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56 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

mallorca, familiengeheimnis, vergangenheit, liebe, geheimnis

Mandelblütenliebe

Anja Saskia Beyer
E-Buch Text: 324 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 13.09.2016
ISBN 9781503993754
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mandelblütenliebe ist ein Buch, auf das ich eher durch Zufall – oder eben durch Facebook – aufmerksam wurde. Ich habe dort in einer Gruppe das erste Mal das Cover des Buches gesehen, das erste Mal etwas von der Autorin gehört. Es hat dann noch eine ganze Weile gedauert, bis ich mich getraut habe, das Buch anzugehen.

Das türkisfarbene Cover mit den abgebildeten Mandelblüten und dem Mandelkuchen hat mir sehr gut gefallen und auch der Klappentext war sehr ansprechend.

Erwartet habe ich einen „leichten und seichten“ Liebesroman zum runterschmökern und schnellen weglesen, ohne dass ich viel über das gelesene nachdenken muss. In der Hinsicht wurde ich von der Autorin „enttäuscht“. Denn auch wenn es ein Liebesroman war, es war viel mehr als das.

Es war en Einblick in die besondere Geschichte Mallorcas, von der ich bis dato ehrlich gesagt noch nie etwas gehört habe. Ich habe nicht gewusst, dass es auf Mallorca sogenannte Xueatas gibt. Sie sind eine soziale Gruppe auf der spanischen Insel Mallorca. Sie sind Nachfahren der zum Christentum übergetretenen mallorquinischen Juden.

»Egal, mit welchem Glauben die Menschen leben,
etwas haben sie gemeinsam:
Sie denken immer, dass das, was sie glauben, genau das richtige ist.«

Wechselweise, unterteilt in Kapiteln, erzählt die Autorin die Geschichte dreier Frauen. Milla und ihrer Mutter auf der einen Seite, in der heutigen Zeit und auf der anderen Seite die Großmutter Abbi. Ihr Leben wird ebenfalls in Kapiteln erzählt und gerade diese Kapitel, so muss ich sagen, haben mir am besten gefallen.

Anja Saskia Beyer gelingt es wunderbar, die Vergangenheit auferstehen zu lassen und den Leser einen Einblick in die Geschichte des Landes zu geben. Ich muss sagen, ich war teilweise sehr geschockt, überrascht und den Tränen nah. Abbi ist mir, auch wenn ihre Einblicke im Vergleich zur restlichen Geschichte vielleicht nur 1/3 des Buches eingenommen haben, sehr ans Herz gewachsen. Sie war eine Frau, die ich zu gerne einmal kennengelernt hätte.

Im Vergleich dazu waren Milla und Sarah zwar irgendwie sympathisch, aber sie konnten mich gefühlsmäßig nicht so erreichen, wie es Abbi konnte.

Die Beschreibungen von Mallorca haben in mir den Wunsch geweckt, die Mandelblüte dort einmal selbst zu erleben, denn bisher war ich noch nie auf dieser Insel.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft, detailreich und behutsam. Dazu ist er so flüssig, das man den Roman tatsächlich schnell und flott „weglesen“ kann.

Störende „Stolpersteine“ im Lesefluss des Buches gab es für mich nicht, es enthielt sogar ein kleines Highlight – nämlich zwei Rezepte.  Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut, schließlich backe ich sehr gern und werde mit Sicherheit eines dieser Mandelrezepte ausprobieren.

Was mich aber gestört hat ist die Auflösung des Buches, die Auflösung der Liebesgeschichte von Milla.

Achtung Spoiler:
Ich kann nicht nachvollziehen, dass sie Paul einfach so stehen lässt. Ich kann verstehen, dass man sich auch kurz vor der Hochzeit für einen anderen entscheidet. Aber dann redet man mit ihm und lässt ihn nicht so „verhungern“. Das Milla das tut, hat sich für mich auf den letzten Seiten noch richtig unsympathisch gemacht. Es war in der Geschichte sehr vorhersehbar wie es ausgeht, aber das hätte man glaube ich anders lösen können.

Aus diesem Grund gibt es für das ansonsten wunderbare Buch 4 von 5 Sternen

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

london, tagebuch, bridget jones, helen fielding, roman

Bridget Jones' Baby

Helen Fielding , Karin Diemerling , Heike Reissig , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.11.2016
ISBN 9783442486656
Genre: Liebesromane

Rezension:

In der letzten Zeit fragte ich mich immer wieder: Muss man einen Bridget-Jones-Film gesehen haben, um mitreden zu können? Muss man die Bücher gelesen haben? Sind sie wirklich ein Muss. Denn irgendwie hatte ich das Gefühl, in meinem Umfeld die einzige zu sein, die weder ein Buch noch ein Film mit „Bridget Jones“ konsumiert zu haben.

Nach der Lektüre von „Bridget Jones Baby“ ist es für mich ein klares NEIN.

Ich weiß nicht warum.
Vielleicht, weil ich den Hype nicht verstehe?
Vielleicht, weil ich mit dem Humor der Bücher nichts anfangen kann?

Das Thema – wer ist der Vater meines Kindes – ist sicherlich für den ein oder anderen ein aktuelles Thema. Zumindest in es ein Thema, das viel Potential birgt und das mit Sicherheit, gut verarbeitet, auch sehr erfolgsversprechend ist.

Viele Leserinnen schwärmen von dem Humor der Autorin, vom packenden Schreibstil, den witzigen Dialogen. Sie schwärmen von den Charakteren der Bücher, von der Echtheit der Figuren.

Aber wo ist das? Wo ist all das, von dem die Leserinnen schwärmen? Ich muss, für meinen Teil, sagen: mir gefällt die Umsetzung überhaupt nicht. Gewollt komisch, ohne komisch zu sein; Tiefgang und Realitätsnähe sucht man größtenteils vergebens. Die Charaktere des Buches: für mich so sehr an den Haaren herbei gezogen, das es schon fast wieder wahr sein muss. Ich war sowohl von Bridget als auch von deren Mutter sofort angenervt und auch die anderen Figuren konnten nicht überzeugen.

Für mich war dieses Buch zwar nette Unterhaltung, aber dennoch ist dies ein Buch, das mit nicht im Gedächtnis bleiben wird. Ich werde mit Sicherheit die anderen Bände der Reihe – der Baby-Teil ist wohl der 3. Band – nicht lesen und auch die Autorin wird so schnell keine Chance mehr bekommen.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Manhattan Millionär - Luxus oder Liebe: Eine romantisch moderne New York Weihnachtsgeschichte mit viel Liebe und Humor

Andrea Bielfeldt , Jo Berger
E-Buch Text: 180 Seiten
Erschienen bei null, 27.11.2016
ISBN B01MSSNMY2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Manhattan Millionär ist ein Gemeinschaftsprojekt der Autorinnen Andrea Bielfeldt und Jo Berger. Letztere mag ich durch ihren Roman „Ein Engel für Jule“ bereits sehr und war natürlich sehr neugierig auf dieses Buch.

Zwei Frauen – erst Feindinnen, dann Freundinnen – zwei nervige und egoistische Männer und ein Trip ins weihnachtliche Manhattan: das ist der Grundstock der Geschichte.

„Kann man mit einer Feuerzangenbowle im Blut noch Autor fahren?
Was meinst Du Allie?“ „Auf jeden Fall. Die schwimmt in Erbsensuppe und
wird von den Würstchen in Schach gehalten.“

Eine wunderbare humorvolle Geschichte, die einen zum Abtauchen und genießen einlädt. Ich konnte wunderbar abschalten im weihnachtlichen Stress, konnte mir hin und wieder ein Grinsen nicht verkneifen.

Die Geschichte ist zwar im Grunde genommen sehr vorhersehbar, hat aber auch einen sehr überraschenden Moment, den ich so nicht vorhersehen konnte. Und damit hatten mich dann die Autorinnen doch gepackt.

Weihnachten ohne Dich
ist wie Sauerbraten ohne Knödel.

Bei einigen Stellen habe ich gedacht, dass ist zu viel des Guten. Sämtliche Klischees wurden angepackt und verarbeitet. Gerade in dem Zusammenhang, wie sich die Mädels „benommen“ haben: Shoppen ohne Ende, Sekt und Champagner bis zum Abwinken, Quarkmaske im Gesicht … die Jagd nach den Millionären und die „Gewissensbisse“.

Was mir sehr gut gefallen hat: man hat nicht unbedingt gemerkt, dass zwei Autorinnen an diesem Buch geschrieben haben. Es gab keine „Brüche“, alles wirkte wie aus einem „Guss“ – das heißt die Schreibstile der Autorinnen passen hervorragend zusammen.

Mir hat die Geschichte  gut gefallen, ich konnte gut abtauchen. Dennoch habe ich das Besondere vermisst – daher kann ich leider nur 3 1/2 von 5 möglichen Sternen vergeben.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

hund, reihe: mischlingshund amor, weihnachtsmann, sozialarbeiter-in, familie

Weihnachtsglück und Hundezauber

Petra Schier
E-Buch Text: 100 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 15.12.2016
ISBN 9783955766979
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit dieser süßen Kurzgeschichte hat Petra Schier eine weitere Weihnachtsgeschichte 2016 herausgebracht, die ich natürlich sehr gern gelesen habe.

Diese Kurzgeschichte ist die Fortsetzung von „Kleines Hundeherz sucht grosses Glück“, in der Mischlingshund Amor eine tragende Rolle spielt. Das Glück seiner „Familie“ ist in Gefahr und ruft sogar Santa Claus und seine Elfen auf den Plan.

Wie auch in den anderen weihnachtlichen Liebesgeschichten schafft es die Autorin auch hier wieder, den Leser abzuholen und mitzunehmen. Sie erzählt die Geschichte von Lidia und Noah weiter, die sich im ersten Teil gefunden hatten und erfüllt damit zahlreichen Leserinnen einen großen Wunsch. Auch ich frage mich bei solchen Geschichten öfters, wie denn die Geschichte weitergeht. Was nach dem Happy End geschiet. Hier erzählt Petra Schier die Geschichte weiter, geht noch einmal auf die schwere Kindheit und damit die großen Ängste von Noah ein. Und sie lässt Lidia ein Wunder erleben 

Das auch diesmal alles gut ausgeht, dass auch diesmal die Liebe siegt und es ein Happy End gibt, ja fast geben muss, ist sicherlich allen klar.

Mit gefällt, wie die Geschichte erzählt wird, das Zusammentreffen mit anderen lieben Charakteren und natürlich Santa Claus.

Es ist eine beinahe himmlische Geschichte, die ich gerade in der stressigen Weihnachtszeit sehr gerne gelesen habe und die mir eine entspannte Zeit geschenkt hat.

Auf Grund der Kürze und weil man mit Sicherheit noch ein wenig mehr hätte aus dem Thema herausholen können, gibt es von mir 4 von 5 möglichen Sternen.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

soziales, rezension, feuilleton, unter briten, empfehlung

Unter Briten

Christoph Scheuermann
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei DVA, 11.10.2016
ISBN 9783421047427
Genre: Sachbücher

Rezension:

Seit ich 2015 in London war, bin ich in die Stadt und irgendwie auch in das Land verliebt und würde zu gerne noch sehr oft dahin fliegen. Alleine, um noch einige Orte, einige Landstriche zu bereisen. Aber auch um die Menschen, die dort leben, kennenzulernen.

Durch Zufall habe ich das Buch von Christoph Scheuermann entdeckt und habe in den letzten Wochen immer mal wieder reingeschmökert. Durch die einzelnen Anekdoten ist das gut möglich, man muss nicht das ganze Buch am Stück lesen.

Den Leser erwartet ein Einblick in das Leben aller Schichten – Adel, Mittelschicht und die Underdogs; in die Lebensweise, die Ansichten, die Gedanken und Gefühle der Briten. Es ist ein guter Querschnitt, der dem Leser präsentiert wird. Teilweise waren es sehr skurrile Einblicke, die mich zum Schmunzeln oder Kopfschütteln animiert haben.

Alles in allem ein Buch, das man Fans von England empfehlen kann; Reisenden die das Ziel in diesem Jahr vor Augen haben oder einfach Lesern, die das Thema interessiert.

Eine Wertung bei einem Sachbuch fällt mir grundsätzlich schwer, ich kann nicht beurteilen in wie weit alles stimmig ist. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, aber irgendwas, was ich nicht näher benennen kann, fehlt für mich.

Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Tödliche Suche: Eine DeGrasse-LKA/SEALs-Novelle

Stefanie Ross
E-Buch Text: 203 Seiten
Erschienen bei www.stefanieross.de, 28.12.2016
ISBN B01N0VNLCU
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nach dem ich das Buch „Tödliche Suche“ von Stefanie Ross beendet habe, musste ich einige Stunden, sogar einen Tag lang, darüber nachdenken was ich in meiner Rezension schreiben würde.

Nicht, weil das Buch so schlecht war. Nein, weil es mir nicht gelingen wollte, meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen.

Ich hab lange geschwankt. Geschwankt zwischen Wut, Hoffnungslosigkeit und Hoffnung. Zwischen Lachen, Weinen und dem Wunsch, einfach zuzuschlagen.

Beim Lesen des Buches habe ich eine Achterbahn der Gefühle erlebt. Eine Achterbahn, auf die die Autorin den Leser schickt, der sich an diese Geschichte ran wagt. Eine Geschichte, in der es nicht nur um verschwundene Kinder geht. Ein sehr zentrales Thema ist die Flüchtlingspolitik, die Trostlosigkeit und die Gefahren, denen die Flüchtlinge ausgesetzt sind.

Die Autorin verpackt ein ernstes und aktuelles Thema, bringt den Leser zum Reflektieren seiner eigenen Meinung, zum Nachdenken. Dabei fühlt man sich als Leser aber nicht belehrt, sondern man begleitet „nur“ liebgewonnene Freunde und schaut ihnen über die Schulter.

Es ist ein Weihnachtsmärchen, das natürlich gut ausgeht. Aber der Weg dahin ist voller Spannung, Action und sehr gut recherchierten brandaktuellen Themen. Gerade die neuesten Geschehnisse verpackt die Autorin.

Es ist ein sehr temporeicher Roman, der schnell vorangeht. Dabei kommen aber die Charaktere nicht zur kurz. Gerade die neu eingeführten Charaktere werden liebevoll und detailreich gezeichnet, entwickeln Potential und wecken die unterschiedlichsten Gefühle in mir als Leserin.

So viel Action und Spannung auch in dem Buch steckt, der Humor und die Gefühle kommen nicht zu kurz. Ich hab mich Hals über Kopf in Pascha verliebt, habe mich mit Dom und Samira gefreut und war ein klein wenig schadenfroh was die Weihnachtsgeschenkesuche eines der Protagonisten betrifft.

Alles in allem: es ist wieder ein Hammerbuch. Ich liebe die Autorin dafür, dass sie es einmal mehr geschafft hat, ein so heißes Thema so genial zu verpacken.

Danke für diese Weihnachtsgeschichte und ich freue mich auf noch mehr interessanten und packenden Lesestoff von Dir.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

schottland, schuldzuweisung, krimi, unterhaltungsliteratur, spannend

Talisker Blues

Mara Laue
Flexibler Einband: 358 Seiten
Erschienen bei Dryas Verlag, 25.01.2013
ISBN 9783940258168
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Diese Serie lese ich irgendwie rückwärts. Nach Teil drei, Dalmore Jazz und dem Vorgänger Krimi Singleton Soul, habe ich nun auf Dienstreise zu Talisker Blues gegriffen.

Da ich relativ viel Lesezeit hatte, war ich innerhalb von zwei Tagen mit dem Buch durch. Das lag aber auch daran, dass dieser Krimi zu fesseln wusste und sich wirklich toll lesen ließ.

Kieran MacKinnon kehrt nach 20 Jahren in seine Heimat, die Insel Skye im Nordwesten Schottlands, zurück. Der Skyeman hat für den Mord an seiner damaligen Freundin länger im Gefängnis gesessen, als er zu dem Zeitpunkt der Tat alt war.

Er hatte nach seiner Entlassung den dringenden Wunsch, seine Heimat wiederzusehen, wieder die Luft zu atmen, den Nebel zu schmecken und das Meer zu riechen.

Er versucht wieder Fuß zu fassen und so gut es geht ein normales Leben zu beginnen, doch trotz intensiver Vorbereitung überfordert ihn die Freiheit zunächst.

Zu allem Übel erinnern sich nicht wenige der Inselbewohner an die Tat und sein Auftauchen lässt Misstrauen und Hass erneut aufkeimen, weshalb er lieber für sich bleibt.

Bei einer seiner einsamen Wanderungen durch die Natur rettet er eine junge Frau vor dem Ertrinken und begegnet damit erstmals einer Person, die ihn ohne Vorurteile kennenlernt. Sie kennt seine Geschichte nicht und sieht nur den Menschen, der er zu diesem Zeitpunkt ist – eine völlig neue Situation für ihn.

Der Krimi erzählt von Kierans Leben nach dem Knast, von der Rückkehr in die Heimat, von Schuld und der Suche nach der Wahrheit. Rückblenden und der schonungslos ehrliche Blick in die Psyche des damaligen Täters lassen an dieser Geschichte intensiv teilhaben. Ganz nebenbei erfährt man einiges über die Insel, seine Bewohner und nicht zuletzt die Talisker Destille. Als Werbung für einen Besuch der Insel Skye hält dieses Buch quasi als Bonus her.

Nun aber zu meinen kleinen Kritikpunkten. Ist die Geschichte anfangs von Langsamkeit und einem behutsamen Erzählstil geprägt, so gibt es im Mittelteil auf einmal spürbare Hastigkeit, die den Inhalt verstolpern (Stichwort John Taylors Besuch). Zum Ende hin, als die Geschichte noch einmal Fahrt aufnimmt steigt auch die Spannung in erheblichem Maße. Hier wäre etwas weniger mehr gewesen.

Mein größter Kritikpunkt: Leider spoilert der Einband auf meines Erachtens unangebrachte Weise, da er wichtig Inhalte aus der zweiten Buchhälfte vorwegnimmt. Das trübte das Leseerlebnis doch schon sehr und legt einen völlig falschen Fokus auf die Geschichte.

Alles in allem ist hier wieder ein wirklich toller Krimi entstanden und zum dritten Mal in Folge habe ich es nicht bereut, zu einem Whiskyroman von Mara Laue gegriffen zu haben. Alles in allem ist, von der Geschichte her, dieser Band meiner Meinung nach der interessanteste.

Der Talisker als wirklich besonderen Whisky Schottland, die Insel Skye und ihre Bewohner sind gleichermaßen ein grandioser Einstieg in die Whiskyromane.

Aufgrund der kleinen Schwächen gebe ich hier allerdings wieder nur 4,5 Sterne.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

cedar cove, rose harbor inn, liebe, debbie macomber, rose harbor

Wolkenküsse

Debbie Macomber
E-Buch Text: 53 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.08.2016
ISBN 9783641208509
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich mag ja die Rose-Harbor-Reihe aus der Feder von Debbie Macomber und als ich diese Kurzgeschichte entdeckt habe, habe ich mich sehr darüber gefreut.

Zeitlich einzuordnen ist diese Geschichte zwischen Band 3 und Band 4. Wer den dritten Band gelesen hat, wird ein Deja vu erleben, denn die Geschichte die erzählt wird, kennt man dann schon.

Einzige Neuerung: man erfährt, wie sich diese Geschichte aus der Sicht von Mark zugetragen hat.

Wer hofft, dem Geheimnis von Mark auf die Spur zu kommen, wird genauso enttäuscht wie derjenige, der hofft, irgendetwas neues zu erfahren.

Ich hatte beim Lesen das Gefühl, exakt das Selbe schon einmal gelesen zu haben. Und eigentlich ist ja auch auch so – nur die Sichtweise hat sich wie gesagt geändert.

Meiner Meinung nach wäre es schön gewesen, wenn diese Geschichte als „Anhang“ im 3. Band drin gewesen wäre. Da der Verlag dieses Buch aber kostenlos heraus gibt, kann man auch nicht meckern und sagen, dass es nur Geldschneiderei wäre.

Jeder Fan der Geschichte und / oder der Autorin ist mit diesem Buch natürlich gut bedient. Als Einstieg in der Serie oder als Zufallskauf getätigt kann der Leser durchaus enttäuscht sein.

Wie werte ich die Geschichte? Ich denke, 2 ½ von 5 Sterne zu vergeben, ist hier fair. Ich wurde trotz allem recht gut unterhalten, hatte ein „Häppchen“ für zwischendurch; aber es war bei weitem kein Highlight.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

kurt wallander, ermittlungsarbeit, an event in autum, krimi, mord

Mord im Herbst

Henning Mankell , Wolfgang Butt
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423253772
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es gab eine Zeit, da habe ich jedes Buch von Henning Mankell aus der Wallander-Serie regelrecht verschlungen. Ich habe sogar, obwohl es sonst gar nicht meine Art ist, die Hardcover-Ausgabe gekauft, weil ich nicht auf das Taschenbuch warten wollte. Ich habe die Serie geliebt.

»Ich werde allmählich sogar zu alt für mich selbst, dachte er.
Zu alt für mich selbst und zu alt für meinen Beruf.«

Nun habe ich – mehr durch Zufall – diese Geschichte von Henning Mankell entdeckt. Zeitlich einzuordnen ist sie vor dem Buch „Der Feind im Schatten“.

Für mich stand Henning Mankell immer für spannende Geschichten, interessante Fälle und Charaktere, die mit viel Tiefgang beschrieben wurden.

Ich muss leider sagen „stand“: denn dieses Büchlein – gerade mal 144 Seiten dick – konnte mich überhaupt nicht überzeugen.

Die Geschichte war total flach, komplett spannungsfrei und den Figuren fehlte der Tiefgang. Zwar sind Wallander & Co. beschrieben wie immer, aber die weiteren Figuren waren komplett eindimensional und so leblos, das das Lesen absolut keinen Spaß mehr gemacht hat.

Ich habe die Geschichte beendet, um zu erfahren ob sich daran etwas ändert. Aber dem war leider nicht so.

Da „Der Feind im Schatten“ das letzte Buch der Wallander-Reihe sein sollte, frage ich mich nun, warum es diese Geschichte überhaupt noch gab? So lieblos wie sie geschrieben wurde, hätte sich der Autor dies auch sparen können.

Wäre das mein erstes Buch von ihm gewesen – wäre es zeitgleich das letzte was ich je angefasst hätte. So hat das Buch nur einen früher sehr begeisterten Mankell-Leser schwer enttäuscht.

Von mir gibt es 1 von 5 Sternen.

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

erdmännchen;, zoo, christoph maria herbst, leiche, kanalisation

Voll Speed

Moritz Matthies , Christoph M. Herbst
Audio CD
Erschienen bei Argon Verlag, 01.02.2013
ISBN 9783839812143
Genre: Humor

Rezension:

Nachdem wir vom ersten Teil der Serie „Ausgefressen“ begeistert waren, konnten wir es kaum erwarten den zweiten Teil um die Erdmännchen auf die Ohren zu bekommen.

Erdmännchen Ray und sein Bruder Rufus erobern mit einem ferngesteuerten Speedboot die Unterwelt, genauer gesagt die Kanalisation unter dem Zoo. Dabei dringen sie allerdings ins Revier der verhassten Ratten ein. Auf der Flucht bleiben sie dann zu allem Überfluss noch an etwas anderem hängen – einer Leiche. Doch damit nicht genug, stellt sich der Tote auch noch als alter Bekannter von Rays menschlichem Detektiv-Partner Phil heraus.

Zur gleichen Zeit drehen einige Tiere im Zoo durch – der Nashornbulle verbeult das Stahlgeländer seines Geheges, eine übermütige Antilope springt ins Löwengehege und Rays kleiner Bruder Nick scheint wie unter Drogen zu sein.

Zwei Fälle die das ungleiche Ermittlergespann nun lösen muss. Dabei geraten sie in so manchen Schlamassel und stoßen erneut auf skurrile Personen und Tiere.

Der zweite Teil der fünfteiligen Serie um die Berliner Erdmännchen ist wiederum herrlich komisch, gespickt mit Sarkasmus und Humor.

Zwar kommt die Geschichte erst recht schleppend in Gang, doch die verschlungenen Pfade ergeben nach und nach ein Bild. Fünf Stunden Unterhaltung finden ein – leider meiner Meinung nach – recht abruptes Ende, dafür aber mit Epilog.

Eine Klasse für sich ist erneut Christoph Maria Herbst als Sprecher, der jedem der kleinen und großen Protagonisten seine besondere Note verleiht.

Wenngleich auch einige Logik- und Ablauffehler das Bild trüben und dieser Teil nicht an das Auftaktwerk herankommt, 4,5/5 Punkten zeugen von einem tollen Hörgenuss.

Und was soll ich sagen, Teil drei „Dumm gelaufen“ liegt schon bereit und wird wohl im Januar rezensiert werden …

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Das wahrscheinlich schönste Kind der Welt

Joachim Brandl , Astrid Henn
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Kösel, 25.07.2016
ISBN 9783466310722
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich glaube, jeder Vater – und auch jede Mutter – hält ihr Kind für das schönste Kind der Welt und das ist nur zu verständlich. Ist doch ein Kind das Beste, was einem passieren kann. Es gibt einem so viel. So unglaublich viel.

Als ich das 128 Seiten umfassende Büchlein in der Hand hielt und begann, darin zu lesen, musste ich immer wieder lachen. Lachen, nicken, den Kopf schütteln. Schmunzeln und immer wieder das „hmm … das kenne ich“.

In diesem Buch entdeckt Mann (und Frau) – entdecken sich Vater und Mutter – jederzeit wieder.

Mit viel Humor, Spitzzüngigkeit und Ironie nimmt der Neupapa Joachim alles unter die Lupe. Er analysiert, erklärt und beschreibt so treffend, das man als Leser gar nicht anders kann. Man kann nur immer wieder schmunzeln.

Die kurzen Episoden aus dem Alltag seiner Familie sind so treffend beschrieben, das gerade ich mich immer mal wieder selbst erkannt habe. Gerade sehr aktuell: die Verteilung der Geschenke zu Weihnachten. Wie sehr man sich auch bemüht – irgendwie haben die Großeltern doch ihren eigenen Kopf. Wie sehr man auch darüber nachdenkt und „sinnvolle“ Geschenke heraussucht – es wird doch (meist – aber zum Glück nicht immer) anders entschieden. Und: man vergibt alle coolen Ideen und bleibt selbst auf den „Ladenhütern“ sitzen.

Aber auch andere Episoden halten den Eltern den Spiegel vor und wie der Autor schon so schön schreibt: Auch wenn wir niemals so werden wollten wie unsere Eltern – wir werden so! Da kann man gar nichts dagegen tun, das liegt in der Natur der Sache.

Ich habe das Büchlein als eine willkommene Leseabwechslung gesehen und empfunden und zugleich ist es eine wunderbare Geschenkidee für werdende Eltern. Nicht nur wegen der beiliegenden Glückwunschkarte :-)

Ich vergebe für dieses Buch 4 von 5 Sternen, da es zwar richtig gut ist, aber noch nicht das ultimative Highlight im Dschungel der Babybücher.

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Devils X-Mas: Der Fire Devils MC 3.1

Susan B. Hunt
E-Buch Text: 28 Seiten
Erschienen bei BookRix, 02.12.2016
ISBN 9783739686035
Genre: Sonstiges

Rezension:

Bisher war Markus der einzige, der bisher die Romane von Susan B. Hunt rund um den Devils MC gelesen hat. Meine Ausrede bisher „mein SUB ist zu groß – ich muss erst mal das Lesen was da drauf ist.“

Dann kam der Moment, als Susan B. Hunt ihren treuen Lesern und denen, die es werden wollen, eine Weihnachtsgeschichte als Geschenk machte.

Die – als EBook – habe ich mir runtergeladen und dann, nach einem „nur mal kurz reinlesen“, regelrecht verschlungen.

Die knapp 30 Seiten lange Weihnachtsgeschichte hat mich berührt und bezaubert. Ich musste lauthals lachen und hab zum Schluss ein paar Tränchen verdrücken müssen – ich konnte gar nicht anders.

Lachen musste ich allein schon bei dem Gedanken einer zerbrechlichen Granny in einem Club mit harten Rockern. Susan B. Hunt gelingt es auf berührende Weise, diese Gegensätze so wunderschön zu beschreiben. Und sie zeigt auch den weichen Kern der doch so harten Rocker.

Diese Weihnachtsgeschichte trägt den Titel zu recht. Denn hier geht es um Familie und Zusammenhalt, um Freundschaft und das Überwinden von Vorurteilen. Ich fand das Aufeinander zugehen der alten Lady und des Rockers so wunderschön.

Ich sage „Vielen Dank“ für den Lesegenuss und weiß, dass ich nun über kurz oder lang doch zu ihren Büchern greifen werde.

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weihnachten, hund, liebe, liebesroman, christkind

Vier Pfoten retten Weihnachten

Petra Schier
Fester Einband: 382 Seiten
Erschienen bei Weltbild, 20.10.2016
ISBN 9783959731577
Genre: Liebesromane

Rezension:

 Alle Jahre wieder … erscheint in der Vorweihnachtszeit eine Geschichte von Petra Schier. Eines haben diese Geschichten jedes Jahr aufs Neue gemeinsam: Das Thema Weihnachten und ihre süßen Cover. Auf denen sind gewöhnlich Hunde(welpen) zu sehen, spielt doch in jedem der weihnachtlichen Geschichte ein Hund die Hauptrolle.

Auch in diesem Jahr bleibt sich die Autorin – zum Glück – treu und bringt mit „Vier Pfoten retten Weihnachten“ einen weitere Hunde-Weihnachtsroman heraus. Ein sehr romantischer Roman J der so wunderbar in diese Jahreszeit passt.

Für das richtige Weihnachtsfeeling sorgten bei mir die Dialoge zwischen dem Weihnachtsmann und dem Christkind – die Szenen mit den beiden waren einfach herzerwärmend. Überhaupt hat Petra Schier es mit ihrem Schreibstil einmal mehr geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Sie schreibt herrlich erfrischend, mit viel Gefühl und Wärme, Humor und einem großen Schuss Romantic. Man kann sich von der ersten Seite an im Buch wohlfühlen, sich fallen lassen und einfach, eingekuschelt auf der Couch, einen schönen Leseabend verbringen.

Mit ihrer detailhaften Sprache versteht es die Autorin, Bilder im inneren Auge entstehen zu lassen, den Leser in die Geschichte zu ziehen. Wobei, wenn ich ehrlich bin, mir bei bisher jedem weihnachtlichen Buch die „Nebenrolle“ des Hundes – hier die süße Cocker-Spaniel-Dame Lulu – am besten gefällt. Diese sind immer – so auch hier – so faszinierend beschrieben, dass ich immer mal neben mich geschaut habe und dann überrascht war, eine Katze statt einem Hund neben mir liegen zu sehen.

Diese zu Herzen gehende Familiengeschichte ist die richtige Lektüre vor Weihnachten – ich hatte sehr viel Freude beim Lesen und warte nun schon sehr auf das nächste Jahr und damit die nächste Weihnachtsgeschichte aus der Feder von Petra Schier.

Von mir gibt es 5 von 5 möglichen Sternen.

Daten:
Autor: Petra Schier
Titel: Vier Pfoten retten Weihnachten
Hardcover; 382 Seiten
Verlag: Weltbild
ISBN: 9783959731577

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

hörspiel, schnatterinchen, sandmännchen, ddr-fernsehen, nostalgisch

Das Schönste von Pittiplatsch

Ingeborg Feustel
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei cbj audio, 14.11.2016
ISBN 9783837137286
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Auch hier war unsere Tochter von den Stimmen der geliebten Abendgruss-Figuren gleich wieder in ihren Bann gezogen und hört gut zu. So kommt sie nach einem langen Kindergartentag auch zu Hause schnell zu Ruhe. Denn dieses Hörbuch gab es nicht bei langen Autofahrten sondern abends zu Hause im heimischen Wohnzimmer.

Ich als Mama hör natürlich genauso mit hin und fühle mich immer wieder zurückversetzt in meine eigene Kindheit. Mich hat Moppi ebenso begleitet und als MC bzw. Schallplatte hatte ich einige Folgen auch zu Hause.

Für meine kleine Tochter ist das also eine hervorragende Ablenkung und für mich eine Erinnerung an meine eigene Kindheit.

Ich bin froh, das diese Geschichten über Jahrzehnte hinweg „überlebt“ haben und freue mich, dass sie nun wieder Einzug bei mir zu Hause halten können.

Die CD mit 60 Minuten Laufzeit enthält die Geschichten:

Abends bei Familie Krachmann
Das vergessliche Schnatterinchen
Der Koboldsturm
Pitti und das Geburtstagspferd
Der Tauschhandel
Pitti und der naschhafte Drache
Pitti und das Herbstgedicht

Auch hier sind leider Wiederholungen zu den anderen Geschichten-CDs dabei, was ich persönlich sehr schade finde, was aber augenscheinlich nicht zu ändern ist.

Von mir gibt es, auf Grund der Geschichten-Dopplungen, 4 von 5 Sternen, da ansonsten das Hörvergnügen überwiegt.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das Beste von Pittiplatsch - Abenteuer im Märchenwald mit Schnatterinchen und Moppi

Ingeborg Feustel , Diverse
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 12.06.2006
ISBN 9783866043060
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Seit wir mit unserer kleinen Tochter unterwegs sind, haben wir auch hin und wieder kindgerechte Hörbücher dabei. Aktuell ganz beliebt ist Pittiplatsch. Und natürlich haben wir davon gleich mehr als nur eine CD. Hier kommt eine Doppelrezension für gleich zwei der Hörbücher – geschrieben von Markus.

Wer kennt sie nicht: Pittiplatsch der Liebe mit seinen Freunden Moppi und Schnatterinchen. Vorausgesetzt natürlich, man ist im Osten Deutschlands aufgewachsen. Dann hat man mit Sicherheit schon viele Geschichten vom frechen und gewitzten Kobold gehört oder im Abendgruß gesehen.

Das Hörspiel, welches wir als eines von zweien für eine Urlaubsfahrt gekauft hatten, enthält 7 Geschichten welche aus originaler Produktion von 1979 und 1987/88 stammen.

Wenn man wie ich mit diesen Geschichten aufgewachsen ist, erfüllt einen das Hören mit ein wenig Wehmut, aber auch mit schönen Erinnerungen. So habe ich mehrere der Geschichten früher auf Schallplatte und MC (Musikkassette für die jüngere Generation) bei meiner Oma gehört – mehr als einmal natürlich.

Ihren Reiz, den moralischen Anspruch und die kindgerechte Erzählweise haben die Geschichten noch heute.

Unsere Tochter kennt vom Sandmännchen her die Stimmen und hat beim Anhören der Hörspiel-CD diese auch gleich wieder erkannt. Sie hat gebannt gelauscht und daher verging die lange Autofahrt für sie wie im Fluge.

Inhaltlich würde ich daher volle Punktzahl erteilen. Wermutstropfen ist meiner Meinung nach, dass mehrere Geschichten auf unterschiedlichen CDs erschienen sind und die relativ kurzen Spielzeiten (2. CD) teils hohen Preisen gegenüber stehen.

Trotzdem kann ich nicht anders und gebe in Summe 5 Sterne.

Die Rezension bezieht sich auf die folgenden Hörbücher:

Das Beste von Pittiplatsch: Abenteuer im Märchenwald mit Schnatterinchen und Moppi

sowie

Geschichten mit Pittiplatsch, Schnatterinchen und Moppi: „Als Pitti schneller wachsen wollte“

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Geschichten mit Pittiplatsch, Schnatterinchen und Moppi - "Als Pitti schneller wachsen wollte"

Ingeborg Feustel , Heinz Schröder , Friedgard Kurze , Günter Puppe
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 01.02.2001
ISBN 9783898301893
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Seit wir mit unserer kleinen Tochter unterwegs sind, haben wir auch hin und wieder kindgerechte Hörbücher dabei. Aktuell ganz beliebt ist Pittiplatsch. Und natürlich haben wir davon gleich mehr als nur eine CD. Hier kommt eine Doppelrezension für gleich zwei der Hörbücher – geschrieben von Markus.

Wer kennt sie nicht: Pittiplatsch der Liebe mit seinen Freunden Moppi und Schnatterinchen. Vorausgesetzt natürlich, man ist im Osten Deutschlands aufgewachsen. Dann hat man mit Sicherheit schon viele Geschichten vom frechen und gewitzten Kobold gehört oder im Abendgruß gesehen.

Das Hörspiel, welches wir als eines von zweien für eine Urlaubsfahrt gekauft hatten, enthält 7 Geschichten welche aus originaler Produktion von 1979 und 1987/88 stammen.

Wenn man wie ich mit diesen Geschichten aufgewachsen ist, erfüllt einen das Hören mit ein wenig Wehmut, aber auch mit schönen Erinnerungen. So habe ich mehrere der Geschichten früher auf Schallplatte und MC (Musikkassette für die jüngere Generation) bei meiner Oma gehört – mehr als einmal natürlich.

Ihren Reiz, den moralischen Anspruch und die kindgerechte Erzählweise haben die Geschichten noch heute.

Unsere Tochter kennt vom Sandmännchen her die Stimmen und hat beim Anhören der Hörspiel-CD diese auch gleich wieder erkannt. Sie hat gebannt gelauscht und daher verging die lange Autofahrt für sie wie im Fluge.

Inhaltlich würde ich daher volle Punktzahl erteilen. Wermutstropfen ist meiner Meinung nach, dass mehrere Geschichten auf unterschiedlichen CDs erschienen sind und die relativ kurzen Spielzeiten (2. CD) teils hohen Preisen gegenüber stehen.

Trotzdem kann ich nicht anders und gebe in Summe 5 Sterne.

Die Rezension bezieht sich auf die folgenden Hörbücher:

Das Beste von Pittiplatsch: Abenteuer im Märchenwald mit Schnatterinchen und Moppi

sowie

Geschichten mit Pittiplatsch, Schnatterinchen und Moppi: „Als Pitti schneller wachsen wollte“

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

weihnachtlic, überraschend

Der Weihnachtswald

Angelika Schwarzhuber
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Weltbild, 01.01.2016
ISBN 9783959732321
Genre: Romane

Rezension:

Als erstes hat mich hier das wunderschöne Cover angesprochen, das so viel aussagt und so liebevoll gestaltet wurde. Der Klappentext klang für mich sehr interessant und war der zweite Grund, dass das Buch auf meiner Wunschliste landete. Dass das Buch dann schnell auf meinem SUB wanderte, verdanke ich Angelika selber, die mir das Buch mit einer sehr liebevollen und persönlichen Widmung zukommen ließ.

Es hat ein wenig gedauert, bis ich dann tatsächlich zugegriffen hab und zu Lesen beginnen konnte.

Gibt es den Zauber der Weihnacht wirklich? Dieser Frage geht Angelika Schwarzhuber in ihrem neuen Buch auf zauberhafter Weise nach.

Eigentlich mag ich keine Zeitenwandlergeschichten, mag ich es gar nicht wenn in einem Roman fantastische Elemente vorkommen. Ich bin nicht unbedingt ein großer Fantasy-Fan – von Harry Potter mal angesehen.

Aber hier muss ich, trotz aller Vorbehalte, sagen: es passt. Die Zeitenwandlerelemente passen wundervoll in das Buch rein und ergänzen es perfekt, anstatt (wie von mir befürchtet) die Geschichte zu (zer)stören.

Die Magie des Buches – und des Weihnachtsfestes – zieht den Leser in seinen Bann. Das liegt auch und hauptsächlich an dem wunderbaren Schreibstil der Autorin Angelika Schwarzhuber, die es schafft, Spannung und Gefühl zu erzeugen. Die es schafft, die Protagonisten zu lebendigen Figuren werden zu lassen.

Ich habe Angelika Schwarzhuber gefragt, warum sie diese Geschichte geschrieben hat. Sie hat mir meine neugierige Frage mit folgenden Worten beantwortet:

Die Idee für die Geschichte trug ich schon sehr lange in mir. Sie geht auf ein Ereignis zurück, das sich in meiner Familie mütterlicherseits in den Zwanzigerjahren tatsächlich zugetragen haben soll. Da es um den Heiligen Abend geht, konnte diese Geschichte nur ein weihnachtlicher Roman werden. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, um nicht zu viel vom Inhalt der Geschichte zu verraten. Genaueres dazu erfährt man jedoch am Ende des Romans im Epilog.

Für mich war das Buch – einmal mehr – ein Lesegenuss. Ich freue mich darüber, dass ich es lesen durfte und kann es mit 5 von 5 Sternen nur wärmstens weiterempfehlen.

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

weihnachten, liebe, freundschaft, stricken, freunde

Wollsockenwinterknistern

Karin Lindberg
E-Buch Text: 213 Seiten
Erschienen bei BookRix, 07.11.2016
ISBN 9783739682297
Genre: Liebesromane

Rezension:

Seit einigen Tagen habe ich einen Kindle und das Buch von Karin Lindberg war das erste E-Book, da sich mir dafür gekauft habe. Gefreut hatte ich mich, auf Grund des Covers, auf einen witzigen vorweihnachtlichen Roman.

Was habe ich bekommen? Konnte ich mit Karin Lindberg eine neue Autorin für mich entdecken?

Aktuell würde ich – leider sagen – nein: Karin Lindberg hat sich mit dem Roman keinen Platz in meinem (virtuellen) Bücherregal sichern können.

Woran das lag? An Marie. Marie ist die Hauptfigur des Buches und ich habe noch nie so etwas unreifes und nerviges vor mir gehabt wie in diesem Fall. Hätte ich nicht gewusst, wie alt Marie ist, hätte ich diese verzogene, ewig jammernde und alle vor dem Kopf stoßende Göre auf 14, allerhöchstes 15 geschätzt. Nein, 29 Jahre soll sie alt sein!

Echt jetzt? Und dabei so verdammt unreif. Ich hatte erst den Gedanken, das geht doch gar nicht. Dann zeigte mein Mann mir auf, dass es solche Personen tatsächlich gibt.

Man hat das Gefühl, das diese extrem Ich-bezogene Figur sich durch das gesamte Buch nur durchjammert, in Selbstmitleid badet und nicht der Hauch eine Änderung bei ihr zu finden ist.

Der männliche Gegenpart – Lennart – macht die Sache auch nicht besser. Er war mir in seiner „ich überstürze alles und will alles sofort“-Masche ebenfalls zutiefst unsympathisch.

Um es kurz zu machen: Bei mir konnte das Buch nur von seinem Cover her punkten, ansonsten war es leider für mich ein absoluter Reinfall.

Schade. Aber ich kann für dieses Buch nur 1 von 5 möglichen Sternen vergeben.

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87 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

schottland, liebe, claudia winter, hochzeit, glückssterne

Glückssterne

Claudia Winter
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.12.2016
ISBN 9783442485437
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wie schon eingangs erwähnt habe ich die Autorin durch ihr Buch „Aprikosenküsse“ kennen- und auch lieben gelernt. Umso gespannter war ich natürlich auf ihre „Glückssterne“ und konnte den Erscheinungstermin kaum noch erwarten. Und dann hatte ich auch noch das riesige Glück, das Buch vorab lesen zu dürfen. Als die Post vom Verlag im Briefkasten lag, war die Freude groß.

Glückssterne ist eine wunderbare, humorvolle und romantische Komödie mit viel Tiefgang und Personen, die man einfach lieben muss. Claudia Winter gelingt es, durch ihre Figuren, die so lebensecht und lebendig beschrieben sind, der Geschichte das Leben einzuhauchen, die sie braucht um zu begeistern.

Ihr gelingt es, durch die sehr authentisch beschriebenen Situationen und Landschaften, das Buch zum Leben zu erwecken, der Geschichte vor dem inneren Augen entstehen zu lassen.

Die Beschreibungen von Aidans köstlichen Kunstwerken weckte den Hunger, den Appetit in mir und ich bin froh, dass man alleine durch phantasievolle Beschreibungen nicht wirklich zunehmen kann. Ich hatte mehr als einmal das Gefühl, den Duft in der Nase und den Geschmack auf der Zunge zu haben.

Man merkt dem Buch die Liebe der Autorin zu Schottland an; man merkt bei den Beschreibungen der Landschaften, der Menschen und deren Persönlichkeiten, das die Autorin das Land schon mehrfach bereist hat.

Schottland – das ist unter anderem auch das Land des Whiskys und Whisky ist eine Leidenschaft von mir.

„Haben sie schon mal einen echten schottischen Single Malt Whisky probiert?“ fragt Aidan die Karrierefrau Josefine.

Diese Frage hat mir – so ähnlich – mein jetziger Mann Markus vor knapp 4 Jahren auch gefragt und auf mein Verneinen mir einen Glenmorangie eingeschenkt. Dieser Whisky spielt auch in dem Buch eine Rolle. Was für ein toller Zufall und noch ein Grund mehr, das mir das Buch am Herzen liegt.

Die Protogonisten sind auch etwas, was dieses Buch zu einem Wohlfühlbuch machen. Egal ob die Karrierefrau Josefine, der sexy Schotte Aidan, der kühle Justus und all die anderen. Die Charaktersierungen sind menschlich, glaubhaft, authentisch … es sind Menschen wie Du und ich, mit denen man sich ohne weiteres identifizieren kann.

Ich würde sagen, es ist ein „typischer“ Winter J ein Roman voller Liebe, der in mir alles berührt hat: meine Seele, mein Herz und meinen Verstand. Es ist ein Roman, in dem man noch etwas für sich selbst mitnehmen kann; in dem man sich wiederfinden kann und in den man komplett eintauchen kann – wenn man sich darauf einlassen will.

Ein Highlight für mich: die Rezepte am Ende. Damit macht die Autorin Claudia Winter ein perfektes Buch zu einem Meisterwerk.

Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, für mich war eines der Lesehighlight des Jahres 2016.

Daher kann ich gar nicht anders und vergebe 5 von 5 möglichen Sternen.

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80 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

schokolade, würzburg, chocolaterie, geheimnis, liebe

Novemberschokolade

Ulrike Sosnitza
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.10.2016
ISBN 9783453359062
Genre: Romane

Rezension:

Novemberschokolade ist so ein Buch, wo am Ende des Lesens zwei Herzen in meiner Brust schlagen und ich nicht weiß: hat es mir gefallen oder nicht. Ich schwanke zwischen Be- und Entgeisterung – anders kann ich es nicht ausdrücken.

Fangen wir bei dem Negativen an: Was für mich überhaupt nicht ging war … die Hauptprotagonistin. Diese war mir in ihrer Sprunghaftigkeit, ihrer Unselbstständigkeit und ihrer ständig „schwankenden“ Art und Weise einfach nur unsympathisch. Das man, wenn man den Fokus auf etwas hat was man gut kann, das andere vernachlässigt ist menschlich, ja. Aber das man dann so sehr die Augen verschließt und dann auch noch seine angeblichen Freunde so auflaufen lässt, ist für mich schier unbegreiflich.

Ich mag Figuren, mit denen ich mitfühlen und mitfiebern kann. Figuren die menschlich sind, die mich mit ihrem Tun und Handeln überzeugen können und die – vor allen Dingen und hauptsächlich – glaubhaft sind.

Lea ist das auf jeden Fall für mich nicht. Mit ihre Wankelmütigkeit, ihre Sprunghaftigkeit und überhaupt ihrer ganzen Art ging sie mir sehr schnell auf die Nerven.

Dann gibt es normalerweise wenigstens Nebenfiguren, die mich begeistern können und all das „wettmachen“ können, was die Hauptfigur quasi zerstört. Aber auch das ist diesmal nicht gegeben. Auch die Nebenfiguren sind nicht so herausgearbeitet, das sie Charakter beweisen und begeistern können.

Das war das, was mir absolut nicht gefallen hat und was mir das Lesen teilweise doch recht schwer gemacht hat.

Außerdem muss ich sagen, dass die Geschichte teilweise viel zu langatmig und zu konstruiert war. Die ständigen Unterbrechungen – Telefonat zum Beispiel – um „ungünstigen Moment“, das wirkte doch zu sehr gewollt um Spannung, die nicht da war, zu erzeugen. Das störte eher, als das es der Geschichte etwas brachte.

Nun aber zum Positiven und das war … das Setting und das ganze drumherum. Der Einstieg in die Geschichte ist gut gelungen und der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu Lesen. Ulrike Sosnitza gelingt es hervorragend, die Schauplätze, die Stimmung bei den Wettbewerben zu beschreiben. Bei Lesen meint man, den Geruch der Schokolade in der Nase und den Geschmack im Mund zu spüren. Ich konnte die unzähligen Sorten von Trüffeln und Pralinen förmlich vor mir sehen, sie riechen. Und ich war froh, dass es doch nur ein Buch ist und sich die ganze Schokolade nicht gleich auf meinen Hüften niedergeschlagen hat.

Es war also ein recht durchwachsener Lesespaß, daher kann ich nur 2,5 (3) von 5 Sternen geben.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

DIRTY DEAL Blood & Angel: Der Fire Devils MC (3)

Susan B. Hunt
E-Buch Text: 357 Seiten
Erschienen bei null, 30.10.2016
ISBN B01M34JZQ0
Genre: Sonstiges

Rezension:

Markus ist ja eine begeisterter Motorradfahrer und liest sehr gern. Was passt da besser, als Bücher über einen Motorradclub? In diesem Jahr hat er durch Zufall die Bücher von Susan B. Hunt für sich entdeckt und nun auch den 3. Teil der Reihe um den Fire Devil MC gelesen. 

Nach den beiden Vorgängerbänden habe ich natürlich nun auch den dritten Teil der Fire Devils Serie von Susan B. Hunt gelesen.

Angel ist eine dunkelhäutige Schönheit. Das nützt ihr jedoch nichts, denn nach dem Tod ihres früheren Lebensgefährten muss sie, um ihre fünfjährige Tochter versorgen zu können, nebenher als Prostituierte arbeiten. Einer ihrer Freier wird dabei immer extremer und droht, sich auch an ihrer Tochter zu vergreifen. Um das zu verhindern, sucht Angel Schutz und Anstellung im Bordell des Fire Devil MCs, dem Red Velvet.

Deren VP, Blood, hat mitsamt seinem Club ein ganz anderes Problem. Noch immer sind ein Member und ein Prospect verschwunden und es drängt sich eine dunkle Vorahnung auf.

Alte Feinde und neue Auftraggeber beschäftigen den MC, zumal die Neue im Red Velvet nicht nur positive Reaktionen hervorruft. Dass Blood sie mehr als nur interessant findet, macht die Sache nicht einfacher.

Die Member des Fire Devil MCs sind einem inzwischen richtiggehend ans Herz gewachsen. Die harten Kerle, die aufrecht für ihren Klub und einander einstehen bekommen bei Susan B. Hunt zwar auch kräftig ihr Fett weg, aber am Ende auch eine tolle Frau zur Seite gestellt. Blood und Angel sind sehr interessant gezeichnete Charaktere und ja, nach einigem Auf und Ab kriegen sie sich. Andere bekommen ihre gerechte Strafe – ich muss sagen, eine Genugtuung für den Leser.

In einem Punkt ist der 3. Teil eine wesentliche Verbesserung: Die Sexszenen werden ausschließlich aus weiblicher Perspektive geschildert, meines Erachtens wesentlich authentischer. Trotzdem sind für mich die Erotikszenen noch immer nicht 100% das, was ich mir wünschen würde. Zu diesem speziellen Band passen sie aber.

Da einerseits die Luft nach oben weniger geworden ist, ich mir aber auch noch eine Verbesserung vorstellen kann, gebe ich erneut 4 Sterne, auch wenn das Buch an der nächsthöheren Wertung kratzt.

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

mädchen, mann, oma, weihnachtsmann, geschenk

Ein Weihnachtsmann fürs Leben

Angela Ochel
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 19.09.2016
ISBN 9783746632797
Genre: Romane

Rezension:

Die Autorin Angela Ochel habe ich in diesem Jahr für mich entdeckt, als ich im Krankenhaus ihr Buch „Ein Baby und zwei Opas“ gelesen habe. Als ich dann entdeckte, dass es ein Weihnachtliches Buch aus ihrer Feder gibt, musste ich natürlich gleich zugreifen.

Und ich habe es nicht bereut. Ais der Sicht eines kleinen 5jährigen Mädchens erzählt führt uns das Buch kurz vor Weihnachten in das Kaufhaus Wunderlich. Dort sucht Luisa für ihre Mama einen Prinzen. Einen Prinzen, der Mann und Papa ist. Auch wenn Luisa sich fragt, warum Mama einen Mann will. Auch wenn Luisa nicht klar ist, wozu dieser Mann gut sein soll. »Zum Reden braucht man die ja nun wirklich nicht. Dafür hatte sie ja Oma. Und zum Liebhaben hatte sie schließlich sie, Luisa. Wozu also einen Mann?« (Seite 12)

Ich fand dieses Buch, diese Suche nach einem Mann, einfach nur zuckersüß. Hauptsächlich wegen Luisa und ihrer Sicht auf die Dinge. Ich musste so oft schmunzeln, so oft lachen. Es war einfach herrlich. Gerade ihre Gedanken und Sprüche. Klar, ich glaube nicht das jedes 5jährige Kind so altklug denkt und handelt, aber hier passte es wunderbar.

Auf dem Buchumschlag steht „… ein modernes Weihnachtsmärchen …“ und dem kann ich nur zustimmen. Es ist ein modernes Märchen, eines, in dem ein Kind der Mama einen Prinzen sucht. Und wie es nun mal in einem Märchen ist, es gibt ein Happy End.

Der Weg zum Happy End war wunderschön zu lesen und war ein wunderbarer Zeitvertreib. Für mich die passende Lektüre in der Vorweihnachtszeit und ich vergebe hierfür 4 ½ von 5 Sternen.

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

kinderbuch, wunschbuchladen, freundschaft, ein buch über bücher, katze

Der zauberhafte Wunschbuchladen

Katja Frixe , Florentine Prechtel
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Dressler, 26.09.2016
ISBN 9783791500218
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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8 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Kaleidoskop - Doppeltes Spiel: LKA/SEALs

Stefanie Ross
E-Buch Text: 419 Seiten
Erschienen bei www.stefanieross.de, 12.11.2016
ISBN B01N3ZM7B9
Genre: Sonstiges

Rezension:

Achtung: Wer „Kaleidoskop“ von Stefanie Ross zur Hand nimmt, muss auf jedem Fall mit einem rechnen: mit rasanter Action rund um den Globus. Mit Spannung ohne Ende, aber auch wieder einmal den stillen, ruhige Momenten.
Diese gibt es beim doppelten Spiel, das hier jemand treibt, nur ausgesprochen selten. Aber es gibt sie. Und es gibt auch die wunderschönen Momente, mitten im größten Chaos, die mir Tränen beschert haben.

Auch wenn ich mich wiederhole – und ich weiß das tue ich an dieser Stelle – ist jedes neue Buch von Stefanie Ross eine riesengroße Herausforderung und ich habe irgendwie jedesmal einen Knoten im Bauch. Immer wieder frage ich mich: kann sie meinen Erwartungen gerecht werden?

Und immer wieder löst sich – allerspätestens in der Mitte des Buches – dieser harte Knoten auf und weicht einer tiefen Zufriedenheit. Sie kann es. Und sie konnte es auch hier wieder.

Die Story diesmal ist sehr rasant, führt den Leser in verschiedene Städte und Regionen der Welt und bringt so manchen Seal (und Polizisten) an die Grenzen der Belastbarkeit.

Wieder ist es die wunderbare Freundschaft, die alle verbindet und die hier zum Rettungsanker wird. Und diese Freundschaft ist auch das, was die Bücher von Stefanie Ross für mich zu etwas wunderbarem macht.

Eine Achterbahn der Gefühle erwartet den Leser bei „Kaleidoskop“ – eine Achterbahnfahrt die alles beinhaltet. Freundschaft und Liebe, Verzweiflung und Hoffnung, Spannung pur, rasante Action und spannende Kämpfe. Der Kampf auf Leben und Tod, sei es durch Folter oder eine Verletzung. Dazu die Schatten der Vergangenheit und Fallstricke, die nur dazu gesponnen werden, Freunde gegeneinander aufzuhetzen – es geht heiß her.

Ich muss sagen, ich hab ein sehr gut funktionierendes Kopfkino. Und bei den Folterszenen war es ganz besonders aktiv. Während des Lesens habe ich mir immer wieder gesagt, das das nicht real ist. Obwohl ich zu gut weiß, dass diese Art Folter (und noch viel schlimmer) in einigen Regionen und Ländern durchaus üblich ist.

Auf der Homepage von Stefanie Ross steht zu dem Buch geschrieben: »Auch ohne Kenntnisse der Serie kann man sich auf die rasante und actionreiche Jagd nach der Wahrheit einlassen. Die vielen Handlungsorte und die Anzahl der beteiligten Personen sind jedoch leichter zu verstehen, wenn man bereits einen oder mehrere Bände der Serie kennt.«

Hier muss ich teilweise Einspruch einlegen: Ja – man kann es ohne Vorkenntnisse lesen. Aber es sind so viele versteckte Querverweise zu den anderen Büchern zu finden, dass es – in meinen Augen – für den Lesespaß besser ist, die Titel zu kennen.

Das ist bei mir auch der einzige Kritikpunkt. Ansonsten ist diese „Kurzgeschichte“ – als diese war die Geschichte eigentlich konzipiert – ein wunderbarer Lesegenuss. Spannend und Actionreich von der ersten bis zur letzten Seite

Danke liebe Stefanie Ross … wie immer für den wunderbar spannenden und emotionsgeladenen Lesegenuss.

Von mir eine klare Leseempfehlung und damit 5 von 5 möglichen Sternen.

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98 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

weihnachten, petra durst-benning, roman, weihnachtsmarkt, maierhofen

Das Weihnachtsdorf

Petra Durst-Benning
Fester Einband: 204 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 26.09.2016
ISBN 9783764505981
Genre: Romane

Rezension:

Petra Durst-Benning kenn und mag ich als Autorin historischer Romane. Das sie Gegenwartsliteratur schreibt wusste ich, bisher habe ich aber noch keines dieser Bücher von ihr gelesen.

Dieses kleine Büchlein habe ich von meiner Schwiegermama geborgt bekommen und nach dem „meine“ Oma so begeistert davon war, musste ich es einfach gleich lesen.

„Das Weihnachtsdorf“ ist der zweite Teil der Maierhofen-Reihe und leider kenn ich den ersten Band dazu (noch) nicht. Leider deswegen, weil in der Geschichte immer wieder Bezug auf das genommen wird, was vorher passiert ist. Leider deswegen, weil ich so immer wieder das Gefühl hatte, nicht auf dem Laufenden zu sein und daher auch nicht richtig die Gedankengänge der Protagonisten nachvollziehen zu können.

Zudem komme ich bei den knapp 200 Seiten nicht wirklich in die Geschichte rein, sie entwickelt keine Tiefe und reisst, in meinen Augen, Themen nur an. So bleibt die ganze Story sehr oberflächlich und banal, kann mich nicht begeistern und auch nicht wirklich fesseln.

Sie ist nicht schlecht, um sie auf die Weihnachtszeit einzustimmen – immerhin wird in dem Buch sehr viel vorbereitet, gebacken, dekoriert … und man hat viele Erwartungen an das Weihnachtsfest. Aber, wie heißt es so schön: Pläne sind dafür da, um über den Haufen geworfen zu werden ….

Die Geschichten, die Story und Lebenswege einzelner Protagonisten hätten durchaus potential für eine eigene Story. So aber wird diese nur angerissen, viele Fragen bleiben offen und man fühlt sich ein wenig, als ob man in der Luft hängt.

Ich kenne Petra Durst-Benning als Autorin von Büchern, deren Geschichten ausgefeilt und deren Charaktere sehr viel Tiefe habe. Das vermisse ich hier in der Geschichte jedoch.

Ein Pluspunkt sind für mich die vielen Rezepte am Ende des Buches, das ein oder andere werde ich auf jeden Fall ausprobieren.

Trotzdem habe ich Lust bekommen, den Vorgängerband „Kräuter der Provinz“ zu lesen – es wandert auf meine Wunschliste.

Für „Das Weihnachtsdorf“ vergebe ich 3 von 5 möglichen Sternen.

Reihenfolge der Maierhofen-Reihe:
Band 1: Die Kräuter der Provinz
Band 2: Das Weihnachtsdorf
Band 3: Die Blütensammlerin (erscheint 20. März 2017)

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