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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das Beste von Pittiplatsch - Abenteuer im Märchenwald mit Schnatterinchen und Moppi

Ingeborg Feustel , Diverse
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 12.06.2006
ISBN 9783866043060
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Seit wir mit unserer kleinen Tochter unterwegs sind, haben wir auch hin und wieder kindgerechte Hörbücher dabei. Aktuell ganz beliebt ist Pittiplatsch. Und natürlich haben wir davon gleich mehr als nur eine CD. Hier kommt eine Doppelrezension für gleich zwei der Hörbücher – geschrieben von Markus.

Wer kennt sie nicht: Pittiplatsch der Liebe mit seinen Freunden Moppi und Schnatterinchen. Vorausgesetzt natürlich, man ist im Osten Deutschlands aufgewachsen. Dann hat man mit Sicherheit schon viele Geschichten vom frechen und gewitzten Kobold gehört oder im Abendgruß gesehen.

Das Hörspiel, welches wir als eines von zweien für eine Urlaubsfahrt gekauft hatten, enthält 7 Geschichten welche aus originaler Produktion von 1979 und 1987/88 stammen.

Wenn man wie ich mit diesen Geschichten aufgewachsen ist, erfüllt einen das Hören mit ein wenig Wehmut, aber auch mit schönen Erinnerungen. So habe ich mehrere der Geschichten früher auf Schallplatte und MC (Musikkassette für die jüngere Generation) bei meiner Oma gehört – mehr als einmal natürlich.

Ihren Reiz, den moralischen Anspruch und die kindgerechte Erzählweise haben die Geschichten noch heute.

Unsere Tochter kennt vom Sandmännchen her die Stimmen und hat beim Anhören der Hörspiel-CD diese auch gleich wieder erkannt. Sie hat gebannt gelauscht und daher verging die lange Autofahrt für sie wie im Fluge.

Inhaltlich würde ich daher volle Punktzahl erteilen. Wermutstropfen ist meiner Meinung nach, dass mehrere Geschichten auf unterschiedlichen CDs erschienen sind und die relativ kurzen Spielzeiten (2. CD) teils hohen Preisen gegenüber stehen.

Trotzdem kann ich nicht anders und gebe in Summe 5 Sterne.

Die Rezension bezieht sich auf die folgenden Hörbücher:

Das Beste von Pittiplatsch: Abenteuer im Märchenwald mit Schnatterinchen und Moppi

sowie

Geschichten mit Pittiplatsch, Schnatterinchen und Moppi: „Als Pitti schneller wachsen wollte“

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Geschichten mit Pittiplatsch, Schnatterinchen und Moppi - "Als Pitti schneller wachsen wollte"

Ingeborg Feustel , Heinz Schröder , Friedgard Kurze , Günter Puppe
Audio CD
Erschienen bei cbj audio, 01.02.2001
ISBN 9783898301893
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Seit wir mit unserer kleinen Tochter unterwegs sind, haben wir auch hin und wieder kindgerechte Hörbücher dabei. Aktuell ganz beliebt ist Pittiplatsch. Und natürlich haben wir davon gleich mehr als nur eine CD. Hier kommt eine Doppelrezension für gleich zwei der Hörbücher – geschrieben von Markus.

Wer kennt sie nicht: Pittiplatsch der Liebe mit seinen Freunden Moppi und Schnatterinchen. Vorausgesetzt natürlich, man ist im Osten Deutschlands aufgewachsen. Dann hat man mit Sicherheit schon viele Geschichten vom frechen und gewitzten Kobold gehört oder im Abendgruß gesehen.

Das Hörspiel, welches wir als eines von zweien für eine Urlaubsfahrt gekauft hatten, enthält 7 Geschichten welche aus originaler Produktion von 1979 und 1987/88 stammen.

Wenn man wie ich mit diesen Geschichten aufgewachsen ist, erfüllt einen das Hören mit ein wenig Wehmut, aber auch mit schönen Erinnerungen. So habe ich mehrere der Geschichten früher auf Schallplatte und MC (Musikkassette für die jüngere Generation) bei meiner Oma gehört – mehr als einmal natürlich.

Ihren Reiz, den moralischen Anspruch und die kindgerechte Erzählweise haben die Geschichten noch heute.

Unsere Tochter kennt vom Sandmännchen her die Stimmen und hat beim Anhören der Hörspiel-CD diese auch gleich wieder erkannt. Sie hat gebannt gelauscht und daher verging die lange Autofahrt für sie wie im Fluge.

Inhaltlich würde ich daher volle Punktzahl erteilen. Wermutstropfen ist meiner Meinung nach, dass mehrere Geschichten auf unterschiedlichen CDs erschienen sind und die relativ kurzen Spielzeiten (2. CD) teils hohen Preisen gegenüber stehen.

Trotzdem kann ich nicht anders und gebe in Summe 5 Sterne.

Die Rezension bezieht sich auf die folgenden Hörbücher:

Das Beste von Pittiplatsch: Abenteuer im Märchenwald mit Schnatterinchen und Moppi

sowie

Geschichten mit Pittiplatsch, Schnatterinchen und Moppi: „Als Pitti schneller wachsen wollte“

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Der Weihnachtswald

Angelika Schwarzhuber
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Weltbild, 01.01.2016
ISBN 9783959732321
Genre: Romane

Rezension:

Als erstes hat mich hier das wunderschöne Cover angesprochen, das so viel aussagt und so liebevoll gestaltet wurde. Der Klappentext klang für mich sehr interessant und war der zweite Grund, dass das Buch auf meiner Wunschliste landete. Dass das Buch dann schnell auf meinem SUB wanderte, verdanke ich Angelika selber, die mir das Buch mit einer sehr liebevollen und persönlichen Widmung zukommen ließ.

Es hat ein wenig gedauert, bis ich dann tatsächlich zugegriffen hab und zu Lesen beginnen konnte.

Gibt es den Zauber der Weihnacht wirklich? Dieser Frage geht Angelika Schwarzhuber in ihrem neuen Buch auf zauberhafter Weise nach.

Eigentlich mag ich keine Zeitenwandlergeschichten, mag ich es gar nicht wenn in einem Roman fantastische Elemente vorkommen. Ich bin nicht unbedingt ein großer Fantasy-Fan – von Harry Potter mal angesehen.

Aber hier muss ich, trotz aller Vorbehalte, sagen: es passt. Die Zeitenwandlerelemente passen wundervoll in das Buch rein und ergänzen es perfekt, anstatt (wie von mir befürchtet) die Geschichte zu (zer)stören.

Die Magie des Buches – und des Weihnachtsfestes – zieht den Leser in seinen Bann. Das liegt auch und hauptsächlich an dem wunderbaren Schreibstil der Autorin Angelika Schwarzhuber, die es schafft, Spannung und Gefühl zu erzeugen. Die es schafft, die Protagonisten zu lebendigen Figuren werden zu lassen.

Ich habe Angelika Schwarzhuber gefragt, warum sie diese Geschichte geschrieben hat. Sie hat mir meine neugierige Frage mit folgenden Worten beantwortet:

Die Idee für die Geschichte trug ich schon sehr lange in mir. Sie geht auf ein Ereignis zurück, das sich in meiner Familie mütterlicherseits in den Zwanzigerjahren tatsächlich zugetragen haben soll. Da es um den Heiligen Abend geht, konnte diese Geschichte nur ein weihnachtlicher Roman werden. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, um nicht zu viel vom Inhalt der Geschichte zu verraten. Genaueres dazu erfährt man jedoch am Ende des Romans im Epilog.

Für mich war das Buch – einmal mehr – ein Lesegenuss. Ich freue mich darüber, dass ich es lesen durfte und kann es mit 5 von 5 Sternen nur wärmstens weiterempfehlen.

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31 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

liebe, weihnachten, freundschaft, familie, abitur

Wollsockenwinterknistern: (K)ein Weihnachtsroman

Karin Lindberg
E-Buch Text: 213 Seiten
Erschienen bei BookRix, 07.11.2016
ISBN 9783739682297
Genre: Sonstiges

Rezension:

Seit einigen Tagen habe ich einen Kindle und das Buch von Karin Lindberg war das erste E-Book, da sich mir dafür gekauft habe. Gefreut hatte ich mich, auf Grund des Covers, auf einen witzigen vorweihnachtlichen Roman.

Was habe ich bekommen? Konnte ich mit Karin Lindberg eine neue Autorin für mich entdecken?

Aktuell würde ich – leider sagen – nein: Karin Lindberg hat sich mit dem Roman keinen Platz in meinem (virtuellen) Bücherregal sichern können.

Woran das lag? An Marie. Marie ist die Hauptfigur des Buches und ich habe noch nie so etwas unreifes und nerviges vor mir gehabt wie in diesem Fall. Hätte ich nicht gewusst, wie alt Marie ist, hätte ich diese verzogene, ewig jammernde und alle vor dem Kopf stoßende Göre auf 14, allerhöchstes 15 geschätzt. Nein, 29 Jahre soll sie alt sein!

Echt jetzt? Und dabei so verdammt unreif. Ich hatte erst den Gedanken, das geht doch gar nicht. Dann zeigte mein Mann mir auf, dass es solche Personen tatsächlich gibt.

Man hat das Gefühl, das diese extrem Ich-bezogene Figur sich durch das gesamte Buch nur durchjammert, in Selbstmitleid badet und nicht der Hauch eine Änderung bei ihr zu finden ist.

Der männliche Gegenpart – Lennart – macht die Sache auch nicht besser. Er war mir in seiner „ich überstürze alles und will alles sofort“-Masche ebenfalls zutiefst unsympathisch.

Um es kurz zu machen: Bei mir konnte das Buch nur von seinem Cover her punkten, ansonsten war es leider für mich ein absoluter Reinfall.

Schade. Aber ich kann für dieses Buch nur 1 von 5 möglichen Sternen vergeben.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

rezension, glückssterne, claudia winter, lieblingsbuch, goldmann

Glückssterne

Claudia Winter
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.12.2016
ISBN 9783442485437
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wie schon eingangs erwähnt habe ich die Autorin durch ihr Buch „Aprikosenküsse“ kennen- und auch lieben gelernt. Umso gespannter war ich natürlich auf ihre „Glückssterne“ und konnte den Erscheinungstermin kaum noch erwarten. Und dann hatte ich auch noch das riesige Glück, das Buch vorab lesen zu dürfen. Als die Post vom Verlag im Briefkasten lag, war die Freude groß.

Glückssterne ist eine wunderbare, humorvolle und romantische Komödie mit viel Tiefgang und Personen, die man einfach lieben muss. Claudia Winter gelingt es, durch ihre Figuren, die so lebensecht und lebendig beschrieben sind, der Geschichte das Leben einzuhauchen, die sie braucht um zu begeistern.

Ihr gelingt es, durch die sehr authentisch beschriebenen Situationen und Landschaften, das Buch zum Leben zu erwecken, der Geschichte vor dem inneren Augen entstehen zu lassen.

Die Beschreibungen von Aidans köstlichen Kunstwerken weckte den Hunger, den Appetit in mir und ich bin froh, dass man alleine durch phantasievolle Beschreibungen nicht wirklich zunehmen kann. Ich hatte mehr als einmal das Gefühl, den Duft in der Nase und den Geschmack auf der Zunge zu haben.

Man merkt dem Buch die Liebe der Autorin zu Schottland an; man merkt bei den Beschreibungen der Landschaften, der Menschen und deren Persönlichkeiten, das die Autorin das Land schon mehrfach bereist hat.

Schottland – das ist unter anderem auch das Land des Whiskys und Whisky ist eine Leidenschaft von mir.

„Haben sie schon mal einen echten schottischen Single Malt Whisky probiert?“ fragt Aidan die Karrierefrau Josefine.

Diese Frage hat mir – so ähnlich – mein jetziger Mann Markus vor knapp 4 Jahren auch gefragt und auf mein Verneinen mir einen Glenmorangie eingeschenkt. Dieser Whisky spielt auch in dem Buch eine Rolle. Was für ein toller Zufall und noch ein Grund mehr, das mir das Buch am Herzen liegt.

Die Protogonisten sind auch etwas, was dieses Buch zu einem Wohlfühlbuch machen. Egal ob die Karrierefrau Josefine, der sexy Schotte Aidan, der kühle Justus und all die anderen. Die Charaktersierungen sind menschlich, glaubhaft, authentisch … es sind Menschen wie Du und ich, mit denen man sich ohne weiteres identifizieren kann.

Ich würde sagen, es ist ein „typischer“ Winter J ein Roman voller Liebe, der in mir alles berührt hat: meine Seele, mein Herz und meinen Verstand. Es ist ein Roman, in dem man noch etwas für sich selbst mitnehmen kann; in dem man sich wiederfinden kann und in den man komplett eintauchen kann – wenn man sich darauf einlassen will.

Ein Highlight für mich: die Rezepte am Ende. Damit macht die Autorin Claudia Winter ein perfektes Buch zu einem Meisterwerk.

Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, für mich war eines der Lesehighlight des Jahres 2016.

Daher kann ich gar nicht anders und vergebe 5 von 5 möglichen Sternen.

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73 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

schokolade, würzburg, chocolaterie, geheimnis, ulrike sosnitza

Novemberschokolade

Ulrike Sosnitza
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.10.2016
ISBN 9783453359062
Genre: Romane

Rezension:

Novemberschokolade ist so ein Buch, wo am Ende des Lesens zwei Herzen in meiner Brust schlagen und ich nicht weiß: hat es mir gefallen oder nicht. Ich schwanke zwischen Be- und Entgeisterung – anders kann ich es nicht ausdrücken.

Fangen wir bei dem Negativen an: Was für mich überhaupt nicht ging war … die Hauptprotagonistin. Diese war mir in ihrer Sprunghaftigkeit, ihrer Unselbstständigkeit und ihrer ständig „schwankenden“ Art und Weise einfach nur unsympathisch. Das man, wenn man den Fokus auf etwas hat was man gut kann, das andere vernachlässigt ist menschlich, ja. Aber das man dann so sehr die Augen verschließt und dann auch noch seine angeblichen Freunde so auflaufen lässt, ist für mich schier unbegreiflich.

Ich mag Figuren, mit denen ich mitfühlen und mitfiebern kann. Figuren die menschlich sind, die mich mit ihrem Tun und Handeln überzeugen können und die – vor allen Dingen und hauptsächlich – glaubhaft sind.

Lea ist das auf jeden Fall für mich nicht. Mit ihre Wankelmütigkeit, ihre Sprunghaftigkeit und überhaupt ihrer ganzen Art ging sie mir sehr schnell auf die Nerven.

Dann gibt es normalerweise wenigstens Nebenfiguren, die mich begeistern können und all das „wettmachen“ können, was die Hauptfigur quasi zerstört. Aber auch das ist diesmal nicht gegeben. Auch die Nebenfiguren sind nicht so herausgearbeitet, das sie Charakter beweisen und begeistern können.

Das war das, was mir absolut nicht gefallen hat und was mir das Lesen teilweise doch recht schwer gemacht hat.

Außerdem muss ich sagen, dass die Geschichte teilweise viel zu langatmig und zu konstruiert war. Die ständigen Unterbrechungen – Telefonat zum Beispiel – um „ungünstigen Moment“, das wirkte doch zu sehr gewollt um Spannung, die nicht da war, zu erzeugen. Das störte eher, als das es der Geschichte etwas brachte.

Nun aber zum Positiven und das war … das Setting und das ganze drumherum. Der Einstieg in die Geschichte ist gut gelungen und der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu Lesen. Ulrike Sosnitza gelingt es hervorragend, die Schauplätze, die Stimmung bei den Wettbewerben zu beschreiben. Bei Lesen meint man, den Geruch der Schokolade in der Nase und den Geschmack im Mund zu spüren. Ich konnte die unzähligen Sorten von Trüffeln und Pralinen förmlich vor mir sehen, sie riechen. Und ich war froh, dass es doch nur ein Buch ist und sich die ganze Schokolade nicht gleich auf meinen Hüften niedergeschlagen hat.

Es war also ein recht durchwachsener Lesespaß, daher kann ich nur 2,5 (3) von 5 Sternen geben.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

DIRTY DEAL Blood & Angel: Der Fire Devils MC (3)

Susan B. Hunt
E-Buch Text: 357 Seiten
Erschienen bei null, 30.10.2016
ISBN B01M34JZQ0
Genre: Sonstiges

Rezension:

Markus ist ja eine begeisterter Motorradfahrer und liest sehr gern. Was passt da besser, als Bücher über einen Motorradclub? In diesem Jahr hat er durch Zufall die Bücher von Susan B. Hunt für sich entdeckt und nun auch den 3. Teil der Reihe um den Fire Devil MC gelesen. 

Nach den beiden Vorgängerbänden habe ich natürlich nun auch den dritten Teil der Fire Devils Serie von Susan B. Hunt gelesen.

Angel ist eine dunkelhäutige Schönheit. Das nützt ihr jedoch nichts, denn nach dem Tod ihres früheren Lebensgefährten muss sie, um ihre fünfjährige Tochter versorgen zu können, nebenher als Prostituierte arbeiten. Einer ihrer Freier wird dabei immer extremer und droht, sich auch an ihrer Tochter zu vergreifen. Um das zu verhindern, sucht Angel Schutz und Anstellung im Bordell des Fire Devil MCs, dem Red Velvet.

Deren VP, Blood, hat mitsamt seinem Club ein ganz anderes Problem. Noch immer sind ein Member und ein Prospect verschwunden und es drängt sich eine dunkle Vorahnung auf.

Alte Feinde und neue Auftraggeber beschäftigen den MC, zumal die Neue im Red Velvet nicht nur positive Reaktionen hervorruft. Dass Blood sie mehr als nur interessant findet, macht die Sache nicht einfacher.

Die Member des Fire Devil MCs sind einem inzwischen richtiggehend ans Herz gewachsen. Die harten Kerle, die aufrecht für ihren Klub und einander einstehen bekommen bei Susan B. Hunt zwar auch kräftig ihr Fett weg, aber am Ende auch eine tolle Frau zur Seite gestellt. Blood und Angel sind sehr interessant gezeichnete Charaktere und ja, nach einigem Auf und Ab kriegen sie sich. Andere bekommen ihre gerechte Strafe – ich muss sagen, eine Genugtuung für den Leser.

In einem Punkt ist der 3. Teil eine wesentliche Verbesserung: Die Sexszenen werden ausschließlich aus weiblicher Perspektive geschildert, meines Erachtens wesentlich authentischer. Trotzdem sind für mich die Erotikszenen noch immer nicht 100% das, was ich mir wünschen würde. Zu diesem speziellen Band passen sie aber.

Da einerseits die Luft nach oben weniger geworden ist, ich mir aber auch noch eine Verbesserung vorstellen kann, gebe ich erneut 4 Sterne, auch wenn das Buch an der nächsthöheren Wertung kratzt.

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14 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Ein Weihnachtsmann fürs Leben

Angela Ochel
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 19.09.2016
ISBN 9783746632797
Genre: Romane

Rezension:

Die Autorin Angela Ochel habe ich in diesem Jahr für mich entdeckt, als ich im Krankenhaus ihr Buch „Ein Baby und zwei Opas“ gelesen habe. Als ich dann entdeckte, dass es ein Weihnachtliches Buch aus ihrer Feder gibt, musste ich natürlich gleich zugreifen.

Und ich habe es nicht bereut. Ais der Sicht eines kleinen 5jährigen Mädchens erzählt führt uns das Buch kurz vor Weihnachten in das Kaufhaus Wunderlich. Dort sucht Luisa für ihre Mama einen Prinzen. Einen Prinzen, der Mann und Papa ist. Auch wenn Luisa sich fragt, warum Mama einen Mann will. Auch wenn Luisa nicht klar ist, wozu dieser Mann gut sein soll. »Zum Reden braucht man die ja nun wirklich nicht. Dafür hatte sie ja Oma. Und zum Liebhaben hatte sie schließlich sie, Luisa. Wozu also einen Mann?« (Seite 12)

Ich fand dieses Buch, diese Suche nach einem Mann, einfach nur zuckersüß. Hauptsächlich wegen Luisa und ihrer Sicht auf die Dinge. Ich musste so oft schmunzeln, so oft lachen. Es war einfach herrlich. Gerade ihre Gedanken und Sprüche. Klar, ich glaube nicht das jedes 5jährige Kind so altklug denkt und handelt, aber hier passte es wunderbar.

Auf dem Buchumschlag steht „… ein modernes Weihnachtsmärchen …“ und dem kann ich nur zustimmen. Es ist ein modernes Märchen, eines, in dem ein Kind der Mama einen Prinzen sucht. Und wie es nun mal in einem Märchen ist, es gibt ein Happy End.

Der Weg zum Happy End war wunderschön zu lesen und war ein wunderbarer Zeitvertreib. Für mich die passende Lektüre in der Vorweihnachtszeit und ich vergebe hierfür 4 ½ von 5 Sternen.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

kinderbuch, wunschbuchladen, freundschaft, ein buch über bücher, katze

Der zauberhafte Wunschbuchladen

Katja Frixe , Florentine Prechtel
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Dressler, 26.09.2016
ISBN 9783791500218
Genre: Kinderbuch

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Kaleidoskop - Doppeltes Spiel: LKA/SEALs

Stefanie Ross
E-Buch Text: 419 Seiten
Erschienen bei www.stefanieross.de, 12.11.2016
ISBN B01N3ZM7B9
Genre: Sonstiges

Rezension:

Achtung: Wer „Kaleidoskop“ von Stefanie Ross zur Hand nimmt, muss auf jedem Fall mit einem rechnen: mit rasanter Action rund um den Globus. Mit Spannung ohne Ende, aber auch wieder einmal den stillen, ruhige Momenten.
Diese gibt es beim doppelten Spiel, das hier jemand treibt, nur ausgesprochen selten. Aber es gibt sie. Und es gibt auch die wunderschönen Momente, mitten im größten Chaos, die mir Tränen beschert haben.

Auch wenn ich mich wiederhole – und ich weiß das tue ich an dieser Stelle – ist jedes neue Buch von Stefanie Ross eine riesengroße Herausforderung und ich habe irgendwie jedesmal einen Knoten im Bauch. Immer wieder frage ich mich: kann sie meinen Erwartungen gerecht werden?

Und immer wieder löst sich – allerspätestens in der Mitte des Buches – dieser harte Knoten auf und weicht einer tiefen Zufriedenheit. Sie kann es. Und sie konnte es auch hier wieder.

Die Story diesmal ist sehr rasant, führt den Leser in verschiedene Städte und Regionen der Welt und bringt so manchen Seal (und Polizisten) an die Grenzen der Belastbarkeit.

Wieder ist es die wunderbare Freundschaft, die alle verbindet und die hier zum Rettungsanker wird. Und diese Freundschaft ist auch das, was die Bücher von Stefanie Ross für mich zu etwas wunderbarem macht.

Eine Achterbahn der Gefühle erwartet den Leser bei „Kaleidoskop“ – eine Achterbahnfahrt die alles beinhaltet. Freundschaft und Liebe, Verzweiflung und Hoffnung, Spannung pur, rasante Action und spannende Kämpfe. Der Kampf auf Leben und Tod, sei es durch Folter oder eine Verletzung. Dazu die Schatten der Vergangenheit und Fallstricke, die nur dazu gesponnen werden, Freunde gegeneinander aufzuhetzen – es geht heiß her.

Ich muss sagen, ich hab ein sehr gut funktionierendes Kopfkino. Und bei den Folterszenen war es ganz besonders aktiv. Während des Lesens habe ich mir immer wieder gesagt, das das nicht real ist. Obwohl ich zu gut weiß, dass diese Art Folter (und noch viel schlimmer) in einigen Regionen und Ländern durchaus üblich ist.

Auf der Homepage von Stefanie Ross steht zu dem Buch geschrieben: »Auch ohne Kenntnisse der Serie kann man sich auf die rasante und actionreiche Jagd nach der Wahrheit einlassen. Die vielen Handlungsorte und die Anzahl der beteiligten Personen sind jedoch leichter zu verstehen, wenn man bereits einen oder mehrere Bände der Serie kennt.«

Hier muss ich teilweise Einspruch einlegen: Ja – man kann es ohne Vorkenntnisse lesen. Aber es sind so viele versteckte Querverweise zu den anderen Büchern zu finden, dass es – in meinen Augen – für den Lesespaß besser ist, die Titel zu kennen.

Das ist bei mir auch der einzige Kritikpunkt. Ansonsten ist diese „Kurzgeschichte“ – als diese war die Geschichte eigentlich konzipiert – ein wunderbarer Lesegenuss. Spannend und Actionreich von der ersten bis zur letzten Seite

Danke liebe Stefanie Ross … wie immer für den wunderbar spannenden und emotionsgeladenen Lesegenuss.

Von mir eine klare Leseempfehlung und damit 5 von 5 möglichen Sternen.

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74 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

petra durst-benning, weihnachten, weihnachtsmarkt, weihnachte, roman

Das Weihnachtsdorf

Petra Durst-Benning
Fester Einband: 204 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 26.09.2016
ISBN 9783764505981
Genre: Romane

Rezension:

Petra Durst-Benning kenn und mag ich als Autorin historischer Romane. Das sie Gegenwartsliteratur schreibt wusste ich, bisher habe ich aber noch keines dieser Bücher von ihr gelesen.

Dieses kleine Büchlein habe ich von meiner Schwiegermama geborgt bekommen und nach dem „meine“ Oma so begeistert davon war, musste ich es einfach gleich lesen.

„Das Weihnachtsdorf“ ist der zweite Teil der Maierhofen-Reihe und leider kenn ich den ersten Band dazu (noch) nicht. Leider deswegen, weil in der Geschichte immer wieder Bezug auf das genommen wird, was vorher passiert ist. Leider deswegen, weil ich so immer wieder das Gefühl hatte, nicht auf dem Laufenden zu sein und daher auch nicht richtig die Gedankengänge der Protagonisten nachvollziehen zu können.

Zudem komme ich bei den knapp 200 Seiten nicht wirklich in die Geschichte rein, sie entwickelt keine Tiefe und reisst, in meinen Augen, Themen nur an. So bleibt die ganze Story sehr oberflächlich und banal, kann mich nicht begeistern und auch nicht wirklich fesseln.

Sie ist nicht schlecht, um sie auf die Weihnachtszeit einzustimmen – immerhin wird in dem Buch sehr viel vorbereitet, gebacken, dekoriert … und man hat viele Erwartungen an das Weihnachtsfest. Aber, wie heißt es so schön: Pläne sind dafür da, um über den Haufen geworfen zu werden ….

Die Geschichten, die Story und Lebenswege einzelner Protagonisten hätten durchaus potential für eine eigene Story. So aber wird diese nur angerissen, viele Fragen bleiben offen und man fühlt sich ein wenig, als ob man in der Luft hängt.

Ich kenne Petra Durst-Benning als Autorin von Büchern, deren Geschichten ausgefeilt und deren Charaktere sehr viel Tiefe habe. Das vermisse ich hier in der Geschichte jedoch.

Ein Pluspunkt sind für mich die vielen Rezepte am Ende des Buches, das ein oder andere werde ich auf jeden Fall ausprobieren.

Trotzdem habe ich Lust bekommen, den Vorgängerband „Kräuter der Provinz“ zu lesen – es wandert auf meine Wunschliste.

Für „Das Weihnachtsdorf“ vergebe ich 3 von 5 möglichen Sternen.

Reihenfolge der Maierhofen-Reihe:
Band 1: Die Kräuter der Provinz
Band 2: Das Weihnachtsdorf
Band 3: Die Blütensammlerin (erscheint 20. März 2017)

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61 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

weihnachten, familie, roman, berlin, hasen

Hasen feiern kein Weihnachten

Anne Blum
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 04.10.2016
ISBN 9783833310850
Genre: Romane

Rezension:

Vergnügliche Lesestunden mit Herzschmerz und Weihnachtsstimmung verspricht der Roman von Anna Blum.

Der doch recht ungewöhnliche Titel „Hasen feiern keine Weihnachten“ hat mich erst stutzig gemacht, da ich damit gar nichts anfangen konnte. Aber wer das Buch liest, der versteht recht schnell, wie man auf den Titel gekommen ist.

Das Buch zeigt, das Weihnachtshasser und Weihnachtsliebhaber nicht unbedingt zusammenpassen. Ich finde die Beschreibungen beider Parteien sehr interessant. Ich bin eher der Weihnachtsliebhaber: ich liebe es, mit meiner Familie zusammen zu sein. Ich mag es, etwas ganz besonders leckeres zu Kochen. Ich mag es, Plätzchen zu backen und zu verschicken. Und ich mag die weihnachtliche Deko, so lange sie dezent ist.

Die Eltern der Hauptprotagonistin sind etwas sehr speziell, sie übertreiben es total. Aber irgendwie ist das auch, zumindest im Buch, sehr charmant.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir recht gut. Man kann sich gut fallen lassen in der Geschichte. Man erlebt Liebe, Leid, Trennung, das sich Finden. Wir erleben schmerzliche Momente und wie ein Moment das Leben verändern kann. Und das kommt hier in dem Buch öfters vor.

Weihnachten ist auch die Zeit der Versöhnung: auch das kommt hier im Buch sehr gut zum Vorschein. Gerade in der Familie, auch wenn mich sich durch ein blödes Missverständnis entzweit hat, man gehört zusammen und man findet, wenn mal will, auch wieder zueinander.

Alles in allem war es ein niedlicher Roman, der sich schön weg lesen lässt. Allerdings keiner, der mir lange im Gedächtnis bleiben wird. Dennoch hat er mir schöne Lesestunden bescherrt.

Von mir gibt es 3 ½ von 5 möglichen Sternen.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Die Schöpfer der Wanderhure

Peter Lückemeier
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.05.2016
ISBN 9783426653791
Genre: Romane

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

kinderbuch, fantasy, freundschaft, jackson pearce, ab 10 jahren

Pip Bartlett und die magischen Tiere

Maggie Stiefvater , Jackson Pearce , Stefanie Frida Lemke
Fester Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Heyne, 28.03.2016
ISBN 9783453270442
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Hin und wieder muss ich auch einmal ein Kinderbuch lesen und ich freue mich dann immer, wenn ich ein Buch entdecke, das schön geschrieben ist und die Fantasie des Lesers wecken kann.

Das Buch von Maggie Stiefvater ist so ein Buch: es beflügelt die Fantasie des Lesers – egal ob jung oder alt und lässt sich dabei noch wunderbar wegschmökern. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, leicht verständlich und doch so detailreich, dass Kinder problemlos es zum einen gut verstehen und zum anderen sich alles gut vorstellen können.

Das spannende Abenteuer, das Pip bestehen muss, enthält alles, was ein Kinder- bzw. Jugendbuch in meinen Augen braucht: Spannung und Witz, es geht um Freundschaft und das Verständnis für den anderen.

Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form; Erzähler ist hierbei Pip, die uns an ihren Erlebnissen teilhaben lässt.

Ein großer Pluspunkt sind ist der schöne Einband, die farbigen Buchschnitte und die schönen Illustrationen im Buch an sich. Solche Details bei einem Buch begeistern mich immer wieder – denn auch für das Auge brauche ich hin und wieder etwas, nicht nur für die eigene Fantasie.

Ein schönes Detail sind auch die „Auszüge“ aus dem Handbuch der magischen Tiere – mit Abbildungen und den Eigenheiten. Herrlich, wenn man sich nicht nur vorstellen kann wie die Tiere aussehen, sondern auch ein Bild dazu vor Augen haben kann.

Für mich war dieses Buch – auch wenn es nicht meiner Altersklasse entspricht, ein Highlight und ich vergebe hier gern 5 von 5 möglichen Sternen.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mein kompetentes Baby

Nora Imlau
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Kösel, 29.08.2016
ISBN 9783466310678
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wer Mama wird, hat immer viele Fragen und – wenn man zum ersten Mal Mama wird – auch immer wieder gewisse Ängste. Macht man alles richtig? Ist es wirklich falsch, sein Kind hochzunehmen wenn es weint und es zu trösten? Es so oft zu füttern, wie das Kind es braucht und nicht nach Plan?

Meine Hebamme sagte immer zu mir – mittlerweile bin ich 2fach Mama und das Krümel ist 4 Monate alt – als Mama hat man Urinstinkte und weiß vom Gefühl her einfach, was richtig ist.

Und Nora Imlau bestätigt dies. Es ist einfach so, dass man ein Baby nicht zu viel verwöhnen kann. Grad was Kuscheleinheiten angeht – die braucht das kleine Menschlein einfach.

Dieses Buch rät zu einer bedürfnisorientierten Erziehung – ganz einfach in dem man auf das Kind eingeht. Das man es trägt, wenn es das braucht und das man es füttert, wenn es das braucht und nicht nach striktem Zeitplan. Ein Baby kann sehr wohl mit uns als Eltern kommunizieren, kann uns sehr wohl mitteilen was es will und braucht.

Dem Thema Kommunikation widmet Nora Imlau ein ganzes Kapitel und gerade dieses habe ich verschlungen.

Und ich muss sagen – genau das Buch hätte ich vor 2 ½ Jahren, als unsere Tochter auf die Welt gekommen ist – schon gebraucht. Dann wäre ich nicht teilweise so unsicher gewesen, hätte mehr auf mein Gefühl vertraut.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr ansprechend, menschlich und leicht verständlich. Sie verzichtet auf Fachjargon und wendet sich an alle (werdenden) Eltern und Großeltern und vielleicht auch an all diejenigen, die denken sie wüssten alles besser.

Ich werde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen – gerade jetzt wo im Freundeskreis die Babys „purzeln“.

Eine klare Empfehlung und 5 von 5 Sternen von mir.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Dio Mio!

Gisa Pauly
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492309769
Genre: Sachbücher

Rezension:

ch muss gestehen: bis vor einigen Tagen kannte ich Mamma Carlotta nicht. Eine liebe Freundin hat einige Bücher aus der Serie rund um Mamma Carlotta gelesen und mir viel davon erzählt. Nun habe ich dieses Buch entdeckt und da es „himmlische Rezepte“ enthalten sollte, konnte ich nicht widerstehen.

Und nun, nach dem ich das Buch gelesen habe, sind zwei Dinge passiert. Zum einen habe ich tierischen Appetit auf die italienische Küche bekommen und zum anderen muss ich unbedingt den einen oder anderen Band aus der Serie lesen.

Gisa Pauly schafft es mit den kurzen Anekdoten tatsächlich, bei mir Lust auf die Bücher zu wecken. Der Schreibstil ist so witzig, so humorvoll, das ich gar nicht anders kann.

Das Büchlein enthält viele Anekdoten, erzählt von Mamma Carlotta und jede dieser Mini-Geschichten wird durch ein Rezept „vervollständigt“.

Ganz schnell schmückten bunte Marker den Buchrand, denn das ein oder andere Rezept lockte mich doch sehr. Insgesamt 7 Rezepte habe ich mir ausgesucht.

Zum Glück gab es einen aktuellen Anlass, mal wieder ausgiebig den Kochlöffel zu schwingen und so gab es bei uns mal einen „italienischen Abend“.

Ausprobiert habe ich

Zuppa di Vino – Südtiroler Weinsuppe
Arrosto di Maiale con il Latte – Italienischer Milch-Schweinebraten
Ritole di Parma con Rucola – Parma-Rucola-Röllchen
Torta di Vino rosso – Rotweinkuchen

Die anderen 3 Rezepte werden in naher Zukunft auf jeden Fall noch ausprobiert.

Ich denke, für Fans von Gisa Pauly und der Serie rund um Mamma Carlotta ist dieses Buch mit den kleine Episoden und den lecker klingenden Rezepten eine wunderbare Ergänzung zur Reihe.

Für alle anderen ist dieses Büchlein vielleicht ein Einstieg in die Reihe, macht Lust auf das Entdecken einer (neuen) Autorin.

Auf jeden Fall ist dieses Buch, gerade auch im Hinblick auf die nahende Weihnachtszeit, ein guter Geschenketipp.

Ich vergebe für dieses Buch die volle Punktzahl: 5 von 5 möglichen Sternen und sage Danke für das Lesevergnügen und für das Entdecken neuer Rezepte und … noch wichtiger … einer neuen Autorin.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

har, verlag, gewalt, liebe, wernigerode

Schlaflos in Wernigerode

Franziska Göbke
E-Buch Text: 210 Seiten
Erschienen bei null, 19.11.2015
ISBN B0189X4GSQ
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

humor, erdmännchen, krimi, berliner zoo, erdmännchen;

Letzte Runde

Moritz Matthies
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 22.03.2016
ISBN 9783651024489
Genre: Humor

Rezension:

Im Urlaub haben wir mit „Ausgefressen“ den ersten Teil der Erdmännchen-Reihe von Moritz Matthies gehört und genau wie Markus war ich total begeistert. Als ich dann – ebenfalls im Urlaub – dieses Band in die Hände bekam, musste ich zuschlagen.

Es war zwar der fünfte und damit augenscheinlich der letzte Teil der Reihe, aber das war mir egal. So egal, das ich nur wenige Tage später angefangen habe, dieses Buch regelrecht zu „fressen“.

Da das Hörbuch noch nicht lange her war, hatte ich beim Lesen ganz oft ein „Gedankenhörbuch“. Obwohl ich es selber las, hatte ich immer wieder die Stimme von Christoph Maria Herbst im Ohr. Ich hörte die Erdmännchen mit seiner Stimme reden, ich hörte die anderen Tiere, denen er Leben eingehaucht hatte und war richtig drin in der Geschichte.

Es ist der letzte Fall des so ungleichen Gespannes Ray und Phil und auch wenn mir die 3 mittleren Bände fehlen, hatte ich nicht das Gefühl, das mir etwas an der Geschichte fehlt. Wobei es trotzdem von Vorteil ist, wenn man die anderen Bände kennt.

Der Fall in diesem Band ist, wie auch in den anderen Bänden, insich abgeschlossen. Lediglich die zwischenmenschlichen (und tierischen) Beziehungen bauen aufeinander auf, werden aber im Fließtext kurz und prägnant erklärt, ohne die Geschichte an sich zu stören oder zu hemmen.

Auch im letzten Band der Reihe gelingt es Moritz Matthies, mit viel Witz und Humor eine Geschichte zu erzählen. Ganz besonders gut gefallen hat mir wieder die Charakterisierung der einzelnen Tiere.

Die ironisch-skurrilen Dialoge, die freche Art von Ray und die klugscheißerische Art von Rufus … man kann das gut und gerne auf Menschen projizieren und hat ein Abbild eines ebensolchen.

Tierkrimis sind nicht neu und es wird auch nicht der letzte Tierkrimi sein, der auf dem Markt ist. Aber hier hat das Genre „Tierkrimi“ einen sehr würdigen Vertreter bekommen, obwohl ich das Buch eher in die Kategorie „Comedy“ einordnen würde.

Ein Erdmännchen, das einen Facebook-Account hat? Ein Gorilla, der der Boss im Zoo ist und sich in alles einmischt? Glücksspiel, Wettbüros?

Klar, dieses Buch hat den Begriff „unrealistisch“ für sich gepachtet. Aber so unrealistisch es auch ist – so genial ist es. Ich habe so sehr gelacht beim Lesen des Buches – mehr als bei manch anderem und das war gut so.

Wir haben nun den ersten Band gemeinsam gehört, ich habe den letzten Band gelesen und eines weiß ich: auch die anderen 3 Bände werden als Buch bzw. Hörbuch ganz schnell bei uns einziehen.

Für dieses Buch vergebe ich 5 von 5 Sternen. Respekt: bisher konnte mich noch kein „Comedy-Roman“ so sehr begeistern.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

erdmännchen, tiere, detektiv, zoo, mord

Ausgefressen

Moritz Matthies , Christoph Maria Herbst
Audio CD
Erschienen bei Argon, 07.03.2013
ISBN 9783839891506
Genre: Romane

Rezension:

Die heutige Rezension ist eine Hörbuch-Rezension und stammt aus der Feder von Markus. Er schreibt:

Hörbücher sind so eine Sache, die einen mögen Sie, andere lesen lieber und finden, dass die meist gekürzten Hörbücher kein allzu guter Ersatz ein.

Ich für meinen Teil genieße es auf langen Autofahrten, nicht nur Musik zu hören, sondern auch eine Geschichte erzählt zu bekommen.

Von Freunden haben wir „Ausgefressen“ empfohlen bekommen. Ein Hörbuch, gelesen von „Stromberg Ekel“ Christoph Maria Herbst. Gut, ich war ein wenig skeptisch, aber da uns unsere Freunde in Ihren Empfehlungen noch nie enttäuscht haben, wurde die diesjährige Urlaubsfahrt zum Zoobesuch.

Denn genau da, im Zoo, lebt Ray. Ray ist ein Erdmännchen. Ein freches noch dazu. Mit seinen Geschwistern lebt er ein an sich gemütliches Leben, geht auch außerhalb seines Geheges spazieren und ist soweit auch glücklich.

Als eines Nachts Schüsse im Zoo fallen, beginnt er auf eine Faust – äh Krallen – Ermittlungen anzustellen. Solang er denken kann, will er Detektiv werden und wer wäre dazu besser geeignet als ein Erdmännchen?

Als der angetrunkene Phil auftaucht beginnt sich Rays Leben zu ändern – denn 1. Phil versteht ihn – zumindest nach einer ausreichenden Menge Scotch – und 2. Phil IST ein echter Privatdetektiv. Er soll das Verschwinden eines reichen alten Mannes aufklären, der zuletzt im Zoo gesehen wurde. Hängen die beiden Geschehnisse wohlmöglich zusammen?

Aus der Perspektive von Ray, dem sarkastischen Erdmännchen erzählt, entwickelt sich die Geschichte und man taucht schnell in sie ein. Man will immer weiter hören, ist gefesselt von den menschlichen und tierischen Charakteren und der ungewöhnlichen Partnerschaft zwischen Phil und den Erdmännchen.

Besonders die herausragende Erzählweise von Christoph Maria Herbst macht dieses Hörbuch zu einem Erlebnis und wohlmöglich empfehlenswerter als die Lektüre des Buches.

Kleine, über das übliche Maß hinausgehende, absurde und an den Haaren herbeigezogene Passagen und Logikfehler fallen auf, ohne dem Hörgenuss wirklichen Abbruch zu tun.

Nach etwas über fünf Stunden will man nur noch eins: Weiterhören! Gut, dass es noch 4 Folgebände gibt, die wohl bald im CD-Spieler unseres Autos landen werden.

Der erste Teil erhält für den Unterhaltungswert und eine überragenden Sprecher 5/5 Sternen.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

emily bold, praline, liebe

Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt

Emily Bold
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 18.10.2016
ISBN 9781503995444
Genre: Liebesromane

Rezension:

Gleich vornweg kann ich eines sagen: dieses Buch von Emily Bold hat sich für mich einmal mehr gelohnt.

Mittlerweile habe ich schon einige von ihr gelesen, aber mit diesem Buch hat sich mich wieder vollkommen „abgeholt“ und in ihren Bann gezogen.

Erzählt wird eine Geschichte, die sich eigentlich über drei Generationen erstreckt, wobei aber nur zwei Generationen zum Tragen kommen und die dritte (die Eltern-Generation) nur am Rande Erwähnung findet.

Wir schauen in die Vergangenheit und in die Gegenwart; erleben vier Menschen, die Jahrzehnte auseinander liegen und doch beinahe den gleichen Fehler begehen.

Wir erleben, wie mächtig Liebe sein kann; wie schnell man alles gewinnt, aber auch genauso schnell alles verlieren kann.

Mit Amy und Ryan hat Emily Bold zwei sehr sympathische Menschen geschaffen, die augenscheinlich so unterschiedlich und doch offensichtlich so gleich sind. Beide brennen für das was sie tun, brennen für ihre Arbeit und ihre Leidenschaft.

Amy tut alles um das Vermächtnis ihres Großvaters zu retten – vor dem Ruin und vor Ryan. Dieser tut ebenfalls alles, um die Firma aufs sichere Terrain zu führen – auch wenn das die Schließung des Standortes bedeutet. Das da noch die Liebe hinzukommt – wen wundert es.

Klar – ich gebe zu, es ist von Anfang an klar, wie die Geschichte im Großen und Ganzen ausgehen wird. Es ist ja schließlich ein Liebesroman. Aber den Weg dahin, die Geschichte an sich, war so wunderbar, das ich sie regelrecht verschlungen habe.

Ryan habe ich zum Anfang gar nicht leiden können: arrogant, überheblich und kalt waren noch die netteren Begriffe, die ich für ihn hatte. Doch je weiter die Geschichte geht, je mehr wir ihn kennenlernen können, desto mehr kristallisiert sich heraus, das er nur eine Rolle spielt. Das er versucht, Gefühle zu unterdrücken um seinen Job gut machen zu können.

Amy ging mir ein klein wenig auf die Nerven mit ihrem „schwarz-weiß-Denken“ – es gibt bei ihr scheinbar keine Grauschattierungen. Aber ihr Ehrgeiz, ihr Kampf um die Firma und die Arbeitsplätze und um ihren Traum haben mich begeistert.

Emily Bold schafft es mit ihrer Schreibweise, ihre Liebe zum Detail und der wirklich bildhaften Beschreibungen, mich ganz in die Geschichte hineinzuziehen. Ich habe sie nicht gelesen, sondern als stiller Beobachter direkt miterlebt.

Ich hatte förmlich den Geruch der Zutaten in der Nase, den Geschmack der Pralinen auf der Zunge.

Wie sonst kann ich es erklären, dass ich nun unbedingt einkaufen gehen muss?? Ich möchte, da ich mich selber an die Pralinenherstellung nicht ran traue, unbedingt eine Chili-Praline probieren und hoffe, ich habe Glück.

Jedenfalls ist dieses Buch von mir eine glatte Leseempfehlung; am besten auf der Couch schön eingemummelt, mit einer guten Tasse Kaffee und einer leckeren Praline.

Ich vergebe für diesen Genuss 5 von 5 möglichen Sternen.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

heyne, entspannung strich für stric, malen, emily wallis, zeichenbuch

Entspannung Strich für Strich

Emily Wallis , Johanna Wais
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.08.2016
ISBN 9783453604032
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses Buch passt zu meinem kleinen, leider aktuell nicht sehr präsenten Hobby „Malen für Erwachsene“ und daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich es als Rezensionsexemplar erhalten habe.

Als Kind bzw. Jugendliche habe ich gerne Bilder gezeichnet, wo ich Zahlen miteinander verbinden musste. Dieser Trend war – glaube ich – nie wirklich weg, aber ich habe ihn irgendwann aus den Augen verloren. Wie so vieles, was ich als Kind bzw. Jugendliche gern getan habe.

Hier im Buch gibt es mehr als 40 Malvorlagen, wo Strich für Strich Zahlen von 1 bis 400 verbunden werden müssen, damit Bilder entstehen können. Die Motive reichen von Tieren und Pflanzen bis hin zu Menschen und Gebäuden und sind damit sehr vielfältig.

Was mir sehr gut gefällt ist das verwendete Papier. Das ist so stark, dass man sowohl mit Bleistift, als auch mit Bunt- und Faserstiften arbeiten kann – je nachdem wie man es persönlich am meisten mag.

Auch die Auswahl der Bilder gefällt mir richtig gut. Im Anhang des Buches gibt es eine Liste mit den Motiven.

Hier wäre es schöner gewesen, wenn es statt der Liste eine bebilderte Übersicht gegeben hätte, damit man weiß wie in etwa das Bild ausschauen kann.

Was mir nicht so gut gefallen hat war die Menge an Zahlen. Klar, durch 400 Punkte wird das Motiv ausdrucksstarker, detailreicher. Aber: die Zahlen sind teilweise so wirr durcheinander, das bereits gezogene Striche nochmal übermalt werden. So sieht es dann teilweise „hingeschmadert“ bzw. gekritzelt aus und nicht wie ein kunstvolles Bild.

Ob man das Bild nach dem verbinden der Striche so belässt oder ob man es noch ausmalt, bleibt jedem selbst überlassen. Ich werde bestimmt noch das ein oder andere Bild probieren und dann bestimmt auch noch ausmalen.

Für das Buch vergebe ich, auf Grund der Kritikpunkte, 3 ½ von 5 möglichen Sternen.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mama macht mal Pause

Nina Weber ,
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Kösel, 01.09.2014
ISBN 9783466310159
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses knapp 180 Seiten starke Büchlein verspricht 10-Minuten-Wellness im stressigen Mama-Alltag und mal ehrlich: welche Mama braucht nicht wenigstens einmal am Tag eine kleine Auszeit? So sehr man seine Krümel mag, es muss auch ein kleines bißchen Zeit für sich selber bleiben.

Credo des Buches ist „Ich habe ein Recht auf Zeit für mich“ und ja – die hat Frau auch. Aber Frau hat auch Kinder, die gerade im Baby- und Kleinkindalter sehr fordernd sein können.

Und immer wieder denkt man als Mama „ich habe aber nie Zeit für mich.“ Das das so nicht sein muss, will dieses Buch uns näher bringen.

In drei große Kapitel aufgeteilt – morgens, mittags und Abends – beschreibt das Buch die kleinen Momente, die Mama sich nehmen kann und sollte. Alles ist auf die berühmten  „10 Minuten nur für mich“ ausgerichtet.

Die Tipps für den Morgen: eine Stunde eher aufstehen um in Ruhe Kaffee zu trinken, zu malen. Oder Yoga zu machen. Eine Stunde eher? Ähmm … ich brauch doch meinen Schlaf.

Es geht um Nahrungsergänzungsmittel und „Zaubertränke“, wobei letzteres noch machbar ist. Es geht im Schreibübungen, die man machen kann und soll, um Yoga-Übungen für zwischendurch.

Mittags wird das Schema weitergeführt; es gibt Kaffee mit Zimt, es wird aufgeräumt und geschrieben; ein Zuckerpeeling gemacht und die Lachmuskeln trainiert.

Auch abends geht es um das Schreiben und die Yogaübungen – viel mehr Entspannung gibt es für eine Mama nicht.

Die Schreibideen finde ich toll – vielleicht werde ich diese verinnerlichen und mal durchführen. Vielleicht komme ich so vom Alltag ein wenig runter.

Auffällig oft wird her ein Onlineshop erwähnt – ob die Autorin mit ihm bekannt / verwandt / verschwägert ist?

Ein paar Rezepte sind in das Buch mit eingestreut – nichts spektakuläres; aber ein kleines nettes „Goodie“.

Das Buch zu bewerten fällt sehr schwer – wie immer bei Sachbüchern. Ich vergebe, da ich Punkte vergeben muss – 3 von 5 möglichen.

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61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

alzheimer, kreuzfahrt, familie, krankheit, venedig

Tage zwischen Ebbe und Flut

Carin Müller
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2016
ISBN 9783426519738
Genre: Romane

Rezension:

Ein Buch zum Thema Demenz zu schreiben ist mit Sicherheit nicht einfach. Es ist ein Thema, das allgegenwärtig ist, aber dennoch sehr sensibel.

Der Klappentext des Buches klingt eigentlich sehr witzig, sehr lustig und doch klingt ein wenig Dramatik durch. Kann die Autorin Carin Müller es so sensibles Thema so verpacken, das es nicht deprimierend wird? Das es aber auch nicht ins lächerliche gezogen wird durch zu viel Klamauk?

Ich habe das Buch gelesen und ich kann sagen: Sie kann!!

Eigentlich wollte ich, nur wenige Tage vor dem Urlaub, kurz reinschmökern und so herausfinden, ob es urlaubstauglich ist. Und was soll ich sagen? Es war es nicht. Aber nicht weil es nicht passte, sondern weil ich nicht mit Lesen aufhören konnte und aus dem „kurz reinschmökern“ ein „vor dem Urlaub noch weggelesen“ wurde.

Carin Müller schafft einen unglaublichen Spagat und hat einen wunderbaren Familienroman geschrieben, der sowohl lustige Momente als auch sehr bewegende Momente in sich vereint. Ihr gelingt es, die Charaktere so glaubhaft darzustellen, dass man in der Geschichte gefangen wird.

Man merkt vom ersten Moment an, das die Autorin weiß, wovon sie schreibt. Dass sie einen „Alzheimer-Patienten“ im unmittelbaren Umfeld hat. Dass sie ihn genau beobachten kann und konnte und das hier sehr viele ihrer eigenen Erfahrungen eingeflossen sind.

Felix ist ein wunderbarer Mensch. Einer, der in seinen klaren Momenten ganz genau weiß, was mit ihm passiert und der auch damit hadert. Der nicht versteht, warum gerade ihn das Schicksal so trifft, der sich zurückzieht wenn alles um ihn herum wieder so unklar ist, der aber während seiner „hellen“ Momente voll da ist und ganz genau beobachtet.

Felix hat mich – in seiner ganzen Art – an einen Menschen in meiner näheren Umgebung erinnert. Über Jahre hinweg hatte er mit diese Krankheit zu kämpfen, bis er dann den Kampf verloren hat. Schlimm, das er zum Schluss gar niemanden mehr erkannt hat. Gerade am Anfang, wo er hin und wieder klar war, hatte er immer wieder gesagt, dass er gar nicht weiß was mit ihm passiert und warum.

Seine Frau Ellen war mir zum Anfang sehr unsympathisch, ich habe sie absolut nicht gemocht. Aber man lernt im Laufe des Buches dann immer mehr ihre Beweggründe kennen, ihre Ängste und ihre Gefühle. Zuzusehen, wie ein geliebter Mensch alles vergisst was einen als Paar verbindet, ist sehr hart. Ihre Gefühle, ihr Gedanken werden von der Autorin so behutsam dargestellt, das mit mitempfinden kann und auch viele Emotionen von Ellen auf den Leser selbst übergehen.

Die Geschichte hat es geschafft, mich zum Lachen zu bringen, mich nachdenklich zu stimmen und mich zum Weinen zu bringen.

Ein Absatz im Buch hat mich besonders bewegt, ich kann mir gut vorstellen, das auch mein Onkel so empfunden haben muss.

»Felix sah wieder aufs Meer und dachte nach. Nach einem Moment drehte er sich zu den beiden Frauen um und strahlte sie an. Es war jetzt alles klar. „Das bin ich“, er deutete aufs Wasser. „Die Wellen sind mein Kopf. Alles ist da. Alles. Aber es bewegt sich. Ich kann es nicht festhalten. Aber es ist alles da. Ich weiß es.“ Er wirkte in diesem Moment regelrecht erleichtert und gelöst.« (Seite 36)

Ich sage „Vielen Dank für dieses Buch.“ und vergebe 5 von 5 Sternen.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

liebesroman, jo berger, mit mandelkuss und liebe, macarons, romantik

Mit Mandelkuss und Liebe

Jo Berger
Flexibler Einband: 338 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 01.09.2016
ISBN 9783958691230
Genre: Romane

Rezension:

Nach dem wunderbaren Buch „Ein Engel für Jule“ ist dies mein zweites Buch von Jo Berger. Natürlich bin ich mit einer gewissen Erwartungshaltung an das Buch rangegangen.

Wie fand ich das Buch? Wurden meine Erwartungen, die ich hatte, erfüllt?

Ich kann nun sagen: Ja – zum größten Teil wurden meine Erwartungen erfüllt, auf jeden Fall.

Jo Berger hat mit Ella einen Charakter erschaffen, der mir recht gut gefallen hat. Zumindest zum größten Teil. Hin und wieder zeigte sie Reaktionen, die ich nicht verstehen konnte, sie baute zwischendurch ganz schön ab. Aber im Großen und Ganzen konnte ich mich gut in sie hineinversetzen.

Das Thema ist auch ein sehr spannendes und zugleich ein sehr aktuelles Thema. Immerhin ist es doch tatsächlich so, dass kleine Läden von großen Ketten geschluckt werden. Was passiert aber mit den Läden, mit den Inhabern?

Der Schreibstil von Jo Berger ist wieder flüssig, witzig und superschön zu lesen. Besonders viel Wärme geben die tierischen Protagonisten dem Buch – ich bin ein großer Freund von Hunden (und Katzen) und liebe es, wenn solche eine Rolle in Büchern übernehmen.

Die Geschichte ist unterhaltsam, süß geschrieben mit einem ernsten Thema – es ist die Mischung die es macht und auch die Liebesgeschichte fügt sich harmonisch ein. Auch wenn natürlich klar ist, wie alles ausgeht: es ist der Weg dahin, der das Buch lesenswert macht.

So ganz kommt „Mit Mandelkuss und Liebe“ nicht an mein Lieblingsbuch von der Autorin heran, da die Überraschungen im Buch für mich fehlten. Aber ich denke, mit 4 von 5 möglichen Sternen können Buch und Autorin gut leben.

Ich sage DANKE für das schöne Buch und freue mich schon auf das nächste Buch aus der Feder der Autorin.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

afganistan, turtle, romantikthriller, entführungsopfer, entführung

TURT/LE - Letzte Rettung

Michelle Raven
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 09.09.2016
ISBN 9783736301092
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine Rezension zu schreiben ist immer schwer – irgendwie. Sei es, weil man vor Begeisterung nicht die richtigen Worte finden kann; weil man nicht beschreiben kann was genau dieses Buch in einem ausgelöst hat. Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden, wenn ein Buch einen als Leser begeistern konnte.

Aber noch schwerer ist es – in meinen Augen – die richtigen Worte zu finden, wenn ein Buch enttäuscht hat. Wenn das Buch einer Autorin, die mit anderen Büchern so sehr begeistern konnte, auf einmal enttäuscht.

Da die richtigen Worte zu finden; zu beschreiben was einen so maßlos enttäuscht zurückgelassen hat ohne die Autorin zu beleidigen ist verdammt schwer. Und wenn man dann noch feststellt, dass man augenscheinlich allein mit seiner Meinung auf weiter Flur steht – dann zweifelt man an sich. Soll man die Rezension schreiben? Ja oder nein? Soll man die Wut der Fans auf sich ziehen? Oder „schluckt“ man seine Gedanken herunter?

Ich habe mich nach langem Überlegen dazu entschlossen, doch ein paar Zeilen zu dem Buch zu schreiben. Einfach, weil meine Gedanken raus müssen. Weil ich sonst daran „ersticke“.

Um welches Buch geht es? Es geht um TURT/LE Band 5: Letzte Rettung von Michelle Raven.

Ich hatte ja schon mit der Novelle „Dunkle Hoffnung“ so meine Probleme und habe die auch in der vorangegangenen Rezension aufgeschrieben. Ich habe gezögert, ob ich den Folgeband lese – aber ich wollte einfach wissen, wie es mit „Red“ weitergeht. Wird er befreit?

Der Roman „Letzte Rettung“ erzählt nun die Geschichte von Red, der tatsächlich befreit werden konnte und natürlich ein ganz anderer ist als der, der er vor dem Einsatz war. Logisch, das was er erlebt hat, verändert einen Menschen. Ihn zur Seite wird Sierra gestellt – auch ein Mensch mit Vergangenheit. Und es kommt wie es kommen muss … so weit so gut.

Positiv ist, dass es diesmal tatsächlich hauptsächlich um Red und Sierra geht, zumindest in etwa 50 % des Buches. Gegenüber der anderen Bände, wo gerade Clint immer wieder eine größere Rolle eingenommen hat, schon mal eine Verbesserung. Schließlich habe ich hier zu einem TURT/LE-Band und nicht zu einem Band der Hunter-Reihe gegriffen. Aber Clint taucht hier natürlich auch auf und versucht die Geschichte an sich zu reißen. Doch das lassen Red und Sierra nicht zu.

Das war aber auch schon, was mir an positivem aufgefallen ist, denn ich war beizeiten schon von der Geschichte genervt.

Warum?

Ständige Wiederholungen sind der eine Punkt, der mich extrem genervt hat. Immer dieses „wegen meinen Narben wird sie mich nie lieben“, dieses „ich habe keine Freunde, ich brauch niemanden“ gerade am Anfang ging mir sehr auf die Nerven. Dazu die ständigen Wiederholungen wie böse das Oberkommando ist, wie sehr sie doch dagegen arbeiten, das er wieder als SEAL zu seinem Team zurückkehren kann.

Und da sind wir beim zweiten Punkt: Fehler. Ich mag Bücher, die nicht nur unterhalten sondern auch etwas Wissen vermitteln – so ganz nebenbei. Was ich gar nicht mag, sind Fehler im Buch, die vermeidbar sind wenn man ein klein wenig Recherche betreibt.

Es gibt kein direktes„Oberkommando“ – ein Rear Admiral (zu Deutsch Konteradmiral) ist die oberste Führungskraft der SEALs. Auf ihn hören sie – er gibt die Befehle.

Nurja ist Dolmetscherin für eine arabische Sprache, die in Afghanistan nur die „Elite“ spricht und die nicht die Hauptsprache des Landes ist.

Und dann die logischen Fehler: Der Albtraum von Red und das Sierra sich „auf ihn stürzt“ und sich dann wundert, das sie angegriffen wird. Als ehemalige Navy-Angehörige sollte sie wissen, dass das ziemlich schief gehen kann. Zumal sie Sanitäterin war und genügend traumatisierte Soldaten betreut hat.

All diese Dinge haben mir den Spaß am Lesen vermiest. Ganz hart wurde es dann, als ich zu einer Szene im Buch gekommen bin, wo ich gesagt habe: genau das habe ich schon einmal gelesen. Diese Szene kenne ich.

Das man in einem Roman nicht das Rad neu erfindet, ist klar. Aber so? Ich war ehrlich gesagt mehr als nur negativ überrascht.

Dazu kam, dass bei mir weder die Protagonisten noch die Geschichte an sich berühren konnten. Die Spannung hielt sich in Grenzen. Einzig das Zusammentreffen mit einigen bekannten Charakteren war dann wieder ein kleiner Pluspunkt.

Was ich auch nicht verstehe ist, warum paranormale Elemente sein müssen. Der „Trend“ ist schon lange vorbei.

Alles in allem muss ich sagen, dass dies (vorläufig) mein letztes Buch der Autorin war. Ich muss meine Enttäuschung erst mal verarbeiten.

Und ich muss mir immer wieder die Frage stellen: Sehe nur ich das so? Oder trauen sich andere Kritiker nicht, ihre Meinung zu äußern? Wenn ich die durchweg sehr guten Bewertungen des Buches sehe, muss ich das fast glauben.

Von mir bekommt das Buch 2 von 5 möglichen Sternen.

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