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Mut braucht eine Stimme

Peter Holzer , Matthias Scherwenikas , Peter Holzer
Audio CD
Erschienen bei GABAL, 06.09.2018
ISBN 9783869368894
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch wurde mir im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Kritik aber in keiner Weise beeinflusst.

„Mut braucht eine Stimme“ wurde von Peter Holzer verfasst. Warum dieser Titel? Der Autor war viele Jahre erfolgreich in der Finanzbranche tätig. Zu diesem Zeitpunkt bedrohte eine Schilddrüsentumor das wichtigste Organ um seine Arbeit ausführen zu können: Seine Stimme. Nach langem Abwägen wagte er schließlich den Schritt und.. (lest am Besten selbst über den Ausgang ;)).

 

Das Buch ist in 3 Kapitel gegliedert:  „Stumm sein“; Laut werden“ und „Gehör finden“.

Im ersten Kapitel wird man daran erinnert, im „Moment zu leben“ und Dinge konzentriert zu erledigen.  Begriffe wie „Instant Virus“ (Sofort eine Aktivität zu setzen bzw. vom anderen zu erwarten) werden zerpflückt und man als Leser wird am Schlips erwischt, wie man durch das „Multitasking“ in die leere Produktivität bzw. schwache Produktivität abrutscht.

Der Begriff eines Tornados wird verwendet, um die ziellosen Gedanken der Arbeitenden zu beschreiben: Sie erledigen so viele Dinge parallel und in Dauerschleife, dass das Abschalten und zur Ruhe kommen viel an Wert verloren hat.

Im zweiten Kapitel „Laut werden“ werden Beispiele aufgezeigt, um seine Ziele zu erreichen. „Sackgassen“ (das endlose Feststecken in Problemsituationen, bei denen das Setzen von Aktionen zu keinem Ausweg führt) müssen identifiziert werden. Hierzu sollte man sich an seiner inneren Stimme orientieren, die jeder Mensch besitzt. Oft wird diese heutzutage aber unter Dauerstress, Arbeit oder dem Überangebot von Freizeitaktivitäten nicht mehr wahrgenommen und so Potential oder das Erreichen von Wünschen der Menschen vergeudet/verabsäumt.

Im dritten Kapitel geht es um die Konfrontation mit seinen Mitmenschen, um in einer respektvollen Streitkultur Ergebnisse erzielen zu können. Dazu wird der Leser auch ermahnt, sich selbst kritisch zu hinterfragen bezüglich seiner Wirkung auf andere Menschen, seinem Auftreten (agressiver, Gewinnertyp oder handzahmer Ich-Mach´-es-allen-Recht“ Typ) und dem gezielten Einsetzen seiner Zeit und Arbeitskraft.

 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch nicht sehr viel Neues geboten hat. Ich hätte mir erwartet, dass mehr auf die Fähigkeit der Menschen eingegangen wird, sich nicht mehr ausreichend mit Themen wie Politik zu beschäftigen, da Ablenkungen wie Facebook, Twitter und das Fernsehen zuhauf vorhanden sind. Es ist aber mehr ein Persönlichkeitsentwicklungs-,Motivationsbuch um sich Ziele zu setzen und diese zu erreichen.

Da meine Erwartungshaltung sich nicht ganz mit dem Inhalt des Buches deckte, vergebe ich 4 von 5 Sternen.

 

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Das Erwachen des letzten Menschen

Leveret Pale , Nikodem Skrobisz
Flexibler Einband: 56 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 31.07.2018
ISBN 9783741298455
Genre: Science-Fiction

Rezension:

„Das Erwachen des letzten Menschen“ ist eine Novelle von Nikodem Skrobisz.

Im Jahr 2137 ist der perfekte Weltzustand erreicht: Es gibt keine Kriege mehr ,da Algorithmen das Regieren übernommen haben und die Menschen sich nur mehr um Zeitvertreib zu kümmern haben. Und dazu gibt es genügen Abwechslung: Sexroboter, Essen wird einem zubereitet,  man kann in virtuelle Welten abtauchen und mithilfe von Drogen in endlosen Glückszuständen schwelgen.

Eine Person der „unteren“ Schicht jedoch, Edgar, beginnt eines Tages zu grübeln, warum er auf der Welt ist, wenn er doch eigentlich keine Aufgabe zu erfüllen hat…

Die Novelle zeigt sehr schön das Problem unserer Welt auf:  Die Menschen erfüllen ihre Aufgaben, indem sie Jobs nachgehen, aber nicht jeder Job ist dazu geeignet, um darin Erfüllung zu finden. Daher liegt es an jedem einzelnen, seinen Sinn in anderen Tätigkeiten zu suchen (falls er denn nicht in der Arbeit ausgelebt werden kann).

Auch ist es als Warnung auf die immer weiter voranschreitende Digitalisierung zu sehen, da dadurch Arbeitsplätze gefährdet sind, wenn sie (kostengünstiger) von Maschinen übernommen werden können. Worin soll der Mensch noch Sinn finden, wenn er keinen Arbeitsplatz mehr hat, der Sinn vermittelt?

Mich hat die Geschichte sehr zum Nachdenken angeregt und ich empfinde sie als sehr gelungen.

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Jugend ohne Gott

Ödön von Horváth , Elisabeth Tworek , Elisabeth Tworek
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 07.03.2012
ISBN 9783518188071
Genre: Klassiker

Rezension:

„Jugend ohne Gott“ ist der dritte Roman von Ödön von Horváth und erschien 1937.

Zum Inhalt: Die Geschichte spielt während der Machtergreifung der Nazis. Der Protagonist, ein Lehrer der immer noch an das Gute im Menschen und ein baldiges Ende der grausigen Zeit denkt, wird an der Schule immer wieder mit der vorherrschenden Ideologie konfroniert. Während dem Korrigieren eines Aufsatzes streicht er voller Ärger eine Äußerung des Schülers N durch, der die Schwarzen abwertend beschreibt.

Als er den Schüler darauf anspricht, wird er als Konsequenz vom Vater des N aufs tiefste beschimpft. Er würde versuchen, durch „Humanitätsduselei die Seelen der Kinder zu unterhöhlen trachten“.

Der Lehrer macht sich während diesen Zeiten immer wieder Gedanken zu Gott, ob es ihn überhaupt gebe und wie er der Menschheit gegenüber eingestellt wäre.

Während einem Zeltlager schließlich wird ein Schüler, N, ermordet. Es kommt zu einem Gerichtsprozess, bei dem auch der Lehrer unter Verdacht gerät. Um den Verdacht abwenden zu können, muss der Lehrer schließlich eingestehen, dass er selbst Unrecht begangen hat. Erst dadurch kommen weitere Tatsachen ans Licht, die bei der Aufklärung des Falles helfen.

 

Der Roman zeigt sehr plastisch auf, wie sich Menschen, vor allem junge Kinder, von einem System beeinflussen lassen. Die Kinder werden in der Schule durch Lektüre gezielt in ihrem Denken beeinflusst (Der Weiße steht über dem Neger, wäre mehr wert etc).

Der Lehrer hadert die ganze Zeit über mit seinem Bild zu Gott. Er gesteht ein, den Glauben an ihn während dem ersten Weltkrieg verloren zu haben. Auch wird die emotionale Kälte und der blinde Gehorsam, dem die Menschen unter dem Regime ausgesetzt, mit einem Fisch verglichen(„Die Buben lesen alles. Aber sie lesen nur, um spötteln zu können. Sie leben in einem Paradies der Dummheit und ihr Ideal ist der Hohn. Es kommen kalte Zeiten, das Zeitalter der Fische.“)Der Fisch taucht immer wieder als Metapher für Kaltherzigkeit auf.

 

Das Werk steht für den Mut, auch in grausamen Zeiten für Ideale einzustehen und ihnen zu folgen, komme was wolle. Während der Großteil der Schüler den blinden Gehorsam der Masse darstellt, die blindlings einem Führer nachlaufen, kann man im Lehrer einen Individualisten erkennen, der die Zeichen der Zeit erkennt, anfangs noch versucht, sich unterzuordnen, sich schließlich aber für die Wahrheit zu interessieren und gegen widrige Umstände (da auch sein Lehrerposten durch eine Aussage seinerseits gefährdet ist) nachzuforschen beginnt, um das Rätsel um den Mord des N zu klären.

 

 

 

 

 

 

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Das Glück wohnt im Kopf

Christine Wunsch
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Athesia Tappeiner Verlag, 16.03.2018
ISBN 9788868393366
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das (Trainings-)Sachbuch „Das Glück wohnt im Kopf“ von Christine Wunsch erschien im Athesia Verlag.

Es gliedert sich in 30 Tage, wobei an zwei zusammengefassten Tagen immer Aufgaben an den Leser gestellt werden. In diesen soll er sich mit sich selbst beschäftigen, alteingesessene Routinen durchbrechen, Tipps anwenden um schlechte Laune abzuwehren, Dankbarkeit erlernen etc.

Jedes Kapitel hat eine Deckseite, die mit jeweils einem Zitat von Persönlichkeiten gestaltet ist.  Danach wird aufgrund von wissenschaftlichen Studien auf das gerade behandelnde Thema eingegangen. Dabei vergisst die Autorin aber nicht, ihren eigenen netten Charakter in die Seiten einzuweben. Das ist ein großer Pluspunkt an diesem Buch: Es ist wirklich persönlich an den Leser adressiert, dieser fühlt sich direkt angesprochen.

Themen sind:

-Verantwortung für das eigene Leben übernehmen

-„Glück –Quickies“ (Tätigkeiten, Dinge, die einen schnell in gute Laune versetzen) finden und anwenden

-Positives Denken

-Die eigene Wahrnehmung auf die Umwelt hinterfragen und viele andere.

 

Fazit: Mithilfe des Trainingsbuches (und dem gewissenhaften Erledigen der gestellten Aufgaben) lassen sich schnell erste Erfolge im Glücklich sein erzielen. Konsequent daran erinnert (und angewandt) lässt sich das Glückslevel jeder Person nachhaltig verbessern. Voraussetzung dafür ist, sich selbst manchmal kritisch zu hinterfragen und alte Gewohnheiten zu überdenken. Dann steht dem Glücklich sein aber nichts mehr im Wege.

 

 

 

 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Schöne geile Welt | 11 Erotische Geschichten

Brooklyn Collins
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei blue panther books , 30.04.2018
ISBN 9783862777556
Genre: Romane

Rezension:

„Schöne geile Welt“ ist eine erotische Kurzgeschichtensammlung von Brooklyn Collins.

Meine Erwartungshaltung konnte das Buch aber nicht halten. Ich hatte mir vorgestellt, dass hier verschiedene Tabus gebrochen werden, dies wurde aber nur in 2 der 11 Geschichten erfüllt.

Themen des Buches sind: Zuschauer, der Paar beim Sex beobachtet; Sex auf der Bühne als Teil einer Theatervorstellung etc.

Negativ fiel mir auf, dass fast keine Abwechslung aufkam, was einerseits die Geschichten und andererseits die Personen betraf: Immer war es „normaler“ Sex (Vaginal, Anal, ein bisschen Sexxspielzeug). Ich hätte mir erwartet, dass es hier versaut zur Sache geht und auch unkonventionelle Praktiken beschrieben werden.

Zu den Personen: Irgendwann haben mich die Akteure der Geschichte nur mehr kalt gelassen. Es waren fast immer perfekt geformte Menschen in ihren 20ern, Wörter wie „Apfelpopo“ oder „Muschi“ kamen in jeder Geschichte gefühlt 10 Mal vor. Durch Euphemismen hätte man die Geschichten abwechslungsreicher gestalten können. Ich hatte mir Geschichten über ältere Menschen oder arge Sexpraktiken erwartet.
Ich vergebe 2 Sterne.

Pro: 2 Geschichten außerhalb der Norm mit älteren Akteuren

Con: Fast alle Mitwirkenden sind in ihren 20ern, perfekt geformt und natürlich ausdauernd wie ein Marathonläufer. Das war mir persönlich zu glatt und bot zu wenig Abwechslung.

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Freunde finden im 21. Jahrhundert

Alexander Wahler
Fester Einband: 244 Seiten
Erschienen bei epubli, 01.03.2018
ISBN 9783746704289
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch „Freunde finden im 21. Jahrhundert“ von Alexander Wahler. Auf seiner Homepage gibt er einen kurzen Überblick über sein Leben: Als er mit 21 Jahren in eine Depression verfiel, begann er sich verschiedene Fragen zu stellen („Wie werde ich selbstbewusster?“,“Wie bekomme ich mehr Freunde?“ etc). Er begann Bücher zu lesen und lernte verschiedene Menschen kennen, die ihm ihr Wissen über die Welt weitergaben.

Heute ist er Persönlichkeitscoach, hat einen YouTube Channel und scheint eigentlich sehr erfolgreich zu sein.

Aber kann sein Buch nun auch halten, was es verspricht? Lernt man wirklich schneller und einfacher neue Menschen kennen?

Aber vom Anfang an:

Sein Buch gliedert sich in 5 Kapitel:

1)Die Grundlagen sozialer Dynamik

2)Von Unsicherheit zu Selbstvertrauen

3) Charisma und Sympathie

4) Netzwerke aufbauen und pflegen

5) Das Geschenk der Freundschaft

 

Ich möchte nur kurz die Kapitel ansprechen, die mir besonders gefallen haben:

Im ersten Kapitel kommt Alex Wahler gleich darauf zu sprechen, dass Freunde das wichtigste im Leben sind: Sie helfen mir, wenn es mir nicht gut geht und sind auch da, wenn einmal der „Biss“ fehlen sollte, eine Sache durchzuziehen.
Sehr gut hat mir das bekannte Zitat von  Jim Rohn gefallen: „Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst“.
Dadurch kommt Wahler auf die Selbstverantwortung des Lesers zu sprechen: Du bist selbst für dein Leben verantwortlich, so auch für deinen Freundeskreis. Wenn du dich bisher mit Menschen umgeben hast, die nur negativ auf dich abgestrahlt haben, dann, weil du selber diese negative Energie ausstrahlst! „Du bekommst, was du verdienst“, oder so ähnlich, kann man das ganze zusammenfassen.

Kapitel 3: Charisma und Sympathie.

In diesem Kapitel versucht der Autor, dem Leser klar zu machen, dass er genauso, wie er ist, in Ordnung ist. Viele Menschen würden versuchen, anderen Menschen zu gefallen (um entweder Freunde zu gewinnen, eine Beziehung zu bekommen etc). Das ist aber der falsche Weg. Der andere Mensch würde dann immer nur ein, ich sage mal „Trugbild“ von mir selber sehen und daher auch nicht meine wahre Persönlichkeit mögen, sondern dieses Trugbild. Dadurch könnten aber keine wahren Freundschaften entstehen, da man nur durch Authentizität Menschen mit ähnlichen Interessen, Gewohnheiten zu sich ziehen könne und nicht durch gefaktes Verhalten.

Weiters ist es wichtig, Emotionen zu zulassen. Nur dadurch, dass man sich selbst verletzlich macht, würde man der anderen Person gestatten, sich selbst zu öffnen und von emotionalen Ereignissen des Lebens zu erzählen, wodurch eine gute Basis für wirkliche, tiefe Beziehungen geschaffen wäre.

Die Kapitel sind alle nur ein paar Seiten lang, so dass man eines in nur wenigen Minuten lesen kann. Am Ende jedes Kapitels sind Aufgaben, an denen man arbeiten kann, um seine Persönlichkeit oder die Beziehungsfähigkeit zu verbessern.

Mir hat das Buch sehr gut geholfen, zu verstehen, warum ich mit manchen Menschen besser zurechtkomme als mit anderen. Und meine soziale Kompetenz hat sich auch schon stark gesteigert. Wenn man nur ein paar kleine Dinge beachtet, die im Buch angeführt sind, kann man bald tolle Erfolge im Sozialleben verbuchen.

Das Buch ist als ein Werkzeug zu verstehen, dass man immer wieder zur Hand nehmen kann, um sich einige Lektionen noch einmal ins Gedächtnis zu rufen. Es war also sicher nicht das letzte Mal, dass ich das Buch in der Hand hatte.


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26 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Der Kristall

Oliver Juwig
E-Buch Text: 669 Seiten
Erschienen bei Independently published, 30.03.2018
ISBN B07BGV5Q3C
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Der Kristall ist ein Science Fiction Roman von Oliver Juwig.


In diesem steht die Welt vor einer nahenden Katastrophe: Wissenschafter entdecken, dass die Erde kurz vor der Kollision mit einem Flugobjekt steht – das wäre das Ende der Erde.


Aufgrund einer Entdeckung von jungen Studenten besteht aber noch Hoffnung auf Rettung. Vor tausenden von Jahren hat eine uralte Zivilisation eine Erfindung hinterlassen, mit der man das drohende Unheil abwenden könnte…


Während man schon aufatmen möchte, setzen dunkle Kräfte alle Hebel in Bewegung um selbst an diese Entdeckung zu gelangen und eine atemlose Hetzjagd rund um den Globus nimmt seinen Lauf.


Der Roman verbindet geschickt verschiedenste Themen zu einer angenehmen Melange: Verschwörungstheorien werden mit aktuellen technisch – wissenschaftlichen Themen kombiniert. Ich war als Leser davon sehr angetan, jedoch sollte man eine gewisse Neigung für technische Themen mitbringen, ansonsten könnte man den Roman als „langatmig“ abtun.
Der Autor hat sich wirklich sehr große Mühe damit gegeben, die technischen Details auch für Laien verständlich zu erklären, die meisten unbekannten Begriffe werden mit umfangreichen Notizen erklärt.


Und ja – der Roman trieft nur so vor amerikanischen Patriotismus. Diesen Kritikpunkt habe ich aber bei einer Leserunde angesprochen und der Autor konnte mir glaubwürdig versichern, dass er die „Amis“ nur mitspielen lässt, da sie als einzige Nation über die notwendigen technischen Mittel verfügen.


Trotzdem ziehe ich dafür einen Punkt ab, es hätten auch mal die Europäer oder Chinesen „Weltenretter“ spielen können.


 


Angeblich soll ein Folgeroman schon in Arbeit sein – ich warte dann mal gespannt J


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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

Rettet die Wirtschaft … vor sich selbst!

Christian Mayer
Flexibler Einband: 266 Seiten
Erschienen bei Büchner-Verlag, 23.02.2018
ISBN 9783963171017
Genre: Sachbücher

Rezension:

In seinem Buch „Rettet die Wirtschaft…Vor sich selbst!“, plädiert der Autor Christian Mayer für die unvoreingenommene Öffnung der Wirtschaftswissenschaften anderen Wirtschaftslehren gegenüber. Bis jetzt war es so, dass  in Hochschulen immer wieder dieselben Lehren gelehrt wurden und andere dafür vernachlässigt wurden.

Christian Mayer setzt sich (unter anderem) für folgende Thematiken ein:

Der Mensch muss wieder lernen, mit den vorhandenen Produkten genügsam und rational umzugehen und dadurch die Spirale des Produktlebenszyklus (Produkte werden erzeugt um ein Bedürfnis des Konsumenten zu erzeugen und kurz danach auf dem Müll zu landen, da es schon wieder ein neueres Modell gibt) zu durchbrechen.

Die Wirtschaftswissenschaften ,die eine elitäre Haltung eingenommen und dadurch den Blick für die Realität verloren haben, sollten sich wieder mehr an den Bedürfnissen des Menschen orientieren und durch die Hinzuziehung anderer Wissenschaftsfelder (Psychologie, Soziologie etc) den Faktor Mensch in ihre Berechnungen miteinbeziehen, um halbwegs realistische Einschätzungen treffen zu können. Dazu müssten sie endlich ihren Elfenbeinturm verlassen.

Universitäten müssen sich dafür einsetzen, Wirtschaftstheorien abseits des Mainstreams in den Lehrplan zu integrieren, um Studierenden eine breite Auswahlmöglichkeit von Werkzeugen an die Hand zu legen.

Die kritische Hinterfragung des Zinssystems.

Die Eigenverantwortung des Individuums muss wieder in das Bewusstsein der Menschen treten.

 

Zu guter Letzt hat der Autor auch noch ein kurzes Kapitel angefügt, in dem er konkrete Lösungsansätze  beschreibt, wie die Wirtschaft von einem ungebändigten Tsunami wieder in ruhige Bahnen gelenkt werden kann.

 

Ich habe mich von dem Buch sehr gut unterhalten gefühlt und kann es nur jedem (auch Laien!) empfehlen, die sich mit dem Thema Wirtschaft bis jetzt noch wenig bis gar nicht auseinandergesetzt haben. Christian Mayer verwendet eine sehr klare Sprache,  die das Begreifen schwerer Sachverhalte stark erleichtert.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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LOST GOD

Gregor Spörri
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Z-Productions, 01.10.2017
ISBN 9783952486016
Genre: Science-Fiction

Rezension:


In nicht allzu ferner Zukunft wird im All ein UFO- Satellit entdeckt. Der Präsident Trump beschließt ein Astronautenteam zusammenzustellen, um den Inhalt des Satelliten zu bergen.

Während die Astronauten sich auf eine halsbrecherische Tour ins All begeben, haben auch die Erdenbürger mit allerlei Hindernissen umzugehen: Anscheinend hat eine außerirdische Lebensform beschlossen, die Menschheit zu vernichten.

 

Der Autor verschmilzt in diesem Buch die Themen Religion, Science-Fiction zu einem unterhaltsamen Cocktail. Dabei taucht auch einige Male Erich von Däniken auf, dieser darf seine Thesen zur Grund des Auftauchens der Zeitkapsel preisgeben.

Auffallend ist der hohe Grad an technischem Wissen, das der Autor gekonnt in den Roman einbaut. So wird sehr plastisch das Kennedy Space Center beschrieben. Aber auch technische Begriffe zur Raumfahrt oder die Ausstattung einer Rakete werden sehr detailverliebt beschrieben. Mir hat der Schreibstil sehr zugesagt, für andere Leser könnte jedoch etwas zu viel technisches Wissen verarbeitet worden sein.

Das Ende ist sehr abrupt und lässt dem Leser viel Raum für Spekulationen – hat mir sehr gut gefallen.

Wenn man den Roman in eine Kategorie packen müsste, wäre es Endzeit. Falls man auch nur im Entferntesten etwas mit Religion und Science-Fiction anzufangen weiß, würde ich empfehlen, das Buch zu lesen.

Tipp: Auf den Seiten „lostgod.com“ und „grespo.com“ wird wertvolles Hintergrundwissen über die Entstehung des Romans geliefert. Unbedingt reinschauen!

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

2026, dystopie, eifersucht, endzeitthriller, menschenunwürdige behandlung, postapocalypse, samenspender, unfruchtbarkeit, verhaftung

Operation White Angel

Kevin Schweikert
Flexibler Einband: 504 Seiten
Erschienen bei epubli, 20.11.2017
ISBN 9783745052305
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

In seinem Debütroman geht der Autor Schweikert der Frage nach, wie sich ein Ehepaar verhält, das als einziges auf der Welt noch gebärfähig ist. Der Ehemann Alexander Schalk ist der letzte verbliebene Mann auf der Welt, dessen Samen noch zur Befruchtung geeignet sind. Seine Ehefrau und er versuchen, das kleine Kind vor der Außenwelt abzuschirmen, aber immer wieder kommt es zu Komplikationen, die drohen, das Geheimnis auffliegen zu lassen.

 

Als Science Fiction Roman angepriesen, wird sehr bald klar, dass der Roman verschiedene Thematiken aufarbeiten möchte: Geburtenrückgang,  verantwortungsvoller Umgang mit der Vergabe von Leben (Samenspenden) ,Verrat, Liebe. Auch lassen sich im 4. Kapitel Anleihen an den großen Klassiker der dystopischen Literatur „1984“ erkennen.

 

Der Protagonist Alexander Schalk wird sehr schön beleuchtet, man erfährt sehr gut durch Rückblenden, Gedankengänge Details über sein Leben, wodurch er greifbar wird. Leider ist das bei seiner Frau Alina nicht der Fall, da die Geschichte aus der Sicht von Alexander erzählt wird. Einerseits verständlich, auf der anderen Seite hätte ich mir ein, zwei Kapitel aus ihrer Sicht gewünscht.

 

Als Leser wird man sehr gut unterhalten, es gibt spannungsreiche Wendungen, Personen, die sich im Verlauf der Handlung anders entpuppen, als man sie sich vorgestellt hätte und einen packenden Polizeieinsatz.

Ein Buch, das Lesegenuss verspricht und hält.

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Metro 2033

Dmitry Glukhovsky
Flexibler Einband: 458 Seiten
Erschienen bei Orion Publishing Co, 03.03.2010
ISBN 9780575086241
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich habe das Buch vor cirka 3 Jahren gelesen und bin sofort in dessen Bann gezogen worden. 

Zum Inhalt: Vor unbekannter Zeit tobte an der Erdoberfläche ein atomarer Krieg. Die Handlung setzt in Russland ein, wo sich die letzten Überlebenden in die Moskauer Metro-Tunnelsysteme zurückgezogen haben. Verschiedenste Gruppierungen (Kommunisten, Faschisten etc) haben sich gebildet, bekämpfen sich untereinander und als wäre das schon nicht schlimm genug, wurden durch die hohe Strahlung Tiere genetisch manipuliert und stellen damit eine weitere Bedrohung dar.

Die Heimatstation des Protagonisten, Artjom, wird in letzter Zeit immer wieder von den sogenannten "Schwarzen" heimgesucht (mutantenähnliche Wesen). Als der mysteriöse Hunter zu Artjoms Station gelangt, beichtet ihm Artjom ein Geheimnis, worauf das Abenteuer seinen Lauf nimmt...

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