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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Die Königin der Flammen

Anthony Ryan , Sara Riffel , Birgit Maria Pfaffinger
Flexibler Einband: 886 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 10.03.2018
ISBN 9783608949735
Genre: Fantasy

Rezension:

"Die Königin der Flammen" ist der Abschluss der Rabenschatten-Trilogie und leider auch mit Abstand der schwächste Band der Trilogie. Die Tendenzen, die sich schon im 2.Band angedeutet haben, setzen sich hier leider fort. Die Handlung hat auch hier einige Schwächen Phasen und zieht sich gerade im Mittelteil doch schon sehr stark. In diesem Teil musste ich mich des häufigeren zum Weiterlesen zwingen. Gegen Ende nimmt die Handlung zwar noch mal Fahrt auf, doch wirkt das Ende nicht wirklich befriedigend und viel zu einfach und inkonsequent . 
Auch wenn die Trilogie von Buch zu Buch nachlässt, so ist es doch alles in allem eine ordentliche Trilogie, der ich ein besseres Ende gewünscht hätte.

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Rabenschatten - Der Herr des Turmes

Anthony Ryan , Sara Riffel , Birgit Pfaffinger
Flexibler Einband: 861 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.07.2018
ISBN 9783608949728
Genre: Fantasy

Rezension:

Leider kann "Der Herr des Turmes" meiner Meinung nach nicht zu 100% an den Vorgänger "Das Lied des Blutes" anschließen. Die Umstellung auf mehrere Charaktere aus denen das Geschehen geschildert wird ist anfangs, gerade wenn man Band 2 direkt nach Band 1 liest, schon sehr gewöhnungsbedürftig. Mich persönlich konnte diese Änderung auch nach Eingewöhnung nie voll überzeugen. Auch die Geschichte fand ich persönlich nicht ganz so fesselnd wie noch im ersten Teil. Ähnliches gilt für die neu eingeführten Charaktere in diesem Buch, auch sie sind für mich persönlich teilweise nicht mehr auf dem Niveau wie in "Das Lied des Blutes".
Nichtsdestotrotz handelt es sich aber um einen sehr ordentlichen Fantasyroman, der halt nur meiner Meinung nach nicht mehr ganz an die Klasse des ersten Bandes herankommt.

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212 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Rabenschatten - Das Lied des Blutes

Anthony Ryan , Hannes Riffel , Sara Riffel
Flexibler Einband: 777 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 25.11.2017
ISBN 9783608949711
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Auf einem Schiff das ihn zum ort bringen soll an dem es für ihn auf Leben und Tod geht, erzählt der wahrscheinlich berühmteste Gefangene des Reiches, Vaelin al Sorna,  die Geschichte seines Lebens. Begonnen damit wie er eines Morgens von seinem Vater beim sechsten Orden abgegeben und dort ausgebildet wird, über seine Ausbildung zum Krieger, wie er in die Intrigen des Hofes eingespannt wird und schließlich wie er sich die Namen gemacht hat unter denen er jetzt im ganzen Reich bekannt ist: Schwert des Königs, Dunkelklinge, Rabenschatten oder auch Hoffnungstöter.


Rezension:

Thema/Welt: Das Lied des Blutes spielt in einer namentlich nicht weiter benannten fiktiven Welt  die stark an das spätmittelalterliche Europa erinnert. Lediglich die Medizin wirkt weiter fortgeschritten wie die im mittelalterlichen Europa. Der Kontinent auf dem ein Großteil der Handlung spielt erinnert mit seinen 4 Teilgebieten stark an Großbritannien, während das Alpiranische Kaiserreich sehr stark an Frankreich erinnert.  Die von Anthony Ryan erschaffene Welt kommt sehr lebendig rüber, lediglich über den Glauben hätte ich ein paar mehr Ausführungen gewünscht.

Wertung Thema/Welt: 09 von 10 Punkten


Schreibstil/Lesbarkeit: Während die Kapitel über Vaelins Leben aus der dritten Person geschrieben sind, sind die Kapitel in denen der Geschichtsschreiber Vernier erzählt aus der ersten Person erzählt. Dieser Wechsel der Perspektiven tut dem Buch sehr gut und sorgt für eine nette Abwechslung. Der Schreibstil Anthony Ryans ist durchweg angenehm zu lesen. Auch bei Schlachten wirkt die Sprache stets gut gewählt und nicht vulgär ohne das Kriegsgeschehen zu verherrlichen.

Wertung Schreibstil/Lesbarkeit: 09 von 10 Punkten


Spannungsbogen: Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite durchweg spannend. Das Buch besitzt mehrere Höhepunkte, wobei natürlich die Geschichte auf den Kampf um Vaelins Leben und Tod zusammenläuft. Außerdem ist es interessant zu verfolgen wie Vaelin dem Geschichtsschreiber stets nicht die kompletten Geschichten und damit auch nicht immer die kompletten Wahrheiten erzählt.

Wertung Spannungsbogen: 09 von 10 Punkten


Charaktere: Das Buch ist natürlich sehr auf Vaelin al Sorna fixiert, wobei auch die anderen Brüder des sechsten Ordens oder alle anderen Charaktere sehr detailliert und schön herausgearbeitet sind. Bei Vaelin al Sorna handelt es sich auf gar keinen Fall um einen klassischen Helden, der einzige Grund warum man ihn wahrscheinlich sympathisch findet und mit ihm mitfiebert ist wahrscheinlich der Grund dass man die Geschichte aus seiner Perspektive mitbekommt. Teilweise sind Vaelins Taten nämlich alles andere als Edel, wobei er auch nicht die Position des skrupellosen Bösewichtes einnimmt. Persönlich erinnerte mich der Charakter Vaelin al Sorna durch diese leichte Antiheldenwirkung teilweise sehr an Geralt von Riva aus den Romanen von Andrzej Sapkowski bzw. den Spielen der Witcher-Reihe. Außerdem tut es dem Charakter Vaelin al Sorna gut, dass er in nahezu allen Sachen bis auf den Schwertkampf und die Anführerqualitäten nie der Beste des Trupps ist.

Wertung Charaktere: 10 von 10 Punkten


Logik: Die Welt sowie deren Inhalt als auch die Charaktere wirken alle logisch und kommen ohne Lücken in der Logik aus. Man merkt auch am Handeln der Figuren das hier sehr viel wert auf Logik gelegt wird, so handelt Vaelin stets nach seinen Vorsätzen allerdings nur solange bis er merkt dass er sich mit seinen guten Vorsätzen selbst in den so gut wie sicheren Tod begeben würde.

Wertung Logik: 10 von 10 Punkten



Fazit:

Mit einer neuen und intelligenteren Art der Fantasy wird auf dem Cover, welches übrigens meiner Meinung nach sehr gelungen ist, geworben. Handelt es sich bei “Das Lied des Blutes” wirklich um eine neue Art der Fantasyliteratur? - Wahrscheinlich eher nicht, denn genauso wie die Handlung des Buches wirkt die Art wie es geschrieben ist nicht wirklich neu und revolutionär. Das soll aber dieses in meinen Augen fast schon “Meisterwerk” nicht runterziehen. Denn  auch wenn der Grundbaustein der Geschichte, Junge wird ausgebildet und dadurch zu einem der größten Krieger, keine Neuerfindung des Genres ist, so schafft es Anthony Ryan doch die Geschichte um Vaelin al Sorna mit viel Leben und Spannung, aber auch mit viel Tiefgang und einigen nicht wirklich vorhersehbaren Wendungen zu füllen. Auch wie Verniers Berichte sowie die Geschichte um Vaelin sich gegen Ende des Buches zusammenfügen wirkt außerordentlich elegant und gelungen.

So bleibt mir nur für das “Das Lied des Blutes” dem ersten Teil der Rabenschatten-Trilogie von Anthony Ryan eine uneingeschränkte Kaufempfehlung auszusprechen.  


Wertung insgesamt: 47 von 50 Punkten (5 Sterne)



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5.135 Bibliotheken, 158 Leser, 19 Gruppen, 174 Rezensionen

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Die Herren von Winterfell

George R. R. Martin , Jörn Ingwersen , Sigrun Zühlke
Flexibler Einband: 571 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.12.2010
ISBN 9783442267743
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Lord Eddard Stark ist Lord von Winterfell und Herrscher über den Norden des Reiches Westeros. Als Jon Arryn die Rechte Hand des Königs Robert Baratheon stirbt, möchte dieser seinen langjährigen Freund Eddard Stark als neue Rechte Hand an seiner Seite haben. Diesen Wunsch kann Eddard Stark seinem alten Freund und König nicht abschlagen und begleitet ihn so nach Königsmund. Während ihn seine beiden Töchter Sansa und Arya nach Königsmund begleiten und sein unehelicher Sohn Jon sich der Nachtwache anschließt, bleiben seine Frau Catelyn sowie sein ältester Sohn Robb und seine jüngeren Geschwister Bran und Rickon auf Winterfell. Mit der Zeit realisiert Eddard, dass Robert nicht mehr der starke König ist der er einst war und sich um seinen Thron einige Intriganten gescharrt haben. Auf der Suche nach dem Grund für Jon Arryns Tod muss Eddard aufpassen nicht in diese Intrigen verstrickt zu werden, während seine Familie immer weiter über die Sieben Königslande verstreut wird...


Rezension:

Thema/Welt: Die Herren von Winterfell spielt zum Großteil auf dem fiktiven Kontinent Westeros innerhalb einer fiktiven Welt. Lediglich ein paar Kapitel spielen auf einem anderen Kontinent. Die von Martin erschaffene Welt gleicht dem Europa des Mittelalters. Dabei ist die Welt sehr gut vorstellbar und gleichzeitig mit Leben gefüllt. Egal ob das Harrschaftgebiet der Starks im Norden, das der Arryns im Osten oder das der Martells in Dorne im Süden von Westeros so wirken die Unterschiede in Religion, Kultur und Kampfkunst alle glaubwürdig und nachvollziehbar.

Wertung Thema/Welt: 10 von 10 Punkte

Schreibstil/Lesbarkeit: Meiner Meinung nach ist George R.R. Martins Schreibstil sehr gut zu lesen. Er findet genau die richtige Mischung aus ausschweifenden Erklärungen und einem schnell fortschreitenden Schreibstil ohne große Erklärungen. Dies wirkt sich auch auf die Lesbarkeit aus. Das Buch ist eigentlich durchgehend sehr flüssig zu lesen, was aber nicht heißt dass es Literatur für zwischendurch ist, denn gerade am Anfang ist es doch mit Aufmerksamkeit zu lesen, durch das Einführen der Hauptcharaktere und Haupthandlungsorte.

Wertung Schreibstil/Lesbarkeit: 09 von 10 Punkte

Spannungsbogen: Das Buch ist durchgehend spannend geschrieben. Wobei eigentlich jedes Kapitel seinen eigenen guten Spannungsbogen besitzt. Gegen Ende des Buches merkt man jedoch, dass es sich lediglich um den ersten Teil der englischen Originalausgabe handelt, da sehr viele Handlungsstränge offen bleiben.

Wertung Spannungsbogen: 08 von 10 Punkte

Charaktere: Die Charaktere die Martin für seine Serie Das Lied von Eis und Feuer erschaffen hat suchen meiner Meinung nach ihresgleichen. Klar gibt es einige dem Klischee entsprechende gute oder böse Charaktere. Doch einen Großteil kann man in diese Einteilung Gut/Böse bzw. Schwarz/Weiß nicht einordnen, sie ergeben die unterschiedlichsten Grautöne. Ein Beispiel hierfür der Reiterlord Khal Drogo oder auch Tyrion Lennister. Selbst wenn man gegen die bitterbösen Charaktere einen Groll hegt, so doch eigentlich wegen ihrem Handelns in dem Buch und nicht, da sie schlecht geschrieben sind.

Wertung Charaktere: 10 von 10 Punkte

Logik: Wie bereits im Punkt Thema/Welt kurz angesprochen wirkt der Kontinent Westeros in sich stimmig und logisch. Dies gilt auch für die anderen Kontinente insofern man in diesem Buch bereits etwas über sie erfährt. Auch die Charaktere wirken durchgehend stimmig entworfen. Egal ob der leicht aufbrausende König Robert, der ehrenhafte Eddard Stark oder der redegewandte „Zwerg“ Tyrion Lennister, wirken alle in ihrem Auftreten und Handeln sehr stimmig, sowohl auf ihren eigenen Charakter als auch auf ihre Häuser bezogen.

Wertung Logik: 10 von 10 Punkte



Fazit:

Ich kann für die Herren von Winterfell auf jeden Fall eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen, zumindest für die, die sich von einigen parallelen Handlungssträngen, einer Unmenge an Charakteren und Orte nicht abschrecken lassen und die sich nicht durch ausformulierte Gewalt- oder Sexualhandlungen in Ihrem Lesevergnügen ablenken lassen. (Hört sich hier in der Rezension schlimmer an als es im Buch ist) Für mich persönlich kann ich sagen, dass ich mich nicht daran erinnern kann ein Buch dieses Umfangs jemals so schnell gelesen zu haben und jemals so eine Freude am Lesen gehabt zu haben wie an diesem Buch. Wer sein Lesevergnügen  durch Eindeutschung der Namen (aus Jon Snow wurde Jon Schnee oder aus Riverrun wurde Schnellwasser) getrübt sieht sollte allerdings doch vielleicht auf die englische Version zurückgreifen zu der ich allerdings nichts genaueres sagen kann. Ein weiterer Vorteil der englischen Version liegt in der Preiseinsparung. Hier bekommt man die ersten vier Bände in einer Box für unter 40 € während man im deutschen 120 € bezahlen muss um diese vier Bände in ihren acht deutschen Büchern zu lesen. Nichtsdestotrotz kann ich Die Herren von Winterfell für den Preis von 15 € voll empfehlen, da man ein Fantasywerk der Spitzenklasse bekommt an dem auch nicht Fantasyleser ihren Spaß haben können

Wertung Die Herren von Winterfell insgesamt: 47 von 50 Punkten und daraus ergeben sich 5 Sterne

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