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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

amsterdam, drohung, jugend, jugendbuch, jugendthiller, leserunde, mobbing, niederlande, packend, selbstmord, spannend, spannung, thriller

Mädchen, Mädchen, tot bist du

Mel Wallis de Vries
Fester Einband
Erschienen bei ONE, 29.06.2018
ISBN 9783846600757
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine Selbstmordserie in Amsterdam. Junge Mädchen setzen ihrem Leben ein Ende, hinterlassen keinen Abschiedsbrief, aber ratlose Eltern.
Der Leser begleitet einige der Mädchen, die alle unterschiedliche Lebensweisen haben. Sie haben eine Familie, Freunde und eigentlich nichts, weswegen ein Selbstmord gerechtfertigt wäre, deshalb geht schon bald das Gerücht herum, dass hinter den Suiziden ein Mörder stecken könnte.

Der Schreibstil ist super. Sehr locker, angemessen für die Zielgruppe. Man "fliegt" durch das Buch und bemerkt gar nicht, wie viel man schon gelesen hat. Ebenso der Erzählstil: Der Leser lernt die Mädchen kurz vor ihrem Tod kennen, taucht ein bisschen in ihr Leben ein. Die Charaktere waren okay, manche sympathisch, manche weniger.

Die Geschichte an sich war gut gewählt. Die Spannung hielt sich konstant. Es gab zwischendurch Andeutungen auf den Täter, es gab kurze Kapitel aus der Sicht des Täters, was mir auch sehr gut gefallen hat.
Allerdings erscheint mir das Buch im Nachhinein wie ein Flickenteppich.
Krimis zeichnen sich ja eigentlich dadurch aus, dass am Ende alle offenen Fäden zusammengeführt werden, Handlungsweisen werden nachvollziehbar und offene Fragen noch beantwortet. Nicht hier. Bei vielen Szenen habe ich das Gefühl, sie sind im Nachhinein noch eingefügt worden, weil es so vielleicht einfach besser passte, dass der Charakter mürbe wird. Im Kontext machte das alles jedoch irgendwie keinen Sinn, weil überhaupt nicht ersichtlich wurde, warum z.B. Freunde sich zurückziehen und einen von jetzt auf gleich meiden.

Ebenso gab es viele Andeutungen auf den Täter, doch auch die Fragen, die in diesen Szenen aufgeworfen wurden, sind offen geblieben.

Ich fand die ersten 75 % sehr gut, habe hin und her gerätselt. Wer, warum, wie? Die Auflösung war für mich jedoch alles andere als befriedigend. Ich habe das Gefühl, obwohl die Geschichte abgeschlossen ist, fehlt noch ein Teil.

Vielleicht macht das der Zielgruppe nichts aus - 14jährige reflektieren anders und hinterfragen vielleicht gar nicht so viel. Trotzdem bleibt etwas Enttäuschung nach der Lektüre zurück.

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325 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 171 Rezensionen

cooley ridge, drama, krimi, lügen, meganmiranda, megan miranda, mord, nic, thriller, ticktack, tick tack, tick tack wie lange kannst du lügen, unfall, vater, wie lange kannst du lügen?

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Megan Miranda , Elvira Willems , Cathrin Claußen
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.11.2017
ISBN 9783328101628
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Obwohl Nic schon seit zehn Jahren nicht mehr dort wohnt, erinnert sie sich doch oft an ihre Heimatstadt. Schließlich ist dort in Cooley Ridge in einer Nacht ihr beste Freundin Corinne spurlos verschwunden. Was damals wirklich geschehen ist, weiß wohl keiner so richtig. Doch dann erhält Nic eine Botschaft – jemand hat „dieses Mädchen“ gesehen. Nic reist also zurück an den Ort des Geschehens, um herauszufinden, was gemeint ist und wie sich die Ereignisse in der Nacht vor etlichen Jahren so überschlagen konnten.

Der Thriller fängt mit dem Ende an: Nic steht kurz davor, das Geheimnis zu lüften. Das nächste Kapitel beschreibt den Tag vorher, und am Ende erfährt der Leser, wie Nic angereist ist. Die Uhr (Tick Tack) läuft also in diesem Buch rückwärts. Was für eine geniale Idee! Zugegeben, das Buch war ein Coverkauf, aber als ich gemerkt habe, wie die Story aufgebaut ist, war ich wirklich begeistert. Allerdings fiel es mir im Verlauf der Story immer schwerer, den Überblick zu behalten. Zwar treibt dieses „Rückwärtsgehen“ die Handlung schon irgendwie an, und unerwarteterweise war es doch auf eine Art auch spannend, obwohl man sich chronologisch gesehen immer mehr vom Ende entfernt. Aber durch diese komplexe Struktur musste man schon sehr aufpassen, einen roten Faden zu finden. Zum Teil nimmt das schon den Lesespass, denn man überlegt viel ob das so sein kann wie es beschrieben ist. Der Thrill bleibt dabei leider etwas zurück. Ich bin unentschlossen, ob ich diesen Erzählstil toll finden soll – endlich mal was neues – oder merkwürdig.

Mit Nic als Charakter bin ich nicht so richtig warm geworden, sie war irgendwie farblos und sehr unentschlossen in vielen Dingen. Ihre Handlungen konnte ich des Öfteren so auch nicht nachvollziehen. Auch die anderen Charaktere waren nicht ganz da, nur farblos beschrieben.

Der Schreibstil hingegen war echt super. Locker und leicht, was zu einem Thriller eigentlich gar icht passt, aber durch die Erzählweise doch ein stimmiges Gesamtbild gab.

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69 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

angststörung, attacken, behandlung, date, erste liebe, familie, feminismus, freundschaft, high school, hoffnung, holly bourne, jugendbuch, jungs, kinder- und jugendliteratur, zwangsstörung

Spinster Girls – Was ist schon normal?

Holly Bourne , Nina Frey
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423717977
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Evie will doch nichts weiter, als endlich „normal“ zu sein. Mit 16 Jahren bedeutet das: mit Freunden unterwegs sein, Spass haben, Jungs küssen.Doch Evie hat da ein Problem: ihre Zwänge. Unter anderem hat sie Angst vor Keimen und Krankheitserregern im Esse und in der Luft und einen Waschzwang. Das war mal so ausgeprägt, dass sie deswegen eine Therapie machen musste – doch nun ist sie „draußen“ und ihr Normalwerdetagebuch und eine niedrige Dosis Fluoxetin helfen ihr dabei, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie geht zur Schule, findet in Lottie und Amber gute Freundinnen und trifft sogar Jungs.

Aber was ist eigentlich normal? Ist das nicht jeder auf seine Weise? Wer schreibt das vor? Diese Frage hat sich sicher jeder schon einmal gestellt. Als die Spinster Girls möchten Amber, Lottie und Evie vor allem eines: zeigen, dass Frauen gut so sind, wie sie sind, und sich nicht für andere verstellen müssen. Dieser Nebenplot hat mich, trotz der Titelgebung, nicht sehr interessiert, war aber auch nicht störend und passte gut in die Handlung.

Der Schreibstil ist so locker und erfrischend, dass sich das Buch wirklich toll lesen lässt. Aus der Sicht von Evie erfahren wir wissenswertes über Zwangsstörungen und die psychische Verbindung. Die meisten Fakten werden uns von Sarah, Evies Therapeutin, präsentiert, das macht alles einfach zu verstehen.
Die Kapitel hatten genau die richtige Länge für "nur noch ein Kapitel" und so war das Buch ein ständiger Begleiter.
Auch die Story war gut aufgebaut und Evie als Protagonistin wirklich sympathisch. Ihre Eltern hingegen taten mir ab und an schon leid.

Ich hoffe, dass diese Geschichte hilft, Menschen die Angst zu nehmen vor Zwangsstörungen. Und zwar nicht nur den Betroffenen, indem sie zeigt, dass man nicht „unnormal“ ist, sondern auch den Mitmenschen. Wie leicht ist es für einen nicht Betroffenen zu sagen „Jetzt reiß Dich mal zusammen“. Der Kopf kann das aber nicht! Es gibt nur eine logische Handlung, und die ist für Außenstehende nicht nachvollziehbar. Gegen eine Zwangsstörung ist man machtlos, wenn man alleine kämpft. Auch wenn Evie ihre Mutter hasst – sie wollte halt nun mal das Beste.

Trotz der Auszeichnung als Jugendbuch ist es eine schöne Sommerlektüre für jedermann!

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914 Bibliotheken, 11 Leser, 4 Gruppen, 115 Rezensionen

eingesperrt, emma donoghue, entführung, familie, flucht, gefangenschaft, jack, kind, kindheit, missbrauch, mutter, old nick, raum, roman, vergewaltigung

Raum

Emma Donoghue , Armin Gontermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.11.2012
ISBN 9783492301299
Genre: Romane

Rezension:

Jack lebt mit seiner Mutter in Raum. Raum ist seine Welt: ein paar Quadratmeter, auf denen Bett, Teppich, Herd und Regal stehen. Alles andere passiert nur in Fernseher - denkt Jack. Zusammen mit seiner Mutter schmiedet er einen Fluchtplan. Und alles steht und fällt damit, dass Jack sich von "draußen" nicht einschüchtern lässt.

Das Buch ist aus Jacks Sicht geschrieben - was anfangs sehr gewöhnungsbedürftig ist, schließlich ist er ein Kind und nutzt dementsprechend nur die ihm zur Verfügung stehende Sprache. Man versteht als Leser aber doch sehr schnell, was Jack erzählen will. Der Erzählstil war sehr flüssig, das Buch ließ sich leicht lesen und durch die kindliche Sprache hatte ich das Gefühl, Raum selber zu kennen. Die Story hat zwar (für mich) keine wirkliche Spannung, man hofft zwar, dass die Flucht gelingt, aber ein Pageturner war es für mich nicht. Die Handlung plätscherte mehr vor sich hin. Ich war zwar ergriffen, aber so richtig gepackt hat es mich nicht.

Stattdessen war ich eher entsetzt und schockiert, denn das ist zwar eine fiktionale Geschichte, die sich aber öfter schon so abgespielt hat. Es steckt also irgendwo doch ein Fünkchen Realität drin.

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151 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

bastei lübbe, buch: das böse in deinen augen, jenny blackhurst, mobbing, mysteriöses, pflegekind, psychothriler, psychothriller, spannung, telekinese, thriller, unfälle, unheimlich, unheimliches, waisenkind

Das Böse in deinen Augen

Jenny Blackhurst , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.04.2018
ISBN 9783404176892
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Kinderpsychologin Imogen Reid zieht mit ihrem Mann Dan nach Gaunt. Zurück in das Dorf, in dem sie aufgewachsen ist, und an das sie keine guten Erinnerungen hat. Bei ihrer Arbeit im öffentlichen Dienst lernt sie Ellie kennen. In deren Umgebung geschehen mysteriöse Dinge, den Menschen, die ihr das Leben schwer machen, widerfährt etwas schlimmes – bis hin zu einem Mord. Imogen wird klar, dass sie den Kontakt zu Ellie einschränken muss, da sie ohnehin schon mehr tut, als für eine professionelle Kinderpsychologin gut ist. Doch die merkwürdigen Dinge, die immer noch passieren, lassen ihr keine Ruhe.

Der Schreibstil ist toll und flüssig, und durch die kurzen Kapitel entsteht immer mehr Spannung. Ellie ist von Anfang an ein Charakter, der dem Leser nicht geheuer ist. Was ist dran, dass die Einwohner gegen das kleine Mädchen eine Hexenjagd starten? Und warum? Was hat Ellie mit den Geschehnissen zu tun?


Das Ende birgt einige Wendungen und Überraschungen, die bei mir von „ist jetzt nicht wahr“ bis hin zu „aaah … okay?“ reichten. Es war jedoch durchweg stimmig und passt super zur Handlung.

Imogen mochte ich leider gar nicht. Durch ihre Vergangenheit wirkt sie pychisch selber nicht wirklich stabil, und dann lässt man sie mit schwierigen Kindern zusammenarbeiten? Dann die Story um Dan – er wird als liebender Ehemann beschrieben, er würde alles für sie tun. Und sie belügt ihn, traut sich nicht ihm die Wahrheit zu sagen, hintergeht ihn mehrere Jahre.

Ellie hingegen hat mir sehr leid getan. Ein kleines Mädchen, das sich integrieren möchte, jedoch von allen als „Hexe“ verschrien wird. Nicht nur die Kinder tun ihr grausame Dinge an. Die erwachsenen sind nicht viel besser, selbst Ellies Pflegeeltern schrecken nicht zurück. Nur in ihrer Schwester Mary hat sie eine Freundin.

Ein toller Psychthriller, der durch und durch spannend ist. Den Epilog hätte man sich an dieser Stelle wirklich sparen können (Ich bin eh kein Epilog-Fan), aber ansonsten eine klare Leseempfehlung.

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

band 2, fortstzung, thriller

Der Bote

Ingar Johnsrud , Daniela Stilzebach
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 14.05.2018
ISBN 9783764505882
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Toter in einer Villa – in der er eigentlich nicht leben sollte. Eine vermisste alte Dame. Eine Leiche in der Kanalisation. Fredrik Beier und Kafa Iqbal haben schon zu Beginn der Story eine Menge zu tun.

Genauso wie der Leser. Denn „Spannung für zwischendurch“ findet man hier nicht. Die Geschichte reicht zurück bis in die Zeit des Kalten Krieges und ist demnach politisch ziemlich angehaucht. Dadurch wird die Handlung sehr komplex und vielschichtig. Leider hat das für mich auch viel von der Spannung genommen.

Die Handlung an sich ist sehr gut, ein Toter, der schon seit nahezu zwanzig Jahren als tot gilt, der Geheimdienst, von dem fast bis zum Schluss nicht klar ist, auf wessen Seite er steht. Die Schauplätze auch in Russland, durch die Verbindung zur ehemaligen Sowjetunion, sind gut gewählt und toll beschrieben. Die parallel verlaufenden Handlungen und die versetze Zeit bringen etwas Schwung in die Geschichte.

Allerdings war mir die Story nachher irgendwie zu überladen. Viel zu viele Infos über Politik, Krieg, Militär. Anfangs weiß man nicht, inwiefern das alles wichtig ist. Im Nachhinein hätte hier gegolten „weniger ist mehr“.

Dann der Protagonist Beier, der als Ermittler natürlich die gängigen Klischees bedient. Sein Leben Ende, seine Laster sind Alkohol und Tabletten (die auf anderen allerdings legitim wirken durch seine Verletzung). Seine Partnerin hat Angst, dass er sich umbringt. Er hat das Gefühl, dass alle ihn erdrücken und einengen. Dennoch hat er fast übermenschliche Kräfte und gibt alles, um den Fall zu lösen. Immerhin fand ich, dass sein Egoismus nicht so stark ausgeprägt ist wie es sonst ist.

„Nur mal eben ein Kapitel“ ist hier nicht möglich. Man muss der Geschichte Zeit geben, abtauchen können und sich immer wieder darauf einlassen. Alles in allem schon gut, aber zu gut gemeint. Man merkt, dass mir für diese Rezension die richtigen Worte fehlen.Tatsächlich ist es nicht so einfach, genau zu benennen was mir nicht gefallen hat.

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46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

ellen, gewaltverbrechen, heiligendamm, krimi, menschliche abgründe, mord, rache, regionalkrimi ostsee, vergangenheit

So bitter die Rache

Eric Berg
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Limes, 19.03.2018
ISBN 9783809026600
Genre: Krimi und Thriller

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88 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

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Das Hotel der verzauberten Träume - Fräulein Apfels Geheimnis

Gina Mayer , Gloria Jasionowski
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.06.2018
ISBN 9783845825755
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das kann ja was werden, wenn der Urlaub schon so anfängt!
Findet zumindest Joelle, als ihre Mutter zum falschen Ferienort fährt, weil sie das Navi falsch programmiert hat. Statt also nun die Wasser-Riesenrutsche hinunterzurutschen, darf Familie Fröhlich es sich bei Hausgans Agathe und Hotelbesitzerin Fräulein Apfel gemütlich machen.
Das stellt sich nachher als gar nicht so schlecht raus, denn Fräulein Apfel scheint ein Geheimnis zu haben, welches Joelle lüften will – ob es etwas mit den vielen Traumfängern in Fräulein Apfels Hotel zu tun hat?

Ein sehr schön geschriebenes Kinderbuch, mit tollen Illustrationen! Auch das Cover hat mich von Anfang an verzaubert – wie meist bei den Büchern von arsEdition. Joelle zeigt, dass anders sein gut ist, und das ist für Kinder eine wichtige Message. Ein kindgerechter Schreibstil und eine etwas größere Schrift motivieren zum weiterlesen.

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

arbeit, arbeiten, aufgaben, begehren, beziehung, briefe, bucket list, eltern, erotik, familie, fotografin, freundschaft, mia b. meyers, tod, verlust

Bucket List

Mia B. Meyers
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei Belle Epoque Verlag, 17.05.2017
ISBN 9783945796900
Genre: Liebesromane

Rezension:

Amy und Noah, Noah und Kyle – ein Liebespaar und zwei Freunde, die eher wie Brüder sind. Doch dann stirbt Noah. Wird plötzlich aus dem Leben gerissen. Was bleibt, ist eine verzweifelte Amy und ein wütender Kyle. Doch Noah wäre nicht Noah, würde er nicht wissen, dass seine Freunde ihn schmerzlich vermissen und sich in ihrer Trauer vergraben. Also bittet er die beiden, seine Bucket List abzuarbeiten – Dinge, die er immer machen wollte, bevor er stirbt. Und natürlich wird ihm dieser Wunsch erfüllt.

Das wichtigste an diesem Buch ist nicht, dass Noah die beiden mit Briefen versorgt, dass er ihnen auch nach dem Tod noch nah ist. Das wichtigste ist nicht, ob es zu Tränen rührt. Das wichtigste ist nicht, ob es ein Happy End gibt und für wen und warum. Die wichtigste Message in diesem Buch lautet für mich: Niemand, aber auch wirklich niemand, hat ein Recht darüber zu entscheiden, wer wie wann warum und wie lange trauert. Niemand! Die Autorin hat dieses Thema, welches in unserer doch recht fortschrittlichen Gesellschaft leider immer noch ein Tabu ist, grandios behandelt. In einer Trauerphase gibt es nicht nur schwarz und weiss. Trauer hat viele Facetten, viele Konsequenzen, und einige davon werden in dieser Geschichte dargestellt.

Denn wer schreibt vor, wie lange man trauern muss? Sechs Wochen? Ein halbes Jahr? Ein ganzes Leben? Warum soll es verkehrt sein, jemand anderen lieben zu dürfen? Langsam sollte in den Köpfen der Gesellschaft ankommen, dass es nicht falsch ist, sein Leben weiterzuleben. Das hat nichts damit zu tun, wie sehr man den Menschen geliebt hat, den man gehen lassen musste.

Die Protagonisten, aus deren Sicht der Leser die Handlung abwechselnd erzählt bekommt, sind authentisch. Amy, die chaotische Fotografin, die sich oft von den Wellen ihrer Trauer erdrücken lässt. Kyle, der penible Anwalt, der am liebsten alles hinter sich lassen möchte.

Der Schreibstil hat mir außerordentlich gut gefallen – sehr einfühlsam und sensibel. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, wollte Amy und Kyle nicht alleine lassen. Nicht zu flapsig für das Thema, aber auch nicht zu ernst, sondern der goldene Mittelweg.

Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus – haltet die Taschentücher bereit!

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

bepolar, erste liebe, familie, forschung, jugendbuch, martha kindermann, politik, revolution, roya, verlust

BePolar

Martha Kindermann
E-Buch Text
Erschienen bei Selfpublishing, 01.06.2018
ISBN B07D1DC5HY
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Roya lebt mit ihrer Familie in Polar. Sie ist eine normale Jugendliche, die nicht überaus gerne zur Schule geht, lieber mit ihren Freunden abhängt und sich ihre große Schwester Rhea zum Vorbild nimmt. Doch nach ihrem 17. Geburtstag träumt sie auf einmal nachts von einer Akademie, an der sie und andere Jugendliche ausgebildet werden sollen, um Polar in naher Zukunft als neue politische Elite zu dienen.
Doch mit der Zeit geschehen merkwürdige Dinge in ihren Träumen, die mit der Realität zusammenzuhängen scheinen. Was haben die Lehrer an der Akademie gemeinsam, wozu soll das alles dienen? Nach einem Zwischenfall, der nicht nur Royas Leben aus der Bahn wirft, ist ihr klar: sie muss das Rätsel lösen, wenn sie nicht einfach nur ein Werkzeug sein will! Und dabei kann sie nicht immer zwischen Freund und Feind unterscheiden - weder im Traum, noch in der Realität ...

Die Protagonisten sind authentisch, vor allem das Gefühlschaos, in dem Roya steckt, wird absolut überzeugend dargestellt. Ich kann ihre Handlungen nachvollziehen, und das ist mir ziemlich wichtig in einem Buch. Ebenso sind die Charaktere sehr sympathisch und stecken voller Überraschungen. Ganz besonders bei Tam, dem männlichen Protagonisten, fand ich die Plottwists genial.

Der Schreibstil ist locker und natürlich, die Seiten sind nur so geflogen und die Story hat mich gefesselt und zum weiterlesen angetrieben. Und das Cover - ist das nicht einfach wunderschön?

BePolar ist der erste Teil, weshalb der Cliffhanger am Ende extrem fies ist. In den letzten beiden Kapiteln ging es nochmal richtig zur Sache, Schlag auf Schlag, und ich war traurig dass es schon fertig war.

Meiner Meinung nach ein wirklich toller Debütroman und eine Leseempfehlung für den Sommer!

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(58)

103 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

band 2, fabian risk, israel, justizminister, komissar fabian risk, kopenhagen, krimi, malin, mord, organe, organhandel, rache, schweden, stockholm, thriller

Herzsammler

Stefan Ahnhem , Katrin Frey
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.05.2016
ISBN 9783548613147
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

VORSICHT: KANN SPOILER ENTHALTEN!

Vorab sei gesagt: Selten habe ich so ein schlecht konstruiertes Buch gelesen. An Unglaubwürdigkeit nicht zu überbieten. Das Thema „Organhandel“ ist eigentlich doch spannend und das hatte ich mir auch von dem Buch erhofft. Nachdem ich also nur gutes von Stefan Anhem gehört hatte, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut.

Es geht also damit los, dass der Minister entführt wurde, und keiner weiß was, warum wohin. Da kommt Fabian Risk ins Spiel, dem natürlich strengste Geheimhaltung auferlegt wird. Und was macht er? Um an Informationen zu kommen, die zeigen, dass er sich kümmert, weiht er gleich die nächstbeste ein, erzählt ihr alles brühwarm und weiß, dass sie im Gegenzug auf Sex aus ist. Naja, die Handlung plätschert, es kommen immer mehr Namen, Brutalitäten und Unwahrscheinlichkeiten.

Dann wird es spannend: Eine Polizistin wird entführt! Oh Schreck, könnte das die lang ersehnte Spannung sein? Nur so lange, bis sie sich selbst befreien kann (denn der sonst so kluge Täter hat eine Axt im Kofferraum vergessen – passiert) und dann – Achtung, jetzt kommt's – spaziert sie gemütlich nach Hause, legt sich in die Wanne, erfreut sich am warmen Wasser...Moment, da war doch was, als sie gekommen ist, irgendwas komisches....Hm...ein Einbrecher? Stimmt, die Tür stand auf! Und da kommt er um die Ecke und will sie umbringen. So ein Zufall. Ich dachte nur, nicht im Ernst? Aber es kommt noch besser, sie versteckt sich (kein Witz!) in ihrem Kleiderschrank, anstatt nach draussen zu rennen, Hilfe zu holen. Klar, dass der Täter sie findet, oder? Aber zum Glück lag da noch eine Stricknadel im Kleiderschrank rum (altes vergessenes Hobby? Omas Erbe?) und bevor der Einbrecher ihr was anhaben kann, sticht sie ihm ins Herz. Und das Sahnehäubchen kommt erst noch: Die Dame ist hochschwanger, mit Zwillingen, und ständig murrt sie rum, dass sie üble Rückenschmerzen hat, kaum laufen kann, behäbig ist. Dann aber wie ein Äffchen dreimal hintereinander einen bösen, bösen Mann überwältigen? Hätte ich das nicht wirklich gelesen, ich hätte mir das als Parodie auf einen Krimi vorstellen können. Geht's noch?

Das war jetzt nur eine Sache. Das ganze Buch ging in der Manier weiter, ich war irgendwann von all den Namen verwirrt und konnte sie nicht auf Anhieb zuordnen, das hat mir den Spass am Lesen dann auch genommen. Ich kann auch gar nicht glauben, dass es Leute gibt, denen das nicht auffällt. Ich meine, klar, jeder Krimi/Thriller ist auf eine Art konstruiert und unwahrscheinlich, aber so extrem? Missachtung von Anweisungen der Vorgesetzten, die nur auf Sex aus sind, Kommissare, die sich im Krankenhaus, umgeben von anderen Patienten, über laufende Ermittlungen unterhalten...gäbe es null Sterne, würde ich die auch geben.

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141 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

chaos, drachenmondverlag, drachenmond verlag, familie, fantasy, hexe, hexen, hexenjäger, hexenzwilling, liam, liane mars, liebe, lustig, magie, tom

Bin hexen

Liane Mars
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.09.2017
ISBN 9783959918145
Genre: Fantasy

Rezension:

Für Prim ist es ganz einfach: Magie ist nervig, deshalb wird sie nur benutzt, wenn es absolut unumgänglich ist – am besten aber gar nicht. Doch damit die Magie im Gleichgewicht bleibt und die Menschenwelt nicht im Chaos endet, muss die Magie regelmäßig benutzt werden. Das ist ganz schön gefährlich. Denn die Magie ist unberechenbar. Und nicht selten trägt man blaue Flecke oder schlimmere Verletzungen davon. Und alles in allem ist sie mit ihrem (doch sehr ruhigen) Leben eh nicht zufrieden, aber auf ihre Familie lässt sie nichts kommen!

Der sexy unnahbare, mürrische und undurchschaubare Hexenjäger Liam wirbelt ihr Leben aber dann ziemlich durcheinander: er ist der Meinung, dass die Hexen ausgerottet werden sollen und geht da auch ganz pragmatisch dran. Als er Prim trifft, ist er sich seiner Sache zwar nicht mehr ganz sicher. Aber Prim hat momentan ganz andere Sorgen: Sie muss ihren Hexenzwilling finden, um schlimmeres zu verhindern.

Anfangs kam ich wirklich super in die Geschichte rein. Der Schreibstil von Liane Mars ist flüssig und schön bildhaft. Die Story ist sehr amüsant und humorvoll, und die Charaktere sind wirklich zauberhaft. Am bestem hat mir Prims Oma gefallen.

Für mich jedoch ein Kritikpunkt: Gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass es schnell fertig gehen sollte. Hier hätte die Story ruhig ein paar Seiten länger sein können. Die Handlungsstränge wurden mir zu schnell und zu einfach aufgelöst. Toll finde ich die Geschichte um Liam, die war auch wirklich sehr schön und detailreich, aber das habe ich beim Rest leider irgendwie vermisst. Prim ist zwar ein tolle Charakter, aber manchmal wollte ich sie einfach nur schütteln!

Eine super Lektüre für kurzweilige und lustige Stunden und deshalb eine Kaufempfehlung!

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196 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 106 Rezensionen

abtreibung, adoption, brandstiftung, celeste ng, erwachsen werden, erzählte, euch, familie, familiendrama, feuer, gesellschaftskritik, leihmutterschaft, regeln, roman, usa

Kleine Feuer überall

Celeste Ng , Brigitte Jakobeit
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423281560
Genre: Romane

Rezension:

Ganz ehrlich: zu Anfang war ich wenig begeistert von dem Buch. Die ersten fünfzig Seiten zogen sich unglaublich, aber dann kam plötzlich Fahrt in die Geschichte.

Mrs Elena Richardson (die immer nur Mrs Richardson genannt wird) lebt mit ihrer Familie in Shaker Heights: Mr Richardson, Anwalt, und die Kinder Trip, Lexy, Moody und Izzy. Mrs Richardson passt in die Stadt, denn hier ist alles geplant: von den Vorgärten über die Häuser der Farben bis hin zu den Lebensentwürfen der Bewohner. Um sich gut zu fühlen und weil sie auf das Geld nicht angewiesen ist, vermietet Mrs Richardson ihre Wohnungen an „Menschen, die es sich sonst finanziell nicht leisten können, in einer solchen Umgebung zu leben“ (sinngemäß). Das ist ihr Beitrag zur Wohlfahrt, und das sagt doch schon ziemlich viel über sie aus.

In einer der Wohnungen ziehen die Künstlerin Mia und ihre Tochter Pearl, und Moody freundet sich sofort mit dem Mädchen an. Es dauert nicht lange, da gehört Pearl mehr oder weniger zur Familie Richardson, bis sich die Ereignisse „überschlagen“ und die Handlungsstränge sich miteinander verknoten.

Der Schreibstil war meiner Meinung nach anfangs ziemlich holperig, aber das ließ im Laufe des Buches nach (oder ich habe mich einfach dran gewöhnt). Wie sich die Charaktere entwickeln, das hat mich ziemlich an J. K. Rowlings „Ein plötzlicher Todesfall“ erinnert. Hier wurde nicht eschönt und die heile Welt gibt es, wie auch in der Realität ziemlich oft, nur als Fassade. Erhascht man jedoch einen Blick dahinter, eröffnen sich auf einmal ganz andere Perspektiven auf die Handlungsweisen. Jeder Charakter macht eine ganz individuelle Entwicklung durch, und das gelingt Ng sehr plastisch und authentisch.

Die Feuer aus dem Titel sind nicht nur auf das lodernde Flammenwerk bezogen, sondern auch auf die kleinen Konfliktherde, die sich nach und nach entwickeln. Obwohl Ng hier sehr ausführlich erzählt, war die Geschichte nicht langweilig, nachdem ich erstmal reingekommen bin.

Bisher mein Highlight 2018, denn die Geschichte konnte mich sehr überraschen!

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das verborgene Leben des Fidel Castro

Juan Reinaldo Sanchez , Axel Gyldén , Monika Buchgeister , Norma Cassau
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.08.2016
ISBN 9783404608973
Genre: Biografien

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72 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

anders, familie, genuss, glüc, humor, institut, krankenhaus, krankheit, leben, letzter wille, liebe, schicksal, sterben, tod, wünsche

Das Institut der letzten Wünsche

Antonia Michaelis
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2017
ISBN 9783426515747
Genre: Romane

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1.116 Bibliotheken, 14 Leser, 5 Gruppen, 158 Rezensionen

ali shaw, fantasy, fotografie, füße, glas, ida, insel, krankheit, liebe, märchen, melancholie, midas, moor, ochsenmotten, verwandlung

Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

Ali Shaw , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 397 Seiten
Erschienen bei script5, 09.01.2012
ISBN 9783839001318
Genre: Fantasy

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(109)

234 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

ein jahr, emma, erster band, feind, ferien, freundinnen, freundschaft, geheimnis, geheimnisse, jugendbuch, lügen, marie, reihe, secrets, verrat

Secrets - Wen Emma hasste

Daniela Pusch
Buch: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 22.02.2016
ISBN 9783958820616
Genre: Jugendbuch

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Der Ozean am Ende der Straße

Neil Gaiman , Hannes Riffel
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.04.2016
ISBN 9783404173853
Genre: Romane

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dick, erste liebe, freundschaft, highschool, jugendbuch, julie murphy, liebe, schönheit, schönheitsideal, schönheitswettbewerb, selbstbewusstsein, selbstzweifel, teenager, texas, wettbewerb

Dumplin'

Julie Murphy , Kattrin Stier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.03.2018
ISBN 9783841422422
Genre: Jugendbuch

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abgehauen, alkohol, all age, amnesie, aufschreiben, auto, bäume, beider erinnerungen, beste freunde, betrug, brief, colleen hoover, gedächtnisverlust, liebe, tarryn fisher

Never Never

Colleen Hoover , Tarryn Fisher , Kattrin Stier
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423740340
Genre: Jugendbuch

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428 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 79 Rezensionen

digitalisierung, dystopie, gesellschaft, gesellschaftskritik, humor, humor satire, ironie, kling, künstliche intelligenz, marc-uwe kling, qualityland, roboter, roman, satire, zukunft

QualityLand

Marc-Uwe Kling
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 22.09.2017
ISBN 9783550050237
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Nachdem mal immer mal wieder mit kleinen Häppchen zur Story versorgt wurde, habe ich mich riesig gefreut, das Buch endlich in den Händen zu halten!

Und es wäre nicht von Marc-Uwe Kling, wenn es ein Einheitsbrei wäre: Das Buch gibt es mit dunklem Einband (für Apokalyptiker) und mit hellem Einband (für Optimisten). Der Autor hat sich etwas besonderes ausgedacht: Da es in seinem Roman um „Personalisierung und ihre Absurditäten“ geht, bekommt man, abhängig vom Einband, verschiedene Empfehlungen und Werbung zwischen den Kapiteln. Am Ende der Geschichte wurde ein Link eingefügt, mit dem man zur Werbung der anderen Ausgabe kommt.

Peter Arbeitslosers Leben verläuft momentan alles andere als gut. Die Partnerin, die von der Dating-App für gut befunden wurde, macht Schluss. Sein Job ist ihm schon lange zuwider. Und was, verdammt noch mal, soll er mit Sexspielzeug anfangen, das TheShop ihm zugeschickt hat, weil die App dachte dass er so etwas bräuchte? Qualityland garantiert doch, dass Maschinen keine Fehler machen?

In Qualityland ist alles einfach und bequem.

Männer erhalten als Nachnamen den Beruf des Vaters, Frauen den der Mutter. TheShop schickt einem den Einkauf ins Haus, weil analysiert wurde, was man braucht, ohne dass man es selbst weiß. QualityPartner findet den perfekten Partner. Autos fahren schon längst alleine. Und das alles durch Algorithmen, die anhand der gekauften Produkte entscheidet, wie es nun weitergeht.

Peter beginnt, gegen das System zu rebellieren, indem er Maschinen, die er verschrotten soll, in seinem Keller versteckt.


Der Schreibstil ist super, typisch Kling, mit prägnanten Sätzen werden ernste Themen auf witzige Art und Weise angesprochen.


Mal wieder übt Marc-Uwe Kling Gesellschaftskritik, beschreibt satirisch, was passieren kann wenn die Digitalisierung überhand nimmt und man keine Kontrolle mehr darüber hat, was man im www hinterlässt (aus Bequemlichkeit?), auch wenn einem das selbst vielleicht nicht so bewusst ist (Algorithmen im Zusammenhang mit „Das könnte Dich auch interessieren...“ kommen vielleicht dem ein oder anderen bekannt vor.). Ist es wirklich sinnvoll, wenn einem das Denken abgenommen wird? Der Roman zu dazu anregen, über das eigene Verhalten mit Daten und Digitalisierung nachzudenken, ein wichtiges Thema.


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Und du kommst auch drin vor

Alina Bronsky
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.09.2017
ISBN 9783423761819
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lesen? Da ist man bei Kim an der falschen Adresse. Ebenso fällt auch idie Begeisterung aus, als sie mit ihrer Klasse auf eine Lesung muss. Doch die Autorin Leah Eriksson schafft es tatsächlich, Kim zum Buchkauf zu bewegen: Denn sie erzählt die Geschichte des 15-jährigen Mädchens! Doch wie kann das sein? Zusammen mit Petrowna, seit jeher ihre beste Freundin, versucht Kim an die Autorin ranzukommen und sie dazu zu bewegen, die Geschichte zu ändern. Aber kann man das überhaupt, eine Geschichte ändern?

Kim ist fünfzehn – so wird es beschrieben. Ohne dieses Wissen hätte ich sie auf elf, maximal zwölf geschätzt. Natürlich hat man nicht alle Erfahrung der Welt, aber manche Grundlagen sollte man einfach kennen. Gerade im Gegensatz zu Petrowna, die ein taffes Mädchen ist und die Fäden meist in der Hand hält. Im echten Leben hätte eine solche, ich nenne es mal „geistige Differenz“, für ordentliches Lästerpotenzial gesorgt. Als angesprochene Zielgruppe fällt einem das vielleicht nicht so extrem auf, aber im Vergleich zu Petrownas fast schon erwachsenem Verhalten fand ich Kim sehr kindisch, langweilig und farblos. Die Charakteter sind insgesamt auch nicht oberflächlich, sondern schon ein Stück weit ausgearbeitet, aber irgendwie ist da noch Luft nach oben.

Was hingegen schön rüberkommt ist die Message: Die Welt dreht sich nicht um Dich alleine! Kim nimmt sich sehr wichtig, lässt das auch raushängen und gibt ihren Mitmenschen kaum Platz in ihrem Leben. Der junge Leser soll merken, dass auch andere Menschen ihre Geschichte haben und genauso wichtig sind wie einer selbst. Auch andere Menschen haben Probleme – seine eigenen mögen einem manchmal vielleicht über den Kopf wachsen und unlösbar erscheinen, aber mithilfe von anderen kann das gelingen. Auf Hilfe kann man aber nur zählen, wenn man selber auch ein offenes Ohr für andere hat. Geben und dann erst nehmen!

Der Schreibstil ist toll, locker und für die Zielgruppe genau richtig.Auch wenn ich nicht dazu gehöre – das Buch war eine schöne Abwechslung und wirklich toll!

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247 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 106 Rezensionen

brutal, deutschland, entführung, fallanalytiker, gummersbach, hannah christ, köln, martin abel, mord, rainer löffler, schwanger, schwangerschaft, serienmörder, spannend, thriller

Der Näher

Rainer Löffler
Flexibler Einband
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.04.2017
ISBN 9783404174546
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Martin Abel wird nach Gummersbach versetzt. Dort soll er ungeklärte Fälle vermisster Frauen prüfen. Sein Vorgesetzter will ihn damit aus der Schusslinie ziehen, bis Abel sich seelisch und körperlich von den Strapazen der vorangegangenen Falles erholt hat. In Gummersbach sind zwei Frauen verschwunden. Ein grausiger Leichenfund fördert eine Frau zutage, die gerade entbunden hat, während sie in Beton gegossen wurde. Und noch ein schockierendes Detail offenbart die Leiche später in der Rechtsmedizin. Abels Bauchgefühl sagt ihm, dass dieser Fund mit den vermissten Frauen zusammenhängt – die schnellstmöglich gefunden werden müssen, um das schlimmste zu verhindern.


Ich habe die Vorgänger um Martin Abel nicht gelesen und bin super mit der Geschichte zurechtgekommen. Abel ist Fallanalytiker . Er wird als untrainiert und dicklich (wenn nicht sogar übergewichtig) beschrieben, trotzdem gutaussehend und charmant. Manchmal passte das alles nicht in ein Bild, sodass ich irgendwann aufgehört habe, mir Abel bildlich vorzustellen. Seinen Konkurrenten Borchert hingegen konnte ich sofort vor meinen Augen sehen.Seine Art und Weise, mit seinen Mitarbeitern umzugehen, sich auch gegenüber Abel auszudrücken und wie er seine Arbeit macht – all das macht ihn unsympathisch, aber interessant.


Die Rückblenden und Erzählungen aus Sicht des Täters finde ich sehr gelungen, wenn auch unerwartet grausam. Trotzdem gut recherchiert und anschaulich beschrieben. Dazu kam der flüssige Schreibstil, sodass man die Geschichte gut lesen konnte, oder besser: nicht mehr aus der Hand legen konnte! Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut, aufgelöst, aufgebaut. Ein spannender Thriller, zu dem es eine klare Leseempfehlung gibt!

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81 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

adoption, familie, hardcover, kindhei, lebenswandel, leise, liebe, liebevoll, liebevoll gezeichnet, onkel, paris, roman, simon van booy, usa, vater

Mit jedem Jahr

Simon Van Booy , Claudia Feldmann
Fester Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 26.03.2017
ISBN 9783458176992
Genre: Romane

Rezension:

Harvey ist gerade erst sechs Jahre alt, da verliert sie ihre Eltern bei einem Autounfall. Ihr einziger Verwandter ist ihr Onkel Jason. Der war aber bei Harveys Eltern immer ein Tabuthema, sodass sie quasi nichts über ihn weiß. Denn: Er saß im Gefängnis, trinkt, und ist aggressiv (wenn nicht sogar cholerisch). Aus diesen Gründen wollte Harveys Mutter keinen Kontakt zu ihm haben. Nun entschließt er sich, sein Leben endgültig in den Griff zu bekommen und sich seiner Nicht anzunehmen.

Auch wenn sich diese kurze Inhaltsangabe nicht spektakulär anhört – das Buch ist es. Im Vordergrund steht für mich die Botschaft „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“. Jasons Leben ist, wie er auch selber merkt, alles andere als ein gutes Umfeld für ein sechsjähriges Mädchen. Für sie möchte er aber nun alles ändern: einen geregelten Tagesablauf, Dinge planen und entspannt angehen, und vor allem Verantwortung übernehmen um den Leuten zu zeigen, dass „jemand wie der da“ es schaffen kann und durchaus ein gutes Vorbild sein kann.

In den ersten Kapiteln wird die heile Welt beschrieben – Harvey lebt gut behütet bei ihren Eltern, bevor der Unfall alles auf den Kopf stellt. Es wird abwechselnd in der Gegenwart (Harvey studiert inzwischen) und der Vergangenheit erzählt, was der Geschichte einen schönen Effekt gibt: einer der schönsten und wahrsten Sätze in diesem Buch lautet: "Das ist die Wahrheit, Harvey, nicht das, was auf einem Stück Papier steht oder im Blut, was sowieso keiner sehen kann – sondern die Erinnerung, wie es sich angefühlt hat, zusammen zu sein.“ Harvey erinnert sich in den Rückblenden an schöne Momente mit Jason, an nicht so schöne, aber es ist nicht zu leugnen: aus ihnen ist eine Familie geworden – trotz der Tatsache, dass es ihnen durch Jasons Vergangenheit schwer gemacht wurde. Aber auch Jason, der sich der Verantwortung bewusst ist, vieles aber erst im Laufe der Zeit lernt, hat eine wichtige Erkenntnis: "[…] dass es lauter kleine Dinge waren – der Pizzaabend, Schlagzeug spielen, Zeichentrickfilme angucken –, die das Leben lebenswert machten.“

Die Story ist nicht außergewöhnlich: keine romantische Liebesgeschichte, kein raffinierter Thriller, es gibt keine unerwarteten Wendungen oder Kniffe. Aber genau das alltägliche Leben, was in diesem Buch beschrieben wird, macht es besonders. Auch die Entwicklung der Charaktere, die beide unweigerlich durchmachen, ist authentisch und realistisch. Jason zeigt, dass es schwer ist, sein Leben komplett umzukrempeln, aber möglich, wenn man es wirklich möchte. Und Harvey zeigt, wie leicht man einen Menschen lieben kann, der nicht den Konventionen entspricht, der eine schwere Vergangenheit hatte und auch Fehler macht. Die beiden sind unterschiedlich und passen dennoch gut zusammen. Für mich sind logische Charaktere in einem Buch mit das wichtigste, und diese beiden könnten aus dem wahren Leben gegriffen sein.

Mit seinem leichten Schreibstil fängt Simon van Booy die alltäglichen Momente gekonnt ein, macht sie zu etwas besonderem. Es gibt keine Schachtelsätze, keine Stolpersteine, die Geschichte erweckt den Anschein, als ob die Gedanken sofort zu Papier gebracht wurden.

Dieses Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

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536 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 219 Rezensionen

daniel cole, debüt, england, ermittlungen, flickenpuppe, killer, london, mord, ragdoll, serienkiller, serienmörder, spannung, thriller, todesliste, wolf

Ragdoll - Dein letzter Tag

Daniel Cole , Conny Lösch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.03.2017
ISBN 9783548289199
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Klischee nach dem anderen. So viel Potenzial, leider verschenkt.

Detective Oliver Layton-Fawkes, den alle nur Wolf nennen, ist der allerbeste Mordermittler der ganzen Welt. Er kann alles, weiß alles und hat schon alles gesehen. Denkt er. Bis er die Ragdoll sieht: Sechs Körperteile von sechs Opfern wurden zusammengenäht. Das nimmt ihn dann schon ein bisschen mit. Aber keine Zeit für schwache Nerven, schließlich muss er ermitteln! Und nachdem er gerade erst wieder nach einer Suspendierung (natürlich völlig zu Unrecht, er ist im Gerichtssaal zwar ausgetickt und auf den Angeklagten losgegangen, aber hallo? Er ist der klügste Detective der Welt?) in den aktiven Polizeidienst zurückgekehrt.

Aber was wäre ein Detective ohne Vergangenheit? Denn die meldet sich in Form seiner Exfrau bei ihm. Wie es der Zufall so will, hat gerade sie eine Liste der nächsten Opfer zugespielt bekommen. Und oh Schreck, wer steht auch drauf? Mensch, was für eine Überraschung! So what, denkt sich Wolf und lässt sich nicht abschrecken. Schließlich hat er einen Mörder zu finden. Und er weiß auch schon ganz genau, wer das ist!

So ein brillantes Köpfchen wie Wolf ist natürlich mit den normalen Polizeidienst totally unterfordert und um die anderen nicht zu überfordern mit seiner rasend schnellen Kombinationsgabe, muss er halt auch mal im Alleingang ermitteln. Da ist nichts mit Teamarbeit und so. Nö, warum auch? Die müssen dann halt ohne seine Hilfe zurechtkommen. So bleibt dann seinen Kollegen (in seinen Augen wohl eher Untergebene) neben Wolfs aufgeblasenem Ego auch etwas Raum in der Story. Und das ist auch gut so, denn Baxter und Edmunds sind gar nicht dumm! Mehr gibt’s über die beiden eigentlich nicht zu sagen, außer dass Edmunds total sympathisch ist und seine Frau gar nicht weiß, was sie an ihm hat. Und Emily Baxter, die eigentlich ziemlich intelligent ist, steht auf den falschen Mann.

Was ich gar nicht mag: Klischees. Und davon werden hier alle bedient. Ja, jedes Einzelne. Und wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte diesen Absatz hier besser auslassen. Oder wer seine Illusion vom perfekten Detective Oliver Layton-Fawkes aufrechterhalten will, der besser auch. Er ist pessimistisch und nur sich selbst verpflichtet. Recht und Unecht definiert er selber, wer braucht schon Gesetze? Alkohol und Zigaretten (wenn ich mich recht entsinne) haben auch eine Rolle gespielt uuund natürlich kann er die Frauenherzen nicht mehr zählen, die ihm zufliegen. Schüsse, Faustkämpfe, Verfolgungsjagden und lange Mäntel...hab ich was vergessen? Ach ja, die Eifersucht, die kommt auch noch drin vor. Und die nicht vorhandene Teamfähigkeit. So.

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Ich finde es super gestaltet, und auch beim Klappentext war ein Profi am Werk. Aber aussen hui, innen pfui. Sprache und Schreibstil waren mal so gar nicht meins. Ich dachte zuerst, dass es vielleicht an der Übersetzung liegen könnte, aber Conny Lösch hat unter anderem auch Bücher von Ian Rankin übersetzt, und die habe ich immer gut gefunden. Scheint also wohl doch am Original zu liegen. Ich kann es nicht beschreiben, aber irgendwie konnte mich das Buch halt nicht in seinen Bann ziehen, ich fand die Schreibweise manchmal wirklich holprig und unausgereift.

Okay, aber wenn die Story spannend ist, kann man drüber hinweg sehen und deshalb habe ich dann weitergelesen. Aber irgendwann kam der Punkt, wo ich so genervt von Wolf war, von seiner bloßen Anwesenheit. Er benimmt sich wie ein A.....Sorry, aber isso. Wäre Wolf etwas sympathischer (oder zumindest weniger klischeebehaftet) gewesen, hätte das wirklich was werden können.

Ich durfte das Buch vorab lesen und habe sensationelle drei Monate gebraucht. Soooo spannend war das. Ich muss zugeben, ich hatte hohe Erwartungen, die enttäuscht wurden. Aber ich wäre auch so enttäuscht gewesen. Von mir gibt’s hier keine Leseempfehlung, es gibt bessere Bücher mit besseren Detectives. Schade eigentlich.

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