MeisterYodas Bibliothek

52 Bücher, 38 Rezensionen

Zu MeisterYodas Profil
Filtern nach
52 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

38 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

"humor":w=2,"roman":w=1,"ullstein":w=1,"känguru":w=1,"schwulensatire":w=1,"zugabe":w=1

Die Känguru-Apokryphen

Marc-Uwe Kling
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.10.2018
ISBN 9783548291956
Genre: Humor

Rezension:

Auch wenn mir das schon vorher klar war: Das Känguru ist ein Jahreshighlight! Marc-Uwe Kling hat es geschafft, das Niveau der letzten Bücher zu halten - wenn nicht dieses sogar besser ist.
Sehr gut hat mir gefallen, dass es sich hierbei wieder um mehrere kurze Geschichten handelt, die nicht aufeinander aufbauen. Und irgendwie stimmt es mich traurig, dass es sich hier um "B-Ware" handelt - die Texte sind definitiv zu schade, um nicht veröffentlicht zu werden! Um so besser, dass das auch andere erkannt haben und die Apokryphen zusammengestellt haben.
Gewohnt skurril, ironisch und vor allem gesellschaftskritisch wird das Zusammenleben zwischen dem Kleinkünstler und dem kommunistischen Känguru beschrieben. Auch auf politischer Ebene bekommen so einige ihr Fett weg. Und wie immer sollte man das Buch nicht in der Öffentlichkeit lesen - Lachanfall-Gefahr - oder dabei essen (Erstickungsgefahr durch Verschlucken bei Lachanfall).
Lesen, lesen, lesen - es braucht mehr Leute wie Marc-Uwe Kling!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(8)

11 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

Halbfettzeit

Tetje Mierendorf
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 27.08.2018
ISBN 9783579087214
Genre: Biografien

Rezension:

Tetje Mierendorf kennt man sicher ausTV-Fotmaten wie "Mein großer, dicker, peinlicher Verlobter", wo er ebendiese Rolle spielt. Jetzt hat er beschlossen: das war auch die längste Zeit seine Rolle im reallife! Und hat, mit Sport, Ernährungsumstellung und viel Disziplin halbiert. Dass das kein einfacher Weg war, hat er in diesem Buch ausführlich erläutert.
Auf den Weg in ein gesünderesLeben nimmt Tetje den Leser mit in seine Kindheit, wo er dank Süßem die Tage glücklich enden lassen konnte. Nachdem bei ihm Adipositas und Diabetes diagnostiziert wurden, musste er immerhin nicht mehr ständig mit seinem Bruder Thomas konkurrieren.
Im Laufe des "Erwachsenwerdens" gibt es den einen oder anderen Moment, wo er "doch mal langsam anfangen könnte, aber morgen ist ja auch noch ein Tag". Erst die Geburt seiner Tochter bescherte ihm den wichtigen Klick, mit dessen Hilfe er innerhalb von drei Jahren über 70 Kilo abnahm.

Grundsätzlich mochte ich das Buch gerne, allerdings hat mich dieses gezwungen kumpelhafte "Du" sehr gestört, besonders, weil in manchen Anschnitten die Motivation schon fast in den Befehlston umgeschlagen hat. Zum Teil erschien es mir schon fast als seine Mission, den Leser zu belehren, dass Zucker sehr, sehr böse ist und man es ihm bitte gleichtun soll und statt Rolltreppe und Aufzug die Treppe nimmt.

Zwar hat mich seine Leistung beeindruckt - Hut ab! Aber ich hätte gerne mehr erfahren über seine Fortschritte, seine Rückschläge, statt zu lesen, dass er den "Absprung" in ein Leben als Mensch mit perfekter Ernährung geschafft hat.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(27)

46 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

"thriller":w=4,"mord":w=3,"spannung":w=1,"vergangenheit":w=1,"london":w=1,"gewalt":w=1,"drogen":w=1,"gefahr":w=1,"psychothriller":w=1,"missbrauch":w=1,"haus":w=1,"trauma":w=1,"bedrohung":w=1,"misshandlung":w=1,"unheimlich":w=1

The House - Du warst nie wirklich sicher

Simon Lelic , Friederike Achilles
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 31.08.2018
ISBN 9783404177233
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Glück scheint mit Syd und Jack zu sein: sie erhalten den Zuschlag für ihr Traumhaus. Das müssen sie zwar erst komplett ausräumen - der Vorbesitzer hat seine Sachen dagelassen -  aber das kann die Stimmung nicht trüben. Erst als ihnen merkwürdige Gerüche auffallen, Jack eine tote Katze auf dem Speicher findet und nachts gruselige Geräusche auffallen, beginnen sie zu ahnen, dass etwas nicht stimmt. Und was dann zum Vorschein kommt, lässt keinen kalt - ein Geheimnis kann man noch so gut hüten, wenn jemand etwas herausfinden will, dann schafft er das auch ...

Ich mochte das Buch wirklich gern. Besonders den Erzählstil fand ich sehr gut gewählt. Syd und JAck erzählen abwechselnd von den Vorkommnissen und besonders Syd streut immer mal wieder Schnipsel aus ihrer Vergangenheit ein, die mehr mit der Gegenwart in Verbindung stehen, als sie es vermutet. Durch diese Perspektive erfährt man nicht nur, was in der Umgebung passiert, sondern auch, wie es den beiden damit geht. Durch den leichten Schreibstil war das Ganze auch sehr gut zu lesen.

Syd und Jack sind sympathische Protagonisten. Mit beiden konnte ich mitfühlen - Freude, Glück, Mitleid, Kummer. Elsie, ein Mädchen aus der Strasse, mit dem Syd sich anfreundet, scheint für ihr Alter ziemlich reif zu sein, was sich leicht erklärt, wenn man mehr über sie erfährt. Dass Syd versucht, ihr näherzukommen und ihr zu helfen, ist nicht verwunderlich. Man möchte Elsie in den Arm nehmen und ihr sagen, dass sich alles zum Besseren wenden wird.

Zwar waren die Geschehnisse ab einem gewissen Punkt etwas vorhersehbar, dennoch fand ich die Story spannend und gut umgesetzt. Für Leser, die mehr Wert auf die Atmosphäre legen als auf blutiges Gemetzel, gibt es eine Leseempfehlung!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Die Frau mit den 48 1/2 Krankheiten

Martina Frei
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Eichborn , 31.08.2018
ISBN 9783847906520
Genre: Sachbücher

Rezension:

In sechzehn Kapiteln führt die Autorin Martina Frei den Leser durch die Welt der skurillen Krankheitsfälle. Ob es um Explosionen im OP geht, Zement im Körper oder Blinde Passagiere - ich hatte nach jeder Story diesen "Kann das wirklich sein?"-Moment. Besonders ein Kapitel, "Auf den Hund gekommen", war so absurd und dennoch realistisch, dass ich das Buch erstmal eine Weile zur Seite legen musste.
Es geht hier jedoch nicht darum, die Patienten oder die Ärzte aufs Korn zu nehmen. Das Buch hat einen ernsten Unterton und gibt auch allgemeines Grundlagenwissen und Warnungen weiter. Skurril, lustig und dennoch bdiert alles auf medizinischen Fakten.
Alles in allem ein super Lesespass, gerade durch die kurzen Kapitel kann man immer mal wieder etwas zwischendurch lesen. Deshalb kann ich das Buch weiterempfehlen. Nur Hypochonder oder leicht zu verunsichernde Patienten sollten sich fernhalten - Inspirationsgefahr!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

"spannung":w=1,"schule":w=1,"geheimnisse":w=1,"psychothriller":w=1,"lehrer":w=1,"lüge":w=1,"krimis & thriller":w=1

One Perfect Lie

Lisa Scottoline , Claudia Hahn
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Edition M, 11.09.2018
ISBN 9782919801909
Genre: Romane

Rezension:

Chris Brennan hat an einem Donnerstag ein Vorstellungsgespräch an einer Schule, wo er sich als Lehrer und Coach beworben hat, um seinen Plan durchzuführen. Von der ersten Seite an weiß der Leser, dass hier etwas faul ist: Chris manipuliert die Menschen in seiner Umgebung und wartet auf „den einen Tag“: Am Dienstag wird sich alles ändern. Jetzt möchte der Leser natürlich wissen, was dieses einschneidende Ereignis ist, und kann es sich schon fast denken, bis der Plottwist kommt. Bumm. Von jetzt auf gleich. Eines muss ich sagen: Lisa Scottoline hat es geschafft, mich in die Irre zu führen. Allerdings muss ich auch sagen, dass mir die Geschichte vor dem Twist besser gefallen hat. „Danach“ war irgendwie der Reiz weg, die Lust am mitraten. Schlecht war das Buch dennoch nicht. Allerdings wird die Story nun aus verschiedenen Perspektiven erzählt: Chris, Evan, Raz oder Jordan, oder aber auch deren Mütter. Anfangs fiel es mir schwer, die Charaktere zuzuordnen, und der ständige Wechsel hat die Handlung langatmig gemacht.

Neben Chris sind die meisten Charaktere Schüler bzw. deren Eltern. Dies gibt dem Leser die Möglichkeit, mehr in das Geschehen einzutauchen als Chris, ohne aber mehr zu wissen als er.

Generell finde ich die Charaktere nicht oberflächlich, aber sie haben auch nicht viel Tiefe, eher genau ein Mittelding, um das Buch nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Grundsätzlich hat mir das gut gefalle, genauso wie der gut zu lesende Schreibstil.

Am Ende begleiten wir dann den Helden auf seiner Mission, nun ja, das war dann wohl eher nicht so meines und hat meiner Meinung nach auch nicht so richtig zur Story gepasst. Dennoch kann ich hier guten Gewissens eine Empfehlung für Krimifans aussprechen.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(28)

36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

"liebe":w=1,"roman":w=1,"hochzeit":w=1,"vergewaltigung":w=1,"lehrer":w=1,"mann":w=1,"schüler":w=1,"verlobung":w=1,"lyx verlag":w=1,"amoklauf":w=1,"august 2018":w=1,"ani":w=1,"schuldrama":w=1

Luckiest Girl Alive

Jessica Knoll , Kristiana Dorn-Ruhl
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei LYX, 31.08.2018
ISBN 9783736307131
Genre: Romane

Rezension:

TifAni FaNelli kann sich wirklich glücklich schätzen. Sie hat einen guten Job, einen tollen, gutaussehenden Verlobten und plant eine protzige Hochzeit. Wären da nicht ein paar Geheimnisse aus ihrer Kindheit, die sie unter Verschluss hält. Bis ein Fernsehteam über die Ereignisse eine Doku drehen möchte. Soll sie auspacken? Und riskieren, dass ihre dunkle Vergangenheit ans Licht kommt, die den Namen ihres Mannes beschmutzt?


TifAni FaNelli. Irgendwas muss die Autorin sich bei diesem Namen doch gedacht haben? Leider bin ich nicht dahintergekommen, was es sein könnte. Ausser, dass man zu jeder Lebenslage einen neuen Spitznamen annehmen kann. Ani nennt sie sich jetzt, Mitte zwanzig, einen schweren smaragd am Finger und einen Adonis an ihrer Seite. Ziemlich oberflächlich, denkt ihr jetzt? Ja, das ist es, und so geht es während des gesamten Buches. Eine Oberflächlichkeit, die mich bei diesem Thema mal wieder sprachlos macht. Für Ani zählt momentan nur, dass sie sich auf 47 Kilo herunterhungern kann, damit sie in die kleinste Brautkleidgröße passt. Ebenso wie ihre Freundin Nell zählt nur das Aussehen und die Fassade. Was denken die anderen von ihr? Was ich denken soll, weiß ich gar nicht so richtig. Dem Leser wird klar: da muss doch was dahinterstecken. Und tatsächlich, ohne jetzt zu spoilern, hat Ani (oder Finny, wie sie sich damals nannte#9, hat wirklich schreckliches erlebt. Ist ihr Verhalten vielleicht nur ein Schutzmechanismus?


Trotz der leeren Gegenwart, ist Anis Vergangenheit ziemlich voll. Abwechselnd berichtet dsie aus der Ich-Perspektive, was damals vorgefallen ist. Der Schreibstil ist so gut, dass ich trotz der durchweg wirklich unsympathischen Charaktere einfach nicht aufhören wollte zu lesen. Den Titel finde ich ziemlich ironisch, was wohl auch so gewollt ist, denn wenn Ani eines nicht ist, dann glücklich. Und wenn das Buch etwas nicht ist, dann ein Psychothriller. Eher ein Drama mit Psycho-Elementen. Aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt, Deshalb vergebe ich hier eine Leseempfehlung.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(4)

14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

"psychothriller":w=1,"mörderin":w=1,"krimis & thriller":w=1,"briefträgerin":w=1,"postbotin":w=1

Sicher bist du nie

KL Slater , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783548290935
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Anna arbeitet als Briefträgerin. Sie braucht den Job, der ihr die nötige Routine gibt, die ihr Leben zusammenhält. Nachdem ihre Mutter und ihr Bruder bei einem tragischen Unglück ums Leben gekommen sind, brauchte sie Zeit, um wieder in ihr Leben zurückzufinden. Dabei hat ihr unter anderem Ihre Nachbarin Mrs Peat geholfen, für die Anna wie ihre zweite Tochter war. Doch daan erkennt Anna bei einem Unfall die Mörderin ihres Bruders, und sie will genau das tun, was sie vor über zehn Jahren erleiden musste: Ihr Leben zerstören.

Anna ist eine Protagonistin, die es mir nicht leicht gemacht hat, sie zu mögen. Anfangs erscheint sie noch sehr distanziert, doch dann erfährt man etwas über sie, über ihren Job und als dann die Zwangsneurosen erwähnt werden, bekommt man fast etwas Mitleid mit ihr. Im Laufe der Geschichte jedoch fragt man sich: ist das jetzt Annas verschobene Wahrnehmung? Meint sie das ernst? Doch trotz ihrer psychischen Probleme ist Anna ein ernstzunehmender Gegner. Hat sie einmal ein Ziel, verfolgt sie es verbissen und geduldig. Doch als sie dann auf der Arbeit wegen nicht zugestellter Post auch noch unter Druck gerät, beginnt die Fassade langsam zu bröckeln. Die Charaktere sind authentisch, zwar etwas oberflächlich, aber entwickeln sich trotzdem sehr gut.

Lange habe ich keinen Psychothriller gelesen, der wenig blutig ist, aber dennoch psycho. Das ist hier sehr gut gelungen. Vergangenheit und Gegenwart werden hier in zwei Erzählsträngen gemischt. Aus der Vergangenheit berichtet Carla Bevin, Schulpsychologin. Anna erzählt, durchbrochen von zwei Ausnahmen, was in der Gegenwart geschieht. Man weiß, dass etwas passieren wird, dass sich die Lage zuspitzt, und ich wollte unbedingt weiterlesen und konnte nicht unterbrechen. Was ist schreckliches passiert vor 13 Jahren? War es wirklich Mord? Was passiert mit der Post, die Anna zuhause sammelt, weil sie ihre Route nicht mehr schafft? Und wie kann sie die Mörderin ihres Bruders stoppen?

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Ich hoffe auf mehr Bücher wie dieses!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(72)

84 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

"schweden":w=12,"krimi":w=7,"mord":w=6,"florenz":w=6,"nordschweden":w=4,"hudiksvall":w=4,"weihnachten":w=2,"einsamkeit":w=2,"skandinavien":w=2,"fussball":w=2,"weihnachtsmann":w=2,"schwedenkrimi":w=2,"kommune":w=2,"jugendfreunde":w=2,"skandinavienkrimi":w=2

Der Schmetterling

Gabriella Ullberg Westin , Stefanie Werner
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.09.2018
ISBN 9783959672054
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kommissar Johan Rokka hat Stockholm den Rücken gekehrt und geht zurück in seine Heimatstadt, um das Geheimnis um das Verschwinden seiner Jugendliebe zu lüften. Doch dann wird Henna, Ehefrau des berühmten schwedischen Fussballspielers Mans Sansin, brutal ermordet aufgefunden. Rokka muss ihren Mörder finden, gar nicht so einfach, wenn man viele Beteiligten aus der Jugendzeit kennt.


Die Story hat mich vom ersten Kapitel an abgeholt. Der Schreibstil ist durchweg flüssig und fesselnd, was es umso schwerer macht das Buch zur Seite zu legen, Dazu kommen die Charaktere, die gut durchdacht sind. Irgendwie schaffen es nur die Schweden, einen Ottonormalverbraucher als Charakter dennoch spannend und geheimnisvoll zu machen. Die Kommissare brauchen keine Starallüren, um gut zu sein. Auch Gabriella Ulberg Westin macht hier keine Ausnahme. Johan Rokka ist kein alkoholsüchtiger, einsamer Ermittler, der immer und entgegen aller Regeln seinen Willen durchsetzen muss. Er hat ein normales Leben, eine normale Vergangenheit und ist durch und durch sympathisch. Zwar weiß er manchmal nicht, wann es besser ist zu schweigen, aber das ist menschlich.


Was es mit dem Schmetterling auf sich hat, erfährt man erst spät, aber diesen Strang der Geschichte fand ich emotional und wirklich sehr schön.


Die Geschichte an sich ist logisch und gut durchdacht, zwar halte ich die Verbindungen zwischen den verschiedenen Profisportarten und der Vergangenheit für etwas weit hergeholt, aber im Großen und Ganzen passen die Puzzleteilchen hier gut zusammen. Dass es sich hier um einen Debutroman handelt, merkt man nicht. Ich bin schon gespannt auf die weitere Forsetzung!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(12)

17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Entführt

Mila Olsen
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Belle Epoque Verlag, 11.05.2018
ISBN 9783963570452
Genre: Romane

Rezension:

Nach einem Streit mit ihrem Bruder wird Lou entführt und quer durch Kanada verschleppt. Brendan, ihr Entführer will sie nie wieder gehen lassen: Nur mit ihr fühlt er sich lebendig.

Für Lou beginnt eine schreckliche Zeit. Sie sehnt sich nach ihren Brüder, will weg von Brendan und ihr altes Leben zurück. Am meisten verwirrt sie, dass Brendan ihr nicht antun möchte: ist er wirklich doch so nett, wie er scheint?

Der Schreibstil von Mila Olsen ist super. Er lässt sich super flüssig lesen, es gibt keine Durststrecken und ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die tiefe Wälder Kanaas wurden so detailliert beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, mittendrin zu sein. Genaus ging es mir mit Louisas Gefühlen. Es war, als ob man mit im Trailer lebt, als ob man mit ihnen am Feuer sitzt und durch die Wälder streicht. Louisas Verzweiflung war zum Greifen nah.

Im Laufe der Geschichte entwickeln sich Louisas Gefühle. Aus Hass wird etwas anderes, weicheres. Kann man von Liebe sprechen? Ist es eher Zuneigung? Liebe und Hass liegen nah beieinander, doch ist das, was Louisa fühlt, richtig? Dem Leser wird klar: Es gibt kein schwarz und weiß. Gegen Gefühle kann man sich nicht wehren. Ist das alles vielleicht „nur“ auf das Stockholm-Syndrom zurückzuführen? Louisas Gefühle für Brendan übertragen sich auf den Leser, am Ende habe ich Brendan längst nicht mehr als den „Bösen“ in der Geschichte gesehen, auch wenn ich ihm skeptisch gegenüberstand.

Am Schluss habe ich nicht mehr auf ein Happy End für Louisa gehofft, sondern für beide. Ich hatte ganz andere Erwartungen an das Buch, und bin positiv überrascht worden. Die Folgebände werde ich aus diesem Grund auch lesen.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(63)

111 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

"mobbing":w=4,"liebe":w=2,"erste liebe":w=2,"basketball":w=2,"jugendbuch":w=1,"jugend":w=1,"love":w=1,"lovestory":w=1,"2018":w=1,"familienprobleme":w=1,"facebook":w=1,"video":w=1,"verliebt sein":w=1,"youtube":w=1,"cybermobbing":w=1

Liebe ist so scheißkompliziert

Sabine Schoder
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 22.08.2018
ISBN 9783733504069
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nele findet sich alles andere als perfekt. Zu groß für ein Mädchen. Zu flach. Keine Kurven. Außenseiter – aber das nimmt sie mit Humor. Mit ihrem besten Freund Tom an ihrer Seite wird der Schulalltag nicht ganz so schlimm. Dann kommt sie Jerome näher, einem Basketballspieler des Schulteams. Zu nahe, denn auf einmal kursiert ein Video im Netz, nachdem die beiden zusammen feiern waren. Waren seine Gefühle nur gespielt?

Nele ist ein wirklich toller Charakter. Sehr authentisch und vor allem mal nicht perfekt, sondern aus einer normalen Familie und mit einem normalen Leben. Selbst die Umgangssprache wirkt hier nicht gestelzt, sondern natürlich, sodass alles sehr gut zusammen passt. Sie hat einen trockenen Humor, der mich an einigen Stellen zum Schmunzeln gebracht hat.

Ihre Schwester ist dagegen ein ganz anderes Kaliber. Noch mitten in der Pubertät, zickt sie entsprechend rum. Ich hoffe, dass es gewollt ist, dass man mit Lea nicht warm wird. Ich konnte ihr nichts abgewinnen und fand ihr Verhalten manchmal echt daneben.

Tom ist auch ein einzigartiger Charakter, allerdings empfinde ich es bei ihm so, dass der Drogenkonsum etwas verharmlost wird. Er kifft gefühlt ununterbrochen so, wie andere Leute rauchen. Für mich sah das schon fast nach einer Abhängigkeit aus. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, hätte ich es schön gefunden, wenn hier etwas Aufklärung stattgefunden hätte.

Die Suche nach dem Ersteller des Videos fand ich gut dargestellt, auch die Dynamik zwischen den Charakteren. Sie haben nachvollziehbar gehandelt und das Buch hatte nach meinem Empfinden keinerlei Längen, ich habe es durchweg gerne gelesen.

Einzig der Epilog … für den Autor glaube ich ein Weg, einiges noch geradezurücken und abzuschließen. Für mich – persönlich – leider oft unnötig, weil es die Story im Nachhinein nicht abrundet. So auch hier. Das Internet aber vergisst nie – und dass hätte hier klarar zum Ausdruck gebracht werden können. Nacktbilder im Netz, ohne Erlaubnis der fotografierten Person, sind ein absolutes No-Go! Es wurde zwar gezeigt, wie schnell sich sowas verbreitet, und dass auch mit der Entfernung das Material nicht weg ist. Aber dass für den Täter anscheinend mit keinerlei Konsequenzen zu rechnen ist, das kann ich nicht nachvollziehen. Und dass der zweite „Splitter“ der Wahrheit alles besser machen sollte … Hm.

Alles in allem kann ich jedoch eine klare Leseempfehlung aussprechen! Super Schreibstil, tolle Charaktere und eine großartige Story.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(56)

76 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

"mord":w=3,"thriller":w=3,"amnesie":w=3,"freundschaft":w=2,"spannung":w=2,"vergangenheit":w=2,"affäre":w=2,"geheimnis":w=1,"verrat":w=1,"geheimnisse":w=1,"beziehung":w=1,"ehe":w=1,"intrigen":w=1,"unfall":w=1,"lüge":w=1

A Stranger in the House

Shari Lapena , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783785726112
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Karens Leben ist perfekt – bis zu diesem Unfall. Denn sie kann sich nicht erinnern, wie es dazu gekommen ist. Die Polizei ist sich jedoch sicher: Karen hat einen Mann erschossen und ist dann panisch geflohen, sodass es zum Unfall kam. Karens Ehemann Tom möchte hinter seiner Frau stehen, aber als die Ungereimtheiten immer größer werden, wissen weder er noch Karen, ob sie nicht doch berechtigte Zweifel hegen.

Durch den wirklich flotten Schreibstil lässt sich das Buch wahnsinnig gut lesen.Locker und mit kurzen Sätzen wird die Spannung hier angetrieben. Der Leser wird einbezogen, allerdings weiß man irgendwann auch selber nicht mehr so genau, wem man nun trauen kann.

Die Charaktere blieben für mich leider distanziert. Zwar gab es Sympathieträger, doch diese wurden kurz darauf dann doch als nicht mehr allzu sympathisch dargestellt. Das tat der Geschichte allerdigs (komischerweise) keinen Abbruch, man konnte das Handeln der einzelnen Personen nachvollziehen und es hat mir richtig gut gefallen, dass es ausnahmsweise mal keine „dummen“ Alleingänge gab.

In der Geschichte gibt es immer wieder Wendepunkte und Überraschungen, sodass die Seiten fliegen. Deshalb gibt es von mir hier eine klare Leseempfehlung für Thrillerfans!

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(55)

204 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

"amy harmon":w=7,"liebe":w=5,"fantasy":w=5,"queen and blood":w=4,"lyx verlag":w=3,"kjell":w=3,"magie":w=2,"liebesroman":w=2,"lyx":w=2,"sklavin":w=2,"sasha":w=2,"jeru":w=2,"bird&sword":w=2,"roman":w=1,"reihe":w=1

Queen and Blood

Amy Harmon , Corinna Wieja
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736307056
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem wir in „Bird and Sword“ Lark und Tiras begleiten durften, folgen wir nun Kjell, Tiras' Halbbruder auf seinem Kreuzzug gegen die Volgar. Er trifft Sasha, eine Sklavin mit der Gabe zu sehen, doch sie verbirgt ein Geheimnis.


Amy Harmon ist hier eine tolle Fortsetzung gelungen. Auch wenn die Bände in sich abgeschlossen sind, sollte man für den Kontext der Geschichte doch den ersten Teil lesen. Die Welt, die sie erschaffen hat, ist wirklich grandios. Städte werden mit einer Liebe zum Detail beschrieben, so dass sie vor meinem inneren Auge erschienen sind, als ob ich selber schon dort gewesen wäre. Der Schreibstil ist wirklich toll. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, wollte mich weiter verzaubern lassen und noch länger in Dendar verweilen, so sehr wurde ich mitgerissen.


Auch die Charaktere und ihre einzelnen Fähigkeiten sind so liebevoll beschrieben. Kjell, ein eigensinniger Mann, Sasha, die Sklavin mit der unergründlichen Vergangenheit. Während ihr Geschichte eine ganz eigene, fast schon tragische Dynamik entwickelt, bleiben sie sich treu.


Mehr kann und möchte ich gar nicht verraten – lest selbst und lasst euch mitreißen! Ich kann eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(111)

231 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

"jugendbuch":w=2,"vergewaltigung":w=2,"missbrauch":w=2,"roman":w=1,"frauen":w=1,"drama":w=1,"drogen":w=1,"mut":w=1,"young adult":w=1,"mobbing":w=1,"carlsen":w=1,"stärke":w=1,"frauenbild":w=1,"wichtig":w=1,"du":w=1

Du wolltest es doch

Louise O'Neill , Katarina Ganslandt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2018
ISBN 9783551583864
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Vorab: diese Rezi enthält Spoiler, weil es mir wichtig ist genau zu erklären, was mir an dem Buch nicht gefallen hat. Selbstverständlich handelt es sich hier um ein wichtiges Thema, das steht außer Frage, nur sollte es auch in letzter Konsequenz die richtigen (wichtigen) Werte vermitteln.
Die ersten Abschnitte sind aber spoilerfrei, ich werde es vorher nochmal explizit erwähnen.

Emma lebt mit ihrer Familie in Ballinatoom. Sie ist eingebildet, oberflächlich und mit ihrem Leben nicht zufrieden. Ihre Freundinnen sind reicher, haben mehr Luxus, großzügigere Eltern. Emma versucht, diese Lücke in ihrem Leben mit ihrer Beliebtheit und Partys zu füllen. Auf einer Party eskaliert die Situation jedoch und verändert Emma und ihr Leben. Was wäre gewesen, wenn? Das fragt sie sich mehr als einmal. Angeblich soll sie mit vier Jungs geschlafen haben - auf den Fotos, die danach überall im Netz kursieren, sieht es jedoch so aus, als ob sie bewusstlos ist. Was ist passiert? Wollte Emma „es“ wirklich?

Das Buch ist in zwei Abschnitte unterteilt - vorher und ein Jahr danach. Im ersten Abschnitt ist  Emma ein derart unsympathischer Charakter. Sie ist genervt von ihren Freundinnen, die sich teurere Klamotten kaufen können und ein Auto von Mummy und Daddy gesponsert bekommen. Sie weiß um ihre Wirkung auf Jungs und reizt das schamlos aus: hier ein hervorblitzendes Stück BH (wenn sie überhaupt einen an hat), dort eine „zufällige“ Berührung, sie tut alles um zu gefallen und ist, wie man im zweiten Teil erfährt, auch kein Kind von Traurigkeit. Ihre Freundinnen finden das nicht okay, sind der Meinung, dass sie es herausfordert, trauen sich aber nicht, ihr etwas zu sagen.

Der zweite Abschnitt wendet sich dem victimblaming zu. Nach der Party redet Emma sich ein, dass sie selbst schuld ist. Schließlich hat sie getrunken, Drogen konsumiert, und vor allem hat sie nicht „nein“ gesagt. Dennoch: a dress is not a yes! Das wird hier immer wieder verdeutlicht. Keine Frau ist „selbst schuld“! Egal, wie sie sich anzieht. Man erfährt jedoch, dass die Eltern anderer Ansicht sind und Emma zum Einzelkämpfer wird. Der Umgang mit den Opfern in unserer Gesellschaft wird hier sehr deutlich dargestellt und sollte jedem zu denken geben.

Sprachlich sind diese Abschnitte auch sehr unterschiedlich. Während es vorher überwiegend Gespräche im Teenie-Slang mit ihren Freundinnen gibt, finden im zweiten Abschnitt vermehrt innere Monologe statt. Sie kann nicht an „Es“denken, will es nicht aussprechen. Die Leere und die Einsamkeit, die sie während der Zeit „danach“ empfindet, kann man förmlich durch die Zeilen hindurch spüren.

Spoiler Spoiler Spoiler Spoiler Spoiler Spoiler Spoiler Spoiler Spoiler
Kommen wir nun zu dem, was mir überhaupt nicht gefallen hat.
Nach der Vergewaltigung wirft Emma sich immer wieder vor, die Leben der Eltern, und vor allem die ihrer Vergewaltiger zerstört zu haben, indem sie Anzeige erstattet hat. Im Dorf werden sie und ihre Eltern gemieden. Die ohnehin nicht so gute Beziehung zu ihren Eltern leidet auch: die Mutter ist verhalten, versucht aber, hinter ihrer Tochter zu stehen. Der Vater ignoriert sie vollkommen. Einzig der Bruder steht seiner Schwester zur Seite.
Als der Vater dann beruflich in eine schlechtere Position versetzt wird, steht Emmas Entschluss fest: sie wird die Anzeige zurückziehen, damit alles besser wird. Das fand ich schon unglaublich, denn was sagt das bitte aus? Du bist es nicht wert, dass Du für dich kämpfst? Gib lieber auf, Dein Leben wird zwar nicht besser, aber stressfreier? Du wirst nicht mehr glücklich wegen dem, was passiert ist, aber bitte sieh zu, dass Dein Umfeld wenigstens glücklich ist? Aber das „Beste“ kommt noch: bei diesen Worten fängt Emmas Vater an, aufzublühen. Im Buch steht (sinngemäß): in seinen Augen glimmt wieder Hoffnung auf. Ihre Eltern denken, sie ist selbst schuld. Einzig Bryan sieht das Ganze vernünftig und versucht Emma davon zu überzeugen, den Prozess abzuwarten. Aber ihre Eltern sind der Meinung, dass alles besser wird, wenn sie die Anzeige zurückzieht. Was soll denn noch besser werden? Sie wird immer „das Mädchen aus Ballinatoom“ bleiben. Für ihre Unterstützer das Opfer, für ihre Gegner die, die selber schuld ist und es doch so wollte. Die, die die Leben der angeblichen Vergewaltiger zerstört hat. Sie wird doch dort nicht mehr glücklich werden? Die seelischen Narben bleiben.
Und was ist das für eine Moral? Dieses Ende ist ein Schlag ins Gesicht. Bryan sieht es realistisch: es kommt einem Schuldeingeständnis gleich. Es sieht so aus, als ob sie einfach „nur“ das Opfer sein wollte, als ob sie gelogen hat. Die Eltern müssen sie doch unterstützen, müssen ihr Rückhalt geben und ihr zeigen dass die Anzeige der richtige Weg war. Dass die Jungen ihre Zukunft selber zerstört haben. Sogar Fitzy, der nichts gemacht hat. Ja eben, nichts hat er gemacht! Warum hat er nicht gesagt, die anderen sollen aufhören? Warum hat er nicht vor der Polizei ausgesagt, dass Emma bewusstlos war? Wegschauen ist genauso schlimm!

Letzten Endes hat mir auch gefehlt, dass die Jungs für ihr Verhalten keine Konsequenzen hatten. Das war etwas eindimensional - schließlich hat nicht Emma das Leben der Vergewaltiger zerstört, das haben die ganz alleine gemacht.

Selbstverständlich gibt das Buch auch andere Botschaften mit.
Ein Vergewaltigungsopfer ist niemals „selbst schuld“.
Es gibt immer zwei Seiten einer Geschichte.


Aber es fehlt: Du bist es wert, dass Du für Dich einstehst. Dass Du für Dich kämpfst. Dass Du erhobenen Hauptes dein Leben weiterleben darfst. Und zwar, ohne die Tat zu verleugnen und Dich schuldig fühlen zu müssen.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(109)

200 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

"thriller":w=8,"kanada":w=7,"häusliche gewalt":w=7,"stalking":w=6,"spannung":w=4,"rache":w=4,"gewalt":w=4,"angst":w=3,"flucht":w=3,"verfolgung":w=3,"misshandlung":w=3,"kontrolle":w=3,"chevy stevens":w=2,"ich beobachte dich":w=2,"krimi":w=1

Ich beobachte dich

Chevy Stevens , Maria Poets
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 25.04.2018
ISBN 9783651025523
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(35)

68 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

"geheimnis":w=2,"mord":w=1,"spannung":w=1,"thriller":w=1,"angst":w=1,"wahrheit":w=1,"lügen":w=1,"emotionen":w=1,"harlan coben":w=1,"vermißtenfall":w=1

Ich schweige für dich

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.11.2017
ISBN 9783442487080
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(119)

255 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

"thriller":w=11,"selbstmord":w=11,"eltern":w=9,"mord":w=8,"spannung":w=7,"drogen":w=7,"computer":w=7,"spionageprogramm":w=7,"usa":w=6,"teenager":w=6,"spionage":w=5,"psychothriller":w=3,"überwachung":w=3,"harlan coben":w=3,"club jaguar":w=3

Sie sehen dich

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 24.08.2009
ISBN 9783442468621
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(258)

458 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

"liebe":w=9,"thriller":w=9,"suche":w=4,"mafia":w=4,"universität":w=4,"harlan coben":w=4,"spannung":w=3,"usa":w=3,"große liebe":w=3,"versprechen":w=3,"zeugenschutzprogramm":w=3,"refugium":w=3,"krimi":w=2,"mord":w=2,"spannend":w=2

Ich finde dich

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.04.2015
ISBN 9783442482580
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(97)

174 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

"thriller":w=6,"mord":w=3,"entführung":w=3,"spannung":w=2,"new york":w=2,"erpressung":w=2,"internet":w=2,"usa":w=1,"suche":w=1,"betrug":w=1,"lügen":w=1,"lieb":w=1,"sohn":w=1,"verschwinden":w=1,"grab":w=1

Ich vermisse dich

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.05.2016
ISBN 9783442484355
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(26)

31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

"krimi":w=2,"mord":w=2,"freundschaft":w=1,"spannung":w=1,"tod":w=1,"schule":w=1,"schweden":w=1,"feindschaft":w=1,"schwedenkrimi":w=1,"klassentreffen":w=1,"ninni schulmann":w=1

Nichts ist verziehen

Ninni Schulman , Susanne Dahmann
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783404176977
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der dritte Teil um Journalistin Magdalena wartet mit einem interessanten Thema auf: Klassentreffen. Mit gemischten Gefühlen fahren die alten Klassenkameraden zu der Hütte ihres ehemaligen Lehrers, um dort dir Zusammenkunft gebührend zu feiern.

Anfangs fällt es sehr schwer, sich die einzelnen Personen vor Augen zu halten – dadurch, dass an dem Treffen natürlich eine Menge Mitschüler teilnehmen und die auch alle ordentlich eingeführt werden. Dazu kommen natürlich noch die privaten Lebenssituationen von Magdalena, die mit Petters momentanem Verhalten alles andere als zufrieden ist. Petra, die ihre Gefühle für Geir nicht verbergen kann. Christer, der seine Frau Torun nicht verlieren will. Die Tiefe der Charaktere ist eine der Stärken von Ninni Schulman. Sie entwickeln sich über die gesamte Reihe weiter, verlieren sich nicht und lernen aus ihrem Verhalten. Das ist sehr realistisch, genauso wie der Lauf der Ermittlungen. Es gibt keine lebensgefährlichen, actiongeladenen und schwachsinnigen Alleingänge eines unterschätzten, einsamen Polizisten, der durch das Anstarren eines Fotos plötzlich den Fall auflösen kann.Vielmehr ist es hier so, dass die Ermittlungsarbeit in mühsamen Schritten erfolgt und man ein Teil nach dem anderen zusammen setzen muss.

Das Buch liess sich sehr flüssig lesen. Der Schreibstil war wieder super, keine langen Schachtelsätze oder ähnliches. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf, sicher wäre noch Luft nach oben gewesen, aber da es sich hier um einen Kriminalroman und nicht um einen Thriller handelt, ist das absolut okay. Leider wurde manchen Dingen am Ende weniger Aufmerksamkeit geschenkt, als gut gewesen wäre, und auch vieles erschien konstruiert.

Mein Fazit: für Fans der Reihe natürlich ein Muss. Allerdings kann man das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen.



  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(95)

140 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

"thriller":w=7,"psychothriller":w=5,"iain reid":w=5,"the ending":w=3,"kanada":w=2,"droemer":w=2,"reid":w=2,"droemer verlag":w=2,"schule":w=1,"eltern":w=1,"debüt":w=1,"auto":w=1,"bedrückend":w=1,"trip":w=1,"anrufer":w=1

The Ending

Iain Reid , Anke Kreutzer , Eberhard Kreutzer
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 02.11.2017
ISBN 9783426306192
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bis jetzt weiß ich nicht genau, wie ich das Buch bewerten soll. Das erstmal vorab. Ich schwanke noch zwischen „wahnsinnig gut“ und „ total bescheuert“.

Der Klappentext macht schon mal Lust auf mehr. Eine Frau, ihr Freund und eine lange Autofahrt durch das neblige und düstere Kanada zu seinen Eltern. Die ganze Story spielt also an einem einzigen Abend. Gut, das Buch ist jetzt auch nicht besonders dick. Aber es hat es in sich.

Es geht darum, dass die Frau, deren Namen der Leser nicht erfährt, eigentlich Schluss machen möchte – es ihrem Freund aber nicht richtig sagen kann oder will. Stattdessen reden sie während der knapp dreistündigen Fahrt über Gott und die Welt, stellen Theorien und Hypothesen auf, um sich am Ende weiter anzuschweigen, weil keiner den anderen so recht versteht.

Die Sätze sind kurz und knapp, geben der Story Würze. Die Charaktere bleiben zweidimensional, was im Hinblick auf den Plottwist dann aber nachvollziehbar ist. Mehr kann ich gar nicht verraten, ohne zu spoilern.

Ich würde sagen, kann man lesen, ist mal was neues. Aber wenn man es nicht tut, ist es auch nicht schlimm.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(3)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

"drama":w=1

Without You - Ohne jede Spur

Saskia Sarginson
E-Buch Text: 337 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 01.07.2018
ISBN 9783732547180
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eva lebt mit ihrer kleinen Schwester Faith und ihren Eltern im Örtchen Suffolk. Gemeinsam mit ihrem Vater teilt sie ein Hobby: das Segeln. Doch beim letzten Segelausflug kentert das Schiff, und Eva bleibt spurlos verschwunden. Eva Vater überlebt verletzt. Einzig Faith ist felsenfest davon überzeugt, dass Eva lebt – und auf einer kleinen Insel gar nicht weit entfernt, auf Rettung wartet.

Ein Krimi oder Thriller ist das in meinen Augen leider nicht. Zwar ist die Handlung im Großen und Ganzen interessant, aber so richtig spannend ist es nur am Anfang. An vielen Stellen plätscherte die Handlung vor sich hin, war wie gesagt nicht langweilig, aber zu umschweifig. Ich empfinde das Buch mehr als Roman oder Drama.

Evas Verschwinden hat in die einst so harmonische Beziehung von Max und Clara einen tiefen Riss hinterlassen. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Darstellung der Charaktere. Zumindest diese beiden handeln nachvollziehbar, und man kann den Schmerz, den beide fühlen, förmlich beim Lesen spüren. Faith ist auch ein sehr interessanter Charakter, leider blieben hier für mich einige Sachen offen, z.B. ihr Faible für Knochen. Auch dass Sophie gegen Ende hin einfach so im Sande verläuft, hat mir nicht gefallen. Ihr Charakter hatte Krisenpotenzial, hätte ein Feuer zünden können, aber am Ende blieb sie leider farblos.

Das Cover hat mir auf den ersten Blick wirklich sehr gut gefallen – und auch verführt. Es wirkt bedrohlich und gibt einen Vorgeschmack auf das, was kommt.

Erzählt wird die Story aus zwei Ich-Perspektiven und zweimal aus der dritten Person. Das war am Anfang sehr verwirrend, weil nicht gekennzeichnet war um wen es ging, aber im Laufe des Buches legte sich das auch. Die Rückblenden waren zwar informativ, aber durch die vielen Nebenhandlungen ging die Spannung leider verloren. Der Schreibstil war allerdings flüssig und sehr gut zu lesen.

Von mir gibt es dennoch vier von fünf Sternen, denn ich habe mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Die offenen Fragen haben mich erst im Nachhinein gestört, aber sie sind mir nicht so wichtig, als dass ich mir darüber den Kopf zerbrechen würde.


  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(141)

166 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 126 Rezensionen

"thriller":w=7,"spannung":w=4,"rache":w=4,"mord":w=3,"berlin":w=3,"skorpione":w=3,"geheimnis":w=2,"feuer":w=2,"explosion":w=2,"sand":w=2,"sahara":w=2,"gewalt":w=1,"unfall":w=1,"hilfe":w=1,"opfer":w=1

Der Flüstermann: Thriller

Catherine Shepherd
Buch: 336 Seiten
Erschienen bei Kafel Verlag, 01.07.2018
ISBN 9783944676203
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein auf youtube hochgeladenes Video erregt die Aufmerksamkeit der Polizei: eine junge Frau wird qualvoll ermordet. Laura Kern, Ermittlerin, macht sich mit ihren Kollegen Max und Taylor an die Ermittlungen. Doch die Morde gehen weiter, zwischen den Opfern scheint keine Verbindung zu bestehen. Allerdings geht der Mörder einem Plan nach: wer Gutes tut, darf leben – so sieht es zumindest aus.

Anfangs war ich wirklich gefesselt. Vor allem von den Rückblenden, die dann aber doch zu schnell zu viel über den Mörder und sein Motiv verraten haben. Aber irgendwie kippte die Begeisterung dann etwas. Eine Undercover-Ermittlung in einem Swinger-Club, die irgendwie da gar nicht rein passte. Es wurden überdurchschnittlich viele Verdächtige mit ominösem Hintergrund vorgestellt, die dann plötzlich keine Rolle mehr spielten. Gefühlt in jedem zweiten Kapitel wurde auf Lauras Vergangenheit rumgeritten, Beim ersten mal war die Erinnerung ganz gut, es ist ja schlißlich schon eine Weile her, als ich den letzten Teil gelesen habe. Beim zweiten Mal … hmm, okay … ab dem dritten Mal war ich dann aber ziemlich genervt, weil alles, was Laura sagt, fühlt oder denkt mit diesem einschneidenden Ereignis begründet wird.

Die Charaktere sind toll, man merkt, dass sie gut durchdacht sind. Sie machen, jeder für sich, eine Entwicklung durch, die man in der Reihe verfolgen kann. Das finde ich sehr gelungen.

Ansonsten liess sich das Buch gut lesen, eine nette Leküre für zwischendurch. Flüssiger Schreibstil und ganz nette Protagonisten runden das ganze ab, können aber das Konstruierte nicht ganz wett machen.


  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(10)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

Hinter dem Spiegel

Henriette Hermine Settmacher
Flexibler Einband: 469 Seiten
Erschienen bei Deutsche Literaturgesellschaft, 05.04.2018
ISBN 9783038311805
Genre: Fantasy

Rezension:

Arandeen wurde endlich befreit. Nun möchte Isabel ihr Leben mit Nikolas genießen. Zusammen mit ihm zieht sie in das Unistädtchen, wo sie studiert und er arbeitet. Doch dann überschlagen sich mal wieder die Ereignisse, und bevor Isabel sich versieht, steckt sie wieder mitten in einem Abenteuer hinter dem Spiegel um ihre Familie zu retten. Dabei trifft sie Dorian, dem sie gerne vertrauen möchte, aber nicht weiß, ob sie es kann – will er ihr wirklich helfen?

Während der ersten Zeit an der Uni passieren viele merkwürdige Dinge, aber was kann ich schreiben, ohne schon zuviel zu verraten? Es gibt auf jeden Fall einen Ball und eine Reise in Isabels Vergangenheit.

Dies ist der zweite Band, aber ich konnte ihn auch sehr gut lesen und verstehen, ohne den ersten zu kennen (was jetzt aber nachgeholt wird). Die Charaktere sind wirklich in liebevoller Kleinarbeit ausgeklügelt, genauso wie die Schauplätze. Das macht es unheimlich leicht, in die Geschichte einzutauchen und sich in die Welt hinter den Spiegel entführen zu lassen.

Der Schreibstil ist flüssig, lässt sich gut lesen und passt toll zur Geschichte. Die Aufmachung im Buch ist auch ganz wundervoll. Die Kapitel sind schön kurz, so kann man „zwischendurch“ mal noch eines lesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(7)

10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

"thriller":w=1,"drama":w=1

The Wife Between Us

Greer Hendricks , Sarah Pekkanen
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei Macmillan, 02.01.2018
ISBN 9781509842841
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vanessa macht eine schwere Zeit durch. Sie hat sich von ihrem Mann Richard getrennt und erfährt nun, dass er erneut heiraten wird. Sie hat nur noch ein Ziel: Sie muss „die Neue“ vor Richard warnen!

Nellie hingegen genießt ihr Leben momentan in vollen Zügen – bald wird sie den Mann ihrer Träume heiraten. Er ist vermögend, gutaussehend, liebevoll und großzügig.Den beiden steht eine tolle Zukunft bevor.

Doch wie immer, der Schein trügt. Denn dann tritt Emma auf die Bühne.

Was kann man noch schreiben, ohne zu viel zu verraten? Das Buch ist in mehrere Teile aufgeteilt. Im ersten Teil lernen wir Vanessa kennen, die nach der Trennung bei ihrer Tante Charlotte lebt und versucht, ein möglichst geregeltes Leben zu führen. Abwechselnd zu den Kapiteln aus Vanessas Sicht erzählt Nellie ihre Geschichte. Die junge Erziehern wird in wenigen Tagen ihren „Traumprinzen“ Richard heiraten und freut sich auf die gemeinsame Zukunft.

Dann kommt der Break zu Teil zwei und mit ihm eine überraschende Wendung. Leichte Verwirrung machte sich breit, doch dann fand ich die Idee genial. Nun konnte ich das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen, musste endlich wissen, wie es weitergeht! Der folgende Teil voller hinterhältiger Intrigen, Alkohol und Lügen kann sich wirklich sehen lassen. Kein 08/15-Thriller, sondern einer, bei dem man an machen Stellen mitdenken muss, um den roten Faden nicht zu verlieren. Den Autorinnen ist es gelungen, dass der Leser sich so fühlt, wie Vanessa an manchen Tagen. Man bekommt die Ereignisse nicht richtig zusammen, erst wenn man das Gesamtbild sieht, ist das Puzzle komplett. Man weiß nicht, wer lügt, wem man vertrauen kann.

Der Schreibstil ist wirklich flüssig, man fliegt durch die Seiten. Mit den Charakteren bin ich nicht so richtig warm geworden, aber komischerweise hat dies das Buch nicht zäh gemacht.

Lediglich den Epilog hätte man sich mal wieder sparen können. Ich bin immer wieder erstaunt, wie ein Kapitel, das eigentlich die Fäden noch einmal zusammen ziehen soll, die Story im Nachhinein so kaputt machen kann. Dennoch gebe ich eine Leseempfehlung für Fans von unblutiger Spannung!


  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(36)

53 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

"thriller":w=3,"jugendbuch":w=3,"selbstmord":w=2,"mobbing":w=2,"mord":w=1,"spannung":w=1,"spannend":w=1,"jugend":w=1,"leserunde":w=1,"niederlande":w=1,"amsterdam":w=1,"drohung":w=1,"packend":w=1,"lübbe":w=1,"one":w=1

Mädchen, Mädchen, tot bist du

Mel Wallis de Vries
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ONE, 29.06.2018
ISBN 9783846600757
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine Selbstmordserie in Amsterdam. Junge Mädchen setzen ihrem Leben ein Ende, hinterlassen keinen Abschiedsbrief, aber ratlose Eltern.
Der Leser begleitet einige der Mädchen, die alle unterschiedliche Lebensweisen haben. Sie haben eine Familie, Freunde und eigentlich nichts, weswegen ein Selbstmord gerechtfertigt wäre, deshalb geht schon bald das Gerücht herum, dass hinter den Suiziden ein Mörder stecken könnte.

Der Schreibstil ist super. Sehr locker, angemessen für die Zielgruppe. Man "fliegt" durch das Buch und bemerkt gar nicht, wie viel man schon gelesen hat. Ebenso der Erzählstil: Der Leser lernt die Mädchen kurz vor ihrem Tod kennen, taucht ein bisschen in ihr Leben ein. Die Charaktere waren okay, manche sympathisch, manche weniger.

Die Geschichte an sich war gut gewählt. Die Spannung hielt sich konstant. Es gab zwischendurch Andeutungen auf den Täter, es gab kurze Kapitel aus der Sicht des Täters, was mir auch sehr gut gefallen hat.
Allerdings erscheint mir das Buch im Nachhinein wie ein Flickenteppich.
Krimis zeichnen sich ja eigentlich dadurch aus, dass am Ende alle offenen Fäden zusammengeführt werden, Handlungsweisen werden nachvollziehbar und offene Fragen noch beantwortet. Nicht hier. Bei vielen Szenen habe ich das Gefühl, sie sind im Nachhinein noch eingefügt worden, weil es so vielleicht einfach besser passte, dass der Charakter mürbe wird. Im Kontext machte das alles jedoch irgendwie keinen Sinn, weil überhaupt nicht ersichtlich wurde, warum z.B. Freunde sich zurückziehen und einen von jetzt auf gleich meiden.

Ebenso gab es viele Andeutungen auf den Täter, doch auch die Fragen, die in diesen Szenen aufgeworfen wurden, sind offen geblieben.

Ich fand die ersten 75 % sehr gut, habe hin und her gerätselt. Wer, warum, wie? Die Auflösung war für mich jedoch alles andere als befriedigend. Ich habe das Gefühl, obwohl die Geschichte abgeschlossen ist, fehlt noch ein Teil.

Vielleicht macht das der Zielgruppe nichts aus - 14jährige reflektieren anders und hinterfragen vielleicht gar nicht so viel. Trotzdem bleibt etwas Enttäuschung nach der Lektüre zurück.

  (1)
Tags:  
 
52 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks

Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.