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96 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

fantasy, nacht, ravensburger buchverlag, 2017, neuerscheinung

Tochter der Flut

Jake Halpern , Peter Kujawinski , Wolfram Ströle
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401567
Genre: Jugendbuch

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(64)

234 Bibliotheken, 28 Leser, 2 Gruppen, 46 Rezensionen

freundschaft, jugendbuch, zwangsneurosen, john green, anspruchsvolle literatur

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

John Green , Sophie Zeitz
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 10.11.2017
ISBN 9783446259034
Genre: Jugendbuch

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(826)

1.517 Bibliotheken, 19 Leser, 3 Gruppen, 63 Rezensionen

schattenjäger, fantasy, liebe, cassandra clare, clockwork

Clockwork Princess

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 616 Seiten
Erschienen bei Arena, 06.09.2013
ISBN 9783401064765
Genre: Jugendbuch

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(901)

1.682 Bibliotheken, 26 Leser, 7 Gruppen, 70 Rezensionen

schattenjäger, fantasy, liebe, cassandra clare, london

Clockwork Prince

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.07.2012
ISBN 9783401064758
Genre: Jugendbuch

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(598)

1.220 Bibliotheken, 36 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

schattenjäger, fantasy, cassandra clare, london, will

Clockwork Angel

Cassandra Clare , ,
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.06.2015
ISBN 9783401507996
Genre: Jugendbuch

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(371)

818 Bibliotheken, 25 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

schattenjäger, jace, dämonen, clary, fantasy

City of Heavenly Fire

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 896 Seiten
Erschienen bei Arena, 04.07.2016
ISBN 9783401505695
Genre: Jugendbuch

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(1.676)

3.243 Bibliotheken, 69 Leser, 10 Gruppen, 106 Rezensionen

schattenjäger, liebe, dämonen, fantasy, vampire

City of Lost Souls

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Arena, 20.02.2013
ISBN 9783401066677
Genre: Jugendbuch

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(1.261)

2.281 Bibliotheken, 32 Leser, 5 Gruppen, 48 Rezensionen

schattenjäger, fantasy, dämonen, liebe, vampire

City of Fallen Angels

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 567 Seiten
Erschienen bei Arena, 25.09.2013
ISBN 9783401506708
Genre: Jugendbuch

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(2.679)

4.446 Bibliotheken, 74 Leser, 13 Gruppen, 136 Rezensionen

fantasy, liebe, schattenjäger, dämonen, cassandra clare

City of Glass

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 728 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2012
ISBN 9783401502625
Genre: Jugendbuch

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(2.983)

4.912 Bibliotheken, 97 Leser, 14 Gruppen, 175 Rezensionen

schattenjäger, fantasy, liebe, dämonen, vampire

City of Ashes

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.05.2011
ISBN 9783401502618
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung! 2. Teil einer Reihe!


Inhalt: 

Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal - und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt. 


Meine Meinung: 

Auch wenn ich die weiteren Bände der Reihe besitze, werde ich nach diesem Band eine kleine Auszeit von der Reihe nehmen. Ich merke schon jetzt, dass ich die Welt, in der Clarissa und Jace gegen ihren bösen Vater Valentin kämpfen, zwar mag, aber sie mich auch nicht zu 100% mitreißt. 

Ich habe in Band 1 insbesondere die authentischen Charaktere gelobt und die übertriebene Dramatik kritisiert. Auch der zweite Teil der Geschichte hat gute und schlechte Seiten. Einige der Handlungsstränge finde ich sehr vielversprechend und es werden Entwicklungen angedeutet, die mir wirklich gut gefallen. Daher bin ich nicht völlig abgeneigt weiter zu lesen. Ich bin immer noch ein Fan der Schattenjäger-Welt und finde einige Ideen wirklich originell und spannend. Die Dramatik in diesem Teil fand ich etwas besser gelöst, weil man eher das Gefühl hatte, dass die einzelnen Actionszenen schlüssig aufeinander aufbauen und nicht ganz so wahllos aneinander gereiht werden. Mir gefallen allerdings einige Charakterentwicklungen nicht besonders. Die Autorin neigt dazu, dass ihre Figuren alle Freunde bleiben. Es wird sich zwar auch mal gestritten, aber alle finden immer irgendwie wieder zueinander. Das finde ich manchmal etwas zu harmonisch. Ich fände es zum Beispiel auch mal total passend - auch wenn es makaber klingt -, wenn ein sympathischer Charakter sterben würde. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die Autorin sich traut das durchzuziehen, aber vielleicht werde ich ja noch überrascht. Bisher ist mir der Verlauf der Geschichte einfach zu harmonisch und die Liebesgeschichte ziemlich vorhersehbar. Ich mache eine kleine Pause von der Reihe, werde dieser aber definitiv nicht den Rücken kehren :) 



Fazit: 

Im Gesamten macht zwar Band 2 Lust auf mehr und es deuten sich vielversprechende Entwicklungen an, aber dieser Teil konnte mich nicht ganz so überzeugen wie der Auftakt der Reihe. Ich denke das liegt insbesondere an dem zu starken Harmoniebedürfnis der Autorin. Ich musste mich manchmal wirklich zwingen weiter zu lesen. Daher gibt es solide 3 Sterne!

  (4)
Tags: action, band 2, cassandra clare, city of ashes, dämonen, die chroniken der unterwelt, die chroniken der unterwelt 2, die chroniken der unterwelt: city of ashes, dramatik, fantasy, jugendbuch, schattenjäger, schattenwesen, teil 2, vampire, werfwölfe   (16)
 

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(4.893)

7.517 Bibliotheken, 139 Leser, 20 Gruppen, 411 Rezensionen

fantasy, schattenjäger, dämonen, liebe, vampire

City of Bones

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 504 Seiten
Erschienen bei Arena, 05.01.2011
ISBN 9783401502601
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung! 1. Teil einer Reihe!


Inhalt: 

Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter Jocelyn in New York. Als diese unter höchst merkwürdigen Umständen entführt wird, offenbart sich Clary ein wohlgehütetes Familiengeheimnis: Ihre Mutter war einst eine Schattenjägerin, Mitglied einer Bruderschaft, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Als Clary selbst von düsteren Gestalten angegriffen wird, rettet der ebenso attraktive wie geheimnisvolle Jace ihr das Leben. Er nimmt sie mit ins New Yorker Institut der Gruppe, und nach und nach wird Clary immer tiefer in diese faszinierende Welt hineingezogen. Doch ein tödlicher Machtkampf zwischen Gut und Böse droht die Gemeinschaft der Dämonenjäger zu zerreißen. Werden Clary und Jace es schaffen, Jocelyn zu retten und die Welt der Schattenjäger vor dem Untergang zu bewahren?


Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich vor etlicher Zeit mal gelesen, aber nie rezensiert. Ich habe jetzt eine Reihe gesucht, die ich im Urlaub lesen könnte und bin dadurch wieder an diese Reihe erinnert worden. Zumal ich auch die Nebenreihe noch auf dem SUB liegen habe und immer wieder Gutes über die Bücher von Cassandra Clara höre.
Diese Reihe für den Urlaub zu wählen, war eine gute Idee, weil mich die Geschichte sofort mitreißen konnte und sich sehr leicht am Strand lesen lässt. Auch wenn man mal unterbrochen wird, kommt man immer wieder gut in die Geschichte rein. 
Wie gesagt, habe ich das Buch vor einiger Zeit schon einmal gelesen, konnte mich aber nicht mehr an den Ablauf oder das Ende der Geschichte erinnern. Ich wusste, dass am Ende etwas passiert, was ich damals völlig unvorhersehbar fand. Dadurch, dass ich wusste, dass irgendwas ganz überraschendes passiert, war ich vom Ende nicht mehr so überrascht :D Aber dafür ziehe ich keinen Stern ab, weil das Ende ist immer noch gelungen und macht wirklich Lust auf mehr. 

Um bei der positiven Seite der Geschichte zu bleiben, muss ich sagen, dass mich an diesem Auftakt insbesondere die Authentizität der einzelnen Charaktere absolut überzeugt. Wir lernen hier ganz unterschiedliche Figuren kennen, die alle so ihre eigenen Charakteristika haben und sich dadurch völlig voneinander unterscheiden. Natürlich werden auch einige Klischees bedient: Clary, die wunderschöne Heldin, die gar nicht merkt, wie hübsch und toll sie eigentlich ist; Jace, der BadBoy, der natürlich Geheimnisse mit sich herum trägt; die schöne aber unnahbare Isabelle; Simon, der beste Freund der Heldin, der unsterblich in sie verliebt ist und sie merkt einfach nichts davon.... und vieles mehr. Also das ist alles nichts Neues, haben wir alles schon etliche Male gelesen, aber irgendwie mag ich es trotzdem gerne. 

Der Fantasy-Part der Geschichte ist meiner Meinung nach mehr als gelungen und macht mir einfach Spaß. Ich weiß, dass es zu dieser Geschichte auch eine TV-Serie gibt, allerdings hab ich von dieser schon sehr viel schlechtes gehört, daher bin ich noch unschlüssig, ob ich mir diese wirklich antun kann. Ich könnte mir vorstellen, dass wir in einer Serie noch mehr Kitsch und vorallem noch mehr Drama erleben. Da wären wir dann nämlich schon bei meinem Kritikpunkt. Ich finde ehrlich gesagt, dass in dieser Reihe ein Höhepunkt den nächsten jagt. Immer passiert irgendwas, immer ist jemand in Gefahr. Ich mag es eigentlich, wenn Jugendbücher auch mal ruhige Stellen haben (insbesondere, wenn es sich um 6 Bücher und unzählige Nebenreihen handelt), hier werden wir von der Dramatik aber regelrecht überrollt. Daher ziehe ich einen Stern ab und lande bei 4 Sternen :) 


Fazit:

Ein guter Reihenauftakt mit einem überraschenden Ende, welches Lust auf mehr macht. Positiv hervorzuheben ist insbesondere die Authentizität der vielen unterschiedlichen Figuren. Auch wenn viele Klischees bedient werden, führt es dazu, dass man die Personen in der Geschichte einfach in sein Herz schließt. Stellenweise waren mir die Ereignisse zu dramatisch. Ich hätte mir mehr ruhige Szenen und weniger Action folgt auf Action gewünscht. Ich lande daher bei guten 4 Sternen!

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Tags: band 1, city of bones, dämonenjäger, die chroniken der unterwelt, die chroniken der unterwelt 1, die chroniken der unterwelt: city of bones, drama, dreiecksbeziehung, fantasy, gefahr, jugendbuch, klischee, liebe, schattenjäger, teil 1, typisch   (16)
 

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

venedig, liebesgeschichten, paris, liebesroman, fliegen

Das Café der kleinen Wunder

Nicolas Barreau , Sophie Scherrer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492310536
Genre: Romane

Rezension:  
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57 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

charlotte lucas, happy end, roman, liebe, happy ends

Wir sehen uns beim Happy End

Charlotte Lucas
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.11.2017
ISBN 9783785725993
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt: 

Stell dir vor, Romeo und Julia erleben wunderbare Flitterwochen, die kleine Meerjungfrau bekommt ihren Prinzen und Hannibal Lecter wird zum kinderfreundlichen Veganer - Wie könnte die Welt aussehen, wenn jede Geschichte das Recht auf ein glückliches Ende hätte? Und was würdest du tun, wenn dir das Leben die Verantwortung für einen anderen Menschen gibt? Schenkst du ihm ein Happy End? Selbst wenn du nicht weißt, ob er das will?Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, unerwartete Begegnungen - und die Frage, ob erst ein Happy End das Leben lebenswert macht.


Meine Meinung: 

Mal wieder eine 3-Sterne Bewertung von mir für ein Buch von Charlotte Lucas. Ja, auch „Dein perfektes Jahr“ hatte ich mit 3 Sternen bewertet – manche würden sagen: „Okay, dann magst du ihre Bücher anscheinend nicht so richtig gerne….“, aber irgendwie wäre das falsch. Eigentlich mag ich die Geschichten von Charlotte Lucas, mir gefallen halt nur bestimmte Facetten an ihren Büchern nicht. Eins weiß ich aber: auch „Wir sehen uns beim Happy End“ wird für mich nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein. 
Auch in dieser Geschichte überzeugt sie mich mit einem sehr charmanten und zauberhaften Schreibstil mit viel Humor. Sie schlägt sogar eine kleine Brücke zu den Protagonisten aus „Dein perfektes Jahr“, was ich wirklich sehr gelungen finde. „Wir sehen uns beim Happy End“ ist – wie der Name schon sagt – sehr Happy End lastig. Ich habe also Kitsch und rosarote Glückseligkeit erwartet und in gewissem Maße auch bekommen. Denn die Protagonistin Ella ist süchtig nach glücklichen Enden. Sie schreibt sogar Bücher und Filme um, damit am Ende alle glücklich sind. Ihre Sucht war für mich mehr als anstrengend. Ich mag es nämlich, wenn Bücher und Filme auch mal ungeahnt traurig oder auch bösartig enden. Ich mag es, wenn man dadurch überrascht wird. Ella und ich sind daher völlig unterschiedliche Charaktere. Ich habe dadurch einfach keinen Zugang finden können und habe sie als naiv,  sehr nervtötend und anstrengend empfunden. Ich konnte daher im Laufe der Geschichte wenig mit Ella mitfiebern, aber ich mag trotzdem, wie die ganze Story verlaufen und geendet ist. Die Autorin bringt zum Ende hin nochmal Facetten ein, die mich sehr überrascht haben, mich emotional berührt haben und der Geschichte im Grunde auch mehr Tiefe gegeben haben. Ich kann trotzdem nur mittlere 3 Sterne geben, weil ich mit der „besten Freundin“ von Ella einfach nicht klar gekommen bin. Die ganze Freundschaft zwischen Ella und Cora finde ich mehr als merkwürdig und sehr suspekt. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber für mich haben Cora und Ella einfach keine wahre Freundschaft. Ich hätte mir hier eine andere Umsetzung gewünscht. Entweder hätte es keine beste Freundin von Ella geben dürfen oder es hätte eine beste Freundin ohne Drama zwischendurch geben müssen. So wie es hier dargestellt wurde, ist es mir einfach zu dolle. Eine spezielle Aktion von Cora ist für mich - nachdem ich die Danksagung der Geschichte gelesen habe und insbesondere eine wichtige Hintergrundinformation zur Geschichte erhalten habe  - regelrecht geschmacklos. Ich hätte das ehrlich gesagt so nicht eingebaut und weiß auch nicht genau, was die Autorin damit bezwecken wollte. 

Fazit: 

Insgesamt eine grundlegend schöne Geschichte. Man muss natürlich Romantik und Kitsch mögen und vielleicht einen Faible für Happy Ends haben. Ich mag den Schreibstil der Autorin unfassbar gerne, daher wird dieses Buch nicht das letzte von ihr gewesen sein. Ich lande bei soliden 3 Sternen, da mir die Geschichte zwar gefallen hat, ich aber keinen Zugang zur Protagonistin finden konnte und mir die Freundschaft zu Cora mehr als suspekt erscheint. 

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Tags: charlotte lucas   (1)
 

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(36)

75 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

künstliche intelligenz, virtual reality, virtuelle realität, ki, descartes

Boy in a White Room

Karl Olsberg
Flexibler Einband
Erschienen bei Loewe, 11.10.2017
ISBN 9783785587805
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: 

Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich?


Meine Meinung: 

Die Geschichte von Karl Olsberg ist für Teenager im Alter von 14-16 Jahren geschrieben. Meiner Meinung nach ist die Geschichte für die Zielgruppe gut geeignet. 

Ich muss ehrlicherweise sagen, dass mich das Buch durch verschiedene Stadien geführt hat :D Ich fands witzig, dann spannend, manchmal etwas langweilig, dann wurde ich aber auch zum Nachdenken angeregt oder mich haben bestimmte Sachen total genervt. Mal hatte ich den Kritikpunkt, dass die Geschichte nicht logisch ist, mal fand ich die Figuren zu unemotional, am Ende ist mir die Geschichte zu abstrakt und zu offen. Außerdem gibt es doch viele philosophische Aspekte, was sicherlich auch nicht für jeden was ist. 
All das fasst wohl meine Gefühlslage zu diesem Jugendbuch gut zusammen :D 

Am Ende muss ich aber auch sagen, dass die Dinge, die mir unlogisch erschienen, zum Ende hin zwar nicht logisch werden, aber zumindest eine Erklärung bekommen. Genau so ist es mit der Emotionalität. Ich finde, bestimmte Figuren an manchen Teilen der Geschichte immer noch zu emotionslos, auch wenn ich die Hintergründe jetzt kenne. Die Kritik geht also nicht weg, aber sie wurde irgendwie weggewischt bzw. es wird zumindest ein Grund genannt, so dass die Kritik eigentlich nicht mehr gilt, auch wenn man sie im jeweiligen Kapitel als störend empfunden hat. Ich glaube, das hatte ich noch nie und irgendwie ist es natürlich befriedigend, dass man eine Erklärung erhält, warum bestimme Szenarien so geschehen sind, wie sie geschehen sind, andererseits stört es mich aber auch irgendwie, dass man auf die Art und Weise alles vorhergegangene wegwischt :D
Diejenigen, die das Buch nicht kennen, werden wahrscheinlich diese Rezi lesen und denken "wtf? Was erzählt sie da eigentlich?" und ich kann das verstehen. Ich glaube, das wird auch nur klar, wenn man das Buch gelesen hat. Aber eine ähnliche Verwirrung habe ich halt, was diese Geschichte angeht. In "Boy in a white room" werden immer mehr und mehr Schichten abgetragen und irgendwann ist man bei der Lösung angekommen. Ob einem diese Lösung gefällt, oder ob man so wie ich, die Auflösung doch etwas zu abstrakt und das Ende doch etwas zu offen findet, ist jedem selbst überlassen und da muss man sich wohl einfach ein eigenes Bild machen :) 

Richtig konstruktiv ist meine Kritik an dem Buch leider auch nicht, weil ich gar nicht genau in Worte fassen kann, was mich eigentlich stört oder was man hätte anders machen können, damit es mich zu 100% begeistert. Ich bin, was diese Geschichte angeht, in einem Zwiespalt und gebe deshalb auch mittlere, aber immer noch sehr gute 3 Sterne!


Fazit: 

Meine Rezi ist glaub ich genauso abstrakt wie die Geschichte selbst. Fakt ist, dass mich diese Geschichte durch viele verschiedene emotionale Stufen geführt hat und mich am Ende doch etwas ratlos zurück lässt. Ich finde das Buch nicht schlecht, es haut mich aber auch nicht richtig vom Hocker. Daher verbleibe ich bei mittleren, aber meiner Meinung nach immer noch sehr guten 3 Sternen!

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Tags: boy in a white room, karl olsberg, künstliche intelligenz, mensch oder maschine, virtual reality, virtuelle realität   (6)
 

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(275)

755 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 138 Rezensionen

veronica roth, rat der neun, fantasy, science fiction, jugendbuch

Rat der Neun - Gezeichnet

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis , Michaela Link
Fester Einband: 600 Seiten
Erschienen bei cbt, 17.01.2017
ISBN 9783570164983
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Achtung! 1. Teil einer Reihe!


Inhalt: 

In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …

Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.

Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …



Meine Meinung: 

Ich bin sehr unvoreingenommen an diese Geschichte gegangen. "Die Bestimmung"-Reihe liegt unvollständig und ungelesen auf dem SUB, daher hatte ich an die Autorin so gar keine Erwartungen. Das Science-Fiction-Genre mag ich, aber ich bin noch recht neu in dem Genre und stelle daher an dieses auch recht wenig Erwartungen. Ich bin also ganz unbedarft an die Geschichte ran gegangen, aber ich hatte aufgrund der Dicke so meine Zweifel und hatte Angst, dass ich mich durch den Schinken quälen muss. 

Doch die Geschichte ist wirklich besser als ich zu Beginn dachte. Zu Anfang kommt die Geschichte nämlich nur langsam in Fahrt. Wir lernen in Teil 1 und 2 sowohl Akos als auch Cyra kennen. Bei Akos fand ich das erste Setting etwas schwierig und im Nachhinein auch ziemlich nichtssagend. Ich hätte diese Einführungsstory im Tempel nicht wirklich gebraucht und hätte es einfacher gefunden, wenn wir Akos einfach nur in seinem Alltag kennen gelernt hätten. Bei Cyra fand ich die krassen Zeitsprünge dagegen etwas undurchschaubar. Ihre Geschichte wirkte dadurch etwas aneinander gereiht und abgehakt. Doch ich bin dran geblieben und wurde nicht enttäuscht. Denn nach den ersten beiden Teilen, die glaube ich wirklich nur dazu dienen, dass man Akos und Cyra etwas kennen ernt, kommt die Geschichte mehr in Fahrt und beginnt langsam aber sicher zu fesseln.  Zum Inhalt möchte ich hier aber gar nicht so viel sagen. Ich hatte vorher weder eine Inhaltsangabe noch einen Klappentext gelesen. Dadurch wurde ich sehr häufig überrascht und ich glaube gerade deshalb gefällt mir die Geschichte so gut. 

Ich muss zugeben, dass ich von Liebesgeschichten in Jugendbüchern inzwischen ziemlich genervt bin. In diesem Buch empfand ich die Liebesgeschichte aber nicht als über präsent und daher hat mir das sehr gut gefallen. Der Science-Fiction Aspekt ist durchaus vorhanden, ich denke aber, da es eher um die Zwischenmenschlichkeit der einzelnen Figuren in der Geschichte geht, ist die Story auch etwas für Science-Fiction Anfänger. 

Insgesamt kann ich eigentlich nach dem etwas holperigen Start nur noch Gutes von der Geschichte berichten. Ich wurde sehr häufig überrascht und habe mit einzelnen Wendungen wirklich so gar nicht gerechnet. Die Gaben der einzelnen Personen und das Weltsetting finde ich überaus gelungen. Auch wenn natürlich in vielen Fantasy-Geschichten mit Gaben gearbeitet wird, hatte ich hier nicht das Gefühl etwas ähnliches schon einmal gelesen zu haben. 
Ich habe von einigen Rassismus-Vorwürfen in dieser Geschichte gehört und hab auch mitbekommen, dass sich Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden, von Cyras Gabe beleidigt fühlen, weil Cyra diese als Gabe und Geschenk betrachten soll, gleichzeitig aber gesagt wird, dass sie "selber Schuld" an den chronischen Schmerzen ist. Ich kann den Standpunkt etwas verstehen, finde aber auch, dass an dieser Stelle etwas übertrieben wird. Man muss ja nicht immer jede Kleinigkeit auf sich selbst beziehen :) Daher werde ich diese Aspekte in meiner Bewertung nicht berücksichtigen. 


Fazit: 

Für mich ein absolut gelungener Science-Fiction Auftakt. Die Liebesgeschichte ist nicht über präsent. Da ich mit wenigen Erwartungen an das Buch gegangen bin und vorher keinen Klappentext gelesen hatte, wurde ich sehr häufig überrascht. Ich bin sehr begeistert von der Geschichte, freue mich auf Band 2 und vergebe daher sehr gute 5 Sterne :) 

  (3)
Tags: band 1, dilogie, gezeichnet, rat der neun, rat der neun - gezeichnet, science-fiction, teil 1, veronica roth, zweiteiler   (9)
 

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(27)

49 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

england, roman, party, freundschaft, neid

Die Party

Elizabeth Day , Klaus Timmermann , Ulrike Wasel
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 19.09.2017
ISBN 9783832198671
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: 

Martin Gilmour ist ein Einzelgänger. Aufgewachsen in trostlosen Verhältnissen, seinen Vater hat er nie kennengelernt. Seine Mutter hasst er bis zum heutigen Tag und meidet den Kontakt mit ihr, wo es nur geht. Es gibt nur einen Menschen, der ihm wirklich etwas bedeutet: Ben. »Mein bester Freund Ben«, sagt Martin. Wenn er es sich auch nicht eingesteht, so dreht sich in seinem Leben doch alles darum, Ben zu gefallen und ähnlich zu sein. Ben ist das genaue Gegenteil von Martin: attraktiv, beliebt, reich. Durch seinen Freund lernt er eine andere Welt kennen: die Welt der Oberschicht, der Privilegierten. Martin genießt es, dazuzugehören. Und so tut er alles für Ben – wirklich alles. Nach Jahren des Selbstbetrugs hat auch Lucy das begriffen. Ihr Ehemann Martin mag sie und braucht sie, aber Liebe? Liebe empfindet er nur für den Freund. Längst hat Martin, in scheinbarer Selbstlosigkeit, dafür gesorgt, dass dieser sich nie von ihm lösen kann. »Bens kleiner Schatten«, nennt ihn Bens Ehefrau Serena. Doch grenzenlose Hingabe kann lästig werden – so wie eine gemeinsame dunkle Vergangenheit.


Meine Meinung: 

"Die Party" von Elizabeth Day hat mich wirklich überzeugt und soll definitiv nicht das letzte Buch der Autorin für mich gewesen sein. 
Die Party ist gar nicht der Mittelpunkt der Geschichte - es ist zwar etwas auf der Party passiert und es wird auch im ganzen Buch auf diese Partygeschichte hingearbeitet, aber es ist nicht eine höchstdramatische Wendung, die einen am Ende überzeugt (diese große Dramatik gibt es nämlich - Gott sei Dank - gar nicht), sondern es geht eigentlich darum, was die Figuren alles erleben haben, damit es überhaupt zu dem letztendlichen Vorfall kommen konnte.

Elizabeth Day wählt unterschiedliche Szenarien, die uns durch die Geschichte führen. Mal erleben wir Martin beim Polizeiverhör, dann erzählt er aus seiner Vergangenheit, dann lesen wir Lucys "Tagebuch". Dabei hat mich insbesondere der Schreibstil der Autorin völlig gefesselt. Durch die unterschiedlichen Sichtweisen erleben wir wie die einzelnen Personen sich selbst und andere sehen. Und dadurch wird einem auch ganz schnell klar, um was es in dieser Geschichte nämlich wirklich geht: Es geht nämlich um die Vielschichtigkeit von Menschen und um zwischenmenschliche Beziehungen. Warum verhalten wir uns gegenüber unserem Partner anders als gegenüber Freunden? Wie lieben wir? Warum lieben wir? Lieben wir, weil wir uns selbst was gutes tun oder weil wir dem anderen was gutes tun möchten? Was bedeutet Freundschaft?

Dieses Buch hat so viele Schichten, so viele Facetten und deckt dabei die Persönlichkeit jedes einzelnen Charakters auf. Elizabeth Day schafft unglaublich realistische Charaktere, die auf einen, auch wenn sie nicht immer sympathisch sind, völlig authentisch wirken. Das große Geheimnis am Ende, ist gar nicht so ein großes dramatisches Geheimnis - aber das hätte hier auch gar nicht wirklich gepasst. Daher bin ich froh, dass sie da nicht mit einer völlig abstrusen Wendung daher gekommen ist. 

Ich habe auch Kritikpunkte, aber man merkt vielleicht, dass ich aus dem Schwärmen nicht heraus kommen und die kleinen Kritikpunkte können für mich keinen Sternabzug herbei führen. Dennoch möchte ich einen Kritikpunkt kurz benennen: Mir gefällt die Betrachtung von Homosexualität in der Geschichte nicht. Ich finde es etwas schade, dass diese dort immer noch als verpönt und gesellschaftlich nicht akzeptabel betrachtet wird - obwohl die Geschichte im Jahr 2015 spielt. 


Fazit: 

Für mich eine Geschichte, bei der die Vielschichtigkeit von Menschen und zwischenmenschlichen Beziehungen im Fokus steht. Ich finde es toll, dass die Autorin nicht mit abstrusen Wendungen daher kommt, sondern ihre Charaktere sehr authentisch und tiefgründig darstellt. Auch wenn es kleine Kritikpunkte gibt, hat mich die Autorin mit ihrem Schreibstil vom Hocker gehauen. 5 Sterne!

  (5)
Tags: die party, elizabeth day, homosexualität, menschlichkeit, vielschichtigkeit, warum liebe ich dich?, wer bin ich?, zwischenmenschlichkeit   (8)
 

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(158)

288 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 126 Rezensionen

sklaverei, amerika, flucht, underground railroad, usa

Underground Railroad

Colson Whitehead , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 21.08.2017
ISBN 9783446256552
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt: 

Cora ist nur eine von unzähligen Schwarzen, die auf den Baumwollplantagen Georgias schlimmer als Tiere behandelt werden. Alle träumen von der Flucht – doch wie und wohin? Da hört Cora von der Underground Railroad, einem geheimen Fluchtnetzwerk für Sklaven. Über eine Falltür gelangt sie in den Untergrund und es beginnt eine atemberaubende Reise, auf der sie Leichendieben, Kopfgeldjägern, obskuren Ärzten, aber auch heldenhaften Bahnhofswärtern begegnet. Jeder Staat, den sie durchquert, hat andere Gesetze, andere Gefahren. Wartet am Ende wirklich die Freiheit? Colson Whiteheads Roman ist eine virtuose Abrechnung damit, was es bedeutete und immer noch bedeutet, schwarz zu sein in Amerika.


Meine Meinung: 

Wir erleben hier die sehr bedrückende Geschichte von Cora, die als Sklavin aufwächst und sich irgendwann entscheidet zu fliehen und dabei nie wirklich die so erhoffte Freiheit gewinnt. Es gibt immer wieder Zwänge und Regeln und das Buch lässt einen daher sehr viel darüber nachdenken, was Freiheit eigentlich für einen selbst bedeutet und ob man selbst eigentlich frei ist oder auch durch äußere Zwänge auf irgendeine Art und Weise eingesperrt wird. 

Es handelt sich hier um ein wirklich bedrückendes und emotionales Szenario. Colson Whitehead schafft es auch wirklich gut, uns Coras Lebensweg dramatisch näher zu bringen. Ich hatte zu der Thematik bisher nur über Filme einige Berührungspunkte und fand zum Beispiel den Film "12 years a slave" besonders toll <3
Ich hatte also eine ähnliche Geschichte in diesem Werk erwartet. Ich muss allerdings feststellen, dass Colson Whitehead zwar ein bedrückendes Gefühl während des Lesens bei mir erschaffen, aber mich nicht dazu bringen konnte, mich emotional involviert zu fühlen. Das finde ich sehr schade und das hatte ich ehrlich gesagt anders erwartet. Cora kam mir nie wirklich nahe und ich habe nie aus vollem Herzen mit ihr mit gefiebert. Ein Grund dafür ist auch, dass ich viele Ereignisse als etwas zu übertrieben empfinde. Insbesondere am Ende werden nochmal neue Charaktere eingeführt, es erscheinen Charaktere nochmal, die für mich eigentlich passé waren, Cora erlebt noch einen Schicksalsschlag und noch einen und noch einen.... Ich weiß nicht, ob das nicht sogar realistisch ist, aber mir kam das Ganze irgendwie zu viel vor. Das wirkte so, als wolle man immer wieder mit dem Vorschlaghammer durch die Wand, damit auch wirklich jeder versteht, dass das Sklavendasein nicht einfach ist - obwohl es zu dem Zeitpunkt schon jeder Leser ganz genau wusste. 

Direkt nach dem Lesen hatte ich daher ein 4 Sterne Gefühl, allerdings habe ich nochmal drüber nachgedacht und werde nun doch nur solide 3 Sterne vergeben. Ich musste mich einfach zu oft zwingen, wieder zu dem Buch zu greifen. Das ist schade und ich glaube, wenn man das Ganze ein bisschen anders angegangen wäre, hätte es noch besser funktionieren können. 


Fazit: 

Ein sehr bedrückendes Szenario, welches Colson Whitehead mit viel Dramatik wirklich gut auf den Punkt bringt. Dennoch ist mir einiges einfach zu viel, ich hätte mir ein paar weniger Schicksalsschläge gewünscht und hatte erhofft, dass ich mich mehr emotional involviert fühlen würde. Das hat der Autor leider nicht geschafft und daher vergebe ich solide 3 Sterne!

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Tags: amerika, colson whitehead, flucht, sklaven, slave, underground railroad   (6)
 

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handlettering, brushlettering, frau hölle, kalligrafie, selbstgemacht

Handlettering Alphabete

Tanja Cappell
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Edition Michael Fischer, 17.08.2017
ISBN 9783863557683
Genre: Sachbücher

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128 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

thriller, narzissmus, lügen, mord, thriller-roman

Kalte Seele, dunkles Herz

Wendy Walker , Maria Poets
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 07.09.2017
ISBN 9783651025578
Genre: Krimi und Thriller

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246 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 104 Rezensionen

entführung, thriller, baby, kindesentführung, geheimnisse

The Couple Next Door

Shari Lapena , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 16.03.2017
ISBN 9783785725856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: 

Deine Nachbarin möchte nicht, dass du dein Baby zur Dinnerparty mitbringst. Dein Ehemann sagt, das sei schon in Ordnung. Ihr wohnt ja gleich nebenan. Außerdem habt ihr ein Babyfon und könnt abwechselnd nach der Kleinen sehen. Deine Tochter schläft, als du das letzte Mal nach ihr siehst. Doch jetzt herrscht Totenstille im Haus. Du rennst ins Kinderzimmer - und dein schlimmster Alptraum wird wahr: Die Wiege ist leer. 

Es bleibt nur eins: die Polizei zu rufen - doch wer weiß, was sie finden wird.


Meine Meinung: 

Der Thriller "The Couple next door" handelt von einem Ehepaar mit einem kleinen Baby. Anne und Marco lassen abends die kleine Caro allein Zuhause. Sie sind nebenan bei einer Party und schauen alle 30 Minuten nach ihrem Kind. Als sie dann aber halb 2 nach Hause kommen, ist das Baby verschwunden. 

Eine absolut grausige Vorstellung, die mich persönlich gleich an den Fall "Maddie" erinnert hat. Die kleine Maddie ist ja ebenfalls verschwunden, da die Eltern sie allein gelassen hatten und ist bis heute nicht gefunden worden. Ein absolut schrecklicher Fall, der mir immer wieder eine Gänsehaut beschert, auch wenn man sich persönlich ja dann doch recht wenig mit solchen Fällen beschäftigt oder sie leicht verdrängt. Aber gleichzeitig will man sich auch gar nicht vorstellen in welch einer Situation sich die Eltern befinden - und genau das erlebt man in dieser Geschichte. Denn auch Anne und Marco werden beschuldigt. So tauchen wir als Leser immer tiefer in diesen Kriminalfall ein und erleben die ein oder andere Überraschung. 

Generell hat mich das Buch wirklich gefesselt. Ich fand es total gut geschrieben und insbesondere die Emotionen aller Beteiligten sind sehr authentisch rüber gekommen. Ich muss sagen, dass die Autorin den einzelnen Figuren wirklich Leben eingehaucht hat. Sie erfüllt zwar auch das ein oder andere Klischee, aber für mich waren die Figuren gut ausgearbeitet. Ich war also vom Verlauf der Geschichte erstmal sehr begeistert. Doch so nach und nach als so die ersten Geheimnisse ans Licht kamen und immer klarer wurde, was eigentlich wirklich passiert ist, wurde mir das alles irgendwann zu bunt. Es gibt schon sehr viele Verstrickungen und die Auflösung am Ende scheint mir doch etwas sehr abstrus. Allerdings bleibt die Autorin nicht nur dabei den Kriminalfall aufzulösen, sondern sie setzt am Ende noch einen drauf. Das hatte ich wirklich nicht erwartet und das war für mich auch wirklich schon richtig bizarr. Meiner Meinung nach ist die Autorin da komplett übers Ziel hinausgeschossen. Das Ende ist schlicht und ergreifend drüber. 


Fazit: 

Auch wenn die Geschichte mich die ganze Zeit gefesselt hat und ich wirklich gerne zum Buch gegriffen habe, kann ich nur 3 Sterne geben. Denn ein Thriller muss mich nicht nur fesseln, sondern die Auflösung muss für mich auch authentisch und glaubwürdig sein. Mir persönlich übertreibt die Autorin am Ende einfach zu sehr!

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Tags: baby, entführung, geheimnisse, kindesentführung, krimi, psychothriller, shari lapena, the couple next door, thriller   (9)
 

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siena, jugendbuch, ursula poznanski, thriller, italien

Aquila

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Loewe, 14.08.2017
ISBN 9783785586136
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: 

Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen. 

Das Blut ist nicht deines. 
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist. 
Halte dich fern von Adler und Einhorn ... 

Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen? 



Meine Meinung: 

Jedes Mal, wenn ich ein neues Jugendbuch von Ursula Poznanski in die Hand nehme, hoffe ich, dass es genau so gut werden wird wie "Erebos". Wenn man sich meine Rezis zu ihren Büchern ansieht, wird man sehen, dass ich immer enttäuscht wurde und nach einer 5-Sterne-Erebos-Rezi nur noch 1-2 Sterne-Rezis folgten. Auch "Aquila" landet bei diesen 1-2 Sterne-Rezis. 

Die erste Hälfte der Geschichte war vielversprechend. Wir lernen Nika kennen, die ohne Erinnerung an die letzten 3 Tage aufwacht und feststellt, dass ihre Mitbewohnerin verschwunden ist. Auch wenn Nika manchmal etwas einfallslos handelt und zum Beispiel erst spät anfängt bestimmte Hinweise zu googlen (was ich beispielsweise sehr viel früher getan hätte), hat mich die Geschichte bis zur Hälfte nie gelangweilt. Man kann das Buch nämlich flott und leicht lesen und möchte wirklich am Ball bleiben. Das ist auch der Grund, warum es 2 Sterne und nicht nur einer wurden ;) Viele meiner Mitleser in der Leserunde bemängelten zum Beispiel, dass die Autorin diesmal keinen technischen Aufhänger hat und auch dass der Charme von Siena in der Geschichte nicht ausreichend rüber kommt. Den Kritikpunkt kann ich nicht ganz teilen. Der fehlende Aufhänger hat mich jetzt nicht richtig gestört und bei mir persönlich kam wirklich viel italienischer Flair auf. Daher fand ich diesen Aspekt wirklich gelungen :)

Ab der Hälfte beginnt die Autorin dann aber nach und nach das Geheimnis zu lüften und driftet dabei völlig in eine abstruse, unlogische und absolut unglaubwürdige Auflösung ab. Nicht nur, dass Nika Hauptverdächtige in einem Fall wird (und dabei übrigens keinen Pflichtverteidiger an die Hand bekommt, sondern nur auf sich allein gestellt ist -_-), auch die Verstrickung rund um die Notizen und ihre Freundin Jenny war für mich völlig aus der Luft gegriffen. Ich wurde einfach enttäuscht und finde die Auflösung einfach alles andere als glaubwürdig. Wieder einmal sind die Ereignisse ziemlich konstruiert und zu zufällig. Das ist auch der Kritikpunkt, den ich seit Erebos bei jedem Poznanski-Buch anbringe - wirklich schade. Für mich ist deshalb auch "Aquila" leider ein Flop. 

Ich tendiere dazu keine weiteren Poznanski-Jugendbücher zu lesen. Ihre Krimis liegen immer noch auf meinem SUB und vielleicht gebe ich diesen irgendwann noch eine Chance, aber von den Jugendbüchern werde ich zukünftig wohl die Finger lassen. 


Fazit: 

Die erste Hälfte der Geschichte überzeugt durch einen leichten, lockeren Schreibstil, der sich gut lesen lässt und eine schönen italienischen Atmosphäre verbreitet. Die zweite Hälfte befasst sich dann aber mit einer absolut abstrusen und unglaubwürdigen Auflösung des Rätsels. Dadurch driftet die Geschichte für mich ins unlogische ab und wird leider ein Flop. Ich werde in Zukunft wohl die Finger von den Poznanski-Jugendbüchern lassen. 2 Sterne!

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Tags: aquila, flop, jugendbuch, jugendthriller, konstruiert, poznanski, ursula poznanski   (7)
 

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jay kristoff, assassinen, nevernight, fantasy, mia corvere

Nevernight - Die Prüfung

Jay Kristoff , Kirsten Borchardt
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 24.08.2017
ISBN 9783596297573
Genre: Fantasy

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fantasy, magie, kreide, joel, jugendbuch

Der Rithmatist

Brandon Sanderson , Jürgen Langowski , Ben McSweeney
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.07.2015
ISBN 9783453269866
Genre: Jugendbuch

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tod, trauer, die seele meiner schwester, zwillinge, rezension

Die Seele meiner Schwester

Trisha Leaver , Stefanie Frida Lemke
Fester Einband
Erschienen bei Kosmos, 08.06.2017
ISBN 9783440149133
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die Zwillinge Ella und Maddy ähneln sich äußerlich wie ein Ei dem andern. Doch während die beliebte Maddy überall um Anerkennung kämpft, sucht sich Ella lieber ein stilles Plätzchen, wo sie in Ruhe zeichnen kann. Eines Tages kommt es durch einen Streit der beiden zu einem tragischen Autounfall, bei dem Maddy ihr Leben verliert. Ella erwacht im Krankenhaus und wird von allen für Maddy gehalten. Aus Angst, ihre Eltern zu enttäuschen, übernimmt sie kurzerhand die Identität ihrer Schwester – und stellt bald fest, dass deren Leben voller dunkler Geheimnisse steckt. Ella muss sich entscheiden: soll sie die Lüge zugeben oder ihre eigenen Träume opfern?



Meine Meinung:

"Die Seele meiner Schwester" überzeugt durch eine wirklich tolle Protagonistin. Ella verliert bei einem Autounfall ihre Zwillingsschwester und da sie selbst sich nicht wirklich als wertvoll betrachtet und schon immer der Meinung war, dass alle eh ihre Schwester lieber mögen, übernimmt sie einfach mal ihre Identität. Ob das wirklich gut gehen kann?

Die Entwicklung, die Ella von Beginn bis zum Ende durchmacht, finde ich wirklich gut gelungen. Für mich ist das generell eine Entwicklung, die viele Jugendliche durchmachen, die erstmal mit sich selbst ins Reine kommen müssen und den eigenen Wert erkennen müssen. Genau diesen Weg geht Ella eben auch, allerdings ist bei ihr noch das Problem, dass alle denken, sie wäre die beliebte Maddy. Dass Maddy dann natürlich auch Geheimnisse vor Ella hatte und Ella sich nun teilweise in Gesprächen wiederfindet, bei denen sie den Inhalt überhaupt nicht nachvollziehen kann, macht das Ganze natürlich nicht einfacher. Die Stimmung bleibt dabei natürlich immer irgendwie traurig, denn Ella vermisst Maddy, alle anderen vermissen Ella. Diese Trauer ist bei allen Figuren wirklich gut dargestellt. 

Trotzdem gibt es auch Sachen, die mir eben nicht so gefallen waren. 
Erstmal war mir von Beginn an klar, wie das Ganze enden wird und ich wurde nicht überrascht. Ich hatte einfach gehofft, dass wir irgendwann einen krassen Wendepunkt erleben und man total vom Hocker gehauen wird. Das war leider nicht der Fall. Deshalb fehlte es mir einfach ein bisschen an Spannung. 

Auch das Ende sagt mir leider nicht so zu. Natürlich endet es so, wie ich es gedacht hatte, dennoch finde ich, dass die Autorin es sich ein bisschen zu leicht macht. Ella versucht natürlich hinter das Geheimnis ihrer Schwester zu kommen. Als Leser kennt man die Lösung schon recht früh und ich empfand die Lösung auch als ziemlich naheliegend. Ella überlegt aber noch ewig und braucht meiner Meinung nach viel zu lange. Natürlich könnte man argumentieren, dass sie so etwas ihrer Schwester einfach nicht zutraut, aber es wirkt dann auf den Leser einfach schnell so als wäre entweder Ella ziemlich langsam im logischen Schlussfolgern, oder als würde einem als Leser nicht zugetraut werden, dass man auf die Lösung selbst kommen kann. Auch ein anderer Teil des Endes hat mir nicht gefallen. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber ich fand einige Emotionen da ziemlich merkwürdig dargestellt und kann das Verhalten einiger Personen nicht ganz nachvollziehen. 


Fazit: 

Für mich ist "Die Seele meiner Schwester" ein gemischtes Lesevergnügen. Die Entwicklung, die Ella als Protagonistin, durchmacht, finde ich wirklich gelungen und regt auch zum Nachdenken an. Gerade für Jugendliche erscheint mir das Buch also goldrichtig. Aber mir gefallen auch einige Dinge nicht. Der Überraschungseffekt fehlte mir total, sodass es kaum Spannung in der Geschichte gibt. Auch das große Geheimnis von Maddy war meiner Meinung nach ziemlich schnell ersichtlich und dabei nicht sehr originell. Ich vergebe solide 3 Sterne!

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Tags: die seele meiner schwester, jugendbuch, kosmos, trisha leaver, zwillingsschwestern   (5)
 

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629 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 106 Rezensionen

black blade, magie, fantasy, jennifer estep, monster

Black Blade - Die helle Flamme der Magie

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492703574
Genre: Jugendbuch

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