren Augen von einem Auto überfahren wird, bricht für Blum die Welt zusammen. Blums Leben wird nie wieder so sein, wie es vorher war, denn ihr Mann war für sie eine wichtige Stütze. Als sie sich alte Aufnahmen ihres Mannes anhört, stolpert sie über einen Fall, an dem ihr Mann scheinbar verdeckt gearbeitet hat und sie macht es sich zur Aufgabe diesen Fall für ihn zu lösen.

Blum ist ein sehr skurriler Charakter. Anfangs wusste ich sie nicht so recht einzuordnen, aber mit ihrer etwas durchgedrehten Art hat sie mich schnell mitgerissen. Einerseits ist sie die knallharte Bestatterin und auch Amateur-Ermittlerin, andererseits pflegt sie einen liebevollen Umgang mit ihren Kindern und ihrem Schwiegervater. Blums Verhalten und ihre Brutalität haben mich an der einen oder anderen Stelle wirklich sehr überrascht.

Anfangs hatte ich leichte Probleme in den Schreibstil zu finden, da die Sätze kurz und für mich eher abgehakt waren. Wenn man sich an den Schreibstil gewöhnt hat, kommt man aber wirklich sehr schnell durch die Geschichte. Auch die wörtliche Rede war in diesem Buch sehr ungewöhnlich umgesetzt. Es gibt ganze Absätze, in denen die wörtliche Rede nur mit Spiegelstrichen verwendet wird. Beim ersten Mal bin ich dort noch drüber gestolpert, aber man gewöhnt sich schnell an den Stil des Buches.

„Totenfrau“ ist durch seinen Hauptcharakter etwas ganz Besonderes. Die Geschichte ist spannend und mitreißend, weshalb man sie wirklich schnell verschlungen hat. Ich freue mich jetzt schon sehr darauf die Geschichte von Blum weiterzuverfolgen!


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(325)

594 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 94 Rezensionen

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Todesmärchen

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442483129
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Todesmärchen spielt wieder in vielen verschiedenen Orten. Besonders spannend fand ich hierbei die Geschichte von Hannah, einer Psychologin, die in dem Gefängnis Steinfels in Norddeutschland eingesetzt wird, um die grausamsten Mörder zu therapieren. Die Abläufe und Geschehnisse in diesem Gefängnis und die Gefangenen selbst fand ich nicht nur unglaublich interessant, sondern auch spannend. Nicht nur für die Therapeutin liegt das Augenmerk auf einem Insassen. Der Gefangene Piet van Loon, der einst von Maarten S. Sneijder gestellt wurde, spielt hier eine wichtige Rolle. Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez sind währenddessen mit einer grausamen Mordreihe beschäftigt. Der Mörder ritzt seinen Opfern geheimnisvolle Zeichen in die Haut und hinterlässt damit eine Spur, die Maarten S. Sneijder an eine Mordreihe aus der Vergangenheit erinnert.

Maartens Eigenheiten spielen natürlich auch in diesem Band eine entscheidende Rolle. Außerdem erfährt man hier sehr viel über sein bisheriges Leben, was mich wirklich positiv überrascht hat. Trotzdem fand ich den Spielort im Gefängnis diesmal viel interessanter als die Ermittlungen von Maarten und Sabine. Hier hätte ich gerne noch viel mehr erfahren und erlebt. Die Morde waren trotzdem auch hier wieder grausam und interessant. Die Vertonung des Hörbuches hat mir wieder sehr gut gefallen. Der niederländische Akzent von Maarten S. Sneijder wurde authentisch vertont und hat das Hörbuch immer wieder aufgelockert. Auch die beiden Vorgänger „Todesfrist“ und „Todesurteil“ habe ich bereits als Hörbuch gehört und kann sie wirklich jedem ans Herz legen. Der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme und der niederländische Akzent ist für mich hier noch das Tüpfelchen auf dem I.

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32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Invisible

Ursula Poznanski , Arno Strobel
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.03.2019
ISBN 9783499291579
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein mysteriöser Mord in Hamburg beschäftigt die Ermittler Buchholz und Salomon. Ein anerkannter Mediziner ersticht mitten in einer OP einen Patienten und das vor einem ganzen Team voller Zeugen. Er versucht auch nicht zu flüchten oder seine Tat zu bestreiten, doch er sieht sich mehr als Opfer denn als Mörder. Das Geständnis des Arztes gibt dabei mehr Rätsel auf als es Lösungen bietet. Doch dieser Mord ist nicht der einzige mysteriöse Vorfall. Schnell wird dem Team klar, dass hinter dem rätselhaften Mord mehr stecken muss.

Als Leser hat man in „Invisible“ viele Möglichkeiten die Ermittler bei ihrer Arbeit zu begleiten. Auch im Umfeld des Mörders gibt es jede Menge mögliche Strippenzieher, die Ursache für die mysteriösen Morde sein können. Denn eins steht fest: im Hintergrund der Ermittlungen spielt jemand ein ganz perfides Spiel! Das Geheimnisvolle und Mysteriöse macht die Geschichte natürlich unheimlich spannend. Allerdings gab es den einen oder anderen Punkt, der mich nicht so recht überzeugen konnte. Zunächst kam mir das Strippenziehen sehr unnatürlich und sehr an den Haaren herbeigezogen vor. Auch wenn das Motiv vielleicht nachvollziehbar ist, war es die Umsetzung und Auflösung für mich nicht. Das Ganze hat sehr vorhersehbare Kreise gezogen, die mich schon früh in der Geschichte gestört haben.

Eine große Überraschung hielt das Buch daher nicht bereit. Auch das private Leben der Ermittler war zwar interessant, aber an vielen Stellen für mich ziemlich anstrengend. Hier lag mir vor allen Dingen die Offensichtlichkeit schwer im Magen. Nichtsdestotrotz hatte „Invisible“ viele tolle Momente und ließ sich schnell und flüssig weglesen. Die Sprache ist schlicht und leicht zu lesen und auch das Cover wunderschön. Tatsächlich hielt das letzte Kapitel für mich nochmal ein besonderes Leckerli bereit, denn das hat mir wirklich Gänsehaut beschert. Davon hätte ich gerne mehr schon während der eigentlichen Geschichte gehabt! Trotzdem ist auch „Invisible“ wieder ein solider Thriller, den man gerne weiterempfiehlt!


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99 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Blutige Stille

Linda Castillo , Helga Augustin
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 09.10.2012
ISBN 9783596512669
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kate Burkholder wird zu einem erschreckenden Tatort gerufen: eine ganze amische Familie wurde brutal in ihrem Zuhause ermordet. Eltern und Kinder, selbst das kleinste Baby, wurden geradezu hingerichtet, doch etwas an dem Tatort ist auffällig. Die beiden Mädchen der Familie wurden angekettet und gefoltert in einem Stall gefunden. Scheinbar hat der Mörder ihnen eine besondere Behandlung zukommen lassen. Dieses Verbrechen kann und will Kate Burkholder nicht unbestraft lassen und macht sich auf die Spuren der Familie. Wird anfänglich noch von einem erweiterten Selbstmord ausgegangen, ist für Kate schnell klar, dass mehr hinter der Geschichte stecken muss und macht eine erschreckende Entdeckung.

Auch Kates Vergangenheit spielt in diesem Teil wieder eine Rolle, denn aufgrund dieser fühlt sie sich sehr verbunden mit einer der Töchter der Familie. Mary war gerade in dem Alter, in dem man auch das Leben außerhalb der amischen Gemeinde spannend findet und ist auf Abwege geraten. Doch wie tief diese sie geführt haben, war wohl nicht mal Mary selbst bewusst. Kate stößt während ihren Ermittlungen auf einige Dramen, die die Familie erschüttert haben. Doch sind die der Grund für dieses Massacker?

Linda Castillo beschreibt in „Blutige Stille“ das Leben und den Glauben der Amischen eindrücklicher als es für mich im ersten Teil der Fall gewesen ist. Man bekommt als Leser einen guten Eindruck in die Zwänge und Zweifel, die ein amischer Teenager in seinem Leben so durchmacht. Für mich war die Geschichte mit ihren Hintergründen sehr authentisch.

Auch die Beschreibung der Tatorte und Opfer ist bei Linda Castillo sehr eindrücklich. Hierbei kann es schon mal sehr blutig werden. Mich konnte dieser Aspekt allerdings nicht abschrecken. Auch wenn der Verlauf der Geschichte sicherlich nicht für sanfte Gemüter geeignet ist. Gerade wer Verbrechen an Kindern nicht gut verträgt, sollte dieses Buch vielleicht eher zu Seite legen. An sich ist „Blutige Stille“ ein abgeschlossenes Buch, das auch ohne den Vorgänger „Die Zahl der Toten“ gelesen werden kann. Lediglich das private Leben der Ermittler ist dann vielleicht weniger nachvollziehbar.

Allerdings ist gerade dieses Privatleben der einzige Punkt, der mir in dieser Geschichte negativ aufgefallen ist. Scheinbar bestand dieses nämlich nur aus Wiederholungen und nicht nachvollziehbaren Gefühlslagen. Führt man mit jemanden, bei dem man sich nie meldet, wirklich eine Beziehung? Für mich war dieser Aspekt leider wenig authentisch.

Insgesamt hat mir die Geschichte in „Blutige Stille“ aber sehr gut gefallen. Der Fall war spannend, mitreißend und zum Teil wirklich grausam. Thriller-Fans kommen hier sicherlich gut auf ihre Kosten!

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478 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 226 Rezensionen

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Woman in Cabin 10

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 27.12.2017
ISBN 9783423261784
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lo Backlock ist eine Reise-Journalistin mit großen Ambitionen. Jetzt endlich erhält sie die Möglichkeit ihrer Chefin zu zeigen, was in ihr steckt, und um die erhoffte Beförderung zu kämpfen. Als Vertretung für ihre Chefin darf sie die Jungfernfahrt eines Luxuskreuzfahrtschiffes begleiten und darüber berichten. Doch bereits in der ersten Nacht ändert das Ziel dieser Fahrt für Lo schlagartig. In ihrer Nachbarkabine hört Lo, wie eine Person über Bord geht und alarmiert das Personal. Doch ihre Nachbarkabine war angeblich nie besetzt und die junge Frau, die Lo gesehen haben will, wurde von sonst niemandem gesehen. Alle glauben, dass ihr ihre Psyche einen Streich spielt, doch Lo will das nicht auf sich sitzen lassen und geht der Sache auf die Spur.

In „Woman in Cabin 10“ wird die beengende und unheimliche Stimmung dieses Thrillers sehr eindrücklich beschrieben. Ich konnte mich nur zu gut in die Lage von Lo versetzten. Die schmalen Gänge, die Abhängigkeit vom Personal und der fehlende Ausweg aus der Situation, sind die perfekte Grundlage für einen spannenden Thriller. Durch Los psychische Vorerkrankungen weiß auch der Leser nie so recht, ob Lo sich viele Dinge nur einbildet oder ob sie einen großen Fehler begangen hat, in dem sie den vermeintlichen Mord öffentlich gemacht hat. Lo gibt auf jeden Fall nicht auf und findet immer mehr Verdächtige.

Mir hat auch „Woman in Cabin 10“ wieder richtig gut gefallen. Das Buch war gerade durch seine psychologischen Komponenten sehr spannend und interessant. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte endet. Tatsächlich baut sich die Spannung kurz vor Ende nochmal so richtig auf, sodass ich das Buch wirklich verschlungen habe. Von mir gibt es auch für dieses Buch wieder eine große Empfehlung!

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1.044 Bibliotheken, 15 Leser, 11 Gruppen, 132 Rezensionen

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Der Knochenbrecher

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.05.2012
ISBN 9783548284217
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich denke, Chris Carter hat Glück, dass so viele Menschen begeistert von seinen Büchern sprechen. Sicherlich haben sich viele von denen die Klappentexte zu seinen Büchern gar nicht mehr durchgelesen. Der Klappentext zu „Der Knochenbrecher“ ist nämlich komplett nichtssagend und für mich nicht ansprechend. Würde dieses Buch nicht zu einer Reihe gehören – vermutlich hätte ich es nie gelesen. Auch der Titel des Buches ist für mich alles andere als passend. Ein Knochenbrecher ist der aktuelle Täter jedenfalls nicht.

Die erste Leiche, die gefunden wird, ist die einer entstellten Frau. Der Täter hat ihr nicht nur ihren Mund, sondern auch ihren Intimbereich zugenäht. Dieses Vorgehen des Täters ruft natürlich auch Hunter und Garcia auf den Plan, die für solche Absurditäten genau die richtigen Männer sind. Doch es sind nicht nur die Nähte, die der Polizei Angst und Bange werden lässt. Als eine zweite Frau gefunden wird, ist den Ermittlern klar: in LA treibt ein Mörder sein Unwesen, der Frauen Fürchterliches antut und die Polizei vor Rätsel stellt.

Chris Carter schreckt auch in „Der Knochenbrecher“ nicht davor zurück die Tatorte und Vorgänge in allen Einzelheiten und so blutig wie möglich zu bereichten. Ich persönlich mag die Art seiner Beschreibungen, allerdings kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass es viele Leser abschreckt, wenn alles so blutig und makaber erzählt wird. Etwas, das mir negativ an seinen Büchern auffällt, sind die meist sehr sehr kurzen Kapitel, die oft ohne erkennbaren Sinn getrennt sind. Auch die künstlichen Cliffhanger, die dadurch entstehen, stießen mir irgendwann negativ auf. Natürlich halten einem diese Cliffhanger auch am Lesen und man liest schnell auch noch das nächste Kapitel, aber für mich wirkte das Vorgehen irgendwann sehr künstliches.

Die Ermittlungsarbeit, die Charaktere und die Geschichte an sich, mag ich wirklich gerne. Auch wenn mich nicht alles an der Art des Buches überzeugt hat, bin ich sicher, dass viele Thriller-Fans hier auf ihre Kosten kommen!

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1.103 Bibliotheken, 14 Leser, 14 Gruppen, 155 Rezensionen

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Der Vollstrecker

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.07.2011
ISBN 9783548281100
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Priester wird in seiner Kirche brutal ermordet. Statt seines Kopfes befindet sich der eines Hundes auf seinen Schultern und um ihn herum sind Zeichnungen aus Blut. Doch ist das die Tat eines religösen Fanatikers? Bei der genaueren Untersuchung wird die Zahl 3 auf der Haut des Opfers gefunden. Was bedeutet die Zahl? Gibt es tatsächlich noch zwei weitere Opfer des Täters? Die Polizei tritt auf der Stelle – bis eine neue Leiche gefunden wird.

„Der Vollstrecker“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und wollte immer wissen, wie es weitergeht. Die Spannung wird tatsächlich das ganze Buch über aufrechterhalten. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass es langatmig oder gar langweilig wird. Auch konnte ich im Vorfeld nicht erraten wer der tatsächliche Mörder ist. Trotzdem ist die zugrunde liegende Geschichte nachvollziehbar.

Leider gab es einen Charakter, der mir in diesem Buch gar nicht zugesagt hat. Die junge Frau „Monica“ wird durch ihre Visionen zu den Ermittlern Hunter und Garcia getrieben und mischt sich mit ihren Visionen in die Ermittlungen ein. Da es sich hierbei um etwas Übernatürliches handelt, hat mich dies leider gar nicht begeistert. Ich bin einfach kein Fan davon, wenn der Einsatz von Übernatürlichem nötig ist für eine Ermittlung. Zum Glück hat mich das Buch ansonsten sehr mitgerissen, sodass ich ihm trotzdem die volle Punktzahl geben kann.

Mir hat „Der Vollstrecker“ viel besser gefallen als der erste Teil der Reihe. Ich hoffe sehr, dass die weiteren Bände mich genauso fesseln werden!

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(856)

1.426 Bibliotheken, 13 Leser, 19 Gruppen, 211 Rezensionen

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Der Kruzifix-Killer

Chris Carter , Maja Rößner
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.06.2009
ISBN 9783548281094
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Robert Hunter ist der Überflieger des Morddezernats. Mit seinen Fähigkeiten in der Fallanalyse und seinem untrügerischen Instinkt hat er bisher jeden Fall gelöst. Nur einer hat ihn nie so richtig los gelassen. Als dann wieder eine Leiche auftaucht, die die Handschrift ausgerechnet diesen alten Bekannten trägt, ist Hunter klar, dass er damals einen Fehler gemacht hat. Doch nachdem die damaligen Ermittlungen scheinbar zum falschen Täter geführt haben, ist er kein Stück weiter. Noch dazu bekommt Hunter ausgerechnet jetzt einen neuen Partner – Carlos Garcias. Einen Grünschnabel, wie er ihn nennt.

Chris Carter fiel mit der Geschichte gleich zu Anfang ins Haus. Durch einen Blick in die Zukunft spannt der Autor seine Leser schon im ersten Kapitel auf die Folter. Mich hat direkt eine Spannung erfasst, die auch die ersten 100 Seiten angehalten hat. Durch Sicht- und Perspektivwechsel bleibt die Geschichte durchweg interessant. Die anfängliche Spannung konnte sich für mich aber nicht das ganze Buch hinweg halten. Schnell driftet die Geschichte in die übliche Polizeiermittlung eines Thrillers ab, die mich einfach nicht mehr so mitreißen kann. Viele Eigenheiten der Charaktere sind originell und auch die Geschichte hat viele ungeahnte Wendungen – eine Neuerfindung des Rads ist dieses Buch allerdings auch nicht. Leser, die ein Herz für Fallanalyse und Profiling haben, kommen hier sicherlich trotzdem auf ihre Kosten.

Der Schreibstil von Chris Carter ist sehr locker und lässt die Seiten schnell vergehen. Mich persönlich hat die Kapitelaufteilung etwas gestört, da diese mitten auf der Seite wechseln. Trotzdem sind die recht kurzen Kapitel gut, um schnell noch ein paar Seiten der Geschichte zu verschlingen. Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen und ich freue mich schon darauf die folgenden Bände des „Kruzifix-Killers“ zu lesen.

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Stell dir vor, dass ich dich liebe

Jennifer Niven , Maren Illinger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 22.06.2017
ISBN 9783737355100
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jack ist einer der beliebteren Schüler auf seine Highschool. Er ist cool, auf jeder Party ein gern gesehener Gast und hat die schönste Freundin. Doch er hat ein großes Problem: er erkennt seine Freunde nicht genauso wie seine Freundin oder Familie. Dies bringt ihn immer wieder in kritische Situationen. Unter seinen Freunden kann er seine Probleme immer wiederschnell mal mit einem Witzchen verstecken, doch als er auf einer Party aus Versehen eine Fremde statt seiner Freundin küsst, steckt er schwer in der Klemme. Sein Leben lang hat er versucht seine Krankheit zu verleugnen und zu verstecken, auch hat er niemanden, dem er sich anvertrauen kann, doch das Versteckspiel wird immer schwerer.

Libby ist ein richtig toughes Mädchen. Früher war sie einmal Amerikas dickster Teenager, der aus dem Haus geschnitten werden musste, um in ein Krankenhaus gebracht zu werden. Libby ist nicht stolz auf diese Zeit, doch war ihre Trauer damals zu groß als dass sie etwas hätte ändern können. Im Krankenhaus schafft sie aber den Weg aus ihrer Fettsucht. Sie hat einen langen Abnehmweg hinter sich, doch noch heute ist sie dicker als die meisten Teenager. Ihr Traum ist es wieder ein normales Leben zu führen und deshalb geht sie nach jahrelangem Hausunterricht wieder an eine normale Highschool. Durch ihr Gewicht fällt Libby natürlich auf und muss einigen Spott über sich ergehen lassen, doch Libby lässt sich nichts gefallen und setzt sich zur Wehr.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Jacks und Libbys Sicht erzählt. Es ist nicht schwer zu erraten, dass sich der Weg der beiden Charaktere kreuzt. Neben ihren beiden Grundproblemen geht Jennifer Niven aber auch auf alltäglichere Probleme Jugendlicher ein. Zwischen Selbstwertgefühl, Abgrenzung zu Freunden und der ersten Liebe hat die Autorin eine schöne Geschichte über zwei Jugendliche geschrieben, die auch Erwachsene nachdenklich macht. Ihr Schreibstil ist dabei leicht und bildreich. Ich persönlich hatte beim Lesen das Gefühl, dass Libbys Geschichte im Vordergrund stand. Gerne hätte ich noch viel mehr über Jack und seine Krankheit erfahren. Insgesamt war es aber eine wirklich schöne und berührende Geschichte, die ich gerne weiterempfehle!

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Tempting Love - Homerun ins Glück

Jennifer L. Armentrout
E-Buch Text: 289 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 26.05.2017
ISBN 9783736304635
Genre: Liebesromane

Rezension:

Bridget ist ein sehr sympathischer Charakter, mit dem ich mich sehr identifizieren konnte. Sie ist einfach ein normales Mädchen von nebenan. Sie hat ein paar Pfunde mehr auf den Rippen, ackert sich ab, um ihre Schulden aus dem Studium abzuarbeiten, und ist was Männer angeht eher zurückhaltend. Irgendwie hat sie einfach noch nicht den richtigen getroffen. Als sie von ihrer Freundin in einen verruchten Club geschleppt wird, trifft sie Chad, einen Superstar des Baseballs. Chad konnte mir das ganze Buch über nicht so recht ans Herz wachsen. Er ist wirklich sehr von sich und seiner Wirkung auf Frauen überzeugt. Ständig wird er in der Zeitung mit wechselnden Partnerinnen abgebildet. Sein Baseball-Club ist davon alles andere als begeistert. Mir persönlich war er auch einfach unsympathisch. Bridget allerdings fühlt sich direkt von ihm angezogen. Als Chad sie auf offener Straße küsst, bleibt das natürlich auch nicht ungesehen. Ist Bridget vielleicht die Frau, die Chad wieder auf den Boden bringt und bei der er zur Ruhe kommt? Zumindest ist das die Hoffnung seines Clubs und seiner PR-Agentin. Brigdet hat allerdings wenig Lust auf den aufgeblasenen Superstar..

Wie auch schon der erste Teil "Hände weg vom Trauzeugen" war dieses Buch sehr schnelllebig und auf das Wesentliche konzentriert. Mir persönlich hätte es da gerne etwas mehr sein können. Auch war mir die Anziehung der beiden etwas zu viel und zu plötzlich - vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass ich mit dem männlichen Protagonist nicht anfangen konnte. An sich hat mir das Buch gut gefallen, zumindest bis das Ende kam. Das Ende war mir einfach eine ganze Schippe zu viel, was das Ganze für mich absolut unrealistisch gemach hat. Mir zumindest hat das Ende sehr viel kaputt gemacht.

Auch wenn das Buch wieder die typische Leichtigkeit von J. Lynn hatte, hätte es dem Buch definitiv nicht geschadet, wenn es ein paar Seiten mehr gehabt hätte. Vielleicht hätte man so die Bindung zwischen den Charakteren etwas realistischer gestalten können. Für zwischendurch ist es trotzdem eine ganz nette Geschichte, die definitiv sehr schnell verschlungen werden kann!

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1.689 Bibliotheken, 36 Leser, 1 Gruppe, 222 Rezensionen

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Feel Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.05.2017
ISBN 9783736304451
Genre: Liebesromane

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65 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

abenteuer, armut, down syndrom, down-syndrom, familie, freundschaft, geheimnisvolle hinweise, gewalt, halbe helden, liebe, reise, roadtrip, ungewöhnliche freundschaft, usa, vater

Halbe Helden

Erin Jade Lange , ,
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Magellan, 17.07.2015
ISBN 9783734850103
Genre: Jugendbuch

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1.038 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 142 Rezensionen

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The Deal – Reine Verhandlungssache

Elle Kennedy , Christina Kagerer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.07.2016
ISBN 9783492308571
Genre: Erotische Literatur

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Küss mich noch ein erstes Mal

Holly Martin , Claudia Geng
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734102936
Genre: Liebesromane

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