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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

biografie, syrien, rollstuhl, paperback, nujeen mustafa

Nujeen – Flucht in die Freiheit

Nujeen Mustafa , Christina Lamb
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.10.2016
ISBN 9783959670753
Genre: Biografien

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88 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

entführung, familie, roman, usa, verzweiflung

Justins Heimkehr

Bret Anthony Johnston , Sylvia Spatz
Fester Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Beck, C H, 21.07.2016
ISBN 9783406697425
Genre: Romane

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

Ein bisschen wie Unendlichkeit

Harriet Reuter Hapgood , Susanne Hornfeck
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 23.02.2017
ISBN 9783737340335
Genre: Jugendbuch

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116 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 35 Rezensionen

rache, minette walters, sklavin, psychothriller, keller

Der Keller

Minette Walters , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.04.2016
ISBN 9783442484324
Genre: Krimi und Thriller

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65 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

thriller, schauerroman, rebecca-effekt

Stiefkind

S. K. Tremayne , Susanne Wallbaum
Flexibler Einband
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2016
ISBN 9783426516621
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Stiefkind" ist als Thriller nicht sofort zu identifizieren, denn die Spannung baut erst langsam auf. Wir erfahren zu Beginn erst die Hintergründe, die zu einer Hochzeit von Rachel und David führten. Davis ist mir sofort suspekt, denn ihm umgibt ein leichtes Machtgehabe, was mir unangenehm ist. Rachel ist diejenige, die ausbrechen will und ihr altes Leben hinter sich lassen. Sie ist diejenige, die letztendlich alle Fäden in den Händen hält. Ich war oft überrascht vom Wandel der Emotionen der Protagonisten und empfand es als realistisch und tatsächlich auch authentisch. Das Ende hat mir leider nur bedingt gefallen , da es sehr aufgesetzt wirkte. Trotzdem konnte ich einen gewissen Horror verspüren. Wie würde ich reagieren, wenn mir jemand sagt: "An Weihnachten wirst du sterben?"
Der Plot ist sehr gelungen, auch wenn ich  es nicht immer nachvollziehen konnte und mir Jamies Voraussagungen als sehr gruselig erschienen. Natürlich ist mir bewusst, dass Kinder anders trauern, aber wenn sie dabei ein zweites Gesicht entwickeln, dann geschieht dies für mich als Leserin gepaart mit leichtem Schauer. Rachel ist sehr bemüht, Jamie eine gute Mutter zu sein, obwohl sie seine dadurch natürlich nicht ersetzen kann. Manchmal wirkt Rachel auf mich sehr psychotisch, was letztendlich auch eine Erklärung erfordert. In meinen Augen war der Autor oftmals zu sehr bemüht der Story einen Rahmen zu geben. Rachels Gedanken und Wirken innerhalb der neuen Familie zu nutzen war interessant. Oft aber zu dick aufgetragen. Ich war zwischendurch einfach nur noch verwirrt und wusste nicht, wem ich glauben soll. David holt weit aus und wird direkt zum Unsympath. Er ist der, dem ich alles zutrauen würde. Ist er derjenige, der Rachel aus dem Weg räumen will? Hat er schon seine erste Frau auf dem Gewissen? 
Im Gesamtpaket ist  "Stiefkind" ein sehr gelungener Psychothriller, der trotz seiner Schwächen sehr unterhaltsam war. Ich konnte mich tatsächlich überraschen lassen, denn das Ende war wirklich überraschend und konnte von mir nicht vorhergesehen werden.Ein dicker fetter Pluspunkt!
Fazit:Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung  für "Stiefkind", da der Thriller wie erhofft einige gute Momente hatte, die mir eisige Schauer über den Rücken haben laufen lassen. Manches Drama innerhalb der Neufamilie wirkte allerdings sehr aufgesetzt. Es passte zwar zum Plot, überzeugte aber nicht zu 100%. Trotzdem lohnt es sich, "Stiefkind" zu lesen, da einige Überraschungen aus emotionaler Sicht einiges wieder wettmachen konnten. 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Mein Ausmalbuch für eine entspannte Adventszeit

Christiane Bethge
Flexibler Einband: 64 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.10.2016
ISBN 9783596297214
Genre: Sachbücher

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302 Bibliotheken, 27 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

jugendbuch, cecelia ahern, dystopie, perfect, liebe

Perfect – Willst du die perfekte Welt?

Cecelia Ahern , Christine Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 17.11.2016
ISBN 9783841422361
Genre: Jugendbuch

Rezension:

VORSICHT evtl. SPOILER zu Band 1 "Flawed - Wie perfekt willst du sein?"

"Perfect - Willst du die perfekt Welt?" ist der zweite Band einer Dilogie. Der Abschluss ist fast perfekt, denn da sich die Ereignisse überschlagen, ist aufmerksames Lesen von Vorteil, um wirklich nichts zu verpassen. Mir ging dies mitunter zu schnell. Nachdem ich "Flawed - Wie perfekt willst du sein?" (Rezension HIER!) regelrecht verschlungen hatte, war ich unglaublich neugierig auf die Fortsetzung. Ich habe beide Bücher in einem Rutsch gelesen und bin tatsächlich komplett begeistert. Normalerweise sind Dystopien nicht meine Genre, weil sie mir oft einfach viel zu brutal sind und Menschen wie Vieh behandelt werden. Dies ist in "Perfect - Willst du die perfekt Welt?" auch ein klein wenig vorhanden, nimmt aber nicht Überhand. Hier kommen viel mehr Demütigungen von Fehlerhaften zum Tragen, die sich endlich über die Gilde erheben und dabei Celestine als ihre Anführerin bestimmen. Es ist unglaublich, was alles zum Vorschein kommt und Richter Crevan in einem noch schlechteren Licht dastehen lässt als im Auftaktband. Ich habe mich sehr darüber erschrocken, wie Macht und Arroganz Menschen verändern kann. 
Was mir gefallen hat, ist, dass Celestine immer wieder ganz unerwartet Hilfe bekommt. Es steht unter hohen  Strafen Fehlerhafte zu beschützen oder zu bestärken. Die Menschen haben Angst, denn als Fehlerhafte/r werden dir alle Rechte genommen und du bist gebrandmarkt, dein ganzes Leben lang. Ein/e Ausgestoßene/r der Gesellschaft. Du steht immer unter Beobachtung der Gilde. Wer traut sich, sich gegen solche Regeln hinwegzusetzen und für Celestine einzustehen? 
Celestine hat etwas gegen Richter Craven in der Hand, was ihm das Genick brechen könnte. Dies ist auch der Grund seiner Skrupellosigkeit. Er fürchtet sich vor Offenbarung dessen, was in der Markierungskammer geschehen ist. Es ist für Celestine Druckmittel und eine große Hilfe, denn immer mehr Menschen fangen an, an dem System der Fehlerhaften zu zweifeln. Irgendwann geht Richter Craven zu weit und bekommt hoffentlich letztendlich die Quittung für sein Verhalten.
Ich empfinde "Perfect - Willst du die perfekt Welt?" als fast Perfekt, denn die ganzen Zufälle im Buch sind mir zu aufgesetzt. Celestine ist auf der Flucht und Zack bekommt sie unerwartet Hilfe von einem Busfahrer. So geht es eigentlich den ganzen Roman über und mir erscheint es auf die Masse gesehen tatsächlich unglaubwürdig. Im Gesamtpaket ist Cecelia Ahern ein wunderbarer Roman gelungen, dem ich nur ganz wenig Kritikpunkte anbringen könnte, Ich spreche sehr gerne eine Leseempfehlung aus, da meinen doch sehr hohen Erwartungen entsprochen werden konnten. 
Fazit:Eine echte Leseempfehlung an ein Jugendbuch, welches für das Lesealter 12 - 16 Jahren absolut passend erscheint. Spannung, ein klein wenig Brutalität, Mobbing und auch eine gewisse Machtlosigkeit wird deutlich hervorgehoben und bietet reichlich Stoff zum Nachdenken. Am Ende werden hoffentlich die siegen, denen alle Rechte abgesprochen wurden aufgrund von Macht und Korruption. Lasst euch einfach überraschen. 

★★★★★ (4,5 Sterne)

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

hörbuch, j.m.barrie, ab 8 jahre, kinderbuchklassiker, cbj audio verlag

Peter Pan

J. M. Barrie , Adelheid Dormagen , Rufus Beck
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 14.11.2016
ISBN 9783837137705
Genre: Kinderbuch

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Leichenspiele

Bernhard Aichner
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei btb, 13.06.2016
ISBN 9783442713684
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Durch die Thrillerreihe "Totenfrau" und "Totenhaus" (Abschluss der Reihe "Totenrausch" erscheint im Januar 2017) war mir der Autor Bernhard Aichner schon bekannt und ich wusste eigentlich schon zuvor, worauf ich mich einlassen werde. Auch "Leichenspiele" begeisterte durch einen außergewöhnlichen Schreibstil. "Leichenspiele" ist der dritteKrimi einer Buchreihe, die ich als recht gelungen empfunden habe. Alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden, da sie nicht aufeinander aufbauen.

Max Broll, ein Totengräber und sein bester Freund, ein ehemaliger Fußballstar sind die Helden dieses Krimis und wenn ich ehrlich bin, brillieren sie durch reichlich Alkoholkonsum, wobei sie dabei die besten Ideen zu entwickeln scheinen. Es ist leicht gewöhnungsbedürftig, gibt der Stimmung aber einen gewissen Charme. In "Leichenspiele" fehlt mir allerdings etwas die Ernsthaftigkeit, bzw. die Wertschätzung im Umgang mit Toten. Das unmoralische Angebot, welches Max und Baroni erhalten ist verwerflich und dies führt zu einigen größeren und kleineren Katastrophen. Selbst Tilda ist sprachlos und wird im weiteren Verlauf der Story nicht hinter ihrem Sohn stehen können. Was herausragend ist, ist die hanebüchene Story die Max zu erzählen weiß, was die Leichen betrifft. Es klingt so an den Haaren herbeigezogen, dass es einfach unglaubwürdig erscheint. Letztendlich behält Max Recht und kann wieder einmal beweisen, dass er doch den richtigen Riecher hatte. Hier wird ein sehr wichtiges Thema eingeflechtet, welches aber dennoch eine leichte Oberflächlichkeit aufweist. So ganz überzeugt bin ich dieses Mal nicht, obwohl es natürlich wieder einmal amüsant und auch leichte Spannung spürbar war. Mir war es doch zu makaber und leicht überladen. 

Auch mit "Leichenspiele" beweist Bernhard Aichner, das er seine großartige Gabe des Schreibens nutzen konnte, auch wenn natürlich Ernsthaftigkeit fehlt, die durch beschriebene Situationskomik durch seine beiden Protagonisten einiges wieder wett machen konnte, was ich vermisst hätte. Letztendlich ist die Story rund und hat mich mehrere Stunden beschäftigen können. Gerne eine etwas eingeschränkte Leseempfehlung für einen wirklich außergewöhnlichen Krimi in dem der Alkohol in Strömen fließt und Protagonisten in ihrem Rausch zu echter Kreativität in der Verbrechensbekämpfung versetzt. 

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

kriminalroman, psychothriller, österreich, krimi, unvorhersehbar

Für immer tot

Bernhard Aichner
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei btb, 09.05.2016
ISBN 9783442713677
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Durch die Thrillerreihe "Totenfrau" und "Totenhaus" (Abschluss der Reihe "Totenrausch" erscheint im Januar 2017) war mir der Autor Bernhard Aichner schon bekannt und ich wusste eigentlich schon zuvor, worauf ich mich einlassen werde. Auch "Für immer tot" begeisterte durch einen außergewöhnlichen Schreibstil. "Für immer tot" ist der zweite Krimi einer Buchreihe, die ich als recht gelungen empfunden habe. 

Max Broll, ein Totengräber und sein bester Freund, ein ehemaliger Fußballstar sind die Helden dieses Krimis und wenn ich ehrlich bin, brillieren sie durch reichlich Alkoholkonsum, wobei sie dabei die besten Ideen zu entwickeln scheinen. Es ist leicht gewöhnungsbedürftig, gibt der Stimmung aber einen gewissen Charme. Max, der sich mit Toten umgibt, ist längst nicht so abgestumpft, wie es auf den ersten Blick erscheint. In diesem Krimi bekämpft Max einen sehr starken Gegner. der ihm immer einige Schritte voraus zu sein scheint. Es ist ein Wettlauf mit dem Tod, denn  Tilda wurde lebendig begraben und erhofft sich nun die Hilfe ihres Sohnes. Trotz großem Wirbel in den Medien und großen Suchaktionen drängt die Zeit, denn Tilda wird irgendwann nicht mehr atmen. Max ist verzweifelt und greift nach sehr ungewöhnlichen Mitteln. Man  mag mitunter die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, denn es ist wirklich nicht ernst zu nehmen. Natürlich ist Max irgendwie ein kreativer Kopf, aber dennoch sind seine Methoden doch recht ungewöhnlich.  "Für immer tot" ist auf der einen Seite sehr spannend, auf der anderen Seite aber fast schon Comedy.  So ganz ernst nehmen kann man die Story leider nicht. Die Dialoge werten auf, sind aber diesmal etwas flacher als im ersten Band, obwohl hier ein klein wenig mehr Action im Spiel ist, weil Max selbst involviert ist und seine Stiefmutter retten will. Scheinbar sind ihm die Methoden der Polizei zu langsam und langwierig. Er setzt sein Leben aufs Spiel und wäre im Zweifelsfall "Für immer tot".

Auch mit "Für immer tot" beweist Bernhard Aichner, das er seine großartige Gabe des Schreibens nutzen konnte, auch wenn natürlich Ernsthaftigkeit fehlt, die durch beschriebene Situationskomik durch seine beiden Protagonisten einiges wieder wett machen konnte, was ich vermisst hätte. Letztendlich ist die Story rund und hat mich mehrere Stunden beschäftigen können. Gerne eine Leseempfehlung für einen wirklich außergewöhnlichen Krimi in dem der Alkohol in Strömen fließt und Protagonisten in ihrem Rausch zu echter Kreativität in der Verbrechensbekämpfung versetzt. 

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

schöne, krimi, die schöne und der tod, der, bernhard aichner

Die Schöne und der Tod

Bernhard Aichner
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei btb, 11.04.2016
ISBN 9783442713660
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Durch die Thrillerreihe "Totenfrau" und "Totenhaus" (Abschluss der Reihe "Totenrausch" erscheint im Januar 2017) war mir der Autor Bernhard Aichner schon bekannt und ich wusste eigentlich schon zuvor, worauf ich mich einlassen werde. Auch "Die Schöne und der Tod" begeisterte durch einen außergewöhnlichen Schreibstil. Es dauerte zwar einen Moment, bis ich mich mit den vielen eingebauten Dialogen zurechtfand, aber nach einigen gelesenen Seiten konnte ich mich auch damit anfreunden. "Die Schöne und der Tod" ist der Auftakt einer Buchreihe, die ich als recht gelungen empfunden habe. 
Max Broll, ein Totengräber und sein bester Freund, ein ehemaliger Fußballstar sind die Helden dieses Krimis und wenn ich ehrlich bin, brillieren sie durch reichlich Alkoholkonsum, wobei sie dabei die besten Ideen zu entwickeln scheinen. Es ist leicht gewöhnungsbedürftig, gibt der Stimmung aber einen gewissen Charme. Max, der sich mit Toten umgibt, ist längst nicht so abgestumpft, wie es auf den ersten Blick erscheint. Als seine große Liebe Emma sich bei ihm meldet, um ihm vom Tod ihrer Schwester Marga zu berichten und ihn gleichzeitig bittet die Beerdigung zu übernehmen, werden alte vergrabene Gefühle wieder wach. Es sind also einige innere Kämpfe vorprogrammiert. Alles verläuft relativ normal, bis Max entdeckt, dass er seine Uhr, ein Erbstück miteingegraben hat, als Marga beerdigt wurde und diese natürlich finden will. Nun überschlagen sich die Ereignisse und ein Krimi entwickelt sich, in dem einige skurrile Handlungen und Begebenheiten einschlagen wie eine Bombe. Durch die Dialoge wird die Handlung komplett aufgepeppt und das eine ums andere Mal musste ich wirklich sehr schmunzeln, da Max und Beroni absolut dämlich reagieren und eigentlich auch zwei Persönlichkeiten sind, die nicht zum Helden geboren sind. Mitunter handeln sie wirklich einfältig und als Leserin war ich mehrfach versucht, die Hände über den Kopf zusammenzuschlagen vor Verzweiflung. Wer den Krimi nicht ganz so ernst nimmt, wird sich tatsächlich köstlich amüsieren können.
Auch mit "Die Schöne und der Tod" beweist Bernhard Aichner, das er seine großartige Gabe des Schreibens nutzen konnte, auch wenn natürlich Ernsthaftigkeit fehlt, die durch beschriebene Situationskomik durch seine beiden Protagonisten einiges wieder wett machen konnte, was ich vermisst hätte. Letztendlich ist die Story rund und hat mich mehrere Stunden beschäftigen können. Gerne eine Leseempfehlung für einen wirklich außergewöhnlichen Krimi in dem der Alkohol in Strömen fließt und Protagonisten in ihrem Rausch zu echter Kreativität in der Verbrechensbekämpfung versetzt. 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

internet

Ich hasse dieses Internet.

Jarett Kobek , Eva Kemper
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 13.10.2016
ISBN 9783103972603
Genre: Romane

Rezension:

Keine Ahnung, was mir "Ich hasse dieses Internet" wirklich sagen will. Der Roman lebt von Wiederholungen, manchmal dreimal hintereinander die gleichen Sätze? Irgendwie empfand ich es als Lückenfüller und nicht als ansprechend. Der Hype um den Roman ist mir ehrlich gesagt unerklärlich. Angesprochen hat mich definitiv keine einzige Silbe. Ich langweilte mich eher und als dann Tolkien in den Vordergrund gespielt wurde und dies sehr abwertend, war für mich das Lesen nicht mehr sehr ansprechend. Vorher suchte ich noch nach dem roten Faden, der dann zügig verloren ging. Natürlich ist das Internet gläsern und jeder sollte über seine Posts auf Twitter, FB und Co genau überlegen, wie viel er / sie preisgeben will. Mal ehrlich, das wussten wir doch auch schon vorher oder nicht?  Mich konnte "Ich hasse dieses Internet" keinesfalls begeistern. Gerade die „Eumelanin in der Basalschicht der Epidermis“ ging mir irgendwann ziemlich auf die Nerven. Ehrlich gesagt hatte ich mehrfach erwogen den Roman nicht zu beenden, aber die Neugier überwog, wobei ich es letztendlich als Zeitverschwendung erachte und froh bin, die 20€ die dieser Roman kostet nicht aufgebracht zu haben. Interessant hierbei sind die unterschiedlichen Bewertungen im Internet. Wer vergibt hier freiwillig 5 Sterne und schließt sich dem Hype an? Entweder habe ich  "Ich hasse dieses Internet" nicht verstanden oder es gibt tatsächlich Leser_innen, die sich von Wiederholungen und unsachgemäßer Sprache einwickeln lassen? Ich fand "Ich hasse dieses Internet" weder ansprechend, noch empfehlenswert.



1 Stern für das Cover
1 Stern für den interessanten Titel, der mehr verspricht als hält
0 Sterne für den Inhalt, den ich tatsächlich als Zeitverschwendung erachtet habe. Schade!

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Über uns der Himmel, unter uns das Meer

Jojo Moyes , Katharina Naumann , Luise Helm
Audio CD
Erschienen bei Argon, 24.05.2017
ISBN 9783839893296
Genre: Romane

Rezension:  
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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

legasthenie, freundschaft, jugendbuch

Wie ein Fisch im Baum

Lynda Mullaly Hunt , Renate Weitbrecht
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbt, 31.10.2016
ISBN 9783570164204
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Wie ein Fisch im Baum" ist ein Kinder - und Jugendbuch mit dem Prädikat "Besonders wertvoll" Ich war wirklich ganz verzaubert von der Story, die mich schon alleine durch das Cover komplett für sich eingenommen hatte. Ein junges Mädchen, welches sich scheinbar unter ihrer Mütze versteckt, um nicht gesehen zu werden? 
Allys größte Schwäche ist, nicht lesen zu können und dieses bringt ihr immer wieder große Schwierigkeiten ein. So macht sich Ally automatisch zur Außenseiterin und dabei liegt dies meiner Meinung nach auch in der Aufmerksamkeit ihrer Lehrer_innen, aber scheinbar sind diese zu oberflächlich, um genauer hinzusehen. Es werden lieber regelmäßig Sanktionen ausgesprochen und dem Kind dadurch nicht geholfen. Ich hätte Ally am liebsten regelmäßig in den Arm genommen, denn Mobbing und die seelische Einsamkeit, die damit verbunden war, traf mich zutiefst. 
"Weißt du, ein weiser Mann sagte einmal: "Jeder ist auf seine Art klug. Aber wenn du einem Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist."Zitat aus dem Buch Seite 180
Es gab aber einen Ausweg aus der Mobbingfalle und die kam mit einem Lehrerwechsel. Mr. Daniels sieht genauer hin und versucht nun, Ally zur Offenheit zu bewegen, damit er sie unterstützen kann. Er tut dies auf ganz besonders liebevolle Art und Weise, dass sich Ally irgendwann überwindet und ihre Schwäche bestätigt. Man merkt Mr. Daniels an, dass er ein äußerst sensibler Mensch ist und die Kinder, die er unterrichtet am Herzen liegen. Ich würde den Lehrerberuf nicht abwerten, aber manchmal gibt es eben auch unter ihnen darunter ganz Besondere Exemplare, die sich von anderen abheben können. Solch einer ist Mr. Daniels und damit genau der Lehrer den Ally benötigt, um aus sich herauszukommen und eine eigene innere Wandlung zu erleben. Zum Heulen schön! 
Definitiv eine Leseempfehlung an ein Kinder - und Jugendbuch, welches nicht nur eine bezaubernde Story erzählt, sondern auch durch das Lesen zwischen den Zeilen absolut wertvoll ist.
★★★★★

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507 Bibliotheken, 26 Leser, 0 Gruppen, 133 Rezensionen

nina mackay, plötzlich banshee, banshee, fantasy, feen

Plötzlich Banshee

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492703932
Genre: Jugendbuch

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(177)

311 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 159 Rezensionen

organspende, transplantation, liebe, depression, münchen

Die Tage, die ich dir verspreche

Lily Oliver
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2016
ISBN 9783426516768
Genre: Liebesromane

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266 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 99 Rezensionen

familie, tod, trauer, liebe, verlust

Und nebenan warten die Sterne

Lori Nelson Spielman , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 29.09.2016
ISBN 9783810524713
Genre: Romane

Rezension:

Auch in ihrem dritten Roman "Und nebenan warten die Sterne" konnte sich Lori Spielmann treu bleiben. Der Schreibstil und die sehr bewegende Story ist schon sehr identisch mit den beiden vorherigen Romanen, auch das Cover lässt gleich erahnen, was mich als Leserin erwartet. Natürlich lebt der neue Roman nicht von Wiederholungen, Er erzählt eine einzigartige und eigenständige Familiengeschichte, die mitunter einem Drama gleicht. Ich freue mich sehr auf das Lesen des Buches und wurde nicht enttäuscht. Als Mutter habe ich vielleicht ganz andere feine Antennen, als eine Leserin ohne Kinder, denn ich weiß, dass man seine Kinder vor Leid und Schmerz schützen möchte und es doch leider nicht kann. Angst und Sorge ist immer wieder präsent im Leben und oft ist durch Arbeit und Beruf unmöglich, dem Wunder, welchem man das Leben geschenkt hat, so zu genießen, wie sie es verdient hätten.

Da der Klappentext eine recht deutliche Sprache spricht, werde ich auf Kristens Tod eingehen können ohne zu spoilern. Das Zugunglück überschattet die Familie und der Strohalm, das es sich nur um ein Missverständnis handelt und Kristen noch lebt, wird schnell ergriffen. Erika und Annie ziehen sich beide auf ihre eigene Art voreinander zurück. Vielleicht, weil sie sich schon zuvor auseinander gelebt haben? Beide geben sich intensiv die Schuld daran, dass Kristen in den Zug eingestiegen ist und dies ist, was sie voneinander trennt oder war die Beziehung von Mutter und Tochter schon zuvor angespannt und kaputt? Nach und nach zeigt uns Lori Nelson Spielman in kleinen Ausschnitten oder kurzen Sätzen, die wie nebenbei miteinfließen, warum Mutter und Tochter sind wie sie sind. Erika flüchtet sich in die Arbeit und eine Begebenheit mit Kristen könnte dazu geführt haben, dass sie sich für ihre beiden Töchter ein gutes und gesichertes Leben wünscht. Diese Begebenheit wurde in zwei, drei kurzen Sätzen in die Story eingebunden, hat in mir aber Verstehen für Situationen die nun folgen schenken können. Völlig unbewusst kränken wir Menschen einander, ohne uns das Ausmaß dessen bewusst zu sein. Es gibt in "Und nebenan warten die Sterne" viele prägende Ereignisse. Auch Erika kämpft mit ihrer Vergangenheit. Sie bleibt aber nicht in ihrem Schmerz stecken, sondern findet nach und nach ihr Lachen zurück. Hilfreich sind Lebensweisheiten und Sprüche ihrer Mutter oder Großmutter:

Freundinnen sind wie Blumen in unserem Leben. Damit sie blühen, muss man sie hegen und pflegen.
Zitat Seite 50

Manchmal geht es im Leben darum, an etwas festzuhalten, viel öfter aber muss man einfach loslassen.
Zitat Seite 162

Lass nichts unausgesprochen, sonst bereust du es für den Rest deines Lebens.
Zitat Seite 200

Mir hat besonders gut gefallen, dass die Protagonisten im Buch alle durchweg ihre Ecken und Kanten haben. Niemand glänzt durch Perfektionismus, sondern wirkt durch Gedanken, Erfahrungen und dem Leben selbst als äußerst authentisch. Wir Menschen sind zwar unterschiedlich in allem was wir denken oder Tun, aber dennoch sind wir alle auf der Suche nach Geborgenheit und Liebe. Manchmal kommt es zum Bruch mit anderen Menschen, auch innerhalb unserer Familie. Wichtig ist, dass man sich trotzdem wieder annähert. Vielleicht durch "Wunder gesucht"? "Wunder gesucht" hat mich am Ende sehr überrascht und bewegt. Ich hatte mir sehr eine Versöhnung gewünscht und habe diese in vielfältiger Art und Weise bekommen. Eine echte Leseempfehlung an ein Buch, welches sich wirklich zu lesen lohnt!

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47 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

schuld, mystery, jugendroman, liebe, tod

Brennt die Schuld

Heidrun Wagner , Miri D'Oro
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 24.10.2016
ISBN 9783958820296
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Brennt die Schuld" ist der zweite Band einer Buchreihe. Der Titel ist wirklich passend gewählt, da sich fast in jedem Satz Schuldgefühle häufen und auf emotionaler Ebene fast erschlagen. Das Gesamtbild des Buches ist sehr düster, was natürlich an der Schuld liegt, die sich auf 240 Seiten regelrecht einbrennen. Der erste Band "Wenn du vergisst" endete mit einem wirklich miesen Cliffhanger, denn Zoe begann sich zu erinnern und meine Neugier war nun erwacht. Ich freute mich sehr über die Zusage des Verlages, auch den zweiten Band lesen zu dürfen, da ich die Kombination von Schrift und Bild sehr gelungen fand. Auch wenn die Stimmung allgemein sehr traurig und düster ist, handelt es sich hierbei um Zoes Seelenleben und ihre innere Zerrissenheit. Es hätte nicht besser wiedergegeben werden können. Schuldgefühle, Trauer und nur die halbe Wahrheit zu kennen beängstigt und dies wird gerade durch die Zeichnungen hervorgehoben. Mich hat es tief beeindruckt, wie es der Autorin und Illustratorin gelungen ist beides miteinander zu verknüpfen und zu einer ausgewogenen Story zu verknüpfen. Mich hat "Brennt die Schuld" sehr berührt, denn ich erkannte schnell die Zwangslage in der sich Zoe befindet. Auf der Suche nach Antworten befindet sie sich immer wieder in seelischer Not, denn bisher ist nicht geklärt, wie ihre Schwester zu Tode kam und ob es vielleicht Zoe selbst war, die ihrer Schwester Gewalt angetan hat? Anhand von Zeichnungen versucht Zoe nun dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Sie wirkt regelrecht depressiv, was nicht verwundert. In mir brennt die Frage, ob es sich hier tatsächlich um ein geeignetes Buch für jugendliche Leser ab 14 Jahren handelt, da die Stimmung allgemein eher runterzieht als fröhlich stimmt. Ich würde fast schon vorschlagen wollen, alle drei Bände hintereinander zu lesen, denn ich vermute und erhoffe mir eine Auflösung des Tötungsdeliktes im dritten Band der Reihe.

Mir hat "Brennt die Schuld" gefallen, daher spreche ich sehr gerne eine Leseempfehlung aus, dennoch bin ich unsicher, ob ich mir vorstellen könnte, meiner Tochter den Roman lesen lassen würde. Die tiefe Zerrissenheit und die großen Schuldgefühle nehmen doch sehr überhand und könnten einen jungen Menschen vielleicht doch eher überfordern. 
★★★★

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Über mir der Himmel

Jandy Nelson , Catrin Frischer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.11.2016
ISBN 9783570311233
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In "Über mir der Himmel" wird Trauer deutlich hervorgehoben. Sie ist eine gewaltige Macht, die das Leben von Lennie von Grund auf verändert. Bailey verstirbt und ihre jüngere Schwester muss lernen alleine zurechtzukommen. Es hilft ihr, ihre Gedanken aufzuschreiben in Form von Texten und Gedichten, die sie überall verteilt. Dort wo sie sich befindet, lässt sie sie fallen. Die Texte selbst, sind auch für uns zu lesen. Manche Gedanken betrüben, manche erheitern und es wirkt dadurch sehr lebhaft, da es immer wieder eingestreut wird und den Roman optisch regelrecht verschönern. Sie sind ein Teil des Romans und wirken authentisch auf dem Weg ins Leben zurück. Ein Leben, welches Lennie nun alleine gestalte muss. Sie schwankt emotional sehr, denn es wird deutlich, dass sie Bailey immer als die bessere und schönere Schwester betrachtet hat und sich selbst in ihren Schatten gestellt hat. Lennie empfindet sich weder als hübsch, noch als besonders liebenswert. Als sie sich verliebt, lernt sie sich selbst wertzuschätzen, auch wenn der Weg bis dahin sehr steinig wirkt. 
"Über mir der Himmel" ist ein wirklich gelungener Jugendroman, der zwar auch traurige Momente beinhaltet, die aber nicht überwiegen, denn der Schmerz, den der Verlust eines geliebten Menschen mit sich bringt, wird immer bleiben und die Erinnerungen immer wieder auf uns einströmen, da wir aber diejenigen sind, die weiterleben müssen, müssen wir uns erneut Glücksmomente schenken. Was natürlich heißt, das wir die Verstorbenen ausklammern aus diesen Erlebnissen. "Über mir der Himmel" bringt mich zum Nachdenken, aber auch oft zum Lächeln, denn Lennie ist wirklich eine wunderbare Protagonistin, die durch ihre ersten Schmetterlinge im Bauch und die ersten Küsse offen wird sich auszusprechen und Dinge, die wie Geheimnisse auf ihr lasten endlich zu offenbaren. Dieses erleichtert auch den Umgang innerhalb ihrer Familie, die aus Onkel und Grandma besteht. Ihre Mutter ist ein Unruhegeist, die es nicht geschafft hat, ihre beiden Töchter so sehr zu lieben, um sesshaft zu werden. Verlust ist in dieser Familie ein starker Inhalt und dennoch entwickelt sich Lennie zu einer außergewöhnlichen jungen Frau, die erneut lernt, ihr Leben meistern zu müssen, auch wenn es oft weh tut und man manchmal auch andere Menschen durch sein Verhalten verletzen wird. Lennie hat eine wunderbare Familie an ihrer Seite, die sie nicht fremd bestimmen, sondern ihr genügend Zeit geben, um wieder ins Leben zurückzufinden, 
"Über mir der Himmel" ist aussagekräftig, aber dennoch ein Jugendbuch, welches das Herz seiner Leser_innen erwärmen wird. Die Story ist authentisch und dennoch auch hier und da leicht kitschig. Mich hat es begeistert, sodass ich ohne Einschränkungen eine Leseempfehlung aussprechen möchte. Sich mit Tod und Trauer auf liebenswerte Art und Weise auseinanderzusetzen ist der Autorin hochgradig gelungen.

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29 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

libellen im kopf, gavin extence, roman, manisch depressiv

Libellen im Kopf

Gavin Extence , Alexandra Ernst
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Limes, 14.11.2016
ISBN 9783809026341
Genre: Romane

Rezension:

"Libellen im Kopf" konnte durch seinen wirklich interessanten Titel auf sich aufmerksam machen. Ich war sehr neugierig, denn mich rührte der Titel auf seltsame Weise an und ich freute mich daher sehr darauf, mich der Story näher widmen zu können. Es ist kein leichtes Buch, aber es ist auch nicht zu schwer, dass es überfordern könnte. Es spricht eine ganz besondere psychische Erkrankung an, die noch glaubwürdiger geschildert wurde, da sie auch den Autor betrifft und dieser seine eigenen Erfahrungen mit hat einfließen lassen. Dadurch bekam "Libellen im Kopf" regelrecht Authentizität und rührte mich daher doppelt an. Als Außenstehende habe ich wenig Ahnung von diesem Krankheitsbild der manischen Depression und es war daher natürlich auch sehr lehrreich in Abbys Leben einzutauchen.

Abby ist in ihren manischen Phasen sehr kreativ und oft auf Höhenflügen, bis dann der Absturz kommt und sie in ein tiefes Loch fällt. Soweit so gut, denn es würde zu sehr auf die Story eingehen und ich möchte eigentlich dazu bewegen, "Libellen im Kopf" lesen zu wollen und nicht alles vorwegnehmen. Es hat mich auf der einen Art sehr begeistert, mehr über Manie und Depression zu erfahren, auf der anderen Seite natürlich auch abgestoßen. Im Freundeskreis haben wir einen Mann, der demselben Krankheitsbild wie Abby entspricht und erst jetzt, sind mir durch die vielen Parallelen einige Dinge verdeutlicht worden. Für mich war es also auch wertvoll "Libellen im Kopf" zu lesen.

Die Protagonistin ist unverblümt, wahrhaftig und so authentisch in ihrem Verhalten, dass es Kopfschütteln oder auch echtes Mitleid auslöst. Abby kommt aus manchen Situationen einfach nicht heraus und es hilft ihr auch nicht, Beck an ihrer Seite zu wissen, der sie bedingungslos liebt und auch alle ihre Schwachstellen mittragen will. Wer sich mit dem Krankheitsbild Depression schon auseinandergesetzt hat, weiß, wie tief das Loch ist, in das man fällt und auch Selbstmordgedanken und Selbstzerstörung durch Ritzen oder ähnlichem nicht an den Haaren herbeigezogen ist. In diesem Roman wird man als Leser_in mehrfach mit seelischem Schmerz konfrontiert, der aber dadurch aufgefangen wird, dass es ein Roman ist und daher immer noch die Hoffnung besteht, dass sich die Stimmung umkehrt. Mir hat sehr gefallen, wie lebhaft Gavin Extence seine Protagonistin erscheinen lässt.

Von mir verdient "Libellen im Kopf" mehr als eine Leseempfehlung, da es auch in meinem Kopf die eine um andere Libelle hat kreisen lassen. Der Roman regt definitiv zum Nachdenken an und einige Begebenheiten rühren mehr an als andere, dennoch wirkt es einfach nur authentisch und wie eine Lebensgeschichte, die keinen Sachbuchanteil hat, sondern konsequent und schnell gelesen werden kann. Einiges wird im Kopf bleiben, da es nicht nur stumpf lesbar war, sondern auch emotional tief getroffen hat. In meinen Augen ein sehr wertvolles Buch, das nicht mit der Holzhammermethode über manische Depressionen aufklärt, sondern eine Protagonistin nutzt, die auch deine Nachbarin sein könnte oder die Frau an der Kasse hinter dir. Man sieht den Menschen psychische Erkrankungen nicht an und dennoch sind sie da und verändern Wesenzüge. Ich fand es interessant und daher besonders wertvoll. Leseempfehlung!

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(5)

48 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

favourite

Das dunkle Herz des Waldes

Naomi Novik , Marianne Schmidt , Carolin Liepins
Fester Einband
Erschienen bei cbj, 21.11.2016
ISBN 9783570172681
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(385)

888 Bibliotheken, 61 Leser, 3 Gruppen, 114 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, spannung

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(3)

5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Die Frau des Zoodirektors

Diane Ackerman , Christine Naegele , Bibiana Beglau
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 31.10.2016
ISBN 9783837136616
Genre: Historische Romane

Rezension:


Natürlich weiß man, um die Grausamkeit des zweiten Weltkrieges und dennoch gibt es immer noch Neues zu erkunden, was sich tief ins Herz bohrt und zum Nachdenken anregt. "Die Frau des Zoodirektors" ist solch ein Hörbuch, welches unverblümt von der Judenverfolgung im Warschauer Ghetto berichtet und Zeitzeugen aufleben lässt, die sich auflehnten und Juden (meist Kinder) halfen, trotz des Bewusstseins dadurch ihr Leben zu verwirken. Es sind großartige Momente, denn es verdeutlicht trotz der Schrecken des Krieges echte Menschlichkeit.

Der Krieg hielt auch in Polen Einzug. Es wird deutlich, wie alle Menschen mit großer Angst behaftet sind und Armut sich breitmacht, denn die Essensrationen sind mager. Als Bomben auf den Zoo fallen, fliehen die Tiere und wenige bleiben über, um dem Zoo zu erhalten. Jan und Antonina Zabinski bleiben treu und nutzen die leeren Käfige, um im Untergrund gegen die Deutsche Wehrmacht zu agieren und Juden vor dem KZ zu bewahren. Interessant hierbei ist, dass sich die Polen des KZ´s bewusst sind und nichts verschweigen. Es ist menschenunwürdig und in der Bevölkerung bekannt. Natürlich darf man sich nicht öffentlich auflehnen, aber man kann andere Kämpfe ausführen und  dadurch Menschenleben retten. 

Verwirrt haben zwischendurch die vielen polnischen Namen, die ein klein wenig dauern, bis man sie sich bildlich vorstellen und sie der Story zuordnen kann. Die Protagonisten Jan und Antonina sind wunderbar gezeichnet und wirken sehr authentisch. Es ist eine wahre Lebensgeschichte, die durch Bilder im inneren der Hörbuchbox verdeutlicht wird. Schon alleine dadurch bekam das Hörbuch noch einen höheren Stellenwert. Mich hat die Story wirklich gefangen nehmen können und auch meine Tochter, die die Autofahrt gemeinsam mit mir bestreitet, lauschte regelrecht andächtig mit mir und es entspann sich hier und da regelrecht eine Diskussion. Der Krieg und seine Schrecken darf nicht totgeschwiegen werden, damit es sich nicht wiederholt. Menschen regelrecht auszurotten, nur, weil sie einer anderen Glaubensrichtung folgen, in die sie hineingeboren wurden. Ich erhoffe mir mehr Verstand in der Politik der Zukunft.

Menschlichkeit ist in "Die Frau des Zoodirektors" der absolute Aufhänger, auch wenn die ganze Situation in Warschau haarklein hinzugefügt wurde. Es geht nicht nur um den Erhalt des Zoos oder die Judenverfolgung, sondern auch um den Überlebenswillen einer einzelnen Familie, deren Freunde oder Nachbarn, die sich auflehnt und dennoch anpassen muss. Absolut authentisch und realitätsnah. 

Gerne spreche ich eine Hörempfehlung aus, da  ich es wichtig erachte, sich auch mit vergangenen Zeitgeschehen auseinanderzusetzen. Trotz des Grauens in "Die Frau des Zoodirektors" gibt es auch Begebenheiten, die uns zum Schmunzeln brachten, was natürlich in der allgemeinen Atmosphäre der Angst und dem Überlebenswillen eher Seltenheitswert hat.

★★★★★ (4,5 Sterne)

Leider hat mir die Hörbuchsprecherin Bibiana Beglau wenig zugesagt. Es war für mich das erste Hörbuch der Sprecherin und ich konnte leider wenig Emotionen heraushören. Der Story tat dies keinen Abbruch, aber es war für mich dadurch etwas schwieriger zuzuhören und mich auf das Hörbuch einzulassen. Normalerweise wäre dies für mich nicht erwähnenswert, aber hier nahm es doch leicht den Hörgenuss, den ich sonst verspüre, wenn ich mich durch Worte berieseln lasse, anstatt selbst das Buch zu lesen. 

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(40)

68 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

australien, dürre, krimi, hitze, thriller

The Dry

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.10.2016
ISBN 9783499290268
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"The Dry" ist ein äußerst spannender Thriller, der seinen Protagonisten Aaron Falk vor eine große Herausforderung stellt. Zur Beerdigung seines Jugendfreundes Luke kehrt er nach 20 Jahren in seine Heimat zurück und wird sogleich mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Was damals einer Flucht glich, wird nun aufgearbeitet. Es ist eine schmerzliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, die nach und nach aufgearbeitet wird. In Rückblenden wird deutlich, was damals geschah und Luke regelrecht dazu gezwungen hat, Kiewarra zu verlassen und einen Neuanfang fern ab begonnen hat. Misstrauen und auch Wut schlägt Aaron entgegen, der sich nun erneut konfrontiert sieht mit Begebenheiten, die er jahrelang zu verdrängen versucht hat. Oft hatte ich das Gefühl, Aaron kehrt sein Inneres nach Außen und umgekehrt. Es ist eine schonungslose Lebensbeichte, die nicht nur Aaron in das rechte Licht rückt, sondern durch gemeinsame Erfahrungen mit seinem Freund Luke verwirrt und mich auf komplett falsche Fährten führt, Verwirrend ist auch die Tatsache, dass Luke angeblich seine Frau und seinen Sohn Billy erschossen haben soll und nach den Morden an Frau und Kind, sich selbst das Leben nahm. Warum aber lässt er seine eineinhalbjährige Tochter Charlotte am Leben? Angespornt durch Lukes Eltern macht sich Aaron auf die Suche nach der Wahrheit. Eigentlich wollte Aaron mit seiner Vergangenheit abschließen und setzt sich nun gemeinsam mit Sergeant Raco erneut mit dieser auseinander. 
Durch die Trockenheit in Kiewarra sind die Menschen unausgeglichen und verängstigt. Sie fürchten um ihre Ernte und dementsprechend wird oft eine leichte Aggressivität deutlich. Damals gab es einen Schuldigen für ein Tötungsdelikt, welches nie wirklich aufgeklärt wurde und daher schlägt Aaron nun Misstrauen und auch erhöhtes Gewaltpotential entgegen. Die meisten Menschen meiden ihn und machen ihm die Aufklärung der Todesfälle dadurch nicht leichter, sondern erschweren diese. Es zeigt sich vermehrt, das viele Menschen unversöhnlich sind und sich durch Gerüchte und anderem sehr beeinflussen lassen, anstatt Dingen auf den Grund zu gehen. Vielleicht, weil es einfach zu anstrengend ist? Niemand sieht den Tatsachen gerne ins Auge, sondern zeiht sich lieber zurück oder glaubt an das, was gesagt wird. Warum also hinterfragen? Wegsehen ist natürlich auch um einiges einfacher, als die Wahrheit zu begreifen und sich vielleicht auch dagegen aufzulehnen.
Das Ende war für mich sehr überraschend und schockierend. Skrupellos und regelrecht krankhaft wird mir ein Täter / eine Täterin präsentiert, die ich so niemals in Verdacht hatte. Menschen die über Leichen gehen und Geheimnisse eher mit ins Grab nehmen, als sie auszusprechen. Wir erblicken menschliche Abgründe und ich gestehe, dass eine oder andere war mir wirklich zu viel, da ich inneres Leid förmlich spüren konnte. Die Ortsbeschreibungen und der Wirkungskreis Australien wirkt absolut authentisch und verdeutlicht rasch den Wassertropfen des Covers. Gerne möchte ich eine Leseempfehlung aussprechen, da ich "The Dry"mit sehr großem Interesse gelesen habe. Man ist als Leser_in sofort im Geschehen und wird emotional in eine Story hineingeworfen, die immer mehr an Fahrt aufnimmt und letztendlich ein unerwartetes Ende aufweist. Absolut gelungen!

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(29)

34 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

kinderbuch, tiere, gabe, zo, mädchenbuch

Liliane Susewind - Ein Eisbär kriegt keine kalten Füße

Tanya Stewner , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 13.10.2016
ISBN 9783737340007
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Wir haben schon mehrfach Bücher der Liliane Susewind Reihe gelesen und auch nach Beenden dieses Bandes, bin ich begeistert über Story und den liebevollen Illustrationen. Für Kinder ab 8 Jahren, die entweder selbst lesen oder gemeinsam mit ihren Eltern in diese eisigartige Story abtauchen, ist Liliane Susewind bestens geeignet. Die Kapitel sind kurz und übersichtlich und überfordern selbst Erstleser nicht. Meine 8 Jährige Tochter, die seit dem Sommer die 3. Klasse besucht, liest recht selbstständig und hat mir das Buch quasi aus der Hand gerissen. Da ich Liliane selbst sehr gerne lese, da ich sie einfach herzig finde und ihre Begabung mit Tieren zu sprechen und Blumen durch Lachen wachsen zu lassen sehr mag, musste ich fast schon darum kämpfen zuerst lesen zu dürfen. Dieses nur am Rande, um aufzuzeigen, wie gut Liliane Susewind bei uns ankommt. Für uns wird dies nicht der letzte Band sein, denn in "Liliane Susewind - Ein Eisbär bekommt keine kalten Füße" bekommen wir echte Hochspannung und echtes Abenteuer geliefert. Völlig unerwartet nimmt die Story eine Wende, die wirklich ans Buch fesseln wird. Was genau dies sein wird, behalte ich lieber für mich, denn die Spannung und Erwartung eines Lesers mag ich nicht vorwegnehmen. Normalerweise war in dieser Buchreihe alles irgendwie Friede - Freude - Eierkuchen und urplötzlich dreht sich das Blatt und ich befinde mich in einer echten Abenteuergeschichte, einem Kinderkrimi sozusagen. Ich fand es großartig und habe für mich entschieden, dass dieser Band rund um den kleinen Eisbären Milky etwas ganz Besonderes ist und definitiv das beste Buch bisher. 
Milky ist ein echter Wirbelwind und Liliane muss irgendwie zusehen, dass er ein neues Zuhause bekommt, nachdem dessen Mutter verstarb. Ein klein wenig Trauer ist bemerkbar, dennoch ist es sicherlich nicht überfordernd für Kinder. Ich denke, das unsere Kinder mit 8 Jahren die nötige Reife besitzen auch das Thema Tod anzusprechen und zu verarbeiten. Für Milky wird ja  im weiteren Verlauf der Story Ersatz geschaffen und er verlernt auch sein Glücksgröhlen nicht, sondern kann sich dadurch sogar fast selbst retten. Es gibt nämlich eine echte Rettungsaktion zum Ende hin, die ich wirklich großartig fand, da Tiere und Menschen in diesem Fall zusammenarbeiten und nicht gegeneinander agieren. 
Ein absolut perfektes Buch, um auch Lesemuffel zu motivieren ein Buch zu lesen. Für mich sind die Liliane Susewind Bücher sehr Mädchenlastig, schon alleine durch die Farben der Cover, aber da kann ich mich natürlich auch täuschen. Dieser Band hat das Potential auch Jungen anzusprechen, da es hier um Verbrechensbekämpfung der ganz besonderen Art geht und die Spannung die vorherrscht, sicherlich auch Jungen ansprechen wird. Wer nicht selbst lesen will, kann sich natürlich auch vorlesen lassen, denn auch dazu ist  "Liliane Susewind - Ein Eisbär bekommt keine kalten Füße" bestens geeignet. 
LESEEMPFEHLUNG!

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