Mika2003

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

lustig, freunde, psychiater, trennung, liebeskummer

Liebe mich, wer kann!

Julia Bähr
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.12.2016
ISBN 9783734104015
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das rosafarbene Buch mit den zwei süßen Pinguinen auf dem Cover ist das zweite Buch der Autorin, welches ich gelesen habe.

Das Cover war auch das, was mich als erstes bei dem Buch angesprochen hat. Danach kam der Klappentext und da ich den locker-leichten Schreibstil von Julia Bähr durch das Buch „Sei mein Frosch“ noch gut in Erinnerung hatte, griff ich gerne zu.

Leider konnte mich dieses Buch nicht so gut überzeugen wie ihr Erstlingswerk. Irgendwie wimmelt der Markt derzeit von Büchern nach dem Schema „Frau wird verlassen und muss sich neu orientieren“, so dass es hier keinerlei Überraschungen gab und auch nicht geben konnte. Auch wenn ich das irgendwie gehofft hatte.

Das Buch lässt sich auf Grund des ansprechenden Schreibstils der Autorin gut, flüssig und schnell lesen; man fliegt durch die Seiten und wird gut unterhalten. Es ist ein nettes Buch zwischendurch.

Die Hauptfigur Greta war nett gezeichnet, man kann sie gut in ihren Handlungsweisen verstehen, auch wenn sie mir manchmal irgendwie auf die Nerven gegangen ist.

Ihr Ehemann … na zu dem sag ich mal nix. Der ist in meinen Augen ein Ekelpaket und ich hätte vielleicht noch ganz andere E-Mails an ihn geschrieben. Er wurde wie der „typische“ Politiker dargestellt und kann daher gar kein Sympathieträger sein.

Am herrlichsten war Katka. So eine Freundin an Deiner Seite und das ganze Geschehene ist nur halb so schlimm. Sie hat eine so herzerfrischende Art, ich konnte bei ihren Szenen sehr oft einfach nur lachen.

Besonders gut gefallen hat mir, das sie sich – im Gegensatz zu Greta – selbst nicht so ernst nimmt.

Nicht wirklich überzeugen konnte mich das überstürzte Ende. Das Problem habe ich in der letzten Zeit öfters festgestellt. Während sich die Geschichte manchmal zieht, an einigen Stellen ausufert und zu sehr ausgedehnt wird, kommt das Ende immer viel zu schnell und wirkt stellenweise überhastet und damit unausgereift.

Etwas, was ich sehr schade finde und was so manches Mal einfach den Leseeindruck nachhaltig stört.

Ich vergebe für dieses Buch 3 von 5 möglichen Sternen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

dritter und letzter teil

Daughters of Darkness: Lara

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Romance Edition, 03.02.2017
ISBN 9783903130241
Genre: Romane

Rezension:

Es ist mal wieder soweit … mein Kaffee wird kalt und die Straßenbahn kann gar nicht weit genug fahren. Doch diesmal war ich schlauer. Oder auch nicht? Ich hab das Buch Großteils auf der Couch liegend gelesen – da konnte nix passieren. Den letzten Rest wollte ich in der Wanne lesen — und ich kann euch sagen, kaltes Wasser ist dann doch nicht mehr so toll. Buch ausgelesen, Wasser kalt und das Abendessen stand auf dem Tisch 

Fragt man sich am Anfang des Buches bange, ob es der Autorin gelingt, wieder Spannung zu erzeugen, wieder zu fesseln, so ist man am Ende des Buches geflasht und sagt nur: JA. Sie kann es. Sie hat es wieder geschafft. Sie hat mich in die Geschichte hineingezogen, mitgerissen und begeistern können. Sie hat es geschafft eine Geschichte zu entwickeln, die zwar stark mit den Hunters verwoben ist, aber auch eigenständig zu lesen ist. Ihr packender Schreibstil ist wie immer eine wahre Freude.

Ein großes Plus von Bianca Iosivoni sind die Charaktere, die sie in ihren Büchern zum Leben erweckt. Sie sind gut gezeichnet, charakterstark und lebensecht. Es sind Menschen wie du und ich – mit Stärken und Schwächen, mit Vergangenheit und Sehnsüchten. Es sind Menschen mit Tiefgang.

Die Story war spannend, gut durchdacht und mit einigen Wendungen. Auch wenn ich von Anfang an den richtigen Riecher hatte, wer der Böse ist in dem Spiel, war es schön mit anzunehmen wie sich die Geschichte entwickelt und wie weit die einzelnen Protagonisten gehen, um zu erreichen was sie wollen.

Man vergisst beim Lesen die Zeit, wird durch den Schreibstil so gepackt und gefesselt, das man immer weiter lesen will. Man taucht immer tiefer ein, leidet mit. Man lacht mit den Protagonisten, schnaubt unwillig, zieht die Augenbrauen und staunt einfach nur.

Es werden interessante Charaktere eingeführt, wo ich kaum glauben kann, dass die Geschichte nicht weitergeht. Schließlich hätten auch sie ihre eigene Geschichte verdient. Aber wie sagt man so schön: man soll aufhören wenn es am schönsten ist.

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

heyne verlag, bailey, w. bruce camero

Bailey - Ein Freund fürs Leben

W. Bruce Cameron , Edith Beleites
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453504011
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch ist ein süßes, herzerwärmendes und zum dahinschmelzen geeignetes Buch. Das liegt nicht an irgendwelchen sexy Protagonisten, die schießend die Welt retten und dabei noch eine Frau davon überzeugen, der Richtige für sie zu sein.

Es liegt nicht an Settings, die außergewöhnlich sind oder etwas mit Schokolade oder ähnlichem zu tun haben. Es liegt nicht an Handlungen, die erotisch oder spannend sind.

Es liegt an Bailey. Einem Hund, der den Sinn seines (Hunde)Lebens sucht. Ein Hund, der immer wiedergeboren wird.

Dieses Buch schafft es, den Leser, wenn er sich darauf einlässt, durch viele Gefühle zu jagen. Man lacht, ist glücklich und freut sich mit Bailey. Man ist traurig, leidet und weint mit ihm. Man begleitet den Hund auf der Suche nach dem Sinn, durch viele verschiedene Hundeleben und durch viele verschiedene Familien.

Darauf einlassen muss man sich als Leser auf jeden Fall auf das Buch. Mir ist es zum Anfang schwer gefallen, in die Geschichte hineinzukommen. Das lag meines Erachtens an zwei wesentlichen Punkten, an einem bin ich dann auch noch selber schuld.

Punkt 1: die Erzählweise. Hier wird aus der Sicht des Hundes erzählt, was für mich als Leser ein wenig gewöhnungsbedürftig war. Aber nach dem ich nach einigen Kapiteln daran gewöhnt hatte, ging es sogar ausgesprochen gut. Über ein paar kleinere logische Fehler konnte ich gut hinweg sehen.

Punkt 2 war mein Fehler. Ich habe das Buch gelesen, nach dem ich den Film im Kino gesehen habe. Leider habe ich nur sehr wenige direkte Parallelen zum Film gefunden. Die Geschichte stimmt zwar im Rahmen, aber Szenen aus dem Film habe ich hier umsonst gesucht.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt war für mich das Ende. Man wartet immer darauf, das sich Bailey und Ethan wiederfinden. Während aber die anderen Geschichten im Buch sehr viel Raum einnehmen, wird dieses Wiedersehen dann auf wenigen Seiten „abgehandelt“. Hier wurde meines Erachtens das Buch viel zu schnell und viel zu abrupt zu Ende gebracht.

Die Charaktere des Buches sind durchweg sehr stimmig gezeichnet, man kann sich gut in sie hineinversetzen. Aber das Highlight ist natürlich Bailey – und durch den Film vorher hatte ich ihn auch immer geistig vor mir gesehen.

Alles in allem ist es ein Buch, das für Hundeliebhaber und Tierfreunde insgesamt gut geeignet ist. Es lässt sich doch recht flüssig lesen und so manches Mal denkt man sich: Ich will auch einen Hund.

Von mir bekommt das Buch auf Grund der Kritikpunkte 3 ½ von 5 Punkten.

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(32)

44 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

motorrad, reisebericht, christopher many, weltreise, overlander

Hinter dem Horizont rechts

Christopher Many
Flexibler Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Delius Klasing, 12.09.2016
ISBN 9783667105639
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eigentlich war dieses Buch eine Art Spontankauf meiner Frau. Sie dachte, naja vielleicht gefällt es mir ja. Es geht um einen Motorradfahrer und um Reisen – das könnte passen.
Was soll ich sagen: Es passte wunderbar! Die über 500 Seiten des „Reiseberichts“ waren mir eine Freude zu lesen.

Warum betone ich das Wort „Reisebericht“ so? Weil es das nicht wirklich beschreibt. Klar, es geht um die Reise von A – Deutschland nach B – Australien. Aber das ist nicht das Wesentliche. Es geht auch um eine Lebensauffassung, eine Einstellung. Es geht um den Menschen Christopher Many und wie er als Overlander Menschen, Landschaften und Lebenseinstellungen begegnet.

Man erfährt nicht, in welche Bar man in welcher Stadt unbedingt gehen muss, sondern welchen Reiz welche Landschaft auf IHN hatte.

Wenn ich es beschreiben müsste, dann wäre es wohl ein Reisetagebuch mit Informationen gespickt, immer kritisch von beiden Seiten betrachtet und Lust machend, die Welt kennenzulernen.

Mit jeder Menge Hintergrundwissen gespickt beschreibt der Autor das langsame Reisen als Form des modernen Nomadenlebens. Und dabei räumt er mit vielen Vorurteilen auf. Vorurteile über bestimmte Länder, Menschen und Landschaften, aber auch über ihn als Langzeitreisenden.

Ich habe mir nur wenige Anmerkungen zwischendurch gemacht – zu sehr fesselte mich das Buch. Aber eine Passage muss ich hier zitieren. S. 380/1 (Kambodscha)

„Eigenartigerweise gibt es ein Gerücht um meine Person und um Reisende mit einem ähnlichen Lebensstil, das ähnlich zählebig ist wie das andere, ich sei ein glühender Umweltschützer. Viele Leute glauben nämlich, dass jeder, der zu einer Fernreise über Land aufbricht, ein überzeugter Kapitalismusgegner ist, der materialistische Ideologien hasst. […] Hätte ich gern mehr Geld? Aber sicher! […] Ich LIEBE Geld – denn wie kann etwas schlecht sein, von dem man sich Schokolade und Motorradersatzteile kaufen kann? Meine persönliche Freiheit liebe ich allerdings noch mehr.“

Das spiegelt seine Lebenseinstellung in verhältnismäßig wenig Wort wieder und zeigt sowohl seinen Humor als auch die kritische Betrachtungsweise gewisser Vorurteile.

Eben diese herzerfrischende Schreibweise, der klare Blick auf die Welt und das Bestreben, ein Stück näher dran zu sein, es zu erleben statt es zu betrachten, machen seine Reise und damit dieses Buch so außergewöhnlich.

In Sachen Unterhaltungswert, Wissenszugewinn und Weltoffenheit, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung. Wem 500 Seiten zu viel erscheinen, wer lieber konkrete Tipps zu bestimmten Orten möchte, der ist mit einem Reiseführer besser bedient.

Insbesondere mit den Intermezzi im Buch, zu Themen wie Wirtschaft, Kommunikation etc. und dem ausführlichen „Epiludio“ (Epilog) zum Thema „selbst reisen“ ist dieses Buch mehr!

Für Weltenbummler, Gern-Reisende, Abenteuerlustige und alle die es werden wollen – dieses Buch ist eine 5/5 Sternen Empfehlung!

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Hummeln im Herzen

Petra Hülsmann , Nana Spier
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 23.09.2016
ISBN 9783785755075
Genre: Romane

Rezension:

Lena Klein freut sich auf ihre Hochzeit, sie ist 29, in einer glücklichen Beziehung mit Simon, einem Anwalt und wohnt in einem schönen Haus.

Doch ihr Traum zerplatzt, als ihr zukünftiger eine Affäre offenbart, die Hochzeit absagt und sie aus seinem Haus schmeißt. Emotional angeschlagen leistet sie sich auf Arbeit einen folgenschweren Fehler und verliert nun auch noch ihren Job.

Ihr bleibt nichts anderes übrig, als zu ihrer besten Freundin, ihrem Bruder Michel und dessen besten Freund Ben in die WG zu ziehen. Sie erlebt einen totalen Absturz und steht vor den Scherben ihres bisherigen Lebens – und das als auch noch droht 30 zu werden.

Eine turbulente, humorvolle und irgendwie recht liebevolle Geschichte um eine Frau, die nochmal von vorn und zugleich ganz unten anfangen muss.

Das Hörbuch wurde von Nana Spier gesprochen und war recht unterhaltsam. Ich muss jedoch sagen, dass ich mich teilweise zwingen musste weiterzuhören. Ich mag Petra Hülsmann als Mensch, aber ihre Protagonistin Lena war – vor allem zu Anfang – ein klares K.O. Kriterium für den Lese- bzw. Hörgenuss. Diese Person nervte so – die Marotten, das Selbstmitleid und die völlige Weltfremdheit waren nicht niedlich und liebenswert, sondern einfach furchtbar.

Auch sonst sind die Charaktere, das Setting und die Geschichte furchtbar überzeichnet und nehmen jedes Klischee mit, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Kostprobe gefällig? (Achtung Spoiler)

Ben, erfolgreicher Arzt und Frauenheld – serviert seine dummen, aber hübschen Betthäschen nach 3 Monaten ab, damit sie ihn nicht verlassen, wie damals seine große Liebe.

Jan, junger Barkeeper und Möchtegern-Schriftsteller – ist der Typ ewiger Student, kifft, hat zu allem eine Meinung, vor allem ist er gern anders, gegen Kommerz und und und.

Otto, alter Buchladenbesitzer – totaler Misanthrop, der aber reich ist und natürlich sein gutes Herz wiederentdeckt.

Alles in allem könnte dieses Buch auch eine Parodie auf die typischen Frauenromane sein, nimmt sich dafür aber selbst zu ernst. Natürlich gibt es ein Happy End, natürlich wird Lena glücklich mit neuem Job, neuer Liebe und dem ersehnten Glück. Trotz aller ernsten Töne, die in diesem Buch anklingen, kann ich es nicht wirklich als herausragend bezeichnen.

Die Geschichte ist nett, aber vorhersehbar, die Figuren zeigen eine Entwicklung, sind aber gerade zu Anfang sehr schlicht und im Fall von Lena völlig nerv-tötend und stereotyp gezeichnet.

Als Sprecherin hat Nana Spier genau diese Grundstimmung rüber gebracht und den Figuren mit ihren Macken eine große Authentizität verliehen – insofern muss man das Hörbuch als solches gelungen nennen. Der Unterhaltungswert war also da.

Es fällt mir ernstlich schwer, hier ein abschließendes Urteil zu fällen. Durch die Protagonistin, die Vorhersehbarkeit und fehlende Differenzierung innerhalb dieses Typus von Büchern wäre das Urteil eigentlich nicht sonderlich gut. Doch die Umsetzung des Hörbuches, die stetige Verbesserung im Verlauf der Geschichte und die Botschaft des Buches erreicht Hummeln im Herzen 3 von 5 Sternen.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

low carb, abnehmen, low-carb-, strunz, gesund

Das Strunz-Low-Carb-Kochbuch

Ulrich Strunz
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.12.2016
ISBN 9783453201446
Genre: Sachbücher

Rezension:

Auf dem WordPress Meetup hier in Dresden habe ich das erste Mal von einer Ketogenen Ernährung gehört und mich in der Folge dann darüber informiert. So bin ich auf das neue Kochbuch von Dr. med. Ulrich Strunz gestoßen und bin neugierig geworden.

Beim ersten Mal hineinschauen haben mich die Bilder angesprochen. Sie sind sehr ansprechend fotografiert. Allerdings gibt es nicht zu jedem Rezept ein Bild – wobei ich noch nicht weiß, ob es mich sehr stört oder nicht.

Sehr gut gefallen hat mir, das es viele Erklärungen rund um die „Ernährungsidee“ Low Carb, gerade für mich bzw. uns als „Anfänger“ sehr wichtig und interessant. Im Anhang gibt es dann noch wichtige Listen – die „Was ist erlaubt“-Liste.

Bei jedem Rezept findet der Leser und Hobbykoch Hinweise, wieviel Eiweiß und Kohlenhydrate im Gericht versteckt sind, Angaben zum Fettinhalt fehlen jedoch.

Die Rezepte sind sehr übersichtlich aufgebaut und größtenteils für 2 Personen berechnet.

Gegliedert sind die Rezepte in 6 Kategorien, vor jeder Kategorie gibt es noch einmal die wichtigsten Regeln.

Es gibt also Rezepte zum Thema:

Basics
Frühstück
Suppen
Leichte Gerichte
Hauptgerichte
Nach- und Süßspeisen

Die Auswahl der Rezepte ist sehr vielseitig und ich bin überzeugt, dass jeder hier etwas findet, was er nachkochen und ausprobieren möchte. Bei mir waren es überwiegend Suppen und Hauptgerichte.

Im Großen und Ganzen finde ich, ist es ein sehr schönes, informatives und interessantes Kochbuch.

Aber es gibt auch ein ganz großes ABER in meinen Augen: Ich will meine Ernährung nicht komplett umstellen. sondern hin und wieder mal einen LowCarb-Tag einlegen. Nun sehe ich schon, wie die „Anhänger“ der Ernährungsform die Hände über den Kopf zusammenschlagen – aber es ist das was wir gerne wollen.

Für mich als Einsteiger bzw. ein nur „hin und wieder“-Nutzer werden hier sehr viele Zutaten verwendet, die ich einfach nicht zu Hause habe. Teilweise habe ich von diesen Zutaten auch noch gar nichts gehört. Diese gibt es dann meist auch nur in bestimmten Läden und in größeren Mengen. Also lohnt es sich teilweise gar nicht, die zu kaufen, weil für ein Rezept meist nur minimale Mengen gebraucht werden. Ich muss mir also mühsam raussuchen, durch was ich die bestimmte Zutat ersetzen kann.

Für das Kochbuch vergebe ich – auch auf Grund des oberen Kritikpunktes 3 ½ von 5 Sternen

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23 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

spionage, berlin, juniaufstände, geschichte, 17.juni 1953

Der Tag X

Titus Müller
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blessing, 27.02.2017
ISBN 9783896675040
Genre: Romane

Rezension:

Bisher, das gebe ich gern zu, habe ich noch keinen Roman von Titus Mülle gelesen. Als mir dieses Buch ans Herz gelegt wurde, habe ich mir natürlich den Klappentext zu allererst durchgelesen. Und dann die Biographie des Autors. Hmm … er ist jünger als ich – kann also die Zeit nicht miterlebt haben von der er hier schreibt. Wie liest sich dann gerade dieser Roman?

 Meine Neugierde war also geweckt und ich habe dieses Buch gelesen. Eines ist mir sofort aufgefallen, als ich in die Geschichte eingestiegen bin: Es ist keine Story, die man einfach so wegliest. Es ist keine Geschichte, durch die man gedankenlos hindurch fliegt.

Es ist ein hochinteressanter, ein packender Roman, der den Aufstand von 1953 beleuchtet. Es ist ein Roman, der beeindruckt. Vor allen Dingen wenn ich mir vorstelle, wie sehr man für dieses Thema recherchieren muss, wenn man einen halbwegs stimmigen und historisch genauen Roman schreiben möchte.

Ich musste während des Lesens immer wieder Pausen mache. Pausen, um das gelesene zu verdauen, sacken zu lassen. Pausen, um mir zu verinnerlichen, was der Autor so sprachgewaltig hier dem Leser anbietet.

Gleich zum Anfang gibt es eine Szene, die mich lange nicht losgelassen hat. Der Moment, als Nelly und ihre Eltern aus der Wohnung geholt, der Moment als der Vater nach Russland verschleppt wurde. Der Moment, als sich die Mutter entschied, dass er alleine gehen muss.

Der Massenaufstand ist so authentisch beschrieben, dass ich beim Lesen Gänsehaut bekommen habe. Ich habe mich gefühlt, als ob ich direkt dabei bin, mittendrin.

Das Thema ist so komplex, das mit Sicherheit nicht alle Faktoren und Facetten des Aufstandes, der damaligen Zeit und der Gegebenheiten berücksichtig werden können. Ich habe damals noch nicht gelebt und kann das erst recht nicht beurteilen. Aber Titus Müller schafft es, bei mir Interesse an der Zeit zu wecken. Er schafft es, das ich mich frage, was wäre wenn … Was wäre gewesen, wenn nach Stalin ein anderer die Macht ergriffen hätten – also Beria statt Chrustschow zum Beispiel? Was hätte bei den Massendemostrationen noch alles passieren können?

Die pointierten Charakterisierungen der politischen Riege in der Sowjetunion hat mich am Anfang des Buches begeistert. Die (fiktive) Darstellung der Ereignisse rund im Stalins Tod. Ein Satz in dem Buch, den Beria angeblich sagt, hat mich irgendwie berührt

»Bisher ist unsere Zensur derart idiotisch, dass im politischen Bereich nur kriecherische, dumme Bücher veröffentlicht werden. Die sind so unlesbar, dass man ihr Papier besser gleich dazu verwendet hätte, auf dem Markt Fisch darin einzuwickeln.«

Ein anderer Satz zeigt, wie die Funktionäre der DDR und ihre „Handlanger“ tickten.

»Für das „Abzeichen für gutes Wissen in Silber“ habe ich einen Vortrag über Theodor Fontane gehalten. Der FDJ-Sekretär hat mich mit dem Hinweis unterbrochen, ich solle den Autor gefälligst „Tane“ nennen, der Adel wäre abgeschafft. Du hättest die Blicke der anderen Prüfer sehen sollen. Die wären vor Scham am liebsten in den Boden versunken.«

Das schlimme daran ist, das das keine Fiktion ist. Solche Sachen kamen teilweise tatsächlich vor.

Auch die Gedanken der Protagonisten, die waren über sehr weite Strecken so real, das man mitunter das Gefühl hat, das der Autor in den eigenen Kopf geschaut hat, auch wenn das Buch weitaus vorher spielt. Aber in so einem – ich nenne es mal „Hamsterrad“ – steckt der ein oder andere durchaus heute auch. Auch wenn einige Dinge heute ganz anders sind, anderes ist jedoch durchaus gleich.

Für mich war dieses Buch im noch so jungen Lesejahr 2017 etwas ganz besonderes und so fällt es mir leicht, hier die volle Punktzahl – 5 von 5 möglichen Sternen – zu vergeben.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

fünfter teil

Letzte Runde

Moritz Matthies , Christoph Maria Herbst
Audio CD
Erschienen bei Argon, 27.04.2016
ISBN 9783839814512
Genre: Romane

Rezension:

Nach vier erfolgreichen Fällen hat sich für den tierischen Detektiv, Erdmann Ray, und dessen menschlichen Partner einiges verändert.

Spätestens seit Phil nun von seiner Tochter weiß und mit deren Mutter in ein kleines Häuschen gezogen ist, will er es ruhiger angehen lassen. Rays Bruder Rufus, der ebenso zu Nachwuchs gekommen ist, entschließt sich seinerseits, seine Prioritäten neu zu setzen und seine Zeit hautsächlich seinem ähnlich intelligenten „Patensohn“ Archimedes zu widmen.

Ray, tief in der Midlifecrisis, lenkt sich mit Natalie, seiner jüngeren Schwester ab. Die Melancholie kann aber auch sie ihm nicht nehmen. Gerade als er denkt, dass er bereits seinen letzten Fall hinter sich hat, geschehen merkwürdige Dinge. Immer nachts treiben Unbekannte ihr Unwesen im Zoo. Mal wird dem Löwen Kunze die Mähne rasiert, mal dem Elefantenbullen die Stoßzähne abgesägt. Dann verschwinden auch einzelne Tiere und beim Versuch die Täter aufzuhalten, stirbt Nachtwächter Opa Reinhard. Höchste Zeit für Ray in dieser Sache zu ermitteln!

Der diesmal für die Zootiere sehr persönliche Fall gestaltet sich derart schwierig, da die Kriminellen äußerst professionell vorgehen und selbst der zur Unterstützung geeilte Phil mehrfach ins Land der Träume geschickt wird.

Der letzte Fall, so zeichnet es sich ab, wird der schwerste, der krasseste, der ultimative Fall für das ungleiche Duo werden.

Leider, es steht fest, ist dies wirklich der letzte Fall von Moritz Mathies‘ Erdmännchen Detektiv Ray. Das Hörbuch wird zum 5.Mal vom genialen Christoph Maria Herbst gelesen und dadurch zum Leben erweckt.

Der Spannungsbogen wird besonders lange gespannt, das Ende zum furiosen Finale der Serie. Es wird nochmal alles in den Ring geworfen, viele Themen aufgegriffen und so bekommt die Serie ein würdiges Ende.

Auch wenn im Laufe der Geschichte einige Logiklücken zu finden waren, Dinge die auffallen, aber den Fluss dann doch nicht zu sehr störten, war das zu wenig um eine deutliche Abwertung zu begründen.

Wieder dabei waren hingegen die humorvolle Erzählweise, der Wortwitz und der unnachahmliche Sarkasmus, den Leser wie Hörer dieser Serie lieben gelernt haben. Vollkommen rund läuft es zwar trotzdem nicht, doch vor allem aufgrund des Endes werden es sehr gute, aber nicht herausragende 4,5/5 Sternen.

Schade, dass diese Serie endet! Auf der anderen Seite musste z.B. Teil 4 auch Kritik einstecken und wie heißt es so schön – man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Und ja, Ray, Rufus, Phil, Kong und wie ihr alle heißt – es war schön mit euch. Danke!

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Dickes Fell

Moritz Matthies , Christoph Maria Herbst
Audio CD
Erschienen bei Argon, 26.03.2015
ISBN 9783839813706
Genre: Romane

Rezension:

Das Leben könnte so schön sein. Es ist Ostern, die Sonne scheint und als Erdmännchen kann man sein Leben im Gehege des Berline Zoos so richtig genießen.

Ray, Privatermittler unter den Erdmännchen, hat trotzdem Sorgen. Sein Clan Chef Rocky und dessen Frau Roxane haben Eheprobleme. Probleme, die Rays Bruder Rufus als selbsternannter Paartherapeut lösen will. Ray, in der Midlifecrisis angekommen, will davon am liebsten nichts wissen und freut sich stattdessen, als sein menschlicher Detektivpartner Phil am Gehege auftaucht.

Dieser sieht nicht nur gar nicht gut aus, sondern bricht auch an Ort und Stelle zusammen. Eine Kugel hat ihn erwischt und den sonst so taffen Ermittler ins Koma befördert.

Ray muss herausfinden, wer das seinem Partner angetan hat, ist aber zuerst auf sich allein gestellt. Wohl oder übel muss daher sein schlauer, aber völlig weltfremder Bruder Rufus nicht nur seinen Komfortbereich verlassen. Beim Versuch, dem Mordanschlag auf Phils leben aufzuklären, stoßen die Brüder auf Teile von dessen Vergangenheit, von denen er bis vor kurzem selber nichts ahnte.

Weitere Unterstützung kommt hier von dem Zoo-Paten, Gorilla Kong, und so manchem weiteren skurrilen Zoobewohner. Was ein kleines Mädchen, ein englischer Gepard und vor allem Anna Karenina damit zu tun haben – das findet man in dem Hörbuch heraus. Zum vierten Mal genial gelesen, nein gelebt, von Christoph Maria Herbst, ist dieses äußerst witzige und mit Sarkasmus vollgestopfte Werk ein toller Zeitvertreib.

Leider, im Gegensatz zu den Vorläuferbänden, wird hier meiner Meinung in einigen Punkten ziemlich dick aufgetragen. Gerade am Ende, als sehr viele Tiere eine Rolle spielen, wirkt es über die Maßen inszeniert und auch beim besten Willen übertrieben. Diesmal hat das solch großen Einfluss, dass ich hier eine deutliche Abwertung vornehmen muss. Die Geschichte ist toll, die Charaktere, der Witz – alles klasse. Aber am Ende wird es doch zu viel des Guten.

Daher gibt es leider nur 3 von 5 Sternen – bis zum Schlussteil wären es locker noch 4/5 gewesen. Schade.

Trotzdem geht es weiter – die erste CD von Teil fünf, dem leider letzten Teil mit dem bezeichnenden Titel „Letzte Runde“ liegt schon im CD Player.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

audiobook, berlin, hörbuch, erdmännchen, erdmännchen ray

Dumm gelaufen

Moritz Matthies , Christoph Maria Herbst
Audio CD
Erschienen bei Argon, 19.02.2015
ISBN 9783839892503
Genre: Romane

Rezension:

Der nunmehr dritte Teil um den tierischen Detektiv Ray führt den Erdmann mit seinem menschlichen Partner Phil in den Hoppegarten.

Auf der Pferderennbahn wollen die beiden eigentlich ausspannen und sollen nebenbei auf Störtebecker, das Pferd des schrulligen Gestütsbesitzers Piet Hansen, aufpassen. Der hochnäsige Gaul schafft es nur dadurch nicht als letzter ins Ziel zu kommen, weil der Vorletzte im Rennen, das alte Rennpferd Stardust stürzt und anschließend eingeschläfert werden muss.

Der Sturz sah nach einem hässlichen Unfall aus, doch die Geliebte des Pferdes, die Stute Angel Eyes, glaubt es war Mord. So bekommen Ray und Phil ihren ersten Auftrag von einem Tier – denn sie beauftragt die beiden, den Mörder ihres Geliebten zu finden. Zusammen mit Rays überaus schlauen, aber furchtbar feigen Bruder Rufus, nehmen sie die Ermittlungen auf.

Diese führen die Berliner auch zu den im gleichen ländlichen Kaff liegenden Gestüten von Störtebecker und Stardust. Hier ist das Revier des urkomischen und zugleich völlig unfähigen Dorf-Sheriff Cliff Hänger.

Was nun ein geklautes Fahrrad, Rays verschwundene Flamme – die Chinchilla-Dame Elsa – und eine Schlange mit posttraumatischer Belastungsstörung mit dem Fall zu tun haben, erfährt man auf 4 CDs des erneut von Christoph Maria Herbst gelesenen Hörbuchs.

Rays sarkastische Kommentare, die Beschreibungen und die urig komischen Protagonisten machen dieses Hörbuch zu einem Hochgenuss. Zwischendurch wird es zwar etwas langatmig, der Erzählfaden schlängelt sich auf absurden Wegen und so mancher kleine Logikfehler lässt den Zuhörer verdattert zurück, aber daran hat man sich bei dieser Serie ja gewöhnt.

Diesmal vergebe ich 4/5 Punkten und kann das Hörbuch damit wieder empfehlen!

Ich gebe es zu, kaum war die letzte CD von Teil drei aus dem CD Player genommen, schob ich die erste CD des vierten Teils in selbigen. „Dickes Fell“ wird die nächste Hörbuchrezension werden …

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(9)

30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

london, nightingale, krankenschwester, liebe, douglas

Die Nightingale Schwestern: Der Traum vom Glück

Donna Douglas , Ulrike Moreno
Flexibler Einband: 510 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404174430
Genre: Romane

Rezension:

Vier Teile der Nightingale-Reihe gibt es bereits und alle vier habe ich regelrecht verschlungen. Für mich ist es eine sehr gute Serie die vorallen Dingen eines biete: beste Unterhaltung.

Auch hier im vierten Teil konnten meine Erwartungen erfüllt werden. Donna Douglas gelingt es wieder, verschiedene Handlungsstränge gekonnt zu verweben, so dass wir viele Geschichten, viele Emotionen miterleben konnten.

Ich finde es toll, wie die Autorin es packt, eine so gefühlvolle und spannende Geschichte zu schreiben ohne kitschig zu werden, zu sehr ins kitschige abzudriften. Dazu packt sie noch historische Begebenheiten, authentische Charaktere und gewährt uns einen Blick in die Zeit der 1930er Jahre.

Gerade die Stimmung in den ärmeren Vierteln Londons, die Lebensweise und auch die Denkweise der Armen – sie wird gekonnt eingefangen ohne zu pathetisch zu werden.

Was mir sehr gut gefällt ist, dass die Autorin auch aufzeigt, warum einige Charaktere so sind wie sie sind. Aber: man sieht auch die Entwicklung, die diese Protagonisten in all den Jahren – in all den Büchern – durchmachen.

Gerade im jetzigen Band zeigt es sich bei Lucy Lane. Sie hat Dora immer das Leben zur Hölle gemacht, gegen sie geschossen, und auch zu anderen war sie nicht wirklich nett. Jetzt ändert sich ihr Leben komplett und wir als Leser sind hautnah dabei.

Neue Charaktere werden eingeführt und ich bin gespannt wie es mit den Krankenschwestern weitergeht. Werden wir die „alten“ Charaktere, die nun ausgelernt haben, weiter begleiten können? Wie werden die neuen Charaktere sich entwickeln? Was werden sie erleben, erleiden müssen? Ich bin gespannt und freue mich schon jetzt auf den 5. Teil der Serie, der bald erscheinen wird.

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(110)

186 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 81 Rezensionen

liebe, kochen, taste of love, maine, restaurant

Taste of Love - Geheimzutat Liebe

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404174683
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich hab es mal wieder getan: ich habe wieder zu einem Buch von Poppy J. Anderson gegriffen. Und das, obwohl ich ihre Bücher rund um die Titans zwar ganz nett finde, sie mich aber nicht zu 100% begeistern konnten.

Anfang des Jahres kam mit „Geheimzutat Liebe“ der erste Band ihrer neuen Reihe rund um Köche und die Küche heraus; der erste von bisher 3 geplanten Bänden. Der Verlag Bastei Lübbe hat sich zum Start der Reihe etwas richtig Tolles einfallen lassen, eine Promotiontour vom Feinsten. Teilweise mit Signierstunden und den tollen „Kapseln“, welche mit Gewinnen gefüllt waren. Ich habe mir am Erscheinungstag mein Buch signieren lassen – wenn Poppy schon mal in Dresden ist muss ich das nutzen – und ich habe mir eine Kapsel geschnappt. Gewonnen habe ich nichts – aber das Rezept was drin war werde ich bestimmt mal ausprobieren.

Soviel erst mal zum „Vorspann“, nun kommt meine Meinung zum Buch:

Die Geschichte an sich finde ich sehr schön, gut durchdachter Plot und ein Setting wie es mir gefällt. Ich bin selbst eine leidenschaftliche Hobbyköchin, so ist das Buch natürlich auf den ersten Blick das richtige für mich.

Leider muss ich sagen, dass ich mir ein wenig mehr „Küchenduft“ gewünscht hätte. Ich hätte es schön gefunden, wenn das Thema Kochen anhand von einigen Rezepten noch mehr in den Vordergrund getreten wäre. Zum Beispiel anhand einer Szene in der Küche, in der zusammen gekocht wird und man sich gegenseitig Anweisungen gibt wie „schneid die Zwiebelstückchen noch feiner“ oder „gibt mir mal bitte ein paar Blätter Minze“ oder oder oder. Da gibt es viele Möglichkeiten. Das hat mir ehrlich gesagt gefehlt.

Dafür war das „Gezicke“ von Brooke viel zu präsent. Ja, sie ist die Hauptfigur und da ist es klar, dass sie im Vordergrund steht. Aber so zickig wie sie sich gerade am Anfang gibt, war sie mir nicht sympathisch, sondern ging mir eher total auf die Nerven. Auch Andrew hatte bei mir am Anfang ein wenig mehr Pluspunkte, wurde dann aber ein wenig zu arrogant, aber es fing sich im Laufe der Geschichte dann wieder.

Wie immer ist der Schreibstil der Autorin sehr leicht, flüssig und lässt sich richtig gut wegschmökern. Mit seinen romantischen, humorvollen und aber auch skurrilen Szenen war das Buch sehr abwechslungsreich geschrieben und das Lesen ging flott J Ein wenig hat sich die Geschichte in die Länge gezogen, ein wenig kürzer wäre der Geschichte gut bekommen.

Was mir im Buch gefehlt hat war der Überraschungsmoment. Das spektakuläre, das Unvorhergesehene. Aber hier muss man sagen, dass es von Anfang an klar ist, worauf es hinausläuft und wie es ausgehen wird. Ich denke, hier wäre mehr drin gewesen.

Ein großer Pluspunkt war für mich die Covergestaltung. Die ist echt der Hammer, hier hat sich der Verlag etwas tolles einfallen lassen. Auch die beiden Rezepte im Innenteil des Buchumschlages sind ein Highlight für mich.

Ich mag die Autorin menschlich sehr, sie ist sehr sympathisch und immer eine gute Gesprächspartnerin. Aber all das schützt nicht vor einer ehrlichen Meinung zu den jeweiligen Büchern.

Für das Buch vergebe ich 3 1/2 von 5 möglichen Punkten.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

klassiker

Der Gang vor die Hunde

Erich Kästner
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Atrium Zürich, 10.02.2017
ISBN 9783038820017
Genre: Romane

Rezension:

Als Dresdner ist einem Erich Kästner ein Begriff – seine Jugendbücher kennt jeder und ich hatte auch schon gehört, dass seine Werke der Bücherverbrennung der Nazis zum Opfer fielen.

Ein „Erwachsenenbuch“ von ihm zu lesen, war ein besonderer Reiz für mich. Als ich in einer Berliner Buchhandlung den Klappentext von „Der Gang vor die Hunde“ gelesen hatte, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen wollte. Zum Glück habe ich es dann von Karin (ebenso Rezensentin bei Katjas Bücher und Rezepte) geschenkt bekommen.

Nach einigen Seiten fing ich auf einmal an, mir Notizen zu machen, sehr viele Notizen. Inhalt, Sprache und Form haben mich fasziniert und so ist diesmal nicht nur eine Rezension, sondern irgendwie eine Buchanalyse entstanden.

Die Kurzfassung vorab, da die Analyse zahlreiche Spoiler enthalten wird:

Die gelungene Darstellung einer Epoche und der Protagonisten die in einer Zeit von Unsicherheit, Wandel, Verzweiflung und moralischem Verfall ihren Weg suchen, ist schlicht fesselnd. Dr. Jacob Fabian („Fabian“ war der Titel des ursprünglich erschienenen, zensierten Buches) wohnt in Berlin, arbeitet als Propagandist – heute würde man irgendwas Werbetexter sagen – hat interessante Freunde, trifft absurde Leute und kreist am Randes eines Molochs. Das Berlin der späten 20er Jahre ist ein modernes Sodom und Gomorrha, vom den Entbehrungen seit Ende des (ersten) Weltkrieges gezeichnet, bildeten sich Elend, Kriminalität und Perversionen heraus, die Kästner mit den gleichmütigen Augen Fabians sehen lässt.

Mit einer Mischung aus Faszination und Gleichgültigkeit nimmt Fabian dies alles hin und behält immer eine gewisse Distanz. Durch sie taucht er nie wirklich ein, kann überlegen die Dinge mit Abstand, vor allem aber mit Ironie beobachten.

Doch die Geschichte beginnt zu Wanken und dieses Wanken lässt dem Moralisten keine Wahl – er muss in dieses Leben eintauchen. Man erlebt die Wandlung vom gleichgültigen Pessimisten zum verletzbaren Optimisten.

Die brillante Schreibweise von Kästner sagt in wenigen Worten mehr, als viele es in dutzenden Seiten ausdrücken können. Gekonnt fängt er dein Zeitgeist ein, die Gesellschaftlichen Nöte, Zwänge und Probleme. Er beschreibt das Vakuum, welches einige Jahre vor Machtergreifung der Nazis herrschte, ebenso wie den Verfall der Sitten in einer Gesellschaft, die die Moral dem Geld unterordnet, weil Arbeitslosigkeit und Machtmissbrauch sie zerreißen. Er ahnte mit diesem Werk den Aufstieg einer radikalen Macht voraus, benannte sie und musste doch stummer Zuschauer bleiben. Man kann sagen, dass er dem Buch teils autobiografischen Charakter gab.

Kurz gesagt handelt dieses Buch vom gesellschaftlichen Nährboden dessen, was das Dritte Reich zur Folge hatte.

Die Fülle an Symbolen, an Beschreibungen und Fakten packt Kästner in weniger als 250 Seiten. Anhänge, wie z.B. das originale Nachwort, vervollständigen ein Werk, dessen Tiefe mich begeistert und doch erschrocken hat. Wenn man Kästners Blick auf die Gesellschaft 1931 kennt, dann weiß man wie unausweichlich der folgende Untergang der Weimarer Republik war. Wohl gemerkt aber, weil die Vernünftigen nicht eingegriffen haben.

Ich kann diesem Buch nicht weniger als volle 5 Punkte geben. Alles andere wäre diesem Meisterwerk nicht gerecht.

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46 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

london, hochzeit, helen, dora, liebe

Die Nightingale-Schwestern: Sturm der Gefühle

Donna Douglas , Ulrike Moreno
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.08.2016
ISBN 9783404174188
Genre: Romane

Rezension:

Das war er also … der dritte Teil der Serie rund um die Schwestern im Nightingale-Krankenhaus in London und ich freue mich nach dem Beenden des Buches schon darauf, den 4. Teil in Angriff nehmen zu können.

Von der ersten Seite an war ich wieder voll drin in der Geschichte, war mittendrin im Geschehen und es war, als ob ich nie „weggewesen“ bin. Dabei lagen zwischen dem zweiten und dem dritten Teil für mich über 6 Monate.

Was mir bei dieser Serie besonders gut gefällt ist, das sich die Charaktere stetig weiter entwickeln. Sie bleiben nicht auf einem Level stehen, sondern entwickeln sich entsprechend den Ansprüchen, die an sie gestellt werden und entsprechend dem, was um sie herum passiert, weiter. Sie lernen dazu, wachsen an Herausforderungen und meistern Situationen. Dabei geschieht dies aber alles so glaubhaft, das man nicht ins straucheln kommt während des Lesens.

Als Leser ist man, durch den flüssigen Schreibstil und der detailreichen Beschreibungen immer an der Seite der Protagonisten. Man lacht und weint mit ihnen; man freut sich und man trauert. Man ist entsetzt über die Verhältnisse in London ihm Jahr 1934 und man freut sich über den Zusammenhalt der Freundinnen.

Ich war begeistert von der Art der Autorin, diesen hochemotionalen Band, der es wirklich in sich hatte, zu schreiben. Sie schafft es, die Situationen so zu beschreiben, das man sie als Leser tatsächlich miterlebt. Wow.

Zentrales Thema diesmal waren unter anderem die Schwarzhemden, zu denen auch leider der Bruder von Dora zählt. Ich muss gestehen, dass ich mich während des Lesens über diese Zeit in London informiert war. Und ich war begeistert, wie authentisch die Autorin dieses dunkle Kapitel in ihren Roman „untergebracht“ hat, ohne den Zeigefinger zu erheben, schulmeisterlich zu wirken.

Die Recherchearbeit, die in diesem Roman steckt, ist sehr hoch gewesen und die Autorin hat sich an die Fakten gehalten. Das ist auf jeden Fall ein Kompliment wert.

Es war ein wunderbares Leseerlebnis und ich freue mich schon jetzt auf die weiteren Bände dieser Reihe. Auch wenn ich tief in mir die Angst habe, das die Autorin das Thema überreizt und irgendwann die Geschichte nur noch dahin plätschert und nicht mehr so packen kann, so fesseln kann wie bisher.

Auf jeden Fall bekommt dieses Roman 5 von 5 Sternen.

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63 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

mallorca, familiengeheimnis, vergangenheit, liebe, geheimnis

Mandelblütenliebe

Anja Saskia Beyer
E-Buch Text: 324 Seiten
Erschienen bei Amazon Publishing, 13.09.2016
ISBN 9781503993754
Genre: Liebesromane

Rezension:

Mandelblütenliebe ist ein Buch, auf das ich eher durch Zufall – oder eben durch Facebook – aufmerksam wurde. Ich habe dort in einer Gruppe das erste Mal das Cover des Buches gesehen, das erste Mal etwas von der Autorin gehört. Es hat dann noch eine ganze Weile gedauert, bis ich mich getraut habe, das Buch anzugehen.

Das türkisfarbene Cover mit den abgebildeten Mandelblüten und dem Mandelkuchen hat mir sehr gut gefallen und auch der Klappentext war sehr ansprechend.

Erwartet habe ich einen „leichten und seichten“ Liebesroman zum runterschmökern und schnellen weglesen, ohne dass ich viel über das gelesene nachdenken muss. In der Hinsicht wurde ich von der Autorin „enttäuscht“. Denn auch wenn es ein Liebesroman war, es war viel mehr als das.

Es war en Einblick in die besondere Geschichte Mallorcas, von der ich bis dato ehrlich gesagt noch nie etwas gehört habe. Ich habe nicht gewusst, dass es auf Mallorca sogenannte Xueatas gibt. Sie sind eine soziale Gruppe auf der spanischen Insel Mallorca. Sie sind Nachfahren der zum Christentum übergetretenen mallorquinischen Juden.

»Egal, mit welchem Glauben die Menschen leben,
etwas haben sie gemeinsam:
Sie denken immer, dass das, was sie glauben, genau das richtige ist.«

Wechselweise, unterteilt in Kapiteln, erzählt die Autorin die Geschichte dreier Frauen. Milla und ihrer Mutter auf der einen Seite, in der heutigen Zeit und auf der anderen Seite die Großmutter Abbi. Ihr Leben wird ebenfalls in Kapiteln erzählt und gerade diese Kapitel, so muss ich sagen, haben mir am besten gefallen.

Anja Saskia Beyer gelingt es wunderbar, die Vergangenheit auferstehen zu lassen und den Leser einen Einblick in die Geschichte des Landes zu geben. Ich muss sagen, ich war teilweise sehr geschockt, überrascht und den Tränen nah. Abbi ist mir, auch wenn ihre Einblicke im Vergleich zur restlichen Geschichte vielleicht nur 1/3 des Buches eingenommen haben, sehr ans Herz gewachsen. Sie war eine Frau, die ich zu gerne einmal kennengelernt hätte.

Im Vergleich dazu waren Milla und Sarah zwar irgendwie sympathisch, aber sie konnten mich gefühlsmäßig nicht so erreichen, wie es Abbi konnte.

Die Beschreibungen von Mallorca haben in mir den Wunsch geweckt, die Mandelblüte dort einmal selbst zu erleben, denn bisher war ich noch nie auf dieser Insel.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft, detailreich und behutsam. Dazu ist er so flüssig, das man den Roman tatsächlich schnell und flott „weglesen“ kann.

Störende „Stolpersteine“ im Lesefluss des Buches gab es für mich nicht, es enthielt sogar ein kleines Highlight – nämlich zwei Rezepte.  Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut, schließlich backe ich sehr gern und werde mit Sicherheit eines dieser Mandelrezepte ausprobieren.

Was mich aber gestört hat ist die Auflösung des Buches, die Auflösung der Liebesgeschichte von Milla.

Achtung Spoiler:
Ich kann nicht nachvollziehen, dass sie Paul einfach so stehen lässt. Ich kann verstehen, dass man sich auch kurz vor der Hochzeit für einen anderen entscheidet. Aber dann redet man mit ihm und lässt ihn nicht so „verhungern“. Das Milla das tut, hat sich für mich auf den letzten Seiten noch richtig unsympathisch gemacht. Es war in der Geschichte sehr vorhersehbar wie es ausgeht, aber das hätte man glaube ich anders lösen können.

Aus diesem Grund gibt es für das ansonsten wunderbare Buch 4 von 5 Sternen

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48 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

london, tagebuch, bridget jones, helen fielding, roman

Bridget Jones' Baby

Helen Fielding , Karin Diemerling , Heike Reissig , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.11.2016
ISBN 9783442486656
Genre: Liebesromane

Rezension:

In der letzten Zeit fragte ich mich immer wieder: Muss man einen Bridget-Jones-Film gesehen haben, um mitreden zu können? Muss man die Bücher gelesen haben? Sind sie wirklich ein Muss. Denn irgendwie hatte ich das Gefühl, in meinem Umfeld die einzige zu sein, die weder ein Buch noch ein Film mit „Bridget Jones“ konsumiert zu haben.

Nach der Lektüre von „Bridget Jones Baby“ ist es für mich ein klares NEIN.

Ich weiß nicht warum.
Vielleicht, weil ich den Hype nicht verstehe?
Vielleicht, weil ich mit dem Humor der Bücher nichts anfangen kann?

Das Thema – wer ist der Vater meines Kindes – ist sicherlich für den ein oder anderen ein aktuelles Thema. Zumindest in es ein Thema, das viel Potential birgt und das mit Sicherheit, gut verarbeitet, auch sehr erfolgsversprechend ist.

Viele Leserinnen schwärmen von dem Humor der Autorin, vom packenden Schreibstil, den witzigen Dialogen. Sie schwärmen von den Charakteren der Bücher, von der Echtheit der Figuren.

Aber wo ist das? Wo ist all das, von dem die Leserinnen schwärmen? Ich muss, für meinen Teil, sagen: mir gefällt die Umsetzung überhaupt nicht. Gewollt komisch, ohne komisch zu sein; Tiefgang und Realitätsnähe sucht man größtenteils vergebens. Die Charaktere des Buches: für mich so sehr an den Haaren herbei gezogen, das es schon fast wieder wahr sein muss. Ich war sowohl von Bridget als auch von deren Mutter sofort angenervt und auch die anderen Figuren konnten nicht überzeugen.

Für mich war dieses Buch zwar nette Unterhaltung, aber dennoch ist dies ein Buch, das mit nicht im Gedächtnis bleiben wird. Ich werde mit Sicherheit die anderen Bände der Reihe – der Baby-Teil ist wohl der 3. Band – nicht lesen und auch die Autorin wird so schnell keine Chance mehr bekommen.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Manhattan Millionär - Luxus oder Liebe: Eine romantisch moderne New York Weihnachtsgeschichte mit viel Liebe und Humor

Andrea Bielfeldt , Jo Berger
E-Buch Text: 180 Seiten
Erschienen bei null, 27.11.2016
ISBN B01MSSNMY2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Manhattan Millionär ist ein Gemeinschaftsprojekt der Autorinnen Andrea Bielfeldt und Jo Berger. Letztere mag ich durch ihren Roman „Ein Engel für Jule“ bereits sehr und war natürlich sehr neugierig auf dieses Buch.

Zwei Frauen – erst Feindinnen, dann Freundinnen – zwei nervige und egoistische Männer und ein Trip ins weihnachtliche Manhattan: das ist der Grundstock der Geschichte.

„Kann man mit einer Feuerzangenbowle im Blut noch Autor fahren?
Was meinst Du Allie?“ „Auf jeden Fall. Die schwimmt in Erbsensuppe und
wird von den Würstchen in Schach gehalten.“

Eine wunderbare humorvolle Geschichte, die einen zum Abtauchen und genießen einlädt. Ich konnte wunderbar abschalten im weihnachtlichen Stress, konnte mir hin und wieder ein Grinsen nicht verkneifen.

Die Geschichte ist zwar im Grunde genommen sehr vorhersehbar, hat aber auch einen sehr überraschenden Moment, den ich so nicht vorhersehen konnte. Und damit hatten mich dann die Autorinnen doch gepackt.

Weihnachten ohne Dich
ist wie Sauerbraten ohne Knödel.

Bei einigen Stellen habe ich gedacht, dass ist zu viel des Guten. Sämtliche Klischees wurden angepackt und verarbeitet. Gerade in dem Zusammenhang, wie sich die Mädels „benommen“ haben: Shoppen ohne Ende, Sekt und Champagner bis zum Abwinken, Quarkmaske im Gesicht … die Jagd nach den Millionären und die „Gewissensbisse“.

Was mir sehr gut gefallen hat: man hat nicht unbedingt gemerkt, dass zwei Autorinnen an diesem Buch geschrieben haben. Es gab keine „Brüche“, alles wirkte wie aus einem „Guss“ – das heißt die Schreibstile der Autorinnen passen hervorragend zusammen.

Mir hat die Geschichte  gut gefallen, ich konnte gut abtauchen. Dennoch habe ich das Besondere vermisst – daher kann ich leider nur 3 1/2 von 5 möglichen Sternen vergeben.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

hund, reihe: mischlingshund amor, weihnachtsmann, sozialarbeiter-in, familie

Weihnachtsglück und Hundezauber

Petra Schier
E-Buch Text: 100 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 15.12.2016
ISBN 9783955766979
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit dieser süßen Kurzgeschichte hat Petra Schier eine weitere Weihnachtsgeschichte 2016 herausgebracht, die ich natürlich sehr gern gelesen habe.

Diese Kurzgeschichte ist die Fortsetzung von „Kleines Hundeherz sucht grosses Glück“, in der Mischlingshund Amor eine tragende Rolle spielt. Das Glück seiner „Familie“ ist in Gefahr und ruft sogar Santa Claus und seine Elfen auf den Plan.

Wie auch in den anderen weihnachtlichen Liebesgeschichten schafft es die Autorin auch hier wieder, den Leser abzuholen und mitzunehmen. Sie erzählt die Geschichte von Lidia und Noah weiter, die sich im ersten Teil gefunden hatten und erfüllt damit zahlreichen Leserinnen einen großen Wunsch. Auch ich frage mich bei solchen Geschichten öfters, wie denn die Geschichte weitergeht. Was nach dem Happy End geschiet. Hier erzählt Petra Schier die Geschichte weiter, geht noch einmal auf die schwere Kindheit und damit die großen Ängste von Noah ein. Und sie lässt Lidia ein Wunder erleben 

Das auch diesmal alles gut ausgeht, dass auch diesmal die Liebe siegt und es ein Happy End gibt, ja fast geben muss, ist sicherlich allen klar.

Mit gefällt, wie die Geschichte erzählt wird, das Zusammentreffen mit anderen lieben Charakteren und natürlich Santa Claus.

Es ist eine beinahe himmlische Geschichte, die ich gerade in der stressigen Weihnachtszeit sehr gerne gelesen habe und die mir eine entspannte Zeit geschenkt hat.

Auf Grund der Kürze und weil man mit Sicherheit noch ein wenig mehr hätte aus dem Thema herausholen können, gibt es von mir 4 von 5 möglichen Sternen.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

soziales, rezension, feuilleton, unter briten, empfehlung

Unter Briten

Christoph Scheuermann
Fester Einband: 280 Seiten
Erschienen bei DVA, 11.10.2016
ISBN 9783421047427
Genre: Sachbücher

Rezension:

Seit ich 2015 in London war, bin ich in die Stadt und irgendwie auch in das Land verliebt und würde zu gerne noch sehr oft dahin fliegen. Alleine, um noch einige Orte, einige Landstriche zu bereisen. Aber auch um die Menschen, die dort leben, kennenzulernen.

Durch Zufall habe ich das Buch von Christoph Scheuermann entdeckt und habe in den letzten Wochen immer mal wieder reingeschmökert. Durch die einzelnen Anekdoten ist das gut möglich, man muss nicht das ganze Buch am Stück lesen.

Den Leser erwartet ein Einblick in das Leben aller Schichten – Adel, Mittelschicht und die Underdogs; in die Lebensweise, die Ansichten, die Gedanken und Gefühle der Briten. Es ist ein guter Querschnitt, der dem Leser präsentiert wird. Teilweise waren es sehr skurrile Einblicke, die mich zum Schmunzeln oder Kopfschütteln animiert haben.

Alles in allem ein Buch, das man Fans von England empfehlen kann; Reisenden die das Ziel in diesem Jahr vor Augen haben oder einfach Lesern, die das Thema interessiert.

Eine Wertung bei einem Sachbuch fällt mir grundsätzlich schwer, ich kann nicht beurteilen in wie weit alles stimmig ist. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, aber irgendwas, was ich nicht näher benennen kann, fehlt für mich.

Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Tödliche Suche: Eine DeGrasse-LKA/SEALs-Novelle

Stefanie Ross
E-Buch Text: 203 Seiten
Erschienen bei www.stefanieross.de, 28.12.2016
ISBN B01N0VNLCU
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nach dem ich das Buch „Tödliche Suche“ von Stefanie Ross beendet habe, musste ich einige Stunden, sogar einen Tag lang, darüber nachdenken was ich in meiner Rezension schreiben würde.

Nicht, weil das Buch so schlecht war. Nein, weil es mir nicht gelingen wollte, meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen.

Ich hab lange geschwankt. Geschwankt zwischen Wut, Hoffnungslosigkeit und Hoffnung. Zwischen Lachen, Weinen und dem Wunsch, einfach zuzuschlagen.

Beim Lesen des Buches habe ich eine Achterbahn der Gefühle erlebt. Eine Achterbahn, auf die die Autorin den Leser schickt, der sich an diese Geschichte ran wagt. Eine Geschichte, in der es nicht nur um verschwundene Kinder geht. Ein sehr zentrales Thema ist die Flüchtlingspolitik, die Trostlosigkeit und die Gefahren, denen die Flüchtlinge ausgesetzt sind.

Die Autorin verpackt ein ernstes und aktuelles Thema, bringt den Leser zum Reflektieren seiner eigenen Meinung, zum Nachdenken. Dabei fühlt man sich als Leser aber nicht belehrt, sondern man begleitet „nur“ liebgewonnene Freunde und schaut ihnen über die Schulter.

Es ist ein Weihnachtsmärchen, das natürlich gut ausgeht. Aber der Weg dahin ist voller Spannung, Action und sehr gut recherchierten brandaktuellen Themen. Gerade die neuesten Geschehnisse verpackt die Autorin.

Es ist ein sehr temporeicher Roman, der schnell vorangeht. Dabei kommen aber die Charaktere nicht zur kurz. Gerade die neu eingeführten Charaktere werden liebevoll und detailreich gezeichnet, entwickeln Potential und wecken die unterschiedlichsten Gefühle in mir als Leserin.

So viel Action und Spannung auch in dem Buch steckt, der Humor und die Gefühle kommen nicht zu kurz. Ich hab mich Hals über Kopf in Pascha verliebt, habe mich mit Dom und Samira gefreut und war ein klein wenig schadenfroh was die Weihnachtsgeschenkesuche eines der Protagonisten betrifft.

Alles in allem: es ist wieder ein Hammerbuch. Ich liebe die Autorin dafür, dass sie es einmal mehr geschafft hat, ein so heißes Thema so genial zu verpacken.

Danke für diese Weihnachtsgeschichte und ich freue mich auf noch mehr interessanten und packenden Lesestoff von Dir.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

schottland, schuldzuweisung, krimi, unterhaltungsliteratur, spannend

Talisker Blues

Mara Laue
Flexibler Einband: 358 Seiten
Erschienen bei Dryas Verlag, 25.01.2013
ISBN 9783940258168
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Diese Serie lese ich irgendwie rückwärts. Nach Teil drei, Dalmore Jazz und dem Vorgänger Krimi Singleton Soul, habe ich nun auf Dienstreise zu Talisker Blues gegriffen.

Da ich relativ viel Lesezeit hatte, war ich innerhalb von zwei Tagen mit dem Buch durch. Das lag aber auch daran, dass dieser Krimi zu fesseln wusste und sich wirklich toll lesen ließ.

Kieran MacKinnon kehrt nach 20 Jahren in seine Heimat, die Insel Skye im Nordwesten Schottlands, zurück. Der Skyeman hat für den Mord an seiner damaligen Freundin länger im Gefängnis gesessen, als er zu dem Zeitpunkt der Tat alt war.

Er hatte nach seiner Entlassung den dringenden Wunsch, seine Heimat wiederzusehen, wieder die Luft zu atmen, den Nebel zu schmecken und das Meer zu riechen.

Er versucht wieder Fuß zu fassen und so gut es geht ein normales Leben zu beginnen, doch trotz intensiver Vorbereitung überfordert ihn die Freiheit zunächst.

Zu allem Übel erinnern sich nicht wenige der Inselbewohner an die Tat und sein Auftauchen lässt Misstrauen und Hass erneut aufkeimen, weshalb er lieber für sich bleibt.

Bei einer seiner einsamen Wanderungen durch die Natur rettet er eine junge Frau vor dem Ertrinken und begegnet damit erstmals einer Person, die ihn ohne Vorurteile kennenlernt. Sie kennt seine Geschichte nicht und sieht nur den Menschen, der er zu diesem Zeitpunkt ist – eine völlig neue Situation für ihn.

Der Krimi erzählt von Kierans Leben nach dem Knast, von der Rückkehr in die Heimat, von Schuld und der Suche nach der Wahrheit. Rückblenden und der schonungslos ehrliche Blick in die Psyche des damaligen Täters lassen an dieser Geschichte intensiv teilhaben. Ganz nebenbei erfährt man einiges über die Insel, seine Bewohner und nicht zuletzt die Talisker Destille. Als Werbung für einen Besuch der Insel Skye hält dieses Buch quasi als Bonus her.

Nun aber zu meinen kleinen Kritikpunkten. Ist die Geschichte anfangs von Langsamkeit und einem behutsamen Erzählstil geprägt, so gibt es im Mittelteil auf einmal spürbare Hastigkeit, die den Inhalt verstolpern (Stichwort John Taylors Besuch). Zum Ende hin, als die Geschichte noch einmal Fahrt aufnimmt steigt auch die Spannung in erheblichem Maße. Hier wäre etwas weniger mehr gewesen.

Mein größter Kritikpunkt: Leider spoilert der Einband auf meines Erachtens unangebrachte Weise, da er wichtig Inhalte aus der zweiten Buchhälfte vorwegnimmt. Das trübte das Leseerlebnis doch schon sehr und legt einen völlig falschen Fokus auf die Geschichte.

Alles in allem ist hier wieder ein wirklich toller Krimi entstanden und zum dritten Mal in Folge habe ich es nicht bereut, zu einem Whiskyroman von Mara Laue gegriffen zu haben. Alles in allem ist, von der Geschichte her, dieser Band meiner Meinung nach der interessanteste.

Der Talisker als wirklich besonderen Whisky Schottland, die Insel Skye und ihre Bewohner sind gleichermaßen ein grandioser Einstieg in die Whiskyromane.

Aufgrund der kleinen Schwächen gebe ich hier allerdings wieder nur 4,5 Sterne.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

cedar cove, debbie macomber, liebe, kurzgeschichte, rose harbor

Wolkenküsse

Debbie Macomber
E-Buch Text: 53 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.08.2016
ISBN 9783641208509
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich mag ja die Rose-Harbor-Reihe aus der Feder von Debbie Macomber und als ich diese Kurzgeschichte entdeckt habe, habe ich mich sehr darüber gefreut.

Zeitlich einzuordnen ist diese Geschichte zwischen Band 3 und Band 4. Wer den dritten Band gelesen hat, wird ein Deja vu erleben, denn die Geschichte die erzählt wird, kennt man dann schon.

Einzige Neuerung: man erfährt, wie sich diese Geschichte aus der Sicht von Mark zugetragen hat.

Wer hofft, dem Geheimnis von Mark auf die Spur zu kommen, wird genauso enttäuscht wie derjenige, der hofft, irgendetwas neues zu erfahren.

Ich hatte beim Lesen das Gefühl, exakt das Selbe schon einmal gelesen zu haben. Und eigentlich ist ja auch auch so – nur die Sichtweise hat sich wie gesagt geändert.

Meiner Meinung nach wäre es schön gewesen, wenn diese Geschichte als „Anhang“ im 3. Band drin gewesen wäre. Da der Verlag dieses Buch aber kostenlos heraus gibt, kann man auch nicht meckern und sagen, dass es nur Geldschneiderei wäre.

Jeder Fan der Geschichte und / oder der Autorin ist mit diesem Buch natürlich gut bedient. Als Einstieg in der Serie oder als Zufallskauf getätigt kann der Leser durchaus enttäuscht sein.

Wie werte ich die Geschichte? Ich denke, 2 ½ von 5 Sterne zu vergeben, ist hier fair. Ich wurde trotz allem recht gut unterhalten, hatte ein „Häppchen“ für zwischendurch; aber es war bei weitem kein Highlight.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

kurt wallander, ermittlungsarbeit, an event in autum, krimi, mord

Mord im Herbst

Henning Mankell , Wolfgang Butt
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.09.2016
ISBN 9783423253772
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es gab eine Zeit, da habe ich jedes Buch von Henning Mankell aus der Wallander-Serie regelrecht verschlungen. Ich habe sogar, obwohl es sonst gar nicht meine Art ist, die Hardcover-Ausgabe gekauft, weil ich nicht auf das Taschenbuch warten wollte. Ich habe die Serie geliebt.

»Ich werde allmählich sogar zu alt für mich selbst, dachte er.
Zu alt für mich selbst und zu alt für meinen Beruf.«

Nun habe ich – mehr durch Zufall – diese Geschichte von Henning Mankell entdeckt. Zeitlich einzuordnen ist sie vor dem Buch „Der Feind im Schatten“.

Für mich stand Henning Mankell immer für spannende Geschichten, interessante Fälle und Charaktere, die mit viel Tiefgang beschrieben wurden.

Ich muss leider sagen „stand“: denn dieses Büchlein – gerade mal 144 Seiten dick – konnte mich überhaupt nicht überzeugen.

Die Geschichte war total flach, komplett spannungsfrei und den Figuren fehlte der Tiefgang. Zwar sind Wallander & Co. beschrieben wie immer, aber die weiteren Figuren waren komplett eindimensional und so leblos, das das Lesen absolut keinen Spaß mehr gemacht hat.

Ich habe die Geschichte beendet, um zu erfahren ob sich daran etwas ändert. Aber dem war leider nicht so.

Da „Der Feind im Schatten“ das letzte Buch der Wallander-Reihe sein sollte, frage ich mich nun, warum es diese Geschichte überhaupt noch gab? So lieblos wie sie geschrieben wurde, hätte sich der Autor dies auch sparen können.

Wäre das mein erstes Buch von ihm gewesen – wäre es zeitgleich das letzte was ich je angefasst hätte. So hat das Buch nur einen früher sehr begeisterten Mankell-Leser schwer enttäuscht.

Von mir gibt es 1 von 5 Sternen.

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

erdmännchen;, zoo, christoph maria herbst, leiche, kanalisation

Voll Speed

Moritz Matthies , Christoph M. Herbst
Audio CD
Erschienen bei Argon Verlag, 01.02.2013
ISBN 9783839812143
Genre: Humor

Rezension:

Nachdem wir vom ersten Teil der Serie „Ausgefressen“ begeistert waren, konnten wir es kaum erwarten den zweiten Teil um die Erdmännchen auf die Ohren zu bekommen.

Erdmännchen Ray und sein Bruder Rufus erobern mit einem ferngesteuerten Speedboot die Unterwelt, genauer gesagt die Kanalisation unter dem Zoo. Dabei dringen sie allerdings ins Revier der verhassten Ratten ein. Auf der Flucht bleiben sie dann zu allem Überfluss noch an etwas anderem hängen – einer Leiche. Doch damit nicht genug, stellt sich der Tote auch noch als alter Bekannter von Rays menschlichem Detektiv-Partner Phil heraus.

Zur gleichen Zeit drehen einige Tiere im Zoo durch – der Nashornbulle verbeult das Stahlgeländer seines Geheges, eine übermütige Antilope springt ins Löwengehege und Rays kleiner Bruder Nick scheint wie unter Drogen zu sein.

Zwei Fälle die das ungleiche Ermittlergespann nun lösen muss. Dabei geraten sie in so manchen Schlamassel und stoßen erneut auf skurrile Personen und Tiere.

Der zweite Teil der fünfteiligen Serie um die Berliner Erdmännchen ist wiederum herrlich komisch, gespickt mit Sarkasmus und Humor.

Zwar kommt die Geschichte erst recht schleppend in Gang, doch die verschlungenen Pfade ergeben nach und nach ein Bild. Fünf Stunden Unterhaltung finden ein – leider meiner Meinung nach – recht abruptes Ende, dafür aber mit Epilog.

Eine Klasse für sich ist erneut Christoph Maria Herbst als Sprecher, der jedem der kleinen und großen Protagonisten seine besondere Note verleiht.

Wenngleich auch einige Logik- und Ablauffehler das Bild trüben und dieser Teil nicht an das Auftaktwerk herankommt, 4,5/5 Punkten zeugen von einem tollen Hörgenuss.

Und was soll ich sagen, Teil drei „Dumm gelaufen“ liegt schon bereit und wird wohl im Januar rezensiert werden …

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Das wahrscheinlich schönste Kind der Welt

Joachim Brandl , Astrid Henn
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Kösel, 25.07.2016
ISBN 9783466310722
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich glaube, jeder Vater – und auch jede Mutter – hält ihr Kind für das schönste Kind der Welt und das ist nur zu verständlich. Ist doch ein Kind das Beste, was einem passieren kann. Es gibt einem so viel. So unglaublich viel.

Als ich das 128 Seiten umfassende Büchlein in der Hand hielt und begann, darin zu lesen, musste ich immer wieder lachen. Lachen, nicken, den Kopf schütteln. Schmunzeln und immer wieder das „hmm … das kenne ich“.

In diesem Buch entdeckt Mann (und Frau) – entdecken sich Vater und Mutter – jederzeit wieder.

Mit viel Humor, Spitzzüngigkeit und Ironie nimmt der Neupapa Joachim alles unter die Lupe. Er analysiert, erklärt und beschreibt so treffend, das man als Leser gar nicht anders kann. Man kann nur immer wieder schmunzeln.

Die kurzen Episoden aus dem Alltag seiner Familie sind so treffend beschrieben, das gerade ich mich immer mal wieder selbst erkannt habe. Gerade sehr aktuell: die Verteilung der Geschenke zu Weihnachten. Wie sehr man sich auch bemüht – irgendwie haben die Großeltern doch ihren eigenen Kopf. Wie sehr man auch darüber nachdenkt und „sinnvolle“ Geschenke heraussucht – es wird doch (meist – aber zum Glück nicht immer) anders entschieden. Und: man vergibt alle coolen Ideen und bleibt selbst auf den „Ladenhütern“ sitzen.

Aber auch andere Episoden halten den Eltern den Spiegel vor und wie der Autor schon so schön schreibt: Auch wenn wir niemals so werden wollten wie unsere Eltern – wir werden so! Da kann man gar nichts dagegen tun, das liegt in der Natur der Sache.

Ich habe das Büchlein als eine willkommene Leseabwechslung gesehen und empfunden und zugleich ist es eine wunderbare Geschenkidee für werdende Eltern. Nicht nur wegen der beiliegenden Glückwunschkarte :-)

Ich vergebe für dieses Buch 4 von 5 Sternen, da es zwar richtig gut ist, aber noch nicht das ultimative Highlight im Dschungel der Babybücher.

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