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44 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

dystopie, liebe, noah, sternensand verlag, countdown to noah

Countdown to Noah - Unter Bestien

Fanny Bechert
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 03.11.2017
ISBN 9783906829531
Genre: Fantasy

Rezension:

Meinung: Der zweite Teil der Dystopie rund um Cassidy, Rita, Daniel und Jeff ist wieder ein echter Pageturner. Während man in Band eins von Cassys anfänglicher Verwandlung in eine Noah nur wenig zu lesen bekommt, weil sich dieser nur um Tag 30-16 dreht, so gewinnt die Bestienseite in Band 2 immer öfter die Oberhand. Man liest die Fortsetzung aus Cassys Sicht und wird damit auch komplett in die Gefühlswelt eines „Mutanten“ eingeführt. Und diese Tatsache ist für mich eine der Spannendsten der gesamten Story gewesen. Die Noah in Cassy ist wild, blutrünstig und unberechenbar, aber auch klug, kontrolliert und besitzt für eine Bestie ungewöhnlich viel Menschlichkeit - solange die Verwandlung noch unvollendet ist. Auch in Band 2 beschönigt die Autorin nichts und das, obwohl Dystopie ein neues Genre für sie ist. Es gibt einige blutige, in meinen Augen aber noch harmlose Szenen (ich bin halt Schlimmeres gewöhnt), Kämpfe mit Noahs, Kontrollverlust und Rachepläne. Und obwohl das alles oft sehr schwierig zu umschreiben ist, verliert die Autorin nicht ihren Flow und schafft es den Leser in den Bann zu ziehen. Der Schreibstil ist gewohnt locker, angenehm zu lesen und bietet ausreichend Platz für eigenes Kopfkino. Man begleitet die gleichen Protagonisten aus Band 1 auf dem Rückweg in die Kolonie Paddington. Es gibt neue Schauplätze, reichlich Action und überraschende Enthüllungen. Und auch die Beziehungen zwischen den Charakteren finde ich sehr gut ausgearbeitet, man spürt die Liebe und Zerrissenheit zwischen Daniel und Cassy, da sie sich ja eigentlich nicht berühren dürfen - eine Tatsache, die mich über die ganze Dilogie, hat die Zähne knirschen lassen. Unbefriedigend und Leser quälend ist das! (Im positiven Sinn, denn es passt zur Geschichte und macht sie umso aufregender.) Ein rundum gelungenes Gesamtpaket also. Vor allem für Fans von Zombiefilmen und Büchern, wenn auch die Noahs mir mehr Angst machen, denn die sind nicht ganz so triebgesteuert und hirnlos, wie man meinen könnte. Zwei kleine Kritikpunkte habe ich allerdings. Zum Einen gefällt mir eine Szene im Buch nicht so besonders und zwar alleine deshalb, weil ich mir von einem Alpha mehr Widerstand erwarte und mir das einfach zu schnell abgehakt und vom Tisch gefegt wurde. Zum Anderen wirkt Cassy auf mich am Ende ein wenig zu gefühllos. Die ganze Zeit war sie stark, hat gekämpft und gebissen und und und... Dann plötzlich - Zack, Gefühle weg. Das kam leider nicht sehr authentisch rüber. Dennoch... Fazit: Mit Countdown to Noah 2 ist der Autorin eine teilweise sehr emotionale, packende und mitreißende Geschichte gelungen, über deren Ausgang man unbedingt Bescheid wissen muss, weshalb sich das Buch auch nur schwer aus der Hand legen lässt. Es besticht mit einem düsteren, hoffnungslosen Setting, das nicht besser hätte sein können und trumpft durch Wendungen und Nervenkitzel der seichten Art auf. Wer Dystopien mag, der kommt an den Noahs nicht vorbei, auch wenn es am Ende nicht ganz für fünf, sondern nur für 4,5 von 5 Sterne gereicht hat.

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Tags: bestie, dystopi, flucht, liebe, noah   (5)
 

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19 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

napa valley, melinda, eifersucht, c. m. spoerri;, napavalley

Melinda

C.M. Spoerri
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 13.03.2017
ISBN 9783906829395
Genre: Romane

Rezension:

Meinung: Nach dieser äußerst heißen Lektüre, kann ich einfach nicht anders als mich ebenfalls nach einem Armando Pérez zu sehnen. Das Lesen dieser Geschichte war einfach wieder mal einer dieser „Oh mein Gott“-Momente. So viel Sinnlichkeit. So viel Emotion. So viel... so wahnsinnig viel. Allem voran: So viel Veränderung. Wer, wie ich, bereits den „Vorgänger“ Emilia gelesen hat (kann man unabhängig voneinander inhalieren), der kennt bereits den Charme und Ruf von Armando - ein Playboy, der nur auf schnelle Nummern aus ist und nichts Anbrennen lässt. Kein Typ für Beziehungen. Ihm allerdings hier wieder zu begegnen und zuzuschauen wie sein ganzes Leben umgekrempelt wird, das hat mein komplettes Bild, das ich von ihm hatte, einfach mal in Luft aufgelöst. Jetzt will ich nur noch eins: Von ihm schwärmen. Aber nicht nur von ihm. Sondern auch von Melinda, die so ganz anders ist, als ich es bei Lesebeginn erwartet hatte. Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir eine - Verzeihung - untervögelte Studentin vorgestellt, obwohl da Männer-Abstinenz steht, die nur danach lechzt, sich wieder mal mit jemandem zu vergnügen. Ein weiblicher Playboy, die eine Wette verloren hat oder so und deswegen so lange auf Sex verzichtet hat. Was die Autorin jedoch aus Melinda gemacht hat, kam für mich extrem überraschend und ist deshalb umso erfrischender gewesen. Melinda ist schüchtern, zurückhaltend und fast ohne Selbstbewusstsein. Sie verkriecht sich lieber hinter Schulbüchern, als Party zu machen und bekommt in Gegenwart von Männern kaum den Mund auf. Und allein ihre Gedankengänge, an denen man teilhaben darf, sind so liebenswert, teilweise chaotisch und auch ein bisschen abgedreht, dass ich gern noch weitere Zeit „in“ ihrem Kopf verbracht hätte. Genauso wie in Armandos Kopf, denn er ist die zweite Person aus dessen Sichtweise man die Geschichte erleben darf. Das macht die beiden Protagonisten greifbar, ich fühlte mich direkt mit ihnen verbunden und musste auch des Öfteren über Armandos Kurzschlussreaktionen schmunzeln. Man merkt, wie er versucht, seine verruchte, dreckige, arschlochmäßige Seite in den Griff zu bekommen. Merkt wie Melinda ihn verändert. Wie er sie verändert. Dieses gegenseitige Aufputschen, Aufbauen und Umkrempeln ging direkt ins Herz. Wenn sich Armando nicht schon durch seine Gedanken extrem viele Sympathiepunkte geholt hätte, dann schlussendlich durch seinen Umgang mit Melinda. Entgegen seines Charakters und seines Rufs, behandelt er Melinda als wäre sie eine zerbrechliche Puppe, die man erst vorsichtig im Feuer härten muss, damit sie nicht unter Berührungen vergeht. Ich habe dieses Buch einfach nur verschlungen. Mein größtes Hilfsmittel dabei: der Schreibstil - die Autorin kann so wunderbar mit Worten umgehen, dass man gar nicht merkt, wie die Seiten dahinfliegen. Einfach, locker, mit der richtigen Dosis Dreck, aber nicht zu viel - mehr Leidenschaft als Erotik. Die Geschichte reicht weit über das Kennenlernen hinaus. Es ist wie Melinda sagt: „Weißt du, ich habe das Gefühl, auf dem Weg zu dir zu mir selbst gefunden zu haben.“ (Seite 355) Traumhaft, romantisch. Einfach so verdammt schön. Fazit: Mit Melinda ist der Autorin ein weiterer New Adult Roman gelungen, der die Geschichte um Emilia nochmal bei weitem übertrifft. Durch die scheinbar unberührten, unschuldige wirkenden Wesenszüge der Protagonistin und den Kontrast, den das männliche Pendant bietet, wird die Emotionalität in meinen Augen nochmal drastisch gesteigert. Die Weinberge/Güter von Napa Valley bieten eine wahnsinnig romantische Umgebung, in der man noch Dutzende von Beziehungen auf und wieder ableben lassen könnte und auch die Spannung wurde perfekt dosiert - wobei nicht das Knistern zwischen Armando und Melinda gemeint ist, denn das springt einem schon förmlich entgegen. Für diesen schmetterlingsbauchverursachenden Roman vergebe ich 5 von 5 Sterne und ein #Monatshighlight.

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Tags: eifersucht, leidenschaft, liebe, napa valley, romantik, studentin, weinberge   (7)
 

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

zeilengold verlag, debüt, eonvár - zwischen den welten, fantasie, phantastische wesen

Eonvár – Zwischen den Welten

Rupin Kat
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 31.10.2017
ISBN 9783946955047
Genre: Fantasy

Rezension:

Meinung: Angezogen von dem endgeilen Cover, dem wahnsinnig gut klingenden Klappentext und dem Wörtchen „Debüt“, habe ich mich so schnell es ging in die Welt von „Eonvár“ gestürzt. Der Schreibstil der Autorin ist auch recht angenehm zu lesen, sodass ich rasch voran kam. Für ihr Debüt hat sie eine gute Balance zwischen Liebe zum Detail bei der Umgebung und eigenem Kopfkino geschaffen, was für mich ja immer ungemein wichtig ist. Zu Beginn lernt man direkt Elisa kennen, ein lebensfrohes, ehrgeiziges, eigenständiges Mädel, das seit 13 Jahren an den Rollstuhl gefesselt ist. Eine Tatsache, die sie erfolgreich ignoriert und ihr Leben lebt, als gäbe es kein Morgen mehr. Sie studiert Psychologie, albert oft mit ihrer besten Freundin Lucy herum und jobbt nebenbei als Telefonbetreuerin bei irgendeiner Firma. Ihr Leben verläuft in festen Bahnen, bis sie eines Tages ihrem, seit eben 13 Jahren, verschollenen Freund Gabriel über den Weg rollt. Nach anfänglichem Jugendgeplänkel kommen bei Elisa Emotionen zum Vorschein, die ich ihr so leider gar nicht abgenommen habe. Eines Nachts folgt sie Gabriel auf seinem Weg nach Hause und landet prompt in der Parallelwelt Eonvár, in der die üblichen Regeln nicht gelten und in der jeder Magie beherrscht. Und sobald sie das Splittertor zur anderen Welt durchschritten hatte, ging es sowohl mit meiner Sympathie für sie, als auch für Gabriel rapide bergab. Die Welt an sich, wie sie beschrieben wurde, finde ich großartig. Das erinnert mich ein wenig an den Koffer aus „Phantastische Tierwesen & wo sie zu finden sind“ - nur halt mit ein bisschen mehr Zivilisation und breiterem Tierspektrum. Es gibt Chikars und Sciaden, Wertiere und Glühteufel, lebende Bäume und alles, was die Fantasie begehrt. Auch von der Gestaltenvielfalt war ich sehr angetan. Zwischen Weltenwandlern, Bewegungslenkern, Gedankenspähern und Chamäleons, sowie den Aôrie, dem Ursprung der Magie, habe ich mich sehr wohl gefühlt. Die Geschichte selbst ist ebenfalls... naja fast neu... aber gut durchdacht. Anfänglich zieht es sich ein wenig, aber sobald Elisa mit Gabe Eonvár erkundet, nimmt die Story an Fahrt auf. Es gibt zwei Höhepunkte mit Ausbaupotenzial, alles andere wirkte relativ unspektakulär. Das ist aber bereits alles, was ich an Positivem zu berichten habe. Denn leider gingen mir die zwei Charaktere mit denen man am meisten zu tun hat, ein wenig auf die Nerven. Sie lösten in mir eine regelrechte Abwehrhaltung aus, denn sobald Elisa Eonvár betrat kam die Skeptikerin in ihr zum Vorschein und damit auch das bockige, kleine „Ich will nicht, ich kann das alleine, ich mach alles kaputt, lass mich in Ruhe“ Kind. Mal ganz davon abgesehen, dass sie in der Parallelwelt auf einmal wieder laufen kann, diese Tatsache aber gefühlt nur mit einem Nicken abtut. Auch wenn ich privat irgendwie keine Rollstuhlfahrer kenne, so habe ich doch oft genug in Dokumentationen gesehen, dass DIESE Reaktion die mit Abstand unwahrscheinlichste auf plötzliche Beinregeneration wäre. Absolut nicht authentisch. Wer mir genauso missfallen hat, ist Gabriel und seine Beziehung zu Elisa. Es tut mir wirklich leid, aber je mehr ich von ihm gelesen habe, umso mehr dachte ich „Wo ist dein Kampfgeist...“ - null Durchsetzungsvermögen, keine Leidenschaft - außer vielleicht, was seinen Zimmergenossen Matt angeht. Die Emotionen, die man theoretisch hätte zum Leser transportieren können, blieben aus. Selbst bei der einen erotischen Szene, die das Buch enthält, spürte ich nichts von der magischen Atmosphäre, die um die Protagonisten herum herrschte, fühlte keine Leidenschaft, es kam nichts an, weshalb es mir auch völlig unverständlich bleibt, wie die Beziehung zwischen den beiden entstehen konnte. Freunde? Ja. Ein Paar? Never ever. Und obwohl bei Gabriel und Elisa sehr sehr viel schief gelaufen ist, in meinen Augen, so gab es wenigstens zwei Charaktere, die mir viel besser gefallen haben. Zum Einen der rebellische Matt mit seinen schwarzen Haaren und den zwei Piercings in der Lippe, der im Gegensatz zu Gabe wenigstens noch Feuer und Temperament besitzt. Und zum Anderen Elisas beste Freundin Lucy, sowie ihre Frau Ruwa, die mir beide so herzensgut, selbstlos und leidenschaftlich erscheinen, wie Elisa es hätte sein sollen. Zu guter Letzt kam mir das Ende auch wieder viel zu... abrupt und unwirklich vor. Es passte in den Verlauf der Geschichte, aber auch hier fehlten mir Emotionen, mehr Widerstand. Fazit: Ein Fantasydebüt, das mich leider nicht so ganz überzeugen konnte. Versteht mich bitte nicht falsch, die Geschichte selbst ist großartig. Eonvár bietet eine phantastische Welt mit schier endlosen Möglichkeiten an, es gibt Magie, Unterricht und viele unentdeckte Winkel. Leider wurde gerade mal die Hälfte davon genutzt und auch mit den Protagonisten wurde ich nicht richtig warm. Mit dieser Idee wurde, für mich persönlich, viel Potenzial verschenkt, ich würde jedoch eine Empfehlung für all diejenigen aussprechen, die immer noch ganz stark an Wunder und andere Welten glauben und hoffen, dass sie sich von Elisa & Gabriel begeistern lassen. Vor allem der jüngeren Generation (U18) dürfte diese Story gefallen. Ich vergebe für die Idee und Welterschaffung 3 von 5 ⭐️ Meinung: Angezogen von dem endgeilen Cover, dem wahnsinnig gut klingenden Klappentext und dem Wörtchen „Debüt“, habe ich mich so schnell es ging in die Welt von „Eonvár“ gestürzt. Der Schreibstil der Autorin ist auch recht angenehm zu lesen, sodass ich rasch voran kam. Für ihr Debüt hat sie eine gute Balance zwischen Liebe zum Detail bei der Umgebung und eigenem Kopfkino geschaffen, was für mich ja immer ungemein wichtig ist. Zu Beginn lernt man direkt Elisa kennen, ein lebensfrohes, ehrgeiziges, eigenständiges Mädel, das seit 13 Jahren an den Rollstuhl gefesselt ist. Eine Tatsache, die sie erfolgreich ignoriert und ihr Leben lebt, als gäbe es kein Morgen mehr. Sie studiert Psychologie, albert oft mit ihrer besten Freundin Lucy herum und jobbt nebenbei als Telefonbetreuerin bei irgendeiner Firma. Ihr Leben verläuft in festen Bahnen, bis sie eines Tages ihrem, seit eben 13 Jahren, verschollenen Freund Gabriel über den Weg rollt. Nach anfänglichem Jugendgeplänkel kommen bei Elisa Emotionen zum Vorschein, die ich ihr so leider gar nicht abgenommen habe. Eines Nachts folgt sie Gabriel auf seinem Weg nach Hause und landet prompt in der Parallelwelt Eonvár, in der die üblichen Regeln nicht gelten und in der jeder Magie beherrscht. Und sobald sie das Splittertor zur anderen Welt durchschritten hatte, ging es sowohl mit meiner Sympathie für sie, als auch für Gabriel rapide bergab. Die Welt an sich, wie sie beschrieben wurde, finde ich großartig. Das erinnert mich ein wenig an den Koffer aus „Phantastische Tierwesen & wo sie zu finden sind“ - nur halt mit ein bisschen mehr Zivilisation und breiterem Tierspektrum. Es gibt Chikars und Sciaden, Wertiere und Glühteufel, lebende Bäume und alles, was die Fantasie begehrt. Auch von der Gestaltenvielfalt war ich sehr angetan. Zwischen Weltenwandlern, Bewegungslenkern, Gedankenspähern und Chamäleons, sowie den Aôrie, dem Ursprung der Magie, habe ich mich sehr wohl gefühlt. Die Geschichte selbst ist ebenfalls... naja fast neu... aber gut durchdacht. Anfänglich zieht es sich ein wenig, aber sobald Elisa mit Gabe Eonvár erkundet, nimmt die Story an Fahrt auf. Es gibt zwei Höhepunkte mit Ausbaupotenzial, alles andere wirkte relativ unspektakulär. Das ist aber bereits alles, was ich an Positivem zu berichten habe. Denn leider gingen mir die zwei Charaktere mit denen man am meisten zu tun hat, ein wenig auf die Nerven. Sie lösten in mir eine regelrechte Abwehrhaltung aus, denn sobald Elisa Eonvár betrat kam die Skeptikerin in ihr zum Vorschein und damit auch das bockige, kleine „Ich will nicht, ich kann das alleine, ich mach alles kaputt, lass mich in Ruhe“ Kind. Mal ganz davon abgesehen, dass sie in der Parallelwelt auf einmal wieder laufen kann, diese Tatsache aber gefühlt nur mit einem Nicken abtut. Auch wenn ich privat irgendwie keine Rollstuhlfahrer kenne, so habe ich doch oft genug in Dokumentationen gesehen, dass DIESE Reaktion die mit Abstand unwahrscheinlichste auf plötzliche Beinregeneration wäre. Absolut nicht authentisch. Wer mir genauso missfallen hat, ist Gabriel und seine Beziehung zu Elisa. Es tut mir wirklich leid, aber je mehr ich von ihm gelesen habe, umso mehr dachte ich „Wo ist dein Kampfgeist...“ - null Durchsetzungsvermögen, keine Leidenschaft - außer vielleicht, was seinen Zimmergenossen Matt angeht. Die Emotionen, die man theoretisch hätte zum Leser transportieren können, blieben aus. Selbst bei der einen erotischen Szene, die das Buch enthält, spürte ich nichts von der magischen Atmosphäre, die um die Protagonisten herum herrschte, fühlte keine Leidenschaft, es kam nichts an, weshalb es mir auch völlig unverständlich bleibt, wie die Beziehung zwischen den beiden entstehen konnte. Freunde? Ja. Ein Paar? Never ever. Und obwohl bei Gabriel und Elisa sehr sehr viel schief gelaufen ist, in meinen Augen, so gab es wenigstens zwei Charaktere, die mir viel besser gefallen haben. Zum Einen der rebellische Matt mit seinen schwarzen Haaren und den zwei Piercings in der Lippe, der im Gegensatz zu Gabe wenigstens noch Feuer und Temperament besitzt. Und zum Anderen Elisas beste Freundin Lucy, sowie ihre Frau Ruwa, die mir beide so herzensgut, selbstlos und leidenschaftlich erscheinen, wie Elisa es hätte sein sollen. Zu guter Letzt kam mir das Ende auch wieder viel zu... abrupt und unwirklich vor. Es passte in den Verlauf der Geschichte, aber auch hier fehlten mir Emotionen, mehr Widerstand. Fazit: Ein Fantasydebüt, das mich leider nicht so ganz überzeugen konnte. Versteht mich bitte nicht falsch, die Geschichte selbst ist großartig. Eonvár bietet eine phantastische Welt mit schier endlosen Möglichkeiten an, es gibt Magie, Unterricht und viele unentdeckte Winkel. Leider wurde gerade mal die Hälfte davon genutzt und auch mit den Protagonisten wurde ich nicht richtig warm. Mit dieser Idee wurde, für mich persönlich, viel Potenzial verschenkt, ich würde jedoch eine Empfehlung für all diejenigen aussprechen, die immer noch ganz stark an Wunder und andere Welten glauben und hoffen, dass sie sich von Elisa & Gabriel begeistern lassen. Vor allem der jüngeren Generation (U18) dürfte diese Story gefallen. Ich vergebe für die Idee und Welterschaffung 3 von 5 Sterne.

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Tags: fantasie, fremde welten, leben, liebe, magie, phantastische wesen, rollstuhl, selbstständigkeit   (8)
 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

nala layden, sex, bekannthei, erotik, reichtum

Pull me Closer (Better-Reihe 1)

Nala Layden
E-Buch Text
Erschienen bei null, 25.10.2017
ISBN B076J97XXS
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meinung: Hachja, mein erster Ausflug ins Gay-Romance-Erotik Genre. Und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, deswegen nehm ich mal das Einfachste: Von Nala Layoc/Layden kennt man ja bisher nur Fantasy, Romantasy und Jugendliteratur - die Geschichte um Ryan und Trevor ist also auch ihr Debüt in diesem Bereich. Begrüßt wurde ich von ihrem gewohnt lockeren, schnellen Schreibstil, einer temporeichen Handlung und anfänglich noch zu wenig Tiefgang im Gefühl, was sich dann jedoch schnell wieder gelegt hat. Man begleitet Ryan bei seinem Kampf ums Überleben in New York, einer Stadt, die vor Bewegung, Partys und Reichtum nur so strotzt. Er ist ein Callboy bei einem Escortservice. Er arbeitet in einer Bar hinterm Tresen. Sein Stipendium hängt am seidenen Faden. Seine Freizeit besteht aus Essen, Lernen, Jobs und dem ewigen Druck seine kleine Einzimmerwohnung bezahlen zu müssen. Eigentlich müsste er also nach jedem Strohhalm greifen, den er zu fassen bekommt. Wie zum Beispiel ein Nachtzuschlag. Doch auch ein Callboy hat seine Prinzipien und das Wort klingt nun mal dreckiger als es ist. Das Leben könnte für Ryan so einfach sein, wenn da nicht Trevor Holdings wäre. Der milliardenschwere Erbe der Holdings Hotelkettenfirma. Denn er verdreht Ryan nicht nur den Kopf, sondern krempelt auch sein komplettes Leben einmal um. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Natürlich ist es schwierig, sich als Frau in das Denken eines Mannes hineinzuversetzen, aber der Autorin ist das hier erstaunlich gut gelungen. Bis auf die fast nahezu unheimliche Sexbesessenheit der Protagonisten, die ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr die Finger voneinander lassen können, wirkte das Ganze sehr authentisch. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass irgendwas konträr verlief oder nicht in den Rahmen passte. Die Protagonisten selbst kann man eigentlich nur lieb haben. (Das beziehe ich jetzt nicht allgemein auf Schwule, auf gar keinen Fall!) Ryan mit seiner ehrgeizigen, loyalen und auch ein klein wenig naiven Ader gefiel mir jedoch besser als Trevor. Denn Ryan hat von Beginn an lernen müssen, was es heißt, zu kämpfen. Trevor ist alles in den Schoß gefallen, weshalb er auch, außer in den heißen Szenen & dort, wo er Chef sein muss, ein wenig verschüchtert und in die Ecke gedrängt auf mich wirkt. Theoretisch eine gute Balance, trotzdem hätte ich von einem CEO ein bisschen mehr Widerstand in manchen Dingen erwartet. Das tut der Story jedoch keinen Abbruch. Die Autorin lässt immer wieder diverse spannende Komponenten, unausstehliche Charaktere und witzige Konversation in die Geschichte einfließen, sodass es nie wirklich langweilig wird. Und die knapp 330 Seiten sind wie im Flug an mir vorbeigerauscht... Was eventuell auch an den vielen einheitzenden Szenen liegen könnte. Eventuell. 🌺 Fazit: 🌺 Pull me Closer ist für mich mehr Gayerotik als Gayromance und hat mich im ersten Moment an Fifty Shades of Grey mit männlichen Hauptdarstellern erinnert. Aber keine Sorge, das ist nur die Grundstory, denn die Umsetzung fand ich schlichtweg fantastisch, auch wenn Ryan und Trevor vielleicht ab und an Keuschheitsgürtel gebraucht hätten. Eine Empfehlung geht also an all jene, die sich gern im erotischen Genre bewegen (nein, kein Wortspiel), kein Problem mit der Mann-Mann Konstellation haben und zwar kurz angeschnittene, aber doch toll ausgearbeitete Nebencharaktere mögen. Ryan und Trevors Geschichte war für mich nichts „Neues“, aber wirklich wunderbar umgesetzt, sodass unerwartete Wendungen ebenfalls schocken konnten. Ich vergebe 4,5 von 5 Sterne.

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Tags: bekannthei, drohung, erotik, firmen, homosexualität, liebe, reichtum, sex   (8)
 

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29 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

neue welt, monster, götter, dystopie, veränderung

Conversion (Band 2): Zwischen Göttern und Monstern

C. M. Spoerri , Jasmin Romana Welsch
Flexibler Einband: 438 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 20.10.2017
ISBN 9783906829654
Genre: Fantasy

Rezension:

Meinung: Lang, lang ist’s her, das ich den ersten Teil der Dystopie rund um Skya und Zero gelesen habe. Vor Buchstart hatte ich, ehrlich gesagt, ein wenig Angst, dass mir so einiges abhanden gekommen sein könnte. Und es ist ja eigentlich nicht üblich, dass man arg auf die vorherigen Bände eingeht, sofern man die Teile nicht unabhängig voneinander lesen kann. Aber schon nach den ersten Kapiteln wurden meine Bedenken zerstreut, denn die beiden Autorinnen haben das mit den Einflechten der Informationen zum vorgehenden Band wundervoll gelöst. Skya gehört zu den Diés, Zero zu den Nox. Zwei ursprünglich verfeindete Gruppen, die sich eine Insel teilen. Die Nox erwachen mit dem Mond, die Diés mit der Sonne, weil sie sich zu den Tageszeiten am Wohlsten fühlen. Der letzte Stand der Dinge war, dass Skya und Zero zusammen von der Insel geflohen sind und von ihnen fremden Menschen gerettet wurden. Man steigt auch direkt wieder turbulent in die Geschichte aus Zeros Sicht ein... Wie der Klappentext schon sagt, brennt ein Feuer in ihm und das erlebt und spürt man förmlich. Einzig Skya scheint sein Anker zu sein... Gelandet sind sie in einer „neuen“, ihnen unbekannten Welt, die von Menschen geleitet und erforscht wird und die auch unglaubliche Gefahren birgt. Gleich zu Beginn wird die Bedrohung mit Hilfe von, ich nenne es jetzt mal Zeichnungen, phantasievoll beschrieben. Die Monster, mit denen sie es zu tun bekommen, wurden von den Menschen gezüchtet. Und davon gibt es nicht nur eine Art - zumindest laut den Aussagen der Wissenschaftler. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Zero, Skya, Tess und Edean und dieser Perspektivenwechsel birgt Aufregendes, erschafft Spannung und weckt die Neugier, immer wissen zu wollen, was die Anderen jetzt gerade erleben. Auch der Schreibstil der beiden Autorinnen ist kaum zu unterscheiden. Frisch, leicht zu lesen, mit einem Hauch Humor und gekonnt eingesetzten Beschreibungen der düsteren, zerstörten Umgebung, erschaffen die beiden eine Welt, in der man nicht leben, die man aber unbedingt erleben möchte. Sie führen den Leser in menschliche Abgründe und zeigen eine Zukunft auf, die gar nicht mal so unwahrscheinlich ist. Und mitten in den Wirbelsturm platzieren sie zwei Liebende, die sich nur gegenseitig retten und der Gefahr trotzen können. Der finale Band der Dystopie ist insofern sehr gelungen, da ich zu kaum einer Zeit das Gefühl hatte, zu wissen, was passiert und das ist ganz selten. Ich war durchweg begeistert von der Idee der Deimos und Alba - von ihrer Entstehungsgeschichte bis hin zu ihrem Verhalten - denn das ist so eine Sache, die ich niemals in Band 2 erwartet hätte. Einzig das Ende habe ich geahnt, das war für mich relativ offensichtlich, wenn es auch in eine andere Richtung hätte gehen können. Die Gefühlslage der Protagonisten, ihre Ansichten und Reaktionen sowie ihre Beziehungen untereinander sind wundervoll ausbalanciert - und das bei gleich zwei Autoren so hinzubekommen, grenzt schon fast an Kunst, in meinen Augen. Habe ich Zero und Skya in Band eins schon vergöttert, so bekommen sie im zweiten Teil ernsthafte Konkurrenz. Und zwar von der rebellischen Tess und dem vorwitzigen Nuke, dessen Geschichte mich sehr berührt hat. Wenn ihr also wissen wollt, warum Nukes einziges wertvolles Besitztum eine braune, lederne Handfessel ist, solltet ihr dringend Band 2 lesen. Band eins setze ich hier einfach mal voraus. Fazit: Conversion 2 ist ein Finale, das dem Titel „Zwischen Göttern und Monstern“ alle Ehre macht. Beherrscht von einer dunklen, hoffnungslosen Atmosphäre, die nur hin und wieder Lichtblicke zulässt, findet man sich hier in einer Dystopie wieder, die neue Ideen und alte Ansichten vereint. Die Geschichte trumpft mit Spannung, unerwarteten Wendungen und Protagonisten auf, bei denen man gar nicht anders kann als sie ins Herz zu schließen. Mit Skya in der Rolle der Hoffnung und Zero, dem Unberechenbaren, kann ja eigentlich nichts schief gehen. Für diesen Pageturner vergebe ich 5 von 5 Sterne.

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Tags: dystopie, forschung, götter, krieg, liebe, monster, neue welt, veränderung, wissenschaft   (9)
 

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

Banshee Livie (Band 1): Dämonenjagd für Anfänger

Miriam Rademacher
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 13.10.2017
ISBN 9783906829555
Genre: Fantasy

Rezension:

Meinung: Endlich mal wieder ein Buch, in das man direkt abtauchen kann und bei dem man einfach mitfiebern muss. Humorvoll, spannend, sarkastisch und mit ganz vielen "Aaawwww"-Momenten. Neue Spielfiguren, tolle Schauplätze... hach... Aber von vorne. Livie, zu ihren Lebzeiten äußerlich eine Version der Comicfigur Betty Boop, wird von ihrer Tante Ethel in den Tod geführt. Und zwar wortwörtlich. Denn besagte Tante ist besessen von magischen Schauplätzen und missachtet dafür sogar alte Volksweisheiten, die bei Gewitter nun mal Leben retten. Und so kommt es, dass Livie nach ihrem frühzeitigen Tod, den Platz der Banshee der Familie Harrowmore einnehmen muss. Damit beginnt für die mürrisch wirkende, aber trotzdem angenehme Protagonistin ein neuer "Lebensabschnitt", denn die Harrowmores sind anstrengende Zeitgenossen. Es vergeht kein Tag, ohne dass Livie in ihrem neuen Job nicht gefordert ist. Immer gehetzt/begleitet von ihrem Todesboten aka. Walt, der seine Kapuze aus Sicherheitsgründen nicht abnehmen will, fängt Livie an, sich an die Arbeit als Banshee zu gewöhnen. Bis eines Tages ein Familienmitglied nicht mehr durch sie hindurchsehen kann. Sie wird gehört und gesehen. Und das ist wirklich außergewöhnlich. Der Schreibstil der Autorin ist - Achtung, hier kommt mein Lieblingswort - schlichtweg fluffig (soll heißen genau richtig, nicht zu viel, nicht zu wenig, eine fantastische Mischung). Bildhaft, jugendlich, leicht, gut zu lesen - Banshee Livie nimmt einen gefangen und lässt dann nicht mehr los. Das Buch lässt sich sehr gut unterteilen und es gibt auch, wie bei fast jedem Buch, im Mittelteil ein paar kleine Längen, die aber durch einen Puffer (so nenne ich es jetzt mal) wieder wett gemacht werden. Man steigt sehr humorvoll in die Geschichte ein, es gibt einiges an Situationskomik... "»Banshees beklagen die Toten«, begann er. »Sie weinen und klagen, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Manchmal stehen sie aber auch nur stumm als Mahnung am Wegesrand.« Mein Gesicht musste wie ein einziges Fragezeichen aussehen. »Ich bin so eine Art Klageweib? Eine bezahlte Jammerliese? Ein gebuchter Trauerkloß?«" (Pos. 367 von 4087) ...aber das flaut schnell ab, sobald der Alltag auf Schloss Harrowmore einkehrt. Livie war mir durch ihre positiv negative Art direkt sympathisch, sie ist der Typ Mensch bzw. Banshee, der auch im Winter über die Sonne meckern kann, weil sie zu hell scheint, aber immer mit einem lachenden Auge. Und auch Walt, ihren Todesboten und Mentor habe ich direkt ins Herz geschlossen, vor allem, weil er der ganzen Szenerie den nötigen düsteren Touch gibt und die Dinge etwas ernster angeht. Den Rest Dunkelheit und Mittelalterfeeling bringt das Schloss mit sich, das einige Ecken und versteckte Winkel besitzt und eben besagte staubige Dachkammer, in der Livie wohnt. Neben der großartigen Fantasystory, die den Hauptbestandteil des Buches ausmacht, darf natürlich auch eine kleine Lovestory nicht fehlen. Und das ist der einzige Punkt, der mich ein wenig gestört hat. Die Liebesgeschichte ist da und wird auch immer mal wieder in den Dialogen erwähnt und mit eingebunden, dennoch hat man das Gefühl nicht voranzukommen. Warum das so ist, kann ich nicht verraten, das müsst ihr selbst herausfinden. Es hat seinen Grund, dieser lässt mich aber ein wenig zähneknirschend zurück. Kommen wir nun zum wichtigsten Punkt - dem heimlichen Star (an dieser Stelle ein Dankeschön an Vero von Lila Bücherwelten für den Wortlaut, der mir partout nicht einfallen wollte 😅😘) des Buches: Dem Mummel. ❤️ Ein was bitte? Ein Mummel. Hier beweist die Autorin eine große Fantasie und erschafft ein bis dato mir unbekanntes Tierchen: "Da saß ich nun. Mutterseelenallein auf dem Dachboden eines englischen Herrenhauses mit einem hässlichen Mummel auf dem Schoß, von wo er mir fröhlich zuwinkte. Er sah aus wie eine Mischung aus schuppiger Karotte und Frettchen, kaum größer als mein Daumen, und ich konnte ihn streicheln." (Pos. 880 von 4087) Mummel gibt es in unzähligen Varianten und Ausführungen, mit mal mehr, mal weniger Intelligenz, aber es war dieser Knirps, der die ganz vielen "Awwwww" Momente ins Buch bringt und so manch eine Szene auflockerte - und auch wenn euch der Rest nicht interessiert, einfach um des Mummels willen solltet ihr dieses Buch lesen! Wer jedoch auch am Rest interessiert ist, den kann ich mit gutem Gewissen beruhigen: Spannung und Action sind reichlich vorhanden, man kann seine Dämonenjägerfähigkeiten aufpolieren und zu den Protagonisten ein Band der Freundschaft knüpfen. 🌺 Fazit: 🌺 Banshee Livie ist ein kein überzogen witziger Roman ohne Hintergrund, ganz im Gegenteil - man findet Humor in gut dosierter Dosis, richtig eingesetzten Sarkasmus, und manch eine naive Ehrlichkeit trifft ebenfalls meinen Geschmack. Es ist - für mich - ein neuartiger Fantasyroman, der von Geistern und Dämonen erzählt, mit dessen Protagonisten man mitfiebern, rätseln und lachen kann und deren Geheimnisse man ergründen möchte. Neben angenehmen, sich stets entwickelnden Charakteren, bietet die Geschichte auch viel Platz zum Selbstdenken an und das macht sie für mich so packend und einnehmend. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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81 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

sternensand verlag, prinzessinnen, rätsel, schwanenfeuer, semiten rezension

Der Fluch der sechs Prinzessinnen - Schwanenfeuer

Regina Meißner
Flexibler Einband: 354 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 01.10.2017
ISBN 9783906829456
Genre: Fantasy

Rezension:

Meinung: Schwanenfeuer ist der erste von fünf Bänden einer Märchenadaptionen-Buchreihe. Hätte mich das Cover nicht schon so in den Bann gezogen, spätestens beim Klappentext wäre es um mich geschehen gewesen. Und dabei kenne ich noch nicht mal das originale Märchen - was ehrlich gesagt auch keine Rolle spielt, denn die Geschichte ist auch so verständlich und ansprechend gestaltet. Für mich war es das zweite Buch der Autorin und ich konnte auch hier wieder feststellen, dass ich dem Schreibstil verfallen bin. Locker, leicht, kein bisschen abgehoben - vor allem die Bilder, die die Autorin umschreibt haben mich stark beeindruckt, ein richtiges kleines Kopfkino gezaubert. Der blutende Himmel, Sternschnuppenschauer, die gläserne Kuppel als Treffpunkt der Schwestern, unterirdische Höhlen mit Prunk, Pracht und Käfigen... ...um nur ein paar Dinge zu nennen. Zur Geschichte möchte ich nicht viel sagen, denn das müsst ihr selbst erleben. Nur so viel: Die Reise, die Prinzessin Estelle und der Jäger Ayden antreten ist nicht ungefährlich, aber jetzt auch nicht so düster beschrieben, dass man Angst haben müsste. Man trifft auf viele magische Kreaturen, fiebert mit, ob denn Estelles Kräfte ausreichen und welchen Hindernissen sie auf ihrem Weg zur Erlösung noch begegnen könnten. Und über die gesamte Reise hinweg, kann man als Leser die Entwicklung Estelles beobachten. War sie zu Beginn am Schwanensee noch allein, in sich gekehrt und hatte alle Hoffnung verloren, merkt man, wie sie - unter anderem auch durch Aydens Unbekümmertheit - nach und nach auftaut und auch mal ihre Meinung vertritt. Dennoch blieb sie für mich trotzdem "Daddys little princess" und musste beschützt werden. Und das ist auch gut so. Eine starke, unabhängige Protagonistin hätte für mich nicht in die Geschichte gepasst, denn es ist ja immer noch eine Märchenadaption. Doch man erfährt ja nicht nur etwas über Estelles Leben mit ihren sechs Schwestern und ihren Fluch, den sie zu lösen versucht, nein, auch Ayden kommt hier nicht zu kurz, denn die Geschichte wird aus der Sicht von beiden erzählt. Ich muss gestehen, dass ich mich ihm gegenüber zeitweise mehr verbunden gefühlt habe, als ihr. Für mich wirkte sein Handeln ein wenig authentischer, vermutlich deshalb, weil kaum einer von uns mit den Gepflogenheiten von Prinzessinnen vertraut ist und Ayden "unserer Realität" näher steht. Auch der böse Gegenpart "Rania" ist der Autorin super gelungen. Sie hat zwar nicht viel Weitsichtvermögen, dafür schreckt sie aber vor nichts zurück. Eine Szene hat mich dabei wirklich überrascht und das ist sehr schwer! Fazit: Ich kann jetzt nicht sagen, ob Schwanenfeuer in Hinsicht auf die "Adaption" gelungen ist, aber ich finde die Idee alleine schon sehr klasse. Dieses Buch ist was für jedes Fantasyherz, die Bilder, Wunder und Ereignisse, die die Autorin hier eingebaut hat sind zum Staunen und sich "dorthin träumen". Eine ausgewogene Geschichte im Kampf zwischen Gut und Böse, Licht und Schatten, Adel und Bauernschaft. Hier ist für jeden etwas dabei: Spannung, Liebe, Bösartigkeiten und Magie. Und obwohl jeder Band in sich abgeschlossen ist, freue ich mich jetzt schon tierisch auf Band zwei, der sich um Estelles Schwester Tatjana drehen wird - wie genau ihr "Fluch" aussieht, was sie damit macht und wie alles ausgeht. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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Tags: adaption, bildgewalt, fluch, hexe, jäge, märchen, prinzessinnen, rätsel, wunder   (9)
 

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dystopie, freundschaft, überleben, endzeit, countdown to noah

Countdown to Noah - Gegen Bestien

Fanny Bechert
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 17.09.2017
ISBN 9783906829517
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt: In einer Welt, in der Menschen zu wilden Bestien - sogenannten Noahs - mutieren, zählt für die siebzehnjährige Cassidy nur, ihre kranke Schwester zu beschützen. Als sie dabei von einem Noah gebissen wird, bleiben ihr noch genau dreißig Tage, eh sie selbst zu einem Monster wird. Nur mit der Hilfe des Rebellen Daniel hat sie eine Chance, rechtzeitig Medizin zu beschaffen. Aber wer hilft schon einer tickenden Zeitbombe, deren kleinste Berührung zur eigenen Ansteckung führen kann? ~~~~~~~~ Meinung: Frei nach dem Motto "Nicht viel erwartet, weil ich es nicht einordnen konnte & doch so viel bekommen" möchte ich erstmal DANKE sagen. Danke Fanny, dass du diesen Schritt von Fantasy zu Dystopie gewagt hast. Countdown to Noah ist für mich "The Walking Dead" in Buchform. Zwar weitaus weniger brutal als die Serie, aber doch genauso bildhaft und ansprechend gestaltet. Wer mich kennt, der weiß, ich bin sowieso Fannyfan, auch wenn ich an jedes Buch mit "professioneller" Distanz heran gehe, denn nur weil jemand zu den Lieblingsautoren gehört, muss mir nicht jede Geschichte, die aus deren Feder fließt, zusagen. Aber in 92% der Fälle ist es halt doch, in Ermangelung eines besseren Wortes, ziemlich geil. So auch bei Countdown to Noah. Erzählt wird das Ganze aus Sicht von Cassidy Dawson, einer Überlebenden der Noah-Seuche, die mit ihrer kleinen Schwester in der dysoptisch düsterem und zerstörten Welt auf der Suche nach einer sicheren Bleibe ist. Wie der Klappentext schon sagt wird Claire krank und Cassidy gebissen. Ab da beginnt das eigentliche Drama. Denn wie einige es aus The Walking Dead und anderen Dystopien vielleicht kennen, ist nichts umsonst in Zeiten des nackten Überlebens. Und so lässt Cassidy schweren Herzens ihre Schwester zurück, um für sie Medizin zu besorgen. Begleitet wird sie von Daniel, seiner Freundin Rita und ihrem Bruder Jeff, denn alles andere wäre trotz ihres Zustandes, ein Selbstmordkommando. Cassidy habe ich eigentlich direkt ins Herz geschlossen, denn ich mag starke Charaktere, die immer zuerst ans Wohl der anderen denken, bevor sie sich um sich selbst kümmern. Außerdem sind ihre Gedanken manchmal auch ganz witzig, was ein paar Situationen ungemein auflockert. Daniel mochte ich zu Beginn nicht so richtig, das hat sich im Laufe der Geschichte jedoch um 180 Grad gewendet, denn mit der Auflösung seiner Gedanken, kann man seine Handlungen zum Ende hin auch sehr gut nachvollziehen. Alles in allem sind der Autorin hier vier wunderbare Protagonisten gelungen, die sich hassen, lieben, streiten, versöhnen, zusammen kämpfen - aber vor allem eins: Gemeinsam überleben. Was das Setting angeht, so hatte ich während meiner gesamten Lesezeit die Welt und Umgebung von Serien wie "The Walking Dead" und "Z Nation" im Kopf. Doch auch ohne diese zu kennen wäre es der Autorin gelungen diese Bilder in mein Gedächtnis zu bannen. »Herzlich willkommen in Noah-City«, zitiert er einen imaginären Reiseführer. »Genießen Sie die frische Luft bei ausgedehnten Spaziergängen oder besteigen Sie einen unserer Aussichtskräne und erhalten Sie einen wunderbaren Überblick über unser sauberes Städtchen. Wir empfehlen auch einen Besuch unserer Fitnesskurse ›Flucht als Fettkiller‹ oder der Dinnershow ›Kochen mit Noah –Wie sie selbst zur perfekten Hauptspeise werden‹.« Pos. 2412 von 3268 Fazit: Mit Countdown to Noah hält man eine komplett andere Welt in den Händen. Freunde von Dystopien, Liebhaber von The Walking Dead und Leute, die auch gern mal in die Köpfe der "Bestien" schauen, werden ihre helle Freude an diesem Buch haben. Für mich eine wunderbare Mischung aus Freundschaft, Action, Spannung und Geheimnissen - und der sich immer wieder aufdrängelnden Frage: Wird Cassidy den Kampf gegen ihre "Noah" Seite gewinnen? CtN ist meiner Ansicht nach ein Pageturner und ich vergebe 5 von 5 Sterne.

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Tags: bestien, dystopie, flucht, freundschaft, mission, seuche, überleben, zerstörung   (8)
 

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46 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

samelove, schmerz, lesbians, mobbing, musik

SAMe Love (Band 1): Nur mit dir

Nadine Roth
Flexibler Einband: 470 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 01.09.2017
ISBN 9783906829418
Genre: Jugendbuch

Rezension:

SAMe Love (Nur mit dir) - Nadine Roth Sternensand Verlag 470 Seiten Band 1 Erscheint am 01. September 2017. Inhalt: "LOVE IS LOVE" Die siebzehnjährige Sam will nur eins in ihrem Leben: glücklich sein. Doch wenn sie in den Armen ihres Freundes Robin liegt, ist sie ganz und gar nicht glücklich. Es fühlt sich falsch an. Unvollständig. Erst als die neue Schülerin Romy wie ein Wirbelwind nicht nur ins Klassenzimmer, sondern auch in Sams Leben platzt, sind da mit einem Mal die Gefühle, die sie sich bei Robin so sehnlich gewünscht hat. Die sich richtig anfühlen und vor denen Sam sich dennoch fürchtet. Es kann doch nicht sein, dass sie sich ausgerechnet in eine Frau verliebt! Oder doch? Und selbst wenn - hat diese Liebe überhaupt eine Chance in einer Welt voller Intoleranz, Vorurteilen und Tabus? Eine Geschichte über ein Coming-out und die ganz große Liebe. ~~~~~~~~~~ Meinung: Ich hatte mir von dieser Geschichte vieles erwartet. Ich hatte laute und leise Töne erwartet, hatte mir Emotionen erhofft, hatte mich gefreut, dass jemand mal wieder ein Tabu bricht, hatte ein rundes Ende erhofft, hatte sogar mit etwas Langatmigkeit gerechnet, aber nicht so etwas. Ein Buch, dessen 470 Seiten sich erst langsam und dann immer schneller einen Weg in mein Herz geschlagen haben. Ein Buch, das mich mal wieder wach gehalten hat, weil ich das Knistern und die Aufregung zwischen Romy und Sam nicht missen wollte. Ein Buch, bei dem ich mir tatsächlich einmal die Playlist angehört habe, die beim Schreibprozess geholfen hat, weil sie durchweg meinen Geschmack trifft. Ein Buch, dessen zweiten Teil ich jetzt schon herbeisehnen, ohne, dass Teil Eins gerade mal veröffentlicht wurde. Mit Protagonistinnen die überzeugen und auf ganzer Linie authentisch sind. Nach SAMe Love weiß ich jetzt, wie es sich anfühlt eine Frau zu lieben. (Nicht, dass ich nicht voll auf beiden Seiten des Regenbogens stehe, aber es ist schwer zu beschreiben.) ...wie es sich anfühlt zu leben. Miss Brittainy C. Cherry, ich sage es nur ungern, aber sie haben soeben deutsche Konkurrenz in der Kategorie "Mitreißendes, packendes, chaotisches, herzschlagaussetzendes Schreiben" bekommen. Und ihr Name ist: Nadine Roth. (Eigentlich hätte ich an dieser Stelle schon einen Punkt setzen können, denn damit ist alles gesagt, aber ich leiste lieber noch ein wenig Überzeugungsarbeit.) "So war das Leben. Es teilte nicht jedes Mal die besten Karten aus. Es war auch nicht immer fair. Nein, es konnte ein richtig mieser Hund sein und Steine in den Weg legen, von denen man glaubte, dass man sie niemals würde überwinden können. Aber wenn man es wirklich wollte und wirklich versuchte, schaffte man es in den meisten Fällen, eine Lösung zu finden." (Pos. 2744 von 5786) Romy und Sam. Sam und Romy. Die Geschichte ist aus Sam's Sicht erzählt und ihre Gefühle sind so greifbar hautnah und so real beschrieben, das ich immer mal wieder dachte, ich selbst würde das Ganze erleben (was an manchen Stellen gar nicht mal schlecht war - es enthält nämlich explizite erotische Szenen, für die ich die Autorin sehr bewundere, denn nicht viele "Nicht-Erotik-Autoren" schaffen es, das Gefühl eines Orgasmus in dieser Dimension so gut zu beschreiben und ja, tatsächlich auch auf den Punkt zu bringen! Chapeau!) Sam führt ein Vorzeigeleben. Mit reichen Eltern (rücksichtslose, kaltherzige Mutter/liebender Vater), "normalen" Freunden und einem Freund, der sie unglücklich macht, eine Tatsache, die sie NIE zugeben würde... bis Romy sie quasi mit der Nase darauf stößt. Danach entwickelt sich die Geschichte, nimmt langsam an Fahrt auf und wird zum Ende hin nochmal richtig rasant und das alles mit einer Intensität, das müsst ihr selbst erleben! Vor allem das unschöne, unweigerlich folgende Mobbing, die Ausgrenzung und Häme - nichts wird ausgelassen. Alles untermalt mit Anspielungen zu Musik, Büchern und diversen anderen Dingen, die ihr WIRKLICH selbst lesen solltet. Fazit: SAMe Love ist mal wieder ein Buch, das unter die Haut geht. Noch jetzt kribbelt mein ganzer Körper vor der Intensität dieses Buches. Ein Buch für alle, die wissen wollen, wie sich wahre Liebe anfühlt. Ein Muss für alle Liebesromanleser, die die Augen nicht vor Intoleranz verschließen und nicht an dieser Krankheit namens "Homophobie" leiden. Es steckt so viel Liebe zwischen diesen Seiten und am liebsten würde ich Romy mit ihrer frechen, selbstbewussten Art, direkt vom Fleck wegheiraten. Zwei starke Frauen. Schwarz und weiß. Yin und Yang. Romy laut, Sam leise. Und wenn sie lachen, dann steht die Welt still. Ich vergebe 5 von 5 Sternen und ein weiteres #Monatshighlight.

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Tags: freundschaft, homosexualität, liebe, mobbing, musik, schmerz, toleranz   (7)
 

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56 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

flüchtling, flucht, liebe, kosovo, ritzen

Über alle Grenzen

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 25.08.2017
ISBN 9783906829470
Genre: Jugendbuch

Rezension:

RESPECT. LOVE. TOLERANCE. Über alle Grenzen ~ Maya Sheperd Sternensand Verlag 544 Seiten ET: 25. August 2017 Inhalt: Eine Liebe, die sich über jedes Hindernis hinwegsetzt. Eine Liebe, die unter die Haut geht. Eine Liebe, die keine Grenzen kennt. Wörter, Zahlen und Sätze zieren Annas Körper. Dort, wo niemand sie sieht. Unauslöschbar sind sie in ihre Haut geritzt. Sie bleiben für immer und verschwinden nicht einfach wie ihr Vater, der ihre Mutter für eine Jüngere verlassen hat. Yasin kommt aus dem Kosovo. Wie viele Flüchtlinge sucht er in Deutschland Schutz, in der Hoffnung auf ein neues, sicheres Leben. Er spricht fließend Deutsch und trotzdem hört ihm niemand zu. Niemand sieht ihn. Bis er Anna begegnet. Das traurige und verschlossene Mädchen ist der erste Mensch, der ihn als Person und nicht nur als Flüchtling sieht. ~~~~~~~~~~ Meinung: Ich weiß ehrlich nicht gesagt, wo ich anfangen soll. Die Autorin hat sich mit diesem Buch an ein - auch für mich - schwieriges Thema herangewagt, weshalb ich mir für diese Rezension auch jedes einzelne Wort gut überlegen muss. Die Geschichte ist ein Spiegel einer möglichen Realität, der Realität zweier Menschen, die sich finden und verlieben. Und deswegen umso schwerer zu beurteilen. Die Autorin selbst sagt im Nachwort, dass sie dieses Buch nicht geschrieben hat, um sich auf irgendeine Seite zu stellen, sondern um zum Nachdenken anzuregen. Und das hat sie auf jeden Fall geschafft. Erzählt wird die Story meist aus Annas Sicht. Die Trennung ihrer Eltern hat sie schwer mitgenommen, aber sie ist aus Solidarität mit ihrer Mutter nach Köln gezogen. Hier steht sie nun nach dem ersten Extrem - Luxus, Geld, keine Sorgen - dem zweiten Extrem - Armut, kleine Wohnung, viele Sorgen - gegenüber. Anna wirkte im ersten Drittel des Buches sehr düster und dunkel auf mich. Die Emotionen werden gut transportiert, denn auch ich fühlte mich sofort down, wurde sozusagen eingenommen von der Protagonistin. Und so erlebte ich das anfängliche Tief aus Annas Sicht - neue Schule, neue Freunde, stressiges Verhältnis zu den Eltern - nur um dann immer wieder in Yasins Geschichte, in seine Flucht geworfen zu werden. Die ist nicht deprimierend, sondern einfach nur sehr sehr traurig und herzzerreißend. Die zweite Sicht, die in etwa bis zur Hälfte des Buches erzählt wird, handelt von Yasin, seiner Familie und der Flucht aus dem Kosovo. Und jeder, wirklich jeder, kann sich das eigentlich nur zu gut vorstellen, denn die Bilder, die hier beschrieben werden kennt man - aus dem Fernsehen. Einpferchung, Warten, Hoffen & Bangen. Viel zu kleine Boote, Instabilität, Körpergeruch. Das offene Meer zwischen zwei Küsten. Hunger, Durst und Leid. Bis zur Ankunft in Italien haben die Medien oft berichtet. Doch was danach geschieht war mir neu - und zeugt auch von guter Recherchearbeit, denn das, was die Autorin geschrieben hat, wirkt auf mich absolut authentisch. Und furchteinflößend zugleich, denn ich musste mir immer wieder vor Augen führen - DAS IST REAL. Ist es einfach. Keine Fiktion, nein. Das passiert und passierte ständig. "Hoffnungslosigkeit lag in ihrem Blick. »In einem Land ohne Perspektiven gibt es auch keine Zukunft.«" (Pos. 933 von 6520) Der Schreibstil besticht durch Klar- und Einfachheit. Da gibt es keine Schnörkel, keine Ausschweifungen und auch nichts zu beschönigen. Anna und Yasin lernen sich im Laufe des Buches kennen und lieben. Das ist kein Spoiler, sondern ein logischer Schluss des Klappentextes. Beide haben ihre Päckchen zu tragen, beide tragen Narben, ob gewollt oder ungewollt. Sie werden vor Probleme gestellt, die es zu lösen gilt. Meist gelingt es, aber nicht immer. Und obwohl dieses Thema heikel ist und das Buch unter die Kategorie "Reale Liebesromane" fällt und ich dadurch eigentlich kein Recht darauf habe Spannung zu erwarten - denn die gibt es im realen Leben oft auch nicht - ist es doch leider genau das, was mir ein wenig gefehlt hat. Liebe, Gefühle, Angst und auch Wende/Höhepunkte sind reichlich vorhanden. Doch an Spannung mangelte es mir. Ich habe das Buch dennoch nicht weglegen können, denn die Geschichte ist einfach... unbeschreiblich schön und traurig. Fazit: "Über alle Grenzen" ist für mich vielmehr ein Hoffnungsbericht. Hoffnung darauf, dass man aus jedem Stein, der einem in den Weg gelegt wird, etwas Schönes bauen kann (Ähnliches Zitat Goethe). "Jeder Mensch trug sowohl gute als auch schlechte Seiten in sich. Niemand wurde schlecht geboren. In keinem Land der Welt." (Pos. 5686 von 6520) Dieses Buch ist empfehlenswert für alle, die gerne außergewöhnliche Liebesgeschichten lesen. Für all jene, die Grund zum Nachdenken brauchen. Sie ist einfach für alle, weil es im Idealfall keine Grenzen gibt. Ich vergebe 4,5 von 5 Sterne.

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Tags: flucht, freundschaft, grenze, kosovo, liebe, narbe, schmerzen   (7)
 

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20 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

amazonen, 2017, natur, elfen, prinzessinnen

Die Legenden von Karinth (Band 2)

C.M. Spoerri
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 13.08.2017
ISBN 9783906829623
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt: Die Suche nach der Elfenprinzessin hat Maryo Vadorís nach Karinth gebracht. In ein Land, das voller Geheimnisse und Mythen ist und dessen Kultur sich stark von Maryos Heimat unterscheidet. Eigentlich will der selbstbewusste Elf nur seine Aufgabe erfüllen und so rasch wie möglich die Rückreise antreten. Aber die Prinzessin ist schwer zu finden, da sie in die Hände eines legendären Sklavenhändlers gefallen ist. Außerdem stößt Maryo auf eine uralte Prophezeiung, die sein Schicksal besiegeln könnte. Und dann lassen die Götter seinen Weg auch noch ausgerechnet mit einem Volk kreuzen, das Elfen abgrundtief hasst: den Amazonen von Karinth. ~~~~~~~~~~~~~~ Meinung: Bevor ich hier gleich loslege und die Protagonisten und Ähnliches näher unter die Lupe nehme, muss ich vorneweg loswerden: Band 1 war ja schon bombastisch, aber mit dem zweiten Teil hat sich die Autorin nochmal regelrecht um den Verstand geschrieben. Absolut mega genial!!! Okay, gut *räusper*. Ich weiß grad gar nicht, wie ich anfangen soll - so sehr bin ich noch geflashed von dem Ende, von den Personen, von der Handlung und allem drumherum. War ich von Maryo Vadorís in Band 1 noch extrem angetan, so wird er in Band 2 leider von zwei Protagonisten in den Schatten gestellt. Was nicht heißt, dass ich ihn und seine Geschichte nicht immernoch faszinierend finde, im Gegenteil. Nur hat sich da ein gewisser "roter Takar" penetrant in den Vordergrund gedrängelt. Ebenso wie sein heißblütiges, elfenhassendes, kampferfahrenes charakteristisches Gegenstück - die Amazonenkriegerin Thesalis. Beide habe ich aufgrund ihrer sehr konträren Art ins Herz geschlossen. Und ich würde sie am liebsten sofort wieder begleiten. Und mit sofort meine ich jetzt. Direkt. Bitte? Aber ich sehe ja ein, dass gute Geschichten Zeit brauchen. Die Legenden von Karinth ist so eine Geschichte. Der Schreibstil der Autorin hatte mich von der ersten Seite an direkt gefangen, warf mich hinein in das bunte Treiben von Karinth, dem Hochwald und den Amazonensiedlungen. Alles wird so einfach beschrieben und gleichzeitig so bildhaft, dass ich vor dieser Vereinigung den imaginären Hut ziehen muss. Erzählt wird die Story aus verschiedenen Perspektiven, wenn auch alle aus Sicht des Er/Sie/Es Erzählers (allwissend wollte ich hier nicht verwenden, denn ich habe nach dem Ende immer noch tausend Fragezeichen über dem Kopf). Man begleitet auf der einen Seite Maryo, Thesalis und die Menschenkapitänin Edana und auf der anderen die Elfenprinzessin Amyéna und den Roten Takar. Beide (oder besser alle fünf) Handlungsstränge sind extrem spannend, strukturiert aufgebaut und haben einige interessante Wendungen inne. Ich habe gelacht, Tränen hinunter geschluckt und ganz besonders oft habe ich mir ans Herz gegriffen und gedacht: Oh Gott! Warum? Wie kann sie das nur tun? Nur, um mir gleich darauf die Frage selbst zu beantworten: Weil sie Talent hat. Weil die Autorin zaubern kann. Mit Worten. Band 2 fühlt sich nach "Zuhause" an. Das Setting Land und Wald lag mir viel eher und hat mir gleich die Düfte, Gerüche und Gefühle intensiver vermittelt. Wer bei Natur und Freiheit direkt an den Amazonas und Umgebung denkt, der wird sich auch in Karinth sehr wohl fühlen, denn genau so stelle ich es mir vor. Es gibt sogar ein paar wunderschöne Illustrationen in dem Buch, die es dem Leser noch einmal einfacher machen, sich die Umgebung vorzustellen. Aber bei dem Kopfkino, das ich eh schon hatte... Fazit: Ein fantastischer zweiter Teil, der Band eins für mich an Setting, Action, Spannung und Wendungen nochmal übertrifft. Die Legenden von Karinth machen neugierig, die Elfen, Zwerge, Menschen, Magier und Amazonen sind ein Garant für Phänomenales. Ich liebe diese Reihe bereits jetzt und kann sie jedem ans Herz legen, der sich gern in High-Fantasy Welten mit verschiedenen Völkern und vielen Geheimnissen aufhält und der auch ein wenig Blut, Schmerz und Leid ertragen kann. Ich vergebe 5 von 5 Sterne und habe mein zweites #Monatshighlight gefunden.

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Tags: action, amazonen, elfen, hochwal, liebe, macht, magie, menschen, natur, prinzessinnen, spannung   (11)
 

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

elfen, liebe, magie, elfenwächter, freundschaft

Elfenwächter (Band 2): Weg des Krieges

Carolin Emrich
Flexibler Einband: 402 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 30.07.2017
ISBN 9783906829494
Genre: Fantasy

Rezension:

Elfenwächter (Weg des Krieges) ~ Carolin Emrich Sternensand Verlag 402 Seiten Band 2, High Fantasy Erscheint am 30.07.2017 Inhalt: "Die Armee des Königs steht vor den Toren des Elfenreiches. Ihr Ziel ist es, die Magie des Waldes zu zerstören, damit das Gebiet endlich eingenommen werden kann. Die ganze Hoffnung des Elfenvolkes liegt nun auf Avathandal. Er soll, unterstützt von Tris, den rechtmäßigen Thronfolger bei den Zwergen suchen, den König stürzen und das alles, ehe die schützende Magie des Elfenwaldes erschöpft ist. Neue, aber auch alte Gefährten begleiten sie auf diesem Weg, der für das Land nur eines bedeuten kann: Krieg." ~~~~~~~~~~ Meinung: Es fällt mir unheimlich schwer hier einen Anfang zu finden. Aber ich versuchs mal... "Weg des Krieges" ist der zweite Teil der Elfenwächter Trilogie. Von Teil Eins war ich sehr beeindruckt, da es das Debüt der Autorin war, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen bei diese Fortsetzung. Leider kann ich vorab schon sagen, dass Teil Zwei, für mich, nicht an den Erfolg des ersten Bandes anschließen konnte. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, doch schon nach gut zwanzig Seiten war ich wieder voll in der Welt von Tris und Avanthandal gefangen. Die beiden sind, zusammen mit Avanthandals Schwester und Tris Bruder, unterwegs auf einer Mission. Sie sollen den rechtmäßigen Erben des Menschenkönigs finden und ihm auf den Thron verhelfen. Leichter gesagt als getan, denn auf ihrer Reise erwarten sie einige Gefahren. Trolle, böswillige Menschen und Magier, Widerstandskämpfer, diverse Vorurteile und einige private Konflikte. Der Schreibstil der Autorin knüpft nahtlos an den ersten Band an, er ist leicht, gut verständlich und animiert oft zum Weiterlesen. Aber... ...nicht oft genug. Denn zwischenzeitlich hatte ich sehr lange Durststrecken. Und das liegt an der fehlenden Magie des Waldes, denke ich. Von den Schauplätzen in "Weg des Ordens" war ich begeistert. Sie sind magisch, ausgeschmückt und man fühlt die Anziehung förmlich durch die Adern kriechen. In diesem Buch jedoch ist der Wald weniger präsent, man begleitet die Gruppe um Tris auf ihrer Suche nach dem Erben hauptsächlich durch unwegsames Gelände und ein großer Teil spielt sich unterirdisch ab, denn da liegen die Städte der Zwerge. Auf mich wirkte das alles, trotz großzügiger Beschreibung, sehr beklemmend und trist. So viel zum Thema Umgebung, doch auch die Beziehungen erscheinen mir hier ausbaufähiger. Die Autorin hat viele Plänkeleien und Zankereien eingebaut, wie man das in Familien halt so macht und ein großes Augenmerk darauf gelegt, dass die Liebe zwischen Tris und Avanthandal präsenter wirkt. Dabei blieb es aber auch, sie wirkte präsenter, kam bei mir aber nicht richtig an. Ich weiß nicht, woran das liegt, es geht vermutlich auch nur mir so, aber ich muss ehrlich bleiben. Bevor ich zu den tollen, genialen und guten Punkten dieses zweiten Teils übergehe, möchte ich aber noch eine Sache erwähnen: Es heißt "Weg des Krieges" - aber für mich gab es, so makaber das klingen mag - viel zu wenig "Krieg". Man ist immer nur auf dem "Weg" dahin, schleicht darum herum, es gibt Strategien und Pläne, aber so richtig krachen tut es nicht. Gut, vielleicht habe ich den Titel auch einfach falsch gedeutet. Sei's drum. Trotz all dieser Kritik hat mir das Buch doch ganz gut gefallen. Es ist keine bombastische Fortsetzung, aber ich möchte dennoch dringend Teil drei lesen, denn die Themen, die die Autorin in Band zwei angeschnitten hat, interessieren mich brennend. Was hat es mit der dunklen Magie auf sich? Was geschieht nun mit dem Land? Wie entwickelt sich die Sache mit Lilly, Tris bester Freundin? Wie geht es mit Avanthandal weiter? Ist ******* WIRKLICH tot? So richtig und ganz? Welche Geschöpfe erwarten mich noch in Band 3? (Ich kenne schon Trolle, Elfen, Menschen und Zwerge.) Noch ein paar Worte zu den Hauptpersonen... Tris wirkt nach wie vor authentisch in dem, was sie tut und auch die beiden anderen Protagonistinnen im Bunde, Lilly und Lanaya, habe ich sehr ins Herz geschlossen. Die Geschlechterrollen sind super verteilt, mir gefällt die Willensstärke, mit der das Trio auftritt. Avanthandal, Tian und der dritte Mann der Runde, spielen nicht etwa die Beschützer (auch wenn sie es gern wollen), sondern sind den Frauen gleichgestellt in dieser Hinsicht. Fazit: Elfenwächter "Weg des Krieges" ist eine durchaus gute Fortsetzung geworden. Es gibt weniger "magische" Momente, in Bezug auf die Faszination vom Elfenwald, sondern mehr praktische -, sowie Kriegsmagie. Während man in Teil Eins nur einen kleinen Einblick in die Welt Eyess bekommt, so bereist man in Teil Zwei bereits größere Flächen, mal unter- und mal überirdisch. Einige Stellen und oben genannte Kritik machen das Buch für mich ausbaufähig, aber dennoch lesenswert. An Spannung wurde nicht gespart und auch die bildhafte Erzählweise der Autorin machen es zu einem recht angenehmen Leseerlebnis. Wer wissen will, wie es mit Tris und Avanthandal weiter geht, sollte sich diese Fortsetzung nicht entgehen lassen! Ich vergebe 3,5- 4 Sterne, weil ich auch hier mal wieder ein wenig hin und her gerissen bin.

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Tags: elfen, freundschaft, krieg, liebe, magie, strategie, taktik, zwerg   (8)
 

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

sarkasmus, loyalität, irland, freundschaft, liebe

Küss mich (Sammelband)

Jasmin Romana Welsch
Flexibler Einband: 530 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 16.07.2017
ISBN 9783906829609
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: "Sam mag Musik, sarkastische Sprüche und ihr bester Freund ist der Schulschwarm Bastian. Als die Sommerferien vor der Tür stehen, verreist die Siebzehnjährige mit ihrem Vater in ein malerisches Idyll, das sich im nächsten Augenblick als Bilderbuch-Kaff entpuppt. Sie stellt sich schon auf die langweiligsten Ferien ihres Lebens ein, aber auf einmal ist da Chris. Ein arroganter, schlagfertiger Schönling mit Huskyaugen und Bauchmuskeln, die kluge Mädchen dumm machen können. Sam ist augenblicklich fasziniert von ihm. Doch ausgerechnet jetzt glaubt Bastian plötzlich, er hätte ein Vetorecht, und Sam stellt schockiert fest, dass er anscheinend mehr für sie empfindet, als gut für ihre Freundschaft ist. Ist das der Beginn einer Sommerromanze mit Ausbaupotential oder einer Gefühlsachterbahnfahrt, die im Chaos endet?" ~~~~~~~~~~ Meinung: Ich habe lange nicht mehr so gelacht, wie bei diesem Buch. Die Autorin hat hier einen echten Vogel abgeschossen. "Küss mich" klingt erstmal nach purer Liebe, Schmalz und Romantik. Lasst euch davon nicht täuschen! Der Klappentext deutet schon einen kleinen Teil des Humors an, der euch hier erwartet, aber - wahnsinn - das hätte ich bei ihrem Debüt nicht erwartet. Mit ihrem Schreibstil hat Jasmin mich direkt gefesselt. Einfach, gut verständlich, jugendlich frisch - alles, was man braucht (oder zumindest was ich brauche.) Lange konnte ich mich nicht vom Buch fernhalten, habe sogar auf der Arbeit davon geträumt endlich weiterzulesen, eben weil mir von ihrem Witz und dem Sarkasmus die Bauchmuskel so sehr weh taten. (Natürlich auf die gute Weise 😉) Ein paar von denen sind kurz genug, um sie hier mit euch zu teilen: »Schreib mir mal, damit ich weiß, wie es ist, wenn man sich so sehr langweilt, dass man sich freiwillig Abführmittel reinziehen will, nur um etwas zu tun zu haben. Ich lasse mein Zimmerfenster offen, damit die Brieftaube keine Gehirnerschütterung bekommt.« (Pos. 183 von 6921) ~~~~~~~~~~ »Sonnt ihr euch hier?«, wollte Matthias wissen und hatte dabei ein seltsam wissendes Grinsen im Gesicht. »Nein, wir horchen den Boden wegen der Maulwürfe ab«, entgegnete Sam trocken und drehte sich veranschaulichend zur Seite, um ihr Ohr auf die Wiese zu pressen. (Pos. 1384 von 6921) ~~~~~~~~~~ Sam verfinsterte den Blick. »Hast du mich gerade dick und überdimensional genannt?!« »Sorry, ich habe mir gestern zu viele Naturdokus reingezogen.« (Pos. 6431 von 6921) ~~~~~~~~~~ Allein, wenn ich sie jetzt schon wieder lese, kann ich mir das Grinsen echt nicht verkneifen. Aaaaabbeeer... Das ist natürlich nicht alles, was dieses Buch zu bieten hat. Es ist ein Sammelband der Teile 1-3 und damit ihr wisst, womit ihr es zu tun habt, betitel ich die "Bände" mal kurz für euch. (Meine Namensgebung, nicht die Echte!) Band 1: Das Kennenlernen und andere Aktivitäten Band 2: Problem 1 und wie man es los wird Band 3: Problem 2 und wie man damit umgeht Ha, das sagt euch jetzt nicht sonderlich viel, aber ich wollte euch ja auch nicht spoilern. Die Kapitelüberschriften sind übrigens weitaus besser gewählt als meine Zusammenfassung. Samaya, kurz Sam, ist, wie der Klappentext schon sagt, ein sehr sarkastischer, aber auch loyaler und liebevoll-/hingebungsvoller Mensch (auch wenn sie das selbst vermutlich abstreiten würde). Ihre beste Freundin Pia, ein Plappermaul, das Seinesgleichen sucht, ist shoppingsüchtig und wechselt ihre Männer wie Unterwäsche (eigentlich). Und dann ist da noch Bastian, den ich am Anfang irgendwie nicht mochte, der mir aber im Laufe der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen ist, weil ich mir dachte: So einen besten Freund braucht jeder! Ich will euch nicht zu viel erzählen, denn ihr solltet die Geschichte des dynamischen Duos "Bastian und Sam" und später des nicht ganz so eloquenten Trios "Bastian, Chris und Sam" selbst erleben. Da fliegen auch schon mal ganz gut die Fetzen. Alle Protagonisten wirken authentisch, sodass ich am Ende von Band 3 mein Herz theoretisch in drei Teile hätte spalten müssen. Euch erwartet Spaß, ein realer Spannungsbogen, wie man ihn auch im normalen Leben findet und nur ein klitzekleiner Hauch Romantik. Zwar bin ich "erst" 25, doch das Buch hat mich stark an meine Jugend erinnert, an die betrunkenen "Pseudo-Tanzbär" & "Ich bring mich in peinliche Situationen" Zeiten. Aber nicht nur das. Küss mich macht trunken vor Liebe, Geborgenheit und Freundschaft - ein Applaus für die Autorin, die es geschafft hat alles so real und greifbar wirken zu lassen. Fazit: Was bin ich froh, dass dieses Wunderstück ein Stern geworden ist. Ansonsten wäre dieses Buch vermutlich an mir vorbei gezogen. Wer sich den Bauch vor lachen halten, mit der Clique nochmal einen drauf machen und eine sommerliche Brise um die Nase spüren will, der ist mit "Küss mich" richtig beraten. Es war nie zu viel Liebe, zu viel Sarkasmus oder zu viel Wut und Neid, sondern immer genau die richtige Dosis. Ein spannender, schöner, humorvoller Liebesroman, der das Wort "Loyalität" nochmal in ein ganz anderes Licht rückt und sich mit ein wenig Familiendrama und irischer Mentalität einen Platz unter meinen #Monatshighlights verdient hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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Tags: familiendramen, freundschaft, humor, irland, jugend, liebe, loyalität, sarkasmus   (8)
 

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ney sceatcher, tod, leben, to, als das leben mich aufgab

Als das Leben mich aufgab

Ney Sceatcher
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 14.06.2017
ISBN 9783946955023
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: "Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe... Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai. Ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat." ~~~~~~~~~~ Meinung: Mein erstes Buch von Ney und das Erste aus dem Zeilengold Verlag. Und was soll ich sagen? Ney Schreibstil kriecht unter die Haut, nistet sich ein und macht sich breit. Verursacht Welle um Welle Gänsehaut und lässt einen das Leben mit ganz anderen Augen sehen. Dies' ist die Geschichte von Mai, dem Mädchen ohne Schuhe, das für einen kurzen Zeitraum zurück auf die Erde kehrt, um fünf Briefe zu überbringen. Unerledigtes, Dinge, mit denen sie im Leben nicht abschließen konnte. An Menschen, die sie nicht kennt. Eigentlich. An den besten Freund, ihre Schwester, ihre Mutter und so weiter... Und mit jedem Brief, den sie übergibt, kehren die Erinnerungen zurück. Aber die sind nicht immer schön... Dabei stets an ihrer Seite: Naoma, die Neue; Raven, der ihr hilft nicht in Schwierigkeiten zu geraten und die Lektionen, die ihr das Leben erteilt. Die Autorin hat es wundervoll gemeistert, die Balance zwischen "Sein" und "Nicht Sein" zu erschaffen. Mai, die Protagonistin, erscheint mir oft - auch außerhalb der Erinnerungen - sehr weit weg vom Leben zu sein. Erst ist sie greifbar, man ist als Leser mitten drin, man folgt ihren Gedanken und dann auf einmal ist sie ganz woanders. In einem anderen Thema. Sie klingt dann auch nicht mehr wie ein 16-jähriges Mädchen, das von den Toten zurückgekehrt ist, sonder wie jemand, der schon alles gesehen, die ganze Welt bereist und alle Erfahrungen gesammelt hat, die man sammeln kann. Sie klingt oftmals weise. Und das passt mir nicht ganz ins Bild. Aber es ist eine Betrachtung, die ich vollkommen verstehe, auch wenn ich anderer Meinung bin. Ney versetzt den Leser in die Lage des Beobachters. Man sieht den Tod, man fühlt die Gedanken, man spürt jedes Wort. Es ist ein kurzer Einblick in die Gedankenwelt eines Mädchens, dessen Glück aufgebraucht schien. Eine schöne Umschreibung aus dem Buch besagt: Das Leben ist wie eine Scheibe. Wenn man zu viel Glück oder zu viel Unglück hat, dann kippt die Scheibe. Und niemand weiß, was dann kommt. Fazit: "Als das Leben mich aufgab" ist ein emotionaler Roman. Für Grübler, Denker und für alle, die eine Idee und Perspektive brauchen, für das was nach dem Leben kommt. Ney hat es geschafft, das Thema "Tod" und wie man damit umgeht, in wunderschöne Worte zu kleiden und sie dem Leser ohne viel Tränen oder Verlustgefühl, nahe zu bringen. Mai, Liv, Leo, Tris, Savia und Naoma gehen unter die Haut, wenn man es zulässt. Einzig die zu große Weisheit passt für mich nicht ins Bild, wird für andere aber vermutlich zu einem Monatshighlight führen. Ich vergebe 4,5 von 5 Sterne.

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Tags: abschluss, briefe, geschenk, himmel, leben, nachdenken, neubegin, schuld, to   (9)
 

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sommer, 5 diamanten, liebesroman, romance, rezensio

50 Tage: Der Sommer meines Lebens

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 472 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 30.06.2017
ISBN 9783906829432
Genre: Liebesromane

Rezension:

50 Tage - Der Sommer meines Lebens ~ Maya Sheperd Sternensand Verlag 472 Seiten Inhalt: "Der Sommer 1965 ist der letzte vor Jades 18. Geburtstag. Die Beatles regieren die Charts, Blue Jeans erobern den Modehimmel und Jade erwischt ihren Freund dabei, wie er ihre beste Freundin Katie küsst. Ihre Welt zerspringt in tausend Teile und der Sommer scheint ins Wasser zu fallen. Jades Eltern haben überhaupt kein Verständnis für den Liebeskummer ihrer Tochter und bestehen darauf, dass sie trotz allem gemeinsam mit Katie in das bereits gebuchte Feriencamp fährt. Doch Jade schmiedet eigene Pläne. Sie lässt sich auf einen abenteuerlichen Roadtrip ein, um vor ihren Problemen davonzulaufen. Nicht ahnend, dass die große Liebe bereits an der nächsten Kreuzung auf sie wartet. Ein Sommer voller Träume, Hoffnungen und Herzklopfen entlang der Route 66 beginnt, bis sich ihr das Schicksal mit aller Macht in den Weg stellt …" ~~~~~~~~~~ Meinung: Zu Beginn dieser Rezension möchte ich sagen, dass Liebesromane nicht mein übliches Genre sind. Von Zeit zu Zeit jedoch, wenn mich die Story anspricht, lasse ich mich gern von solchen Büchern mitreißen. Und 50 Tage - Der Sommer meines Lebens ist eine solche Ausnahme! Ich habe nicht sehr lange gebraucht, um mich mit dem leichten, lockeren und vor allem mitten-ins-Herz-treffenden Schreibstil der Autorin anzufreunden. Maya schreibt so, als wäre man direkt dabei und das ist bei Liebesromanen für mich schon eine Kunst. Also begleitete ich Jade auf ihrem Weg der Rebellion. Er schlug ein wie ein Meteor. Alleine das Setting - Amerika, die Route 66, Las Vegas, Oklahoma, glänzende Seen und sternenklare Nächte, dazu das schwarze Mustang Cabriolet - all' das lässt mich schwer aufseufzen und erinnert mich ganz stark an meine Lieblingsserie. Von daher wusste ich, seit Jade zu dem glatzköpfigen Jason ins Auto gestiegen war - diese Geschichte kann nur gut werden! Ich wurde nicht enttäuscht. Ich liebe es, wie die Autorin mit ihren Worten Bilder malt, man ist als Leser nicht nur Außen vor, sondern wird gefesselt und mit auf die Straße gesogen. Man weint, lebt, liebt, lacht, flieht, betet, wütet, flucht, fürchtet sich, träumt, tanzt, kämpft, schwebt, schwimmt und macht neue Erfahrungen. Mit Jade. Denn obwohl es ganz eindeutig zwei große Protagonisten gibt, so ist es doch ihr bester Sommer, den das Leben da schreibt. Diese ganze Entwicklung, die sie durch Jason, für ihn und parallel zu ihm durch macht, vom schüchternen, unscheinbaren Mädchen, das sich immer nur selbst in schlechtem Licht sah, bis hin zur Frau, die bereit ist, für das zu kämpfen, was sie will, ist unglaublich aufwühlend und emotional. So wie die Reise gegen den Wind, durch Amerika, durch seine Probleme, in das Herz dieses einen Jungen. ~~~~~~~~ »Ich weiß, es tut mir leid«, entschuldigte ich mich mit einem Lächeln. »Ich kann nicht anders. Ich bin es gewohnt, dass in meinem Leben alles nach Plan verläuft.« »Bin ich auch Teil dieses Plans?« »Nein, du bist der beste Beweis dafür, dass das Leben noch viel mehr zu bieten hat, als man denkt.« ~~~~~~~~ Eine wichtige Sache muss ich noch loswerden vor dem Fazit: Jade hat eine Liste... "Dinge, die ich vor meinem 18ten Geburtstag noch getan haben möchte..." Die Autorin hat diese Liste in den Kapitelüberschriften verarbeitet, sodass man sie theoretisch auch selbst abarbeiten könnte. 50 Kapitel, 50 Tage, 50 Dinge. Es wäre bestimmt auch interessant das Buch selbst in 50 Tagen zu lesen. Und sich selbst so jeden Tag ein wenig Glück aufzuheben. "Glück wird nicht weniger, weil man es teilt, sondern vermehrt sich." (Zitat aus der Danksagung, welches treffender nicht sein könnte.) Fazit: Das Buch beginnt mit einer Rebellion und endet auch mit einer. Man kann viele Bedeutungen über das Leben aus dieser Geschichte ziehen. Je nach Mensch, Gefühlslage und Lesemoment ändert sich diese Bedeutung. Nur eine Botschaft bleibt immer gleich, nämlich die, dass egal welche und wie viele Probleme sich einem auch in den Weg stellen, die Liebe stets stärker sein wird. Kauft euch dieses Buch und begleitet Jade & Jason auf dem Roadtrip, der ihrer beider Leben für immer verändern wird. Für alle, die sich gern in Geschichten mit viel Gefühl und malerischen Momenten verlieben. Für alle Träumer, Zweifler, Hoffende. Ich vergebe 5 von 5 Sterne und ein Monatshighlight.

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Tags: abenteuer, cabrio, krankenhaus, lache, leben, lieben, route 66, schicksal, sommer, träume   (10)
 

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hass, prophezeihung, high fantasy, thalél malis, nancy pfei

Thalél Malis

Nancy Pfeil
Flexibler Einband: 465 Seiten
Erschienen bei Tagträumer Verlag, 19.06.2017
ISBN 9783946843092
Genre: Fantasy

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Tags: feind, flammen, freundschaft, hass, krieg, liebe, prophezeihung, sitten   (8)
 

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liebe, jennifer l. armentrout, morgen lieb ich dich für immer, vergangenheit, rezension

Morgen lieb ich dich für immer

Jennifer L. Armentrout , Anja Hansen-Schmidt
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.03.2017
ISBN 9783570311417
Genre: Jugendbuch

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liebe, götter, asuka lionera, fenrir, island

Fenrir

Asuka Lionera
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 25.03.2017
ISBN 9783959912259
Genre: Fantasy

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adam, superbia, nox, deadly sin saga, magie

Superbia

Lana Rotaru
E-Buch Text
Erschienen bei Self Publishing, 08.04.2017
ISBN B06XP6D2TB
Genre: Fantasy

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fire witch, matt ralphs, hexen fantasy, fire witch - dunkle bedrohun, dunkle bedrohung

Fire Witch - Dunkle Bedrohung

Matt Ralphs
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 20.04.2017
ISBN 9783845816418
Genre: Jugendbuch

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hexen, dämonen, fantasy, magie, england

Fire Girl - Gefährliche Suche

Matt Ralphs , Doris Hummel
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.08.2016
ISBN 9783845816401
Genre: Jugendbuch

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mobbing, jugendliche, hass, telekinese, kinder

Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2

Cardo Polar
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.08.2016
ISBN 9783741285110
Genre: Jugendbuch

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Requia

Olivia Mae
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Greil, Denise, 11.04.2017
ISBN 9783950443011
Genre: Fantasy

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82 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

avathandal, romance, herzblut, debüt, schön

Elfenwächter - Weg des Ordens

Carolin Emrich
Flexibler Einband: 308 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 15.01.2017
ISBN 9783906829302
Genre: Fantasy

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92 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 33 Rezensionen

fantasy, engel, dämonen, absolution, sünde

Absolution

Jasmin Romana Welsch
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 22.03.2016
ISBN 9783906829135
Genre: Fantasy

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