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Steampunk-Handbuch für Monsterjäger

Tyson Vick , Anja Bagus , Anne Amalia Herbst , Vick Tyson
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Lysandra Books Verlag, 03.09.2018
ISBN 9783946376491
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Klappentext:

Auf der Suche nach Abenteuern bucht die hübsche und unbekümmerte Engländerin Philomena Dashwood eine Monsterjagd rund um die Welt. Doch kommt es für sie nicht infrage, dafür auch nur ein Quäntchen ihrer Eleganz oder Ansichten zu opfern.

Begleiten Sie Philomena in diesem entzückenden Steampunk-Fotobuch auf einer Reise, auf der sie es nicht nur mit gesellschaftlichen Konventionen, Etikette und stattlichen Verehrern aufnimmt, sondern auch Dutzenden von niederträchtigen Monstern entgegentritt.

Worum geht es?

Philomena ist jung, quirlig, neugierig und eine waschechte Lady! Diese Allüren legt sie auch während der Jagd auf skurrile und abscheuliche Monster nicht ab. Nach der unheimlichen Begegnung mit einem Geist schließt sich Philomena kurzerhand der berühmten und berüchtigten Monsterjäger-Reise von J.W. Wells an, stets auf der Suche nach Abenteuern. Und diese findet sie auch. Gemeinsam mit ihren Mitreisenden, die zum Teil nicht weniger skurril sind als so manches Monster, erlebt Philomena eine unglaublich Reise und lässt uns als Leser daran teilhaben, wie man – ganz ladylike – auf Monsterjagd gehen kann.

Meine Meinung zum Buch:

Das „Steampunk Handbuch für Monsterjäger“ bietet nicht nur tollen Lesestoff, sondern es hat insgesamt viel zu bieten!

Aufwändig gestaltete Kostüme, die auf den zahlreichen farbigen Bildern ins Buch eingefügt wurden, machen das Lesen hier zu einem echten Erlebnis! Klar bekommt man so das Bild der Charaktere „vorgesetzt“, aber sie passen wirklich wie die Faust aufs Auge!
Die Geschichte wird, wie in einer Art Tagebuch, aus der Sicht von Protagonistin Philomena Dashwood erzählt. Eine junge Lady höchster Güte, die sich trotzdem für nichts zu schade ist und sich mutig in jedes noch so unheimliche Abenteuer stürzt.
Während des Lesens sind die einzelnen Stationen der Reise im Buch gut ersichtlich markiert und am Ende jedes Abschnittes gibt es zum Teil wirklich sehr ulkige Tipps für Monsterjägerinnen. Unter anderem lernen wir, wie man einer Mumie sagt das zu viel Zimt an den Muffins war, wie man Hexen erkennt, und noch einiges mehr.

Zombies, Geister, Werwölfe… etliche bekannte und weniger bekannte Monster sind hier vertreten. Durch die einzelnen, kleinen Kapitel läuft zudem ein roter Faden, der zusätzlich zu den kleinen Abenteuern noch ein großes Abenteuer drumherum erzählt.
Das Highlight hier sind auf jeden Fall die durchgängig farbigen Seiten, die toll in Szene gesetzten Kostüme und einfach eben die Bilder, die die Story super ergänzen. Die Arbeit und die Mühe, die hier hineingesteckt wurde, merkt man in jedem Detail und das macht das Buch zu etwas ganz Besonderem. Ein wahres Schmuckstück für jedes Regal! Ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich das Buch aus meinem Regal hole und mir die schönen Bilder einfach immer wieder gerne ansehe!

Fazit:

Ein gelungenes Buch, welches nicht nur durch eine spannende Story mit lustigen, eigenwilligen Charakteren, sondern auch durch seine ganze Aufmachung zu überzeugen weiß! Eine im wahrsten Sinne des Wortes bildhafte Geschichte und ein echter Hingucker fürs Regal!

Mir hat es richtig gut gefallen und ich hoffe, das wird nicht das letzte Buch dieser Art sein, welches in mein regal einziehen darf!

5 von 5 Sterne

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66 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

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»Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

Martin Schörle
Flexibler Einband
Erschienen bei Engelsdorfer Verlag, 06.12.2016
ISBN 9783960084082
Genre: Romane

Rezension:

Normalerweise würde hier jetzt der Klappentext stehen...

Ich teile das an dieser Stelle aber mal ein wenig auf und lasse euch die Infos da, die ihr braucht, um euch ein Bild von der Handlung zu machen.

Der kabaretteske Monolog »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« beschert dem geneigten Leser Einblicke in das Leben des Vollblutverwaltungsgenies Hans Fredenbek, der sich in seinem ganz eigenen Gedankengewirr aus Aktenzeichen, Dienstverordnungen, statistischen Erhebungen zusehends verheddert. Es wird deutlich, dass er sich von dem Leben jenseits seines Büros nahezu völlig verabschiedet hat. Vor allem aber wird schonungslos aufgedeckt, dass es zwischen Slapstick und Tragik eine Nahtstelle gibt. Und dass diese Nahtstelle einen Namen hat. Und dass dieser Name Hans Fredenbek ist.

»Einladung zum Klassentreffen« In ihrer Schulzeit hatten Marina und Carsten eine Liebesbeziehung. Nach 20 Jahren soll ein Klassentreffen stattfinden. So meldet sich Carsten, einer der Initiatoren, auch bei Marina, deren Leben nach Schicksalsschlägen zeitweilig aus den Fugen geraten war. Die gemeinsame innige Zeit ist für sie längst Vergangenheit, ein Früher. Aber an Carstens Gefühlen hat sich anscheinend nichts geändert. Sein Anruf weckt auch bei Marina Erinnerungen. Das unverfänglich begonnene Telefonat führt beide in ein Wechselbad der Gefühle ...

Worum geht es?

Im ersten Stück "lauschen" wir einem ausschweifenden Monolog des Beamten Hans Fredenbek. Der gute Mann hat es an seinem Schreibtisch wahrlich nicht leicht, schwadroniert er doch fröhlich über die Beschaffenheit von Radiergummis, mehr oder minder notwendiger Telefonate, Einträgen im Kalender, Zwischenmenschliches, und und und ...

Dabei legt er zum Teil eine beachtliche Zweideutigkeit an den Tag, die mich des Öfteren zum Lachen gebracht hat. Man fragt sich unwillkürlich, warum macht sich dieser Mann über so viele unnütze Dinge Gedanken? Was bringt ihm das? Dabei merkt man recht rasch und deutlich, dass sich der gute Hans in seinem Büro heimischer fühlt als in seinen eigenen vier Wänden. Dass das nicht ohne Folgen bleibt, dürfte wohl jedem klar sein. Doch Hans wäre nicht Hans, würde er seine Probleme nicht so lösen, wie man es von einem waschechten Beamten erwartet!

Humorvoll geschrieben und, wenn man hinter die Thematik blickt, auch mit einem Hauch von Tragik versehen. Für mich ein erfrischend anderes Leseerlebnis und Hans' Monolog hat mich sehr gut unterhalten!

Das zweite Stück ist noch etwas näher am Theaterfeeling dran, denn hier wechseln sich "Er" und "Sie" beim Sprechen ab. Zwischendurch tauchen in ihren Erzählungen Figuren auf, die in ihrem Leben eine Roll gespielt haben und aus einer einfachen Einladung zu einem Klassentreffen entwickelt sich ein tiefgreifendes, zugleich auch humorvolles Gespräch über Verluste, Hoffnungen und eine lang anhaltende Liebe.

Also richtig was fürs Herz! Ob "Er" und "Sie" am Ende zueinander finden, verrate ich an dieser Stelle nicht. Vor allem die Randfiguren haben mir hier gut gefallen, die Zugfahrgäste sind echt speziell, aber auch super witzig! Die Geschichte der beiden ist kurzweilig und sehr unterhaltsam und nicht zuletzt wirklich sehr rührend!

Meine Meinung zum Buch:

Wie ich das Buch fand, lässt sich zum Teil einen Punkt weiter oben schon herauslesen.

Die beiden Theaterstücke sind kurzweilig und schnell gelesen, bieten aber sehr gute Unterhaltung! Vor allem für Lachmuskeltraining sorgt Hans Fredenbek, der mit seiner schrulligen Art den Beamtenalltag um- und beschreibt.

Romantisch und ergreifend wird es dann im zweiten Stück, welches ebenfalls mit Passagen zum Schmunzeln aufwartet, aber hauptsächlich durch die Schicksalsgeschichten der beiden Hauptfiguren glänzt.

Mir haben beide Stücke sehr gut gefallen!

Fazit:

Ganz anders als mein übliches Genre! Erfrischend und positiv anders! Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich auf jeden Fall!

Von mir bekommen die beiden Stücke 5 von 5 Sterne, denn sie haben mich gut unterhalten, sind locker und auch witzig geschrieben und haben für ein tolles Leseerlebnis gesorgt!

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Roma Nova

Judith Vogt
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783404209149
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Klappentext:

Dämonische Kreaturen lauern am Rande des Mare Nostrums, darauf harrend, den Planeten Rom für immer von der Sternenkarte zu löschen. Sie überfallen das Raumschiff des Legaten Lucius Marinus, um die Sklavin und Seherin Morisa zu befreien und zu sich in den Hades, ein zerstörerisches Sternensystem um ein Schwarzes Loch, zu holen. Von dort aus plant Morisa ihre Rache an ihrem ehemaligen Herrn und dem gesamten Römischen Imperium.

Auf Rom erfährt der Gladiator Spartacus von der Flucht seiner Ehefrau Morisa. Er ist ein gefeierter Arenakämpfer, doch er seht sich zurück nach seiner Freiheit. Spartacus will sich nicht länger seinem Schicksal ergeben. Schon lange Plant er einen Aufstand des Ludus. Nun ist die Zeit gekommen, den Plan umzusetzen und Morisa in den Hades zu folgen! Der Sklavenaufstand beginnt!

Worum geht es?

Diese Frage lässt sich bei diesem Buch alles andere als leicht beantworten und der Klappentext zeigt auch nur einen Bruchteil der komplexen, verstrickten Handlung des Buches.

Mehrere Erzählstränge laufen zunächst nebeneinander her, bevor sich ein Netz aus ihnen spinnt, das durchzogen ist von Lug und Trug, Intrigen und Verrat, aber auch von Hoffnung und ehrlichen Gefühlen. Die Geschichte ist auf jeden Fall komplex, das lässt sich nicht anders sagen. Aber genau das macht dieses Buch aus - die Komplexität. Und dabei kam ich erstaunlich gut mit!

Meine Meinung zum Buch:

Roma Nova ist mein erstes Buch aus der Feder von Judith Vogt. Die Autorin hat das uns bekannte, dekadente Rom mitsamt seinen Gottheiten, Gepflogenheiten und Ritualen in die dunklen Weiten des Weltalls verfrachtet. Eine Mischung, die mich neugierig gemacht hat. Diese Fusion ist ihr auf jeden Fall gelungen!

Klassische Elemente wie die grandios beschriebenen Arenakämpfe werden hier mit futuristischen Elementen wie Projektionen, Energieschilden und -klingen gut vermischt. Sklaven sind mit Sensoren ausgestattet, es gibt ein besonderes Volk, welches direkt in die Netzwerke Roms eingreifen und diese manipulieren kann, Schiffe, Masken, künstliche Herzen... Und trotzdem bleibt Rom erhalten in all seiner Pracht und auch Niederträchtigkeit.

Dank eines von Anfang an einnehmenden Schreibstils gelang mir der Einstieg in die Geschichte und somit in das Schiff von Lucius Marinus ohne größere Schwierigkeiten und bereits nach dem ersten Abschnitt hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes Blut geleckt. Während des Lesens spürt man das stetige, unabwendbare Unheil, welches über der Geschichte und den Protagonisten schwebt. Für schwache Nerven ist das übrigens nichts, denn gerade die Kämpfe in- und außerhalb der Arena werden drastisch und deutlich beschrieben. Das hat für mich den skrupellosen Eindruck von Rom nochmal deutlich hervorgehoben.

Charaktere gibt es hier in einer großen Zahl, das Glossar und die Auflistung aller "Mitwirkenden" am Ende des Buches helfen hier auf jeden Fall gut weiter, wenn man mal die Orientierung verliert. Einen klassischen Helden sucht man hier vergebens, bis auf einige wenige kämpfen alle für sich allein, mit ihren eigenen Absichten und aufs eigene Wohl bedacht. Das macht die einzelnen Figuren aber nicht weniger interessant, man findet hier etliche, außergewöhnliche Figuren die man hassen und lieben kann.

Und, falls ich es noch nicht erwähnt habe, die Geschichte ist komplex! Wenn man sich darauf einlässt, wird man mit einem garantierten Kopfkino belohnt, das ich einfach großartig fand!

Fazit:

Großes Kino! Große Geschichte!

Mir hat "Roma Nova" trotz der vielen Handlungsebenen, Charaktere und Schauplätze super gut gefallen! Ich habe bis zum Schluss mitgefiebert, wie das alles wohl ausgehen wird, wurde an vielen Stellen positiv überrascht und kann von mir behaupten, dass ich mich erfolgreich aus den Machenschaften Roms befreien konnte. ^^ Das Buch bietet einen gekonnten Mix aus Sci-Fi und klassischen Elementen, der mich überzeugt hat. Davon würde ich gerne mehr lesen!

Von mir gibt es dafür die volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung!

5 / 5 Sterne

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107 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Queen of Blood

Jill Myles , Frauke Meier
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 31.08.2018
ISBN 9783404209200
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext / Kurzinfo:

Seit Jahrzehnten wird das Volk der Vidari grausam von den Blutprinzen unterdrückt. Durch einen Zufall gelangt die junge Seri an den Hof der geheimnisvollen Herrscher, soll dort für den Widerstand der Vidari spionieren. Als sie den Blutprinzen Graeme kennenlernt, kommen Seri plötzlich Zweifel an ihrer Mission. Doch in dem heraufziehenden Krieg ist kein Platz für Zweifel oder Gefühle - und schon bald muss Seri sich entscheiden, ob sie ihr Volk oder ihre Liebe verraten soll ... 

Worum geht es?

Seri lebt in ärmlichen Verhältnissen , hütet Gänse, kümmert sich um ihre blinde Schwester und ihren schwer kranken Vater. Das Geld ist knapp, die Lebensmittel rar und aufgrund der athonitischen Politik kaum bezahlbar.
Von ihrer Schwester überredet, bricht Seri eines Abends auf zu einem Nachtmarkt in der Stadt, um dort ein paar Dinge zu verkaufen und etwas essbares zu besorgen. Dabei stolpert sie in die Arme einer athonitischen Adeligen, die ihr ein scheinbar unwiderstehliches Angebot macht. Schoßhund für die Edeldame spielen kommt für Seri zunächst nicht in Frage, auch wenn eine hohe finanzielle Entlohnung winkt. Ihr Verlobter Rilen treibt ihr jedoch die letzten Zweifel aus und so begibt sich Seri schließlich doch in die Dienste der reichen Frau, nichts ahnend, welchen Sturm sie damit entfacht.

Die Charaktere:

Mit Seri hat diese Geschichte eine äußerst liebenswürdige, von Stärken und Schwächen gezeichnete Protagonistin, die ich sehr gelungen finde. Wie sie sich selbstlos ins Schloss begibt, um ihrer Familie zu helfen und ihrem Vater einen Heiler zu ermöglichen zeigt, was für ein großes Herz sie hat. Sie ist sehr gefühlsbetont und ein ums andere Mal wird sie vor schwierige Entscheidungen gestellt, die ihr alles abverlangen. Man leidet mit ihr und spürt förmlich ihre Zerrissenheit und ihre Zweifel.
Dann ist da noch Graeme, der distanziert und kühl wirkende Prinz der Athoniten, der sich zunächst nichts aus der „Wilden“ macht, die plötzlich in seinem Schloss umherstreift. Das Schicksal hat allerdings einen anderen Plan parat und lässt Graeme Seiten an sich offenbaren, die zu Beginn verborgen bleiben sollten.
Die beiden harmonieren wunderbar miteinander, die Geschichte um die beiden wirkt in keinster Weise zu aufgebauscht oder klischeehaft und sorgt neben viel Spannung auch für ausreichend Gänsehaut.
Auch die Nebencharaktere kommen gut zur Geltung, die arroganten und hochnäsigen Hofdamen zB sind super gelungen und lassen die Szenen auf dem Schloss authentisch wirken.

Der Schreibstil:

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, der Schreibfluss ist angenehm und wirkt nicht überladen. Wichtige Details kommen jedoch gut zur Geltung und auch die Spannungskurve bleibt konstant erhalten. Gefühle werden gut transportiert und zur Welt von Vidara hatte ich gleich ein passendes Bild im Kopf.
Mir haben vor allem die vergleichsweise kurzen Kapitel sehr gut gefallen, nichts wirkte in die Länge gezogen und dadurch blieb es für mich durchgehend spannend. 
Gute gefallen hat mir auch die Schilderung des politischen Konfliktes zwischen Athon und Vidara, der einen nicht gerade geringen Teil der Rahmenhandlung einnimmt.
Die Mischung aus Politik, Gefühl, Spannung und nicht zu aufdringlicher Fantasy ist der Autorin in jedem Fall gelungen und konnte mich überzeugen.

Fazit:

Nicht nur das Cover sticht ins Auge, auch die Geschichte um Seri und Graeme tut es. Ganz anders als bei anderen Vertretern dieses Genres wirkt die Geschichte weder gestelzt noch klischeehaft, sondern kommt einfallsreich und spannend daher. Von allem gibt es ein bisschen was – Romantik, Spannung, eine gut durchdachte Welt, tolle Protagonisten – und das ergibt ein rundum passendes Gesamtpaket.
Ich mache sonst eigentlich einen großen Bogen um solche Bücher, in denen nachtaktive und Blut trinkende Gestalten auftauchen, aber allein schon die Leseprobe belehrte mich eines besseren und als Leserin hatte ich hier eine unerwartet andere Geschichte dieses Genres vor mir, die mich gleich abholen konnte und mich bis zum Schluss nicht mehr losgelassen hat.
Ein etwas anderer Vampir-Roman, den ich bedenkenlos weiterempfehlen kann!

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Donaumädchen

Johanna Stöckl
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Independently published, 02.11.2017
ISBN 9781549961090
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Klappentext:

Lena träumt davon, eines Tages Hackerin und Geheimagentin zu werden, aber eigentlich ist sie ein ganz normales Mädchen. Bis zu ihrem 15. Geburtstag. Denn plötzlich passieren immer mehr seltsame Dinge, die sie an allem zweifeln lassen, was ihr Leben bisher ausgemacht hat. Mit dem Spezialisten für den seltenen Gendefekt, unter dem sie von Geburt an leidet, ist etwas faul, und auch das Medikament, das sie täglich einnimmt, kommt ihr immer verdächtiger vor. Ist sie überhaupt krank, oder hat man mit ihr womöglich gentechnische Experimente angestellt? Zu allem Überfluss hat Lena mysteriöse Träume, bildet sich ein, Krähen sprechen zu hören und ist sich irgendwann nicht mehr sicher, ob nicht auch ihre Eltern mehr wissen, als sie ihr sagen. Unterstützt von ihren drei Freundinnen Pia, Katrin und Tina begibt sich Lena auf die Suche nach der Wahrheit und kommt dabei einer düsteren Verschwörung auf die Spur, die bis weit in die Vergangenheit zurückreicht. Doch mit ihren Recherchen sticht sie in ein Wespennest. Wird sie die Wahrheit über sich selbst herausfinden – und wenn ja: Wird sie es überleben?
„Donaumädchen“ ist ein Buch zum Mitmachen und Miterleben. Die Leserinnen und Leser werden animiert, selbst nach den Begriffen zu googeln, nach denen Lena im Lauf der Geschichte sucht. Manchmal verschafft ihnen das sogar einen Informationsvorsprung gegenüber der Heldin. Im Buch versteckt finden sich E-Mail-Adressen, Weblinks oder Passwörter. Wenn Lena sich Musik anhört, gibt es einen Link zu YouTube, und wenn sie etwas kocht, kann man sich das Rezept herunterladen.
Webseite und Buch sind eng miteinander verflochten. Ohne das Buch kann man geheime Bereiche der Webseite nicht betreten, und umgekehrt findet man dort Informationen, die über das hinausgehen, was man im Buch erfährt.

Worum es geht:

Gemeinsam mit ihren Freundinnen und ihren Eltern feiert Lena ihren 15. Geburtstag. So weit, so gut, bis plötzlich ein geheimnisvolles Geschenk den Weg in Lenas Hände findet und damit das Schicksal sprichwörtlich seinen Lauf nimmt. Erst hört sie Krähen sprechen, dann folgen äußerst reale und vor allem beängstigende Träume und, um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, entlarvt Lena die Geschichte ihrer vermeintlichen Krankheit als große Lüge. Sie vertraut, außer ihren Freundinnen, niemandem mehr, manchmal auch sich selbst nicht, doch um die Wahrheit ans Licht zu bringen stürzt sich Lena in ein waghalsiges Abenteuer auf der Suche nach sich selbst.

Meine Meinung zum Buch:

Was zunächst wie eine merkwürdige Mischung klingt – eine 15-jährige, die Hackerin werden will und merkwürdige Stimmen hört – ist eine erstaunlich interessante Kombination, die mich durchweg positiv überrascht hat. Gemeinsam mit der starken Protagonistin Lena sucht man als Leser die Wahrheit hinter dem Schleier, den man um sie ausgebreitet hat. Dabei liegen ihr mal größere, mal kleinere Steine im Weg, doch mit ihren taffen Freundinnen lassen sich fast alle Hürden meistern. Aber eben auch nur fast, sonst wäre es ja langweilig.

Lenas Geschichte wird flüssig aus der Ich-Perspektive erzählt und ist mitreißend von der ersten bis zur letzten Seite. Gut verpackt ist dabei auch Lenas Geheimnis, auf das man wirklich hinfiebert. Die Autorin schafft es hier gekonnt, nicht nur Lena und ihre Freundinnen auf eine falsche Fährte zu locken und neben der besonderen Aufmachung des Buches hat mir dieses große Rätsel super gut gefallen!

Dazwischen sind immer mal wieder Begriffe, Orte oder Dinge im Buch besonders hervorgehoben, die man, wie Lena es auch tut, im Internet nachschlagen kann. Dabei erfährt man nicht nur einiges über Wien, Lenas Heimatstadt, sondern auch über die Geheimnisse, auf die sie stößt. Somit hat man hier nicht einfach nur ein Buch, sondern ein interaktives Leseerlebnis, welches wirklich gut gelungen ist!

Fazit:

Ich hätte selbst wohl mit meinen 30 Jahren am wenigsten damit gerechnet, dass mich ausgerechnet eine 15-jährige so in ihren Bann ziehen kann. Und doch hat Lena, vielmehr die Autorin, es geschafft, mich wirklich von der ersten Seite an mitzuziehen! Ich wurde dafür mit einer spannenden Geschichte belohnt, die mich nicht nur in die Irre geführt, sondern auch sprachlos hinterlassen hat, denn nach dem spannenden Finale ist nämlich noch lange nicht Schluss!

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78 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

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Die Prophezeiung des magischen Steins

Stephan M. Rother , Maximilian Meinzold
Flexibler Einband
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522202442
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Klappentext:

Er ist ein Meisterwerk der alten Elben, eine der mächtigsten Schöpfungen ihrer Magie: der singende Stein. Dass ausgerechnet Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, der Träger des magischen Steins sein soll, um dessen Besitz Kriege geführt wurden, vermag er kaum zu glauben. Und doch findet er sich bald mit Palatin, Prinzessin Livia, einem Gnom, einem Zwerg und der schrulligen Hexe Morgat im größten Abenteuer seines Lebens wieder. Können die Gefährten verhindern, dass das Land, wie sie es kennen, vergeht? Und kann die Magie des Steins auch Dafydds persönliches Glück beeinflussen? Denn trotz aller Standesunterschiede schlägt sein Herz für Prinzessin Livia …

Worum es geht:

Dafydd ist nicht nur Lehrling eines berühmten Barden, sondern auch noch bester Freund der Prinzessin Levia, mit der er für allerlei Unfug im Schloss sorgt. Sehr zum Unmut des Königs, der kurzerhand beschließt, Dafydd und Palatin als Boten auszusenden und sich so zumindest eines Problems zu entledigen. In Begleitung eines kleinen, haarigen Gnoms bricht die ungleiche Truppe schließlich auf. Das Schicksal führt Dafydd geradewegs in die Arme der Hexe Morgat - und zu einem geheimnisvollen Stein, den zu tragen Dafydd auserwählt ist. Denn die Schatten regen sich, eine uralte Bedrohung erwacht und nur Dafydd scheint dazu in der Lage, sich dieser Bedrohung zu stellen.

Meine Meinung zum Buch:

Mit "Die Prophezeiung des magischen Steins" ist dem Autor hier ein bildhaftes und ideenreiches All-Age-Fantasy Werk gelungen, das mir sehr gut gefallen hat. Angefangen bei den unterschiedlichen Charakteren, die alle eine ganz besondere Eigenheit mit sich bringen bis hin zu dem wirklich tollen Setting bekommt man als Fantasy-Fan hier volles Programm geboten. Verfressene Gnome, Elben, Hexen und Zauberer sind mit von der Partie, aber auch finstere Gestalten lauern auf dem Weg, den unsere Helden bestreiten müssen. Der kleine Gnom Memphy lockert das Geschehen oftmals durch seine herrlich witzige Art auf und auch sonst ist ein gewisser Humor zu finden, der der Geschichte nochmal einen speziellen Anstrich verleiht.

Den Schreibstil des Autors durfte ich bereits in anderen Werken von ihm kennen lernen. Mit viel liebe zum Detail werden Landschaften und Figuren beschrieben und es kommt unglaublich schnell eine passende Stimmung und Atmosphäre auf, die mich schnell in ihren Bann gezogen hatte. Gezogen hat es sich für mich beim Lesen leider auch an ein paar Stellen, denen es ein wenig an Spannung mangelte, die trotz aller Bildhaftigkeit ein wenig auf der Strecke blieb. Das Ende überzeugt dafür auf ganzer Länge und verleiht der Geschichte einen runden Abschluss.

Fazit:

Tolles Cover, tolle und ungewöhnliche Charaktere, eine tolle Geschichte - mit kleinen Längen. Stephan M. Rother hat hier ein wirklich magisches Leseerlebnis erschaffen, das ich mit viel Freude gelesen habe. Abgesehen von den wenigen Längen hat mir die Reise an Dafydds Seite wirklich gut gefallen, die Welt und alles drumherum passen super zusammen und ich kann dieses fantastische Abenteuer jedem ans Herz legen!

4,5 / 5 Sterne

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372 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 149 Rezensionen

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Wie man die Zeit anhält

Matt Haig , Sophie Zeitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.04.2018
ISBN 9783423281676
Genre: Romane

Rezension:

Der Klappentext:

Wenn Liebe die Zeit besiegt.

Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ‒ und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, die Literaten und Jazzmusiker der Roaring Twenties in Paris erlebt und alle acht Jahre eine neue Identität angenommen. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles.

Worum es geht:

Tom Hazard ist alt, sehr alt. In seinem langen Leben hat er schon vieles gesehen und kaum etwas vergessen. Die Last der Erinnerungen wiegt schwer und so manches Mal droht ihn diese Last zu erdrücken. Allen voran sind es die schmerzlichen Erinnerungen an seine längst verstorbene große Liebe, die ihn immer wieder in den Abgrund zu  reißen drohen und ihm vor Augen führen, welche Schattenseiten sein langes Leben birgt. Besonders stark treten sie zu Tage, als Tom wieder nach London zurückkehrt, eine neue Identität als Geschichtslehrer annimmt. Und das Schicksal hat einen weiteren Plan, denn es schickt Camille, Französischlehrerin und Toms Kollegin an der Schule. Sein Herz beginnt verräterisch schnell zu schlagen, wenn er sie sieht, doch er darf den Grundsatz der Gesellschaft nicht vergessen - Verliebe dich niemals!

Meine Meinung zum Buch:

Verschroben, schrullig, seltsam, nachdenklich, tragisch und ab und zu auch komisch - das ist Protagonist Tom Hazard, der von verschiedenen Stationen seines langen Lebens erzählt. Angefangen bei seiner Kindheit, die alles andere als leicht war über das 19. Jahrhundert bis ins heutige London werden wir als Leser Zeuge einer meist traurigen Geschichte die zeigt, wie wertvoll die Zeit ist, die wir haben und die auch gleichzeitig die größte Tücke sein kann.

Bisher hatte es Tom wirklich nicht leicht und diese Last, die er mit sich trägt, ist auch gut spürbar, man empfindet Mitleid und Bedauern. Ich habe mich beim Lesen immer wieder dabei ertappt, dass ich mich gefragt habe, wie ich wohl in seiner Situation reagieren würde.

Ebenso wie Tom ist auch der Schreibstil. Zunächst ist die Erzählung in der Ich-Perspektive gewöhnungsbedürftig. Lange, teils verschachtelte Sätze, zeitliche Sprünge vom Jetzt in die Vergangenheit und wieder zurück. Doch genau davon lebt die Geschichte und die Einblicke in Toms Erlebnisse sind wichtig, um alles zu verstehen. Es brauchte ein paar Seiten, bis mich das Buch abholen konnte, doch dafür war es dann ein umso größeres Lesevergnügen. Ich habe mir auch etliche Zitate im Buch markiert und herausgeschrieben.

Fazit:

Ich habe ziemlich lange gebraucht, um das Buch zu beenden. Das liegt vor allem daran, dass es kein Buch ist, welches man in einem Rutsch durchlesen sollte. Stück für Stück habe ich es bewusst genossen und viel daraus mitgenommen. Von Tom können wir viel lernen. Die Zeit ist heutzutage unser wertvollstes Gut, aber auch Fluch und Segen gleichermaßen.

Ein tiefgreifendes Leseerlebnis der etwas anderen Art mit einem besonderen Protagonisten, einem besonderen Schreibstil und vielen kleinen Weisheiten, die das Leben bereichern können!

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84 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

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Mondgeflüster in Fella

Lara Kessing
Flexibler Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Independently published, 31.05.2017
ISBN 9781521386965
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext / Kurzinfo:

Ein schweres Unwetter zerstört große Teile von Fella. Eine Gang mit dem Namen Senk nutzt das entstandene Chaos, um die Macht an sich zu reißen. Da Andra ein Jahr vor dem Unwetter bei den Senk ausgestiegen ist, hat sie es nun besonders schwer. Einige Senk können ihr den Ausstieg nicht verzeihen, allen voran ihr ehemals bester Freund. Aus Freunden werden erbitterte Feinde. Menschen, um die sie früher einen großen Bogen gemacht hätte, werden zu Verbündeten. Andra muss nicht nur herausfinden, wer sie eigentlich ist, sondern auch ihren Platz in dem neuen Fella finden. Sich wieder den Senk anzuschließen wäre der leichtere Weg. Gerät Andra ins Schwanken, als sie unerwartet Gefühle für einen der Senk entwickelt? Sie ist bereit, an ihre Grenzen zu gehen und sich ihren ehemaligen Freunden in den Weg zu stellen, doch ist ihr neues Ich stark genug, sich der Macht der Senk zu widersetzen?


Band 2 ist ein alternativer Einstieg in die Fella-Reihe und ist somit ohne Vorkenntnisse aus Band 1 lesbar. In diesem Band werden dem ersten Band keine Informationen vorweggenommen. Wer Band 1 bereits gelesen hat, kann sich in diesem Teil auf ein Wiedersehen mit Tonso und Kester freuen. Erfahrt mehr über den Enkel, den Morana an die Senk verloren hat, und über den Dieb, der Sorija mit seinem Geheimeingang die Flucht ermöglichte. Außerdem gibt es Einblicke in das Leben der Antisenk.


Worum geht es?

Andra hat den Senk abgeschworen, einer Bande aus Kriminellen. Nicht zuletzt, weil man sie beim Klauen erwischt hat und ihre Eltern alles andere als begeistert sind, dass sie von der Polizei nach Hause gebracht wurde. Ihr bester Freund Lenn ist jedoch noch immer ein Teil der Senk und versucht mit allen Mitteln, Andra zur Rückkehr zu bewegen, bis etwas geschieht, dass Andra wirklich stark an ihm zweifeln lässt.

Als dann auch noch ein verheerendes Unwetter große Teile von Fella verwüstet, nutzen die Senk ihre Chance und reißen die Kontrolle an sich. Andra muss sich entscheiden, auf wessen Seite sie stehen will.


Die Charaktere / Schreibstil:

Ich fasse hier die normalerweise getrennten Punkte meiner Rezis mal bewusst zusammen, denn in diesem Buch sind diese beiden Aspekte sehr eng miteinander verbunden.


Andra ist ein ganz besonderer Buchcharakter. Schon zu Beginn des Buches zeigt sich ihr starker, entschlossener Charakter, der im Laufe der Geschichte immer mal wieder ins Wanken gerät, nur um anschließend noch stärker aus den Ereignissen hervorzugehen.

Auch Lenn und alle anderen auftretenden Figuren zeichnen sich besonders aus, und das ist nicht zuletzt dem Schreibstil und der besonderen Art des Buches zu verdanken.

Die Geschichte wird in großen Teilen über Dialoge erzählt. Zwischendurch gibt es immer mal kurze Beschreibungen der Orte und Geschehnisse, im Fokus stehen aber die Dialoge zwischen den einzelnen Figuren.

Das war zu Beginn etwas ungewohnt und wird es auch für diejenigen sein, die bildhafte Beschreibungen mögen. Trotzdem konnte ich mir ein gutes Bild von allem machen und gerade dieser Dialog-Stil macht hier vieles richtig und gewährt so ganz einzigartig Einblicke in die Charaktere.

Der Schreibstil ist dabei flüssig und angenehm zu lesen, der Einstieg in die Geschichte gelingt gut und ich habe mich auch schnell mit allem zurechtgefunden.


Fazit:

Mondgeflüster in Fella ist eine Dystopie der besonderen Art, nicht zuletzt wegen der zahlreichen Dialoge. Die Thematik und das Setting sind klasse und auch die Charaktere kommen hier wirklich gut zur Geltung. Andra konnte mich wirklich als Protagonistin überzeugen.

Auch die anderen Charaktere sind spannend in Szene gesetzt und die Geschichte hat trotz weniger detailreicher Beschreibungen eine ungewöhnliche Tiefe.

Mir hat das Buch gut gefallen. Wer also mal etwas lesen will, was abseits der üblichen Pfade liegt, dem kann ich Mondgeflüster in Fella wärmstens empfehlen!

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Schwarzmond

Aikaterini Maria Schlösser
Flexibler Einband: 436 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 19.06.2018
ISBN 9783752806960
Genre: Fantasy

Rezension:


Der Klappentext / Kurzinfo:

Dein Blut ist in mir. Mein Gift in dir.

Ich höre dich meine Gedanken denken.
Fühle dich in meinem Hass brennen.
Höre dein Herz für meine Liebe klopfen.

Ein Bruchstück in unserem Spiegelbild ist fremd.
Gewaltsam wurde es in unsere Seelen gestanzt.
Du siehst darin mich und ich sehe darin dich.

Gemeinsam baden wir im unschuldigen Blut.
Gemeinsam schließen wir die Augen.
Gemeinsam tragen wir unseren letzten Gedanken
in den Traum.
Luna… Luna…

Worum es geht:

Band 2 knüpft, nach einer kurzen Rückblende, dort an wo Band 1 zuvor aufgehört hat.

Luna wurde in eine Urwölfin verwandelt und ist mit Astrum an ihrer Seite auf der Flucht vor Lodwig, der durch einen Biss zu einer sogenannte Halbmondbestie wurde. Den beiden ist keine Verschnaufpause gegönnt und die Lage spitzt sich dramatisch zu, als Lodwig dank seiner übermenschlichen Fähigkeiten bedrohlich nahe kommt. Luna und Astrum müssen alles auf eine Karte setzen, wenn sie ihrem Häscher entkommen wollen.

Meinung zum Buch, Charaktere und Schreibstil:

Endlich geht es weiter mit Luna, Astrum und Lodwig. Schon die ersten Kapitel ließen mich kaum verschnaufen, ebenso wenig wie die beiden Protagonisten. Band 2 startet kurzweilig und spannend und wir begleiten die Urwölfe auf einer Reise, die ihnen alles abverlangt.

Luna ist nun auch ein Urwolf und die anfängliche Skepsis darüber, wie man eine Geschichte wohl aus der Sicht eines Wolfes erzählen will, ist bereits auf den ersten Seiten verflogen. Die Autorin schafft hier einen klasse Spagat und erzählt einfach wunderbar, wie sich die beiden durchschlagen, wie sie auf Empfindungen und Emotionen reagieren und mit Gefahren umgehen. Es liest sich tatsächlich so, als wäre man selbst ein Wolf, und das finde ich super gelungen! Zudem ist Luna nicht mehr ganz so „schweigsam“ wie im Vorgänger, sie kommt jetzt wesentlich öfter zu Wort und auch das ist für mich hier ein großer Pluspunkt.

Bösewicht Lodwig rückt auch näher in den Fokus der Geschichte, gewährt uns Einblicke in seine Vergangenheit und an manchen Stellen ist er wirklich zu bedauern. Doch genau dadurch wird für mich als Leser klar, warum Lodwig so handelt, seine Beweggründe werden nachvollziehbarer, dadurch aber nicht besser. Definitiv ein Gegenspieler, wie man sich ihn wünscht.

Neue Gesichter tauchen im Laufe der Handlung ebenfalls auf, darauf gehe ich hier jetzt aber nicht ein denn ich will hier ja niemanden spoilern und die Spannung verderben. *g*

Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr angenehm und flüssig, das Gefühl, wieder im dunklen Mittelalter zu sein stellt sich schnell ein und wirkt durch die Beschreibungen realistisch. Auch, wie oben bereits erwähnt, die Erzählperspektive Wolf ist sehr gut umgesetzt. Spannung gibt es hier wirklich von Anfang bis Ende und die Geschichte nimmt einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Daher bin ich auch wirklich mehr als gespannt auf die Fortsetzung!

Fazit:

Was für eine Fortsetzung! Band 1 war schon toll, Band 2 gefällt mir noch besser! Luna und Astrum sind mir sehr ans Herz gewachsen und auch die neu dazu gekommenen Charaktere sind interessant ins Geschehen eingebracht. Wer wissen will, wie es mit den Urwölfen weitergeht, der sollte hier unbedingt zuschlagen. Eine wirklich gelungene Fortsetzung,die ich ohne Bedenken weiterempfehlen kann!

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310 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

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Elian und Lira – Das wilde Herz der See

Alexandra Christo , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423762205
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Klappentext / Kurzinfo:

Eine Fantasywelt, so betörend wie ein Sirenenlied - düster, romantisch und voller Sogkraft

Lira ist die Tochter der Meereskönigin. Jahr für Jahr ist sie dazu verdammt, einem Prinzen das Herz zu rauben. Doch dann begeht sie einen Fehler und ihre Mutter verwandelt sie zur Strafe in die Kreatur, die sie am meisten verabscheut – einen Menschen. Und sie stellt Lira ein Ultimatum: Bring mir das Herz von Prinz Elian oder bleib für immer ein Mensch. Elian ist der Thronerbe eines mächtigen Königreichs. Doch das Meer ist der einzige Ort, an dem er sich wirklich zu Hause fühlt. Er macht Jagd auf Sirenen, vor allem auf die eine, die so vielen Prinzen bereits das Leben genommen hat. Als er eines Tages eine junge Frau aus dem Ozean fischt, ahnt er zunächst nicht, wen er da an Bord geholt hat. Bald wird aus Misstrauen jedoch Leidenschaft und das Unerwartete geschieht – die beiden verlieben sich ineinander.

Worum es geht:

Lira ist skrupellos und grausam, genau wie ihre Mutter es von ihr verlangt. Die ist schließlich niemand geringeres als die Meereskönigin höchstselbst und als ihre Nachfolgerin muss Lira ebenso kaltblütig sein wie sie. Als Lira ihrer Cousine dabei behilflich sein soll, ein Herz zu ihrem 15. Geburtstag zu stehlen, kann auch sie nicht widerstehen und raubt noch vor ihrem eigenen Geburtstag das Herz eines Prinzen. Anstatt Lob von ihrer Mutter zu ernten, zieht sie deren Zorn auf sich. Zur Strafe soll sie zu ihrem Geburtstag das Herz eines einfachen Matrosen stehlen, um so die größtmögliche Demütigung zu erfahren. Doch Lira schmiedet einen eigenen Plan, um die Gunst ihrer Mutter zurück zu erlangen. Denn laut den Gerüchten soll es einen Prinzen mit einem Herzen aus purem Gold geben. Ihre Mutter bekommt jedoch Wind von Liras Plan und zur Strafe, da sie sich ihr erneut widersetzt hat, verwandelt die Meereskönigin Lira in einen Menschen. Ihrer Kräfte beraubt soll sie in ihrer neuen Gestalt das Herz des Prinzen rauben, oder auf ewig verdammt sein.

Meine Meinung zum Buch:

Lira und Elian, zwei verbitterte Feinde die Jagd auf den jeweils anderen machen. Zwei Charaktere, die zunächst so unterschiedlich wie Tag und Nacht erscheinen, aber doch ungeahnt mehr gemeinsam haben als beide zunächst ahnen. Beide sind unglaublich starke und präsente Charaktere mit einem klaren Ziel vor Augen und eigenen Moral- und Wertvorstellungen. Gerad Liras Sicht, geprägt von Grausamkeit und Gefühlskälte, gerät nach und nach ins Wanken und auch Elian muss Zugeständnisse machen. was seine Sicht und Standpunkte angeht.

Die beiden Protagonisten sind für mich rundum gelungene Charaktere, die stark, eigensinnig und auch eine melancholische Seite haben. Ergänzt wird die Geschichte durch nicht weniger interessante Nebencharaktere, deren Rollen sich nach und nach wie bei einem Puzzle in das Gesamtbild einfügen. Dabei bleibt es spannend und die Verstrickungen der einzelnen Figuren waren für mich zu keiner Zeit vorhersehbar oder langweilig.

Die nötige Tiefe erhält die Geschichte durch den bildhaften Schreibstil, der sich flüssig und angenehm lesen lässt. Hierbei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive aus Liras und Elians Sicht geschrieben. Das hat einen tollen Einblick in die jeweiligen Gedanken der Charaktere gegeben und die Spannung durch gut platzierte Perspektivenwechsel konstant oben gehalten.

Wer hier eine waschechte Romanze erwartet, der wird ein bisschen enttäuscht sein, denn die steht hier nicht im Vordergrund und kommt auch erst relativ spät zum Tragen. Eine Rolle spielt sie dennoch auf jeden Fall und sie trägt zu einem unglaublich spannenden und rasanten Ende bei.

Fazit:

"Das wilde Herz der See" hat mir unglaublich gut gefallen! Die zu Beginn sehr düstere Geschichte hat mich gleich mit sich gerissen und innerhalb weniger Tage hatte ich das Buch bereits fertig gelesen. Die beiden Hauptfiguren Lira und Elian machen viel her und auch die Beziehungen zu den Nebencharakteren finde ich super gelungen. Denn auch die spielen für die Handlung eine wichtige Rolle und vieles wird tatsächlich erst am Ende der Geschichte aufgelöst. Für mich eins der Lese-Highlights des Jahres, welches ich unbedingt weiterempfehlen kann!

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

KHAOS: Touching Soul

Lin Rina
E-Buch Text: 450 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag, 18.07.2018
ISBN 9783959914208
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Klappentext / Kurzinfo:

Daya lebt auf einem vergessenen Gefängnisplaneten unter skrupellosen Verbrechern. Nur ihre Gabe, in den Seelen anderer zu lesen und ihre Gefühle zu erspüren, sichert ihr das Überleben.

Als eine Gruppe genetisch veränderter Menschen aus dem Kryoschlaf erwacht, gerät Daya plötzlich zwischen die Fronten von Macht und Gewalt. Doch was ist richtig? Den Soldaten und ihrem Anführer Khaos zu helfen, den Planeten zu verlassen, oder das Leben ihrer Leute zu erhalten?

Denn Khaos ist nicht irgendein Soldat. Seine Seele ist für Daya unwiderstehlich. Aber sich in einen Mann zu verlieben, der nicht zum Lieben geschaffen wurde, ist ein gefährliches Spiel

Worum es geht:

Daya lebt auf einem Gefängnisplaneten und schlägt sich seit dem Tod ihrer Mutter als Ärztin auf der Krankenstation durch. Dadurch genießt sie einen speziellen Schutz, wenn auch nur bedingt. Über die Jahre hinweg hat sie ihre weiblichen Züge gekonnt hinter Bandagen und weiten Hemden versteckt, um dem Schicksal zu entgehen, welches die anderen Frauen der Station erdulden müssen. Hilfreich ist ihr dabei auch ihre Gabe, die Seelen anderer Menschen und Lebewesen erkennen und fühlen zu können - auch über größere Distanz hinweg. Eines Tages macht sie damit jedoch eine schier unmögliche Entdeckung. Sie entdeckt eine Menge schwach flackernder Seelen in einem abgelegenen Teil der Station und geht der Sache auf den Grund. Sie findet in Kryokapseln eingeschlossene Menschen - und gleichzeitig ihr Schicksal.

Meine Meinung zum Buch:

Die Autorin Lin Rina hat es mit ihrem jüngsten Werk mal wieder geschafft, mich völlig in ihren Bann zu ziehen. Zum einen durch das Weltraumsetting, zum anderen durch die tollen Charaktere und die Idee, das Protagonistin Daya in die Seelen ihrer Mitmenschen blicken kann. Dazu kommt noch ein zarter, einfühlsamer Schreibstil, der nicht nur die Gedanken und Gefühle von Daya gut wiedergibt, sondern auch mit Umgebungsdetails glänzt, die ein tolles Bild im Kopf zaubern.

Die Entwicklung von Daya im Laufe der Geschichte ist wirklich toll. Ich konnte gut mit ihr fühlen, denn auch mich verfolgen oft Zweifel an mir selbst und an den Dingen, die ich mache. Ist alles richtig? Habe ich vielleicht die verkehrte Wahl getroffen? Diese und so viele Fragen mehr drängen sich Daya auf, doch die Aufgaben, die ihr gestellt werden, lassen sie einen Teil ihrer Zweifel begraben. Durch eben diesen Einblick in Dayas Gedanken wird hier eine authentische, "echte" Protagonistin erschaffen, die mir unglaublich sympathisch war.

Auch Khaos und die zahlreichen Nebencharaktere sind wirklich gut gelungen und verlangen Daya mehr als einmal wirklich alles ab. Doch nicht nur mit mehr oder weniger freundlich gesinnten Charakteren bekommt Daya es zu tun, eine große, innere Last macht ihr zusätzlich das Leben schwer.

Romantik gibt es obendrein auch noch, denn Daya entdeckt in sich plötzlich Gefühle, die sie nie für möglich gehalten hat. Die Romanze ist zart und liebevoll in die Geschichte eingewoben und verleiht dem Buch noch das gewisse Extra.

Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Nach "Animant Crumbs Staubchronik" kam ich sowieso nicht umhin, das neueste Werk der Autorin zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn die Geschichte hat nicht nur eine außergewöhnliche Umgebung zu bieten, sondern auch tolle, liebevoll gestaltete und ausgearbeitete Charaktere, eine nicht zu hervorstechende Liebesgeschichte und eine Protagonistin mit einer mehr als spannenden Gabe. Als Lektüre für Zwischendurch auf jeden Fall zu empfehlen und auch sonst für all diejenigen, die Animant schon toll fanden!

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

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The Blinds

Emma Marten
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 06.06.2018
ISBN 9783752860108
Genre: Jugendbuch

Rezension:

ACHTUNG! Diese Rezension enthält mögliche Spoiler zu Band 1! Lesen auf eigene Gefahr!


Klappentext / Kurzinfo:


Ich hatte noch eine Chance
Ich war noch hier
Ich war weiter

Rileys Traum vom Sieg der Blinds ist in greifbare Nähe gerückt. Sie ist die erste Kandidatin aus den Randbezirken, die es in die Top 20 geschafft hat. Doch es bleibt keine Zeit zum Durchatmen. Sie muss sich entscheiden, wer sie sein und wofür sie kämpfen will. Für ihre Träume oder eine gerechte Welt?


Worum geht es?


Die Geschichte geht nahtlos dort weiter, wo sie in Band 1 aufgehört hat.

Riley wurde einer Affäre bezichtigt und wird handgreiflich einer anderen Kandidatin gegenüber. Trotz allem kommt sie in die nächste Runde der Blinds – und damit ihrem Ziel, ihrem Bruder zu helfen, immer näher.

Doch es kommt ganz anders als sie sich je vorzustellen gewagt hat. Sie soll zu einer Schlüsselfigur gemacht werden, die sie gar nicht sein will.


Die Charaktere:


Hauptprotagonistin ist, wie in Teil 1 auch schon, Riley McAvish. Auch im zweiten Teil merkt man, welch starke, aber auch einfühlsame Persönlichkeit in ihr schlummert. Doch auch diese Stärke hat ihre Grenzen, denn Riley wird in der Fortsetzung alles abverlangt. Dabei war ihre gefühlsmäßige und emotionale Entwicklung sehr realitätsnah und nachvollziehbar beschrieben.

Auch Duke und sogar Rory bekommen hier eigene Kapitel spendiert, die die Geschichte zusätzlich aus anderen Perspektiven beleuchten.

Neue Charaktere treten auch auf den Plan, und diese haben – so viel kann ich versprechen – einige Überraschungen im Gepäck!


Der Schreibstil:


Wie bereits im Vorgänger wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Riley erzählt. Auch die Abschnitte der anderen Charaktere werden so geschildert.

Das hat mir als Leserin einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der jeweiligen Charaktere gegeben und war gewohnt flüssig und angenehm zu lesen.

Vor allem aber ist die Schilderung gerade aus Rileys Sicht unglaublich interessant hier, denn so sehen auch wir als Leser zunächst nur die offensichtlichen Dinge, während nach und nach weitere Details ans Licht kommen.

Durch gekonnt platzierte Wendungen in der Handlung, mit denen ich wirklich so nicht gerechnet hätte, wird es auch absolut nicht langweilig! Kurze Atempausen sind nicht drin, es bleibt spannend bis zum Schluss!


Fazit:


Eine gelungene Fortsetzung, die ich sogar noch besser finde als den ersten Teil. :) Wer den schon gut fand, der wird auch hier im zweiten Teil voll auf seine Lesekosten kommen. Man sollte allerdings den ersten teil auch gelesen haben, um alle Zusammenhänge verstehen zu können.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für einen wirklich spannenden, zweiten Band!

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68 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Eine unbeugsame Braut

Simona Ahrnstedt , Corinna Roßbach
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.06.2018
ISBN 9783736307025
Genre: Historische Romane

Rezension:

Klappentext / Kurzinfo:


Zwei wie Feuer und Wasser

Illiana Henriksdotter ist entsetzt, als sie gezwungen wird, den berüchtigten Ritter Markus Järv zu ehelichen. Markus ist ein Mann des Krieges, vom Leben gezeichnet, weithin gefürchtet und das genaue Gegenteil des freundlichen Bauernsohnes, den die junge Heilerin heiraten wollte. Doch sosehr sie ihn auch verabscheut - das Schicksal hat seine eigenen Pläne. An der Seite des düsteren Ritters beginnt für Illiana eine abenteuerliche Reise, während der sie sich nicht nur einem tödlichen Feind stellen müssen, sondern auch der Tatsache, dass Hass und Liebe manchmal sehr nah beieinander liegen.


Worum geht es?


Illiana wächst als einzige Tochter inmitten eines kleinen Dorfes auf. Ihre Eltern sind darum bemüht, ihr einen wohlhabenden Ehemann zu suchen, doch bisher war sie nicht mit Glück gesegnet. Die Wahl fällt schließlich auf Axel, und die Verlobung soll alsbald in großem Kreis bekanntgemacht werden. Ein Badeausflug zum See wird Illiana kurz vor der Verkündung zum Verhängnis, als ein Knappe des berüchtigten Markus Järv sie schnappt und auf sein Geheiß zu ihm bringen lässt. Das Chaos nimmt seinen Lauf und Markus und Illiana finden sich plötzlich in einer Ehe wieder, mit der sie wohl beide so nicht gerechnet hätten.


Die Charaktere:


Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Illiana und Markus. Ganz klar steht hier eine mögliche Romanze im Vordergrund. Nichts desto trotz treffen hier zwei völlig unterschiedliche Charaktere aufeinander, und diese Mischung ist ein ums andere Mal sehr explosiv. Während Markus hart und raubeinig daher kommt und seinem Ruf alle Ehre macht, ist Illiana die zarte Blume, die zunächst sehr schüchtern und zurückhalten wirkt, aber einen unglaublichen Sturkopf hat. An Markus' Seite lernt sie nicht nur viel über ihren frisch angetrauten Gatten, sondern auch über sich selbst.

Bis zu einem gewissen Punkt hat mir gerade Illianas Entwicklung auch super gut gefallen, doch an manchen Stellen ging mir das dann doch etwas „zu schnell“ und so verlor sie ein wenig an Glaubwürdigkeit. Trotz allem ist sie ein toller Charakter, welcher der Geschichte das richtige Quäntchen Würze verleiht. ;)

Es tauchen auch zahlreiche Nebencharaktere auf, auf die wegen Spoilergefahr nicht eingehen werde. So viel sei gesagt.. es sind ein paar wirklich interessante dabei. ;)


Der Schreibstil:


Schwupp, ehe man sich versieht hat man ein gutes Stück gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig und ich hatte absolut keine Schwierigkeiten, mich einzufinden. So hatte ich einen recht flotten Einstieg und es hat mir Spaß gemacht, der Story zu folgen. Romantische Szenen haben den nötigen Gänsehautfaktor, während anderes leider ein wenig zu kurz kommt, bzw zu schnell abgehandelt war. Klar steht die Romanze im Vordergrund, trotzdem hätte ich mir an manchen Stellen ein paar zusätzliche Details gewünscht.


Fazit:


Eine gelungene Lektüre für zwischendurch, die sich super angenehm lesen lässt, sympathische Charaktere an Bord hat aber trotzdem ein paar kleine Schwächen vorzuweisen hat. Die teilweise sehr rasche, für mich nicht ganz nachvollziehbare Charakterentwicklung sowie einige sehr rasch abgefertigte Szenen fand ich ein bisschen schade, da wäre mehr drin gewesen.

Abschließend trotz allem ein amüsantes, humorvolles und romantisches Buch, welches mir angenehme Lesestunden beschert hat und mich oft zum Schmunzeln brachte.

Wer ein kurzweiliges Buch für Zwischendurch sucht, der macht mit Illana und Markus auf jeden Fall alles richtig!

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Ranjana: Vertraue auf deine Stärke

Sophie Fawn
E-Buch Text: 181 Seiten
Erschienen bei null, 18.05.2018
ISBN B07C59PLFH
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Klappentext:

Wer die Zukunft kennt, kann sie verändern!

Lexia hat Visionen. Als Kind fürchtete sie die Träume von Wolfsmenschen, der Gefahr aus dem Wald. Doch als sie älter wird, lernt sie, die Träume zu deuten und ihre Berufung darin zu erkennen. Sie reißt aus und mischt sich unter die Scinto-Anwärter, die Kämpfer Ranjanas. Mit Hilfe von Elian, den sie aus ihren Visionen zu kennen glaubt, kann sie sich im Training behaupten und entwickelt schon bald Gefühle für ihn. Doch dann werden die Visionen real und sie steht plötzlich den Wolfsmenschen gegenüber …

Kann sich ein Mädchen über alle Klassen und Werte hinwegsetzen? Welche Rolle spielt Elian? Und wird er ihre tiefen Gefühle erwidern?

Worum es geht:

Schon seit ihrer Kindheit erzählt man Lexia die Geschichten von den Wolfsmenschen, die in den Tiefen des Waldes ihr Unwesen treiben, Ernten stehlen und sogar Kinder verschleppen und verspeisen. SO kann sie gar nicht anders als sich zu fürchten, als sie wieder und wieder von den Wolfsmenschen zu träumen beginnt. Doch Lexias Träume sind anders, sie zeigen ihr eine mögliche Zukunft. Nicht nur in Bezug auf die unheimlichen Waldbewohner, auch Geschehnisse um sie herum lernt sie so zu deuten und zu ihrem Vorteil zu nutzen. Als sie die Schule der Criada besucht, überkommen sie die Träume sogar am hellen Tag und so beschließt sie eines Tages, ihrer Traumvision zu folgen und mischt sich kurzerhand unter die – ausschließlich männlichen – Scinto-Schüler. Dort begegnet sie Elian, dem jungen Mann aus ihren Träumen. Ein turbulentes Abenteuer beginnt, dass nicht nur für Lexia etliche Überraschungen bereithält.

Meine Meinung zum Buch:

Im Rahmen der Summertime-Lesechallenge war Ranjana mein erstes Buch und damit auch gleichzeitig das erste Buch, welches ich von Sophie Fawn gelesen habe. Und es war jede Seite wert! Schon zu beginn hatte mich die Geschichte in ihren Bann gezogen und mit Lexia gibt es hier auch eine tolle Protagonistin, die mit ihren Aufgaben wächst. Sie war mir unglaublich sympathisch durch ihre Art und Denkweise und es machte großen Spaß, sie auf diesem Weg zu begleiten. Im Laufe des Abenteuers lernt sie zudem, hinter die Fassade zu blicken und sich ihre eigene Meinung zu bilden. Das Sahnehäubchen ist dann noch eine zarte Romanze, die nicht zu aufdringlich ist (und auch nicht im Mittelpunkt steht, wie ich finde).

Die Charaktere neben Lexia finde ich ebenfalls gut gelungen, besonders durch die vielen unterschiedlichen Stärken, auf die immer wieder aufgebaut wird. Meinen Favoriten kann ich hier jetzt leider nicht verraten, das würde nur unnötig spoilern und das möchte ich doch vermeiden. *zwinker*

Der Schreibstil war super und konnte mich direkt abholen. Nach etwa 50-60 Seiten war dann auch ein Punkt erreicht, wo ich gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören wollte. Die Geschichte, das Setting im und um den Wald und die Handlung haben mich völlig für sich eingenommen. Kopfkino ist hier garantiert!

Fazit:

Ich mag ja Bücher, die in Wäldern spielen. Ich weiß nicht, ob ich das vielleicht schonmal bei einer Rezi hier auf dem neuen Blog erwähnt habe, aber ich mag Bücher, die in Wäldern spielen. *g* So konnte ich gar nicht umhin, mich an Ranjana heranzuwagen. Ranjana ist mehr als nur Fantasy. Es geht um Liebe, Freundschaft und darum, auf seine innere Stärke zu vertrauen. Immer. Egal ob sie einem selbst klein und unwichtig oder groß und bedeutend vorkommt. Diese Botschaft fand ich ganz besonders und sie ist in eine wundervolle Geschichte eingewoben, die ich jedem nur ans Herz legen kann! Für mich wird es auch definitv nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein. 5/5 Sterne gibt es dafür von mir! Absolut verdient!

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64 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Dornengrab

Aikaterini Maria Schlösser
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.05.2018
ISBN 9783746005935
Genre: Historische Romane

Rezension:

Klappentext / Kurzinfo:


"Da lag sie. Die weiße Rose auf dem Fensterbrett. Wie sie schon so oft dort gelegen hatte, als Zeichen für ein geheimes Treffen mit seiner Geliebten. 
Mit dem Unterschied, dass er seine Geliebte vor drei Tagen getötet hatte."

_Worms, 10. Juni 1371_

Der Fleischersohn Hartmuth umwirbt erfolgreich die reiche Kaufmannstochter Margarethe, um dem Armutsviertel zu entfliehen. Neben seiner Ehe führt er eine geheime Liebschaft mit der heißblütigen Elsslin. Alles scheint perfekt, bis ausgerechnet die Frau, die er liebt, seinen hart erkämpften Wohlstand zu zerstören droht. Er trifft eine grausame Entscheidung. Doch es gibt Mächte, die stärker sind als der Tod. Und sie locken ihn unmittelbar in das Dornengrab, das er selbst erschaffen hat.


Worum geht es?

Hartmuth ist arm und hat es in seinem Leben bisher nicht leicht gehabt. Nicht nur, dass er unter seinen älteren Brüdern leiden muss, auch das Fleischereihandwerk ist absolut nicht sein Metier. Doch Hartmuth ist schön und so beschließt er, seine Schönheit für seine Zwecke zu nutzen. Frauen wickelt er wie nichts um den kleinen Finger, und so gerät auch die reiche, wenn auch optisch für ihn nicht ganz ansprechendene Kaufmannstochter Margarethe in sein Visier. Es gelingt ihm, sie zu betören und schließlich eine Ehe mit ihr einzugehen, sodass er seiner Armut entfliehen kann. Doch dann lernt er Elsslin kennen und lieben. Doch die Liebschaft hat ihren Preis, denn Elsslin hat ein Geheimnis, welches Hartmuths Reichtum zu zerstören droht. Und so greift er zu drastischen Mitteln.


Die Charaktere:

Man bekommt einen kurzen, aber sehr eindeutigen Einblick in das Leben von Hartmuth, der zwar in der Lage zu sein scheint, so etwas Lieb zu empfinden, aber ebenso kaltblütig für seine Ziele zu Werke geht. Man könnte fast von einer inneren Zerrissenheit sprechen, und diese kommt hier gut zur Geltung. Am Rande der Verzweiflung lechzt es Hartmuth nach Gewissheit, auch Reue plagt ihn.  Ein wirklich toller, ausdrucksstarker Charakter!


Der Schreibstil:

Angenehm flüssig, dem mittelaterlichen Flair entsprechend an manchen Stellen rau und schonungslos. Durch diese Mischung schafft es die Autorin auch hier wieder, mich in den Bann zu ziehen und bis zum Schluss zu begeistern. Ein historischer Kurzroman, der mich vollkommen abgeholt hat.


Fazit:

So kurz diese Novelle auch war, so gut war sie dafür auch! Allein schon das Vorwort hat mir eine Gänsehaut beschert! Alles hat seinen Preis, wie viel ist man bereit dafür auf sich zu nehmen? Diese Geschichte geht eben jenen Fragen nach und Hartmuth zeigt uns die Antworten auf diese Fragen. Ein düsteres, kurzes Buch, welches mich durch seine ernste Thematik und den tollen Schreibstil überzeugt hat. Und zum Schluss bleibt immer wieder die Frage, ob man bereit ist, sich an den Dornen zu stechen, nur um die schönste Rose zu pflücken. Das sollte man sich vielleicht öfter mal ins Gedächtnis rufen und so lässt mich diese Geschichte begeistert, aber auch nachdenklich zurück! Vielen Dank dafür!

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101 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 77 Rezensionen

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Blut schreit nach Blut

Aikaterini Maria Schlösser
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.07.2017
ISBN 9783743187450
Genre: Fantasy

Rezension:

- Klappentext / Kurzinfo -


Schwarzwald, Herzogtum Alamannien, 1272 
Luna, die Tochter des Burgherrn, beobachtet seit ihrer Kindheit ein Sternenpaar im Waldschatten. Doch sie wagt es nicht, seinem Ruf zu folgen, auch wenn er immer stärker wird. 
Im Nebel wird die Schwarzburg angegriffen. Als einziges gelingt Luna die Flucht. Ihre Verletzung zwingt sie auf den Waldboden. Zwischen den Stämmen erscheint ihr Lichterpaar. Doch es sind keine Sterne. 
Augen haben sie beobachtet. Starren sie an.


- Worum geht es? -

Luna lebt mit ihren Eltern ein beschauliches Leben auf der Schwarzburg. Einzig ihr ungewöhnlich helles Haar macht sie besonders, so dass sie ihre Haarpracht täglich gut vor Blicken unter einem Gebände mitsamt Schleier verbergen muss.
Eines Tages wird die Schwarzburg jedoch unerwartet angegriffen, viele unschuldige Menschen kommen ums Leben, darunter auch Lunas Eltern.
Fortan übernimmt ihr Onkel die Herrschaft über die Burg und Lunas Trauer wird schier übermächtig. Einzig das ihr vertraute Sternenpaar scheint ihr die Last von der Seele nehmen zu können und als die Gefühle sie zu überwältigen drohen flieht sie einmal mehr ins Herz des Waldes.
Doch die Besuche im Wald haben ihren Preis, denn mit Luna geht etwas vor sich,mit dem sie nicht gerechnet hat.


- Die Charaktere -

Ohne großartig spoilern zu wollen gehe ich hier nur auf die Protagonistin Luna ein.
Luna ist ein wirklich außergewöhnlicher Charakter. Sie weiß, was sie will und widersetzt sich, sehr zum Unmut ihres Onkels, oftmals dessen Anweisungen.
Doch so stark und taff sie ist, so ängstlich ist sie auch ein ums andere Mal im Laufe der Geschichte. Im großen und ganzen aber ist Luna eine überzeugende, junge Frau mit Gefühlen, Zweifeln und Ängsten, aber auch Hoffnung.
Auf ihrem Weg trifft sie die verschiedensten Charaktere, jeder mit einzigartigen Merkmalen, die aber anhand des mittelalterlichen Settings nicht überzogen wirken und sich gut in die Geschichte einfügen.
Allesamt grandios beschrieben, bei manchen bekomme ich jetzt noch Gänsehaut wenn ich an sie denke!


- Der Schreibstil -

Der Schreibstil ist einnehmend und flüssig und vor allem detailliert und bildhaft.
Die Autorin erschafft hier eine wirklich authentische, mittelalterliche Stimmung die roh und schonungslos ehrlich ist - genau so wie man sich das Mittelalter vorstellt.
Das spiegelt sich auch in den einzelnen Charakteren wieder, die wie oben schon erwähnt, rund in das Gesamtbild hineinpassen und den letzten Schliff noch hinzufügen.
Ganz große Klasse, es war nicht einmal langweilig!


- Fazit -

Mittelalterliche Fantasy - eine wirklich tolle Mischung! 
Durch die wirklich realitätsnahe Darstellung der zeitlichen Epoche, der Umgebung und Gepflogenheiten sticht diese Geschichte für mich eindeutig hervor.
Darin eingewoben ist die fantastische Komponente, die sich mit ihrer Thematik für mich auch eindeutig von anderen dieses Genres abhebt. Im positiven Sinne!
Eine ganz außergewöhnlich tolle Geschichte, die mich schnell in ihren Bann gezogen und mich auch nicht mehr losgelassen hat!
Von mir gibt es dafür eine ganz klare Leseempfehlung! :)

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158 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Tochter der Flut

Jake Halpern , Peter Kujawinski , Wolfram Ströle
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401567
Genre: Jugendbuch

Rezension:

- Klappentext / Kurzinfo -

Wenn auf Marins Insel nach 14 Jahren Tag die endlose Nacht hereinbricht, muss ihr Volk fliehen. Denn die eisige Dunkelheit überlebt niemand. Doch Marin und ihr Freund Line verpassen die rettenden Boote. Und das nur, weil Line den Anhänger gesucht hat, den sie verloren hatte. Angeblich verloren. Und so wird ihr Schweigen zur Zerreißprobe ihrer Liebe. Und zum Beginn eines knallharten Überlebenskampfes …


- Worum geht es? -

Die junge Marin erlebt ihre erste "Nacht". Damit verbunden sind Säuberungs- und Aufräumarbeiten in ihrem Dorf, denen sie das erste Mal beiwohnt und deren Sinn sich ihr nicht ganz erschließen.
Immer an ihrer Seite ist der junge Line, der für den auch ihr Herz schlägt. Doch kurz vor der Abreise verschwindet Line plötzlich und gemeinsam mit ihrem Bruder Kana macht sie sich auf die Suche nach ihm. Doch die zeit drängt und die Schiffe warten auf niemanden.


- Die Charaktere -

Die Geschichte dreht sich rund um Marin, Line und Kana, die ein waghalsiges Abenteuer in tiefer Dunkelheit überstehen müssen.
Dabei merkt man allen dreien die erst 14 Jahre nicht an, denn sie verhalten sich schon recht erwachsen.
Ihre Freundschaft und auch ihr Mut wird des öfteren auf die Probe gestellt, als ihnen lieb ist, doch sie wachsen an ihren Aufgaben.


- Der Schreibstil -

Flüssig und bildhaft, nicht zu anspruchsvoll aber trotzdem mit Liebe zum Detail wird hier eine tolle Geschichte erzählt, die von Abenteuer und Freundschaft nur so strotzt.
Da wirkt der Klappentext etwas verwirrend, denn wer eine Romanze sucht wird sie hier nicht finden. ;)
Dafür wird man aber mit einer tollen Story und liebenswerten Protagonisten belohnt!
Spannend und angenehm zu lesen!


- Fazit -

Ein tolles Jugendbuch, in dem die Freundschaft eine große Rolle spielt!
Das dabei Hürden warten ist fast klar, doch gemeinsam stellen sich die drei Helden der Gefahr!
Mir hat die Idee mit der sehr langen Nacht wirklich gut gefallen und auch die spannende Handlung, die auch mit Überraschungen aufwarten kann, hat mich beim Lesen völlig mitgerissen und überzeugt!
Von mir eine klare Leseempfehlung!

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97 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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KILL - Das Spiel

Eve Silver , Alice Jakubeit
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.02.2016
ISBN 9783841422378
Genre: Jugendbuch

Rezension:

ACHTUNG! Diese Rezension enthält mögliche Spoiler zu Band 1 und 2! Lesen auf eigene Gefahr! ;)

-Klappentext / Kurzinfo -

Miki Jones fühlt sich immer noch schuldig, weil ihr Vater nach einem Unfall im Krankenhaus und ihre beste Freundin im Koma liegt. Ihre eigene Existenz wird beherrscht vom Willen des allwissenden, unsterblichen Komitees, das Raum und Zeit kontrolliert und sie jederzeit ohne Vorwarnung in das tödliche Spiel gegen die außerirdischen Drow zieht, angeblich, um dadurch das Überleben der Menschheit zu sichern. Werden Miki und ihr Freund Jackson die Drow endgültig besiegen? Und was passiert dann mit dem Komitee?


- Worum geht es?

Auch Band 3 setzt dort an, wo Band 2 aufgehört hat.
Die Lage hat sich dramatisch zugespitzt. Nicht nur, das das Spiel auf die Schule übergegriffen hat. Obendrein liegen auch noch Carly und Mikis Vater im Krankenhaus und schweben in Lebensgefahr.
Miki ahnt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.
Doch hat das Komitee wirklich seine Finger im Spiel?
Und wer ist das geheimnisvolle Mädchen, welches immer zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein scheint?


- Die Charaktere -

Das Caharkter-Setup bleibt auch hier nahezu unverändert.
Miki und Jackson stellen sich gemeinsam der Herausforderung aufzudecken, wer der wahre Feind ist. Dabei gehen sie mehr als einmal ein Risiko ein und bekommen die Konsequenzen fast unmittelbar zu spüren.
Das schweißt sie noch enger aneinander, kann aber Mikis andauernde Zweifel vorerst nicht beseitigen.


- Der Schreibstil -

Auch in Band 3 erzählt Miki wieder aus der Ich-Perspektive und gewährt und so einen Einblick in ihre Gefühlswelt. Und diese ist nach den Ereignissen aus Band 2 gehörig erschüttert.
Ihre ständig kreisenden Gedanken nehmen hier jedoch nicht so stark Überhand wie in Band 2 .
Die Handlung wirkt am Ende leicht vorhersehbar, das Finale fand ich persönlich ein bisschen "lasch".


- Fazit -

Ein gelungener Abschluss der Reihe, der so ziemlich alle Fragen klärt, jedoch recht "offen" endet.
Vielleicht ist hier ja bald ein neuer Plot in Arbeit, die Geschehnisse aus den drei Bänden werden aber alle abgeschlossen.
Wer Band 1 und 2 gelesen hat, sollte den dritten auf jeden Fall auch noch lesen!
Ein gelungenes Ende, für mich aber insgesamt schwächer als Band 1.
4 von 5 Sterne.

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126 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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RUN! - Das Spiel

Eve Silver , Alice Jakubeit
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 19.02.2015
ISBN 9783841421883
Genre: Jugendbuch

Rezension:

ACHTUNG! Diese Rezi enthält mögliche Spoiler zu Band 1! Lesen auf eigene Gefahr! ;)


- Klappentext / Kurzinfo -

Miki Jones lebt nach ihren eigenen strengen Regeln und will die Kontrolle behalten. Dann wird sie ins Spiel gezogen, in dem sie – und ihr Team – sterben wird, wenn sie nicht ein neues Regelwerk befolgt: das des geheimnisvollen Komitees.
Aber Regeln bieten keine Antworten, und ohne Antworten kann man nicht vertrauen. Menschen sterben. Die Regeln lösen sich auf. Und Miki weiß, dass sie beobachtet wird, nur nicht von wem oder was. Zu unmöglichen Entscheidungen gezwungen, kämpft Miki darum, die zu retten, die sie liebt, und beginnt, das Komitee in einem neuen Licht zu sehen. 
Und dann überschreitet das Spiel eine neue Grenze, drängt sich stärker in die Leben von Miki und ihren Freunden, und keine Regel kann sie jetzt noch retten.


- Worum geht es? -

Band 2 startet dort, wo Band 1 aufgehört hat.
Miki ist jetzt, nachdem Jackson verschwunden ist, Teamleiterin. Sie fühlt sich dieser Aufgabe alles andere als gewachsen, doch das Komitee lässt ihr keine andere Wahl.
So beginnt sie, Jacksons Situation als Leiter besser verstehen zu können, doch die Verantwortung, die nun auf ihren Schultern lastet, droht sie unter sich zu begraben.
Doch sie muss stark sein, denn das Spiel greift plötzlich in ihrem Umfeld um sich.


- Die Charaktere -

Aus Band 1 sind wieder alle bekannten Gesichter dabei, allen voran Miki, Luca und Jackson.
Miki hat eine unglaubliche Bürde zu tragen und ihre Überhand nehmenden Depressionen erleichtern ihr ihre Aufgabe nicht gerade.
Außerdem verliert sie sich hier sehr oft in Grübeleien, was mir nicht so gut gefallen hat. Von der starken Protagonistin aus Band 1 merkt man ihr nicht mehr so viel an.
Das mag zwar auch den Umständen der Story geschuldet sein, hätte für mich aber nicht ganz so in den Mittelpunkt gerückt werden müssen.


- Der Schreibstil -

Auch hier wird aus der Ich-Perspektive von Miki erzählt. 
Der Schreibstil aus Band 1 setzt sich hier ebenso locker und flüssig fort.
Es gibt jedoch einige Längen, in denen sich Miki in ihren Grübeleien über Kontrolle und Selbstmitleid verliert, das eigentliche "Spiel" kommt dabei ziemlich kurz.
Spannend wird es dann erst wieder so richtig im letzten Drittel, wo das Tempo ordentlich anzieht.


- Fazit -

Gute Fortsetzung, die für mich aber hätte besser sein können. Wie oben geschrieben gibt es einige Längen, die die Handlung unnötig in die Länge ziehen. Zum Ende hin wird es dann aber wieder mächtig spannend und es wartet ein fast noch schlimmerer Cliffhanger als am Ende von Band 1. ;)
Trotz allem kann ich die Fortsetzung empfehlen, wenn man Band 1 mochte macht man hier nichts verkehrt wenn man sich durch den recht laschen Anfang durchgebissen hat.
Von mir gibt es dafür 4 von 5 Sterne.

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291 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

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JUMP - Das Spiel

Eve Silver , Alice Jakubeit
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.08.2014
ISBN 9783841421586
Genre: Jugendbuch

Rezension:

- Klappentext / Kurzinfo -

Rasante und romantische Science Fiction - für alle, die den Thrill des Spiels suchen

Sieh ihnen nicht in die Augen!

Ihre Quecksilberaugen.
Sie sind Gift.
Sie werden mich töten.

Miki Jones kommt bei einem Unfall ums Leben. Doch sie kommt wieder zu sich, an einem Ort, der Lobby genannt wird. Aus ihrem Alltag wurde sie durch Raum und Zeit in eine Art Spiel gezogen, in dem sie gemeinsam mit anderen Jugendlichen furchteinflößende Wesen bekämpfen muss. Teammitglied Luka, ein Schulfreund, erklärt ihr, dass sie weiter ihr gewohntes Leben führen kann, außer wenn sie auf Mission im ›Spiel‹ ist. Und sie muss jeden Einsatz in dieser anderen Welt überleben. 
Es gibt keine Vorbereitung, kein Training und keinen Ausweg. Miki muss sich auf die fragwürdige Führung Jackson Tates verlassen, des attraktiven und geheimnisvollen Leiters ihres Teams. Er weicht ihren Fragen aus und hält alle auf Abstand. Jeder spiele für sich, lautet sein Motto. Doch dann nimmt das Spiel eine tödliche Wende, und Jackson bringt sich selbst in extreme Gefahr, um Miki zu schützen.


- Worum geht es? -

Miki Jones führt ein ganz normales Leben. Nun ja, fast. Nach dem Tod ihrer Mutter kämpft sie gegen Depressionen und versucht, sich nicht von der allgegenwärtigen Trauer überwältigen zu lassen. Als sie eines Tages mit ihren Freundinnen draußen ist, hört sie plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf, die sie zu rufen scheint.
Ihre Aufmerksamkeit wird jedoch auf ein kleines Mädchen gelenkt, welches mitten auf der Straße sitzt und  von einem LKW zu überfahren werden droht.
Miki eilt zu dessen Rettung, verliert dabei aber selbst ihr Leben... und findet sich plötzlich in einem blutigen Spiel wieder, bei dem es so viel mehr zu verlieren gibt als nur ihr eigenes Leben.


- Die Charaktere -

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 16-jährige Miki, die durch ihre vermeintliche Heldentat zum Teil eines tödlichen Spiels wird.
Zunächst weiß sie gar nicht, wie ihr geschieht, doch nach ihrem "Tod" ist sie nicht alleine.
Sie lernt Jackson kennen, den unnahbaren Anführer der kleinen Gruppe. Und auch ihr Schulkamerad Luca ist mit von der Partie.
Miki muss lernen, den Schleier der Trauer und der Vergangenheit im Zaum zu halten, sich gegen den starrköpfigen Jackson durchzusetzen und einem schier übermächtigen Feind entgegen zu treten.
Die Charaktere wirken gut ausgearbeitet und authentisch, gerade Miki ist als nicht ganz perfekte Protagonistin super gelungen und war mir sehr sympathisch!


- Der Schreibstil -

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Miki, was einen guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gibt.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, man merkt Miki ihre "Jugend" an der Sprache an.
Man kommt kaum zu atem, so rasant ist die Geschichte  erzählt. Es wird also nicht langweilig, sondern es bleibt durchgehend spannend.


- Fazit -

Ein spannender Serienauftakt, der (leider) mit einem ganz fiesen Cliffhanger endet.
Nichts desto trotz kommt man hier voll auf seine Lesekosten bei dieser wirklich spannend erzählten Sci-Fi-Story.
Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, steht aber nicht im Vordergrund.
Das tut dem Gesamtpaket keinen Abbruch, sondern rundet alles bestens ab!
Spannend, rasant und eine klasse Protagonistin!
Von mir eine klare Leseempfehlung!

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

ciel und narilenne, erinnerung, exymetrie, exymetrie prelude, fantas, liebe, paranormal, patricia jane castillo, psi, vergangenheit, zeitreise, zeitreisen

Exymetrie: 2. Memoire

Patricia Jane Castillo
E-Buch Text: 269 Seiten
Erschienen bei Selfpublisher, 18.04.2017
ISBN B06ZZN1HJJ
Genre: Fantasy

Rezension:

ACHTUNG! Diese Rezension enthält mögliche Spoiler zu Band 1! Weiterlesen auf eigene Gefahr! ;)

- Klappentext / Kurzinfo -

Narilenne ist in der Vergangenheit gefangen. Sie wurde von einer Feindin in der Zeit zurückversetzt. Es gibt einen Grund, warum die dunkle Organisation Ranxour sie hier festhält. Unterdessen beginnt sich Ciel sich zu erinnern. Die Lücken seiner Vergangenheit schließen sich und offenbaren Dinge, die er nicht für möglich gehalten hätte.


- Worum geht es? -

Die Handlung von Band 2 setzt dort an, wo sie im ersten aufgehört hat.
Narilenne findet sich in der Vergangenheit wieder, scheinbar gefangen in einem strengen Internat. Dort kennt man sie als "Athrina", deren Rolle sie fortan übernimmt. Doch auch hier haben die Ranxour ihre Finger im Spiel und Narilenne feilt an einem Plan, wie sie wieder in ihre Zeit zurückkehren kann.
Denn nicht nur Vero und ihre Kameraden von Estra sind auf der Suche nach ihr, auch der geheimnisvolle Ciel streckt seine Sinne nach ihr aus.


- Die Charaktere -

Wir begegnen bekannten Gesichtern aus dem ersten Teil wieder, darunter unsere Protagonistin Narilenne, die einen kühlen Kopf bewahrt, auch wenn ihre Welt aus den Fugen zu geraten scheint. 
Auch Ciel treffen wir erneut und lernen an seiner Seite nicht nur weitere Mitglieder von Ranxour kennen, sondern auch mehr über deren Machenschaften und auch über Ciel selbst. Denn er hat ein nicht gerade leichtes Päckchen zu tragen, geht aber trotzdem unbeirrt seinen Weg.
Die weitere Entwicklung der Charaktere hier im zweiten Band finde ich sehr gelungen und hat mir gut gefallen. Gerade Ciel und Narilenne sorgen hier für einige Überraschungen. ;)


- Der Schreibstil -

Wie in Band 1 auch schon ist der Schreib- und Erzählstil flüssig und spannend. Die Geschehnisse werden abwechselnd rund um einzelne Charaktere herum erzählt, was für zusätzliche Spannung sorgt. Dazwischen sind gelungene Wendungen eingebaut, die mich wirklich überrascht haben! Kurzum, sehr angenehm zu lesen! 


- Fazit - 

Eine gelungene Fortsetzung zum ersten Teil, die mich durch spannende Geschehnisse und die tolle Charakterentwicklung bis zur letzten Seite hat mitfiebern lassen!
Durch genauere Einblicke in die beiden verfeindeten Organisationen lernt man die Hintergründe noch etwas besser kennen und noch offene Fragen aus Teil 1 werden beantwortet.
Da es noch einen dritten Teil gibt bleibt natürlich noch ein bisschen was offen und ich bin wirklich gespannt, wie es weitergehen wird!
Band 2 steht seinem Vorgänger in nichts nach, von mir dafür eine klare Leseempfehlung!

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(35)

41 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

action, crime, götter, jamaika, krebs, lao, mafia, mystery, psychologe, scannen, thriller, übernatürliches, unheimlich, visionen, voodoo

DER SCREENER - Teil 1

Yves Patak
Flexibler Einband: 457 Seiten
Erschienen bei MBS, 10.05.2018
ISBN 9789463679848
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

- Klappentext / Kurzinfo -


Der New Yorker Psychologe Desmond Parker überlebt knapp einen Tauchunfall in der Karibik. Bis auf eine unklare Veränderung in seiner Gehirnstruktur scheint er mit dem Schrecken davongekommen zu sein bis er merkt, dass er eine neue, unheimliche Begabung hat eine Begabung, die wie ein Fluch auf ihm lastet und ihn von New York in die nächtlichen Dschungel Jamaikas führt, auf die Spur eines düsteren Mysteriums. 


- Worum geht es? -

Desmond Parker wagt sich auf einen Tauchgang, sehr weit draußen und weit weg von seinem Boot. Dabei hat er eine unheimliche Begegnung die ihn nicht nur in Luftnot bringt, sondern ihn auch dazu zwingt, den Tauchgang auf riskante Art und Weise abzubrechen. Der Aufstieg gelingt, wie durch ein Wunder überlebt er die waghalsige Aktion, aber dieses Überleben hat seinen Preis. Und diesen Preis verlangt der zwielichtige Michael Coppola und dafür scheint ihm jedes Mittel recht.


- Die Charaktere - 

Im Mittelpunkt steht ganz klar Desmond, der mit seiner besonderen Gabe auch eine besondere Bürde zu tragen bekommt. 
Diese Bürde merkt man ihm auch mal mehr, mal weniger an. Doch wird sie zusehends zur Last für ihn, vor allem als er dann auch noch seinem Gegenpart, dem Kredithai Michael Coppola begegnet. 
Hier zeigt sich auch wieder die tolle Charaktergestaltung des Autors, gerade was die Bösewichte anbelangt scheint er ein Händchen zu haben denn auch schon Samael Janoda in "Tödlicher Schatten" wusste mich zu 100% zu überzeugen. Und Mr. Coppola steht dem in nichts nach.


- Der Schreibstil -

Schon nach dem turbulenten Einstieg hatte mich die Geschichte gepackt und (trotz Zeitmangel) fühlte ich sprichwörtlich den "dunklen Sog", der mich immer wieder zurückholte und mich über die Geschichte, Desmonds Gabe und wo das alles wohl hinführen mag nachdenken ließ.
Der Schreibstil ist bildhaft und wirklich extrem spannend, die Atmosphäre ist wirklich toll und man fühlt sich, als wäre man tatsächlich in New York, im Meer bei den Haien oder im warmen Dschungel.
Gänsehautfaktor und wirklich Spannung pur!


- Fazit -

Absolut gelungener und spannender Mystery-Thriller mit einer gekonnten Mischung aus medizinischen und geheimnisvollen, dunklen und magischen Elementen, die ich jedem wärmstens Empfehlen kann!
Die Geschichte ist hier noch nicht abgeschlossen, es bleiben am Ende noch Fragen offen. Man darf also gespannt sein auf einen zweiten Teil. ;)
Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung, auch für jene die vielleicht neu in das Genre einsteigen.
Spannungsgeladen, tolle Charaktere und ein rundum gelungener Bösewicht, was will man mehr?
Lest es!

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(49)

80 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Ein Reif von Bronze

Stephan M. Rother
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.03.2018
ISBN 9783499403576
Genre: Fantasy

Rezension:

ACHTUNG! Diese Rezension enthält mögliche Spoiler zu Band 1, lesen auf eigene Gefahr!

- Klappentext / Kurzinfo -

Die Welt gleicht einem Rad, das aus der Spur geraten ist.
Nach sieben Jahrhunderten hat der Stammesfürst Morwa endlich die Völker des Nordens geeint – und einen uralten Fluch heraufbeschworen. 
Seine Tochter Sölva, gezeugt mit einem Kebsweib, findet sich zwischen den Fronten wieder und muss sich einer gespenstischen Magie stellen, die die endgültige Vernichtung bringen kann und doch die einzige Hoffnung auf Rettung ist.
Die Südländerin Leyken lebt als Gefangene im goldenen Käfig. Da scheint sich unvermittelt die Gelegenheit zur Flucht zu ergeben. Was aber, wenn es sich um eine Falle handelt?
Die Raunacht ist gekommen, und mit ihr die Dunkelheit. Unter dem blutroten Banner ihres Propheten treten die gefürchteten Korsaren an, das Reich der Esche zu zerschlagen.
Das Mädchen aus dem Norden und die Frau aus dem Süden: Sind sie der Schlüssel zum Schicksal ihrer Welt?


- Worum geht es? -

Die Geschichte setzt sich fast nahtlos an der Stelle fort, an der sie in Band 1 aufgehört hat.
Gefangen in den Ruinen von Endberg harren die Nordländer um Morwa aus, um irgendwie die Raunacht zu überstehen. Denn mit Morwas Krönung und dem Tod der Hasdingen-Hexe ist ein uralter Fluch in den Ruinen erwacht, der nun nach dem Leben aller trachtet.
Sölva bangt um Ildris, die geheimnisvolle Wüstenfrau die obendrein ein Kind erwartet.
Pol, der Diebesjunge, begibt sich auf eine gefährliche Reise, die alten Götter zu besänftigen. Um dieses Ziel zu erreichen muss er einige Hindernisse überwinden. Doch in den Sümpfen lauern noch mehr unaussprechliche Gefahren.
Leyken gerät immer tiefer in das Netz der Höflinge der heiligen Esche, hat aber in ihrer Zofe Nala eine neue Freundin gefunden. Sie sucht einen Weg von dem großen Baum herunter, doch auch dieser Weg ist nicht ganz ohne...

Die einzelnen Handlungsstränge aus Band 1 setzen sich weiter fort, man sollte den ersten Teil also auf jeden Fall gelesen haben um alles nachvollziehen zu können.


- Die Charaktere -

Wie oben schon erwähnt setzt Band 2 dort an, wo der erste aufgehört hat. 
Somit sehen wir (fast) alle Charaktere wieder und bestehen mit ihnen Abenteuer, trotzen Gefahren und wagen uns hinab in düstere Tunnel und dunkle Sümpfe.
Mit Bjorne kommt ein neuer Charakter - und somit auch ein neuer Erzählstrang - hinzu.
Bjorne ist ein herzensguter Mann, der es in seinem jungen Leben bisher nicht wirklich einfach gehabt hat. Mit der Bürde eines ruhmreichen Namens belastet muss er ein klobiges Schwert mit sich herumtragen, einen verbeulten Helm und eine alte Rüstung obendrein.
Mir ist Bjorne sehr sympathisch gewesen auf seine fast schon drollig-schusselige Art, aber er zeigt auch das er über sich hinauswachsen kann.
Auch die anderen Charaktere entwickeln sich gekonnt realistisch weiter und sorgen für die ein oder andere Überraschung. :)


- Der Schreibstil -

Auch hier gibt es keine Veränderungen zum ersten Teil. 
Die Erzählung ist weiterhin bildgewaltig und spannend, es gibt neue Verstrickungen die sich am Ende zum großen Ganzen zusammenfügen und mich als Leserin staunend zurückgelassen haben.
Es gab auch mal ein paar ruhigere Stellen, diese waren aber keineswegs langweilig und fügten sich super in die Geschichte ein.
Spannung gibt es bis zum Schluss, da spitzt sich die Lage wieder dramatisch zu.
Man darf sich also auf ein wirklich grandioses, spannendes Ende freuen!


- Fazit -

Für mich eine absolute geniale und gelungene Fortsetzung, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Vor allem, wenn man den ersten Teil gelesen hat und wissen will wie es weitergeht mit Leyken, Sölva und Co.
Das Ende lässt auf eine Fortsetzung schließen, die auch hoffentlich sehr bald kommt! Mir geht es hier wie beim ersten Teil schon - ich will, nein MUSS ! wissen wie es weitergeht! Unbedingt!
Ein wirklich fantastisches Werk, es hat mir super gut gefallen erneut in die Welt der Esche einzutauchen!
Von mir eine ganz klare Leseempfehlung! :)

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(84)

171 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

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Ein Reif von Eisen

Stephan M. Rother
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.10.2017
ISBN 9783499273568
Genre: Fantasy

Rezension:

- Klappentext / Kurzinfo -


Im Kaiserreich der Esche herrscht Unruhe. Die Blätter des heiligen Baumes beginnen zu welken – ein Machtwechsel steht kurz bevor. 
Stammesfürst Morwa sucht in der düsteren Zeit die Völker des Nordens unter seinem Banner zu einen. Nur einen Stamm gilt es noch zu besiegen. Eile ist geboten, er spürt sein Ende nahen. Einzig die Kräfte einer geheimnisvollen Sklavin erkaufen ihm eine letzte Frist. Doch welchem seiner Söhne soll er den Reif des Anführers anvertrauen? Die falsche Entscheidung könnte die Welt in Dunkelheit stürzen.
Zur selben Zeit will die junge Leyken aus dem Oasenvolk des Südens einen Schwur erfüllen: Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Schwester Ildris und fällt dabei in die Hände von Söldnern. Kurz darauf findet sie sich in der kaiserlichen Rabenstadt im Netz höfischer Intrigen wieder. 
In der längsten und kältesten Nacht des Jahres spitzen sich die Ereignisse zu, das Schicksal der Welt liegt in den Händen dreier Frauen: Ildris’, die ein Geheimnis mit sich trägt, der ehrgeizigen Leyken und Morwas unehelicher Tochter Sölva. Können sie gegen die Dunkelheit bestehen? Kann eine von ihnen das Land aus der Dunkelheit führen?


- Worum geht es? -

Morwa, Sohn des Morda, ist es nach etlichen Jahren endlich gelungen, die Stämme des Nordens unter einem Banner zu vereinen. Bis auf einen - die Hasdingen. Entgegen der Anweisung seines Sehers setzt er den flüchtenden Hasdingen nach, unwissend welche Dunkelheit er heraufbeschwört. In seinem Heerbann folgen ihm nicht nur seine Söhne, sonder auch seine Tochter Sölva und schon bald eine geheimnisvolle Frau aus der Wüste.
Unterdessen begibt sich Leyken auf die Suche nach ihrer Schwester Ildris. Sie setzt alles daran, den letzten Willen ihres verstorbenen Vaters zu erfüllen, gerät dabei aber in die Fänge eines Höflings der Kaiserstadt. Er scheint einen Plan zu verfolgen, und Leyken scheint der Schlüssel dazu zu sein.
Und dann ist da noch der Waisenjunge Pol, ein kleiner Dieb der die Reichen bestiehlt und es den Armen gibt. Auch ihm kommt eine bedeutende Rolle zu, denn über allen Geschehnissen schwebt ein bedeutungsschwerer Satz.
"Die vergessenen Götter zürnen!"


- Der Schreibstil -

Wie beschreibe ich diesen Schreibstil am besten? Ausladend, episch, gehoben, anspruchsvoll... Das trifft es schon ganz gut wie ich finde, denn vor allem ist er eines - anspruchsvoll. 
Das tut dem ganzen aber keinen Abbruch, denn gerade das ausschweifende und gehobene macht es zu etwas besonderem. Es verleiht der Geschichte eine unglaublich authentische Atmosphäre und sorgt dafür, das man ein gutes Bild von Schauplätzen und Protagonisten hat.
Durch unterschiedliche Handlungsstränge, die jeweils von einem anderen Protagonisten erzählen (welches auch durch entsprechende Kapitelüberschriften kenntlich gemacht ist) wird hier zudem eine unglaubliche Spannung erzeugt und man möchte das Buch am liebsten gar nicht mehr weg legen!
Nur noch ein Kapitel... und noch eins... und noch eins... ;)


- Die Charaktere -

Wir tauchen ein in eine Welt, die von unterschiedlichen Stämmen und Völkern bewohnt wird. Und genau so unterschiedlich und vielfältig sind auch die Charaktere.
Morwa, der versucht stark zu sein und seine Ehre und sein Gesicht zu wahren. 
Seine Söhne, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Von ehrgeizig und naiv bis berechnend und kühl.
Die tapfere Leyken und der junge Pol, der als Dieb seinen Unterhalt verdient, selbst nichts hat und doch alles den noch ärmeren gibt.
Dazu kommen noch viele mehr, die sich alle perfekt in die Welt einfügen.
Es gibt Lug und Trug, Trauer und Freude, rundum viele Gefühle und Emotionen, denen sich die Protagonisten stellen müssen.
Allesamt fand ich sie rundum gelungen und es hat mir Spaß gemacht, die einzelnen Geschichten zu verfolgen.


- Fazit -

In meinem Fall zürnen die Götter nicht. ;)
Das Buch war grandios und wirklich toll zu lesen! Es war wirklich immer spannend, niemals langweilig und durch die vermutlich absichtlich so platzierten Szenenwechsel zwischen den Protagonisten hatte man immer einen Grund, weiter zu lesen.
Es gibt viel zu entdecken, viel kennen zu lernen und ich freue mich schon riesig auf Band 2 und bin wirklich froh, das ich den schon hier zu Hause parat habe. ;)
Ganz klare Leseempfehlung für dieses fantastische Meisterwerk!

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10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

kummer, leidensweg jesu, liebe

In den Tiefen der Ewigkeit

Isa Day
Flexibler Einband: 262 Seiten
Erschienen bei Pongü Verlag, 01.06.2017
ISBN 9783906868042
Genre: Fantasy

Rezension:

- ACHTUNG! Diese Rezension enthält evtl. Spoiler zu Band 1! Lesen auf eigene Gefahr! ;) -


Bei "In den Tiefen der Ewigkeit" handelt es sich um den zweiten Band der Reihe, der auch nahtlos an "Der verletzte Himmel" anknüpft.

Wir begleiten Joshi und Marcin auf einer gefährlichen Reise, denn das Land wird öfter denn je von den bedrohlichen Lichtgeistern heimgesucht, die alles in Schutt und Asche legen. 
Der bedrohliche Riss am Himmel hält dem Feind auch nicht mehr lange stand und bald schon droht das Sonnenlicht über Erriada zu kommen und alles Leben auszulöschen.
Und so begeben sich Joshi und Marcin auf eine beschwerliche Reise, deren erstes Ziel die Burg der Geister (oder auch der Weisen) ist.
Dabei lernen nicht nur die Brüder, über ihren Schatten zu springen.
Auch König Damion, Oberhaupt der Weisen, muss erkennen, dass es in Zeiten der Not ganz besondere Freundschaften erfordert.

Eine wirklich gelungene Fortsetzung des ersten Bandes!
Es geht direkt dort weiter, wo Band 1 geendet hat mit kurzen Rückblenden. Aber, um wirklich alles zu verstehen, sollte man den ersten Teil definitiv gelesen haben.
Mir hat der erneute Ausflug in die Welt Erriada wieder sehr viel Spaß gemacht, obwohl es teilweise sehr düster und auch hoffnungslos aussah.
Doch an der Seite von Joshi, Marcin und den Irrfitzins lässt sich jedes Abenteuer, sei es noch so beschwerlich, bestehen! ;)

Neben den alten bekannten Charakteren wie den Brüdern, Tantan und den Kindern lernen wir im zweiten Teil auch einige neue Gesichter kennen. In das Leben von König Damion bekommen wir Einblicke und im Laufe der Geschichte setzen sich so die Puzzleteile mit denen des ersten Bandes zusammen und (fast) alle Unklarheiten werden beseitigt.
Auch entwickeln sich die Charaktere wieder gut weiter, alles wirkt stimmig und der ein oder andere ließ mich mit einem anerkennenden Schmunzeln auf dem Gesicht zurück. ;)

Der Schreibstil ist wieder wie vom ersten Teil gewohnt bildhaft und flüssig und hat mir wieder viel Vergnügen bereitet, erneut in die Welt der Arrya einzutauchen.

Da aber noch weitere Bände in Planung sind, bleiben ein paar wenige kleine Rätsel noch offen, über die man hier zunächst nur spekulieren kann, die aber definitiv Lust auf einen weiteren teil machen! Der kurze Einblick in den nächsten Band am Ende des Buches tut da sein übriges dazu.

Mein Fazit - eine absolut tolle Fortsetzung die Band 1 in nichts nachsteht! Und wer Antworten auf noch offene Fragen aus dem ersten Teil sucht wird sie hier auf jeden Fall finden! Es wird spannend, düster und gefühlvoll. Viele Emotionen stecken in diesem Buch und ich hab jede einzelne davon genossen! Ganz klare Leseempfehlung von mir! :)

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