Leserpreis 2018

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132 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

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Bluthaus

Romy Fölck
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 28.09.2018
ISBN 9783431041118
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Neue Erkenntnisse

Erich von Däniken
Fester Einband: 218 Seiten
Erschienen bei Kopp Verlag, 20.09.2018
ISBN 9783864456145
Genre: Sachbücher

Rezension:

Cover:
Bei der Covergestaltung wurde der Inhalt des Fachbuches berücksichtigt. Im oberen Drittel sehen wir das Universum mit seinen weiten Galaxien und Trümmer, die um einen Planeten kreisen. Es könnte der Asteriodengürtel sein, den der Autor auch in diesem Buch erwähnt. Darunter befinden sich ein unterirdischer Tunnelgang. Anlegt von Menschen um sich vor etwas zu schützen? Auch dies Thema in diesem Buch. Die vielen Farben lassen das Bild ein wenig unruhig wirken. Mir gefällt jedoch der Bezug zum Inhalt.

Inhalt:
Ich habe mir erlaubt, den vom Verlag angegeben Klappentext hier als Inhalt anzugeben, da dieser mehr als eindeutig die Kapitel und deren Inhalt aufzeigt. Meinerseits würden nur unnötige Wiederholen stattfinden.

Der Krieg der Götter
Uralte Schriften aus Indien, Sibirien, Tahiti und vielen anderen Regionen der Erde berichten unabhängig voneinander von einem Krieg der Götter im Weltall. In der Schlacht wurden Waffen von unvorstellbarer Zerstörungskraft eingesetzt. Beim Einsatz einer dieser Waffen explodierte ein kompletter Planet.

Über Jahre regnete es Feuer vom Himmel
Überlieferungen aus allen Teilen der Erde schildern übereinstimmend und in Details die grauenhaften Auswirkungen der Schlacht im All. Über Jahre hinweg gingen endlose Meteoritenschauer auf die Erde nieder. Die Menschen der damaligen Zeit versuchten, sich davor zu schützen, und schufen so weitere Zeugnisse, die den Sternenkrieg und den Kontakt mit Wesen von anderen Planeten belegen.

Millionenstädte unter der Erde
Um vor den zerstörerischen Gesteinsbrocken sicher zu sein, gruben die Menschen kilometerlange Gänge unter der Erde; sie schafften dort auch Platz für Dörfer und ganze Städte. Erich von Däniken illustriert dies mit beeindruckenden Beispielen, die auf der ganzen Welt zu finden sind.

Die dreifingrigen Wesen von Nazca
Zu den neuen Entdeckungen, die Erich von Däniken in diesem Buch präsentiert, gehört auch ein Ereignis, das man nur als sensationell bezeichnen kann: 2017 wurde der Autor darüber informiert, dass in der Nähe des peruanischen Ortes Nazca merkwürdige mumifizierte Wesen gefunden wurden, die vor mehreren Tausend Jahren gelebt hatten, drei Finger und drei Zehen aufwiesen und außergewöhnlich lang gezogene Köpfe hatten. Einer der Mumien war - offensichtlich vor mehreren Tausend Jahren - ein Metallplättchen unter die Haut implantiert worden. Die Wissenschaftler sind sich einig:

Diese Wesen stammen nicht von der Erde!

Fazit:
Eine Erstausgabe von Erinnerungen an die Zukunft, nach meinem Besuch bei einem Vortrag von Erich von Däniken sogar signiert, hat in meinem Bücherregal ein Platz zum Verweilen gefunden.

Zunächst wollte ich mir NEUE ERKENNTNISSE nicht anschaffen, doch nach dem Vortrag des sympathischen und äußerst liebenswerten Erich habe ich mich kurzerhand doch entschlossen, mir das Buch zuzulegen. DOCH, ALLES AUSVERKAUFT. Naja, musste ich mich dann etwas gedulden bis meine Bestellung des Kopp Verlages dann bei mir einging. Jemand anderes wollte es aber zuerst lesen, also musste ich mich weiterhin geduldig zeigen. Doch nicht so sehr, wie ich zunächst eigentlich dachte, denn nach einem Tag wurde mir das Buch bereits AUSGELESEN zurückgegeben.
Das war für mich sehr vielversprechend.

Also begann ich kurz darauf mit den ersten Seiten. Zuallererst fiel mir der Schreibstil als Ich-Erzähler in der Retrospektive auf. Dies machte alles ein wenig intimer und nahbarer. Und genau wie der Autor spricht, so schreibt er auch. Er entfaltet sein ganzes Wissen, erklärt, schließt Schlussfolgerungen, nennt unendlich viele Quellen und historische Namen aus der Geschichte und versucht seinem Leser das Thema von unerklärlichen Phänomenen auf der Welt näher zubringen.

Manchmal fühlte ich mich dabei ein wenig "bombadiert" und las eine Seite nochmal um auch alles ganz genau verstehen zu können. Sein Schreibstil ist keineswegs kompliziert, doch hier wird so viel Wissen versucht zu übermitteln und wichtige Details genannt, das ich nichts "Überlesen" wollte.

Ich fand die Thematik sehr interessant. Auch wenn ich jetzt nicht sage: "Wir wurden von Außerirdischen besucht", so wurde ich dennoch zum Nachdenken angeregt. Äußert gut gefallen haben mir die Ablichtungen der Orte, an denen Erich von Däniken gewesen ist, die Orte die er bereist hat die Schilderung der vorgefundenen Gegebenheiten. Es gibt so viel Faszinierendes auf der Welt, was mach einer nie sehen wird, aber der Autor gesehen hat und er berichtet sehr ausführlich darüber.

Auch ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen und bin nach wie vor interessiert und nicht abgeneigt, weitere Bücher von ihm zu lesen.

Ich habe auf jeden Fall für mich "Neue Erkenntnisse" erworben. :-)
Von mir gibt es  4 Sterne.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Symantriet

C.I. Harriot
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 10.09.2018
ISBN 9783959912822
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover:
Die Buchgestaltung ist bereits wie beim Vorgängerband einmalig und wunderschön. Wurden in Band I "Das Erbe der Vergangenheit" noch helle und freundlichere Farben verwendet, so erscheint im Hintergrund nun ein düsterer und in grau gehaltener Wald. Davor eine wunderschöne junge Frau mit dunklen zusammengesteckten Haaren, die uns ihren Kopf über ihren Rücken hinweg zuneigt. Ihr pompöser und voluminöser schwarzer Rock flattert im Wind. Darüber hinaus wehen vom linken Buchrand funkelnde orangerote Blüten auf die Frau zu. Der Buchrand ist umgeben von leicht zartrosa Blüten mit ergrauter Ranke.

Inhalt:
Sie hat alles verloren ...
Ihr Vater ermordet ...
Ihr Königreich ... an sich genommen von einem Tyrannen
Ihr Volk ... verloren?
Ist sie jetzt überhaupt noch eine Prinzessin? Eine Herrscherin?

Gemeinsam mit ihrem Retter, dem Prinzen Chace, und dessen Gefolgsmann ist Isabelle auf der Flucht vor dem wiedergekehrten Chaver, der nicht weniger bekannt für seine Mordlust und seine Unbarmherzigkeit ist. Und er trachtet nach ihrem Leben. Denn er braucht SIE um seine gesamte Macht entfalten zu können.

Auf der Flucht bereisen sie das weite Land von Symantriet, immer auf der Hut vor den Geschöpfen, die Chaver dienen.
Um Antworten auf die vielen Fragen zu erhalten, die nun in Belle erwacht sind, muss sie zu einem bekannten Seher nach Habicht, auf die Burg des Königs Sephin.

Dabei soll zunächst die Identität von Prinzessin Belle gewahrt werden, um die Bewohner von Habicht nicht in Gefahr zu bringen.

Auf ihrer beschwerlichen Reise in ein wenig Sicherheit begegnet sie Farin, dem Sohn des persönlichen Beschützers von König Sephin und dessen Sohn Chace. Ihm wird eine hohe Aufgabe zuteil. Die Prinzessin zu schützen.

Die einstige Freundschaft zwischen Chace und Farin aus Kindheitstagen sind längst erloschen. Ihre Rivalität bekommt auch die hübsche Belle zu spüren, in der auf einmal Gefühlte und Mächte aufkeimen, die sie vorher nicht kannte und die sie ängstigen.

Als auf Habicht die Identität von Isabelle bekannt wird, beschließt der regierende König mit allen Wehrlosen die Burg zu verlassen ...
Isabelle lässt er zurück ...

Fazit: 
Ich habe es wieder getan ... anstatt mit dem ersten Band von Symantriet - Das Erbe der Vergangenheit zu beginnen, habe ich mich direkt an den zweiten Teil gewagt. Nun gut, das war etwas unbeabsichtigt, doch enttäuscht wurde ich nicht.

Zunächst erfasste mich die Weite und detaillierte Beschreibung der Umgebung sowie der Landschaften. Die Autorin entführte mich förmlich in ihre Ideenwelt von Symantriet. Besonders gut hat mir die ausgeglichene Weltenmischung aus dem späten Mittelalter und den Magieeinflüssen gefallen.

Durch die Darstellung der Geschichte durch die unterschiedlichen Sichtweisen der handelnden Personen konnte man intensiver in die Gefühlswelt der Protagonisten und Nebendarsteller blicken. Dies nutzte die Autorin perfekte um Cliffhanger zu nutzen, die einen manchmal das nächste Kapitel am liebsten überblättern ließen. ... Nein, das habe ich nicht gemacht. Doch ich musste mich manchmal wirklich zurückhalten ... :-D

Einzelne Einblendungen aus dem vorherigen Band wurden gut in die Dialoge, in Erinnerungen oder Denkphasen der Personen eingebaut. Dies machte mir den Einstieg in den zweiten Band sehr einfach.

Bei der ersten Begegnung mit der Protagonistin Belle war ich zunächst etwas zwiegespalten, warum kann ich gar nicht so genau sagen, denn im Verlauf der Geschichte hat es mir Freude bereitet sie dabei zu beobachten, wie sie sich von einer kindlichen Prinzessin zu einer heranwachsenden Frau mit immer mehr Selbstbewusstsein entwickelt. Ihr Auftreten wurde immer taffer und sie selbstsicherer, selbst in brenzligen Situationen.

Auch der Charakter des Farin hat mir sehr gut gefallen. Als Frauenheld der einfach jede haben kann, bringt er die am Anfang noch so zaghafte Belle in manch errötende Gefühlslage und so oft kam mir doch einfach nur das Lied von Arielle die Meerjungfrau in den Sinn als Sebastian so schön sang: "Küss sie doch ...". Doch ob es soweit kommt, sei an dieser Stelle nicht verraten.

Was ich an dieser Stelle aber verraten möchte ist, dass es in dem Buch zu Wendungen kommt, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Ist doch gerade alles ein wenig idyllisch und scheint friedlich, lasst euch davon nicht täuschen. C. I. Harriot hat sich schon etwas einfallen lassen, um das Spannungslevel auch schön konstant zu halten und somit keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Ich habe definitiv ein paar absolut lesenswerte Stunden genossen und vergebe daher volle 5 Sterne.

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32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Die perfekte Unschuld

Helen Fields , Frauke Meier
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2018
ISBN 9783404177950
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:
Das Cover ist düster, schlicht und doch gleichzeitig strahl es eine gewisse Bedrohung aus.

Der Hintergrund ist komplett schwarz. Der Name der Autorin befindet sich in roten Großbuchstaben im oberen Drittel. Darunter eine Libelle. Nicht farblich angebildet, sondern es wirkt wie ein Röntgenbild. Der Titel des Buches folgt direkt unterhalb des Tieres in fettgedruckten Großbuchstaben. Am Rande des Buches links und rechts sind jeweils rot-weiße Flecken.

Es fügt sich perfekt an den ersten Band an.

Inhalt:
Edinburgh, eine kompakte, hügelige Hauptstadt in Schottland, welches meist von bewölktem und regnerischen Wetter heimgesucht wird. Doch nicht in diesem Sommer. Dieser überrascht mit warmen und anhaltenden Sonnenstrahlen. Das Festival, geprägt durch laute Musik, sich zum Takt bewegende und schwitzende Körper. Doch dann ein Schrei, überall Blut und wirres Umhergelaufe. 

Als Detective Callanach den Tatort erreicht ist der vorher noch so belebte Park leer und die Spuren unbrauchbar. In einer Vielzahl von Menschen gibt es keine Zeugen. Lediglich eine Holländerin hat ein Lachen vernommen.

Kurz darauf wird die übel zugerichtete Leiche einer Krankenschwester aufgefunden. Detective Ava Turner, Kollegin Callanach´s, wird dieser Mordfall übergeben. Beide Morde könnten unterschiedlicher nicht sein. Alle Einsatzkräfte sollen für die Aufklärung der Morde mobilisiert werden, da die Menschen in Edinburgh unruhiger und immer ängstlicher werden. Die Presse liefert ihren Teil dazu bei.

Parallel zu den Morden arbeitet gerade ein externes Sonderkommando in der Polizeibehörde an der Aufklärung von Hackerangriffen. Leiter dieses Sonderkommandos ist kein geringer als ein Ex-Freund von Ava Turner. Und dieser bringt nicht nur auf beruflichem Wege Spannung in die bereits sowieso schon prekäre Situation.

Fazit: 
Die Leseprobe von "DIE PERFEKTE UNSCHULD" überzeugte mich auf voller Linie. Der erste Band war für mich eine absolute Überraschung. Ich freute mich auf einen erneut hohen Spannungspegel, Irreführungen und auf die verschiedensten Szenenwechsel.

Zunächst möchte ich jedoch erwähnen, dass der zweite Band unabhängig am ersten gelesen werden kann, da es eine in sich abgeschlossene Geschichte ist. Jedoch werden im ersten Band viele Charaktereigenschaften und vergangenheitsrelevante Details der Protagonisten geliefert, die im zweiten band nur kurz angeschnitten werden.

Die Autorin machte wieder von dem zeitlosen und großartigen Schreibstil der Erzählperspektive Gebrauch. Dies zeichnet sich dadurch aus, dass man als "Beobachter" immer sehr nach am Geschehen selbst und in den Entwicklungsverlauf bestens involviert wird. Man selbst besitzt schon Informationen, die den handelnden Personen vielleicht sogar noch unbekannt sind. 

Den gezielten Einsatz der Perspektivwechsel durch die Autorin fand ich sehr gelungen, da dies ein umfassendes Bild der Ermittlungen gewährleistete.

Der Einstieg in den zweiten Band war sensationell vielversprechend. Die ersten Morde blutig und ungewöhnlich sowie sehr bildlich beschrieben. 

Die darauf folgende Ermittlungsarbeit wurde sehr langatmig und nahm fast die gesamte Spannung.

Der Nebenschauplatz wurde eingeführt und konnte mich nicht überzeugen. 

Erhöht wurde das Spannungslevel mit dem Auftreten des Täters. Dies hatte mir bereits im ersten Teil so gut gefallen. Meine Neugierde mehr zu erfahren wurde wieder geweckt nur um dann im weiteren Leseverlauf wieder gesenkt zu werden.

Die Charakterentwicklung der Protagonisten, deren Probleme und Missverständnisse ohne Zugeständnisse haben mir teilweise den Lesespaß genommen. Zwischendrin war ich manchmal einfach nur noch genervt und wollte Kapitel überspringen.

Kurzzeitig hatte ich wirklich Probleme erneut in das Buch zu finden. Mich hat der zweite Teil leider enttäuscht. Mit weniger Füllwörtern und für die Handlung unwichtige Details hätte das Buch meiner Erachtens um gut 100 Seiten gekürzt werden können. Somit wäre die Spannung vielleicht nicht so immens abgefallen.

Klar zeigte sich mir hier, dass gut in Szene gesetzte Morde noch keinen guter Thriller machen.

Von mir gibt es lediglich 3 Sterne.

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68 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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PUPPENMUTTER

Astrid Korten
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 03.09.2018
ISBN B07H3D52SD
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Der Schlafwandler

David Führt
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 13.09.2018
ISBN 9783752840520
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:
Auf einem schwarzen Hintergrund ziert rechtsbündig eine roter und perfekt aussehender Rosenkopf das Cover. Die Rose ist von einem leicht bläulichen Rauch umgeben, der sich zum oberen Buchrand emporragt, bis er auf den Titel des Thrillers trifft, welcher in Großschrift das obere Dritteil des Buchcovers einnimmt. Der Untertitel ist in weißer, ebenfalls in Großschrift, im unteren Drittel abgebildet. Mir gefällt die Covergestaltung aufgrund des mystisch und geheimnisvollen Eindrucks sehr gut, auch wenn ich zum Inhalt keinen direkten Bezug herstellen kann.

Inhalt:
Der Schlafwandler
Ein wenig egozentrisch, mies gelaunt und unzufrieden mit seiner Gesamtsituation will der Tankstelleninhaber seinem bisher geführten Leben den Rücken kehren und einen Neuanfang, weit weg von Lessleborg, wagen. Er zählt die Tage bis zu Schließung, die Punk´s, Alkoholiker und Obdachlosen wird er nicht vermissen. Als ihn seine Ex-Freundin kurz vor seiner Abreise um ein letztes Gespräch bittet, soll alles ganz anders kommen.

Das Apartment
Die junge und erfolgreiche Anwältin aus Tokio hat eine ganz "spezielle" Vorliebe, um ihrem stressigen Arbeitstag zu entkommen. Dafür nutzt sie Zeitungsannoncen in denen Männer und Frauen, nach einem heißen und unbekannten Sex-Abenteuer suchen.

Als ihr ein hochbrisantes und mit medialem Interesse stehendes Strafmandat übertragen wird, sind ihre Nerven angespannt und äußerst strapaziert. Als sie sich des Nachts mit ihrer unbekannten Verabredung trifft, scheint aus einem "kurzen" Abenteuer ein Alptraum zu werden.

Das Haus am See
Vier Jugendliche begeben sich auf eine Zelttour in einem Wald, an dem vor über 20 Jahren ein grauenvoller und abscheulicher Mord begangen wurde. Seit diesem Tag ranken sich viele Mythen und Geistergeschichten um den Ort. Doch davon lassen sich die Camper nicht beirren ... ein Fehler?

Fazit: 
Als ich das Buch in den Händen hielt, begann ich zunächst mit der Hauptstory "Der Schlafwander".

Da auch das Thriller-Debüt des Autors gelesen hatte, konnte ich bereits nach dem Lesen der ersten Kapitel eine Verbesserung in seiner Schreibweise und Erzählart feststellen. Satzanfänge wurden unterschiedlich begonnen und auch führten verschiedene Bezeichnungen der Protagonisten nicht mehr zu Verwirrungen.

Die Geschichte schreitet rasch und ohne viele Umwege voran. Kurze Kapitel mit klaren und einfachen Sätzen sowie umgangssprachlichen Dialogen lassen den Leser schnell in die düstere Atmosphäre des Buches eintauchen. Dabei erzeugt der Autor ein solide Spannung.

Eine Bindung zu dem Protagonisten konnte ich nicht aufbauen, dafür ist er einfach zu oberflächlich beschrieben, was aber auch der begrenzten Seitenanzahl liegen mag.

Am Geschichtsverlauf lässt sich das Ende erahnen, doch minderte das nicht im Geringsten meinem Lesespaß.

Mein persönlicher Favorit der drei Geschichten ist jedoch "Das Apartment". Eine spannende und verworrene Geschichte, die ich bis zum Ende nicht komplett durchschauen konnte. Kleine Cliffhanger, eine beklemmende Atmosphäre und ein sehr gelungenes Ende. Eine sich stetig aufbauende Spannungskurve. Diese Story hätte mir persönlich als Hauptstory besser gefallen. :-)

Das Haus am See
Die dritte Kurzgeschichte könnte unterschiedlicher nicht sein. Hier spielt der Autor mit den Urängsten von Menschen. Dunkelheit, ein abgeschiedener und verlassener Ort, ein eher gespenstisches Umfeld. Überzeugen konnten mich hier die Rückblicke in die Vergangenheit. Die geschilderte Gegenwart war unterhaltsam. Hingegen mich das Ende nicht überzeugen konnte.

Ich hoffe, dass der Autor weiterhin Spaß am Schreiben hat und sich weiterhin verbessert.

Es gibt sicherlich noch Potenzial nach oben, doch gerade der Ideenreichtum des Autors lässt auf viele unterschiedliche und spannende Thrillerstunden schließen.

Von mir gibt es 4 Sterne.

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(28)

59 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Grenzgänger

Mechtild Borrmann
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Droemer, 01.10.2018
ISBN 9783426281796
Genre: Historische Romane

Rezension:

Cover:

Das Buchcover ziert eine bildliche Darstellung in Sepia-Farbtönen. Im hinteren Teil ist eine kleine Ortschaft ersichtlich. Alles wirkt ein wenig kahl und trist. Vor den Wohngebäuden liegt eine Wiesenlandschaft mit einem schmalen Fluss am rechten Buchrand. Vordergründig sind vier junge Burschen zu erkennen. Sie sprinten auf den Flusslauf zu oder befinden sich schon im Absprung, um diesen zu überqueren. Dabei halten zwei Jungen längere Stöcke in der Hand und einer ein befülltes Glas. Ihre Kleidung stammt aus einer vergangenen Zeit.

Inhalt:
Es ist die Geschichte der Henriette Bernhard geborene Schöning. Als Erstgeborene von vier Kindern spielt sich ihre Lebensgeschichte zunächst in Velda ab, ein kleines Dorf an der deutsch-belgischen Grenze. Alles beginnt mit dem Kennenlernen ihrer Eltern, die Geburt ihrer Geschwister und der Einzug ihres Vaters an die Front, der ihr gesamtes Leben verändern sollte.

Die Nachkriegszeit ist für viele Familien eine Lebenszeit, gefüllt mit harten Wintern und viel Hunger. Schmuggel wird daher zu einem Überlebensinstinkt, den auch die damalige 17jährige Henni nachgeht um ihre Familie zu versorgen. Als der Kaffee-Schmuggel und die organisierten Banden an Überhand gewinnen, haben die Zöllner Befehl zu schießen.

Eine Nacht sollte Henni dabei nie vergessen ... sie führt dazu, dass sie 1951 in eine Besserungsanstalt gesteckt wird und ihre zwei Brüder kurz darauf in ein kirchliches Kinderheim.

Ihr Vater wendet sich von ihr ab. Sie selbst weiß nicht, wo ihre beiden Brüder untergebracht wurden ... Nach ihrer Volljährigkeit bekommt sie eine Anstellung in einem Haushalt. Dort findet Henni nach den schweren Schicksalsschlägen auch manchmal zu einem Lachen zurück.

An einem freien Tag beschließt sie ihr Elternhaus aufzusuchen. Weniger später macht sie eine schockierende Entdeckung ... Und auch im weiteren Verlauf ihres Lebens, soll ihre Lebensfreude auf eine harte Probe gestellt werden.

Fazit: 
In meiner Buchvorstellung erwähnte ich bereits, dass ich ein sehr großer Fan der Autorin Mechtild Borrmann bin. Bereits ihre anderen Werke habe ich verschlungen. GRENZGÄNGER habe ich innerhalb eines Tages beendet. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, so packend waren für mich nicht nur die Charaktere, sondern auch die initiierte Geschichte rund um Henni.

Ich musste mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass die handelnden Personen frei erfunden sind, da das Storyboard von der Autorin so realistisch und autobiografisch wiedergegeben wurden.

Der Schreibstil war gewohnt packend, aussagekräftig und sehr bildreich. Mit jedem einzelnen Wort konnte ich mir nicht nur die Umgebung sehr gut vorstellen, sondern auch die bedrückte Stimmung legte sich um mich wie ein zu eng geschnürter Mantel.

Die einzelnen Charakteristika waren bis ins kleinste Detail durchdacht und mit ihren Handlungen und Gefühlsregungen so authentisch, dass ich sie, wie bereits oben geschildert, für reale Personen gehalten habe.

Zudem die wieder sehr gut eingebrachte Recherchearbeit über den Kaffee-Schmuggel an der deutsch-belgischen Grenze, welche detailreich und zugleich interessant beschrieben wurde sowie die erschütternden und belegten Lebensverhältnisse in den damaligen Kinderheimen

Mechtild Borrmann hat es wieder einmal geschafft ein Stück brisante Zeitgeschichte mit Spannung und herzzerreißenden Szenen zu kombinieren.

Bevor ich ich diese Rezension schreiben konnte, musste ich etwas Abstand zwischen dem Buch und mir schaffen. Noch heute könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es sich für eine Familie genau so zugetragen haben könnte.

Von mir gibt es 5 Sterne.

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96 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 55 Rezensionen

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Das Gift der Wahrheit

Julia Corbin
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.07.2018
ISBN 9783453359772
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Innhalt:
Wenn Hauptkommissarin Alexis Hall mit ihrem Team und der Kriminalbiologin Karen Hellstern zu einem Tatort gerufen werden, ist meist eine Leiche und viele Krabbeltierchen im Spiel.
Doch bei dem neusten Leiche handelt es sich im eine Frauenleiche, die am Mannheimer Klärwerk angespült wurde. Durch ihre synthetische Kleidung konnte eine vollständige Verwesung nicht stattfinden und so finden die Ermittler schnell ein sehr individuelles Schmuckstück an dem Hals der Toten. Ein Medaillon mit einer Kreuzspinne darin. Ein Fabel der Toten oder steckt doch mehr dahinter? Die Ermittlungen beginnen nur schleppend und führen Alexis und ihr Team von einer Sackgasse in die nächste. Als die Hauptkommissarin und Karen bei ihrer Ermittlungsarbeit auch noch ein Familiendrama aufdecken, kann die sonst so taffe Karen nicht mehr den nötigen Abstand zu dem Opfer waren, und behindert damit die Aufklärungsarbeit.

Zu allem Überdruss wird auch Alexis Hall wieder einmal zu einem Thema in der Presse. Ihre Vergangenheit holt sie erneut ein und dieses Mal ist sie auch sich allein gestellt.

Es scheint, als würde das Leben Alexis erneut vor eine neue Probe stellen, in der auch weitere Morde und Frauenleichen nicht lange auf sich warten lassen.

Fazit: 
Voller Vorfreude war ich auf den zweiten Fall für Hauptkommissarin Alexis Hall und Kriminalbiologin Karen Hellstern. Der erste Band hatte mich einfach überzeugt und die Kriminalbiologin wurde für mich schnell zu meinem absoluten Geheimtipp und Lieblingscharakter schlechthin.

Das Buch wurde von der Autorin in drei große Kapitel unterteilt.
Auf den ersten Seiten fand ich sehr gut in den Thriller hinein. Die eingefügten Zeitungsartikel und Rückblenden in ein fernes Land und vergangene Zeiten machten Lust auf mehr.
Die Story nahm an Fahrt auf und ein Verwirrspiel begann, welches jedoch zeitweise etwas langatmig wurde. Hinzu kamen emotionale Komponenten bei den Protagonisten, die für mich einfach eine gewisse Unruhe in den Thriller brachten. Einige Wiederholungen von Gefühlsregungen und Missverständnissen nahmen mir die Spannung.

Hervorzuheben für mich erneut die Arbeit in dem Kellerräumchen von Kriminalbiologin Karen Hellstern. Die Schilderungen von Herangehensweisen in der Kriminalbiologie. Die akribische Arbeit mit Chemikalien, welche Substanzen sich daraus ergeben und welche Schlussfolgerungen daraus abzuleiten sind, hervorragend. Darüber hinaus hat mir die detaillierte Beschreibung der Untersuchungen der Leichen in der Pathologie sehr gut gefallen. Fachlich werden hier keine Fragen offen gelassen. Das waren für mich, neben den Rückblenden, die Buchseiten, die ich am schnellsten förmlich "weggelesen" habe.

Auch das Storyboard hat mich sehr angesprochen. Im Nachhinein denke ich, dass Julia Corbin hier hätte noch mehr heraus holen können.

Von mir gibt es 4 Sterne.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Hütet Euch vor dem kriminellen Pfaffen: Über die Machenschaften eines Geistlichen (German Edition)

Ina Mönch
Flexibler Einband: 258 Seiten
Erschienen bei Independently published, 01.12.2017
ISBN 9781973403210
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cover:
Auf schwarzem Hintergrund ist eine katholisches Kirchengewand abgebildet. Ein dickes goldenes Kreuz aus Goldbarren ziert den Hals. Hände scheine aus dem Rauchmantel. In der Linken ist ein Brief abgebildet auf dem "Mein Wille" steht. Über den anderen Hand schweben mehrere Banknoten.

Im unteren Bereich des Buchcovers findet sich der Titel des Buches. Im gesamten finde ich das Cover wenig ansprechend. Es steckt sehr viel Detail darin, doch leider keine optisch gute Umsetzung.

Inhalt:
Bei diesem Buch möchte ich über eine erneute Inhaltsbeschreibung absehen, da der Tatsachenroman bereits über eine sehr genaue und detaillierte Buchbeschreibung verfügt.

Fazit:
"Hütet Euch vor dem kriminellen Pfaffen" ist in den kalten Wintermonaten bei mir eingezogen. Als "Verschwöhrungsbuch" angekündigt, war ich sehr gespannt auf die mich wartenden Zeilen. Als ich das Buch in der Hand hielt, war ich jedoch zunächst etwas von dem Cover enttäuscht, doch ein dies sollte meine Vorfreude auf die inhaltlichen Zeilen nicht mindern.

Mein Einstieg in das Buch fand ich sehr schnell. Die Schreibart ist leicht und sehr umgangssprachlich. Da alle Mitwirkenden in dem Buch keine fiktiven Charaktere sind, sind die Beschreibungen der Charakterzüge sehr genau und vereinfachen einen Bindungsaufbau. Ortsbeschreibungen werden ausführlich und bildlich beschrieben.

Ina Mönch beschreibt in diesem Buch die Annäherung an ihre Tante, bis hin zu deren Tode und die darauffolgende Nachlassabwicklung. Bereits zu Lebzeiten der Tante sind der Protagonistin so manche Ungereimtheiten aufgefallen, welche sich dann bei der Tätigkeit als Testamentsvollstreckerin vermehrt bestätigten und noch ausweiteten.

Die dort beschriebene Vorgehensweise und die Hürden die die Autorin nehmen musste, sind sehr gut beschrieben und geben einen sehr guten Einblick in die Verworrenheit. Nicht nur in bürokratischer, sondern auch in kirchlicher Hinsicht. Es ist erschütternd zu welchen Erkenntnissen Ina Mönch zukommen musste und welche Maßnahmen sie unternehmen musste um gehört zu werden.

Für mich jedoch ist abschließend zu sagen, dass es für mich ein ausführlicher Tatsachenbericht ist und kein direktes Verschwöhrungsbuch.

Ich vergebe im gesamten 4 Sterne, und wünsche der Autorin weiterhin viel Kraft.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Saisonabschluss

A. A. Reichelt
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Wellhöfer, Ulrich, 01.04.2016
ISBN 9783954281985
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:
Traditionell bayerisch kommt das Buchcover einher. Eine Maß Bier, ein Saunaaufgusskübel mit Kelle und das Handtuch nicht vergessen. Wenn es auf den ersten Blick auch etwas unscheinbar und nicht zusammengehörig scheint, der wird spätestens nach dem Lesen des Buches die Zusammenhänge erkennen.

Inhalt:
Eigentlich liebt er sein Leben. Seine zwei wundervollen Mädchen und seine Frau sowieso ... wäre da nicht fast täglich das stetige PIEP - PIEP - PIEP, was ihn des nachts immer aus seinen Träumen reißt.

Doch die Taler für sein heißgeliebtes Weißbier und seine Weißwürstl müssen ja irgendwie verdient werden. Doch wenn er so darüber nachdenkt, ist es eigentlich ganz in Ordnung. Arbeitet er doch im wunderschönen und ländlichen Bad Füssing, welches des nachts einen besonderen Anblick bietet und dazu noch in einem Kurhotel, umgeben von einem wundervollen Park. Wenn da, ja wenn da der neue preußische Kollege nicht wäre, der ihm seinen Parkplatz klaut und zu allem Überdruss auch noch versucht "Bayrisch" zu reden.

Und dann werden auch noch einfach Menschen niedergeschossen ... mit einem LUFTGEWEHR! Einfach so ... PENG!
Na, wenn die Sache mal nicht klar wie Kloßbrühe ist ...

Fazit: 
Die Reihe um die "Bayernkomödie" habe ich rückwärts begonnen. Das ist auch der Grund, warum mir das Rezensieren des ersten Teils auch etwas schwieriger fällt. Ich kannte den Protagonisten und seine Entwicklung bereits, doch wie würden seine Anfänge sein?

Auch bei "Saisonabsch(l)uss" verlief der Einstieg sehr einfach. Die komödiantische und umgangssprachliche Schreibweise des Autors lassen die Seiten dahingleiten. Dass einem dabei das Eine oder Andere Grinsen und Schmunzeln über die Gesichtszüge huscht, ist bei diesem Krimi durchaus Absicht. :-)

Der Protagonist zeigt auch im ersten Teil bereits seine warmherzige und liebevolle familiäre Seite. Gepaart mit Selbstironie, da er seine vermeintlichen Schwächen kennt, machen ihn sympathischer und zu einem netten Zeitgenossen.

Die Umgebung und Bad Füssing als solche wurden mit kurzen und anschaulichen Worten beschrieben. Zunächst hat der Autor eine ENTspannende Atmosphäre geschaffen, bis diese von einer leichten Spannungskurve abgelöst wurde. Dazu erwartet den Leser ein unerwartetes Ende.

Eben dadurch, dass es sich bei diesem Buch um ein Debüt des Autors handelte und ich die beiden Folgeteile kannte, ist mir besonders aufgefallen, wie die Bücher sich mit dem Autor weiterentwickelt haben. Es sind jedoch Kleinigkeiten in der Charakterisierung des Protagonisten und in der Schreibweise.

Von mir gibt es jedoch eine klare Leseempfehlung, denn alle drei Teile lassen nach einem anstrengenden und stressigen Arbeitstag die Mundwinkel wieder nach oben schnellen. :-)

Von mir gibt es 4 Sterne.

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26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Symantriet

C.I. Harriot
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 29.05.2018
ISBN 9783959912815
Genre: Fantasy

Rezension:  
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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

WIR LIQUIDIEREN!: Auftragstötungen im deutsch-deutschen Grenzgebiet

Michael Dullau
Flexibler Einband: 162 Seiten
Erschienen bei Independently published, 01.05.2018
ISBN 9781980609377
Genre: Sachbücher

Rezension:

Cover:
Das gesamte Buch hat einen schwarzen Hintergrund. der Name des Autors steht in weißer Schrift und sehr klein am oberen Buchrand. Umso mehr hervorgehoben der Titel des Buches, ebenfalls in weißen Buchstaben, aber in Großschrift. Mittig abgebildet ist ein Foto, darauf ersichtlich: scharfe Munition.

Inhalt:
Auch in dieser Rezension eines Buches von Michael Dullau möchte ich davon Abstand nehmen, die fünf geschilderten Fälle in diesem Buch näher zu beschreiben, da zwei in der Buchbeschreibung bereits Erwähnung gefunden haben. Es dürfte also jeden ersichtlich sein, worum es in diesem Buch geht.

Nach Beendigung seiner Recherchen hat der Autor seine gesammelten Daten in Erzählungen zusammengeschrieben, um sie für den Leser greifbarer und verständlicher zu machen. Darüber hinaus hat er zu jedem Todesfall eine Nachbemerkung mit aufgenommen, die noch einmal alle Daten des Liquidierten zusammenfassen, aber auch die Ermittlungsarbeit seitens des ZERV.

Fazit:
Seit ich dieses Buch gelesen habe sind bereits einige Tage vergangen. Ich musste sehr viel über die einzelnen Fälle nachdenken und auch mit meinem Mitmenschen über dieses Buch reden.

Innerhalb von zwei Tagen habe ich die 162 Seiten beendet. Sicherlich hätte ich diese auch innerhalb eines Tages lesen können, doch die fünf Fälle und der Verdachtsfall sollten nicht einfach runtergelesen werden. Dieses Buch ist ein Tatsachenbericht. Die Menschen die dort Erwähnung finden, gab es wirklich. Und das lässt mich wieder, so wie ich diese Zeilen schreibe, nachdenklich werden.

Die Taten und Vergehen die dort beschrieben werden können nicht entschuldigt werden. Es ist unfassbar, erschreckend, enttäuschend und radikal. Es hat manches Mal das Buch absetzen lassen und in die Ferne schauen lassen. Die Erzählweisen und Dialoge sind vom Autor sind klar und verständlich. Er gewährt uns einen Blick "HINTER" Machenschafften.

Ich muss 5 Sterne vergeben. Dieses Buch dient zur Aufklärungsarbeit. Es ist wie das Dritte Reich ein Teil unserer Geschichte, die auch noch gar nicht so weit zurückliegt.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Grenzland

Michael Dullau , Stephanie Porschen
Flexibler Einband: 158 Seiten
Erschienen bei Stiftung "Deutsche Jugend", 01.07.2009
ISBN 9783980467858
Genre: Romane

Rezension:

Cover:
Das Cover zeigt eine Abbildung der innerdeutschen Grenze. Zu erkennen ist ein Durchfahrtstor, ein Aussichtsposten und vor diesem eine Mauer. Ein Cover passend zum Buchtitel und Inhalt.

Inhalt:
In dem Buch schildert der Autor auf eine Erzählweise und aus dem Leben von DDR-Grenzsoldaten.

Als Handlungsstrang bedient der Autor sich dabei einem tatsächlichen Grenzzwischenfall. Die vorkommenden Protagonisten stehen dabei im Zusammenhang zueinander.

In Grenzland gibt Michael Dullau einen zweitägigen Einblick hinter den Schutzzaun.

Fazit:
Grenzland war mein drittes Buch von Michael Dullau. Mit bereits mehr Hintergrundwissen machte mir das Buch keine Leseschwierigkeiten. Abkürzungen waren mir bereits bekannt und das Glossars musste ich nicht so häufig benutzen.

Michael Dullau vermittelt durch den präzisen Schreibstil und den Dialogen einen guten Einblick in den nicht zugänglichen Alltag von DDR-Grenzsoldaten und deren Verhaltensweisen und Einstellungen. Ebenfalls bekommt man in diesem Buch einen sehr guten Einblick in die Hierarchien des Grenzschutzes. Faszinierend dabei ist, wenn einer den geschichtlichen Hintergrund berücksichtigt, wie sich letztlich alles entwickelt hat.

Für mich war auch dieser Roman sehr aufschlussreich und sehr interessant und ich gebe eine klare Leseempfehlung. 

5 Sterne.

  (3)
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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Stille Schwester

Martin Krist
Flexibler Einband: 232 Seiten
Erschienen bei epubli, 17.07.2018
ISBN 9783746743653
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:
Ein Hochglanzbuchcover in dunklen Farben. Ja das macht schon was her. :-) Der zweite Band passt sich perfekt in das Corporate Design des Vorgängers an. Dieses Cover braucht nicht viel um zu Überzeugen. Schlicht und doch anspruchsvoll. Der Hintergrund ist überwiegend schwarz und am Buchrand ein wenig weiß gesprenkelt. Der Name des Autors steht in Großbuchstaben im oberen Drittel, der Titel des Buches nimmt den Rest der Front ein. Dabei wurde der Titel in einer übergroßen Druckschrift und in einer Farbgebung aus Gelbbraun hervorgehoben.

Inhalt:
Berlin wird von einem Winter heimgesucht, der nicht nur viel Schnee und Kälte bringt, sondern auch einen Serienkiller, der es liebt seine Opfer in Szene zu setzen. Henry Frei und sein Team könne keine Spuren sicherstellen.

Zur selben Zeit könnte die junge Frau Rebecca Bartels nicht glücklicher sein. Seit über drei Jahren ist sie nun schon mit ihrer besseren Hälfte zusammen und nun wagt sie, die Frage aller Fragen. Es scheint der richtige Zeitpunkt gekommen bis eine E-Mail alles ändert. Lügen und Unwahrheiten kommen ans Licht und schließlich steht Kommissar Frei vor Rebecca´s Haustür.

Sie ist die Nächste! Das neue Ziel des Serienkillers! Und dann verschwindet auch noch ihr Freund und ihre beste Freundin ... Zitat gemäß Frei´s Vorgesetzten: „Reiner Zufall wäre Zufall.“

Fazit: 
Ich bin mitten in die Reihe von Henry Frei eingestiegen. Es war auch mein erstes Buch von dem Autor und ich wusste nicht, was mich erwartet. Welcher Schreibstil, welche Charaktere und welche Örtlichkeiten.

Zunächst war ich angetan, dass ich mich in Berlin wiederfand und ein gewisses Heimfeeling entwickelte, nachdem ich mir bekannte Wörter las, die nicht jeder kennt. :-)
Dann begegnete mir ein strammer und aussagekräftiger Schreibstil, kurze Kapitel und kleine, aber wirksame Cliffhanger.
Alles in Allem gepaart mit einem sympatischen Team rund um einen Ermittler, der manchmal etwas verschroben scheint und dennoch liebenswert.

Für mich als Einsteiger in die Reihe wurden die Rückblicke ausreichend beschrieben, sodass meine Unwissenheit aus Band 1 gefüllt wurde mit den mir benötigten Informationen.

Die Seiten flogen nur so dahin und wie geht es nun weiter?
Für mich erst einmal mit Band 1 und danach definitiv mit Band 3.
Danach folgen vermutlich auch noch die anderen unten aufgeführten Werke von Martin Krist, da mir der Schreibstil und die Prägnanz sehr gefallen.

Ich wurde nicht enttäuscht und vergebe daher 5 Sterne.

Weitere Bücher des Autors:
BÖSES KIND
WUT
DRECKSSPIEL
GIER
ENGELSGLEICH
TRIEB
KALTE HAUT
BRANDSTIFTER
MÄRCHENWALD
Der Tod steckt im Detail

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105 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherkönig

Akram El-Bahay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 31.08.2018
ISBN 9783404209095
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover:
Ein Buch ziert die Mitte des Buchcovers. Es scheint unter einer Glaskuppel zu schweben. Sein Einband ist schwarz und ein mystisches Frauengesicht, mit funkelnden Augen, ist darauf abgebildet. Leicht geöffnet erkennt man alte und vergilbte Seiten, aus denen ein helles Licht erstrahlt. Welches Geheimnis birgt dieses Buch?

Toll gestaltetes Cover, welches sich perfekt dem ersten Band anpasst. Stellt man sie nebeneinander, ergibt sich schon jetzt ein einheitliches Bild daraus.

Inhalt:
Der ehemalige Dieb Sam aus Mythia ist noch immer ein Scharlachroter. Ein Getreuer des weißen Königs ... und auf der Flucht. Zwei Flügelwesen begleiten ihn, als sie gemeinsam in eine brenzlige Situation in einem Schlachthaus geraten. 

Als das mehr als unterschiedliche Trio schließlich doch den vereinbarten und geheimen Treffpunkt erreichen, treffen sie auf den Pferdemenschen Shagyra und Kani, deren Herz noch immer aufgrund ihres großen Verlustes schmerzt.

Trotz der Gefahren und Ängste gibt es für alle nur ein gemeinsames Ziel. 
Sie müssen zurück. 
Zurück in die Bibliothek der flüsternden Schatten.

Doch ehe sie das Geheimnis um die Namen und die Geschichten in den Büchern auflösen können, trennen sich ihre Wege. 

Während Kani sich mit ihren Freunden auf eine abenteuerliche und weite Reise nach Thalia begibt, steigt Sam hinab nach Paramythia. Dabei wird ihm nicht nur das Wasser zum Verhängnis, sondern auch ein ganz besonderer Jäger.

Sam ist dabei, den größten Raub der Geschichte Mythias zu begehen. Ein Dieb bleibt eben doch ein Dieb, oder?

Fazit: 
Bücherkönig, der zweite Band der Reihe beginnt direkt dort, wo der Erste endete. Mit einem hohen Spannungslevel fließen die Seiten nur so dahin. Dabei werden nach und nach geschickt die Fakten aus Band eins mit eingebaut. Keine wichtigen Geschehnisse werden ausgelassen.

Der Schreibstil des Autors tritt in diesem Band in den Vordergrund. Städte, Umgebungen und Fabelwesen werden im Detail und bildlich beschrieben, dass sich eine eigene Welt kreiert.

Wurde in "Bücherstadt" das Fundament rund um die Vermenschlichung der Charaktere geschaffen, und viele Fragen im Hinblick auf den Verlauf der Geschichte offen gelassen, so erleben wir in "Bücherkönig" nicht nur eine Weiterentwicklung der Protagonisten in ihrem Handeln und Denken, sie wachsen durch ihre Taten und Erfahrungen. 

Dabei legt der Autor sehr viel Wert auf aussagekräftige Dialoge. Mit manchem Charme und Witz sowie kleinen Zitaten aus StarWars oder der Tintenwelt, erhellt er so manch düstere Stimmung.

Auch begegnen uns in "Bücherkönig" neue Fabelwesen und Sympathieträger und Überraschungen.

Ein Abenteuer kreuzt das Nächste. Spannungsaufbau ins Unermessliche.

Der zweite Band legt ein unerschütterliches Tempo vor. Für mich hat es noch einmal eine enorme Steigerung zum ersten Band, dem ich auch schon die volle Sternenanzahl gegeben hatte. :-)

Daher heißt es für mich jetzt einfach 5 Sterne mit *. :-)

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66 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Die Bücherjäger

Dirk Husemann
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.06.2018
ISBN 9783404176939
Genre: Historische Romane

Rezension:

Cover:
Auf dem bordeauxroten Hintergrund ist ein goldenes Siegel mit blauen Verzierungen abgebildet. An dem Siegel haften Ketten. Ketten, die etwas verbergen. Ein Geheimnis, verborgen in einem Buch. Denn das Cover zeigt eine Buchfront. 
Darunter in schöner Kursivschrift der Titel des Buches. Der erste Buchstabe ist dabei opulent in Szene gesetzt.
Ist ist im typischen Stil eines historischen Romans gehalten. 

Inhalt:
"Langsam strich Poggio mit den Fingern am Rand der Seiten entlang. Gern schloss er auf diese Weise mit einem Buch Bekanntschaft, bevor er es las. Dann begann er, die erste Seite zu untersuchen." 

Gianfrancesco Poggio Bracciolini ist ein berühmter Bücherjäger. Ein Italiener aus Arezzo, der die Schriften der alten Gelehrten aus Griechenland sucht, um deren Inhalt für die Folgewelt zu retten. Dabei ist er kein Dieb, er kopiert die Texte in mühsamer Feinarbeit und lässt die kostbaren Bücher bei ihren vorherigen Besitzern. 

Zu Regierungszeiten Siegesmunds erzählt ihm Oswald von Wolkenstein von einem geheimen Folianten, welches in einem Kloster verborgen weilt.
Als Poggio den Folianten auffindet und dessen Inhalt untersucht scheint er einem Geheimnis auf der Spur. Einem Geheimnis, was das Zeitgeschehen verändern könnte.

Der Bücherjäger wird selber zum Gejagten und begibt sich auf eine gefährliche und unbekannte Reise. 

Fazit:
Die Seiten dieses Buches fliegen nur so an einem vorbei. 
Mit einem tollen und äußert flüssigen Schreibstil, in den Dialogen zeitgetreu, fühlt man sich in die Lebenszeit von dem sympathischen Poggio hineinversetzt.

Sofern ich eine Pause im lesen einlegen musste, fand ich immer wieder sofort in das Geschehen hinein. Alle Bilder waren in meinem Kopf und ließen mich nicht mehr los. 

Von Kapitel zu Kapitel schloss ich Poggio mehr in mein Herz ein, der die Bücher noch mehr liebt als ich. :-) 
Poggio ist ein Protagonist der nicht besser hätte sein können. Seinen Lebensweg erfährt man in sogenannten "Stundengläsern", die sich in die Geschichte einfügen. 

Es ist eine spannendes und ereignisreiches Abenteuer, mit vielen wechselnden Orten, in einer längst vergangen Zeit. Wundervoll... 

Highlight waren für mich das fundierte Hintergrundwissen und dir akribische Recherche des Autors. Diese ist besonders hervorzuheben. 

Ich werde definitiv weitere Bücher von Dirk Husemann lesen, dessen Namen man sich unbedingt einprägen sollte. 

Von mir gibt es volle 5 volle Sterne. 

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(113)

185 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 92 Rezensionen

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Das Böse in deinen Augen

Jenny Blackhurst , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.04.2018
ISBN 9783404176892
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:
Ein Buchcover, welches bei mir allein schon deswegen auf meinen Zu-Kaufen-Stapel gekommen wäre. Mysteriöse dunkle Blau- und Grüntöne, die ineinander überlaufen. Der Name der Autorin steht im oberen Drittel des Buchcovers. Darunter auf zwei Zeilen in Fettschrift und mit Schimmereffekt abgedruckt ist der Titel. Das lässt einen schon in der Buchhandlung nach dem Buch greifen. Das nächste Hauptaugenmerk liegt auf einem leeren, reich verzierten Vogelkäfig im viktorianischen Stil. Der Käfig ist bis auf ein am Boden befindliches rotes Tuch und ein wunderschön erblühter Rosenkopf leer. Außerhalb des Vogelkäfigs hat sich ein Schachbrettfalter abgesetzt. Er ist verletzt, oder ist es womöglich nicht einmal sein Blut?

Inhalt:
Ellie Atkinson, ein elfjähriges Mädchen in einer kleinen Stadt, in der man hinter ihrem Rücken redet, sie fürchtet ... Angst vor ihr hat. Denn irgendetwas an ihr ist anders.

Ihre Eltern und ihr kleiner Bruder kamen bei einem Hausbrand ums Leben. Einzige Überlebende Ellie Atkinson ... Ihre soziale Betreuerin kündigt überstürzt und verlässt die Stadt.

Während eines Einkaufsbummels mit ihrer Pflegeschwester kommt es zu einer Auseinandersetzung mit Ellies Klassenkameradin. Diese stützt auf die Straße vor ein Auto ...

Nur durch eine Vollbremsung gelingt es dem Ehemann der Kinderpsychologin Imogen Reid ein größeres Unglück zu vermeiden. Dass sie künftig die neue soziale Betreuerin von Ellie ist, stört sie nicht weiter. Sie glaubt den Tuscheleien und den Vorwürfen gegen Ellie nicht ... bis sich auch die Vorfälle bei Imogen häufen. Ellie weiß Dinge, die sie eigentlich nicht wissen kann. Ist Imogen in Gefahr?

Fazit:
Wer bereits die Vorgänger von Jenny Blackhurst gelesen hat weiß, dass die Autorin verschiedenste Fährten legt und den Leser versucht in die Irre zu führen. Dabei schafft sie eine subtile Spannung und ein Unwohlsein beim Lesen.

Ihr dritter Band lässt sich sehr flüssig dank des lebendigen Schreibstils lesen, was die Handlung sehr schnell voran treibt. Zwischenzeitlich hatte ich das Buch aus den Händen gelegt, weil manche Szenen einfach sehr langatmig waren und den Spannungsbogen erheblich senken ließen.

Das Storyboard an sich war ok, es geschah aber auch nichts wirklich unerwartetes. Das Spannungslevel konnte die Autorin leider nicht halten und letztlich wollte ich nur noch wissen, wie das Ende ausgeht, und ob sich meine Vermutungen bestätigten.

Die Protagonisten und die anderen Charakter waren gut durchdacht und fügten sich in das Storyboard ein, dennoch konnte ich bis zuletzt keine richtige Sympathie zu dieser entwickeln.

Von mir gibt es hier deutliche Punktabzüge für den nicht aufkommenden Thrill, die Vorhersehbarkeit sowie den stetig sinkenden Spannungsbogen.

Von mir gibt es 3 Sterne.

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(84)

101 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

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Gleis der Vergeltung

Astrid Korten
Flexibler Einband: 309 Seiten
Erschienen bei Independently published, 20.05.2018
ISBN 9781982949457
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover: 
Der Himmel bewölkt und trostlos. Bahngleisen führen durch eine kahle Landschaft und inmitten dieser, eine junge rothaarige Frau. Liegend, trauernd, in ihrem weißen Hochzeitskleid. In ihrer rechten Hand hält sie eine rote langstielige Rose. 
Die Schrift des Psychothrillers ist im oberen Drittel abgedruckt. Durch die rote Farbwahl des Wortes "Vergeltung" wird eine Düsternis und eine Bedrängnis geschaffen. Ein sehr gelungenes und detailreiches Cover. Die Vereinbarkeit zum Inhalt ist perfekt wiedergegeben.

Inhalt: 
Ein vermögendes Elternhaus, das jüngste Kind, später eine intellektuelle und hübsche junge Frau. 
Als Lynn-Elisabeth van Raabens Augen auf den Landschaftsarchitekten Benedikt treffen bekommen für Sie die Worte "Liebe auf den ersten Blick" eine neue Bedeutung. Ihr Glück mit Benedikt scheint am Tag ihrer Hochzeit perfekt ... doch er kommt nie an. 
Sieht sie nie in ihrem wunderschönen Brautkleid ...
Er aus dem Leben gerissen und sie innerlich zerrissen, erleidet Lynn Qualen bis zur Unerträglichkeit. 

Jedes Jahr zu gleichen Jahreszeit, kehren die schrecklichen Erinnerungen zurück und Lynn-Elisabeth van Raaben wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. 
7 Jahre sind seit dem Verlust ihrer großen Liebe vergangen und der Schmerz ist derselbe. Als eine Frau Kontakt zu Lynn aufnimmt und ihr berichtet, dass kein Unfall für den Verlust von Benedikt verantwortlich ist, kehren die Wut, der Hass und die Verzweiflung zurück in Lynns Leben.

Fazit: 
Ich kenne sie alle ? LILITH, Wo ist Jay?, Eiskalte Umarmung, Eiskalter Schlaf, Das Böse in uns, Wintermorde ... und sie alle haben diesen besondere Schreibstil, welchen die Autorin von vielen anderen Autoren und Autorinnen abhebt. 
Einhergehend mit dem Ausdruck waren die Dialoge der Protagonisten und handelnden Personen für mich greifbar, nah und sehr authentisch. Die Autorin vermochte dadurch eine tiefe Verbindung zu den Personen zu schaffen. Deren Gefühle waren für mich nachvollziehbar, fesselten mich. 

Die Kapitel sind kurz gehalten und durch die wechselnde Handlungsstränge blieb auch kein Cliffhanger ungenutzt und sorgte bei mir für nur wiederstrebendes Pausieren. 

Astrid Korten nahm sich in diesem Thriller ein sehr beklemmendes Thema an. Dafür zolle ich ihr meinen Tribut. Die Umsetzung war gewiss nicht einfach. 

Ich für mich kann nur sagen, dass dieser Psychothriller für mich eine eigene Rubrik verdient. Ich durchlief eine Gefühlswelt von Mitgefühl, Spannung, Scham, Wut und Entsetzen. Ich hoffe, dass dieser Thriller von vielen Leserinnen und Lesern gelesen wird. Er ist ein Plädoyer unsere Kinder vor beschämenden Verbrechen zu schützen und das Schweigen aufzubrechen. 
5 Sterne! 

Weiterhin zu erwähnen ist, dass Astrid Korten einen Teil des Erlöses einigen Kinderschutz-Organisationen spendet.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Brezensalzer. Eine Bayernkomödie

A. A. Reichelt
Flexibler Einband: 132 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 01.02.2018
ISBN 9783862825127
Genre: Humor

Rezension:

Cover:Weißwurst, süßer Senf, Brezen und ein kühles Weizen, dieses traditionell bayerische Gericht ist auch die Lieblingsspeise den Protagonisten in "Brezensalzer".
Das Cover lässt einen daher nicht nur das Wasser im Mund zusammenlaufen, sondern hat auch einen direkten Bezug. Berücksichtigt wurde bei der Gestaltung des Covers auch das Coperate Identity der Trilogie. Wahrlich schmackhaft dieses Cover.
Inhalt:In der Blüte seines Lebens begibt sich unser Protagonist in die abenteuerliche Reise der Selbstständigkeit. Von Bekannten und Freunden nur als "Midlife Crisis" betitelt.In einem etwas ausgedienten Viertel mietet er sich dazu in einem Ärztehaus Räumlichkeiten an, die es noch zu renovieren gilt.
Jetzt ein kleiner Unternehmer, sucht er zu Unterstützung eine/einen Angestellte/en. Die liebe Käthe ist die einzige Bewerberin, sieht dazu noch gut aus ... Zack EINGESTELLT!... ,und ist äußerst anhänglich. Sehr zum Leidwesen des Protagonisten, da dies den eifersüchtigen Freund und ehemaligen Schulkameraden zutiefst verärgert.
Bis zu der Eröffnung seiner Arztpraxis muss jedoch noch etwas Zweit vergehen und ganz getreu seinem Motto: "Zurück zur Natur und Familie 2.0", geht es mit seiner Familie in den Urlaub AUF Sylt. Da sind die Sylter nämlich ganz genau. Das bekommt auch unser Protagonist kurz nach seiner Ankunft auf der Urlaubsinsel direkt zu spüren.
Doch direkt der erste Urlaubstag endet mit einem bewusstlosen und blutigen Mann in seinen Armen...Na das kann ja heiter werden ...
Fazit: Getreu dem Motto, wenn Krimikomödie dann richtig, startet der Autor einen sensationellen Einstieg.
Mit einem etwas für mich flüssigeren Schreibstil, jeder Menge Selbstironie des Protagonisten und authentischen Geschehnissen aus dem Leben, haben für mich die 132 Seiten wie im Flug vergehen lassen.
Die Beschreibung und Verhaltensweisen des Protagonisten lassen wieder einmal erkennen, wie viel Mühe sich der Autor bei der Entstehung der Figur gegeben hat. Liebevoll, tollpatischig, selbstironisch und bodenständig um nur einige Charakterfacetten zu nennen. Auch die weiteren Mitwirkenden sind immer authentisch und nie übertrieben dargestellt.
Der Autor schafft somit eine lebensnahe Atmosphäre, die durch die Ereignisse in Kombination mit dem Charakter des Protagonisten einem nur zum Lachen bringen können.
Zudem wird endlich das Rätsel um den Namen des Protagonisten gelöst, den ich an dieser Stelle natürlich NICHT nenne. :-P
Wenn auch der erste Band für mich noch etwas mehr Witz und Schlagfertigkeit in den Aussagen des Protagonisten besessen hat, so gibt es hier ein wenig mehr Action. Für mich der perfekte Ausklang einer Trilogie, gepaart mit etwas Krimi und sehr viel Komödie.5 Sterne. :-)

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Rosengeschmack

Viola Eigenbrodt
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei KSB-Media, 08.07.2017
ISBN 9783946105701
Genre: Romane

Rezension:  
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Haderlump

A. A. Reichelt
Flexibler Einband: 188 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 19.06.2017
ISBN 9783862825097
Genre: Humor

Rezension:

Cover:
Als ich das erste Mal das Cover gesehen habe, konnte ich mir ein "Oohhh" nicht verkneifen. :-)

Eine liebreizende und äußerst süße Boxerhündin liegt vor einem Zaun in einer herrlich grünen Wiese und bringt mit ihrem "Hundeblick" jedes Herz zum schmelzen. Der Himmel wurde nicht nur in einem einfach Blauton abgebildet. Hier war jemand äußerst kreativ, denn der Himmel wurde in dem typisch bayerisch karierten blau-weiß abgebildet. Der Titel des Buches passt sich im oberen Drittel perfekt in das Gesamtbild ein. Der "Haderlump" prangt auf einem hängenden Holzschild. Sehr gelungenes Cover.

Inhalt:
Ein Wachhund soll es sein, der dem liebevollen und tollpatschigen Vater wieder schlafreiche Nächte garantieren SOLLTE ...

Als in dem beschaulichen und tief bayerischen Pfarrkirchen eine Einbruchserie für Schrecken, Ängste und sogar Verletzte sorgt, scheut der neu zugezogene Hausbesitzer und Vater zweier Kinder keine Kosten. Ein Wachhund, der keiner ist und eine ultra hochmoderne und sensible Alarmanlage sollten es, die jedoch auch nicht den gewünschten Einsatz bringt.

Dabei hatte er doch alles ganz anders geplant. Er wollte es etwas ruhiger angehen lassen, zurück zur Natur finden ... Dafür war Pfarrkirchen genau der richtige Ort. Güllegetränkte Felder und zermatschte Tiere inklusive.

Als er eines Nachts in seinem Haus einen Einbrecher überrascht, lief wieder einmal NICHTS nach Plan ...

Fazit:
Mit dem "Haderlump" hatten der Autor und ich ein Debüt.
Mit etwas Startschwierigkeiten in seiner Schreibweise kam ich Seite um Seite aber besser in die Geschichte hinein, die für mich sehr authentisch war.

Es ist nicht umsonst eine "Krimikomödie". Kleine spannende Einlagen sind durchaus vorhanden, jedoch ist es eher der Humor, den diesem Roman das gewisse ETWAS verleiht. Bei manchen Situationen und Gedankengängen des Protagonisten musste ich schmunzeln, lachen und mit dem Kopf schütteln. Kannte ich manches doch teilweise aus dem eigenen Leben.

Der Protagonistin ist herrlich beschrieben. Ein waschechter Bayer mit eben diesem Akzent. Zudem ist er ein liebevoller Familienvater und Ehemann, aber auch sympathisch tollpatschig, manchmal mehr oder weniger empathisch und sehr sehr gefühlvoll. Er nennt sich nicht umsonst selber Weichei. :-D

Bei mir hat die Krimikomödie für viel Unterhaltung gesorgt.
Von mir gibt es 4 Sterne.

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Niklas-Schröder Reihe / Bitter Böser Mann

David Führt
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei epubli, 07.01.2018
ISBN 9783745078800
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:
Das Cover ist in unterschiedlichen Grautönen gehalten. Schneeverwehungen werden angedeutet. Im unteren Drittel ist der Schatten eines Mannes zu erkennen. Im Vordergrund hingegen zwei Hände, deren Fingerkuppen mit Blut beschmiert sind.
Ich finde das Cover sehr ansprechend. Es erinnert mich jedoch aufgrund der düsteren Erscheinung eher an einen Thriller, als an einen Kriminalroman. Ein Coverkauf wäre für mich allerdings durchaus denkbar.

Inhalt:
Ermittler Niklas Schröder und sein TOP-Team werden mit einem Fall sondergleichen konfrontiert.
Junge attraktive Frauen werden entführt. Ihre Körper werden nur noch leblos vorgefunden, verwahrlost, verhungert mit postmortalen Verletzungen. 
Die Zeit drängt, wer wird das nächste Opfer? Die ermittelnden Beamten stehen im Fokus der Presse, werden kritisiert und in der Öffentlichkeit zerrissen. Als die Tageszeitung über Interna der Ermittlungen berichtet, droht alles zu eskalieren. Nicht nur Kollegen des Top-Ermittler Niklas Schröder verschwinden auf einmal spurlos, auch seine Tochter ist auf einmal verschwunden. Dafür taucht aber seine Ex-Frau auf.

Währenddessen geht der Entführer seinen krankhaften Neigungen nach. Sehr zum Leidwesen seiner Opfer.

Fazit: 
Der Einstieg in das Buch beginnt mit einem Rückblick in die Vergangenheit einer jungen Familie auf einem kleinen Familiengrillfest.
Die ersten Seiten haben mich angesprochen, jedoch fiel mir direkt die noch zu verbessernde Schreib- und Ausdrucksweise des Autors auf. Doch ich wurde neugierig und wollte die Charaktere der Ermittler kennen lernen. Doch auch hier hält sich der Autor an äußerlichen und charakterlichen Beschreibungen eher zurück. Eine tiefe Beziehung zu den Protagonisten kann man daher nicht aufbauen.
Niklas Schröder als TOP-Ermittler fand ich zwischendurch durch seine Leidenschaft zum Kaffee etwas anstregend. Er wurde seitens des Autors als Hauptprotagonist am detailreichsten beschrieben. Auf den letzten Seiten hat der Autor noch eine kurze Aufstellung mit weiteren Informationen zu den handelnden Personen eingefügt.

Die Handlungsstränge springen hin und her. Zwischen Ermittlung-, Opfer- Tätersicht kann der Autor mäßige Spannung aufbauen.
Manche Stellen, man kann es nicht anders sagen, haben es in sich und könnten für schwaches Gemüt etwas zu arg sein. Für mich als Psychothriller-Leserin bin ich einiges gewohnt, daher hat es mich viel mehr zum Weiterlesen motiviert.

Darüber hinaus wollte der Autor in diesem Buch zu vieles verarbeiten, für die relativ wenig Seiten. Zunächst die Misshandlung der Opfer durch den Entführer/Täter, dann wiederum hat er sich dem Thema Angststörung angenommen. Hierzu gibt es sogar noch ein Nachwort von einer anderen Autorin. Für mich persönlich sind dies zwei interessante Themen, die ich persönlich in zwei getrennten Werken aufgegriffen hätte. So stehen sie viel mehr in Konkurrenz zueinander und führen mehr zur Verwirrung.

Der Schreibstil ist ein auf und ab der Gefühle. Mal holprig und abgehakt, dann wieder flüssig und sehr viel geschmeidiger.

Das Storyboard ist meines Erachtens sehr gelungen. Der Krimi hat Potenzial. Mit etwas mehr Schreiberfahrung und einem guten Lektor- wie auch Korrektorat, kann die Reihe um Niklas Schröder für mich gern fortgesetzt werden.

Besonders gut an dem Buch gefällt mir zudem das Statement von dem Autor zum Thema sexuelle Übergriffe.

Im Gesamten vergebe ich 3 Sterne.

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Ich bin dann mal ... HIER

Eva Rinke
Flexibler Einband: 132 Seiten
Erschienen bei epubli, 16.10.2017
ISBN 9783745031256
Genre: Biografien

Rezension:

Cover:Das Cover ist verträumt und romantisch. In wunderschönen Grüntönen zeigt es einen Waldboden. Darauf sitzend eine Frau, die feenhaft gekleidet ist. Ein sehr stimmiges Cover und passend zum Inhalt des Romans.
Inhalt:Ihrem Folgeband nimmt uns die Autorin mit auf eine Reise durch Irland. 
Zwischenzeitlich dort mehr oder weniger angekommen, berichtet sie über zahlreiche Umzüge,  über mehr oder weniger gewollten tierischen Familienzuwachs und andere Rückschläge oder aber auch glückliche Momente. Nie hat die Autorin ihren Optimismus und ihre Lebensfreude verloren und berichtet ehrlich und ohne Scheu über das Leben auf der grünen Insel.
Fazit: Wieder einmal zeigt die Autorin, was für eine starke und liebenswerte Persönlichkeit sie ist. Sie nimmt uns mit auf eine sehr persönliche und emotionale Reise, durch IHRE grüne Insel, Irland.
Auch in diesem Band verschönt sie nicht, wie steinig der Weg der Auswanderung sein kann, auch wenn man bereits meint "angekommen" zu sein. Sie berichtet von Niederlagen, Arbeitslosigkeit sowie Krankheit und über getroffene Fehlentscheidungen mit zahlreichen Umzügen und dennoch, ihren Lebensmut hat sie nicht verloren. Vielmehr genießt sie die schönen Stunden des Lebens mit ihrem Mann, auf ihrer kleinen Farm.
Der Schreibstil ist flüssig, sehr umgangssprachlich und ehrlich. An einem Abend konnte ich dieses Buch bereits beenden. Das Buch weckte in mir viel Mitgefühl und auch Zuversicht, Freude für und mit der Autorin, die ihren eigenen Lebensweg weg.
Und doch muss ich für mein Empfinden sagen, das für mich das Feingefühl und die Intensität aus dem ersten Band gefehlt haben. Ein wenig mehr Blick ins Detail hätte mir einen noch größeren Bezug gegeben.


Dennoch, absolut lesenswert und informativ zur Ergänzung des ersten Romans. :-)



Daher vergebe ich 4 Sterne.

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Sleeping Beauties

Stephen King , Owen King , Bernhard Kleinschmidt
Fester Einband: 960 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453271449
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:Ich liebe dieses Cover. Es fasziniert mich und ist richtig anziehend.Auf einem dunklen Hintergrund ist eine Motte abgebildet, auf deren Flügelpaaren Augen abgebildet sind, die einen tief anblicken. Der Kontrast zum dunklen Hintergrund ist einfach erstklassig. Dazu ist der Einband auf Hochglanzpapier gedruckt, was dem Cover auch nochmal aufwertet.Im unteren gesamten Drittel steht in weißer, etwas verzerrter Schrift, der Titel des Buches.Die Namen der beiden Autoren sind in Großschrift im oberen Drittel, jedoch viel dezenter als der Titel.
Inhalt:Über Nacht ist die Welt eine andere! Frauen auf der ganzen Welt werden kurz nach dem Einschlafen von einem weißen, klebrigen und dehnbaren Kokon umhüllt. Sie wachen nicht mehr auf. Befinden sich in einem tiefen Schlaf und jeder der ihn stört, ist seines Lebens nicht mehr sicher, bis die Gefahr beseitigt ist. Erst dann finden die erweckten Frauen wieder in einen ruhigen Schlaf zurück und der Kokon legt sich aufs neue um ihren Körper.Eine Stadt in den Appalachen ist ebenfalls von dieser "Krankheit" befallen. Frauen werden hysterisch - verständlicherweise - und versuchen sich mit den unterschiedlichsten Methoden wach zu halten, sei es durch Spezialkaffee, Aufputschmittel oder Drogen.Die Menschheit steht vor einem Rätsel und die weibliche Rasse schlummert tief und fest vor sich hin.Männer wissen ihre Kinder nicht zu ernähren und benehmen sich mehr und mehr wie banal und niveaulos.
Einzig die wunderschöne und unbekannte Evie Black kann beruhigt Schlaf suchen, was natürlich nicht lange unbeobachtet bleibt und Gefahren mit sich zieht.
Fazit: Puuhh... was soll ich sagen? Als ich die 956 Seite gelesen und das Buch zugeklappt habe war es für mich, als würde ich eine Beziehung beenden. 956 Seiten = ca. zwei Wochen Unterhaltung und viel viel viel Lesezeit. :-)
Sleeping Beauties ist eine spannende und einmalige Geschichte mit vielen gemeinen Cliffhangern, die mich schonmal fast zur Weißglut getrieben hat, weil ich aus zeitlichen Gründen nicht weiterlesen konnte.
Das Storyboard war für mich aufregend und spannend zugleich. Was passiert, wenn Frauen nach dem Einschlafen nicht mehr Aufwachen? Wie verändert sich die Welt? Das hat mich ziemlich neugierig gemacht und ich muss sagen, die Umsetzung ist den beiden KING´s ziemlich gut gelungen. 
Der Ort und die Umgebung rund um das Geschehen wurden sehr ausführlich und detailreich beschrieben. Das ist man von Stephen King allerdings gewohnt. Nicht umsonst sind seine Bücher meistens richtig dicke Schmöker. ;-)
Das Buch besteht aus drei "großen" Kapiteln. Jedoch habe ich für mich eine eigene Einteilung gefunden. 300 Seiten Einstieg, 300 Seiten Hauptteil und ca. 350 Seiten Showdown. :-P
Es gibt viele handelnde Personen. Schließlich wird eine ganze Stadt dargestellt. Ich hatte erst Befürchtung komplett durcheinander zu kommen, ABER die KING`s wären keine erfahrenen Schreiber, wenn sie das "Problemchen" nicht lösen konnten. :-P Wenn über eine Person berichtet wird, haben sie es perfektioniert, in einem Nebensatz, meist ganz unterschwellig Details zu inkludieren, die einem sofort klar machten, um welche Person es sich jetzt handelte. Sensationell.
Die Protagonisten und Nebencharaktere sind für mich echte Personen gewesen, so individuell und charakterisiert waren diese. Das haben die Autoren durch geschickte Rückblicke und ausführende Handlungen erreicht.
Der Schreibstil ist flüssig und mehr als ausführlich. Man mag es oder eben eher nicht. Manchmal war es auch mir ein wenig zu ausführlich, weswegen ich auch nicht die volle Punktzahl vergebe. Einige kleine Rechtschreibfehler waren mir ebenfalls aufgefallen.
Die Dialoge waren gut ausgearbeitet und natürlich. Es gab einige frauenfeindliche Dialoge und Schilderungen, blutige Ereignisse, aber auch musste ich des Öfteren Schmunzeln. :-)
Weiterer Kritikpunkt ist für mich ein Teil vom Showdown. Dieser war auf der einen Seite sehr einfach und abrupt. Auf einmal war die Sache beendet. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, um nicht zu viel zu verraten, aber damit hatte ich nicht gerechnet und mir mehr erhofft, wobei dann vermutlich noch weitere 100 Seiten hinzugekommen wären. :-D
Von mir gibt es 4 Sterne.

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The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten

J.D. Barker , Leena Flegler
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 27.12.2017
ISBN 9783764506247
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:Der Cover des Thriller hätte mich im Buchhandel definitiv zum Stehenbleiben und Kauf verleitet.

Nicht nur der Klappentext kling vielversprechend, auch das Cover mit deinen Farbtönen, bestehend aus einer schwarzen Umrandung, einer weißen Mittelfläche und darauf der Titel des Buches in roten kräftigen Farben. Über dem Titel die seitliche Schattierung eines Affen.
Inhalt:
The Forth Monkey Killer, kurz 4MK, hat bereits einige Opfer zu verzeichnen.
Fünf Jahre ist Detective Sam Porter mit diesem Fall betraut, doch bisher keine Spur. Keine Anhaltspunkte... sein Modus Operandi immer der gleiche ... Er hinterlässt kleine in weiß verpackte Päckchen, die mit einer schwarzen Kordel verbunden sind. Immer drei pro Opfer, mit immer dem gleichen Inhalt. Dieses Mal ist das vorgefundene Päckchen an den ermittelnden Detective persönlich adressiert ... Es gibt also ein neues Opfer!
Als Sam Porter am Tatort eintrifft, findet er den Besitzer des Päckchens auf dem Asphalt klebend vor. Denn der Mann der das Päckchen bei sich trug, wurde beim Überqueren der Straße von einem LKW erfasst. Porter findet darüber hinaus ein Tagebuch und weitere kleinere Utensilien in seinen Taschen.
Detective Sam Porter ist fassungslos... so soll es nun mit seiner jahrelangen Suche nach dem 4MK enden?
Zunächst gilt es aber, das Opfer zu benennen und zu finden, denn wie soll es Überleben, wenn der Entführer tot ist? Er beginnt das Tagebuch von dem Four Monkey Killer zu lesen, in der Hoffnung, Hinweise auf den Verbleib des Opfers finden zu können und begibt sich dabei in die Vergangenheit eines Serienkillers.
Ein Wettlauf gegen die Zweit beginnt!
Fazit: 
Ich bin über einen anderen Blog auf diesen Thriller aufmerksam geworden und fieberte seiner deutschen Veröffentlichung entgegen. Am Erscheinungstag flitzte ich dann in den Buchhandel meines Vertrauens und holte mir den 544 Seiten Thriller.

Ich begann direkt zu lesen. Zunächst lernen wir den ermittelnden Detective und Protagonisten des Thrillers kennen. Details zu ihm werden erst nach und nach erzählt und bilden seine ganze eigene Geschichte.
Nach nur wenigen Kapiteln steigen wir in das Tagebuch des 4MK ein und bekommen einen Blick auf seine Vergangenheit in der Ich-Erzählperspektive. Das lässt ihn noch nahbarer erscheinen und den Verlauf seiner Geschichte kann aus nächster Nähe mitverfolgt werden.
Die verschiedenen Handlungsstränge (welche es nicht, möchte ich nicht erwähnen ;-)) sind gut perfekt gewählt, dazu übersichtlich und geben einem einen Einblick auf die gesamten Ermittlungen und das Gesamtgeschehen. 
Diese hat der Autor perfekt genutzt, um Cliffhanger zu setzen, die einem förmlich die Haare raufen lassen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es hat einfach eine perfekte Mischung.Gute Ermittlerarbeit, tolle Charaktere und eine gehörige Portion von Tötungen und Kopfkino inklusive.
Schreibstil und Dialoge sind durchweg ansprechend und flüssig, manchmal mit Schmunzelfaktor. :-) Kleinere Rechtschreibfehler sind mir aufgefallen, aber nicht gravierend oder störend.
Gegen Ende werden die Kapitel kürzer und man kommt aus dem Blättern nicht mehr heraus. Ein sehr tolles und gelungenes Ende, was ich nie und niemals erwartet hätte! 
Ich vergebe 5 Sterne, wenn ich mehr geben könnte, würde ich es tun. :-P

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