Leserpreis 2018

Mietzes Bibliothek

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Giants - Die letzte Schlacht

Sylvain Neuvel , Marcel Häußler
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.11.2018
ISBN 9783453319660
Genre: Science-Fiction

Rezension:

10 Jahre sind vergangen, seit die Ekt die Erde mit ihrer "Reinigungsmission" verwüstet haben und Rose Franklin zusammen mit Vincent Couture, seiner Tochter und dem General versehentlich auf deren Planeten gestrandet sind. Für Vincent gibt es in all den Jahren nur ein Ziel - zurück zur Erde!
Doch auch auf der Erde ist nicht alles im Lot. Die USA und Russland führen eine erbitterte Fehde unter denen die ganze Welt leiden muss, während sich die Supermächte um den verbliebenen Roboter zanken. Können Rose und Vincent die drohende Katastrophe aufhalten oder wird sich die Welt selbst zugrunde richten?

Im letzten Teil der Trilogie erfahren wir endlich mehr über den Planeten der Ekt und deren Lebensweise. Diese ist sehr ambitioniert und doch wird klar, dass auch bei den Ekt nicht alles Gold ist was glänzt. Das muss auch Rose erkennen, die sich doch recht wohl fühlt auf dem fremden Planeten.
Ich fand die Philosophie die die Ekt verfolgen wirklich sehr interessant und das Thema auch gut umgesetzt. Generell mochte ich die Abschnitte wirklich gerne die sich auf dem Planeten abgespielt haben. Super fand ich auch die Sprache der Ekt und wie sich alle langsam aber sicher anpassen müssen. Für Eva ist der Abschied vom Planeten am schwersten und man merkt wie sie sich sträubt und wehrt. In diesem letzten Band ist sie die meiste Zeit beinahe unerträglich widerspenstig und abweisend. Sie wird zu einem echten Kotzbrocken was doch ab und an ziemlich nerven kann. Ihre Reaktion ist nachvollziehbar, aber manchmal doch ein wenig zu überspitzt.
Vincent hat mir an vielen Stellen schon sehr leidgetan.
Die Situation auf der Erde war doch erschrecken wenn auch durchaus sehr realistisch. Der Autor zeigt deutlich was Angst und Furcht vor dem Andersartigen in den Menschen auslöst und diese sich dabei beinahe selbst zerstört. Die Lösung war plausibel und interessant, wenn auch ein wenig unspektakulär. Der Titel "Die letzte Schlacht" ist da reißerischer als die Situation dann tatsächlich hergibt. Das Ende ist schön gewählt und hat mir insgesamt als Abschluss der Trilogie gut gefallen. Der Nervenkitzel der ersten beiden Bände ist jedoch nicht mehr so zu spüren - liegt einfach am vorherrschenden Thema.

Ein runder Abschluss der Trilogie in der wir endlich mehr über die außerirdischen Erbauer der Roboter und deren Planeten erfahren. Auch wird nochmals deutlich, wie sehr der Mensch sich durch Andersartigkeit verunsichern lässt und welche schrecklichen Folgen für das Leben auf der Erde sich dadurch ergeben. Der letzte Band konzentriert sich dieses Mal mehr auf Philosophie und Problemlösungen als auf Action, weswegen der Titel mehr Aufregung verspricht als der Band tatsächlich bietet. Für mich jedoch immer noch sehr interessant und absolut zufriedenstellend. Ich kann die Trilogie wirklich nur empfehlen :=)

Schaut vorbei: https://cat-buecher-welt.blogspot.com/2018/12/rezi-die-letzte-schlacht-themis-files.html

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Die Krone der Dunkelheit

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492705264
Genre: Fantasy

Rezension:

Dies ist die Geschichte einer Reise, aber auch die Geschichte einer Berufung, eines vergessenen Lebens und eines grausamen Komplotts. 
Im Reich Thobria widmet sich Prinzessin Freya unerschrocken der verbotenen Magie um ihren verschollenen Bruder zu finden. Dabei macht sie auch nicht davor halt, sich einen ganz besonderen Gefährten für ihre Suche auszuwählen. Ihre Suche führt sie unversehens in das magische Nachbarland Melidrian, das Reich der Fae und Elva. Beide Länder getrennt durch eine mächtige Mauer, herrschen dort die Seelie und Unseelie über ihren Teil des Reiches und niemandem ist es erlaubt die Mauer zu überwinden. Dafür sorgen die Unsterblichen Wächter. 
Eine unsterbliche Wächterin werden; das ist schon immer der Wunsch von Ceylan. 
Um Rache an den grausamen Elva zu nehmen lautet ihr Ziel: die erste weibliche Wächterin an der Mauer zu werden. Ceylan muss jedoch erkennen, dass es nicht so einfach ist sich den Respekt der Wächter zu verdienen und unversehens steht sie einer Mission gegenüber, die ihr alles abverlangen wird – eine Reise hinter die Mauer… 

Wow, was für eine packende Geschichte. 
Hier hat wirklich alles gepasst, vom Worldbuilding über die Charaktere bis hin zum Spannungsbogen und den leicht angedeuteten Liebesgeschichten. 
Highlight waren für mich persönlich die Charaktere. Es gibt davon einige und alle sind individuell und toll ausgearbeitet. Alle haben ihre Daseinsberechtigung und tragen ihren Teil zur Geschichte bei.
Dabei wechselt die Sichtweise zwischen den Charakteren und der Plot wird aus mehreren Richtungen gleichzeitig erzählt bis wir zu den Punkt kommen, wo sich alle Handlungsstränge mehr oder weniger verweben. Trotz des Wechsels habe ich zu keinem Zeitpunkt den roten Faden verloren, alle Sichtweisen waren gleich interessant und nie hatte ich das Gefühl lieber beim aktuellen Charakter weiterlesen zu wollen. 
Dabei sind die Charaktere und ihre Geschichten super interessant und vor allem die starken weiblichen Protagonistinnen Freya und Ceylan haben es mir angetan. Beide sind auf ihre Art und Weise badAss und das hat mich sehr gefreut. 
Der Handlungsbogen war zu jeder Zeit spannend, es gab für mein Empfinden keine Längen und ich wollte die ganze Zeit über wissen wie es weitergeht. All das sorgt dafür, dass die doch recht große Seitenzahl gar nicht auffällt. 
Aufgelockert wird der Plot durch ein paar sich anbahnende Liebesgeschichten, die jedoch ganz langsam im Hintergrund vor sich hin schwelen, ohne in diesem Band schon zu explizit erwähnt zu werden – hier hoffe ich auf den zweiten Band. 
Für mich das das Buch alles was eine gute High-Fantasy-Geschichte braucht, ohne dabei zu überwältigend für Anfänger in diesem Genre zu werden.


Für mich ein echter Tipp im Bereich Fantasy. Auch für Einsteiger in den Bereich High-Fantasy geeignet – ihr müsst hier keine Angst haben von Namen, Orten und magischen Wesen erschlagen zu werden. 
Freut euch auf sympathische und individuelle Charaktere die mir bereits ans Herz gewachsen sind, auf eine spannende Reise in ein magisches Land und jede Menge Intrigen und mehrere Handlungsstränge die geschickt verwoben werden. Für mich hat „Die Krone der Dunkelheit“ das Zeug zum Jahresfavoriten und ich freue mich schon total auf den nächsten Band.

Schaut vorbei:  https://cat-buecher-welt.blogspot.com/2018/11/rezi-die-krone-der-dunkelheit-die-krone.html

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273 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 86 Rezensionen

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Das Mädchen aus Feuer und Sturm

Renée Ahdieh , Martina M. Oepping
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ONE, 28.09.2018
ISBN 9783846600696
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mariko aus dem Hause Hattori ist eher untypisch für ein Mädchen ihres Standes. Als Tochter eines bekannten Samurais wird von ihr hauptsächlich Gehorsam, Anmut und eine gute Partie erwartet. 
Als sie dem Sohn des Kaisers versprochen wird, zwingt sie sich ihre Neugier und ihre Intelligenz tief zu vergraben und macht sich mit ihrer Geleitgarde auf zur Hochzeit. Doch unterwegs passiert das Unfassbare: sie werden vom Schwarzen Klan überfallen und nur Mariko überlebt das Massaker. Doch statt nach Hause zurück zu kehren, fasst sie einen tollkühnen Plan: als Junge verkleidet schleicht sie sich beim Schwarzen Klan ein um den Auftraggeber des Überfalls zu enttarnen… 

Ich hatte das Buch eigentlich bei 30 % abgebrochen. In einer Phase der tödlichen Langeweile habe ich allerdings spontan mangels Alternativen doch nochmal dazu gegriffen und zumindest die letzten knapp 100 Seiten waren dann für mich noch interessant zu lesen. Gut gefallen hat mir am Buch die japanisch angehauchte Atmosphäre durch den verwendeten Schreib- und Sprachstil. Da ich seit Jahren durch Mangas und Anime mit der japanischen Kultur zu tun habe, hat mir auch keiner der verwendeten Begriffe irgendwelche Schwierigkeiten bereitet, sondern das Ganze noch authentischer gemacht. 
Jedoch strotzt das Buch nur so vor Metaphern und Vergleichen und das praktisch in jedem zweiten Satz. Das macht für mich die Sprache viel zu blumig und zieht die Gedanken und Gespräche für mich so sehr in die Länge, dass ich ständig die Lust verloren habe weiter zu lesen. 
Ebenfalls gestört hat mich die Unbestimmtheit von magischen Elementen im Buch, für mich zu wenig und nicht was ich erwartet habe. Dazu kommt noch, dass ich mit Marikos Art selbst leider auch nicht unbedingt klargekommen bin. Sie war mir zu sprunghaft und wankelmütig und ihre Gedankensprünge waren sehr anstrengend zu lesen. Mir gefielen die Nebencharaktere rund um den Klan und z.B. ihr Bruder wesentlich besser. 
Die ersten gut 300 Seiten des Buches plätscherte die Story auch nur gemächlich vor sich hin, ohne dass Wendungen zu finden waren die mich ohne die Langeweile zum Weiterlesen animiert hätten. 
Erst als sich die Situation langsam zuspitzt und auch die Liebesgeschichte ihren Anfang nimmt, wurde es für mich interessant und ich mochte auch den Verlauf der Lovestory (auch wenn die doch ein wenig an den Haaren herbeigezogen war). 
Gegen Ende war dann doch noch der ein oder andere kleinere Plottwist zu finden, die wenigstens noch abschließend ein wenig Schwung in die Sache brachten, allerdings war das für mich einfach zu spät. 
Alle Punkte für sich zusammen genommen sind für mich der Grund die Reihe trotz interessantem Plot und schönem Setting nicht weiterlesen zu wollen.


Ein unheimlich träger Plotverlauf, gepaart mit einer wankelmütigen Protagonistin und einem blumigen Schreibstil, strotzend von Metaphern, machten das Buch für mich zu einer eher schweren Kost. Darüber können auch die für mich eigentlich ganz gut gelungene Lovestory und die schöne japanische Atmosphäre nicht hinweghelfen. Für mich trotz interessantem Cliffhanger keine Reihe die ich fortsetzen möchte.

Schaut vorbei:  https://cat-buecher-welt.blogspot.com/2018/11/rezi-das-madchen-aus-feuer-und-sturm.html

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255 Bibliotheken, 21 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

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Dämonentage

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492281836
Genre: Fantasy

Rezension:

Als die Engel nach dem Krieg mit den Dämonen von der Welt verschwanden, reichte ihre Kraft nicht aus um alle Tage des Jahres zu schützen. Deswegen sind die letzten 5 Tage des Jahres als die Dämonentage bekannt. Die Dämonen verlassen in diesen dunklen Stunden die Hölle durch die Portale und fressen jeden Menschen, der es nicht schafft sich an einem geschützten oder heiligen Ort aufzuhalten. Die junge Adriana hat in dieser schlimmen Zeit bereits nicht nur ihre Mutter sondern auch Freunde verloren. Dieses Jahr scheinen sie endlich einen geschützten Ort gefunden zu haben, doch scheinbar haben es die Dämonen aus irgendeinem Grund auf sie abgesehen und gehen gezielt vor. Was steckt dahinter? Was ist an ihr so besonders? Und wie hängt das mit dem ehemaligen Halbdämon Cruz zusammen, der sie zu beschützen versucht? Adriana erfährt Dinge, die alles verändern was sie bisher geglaubt hatte und die möglicherweise nicht nur ihr eigenes Schicksal in eine ganz neue Richtung drehen könnten...

Hach es hätte so gut werden können...
Die Idee war von Anfang an genau mein Ding: so eine Art "Purge" nur mit Dämonen und einer jungen Heldin die ums Überleben kämpft.
Und zunächst sah es auch so aus und das Feeling des Buches hat mir gefallen. Wir haben Adriana kennen gelernt und sie führt den Leser in ihre Welt samt den Dämonentagen ein. Doch während des Aufenthalts am geschützten Ort ging es eigentlich schon los. Die Atmosphäre schwankte leicht ins "teeniemäßige" was die Sprache und das Verhalten anging und ich bin schon innerlich ein wenig zusammengezuckt. Aber darüber konnte ich noch so einigermaßen hinwegsehen, Adriana ist eben noch ein Teenie.
Tja, und dann kam Cruz und es geschah was ich befürchtet hatte: eine vor Klischee nur so triefende Insta-Love a'la "aber er ist doch ein Dämon!" und "warum interessiert er sich für mich unscheinbares Ding?". KREISCH, nein nein nein - waruuuuuuum? Das Thema war so gut und dann klatscht einem so ein Szenario mitten ins Gesicht. Versteht mich nicht falsch, ich habe nicht unbedingt ein Problem mit Insta-Love, aber doch nicht nach so einem Schema T__T.
Das versaut den ganzen Dämonen-Grusel-Faktor und reduziert für mich die Geschichte auf einen heißen, lilanen und smarten Dämonen-Boy der zusammen mit dem "normalen" Mädchen die Welt retten will und dabei sein Leben für ihres geben würde...
So so schade, der Plot rund um den Krieg der Engel und Dämonen, den Dämonentagen, die Hölle und Luzifers finstere Pläne fand ich echt gut aber ich kann da keine halbnackten Dämonenboys brauchen. Noch dazu muss ich gestehen, das ich die Dämonen selbst leider meistens nur ziemlich peinlich statt böse und gruselig fand.
Ich habe das Buch dennoch zu Ende gelesen und der Plottwist am Ende war es auch wert denn der war echt gut gelungen - die kitschigen Schmachtstellen haben mir es allerdings leider ein wenig versaut und auch die stellenweise recht häufigen Wiederholungen von Situationen waren nicht das Gelbe vom Ei. Dafür mochte ich den Humor in manchen Situationen ganz gerne.
Meine Erwartungen wurden insgesamt leider nicht erfüllt.


Idee a'la The Purge mit Dämonen - richtig cool. Charakterideen und Hintergründe in der modernen Welt gut umgesetzt und interessanter Plottwist am Ende.
...Und dann kam der halbnackte Dämonenboy mit der InstaLove der mir das Lesevergnügen leider ein wenig versaut hat. Für mich bei dem coolen und gruseligen Thema leider eine Entwicklung der das Buch für mich in die Klischee-Teenie-Schiene abgeschoben hat.
Vielleicht doch eher etwas für jüngere Leserinnen und nichts für Leute die eine spannende und gruselige Geschichte erwarten. Schade - es hätte ein Highlight werden können. So ist es für mich leider nur eine durchschnittliche Fantasy-Love-Story.

Schaut vorbei:  https://cat-buecher-welt.blogspot.com/2018/11/rezi-damonentage-von-nina-mackay.html

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Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherkönig

Akram El-Bahay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 31.08.2018
ISBN 9783404209095
Genre: Fantasy

Rezension:

"Bücherkönig" setzt zeitlich exakt dort ein, wo wir im ersten Band der Trilogie Sam und die beiden Asfura verlassen haben. Probleme bereitet dies nicht wirklich, man findet sich direkt im Geschehen wieder und Sam bietet uns sogar ein paar minimale Rückblicke an um Anhaltspunkte der Geschichte wiederzufinden. Im zweiten Band der Reihe befassen wir uns weniger mit der Bibliothek im eigentlichen Sinne wie dies im Auftakt der Fall war, sondern wir konzentrieren uns auf die magischen Geschichten und ihre Bewohner. Dazu macht sich Kani auf auf eine beschwerliche Suche, welche erstaunliche Dinge zutage fördern wird, während sich Sam mit einigen eher unerfreulichen Ereignissen in den Tiefen von Paramythia herumschlagen muss und dabei noch mehr Fabelwesen aufscheucht. Doch bei allen Bemühungen scheint eines nicht vermeidbar zu sein... der Krieg der Fabelwesen (ich freue mich schon auf den Abschluss "Bücherkrieg")!

"Bücherkönig" war eine rasante Fortsetzung die eigentlich kaum Wünsche offen ließ. Wir begleiten immer noch den Dieb/Wächter Sam und das ehemalige Dienstmädchen Kani dabei, wie sie das Netz aus Intrigen und Geheimnissen rund um die lange zurückliegende Herrschaft der Fabelwesen zu entwirren versuchen.
Dabei stoßen neue Verbündete zu der kleinen Gruppe, die mir als Charaktere sehr gut gefallen haben und deren Entwicklung mich sehr begeistert hat. Auch ein paar Überraschungen finden sich darunter.
Besonders gut gefallen hat mir die Auflösung um die Magie der Namen, deren Entstehung und der Grund für die ganze magische Misere. Es gab auch Zusammenhänge die sich unerwartet ergeben haben und das bisherige Bild perfekt abrunden - dabei macht besonders ein Charakter von sich reden und ich bin gespannt was hier noch so im letzten Band an Potential vorhanden ist.
Die Diebesgilde hat auch dieses Mal wieder eine kleine Rolle, vor allem die Beziehung zwischen Sam und seinem Vater steht hier im Vordergrund und war auch schön eingebracht.
Gegen Ende wartet das Buch mit einigem an Action und einer rasanten Flucht auf und läutet damit den (hoffentlich) krönenden Abschlussband ein.
Für mich war "Bücherkönig" eine tolle Fortsetzung, bei der mir jedoch ein kleines bisschen die mystische Atmosphäre der unterirdischen Bibliothek gefehlt hat die mich im ersten Teil so gefesselt hat. Die Geschichte spielt einfach nicht ganz so viel in diesem Setting.
Auch waren mir stellenweise einfach fast zu viele "neue" Fabelwesen vorhanden die ihren Auftritt hatten und einen Teil der Storyline begleitet haben - das ist aber meckern auf hohem Niveau.


Ein gut gelungener 2. Teil der nicht an Spannung vermissen lässt. Es ist eine deutliche Charakterentwicklung vorhanden, Zusammenhänge werden aufgedeckt die für den weiteren Verlauf der Handlung wichtig sind und es stehen wieder jede Menge magische Fabelwesen sowie deren Geschichten und magische Namen im Vordergrund. Die Geschichte entlädt sich in einem spannenden Showdown der Lust auf das Finale macht und ich habe lediglich ein wenig das von mir so geliebte Bibliothekssetting ein wenig vermisst. Wer Lust hat auf 1001 Nacht-Feeling, Fabelwesen, unterirdische Bibliotheken und magische Namen, sollte sich die Reihe unbedingt mal näher ansehen.

Schaut vorbei:  https://cat-buecher-welt.blogspot.com/2018/10/rezi-bucherkonig-die-bibliothek-der.html

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Der Rebell

Meurer Tanja
Buch: 416 Seiten
Erschienen bei Homo Littera, 18.06.2018
ISBN 9783903238107
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der 16-jährige Oliver verliert auf einen Schlag den Großteil seiner Familie und das auf die beinahe schlimmste Art und Weise die man sich vorstellen kann - praktisch hingeschlachtet vom eigenen Vater! Doch was steckt hinter dem brutalen Mord? Eifersucht? Doch so eine banale Erklärung würde weder Olivers seltsamen und grausigen Erlebnisse nach dem Mord erklären, noch den mysteriösen Angriff auf einen seiner beiden überlebenden Brüder. Und wie passen ihr alter, verbitterter Großvater und sein seltsames Haus dazu in dem eine grausige Entdeckung gemacht wird? Oliver und die Menschen die ihm nahe stehen werden mit Dingen konfrontiert, die sie mehr als einmal an ihrem Verstand zweifeln lassen...

Puh, ich muss gestehen das Buch hat mich echt überrascht - und das im positiven Sinne.
Was Bücher angeht bin ich ein echter Schisser. Mit blutigen Action-Szenen habe ich kein Problem, Grusel und Horror sind allerdings nur bedingt mein Fall. Der Rebell ist was diese Genre angeht eine gute Mischung die die Horror-Elemente durch den Mystery-Touch soweit abmildert, dass auch ich die spannende Geschichte verfolgen konnte ohne mir in die Hose zu machen.
Zunächst sah es aber ganz anders aus. Die ersten Seiten des Buches beginnen schon ziemlich brutal und thriller-mäßig, schwenken dann schnell in Richtung Horror und waren zuerst verwirrend und bizarr. Wir erleben mit Oliver verstörende Szenen, die er sich auch selbst nicht erklären kann und wir als Leser bleiben lange Zeit im Dunkeln was Erklärungen dazu betrifft.
Das hat mich später aber nicht mehr gestört, im Gegenteil.
Nachdem wir mit Oliver viele neue Protagonisten kennen lernen, die der ein oder andere vielleicht aus dem ersten Band der Reihe kennen wird, kommt sehr viel Mysteriöses dazu. Seltsame Ereignisse, verworrene Verschwörungen und Vorfälle aus der Vergangenheit seiner Familie prägen die Geschichte. Alles hängt irgendwie zusammen und nur langsam werden die losen Fäden zusammengeführt. Dabei kann dieser Band losgelöst vom ersten Teil der Reihe gelesen werden.
Es gibt ab und an Andeutungen zu den Ereignissen die in Berlin gespielt hatten, diese machen jedoch eher Lust auf mehr als zu verwirren.
Über allem schweben die leichten Horror- und Fantastik-Elemente und machen das Buch zu einem wirklich spannenden Leseerlebnis.
Die Elemente aus dem Bereich Gay-Romance halten sich eher im Hintergrund und fügen sich nahtlos ein ohne zu viel von der Spannung im Buch zu nehmen.
Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht, denn der Band endet doch schon mit einem größeren Cliffhanger. Für mich eine neue Erfahrung im Bereich dieses Genres, auch wenn ich nach wie vor definitiv nicht dort zu Hause sein werde und eher sparsam meine Lektüre auswählen werde was das angeht.


Für mich als Feigling eine gute Mischung aus Grusel, Horror, Mystery und spannendem Thriller. Ich mochte die Charaktere alle sehr gerne und mir hat besonders die Verknüpfung zwischen Ereignissen in der Vergangenheit und Gegenwart gefallen. Eine spannende Schnitzeljagd im Bereich des Übernatürlichen die mich in ihren Bann ziehen konnte und mich sowohl auf den ersten Band als auch auf den Folgeband neugierig gemacht hat. Nicht mein Lieblingsgenre, aber sehr gut umgesetzt.
Ein bisschen was hat mir zwar noch zum Highlight gefehlt, ich kann es euch aber sehr ans Herz legen wenn ihr Bücher sucht die in diese Richtung gehen - natürlich nichts für die ganz Zartbesaiteten und die Horror-Cracks.

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

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Im Turm

Josiah Bancroft , Sabine Thiele
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.08.2018
ISBN 9783453319509
Genre: Fantasy

Rezension:

Thomas Senlin, seines Zeichens Schuldirektor eines kleinen Küstenstädtchens, macht sich mit seiner frisch angetrauten Frau Marya auf in die Flitterwochen. Der Turm zu Babel soll es werden, ein Bauwerk das seines Gleichen sucht. Ein architektonisches Meisterwerk, erbaut vor langer Zeit und noch nicht beendet. Bestehend aus unzähligen Ringreichen die mit Abenteuer, Entspannung oder intellektuellen Herausforderungen locken. Ein Aufenthalt in den Bädern soll es für den ängstlichen Lehrer und seine Angetraute sein, doch dann verschwindet Marya und Thomas bleibt nichts anderes übrig als den Aufstieg auf den Turm zu wagen. Und er merkt schnell, dass sein verehrter Turm statt der Wiege der Menschheit eher deren Abfluss ist...

Puh, mit diesem Buch verbinde ich gute und negative Aspekte. Zunächst bin ich der Meinung dass der Klappentext irreführend ist. Ich hatte in den Ringreichen auf jeden Fall Fantasy erwartet. Magische Reiche, Monster, Magie etc. Der einzige Fantasy-Aspekt ist jedoch die Existenz des Turmes selbst -  nix mit Monster und Magie. Das hat mich sehr sehr enttäuscht und auch ein wenig geärgert.
Gut, kann passieren und muss Nichts heißen. Mein zweites Problem hieß Thomas Senlin. Gute Güte ist der Mann feige, verweichlicht und prüde. Ein verkniffener Lehrer wie er im Buche steht. Ich kann mit solchen Charakteren nur schwerlich was anfangen, vor allem wenn ich eh schon ein wenig enttäuscht bin vom Plot. Seine zögerliche, vorsichtige und teils jammerige Art hat es nicht unbedingt besser gemacht. So einem Weichei durch die Ringreiche des Turms von Babel zu folgen ist echt eine Herausforderung. Noch dazu ist er wahnsinnig naiv und gutgläubig und oft konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. Natürlich macht er im Laufe des Buches eine kleine Entwicklung durch, der Weg dahin ist aber wirklich anstrengend für den Leser. Interessant waren die Ringreiche selbst und die menschlichen Abgründe die dort zum Vorschein kamen. Jedes Reich hat seine eigenen Probleme hinter der Fassade versteckt die man selbst ergründen muss. Besonders gut gefallen haben mir all die Menschen die Thomas auf seinem Weg trifft. Ihre Geschichten und Schicksale und was der Turm aus ihnen gemacht hat waren sehr interessant und für mich das Beste an diesem Roman.
Mir hat einfach das Gesamtpaket des Buches nicht so gefallen wie es das hätte können. Das mag sicherlich auch zu einem Teil an meinen falschen Erwartungen liegen. Innovativ ist der Plot rund um den Turm von Babel und seine Ringreiche samt Karte und all die Luftschiffe und mechanischen Errungenschaften allemal und wenn man sich auf einen schwierigen Protagonisten einlassen kann hat der Turm sicherlich das Zeug zum Highlight.


Leider hatte ich durch den Klappentext falsche Vorstellungen vom Buch die sich im fehlenden Fantasy-Aspekt gezeigt haben. Auch der Protagonist ist mehr als gewöhnungsbedürftig und hat mich mehr als einmal mit den Augen rollen lassen. Highlight für mich waren die Ideen hinter den Ringreichen und die Geschichten der Menschen, die Thomas Senlin auf seinem Weg durch den Turm trifft. Diese waren innovativ und mitreißend. Für mich hat einfach das Gesamtpaket nicht ganz gestimmt, ich kann das Buch jedoch Fans von Low-Fantasy auf jeden Fall empfehlen und besonders Lesern, die sich auch auf schwierige Protagonisten einlassen können. Für mich ein Kandidat für eine Fortsetzung? Eher unwahrscheinlich obwohl es sich dennoch flüssig lesen lies als ich einmal eingestiegen bin.

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364 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 124 Rezensionen

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The Ivy Years – Was wir verbergen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.06.2018
ISBN 9783736307872
Genre: Liebesromane

Rezension:

Oft entscheidet das Schicksal über das Zusammentreffen zweier Menschen. 
Bei Bridger McCaulley und Scarlet Crowley erfüllt sich dieses Schicksal als sie sich am Harkness College über den Weg laufen. 
Beide spüren von Anfang an eine tiefe Verbundenheit miteinander und langsam entwickeln sich tiefe Gefühle zwischen den beiden. Doch beide haben eine Vergangenheit die nicht unbedingt ans Licht kommen sollte und bei beiden sorgt eine unschöne Familiengeschichte dafür, dass Geheimnisse zwischen den ihnen stehen. Doch verborgene Dinge neigen dazu an die Oberfläche drängen und so müssen Bridger und Scarlet sich gegenseitig stützen um ihre Zukunft nicht von den Fehlern anderer zerstören zu lassen… 

Der erste Band der „The Ivy Years-Reihe“, einer frühen Reihe von Sarina Bowen, hat mir ja wahnsinnig gut gefallen. Ich mochte die Chemie der beiden Protagonisten total gerne und habe mich sehr gefreut über die kleinen Gastauftritte im zweiten Band. Auch ihre Geschichte rund um den Sport und die Verletzung der Prota war berührend und spannend zu lesen. 
Ich war bezüglich der Vergangenheit von Bridger und Scarlet auch wahnsinnig gespannt und hatte mir schon emotionale und düstere Geheimnisse ausgemalt. 
Ganz ehrlich: ich fand den zweiten Band bis auf die letzten ca. 50 Seiten furchtbar langweilig
Ich bekam keinen Zugang zu den beiden, habe nicht mitgefühlt und auch die Probleme nicht verstanden. Zugegeben, ich bin ein sehr rationaler Mensch – vielleicht lag es auch daran. 
Aber ohne die Probleme spoilern zu wollen – die ganzen Situationen fand ich unheimlich konstruiert und übertrieben. Für beide Thematiken, vor allem die von Bridger hätte es so viele Lösungen gegeben und hier wurde alles einfach unnötig aufgebauscht, das hat mich mega genervt. 
Nicht mal die „erotischen“ Szenen zwischen den beiden konnten mich packen – auch die waren einfach irgendwie *gähn*. 
So viel Drama um nichts und so viel unnötiges Versteckspiel – mich hat dieser Band im Vergleich zum ersten einfach echt enttäuscht. Da spalten sich ja die Meinungen. Viele mochten den zweiten Band sehr viel lieber als den ersten, kann ich persönlich nicht nachvollziehen. 
Erst gegen Ende wird es auf Bridgers Seite emotional und auf Scarlets spannend – für mich viel viel zu spät. Ich hoffe wirklich das der nächste Band da nochmal nachlegen kann. Wir bekommen schon einen kleinen Einblick auf das Paar und die beiden scheinen ganz sympathisch zu sein. 
Für mich ist der zweite Band der „Ivy-Years“ jedoch leider nur netter Durchschnitt gewesen.



Leider war der zweite Teil rund um die Vergangenheit von Bridger und Scarlet eher langweilig. 
Unnötig aufgebauschte Probleme und fehlende Emotionen bedeuten für mich leider nur: *gähn*. 
Ein nettes Buch das über Mittelmaß nicht herauskommt und dessen Geschichte mich leider erst auf den letzten Seiten ein wenig packen konnte. 
Mir haben einfach der Witz und der Charme gefehlt und die „schlimme Vergangenheit“, tja geschenkt. Für Fans der Reihe ganz nett zur Vervollständigung, ebenso für mich als Fan der Autorin –definitiv aber kein Must-Read.

Schaut vorbei:  https://cat-buecher-welt.blogspot.com/2018/07/rezi-was-wir-verbergen-ivy-years-bd-2.html

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Verheißung des Zwielichts

Kresley Cole , Bettina Oder
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.06.2018
ISBN 9783736307520
Genre: Fantasy

Rezension:

Als sich Vampirprinz Mirceo und Dämon Caspion an einem delikaten Ort in der Mythenwelt begegnen, ist der Vampir sofort von seinem Gegenüber fasziniert. Caspion hat allerdings null Interesse an Männern und wehrt sich vehement gegen die Avancen des mächtigen Prinzen der Dakianer. Mirceo ist allerdings davon überzeugt mit Caspion seinen zukünftigen Gefährten vor sich zu haben, während dieser Mirceo eher als besten Freund versteht. 
Doch immer wieder gibt es Situationen zwischen den beiden, in denen sich auch Cas seiner Gefühle nicht zu 100% sicher sein kann und Mirceo hat sich fest vorgenommen ihn von sich zu überzeugen… 

Hallelujah, das Buch ist purer Sex! 
Schon mal vorne weg, wer sich im Bereich Gay-Romance noch ein wenig unsicher ist und das Genre testen möchte, dem würde ich das Buch nicht empfehlen, denn hier geht es definitiv zur Sache! 
Für mich ist „Verheißung des Zwielichts“ das erste Buch aus der „Immortals after Dark-Reihe“ von Kresley Cole und es ist wohl auch eine Auskopplung aus der „Dacian-Reihe“. Band 1-13 stehen bei mir allerdings im Regal und nach diesem Band werde ich definitiv bald dazu greifen und auch Band 14+15 sind zu mir unterwegs. 
Man könnte jetzt also meinen, das Buch hat mich vollkommen umgehauen. 
Jein, zum Teil. 
Vollkommen geflasht war ich von der prickenden und übersprudelnden Erotik und der grandiosen Chemie zwischen den Charakteren. Das Buch ist so heiß und prall gefüllt mit scharfen Szenen, dass beim Lesen glasige Augen und rote Wangen garantiert sind und es praktisch in Flammen aufgeht. 
Dafür sorgen auch so nette Details wie Fangzähne, Blut und Hörner die durch die magischen Rassen nunmal so vorhanden sind. 
Und ich mochte die beiden Jungs wirklich richtig gerne. Sowohl jeden für sich als auch die beiden als Team und ihre Streitereien und Neckereien. Auch wenn sie sich richtig gefetzt haben war einfach alles perfekt. Sex und Chemie ganz klar Note 1 von mir, eines der heißesten Bücher die ich zuletzt in diesem Genre gelesen habe und ich stehe sowieso auf „magische“ Erotik. 

Dafür muss ich sagen, die Storyline fand ich etwas mau und bin nicht sicher ob dies daran lag das es sich um eine Auskopplung gehandelt hat, oder ob sich Kresley Cole immer mehr auf die Erotik als auf die Story konzentriert (das ist per se ja nicht schlecht, ihr habt ja bereits gelesen wie heiß ich alles fand). In der Geschichte gibt es jede Menge Zeitsprünge bei denen überhaupt nicht auf die geschehenen Ereignisse eingegangen wird und was mich wahnsinnig enttäuscht hat. Es gibt die ein oder andere Rückblende, aber auch die lassen mich als Leser unzufrieden zurück. Ich will doch wissen wie die beiden Zeit verbracht haben und was Caspion so in seiner Abwesenheit getrieben hat! 
Natürlich schreitet so die Zeit schneller voran und wir erleben mehr sexy Scenes, bisschen mehr hätte da aber drauf eingegangen werden können. 
Das Buch kann meiner Meinung nach ohne Vorkenntnisse der Reihe gelesen werden, ihr müsst aber mit kleineren Spoilern auf andere Paare und deren Geschichte leben. Mich hat das nicht gestört, eher neugierig gemacht. Ich könnte mir vorstellen das eventuell ein Teil der Fragen in anderen Bänden der Reihe beantwortet werden und ich daher einfach Lücken habe. So würde ich der Storyline eher eine gut gemeinte 4 geben. 
Als Gesamtpaket konnte mich die Geschichte von Caspion und Mirceo aber definitiv überzeugen!


Eine absolute Empfehlung von mir für alle die auf magische Erotik voller Fangzähne, Blutsaugern und Dämonen stehen. Euch erwartet eine Geschichte die puren Sex ausstrahlt und das ohne sich in zu platten Floskeln zu verlieren. Dabei werden die Dinge beim Namen genannt und wer noch keine Erfahrung mit Gay-Romance hat, sollte sich vielleicht nach einem anderen Versuchsobjekt umsehen. 
Die Storyline blieb für mich ein klein wenig auf der Strecke, mag aber auch an meinen mangelnden Vorkenntnissen der Reihe liegen. So kann ich sagen: Erotik Note 1, Storyline Note: 4 durch die Lücken und gesamt für mich dennoch ein echtes Highlight im Bereich Gay-Romance/Erotik, erotische Fantasy.

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128 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Witchborn

Nicholas Bowling , Eva Riekert
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551521057
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Mutter an die Flammen der Hexenverbrennung verloren, einsam und alleine im gefährlichen London, abgeschnitten von jeder Hilfe und immer auf der Hut – dieses Schicksal ereilt die junge Alyce. Auf der Flucht vor den Häschern die ihr stets auf den Fersen sind, muss sie sich mühsam Verbündete suchen und zwischen Freund und Feind zu unterscheiden lernen, bevor ein Verrat sie ihre Freiheit und ihr Leben kosten könnte. Dabei gerät sie zwischen die Fronten zweier mächtigen Königinnen die sie auf ihre Seite ziehen wollen. Wählt sie die dunkle Seite von Maria Stuart oder kann Königin Elisabeth I. sie von sich überzeugen? Und was hat es mit ihrer eigenen seltsamen Gabe auf sich? 

Die Geschichte rund um das Hexenmädchen Alyce konnte mich erstaunlich gut unterhalten. 
Das lag zum einen an der passenden, der Zeit der Storyline angepassten Sprache. Dabei war der Erzählstil sehr angenehm ohne zu schwülstig oder altbacken zu wirken. Ich konnte mich dadurch sofort in die Geschichte und die Zeit in der sie spielt fallen lassen. 
Alyce als Protagonistin habe ich sehr gerne begleitet. Zu keiner Zeit des Buches war sie für mich irgendwie „zu jung“. Sie handelt klug und meist besonnen. Ab und an merkt man ihr ihre fehlende Lebenserfahrung natürlich an – jedoch ohne das viele Situationen entstanden sind die mich hätten die Augen verdrehen lassen. Dabei war sie irgendwie erfrischend und sehr sympathisch. Auch die Nebencharaktere und vor allem die Königinnen waren interessant, wenn doch auch im Vergleich zu Alyce ein wenig blass. 
Auch der Nebencharakter der neben Alyce die meiste Aufmerksamkeit im Buch verdient, bleibt mir nur schwach in Erinnerung – irgendwie konnte er mich nicht ganz so packen. Die Geschichte lebt jedoch sowieso mehr von Alyce und ihrem Schicksal – ich kann den Punkt also verschmerzen. 
Besonders fasziniert hat mich im Buch die Verschmelzung von Historie und Fantasy. Das Setting hat für mich den gewissen Reiz an der Geschichte ausgemacht, vor allem in Bezug auf die Königinnen und ihre Pläne. Dabei bleibt der historische Touch dennoch soweit im Hintergrund, dass er angenehm den Rahmen der Story bildet ohne das sich in weitläufigen Beschreibungen verloren wird. 
Es war einfach alles stimmig. 
Dabei darf man hier im Buch jetzt keine packende Action und wilde Kämpfe erwarten. 
Witchborn bietet subtile Spannung, während wir uns mit Alyce durch das schmutzige London kämpfen und versuchen den Fallstricken der damaligen Hexenverfolgung auszuweichen. 
Wenn man sich darauf einlassen kann, bietet das Buch wunderbare Unterhaltung zwischen den dunklen und hellen Mächten und Intrigen des englischen Hofes.


Witchborn bietet eine unaufgeregte und magische Geschichte im London der Hexenverfolgung. Subtile Spannung kombiniert mit einer angenehm besonnenen Protagonistin und einer schönen historischen Sprache sind die Basis für wirklich gute Unterhaltung. Wer also mal wieder eine gute Hexengeschichte ohne großes Pipapo lesen möchte ist hier genau richtig. Ich mochte meine Zeit mit Alyce und könnte mir auch ohne allzu großen Cliffhanger doch noch einen zweiten Band vorstellen.

Schaut vorbei:  https://cat-buecher-welt.blogspot.com/2018/06/rezi-witchborn-konigin-der-dusternis.html

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

wachgeküsst

Verena Rank
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Dead Soft Verlag, 25.05.2015
ISBN 9783945934166
Genre: Fantasy

Rezension:

Jan lebt sein Leben offen als Homosexueller und ist damit auch eigentlich sehr glücklich, wenn da seine Familie nicht wäre, die diese Tatsache einfach zu übergehen versucht. Als Jan nach einem unglücklichen Streit mit seinem Motorrad einen schlimmen Unfall baut, wacht er unversehens vor einer riesigen Dornenhecke wieder auf. Der seltsame Typ der ihm begegnet, glaubt ernsthaft er sei ein Prinz und versucht Jan mit auf eine verrückte Mission zur Rettung einer Prinzessin zu schleppen. 
Irgendwann muss sich Jan jedoch damit abfinden: er ist doch tatsächlich im Märchenreich gelandet und um es hoffentlich wieder verlassen zu können, muss er sich an der Seite des Prinzen durch jede Menge komische Prüfungen kämpfen – und dann ist da ja noch der heiße Wolf… 

Puh, haha. Ich weiß nicht so ganz wie ich das Buch bewerten soll. 
Zunächst mal ist es wichtig zu wissen, dass das Buch absichtlich in eine humorvolle Richtung geht und sich selbst nicht zu ernst nimmt. Das wusste ich z.B. vorher nicht, sondern habe ein bisschen was in die Richtung von „Eine riskante Mission“ erwartet und wurde dementsprechend ein wenig enttäuscht. 
„wachgeküsst“ ist eine humorvolle Geschichte mit jeder Menge schräger Charaktere, unmöglichen Situationen und mehr als einem witzigen Wortwechsel. 
Die Charaktere mochte ich sehr gerne. Jan war mir sympathisch, der Prinz eher nicht so (*hust*) und der Wolf war natürlich mein Favorit. Dabei waren alle sehr gut gezeichnet, wenn mir auch aufgrund der fehlenden Seitenzahl und der Kürze des Buches ein wenig die Tiefe der Charaktere gefehlt hat – ich denke allerdings das darauf auch nicht so der Wert gelegt wurde, sondern eher auf den Humor der Story. 
Die ganze Geschichte ist ein verrückter Roadtrip quer durch die Märchenwelt, bei der sich Jan entscheiden muss, welcher der beiden heißen Märchenhelden denn sein echter „Prinz Charming“ werden soll und wie verflucht er nur wieder nach Hause kommen soll. 
Wer auf humorvolle Wortwechsel, Märchenanspielungen und knackige Sexyscenes steht, der sollte unbedingt mal reinschauen. Ich persönlich hatte einfach etwas Anderes erwartet und daher war das Buch nicht zu 100% das Richtige für mich.


Eine kurze knackige Geschichte über einen humorvollen Roadtrip quer durch die Märchenwelt, in der unser Held auf der Suche nach seinem persönlichen Prinzen ist und gleichzeitig einen Weg zurück in die reale Welt finden muss. Eine Empfehlung für alle, die auf der Suche nach einer lustigen Gay-Romance mit heißen Szenen sind. Für mich persönlich ein wenig zu viel „lustiges Bumsbuch“, für meinen Geschmack ein wenig zu vorhersehbar und zu wenig Plot – das versucht das Buch aber auch gar nicht zu verbergen. Unterhalten konnte es mich jedoch durchaus ;=)

Schaut vorbei:  https://cat-buecher-welt.blogspot.com/2018/06/rezi-wachgekusst-einmal-marchenreich.html

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Eine riskante Mission

Verena Rank
E-Buch Text
Erschienen bei dead soft verlag, 14.05.2018
ISBN B07D34R6QD
Genre: Romane

Rezension:

Das neueste Werk von Verena Rank konnte mich wirklich ohne jede Ausnahme überzeugen...
Warum?
Tja das lag zum einen am Setting. Unsere Geschichte spielt zunächst in London, einer Stadt die ich unbedingt besuchen möchte und die mir in der Erzählung eines unserer Hauptcharaktere sehr sympathisch war. Dann wird es aber erst richtig interessant. Wir begeben uns nach Afrika in eine Schimpansen-Schutzstation und damit haben wir auch schon den zweiten Punkt warum die Geschichte für mich ein Highlight war: die Storyline.
Unser Held Josh hat eine ganz besondere Beziehung zu Affen und nimmt daher einen spannenden Job in einer Schimpansen-Station in Nigeria an wo wir nicht nur das Land und die Mentalität besser kennen lernen, sondern auch jede Menge Informationen zur Situation der Affen und deren Wesen und ihren Schwierigkeiten bekommen. Erstaunlicherweise konnte ich mich für das Thema sehr begeistern und fand die Geschichte in diesem Bereich sehr spannend und gut recherchiert.

Dann haben wir als weiteren Punkt der das Buch zu einem Highlight gemacht hat die Charaktere.
Josh als unser Hauptcharakter ist einfach nur ein super sympathischer junger Mann mit einem großen Herz für Tiere und vor allem Affen. Als Sohn eines Tierpflegers hat er eine ganz besondere Beziehung zu den Menschenaffen und ich habe ihm zu jeder Zeit alle seine Emotionen abgekauft.
Dabei ist er auf seine Art und Weise ein lockerer und cooler Typ der aus seiner Homosexualität kein Drama macht, sie aber auch keinem direkt auf die Nase bindet. Ich kann noch lange über ihn schwärmen, hätte ihn aber einfach am liebsten als besten Kumpel ohne das er dadurch der langweilige Typ von Nebenan wäre. Und dann wäre da Matt, der Tierarzt der Schutzstation zu dem sich Josh direkt hingezogen fühlt. Dabei ist auch Matt für mich zu keinem Zeitpunkt klischeebehaftet gewesen. Er ist ein starker Charakter der dennoch seine Fehler hat, diese werdet ihr noch zu Genüge kennen lernen. Trotz seiner Fehler habe ich aber auch ihn total ins Herz geschlossen. Die Schutzstation und auch die Familie von Josh bieten noch jede Menge toller Nebencharaktere die ihr mögen werdet. Die Charaktere sind wirklich super auf einander abgestimmt und bilden ein klasse Team.

Der letzte und für mich fast wichtigste Punkt welcher das Buch für mich zu einem Lieblingsbuch macht: die Liebesgeschichte!
Kinder Kinder, das Buch hat mir das Herz aus der Brust gerissen. Ich habe an manchen Stellen so geheult, dass mein Mann mich gefragt hat ob etwas passiert ist. Einfach nur der Wahnsinn. Ich habe so mitgefühlt das glaubt ihr gar nicht. Dabei war das Ganze weder schmalzig noch zu übertrieben oder InstaLove-mäßig. Josh steht zwar recht schnell auf Matt, aber dennoch ist da noch jede Menge Drama zu erwarten und ich bin echt zerschmolzen vor Liebe für diese beiden Charaktere und ihre Situation.
Kurzum, das Buch hatte alles was ein Buch einfach zu einem Highlight macht und ich hatte nichts davon erwartet und alles bekommen - muss ins Regal und wandert auf den Bücherolymp.
#Wall of Text Ende#


Wer diese emotionale und herzzerreißende Neuerscheinung aus dem Bereich Gay-Romance nicht liest ist selber schuld. Die Geschichte bietet ein tolles Setting und eine spannende Storyline rund um die Situation der Menschenaffen in Afrika, eine dramatische und wunderschöne Liebesgeschichte und Charaktere die einem einfach nur ans Herz wachsen können.
Für mich ein echtes Überraschungs-Highlight!

Schaut vorbei: https://cat-buecher-welt.blogspot.com/2018/06/rezi-eine-riskante-mission-von-verena.html

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Wölfe von Derryglen

Leann Porter
E-Buch Text: 819 Seiten
Erschienen bei dead soft verlag, 21.04.2018
ISBN B07CLD7N37
Genre: Fantasy

Rezension:

Als einer der zwölf Sidhe die einst als Geschenk aus Kronnor nach Sanka verschifft wurden, hat Lauren ein neues Zuhause im Dorf Derryglen gefunden. Doch seltsame Dinge gehen vor. Eine Gruppe die sich "die Reinblütigen" nennt, vergiftet den Verstand der Dorfbewohner und hetzt gegen jegliche Verbindung zwischen Mensch und Sidhe. Ein ziegenreißender Wolf wird als Strafe der Götter verkauft und Lauren muss sich auf den Weg machen um eine Tierflüsterin der D'Altan in der Baumstadt Altania ausfindig zu machen. Auf seinem Weg begleitet ihn der schweigsame Donal, auf den Lauren schon lange schüchtern ein Auge geworfen hat. Doch irgendetwas scheint er zu verbergen. Und die Reinblütigen sind längst nicht das größte Problem... Freut euch auch auf ein Wiedersehen mit Kaylin, Thore, Jawed und Charon sowie allen anderen Helden aus "Die Sturmfalken von Olbian".

Ich habe diese Leserunde ja kurz nach der zu "Die Sturmfalken von Olbian" verfolgt und daher waren mir die Ereignisse noch sehr präsent. Deswegen habe ich mich auch sehr gefreut, dass das Buch praktisch nahtlos an die Sankanischen Spiele anschließt und wir zunächst mit Kaylin und Thore und all den anderen lieb gewonnenen Charakteren wieder einsteigen.  
Jedoch ist das Buch durchaus als einzelner Band zu sehen, die Reihe rund um die Welt Danu ist nicht unbedingt starr miteinander verbunden. Auch dieses Buch kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden, allerdings finde ich, dass dadurch zu viel verloren gehen würde und einige Verbindungen zwischen den Charakteren nicht ganz so deutlich werden.
Im späteren Verlauf wechseln wir wie gewohnt immer mal wieder die Perspektive zwischen den Helden und damit auch die Schauplätze und lernen die Hauptpersonen dieses Buch kennen: Lauren den Musiker und den stillen und zurückgezogenen Donal. Da kommen wir auch schon zu meinem einzigen aber merklichen Kritikpunkte an diesem Band:

Die Buchwelt rund um die Geschichten in Danu lebt für mich nicht nur von einem tollen Weltenentwurf und einer spannenden Storyline, sondern auch von den Charakteren und ihren Beziehungen zu einander. Dies ist auch der Grund, warum für mich die Geschichte von Donal und Lauren nicht an den vorherigen Band herankommt. Versteht mich nicht falsch. Jeder der beiden ist für sich ein sehr interessanter und vielschichtiger Charakter - zusammen passt für mich einfach aber irgendwie die Chemie nicht. Natürlich besteht zwischen ihnen eine Anziehung und sie nähern sich an - aber ihre Emotionen kommen bei weitem nicht an die von Jawed und Charon heran, nicht mal an Kaylin und Thore und das hat mich irgendwie enttäuscht. Ich habe gerne ihren Teil der Geschichte verfolgt, habe mir aber stellenweise doch einen Wechsel in die Steppe zu Jawed oder nach Altania zu Kaylin gewünscht. Dementsprechend war ich froh als die Handlungsstränge verknüpft wurden.

Im Buch begegnen wir neuen Charakteren die potentielle Hauptcharaktere werden, wir erforschen das Geheimnis der Reinblütigen, lernen mehr über die Sidhe und finden einen ganz interessanten Bestandteil ihrer Kultur, der zusammen mit anderen Ereignissen am Ende des Buches Potential für sehr viel mehr Bücher bietet. Es wurde spannend, dramatisch, lustig und emotional und konnte mich wieder richtig packen - ich war trotz meiner Kritik wieder sehr zufrieden.

Eine weitere tolle Geschichte aus der Welt Danu, in der uns alle unsere Helden aus "Die Sturmfalken von Olbian" wieder begegnen. Zusammen mit den neuen Charakteren Lauren und Donal begleiten wir sie im Kampf gegen Hass und Aufwiegelung und decken eine gefährliche Verschwörung auf. Zusätzlich lernen wir mehr über die Sidhe und ihre magischen Fähigkeiten und entdecken neue Wege auf die wir unsere Freunde hoffentlich begleiten können. Ich hatte bei Donal und Lauren nicht die Emotionen wie bei den anderen Verbindungen, das ist allerdings mein einziger Kritikpunkt - wenn auch ein einer der Gewicht hat.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Die Sturmfalken von Olbian

Leann Porter
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Dead Soft Verlag, 10.02.2016
ISBN 9783945934715
Genre: Fantasy

Rezension:

Dies ist die Geschichte von Jawed, dem Mädchenjungen, Heiler und Bastard des Magoden von Kronnor. Es ist aber auch die Geschichte von Kaylin, seiner besten Freundin die dem Sklavendasein als Halbsidhe zusammen mit Jawed entfliehen will. 
Des Schicksals Wille treibt beide weit über das Meer in die goldene Stadt Sanka, wo die Sidhe frei sind und die Wettkämpfe der Sankanischen Spiele bevorstehen. 
Der Eine lernt in geheimnisvoller Begleitung die obere Welt von Sanka kennen, die andere nimmt einen beschwerlicheren Weg und ist doch ebenso glücklich. 
Beide schließen neue Freundschaften, stellen sich mehr als einem gewaltigen Problem, lernen die Liebe kennen und finden ihren Platz im Leben. 
Eine Geschichte voller Magie, Spannung und großen Gefühlen… 

Puh, was für ein Feuerwerk an Ideen und spannenden Wendungen. 
Schon die Einleitung in der wir miterleben, wie der junge und verschüchterte Jawed den Falken trifft der sein Leben verändern soll, hat mich total mitgerissen. 
Der Schreibstil der Autorin ist super flüssig und einfühlsam, die Charaktere sympathisch und einfach echt. 
Wir begleiten Jawed dabei wie er lernt sich selbst anzunehmen und mit all seinen Eigenheiten Frieden zu schließen, sich aus seinem schützenden Kokon zu lösen und einfach zu leben. 
Dabei begegnet er Caron, der eine ganz spezielle Position in seinem Leben einnehmen wird und ihn dadurch praktisch ins kalte Wasser außerhalb seiner gewohnten Burg wirft. 
Es wäre auch zu schade wenn er die grandiose goldene Stadt und die Wettkämpfe verpasst hätte. 
Für Kaylin bedeutet Sanka die Freiheit, die ihr bisher durch ihr Sidhe-Erbe verwehrt war. Durch sie lernen wir Sanka von einer ganz anderen Seite kennen und sie kämpft mit einem anderen Problem als Jawed, muss sie doch als Mann verkleidet ihre Reise antreten. Dies führt natürlich zu einigen problematischen Verwicklungen, vor allem als sie als Knappe bei einem gut aussehenden Kämpfer landet. 
Aber keine Angst, es geht in „Die Sturmfalken von Olbian“ natürlich nicht nur um das Thema Beziehungen. Wir lernen vor allem Sanka, ihre Bewohner und deren Lebenseinstellung und die Wettkämpfer kennen. Zusammen mit den beiden Protagonisten begegnen wir neuen Freunden, erfahren mehr über ihr Sidhe-Erbe und ihre magischen Fähigkeiten. Außerdem könnt ihr euch auf eine spannende und mörderische Schnitzeljagd mit einem unerwarteten Plottwist freuen. 
Generell ist in diesem Buch Vieles nicht so wie es scheint. 
Das fängt schon damit an, dass manch einer hier vielleicht eine Gay-Romance erwartet – weit gefehlt und schon eine der versprochenen unerwarteten Wendungen. 
Für mich war das Buch auf jeden Fall eine Bereicherung meines Lesealltags die mir auch ein wenig die Augen geöffnet hat. Es konnte mich sehr gut unterhalten, ich habe Welt und Protagonisten lieben gelernt und freue mich schon sehr auf weitere Bücher in diesem Universum.


Ein echtes Überraschungshighlight, das sowohl durch seine Charaktere als auch seinen tollen Weltenentwurf besticht. Die Autorin erzählt uns die Geschichte zweier Charaktere, die erst noch ihren Platz in der Welt finden und sich selbst akzeptieren müssen. Dabei bekommen sie tatkräftige Unterstützung, lernen nebenbei die wunderbare Stadt Sanka kennen und geraten in gefährliche Intrigen. Ein gelungenes Gesamtkunstwerk, das einige Überraschungen bereithält.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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THIRDS - Vergessen & Vergeben

Charlie Cochet , Silvia Gleißner
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei LYX, 03.11.2016
ISBN 9783736304925
Genre: Fantasy

Rezension:

Die vergangenen Ereignisse haben für Dex, Brodie und das Team der THIRDS eine neue Bedrohung


offenbart. Isaac Pearce und seine Anhänger führen einen regelrechten Krieg gegen die Organisation und alles wofür sie steht. Dabei schrecken sie auch vor Bombenanschlägen auf wichtige Ziele und Zivilisten nicht zurück. Isaac nutzt jedes Mittel um den Tod seines Bruders zu rächen und die Gestaltwandler, vor allem Brodie dafür verantwortlich zu machen. Das Team gerät mehr als einmal in lebensbedrohliche Situationen und muss sich einem Wettlauf gegen die Zeit stellen um aufzudecken worauf es Pearce abgesehen hat. Auch zwischen Dex und Brodie läuft nicht alles rund und ihre „Beziehung“ scheint auf der Kippe zu stehen… 

Wieder ein super spannender Band voller Action und Kampfgetümmel. 
Aber auch jede Menge interessante Ermittlungsarbeiten und Überlegungen stehen im zweiten Band der Reihe rund um die THIRDS auf dem Plan. Ich war nach dem Ende des ersten Teils nur mäßig überrascht dass unser „Freund“ wieder aufgetaucht ist. Ein echter Psycho eben. Jetzt läuft er praktisch Amok und es war sehr interessant der Schnitzeljagd rund um die Aufklärung seines Motives und Ziels zu folgen. Ein klein wenig war zwar klar worauf es hinausläuft – es waren dennoch einige unerwartete und dramatische Wendungen dabei. 
Dieser Agenten/Thrill-Aspekt des Buches war wieder ebenso genial wie im letzten. 
Ansonsten gibt es dieses Mal ein ziemliches hin und her in der der „Pseudo-Beziehung“ zwischen Dex und Brodie. Die beiden können momentan nicht mit und nicht ohne einander und es gibt jede Menge Streit und Missverständnisse, vor allem weil Brodie mal wieder die „Ich bin es nicht wert weil ich was Schlimmes getan habe“-Nummer abzieht und versucht Dex wegzustoßen. 
Das nahm in diesem Band beinahe zu viel Raum ein und hat mich stellenweise ein klein wenig genervt, auch wenn es jedes Mal sehr emotional war und ich mitfühlen konnte. 
Ich hoffe dass im 3. Teil sich dieses Thema endgültig ein wenig entspannt. 
Wie immer gibt es auch ein paar heiße Szenen die wie immer passend eingebaut waren und die Story nicht in den Hintergrund gedrängt haben. Was das angeht ist die Mischung immer noch Top. 
Das Buch endet wieder mit einem mäßigen Cliffhanger und ich bin gespannt wie es nun weiter gehen soll.

Ein weiterer spannender Band in der Reihe rund um die Agenten der THIRDS. 
Es gilt Anschläge zu verhindern und einiges an interessanter Ermittlungsarbeit wartet auf euch. In diesem Teil nimmt die „Beziehungskrise“ von Dex und Brodie ein klein wenig Überhand, was den ein oder anderen etwas nerven könnte und ich hoffe das wir im nächsten Band davon ein bisschen wenig bekommen. Ansonsten nach wie vor eine meiner neuen Lieblingsreihen im Bereich Gay-Romance.

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668 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 212 Rezensionen

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Iron Flowers – Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.04.2018
ISBN 9783737355421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ihr Leben lang wurde Serina auf das Leben einer Grace vorbereitet. Als auserwählte Grace des Thronfolgers winkt ihr ein Leben abseits der Armut in einer Welt, in der Frauen kaum Rechte haben und selbst das Lesen ihnen verwehrt wird. Sie hat sich mit ihrem Schicksal arrangiert und ist fest davon überzeugt auserwählt zu werden. Ihre kleine Schwester Nomi ist das genaue Gegenteil von ihr. Wild, aufmüpfig und rebellisch. Durch einen einzigen Fehler landen plötzlich beide in ihrem schlimmsten Albtraum. Zwischen mörderischen Intrigen, grausamen Ritualen und Verrat an jeder Ecke müssen beide Schwestern auf ihre Art und Weise ums Überleben kämpfen und dabei beweisen dass auch Frauen einen Wert in der Gesellschaft haben. Manchmal warten Vertrauen und Liebe an ungewöhnlichen Orten… 

Ich muss gestehen, zunächst war ich nicht unbedingt angetan von der Geschichte – das hat sich im Laufe des Buches aber definitiv geändert. 
Wir lernen zunächst die beiden Schwestern Serina und Nomi kennen, wobei in jedem Kapitel die Sichtweise zwischen ihnen wechselt was mir sehr gut gefallen hat. Durch die Wechsel verpassen wir als Leser keine Sekunde und bekommen einen guten Überblick über die Situationen. 
Anfangs begann das Buch wie jedes andere 0815-Buch in diesem Genre welches sich mit diversen Auswahlen beschäftigt. Auch der Plottwist mit den vertauschten Rollen war alles andere als unerwartet und kommt recht früh im Buch (daher auch keine Spoilerwarnung, ich glaube das kann sich jeder direkt denken). 
Wie sich die Geschichte allerdings dann entwickelt hat mich doch überrascht. Vor allem wie sich die Schwestern in ihrer jeweiligen Situation verändern war für mich ein echtes Highlight. Besonders Serina, die gefühlt das schlimmere Los trifft. Zunächst unsympathisch und sehr um Anpassung bemüht, wird aus ihr eine wahnsinnig starke Frau und dies nicht hopplahopp. Serina muss kämpfen und alles hinter sich lassen was sie bisher ausgemacht hat und bringt dabei einen gewaltigen Stein ins Rollen der einiges verändern könnte. 
Aber auch Nomi macht eine Wandlung durch. Sie lernt ihre wilde Seite ein wenig zu zähmen, vorsichtig zu sein und subtil ihre Pläne zu spinnen. Dabei steht sie stets unter der Aufsicht des Palasts, der Prinzen und des Königs. Von ihrer Entscheidung hängt später so viel ab, dass es unmöglich ist den Ausgang vorher zu sehen. 
Die Geschichte wurde nach dem durchaus platten Einstieg derart spannend, dass ich das Buch beinahe nicht aus der Hand legen konnte weil ich durch die Perspektivenwechsel unbedingt wissen wollte wie es bei der jeweiligen Schwester weitergeht. 
Dabei mochte ich übrigens Serinas Geschichte zunächst lieber da es bei Nomi doch recht spät richtig brenzlig wurde. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz – jedoch steht dieser Aspekt der Story nicht unbedingt im Vordergrund und fügt sich gut ein. Ein mega Cliffhanger wartet am Ende und macht das Warten bis 2019 noch schlimmer.


Nach einem eher vorhersehbaren und mäßig innovativen Einstieg wartet eine absolut spannende und überraschende Geschichte auf uns. In einer Welt in der Frauen nicht von Wert sind, entwickeln sich zwei gegensätzliche Schwestern auf ihre eigenen Art und Weise zu starken Persönlichkeiten und gehen durch ihre persönliche Hölle um etwas zu verändern. Perspektivwechsel sorgen dafür, dass der Leser nicht eine Sekunde der Geschichte verpasst und stets voll informiert ist. 
Das Buch spricht einige diverse und wichtige Themen an und versucht dabei auch nicht zu sehr mit den Klischees der Jugendbücher zu spielen, so dass auch die Liebesgeschichte nicht allzu schmalzig ausfällt. Für mich eine echte Überraschung bei der mich der Einstieg ein wenig hinters Licht geführt hat.

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Stadt der Finsternis - Gestohlene Magie

Ilona Andrews
E-Buch Text: 112 Seiten
Erschienen bei Egmont LYX.digital, 02.06.2016
ISBN 9783736301382
Genre: Fantasy

Rezension:

Dali Harimau hat es als vegetarische Wertigerin die auch noch Magie praktiziert nicht unbedingt einfach im Leben. Kaum zu fassen, dass ausgerechnet der attraktive Alpha des Katzenclans Jim sich für sie interessiert. Als wären ihr geringes Selbstbewusstsein und eine neugierige Familie nicht schon genug Probleme, verschwindet auch noch die Großmutter einer guten Bekannten von Dali und böse magische Kräfte scheinen dabei ihre Finger im Spiel zu haben. Dali und Jim müssen ermitteln und stolpern in jede Menge Chaos… 

Ich liebe die Kurzgeschichten um Dali und Jim. Die letzte hat mir bereits sehr gut gefallen und so habe ich nach dem 8. Band der Reihe direkt zur nächsten gegriffen. Dieses Mal begleiten wir von Anfang an Dali und Jim, nachdem sich die beiden im letzten Teil näher gekommen sind. 
Dali tut mir irgendwie leid, sie hat einfach so wenig Selbstbewusstsein und hadert immer mit sich selbst und auch ihre Beziehung zu Jim stellt sie immer mal wieder in Frage. Sie ist mir dadurch aber auch einfach irgendwie super sympathisch und ich mag ihren Charakter richtig gerne. Auch Jim lernen wir in dieser Novelle wieder von einer ganz anderen Seite kennen die ihn richtig liebenswert macht. Die beiden sind einfach ein süßes Paar. 
Abgesehen von der Beziehung der beiden stolpern wir wieder ein einen magischen Fall, der scheinbar mit dunklen Mächten und der Magie aus Dalis Heimat zusammen hängt. Aber dahinter verbirgt sich mehr als es zunächst den Anschein hat. 
Die Kurzgeschichte war durchaus spannend, ein klein wenig romantisch und auch eine Prise Humor fehlte nicht. Natürlich war sie viel zu kurz und daher ein klein wenig flach, als Happen für Zwischendurch bis zum nächsten Band jedoch super geeignet. 
Leider scheint das schon alles von den beiden gewesen zu sein – ich mochte jedoch den Abschluss.


Dali und Jim sind eine coole und humorvolle Kombi. Dali ist als Charakter einfach auch mal anders als die anderen Gestaltwandler und Jim zeigt bei ihr eine ganz andere Seite von sich. 
Als Kurzgeschichte konnte das Zwischenspiel wieder unterhalten und ist nett für Zwischendurch. Mit 112 Seiten natürlich zu kurz, allerdings ganz gut ausgearbeitet.

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Stadt der Finsternis - Ein Feind aus alter Zeit

Ilona Andrews , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX, 02.07.2015
ISBN 9783802597497
Genre: Fantasy

Rezension:

Nach den schlimmen Ereignissen in den Karpaten ist einigermaßen Ruhe eingekehrt, zumindest bis zum nächsten Konklave. Dort wird das Rudel von Hugh des Mordes an einem Herren der Toten beschuldigt und bekommt ein Ultimatum gesetzt. Kate hat nur eine Nacht Zeit den Mord aufzuklären um einen Krieg mit dem Volk zu verhindern. Dummerweise ist Curran anderweitig beschäftigt und auch Hugh legt ihr mehr als nur einen Stein in den Weg. Kate geht ein hohes Risiko ein und könnte alles verlieren was sie sich aufgebaut hat. Und da ist immer noch die Sache mit ihrem Vater - es scheint als wäre die Katze aus dem Sack und damit eine weitere Bedrohung am Horizont auszumachen…

Ich bin immer noch überrascht, dass sich die Reihe auch nach so vielen Bänden immer noch steigern kann. Nachdem mich der letzte Band in den Karpaten rund um die geheimnisvollen Zwillinge, das Heilmittel und der Kampf mit Hugh total fesseln konnte, lies mich auch der 8. Band einfach nicht los.
Die Ereignisse überschlagen sich aber auch fast. Kate muss ganz alleine unter erschwerten Bedingungen den Mord an dem Herrn der Toten aufklären und begibt sich und ihre Begleiter dabei in größte Gefahr, sind ihnen doch sowohl das Volk als auch Hugh auf den Fersen. Dieser Teil des Buches ist richtig dramatisch und es kommt auch mal wieder nach längerer Zeit die gute alte Detektivarbeit von Kate wieder zum Zug. Ich bin mir immer noch nicht so sicher was Hugh bezwecken will. Hat er es wirklich nur auf Kate als Person abgesehen die er in seinem Bett haben will? Nach wie vor ist das noch ein wenig undurchsichtig. Aber auch nach der Aufklärung geht es ohne Pause weiter und Kate gerät in eine brenzlige Situation, in der ihr nur der Glaube an ihre Liebsten bleibt um nicht durchzudrehen. Dabei findet sie auch noch einen weiteren Teil der zu ihrer Vergangenheit gehört und mit dem sie absolut nicht gerechnet hätte. Diese Szene im Buch hat mir doch einen Schauer über den Rücken laufen lassen.
Tja und dann steht natürlich noch das erste Treffen mit Papi an – hierzu möchte ich euch nicht mehr erzählen. Irgendwie fand ich auch diese Szenen richtig cool und ganz anders als erwartet.
Komplett umgehauen hat mich dann das Ende, welches sich in eine Richtung entwickelt hat, mit der ich nie nie gerechnet hätte und bei dem ich absolut gar nicht weiß wie in den Folgebänden der Plot weitergehen könnte. 
Ich könnte euch noch so viel über diesen Band erzählen, einfach weil er so vollgepackt ist mit spannenden Szenen, Wendungen und Ereignissen – also höre ich lieber auf bevor ich zu spoilern anfange. Für mich ist der Band auf jeden Fall was die Dramaturgie und die Spannung angeht einer der Besten der Reihe.


Eine geballte Ladung an Spannung und Drama erwartet euch im mittlerweile 8. Band der Reihe.
Die Mischung aus Detektivarbeit gegen die Zeit, gepaart mit einem bevorstehenden Krieg und dem langersehnten Aufeinandertreffen von Kate und ihrer Vergangenheit haben mich kaum zu Atem kommen lassen. Das Ende hat mich dann völlig zerstört und als Gesamtpaket ist dieser Band für mich bisher einer der Besten der Reihe rund um Kate und Curran. Ich liebe die Reihe und kann es kaum fassen das mit Band 12 Schluss sein wird (dieser erscheint 2019).

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The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

Rezension:

Corey Callahan hätte nie gedacht, dass sie mal im barrierefreien Wohnheim des renommierten Colleges enden würde, in dem bereits ihr Bruder seinen Abschluss gemacht hat. Nach einem Unfall ist die begeisterte Eishockeyspielerin an den Rollstuhl gefesselt und steht jeder Menge Alltagsproblemen gegenüber die das Leben als Querschnittsgelähmte so mit sich bringen. Allerdings ist sie auch froh, endlich der Fürsorge ihrer Eltern entkommen zu sein. 
Noch begeisterter ist sie allerdings darüber, dass sich im Zimmer gegenüber der attraktive Adam Hartley einquartiert hat, der nach einem blöden Sturz mit einem Gipsbein zu Recht kommen muss. 
Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, denn beide verbindet die Liebe zum Sport auf dem Eis - langsam aber sicher bedeutet Adam alles für Corey. Doch Adam hat eine Freundin und die würde er sicherlich nicht für das Mädchen im Rollstuhl aufgeben… 

Hach, ich schwärme immer noch ein bisschen von der Geschichte ♥ 
Ich bin ja ein großer Fan der Bücher von Sarina Bowen und musste das neue Buch daher unbedingt lesen. Und ich kann sagen: es ist anders als die Bücher die bisher von ihr in Deutschland erschienen sind. Die True North Reihe besticht durch die schweren und diversen Themen die behandelt werden und strotzt nur so vor dramatischen Lebensläufen und Charakteren die ihr Päckchen zu tragen haben. Zwar hat auch hier Corey es alles andere als leicht mit ihrer Behinderung, das ganze Feeling des Buches ist aber eher locker und leicht. Es dreht sich auch darum wie sie mit ihrer Last leben muss und welche Schwierigkeiten diese birgt, alles ist jedoch nicht so dramatisch und düster und es wird auch viel Wert auf den Spaß am Leben und die lockere Stimmung auf dem College gelegt. 
Das mag auch daran liegen, dass die Reihe rund um die Ivy Years im Original vor der True North Reihe erschienen ist und daher ein wenig in die Anfänge der Autorin gehört. 
Manche hat dieser Unterschied abgeschreckt beziehungsweise enttäuscht – für mich war das aber genau das was ich brauchte als ich zum Buch gegriffen habe.


Eine locker-leichte Collegegeschichte ohne eine allzu schmalzige und dafür einfach süße Lovestory mit tollen Charakteren die mir sehr sympathisch waren. Beide tragen auch Dinge mit sich herum, die aber einfach nicht so im Vordergrund stehen und im Vergleich eher „einfach“ abgehandelt bzw. geklärt werden. 
Dabei hat mir vor allem der Aspekt der Freundschaft zwischen den beiden gefallen und die Szenen waren einfach super schön und ich mochte wie sie miteinander umgegangen sind. 
Corey ist ein pragmatischer Charakter der genau die Mitte zwischen stark und schwach trifft und Adam ist einfach totales Boyfriend-Potential, auch wenn er so seine Macken und eine seltsame Freundin hat. Die anderen Charaktere im Buch mochte ich ebenfalls sehr gerne und ich freue mich schon auf eine weitere Geschichte in der Reihe. 
Wenn man die Reihen getrennt voneinander sieht und sich darauf einlassen kann, hat man hier eine tolle Geschichte um beste Freunde und beginnende Liebe (allerdings musste auch ich bei der Bewertung einen Vergleich zu den anderen Büchern ziehen und konnte daher nicht die volle Punktzahl geben).

Ich verstehe warum manche diesen Reihenauftakt im Vergleich zur True North Reihe als Enttäuschung empfinden, muss hier allerdings eben darauf hinweisen dass die Reihe früher erschienen ist und daher auch in eine ganz andere Richtung geht. 
Es steht die Lust am Leben im Vordergrund und auch die Themen Freundschaft, College und Sport. Die Geschichte ist lockerer und leichter als die andere Reihe und daher hat sie super zu meiner Stimmung gepasst und mich konnte die Geschichte von Corey und Adam absolut packen. 
Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und schwärme immer noch. Im Vergleich zur Dramatik und dem Tränenpotential konnte aber auch ich nicht alle Punkte vergeben. Das macht „Bevor wir fallen“ keinesfalls zum schlechteren Buch – es legt einfach auf andere Dinge wert. Ich kann es euch auf jeden Fall empfehlen.

*Rezensionsexemplar

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Töchter des Mondes - Schicksalsschwestern

Jessica Spotswood , Stefanie Lemke
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei INK , 15.01.2015
ISBN 9783863960261
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie konnte Maura ihrer Schwester das nur antun? Cate ist immer noch fassungslos, muss sich aber zuliebe all derer die sie beschützen soll zusammen reißen. Dabei ist für sie endgültig eine Welt zusammen gebrochen und die Prophezeiung scheint ihr auf einmal gar nicht mehr so abwegig wie noch vor ein paar Monaten. Dabei wäre gerade jetzt ein Zusammenhalt wichtiger denn je für das Überleben der Hexen, ist doch Inez Plan mit der Bruderschaft umgesetzt worden und nun trachtet diese allen Hexen nach dem Leben. Was führt sie noch im Schilde? Werden die Hexen die Herrschaft der Bruderschaft beenden oder dabei zu Grunde gehen? Und wird sich für Cate alles zum Guten wenden?

Es ist schon eine Weile her dass ich den zweiten Band der Reihe gelesen habe, ich war allerdings direkt wieder mitten im Geschehen. Der zweite Band endete ja mit einem Ereignis, welches den Leser sprachlos zurück ließ und bei dem man unbedingt wissen wollte wie und ob sich dieser Schlamassel wieder beheben lässt. Was das angeht werde ich natürlich nicht spoilern und auch so möchte ich weniger was zum Inhalt sondern mehr zu meinen Gedanken während des letzten Bandes der Trilogie sagen.
Der letzte Band ist für mich der spannendste und auch der beste der Reihe, das lässt sich schon daran festmachen, dass ich den Band innerhalb eines regnerischen Tages komplett verschlungen habe.
Nach wie vor ist Cate für mich ein eher schwieriger Charakter. Sie ist zurückhaltend, nachdenklich und immer eher von Selbstzweifeln zerfressen. Im Abschluss muss sie aber aus sich herausgehen, auch mal Dinge riskieren die sie nicht in der Hand hat und ich finde das hat sie soweit gut gemeistert. Sie ist halt kein BadAss Charakter. Dafür wurden mir einige Charaktere noch unsympathischer als sie es eh schon waren.
Generell hält der letzte Band einige überraschende und dramatische Wendungen bereit die sowohl die Prophezeiung als auch die Machenschaften innerhalb der Schwesternschaft betreffen. Es wird absolut spannend und auch ein wenig traurig. Dabei müssen die Schwestern zusammenhalten - sowohl die im Geiste als auch im Blute. Denn nur zusammen können sie die finsteren Machenschaften der neuen Oberin durchkreuzen und sich vor der Bruderschaft schützen. Als Abschlussband fand ich die Geschichte für sich genommen sehr gut gelungen und auch gelöst.
Das Ende ist für meinen Geschmack vielleicht ein wenig zu offen, konnte mich aber dennoch überzeugen.
Generell fand ich dass sich die Reihe tatsächlich mit jedem Band gesteigert hat und vor allen Dingen durchaus jede Menge diverse Themen wie Homosexualität und Unterdrückung der Frauen sowie religiösen Fanatismus beinhaltet hat.

Ein runder Abschluss einer Trilogie über Hexen die sich mit jedem Band steigern konnte. Die Protagonistin konnte sich im Laufe des Bandes durchaus noch entwickeln, der Leser wird durch die Ereignisse das ein oder andere Mal überrascht und es fehlt nicht an Dramatik und Tempo.
Für mich der beste Band einer durchaus diversen Trilogie über Hexen die einige interessante Themen angesprochen hat die ich zunächst in einer Fantasytrilogie nicht erwartet hätte.
Eine Empfehlung für alle die mal wieder eine gute Trilogie über Hexen lesen wollen und auch einen schwächeren Auftakt abkönnen.

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61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

THIRDS - Verraten & Verkauft

Charlie Cochet , Silvia Gleißner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei LYX, 01.06.2016
ISBN 9783736302297
Genre: Fantasy

Rezension:

Dex ist mit Leib und Seele Polizist und glaubt an Recht und Ordnung. Dies hat auch dazu geführt, dass er seinen ehemaligen Partner nach dem Schuss auf einen unschuldigen Gestaltwandler an die Justiz übergeben musste. Dafür hat er mit jeder Menge Anfeindungen zu kämpfen, sind doch Gestaltwandler zwar geduldet, aber nicht unbedingt zu 100% anerkannt und er wird nun als


„Verräter“ beschimpft.
Als die Probleme immer schlimmer werden, bleibt ihm nichts anderes übrig als zu den THIRDS zu wechseln, einer Spezialeinheit der sowohl Menschen als auch Gestaltwandler angehören.
Sein neuer Partner Agent Sloan Brodie ist alles andere als begeistert von dem vorlauten „Neuen“. Dabei ist eine gewisse Anziehung zwischen den beiden nicht zu übersehen – wenn auch unter Kollegen strengstens verboten…

OMG was für eine geniale Charakterdynamik in dieser Geschichte!
Ich hatte nach längerem mal wieder Lust auf ein Buch aus dem Bereich Gay-Romance und hatte beim Griff zu Verraten & Verkauft schon so eine Ahnung dass es mir gefallen könnte.
Es hat mich aber überrascht WIE gut mir die Story rund um Dex, Brodie und das ganze Team gefallen hat. Das liegt auf jeden Fall auch an den Charakteren. Dex ist einfach ein liebenswerter Spaßvogel mit einem tollen Humor. Tollpatschig, aber ohne den Slapstick-Einschlag, dabei absolut mutig, loyal und einfühlsam. Er ist ein echter Team-Player und im Laufe des Buches wird er eine absolute Bereicherung für das Team. Dann natürlich Broadie. Er ist der grummelige Anführer und absolut BadAss ohne in das BadBoy Schema abzurutschen. Er hat sein Päckchen zu tragen und außerdem die Verantwortung für seine Leute – keine einfache Aufgabe und Dex holt ihn so ein wenig aus der Reserve und wir lernen dadurch einen echt coolen Typen kennen.
Auch der Rest des Teams ist ziemlich einzigartig und zusammen sind sie unschlagbar.
Wunderbar war auch die Crime-Story und die Ermittlungsarbeit der THIRDS. Die Geschichte bleibt rasant und spannend, mit gefährlichen Einsätzen und einer gut durchdachten Welt rund um die Gestaltwandler. Stellenweise vielleicht ein wenig techniklastig und zu detailverliebt – das tut dem Gesamtbild aber keinen Abbruch. Die Emotionen in der Geschichte waren auch irgendwie „echt“ für mich – ich konnte mich super in die Charaktere hineinversetzen und habe mitgefiebert. Im Gegensatz zu dem was der Klappentext vielleicht vermuten lässt, ist der erste Band der Reihe absolut kein „Bums-Buch“, auch wenn ihr euch natürlich auf heiße Szenen freuen könnte. Allerdings absolut passend eingebaut und weder platt noch billig. 
Das Gesamtkonzept hinter dem Auftakt der THIRDS hat mir wahnsinnig gut gefallen und die Reihe könnte ein neues Highlight werden. Selbst der Cliffhanger ist erträglich.
Zeit für Band 2!

Für mich eine neue Perle im Bereich Gay-Romance! Das Buch hat eine absolut tolle Charakterdynamik mit echten Emotionen. Zwei Hauptcharaktere die zusammen passen wie Arsch auf Eimer und eine absolut spannende Crime/Agenten-Story. Das gepaart mit genialem Humor und verbalen Schlagabtäuschen in einer wunderbar konstruierten Urban-Fantasy-Welt machen das Buch zu allem anderen außer einem weiteren Gay-Romance-Bums-Buch. Dabei außerdem auch die gewisse Prise Drama nicht zu kurz.
Ich liebe den Schreibstil der Autorin und die beiden Schätzchen Dex und Broadie und kann es kaum erwarten die Reihe fortzusetzen. Wer mal wieder ein tolles Buch mit echter Story in diesem Genre lesen will und kein Problem mit Fantasy/Gestaltwandlern hat sollte hier zugreifen - heiße Szenen inklusive.
Alle Daumen hoch von mir!

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Verliere mich. Nicht.

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736305496
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wie konnte das nur passieren? 
Das fragt sich Sage in ihrem billigen Motel, in welches sie vor Luca und der ganzen Situation geflüchtet ist. Sie bereut den Streit zutiefst, hat er sie doch von dem Mann getrennt, der ihr endlich gezeigt hat was es heißt zu leben und zu lieben. Trotz seines Rauswurfs kreisen ihre Gedanken nur um ihn, außerdem besteht immer noch die Gefahr durch Alan im Hintergrund. Wie soll sie jetzt weitermachen? Wie mit der Nähe zu Luca durch ihren Freundeskreis umgehen?
Und dann geschieht das unerwartete: Luca möchte das sie wieder zurück zu ihm und April zieht.
Katastrophe vorprogrammiert?


Auch der zweite Band ließ sich ruck zuck lesen und konnte mich sehr gut unterhalten.
Er beginnt eigentlich nahtlos wo der erste Band aufgehört hat und wir begeben uns wieder in die Gefühlswelt von Sage. Sage ist völlig niedergeschlagen von Lucas Rauswurf, auch wenn sie sich diesen natürlich selbst zuzuschreiben hat. Sie trauert nicht nur um ihre Liebe, sondern auch um den Verlust der Lebensqualität, die ihr durch Luca und den Fortschritten die sie mit ihm gemacht hat, gewährt wurden. Eine wichtige Stütze ist für sie weggebrochen und dies macht sich auch wieder ein wenig durch ihre Panik-Attacken bemerkbar. 
Dabei legt der zweite Band weniger den Fokus auf ihre psychische Störung. Stattdessen befassen wir uns mehr mit ihrem Liebeskummer, anderen Personen aus ihrem neuen Freundeskreis – vor allem Connor - und ihren Problemen bei der Wohnungssuche.
Das hat mich persönlich ein wenig überrascht. Zwar nehmen wir mit ihr an weiteren 
Therapiesitzungen teil, das Thema gerät aber doch ein wenig in den Hintergrund.
Ein wenig schade, denn für mich hat gerade das Thema Panikattacken dem Buch etwas Besonderes verliehen. Versteht mich nicht falsch – die weitere Liebesgeschichte zwischen Luca und ihr ist einfach wunderschön. Luca als Charakter ist sowieso ein absolutes Schätzchen. Auch die anderen Charaktere in diesem zweiten Teil sind einfach wieder super gezeichnet und wir lernen endlich zwei ziemlich negativ behaftete Gestalten kennen. 
Sage und Luca ergänzen sich als Paar super gut und man merkt einfach in jedem Bereich der Geschichte wie sehr sich die beiden eine Stütze sind, auch wenn sie sich im Verlaufe des Streits durchaus mehr als einmal gegenseitig verletzen.
Ich hätte mir nur einfach mehr Infos über die Störung gewünscht, mehr Hintergründe dazu und einfach noch ein wenig mehr von Sages Empfindungen bezüglich dessen. So wurde die Geschichte langsam aber sicher „nur“ zu einer schönen Liebesgeschichte.
Auch das finale Aufeinandertreffen mit Alan und die Aussprache von Sage und Luca hätte ich mir ein wenig spektakulärer vorgestellt.
Letztendlich ist der Abschluss der Dilogie nicht ganz so mitreißend wie der Auftakt, dennoch eine tolle Liebesgeschichte die ich gerne gelesen habe.


Zu meinem Bedauern verschiebt sich beim Finale ein wenig der Fokus weg vom Thema Angststörungen mit Lovestory. Die Liebesgeschichte ist wunderschön, die Charaktere nach wie vor toll und das Aufeinandertreffen der Parteien zwar ein wenig unspektakulär aber angemessen – die psychische Störung hat es jedoch erst zu etwas Besonderem gemacht. Klar, dass sich die Störung nach und nach bessert und daher weniger der Fokus darauf liegen kann, ich hätte mir aber einfach noch mehr Tiefe für das Thema gewünscht. Dennoch ein schöner und durchaus emotionaler Abschluss einer gelungenen Dilogie.

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190 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Angelfall - Am Ende der Welt

Susan Ee , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2018
ISBN 9783453319097
Genre: Fantasy

Rezension:

Penryn und Raffe sind zusammen mit Paige und ihren Haustieren auf der Flucht vor den Engeln.
Doch diese Flucht muss endlich enden. Raffe benötigt dringend Hilfe bei seinen Flügeln und auch Paige muss geholfen werden. Raffe steht zusätzlich vor dem Problem sich Verbündete zu suchen um die anstehende Wahl hoffentlich für sich zu entscheiden. Hilfe naht in diesem Fall von unerwarteter Seite und Penryn taucht in eine ihr unbekannte Welt ein. 
Die Menschheit muss sich rüsten, rüsten für das letzte Aufbäumen und die alles entscheidende Schlacht um das Schicksal einer ganzen Rasse. Wie wird sich Penryn entscheiden? Für ihre Familie oder Raffe?

So lange habe ich diesem finalen Band entgegen gefiebert und nun ist es vorbei.
Und ich finde es war ein guter Abschluss für eine fantastische Reihe. 
Der letzte Band setzt nahtlos am zweiten Band an, für mich kein Problem da ich alle drei Bände in recht kurzem Abstand gelesen habe – für manch anderen könnte eine fehlende Zusammenfassung vielleicht ein klein wenig schwierig sein.
Wir begleiten das Trio aus Penryn, Raffe und Paige zunächst bei ihrer Flucht nach dem Massaker und 
einer kleinen Verschnaufpause, bei der sich in Sachen Penryn und Raffe zum ersten Mal „etwas tut“.
Dieses kleine Zwischenspiel hat mir sehr gut gefallen, richtig begeistert war ich aber von der Episode die anschließend folgt und bei der wir endlich richtig viel aus Raffes Vergangenheit erfahren und einen ganz speziellen „Ausflug“ machen – mehr dazu nicht an dieser Stelle, wer das Buch gelesen hat weiß was ich meine.
Für mich eine sehr coole Idee, wenn auch vielleicht ein kleines bisschen verwirrend.

Ansonsten geht es langsam auf das Finale zu und sowohl Penryn als auch Raffe müssen sich Gedanken machen, wie sie sich letztendlich entscheiden müssen. Und welche Entscheidung ist schon schwieriger als das Leben vieler gegen das weniger aufzuwiegen?
Der „Endkampf“ der folgt ist anders als ich ihn mir vorgestellt hatte. Irgendwie sehr eigen und dadurch interessant, aber nicht so wie ich ihn mir vielleicht gewünscht hätte. Mir fehlte in diesem Band das Epische der letzten beiden Bände. Auch war er nicht so emotional und das Gruselige welches mir Gänsehaut bereitet hat war im 3. Band fast nicht mehr vorhanden.
Ebenso fand ich das Ende doch ein wenig schnell abgehandelt und für meinen Geschmack zu offen.
Dennoch konnte mich „Am Ende der Welt“ noch einmal sehr gut unterhalten und ich werde Penryn und Raffe vermissen, auch wenn der Abschluss der Trilogie nicht mit den Vorgängern mithalten konnte.
Die Reihe hat allerdings auf jeden Fall einen Platz auf meinem Bücherolymp verdient.


Leider nicht ganz so emotional und episch wie ich es mir für den Abschluss einer meiner Lieblings-Trilogien gewünscht hätte. Es gab einige richtig coole Ideen und Szenen, der eigentlich Endkampf lies aber dennoch ein wenig Spannung und Action vermissen. Auch ist der letzte Band irgendwie ein wenig „softer“ und das Dunkle und Grausige hat mir im Vergleich zu den Vorgängern gefehlt.
Sehr gut gefallen hat mir jedoch die Dynamik zwischen Penryn und Raffe und auch die Lösung am Ende war zufriedenstellend. Unterhalten konnte mich der Abschluss der Angelfall-Trilogie auf jeden Fall und die Reihe hat sich trotz schwächerem Abschluss einen Platz auf meinem Bücher-Olymp verdient. Wer mal eine andere Art von Engeln kennen lernen möchte, sollte sich die Reihe auf jeden Fall näher ansehen – wenn ihr nicht zu zart besaitet seid. 

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Chicagoland Vampires - Ein Biss von dir

Chloe Neill , Marcel Aubron-Bülles
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.08.2017
ISBN 9783736302686
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Leben als Hüterin im Hause Cadogan könnte so schön sein. 
Die Alchimistin Sorcha wurde vertrieben, ihr grausamer Plan konnte vereitelt werden und die Hochzeit mit Ethan – seines Zeichens unheimlich heißer Meistervampir – steht kurz bevor. 
Doch es scheint als wäre Merit kein ruhiges Leben ihm Kreise ihrer Liebsten vergönnt. 
Eine seltsame Epidemie breitet sich sowohl unter Menschen als auch Übernatürlichen aus und scheint sie in den Wahnsinn zu treiben. Dann spielt auch noch das Wetter verrückt und nun steht die Frage im Raum ob diese Ereignisse zusammenhängen. Merit muss ein letztes Mal ihre ganze Kraft in den Kampf für die Sicherheit ihrer Familie legen… 

Irgendwie bin ich beim Schreiben der Rezension immer noch total emotional. 

Eigentlich weniger wegen der Geschichte an sich, sondern weil ich es einfach noch gar nicht fassen kann das Chicagoland Vampires mit dem 13. Band nun tatsächlich zu Ende gegangen ist. So viele Jahre haben mich Merit und Ethan nun begleitet und die Reihe ist mir einfach total als Herz gewachsen. Ich habe mich in Chicago und dem Hause Cadogan sehr wohl gefühlt und habe mit den Charakteren mitgefiebert und mitgelitten und auch gelacht und all die schönen Momente verfolgt. 
Ich bin glücklich das Merit und Ethan glücklich wurden, auch wenn sie sich am Anfang nicht leiden konnten. Dabei war es keine InstaLove und das freut mich immer noch ungemein. Auch die Entwicklung von Merit selbst war wunderbar zu verfolgen. Wie sie sich langsam an ihr Leben als Vampir gewöhnt hat und all die Möglichkeiten entdeckte und nutze die ihr dieses neue Leben geboten hat. Nun habe ich sie verlassen, als sie praktisch am Ziel ihrer Wünsche angekommen ist und hoffentlich endlich den Frieden mit ihrer Familie und ihrem Haus findet den sie sich so lange gewünscht hat. Ich freue mich für sie und werde sicher noch mehrmals in meine liebsten Bände der Reihe hineinschnuppern bevor ich mich dann im August in das brandneue SpinOff der Reihe stürzen werde, welches dann erstmalig auf Englisch erscheint – hoffentlich auch irgendwann mal auf Deutsch. 
Noch kurz zur Geschichte des letzten Bandes. 
Ich möchte euch nur wenig darüber erzählen damit ihr den abschließenden Teil richtig genießen könnt. Besonders gut gefallen hat mir natürlich die lang ersehnte Hochzeit zwischen den beiden und ich kann euch versprechen: sie wird richtig romantisch und einfach nur schön. 
Die neuste magische „Katastrophe“ dagegen war natürlich nicht so schön, allerdings actionreich, spannend und so ganz anders als erwartet. Merit und ihre Verbündeten müssen noch einmal alle Register ziehen und Chicago bekommt nochmal ordentlich was ab. 
Ein wenig hat mir noch so ein wenig das abschließende tränenreiche „Drama“ gefehlt, ich wollte einfach im letzten Band noch einmal so richtig weinen. Dies war zwar nicht der Fall, dennoch war der letzte Band ein wunderbar runder Abschluss, bei dem der Epilog schon ein klein wenig Ausblick auf das SpinOff geben wird. Freut euch auf das passende Ende einer meiner allerliebsten Vampirreihen.


Eine Ära geht zu Ende und ich verlasse Chicago und die Chicagoland Vampires, Merit und Ethan und all die anderen tollen Charaktere mit einem lachenden und einem weinenden Auge. 
Der letzte Band der Hauptreihe endet mit einem letzten magischen Gefecht um das Schicksal Chicagos und bietet wunderschöne und spannende/schreckliche Momente zugleich. So das tränenreiche Ende habe ich zwar ein wenig vermisst, dennoch ist der 13. Band ein runder und würdiger Abschluss für eine meiner Lieblingsreihen. 
Jetzt heißt es trauern bis das SpinOff das Licht der Welt erblickt.

Schaut vorbei:

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220 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Sakura

Kim Kestner
Fester Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Arena, 06.06.2017
ISBN 9783401603186
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Juri lebt ganz unten. Unten auf Ebene 1, dem Grund der Höhle, in der sie mit den anderen Nachfahren des Gottes Susanoo ein mieses Dasein fristet, während die Nachfahren der Sonnengöttin Amaterasu auf der Oberfläche leben dürfen. Als Mitglied der untersten Schicht ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben einer verdreckten Ebene, auf der die Menschen alles für ein wenig Nahrung tun würden. Doch eines Tages ruft die kaiserliche Familie auf zur Blüte, einer Auswahl bei der nur die Vollkommensten um einen Platz an der Sonne kämpfen dürfen. Juri ist als Mädchen nicht vollkommen genug, als Junge getarnt jedoch begibt sie sich in mörderische Prüfungen, erfährt von grausamen Intrigen und begegnet dem Prinzen, der so ganz anders ist als es zu erwarten wäre. 
Was bedeutet es Vollkommen zu sein? Und was hat es mit der Höhle auf sich? 

Diese Dystopie hat mir wirklich sehr sehr gut gefallen. Dabei hatte ich so eigentlich gar keine Erwartungen an das Buch. 
Wir lernen zunächst Juri kennen, die in einer Welt jenseits unserer Vorstellung lebt. Dreckig, dunkel und brutal. In der jeder ums Überleben kämpfen muss, die Menschen nicht besonders alt werden und Kinder meist sehr schnell auf sich allein gestellt sind. Juri hat sich mehr oder weniger damit abgefunden niemals die Sonne zu sehen und elendig irgendwann in einer Ecke draufzugehen, das ist nun einmal das Los der Nachfahren Susanoos. Von den Ebenen über sich hat sie sowieso keine genaue Vorstellung. Nur das es denen besser gehen muss und dem Kaiser und seiner Familie sowieso am besten. Sie ist ein abgeklärter Charakter, der sich von anderen fernhält und sich an niemanden binden will und ich musste ihre Stärke in mehr als einer Situation wirklich bewundern. Natürlich gibt es auch die ein oder andere Situation bei der man doch merkt das sie ein Mädchen ist und auch in ihrer ganzen Haltung merkt man im Laufe der Zeit eine deutliche Veränderung. Ich mochte sie wirklich sehr gerne und habe ihr Schicksal mit Spannung verfolgt. Es gab auch andere Charaktere wie Dom, den Jungen aus Ebene 4 und den Prinzen die ich als Charaktere sehr spannend fand und deren Geschichte ich ebenfalls sehr mochte.

Die Storyline war für mich das Highlight am Buch. Natürlich ist es bei Dystopien mittlerweile schwer nochmal das Rad neu zu erfinden, das muss meiner Meinung nach aber auch gar nicht sein. 
Für mich besticht Sakura zum einen durch sein japanisch angehauchtes Flair, ohne dabei den Anspruch zu stellen historisch oder kulturell korrekt zu sein. In Kombination mit asiatischem Thema habe ich noch keine Dystopie gelesen. Auch die Prüfungen, deren Aufbau und Durchführung haben mir gefallen, sie bringen durchaus Spannung in die Sache. 
Besonders gefallen hat mir aber der schonungslose Schreibstil bzw. die Erzählweise von Juri. Es wird nichts beschönigt, sie erzählt offen wie brutal und stellenweise ziemlich widerwärtig ihre Welt und die Menschen darin sind. Gerade diese Brutalität und ehrliche Ansicht haben das Buch für mich irgendwie „echt“ gemacht. Und auch das Thema rund um die Götter und Juris Welt sowie die Auflösung und was es mit den Blüten auf sich hat konnte mich überzeugen. Für mich rundum gelungen und ruckzuck gelesen.

Für mich eine der besten Dystopien die ich in letzter Zeit gelesen habe. Eine starke und doch verletzliche Protagonistin zeigt schonungslos und offen, wie die Welt von Menschen aussieht, die ganz unten angekommen sind und welche Auswirkungen dies auf die hochgelobte Menschlichkeit hat. Dabei verkommt die Prüfung die sie zu bestehen hat keineswegs zu einem Thema aller „Selection“, sondern wird brutal und verlustreich. Dabei beinhaltet das Buch einige interessante und diverse Themen und Personen und auch das Geheimnis hinter dem Kaiser und der Höhle ist super spannend gelöst worden. Von mir eine echte Empfehlung und eines meiner neuen Lieblingsbücher. 

PS: Pluspunkt – Das Buch ist ein Einzelband (auch wenn das Ende ein wenig kurz war).


Schaut vorbei: http://cat-buecher-welt.blogspot.de/2018/03/rezi-sakura-die-vollkommenen-von-kim.html

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