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86 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

krimi, mord, berlin, lehrer, schulalltag

Der Altmann ist tot

Frl. Krise , Frau Freitag , ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.05.2013
ISBN 9783499251115
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Günther Altmann ist Mathe- und Physiklehrer an einer Berliner Problemschule. Als er eines Tages tot auf den Treppen des Reichstags gefunden wird. Alle Kollegen, sowie auch die Schüler, sind auf ihrer Weise bedrückt oder sogar glücklich. Nur Frl. Krise und Frau Freitag finden es etwas seltsam und fangen selbst mit den Ermittlungen an. Dabei geraten sie immer mehr in Schwierigkeiten. Sei es auf einer türkischen Hochzeit, beim Schreiben auf einem erotischen Blog einer Kollegin oder der neue Liebhaber der Witwe. Ob die beide Frauen es schaffen, den Täter zu finden und nebenbei noch einen ganz normalen Schulalltag zu haben?!

 

 Meine Meinung:

Das Cover vom Buch finde ich sehr schön, und auch witzig. Es ist im Comicstyl gehalten. Die beiden Frauen sollen wohl Frl. Krise und Frau Freitag sein, die gerade auf den Weg zu den Ermittlungen sind. Im Hintergrund ist ein Häuserblock zu sehen, was wohl eine Gegend von Berlin sein soll, wo auch diese Geschichte abspielt. Am schönsten finde ich es, wenn man mit der Hand über das Cover fährt, dass die beiden Frauen, sowie die Namen der Autorinnen hervorgedruckt sind.

Was mir so beim Lesen noch aufgefallen ist, sind die Totenzeichen neben den Seitenzahlen. Eine sehr tolle Idee, damit man nicht ganz den Tod von den Herrn Altmann aus den Augen verliert.

Der Schreibstil ist sehr einfach und schlicht. Meistens auch in Prologe hinterlegt. So dass man gut und schnell vorankommt, den Überblick und vor allem die Lust am Lesen nicht verliert. Es wird in der "Ich-"Person geschrieben, aber immer abwechselnd zwischen Frl. Krise und Frau Freitag. Meistens auch immer um die gleichen Zeitabschnitte, so dass man auch wirklich von beiden Frauen die Sicht der Ermittlungen bekommt.

Die Kapitel sind sehr übersichtlich. Es sind keine zu langegezogenen dabei. Und unteranderen befinden sich auch immer kleine Abschnitte, wo dann die Sichtweise der beiden Frauen gewechselt wird. Am meisten hat es mich gewundert, dass jedes Kapitel mit einen "Ver-"Wort anfängt. Das muss wohl richtig viel Arbeit gewesen sein, immer wieder ein passendes Wort für das jeweilige Kapitel zu finden, aber es passt immer alles zusammen und ich fand es einfach nur witzig.

Die Spannung in diesem Buch ist nicht wirklich da, was aber einem beim Lesen auch nicht stört. Ab und zu gibt es Momente, da wird es wieder richtig spannend, und dann kommt so eine lustige Szene, dass wieder alles vorbei ist. Ich finde auch, dass zu viel Spannung diesen Witz und Charme weggemacht hätten. Denn schließlich geht es in diesem Buch eher um 2 Lehrerinnen, die neben ihrem Schulalltag noch zu Ermitteln versuchen.

 

Die Hauptprotagonisten sind Frl. Krise und Frau Freitag:

Beide Frauen sind Lehrerinnen an einer Berliner Problemschule. Aber nicht nur als Kollegen, sondern auch als Freundinnen verstehen sie sich super. Denn neben dem alltäglichen Schulstress mit ihren Kollegen und Schüler, hilft Frl. Krise zum Beispiel einer ehemaligen Schülerin mit dem kleinem Baby. Beide Damen sind witzig und auch auf ihre Art Neugierig. Ich selbst hätte gerne solche Lehrerinnen an meiner Schule gehabt. Aber auch die Ideen, die die Beiden zum Ermitteln haben, sind einfach nur toll und witzig. Man kann sich im ganzen Buch gut in diese beide Charakteren hineinversetzen.

 Als großer Nebencharakter ist dann noch "Onkel Ali". Der Kioskbesitzer, wo Frl. Krise und Frau Freitag immer einen Kaffee trinken. Er wird als einen lieben, netten Herrn beschrieben, der den beiden Frauen keinen Wunsch abschlagen kann, und somit gerät er selbst in die Ermittlungen.

 Ansonsten spielt die Lehrerkollegin Johanna Schirmer eine große Rolle. Denn sie hatte eine sexuelle Affäre mit dem toten Altmann gehabt und führt somit einem Blog, wo sie über ihre Gefühle schreibt. Was sie jedoch nicht ahnt, dass ihr neuer Verehrer eine Frau ist, und sich total in diese Person verliebt.

 Auch die Charaktere, die noch nebenbei erwähnt werden, spielen in diesem Buch für ihre Situation eine wichtige Rolle. Insgesamt sind alle Charaktere sehr gut beschrieben und man kann sich auch in alle gut hineinversetzen.

 

 Das Ende vom Buch kommt etwas unerwartet. Da kurz vorm Ende die Handlung etwas abdriftet und Frl. Krise und Frau Freitag noch unbewusst einen weiteren Fall aufklären. Jedoch haben indirekt beide Fälle etwas miteinander zu tun, und somit ermitteln beide Frauen im Fall Altmann weiter. Und somit wird es zum Schluss mit Witz und Charme auch nochmal richtig spannend.

 

Fazit:

Ich liebe dieses Buch! Es ist so toll geschrieben und auch auf seine Art und Weise sehr witzig. Frl. Kirse und Frau Freitag sind 2 ganz normale Frauen, die eben als Beruf Lehrerinnen sind, und wollen in ihrem Privatleben einfach mal nach einem Mord ermitteln. Es ist auch wirklich so gut beschrieben, ohne irgendwelche speziellen Sachen oder Effekte, so als ob wir Leser einfach selbst mal uns um eine Ermittlung in Sachen Mord nachgehen würden. Am Schluss bleibt es wieder offen, ob noch weitere Bücher folgen. Denn schließlich wollen Frl. Krise und Frau Freitag schon wieder erneut ermitteln. Ich werde mir auf jeden fall, wenn es welche gibt, die folgende Bücher auch kaufen. Von mir gibt es somit ganze

5 von 5 Sternen!

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45 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

schottland, mord, japan, edinburgh, selbstmord

Singleton Soul

Mara Laue
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Dryas Verlag, 01.02.2013
ISBN 9783940258274
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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123 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

liebe, schwangerschaft, humor, ungewollte schwangerschaft, trennung

Nicht die Bohne!

Kristina Steffan
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.04.2013
ISBN 9783453357426
Genre: Liebesromane

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1.473 Bibliotheken, 20 Leser, 20 Gruppen, 136 Rezensionen

vampire, liebe, bones, cat, vampir

Blutrote Küsse

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 08.12.2008
ISBN 9783442266050
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Catherine Crawfield, kurz genannt Cat, ist Halbvampirin/Halbmensch. Aus Vergeltung, was früher ihrer Mutter angetan wurde, geht sie auf Vampirjagd, um so eines Tages ihren Vater kennen zu lernen und ihn zu töten. Dabei stößt die auf den Vampir Bones, der ebenfalls auf Vampirjagd aus ist. Sie gehen zusammen ein Bündnis ein und somit werden sie ein gut eingespieltes Team. Dabei erfährt Cat hinter wen Bones genau her ist und auch warum. Dabei gelangen sie in sehr starke Schwierigkeiten, wobei nicht nur Cats Leben aufs Spiel gesetzt wird. Ein weiterer Faktor sind dann noch die Gefühle zu Bones. Kann Cat sich auf ihrer Vampirjagd beweisen und sich ihrer Gefühle im Klaren werden?!

 

Meine Meinung:

Das Cover vom Buch finde ich sehr schön gestaltet. Es ist in einem Rotton gehalten, worauf sich eine Stadt und eine Frau abgebildet sind. Das tollste dabei sind die grünen Augen der Frau. Diese passen sehr gut zum Buch, da in der Geschichte erwähnt wird, dass es das Wahrzeichen der Vampire ist. Ich denke auch, dass auch die Farbe rot etwas mit der Geschichte zu tun hat. Denn die Frau auf den Cover könnte Cat selbst sein und durch den rötlichen Hintergrund erscheinen ihre Haare rot, und Cat hat schließlich rötliches Haar.

Der Schreibstil ist in der "Ich"-Person geschrieben. Was hierbei allerdingst nicht stört. Es ist sehr einfach geschrieben, dass man keine Probleme mit dem Lesen hat. Am meisten hat es mir gefallen, der Wechsel zwischen Spannung und Humor. Denn bei manchen Stellen konnte ich einfach nicht mehr das Buch aus den Händen legen, an anderen Stellen hab ich laut aufgelacht. Vor allem der sarkastische Humor von Bones und Cat sind sehr gut geschrieben.

Die Kapitel sind übersichtlich. Es geht alles in einen über, aber jedes Kapitel hat trotzdem seinen Abschnitt. Wenn man sich jedoch vorgenommen hat, dieses Buch Kapitelweise zu lesen, muss man manchmal schon lange warten, bis ein Kapitel überhaupt zu Ende geht.

 

Die Hauptprotagonisten sind Cat und Bones:

Cat ist Halbvampirin/Halbmensch. Aus Rache zu der Tat, was ihrer Mutter damals geschehen ist, geht sie auf Vampirjagd und begegnet Bones. Bis dahin ist sie vollkommen auf sich selbst gestellt und manchmal fragt man sich hier, warum dieses Mädchen nicht einfach "normal" zu Hause bleiben könnte. Als sie dann das Bündnis mit Bones eingeht und sie ein Team werden, gehen sie zusammen auf Vampirjagd. Man kann in allen Szenen mit ihr richtig mitfühlen. Sei es sie Anspannung in einem Kampf, die Gefühle zu Bones oder die allgemeinen Zweifel.

Bones ist ein alter Vampirmeister. Der Cat auf die Schliche kommt und für seine Zwecke einsetzen möchte. Er hat selbst mit einen anderen Vampir ein Hühnchen zu rupfen. Er bildet Cat aus und somit machen sie zusammen Jagd auf ihn. Bones sein Humor lässt Cat manchmal echt zusammenfahren. Aber auch mit seiner Ernsthaftigkeit und Liebe, kann man sich sehr in alles genau hineinversetzen, was nun gerade passiert.

Ein kleiner, wichtiger Nebencharakter ist Cats Mutter. Sie spielt vor allem am Ende eine große Rolle. Jedoch kann ich euch nicht viel verraten, sonst wäre die Spannung vom Buch weg. Nur eins vorweg: Sie weiß, das Cat ein Halbvampir ist. Sie weiß auch, dass Cat auf Vampirjagd geht. Sie hasst über alles Vampire. Aber alles andere, davon weiß sie nichts.

 

Mich stört an meisten bei Vampirromanen der Teil, wo die beiden Protagonisten miteinander schlafen. Jedoch bin ich bin diesem Buch doch sehr erstaunt. Es gibt nur eine ausführliche Strecke ihrer Liebe, dazu auch recht gut geschrieben. Ich denke mal, das liegt wohl unteranderen daran, dass allgemein das Buch von eine Frau geschrieben wurde und somit das Sexleben etwas mehr Gefühlvoller darstellt, als in manchen anderen Büchern. Ansonsten wird deren Liebe immer nur angedeutet und dann mit einem Kapitelwechsel ausgeblendet.

Mit dem Ende bin ich auch recht gut zufrieden. Das ganze Buch ist in seiner Geschichte her so aufgebaut, dass es keine zu langen (wenn überhaupt) Durststrecken gibt. Das Ende kommt somit nicht auf einmal, sondern es baute sich immer eins auf das andere auf. Vor allem am Ende wird es richtig noch mal spannend. Jedoch stört mich dabei schon etwas. Ich hab zwar mit so einen Ende nicht gerechnet und ich weiß auch nicht, was uns die Autorin damit vermitteln möchte. Es ist zwar der erste Band einer Reihe, und es könnte somit wohl auch ein guter Übergang zum nächsten Band sein, aber trotzdem finde ich, dass man etwas in der Luft hängen bleibt, wenn man das Buch beendet hat.

 

Fazit:

Ich bin in die "Cat & Bones"-Reihe verliebt! Es ist wirklich ein tolles Vampirbuch, was sehr viel Spannung vorweist und auch immer wieder zwischen drin sehr humorvoll sein kann. Ein toller Start für eine Reihe. Ich persönlich kann es kaum abwarten, wie es wohl mit Cat und Bones weiter geht und werde mir auch die nächsten Bände nach und nach anschaffen. Das einzige, warum ich keine volle Punktzahl vergeben kann, liegt eben am Ende. Weil man nun etwas in der Luft hängt und man doch etwas leicht überfordert ist, wie es nun weitergehen soll. Aber trotzdem bekommt es von mir

4 1/2 von 5 Sternen

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177 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

frankfurt, julia durant, krimi, rache, mord

Tödlicher Absturz

Daniel Holbe , Andreas Franz
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2013
ISBN 9783426512371
Genre: Krimi und Thriller

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181 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

berlin, thriller, säure, profilerin, mord

Seelenriss

Hanna Winter
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.02.2013
ISBN 9783548283678
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

In Berlin passiert ein brutaler Selbstmord. Lynn Maurer hat sich Salzsäure übers Gesicht gekippt und kurz danach aus dem Fenster gesprungen. Jedoch der Kommissar Wulf Belling schaltet sofort die Profilerin Lena Peters mit ein. Als sie die selbe Morddrohung findet, welche sie selbst vor ein paar Tagen erhalten hatte, passieren die Ereignisse in laufend schnelle. Es geschehen weitere Morde, immer mit der gleichen Tat. Aber die Polizei fandet im Dunkeln. Jeder Spur, die sie verfolgen, ist eine Sackgasse. Keiner der Opfer kannte den Anderen, oder hatten auch mit denen keine gemeinsamen Sachen am laufen. Und wieso bekommt ausgerecht Lena so eine Morddrohung? Schaffen sie es noch rechtzeitig den Mörder zu finden, bevor es Lena verwischt?

 

Meine Meinung:

Das Cover vom Buch finde ich wirklich schön. Es hat so mit der Geschichte nichts zutun, jedoch finde ich, dass schon allein das Bild zum Lesen anregt. Der Titel "Seelenriss", sowie der Name  der Autorin sind leicht hervorgehoben, wenn man mit dem Finger darüber gefährt. Was ich persönlich als eine schöne Idee finde.

Der Schreibstiel der Autorin ist sehr einfach und somit kann man flüssig mitlesen. Sie schreibt in kurzen Abschnitten/Kapiteln aus der Sicht von Lena, die den Mörder Jagd. Teilweise kommen auch mal Kapitel vor, wo es aus der Sicht des Täters, sowie vom Kommisar Wulf Belling geschildert wird. Das alles ist sehr hilfreich, damit man auch gut mitkommt. Was dazu auch mithilft,  ist dass jedes Kapitel seine eigne Situation ist. Die weiterführenden Kapiteln bauen darauf auf, aber genau so, dass man auch gerne mal eine kurze Pause einlegen kann. Wenn es einen Wechsel zwischen dem Täter und Lena gibt, spielt es im gleichen Zeitraum.

Auch an Spannung fehlt es an diesem Buch nicht. Seit dem Prolog, wo der erste Mord passiert ist und die Kapitel darauf auch aufbauen, nimmt die Spannung immer mehr zu. Kurz vorm Schluss wird es nochmal richtig spannend, aber man merkt auch, dass es schon etwas nachlässt.

 

Die Hauptprotagonisten ist Lena Peters:

Lena ist Profilerin, wird jedoch schon gleich sofort an einem Tatort gerufen, bevor mehrere Morde überhaupt begannen wurden. Als sie am Tatort die gleiche Morddrohung findet, die sie auch selbst hat, kämpft sie um die Zeit. Die Zeit ihres Lebens, aber auch mit der Deadline für diesen Fall.

Man merkt anhand von der Schreibweise über Lena, aber auch ihre Denkweisen, dass sie zwar eine "zierliche" Frau ist, aber mit einem harten Kern. Sie gibt nicht auf und schaut sich jede Sichtweise an, damit sie aufs Ergebnis kommt. Aber nicht nur die Morde, sondern auch andere Ereignisse bringen Lena immer etwas ins Schwanken, was sie aber dann gleich wieder meistert.

Der Kommissar Wulf Belling vertraut Lena schon seit längeren. Er weiß, dass man sich auf sie verlassen kann. Auch in diesem Fall, wo sie selbst mitbetroffen ist, macht er sich Sorgen um sie und beschützt sie, so gut es geht. Aber auch in seinem Privatleben geht es etwas drüber. Ob er alles schafft?

Vom Täter bekommt man auch sehr gute und viele persönliche Eindrucke mit. Wie er lebt, wieso er so handelt, und dass er auch vor nichts Angst hat und alles tut, um seinen Plan in Erfüllung zu setzen.

Da teilweise aus der Sicht vom Täter geschrieben wird, denkt man nicht all zu viel nach, wer der Täter überhaupt ist. Man fiebert eher mehr darum, wann sie es schaffen, ihn aufzuhalten. Mit dem Ende an sich kann man so nicht ganz rechnen. Aber mich hat es schon irgendwie gestört. Ich selbst hatte eher das Gefühl, es muss nun zu Ende gehen und man schreibt es nun so hin. Andere Situationen wahren spannender als der Schluss, was ich sehr schade finde.

Fazit:

Von der Story her, wie die Morde passieren und die Ermittlungen sind, einfach genial. Es ist ein sehr spannender Thriller und ich konnte selten das Buch zur Seite legen. Manchmal war ich schon etwas traurig, warum nicht gleich sofort berichtet wird, wie die Tote aussieht. Erst einige Kapitel danach. Da ich leider vom Schluss schon ein wenig enttäuscht bin, da ich finde, dass dort die Spannung schon auf ihrer Weise leicht zurück geht und mir auch so dieses gewisse "Etwas" fehlt, vergebe ich nur

4 von 5 Sternen

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65 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

schweden, küstenjäger, militär, krimi, sandhamn

Mörderische Schärennächte

Viveca Sten , Dagmar Lendt
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 18.04.2013
ISBN 9783462045284
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

In einem Studentenwohnheim, in Schweden, wird ein Student tot aufgefunden. Selbstmord durch Erhängung. Jedoch so ganz glaubt Thomas dieses nicht. Bei seinen Nachforschungen findet er heraus, dass sich dieser junge Student mit der Küstenjägerzeit im Raum 1970 beschäftige. Was jedoch seltsam ist, dass nun ein ehemaliger Küstenjäger nach den Anderen tot aufgefunden wird, und zum Teil immer mit der selben Durchführung und Mitteln. Nun steht es fest, der Student hat keinen Selbstmord begangen und Thomas und sein Team enthüllen bei den weiteren Morde ein schlimmes Geheimnis auf, was damals bei Militär der Küstenjäger passiert ist.

 

 

Meine Meinung:

Das Cover von Buch ist sehr schlicht. Jedoch zeigt es ein skandinavisches Häuschen und somit gibt es den Leser schon den ersten Eindruck, wo es nun genau spielt. Es ist eine Abend-/Dämmerungsaufnahme, was ich schon etwas schade finde, weil das Buch somit etwas dunkel rüber kommt.

Im Buch findet man auf den ersten paar Seiten Landkarten von den Inseln, wo sich der Krimi abspielt. Diese Idee fand ich echt klasse, denn so kann man ab und zu mal zurück blättern und nachschauen, wo man sich gerade befindet. Ein bisschen enttäuscht bin ich, dass nirgends erwähnt wird, um welches Land es sich genau handelt. Nur auf einen kleinen Teil der Karte findet man die Stadt Stockholm und somit weiß man, es muss somit Schweden sein.

Der Schreibstil ist sehr einfach. Unteranderen wird auch viel in Prologen untereinander geschrieben, so dass die Seiten wie im Flug weggelesen werden. Es wird immer aus der Sicht des einzelnen Charakter erzählt und ist in kurzen Kapiteln unterteilt. Für meinen Geschmack sind die Kapitel teilweise viel zu kurz. Um an Anfang muss man sich erst mal an diesen schnellen Wechsel der Charakter und Situationen dran gewöhnen, aber wenn man erst einmal drin ist, kommt man super voran.

Das besondere an diesem Buch sind die Tagebucheinträge vom Jahr 1976. Dort wird geschildet, wie die Ausbildung bei den Küstenjägern vonstatten geht. Am Anfang war dieses sehr verwirrend, aber nach dem ersten Drittel des Buches versteht man immer besser, warum diese erwähnt werden und nachher ist man schon leicht süchtig nach den Einträgen.

 

Die Protagonisten sind einmal Thomas und teilweise Nora:

Thomas ist der Ermittler. Der nach einen großen Unfall wieder ins Berufsleben starten und somit gleich einen großen Auftrag hat. Er ist immer skeptisch und stellt alles in Frage, wo andere die Sachen schon längst abgehackt haben. Dadurch kommt auch erst die Spannung auf. Auch in seinem Privatleben ist in der Vergangenheit schon einiges geschehen und dieses wird in diesem Buch auch wieder positiv.

Nora ist eine alte Freundin von Thomas, die sich seit der Kindheit schon kennen. Sie spielt am Anfang noch nicht so eine wichtige Rolle und man fragt sich auch, warum sie oft erwähnt wird. Ab den ersten Drittel des Buches kommt sie dann mit ins Spiel und muss für Thomas einige Erkundungen machen. Aber auch sie hat in der Vergangenheit so einiges schlechtes erlebt und in diesen Buch wird auch gut beschrieben, wie sie wieder auf die Beine kommt.

Ein anderer wichtiger Charakter in diesem Buch ist Margit, Thomas seine Partnerin. Ohne ihr Skepsis, Hilfe und Fürsorge wäre das Buch nicht all zu spannend und interessant, wie es nun ist. Die Beiden stellen ein gutes Team zusammen dar.

Die anderen wichtigen Charaktere sind die ehemaligen Küstenjäger. Die in ihren Kapiteln kurz, aber auch gründlich erwähnt werden, und auch sehr gut bildlich von ihren Erfahrungen sprechen.

 

Mit dem Ende des Buches kann niemand so schnell rechnen. Man hat schon seine Vermutungen und manchmal ist man schon der Meinung, man weiß es, wer es war, weil sich die Geschichte dann auch so wendet. Aber dann ein Kapitel weiter, ändert sich alles schlagartig und man steht wieder im Dunkeln.

Das Buch ist nun schon der 4. Fall für Thomas Andreasson. Ich selbst kenne leider keine vorherigen Bücher und somit ist es meine Meinung, dass man es am Anfang schon etwas schwer hat, in die Geschichte rein zu kommen. Man brauch schon sehr viel Geduld, besonders am Anfang, wo alles sehr verwirrend ist, mit den Rückblenden. Aber wenn man drin ist, weiß man auch recht gut, was vorher passiert ist, so als ob man selbst die vorherigen Bücher gelesen hat.

 

Fazit:

Es ist wirklich ein toller Schwedenkrimi, der immer spannender wird und zum Schluss schon fast explodiert. Wie schon bereits erwähnt, finde ich es einfach super, dass man bis zum Schluss nicht weiß, wer der Mörder ist und warum er diese Morde begeht. Der Anfang war für mich leicht verwirrend, besonders wegen den kurzen Kapiteln und den Tagebucheinträge. Von der Geschichte her, ist es einfach super. Eine tolle Idee. Wo man auch etwas in Grübeln kommt, ob so etwas nicht auch im wirklichen Leben statt gefunden hat. Ich kann nur jeden dieses Buch empfehlen, und ich selbst werde mir nun auch noch die vorherigen Bücher holen.

Dieses Buch bekommt von mir

4 von 5 Sternen

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1.802 Bibliotheken, 14 Leser, 21 Gruppen, 143 Rezensionen

vampire, liebe, erotik, fantasy, vampir

Geliebte der Nacht

Lara Adrian , Beate Wiener
Flexibler Einband: 462 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 06.09.2007
ISBN 9783802581304
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Gabrielle ist Fotografin. Ihre Motive sind verlassene Gebäude, oder Orte, wo sich kein Mensch aufhalten möchte. Was sie jedoch nicht weiß, dass diese alle Vampir-/Roguesverstecke sind, die sie da fotografiert. Ihre Bilder kommen trotzdem sehr gut an; und eines Tages, nach einer guten Ausstellung ihrer Werke, feiert sie zusammen mit ihren Freunden in einem Nachtclub. Dabei wird sie Zeugin eines Mordes. Aber dieser Mord ist nicht wie jeder Andere, sondern eher tierisch, wenn nicht sogar vampirisch. Aber diesen Gedanken schiebt sie schnell wieder aus ihrem Kopf. Als sie auf der Polizei ihre Aussage machen will, glaubt ihr niemand. Bis auf einmal Lucan vor ihr steht, der sich als Kriminalbeamter ausgibt, um ihr zu helfen. Jedoch ist er ein Stammeskrieger, der gegen die blutrünstigen Rogues kämpft. Er gibt Gabrielle das Vertrauen wieder, in dem Mord aber auch in der Liebe. Aber er muss ihr auch helfen, denn mit ihren Spürsinn für die Verstecke, sowie die Tatsache, dass sie Zeugin bei einem Vampirvorfall war, macht sie zu einer Zielscheibe zwischen 2 Welten, die sie nicht kennt. Den Krieg der Stammesgefährten und der blutgierigen Rogues.

 

Meine Meinung:

Das Cover finde ich sehr schön. Es ist in dunklen Farben gehalten und man hat gleich den Eindruck, dass es sich um etwas mytisches dreht. Jedoch zur Geschichte des Buches hat es nichts zu tun.

Der Schreibstil ist sehr einfach und schlicht. Und somit kommt man auch schnell vorran. Es wird abwechselnt in den Charaktern von Gabrielle und Lucan erzählt. Jedoch meistens immer auf die Situation vom Anderen abgestimmt, so dass man gut mitkommt. Auch die Kapitel sind zum Teil nicht so stark in die Länge gezogen und meistens handelt es sich auch immer um eine bestimmte Angelegenheit.

 

Die Proganoisten sind einmal Gabrielle und Lucan:

Gabrille liebt es zu Fotgrafieren. Am liebsten sind es bei ihr verlassene Gebäude. Wieso genau, das weißt sie nicht, ihr zieht es förmlich zu diesen Orten hin. Das sie jedoch nicht weiß, dass es etwas mit ihrer Bestimmung als Stammesgefährtin zu tun. Und diese Bestimmung lernt sie erst kennen, nach dem sie Lucan begegnet ist. Sie versucht nun, den Mord von einem Menschen, der auf tierische, ja sogar vampirischer Art getötet wurde, zu verarbeiten und glaubt selbst nichts mehr, was wahr oder unwahr ist.

Lucan ist ein Stammeskrieger. Zusammen mit seinen Brüder kämpft er gegen die blutgiereigen Rogous an. Er ist der Anführer seinen Stammes, da er ein Gen-Eins-Krieger ist. Er wird auf Gabrielle aufmerksam, als sie die Rogues erwischt, die gerade ihre "Mahlzeit" zu sich nehmen wollten. Er will eigentlich nur an die Infos kommen, die Gabrielle hat, aber dabei spürt er immer mehr Verlangen nach ihr. Bis er sich schließlich nicht mehr sicher ist, was für Gefühle er für sie empfindet. Da er genau weiß, dass sie eine Stammesgefährtin ist und sich nicht mit ihr vereinen möchte.

Die anderen Charakter sind unter anderem die Krieger vom Kriegerstamm. Jeder spielt dabei eine gewisse und wichtige Rolle, und sind somit unfehlbar. Dann sind da noch die Freunde von Gabrielle, die ebenfalls nicht fehlen dürfen. Alle Charaktere sind sehr gut mit den beiden Protagonisten abgestimmt, so dass es ein reibungslosen lesen ist.

 

Fazit:

Ich muss gestehen, dass ich das Buch schon damals gelesen habe. Leider konnte ich mich nicht mehr so genau an den Schluss dran erinnern, und nun weiß ich auch wieder warum. Die ganze Geschichte wird in den ca. 350 Seiten beschrieben, was auch sehr gut ist, damit man nicht sofort den Überblick verliert. Dabei wird auch erklärt, woher die Vampire kommen, und was es für einen Unterschied zwischen den Rogues und dem Kriegerstamm gibt. Jedoch fand ich es schon etwas schade, dass der Schluss nun so schnell kam, so ungefähr auf den letzten 50 Seiten. Auch an manchen Stellen hat es mich sehr gestört, dass es dort eher um den Liebesakt geht, als der wirklichen Geschichte zu folgen. Wiederrum passt er an anderen Stellen hervorragend. Von der Geschichte her ist es einfach super, und auch spannend! Es ist der Start einer Reihe, die nun wesentlich spannender werden soll. Aber für den Einstieg, ist es schon in Ordnung. Und ich muss gestehen, dass ich es kaum erwarten kann, wie es nun weiter geht. Da mich das Buch nicht so ganz überzeugt hat, vergebe ich nun

3 1/2 von 5 Sternen

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377 Bibliotheken, 3 Leser, 10 Gruppen, 32 Rezensionen

vampire, liebe, venator, vampir, vampirjäger

Das Buch der Vampire - Bleicher Morgen

Colleen Gleason , Patricia Woitynek
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 11.05.2009
ISBN 9783442372706
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Victoria ist die jüngste Vampirjägerin/Venator in der Familie Gardella. Zusammen mit ihrer Tante Eustacia und ihren Lebenspartner Kritanu haben sie sie in den Künsten der Vampirjagd eingelernt.

Als dann ihr großes Debüt kommt, und somit nach langer Trauer um ihren Vater, auf Brautschau gestellt wird, ist es auch ihre große Aufgabe, ihren ersten Vampir zur Strecke zu bringen, ohne dass die Anwesenden etwas mitbekommen. Dabei stößt sie unweigerlich den Venator Maximilian in die Arme. Diese müssen von nun an in einem Team zusammen arbeiten, was Beiden nur misslingt. Denn die Vampirkönigin Lilith, die Dunkle, will in den Besitz 'das Buch des Antwartha' kommen, wo sie über eine größere dunkle Macht verfügt. Jedoch lernt Victoria auf den ganzen Bällen ihre große Liebe, Phillip Rockley, kennen. Kann sie gleichzeitig mit ihrer Liebe glücklich werden, Vampire jagen und verhindern, dass Lilith 'das Buch des Anwartha' bekommt?

 

 Meine Meinung:

Allein das Cover hat mich zum Kauf des Buches inspiriert. Es ist durch seine beiden Farben und deren Farbspiel sehr schön gestaltet und hat trotzdem etwas "dunkles" an sich. Die Stadt, die unten abgebildet ist, würde meine Entsprechungen nach London sein, wo diese Geschichte auch statt findet.

Der Schreibstil ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Da man leider nicht erfährt, in welchen Zeitalter diese Geschichte spielt, und somit nur mit der Ausdrucksweise der Charaktere sowie die Ansicht, dass sich die Leute mit Kutschen statt Autos fortbewegen, auf den Entschluss gekommen, dass es wohl im 18. Jahrhundert statt finden muss. Aber wenn man sich erst mal an den Schreibstil/Ausdrucksweise der Charaktere drangewöhnt hat, ist es sehr einfach und auch leicht geschrieben. Auch die Sichtweise der Charaktere ist in Kapiteln abgetrennt, so dass keine Verwirrung erfolgt und man gut mitkommt.

 

Die Protagonisten sind einmal Victoria und Max:

Victoria muss sich als neusten und jüngsten Mitglied der Venatoren in der Familie Gardella beweisen. Welches Vermächtnis sie ohne Reue und Zweifel annimmt. Die Vampirjagd macht ihr Freude, auch wenn immer Risiken mit im Spiel stehen. Sie muss sich jedoch immer wieder neue Ausreden einfallen lassen, um von den Bällen zu gehen. Aber als sie ihre Liebe Phillip Rockely kennen lernt, kommt bei ihr alles ins Schwanken.

Max ist einer der mächtigsten Venatoren, der Victoria helfen muss, der Vampirkönigin Lilith, die Dunkle, das Handwerk zu legen und zu verhindern, dass sie das Buch des Antwartha bekommt. Auf seine Gewisse Art und Weise ist er Victoria gegenüber sehr kühl, aber wenn es auf ihn ankommt, hilft er, wo er nur kann.

Beide Protagonisten sind sehr gut beschrieben, so dass man sich auch gut in ihre Lage versetzen kann, sei es gefühlsmäßig, ob im Kampf, im Misstrauen oder im Necken.

Die weiteren Charaktere sind im Buch auch eine wichtige Rolle, um bei den entsprechenden Szenen auch perfekt beschrieben.

 

Fazit:

Am Anfang war ich doch etwas skeptisch, da das Buch "Das Buch der Vampire" heißt, aber eigentlich um eine Vampirjägerin handelt. Aber an sich eine super Idee und somit mal etwas anderes, als die üblichen Vampirromane.

Wie ich schon oben im Schreibstiel bemängelt habe, finde ich es sehr schade, dass nirgends erwähnt wird, in welchen Zeitalter es sich handelt. Allein an ihren Ausdrücken und das sie mit Kutschen fahren, kommt für mich der Entschluss, dass es sich um das 18. Jahrhundert handelt. Auch wiederrum finde ich es sehr schade, dass man nirgends erfährt, wie alt Victoria ist. Man weiß nur von ihren 2 Trauerjahren und somit ihren verspäteten Debüt für die Brautschau der Gentleman.

Auch wenn zwischen drin ein paar Szenen waren, sie sich etwas langegezogen haben oder man hinterher dachte, was sollte das überhaupt, hab ich es geliebt, dieses Buch zu lesen. Für mich ist er ein guter Start einer neuen Reihe und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

4 von 5 Sternen

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