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81 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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The Crown´s Game

Evelyn Skye , Friederike Levin
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 15.08.2018
ISBN 9783407749482
Genre: Jugendbuch

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152 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Thalamus

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.08.2018
ISBN 9783785586143
Genre: Jugendbuch

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108 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Eine Krone aus Feuer und Sternen

Audrey Coulthurst , Katja Hald
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.08.2018
ISBN 9783570311875
Genre: Jugendbuch

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61 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

White Maze

June Perry
Fester Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Arena, 13.07.2018
ISBN 9783401603728
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die 17jährige Vivian Tallert führt ein sorgenfreies Leben. Als Tochter der erfolgreichen Gameentwicklerin Sofia Tallert stehen ihr immer die neusten technischen Gadgets zur Verfügung. So kann es Vivian auch kaum erwarten, endlich die brandneuen Lucent-Linsen zu testen, die ihre Mutter entwickelt hat. Diese Linsen ermöglichen dem Spieler, die virtuelle Welt mit allen Sinnen wahrzunehmen. Doch Sofia zerstört die Prototypen der Linsen bevor Vivian sie einsetzen kann und kurz darauf wird sie tot in ihrem Büro aufgefunden. Vivian versteht die Welt nicht mehr. Wieso vernichtet ihre Mutter ihren größten Durchbruch in der Spieleentwicklung und wer sollte es auf sie und ihre Erfindung abgesehen haben? Zusammen mit dem Hacker Tom macht sich Vivian auf die Suche nach dem Mörder ihrer Mutter. Doch um ihn zu finden, muss sich Vivian die Lucent-Linsen einsetzen und tief wie noch nie in die virtuelle Welt eintauchen.


Cover:

Die Covergestaltung wurde perfekt auf den Inhalt des Buches abgestimmt. Der leicht milchige Schutzumschlag verdeckt das sehr farbenfrohe Cover und vermittelt das Gefühl, die Welt durch die Lucent-Linsen zu betrachten. Im Zentrum des Covers befindet sich ein goldenes Herz, das aus vielen Schaltkreisen besteht. Ein hervorragender Bezug zum Plot und ein richtiger Hingucker!


Meinung:

„White Maze“ hat mich von Anfang an mit seiner spannenden Thematik angesprochen. Als kleiner Nerd schlägt mein Herz bei Virtual Reality und interessanten Spielegadgets sofort höher.


June Perry schafft in „White Maze“ eine interessante Zukunftsvision, die gar nicht so abwegig ist. Die Menschen sind dank Datenlinsen dauerhaft online. Handys, Tablets oder Spielekonsolen haben ausgedient. Dank brillanter Entwickler, wie Vivians Mutter Sofia, wird die virtuelle Welt immer realer und die Grenzen zwischen Illusion und Wirklichkeit beginnen zu verschwimmen. June Perry schildert diese Entwicklung sehr glaubwürdig und ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir in einigen Jahren wirklich mit Hilfe modernster Technik die reale Welt fast komplett hinter uns lassen. Umso beängstigender und fesselnder wirkt dadurch „White Maze“ auf den Leser. Schon ab der ersten Seite ist man in diesem rasanten Katz-und-Maus-Spiel gefangen und jagt mit Vivian den Mörder ihrer Mutter.


Der Plot ist äußerst gut durchdacht und die technischen Komponenten werden ausführlich und verständlich beschrieben. Man merkt, dass sich die Autorin sehr gut mit der Materie auskennt und eine Menge Recherchearbeit betrieben hat. Je tiefer man als Leser in die Welt von „White Maze“ eintaucht, desto spannender wird die Handlung. Da jedes Kapitel aus der Perspektive einer anderen Figur geschrieben ist, baut sich der Spannungsbogen noch schneller und viel intensiver auf. Auch die kurzen Kapitellängen unterstützen die Dramaturgie des Plots. Es ist fast unmöglich das Buch aus der Hand zu legen, weil auf jeder Seite eine neue unerwartete Wendung lauert.


Bei der Charakterausarbeitung hat sich June Perry ebenfalls besondere Gedanken gemacht. Alle Figuren haben Ecken und Kanten, die sie individuell und einzigartig machen. Gerade Vivian hat mich besonders beeindruckt, weil sie sich vom verwöhnten Glamour-Girl in eine mutige, junge Frau verwandelt. Sie opfert sich für das Wohl der Allgemeinheit auf und weckt damit sehr viel Sympathie beim Leser.


Fazit:

June Perry hat mit „White Maze – Du bist längst mittendrin“ eine spannende und gleichzeitig erschreckende Zukunftsvision erschaffen. Der Plot, das Setting und die Figuren sind extrem gut durchdacht und überzeugen auf ganzer Linie. Ich bin vom Buch mehr als begeistert, denn die Thematik hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Auch nach der Lektüre mache ich mir meine Gedanken, wie stark die Technik doch unser Leben verändert hat und noch verändern wird – denn wir sind wirklich längst mittendrin! „White Maze“ gehört für mich definitiv zu den Must Reads des Jahres und erhält daher 5 Ananas.

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149 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

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Undying – Das Vermächtnis

Meagan Spooner , Amie Kaufman , Karin Will
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.07.2018
ISBN 9783737356008
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Auf der Erde wären sich Amelia und Jules wohl niemals begegnet – Amelia, die gerissene Plünderin aus Chicago und Jules, das hochbegabte Genie aus Oxford. Doch als sich die beiden auf dem kargen Planeten Gaia zufällig in die Arme laufen, entsteht zwischen ihnen eine ungewöhnliche Zweckgemeinschaft, denn beide Jugendliche möchten ihre Familien retten. Dafür begeben sie sich auf eine waghalsige Mission, an deren Ende ewiger Ruhm oder der Tod auf sie wartet.


Cover:
Die Covergestaltung finde ich schön, aber nicht herausragend. Das zarte Ornament im Hintergrund schafft für mich eine gute Verbindung zur Geschichte, da außerirdische Schriftzeichen einen großen Stellenwert in der Story einnehmen. Insgesamt bleibt das Cover jedoch eher zurückhaltend.


Meinung:
Nach „These Broken Stars“ war es für mich klar, dass ich auch in die neue Trilogie von Amie Kaufman und Meagan Spooner hereinschnuppern muss. Leider wurde meine anfängliche Freude etwas gedämpft, denn „Undying“ kann mit „These Broken Stars“ leider nicht ganz mithalten.


Die Autorinnen bleiben ihrem lockeren und detailverliebten Schreibstil treu, den wir schon aus ihren früheren Projekten kennen. Es wird ein großes Augenmerk auf die Beschreibungen des Settings und der Emotionen gelegt. Dabei geht für mich sehr viel an Spannung verloren. Die Handlung plätschert über extrem viele Seiten einfach nur dahin und ich habe mich dabei erwischt, wie ich manche Kapitel mehr überflogen habe, weil nicht wirklich etwas passiert ist. Es gibt zu wenig Überraschungsmomente und es fehlt der Storyline an nötiger Tiefe, um den Leser durchgehend zu fesseln. Erst im letzten Drittel trumpfen Kaufman und Spooner mit einem unerwarteten Plottwist und einem grandiosen Cliffhanger auf, der nun die Neugierde auf den nächsten Band ins Unermessliche steigert!


Wie schon bei „These Broken Stars“ steht auch bei „Undying“ wieder ein Protagonistenpärchen im Mittelpunkt. Abwechselnd erleben wir die Story aus der Perspektive von Amelia und Jules. Mir gefällt es äußerst gut, dass die beiden Figuren so unterschiedlich konzipiert sind und sich somit perfekt ergänzen. Amelia ist sehr praktisch veranlagt. Als Plünderin ist sie es gewohnt sich auf eigene Faust durchzuschlagen, zu kämpfen und Stärke zu zeigen. Nach außen möchte sie immer ihre taffe Fassade aufrechterhalten, doch mit der Zeit merkt man deutlich, dass in ihr viel mehr steckt und auch sie eine verletzliche Seite hat. Jules hingegen ist ein Wissenschaftler durch und durch. Er ist nach Gaia gereist, um zu forschen und fremde Kulturen zu entdecken. Erst durch Amelia entdeckt er seine kämpferische Seite. Die beiden Charaktere sind für mich das Highlight des Buches, da sie mir durch ihre liebevolle Ausarbeitung komplett ans Herz gewachsen sind.


Fazit:
„Undying – Das Vermächtnis“ ist ein solider Start in die neue SciFi-Trilogie des Autorenduos Kaufman und Spooner. Die Story lebt von ihren tollen Protagonisten, aber beim Plot muss ich leider einige Abstriche machen. Es fehlen die nötige Würze und Spannung, um den Leser auf Dauer bei Laune zu halten. Der unglaublich gut durchdachte Cliffhanger zum Schluss macht jedoch Lust auf den nächsten Band. Insgesamt vergebe ich für diese nette Zwischendurchlektüre gute 3 Ananas.

Vielen Dank an den Fischer Sauerländer Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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386 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

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Sturmtochter - Für immer verboten

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 12.06.2018
ISBN 9783473585311
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Ava führt ein Doppelleben. Am Tag ist die 17jährige eine normale Schülerin, doch nachts macht sie Jagd auf Elementarwesen – unberechenbare Kreaturen, die einst ihre Mutter getötet haben. Als sich bei Ava plötzlich Wassermagie manifestiert, gerät ihr gesamtes Weltbild aus den Fugen, denn sie ist die letzte überlebende Begabte des Wasserclans. Nach und nach erfährt sie die Wahrheit über die fünf großen Clans, die Schottland beherrschen und vor den Elementaren schützen. Doch Avas aufkeimende Magie droht eine uralte Fehde zwischen den Clans wiederaufleben zu lassen.


Cover:

Schon beim Coverreveal habe ich mich in dieses tolle Buch verliebt! Trotz des schlichten Designs strahlt das Cover für mich eine unbändige Wildheit aus. Ava und die Wellen im Hintergrund harmonieren perfekt miteinander und es wird ein großartiger Bezug zur Handlung geschaffen. Für mich zählt „Sturmtochter – Für immer verboten“ zu den schönsten Covern in meinem Bücherregal.


Meinung:

Bianca Iosivoni hat mit „Sturmtochter – Für immer verboten“ einen wunderschönen Trilogieauftakt erschaffen. Man merkt mit jeder Seite, dass sich die Autorin sehr intensiv bei der Ausarbeitung des Plots mit Schottland und dessen Mythen beschäftigt hat. Dadurch entsteht ein glaubwürdiges und solides Setting, das den Leser einfach in seinen Bann zieht.


Auch der Schreibstil fügt sich perfekt in das Plotdesign ein. Bianca Iosivoni schreibt mit einer Leichtigkeit, sodass die Zeit beim Lesen nur so verfliegt. Dennoch kann die Autorin auch atmosphärisch und malerisch erzählen und den Leser in magische Welten entführen. Je mehr Ava über die Clans und ihr Erbe erfährt, desto mehr steigert sich auch die Spannung. Besonders gelungen finde ich, dass die Plottwists sehr überraschend und wenig vorhersehbar sind. Somit bleibt die Neugierde beim Leser bis zur letzten Seite erhalten und man kann das Erscheinen des nächsten Bandes kaum erwarten!


Ebenfalls entwickelt sich die Liebesgeschichte auf eine glaubwürdige und zurückhaltende Weise. Ava mutiert nicht zu einer Jungfer in Nöten, die andauernd von einem strahlenden Ritter gerettet werden muss. Beide Protagonisten treffen auf Augenhöhe aufeinander und verlieren nicht ihre Unabhängigkeit. Mehr möchte ich euch dazu nicht verraten, denn sonst würde ich zu viel spoilern. Schließlich sollt ihr ja herausfinden, für wen Avas Herz schlägt ;)


Einen weiteren Pluspunkt verdient sich „Sturmtochter – Für immer verboten“ für die besonders gelungene Charakterausarbeitung. Alle Protagonisten werden äußerst detailliert beschrieben und wirken sehr authentisch. Jede Figur hat seine Eigenarten, die sie faszinierend und teilweise undurchschaubar machen. Bianca Iosivoni lüftet nach und nach so einige Geheimnisse um ihre Charaktere und verpasst damit der Story ungeahnte Wendungen.


Im Februar 2019 wird der zweite Band „Sturmtochter – Für immer verloren“ erscheinen. Das Trilogiefinale „Sturmtochter – Für immer vereint“ ist für September 2019 angekündigt.


Fazit:

Bianca Iosivoni entführt den Leser mit „Sturmtochter – Für immer verboten“ in eine magische Welt, die den Leser sofort gefangen nimmt. Die Autorin schafft es, ein außergewöhnliches Setting und starke Charaktere zu einer grandiosen Geschichte zu verknüpfen. Die Idee hinter „Sturmtochter“ konnte mich auf ganzer Linie überzeugen und ich freue mich auf die kommenden Bücher. Insgesamt vergebe ich 5 Ananas.

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Nur der Hamster war Zeuge: Soko Elsbeth ermittelt

Heike Hoyer
E-Buch Text
Erschienen bei Midnight, 06.08.2018
ISBN 9783958192102
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Hilflos muss Hamster Filou mit ansehen wie sein Frauchen Elsbeth von ihrem Neffen Marcel ermordet wird. Zu allem Übel geht die Polizei auch noch von einer natürlichen Todesursache aus! Filou ist außer sich, denn er kann den Menschen nicht sagen, dass es sich um Mord handelt! Schnell schart er ein paar tierische Freunde um sich und gründet die SoKo Elsbeth. Gemeinsam versucht das ungewöhnliche Ermittlerteam die Polizei auf die richtige Fährte zu locken. Doch leider führen ihre Kommunikationsversuche zu riesigen Missverständnissen, die alles noch mehr ins Chaos stürzen.


Cover:

Das Buch ist mir zunächst nur wegen seines süßen Covers aufgefallen. Bei der Gestaltung wurde ein schöner Bezug zur Handlung geschaffen. Schon auf den ersten Blick sieht man, dass es sich um einen tierischen Krimi handelt. Hamster Filou thront auf einem Stapel alter Bücher, die in der Geschichte noch eine besondere Rolle spielen werden. In der unteren rechten Ecke wurde zusätzlich noch eine Lupe platziert.


Meinung:

Als bekennender Hamsterfan musste ich bei „Nur der Hamster war Zeuge“ einfach zugreifen. Ich bin richtig erstaunt, was sich für eine spannende und witzige Geschichte hinter nur 156 Seiten versteckt. Der Einstieg ist sehr rasant gewählt, denn die Autorin beginnt die Story direkt mit dem Mord an Elsbeth. Entgegen der üblichen Krimivorgehensweise weiß der Leser schon zu Beginn, wer der Mörder ist. Dafür steht jedoch das Ermitteln der SoKo Elsbeth im Vordergrund. Mit Müh und Not versuchen die Tiere, den Mörder aus der Reserve zu locken und zu einem Geständnis zu drängen. Die Ideen, die von den Tieren teilweise entwickelt wurden, haben mich sehr zum Schmunzeln gebracht.


Der Spannungsbogen baut sich kontinuierlich auf und bleibt die komplette Geschichte über sehr stark, obwohl der Ausgang des Buches eigentlich schon von Anfang an klar ist. Am Ende erwartet den Leser jedoch noch einmal ein richtiger Showdown, der für mich die Story komplett abrundet.


Heike Hoyer hat mit viel Liebe zum Detail ihre Figuren gestaltet. Ich hatte für alle Tiere ein Bild im Kopf und sie wirkten teilweise menschlicher als die Menschen im Buch. Mir hat es außerdem sehr gefallen, dass auch jedes Tier seine eigene Geschichte und Vergangenheit hatte. Somit wurde die SoKo Elsbeth erst richtig lebendig und vielfältig. Die Autorin hat einen großen Wert auf die Eigenheiten und Stärken der unterschiedlichen Tiere gelegt, sodass jeder einen wertvollen Beitrag zu den Ermittlungen liefern konnte. Dies hätte ich mir auch für die menschlichen Charaktere gewünscht. Marcel und Co. blieben mir etwas zu blass, was sehr der Kürze des Buches geschuldet ist.


Fazit:

„Nur der Hamster war Zeuge“ ist ein tolles Buch und ein Muss für jeden Tier- und Krimifan. Die Geschichte ist trotz der kurzen Länge sehr spannend und unterhaltsam. Dennoch bleibt sie zu vorhersehbar und die Charaktere hätten noch etwas mehr Tiefgang haben können. Insgesamt vergebe ich somit 4 Ananas.

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237 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Elian und Lira – Das wilde Herz der See

Alexandra Christo , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.07.2018
ISBN 9783423762205
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Lira ist die gefährlichste Sirene der Welt. Als Tochter der Meereskönigin muss sie jedes Jahr an ihrem Geburtstag einen Prinzen töten und ihm das Herz rauben. Dies hat ihr den Beinamen „Fluch der Prinzen“ eingebracht. Doch kurz vor ihrem 18. Geburtstag begeht sie einen schweren Fehler und wird von ihrer Mutter zur Strafe in einen Menschen verwandelt. Um wieder eine Sirene zu werden, muss es Lira in Menschengestalt schaffen, Prinz Elian zu töten und ihrer Mutter sein Herz zu bringen.

Prinz Elian ist mehr ein Pirat als ein Prinz. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Sirenen zu töten und die Menschen vor diesen Monstern zu schützen. Als er eines Tages eine bewusstlose, junge Frau aus dem Meer fischt, ahnt er nicht, dass er die gefürchtetste aller Sirenen auf sein Schiff geholt hat.


Cover:

Das Cover ist sehr stimmig und passt gut zur Handlung. Lira bildet das zentrale Motiv und ihr Gesicht wird von glitzernden Wellen umtost. Ihre blauen Augen und die roten Haare sind ein wahrer Blickfang. Ebenfalls gefällt mir die Muschel im Zentrum des Covers, die sich auch immer am Beginn eines neuen Kapitels wiederfindet.


Meinung:

„Das wilde Herz der See“ konnte mich ab der ersten Seite fesseln und begeistern. Ich bin erstaunt, welche spannende und fabelhafte Geschichte auf so wenigen Seiten erzählt wird. Alexandra Christo hat ein facettenreiches Setting geschaffen, das durch seine außergewöhnlichen Bewohner erst richtig zum Leben erweckt wird. Mich hat es sehr gefreut, mal wieder eine Geschichte über Sirenen zu lesen, denn Bücher über Meereswesen sind wirklich rar. Außerdem handelt es sich bei „Das wilde Herz der See“ um ein Standalone.


Alexandra Christo schafft es mit wenigen Seiten, eine mitreißende und atmosphärische Liebesgeschichte zu erzählen, die jedoch nicht an Spannung und Action spart. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Lira und Elian geschildert. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in das Leben an Land und unter dem Meer. Außerdem baut man schon sehr früh eine Beziehung zu den Protagonisten auf und lernt sie genaustens kennen. Trotz der nur knapp 400 Seiten ist „Das wilde Herz der See“ ein Feuerwerk aus Liebe, Intrigen, Machtspielchen und Abenteuern. Die Autorin webt in die Handlung perfekt Mythen und Legenden ein und rundet damit den Plot perfekt ab. Leider bleiben einige Aspekte des Settings und wenige Nebencharaktere etwas oberflächlich, aber ich finde das Buch dennoch als Gesamtkomposition sehr gelungen. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf und mündet in einem epischen Finale.


Lira ist eine sehr zerrissene Persönlichkeit. Schon von klein auf wurde sie von der Meereskönigin zum Monster erzogen. Ihr Dasein besteht allein im Töten und dem bedingungslosen Gehorsam gegenüber ihrer Mutter. Doch Lira will mehr – sie möchte eine gerechtere Königin werden und nicht mehr morden. Es war schön zu sehen, wie sie in ihrer menschlichen Gestalt immer mehr erkennt, dass Freundschaft, Akzeptanz und Treue keine Schwächen, sondern wahre Stärken sind.


Elian findet sich nur schwer in seiner Rolle als Thronfolger zurecht. Sein Herz hat er an die See verloren und in der Crew seines Schiffes hat er eine wahre Familie gefunden. An Bord der Saad kann er sein, wer er wirklich ist, ohne als hoffnungsloser Abenteurer belächelt zu werden. Elian ist sehr zielstrebig und er lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein, dass ihm nicht nur sein Königreich, sondern auch sein Leben kosten könnte. Er muss sich entscheiden, ob er ein Prinz oder ein Pirat sein will. Elian wächst im Laufe der Geschichte immer mehr über sich hinaus und erweist sich als wahrer Herrscher.

Lira und Elian stammen zwar aus zwei unterschiedlichen Welten, doch sie sind sich ähnlicher als sie denken. Beide hadern mit ihrem vorbestimmten Weg, doch gemeinsam entdecken sie, dass sie allein ihr Schicksal bestimmen.


Fazit:

Alexandra Christo liefert mit „Das wilde Herz der See“ eine besonders düstere, aber auch romantische Adaption des bekannten Märchens „Die kleine Meerjungfrau“. Das Buch bietet alles, was eine gute Story braucht – gnadenlose Meereswesen, schillernde Helden und die große Liebe. Lira und Elian haben mich auf eine unglaublich rasante und spannende Reise mitgenommen. Ich vergebe daher sehr gern volle 5 Ananas.

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35 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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How to Stop Time

Matt Haig
Flexibler Einband
Erschienen bei Canongate Books Ltd, 06.07.2017
ISBN 9781782118626
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Der Geschichtslehrer Tom Hazard sieht aus wie ein normaler Mann Anfang 40, doch er ist schon weit über 400 Jahre alt. Tom leidet unter einer seltenen Krankheit, die ihn extrem langsam altern lässt. Er hält sich von seinen Mitmenschen fern und nimmt alle paar Jahre eine neue Identität an, um sein Geheimnis zu wahren. Doch dann tritt Camille in sein Leben und nichts ist mehr wie zuvor.


Cover:

Die Covergestaltung passt perfekt zum Inhalt des Buches. Schon beim Anblick des Covers beschäftigt man sich mit dem Thema Vergänglichkeit, was einen großen Stellenwert in der Story einnimmt. Außerdem machen die kräftigen Farben das Buch zu einem richtigen Hingucker.


Meinung:

Wenn ein Buch mich schon auf den ersten Seiten zu Tränen rührt und ich mir Zitate markiere, dann heißt es, dass mich dieses Buch besonders berührt und mein Leben bereichert hat. Matt Haig hat mit „How to stop time“ mehr als nur einen Liebesroman geschaffen. Auf den ersten Blick erwartet man die Geschichte eines Zeitreisenden gepaart mit einer typischen Schnulze, aber „How to stop time“ ist so viel mehr. Obwohl ich etwas länger zum Lesen gebraucht habe, hat mich Toms Geschichte extrem gefesselt. Abwechselnd begleitet man ihn in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Aktuelle Ereignisse werden mit seinen Erinnerungen aus vier Jahrhunderten verknüpft. Somit lernt man Tom äußerst gut kennen und spürt, was für ein sensibler und trauriger Mensch er ist. Man stellt sich automisch die Frage, wie man sich selbst fühlen würde, wenn man über Jahrhunderte geliebte Menschen sterben sehen muss und keine Bindungen eingehen darf. Tom muss sich sein ganzes Leben lang hinter einer Fassade verstecken, die ihn fast auffrisst. Er existiert mehr, als dass er lebt.


„There comes a time when the only way to start living is to tell the truth. To be who you really are, even if it is dangerous.“ S. 265


Matt Haig lässt mit „How to stop time“ Geschichte lebendig werden. Egal ob Captain Cook, Shakespeare oder Ella Fitzgerald – Tom ist in seinem Leben vielen Persönlichkeiten begegnet, die ihn auf ihre Weise geprägt haben. Diese facettenreichen Nebencharaktere geben der Story die nötige Frische und einen besonderen Tiefgang. Matt Haigs Schreibstil trägt den Rest zur Besonderheit dieses Buches bei. Trotz der teilweise sehr dominanten, melancholischen Stimmung gibt es auch viele Momente, die von Fröhlichkeit, Humor und Hoffnung geprägt sind. Zwischen den Zeilen findet man ein tolles Potpourri aus schönen Lebensweisheiten, die zum Nachdenken anregen.


„People you love never die.” S. 291


Im April 2018 ist „How to stop time“ auch auf Deutsch unter dem Titel „Wie man die Zeit anhält“ im dtv Verlag erschienen. Eine Verfilmung des Buches ist auch in Planung. Benedict Cumberbatch soll die Rolle des Tom Hazard verkörpern. Ich bin gespannt, wie der Inhalt filmisch umgesetzt wird.


Fazit:

“How to stop time” ist eine Geschichte über das Ankommen im Leben und der Suche nach dem wahren Glück, egal wie lange sie dauern möge. Matt Haig hat mich mit seinem atmosphärischen und mitreißen Schreibstil auf eine unglaubliche Reise durch 400 Jahre Menschheitsgeschichte mitgenommen. „How to stop time“ ist ein wahres Herzensbuch für mich und erhält somit die goldene Ananas.

„The future is you.” S. 325

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß - Neuedition

Hiromi Kawakami , Jiro Taniguchi
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 20.03.2018
ISBN 9783551754493
Genre: Comics

Rezension:

Inhalt:

Die 38jährige Tsukiko lebt seit Jahren allein und glaubt nicht mehr daran, irgendwann ihre große Liebe zu finden. Eines Tages begegnet sie jedoch in ihrem Stammlokal ihrem alten Japanischlehrer. Die beiden beginnen sich regelmäßiger zu treffen und es entwickelt sich eine ganz besondere Liebe.


Cover:

Das Cover ist einfach nur wunderschön. Die pastelligen Töne des Hintergrundes stehen in einem tollen Kontrast zum schwarzen Schriftzug des Titels. Außerdem sieht man auf den ersten Blick die unverwechselbare Handschrift von Jiro Taniguchi.


Meinung:

Wenn man den Klappentext von diesem Buch liest, könnte man vermuten, dass es sich um eine typische, klischeeüberladene Love Story handelt, aber „Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß“ ist so viel mehr. Ich habe noch nie eine so außergewöhnliche Liebesgeschichte gelesen, die gleichzeitig zurückhaltend, aber dennoch unglaublich intensiv ist. Auf den ersten Blick scheint die Geschichte sehr langatmig und langweilig zu sein, denn einen Spannungsbogen sucht man vergebens. Dennoch fesselt die Geschichte mit ihrer besonderen Erzählweise. Der Leser verfolgt Schritt für Schritt die langsame Annäherung zwischen Tsukiko und dem Sensei – zwei Menschen, die eigentlich nicht mehr an die Liebe geglaubt haben. Dabei werden gekonnt die japanischen Traditionen und die Moderne miteinander verwoben, sodass man denkt, selbst mitten im Geschehen zu sein. Ich denke, dass gerade das Aufeinanderprallen dieser beiden Extreme und der hohe Altersunterschied der beiden Protagonisten, den Reiz dieser Story ausmacht.


Außerdem ist es sehr faszinierend, dass die gesamte Storyline nur von zwei Figuren getragen wird. Es gibt zwar wenige Nebenfiguren, die aber nicht wirklich zum Verlauf der Handlung beitragen. Tsukiko ist eine ruhige Frau, die sich sehr in ihre eigene Welt zurückgezogen hat. Sie wirkt oft melancholisch und nachdenklich. Man braucht einige Zeit, um sich in sie hineinzuversetzen, aber wenn man hinter ihre Fassade geblickt hat, wächst Tsukiko dem Leser ans Herz.


Der Sensei war für mich eine ganz besonders interessante Figur. Er verkörpert bedingungslos das alte, traditionsbewusste Japan. Stets wahrt er eine höfliche Distanz zu Tsukiko und lässt nur zaghaft ihre Nähe zu. Umso schöner war es zu sehen, dass er nach einiger Zeit mit seiner strengen Art bricht und Tsukiko in sein Leben integriert.


Mein besonderes Highlight sind die Zeichnungen von Jiro Taniguchi. Schon lange bin ich ein Fan von ihm und auch bei diesem Buch hat er sich wieder übertroffen. Sein unverkennbarer Zeichenstil unterstützt die Handlung und transportiert so viele Gefühle, dass es das Lesen zu einem besonderen Erlebnis macht.


Fazit:

„Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß“ ist eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die auf ganzer Linie überzeugen kann. Wer die japanische Kultur mag und eine leise, nachhaltige Geschichte lesen möchte, sollte hier auf jeden Fall zugreifen. Ich werde diese außergewöhnliche Graphic Novel definitiv noch mehrfach lesen und vergebe natürlich 5 Ananas.

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19 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

Der Blackthorn-Code - Das Geheimnis des letzten Tempelritters

Kevin Sands , Alexandra Ernst
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.05.2018
ISBN 9783423762120
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:

Nachdem Christopher, Tom und Sally erfolgreich die Verschwörung um die Pestärzte in London aufgedeckt haben, werden sie an den Königshof nach Oxford eingeladen. Doch das Zusammentreffen mit dem König von England läuft anders als geplant. Christopher kann gerade noch einen Mordanschlag auf den Monarchen verhindern und wird prompt als Spion rekrutiert. Gemeinsam mit seinen beiden Freunden reist Christopher an den Hof des Sonnenkönigs nach Paris, um die Verschwörung gegen das Königshaus aufzudecken.


Cover:

Die Gestaltung des Covers reiht sich nahtlos an die beiden Vorgänger an. Erneut dominiert der von einer Schlange umwundene Rundkolben die Szenerie. Ergänzt wird das Covermotiv durch Christopher, der aus einer rasenden Kutsche fällt. Dies schafft einen tollen Bezug zur Geschichte und macht das Buch zu einem Blickfang fürs Bücherregal.


Meinung:

Sehnsüchtig habe ich auf diese Fortsetzung gewartet und ich wurde wie immer nicht enttäuscht. Kevin Sands schickt den Leser auf eine spannende, rasante und gefährliche Verbrecherjagd durch das barocke Paris. Auch in diesem Band gilt es ein gut gehütetes Geheimnis zu lüften. Besonders schön fand ich, dass sich der Autor dafür die sagenumwobenen Templer ausgesucht hat. Die Story punktet mit unerwarteten Plottwists, kniffligen Rätseln und seiner außergewöhnlichen Atmosphäre. Kevin Sands bleibt seinem detailreichen Schreibstil treu und überzeugt durch einen hohen Grad an Authentizität. Gekonnt werden die Gepflogenheiten, die Kleidung oder auch die Kunst des Barocks in die Geschichte eingewoben. Somit wird das Setting lebendig und überzeugend. Der Spannungsbogen baut sich kontinuierlich auf und gipfelt in einem fulminanten Cliffhanger. Somit können wir uns auf noch viele Abenteuer an Christophers Seite freuen.


Wie schon in meinen Rezensionen zu den Vorgängerbänden kann ich auch jetzt nur wieder die Figurenausarbeitung loben. Man merkt, dass Christopher, Tom und Sally mit jedem Abenteuer erwachsener werden und als Gruppe immer mehr zusammenwachsen. Natürlich begeben sie sich dadurch auch öfters in noch größere Gefahr, aber sie stehen füreinander ein und meistern jede Hürde gemeinsam.


Fazit:

„Der Blackthorn Code – Das Geheimnis des letzten Tempelritters“ knüpft nahtlos an seine Vorgänger an und ist eine exzellente Fortsetzung der Reihe. Kevin Sands punktet für mich mit diesem Buch wieder auf ganzer Linie und somit vergebe ich volle 5 Ananas.

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23 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Rebellin der tausend Sterne

Rhoda Belleza , Michaela Link
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.06.2018
ISBN 9783570164754
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Rhee Ta’an besteigt endlich den Kaiserthron von Kalu. Dabei behält sie immer ihr Ziel im Auge, den Kronregenten Nero zu stürzen und die Bevölkerung vor seinen perfiden Plänen zu schützen. Doch Rhee ahnt nicht, dass sie mit ihrer Thronbesteigung einen Bürgerkrieg erlöst. Wie es scheint, ist sie auf Neros Hilfe angewiesen, um wieder Frieden zu stiften.

Am anderen Ende des Universums bereiten der Rebell Aly und Rhee’s totgeglaubte Schwester Josselyn ebenfalls einen Anschlag auf Nero vor. Doch davon ahnt Rhee nichts.


Cover:

Das Cover ist in der Gestaltung an den ersten Band angelehnt und die beiden harmonieren sehr schön miteinander. Bei „Rebellin der tausend Sterne“ dominieren dieses Mal ein kräftiges Orange und Schwarz die Szenerie. Im Mittelpunkt steht wieder eine junge Frau in kriegerischer Pose. Ich finde das Cover schön und sehr passend zum Inhalt.


Meinung:

Lange ist es her, dass ich „Herrscherin der tausend Sonnen“ gelesen habe. Umso schwerer fiel mir dann den Einstieg in den finalen Band. Es gibt zwar am Anfang des Buches ein kleines Glossar mit den wichtigsten Figuren, dennoch waren mir alle Konstellationen und Verstrickungen aus dem ersten Teil nicht mehr ganz bekannt. Mit der Zeit findet man aber wieder in die Geschichte hinein, denn es gibt vereinzelte Rückblenden auf das vorherige Geschehen.


Nachdem mich „Herrscherin der tausend Sonnen“ nicht so ganz überzeugen konnte, war ich nun auf das große Finale gespannt. „Rebellin der tausend Sterne“ knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an, aber schwächelt meiner Meinung ebenfalls beim Schreibstil. Die Story war mir gesamt einfach zu politisch gehalten. Es gab nur wenige spannende und actionreiche Momente, die dann wieder durch einen schier endlos wirkenden Vortrag über Politik unterbrochen wurden. Dadurch konnte sich für mich kein richtiger Spannungsbogen aufbauen und die Lektüre wurde immer anstrengender. Erst am Ende des Buches wird man mit einem richtig spannenden Finale belohnt.


Glücklicherweise zeigen die Figuren eine bessere Entwicklung als die Storyline. Rhee gewinnt deutlich an Stärke und wirkt nicht mehr wie ein verängstigtes Mädchen, dass mehr Glück als Verstand hat. Trotzdem wird es ihr an mancher Stelle noch immer viel zu leicht gemacht, ihre Ziele zu erreichen.


Aly ist und bleibt mein Favorit der Reihe. Er ist ein Kämpfer und lässt sich durch nichts aufhalten. Mir gefallen seine direkte Art und seine Beharrlichkeit. Er bleibt stets auf seine Ziele fokussiert und beißt sich einfach durch.


Fazit:

„Rebellin der tausend Sterne“ ist ein solider Abschluss der Dilogie. Leider hatte ich mir von dem Buch noch eine deutlichere Steigerung zu seinem Vorgänger gewünscht. Die Handlung bleibt sehr politisch und büßt dadurch viel an Spannung ein. Insgesamt vergebe ich gute 3 Ananas.

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387 Bibliotheken, 33 Leser, 2 Gruppen, 144 Rezensionen

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Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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206 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Sakura

Kim Kestner
Fester Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Arena, 06.06.2017
ISBN 9783401603186
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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268 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 119 Rezensionen

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Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176908
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Kurz vor den Sommerferien wird Musiklehrerin Annika vom renommierten Werther-Gymnasium an Hamburgs Brennpunktschule Nr. 1, die Astrid-Lindgren-Schule, zwangsversetzt. Nachdem sie erfährt, dass ihre Versetzung mit ihrem mangelnden außerunterrichtlichen Engagement zusammenhängt, gründet sie kurzerhand an der ALS eine Musical-AG. Verbissen arbeitet Annika daran, mit ihrem Schülermusical einen hochdotierten Theaterpreis zu gewinnen, um somit an ihre alte Traumschule zurückkehren zu können. Doch Annika hat die Rechnung ohne ihre talentfreie Schülerschar gemacht. Zu allem Übel muss sie auch noch Tristan, ihre große Liebe aus Schulzeiten, als Regisseur engagieren und er stellt Annikas Pläne komplett auf den Kopf.


Cover:

Das Cover gefällt mir unheimlich gut und macht sofort Lust aufs Lesen. Die frischen Farben schaffen ein richtiges Sommerfeeling, das perfekt zum Inhalt passt. Auch die Gestaltung der Buchklappen mit einem tollen Zitat aus dem Buch finde ich sehr gelungen. Insgesamt ist die Aufmachung eine runde Sache und ein Buchregalschätzchen.


Meinung:

„Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“ ist mein zweiter Roman von Petra Hülsmann und sie konnte mich auch dieses Mal wieder mit einer spannenden, lustigen und mitreißenden Story überzeugen. Schon ab der ersten Seite ist man als Leser vom lockeren Schreibstil der Autorin gefesselt. Was zunächst nur wie eine einfache Liebesgeschichte aussieht, entwickelt sich schnell zu einem tiefgründigen Roman mit kritischem Unterton, der auch vor unangenehmen Themen, wie Armut und Gewalt an Schulen, nicht haltmacht. Ich finde es gut, dass Petra Hülsmann die ungeschönte Realität an Schulen zur Sprache bringt. Dennoch kommt so ein Buch selten ohne Kitsch und eingefahrene Klischees aus. Gerade hier erinnert „Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“ sehr an „Fack Ju Göhte“. Es ist schade, dass es so viele Parallelen zum Film gibt. Zum Glück baut Petra Hülsmann eine Menge unerwarteter Überraschungsmomente ein, die dem Buch seine eigene Note verleihen!


Die Charaktere sind vielfältig und gut ausgearbeitet. Annika war mir nicht von Anfang an sympathisch. Sie versinkt gerade zu Beginn sehr in Selbstmitleid und lässt ihren Unmut an den Schülern der ALS aus. Zum Glück entwickelt sie sich aber im Laufe der Handlung zu einer tollen jungen Frau, die endlich ihren Platz im Leben findet und ihrer Verpflichtung als Lehrerin gerecht wird.


Besonders ans Herz sind mir die tollen Schüler der ALS gewachsen. Wie schon erwähnt, sind sie sehr überspitzt und klischeehaft dargestellt, aber das macht sie nur noch liebenswerter. Ich habe oft mit ihnen gelacht, geweint und gezittert. Dieses Potpourri an unterschiedlichen Persönlichkeiten sorgt für die nötige Würze und den grandiosen Humor in der Story.


Fazit:

„Wenn’s einfach wär, würd’s jeder“ machen ist ein gelungener und spritziger Roman, den man in diesem Sommer einfach gelesen haben muss. Petra Hülsmann punktet mit einer humorvollen, aber auch sozialkritischen Story und einzigartigen Protagonisten. Ich habe jede Seite beim Lesen genossen und vergebe somit volle 5 Ananas.

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183 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Wir sehen uns beim Happy End

Charlotte Lucas
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.11.2017
ISBN 9783785725993
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Ella liebt Happy Ends. Auf ihrem Blog „Better Endings“ verpasst sie allen traurigen Geschichten dieser Welt ein romantisches und besseres Ende. Auch in ihrem Leben steht dem Happy End eigentlich nichts im Weg – bis sie herausfindet, dass ihr Verlobter sie betrügt. Hals über Kopf flüchtet Ella aus der gemeinsamen Wohnung und stolpert, im wahrsten Sinne des Wortes, über Oscar de Witt, der sein Gedächtnis verloren hat. Ella beschließt, dass auch er ein Happy End verdient hat und stellt damit ihre beiden Leben komplett auf den Kopf.


Cover:

Das Cover ist zuckersüß und passt hervorragend zur Story. Um den erhabenen Titel ranken sich kleine Zeichnungen, die auch im Buch wiederzufinden sind. Das besondere I-Tüpfelchen ist der pinke Buchschnitt.


Meinung:

„Wir sehen uns beim Happy End“ ist mein erster Roman von Charlotte Lucas und es wird auch nicht mein letzter sein. Normalerweise mache ich um Liebesgeschichten einen großen Bogen, aber der Klappentext hat mich zu neugierig gemacht. Ich muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht wurde! Ich hätte hinter dem bunten Buchdeckel niemals eine so tiefgreifende und emotionale Story erwartet.


Charlotte Lucas Schreibstil ist herrlich leicht und macht das Buch zu einer perfekten Sommerlektüre. Schon ab der ersten Seite ist man mitten im Geschehen und begibt sich mit der Protagonistin Ella auf eine abenteuerliche Suche nach der Liebe und dem Happy End. Mir gefällt es sehr gut, dass die Autorin unzählige Blogposts und Kommentare auf Ellas Seite „Better Endings“ in die Handlung einbaut hat. Somit bekommt man einen noch tieferen Einblick in Ellas Gedanken und ihre Gefühle. Außerdem sorgen eine Menge unerwarteter Plottwists für die nötige Portion Spannung.


Die Gestaltung der Charaktere finde ich insgesamt sehr interessant und gelungen. Emilia „Ella“ Faust ist eine kleine Träumerin und lebt in ihrer scheinbar perfekten Welt. Sie möchte allem und jedem ein Happy End verpassen, was nicht immer auf Akzeptanz und Verständnis trifft. Teilweise kann man Ellas Wunsch nach dem perfekten Ende verstehen, aber oft wird sie dem Leser dadurch auch unsympathisch. Ella verhält sich sehr naiv, kapselt sich von der Welt ab und verstrickt sich in Lügen, nur um ihrem Drang nach dem Happy End nachgeben zu können. Dabei merkt sie einfach nicht, wie sehr sie sich von ihrem eigenen Glück immer mehr entfernt.


Oscar de Witt bildet Ellas perfekten Gegenpol. Er ist alles, was Ella nicht ist – rational und pragmatisch. Je mehr man über ihn und seine Vergangenheit erfährt, umso mehr wächst er dem Leser ans Herz. Seine endlosen Diskussionen mit Ella haben mir sehr gut gefallen und sorgen für die nötige Prise Humor.


Fazit:

„Wir sehen uns beim Happy End“ ist ein besonderer Wohlfühlroman mit Herz. Charlotte Lucas regt den Leser zum Nachdenken über die wichtigen Dinge im Leben an. Auch wenn ich nicht immer mit Ellas Marotten und Verhalten klargekommen bin, so hat mich ihre Geschichte doch mitgenommen und berührt. Ich vergebe wohlverdiente 5 Ananas.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Höhenrauschsaison

Meredith Winter
Flexibler Einband: 210 Seiten
Erschienen bei Sommerburg Verlag, 16.04.2018
ISBN 9783981872248
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Clementine begleitet als Ärztin eine Expedition zum Mount Everest. Unter den Teilnehmern befindet sich auch der russische Auftragskiller Alexej. Sein Auftrag ist klar – Clementine darf den Berg nicht lebend verlassen. Doch dann stolpern beide in ein aufregendes Abenteuer, das plötzlich alles auf den Kopf stellt.


Cover:

Mir gefällt das Cover unheimlich gut. Der Berg bildet das zentrale Motiv und stimmt gut auf das Setting ein. Der Sonnenuntergang schafft eine schöne, romantische Atmosphäre, während der „eisige“ Schriftzug einen sehr gefährlichen Gegensatz dazu bildet – genau wie die Mischung aus Liebesgeschichte und Thriller.


Meinung:

„Höhenrauschsaison“ ist mein zweiter Ladythriller aus der Feder von Meredith Winter. Ab der ersten Seite konnte ich in die Story eintauchen und war vom spannenden Schreibstil gefesselt. Die Autorin beweist, dass sie Erotik, Liebesgeschichte und Thriller perfekt miteinander kombinieren kann. Außerdem punktet ihr Roman mit einer großen Portion Detailreichtum. Ich bin beeindruckt, wie viel Recherchearbeit zum Mount Everest, dessen Besteigung und der nepalesischen Kultur betrieben wurde. Dadurch kann man sich als Leser das Setting sehr gut vorstellen und die gesamte Story wirkt noch eine Spur lebendiger.


Ein paar Abstriche muss ich jedoch bei der Gestaltung der Figuren machen. Leider bin ich mit allen Charakteren nicht wirklich warm geworden, weil ihnen die nötige Tiefe fehlt. Natürlich kann man auf 204 Seiten keine ausgeklügelte Lebensgeschichte zu allen Akteuren erwarten, dennoch haben mir eine Menge Hintergrundinformationen gefehlt.


Gerade Clementine konnte ich schwer einschätzen und manchmal auch nicht ihre Handlungen verstehen. Es wurde zwar immer auf ihre Vergangenheit angespielt, aber man erfährt als Leser nie, wieso sie so geworden ist, wie sie jetzt ist. Clementine birgt ein riesiges Potential, aber durch die fehlende Basis kommt ihre Charakterentwicklung nicht wirklich zum Tragen.

Alexej dagegen sticht schon mehr hervor und ist deutlich sympathischer als Clementine. Meredith Winter legt bei ihm besonders Wert auf seine schwere Vergangenheit und seine Laufbahn als Auftragskiller. Somit wird er insgesamt für den Leser greifbarer und lebendiger.


Fazit:

„Höhenrauschsaison“ ist ein spannender Ladythriller und eine gute Lektüre für Zwischendurch. Wer eine rasante Story mit einer Prise Erotik sucht, sollte zu diesem Buch greifen. Leider kann der tolle Schreibstil die Schwächen in der Charakterausarbeitung nicht ganz ausgleichen. Insgesamt vergebe ich somit gute 3 Ananas.

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551 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 191 Rezensionen

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Iron Flowers – Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.04.2018
ISBN 9783737355421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: 

Die Schwestern Serina und Nomi könnten nicht unterschiedlicher sein. Serina wurde ausgebildet, um eines Tages an den Regentenpalast als Grace beordert zu werden und Nomi, um ihre Dienerin zu sein. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders. Die Schwestern werden getrennt und ihre beiden Leben komplett auf den Kopf gestellt.


Cover:

Das Cover ist sehr schön und ansprechend gestaltet. Das dominante, florale Ornament erinnert an einen goldenen Käfig, in dem sich die beiden Schwestern befinden. Doch das verdeckte Gesicht im Hintergrund zeugt vom Mut und der Entschlossenheit der Protagonistinnen, aus ihren Gefängnissen auszubrechen. Beim Cover wurde sehr gute Arbeit geleistet, denn die Gestaltung schafft eine tolle Verbindung zum Titel und zum Inhalt. Das Cover ist für mich leider das Beste am gesamten Buch.


Meinung:

Schon lange hat mich kein Buch mehr so enttäuscht, wie „Iron Flowers“ von Tracy Banghart. Zu Beginn war ich von der Idee hinter der Story wirklich begeistert, aber beim Lesen merkt man schnell, dass das Worldbuilding und die Charaktergestaltung komplett unausgereift sind. Es gibt keinen einzigen Moment der Überraschung, weil alles sehr vorhersehbar ist und nach einem 0815 Schema konstruiert wirkt. Selbst den großen Twist am Ende konnte ich schon früh erahnen. Außerdem werden dem Leser zu viele Informationen vorenthalten. Es ist schwierig, sich auf ein Setting einzulassen, wenn man die Gesellschaftsstruktur und die Gebräuche nicht versteht und auch nicht erklärt bekommt. Ich finde es sehr schade, denn die Welt bietet per se eigentlich eine Menge Spielraum für einen rasanten Plot. Tracy Banghart schöpft das Potential nicht vollkommen aus, sie geht keine Risiken ein und fordert ihre Leser nicht. Ich denke, dass dem Buch ein paar Seiten mehr durchaus gutgetan hätten. Damit wäre mehr Raum für Emotionen, Hintergrundwissen und Spannung gewesen.


Auch die Charaktere bleiben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Mit Serina und Nomi hatte ich ziemliche Schwierigkeiten. Die Schwestern wirken nicht sehr sympathisch und ihnen fehlt eine Menge Tiefe. Zwar zeigen sie eine deutliche Entwicklung, die aber zu schnell vonstattengeht und nicht passend ist. Die Nebenfiguren bleiben ebenfalls sehr blass und oberflächlich.


Fazit:

„Iron Flowers“ fühlt sich wie ein Buch mit angezogener Handbremse an. Sprachlich und auch emotional bleibt vieles auf der Strecke. Die Handlung plätschert eher seicht vor sich dahin und mir ist nichts wirklich nachhaltig im Gedächtnis geblieben. Somit kann ich leider nur 2 Ananas für die gute Grundidee vergeben.

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69 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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A Court of Frost and Starlight (A Court of Thorns and Roses)

Sarah J. Maas
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury YA, 01.05.2018
ISBN 9781408890325
Genre: Sonstiges

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(78)

232 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 50 Rezensionen

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Nevernight - Das Spiel

Jay Kristoff , Kirsten Borchardt
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 25.04.2018
ISBN 9783596297597
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Mia wurde endlich zur Klinge der Roten Kirche ordiniert und noch immer schwört sie Rache an Konsul Scaeva und Kardinal Duomo – den Mördern ihres Vaters. Um ihre Pläne in die Tat umzusetzen, geht Mia ein großes Wagnis ein. Sie verkauft sich selbst in die Sklaverei, um als Gladiatii an den Großen Spielen in Gottesgrab teilnehmen zu können. Denn der Preis für den Sieg ist unbezahlbar – ein privates Treffen mit Scaeva und Duomo.


Cover:

Mir gefällt das Cover ausgesprochen gut. Es ist düster, prägnant und ein totaler Blickfang. Mia füllt fast das komplette Cover allein aus und sie macht in ihrer Gladiatii-Rüstung eine fabelhafte Figur. Ihr roter Umhang bildet einen tollen Kontrast zur sonst eher monochromen Farbauswahl.


Meinung:

Was für ein Autor, was für eine Protagonistin, was für ein Buch! Jay Kristoff hat mich mal wieder sprachlos gemacht. Nachdem ich den ersten Band schon geliebt habe, wurde ich auch bei „Nevernight – Das Spiel“ nicht enttäuscht. Ich konnte sehr schnell in die Handlung einsteigen, da das vorangestellte Personenregister sehr gut die Erinnerungen an den Vorgängerband auffrischt. Außerdem befinden sich zu Beginn und am Ende des Buches wieder liebevoll gezeichnete Karten, die die Orientierung in Itreya einfacher gestalten.


Jay Kristoff bleibt seinem direkten, brutalen und vor allem sarkastischen Schreibstil treu. Zu meiner Erleichterung halten sich dieses Mal die Fußnoten in Grenzen. Diese waren mein größter Kritikpunkt am ersten Band, weil sie meinen Lesefluss anfangs extrem gestört haben, obwohl sie durchaus unterhaltsam sind.


Mias Geschichte konnte mich erneut fesseln und ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Auf keiner Seite kam Langeweile auf und ich wurde oft durch unerwartete Plotttwists so richtig aus der Bahn geworfen und verblüfft! Besonders der Cliffhanger am Ende und das Nachwort machen das Warten auf den finalen Band nun noch unerträglicher!


Ein riesiges Lob vergebe ich ebenfalls an die herausragende Charaktergestaltung. Mia Corvere ist die faszinierendste Nicht-Heldin, die mir jemals in einem Buch begegnet ist. Trotz ihrer brutalen und skrupellosen Art bleibt sie dennoch für den Leser sympathisch. Mia ist so facettenreich – auf der einen Seite tritt sie als eine Rachegöttin auf, aber auf der anderen Seite ist sie noch immer ein verletzbares Mädchen, dass alles verloren hat. Jay Kristoff gelingt der Spagat zwischen diesen beiden Charakterzügen seiner Protagonisten hervorragend.


Begleitet wird Mia selbstverständlich wieder von ihrer Katze Herr Freundlich und ihrer Wölfin Eclipse. Die beiden Schattenwesen sind mir sehr ans Herz gewachsen und sorgen für viele humorvolle Momente in dieser sonst sehr düsteren Geschichte.


Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten aus Band 1, aber man lernt auch allerhand neue, einzigartige und spannende Figuren kennen. Jay Kristoff hat mich mit dem Auftauchen und Ableben so einiger Charaktere sehr sprachlos gemacht. Tja, in Itreya ist niemand sicher und nichts ist, wie es scheint! Nun kann ich nur hoffen, dass das Finale bald in meinem Bücherregal einziehen wird, weil das Erscheinungsdatum leider noch nicht feststeht.


Fazit:

„Nevernight – Das Spiel“ ist eine mehr als würdige Fortsetzung der Nevernight-Chroniken. Den Leser erwarten 700 Seiten geballte Action, Spannung und Erotik. Jay Kristoff hat es geschafft, seine komplexe Welt von Itreya noch weiter auszubauen und um viele spannende Facetten zu erweitern. Ich habe an Mias Seite geliebt, gekämpft und gelitten – für mich ist diese Reihe definitiv ein Must Read und ich vergebe sehr verdient die goldene Ananas an diesen unvergleichlichen zweiten Band!

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295 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 107 Rezensionen

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Scherben der Dunkelheit

Gesa Schwartz
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.09.2017
ISBN 9783570164853
Genre: Jugendbuch

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137 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

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Schatten der Magie

Kat Howard , Alice Jakubeit
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Arctis Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783038800118
Genre: Jugendbuch

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55 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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The School for Good and Evil, Band 4: Ein Königreich auf einen Streich

Soman Chainani , Ilse Rothfuss , Iacopo Bruno
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 04.04.2018
ISBN 9783473401581
Genre: Jugendbuch

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(332)

758 Bibliotheken, 26 Leser, 0 Gruppen, 183 Rezensionen

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Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

Das kleine Waldhotel, Band 01

Kallie George , Karolin Viseneber , Stephanie Graegin
Fester Einband
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 01.03.2018
ISBN 9783505141492
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:

Ein schwerer Sturm vertreibt Mona Maus aus ihrem Zuhause. Nur mit ihrem kleinen Walnusskoffer in der Hand macht sie sich auf die Suche nach einem neuen Unterschlupf. Doch das ist leichter gesagt als getan! Ein reißender Fluss erfasst Mona und spült sie durch den Wald. Zum Glück landet sie direkt vor den Pforten des kleinen Waldhotels, wo sie als Zimmermädchen arbeiten darf und einen Platz zum Schlafen findet. Aber auch hier bleibt Mona kaum Zeit zum Verschnaufen, denn das Hotel schwebt in größter Gefahr! Nur mit einer großen Portion Mut und Einfallsreichtum kann Mona ihr neues Zuhause beschützen.


Cover:

Das Cover ist einfach ein Traum und überzeugt mit viel Liebe zum Detail. Wir sehen Mona Maus auf einem Ast des Waldhotels sitzen und die Lichter in der Baumkrone bestaunen. Außerdem ist der Schutzumschlag leicht angeraut, sodass man das Gefühl hat, Baumrinde anzufassen. In den Buchdeckeln findet man einen liebevoll gestalteten Querschnitt durch das Waldhotel, mit all seinen Zimmern, Gästen und Angestellten. Auch ohne den Umschlag überzeugt das Buch in seiner Gestaltung. Das gesamte Buch ziert ein Rindenmuster mit einem eingeschnitzten Herz, dem in der Geschichte eine besondere Rolle zuteilwird.


Meinung:

Als ich das erste Mal „Das kleine Waldhotel“ im Internet entdeckte, war ich von der zauberhaften Aufmachung und dem tollen Klappentext sofort begeistert. Mona Maus durfte also bei mir einziehen und ich kann behaupten, dass mein Bücherregal um ein Herzensbuch gewachsen ist.


Die Geschichte ist gut durchdacht und wird auf eine unaufgeregte, leise Art und Weise erzählt. Dennoch büßt sie an keiner Stelle an Spannung ein! Auf jeder Seite erwartet Mona ein neues Abenteuer, das zum Mitfiebern einlädt. Manche Wendungen haben mich sehr überraschen können. Sprachlich ist das Buch einfach gestrickt und auch für jüngere Leser gut verständlich. Die liebevollen Illustrationen unterstützen die Story hervorragend und machen das Waldhotel erst richtig lebendig. Hier merkt man mit wie viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Jeder, der ein Herz für Tiere hat, kommt beim kleinen Waldhotel auf seine Kosten.


Mona Maus ist eine besonders liebenswürdige Protagonistin. Zunächst wirkt sie sehr ängstlich und ruhig, aber im Laufe der Zeit wächst die kleine Maus über sich hinaus und beweist großen Mut. Mona hilft, wo sie kann und bleibt stets höflich, auch wenn man ihr gegenüber einmal garstig ist. Monas Geschichte zeigt, dass man mit Hilfsbereitschaft, Mut und Herzlichkeit immer besser beraten ist.


Auch die Nebenfiguren sind sehr detailliert und liebevoll ausgearbeitet. Jeder Charakter hat seine besonderen Eigenarten, die ihn einzigartig und lebendig machen.


Am 06.09.2018 erscheint bereits das nächste Abenteuer von Mona Maus im Waldhotel. Ich kann es kaum erwarten!


Fazit:

„Das kleine Waldhotel – Ein Zuhause für Mona Maus“ ist ein tolles Buch für Groß und Klein. Es überzeugt mit einer herzlichen, aber auch sehr spannenden und fesselnden Geschichte. Mona und ihre Freunde sind mir ans Herz gewachsen und ich hoffe, dass wir noch viele aufregende Abenteuer im Waldhotel erleben dürfen! Für diese wundervolle Lektüre vergebe ich natürlich volle 5 Ananas.

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