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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

krimi, kinder, mary higgins clark, entführung, usa

Wintersturm

Mary Higgins Clark
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 01.12.1998
ISBN 9783453118393
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allgemein zum Buch:

Titel: Wintersturm
Autor/in: Mary Higgins Clark
Genre: Thriller
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 1988
Seitenanzahl: 240 Seiten
Preis: 7,99€ (Taschenbuch)

 

Inhalt:


Ray und Nancy Eldredge leben zusammen mit ihren Kindern in einer malerischen Siedlung an der amerikanischen Ostküste. Aber die Idylle trügt: Ein geheimnisvoller, neurotischer Mörder geht um, der die Kinder des jungen Ehepaares entführt. Zug um Zug wird eine grauenvolle Vergangenheit aufgedeckt, die sich zu wiederholen droht...


Meine Meinung:


Die Handlung des Buches ist von Beginn an durch Geheimnisse geprägt, so dass der Leser wissen möchte was passiert ist. Nancy Eldredge, die Protagonistin, hat eine bewegende und mysteriöse Vergangenheit, über die man zu Anfang nur so viel erfährt, dass man unbedingt wissen muss, was passiert ist und was das mit der Entführung ihrer Kinder zu tun hat.
Es scheint so, als hätte der Entführer ein persönliches Motiv, allerdings kann man nur wage Vermutungen anstellen. Die Hauptverdächtige ist direkt Nancy, da sie bereits damals unter Mordverdacht stand. Dem Leser ist allerdings schnell klar, dass mehr dahintersteckt, weshalb man mit der Protagonistin mitbangt und hofft, dass die Geschichte für sie ein gutes Ende findet.
Die Eldredge Familie ist bereits desöfteren von mysteriösen Todesfällen heimgesucht worden, so dass man sich fragt, ob diese in Verbindung mit dem jetzigen Ereignis stehen.
Sehr überraschend für mich waren die durchaus spannend beschriebenen Szenen. Noch nie habe ich ein Buch von Mary Higgins Clark gelesen, in welchem einzelne Szenen so spannend und gruselig geschrieben sind. Aber das hat mir sehr gut gefallen und war mal etwas Anderes.
Die Kapitel werden Higgins Clark typisch aus verschiedenen Sichten erzählt. Dabei auch aus Sicht des Entführers und anderen Personen, die für die Ermittlung eine wichtige Rolle spielen. Alle Charaktere sind authentisch dargestellt und schmücken die Geschichte toll aus. Die Protgagonistin war aufgrund ihrer Vergangenheit manchmal etwas wirr, was mich als Leser verwirrt hat. Man hat aber schnell wieder Anschluss an die Geschichte finden können, so dass das keine weiteren Probleme geschaffen hat.
Zum Schluss war die Auflösung des Falls meines Erachtens nach ein wenig vorhersehbar, was die vorherige Spannung, aber nicht zerstört hat.
"Wintersturm" ist ein kurzer, angenehmer Thriller, den man vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen kann. Defintiv eine Empfehlung von mir, weshalb das Buch

4,5/5 Sterne von mir bekommt.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

familie, hass, für immer du und ich, traurigkeit, neid

Für immer du und ich

Marianne Kavanagh , Sonja Hagemann
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103520
Genre: Liebesromane

Rezension:

Allgemein zum Buch:


Titel: Für immer du und ich
Autor/in: Marianne Kavanagh
Genre: Roman
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinung: 2017
Seitenanzahl: 384 Seiten
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

 

Inhalt:


Kim und Harry könnten unterschiedlicher nicht sein, schon immer waren beide damit beschäftigt, dem jeweils anderen das Leben so schwer wie möglich zu machen. Und doch verbindet sie etwas: die Liebe zu Kims älterer Schwester Eva und ihrem kleinen Sohn Otis. Als Eva schwer erkrankt, ändert sich alles, denn Kim und Harry müssen mit der Tatsache zurechtkommen, sie für immer zu verlieren. Als langgehegte Geheimnisse – und Gefühle – ans Licht kommen, die ihr Leben und ihre Beziehung zueinander für immer verändern könnten, müssen beide weitreichende Entscheidungen treffen …

Meine Meinung:


Da ich nicht wüsste, was ich zu dem Inhalt noch hinzufügen sollte, beginne ich einfach mal direkt. Das Buch hat mich interessiert, da das Cover eine romantische Story verspricht, genau so wie der Klappentext nach einer emotionalen Liebesgeschichte klingt. Entgegen all meiner Erwartungen ist dies jedoch nicht eingetreten.
Das Buch zieht sich zu Beginn sehr in die Länge. Es fiel mir schwer in die Geschichte hineinzufinden, da es sehr viele Zeitsprünge gibt, was mich sehr veriwrrt hat. Daher ergibt sich nie eine Chancer wirklich gut in einen flüssigen Lesefluss und in die Geschichte überzugehen.
Anfangs besitzt das Buch kaum Spannung und es langweilt einen. Ich musste mich desöfteren zusammenreißen mir nicht ein neues Buch zu nehmen. Erst nach ungefähr der Hälfte des Buches, ist das eingetreten, was man im Klappentext geschildert bekommt. Ab da an wird das Buch etwas spannender, jedoch auch nur mäßig.
Sehr schwer ist es mir gefallen mich mit Kim zu identifizieren. Sie hat mir nicht gefallen und war mir unsympathisch. Ganz im Gegensatz zu den anderen Charakteren, die sehr erfrischend und aufweckend waren. Gerade Harry hat man im Verlauf der Geschichte immer besser kennen- und lieben gelernt.
Allerdings ist das Buch, meiner Meinung nach, sehr von Kims Hass und Genervtheit gegenüber Harry geprägt, was die Geschichte negativ auf einen wirken lässt und daher kein tolles, glückliches Gefühl beim Lesen entsteht.
Das Ende des Buches kam sehr aprubt und schnell, weshalb es für mich auch etwas unverständlich war. Dennoch muss man sagen, dass sich das Buch gegen Ende viel mehr steigert. Kommt man also erstmal über den Berg, ist es eine solide Geschichte, die man lesen kann, aber nicht zwingend lesen muss. Daher bekommt das Buch von mir

3/5 Sterne

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64 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

liebe, das glück und wir dazwischen, taylor jenkins reid, paralleluniversum, schicksal

Das Glück und wir dazwischen

Taylor Jenkins Reid , Babette Schröder
Flexibler Einband
Erschienen bei Diana, 26.06.2017
ISBN 9783453291775
Genre: Liebesromane

Rezension:

 Allgemein zum Buch:


Titel: Das Glück und wir dazwischen
Autor/in: Taylor Jenkins Reid
Genre: Roman, Liebesroman
Verlag: Diana Verlag
Ersterscheinung: 2017
Seitenanzahl: 400 Seiten
Preis: 12,99€ (Broschiert)
 


Inhalt:


Was wäre wenn? Hannah trifft in einer Bar ihre Jugendliebe wieder. Was, wenn sie die Nacht mit Ethan verbringen würde? Ist er derjenige, nach dem sie sich schon immer sehnt? Oder sollte Hannahs Leben eigentlich ganz anders aussehen: mit Henry an ihrer Seite, der ihr nach einem schweren Unfall zeigt, was wirklich wichtig ist? Hannah befindet sich plötzlich gleichzeitig in zwei unterschiedlichen Leben – aber wo wartet ihr Happy End?


Meine Meinung:


Die 29-jährige Hannah hat den Sinn ihres Lebens noch nicht gefunden. Sie zieht immer wieder um und lässt dabei so gut wie keine Stadt aus, doch nie findet sie das, was sie sucht. Als sie sich schlussendlich entschließt zurück nach L.A. in ihre Heimatstadt zu gehen, trifft sie dort auf ihre beste Freundin wieder und nicht nur das, auch ihre Jugendliebe Ethan. Es beginnt ein schicksalhafter Abend, der zwei Ausgänge haben könnte.

Das Interesse für das Buch war vor allem geweckt, da mir "Zwei auf Umwegen" von Taylor Jenkins Reid bereits so gut gefallen hat. Aber auch diese Geschichte klingt wieder einmal vielversprechend. Zusätzlich kann man auch das wunderschöne Cover erwähnen, dass defintiv die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Ich wusste zu Beginn nicht, wie sich die Geschichte gestalten würde, was vielleicht aber auch ganz gut war, da ich "ins kalte Wasser geschmissen" wurde. Die Geschichte wird nicht wie gewöhnlich erzählt, sondern es werden zwei Geschichte parallel erzählt. Je nachdem wie Hannah sich entscheidet, führt sie entweder das eine oder das andere Leben. Auch wenn das sehr verwirrend klingt, was es zu Anfang auch war, hat es mir super gut gefallen. Es macht dem Leser bewusst, dass jede noch so kleine Entscheidung, die wir treffen, entscheidend für den weiteren Verlauf unseres Lebens sein kann. Somit hat mich das Buch sehr nachdenklich gestimmt und mich an vielen Stellen sehr gerührt.
Die Protagonistin ist mir sehr sympathisch gewesen. Sie versucht ihren Platz im Leben zu finden und stößt dabei auf wundervolle Menschen. Die Charaktere haben mir fast alle gut gefallen und sind Taylor Jenkins Reid defintiv sehr gelungen. Ihr Schreibstil ist einfach zu lesen, so dass ich die Seiten nur so überflogen habe.
Aber auch die Handlung des Buches verleitet einen dazu mehr lesen zu wollen. Es ist interessant zwei verschiedene Geschichten zu lesen und dabei nicht zu wissen, welche tatsächlich passiert. Der Leser möchte wissen, wie sich Hannah entschieden hat, was bei mir dazu geführt hat, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
Die Gefühle Hannahs, aber auch aller anderen Personen, lassen sich einwandfrei nachvollziehen und gebe dem Leser ein Gefühl von Geborgenheit. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass ich die Geschichte mit den Charakteren zusammen erleben würde. Man taucht richtig in das Geschehen ein und verliert sich darin.
Das Ende hat mich allerdings enttäuscht. Bis kurz vor Schluss war dieses Buch fünf Sterne wert, doch dann wurde die Handlung schleppender und mit dem Ausgang bin ich auch nicht sonderlich zufrieden.
Als Fazit kann aber gesagt werden, dass es trotzdem ein tolles Buch ist, dass defintiv gelesen werden sollte. Daher vergebe ich

4/5 Sterne

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845 Bibliotheken, 37 Leser, 1 Gruppe, 140 Rezensionen

thriller, mord, zug, alkoholismus, paula hawkins

The Girl on the Train

Paula Hawkins
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Doubleday, 29.01.2015
ISBN 9780857522313
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allgemein zum Buch:

 

Titel: Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich
Autor/in: Paula Hawkins
Genre: Krimi, Thriller
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinung: 2017
Seitenanzahl: 464 Seiten
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
 

Inhalt:


Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...


 Meine Meinung:

Rachel, eine junge Frau, die von ihrem Mann betrogen wurde, fällt nach deren Scheidung in ein tiefes Loch. Ihre einzige Lebensinhalte sind der Alkohol, ihr Ex Mann, und das scheinbar perfekte Paar, an deren Haus sie jeden Morgen und Abend mit dem Zug vorbeifährt. Doch eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes und kurz darauf ist die Frau, die sie aus dem Zug immer beobachtet, verschwunden. Rachel versucht herauszufinden was geschehen ist und gerät dabei selbst immer mehr in Gefahr.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr schwer, was genau zwei Gründe hatte. Erstens hat sich die Geschichte meiner Meinung nach zu Beginn sehr in die Länge gezogen, es ist wenig passiert, weshalb auch nicht sonderlich viel Spannung aufkam. Und zweitens war mir die Protagonistin nicht sympathisch.
Nach einigen Seiten findet man jedoch langsam in die Geschichte und es kommen noch weitere Charaktere hinzu. Das Buch ist nämlich aus der Sicht drei verschiedener Frauen, die eine zentrale Rolle spielen, geschrieben. Daran habe ich mich aber sehr schnell gewöhnt, weshalb mir das ganz gut gefallen hat. Nicht so toll fand ich allerdings, dass die  "Kapitel" unterschiedliche Tage waren und diese nochmal in verschiedene Tageszeiten unterteilt waren. Es erinnerte einen etwas an ein Tagebuch, was ich sehr gewöhnungsbedürftig fand.
Abgesehen davon ist der Schreibstil flüssig lesbar und angenehm leicht.
Mit dem Verschwinden der mysteriösen Frau, die Rachel täglich beobachtet, kommt Spannung in das Buch, so dass die Handlung langsam Fahrt aufnimmt. Der Leser bleibt während der gesamten Geschichte im Dunkeln und wird immer wieder überrascht.
Jeder Charakter hat seine Geheimnisse und ist meines Erachtens nach ziemlich verkorkst, was das Lesen aber sehr interessant und miträtselnd gestaltet hat. Allerdings muss ich hier erwähnen, dass mir kein Charakter des Buches sonderlich sympathisch war. Wenn gab es nur einzelne Momente, in denen so etwas wie Sympathie bei mir aufflackerte.
Nach und nach tauchen immer mehr Verbindungen zwischen den Hauptcharakteren auf und man legt  das Buch kurz weg, weil man über das  Gelesene, das mich immer sehr schockiert hat, nachdenken muss. Gerade kurz vor Ende kam ein Knotenpunkt, bei dem mir mit einem Mal schlagartig alles bewusst wurde. Dieser hat mich sehr überrascht und mir nochmal einen neuen Blickwinkel auf das Buch gegeben.
Mein Fazit ist daher: Den Beginn des Buches muss  man überwinden, damit man die spannende Geschichte gegen Ende nicht verpasst.
Daher vergebe ich

4/5 Sterne

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1.121 Bibliotheken, 25 Leser, 2 Gruppen, 100 Rezensionen

selection, kiera cass, liebe, dystopie, jugendbuch

The Selection

Kiera Cass
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei HarperCollins US, 17.07.2012
ISBN 9780062203137
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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218 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

dystopie, #dystopie, veronica roth, mut, freundschaft

Die Bestimmung - Letzte Entscheidung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis , Michaela Link
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.09.2016
ISBN 9783570311240
Genre: Jugendbuch

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379 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 40 Rezensionen

hex hall, liebe, magie, dämonen, fantasy

Hex Hall - Dämonenbann

Rachel Hawkins , ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 08.03.2012
ISBN 9783802582417
Genre: Fantasy

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754 Bibliotheken, 5 Leser, 6 Gruppen, 23 Rezensionen

liebe, nicholas sparks, krieg, glücksbringer, liebesroman

Für immer der Deine

Nicholas Sparks , Adelheid Zöfel
Flexibler Einband: 478 Seiten
Erschienen bei Heyne, 16.09.2010
ISBN 9783453406407
Genre: Romane

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103 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

thriller, mord, paula hawkins, lügen, betrug

Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

Paula Hawkins , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 24.05.2017
ISBN 9783734100512
Genre: Krimi und Thriller

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34 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

salem, hexen, hexerei, vereinigte staaten von amerika, neuheidentum

Die Frauen von Salem

Brunonia Barry , Elke Link
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei btb, 13.06.2017
ISBN 9783442714360
Genre: Romane

Rezension:

Allgemein zum Buch:


Titel: Die Frauen von Salem
Autor/in: Brunonia Barry
Genre: Roman
Verlag: btb
Ersterscheinung: 2017
Seitenanzahl: 608 Seiten
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)



Inhalt:


Salem, Neuengland: drei tote Frauen, ein kleines Mädchen als Augenzeugin und eine bekannte Historikerin unter Mordverdacht – ein Fall, der nie ganz gelöst werden konnte. Auf den Tag genau fünfundzwanzig Jahre nach dieser unheilvollen Nacht, an Halloween 2014, wird wieder ein Mord verübt. Erneut wird Rose Whelan verdächtigt, der man damals jedoch nichts nachweisen konnte. John Rafferty, Polizeichef in Salem, untersucht den aktuellen Fall und rollt im Zuge der Ermittlungen auch diesen berühmtesten Cold Case der Stadt wieder auf. Callie Cahill, das Mädchen, das damals verschont wurde und später Salem verließ, erfährt aus dem Fernsehen von dem Mord – und kommt zurück in ihre Heimatstadt, denn sie muss beweisen, dass Rose nicht die Täterin sein kann. Rose, die Frau, bei der sie aufwuchs, die ihr einst so nahe stand. Sie kann es einfach nicht gewesen sein – weder damals noch heute. Oder etwa doch?



Meine Meinung:


Zu dem Inhalt ist meiner Meinung nach schon genug gesagt, deswegen beginne ich direkt mit meinem Eindruck des Buches.
Das Buch hat mein Interesse geweckt, da mich die Thematik durchaus interessiert. Salem, Hexen, Mythen, etwas Übernatürliches und Morde. Erhofft hatte ich mir somit die Auflösung mysteriöser Mordfälle mit übernatürlichem Beigeschmack. Doch wie ich feststellen musste, dreht sich das Buch eher im Hintergrund um die Auflösung der Morde und viel mehr um die Geschichte der Protagonistin und der anderen Charaktere. An sich ist das ja auch kein Problem, nur fand ich die Handlung ziemlich langweilig. In den seltensten  Fällen ist wirklich mal etwas Spannendes passiert.
Aber nun erst einmal zu den guten Dingen an dem Buch. Salem ist ein sehr schauriger Ort, der in diesem Buch wirklich gut beschrieben wird. Man wird außerdem in deren Traditionen und Lebensflaire eingeführt. Mythen und Sagen prägen den Ort und somit auch das Buch, was mir sehr gut gefallen hat, da mich diese Bereiche auch privat interessieren.
Die Protagonistin wird super beschrieben. Sie steht im Mittelpunkt und wird für den Leser  am besten dargestellt, so dass man sich in ihre Gedanken und Handlungen hineinversetzen kann. Sie war mir auch durchaus sympathisch, genau wie die meisten anderen Charaktere. Allerdings standen die weniger im Fokus und wurden daher meiner Meinung nach etwas vernachlässigt.
Ein weiterer schöner Aspekt in dem Buch, sind die Zitate vor jedem Kapitel. Mal  sind es welche aus der örtlichen Zeitung oder aus Büchern, die in der Geschichte eine Rolle spielen. Das hat das Buch ein wenig aufgefrischt und neuen Wind gegeben.
Alles in Allem hatte ich jedoch nicht das Bedürfnis weiterzulesen. Es hat mich streckenweise gar nicht interessiert wie die Geschichte weitergeht und an einigen Stellen hat sich das Buch sehr hingezogen.Trotzdessen enthält es auch positive Aspekte, weshalb ich

2,5/5 Sterne vergebe.

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178 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

liebe, buchladen, liebesroman, annie darling, london

Der kleine Laden der einsamen Herzen

Annie Darling , Andrea Brandl
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 09.05.2017
ISBN 9783328100980
Genre: Romane

Rezension:  
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113 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

sommer, stiefbruder, kody keplinger, lemon summer, patchworkfamilie

Lemon Summer

Kody Keplinger , Anja Galić
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.05.2017
ISBN 9783570311110
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Allgemein zum Buch:


Titel: Lemon Summer
Autor/in: Kody Keplinger
Genre: Jugendbuch, Liebesgeschichte
Verlag: cbt
Ersterscheinung: 2017
Seitenanzahl: 352 Seiten
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)



Inhalt:


Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...



 Meine Meinung:


Whitley fährt in den Sommerferien nach ihrem Abschlussball wieder zu ihrem Vater. Doch als dieser sie abholt erwartet sie eine Überraschung. Ihr Dad ist umgezogen und nicht nur das, er hat sogar noch eine neue Verlobte, die zwei Kinder hat. Whitleys sonst schönste Zeit im Jahr verwandelt sich in einen Albtraum. Erst recht, als sie sieht, wer ihr zukünftiger Stiefbruder eigentlich ist.

Der Titel und das Cover das Buches haben mein Interesse geweckt. Es verspricht eine schöne, leichte Sommerlektüre über zwei Teenager zu sein. Das ist soweit auch richtig, im Endeffekt beinhaltet das Buch aber noch mehr als nur eine sommerliche Liebesgeschichte.
Zu Anfang war mir die Protagonistin Whitley alles andere als sympathisch. Ein 18-jähriges Mädchen, das viel feiern geht, trinkt und mit Jungs rummacht. Es hat somit etwas länger gedauert, bis ich mich mit ihr anfreunden konnte. Im Verlauf des Buches erfährt man aber sehr viel mehr über ihr Leben und ihre Situation und beginnt ihr Handeln langsam nachvollziehen zu können. Ihre Mutter interessiert sich nicht für sie, ihr Bruder hat kaum Zeit für sie und jetzt wo ihr Vater eine neue Familie hat, scheint sie auch bei ihm abgeschrieben zu sein.
Die Entwicklung Whitleys hat mir sehr gut gefallen. Man versteht nach und nach ihre Muster, hat Mitleid mit ihr und versteht, wieso sie sich ungerecht behandelt fühlt. Zu Anfang ahnt der Leser und auch Whitley  jedoch nicht, wie sehr ihre "neue Familie" sie verändern wird.
Whitleys zukünftige Stiefmutter Sylvia und ihre beiden Kindern Nathan und Bailey waren mir sehr sympatisch. Mit den dreien hat Keplinger tolle Charaktere geschaffen. Umso mehr gehasst habe ich allerdings Whitleys Vater.
Kody Keplinger hat einen sehr leichten und flüssigen Schreibstil. Es entspricht dem Stil eines Jugendbuchs, was ich zwischendurch aber gerne lese, da es leicht verständlich und schnell lesbar ist. Auch wenn die Charaktere nicht in der Tiefe beschrieben werden, lernt man sie durch ihre Handlungen gut kennen und kann sich ein Bild über deren jeweiligen Probleme etc. verschaffen.
Während des Lesens wollte ich die ganze Zeit wissen wie es weitergeht und konnte das Buch nur selten mal aus der Hand legen (wenn ich musste). Die Geschichte handelt nicht nur von einem Teenagermädchen,das sich ganz klassisch verliebt, sondern behandelt auch das Thema einer Patchworkfamlilie. All die Gefühle, die die Kinder dabei haben, wie so etwas ablaufen kann, die Rolle der Eltern dabei, werden hier in diesem Buch super dargstellt. Daher gibt es von mir

5/5 Sterne

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197 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

oxford, mystery, rezension, die schule der nacht, studium

Die Schule der Nacht

Ann A. McDonald , Christoph Göhler
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.05.2017
ISBN 9783764531775
Genre: Romane

Rezension:

Allgemein zum Buch:


Titel: Die Schule der Nacht
Autor/in: Ann A. McDonald
Genre: Fantasy
Verlag: Penhaligon
Ersterscheinung: 2017
Seitenanzahl: 448 Seiten
Preis: 19,99€ (Gebundene Ausgabe)


Inhalt:

»Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt …

 

Meine Meinung:

Cassie reist nach Oxford um den Geheimnissen ihrer verstorbenen Mutter auf die Spur zu kommen. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste sie nicht einmal, dass ihre Mutter in Oxford studiert hat und hat das Gefühl sie gar nicht gekannt zu haben.Doch um jeden Preis möchte sie wissen, wer ihre Mutter war. Und nicht nur diese Frage stellt sie sich. Wer ist eigentlich ihr Vater? Auf der Suche nach Antworten gerät  Cassie selbst in Gefahr und muss sich und ihre Mitmenschen  retten. 

Das Buch hat mein Interesse geweckt, da aus dem Klappentext bereits hervorgeht wie viele Geheimnisse in diesem Buch eine Rolle spielen werden. Außerdem besitzt dieses Buch eine misteriöse Stimmung, die sowohl der Klappentext als auch das Cover schon verraten. Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt sehr gut zum Titel und Inhalt des Buches.
Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil der Autorin ist leicht lesbar und fördert das schnelle Lesen. Oxford und das College, auf das Cassie gehen wird, werden super beschrieben. Die alten Gemäuer und das Gefühl, das Cassie hat, als sie das erste Mal den Hof betritt, fühlt sich für den Leser real und greifbar an. Das Buch weckt somit von Beginn an die Neugierde, auch wenn es zu Beginn etwas langatmige Passagen gibt.
Die Autorin lässt den Leser durch Cassies Gedanken mehr über ihr Leben und ihre Vergangenheit erfahren, wie zum Beispiel, dass die Beziehung zu ihrer Mutter nicht immer einfach war. Cassie ist mir gerade durch ihre Gedankengänge, aufgrund derer man sie besser kennenlernt, sehr sympathisch gewesen. Aber auch die anderen Charaktere der Geschichte werden gut dargestellt, so dass ich vor allem mehrere männliche Charakter in "Die Schule der Nacht" als sehr gelungen empfunden habe.
Während ihrer Zeit am College gerät Cassie mit ihren Mitstudenten aneinander, was die Bedrohung größer macht. Sie bekommt außerdem weiterhin Zettel, die sich auf ihre Mutter und eine gewisse Schule der Nacht beziehen. Cassie gräbt immer weiter in den Informationen und  bringt sich damit in Gefahr.
Eine nette Abwechslung ist, dass die Collegezeit von Cassie nebenbei sehr gut dargestellt wird. Als Leser bekommt man neben den mysteriösen Aufdeckungen auch das Studentenleben mit, was vor allem für jüngere Leser interessant sein könnte.
Im Verlauf der Geschichte wecken unaufklärbare Mordfälle das Interesse von Cassie. Ab da an wird das Buch richtig spannend, so dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zum Schluss wurde ich definitiv überrascht, als ich erfahren habe, was sich wirklich hinter der Schule der Nacht versteckt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es enthält Spannung, beschreibt allgemein die Collegezeit, den tollen Charakter der Stadt Oxford und nimmt den Leser mit. Daher vergebe ich

4,5/5 Sterne

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83 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

paris, marc levy, liebe, liebesroman, freundschaft

Er & Sie

Marc Levy , Amelie Thoma
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 22.05.2017
ISBN 9783764505943
Genre: Liebesromane

Rezension:

Allgemein zum Buch:


Titel: Er und Sie - Eine Liebe in Paris
Autor/in: Marc Levy
Genre: Roman
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinung: 2017
Seitenanzahl: 352 Seiten
Preis: 14,99€ (Broschiert)


Inhalt:

Es war einmal in Paris ...

Sie ist Schauspielerin. Er ist Schriftsteller. Sie heißt Mia. Er heißt Paul. Sie ist eine Engländerin aus London. Er ist ein Amerikaner aus Los Angeles. Sie versteckt sich in Montmartre. Er lebt im Marais. Sie hat sehr viel Erfolg. Er nicht wirklich. Mia ist sogar ein weltweit gefeierter Star, aber Paul hat noch nie von ihr gehört, weil er in seiner ganz eigenen Bücherwelt lebt. Beide fühlen sich einsam, bis sie sich eines Tages in einem kleinen Restaurant begegnen. Obwohl Paul sie zum Lachen bringt und er Mias Ungeschicklichkeit unwiderstehlich findet, wissen beide, dass sie sich nicht verlieben dürfen ...


 Meine Meinung:


Mia ist eine Schauspielerin aus London, die sich nach einem neuen Leben sehnt. Ihr Mann, mit dem sie gerade einen Film gedreht hat, betrügt sie, woraufhin sie beschließt zu einer Freundin nach Paris zu fliegen. Paul ist Schriftsteller, der nach Paris fliegt, um dort Inspiration für seinen neuen Roman zu finden.
Beide sehnen sich nach Liebe. Mia meldet sich auf einem Online Datingportal an und für Paul erledigen das zwei seiner Freunde. So kreuzen sich Mia und Pauls Wege. Doch was wird aus deren Geschichte?

Mein Interesse hat das Buch vor allem geweckt, da es in Paris spielt. Meiner Meinung nach ist Paris eine wundervolle Stadt und ich wollte einen Roman lesen, der diese Schönheit zum Ausdruck bringt. Desweiteren hat das Leben einer Schauspielerin, aber auch das eines Schriftstellers und vor allem deren Begegnung mein Interesse verstärkt.
Erwartet habe ich einen Liebesroman mit einer romantischen Liebesgeschichte passend zu Paris. Im Verlauf des Buches musste ich jedoch feststellen, dass dem nicht so ist. Das Buch handelt eher von zwei Menschen, die einen anderen Weg im Leben gehen wollen und durch ihr Kennenlernen entdecken, wie dieser Weg womöglich aussehen mag.
Zuerst einmal möchte ich erwähnen, dass der Schreibstil von Marc Levy sehr einfach zu lesen ist. Die Seiten fliegen nur so dahin und trotzdem ist es gut verständlich. Das Buch enthält viel Humor, weswegen ich an einigen Stellen ordentlich lachen musste. Ungewöhnlich fand ich jedoch die vielen Dialoge innerhalb des Buches. Selten fand man Passagen vor, die wirklich ohne Gespräche abliefen.
Die Gedanken der Charaktere werden sehr gut dargestellt. Man kann sich in sie hineinfühlen und sie verstehen. Sympathisch sind mir sowohl Mia als auch Paul. Verwirrend fand ich allerdings das normal Gedruckte von dem kursiv Gedruckten zu unterscheiden. Es war schwer nachzuvollziehen, was Realität und was Gedanken sind und vor allem zu welcher Person diese gehören.
Das Flair von Paris kam in dem Buch an einigen Stellen sehr gut durch. Mir hat es gefallen viele Straßennamen zu lesen und zu diesen gleich ein Bild vor den Augen zu haben. Die vielen französischen Namen und Begriffe haben dem Buch die französische Note verliehen, auf die ich gehofft hatte.
Stellenweise war die Geschichte von Mia und Paul etwas langweilig, so dass es Momente gab, in denen es mir schwer fiel, das Buch wieder in die Hand zu nehmen und weiterzulesen.
 Alles in Allem ist das Miteinander von Paul und Mia dennoch süß und berührend. Nebenbei hat das Buch zusätzlich tiefere Themen behandelt, wie zum Beispiel die politische Situation in Nordkorea.
Er und Sie von Mary Levy konnte meine Erwartungen zwar nicht hundertprozentig erfüllen, trotzdem ist es eine nette Geschichte, die sich schnell durchlesen lässt. Daher gebe ich dem Buch

3,5/5 Sterne

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65 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

liebe, sizilien, trauer, familie, adel

Piniensommer

Stefanie Gerstenberger
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Diana, 22.05.2017
ISBN 9783453291614
Genre: Romane

Rezension:

 Allgemein zum Buch:




Titel: Piniensommer
Autor/in: Stefanie Gerstenberger
Genre: Roman, Liebesroman
Verlag: Diana Verlag
Ersterscheinung: 2017
Seitenanzahl: 448 Seiten
Preis: 19,99€ (Gebundene Ausgabe)



Inhalt:


Stella und Nicola fühlen sich seit Kindertagen zueinander hingezogen. Obwohl ihre Familien alles getan haben, um ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stella unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoetaucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Tiefen des blauen Meeres hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu ...


Meine Meinung:


Stellas Familie steht kurz vor dem Ruin, im wahrsten Sinne des Wortes. Die ehemalige Adelsfamilie muss ihre Villa restaurieren, doch fehlt ihnen das Geld. Hinzukommt noch Stellas Freund Nicola, den ihre Familie nicht zu mögen scheint. Die Geschichte erzählt von zwei Teenagern im 20. Jahrhundert in Italien, denen Steine in den Weg gelegt werden und deren Liebe dennoch wahrhaftig ist.

Das Cover ist schlicht, aber trotz allem vielversprechend. Es übermittelt einen gewissen sommerlichen und mit etwas Fantasie auch italienischen  Flaire. Der Klappentext hat mich zusätzlich angesprochen, da die Geschichte von Nicola und Stella für mich wie eine unsterblich romantische Liebesgeschichte klang. Nur leider konnte Stefanie Gerstenberger dies nicht rüberbringen.
Der Einstieg in das Buch fiel mir bereits schwer. Ich bin mir nicht sicher, ob der Grund dafür der ist, dass ich den ersten Teil "Das Sternenboot" nicht gelesen habe. Die Familienverhältnisse waren unüberschaubar und der Schreibstil machte es mir schwer in das Leben der Charaktere hineinzufinden. Die italienischen Namen und Begriffe erschwerten dies zusätzlich.
Trotz alledem sind die Charaktere sehr sympathisch dargestellt. Sowohl Stella als auch Nicola konnten mich für sich gewinnen. Auch deren Gefühle und Empfindungen füreinander sind für den Leser spürbar und lassen einen in deren Liebe eintauchen.
Die unterschiedlichen Lebensweisen der beiden Familien von Stella und Nicola haben die Geschichte, vor allem zwischen den Beiden selbst sehr interessant gemacht. Sie kommen aus unterschiedlichen Verhältnissen und lieben einander dennoch bedinungslos entgegengesetzt der Meinung anderer.
Im Verlauf des Buches nahm die Handlung jedoch eine Wendung. Es driftete sehr in die übernatürliche Region ab und beschäftigte sich viel mit Trauer und den Toten. Meiner Meinung nach ist der Schwerpunkt  von Gerstenberger in dem Fall nicht sehr schlau gesetzt. Die Stimmung zieht einen sehr in das Negative, so dass das positive liebliche Gefühl verloren geht.
Im Allgemeinen ist die Geschichte von Stella trotzdem eine tolle, sehr emotionale Geschichte. Der Ort in dem das Buch "stattfindet", Sizilien, wird schön beschrieben. Man bekommt das Gefühl das miterleben zu dürfen. Von einigen habe ich bereits gehört, dass sie das Buch sehr toll finden. Mich hingegen konnte es leider nicht überzeugen.
Deshalb gebe ich dem Buch

3/5 Sterne

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(64)

125 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

trennung, liebe, ehe, trennung auf zeit, familie

Zwei auf Umwegen

Taylor Jenkins Reid
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Diana, 08.09.2015
ISBN 9783453291744
Genre: Liebesromane

Rezension:

Allgemein zum Buch:


Titel: Zwei auf Umwegen
Autor/in: Taylor Jenkins Reid
Genre: Roman
Verlag: Diana-Verlag
Ersterscheinung: 2017
Seitenanzahl: 432 Seiten
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)


Inhalt:

Elfeinhalb Jahre lang waren Lauren und Ryan das perfekte Paar. Doch seit Lauren mit dem Hund häufiger spricht als mit ihrem Mann, kann sie die Wahrheit nicht mehr leugnen: Ihre Ehe steckt in
einer tiefen Krise. Ein Jahr Trennung soll die Liebe zurückbringen. Dabei gilt: Kontakt ist verboten. Alles andere ist erlaubt. Unsicher, aber auch aufgeregt stürzt Lauren sich ins Leben – doch wird es sie wieder zu Ryan führen?


Meine Meinung:

Lauren und Ryan sind seit sie auf dem College waren zusammen. Ganze elf Jahre sind das jetzt bereits und langsam schleicht sich der langweilige Alltag in ihre Beziehung. Immer öfter kommt es zu Streitereien wegen Kleinigkeiten. Ihre Ehe steht kurz vor dem Abgrund und das bemerken auch die beiden, so dass sie eine Vereinbarung machen: Ein Trennungsjahr, in dem sie sich weder sehen noch jeglichen anderen Kontakt zueinander haben. Sie wollen Abstand gewinnen, ein Jahr für sich selbst leben und vielleicht sogar andere Frauen/Männer kennenlernen. Der verzweifelte  Versuch eine Ehe zu retten und wieder zu sich zurückzufinden.
 
Bereits auf den ersten Blick ist klar, das Buch ist nicht wie jedes andere. Es handelt sich hierbei nicht um eine Geschichte von einem glücklichen, verliebten Paar, sondern von einem Paar, das in einer tiefen Krise steckt. Und genau das hat mich so an dem Buch interessiert.
Das Cover ist super gestaltet und auch ansprechend.
Das Buch beginnt in der Gegenwart mit einer Streitsituation zwischen Ryan und Lauren. Sie sind beide sichtlich genervt voneinander und können sich kaum noch ertragen. Daraufhin bekommt der Leser in Rückblicken einen Eindruck davon wie die beiden sich kennengelernt haben. In Zeitsprüngen erlebt man wie sie sich verliebten, heirateten und letzendlich auch wie die Ehe schleichend dabei ist zu scheitern. Diesen Rückblick fand ich sehr schön gemacht, da es dem Leser mehr Einblick in die Geschichte von Ryan und Lauren gibt. Man erlebt deren Liebesgeschichte, und bekommt mehr Verständnis für deren Situation. Zusätzlich lernt man die Charaktere besser kennen.
Sowohl Lauren als auch Ryan waren mir beide sehr symphatisch.
Als die Geschichte wieder am heutigen Zeitpunkt angekommen ist, bekommt der  Leser einen Überblick darüber wie Lauren das Jahr der Trennung verlebt und verkraftet. Eine sehr schöne Idee der Autorin sind die E-Mails, in denen Ryan und Lauren ihre Gedanken und Gefühle niederschreiben. Diese sind schonungslos ehrlich und haben mich als Leser sehr bewegt. Bei kaum einem Buch habe ich so viele Tränen vergossen wie bei diesem hier. Das Buch nimmt einen auf eine Achterbahn der Gefühle und Emotionen mit. Ich habe gelacht, da die Familie von Lauren einfach super lustig und toll ist, ich habe geweint, da die Trennung von Ryan und Lauren einfach herzzereißend ist. Die Geschichte hat wirklich jede Emotion in mir abgerufen.
Lauren hat Angst wie sie ihrer Familie beibringen soll, dass Ryan und sie sich vorübergehend getrennt haben. Doch im Endeffekt sind die Sorgen unbegründet. Laurens Familie hat mir sehr gefallen. Sie war das ganz besondere Detail der Geschichte, da man sie während des Jahres sehr gut kennengelernt und auch gleichzeitig lieben gelernt hat.
Das Buch behandelt etwas, das mit Sicherheit viele Ehepaare erleben. Die Autorin hat diese Situation super beschrieben und mit Sicherheit auch so, dass es die Mehrheit der Menschen zum Nachdenken anregt, während sie es lesen oder Ehepaaren in besagter Situation sogar helfen mag.

Das Buch umfasst einfach alles, was man sich von einem guten Buch wünscht, daher vergebe ich

5/5 Sterne

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(210)

336 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 148 Rezensionen

pferde, polo, liebe, nacho figueras, florida

Die Wellington-Saga - Versuchung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103728
Genre: Liebesromane

Rezension:

Allgemein zum Buch:


Titel: Die Wellington Saga - Versuchung
Autor/in: Nacho Figueras mit Jessica Whitman
Genre: Roman
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinung: 2017
Seitenanzahl: 416 Seiten
Preis: 12,99€ (Broschiert)



Inhalt:


Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert ...




Meine Meinung:


Georgia begleitet ihren besten Freund Billy zu einem Polotunier in Wellington, Florida. Zuerst scheint sie darauf überhaupt gar keine Lust zu haben, weil sie nicht in diese Welt passt. Dort wartet allerdings eine Überraschung auf sie. Sie trifft den attraktivsten Mann, den sie je gesehen hat und fühllt sich zu ihm sehr hingezogen. Als sie aber ein Jobangebot als Tierärztin in Wellington bekommt, wird Alejandro auf einmal zu ihrem Chef und ab da an ist die Beziehung zwischen den beiden doch eigentlich verboten.

Das Buch hat aus verschiedenen Gründen mein Interesse geweckt. Zum ersten ist das Cover zwar sehr schlicht, aber dennoch auf seine Weise atemberaubend schön. Außerdem handelt das Buch von Pferden, die ich über alles liebe und dem Polosport, den ich durchaus sehr interessant finde. Das Leben der Reichen und Schönen reizt einen in diese Welt eintauchen zu wollen.
Georgia und Alejandro scheinen auf den ersten Blick komplette Gegensätze zu sein. Sie ist die bescheiden lebende Tierärztin aus New York, die mit ihrem Vater allein eine Farm führt und er ist der reiche, attraktive Mann aus Wellington, der berühmt ist und keine Vorstellung von Georgias Leben hat. Georgia als Protagonistin ist mir sehr sympathisch. Tierärztin ist ein Beruf, den ich schon immer bewundernswert fand. Außerdem ist sie eine sehr mutige, junge Frau, die weiß was sie will. Den Charakteren und dem Buch allgemein fehlt an einigen Stellen allerdings die Tiefe.
Im Buch sind durchaus Parallelen zu erkennen. Georgias Mutter hat sie und ihren Vater verlassen, als sie noch jünger war, während Alejandros Vater fast zeitgleich mit seiner Frau gestorben ist, die ihren Mann und ihre Tochter zurückgelassen hat. Die beiden Hauptcharaktere wurden somit beide mit einem oder mehreren Verlusten konfrontiert und können dieses Gefühl beide nachempfinden.
Die Beziehung von Georgia und Alejandro ist geprägt von einer starken Anziehungskraft und intensiven Gefühlen, was  es für den Leser sehr interessant macht. Nervig fand ich an einigen Stellen nur das Hin und Her. Deren Beziehung werden desöfteren Steine in den Weg gelegt, die es nicht gerade leicht machen zueinander zu finden. Auch kurz vor dem Ende betrübt ein Ereignis deren Glück.
Trotz all des Gegenwindes in Wellington, setzt sich Georgia durch  und beweist Kampfgeist, was ihren tollen Charakter stärkt.
Frischen Wind in die Geschichte bringt Georgias bester Freund Billy, den ich als sehr erfrischend und abwechslungsreich empfunden habe.
Der Schreibstil ist sehr einfach und das Buch war somit leicht zu lesen. Das Ende war meiner Meinung nach etwas abrupt. Man hätte es etwas weiter ausführen können. Die Wellington Saga - Versuchung ist eine leichte Geschichte für  zwischendurch mit Luft nach oben für die Folgebände.
Daher vergebe ich

3/5 Sterne

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

krimi

MARY HIGGINS CLARK: Schlaf wohl, mein süßes Kind: Roman

MARY HIGGINS CLARK
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 01.01.1998
ISBN B004IKXOZ6
Genre: Sonstiges

Rezension:

Allgemein zum Buch:


Titel: Schlaf wohl, mein süßes Kind
Autor/in: Mary Higgins Clark
Genre: Thriller
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 1992
Seitenanzahl: 320 Seiten
Preis: 9,95€ (Taschenbuch)




Inhalt:

Als die junge Modeboutiquenbesitzerin Neeve vom spurlosen Verschwinden Ethel Lambstons hört, will sie nicht glauben, dass ihre Stammkundin, eine elegante Frau, ohne passende Garderobe einfach verreist sein könnte. Vor allem nicht, weil es sich um die berüchtigtste Gesellschaftskolumnistin der Branche handelt. Neeves Verdacht bestätigt sich – und bringt ihr eigenes Leben in Gefahr.



Meine Meinung:

Da viele das Buch sehr gut finden,möchte ich zuerst vorwegnehmen, dass ich sehr hohe Erwartungen an Mary Higgins Clark Bücher habe, weshalb meine Bewertung vielleicht nicht unbedingt mit der Masse übereinstimmt.

Neeve ist eine junge Modeboutiquebestizerin, die bereits einen Schicksalsschlag in ihrem Leben erleben musste. Ihre Mutter wurde ermordet als sie zehn Jahre alt war. Ihr Vater, der damals eine der besten Polizisten New Yorks war, hat damit bis heute zu kämpfen. Der Mord an seiner Frau konnte nie aufgeklärt werden. Und genau dort beginnt die Geschichte des Buches.
Neeves Vater hat aufgrund seines Berufes viele Feinde, weshalb die Familie in Gefahr ist. Am Anfang des Buches wird Ethel Lambston ermordet, die in regelmäßigem Kontakt zu Neeve steht. Die Art der Ermordung ähnelt sehr der Ermordung von Neeves Mutter. Und hier beginnt es bereits mysteriös zu werden. Es wird schnell klar, dass auch Neeve sich bereits in Gefahr befindet. Das war zu erwarten, aber trotzdem macht es das Buch spannender. Regelmäßig wird aus der Sicht desjenigen geschrieben, der Neeve ermorden soll. Sowas gefällt mir  sehr  gut, da man mitbangt und zwischendurch eine andere Perpektive geboten bekommt.
Allgemein wurden viele Textpassagen aus Sicht jedes im Buch wichtigen Charakters geschrieben. Das hatte zur Folge, dass man schnell wusste wer wer ist und mit wem wie in Verbindung steht. Es hat mir sehr geholfen den Überblick zu behalten.
Natürlich gibt es viele Verdächtige, die ein Motiv gehabt hätten, Ethel zu ermorden, was die Spannung hebt. Man rätselt wie gewöhnlich mit und wägt ab, wer es denn wirklich getan haben könnte.
Als dann die Leiche Ethels entdeckt wird und somit die Sicherheit gegeben ist, dass sie nicht verreist ist, wie Neeve anfänglich gedacht hat, wird es gefährlicher und spannender. Neeve beginnt mit der Polizei zusammenzuarbeiten, da sie vor allem Ethel sehr gut kennt und ihnen damit behilflich sein kann. Sie versuchen gemeinsam die Puzzleteile zum Mord zusammenzufügen und sind sich dabei nicht bewusst in welcher Gefahr sie sich bereits befinden.
Das Ende ist logisch nachvollziehbar wird gut erklärt und lässt keine Frage offen.
Kommen wir nun zu den Kritikipunkten, die ich leider nennen muss. Meiner Meinung war das Buch vorhersehbar. Ich weiß nicht,ob es an meiner Intuition liegt oder ob ich einfach aufmerksam gelesen habe, jedoch habe ich gewusst wer der Mörder ist und war daher überhaupt nicht überrascht. Ich habe fast mit den Augen gerollt, als ich erfahren habe, dass es sich tatsächlich um den Charakter handelt.
Außerdem haben mir die für Mary Higgins Clark untypisch langen Kapitel nicht gefallen. Wenn ich richtig geschaut habe, hat das längste fast 50 Seiten. Irgendwann mag man dann einfach nicht mehr. Ich persönlich finde es besser, wenn das Ende das Kapitels in Sicht ist. Man ist motivierter und kann sich das Buch besser einteilen.
Vermutlich hatte ich einfach zu hohe Erwartungen an das Buch, aber von mir gibt es "nur"

3,5/5 Sterne

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179 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

dämonen, hex hall, hexe, gestaltwandler, magie

Hex Hall - Wilder Zauber

Rachel Hawkins , Michaela Link
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Egmont Verlagsgesellschaft, 01.11.2012
ISBN 9783863960537
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Allgemein zum Buch:


Titel: Hex Hall - Wilder Zauber
Autor/in: Rachel Hawkins
Genre: Fantasy
Verlag: Lyx
Ersterscheinung: 2010
Seitenanzahl: 304 Seiten
Preis: 9,95€ (Taschenbuch)

 

Inhalt:


Sophie Mercer ist eine Hexe. Doch die Sache mit der Magie klappt noch nicht so richtig. Als sie einer Mitschülerin helfen will, endet dies mit derart katastrophalen Folgen, so dass ihre Mutter sie an die Hecate Hall schickt, ein Internat für junge Hexen, Gestaltwandler und Feen. Dort teilt sich Sophie ein Zimmer mit der einzigen Vampirin der Schule. Bald nach ihrer Ankunft versucht ein Trio dunkler Hexen, sie für ihren Zirkel zu gewinnen. Und Sophie verliebt sich Hals über Kopf in den traumhaft gut aussehenden Hexer Archer -- den Herzensbrecher von Hecate Hall. Da werden auf dem Campus einige Hexen angegriffen, und der Verdacht fällt auf Sophies Zimmergenossin.


 Meine Meinung:

 Die Reihe ist ziemlich unbekannt und dennoch habe ich sie bei einer Buchbloggerin über Instagram entdeckt, die sehr davon geschwärmt hat. Ich selbst wäre vermutlich nicht auf die Idee gekommen mir die Bücher zuzulegen, wenn diese Buchbloggerin nicht eine tolle Empfehlung ausgesprochen hätte. Und sie hat Recht behalten, das Lesen hat sich gelohnt!

Zuerst möchte ich erwähnen, dass es mir sehr gefallen hat, dass auf die Hecate Hall verschiedene Wesen gehen. Es handelt sich hierbei wie bereits erwähnt nicht nur um Hexen und somit entsteht eine Vielfalt, die das Buch für mich interessanter gemacht hat. Zusätzlich liebe ich Internats- oder Akademiegeschichten und dieses Buch erfüllt das perfekt.
Sophie Mercer ist ein sehr toller Charakter, mit dem man sympathisiert. Die Beschreibung ihrer Charakterzüge kommt nicht zu kurz und die Autorin hat mir ihrem Schreibstil allgemein Klasse bewiesen. Was natürlich nicht fehlen darf ist der Junge, in den sich Sophie verliebt. Archer ist zwar nicht mein männlicher Lieblingscharakter, aber dennoch sind die beiden anfangs zusammen sehr süß.
Im Verlauf des Buches passieren immer mehr komische und seltsame Dinge, die sich nicht erklären lassen. Das baut Spannung auf. Es wird Sophies Zimmergenossin und einzige Freundin an der Schule Jenna verdächtigt. Und das nur weil sie ein Vampir ist. Sophies glaubt allerdings an ihre Unschuld und versucht dies zu beweisen.
Die Freundschaft zwischen Sophie und Jenna fand ich sehr positiv. Man merkt, wie Sophie für Jenna einsteht und wie sich langsam eine Bindung zwischen den Beiden aufbaut. Und da Jenna Sophies einzige Freundin ist findet man Jenna automatisch sympathisch, auch wenn ich zwischendrin Zweifel hatte, ob sie unschuldig oder schuldig ist.
Am besten gefallen hat mir die unfassbare und überraschende Wende am Ende des Buches, mit der ich persönlich gar nicht mehr gerechnet habe. Klar man erwartet ein spektakuläres Ende, aber dieses hat meine Erwartungen doch übertroffen. Sowohl Archer, als auch Sophie verbergen ein Geheimnis und die werden dem Leser am Ende des Buches präsentiert. Wie bereits gesagt hatte ich damit überhaupt nicht gerechnet.
Der Schluss ist auch dafür verantwortlich, dass ich mir unbedingt den zweiten Teil zulegen muss und euch hiermiert empfehle den ersten Teil zu lesen, für die, die es noch nicht getan haben;) Eine viel zu unterschätzte und unbekannte Buchreihe.
Mein Fazit:

4/5 Sterne

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112 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

mary higgins clark, psychothriller, identifizieren, suche, familie

Sieh dich nicht um

Mary Higgins Clark
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Cora, 18.06.2007
ISBN 9783899414424
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allgemein zum Buch:


Titel: Sieh dich nicht um
Autor/in: Mary Higgins Clark
Genre: Thriller
Verlag: Mira
Ersterscheinung: 2007
Seitenanzahl: 304 Seiten
Preis: 6,95€ (Gebundene Ausgabe)



Inhalt:


Lacey Farrell hat es geschafft - sie gehört zu den erfolgreichsten Immobilienmaklerinnen von New York. Doch ihr Leben verändert sich schlagartig, als sie Zeugin eines Mordes an ihrer Klientin Isabelle Waring wird. Mußte Isabelle sterben, weil sie so hartnäckig nach dem Mörder ihrer Tochter suchte, an deren Unfalltod sie nicht glauben konnte? Nun verfolgt Lacey die Spur des Mörders. Doch auch nachdem die Maklerin eine andere Identität angenommen hat, um der drohenden Gefahr zu entkommen, scheint der Wettlauf um ihr Leben erst wirklich zu beginnen..



Meine Meinung:


Der Einstieg ist das Buch war etwas holprig. Ich war sehr verwirrt, aber dennoch habe ich von Anfang an gemerkt, dass das Buch interessant werden wird. Nach ein paar Seiten habe ich dann auch endlich durchgeblickt und konnte mich voll und ganz in das Buch stürzen.
Wie in jedem Mary Higgins Clark Buch, ist die Geschichte von vielen Geheimnissen und potenziellen Verdächtigen geprägt. Higgins Clark beherrscht es super Andeutungen zu machen, die den Leser nachdenklich stimmen und die Person als Verdächtigen im Auge zu behalten. Das zeichnet ihre Bücher aus und macht sie unglaublich spannend.
Wer der Mörder von Isabelle Waring ist, weiß man von Beginn an, da die Protagonistin Lacey den Mord beobachtet. Was man aber nicht weiß, ist wer der Drahtzieher der ganzen Sache ist und den Mord in Auftrag gegeben hat. Und vor allem wieso? Außerdem bestehen Zweifel an dem Unfalltod Isabelles Tochter.
Die Verzwickung der Charaktere ist super interessant und bringt Spannung in die Geschichte.
Die Protagonistin war mir ausnahmsweise nicht sonderlich sympathisch. Sie ist sehr naiv und dümmlich in vielen Situationen. Desöfteren hätte ich am liebsten meine Hände über dem  Kopf zusammengeschlagen. Ansonsten werden die Charaktere aber vernünftig dem Leser dargestellt.
Lacey steckt  in einer sehr fiesen Situation. Da sie von dem Mörder verfolgt  wird, muss sie in das Zeugenschutzprogramm, was für heißt eine neue Identität anzunehmen. Sie darf kaum noch Kontakt zu ihrer Familie haben, niemandem Hinweise darauf geben, wo sie sich befindet, was sie natürlich sehr einschränkt. Allerdings hat es das auch spannend gemacht, da man sich als Leser immer die Frage gestellt hat, ob und wie nicht doch jemand auf ihre Spur kommt.
Ein paar Kapitel innerhalb des Buches sind wieder aus der Sicht des Mörders geschrieben, weshalb man sowohl seine Vorhaben, als auch Laceys Leben parallel mitkriegt. Das hat für umso Spannung und Angst gesorgt.
Die letzten paar Seiten waren extrem spannend, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen wollte was zum Schluss passiert.
Als Fazit ist aber zu sagen, dass mir die Auflösung des Falls nicht so gut gefallen hat und ich die Protagonistin in manchen Fällen echt gerne geschlagen hätte. Das Handeln Laceys hat den Verlauf der Geschichte natürlich immens beeinflusst, weshalb ich es streckenweise etwas hervorsehbar fand.
Daher gibt es von mir

3,5/5 Sterne

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(2)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Schlaf wohl, mein süßes Kind

Mary Higgins Clark

Erschienen bei HEYNE WILHELM, 01.01.1992
ISBN 9783453048386
Genre: Sonstiges

Rezension:

Allgemein zum Buch:


Titel: Schlaf wohl, mein süßes Kind
Autor/in: Mary Higgins Clark
Genre: Thriller
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 1992
Seitenanzahl: 320 Seiten
Preis: 9,95€ (Taschenbuch)




Inhalt:

Als die junge Modeboutiquenbesitzerin Neeve vom spurlosen Verschwinden Ethel Lambstons hört, will sie nicht glauben, dass ihre Stammkundin, eine elegante Frau, ohne passende Garderobe einfach verreist sein könnte. Vor allem nicht, weil es sich um die berüchtigtste Gesellschaftskolumnistin der Branche handelt. Neeves Verdacht bestätigt sich – und bringt ihr eigenes Leben in Gefahr.



Meine Meinung:

Da viele das Buch sehr gut finden,möchte ich zuerst vorwegnehmen, dass ich sehr hohe Erwartungen an Mary Higgins Clark Bücher habe, weshalb meine Bewertung vielleicht nicht unbedingt mit der Masse übereinstimmt.

Neeve ist eine junge Modeboutiquebestizerin, die bereits einen Schicksalsschlag in ihrem Leben erleben musste. Ihre Mutter wurde ermordet als sie zehn Jahre alt war. Ihr Vater, der damals eine der besten Polizisten New Yorks war, hat damit bis heute zu kämpfen. Der Mord an seiner Frau konnte nie aufgeklärt werden. Und genau dort beginnt die Geschichte des Buches.
Neeves Vater hat aufgrund seines Berufes viele Feinde, weshalb die Familie in Gefahr ist. Am Anfang des Buches wird Ethel Lambston ermordet, die in regelmäßigem Kontakt zu Neeve steht. Die Art der Ermordung ähnelt sehr der Ermordung von Neeves Mutter. Und hier beginnt es bereits mysteriös zu werden. Es wird schnell klar, dass auch Neeve sich bereits in Gefahr befindet. Das war zu erwarten, aber trotzdem macht es das Buch spannender. Regelmäßig wird aus der Sicht desjenigen geschrieben, der Neeve ermorden soll. Sowas gefällt mir  sehr  gut, da man mitbangt und zwischendurch eine andere Perpektive geboten bekommt.
Allgemein wurden viele Textpassagen aus Sicht jedes im Buch wichtigen Charakters geschrieben. Das hatte zur Folge, dass man schnell wusste wer wer ist und mit wem wie in Verbindung steht. Es hat mir sehr geholfen den Überblick zu behalten.
Natürlich gibt es viele Verdächtige, die ein Motiv gehabt hätten, Ethel zu ermorden, was die Spannung hebt. Man rätselt wie gewöhnlich mit und wägt ab, wer es denn wirklich getan haben könnte.
Als dann die Leiche Ethels entdeckt wird und somit die Sicherheit gegeben ist, dass sie nicht verreist ist, wie Neeve anfänglich gedacht hat, wird es gefährlicher und spannender. Neeve beginnt mit der Polizei zusammenzuarbeiten, da sie vor allem Ethel sehr gut kennt und ihnen damit behilflich sein kann. Sie versuchen gemeinsam die Puzzleteile zum Mord zusammenzufügen und sind sich dabei nicht bewusst in welcher Gefahr sie sich bereits befinden.
Das Ende ist logisch nachvollziehbar wird gut erklärt und lässt keine Frage offen.
Kommen wir nun zu den Kritikipunkten, die ich leider nennen muss. Meiner Meinung war das Buch vorhersehbar. Ich weiß nicht,ob es an meiner Intuition liegt oder ob ich einfach aufmerksam gelesen habe, jedoch habe ich gewusst wer der Mörder ist und war daher überhaupt nicht überrascht. Ich habe fast mit den Augen gerollt, als ich erfahren habe, dass es sich tatsächlich um den Charakter handelt.
Außerdem haben mir die für Mary Higgins Clark untypisch langen Kapitel nicht gefallen. Wenn ich richtig geschaut habe, hat das längste fast 50 Seiten. Irgendwann mag man dann einfach nicht mehr. Ich persönlich finde es besser, wenn das Ende das Kapitels in Sicht ist. Man ist motivierter und kann sich das Buch besser einteilen.
Vermutlich hatte ich einfach zu hohe Erwartungen an das Buch, aber von mir gibt es "nur"

3,5/5 Sterne

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

Die Gnadenfrist

Mary Higgins Clark
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 01.01.1989
ISBN B0078KHZ9Y
Genre: Sonstiges

Rezension:

Allgemein zum Buch:

Titel: Die Gnadenfrist
Autor/in: Mary Higgins Clark
Genre: Krimi, Thriller
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 2009
Seitenanzahl: 272 Seiten
Preis: 8,99€ (Taschenbuch)

 

 Inhalt:

Eine Frau wird umgebracht. Ihr kleiner Sohn muss dabei zusehen. Steve, der Vater des Jungen, fordert öffentlich die Todesstrafe für den vermeintlichen Mörder, doch dann stellt eine spektakuläre Entführung die Ermittlungen auf den Kopf. Während der Entführer sein teuflisches Vorhaben in die Tat umsetzt, führt die Polizei einen dramatischen, scheinbar aussichtslosen Kampf gegen die Zeit.



 Meine Meinung:

Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem die Protagonisten interviewt werden. Die Problematik und Konflikte des Buches werden hier bereits sehr gut dargestellt, so dass der Leser eine gute Einführung in das Buch bekommt. Die Charaktere werden einem nachvollziehbar vorgestellt, so dass es einem leicht fällt den Überblick zu behalten, was ich persönlich immer sehr wichtig  finde.
Es werden, wie desöfteren bei Mary Higgins Clark, die Kapitel aus Sicht verschiedener relevanter Personen geschrieben, was zur Folge hat, dass der Leser die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erleben darf. Dies gelingt Higgins Clark sehr gut und sorgt für Spannung. An manchen Stellen ist das eine Methode den Weitergang einer Handlung hinauszuzögern, da in diesem Buch sehr viel parallel geschieht. Zum einen die Entführung, zum anderen der Mord an der Mutter und zusätzlich noch der vermeintliche Mörder, der auf seine Todesstrafe wartet.
Interessant fand ich aber vor allem die Kapitel aus Sicht des kleinen Sohnes und des Täters. Bei dem Sohn hat die Autorin es geschafft das kindliche Denken super zu beschreiben, aber dennoch die Ängste und den Ernst der Lage nicht außer Acht zu lassen.
Ebenfalls zu erwähnen sind die Nebencharaktere, die super beschrieben werden und nicht vernachlässigt werden. Ich mag den Schreibstil von Mary Higgins Clark sehr, was sich in diesem Buch wieder bemerkbar gemacht hat. Obwohl man aufmerksam lesen muss, um den Überblick zu behalten, liest sich das Buch trotzdem schnell weg und man kann es nicht mehr aus den Händen legen.
Als Leser habe ich richtig mitgefiebert, was zum Beispiel die Hinrichtung des angeblichen Mörders der Mutter anbelangt, aber mich auch gleichzeitig gefragt, was für Motive wohl hinter den Verbrechen stecken. Ich konnte es kaum erwarten das alles zu erfahren.
Jedes einzelne Kapitel beinhaltet so viel Handlung, dass ich euch dazu auch gar nicht viel sagen kann ohne euch etwas zu verraten. Auch wenn das Buch nicht das Längste ist, weist es so viel Inhalt und Geschehnisse vor.
Der Aufbau des Buches ist, würde ich sagen, nicht Mary Higgins Clark typisch, zumindest nicht an allen Stellen, aber gerade das war für mich mal eine gelungene Abwechslung. Das Buch hat mich total mitgenommen und überrascht. Für jeden, der gerne Thriller oder Krimis liest, ist das Buch meinerseits eine echte Empfehlung.
Daher bekommt das Buch von mir

5/5 Sterne

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(21)

51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Das Haus am Potomac

Mary Higgins Clark , Ingeborg F. Meier , Mary Higgins Clark , Ingeborg Meier
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana TB, 05.01.2012
ISBN 9783453354944
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allgemein zum Buch:


Titel: Das Haus am Potomac
Autor/in: Mary Higgins Clark
Genre: Roman, Thriller, Krimi
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 1993
Seitenanzahl: 369 Seiten
Preis: 8,99€ (Taschenbuch, meist nur noch gebraucht erhältlich)

 Inhalt:


Die junge erfolgreiche Fernsehjournalistin Patricia Traymore will dem Trauma ihrer Kindheit, das sie immer noch schwer belastet, endlich auf die Spur kommen. Ihre Eltern waren damals gewaltsam zu Tode gekommen, und sie weiß, dass sie nur in dem Haus, in dem sie starben, die Wahrheit herausfinden kann, die sie tief in ihrem Unterbewußtsein erahnt. Trotz anonymer Warnungen fährt sie an den Ort der schrecklichen Tat – und gerät in ein gefährliches Netz von Verstrickungen …


Meine Meinung: 


Wie ihr bereits wisst, bin ich ein absoluter Fan von Mary Higgins Clark und habe schon einige ihrer Bücher gelesen. Zu Anfang dieses Buches wurde schnell, wie üblicher Weise klar, dass die Protagonistin sehr viele Geheimnisse mit sich trägt, was für Spannung und Interesse gegenüber des Charakters sorgt. In diesem Fall fand ich die Protagonistin anschaulich dargestellt, vielleicht ein bisschen oberflächig, was meines Erachtens nach in Krimis bzw. Thrillern öfter der Fall ist.
In dem letzten Buch, das ich von der Autorin gelesen habe (siehe meine letzte Rezension) fehlte mir etwas die parallel laufende Handlung. Diese war in dem Buch aber wieder vorhanden, was mir sehr gut gefallen hat, da ich einfach der Meinung bin, dass es das Buch etwas komplizierter gestaltet und es daher nicht so offentsichtlich ist. Es entstehen mehrere Verstrickungen der Geschichten und der Charaktere, was mir persönlich gefällt.
Pat Traymore bekommt im Verlaufe des Buches Drohanrufe und -briefe. Hier wird auch ab und zu aus Sicht des "Täters" geschrieben. Wie bereits in vorherigen Rezensionen erwähnt, mag ich Kapitel aus Sicht der Täter in diesem Genre immer sehr gerne lesen, so dass das auch in diesem Buch ein Plus darstellt.
Pats Auftrag eine Sendung über die Senatorin Abigail Jenkins zu machen, heitzt das ganze Geschehen etwas an, da deren Familien mehr miteinander zusammenhängen, als beide anfangs ahnen. Auch Abigail spielt hier somit eine sehr wichtige und Neugier erweckende Rolle.
Fängt man das Buch an zu lesen, wird einem ziemlich schnell bewusst, dass die Protagonistin sich in Gefahr befindet. Das Buch weist einige Stellen auf, bei denen man während des Lesens mitzittert.
Auch die Senatorin hat einige mysteriöse Ereignisse erlebt und scheinbar Geheimnisse vorzuweisen. Als Leser versucht man in solchen Momenten mitzurätseln und Verknüpfungen herzustellen. Das ist Mary Higgins Clark in diesem Roman wieder einmal gelungen. Zusätzlich hat sie ihr Talent bewiesen mehrere  und damit auch möglichst viele Charaktere so undurchsichtig darzustellen, dass man keinen einzigen wirklich durchschauen kann und daher auch fast jeder als potenzieller Verdächtiger in Frage zu kommen scheint.
Im Verlauf der Handlung tritt ein neuer Charakter in den Fokus, der mit den Drohungen an Pat zu tun hat. Hier stellen sich viele Fragen als Leser, inwiefern dieser was mit Pat oder Abigail zu tun hat und auch, ob derjenige  vielleicht sogar mehr über den Tod von Abigails Mann oder Pats Eltern weiß, als er sollte.
Ebenfalls spielt in diesem Buch eine Liebesgeschichte eine Rolle, was ich immer sehr erfrischend bei Büchern, in denen es um Mordfälle etc. geht, empfinde. Außerdem existiert in diesem Fall eine Konkurrenzsituation zwischen Pat und der Senatorin, weil sie scheinbar Gefühle für den gleichen Mann haben. Das macht die Nebengeschichte um einiges spannender.
Meiner Meinung nach wird in dem Buch "Das Haus am Potomac" die Macht in der Politik bzw. im Mediengeschäft sehr deutlich dargstellt. Ich persönlich habe das als interessant empfunden, da einem bewusst wird, dass jedes noch so kleine Detail eine riesige Auswirkung haben kann. Das zeigt, wie sehr solche Menschen manchmal auch unter Druck und Beobachtungen stehen. Dieses Thema während der eigentlichen Handlung zu behandeln, finde ich bewunderns- und auch lesenswert.
Gegen Ende dramatisiert ein weiterer Mord die Handlung. Im Endeffekt finde ich, dass das Buch in Teilen vorhersehbar war, in anderen Teil jedoch gar nicht.
Dieses Buch hat mich jedenfalls mehr überzeugt als das Letzte, das ich von der Autorin gelesen habe. Daher gibt es  von mir

4/5 Sterne

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new york, spannend, schauspielerin, tod, schönheitsfarm

Schlangen im Paradies

Mary Higgins Clark , Liselotte Julius , Mary Higgins Clark
Flexibler Einband: 318 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.07.2010
ISBN 9783453435148
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allgemein zum Buch:

Titel: Schlangen im Paradies
Autor/in: Mary Higgins Clark
Genre: Krimi, Thriller
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 1989
Seitenzahl: 320
Preis: 8,99€ (Taschenbuch)



Inhalt:

In der luxuriösen Umgebung einer exklusiven Schön heitsfarm versucht eine junge Schauspielerin Klarheit über den plötzlichen Tod ihrer Schwester zu gewinnen. Aber hinter der Fassade dieses idyllischen Landsitzes lauert das Unheil. Elizabeth gerät in einen Strudel von gefährlichen Ereignissen, die nicht nur ihr Leben bedrohen.


Meine Meinung:

Der Klappentext des Buches hat mein Interesse geweckt, da ich mehrere Bücher von Higgins Clark zum Lesen zur Auswahl hatte, mich allerdings für dieses entschieden habe. Im Endeffekt nehme ich euch aber vorweg, dass mir das Buch im Vergleich zu den anderen Büchern der Autorin nicht herausragend gefallen hat.
Aber beginnen mir von Vorne. Das Buch handelt von einer berühmten Schauspielerin, die ihre ebenfalls berühmte Schwester verloren hat. Es ist dabei nicht hundertprozentig klar, ob ihre Schwester ermordet wurde oder Selbstmord begangen hat. 
Mich hat die Geschichte der beiden Schwestern sehr gerührt. Am Anfang des Buches erfährt man nämlich, wie die beiden ihre Kindheit verbracht haben und, dass sie nicht immer gut behandelt worden sind. Auch ihre Mutter, die Alkoholikerin war, war nicht immer für ihre beiden Töchter da. Daher hat Leila, die größere Schwester, die in diesem Buch ermordet worden ist, sich immer um ihre kleine Schwester Elizabeth, die die Protagonistin in diesem Buch ist, kümmern müssen. Es wird daher schnell klar, dass die beiden Schwestern eine sehr innige Beziehung gehabt haben und diese durch den Tod Leilas Elizabeth genommen wurde. Sie ist absofort auf sich allein gestellt. 
Verdächtigt wird der ehemalige Verlobte von Leila diese umgebracht zu haben und ausgerechnet Elizabeth soll vor Gericht gegen ihn aussagen. Elizabeth und Ted (Leilas Verlobter) hatten vor dem Tod ihrer Schwester ebenfalls ein sehr gutes Verhältnis und hegten eine Freundschaft, doch die ging in die Brüche, als Ted verdächtigt wurde Elizabeths Schwester getötet zu haben.
Dem Leser wird allerdings schnell klar, dass höchstwahrscheinlich, wie in jedem Higgins Clark Buch nicht Ted Leila getötet hat, was zur Folge hat, dass es für den Leser viele Verdächtige gibt und dieser somit zuerst in Unklarheit gelassen wird. Man rätselt fleißig mit, was ich persönlich ein absolutes Muss für einen Krimi/Thriller finde.
Zu Anfang kam das Buch jedoch nicht wirklich in Schwung. Es passiert nichts sonderlich Spannendes, was mich etwas enttäuschte, da ich es von der Autorin anders gewohnt bin. Die etwas für Spannung sorgende Wende kam erst, als ein weiterer Mord geschieht und die Angelegenheit zuspitzte.
In dem Buch, für Mary Higgins Clark untypisch, wurde wenig aus der Sicht des Täters geschrieben. Auch das hat mich etwas enttäuscht, ich denke aber, dass das der Fall war, da ich es einfach anders gewohnt bin.
Für die Autorin war das Buch überraschender Weise sehr einfach gestrickt, man könnte sagen fast zu einfach. Es gibt wenig Verstrickungen und zusätzlich sind auch weniger Menschen involviert als sonst. Bevor ich das Buch angefangen hatte, habe ich mich auf viele undurchsichtige verschiedene Ereignisse gefreut, die miteinander zusammenhängen. Dies wird allerdings vernachlässigt. Vielleicht bin ich da aber auch nur so streng, da ich bereits Vergleiche zu anderen Büchern von Mary Higgins Clark habe.
Alles in Allem bietet das Buch meiner Meinung nach wenig Action. Diese kommt so richtig erst zum Ende auf. Was man dem Werk jedoch lassen muss, ist, dass ich bis zum Schluss nicht wusste wer der Mörder ist und mehrere Verdächtige hatte im Kopf hatte.
Mein Fazit für dieses Buch:

3/5 Sterne

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verwechslung, mordanschlag, annie, falsche ärztin, pageturner

Das fremde Gesicht

Mary Higgins Clark , Regina Hilbertz
Flexibler Einband: 335 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 25.07.2005
ISBN 9783453720497
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allgemein zum Buch:

Titel: Das fremde Gesicht
Autor/in: Mary Higgins Clark
Genre: Thriller
Verlag: Heyne
Ersterscheinung: 1995
Seitenzahl: 352
Verlag: 8,99€ (Taschenbuch)


Inhalt:

Meghan Collins, nur durch eine Verwechslung einem Mordanschlag entkommen, ist auf der Suche nach dem Schicksal ihres Vaters, der seit Monaten spurlos verschwunden ist. Ist er der Mörder einer falschen Ärztin, die als Mitwisserin geheimnisvoller Machenschaften aus dem Weg geräumt werden musste?

 

Meine Meinung:

Meghan Collins ist eine Reporterin, die neben ihrem Job auf der Suche nach Antworten zu dem Verschwinden ihres Vaters ist. Ob ihr Vater tatsächlich bei einem Unfall gestorben ist, so wie Meghans Mutter und sie anfangs vermuten, oder nicht wird hierbei in Frage gestellt. Zusätzlich wird, während Meghan einem Reporterjob im Krankenhaus nachgeht, eine ca. 20-jährige Frau eingeliefert, die noch dort verstirbt. Diese Frau sieht Meghan zum Verwechseln ähnlich. Es kommt die Frage auf, ob Meghan das eigentliche Opfer dieses Anschlags werden sollte, denn Meghan wird von einem Mann verfolgt, der es auf sie abgesehen haben könnte. Es geschehen weitere Morde und alles spricht dafür, dass auch Meghans beruflicher Auftrag mit allen Morden und Verschwinden zu tun hat.

Zu Beginn des Buches viel es mir schwer in das Buch hineinzufinden. Das ist bei mir bei Büchern von Mary Higgins Clark aber oft der Fall, da die Autorin grundsätzlich viele Charaktere erwähnt und auch aus sehr vielen unterschiedlichen Sichten schreibt. Gewöhnt man sich daran aber, sind die Bücher immer spannend. So war es auch bei diesem Buch. Ich konnte mir zwar nicht jeden einzelnen Charakter von Anfang an merken, aber die wichtigsten sind übersichtlich dargestellt und gut beschrieben. Der positive Punkt, der an den unterschiedlichen Charakteren zu beleuchten ist, ist, dass man aus Sicht jedes Charakters etwas erfährt und diese so besser kennenlernen kann. Gerade die Hauptperson Meghan war mir sehr sympathisch, da sie ihren eigenen Kopf hat und diesen auch durchzusetzen vermag. In einigen Kapiteln wird auch aus der Sicht des Mannes erzählt, der Meghan beschattet, was ich sehr interessant fand, da man versucht sich in solche Personen hineinzuversetzen.

Das Mysterium um das Verschwinden Meghans Vaters war sehr interessant gestaltet und man hat mit gerätselt und überlegt, ob man ihn für Tod hält oder was sonst mit ihm passiert sein könnte. Das Gleiche trifft auf die ermordete Frau zu, die wie Meghan aussieht. Man fragt sich, was das ganze auf sich hat und versucht während des Lesens herauszufinden, wer denn wohl dafür verantwortlich ist. 
Als ein weiterer Mord geschieht, der in Verbindung zu Meghans Vater zu stehen scheint, war ich sehr überrascht. Es hat mir gleichzeitig allerdings auch sehr gut gefallen, da es die Geschichte noch spannender gemacht hat. 
Ein weiterer Pluspunkt, wie es bei Mary Higgins Clark immer so ist, sind die Geheimnisse, die auch innerhalb der Familie durchaus existierten, die man nach und nach in kleinen Stückchen als Leser erfährt. Man weiß, dass man noch mehr erfahren wird und liest schneller, da man wissen möchte, was  genau diese Geheimnisse beinhalten. 
Am Rande des Buches gibt es noch eine ganz kleine Liebesgeschichte, die das Buch etwas aufgefrischt hat und es ein bisschen von der üblichen kriminellen Spannung weggeführt hat.
Das Ende war absolutisch logisch und zufriedenstellend. Wie für Mary Higgins Clark typisch, wurden alle Verstrickungen und Verbindungen aufgedecktt und es hat alles einen Sinn ergeben.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung und das Miträtseln haben an keiner Ecke gefehlt, man wurde immer wieder überrascht und gerade das Ende hat mich zumindest in Teilen sehr überrascht. Kleine Negativpunkte sind das Gewöhnen an die vielen Charaktere und unterschiedlichen Sichten, aber auch, dass eine Hälfte des Endes, meiner Meinung nach, doch etwas einfach und voraussehbar war. Die andere Hälfte hat mich jedoch, wie bereits gesagt, mehr als überrascht. Somit bekommt das Buch von mir:

4/5 Sterne

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