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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

LILITH - EISKALTER ENGEL

Astrid Korten
Flexibler Einband: 302 Seiten
Erschienen bei Independently published, 13.12.2017
ISBN 9781973531456
Genre: Sonstiges

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26 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

reihenauftakt, thriller, leseempfehlung, band 1, spannung

Die perfekte Gefährtin

Helen Fields , Frauke Meier
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.12.2017
ISBN 9783404176199
Genre: Krimi und Thriller

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

ddr-selbstschussanlagen, geheimgehaltene todesfälle, 6 erzählungen, zerv, fahnenflucht

AUSSER KONTROLLE: Geheim gehaltene Todesfälle in den Grenztruppen der DDR - Tödliche Vorkommnisse unter Soldaten

Michael Dullau
E-Buch Text: 127 Seiten
Erschienen bei Stiftungs- und Initiativenverlag, 03.12.2016
ISBN B01NBGW50W
Genre: Sachbücher

Rezension:

Cover:
Das Buchcover ist weniger einladend. Im oberen Drittel und unterem Rand mit dunkelgrüner Farbe hinterlegt. Erinnert an den Tarnfarbton. Der Name des Autors, der Titel des Buches sind darauf in weißer und fetter Druckschrift abgedruckt. Im mittleren Bereich ist ein Gesicht zu erkennen. Mit weit aufgerissenen Augen und Mund starrt es einen an. Es wirkt sehr bedrohlich.
Inhalt:Michael Dullau erzählt in seinem ersten Teil von "Außer Kontrolle" sechs geheim gehaltene Todesfälle von Soldaten innerhalb der DDR-Grenztruppen.
In der Buchbeschreibung werden bereits die grundlegenden Informationen zu den Berichten wiedergegeben.
Geschildert werden unter anderem der "erste" Amoklauf eines Soldaten in der DDR, Suizide von Soldaten sowie Spielereien muss Schusswaffen, Versagen und Verletzung der Dienstvorschrift, was wiederum zum Tod junger Soldaten führte.
Fazit: So manches hört man aus Erzählungen von Verwandten oder Bekannten.Doch vielmehr steht "DDR-Nostalgie" im Vordergrund. "Hach war es nicht schön...?"Facebook-Gruppen wie "Kinder der DDR", "Ich bin stolz ein Ossi zu sein" finden viele Follower.Sicherlich erinnert man sich nur zu gern an die "Guten alten Zeiten" zurück. Doch was ist mit den weniger schönen Seiten der DDR. Vom Staat kontrolliert, überwacht und unterdrückt.
Erschreckend ergänzend dazu die Lektüre von dem Autor, der sich seit über einem Jahrzehnt mit diesem Thema beschäftigt und auch selbst von 1987-1989 Wehrdienstpflichtiger bei den Grenztruppen der DDR war.
Mit neutraler und eher distanzierter Haltung bin ich an dem Roman herangegangen. Das Thema rund um die ehemalige DDR war für mich schon immer interessant. Nach dem Beenden des Romans musste ich erst einmal einige Zeit in mich gehen und über das Gelesene nachdenken. 
Der Schreibstil war an einigen Stellen schwierig für mich zu lesen. Man muss sich in das Thema hineinfinden und sich diesem Öffnen. Oftmals musste ich eine kurze Pause einlegen. Nicht immer über den nachgestellten Fall, sondern über die Ermittlungsarbeit der ZERV. 
Die Fälle sind recht kurz und auf die nötigsten Fakten des Geschehens beschränkt. Der raue Ton wurde für mich gut wiedergegeben und ich konnte mich gut in das Zeitgeschehen hineinversetzten.
So erschreckend das Thema nach wie vor ist, werde ich dennoch weitere Bücher des Autors lesen.
Von mir gibt es 4 Büchereulen. Ich hätte mir gern noch weitere Hintergrundinformationen gewünscht. Wie waren die Hierarchien, genauere Details zu den einzelnen Abteilungen etc. 

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kurzgeschichten, krimi, mord, krimigeschichten

Mörderisches Weinviertel

Bettina Kiraly
Buch
Erschienen bei Berger & Söhne, Ferdinand, 31.07.2017
ISBN 9783850287944
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:Eine weite Feldlandschaft. Ein Traktor am rechten Bildrand. Alles grau in grau, bis auf die Blutspuren an dem Kühler des Traktors. Der Titel des Buches ist in dunkelroter Schreibschrift in der oberen Hälfte abgebildet.
Inhalt:In dem Krimibuch hat die Autorin sieben Kurzgeschichten vereint, die sich alle rund um ein Weinviertel abspielen.
Manche Kurzgeschichten sind lediglich 5-7 Seiten lang, daher möchte ich bei dem Inhalt gar nicht weiter die einzelnen Geschichten näher beschreiben, um nicht zu viel zu verraten.
Die Buchbeschreibung beinhaltet bereits genug Informationen. ;-)
- Eine verzweifelte Frau lernt nach dem tragischen Tod ihres Mannes einen neue Bekanntschaft kennen. Doch kann sie ihm vertrauen?- Die alte Josepha ist eine kleine Miss Marple. Als ihr Nachbar tot aufgefunden wird, beginnt sie mit ihren Ermittlungen.- Eine Familien in Trauer. Wie viel kann man verzeihen?- - Was geschieht, wenn die verdiente Ruhe gestört wird?- Auf einmal ist sie wieder da. Walders Jugendliebe! Dann wird sie ermordet aufgefunden.- Kann Emma den Täter enttarnen?- Franz hat einen neuen Wein kreiert und möchte ihn mit seinen ehemaligen Kollegen verköstigen. Ob das so eine gute Idee ist?
Fazit: Wer hätte das gedacht! Da fange ich an zu lesen und stelle fest, guter Schreibstil. Spannungsbögen und überraschende Wendungen und gut durchdachte Geschichten. :-)Wirklich ein gutes Buch. Eignet sich perfekt, wenn man nicht viel Zeit hat und auch gut für unterwegs.
Von mir gibt es 4 Sterne.

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Weil Liebe auch mal Pause macht

Nadine Bröcker
Flexibler Einband: 136 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.10.2017
ISBN 9783746011714
Genre: Romane

Rezension:

Cover:
Eine junge brünette Frau steht an einem Fenster und beobachtet dabei die leicht fallenden Schneeflocken. In den Händen hält sie einen winterlichen Blumenstrauß, den sie leicht an ihren Körper schmiegt. Ein schönes und romantisches Cover, welches perfekt zur Geschichte des Romans passt.

Inhalt:
"Wenn du etwas mit den Füßen treten willst, dann kauf dir eine Fußmatte!", so endet die vierjährige Beziehung zwischen Isabell und Daniel. Nach häufigem Fremdflirten im Beisein seiner Freundin hat Daniel den Bogen letztmalig überspannt. Um endlich zu erkennen, dass Daniel doch nicht der Richtige zu sein scheint, brauchte es ein Foto auf Facebook, was ihn mit einer anderem beim Knutschen zeigt. Nun ist Schluss. Aus und vorbei, und das ausgerechnet so kurz vor dem Fest der Liebe. Dazu noch Neu-Single, keine Wohnung ... Wie gut, dass Isabell Freunde hat, die ihr in dieser schweren Zeit zur Seite stehen. Doch können sie Isabell auch den Zauber der Weihnacht zurückbringen?

Fazit: 
Zunächst möchte ich die Idee hinter diesem Kurzroman loben. 24 Kapitel oder Lesetürchen wie es die Autorin nennt, verkürzen so die Tage bis zum Weihnachtstag, gepaart mit winterlichen Lesestunden.

Bereits nach den ersten Seiten hatte mich die Autorin wieder in ihren Bann gezogen. Der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel machen es schwer, nicht einfach weiterzulesen. Doch jeden Tag nur ein Kapitel. ;-) Die Dialoge zwischen den Figuren sind umgangssprachlich und sehr authentisch.
Die Charaktere sind in den wenigen Seiten gut beschrieben worden und sind einfach sympathisch. Die Gedankengänge und ihre Art sind einfach herrlich. Ich konnte mitfiebern, mitfühlen und hatte einfach so viel Spaß beim Lesen.

Mal eine ganz andere Art eines Adventskalenders, den ich jederzeit an Bücherliebhaber verschenken würde.

Von mir gibt es volle 5 Sterne.

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

füße, thrille, hände, zwillinge, thriller

Axt

Marcus Sammet
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Schindler-Verlag, 09.07.2016
ISBN 9783939571087
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:Bei dem 5. Band der Sterbe-wohl-Reihe wurde wieder das gewohnte Corporate Identity eingehalten.Mit wenigen Farben hat die Grafikern es zu einem Hingucker gestaltet. Der weiß glänzend gestaltete Hintergrund hebt die anderen Farbtöne, besonders das knallige Rot, besonders gut hervor. Passend zum Titel und zur Story des Buches ist eine Axt abgebildet, die in einer Blutlache steckt.
Inhalt:In einer gehobenen Wohngegend leben zwei skrupellose Männer ihre perversen Sex-Fantasien aus.Im villaeigenen Keller haben sie Räume ausgestattet, um Frauen zu quälen und ihren Fetisch auszuleben.In roten Kutten verhüllt und mit einer AXT ausgestattet, haben die entführten Frauen keine Chance aufs Überleben.
Ein Obdachloser findet an seinem Schlafplatz eine übel zugerichtete Frau und alarmiert die Behörden. Schnell können die ermittelnden Beamten den Obdachlosen als Tatverdächtigen und ihre einzige Spur ausschließen. Als der Kommissar einen leichten Puls an der Frau feststellt, haben sie die Hoffnung, dass diese nähere Angaben zur Tat und mögliche Indizien liefern kann.Doch kurz darauf, verschwindet eine weitere Frau. Und diese ist bei der Münchener Kripo durchaus bekannt.
Zur gleichen Zeit muss der Kommissar der Münchener Kriminalpolizei einen Kronzeugen aufgrund eines aufgeflogenen Zeugenschutzprogramms bis zur Gerichtsverhandlung verstecken.
Die ermittelnden Beamten kommen an ihre Grenzen und dann taucht auch noch ein altbekannter Profikiller auf, der sie in so manche Falle lockt.
Fazit: 284 Seiten, zwei Tage. Ich habe mich sehr auf den 5. Band der Sterbe-wohl-Reihe gefreut.Die ganze Zeit wurde gemunkelt, dass dies der blutigste der fünf Teile sei und ich wurde nicht enttäuscht.Zu Beginn des Thrillers zögert der Autor keine Sekunde. Es wird blutig und kaltblütig.Mit Spannung verfolgt man das Geschehen der Hauptstory rund um die entführten Frauen und das Treiben der beiden Killer. Parallel erzählt der Autor eine zweite Story, die ich zunächst nicht richtig einordnen konnte, doch zum Ende fügte sich alles zu einem tollen Gesamtwerk zusammen.
Einige Schock- und Gänsehautmomente sorgten für den nötigen Nervenkitzel bzw. OOhhhh--- und OOKK---Effekt...
Marcus Sammet hat einen ganz eigenen Schreibstil. Ich bewundere in jedem Roman, wie er altbekannte Charaktere in die Geschichte einbettet. Zudem liefert er mit wenigen, aber dafür den richtigen Worten, an den richtigen Stellen, alle nötigen Details.
Von mir gibt es volle 5 Sterne.

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8 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

serie, spektakuläre geiselnahme, krimi, selbstmord staatsanwalt, fitnesstudio

Tickende Zeitbombe

Elke Schwab
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Solibro Verlag, 03.10.2017
ISBN 9783960790297
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:Die Gesichtshälfte eines Mannes. Nase, Mund und Kinn sind hinter einem Tuch verborgen. Er trägt ein Schwitzband um die Stirn. Sein Blick ist durchdringend und die Augen blicken kühl drein.
Inhalt:Und täglich grüßt das Murmeltier. Auch die beiden Kommissare Lukas Baccus und Theo Borg kommen um die langweilige Büroarbeit nicht herum.
Während sie die digitalen Fallakten durchforsten, ist ihnen der Fall eines verstorbenen Hausmeisters in einem Fitnessstudio etwas suspekt. Kurzerhand beschließen sie den Besitzer, den Lukas zufällig auch noch von früher kennt, einen Besuch abzustatten. Der Tag scheint noch gerettet. Als sie dann noch feststellen, dass die beiden Kommissare nicht ganz so "In Shape" sind, wie sie es gerne wären, melden sie sich in dem Fitnessstudio an.
Der Beginn des Trainings sollte der Start in eine bessere, vitale und Lebensweise sein. Doch auf einmal fällt die Musik aus. Die Türen sind verriegelt. Ein Entkommen ist zwecklos.Das Fitnessstudio wird von schwer bewaffneten Geiselnehmern besetzt. Sie sperren die beiden Kommissare, die anwesenden Kunden und das Personal in einen kleinen und beengten Raum.
In kürzester Zeit ist die Polizei in Alarmbereitschaft. Eine angrenzende Therme wird evakuiert und ein Gebäude in der Nähe als Polizeistation hergerichtet. Die Nachrichten überschlagen sich mit Terrornachrichten. Ganz Deutschland blickt auf Saarbrücken.
Was wollen die Geiselnehmer? Doch dann folgt endlich der erlösende Anruf. Die Forderungen überraschen das geschulte Einsatzkommando und doch wissen sie, dass die Geiselnehmer unberechenbar sind. Denn sie sind ihnen immer einen Schritt voraus... doch wie weit?
Fazit: Dies war mein erster Baccus-Borg Krimi. Die beiden Ermittler sind wie ein altes Ehepaar, was einen an der ein oder anderen Stelle zum schmunzeln bringt. Locker flappsig reden sie daher, so wie es eben zwei Kumpels miteinander tun. Sie stehen für den anderen ein. Die Autorin hat authentische und liebevolle Charaktere erschaffen.
Als ich den Prolog begann, war ich sehr gespannt. Dieser ist spannend und lässt zunächst viele Fragen offen. Getreu dem Motto der Autorin: "Gestorben wird immer", lässt die erste Leiche nicht lange auf sich warten. 
Einige Stellen und Passagen sind nichts für schwache Nerven. Passieren sie so plötzlich, so rasant enden sie wieder und kaum ein Wort wird darüber verloren. Dies führte dazu, dass ich zurückblättern musste um mich zu vergewissern, dass dies doch tatsächlich passiert ist.
Die Geiselnahme und dessen Abwicklung seitens des Einsatzkommandos bedurfte vieler Recherche. Alles war für mich plausibel und gut nachvollziehbar. Sehr aufschlussreich und dennoch spannend wiedergegeben, MEIN Highlight in diesem Krimi. 
Der Aufbau und die Idee des Krimis haben mir im gesamten gut gefallen, doch waren für mich nicht immer stimmig. Zu Beginn lässt der Prolog zunächst auf einen Psychothiller schließen. Bei den Hintergründen zur Geiselnahme hat die Autorin sehr viele Facetten eingebracht. An mancher Stelle für mich zu viel. Hier fehlte mir ein wenig Struktur. 
Der Krimi war sehr kurzweilig und sorgte für ausreichend Spannung.
Ich vergebe volle 4 Sterne.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Das Traubenzimmer

Astrid Korten
Flexibler Einband: 228 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 09.11.2017
ISBN 9783744882019
Genre: Romane

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(36)

49 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

winter, mord, parko, thrille, spannung ohne end

Der Engel des Bösen

Martin Krüger
E-Buch Text
Erschienen bei Edition M, 17.10.2017
ISBN 9781542099769
Genre: Krimi und Thriller

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312 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

psychothriller, mord, thriller, bruderschaft, jenny blackhurst

Die stille Kammer

Jenny Blackhurst , Anke Angela Grube
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.05.2015
ISBN 9783404172191
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:Das Cover wirkt bedrohlich. Es ist sehr dunkel gestaltet und in bläulichen bis schwarzen Farbtönen gehalten.Mittig steht der Titel des Buches in großen schwarzen Buchstaben. Eyecatcher ist ein in silber schimmernder Schmetterling am rechten unteren Buchrand, der auf einem Ast sitzt. Zudem besitzt das Buch am äußeren Rand leichte musterähnliche Verzierungen.
Inhalt:Verurteilt von Menschen die sie nicht einmal kennen.Verurteilt von Freunden und Bekannten.Verurteilt zu drei Jahren Haft für eine Tat, an die sie sich nicht erinnern kann.Verurteilt für einen Kindsmord ...
Susan Webster soll ihren zwölf Wochen alten Sohn getötet haben. Sie? Susan selbst kann sich an die eigentliche Tat nicht erinnern. Sicherlich brachte ihr Sohn Dylan sie manchmal durch sein Geschrei und dazu der wenige Schlaf an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, doch ihn ermorden? Sie liebte ihr Kind! Doch die Tatbestände sind belastend. Rückstände eines Kissens in Dylans Mund und Lunge."Postpartale Depression", so zumindest nennen es die Fachleute und Grund genug Susan in eine Forensische Psychiatrie einzuweisen, wo sie ihre Strafe von fast drei Jahren absitzen muss.
Diese Strafe ist nun vorüber und Susan Webster gibt es nicht mehr. Mit neuem Namen und in einer neuen Stadt versucht Emma Cartwright seit vier Wochen ihre dunkle Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein neues Leben zu beginnen.
Bis... ihr ein Brief ohne Poststempel vor die Tür gelegt wird. Adressiert an: Susan Webster.Wer weiß von ihrer Vergangenheit? Doch auch der Inhalt lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren.In dem Umschlag befindet sich ein Foto, welches einen ca. drei Jahre alten Jungen zeigt. Dieser ist Susan unbekannt, bis sie zufällig das Foto auf weitere Hinweise absucht und auf der Rückseite die Worte "Dylan - Januar 2013" entdeckt.
Ist dies ein schlechter Scherz? Möchte ihr jemand Angst einjagen und sie aus der Nachbarschaft vertreiben oder besteht eine kleine Hoffnung, dass ihr Sohn womöglich doch noch lebt und sie keine Mörderin ist? Susan begibt sich auf die Suche nach Antworten und die Ereignisse überschlagen sich.
Fazit: Der Klappentext und die Leseprobe der ersten Seiten ließen mich auf einen spannenden Psychothriller hoffen. Die Story baut sich sehr langsam auf und für mich hebte sich in den ersten 200 Seiten kaum der Spannungsbogen. Auch die kurzen Kapitel animierten mich nicht immer zum Weiterlesen. Wiederholungen um Wiederholungen von Gefühlen und Schilderungen der Protagonistin machten das Lesen langatmig und stellenweise langweilig. Die Naivität eben dieser veranlasste mich zu manchem "Augenrollen" und auch machte sie für mich kaum eine Entwicklung durch. Auch die anderen auftretenden Charaktere hatten für mich nur wenig Tiefgang.
Der Erzählstil war zum einen in der Ich-Form der Protagonistin und zum anderen in Rückblicken in die Vergangenheit in der Erzählperspektive. Man möchte meinen, dass dies evtl. zu Verwirrungen führt, aber es waren eher die sprunghaften Gedankengänge der Protagonistin. Zunächst noch im Hier und Jetzt und im nächsten Satz war sie in Gedanken und hing ihren Erinnerungen nach.
Durcheinander brachten mich auch die vielen unterschiedlichen Namen. Manche Charaktere wurden mit ihrem Namen oder aber auch mit ihrem Spitznamen wiedergegeben. Das machte einen den Einstieg in den Psychothriller recht schwierig.
Die letzten 100 Seiten begannen dann das Spannungsniveau zu erhöhen, konnten mich aber letztlich vom Buch nicht mehr überzeugen, genau so wenig wie das finale Ende, wo die Handlungsstränge zu einem Ganzen zusammenführten. 
3 Sterne.

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(137)

434 Bibliotheken, 38 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

thriller, dan brown, barcelona, robert langdon, spanien

Origin

Dan Brown
Fester Einband: 670 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 04.10.2017
ISBN 9783431039993
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:Im Design der Robert Langdon-Reihe, ist auch das Cover von ORIGIN im typischen CI gestaltet worden. Die römisch-katholische Sagrada Familia in Barceloa ist in der unteren Hälfte des Frontcovers abgebildet. Sie ist die Hauptörtlichkeit, in der dieser Thriller spielt.
Inhalt:Woher kommen wir? Wohin gehen wir?Nach Meinung des Futurologen und ehemaligen Schülers von Robert Langdon, Edmond Kirsch, hat er eine Antwort auf diese beiden urmenschlichen Fragen.
Edmond Kirsch, nicht nur Milliardär, sondern auch bekennender Atheist, möchte seine "bahnbrechende" und "religionszerstörende" Antwort möchte er der ganzen Welt kundtun.Hierfür hat er eigens das Guggenheim-Museum in Bilbao angemietet.
Doch vorher, hat er drei der bedeutesten Religionsvertreter um ein Gespräch gebeten. Darunter der spanische und königstreue Bischof Valdespino.Geschockt und überaus beunruhigt, nicht nur um den Glauben der Menschheit, suchen die Religionsvertreter nach einem Ausweg. Möge er göttlich sein oder nicht.
Robert Langdon, der bekannte Symbolforscher, wurde geheimnisvoll von Edmond Kirsch nach Bilbao eingeladen, um DER VERKÜNDUNG, DER ERKENNTNIS beizuwohnen.
Die vorbereitete Präsentation, die vor den geladenen Gästen und auch online ausgestrahlt werden soll, wird unterbrochen, als dieser vor aller Augen erschossen wird!
Die Zeit scheint still zu stehen... Die Medien überschlagen sich... Verschwörungstheorien häufen sich... Bleibt DIE ENTDECKUNG der Menschheit für immer verborgen?
Winston, Getreuer von Edmond Kirsch hilft Robert Langdon und der Museumsleiterin zur Flucht.Ihr Ziel: Den 47-stelligen Code herausfinden, der die Präsentation doch noch veröffentlicht.
Fazit: Meine Gefühlsregung, als ich von dem neuen Dan Brown erfahren habe: Vorfreude, Aufregung, Hibbel!!! Vorbestellung eingereicht und dann sehnsüchtiges WARTEN!BIS, bis die erste Leseprobe veröffentlicht wurde. :-)Oh ja, die knapp ersten 40 Seiten hatten mich voll in ihren Bann gezogen.Jetzt hieß es WIEDER... WARTEN!!!Tag der Erscheinung: Aufgeregtes Warten auf den Postboten. Von einem Bein aufs Nächste. Nachtleseschicht eingeplant. Dann war es soweit. Da war er... DER NEUE DAN BROWN.Und nochmal zur Auffrischung die ersten Seiten gelesen und dann.... die nächsten Seiten... Langeweile! Nennt mich Kunstbanause hin oder her... aber die ausführliche, aufs minimalste beschriebene Außenanlage des Museums und der ausgestellten Skulpturen, haben zu einer Leseflaute geführt.
Tage vergingen, bis ich das Buch wieder für einige wenige Seiten in die Hand nahm. Und wieder passierte... wenig.
Die Ermodung Edmond Kirsch brachte dann kurzzeitig etwas Spannung auf, nur um dann wieder abzufallen, und weiter zu fallen. Die Story wurde unnötig in die Länge gezogen. Kein Rätseln und Mitdenken und Grübeln, wie es in den vorherigen Teilen erfordert wurde. Sicherlich alles seitens des Autors gut recherchiert, aber nicht annähernd mitreißend. Der Symbologe wird nur an einige wenige Orte geführt, um den Code zu lösen. Zu einfach, ja fast einfallslos...
Das bekannte Dan Brown-Muster wurde zwar umgesetzt, aber seine Cliffhanger waren mehr als enttäuschend. Die Aufklärung und die Zusammenführung konnten mich auch nicht überzeugen. Auch wollte bei mir so recht kein stetiger Lesefluss aufkommen.
Letztlich habe ich zum Durchlesen des Buches 3-4 Wochen genötigt. Es war für mich kein Thriller, nur weil es einen Täter und eine Leiche gibt. Stellenweise interessant ja, gut recherchiert kann ich auch bejahen, das Storyborad an sich auch gut gewählt und aktuell, aber Umsetzung für mich nicht gelungen.
SORRY DAN!
Von mir gibt es lediglich 3 Sterne.

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(13)

23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

in der tiefe, keinthriller, elizabeth heathcote

In der Tiefe

Elizabeth Heathcote , Stefanie Fahrner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Diana, 21.08.2017
ISBN 9783453292024
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:Das Cover ist interessant gestaltet. Es zeigt dunkle Haare, die unter Wasser treiben.Es wirkt bedrohlich und gefährlich.
Inhalt:Seit nunmehr drei Jahren kennt Carmen ihren Ehemann Tom, der sich das Sorgerecht seiner drei Kinder mit seiner Ex-Frau teilt. Carmen weiß, dass jeder eine Vergangenheit hat, doch die von Tom ist anders, duster. Zunächst betrog er seine Ex-Frau mit der hübschen und attraktiven Zena, mit der er in einem malerischen Örtchen überstürzt ein Strandhaus kaufte. Doch die Idylle hielt nur so lange, bis Zena spurlos verschwand und zwei Tage später tot am Strand aufgefunden wurde.Ihr Ehemann redet nicht viel über den Verlust von Zena und die schwierige Zeit danach. Zu groß war seine Liebe zu ihr.
Doch an einem Wochenendtrip zum schönen Strandhaus erfährt sie von einem Bewohner des Ortes, dass der Verdacht nahe liegt, dass ihr einfühlsamer, liebevoller und zuvorkommender Ehemann seine damalige Freundin umgebracht haben soll. Carmen ist irritiert und möchte der Sache auf den Grund gehen. Je mehr sie erfährt, desto bewusster wird ihr, dass ihr Ehemann ihr mehr verheimlicht, wie er zugibt. Ihr Suche wird zu einer Obsession, die sie mehr und mehr gefangen nimmt.
Fazit: Das Buch überzeugt durch sein düsteres Cover. Auch der Klappentext und de Empfehlungen versprechen viel. Aber da ist genau der Haken. Sie versprechen nur und halten nicht.Obwohl ich das Buch in einer kurzen Lesezeit beendet habe, welches aber nur daran lag, dass der Schreibstil sehr leicht und angenehm zum Lesen war, konnte mich die Story und die Charaktere nicht überzeugen. Wenig Spannung, die sich 2-3 Mal minimal hebte. Es wollte einfach keine düstere Atmosphäre aufkommen.
Die Charaktere waren langweilig und machten im gesamten Buch keine Entwicklung durch.Carmen ging immer nur ihren Verdächtigungen nach und Tom wurde während des Buches als der ideale Ehemann mit einer düsteren Vergangenheit dargestellt. Für mich hier nichts besonderes. Carmens Obsession eher nervig als spannungsbringend. Die Dialoge waren oberflächlich und brachten meist wenig Erkenntnis.
Ich hatte mir wirklich mehr vom Buch erhofft.Für mich definitiv kein Psychothriller, daher vergebe ich lediglich 2 Sterne.

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(30)

40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

spannung, thriller, die gaben des todes, mor, winter-und-parkov-thriller

Die Gaben des Todes

Martin Krüger
E-Buch Text
Erschienen bei Edition M, 25.07.2017
ISBN 9781542096850
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:
Das Frontcover ist in grauweiß. Die Ecken sind schwarz angehoben. Der Titel des Buches steht mittig in roten Großbuchstaben. Der Name des Autors teilt den Titel und steht auf zwei zerrissenen Papierfetzen. Dabei ist der untere der beiden Papierstücke am rechten Rand blutig.

Inhalt:
Kalte und düstere Wintertage liegen über Frankfurt. Und auch für die Oberkommissarin Marie Winter, die derzeit um das Überleben ihrer Tochter hofft, sind wieder einmal dunkle und schwere Zeiten angebrochen. 

Ein schonungsloser Killer, der sich selbst den >>Dezembermann<< nennt, hat eine junge Frau ermordet und ihre nackte Leiche vor aller Öffentlichkeit in einem Schaufenster eines großen Kaufhauses in Szene gesetzt. Dabei die Gaben des Todes und eine mit Blut geschriebene Nachricht. »Holt Daniel Parkov«.

Doch so einfach ist das nicht. Parkov, ein milliardenschwerer und unberechenbarer Hauptkommissar des Bundeskriminalamtes, lebt seit der Ermordung seiner Frau zurückgezogen in Deutschland. Nur wenige wissen um den Verbleib des ehemaligen Ermittlers.
Als Oberkommissarin Winter Parkov jedoch ausmachen kann, klärt er sie nicht nur über unglaubliche Dinge aus ihrer Vergangenheit auf, auch der Killer ist näher als beide denken, und so erhalten sie die erste Nachricht. Der Killer spielt mit ihnen. Wiegt sich in Sicherheit und die Ermittler können das Geflecht noch nicht ganz durchdringen. Noch nicht.

Die Jagd, nach einem Killer beginnt, der selbst die Strippen zieht, oder etwa nicht?

Fazit: 
Ein guter Start in den Auftakt einer Reihe. 
Wir haben einen gefährlichen Killer, der den Ermittlern die Luft zum atmen nimmt. Wir haben die Suche nach einem ehemaligen Hauptkommissar, der den Tod seiner Frau noch nicht überwunden hat. Zudem ist er millionenschwer und scheint allen immer einen Schritt Voraus. Handelt eher unüblich und auch mal an der Grenze des Legalen.
Marie Winter, die Oberkommissarin aus Frankfurt ist die weitere Protagonistin im Thriller. Taff trotz schweren Schicksalsschlägen, ihren Job liebend und für mich nicht, die fürsorgliche Mutter, die sie auch eigentlich sein müsste. 
Diese Kombination ist eher ungewöhnlich und macht sie zeitgleich sehr interessant, da beide auch in der Vergangenheit einiges durchlebt haben.

Dass Winter aber erst ihren Ermittlerkollegen suchen muss und sie nicht gleich das Dream-Team sind, hat mir gut gefallen. Jeder der beiden hat seine Ecken und Kannten und sind nicht immer Real-Life, doch dies ist vom Autor auch wohl so beabsichtigt.


Der Fall rund um den Dezembermann ist undurchsichtig und hält Überraschungen bis zum Schluss bereit, was den Thriller rundum spannend macht und zum Weiterlesen animiert.

Der Thriller ist in der personalen Erzählweise geschrieben. Ausdruck und Sprache flüssig, wenn auch die langen und verschachtelten Sätze einem manchmal den Lesefluss erschweren.


Spannungskurve steigt und sinkt stetig und findet am Ende schließlich ihren Höhepunkt.

Ich freue mich schon auf den zweiten Band der Reihe und auf die beiden unterschiedlichen Ermittler, auf den ich auch gar nicht mehr so lange warten muss. :-)

Von mir gibt es 4 Sterne.

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(91)

222 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

hitler, john boyne, verrat, nationalsozialismus, der junge auf dem berg

Der Junge auf dem Berg

John Boyne , Ilse Layer
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 24.08.2017
ISBN 9783737340625
Genre: Romane

Rezension:

Cover:Der gesamte Einband ist Rot. Am unteren Rand erkennt man die Bayerischen Alpen. Ein Armeeflugzeug hält gerade auf die Berge zu. Zudem ist das ganze Cover mit einem Stacheldraht durchzogen. Der Titel steht mittig in weißer Schrift. Auf dem roten Hintergrund, hebt sich dieser gut ab. Der Name des Autors steht im oberen Drittel mit schwarzer Schrift.
Inhalt:Pierrot Weber wird in Frankreich geboren. Seine Mutter ist Französin und sein Vater Deutscher. Er wächst in dualer Sprache auf. Als sein Vater in den ersten Weltkrieg zieht, kommt er zwar lebend zurück, doch er ist traumatisiert. Er kann sich nie von dem Gesehen erholen. Die Erinnerungen haften wie dunkle Flecken an ihm. Nach einem heftigen Streit flüchtet er und kehrt nie zurück. Mit 4 Jahren lebt Pierrot mit seiner Mutter allein in einem Mehrfamilienhaus. In seinen sorgenvollen Stunden steht ihm neben seinem Hund D´Artagnon, sein bester Freund Anshel zur Seite. Sie sind wie Brüder. Unzertrennlich, mit einer eigenen Sprache zur Verständigung, denn Anshel ist seit seiner Geburt an taub.
Damit die Mutter für das Leben der drei aufkommen kann, nimmt sie einen Beruf als Kellnerin an. Doch sie erkrankt an Tuberkulose und stirbt. Pierrot ist nun allein auf der Welt. Die Mutter seines besten Freundes kann ihn nicht aufnehmen, da die Zeiten in Paris ungewiss sind.Sie vermittelt ihn an ein Waisenhaus in Orleans. Seiner Zukunft ungewiss, bekommt er eine Nachricht aus Deutschland. Seine Tante väterlicherseits, die er noch nie gesehen hat, geschweige denn kennt, möchte sich seiner annehmen und hat in nach Berghof eingeladen. Der dort residierende Herr hat seiner Aufnahme zugestimmt. Pierrot macht sich auf den Weg in ein neues Leben. Er macht sich auf nach Berghof.Der Herr des Hauses ist kein anderer als Adolf Hitler. Aus Pierrot wird Peter und er ist nicht länger Franzose, sondern ein Deutscher, der sich mehr und mehr dem nationalsozialistischen Stolz hingibt.
Fazit: Und wieder hat mich John Boyne gefesselt. Ich hatte hohe Erwartungen an seinen neuen Roman und wurde nicht enttäuscht. Die Seiten flogen nur so dahin. John Boyne versetzt einen zurück in das Jahr 1936-1945. Mit wenigen, aber ausdrucksstarken Worten erzählt er die Vita von Pierrot Weber. Seine Kindheit, die von Anfang an beherrscht wird von den Erzählungen seines Vaters, der im ersten Weltkrieg gedient hat. Es ist interessant und erschreckend zugleich, wie sich das Verhalten von Pierrot im Laufe seines Älterwerdens aufgrund der äußeren Einflüsse verändert. Der Autor hat sich wieder einmal perfekt die Dialoge an die Personen und deren Charaktere angepasst. Sie wirken immer authentisch. Auch die geschichtlichen Aspekte sind einwandfrei recherchiert und entsprechen dem Zeitgeschehen.
Es ist ein Roman über Liebe, Freundschaft, Verrat und falschem Patriotismus. 10 Jahre des Wartens haben sich für mich gelohnt.
5 Sterne.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

der kodex der hüterinnen, liebe, hüterinnen, fantasy, kodex

Der Kodex der Hüterinnen

Sophie Fawn
E-Buch Text: 186 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 01.08.2017
ISBN 9783947347001
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover:Das gesamte Buch ist in eine dunkelblau und schwarz gehalten. Auch einem Torbogen erkennt man einen Weißen Wolf mit Flügeln, der einem Vollmond zugewandt ist und diesen anheult.
Inhalt:Einmal, gab es Wesen auf der Welt, dessen Fell so strahlend hell war wie der erste Schnee. Sie besaßen Flügel, deren Federn so lang waren wie die Armspanne eines Mannes. Weder Tiere noch Menschen stellen eine Bedrohung für sie dar, bis zu dem Zeitpunkt, als die Jägerschaft anfing, die weißen Wölfe zu jagen. 
Denn durch einen Fluch, konnten die Jägersfrauen nur Söhne gebären. Diese waren jedoch bereits so stark und mächtig, dass sie die Mütter bei der Geburt oder im Wochenbett verstarben.Um diesen Schicksal zu entgehen, muss ein Ritualmord mit einem Weißen Wolf vollzogen werden. Nur so können die Frauen dem Tod entgehen und ihren Söhnen bein aufwachsen zusehen.
Doch die weißen Wölfe gibt es nicht mehr. Eine Hüterin hat den letzten Weißen Wolf in sich aufgenommen um ihn zu schützen. Doch die Jägerschaft jagt weiter. Nicht mehr das Fabelwesen, sondern die Hüterinnen, denn diese Tragen die Kraft des Weißen Wolfes in sich.
Um ihrer Gefahr bewusst, bleiben die Hüterinnen nie lange an einem Ort. Sie ziehen von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt und haben sich der Natur verschrieben. Sie arbeiten als Heilerin und helfen den Menschen mit ihren Tränken und selbst hergestellten Salben. So auch Amela. Seit je her auf der Flucht.
Als sie eines Tages in ein Gasthaus einkehrt berührt sie zufällig Keras. Diese Berührung weckt in ihm nicht nur die Stärke der Jägerschaft, sie entfacht in ihm auch Hass, Wut und Rachegelüste. Er weiß nun, dass Amela eine Hüterin ist, denn nur Hütrinnen können diese Macht entfachen.
Als Keras Amela verfolgt, wird sie in einen Unfall verwickelt und verwundet. Um zu genesen muss sie nun länger in dem Gasthaus verweilen. Keras erschleicht sich ihr Vertrauen. Mimt den Beschützer, denn er braucht sie für sein Ritual. Er darf sie jetzt nicht mehr entkommen lassen!
Unwissend, wer sie da täglich besucht und nach dem Rechten sieht, fühlt sich Amela in Keras Anwesend sicher und geborgen. Und auch Keras muss feststellen, dass Amela von innen einfach wunderschön ist. Er verliebt sich in sie und ist bereit, mit der Jägerschaft zu brechen.
Fazit: Der Kodex der Hüterinnen wird in den Perspektiven der beiden Hauptprotagonisten erzählt.Die Handlungsstränge verlaufen manchmal parallel, gehen aber überwiegend nahtlos ineinander über. Dadurch kann man sich gut in den jeweiligen Charakter hineinversetzen, da deren Gefühle und Absichten genau beschrieben werden. 
Der Schreibstil ist flüssig und die Autorin bedient sich an einer mittelalterlichen Ausdrucksweise. Durch den Perspektivenwechsel sind die Kapitel sehr kurzweilig und ermöglichten mir ein zügiges Lesen.
Die beiden Hauptprotagonisten sind für mich gut auserzählt, und man durchlebt mit ihnen die verschiedensten Gefühlswelten. Sie sind auf einer Art wie Katz und Maus und doch neugierig aufeinander. 
Gut gefallen hat mir die Atmosphäre im Buch. Die geschilderte Umgebung, in die ich mich gut hineinversetzen konnte und der Storyaufbau rund um die Geschichte der Weißen Wölfe und der Hüterinnen. Darüber hinaus wurde auch ein wenig Spannung erzeugt und Wendungen geschickt eingebaut.
Teilweise haben die Protagonisten einfach nur belangloses erzählt und dann wurde es manchmal ein wenig langatmig. Gegen Ende jedoch nimmt er Roman an Fahrt auf. Ereignisse überschlagen sich, und dann der Epilog. Da war ich dann doch ein wenig verwundert. Zudem war das Ende für mich nicht optimal gewählt oder einfach zu kurz wiedergeben.
Ich vergebe daher 4 Sterne.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

dubin, natur, auswandern

One way ticket nach Dublin

Eva Rinke
Flexibler Einband: 92 Seiten
Erschienen bei epubli, 26.02.2017
ISBN 9783741896149
Genre: Biografien

Rezension:

Cover:
Das Frontcover hat einen schwarzen Hintergrund. Mittig sehen wir einen beigefarbenen Reisekoffer. Er ist geöffnet. Darin enthalten eine Landkarte, ein Wanderschuh und ein hellblaues Kleidungsstück. Eine einzelne Socke baumelt am Deckel des Reisekoffers. Auch außerhalb von diesem befinden sich Gegenstände wie Kleingeld und der zweite Wanderschuh.

Inhalt:
In Deutschland geboren, aufgewachsen, gearbeitet und in der größten Not vom Vater Staat im Stich gelassen. Genau so fühlte sich die Autorin, nachdem sie mit ihrem Mann nach Berlin-Marzahn ziehen musste. Sie wollte nicht mehr jeden Cent umdrehen und enden wie Andere aus diesem Bezirk.

Die Autorin wollte so nicht Leben und zog den Kopf AUS DEM SAND! Gemeinsam mit ihrem Mann beschloss sie, der alten Heimat Deutschland den Rücken zu kehren. Schon zu lange konnten sie sich nicht mehr mit dem Land identifizieren. Mit 46 Jahren startete Eva in das neue, abenteuerreiche Leben einer Auswanderin. Die kleine grüne Insel - Irland - sollte es sein. Nachdem sie dort Arbeit gefunden hatte, was sich in ihrem Alter in Deutschland als schwieriger erwiesen hätte, ließ sie zunächst ihren Mann und ihre jüngste Tochter in Berlin zurück. Sie sollten zu einem späteren Zeitpunkt nachkommen, wenn eine Wohnung gefunden ist.

Schnell muss Eva feststellen, dass aller Anfang schwer ist. Gerade in einem fremden Land. Das auch in Irland nicht alles aus Gold ist und nach Rosen duftet. Doch Aufgeben ist keine Option.

Zwischen Freude, Selbstzweifeln, Tragik und Harmonie, lässt uns die Autorin an einem ihrem wichtigsten Schritte im Leben teilhaben.

Fazit:
Zunächst möchte ich der Autorin für ihren Mut in ein fremdes Land auszuwandern, meine Hochachtung aussprechen.

Ihr Erstlingsdebüt ist sehr persönlich und intim. Sie berichtet von ihren Hoffnung, Selbstzweifeln und den steinigen Weg in ein neues Leben. In kurzen Kapiteln, die aber sehr aussagekräftig sind, schreibt die Autorin über die wichtigsten Ereignisse in den ersten zwei Jahren der Auswanderung. Durch die Ich-Erzählperspektive sind wir ganz nah bei ihr und können ihre Emotionen mitfühlen. Mit selbst fotografierten Bildern hat sie ihre Texte ergänzt. Den Roman auf ihrer Lebensgeschichte habe ich an einem Abend ausgelesen. Manches wie z. B. die Sparmaßnahmen und einen genauen Alltagsablauf hätte ich mir ausführlicher gewünscht, um mich noch mehr in die Situation der Autorin hineinversetzen zu können. Ein gelungener Kurzroman für den ich

4,5 Sterne vergebe.

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262 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

fantasy, akram el-bahay, bücher, fabelwesen, bücherstadt

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt

Akram El-Bahay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.08.2017
ISBN 9783404208838
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover:Das Cover ist magisch, mystisch und wunderschön. Der Titel des Buches ist golden und in der Mitte schwebt ein Buch mit einem Gesicht. Ein tolles Buchcover. Zu erwähnen ist, dass alle drei Bänder letztlich zusammen ein Gesamtbild schaffen.
Inhalt:Sam ist ein Dieb. NEIN! Er war ein Dieb. Nach seinem letzten Auftrag wechselt er die Kleider und wird ein anderer Mensch sein. Mit einem gefälschten Dokument und einem neuen Namen schleicht er sich in der Palastwache des Weißen Königs ein. Sehr zu seinem Unmut wird er nicht in die Personenwache des Königs eingeteilt, sondern er soll ein Tor bewachen. Ein Tor, in einer riesigen und unterirdischen Bibliothek, namens Paramythia. Da hatte sich Samir sein neues Leben als Mitglied der Palastwache anders vorgestellt. Was sollte schon spannendes passieren, in der Umgebung von alten und staubigen Büchern und noch älteren, herumstreunenden Bibliothekaren.
Doch bereits an seiner ersten Nachschicht beobachtet er, wie die Beraterin des Königs namens Sabah, aus dem Herzen der Bücherstadt schreitet, das Tor, welches er mit einem anderen Scharlachroten bewachen soll, mit einem WORTZAUBER zusätzlich verschließt. Was verbirgt sich im Herzen der Bücherstadt, dass es so sehr bewacht werden muss?
Paramythia, eine Bücherstadt voller Geheimnisse und langer Flure und doch nicht so langweilig, wie Samir anfangs dachte. Er begibt sich auf ein Abenteuer, um das Rätsel zu lösen. Doch wem und was er alles auf seinem Weg begegnet, kannte er nur aus den Gute-Nacht-Geschichten seiner verstorbenen Mutter, und manche sind alles andere als freundlich.
Fazit: Das Cover war der Hauptgrund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Magisch und mystisch und eine Bücherstadt. Ich stellte schnell fest, dass das Buch von Fantasy und Magie lebt. Fantasyromane sind grundsätzlich nicht zu meinem bevorzugten Genre, dennoch wagte ich mich an diese neue Erfahrung und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Schreibstil des Autors ist klar und verständlich. Im Erzählstil verfasst ist der Leser immer hautnah an den Protagonisten dabei. Herausragend ist dabei seine bildliche und weltengestaltende Schreibweise. Kaum habe ich einen Absatz gelesen, baute sich Mythia und Paramythia vor meinem geistigen Auge auf. Der Autor ist ein Künstler der Worte. Er hat mit verschiedenen Sprachen gespielt, und daraus die Namen seiner Fabelwesen kreiert. Fantastisch!Doch nun zu den Charakteren. Der Protagonist Samir, meist Sam genannt, ist sehr persönlich und sehr genau beschrieben, sodass mein meint ihn zu kennen. Seine inneren Zwiespalt mit sich selbst, seine Gedankengänge und Gefühlsregungen kann man förmlich spüren. Man bangt und hofft mit ihm mit. Auch die weiteren Charaktere sind sehr vielseitig und konnten überzeugen. Jeder beherbergt noch seine Geheimnisse, die in diesem teil noch nicht gelüftet werden, schließlich handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie. Dementsprechend nimmt der Auto sich auch Zeit, alles genauestes zu erklären. Öfters tauchen hier eine Wiederholungen auf, die mich sehr in meinem Lesefluss gestört haben. Manches ist nicht immer ganz verständlich, aber dies fällt bei diesem tollen Roman nicht weiter ins Gewicht.Die erdachte Geschichte und die Idee rund um Samir und die Bücherstadt sind so fantasiereich und laden zum Verweilen und Träumen ein. Die Spannung hebt und steigt sich an den richtigen Stellen.Mir hat der erste Band sehr viel Freude bereitet und ich werde definitiv die anderen beide Teile auch lesen.
4,5 Sterne.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

krimi, hamburg, kathrin thiele, rezension, roman

Die Braut

Katrin Thiele
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Roman Verlag, 18.06.2017
ISBN 9781946332110
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cover:Das Cover zeigt die verzweifelte Braut Mara Römberg. Ihre Haare sind zerzaust, ihr Make-up verweint und ihr Brautkleid ist mit Blutflecken übersät.
Inhalt:Felix ist ein Freigeist. Ein Journalist, der von Tag zu Tag lebt. Sein Tagesablauf ist genauso sprunghaft, wie seine Beziehungen, die schon nach wenigen Wochen scheitern. Angeblich, so unterstellt man ihm, wäre er noch nicht bereit für eine feste Beziehung. 
Nachdem er jedoch eher ungeplant aufs Land zieht, sieht man ihn in seinem Stammlokal immer weniger. Er ist jetzt nicht nur Hausbesitzer, sondern auch Hundevater, der Dogge Puffelchen. Die weitere Beherbergung und gute Pflege des Hundes, hatte er der ehemaligen Hausbesitzerin gegen einen guten Kaufpreis versprochen.
Als Felix an einem kalten Novemberfreitag spät abends von einem Besuch seitens besten Freundes, der zufälligerweise auch Tierarzt ist, nach Hause fährt, entdeckt er am Wegerand eine durchgefrorene Frauengestalt. Zunächst wollte er weiterfahren, doch seine innere Schicksalsgöttin riet ihm dazu umzudrehen und der jungen Frau zu helfen.
Seinem inneren Gefühl folgend kehrte Felix zu der Frau um. Sie war nicht nur völlig apathisch und nicht weiter ansprechbar, auch trug sie ein wunderschönes Brautkleid. Doch es war schmutzig und von Blutflecken übersät, die nicht von ihr zu sein schienen. Sie selbst schien unverletzt.
Gegen jede Vernunft entschied er sich dazu, die junge Frau mit nach Hause zu nehmen und sie nicht zur Polizei zu bringen. Um sich vollends um die Frau kümmern zu können,  beschließt Felix seinen derzeitigen Journalistenauftrag zu canceln. Als er in die Redaktion eintrifft, ist sein Chef gewohnt schlecht gelaunt, dennoch herrscht reges Treiben. Schnell findet Felix heraus, dass die Reederstochter Mara Römberg an ihrem Hochzeitstag spurlos verschwunden ist. Doch zuvor soll sie ihren frisch Angetrauten ermordet haben. Erschossen!Felix kann und will das nicht glauben. Soll etwa...dieses wundersame Geschöpf welches er zu Hause versteckt eine Mörderin sein? Alles passt zusammen. Er behält seinen derzeitigen Gast gegenüber seinem Chef für sich. Er erzählt nur seinen beiden besten Freunden davon.
Er weiß nicht warum, aber er will Maras Unschuld beweisen. Was für ein Zufall oder doch eher Schicksal, dass gerade der Chauffeur der Römbergs gekündigt hat.Felix schleust sich in die Familie ein und begibt sich auf Spurensuche, und in Gefahr.
Fazit: Die sprachliche Gewandtheit der Autorin hat mich beeindruckt. Zum einen hat sie einige Fremdwörter benutzt, zum anderen mit Witz und Sarkasmus gespielt, was dem Krimi in keinster Weise die Spannung nahm. Ich selbst hatte keine Schwierigkeiten dem Kriminalroman zu folgen und konnte ihn problemlos lesen.Der Protagonist und dessen Persönlichkeit wurden gut beschrieben und auch die weiteren Charaktere waren in sich stimmig. Ich persönlich empfand die Schicksalsgöttin und den Greis, die den inneren Zwiespalt von Felix wiedergeben sollten, als etwas Fehl am Platz, sogar manchmal leicht nervig. Die Spannungskurve flaute zunächst gegen Mitte des Krimis etwas ab, nahm dann jedoch rasant wieder an Fahrt auf. Die Geschichte war gut durchdacht und ließ Raum für Mutmaßungen und Verdächtigungen.
Ich vergebe daher 4 Sterne.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

liebe, märchen, münchen, humorvoll

Wie im Märchen

Roberta Gregorio , Sonia Lauinger Der Kleine Buch Verlag
Buch: 188 Seiten
Erschienen bei Lauinger Verlag, 01.10.2011
ISBN 9783942637060
Genre: Romane

Rezension:

Cover:
Ein sehr romantisches Cover. Der Körper einer jungen Frau steht vor einer Wand. Sie trägt ein sommerliches, leicht pinkfarbenes Kleid. In ihren Händen hält sie unsicher, fast schüchtern ihr Kleid, als gibt es ihr Halt. Der Titel des Buches ist in Kalligraphie im linken oberen Drittel ersichtlich.

Inhalt:
Als die chaotische Reiseveranstalterin Emma von der Redaktion der Kuppelshow"Wie im Märchen" einen Anruf bekommt, und zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, ist sie zunächst ratlos.
Woher haben sie ihre Nummer und ihre Daten? Warum sie? Ins Fernsehen?
Schnell ist der Schuldige gefunden: ihre Mutter Ingrid, die keine einzige Folge verpasst und ein absoluter Fan der Show ist. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als dass ihre mittlerweile die Ü30 UND NOCH immer im Single-Dasein lebende Tochter, endlich die Liebe ihres Lebens findet und ihr -Ingrid- ein Enkelchen schenkt.
Emma such sich Rat bei ihrer Jugendfreundin und Hexe Rebekka. Sie legt für Emma die Tarot-Karten und ermutigt sie ebenfalls, an dieser Kuppelshow teilzunehmen, gibt ihr jedoch den Rat, sich nicht in die Irre führen zu lassen. Mehrere Männer würden in Emmas Leben treten. Mit einem mulmigen Gefühl, aber dennoch voller hoffnungsvoller Erwartungen vielleicht doch DER EINEN LIEBE zu begegnen, lässt sie sich auf dieses Abenteuer ein.
Einmal "Prinzessin" sein und den "Prinzen" finden, kann doch wohl schwer nicht sein, doch da hat Emma die Rechnung ohne das Universum gemacht.
Wie schnell auf einmal verflossene Liebschaften, Prinzen und Köche in ihr Leben treten und ihre Gefühlswelt auf den Kopf stellen, damit hätte sie weiß Gott nicht gerechnet.

Fazit:
Ein wunderschöner, liebevoller und humoristischer Roman. An manchen Stellen kam ich aus dem Schmunzeln nicht mehr heraus.
Die Autorin hat verschiedene Schreibstile z. B. Ich-Erzählung (Emma) und Erzählerstil für weitere auftretende Charaktere in diesem Roman angewandt. Dennoch lässt sich der Chick-Lit-Roman flüssig lesen.
Die Charaktere sind liebevoll beschrieben, allen voran die Protagonistin.
Kurz, nicht zu viel Kitsch, einfach ein schöner Roman für zwischendurch.

Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen. Ein sehr gelungener Roman, für den ich

4,5 Sterne vergebe.

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

2, japan, rezension, indie, liebe

Mistress: Verrat

Julia Rana
E-Buch Text: 343 Seiten
Erschienen bei Selfpublishing, 12.07.2017
ISBN B073X9LZPJ
Genre: Romane

Rezension:

Cover:
Ein wunderschönes junges Frauengesicht bildet das Cover. Die Autorin hat sich für einen Hochglanzdruck entschieden. Daher wirkt das Bildnis der Frau wie eine Fotografie.

Sie hat schmale Gesichtszüge. Ihre Augen sind nach unten gerichtet. Sie trägt einen dunklen Lippenstift. Sie hat bräunlichen Haare. Mehrere nass scheinende Haarsträhnen fallen ihr ins Gesicht. Das Cover wirkt mystisch.

Inhalt:

Es ist der schwärzeste Tag ihres Lebens, als das Jugendamt unangemeldet vor Jules Evangelistas Tür steht und ihre 4 Jährige Tochter Hannah aufgrund von Misshandlungsvorwürfen mitnimmt.

Der Drahtzieher ist ihr Ex-Mann. Schon beim Verlassen des Hauses wundern sich die Mitarbeiter des Jugendamtes, dass das Kind keine Verletzungen aufweist, doch sie stellen keine weiteren Fragen.

Jules fällt in ein tiefes Loch. Sie geht nicht mehr zur Arbeit und auch ihren Zahlungsbedingungen geht sie nicht mehr nach. Sie verliert ALLES... Nun möchte sie den nächsten Schritt gehen.

Sie möchte ihrem Leben ein Ende setzen. Auf einer Brücke stehend starrt sie in den Abgrund.

Doch sie wird von ihrem Vorhaben abgehalten.

Ihre Nachbarin Etsu, für Jules mehr beste Freundin und Mutter, hat ihre einflussreiche Familie in Japan kontaktiert, obwohl sie mit ihnen vor Jahren gebrochen hat. Etsu möchte ihrer Ziehtocher helfen und ihre Enkelin Hannah zurückbekommen. Sie sind ihre Familie, genau die die Yakuza. Denn ihr Bruder Kaname ist das Oberhaupt der Gumi.

Im Gegenzug für die Hilfe der Yakuza soll Jules ihr bisheriges Leben aufgeben. Sie soll sich behaupten und Mitglied der Yakuza werden. Ihre Ausbildung wird schmerzhaft und ihr alles abverlangen, doch für ihre Tochter würde sie alles tun. Sie willigt ein.

Jules neues Leben beginnt.

Fazit: 
Mein Einstieg in MISTRESS war etwas holprig. Nach einem sehr aufreibenden Prolog wurde die Vita rund um die Protagonistin etwas langatmig. Doch Geduld, aber der Hälfte entwickelt sich der Roman. Die Autorin steigert sich zusehends. Es werden Cliffhanger gesetzt, die Spannungskurve nimmt ein stetiges auf uns ab.

Gut gefallen haben mir die beiden Erzählperspektiven. Hier konnte sich die Autorin gut in die beiden Charaktere einfinden.

Das Storyboard habe ich so in der Art noch nicht gelesen. Die Idee und die Umsetzung finde ich gelungen. Sicherlich entwickelt sich Jules zu einer Art "Überfrau", aber es ist letztlich immernoch ein Roman.

Die Kapitel sind relativ kurz und leicht zu lesen. Der Schreibstil sind flüssig. Jedoch sollte sich der Leser auf eine etwas derbe Ausdrucksweise einstellen.

Ich habe mir lange Gedanken über meine Bewertung gemacht. Letztlich vergebe ich 4 Sterne.

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240 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 32 Rezensionen

thriller, martin abel, köln, serienmörder, rainer löffler

Blutdämmerung

Rainer Löffler , ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.08.2014
ISBN 9783499266928
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:
Ein ruhiger See in einem Naturschutzgebiet. Wunderschön. Ein Ort der zum Verweilen einlädt.Die Farben Grün und Gelb bestimmen das Cover. Es wurde passend zum zweiten Fall von Martin Abel gewählt.

Inhalt:
Ein ruhiges und abgelegenes Naturschutzgebiet an einem herrlichen Sommertag. Ein See angenehm temperiert, dazu umgeben von Wäldern. Ein Ort, perfekt für ein Date.Enge Taucherkleidung, die nur noch wenig Raum für Fantasien lassen und dann... Abtauchen... die Welt hinter sich lassen. Die Stille genießen. Nur der eigene Atem ist zu vernehmen.Doch dann nur noch weiß... Schock. Atemnot. Tod.
Wiederholt muss der nach Köln reisen, um dort mit seinem Wissen ein Täterprofil zu erstellen. Doch diesmal ist alles irgendwie anders. Irgendwie persönlicher.
Eine junge Hobbytaucherin hat am Grund des Sees am Ginsterpfad eine junge Frauenleiche entdeckt. Zurecht gemacht, wie für ihre eigene Hochzeit. Doch keine hübschen Brautschuhe verzieren ihre Füße, denn sie wurden abgesägt. Die Summe der Frauenleichen erhöht sich schnell auf eine handvoll.Schnell lassen sich erste Zusammenhänge erkennen. Die Frauen sind jung.... zu jung.Und sie sind dünn.... zu dünn. Und ihn allen fehlen die Füße.Ein erster Verdächtiger ist schnell gefunden, doch gilt es ihn zu überführen.
Derweil verschwindet ein junges Mädchen. Einen Facebook-Kontakt treffen, von dem sie nicht zurückkehrt. Auch sie passt perfekt in das Schema des Serienkillers.Ist für das Mädchen jede Hilfe zu spät?


Fazit: 
Der zweite Band von Rainer Löffler erzählt den zweiten Fall rund um den Fallanalytiker Martin Abel.Im Erzählstil sind wir als Beobachter wieder voll involviert in die Aufklärung des Falls.Doch diesmal ist alles persönlicher. Wir erfahren mehr über die Vita des eigenbrodlerischen Fallanalytikers, über seine Beziehung zu seinen Kindern und die Beziehung zu Hannah.Abel hat sich im Verlauf der beiden Thriller entwickelt. Hannah scheint ihn zu erden.
Manchmal für mich ein wenig zu langatmig, hat mir grundsätzlich die Idee doch aber sehr gut gefallen. Die Einblicke in die Entwicklung des Täters waren sehr aufschlussreich und spannend zu lesen. Dennoch gab es für mich in diesem Band nur relativ wenig Spannungshochkurven. Diese waren weniger fallbezogen, sondern eher im Privatleben von dem Protagonisten zu finden.
Eindeutig ist zu erkennen, dass der Autor in diesem Band versucht, den Hauptcharakter in den Mittelpunkt zu stellen, um mehr seine Geschichte zu erzählen.
Ich vergebe 4 Sterne.

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187 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

fallen queen, drachenmond verlag, schneewittchen, eira, fantasy

Fallen Queen

Ana Woods
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.06.2017
ISBN 9783959911047
Genre: Fantasy

Rezension:


Cover:
Ein wunderschönes, märchenhaftes Cover, welches in dunkelblauen Tönen gehalten ist. Im Mittelpunkt des Covers steht ein blutroter und saftiger Apfel, auf dem sich Wasserperlen abgesetzt haben. Der Titel des Buches ist in der Farbe des Apfel und in Großschrift im oberen Drittel ersichtlich.


Inhalt:
Es war einmal... so beginnt fast jedes Märchen und wir alle kennen das Märchen rund um Schneewittchen und ihre böse Stiefmutter, die sich nichts sehnlichster wünschte, als deren Tod.
Doch gab es bei der Erzählung der Geschichte ein Missverständnis. Denn eigentlich hießen die beiden Märchenfiguren Nerina und Eira und waren Schwestern. Nerina war die ältere von beiden und nach dem Tod der Königseltern durch Hüter, übernahm diese den Thron.
Doch mit dem Tage von Nerinas Krönung, wurde ihr Verhältnis zu ihrer kleinen Schwester immer schlechter. Das sonst so lebensfrohe und lustige Mädchen zog sich in sich zurück und manchmal, ja sogar immer öfter, erkannte Nerina ihre kleine Schwester nicht mehr wieder.
Dennoch verstrichen die Jahre dahin, Eira wuchs zu einer jungen Frau heran und verliebte sich unsterblich in einen jungen Mann. Endlich war Eira wieder glücklich, wollte sogar den Bund der Ehe mit dem Auserwählten eingehen, doch vorher musste sich Nerina verloben. So wollte es das Gesetz. Um ihrer Schwester den sehnlichsten Wunsch zu erfüllen, veranstaltete Nerina einen Ball am Hofe, um sich einen Gemahl zu wählen. Nerina verliebte sich auf den ersten Blick, doch alsbald stellte sich heraus, dass ihr Verlobter auch der Auserwählte ihrer Schwester ist. Nun zerriss endgültig das Schwesternband. Zu ihrem 21. Geburtstag veranstaltete die Königin ein Fest. Das der wohl eigentlich glücklichste Tag in ihrem Leben zu einem wahr gewordenen Alptraum werden würde, dass sie als Mörderin ihrer kleinen Schwester verdächtigt, als Verbrecherin in einen Kerker gesperrt und von ihren sonst treuen Bürgern verhasst würde, und zu ihrer Rettung in den Verwunschenen Wald fliehen musste, davon hatte bisher in den Märchen keiner berichtet. Doch lest selbst, wie sich die Geschichte eigentlich zugetragen hat.


Fazit:
Schon von klein auf liebe ich die verzauberte Märchenwelt. Und schon immer, war Schneewittchen für mich das ultimative Märchen der Gebrüder Grimm. Letztlich war das Cover jedoch für diesen Bücherkauf ausschlaggebend. Daher hatte ich die Erwartung an diesen Fantasy-Roman, mich an meine Kindheitstage zu erinnern und mich wieder verzaubern zu lassen.


Die Geschichte rund um Nerina und ihren Fall als Königin wird aus der Ich-Perspektive erzählt, sodass man ganz nah am Geschehen ist. Alles wirkt viel persönlicher und emotionaler, da die Gedanken von Nerina und deren daraus resultierende Entscheidungen genau nachvollzogen werden können.
Zum späteren Zeitpunkt erhält man auch Einblicke in die Gedanken ihrer Schwester Eira. Jedoch sind diese zunächst auf wenige Seiten begrenzt.


Für mich sind die Charaktere einfach wunderbar liebevoll ausgearbeitet worden.
Viel Romance, aber auch Spannung kommen in diesem Roman nicht zu kurz. Cliffhanger, die einem dem Atem rauben und zum Durchlesen verleiten, sind einwandfrei positioniert.


Gelungen fand ich den Einbau von anderen Märchencharakteren, die für einen Aha-Moment sorgten und einem zum schmunzeln brachten.


Die Idee, die Geschichte so umzuschreiben finde ich fantastisch und sehr originell.
Es hat mir sehr viel Freude bereitet, diesen ersten Teil der Märchenadaption zu lesen und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass mich die Autorin Ana Woods verzaubert hat, denn ich glaube an Märchen.
5 Sterne.

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(4)

8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

kannibalismus, menschenfresser, thriller, mallorca

Angerichtet

Marcus Sammet
Buch: 250 Seiten
Erschienen bei SWB Media Publishing, 15.09.2015
ISBN 9783944264936
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Cover:
Reich verziertes Silberbesteck auf einem holzähnlichen Untergrund. Das Besteck ist jedoch mit einer rötlichen Substanz verschmutzt. Nur Tomatensoße?
Das Buchcover passt leider nicht zu dem sonstigen Corporate Identity der Sterbe-wohl-Reihe. Hier wäre eine Überarbeitung sinnvoll um den Stil nicht zu verfälschen.


Inhalt:
Michael Guthmann ist kein gewöhnlicher Koch und er besitzt auch kein gewöhnliches Restaurant.
Er hat sich auf eine ganz bestimmte Sorte Fleisch spezialisiert. 
Fleisch, welches einer ganz besonderen Behandlung bedarf und nicht so einfach zu bekommen ist. Dieses besondere Fleisch muss sorgsam ausgewählt und vorsichtig gejagt werden. 
Es ist nur für ein bestimmtes Klientel gedacht. Für eine kleine, eingeschworene Gemeinde, denn sie sind ganz besondere Genießer.


Der Musiker Micky Dearest und seine überaus attraktive Sängerin Gabi -die derzeit für gehörig Spannungen in seiner Ehe führt- bekommen nach unzählig vielen Auftritten in Musikkneipen und Vereinsfeiern endlich die Möglichkeit, als Vorband des Königs von Mallorca aufzutreten. Doch zuvor müssen sie sich auf einer großen Ballermann Party in Duisburg dafür qualifizieren. Als diese Hürde genommen ist, fliegen sie gemeinsam nach Mallorca um im Oberbayern aufzutreten. Doch zu ihrem Entsetzen müssen sie feststellen, dass sie keiner erwartet hat. Liegt hier nur ein Missverständnis vor?
Als Gabi dann auch noch spurlos verschwindet, geht Micky zur mallorquinischen Polizei um sie als vermisst zu melden. Sie wird doch keinem Verbrechen zum Opfer gefallen sein?


Fazit: 
Eine Gaumenfreude war dieses Festmahl.. ich meine Buch für mich! :-)
Den vierten Teil der Sterbe-wohl-Reihe konnte ich kaum aus den Händen legen.
Ein auf und ab der Spannungskurve. Ein Mitfiebern mit den Opfern und das nicht zu wenig!
Der Schreibstil war einfach erstklassig. Eine Steigerung zu den vorherigen Thrillern war für mich herauszulesen. Die Kapitel sind relativ kurz und die Cliffhanger erstklassig gesetzt, sodass man zum Weiterlesen verleitet wird. Oftmals stand mit der Mund offen und ein "Oh neee".... oder "Echt jetzt?", konnte ich mir nicht verkneifen.
Perfektioniert hat darüber hinaus der Autor die Einbindung von Protagonisten aus vorherigen Bänden. Absolut originell und eine Besonderheit.
Der 4. Band der Sterbe-wohl-Reihe ist mein persönlicher Favorit, auch wenn es um ein unvorstellbares Thema geht. Doch ich wusste im vornherein, worauf ich mich da einlasse! ;-)
Keine leichte Kost für Zartbesaitete.
Von mir gibt es volle 5 Sterne!

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(730)

1.313 Bibliotheken, 25 Leser, 1 Gruppe, 200 Rezensionen

thriller, serienkiller, ethan cross, serienmörder, mord

Ich bin die Nacht

Ethan Cross
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.12.2013
ISBN 9783404169238
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:

Das Cover ist sehr raffiniert gewählt. Komplett schwarz. Der Name des Autors und der Titel des Buches sind schwarz glänzend, kaum sichtbar, dafür fühlbar hervorgehoben.

Die Seiten sind ebenfalls geschwärzt und haben den Titel noch einmal in weiß abgedruckt.


Inhalt:

"Er ist das personifizierte BÖSE! Er ist der SCHWARZE MANN! Er ist die NACHT! Er kommt ohne Vorwarnung und ganz leise in DEIN Haus. Es kann JEDER SEIN!

Er ist Francis Ackermann junior und er möchte ein Spiel mit DIR spielen!

Die Erziehung seines Vaters mache ihm zu dem, was er heute ist... Ein skrupelloser Serienmörder, der seine Opfer in ein Spiel auf LEBEN und TOD einlädt. Die Stimmen in seinem Kopf trieben ihn dazu, doch eigentlich möchte er auch ein ganz normales und langweiliges Leben führen... Doch er ist nun einmal die dunkle Seite der Münze.


Marcus Williams erbt von seiner verstorbenen Tante eine Farm in Asherton. Der Ort, an dem sich auch derzeit der Serienmörder aufhält. Seine Begrüßung fällt eher unfreundlich auf. 5 wilde Kleinstadtcowboys wollen ihm zeigen, wer in dem Ort das Sagen hat. Diese wussten aber nicht, dass Marcus Williams ein ehemaliger Polizeiermittler aus New York ist.


Als Marcus Williams mit seiner Abendbekanntschaft aus einer Bar bei dem zweiten Date seine Nachbarin Maureen Hill aufsuchen will, ist diese auf bestialische Weise ermordet worden. Irgendetwas ist anders an diesem Tatort.

Als er den hiesigen Sheriff von Asherton ruft, finden sie gemeinsam in einem Gartenschuppen den derzeit meist gesuchten Serienkiller Ackermann junior. Dieser ist übel zugerichtet.

Auf einmal überschlagen sich die Ereignisse ins unermessliche. 

Ein Kampf zwischen ihm und dem Sheriff beginnt. Marcus weiß nicht, in was er da hinein geraten ist? Eine Art Selbstjustiz der Polizeibehörden?


Ackermann kann fliehen und er will sich rächen. Doch Marcus Williams geht ihm nicht aus dem Kopf. Könnte dieser Mann der sein, der ihn bezwingt. Er spürt eine tiefe Verbindung zwischen sich.

Ist der die gute Seite Münze oder eher auch die Dunkle?


Fazit: 

Der Autor hat den Thriller in drei Kapitel unterteilt. Den Erzählerstil gewählt, ist der Leser immer nah bei den Protagonisten. Es wird im einzelnen auf die Protagonisten und deren Geschichten eingegangen. Der Schreibstil ist recht angenehm, was dem Lesefluss zu Gute kommt. Zudem sind die Kapitel recht kurz, sodass man zum Weiterlesen animiert wird.

Jedoch muss ich sagen, dass ich von Anfang an nie so richtig mit den Protagonisten warm geworden bin. Auch die Story konnte mich nicht fesseln. Die Spannungskurve war bis auf wenige Ausschläge immer konstant. Die geschilderten Morde von Francis Ackermann junior waren gut beschrieben und gaben dem Buch auch letztlich den Thrill. Ich hatte erst Besorgnis, dass das Buch zu sehr eine Adaption zu einer bekannten Kinofilmserie ist, doch dies ist nicht der Fall. Das hatte mich positiv überrascht. Dennoch konnte mich der Thriller und das Storyboard dahinter nicht richtig fesseln.

Somit vergebe ich 3 Sterne.

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563 Bibliotheken, 4 Leser, 10 Gruppen, 145 Rezensionen

thriller, köln, serienmörder, metzger, fallanalytiker

Blutsommer

Rainer Löffler , ,
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.06.2012
ISBN 9783499257278
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover:
Das Cover ist einmalig. Der Titel des Thrillers steht mittag. Im Hintergrund ist die Sonne zu erkennen. Der Himmel ist rot. Perfekt für einen BLUTSOMMER!
Im oberen Drittel steht der Name des Autors auf einem weißen Hintergrund. In der unteren Hälfte des Buches erkennt man eine hochgewachsene Wiese, welche in einem schwarzen Farbton abgebildet wurde In dieser sind eine Art rote Berren eingebettet.

Inhalt:
Deutschland schwitzt, denn ein Jahrhundertsommer hat Einzug gehalten.
Um sich ein wenig Abkühlung zu verschaffen, beschließt die 5 köpfige Familie Lerch einen Picknickausflug zu unternehmen.
Auf dem Weg zu ihrem Bestimmungsort laufen zwei ihrer jüngten Töchter voraus.
Dann Geschrei! Verzweiflung! Wo sind die Mädchen?
Der Vater rennt umgehend los. Er findet seine beiden Kinder am Rande eines ausgetrockneten Flussbetts. Eines der beiden Mädchen sitzt in zähen dunklen Flüssigkeit von Maden übersät und in einem völlig apathischen Zustand. Ihre größere Schwester erbricht sich ohne Unterlass.
DER METZGER hat WIEDER ZUGESCHLAGEN!
Ein Opfer jagt das andere. Aufs übelste zugerichtet, verstümmelt und ausgeweidet. Doch bisher ist kein genaues Motiv erkennbar.
Äußerst unwillig und wenig begeistert bittet die Kölner Kriminalpolizei den Fallanalytiker Martin Abel vom LHK Stuttgart um seine Mithilfe an diesem Fall. Dieser ist überzeugter Einzelgänger, dennoch wird ihm eine Partnerin zugeteilt, an dies er sein Fachwissen weitergeben soll. Sehr zum Unmut von Herrn Abel.
Martin Abel erstellt in kürzester Zeit ein genaues Täterprofil und nimmt auf eine ganz besondere Art und Weise Kontakt zu dem Serienmörder auf. 
Langsam kommen sie dem Metzger immer näher bis... ja, bis ein Kriminalbeamter einen seiner fatalsten Fehler seiner beruflichen Karriere begeht.

Der Metzger kennt keine Gnade und er ist durstig. Durstig nach Blut.

Fazit: 
Mein erster Thriller von dem Autor war der dritte Band (Der Näher), welcher unabhängig gelesen werden kann. Bereits für diesen hatte ich 4,5 Sterne vergeben.
Blutsommer ist der erste Band der Martin-Abel-Reihe und genau hier entsteht für mich der absolute Kult-Charakter! In dem Erzählstil lernen wir den "versnobten" Fallanalytiker Martin Abel kennen, der sich auf seine ganz eigene Art und Weise mit den Gedankengängen der Serienmörder hineinversetzt. Ich liebe diesen Charakter. Seine verschrobene Art, der zu viele Alkohol, seine freie Schnauze und zeitgleich ist er dennoch so ein kluger und sympathischer Kerl. Martin Abel ist ein durchweg gelungener Charakter und ein perfekter Protagonist. Auch seine Vita und die Entstehung der Beziehung zu Hannah Christ sind für mich nachvollziehbar.
Der Anfang hat mich gepackt, hat kurze Zeit später dann aber doch ein wenig in der Spannung nachgelassen. Zur Mitte hin stieg die Spannungskurve und konnte weiterhin immer gesteigert werden, sodass ich den Thriller nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Auch in diesem Roman gibt es ein paar Ungereimtheiten, jedoch wirken diese sich weder negativ auf die Spannungskurve, noch auf den Lesefluss aus.

Für mich ein klasse Auftakt von Rainer Löffler.
4,5 Sterne.

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